Donnclstllg, 9. November 1899. Jahrgang 118. LMcher Zeitung. l»3ttb3^5"'"<'" und Yelertage Die «b»i»lstr»»l«» befindet fich «ongreslplatz Nl, ». die «ebactlo» «»rmherzizelgasse Nr, lb, EprichNunden der «rdattion von « bt« »U Uhr v«. mittag». Unfranllerts Vrielr werden nichi annenommen, Vtanu^crlpte nich» zurückgestellt. Amtlicher Theil. ^. Seine k. und k. Apostolische Majestät haben dem "««tenant im Hujarenregimente Graf Radetzly Nr. 5 «ndreas Grafen Pälffy ab Erdöd die Käm-«ererzwürde taxfrei allergnädigst zu verleihen geruht. »n ^ne l. und l. Vpostolifche Majestät haben mit ^"erhöchster Entschließung vom 5. November d. I. "km ordentlichen Professor der chemischen Technologie MmsHer Stoffe an der technifchen Hochschule in Wien, ta3'"""9«rathe Dr. Hugo Rltter von Perger ,"l>rel den Titel eines Hofrathes allergnädigst zu ver. "lyen geruht. druz.^/" ?. November wurde in der l. l. Hof« und Staats« der ?! ^" ^lll. Stück der ruthenischen, das I.Xl V. Stück !H/°«."ichen, has I.XVIII. Stück der ruthenischen, das tl,t^.^llck der polnischen, das 1.XX. und I.XXII. Slück der t,XV,v'^N' das I.XXIV. Stück der böhmischen und das a««". '«Ms der koatiscken Ausgabe des Reichsgesehblattes «"Wgeben und versendet. N«»»3^ bem Amtsblatt« zur «Wiener geitung» vom 7ten lltl^.? m lUW (Nr. 2b5) wurde die Weiterverbreitung fol< «'Nber Pttsserzeullnisse verboten: «r. 8? «Kärntner Nachrichten» vom 29. October 1899. 3lual/c "" Verlage I. F. iichmann in München erschienene Nni°t !' Gottesgerichte über Rom. Heft 1, Leo Taxil. Ein Priel,.^ " aus dem großen Verzweiflungslampfe der römischen >"Feilschast um ihren »estand.. October ,'« '^»w ^ 'VygLdr»ä. vom 14. October 1699. bezieb,^'. . «nd 91 ,Vc>lr>6 iisty. vom Monate Juli, ^V'welse August 1699. ?"-19 «Kl»clen»llb Ko^lll^^ vom 14. October 1899. "l. ^1 «?rodu2vnl» vom 18. October 1899. "r. ^U '^«»iloiiclovllll^ Ii»ly» vom 1«. Oitober 1899. 3' «! '^»clikilnl Ii8ty. vom 17. October 1699. ^tober iAa ^<>'lov»n3lci! ^^^ "^ Dun^i» vom 20sten 3^'^ «^«Inicllö 1i»ty. vom 20. October 1899. "r. ^ «ül^iee Mlnicllä» von: 2b. October 1899. U'l^rn» "^^ epi»loly <:. l. gedruckt: velniellü llnili- Dil' ^^' V"l°g E. Pel in «eraun. erschiene« ^ Angabe des Dillckortes, Druckers und Verlegers ^ttvillm?.. Sicherheitsbehiirde nicht vorgelegte und ohne ^tnslr.?""N verbreitete Druckschrift ,kiÄov8ll5 po^elstvi »nömu von, 12 " ^ ^^ ^. 2»t. 1871.. enthaltend das lais. Rescript l'Nes l>l'^^""'ber 1871 in Roth. und Schwarzdruck in Form ^I^tennt Trauerrand. Nr. 16 .0l>>H8 6ol>y. vom 28. October 1699. Hefte 4« bi-3 l>1, dann 53 bis 100 der im Drucke und Verlage von N, W.-ichert in Berlin WO. erschienenen Druckschrift: «Marian, die Vlume des Waldes» oder «Die Wege der Vor» sehunn». Nr. 331 und 333 «?2lria» vom 6./18. und 10./22ften October 1899. Nr. 43 «vulirovmk. vom 22. October 1699. Nr. 41 .3,p8ki ttl»3, vom 26. October 1899. Nichtamtlicher Theil. Der Stnutsvoranschlag. (0ii«in»I't»l««l«mm.) Wien, 8. November. Der Leiter des Finanzministeriums Dr. von Kniaziolucli hat in der heutigen Sitzung des Abgeordnetenhauses den Staatsvoranschlag für das Jahr 1900 eingebracht und in ei »em erschöpfenden Expose erläutert. Zum erstenmale erscheint das Budget im Gewände der ttronenwährung und bringt daher die Bestimmungen der Valutagesetzgebung des Jahres 1892 über die Goldbewertung, wonach bekanntlich 42 Goldgulden gleich 100 Kronen sind, zum Ausdrucke. Das Budget weist eine Ausgabensumme von 1.565,403.000 Kronen und eine Einnahmensumme von rund 1.585,811.000 Kronen auf, der Ueberjchuss beträgt daher rund 400.000 Kronen. Die Staatsaus, gaben zeigen im ganzen eine Steigerung von rund 65 Millionen Kronen gegenüber dem Jahre 1899. In diesem Betrage ist ein neues Erfordernis für die Regulierung von Bezügen der Finanzwache, Gendarmerie und der Staatseisenbahnbeoimstcten im Ausmaße von 16 Millionen Kronen enthalten, und um diese Summe von 16 Millionen Kronen erhebt sich beiläufig der Steigerungs-Coefficient des neuen Budgets über den der früheren Jahre. Die Einnahmen weisen eine Steigerung in annähernd derselben Höhe auf. Sie mussten begreif, licherweise eine starke Anspannung erfahren, um trotz der ungewöhnlichen Erhöhung des Ausgabenetats eine active Bilanz des Staatsvoranschlages herbeizuführen. Es ist jedoch bemerkenswert, dass diese active Nllanz erzielt werden konnte, ohne die Gebarungsüberschüsse früherer Jahre heranzuziehen, während für das Jahr 1899 zur Aufrechterhaltung des Gleichgewichtes die Gebarungsüberschüsse des Jahres 1897 bis zum Betrage von 20 4 Millionen Kronen als Bedeckungspost herangezogen werden mussten. Anderseits kommt allerdings dem Budget des Jahres 1900 die Erhöhung der Zuckersteuer zugute. Diese Erhöhung ist mit einem Mehrbeträge von nicht ganz 30 Millionen Kronen veranschlagt. Gegenüber dieser Einnahmenerhöhung ist es von Interesse, das Gesammterfordernis zu beziffern, das sich aus den verschiedenen Kategorien der Gehaltsregulierung ergibt. Dieses Erfordernis, bezüglich dessen die Regierung stets den Standpunkt vertrat, dass es ohne Erschließung neuer Einnahmsquellen auf den Hauptetat nicht übernommen werden könne, beträgt rund 50 Millionen Kronen, so dass also thatsächlich noch eine Summe von 20 Millionen Kronen durch die Zuckersteuererhöhung nicht bedeckt erscheint, viel' mehr durch Anspannung des sonstigen Einnahmen, etats, und zwar ganz überwiegend im Jahre 1900 hereingebracht werden musste. Dabei ist das die diesseitige Reichshälfte belastende Erfordernis für die Regelung der Militärgagen noch nicht in Rechnung ge-zogen. Die dadurch nothwendig gewordene weitere Anspannung der Einnahmen bedeutet natürlich nichls anderes, als dass die Einnahmen - Präliminierungs-reserven eine weitere Reduction erfuhren und dass sich daher auch Gebarungeüberschüsse in der Höhe der früheren Jahre nicht mehr ergeben werden. Uebrigens geht aus dem heutigen vortrefflichen Ezvosi des Herrn Dr. v. Kniaziolucli hervor, dass bereits die Ge-barungsüberschüsse des Jahres 1898 mindestens um ein Drittel hinter denen des Jahres 1897, die aller, dings noch 64 Millionen Kronen betragen haben, zurückgeblieben sind. Gleichwohl darf betont werden, dass die Präliminierung der Einnahmen noch immer eine vollkommen reelle ist, wenn auch speciell bei den directen Steuern unter dem Zwange der Bestimmungen des Finanzplanes bis an die äußerste Grenze des zu erhoffenden Ertrages gegangen wurde. Es darf wohl auch erwartet werden, dass dieses Präliminare noch immer eine gewisse Deckung gegenüber Rückschlägen in der Gebarung.bietet, allerdings unter der Voraussetzung, dass der bisherige Zustand, wonach die Regierung gezwungen ist, Investitionsausgaben zu Lasten der Gebarungsüberschüsse zu bestreiten, ein Ende findet. Gerade dieser Zustand lässt die Finanzlage im gegenwärtigen Augenblick als ziemlich ernst erscheinen. Die Regierung hat nämlich seit oem Beginne des Jahres 1898 bis Ende August 1399 über 00 Mil« Feuilleton. Die Tuberculose. !