ünorbutgtr ^tUung Amtliches Organ d e s^®fi^Slelrlschen Heimatbundes Verlaff no^ Sdbrlftfelliraf: Marlrarf a. I. Dras. Badcatie Nr. i, Peninif: 25-<(7 Crachclirt widieittllch lechsmal ds M»rieii>eltiinc (mit Ausnahme der Soao- nuA 25-61. 25-M. All 18J0 vAr lit die SdiriftleitaiiK nur anf Pernrnf Nr. 21-61 Peiertaie). lezugspreit (Im Toraoi tahlbar) monatllob RM 2.10 einseht Postge« errelolibar. — UnrerUMXte Zuecbrtftei werden nicM rflckgesandt — Bei bQhr: hei UefernnK im Streifband zazOgL Porto; bei Abholen in der OeschAftsstelle Anirttei tat 4m Rflohptrta beienlecea. *— Postaobed^otilt Wien Nr. 54.608 RM 2«-% Aitrelch dnrch Post monatlich RM 2.10 zuzügi 36 I^L Zmtellsebahr 9tr. 2ft3/2S4 War6Mra-2>rau, 0ain«taa/0onntag, 10./11. OTIober 1942 S2.3al>rgang Am üBKn-See 5 Sowjet-Mionen vernichtet tchwM« bohclMwItllacli« Variatl» — Wehw« HMMiizOg« Im Kaukastn geiiemmen Iii bi KMluMi^Qcbtal UMpItaB As prllsIrnppeB rot lad BahM« la «rWtlarlw Waldklvpfea wattera HakaHflge. Am dar Don-Front wlaaea ntmteiadM «ad itaUanlicha Tmi^an Varstißa 4at Felndaa ah. Ua aittlaraa Prantäbichaltt wwriaa h«l arlalfralchaa StoBtra^unCamehmea laUrai' cha Bunker und Kamffitinda Vit Ibrea Ba-Mtiuagaa Tramiehtet and aiaa Aasahl G«-fangaoar ainoahracht Südaalwlrta iaa llaMB-Baaa kakaa Trama daa Haaras, dar Waflea-f^ aad Lnftwaaea-leldainheltan, hervorragend nataritOtat durch fliegende Verbände der LnltwaMe, la BMhr> llglgea harten Angrlllskanpfen einen wich-tlgaa Geliadeabschaltt gawaaaaa oad hierbei fOnl aowjalli^a DlTtaloaan uad iwat Schützenbrigadaa lartcUafBa hezlelMags-welse veralchtet. Seil deai 27. Septaaaber wnrdea 3211 Oefangaaa etagebrachl, dral-laha Panzer, 108 GeschOlKe. 400 Matchinen-gewdurab 123 Granatwerler und zahhrelche ■oaatiga lafaaterlewaiaa arbantet «der var-alcktat UaberOckslditlgt der aoaaligea ho* haa hlntlgaa Verivito halragea irilala die gaahhWea Totaa der Bawlata BMhr ala das Dralfaoha dar GolaapaaeanaU. Nach alneaa wirkaogaloaea TafaeaMraaprii •Inaa hcttlacWa Hafseafea auf searpfhM-ftcJbae Gtabiet Bagaa la dar Targaagenaa Nacht ainalna felndHcha Plngzauga la die Deuticha Bacht ela. Blaaa tob ttuea waida abgeschoisen. Ein weiterar Bomber wurde bal einem VorstaB gegea die weallraaBösi-■cha Kiala maa Abetara gebracht In den Morgenattiadea daa haatigen Tagea tberlo-gea elaiga falndHcha Plngtaage weatdeut-tches Gebiet In ferlogar AnaeM abgeypor-fena Syraaghaaihea Taiaraaelitea kalaa ScU- Bak clMf daa idaa der Wehrmacht wm 7. Oktaher 1943, In dar Gagaama8nahaiea gegea die Peese-hing deutachar Krlegsgefaaganer aaa Stiaade ▼oa Diappa aad anf dar biial Sercf angekündigt waren, hat die hritiiche Reglaruag nur Ausflüchte gebraucht, sich auf die Aat-tagen deutscher Kriegagefangener berufen, die nicht gefesselt waren, und erhMrt, deB sie die Fesselung ron Kriegsgefangenen, die BiiiianiiiiniRiMiiniiiiitfliiMniiiiiimHniiiiHiimimiBiiiiniu^ Bmlsnls OBiaiifli RoMslpaiMili Genf, 8. Oktiobw Oar asMvflwiAaelM LaitartlUer Raymond depper beriehtet la dar aaierUtaatoohea Woohenaeltachrlft »Ldberty« Uber eine Relae, die er durch Indiaai unternahm. Hierbai kam er au dam ftehhiß, daB die Demokratien la Ihrer KodonleationBarbelt völlig veraagten. Wenn belspielBweiae die Engländer die na> tUrliehen Reichtümer Indlena erachloaaen hätten, ao würde Indien JeUt atatt eine klaffende Wunde am Körper* der Verbündeten Ol bilden« wie eme mttchtige Featung daate-hen, aua der gewaltige Streitkräfte gegen die Acbaenmächta herangazogen werden könnten. In Wirklichkeit aber habe die Demokratie Englanda den Reichtum dea Landes verschleudert und in der Kolonialpolitik eine unverständliche Unfähigkeit bewiesen, fllr habe in Indien nichts von irgendeiner Organisierung des Landes bemerkt Die Mehrzahl der Schiffwerften habe sieh mit iicher-lieh geringfügigen RUstungsaufträgea be» faßt, statt die in den Häfen liegenden Schiffe zu reparieren. Hätten die Engländer rechtaeitig fUr die Ernährung de« Volkes, flir die Beseitigung der Moskito-Sümpfe und für Löhne, die die Arbeit lohnten, gesorgt, es sähe heute anders aus in Indien. In Ägypten habe sich ihm, Clepper, das gleiche Bild der Vernachlässigung gellten. t)berall sei es so, daß die Eingeborenen keinen Finger für die Herren des Landes rührten. In vielen Gebieten sehe ea sogar ao aus, als stünden sie innerlich auf der Seite der Achsenmächte. Die Eingeborenen sähen in den EnglHndem und Amerikanern mir ihre Auabeuter. mä dai gatbelBt «ad nicht goAetfiea wird. Auf die Tatsacba, da8 iMta der Mharea QBd der jetaigea achelahatHgea Brklirang des brlMadMa KrlegoialaAsteriuaaa denteche Krlegsgefaageaa la roher Weise gefesselt wurden, lat die britische Regierung nicht eingegangen. Dahar wurden aai 8. Oktober, 12 Uhr, 107 brltlaeha Offiziere «ad 1269 briti-seha Ualeraffizlare und Maaaschaftea, die bei DieFpe gefangengenoaunea wurdea, aach Bekanatgaba daa Grundes in Fessala gelegt. Nicht gafeaaelt wurden Feldgeistliche, Sani-tätsperaonal, Verwundete und Kranke. Aaa 8. Oktober ebenda hat das britische Kriegsministerium verkündet, da8 ab 10. Oktober mittags die gleiche Anzahl deutscher Kriegsgefangener In Handschellen und Ketten gelegt wird. Wean das geschieht, wird daa Obeikommaada der Wehrmacht vom 10; Oktober mlttaga aa die dreifeche Zahl britlschar Kstagagsiaagünar la Pessehi legea lassea. nraoncn lUNifKii BlÄreehauptquarller, f. OklUws Dar FUbrer bat dem StaffeHcapitia in el-aem Jagdgeachwader ICiOor Hennaim Graf die ihm ala fünftem deutachen Soldaten ver-Uehana btfchata deatsche TapferkeMaaua-BsIdMMmg, daa tebeiihnib aUt Scbwertera and BrBlantesi saaa KittsrloreaB dea Biaar- •berraiobt. der britlscbaa Abw^ zu thran StartplMzea zurick. PsaimipsissBilnitn isralirl VölUg ülKnaacliend für die nmi Schnts brltiacher Fahrseuganaammlungen alngesata-ten leichten Blakbatterlaa griffen am 8. Oktober deutsche Kampfflugzeuge im Tiefflug feindliche Fahneuganaanunltingen an der mittleren Alamein-Front an. Dia la einer Bodenwelle abgeatellten Fahrzeuge wurden von achweren Bomben getroffen und aeMtört Bin anderer Verband leichter Kamipfflug-leuge griff In dar Nähe dea RagU-Höhen-sugea eAienfalla britische TradspoAkolonnea mit Bomben und Bordwaffen an, wobei BBhl-reiche lastkraftwagen ao schwere Treffer erhielten, daß ala brennend auf den Pistea Hegen bttebea. Bn iUlinriKlR WefmncMnlc&t lom, 8. Oktober Der MaMesilache Wehrmachtbericht gibt bekannt: Am gestrigea Tage wurde eine Harrtcaae durch das Feaer dier automatischea Waffen von Infanteristen der Division Folgora abge-schosaea. Der s&dafrikaaiacha Flugzengfthrer wnrde gelaageagenomsBaa. Bta anderes Fhig-zeug wurda voa SchMten desselben Yerban-dee getvoBea «ad sMrala la dar üaagabuag M Hha HlMt ab. Barlla. 8. des Doaaarstag fla* deatscba KamplagBai^ dte weatlkrhe Lyaaa-Backt aa der britlscbaa üd' kAale aa und warfen aas wenigea Meaera HBbe Bosabea aaf dia In der Dart-MOadang aakerndea Landaagaboote. Heftlgea Abw«hr-feoar brltlsebar PlakgescWMaa «ad Maachl-aeagewebre hoaala dla TlalangrlBa aaaarar Kampffllagar alcbt vwrbindera. Nach dea BoaabeawOrfeB drehtea dla Kaa^pfBagaeage emeul la S«eilk«rvea bat «nd besessen die bereits schwer getraffe-aaa Boote aatt Ibren BardwaMea. D< Genf, 8. Okiober »Wir bmadasn «aa aiobt draa Irrtam hia-in, btt behai^ptan, dlaaor Kskv Mfarda alolit gegen daa deutaolia Yolc gaftavt IDa lat eki Krieg gegea die Deatschen.