Pettam ZMng. Erscheint jeden 1., 11. und 21. des Monates. Preis für Pettau mit Zustellung ins Haus: Vierteljährig fl. —.84, halbjährig fl. 1.68, ganzjährig fl. 3..30; mit Postversendung im Jnlande: Vierteljährig fl. —.94, halbjährig sl. 1.88, ganzjährig fl. Z.70. Schriftleituvg und Verwaltung: Buchdruckerei Wilhelm Blauke, Hauptplatz Nr. 6, Pettau. Handschriften werden nicht zurückgestellt. Ankündigungen billigst berechnet. Beiträge sind erwünscht bis längstens 10., 20. und Letzten jeden Monates. Der Gewerbeinspectoren-Bericht sür 189«. Die Jahresberichte unserer Gewerbeinspectoren sind die einzige von unparteiischer Seite ausgehende Darstellung der Verhältnisse unter der industriell. Arbeiterbevölkerung Österreichs; was die Berichte der Haudels- und Gewerbekammern über die Lage der Arbeiter mittheilen, ist an sich sehr mangelhaft, verliert aber noch an Wert dadurch, dass es auf Nachrichten von betheiligter und interessirter Seite beruht. Was jedoch die socialdemokratischen Arbeiterblätter aus Arbeiterkreisen zu berichten wissen, trägt meistens den Stempel bewusster Lüge schon an der Stirne. Man müsste die Berichte der Gewerbeinspectoren schon deshalb hochschätzen, weil sie dazu beitragen, die einseitigen Vorstellungen über die Lage der Arbeiter in der öffentlichen Meinung zu berichtigen und das Gift der Verhetzung, welches durch die planmässigen Verleumdungen der socialdemokratischen Presse ausgestreut wird, zum Theile unschädlich zu mac^u. Die Gewerb<üch>ectvreu»Ber^e sind gewis-sermasieu die Ergebnisse einer fortlaufenden staatlichen Untersuchung der Arbeiterverhältnisse nnd sie werden diese ihre Aufgabe umso vollkommener erfüllen, je weniger engherzig sich die Jnspectoren dabei ihren Wirkungskreis vorstellen, je unlsasseuder sich die Darstellungen über das Gebiet der socialen Arbeiterverhältnisse ausdehueu. Für die Praxis kommen natürlich unmittelbar andere Gesichtspunkte in Frage, Gesichts-puukte, welche sich auf die Verwertung der in den Berichten enthaltenen Anregungen beziehen. In dieser Hinsicht ist es von hervorragender Wichtigkeit, dass die Gewerbeinspectoren aus privatem Antriebe hervorgegangene Einrichtungen zum Besten der Arbeiter, welche Nachahmung verdienen, eingehend und sachlich darstellen und dadurch zur Verallgemeinung derselben beitragen. Von ebenso hoher Bedeutung sind Anregungen, welche aus der praktischen Erfahrung der Gewerbeinspectoren entspringen und die Mangelhaftigkeit und Verbesserungsbedürftigkeit einzelner gesetzlicher Bestimmungen zuni Gegenstände haben. Die Gewerbeinspectoren sind wohl am ersten berechtigt, über Fragen der Arbeiterschutzgesetzgebung ein begutachtendes Urtheil abzugeben. Wir geben nur der Wahrheit die Ehre, wenn wir es offen aussprechen, dass der vor kurzem erschienene Bericht der österreichischen Gewerbeinspectoren für das Jahr 1890 neuerdings bestätigt, dass in Bezug auf alle oben ausgeführten Anforderungen ein stetiger Fortschritt in der Berichterstattung stattfindet. Die Unparteilichkeit und Gründlichkeit der meisten Berichte verdient rückhaltlose Anerkennung und dieselben zeigen auch, dass ihre Verfasser die Bedeutung des Gewerbeinspecto-rates richtig erfasst haben. Es ist allerdings nicht zu entscheiden, inwieserne die Berichte der einzelnen Gewerbeinspe«'-toren durch die Redaction, welche der Central'Gewerbein-spector an ihnen vornimmt, Änderungen erfahren; es lässt sich aber annehmen, dass dieselben wohl nur selten so wesentlicher Art sind, wie bei den früheren Berichten eines im Vorjahre versetzten Gewerbeinspectors im Norden des Reiches. Die Einrichtung eines allgemeinen den Einzelberichten vorausgehenden Berichtes des Central-Gewerbeinspectors ist wegen der größeren Übersichtlichkeit, die dadurch entsteht, zu billigen; wir finden jedoch die allzu häufige Hervorhebung anerkennenswerter Thaten und Einrichtungen von Fabrikanten und Fabriksdirectoren in diesem allgemeinen Berichte nicht den lobenswerten Absichten entsprechend, welche der Ceutral-Ge-werbeinspector dabei verfolgt. Diese immer wiederkehrende Betonung der Arbeiterfreundlichkeit und Menschlichkeit einzelner Unternehmer erzeugt bei deu Arbeitern uur zu leicht den Eindruck der Parteilichkeit und verschafft den socialdemokratischen Agitatoren Gelegenheit, den vermittelnden Charakter des Gewerbeinspectors zu verdächtige«. Es geschieht hier unseres Erachtens entschieden des Guten zu viel, zu häufiges Lob entwertet sich selbst. Die Gerverbeiufpectoren sollen nach dem Gesetze eine vermittelnde Stellung zwischen Arbeitgebern und Arbeitnehmern haben, sie werden aber in Wirklichkeit häufig Anwälte der Arbeiter, ohne dass man ihnen daraus einen Vorwurf machen könnte; dadurch, dass sie die Pflicht haben, die Durchführung der zum Schutze der Arbeiter erlafsenen gesetzlichen Bestimmungen zu überwachen, werden sie nothwendig an die Seite der Arbeiter gedrängt. Sie genießen auch überall, wo sie ihreu Pflichten ernstlich nachkommen, mehr die Sympathien der Arbeiter als die der Arbeitgeber, das liegt iu der Natur der Sache. Es ist aber ebenso selbstverständlich, dass die Gewerbeinspectoren sich selbst als Organe des Staates und als Wächter des Gesetzes zu betrachteu haben, nicht aber als Advokaten der Arbeiter. Die Berichte machen den Eindruck, dass die Jnspectoren im allgemeinen ihre Mission so auffassen, es ist dies auch bei uns umso nothwendiger, als die Achtung vor dem Gesetze und dessen Handhabung durch die politischen Behörden ohnehin viel zu wünschen übrig lässt. Wiederholt wurde im deutschen Reichstage gegenüber den Hinweisen auf die fortgeschrittene Arbeiterschutzgesetzgebung in Österreich und der Schweiz vom Bundesrathstische aus mit dem Einwande erwidert, dass in diesen beiden Ländern die gesetzlichen Bestimmungen nicht so streng durchgeführt würden, als man dies in Deutschland gewohnt sei. Die Wahrheit dieser Behauptung lässt sich nicht bestreiten..und die Berichte der Gewerbeinspectoren der Schweiz und Österreichs liefern dafür