Wr-129. Dienstag, 9. Juni 1903. 122. Jahrgang. Lailmcher Zeitung. !«^,",?"nlil>nsvrt!s' Mi> Pnsl vl> rs»> »du „ g: ganzililili« 3« K, lMlbj.Ui,!« 'ü K. Im Nontor: ganz» ^ Tir .Lailiach!»! Zsilung. ,'lschoiitt läglich, mi» A»«!ial,!»s d^r So»»- und ssci.'Na«»', Dil' Äbmlnistrallun befinde« >»»!««i öslne,! Wisdnliulüüge» pi-r Heile N l>, " uor»»!!a««!, Unsraülieilr Bliese wl'ld!'» »ich» a»^!!!»!!!»»'», Mauxilriple „ich! zmuclncs».-!!!. Amtlicher Teil. ^ Seine t. und k. Apostolische Majestät haben dem U ^ im Korpsartillerie - Neginient Erzherzog N^cht ^. 5 ^.^ Prinzen zu Hohenlohe-i„ldenburg Schillingsfürst, dem Leutnant V'!? Reserve des Dragonerregiments Finst zu ^'wisch. Grätz Nr. 14 Alexander Grafen von ^Ulrn-Ualsassina, dem Koloman Grafen »„b'^räcz von Szentmitlös und Ovär ^,t>em Statthalterci-Kouzeptspraktikanten, Leutnant ^ ^ Reserve des Infanterieregiments Ernst Ludwig i^Mcrzug von Hessen nnd bei Rhein Nr. 14 Os-^" Ritter Negri von San Pietru die ^ ^krrrslvnrde taxfrei allergnädigst zu verleihen ?,cv,?-?ch den, Aultsblatte zur «Wiener Zeitung» vom 0. und !<"/!' lW^ (Nr. 128 uild 129) wurde die Weiterverbreitung ^ «,"t Pieherzeuanisse verboten: !^'"> 2^> «St. Mtner Deutjche Vollszeitung. voul 28. Mai Ar- 22 «Vollswille» vom 29. Mai 1903. "l. 44 «Teutsche Wehr. vom 30. Mai 190». Hl ^1 «U!tu. von« 6 Mai 1903. ^- 44 «>1o.lin!.tv.». vom 26. Mai 1903, «"l. 121 «Liuveu^» vom 29. Mai 1903. > «". 21 «ßlc^,. vom W. Mai 19U3. ^l. 89H5, .1/ In<1ipsn voul 30, Mai 1903. "l. 248 «II i'opol« I«tliHnn» vom 30. Mai 190!!. f^l. 22 «ri-/^»oi«1 lulw. vom 3l. Mai I90'i. >^l-N «lc^s^lllitilr)'» vom 1. Juni 1903. Nichtamtlicher Teil. 't antiüfterreichischen Demonstrationen in Italien. ^^lne der «Pol. Korr.» aus italienischer Qnelle heil k " zugehende Mittcilnng hebt die Entschlossen tz„^e.N'or, 'mit h^. h^ italienische Regierung einer ' ^ > ^^""^ bkl Knndgebn n gen geg e u Öster - , Z'Ungarn sich in den Weg stelle, und spricht f^n v^ung, ^ ^.^ „unmehr auf das in Italien i^'^'ch zn Demonstrationen ans jedem Anlasse l»,,^ ""l> Stlldententunl beschräukt, eine ernstere Beden- >^^i)i^t h^^ yy„ den Arbeiterparteien sei dieser Veweguug die Uuterstütznng versagt geblieben, sondern im allgemeinen habe sie die Mißbilligung aller nichtstudcutischeu Kreise erfahren. In Wahrheit sei alles, was in Italien politisch zählt, nicht nur von der Notwendigkeit der Erhaltnng des Dreibundes überzeugt, sondern wünsche warm eine auch über das Bundesvcrhältnis hinausreichcude Befestigung der Beziehungen zn Österreich-Ungarn sowie die loyale Verständigung beider Nachbarn in Betreff aller Differenzen, die der Interessenübereiustimmnng zwischen ihnen weder an Bedeutung noch au Zahl gleichkommen. Der Studentenrnmmcl habe diese Stimmung in Italien nicht bloß nicht beeinträchtigt, sondern ihr neue Elemente zugeführt. Nach einer Mitteilung des «Neuen Wiener Tag blatte finden die anti österreichischen Demonstrationen in Italien in den diplomatischen Kreisen in Wien, und zwar auch in jener Grnppe derselben, die am Wiener Hofe eine besonders bevorzugte Stelle einnimmt, eine dnrchans kühle Beurteilung. Die Wahrheit sei, daß der ganze Ttndentcn-rnmmel von dem Bnnde cm-äa trlUi-?« ausgegangen sei. Die Vorfälle in Italien hätten den Charakter lediglich lolalpatriotifchcr Kundgebungen, die den Gang der großen Politik keineswegs zn altcrieren geeignet erscheinen. Berliner politische Persönlichleiten haben, wie man demselben Blatte ans der deutschen Hanptstadt meldet, der Erwartung Nnsdruck gegeben, «daß es sich bei diesen Vorgäugeu lediglich um eiueu Inzidenzpnnkt innerhalb eines vertragsmäßig wuhlgc ordneten Zustandes der Vundesfreundschaft handelt. Solche Dinge seien doch nur das Schaumspriheu vou Wellen, die das gute, start gefügte Schiff der Bündnis-verhältnisfe sicher tragen. Im Charakter der gegebeuen realen Zustände wie der beiderseitigen Beziehungen liege es, daß der Moment des Mißtranens als aus geschaltet betrachtet werdeu könnte.» Ebenso wnrde von in Berlin lebenden italienischen Persönlichkeiten betont, welches anch der Ursprung der Bewegung gewesen, jedenfalls bestehe die Absicht nnd der Wille, die großen gemeinsamen Interessen der verbündeten Staaten, die im gnten Verhältnisse der beiden Kabinette ihren nngctrübten Ausdrnck siuden, vor Stö rnugeu zu bcwahreu. __________ Der Ueberfall bei Figig. Zeitpunkt des Beginnes, Umfang nnd Art der Durchführung der von französischer Seite vorbereiteten Züchtignng der Urheber des Überfalles anf den General-gonvernenr von Algier, Ionnart, bilden, wie man ans Paris meldet, znr Stunde selbst für bcfser unterrichtete Kreife ein vollständiges Geheimnis, so daß anch für die Angabe eines bevorstehenden Bombardements von Zenaga, dem im Südwcsteu vou Figig liegenden Zentrum des Aufruhres, trotz der Bestimmtheit, mit der sie anftritt, die Bestätigung erst abzuwarten sei. Sicher ist nur, daß die durch General O'Connor, den Kommandanten der Oran-Division, ansznrüstende und zn befehligende Expedition sich einerseits streng an die Anfgabe einer energischen Bestrafung der betreffenden Stämme einzuschränken haben wird, in welchem Siune die französische Regierung iu London und Madrid bestimmte Erkläruugru abgebcu ließ, anderseits aber die Züchtignng ausreichend ernst gestaltet werden soll, um Wiederholungsfälle endgültig auszuschließen. Seitens Marokkos gewärtigt man in Paris nicht bloß keine Schwierigkeiten, sondern glaubt, daß der Sultan in irgend einer Form seine Znstim-mnng zur französischen Strafattion zum Ausdrucke bringen wird. Die Oase Figig bildet jenen alten Mittelpnnkt und Herd franzofcnfeindlicher Umtriebe, unter denen die französischen Truppen schon wiederholt zn leideu hatten. Bekanntlich wnrdc anläßlich des französisch-marokkanischen Übereinkommens vom Juli 1901 die Neutralität dieses Landstriches garantiert uud deren Ueberwachnng zwei Kommissären, einem französischen und einem marokkanischen, übertragen. Diesen Znstand der Dinge gedeukt die französifche Negiernng im wesentlichen anch für die Zutuuft zu rcsftektiereu. Aus London wird geschrieben: Der Ueberfall auf den französischen Gouverneur von Algier und die zahlreichen Verletzungen der algerisch-marokkanischen Grenze können auch uach hiesiger Auffassuug uicht ohne strenge Ahndung bleibeu. Euglaud hat an seiueu überseeischen Greuzeu zn oft unter gleichartigen Vorkommnissen gelitten, nm nicht voll nnd ganz zn verstehen, daß ein Einschreiten unbedingt erforderlich Feuilleton. Im fünften Stock. Verliner Stizze von Max HPundtke. (Nachdruck verdols») 1, 'Hichorienwasser!» knnrrte der Manu mit dem ilHl'rn Gesichte, wobei er die Kaffeetasse ärgerlich ">et,ls 5 - Durch die billigen Zwirngardinru, die, ^/^1 »estopft, knapp über'das Fensterbrett reichten, kä ,1 ö'k Morgensonue und wurde von dem „ "ule in der Tasse in flatternden Kringeln an die Aecke zurückgeworfen. "»nd< .""'^assee kann ich doch jetzt nich kochen,» ^»ie .die kleine zierliche Frau ein, deren scharfe d°t,." un Gesicht und graue Fäden im Haar weniger ' ^!>b , "^ ber Jahre als vvn der Last des Kummers Dcnif's selber!» schrie sie der Mann erbost an. lki, ^1'k" solche Unliebenswnrdigleiten gewohnt l V"' S'e zuckte nur die Achseln nnd schnitt weiter ,^nar dicke Stnllen von einem zu Ende gehenden lcissp "tlen Arotes ab, nm sie dann dick mit aus- ^! ' ""n Schweineschmalz zn bestreichen und mit ' ^u bestreuen. "lltl ?' bundeleben is det, verflncht und zugenäht!' »^. der Vimm in sich hinein, zog die Tasse w,eder ""d tanchte die Schrippe in den Kaffec. ^v" mir liegt's doch gewiß nich,' wandte die 'Awa an mir?, schrie sie der Mann an. «hf '>Wte doch, ick mach' dir ja keeue Vonoürfe; ^ lü^" ^sten anders liwutrn wir doch leben, wenn "1 wviel sanfen tatst.