CTvUaiM yltfAM - cmjuwMU,' Deutsche Zeitung = Organ für die deutsche Minderheit im Dravadanat ^ — ■K nkBKMBn|i 9nteim slUa 6, Ib.ZI (hd*narb«m) t »,,»,»»»,»>, fftt da» 3i»loitb : «i«rt»tjährig 40 Dt«. halbjährig 80 »w. W nm Brtn i» *m p> Ml^tn ? jährt( 100 »tu. S»r »ai Kation» entsprechi»« Cihehang. flHnjel«*mm« Dt» 1 SA Erscheint «Schentlich zweimal: Donnerstag früh nnd Samstag früh mit dem Datum vom Sonntag Nummer 34 Celje. Sonntag» den 26. April 1931 | 56. Jahrgang Frankreichs Gegenstoß Die erste Tat, die in dem jahrelang zerredeten und als Mittel zu besonderen Zweien mißbrauchten 'Klan einer neugestaltenden Zusammenfassung Europas erfolgt ist, beginnt wenigstens Ansätze zu neuen Taten zu zeitigen. Der (bedanke einer deutsch-österreichischen Zollunion, d. h. einer mitteleuropäischen Zusammenfassung mit dem Ausblick nach Südost-europa, hat zu einer Gegenaktion geführt, deren Beweggründe sehr durchsichtig sind, deren Porhan-densein ober objektiv betrachtet den Beweis für die Notwendigkeit des deusch-österreichischrn Vor gehens liefert. Auch kühle Gegner und Feinde der zwischen Wien und Berlin getroffenen Vereinba-rungen müssen heut« zugeben, das; die Tatsache eines ernsthaften wirtschaftspolitischen Vorschlages aus Paris her zeigt, wie notwendig das aktive Vorgehen der deutschen Staaten gewesen ist. Die europäische Frage ist aus dem Zustand der begriff« lichen Erstarrung befreit worden. Äian hat auch in Paris eingesehen, daß ein derart entscheidend wich-liges Problem wie die Neugestaltung des immer noch wichtigsten Erdteiles nicht lediglich und ohne jede Leistung zu politischen Sonderzwecken mißbraucht werden kann. Der Grundgedanke der Pariser Vorschläge. deren Bedeutung im einzelnen trotz der offensichtlichen Tendenz eingehender untersucht werden muh, ist natürlich nach wie vor die Aufrechterhaltung der französischen Siegerhegemonic, die Erstickung der ersten großzügigen politischen Aktion Deutsch-land« seit Kriegsende. Aber wenn man bisher glaubte, lediglich durch Machtgebot, Vertragsauto-rität und militärisches Uebergewicht Politik machen zu können, so hat man heute doch schon eingesehen, daß man auch, so sauer es ankommt, in die Tasche greifen mutz und Leistungen anbieten muh. Diese Erkenntnis, die ein erster Schritt auf dem Wege zur Besserung sein kann, ist ein Erfolg der Wien Berliner Aktion. Man fühlt, daß man sich. wenn auch in bescheidenem Umfange vorläufig, um | der deutschen Politik willen, gelegentlich in Unkosten stülpen muh. Die französische (Gegenmine gegen die Zoll-union Deutschland-Oesterreich ist so gelegt worden, daß sie dir spürbaren Sympathien der östlichen und südöstlichen Agrarländer für einen Beitritt zur Zoll union in die Luft sprengen soll. Es wird versucht, die Getreideeinfuhrländer Europas zusammenzufassen, um sie zu bestimmten Vorzugszöllen gegenüber ge-wissen Getreideausfuhrländer zu bewegen. Es handelt sich um die Getreidtau sfuhrländer Polen, Ungarn. Jugoslawien und Rumänien. Auf der anderen Seite sollen Frankreich, Italien und England stehen. Deutschland und Oesterreich sollen als Teilhaber in dieses Vereinbarungsgeschäft eintreten. Der Gedanke, die natürlichen Aufnahmegediete für den südosteurv-päischen Getreideüberschuß, Deutschland und Oester reich, durch einen zollpolilischen Zusammenschluß als eine Einheit dem südosteuropäischen Ländern gegen-überzustellen. läuft ja aus dasselbe Ziel hinaus, hat allerdings den Vorteil der stärkeren natürlichen Gegebenheiten und des handelspolitisch unansechtba reren Weges sich für. Die Künstlichkeit der Kon stnittion, die allen französischen Matznahmen inne wohnt und innewohnen muß, weil Frankreichs poli-tische Lage ja andauernd eine Nichtanerkennung na-türlicher Grundbedingungen zur Voraussetzung hat. tritt bei dem neuen Plane besonders deutlich in Er> scheinung. Frankreich selbst ist in keiner Weise ein zur Aufnahme von Getreide größerer Menge geeignetes Land, da es ja in sich ausgeglichen ist und von den Erträgnissen der eigenen Landwirtschaft lebt. England ist mehr als irgend ein anderes europäisches Land auf seine überseeischen Beziehungen angewiesen und wird sich niemals dazu bereit finden lassen, noch dazu im Interesse Frankreichs, die überseeischen Getteidelieferungen, die außerdem den Vorteil der Billigkeit in der Erzeugung und im Transport haben, zugunsten der südosteuropäischen agrarischen Eindrücke von der Deutschen Kunstausstellung in Beograd «on PHUi»? «-rett, «ovisad Kalemegdan diese alte Trutzburg, deren Mauern unzählige blutige Schlachten gesehen haben, verwandelt sich immer mehr in einen sorgsam ge-pflegten Blumengarten. Aber wie überall in Bco-grad ist auch hier noch fast alles im Werden be griffen. Ueberall wird gebuddelt, wie man in Berlin jagt. Dies gilt vollends von der Umgebung des neuen Kunstpavillons, der an einer leeren Stelle des Kalemegdan, dicht unter dem altertümlichen Gemäuer der Festung, errichtet worden ist. Vor einigen Jahren war dieser steinige Platz noch der Tummelplatz von allerlei Marktfahrervolk. Zwischen Ringelspielen, Schieß- und Schaubunden vergnügten sich hier die breitesten Schichten der Bevölkerung an Sonntagnachmittagen. Eben jetzt wird der öde Platz in eine schöne Gartenanlage verwandelt, Wege werden geebnet, Blumenbeete angelegt, Steintreppen, Geländer usw. gebaut. Baumaterial und Schutt liegt umher. Inmitten dieser unfeNigen Gegend, auf einer »einen Anhöhe, schräg gegenüber dem Hotel „Srpskl Kralj", steht der neue Kunstpavillon. Von der Ecke des Hotels führt ein gerader breiter Weg zum Sau-lenportal dieses schmucken kleinen Kunsttempels. Von weitem sichtbar flankieren auf zwei hohen Masten die jugoslawische und die deutsche Flagge den Gn-gang: blau'weiß rot und schwarz-geldrot. Ader es ist nicht so leicht, dahin zu gelangen. Man muß vorerst einige kleinere und größere Verkehrshinder-nisse überwinden, die sich einem in der Gestalt von Gräben, Steinriegeln, Sperrbarrieren usw. in den Weg stellen. Es wird eben gebuddelt. Unwillkürlich komnt es einem beim Nehmen der verschiedenen Hm-dernisse in den Sinn, daß es nicht immer die be-quemsten Wege find, die in die Höhe führen. Daß dem vor allem auch in der Kunst so ist, das wurde mir alsbald sinnfällig. Der gewöhnliche Sterbliche verzweifelt manchmal daran, den gottbegnadelen Großen auf ihren verschlungenen Pfaden, die sie auf die schwindelnden Höhen des Lebens führen, auch nur in dem gebotenen Abstand zu folgen. Der kühne Flua ihres Genius führt sie auf ragende Gipfel, auf die ihnen die Menschheit oft erst nach Generationen folgen kann. Mein Weg führt mich durch das mächtige Gittertor zunöchil in die AusstellunaskanM Dr. Alfred Kühn, £ rganisator und eigentliche Seele der Ausstellung, empfing mich. Sein tiefes Wissen um I alles, was Kunst heißt, hatte ich schon vorher teile Ausfuhrländer abzudrosieln. Italien endlich hat eben-falls keine besonders große Neigung, durch wirtschaftliche Bindungen eine politische Aktion Frankreichs zu unterstützen. Die Tschechoslowakei kommt als Getreideeinfuhrland nur im bescheidenen Maße in Frage. Wenn man von den Vorteilen, die Frankreich als Kreditgeber zu bieten hat, absieht, so sollen die rieche für diesen französischen Plan im wesentlichen Deutschland und Oesterreich bezahlen, die ihrerseits einen viel zweckmäßigeren Weg, den den Zollunion mit weiterer Ausdehnungsmöglichkeit, beschulten haben. Während nämlich das System der Vorzugs-zölle gegen die international herrschende Meistbegün-stigungsklausel verstößt, wird diese Klausel durch eine Zollunion, wie sie Deutschlang u.Oesterreich bcab-sichtigen, außer Kraft gesetzt. Diese ebenso logischen wie unanfechtbaren Gedankengänge zeigen deutlich, daß Frankreich um seiner Vormachtstellung willen nach dem Grundsatz arbeitet: Warum soll man eine Sache einfach organisieren, wenn sie kompliziert möglicherweise auch durchzuführen ist. Es ist begreiflich, daß die deutschen Politiker in einer durchaus günstigen Lage sind und sich auch in dieser Lage fühlen, wenn die. Genfer VerHand-lungen beginnen. Deutschland und Oesterreich haben regional im Kleinen zu arbeiten begonnen und wollen diese Arbeit mit den gleichen Methoden durch Erweiterung ihres Interresfenverbandes fort-setzen. Es