^ ^"° "°^ Umgebung ganz un-"eden w'^Ute also "W "« ein Aussätziger ge. NiisA ? . "' ^ch durch den am Boden oder in der AnsA.. "eten Auswurf entsteht die Gefahr der enlbalt ? ^ 'st daher für Gesunde auch der Auf-der N,. >F"l°"Men für Tuberculose, wo gerade MerksmA^unZ des Auswurfes die grüßte Auf. haben 5 H^enlt "'rd. ganz ungefährlich, ebenfo in besn ^" Nachbarn nichts für ihre Gefundheit Und 3"^berl"aMg der Tuberkelbacillen auf Wunden ist „U. cv"ch entstehende sogenannte Impftuberculose Von U >ehr häusig. Sie entsteht durch Eindringen " wbnculojem Auswurf in zufällige Wul.de« (Ver- letzung mit dem Splitter der Spuckschale eines Tuber« culösen), ferner dadurch, dass Bacillen in Operations» wunden, m Geschwüre gelangen; Aerzte und Anatomie» diener können sich gelegentlich durch Sectionen, Wäscher» innen durch Waschen der mit tuberculösem Auswurf und dergleichen verunreinigten Wäsche die Erkrankung zuziehen. Aber nicht nur der Mensch, sondern auch mele Thiere, ganz besonders unsere Hausthiere (Rinder. Schweine, Schafe, Ziegen, Pferde, Hunde, Katzen, Geflügel u. a. m.) können an Tuberculose erlranken. Beim Rind ist die Erkrankung unter dem Namen «Perlsucht» bekannt. Für den Menschen liegt darin eine große Gefahr, da durch das Fleisch und die Milch eine Uebertragung der Tuberculose stattfinden kann, so zwar, dass die Bacillen, wie schon angedeutet, durch den Verdauungscanal eindringen. Wenn auch dem Fleische in der Regel keine nennenswerte Gefahr inne-wohnt, so lann es doch auch gelegentlich, wenn es, wie in Würsten, halbroh genossen wird, den Menschen vom Darm aus mit Tuberkelbacillen inficieren. In hohem Grade ist die (ungelochte) Milch ge. fährlich, wenn sie von nicht gesunden Kühen stammt. Und leider entzieht es sich in den meisten Fällen der Kenntnis des Consumenten, von welcher Kuh die Milch lommt. ^,. ^ _. . Nach Feststellung dieser verschiedenen, zur Ent. stehung der Tuberculose führenden Verhältmsse muss sich jedem die Frage aufdrängen: Wie ist die Krankheit zu heilen? Wie ist sie zu verhüten? Die Heilung (und sie ist möglich!) muss dem Arzt überlassen bleiben, an der Verhütung aber hat die a.-«Ich zweifle nicht, dass 2ie von Ihrer Krankheit ba>o wieder genesen werden. Wollen Sie nicht nach Ih". ZVinökinöchen. Roman von «l. «ap. (Ib. Fortsetzung.) «Du weinst?» fragte das Kind erschrocken und umschlang die Frau mit den schlanken Aermchen. «Thut dir etwas weh?» Agrafena Iwanowna prefste die Lippen so fest aufeinander, als ob sie einen Aufschrei unterdrücken wollte, und schüttelte den Kopf. «Nlcht? So weinst du am Ende gar, weil ich dir von meinen Süßigkeiten nur das Vügelchen gegeben habe? Weine nicht! Sieh, ich gebe dir alles, wenn du willst!» Die Frau legte die Hand über die Augen. «Ich weine, weil du so gut bist — so gut», schluchzte sie. Die Kleine blickte sie verständnislos an. «Aber darüber brauchst du doch nicht zu weinen?» meinte sie ernsthaft. «Ich habe dich erfchreckt, mein Herzblatt?» flüsterte die Frau und trocknete die Augen. «Aber siehst du, ich bin schwach und krank und immer allein, da fließen die Thränen gar leicht!» «Ich werde oft zu dir kommen, damit du nicht mehr so viel allein bist», versuchte Inna die Bettlerin zu trösten. «Mütterchen Nglaja Nikolajewna wird es mir ganz gewiss erlauben, dich zu besuchen, wenn ich sie darum bitte.» Da» blasse Gesicht Ngrafena Iwanownas bedeckte sich vilMch mit tiefer Räthe, und in ihren glanzlosen Augen stammte e« jäh ^u^ u o , «Du — du willst zu mir kommen?» stammelte sie, vor Freude kaum fähig zu sprechen. «O, ich — ich danke dir!» «Ja, ich komme! Ich erhalte ganz bestimmt die Erlaubnis dazu!» meinte Inna zuversichtlich. «Und ich werde dir auch etwas Schönes mitbringen, sobald Onkelchen Peter Petrowilsch wieder aufs Schloss kommt. Weißt du auch, was es ist? Ich habe mir's heute von ihm ausgebeten.» Sie brachte das Mündchen dem Ohre der Frau ganz nahe. «Ein Chocolade« schtveinchen mit Zucker gefüllt!» Wo^los, um ihre Erregung zu verbergen, presste die Frau das Kind an ihre Brust, dann erhob sie sich, und auch Inna stand auf. «Weißt du auch schon, dass vorgestern Mütterchen Martha Petrowna nach Hause zurückgekehrt ist?, plauderte die Kleine, als sie an Ngrafena Iwanownas Seite über den Hof der Küche zuschritt. «Sie hat mir gesagt, dass ich täglich zu ihr kommen solle, und gab nur viele schöne Spielsachen.» «Sie ist also zurückgekehrt?» murmelte Agrafena Iwanowna und ließ das Haupt auf die Brust herabsinken, dann setzte sie lauter hinzu: «Ich werde von jetzt ab nicht mehr nach dem Schlosse kommen, Inna!» «Ach, Mütterchen, warum denn nicht?» rief die Kleine erschrocken. «Es geht nicht, nein, ganz gewiss, es geht nicht!. wich die Bettlerin aus. «Mütterchen!» Innas Augen baten noch inniger als ihr Mund. «Nun denn, weil du es so willst!» sagte Agrafena Iwanowna mit einem tiefen Athemzuge. «Du wirst also täglich kommen?» forschte das Kind. Die Frau nickte. «Ja! Ob es zum Guten ist oder zum WM dass ich deinen Wunsch erfülle, wer kann's sage»"' flüsterte sie gedankenvoll. Ngrafena Iwanowna lam alfo wie bisher um dle Mittagszeit nach dem Schlosse. Aber während sieso"'' den Hof quer durchschritten hatte, um die Küche s" erreichen, schlich sie jetzt, das tiefverhüllte Haupt ge»ew haltend, an der Mauer und den Ställen enUa"l, dorthin und entfernte sich noch schneller als ftuYH sobald Wassil Semenowitsch ihr etwas in den "0» gelegt hatte. l Draußen vor dem Thore wartete stets Inna ""^ sie, gleichviel, ob die Sonne schien oder ob da« Wen trübe war, und die arme, kranke Agrafena Il^non" plauderte hier jedesmal eine Weile mit dem Kinde, ev sie ihren Weg fortfetzte. ^ Im Walde war Inna noch nicht gewesen. " oft und fo innig sie auch Nglaja Nikolajewna gM ^ hatte, ihr zu erlauben, dorthin zu gehen, so war ^ doch von der Kartschenlo ihre Bitte noch jede»"' abgeschlagen worden. . ^ «Wenn du grüßer bist, mein SeelHenl' Uh Aglaja Nilolajewna immer, sobald Inna sie schwely"»^ umfieng und ihren Wunsch, Ugrafena Iwanowna , ihrer Mooshütte besuchen zu dürfen, laut werden "" «Ja, wenn du größer bist!» Und dabei blieb es. (Fortsetzung folgt.) Laibacher Zeitung Nr. 257.