H^214. Dienstag, 18. September 1888. Itt?. Jahrgang. Laitmcher Zeitung. «<">»?^^."""'p«««: »«it VoNverlenbun«: «an,jahri« ss,l«, halbMrl« fl.7.b0. Im «lomptoir-fi.?».^'':''. halblähriss sl,b.b0, ffUr die Zustellung in, Hau» ganzlähri« fl. i. — I«ltrt»o»»ll:»kr: yül ^ " ^nlerate bl« ,u < ^cil«n »« tr., «r«h«e v« ^«ilt « k., b« öfteren lt»i«berb°lun««n pr. ». September d. I. dem Ncls "'^sathr im Finanzministerium Georg Ritter ! r ^ " " Hallborn anlässlich der von dem-s»a»t> """",en Versetznng in den bleibenden Rnhe. hi^. " "l'crlennnng seiner vieljährigen, mit tremr uch ss?"ll geleisteten' vorzüglichen Dienste den Titel leihen ^" eines Sectionschcfs allcrgnädigst zn verbrüht. Dunajewsli m. p. Ället^l/' ""b k- Apostolische Majestät haben mit Pläf/ctp Entschließung vom 12. September d.I. dem Etistt?. U''d Professur am Oymnasial^Convicte im t>e»e F^lM'sreuz l'. Stephan Pfeiffer das gol-bech!,". blenstlrenz mit der Krone allergnädigst zu ^"l geruht. ^°"sdn,ck^'. September 1«88 wurden in der l. l. .vof< nud "venisch"^"' die Stücke XXXVI. XXXVIII und XI.IV der Met. "usgabe des Äcichsgeschblattes ausgegeben und vcr« Nichtamtlicher Mil. Gras Mnoly in Fricdrichsruhe. ^chitub^"" ^" Graf Kälnoly die Reise nach Fried« leicht °". Der Minister des Aeußern der öster-V^enbei/^Ächen Monarchie bleibt damit der Ge-l ll^mina -^" I^" treu, indem er die persönliche ' ^'"g eln^'^l ^" deutschen Reichskanzler zur Durch-!>" s°ttda,,^V"ch^lm gegenseitigen Gedankcnverlehres " beid"., 5'! " "ebung erhält. Die Zusammenkunft "l't Neaeln??"^""" ist bereits zu einer alljährlich ,"den N, "t wiederlehrenden Erscheinung qe-M die dn -. cÜ"'^^ keine Combinationen mehr. Sie Mnt k^"l'che Discussion nicht mehr auf. Sie er-^« itge,,^. ^lltiler mehr als Symptom oder Vor. VnliH ""er d.plomatisch.!» Action. Je weniger die ^"""n vnm tM'lmgeu fischen den beiden Staats. bM lümmln . "bpm'lte des Tagesereignisses in Be-ln? wollen ^ geringeren Ansprnch sie darauf er-b. ^eulsarn' ""^ntane Eindrücke hervorzurufen, um ? dez N. ,,>."^"nen sie als der naturgemäße Aus-3/^utsch3^"hältnisses zwischen unserem Reiche ?e die S?^',"^ '"'er gleichmäßigen Richtnng. ^ lange f-hlt in dem Wortschatz M «^^önliche Fürwort; der junge '«Ich das V^^^ "gene Persönlichkeit des K^elt ' n^ Nch dem Nicht-ich der ganzen objec-^HstbH^ ""d da« eben den Zustand 'i'du^l unsers V ^sfen wir das gleichsam als ^ö °2 "Nserer K?^ °"'^"' was wir dnrch Auf-^Kerl^ "lanat bn^' ^ ""der ein Theil uuseres >N.6^ der Mensch durch lvort.^Itnngzh .' sUr c,ne Persönlichkeit einen wei-^ i'li schaffen will. gilt das Mephisto- ""bst Socken - Aber in uns lebt und wirkt ein auderer Gottesfunke, der eine innerliche, bedeutsamere Erweiterung des Ichö ermöglicht, das ist das Verlangen nach Erkenntnis, nach Bereicherung des Wissens. Der Menschengeist will die Welt der Thatsachen rein und ungetrübt in sich auf. nehmen und aus der grwonnencn Erkenntnis heraus die Welt sich gestalten. Und alsbald kummt er zur Erkenntnis, dass das Einzelwesen ein ohnmächtiges rath- und hilflos Ge-schöpf sei. und dass nur in der Zusammenwirtung, im Zusammenschließen der Kräfte eine wahrhaft ersprirß. liche Erweiterung des Ichs sich vollziehe. All die vielen Einzel-Ich erkennen in anderen Einzel'Ich einen verwandten Zug nach erstrebenswerten Gütern, und sie sprechen für alle das bedeutungsvolle «Wir» aus, in-dem sich jedem Individuum die Ueberzeugung aufdrängt: «Wenn ich nur für mich bin, was bin ich?» Das ist nicht jenes Wir, welches der Herrscher in dem Bewusstsein der Machtfülle ausspricht, die sich in seiner Person vereinigt und ohne Rücksicht auf die Uebereinstimmung und Zusammenschlirßung mit den anderen, die sonst das Wlr doch im gleichen Sinne auszusprechen berechtigt wären, gebraucht wird. Diese Unterscheidung kannte jener Prinz noch nicht dem sein Erzieher es nahelegte, dass er anstatt «ick» passender «wir. sagen solle. Als er bald darauf ausrief: «Wir haben entsetzlichen Zahnschmerz!» nnd sein Hofmeister ihm bemerklich machte, dass er seinen Zahnschmerz doch nur allein fühlen lönne. rief er, wie jeder Zögling thun würde, der seinen Erzieher auf einer Falschheit zu ertappen glaubt, nicht ohne Befriedigung über diese Entdeckung an«: «Ach so! Spazieren fahren wir. Schmerzen leide ich». Der Erzieher meinte das Wir der Machtvollkommenheit und der Prinz fasste es als das der Zusammenstimmung auf. Wenn der Dichter Rückert lehrt: Die lleinste Biene steht dem Feind so ritterlich, Wsil sie für sich nicht ist, sie fühlt ihr Voll in sich, so wollte er mit einem Beispiele aus dem Thierleben den Satz veranschaulichen, dass gesellschaftliches Zusam-menleben nur durch die Uebereinstimmung in den Gefühlen und Streuungen sich erhalten uud festigen kann; denn bei dcn gesellschaftlichen Thieren wirkt der dunkle Trieb, im vernunftbegabten Menfchcn die Erkenntnis des Zieles und seiner hohen Lebensaufgabe. Der Mensch bedarf des Menschen sowohl znm Schaffen, Ausbaurn und Hcrslellen als auch zum Nb-wrhren und Fernhalten von Hemmungen und entgegen-wirkenden Strclmngen; darum ist rr größeren oder kleineren Lebensgemeinschaften eingefügt. d,e oft durch das gleiche Interesse, aber in dcn melsten Fallen auch durch das innigere Band des Gefühles zusammengehal-ten werden. Der Auswanderer, der sich anschickt, jenseit« dc« Ocean« etwa. in eine neue Lebensgemeinschaft einzutreten, reißt sicherlich mit fchwerem Herzen und mit hartem inneren Kampfe die zahllosen zarten Fäden, die sich zwischen ihm und seinem Lebensweise herüber und hinübergesponnen, entzwei und erleidet Einbuße an Herzensgütern, die ihm kein noch so glänzender Wohl» stand in der Fremde erschen kann; dcnn NM wäre I'aibüäicr Hcituua Nr. 214. 