latt zur Laibacher" Zeitung. ^____ ^ Hl. Dinstag den 6. April 18^ 55/ mit den uorgschriebenen Erforbermsien ausweisen können, >hre vorschriftmäßig dccumentlrtcn Gesuche bis Ende Aprll d. I. im gesetzlichen Wege bei diesem Gubernium zu überreichen.— Vom t. k. lllpr. Gubernium Laibach om 24. März lö42. Thomas Pauker, k. k. Gubernial-SecretLr. 2tav«. unv lanvrechlliehe Verlautbarungen. Z 465. (2) Nr. 6» Mere. Edict. Von dcm k. k. Stadt- und kandrechte, zugleich Mlrcantll» und Wechselgerichte in Krani, wird dem Thomas Recher von Mltter-dorf, im Bezirke Gotlschee, Mittelst gegenwar« tlgen Edictes erinnert: Es habe wider denselben bei diesem Gerichte Carl Pachner, Handelsmann m Laibach, am ltt. December 1841, Nr. Zqc) Merc., d»e Klage auf Zahlung einer Wechsel» schuld pr. 66 st. l7kr. c. s. c., binnen 24 Stunden aus dem Wechsel, ääo. Tr»est 20. August l34o, eingebracht, über welche Klage Mlt Bescheid vom 2». December i64l gegen den Geklagten auch der Zahlungsauftrag erlas» sen worden ist. Da der Aufenthaltsort des Beklagten, Thomas Recher, dlesem Gerichte unbe, kannt, und weil er v'elkicht aus den k. k. Erb» landen abwesend ist, so hat man zu dessen Vertheidigung und auf seine Gefahr und Unkosten den hierortigen Gerichts'Advocaten O5. Johann Oblak als Curator bestellt, mit welchem 225 die angebrachte Rechtssache nach der bestehenden Gerichts-Ordnung auegeführt und entschieden werden wird. Der Beklagte w>rd dessen zu dem Ende erinnert, damit er allenfalls zu rechter Zeit selbst erscheinen, oder mzwlschen dem be, stammten Vertreter, Or. Oblak, Rechtsbehelfe an die Hand zu geben, oder auch sich selbfl «men andern Sachwalter zu bestellen und dlesem Gerichte namhaft zu machen, und überhaupt im rechtlichen ordnungsmäßigen Wege einzuschreiten wissen möge, insbesondere, da er sich die aus semer Verabsaumung entstehenden Folgen selbst be,zumcsscn haben wird. — Laibuch den ,5. März _____________ I. H66. (2) Nr. 2109. Von dem k. k. Stadt, und Landrechte m Klain wird bekannt gemacht: Es sey über An» suchen des Simon Terpmz und der Mar»a Fröhlich geb. Telpin;, als erklärten Erben, zur Erforschung dcr Schuldenlast nach dem am 29. December i6äl zu Nassenfuß verstorbenen pen-sionirten Pfarrer Manhaus Terpinz, die Tag« sayung auf de^ y. M^n »s^2 Vormutags um 9 Uhr vor d,escm t. k Stadt, und Landvech'e hestlmmt worden, bei welcher alle jene, welche an dlcsm Verlaß aus was lmmer für e»nem Rechtsgrunde Anspruch zu stellen vermemen, solchen so gtwiß anmelden und rechtsgellcnd darthun sollen, w drlgenS sie ble Folgen des §. 8,4 b. G. B. sich selbst zuzuschreiben haben rverden. — Laidach am »8. Mälz 18^2. Z. /.69 (2) Nr. 2160. Edict. Von dem k. k. Stadt« und Landrtchte in Arain w»rd bekannt gegeben, daß sämmtliche zum Verlasse des Anton Urbas gehörigen Fahr. msse, als: Prätloscn, Kleidung, Wasche, Z«m.-mer-Elnrich-ung , Küchengeschlrr und sonstige Mobilien, am 6. 2lpr,l 1652, und nöthlgen» falls an den darauf folgenden Tagen, zu den gewöhnlichen Amtsstunden hier m der Stadt, Hs. Nr. 360, an den Meistbietenden öffentlichverkauft werden. — ?a»bach am 2I.März 1842. Nemtltche VerlautbarunDen 3. 