80. Jahrgang Brectieint wöchentlich gechsmu (mit Ausnahme der Feiertage). Schrifüeitung, Verwaltung und Buchdruckerei Tel. 25-67, 25-68. 25-69, Maribor, Kopališka ul. 6. Mr. 252 Samstag, den 1*2. Oktober 1900 Inseraten- und Abonnements-Annahme in der Verwaltung. Bezugspreis: Abholen oder durch die Post monatlich Din 23.—, bei Zustellung Din 24.—, für das Ausland monatlich Din 35.—. Einzelnummer Din 1.50 und Din 2.—. Manuskripte werden nicht retourniert. Bei Anfragen Rückp.-OTto beilegen. Poštnina plačan« v gotovini. PfCVS PfH 1*5© Mariborer äettma Neue deutsche Truppent nach Rumänien Truppenkontingente sollen auch nach Llngarn und Bulgarien instradiert werden — Der diplomatische Bruch ftöen Rumänien und England nur noch eine Frage von Stunden — Rumänische Öltransporte nach Griechenland B und in die Türkei eingestellt Jkare«t, H. Okt. (Columbia Broad. det)^g Corporation.) Ein halbes Dutzend Tru^cntransportsehiffe war w der Donau am gestrigen Tage unter-"m neue deutsche Truppen nach zu bringen. Die englische Dein Bukarest begann mit d«r ng der Geheimdokumente. Es Reichen dafür vorhanden, daß der V. der sich mit der Schreibwei-B[a*.er englischen Presse beschäftigt. Das Pres scbreilbt, daß sich die britische vetVt VOn Illusionen und Optimismus sten,,* "n Immerhin kann die Fest- zwi-s gemacht werden, daß die Blätter gen- n ^Illusionen und Enttäuschun- daß Pudeln. Das Blatt schreibt weiter, stellt n Omppe der kriegerisch einge-der^en Politiker, die das Land dem Ver-efo»6? zuführen, Illusionen erwecke, die unausgesetzte Gefahr darstellen und die einen ungerechtfertigten Optimismus verbreiten. Diese Gruppe wolle auf ihre Interessen als bevorzugte Kaste nicht verzichten, auch nicht um den Preis des Unterganges des Staates. Enttäuschungen werden immer lauter und die Ruhelosigkeit immer größer. Die Unzufriedenheit nehme bereits derartige Maße an, daß sie auch von der englischen Presse nicht mehr verhüllt werden könne. »Popolo di Roma« meint, cs sei auch den Engländern schon klar, daß sie in Afrika wichtige Positionen verloren hätten, daß die Stellung Großbritanniens in Ägypten erschüttert sei und ebenso auch gewisse Positionen in Asien. Aufbau in Vichy AUS DEM FRANZÖSISCHEN MINISTER RAT — ENERGISCHE MASSNAHMEN DES KABINETTS PETAIN GEGEN DIE SABOTEURE DER NEUORDNUNG, IN ERSTER LINIE GEGEN DIE FRANZÖSISCHEN KOMMUNISTEN Genf, 11. Okt. (Avala.) DNB berichtet: Wie aus Vichy berichtet wird, trat die französische Regierung gestern unter dem Vorsjtz ihres Vizepräsidenten Pierre L a v a 1 zu einer Sitzung zusammen, in deren Verlauf verschiedene Projekte zum Gesetz über den Aufbau des Landes und den Kampf gegen die Arbeitslosigkeit erörtert wurden. Eine weitere Gesetzesvorlage bezieht sich auf die Altersversorgung Vorgesehen ist ferner ein Frauenarbeitsgesetz. Im Rahmen des Programms der öffentlichen Bauten ist der Neuaufbau der durch den Krieg zerstörten Bauten vorgesehen. Das Gesetz vom 17. Juli, welches beschleunigte Avancements für die Staats beamten vorsieht, ist durch den Beschluß des Ministerrates verlängert worden. Vichy, 11. Okt. ,Avala —Havas.) Die französische Regierung setzt mit großer Energie die Verfolgung derjenigen fort, die die Reorganisation Frankreichs sabotieren und Zielen zustreben, die mit der inneren Neuordnung Frankreichs unvereinbar sind. Im Zusamenhange mit diesen Regierungsmaßnahmen wurden in 15 Gemeinden bei zahlreichen Kommunisten Hausdurchsuchungen vorgenommen. 27 Personen wurden verhaftet und in Konzentrationslager abgeschoben. Die Polizei beschlagnahmte belastendes Material. Der Krieg in Afrika Rom, 11. Okt. (Stefani.) Der italienische Wehrmachtsbericht vom Donnerstag hat folgenden Wortlaut: »Das Hauptquartier der Wehrmacht gibt bekannt: In Nordafrika belegten feind liehe Flieger Tobruk mit Bomben, wobei es außer leichtem Sachschaden drei Tote und sechs Verwundete gab. Ein feindliches Flugzeug wurde von der Marineflak abgeschossen. In Ostafrika überraschten und vertrieben unsere Abteilungen feindliche Streit-kräfte in Mar Deglo (Kenya). Eine unserer Fliegerstaffeln machte einen Luftangriff auf Colobati (südöstlich von Wajir) und beschoß im Tiefflug die feindlichen Lager. Eine weitere Staffel bombardierte die Hafenanlagen und Lagerhäuser von Aden sowie die im Hafen liegenden Schiffe. Feindliche Flieger warfen Bomben auf Cheren, Buna, de Camere, Sura und Mai Edaga, ohne Opfer oder Schaden zu verursachen, während bei einem Luftangriff auf Assab unter den Italienern und Eingeborenen zwei Tote, und einige Verwundete zu beklagen sind.« Amerikanische Flugzeuge für Holländisch Indien - Newyork, 11. Okt. (Avala.) DNB berichtet: Aus Java kommend ist in Manila der Chef der niederländisch-indischen Luftwaffe, Major Van Haselen, eingetroffen. Major Van Haselen war vorher zwecks Ankaufes von Flugzeugen nach Amerika gereist. Der genannte Offizier er klärte u. a., daß Holländisch-Indien — so fern es angegriffen werden sollte — sich verteidigen würde. Beschleunigte Rüstungen Amerikas und Kanadas Washington, 11. Okt. (Avala — Reuter.) Von maßgebender Seite wurde der Auftrag erteilt, die Erzeugung von Mi litärflugzeugen bis zur äußersten Grenze zu steigern. Es wurde ein besonderer Aus schuß mit dem General Arnold an der Spitze eingesetzt, der für den Flugzeugbau Anleitungen auf Grund der letzten Erfahrungen erteilen soll. Ottawa, 11. Okt. (Avala — Reuter.) Für Rechnung Großbritanniens werden in Bälde 3000 Kampfwagen neuesten Typs fettiggestellt sein. Ein englischer Dampfer im Nordatlantik gesunken New York, 11. Oktober. (Avala) DNB berichtet: Nach hier eingelangtert Meldungen ist der englische Frachtdampfer »Balmoral Wood« (5834 Tonnen) im Nordatlantik gesunken. Die Ursache des Unterganges ist nicht bekannt. Zürich, 11. Oktober. Devisen: Beograd 10, Paris 9.95, London 16.975, Newyork 431.50, Mailand 21.80, Madrid 40, Berlin 172.75, Stockholm 102.87, Budapest 85 fünf Achtel, Athen 3, Bukarest 2.25, Istanbul 2.80, Helsinki 8.90, Buenos Aires 103.75. Südosteuropa im Mittelpunkte der Achsenpo Die Achsenmächte und die Lage auf dem Balkan / Rumänien als Muster der Blitz-Diplomatte der Achte / BulMl^ auf dem Wege zum Totalstaat / Sofia wird von der deutschen jsreffe als Mittelpunkt der ©üoofl-Sufammenarbeit vezescv" Berlin, 11. Oktober. (Associated Preß of America). Die führenden nationalsozialistischen Blätter schreiben, Deutschland werde keine Sonderbestrebungen irgend eines Volkes in der politischen Neuordnung auf dem Balkan dulden. Jedes Streben nach Gleichgewicht und jede Schaukelpolitik _ so schreiben die deutschen Blätter ist eine politische Illusion. Berlin fordert eine reale Politik, was insbesondere für die Schweiz und für Schweden gilt, ebenso aber auch für alle anderen Staaten, die sich bis jetzt noch nicht an die Politik Deutschlands und Italien angepaßt haben. Die deutsche Politik steht heute nicht so sehr im Zeichen des Blitz-Krieges, sondern der »Blitz-Politik«, was insbesondere am Beispiel Rumäniens zu erkennen ist. Im ersten Augenblick hat sich jeder Widerstand als trügerisch erwiesen, da die deutschen Politiker und Diplomaten den rechten Weg einzuschlagen und alle Bestrebungen aufzufangen verstanden, die gedroht haben, sich mit der Waffe der Achsenpolitik entgegenzustellen. In Berlin wird betont, daß im europäischen Südosten jede Illusion vollständig verschwinden werde. Die Südoststaaten werden in die vonDeutschland und Italien diktierte Neuordnung Europas einge- schlossen werden. Sofia, 11. Oktober, ln der bulgarischen Hauptstadt wird die Schreibweise der deutschen Presse mit Interesse verfolgt. Die deutschen Zeitungen schreiben nämlich, Sofia werde das Zentrum der Balkan-Zusammenarbeit werden. Die deutschen Blätter sind ferner der Ansicht, daß der soeben erfolgte Besuch des Ministers B a g r'j a n o v in Berlin und in Rom wichtige außenpolitische Besprechungen über die Gesamtlage auf dem Balkan zur Folge haben werde. Berlin, 11. Oktober. Dem Besuch des bulgarischen Wirtschaftsministers B a -g r j a n o v wird in Berlin große Bedeutung beigemessen. Die gesamte deutsche Presse hat das neue bulgarische Staat sschutzgesetz, welches einen Schlag gegen das Judentum, Freimaurertum und diejenigen darstellt, die sich der achsen-freundlichen Regierungspotifciik widersetzen, wärmstens begrüßt. In gut unterrichteten Kreisen ist man der Ansicht, daß Bulgarien nicht nur bei diesen Schritten verweilen wird. Bulgarien sei auf dem Wege zum totalen Staat. Bulgarien sei jetzt so weit gekommen, daß es sich offen für die Politik erklären muß, die es bislang in der Praxis ohnehin schon betrieben hat. In diesem Zusammenhänge sind in Bulgarien persönliche Veränderungen zu erwarten. Die Lage Bulgariens ist nach Ansicht deutscher Kreise charakteristisch für die neue Situation, in der sich der europäische Südosten befindet. Sofia, 11. Oktober. Am 15. Oktober trifft Retehsunterrichtsminister Rust in Sofia ein, um im Namen der Reichsregierung das Deutsche Kulturinstitut in Sofia zu eröffnen. Aus diesem Anlasse sind zahlreiche kulturelle Feierlichkeiten angekündigt. S o 1 i a, 1! Okt. Der halbamtliche »M i r« veröffentlicht einen Aufsatz über die Lage der Balkanunion, die als künstliches Gebilde ihren Zusammenbruch ha. be erleben müssen. Die Mitglieder des Balkanbundes gingen ihre eigenen Wege auswärts des Balkans. Rumänien — so schreibt aas bulgarische Blatt — hat seinen rechten Weg gefunden und das Bei spiel einer sachlichen, weitsichtigen Politik gegeben. Die Türkei hat den Zusammenbruch der Balkanunion in dem Au genblick herbeigeführt, als die Bindung an England erfolgt war. Griechenland beharrt noch immer bei seinen Bin düngen an England und setzt alle seine Hoffnungen auf die englischen Garantien, so daß Ueberraschungen nicht ausge- Schleunige Abreise der Amerikaner aus Ehina und Japan Die Fernostlage durch die amerikanischen Maßnahmen außerordentlich verschärft / Kurssturz amerikanischer Rapiere in Schanghai / Die japanische Rresse fordert auch die Abberufung der amerikanischen Truppendetachementö Schanghai, 11. Oktober. (Stefani) Der Beschluß der amerikanischen Regierung, die amerikanischen Staatsbürger nicht nur aus China, sondern auch aus Japan in die Heimat abzuberufen, hat in Schanghai eine schwierige Lage ausgelöst. Amerikanische Staatspapiere und der Dollar haben auf der Börse von Schanghai schwere Kursverluste erlebt. In China und in Japan leben insgesamt 15.000 Amerikaner. Der größte Teil der amerikanischen Staatsbürger ist an der Leitung verschiedener Unternehmungen beteiligt, in denen ungeheure amerikanische Kapitalien placiert sind. Die Mitglieder der amerikanischen Kolonie in Schanghai — die Kolonie zählt 3000 Personen — unterhielten sich noch vorgestern nachts in den Bars und Tanzlokalen. Heute treffen sie die Vorbereitungen für die beschleunigte Abreise. Die Heimkehr der Amerikaner ist jedoch mit großen Schwierigkeiten verbunden. Auf den wenigen amerikanischen Dampfern, die zwischen USA und dem Fernen Osten verkehren, sind1 