- «Natierlich! Bei eich Weibern heeht's immer gleich saufen, wenn man mal ...» Die Fran warf das Messer anf den Tifch nnd wandte fich erschrocken einer Kinderbettstelle zn, die, da sie anders keinen Platz in dem Zimmer gefnnden. dicht nnter dem einen schrägen Fenster stand. Keucheude, röchelnde Töne klangen aus den rot gewürfelten Betten. Ein bleiches, stupides, welkes Gesicht hob sich ans den Kissen, schallte stieren, angstvolleil Auges auf die Mutter nnd machte verzweifelte Anstrenguuaen, des furchtbaren Hnstenanfalles Herr zn werden. Die dem Weinen nahe Fran schob den einen Arm unter den Rücken des Lieblings, zog mit der anderen Hand das Deckbett hoch nnd streichelte dann die fieberisch geröteten Backen. Der Main, hatte sich unterbrochen und starrte mm mit finsterer Stirn in die entgegengesetzte Zimmerecke. Er kouute so etwas nicht mit ansehen, wie er schon öfter gesagt hatte. Hnndert süße, tröstende Schmelchelnamen fand das Muttcrhcrz für die Kleine; aber der Stickhilsten-anfall kam trotzdem zum Ausbruche. «Mein Kind! Mein süßes, einziges Kind, erstick mir doch bloß nich! Es wird ja alles wieder gut werdeu. Du sollst anch nachher 'u Schokoladenplätzcheu lriegeu, willst du, mein Herzblatt? . . Ach Gott . . Gib doch mal den Arusttee aus dc Röhre . .» wandte sie sich an ihren Mann. Der Mann brachte ihr den Tee nnd setzte sich wieder vor seine Kaffeetasse. 't is 'n Elend!» jammerte er. Nun vergingen nahezu zehn Minnten, in denen man nur die augstvollen Koseworte der Frau uud die heiser bellenden, pfeifenden, halb erstickten Krampftöue vernahm. Endlich versiechte der Anfall, Das Kind legte sich erfchöpft in die Kissen zurück und nahm lenchtendeu Auges das versprochene Schokoladen-Plätzchen in Empfang. «Mein Gott,» sagte die Frau, «wenn det nu Vormittag noch mal kommt...» Der Manu zuckte die Achselu. «Ick muß sehen, det ick Arbeet triege. Ick will mal bei Borsig nnd bei Siemens uud Halslc vorsprechen.» «Denn is ja Leuchen ganz alleene.- «Bist du denn nich da?» «Ick mnh doch heile Vormittag wasche jehen, bei Nenberts. Nm halb zehcu sowat mnß ick da sin, in« weecheu nud allens besorjcn.» «Na, denn jehste mal uich.» «So?» Sie hielt mit ihrer Beschäftiguug, die Stnlleu für ihrcu Maun iu Papier zu wickeln, inne. «So? Und wenn ick denn ieberhaupt nich wiederkommen darf? Heite war't schon Zichoricinoasscr; aber der Zichorien is ooch alle, nnd Brot und Schmalz. . . et is allens alle. Iiebst du mir wat? Ick muß et doch verdienen. Du hast doch schon seil acht Wochen lecnen Dreier int Haus jebracht. Höchstens noch wat iujesteckt. Freilich, wenn nischl zu essen da is und die Klecne nischt zu trinken hat, dct is dir ja schnuppe; wenn du mau 'n paar Iroschen znm Schnaps hast, und die vcrlaugste von mir ouch noch.» «Ach wat, quassele nich. Jib tier, .» Er riß ihr die eingewickelten Swlleu alls der Hand nnd schob sie in seine Tasche. «Ick muß hin,» beteuerte die Fran mit eiucr Stimme, die mi'lhsam gegen das Weine» ankämpfte. ' Wenn ick von Nenberts nich heute 'n paar Iroscheu voraus kriege, jibt's hente abend nischt zn essen. Ick weeß uich mehr, wo ick wat hernehmen soll.» (F>N'ls,'tzU!Ig folgt,) Laibacher Ieiwng Nr. 129.________________________________________1132 ________- 9. Juni 1903 ist. Es wäre vorschnell genrteilt, wenn man nun gleich von bedrohlichen Konsequenzen sprechen wollte. Damit, daß die Missetäler einem marokkanischen Stamme zu-gehören, ist noch kein innerer Zusammenhang zwischen dem Zwischenfalle und der übrigen Entwicklung in Marokko gegeben. Der Snltan kann weder verantwortlich gemacht werden, noch wird ihn eine Strafexpedition seitens der französischen Nachbarn empfindlich berühren. Er kennt ja seine eigenen Untertanen. Es ist überdies anzunehmen, daß der junge Sultan seitens Frankreichs vertrauliche Zusicherungen erhalten wird, lnn jeder Vennrnhignng zn wehren. Frankreich selbst, das steht fest, verfolgt keinen anderen Zweck, als den Frevlern einen gebührenden Denkzettel zn geben. Auch wenn es geboten erscheinen sollte, eine temporäre, selbst etwas länger andauernde Okkupation des in Gährnng befindlichen Striches vorzunehmen, läge nicht der geringste Grund für England vor, Vorstellungen zu erheben. Was für England bedcutuugsvoll ist, soweit Marokko in Frage kommt, darüber ist man jetzt an der Seine völlig aufgeklärt. Lediglich eine Änderung der Verhältnisse an der mittelländischen Küste würde ein vitales Interesse für England berühren. Damit hat aber der vorliegende Zwischenfall nichts gemein. Es liegt also nicht der geringste Grnnd vor, eine neue Wolke am Himmel zn sehen. England bereite fich vor, den Präsidenten der benachbarten nnd befreundeten Nation mit großer Wärme zu empfangen. Diese Tatsache an sich sollte alle Pessimisten znm Schweigen bringen. Die Aera der Fril-tionen zwischen beiden Nationen ist nach menschlichem Ermessen ans lange Zeit hinaus vorüber. Politische Uebersicht. Laib ach, 8. Juni. Anknüpfend an die jüngste, Kroatien betreffende Debatte im Abgeordnetenhanse gibt das »Fremden» blatt» der Hoffnnng Allsdruck, daß damit die troati« scheu Debatten im österreichischen Abgeordnetenhanse, denen ein praktischer Erfolg im vorhinein versagt gewesen und die von Anbeginn nur den Zweck haben konnten, die Solidarität der österreichischen Südslaven mit den Kroaten zu dolumeutieren, abgeschlossen sein werden. — Die «Nene Freie Presse» betont, daß die Gravamina, mögen sie begründet sein oder nicht, auf jeden Fall eine innere Angelegenheit Ungarns bilden, die im gesetzlich nnd verfassungsmäßig vorgeseheuen Wege ausgetrageu werden muß und eine Intervention Österreichs nicht zuläßt. Die wirtschaftliche Not iu Dal. matien habe, wie die < Neue Freie Presse» weiter ausführt, die staatsrechtlichen Wünsche daselbst nicht hervorgebracht, aber gewiß den Boden für ihre Verbreitung befruchtet. Wenn die dalmatinischen Kroaten ihren Vorteil verstehen nnd eine Konjunktur klug ausnützen wollen, dann werden sie die staatsrechtlichen Wünsche znrückstellcn. Dann werde die wirtschaftliche Lage Dalmatiens bei allen Parteien jenem sympathischen Interesse begegnen, welches dieses Land verdient, nnd es werde jene Förderung finden, die es einem neuen Aufschwünge entgegenführen könnte. Die Dalmatiner werden zn wählen haben zwifchen diefem Ziele nnd zwischen unfruchtbaren staatsrechtlichen Phantasien. — Die «Oesterr. Volkszeitnng» wendet sich gegen die Aufrollung der «südslavischen Frage». Das Blatt empfiehlt aber Ungarn rasche Zugeständnisse an Kroatien. Nur in einem bernhigtcn Kroatien könne dessen Bevölkerung von der Verbindung mit gefährlichen Elementen freigehalten werden. Die «Agence T6l6gravhique Vulgäre» meldet: Der bnlgarifche diplomatische Agent in Wien Dr. Pomjanov wurde auf telegraphischem Wege abberufen. Eine Mitteilung aus Konstantinopel weist anf den starken Wandel hin, welcher sich in der Haltnng der türkischen Presse Bulgarien gegenüber seit dem letzten Kabinettswechsel in Sofia vollzogen hat. Der bisherige gereizte Ton des «Ildam», «Servet und anderer Blätter gegen Bulgarien hat »icht bloß aufgehört, suudcrn sie beginnen geradezn frenndlichen Notizen Raum zu geben. Diesem Symptome lomme für die Gestaltung der türkisch-bulgarischen Beziehungen eine nicht zn unterschätzende Vedentnng zu, da der Stimmungswechsel bei den in der türkischen Presse herrschenden Verhältnissen nnr dnrch direkte - Winke von der maßgebenden Stelle zn erklären ist. In einer Ansprache, welche Eampbell-Van-n er mann in einer liberalen Versammlnng in Perth hielt, sagte er, England habe das Frcihandelssystem erprobt und jeder Tag in den letzten fünfzig Jahren habe einen nencn Beweis für die Segnungen, die es bringe, geliefert. Das Ziel des Planes Ehamberlains sei, das Reich dnrch die Bande des Eigennntzes zn-sammenznkitten, aber er (Redner) glanbe nicht, daß solche schmntzige Bande nötig seien, nm das Reich zn erhalten. Nach den Zolltarifen würden Trusts kommen und das Ende würde der nationale Verfall sein. Die Agenzia Stefani meldet: Der Besuch des Königs Viktor Emannel beim Präsidenten Loubet wurde offiziell für den 16. Juli angekündigt. Der Besuch des Kö'uigs beim englischen Hofe ist endgültig für den 15. November bestimmt. Dein Reuterschcn Bureau wird aus Wafhington gemeldet, Staatssekretär Hay werde mit dem Prä^ sideuten Roosevelt eine Besprechnng über die Fragen, betreffend die N ä u m u u g der M andfchurei und die Vorkommnisse in Kischinew, haben. Die Lage der Regiernng werde als schwierig hingestellt wegen der fortgesetzt gegen die russische Regierung stattfindenden Volksknndgcbuugeu, welche, wie es heißt, bei der letzteren angesichts der