besteht die Gefahr, daß Frankreich mit seinem Vorstoß wieder den unfruchtbaren Kreislauf der Reden und Auseinandersetzungen eröffnet, der in seinem Endergebnis nur zerstörend wirkt und wirken soll. Ein« besondere Bedeutung gewinnt bei diesen Auseinandersetzungen die Tschechoslowakei, die offiziell zwar den Paris» Kurs mitmacht, im Innern aber mit starken Gegenströmungen zu rechnen hat. Herr Benesch. der seit einem Jahrzehnt die politischen Winke der Pariser Regierung im Nahmen seines Wirkungskreises mit unbestreitbarem taktischen Geschick zur Durchführung bringt und der früher ein ebenso aus seinen im Deutschen Volksblatte" erschienenen ausgezeichneten Aufsätzen, zum Teile aus der auf-fchlußreichen Einleitung des vortrefflich zusammengestellten Ausstellungskatalogs auf mich einwirken lassen. Seine blassen durchgeistigten Züge, über die empfindsame Nerven wetterleuchten, verraten sofort den hundertprozentig aufs Geistige eingestellten Groß-stadtmenschen. Zi-fällig treffe ich hier auch den Kulturattache der Berliner jugoslawischen Gesandt-schaft, den Jugoslawien bekannten Publizisten Stanis-laus Vinaoer, der sich um das Zustandekommen der Ausstellung auf jugoslawischer Seite große Verdienste erworben hat. Im Gespräche mit diesen beiden verdienten Herren hatte ich Gelegenheit festzustellen, welch tiefgehenden Eindruck diese Ausstellung in den kunstsinnigen und kunstverständigen Kreisen Iugo-slawiens — vor allem natürlich der Hauptstadt Beograd gemacht hat. Alle bedeutenden Blätter würdigten sie in ausführlichen Besprechungen und alle erblicken darin eine bedeutsame Etappe auf dem Wege der Anbahnung eines regen Kulturaustausches und ein«r geistigen Annäherung zwischen den zwei Völkern, die soviele materielle und geistige Berüh-rung?punkte haben. Auch die Vorbereitung der Aus-stellung durch die jugoslawische Presse verdient alle Anerkennung. Viele Wochen vorher schon erschienen in den bedeutendsten hauptstädtischen Tagesblättern und periodischen Zeitschriften ausführliche Abhond- Seilt 2 £cnt|4t Zet»»ng " j - Rummn-»*4 unmöglich^ DoWu-itc jcin WMnql'r des *HRl, ujeii icfji wohl, Atz stäiffte wirkjchafMe Znlereffen sei«? WaStM gegen feine l?f^ueiB fluch, bsttz 31/, Millionen Sudetendeutsche. «iK Million Ungarn und d^eeutschiehene «vru^pe der clownfcn unter Hfmfn filf den GeVTi -3'offumon sind/ Die dcutsche-r Minister in der Prager Regierung sindlchlietzlich Träger des subeien deutschen Lebenswillens, sollten es wenigstens sein. Und Minister Tpina vertritt die an der Zollunion positiv aufs stärkste interessiert« deutsche Landwirt schajt in der Tschechoslowakei. deutschen *9 Politische Rundschau Inland Armeegeneral Stevan Hadziö f Der frühere Kriegsminister Armeegeneral Stevan Hadzic ist am 23. April um 7 Uhr 20 früh in Beo grad nach einem neuerlichen Schlaganfall im Alter von 63 Jahren gestorben. Schon vor einem Monat hatte ihn der Schlag gerührt und eine rechtseitige Lähmung zur Folge gehabt, weshalb er am (i. April von seinem Posten als Kriegsminister zurückgetreten war. General Hadzic war in Beograd und in der ganzen Armee eine sehr populäre und höchst angesehene Persönlichkeit. Er war schon vor dem Kriege längere Zeit Kriegsminister in Serbien und im neuen Staate bekleidete er vom Jahre 192G bis jüngst diese hohe Stelle. Im Krieg befehligte er die l. ser bische Freiwilligendivision, die sich im Jahre 1916 in Odessa gesammelt und dann an den Kämpfen in der Dobrudscha teilgenommen hatte. Mit ihm ist ein tapferer Offizier dahingegangen, dessen Rame in der jugoslawischen Armee immer mit höchsten Ehren weiterleben wird. Konferenz des Warschauer Agrarausschusses in Beograd Der von der Warschauer Agrarkonferenz (2K. bis 31. August 1930) aufgestellte Agrarausschutz für die Durchführung des Warschauer Agrarpro-gramms ist am 24. April in Beograd zu einer zweitägigen Sitzung zusammengetreten. Vertreten lind nachfolgende Staaten: Jugoslawien, Polen, Ungarn. Rumänien und die Tschechoslowakei. Ausland Das einfachste Mittel Bei der gegenwärtig in Italien stattfindenden Volkszählung sind in den Volkszählungsbögen die Rubriken „Rationalität" bzw. „Muttersprache" über-Haupt ausgelassen worden. Den faschistischen Machthabern erscheint es nicht einmal notwendig, den Schein zu wahren und etwa durch die Bolkx- lungen, die die Oeffentlichkeit über Grundfragen deutschen Kunstschaffens unterrichtete» und sie so zur Aufnahme einer sorgfältig ausgesuchten Auslese von deutschcn Kunstwerken vorbereiteten. Auch im „Deutschen Volksblatt" erschienen mehrere aufschlug-reiche Arbeiten über dieselben Gebiete aus der treff-lichen Feder des Dr. Alfred Kühn. Die in den hauptstädtischen Blättern erschienenen, sehr informa-tiven Artikel stammten aus der Feder des Herrn Vinaver, der während seines mehrjährigen Aufenthaltes als Kul:urreferent der jugoslawischen Gesandt-schaft in Berlin Gelegenheit hatte, einen tiefen Ein-blick zu tun in die geistigen und künstlerischen Bestrebungen Rachkriegs-Deutschlands. Er hielt vergangenen Montag in der Ausstellungshalle auch ■einen von den ersten Kreisen der Hauptstadt sehr gut besuchten Vortrag über deutsche Kultur. Mehrere andere Vorträgt, die im Rahmen der Ausstellung bisher gehalten wurden, fanden stets zahlreiche Zu-Hörer und freundlichste Aufnahme. Es besteht somit kein Zweifel, datz die Idee, in Beograd eine für die deutsche Kultur werbende Kunstausstellung zu veranstalten, auf den denkbar fruchtbarsten Boden gefallen ist. Ein wenia enttäuscht hat in gewissen Kreisen anscheinend, datz die Ausstellung in der reichsdeutschen Presse nicht den Widerhall gefunden hat. den man mit Recht erwarten zu können glaubte. Das ist gtwitz zu bedauern, andererseits mutz man _jö| Offenbar glaiwen sie, aus diese Was? der Meß am beste» die ^leberzeujung bcizubriiigeii, dflfo mm überhaupt Hine Deutschen und «Mvenen in Italicn^nehr eMieren. An diesem Bechnel ersieht man wohl mn deutlichsten, welchen statistischen Wert die 'm'hcheitsnaiionalWch durchgeführte „Volks"- ' zählung für die nationalen Minderheiten hat. ine m Eine englische Stimme über das Verhältnis Jugoslawiens zur österreichisch-deutschen Zollunion Die Londoner „Times" veröffentlichten dieser Tage einen Artikel ihres Beograder Korrespondenten, in dem es heisst, datz Jugoslawien politisch zu der von Frankreich geführten Gruppe von Rationen gehöre, deren Hauptziel die Aufrechterhaltung der Friedensverträge sei. aber das; seine wirtschaft-lichen Interessen es in die Richtung der österreichische deutschen Gruppe weisen. Jugoslawien könne seine landwirtschaftlichen Produkte weder mit Rumänien, dessen Produkte fast die gleichen seien, noch mit Frankreich, das zu entfernt sei, tauschen. Doch erscheine jetzt mit der vorgeschlagenen öfter-reichisch deutschen Zollunion ein grotzer Abnehmer, da Oesterreich durch Deutschland sozusagen ergänzt werde, was einen idealen Markt für das jugoslawische Getreide darstelle. Die jugoilawische öffentliche Meinung begreife den Vor-teil, der darin liege, Ungarn im Abschlug eines Vergleiches mit Oesterreich und Deuischland zuvor-zukommen. Der Korrespondent glaubt jedoch, datz Jugoslawien die Annäherung an Deuischland we-niger als Mittel zur Verbesserung seines nationalen Erports. denn als Mittel dazu benützen dürfte, von Frankreich eine Anleihe zu günstigen Bedingungen zu erlangen. Gegen die Zollbarrieren Verschiedene Stimmen der leisten Zeit zeigen, datz die durch die deutsch-österreichische Zollunion in Erscheinung getretenen Absichten der beiden deutschen Staaten auf dem richtigen Wege laufen. So hat dieser Tage die Weltwirtschastslonferenz der internationalen Frauenliga für Frieden und Freiheit in Paris eine Resolution angenommen, die u. a. feststellt, datz die Wirtschaftskrise nur durch die in-ternationale Zusammenarbeit in der Weltwirtschaft gelindert werden könne. Vor allem sollen die Re-gierungen versuchen, die europäische Zollunion zu ver-wirklichen, die aber nicht gegen irgendeine andere Wirtschaftseinheit gerichtet sein dürfe. Der Beitritt «i dieser Zollunion soll allen Staaten der Welt freistehen mit dem Ziele, datz die Zollbarrieren beseitigt werden. In Frankfurt a. M hielt der Untcrstaatssekretär im italienischen Finanzministerium Ettore Rosboch