___________________________________________204b____________ 9 November 1899. Anefung dieselbe dadurch feiern, dass Sie den Zinsfuß >!hrer Schuldner herabsehen?» Senzo, der kaum sprechen lonnte, erwiderte: 'Ich habe gedacht, gerade so zu thun, wie Sie mir gesagt.» Als er nun bald darauf gefund wurde, rief er seine Agenten und Schreiber und sprach: 'Ich glaubte wirklich zu sterben, aber ich bin glücklich davongekommen. Da ich nun nicht mehr der frühere Hlranuma, sondern ein neugeborener, anderer Hiranuma "n. so habe ich nicht die Pflicht, das alle Versprechen zu halten. Daher befehle ich. dass die Zinsen noch strenger eingetrieben werden, als früher, und dass, wo es möglich »st, der Zinsfuß noch erhöht wird.» . -^ (Griechische Rachsucht.) Dem «Ber-^ 5kcal-Anzeiger» wirb geschrieben: Homerische flachten zwischen ganzen Familien, die tagelang an-°auern und unausbleiblich den Tod mehrerer der Be-'Migten zur Folge haben, sind in Griechenland durchaus «me ungewöhnliche Erscheinung. Seltener aber schon ist A letzt in Athen vor Gericht verhandelte Fall, wo die Weigerung eines Mädchens, aus der einen Familie in d H ^>"^" hineinzuheiraten, nicht nur das Verderben "es Mädchens selbst, sondern auch seiner sämmtlichen ««gehörigen zur Folge hatte. Die Familie, die sich für oeleidigt erachtete, bewaffnete sich mit Knütteln, überfiel ^e ahnungslosen Beleidiger des Nachts im Schlafe und Mg die aus acht Personen bestehende Familie nieder, "n alten Großvater und das jüngste Kind in der Wiege "Ht ausgenommen. Laibacher Gemeinderath. Im weiteren Verlaufe der Sitzung berichtete Ge-««lnoerath Senekoviö über den Antrag des Stadt-"Mtrates betreffs Ankaufes einiger Instrumente und «PParate für den Marltinspector. Der Antrag deS Regenten, zu diefem Vehuse den Bettag von 52b st. in das Wet pro 1900 einzustellen, wurde ohne Widerrede zum Beschlusse erhoben. ül 5 ^"selbe Referent berichtete weiters über die 34ste 315 m ^ städtischen Lotterie-Anlehens. Cs wurden z b Nummern mit Gewinsten im Gesammtbetrage von U.240 fl. gezogen. Gegenwärtig sind noch Treffer im tr3 P b°" ^230 fl. nicht behoben. Die einzelnen Be-ael^., !" b" städtischen Sparcasse fruchtbringend an- de« ^"einderath Lenke referierte über das Gesuch ^ Esthers Martin Peruzzi in Lipe um eine entspre-^rnde Subvention für die Herausgabe einer Broschüre l^r das Laibacher Moor». Das Gesuch wurde abge-Lini ^ ä!« Förderung derartiger Schriften in erster G-l ^ Morastcultur-Ausschuss berufen sei. Auch das Mch des Schriftstellers Peter von Radics um Sub-^ntlon zur Fortsetzung seiner Studien für eine um-araÜ!. ^'^aphie des großen heimatlichen Historio-ersH l Vavasor, die im kommenden Jahre im Drucke di ^ i ^' !""^ ob Mangels eines derartigen Cre-stell ' diesjährigen Budget abgelehnt, dem Gesuch-lbe»? ^"^ "°^ Erscheinen seines Werkes eine entspre-^"" Remuneration in Aussicht gestellt, des /?"^l>e Referent berichtete weiterS über den Antrag silr 3 "^tmagistrates betreffs Feststellung eines Tarifes stellt Venlitzung des Saales im «Mestni Dom», und N," """ens der Finanzsection den Antrag, dass für die rnuyung des Saales bei Tag eine Gebür von 5 bis sei '«^""chts eine Gebür von 15 bis 20 st. festzustellen verreck eventuelle Beheizung des Saales fei separat zu lich f?^einderath Turk hält diesen Tariffatz, nament-^y/.'"^ gewerbliche Vereine und Corporationen, die nur die 3 . "glieder zählen, für zu hoch und beantragt für Vei k "^ ^" S°"les hei Tag eine Gebür von 2 fl. Knom ^"""ung wurde der Antrag der Section an- Über ^"Bürgermeister Dr. Ritter v. Vleiweis berichtete 19^°" Voranschlag der städtischen Schlachthalle pro Naben Annahmen sind mit 22.039 st., die Aus- ein 11 l ^ ^^^ fl. präliminicrt. Es ergibt sich somit bede,^"'^ von 6514 fl., was mit Rücksicht auf die ratur außerordentlichen Ausgaben für einige Repa- bezeich ^ Neuherstcllungcn als ein günstiger Erfolg aal,- ^""inderath Dr. Stare berichtete über die Ein-uw^" Hausbesitzerin Iofefine Selan am Allen Markte ibrem <; ^""S. für die Herstellung eines Canals von TrM-H - 5"" Laibachflusse. Infolge Auflassung des da ei« ^'^ ^^ ^ Haus bedeutend entwertet worden, derm^ /"'^" ^^ ber Eingang vom Trödlersteig aus I50l? 5 l ""^" mussten. Eine Entschädigung von berückt- ^" "^ zu hoch gegriffen, wenn man des 5?^' dass die Herstellung des infolge Auflassung tend? 9 r'^^ "°thwendig gewordenen Canals bebeu-aus >. l erfordern werde. Der Referent verwies dar-zwn« , cv " Caliche Hauseingang schon seit mehr als auck ^^"" "'Hl benutzt wurde und die Rasierstube u,^ "^ Vermauerung eines Fensters noch immer künn. ? ^ ^i von einer Entwertung deS Hauses ^"^°lnlt nicht gesprochen werden. Die angesprochene """Mdigung von 1500 fl. wurde sohin abgelehnt. Gemeinderath Dr. P 0 zar referierte über die Zuschrift des Stadtmagistrates betreffs des von der krai-nischen Sparcasse für die Ablösung der Häuser Nr. 22 und 24 in der Floriansgasse in Aussicht gestellten Beitrages von 12.000 fl. Die krainische Sparcasse erklärt in einer Zuschrift an den Stadtmagistrat, dafs sie mit Rücksicht auf den gemeinderäthlichen Beschluss vom 18ten Juli l. I. vorläufig nicht in der Lage sei, den erwähnten Beitrag flüssig zu machen und dass eine Verständigung über die Angelegenheit des projectierten Baues eines neuen Pfarrhofes zu St. Jakob zwischen den Pfarrinsassen und der Gemeinde vorauszugehen hätte. Mit Rücksicht darauf, oafs die Rosengasse früher oder später eine Erweiterung erfahren und fchon aus diesem Grunde das gegenwärtige baufällige Pfarrhaus befeitigt werden muss, ferner mit Rücksicht darauf, dass sich derzeit die Gelegenheit bietet, die Häuser Nr. 22 (Eigenthum des Herrn Trkel) und Nr. 24 (Eigenthum des Herrn Klopkic), und zwar das erstere um 10.000 fl., das letztere