von ihr bereits abgegebenen Versichernngen Befremden erregt hätten. Der hiesige russische Botschafter uud der amcrikauifche Botschafter iu St. Petersburg würden den Präsidenten Roosevelt in wenigen Tagen besnchen nnd sich ber mühen, eine offene Verständigung zwischen den beiden Regiernugen herbeizuführeu. Tagesneuigleiten. — (Das neueste Wunder der Wissenschaft.) Aus Berlin, 6. Juni, wird gemeldet: In der gestrigen Sitzung des Chemiker-Kongresses nannte der berühmte englische Gelehrte Crookes in seiner überaus geistreichen Rede das Radium das wunderbarste aller Elemente, von dessen Erforschung mau Großes erhoffen dürfe. Die heutige «Klinische Wochenschrift» bringt über Versuche mit Radium, die Dr. London im Petersburger Institut vornahm, eine vorläufige ^ teilung, die geradezn sensationell ist. Die RadinB"« — so wird in dem Artikel der genannten 8em"> ausgeführt ^- sind im stände, ein Säugetier a^ Entfernung zu töten. Dr. London cxvenmentierte Mäusen, die in niedrigen, nut netzförmigen A" ? ^ verschlossenen Glasgefäßen gehalten wurden. ^"I«A Deckel lag ein bis drei Tage lang eine mit ^. ^, granlni Radinmsalz gefüllte Schachtel. Alle Tiere s"^ am vierten oder fünften Tage unter eigenartigen scheinungen. In der menschlichen Hant bringt die ^'„^ schachte! sogar ans der Entfernung kalte ÄrandW verschiedenster Art hervor. Ganz merlwürdig ^'rh' sich Blinde den Strahlen des Nadinino gegenüber. W" ^ die gegen Licht schwach empfindlich find, erhalte» !,^ im Hellen die Lichtempfindnna,, sobald man das ^ .^ dem Ange nähert. Blinde, welche die Fähigkeit, W^. empfinden und Licht von Schatten zn unterscheiden,,^ wahrt haben, jedoch die Formen der Gegenst^' den Augen nicht wahrnehmen, erkennen im b>'",^ Zimmer auf einem vom Radium beleuchteten ^ ^ die Schattenrisse der darauf liegenden Gessenständc- ^ . solche Blinde, ein elfjähriger und ein drcizchnj") ^ Knabe, die in, ersten Lebensjahre das Sehvermögen loren hatten und bisher, wie sie sich ausdrückte», ' mit den Händen sahen», erblickten und erkannten, erstenmale im Leben ans dem Schirme in Verl"» ,^ mit den früheren Tastempfindungen Gegenstä»de, ^ Münzen, Schlüssel n. s. w. Äeide haben anf diese ^ bereits das ganze rnfsische Alphabet gelernt »nd vM^ schon ganze Worte zn lesen. Der von dein Radi»»" gehende Lichtschein bleibt sogar nicht ans, wen" d>^ schlossenen und verbundenen Angen »lit drei ot>n' übcreinanderliegenden Händen bedeckt werden, odel das Radiumsalz in einer Metalldvse verschlösse» ' ^ Dieses Experiment scheint zu beweisen, daß die M^,, des Auges dnrch die Radinmstrahlen gereizt wi>'^ .^ Hilfe des Nadinms lassen sich selbst in einem d»>" Zimmer mikroskopische Untersuchungen anstellen. ^ — (Ein Streit nm diePrimadonne») ^ Lissabon wird der «Zeit» geschrieben: Wie cim , Äyzanz die Blauen nnd Grünen, gibt es heute in ^"^,? Tabernisten nnd ^azaristen, zwei mächtige Plnieien der besten Gesellschaft, die fich mit unerbittlicher 3^ schaft gegenüberstehen. Die geheimnisvoll klinge ^ Namen haben keineswegs einen mystischen Sinn, !'^ klären sich sehr einfach: Die Tabernisteu haben n"» ? die schöne Spanierin Eenorita Taberner anf ihr ^^ erhoben, während die andere Grnppe Fräulein ^ Lazaro zur Dame ihres Herzens auserkoren h^ ,., ^ sind Primadonnen der Zarznela, die znm Gastsp'e^, vornehmen Theatro Donna Amelia weilen. Es he> , eine unbeschreibliche Begeisterung für beide ^ ^ bereits mehrere, allerdings recht nnblnlige Dnelle » ^ ihretwegen stattgefunden, aber nicht etwa aus verschn'' ^ oder betrogener Liebe, so hoch hinauf wagt s'"^ Herrenwelt gar nicht! — fage man noch, daft ^' ^, mantit ausgestorben ist! — fondern nur, ^ ,^i Partei ihre Dame über die der anderen zu stellen ', Auch der König, der zusammen mit seinem Brllde^ ^ Infanten, allen Vorstellnngen beiwohnt, hat, ^..^ heißt, Partei für die Lazaro ergriffen, währe»" .^ Bruder für die Taberner schwärmt. An den SaM„i, die allabendlich im Foyer stattfinden, nehmen >^> Den Hebenden ihr Recht! Miene« Original'Roulan von A. Hottner3N Augen! Gnck! Da ist er!» Anf der Terrasse saßen mehrere Personen nm den gedeckten Kaffeetisch. Jetzt löste sich eine hohe, schlanke Männergestalt von den übrigen los. Reinhold Ott-mann ging eiligst den beiden entgegen. »Papa!» jauchzte das Kind hell anf. Er nahm es sorglich der Mntter ab nnd nnn fchritt er neben ihr der Terrasse zu. Anch Neinhold Ottmann hatte sich sehr verändert. Das große Glück seines Lebens, ein Glück, daß er kaum mehr erhofft und das ihn nnn ans den Angen seines Weibes, seines Kindes anlachte in hellster Sieghaftigkeit, hatte ihn beinahe verjüngt. Vor mehr als zwei Jahren führte er Hedwig heim. Znerst wollten sie das einsame Hans verkaufen, das so trübe Erinnernngen für sie barg. Aber auch Schmerzen, Kummer uud Sorgen binden. Hedwig tonnte sich nicht trennen von den altvertrautcn Räumeu, von dem Garten, der ihnen Jahre hindnrch lieb gewesen, von dem Walde, der fast zu den Fenstern hereingrüßte. So blieben sie hier. Und allmählich wandelte die All-behcrrscherin unseres flüchtigen Daseins, die Zeit, auch das Bitterste in eine heilige Erinnerung. Seit Hedwig als jnnge Frau über diese Schwelle geschritten, sah das alte Haus aber anch viel Glück, Liebesseligkeit, Mutterfrcnde. — Alles dies haftete nnn für die beiden, welche jetzt Ann in Arm ihren Freunden zn fchritten, an diefen Manern. Für Reinhold Ottmann, der als Professor an der Hochschule wirkte, war das einsame Hans die stille grüne Oase, zn der er sich ans ^ ------- — ^ ^ — .— ""T^t'l allem Getriebe seines reichbewegten Lebens ' ^ wieder flüchtete. Draußen war er der ernste 5W" <,^ Wissenschaft, an den das Dasein laufend stre"^ ^. forderuugen stellte. Hier war er nichts als ei" 9,A licher Mensch, dem die Gegenwart reichlich ^i, was ihm die Vergangenheit dereinst verweigert )^i Wir finden noch mehr alte Bekannte u>l ^,, Tisch anf der Terrasse. In dem großen, l'l ^ Manne mit dem vollen Haupt- uud Barth^ ^ kennen wir nnr nnschwer Egon Hochberg wied^ ^ furchtbare Zeit seiuer Verurteilung und Hast ^<> allerdings Spuren znrückgelaffen, die jetzt noch ^^ bar sind. Das ist nicht mehr der leichtsinnig^ ^ nnd «schöne Hochberg», der dem Gelde znliebe ln ^ seine Ehre opferte. Das ist ein ernster Man», „j immer etwas leidend, welcher niemals die Sun» ^ an das Geschehene gänzlich verwinden wird. ^ ^ Schatten, die sind so tief, daß sie ein ganzes, ^ Menschendasein verdüstern. ,, „»? Damals, bald nach Marthas Begräbnis , seiner Freilassung, welcher natürlich eine volle ^,.,,i ertlärung folgte, war er, fchwer krank, """) .^' Süden gereist. Die Mittel hiczu standen ihin " „. znr Verfügnng, denn Fränlein Cäcilie A^^^'' wohl oder übel einen großen Teil ihres Erbes,.' ^ Testament entsprechend, an Egon abtreten ulü!^ ',,! ließ ihr großmütig gcuügende Mittel, um u" s'^ sorgenfrei bis an das Lebensende existieren Z" l i>> Sie hatte längst Wien verlassen und führte w ^ einer Provinzstadt ein ziemlich zurückgezogen^" ^ juugferndasein. Eine Genugtuung war es ^ ^l als sie erfuhr, daß Baron Stägemann ""> '^l Hochzeitsreife mit der kleinen Amerikanerin in - ^aibacher Zeiwng Nr. 129. ________ 1133________________________________ 9. Juni 1903. j^ch nicht teil . . . Dort nämlich Mate» sich die b> h, ^' ^schniegelten und gebügelten Herren einfach in lull» ^'' ^"" großen Gandium des unparteiischen . Mllms. Dl>v Gonvernenr, der mit sehr oiel siecht .Streit nicht tragisch auffassen will, hat nicht die !>«s^' ludern die Feilerwehrmänner mit ihren Schläuchen ^/ Aufstellung nehinen lassen nnd ihnen Befehl erteilt, n der Streit in eine allgemeine Prügelei ausartet, H darauf lo^znspritzrn, anch lodernde Herzen können H "uen falten Wasserstrahl gelöscht werden. H>, "- (Sieben Tonristen vom Blitze getroffen.) ^ rmes schweren Gewitters, welches über den ^ln Knollen bei Lanterberg am Harz zog, hatte sich , .Gesellschaft von Tonristen in die Schntzhütte a,u ^W^tllrm .Großer Knollen» bei Sieber geflüchtet. ^ dort Schutz uor dem Unwetter zn snchen. Plötzlich l,i ^ Turin ein Blitzstrahl nieder nnd traf sieben > Touristen. Ter achtnndfiinfzigjährige Proklirist ^lnand Martel au.' Eisenbültel wnrde ans der Stelle W^' ^''^' ^" der ^^"^' sollende Ehefrau stürzte ^ ^ zu Boden nnd erlitt anherdem mehrfache Brands ^,^', wahrend sein Sohn dnrch Brandwunden im tz^te nicht unbedenklich verletzt wurde. 