^»K «» »843./ Tail»achee Zeitung. Dinstag den R Äugnst. zf l l v r i e n. driest, 18. Juli. Unter den mit dem Dampf» boot aus der Levante heute eingctroffenen Passage ren befindet sich Hr. v. Buteniess, aus Constantino^ pel kommend. Unsere Briefe aus Alexandria reichen bis zum 6. Der Vicelönig, welchem Abbas Pascha thätig an die Hand geht um sich zur ein» stigen Regierung vorzubereiten, erfreut sich der be-sttn Gesundheit; er macht täglich Gänge durch die Stadt und häufig Ausflüge in die Umgegend; Ibrahim Pascha ist zwar völlig hergestellt, wird aber dennoch einige Zeit in Alexandria verweilen und die dortigen Seebäder gebrauchen. Interimistisch versieht der Marquis Lavalett« die Geschäfte dcS französischen Consulats, da die Ernennung des Hrn. Lesseps vermuthlich in Folge der neuen Unruhen in Spanien bisher unterblieben ist. Der Nil fängt an zu steigen, und die mit dem höhern Wasserstand zu erwartenden Zufuhren werden wohl Leben in den Ausfuhrhandel bringen. — Der Vicekönig läßt in verschiedenen Ländern viele Pferde zur Benutzung beim Ackerbau ankaufen, nachdem man nun die Ueberzeugung er, langt hat, baß diese Thiere weit besser als die ausländischen Ochfcn das ägyptische Klima vertragen. Wie es scheint will Mehemeo Ali, gestützt auf den Tractat von Adrianopel, auf dem Entschlüsse behar» ren, die nicht, russischen Waren mit einem Ergän-zungSzoll zu belegen, waS zu fortdauernden Proto stationen von Seite der Unterthanen anderer Mächte veranlaßt. Auf Anfrage einiger französischen Han. delshauser hat der Vicekönig erklärt, seine Erzeug« Nisse künftig nur im VersteigenmgSwcge zu ver, äußern. Den Vertauf von 100,000 Cantar Baum« wolle an daS Trieste,- Handelshau) Iussuf, haben einige mit Unrecht als Monopol ang.sehen. Die Pforte wollte ihren Tnbut, und da sich Niemand fand, die nöthige.Summe gegen die Waren herzuge-- ben (das Haus Zizinia, dem ebenfalls der Verkauf angeboten wurde, soll nur 600,000 Thl. zur Verfügung gehabt haben), so blieb wohl dem Vicekömg keine andere Wahl als sich dorthin zu wenden, wo er den vollen Betrag erwarten konnte. Trieft wird auf diese Weise der wichtigste Baumwollenmarkt des Festlandes, wo nun auch England seinen Mehrbedarf decken wird. In Alexandria sind l>'tzt nicht Schiffe genug um die Sendungen hierher zu bcfo'r» dern, und die Regierung wird zu dicscm Behuf 2 KriegScorvetten hergeben, d»c schon beinahe in Ale» xandri» segclfertig sind. (Allg. Z.) Großbritannien. London, 18. Iul. DasM. Chronicle ver. öffentliche folgendes Schreiben auS Taiti 6. m geblüht wc?t,n sollte, solder bei der orillen auch unter oemselben hintangege' ben werden würde. D^s SchähungsprotocoN, dee Grundbucbser« tract unv tie lllcilallonsbct>ing,nsse sännen lägllch hiergerichls zu ren gewöhnlichen Amtöstunden «»„gesehen »rertcn. NeziltSgericht Wippach 2». Juni ,645. 