« Dieaea Bdseontsda finden wir heule in der »Nawywker Tknaa«, die Deutschland >mtt Gewalt entwafthen uad unbewaffnet baltenc wM. Wk lagen ea aa dea tthr^gen BrgUaaea aaai dem laiger «naerer plutokratl0ch-bei> aihwahdla^ia Mnda. fila veigenaen mar ala d8a Hauplaaehe: Dai aie Deutschland beatagen Sdnnloses VniHltn der Brltn KaMeB Btellt ebenfalls cMe Moehrenhoifta BBgUscha Kaoapfwetoe laBt BoreoMKtt Repreeaalie wird nicht ausbleiben Rom, 8. Oktober Ii ftftaaanf ana italieaiechen Wehr-maelifberksht vom Freitag wird amtlich bekanntgegeben: Am 7. Oktober am 13.40 TJhr aabman vier brlMsche Jagdflugzeuge aua weniger ala 28 Meter HtHia ohne Jedea Risika — da die Sa-nititeeinhelten aJs aalche keinen Schuta durch Luftabwehr hatten — die Sanitätseljv< heiten der Division Folgere mit Bbcploalvg»' schössen unber Feuer. Die Eahlrelchen, den Regeln des Vblker-rechta entsprechenden Kennzeichen und die offene Aul^Uung dieser Abteiluni:en auf emer Bodenerhebung verhinderten nicht den verbrechertochen Akt, der drei Tete und Bwölf Vertetate unter den Patienten «ur Folge hatte. Mann kann heute nicht mehr aa ungewollte Irrtümer glauben, wenn man diese neue traurige Episode mft anderen in Zusammenhang bringt, die aich bei dem kUns-llehen engliachen Angriff auf Tobruk ereigneten. Dia streng unterauchten «nd einwandfrei belegten Tataachen lassen irich wie folgt au-sammenfaasen; Am 13. September drangwi ein Offizier und sechs Flieger von einem unserer vorgeschobenen Magazine einige zehn Kilometer mit einem Lastkraftwagen in die Wüste vor, um einige Materialien wieder einzubringen. Als sie einen Motordefekt beheben wollten, wurden sie von sechs engllechen von Süden her kommenden Kraftfahnspugen umalngelt. Angesichts der zahl (unmäßigen tJberlegenheit und der gegebenen Umstände — es «prangen sofort etwa 40 Australier aus den Wafen mit Ihren autornatinchm Waffen, mit denen sie frelM Schnßfeld hatten — war it den AeatzaUem «nckscher Offlaler, der dla Kolonne befehligte, und etai Franaoee. Nach kurzer Zeit er-öfftieten die Australier a«f die Ge^angenea kaltblütig dae Feuer aaf klhrzeete Entfernung, til)erzeugten aich, da6 die Utaaeren tot oder tödlich verwundet warea «nd setzten Bire Fahrt nordoatwärta fart ■in Flieger, der «nverwundet geblieben «nd für tot gehalten worden war, konnte apttter mit einem sohwerverwundeken Kameraden einen unserer vorgeschobenen Posten erreldhen und Meldung erstatten. la einem OperattonabefeM für desi Aagrlff auf Tobruik, der in unsere Hände fiel, heißt ea hinatehUkA dea beabalohtlgten und nicht verwirklichten Vorraarechea im Landungsgebiet: >Der sehnte Zug kommandiert eine Abteilung ab, um die Unterkunft B 1082 an. zugreifen und alle dert befindlichen zu töten.« Ba handelt sich ala» «m etaien Befehl, voll-tanmnen und unterschAedaloa den Gegner nie-demunachen. Dieses Verhalten, au dmn die vorangegan-ganen Angriffe auf Laxarettschiffe und See-notflugeeuge hinzukommen« kann man dem Verhalten imserer Kommandos gegenüberstellen, als sie, wie bereits l>ekanntgegeben wurde, eine Hilfskokmne ausrüsteten, um mitten aus der Wüste feindliche, vcn ihren eigenen Abteilungen verlaeeene Verwundete elnimholm, oder die ihnen unterstellten Truppen in der Bucht von Tobruk noch während des Kampfes mit der Rottimg zahlreicher feindlicher Schiffbrüchiger beauftragten. Unsere mehr ala berechtigte Repressalie — schließt die amtliche Mitteilung wird Verrat der USA Wabrbeltaa a« alaeaa GedeBktag Aaa krnm Mergea daa IZ Oktober Mtt — also var 458 Jahren •— ruft aus dem Mastkorb der wiazigea Karavelle „Santa Maria" der Aaegacksaana dea Christoph Kolumbua dla Wertet JLead, Laad!" Der Mann, dem das QIQck aatel wuade, ala erster einen aeaea Erdteil bb arbNclmi, helflt Roderigoi seinea aaderea Namea keanea wir aicht. Bs alBtait der Tel dieser M&nner aichts, wann aaaa wabrbeitsgemil feststellt, da8 garaiHaa Zeit zuvar garmeaisrha Mänaer Nordamerika, dea MWeinlaad", wie sie ea damals aanatea, engesteuert habea and dafl auch der um 1430 zu Hildesheim geborene Diedrick Piaing, Vogt aaf Island, bereits zwanzig Jahre var Ktrfumbaa bis aar aeuea Welt vorgestoBea ist Nach Kolumbua riB daan die Verbindung aa dem femea Land nicht mehr ab. Kühne Meerfalirer, wagemutige Forscher und Kaufleute aua allea euTop&ischen L&ndera machten dea Beginn, und dana folgten jene, dia Mdrflbea" ein« neue Heimat suchten. In gani Amerika pflegt maa dea Tag der Entdeckung aiit Reden und Banketten zu ba> gehea, wobei viel tob der Unvergleichlicb-keit der Demokratie und voa den groBea Leistungen der Amerikaner geredet wird. Dia Männer, die da iik Gehrack und Zylinder pethetiache Worte gebrauchen, verschweigea geflissentlich, daß voa der Entdeckung bia beute ebea jenes Amerika der USA and seiner Nachbarn fast aHea den Völkern verdankt, mH deoea ea aun, weil Roosevelt und seine Kuaspaae aa ae wolUea, im Kriege steht Der virtschaftlicke Aufachwuag dar USA let In erster Linia ala Weck Europaa. Dena aus Europa and vor allem aus Deutschland strBmtea daich Jebrhaaderte die Menschea ia dea «Laad der anbegseaztea Möglichkel-tea"} sehllose Techniker, Ingenieure, Chemiker, Fanner, Künstler und Gelehrte stelltea ihre Kräfte dem aeuea Laad zur Verfügung. Europäer, darunter wieder so mancher Deutsche, traten, ala Nordamerika seine Freiheitskämpfe gegea Bnglaad focht für dia Vereinigten Staates aa und opUrten ihr Blut Und was die VSA aa Kaltur aufzuweisen haben, es ist vea Europa 1tt»emommea adar eatlehat Stett aber für all daa dankbaa a« aetn, antworteten die USA mit Verrat. Seit langem sind ja die Vereinigten Sta»^ tea van Nardamerika immer mehr das San^ melbeckea des latarnatioaelea Judea-Schm»* roteertaaM gewordea. Und immer aflene« trieben die jüdlschea aad von Juden susg»* halteaea Hetzer fcr verbrecherisches Handwerk, bis Roosevelt den von ihm herbeigesehntes Wellenbrand entfachen und auch sein Land in des Krieg stürzen konnte. Voa Weltberrschaftsplänea besessen, scheut sich ReaseveJt aicht. der Schrittmacher des Bolschewismus zu sein, dem er jenes Europa ausliefern möchte, dem die USA so ziemlich alles verdenken, was an und in ihnen voa Wert ist. Die Vernichtung Europas ist heute das Ziel der aordamerikanischea Regierung. Im folgenden mögea aua weitere Tatsachea sprechea. Schon die Batdedhasgafahrtea zu Eada des fünfzehnten Jahrhunderts wären undenkbar ohna den entscheidenden Beitrag deutscher und italienischer Forschung. In Amalfl wird um 1308 der erste brauchbara KompaB für groBe Seefahrten gebaut Johannes Müller aus KAnlgsberg la Franken liefert jena Seekarten, ebne die Kolumbus seine Fahrtea nicht hätte wagen kianen. Gerhard Kremers aus JüMch stellt dea arataa Atlaa dar Welt-kartea susaaomea und erfindet jenes System, nach dem später alle Karten gezeichnet werden. Martin Behaim aua Nürnberg baut dea ersten Erdglobus, und Johannes Müller wiederum baet die erstea Geräts zur Bestimmung des Schiffsortea auf dem freien Ozean. So, wie der Wiener Ressel später die Schiffsschraube erfindet und damit den Ubersee-dampferverkehr auf die endgültige Basis stellt so baut Schichau aus Elbing jene ersten Bagger, die heute Amerika so wenig entbehren kann wie etwa die Tanker, dla Tecklenborg in Bremerhaven im Zusammenwirken mit Heinrich voa Riedemann herstellt. Denkt Roosevelt daran, wenn er wieder eine seiner Hetzreden gegen die Deutsrhen und Italiener hält daß es die Vereinigten Staaten überhaupt nicht gäbe ohne die Erziehung des völlig verwahrlosten „Unionheeres" darch Friedrich des Großen Adjutanten General von Steuben? Ein Präsident der USA seilte Immerhin wissen, daß das Wwt „AmeiBia", wM dem a \ Vfte 5 »Marbiir5:eT Zelttmpf« 10.(11. Oktober wirft, zuerst vom deutschen Forscher Martin Wdldseemüller geprägt wurde als Ehrung für den großen italienischen Entdecker Amerigo Vespucci. Nur ein Land außerhalb Amerika hat 5tdndig und Zdhe an der Vernichtung der Vereinigten Staaten gearbeitet: es war jenes England, mit dem Herr Roosevelt und sein jüdischer Stab heute im Pakt stehen. Nur eine Armee hat bisher Washington überfallen, das Kapitol und das erste Weiße Haus verbrannt und dabei von der „Kaschemme der Rebellen" gesprochen: die britische! Hunderttausende von deutschen Siedlern haben ihr Leben hingegeben, um aus Urwald und Steppe aus Wüstenei und Prärie fruchtbare Gefilde zu machen. Die Deutschen haben für Nordamerika den Freiheitskrieg gegen England und dann auch den Bürgerkrieg gewonnen. Keiner hat das stärker anerkannt als der erste Präsident der Vereinigten Staaten, George Washington, und später der weitblickende Präsident Abraham Lincoln, der den Deutschen Schurz zum General machte und z\im Innenminister aufsteigen ließ. Der Jahrestag der Entdeckung Amerikas wird zugleich zum Tage des Gerichtes für die, die so unwürdig mit einer großen Erbschaft gehaust haben. Wo Ist die Freiheit geblieben, die sie allen verhießen? Die Freiheitsstatue kehrt nicht nur symbolisch dem Dollarland den Rücken. Deutschland hat seit den Tagen eines Johannes Müller tind Alexander von Humboldt dem jungen Erdteil nur Gutes getan. Es ist geduldig und langmütig geblieben, als von drüben Haß and Verdächtigung geäußert wurde. Heute Ist dieses Amerika, das selbst ein Benjamin Franklin durch feierlichen Appel! im Kongreß judenrein halten wollte, der Tummelplatz der jüdischen Tyrannei und sein Präsident der Popanz dieser trüben Menschen-Dut geworden. In Harvard, der ältesten Universität der Vereinigten Staaten, steht in der Bibliothek jene kostbare Ausgabe letzter Hand, die der alte Goethe mit einem persönlichen Schreiben als kulturellen Ansporn und als eine «tummc Mahnung übersandt hat. Schließlich stammte auch das erste ordentliche Schulbuch in den USA vom Deutschen Christian Dock, und schon 1706 hatte es hier eine deutsche Gemeindeschule gegeben, die allen anderen ein Vorbild wurde. Und es wird auch Im heutigen Nordamerika nicht