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Wer dies zuerst «it aller Schärst erkannt hat und sich aus diese fekennmi« eingerichtet hat, da« waren die Klerikalen. Man werfe nur einmal einen Blick in den „Slovenec" und den.Slov. Gofpodar' und e« wird sich einem die Ueberzeugung auf» drängen, daß die Klerikalen heuie alle ihre reichen Mitteln daran setzen, den Bauernstand zu umgarnen und einzufangen und daß sie mit großzügiger Arbeit einsetzen. Auch aus die übrigen arbeitenden Stünde suchen st« Einfluß zu gewinnen und sie haben zu diesem Zwecke ein eigene« Arbeiterblatt gegründet, doch gilt ihr Hauptaugenmerk dem Bauernstand», dem sie durch Schaffung eine« großen Laadwirtebunde« btizukommen trachten. Der Fortschritt, der Freisinn und da« Deutsch« tum im Lande besitze« gegenüber ihren Todfeinden, de« klerikale« Peroaken. eine schneidige Waffe im „Stajerc", um den sich im Laufe weniger Jahre ei»e eigene Partei geschart hat, die im erfreulichen Aufschwung begriffe» ist und e« wird unsere Sorge sei« müssen, diese Waffe nicht rostig und schar«,g werden zu lasse«. Eine nähere Kenntni« de« Blatie«, da« sich i« aussteigender Linie bewegt, ist au« einem Flugblatte zu schöpfen, da« den ungemein rührigen und mit kraftvoller Ueberzeugung die Feder führenden Schriftleiter Karl Linhart zum Verfasser hat und da« unier de« Titel: „Sieben Z>ie Sonnenvrüder. Eine mißglückte Ansiedlung. — Die erst»« Kolonisten. — Ein Robinson-Leben. — Da« „neue Evangelium". — Kulturplunder. Au« einem im „Deutschen Kolonialblatt" veröffentlichten Bericht de« stellvertretenden Gouver-»euls von Deuisch-Neugumea erlähr» man Un-erfreuliche« von einer mißglückien Ansiedelung deutscher .Na'urmenschen" auf der Insel Kadakvn im Bi«ma,ck-Archipel. E« heißt in dem amtlichen Bericht: Am 6 Juni d. I. verließ der Regierung«dampfer .Seestern" Simpsvnhafen und nahm alSbald Kur« nach Neu-Mecklenburg. Gegen 3 Uhr nachmittag« liefen wir in den an landfchastlichen Reiz n reichen La« »assa-Kanal ei«. Auf der Insel gleichen Namens, die mit dem Festlande zusammen den Kanal bildet, liegt der Musiker Lützow, der ehemalige Orchester-kitigen« vom Theater de« Westen« in Berlin, de-graben. Er hatte mit dem sich Schriftsteller nen-»enden Ansiedler Engelhardt al« .Sonnendcuder' euf der Insel Kadakvn in der Neu Lauenburg-Gruppe gelebt. Fieber und die gänzlich «nsach-»emäße und unzureichende Ernährung halten Lützow so eutklästet, daß er schon halb dem Tose nahe, stch entschloß, nach HerbertShöoe zu fahren, um d»r« im Regierung«krant»nhau>e Heilung von seinem schweren Leiden zu suchen. Der kleine Ku»er, dem Jahre de« Kampfe«" eine Geschichte de« Slajerc und de« Ringen« mit dem Pervakenklerikali«mu« darbietet. Wir entnehmen der fesselnd gehaltenen Schrif« auszugsweise das Folgende: .Wer eine Geschichte de« slovenischen Bauern und überhaupt de« arbeitenden Stande« schreiben wollte, müßte feine Feder in Blui und Tränen tauchen ... Wo würde man auch soviel Leid, Verfolgung und bittere Befehdung finden? . . . Wie eine düstere Herbstnacht ohne Sterninlicht und Mondenschein, wie ein undurchdringlicher Nebel stell« sich diese Geschichte dar. Nur hie und da nach tausendjährigen Zwischenzeiten blitzt ein Licht aus, da« die Hoffnung belebt und mit tränenden Augen blicken die Taufrnde aus diesen Stern, der nur zu bald wieder verlöschen soll. Wir gedenken der Zeit eine« Trudar« im 16. Jahrhundert. Wahrhast dämonisch hatte die Unzusriedenheit der Bauern um sich gegriffen, krästige Fäuste umspannten das Gewehr und auf dem Felde bei Rann schwuren 80.000 steirische Bauern zur Fahne de« Bunde«, die bäuerlichen Sturmhausen wälzten sich dem weißen Laidach zu und von den Llppen der Ausständischen kam da« Lied! „Nur zusammen, zusammen, du arme Ge-meinde" l (uboga gmajna); im nahen Kroaten« lande ward der „Bauernkönig' Mathia« Gubec auf die Schultern gehoben, während die Burgen und Klöster in Flammen aufgiengen und die Lohe wie eine Riesensackel zum Himmel schlug — mit eiserner Faust schrieb damal« der Bauer in da« Buch der Geschichte: „Hier din ich.* Und wieder ward es Nacht . . . Die ge-panzerten Fäuste der Burgherren und Mönche er« stickten den Bauernbund (puni) in Strömen von Blut . . . Finster ward e« wiederum und verfolgt, entmutigt, blutende« Leibet und hungernd schritt der Bauer wieder hinter feinem Pilug der . . . er sich anvertraut hatte, wurde aber durch die starke Strömung in den Georc>«kanal getrieben, und noch aus der F^hrt erlag Lützow seinem Leiden. Aus der Insel Lamassa bestatteten ihn sodann die Eingeborenen zur letzten Ruhe. Aus einer anderen Dienstreife besuchte der stellvertretende Gouverneur auch den Ansiedler Engelhardt auf Kabakon, der sich in einem schwer leidenden Zustande befand. Außer ihm war nur noch der Schrifts tzer Beihmann auf der Insel. Ein weiterer „Gonne»bruder" na« men« Rodson hatte die Insel bereit« wieder ver» lassen. Der stellvertretende Gouverneur machte einen Rundoang durch die etwa 60 Hekiar -iroße Insel. Die Pflanzung sah sehr vernachläfsigt au«, wie wohl Engelvardt eiwa 20 Arbeiter hat. um sie instand zu halt,«. Die letzijährige A»«beu«e an Kopra betrug 22 Tonnen. E>ne ergiebige Ernie wird die Insel, solange sie in Engeldardi« Hänoen ist, niemal« auszuweisen ve>«ö en, und e« darf al« gänzlich abgeschlossen erachtet weroen, daß je eine giöger» Anzahl Ansiedler sich von den Er« trägnissen wi>b ernähren können. Da« Gouver-tum nt tat de«halb auch von En„eldardt sül we>« lere Zuzügler Sicherheit verlangt, die er zunächst in der von 1400 K vnm durch Verpfändung von We'pap.ren gegeb-n hat. Außer ihm hat bi« jetzt noch keiner der übrigen „Sonnenbriidei" lange.e Ze» aus Kabako« ausgehallen. Da die Jahrhunderte si«d verflösse«. Wieder blitzt em Hoffnu«g«strahl auf. — Die Wiener haben ihre Barikaden errichtet und in ihrem Blute die junge Freiheit der österreichischen Völker getauft. . . . Und wieder verschwand da« Licht und kam da« Dunkel . . . Al« im Jahre 1848 die Zwingherrschaft de« Adel« und der Klerisei dahinstürbe, setzten unbe-rusene „Führer" in der Steiermark, Kärnten und Krain alle« daran, dem Volke die mit seine« Blute erkauften Rechte wieder zu entreißen. Einzig die« ist der Endzweck allen Beginnen« dieser „Führer' oder .Peroaken", wie sie sich selber zu nennen belieben. Da« Volk zu oerdum-men, da« Volk in dem mittelalterlichen Dufter des Aberglaubens zu erhalten, die Unzufriedenen auf Scheiterhaufen zu verbrennen oder an de« Pranger zu stellen, dem Volke einzureden, daß e« einzig unter den Befehlen der PsarrerSköchinnen uno der Avookatenschreiber glücklich sein könne; vor dem Volke die Rolle de« .Erretter«' und „großen Slaven' spielen, hinter dem Rücken diese« Volke« aber die Trinkgelder der Wiener Regie-rung einzusacken, auf Kosten der Steuerzahler sich herrliche Paläste zu erbauen, in jungen Jahren große Ruhegehälter einzustecken, in Kürze ein schöne« Vermögen zu erwerben, im Auge de« Nächsten den Splitter zu suchen und den Balke« im eigenen Auge zu übersehen — so .retten" diese Peroaken daS verelendete Volk, die große, vernachlässigte, ungebildete, in der Armut ster-dende Masse. So war e« zur Zeit der gefeierten „Eintracht". In Krain herrschte „Vater Bleiweiß', im Laibacher Gemeinderaie saßen Deulsche, Dr. Deschmann stand «it seiner mächtigen Partei auf de» Stand-punkte der nach