einen Vortrag, in dem er betonte, datz der Vorschlag einer Zollunion zwischen Deutsch-land und Oesterreich den Weg zeige, den Europa zu gehen gezwungen sein wird, wenn es sich den durch den Krieg verlorenen Stand in der Welt zurückgewinnen will. Der Präsident der Pensyloania der deutschen Presse den Umstand zugute halten, datz unglücklicherweise in dieselbe Zeit grotze politische Ereignisse fielen, die diese Angelegenheit begreiflicher weise ein wenig überschatteten. Run, endlich zur Ausstellung. Eine mächtige Flügeltür öffnet sich und ich bin auf einmal mitten drin. Ein großer viereckiger Raum, dessen Oberlicht durch eine Leinwanddecke angenehm gedämpft ist, an den Wänden ringsum Nischen, alles mit Bildern behängt, meistens Oelgemälde und Aquarelle, etliche Zeichnungen. Radierungen und Schnitte, für die graphischen Werke sind in der Mitte des Raumes Vitrinen aufgestellt. Die Skulpturen: Bronzen, Holz schnitzereien, Porzellan, Steingut usw. sind auf eigenen Postamenten geschmackvoll verteilt. In einem kleineren Rebenraum sind alle Wände mit Ab-bildungen zeitgenössischer Bauwerke deutscher Archi-tektur bedeckt. Es find etwa 4.', grötztenteils noch lebende Maler, gegen 15 Bildhauer und 20 Architekten mit ihren Werken bzw. Abbilbungen vertreten. Die Auslese der Künstler und ihrer aus der Aus-ftellung vertretenen Werke ist nach dem Grundsätze erfolgt, datz möglichst alle für die RachkriegIeit charakteristischen Künstler Deutschlands herausgegriffen wurden, von deren Werken wieder jene ausgewählt wurden, die den Künstler und zugleich auch die Epoche am besten kennzeichnen. Das Bild der Aus-stellung ist somit äußerst mannigfaltig und man Rallw«. General Atterburn hielt !ede iibet hie Wcl'wichchtin bet^ntMatzjan ihr Ufcoben Z die die ein ■ Inen Junten hermetti l)ü|tzfli Die belgische Presse <'s >chM^?elgien un» HanfMr c Mchlossen werden solle. Der tschechische Außenminister Dr. Benesch über die österreichisch-deutsche Zollunion Es gibt keinen Mann in Europa, den der Plan einer österreichisch deulichen Zollunion in höheren Matz? aufgeregt hätte wie den Ijchechojl> wnkischen Autzenininister Dr. Benesch, Am 23. April hielt er vor den autzenpolitljchen Ausschüssen der beiden Häuser in Prag wieder eine Rede, in der er die U n du. rchfü hrbark eit der öster-reichisch - deutschen Zollunion betonte. Vor allen: handle es sich dabei gar nicht um eine richtige Zollunion, weil die Klausel über die Meistbegün-stigung gesondert >owohl gegen Deutschland als gegen Oesterreich angewendet werden würde. Der Minister zählte ferner alle Bemühungen auf, deren er sich in den letzten Jahren zur Behebung der mitteleuropäischen Wirtschaftskrise unterzogen hane Sie sollten als Argument gegen den österreichisch-deutschen Schritt dienen, in Wirklichkeit dienen sie als Argument für ihn, denn diese Bemühungen sind bekanntlich alle vollkommen erfolglos geblieben. Interessant ist, datz die Rede Dr. Benesch' eigentlich eine Abwelir der in der Tschechoslowakei bestehenden Gelüste war, sich der deutsch - österreichischen Zollunion anzuschlicgen. Diesbezüglich führte er aus, datz die beabsichtigte Zollunion eine Erhöhung der Agrcr und Industriezölle Oesterreichs auf das Nweau Deutschlands und die Beherrschung des gesamten Gebiets der sogenannten Union durch die deutsch' österreichische Zollunion, mit einem aber die Be-herrschung der tschechoslowakischen Industrieproduktion und den vollkommenen Ausschlutz der Produktion der anderen Staaten bedeuten würde. Die Tscheche slowakei könne keiner Kombination beitreten, die nicht in Genf.abgeichlossen werde. Sie habe von Standpunkt ihrer internationalen Verpflichtungen einfach nicht das Recht, in einer solchen Kombi-nation mitzuwirken, die eine Vorbereitung zum politischen Zusammenschluß Oesterreichs und Deutsch land? bedeuten würde. Die wirtschaftlichen und po-Wischen Schwierigkeiten der gegenwärtigen Krise müssen durch eine gesamteuropäische Zusammenarbeit gelöst werden und nach einem für alle annehmbaren Entwurf, der in Genf verfatzt und im Genfer Geiste gehalten sei. (Der Minister vergitzt dabei, datz gerade in Genf das Mitzlingen der Zoll-ftiedenskonferenz die Sterilität aller Genfer Versuche bewiesen hat.) Bemerkenswert ist nachfolgende Stelle der Rede des tschechoslowakischen Autzenmi-nisters: Gegenüber Oesterreich und Deutschland sind wir freundschaftlich und aufrichtig eingestellt. So beschaffen war wenigstens meine Politik in der Zeit von 12 Jahren, seit ich Autzen-minister bm! So wird sie trotz aller Streite auch rveiterhin bleiben. darr auf dem Gebiete der Kunst kein Neuling mehr sein, um sich in diesem „wohlgeordneten Ehaos" zurechtzufinden. Einen gemeinsamen charakteristischen Zug aller ausgestellten Werke herauszufinden, ist schwer, so viel des Mannigfaltigen wird geboten. Das einzig Gemeinsame bei allen dürfte die Abkehr vom Ra-turalismus sein. Ich glaube nicht zu irren, wenn ich feststelle, datz keinem einzigen Künstler daran gelegen ist. die Natur möglichst getreu darzustellen. Der" ewig suchende Genius des Künstlers lasst sich nicht in Fesseln schlagen. Er gibt die Welt so wie »er. wie er sie sieht, und dann, wie er sie sich vorstellt. Daraus entstanden die zwei grotzen Strömungen des Impressionismus und des Expressionismus. die ein-ander ablösten, lange aber gleichzeitig nebeneinanoe: bestanden. Diese zwei Richtungen sind auf der Au; stellung vornehmlich vertreten. Gewöhnlichen Men schenkindern liegt der Impressionismus näher als der Expressionismus. Die Art. wie der Künstler die Welt sieht, wie er sie in Farben und Formen zerlegt, kann von der unsrigen im Wesen nicht ver-schieden sein: wir können ihnen daher folgen un? ihre Werke mit unseren fünf Sinnen aufnehme?' und genietzen. Es ist daher begreiflich, datz auch in dieser Ausstellung die Impressionisten westaus den meisten Anklang finden, so vor allem Rtai Lieber mann, Loris Connth, Ma* Sleoogt, Käthe Ksii- Ar. 4 6 1931 Illustrierte Beilage der Deutschen Ieiiung Organ für die deutsche Minderheit im Oravabanat )n ftbfaput- Indien kommen die wilden Men an die Aüge und betteln, ein für Europäer erstaunlicher Anblick AK . *«»yi i I 5 Der britische Hiinisteeprattdent Mae Tonnlb mit einer feiner DSchter ans Vheqner». dem iSochenend-Vandsl«, des jeweili-gen englischen 9ie«ieronft*chef». viertln, in« '(ton so viele wichtige diplomatische Zierbanblnngen statt -««siuiden haben. >ind auch der deutsche «»uzler und Aukeniniiuster zu der viel besprochenen Jnnttonserenz eingeladen worden. «ns WMJO Meter H»»e ad- »»» gekürzt und nur leicht verlebt. Die itiuenfonHrtK !yie««riu ISltttor Sntitv ftlirjit au» »«Kl SKetet ab. In etwa -'«wo Meter Hübe gewann lle die «eiste»«egenn>art wieder, so » üdet^D Die Entdecker des Radiums 25 Andre tot. — 7a» Z if rtepoar t>'urie in seinem Vai'orntotiuut zu Pari», wo e» die Hie die spätere Entwicklung der Ratnewisienscha'ten gründ Z legende Entdeckung be» Radium» machte An-»«c I Bei den AufrüumnngAardeiten an der ZJjwe tngon Pagode. Dieser zu den schänden indischen Zemveln jävlende Ban wurde bekannte ljch vor einiger ;leit «in Rand der Alammen. Erst jetzt bei den «niräumungSarbeiten stellte sich die «rSve bet Schaden» berau»: man schätzt ibn aul etwa U Millionen Mark e.8.P. <— ^InsAeng Tie beiden .\itäslen be» polnischen Militär ,^lug ;euge». da» an» unbekannten «rlinden über der Hauptstadt. gerade aber dein '»elände de» »rieq» minisierinm». abstürzte. rt »ntrr »cm «fri* - zum »iordvol antreten will, verlasit den Hase« z»r erste« Prodekabrt Ans der «arte geht e» leicht. Sir Wllkw« und der Enkel Aule» Bern«. Jean Bern-Kudieren die U.Bootroulc aus dem «lobuS Ätr>fto»f «> tnwridung der neuen «Äeserdrdtte bei Harneln. Aii'ang - «vril konnte die von Tipl. ,\ng. Dr. Nalennan» erbaute BrÄcke driil Berietir übergeben werden - : IIIHKMMIMMIItMMIINIIIiMIIII'OIIMMMIHMt'IIIMIIIIIe 6 «»»ttellnn« der «gesellen nn» Vedrlinge I« Sirmen«st«dt. Unier Bild jeigt einen Blick au« den titoi der ^einm-chaniker und «utomateneinnckiter. 7er Au»bildunfl lag der bedanke zugrunde, bak auch in der deutigen ZeiL der iKufdunt doch das Handwerk und die Präjiüonbardeii ibren ZSeN dedält. und daß au» deut, noch geistige« und handwerkliche« Sinnen notwendig ist SVV. — Dentschland« gr»s,er Hacke« Vrfalg im VSndersPiel aeae« England. 