380. (3) Nr. 1587. Bekanntmachung. Bei der immer mehr zunehmenden Fre. quenz und dem verdienten Rufe der Badeanstalt zu Topusko erachtet man es für nöthig, nachstehende Kundmachung hinauszugeben, um die in so vielen Leiden heilsam und wohlthatig wirkenden Mineralquellen von Topusko naher zur Kenntniß des Publicums zu dringen. Die ärarische Badeanstalt zu Topusko liegt im Bezirke des 1^." Banat-Negiments, anderthalb Stunden von dem Stabsorte Glina entfernt, in einem anmuthigen Thale. Sie wird dcr Beschaffenheit ihrer warme» Quellen wegen in zwei Abtheilungen eingetheilt, nämlich in das sogenannte Spiegelbad und in das Schlammbad. Zu der erstern gehören nebst Traiterie zwei große Wohngebäude fur du> Badegäste, nämlich das Alt-Gebäude mit zwölf und das Neu-Gebäude mit siebzehn ganz neu und durchaus zweckmäßig eingerichteten Gastzimmer"; dann enthält es acht Oxtra-Bädercabinette, zwei große Badbassins, zwci Dienstboten-Zimmer, eine Ertra-Küche zum beliebigen Gebrauche für die Gäste, und dann die Hauplquelle. Jeder Gast kann baden wann er will, nur muß er sich früher em Badbillet vom Badevorstand holen lassen. Diese warmen Mineralquellen haben sich nach genau gesammelten Erfahrungen in nachstehenden Krankheiten als außerordentlich wohlthätig gezeigt, nämlich: in veralteter ficberloser Gicht und ihren Sprößlingen, als Gichtknoten, Gelenkgeschwülsten, Contracturcn, gichtischen Desorganisationen und Lahmungen, welche aus gichtischen Metastasen ihren Ursprung leiten; ferner in chronischen hartnäckigen Rheumatismen in allen Arten, allgemeiner dnecter Schwäche nach langwierigen Krankheiten, nach starkem odcn häufigen Verluste der Safte, namentlich des Blutes, dann in der Hypochondrie und Hysterie, bei Magenkramvfen, m dcr Cardialgie, bei gichtischem Hüft-, Knie- und Lendenweh, in der Mercurialgicht, bei Hamorrhoiden, in hartnäckigen Hautausschlagen aller Art, bei veralteten, fressenden Geschwüren, bei Flechten, bei Callositäten, steifen, gelahmten und aufgedunsenen Gliedern. Das Trinken des warmen Mineralwassers zeigte sich bei verschiedenen Leiden der Organe des Unterleibes, so in Anschoppungen der Leber und Milz und Goldaderzuständen, bei Affec-tionen des Magens durch Schleim und Säure, in dcr unterdrückten oder zu karg erscheinenden Periode, bei Schleimstü'ssen, bei hypochondrischen und hysterischen Leiden, bel veralteter Gelbsucht, bei der Bleichsucht, und überhaupt bel Schwächekrankheiten der Frauen, von außerordentlichem Nutzen. 226 Die zweite Abtheilung bildet daS Schlammbad, welches einige hundert Schritte von dem Spiegelbade entfernt ist. Dieses enthält das Honoratioren-Schlammbad mit sechs Seiten-cabinetten zum Abwäschen, dann das Volks-Spiegel- und Wolks-Schlammbad; ferner eine große Volkshütte, zwei neue Schröpfhütten, und endlich das Traiteurs-Haus mit zehn eingerichteten Gastzimmern. Die Weichheit und die Menge des an -diesem Orte ausgeschiedenen Schlammes sin-der man in keinem andern Bade. Die Badegäste können entweder in den Badbasinen oder in Seitencabmetten, oder in ihren Zimmern sich des warmen Schlammes bedienen. . Diese Schlammbäder (^n^l^i) wurden als besonders heilsam gefunden in Rheumaltalgien, im Hüftweh, in Contracturen, in Verrenkungen aus Schlaffheit, bei Lähmungen der Weich? theile, bei Lähmungen nach schlecht verheilten Beinbrüchen, bei Quetschungen, gichtischcn und skrophulösen Knochenauftreibungen, bei großen und harten Narben, nach Verwundungen, Verbrennungen oder langwierigen Eiterungen, bei Verhärtung des Zellgewebes der verschiedenen drüsigen Organe, vorzüglich bei