3. !25U. (1) Anzeige. Unterfertigter gibt sich die Ehre der Hochwürdigen Geistlichkeit und allen Kirchenvor-stehungen gehorsamst anzuzeigen, daß er »nue Altäre mit oder ohne Tabernakel, Taufsteine und andere Blldhauerarbeiten von verschiedenen Dimensionen und Modellen nach den schönsten geschmackvollsten italienischen und andern architektonischen Mustern, jede beliebige Gattung Marmor vorstellend, mit alleu nöthigen und beliebigen Vergoldungen und Zierrathen, Fi-zMen und Statuen auf die niedlichste und solideste Weise auS festem, trockenem Holze, oder auch alte, einer Ausbesserung bedürfende Werke dieser Art, um die billigsten Preise herzustellen sich erbietet. Auch übernimmt er nebst Ein. faffullgen der Kirchenorgeln, der Verfertigung der schönsten Büdcrrahmen, die Ausmalung der Sacrarien in den Kirchen und Kapellen, U. s. W. Auf Verlangen können Pläne und Zeichnungen nach beliebiger Wahl zur Einsicht eingesandt werden, und zur Zufriedenheit aller Kenner bereits von ihm gelieferte Arbeiten dieser Art stehen zur Ansicht da in den Pfarrkirchen zu Neumarktl unter dem Loibl, in St. Kanzian bei Iutcnwcrth und in St. Barttlmä in Un-lttkrain aufgestellt. Er bittet um geneigteste Aufträge, wogegen er die prompteste und solideste Bedienung zur Zufriedenheit Aller verspricht. DaS Fernere ist zu erfahren in Commission zusaibach bei Herrn Anton Treu,Maurer-meistcr, oder directe durch frankirte Briefe an znnoro oä iyln^liiilori ä seyzonu 50U0 I^äino. S. 1266. (!) Penn Kaffehsieder Lansel in der Spitalgasse ist, vom z. Juli l. I. angefangen, der Österreichische Beoh-gcht^r zu vergeben. Z. 1260. (l) ^ ^ .?ss .'« ^ ' Bekanntmachung der kaufmännischen Lehranstalt zu Laibach. In der vom löblichen Handclsstande all-hier vor 9 Jahren gegründet.n und hohen Orts genehmigten Lehranstalt beginnt der neue Lehr« curs conform mil allen andern Lehranstalten An-fangS October d. I. Die gänzliche Ausbildung in diesem Institute ist für die Dautr von z,vci Jahren festgesetzt; die Eleven sind in zwei Jahrgang« abgetheilt, uud erhalten den Untenicht in wöchclltllchcn fimf «nld dreißig Stunden aus folgenden Lchrgcgcnständen: Der Rcli^ionälehre, Merkantil-Rechen« kunst, Handelölriffcnschaft, kaufmännischen Buck-halrung, einfachen u»d doppelten, Handelsgeo-graphic, HandclSgeschichte, Warenkunde, C^lc ligraphie, dem kaufmä,nnschn seinem eigenen Lager gefangen gehalten, nicht wagend we« der vorwärts noch rückwärts zu gehen, auS Furcht bei irgend cincr Bewegung einen Th.'il seiner Trup« pen einzubüßen. Schlag auf Schlag bestürmten ihn «ntmuthigendc Nachrichten in dcm vager zu Alda. «ete. Keine Parteien mehr, kein Unterschied zwi. schcn Moderaoos und ExaltadoS! Nur ein Schrey: die Königinn und die Constitution! Spanien ist seit zehn Jahren durch viele kritische Zustände gegangen; wan wird aber nicht eine dieser Crisen anführen können, wobei sich cine solche Uebereinstimmung un, tcr den Städten und Provinzen, untcr dem Volke und der Armee, gezeigt hätte. Noch nie hatte eine (msurrectionillc) Bewegung, wenigstens dcm Anschein nach, emen 1o nationalen Charakter. Wir wlssen, man sucht dieß zu erklären durch fremde Intriguen — um «S gerade heraus zu sagen, durch den Einfluß und die geheime Wirkung der französischen Re-ßierung. Ja, eS ist die französische Regierung, die ganz Spanien auf einmal, fast an c,nem Tage, in Aufruhr gebracht hat; cS ist die französische Regierung, die den Obersten Pmn und den General Narvaez zu einer und derselben Sache verbunden