'Auch die tz.9en Pl>^s^„e,l ti>„gc,i „>ehr oder »linder schioereu ^°e„ davon. ^.^ lWohiil reiseu wir?) Hier die Antwort, lichj " ^'fen' die Rezensenten nach Rügen, die Ver> ^ "' "nch Mlßnacht, die gern zliissenden nach Dort' ^ ' die mit Appetit gesegnete,! nach Essen, die Rad' ^ y «ach Nadstadt, die Schlächter nach Darmstadt, ^ ^lklUerteu uach Heringsdorf, die Frommen nach g ^ (Aus der Schule,! In der Elementarschule l,^^ eines der Mädchen die Frage gerichtet: 'Mein ^ ! ^as breitet sich nber deinem Haupte aus, wenn l<^"" freien gehst?» - - 'Das Himmelsgewölbe!», ütz^, die AntNwrt. — «Und wenn der Himmel sich v.^' war die nächste Frage, »was siehst dn dann?» ^"kn Regenschirm!», antwortete das Kind treuherzig, LolaI- und Ploumzial-Nachrichtcn. "^r des vierzigjährigen Vestaudcs des Laibncher deutschen Turnvereines !^,^ 3eier des 40jahricl.en Veslandrs des Laibacher deuten /"Nwereines waren wlrch den Turnrat, bestehend aus Oi^^n: Arthur M a Hr. Sprechwart. Dr. Josef Julius 5l!^l. Corechwartstelluertreter, Franz M ei seh. erster ^. "lt. Valentin (5 e r e r. zweiter Turnwart. Josef ^i!^' "sl" Schriftwari, Dr. Konrad S t ö ct l i n c, e r, «„b.^ Echrifiwarl, ^lois Dzimsli. erster Säclelwart tz, ^schäftssührer. I. Philipp Uhl. zweiter Säclelwart. ^hc>n "^ l). Sanawart. Anton A chtschi u. Zeugwart, l^^'ks Eomnitz, >lncip!oart. mit dem Aufgebote rast °^^^'gleit alle Vorbereitungen getroffen worden, die den ^tl ^°^ oerbürgten. Natürlich war das Hanptaugen-^lc,,!^ ^" turnerischen Vorführungen gerichtet und diese >^n auch den Beweis, bah der Verein seiner Haupt- aufgabe, der Erziehung und Erhaltung eines tüchtigen Geschlechte», getreu nachgetommen ist. Die turnerische Tätigkeit hat in den letzte» fünf Jahren entschiedene Fortschritte gemacht, die turneriscl)« Ausbildung an Vertiefung gewonnen und durch die Aufstellung der Frauen- und Mädchenriegen eine wertvolle Erweiterung erfahren. Die Pflege edlerer Geselligkeit nnd künstlerischer Anregung erhält dnrch die Sängerrunde des Veremes, dessen vortreffliche Aufführungen unter Leitung des Sangwartes Herrn Ranth wir wiederholt zu rühmen Gelegenheit hatten, seine Hauptstütze. Der Einladung des Vereines Folge leistend, hatte sich bei der Feier eine stattliche Zahl von befrenndeten Turnvereinen vertreten lassen und es ehrten die Feier durch ihr Erscheinen Abordnungen der Turnvereine Marburg, Leoben, (5illi, Graz — Turnerschaft. Mg. deutscher Turnverein und Akademischer Turnverein —. Zeltweg. Petlau. Klagenfurt, Villach, Iudenbnrg, Tarviö. Trieft, Abordnungen der Gesangvereine Neumarltl, Aßling, Domicile sowie zahlreiche Frennde und Gönner des Vereines. Die Feier eröffnete eine Festaufführung im Landes-theater. Der festlich beleuchtete Zuschauerrauz, war in alle» bäumen dicht beseht; die Damen waren in reichen, geschmackvolle» Toiletten, die Herren im Festgewande erschienen. Der gemischte Ehor der Sängerrunde, verstärkt durch Sänger der Philharmonischen Gesellschaft, bestehend aus 70 Sängern und 40 Sängerinnen, eröffnete den Festabend unter Leitnng des energischen, kunstcrfahrenen Sangwartes, Herrn Viktor Nanth, mit dem herrlichen Ehore „Einzug der Gäste anf der Wartburg" aus der Oper ..Tannhänser" von Richard Wagner. Das jugendfrische, tlangschöne Stimmatc-rial, trefflich geschult und in künstlerischer Zucht herangebildet, die hingebende Vegeisterung. mit der alle Mitwirkenden sich ihrer Aufgabe hingaben, übte zündende Wirkung, die durch stürmische Beifallsbezeigungen zum Ausdrucke kam. Dem Ehoie schlössen sich die „Deutschen Tänze" von Franz Schubert, eingerichtet für gemischten Ehor mit Orchester-begleitnng von Karl Flitner, an. die, mit sinniger Gemüts-wnrme, mit zarten Tonschattierungen vorgetragen, durch ihre Amnut die Zuhörer entzückten. Die orchestrale Begleitung besorgte bei beiden Chören die Musikkapelle des l. und k. 27. Infanterieregiments in anerkennenswerter Weise. Unter Lei^ tung des Militärkapellmeisters, Herrn Theodor Christoph, erzielte sodann die Negimentslapelle mit dem treff-lichen Vortrage des „Akademischen FrstvorspieleZ" von Johannes Vrahms einen großen Erfolg. Die volle Aufmerksamkeit wandte sich nun den turneri schen Vorführungen zn. die helle Bewunderung fanden und dli> Leiter» derselben, den Tnrnwarten Herren Franz M e i -setz und Valentin Cerer, sowie den Vorturnern Herren Josef N 0 eger. Anton A chtschin . Nndolf P e tz und Alexander K retschmer wie nicht »linder de» ausüb?udl» Tnrnerinnen und Turnern zu hoher Ehre gereichten. Stramme Zucht, zielbewußte Heraubildung im Geiste Iahns, freudige Hingabe und volles Verständnis für die Ziele des Turnwesens trat schon bei den von 24 Turnerinnen (Keulen) u»d 24 Turner» (Stäbe) mit wunderbarer Präzision ausgeführten Freiübungen hell zutage. Die schmucken Turnerumen zeigte» hieianf ihre Gewandtheit in Uebungen am Pferd und Barren, die sie mit anmutiger Leichtigkeit, schulgcrecht und mit frisck^m Mute unter der freudige» Anerkennung der Zuschauer, die ihnen Nlumenspenden widmeten, durchführten. Im Gruppenturnen auf drei Barren und im Kürturnen am Neck zeigte sich die Musterriege des Turnvereines auf der Höl)e turnerischer Leistungsfähigkeit. Die Kühnheit. Strammheit und Eleganz der Ausführnng der schwierigsten Uebungen, von denen auch nicht eine mißlang, entfesselte wahre'Beifallsstürme, die bei den waghalsigen, mit verblüf- fender Schnelligkeit nnd Schneidigleit ausgeführten prächtigen Leitergrnppen »icht enden wollten. Ein entzückendes Bild ooll lieblicher Anmut und Poesie voller Grazie zauberte der Reigen der Frauen und Mädchen den Zuschauer» vor die Augen. Wie die reizenden Gestalten i» duftigem Gewände, blnmengeschmückt, bei wechselnde!» elektrischen farbigen Lichte, zierlich dahii'schwebt. bleibt allen unvergessen. Den Beschluß der Festvorstellung bildete eine den Manen Iahns geweihte Huldigung, die in der Betr'^izuna. der Büste desselben bestand; die malerische, wirlnngsvolle Grup^ Vierung, au der sich sämtliche Mitwirkende behelligten, übte mächtigen Eindrnck. Der Festauffühlung folgte ein Aegrii^.i.gsabend im großen Saale des Kasino, der Teilnehmer und Gäste in ge mütlicher Geselligkeit vereinigte,- es waren über <^00 Pcrsonen anwesend. Sprechwart .Herr Arthur Ma h r begrüßte mit herzlichen Worten die Versammlung und hieß die von ferne gekommenen Gäste sowie die Freunde des Vereines will kommen. Die Vorträge der Militärkapelle unter Leitung des Herrn Kapellmeisters Theodor Christoph, die ein abwechslungsreiches Programm trefflich ansführle. trngen we-seutlich zur Hebung der Stimmung bei. Die Taugerrnnd? erfreute unter Leitung ihres nnermüblichen Sangwartes. Herrn Viktor Nanth. dnrch den vollendet schönen Vortrcig der stimmungsvolle» Chöre „König Ring" von Franz Mair, „Frühling am Rhein" von Simon Bren und des kräftige» „Heil dir, mein Vaterland" von Jakob Schmölzer. Der ftimmbegabte Ehor sowie sein Sangwart waren Gegenstand herzlicher Ovationen. (Schlnß folgt,) — (I u s p i z i e r u u g.) Gestern nachmittags hat Se. Exzellenz der Herr Divisional Felbmarschall-Lentnanl Rudolf Edler v. Chavanne das Infanterieregiment Nr. 27 beim Uebungsschießen am Grünen Berge inspiziert. Anf dem Schießplätze spielte die Mnsil des Regiments. — (K. t. Tnrnlehrer-Aildungsturs in Wien.) Der Turnlehrer-Bildungslurs. aus zwei Johr-gäuge berechnet, hat die Aufgabe, den Kandidaten für das Lehramt des Turnens an Mittelschulen und Lehrer-Nil-dungsanstalten. hauptsächlich deu Lehramtskandidaten für die wissenschaftlichen Fächer der Mittelschulen jene theoretischen Kenntnisse nnd praktischen Fertigkeiten zn vermitteln, welche die Erlangung eines Lehrbefähigungs Zeugnisses für Turnen auf Grund der Prüfungsvorschrift vom 1<). Srp tenlber 1870 ermöglichen. Die beabsichtigte sulzessive Ei» führung des obligatorischen Tnrnnnterricht') au Gymnasien bedarf eines entsprechenden N'achwuchses an wissenschafüich gebildeten Turnlehrern, da die Verwendung von solchen in erster Linie ins Ange gefaßt wird. Bei der Aufnahme ill den Kurs werden zunächst