die freien Plätze und Kabinen schon vor Monaten besetzt gewesen. Den Hauptverkehr zwischen den Vereinigten Staaten und dem Fernen Osten besorgen nämlich japanische Schliffe. Schanghai, 11. Oktober. (DNB) Die Frage der Evakuierung der amerikanischen Staatsbürger aus China hat in der Presse und in der Oeffentlichkeit von Schanghai großes Interesse ausgelöst. In den Zeitungen erschienen bereits die ersten Inserate, in denen die Amerikaner ihre Geschäftsläden, Autos, Möbeleinrichtungen usw. zum Verkaufe anbieten. Die Schließung der kleinen amerikanischen Geschäftsläden wird vorbereitet. Auf dem Markt wird bereits amerikanische Lagerware feilgeboten. Die amerikanischen Großfirmen bereiten sich schon darauf vor, ihre Lager nach USA, Rangoon oder über Birma nach China zu bringen. Der Verein amerikanischer Staatsbürger in Schanghai will eine Versammlung einberufen, in welcher über die Aufforderung der amerikanischen Regierung, nach Amerika zurückzukehren, verhandelt werden soll. Die Versammlung wird eine Aufforderung an die amerikanische Regierung1 in dem Sinne richten, daß weitere amerikanische Dampfer eintreffen mögen. Die Direktoren der amerikanischen Handelskammer haben für Freitag eine Sitzung einberufen, die sich mit der Frage der Unterstützung minderbemittelter amerikanischer Angestellten für die Zwecke ihrer Heimreise befassen wird. Tokio, 11. Oktober. Die amerikanischen Schiffahrtsgesellschaften haben ihren Agenten im Fernen Osten die Weisung erteilt, sie mögen den amerikanischen Staatsbürgern anraten, sich auch fremder Dampfer zu bedienen, um so bald wie möglich die Rückreise nach den Vereinigten Staaten antreten zu können. Man rechnet, daß in den nächsten Tagen mehrere Tausende von Amerikauern Japan verlassen werden. Schanghai, 11. Oktober. In hiesigen japanischen Kreisen wundert man sich über die Eile, in der die amerikanischen Staatsangehörigen China, Korea, Mandschukuo und Japan verlassen. Man könne die Notwendigkeit dieser Eile nicht verstehen. Japan werde seinen Bürgern in den Vereinigten Staaten keinesfalls den Rat erteilen, in die Heimat zurückzukehren. Tokio, 11. Oktober. Das Blatt »Kokami n« schreibt, Japan wünsche nicht nur die Evakuierung der amerikanischen Zivilisten, sondern auch der amerikanischen Trupp endet achements. London noch wie vor Hauptangriffsziel BOMBEN AUF 40 BEZIRKE DER ENGLISCHEN HAUPTSTADT Berlin, 11. Okt. (Avala — DNB.) Das Oberkommando der deutschen Wehr macht gab gestern bekannt: »Vom frühen Morgen bis zum Abend reihte sich ein Vergeltungsangriff auf die britische Hauptstadt an den ändern. Unmittelbar darauf folgten Nachtangriffe, die bis in die Morgenstunden des 10. Ok- uphäf*1 schlossen sind. Jugoslawien “ ^ nach wie vor bei seiner Neutralität behielt seine Voraussetzungen und ^ pathfen. Wenn wir jedoch vom tü\-sprechen, dann können wir nicht g a r i e n umgehen, das immer Dr jemals wahrhafte Zusammenarbeit auf dem kan eingetreten ist und sich nici»-;-der Methode befreunden konnte, a>6 Balkanunion empfohlen hat. Eine wflgai, aufrichtige Zusammenarbeit auf dem kan ist jedoch ohne Zufriedenstellung . j gerechten bulgarischen Forderungen n möglich. Die Balkanunion ist unter . Schlägen der Neuordnung auf dem kan zusammengebrochen. Diese Sen wurden von den beiden Großmäc i Deutschland und Italien geführt, de sich Rumänien als das erste Mitglied Balkanunion angeschlossen hat. Rom, 11. Okt. Associated Press bedc_ tet: Wie die italienischen Blätter me> ’ sind einjge Mittelmeerstaaten noch ' mer Gegenstand des englischen dipD tischen Intrigenspiels. Insbesondere y , ...... L. ....... Mr au1 chenland ist für England im Hinblick de# diese» die aegäischen Inseln von außeror eher strategischer Bedeutung. Von Inseln aus will England die Aktion liens gegen Aegypten verhindern. Staatsminister Farinacci schreitet in Berlin die Front des angetretenen Ehrenbatail "ons der Landespolizei ab. Dahi:?'er Reichcniir ster Dr. Goebbels mit Polizeipräsident Graf lieh dort wik- tober dauerten. Der größte Schaden Bombenexplosionen verursachten al de den Docks am Themsebogen zU& uCji auf den Bahnanlagen im Zentrum d. S*aC* htet ihm6» große Zerstörungen. In der Nacht ko^( ten zahlreiche Großbrände beobac werden. Einzelne Kampfflugzeuge unternai in Südengland wirkungsvolle Angriff6 Bomben schweren und schwersten oa bers auf Hafenanlagen. Truppend ’ Bahnobjekte, und Rüstungsfabriken. In Süd- und Mittelengland wurden rere Flugplätze bombardiert. In St. Ev^ Penarhosa und St. Merry wurden Hang re und Schutzräume durch Volltreffer 1 ^ stört und Flugzeuge auf dem Boden v , nichtet. Im Hafen von Cardiff wurden tige Explosionen hervorgerufen, den ein großer Brand folgte. Auf dem Meere wurde ein feindlich0® Handelsschiff von etwa 4000 BRT v<^ mehreren Bomben genau mittschiffs S, troffen. Das Schiff geriet in Brand un neigte sich stark zur Seite. Ein Unters^' boot versenkte zwei feindliche bewaffn te Handelsdampfer von zusammen 70^ BRT. In Westdeutschland und in den bes6 ten Gebieten konnte der durch feindl16 Nachtangriffe verursachte Schaden ba wettgemacht werden. Einige Wohnhaus wurden zerstört, ein Bauerngehöft g111” •m Flammen auf. Der Feind verlor gestern 10 Flugze ge. Eines davon wurde von Flakg6' schützen abgeschossen. Vjer deuts6 Flugzeuge werden vermißt.« pNß deut- Newyork, 11. Okt. (Avala.) meldet: Im Zusammenhang mit den de“l sehen Luftangriffen auf wichtige mili*3 sehe Objekte in London am vergangeng Donnerstag besagen die hierher ein”' langten Berichte, daß auf 40 verschied ne Stadtviertel Londons Bomben gefa e, seien. Zahlreiche Gebäude wurden g6‘r fen. Es gab mehrere Tote und Verletz ^ Die deutschen Flieger besuchten auch 6 nige Städte im südöstlichen und nordwes liehen England. Der Hauptangriff war j ^ doch gegen London gerichtet. Auch * Wales wurden Bomben abgeworfen. “ te früh griffen die deutschen Flieger naC kurzer Pause London neuerlich an. Zwei griechische Dampfer torpedih Lissabon, 10. Oktober. (Avalu) Stefani meldet: Gegenüber der P°._ tugiesischen Küste wurden die be den griechischen Dampfer „Agios [ cola“ (7600 Tonnen) und „Antonij Cantria“ (8000 Tonnen) torpediert. D* Bemannung der beiden Schiffe wur gerettet. Große Meliorationsarbeiten in Gicht 23outenminlfter Vulovic über die (Grundlinien der neuen Gtaalswirlschaft stern0g,rad’ Oktober. Bautenmini-IisdpU'11*0 Vulovic empfing auf seiner Vertr , 10nsre*se in žiča bei Kraljevo die dieser dtr Presse und gab ihnen bei Erklär Elegenheit einige grundsätzliche schaff11^?611 über die neue Staatswirt-»Dl ^ nis*er Vulovič erklärte u. a.: und Volkswirtschaft muß die erste gieru_ lclltigste Sorge der königlichen Re-tun„ ^ u”d der wirtschaftlichen Einrich-nicht •Seif1". Das Wirtschaftssystem darf Som» ,ndividlualistisch beschaffen sein, m 68 muß der Mehrung der Wirt- schaft dienen. Die heutige Zeit fordert die Teilnahme des Volkes an der Wirtschaft und an der Erneuerung der Kultur als Ganzes. Die Staatsführung muß in diesem großen nationalen Schwung die Rolle des Initiators übernehmen. Die richtig aufgefaßten Sozialinteressen der Wirtschaftsfaktoren drängen uns immer mehr die Genossenschaftswirtschaft auf, da das Volk dies Errungenschaft, die ihm vom Staate ermöglicht wurde, beschirmt und vervollständigt. In den Genossenschaften liegt em Teil seiner Arbeit und seines Charakters. Nicht Zwangskuluk, sondern freiwillige Vereingung in einer neuen Genossenschaftsform.« Der Minister kündigte sodann eine Reihe von großen Meliorationsarbeiten an, für die mehrere Milliarden Dinar verausgabt werden sollten. Diese Arbeiten werden die Ausbesserung nicht nur der Reichsstraßen, sondern auch der Banatsund Gemeindestraßen ermöglichen. Der Minister erklärte ferner, daß Wasserleitungen, Schulen, Fabriksgebäude usw. errichtet werden würden. Italiens Antwort an Churchill "Asenzia Romana dl Änformazioni" wirft dem britischen Vremiermincher Verdrehungen der Tatsachen vor / „Glaubt Ehurchill auch daran, was er spricht?" St zwar im Ver- n’> 12. Okt. (Avala.) Die Agenzia erste m0 * me*det: In Rom erschien die tria«* ymmer des Blattes »Agenzia Ro-lage (i 1 Informazioni«, und der Amtlichen »Agenzia Stefani«. In Blatt n Fol«e sctireibt das genannte sten tt01 Zusammenhänge mit der jüng- britische -aUSredC Churchills’ daß der Verdreht Fremiermin'ster die Tatsachen reicbe babe’ was ihm nicht zur Ehre ge danrT ^^^nzia Stefani« befaßt sich so-oder der Frage, ob der Krieg lang bei h °^ar sehr lang andauern werde, wo chin araul hingewjesen wird, daß Chur-der e:Wlederum angenommen habe, wie-spre ,nrnal von »kommenden Ereignissen ‘»fe. sagte hen eits in dürfen, die Mussolini nicht hätte. Als Italien den Krieg Churchill, sei Frankreich habe "'S. Rück, einÄcWH der Agonie gelegen. Churchill strophe voraussehen. Ebenso ist Italien davon überzeugt gewesen und noch heute überzeugt, daß England seinen Zusammenbruch erleben wird. Damit dieses Ziel erreicht wird, wird Italien seine Bemühungen nicht verringern, es wird aber an der Seite Deutschlands auch keine Opfer sparen. Wir haben Churchill gebeten, er möge uns sagen, ob er an seine Worte glaubt. Ist er wirklich überzeugt, daß die englischen Streitkräfie, unterstützt von den »freien Franzosen«, unbesiegbar sind. Wenn er davon überzeugt ist, könnte er Italiens Eingreifen als Kühnheit auslegen. Glaubt er aber nicht daran, dann war er vom Anbeginn übenzeugt, daiß sein Land, verloren ist.« Deutsche Stützpunkte in Gafotz EHE BRITISCHE GESAND5CHAFT VERLÄSST BUKAREST den R^|ar das Wort vom »Dolchstoß in ten gebraucht. Mit anderen Wor m —..1 wollte es betonen, daß an Wurde n*6n e’n Verbrechen begangen den, g. Obzwar die Ereignisse, die mit so nahingr.eifen Priens >n den Krieg noch der, H-e sind. können auch jene Englän-det'sj'j Schon traditionsmäßig verblen-steben die Worte Churchills nicht ver- daß3p da*’enische Blatt stellt sodann fest, scben vn.*cre’cü im Moment der jtalieni-cben r*egserklärung noch nicht gebroten in ,ar’ sondern mit allen seinen Kräf-Im pj0 an Kampf verwickelt gewesen sei. noch n war die französische Armee rend dn^ebrochen und kampfbereit, wäh-alg Un ’.e Engländer die Weygand-Linie S'not-ie-lri-ne*lmb)ar Proklamierten. Die Ma rührt m.'e War >n der Mitte noch unbe-klassj w^hrend Frankreich im Süden erst. denen . Peb'rgsbefestjgungen besaß, in Italien S unberührte Truppen befanden. sah sich in Nord- und Ostafrika Streitkräften Klößen die Pen von h ■ gegenübergestellt, v "en französischen Kolonialtrup-wurdenn Tunis bis Djibouti unterstützt Italien lung w ., so heißt es in dieser Darsteife niijt p 6r ~~ mußte demnach auf Kärnp-Engiancj raini^re'c*1 auf der einen und mit Und Zw auf der anderen Seite rechnen, der Luh rrvU Lande, zu Wasser und in ments P‘ Ple Luftkämpfe und Bombarde-BchW-.. ecLten sich von Ligurien bis 3°i°gna ereits Ber*n!.a Und von Korsika bis Bizerta. rühmt» u.Smaße annah men, als die besetzte .v,ertägige Alpen-Offensive ein-ihren’i.'I1 der die italienischen Truppen In d 6 m'U!t an den Tag legten, in ija|. n ersten Junitagen konnte niemand digheit n Und fn England die Geschwin-me*rupi°rcUSSeben’ mit der der Zusam-der Qeg .. Frankreichs ohne Beispiel in Man ^Nichte erzwungen werden würde. Macht d e w°hl um die furchtbare Persönv lr deutschen Armeen und um die SolHa(„lc en Eigenschaften des deutschen »!»