weggeleugnet werden können, daß der Deutsche Sutter die Fruchtgärten Kaliforniens, der Deutsche Stengel die Anfänge der pennsylvanischen Schwerindustrie, der Deutsche Mergenthaler die Basis einer modernen Presse und der Deutsche Huber den ersten amerikanischen Hochofen überhaupt schufen. Zu keiner Zeit, das ißt von den Amerikanern oft genug eingestanden worden, hat Deutschland die Vereinigten Staaten irgendwie bedroht, zu keiner Stunde seine Eigenentwicklung gehemmt. Als aber die amerikanischen Kassen leer waren, in der schwersten Stunde des Bürgerkrieges, da sprang Bismarck selbst ein und ermöglichte Lincoln eine deutsche Anleihe. Zum Dank dafür hat man ihn später als den „Mann mit den Kürassierstiefeln" beschimpft, hat man den gesunden Drang des eingeklemmten deutschen Volkes nach Lebensraum X'-erhöhnt, verdreht und verspottet. Den ,,zweiten Entdecker Amerikas" nennt «ine huldigende Tafel Mittelamerikas am Donkmal Alexander von Humboldts den großen deutschen Forscher. Man könnte folgerichtig das deutsche Volk in seiner Gesamtheit als den kulturellen und wirtschaftlichen ersten Wohltäter jener von Roosevelt konstruierten, völlig uneinheitlichen ,,Westhemisphäre" bezeichnen. Wohin der von den geistigen Ahnen des heutigen Washington qewählte Weg führt, das zeichnet sich heute deutlich genug ab. Hinter der „Kultur" eines Roosevelt steckt nichts als geistige, seelische und — auf die Dauer gesehen — auch wirtschaftliche Verwüstung. Heute stehen die Männer, die Nordamerikas Geschicke lenken, auf der Waagschale des großen Völker-^[erichts — und werden zu leicht befunden. Zvnlsclie Absage an Stalin Engjland und Amerika denken nicht daran, für die Sowjets Menschen zu opfern — Der „selbstverständliche" Egoismus Genf, 9, Oktober New York Tinies-i nimmt in scharfer Weise Kcgen die Forderung der Sowjetunion auf Krrichtung einer zweiten Front Stellung. Dabei schreibt das Blatt u. a.: »Nicht nur die Agitation der atnerikani-schen Koniniunistcii für eine zweite Front sei gefährlich, sondern besonders die Zähigkeit, die Moskau selbst hier an den Tag lege; denn Moskau sei es, das tagtäglich aufs neue von Rngland und Amerika verlange, das, gleichgültig, was das an Menschen und Material koste, jene zweite Front eröffnet werde. Die Hartnäckigkeit der Sowjets fordere eine offene Sprache von Seiten der US.^ heraus, Selbsterlialtung sei oberstes Gesetz der Sowjetunion, aber auch das oberste Gesetz für die Engländer und Amerikaner; denn es sei eine Selbstverständlichkeit, die es den Amerikanern und Engländern vorschreibe, nicht eine halbe Million Menschenleben vergeblich dafür zu opfern, daß man in Großbritannien und den Vereinigten Staaten Bewunderung für die Verteidiger Stalingrads aufbringt. Die Sowjets, die bisher geglaubt hatten, bei dem Kampf der Westmüchte den lachenden Dritten zu spielen, sehen nun selbst, wie sie von ihren »nundesgenos-sen« hereingelegt wurden. Um Englands Lebensfrist zu verlängern, durften sie Millionen von Menschen opfern und erhalten als Dank einen zynischen Hinweis auf die Selbsterhaltung als oberstes Gesetz der Plutokraten. Sumner Welles verspricht mal wieder Der USA-Uiiterstaatssekretär Sumner Welles verlangte nach einer Reutermeldung in Boston in einer bei einem Bankett der'WcJt-handelsvereiiHguni:: gehaltenen Rede, daß »die Vereinigten Staaten und ihre Verbündeten der Sowjetunion ein Höchstmaß an Unterstützung gewähren müssen. Sei es nun, daß die Hilfeleistung durch Lieferung von Waffen, Ausrüstung und sonstigem Material erfolge, oder aber durch eine Ablenkung der deutschen Armee mit Hilfe von Unternehmungen aui einem neuen Operationsplatz. Das volle Maß jeder nur möglichen Hilfe müsse geliefert werden, und zwar zum frühest möglichen Zeitpunkt.« Womit Sumner Welles offenbar Stalins immer lauter werdende Hilferufe abzustoppen hofft. Katastrophaler Kolilenmangel der Sowjets Stockholm, 9. Oktober Die britische Wirtschaftszeitschrift „Ecco-nomist" vom 3. Oktober führt zur Brennstoff-krise in der Sowjetunion unter anderem aus, daß im kommenden Winter nicht nur die bolschewistischen Familien wegen Kohlenmangel frieren und viele sogar erfrieren müßten, sondern es fehle gerade auch den kriegswichtigen Betrieben an dem nötigsten Kohlenvorrat. Die vorhandenen Vorräte würden ausschließlich von der Schwer- und Rü stungsindustrie verbraucht, während bereits an die Textilfabriken die Anweisung ergangen sei, sich mit Holz als Brennstoff zu begnügen. Die Eisenbahnen könnten nur teilweise mit Kohlen betrieben werden und seien im übrigen ebenfalls auf Holz zur Feuerung angewiesen. Eine starke Verlangsamnng des gesamten sowjetischen Transportwesens sei deshalb unvermeidlich, selbst die Industriewerke von Magnitogorsk besäßen nur einen Teil der Brennstoffvorräte, die sie zu ihrer vollen Produktion während des Winters benötigten. Die Arbeitskraft der bolschewistischen Bergleute sei dadurch stark geschwächt. daß sie unter den schlechtesten sozialen Bedingungen leben und durchschnittlich zwölf Stunden täglich unter Tage arbeiten müßten. Fettag, 2. Oktober: Vorstadt Orlowka bei Stalingrad gestürmt. Erfolgreiche Angriffe südostwärts des Ilmen-Seea. — Vier britische Schnellboote versenkt. — Vom 20. bis 30. September 95 Britenflugzeuge vernichtet. Samstag, 3. Oktober: In einer Schlacht südlich des Ladoga-Sees wurden große eingeschlossene Sowjetverbände vernichtet. Sie verloren dabei 28 000 Tote und 12 000 Gefangene. Zahlreiches Kriegsmaterial wurde erbeutet Sonntag, 4. Okiober: Im Rahmen einer Feier zum Erntedanktag 1942 im Berliner Sportpalast zeichnete Reichsmarschall Göring zwei Bauern mit dem Ritterkreuz des Kriegsverdienstkreuzes aus. In einer großen Rede verkündete er die fortschreitende Verbesserung unserer Ernährungslage. — Nördlich des Terek wurden die Städte Elchotowo und Werchnij Kurp gestürmt. — Weitere Fortschritte in Stalingrad, Montag, 5. Oktober: Im September wurden 35 Sowjetschiffe versenkt. — Sowjet-Kaval-lerieregimwit nordostwärta Mosdok zerschlagen. — Italiener versenkten ein feindliches U-Boot. Dienstag, 6. Oktober: Der italienische Kapitän zur See Enzo Grossl versenkte mit seinem U-Boot ein amerikanisches 33 000 Tonnen-Schlachtschiff der * Mississippi-Klasse vor Westafrika. — Deutsche U-Boote versenkten 26 000 brt. — Eine zweite Sowjet-Kräftecfruppe wurde nordwestlich Stalingrad eingeschlossen. — Stalin übergab einem amerikanischen Reporter einen dringenden Hilferuf n-aoh der zweiten Front Mittwoch, 7. Oktolier: Südlich des Terek nahmen unsere Truppen die ErdClstadt Mal-gobek. — Zwei britische Sohnellboote wurden versenkt. — Das Oberkommando der Wehrmacht verkündete strenge Gegenmaßnahmen gegen britische Verletzungen der deutschen' Soldaienehre. Donnerstag, 8. Oktober: Die bei Stalingrad eingeschlossenen Sowjets wurden vernichtet. — Weitere Forlschritte südlich des Ladoga-Sees. — Schnellboote versenkten vor England 11 500 brt. Verhöhnung des indischen Volkes Amery ; Es wird weiter geschossen — Aufschlußreiche Indiendebatte im Unterhaus Billigung des Blutterrors Die RSmpfe auf Madaaaskar Viehy, 9. Oktober Die K&mpfe auf Madagaskar werden weiter mit Erbitterung" geführt. Nach den bei hiesigen amtlichen Stellen vorliegenden Einzelheiten hat die britische Luftwaffe im Verlauf des Donnerstags besonders Flugplätze auf Madagaskar bombardiert. Weiter hat sie mehrere unverteidi^e Städte und Dörfer angegriffen. Die Ajktivität der bri-tiöchen Luftwaffe laß.