solche Kandidaten berücksichtigt, welche die Absolviernng einer Mittelschnlr (dnrch Vorlage des Maturitätszeugnisses), i» zweiter Linie jene, welch? die Ab-soloiernug einer Lehrerbildungsanstalt nachweise». Tnrnrri sche Vorbildung ist erwünscht, aber nicht unerläßlich. Die Teilnahme am Kurse ist unentgeltlich. Die Normalzahl der Teilnehmer für einen Jahrgang ist 20. Der Kurs wird in der l. t. Universitäts Tnrnanstalt (I, Universität) abgehal te». Daselbst werden anch vom 1, Oktober an täglich von 'lmid.' d»>s Turnens. Dieselbe wird in zwei Jahrgängen nm je scchs Stunden per Woche erledigt. Außerdem haben die Kandidaten während eines Jahres Vorträge über Anatomie, Phy siologie und Diätetik (zwei Stuude» per Woche) zn hören, Znr Abhaltung des Kurses ist die Zeit von 5 bis 7 Uhr abends, nnd zwar für dcu ersten Jahrgang Dienstag. Don nerstag lind Samstag, für de» zweite» Jahrgang Montag, Mittwoch nnd Freitag bestimmt. Die Vorträge über Ana-tcmie finden am Sonntag statt. Mit Ministerialerlaß vom 1!). April 18l)4. Z. 27.lN4, wurden für Lehramtskandidaten der Mitteschulen Stipendien mit dem Höchstbrtrnge von l>00 Kronen gegrünbet. - (E ch w u r ge r! ch t sve r ha n dlun g.) Franz Lajovec. Auszügler in Rela. stand im Verdachte, am 8. April 18!)8 abends seine» Stall in Brand gesteckt nnd dadurch di? Versicher»»gsbant „Slavic," nm den Betrag von rund 85>0 I< geschädigt zn haben. Aber anch seinen Sohn. einen Besitzer in Rela, versnchte er zur Brandlegnnq zu verleiten, daß er ihm denRat erteilte, sein Haus um 20^0 oder ."000 ?( zu versicheru und dann anzuzünden, um sich so finanziell aufzulMen. Dem 7l»jähr. wohlhabenden Besitzer Ioh. Pri-mo/i<" und seinerMagd M.Zarnik in ^re»l.je cr;^hlte er. dah er die Macht besitze, Zanberer zn bannen und wenn jemandem etwas angetan werbe, so sei er im stände, diese Uebel wegzuzallbern. Dabei bediente er sich eines Pulvers, welches e,- auf die Glut streute, worauf er den kranken Körperteil damit einränchcrte. Für solches Hilsespe»'ür:> erhielt er r^n Primel zu 1, 2. 10. .^0 und 200 K nnd einmal noch zwei Schweine; anch ließ ihm Primoöi<'- eine Schuldforderuug per 400 K nach. Writers stand er im Verdachte, am 2t!. Fe^ bruar 18!>1 dem Besitzer Josef Selan in Gora aus seiner Brieftasche 112 l< 80 k entweudet zu habe», Der Beklagte stellte alle diese Bcschuldiguugeu ill Abrede und auch die M' schworuen ver»ci»tr» die au sie gestellte» vier Frageil, wor auf der Vorsitzende, Herr Oberlandesgerichtsrat S ch n e ditz, das freisprechende Urteil verkündete. Lajovec. der sich i» Untersuchungshaft befand, wurde sofort auf freien Fuß gesetzt. —v— — (Die gewerbliche Fortbildungsschule in Gottschee) zählte am Schlüsse des abgelaufenen Schuljahres in der Norbereitnngsllasse 32 und in der Fort-bildnngsllasse 18, zusammen 50 Schüler, vou denen 19 das Lehrziel erreichte» und zwei nngeprüft verbliebe», - »>. l^ ^- ________...... . ^ __ heberen halbes Vermögen verspielte und sich dam, fjje n> Im iibriqen hatte sie ,mr mehr wenig Inter-d«» .'! der Welt und war längst eine Tote. ehe sie ^'s"n irdischen Schauplätze abberufen wnrde. Hit, ^'m Egu„ H»chderg saß noch jemand, den wir tz^nneu. Ein Mädchen mit einem stillen, sanften ">>It>? ^ ans dem ein Paar gnte, brmme Augen in ^>ea Glänze leuchten. Längst schon ist Gertrud "üt^,' die einst dem Sträflinge so viel Sonne als ^c», ^l'ch in sein Leben hineinzanberte, die vertraute «>e, "' der Bewohner des Waldhanses geworden. ti„ Abringt sehr oft viele Wochen bei ihnen, immer lths^rn grschener Gast, den man nie mehr scheiden Hes, "'^chte. Egon Hochberg hat sich an ihr ganzes 'H., unendlich gewöhnt. Alles, in ihrer ganzen Art ^.3 "''ben. tut ihm wohl. Er ist in ihrer Nähe >' i^"' last glücklich. Sie hat den größten Emfluß ^ll> 3"' sie bewog ihn, wieder seinen Vernf ans-V' sie führte ihn mit sanfter Hand zurück zur ""e»n^^'ü'neren Freiheit. So wnrde sie ihm taglich l^e, sicher Reinhold Ottmanu nnd pedwig At'' b"ß aus dieser echteu Freuudschaft nut der >ch/'^ch die Alnme einer wahren Liebe erblühen 'lr>Ii6. "' «egrnudet anf gcgenfcitiger tiefer Achtung >r ^ "icht dem schäumenden Weine gleicht, den uns V>nd tt-edenzt, die aber z» einem erfrischenden l werden lann auf der Reise dnrch uusere . ^," Kämpfe und Mühen. Z«s 5''saßen lange beisammen, plaudernd scherzend. 5» der Rückzahlung des .".prozentigen Etaatsvorschusses anläßlich des Laibacher Erdbebens von Seite der mit Vorschüssen beteilten Laibnchcr Hausbesitzer Erfolg gehabt. Die bisher fälligen Zinfen im Betrage von 150.000 X des Darlehens im Gesamtbetrage von 900.000 lv »verden abgeschrieben. Der Vorschuß ist von nun an in zwanzig Jahresraten, die am 1, Jänner jedes Jahres im nachhinein zu erlegen sind, zur lilgen. Die erste Nate wurde, als mit 1. Jänner 1913 fällig, angenommen. — (K. t. Staats bahndircltion Villach,) Zur Nichtigstellung eines Druckfehlers im slovcnischen Teile des doppelsprachigen Fahrplanplalales dor Linie Laibach-Tarvis bei Zug Nr. 1719 (Abfahrt Tarvis 7 Uhr 49 Min. abends, Anlnnft Laibach 10 Uhr 43 Min. abends) diene zur Kenntnis, daß dieser Zug v u m 1. I u l i (statt 1. Juni, wie im ssahrplane unrichtig angegeben) bis 15. September l. I, an jedem Sonn- und Feiertage verkehren wird. — (Der slovenische kaufmännische Verein Merkur) veranstaltete am 7. d. M. einen Ausflug nach Vischoflact, an welchem sich trotz des ungünstigen Wetters 45 Mitglieder beteiligten. Diese besichtigten zuerst die Fabrik des Herrn K renne r, woselbst sie, dank der Zuvorkommenheit des Herrn Fabrilsinhabers, welcher die Maschinen eigens iil Netrieb sehen ließ, die Erzeugung von Tuch- und Wollwaren in Augenschein nehmen konnten. Der Herr Fabrilsdireltor sowie der Herr Maschinenmeister gaben hiebei in liebenswürdiger Weise alle Aufklärungen. Nach Besichtigung der Fabrik begaben sich die Ausflügler ins Gasthaus Guzclj, woselbst unter Leitung des Herrn Sachs von dcm Gcsangschorc mehrere Lieder zu Gehör gebracht wurden. Insbesondere gefielen die Ouartettvorträge. — An der Unterhaltung nahm ein zahlreiches heimisä)es Publikum, ins besondere aus kaufmännischen Kreisen, teil. — (Der Laibachcr Gemeinderat) halt heute um 6 Uhr abends eine ordentliche Sitzung mit nachstehender Tagesordnung ab: 1.) Angelobung des Bürgers Franz Fiuz. — 2.) Berichte der Personal» und Nechtssrltion (Referent Dr. Stariy: u) über die Wahl zweier Vertreter des Gemei »derates in den Ausschuß des dramatischen Vereines; l>) über die Crgäuzuugswahl eines Mitgliedes des Gemeiuderates in den Verwaltungsrat der städtischen Sparfasse in Laibach; «) über die Ver-leihuug des Bürgerrechtes au die Gemeiudemitglieder Frauz Ieuto, Melchior Zupau uud Valeutiu Aecetto; ä) über die Emhebnug einer 9'/^"/.igcu Umlage behufs Decking der restlichen Banlosten für die Pfarrkirche bei St. Iatub im Betrage von 36.444 X 38 !i. — 3.) Be° richte der Finauzseltio»: :r) über das Gesuch des Fräuleius Thea Nuda um Beitragslcistuug zu deu Aufführuugs» kosten für die Oreuzmaxer in der Zimmerergasse (Nefe^ rent Dr. Sta rö); !>) über den Nechuuugsabschluß und über das Inventar des städtischen Fonds für das Jahr 1902 (Referent Seuclovie); <) über den Rechnungsabschluß und das Vermögen des Stiftungsfondcs für das Jahr 1902 (Referent Senelovic); über die Gesuche zweier Hausbesitzer um Zahlungs-fristung der ihnen bedingungsweise gewährten 3"/^igeu Darlehen (Referent Dr. Stari»). — 4.) Berichte der Bausektiou (Nefereut ^uzek): -l> über den Rekurs der Maria Ahlin gegen den Anftrag des Magistrates, bc° treffend die Entfernung des Schweiuestalles an ihrer Realität a» der Karlstädterstraße; !