um 8000 fl., käuflich zu erwerben, stellte der Referent den Antrag, dafs der Gemcmoerath bei seinem am 6. Juli gefassten Beschlusse verharre und die erwähnten Häuser käuflich erwerbe, jedoch nur unter der Bedingung, dass die beiden Factoren, welche Beiträge in Aussicht gestellt (krainische Sparcasse 12.000 fl.. Herr A. Samassa 1000 fl.) sich vorher verpflichten, die Beiträge sofort flüssig zu machen, sobald der Bau des Pfarrhofes sichergestellt fein wird. Doch dürfen der Stadtgemeinde dnrch diefen zwar fehr nothwendigen Bau keinerlei besondere Lasten auferlegt, vielmehr die Ausbringung der Kosten im Concurrenzwege gesichert werden. Nachdem noch Gemeinderath Tosti den Antrag unterstützt hatte, wurde derselbe bei der Abstimmung einhellig angenommen. Derselbe Referent berichtete weiters über die Aenderung der südlichen Baulinie in der Spinnergasse. Die Parcellierung des Zeschko'schen Grundes war bewilligt worden, bevor noch der allgemeine Regulierungsplan für die Landeshauptstadt Laibach die Genehmigung der t. l. Regierung und des Landesausschusses erhalten. Die Regulierung der Sftinnergasse musste aber bereits anlässlich des Grajzar'schen Neubaues eine Aenderung in der Richtung erfahren, dass die nördliche Gaulinie um mehrere Meter hinausgerückt wurde, während die südliche Vaulinie unverändert blieb. Dadurch erhielt die Spinnergasse die außerordentliche Breite von 22 m. Infolge des Neubaues des Gerichtsgebäudes ist es nun nothwendig geworden, die Breite der Spinnergasse definitiv zu bestimmen, und der Magistrat sowohl wie die Bausection beantragen eine Breite von 16 m. Dieser Antrag wurde vom Gemeinderathe mit dem Zusätze genehmigt, dass auch die projectierte Verlängerung dieser Gasse über den Tönnies'schen Besitz bis zum Nleiweis-Ring genau in der Achse der Spinnergasse zu halten sei. Behufs leichterer Communication mit der Bahnhof-, respective mit der SlomSek-Gasse sollen die Eckhäuser der Spinnergasse eine entsprechende Nbrundung erhalten. Gemeinderath Plant an berichtete namens der Po-lizeisection über die Errichtung einer städtischen Urbeits-Vermittlungsanstalt. Der Referent hob zunächst hervor, dass der Gemeinderath sich bereits im Jahre 1897 mit dieser Frage beschäftigt habe; trotzdem gebe es noch Zeitungen in Laibach, welche behaupten, dass die Stadtvertretung sich um diese Angelegenheit nicht kümmere. Der Gemeinderath hatte bekanntlich schon im Jahre 1897 die Errichtung einer Arbeitsvcrmittlungsanstalt beschlossen, doch wurde damals die Ertheilung der Concession mit der Begründung verweigert, dass sich die Vermittlung gegen ein, wenn auch noch so geringes Entgelt als eine Erwerbsunternehmung darstellen würde, welche dem Wirtungskreise der Gemeinde fremd ist. Nun hat aber das l. k. Ministerium des Innern im Einvernehmen mit dem t. l. Handelsministerium mit dem Erlasse vom 31. August 1899 principiell ausgesprochen, dass die von einer Gemeinde betriebene Arbeits-, Dienst- und Nrbeiterwohnungs-Vermittlungsanstalt, wenn ein solches Unternehmen nicht die Erzielung eines Gewinnes beabsichtigt, durch die Ein-Hebung von Gebüren zur gänzlichen oder theilweisen Bedeckung der der Gemeinde durch den Betrieb einer solchen Anstalt erwachsenden Kosten seines humanitären Charakters nicht entkleidet wird und innerhalb dieser Grenzen sonach Gemeinden berechtigt sind. zur Erreichung socialpolilischer Zwecke Vermittlungsanstalten, ohne dass cS hiczu der Er» Wirkung einer Concession bedarf, zu errichten und zur Deckung der Regiekosten auch Gebüren auf Grund eines Ausschussbeschlusses einzuheben. Der Referent betonte, dass durch diesen Erlass die Sachlage sich wesentlich geändert habe, dass die Stadt-gemeinde nun sofort zur Errichtung einer derartigen Anstalt fchreiten könne, und stellte zu diesem Behufe folgende Anträge: 1.) Die vorgelegten Statuten für die städtische Arbeits- und Dienstvermittlungsanstalt werden genehmigt, und hat die Anstalt mit 1. Jänner 1900 ins Leben zu treten. 2.) Die Vcrmittlungsgebür für Arbeiter und Dienstboten wird vorläufig mit 20 kr. festgesetzt, soll jedoch später nach Thunlichkeit herabgesetzt werden. 3.) Die Stelle eines provisorischen Beamten, welchem die Leitung der Anstatt anvertraut werden soll, ist sofort auszuschreiben. Die Bezüge dieses Beamten betragen 825 st. jahrlich Die Anträge wurden ohne Debatte einstimmig an< genommen. Gemeinderath Dr. Hudnil referierte eingehend über den Recurs der hiesigen Weberei und Spinnfabril wider den Auftrag des Stadtmagistrates, womit derselben verschiedene Herstellungen und Adaptierungen, die sich vom polizeilichen und hygienischen Standpunkte als nothwendig erwiesen haben, aufgetragen werden. Wie im Recurse aus« geführt wirb, ist einigen Aufträgen bereits entsprochen worden, während anderen in nächster Zukunft entsprochen werden soll. Dem Recurse wurde in mehreren Punkten Folge gegeben. Gemeinderath Pavlin berichtete über den Voranschlag des städtischen Wasserwerkes pro 1900. Die Einnahmen sind mit 67.440 fl., die Ausgaben mit 5)7.600 ft. 44 kr. präliminiert. Der voraussichtliche Ueberfchufs beträgt sonach 9339 fl. 56 kr. Dem investierten Capitale per 625.187 fl. 8? kr. ist eine 48 procentige Verzinsung zugrunde gelegt. Der Voranschlag wurde ohne Debatte genehmigt und den Maschinisten des Wasserwerkes Vidmar und Herovnil eine Remuneration von je 80 fl. bewilligt. Nachdem noch eine Erweiterung des Netzes für die elektrische Beleuchtung beschlossen worden war, auf die wir noch zurückkommen wollen, erstattete Gemeinderath Pavlin den Bericht über die Collaudation der Brunnen-arbeiten bei der elektrischen Centrale. Der Verdienstbetrag des Unternehmers C. Wagenführer wurde mit 7684 fl. 90 kr. liquid befunden. Der u oonw ausbezahlte Mehr-betrag foll durch die Caution des Unternehmers gedeckt werden. Nach Erledigung der Tagesordnung wurde sodann die öffentliche Sitzung um 8 Uhr abends geschlossn. Hierauf folgte eine geheime Sitzung. — (Personalnachrichten.) Herr Johann Varl, Dechant in Dolina bei Trieft, gebürtig aus Kropp in Krain, ist vor einigen Tagen gestorben. — Herr Dr. Johann R 0 bida wurde zum Primararzt in der Irrenanstalt zu Stuoenz bei Laibach ernannt. — Der Secundararzt im Laibacher Civilspltale Herr Doctor I. Volailo hat sich als praktischer Arzt in Karfreit