selbst den vollgiltigen Beweis. Aber auch eine erfreulichere Wahrnehmung ergibt sich aus den österreichischen Berichten, nämlich die Thatsache, dass die Durchführung der gesetzlichen Vorschriften stetige Fortschritte macht. In dem neuesten Berichte wird constatirt, dass Übertretungen der Arbeiterschutzbestlm-mungen immer seltener werden, der gesetzliche Zustand allmählich der normale wird. Das bedeutet eine wesentliche Hie)n eine Beilage: „Illustriertes Hinterhaltungsblatt." Änderung gegenüber den Zuständen, welche in den ersten Jahresberichten der Gewerbeinspectoren zur Darstellung gelangten. Aber auch das Gewerbeinspectorat selbst hat sich fortschreitend entwickelt, sowohl im Jahre 1889 als im Jahre 1890 hat das Personal eine Vermehrung erfahren, welche sich im neuesten Berichte durch eine bedeutende Steigerung des erledigten Arbeitspensums kundgibt. Im Jahre 1890 wurden 5892 Betriebe (gegen 4366 im Vorjahre) mit 342.816 Arbeitern inspiriert; die Summe der iu den bisher erschienenen sieben Jahresberichten verzeichueten Inspektionen beträgt 26.354; die auf diese Betriebe entfallende Arbeiterzahl beläuft sich auf 1,772.202. Einladungen zu Commifsionen ersolgten im Jahre 1890 2786 (gegen 1853 im Vorjahre.) ! Gutachten und Äußerungen an die politischen Behörden und Arbeiter-Unfallversicherungsanstalten wurden 7526 erstattet (gegen 6725 im Vorjahre.) Bei dem erfreulichen Eindruck, den diese Zahlen hervorzurufen geeignet sind, darf jedoch nicht überseheu werden, dass ein großer Theil der gewerblichen Betriebe noch gar nicht inspiriert worden ist und dass zu diesen gerade diejenigen gehören, in welchen die gesetzlichen Vorschriften zum Schutze der Arbeiter die geringste Beachtung finden — die kleingewerb-- j lichen Betriebe. Das Verlangen des Central-Gewerbeinspectors nach weiterer Vermehrung des Personals findet darin eine ausreichende Begründung. Die ständigen Klagen der socialdemokratischen Presse über Gesetzesübertretungen seitens der Unternehmer würden verstummen müssen oder haltlos werden, wenn die Gewerbeinspectoren in Stand gesetzt wären, sich überrall durch den Augenschein und persönliche Erkundigungen über den Sachverhalt zu uuterrichten. Auch die Ansichten unter den Arbeitern über das ^werbeinspectorat, welche theils infolge wirklicher Unwissenheit, theils infolge Irreführung durch die socialdemokratischen Agitatoren vielfach sehr verworren sind, werden am raschesten eine Klärung erfahren, wenn der amtliche Verkehr der Gewerbeinspectoren mit den Arbeitern sich verdichtet. Schon bisher hat dieser Verkehr einen großen Umfang angenommen; die unter dem Titel „Inanspruchnahme durch die Arbeiter" zusammengefasste Thätigkeit der Gewerbeinspectoren zählte im Jahre 1890 nicht weniger als 5023 Fälle und es ist bemerkenswert, dass in 41 Percent dieser Fälle die Einmischung der Gewerbeinspectoren von Erfolg begleitet war. Nach unseren Wahrnehmungen haben sich die Ansichten über das Gewerbeinspectorat auch unter den Fabrikanten zum Besseren geändert und wird die Bedeutung dieser Einrichtung für die Aufrechterhaltung friedlicher Beziehungen zwischen Arbeitern und Unternehmern bei letzteren immer mehr gewiirdigt. Wir glauben daher, dass die Anregung des Central-Gewerbeinspectors im neuesten Berichte, Arbeiterausschüsse nach dem Muster der bereits in zahlreichen Unternehmuugen Deutschlands, vereinzelt auch schon in Österreich bestehenden zur Annäherung von Arbeitgebern und Arbeitern einzuführen, nicht auf unfruchtbaren Boden fallen wird. Die Gewerbeinspectoren wurden von ihrem Chef dahin instruirt, die Industriellen für diese Einrichtung zu gewinnen. Die Arbeiterausschüsse dürfteu sich auch gegenüber der immer lveiter um sich greifenden Strikelust der Arbeiter als Verständigungsmittel bewähren. Selbst der vou Wohlwollen gegen die Arbeiter erfüllte Central-Gewerbeinspector kann nicht umhin, gegenüber den zahlreichen Arbeitseinstellungen im Berichtsjahre hervorzuheben, dass bei einer größeren Anzahl von Arbeitseinstellungen eine förmliche Dictatur seitens der Agitatoren ans die Arbeiter ausgeübt, dass seitens der Arbeiter ohne Rücksicht auf die ökonomischen Betriebsbedingungen Forderungen ausgestellt wurden. Jnsbesonders verÄent iu dieser Hinsicht der von den Arbeitern an vielen Orten ausgeübte Druck auf die Arbeitgeber bezüglich der Freigabe des 1. Mai Erwähnung. Dass im Kleingewerbe die Übelstände, welche durch die Arbeiterschutzgesetzgebung Abhilfe finden sollen, schwieriger zu beseitigen sind, als in der Großindustrie, ist eine Wahrnehmung, welche im neuesten Berichte wieder bestätigt wird. Es handelt sich hier weniger um den guten Willen der Arbeitgeber, als um die Mittel zur Durchführung und um die Hindernisse, welche der Kleinbetrieb seiner Natur nach entgegensetzt. Die Vorschristen, welche zur Erhaltung der, Gesundheit der Arbeiter in Arbeits- und Wohnräumen bestehen die Sonntagsruhe, die Ausbildung der Lehrlinge, sind auch in den Berichten der Gewerbeinspectoren für das Jahr 1890 Gegensta»ld vielfacher Klagen gegen das Kleingewerbe. Hier ist die Stellung der Gewerbeinspectoren eine besonders schwierige, da sie häufig dem Unvermögen gegenüberstehen, wenn sie die gesetzlichen Vorschriften in ihrer vollen Strenge zur Durchführung bringen wollen. Der Grundfatz: iiat ^U3titia, pereat muncZus wäre nirgends verderblicher als hier, eine allmähliche Befserung, eine auf die wirtschaftlichen Daseinsbedingungen des Kleinbetriebes Riicksicht nehmende Durchführung des Gesetzes ist auf diesem Gebiete allein möglich. Diese Änffassnng schließt natürlich nicht aus, dass in den nicht seltenen Fällen, wo Trägheit und Selbstsucht sich der Besserung der Arbeiterverhältnisse in den Weg stellen, mit aller Schärfe vorgegangen wird. Erst dann wird allch die Hetzpresie ihren Einfluss nach und nach verlieren, deren Leitern es nicht um das Wohl der Arbeiter zu thun ist. die im Gegentheil unzu-friedeue Arbeiter brauchen, um ihr Geschäft mit Erfolg betreiben zu können. Die