Milz- und Lederverhärtungen, bei herpetischen und scabiösen Hautausschlägen und bei bösartigen und hartnäckigen Geschwüren. Auch ist in diesem Schlammbade eine Thierschwemme hergerichtet, indem sich der warme Schlamm bei vielen Krankheiten der Füße unserer Hausthiere als wohlthätig gezeigt hat. Die Badesaison ist vom 1. Mai bis letzten September. Für gute Bewirthung der Gäste, für die Unterbringung ihrer Domestiken, Pferde und Wägen ist bestens gesorgt worden. Mit den Gastzimmern, so auch mit den Badcabinetten, welche heuer durchaus zweckmäßig eingerichtet und mit allen nöthigen Uten-süien versehen worden sind, wird jeder Badegast gewiß zufrieden seyn können; auch ist für die übrigen Bequemlichkeiten, wie Fenstervor-hänge, Glockcnzüge, Thermometers und die verschiedenen Verschalungen, damit sich der aus dem Bade gehende Gast nicht verkühle, Sorge getragen worden. Was die Gegend um Topusko betrifft, so gehört sie gewiß zu den reizendsten und gesundesten, und an verschiedenen ländlichen Belustigungen fehlt es in dieser Badeanstalt auch nicht. Jeder Badegast darf nur irgend einen Wunsch dem Wirth oder dem Badofficier be- kannt geben, und er wird gewiß sogleich be« friediget. Zur Führung des Sanitätsdienstes in der Badeanstalt ist ein Regiments- und ein Oberarzt angestellt. Die Wirthe werden gehörig überwacht, damit sie durchaus gute Speisen und Getränke liefern; die Zimmer-, Speis-, Bad- und Stalltaxen sind gegen andere Curörter äußerst gering, und in dem Speisesaale und auf den Gängen zu jedermanns Einsicht affigirt. Durch diese schlichte, aber auf Wahrheit beruhende Bekanntmachung wollte man nur die Lndcnden auf diese uralte und berühmte Badeanstalt aufmerksam machen, und glaubte nicht nöthig zu haben, durch schmeichelnde Verse oder durch eine bombastisch rhetorische Prosa zu ihrem Lobe beitragen zu müsscn, indem sich das Gute stets selbst lobr. Vom k. k. N'" Banal-Gränz-Negimcnte Nr.40. Glina am 7. März 184H. verwischte Verlautbarungen. Z. 442. (s) Nr. 606. Edict. Von dem gefertigten Bezirksgerichte rviro hier« mit zur öffentlichen Kenntniß gebracht: Es sey über Einschreiten, tes Johann Poogornik, als (Zessionär deö Her?,, Kavazkizh, pcto. schuldigen 26 ft. Zg ss. c- 5. l-.. in die öffentliche Feilbietung der gcpfanoe« ten. auf 99 ft. 2u kr. gerichtlich bewertheten Fahr. msse gewill.get, undeö seyen zu deren Vornahme d,e Termine auf den 28. April, 14. Mai und 4. >5UNl l. ^5. rmt dem Anhange bestimmt worden, day dle Pfandobjecte nur bei der dritten Feilbie. tung unter dem Schähungswenhe gegen gleich bare Bezahlung hintangegcben werden. Wozu Kauflustige zu erscheinen eingeladen werden. 2 K. K. Bezirksgericht Sonosctsch am 2«. März 1042. Z. 4?o. (2) Nr. 376 Edict. Von dem Bezirksgerichte Reifniz wird hiermit kund gemacht: OK sey über Ansuchen des eorenz Louschin von Weikersdorf in die Einberufung des seit dem Jahre »öio abwesenden Stephan Petlek von Weikersdorf, mit dem Anhange gewilliget worden, daß derselbe, wenn er nicht zum Vor, scheine käme, für todt ertlärt rvüroe. Daher wird ihm, Stephan Pettek, falli er noch leben sollte, anmit aufgetragen, daß sich der. selbe binnen einem Jahre so gewiß hierorts zu mel« den habe, roidrigens er für todt erklärt, sein Vermögen abgehandelt, und den sich legilimirenden Orden eingeantwortet werden wiro. Bezirksgericht Rcifniz ben »0. März l64L.