1818 18. September 1888. ^ Monates October erfolgen werde. Die Arbeiten für die Feststellung des Budgets für 1889 schreiten in» zwischen rasch vorwärts, die Meldungen der Blätter jedoch über die zifsermäßige Gestaltung desselben be-ruhe» mehr oder minder auf bloßer Combination, da Zuverlässiges hierüber noch nicht brkarmt ist und vor Einbringung des Voranschlages im Reichsrathe auch schwerlich bekannt werden dürfte. (Im Kärntner Landtage) wurde ein Gesetzentwurf über tne Fortsetzung der Gailfluss Regn-lierung vorgelegt. Das Mitglied des Landeiauischussss v. Hillinger referierte über das Vagabimdeuwesen uud gad statistische Daten über Schüblinge, Vagabunden und velwahrloste Kinder Kärnlenö. Wegen der kurzen Erfahrungen anderer Länder wird jedoch auf die Errichtung von Natural'Verpflegsstationen nicht eingerathcn. (Öesterreichisch ° ungarischer Lloyd.) Die Erneuerung dcs Schiffahrtsvertragcs mit dem österreichisch-ungarischen Lloyd machte auch die Erneuerung dls Uedcreiukommens inbctresi der Beförderung der Post erforderlich. Die bezüglichen Verhandlungen wurden mit dem österreichisch ungarischen Lloyd von der General-Direction für Post- m,d Telcgraphenwesen geführt. (Abstinenz der Ruthen en?) Nach einer Meldung des «Kuryer Lwowski» sollen die Rnthenen-führer entschlossen sein, der ruthenischen Nation auf einem demnächst stattfindenden Parteitage die vollständige Abstinenz-Politik zu empfehlen und dahin zu wirken, dass die Ruthenen nicht nur dem Landtage, sondern auch den übrigen autonomen Repräsentativ-Körvet schaften Galiziens, den Gemeinde- und Bezirks-Vertretungen gänzlich fernbleiben. — Es muss abgewartet werden, ob die höchst problematischen Erfolge der deutschböhmischen Abstinenz-Politik den Ruthenen gar so verlockend erscheinen, dass dieselben ebenfalls diesen verhängnisvollen Weg einschlagen. (Ungarn.) Schon in den nächsten Tagen werden in Budapest MinisterConferenzen stattfinden, in wel-chen das Budget endgiltig festgestellt werden wird, weil dle Regierung dasselbe sofort nach Eröffnung des Reichstages einbringen will. Die Hanptgegenstände der nächsten Session werden außer dem Budget das Gesetz über die Regalirnablösung und eventuell die Revision des Wehr-gesetzcs sein. (Die kroatische Regnicolar»Deputation) hielt Samstag unter dem Vorsitze Vukotinouic' eine Sitzuug, in welcher das vom Referenten MiZkatuvic verfasste, an die ungarische Deputation zu richtende Nuutium verlesen wurde. Der Oppositionelle Brlic reichte einen Gegcncutwurf ein. Beide Entwürfe werden gedruckt uuter die Mitglieder vertheilt, worauf die eigentlichen Verhandlungen beginnen. Der Sitzung wohnte auch der Landtagspräsident Hivat bei. (Oesterreich und Deutschland.) Nicht bloß iu den Berliner Organen, sondern auch in den außerhalb Berlins erscheinenden deutschen Blättern be« geguen wir einer ganzen Reihe von Artikeln, welche die Bedeutung des Erscheinens des Erzherzog« Albrecht in Berlin in sympathischer Weise würdigen. An diefe Reise reiht sich nun der Besuch des Grafen Kälnoky beim Fürsten Bismarck an, und somit fehlt es nicht an bedeutsamen Vorspielen für die nun bald erfolgende Hieherkunft des deutschen Kaisers. Wir würdigen die Bedeutung der Reise Kälnoly's an anderer Stelle. (In Bulgarien) scheint sich Prinz Ferdinand N'ohler denn je zu befinden. Auch er hat seine Manö- ver, bei Ichtiman, gehabt und ist nun wieder nach Sofia heimgekehrt. Die Beziehungen zu Serbien ge> stalten sich immer freundlicher, und auch die Verhältnisse mit der Pforte sind viel günstiger, seitdem man den geldbedürftigen Türken angedeutet hat, dass Bul^ garieu geueigt sei, seinen Tribut zu capitalisicren und abzulösen. Nur die Räuber machen dem Fürstenthnm viel zu schaffen. (Die Lage in Irland.) Die «Times», be« kannt wegen ihres feinen Spürsinnes, wollen Anzeichen wahrnehmen, dass die Sache der irischen Separatisten sich nicht in gerade blüheudem Zustand? befinde. Das Blatt verweist auf den augenscheinlichen Mangel an Harmonie uuter den Home-Rule-Leuteu und ist ja in der That in der Lage. den Conflict zwischen Mr. Davitt und Gladstone aufzuzeigen Man sollte nur in London nicht vergessen, dass die irische Propaganda während d>:r Parlamentsfericu in gewissem Grade immer erschlafft, um später desto thatkräftiger zu erwachen. (Der italienische Marineminister) hielt beim vorgestrigen Bankett in Turin eine Rede, welche den Wert und die Bedeutung der italienischen Marine erörterte. Der Minister sagte, Italien beabsichtige, reichlich für seine eigene Vertheidigung vorzu» sorgen, wolle aber nicht zu einer aggressiven Politik seine Zuflucht nehmen. (In Varna) hat der Kawaß (Diener) des rus> fischen Viceconsulates, der jetzt im Dienste des deutschen Consuls steht, welcher die Interessen der russischen Unterthanen zu wahren hat, im trunkenen Zustande zwei bulgarische Unterofficiere und einen Gendarm mit dem Messer verletzt und wurde deswegen in Haft genommen. (In Afghanistan) hat der Emir gegen den Empörer Isal Khan einen größeren Erfolg errungen. Die von letzterem besetzte Festung Kamard-Khirchan wurde von den Truppen des Emir erobert. In derselben machte man viele Gefangene, unter welchen sich auch Isak Khans Schwiegervater befindet. Tagesneuigleiten. Se. Majestät der Kaiser haben, wie die «Salzburger Zeitung» meldet, der Schulgemeiude Ober» Weißburg zum Schulbaue 250 st. zu spenden geruht. Se. Majestät der Kaiser haben, wie der «Bote für Tirol und Vorarlberg» meldet, zur Restaurie« rung der Kapelle des heil. Sylvester in Marter 00 fl. zu spenden gernht. — (Das fürstlich Auersperg'sche Pa-lais in Wien.) Man schreibt uns: Zu den Originalen der Wiener Palastarchiteltur aus der Zeit des berühmten Architekten Fischer von Erlach zählt das bekannte, die schönsten Prospccte bietende fürstlich Auers-perg'sche Palais in der Iosesstadt an der Auersverg-Straße, in welchem Palais die kunstsinnige Fürstin Wilhelmine Auersperg, geb. Gräfin Collorcdv'Manns-feld, die Witwe des als hervorragender politisch conserva-tiver Essayist hochgeschätzten Fürsten Vinccnz Auerspcrg, gewesener t. k. Oberstkämmerer, die