hat; es ist die französische Regierung, die den vottl Regenten angestellten General-Capitänen den Ge» danken dcS Abfalls eingegeben hat; die französische Regierung hatte »hre Agenten in all.n Provinzen, in allen Städten, in allen Regimentern; — sie hatte auch Millionen im Verrath, um damit die Insurrection eines ganzen VolkeS zu erkaufen. An«-dalusien und Catalonien, Malaga, Granada, Se« villa, Barcelona, St. Sebastian — sie alle folgten nur dem von der französischen Regierung ausgegan» genen Losungswort. Eine so sinnlose Fabel mag er« zählen und behaupten wer wlll und kann! Wir un» serer Seits enthalten uns/ sie ernsthaft zu widerte« gcn; sie ,st genugsam und aufs glänzendste durch die Thatsachen widerlegt. Die französische Regierung ist, Spanien gegenüber, genau in den Gränzen ihrer Pflichten geblieben; sie hat die InsUllection wcder angeregt noch crmuthigt; sie hat die Flamme des Aufruhrs weder angeblasen noch geschürt! — man wird wohl nicht vorgeben wollen, dos; Concha und Narvaez, von welchen der eine beim Ausbruche der Unruhen zu Nizza, der andere in England war, der Aufhetzung von Seiten der französischen Regierung bedurften, um in ihr Land zurückzukehren, daS sich ihnen öffnete. Wir wollen nur noch ein Wort bei» fügcn: die Unterstellung ist zumeist für Spanien beleidigend; Spanien muß sich verletzt fühlen, wenn die Anhänger dcS Rescntcn, statt ihr Unglück den eignen Fthlern und Mißgriffen zuzuschreiben, das Land, das sie nicht zu regieren verstanden, beschul« dig««, cs habe sich den Ränken eines fremden Ca« bineltö hingeliffvrt. Zuletzt ist cs wohl auch die französische Regierung, die dem Regenten scin UN» ertlälllchca Verhalten eingeben hat? Denn wirklich gibt cS noch cnvas Uebcn'oschsndcres, «IS die Nc» volution, w.lche auf dem Puncte scheint, auf der Halbinsel zur Vollendung zu kowmcn, nämlich das Benehmen Espartcro's bc»m Entstchen und Im Verlauf der Crise. Dcr Regent hat AlleS aufs Spiel gljVtzt — den Friedcn des Landes, seine eigen« Gewalt, seine Ehre, zu welchem Zweck? in wclch.'M Interesse? ESpattcro'S Unglück soll unS Nicht stren» ger machen gegen ihn; wir haben immer gesagt und 452 ten. Wirklich rüsteten sich das eugliche und daZ fran» zösische Schiff zum Kampf, doch begnügte man sich mit der gegenseitigen Drohung. Der Talbot ist nun abgesegelt, um sich von seinem Admiral Verhaltungs' befehle zu erholen." London, 20. Juli. Einen Beweis der Schnelligkeit, womit man gegenwärtig in England reist, har so eben Prinz Albert geliefert. Se. k. Hoheit fuhr am 19. Juli kurz vor 7 Uhr Morgens mit Gefolge von dem Londoner BtationShof in Padding« ton auf der Great-Western. Eisenbahn ab, gelang, te um 9 Uhr nach Bath, wo er in einem eigens errichteten eleganten Zelt uckn einer Deputation der Stadt begrüße ward, und kam kurz vor 1l) Uhr in Bristol an. Hier bewillkommten den Prinzen die Behörden, der Stadt, und sofort verfügt« sich derselbe durch ein Spalier aufgestellter Ieomanry nach dem Great ° Western-Dampfschiffswerft, um das ncuerbaute Dampfdoot »the Great Britain" zu tau-fcn, welches vom Stapel laufen sollte. Dieses Schiff har ungeheure Dimensionen: 322 Fuß Län« ge (60 Fuß