7a^ Kvlel. das w Hamburg «»«getragen wurde, endet» ! :I .VadoMt Ein Tag auf dem „S ^voäbiscHen e e! 1 5^>« s,ch der Norddeutsch« ans Meer sehnt, so zieht WJ Süddeutschen an den Bodense«. das .Schwäbische s Einen Tag dort reisen zu dürsen ist beut» wohl den wen möglich, drum muf» eine Reise in Bildern genüg«». Friedrichsdafen steigen wir srüh an einem Sonntaginorg« den Dampfer nach Konstanz langsam geht» hinaus auf I See. Ferner und ferner rückt das 'Ufer. Weiler und w« dehnt sich der Lee. Strahlend scheint die Sonn«, lüftet Morgennebel und glitzert auf den Wellen wie Aold. Aser wechseln Landhäuser mit Feldern und Wäldern. Hi^ und da gibts Weinberg«. Dann taucht am steilen Hang Schloh Meertdurg auf. wo einst Ann«tt« vonDrost«HüIskvfs I 2 Unicrsee holder. Ura^k wrille und starb Den Äberlinaerf^Iafsen wir mit seinen Schluc! Dörfchen rechls liegen und halten d>rhr«r erhabenen Höh«. — QlnbJfir See leuchtet und glüht und wir Menschen kommen licht-, luft- und j)^»detrunk«n zu Hauie an. Unten: Sturmtag am -ttakcnseej «iiiiWMHMtMtMHtmtiiUMMHMtiiiiraiiHiiiMHiiniMiiimiiiimHiMiiiini / Aischertiau» uns »er Ansei Reiche««» »>» Tj^rachen»«r« in t»«»t«>ie»en Ilntersee V T II I 4" »Ist auf Ariedrich-haien 1 Mit Vtnmen in Stein tu nii dem alle» Wntrr -t-oüjuii, »tr» in HalSIra^n ein | Stntrtien an» Ra»«lszett ^ P> ihrer malerische« lrachi >»« Vodenfee mit Privat»«»t»PIa« !»«> Tie»«tnrm i« Vi«»a« im Vo»e»fee. »in aI»«S lib»rbl»ibk«l au» der beseitigt«« Xrftrr S, I£». MMIHMIHMINIMIHtMIIMIHIWIHMtllmtniWIMMmMIIMIIIIIMIIIIMIIIIMIIIIIMlIIMWIlIHHillllMnlllmilllMIIMMHIlIHHIIItUMIIIlad ■ 1 Schwärs «Weib Aus dem sieben der 9lnguine IIIMIIIIIMIIIWIIIIMIIHMMHIW MIIIIMttHIMIIIIMitUimillllMIIMMIIimiMINMIIIMMHIIalUlimiHtNMIIMMIIINMMIH An einem strahlend schönen Frühlingstag nahm Vater sein West-Häkchen mit in den Tiergarten zur Fütterung der Robben und Pinguine. Schon von " i weile« hörten sie da» erregte .ounk. ou„(" der Robben. And dann stan- 1 den sie vor dem Bassin. Hinten ein paar Felsen als Gebirge, davor da» Wasser mit den ausgeregt schwimmenden und sich über« schlagenden Robben, und drum herum, schön der Grobe nach, ausrecht gravitätisch aus zwei Beinen, eine ganze Familie schwarz-weiher Pinguine, «eines der Tiere interessiert« sich sür die Zuschauer, alle schauten stuhr geradeaus, dem Wärter entgegen. Es schlägt vier, da löst sich eins der tleinsten Pinguinchen, watschelt schwer-fällig, tipp, tapp, «in Beinchen über das andere wegsetzend, dem Waffer entlang, seinem Fr«und. dem Wärter «ntgeg«n, und bl«ibt endlich am Eingang stehen, ver-ft«in«rt, g«nau wi« di« Großen. Plötzlich kommt Leben in die Sesellschast. Sine Handvoll Fische fliegt über die Felsen weg ins Wasser, und, ehe man sichs ver» ' fieht, sind recht», links, vorn, hinten, Robben und Pinguin« durchS Waffer geflitzt und haben sich einen Fisch ergattert. Inzwischen klettert der Wärter gemächlich zum höchsten Felsen und tipp, tapp, das Pinguinle immer ^ __«inen Schritt hinterher. Wenn di« graLi. Stusen säst zu doch scheinen, helsen di« Flügelstummelchen «in bihchen nach. Oben angelangt, verteilt der Wärter das Futter, und das Tierchen fühlt sich ebenfo wichtig, wie Mnder, die der Mutter zusehend .helfen'. SKarakteristifch für die« Mittelwesen zwischen Vogel und Fisch sind die . Versammlungen'. die diese Tier« ständig halt«». So kennen wir sie aus Südfee» filmen. Scharenweile Neben ste am Meeres strand beisammen streng nach Gattungen und Alter getrennt. Tief-finnig erscheinen si«. fast m«lancholisch. unb«hols«n in der Bewegung, erstaun-lich schwerfällig in der Figur doch mit einem leichten, graziösen Kopf. Das Wasser ist ihr Element, da find fie flinker al« das schnellst« Schiff. Scharenweise schwimmen fie zusammen und jagen aus ihren gügen, was fich ihnen an Fischen oder Weichtieren bietet. Dur zur Brutzeit gehen fie an Land und legen ihre Eier in Erdhöhlen oder auf den Boden in «in von St«in«n «ingerahmtes Rest. Auch während der Brüt-zeit halten sie in Herden zusammen. Dabei ist dann daS Männchen rührend um fein Weibchen besorgt und besonders um das »i. «eine Minute darf eS allein ge-lasse« werden. Denn da jede Familie gern möglichst zahlreich ist. macht et der Pinguin umgekehrt wie der Kuckuck, er stiehlt sremde Eier, um dilc Familie zu vergröbern. L. W. Kchwere?otdhaubchen im?ouor ^.««..«-id«««. c.««t« 0»it einiger Zeit regt sich überall wieder das ^ntercsie für die zroke» Taten de» »riegeS. (Hefdtidiilictic TatücUuugen der LSinv'e bor einzelne» Truppenteile erscheinen mehr und mehr. Erinnerung»bücher werde« geschrieben, dichterische NtestaUungSkralt erlebt die gewallige» Ereignisse von neuem. So ist vor kurzeui auch das »Ehrenbuch der deutschen schwere» Artillerie" erschienen. herauSgeaeben vom .Waffenring der ebemaligen deutsche« schweren Artillerie', bearbeitet von Major a. D. ,>ranz Nikolan» Kaiser. München. -J-riiua Tradition. Wilhelm »als. Berlin. Die deutlch« ,>u«!ari>»er>e käntplte vor dem «riege um ihre Anerlennnna al» !>eldtrupve Ml« Lchiv»n>. uud Begeilteruug drängte sie. vor allem die fugend der Waft«, an« den beschleunigten Ausbau des ^rledensitandevv «1« über Rächt der »lieg da war, zeigte (Ist) die gewaltige Bedeutung der fc-.ine gleich in den eriien »>lmpien. Tte schwere Artillerie wurde schlachtenticheidend. Bald «etzte dann ein unerhörter arganilatorischei ?lu»bau der «afie ein. sie wurde überall angefordert. Die Leistungen wurden selbstverständlich. W« auch liier nach vier Jahren das bittere Sude kam. em Ende, da« Deuischland jede schwere Artillerie nahm. ll Boot. irlnft zeug und vor alle»! schwere Artillerie, da« waren die saften, denen der ,>eind bei Teutschland« erzwungener Abrüstung die Ehre eineo gänzlichen verbot» antat. DaS Ehrenbuch bringt ein« Darstellung dieser mächtigen Entwicklung in Frieden und Srieg, und der Mitwirkung der Waffe au« den verschiedenen »riegSschanpläxen. Der Hauvtwerl de« Buchet liegt aber im zweiten Teil. Hier werden von zahlreichen Mitarbeitern, unter denen alle Ebargen vom Kanonier di» zum tMeneral vertreten sind. Erlebnisse kurz geschildert, bei denen sich Einzel»« oder ganze Truppenieile rudiureich hervorgeia» haben. Vtebe nnd Begeisterung imben das Werk geschaffen, nüchterne Prüfung mit lachlichem Urteil gesiebt und geordnet. Wem geht nicht da« Herz auf. ob er Artillerist war oder nicht, wenn er von all' die«e»i Erleben liest, vom Fernsprecher, der im schioerlten ixeuer leine Leitung Nicki, oder vom Batteriefüdrer, der in der kritischen Minute seine Batterie hochreißt. vom Heldentum im Borwärt» slünnen und im zähen Durchkälten. So ist der dicke Band zu einem wirkliche» „Volksbuch" geworden, einem Ehrenmal, da» nicht in den Bücherschränken »erstanden darf, sondern sich leden»voll auswirken soll, nicht nur bei den Allen, sondern erst recht bei den jungen. Tann lind lolch« .Ehrenbücher" nicht nur Erinnerung, sondern Ansporn, Mahnung, Zukunft. Leben! Tot ili nur, wa» vergessen ist. .•II.IIIIHIMIIIIj imtHiaMiiiimiHi*» Der Schneidermeister - Friedrich tSiese. ei« Mit- - kampser van 1H70 7I, wurde IM» Aahre alt. Er ist " »ch ' " deute in Bi au« Haselbach gebürtig n»d lebt erltn Tegel Kreuzworträtsel «—* Waagerecht: I. Pelzschinnck. 4. i«efi>ndbeitsdad. 8. Warenverpacknng,!«. Schachfigur. 11. Titel, üi.chewäffer. 14. Nebenfluß der Dona«. 16. AmiSbezeichnuug. 18. Back-masie. Ä>. gSrtnerifch« Anlage. 22. Alpenpilan^e, 24. Teil der Takelage. 25. Doppelmitlaut, 'M. .^ürivort, 28. Um staudSwortde»Qrte«. 2i». CDfertifet*. Senkrecht: l. wie l waagerecht, 2. französisch .Oiold". .1, Klosirrvorsieher. 4. Äüarineioldat. 5. Menscheuüedlung. K Verhältniswort. 7. Zahl, 8. Zikignerschc Bühnengestalt, 10. Handwerkertilel, 12. etwas Vollbrachtes. 14. ,>luft i» A'rika, 15. Eisenbahn knoienvuntt in Hesse» 'Jinfiatt. I«. kleiner Hinivei», 17. Bapsiname. I» Märchemvese». 21. Bibelbuch, 2.'!. Teil jedes »leidnngsstückes. 27. Abkürzung »ür Sunime, 2«. Ad. kürzung einer akademische» Würde. W r. Moderne ZablungSweise Verkäufer: .Bor drei Monate» habe» wir ^hnen die Waschmaschine .Waschjif geliefert! Wann denkcn Sie «igentlich daran, die ersieRate zubezavlen. meine Tame?" Säuierin: ,.