ersten theatralen Auf» führungen der Wiener Gesellschaft zu humanitären Zwecken so inaugurierte, dass an diese Festabende im Palais Auersperg noch heute die künstlerisch gesinnten Kreise Wiens mit vollem Entzücken zurückdenken. Von dem im Hause der Frau Fürstin Wilhelmine Auerspera, bezie- hungsweise deren Sohnes, dcs Fürsten Franz I°>7 Aucrsperg, herrschenden hohen Kunstsinne zeu^t aber die soclicn vollendete stilgerechte Renovierung des herrliche" Palais, welche Oberbaurath Karl Gangolf Kayser '" trefflicher Weise ausgeführt hat. Die «Wiener Bauinw strie-Zeitung», herausgegeben von M. Nohaczek »n M. Grebncr, bringt in ihrer letzten Nummer als M" 88 und 89 ihres bestbetannten «Wiener Bauten-Albunl» (Beilage der «Bauindustrie-Zeitung») zwei vorzüglich gt' lungene Phototyvien, die Ansicht der Straßenfront uno des in wahrhaft künstlerischer Durchführung renovierten Mittelrisalits. Dem diesen beide» einen schönen Zimlne»' schmuck bildenden Ansichlen bcigegebencn erklärenden Tel über die Ncnovicrungsbaulen selbst entnehmen wir riacy-stehende Zeilen: «Aus den fürstlich Auersperg'schcn "^ chiven haben wir eruiert, dass dieses Palais im I^ 1722 erbaut, dessen Mittelbau aber nach dem T^e °e Bauherrn Marquis de Rcherano in mehrfachen Plume unausgeführt verblieb. Man erfährt zugleich, bass Baumeister Johann Christian Neupauer auf dem Mve^ gründe ein Wirtschaftsgebäude, Remisen und StalW'g erbaute und das Palais nach dem Entwürfe des 1 verstorbenen Johann Bernhard Fischer v. Erlach k. ,g Das Terrain von 89-197 Ares theilt sich in die ^ Meter große, bis zum ersten Stocke reichende GaM anläge und in das verbaute 31-83 Ares fassende Area ^ Auch 45 Jahre später, als das Palais von I^?^, Adam Fürsten v. Auersperg von Maria Theresia G", Arechainvillc, geb. Marchesse di Nofferano, """'^ Gräfin Kinsky, am 8. October 1777 erkauft und ' diesen 111 Jahren im Besitze der fürstlichen Fa« Auersverg ist, wurde die Facade des Mittelbaues docy vor drei Jahren als Torso belassen. Der Architekt ^0" rath Karl Gangolf ssayser hat die Renovierung dieses p^ in den Grundziia.cn Erlachs in der besten ^^ .,cü geführt. Das Millelthor wurde vermauert, um da'"U «^ kraftvollen Unterbau für ein Portal mit Valkon zu >?""^ Zwei frei vortretende korinthische Säulen tragen ^ ^ gekröpftes Gesimswerk, übcr welchem nun ein l'"p"' .^ von symbolischen Figuren flankiertes Wappen in del g Breite des Risalits den neuen Stirnschmuck bildet, ^ mancherlei ornamentalen Nuancicrungen an der ^, rierten Facade hat der Architekt in dem wappe"^ und Risalit den Bau noch mit einem sculptierten F"t .je reizenden Pulti beiderseits einer Nococovafe, wie o ^, kriegerischen, hier die justizielleu und admmislrat»uk ^ bleme, die Auersperg'sche Erblandmarschallwürde cy ^, risierend, vor dem mittleren 0ol clo dooill nnrksa' .^l Geltung gebracht. Das im Achteck conslruierte Mw ^ wurde durch eine Allika-Ausmauerung erhöht u ^ Doppeldach in scharf markierten Contouren unv ' ^ Silhouette neu hergestellt. Mit dieser tünstler'!^ j» generation behauptet das Palais — gegenüber ^» neuerer Zeit um dasselbe entstandenen Monument — seinen würdevollen und vornehmen Ausdruck-' ^ — (Spät entdeckt.) Man schreibt u" ^ Nadle rsburg verschwand vor zehn Iah"" e ^,e habender Kaufmann. Obzwar man vermuthete, M-von Räubern erschlagen worden und auch '" .W"^" tung recherchiert wurde, konnte man trotz aller Äe „„» nichts Bestimmtes eruieren. Kürzlich hat es ^„c>" herausgestellt, dass ein Mann im Vereine "u ^e» Nachbar den Kaufmann auf dem Wege vom ^,,,! Bahnhofe zum Gasthause überfallen und ermorde', ^ -den Leichnam beraubt und im Hofe dcs 9"«"" .^ H Hauses vergraben habe. Der Mörder wohl imstande, die Heimstätte mit »hrem unerschöpflichen Lichlquell theurer Iugenderinnerungen zu ersetzen? Die Familie ist die erste Lebensgemeinschaft, in welche der Mensch tritt; sie ist darum auch die erste ui,d nachhaltigste Erzieherin desselben. Die Richtung, welche das Kind in derselben bekommt, bleibt in ihren Grundzügen bestehen, wie auch die weiteren Verhältnisse sich ändern mögen. Ein Kind, welches sich lange Zeit als der Mittelpunkt der Familie ansehen darf, weil alles um es her nur zu seinem Vergnügen, zu seiner Bequemlichkeit eingerichtet scheint; ein Kind, dem man jedes Unangenehme aus dem Wege räumt, keinen Aufwand an ttrast zummhet, da man ihm alles entgegendringt, dem jedes Opfer gebracht wird, das aber selbst nicht dazu kommt und nicht ausdrücklich dazu veranlasst wird, Opfer zu bringen: einem solchen Kinde wächst das Ichgefühl in Ueppigkeit heran und es darf ihm nicht einmal der Vorwurf gemacht werden, dass es alles nnd jedes nur in der Beziehung zu dem Wohl und Wehe seiner eigenen Persönlichkeit abschätzt und bewcttet. Soll diefes nicht der Fall fein, so muss die Erziehung cs darauf anlegen, dass die Ahnung frühzeitig im kindlichen Gemüthe aufdämmere von der Gegen» seitigknt im Empfangen und Gbcu, und frühzeitig muss es zu Wohlwollen, zur Mitfreude und zum Mit« leide angeleitet werden. Sowie es die ersten Begriffe von Mein und Dcin gewinnt, muss ls als Begleiter di ^r Begrisse die Nevmempfindung habcn. dass dieses «. ^" ^"^1 ""d beglückender sich auösftricht. wenn «dc Schwes^^"^'^"^ theilhaben, etwa Brüder VU»,I >»ajwe^rn odcr Freunde. Das ekelerregende Schauspiel, dass sich Geschwister um das Erbgut streiten, sich gegenseitig dcs Besitzes wegen befehden, könnte nimmer vorkommen, wenn es die Elteln nicht versäumt hätten, schou in der Kinder-stube gegenseitige Liebe. Wohlwollen nnd das Gefühl der Einheitlichkeit zu pflegen. Doch warum denn auf das Ende des Lebens hinweisen, wenn die Foiderungen dcs L bcns selbst eine so ernste Sprache führen? Hängt nicht der Wohlstand dcr Familie von der treuen und tüchtigen Mitarbeit aller ab? Ist nicht ein einziger Misirathener eine nie sich schlnßende, schmerzhaste Wunde an dem sonst gesunden Körper, den