mehr als das größte englisch» Linien-sch'N'!), 50V2 Fuß Breite, 32^ Fuß T.efe, 3500 Tonnen Naum, und Maschinen von 1000fa» chcr Pfirdekrafl, die auf eine archimedische Schrau» be uncer dem Steuer von 16 Fuß im Durchmes. ser wirken. Der aus drei Abtheilungen bestehende Dampfkessel wird durch 24 Feu«r geheizt, und der Verbrauch an Kohlcn lst auf 50 Tonnen lägllch berechnet. Das prachtvolle Schiff ist für den transatlantischen Dienst bestimmt. In einem am Strand errichtclen Pavillon setzten sich mit dem Prinzen 60!) Personen, zur guten Hälfte Damen (darunter dlr preußische Gesandte Hr. Bunscn mit seiner Ge. wahlinn und mehrere andere fremde Botschafter) zu einer kalten Mahlzeit nieder, worauf der Prinz durch Zerschmetterung einer Flasche Champagner am Bugspriet des Schiffs — erst die zweite traf—die Taufe vollzog. Der Menschenzudrang, um den Pr.in» zcn zu sehen, war unermeßlich. Derselbe hat sich durch seine persönliche Anmuth und Leutseligkeit be. sonders alle Bristoler Damenherzsn erobert. Um 7 Uhr AbmdS war Se. k. Hoh. wieder im Buckmghampallast in London, und hatte somit eine Reise von 258 engl. (56 deutschen) Me>len, einschließlich eines mehr. stündigen Aufenthaltes in Bristol, in 12 Stunden zurückgelegt. (Mg. Z.) ^ v c» n i e n. Madrid, 12. Juli. Heute Morgen um 9 Uhr ward in allen Straßen Vergatterung geschlagen. Die Nationalmil'j, sich eilig hcwassnelid, nahm sogleich die verschiedenen Posten ein. Kanonen wur» den uach bem Netiro, dem Palaste, der Puert« del Sol, der Höhe von Principe pio, nach Vistlllas und andern Orten gebracht. Jedermann war voll Erwartung, als die Division Aspiroz, die am Mor» gen eine Bewegung vorwärts gemacht hatte, Nachmittag sich wieder entfernte. Heute soll, wie cs heißt, ein Courrier di« Nachricht gebracht haben, daß der Regent sich auf dem Älücr'wcg nach Madrid befindet. Die Miliz des we>tern Stadtgebiets zieh» seit gestern schaarenweise hier ein um die der Haupt» stadt zu unterstützen. Man schätzt die Starkc der Miliz, die Madrid aufstcllcn kann, auf ungefähr 10,000 Mann. Die Municipalität »ertheilt an je, den Milieiano unter den Waffen täglich fünf Nea-len. Alle BeHorden sind äußerst thätig, und En, thusiasmus herrscht in den Reihen der Millz. Madrld, 14. Juli. Die Hauptstadt gewährt in diesem Augenblick einen eigenthümlichen Anblick. Auf den Straßen Hin« und Hersiuthen von be. lvaffneten unl» unbewassueten Menschenhaufen. Ge--schäft« und Handel sind abgebrochen, beinahe alle Einwohner, Grundbesitzer und Gewerbsleute befinden sich unter dsu Waffen; nur die kleinereu Buden und Schenken stehen halb geöffnet. Auf den Hauptplätzen, wo starke Wachen zu Fuß und zu Pf^rd aufgestellt sind, sieht man lange. Bündelrei» h«n blitzender Waffen. Zwischcndrein tanzen unl» rauchen dis LZi'ngersoldatcn. Di« Musiedanden de» Miliz führen Militäl'spmphoni'cn aus, unterbro» chen von Trompeterstückchen und patriotischen Lic. dcrn, in welche die Bürger oft feurig ernst einstimmen. „Telegraphische Meldungen:« Madrid, 18. Abends. Narraez ist am 15. vor Madrid angckom. men. Der Stadtrath hat am 17. auf seine Auffor« derungen geantwortet, daß Madrid neutral bleiben, seine Thore aber vor Beendigung des Kampfes nich» öffnen werde. Die Miliz war beständig unter den Wasscn. Gestern hat cin klei^s Gefecht Statt ge. funden, cin Hauptmann und zwei Mil,cianos wur. den gelobtet. Madrid befand sich in großer Aufre. 