Berichte der Gewerbeinspectoren sollen uns die Erfolge zeigen, welche der Staat in seinem Versöhnungswerke erzielt hat. sie sollen uns aber auch die Wege weiseu, welche er und die Gesellschaft in Znkuuft dabei noch zu betreten haben. Der neueste Bericht der Gewerbeinspec-toreu hat uns überzeugt, dass dieselben in der Erfüllung dieser ihrer Aufgabe stetige Fortschritte machen. „N. B." Pettauer Nachrichten. (Skiirksithrtr-Lonftrenz -er Ltadt pettan.) Am 1. Juni wnrde unter dem Vorsitze des Stadtschul'Jnspectors. Herrn Hans Tschanet. die Bezirkslehrer-Conferenz der Stadt Pettau abgehalten. Erschienen waren sämmtliche Mitglieder der beiden städtischen Volksschulen. Die Tagesordnung enthielt 7 Punkte. Vorträge wurden gehalten vom Herrn Unterlehrer C. Kriegl über das Thema: „Die Spiele als Erziehungsmittel." Vom Herrn Lehrer Sebastian Krajnc über das Thema: „Mit welchen Fehlern der häuslichen Erziehung hat die Schule zu kämpfen?" Endlich vom Herrn Oberlehrer Löschnigg über das Thema: „Die Gesuudheitspflege in der Volksschule." Alle drei Themen wurden zur vollsten Zufriedenheit der Anwesenden behandelt. In den ständigen Ausschuss wurden gewählt: Herr Director Jakob Ferk, Lehrerin Frl. Victorine Zurhaleg und Herr Lehrer Johann Lackner. In die Bibliotheks-Commission wurden gewählt: Herr Oberlehrer Löschnigg, Frl. Zurhaleg und Herr Lehrer Krajnc. Der Herr Stadt» Schulinspector hat über den Stand beider Schulen seine besondere Zufriedenheit ausgesprochen. (Hanptimpfun^.) Die diesjährige Hauptimpfung für den Stadtbezirk Pettau findet in der Zeit vom 21. bis inclusive 25. Juni 1891 in der Zeit von 10 bis 11 Uhr vormittags in der Wohnuug des Herrn Dr. v. Mezler, Bürgergasse Nr. 7, statt. (Pferdt-Llassification.) Bei der am 4. Juni d. I. stattgehabten Classification der Pferde aus der Stadt Pettau wurden vorgeführt 134 und als tauglich erklärt 62 Pferde. (Monatsviehmarkt.) Bei dem am 3. Juni d. I. stattgehabten Monatsviehmarkte in Pettau wurden aufgetrieben: Ochsen 138, Stiere 7, Kühe 290, Jungvieh 194, kroatische Rinder 14, Ziegen 1, Pferde 28, zusammen 672 Stück. Der Verkehr war lebhaft uud wurden gute Preise beim Verkauf erzielt, auch war der Absatz durch das Erscheinen deutscher und kärtnerischer Käufer ein bedeutender. (Spende für den Privatkindergarten des Hrn. Notar Filaserro.) Herr Georg Schönerer hat behufs Ermöglichung der Übernahme dieses Privatkindergartens durch den Verband Pettau des Germanenbundes abermals den namhaften Betrag von 400 fl. gespendet. Die Übergabe bezw. Übernahme wird daher bald erfolgen können. (Neuwahlen in die Sezirksvertretnng.) Die Neuwahlen werden schon im Juli erfolgen. Jede Gruppe wählt 10 Vertreter. Die Gruppe des Großgrundbesitzes wählt am 16., die Gruppe der Höchstbesteuerten der Judustrie und des Handels am 18., die Genieindevertretungen der Stadt Pettau und des Marktes Maria-Neustist wählen am 21. und die Gruppe der Landgemeinden am 23. Die Frist zur Berichtigung der Wählerlisten länft am 14. Juni d. I. ab. In den früheren Perioden wählte unsere Stadtgemeinde 8 und die Gemeinde Maria-Neustift 2 Vertreter, während jetzt Pettau 9 und Neustift nur Einen Vertreter zu wählen hat. (Zur Firmung.) Wie wir in der Nr. 14 mitgetheilt haben, wird am 14. Juni in unserem Bezirke mit dem Spenden des Hl. Sakramentes der Firmung begonnen. Von unserem Stadtpfarramte wurde aus diesem Anlasse folgende Tagesordnung festgesetzt: Samstag den 13. Juni gegen 4 Uhr nachm. feierlicher Empfang Sr. fiirstbisch. Gnaden des hochw. Oberhirten Hrn. Dr. Napotnik, Bischof in Marburg, am Floriani-platze u. Einzug in die Stadtpfarrkirche, woselbst der Hl. Segen u. die Religionsprüfung abgehalten wird. Nach Schluss derselben ist der Einzug in die Propstei. Sonntag den 14. Juni um 8 Uhr Früh feierlicher Einzug von der Propstei in die Stadtpfarrkirche, woselbst der hochwürdigste Oberhirt die Hl. Messe celebrieren, die Predigt halten, die Gebete für die Verstorbenen verrichten und darauf das Hl. Sakrament der Firmung spenden wird. Wir werden ersucht, darauf aufmerksam zu machen, dass das Sch lussgebet nach der Firmung zum Wesen dieses Hl. Sakramentes gehört, daher es geboten erscheint, dass die p. t. Firmpathen mit ihren Firmlingen bis nach diesem Schlussgeöete in der Kirche verbleiben. Die Firmung wird in der nächsten Woche an folgenden Tagen vorgenommen: Am 1.^. in Pettau (Minoritenpfarre), 16. in Wnrmberg, 17. in St. Urban, 18. in St. Andrä in W.-B., 19. in St. Lorenzen in W.^B., 20. in St. Margarethen unter Pettau, 21. in St. Marxen und 22. in Haidin. (personalnachricht.) Der Rechtsanwalt Herr Dr. Franz Jurtela gedenkt noch im heurigen Sommer unsere Stadt zu verlassen und nach St. Marein bei Erlachstein zu übersiedeln. (Jur Nachahmung empfohlen.) Donnerstag den 4. Juni ist der langjährige treue Diener der Faniilie Ornig Franz Goll ob nach längerem Leiden im 56 Lebensjahre gestorben. Derselbe hat durch 28 Jahre in seltener Treue und Anhänglichkeit der genannten Familie gedient. Er hinterließ ein Vermögen von 4- bis 5.000 fl., wovon 1.200 fl. Bargeld, der Rest in Realitäten. Alleiniger Erbe ist sein Sohn Alois. Der Verstorbene hat auch einige namhafte Betträge für wohlthätige Zwecke gespendet. Unsere Stadtpfarrkirche erhält 60 fl., die Pfarrkirche Pollenschak 40 fl., die hiesigen Stadtarmen 100 fl., der hiesige Musikverein und der hiesige Verschönerungs- und Fremdenverkehrsverein je 50 fl. Eine Mnsik für sein Leichenbegängnis hat er sich verbeten, damit dem Vereine die Spende ganz zukommt. Ehre diesem wackeren Diener, den sich unser jetziger leichtfertiger jüngerer Nachwuchs als Muster nehmen könnte. (Liu ueuer Geudarmerie-Posteu iu Lt. Veit.) Seit 29. Mai besitzt unser freundlicher Markt St. Veit einen Gendarmerie-Posten. Indem wir denselben zu dieser Errungenschaft beglückwünschen, sprechen wir gleichzeitig die Hoffnung aus, dass in St. Veit auch bald ein Postamt errichtet wird, damit die bisherige ungünstige Postvermittlung durch den Boten des Postamtes