der Umwälzung erlangten Per-fassung. Wichtig ist aber, daß in dieser Zeit auch mch eine Cpur de« nationalen Kampfe« Leute vielmehr meist sofort wieder abreisen oder nach Verlust ihre« Zehrpfennig« auf Engelhardt» Kosten nach Haufe gesandt werden wußten, so empfiehlt e« sich dringend, vor Engelhardt« Unter« nehmen bei elwaigen Anfragen «i« allem Nachdruck zu warnen. Beihmann will mit dem nächste« Dampfer Neu-Guinea verlassen, da er auch ein-gesehen ha«, daß Eugelhart« Unternehmungen keine dauernde Versorgung bieten. Au« Prioaibriefen geht über da« Unternehme« noch solaende« hervor: Der frühere Buchdrucker August Beihmann stammt au« dem Saalestädtchen Al«leden und hatte sich mit dem Ansiedler Engel, hardt verbunden, um auf der kleinen Insel Ka-dakon im deutschen Bi«marck-Archipel al« Natnr-m nsch und „Sonnendruder' ein Sonderling«leben zu sühre«. In adamitischem Kostüm, unter stren-per Snidaliung von allm Komfort, «ur vo« Russen. Flüchten und Grünzeug lebend, entwickelte« beide, inttiiiten der friedliebenden und barmlosen Südiee-Jnsulaner m«t allerding« unzulänglichen Kräften eine emsige kolonisatorische Tätigkeit. Betdmann insbesondere haue eine 300 Morgen große Koko«pai«en» und Odstplantage, auf der et Koora und Koko«nußbut«er produzierte. In idealer Konkurrenz damit machte er in Schriften auch Propaganda für feine .Neuen W Uanschauungen" und für f<-ine Produkte. Er forderte, daß der Koko«nußbut«er in jede« Haushalte ein Ehrenplatz Seite 2 W«chi- Nummer 3 vorzufinden war. daß die deutschen Städter und die slovenischen Landleute in bestem Einvernehmen und Freundschaft mit einander lebten . . . Allein ein einträchtiges Volt ist nicht da» trübe Wasser, in dem die ooen bezeichneten .voll»-retler" am besten fischen können. Tethalb sind junge Geistliche zusammengetreten und gründeten in Marburg im Jahre 1367 da» Blatt: „Slo-ven»ki Narod". Sie nannten sich Jungslovenen und warfen mit großen Ideen um sich. Sie riefen da» Volk auf ihre .Tabor»' und sangen da» hohe Lied von „Jllyrien'. Allein die Geschichte machte einen großen Strich durch die Rechnung dieser „Jungslovenen". Die illyrische Bewegung fiel in» Wasser und die Regierung stopfte einigen überlauten illyrischen Führern den Mund mit .Zuckerln" und einem — stillen Bo»nien. „Slov. Narod" ward liberal und führte einen unerbittlichen Kampf gegen die Geistlichkeit, in Krain aber schwand die Blei-weiß sche Eintracht dahin, ohne eine Spur zu hinterlassen. Und der Enderfolg dieser Entwicklung? Die hochfliegenden Pläne sind verschwunden und zurückgeblieben ist nur die unbegrün-dete furchtbare Feindschaft zum deutschen Nachbar, die Feindschaft gegen die deutsche Gesittung, die dem slovenischen Volke die ersten Wege geebnet ha». geblieben ist nur die zügellose, rohe Verhetzung, die heutzutage jeden wahrhaften wirtschaftlichen Fortschritt unmöglich macht. In Krain war die gefeierte Eintracht längst in Brüche gegangen, in Kärmen und Steiermark aber herrschte sie noch immer. ES war jedoch nur der Friede aus i.em Kirchhofe, die in Ketten ge» schmiedete Eintracht. Die Peroaken-Klerikalen bi-«ächtigten sich zunächst der Herrschaft über die breite Masse der Bauer». Man wußte nur zu gut. daß alle politische wie auch wirtschaftliche Macht au» dieser Quelle flicht, weil da» flovenische Volt hierzulande größtenteil» dem bäuerlichen Stand« angehört. Und mit jener Zaubermacht, die der Geistlichkeit durch ihren Berns zu statte« kommt, «it der hypnotisierenden Macht de» Glauben», der sich so leicht zu weltlichen Zwecken mißbrauchen läßt, umspann die politisierende Geistlichkeit da» Herz de» ganzen Volke» mil seinem Garn. Als der Pervaken-Klerikali»mu» die Bauern» schaft eingefangen hatte, — die Nachkommen jener Bauern, die im 16. Jahrhundert die volk»au»« beuterischen Klöster und weißen Burgen in Flammen aufgehen ließen, jener Bauern, in der n Adern eingeräumt werde, und brach am Schluß seine» Werke»: „Eine sorgenfreie Zukunft — oa» neue Eoangelium" in den drolligen Ruf auS: .Macht euch ganz unabhängig vom lieben Rindvieh!" Beihmann führte im übrigen ein vollkommene» Robiuson-Leben. ja. er war stolz darauf, diesem sogar über zu sein, denn er vermochte, im Gegen» sah zu seinem berühmten Vorgänger, ohne Ziege, ohne Gemahlene» (Brot) und ohne Gewehr zu leben. Jedwede Bekleidung erklärt er sür „Kultur-p'under". Auch um seine Sicherheit waren er und sein Mitsonnenbruder Engelhardt nicht besorgt. Beide schildern die Eingeborene«, obwohl diese noch vor einigen Jahren zwei Missionäre aufgefressen haben, al» hö&st biedere, gutmütige Menschen von seinem Rechtsempfinden . . . Gleichwohl nahm da» abenteuerliche Unternehmen einen unglückliche« AuSgang. Der Hunnet unter dem Kanal. Der Plan der Untertunnelung de» Kanal», um England mit Frankreich zu binden, ist jetzt der Verwirklichung nahegerückt. In London hat sich ei« Direk«orialau»schuß der „New Statutory Ehan-nel Tunnel Company' gebildet, dem eine Reihe der angesehensten Männer angehören. Baron Emil d'Erlanger, der den Vorsitz übernommen ha», qab interessante Ausschlüsse über den gegenwärtigen Stand de» Projekte». Im Monate Februar wird Rebellenblut kreiste — begann er auch nach > anderen Ständen Umschau zu halten. Einen großen Teil der weltlichen Intelligenz, inabesondere die Advokaten hatte er schon auf seiner Seile, denn diese Herren halten sehr schnell begriffe», daß e» ihnen nur dann gut gehen kann, wenn sie in» klerikale Horn stoßen. Nur der Handel»- und G e w e r b e st a n d. die zum Großteil deutsch sind, bewahrten sich die Unabhängigkeit vom Klerika-li«mu«. Und weil der Pervaken-Klerikali«mu» sich vergebe«» daran versuchte, den freisinnigen Handel»-und Gewerbestand aus politischem F.'lde mit politischen Mitteln zu überwinden, wollte man diese Stände auf wirlschasllichem Felde vernichten, fie aushungern und also da» Volk auch wirtschaftlich von der übermächtige« klerikalen Partei abhängig mach?«. Aber je heftiger der Druck, desto größer der Widerstand. In vielen steirifchen Herzen entstand eine große Unzufriedenheit, eine heftige Empörung über die rohe Gewaltherrschaft der klerikalen Pervaken. Man entrüstete sich über den Mißbrauch de» Glauben», über die maßlose Verhetzung gegen den deutschen Nachbar, mit dem die Vorfahren in freundschaftlichem und friedlichen Verkehr standen und man entrüstete sich über da» bodenlo» nieder-trächtige und gewissenlose Unternehmen, «it welchem die Peroaken Hunderte von Kaufleuten und Gewerbetreibenden in Not und Elend stoßen wollten. Au» diesen Umständen ging ein Blatt hervor, da» heuie schon im achten Jahre steht und ein angesehene» Wochenblatt geworden ist — der Stajerc. E» sei ein sür allemal festgehalten.- Die Feindschaft gegen die Deutschen, der Mißbrauch de» Glauben» und das wirtschaftliche Freibeuter» um. da» in den Gründungen der klerikalen Konsum-vereine hau»!