>) über die Konkurs-ausschreibung für das Kaiser Frauz Iosef-Deul° mal; über die Bestimnluug der (Lutschn--diguugssumme für deu Grund, welchen Alois Lilleg von seinem Hause Nr. 3 in der Schustcrgafse der Stadt-gemeinde zu Regulieruugszwecken abtreten muß; <:) über die Stelluug eiues Gruudes unter Bauvcrbot. — 6.) Be° richte des städtischen Elcktrizitätswerkes (Referent Sc° netovic): u) über das Gefuch der «Allgemeinen öfter» reichifchen Kleiubahn-Gesellschaft» um Bewilliguug einer uiertelstüudigeu Fahrt au eiuem Teile der Laibacher elettrifcheu Straßenbahn; d) über das Gesuch ciues Be-dieustcten nm Zurrkennung des Provisiouierungsrechtes; ") über das Gesuch des zweiteu Äiaschi»enmeisters um eiueu sechsU'öchentlichen Urlaub. — 7.) Bericht der Di rettion des städtischen Schlachthauses über den Rcchnuugs» abschluß für das Jahr 1902 (Referent Dr. Ritter von Bleiweis). — 8.) Sclbstäudiger Autrag des Gemeinde rates Dr. Danilo Majar on, betreffend die Universität in Laibach. - 9.) Selbständiger Autrag des Ocmciude-rates Dr. Karl Triller, betreffend die Umgestaltuug des Südbahuhofes iu Laibach. — N>.) Berichte des Direktoriums der städtischen Verzehrungssteucrpachtnug (Referent Senekovic): n) über Gesuche der Verzeh. rungssteuerbedieusteten um auherordeutliche Aushilfen; l>) über die Erfolge der Verzehrungsstenerftachtung im Jahre 1902. — (Aus Uuter-Sista.) Der hiesige Gemeinde ausschuß hat in seiner Sitznng vom 20. u. M. nach' stehende ortspolizeiliche Anordnuugcu beschlossen: Hühuer uud anderes Federvieh darf nur am eigenen Grunde oder in abgefperrteu Höfen gehalten werden; in keinem Falle dürfen sie ans fremden Besitz kommen. Hühner usw., welche auf fremden Boden hcrumstcigcu und Schadeu anrichten, werdcu vom Feldhüter ohuc Rücksicht auf deu Eigentümer niedergeschossen werdeu. Mietparteieu, welche über leiuc geschlossenen Höfe verfügen, ist das Halteu von Hühnern und Kaninchcu bei persöulicher Haftuug der Hausbesitzer oder Administratoren streng verboten. Writers ist es den Kindern verboten, auf fremden Wicfen nnd Äckern herumzusteigeu. Fclddiebe werdeu zur gericht» lichen Abstrafliug augezeigt werden. — Jede Verun^ reiniguug der Straßen, Gassen und der öffentlichen Plätze, das Verunreinigen der Umgebung von Gasthäuser», das Ausgießeu unreiueu Wassers vor die Häuser oder in die Straßeumuldeu ist bei Strafe streugstens uuterfagt. 6. — (Verhütetcs 3 chadeufeue r.) Sainsag, den 6. d. M., gegen 8 Uhr morgens kam im Hause der Besitzerin Auua Godec iu Unterdentschdorf, Gemeinde Treffen, ein Kamiufcuer zum Ausbruche, das alsbald die Dachsparren uud das Strohdach entzündete. Nur dem zielbewußten Vorgehen, des Wegmeisters I. Majzelj, dcm sich später auch mehrere am Felde arbeitende Bauern zugesellten, ist es zu verdaukeu, das; ciue größere Braudkatastrophe vcrhiudert wurde. Der angerichtete Schadeu beziffert sich auf 100 X und ist durch Ver^ sicherung gedeckt. 8. — (Uuwetter.) Am verflossenen Samstag abends gegen halb neun Uhr zog ein Ungewitter über Vrh »nd Gereut. Während desselben schlug der Blitz in die Stallung des Besitzers Franz Letan in Praprotno Brdo ein und zündete. Das Rindvieh wurde aus dem Stalle gc-rettet, dagegen verbrauutcn sowohl das Gebäude als auch zwei landwirtschaftliche Maschiueu u. a. Auf der Brand-stalte erschien sofort die freiwillige Feuerwehr vou Gereut, welche uuter Leituug des Feuerwehrhauptmauues uud Bürgermeisters F. Kogovsct iu Aktiou trat uud das Feuer lokalisierte. Der Schadeu beträgt 2 geschäft des Gemeindevorstehers Krevs einzubrechen vcr» suchte; an der Ausführung des Einbruches wurde fie jedoch durch die Wachsamkeit der Hallsleute gehiudert. Iu Wrußuitz erfuhr auch die Patrouille, daß am 6. d. M. »achmittags vier Mäuucr mittlere» Alters, mit Opaukeu als Beschuhuug, erschienen waren uud, obgleich das Ge« schüft uur Tpezereiwareu führt, Halsbiude» verlangte», wobei sie sich die Beschaffenheit der Gewölbetür uud der Feuster scharf iu Augeuschein nahmeu. —«— — (Eiu Kind ertrunken.) Am 2. d. M. abends war die ledige Dienstmagd Therefe Iunc in Locna bei Rudolfswert im Garteu ihrer Dienstgeberin beschäftigt und ließ ihren nnehelichen, erst nu Jahr alteu Sohu ohue Aufsicht vor dem Hause. Letzterer geriet in ciueu uneiugezäunteu Wassertümpel und ertrank darin. «- " (Ueberfahren.) Gestern nm halb «Uhr ^ wurde. a,lf dem Kongrcßplatze vor der T^M? ü zehnjährige Besitzerstochter Maria Urbine a»s M° < von dem 19jährigen Befitzerssohne Anton >"kl'M . Moste, der mit einem Leiterwagen iu sehr raschem " über den Platz fuhr. überfahren. Glücklicherweise "''^ das Mädchen am rechte» Arme »nr leicht verletzt tonnte mit ihrer an Ort und Stelle anwesende»""" de» Weg fortsetze». . * (Zwei gewalttätige Bettler.) Der M'.. Frauz Iofef Podkrajset uud der vaziereude Ha"""^, gehilfe Gustav Karl August Laabs kanien gcst"","^ mittags in das Geschäftslutale des Peter Stert '« ,, Floriansgasse n»d bettelten. Als Lterl den« ^"''^ nnr eiu Paar Heller gebe» wollte, beschimpfte ill» ^, Als Stert mit der Polizei drohte, erhoben P^".,, lmd Laabs die Stöcke und wollten auf ihn loW>^,, Sterk ließ ,m» ei»e» Sicherhcitswachmau» h»'^'". ^ beiden Bettler entferuleu fich, umrdeu j^och "'^ ^ Jakobsplatz vou dein herbeigerufellen Sicherheit^' lnauue ailgehalteu »lild verhaftet. i- — (Spende.) Frau Iosefine Hotfche»""^ Ourlfeld spendete für die Abbrändler in Oroßpudlog^ Betrag von 100 lv. ^l — (Unfal l.) Der Hausbesitzer und Uhrmacher ^ Frails ('u d e n in Laibach unternahm am 7. b, ^ j« Laibach aus in Gesellschaft seiner Ehegattin "'^ IA Freunde mit der Unterlrainerbahn einen Ausflug ""^ ^, doclenborf, uon wo sich dir Gesellschaft per Nad ""'^ Straße über den Wagensberg nach St. Martin ^' ^ begeben »uollte. In der Nähe .des Schlosses Wage"',.,! wurde Herr Ouben auf dem Fahrrade plötzlich von >>' ^ sein befallen, stürzte vom Nadc anf die Straße u" daselbst ohnmächtig liegen. Beim Sturze erlitt ^" ^ der rechten Hand und am Kopfe mehrfache Verletzung ^ tonnte er trotz derselben am Abende iu Begleitung's,, Ehegattin die Bahnfahrt von Littai nach Laibach "^ — (Vlitzfchlag in eine K i r ch e.) Samst^ ^, l>, d. M,. zwischen 8 und 9 Uhr abends entlud s'^ ",, ,il' St. Veiter Pfarre bei Sittich ein Ungewitter mit A"^, Donnerschlägen. Ein Nlitz schlug in den Turm btt ^x lirche St. Lambert in Male Pece ein und beseht' ^ selben derart, daß die Glocken herunterfielen. H'"" ^ er in die Kirche, warf die Decke herab und zerstörte "^j Hochaltar. Von den Ziegeln auf dem Kirchendachc, ^, vor einigen Jahren nen gedeckt wurde, wnrde "'^ ,^ Menge beschädigt. Der Schaben beträgt mehrere ->- ^ Kronen und trifft das Dorf umso empfindlicher. "' 5 selbe klein ist und nur sechs Ganzhübler zählt. ^ — (Von der ombromelrischen Ve^ ^ tungsst at ion Littai.) Die ombrometrisO >^, achtungZstalion III. Ordnung in Lillai verzeichnete' ^ nate Mai 17 Regentage-, An drei Tagen gab es ^al> ^, rend 11 Tage im Monate ohne jeglichen Niederschlag ^ Die größte Niederschlagsmenge binnen 24 Stunden ^,, am 18. Mai mit 1sl:0 imn. die geringste am ^" , ,. ^ 27. Mai mit 0:1 »>>n beobachtet Im ganzen benu.^ Nkderschlag im Monate Mai 97:2 mm. — Die hoch! ^> temperatur im verflossenen Monate gab eZ am 25. "^ , 24:li Grad Celsius, die niedrigste'am 14. Mai "w ^ Grad Celsius nach den täglich um 2 Uhr nachmittags teil Beobachtungen. ^/ — (Wasse island der Save.) Die '"'^j des Monates Mai am Pegel der Littaier Savebruae '^ um 8 Uhr früh vorgenommenen Beobachtungen des ./ stllnbes des Saoeflu'sses ergaben den höchsten Wasselsla^ 8. Mai mit 140 c-m ober Null und den llelnsten a," ^ ,,j,s' I1. Mai mit 56 «>in ober Null. Der durchsä.niitli^ "^/ Wasserstanb im verflossenen Monate betrug 84:c' ^ .^ Der Savefluh hotte im Monate Mai die höchste W^F peratur am 27. Mai mit 5 13:3 Grad Celsius, die "'< ^ an, 0, Mai mit ^ 9:2 Grad Celsius zufolge der tasi^ 8 Uhr früh gepflogenen Beobachtungen. Telegramme des k. k. Teleglapheu-Korrespondenz-W"" ^ P ar i s. 8. Juni, Ein heute nachts von M'"l^/ gelangtes Telegramm gibt die Zahl der bei den» Ü" der „Libcin" Ertrunkenen mit N7 an. ^ Marfeille. 8. Juni. Nach der PassagierM"^ die Zahl der an Bord des gesunkenen Dampfers « F gewesenen Passagiere 148, doch glaubt man, daß ?'"-^/ sonen. die im letzten Angenblicle an Bord gekomM" ^Z> in die Liste nicht aufgenommen wurden. Die gan^ ^ Mann bestehende Besatzung wurde gerettet: ebenso ^ 14 Offiziere und Soldaten, die sich unter den P"'!,^' befanden, in Sicherheit gebracht: sie beteiligten si' Beni Unif. 8. Juni' Die Beschießung v"" ^, ! dauerte 2 Stunden. Die Truppen besetzten durch u ^ . ^ pelung zloei Hügel. Sie haben leine Verluste <'l>> ^, Wirkung de- Bombardements ist noch nicht beta"" ' ^ Truppen in Figuig noch nicht eingerückt sind, s.,,?»^ ^ New York'. 