St. Andrä in Leskowetz endlich behoben wird und die daraus erwachsenden Übelstände anläßlich der Wein- ! lesezeit beseitigt werden. (Der Feuerwehrbezirkstag in Polstrau.) Der erste dießjährige ordent« liche Bezirkstag des Feuerwehrbezirkes Petrau wurde am 24. Mai in Polstrau abgehalten. Ein sehr regnerischer Vormittag ließ für das Gelingen dieser Zusammenkunft ernstliche Befiirchtungen hegen. Doch ließen sich viele Abgeordnete und Festtheilnehmer durch den Regen von der Fahrt nach Polstrau nicht abhalten und wurden ftr ihre Ausdauer durch einen herrlichen Nachmittag belohnt. Obwohl die Bezirkstage zu festlichen Veranstaltungen wenig Anlaß geben, so darf man doch in die- j sem Falle von Festtheilnehmern reden, weil der herzliche und wahrhaft ameradschaftliche Empfang, welchen die Polstrauer Wehrmänner den Auswärtigen Kameraden und Gästen bereiteten, diese Zusammenkunft in der That zu einem Feste gestaltete. Die Abgeordneten aus St. Leonhardt in W. B. und einige Theilnehmer aus Pettau waren schon mit dem Postzuge eingettoffen, während die Theilnehmer aus Friedau und Luttenberg, sowie der Rest der Pettauer kurz vor drei Uhr nachmittags mit Wagen angekommen sind. Auch aus Viniza in Kroatien waren einige Gäste mit den dortigen Wehrhauptmanne ^rrn Dr. Med. Harasim, Gemeindearzt in Viniza, erschienen. Herr Ehrenhauptmann Seinkoviö aus Polstrau spendete als Willkommtrunk einige Flaschen vorzüglichen Luttenberger. Bald riefen die Polstrauer Hornisten mit schmetternden Hornklängen zur Schauübung der Polstrauer Feuerwehr. Dieselbe war in stattlicher Zahl und vollkommen ausgerüstet vor dem ganz neuen sehr zweckmäßigen Spritzenhause versammelt. Nach Besichtigung des Spritzen-Hauses, welches die Gemeindevertretung von Polstrau erst vor Kurzem mit dankenswerther Opferwilligkeit Herstellen ließ, begann die Schauübung. Zuerst wurde eine Schauübung der Steiger u. der Spritzenleute aufgeführt. Dann wurde ein Angriff auf zwei als brennend gedachte Gebäude ausgeführt. Dieselbe erfolgte sehr zufriedenstellend und wurde mit großer Ruhe und Sicherheit durchgeführt. Insbesondere die Steigerübungen wurden wiederholt durch lauten Beifall ausgezeichnet. Nach der Schauübung fanden die Berathungen der Abgeordneten des Bezirkstages statt. Hiezu hatte die Polstrauer Gemeindevertretung mit frenndl. Bereitwilligkeit den Rathaussaal zur Verfügung gestellt. Die Beratungen bewegten sich in dem gewohnten geschäftsmäßigen Geleise. Ans denselben sei nur hervorgehoben, daß der nächste Feuerwehr-Bezirkstag imHerbste diesesJahres inPettau stattfinden soll. Für das Jahr 1891 wurden gewählt: Zum Bezirks-obmanne Herr Johann Steudte, Feuerwehrhauptmann in Pettau, zu dessen Stellvertreter Herr Alois M a r t i n z, Feuerwehrhauptmann in Friedau und zu Abgeordneten für denGautag Herr Anton Mravlag, Feuerwehrhanptmann in St. Leonhard W. B., Herr Alois Martinz, Feurwehrhauptmann in Friedau und Herr Heinrich Si daritsch, Feuerwehrhauptmann in Luttenberg. Bei diesen Beratungen waren Herr Bürgermeister Zadravec und Herr Ehrenhauptmann Seinkovi 6 aus Polstrau, Herr Dr. Harasim aus Vinica und Herr Ehrenhauptmann Spritzey aus Pettau als Gäste anwesend. Nach Schluß der Beratungen zogen die vereinten Wehrmänner unter Vortritt der Polstrauer Feuerwehrkapelle zum Gasthause des Herrn Seinkovitsch, um sich dort nach gethaner Arbeit bei frifchem Biere gütlich zu thnn. Nur zu rasch verflogen bei Musik und erhebender Wechselrede in kameradschaftlichem Verkehre und in ungetrübter Heiterkeit die Stunden. Bald nöthigte der einbrechende Abend die auswärtigen Wehrmänner zum Ausbruche. Gar schwer wurde das Scheiden von diesen dem gleichen Ziele zustrebenden wackeren Genossen, welche man in den wenigen Stunden des Zusammenseins als gute Kameraden kennen gelernt hatte. Denselben sei für ihr freundliches Entgegenkommen hiemit ^rzlich gedankt. Aber auch die Polstrauer Bevölkerung hat für alle Vorgänge des Tages eine rege Theilnahme bekundet und durch anerkennenden Beifall dargethan, daß fie der Feuerwehrsache wohlgesinnt ist und den großen Nutzen derselben anerkennt. Es ist daher auch der dortigen Bevölkerung die volle Anerkennung für ihr Entgegenkommen auszusprechen. (Von -er gewerblicheu Fottbilduugsschule.) Sonntag den 7. Juni fand der Schulschluss statt. Herr Bürgermeister Eckl sprach zuerst einige herzliche Worte an die Lehrjlingen und dankte hieraus im Namen der Schüler den vollzählig erschienenen Lehrern für ihre großen, von den besten Erfolgen gekrönten Bemühungen. Bei der Prämienvertheilung erhielten die zwei fleißigsten Schüler der beiden oberen Classen je 2 fl. und weitere 24 andere sehr fleißige Schüler je 1 fl. Für diese Spenden im Betrage von 28 fl. sei allen Genossen-schafts-Vorstehungen der herzlichste Dank ausgesprochen. Zum ! Schlüsse wurden an die 132 Lehrlinge der einzelnen Classen vom Herrn Bürgermeister die üblichen Schulausweise vertheilt. Bedauerlicher Weise sind zu dieser Schulschluss-Feier gar keine Meister erschienen. (Lchulmusterung.) Am 8. Juni wnrden die beiden städtischen Volksschulen und die beiden Kindergärten vom Herrn Landesschnlinspector Dr. Konrad Jarz besucht. Herr Dr. Jarz hat über die Leistungen dieser vier Anstalten ftine vollste Zufriedenheit ausgesprochen. (Gemeinderathslilzung vom 3. Juni 1891.) Ein ausführlicher Bericht über dieselbe konnte diesmal wegen Raummangel leider nicht gebracht werden und folgt derselbe in der nächsten Nummer. (Mehr Licht.) Die Laterne am Dominikanerplatze wird seit einiger Zeit nicht angezündet, daher dieser Platz in der Nachtstunde jeder Beleuchtung entbehrt. Da aber seit Eröffnung der „Neuen Welt" dieser Platz von den oft spät heimkehrenden Gästen passirt werden muß, so wäre die regelmäßige ! Beleuchtung desselben sehr erwünscht. ^ (Zommer-Fahrordnung -er Zü-bahu.) Dieselbe hat l nur insoferne eine Änderung erfahren, als der ungarische Post- zug vom 1. Juni an Früh um 10 Minuten früher ankommt. — Da der nächste Postzug erst um ^/,6 Uhr