«, daS waren die Hauptursachen der Gründung de» „Stajerc". Politische Rundschau. Der alpenländische. deutsche P«lllat«g. Eine nicht allzulange Spanne Zeit trennt un» rn hr von dem kommenden Wahlkamvse. Er dürste kein leichter werden. Denn nicht nur, daß e» netten wird, unseren alten Gegner, den Slaven u«d Kle-rikalen, die Ep tze zu bieten, werde« un« neue dem driiische« Unterhaus, die Vorlage zugehen, kle sich auf den englischen Teil de» Tunnel» bezieht. Sobald die Vorlage Gesetz geworden ist, wird die Gesellschaft da» Recht haben, die Aibeiien für die drei Meilen zu beginne», die unter britischer Oder» hohe« stehe« werden. Die Rechte der schon be-stehenden „Channel Tunnel Compagny„ werden von der neuen Gesellschaft erworben werde«. In einer Aeußerung der erwähnte« Gesellschaft heißt e»; „Sobald wir die gesetzliche Billigung erlangt haben, werde« wir eine neue Gesellschaft mit be-schränkt» Haftung bilden mit einem Kapital von 160 Millionen Mark. Diese Gesellschaft wird die Konstruktionen der englischen Hälfte bi» zur Mitte de» Kanales übernehmen. Die andere Hälft« wird von der französtchen Gesellschaft fertiggestellt, die «it dem gleichen Kapital arbeiten wird. Die tech» nischen Schwierigkeiten de» Unternehmen» sind gar nicht so groß; sie sind geringer al« die de» Simplon-Tunnel» oder de« Golihard-Tunnel«. Der Tunnel, der mit der kolossalen Summe von 320 Millionen Mark gebaut werden wird, wird eine Länge von etwa 36 Kilometer haben." Verschiedene Londoner Blätter, namentlich die sogenannte „gelbe Presse", die gerne in Sensationen arbeitet, warnen nachdrücklich vor diesem Tunnel-bau, da dadurch di« Möglichkeit eine« feindlichen Einbruches herbeigeführt werden könne. Aufgaben dadurch zuwachsen, daß un« nunmehr die rote Internationale in verstärkter Zahl gegen-übertritt. Außerdem w-rden dem neuen Abgeord-netenhause eine Reihe von überau« wichtigen wirtschaftlichen Fragen, wie z. B. der »ngarijche Au«-gleich, die AuSgestaltuna der Alter»- und Jnoa» liditä«»-Versicherung u. u. vorliegen, deren Lösung von tiefgreifendem Einfluß fei-, wird. Ein Z«-farnmen'chluß aller deutsch und freiheitlich Gesin«-«en ist daher mehr al» je geböte«, denn nur. wenn wir u«» in geschlossenen Reihen den Feinden gegen» überstellen. Mann sUr Mann mit Hintansetzung aller Soxderdeftrebungen für Deutschtum und Fsrtichrttr mit Nachdruck eintreten und kämpfen, werden wir siegreich aus dem Ringen hervorg-he« können E» muß de»halb al» Pflichl bezeichn t werden, alle« zu tun. um ein Zu>ammenwirken aller Deutsche« und freiheitlich Gesinnten im kommenden Wahl» kämpfe zu ermöglichen, und soll die Einleitung zu diesem wichtigen Schritie «in Sonntag d n 13. Jä«-ner 1907 abzuhaltender großer „alpenlän'iicher deuischer Bolk«iag" bilden. Aus diesem wird Herr Reich«ra»«-Aogeordneter Dr. Beurl« benHaupidericht erstatten und werden Vertreter der einzelnen Alpen-länder sprechen. |>i< Pcichsratswahlen Di? nächsten Reich»-rat» vadlen sinien laut Au»kunft, die der Minister-Präsident Freiherr von B-ck anfragenden Abgeordneten erteilte. Ansang» Mai statt. Die Fest-setzung eine» früheren WahlpunkieS sei unwahr» fcheinlich, da die in B'tracht kommenden Behörde« erst im April die nötigen Borbrreitunge» der Wahlen (Zusammenstellung und Ueberprüfang der Wählerlisten, Erledigung von Beschwerden Berich» tigungen der Wählerlisten u. s. w.) zum Abschluss« bringen können. Pi« Aeichsralswahl i« Mahltezirke ?ettau rk»richler Gla» au» Peitau g-nannt. Pas ASrutuer slovenische Mandat ,Sl»-ven»ki Narod" bespricht die Wahlau»sichien der Sls-venen ,n K irnten und gelang« zu der Anschauung, daß Gefahr drohe, baß da» Kärniner slooenische Mau« da« den Sozialdemokraten zufalle, umsomehr, da di« Junglideralen erklärt haben, bei den Reich»-ratwahlen sür den sozialdemokratischen Wahlwerder zu stimmen. Wenn die Sozialdemokraten eiueu dewfchen Genossen al» Wahlwerder ausstelle«, so bessern sich ihre Aussichten noch mehr, da demselben in der Stichwahl dann auch wahrfchemlich die Stimmen der Deutschen zusallen. Nach de« „Narod" soll jedoch ein Slooene al« fozialde«o» kralischer Wahlwerber au«ersehen fein. Da der slovenischnationale Wahlwerber der klerikalen Pae-tei angebör«, so dürfte et zwischen den sreiheit-lichen Deutschen und den Sozialdemokraten zu einer Vereinbarung kommen. ASltisch« Auferkeyuug i« Ztauut. In Süd-Ungarn haben in den letzien Tagen Bera«unge« stattgesunden, die daraus abzielen, die deutsche« Ungarn zu nationaler Arbeit zu organisieren »oft anzuspornen. Da« Ergebn,« der Besprechungen war die vollständige Einigung über die G'undsätze der Bearündunn einer deutschnationalen Partei sür Ungarn. Die Grundzüge der Partei werden i« kurzer Zeit veröss-ntlich« werden. Atalteus militärische Aükuuge«. Sehr i« Gegensatz zu den friedlichen Versicherungen Tilioni», welche zu den Frieden«reden Bülow« und Aehre«-thalS ein erfreuliche« Echo bildeten, stehen die von der italienischen KriegSverwaliung in Aussicht genommenen grundlegenden Reformen, welche sich auf die ArtiUeriebewassnung, die Ausgestaltung de» strategischen Bahnnetze» und die eheste Durchführung der Srenzoerieidigung beziehen. Die Regierung verlangt sür diese Zwecke von Paria-ment die Erhöhung de» außeroroentlicheu Budget-erfordernde« vom 15.2 auf 19 Millionen Lire. Diese 19 Millionen wären durch 10 Jahr« hin-durch für di« genannten Rüstung»zwecke zu ver-wenden. Di« Gesamikosten der Arnlltrieumdewass-nung würden sich aus eiwa 95 di» 115 M>ll. stellen und di« Ausrüstung mit dem neuen Material bei« läufig zur selben Zeit fertig sein wie i« Oester-reich-Ungarn. Wa» die Ausgestaltung de» Eile«» bahnnetze» im strategischen Sinne betrifft, so ist natürlich eine Ergänzung der bisherige« zwei Rummer 3 durchlaufenden Linien zur Rordostgrenze vorge-sehen. Die eine führt dermalen von Bologna über Padua. Meftre und Cavignano, Die andere von SttORa nach Treviso, Udixe. E« dürfte sich zum Teil u« die Reuanlage von tir.ien, zum Teil in der Anlaste von längen« Lu«weichlinien, ^um Teil u« die Vermehrung der B'triebSejnrichlungen handeln. Am «eisten wird na>urge«äß die beab-sichligte Turchsührung der Grenzb»s»stigung g»g»n Oesterreich in die Augen faUrn. Von den dieibe* zkglichk« Projekten bezw. schon i« Bau begriffenen Befestigungen zählt die „Rch«p." auf: ein per« «anente« Werk bei Cividale und Stuppizza; e« sperrt die au« dem Jsonzotale von Karsreit über Robic—Cividale nach lldine führende Verbindung; »ine Batterie bei Poniebba, ein Sperrfort bei Racolana, ein größere« Werk am Mont Comielli, sollen die au» dem Villacher—Klageniurter Becken durch da« Fella- und Tagliameniotal führende Einbruchslinie sperren und den dort aus-gebotenen Kräften nachbaltige Stützpunkte abgeben; eine größere Befestigungsanlage bei Tolmezzo, soll die über den Plöckenpaß, ein Eperrwerk bei Form Aooliri die über die Wolayeralpe und da» Mitter« jöchl führenden Verbindungen sperren und die Befestigungen im Tagliamenlolale vor Umge-düngen schützen. Die Sperrung der Verbindungen wird überall durch ständige Minenanlagen ergänzt. Die Kosten eine« Sperrwerke« werden «it rund zwei Millionen Kronen veranschlagt, die Gesamt-kosten der geplanten Befestigung«anlagen an der Grenze dürften sich aus 35 bi« 40 Millionen Kronen belaufen. Außer diesen Sperrbesestiguagen sollen nun«ehr auch Brückenköpfe erbaut werden und zwar vermutlich doppelte und einfache Brücken-köpfe am Tagliamenio und der Livenza zur Sicherung de« Ausmarsche« der Armee. Dies« Anlagen dürften sich auf eiwa 1V Millionen be» lausen, so daß die Gesamikoften der Befestigung der Ostgrenze sich auf etwa 50 Millionen stellen werden. Aus Stadt und Land. O»«»ielycher £§«■>-gottesftiraft in gUTL, Am nächsten Sonntag findet in der hiesigen Christuskirche abends 5 Uhr ein öffenil. GoiieS-dienst statt, bei dem der neugewählte