„ "■ ah“ ------------------------- aber daß die niemand konnte voraus Armee der Dritten Repu- New York, 11. Oktober. Wie die »Assocated Press« aus Bukarest berichtet, ist das Personal der englischen Gesandtschaft für die Abreise bereifgestellt. Die Mehrzahl der Engländer hat bereits Rumänien verlassen. Man rechnet, daß der Abbruch der diplomatischen Bezie- hungen zwischen Rumänien und England in der allernächsten Zeit erfolgen werde. Wie ferner berichtet wird, sind die Deutschen iin Constanza und Galatz eingetroffen und haben mit dem Ausbau der See-und Luftbasen begonnen. keinen Krieg. 2. Die Plutokratie von Newyork, die Armee, die Kriegsmarine und die Regierung von Washington wünschen den Krieg. 3. Die Streitkräfte der Vereinigten Staaten bleiben weit hinter jener Macht zurück, die die Vereinigten Staaten in der Welt darstellen. Die Vereinigten Staaten haben das Recht, die Entschlüsse zu fassen, die sie wollen. Wenn diese Entschlüsse aber auf den Krieg hinauslaufen, werden die Achsenmächte und Japan einer Lage gegenüberstehen, für die sie sich schon vorbereitet haben. Mächte auf die Dardanellen? EINE INFORMATION DER »UNITED PRESS« AUS ROM. _ GEBLICHEN BRENNER - BESCHLÜSSE EINER DER AN- Washington, 11. Oktober. Die »United Preß« berichtet aus Rom: In gut unterrichteten militärischen Kreisen Roms glaubt man annehmen zu können, daß Deutschland und Italien im Sinne der Brenner-Zusammenkunft einen Angriff auf die Dardanellen durchführen werden. Dieser Angriff würde aus zwei erlei Gründen erfolgen: 1. Die Achsen- mächte würden die Petroleumlieferungcn für sich sichern, 2. die Petroleumlicfcr ungen für England würden dadurch abgeschnitten werden. bilk j,- ste ’jv'6 in der Welt als das Vollständig-strecken^eSfe1^ )V0rden war, die Waffen geben w S'cb *n Millionenziffern erden Kr; .e‘ ILilien war beim Eintritt in s'cgt wp“^erzeugt, daß Frankreich beden ijmf en w'rd> man konnte aber nicht ang und das Tempo der Kata- Die Dreierpaktmächte und Amerika Rom, 11. Oktober. (MTI) Mario A p-p e 1 i u s befaßt sich im »P o p o 1 o d’Italia« mit dem Verhältnis zwischen den Vereinigten Staaten und den Dreierpaktmächten und schreibt u. a., daß das amerikanische Volk sich bereits über folgende Tatsachen klar sein könne: 1. Deutschland, Italien und Japan hegen keine Angriffsabsichten und keine feindlichen Gefühle gegen die Vereinigten Staaten. 2. Die Dreierpaktmächte sind bereit, den amerikanischen Kontinent als Lebensraum der Vereinigten Staaten anzuerkennen, wenn die Vereinigten Staaten die Lebensräume der Achsenmächte und Japans anerkennen. 3. Die Achsenmächte und Japan sind bereit, mit den Vereinigten Staaten auf Grund der Lebensraum-Aufteilung zusammenzuarbeiten. 4. Wenn die Vereinigten Staaten trotz des Verhaltens der Achsenmächte und Japans an der angelsächsischen und plutokratischen Solidarität festhalten, sind Berlin, Rom und Tokio zum Kriege bereit. Nach Appelius ist die amerikanische Beteiligung am Krige an der Seite Englands auf wirtschaftlichem Gebiete bereits eine vollendete Tatsache. Es gebe kein zweites Beispiel in der Weltgeschichte dafür, daß ein Staat seine Neutralität so schwer verletze, wie die Vereinigten Staa ten. Die Vereinigten Staaten liefern nur an die kriegführende Partei und schließen die übrigen Staaten von gewissen Rohstoffquellen aus; ferner halten sie die Geldbestände der besiegten Staaten unter Sperre. Sie lieferten an England 50 Torpedozerstörer, als es diese am meisten benötigte, stellten einen engen Kontakt zwischen den englischen und amerikanischen Militärbehörden her und haben Pläne für die gemeinsame Benützung neuer Marine- und Luftschutzpunkte ausgearbeitet. Solange sich diese Verletzungen der Neutralität in den Rahmen des amerikanischen Kontinents bewegten, wurden sie von den Achsenmächten wortlos hingenommen, als es sich aber schon um Stützpunkte handelt, die sich auf anderen Kontinenten befinden, so namentlich von Dakar und Singapore, müssen die Achsenmächte und Japan Einhalt gebieten. Danach betont Appetius, daß die Achsenmächte und Japan es niemals gestatten können, daß die Vereinigten Staaten diese Stützpunkte benützen. Das allgemeine Verhalten der Vereinigten Staaten faßt Appelius in folgenden drei Punkten zusammen: 1. Der größte Teil des amerikanischen Volkes wünscht Berlin: „England ist aus Europa ausgeschlossen" Berl-Ln, K). Okt. '(Avala.) DNB belichtet: Die »Deutsche Diplomatisch-po-Äitiscbe Korrespondenz« schreibt: »Wenn Churchill kn Unterhaus über außenpolitische Fragen spricht, so hat djes schon seine Bedeutung. Die englischen Machthaber dürften indessen begriffen haben, daß ihr Wort in der Welt keine Bedeutung besitzt. Großbritannien ist in Wirklichkeit kein bestimmter Faktor in der Weltpolitik mehr. England ist ans Europa ausgeschlossen. Die ehemaligen Verbündeten verfolgen die Aktivität Englands mit Mißtrauen. Die übrigen »wahren Freunde« Englands handeln überhaupt nicht mehr nach den Direktiven Englands. In einer solchen Situation konnte Churchill nur von einer kleinen Anzahl Problemen sprechen. In der Dakar-Frage konnte Churchill lediglich die englische Niederlage bestätigen, er fügte jedoch hin zu, daß dieser Mißerfolg England keineswegs hindern werde, neuerdings die Initiative zu ergreifen. In der Birma-Frage führte Churchill einen einzigen Grund des seinerzeitigen englischen Entgegenkommens Japan gegenüber an, die Hoffnung nämlich, daß eine japanisch-chinesische Einigung Zustandekommen werde. In Wirklichkeit hat England den Verkehr über Birma deshalb eingestellt, um Japan in einfacher Weise von seinen Aspirationen in Ostasien abzubringen. Diese Aspirationen waren gegen die privilegierte Stellung Englands in China gerichtet. Nicht minder lächerlich waren Churchills Anspielungen auf Spanien. Mit der Anspielung auf die schwere Wirtschaftslage dies. Landes erfrecht sich Englands Erstminister, von der Haltung Englands aus der Zeit des spanischen Bürgerkrieges zu sprechen. Mit der gleichen Naivität versichert der Herr von Gibraltar, daß er mit aufrichtiger Befriedigung den Zeitpunkt erwarte, da Spanien seinen richtigen Platz im Mittelmeer und als ruhmreiches Mitglied der europäischen Völkergemeinschaft einnehmen werde. Schlagender hät te Churchill den Beweis nicht erbringen können, daß England aufgehört hat, eine führende Macht zu sein.« Petain über Frankreichs Weg V-i c-h y, 11. Oktober. (Avala) Hatvas berichtet: Marschall P e t a i n führte m seiner letzten Rede u. a. au-s: »Schon über einen Monat habe ich geschwiegen. Ich weiß, daß mein Schweigen bei euch Erstaunen hervotgerufen, viele von euch sogar beunruhigt hat. Seid getrost! Die französische Regierung hat weder die Freiheit des Wortes verloren, noch der Sorge für das Land vergessen. Die französische Regierung hat sich nicht von euch entfernt. Sie hat gearbeitet.« Petaiin legte dann dar, was die Regierung in dieser Zeit geleistet hatte. »Drei Millionen Flüchtlinge und zwei Millionen Soldaten sind nach Hause zurück-gekehrt. Der größte Teil der zerstörten Brücken ist wieder hergestellt und dem Verkehr übergeben worden. Die Verkehrsmittel sind fast zur Gänze erneut. Geleistet ist eine gewaltige gesetzgeberische Arbeit, die kaum eine Regierung zu übernehmen wagen würde. Die Revision der Sta atsbü rgers ch af tsve rleibungen ist durchgeführt. Viele Gehelmgesellschaften sind aufgelöst. Die Personen, welche die Niederlage verschuldet haben sind zur Verantwortung gezogen. Auf allen Gebieten des öffentlichen Lebens sind Anstrengungen zur Erneuerung gemacht woirden. Ein neues Statut wird das Verhältnis zwischen Kapital und Arbeitskraft regeln und »dem Kapital sowohl wie dem Arbeiter Gerechtigkeit verbürgen. Die Schulreform wird zur nationalen Einheit beitragen. Das sind die ersten Schritte, welche die Regierung getan hat. Um dies durchführen zu können, mußten wir einen Wandel der Gewohnheiten hehbeiführen und die Interessen so , mancher begrenzen. Die Franzosen müssen ihre Ungeduld bezwingen, um unser Werk richtig beurteilen zu köjnren.' In der Folge sprach der Marschall von der Zukunft, dje dunkel sei. Vorläufig sei die Regierung zumeist von der Frage der Kriegsgefallenen in Anspruch genommen. Sie sei bestrebt, den Kindern, Frauen und Eltern der Kriegsgefangenen soweit als möglich zu helfen. Marschall Petain versicherte die Elsässer und Lothringer,- die ihre Heimat zu verlassen gezwungen waren, der herzlichsten Sympathien der Regierung. »Ich kann das besetzte Frankreich nicht vergessen, noch die Pariser, deren Schmerz ich teile.« Auf die Arbeitslosigkeit übergehend, erklärte Marschall Petain, für öffentliche Arbeiten seien große Kredite bereitgestellt worden. Tausende von Arbeitern würden Beschäftigung erhalten, die -der Erzeugung zugutekäme. Was die Rationie rung der Lebensmittel betreffe, so. sei" sie einerseits infolge der Niederlage und.des Willens des.Siegers, andererseits wegen der allgemeinen Verhältnisse vorgenommen worden. Der Marschall betonte den Wunsch der Regierung, daß Opfer dieser Art von allen gleichmäßig gebracht werden möchten. Dann legte er in großen Zügen den Plan zur Erneuerung Frankreichs dar. Er sagte u. a.: »Die Blätter werden morgen einen Appell veröffentlichen, der den Plan der Regierung enthalten wird. Die Richtlinien sind: Nationalgefühl in der Außenpolitik, Hierarchie in der Innenpolitik, Kontrolle der Wirtschaft und vor allem sozialer Geist , in unseren Einrichtungen. Die Bestrebungen zur Er Neuerung des Landes können nur dann günstige : Ergebnisse zeitigen, wenn alle voll Vertrauen und Zuversicht mitarbei-ten. Die in der Vergangenheit vernachlässigte Seele Frankreichs wird sich neu entfalten.