«^ einen starken Vor-fltoß der feindlichen Kräfte in südlicher Richtung erwarten. Neues VerrSierlcabinelt in Irak Istanbul, 9. Oktober Da die Engländer im Irak keinen anderen Politiker finden, der ihre Interessen so willfährig vertritt wie der Verräter seines Volkes Nuri es Said, hat dieser auch wieder ein neues Kabinett gebildet. Nachdem die bisherige Regierung unter dem Druck der durch die britische Besetzung und Bevormundung entstandenen Schwierigkeiten auseinandergebrochen war, hat Nuri es Said nun doch einige Männer gefunden, die sich für englisches Geld bereit erklärten, die offenstehenden Ministerposten zu besetzen. Berlin, 9. Oktober Ein im britischen Unterhaus eingebrachter Abändenin^^svorschlafi ^ zum Indiengesetz iülirte am Donnerstag im Parlament zu einer Debatte, die indienminister Amery auf den Plan rief. In echt britischer Brutalität machte er dabei scharfe Ausfälle gegen den Freihcits-wiilen des indischen Volkes, wobei er es nicht unterließ, mit frechem Zynismus zu behaupten, daß noch nie im Laufe der Weltgeschichte ein Land dem anderen so viel üutes getan hätte, wie England Indien. Die Opfer des britischen üewaltterrors in Indien sind die Blutzeugen dieser pharisrierhaften Behauptung Amerys. Tansende von toten und niedergeknüppelten Indern haben diese Guttaten Englands am eigenen Leibe verspürt, lind noch immer windet sich das indische Volk in den Ketten der britischen Blutherrschaft. Amery ging in seinen Ausfiihnmgen sogar so weit, C)l in das indische Feuer zu gießen, indem er holinvolle Worte für den Allindi-sclien Kongreß fand und erklärte, daß England nie die Absicht gehabt habe, ihm die Macht zu übergeben. Die britische Regierung habe nie in Erwägung gezogen, über die Cripp'schen Vorschlage hinauszugehen, sondern halte an ihnen fest. Damit unterstricli Amery nur, daß alle schönen Worte von der Freiheit imd (lleichberechtigung der Völker und die Grundsätze der Atlantik-Erklärung nur leere Phrasen waren und nur Köder sein sollten für die Völker, die die _ »Segnungen (kr Demokratie«: noch nicht in ihrer wahren Form kannten. I Beibehaltung der »erprobten Methoden« Amery erklärte offen, daß England die KongrcRpariei als Rebellenpartei ansehe und nicht im entferntesten daran denke, von seinen bisher erprobten Methoden der »Auf-rechterhaltimg der Ordnung« — also der] Wieviel Juden gibt es in Frankreich? Nach «Iner Mitteilung des Sekretariats für Judenfragen konnte bei der Judenzählung gemäß dem Gesetz vom 2. Juni 1941 ermittelt werden, daß in der besetzten und der unbesetzten Zone Frankreichs etwa 300 ODO Juden ansässig waren. Es stehe jedoch fest, heißt es in der Verlautbarung, daß sich eine große tahl von Juden der Zählung entzogen habe. Mutigen Unterdrückung — abzugehen. >Es gibt Fälle«, so erklärte der Minister wörtlich, »bei denen durch gewalttätige (!) und heftige Kundgebungen menschliche Leben gefährdet werden, und in solchen Fällen ist die angewandte Methode die einzig wirksame.« Eindeutiger konnte Amery wahrlich* nicht zum Ausdruck bringen, daß England nicht gewillt ist, zur Aufrechterhaltung seiner »demokratischen« Regierungsmethoden und seiner »-vülkerbefretenden« Politik auf Lathi, Maschinengewehre, Panzer und Bombenflugzeuge zu verzichten. Dali diese von Amery in so eindeutiger Klarheit dargelegte britische hidienpolitik die volle Unterstützung der ausgehaltencn und bezahlten Nullen des Unterhauses findet, beweist das Abstimmungsergebnis über den cinL^ebrachten Abänderungsvorschlag, der mit .'■HiO gegen 17 Stimmen der Ablehnung verfiel. Wenn Amery sich in brutaler Offenheit über die Politik der britischen Regierung in Indien äußerte, dann tat dies der stellvertretende Prerniermini.ster Attlee, der nach der Debatte das Wort ergriff, mit einer Perfidie, die ihresgleichen sucht. Er erklärte: »Wir alle wünschen e'ne Beilegung der indischen Frage, doch muß man an das Problem im Geiste des Realismus herangehen. Sobald es den indischen Politikern beliebt; können sie die volle Kontrolle in den Provinzialregierungen übernehmen, vorausgesetzt, daß sie mit den Per-.sönlichkelten zusammenarbeiten, die bisher die Führung der Geschäfte in den Provinzialregierungen hatten.« Die ironische Hinterhältigkeit dieser Erklärung Attlees wird deutlich, wenn man sich vergegenwärtigt, daß die Provinzialregierungen ausschließlich in den Händen des englischen Vizekönigs liegen. Erwähnenswert in diesem Zusamtnenhang ist ein Aufsatz in der englischen Wochen- zeitschrift >News Statesman and Nation«: Churchill habe auf seine Behauptung, 90A4il-lionen indische Moslems lehnten die Forderungen der Kongreßpaftei ab, eine »dramatische Antwort« von serten der Moslems erhalten. Aus Protest nämlich gegen diese Be-hETuptung habe der Moslem-Premierminister des indischen Staates Sind sein Amt niedergelegt. In einer an die Adresse Chorchills gerichteten Erklärung habe der zurückgetretene Moslem-Premierminister zum Ausdruck gebracht, daß auch die Moslems Indiens die Befreiung des Landes von der britischen Herrschaft forderten und die von den Briten angewandten Methoden der Unterdrückung in keiner Weise billigten. Hore-Belisha sieht schwarz Die Entwicklung des Ostens gibt »größte Möglichkeiten für Deutschland« — Plutokraten sehen die Gefahr Buenos Aires, 9. Oktober „In den letzten Reden der führenden deutschen Staatsmänner ist ein gewaltiges Wirt-schaftsprogramra entwickelt worden", schreibt der ehemalige britische Kriegsrainister Hore-Belisha für die Abendzeitung „Razon". Deutsc-hland, so heißt es weiter, sei im Begriff, die eroberten Gebiete für die Fortsetzung des Krieges stärksteas auszuwerten. Man müsse daran erinnern, daß atVein die in der Sowjetunion befietzten Gebiete der Gesamtilärhe von DeutBchlond, Italien, Frankreich und den Niederlanden gleichkämen. Hierunter seien die fruchtbarsten Ländereien ganz Europas, neben der Ukraine auch das letzte große Getreidegebiet der Sowjetunion, das Kuban-Becken. Auch industriell ergäben sich größte Möglichkeiten für Deutschland allein schon ' durch die Kohlen- und Etsenvorkommen im I Donez-Bogen. Schließlich aber kontrolliere Deutschland die Wolga und das Schwarze Meer. Um alle diese Vorteile auszunutzen, bedürfe es zwar gewalMger Anstrengungen. Wege müßten gebaut werden und die Landwirtschaft müsse gefördert werden. Eine Großotfensive mit Pflug und Sense werde beginnen. Gleichzeitig könne Deutschland auch mit Kohlenlieferungen rechnen, die Jedoch wahrscheinlich für die wiederhergestellte Industrie im eroberten Gebiet gebraucht würden. Dieser Wiederaufbau im Osten bedeute zweifellos eine große Gefahr für die „Alliierten". Gleichzeitig, so schließt Hore-Belisha, müsse man befürchten, daß die Sowjetunion durch den Verlust wichtiger Landesteile wirtschaftlich verkümmere und dann nicht mehr imstande sei, durch irrrendwelche Offon-sivmaßnahmen die Wirtschaftsentwicklung im Osten la stören« . _ .. . HüwthMddeH Hlerl in der FiUirerschule des bulgari-sf^en Arhoits und herfahrend durch sein Gewicht die ScHieAschartea eindrückte^ Die lieh im Schutz des Sturmgeschützes vorarbeitenden Pioniere erledigt dann mit Handgranaten und Flammenwerfern die feindliche Bunkerbesatzung. Deutacher Untarafflilir Men koIoB Auch in dem Steppengelftnde am Nord-ricgel. wo ununtcrDrochcn krcplerejide Granaten den gesamten Kampfahsdinitt in eine tiefe Wand von Bauen und Staub hüllt^ waren die Sturmgeschütze bei der im Wehrmachtterlcht vom 8. Oktober Emeldeten Vernichtung feindlicher Kräfte teiligt Da auoh auf feindlicher Seite zahlreiche gegen Panaer aber auch von Panzer gegen EinaelkAmpfer. Ala sich oei einem Ausbruchsversuch aua dem Keaaei bei Orlowka mehrere hintereinander fahrende ^w|et-Panzer der deutschen Riegelstelluna näherten, naiira der mit aeiner Maschlnengewehrfflnrppe dieses Grabenstück verteidigenaie aeutsclie Unteroffizier den Kampf mit dem feindlichen Führungspaaser auf. Unter dem Schutz von Maschinengewehren, die mit ihrem Feuer die aufgcsessenen feindlfciien .Schützen von den Panzom vertrieben, sprang der Unteroffizier allein und ohne schwere Waffen ge^n den Stahlkoloß vor. zog »eine ^ballte Ladung ab und traf. Die Explosion riß ein breites Loch in die Stahlwände des Panzers, dessen Deckel aufflog. Die aus drei Mann bestehende Besatzung versuchte sich mlit Maschinenpiatolen zur Welu* zu setzen. Durch eine weitere Handuranate wurde auch sie erledigt. kampfwagens hielt' die übrigen kl ihrer Das Scnlckaal des führenden Panxer- NiliHaiflwg mm AMrUV aalange auf. bis der kurz darauf einseiaende deutsche Gegtmstoß die Botschewisten wieder in den lOessei zurückwarf. Kampfflieger erledigen schwere BalleilMi Eine andere Seite d<'r Schlacht ura Stalingrad ist der Kampf zwischen Flugzeugen und Artillerie, Mi dem die deutsche Luftwaffe immer wieder erfolgreich ist Sturzkampfflugzeug führten ihr« Angriffe gegen schwere bolschewistische Batterien die vom Oslufer d«r Wolga aus ihr Feuer auf die deutschen Stellungen richteten. Die am Ufersaum eingegrabenen Geschütze wantn zum Schutz gewn Luftangriffe von Flakbatterien umgeLMsn, deren heftiges Abwehrfeuer die ersten XnOTlffe der Sturzkampfflieger auf sich zog. Nach Volltreffern stellten die Batterien das Feuer ein. »odaß sich die Angriffe der Stun^ kampf^schwader voll entfalten konnten. Zahiruchc Geschütze wurden hierbei niedergekämpft. Die Einsätze der Kamfifflugzeuge wurden von deutsclven nimänisclien und kroatischen JäKm gesichert, die zehn bolschewistische Flugzeuge abschössen. otMariU In der australischen Flanke W« Japan an! Papua nancUart — Dar Lnltkrlag mad am dl« Torr«s-8traBe — Blick auf die Salomonen ai«Matth« ' i ' W "T. \2> Die letzten Nachricliben vom südostasiatischen Kriegsschauplalz in der Brennzone von Port Moresbjr haben alarmierenden Charakter: Weiteje Fortsciiritle der