8. Juni. Die Zahl der P"'ch,o^ l durch die Ueberschwemmungen des Mississippi oliv" ,^ worden sind. wird alls 25.000 geschätzt. 20^^^,, fruchtbares Ackerland im Umlreife von 20 Meilen ° ^ Louis stehen unter Wasser, — Im Osten von ^' wurde das Standrecht erklärt. ________________________________11^_________________________ 9. Juni 1903 Neuigkeiten vom Büchermärkte. ^°l»°r, ss. v., Die Re„cln des Duells, li 3 60. — ^'""eblnstungen siir den Eintritt in die l. u. l. Kadetten» i^ ^ -^ 40. — Vpielhagen Friedrich, Ultimo, f^ "- Gübl W., Geologisch'bergmännische 5taiten mit n"3 ^°'^ "^st Vildern uon Blei» und Zink^ager. ^ s "lbl, K 12. — Sammlung von Entscheidungen der tz,7?°gelichte, ^ PH.^ ^ I __ Se idler, Dr. G., ^.°er Staatsverrechnung, 1, K 2-40. — Eisenbahn« ^, ^us 1903/1904, l( 6. - Giegl I., Österreichisches «,'"cht. K 180. — Pirch H.. Vergleichende Darstellung ^ndewahloldnung. X 2 40. - Mehl W., Kohlen. ^°!"°b. Atemgift, Entwärmungilmahstab, l^ 1 20. - 'Ul^ ^' Herm.. Die Verwertung des Schlammes wn ^I" sitr Abwässer, K 1-20. — Müllen bach H,. Aus uX^^bwasser-Reinigung, Kl 20. - Darapsly L.. >,° Neues von der Wünschelrute. X 1 50. — Hopp ^^us.Kanalisations« und Haus«Wasserlcitttngsanlagen ^""cher Systeme, li 2 40. ^ Vusch A., Verwaist, ^s, ^ l^rey M., Der Weg zur Höhe, li 3. — Keller H,. ^ ^ 3 60. ^ Garschin, Nadjeschda Nilolajewna, l lt>m ^ Gorli W^ D^K Ehepaar Orlow, X 1 20, — »,ch '"nn A,, Die lchte Hand, li 2 40. — Vernal)s Mre?'slen, 3. Nd., K 3 60. — Kifch Ostar M., Die f Md ^" Sprosser. Pflege, X --60. — Boegler R l ^.""c»or und Konservator. X 2 40. ' ^! ^lp 3r,. Die Weltausstellung in St. Louis 1W4. )^ Vor mann Edwin, O alte Burschenherrlichleit. !^^,20. — Nardewiecl, C. v.. Onesipherus. X — 90. s!d als Künstler. X 5-40, - 'ch^ ^er, Eine alte Geschichte. X 4 80. — Holz I, ,,^Mckpserei. X 1 08. — Mat thes. Dr. M., Lehrbuch. ,^n Hydrotherapie. X 10 80. — Mislicenn S W. F, ltiV" Jahresbericht, 4. Bd.. X 22 80. — Poll. »ilii,, ' britischer Jahresbericht über die Fortschritte der :, 5" Philologie. 5), Vd., 3. Heft. X 24 60. — Nyrop' T^ ^eben der Wörter, X 3 60. — Egidi, Emmy v. ^ "", li 3 60. — Egidy, Emmy v., Erschwiegen, ^„. .^ Nresler. Dr. I., Die NechtspraxiS dtl Ehe- ,ru,^'^eisteslranlh^it und Trllnlsucht seit Inkrafttreten ^,^'chen Geschbuches. X 1 80. — Heymann. Dr. E,. ^m«'?jzlsch? Operationslehre speziell für pralt. Arzte und Hhr°e ."""< Dr. N,, Rhino«phalyngologischo Opera- 'liht "'lt Einschluß der Elcltrolyse für Arzte, X 6. - ^ltinl ' Harmonielehre in Unterrichtsbriefen. X 2 88, »p., '. ^raf Leo. Die Auferstehung der Hülle. X -96. ^'richt^ Dr S,, Der Arzt als Hausfreund. Lief, 1, I. ^ ^- Scheiberl I., Der Krieg von 1870/1871. iy^, -~ 36. — Prince Magdalene, geb. von ch ' Eine deutsche Frau im Innern Deutsch«Oslafrilas. sch,.' Haerdtl, Dr. Heinrich u., Grundbegriffe des l ^' K 1 40. — Pollack, Dr. Rudolf, System des "^^lprozeßiechtes mit Einschluß des EMlionsrschtes, 1. Teil, X 8. — Eroner, Therapie an den Berliner Univer-, sitiitsllinilen, X 12. — Medicus, Dr. Ludwig. Praltisnm für Pharmaceuten, X 552. — Ilberg, Dr. G,, Über Geistesstörungen in der Armee zur Friedenszeit, X 1-20. — Laquer, Dr. B., Über Höhenlnren für Nervenkranke, X — 72. — Möbius, Dr. P. I., Geschlecht und Kupfgrühe, X 1 20. — R. W,, Die demagogischen Unitriebe der Gegenwart ein Verbrechen gegen die höchsten Interessen der Menschheit, X 1 20. — E. G.. Philosophische Wahlstudie oder wie wählt der an. ständige Bürger? X — 96. — Schumachers Fr., Beiträge zur Physiologie des Nervensystems speziell der Sinnesorgane, X — 96. — Stüber Fr.. Wiener aus Reisen, geb.. X 5. Vorrätig in der Buchhandlung Jg. u. ikleinmayr K Fed. Bam berg in Laibach, Kongrehplah 2. Angekommene Fremde. Hotel Elefaut. Am 7. Juni. Garz, Privat, Nuschach. — Mayer. Nei» sender, München. ~ Demsar, Privat, Eisuern. — Oblacl, Kfm., Bischoflack. — Lapajne, Advolaturslandidat, Rubolsswert. — Petermann, Kfm,, Dresden. — Eder, Blau, Kflte.; GeleS, Erle, Westreid, Winter, Slolter s. Bruder, Reisende, Wien. Basches, Reisender; Velenjini, Privat, s. Frau; Morpurgo, Lutterlo, Parigi, Morantini s. Begleiter, Pferdehändler: Jordan, Privat, Trieft. — Zehner, Reisender, Graz. Zhubcr vo» Olrog, Forstmeister, Einöd. Hotel Stadt Wien. Am 8. Juni. Kompert, Kfm., München. — Stößl, Buria«, Kflte., Klagenfurt. — Kölbl, Weiß, Fischer, Herling. Kawer, Singer, Beuermann, Kopitsch, Kslte.; Dr. Rücker, Wien. — Spriner, Herllein, Ingenieure, Graz. — Ruprecht, In« gruieur, Abbazia. — Nerzenowsly. Private, Leoben. — Edler v. Tiro, Linienfchisfsleutnant, Pola. — Dr. Kläring, Dr. La-dilar, Prag. — Salzmann, Kfm., Innsbruck. — Maceralta, Kfm,, Trieft. — Winter, Privat, f. Frau, Birnbaum. — Lulas, Schuliuspeltor, Salzburg. — Lang'haler, Professor, Nürnberg — Salwari, Dörfler, Reifende; v. Pauletisch, Hamitsch, Private, Görz. — Renlo, Private; Lipetschig. Pola. — Klein, Milnsch, Kflte., St. Martin. — Norstnil, Privat, Agram. — Pelzl, Hahi,. Reisende, Wien. — Schwarz, Reisender. Fünflirchen. — Weiß. Kfm., Gr.'Kanizsa. — Alberti, Großgrundbesitzer, Steinam» anger. ^ O.^bold, Private, Brod a. d. Save. > Verstorbene. Am 4. Iuui. Gertrud Omahner, Köchin, 78 I., Am Brühl 23, Hrteria 8clero8l8. ^arnly»,» coräi8. — Joses Primc. Arbeiter, 59 I., Madchlyslraße N. Selund. Blödsinn, Tnberlul. — Nada Sic, Lehrerslochler, 1 I., Bleiweisstraße 13. Tnberlulose. Am 5. Juni. Nntonia Zuzel, Private. 81 I., Florians gasse 8, /^paplexi» >Lieljr>. Am 6. Juni. Elsa Sumftl, Beamtenstochter, 10 Mou., Melellogasse 2, Niuiililuli», l'.(!clHmp8i6. — Anna Kostreuc, Arbeiterin, 77 I., Radehlystraßc 1l, Dementia »«nili», I^npli. rlulnl. 7 U.F. ! 736 1 12 7, windstill vewölti ! 0 1 Das Lagesmittel der gestrigen Temperatur 12 3", Nor« male: 16 9«. Verantwortlicher Redakteur: Anton Funtel. MU^ Meilage. -WU Unserer heutigen Nummer (Gesamtauflage) liegt eine Subslriptions'Einladung ans Abraham a Santta Elaras Werke bei und wolle man sich des angebogenen Bestellscheines gefälligst bedienen; der Preis wird nach Ausgabe fofort erhöht und empfiehlt sich daher baldigste Subskription. Iu beziehen von Jg. v. Kleinmayr ^°« «'bn^" Noten Ma!° ! ^N^br.», *'^° - - - 1W »5 1N0-Ü5 ., "^n ^'^P^K.4 2°/« l0« l.» l«, ?<> ^ ' s.!)0 s,. 4"/„ lb3-«u 1Ü4'<>!» ^,, ' l00 l, 4°/„l8!l-1»5' - ^ .' "" l. . .«5 —«ba- ' l! "°"^r „. b« «l. . .«4b--»50- .^e""«.st,r..ioasl„ > ^ o « ' steuerfrei. >Q) ""' l" Silber ^r^" l,,' ^' ' 5>/,°/o ,«9'-. 1^0 ^ >^bnh,,^t.). . 4°/« W-Ü5 il)«-6ü '< . '^. W......i,s.-7li lie?!, «lisavethbllhn, 400 u. »NO« M. 4°/«.........119 ' 1»0 - Franz Ioses-V., Gm. 1884 (blv. Et.) Gilb., 4°/».....W0'LU1U1'lU «alizlsche Karl Uubwl«-Vahn (div. Et.) Lilb, 4°/» . . . 1W »5 » ION l! Ung.Et.«Vts..«lnl,«°lb 100 fl. -- —- bto. Kto. Silber 100 sl. . . . — — —— dto, Staats'Oblig, (U»g. Ostb,) v. I. 1876....... —»— — - dto, Echanlleglll.°«bles.-0bl!a. --- - -- dt«, Prilm.'«. b 100 fl, - L0N li 199 75 2N1 ?ä dto. dtll, l» busl. —luoli 199 75 201 7b Xhelß-i«e«,°Ullst 4°/« .... lüb 7!i 1b? ?b 4°/« ungar. Vrundentl. Oblig. e« 70 W ?n 4°/» lroat. und sl«von. detto 99-ü.'» um Lü And»r, Vsstnll. Anlehtn. 5°/«Dona,ii«e!l,°Nnle!he 187« , 107-15 IN8 ,!> «nlchen der Stadt Vörz . . 98-25 !<><> U2 Nnlehen der Stadt Wien , . . 1U4 «b KM Uü dto. dto. (Silber od, «old) 124-ül> <«i> 5" dto. dto. (1894). . . . 99' - 9!, 9» dto. dto. (1898).... lw «0 l00 f«' »orsebau Änlehen, vcrlolb. 5°/« 99 5U 1W i!ü 4°/» Krainer Lanbel-llnlehln . »9'7l> — - Geld iMare ßsandblits« »tl. «oblr.alla,t!st.l!,b0I.verl.4°/° 99- 9!» 9U «.-östcrr,!!«!!de« Hl,p,°«usl.4°/° 100 - ,o,-- 0es<.°un«. «anl 40>/,<ähr, vcrl. 4«/ .... 1007U INI?,» bto. ' bio. 50Mr. vcrl, 4°/» i »10 b<> dt« Kb"/«...... '24 Ü0 125 — 4°/° Ullterlrain« Nahn,» . - «»l" «"75 DlV»ls» z«s» (per Otücl). V,rzi»»llch, U,s». L°/„ Vodenlrebil>Lose — b°/» Doiiau-Nes»l,50 „ „ »na. „ „ bfl. 2U75 2? ?b Rudolf-Lose 10 fl...... «»'— 7i 50 ^lllm-llose 40 fl...... 236-242 — L!,-Ven°i«-«ose 40 ll. . . , 270'— 32u — Wiener Cllmm.'«ole v. I. 1874 44»'— 448 — Gewinstsch. b, »«/<> Pr. - Echulov. d, «odenlrcbllanst., «m. l«8S 72- ?« — «albacher «ose..... «» ^ ?3 — Velb Ware «lllien. Zsan»poll»zlnt»l« «thmung»«. »nsllg'Iepl. «tisenb. »an sl. . . 