6«ng. Der Moniteur bringt folgende telegraphische Meldung aus Madrid vom 18. Abends. ,,D>es« Nacht ist Narvaez, um Seoanc und Zurbano entgegen zu gehen, mit all feinen Truppen nach Tor« rcjon aufgebrochen. Aspiroz, der gestern, Ena ent. g.gcn, aufAranjuez gezogen war, lonilttt in diesem Augenblick zurück.« (Allg. Z,) Fours Vom 27. Muli 1843 MitttlpreiS. Slaaesschulp"erschrelbl»ng. zu 5 s6t. (lnCM.) l,o»5l,6 htlco vetlo detto ,4 , /zu5 Opt. ^ »ia5^ll nnr' Obliqalioll. d. Iw^ngs>Hlu4»/b n, / — Darlehens i>» i'rai» u A«ra» ^u4 „ > — r>a>. ObNgat.v. Tyrol, Vor.^>uH l/1» ,. ^ — ar^berg uild Salzburg : i Wieu.Scadl:Nallco.ObI.zu » »j, p<^, (in CM.) 65 Ba.'k.Aclie» or. Stuck ,6,9 7^» i« ü. M. Ailie« der «aiser Ferd>n«lidb Nordbahn „, «> z« >oan C M-.......»aä5 »j« ft " ^ '". ActiVn dtr Wien Gloqqnfher ylsenbah« .«,„«, zu 4 ft. C. M. .' . . . . 39a,j» st- »n C M. ^ttreiv - Durchschnitts Vreift lli Laibacd am 2g. Juli lU^Z. Marktpreise. Cm Wteue» Mehcn Weihen . . « ft. Hg tr. ^. >- Kukuvuh . . l » 2 » __ . »» Haldflucht . ^- « — „ ^, ^. Korn .<.«» 59'^ " _ — Gtlsl« . - » » H9 » — __ Hitse . . . ' « 55'/^ " — — Heiden . . » o 59 " ,__ ' — Hafer . . . » n lo « ^erllllsmtl V^erlHUtdarunürtt. 3. 1252. (1) Kunst-Anzeige. au5 Klagensm-t, empfiehlt sich vom 7. Augui! d.I. einem gnädigen hohen Adel, löbl. k. t. Militär und übrigen vcrehrlichen Bewohnern Laibachä indcr Miniatur- undA'quarell-PorträtMalcrei zu recht zahlreichen Aufträgen, und erlaubt sich zu bemerken, daß seinAufcnthalt für dießmal nur von kurzer Dauer seyn dürfte, weil er auf seiner dieß-jährigen Fcrienreise auch Neustadt! und Bad Tövl'itz zu besuchen gesonnen lst. Um demnach die I>. L. Herren und Damen, die ihn mit ih, ren gütigen Auftragen beehren wollen, die größtmöglichste Aufmerksamkeit und feinste Behandlung der Portraits verbürgen zu können, b'ttct er im Voraus um baldigste Angabe ocr dießfälligen Adressen in den Edel r. Kleinmayr-' schen und G.5!^c1),r'schcn Bllchhandlungen, wo er sodann einig« Porträts ausstellen, und auch nur dort seine Wohnung bekannt geben wird. — Dcr äußerst billige Preis der Porträts bleibr für Miniaturbildcr w ^nd 3 si., in ?lquarell aber mehr, nach Verschiedenheit dcr Größe. (3ur üaib< Zeitung ». 4. August 1843.) Z. 127'^. (,) Licitations-Nachricht. Den 7. d. M. und an den darauf folgenden Tagen werden zu oen gewöhnlichen,Licita-tionsstunden in der Kapuziner-Vorstadt, Elephantengaffe, Haus-Nr. 13, im ersten Stock, verschiedene Zimmer-Einrichtungsstücke, als: Kästen, Tische, Stühle, Sopha, Kleiderkästen, Spiegel, Bettstätten, Bettqewand, Speiökä'-stcn, Küchcngcschirre, Kleidungöstücke und mehrere andere Sachen, ferner Uhren und ein Vra-t?r, den Meistbietenden gegen sogleiche bare Bezahlung hintangegcbcn werden. Laibach am 29. Juli 1843. Z. 1253. (1) Endesgcfectiqte zeigt hiemit ergo-bcnst an, daß sie kleinen Mädchen im Stricken und andern weiblichen Handarbeiten um ein sehr