Japaner — Gcghlcktrr Flankciisloß im Vorgelände von Port Morcsby •— Heftige Kämpfe imter Einsatz von Panzeni und Artillerie — Australier erneut zum Rückzug gezwungen Japanisclie Marine- Savjellufni Artbangebh aa Weissen Heer Eia« wicbllfa Plort« zuai Ozean hi davtsolm BoaUi«akafal Zw Fernaeekamj^ der deutachen U-Boot- und Luftwaire gegen den weilen Geleitzugweg zu den Sowjets nach Murmansk und Archangelsk, der seine tödliche Gefahrenzone in den Gewässern zwischen Nordkap und Spitzbergen besitzt, fügt sich im hohen Norden der deutsche Angriffseinsatz zur Luft ^gen diß sowjetischen Landstützpunkte, m verschiedenen Zeitabständen haben wir wiederholt von erfolgreichtti deutschen Luftangriffen ua. gegen den Abschnitt von Murmansk «-hört; in den letzte Tagen meldete das Oberkommando der Wehrmacht mehrmals die Bombardierung des Stadt- und Hafengebietes von Archangelsk. Archangelsk, seit 1616 nach dem 32 Jahre zuvor nahe der Dwinamündung gründeten Kloster des Erzengels (Ar^-angelus) Michael so genannt, hat bis 1700 die einzige Pforte zum Oxean gebildet Wenn dieiM Bedeutung nach der Gründung von Petersburg auch eine Zeitlang verlorenging ao erhielt Archangelsk gegen Aus-gang oßB vorij^ Jahrhunderts wieder in wachsenden Ma£^ die Bedeutung als nörd-liebes Handeissentrum imd Umschlaghafen des Landes. Archangelsk bildet den nordöstlichen Endpunkt dea Verkehrasystems der eu-ropäisclien Sowjetunion, es besitzt heute auch Anschluß an die Murmanbahn. Wälu rend der Hafen von Murmanak durch die Einwirkung dos Golfslromcs das Jahr über eisfrei bleUxt. ist der Hafen am Weißen Meer durcnschnittlich 187 Tage im Jahr zugefroren und von November bis Mai nur vermittels schwerer Eishro-chMT erreichbar. Die Sowjets hatten diese wichtiffo Handela- und Inauslriestadi, über die bereits in der Zarenselt ete OroOteü der Ausfuhr ging, vor allem für ihre Aus^ fuhr an Holz und Holzprodukten benutzt Im Jahre 192G betrugen diese Ausfuhrgüter beispielsweise über 08 vH. des Ausnihr-werlea. Aber auch Lederwaran, Pelze und Felle nahmen den Weg aus Archangelsk, das einfuhrmäl^g hauptsächlich Steinkohle, Tee, Kaffee, Saizfische, Maschinen und Wasaerfahrzeuge vermittelte. Angeaichts der Aktivierung auch ihrer vera^itendea Industrie (Scniffsbau, Seifen-, Ledcr^ Holzinduatrie) nahm die Stadt aiedlungsmäßig einen raschen Aufschwung; wohnten 1920 nur 45 000 Menschen dort, so waren es 1926 schon 71000, 1934 gar 2MOOO und 1939 — nach sowjetischer Statistik — 281000 Menschen. Damit ist Archangelsk die 25. der sowjetl-sclien Großstädte, ferner Hauptstadt der Slelctoamigen dflinnbcsiedclten Provinz, in er auf 653800 qk^ einer Fläche, gut dopi)eit ao groß wie Preußen, etwa 1,2 Millionen Einwohner leben. Die geographische Lage des Sowjetba-fena Archangelsk wird durch die Mündung der 1780 Kilometer lan«n nördlichen Dwina, des nach Wolga, Inijepr, Don und Kama fünftgrößten Flusses der europäL sehen Sowjetunion^ in die gleichnamige tiefe Südosibucht des Weißen Meeres bestimmt Wie der Lag^lan von ArclianÄ'.lak zeigt zieht sich die Stadt am rechten Ufer der inseLreichen Trichtermündung bfn. Ihm Bezogenlieit zum Geaamtraum des hohen Nordens und seinen Schiffsronten, die von New York bis hierher eine Ausdehnung von 8000 km durchmessen, wird aus der zweiten Lageskizze ersicntlfch. ZEICHEN • CßKLÄßUNS ^eeSCHCTZFABRm« ' *^tAHt4H0f,srALm6lU0' X w i ATlANT»$Wll ^ OZEAN CHAMäim luftwaffe greift in die Erdkämpfe ein — Nippoiis TCanipffUeger beherrschen den Luftraum um die nordaustralische Küste. Wieder einmal beweist Japans Welu*-macht wie vor Monaten im dramatischen Ablauf des Dschungclkrie^s auf Burma den liohen Grad ihr^ taktischen Köxmens. Wieder einmal bleibt sie Sieger ül)er klimatische und Geländeschwierigkeiten, so zeigten es die Kämpfe der letzten Wachen. Durch Hochgebirf^ mid zugewachsene Wälder bahnt sie s^ch kämpfend den Weg zu der Südküste des Papualande% wo am östlichen Ausläufer des gleichnamigen Golfes das sti'ategische Zid Ihres Vormarsches liegt: die wichtfge Hafenstadt Moresby« welche die nordöstliche Flanke des australischen Kontinents beherrscht. Um in das savanneaartlge Vorgelftnde von Port Moresby zu gelan^n, mußten die japanischen Truppen das bis zu Höhen von 4000 m ansteigende Owen-Stanley-Gebirce bezwingen, jene südöstliche Bergkette, die ein Glied des ganz Neuguinea über eine Länge von 2000 km l)ci einer durchsclmittlichen Breite von 150 km beherrsclienden Zentralgebirgc« bildet Südwestlich des Owen-Stanley-ljeH bicgfs senkt sich das Papualand zum Hügelland, zur sumpfigen Tiefebene und trockener Savanne, Um eine Vorstellung von dem Kampfraum zu gewinnen, der sich im Abschnitt ura Port Xforesby konzentriert muß man wissen, daß das ganze australische Territorium Papua ein Gebiet von über 234000 qkm umfaßt Als Vergleichszahl nennen wir die Tläche PreuJ^ns mit über 321000 ^km. Papua, seit 1888 britische Kroiikolonie, wurde im Jahre 1901 australisches Territorium. Auf seinem weiten, mit Koprawäldern durchzogenen Boden wohnen nur eine gute Viertelmillion Einwolmer, Perlmusi^el-und Trepangfisclier. Hau^verwaltungssitz von Papua wurde jenes Port Moresby, um dessen strategischen Besitz im Verlauf des ostasiatischen Krieges der Kampf ent-brannt ist. Verliert Australien Port Mo-resbY, so IMßt es seinen wichtigsten Stützr punkt im Vorfeld des Kontinents an Japan ein. Daß Nippoua FUef^ den Lufiramra dieses Vorfeldes einscliUeßllch der Thnor-und Arahirasee, der Torroa-Straße und de4i Korallenmeeres kur besondere Gefahren in lieh birgt Die militärische Entwicklung im austra. lischen Flankenraum geschieht nach dem Willen der japanischen Wehrmacht Der Kampf um Port Moresby ist eine entschsw dende Phase dieser Entwicklung. Rottefült Im ler Bodewanm AJflo steht ea geschrieben kl einem ama-rikaniachen Blatt: >Nach den Auasa^sn der vertrautesten CVeunde des Präsidenten kom. men dem Lenker unserer Geschicke die meisten Gedanken moi^ena, wenn er sein Bad nhnxnt« Das ist Jedenfalla, interessant Schon wegen der rarallele mit Churchill, der aich belianntlich Im Bad immer seine Bekretfc-rin bestellt, nüt Schreibblock, damit ala seine wäßrigen Geistesblitze, die wie Blasen aijs dem Badewaaser steigen, aiiffängt. Nun atellt «ich heraus, daß die beiden Freunde gleichsam zwei Bäder und einen Gedanken haben. Die Frage ist nun aber die, welcher Art diese Geisteaprodukte aein könnten? Da können nur Vermutungen der Phantast« Dänrune errichten. Wenn Roose* velt oder ChurohiU das Waaser am Halse spüren, der ganze Körper haltlos in der Badewanne Schaukel^ dann kann man J>. B. an ein schwankendes Empire denken, oder an die vielen, vielen Schiffe, die in eine ähnliche Lage geraten, wenn aich deutsche U-Boot« in die atlantische Badewanne schleichen. Das gibt dann auch so ein Schaukeln und Plätschern, wie es der badende Roosevelt fühlt. Churchills Gedanken haben noch mehr Möglichkeiten. Da mUssen doch die herrlichsten Bilder von den Stran(U>ädem bei Dieppe oder DUnkir-chen zauberhaft axifstelgen, wenn auch das Verzweiflungsgieec^rei der ISoldaten, die dabei ein unfreiwilliges Bad nehmen muft-ten, unliebsam dacwlschenfunkt Man kann sich auch voratellen, daß Roosevelt einmal wild mit der Fauat in das Waaser achlägt, wenn ilun z. B. der Gedanke kommt, wie sich doch viel leichter Krieg föhren ließe, wenn das verdammte Wasser nicht wäre, das ao viele Transportschiffe notwendig macht... Wie geaa^ M näherem Zuaehen merkt man, daß dieser amerikanische Reporter gar nicht ao unrecht hat mit den Oedanken in der Badewanne... Dr. A. H. KvrilcatQr: Hicks/Dehnaa-DiM« Der CafangeM Churchill hat eelaee Nerveakrteg SHte 4 »Maftnjrper ZritTm^jf lO./lI. Oktober Ninniner 283/284 .Aus Stadt und £xuuL WUrdig d«r Front Zum Opfersonntag Bin Dordamerikaniscbar Journdlist erklärte EU Beginn dieses Krieges; Als Amerikaner könne er in Deutschland ja mdnches verstehen, so 2. B., daß. der Führer ein Netz von Autostraßen schaffe, daß er große Bauten errichte, ja, dafl unter seinem Regime ganze Dorfer und Städte entstünden. Auch daß wir eine ausgezeichnete Wehrmacht hätten, sei begreiflich, und selbst den Arbeitsdienst könne man allenfalls noch gelten lassen — aber, daß sich tagtäglich Millionen von Menschen ehrenamtlich in den Dienst einer Sache stellten, die nur anderen zugute käme, das sei in Amerika unvorstellbar. Da müsse so etwas bezahlt werden. — Als wir ihm dann noch einige Leistungszahlen der NS-Volkswohlfahrt und die Spendenauf-komraen des Winterhilfswerkes mit ihren ständig steigenden Summen nannten, war das Maß seines Erstaunens voll. Er meinte damals schon: ein solches Volk müsse den Krieg gewinnen . . . Woran liegt es, daß dieser Journalist aus den USA, obwohl er die Überlegenheit klar erkannt hat, die aus unserer sozialistischen Haltung erwächst, den tieferen Beweggründen doch kopfschüttelnd gegenübersteht? Es liegt daran, daß diese Angehörigen von Staaten, die über Weltreiche verfügen (oder verfügten), einen für unsere Begriffe unverständlich engen Gesichtskreis haben. Die Millionen ehrenamtlich tätiger Menschen, die dem Yankee unlösbare Rätsel aufgeben, sind eben Nationalsozialisten der Tat. Die menschliche Selbstsucht, die jenem Amerikaner als unüberwindliches Hemmnis sozialistischer Aktivität erscheint, ist bei uns eben aufgegangen in einem großen völkischen Sippengefühl, das den Begriff ,,Volk'* ganz nah und warm mit unserm Alltagsleben verbindet. Das ist das ganze Geheimnis: wir haben die Sache des Volkes zu unserer eigenen gemacht — in ganz natürlicher Weise — allein durch eine Ausweitung unseres Fühlens und Denkens. Im Gegensatz hierzu stehen sich in der nngelsächsisch-plutokratischen Welt unserer Gegner die persönliche Selbstsucht und die ■ittliche Forderung sozialer Notwendigkeiten Unversöhnlich wie Feuer und Wasser gegenüber. Und wo sie aufeinander prallen, gewinnt immer die robustere Macht der Selbstsucht die Oberhand. Wer als Deutscher kurz vor Ausbruch des Krieges in England — besonders in London — auf Schritt und Tritt drückendem Elend, bitterster Armut begegnete, der fragte sich mit Recht, wie dieses Land und diese Nation sich anmaßen könnten, die Welt beherrschen zu wollen. Wir wünschten damals: Jeder Deutsche sollte nur einmal in London gewesen sein! Er wäre als noch stolzerer Deutscher zurückgekommen — als noch tiberzeugterer Nationalsozialist, genau so, wie heute aus dem bolschewistischen Rußland unsere Soldaten zurück kommen — deutschbewußt und nationalsozialistisch bis In die Knochen. — Dabei sind unsere bisherigen Leistungen auf sozialem Gebiet — Dr. Goebbels sagte es bei der Eröffnung des Kriegswinterhilfswerks — „gewissermaßen nur ein Vorspiel dessen, was wir eigentlich vorhaben — erst ein Bruchteil der sozialen Aufbaupläne, die wir uns gestellt haben .. Das weiß auch die Front. — Ein Kamerad aus der vordersten Linie gab dem kürzlich in beredten Worten Ausdruck, indem er schrieb; ,,Ihr habt meiner Frau geholfen, als sie das fünfte Kind zur Welt brachte, vielleicht ihr Leben gerettet. Heute, an ihrem Geburtstag, übersende ich der NS-Volks-wohlfahrt hundert Mark von meinem Wehr-sold . . So die Worte und das Beispiel eines Frontkämpfers, dem es nicht genügt, Schöne Weisen erklingen fiirsRrieos-Winferhilfswerk Der Sonntag versammelt alles beim Oktoberfest In Marburg — 20 Punkte des reichhaltigen Programms Das Tagesgespräch in Marburg ist das: und die Traubenschlacht, eine Lizitation für Tias Jüedotem 3xh Roman von A. von Sazenhofen 20. „Die Steinel" stöhnt der Gescholtene. „Ich war gegen das Geschäft, wie Sie sich erinnern werden. Wann und wie können wir den enormen Verlust je wieder hereinbringen?" Er zittert bei dieser schicksalsvollen Frage am ganzen Körper. Der Direktor wendet ihm den Rücken. „Vielleicht schneller, als wir jetzt denken. Edelsteine verbrennen nicht. Wer weiß, ob sie nicht doch noch zutage kommen? Man muß alle Dinge im Leben nicht zu tragisch nehmen." Er schenkt an einem Seitentisch zwei Gläser Portwein ein. „Kommen Sie her, Kirsch, trinken Sie! — Der Verlust wird uns nicht den Hals brechen." Es ist ein großes Glück, daß Tante Risa in diesen schweren Tagen anwesend ist. Gertys Aufregung hat sich zuletzt so gesteigert, daß Schlimmes zu befürthten ist. Sie ißt nicht mehr. Man muß ihr mit Gewalt ein Glas Milch aufnötigen. Frau Paula ist verärgert, nervös und selber fast krank. „Ich reise ab!" äußert sie übelgelaunt und verdrießlich. „Ich fahre nach Kissingen. Der Arzt hat mir schon lange die Kur dort verordnet." „Das wäre das beste", erwidert ihre Schwester und teilt ihre Sorge zwischen beiden. „Gerty, du mußt dich zusammennehmen! Papa wird bald wieder zurück sein. Dann wirst du es ja wissen." Wehes Schluchzen entringt sich der Brust des Jungen Mädchens. fürchte mich ja Programm des großen Oktoberfestes zugunsten des Kriegs-WHW, das, wie schon berichtet, Sonntag nachmittag von der Ortsgruppe Marburg-Stadt I des Steirischen Hei-matbundes veranstaltet im Garten der Gam-brinushalle, alle aufs köstlichste unterhalten wird. Die reichhaltige Vortragsfolge eröffnet ein Musikzug der Wehrmannschaft mit dem Marsch der 47er, dem sich eine VolksUeder-folge anschließt. Eine Singschar der Deutschen Jugend bringt sodann zwei Volkslieder zu Gehör, dem das von einem Musikzug der Wehrmannschaft gespielte „Wiener Blut" von Johann Strauß folgt. Herta Spittau singt „Unterm Fensterl steht a Bual", Hans Skalar und Stefanie Jakolitsch spielen Ländler mit zwei Zithern, Irmgard Wenzlik singt „Niemand liebt dich so wie ich!" (Paganini) und Fritz Schmidt-Franken vom Marburger Sfcadt-theater ,,Isabella" und „Es war einmal" (Im Reiche des Indra). Es folgen zehn Minuten Lachsalven, mit Otto Welte. Die darauffolgende Ziehung von Losen mit Gewinnsten das Kriegs-WHW, wird alle Teilnehmer versammelt finden, die ihr Glück versuchen wollen. „Leichte Kavallerie", vom Musikzug der Wehrmannschaft gespielt, und „Wiener Lieder" des Schrammelquartetts, als auch die aufgespielten Volkslieder, bei denen alles mitsingt, werden alt und jung erfreuen. Sepp Kager wird sich mit einem Violrnsolo vorstellen und Irmgard Wenzlik wieder singt ein Tipoler Lied, von Haus Skalar auf der Zither begleitet. Und wieder wird Otto Welte mit humoristischen Vorträgen Lachsalven hervorrufen, Musikeinlagen des Schrammelquartettes und „Ja, ja, der Wein ist gut" vom Musikzug der Wehrmannschaft gespielt, folgen. Diesem lustigen Programm folgt dann ein gemütliches Beisammensein aller Teilnehmer, das schließlich mit dem Schlußmarsch „Alte Kameraden" endet. Also, die Vortragsreihe Ist reichhaltig und brfnqt jedem etwas. Darum, alle auf In die GambHnushaUe — je mehr unser sind, umso mehr fällt fürs Kriegs-Winterhilfswerk ab! der Phalanx der Schwerter anzugehören, sondern der darüber hinaus, wie viele seiner Kameraden, noch hilft, die Phalanx der helfenden Hände zu verstärken. Auch unser großes soziales Hilfswerk ist eine Waffe. Wir alle wollen immer aufs neue Opferbereit-schaft und Gemeinschaftsgeist, Kampfkraft und Siegeswillen bekunden — und uns der heldischen Front würdig erweisen. G.W. Was bringt das Marburcer Sladlthealer Der Spielplan des Marburger Stadttheaters für die kotnniende Woclie ist abermals vielseitig und wird den Beifall aller Theaterfreunde finden, üs kommen zur AufführunE uiorRen Soiintap:, 11. Oktober: Wasser für Canilojia, Scliauspiel von Turner (Nacli-mittaßsvorstellunp:). abends; Pa^anini, Operette von Franz Leliar, Montaj;: Kabinettskrise in Isclil, Komödie von Zdenko von Kraft (Rins: 2 des Amtes Volkbildung). Dienstafr ist spielfreier Tag. In einer geschlossenen Vorstellung für die Wehrmacht wird die heitere Oper »Spanische Nacht« von RuKen Bodart wiederholt, am Donnersta«: erfährt die »Kabinettskrise in Isch!« eine weitere Wieder-holung. Puccinis Oper »Die Boheme« wird am Freitag, 16. Oktober, zur ErstaufführunK kommen, am Samstas und in der Abendvor-stellunij am SonntaR, 18, Oktober, steht Le-hars Operette »PaKanini« nochmals auf dem Spielplan, während in der Sonntas-Nachmit-tagvorstellun}; die Komödie ^Kabinettskrise in Isclil« zur Aufführung kommt. Neuer Helferkors des Deulschcn Holen Kreuzes in Marburg Jeder Deutsche und jetzt bereits auch schon jeder Untersteirer ist sich wohl der großen Arbeit und beeren Taten des Deutschen Roten Kreuzes mit seinen Helfern und Helterinnen tür seinen Mitmenschen und die Gesamtheit des Volkes bewußt. Nicht nur der Soldat an der Front, auch der Bürger in der Heimat weiß, dafl das DRK ihm in der Stünde der Not beispringt und Hilfe bietet. Eben darum sollen sich auch die Volksge- nossen und -genossinnen möglichst zahlreich zu den neuen Kursen, die in Kürze beginnen werden, anmelden, um so mitzuhelfen am Aufbau des DRK in der Untersteiermark. In 20 Doppelstunden wird die Kreisstelle Marburg des DRK In ihren Räumen anter der Leitung des Herrn Dr. Doleczek Interessenten zu Heiferanwärtern und -anwärterinnen ausbilden. Anmeldungen werden in der Kanzlei der Kreisstelle des DRK in der Kärntnerstraße 12, Marburg, ab Montag, den 11. Oktober 1942, zwischen 17 und 19 Uhr entgegengenommen. m. Leutnant Becker spricht auch In Cilll. »Erlebnisse an der Ostfront« heißt der Vor-traR, den Leutnant Becker am 13. Oktober um 20 Uhr im Deutschen Haus in Cilli hält. Die Kraft des deniscbeii Arbeilers Betriebsappell des Marburger Reichsbahn-ausbesseruagswerkes Die große Montagehalle des Reichsbahnausbesserungswerkes in Marburg war Mittwoch, den 7. Oktober, Zeuge eines eindrucksvollen Betriebsappells, dem sämtliche Arbeitskameraden dieses mustergültigen Betriebes beiwohnten. Nach der Eröffnung des Appells durch Betriebsführer Dipl. Ing. Rachle sprach der Leiter des Hauptarbeits-gebietes Propaganda in der Bundesführung des Steirischen Heimatbundes, Pg, Tutter.