Bikar, Herr Pfarrer B e h r e n S auS Hannover, seine Antritts-predigt halten wird. Vormittag« findet nur der Sind«rgott«Sdirnst «. zw. um II Uhr statt. Tr»»»»ß. Bürg«rfchullchrer Herr Leo Bau«-gartl hat sich am 8 d. M. in Braunau in Böhmen «it Fräulein Sophie Peschk« ver«ählt. Dem jung«« Paare unsere Glückwüns-t,«! der Zvtrmestube. Au« Versehen ist in unsere« letzte» Berichte der Na«e der Frau Luise Pallo« ausgeblieben, die ebenfalls de« Frauen« au«schuffe angehört. Gleichzeitig teilen wir mit. daß beschlossen wurde, auch Heuer wieder warm zu kochen, so daß auch Naturalipenden für die Wär«estube dankend angenommen w.'rden. $«« deutsch,SlKischeu Hehilse«»erba»de Auch Heuer veianstalieie die deuischvöikische Ardener» schast i« Berband«h,i« .Zum Siern" »ine Jahre«» schlußfeier. die den Bewei« erbrachte, daß i«mer wettere Kreise an den Verband geselligen Anschluß suchen. Bereit« u« 8 Udr waren di» Räu«lich-leiten bi« auf da« l»tzt» Plätzchen besitzt und di« frohe Lauur erreichie den Höhepunkt, al« zur Ver» losung de« GlückShasenS gefchriilen wurde, welcher dank de« En> gegen kommen« der Cillier Kaufmann-schast «it recht schönen und werivolleu Besten au«» gestattet war und große Anziehung«krast au«übte. U« die zwölfte Stunde wurden von den Herren Junger und Gastwirt Jicha der Bedeuiung der Stunde angemessene Ansprachen gehalten. Den Sönner« de« Verbände« im Kausmannstand« sei an dieser Stell« sür die Zuwendung von Gtscheu« ken sür den GlückSbas«« treudeuischer Dank gesagt. Z>a» Mitgliederkoozert de« Mustkoertine« wies glänzende« Gelingen auf. Wir dringen ei« neu die Dalbieiunge« in aussührlich-r Weise wür-digenden Bericht in nächster Blatisolge. Zlo^r Areisgericht«. In unserer l-tzien Blatt-solge haben wir du Ernennung de« Kanzle offizial« Herrn Josef Skubitz zum Oberoffizial irriümlich unter de« Titel .Vom Sieueramie' gebracht. K. k. Aezirkshauptmanuschaft. Nach Cilli lommt der rk«h>iupimann von Windischgraz, Freiherr v. Müll r-Hö nst« Versammlung war außerordentlich gut besucht, e« waren 105 aus» übende Miiglieder «rfchirnkn. Der Vorstand Herr Peter D«rga«z begrüßt« die erschienenen Mitglieder und eröffnete die Versammlung mit einem dreifachen Hoch auf den «aiser, den Protektor, di« Fahnkn» patin, di» VerrinSSrzt«, di« Ehr»n«itgli»d«r und unterstützenden Mitglieder. Nach der Verlesung des Protokolles der letzten JahreSdauptversa«mlung durch den Schriftführer Herrn Petz, welche« ge-nehmigt wurde, «staltete der Säckelwart Herr Spegliifch den Jahre«- und Kaffabericht. Der Verein zählte zu Ende de« Jahres 1906 1 Protektor, 17 Ehren«ityli»d»r. 18 unterstützend» und 161 ausübend» Mitalieder. Di» Einnahmen de« Vereine« betrugen 4073 K 54 h, welch»» Au«lag»« von 3803 X 51 h gegenüberstehe«, wornach »in Hand-kaffarest von 270 K 03 h am Schluss» de« Jahr»« erübrigt. Der Kassab'richt wurde, nachde« er von den Rechnung«prRsern für richtig befunden wordkn war, g«neb«igt und dem Säckelwarie Herrn Speglitsch, der durch 12 Jahre «it großer Ge» wiffenhastigkeit und A»«dauer da« Amt de« Säckel» warte« v»rwalt»t, der Dank und das vollst» B»r-trauen auSgtsprochen Ebenso würd« d»m Schrist» führer Herrn Petz drr Dank für sein« müh«volle Tätigkeit ausgesprochen. Von der Aufnahme neuer Mitglieder bei d»r Iahrithauploerfammlung würd» Abstand ptnommen und di» Angelegenheit über Antrag de« Vorstand«? Herrn Derganz dem Au«-schuss» überwiesen. Herr Derganz begründete seinen Antrag damit, daß dadurch di« Möglichkeit g?» nommen werd«, daß sich völkische Gegner in den Verein einschleichen und deuischseindlichen Elementen Gelegenheit geboten werde, in den Verein ihre Wühlarbeit zu tragen: die Mitglieder seien alle Patriot«». aber ihr« deutsch« Gesinnung laffen sie sich nicht nehmen. Die AuSiührungen fanden stür-mischen Beifall und der Antrag wurde einstimmig angenommen. Sodann wurden die Neuwahlen vor« genommen, die nunmehr nach den neuen Satzungen für 3 Jahre Wirksamkeit haben. Da« Ergebn,« derselben ist folgende«: Zum Vorstände würd« unt«r alla«mein»m Btifall« und freudigen Zurufen Herr Peter Der»anz und zu dessen Siellvertreter Herr Mich«liisch gewählt. In d«n Ausschuß wurden gewählt die Herren: Petz, Epeglit'ch. Kardinal, Goipodaritsch. Gradischer, Bauer, Coetanooitsch, Wcetscher, Kalischnigg und Doorschag, zu Ersatz-Männern die Herren Mastnak, Kullch o. Ae. und Aulischer, zu R»chnu«gSprüf»r« die Herren Hodurek und Lorger. zu Fahnenoffi,ieren die Herren Planko und Wuffer. Sämtliche Wahlen ersolaten durch Zuruf und «instimmig. Bei den „allfälligen An-trägen" wurde u. A. festgesetzt, daß da« Beieranen» kränzchen wie olljährlich am 2. Februar im Hotel „Stadt Wien" und va«NachkrSnzchen a« 10.Februar im Hotel Post stattzufinden habe. Ueber Antrag de« Vorstande« wird den Hinterbliebenen de« jüngst verstorbene« Mitglied?« Hohl außer den fatzung«, mäßigen Gebühren ein« Unterstützung von 100 K gewährt. Eine eingeleitete Sammlung ergab auch noch «in« weiiere nomhafte Summ« Dem V«r«inS» diener Soukop, «inem Radetzkyoeleranen, der vom Jahre 1847 bi« 1859 unier diese« HeereSiührer diente und alle italienischen Felvzüge mum.ichie, wurde ebensall« eine Unierftüyung gewährt. Dem Plvtekior Herrn Baron Knobloch wurde ein Glück« wünsch drahtlich übermittelt. Mn einem Mah'iworle zu rege? VereinSäiigkeit. zu sestem Zuf «mm-nhalten und «it ei».« 3sachen Heil auf du« Wachsen, Blüden und Ged«ih«n de« deutschen Bexranen» vereine« von Ci>li, in welche« di- Anwesenden be» ssestert einstimmten, schloß der Bo> stand die Ver« sammlung. 1. Htllier Zthleteuk/uö „Kiche." Am letzien Saa,«tag fand im Hoiel „Siadi Wien" dir Grün» dungSfeur d«S „Ersten Cillier Ahletenklui»« Eiche" Seite 3 statt, di« einen sehr anregenden Verlauf nah«. Daß «« sich um «in« völkisch bewußte Gilb« von deutschen Männern handle, di«, u« «it Nietzsche zu sprechen, die „Tugend" Kraft ver«hr«n, bewie« die Au«sch«ückung de« Saale« «it den deutschen Farben. Der Ob«ann der Vereinigung, der selbst bereit« zu wiederhollen malen in Ringkämpsen eh-rende Kraftproben abgelegt hat, eröffnete di» Feier mit einer Ansprache, in der er der Genugtuung über den guten Besuch Au«druck verlieh und mit Freude da« Erschein»« de« V»rtr»t»r« de« Grazer Athletenklubs „Herk»l««*, Herrn Siebenhofer, sowie der Vertreter de« Cillier Männergesangvereinei«, de« Turnvereine«, de« deutschen Hochschüleroer-bände« und der Schutzvereine Südmark und Schuloerein begrüßte. Die Vereinigung führte nun eine Reihe von Kraftübung»« vor, die lauten Bei« fall weckte« und mitunter geradezu Bewunderung erregten. So fand z. B. die Kraftleistung de« Herrn Junger, der sich mit einem 45 kg. Hantel ganz zu Boden niederließ, da«selbe über den Kopf und wieder zurück brachte, dann die Herren Petz und Skos, von welchen der erster« sich ein schwer«« Hanikl auf di» Schult»rn legt», an welch»« sich zw»i Verein«miiglieder hingen und der zweite gar eine Meistbelastung von 480 kg, — er verschwand sörmlich unter seiner Eisendürde — au«hielt. stür-«ischen Beisall. Diesen Meisterleistunge» gingen Kraftübungen i« Aufreißen. Stoßen und Stem«en von Hanteln i« Gewichte von 25 kg, 40 kg und 75 kg vorau«, die zum Teil einarmig, zum Teil zweiarmig erfolgten und an denen die Mitglieder Erber, Jost, Petz. Pracher. Perissich, Per«oser. Roß, Rebeuschegg, Skos, Scheid! und Topolschegg teilnahmen. Außerordentlich