« Aus Stadt und Umgebung litiMiiiiiiiiiijjiM Maribor. Donnerstag, den 10. Oktober Großes Schadenfeuer bei Lehe DREI KINDER IM LETZTEN AUGENBLICK AUS DEM BRENNENDEN HAUSE GERETTET In Trnovlje bei Celje brach gestern vormittags im Hause des Eisenbahners Cyrill G o ž a n durch Überhitzung des Herdes ein Feuer aus, das sich rasch auf das ganze Haus und das angeschlossene Wirtschaftsgebäude ausdehnte. Der Besitzer war dienstlich abwesend, ebenso war die Gattin auswärts beschäftigt. In der Wohnung waren die drei Kinder des Ehepaares eingeschlossen. Die Küche war bald vom Rauch erfüllt. Die Kinder schrien um Hilfe, worauf die Nachbarn herbeiliefen. Es gelang ihnen, die Kinder im letzten Augenblick aus dem brennen- den Hause zu befreien und in Sicherheit zu bringen. Die herbeigeeilte Ortsfeuerwehr sowie jene aus Celje traten sofort in Aktion, mußten sich jedoch wegen des herrschenden Windes auf die Lokalisierung des Brandes beschränken. Aus den brennenden Objekten konnten das Mobiliar und das Vieh teilweise gerettet werden. Der Schaden beträgt etwa 80.000 Dinar und erscheint zum Teil durch Versicherung gedeckt. Glücklicherweise konnte auch eine größere Geldsumme in Sicherheit gebracht werden, die der Besitzer in einer Lade verwahrt hielt. — wri' umso größerem Interesse begegnen den, als das Leben und das Schaffen ^ ser bedeutenden Vertreterin der slowe^^ vvef' sehen Kunst allzu wenig der breiten Die Mailänder Frühjahrsmesse Mailand, 10. Okt. (Avala — Stefani) Nach einer messeamllichen Mitteilung wird die Mailänder Frühjahrs messe 1941 in der Zeit vom 12. bis 17. April abgehalten werden. Vortrag über die deutsche Plastik des Mittelalters. Im Rahmen der Ausstellung »Neue Deutsche, Baukunst«, die bis zum 15. d. M. geöffnet bleibt (Deutscher Pavillon auf dem Beograder Messegelände) und deren Besichtigung wir nicht zu versäumen bitten, veranstaltet die Jugoslawisch-Deutsche Gesellschaft Sonnabend, den 12. d, M. im Saal des Deutschen Verkehrsbüros (Knežev spomenik 5) einen Lichtbildervortrag des berühmten deutschen Kunsthistorikers Prof. Dr. W. Pinder, Berlin über »Die deutsche Plastik des Mittelalters.« Beginn 18.15 Uhr. Eintritt frei. Dia. Prof. Pinder heute unbestritten als der beste Kunsthistoriker Deutschlands gilt und zugleich den Ruf eines der glänzendsten Redner genießt, verdient diese Veranstaltung die besondere Beachtung der. Mitglieder und Freunde der Gesellschaft. , Der Vorstand. Neue Ausgrabungen und archäologische Funde in Paestum. (S.A.P.E., Rom). Die kürzüche Freilegung des Tempels der Here Argiva hat das Interesse für Paestum (Neapel) erhöht. Kunstchätze von unermeßlichem Wert sind gefunden worden. In der strahlenden Sonne leuchten Statuen, Friesbruchstücke, Terrakotten, Methopen, Kapitellfragmente, Säulenreihen. — Die neuen Ausgrabungen haben große geschichtliche, religiöse und .künstlerische Bedeutung für unser Wissen um die Kultur und Kunst der »Magna Grecia« und sind in ihren Ergebnissen nicht zu übertreffen. Zur Begeisterung der Wissenschaftler und Bewunderung der Besuche, die aus allen j Teilen der Welt herbeiströmen, sind I durch diese Ausgrabungen richtiggehen- ! de künstlerische und geschichtliche I Schätze aas Tageslicht zesäckgekeiifl, ^ GVidenzaufnahme des Zugviehes und der ©e patine Verlautbarung des Stadtmagistrats. Auf Grund der bestehenden Militärgesetze wird, wie der Stadtmagistrat verlautbart, für den Bereich der Stadtgemeinde Maribor am 8. und 9. Dezember d. j. ab 6 Uhr früh im Hofe der Artilleriekaserne eine Aufnahme des Zugviehs und der Gespanne durchgeführt, und zwar auf die gleiche Weise wie im Jahre 1933 im ganzen Staate. Das Vieh und die Gespanne werden nicht gestempelt, sondern nur überprüft und in die entsprechenden Verzeichnisse eingetragen, wie dies der Militärbehörde nach dem Gesetz zur Pflicht gemacht wird. Dje Besitzer fentlichkeit bekannt ist. Den Vortrag den zahlreiche skioptische Bilder beg ten. m Rechtsanwalt Dr. Gvidon 8«^ gestorben. Aus Ljubljana kommt Nachricht, dass im dortigen Sana rium der bekannte Ccljeer Rech ts® walt Dr. Gvidon Sernec im A von 62 Jahren gestorben ist. Der . storbene entstammt der in den lclz,e. Jahrzehnten wiederholt hervorgd1"6 nen Familie Sernec. Im Jahre 1879 a Sohn des Vorkämpfers des sl°v,CI.1 sehen Volkstums Dr.. Jos. Serne6 Gel je geboren, wandte sich auch Verblichene der juristischen Ga bahn zu. Im Jahre 1909 eröffnete er ^ Ormož eine Advokaturskanzlei, die nach dem Kriege nach Celje verleg ' Zeit seines wirkungsreichen Lebenslr Dr. Gvidon Sernec auch auf wirtschd lichem Gebiete hervor. Durch in L, re Jahrzehnte hindurch war er 11 auch Vizevorstand der „Celjska F sojihiica“. Nach Dr. Gvidon 8erN trauern neben der Witwe vier Kind6 > darunter die jugoslawische Tennism6 sterin u. Gattin des Ljubljanaer Gros „M. , Kaufmannes Maire, Frau Ing. Eza S6 heute, Freitag gegen Mitternacht errech- j nec-Maire. Ehre seinem Angedenk6 ■ 1 A «T\ A 1 D 1 < l ! _ . . .. ' _ T T! _ 1 I rv _ - I _ I Ol» TA ’ 1 - — 1 iTlSv m. In Zagreb ist dieser Tage Frau Rosa'Michel, geb. Birent, die Gattin des bekannten El e ktro-Karu ssel 1-U nterneh- mens Johann Michel, gestorben. Die sterbliche Hülle der wegen ihres feinen j Wesens allgemein geschätzten Frau ist in Zagreb zur letzten Ruhe gebettet worden. Friede ihrer Asche! Der schwergetroffenen Familie unser innigstes Beileid! m. Der Höhepunkt der Saturn-Jupiter-Konjunktion wurde für dieses Jahr für net. Die beiden Planeten, die um ein Viel facbes größer sind als unsere Erde, sind j innigstes Beileid! bereits in den ersten Abendstunden am südöstlichen Himmel sichtbar und sie können in der Nähe des Kleinen Bären sehr leicht bemerkt werden, da besonders der Jupiter ausnehmend schön von Zugvieh und Gespannen haben diese ; strahlt. Die Annäherung der beiden Fla-zur festgesetzten Zeit an den erwähnten ] neten wird in der nächsten Zeit noch Ort zur Aufnahme zu bringen. Die Militärkommission wird nur | mehrere Male sichtbar sein, dann aber die I durch viele Jahrzehnte nicht mehr. Sollte Einhufer, demnach Pferde und Maul-! uns auch heute eine helle Nacht beschie-t i e r e, im Alter von mehr als drei Jahren i den sein wie gestern, dann werden sich überprüfen, wie auch alle Gespannej auch diesmal die Blicke der Pasasnten samt Zubehör. Nicht vorzuführen sind ; immer wieder zum Himmel richten, um demnach Pferde unter drei Jahren sowie : die Kollegen unserer Mutter Erde in ih-die Zweihufer (Rinder usw.), ebenso auch j rer Schönheit zu bewundern. m. Für die Eröffnungsvorstellung der neuen Theatersaison, die für morgen, nicht die Motorfahrzeuge. Die Wagen sind bespannt und vollkommen ausgerü-5*. ^zuführen. Für jedes Tier ist der . Samstag angesetzt ist, sind die Karten an Der schwor getroffenen Familie uns61" m. Bauvergebung. Die BanatsvervF tung hat die erste Lizitation für die M Viehpaß mitzubringen, wie auch die Nahrung für einen Tag. Die Veräußerung des Zugviehes und der Gespanne samt Ausrüstung .während der Aufnahme, wie auch einen Mo- | nat vorher, in Maribor demnach ab 8. November, ist untersagt und werden Übertretungen dieser Bestimmung streng geahndet. Alle Besitzer-von Zugvieh und Gespannen in Maribor, die diese noch j1 der Tageskassa im Vorverkauf bereits erhältlich und werden fleißig beschafft. Zur Aufführung gelangt bekanntlich Rostands j heroische Komödie »C y r a n o de Berge r a c«. Die Vonstellung beginnt Punkt j 20 Uhr, worauf das Theaterpublikum | aufmerksam gemacht wird. j m. Konferenz der Rollfuhrunternehmer. Die Innung der Rollfuhrwerksunternehmer n i-c h t angemel de t haben (neue jin Maribor beruft für Sonntag, den 13. d. Käufe u. dgl.), werden aufgefordert, daß j Um 9 Ohr im Hotel »Mariborski dvor« ei sie dies im städtischen Militäramt bis spätestens 15. d. vornehmen, da sie widrigenfalls wegen Verheimlichung des Eigentums nach den Militärvorschriften streng bestraft werden. m. Evangelisches. Sonntag, den 13. d. ne Konferenz aller Autounternehmer und Autotaxibesitzer ein. An der Tagesordnung steht die neue Verordnung über die Einschränkung des Kraftfahrverkehrs. m. Die neue Vortragssaison der Mariborer Volksuniversität wird am M o n - t a den 14. d. mit einem Vortrag über wird in der Christuskirche um 10 Uhr ein i die größte slowenische Malerin Ivana Erntedankgottesdienst stättfinden. An-[Kobili ca eröffnet. Am Vortragstpult demisierung der Reichsstraße Sv. G nart — Sv. Bened kf in den Slov6 ske gorice in einer Länge von HO Me ausgeschrieben. Die veranschlagte SiF me, die mehrere Objekte vorsieht, beträ» 317.000 Dinar. m. Mädchen, die sich für das TheaF ballett bereits gemeldet haben oder 6 -noch zu tun wünschen, werden erstieg kommenden Montag, den 14. d. um Uhr sich bei der Tageskasse zu mel"6 ' m. Ein besonderes Vergnügen leistf|s sich gestern ein Unbekannter, der nacn in der Vetrinjska ulica das dort angel6'1 te Rad des Eisenbahners Josef B r<> n i k zu einem nächtlichen Ausflug ^ nützte, ohne den Eigentümer um Edau nis zu bitten. Das Rad wurde später einer Straße aufgefunden. m. Verkehrsunfall. Beim Auswelche* eines Radfahrers -kam der 23jährige vatbeamte Karl Perko mit seinem M torrad zum Sturz und zog sich hiebei nen Schlüsselbruch sowie sonstige V6 letzungen zu. Man überführte ihn 1 Krankenhaus. ^ m. Weingartenbesitzer, Achtung! Enu^ sorten für die Anmeldung »A« und » im Zusammenhänge mit der Süssung ^ Weinmostes erhalten Sie im Verlag & Mariborska tiskarna d. d., Maribor, pališka ulica 6. schließend um 11 Uhr sammelt sich die erscheint Schuljugend zum Kindergottesdienst. Trdina, die Schriftstellerin Dr. Silva deren Ausführungen gewiß : , ' äü; ■ ■: . m. Das Fahrrad verloren. Ein gevV1?.f0r Franz K. aus der Umgebung von Mar' ^ befand sich gestern in der Stadt und » sein Fahrrad mit der Evidenznumm 140486 irgendwo stehen. Die P°“z sucht jetzt das verlorene Rad. m. Diebstähle. Am Viktualtenm^j werden die T aschendiebstähle >m'N ■häufiger. So wurde der Privaten Gert Maister gestern im Gedränge Geldtasche mit Kleingeld entwendet. U Privaten Cäci-lie Ko letnik verschwa« in der Klavniška ulica ein Tischtuch 1 ^ Werte von 300 Dinar. Dem Arbeiter Vrt zen-z Vrabl kam aus einem Geschäf ^ laden in der Aleksandrova cesta Rock abhanden. m. Raddiebstähle. In Studenci ereig^f ten sich gestern zwei Raddiebstähle ein E» er Steiner Spaziergang handelt sich um Herrn Albert R nn dem in der Aleksandrova cesta vor e’n .j Gasthaus ein schwarzlackiertes Bad^01' der Evidenznummer 126491 im ^cr von 690 Dinar verschwand. Dem Schü ^ ‘Stefan Cvetko aus Pekre kam w* Mataw ^etra cesta ein schwarzlaokiertes in dp o'Herrenraci abhanden. — Auch r. ^adt sind die Fahrräder vor Dickicht sicher. So kam vor dem Gebäu- ben des Kreisamtes für Arbeitervensiche- runtr . iur Aroeiter brev 5 Näherin Klara Keber aus Po-|nJe ein Matador-Rad mit der Evidenz- nnmm er 128410 abhanden. behh ‘u ^EStauration »Zamorec« emp- Avi re Leber- und Bluthauswürste so-*s fische Seefische. 8194 Ans EMe tag ^vangelische Kirchengemeinde. Sonnten tr?n 13, Oktober, müssen wegen q t s 'eher Abwesenheit des Pfarrers die dwCSclienste entfallen. Nächster Gottes-s a,m 20. Oktober. §tg, ^dchstpreise für Brot und Holz. Die der oj Pf1T1 annschaft hat für das Gebiet keit dtgemeinde Celje mit Wirksamst r.Vorn 8. Oktober folgende Höchstprei-a'.K u angeordnet: Das Volksbrot ka» zenmchl im Gewichte von 96 De-Ä kostet 5 Dinar, im Gewicht von dkg i 3'^0 Dinar, im Gewichte von 24 dkg 7 33 Oinar und im Gewichte von 144 8 ?, '^0 Dinar. Semmeln im Gewicht von (jK & kosten 1 Dinar, im Gewicht von 4 kost Para- Das Kilogramm Bröseln ken ^ ^ Dinar. Brotteig, der zum Bak-Wic^e^racbf wird, darf bis zu einem Ge- v°n 3 Kilogramm mit 2 Dinar ver-werden, über 3 Kilogramm aber dehnet mit 3 rv - o uinar. Übertretungen sind sofort der pn, amt ' oder dem städtischen Markt-LagC ZU melden. Für Brennholz aus dem mit u *es Kaufmannes wurden ebenfalls de ^yksamkeit vom 8. Oktober folgen- Pöchstpreiise festgesetzt: 100 Kilo- nunln] zersägte Buchenschelte 1. zersägte Buchenschelte 1. Ording kosten 34 Dinar, zweiter Ordnung 2?.^egen 32 Dinar. 