niedergelassen. — (Ordentliche Sitzung des l.k.Landes-schulrathes für Krain am 28. October.) Nach Eröffnung der Sitzung durch Se. Excellenz den Herrn Vorsitzenden theilte der Schriftführer die seit der letzten ordentlichen Sitzung im currenten Wege erledigten Geschäftsstücke mit, welche genehmigend zur Kenntnis genommen wurden. In Erledigung der Tagesordnung wurden ernannt: Der definitive Lehrer an der städtischen zweiclassigen Volksschule am Karolinengrunde in Laibach, Franz Crnag 0 j, zum Oberlehrer an dieser Schule, der definitive Lehrer an der Volksschule in Großdolina, Johann Venediiic, zum Oberlehrer an der Volksschule in Zirkle, der definitive Lehrer an der Volksschule in Wipftach und derzeitige interimistische Leiter der Volksschule in Koschana, Karl Iav oriel, zum Oberlehrer an der letzteren Schule, der definitive Lehrer an der Volksschule in Mottling. Franz Greg 0 rac, zum Oberlehrer an der Volksschule in Niederdorf bei Reifnitz, der definitive Lehrer und derzeitige interimistische Leiter der auf zwei Classen erweiterten Volksschule in Jauchen, Wendelin Sabar, zum Oberlehrer an dieser Schule, und der definitive Lehrer und Leiter der einclassigell Volksschule in Steinbüchel, Franz Lavtizar, zum Oberlehrer an der Voltsschule in St. Martin unter dem Grohgallenberge, endlich die provisorische Lehrerin an der Volksschule in Altenmarkt bei Laas, Anna Prevc, zur definitiven Lehrerin für eine Lehrstelle an der Volksschule in Grahovo. Aus Dienstesrücksichten wurden in gleicher Eigenschaft versetzt die Oberlehrer Michael Bregant von St. Martin bei Krainburg nach St. Veit bei Wippach, Franz R 0 jina von St. Martin unter dem Grohgallenberge nach St. Martin bei Krainburg. sowie der definitive Lehrer Anton Arl 0 in Oberlaibach nach St. Veit bei Laibach. Der definitive Oberlehrer an der zweiclassigen Volksschule in Flödnig, Karl Benedil. und die definitive Lehrerin an der Volksschule in Schwarzenberg ob Idria. Sofie Modrijan, wurden im Competenzwege in gleicher Eigenschaft an die Volksschule in Bresowih resp. Ober-loitsch versetzt und die definitive Lehrerin an der Mädchen-Volksschule in Gollschee, Gisela Ekel, der einclassigen Volksschule in Obersuschiz zur Dienstleistung zugewiesen. Weiters wurde die Errichtung einer dritten städtifchen fimsclassigen flovenischen Knabenvollsschule in Laibach und einer einclassigen directivmäßigen Volksschule in Sanct Primus für die Ortschaften, beziehungsweise Weiler St. Primus, Dedna Gora, Dolge-Dule, Goli Vrh. Groß-und Klein-Hubapjica, Ober- und Unter-Imvelhof deS Schulsprengels Bründl, Laze und Presla des Schulsprengels Savenstein, Eeinjice, Rogaiica, Oznanile (Snojile) und Otresl des Schulsprengels St. Cantian, beziehungsweise des Sprengels der in Telte zu errichtenden Schule beschlossen und die Erweiterung der einclassigen Volksschule in Ialna aus zwei Classen oer-sügt. Zum Vertreter der Nnkrnchtsverwaltung im Cura« torwm der Machen höheren MochtnMe in Lalbach Laibacher Zeitung Nr. 257. 2046_________________ 9. November 1899. wurde der l. k. Realschulprofessor Franz Levec neuerlich ernannt. Einem Gymnasialschüler wurde die Befreiung vom griechischen Sprachunterrichte bewilligt. Schließlich wurden die Gesuche von Schülern der hier-ländischen Mittelschulen um Befreiung von der Ent« richtung des Schulgeldes der Erledigung zugeführt. — (Unterstützung.) Der lrainifche Landes-ausschuss hat dem Besitzer Martin Iurtas in Unter« flopitz, Gemeinde Cirllje, wegen Brandschadens eine Geld« Unterstützung von 25 Gulden bewilligt. —o. — (Herr Bürgermeister Hribar) ist heute zu mehrtägigem Aufenthalte nach Wien abgereist. — (Leichenbegängnis.) Dem am 7. d. M. verschiedenen Herrn Prof. Dr. Pajk gaben gestern unter anderen die Herren: Landesschulinspector Zum an, die Directoren Hubad, Senelovic und Dr. Pozar, Bürgermeister Hribar, zahlreiche Professoren und Lehrer und außerdem eine Reihe von sonstigen Leidtragenden das letzte Geleite. — (Von den Staatsbahnen,) Wie uns mitgetheilt wird, wurde der Bau der Persona l-Wohn-gebäude sammt den Nebengebäuden in den Stationen Krainburg und Bischoslack, sowie der Bau des Käsern-gebäudes für Zugsbegleiter in der Station Stein, kürzlich vollendet und für diese Objecte der Nenützungsconsens ertheilt. —o. — (Die Philharmonische Gesellschaft in Laib ach) hält am 19. d. M. um 11 Uhr vor-mittags im kleinen Saale der Tonhalle ihre Voll-Versammlung mit folgender Tagesordnung ab: 1.) Bericht des Directors über das abgelaufene Vereinsjahr. 2.) Vor-läge der Vereinsrechnung pro 1898/99. 3.) Revisions-bericht darüber. 4.) Vorlage des Voranfchlages für das Vereinsjahr 1899/1900. 5.) Wahl des Gesellschafts-directors, der Directiousmitglieder und der Revisoren. 6.) AÜfällige, nach § 24 der Sahungen anzumeldende Anträge der Mitglieder. — (Das Mitnehmen der Hunde auf den Markt.) Die Strahenpolizeiorduung für Laibach bestimmt, dass das Mitnehmen von Hunden auf den Markt verboten ist. Trotz diesen Verbotes sieht man jedoch an jedem Wochenmartttage eine Unzahl von Hunden am Markt-platze sich herumtreiben, die nicht selten die zum Verkaufe aufgestellten Waren beschnüffeln. Die Hundebefitzer follten wohl die Verfügung treffen, dafs ihre Bediensteten die Hunde nicht mit auf den Markt nehmen, und die Polizei sollte dem Unfuge mit aller Energie steuern. O*» (Ein Irrsinniger.) Im Hotel «Lloyd» wurde gestern abends ein dort logierender beurlaubter Oberlieutenant von Irrsinn befallen. Von dem Vorfalle wurde die Polizei verständigt, und es erschien im Hotel eine Polizeipatrouille mit dem Polizeiarzte Dr. Illner, welcher dem Irrsinnigen eine Zwangsjacke anlegen und ihn in die Landesirrenanstalt überführen ließ. — (Thaumatograph.) Im Casino-Glassalon finden von gestern an Vorstellungen mit dem Thaumato-graphen (einem verbesserten Kinematographen) statt. Im ganzen gelangt vorläufig eine Serie von zwölf Bildern zur Vorführung, unter denen die meisten fehr wohl ge« eignet find, die Aufmerksamkeit zu fesseln. — Näheres ist aus den Placaten ersichtlich. — (Jahrmarkt in Weixelburg.) Der am 6. d. M. in der Stadt Weixelburg abgehaltene Jahr-markt war infolge ülieraus günstiger Witterung sehr gut beschickt. Auf denselben wurden aufgetrieben über 1000 Stück Rinder, circa 1000 Stück Schweine aus Kroatien sowie eine außerordentlich große Anzahl von Jungvieh verfchiedener Galtung. Der Handel war fehr rege; na« mentlich Ochsen erzielten hohe Preise. Von den auf dem Markte erschienenen fremden Viehhändlern wurden für 12 Waggons Ochsen aufgekauft und auf der Bahnstation Weixelburg verladen. Hievon wurden acht Waggons nach Mähren, die übrigen aber nach Salzburg ver-fruchtet. —ilr. — (Das Steiner Salonorchester) ver-anstaltet Sonntag den 12. d. M. im dortigen Eursalon ein Concert zu Gunsten der Stadtarmen in Stein mit folgendem Programm: l.) L. Andre": «Mädchenlaunen», Walzer. 