«ar nicht! Sie Iwbrn mir ja beim itau< versichert, »an die Maschine sich von selb« bezahle!" Her. «in Raum, wie klein! Mi. «emack und Ungemach bereitet Bein BesuchSkartenrätsel vrnn Me«»«r Welchen Beruf bat ber H«rr> ».»l. Silbenrätsel AnS den Silben: a al «» dicht bin be« «—«I—eil—erm-tu le .Talel. 22.Rüilt.2Z.Unie. 24.Espenlaub. Ä.Barelt: .Wer sich freut, wenn wer betrnebt,, Macht sich ineiften« unbeliebt -- Magische« «itter: I. Schaper, 2. Pawlowa. Z. Herwegv. I,••IIIIMIIIM»IMi*H|IIUM|llM||||*IIIIIUIIinnilMnillllUlllliUilllllUIIIIIMIIIIiMIIIIIMIIIIII*«viens: 0 Sk seine Wälder ... seine Berge... die Zähne seiner Bewohner! Jugoslawiens Schönheiten sind wellbekannt, und seine Bewohner wissen den Wert dieser Schönheit zu schätzen. So pflegen viele Tausende von ihnen ihre wunderschönen Zähne mit Sarg's Kalodont. Der wohltuende Schaum dieser Zahncreme verschönt und schützt Zähne und Mund. Nach der Zahnpflege mit Kalodont-Zahncreme duftet der Atem stets frisch und gesund. SARGS erhält die Zähne schön und qesund Italienfeindliche Demonstrationen in Brüssel Die Brüsseler Studenten veranstalteten am 21. April vor dem Gebäude der italienischen Botschaft in Brüssel wegen der in Mailand erfolgten Ver-Haftung des belgischen Professors Leon Moulni, der der antifaschistischen Propaganda beschuldigt worden war, grotze Demonstrationen, wobei es mit der zum Schutz der Botschaft angestellten starken Polizeiabteilung zu einem heftigen Handgemenge kam. Inzwischen gelang es einer anderen Gruppe von Studenten, an dem italienischen Konsulat, an dessen Bewachung die Polizei nicht gedacht hatte, alle Fensterscheiben einzuschlagen. Da die zu spät dar-mlerte Polizei nichts ausrichten konnte, erschien die Feuerwehr, die die Umgebung des Konsulatsgedäudes unter Wasser setzte und so den Abzug der Demon stranlen erzwäng. Es wurden zahlreiche Verhaftungen vorgenommen. Aus Stadt und Land Ordensverleihungen anläßlich des Ab-schlusfes der Deutschen Kunstaussteilung in Beograd. Anläßlich des Abschlujfes dei Deutschen Kunstausstellung in Beograd geruhte S. M. der König, folgende Auszeichnungen zu ver leihen: dem Vizepräsidenten der Deutschen Kunstge sellschast in Berlin Dr. Heinrich Michaelis und dem künstlerischen Leiter der Deutschen Kunstausstellung Dr. Alfred Kühn den hl. Saoa-Orden dritter Klasse, dem Legationssekretär Dr. Mar Ringelmann vvn der Deutschen Gesandtschaft in Beograd den hl. Sava-Orden vierter Klasse. Die Deutsche Kunstausstellung, die in Beograd so große Erfolge erzielte, wnd am 3. Mai im Kunstpaoillon in Zagred eröffnet werden. Sie ist dadurch auch uns räumlich so nahe gebracht worden, datz auch aus unseren Gegenden gewiß viele die Gelegenheit benutzen und diese Ausstellung besuchen werden. Die XV. Zagreber Mustermesse unter dem Protektorat 3. M. der Königin Alaria wird vom 25. April bis 4. Mai geöffnet sein. Einweihung des Grabdenkmals für den ehemaligen Abgeordneten Samuel Schumacher. Am 19. April fand auf dem Fried-Hof in Neupazua unter Teilnahme der gesamten Bevölkerung und zahlreicher führender deutscher Per-sönlichkeiten die Einweihung Grabdenkmals für den ftühverstorbenen ehemaligen deutschen Abgeordneten und Pfarrer Samuel Schumacher statt. Die 2n-schnft aus dem Gedenkstein lautet: „Hier ruht Sa-muel Schumacher. Pfarrer und Abgeordneter, geb. 28. IX. 1880. gest. 19. lll. 1929. — Was ihr gc-tan habt einem unter diesen meinen geringsten Biu-dern. das habt ihr mir getan. — Ihrem unoergeß. lichen Führer gewidmet von seinen dankbaren Freun-den." Die tiefgefühlte Gedenkrede hielt der frühere Abgeordnete Herr Sektionschef a. D., Hofrat Dr. Georg Graßl, Generalsekretär der Deutschen Völker-bundliga in Jugoslawien. witz. Sie gehören alle der älteren Generation an und sind eigentlich schon überwunden. Schon vor dem Krieg trat als Gegensatz zum Impressionismus der Expressionismus aus den Plan, der die Kunst bis in unsere Tage beherrscht. Dieser schert sich wenig um die Erscheinungswelt, er steigt in das eigene Ich hinab und hol» aus ihm allerlei unge-ahnte Dinge hervor, Dinge, die ein nicht Begna-deter kaum zu fassen vermag. Dinge, die nur eine verwandte Seele fühlen, aber der nüchterne Ver-stand nicht begreifen kann. Der Erpressionist schafft seine Werke ebenso wenig mit Zwcckbewußtheit, wie etwa eine Pflanze mit einem bewußten Zweck Blüten hervorbringt. Alles ist Intuition. Eingebung, innere Gesetzmäßigkeit. Was dadurch entsteht, ist notwendigerweise ebenso mannigfaltig, ebenso schön, aber auch ebenso scheinbar dem Zufall überlassen, wie die durch die Naturkräfle gestatteten Dinge. Die letzte Folge dieser Richtung ist der ekstatische, visio-näre Stil, das Schaffen in der Verzückung, in einer Art seelischer Vision. Auf alle diese übersinnlichen Gebiete vermögen wir diesen Künstlern, die in statt-licher Zahl vertreten sind, kaum zu folgen, wir stehen wie vor Rätseln der Natur, die wir nicht verstehen, sondern nur anstaunen können. Was man an diesen ungewöhnlichen Ausgeburten einer ungewöhnlichen Begabung aber fast immer bewundern muh, ist der kühne Flug des Geistes, die schöpferische Phantasie, Die Einwohnerzahl von Zagreb ist leut Volkszählung auf 189.099 angestiegen, hat sich also seit Kriegsende nahezu verdoppelt. Bau der Eisenbahn Ievnica St. JanZ. Das Verkehrsmimsteuum hat den tBou nachfolgender Strecken ausgeschrieben: I. So. Janz Sevnica, nor-malgeleisig in einer Länge von 12 Kilometern; 2. Varazdin Koprivnica. normalgeleisig. Länge 42 km; 3. Priboj-Prijepolje, schmalspurig, Länge 28 km. Die Angebote werden bis 15. Juni beim Verkehrs-Ministerium eingereicht. Ein Todesurteil in Zagreb. Der 28-jäh-rige Zimmermaler Slavko Himbrek, welcher aus R^che wegen einer Pieisdifserenz die 14-jähriqe Tochter Ivka des Gastwirts Äikl>an übeifallen und ihr 11 Meiserstiche versetzt halte, an denen das Mädchen dann starb, ist nom Zagreber Gericht zum Tode durch den Strang verurteilt worden. Die slowenische Filmschauspielerit^Jta Riua (Ida ttravanja) aus L>ubljana, die de-kanntlich in Berlin beachtenswerte Erfolge erzielte, hat den Hafen der Ehe dem Filmatelier vorgezogen. mit der diese Künstler sich über alles Herkömmliche hinwegsetzen und sich ihre Welt nach ihrem Sinn aufbauen. Wie alles in der Natur sich im Kreise bewegt, so auch in der Kunst; das wird einem auch dei genauerer Betrachtung dieser Ausstellung deutlich. Die allerjüngste Generation kehrt vom elstalischen Expressionismus, der in der Kriegs- und Revolutwns-zeit blühte, unoermittelt zurück zur nüchternen Wirk-lichkeit. Auch in der Kunst ist die „neue Sachlichkeit" eingezogen. Man läßt sich nicht mehr gehen und auch durch die eigenen Gefühle nicht mehr läuschen. So lehn die Kunst abmählich wieder zurück zum Naturalismus; ja, zum Vornaturalismus, zum Pri° mitivismus, aber es ist doch nicht dasselbe, denn es liegt eine Entwicklung dazwischen. Es geht zwar im Kreise zurück, aber zugleich auch in einer Spirale aufwärts — oder abwärts, wer weih? Die Ausstellung der Werke zeitgenössischer deutscher Architektur verdient besondere Beachtung ; freilich kann sie nie so unmittelbar wirken, wie die Malerei oder Plastik, weil die Originalwerke natür-lich nicht gezeigt werden können. Das Schlagwort ist hier: Zweckgebundenheit. Keine Verzierungen, keinen überflüssigen Firlefanz. Die Zweckform, mit dem zweckdienlichsten Molmal gestattet, wirft an sich künstlerisch. Dieser Gedanke hat heute im neuen deutschen Bauen vöbig durchgegriffen und Deutsch-land ist zurzeit aus dem Gebiete moderner Baukunst aus der ganzen Welt tonangebend. Den Gesamteindruck zum Schluß zusammenfassend, kann man feststellen, das; die deutsche ttunstaus« stellunq in Beograd vor allem den juaoslawijchen Künstlern und Kunstverständigen zweisellos viel Anregung gebracht und auf die weitere Entwicklung jugoslawischen Kunstschaffens befruchtend eingewirkt hat. Eine in Berlin geplante Ausstellung jugoila-wischer Kunstwerke soll den Gewinn zu einem gegen» seit,gen machen. Ader auch für den Laien hat die Ausstellung viel zu bieten, wenn auch manche» Werk nicht imstande sein wird, ihm Begeisterung abzuringen. Aber er hat Gelegenheit, seine Kennt-nisse zu bereichern und seinen Geschmack zu läutern. Für uns Deutsche Jugoslawiens aber, mögen wir für Kunst etwas