100 kg zersägter und steter Buchenscheite 1. Ordnung ko-öfes ^nar’ 2. Ordnung aber 34 Dinar. l6n Preise müssen in den Verkaufsloka-an sichtbarer Stelle angebracht sein. Ursulamarkt wird auch heuer als 2). ,,Und Krämermarkt am Montag, den tober, in Celje abgehalten werden. ^'.blnfaii bei der AiGeit. Gestern geriet bgjf'n ^reče bei Konjice beschäftigte Arin ,er Kranz Lamut mit der linken Hand ajjo.'f Kreissäge, wobei ihm vier Finger ins i enn* wurden. Der Verletzte wurde lesige Krankenhaus gebracht. Mei ^n° Metropol. Ab Freitag läuft im Sn^^^kino das ausgezeichnete deut e Kilmlustspiel »Renate im Quartett«. aHch e‘ne Krau, die Geige spielt und Ma s°nst bezaubernd ist, ist Käthe von ,icf' stets umgeben von Gustav Fröh-' ^fbla Hörbiger, Johannes Riemann Unte- PMlsen, lauter Junggesellen, Und Har Untpr rl ' * denen Renate tüchtig aufmischt. Aus Flui Kt!. ^0(lesfall. Nach längerer schwerer J0j;k^t ist hier die Private Frau jaj lne Mislovič im Alter von 66 r°n gestorben. Friede ihrer Asche! sich Speckpreis in Ptuj beweg! Di gegenwärtig zwischen 16 und 22 bZwar pro Kilo. Rindfleisch kostet 16 Tv 12—14 Dinar. In den nächsten agen Verti 1. sollen neue Höchstpreise für Sp) .‘ledene Nahrungsartikel vorge-nrieben werden. Lim aru,n verbleibt die Hundekonglei ’T noch weiterhin in Kraft, ob-öe 1 schon seit vielen Wochen kein Woim a.H der Tollwut mehr vermerkt rUiia611 Wenigstens eine Milde-lGll ^ der jetzigen strengen Vorschrif-möge erlassen werden. jjjL^ erhängnisvoller Sturz. Der 12 in dlge !’ hindert aus Maribor fiel hief0'1 ^ana1 der Grajena und schlug Konf1 derart unglücklich mit dem Llich AU^’ dass er bewusstlos liegen ,laus n schafftc ihn ins Kranken- IjJ* K'nfälle. In Nova vas bei Sv. Mar-schi m:i°hte sich der 6 jährige Keu-Drc Cr,SS(dln Peter Slana bei der der Sc. aschine zu schaffen, wobei er j art unglücklich zu Boden stürzte, s er sich das Bein brach. — In Že- tale kam der 32 jährige Anton Gajšek mit seinem Fahrrad zum Sturz und blieb mit schweren inneren Verletzungen bewusstlos liegen. — Beide wurden ins Krankenhaus geschafft. p Auf dem Heimwege angeschossen. Unweit von Sv. Vid wurde der 20 jährige Besitzerssohn Franz Hostnik von einem ihm unbekannten Mann angehalten, der nach kurzem Wortwechsel auf ihn aus einem Gewehr einen Schuss abgab. Hostnik wurde von der Kugel in das linke Bein getroffen. AiisSctiijiiRiiiiptMi gr. Kommemoration für weiland König Alexander. Am sechsten Jahrestage des tragischen Ablebens weiland König Alexanders des Einigers veranstaltete die So-kolschaft in Gornja Radgona Mittwoch abends in der Volksschule eine eindrucks volle Trauerkundgebung. Der Raum war geschmackvoll geschmückt und das Podium mit dem Bildnis des verewigten Herrschers und dem Bildnis seines jungen Nachfolgers, Sejn. Majestät König Peter des Zweiten, versehen. Starosta Mavrič hielt die Festrede, in der er das Opfer von Marseille in kräftigen Zügen als Staatsmann, Soldaten und Menschen um-riß. Es folgten Rezitationen und Deklamationen. Mit der Absingung der Nationalhymne schloß die eindrucksvolle Trau erfeier. gr. Die Segelflieger von Gornja Radgona haben in letzter ‘Zeit ihre Betätigung neu belebt. Dem ersten Segelflugzeug folg teri jetzt zwei weitere, die Sonntag, den 20. d. im Rahmen einer Ausstellung eingeweiht werden. Die Taufe der beiden neuen Apparate, die von den Segelfliegern erbaut wurden, erfolgt um halb 11 Uhr. Die Segelfliegergruppe wendet sich bei dieser Gelegenheit an die Oeffentl;chkeit mit der Bitte um Zuwendungen, da sie über sehr bescheidene Mittel verfügt. Um größere Erfolge zu erzielen, werden die Segelflieger künftighin ihre Tätigkeit mit jener der Gruppe von Ljutomer vereinigen. SCulMr-öimsiils doch etwas anders als von einer europäischen Kapelle. Auch in den afrikanischen Katalogen findet sich Schon ziemlich viel europäische Tanzmusik, die aller dings vorläuf. noch mehr von den Küsten negern bevorzugt wird. Die Neger des Hinterlandes legen offenbar noch mehr Wert auf Aufnahmen ihrer eigenen Musik, wie u. a. eine Platte beweist, die die Hymnen zur Geburtstagsfeier eines ostafrikanischen Negerkönigs wiedergibt. Als ein Kuriosum, das man sicher nicht erwartet hätte, sei verzeichnet, daß ein kleines Lied von Johann Sebastian Bach sich bei den Negern anscheinend großer Beliebtheit erfreut, denn der ostafrikanische Katalog verzeichnet es für nicht weniger als 7 Negerdialekte. Die Etikette all dieser in die fremdesten Länder verschickten Platten tragen natürlich ihre Anschriften in der jeweiligen Landessprache und Landesschrift, sei es nun arabisch, siamesisch, hindustanisch, chinesisch oder sonst eine Sprache. Welche Wünsche ihre Auslandskunden die Berliner Firma manchmal erfüllen muß, zeigt die Forderung für bestimmte Länder, die Plattentüten nicht kleben, sondern zunähen, da angeblich die geleimten Tüten in der feuchten Hitze aufweichen. Sauberkeit im Muude hilft ZaHnkrankHeitea verhüten. Tägliche Zahnpflege ist deshalb ein Gebot der Gesnndhett. CHLORODONT Zahnpaste Mwibüter Theater REPERTOIRE: Samstag, 12. Oktober um 20 Uhr: »Cy-rano de Bergerac«. Erstaufführung. Eröffnungsvorstellung. Sonntag, 13. Oktober um 20 Uhr: »Cy-rano de Bergerac«. ein Bach-Bild in Neger-öloleften (Von unserem Fa.-Mitarbeiter). Berlin, Okt. Eine der großen Berliner Schallplattenfabriken hat vor dem Krieg ihre Platten in 58 Länder geliefert. Interessanterweise betrug der Hauptteil dieses Exports Originalaufnahmen exotischer Musik aus den verschiedensten Ländern der Erde. Die Firma hatte ständig ihre Tontechniker unterwegs, die neue ausländische Musik- und Gesangsstücke auf Wachsplatten aufnahmen. Von diesen Wachsplatten werden in Berlin Matritzen hergestellt, von denen die Schallplatten gepreßt werden. Falls hohe Zölle auf Fertigprodukte die Ausfuhr der Schallplatten zu sehr verteuern würden, werden die Matritzen in das Aufnahmeland zurückgeschickt, um dort weiter verarbeitet zu werden. Die Auflagenhöhe dieser exotischen Schallplatten ist manchmal recht beträchtlich. So werden z. B. Aufnahmen berühmter chinesischer Musikkapellen in 10 bis 20.000 Stück hergestellt. Der Absatz der in Deutschland hergestellten Platten ist z, B. in Madras und Sumatra größer als der in manchen bedeutenden europäischen Ländern. Der Katalog arabischer Platten dieser Firma zählt 18.000 verschiedene Nummern. Eine Durchsicht der Kataloge der verschiedenen Sprachen gibt zugleich auch ein interessantes Bild der Geschmacksrichtungen in den einzelnen Ländern. So gibt es z. B. in Ägypten eine Schlagersängerin, deren Gesangsplatten einen Absatz finden, der nahezu an die Beliebtheit der Leander-Platten in Europa heranreicht. Vielfacht hat in den fremden Ländern der europäische Schlager schon Eingang gefunden. In China ist das erst in den letzten Jahren geschehen, während andere, und vor allem kleinere, exotische i Regen Ein ferner Regen fällt. Gesellt zu dichten Nebel sich. Ein wogend Meer. Wie eingehüllt in Dunst und Rauch erscheint im weiten Kreis die Welt umher. Die Geisterwelt, dem Auge sichtbar kaum, ballt sich zusamm zu dichten Schwaden, wogt auf und nieder. Vergebens sucht ein Stückchen blauen Himmels sich zu zeigen, der Dunst kommt wieder. So geht es bis zum Abend. Auf kurze Zeit ein Sonnenstrahl durchbricht das Hindernis. Drauf dichter ballen sich die Wolken, und strömender der Regen. Dann Finsternis. Gleicht nicht so manches Leben einem Regentag. Und glücklich der, dem Sonne schien, wenn auch für kurze Zeit. Wie vielen nur ein Regentag das ganze Leben, enthaltend, Kummer und viel Leid. Hanna Gerlov. Bolföunfberfftät Montag, 14. Oktober: Dr. S. Trdina spricht über die Malerin Ivana Kobili- c a. Ton-KUw > * - Aff< mm > ■ v j WWWHM m s., ^ : ' Ein Mantel für die Saison 1940/41: Silberfuchs als Mantel verarbeitet, bei welchem die einzelnen Tiere mit Velour-Ela-stique gehalten werden. Der Mantel ist mit seiner großen Weite 7/8 lang und hat keine Revers Burg-Tonkino. Der große Liebesfilm »Zwischen Strom und Steppe« mit Attila Hörbiger, Margit Syrno und Willi Schur in den Hauptrollen. Die Regie führt Geza v. Bolvary, die Musik stammt von Denes Buday. Eine spannende und wechselvolle Geschichte von der großen Liebe eines un garischen Bauernmädels. Echte Pußta-stimmung und ungarische Volksweisen umrahmen das. packende Geschehen. — Es folgt der erste russische Großfilm »Pe ter der Große«. Esplanade-Tomktno. Der größte französische Spitzenfilm „Duell“ nach der Novelle von A. Puškin. Ein Film hoher Qualität, ein hervorragendes Werk von unvergeßlicher Schönheit. Ein Film von temperamentvollen Frauen und Männern. — Nächstes Programm: der lustige musikalische Superschlager und Großfilm „Wiener Geschichten“ (Cafe „Fenstergucker“) mit Hans Moser und Paul Hörbiger. Union-Tonkino. Heute, Freitag, zum letzten Mal der' französische Spitzenfilm »Bar im Süden«. EJn wechlsetvolles Geschehen aus dem heißen Afrika. — Ab Samstag der erste' Teil des amerikanischen Großfilmes »Phantom der Reiter« mit dem berühmten Buck Jones und dessen Wunderschimmel Silver. Eine mysteriöse und kriminelle Angelegenheit mit viel Tempo und dramatischen Szenen. * Tonkino Pobrežje. Samstag und Sonntag Flash Gordons »Resse auf den Mars«. Apothekennachtdien« Bis zum 11. Oktober versehen die Sv, Areh-Apotheke (Mr. Vidmar) am Hauptplatz 20, Tel. 20—05 und die St. Mag-dalenen-Apotheke (Mr. Savost) am Kralja Petra trg 3, Tel. 22—70, den Nachtdienst. Rndlc-Pnwttmm Witz und Mumm Frage und Antwort »Haben Sie einen Führerschein, meine Länder ihn schon seit längerer Zeit auf- Dame.« genommen haben. Zugleich hat der »wei- »Jawohl, Herr Wachtmeister! Müssen ße Schlager« dabei charakteristische Ver. Sie ihn sehen?« änderungen durchgemacht. Ein Rumba »Wenn Sie einen haben, ist es nicht nö-z. B., der auf Madras von einem Einge- tig. Wenn sie aber keinen gehabt hätten, borenenorchester gespielt wurde, klingt i hätten Sie ihn vorzeigen müssen.« Samstag, 12. Oktober. Ljubljtna, 7 Uhr Nachr., Frtihkonzert. 12 Bunte Musik. 17 Kinderstunde. 17.30 PI. 18 RO. 18.40 Vortrag. 19 Nachr., Nationalvortrag. 20 Außenpolitik. 20.30 Weinlesefest in der Prlekija. 22.15 RO. — Beograd, 13.40 Militärkonzert. 17.20 PI. 21 Volkslieder. 22.50 Tanzmusik. — Sofia, 17.30 Konzert. 18 Bauernmusik. 20 Unterhaltungsmusik. — Budapest, 18 Konzert. 19.35 »Zigeunerliebe« von Lehar. — Rom, 14.15 Leichte Musik. 19.30 Bunte Folge. 20.30 Sinfoniekonzert. — Prag, 18 Voiksmuik. 21 Bunter Abend. —-Wien, 16 Konzert. 20.15 Bunter Abend. Beromünster, 18.20 Klavier. 19.40 Konzert. — Toulouse, 18 Leichte Musik. 19 Aus Tonfilmen. 20.15 Hörspiel. — An. dorra, 20.15 Tanzmusik. 22 Opemmusik. »Mein Bräutigam sagt, es gäbe nichts Kleineres als meine Füße.« »Doch — die Schuhe daran!