die Familie bildet? Fühlen nicht alle Scham i,nd Schmerz, wenn einer nur die Ehre dcr Familie herabwürdigt? Sehen nicht alle sich gehoben, wenn einer der Ehren wert gehalten wird? Und ist bei dem richtigen Familiengeiste die pie. tätvolle Erinnerung an die Vergangenheit nicht ein machtvolles Herzeniband? Darf sich, kaun sich der Bruder dem Bruder verschließen, die Stimme der Blutsverwandtschaft verleugnen? Ich könnte noch lange Neih'n solcher Fwgen stellen uud aus allen Antworten müsste als Gruudtou herausgehört werden: Aus den Eindrücken der Kindheit her muss der Mensch in das reifere Alter das Gefühl dcr Zusammengehörigkeit mit seinen Blutsverwandten, das Bedürfnis dctz Anschlusses an andere Gleichgesinntü uud Gleichgestimmte in das reifere Alter mitnehmen, wcnn er der Krone edler Menschlichkeit nicht verlustig gchen soll. Das Wir des innigsten, heiligsten Herzensbundes muss aber dem Kinde aus dem Leben des Eltern« , . ___ ""^^i ^^ Paares entgegentreten; wenn nicht auf ""„^3^ das Gedanken- und Gefühlsleben von MaM'^.^ d^ zur Hmmonie sich treffen mögen, an der ^ V Kindes sollte dieses der Fall sein; da s^/ Hebe ^ wusstsein der großen Verantwortung und 0» ^e "" G','geusätze auflösen; als vollkommen Eben«' ^ ve Gleichberechtigte muffen beide Theile, l"^ «H t)"' eigenthümlichen Gabe, die ihm verliehen >' ^iede geben, jedes sich selbst verlieren, nm sich '""' „ soll „ zufinden. Kant sagt: «In dem ehelichen "or^o vereinigte Paar gleichsam eine einzige «'""^'z Ott'"' ansmachen, welche durch den Verstand " ^ n"^ und den Geschmack der Frau belebt und "3 ^ r Wenn die Kindererziehung in Betracht gH"^^,c könnte man dem noch hinzufügen: und ou " "Angesichts der geschrittensten Erdlheile mag es wohl ^ ^m. unverbesserlichen Träumers sein, der nocy .,, Hr' ^ aufspricht, dass die Menschheit si^ de"'"'^,,e s'"^e und Liebe zusammenfinden und fich "" ^n s'"^,'. fühlen wird; doch diejenigen alle. d,e v" > ^,^ Zukunft vorzubereiten in den Kindern, o ^s,c. .„ mögen sich ruhig solchen Vorwurf g^a .^ d .„ der Ueberzeugung, dass sie "'> können von der Bestimmung des M>N"< ^ s?He»' der Ueberwindung des engen Ichs. '" e„M"'" rung zu dem allumfassenden Wir der g" s ^ ^ familie ihre letzten Ziele hat. Or»"" ^ailiachcr Feitung Nr. 214.________________ ___________________1819 ^. September 1833. genommen und dem Grazer Strafgerichte eingeliefert. Line ^""mission ist nun damit beschäftigt, die Gebeine des Er-"ordtten im Hofe des Gasthauses aufzusuchen. -^ (l32 Jahre erreicht.) In dem Flecken Mdatha, filnf Stunden von Saffed, starb vor kurzem em Türke Namens Hadschi Soliman Saba im «"er von 132 Jahren. Er hatte sieben Frauen gehabt, le alle z^ ihm gestorben sind; mit diesen sieben Frauen Mte er 60 Sohne und 9 Töchter, die übrigens auch °erelts alle todt sind. Die siebente Frau heiratete er im "Uer von 98 Jahren und erhielt von ihr noch drei "Me. Dieses Jahr trug er sich mit dem Gedanken, ocymals zu heiraten, aber er hatte nicht mehr das noth- ndlge Geld zum Heiraten. Er war sein ganzes langes Vl'^i^ ^"^' außer die vier Tage vor seinem Tode. lim ! Jahren kamen ihm eine Art neuer Zehen, die ^ ?ber nicht ausbildeten. Mit ,20 Jahren ward sein bah«,, weißes Haar und Bart wie moosgrün. ^^(Patriotische Spende.) Leopold Freiherr s, ^'lienthal in Graz hat aus Anlass des vierzig-bem^. "6 der Regierung Sr. Majestät des Kaisers 2y^!"lthaltcr von Stciermark, Freiherrn von K ü beck, ^osesm bicrvroc. Silberprioritätcn der Kaiscr-Franz-häuse ' ä'" gleichen Vertheilung an die beiden Waisen» geben eovoldinum» und «Vincentinum» in Graz über- ^»^.^rässliche Schiffslatastrophe.) Ueber l^ "^hliche Schiffslatastrophe bei Las Palmas wird ^« aphlsch gemeldet: Beim Eingänge des Hafens wurde anieri^ sellschaft «Veloce» gehörende Dampfer «Süd-'La ?' ^°" ^m '"'t v^m Dampf fahrenden Dampfer '^ "' angerannt und sank innerhalb 5 Minuten, '«aim. ""' h""e 300 Passagiere und 67 Mann Be-z»y^ "ll an Bord. Mit den Bergungsarbeiten wurde !"sl la , ^gönnen, doch vermisst man 75 Personen, den balk ^"^^"e. ^°"' «Siidamerika» sieht man nur Elches 9?, ^"^baum emporragen, und ist das Schiff, lore« <5v Billionen Lire gelostet hat, rettungslos verschuld bafenbehörden verhinderten die Abreise des senden Dampfers «La France.» llaurie^, " ^r Seckauer Basilica.) Die Re-iL.Os)^ "^arbeiten an der Scckauer Basilica werden etwa d«rch ^' '" Anspruch nehmen; 13.000 st. sind bereits Thiir^^lungcn gedeckt. Per Wiederaufbau der beiden -I °ber würde 50 bis «0.000 fl. erfordern, ^lgarie ^^ Räuberbande,) die bei Dubnica in ^"darn/ - Personen gefangennahm, wurde von der ^ l>ritt^m^"^griffen. ^"" Gefangene wurden befreit, seitens de 3- "^ Samokuv. war der Mifshandlung i»n Ka^s '"ä'uber erlegen. Der Nänberhauplmann wurde u>!d t>ie m ^tödlet, ein verwundeter Räuber gefangen Verlust. k zerstreut. Die Gendarmen hatten leinen Die Iabl ? ^ ° s ^ len mit Unglücksnummer n.) 'N den näckn ^"lchten, deren sich Graudcnz erfreut, soll ^ei dieler !u" -^"gen noch um einige vermehrt werden, °'e Num.,, ^legenheit theilt der «Gesellige» mit, dass Mrng ^'"n ^ und 13 als «Unglücksnummern» auf ^ Nun, ^"^chkenführer ausgemerzt sind, weil in den M>. "nern tragenden Fahrzeugen «niemand fahren ^ in »5^^ausend Gulden Gefällsstrafe.) ^'lant w..? ""lälsiger Nrantwcin. und Spiritussen« ^^"»>? """ ^" Finanzbehörde mit einer Geld- strafe von dreitausend Gulden bestraft, weil er bei der jüngst vorgenommenen amtlichen Revision seines Spiri-tuosenlagers einen Theil desselben verheimlichte, um der nach dem neuen Nrantweinsteuer-Gesehe zu entrichtenden Nachsteuer zu entgehen. — (Ein vorsichtiger Maler.) Dame: Aber, lieber Staffelinsky, warum haben Sie mich denn so alt gemacht? —- Maler: Da thue ich immer so, meine Gnädige, damit die Bilder länger ähnlich bleiben. Local- und Provinzial-Nachnchten. Die Lehrmittel-Ausstellung in Gurkfcld. Gurlfeld, 15. September. Für eine