2.) G. Verdi: Ouvertüre zur Oper «Nabucco». 3.) A. Nedved: «^o^isä v nsä^Iino oko», Tenorsolo mit Clavierbegleitung. 4.) G. F. Händel: «Largo», b.) I. Skorpik: «Damenwahl», Polka franyaise. 6.) R. Wagner: Einleitung zum dritten Act und Braut-chor aus «Lohengrin». 7.) I. Bayer: Puftpenwalzer aus dem Ballet «Die Puppensee». 8.) G. Ipavec: «Obiaöku», Männergesangsquartett. 9.) C. M. Ziehrer: «Geister-Erscheinungen», großes Potpourri. 10.) V. Parma: «Ex-Galopp!» — Anfang präcise 8 Uhr abends. Entree 40 kr. — (Brand.) Am 30. v. M. brannte das un-bewohnte Haus des Alois Podlogar aus Suhagora, Gemeinde St. Ruprecht, sammt einigen Futtervorrätheil im Werte von 6b st. ab. Das Feuer dürften benachbarte Kinder, die mit Zündhölzchen fpielten, verurfacht haben Podlogar war auf dieses Haus nicht versichert. —o. — (Sanitäres.) In letzterer Zeit erkrankten in der Stadt Gottschee 3 Kinder an Schafblattern, weshalb der dorUge Kindergarten geschlossen wurde; von gleicher »ran,h"r welches sie stets größere Opfer zu bringen k m U ''^ So ist für die Exportförderung gegenüber "kni Ertrage von 80.000 Kronen im Jahre 1899 der ?U von 500.000 Kronen, für die Statistik des s,D/nhandels mit Rücksicht auf das neue Zoll« und U"^s,bündnis ein Betrag von 340.000 Kronen, für A,.»l Sendung von commerziellen Vertretern in das 3 ».' o?" Betrag von 50.000 Kronen eingestellt. 31 "e ^Heiligung an der Pariser Weltausstellung st? 1-552.000 Kronen präliminiert. Zur Unter« ^"W _der Handelsmarine werde ein um 97.260 Kro-üän.« b?" Betrag gefordert, während für die Er-nil?^ Vaggerparles, um die kleineren dalmati-40^ ? ^" zugänglich zu machen, der Betrag von "A Kronen eingestellt worden ist. sk,!,.Al Besprechung des Etats des Ackerbaumini, bm? '?6t Nedner, dass auch ein Gesetz in Vordez K.^ '^' burch welches die dauernde Bemessung Vlilli "^"a.ks zunl Meliorationsfonds mit zwei ''uwneu Kronen in Aussicht genommen sei. Der Leiter ^ANllnzministeriums hebt hervor, dass das Gleich-N ^? ^^ trotz del kolossalen Steigerung der und lw '^ "" ^'^ Millionen Kronen gesichert ist, Iabre i ttQ°^ ^ ^ nothwendig gewesen ist. wie im A !>. die Gebarungsüberschüsse des Vorjahres sulta» c"°!^ Bedeckungspost einzustellen. Dieses Re-fteue! '" !" ^er Linie der Erhöhung der Zucker-dieler ^"schreiben. Es ist unbedingt nothwendig, mit die w/? "eue Einnahmsquelle zu schaffen, zumal 35 mA. ng der Gehalte das Budget pro 1900 mit lionpn^v " Gulden belasten. Gegenüber den 25 Mil. linn"? . 0M' "elche bei der Zuckersteuer mehr prä« von ?«"urden, "gibt sich jchon hier ein Minus d ".-"llNlonen Gulden. Selbstverständlich musste Etna?,- '"'"mtlichen Einnahmsziffern eine größere sonst ?? ^' b" Präliminierung eintreten, weil ltlnnen Gleichgewicht nicht hätte erhalten werden nieru^N" betont nachdrücklich, dass die Prälimi. Wm?. ."^H°us reell ist und dass die erhöhte Ein-„ützun llminierung ""^ auf die etwas stärkere Aus« ükrlln? l ^ bisherigen Präliminar-Reserven zurück-llteauli '"' ?" Aufwand für die Militärgagen, lio""'"""6 dürfte für Oesterreich nahezu vier Mil. betas, >n ^" betragen. Eine weitere budgetäre Mehr-Anlan. ^ Pwliminares pro 1900 wird aus diefem Zolla^sNM eintreten, weil in der Verrechnung beim Hetb3r »eeu" ^"^ vorhanden ist. Redner hebt teelle 'm "^' """" ""^ "^ leder Richtu.lg eine Nahm?,, >. '""M"""g. eingehalten wurde, die Ein« Gebarung !° ^°^ ^stellt wurden, dass sich die berini? "^"sse "" I°hr zu Jahr iminer mehr Noch in m,^"b"'' zumal aus der Nothstandsvorlage besvrick. ^lllonen bestritten werden müssen. Redner schwankt Eassenbestände und erklärt, dieselben Mn»n <^"°ch den Ergebnissen der letzten Monate D « ? "-"b ^ Millionen. ^as s,,!! >,- "^^ geradezu au das Minimum dessen, tuna nn.f Fortführung der Central - Cassenverwal. "lnderi/n c'!?^ lei. Gegenüber dem Vorjahre ver-Eine ln<3 '!? ^^ ^assenbestände um 20 Millionen. Ul,z " ,7/ Gebarung lönne nicht fortgehen, weil wir bürden mi-"" """" cafsamähigen Deficit beftnden Investi^ """" überhaupt nicht in der Lage, die ^leruna ! ?^"'^""^"'^' deshalb überreiche die Re-"ate ^« ?7^udgetprovisorium der ersten vier Mo-^ehebun« ^"^' "°"" auch die Ermächtigung zur lviro un» Millionen Guldenrente angesprochen ben ^ ^^ auf Conto jener Summen, welche in U"o 1900 in der Investitionsrente ber S^',0 Ü"°. Die Regierung wird die Einrichtungen 20 Min: M zu Escompten auslassen und braucht b" Val. ?""! ^"^"' aus dem Nothbestand im Zuge Billion ""^orm. Es handle sich hier um jene 20 ^alinenl^ -" . ^' "^che anlässlich der Tilgung der N?1 bei der Bank erlegt wurden. ^aluN. ^?" Valutareform fagt Redner, die lolillnen ? ? '" "" entscheidendes Stadium ge-s«in ein- - r Altelbanl werde in die Lage verfetzt Weites ""^"l'che Zettelpolitil zu treiben, es werde "'t unserem H""esse sein, zu erfahren, wie es sich ">ir lünn.« Staatscredlte verhalte; da kann ich sagen, Wuctuati5 ^ ""t ^^"lz aussprechen, trotz der großen pWon ?^ ^°b der großen internationalen De-^t sict,',.?c ^^-" ben letzten Zeiten bestanden hat, b" Nent. - "^ Staatsrente, insoferne dabei der Cours erwiesen ^ «"Hl ^"""' afs sehr widerstandsfähig selche k'i ^ vergleiche zu jenen Coursvariat'ynen, ^schrittenpn ?"