« IDfefsthattllthe Rwiilsflimi Vor dem neuen Lederregime WELCHE MASSNAHMEN SOLLTEN NACH ANSICHT DER VERTRETER DER LEDERINDUSTRIE ERGRIFFEN WERDEN, UM DIE ROHSTOFFVERSORGUNG DIESER INDUSTRIE SICHERZUSTELLEN Beograd, 10. Oktober. Um die Versorgung mit zur Deckung des inländischen Bedarfes ausreichenden Mengen von Rohhäuten sicherzustellen, schlagen die Vertreter der jugoslawischen Lederindustrie vor, u, a. folgende Maßnahmen zu ergreifen: Beim Abschluß von Handelsverträgen mit dem Ausland soll eine Klausel vereinbart werden, wonach sich die ausländischen Käufer von aus Jugoslawien zu importierenden lebenden Rindern verpflichten müssen, 50% der Häute dieser Rinder nach Jugoslawien zu reexportie-ren. Anläßlich dieses Vonschlages sei dar- auf hingewiesen, daß eine derartige Maßnahme keinerlei Neuerung bedeuten würde. Eine solche Klausel besteht nämlich bereits in dem zwischen Ungarn und Deutschland abgeschlossenen Handelsvertrag und, wie der »Jugoslawische Kurier« erfährt, hat sich dieselbe für die ungarische Lederindustrie als sehr nützlich erwiesen. Die Vertreter der jugoslawischen Leder Industrie schlagen ferner vor, die Ausfuhr von lebenden Rindern soweit als möglich einzuschränken und anstatt dessen die Ausfuhr von geschlachteten Rindern zu steigern. ilnfer Rohstoffproblem IN DER ROHSTOFFPOLITIK JUGOSLAWIENS IST VIELES VERSÄUMT WORDEN. Seit Kriegsausbruch müssen die europäischen Länder ihre Industrie auf die früher eingeführten Rohstoffreserven beschränken bezw. auf kleine Rohstoffmengen, soweit sie noch eingeführt werden können. Jugoslawien hat vor dem Eintritt Italiens in den Krieg noch gewisse Rohstoffe bekommen können, obwohl schon damals der Zustand immer schwieriger wurde, im ersten Halbjahr 1940 war die Einkuh zwar nicht ganz, jedoch sehr stark unterbunden, wie dies folgende, dem Bulletin der Nationalbank entnommenen Ziffern zeigen 1939 1940 in Tonnen Baumwolle . » . > 9770 13.486 Schafwolle ..... 2570 2121 Seidengewebe . . . Gewebe aüs Pflanzen- 1424 2172 fasern , 5 , . f 2324 900 Häute 1023 1149 Eisen ....... 19.512 9820 Kautschuk . - , - $ . 2170 1739 Zellulose' . . . . - ... 10.520 8678 Dabei ,ist zu bemerken, daß viele von den obigen Rohstoffen, welche schon in der zweiten Hälfte 1939 hgtten eintreffen sollen, erst im J. 1940 eingetroffen sind. Am besten war noch die Situation bei Rohbaumwolle, deren Einfuhr um 38% gestiegen ist. Viel schlechter ging es mit Baumwollgeweben, welche wir früher aus Deutschland und der Tschechoslowakei bekommen haben, jetzt aber nicht einmal den zehnten Teil dem Werte nach, der Menge nach aber noch viel weniger erhalten können. Aus Italien, welches unser größter Lieferant ist, ist die Einfuhr dem Werte nach auf derselben Höhe geblieben, der Menge nach aber nur 20 bis 30% gesunken. Die Einfuhr von Wolle stieg im Werte um 35%, war aber der Menge nach um 17% geringer. Die größere Einfuhr von Seidengeweben ist nur deshalb möglich gewesen, weil Deutschland und Italien die Produktion von Kunstseide stark vergrößert haben. Die kleinere Einfuhr von P- f 1 a n z e n f a s. e r g e w, e b e n und Häuten ist auf die Blockade zurückzuführen, die Verminderung der Eiseneinfuhr auf die ungeheure Vergrößerung der Kriegsindustrie in Europa. Die Situation wird sich im zweiten Halbjahr 1940 eher schlechter als besser gestalten. Wir werden Rohbaumwolle aus der Türkei und auch aus Sowjetrußland bekommen. Baumwollgewebe kann uns nur Italien in kleineren Mengen liefern,- wenn es nicht zu irgendwelchen Perturbationen kommen . wird, was in Kriegszeiten niemals ausgeschlossen werden darf. Wolle werden wir nur in kleineren Mengen aus Griechenland und der Türkei erhalten. Die Aussichten für Woll-gewebe sind noch schlechter. Die Einfuhr von Se-dengeweben könnte aus Deutschland und Italien noch vergrößert werden. Bezüglich der Eisenwaren werden die Schwierigkeiten noch weiter andauern, weil sie der Kriegsindustrie Deutschlands nötig sind. Die Lieferung des Naphtha aus Rumänien und Sowjetrußland hängt von der Entwicklung der Kriegslage ab. Kautschuk und ö 1 s a m e n können wir aus unserer Einfuhr fast völlig streichen. Unsere Rohstoffpolitik war nicht der Aufgabe gewachsen. Jetzt, wo es sich um die Existenz unserer Industrie handelt, finden fortwährend Konferenzen statt. Die Lage kann jedoch nicht in einigen Monaten gebessert werden, dazu gehören Jahre positiver, planmäßiger Arbeit. Am meisten betroffen ist unsere T e x t i 1-Industrie. Während von vielen Seiten die Industriellen selbst beschuldigt werden, daß sie sich gar nichts für die Schaffung von Rohstoffreserven im Lande selbst gekümmert haben, antworten diese wiederum, daß unsere bisherige Produktion von Wolle und Baumwolle die Bedürfnisse der Industrie nicht zufrieden-gestellt hat. Es ist eines der Grundübel, daß man sich um die Schaffung von Kunstseidenindustrie überhaupt nicht gekümmert hat. Auch den Mangel von Häuten könnte man bei einer planmäßig geführten Politik wettmachen. Wenn auch unsere heimischen Häute der Qualität nach schlechter sind, sind sie dennoch brauchbar. Man müßte nur den Häutemarkt auf dem ganzen Staatsgebiet regeln und der Industrie Rohhäute sicherstellen. Auch die Ölrohstoffkrise kann überwunde werden. Nur bezüglich des Naphtha und des Kautschuks werden wir von der Einfuhr abhängig bleiben. Wir haben leider hinsichtlich der Rohstoffpolitik viel zu lange gewartet, während in anderen Ländern diesem Problem schon Jahre hindurch das größte Augenmerk zugewendet worden ist. Die Folgen unseres Leichtsinns müssen wir nun tragen. Hoffentlich wird uns dies wenigstens für die Zukunft eine Lehre sein. S. ze der Organisation steht ein Ausschuss von sechs Personell, die von den einschlägigen Ministerien hiezu berufen werden. In Bälde wird, wie (versichert wird, jede Menge von Brennholz über 50 m3 angemeldet werden, um der Brennstoffzentrale Gelegenheit zu geben, eine Uebersicht über das vorhandene Brennholz zu gewinnen und darnach Entscheidungen zu treffen. X Die erste Partie ekigeführten Weizens wird nach Beograder Meldungen schon dieser Tage in Auftrag gegeben werden. Es soll sich um eine Sendung von 1500 Waggons Saatweizen handeln. X Ein neues Kohlenbergwerk wird bei Seoca in der Nähe von Požega in Kroatien eingerichtet werden. Für die Angelegenheit interessiert sich die Kohlenbergbaugesellschaft Trbovlje, die in letzter Zeit umfangreiche Forschungen nach der Mächtigkeit des , „eueö Flözes anstellen liess, die nach p-e Ergebnissen etwa 20 Meier betrag • s Vorbereitungen für die Eröffnung ^ Grubenbetriebes wurden bereits genommen. x Auch Slowenien und K-r®8 lief für kriegsentschädigL Im Ministerium^ Sozialpolitik befasst man sich ge»cr, wärlig mit der Ausarbeitung einer ^ Ordnung, wonach die Bestimmung^ über die Kriegsentschädigung aus Weltkriege, die bisher nur für bien galten, auch auf die an Italie» grenzende Gebiete ausgedehnt w’e rdd1. Demnach werden auch in Slow •eiaicn in und Kroatien Entschädigungen ^ Staatsobligationen jene jugoslawisc Staatsbürger erhalten, die durch direkten Auswirkungen des Weltk ges 1914—18 Schaden gelitten ha ,rräte X Die Mühlen werden Weizenvo: auf Lager haben können, welche zur kung ihres Bedarfes während eines nats ausreichen. Beograd, 9. Okt. pek‘ \Vie ZU- man erfährt, werden die Mühlen in kunft das Recht haben, Weizenvod3 auf Lager zu halten, welche zur Dec^u s ihres Bedarfes während eines Mona und nicht wie bisher während 15 Tag ausreichen. Spott Ringerlreffen mit Zagreb Nach längerem Stillstand in unserer Schwerathletik treten am kommenden Sonntag wieder einmal unsere Ringkämp fer in den Vordergrund der Ereignisse. Sonntag vormittags um 10 Uhr wird jn der geräumigen Veranda des Sokolheimes (früher Union-Brauerei) ein Ringertreffen zwischen dem Zagreber Polizei. Sp o r t k 1 u b und dem hiesigen B ä k-ker-Sp ortklub zur Entscheidung gebracht, also gewiß Grund genug, daß man wieder den starken Männern das allgemeine Interesse zuwendet. Die Zagre. ber Polizisten haben schon vor vielen Jah ren die Notwendigkeit der sportlichen Be tätigung erkannt und sich namentlich der Schwerathletik zugewandt, von deren P sziplinen, besonders vom Ringen u Boxen, sie den größten Nutzen z0&e ^ Gerade im Ringkampf brachten sie es ansehnlicher Höhe, was ihre bisherig® hervorragenden Erfolge ganz eindeutig stätigen. Am Sonntag will nun die Zagt®' ber Polizistenauswahl den Kampf Se% die bekannten Kämpen des Bäcker-Sp°f,' klubs aufnehmen, der auch seinerseits d schlagkräftigsten Vertreter in den KamP stellen wird. Beiderseits werden sich un acht Kämpfer in allen Gewichtsklasse^ vorstellen, so daß man einen überall wirkungsvollen Ablauf des KampfPr0 grammes erwarten kann. Jugoslawien - Ungarn verlost Heute, Freitag nimmt in Zagreb der Tenniskampf Jugoslawien—Ungarn seinen Anfang. Die Spiele werden nach dem Davis-Cup-System ausgetragen, demzufolge vier Einzelspiele und ein Doppel aus getragen werden. Die gestern vorgenommene Verlosung der Gegner brachte folgende Paarungen: Freitag: Mitič gegen Asboth Punčec gegen Gabory Samstag: Mitič gegen Gabory Punčec gegen Asboth Sonntag: Punčec-Pallada geg. Asboth-Gabory Das Programm wurde insofern abgeändert, als das Doppel am letzten Tag zum Austrag kommt. Uebrigens wurden die Gegner des Doppels noch nicht definitiv bekanntgegeben. Börsenberichte Ljubljana, 10. d. Devisen: London 177.26 bis 180.47 (i. freien Verkehr 219.46 bis 222.66), Newyork 4425 bis 4485 (5420 bis 5520), Zürich 1027.44 bis 1037.44 (1269.62 bis 1279.62). Zagreb, 10. d. Staats werte: 21/i°/o Kriegsschaden 440—0, per Oktober 0—439, 7% Blair 95—0, 8»/o Blair 99.50—0; Priv. Agrarbank 192—0. X Eine Brennstoffzentrale wurde im Verordnungswege in Beograd ins Leben gerufen, die ausschliesslich auf die Versorgung der Bevölkerung und der Industrie mit den notwendigen Brennstoffen bedacht sein wird, An der Sßit- Beograd gegen Zagreb Kommenden Sonntag geht in Zagreb der alljährlich mit lebhaftestem Interesse der Sportöffentlichkeit erwartete Fußball kampf Beograd—Zagreb in Szene. Auf beiden Seiten werden die Repräsentanten beider Unterverbände als Gegner in Erscheinung treten. Wje bekanntgegeben wurde, lauten die beiderseitigen Aufstellungen wie folgt: Beograd: Mrkušič, Stojilkovič, Du-bac, Manola, Bročič, Lechner, Aca Petrovič, Valjarevi,č Božovi,č Djanjič, čabrič. Zagreb: Glaser, Brozovič, Golac, Djanič, Jazbinšek, Pukšec, Cimermančič, Pogačnik, Lešnik, Muradori, Matekalo. Im Vorspiel treffen sich dje Jugendteams beider Städte. Das Revanchematch wird am 1. Dezember in Beograd zur Ent Scheidung kommen. : In Ptuj gastiert am kommenden Sonntag abermals der SK. Mura aus Murska Sobota und zwar trifft die Mannschaft diesmal im Punktekampf mit dem SK. Drava zusammen. : In der Juniorenmeistefschaft spi®le am Sonntag »Maribor« und »Slavij3 » während in der Meisterschaft der ReS® __ vemannschaften »Maribor« und »želez ničair« den Gegner stellen. : Das Ligaspiel »železničar«-»Bratstv<^ das am Sonntag, den 13. d. im »Želez31^ čar«-Stadion vor sich geht, wird Schiß“* riebter Ehrlich aus Ljubljana leiten. ^ Vertreter ist Schiedsrichter Kopič. 13, : In Celje bringt am Sonntag, den d. der SK. Celje ein leichtathletisch®^ Meeting zur Durchführung. Startberech tigt sind auch nichtveriifizierte Athleten- : In Ljubljana findet am 13 d. ein lelCj^ athletisches Propagandameeting sta Veranstalter ist der ASK. Primorje. : In Stockholm ergab das Fußbalhnatch Schweden-Dänemark ein 1:1 Unentsclu® den. : Fußballer für die Analphabeten. 