gedeihliche Entwicklung des Schulwesens in Gurkfeld hat der verstorbene Schulfreund Martin Hotschevar ein monumentales Schulgebäude erbaut, welches auch bei verschiedenen Festlichkeiten nutzbringend in Anspruch genommen wird. Auch bei den heurigen Kaiscrfesten, die in Gurlfeld veranstaltet wurden, ward es fast zum ausschließlichen und anziehendsten Mittelpunkte; denn am 18. August versammelten sich im prächtig geschmückten Turnsaale nebst der Schuljugend alle Honoratioren der Stadt, und am 2. September, am Tage des vom «8!ovou8lc0 povsko äruölvo» veranstalteten Kaiserfestes, hat der «Pädagogische Verein» in den Locali» täten dieses Gebäudes im Vereine mit den hiesigen Schulleitungen die «erste slovenische permanente Lehrmittel-Ausstellung» eröffnet. Die Ausstellmigsobjecle befinden sich zum großen Theile im Zcichci'saale der Anstalten, der hiesigen Volks- und Bürgerschule, zum geringen Theile im Lehrmittelzimmer der Volksschule. Ueberdies wurden auch die sonstigen wichtigen und schönen Lehrmittel der beiden Schulen den Besuchern der Ausstellung zur Be» sichtigung geboten. Die reichhaltige Ausstellung, deren Sammlung erst vor einem halben Jahre begann, wurde in Anwesenheit mehrerer illustrer Gäste, worunter wir das Mitglied des Üandesschulralhes, Herru A. Praprotnik, dann die Herren Abgeordneten Pfeifer und Au kl je bemerkten, wurde durch den Vereinsobmann Herrn Gabrsct mit einer kurzen Ansprache eröffnet, in welcher der Zweck der Ausstellung erörtert und betont wurde, dass durch die Er« öffnung dieser ständigen Lehrmiltclausstrllung der «Pädagogische Verein» die Feier des 40jährigen Regierung«« Jubiläums Sr. Majestät des Kaisers begeht. Mit einem begeisterten «Hivio» auf den erhabenen Monarchen schloss er seine Rede. Es wurden sodann die Ausstellungsgegen' stände besichtigt, deren wir kurz zu erwähnen gedenken. In der Mitte des Zcichensaalcs, der mit den Bildnissen Sr. Majestät und des Gründers der Schule ge« ziert ist, befinden sich auf langen Tifchen die Arbeiten der Herren Lehrer Vezlaj und Zumer. welche in den heurigen Ferien den Curs für den Handfertigkeit»» unterricht in Wien frequentiert und dessen Resultate uns bereits vorgeführt werden. Es sind hübsche Modelle ver« schk'dener Geräthschaften, Werkzeuge u. dgl. aus Holz, Carton, Gipsabdrücke u. f. w. Aehnliche Artikel, Schüler« arbeiten, hat auch Lehrer A. Üewal aus Üemberg eingesandt. Aus den längs den Wänden aufgestellten Tischen sehen wir reichhaltig vertreten die hervorragendsten ein» heimischen Firmen, d. i. Verlagsbuchhandlungen. Die Firma Kleinmayr ge. we 3 .^""h" sie Hanna's gleichmäßige ob? sich an » . Fr verriethen, dass sie es wagen he». Vesta» ^Fenster zu stehlen und zu erspähen, ^e wied'""'.welche gestern das Haus bewacht, auch L ^it a-?"l 'WM Posten sei H".U"d s^ "erließ sie ihr 'b ",! Eie^,/'ch.an« Fenster. Ja, da war sie ^stn^«ge lX ^ b°he «alt deutlich sehe... Wer. " "ehen stch „Hj erkennen, dazu war cs Ä?^ begab ^'de ""g'eng. bevor sie sich wieder lv«?' °us wel^"'" ab" verfiel sie in einen festen H s" da^A" .sie erst a.n hellen Morgen er-^ ae!e«e., ^ ,,.cht ^. ,^ ^ es in ihrer °W ^ lenen ve ^ '." Dämmerlicht des tagenden ^>der Gle?^ 1?"'^°Uen Brief zu lesen. M.t ^,,d> sühre.^ n^" ließ sie sich von Hanna in ?Il« "beitete. lchem der junge Gärtner Hans sah. kam er ihr auf Hal- ^ ' ' «inen ./Hte ehrerbietig die Mche und '^Nde"bermann/"^" Strauß. Von einer Auf Ucge.,. war. »ah' Ulche zu beherrschen sie kaum Ml Mary die Blumen schweigend ent- «Ich habe mir dieselben von Fuchs, dem Ober-gärtner verschafft, cMdia.es Fräulein.» erklärte er. «i3r legte sogar noch jene« Spihenpapier darum, wie man cs bei Hochzeitsfei^rlichleitcu sieht. Betrachten Sie sich dasselbe. Der Gärtner behauptet, es stehe ein französisches Motto auf jedem solchen Blatte. Sie können das vielleicht lesen, wenn wir auch zu ungebildet dazu sind.» «O. gewiss kann ich Französisch lesen.» entgeg. nete Mary, ohne jedoch die VlllMlN.n«nschette weiter zu beachten. Fühlte sie doch. dass Hanna's Augen auf ihr ruhten. Sie setzte sich auf eine Bank nieder, und Hauna entfernte sich eine Strecke, um mit dem hüb« scheu, jungen Gärtner eiu paar Worte wechseln zu können, der recht geneigt schien, sich mit ihr in ein Orspräch einzulassen. .Ich hoffe, Ihnen am Dienstag auch emen solch hübschen Blumenstrauß überreiche!, zu können, Fräulein Carter» sagte der junge Mann in heiterem Tone. «Ver« schassen Sie sich nur leiue Vlumen. sondern verlassen Sie sich aauz auf meinen Geschmack.» .O Sie sind sehr gütig, Herr Sanders!» rief das entzückte Mädchen und ließ sich mm leicht ln em Gcsftläch verwickeln, so dass Mary Z"t fand, d.e Vlu. memnanschette genau in Augeuscheiu zu nehmen. Z.t-tcrnd vor Bewegung, las sie nachstehende, m fran-Mischer Sprache hingeworfene Worte: «Wcun du mein Geheimnis erratheu hast. so schreibe auf dieses Alatt Papier deu Namen des Mauues. der dich von ganzer Seele liebt.» Ihr H"z schlug unruhig, als fte den Sinn dleser Worte anffasste. Trol) allem, was geschehen war. trotz der Gewissheit, dass sie > sür immer von Hugo vou Wrstlaud getrennt war, bereitete es ihr dennoch ein unaussprechliches Glücksempfinden, zu wissen, dass er ihr so nahe sei, dass er Mittel und Wege gefunden habe, sich mit ihr in Verbindung zu sehen. Er wollte sich also nicht zufrieden geben mit ihrer beharrlichen Neigeruug. ihn zu sehen, mil der Geschichte, welche man zweifelsohne auch ihm mit Bezug auf ihren ge» schwächten, geistigen Zustand gesagt hatte. Er hienq ihr vielmehr trotz alledem treu an und war in ihrer Nähe, um ihr beizusteheu. Aber sie im.sbte sich beeilen, um ihm die Antwort zukommen zu lassen, welche er forderte. Wie sollte sie dies jedoch bewerkstelligen? Sie hatte lein Schreibmaterial, nicht einmal einen Bleistift. Die Klugheit einer Frau aber lässt sie nicht so bald im Sticke, sogar dann uicht, wenn es sich um den Mann handelt, deu sie liebt. «Hanna!» rief sie ihrem Mädchen zu. «Ich möchte gern die Hütte skizzieren, welche man von hier aus so malerisch im Thale liegen sieht. Holeu Sie mir doch Bleistift und Zc'^chenmappe aus meinem Zimmer.» «Gewiss. Fräulein. Aber wird es Ihnen nicht zu kalt werden, um zu zeichnen?» entgegnete das Mäd» chen. welches nicht gern dem Oeplauoer mit Haus San-ocrs entsagte. «Ich brauche ja nicht lange dazu. sondem will nur eine flüchtige Skizze machen, die ich dann im Zim« mer ausführen werde. Es wiro mir eiue Uiltrrhaltuuq gewähren, uud ich habe ja so wenig Vergnügungen. Während Sie mir die erforderlichen Sacheu holru. will ich aus- und aba/heu.» (Fortsetzung folgt.) «llibacher Feituna Nr. 214. 