gut gefielen auch die von sämtlichen Mitgliedern gestellten Pyra«iden. Wenn «an bedenkt, daß sich die Vereinigung erst seit kurzem drillt, so muß man den gebotene« Leistungen alle Anerkennung zollen, an Einzel-heilen wird allerding« noch gefeilt und ge-glättet werden müssen, u« auch die Feinheiten herauszuarbeiten und völlig tadellos» Lei« stung«n zu erzielen, denn nur auS voll«nd«ter Kraft blicket die An«ut hervor. Einen An Lehr-gang i« Ringka«ps boten die Ringka«psstellungen und der von den Herren Findeisen und Rebeu« schegg ausgeführte Schulringkampf, in der auch in tadellos«« Weil» die noch nicht so alte „doppelte Brücke' gezeigt wurde. War diese Darbietung bereit« einigermaßen aufregend, so steigerte sich die Spannung und Ausregung d«r Zuseher noch «ehe b«i d«m Preitringkampf« zwischen den Herren Permoser und Pracher. in welchem e« dem letzteren «ach heiße« Kampfe gelang, feinen Gegner mit den Schulter» zu Boden zu drücken. Herrn Pracher. sowie dem Sieg«r im Pr«isfte«-men im Schwergewichte, Herrn Per«oser wurden schöne au« de« Lag«r de« Goldschmied« Herrn Jicha stammende silberne Standuhren al« Preise zuerkannt. Die Pausen wurden durch Vorträge der städt. MusikvereinSkapelle au«gefüllt. Den Schluß machte ein Tanzkränzchen. Nichi unerwähnt soll die vom Lichtdildner, Herrn Periffich autge-führtt große Bildtafel bleib«», di« die eine Ecke des Saale« einnahm und die stämmigen Gestalten der jungen Hünen im Bild« festhielt. Kheater-Nuchricht. Sam«iag den 12. d. M. gelangt '/,8 Uyr Anend« die Oper „Hoff«ann« Erzählungen» von Offenboch zur Aufführung. Da« Werk, von der Aufführung vor zwei Jahren noch i« bester Erinnerung, wurde neu einstudiert und auf da« Sorgfältigste vorbereitet. Die Hauptpartien sind in den Hä»den der Da«en Schulz, v. Kronau und Palven, sowie der Herren Malten und Kant. Auch die kleineren Partien find durchweg« mit ersten Kräften besetzt. Dien«tag den 15. d. M. ge-langt di« lustige Schwankneuheit „Die Welt ohne Männer" von Engel und Horst zur Erstiufführung. J>U „gUTier Zlriefe" der MarSurger Zeitung. Herr Guffendauer will nicht Ruhe geben. Sein Sport, an un« Cilliern Kritik zu üben und sich als Splitterrichter und unser mahnende« Gewissen auszuspielen, ist ihm mehr an« Herz gewachsen al« der gute Ruf seiner Vaierftadt. Die auf immer größeren Umfang an-schwellenden Stilübungen in b«r Marburg«? Zeitung und der Kitzel, um jeden Prei« Skandal zu erregen, sind ihm zur Leidenschaft geworden, die ihn für jede Selbstkritik feiner Handlungen unfähig macht, die ihn taub «achte für jede« mahnende Freunde«wort und in der ihn jeder Widerspruch nur bestärkt. Da« eben ist da« Uu» verantwortliche an der Sache, daß e« sich hier um die Schrulle eine« Einzelnen handelt, der un« Seite 4 . ----- 9 jtunitner s glückseliger Weise auf eine Zeitung stößt, die ih« z» Diensten ist, weil wtgen der „clironiqae scandaleuse* einige Blätter mehr abaefetzt werden und daß wegen der Schrulle diese« Einzelnen eine aanze Stadt moralische Einbuße erleiden soll. Wäre t« ein anderer, der so an seiner Vaterstadt srevelt und ihren nationalen Kurswert herabzu-setze« trachtet, Herr Gussenbauer würde, davon sind wir überzeugt, nicht genug Worte der Entrüstung sür de« Schädling finden und auf da« schärfste Mittel rücksichtslosester Abwehr dringen. ES ist Herrn Gussenbauer etwa« schwül zu Mute geworden und deshalb leugnet er m seine» letzten Briefe der Verfaffer zu sein. Schon da« giebt einen unschönen, verunstaltenden Zug im Charakterbild«, denn während da« freie Wort dem Manne, der sich offen und ehrlich zu seiner Neberzeugung bekennt und mit seine« Na«en für die von »hm vertretene Sache eintritt, nur zur Ehre gereicht, wird dem anonymen An-greiser, der seine vergifteten Pfeile au« de« Ver» steck von der Sehne schnellen läßt, stet« ein Makel anhaften. Herr Gussenbauer hat sich ja doch mündlich und brieslich gegenüber verschiedenen Personen a l« Verfaffer der .Cillier Briefe* b e k a n n t. ganz abgesehen davon, daß man den Vogel an seinem Gefieder und Herrn Gussenbauer an seine« Stile erkennt, und nun greift er auf einmal zur Ausflucht kleiner Linder: „Bitte, ich Habs nicht getan'. Er iut sogar ein UebrigeS und sucht den Verdacht auf einen Herrn zu lenken, dessen Hei« in der Nähe ver .Herrengasse' liege, durch welche Ort«-angade er gleichsam wie mit dem Finger auf eine besti««le, «it ihm befreundete Persönlichkeit hin» deutet. Die im letzte« Cillier Briefe angeführten ^LirtShauSgelpräche gehören in daS Gebiet der Dichtung und Erfindung; sie sollen de» Anschein erwecken, alS ob der Verfasser der Cillier Briefe unter un« weilt. Gleichwie Herr Gussenbauer heute leugnet, in seinen Briefen ehrenrührige Beschuldigungen gegen eine Reihe von Personen erhoben zu haben, leugnet er nun auch, die hiesige Südmarkort«gruppe angegriffen zu haben. Er leugnet eben alle«, auch da«, wa« schwarz aus weiß zu lesen ist. U« unseren Slandpunkt >« Kurzen noch ei««al zu erläutern: Da« Recht sachlicher Kritik muß jedermann unbenommen bleiben und wir haben auch Herrn Gussenbauer die längste Zeit ruhig schallen u«d walten lassen. Wogegen wir jedoch in eatschiedenster Weise Stellung nehmen «ußiea, da« waren die Verdächtigungen. die der Artikelschreiber einstießen ließ, indem er die Sache so darstellte. alS ob die Vollendung des Deutschen Hau»-BaueS absichtlich hinausgeschoben werde, damit daS Kon-sortium de« Holet« „Stadt Wien" au« dieser Sach» läge Gewinn ziehe. Auch gegen die an unserem nationalen Ansehen zehrende Schreibweise muß jeder, der sein Cilli liebt, entschiede« Verwahrung einlegen, denn sür die Gefährlichkeit dieser Art der Kritik, gibt e« einen besten Bewei« in de« Um-stände, daß um ein Haar Cilli wegen der « n-günstigen Schlagschatte» die jene Marburger Schmähbriefe, auf die Stadt warfen, der 100.000 Spende de« Deutschen Schulverein« verlustig gegange« wäre. Ms hex sloveuische» Kinslichteil Im Narvvni Don fing daS neue Jahr gut an. Dort gab e« nämlich am I. Jänner eine heftige AuS-einandersetzuig zwischen Slovenischklerikalen und Slooenischliberalen. wobei dem Wortführer der freisinnigen Dr. «ukvvec die heftigsten Be« Ichimpfungen an den Kops geschleudert und seine Anhänger, darunter Dr. Janko Sernec und Ober-lehrer GradiZnik, angewiesen wurde», die Türe von außen zu betrachten. Z>ie neueste 7«rteigr»»du»g unter den Slo-ventn. Unter den Slooenischliberalen ist e« zu einer Spaltung gekommen. Die Abtrünnlinge haben dieser Tage die Gründung einer eigenen Partei beschlossen. Sie versügen bereit« über ei« eigene«, wöchentlich zweimal erscheinende« Blatt, da« den Titel .Na« List' führ« und hauptsächlich seine An« griffe gegen den Führer ver Fortschrittlichen, Doktor Taocar, und dessen Organ „SlovenSki Narod" richtet. Di« neue Partei erklän, in den kommen-den Wahlkampf lätig eingreifen zu wollen, lehnt jedoch den Vorwurf, als ob sie eine Schleppnägerin d«r Klerikalen wär«, entschieden ab. E« erscheint nach der Sachlage natürlich, daß der Führer der forischrittlichen Slovenen, Abz. Dr. Taocar. sich «ii RückiriitSgedanke« trägt, da er seiner eigenen Parteigenossen nicht «ehr sicher ist. Wie au« sicherer Quelle verlautet, wird Dr. Tavcar nicht «ehr für den ReichSrat kandidieren, vielmehr die Kandidatur d»S fortschrittlichen Parteigenossen Dr. Triller unterstützen. Wechsel i« Ao««»»>o bt* 