0®^ Zagreber Unterverband erklärte, daß e einen namhaften Teil des Inkassos Fußballkampfes Beograd — Zagreb des für die Bekämpfung des Analphabetentum5 zur Verfügung stellen wird. : Ein jugoslawischer Boxweltmeist®^ Der in Amerika ansässige F. živič schlu» den mehrmaligen Boxweltmeister Ab1 strong nach Punkten und holte sich dafl1* die Weltmeisterschaft in seiner Kateg0 rie. : In Garmisch - Partenkirchen w‘f£* auch in diesem Winter eine international® Wintersportwoche veranstaltet werden- : Ungarns Boxer die heute, Freitag, in Zagreb antreten, blieben erst am Sonn tag gegen Italien mit 11:5 siegreich. »Nächsten Sonntag hat mein Mann 0® burtstag; ich weiß gar nicht, was ich inschenken soll, er hat schon alles!« »Schenken Sie ihm doch das' fetz Wort, das hat er bei Ihnen sicher noc Der Einfluß der Freimaurer in Frankreich heit n autoritären Staaten, insonder-maur ®utschland und Italien, die Frei. Verbot n Unt* ähnliche Geheimbünde iache 6n’ L^achah es aus dem sehr ein. ays n’ aber nichtsdestoweniger durchleb jochenden Grunde, weil sie er-ejge atten, daß die Logen durch ihre hunJ,aitiSe Organisation und durch die Staat b" - Machtmittel ihrer Führung im besaß e'nen unzurechtfertigenden Einfluß It)|e en> den sie auch gegen die wahren 'hremSSen ^er breiten Volksmassen zu Djes Persönlichen Vorteil mißbrauchten. Sefäh Ermacht der Wenigen war umso Hit. r > als die Logen international So e-Un.^ '^einander verflochten sind und e;ne'n. Liternationales Gremium oder gar aller eil?ze*ne Persönlichkeit, der oberste das ^Logenbrüder«, in der Lage war, beschick irgendeines Landes maß- gebend mitzubestimmen. Der große Ein-en die Logen namentlich in den D8 zös^ratien besitzen, soll an dem fran. Qj fen Beispiel erläutert werden. l93Q6n nzös'scbe Republik, die im Jahre saß .atschland den Krieg erklärte, be-v0tl ^Ier freimaurerische Körperschaften, »QroRfnen der »Großorient« und die t^ndst °^G von Frankreich« die bedeu. gan waren. Die Logen überzogen dchti ankreich mit dem Netz ihrer Eingab dn§en< Es war für alles gesorgt. Es nen ria Vereinigungen und Gruppen, de-men. 16 Aufgabe gestellt war, ihre Mit-zu e | en zu bespitzeln, ihre Ansichten sCbnlaaschen und ihre Beobachtungen Andp an die Zentrale weiter zu geben. fäHi re hatten die Ziele der Loge unauf-in rf 2u Propagieren und ihre Mitglieder Verb'6 w‘rtschaftlichen und kulturellen tische0^6 u" vor a11cm auch in die poli-den. n Earteikörperschaften zu entsen-Obe'rs*as Oanze wurde überwacht vom järri; ,en Rat des 33. Grades, der in all- gion^n Konventen Delegierte der re-Uricj jjpa and lokalen Logen versammelte dje o!!r b>e leitenden Gesichtspunkte für beratschlagenden Wege und Ziele Bei ruf Logen sitzen Angehörige aller dp6’ -Interessen, Anschauungen, und, tejen SJ.S*\ wesentlich — auch aller Par- Sengr einzelnen Berufs- und Interes- heitijcljj5pen Lat man, um ihnen eine ein- iy s e Ausrichtung geben zu können, sanlm§enannte »Croupes Fraternels« zu- grUp engefa.ßt. Es gibt außer den Fach- wju u Wenn man sie einmal so nennen Sen<< af-r auch »Brüderliche Vereinigun- Die e; Ur a*je möglichen anderen Dinge. Studi!nen w'dmen sich beispielsweise dem beiterhm ^er sozialen Frage und der Ar- d€rs ewcgung, andere pflegen beson- gen ,le internationalen Logenbeziehun- Tati£ri6e.r sie beschäftigen sich damit, die und .ed der Ministerien, der Parlamente dey . 6^.. hohen und unterstellten Behör. fiir -1 aberwachen. Auch für die Presse, das p 6ater’ Eilm und Radio, sowie für ,ierenr|rZ1f1UngSwesen gibt es »kontrol- Wacht 6 Sen«. Mit diesem Netz über- ganz e. and bearbeitete die Loge das da di 0 Entliehe Leben Frankreichs und sich b ogenbrüder« angewiesen waren, rerj ,es°nders eifrig in den nichtfreimau- tätjgg611 Vereinen und Verbänden zu be. lieh f Un^ diese langsam und unrnerk- rnach Ur den Freimaurer"0''’* z"'n:t/ groß6!?’ kann man B der Ein Frankreich allmählich geworden war und wie leicht es die Großmeister der Loge schließlich hatten, wenn sie ihre sonder-bündlichen Ziele durchsetzen wollten. Ein Hochgradfreimaurer in Frankreich, der »Bruder des 33. Grades«, Gadaud, hat, wie aus einem amtlichen Konventsbericht des Jahres 1894 hervorgeht, in einer Rede offen erklärt: »Die Freimaurerei, das ist die heimliche Republik, ebenso wie die französische Republik nichts anderes als die öffentliche Freimaurerei ist«. Auf dem Konvent des Jahres 1924 wurde — das geht ebenfalls aus einem amtlichen Protokoll hervor — darauf zu- unserer Brüder, die öffentlichen Kostenanschläge vorzubereiten oder schnell zu beantworten haben, können sich vertrauensvoll an uns wenden.« Dann heißt es weiter: »Unterstützen wir uns gegenseitig! Bei gleichwertigen Angeboten müssen wir unseren Brüdern den Vorzug geben!« So ist es zu verstehen, daß bei allen öffentlichen Ausschreibungen, wenn »zufällig« in den beschlußfassenden Kommissionen und Gemeindevertretungen Freimaurer saßen, ebenso »zufällig« die am Wettbewerb beteiligten Brüder den Zuschlag erhielten. »Profane«, d. h. solche Mitbewerber, die nicht Freimaurer sind, ( ^ >z M: Herzog von Aosta, Vizekaiser von Abessinien. rückgegriffen mit der Bemerkung: »Man hat schon einmal — 1894 — von der Höhe dieser Tribune (d. h. vom Konventsrednerpult) gesagt: Die Freimau- rerei ist die heimliche Republik!« Die straffe Organisation, die hier nur andeutungsweise geschildert werden konnte, die sorgfältige Überwachung der Brüder und ihre einheitliche Ausrichtung auf die von Obersten verfolgten Ziele, sind die Erklärung für die auf den ersten Blick unwahrscheinlich anmutende Tatsache, daß ein ganzes Volk trotz der demokratischen Fassade seiner Staatseinrichtungen in Wirklichkeit von wenigen Menschen mit höchst egoistischen Wünschen und Bestrebungen regiert werden kann. Diese Leute haben eben überall ihre Vertreter sitzen, sie haben »ihre Anwälte«, »ihre« Richter, »ihre« Parlamentarier und sie bearbeiten die öffentliche Meinung durch »ihre« Presse im Sinne ihrer persönlichen, manchmal sehr unsauberen Ziele. Es darf daran erinnert werden, daß viele der großen Skandale, an denen die französische Geschichte des letzten Jahrhunderts besonders reich war, Skandale der Freimaurerei gewesen sind, daß beispielsweise der Panama-Skandal und die Stavisky-Affäre ausschließlich den Freimaurern zur Last fielen. Der persönliche Vorteil, das Zuschieben von Aufträgen und andere materielle Unterstützungen sind die Mittel, mit denen die Loge ihre Mitglieder zusammenhält, mit denen sie sie zur Gefolgschaft verpflichtet Auch das läßt sich aus maurerischen Quellen belegen. In dem Verordnungblatt der Loge, im »Bulletin Hebdomadaire«, Nr. 880 des Jahres 1933 leben wir — es handelt sich dabei um eine Auslassung der »brüderlichen Gruppe« der Werbe- ~ PPe des igen werden nach Möglichkeit ausgeschlossen, ihre Angebote sind denen der Brüder eben nicht »gleichwertig«, die Brüder machen prinzipiell alles viel besser und wenn sie teurer sind als die anderen, dann werden die »Brüder« in den Ämtern und Parlamenten bemüht, dann werden »infolge unvorhergesehener Änderungen« Nachbewilligungen durchgedrückt und so für eine Sache, die ursprünglich 1000 Franken Rosten sollte, doppelte und dreifache Summen bezahlt. S0 arbeitet die Loge in Frankreich und so arbeitet sie auch in anderen Ländern. Frankreich hat in diesem Frühjahr eine katastrophale Niederlage erlitten, es hat daraufhin eine große Zahl von Personen, die dort früher regiert haben, abgestoßen und den Versuch unternommen, eine andere Staatsform zur Geltung zu bringen. Ob damit die Herrschaft der Freimaurer überhaupt gebrochen ist, erscheint allerdings zweifelhaft. Auch in der Umgebung des Marschalls Petain gibt es noch hochmögende Freimaurer, ihre Beziehungen untereinander dauern noch an, wenn sie es im Augenblick auch nicht für geraten halten, ihre Organisation nach außen hin in Erscheinung treten zu lassen. wurde, für modische Zwecke verwendbar und empfehlenswert ist. Wichtig ist z. B. daß die Entwürfe aus der schmalen und langgezogenen Grundform aufgebaut werden. In der Haltbarkeit und Anwendungen! öglichkeit entspricht Fischleder Wild- und Sämischleder. Es ist wasserundurchlässig, läßt sich bei nicht zu kleinem Stich sehr gut nähen und an Säumen und Belegen auch kleben. In der Schuppendiagonale ist es etwas dehnbar, durch Bügeln läßt es sich in begrenztem Maße ebenfalls dehnen und' auch schrumpfen. Mit mäßig warmem Eisen läßt sich Fischleder von links trocken plätten. Fischleder kann allein, aber auch in Verbindung mit Geweben aller Art verwendet werden. Die gute Färbbarkeit des Fischleders und das hohe Können der deutschen Färber machen es möglich, dem Werkstoff jeden gewünschten Farbton zu geben, so daß er für den Tag als auch für den Abend verwendet werden kann. Das Modeamt der Stadt Frankfurt a. M. hat Jacken, Blusen, Regenkapuzen, kleine Capes, Hüte und Kappen, Gürtel, Handschuhe und Handtaschen aus Fischleder gearbeitet. Außerdem hat es an Beispielen gezeigt, wie Fischleder zu Verzierungen an Regen- und Staubmänteln und als Material für Schuhe zu verwenden ist. Für Fischleder kommen in erster Linie Seelachsarten in Frage, deren Fangstelfen im nördlichen Polarkreisgebiet liegen. Es ist begreiflich, daß der Krieg die Fangtätigkeit beeinflußt, und daß infolgedessen z. Z. nicht dieselben Mengen von Häuten angeliefert werden wie in Friedenszeiten. In Frederica (Jütland) ist eine Sammelstelle für Fischhäute errichtet worden, die jährlich 10 Millionen Schollenhäute nach Deutschland liefert, aber auch Dänemark selbst hat mit der Verarbeitung von Fischleder begonnen. Fischleder - ein neuer Werkstoff für die Mode Berlin, Oktober. (RDV) Das Modeamt der Stadt Frankfurt a. M. hat gegenwärtig die Erprobung neuer deutscher Werkstoffe und ihre Verarbeitung zu aus fuhrfähigen modischen Exporterzeugnissen zum wichtigsten Arbeitsgebiet erwählt. Neben Elastophan, Mipolam und Plexiglas wurde vor allem Fischleder in umfassenden Versuchreihen erprobt. Die ersten Versuche mit Fischleder sind im September vergangenen Jahres aufgenommen worden, zufällig fielen sie mit dem Ausbruch des Krieges zusammen. In erster Linie wurden Seelachs- und Diamantfischhäute verarbeitet. Fischleder war kein unbekannter neuer Werkstoff, seit Jahren wurde es allerdings nur zu Verbrämungen und zu kleinen kunstgewerblichen Arbeiten verwendet. Die Offenbacher Lederindustrie stellt seit drei Jahren ein gerb- und färbtechnisch hervorragendes Fischleder her. Wenn es trotzdem für Bekleidungszwecke keine Bedeutung ge winnen konnte, so lag das daran, daß die in Frage kommenden Handwerkszweige die richtigen Verarbeitungsmöglichkeiten nicht kannten. Die Erprobungen des Modeamtes führten zu der Erkenntnis, daß der neue Werkstoff, sobald man in Entwurf und Schnitt seiner Eigenart gerecht Die Einrichtung des italienischen -Gefobgs museums in Turin (S. A. P. E., Rom): In Turin wird das italienische Gebirgsmuseum eingerichtet. In diesem interessanten Museum (an dessen Errichtung schon gearbeitet wird) wird alles gezeigt werden, was vom sozialen, wirtschaftlichen, militärischen und sportlichen Standpunkte aus gesehen mit dem Gebirge in Zusammenhang steht. Es wird daher keine Sammlung von Erinnerungsstücken, Bildern und sonstigen toten Dingen sein, sondern unter der Vornahme häufiger Materialerneuerungen lebenserfüllte Dinge aufnehmen, die fähig sind, ein vollständiges und belehrendes Bild von allem zu geben, was mit dem Ge birge zu tun hat. Kunst, Wissenschaft, Li teratur, Geschichte, Trachten, Gebräuche und Gebäude werden in passender landschaftlicher Umgebung ihre vorteilhafteste Darstellung finden, während alpinisti, sehe und handwerkliche Technik, Bauden usw. ebenfalls innerhalb eines anziehenden Rahmens zur Geltung kommen werden. Das Museum wird in der Umgebung der Stadt Turin auf dem »Monte dei Cap puccini« erstehen und wird in 20 Abteilun gen eingeteilt werden (Geschichte, Topographie, Technik, Außereuropäische Expe ditionen, Photographie, Ausrüstungen u. Handwerk, Kunst, Wintersport, Bauden, Kleinindustrie, Tourismus und Verkehr, Wissenschaft, Einrichtung von Nationalparks, Melioration, Heeresalpinismus, Alpenposten, Propaganda und Presse). »Willst du jetzt artig sein, oder willst du ohne Abendbrot ins Bett gehen?