1820 1^. September M^ — (Der krainische Gewerbeverein) in Laibach beschloss in seiner vorgestern nachmittags in Schreiners Vierhalle abgehaltenen Versammlung über An» trag seines Vicepräsidenten Herrn M. Kunc zum bleibenden Andenken an das 40jährige Jubiläum Sr. Ma« jestät des Kaisers die Gründung einer < Meisterkranken-und Beerdigungscasse» für die Gewerbsinhabcr aller handwerksmäßigen freien und concessionierlen Gewerbegenossenschaften in Laibach. Der Entwurf der Statuten gründet sich auf versicherungstechnische Principien und wurde als Normalstatut für «Meisterkranlencassen» vom Ministerium vor kurzem herausgegeben. Derselbe bietet den Theilnehmern solche Vortheile, wie sie ihnen kein auf anderen Grundlagen bestehender Verein bieten kann, und wurde derselbe in der vorgestrigen Monatsversammlung mit allseitiger Zustimmung begrüßt. Der Gewerbestand Laibachs hofft durch Gründung dieser gesetzlichen In< slitutiou den Intentionen Sr. Majestät am besten zu entsprechen und hiedurch dem 40jährigen Jubiläum das passendste und bleibendste Denkmal zu setzen. Zur endgil-tigen Beschlussfassung findet Donnerstag, den 20. d. M.. abends um 8 Uhr in Schreiners Vierhalle eine neuerliche Versammlung des Gewerbevereines statt, wozu alle Gewerbetreibende Laibachs eingeladen sind. — (Todesfall.) Wie bereits gestern gemeldet, ist der Professor an der hiesigen Realschule Herr Anton Raic vorgestern früh im allgemeinen Krankenhause zu Prag gestorben. Professor Raic hielt sich während der Ferien in Prag auf, wo er an einer Veinhautentzün« dung des Unterliefers erkrankte, der er, wahrscheinlich infolge von Blutvergiftung, zum Opfer fiel. Professor Raic war ein Verwandter des im vergangenen Jahre verstorbenen Reichsrathsabgeordneten Vozidar Raic und fungierte seit 1872 als Lehrer an der hiesigen Realschule, wo er in der slovenischen Sprache, Geschichte und ' Geographie unterrichtete. Der Verblichene war auch literarisch thätig; seine Aufsähe wurden in der «Xora», im «I^ubl^auM Xvou», im Jahresberichte der «Hlztica, 8lo-ven5lla» und seine größte und wertvollste Arbeit, «8tH-ploton», im Jahresberichte der Laibacher Realschule publi» ciert. Als pflichteifriger Lehrer ward Raic von feinen Collegen wie von seinen Schülern geachtet und geschätzt. Ehre seinem Andenken! — (Declamations «N bend.) Die in hiesigen Gesellschaftstreisen durch Vorlesungen in Veldes und Stein bereits bestaccreditiertc Vortragsmeisterin Fräulein Eugenie Wohlmuth wird Donnerstag, den 20. d. M, abends halb 7 Uhr im Lesesaale des Museums «Rudolfinum» einen Vortrag mit fesselndem und allgemein interessantem Programme halten, aus dem wir schon heute die letzten Gesänge des «Zlatorog», eine Scene aus «König Lear» sowie einige feine Humoresken erster Autoren hervorheben; das vollständige Programm zu diesem Vortrage folgt. Den Kartenverkauf 5 50 kr. hat Herr Karl Karinger übernommen. Die Berichte über die rasch bekannt und in Wiener Kreifen äußerst beliebt gewordene Vortragsmeisterin und Schriftstellerin sind seitens der Presse aller jener Städte und Curorte, welche dieselbe berührte, geradezu enthusiastisch abgefasst. Nach übereinstimmenden Berichten auswärtiger Blätter verfügt die Dame über ein weiches, biegsames Organ, das allen Phasen der Be« wegung folgt, in Höhe und Tiefe gleich wohllautend und kräftig ist. «Sie ist — schreibt speciell die Wiener «Kunst« und Musikzeitung» — natürlich, sie ist nicht in die leidigen unschönen Verzerrungen des Virtuosenthums versallen, ihr ist es um eine Wirkung auf das Gemüth, nicht um eine Wirkung auf die Sinne zu thun.» Dass Fräulein Wohlmuth eine begabte Dichterin ist, haben wir anlässlich der Recension über deren Werk: «Im Freiheitskampfe» (Verlag von Karl Konegen in Wien, 1888) betont, und auch andere Organe widmen diesem schwungvollen Gedichte aus dem serbischen Volks- und Kriegsleben eingehende Besprechungen; so sagt in ihrem Refe rate der Recensent der Neusazer «Zastava»: «Nur edle Seelen einer fremden Nation vermochten die Geistes-producte unseres Volkes auch anderen Völkern eröffnen — solche edle Seelen sind Goethe, Herder, Talvy u. a., unter denen nun auch Fräulein Wohlmuth einen gebürenden Platz einnimmt u. s. w.» Die Dame wird hier nur einmal lesen, da sie in den nächsten Tagen noch Görz, Trieft und Fiume zu besuchen gedenkt. Nach Wien zurückgekehrt, unternimmt dieselbe dann eine bereits abgeschlossene Vortragstournse durch Deutschland. — (Hymen.) Herr Dr. Valentin Atempihar, Advocat in Krainburg, hat sich mit Fräulein Anna Iugovic vermählt. — (Wechselacceptation unter Ehegat« ten.) Der Oberste Gerichtshof hat unter Bestätigung einer Entscheidung des Prager Oberlandesgerichtes das Erkenntnis gefällt, dass unter Ehegatten die Acceptation oder Prolongation von Wechseln rechtsunwirlsam ist, wofern nicht darüber ein Notariatsact errichtet wird, da sonst die Gefahr eines Scheingeschästes vorhanden ist. — (PferdeprämiierunginReifnih.)Bei der am 10. September in der Concursstation Reifn ih abgehaltenen Pferdeprämiierung wurden vorgeführt: ^4 Muuerstuten mit Saugfohlen. 