nachmittags hier durchfährt, würde einem allgemein empfundenen Bedürfnisse abgeholfen, wenn die Direktion der Südbahn der Bevölkerung unseres Bezirkes durch Einfügung einiger Personen-Waggons bei dem Nachmittags-Lastzuge den Anschluss an die Tageseilzüge der Strecke Wien-Triest ermöglichen würde._________ Aus unseren Vereinen. (Verschöncrungs- und Frem-enverkrhrs-Verein.) In der vorletzten Ausschusssitznng waren 10 Ausschussmitglieder erschienen. Das Protokoll der letzten außerordentlichen Hauptversammlung wurde verlesen und genehmigt. Herr Notar Fila ferro stellte den Antrag, das Plochl'sche Gasthaus in eigene Verwaltung zu übernehmen und deshalb ein Wirtschasts-Comite zu wählen. Dieser Antrag wurde angenommen und die Herren Major Rosen, Roßmann uud Gerstner in das Wirtschastscomite gewählt. Die Gewählten erklärten sofort, die Wahl anzunehmen. Hieraus beantragte der Obmann, diesem Comite die ganze Verwaltung zu überlassen, gegen die Verpflichtung, seine Beschlüsse dem Ausschüsse bekannt zu geben. Auch dieser Antrag wurde angenommen. Der vom Herrn Notar Fila ferro verlesene Kausvertrag mit Herrn Plochl wurde zur Kenntnis genommen. Ferner wurde ein Antrag, bei der hiesigen Sparkasse um ein Darlehen von 3000 fl. zum Ankaufe der Plochl'schen Besitzung anzusuchen, sowie anzufragen, ob die Bewilligung eines gleichen Darlehens zum Baue eines pafsenderen ^sthauses daselbst zu erwarten sei, angenommen. H^rr Kasimir beantragte, mit dem Baue noch Heuer zu beginnen. Über Antrag des Herrn Notar Filaserro wurde beschlossen, vorläufig eine Ausschreibung wegen des Neubaues zu verösseutlicheu und für die drei besten Pläne einen Preis von 10 fl. und zwei Preise zu 5 fl. zu bestimmen. Beide Anträge wurden angenommen und hierauf die Sitzung geschlossen. — Das Sonntag am 7. Juni im Volksgarten veranstaltete Fest mit Parkmnsik wurde bei schönstem Wetter abgehalten, war aber leider so schwach besucht, daß trotz des höheren Eintrittsgeldes die Einnahinen zur Deckuug der Auslagen nicht ausreichten und der Verein gegen 10 fl. Mehrauslagen hatte. Da der Verein die Einnahmen nur zur Veraustaltuug von Musikaufführungen verwendet, also keine Vortheile für den Vereinssäckel erlangen will, wäre es sehr erwünscht, wenn die Stadtbevölkerung künftighin durch zahlreicheren Besuch die Wiederholung solcher Parkmusiken ermöglichen würde. (Germautnbun-verband.) Der Ausschuss hat beschlossen, während der Sommermonate in Herrn Knes Gasthausgarten „zur neuen Welt" an jedem Montagabende ein Kegelschieben zu veranstalten. Es ergeht daher an alle Mitglieder das Ersuchen, diese Abende fleißig zu besuchen. Sollte aus einen Montag ein Feiertag sallen, so entfällt das Kegelschieben. (Deutscher Turnverein.) Die alte Herrenriege hat beschlossen, während der Sommermonate in Herrn Knes Gasthausgarten „zur neuen Welt" an jedem Mittwochabende ein Kegelschieben zu veranstalten. Mit demselben wurde deu 27. Mai begonnen und war dieser, sowie der Abend vom 3. Juni sehr gut besucht. Mit der alten Herrenriege werden auch die hiesigen Schlaraffen schieben und hat den 3. Juni bereits der erste Schlaraffe mitgeschoben. (Männergesangvereln.) Am Dienstag den 16. Jnni veranstaltet der hiesige Männergesangverein im Gasthausgarten des Hrn. Knes eine heitere Liedertasel. Wir begrüßen eine derartige Aufführung freudigst, da uns die Leistungen des Vereines auf heiterem Gebiete noch in bester Erinnerung sind. Aus dem Programme erwähnen wir von den Gesammt-vorträgen: Koschat's Walzer, „Ein Sonntag auf der Alm", Weinzierl's Chor: „Heut ist heut", Koch von Langentreu's: „Haudschuh", Engelsberg's: „Hut im Meere" u. „Die Heinzelmännchen" von Nentwich. Es sind dies durchwegs frische heitere Compositionen. Als Einzelnvorträge werden einige Lieder für Tenor, Rossini's „Barbier in der Klemme" und Schubert's „Advocaten" zur Aufführung gelangen. Die Zwischenpausen werden mit Vorträgen der hiesigen Musikvereinscapelle ausgefüllt. Das Programm verspricht einen recht vergnügten Abend und ist ein zahlreicher Besuch wie gewohnt zu erwarten. (Badeanstalt -es pettauer üauvereines.) Im Monate Mai 189 t wurden verabfolgt: 397 Wannenbäder II. Classe, 22 Wannenbäder I. Classe, 55 Dampfbäder, 153 Bassinbäder, 2 Douchebäder. — Kommenden Samstag wird wahrscheinlich das schwimmende Kabinenbad der Benützung übergeben werden können. (Mustkverein.) Unsere Musikoereins-Capelle wird, einer ergangenen Einladuug folgend, bei dem am 21. Juni in Marburg zu Gunsten des dortigen Verschönerungs-Vereines stattfindenden Volksfeste Mitwirken. Vermischte Nachrichten. (Ein neues Tagblatt in Gra^.) Wie die „Marburger Zeitung" berichtet, hat die hohe k. k. Statthalterei den Herren Dr. Robert Withalm uud Genossen die Konzession zur Errichtung einer Verlags- und Zeituugsdruckerei ertheilt. Vom 1. September an wird also in Graz uuter dem Namen „Grazer Tagblatt" eine neue deutsche Zeitung erscheinen. (tleues pokgebiiude in Marburg.) Der Herr Handelsminister hat im Budgetausschusse erklärt, dass demnächst dem Abgeordnetenhause ein Gesetzentwurf wegen Errichtung eines neuen Postamtsgebäudes in Marburg zugehen wird. (Äus dem Handelsregister.) Im Handelsregister für Einzelnfirmen wurde die Firma „Jos. Max Richter", betreffend deren Stadtapotheke „zum k. k. Adler" in Marburg, eingetragen. (Zur Marburger Wanderversammlung des deutschen Volksvereiues in Wieu vom 4. Äpril.) Herr G. Schönerer wurde von der gegen ihn erhobenen Anklage wegen Übertretung des Vereinsgesetzes von dem Strafgerichte Marburg l. D. U. freigesprochen. (Vom Weltpostkongreste in Wieu.) Derselbe hat beschlossen, Australien und Neuseeland mit i. October in den Weltpostverein aufzunehmen. (Vom Obersten Gerichtshöfe in Wieu.) Derselbe hat bezüglich der Umrechnung alter Forderungen in die gegenwärtige österreichische Währung eine wichtige Entscheidung getroffen. Bisher wurden 100 fl. K. M. 105 fl. Ö. W. gleichgehalten. Die neueste Entscheidung erfolgte jedoch in dem Sinne, dass 100 fl. Wiener Währung auf 42 