-Ausgehend von den zwei großen .Ereignissen der letzten Tage, die die ganze Welt aufhorchen ließen, von der Rede des Führers und der des Reichsmarschalls, betonte er die aufopferungsvolle Arbeit des schaffenden deutschen Menschen. Der deutsche Arbeiter ist der beste Arbeiter der Welt, das deutsche Volk das arbeitsamste Volk. Der Redner ging abschließend auf die mustergültigen Leistungen des Reichsbahnausbesserungswerkes ein, hielt einen kurzen Rückblick auf die Vergangenheit der Gefolgschaft dieses Betriebes, die stets treue Kämpfer für Deutschlands Freiheit und Größe waren und ermahnte sie, mil allen Mitteln die letzte Schranke, die manchen noch trennt, die deutsche Sprache zu erlernen und zu ge-bratrchen, um auch dami< sein Bekenntnis zur deutschen Volks- und Schicksalsgemeinschaft zu bekunden. Abschließend forderte Pg, Tutter die Anwesenden auf, auch für die Zukunft bestrebt zu sein, die Leistungen noch zu vergrößern und so noch mehr beizutragen, das große Ziel, da» jedem Deutschen vor Augen schwebt, zu erreichen. Nach den Worten, die oft durch lebhaften Beifall unterbrochen wurden, erklangen die Lieder der Nation, vom Musikzug des Reichsbahnausbesserungswerkes gespielt, durch den Arbeitsraum und Tausende von Stimmen sangen mit, die Hände zum Gruß erhoben. m. Todesfall. In Lembach bei Marburg starb an den Folgen eines Ungiückfalls der 52jährige Zimmermann Leqpold Klausner aus Oberrotwein. Freudiger Einsatz für das Deutschtum auch im kleinsten Dorf Preadlger Ehisatz für da« Deutsclitum auch Im kleinsten Dorf Noch nicht allzu lange Ist es her, seit gogenstellten zum Trotz, re«tlofl erfüllt sich eine große Anzahl tüchtiger deutscher Männer und Frauen bereit fand, dem Ruf zum Einsatz für die Arbeit tn der Untersteiermark Folge zu leisten und vielseitig sind schon heute die Erfolge, die gezeitigt wurden. Ein neuer Geist zog In dieses schöne Land, das lajige Jahre unter der Fremdherrschaft litt. Vielfach fand der AufbauwiUe der Einsatzkräfte Gelegenheit zur fruchtbarer Betätigimg' und überall gibt das Land schon Kunde von deutscher Art)eit und deutschem Geiste. Am vergangenen Sonntag sollte mm im Rahmen des Erntedankfeste« Rechensch.'ift abgelegt werden über die im Laufe des Jahres geleistete Arbeit dieses kleinen Ortes im Kreis CillL Wieder einmal war es neben dem Ortsgruppenführer der Einsatz-Lehrer, der im Verlauf der Feier zeigte, daß er als einer der wichtigen Träger des Aufbaugedankens die Aufgabe der sichtbaren Verbreitung deutscher Kultur mit unbeugsamen Idealismus, allen Schwierigkeiten, die sich ihm ent- BEBE öem Sammler kein kleines Beschenk: er a;artet auf öeine LelBtung hatte. Pg. Flaser, der als Stellvertreter des Kreisführera zu der Feier erschienen war, und der Kreisschulrat für Cilli-Ost, Pg. Robert Trötscher, würdigten in ihren Ansprachen an die Bevölkerung, die tausendköpfig erschienen war, die geleistete Arbelt, die das Werk des Oberlehrers Adolf Diez iflt, der seit Mai 1941 in Hart, dem ehem. Dobje, Einsatz leistet. An diesem Tage wurde auch das eben vollendete neue Lelirerhaus seiner Bestimmung übergeben. Es lag daran, Vergleiche zwischen früher und heute zu ziehen. Wo sich früher ein halbverfallener Karrenweg den Berg empor schlängelte, führt Jetzt eine schöne Straße in die Höhe. Die Schule, die ein Bild der Verwahrlesung bot, ist jetzt das Vorbild einer Landschule, der richtige Rahmen für das Bekenntnis zum Deutachtum, das jedem Untersteirer bald zur Selbstverständlichkeit werden soJl. Von hier aus füidet die deutsche Sprache den Weg in die kindliche Seele und in die Herzen der Jugend, aber auch der Vielen Erwachsenen, die mit großem Lerneifer die Sprachkurse des Steirischen Heimatbundes besuchen. So blickt eine kleine Gemeinde von Menschen Im Bewußtsein geleisteter Arbeit und erfüllter Pflicht freudig und voll Zuversicht m die Zukunft. so davor — — vor der Nachricht, die er bringt. Sie wird schrecklich sein, das fühle ich." * Gegen Abend wird die träumende Stille der Landschaft durch ein Hupensignal zerrissen. Es fährt durch die offenen Fenster und reißt Gerly emp^i. ,,Papa", flüstert sie mit schneeweißen Lippen und wankt zur Tür. Tante Risa kommt auf der Treppe zu ihr, Sie sagt nichts, legt nur den Arm um sie. So gehen sie beide gegen das Tor, das der Gärtner aufgerissen bat. Kurt nimmt eben die Hände vom Steuer. Sein Blick längt sich an der hellen Gestalt, die über den Kiesplatz kommt, mil bleichem Gesicht, in starrem Geradeausschauen, wie eine Halbtote. In diesem Moment weiß er, wie er es ihr sagen wird. Er flüstert hastig: ,,Steig aus, Onkell Geh mit Tante Risa inu Haus, überlaß sie mir!" Und ehe Gerty die Kraft findet, eine Frage zu tun, nimmt er ihre Hand fest in die seine und führt sie durchs Tor weg tief in den Park hinein. Es ist gerade so, als führe er sie auf schmalem Steg über einen Abgrund. Sie hat ein Gefühl der Sicherheit an seiner festen Hand und läßt sich deshalb ruhig führen. Tante Risa hat ihrem Schwager eine stumme Frage zugeworfen. Er geht mit hängenden Armen an ihrer Seite zum Haus und flüstert leise; „Totl" Berndt bat m einem dämmrigen Leiubrn-gang, in dessen grünen Wänden nofh ein paar rote Sonnenlirbtor gefangen sind, sich mit Gerty auf einer Bank nledergolasson und spricht ohne Umschweife zu ihr. Er appelliert an ihre Krift, nn die Kraft dor deutschen Frau, die überwinden kann, wenn sie will. Er erinnert an die Bräute, an die Mütter der gefallenen Krieger. Sie waren ihrer toten Helden würdig im Tragen ihres Leides. Er sagt ihr, daß Bodmann nicht weniger ein Held ist; denn er ist in der Erfüllung seiner Pflicht gestorben. Sie unterbricht ihn nicht, schreit nicht auf . . . weint nicht. Als er lange geredet und, den Blick auf die Buchenwand gerichtet, den Sonnenreflexen nachschaut, als kamen von den letzten Lichtblitzen dieses Tages die starken, aufrichtenden Gedanken, mil denoo er sie 7u trösten versucht, da fühlt er mehr, als er sieht, daß Gerty zusammensinkt in sich selbst. Er dreht sich ihr rasch zu und erschrickt. Ihr Kopf liegt hintenüber auf der Lehne. D.i nimmt er sie auf den Arm und trägt sie ins Hnus. Dann rast er mit dem Auto nech Weilheim zum Arzt. Die Nacht vergeht mit schleppenden Stunden. Frnu Paula liegt mit Migräne, die Köchln macht Ihr Umschläge. Der Arzt verordnet ihr Brom Uber Gerty kann er noch nichts sagen. Ihr Organismus ist schwer erschüttert. Sie hat tagelang fast nichts gegessen. Das Herz ist geschwächt. Es kann eine schwere Nervenkrise werden. Tante Risa sitzt an ihrem Bett und sorg4 sich um sie. Ihr Vater und Berndt kommen ab lind zu herein und sehen, wie es ihr geht. Sie ist noch nicht bei Bewußtsein. Der alte Herr ist ganz gebrochen. „Daß doch noch eine geringe Möglichkeit besteht, hast du ihr nicht gesagt, Kurt?" fragt er ])löt7lirh und hebt den Kopf aus den stützenden ITiinden. ,,Nein, Onkel! Absichtlich nicht. Das wiiido nur ihre Qual verlängern. Aul dieses hundertstel Prozent Wahrscheinlichkeit kann man nicht mehr aufbauen. Du mußt nicht denken, daß ich die Sache nun auf sich beruhen lasse. Ich werde die Beweise noch herbeischaffen, aber Hoffnung habe ich keine." Freylitsch antwortet nicht darauf. Die Uhr schlägt. Es ist drei Uhr früh. „Willst du nicht schlafen gehen, Kurt? Du hast ohnehin die letzte Nacht durchfahren," „DdS wird mich nicht umbringen. Ich lasse dich nicht allein, Onkel." Weit draußen vor Berlin, dort, wo zwischen weißen Birken und Erlen schon blanke Seen liegen, erhebt sich ein kleines bescheidenes Haus. Es gehört einem Kaulmann in der Saarlandstraße. Er hrit es geerbt, und weil er nichts damit anzufangen wußte, hat er es vermietet. Links wohnt eine Frau Piepke mit ihrer Tochter Lore, die Schneiderin ist, und rechts die Frau Oberkontrolleur Müller. Sie ist Witwe. Ihr Mann ist schon viele Jahre tot. Ihr einziger Sohn war jetzt bei ihrer Schwester in München. Er sollte eine Anstellung in einer Bank bekommen, ein Bekannter wollte sie ihm verschaffen. Es ist aber nichts daraus geworden. Lore Piepke hat sich brav der alten Frau angenommen, als aus München von der Schwester Nachricht kam, daß ihr Sohn schon seit vierzehn Tagen