3. Korps. Der schon vor längerer Zeit angekündigte Rücktritt de« Kommandanten de« 3. Korp« und kommandierenden Generals in Gr«z, FZM. Eduard Riiter Succooaty v. Bezza. soll, wie die »R. Fr. Pr." vernim«t. sich in allernächster Zeit vollziehen. FZM. o. Succo-vaty steht im 68. Leben«jahre und bat eine Dienst-zeit von 48 Jahren und 4 Monaten. Al« Nach-folger wurden bereit« wiederholt der frühere Reich«-krieg«minister FZM. Heinrich Ritter v. Pitreich und der frühere Stellvertreter des Chefs de« General-stabeS Feldmarschalleutnant OSkar Potiorek genannt. Die Ernennung de« letzteren wäre der erste Fall, daß einem General ein Korp«kommando verliehe« würde, ohne daß er früher ein Truppen-DivtsionS-ko««ando geführt hätte. Feldmarschalleutnant Oskar Potiorek war vor seiner im Dezember!902 erfolgten Ernennung zum Stellvertreter de« ChesS de« Gene-ralstabeS Kommandant der 64. Jnfanleriebrigade und bekleidete damals noch den Rang «ine» Generalmajors. Krast»igg. (Neue Ortsgruppe des Deutschen SchulvereineS.)Nächste« Sonntag finde« hier die Gründung einer Ortsgruppe de« deutschen Schulverei»«« statt. An der gründenden Versammlung werden auch Gäste au« Cilli teil-nehmen. Aöllaa. Am 13. d. M. findet hier der Ball der freiwilligen Feuerwehr statt. «»»»geNscher gottfsbic»? i« _£ichte»««(». Am kommende» Sonntag nachm. 4 Uhr finde, in der Wohnung de« Herrn Dr. Wienerrvtther wieder ein für jedermann zugänglicher evang. Solle«, dienst statt. Neret» Südmar» i» Graz. Au«wei« über erhaltene Spenden, sowie gegeben« Unterstützungen und Darlehen im Monat T«z«mb«r 1906. Darlrhen erhielte»: Ein Studierender au« Gottschee 200 K; ei» Besitzer in Uniersteier 1000 X; ein Besitzer ebenbort 2200 K; eine Besitzerin in Untersteier 3000 K- Die Hauptleitung des Verein« Südmark muß zu ihr«« Bedauern die Mitteilung erstatten, daß sich der Geschäst«sühr«r Herr Viklvr H««g«r dermalen infolge «in«« Beinbruch»« in Spital«-behandlung befindet, woraus di« verehrlichen Süd» «ark-OrtSgruppen bei ihren Wünschen nach Ent-sendung eine« Wanderlehrer« freundlichst Rücksicht nehmen wollen. Sein« Vertretung führt indessen Kanzltileiier Hahn. Spenden liefen ein vv«: »lad. G.-G Levben I K 40 h; O.-G. Neumarkt i. Et. (anläßlich der Julseier für die Abbrändler in Ot-lerSbach)26 K; O.-G. Rann Lichienwalt» OK 86 h; O.-G. Mureck f Sammelergebnis des Dr. Kraut-gasser 6 X, sonstiae Spenden 45 K 72 h); Dr. Albrecht Oll in Graz (Julspende d«r Quodlibet-grsellschast des Bundes der Deutschen in Böhmen) 10 X; Hosrat E. Wilda, Graz. 5 X; Med.-Dr. Nedok in RedkerSburg (Ergebnis einer Sammlung bei der Weihnachtsfeier de« RadkeiSdurger Gesang-und Musikvereine«) 12 X 46 h; G.-G, St. Sie« pha» a. G. (Spende eine« Unpenaanien 30 d, Odtrwtlkführer Psohl 1 K 90 h, Dr. Fisch«r«dtr 1 ü; Frl. Th«r«sia Rogler 2 X); O.-G. Peggau-Deutsch.Freistritz (Festerträgnisse 43 K 62 h, sonstige Spenden 14 K); O.-G. Sl. Stephan a. G. (Sammlung de« Dangman«) 10 X 30 b; Jrdning (Versteigerung eine« AsteS de« Julbaume« bei der Liedertasel) 2 K; O.-G. Fürstenseld 27 K 25 h; O.-G. Trvfaiach (En«ler in Levben anstatt eine« Kranze« sür Ludwig Kampl) 13 K; Jng. Sepp Strohmeier in Böhlerwerk (anstatt Neujahr«-karien) 5 X; Bauer Franz in Kindberg 1 X; O.-G. Söchau 2 X; 0-G. Mürzzufchlag (Spür 1906) 200 K; Dr. Mehra und Frau in Graz sür Enl-Hebung von NeujahrSwünschen 20 K; au« de«> selben Anlasse Dr. Bau«garlner und Frau in Graz 30 K; Herr Dr. Rudolf Verzv in Graz spendete eine Anzahl Bücher. Au» den Sammelbüchsen: O.-G. Kal«dorf 23 X 50 li; O.-G. Schönstcin-Wöllan 23 K 50 h; O.-G. Rann-Lichienwald 26 X 10 h; O.-G. Lieze« 62 K 10h; O.-G. St. Michael bei Levben (bei Eberhart 8 K 88 h. bei Purkart 1 K 75 h); M -0 G. Hariberg 10 X 82 h; Ant. Peer in Storö 9 X 31 h; O.-G. Pegaau-D.-Feistritz 12 K 30 b; 0.-G. Tüffer 13 K 84 h; 0.-G. St. Stephan a. G. (bei Kanzler 18 K 50 fa, bei Nekowitsch 3 K 7 b; in der Beamtenmesse 25 L 15 b. bei VöSmüller 13 K 64 h); O.-G. Jrdning 34 K 36 h; O.-G. Gröbming 21 K 78 b; O.-G. Steqr 20 K. 34 h; M.-0.-G. Kirchdorf 27 K 36 h; 0.-G. RadkerS-burg 22 K 4 h; 0.-G Söchau 2 K; O.-G. Donawitz 44 K 20 h; O.-G. Thörl-Afleaz 15 K; 0.-G. Friedberg 4 K 12 h; O.-G. Hieslau 21 K; akad. O.-G. Levben 18 X; O.-G. Trofaiach 21 K. 84 b; Mürzzuschlag 53 K 83 h, M.-0 -G. Graz 180 K 83. Gründer: Jng Hugo Harimann i« a. D. 50 X; Stammtisch .Zum schwarzen Walfisch* in Mürzzuschlag 50 K; heimischer Ti'ch in der Bahnhofrestauration edendor« 50 K; Knittelfelder Quodlibet 50 K. Spenden erhielten: Die Abbrändler 161 K; die Ueberschwemmien in Fersental 40 K 64 h; ein Besitzer in Kärmen 30 K; ein Besitzer in Uniersteier 50 K; ein Kindergarten in Krai» 200 X. ein bedrängter Volksgenosse 10 K. verstorbene im Monate Sezember 1906. Anton Kneß, 69 Jahre alt, Holzschneider, Magenkrebs. Marie WambrechlSsammer, 59 Jahre alt, Private, Herzschlag. Franz Arse»schek. 1 Jahr alt, SchneiderSki»d, Lu«ge»e«izüi>duno. Michael Ru«pelteS, 53 Jahre alt, Schneidermeister, Wassersucht. Her«ann Jicha, 2'/, Jahre all, Goldsch«iedSsohn. Gehirnhautentzündung. Hermann Doller, 21 Jahre alt, Student, Wassersucht. Klara Beier, 82 Jahre alt. Private, Lu»gen-entzündung. Am allgemeine» Ftra»te»y«»se: Marie Herzog, 65 Jahre alt. Inwohner»«. Herz«u«kelentartung. Marie Skuhala, 74 Jahre alt, OrlSarme, Lunge«-entzündung. Marie Groß, 81 Jahre alt, OrtSarme, Alters, schwäche. Johann L«dej. 23 J»hre alt. Taglöh»er. L»»geu-schwindfucht. Marie «upec, 24 Jahre alt. Taglöhneri«, Eingeklemmter Schexkeldruch. Maue Sokliö. 44 Jahre alt. Keuschleri». Herz-muSkelentariunn. Stesan Mastnak, 69 Jahre alt, OrtSarme, Herz-muSkelentariung. TomaS Kolmann. 77 Jahre alt. Inwohner, Lungenentzündung. Anna Ravnikar, 35 Jahr« all, Bedienerin, Lungenschwindsucht. Bartlmä Sierm»ek, 19 Jahre alt, Fabrik«»rb«üer. Blinddar««nizündung. Johann Nagliö, 75 Jahre alt, Inwohner. Lungen-»nizündung. Marie Pung«l»«k, 68 Jahr« alt, Taglöhnerin. Lungenschwindsucht. Ferdinand Gorjanz, 23 Jahr« alt, k. k. Landwehr-Jnsanierist, Tuberkulose Rippenfellenizünduag. Joses Sirk, 70 Jahre alt, Ge«eindtarm«r, Herz-mu«lelentartung. Ursula Fra»zl, 35 Jahre alt. Köchin. Lang««-tubtrkulose. Josef Schlosser, 67 Jahre alt, Bäckergehilfe, chronischer Blajenkatarrh. Michael Zeme. 27 Jahr« alt. Tag'.