billiges Honorar Unterricht ertheilt. Sie bit-tct daher um genclgtcn Zuspruch, Helena Haas,. wohnhaft Nr. 17 , in dcr altcn Markt.Gasse im 2. Stocke. Z. >20l. (3) Licitations - Nachricht. Den 3. und H. August werden auf dem Hauptplatze Nr. 5, im 3 Stocke, verschiedene Einrich-Nlligsstücke, als: Kastcn, Betten, Tische :c., dann Küchen-Geräthe-und Kleidungsstücke im Licitationswege verkauft werden. Z. 12K6. (2) Beim K-affehfieder Lansel in dcr Spitalgasse. ist, vom i. Juli l. I. angefangen , der Österreichische Beobachter zu vergeben. 444 bleiben dabei: — kein geheimer Gebanke an Usur» pation hat ihm die Seele bewegt. Nur eigensinnige Laune (un «price), eine soldatische Fantasie, hat ihn an den Rand des Abgrundes gebracht. Ohne nach dem Throne zu streben, ohne von unumschrän« ter Gewalt zu träumen, ohne auch nur auf eine Verlängerung der Regentschaft zu denken, hat er sich m den gefahrenvollsten Kampf gestürzt, um nicht einige seiner Creaturen entlassen zu müssen. Er, ein Glückssoldat, zur Regentschaft erhoben von der demokratischen Partei, bekleidet mit zeitweiliger und nur geliehener Macht, mehr der erste Magistrat ei» ner Republik alS der Repräsentant einer Monarchie, er hat gesagt: Ich gebe nicht nach! und weil er nicht nachzugeben wußte, geht er unter! ESpartero, der Regent von Spanien, dessen Gewalt von ge. stern ist und morgen aufhört, — wie soll man sich seine Halsstarrigkeit erklären, wenn nicht aus den vergänglichen Leidenschaften des menschlichen Her« zens? Er ist nicht König; er kann und will es nicht werden; er ist aus des Volkes Mitte zum Regen» ten gewählt worden; nach Jahresfrist wiro er die ihm als Pfand anvertraute Gewalt zurückgeben, und er stürzt sein Land in «inen Bürgerkrieg, um nicht eine obscure Coterie aufzuopfern! So endigt ein Glück, dem beim Entstehen alle Rüdicalen von Europa Beifall zuriefen. DaS „Iourn. deS Debats" vom 2t. Juli gibt NUN zu, daß Espartero's Sache noch nicht verloren ist; aus einer Masse , strategischer Details geht her- vor, daß der Regent, obschon mit 8000 Mann auf der Straße nach Andalusien zu Carolina (50 LieueS von Madrid) stehend, doch Willens ist, wenn cs die Umstände erheischen, nach der Hauptstadt zu marschiren und den Insurgenten unter den Mauern derselben eine Schlacht zu liefern. — Die Angaben sind verwirrter und zweideutiger als je; man ist nicht im Stande, bei der Unzahl von Gerüchten daS Wahre oder auch nur Wahrscheinliche auSzu» scheiden. (W. Z.) Der Moniteur vom 21. Juli enthält folgen» de auf telegraphischem Wege eingegangene Nachricht ten aus Spanien: „Madrid, 18. Juli Abends. Narvaez ist am 15. vor Madrid angelangt. — Die Municipalität hat am 17. auf seine Eiöffnun» gen erwiedert, Madrid werde neutral bleiben, aber seine Thore nicht öffnen vor Beendigung beS Kam» pfeS. — Die Miliz war unter denWassen. Gestern hat ein kleines Gefecht Statt gefunden, wobei ein Hauptmann und zwei Milizsoldaten getödtet worden sind. — Es herrscht große Agitation in Madrid." Die gegenwärtige critischeLage der pyrenäischcn Halbinsel wird in dem neuesten Hefte der Revue de deux Mondes in folgender Weise gewürdigt: «Die Crise, welche gegenwärtig