« »Was gibt’s denn zum Abendbrot?« (Söndagen.) * »Ich könnte nie einen Mann heiraten, der sich nicht vorher überlegt, was er tut.« »Dann wotien Sie also ledig bleiben?« b. Gradjevinski vjesnik. Verlag in Zagreb, Kumičičeva ulica 2. Im Jahresbezug 120 Din. In dieser fachtechnischen Zeitschrift werd* alle einschlägigen Fragen besprochen. Unentbehrlich für jeden Architekten und Baumeister. b. Europäische Revue. Deutsche Ver-langsanstalt,, Stuttgart. Einzelheft RMk. 150. Das Septemberheft der vorliegenden Revue enthält in seinem politischen Teil eine Auswahl interessanter Aufsätze aus der Feder bekannter Politiker und Publizisten, es folgt eine . kurze Betrachtung von Giovanni Papini über die Entwicklung der italienischen Literatur im Tre-cento, während eine Erzählung und eine Reihe eingehender Buchreferate den Inhalt beschließen. b. Jugoslavenski tekstilni glasnik. Herausgegeben vom Verband der Textil-Interessenten in Zagreb. Administration in Zagreb, Bogovičeva 9-II. Im Jahresbezug 480 Din. — Diese Zeitschrift erscheint monatlich und bietet einen Ue-berblick über den Stand der Textilindustrie in unserem Staate und erörtert alle Fragen, welche mit dem Bezug und der Verarbeitung von Rohmaterial in Verbindung stehen. b. Meisterwerke der europäischen Malerei. Herausgegeben von Alfred Hentzen. Erschienen bei Gebr. Mann, Berlin. — Dieses hervorragende Werk bietet einen Ueberbiick über die Hauptwerke der Berliner Gemälde-Galerie und ist zugleich die beste Einführung in die Geschichte der eu ropäischen Malerei. Alle Schulen und Meister sind hier mit Werken charaktervoller Eigenart vertreten. Ein solcher Aus wahlband mit einer Gesamtübersicht hat über dreißig Jahre gefehlt und die hier vorgeführten 220 ganzseitigen Abbildungen sind vortrefflich geeignet ein Buch der Erinnerung und des Selbststudiums für alle Freunde überzeitlicher künstlerischer Werte zu bilden. b. Neue Villen und Kleinhäuser. Band I. der Reihe Haus und Raum, bearbeitet von Herbert Hoffmanu. Verlag Julius Hoffmanu, Stuttgart. Preis Rm. 6.50. Dieses Buch veranschaulicht Seite für Seite klei- ne und mittlere Wohnhäuser durch Außenansichten, Grundrisse und kurze Erläuterungen. Es sind Häuser aus den Landhausvierteln, solche vom Stadtrand und auch ganz ländlich gelegene. Daraus ergiebt sich die Vielseitigkeit dieses Vergleichsmaterials, das dem Architekten u. Baulustigen dazu dienen kann, die Wünsche und Möglichkeiten für ein neues Bau Vorhaben zu klären. 91 kleine und größere Ein- und Zweifamilienhäuser in einfacher und reicher Ausführung von deutschen und ausländischen Architekten, dar gestellt in 202 Ansichten und 172 erläuterten Grundrissen mit Baukosten werden in diesem Buch ausführlich behandelt. b. Kurze Geschichte der deutschen Dichtung. Von Dr. Karl Hunger und Dr. Theodor Langenmaier. C. C. Büchners Verlag, Bamberg. — Diese Arbeit wendet sich an die Jugend der höheren Schulen und darüber hinaus an jeden, dem es um eine gedrängte Darstellung der deutschen Dichtung zu tun ist. Berücksichtigt wurde fast durchwegs nur jene Dichtung, die bis heute lebendig blieb und mehr Raum wurde nur der unvergänglichen Dichtung um 1800 und der des 19. Jahrhunderts zugebilligt, ebenso dem Schrifttum der letzten 50 Jahre. Kleiner Anzeiger Kleine Anzeigen kosten 50 Para pro Wort, in der Rubrik „Korrespondenz“ 1 Dinar -Die Inseratenstener (8 Dinar bis 40 Worte, 8 Dinar für grössere Anzeigen) wird ' besondere berechnet — Die Mindesttaxe für eine kleine Anzeige beträgt 10 Dinar -Für die Zusendung von chiffrierten Briefen ist eine Gebühr von 10 Dinar zu erle gen - Bei Anfragen ist eine Gebühr von 8 Dinar in Postmarken beizosehliessen Erstklassige d*iS DÜS im Ein- und Mehrfarbendruck liefert Mariborska tiskarna Maribor, Kopališka ulica 6 Fernruf: 25-67, 25-68 und 25-69 ffeesduede ne& WICHTIG FÜR JEDERMANN Vor Einbruch d. Winters bestellen Sie sich neu od. lassen Sie Ihre alten Öfen u. Spar-herde fachmännisch reparieren. Stets großes Lager neu ester Modelle von Oefen, Sparherden und Wandverkleidungen. Ofensetzer Gustav Strašek, Maribor. Tvr-ševa 12. 7803-1 STRUMPFE, HANDSCHUHE Wäsche, Trikotware. Wolle, Strickwaren Oset. 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Denn der alte Hebendruschk verwahrte einen berühmt guten Tropfen in seinem Keller. Also wohlvermahnt fuhr August Hoytn los. Er lag in den Wagen bequem zurück gelehnt und sog träumerisch an seiner Zigarre. Und in dieser geruhsamen Stellung, während der Wagen gemächlich dahinzuckelte, wurde ihm plötzlich klar, daß c-r mit seinen bisherigen Heiratsplänen ein ausgemachtes Kamel gewesen sei. Warum war er eigentlich nicht auf Cbistians Sohn Otto verfallen? Das wäre für Iris bestimmt der rechte Gefährte und außerdem war er auch ein hübscher Kerl. Und heiraten mußte sie doch einmal. Dann besser schon bald: er wollte selber gern noch ein bißchen von ihrem Glück sehen. Und vielleicht stellten sich rechtzeitig Kinderchen ein. Ein, zwei wilde Jungen und ein paar liebe hübsche Mä-delchen. Herrgott noch mal, war man alt, so sah man erst, wie sinnlos und armselig im Grunde ein Leben war, das einem tauben, unfruchtbaren Gewächs glich. Ja, und einzig darum war er So unbedingt darauf los, daß Iris heiraten sollte. Er wollte sie in einer gesicherten und gesegneten Ehe glücklich wissen, bevor er einmal von dieser schönen Erde abtrat. Denn das Mädel — solch ein Prachtkerlchen wie das war — das mußte doch einfach glück lieh werden, etwas anderes gab es nicht, durfte es nicht geben. Ob ihr wohl der Otto Hebendruschk gefiel? Kannte sie den nicht auch? Aber sie hatte doch alle jungen Männer, die ihr im Umkreise bekannt waren, mit einer abschließenden Geste als für ihren Geschmack reichlich unfertig gezeichnet. Also befand sich wahrscheinlich auch der rothaarige Otto darunter. Eigentlich schade. Aber auf wen nur wollte das vertrackte.Mädel noch warten? So groß war die Auswahl gerade nicht. Durchaus nicht. Obwohl die beiden Güter Hoym und Wildenhagen schon eit# gewaltiges Anziehungsvermögen entwik-keln würden*- wenn erst bekannt wurde, daß Iris Hoym sich zu verheiraten wünschte. »Himmeldonnerwetter, nein!« Erschrocken drehte sich der Kutscher Weitermüller um. Was gab es denn? Er war doch pflichtschuldigst gefahren. Nimm man sachte die Nase wieder nach vorn, ich habe dich nämlich gar nicht gemeint«, ließ August Hoym sich herbei, seinen Kutscher zu beruhigen. Der wandte das Gesicht wieder den Pferden zu. Er fühlte sich gekränkt. Das war aber auch eine Art, einen anständigen Christenmenschen derart zu erschrecken! Da tauchte am Wege das Vowerk Zür-giebel mit seinen rotleuchtenden Rohziegelbauten auf. Friedlich lag das kleine Wohnhaus, das den breiten Hof seitlich begrenzte, in der Abendstille. Auf der von wildem Wein umrankten Veranda saß Christian Hebendruschk und las die Zeitung. Da er die Gewohnheit hatte, laut zu lesen, stand sein Großknecht unter der Veranda, ließ seine Tabakspfeife qualmen und hörte auf diese Weise gleich die neuesten Berichte mit an. Zu Weihnachten war ihnen ein Radio in Aussicht gestellt worden. Der alte Herr wollte es für die Leutestube stiften. Aber da bis Weihnachten noch fast fünf Monate Zeit waren, so hörte eben der Großknecht auf diese Weise, was ihn zu wissen verlangte. Da der Herr auch eine kurze Pfeife rauchte, fiel der nicht gerade liebliche Knöseldampf des Großknechts nicht weiter auf. Nur ab und zu hob der Gutsherr die Nase und schnupperte in die Luft. »Stinkt denn mein Tabak so infernalisch?« murmelte er leicht verstört, las aber dann ruhig und laut weiter. Drüben rollte soeben ein Gefährt zum Hoftor herein. Christian Hebendruschk blickte erstaunt auf. Der Milchwagen war doch schon längst drinnen, wer kam denn da noch? Er spähte scharf hinüber und erkannte die Wildenhagener Kalesche. Mit einem freudig überraschten Gesicht sprang er in die Höhe, setzte sich aber gleich wieder, den im linken Knie hatte es ihm einen niederträchtigen Reißer gegeben. Aber das ging schnell vorüber und Christian Hebendruschk humpelte die Verandastufen hinunter in den Vorgarten und von da aus über den Hof, um den alten Freund zu begrüßen. Der Großknecht Pritsche langte sich schnell die Zeitung herunter. Er sah nicht ein, warum er durch diesen Zwischenfall auf all“ - ' --'I1-. Moi sow woll drai mac Beu bei sam legt die ». übe seh stia »Di ver A haf1 UH- »Ich habe was mit dir zu bespre® Christian.« yf ^-Schönchen, schönchen. Ich stehe ^ Verfügung. Hast du übrigens schon Abend gegessen?« »Nein. Ich dachte-----------« »Guste!« brüllte Christian He druschk über den Hof. „ .el- Die Wirtschafterin erschien am Küc lenster. »Wo brennt’s denn?« fragte sie wirsch. jy$ »In unseren Mägen. Schnellstens Abendbrot für zwei Personen! Den ich den ihn ad? Wirtschafterin, die ihm dann stets hole ich mir selber aus dem Keller, denke nämlich nicht daran, heute dünnen Mosel zu saufen.« »Dein Mosel ist prima, lästere nicht«, verwies August Hoym. »Ich bin aber zur Feier des Tages was anderes erpicht. Einen Riideshci habe ich -—« er schnalzte mit der Zufl» »Komm mal schnell mit nach unten.« ,e Der Kutscher aus Wildenhagen sein ^ geruhsam die Pferde ab und führte s'® den Stall, wo die Gastpferde immer j tergebracht wurden. Er wußte hier ^ Jahren genau Bescheid. Und weil ^ war, begab er sich hinterher wie se verständlich in die Küche zu der a ‘ ' :s 6 vorzusetzen 'erren auf , freute 51 , fast, d® .erichte ermüde ihorerj; ite. A,s um d'e enttäü' 5 ihd1 e kri' Ittel« was ’ntetef scl>ef Chefredakteur und für die Redaktion verantwortlich UDO KASPER. — Druck der verantwortlich Direktor STANKO DETEi