7 junge gedeckte vre» e" ^ ,." ""' ^ ^"jährige Stutfohlen. Staat», pre^e «halten, und zwar: ») sür Mutterstuten mit Saugfohlen die Besitzer: Iofef Krefse aus Gottschee 40 fl., Narthelmä Marolt aus St. Gregor 25 fl.. Stefan Hamberger aus Reifnitz und Georg Lesar aus Hrovaca je 20 st., Anton Grebenz aus St. Gregor 15 fl,, Stefan Peterlin aus Großpölland und Josef Kusold aus Schalkendorf je 10 fl., Josef gidar aus Mrauen, Johann Riegler aus Praprece, Johann Zobec aus Hrovaca und Rudolf Merhar aus Büchels-dorf je eine silberne Medaille; d) für junge gedeckte Stuten die Besitzer: Mathias Perc aus Moschwald 30 fl,, Bernhard Kovacic aus Soderfchitz 20 fl., Josef Campaaus Zlebic 15 fl.. Ioh. Andolsek aus Zlebic und Ioh.Da n lo aus Deutschdorf je eine silberne Medaille; Herr Dr. Rudesch verzichtete auf den ihm zuerkannten dritten Preis, erhielt daher ein Anerkennungsdiplom; o) für ein- und zweijährige Stutfohlen die Besitzer: Franz Orasen aus Büchelsdorf, Anton Cefarl aus Niederdorf, Iofef Maufer aus Ebenthal, Stefan Hönig-mann au« Mitterdorf, Anton Ar to aus Reifnih und Franz Kaplan aus Niederdorf je 10 fl.; Matthäus Sigmund aus Gschwendt, Josef Petriö aus Kar-lowih, Jakob Lavrencic aus Soderschih, Ignaz Mer < har aus Büchelsdorf und Andreas Andoliel aus Großpölland je eine silberne Medaille. — (Erdbeben.) Heute morgens um 3 Uhr 30 Minuten wurde hier ein Erdstoß in der Richtung von Nordwest nach Südost mit rollendem unterirdischen Donner verspürt. Aufgehängte Gegenstände in den Zimmern kamen in Bewegung, und klirrten Gläfer in den Schränken. — (Blühende Bäume.) In der Via dell' Acquedotto in Trieft blühen jetzt mehrere Rosskastanienbäume, welche von den Passanten mit berechtigtem Interesse betrachtet werden. Besonders ist es ein Exemplar, welches in voller Blüte steht, während seine alten Blätter bereits fahl und größtentheils abgefallen sind. — (Schadenfeuer.) Aus Tfchernembl berichtet man uns: Am 12.d.M. nachmittags brach im Haufe der Besitzerin Katharina Ral in Gradac infolge Unvorsichtigkeit des sechs Jahre alten Knaben Michael Feuer aus, welches das genannte Haus, dann jenes des Besitzers Josef Mihelic und die Stallung des Besitzers Mathias Mazelle einäscherte, wodurch ein Schade von circa 2600 fl. verursacht worden ist. Versichert war nur Mazelle, und zwar mit 500 st. Am Brandplatze erschienen Ortsinsassen mit der herrschaftlichen Spritze und die freiwillige Feuerwehr von Tschcrncmbl, welche zur Bewältigung des Brandes thätig eingegriffen haben. — (Mord auf offener Straße.) Wie man uns aus Ragusa telegraphiert, wurde dortselbst Oberpostverwalter Müller gestern abends von einem ent-lassenen Aushilfsdiener auf offener Straße erschossen. Hie« rauf feuerte der Attentäter auf sich selbst einen Schuss ab. Beide sind todt. — (Offertverhandlung.) Am 1. Octoberl.I. um 10 Uhr vormittags wird wegen Sicherstellung der traiteurmähigen Verlöstigung der Kranken und Commandierten im l. l. Garnisonsspitale zu Laibach für die Periode vom 1. Jänner bis Ende December 1889, eventuell bei befonders günstigem Anbote auch für drei Jahre, eine öffentliche Sicherstellungsverhandlung im Amtslocale des Spitals abgehalten werden. Die Bedingnisse können in der Kanzlei des Spitals, die näheren Details der Kundmachung auch in der Kanzlei der Handels-und Gewerbe-lammer in Laibach eingesehen werden. — (Für Viehzüchter.) Seitens der l. k. Land« Wirtschafts-Gefellschaft für Krain gelangen am 29. Sep« tember 9 Uhr vormittags im Hofe desWucherer 'schen Gasthauses in Lees mehrere Iuchtstiere der Möllthaler Rasse zum Verlaufe. — (Gemeindewahl.) Bei der Neuwahl des Gemeindevorstanbes der Ortsgemeinde Suchen im politischen Bezirke Gottschee wurden gewählt, und zwar: zum Gemeindevorsteher Paul Turk von Suchen, zu Gemeinderäthen Iohan Vesel von Suchen und Jakob Mihelic von Merleinsrauth. — (Im Relaflusfe ertrunken.) Wie man uns aus Adelsberg meldet, wurde am 15. d. M. der Kaischler Josef Hervatic aus Cepno im Relastusse bei Vrem als Leiche ausgefunden. Zeichen einer Gewallthat wurden an dem Leichnam nicht vorgefunden, weshalb an» zunehmen ist, dass Hervatic freiwillig den Tod gesucht und gefunden, welche Meinung durch den Umstand be-^ kräftigt wird, dass dcr Kaischler, bevor er sich vom Hause l entfernte, seinem Sohne gegenüber sich äußerte: «Falls ich nicht nach Hause komme, braucht ihr mich nicht zu suchen.» — (Aus Land st ratz) berichtet man uns: Im Gerichtsbezirle Landstraß wurde für die Genossenfchaft der Gastwirte und Fleischer zum Obmanne der Wirt Johann Kuntaric, zum Obmann-Stellvertreter Franz Äucar, beide aus Landstraß, gewählt. Neueste Post. Original-Telegramme der «LaibacherZtg.» Wien, 17. September. Actien der Länderbauk stau infolge der Betheiligung derselben an dem Falliment der Liesinger Cotlondruckfabril (Albert Reiß) mit einer Schadensziffer von '/i Million. ^ Graz, 17. September. Rechbauer hatte yen" nachts einen neuerlichen Blutsturz, welchen der r!lj als tödtlich bezeichnete. , ,. Prag, 17. September. Der gestrige AltcMw Congress verlief unter Theilnahme von etwa ^.^ sonei, in der würdigsten Weise. Es sprachen Dr. Ms ' Kviiala. Braf und Dr. Tonn.r, welche die b'M'« Politik des Czechenclubs billigten, worauf elne diefem Sinne abgefafste Resolution einstimm'g ^ genommen wurde/Der Erfolg des Congresses war vollständiger; die Iungczechen hielten sich von selben ferne. ,.M Berlin, 17. September. Erzherzog Nlwcht M«, gesteru die Prinzessin Friedrich Karl in Glieni^. nve» fand ein Festessen im königliche» Schlosse ""t"/^ nähme des Kaiserpaares und der fürstliche" G^^e Hamburg, 17. September. Graf Kälnolu «st ^ abends um 5 Uhr 39 Minuten hier eingetroffen. Bukarest, 17. September. Erzherzog K^rl ^°> » mit der Frau Erzherzogin ist in Sinaia "N^ " Die rumänischen Majestäten fuhren dem erzherM"^ Paare bis Predeal entgegen. ., he Petersburg, 17. September. Das «3°""^ St. Petersbourg» ist ermächtigt, zu erklären, oa, ,^ Behauptung der «Nouvelle Revue» bezüglich em ^ Vorjahre