Spanien in Bewegung seht, wird unserer Ansicht nach noch nicht so schnell »hren Ausgang haben. Allerdmgs hat sich die Insurrection mehr und mchr ausgebreitet; die Espar» teristen haben nur noch die Hauptstadt und eine keine Zahl von Städten inne; die Insurgenten or. ganisirett sich und bereiten entschcidend'e Schläge vor. Indcß sind die Arniecc>,rpS, welche ESpartero, van Halen, Seoane undZurbano befehligen, nicht aufgelöst, der Regent verfügt noch immer über ach» tunggebietende Streitkräfte, besonders an Artil« lerie und Reiterei, und ist noch immer Herr von Madrid und Wächter der Königinn. Der Aus» gang deS Kampfes ist daher ungewiß; diese lang« Ungewißheit erklärt sich durch die sociale Verfassung Spaniens. Man kann nicht läugnen, daß die Be. wegung gegen Espartero ziemlich allgemein ist; sie hat sich von Barcelona bis Sevilla und Badajoz verbreitet; sie bat den Ebro überschritten und ist in die baskischen Provinzen eingedrungen. Indcß ist die Bewegung nicht national lM strengen Sinne deS Wortes; sie ist, wie Alles, was in Spanien ge» schieht, eine wesentliche municipale Thatsache (d. i. sie geht von den Municipalitäten der Städte aus, will die Revue des deux Mondes sagen, was aber Noch keineswegs erwiesen seyn dürftc). Allerdings folgen die Mehrzahl der Städte dem gegebenen Impulse, schließen sich dem Pronunciawcnto an; aber es ist immer etwas Locales, etwas iluzusammenhän» gendts in einem span'schen Vorgange, wie Mge. mein er auch sey. In einem Lande, wo Einheit herrscht, wäre eine derartige Bewegung heim ersten Stoße unwiderstehlich gewesen; sie z^.g ^, Madrid auSgebrocheN, oderdieInsurgenten. hätten sich sammt« lich kraft eines erstm und gemeinsamen Gedankens einem Strome gle>ch auf Madrid geworfen, un, dort, den Sitz der Regierung, ^ hetzen und durch daS Organ der Cortes die Absetzung Espartero's zu verkünden. N'chts von der Art ist bis jetzt in Spa. nien geschehen. Madrid h^ f^. die Spanier keine Bedeutung! «s wird sein Pronunciamcnto machen, wenn id"' ^ gut dünkt; man wird sich wenig darum kümmern, wenn eg in seiner Treue für Es. partero beharrt. Ein Spanier begreift leicht, daß ganz Spanien von Localjunten regiert werde, während der Regent noch z.^j, sechs Monate, ein Jahr, zwei Jahre die Hauptstadt und ihr Weichb.ld besetzt hielte____ (Oest. ^.) Verleger: Ignaz AlolS Gdler v. Hleinmayr. z§* Ein von der löbl. medicinischen FacnUJit In Wien ffe-»rtiftes und als unschädlich für die <** üanz kürzlich gelang es? ndC)x mehrjährigen Forschungen un K. privil. Haarwuchs-Kraft-Pom»«*c; in Tiegeln zu 18 und 36 kr,; k. k. privil. WailZCIl- VCltflgungS-lÄlWCl in Tiegeln zu 1* unA 18 kr., und OlailZ-Wichse• »ehr feine, suit ausgeaeicünet guten Eigenschaften, i« Holzgchachteb au l.und 2kr ^i;, A. VaternvM. DieEtsttiur Hauptzsehung kommende Lotteris , ist jene dcs werthvollen Mtneral-NadeszuHeillgenstatl, ^5:' und des Dominical - Gutes Löshof <"zu Grin zing, durch das k. k. prio. Oroßhandlnngshaus D. Jinner sc Eomp. in Wien. Das Nähere enthält der hohen Orts genehmigte Opielplan, aus welchem nebst den sonstigen Vortheilen dieser Lotterie auch ersichtlich ist/ daß Ms Los hundert Mal gewinnen