fl. Ö. W. umzurechnen sind. Die Entscheidung stützt sich ans das Finanzpatent vom 20. Februar 1811. (Von der Ziidbahu.) Seit 1. .Juni werden bei den Kärntner Nachtschnellzügen in der Strecke Villach-Franzens-seste, serner bei den Schnellzügen Nr 3 und 4 in der Strecke Bozen-Franzensfeste Postzugsgebühren berechnet. (Zu den )iestaurinlugsarbeiteu der Marburger Dom-uud Stadtpfarrkirche.) Das Comite des Dombauvereines in Marburg veröffentlicht einen Ausruf zur Sammlung von Beiträgen. Nach diesem Aufrufe sind von 1885 bis 1890 für die Restauriruug dieser Kirche bereits 65.000 fl. verausgabt worden und werden zur Vollendnng der Arbeiten noch 30.000 fl. ersorderlich sein. (Zum Saue der Lokalbahu Liüi-WöUau.) Das Amtsblatt der „Wiener Zeitung" vom 5. Juni veröffentlicht die Kundmachung des Handelsministers bezüglich der Übertragung der den Bauunternehmern Daniel von Lapp und Eduard Klemensiewicz verliehenen Conzession an den steiermärkischen Landesausschuss. (Todesfälle.) Der Unterrichtsminister des Bürger--ministeriums uud spätere Ministerpräsident geheimer Rath Leopold Hasner Ritter von Artha ist den 5. Juni in Ischl einem Schlagansalle erlegen. (Ein ueues Sozialisteugeseh.) Die Regierung hat im Abgeordnetenhause den Entwurf eines neuen Sozialistengesetzes eingebracht. Die wichtigste Änderung besteht darin, dass der neue Gesetzentwurf nicht mechr auf bestimmte Zeit, sondern als dauerndes Gesetz geplant ist. (Zur Drauregulirung.) Die Retzieriing hat den 5. Juni iln Abgevrdiletelchause einen Nachtracjscredit von 15.000 fl. für die Drauregulierung von Marburg bis Polstrau überreicht. ek6i'ung8lanä ull: 1890 .....IVl. 3,062,815.510 ^eu68 668ck^äf1 im ^akre 1890 . . . ^. 866,260.955 668amm1-LinnLkm6N im 1890 . . N. 148,905.903 Vermögen im .lakre 1890 ............N. 506,785.912 K6>V>NN-K686I'V6 im .Iskre 1890 . . . N. 100,471.899 ^l8 Lpeeial-Karantie kür äie ösisrr. Versiodertsii äient 6as Zrosss Lt^oo^ ilL D1S6Q-?S.1s,is in ^isQ im Werte von 2 MIlionen (dulden Lr^6vlli886 dsi? 2WLN2:iNÄKr'lK6ri loiitinsli dsi' „LlquitLldls. ' 6a8is äer ^u82aIiIunA6n 1891. Okwölinlicke ^blkbenZ-VersietierunA. labelle I. Oksammtvrämie. LaLrivertk. krämienfrsie ^bl6k6N8-?oIie6. ^Iter .80 35 45 50 ü. 454.— 527.60 626.— 759.40 943.60 ü. 12.30.— 1310.— 1440.— 1620.— 19.30.— ü. 573.— , 693.-„ 850.— „ 1065.— „ 1.387.— 6. ^bl6d6N8-Ver8i6k6runA mit ^vvanxiA .sadresprämien. labelle II. 30 tl. 607.20 kl. 909.— ü. 1940.- 35 „ 681.60 „ 1039.- „ 1970.- 40 „ 776.60 „ 1204.- „ 20.30.- 45 „ 900.60 „ 1424.- „ 2170.— 50 „ 1067.60 „ 1746.- „ 24.30.— 6. 6smi8e1it6 r:^an2i^ädriß6 u. LrIeb6N8-V6r8i6li6runA. 'tab. X. 30 t1. 970.60 ü. 1706.- kl. 3650.— 35 „ 995.80 , 1746.— „ 3310.- 40 „ 1035.60 „ 1813.- „ 3070.- 45 „1100.80 „ 1932.- „ 2950.- 50 „ 1209.- „ 2156.- „ 3000.- Wie odi^e ^ikkern ^ei^en, §6>vLlirt 6i6 l'ontink N6lr8t äer U2-slltssltliolisv .li^'blsIrsllsvsrsioLsrruiA Luroli 20 ^alirs bei äer labelle I. äie LüoLsrstattuns sLvUütliolisr ^Lwlsv mit 2»/« dis 4»/8°/o; äie labelle II mit 4«/g dis 52/g0/o; äik ladelle X mit 6»^ di8 7°/o an einkaeden 2in86n. Oie prämienkreien kolieen Aevvädren äas DsxxsUö 1sis 2UM VierkaoLsv Lsr s12§s2L1üi^s^1 ?rLmisL. Die ü'ölö lovüllö, 6d6nkalt8 eine Haldtontine mit etvva.8 köderen krämien, gestattet naed einem Jadre volle k'reideit mit Le^ug auf keisen, Wodnort unä LesedLktiAunA mit ^U8nadm6 äes Xriexs-äien8te8, 8ie I8t ULLvksolit'bLr naed Lvsi, ULVsrkLll'bg.r nLed ä^si .ladren unä Zevädrt dei äer keZulierunZ 86eds ver86dieäene Optionen kür äen lje^uA äes ^ontin6NLntdeil8. ertkeNI äi« 6sen6ral-.^^6ii1nr kür 8l6iermarlr unä Lärulen: Kpsr, Kl08len«Sk8gs88S 3V. ^allovioli. Pettaner Vorschuss-Verein registrierte Genoffenschaft mit unbeschränkter Hastnng. Stand Ende Mai 1891: Mitglieder......................................499 Gezeichnete Stammantheile L fl. 50.— . . . 933 Mitglieder-Bcrmögeu. Einbezahlte Stammantheile ... fl. 42,864.52 Reservefond........................„ 18,302.21 Forderungen..........................„ 177,433.60 Schuldeustand. Spareinlagen........................fl. 104,422.53 Giro-Obligo........................„ 7,850.— Amtsstunden täglich mit ^Ausnahme der Sonn- und Feiertage von 9—12 Ahr. >l086l KSUltl Lrolä- und LilderLrositsr empüedlt als passenäe fil-mung8g68okenl(e (>o1ä.- ullä. LiUsörksttsn, (H-srultürsü, LülLS, Lrsruis, HsäLlUons, vdr-rivZs, LrooLön sto. 2u äen dillissten kreisen. KÄNrittzu (xatsntfaliig) sinä meine neuesten ^erZtäudep 2u äen vollstänä'Z verdes-serten, pralrtiscden ?6rono8p0l'a-8pl'i1r6n. Lei äem 2erstäuder-Iiodr ist eine Xlappe anZedraedt, so äass äured einen Oruelr äie k'unetion adZestellt unä so ^'eä«r >Vein-stoeL «inrelv naelt Leäark despritrt ^tzräeil kam». Ls ist dei äieser Spritze äer Verdraueli an k'lii88ixliei1 äallvr nur llald 8« Kr088 als dei Änäeren Apparaten, VV02U noed lrommt, äL88 nur sedr langsam Zepumpt veräen äark, äader aued äer Apparat 8«Iir xe8eIiont ^ ; üderdaupt k^önnen sämmtlielie l'deile naeli Lelieden adAesedraudt unä ZereiniZet vveräen. — kieparaturen 8inä nur sedr 8elten notdvvenäiZ unä leiedt 2u dexver^stelliAen. krsis xr. ü. 11.— dei spesenfreier ^usenäunA unä LrL- rsLtis klü? 3 ^alirs. Mtv^erder um äas Privilegium veräen 8okort Lnge-nommen. li^eedt ^adlreiede Bestellungen erdittet IVliekael k^antl LpenglsriQsistsr in RaäksrsvurZ. Fort mit dem Bohnenkaffee, kaufet Xirvipp's VIa.LL LLLvv aus der für Oesterreich-Ungarn vom Hochw. Herrn Pfarrer Seb. Kneipp allein priviligirten Malzkaffee-Fabrik der Lski^üilvn Ülr, Li^sgvm sm kOiIvnsvv, Der Hochw. Herr Pfarrer Kneipp spricht fich ganz entschieden gegen den Bohnenkaffee aus. Die Kaffeebohne ist die Frucht einer Giftpflanze, der hievon erzeugte Kaffee hat nicht den mindesten Nähr-gehalt, regt wegen seines Giftgehaltes (Caffein) nur die Nerven auf, ja führt fogar die mitgenoffenen Speisen halbverdaut aus dem Magen ab. Der Kneipp-Malzkaffee dagegen enthält bis 70v/o Nährgehalt, wirkt sehr beruhigend auf die Nerven und ist zudem bedeutend billiger. — Wem unser Kneipp-Malzkaffee nicht pur schmeckt, mische denselben mit » 7- und er wird beim Trinken kaum einen Unterschied vom Bohnenkaffee finden. Er trinkt dann einen nahrhaften, gesunden und noch dazu billigen Kaffee. — Die Zubereitungsweise steht auf unseren Packeten. — Beim Einkäufe gebe man speziell auf viereckige rothe Packete mit dem Namen Gebrüder Ölz und den Schutzmarken Pfanne und das Bild des Pfarrers mit Namensunterschrift acht. Bei Ölzkaffee auf uuferen Namen und die Pfanne. — Zu haben in allen befferen Colonialwaaren-Handlungen und wo derselbe noch nicht eingeführt, versenden wir 4'/, Ko. Packete franco per Post. LrexsLL am SoäeQssv. 