übrig haben oder nicht, ist die Ausstellung auf jeden Fall ein freudiges Ereignis. Einmal aus den oben angeführten Gründen, zum zweiten, weil sie ein Meilenstein auf dem Wege der aufrichtigen geistigen und kulturellen Annäherung der zwei Völker ist — hoffentlich nicht der erste und nicht der letzte — einer Annäherung, die niemand sehnlicher wünscht als die deutsche Minderheit in diesem Staate. Seite 4 Deutsche Zeitung Nummer 34 % 3 Sport ist eine Freude solange der Körper nicht ermüdet ist. Alle Schönheiten der Natur, die den Fußgänger am Anfang seiner Wanderung erfreuen« hinterlassen keinen Eindruck mehr, wenn Geist und Körper abgespannt sind. Machen Sie keinen Ausflug und keine Urlaubsreise ohne PALMA an Ihren Schuhen. Sie werden sich gern bei jedem Kilometer, den Sie auf PALMA gehen, an diesen Ratschlag erinnern. PALMA machen den Gang elastisch, schonen die Füße und die Schuhe und erhalten Sie frisch und frohgelaunt. PALMA Kavtscfankabsätze erhöhen die Freude am Sport. Inländisches Erzeugnis Am vergangenen Sonntag fand in Beograd ihre Vermählung mit dem Ingenieur Miodrag Gjorgjevic statt, den sie in Berlin kennengelernt hat. Kürten neunmal zum Tode verurteilt. Am 22. April wurde der Massenmörder Peter Gürten vom Düsseldorfer Gericht wegen Mordes in neun Fällen neunmal zum Tode, wegen sieben Mordversuchen zu 15 Iahren Zuchthaus und zur Aberkennung der bürgerlichen Ehrenrechte auf Lebens-dauer verurteilt morden. Nach den Neben des Oberstaatsanwalles und des Verteidigers hatte sich Kürten selbst uim Schlußwort erhoben. Er sagte, daß die von ihm begangenen Taten nach seiner jetzigen Erkenntnis so greulich seien, daß er nicht den Versuch wage, sie in irgendeiner Form zu ent> schuldigen. Er wünsche, seine Taten zu sühnen. Das furchtbare Schauspiel eines Teufels in ^Menschengestalt ist von der menschlichen Gerechtigkeit beendet worden. Bei Berdanungsjchwäche, Blutarm»!, Abmagerung, Bleichsucht. Drüsenerlrankungen, Hautau«schlägen. »surunkein regelt da? natürliche .Franz Zoses- Bitterwasser vortrefflich die so wichtige Darmtätiglett. V>ert>o:riijKub? Männer ber Heilkunde habe» sich überzeugt, da» selb't die trieften Kinder da? Franz Zoses Was,» gut vertragen, lai Fran, Josef Bitterwasser ist in Apstdeten. Drogerien und fepn«rei-Handlungen erhaltiich. (seife Heiterer Liederabend am 2. Mai. Der Liederabend des Vereinsquarteltes des C. M. G. V. findet am Samstag, dem 2. Mai, bei Sessclreihen im Kinosaal des Hotels Skobcrne mit dem Beginn um '/,9 Uhr abends statt. Zum Vortrage gelangen ernste und heitere Lieder von Sompek. Wagner. Keldorfer, Piber sowie Quartettbearbeitungen nio> derner Schlager, die ganz ausgezeichnet wirken. Sämtliche Lieder werden gegenwärtig auch vom Danubiusquartett gesungen, der beste Beweis dafür, daß der Abend wirtlich gut zu werden verspricht. Wie wir auch schon ausmerksam machten, ist das Quartett in seiner gegenwärtigen Zusammensetzung wahrscheinlich zum letztenmal zu hören. Eintritts karten zu Din 25, 20, 15, 10 und 5 sind im Vor-verkauf, der bereits begonnen hat, in der Buch-Handlung der Frau Flora Lager-Neckermann oder an der Abendkasse zu haben. Es wird sich in An-betracht der Beliebtheit des Quartettes empfehlen, Karten rechtzeitig zu sichern._ Am 6. und 7. Juni: Feuerwehrtag der Frw. Feuerwehr Seife nnd K0-jähr. Gründungsfest! Evangelische Gemeinde. Sonntag, den 26. April, findet der Gemeindegottesdienst um 10 Uhr in der Christuskirche, der Jugendgottesdienst um II Uhr im Gemeindesaale statt. Vermahlung. Am vergangenen Montag fanden der hiesigen ^Pfarrkirche die Vermählung de« Herrn Franjo äarc, Sohnes des Großindu-striellen und Bankiers Herrn Anwn öarc in öibe-nik, mit Frl. Emilie Koraiin statt. LChren, Juwelen, Qold-und Silberwaren, Si/ber- MyM und Chinasilber - gerate, }}estecke und J)osen Standuhrwerke (Dptlk ||i|L jj r. •» Celje, Qlavni trg ^ Das Radiothermalbad in La^ko, be- kanntlich seit vorigem Jahr Eigentum des Arbeiter-versichenmgsamtes, wird gegenwärtig einer gründ-lichen Modernisierung unterzogen. Bisohovredni. Vor kurzem ließ sich in einem siowenischen Blatt jemand über eine ..Spa-kedranka" auf. die er in einer hiesigen Geschäfts-aussage entdeckt hatte. Es heiße nämlich dort auf einer Reklametafel „visohovredni" statt „visokovredni Trboveljski Porttand cement". Wir möchten dem betreffenden Berichterstatter empfehlen, seine kurz-fichtigen Augen mit einer Brille zu bewaffnen, dann würde er zweiffellos auf weniger „Spake-dranke" im Leben stoßen. In diesem hochwichtigen Falle würde er gesehen haben, daß die Schrift vollkommen richtig „visokovredni" lesen läßt. Stadtkino. Heute Samstag, morgen Sonn-tag, 26., und Montag, 27. April - 3-1-1-2 (Die drei von der Tankstelle), heitere Ufa-Tonfilmoperette. In den Hauptrollen Willy Fritsch, Lilian Harvey, Olya Tschechowa, Kurt Gerron, Oskar Karlweiß, Heinz Rühmann und Fritz Kampers. Vorstellungen am Sonntag um */'» 5, 7.7 und '/, 9 Uhr abends, an Wochentagen um l/,9 Uhr abends. Ab Dienstag der Tonfilm: „König der Vagabunden". Freiwillig« Feuerwehr Celje, Telephon 99. Den Wochendiemt übernimmt am 25. April der l. Zu, Kommandant: Emmerich Berns. Maribor Meisterschaftswettspiel S. K. Rapid gegen S. K. Zelezniiar. 1:1. Trotz des schlechten Wetters fand sich Sonntag Nachmittag am Rapidsportplatze eine große Zahl sportsreudiger Zuseher zu diesem Spiele ein, das nach der gezeigten Spielstärke beider Mannschaften in der Frühjahrs-sciison einen spannenden Kampf versprach. Infolge des heftigen Regens konnten die Spieler nicht das zeigen, was sie bei schönem Wetter gezeigt hätten. Die Hauptsache dabei aber ist und bleibt, daß trotz des erbitterten Ringens um den Sieg der Kampf fair und im sportlichem Geiste ausgetragen wurde. Es ist dies wohl auch ein Verdienst des Schieds-richters Cimperman aus Ljubljana, der jede Härte ahndete und an dem sich fast alle Schiedsrichter, die wir bisher in Maribor gesehen haben, Hinsicht-lich Objektivität ein Beispiel nehmen können. Die agilen und ambitionierten „Eisenbahner", die durch schwere Frühjahrswettspiele mit den erstklassigen Zagreber Eisenbahnern in gutem Training sind, fanden Rapid in Front. Alle Mannschaftsteile wett-eiferten und man kann sagen, jeder einzelne Spieler war bemüht, sein Bestes zu bieten. Das Hinterspiel mit Hermann im Tor und Flack und Barlovic in der Verteidigung konnte auch in den kritischesten Situationen zerstörend eingreifen. Die Halfreihe mit Bröckl, Golinar und Seiffert arbettete offensiv wie defensiv von Anfang bis zum Ende mit seltener Ausdauer. Der Angriff mit Pischof, Vidovic, Hof-stätter, Bäume! und Schmidt hat sich, obwohl in neuer Aufstellung, schon recht gut zusammen ge-funden und sich al» äußerst durchschlagvkräfttg und gefährlich erwiesen. Trotz einer yanz bedeutenden Überlegenheit in der li. Halbzeit konnte infolge Mißgeschicks (Stangenschüsse, ein vergebener Elf-meteistoß) nur ein Unentschieden erkämpft werden. Mit größtem Interesse sieht schon heute die Fuß-ballgemeinde den nun folgenden internationalen Wettspielen entgegen, in welchen man ein schönes Angriffsspiel durch die Stürmer Rapids erwartet. Schon am 2. und 3. Mai werden wir Gelegenheit haben, den Meister von Salzburg „S.A.S.K.1914" bei uns als Gast sehen zu können. In den Meister schaftskämpfen dieser Saison hat Rapid am günstigsten abgeschnitten, da er von 6 Punkten, die zu vergeben waren, 5 Punkte heimbrachte. Die Reservemannschaft unsere» Sport-klubs Rapid gewinnt die Meisterschaft. Am vergangenen Sonntag wurde das letzte Mei-sterjchaftsspiel der Reserven ausgetragen. Bei diesem siegte die Reservemannschaft Rapids über die Re-serve der Eisenbahner mit 2:1. Durch diesen Sieg wurden die Rapidreseroen Tabellen - Erste. Nach dem Spiele wurde ihnen der Wanderpokal überreicht. Das stadtische Bad auf der Felder, insel soll bereits am I. Mai eröffnet werden. Dieser Termin ist sehr Mich gewählt, denn beider jetzigen Kälte werden wohl nur Anhänger des Grundsatzes „Verkühle dich täglich!" das eisige Drauwasier aufsuchen. Apothekennachtdienst. Den Apotheken nachtdienst in der kommenden Woche, und zwar vom 26. April bis zum 2. Mai, versehen die „Magdalenenapotheke", Mr. Saoost, am Kralja Petra trg und die.,Schutzengelapotheke", Mr. Sirak, in der Aleksandrova cesta. Freiwillige Feuerwehr Maribor, Fern-spreche? 