kmll. Von dieser, und von den beiden andern erschienenen Lotterien sind alle 11 Sotten Lose in großer Auswahl, dann Gesellschafts-Actien auf verschiedene Anzabl Lose bei dem gefertigten Handelsmanne in Laibach billigst zu haben. Vorzüglich ladet derselbe zum gefälligen Beitritte in zwei bereits eröffnete große Compagnk- Spiele aufje 1000 ordinäre und 200 Freilose ein, wo die Theilnahme nur Z fl. kostet, und kein Rucktritt Stattfindet, sowie überhaupt es nie bei trgend einem vom Unterzeichneten emittirten Splele der Fall war oder je seyn kann. Zu jedem Lose werden auf Verlangen 5 Antheile von Z verschiedenen, sicher gewinnenden rothen Freilosen gratis aufgegeben. In Summa kann mit einer vcrhältnißmäßig geringen Einlage auf 20ö0 blaue und Ä50 rothe Gewmnstlose bloß von dieser Lotterie bei dem Unterfertigten im Gesellschaftswege gespielt wnden. Agh. Oh. NMUtschkr. - N3 -Z. 2280 (1) Wichtige A n 0 n c e. Um eintgcrmaßen den Verlust des Gefrornen zu erselM, wird l.ln^ terfertlgter eine neue Erfrischung bereiten, und zwar französische Sulzei/ ,5 als: (^l)ll>^ ä'Oi^,i^6)Z^uoiU!»ll^^i' ^ (^>^nl.i(.l8 6' Ot^lil^o, welches hicr ae^ ' wiß noch nie erzeuqt wurde. Wie das Gefrorne, werden auch die Sulzen von Vanille, Himbeere :c. abwechselnd gemacht, und es wird die Portion nur 10 kr- kosten; außerdem werden stets Abgüsse aller Art, als' Hlmbeer, Ribisel, Limonade und Mandelmilch stets vorrätbia seyn Fur die Güte obiger Arttkel wlrd bestens gesorgt. ^» Um zahlreichen Zuspruch bittet ^.. ________I. Marolam. Z. Z2ä5. (5) Gin Wanoforte ist zu verkaufen. Ein wohlerhaltenes, ausgespieltes Pianoforte ist um einen billigen Preis zu verkaufen/ das Nähere erfährt man in der Lotto- Literarische Anzeigen. So eben ist erschienen und bei Ign«!? <3^Ä- ttN V NleiNtNZAV, Vuch-, Kunst- und Mufikalien - Händler m !l!aibach , zu haben: Original Steprer-Ländler - ^"^' für das Pianoforte. Von Preis 36 kr. l Walzer für das Pianoforte. Preis 40 kr. Die Lz^stwandler von Strauß, für daö Pianoforte . . . .—si. 4Z kr. im leichten Style . . . . . —. „ 30 „ für die Flöte......_ „ 20 „ „ „ Guitarre ..... — „ 30 „ „ „ Violine und Pianoforte — „ 45 „ zu ^ Händen .... 1 „ 15 „ K'Voamweh. Original-Steyrer-Ländler fm- das Pianosorte von Lanner. P"is ^5 tr. Minos - MMnge. Walzer von Ioh. Strauß Für ta5 Pianofotte . . ^ ^ ,5 ^ »- ,, ,» lu viir Häl,5e» » ,, iH ,, ' " i, „ im leichten Slyl — ,, 3« " Z. li?l. <3) Bci Ignaz Edlen v. Kleinmayr und Georg Lsrcher, Buchhändler in Laibach, ist zu habe»,: Iabornig. Altenfels, M. Fv , H- Christal- nigg, Alfred Graf v., Kärntcns römische Al-Mthümer in Abbildungen mit Karten und ' Planen, kl. Follo. 1 Heft ^ 30 kr. Bei Ignaz Edlen v. Kleinmayr ist^ eben «rschlenln u„v zu haben: Franz Schmit's Stämpel Gesetz vom 27. Juni 18^40 für die deutschen Provinzen alphabetisch abgefaßt, auch" in Beziehung aus ^ ,^ verschiedenem Stampel belegten Eingaben und Proto- colle speciell behanoclt. Zweite vermcyrtc, u,ib mit B«»nltzu,ig heraig,/ laigter ^"auteruligen und Emschtidunaen .^ "'I^llssändigte Auflage. Gnlhalt auch ^e Stämpel-Vorschriften fü. Ka-Krl^ ^"'clkarle., und Zeitungen ^^b l^o. blosch. » st. ^0 kr.