6LLKV0LK ÖI.2. Für Österreich-Ungarn vom Hydropathen Pfarrer Kneipp allein privilegirte Malzkaffee-Fabrik. -ML « Ä »! V» I» a Z kV oS ä. ° o ^ - s s. 8 V « « ft. d0 LolLäs I^6oxo1ä iZelia-rnsr LoruiSH- imcl. RsgsnsoliiriL-LrLsugruig, IIngartliorgLLLS I^r. 4 empliekit 8610 ßro8868 l^Lßer von in allen k'arden rlnä Orö886n. i^derrüKS uuä Rtzparalnren vveräsn 86linv11 auä bi1IiK8l eKeetnirl. DM Laä6an8talt äs8 ?st1au6r Lauveremss. ^11- di-inZen Iiiermit 2ur Lenntnis, 6^88 ^vir Herrn I^artsr, u. kionnier-k'elä^vedel a. v., a.l8 8e1i^vilQNi6i8t6r und Laä6Luk86li6r anZ68t6l1t Kaden unä ^virä Oenannter vom 11. ^uni ä. .s. an 80v^0li1 kür Oanien unä 8erren, al8 aueli ^nZenä ertlieilen, 80v^ie äie ^uk8ie1it ini La88in-, k'rei- unä Ladinendaä 5ü1iren. ^nnielännZen de^üZIieli äe8 8e1nvininiunterrielite8 8inc1 an den odZenannten 8e1iwinun6i8ter 211 rieliten und i8t die von der Vor8teIiunZ be8tininite IInt6rrie1it8ZeI)ü1ir Aleie1ika1l8 itini 211 de^alilen. füi' äis Voi'8l6kung lj68 psttauei' Lauv6i'vink8: l^Lx 011. .>08. Kabimii'. 1o8. Oi'nig. vis di11iß8t6Q und pralrtlsoliöstSL ^'IrmuvM-OsLoliSQ^s -W 2U kaben IM (F6mi86ktwsa?6n-(I686liäkl6 vLSSiLvr i» I'vtts.rL. li'erner srimmtHelie 8p6rerei-, ^l»uuk»«1nr- unä XurrnLareu ru äev diHixsten krei8eii. vaselbst v^irä sueti ein I-vKl^ZRINgv mit Zuten ZetiuIrieuZnissen, äer äeutseksn unä sloveniseksn Zpraeke mäekUZ, sofort autzenommsn. vE- üusvvpksuf. ^^68611 ^Uk1a88HNK meintz8 k'iIiaI-(Fe8<;IirL1't68 in ?6ttau An2- lieker Ausverkauf von Kolü-, Silber-, Nei'pvn- u. llsmvn-Issvkenuktt'en, I'vnüvl-, SvkRisnr-WSIävi'- unä Wevken-Ukpsn vlv. rru staunenä billigen Kreisen unter reeller Oarantie. k'ür k'irmpatken ZünstiZe OeleZenkeit 2UM kiIIiZen k^inlcaut von KnaböN- unä üiläliekkn-lasckknukk-kn. ^ur soIi6e, 8ut re^ulirte Ilkren in ^iekel-kiemontoir von 4 il. aufwärts, in 8ilber-kiemontoir von tl. 7.50 aulwärts, in 6o1ä-kiemontoir von 14 6. aufwärts. 1—1 vuslsv vspslll tlkrmLetier in kettLu u. Kana. Offert-Ausschreibung. Da der Unterzeichnete Vereins-Ausschuss beschlossen hat, die ehemals Plochl'sche Gastwirtschaft im Volksgarten einem Umbaue zu unterziehen, werden die Herren Bauunternehmer hiemit eingeladen, -iesbeziigliche Pläne zu verfajsen und an den Verschönerungsvereins-Ausschuss zu Händen des Herrn Ornig bis längstens Ende Juni 1891 einzureichen. Dem besten Plane sammt Voranschlag wird ein Preis von sl. 10.—, den zwei nächstbesten von je fl. 5.— zuerkannt. Petlau, den 1. Juni 1891. Der Ausschuss des Verschöncrungs- und Frem-rnverkehrs-Vercines. irsW WWD^WMDiMWD Ooläsus ^lVlöäaillS: ?3.ri8, ^mstsräLm, LLroslona.. »GOG«»GG«> Vom 8ülien: 81s1. k'ui'Iila liei' Lüllbskn, 2 81unc!en. Lurort Oleietiender^ in Slelepmsnk. Vom ^ok'lien: Ttation felädavk äei'Il. K.8tsat8-dakn, l 81unliv. Lnrniittel. 'si'inl(l9.1ilM6ll6; I^uxu8A6trÄn1(6: .Io1iLiini8l)runn6ii in I^^86titzn und !k^Atur8)'ption8. Nollr^e, Luit- und ÄeZsnniileti, Lek^r. ^ie!ll6Nin!iL!Alion, lluellZOolrei-Zläubung in Linre!n!va88enl>vi'rt8eI>»kt unä >Veind»ll! kflüZe, LZ86N, ^okerwalrrtzn, 8ä6M380kin6n, NäkmL86liin6n, k^6uw6n66r, k'ftzrljereeken, kl6upr6886n, üpSLekmaLekinsn, <;öp6l, l^oeomobile, l'rieure, Oel^eiäe-k'ulLknüliIen, Nai8-rebler, ttäol(86lfutl8l'8ekn6iäma8ekinsn, Letirotmüklen, kü- b6n86kn6iä6r, Obstmaklmuklen, 0b8tpr6886n, l'psubsnquslLeken, VVsiNPI-6886N, 0IIV6NPI-V88SN, ?6-I'0NV8p0I'a-/^PPLI'al6, 0b8t86kri1-^g86kin6n, vörraparaw kür Obst unä 66MÜ86, Wsinpumpvn, Ksl-lsnsiai'tilcsl, Lrunnenpumpen, Xr6i88rj.86n, Oseimal^sZen, Viek- ^il6k86par3tor6n, k'rj88-keker, kokrmasekinen, automat. vvil-kenäe Züssfulterpressen, ^Vasetimasekinen, ?Ia6li86ti>vin8-masekinen ete. ^Il68 in voi'2iix1j<;Il8lei' ^U8külii uiix dilliKsle» k'adriLZ-prtzi8en. Karsillie, deinem« 2AkIunx8moärl1iM6u, krodersil. NidUsseweiit sör I,iu>ävirt5c>>M- WS Veiiblui-Iiszcliiiieii lg» IIvIIvi', Nkisn II. Vrs.1ers1rs.sse Xr. 78. Reieli illnstrierle 144 8ei1tzn 8tarl^tz ?rei86alLl«xe in ckenlseker, 2la1ieni8elier unä sisviselier Sprselie Lns Ver1avx<^n xrslis nnü krsneo. Loliäs VsrtrsluQgsn weräsn iidsrall srriolitst. „Luno»»^" !4!> Vom 1. ^luli 1891 LN im 8uda.don-n6in6nt kolgenäe Blätter 2u I^aden: I^eipLiKer Illuslrierle, ^Viev. Illusli itzrle, I^iKaro, I'Ioli, >Vien6r (^arikrtluren, 8üä-«teirisekk ko8t, NardurKer ^«itunK, ko-lilik, In1i;re88anl6 klatt, Oraxer LeilunK unä Veutseltv LeiInnK. 8—1 K»'>8iaIIi8i»'i68 rationellstes unä 6infaek8t68 I^ittel 2ur LekämpkunZ äer pvi'ansspai'a vllivols» ^^n88prneli äer 0b8t- nnä »«ivd»n8eknle Mrdurx ». ä. vr. I^eielitk I^öslicklieit, 8prit26ns6liut2, kein Lieden uvä 8eie1ien, kein Lrkitren äe8 ^Vassers, killiAkeit, Ks-rantie kür Lektkeit unä keintieit äes kroäukt68. LntgcrlilsäöQsr VortLsll vor allen anäsren . 