2224. Zum Feuerbereitschaftsdienst in der kommenden Woche, und zwar vom 26. April bis einschließlich 2. Mai, ist der 111. Zug komman-Viert. Kommandant: Brandmeister Heinrich Egger. Bereitschaft in Reserve: 1. Zug. Als die Schwalben wieder kamen, die ham g'schaut! Vor einigen Tagen kamen die ausgesprochenen Lieblinge unseres Publikums, die Schwalben, vorerst allerdings nur ein Teil, von ihrem Winteraufenthatt im Süden wieder zurück. Vielfach haben sie ihre alten Nistplätze wieder auf-gesucht und begannen sich gleich häuslich einzurichten, «chon auf ihrem Fluge übn die von ihnen ge- Nummer 34 Deutsche Zeitung 4 \ r Seite 5 Trw T*1 fürchtete apenninische Halbinsel hatten sie die Kunde vernommen, datz am.!. April, gelegentlich der Zerstörung mancher ihrer Nistplätze, die sie im Tegett hsfflchen Geburtshause hatten, ein märchenhafter Schatz und ein Ehrewäbel des alten Admirals gefunden worden seien. Bei dem Gedanken, datz sie jahraus jahrein alle Winkel diese« alten Gebäudes Durchstöbert hatten, ohne von diesen, sagenhaften Lchatz eine Ahnung zu bekommen, krauten sie sich erstaunt hinter den Ohren. Wie verhält es sich nun mit diesem Schatz, sieben Kilogramm karthagischer Münzen aus der Zeit Hannibals, der in das alte Tegetthoff-Haus „eingemauert" worden war? Nach drei Wochen hatte sich das in Ljubljana erscheinende Tagblatt „Iugoslooan" eines am 1. April im hie> jigen „Vecernik" veröffentlichten Artikels bemächtigt und if),i gekürzt nun wieder gebracht. Dies wäre an unt^ für sich noch nicht so schlimm geivesen, wenn der indiskrete Telegraph diese Meldung nicht gleich auch noch nach Zagreb verraten hätte. So brachten ihn auch Zagreber Tageszeitungen und nach ihnen österreichische. Von diesen übernahmen die aus-ländlichen Funkstationen die so überaus wahrschein-liche Neuigkeit (Hannibal!) und so erfuhren es auch unsere lieben Schwalben auf dem Flug in die Heimat. Sie erkundigten sich sofort bei den Spatzen, Sie ja den Winter hier verbracht haben, wie die Sache mit dem über 7 kg schweren Goldmünzenschatz eigentlich stehe. Diese pfiffen es nun zur Beruhigung des aufgebrachten Schwalbenvölkleins von allen Dächern, datz diese „Nachricht" lediglich auf einem Aprilscherz des „Vecernik" beruhe, dem das ge° nannte Blatt und nach ihm die großen Zeitungen des In- un6 Auslandes in schöner historischer Ah-nungslofigkeit nach drei Wochen auf den Lein, ge-gangen waren. Ptuj Ein Grohfeuer zerstörte am 17. April die Wirlschaslsgebäude der hiesigen Weingrotzhandlung Omig, in der die Weinkellerei und die Alagazine der Firma untergebracht waren. Den Feuerwehren von Ptuj, Hajdina und Spuhle, sowie der um 5 Uhr morgens eingetroffenen Feuerwehr von Maribor gelang es b,s zum Morgen, das Flammenmeer einzudämmen und zu lokalisieren. Der Schaden wird auf 1'/, Millionen Din geschätzt. Landseuer. In 4«i*iiici, Gemeinde So. Maijcta bei Ptuj, ist beim Besitzer Andrea» Za-muda auf bisher unbekannte Weise ein Brand ausgebrochen. Durch das Feuer wurde das Wirt sch.chsgebäude mit den Futtervorräten vernichtet. Auch zwei Schweine sind dem Brande zum Opfer gefallen. Der Besitzer erleidet eine Schaden von ca. 30.000 Din, wogegen er blog mit 6000 Din versichert erscheint. Der Brand wurde durch die hcrdeigeeilte Ortsseuerwehr gelöscht und seine weitere Ausbreitung verhindert. Verunglückt. Dieser Tage war der hierorts allseits bekannte Weingutsbefitzer Herr Karl Kasper in seinem Weingarten in der Kolotz mit einer Itfus* lichen Arbeit beschufiyt. AK er auf einer Leiter stand, welche am Bergabhang des Hauses lehnte. Kürzte er plötzlich von derselben heiunter und kollerte gegen 40 Meter über den Bergabhang hinab. Er Wieb bei einem Baume bewujztlos liegen. Herr Kasper, der beim Sturze innerliche Verletzungen erlitt, wurde vorerst in das Herrenhaus und dann nach Ptuj überführt. - ■' Hauptversammlung des Veteranen» Vereines. Vor einigen Tagen fand im Gasthause „Zur Post" die Hauptversammlung des hiesigen Veiernenoereines statt. Der zahlreich besuchte Abend wurde durch den Obmann Herrn Ugon v. Vestenek eröffnet, der über die Tätigkeit des Vereines im vergangenen Jahre Bericht erstattete. Bei der Neuwahl wurde der bisherige Obmann Herr Dir. Ugon v. Vestenek sowie der bestehende Ausschuh einstimmig wiedergewählt. Einbruch. Dieser Tage wurde beim Wein-xu!5esitzer Herrn Johann Steudte in Gorci, Ge -winde So. Trojica in der Kolotz, von bisher un bekannten Tätern eingebrochen und Wäsche wie Klei-Ämutstücke im Werte von ca. 1KOO Din gestohlen, Folgen des Alkoholgenusses. Der 24-Mzrige Arbeiter Johann Sgec und der 23-jährige ^>hann Burg aus Gorisnica bei So. Marjeta •j.in n zusammen in einem Weingarten ge-ofLeite?. Als beide nach beendeter Arbeit angeheitert he-mwärts gingen, gerieten sie in einen Streit, bei welchem Burg dem Sgec an der Brust mit einem Meiser Verletzungen beibrachte, «sgec mußte im Aejigen Spital Hilfe in Anspruch nehmen. Der wird ein gerichtliches Nachspiel haben. ' 'S/*- 4* ' 9 --- ^ fr» ■ Burgl «ijroP. Eine Erzählung aus den Bergen von Ernst- Alfred Neumann „Glauben Sie mir Burgl," Simons Herzens-türen sprangen mit einem jähen Ruck auf, längst gehegte Gedanken wurden Worte, „man wird immer fremder in der Welt und flüchtet sich nun ins Kinderland zurück. Gott Lob, wer es noch findet. Ach, das heilige Land Tirol steht noch, die Herr-lichen Zinnen und Zacken, die wundervollen Menschen der Heimat, die Wiesen und Matten." Er fuhr sich über die Augen, dann kam ein schneller Hustenanfall. „Habens sich verkühlt. Herr Herr Simon?" fragte sie teilnehmend. „Macht nichts," lächelte er müde, „hier heilt man sich so recht aus. Hier kann man wenigstens atmen, ganz tief und bis zum Grunde, die Stadt-luft hat der Teufel mit allen Giften seines Pfuhls geschwängert!" Vier täppische kleine Finken sprangen über den Kies unter den Kastanien, betreut von der Mutler, welche ihnen Krumen in nimmermüdem Eifer in die Schnäbelchen stopfte. „Schau nur, Vater," jubelte der Kleine und warf ihnen Brocken hin. „Ist das Ihr Kind?" fragte Burgl und wurde, ohne es zu wollen, rot. „Ja, der Kleine ists, ich hab noch einen Grö-ßeren daheim." „Ist er bei der Frau? Warum Habens die nicht mit?" Seine Miene umschattete sich. „Sie liebt diese kleinen Plätze nichts ja, jeder hat nun mal einen anderen Geschmack. Wie man halt erzogen ist." Er trommelte mit den Fingern auf die Tischplatte. „Er sieht Ihnen sehr ähnlich, ich meine immer, grad so haben Sie au«gesä>aut," meinte sie und ein warmer Glanz trat in ihre Augen. „So, finden Sie?" Er lächelte. „Und denken Sie. er hat sich auch sofort mit seinen kleinen Vettern und Basen angefreundet. Mit dem Großen war es anders: ich hatte ihn vor ein paar Iahren mit hier, das ging nicht, man sah, wie er sich fremd fühlte. Aber der kleine Strick hier, der hatte in ach! Tagen sogar die hiesige Mundart angenommen. Aber ich schwätz immer nur von meinen Sachen. Wie geht's Ihnen denn eigentlich?" '.Ach, Sie sehen ja. man tut seine Pflicht, viel Arbeit, sonderlich mit den Sommergästen. Im Herbst ists dann wieder leichter, so geht ein Jahr nach dem anderen herum." Neiner betrachtete sie aufmetksam. „Burgl, wenn ich Sie fo recht anschau, über eines mu'g ich mich wundern, warum Sie sich nicht verheiraten. Die Männer müssen doch hier gar keine Augen im Kopf haben." Unwillkürlich griff sie nach dem Herzen, es schien sich alles um sie zu drehen. Mit einem festen Blick schaute sie ihn an. „Ja, Herr Simon, vielleicht ist's so, datz mich keiner mag." Es sollte ein Scherz sein und klang doch so tief und traurig. „Aber gehen Sie/' lachte er auf. „ein jeder müßte glücklich sein, eine Frau zu haben, wie Sie sind." „Ja, wär ich sonst wohl noch ledig? Doch ich muß nun hinein, Herr Simon," meiiUe sie hastig. „Sagens doch nicht immer Herr zu mir. Oder soll ich auch zu Ihnen Fräulein sagen? Na, da lachen Sie nicht wahr, das klingt kurios? Also sagen Sie Simon zu mir und meinetwegen auch du, ich gehöre doch nun mehr zu euch, trotz Professor und Ordens." „Professor sinds auch?" „Lassen wir das, Burgl. es ist so schön, wenn man das alles einmal vergessen kann." Die Bichlerin kam wieder heraus und Burgl verschwand in