^^'"' ber wirtschaftlich meist fort. °ben, ^« ^s' "" ^"«land, Frankreich, erlitten ^"rsredu^n ""'^. ^taatspapiere die geringsten "eSta^ '. l" "^""' Das sowohl, als die "ela-^ sreie s!l A ^noergebarung, dann die Stärkung ^anl w ^"bbefttzes der österreichisch. ungarischen ^.6 zw?l^ '" Verhältnisse zum Jahre 1898 um ^'ckelun« ^"^"senommcn hat, dann die active Ent. l"lm U« - Handelsbilanz, bei der ich constatieren ". dass lm Verhältnisse zum Jahre 1898 sür die ersten neun Monate die Mindereinfuhr 44,833.000 Kronen, die Mehrausfuhr 949,580.000 Kronen, also im Warenverkehr allein um 139,791.000 Kronen günstiger ist und im Edelmetallverkehre die Mehreinfuhr 21,632.000 Kronen, somit eine Besserung der Bilanz mit 14 Millionen aufweist; das alles sind Zeichen, dass unsere wirtschaftliche Lage nicht unbefriedigend ist, dass wir uns eigentlich in einer nicht unbefriedi« qenden Lage und Verfassung befinden. Der einzige dunkle Punkt in der ganzen wirtfchaftlichen Entwickelung und finanziellen Gebarung sind die Cassenbestände und ich hoffe von der Einsicht des hohen Hauses, dass das hohe Haus uns die Mittel auf dem von mir angegebenen Wege in die Hand geben werde, um diesen dunklen Punkt verschwinden zu lassen. Zum Schlüsse, meine Herren, erlaube ich mir zu erwähnen, dass die Regierung sich die Pflicht und Aufgabe gefetzt hat, der Sanierung der Landesfinanzen ihr Augenmerk zuzuwenden. (Brcwo.) Wir haben in dieser Beziehung nicht so rasch fortschreiten können. Es ist dies keine Sache, die von heute auf morgen gemacht werden kann. Um einen ganz kleinen Einblick in das Ganze zu gewinnen, haben wir, den Wünschen der Landesausschüsse Rechnung tragend, eine Enquste sämmtlicher Landmarschälle einberufen, welche, nachdem die Einladungen bereits ergangen sind, in diesem Jahre statt-finden wird. (Beifall.) Das Haus geht zur Tagesordnung über, d. i. die Debatte über die Interpcllationsbeantwortung des Ministers des Innern über die Vorgänge in Mähren. Abg. Zatek erklärt, das unschuldig vergossene Blut sei unnütz geflossen; dadurch konnten später die traurigen Verhältnisse nicht verhindert werden. Der Redner widerlegt die Behauptung, dass die blutigen Ereignisse auf eine ganz gewöhnliche Iudenhetze zurückzuführen seien. In seiner dreistündigen Rede führte Zatel aus, dass die Juden deswegen die Opfer der Excefse geworden sind, weil sie politisch immer zu den Deutschen gehalten haben. Die böhmische Bevölkerung sei nicht antisemitisch, und wenn die Juden sich an ihre Seite stellen würden, könnten sie in vollem Frieden leben. Von einem Rassen- ober religiösen Hass könne leine Rede sein. Redner schließt: Gehen wir daran, uns endlich in Frieden die Hände zu reichen für den Durchbruch wahrer Humanität, und wir werden nicht solche Schauspiele erleben. (Beifall bei den Iungczechen.) Einstimmig wird der Antrag Daszynslis angenommen, den Bericht des Ausschusses betreffs Aufhebung des Zeitungsstempels auf die Tagesordnung der nächsten Sitzung zu sehen. — Nächste Sitzung morgen. _________ Der Krieg in Hüdafrika. (Original Telegramme.) London, 8. November. «Reuters Office» meldet aus Capstadt vom 5. d. M-, die Holländer in der Capcolonie beobachten eine neutrale Haltung, indessen ist zweifellos festgestellt, dass viele Holländer im Be-tschuanaland sich den Buren angeschlossen haben. London, 8. November. «Reuters Office» meldet aus Escourt vom 5. d. M., ein Panzerzug, welcher heute früh nach Ladysmith durchdringen wollte, kam bis Colenso und fand die eisernen Brücken unversehrt. London, 8. November. »Daily Mail» melden aus Mafcking vom 26. October: Nach einem mehr' tägigcn Bombardement aus neun Kanonen, welches jedoch wenig Schaden anrichtete, machten die Buren gestern einen entschlossenen Versuch, die Stadt zu stürmen, wurden aber schließlich zurückgeschlagen und zogen sich in panikartiger Flucht zurück. Eine Anzahl von Buren wurde über gelegte Minen getrieben, welche explodierten. L 0 nd 0 n, 8. November. (Reuter»Melbung) Man glaubt, dass hier der Einmarsch der Buren in das Zululand nicht auf den Ekumbangenie-Nezirl beschränkt bleiben wird. Es ist vielmehr zu erwarten, dass andere Bezirke in der gleichen Weise überfallen werden würden. Schalk'Vurga ist mit 1300 Mann aus dem Swasi-Land in Vryheid eingetroffen. Man ist der An« ficht. Schall'Aurga beabsichtige, ebenfalls ins Zululand einzumarschieren. Die Vorkehrungen zur Vertheidigung von Pietermaritzburg nehmen raschen Fortgang. Eine aus dem Unter-Dugaladistricte hier eingetroffene Persönlichkeit spricht sich in anerkennender Weise über die glänzenden Leistungen der zu den berittenen Schützen des Umvoti - Bezirkes gehörenden deutschen Frei-willigen aus. Verstorbene. Am li. November. Victor Echober, l. u. l. Liculenant, 23 I., Bleiwei« Straße 20, Myocarditis. Am 7 Novembrr. Maria Pren,erlc, Näherin, 40 I., Arabisch» 4. Uorku, ürißl.lii und Wassersucht. - Dr. Ianlo Pajt.l l. Professor i.iN., 62 I.. Vleiweis'Strahe 13, »lorku« Lriß'lkü. Im Tivilsvitllle. Um 3. November. Juliana Ierina, Magd, 15 I, Lungenödem. Meteorologische Beobachtungen in Kaibach. Seehiihe 306-2 m. Mittl. Luftdruck 736 0 mm. n 2U.N. 7868 16 6" SW. mäßig theilw. bew. j " !i . Ab. 735-4 12 6 3W, schwach bewölkt , K. l ^Ü7MgI j 733-3! 18-0 ! SW. schwach^I bewvltt j 0 4 Das lagesmitlel der gestrigen lemperatur 11 8», 3ior» male: 5 4". Verantwortllch« Uedacteur: «nton Funtel. - — Wer das Angenehme mit V ^ ___^ ^ dem Nützlichen verbinden will, ^^H^!!^ der gewdhne sich unregelmäßige >>^ID>>>> Mundspülungkn mit kuümiu, > A > »>H> > > > > > Der überaus angenehme Wohl« > MW»>>»>> glschmacl dieses Mund. und l ZcchnwasserS gewährt die denkbar größte Erfrischung, während seine bekannte Vorzug» liche Wirkung die Zähne schön und gesund erhält, so lanqe » ^ » dies nur irgend möglich ift. >M W^F^W^U>»U Flasche fl, ,, Ian«? au»reiche»b, »U >> »> UU> > >> tlhälNich in Npolhels,,, brssrre» Dr». >U >I^>III>> gurrie» ,i»b Parsumrrien, General WM D > » M > I D > > > «lprällüwuz - it, Zlriwan. Wien > M UI ^F >>>>>> IX., Müllnergasst 3. l3?