2euAni886 über vorxüglielie, xerLäeiru überrasetienäe I^68u1tLt6: Von äer 6nl8-Iv8peeti«n kann unä vom kulsdvs. ksrlo 6»vs1ier« 2ane11i, Iri«8t u. s. m. ^nalUSlnl ^Mvl von äer IsnLvv. Ver8ueI»8»N8lü1t in 8t. Llielitzl« (8i1ätir«I) unä äie Letitkeit un86i'e8 kräpsrAtv» ^vi88en8e1iLktIick oLek86xvie8en. ! ! ! aut äis 8o1iu1^A.rlr6 ! ! ! (» kindlstt mit 8edrittendanä), äa ^vir niir äaiui kür Lelitkeit ^Lraniieren. >Vir ^varnen vor ^vllauf niellt i»n»Iv8ir1er unä xe-Läl8ell1 unter äenl >snien ,,^2urin" mit su1ks1I«näer Lillixkeit in äen ksnäel Lommenävr, disuer, unIcr)^8tsHi8jrter?rkipar»t«, nsek-ävni äie8vlden naek äer vorxvnommenev ^nsl)^8tz Le8tsnätltvi1e ent-Lslten, äie äer Vexetstion xersäeru 8e1iää1ivli 8inä. Ver8Lnät in 8Iee1iäo86n ^ 1 I^iter unä L 4^/, I^iter; in k'ä88ern k, 25 I^iter unä k. 50 I^iter. 4—1 Kun8l8lvinfabrilc Knittsifviä. HAgkIVKN8lek6l'UNg iibernimmt Xvni» Zok» I>vi»Ila, I'vKIau tur äis Oeneral-^^eiiiselig.tt in (Zsra2 kuresu Ikonetkos, ?ksrrx»88e 2 Ler iMkcli-krsiiMselieii VmicliMiiKßWMelirkl „^»»snv» Ilongi'oisv" (Fevvädr'It'i8l»n^8t'«nä iider 6 AiNiouen Kuläeu. Vorkonrnienäe Lokääen vveräen ooulant lic^ui-äiert^ unä prompt ke-rgklt. Oie l'rilnliio kann über ^^^unsek bis inr llerbst entriebtet vveräen. s)ie 068ell86kaft riablte bi8ber 50 Millionen 42! 177 Kulävn Ü8lki'i'. VVäki-» tur KekaäenverZi^tunZen an ibre Versieberten. zMMLMUKNKLMMKLKLNW Verlag von I^6l18eIU16I' L k. k. Hniv«r8ität8 6rar, 8porM8v II. kei UN8 er86bien soeben unä ist äureb alle LuelitianälunZen 2u belieben, in ?ettau von W. klsnks: äer IlLiLvI»^Lr1^soI»s.tt von 6okannvs SIsiIvI 8°. Mt 51 Htbiläunxen unck einixen Vsdellen. VI nnä 175 8eiten. krei« ü. 1.20, krsne« nsek su8n ärt8 ü. 1.25. Herr Professor k'I«i8elimLnu in Königsberg selirelbt an äen Verfasser unter anäerem: „Ls ist Ibnen selir gelungen, äie riebtige ^usvvabl 2U treffen unä äas ^Vielitigste in guter, klarer k'ornr rrur Darstellung 2U bringen." Geschäfts-Verkehr bei der ^xapea^se t. HamNerftsöt Aetta» im Monat Mai: 1. Einlagen. Einlagen und Nachlagen...............fl. 42431 33 Behebungen.............................. 44537 52^/, Einlagenstand am 31. Mai..............„ 1161591 99 2. Hypothekar-Darlehen. Behebungen ..........................fl. 3950-^ Rückzahlungen............................ 2294 26 StandderHypothekar-Darlehenam31.Mai „ 853141 80'/, 3. Wechsel-Darlehen. Behebungen...............................fl. 63993 06 Rückzahlungen............................„ 65249 51 Portefeuillestand am 31. Mai.............„ 182111 86 Ilollänäer Lanarivn NLiinelieil, Zeld, entüogen, ZoZen Ls- lodnunZ bei Io8vf 68P3!1I. Oltrsi^nLost desle Lorle L I^iler 4 Irr. versenäet K6A6N v»raii-Kadtz oäer i rt886in86iräuitK nosc»iiLna»ir 8t. kstsr bst OrsL. LtslerwÄrlr. DDE Dmpk6lll6I18>V6rt6 I'irMUIIK8^tz86k6UliV. Oa8 6au6?kaft68t6 unä 6anIcbLr8t6 Oesekenk l8t eins ^irkliek 8ut^ Zekenäs Mr. 0a iek 86lb8t Mrmaeker din, verbürge iok 6urek r66ll8t6 Oarantie unbeäinFts -^ufrieäenkeit kü? ^säe bei mir gekaufte unä reparierte I7kr. 6ro88e ^U8vvalü von Oolä-, Silber- u. Ne1a1I-I'a8eL6ii-IHir6N 2u na6ti8te1ien6 nie6er8ten?rei8en: (xolätzne Ilerreii-kemontoir-IIdren von....................................... 30 ü. aufwärts. 6o1äen6 Ilerrenvkemoiiloir-IIIireu mit voppeläeekel von....................40 „ „ Ooläene vameit-ILeinoiitoir-IHrrell mit voppeläeokel von . ..................23 „ „ Oolätzne vamen-ILemoiitoir-IHireii okne voppeläeelrel von......................14 „ „ Sildera« vamen-k-einoLloir-IHireii okne voppeläeekel von........................7.50 „ Kilberne vamen-Lemonloir-IIlLreii mit Ooppeläeelrel von....................10 „ „ Silbern« Lerren-Lemonloir-IIdreit mit Ooppelöeekel von....................12 „ „ 8i1derne Ilerren-Lemonloir-IHiren okne Ooppeläeekel von.........................7.50 „ MekelHerreiL-Lemonloirukren odne voppeläeekel von...............................4 „ „ 8ilberiie Damen- nnä Ilerrenlrellen, LraOe1e1l8, ^rmreiLe, OIirKebänKv, I^renre eto. LrANLÖ8l8etie Donble-, Damen- nnä Ilerrenirellen (Zarantirt tur Haltbarlreit), 8o>vie eeble Mekelketlen überrL8(;Iienä dilliK. I^aZer von versekieäenen kenäel-, Oomploir-, 6sa8l1iLU8-, Limmer-, Lüelten- unä ^Veekerubren. Line 8o1iäe LeäienunZ versiekernä, ^eieknet lioel^Lelitenä 2—1 6. ^olcsrmann ITlirrnaOlisr ln. I^r. 14. Sämmtlieke Oolä- unä Lilberwaren 8inä vom k. k. ?un2ierung8-^mte punisiert. 2vLtsvI»i'Lttvir^i»2vLNvr. illigkmerne Vlivln-rettung ° n iek b » viertel^Änrix 2 i1. 8üU6I*IDW8Il8 Ork>2. ^onatlieli; kalk^äki-i§ 6. 1.80. ÜÄUKNNLKIIUIHII I^lLASlikurt. Or§L» äs8 kärntn. Sauern-^ bun668. 2mal monatlieli, 2.40. lleulsokei' luidnenkopl ^ ^ 2 ^1 monL i k xan2MnriA tl. 1.80. ükUlSvIlkN VoIItSdvIv ^6lt86tirikt 6er äeutsek- nationalsn ?art6i in Löl^men. HerausAkker XiZsIiek 2-ina1 mooatliek, lialdMIiriA kl. 1.80. VSUlSvIlLS Voiksdlsit ^-mal iaAuen, moriLtlieki tl. 2.— Ü8Ul8Lll8 OlHi, 2-ma1 wöekenUieli, viertel^äkriA kl. 1.60 llkutsvke rettung tä^Iiek, movEeli 818HIINKIZ li^Ia^enkurt. 2-mal ^vöcksntliek, viertel-.jäkriZ kl. 2.— ÜNSLKN l'SIIKSIIIISl 2-maI täAlieli, monLtlieli kl. 1.40 I)6i ab^ukolen. ^it 2ust6llunA monLÜieli kl. 1.60 Lnsrvp Volltsdisll viertelMkriZ kl. 3.50, mit SeilLAen kl. 4.— OngFKI* SLmmt Krater NorA6np08t unä .^mt8- ^ blLtt. täFlieli, viertel^äliriA kl. 4.— (Krater NorZ6np08t allein, läAlieli, viertelMliriß kl. 2.25). lZeiäe mit äem Leiblatte „Styria", monatlieli 3-mal, viert6l.jäliriA um 30 lcr. melir. Knsren ^ovkvnblsll « ^ s ki 120 Lal^burA, äeut86linationale Kunä8eliau. 1-maI ^ monatlivli in üektkorm, viert6IMl^riZ kl. 1.— ^Äl8üN8l8 ÜIAlIkI*, OrZan äe8 äeutselien Vereines in ^Vien. 2-mal monatlieli, öe^ussvreis kür 1891 kl. 2.- - ^ ÜÜKI'8lL8l*LI'IllAl1 a. ä. LLur. 2-mal vvöelientlieli viertelzäliriß kl. 1.60. Vb8ns1vinvn-2vi1ung ^^obbn, El^entlieli 2-inaI, ^ viertel^atiriZ kl. 1.60. vstvni'eSvkisvke fons1-2vttung g iislennvivkisoks Kk«k>'dL-2kttung ^ ^ " ^ 2weinral monatlieli, viertelMliriZ 1 kl. Vslüvulsvkk kunüsvksu Wiener >Voo1ien8ek^^^^^ 1'olitilr, Vollr8vvirt86kakt. Kun8t unä l^iteratur. 8erau8ßet>er L. H ^olk. ViertelMliriA kl. 2.— I'olMsokvs Volksdiatt ^entl E LeilaZen, viertel^aliriZ kl. 1.75. LtkivnmsnkSsvkvs Kv«kpdvblstt " 6ra^ 2 monatlieli; vierteljäliriß 60 lrr. UnvonfslsLklk ükulsvkv VVonle. d 8 NF) (^ireArunaet v. 6eorZ Kitter von Leliönerer. 2-mal monatlieli, Zan^MIiriA kl. 2.40. Ver8anät8telle: ^ien IX., kor2e11anAL886 41. «ivnei' IsnÄ^iilsvkaflllolie Lsttung ^ ' viertelMliriZ 3 kl. ^vöeli. Für die Schriftleitung verantwortlich und Herausgeber: W. Blanke in Pettau. Druck von W. Blanke in Pettau.