der Haustür. ,,S' ist doch ein Staatsmädel," meinte Simon, mehr zu sich al» zu der Bichlerin, „wundert mich nur, datz fie so einschichtig geblieben ist. Hat denn keiner den Mut gehabt, sie sich zu holen?" „Herr Simon, einmal da hätt sie wohl ja gesagt, aber der, den sie gemocht hätt, der hats nicht gewutzt, so ists nun mal im Leben." Die Bichlerin sah ihn so seltsam an. „Man sollts nicht glauben." saate Reiner, „solch ein Staatsweib, mein Gott, der Mensch mutz doch geradezu blind gewesen sein. Aber schließlich ist eben alles auch nur Schicksal, die Gründe un-sere» Leiden» liegen weit hinter unserer Erinnerung, vielleicht werden wir die Zusammenhinge später einmal erkennen." „Ach gehens mir mit solchen gelehrten Sachen," sagte die Wirtin, „ich weih nur, datz manchmal der Mensch mit sehenden Augen blind ist und init dem besten Herzen Wunden schlägt, die niemals im Leben wieder heilen. Das ist so- Gott Lob. datz es die Menschen unwissend tun. doch dadurch wird das Unglück nicht leichter. Wollen? noch einen Wein?" ,^>!cin. danke, Frau Bettn, ich werd' langsam nach Hause gehn." Er stand auf und schaute nach den Loserer 'Steinbergen, die in rötlichem Abend-schein aufleuchteten. ..Jetzt ist man schon in dem Filter, datz man langsam gehen mutz, langsam, Frau Bichler. es will einem noch gar nicht für möglich erscheinen." „Sie haben» auf der Brust, achten Sie nur auf sich. Herr Simon." Besorgt musterte ihn die' Wirtin. „Sie gefallen mir garnicht, nein, ich sags wie es ist, so was setzt sich manchmal fest. Essens nur immer früh nüchtern Kren mit Honig, fo einen kleinen Löffel voll, das ist sehr heilend."' „Ach. Unkraut geht nicht unter," scherzte er, ..die Luft hier macht allein schon gesund. Passen? mal auf, das nächste Mal. wenn ich wieder mal Proben bin. da mutz Ihr Mann, oder einer der Sennen Gitarre spielen und da tanz ich mit Ihnen. Na, behüt Sie Gott." „Kommens wieder, Herr Simon." Sie reichten sich die Hände. Reiner rief noch ins offene Küchen fenster' „Auf Wiederschaun, Burgl." und dann ging er hinunter ins Tal. dem davonstürmenden kleinen Buben nach, der mit einen, schwarzen Spitz um die Wehe .. . ... „So groh und stark wie die Männer fönst auch sind, in Wirklichkeit? sind's doch Kindskopf," brum melle die Bichlerin vor sich hin. „Was meinst, Burgl, mir gefällt er nicht, der Husten, den er hat." „Deshalb wird er wohl auch hier sein, um sich auszuheilen." „Datz ihn nur seine Frau so allein lätzt, einen kranken Mann, ich tät mich Tag und Nacht um ihn ängstigen." „Mein Gott, eine Großstädtische," „Er hat garnicht mit der Sprach herauswollen, als ich nach ihr gefragt hab," meinte Frau Bewi, „das hat mir nicht gefallen, er.ist nicht glücklich. Doch er hats ja so haben wollen." Touristen kamen vom Stripjenjoch. ein Sommergast mit zwei blühenden, frischen Mädels, das eine blond und blauäugig, zart und hell, das andere fest und stämmig, nutzbraun und dunkeläugig. Wie ein Wirbelwind fuhren sie in die Stille des Haufes. Sie hatten viel zu berichten, von ihren kleinen Er. lebnissen, den Anstrengungen des Aufstiegs, dem herrlichen Ausruhn in der Hütte und auf der son> nigen Matte am Kreuz, dem weiten Blick nach zwei Seiten in himmelanstrebendes Bergland und dem mit Bangen beobachteten Klettern einzelner Wage-mutiger am Totenkirchl. Blumen: Alpenrosen, Türken-bund, Enzian, gelbe Veilchen Glockenblumen und Arnika wurden in Gläser verteilt und auf die Tisch« gestellt, in die düstere Stimmung der beiden Frauen war plötzlich ein fröhliches Licht gefallen, aus den blitzenden Kinderaugen strahlte so viel Lebensfreude, datz sie gar nicht dazu kamen, über Reiner und sein Geschick nachzudenken. In fortwährender Geschäftigkeit gingen die Tage dahin, man hörte nichts von dem Maler, auch fein Bub kam nicht mehr herauf, bis eines Morgens die Bichlerin die Brotträgerin beim Aufzählen der Semmeln und Wecken nach dem Simon fragte. „Ja, der ist sckon an di« acht Tag fort." meinte die Alte, „ja, freilich, die Frau hat doch ge-schrieben, es wollen so viele "Menschen von ihm ge-malt sein, da könnt er nicht so in den Bergen herum-sitzen. Drum ist er eben wieder heim. Das war ei», Fehler, gewiß, der hat es wohl nötig, sich zu schonen, mit dem seinen Husten, da macht er n,cht lang mehr mit, das ist ja eher schlechter geworden al» besser, seitdem er hier war. aber gar nicht Obacht hat er auf sich gegeben, manchmal hab ich über ihn gesagt, tu dich nur schonen, Simon, wirst noch so lang machen, bi» du daliegst auf der Rasen. Gelacht hat er, na ja, so sein die Menschen,' „Hab mir's wohl bald gedacht," meinte die Bichlerin und hatte feuchte Augen. „Was nützen ihm nun alle die Ehren, um die er sich so gemüht hat. Mit einem zerbrochenen Körper, da kamt man nicht» anfangen." w - 91 ' U e*t 6 Deutsche Zeituug Stumm« 34 Aonjice Di« heurige Bolks^ihwng meist für .Honjit« 1427 Einwohner, hmvon 684 männlich« und 743 weiblich« aus, gegen 1316 Einwohner im Jahre 1921. Deutsch« wurden im Jahre 1921 171. Heuer 117 verzeichnet. Die heurige Volkszählung weist in un-serem Markt« nur noch ungefähr 15% Deutsch« aus. Nach diesem Resultat wäre Nar, das man hier nur oder ganz überwiegend nur Slowenisch sprechen hü-ren mühte. Wer jedoch unseren Marti kennt, weih, dah gerad« das Gegenteil der Fall ist. Marenberg In der Gemeinde Dnzenica mit 1775 Einwohnern Hot die heurige Volkszählung 56 Deut-sche ausgewiesen. _ in d« Meisterschaft 1:1 spielen konnt«. Schied»-"" "t sehr gut. Der Endftond [reifes Celje ist nun fol- richt« Herr Sei« aus Eelje sehr gut. Der Endftand in der Meisterschaft des Ä, gend«: flame Athletik-Sptl. 6.5). Olimp S.Ä. 5ojtanj Z.K. Celje M 4 11 16: 9 6 1<»^6 S 3:2« 0 Bad Gleichenberg Oesterreichs Steiermark. Bftühnt« Hwilqaellen, ai»l>>ri> > Karaioncbiuagmi. Ht»r*orr*g 2.) Sgl— H, Sb8—csi 3.) Lfl—b5. a7-a»i 4.) Lb5-a4. Sg8—fK 5.) 0—0, b7 —bö 6.) La4—b3 Lf8—e7 7.) d2-d4 Sc*5X«l4?l kostet mindest^'.» einen Bauern, richtig war d7—dOJ 8.) Lb:$Xf7+! r 8.) SXd4. ed. 9* DXd4 scheitert wegen des Lauf«gewinnes durch 9.j> c? - c5—c41 8. )......Ke8Xf7 9.) Sf:»Xe">-t-. Kf7- ettV j Statt sich mit dem Verlust eines Bauern abzufinden, unter-nimmt Schwarz gewagte Konigspromenaden!j 10.) DdlXd4. c7—c5 11.) Dd4 - C'l, hc-b4 12.) Dc3—hl >! KeOXe.') 13.) Lei f4+H Ke5Xe4 > sonst wird-Schwarz im nächsten Zuge matt'.j 14.) TU—el +. Ke4Xf4 15.) DhB—g8f, Kf4—ff> 16.) Tel—e"> matt. Eine hübsche Partie! Berichtigung. Zu Problem Rr. 74 in Folge der D.Z. wurde versehentlich die Problemford«ung: Matt in drei Zügen — nicht mitabgedruckt. Nachrichten Dn diesjährige Kongieh des Weltschachbundes findet vom 11. 26. Juli in Prag statt. In seinem. Rahmen gelangen die Mannschaftswettkäürpse um X* Cup des Hon. M.F.D. HamittonRusjel «Verleid!» ger Pohn) sowie das Turnier um die Damenwell-Meisterschaft zur Austragung «Verteidigerin Witz Vera Menfchkl). Capablanca spielte am 12. Februar in Rew-Voik aus 50 Brettern simultan, wobei auf gegneri schen Seite ihm je eine beratende Vinergruppe ge-genüber stand, so dah er 200 Spieler zu bekämen» hatte. Er erzielte 2^ Gewinne, Itt Remisen und k. Vnluste (72 v) gewih ein hervorsagendes Resullllt. wenn man vergleichsweise bedenkt, dah Dr. Alj^hin in Zagreb gegen weit weniger Spieler kaum 00 für sich entscheiden konnte! SPEZIALITÄT 1931 ' fr JPORTdNZUQE •OB r ORIGINAL ENGLISCHE« ■ sroRTcx-sTorncri I n*<*h Mas» im ».*00f * nflx, ZdBUKOSEK CELJE,jflüEflS2ESfl2 Doppelmantel ~ Remontoir- ms Uhr mm Alle 3 Decket mit schwer versilberter Dekoration un.i innen UeJaUlenprägnng, leuchtende Zeiger u. Ziffern, 2 Jahre Garantie. Preis 120 Din (3 stück 300 Din) portofrei. Uhrenexport Jak. König, Wien III. _BIBtengasse Nr. 9._ Aoerhähne, Birkhähne präpariert in naturgetreuen Balzstellungon, im Stilleben, prompt und dauerhaft. Ferner Geweihmon-tierongen und Gamsbartbinderei. Josef Ztrlnger, Priparateur, Maribor, Dravsk» ulica 6. (Unter dem Theresienbof.) "" ' «.Traversen Transmissionen Orig. BHII-Kernleder -Riemen liefert billigst „Jugofurda" Telephon 66-49. Schlafzimmer 2 Betten mit Matratxen, 2 Kasten „ 2 Nachtkaaten. Waschtisch, Spiegel. Tuche, Stühle u. Bilder etc. preiswert iu verkaufen. Georg Kruschiti. Kralja Petra cesta Nr. 4. 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