>?) ^ M^^^^»»»»>» Schviften-und Wclppenmcllerei auf Glas, Holz und Vlcch. Künstlerische Alit'sührnn«, liilligfte Preise bei Vrüder Vberl, Laibach, KranciScaner««Ne. Auswärtige Aufträge gegen Nachnahme. (881) 11—8 Daillsllgullg. > Angesichts des schweren Unglnckssalles, der uns W getroffen Hai, gereichte uns die innige Theilnahme ^ gelegentlich des Hinscheidens unseres theuren Gatten, ^> bezw. Vaters, zu großem Troste. Deshalb sprechen wir unseren innigsten Dank allen denjenigen aus, welche durch Kränze, Veileidskundgebnngen oder Theilnahme am Begräbnisse das Andenken des Ver< ^ blichenen ehrten. Zu besonderem Danke sind wird der hochgeehrten Leitung des Marianums verpflichtet, dessen Zöglinge dem Verstorbenen das letzte Geleite gaben. Laibach am 9. November 1889. W Familie Pajt. M > JanksagMg. > W stur die ehrende und zahlreiche Theilnahme an ^ W dem Leichenbegängnisse ihres unvergeMchen Sohnes M M und sür die reichlichen Kranzspenden bringt hiemit ihren ^ W innigsten Dank — insbesondere dem hochgeehrten W ^ Officiers'Corps und dem hochwürdigen Herrn Militär» W Curaten der hiesigen Garnison sowie allen Beamten « W und Bediensteten der l. l. österr. Gtaatsbahnen und ^ W der Sübbahn — allen Freunden und Bekannten ^ W zum Ausdrucke ^ W die tiestrauernde Familie Schober. W W Laibach am ft. November 18W. W I Zahvala. ¦ I Povodom smrti drage moje matere, gospe ¦ I Karoline pi. Bleiweis-Trsfeniske I I dolžnosl mi je zahvalili se v svoje in v ime ¦ I svoje rodovine kar najiskreneje za obilo udeležl>o ¦ I pri pogrebu, darovateljem mnogih krasnih veacev ¦ I in Sopkov, slavnirn druSlvorn cSokolu», eSlavcu>, m I «Ljubljani», Èitalnici v Sp. Siäki, «Slov. krfö. ¦ I soc. zvezi», «Katoliöki družbi», ki so se pogreba ¦ I udeležila z zastnvami in rsem ostalim druStvorn ¦ I za casino spremstvo, p«vcern «Slov. trg. pev- ¦ I skega društva>, «Ljubljane» in «Slavca» za H I ginljivo pelje, sploh vsem, ki so za èas bolezni H I in ob priliki smrti moje matere izkazali riam ¦ I svoje soèutje. (4369) ¦ I V Ljubljani dne 8. novemhra 1899. I I Dr. Karol vltez Bleiweis-Trsteniki. I Laibacher Zeitung Nr. 257. 2048 . 5 November 1899. Course an Ver Wiener Börse vom 8. November 1899. ««« K« oMellen ««u^l««« Staals-Hnlehtn. "" """ »»/„ Einheitliche «ente in Noten oerz, Mai-Nouember . . . 99 «0 100 — inNlltenuerz.Februllr.August 99 ?l» 99 9l> „Eilber verz, IH»ncr.Iuli 99 4t» 99 60 „ „ „ «pril-lüctober 99« 5V70 1854er 4»/, Vtaatslosc 250 fl, l«7 « ,«» l»ü 18S0«l >'/,'/» »fterr. In«stition«-«,nt, für 200 Kronen Nom. . . 8ss5 8« 8« «lsenbahn«ta»«sch»l»»«» schr«ib»»«e». «llsabethbahn in V., steuerfrei (dlv. Et), für IM) ft. », 4»/, 11« °1 l»? « Franz-Josef-Vahn in Gili« (biv Et.) f. l00 st, Nom. »'/.'/, l»»'- l» 8t «udolftbahn 4°/„ in Kr,n«nw. steuerf. (blv.Ht.), für»O0Kr. N»m.........9?i0 9ä« Vorarlbergbahn 4'/, i. Kronen»» steuerf.. 400 ». «X» Kl. ». «00 Kr, «0»..... 9? 50 9« « Z« «t«llt«s».'v.»ft. Vt. «» Vl. 4°/,...... ll? so U5 50 »ranj^losef.«.. «m. 15»4. «»/. 9« — 98 8^ «allzische Kart. Lubwl« «ahn. biderst Etülle 4°/, . . . . 97 »0 »»<»«) Vorarlberger Nahn, »», l»84. 4°/,(biv.Ot.)«., l. 100 st. ». 9? »0 98 4C Una, «olbnnlt 4-K p« «laffe ll6 «>«"»8« bto. dto, p« Ultimo .... 11« 60 li« 80 bto. «ente in Kronenwähr., 4°/„, steuerfrei für «00 Kronen No». 9»«z 9« « 4»/» dto. dt,. ver Ultim« . . 9i «0 9b «> dto Et«, «l,«olb10afl.,4'/,°/<, 8»8H 84 0ö bt», dt». Oilber 10« fl., 4»/,°/» 99 »0 lbt» « dt», Ktaa»-Obli«, (Un«. llsib.) v. I. 187«, 5°/„..... 11s 50 119 42 dto.4'/,'V«Tchanlreaal'«bl.'Obl. 9,.^ ,00 - bto. Pram..«nl, k 1 N, «. W. ,«,?>> 18» ?i> dto, dto, ^ bO fl. ü. «. i«»-. »zü bv Theiß.«« ..L»l« 4«/. tOO fl. . i„ — I3i, 7^ Grundentl.«Gbllgattsnen (Kr 100 ft. «M.). 4«/, »n«»lischt (100 fl. 0. N.) . »ll bv 94 50 4»/, lroatilche und slavonlfche . —'- -»'- Andm össentl. Anlehln. »onau.Ntll.'Lose 5«/, . . . . 1,8'- - »« '' btu». -«„leihe 1«?» . . 10«- - 108 «1 «nlehen der ßtadt V»r» . . — — —'— «nlehtn d. stadtaemtintx Wien 1t»-b0 »04 b» Nnleuen b, ktadtgemeinbe Wien tEilber «der Gold) . . . . 12« — 125'— PrümitN'Nnl. dsladtgm.Wien «4« »8i» «!> V0rs«b«u^lnl«h en. verlo«b. b°/, icx> — i>> « «»/ Kral»« 2anb««'»nlthtn . — - 98 5» ««ld ««r» Psandblleft (für 10c fl.). «»bcr. llllg,est.w503,verl.4»/, 9g_ «... dto. Pian.'schlbv. >^/<>, l. oz bt«. bto. LUjHhr. ,, 4»/, . . », (H 100 0b «varcaff«, 1. «st, »0 I. bV,°/, vl. 99 « 100 « ßrllillläts.Gbllgationen (für l<« sl.). Nerdlnanb«-Nordl>ahn »». 188« 99 i«, »00 — Otsterr, Norbwestbahn . . . 108 Ul» «09 »<» Ltlla!i!bal)l!»"/s>ffrc«,ü k Frc«, boa p, V«, 1««— »a?-- dto. 5°^,^«U0fl, p. tvo fl. 1i?—ll« ». Nn««gallz Vahn..... 10»»b io»-?t> 4»/, Unterlralner «ahnen . . 99b01lU>— zank'Artl«» (per Stuck). «lngwOeft. Vanl 20« fl. «0°/, ». »«-- l°0 b ft. . »«»9 ic ll«9 60 V°bcr,.«lnst,.vest,.20<)sI,S,4»«/« <« >. 4l»1'. «rbt'Nnst. f, Handu. «. 1N0ft. —------------ bto. bto. per Ultimo Septbr. ««« 9l< «S9 40 «rebitbanl, «ll«, ung.. 2W N. . »74 ?>i »75 ?l> Deposttenbanl. «llg.. 20« sl. . »«0 — 2«i>. - ?ä5-- Giro«u.lassenu.. wiener, «00fl. «» — >5«-— Hypothelb.. Oest.. 200fl.»5°/, «, 9»,5 100 — Lüüberbanl, Oest.. «(«ft, . . l»4 »5 ü»4-?l> O«sterr,.lln,ar. V«nl, S00 sl. . «0» — 9o6 50 Unlonbanl 200 fl..... »04 .. »oh - »«l«ht»b«nl. »ll,.. !4» ss. . l?0 — 1?« - Fell«» »on Transport» AnltlNthmungen (per 3»li» fl, , . US — U/-- «nschtiehlader »<^, 5«, fl, TM, l»?0 l«7t dt«. kt«, (lit, U) »tt« fl. . sl? — sl«'-»«u«u . Dampfschlfsahlt« - V«s., vefterr,, b<>0 fl, »M, . . »«4'—«?'- Dul'Vob«!!bachsi«,'B,L<>0ll 3. »?b'— »7«^« yerdinond« Nordb, l<«iufl,»err. ««dwestb. Wu fl. O. »8?>b0 »»g Hl' bt,. dt». lltt. N) 200 ft. G. »51— »«,»>. Prag-Duzel «tisenl. 15« sl, 2. . 94 — 94 b<> 6taat«,iscnbahn »0« sl. O. . »1 ?5 »»» »ö Lübbahn 200 fl. S..... ?. »5 71 »0 Lübnoibd, Verb,.«. »00 fl. «Vl. 194 - 19b-. Ir»mtt»dG,s.,«i.,1?0fl.e«. —'— —-— dt», !tm, >«87, 200 fl. . . 4«8bO4»9>. lramwayVcs,, NcueWr,, Prl». ritit» «eüen lN<1 sl. . . . »12 »<» <1»-— U»a Hallz, i><, U»«.»tstb,(«a»b^l»<)ll00sl.«. »ll «> «1» . »i«n«r 2««lbah«tn. »ct,.»<<. — — —»— I«dustlie'Aclitn (per Ttllck). Vau«es., Nll«. «st.. 100 st. . . »05»- <"«'»-««tzdier «tifen« und 6«,hl.I«b. in Men XXI fl.....95»^ W> «tifenbabnw. Leih«, «rste. 80 sl. »?»-— 1?< « ..«lbemllhl". Papiers, u. V. «. 5»-- 85 ?5 üleftnger Urauerei »00 st. . . ,?>). . ,75 _ Montan «ejllllch., vest. ' « Pra«er El!e» Ind. »es. 2«0 fl. ,«»- 12,»-Galgo-lar!, Ltelxloblen «<» sl, «»9 — ,n — „6chl»«I«at)<" Papiers. «XI sl. »«,-. >U5 — ..«tlVlN».", P»P<«s. ». ».<. »«,— ?o °0 krisailer »oh,ent°..«e,. 70 fi. >«"<"" W«isens..«.,«öest,«nW««n,ls0fl. >" ' l"^" W»«g°n.L«lhanst.. «lll«., in Pest, 80 sl......... 54»—li»ö- Wr, «auzeselllchast 100 sl. . . 99— i"'" Mtnerberae, ^le<,el'«ctien>«ef. «»« — 40«'' Dl,»rst z«ft tper «tu«). Vub«pampffch. inosl,««. l«>- lU'T! Qfener Lofe 4« «" Palffd-Uole 40 fl. «Vl. . . - «- «7! «»then ttreuz, vest,, llM. . . . ,»« «" St, Ven°l«.!.'o London........ '33« «?^ Pari, ........ «?»".!. tt. V«t»l»bur« ..... >'^ ' zaluten. , Ducaten........ ö^' ,°^> ,<'.Frane»<«tu»¦ tir-Elili|M !¦ O«tt> C«ffrt- Mi wt Bli lM»t (^