öhner, Tubrr-kulo>«. Herichtssaat. KW roß« Aeverfal «»f »e»tsche Kch»l- ti»der. Unter di«>«r Spitzmark« drachi«« wir feiner Zeit einen Bericht, welcher ei» traarigeS Streiflicht auf die Royeit gewisser pervakischer Kreis« wirft, die auch vor Gewalttaten gegen »»-schuldige Kinder nicht zuiückschrecken. wenn ihr Furor erwach». Am 29. Juli v. I. fand in Llchtenwald ou der deutschen Schule ein Echulfest statt. Abend« zogen die Kinder mit Lampion«. Lieder singend durch den Ma,k« nach Hause. Dies ergrimmte die Lichienwalder Pervaken derart, daß sie über die harmlosen Kinder herfiele«, welche schreiend und weinend flüchten mußten. Erwach» sene, welche dazwischen traien und die Kinder schützen wylllen, wurden in gröbster Weis« beschimpft und «ißhandelt. Diese Heldentaten genügten aber nicht, duS Mütchen d«r L>cht«nwald«r Peroaken zu kühlen, und eS ka« i« Laufe desselben AdenvS Nummer 3 noch zu weneren Au«jchreitungen. Al« der deutsch-gesinnte Schmied Franz Lenard um »in halb 11 au« dem Starkl'schen Gasthause durch den Markt nach Hause ging, standen am Platze mehrere Slo« oenen und zwar der 20 jährig« Handel«gehilfe Franz Kopp ou« Wann, der 22 jährig« Handel«« gehilse Anton Priversek au« Lichtenwald. der 2stjähri(te Handel«gehilfe Viktor U&en au« Cilli. der 20 jährige Hilfsarbeiter beim Bezirk«gerich>e Diichael Bi«jak und der Fleischergehilft Franz Prinz au« Lichtenwald. Lenard, durch die voran-gega»jjrnen Ereignisse de« Abende« etwa« erregt, machte eine harmlos« B-merkung. Al« die« die erwähnten Beschuldigten hörten, stürzten sie sofort aus ihn und m>bdand«lten ihn derart, daß er zwei leichtere Beschädigung'» an der r«cht«n Achsel und ein« schwere an der linken Hand «rlitt. Die« g«-nügte dem Erftbeschuldigte« Franz stopp noch immer nicht, und al« sich Lenard au« dem Markte ent-ftrnt hatte, lief ih« Kcpp nach und schlug mit einem Ochs«nzimmer auf ihn lo«. Die Beschuldigten leugnen Lenard »erletzt zu hab«n und be-Häupten in „Notwehr' gehanZelt zu haben, da Lenard eine Zange in der Hand gehabt habe, welche «an ihm entwinden wollte, damit er niemanden damit verletz«. Diese Au«rede fand u«Ivwenig«r Alauv««. da Lenard ja al« einziger sieben jungen krästig«n L«ut«n g«g«nübtrstand, al« harmloser Mensch bekannt ist und durch di« Aussagen der Tatzeugen diese Verantwortung gänzlich entkräft«» wurve. (Waren d«nn die Kinder, die vorher über-fallt!, wurden, auch «it Zangen bewaffnet? (An«, der Schristl.) Für den „hohen" Bildungsgrad der beschuldigten slovenischen Helden spricht noch fol-g«n»er ebenfall« unter Anklagt g«stellter Vorfall. Am 26. Juli beschi«ps>e Franz Kopp d«n im Dunst« st«h«ndlN Bahnwächttr Ostrvtnit, der Kopp ohne Karte nicht aus den Perron ließ mil den Worten „Sie Lichtenwalder Schuft!" Dem Sta-non«chef Herrn Oro«zi der ihn deswegen zur Rede stillte, beleidigte er mit einer hier nicht wieder-zugebenden Zote. Kopp will sich an nickl« mehr erinnern. Der G«rich»«hof v«rurt«»l»i den Franz Sopp zu zweimonatlich««, Kerk«r. Wilhelm Simon-cic wurde zu einer Geldstrafe von 20 K «ventuill 2 Tagen Arrest verurteilt. G«g«n di« übrigen Beschuldigt«» ließ sich ein Bewei« nicht erbringen. Schrifttum. FRITZ RUSCH. Buchhandlung, CILLI. 1 gräue«. Gedichte von Ludwig Reinholt, Verlag Leyka«. Graz. Kmpfuudeues Klänge, Lieder. Gedichte von Robert Palten. Verlag I. Huber. Dießen. HSarte der Seßusucht. Gedicht« von Heinrich R«noU. Verlag Leykam. Graz. Hesterreichtsche» Ztauer«let«n von Rosa Fischer, Verlag Leyka«. Graz. Ein« Wahrheit«-sucherin. die in ihre« Urteile so recht die glättende, ausgleichende Frauenseele an den Tag l«gt. Die sttirisch« Volk«kunde wird viel Gewinn au« de« Büchlein zithtn. Sumpf un» Souue. Novell« von Rudols Strauß, Verlag Stern und Steiner, Wien. Leid«»-schaft«n gekleidet in starte Realistik. Für L«uie, di« sür Idyllische«, Beschauliche« nicht geschaffen sind und da« stürmische leid«nschast«durchglühte Leben lieben. A»sch»ttig verurteilt. Die Opfer der öflerrrichlich-ariftokratischin Beamtenwillkür und di« Recht« de« Bürg«rium«. In Dieser Schüft vnficht Hermann, der Inhaber einer Anstalt für Genealog» und Herald,k da« Recht de« Bürger-»um« auf Wappenführung. Selbstverlag Wien-Ger st dos. Siugeu uud Aingt» von Adolf Hochenrgg. Leipzig, Verlag von Max Altmann. Kein leer«« Reimgeklingel. tiefe Gedanken im schillernden Ge-wand» der Dichtung. Ei« Steirer. den die Hei-ma««g»nossm noch mit hoher Anerktnnung zu den ihren rechnen werden. S»»»e»gr«tze. von Hilde La Harpe-Hagen, Stuttgart. Verlag von Sirecker und Schröder. Eine schöne Sprache und Gedanken, die sich Sonnenglanz geborgt haben. Ein hoher Geist tritt einem hier entgegen, eine starke, fesselnd« Person-lichkeit. Aiktorie. Erzählung von Georg Hondrey. Dem Dichter F. K. Gin^key ge^ivmet. Dre«den, E. Piersvn'« Verlag. Prei« M 2.—. »Und si« nennt sich Vikiori«. Göttin aller Täiigk«it«u*. Di«« Wort au« dem zweiten Teile von Goethes Faust schwebt« drm Autor symbolisch vor, al« «r Diese tiaenartige, in mehr al« ein«r Hinsicht von s«in«m Talent zeugend« Erzählung niederschrieb. Unser« Z«it lehrt« ihn, daß dem Starknervigen, K«usch«n und G-sunden, aber zugleich dem Mutigen, wie in allen Zkiten, Sieg und Glück: Da« Led«n qkhörl. E« sei der L«>«w»lt, besonder« der hoffenden Jugend, hiermit nachdrücklichst empfohlen. ?e«st»usverficheru»gea der ^rivatöeamte». Im Verlage der Manzfchen k. u. k. Hofduchyand» lung in Wien gelangte soeben eine kleine kom-meniierte Au«gabe de« Pcioatbeamlen-Btrücht-rung«g«jetzeS von Dr. Hubrrt Korkisch zur Au«-gab«. D«r Vtrfafser legt in kurzen, bin einzelnen Paragraphen beigesügten Bemerkungen die Wir-kungen de« Gesetze« sür die Privalangestelllen und. deren Dienstgeber, ferner sür die heute schon be-stehenden Pensivn«einrichiungen dar und erläutert die schwierigen gesetzlichen Bestimmungen. Da na-turgemäb da« Jnieresi« sür dirs«« neue Gesetz in den beteiligten Kreisen ein besonder« lebhafte« ist, so können wir die Anschaffung diese« höchst Seite 5 aktuell«» Lüchleins, da« b i hübscher Au«stattung nur l Krone koste», bestens empfkhlkn. E« tan» von jeder Buchhandlung bezogen werden. Srieflmsten der Schriftleitung. M. Für die Aufkündigung«» gelten di« Be» sti««ungen der Zivilprozeßordnung. Nach dieser find Mieten, deren Dauer einen Monat nicht über» steigt, achilägig aufzukünven. vermischtes. Keuadjustieruug der Kriegsmuriue. In nach. ster Zeit wird bei der Kriegsmarine eine neue Adju-ftierung«vorschrift herauskommen. Di« Sappe wird ähnlich der englischen MarineoffizierSkappe hergestellt werden und Embleme in reicher Goldstickerei ausweisen, und zwar «inen Anker mit der Kaiserkrone. An der Kapp« werden di« Offizier« drr Admiral«-, Stab«- und Ober-offizterscharge sich unterscheiden. Der Sturmhut wird dem französischen Modell ähnlich grhalte» werden und «r wird «ine rot-weihe Kokard« erhalten. Die A«rm«l» distinktiv« wird durch «in klliot«auze vertiert werden. Gegenwärtig haben die Admirale am Aerm«l eine Generalsbord! und darüber je »ach d«r Charge «in bi« drei enorme Sterne. Dies« Sterne, die auch früher nicht vorhandtn waren, werden wieder abgeschast uud durch Goldborden «rieht werd««. Durch di«s« und noch einig« andere »djustierungSänderungen werden unsere Marine -Offizier« jenen der anderen Marinen ähnlicher und fe<* deutend geschmackvoller adjustiert sein. Pas Austkteusammel«. Für Kinder taugt «« nicht. Solche jugendliche» Jasktensammler, sagt man, beobachten liebevoll die Natur, achten auf jede Regung, jede» Geschehnis in Wald und Flur, und würden durch ihr« Tätigkeit vielfach von unnützem Treiben und schlech-t«r Gesellschaft fern grhalten. Run ja. letztere« mag richtig fein, aber c« gtbt Beschäftigungen, welche dieselbe» Vor-teile und keine der Gefahren de« Insektensammeln« für die Jugend in sich bergen. Kinder haben im allgemeinen zu wenig «erständni« für die Daseinsberechtigung anderer Lebewesen, sind in ihrim Empfinden zu sehr von sinnlichen Eindrücken abhängig. Käfer und Schmetterlinge schreien nicht, wenn man sie lebendig spießt und da« Zappeln und Sichkrümmen an der Nadel ist doch nur ein Zeit-vertreib s« empfindet da« Kind. Will man in diesem Fr«ud« an der Natur wecken, e« zur Beobachtung der Natur anleiten, so lasse man e« Steine oder Muscheln sammeln und nicht Insekten. Hierbei wird ein feinfühlend«» Herz nicht verletzt, kindlich mitleidige« Empfinde« nicht abgestumpft; hier gibt e» kein Jagen, Hetzen und