24l<»' 242U-Vau. ». «etriebs-Ges. für stübt. Strahenb. in Wien l!t. «, . 50 — — - dto. dto. bto. lit.» . 50'- — — Vöhm. Nordbahn 150 sl. . . 3?ü — 376- Vuschtlehraber «is. 50« fl. KM. 2»8N- 24uu bto. bto. (lit. U) 200 fl. 1U02- 1006-Donau-Dampfschiffahrt«»Vesell. oesterr., 500 fl. KM. , . . 8U3 — «n? - Dui'Uobenbacher «l,»«. 400 « 504 — bili — tterdsl.E. 42»'50 430 50 Plllg-Duxer «isenb.inasl.abaN. 202 203 50 Etaatileisenbah» 20« sl. «3.. . U75 75 U7<> 75 Küdbllhn 200 fl. C..... 7U7U 7770 Viwnordb.Ueib.'B. »N0s<. rüälschlttle» ION sl. . . . ü9'— Ü2 — U»»,na!i, (t!senb.20a sl. silver 40b — 408 — Una,Wes!l>,(»taab'«lllz)2anfl.S. 411 — 41» — Wiener Uolalbahnen» «lt.G,s.. — - b0- sanken. Vnglo-OestVanl 1L0 fl. . .2/5.-27!!- Nanlverei». Wiener, 200 sl. . 482 — 483 - Vodlr.'Anst,, Ocst., 200 fl.E, . »ü? — s««' Krbt..«lnst,s Hand. u.E. iS0fl. -— —- - dto. blo. per Ultimo . . >i«0 75 s«l-?u Kredltba,,!, All« uug., 200 fl. . ?!i» — 729 — Deposilenbaiil, Villa., 200 fl. . 425'-42» 50 «Klompte-Wes., Nbrösl., 400 K 5i»>— b<8 75 Viro-u.Kassenv, wiener »00 l. 435 — 438 — Hypotheld., Oeft., 200sl.80<>/»«.s 192 — 194'— Veld Ware Uanderbanl, vest., »00 fl. . . 4i0 75 41175 0rsterr.«ungar. Vanl, 800 fl, . 1881' >«4i Uüionbanl 200 sl..... b2? — t»»U — «erlehrsbanl, «ll«. »40 sl. . »ä4 — 35li — Industrie »Knkr» «ehmungen. «auges., «Ng. «st.. 10a fl. . . ,29 - 1,1-Vgydier Eisen» und <3tahl»Ind. in Wie» 100 fl..... 166 — 164 — Elsenbahmu.»Lelha.,Erste, 100fl. i0l — 20b — ,,8 — Devisen. Kurze Eichten. Amsterdam....... 19? 90 I98-U» Deutsche Pl»tzt...... »l? 22 ,17 4» London........ 2U9 «5 239 85 Pari«......... 9i »0 »ü 35 Tt. Petcrsburg...... Kalul»n Dulaten........ »l !«, ll i»5 2U°Franc«'Ltü^^ *-o»eu elc%t i>evlB#,n and Valuten. ^^^^-^ LoB-Versloherung. ________ JT. C Mayer I Baiailc- und "^Tacla.flilÄX-ca.eBcli.a.ft ________________L^lbach, SpltalKawie. _________ Privat-Depots (Safe-Deposits) -u.aa.t9x mi.ffmxt.mxa. T7~»xm ttilung I, am 5». Juni 1903. Laibacher Zeitung Nr. 129. 1136 9. Iunil^> Die erste Triester Kottnak-DestilleriB I von I CAMIS & STOCK in Barcola bei Triest empfiehlt inländischen niiiliil«li|iik| nach französischem System nur in Originalflaschen mit Kontrollverschluss der vom hohen k. k. Ministerium des Innern genehmigten Untersuchungsanstalt für Nahrungs- und öenussmittel, Wien, IX, Spitalgasse Nr. 31. V, Flasche K 5«—, V, Flasche K 260. In Laibach zu haben bei den Firmen J. Jebaèin, Jos. Murnik, J. Kordin, A. Lilleg, A. Šarabon, Viktor Schiffer, F. Terdina. (196) 70-42 JerthavonSuttner! Verzeichnis der Suttnorschen Werke: Die Waffen nieder, 2 Bände.....K 7-20, geh. K 9-00 Marthas Kinder . . . » 6 —, > »720 Schriftsteller-Roman . » K-—, » > 7-20 Erzählte Lustspiele . » :}'6O, » > 4 80 Dr. Hellrmits Donnerstage .......» 3-60, » > 4-80 Ein Manuskript ...» ;\ (i(), » »4-80 Verkettungen . . . . > M 60. » » 4 80 Inventarium einerStele > 4-80, » > (j-— Eva Siebeck.....»(>¦—, » »7-20 Die Tiefinnersten ..»(]•—, » » 7 20 Trente et <)uaraiite. . > 6—, ¦<¦ »7-20 Es Löwos......» 1-80, » » 8- — Phantasien über den Gotha...... » » fi — Hanna.......» f> —, » > 7 20 High life......» «•—, » » 7-20 Einsam und arm . . » G1—, » > 7 20 Schmetterlinge. . . . » 8 80, » » 4-HO La traviata.....» fi —-, » »7-20 Schach der Qual. . . »2 40, » » 3(50 Das MaschintDzeitalter > 4-20, > »5-40 Vor dem Gewitter . . » 4 80, > » (5 — Daniela Dormes ... » (!•—, » » 720 Ein schlechter Mensch > ü-—, -> » 7*20 Die Haager Friedenskonferenz ...... 2-40, » > H-60 Zu beziehen durch (2242) 2—1 lg. v. Kleinmayr & Fed. Bambergs Buchhandlung in Laibach. Den herrlichsten Schlaf mit einem wohligen («ffühle im Alanen verleiht alteixl* ein (1821; 30 Schluck Klauers JRICLAV. Allein echt erhältlich hei Edmund Kavcic in Laibach in Flaschen tt 4 K, 2 K 20 li und 1 K 20 h. VScbone ohnung. Im Hause Nr. 14, Gradiièe, im I. Stockwerke ist eine schöne Wohnung, bestehend aus vier Zimmern, Pienst-botenkammer, Küche, Speisekammer, Keller, Holzlege und Dachkammer für den nächsten Augusttermin zu vermieten. Anzufragen in der Advokaturskanzlei und beim Hausmeister. (1642) 15 Lohnende Nebenbeschäftigung ohne besondere Mühe und Zeitverlust linden Vertrauen genießende Personen allerorts und jeden Standes dm eh Uelterna^me einer Agentur erstklassig! er „Feuer-, Glas-, Transport-, Einbruchsdiebstahl- und Lebens -Versicherungen" leistenden österreichischen Gesellschaft. Gefi. Anträge unter «1798> Graz, postlagernd. (2357) 80--1 (2355) C. I. 46/3 Oklic. Zoper Jožefa Sever iz Nest.opl.je-vasi št. 4, oziroma njegove neznane dedièe in pravne nnslednike, se je Ijodala pri c. kr. okrajni sodniji v Crnomlji po Janezu Severju iz Ne-stopljevasi St.. 4 ložba ssaradi pripo-sestovanja lastninnke pravice do zem-ljišOa vlož. št. 390 kal. obèine Petrova-vas. Na podstavi t.ožhe doloèa se narok za nsluo spornn ra/pravo na dan 1 2. junija IDO.'i, ob 9. uri dopoldne, jtri t.em nodiSru, v sobi St.. 2. V obrainbo pf.'ivin toženca so po-stavlja za skrbnika gospod Jakob Kosievar v Sadinjivasi st. 12. Ta skrbnik bo zaslopal toženca v ozna-menjeni pravni stvari na njegovo nevarnost in stro.ske, dokler se on ne oglasi pri sodniji ali ne imenuje pooblasèeiK^a. C kr. okrajna sodnija v Crnomlji, odd. I, dne 4. junija 1903. Apotheker A. Thierrys Balsam bestes diätetisches Hausmittel SO" gegen Verdauungsstörungen, Schwäche, Uthlichko.Ky1' > hrennen, Blähungen etc., hustenlindernd, kramp'*' 0„s schleimlösend, reinigend. 12 kleine oder 0 Doppel'18 franko samt Kiste 4 Krone«. ^ Apotheke zum Solutzengel des ji. Thl»*1"? Pregrada bei Rohitich-Sauerbruna- = Echt nur mit nehenatehender NomieiiHchutz»lftr ^ Es empfiehlt sich sehr, dieses Mittel stets auf HelsCoQ.J alle Fälle mitzuliabpii. (22«4) z^J i Echtes Kornbrot I mehrere Gattungen Weizenbrot. Kartoffelbrot i (Kaffeegebäck), Klein- und Luxusgebäck, Brioche-gebäck, Kranzkuchen, Stöhlen. Pressburger | Nuss- und Molinbeugel etc. stets frisch zu haben i in der j Bret- und Gebäckfabrik | J. J. Kantz, Laibach. | Vcrkaiifotrilmi: Itönicrstrasse Nr. 16. Kranz .Josefstrasse Nr. 1. j Potersstrasse Nr. 35. I Rosengasse Nr. 11. Karlstiidterstrasse Nr. <». Triesterstrasse Nr. 0. ! Šiška Nr. 2. (i2f>5) ao-2i | All fällige Wünsche und Beschwerden bitte ich Römer- | strasse Nr. 16 bekannt geben zu wollen. (2354) C. 00/3 1. Oklie. /.oper Janeza Derèar, posesf.nika iz llibnice hL 30, katerega bivaliSèe je neznano, se je podala pri o. kr. okrajni sorlniji v Hilmici po tvrdki «Kratelli Neumaii» v lleki tožba za-radi 640 K 80 h s prip. Na podstavi ložhe ra/.pisal se je narok za ustno razpravo na dan 3. jiilija 1903, ob 10. uri dopoldne, pri toj sodniji, v izbi sl. 7. V obrambo pravic Janeza Derèar se postavlja za skrbnika gospod Anton /enko v Kihnioi. Ta skrbnik bo za-stopal imenovanega v oznamenjeni pravni stvari na njegovo nevarnost in slro.ske, dokler se on ne oglasi pri sodniji ali ne imenuje pooblasèenoa. C kr. okrajna sodnija v Hibnici, odd. V, due 4."junija 1903. —------------------- cn (2248) jyA Oklic. ^ Zoper Andrej Lenaruièev6 j iz Vrhnike, odnosno njih } y, dedièe in pravne nasledni^'jr| je Jakob Jelovšek, posesin'^ ^ plane, po Antonu Komotarju.c^ tarju na Vrhniki, pri lew '.J tožbo na priznanje zastar^L jalve s 990 K 70 li. Temey tožbe doloèil se je narok 'u sporno i'azpravo > na dan 16. junija ^ J ob 9. uri dopoldne, pred tem s° v sobi sl. 4. j{ V obrambo pravic tozeiu'6^, stavlja za skrbnika gospod •'" jr narèiè, posestnik iz Vrhnikß'/ bo zastopal tožence na njü»0^' ^f. riost. in strode, dokler se i]ß J pri sodniji ali ne imenujej0 ' šèenca. ^ C. kr. okrajno sodisèe nft dne 26. maja 1903. Kanft and vorkaust alle tfattungen von Routen, Pfandbriefen, Prioritäten, Aktien, Losen, Valuten, Münzen und Devisen. Weohsel - Eskompta und Inkasso. LAIBACHER KREDITBANK Promessen. LAIBACH (Filiale in SpalatO) lomwlohetu»»;. Vinkulierung und Devinkulierung von Militär-Heiratskautionen. if>O-;if! Oeld-Einlaß )*' auf Büchel odor ^Dr/ lender Rechnung *,$ vom Einlags- bis 7fi hebungstag6 > >' •*• mit 4 Pro*ep verzinst, tf Börsen - Ordres ^ sohUsse auf %***j Dr »l7 » I, d P ,' rlag li o „ I g. v. N' l >' i » >» n y r ^ F r d, B a u, be r g.