an den Zaren ergangenen Einladung i, ^ Zusammenkunft in Stettin vollkommen unbegllM" Ruschtschut, 17. September. Ein wegen ^' ^ dung von 3000 Francs davongejagter V"mu ^ bulgarischen Legation in Bukarest Namens ^' .M» kürzlich aus Rusiland zurückgekehrt ist. f""" Me auf den Fmanzminister Nacevlc sechs Revow«^ ab. Der Minister erlitt drei Streifwunden, wov" Brustwunde als ernst bezeichnet wird. Angekommene Fremde. Am 16. September. .; M Hotel Stadt WitN. Iesenlo, Lehrer, Tricst. - Ulb°ns . ^> — Milller. Al'lhcilungsvorstanb, und PonatMM' OB schisfscapitän. Pola. — ssolle und Sajovic, «"«»" ^, ^ — Drusimir Conte di Miheli Vittori, Student, ^ Dr. Strusla, Adjunct. Wien. „ „. ^ M'^ Hotel Glefant. Cernovscl. Staatsbeamter. GurMo. ^ Baumeister, Marburg. - Racic. Qualcher. Tur". ^ ZM Winterman und Iealic. Wien. - Supa". A"""'^M K'lagensurt. - Dr. Nabertischer und ssluct. V">"'v Ochc' «alenta. Hajel. Wizel. ttflte., Prag. - Moll'M «' H"" mieser. Militär-Beamte, Graz. — Stinel, Steu" Hotel Eiidbahnhof. Belal. Reisender. Graz. ^" Muh""^ wälz. - Longhi und Naaunn, Private, Bad ^ Ae»,^ «uftftio, Schiffscaftitän, Fiume. - Gold, Re'senoe'^, Koderman, Cilli. — Oa.rin, Pfarrcoopcrator, Uichob, Buchhalter, sseistrih. Hotel Naierischer Hof. Valzar. Mureck. . . East««' Gasthof Kaiser von Oesterreich. Vlah, Studem. ^i"' Theuerschuy, Hausbcscher. Neumarltl. — Mcocl^^-^ Verstorbene. ^^ Den 16. Septenlber. Ioha nna O"M 44 I,, Elesantcngasse 4«, Lmlgentulierculose. ^chb^ Den 17. Sefttcmber. Maria Iese""' ^ Gattin, 68 I., Schiehstättgasse U, MaraSmus^^^-^ ------—~--------------------^^?Wa§>- Meteorologische Aeubachtnugen^^^ Z B I-Z- ZZ w.nd d<«H'°""' ^ __>^^. s-. 1 „ ^_____^-M" g.oo "I^lTÄtg ^?4U 0 l5-5^SW. "schwach . ^ hM 17. 2 . N. 73«-8 214 O. schwach V" „„.bet"', < ^ 9 » «lb. ?3<1 N 156 W. schwach ^ Ages""" Wechselnde Bewölkung. Sonnenschein- A" ^" Wärme 16 8°, um 3 0« über dem Normaie-^^^ Verantwortlicher be»' > Wir geben die traurige NachnAH^" W Hinscheiden unseres innigst geliebten, M Söhnchens «^^lt > Alexander O"saM W welcher Montag nachmittags 4 Uhr.''" Hchird"' ,^ > uon 2 Jahren'm ein besseres I"H.^ch-A^ W Das Leichenbearäbnis fl"det Ä«'' A-«., W tags um 4 Uhr von der Lobtenlapeu" W stoph aus statt. ^ M Uaiba ch am 18. September I»"" ^ » Die trauerndel^^^^ , in Aaioa«' _______________________________1821 Course an der Wiener Börse vom 17. September 1K88 «a« ^ 0^.^ «our«bl°te Etllllts-Unlehen. yilbnrni, '...... "l 2o 8i-eo «««« 50° "l°°t,lose «K0 fi. >38 76 '84 2b >»«4n ^^.."^"ltel 10« „ ,4,-7« 14!« 2b l8«!e» ""°st . ,oa « 170-170 50 - 50 , 170'— 1?0 lo ^^""''^"rlrel . ,10 70 110 l«. " "°tenren,c. fteuersre« ,«»L »7l5 ^'V^nH- - - - ""-100--0 : """Nillz^stb.) ^° ^'« " "'° ^ loo fl, . Ili4 20 124 75 ^M'Ke ..... '«..50 — siHnb Küstenland-^3'^ «^ — — »-/» ungarische...... 1V4 65 lOL-on Andere iiffentl. Anlehen. Donau ,00 fl. . ,I!»50l2o — dlo. Nnleihc i«7», steuerfrei lOS'— il>« ?u Nnlehcn d, Stodlssemeinbe Wien l«5 »b >0o 2« Nnlcben b, Stablgemeinb« Wien (Silber und Void) , . . . — - —- Prämien-Nnl.d.Vtadtzem. Wien 144 lu I4l — Pfandbriefe (für 100 fl,) Vobencr. allg. öfierr. 4«/« Gold . il»4'?5 125 75 dlo, in 50 , , /,"/» ,c>i— — — Olft 'Ung. »°anl Verl. 4'/,'/,. . ioi>— !Oi-ül> dto. , 4°/, . . 100 »0 wo 80 bto, „ <°/, . . K,0 80 loo »0 Ung. all». Vobencredit-Nctienges. in Pcft im I. 1U3» verl. 5'/,"/» — — ^ — Prioritäts-Oblilllltionen (lllr 10« fl) Elisabeth.weftbahn 1. «mission — — — - sscrbinands-Norboahn in Silber ion» - loo »l yranz^Ioses'Vahn..... — — —.— Valizische Karl° Ludwig »Nahn /,°/<> - »»'70 lNO'20 Oefierr, Nordweftbahn . . . 10« »0 lN« «0 Siebenbllrger ...... —'—> —'— Vclb war» Etaattbahn l. «misfion . . I9»'b0 «0<> — Vllbbahn k 3°/»..... 14« - 14? .. .. " .. ^»k^°..... l»4 7b ,«» bl> Ungogaliz. »ahn..... »8 bo Ä» — Dwerfe Lose (per Stils). Lredillose inu fl..... ,g8'2!i I8«'7l Llary.Lose 40 fl..... «i — «, — 4"/^ l>onau»Dampfsch. 100 fl. 1,».« -'— ea,b<,cherPräm» — «e^o Ofener kose 40 sl. ... . «-— «, — Palffh-eose 40 fl..... —-- «,-- Nöthen Kreuz. öft.Ves.v. 10 fl. i8'26 i8'"> Nubolf.Lose ,« N. . . . . ,,— ,3— Salm.Los« 40 fl..... «5— «z-50 Vt.»Venoi«»Lose 40 st. . . g« 7» «72^ walbfie!n«L°fe «0 fl. . . . 44 50 4» - wlnUschgrätz.eos« ,u sl, . . »7.— 58- Vanl-Actien (per Stück). Nnglo.Oeftllr. VanI 200 fl. . ,14 25 lit 75 «anlvcrein, wiener, 10« sl. . »» 7b »« ?l> Vb»cr.««nft,,öst.«>o fl,S,4H°/, «e<» 50 «80 2b ? «<> Lrebitbanl, Nllg, Nng. 200 fl. 804'l»> 504 ?» Depofitenb^nl, «ll«, »oa ft. . I84 — 18« - oN. «,» — li» ^ bvpothelenb. «ft.2oosl.»»»/,,« 5u ll— l»2 50 «eldwält Nctien von Transport-Unternehmungen. (per Stil,!). «llbrech«chtr- «48o yranz.IrscsVahn »00 sl, Silber — — —>— Yünsl,rchen»Vllrc!ererg-— — — Kaschau'Oberb. Lisenb.zooft.G. — — —--vembeig'L»ernowih«IaNy»s. — Oefterr, «orbweftb. >oo fl. Silb. >«z .. ,« «» dto. (ll». «) 200 fl. Silber . ,»4 75 195 2sl,«!lb, 84 75 ,0— lNudols.Vah» 20« fl. Silber . i»i 50 1», — Siebenbillger «iisenb, 200 fl. . — — —-— Slaat»eiscnbahn »0« fl, ö. W. . i»54 7b lbt — Ve'b j w,l, Llldbahn »00 sl. Silber . . . ,07^^,0775 3üb.Norbb.,»erb..V.2c>oN.«Vl. ,»s.»l» «_ rramway»^ef., wr. ,70 fl. ,. w. iz» ho 2ll» — « Nr,, neu »00 fl, — — — — tran«por<.Gesellschaft 100 sl. . —»— — ,_ lng.gill,. «tiscnd.zuo fl, Silber 171 - ,7, -Ilng, »torboftbahn «00 fl, Silber !«.,'— ,»« — ln«,weftb.(«aab>.»la,)»oofl.S. 17, -- ,71.« Inlmstrie-Actla, (Per Stück). 3«vbi und Kinbberg, «isen» und St»hl°Ind. in Wien,00 fl. . — — -._» ltiscnbabnw.eeihg. I 80 «b Vraaer «tisen« Ind.. Ves. »00 sl. »75 — 97« — Salgo^Tarj. «lsenrafs, 100 fl. . — — — — wasiens.»« .Oesl.inWioofl. . «7—»80 - Devisen. Deutsche Pl«he......5» «5 1.« 70 London.........1» ic >« »!. P»r<».........48«»^ 48 ,u Valuten. Ducalen........ 577 z.7, üo.ssl»nc».Slücke..... ,«4. »«« Vilber......... ^_' ^.^ Deutsche llieich»ba»lnoten . . 59 «b b« 70 Italienische Vanlnoten