Peiuigen geängftigter Geschöpfe; hier windrt sich kein fühlende« Wesen in qualvollem Todesschmerz Wer aber Insekten jagt und zu fangen sucht, schenkt der ihn umgebenden Natur keinen Blick, läuft achtlos an allem vorüber uud steht unr die lebende Beute, die fliehend sich ihm zu entjiehen sucht. HERAUSGABE u. VERWALTUNG der DEUTSCHEN WACHT BESTEINGERICHTETE = BUCHBINDEREI IM HAOSE bestes insertions-organfur UNTERSTEIERMARK VEREINS-RUCHDRUCKEREI CILLI * Rathausgasse 5 CELEJF1 S CILLI Rathaasgasse 5 SPEISEN- und GETRÄNKE-TARIFE. KELLNERRECHNUNGEN, MENUKARTEN, ETIKETTEN, * PREISKURANTE, FAKTUREN, BRIEFPAPIERE, STATUTEN, JAHRESBERICHTE. LIEDERTEXTE. TABELLEN. TRAUUNGSKARTEN ANSCHLAGZETTELN. KASSABÜCHER. WERKE. BROSCHÜREN, EINLADUNGEN, STERBEPARTE, ZEITSCHRIFTEN. FACHBLÄTTER. KATALOGE. KUVERTSAUFDRUCKE. ZIRKULARE, DIPLOME. MEMORANDEN. PREISLISTEN Leite 6 Nummer 3 Danksagung. An den Freiherr von Cnobloch Militär-Veteranen-Verein in Cilli. Die Gefertigte spricht hiemit für die hochherzige Spende die ihr anlässlich des Ablebens ihre 8 Mannes von obgenanntem Vereine gewidmet wurde, den tiesstgefühllen Dank aus. Cilli, am 7. Jänner 1907. Katharina Holl. Die kritische» Kage der Monate Ainner fi» Anni 1907. Dir Anziehungskraft der Sonne nd de« Monde» (besond«« des letzteren )aus die Wasser-"mafftn der Erde bewilkt bekanntlich jene gewaltigen Pulsationen der irdischen Meere, die wir Ebbe uud Flut nennen. Die Tage nun, an denen die größten Flutwirkun» gen de» Monde» und der Sonne der Rechnung nach zu erwarten find und an denen sich daher nach seiner Theorie die oben erwähnten Erscheinungen einstellen können, nannte Falb »kritische Tage". Da der Einfluß der Himmelskörper an den verschiedenen Tagen ein ver» schieden starker ist, so unterscheidet man auch krit sche Tage verschiedener Stärke. Folgende Tage der Monate Jänner bi« Juni 1907 sind nach den Berechnungen Falb» al« kritische Tage zu betrachten, wobei zu bemerken ist, daß die gesperrten Daten der Theorie nach al« kritische Tage höherer Ordnung anzusprechen sind: 14. Jänner, 29. Jänner, 12. Februar, 28. Februar, 14. März, 29. März. 12. April, 28. Avril, 12. Mai. 27. Mai, 11. Juni. 25. Juni. Ganz besonder« starke Wetteränderungen, Unwetter u. f. w. sind am 28. April, 29. März und 27. Mai (respektive ein bi« zwei Tage früher) zu erwarten. An diesen Tagen sind in den dazu disponierten Gegenden (Italien, Griechenland, Aarstgebiet und Alpenländcr, Oesterreich-Ungarn, Japa-u. f. w.) Erdbeben und VulkanauSbrüche und in Berg« werken Srubenkatastrophen wahrscheinlicher al« an an-deren Tagen. 31««* um die i« drei Staube». In drei Stunden! Allerdings nicht mit einem irdischen Rund-reisebillette I In dieser Frist vermögen aber — Erb« bebenwellen die Erde zu umkreisen. Mi» einer Schnel-ligkeit, die man sich kaum vorstellen kann, bewegen sie sich über die Oberfläche der Eide. Da» Erdbeben von San Franzi«ko hat nun Veranlassung gegeben, ans Grund der Angaben de« Seismographen die Schnellig-reit dieser Wellen zu berechnen. DaS Resultat war über-raschend. Die OSzillationSdiagramme von Birmingham in England. Uccle iu Belgien und Laibach in Oester« reich lassen eine solche Erdwelle genau verfolgen. Die Entfernung von San FranziSko bis Birmingham durch-aste die.Erdwelle in zwölf Minuten. Zu derselben Zeit kam sie in Brüssel und etwa« später in Laibach an. Mr. Davison» Berechnungen der OSzillatioen in Birmingham zeigten, daß eine zweite Registrierung nach drei Stunden und zehn Minuten erfolgt war, daß also die Welle die Reise um die Erde in dieser Zeit gemacht hat. KW |»t» F»»»«itt«l. Unter den Hau«-Mitteln, die al« schmerzstillende und ableitende Ei»-reibusg bei E r f fl 11 u u g t n »s«. angewendet zu »erden pflegen. nimmt ra* in dem Laboralsrium der Dr. Richter« Apotheke zu Prag erzeugte Liniment. Capsici comp. mit „Unter* (Ersatz für .»»ter.PaiN'Sxpeller*) di» erste Elelle ein. Der Brei« ist billig. 80 b.. K 1.40 und 2.— die Flasche; jede Flasche befinde« sich in eleoanter Schachtel und ist kenntlich an dem bekannten Anker. Keil's Antzöoöentack ist der vorzüglichste An« strich für weiche Fußböden. Der Anstrich ist au ßer-ordentlich dauerhaft und trocknet sofort, so daß die Zimmer nach einigen Stunden wieder benutzt werden können, fteil'« Fußbodenlack ist bei Gustav Et iger und bei Victor Wogg in Eilli erhältlich. Tanz «Joses-] .BITTERQUELLE. von ärztlichen flutorttate" sei* I Jahrzehnten als «Ja» q«hattre><£r;>«ij J sichers»« nat. -»ch« ",t,una ^»« 'inoefübrt'n Fleische«. Name des Fleischer» Kchl»chw»»e» »«w. Kleisch u, aw» etiltfrn (0 g .5 JÜ Ä. -o ■9 g S U at OS -! •e ? «o et) I i « s Vukschek Jakob Gajschek Anton Grenka Johann Habian Janzek Martin Kofsär Ludwig Le«toschk Jakob Payer Samuel Planinz Franz Pleftfchak Pleter«ky Rebeuschegg Josef Sellak Franz Seutfchnigg Anton Skoberne Georg Smzer Um»s,g Rudolf Vollgruber Franz Woj«k Gastwirte Private - - t° — l l 1 4 — l l — 4 - 4 11 2 2 2 1 - ^ 3 - -!- -I 4 einstesudrte« Fleii d m Ktlostramm «t »£ .Ä £2 £ '*•• *0 a q Q "Cf (OO« ac «s U) ^ 21 "2 «O 5Q «5 «4 - 3« - - _ K3 — 20 55 — 12 14 — — 34 — > — !! Derjrösste Erfolg der Neuzeit!! ist das berQhmte 12365 wi\oss Wascftpm e'/t ^ ^ «angen Eingetragene Schutzmarke. Gibt ble»4end wsisie und völlig gerucnlsss Wische und sohont da« Leinen auaseroidentlicb. Ohne S«'ife, Soda oder sonstige Zutaten m benutzen — nach Gebrauchsanweisung. — Nur echt in Originalp.ik«ten mit obiger Schutzmarke. 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Der Kredit- und Vorschuss-Verein der Sparkasse der Stadtgemeinde Cilli erteilt Wechsel-Darlehen gegen 57,7, Verzinsung. Für den Parteien-Verkehr sind an allen Wochentagen die Amtsstunden von 9—12 Uhr vormittags festgesetzt. 6594 Die Direktion. Nummer 3 HtlftZU,* f* Seite 7 Maschinist gelernter Schlosser, geprüfter Maschinen- und Kesselwärter, findet in einem Werke SQdsteiermark s dauernde Stelle bei guter Bezahlung. Kenntnis der slovenischen Sprache erwünscht. — Offerten mit Zeugnisabschriften sind unter .Maschinist 1907" an die Verwaltung d. BI. zu richten. 12715 Fl CHTENIN \ Ales pcnirt 2UM KAUFMANN U/V\ . » FICHTENIM « (inallen Kulturitaaien geaetzli, SGicagt, tl'MlMt, QSItt, ö:!>nt.Sq ifhnno. Iicltcit,©t «Untat, »I«««, {raaffatt ». M. »l««q«w, lSenf. »»»dar«, Sa»iaaov«Il« Kairo, **it|fcaalia*»ci, ?«d«. LktvV,. l'iffabon. Ma»aa, 6t. ü»ni), ?>>«», «>»ri». «»». IRcltioatBt, INoatteof, Wilnim. ''(rmtifllt, «ew-v-rt. CltMH. SinrU. et t'ftttf- twg, Vusitn», Rio d« Jan-tro, iRo* 6ioA»(* eonwt), lort», JBar1(fr azl»a, wär,dar, jtilriit k. ihm Seite 8 „tfeetrur IPaur**- Numm er 3 Für eine Kanzlei werden passende lichte Räumlichkeiten gesucht, bestehend aus zwei {•räumigen Zimmern, siefällige Angebote samt Preisangabe an die ▼•rwatlung dieses Blattes. 12741 ilauskaul in Cilli oder Umgebung, ev. Villa •der Bauplatz gesucht. Zuschr. unter „Pst.' postlagernd, Hauptpost Graz gegen Inseratenschein. 12729 Zwei event, drei geprüfte HEIZER werden sofort aufgenommen. Offerte sind unter „Heizer 240* j an die Verwaltung diese« Blattes zu richten. 1272« Ein vollkommen separiertes Ein grosser Auszugtisch nebst Sesseln wird billig verkauft. Zu besichtigen bei Fried. .Takowitsch, Cilli, Kaiser Josef Platz 1. 12720 Ein KOMMIS tüchtige Kiaft wird akzeptiert bei Bd. 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