verschwunden seil ob er bei Ihr wäre, und warum sie das nicht schriebe? Er wäre fort und hätte nur einen Zettel hinterlassen: „Alles wieder nmsonstl Ich J halte CS nicht mehr au&l Lebt wuhll" Nummer 283/2S4 »Martmi^ef Zeltunpc lO./M. Olctob« Seite 5 Weiieies Ausleigeii des WIW-Eroelralsses In dem RroBen Hauptbuch des Kriegswin-tefhilfswerks, wie Reichsminister Dr. Goebbels in seiner Rede im Berliner Sportpalast d'.M Kjt hvnschnftsbericht des Krlegs-WHW be. eitlinete, kann ein weiteres glänzendes Er^rebnis gebucht werden. Dil 1. Reichsstraßensammlung des neuen Kriegswinterhilfswerks am 19. und 20. Sep-ten'btr brachte ein vorläufiges Ergebnis von 2^ 292 243 59 Reichsmark. Gegenüber der gleichen Sammlung des Vorjahres mit einem Ergebnis von 17 836 851 73 Reichsmark ist eine Zunahme von 7 455 391 RR Reichsmark, d. s. 41.80 v. H. zu verzeichnen. Ronsertmanslaltaiifl zagDasten des WinlerUllswerks tat Marburg Die bekannte Relchsbahn^Werkskapelle Klagenfurt gibt Samstag, den 10. Oktober, in der Zeit von 18 bis 22 Uhr in der Gambri-nushalle zugunsten des Kriegs-Winterhilfs* werk» ein Konzert, in dem folgende Musik-stücke vorgesehen sind; 1. Unter dem Adlerflug, Marschpotpourri V. I. Kure. 2. Du schönes Land, mein Kdmt< nerlandl, Melodienfolge v. I. Kure. 3. Feo-dora, Ouvertüre v. Tschaikovsky. 4. Künstlerleben, Walzer v. J, Straufi. 5. Lied aus Wien, V. Schubert. 6, Wiener Melodien, Strauß-Potpourri ▼. H. Kliment. 7. Abschied vom Dirndl, Lied t. Kaltschmit. 8. Heinzelmännchens Wachtparade v. K. Noack. 9. Se-fira, Intermezzo v. L. Siede. 10. Aus guter alter Zeit Potpourri t. E. Trojan. Uarbarg in Zeiclen der Woche des deotsclKR Boches ErOffnunie der StadtbUcherel Im AnsdhluB an die diesjährigen Herbst-veranstaltungen für das deutsche Schrifttum, die vom 7. bis 11. Oktober In Weimar stattfinden und wie üblich mit dem Staatsakt am Sonntag, den 11. Oktober in der Weimarhalle ihren Höhepunkt erhalten werden, wird auch in diesem Jahr während der folgenden Woche vom 12. bis 19, Oktober das deutsche Buch Gegenstand von Kundgebungen und Veranstaltungen im Reiche sein. Angesichts der gegenwärtigen Lage ist eine Werbung von Kauf- und Eigenbesitz, wie sie von seiten des Buchhandels früher zu erfolgen pflegte, nicht am Platze. Darum steht bei der diesjährigen Werbung für das deutsche Buch die Volksbücherei in vorderster Front. Aus diesem Anlaß wird die Stadtbücherei Marburg, als bevorzugte Stätte der Schrifttumspflege während des Krieges, in der Zeit vom 12. bis 19. Oktober eine Buchausstellung in ihren Räumen veranstalten, um der Bevölkerung einen Überblick über Umfang und Inhalt des gegenwärtigen Lesegutes zu geben. Mit der Ausstellung ist gleichzeitig eine Werbeaktion für die Stadtbücherei verbunden, die darin zum Ausdruck kommt, daß für alle Leser, die sich während der Buchausstellung einschreiben lassen, die Aufnahmegebühr entfällt. Die Ausstellung ist von 9—12 und von 15—18 Uhr geöffnet. Die Stadtverwaltung Marburg nimmt diese Gelegenheit zum Anlaß, die Stadtbücherei, Theatergasse 3, der Öffentlichkeit zu übergeben. m. Dor braune GlUcksmaan meldet: In der vergangenen Woche sind wieder mehrere Lose der Reichslotterie der NSDAP für nationale Arbeit mit Qewinnsten zu 50, 100 und 500 Reichsmark In den versctiiedenen Gaststätten, öffentlichen Lokalen und auf der Straße gezogen worden. Wer beim Spiel kein Glück hat, trägt das Bewußtsein, sein Scherflein für einen guten Zweck beigetragen 'zu haben. Tränke am Dorfbrunnen Aufnahme: Stcffea-Lichtbild, Qraz begeht einen Festtag Auch Frauheim feierte Oranr Fanlarenng ia Harborg zaGasl Zwei Platzkonzerte Der Panfarenzug des Bannes Oraz-I.and Jcs Deutsciven Jungvolks wird heute Samstag und morgen Sonntag in Marburg xu Gast weilen und die Fiiiwohnerschaft mit zwei Platzlvonzerten und einem Zapfenstreich er-fieuen. Nach dein Rmpfang desselben ncute Samstag, um 16 Uhr auf dem Hauptbahnhol durch das Fähnlein »Narvik«' werden sie erstmals in der Zeit von 18 bis 19 Uhr auf dem Sophienplatz konzertieren, dem sich um 21 Uhr der Zapfenstreich auf dem Adolf-Hitler-Platz anschließt. Der Sonntag bringt dann um 10 Uhr ein weiteres Platzkonzert im Stadtpark. Im Laufe des Sonntag nachmittaz werden die jungen Gäste auf dem Bahnhof wieder verabschiedet. Alle thronihen—wertvall Hr das OortbDch ^ Das Dorfhuch, dessen Bearbeitung in allen Gemeinden in der Untersteiermark in vollem Gange ist und das die geschichtlichen Begebenheiten des Dorfes. Notzeiten und freudvolle Tage enthalten soll, bedarf bei seiner Führung einer sorgfältigen Pflege. Viele Orte im Unterland blicken auf eine mehr oder weniger bewegte Vergangenheit zurück. Vor uns sind in fast allen Dörfern der Unterstei-erniark schon viele gewesen, die sich ah Brückel, das schöne Dorf hei Rann, beging das Erntedankfest in würdiger feierliclier Form. Der schöngeschmückte Erntekranz prangte mit allen Früchten die die südsteiri-sche Erde gab. Die Musikkapelle unter der Leitung des Vg. Josef Weiil eröffnete die Feier mit einem Marsch. Gefolgschaftsführer Friedrich Fritzl sprach über den Sinn des Erntedankfestes. Nach einem Lied der Deutschen Jugend dankte Pg, Ohlwein allen Volksgenossen für die im abgelaufenem Jahre geleistete Arbeit. Trotz der Schwierigkeiten im Ansiedlungsgebiet hat alles seinen Mann gestellt. Darauf brachte die Jugend einige Volkstänze zur Vorführung, die herzlichen Beifall fanden. Nach der offiziellen Feier kam von der Filmstelle des Amtes Volkbildung der Film »Vaterland« zur Vorführung, der dreimal wiederholt wurde, damit alle Volksgenossen die Möglichkeit hatten, sich ein Bild über die unübertrefflichen Leistungen unserer tapferen Soldaten, durch die Wochenschau zu machen. Der so schön verlaufene Festtag wird allen Teilnehmern noch lange in schönster Erinnerung bleiben Die Ortsgruppe Frauheim feierte überaus festlich das Erntedankfest. An der Spitze des Festzuges marschierten die Deutsche Jugend mit dem Fanfarenzug, die Welirmannschaft und die Feuerwehr. Hierauf folgten die geschmückten Wagen, als erster der Erntekronenwagen mit dem von einer Kinderscliar umgebenen Ortsältesten Georg Fregcl, dann der Musikwagen niit dem beliebten Schintie-niak-Quartett, ihnen schlössen sich weitere Festwagen an. Dem Wagenzug folgte der Ortsgruppenstab mit der Ortsbevölkerung. Nach dem die Feier durch Fanfarenklänge eröffnet und durch ein Jungmädel ein Gedicht vorgetragen wurde, sang die Singscliar »Lobet der Berge«, wonach der Ortsbauerniüh-rer Kamerad Lesiak die von den Frauen geschmackvoll hergestellte Erntekrone dem Ortsgruppenführer Zamollo übergab. Dieser dankte den Bauern, Bäuerinnen und Landarbeitern für die Einbringung der diesjährigen Frntp /ntrjpich tretlaclitp er der an der Front i betätigten. Da liegen aul källlpfc^del, Kame^aSell; die u„se"re heunat- liehe Scholle beschützen. Mit der Führern'!- nnSr 1«^ Ah ^ rutiK und den Liedern der Nation wurde das Jahrzehnte niemand Erntedankfest geschlossen. Dem Erntedank fest reihten sich Belustigungen und^ gemeinschaftliches Singen an, das alle Feiernden noch lange vereinte. Auch in Hohlenstein, Mahrenberg, Prager-hof, Lorenzen a. B., Pulsgau, Ranzenberg, Wachsenberg, Gonobitz, Schober und Wei mehr angeschaut hat. Vergessen liegen sie dort, versteckt und vergilbt sind ihre Blätter, Wenn v/ir aber diese toten Blätter umwenden, dann lebt in ihnen wieder die Vergangenheit, und aus den Spalten oder mühsam geformten Zeilen steigen verschollene Geschlechter und längst würdige Erntedankfeste statt. So wurde dies-; . rTuu-„ mal auch in der Untersteiermark dieses deut- ^ ^ fremdes Zeitalter erfiilUen " sehe Fest in sinniger Form in allen Orts-, ""fremdes Zettalter erfüllten. gruppen des Steirischen Heimatbundes be-1 R'f Betreuer dieser Dorfbücher, zu degangen tmd der Untersteirer scliloll sich in | Mitiielfern wir uns alle machen wollen, diesem Jahr dem Dank des ganzen deutschen ergeht auch heute wieder die Mahnung, anVolkes an, den dieses seinem Bauernstand i zureden, daß jede Bodenkammer nach der-schuldet, artigen alten, scheinbar unwichtigen, für das __Dorfbuch aber »wichtigen Dingen durch ucht wird. Wenn wir unserem Dorfbucli einver-m. Wiener Volkslieder- und .lodlertrlo ga- leiben, was unsere Altvorderen erfüllte und stiert in Marburg und Pettau, Am kommen- was sie bewegte, dann werden auch einmal den Sonntag werden das durch den Reichs- unsere Enkel das ehrend achten, was die Sender Wien bekannte Volkslieder- und Jod- ^ Väter im treuen Glauben an die Heimat aus großer Zeit zusammentrugen und für di? Kommenden schufen. lertrio, Geschwister f^uchberger und der bekannte und beliebte llnniorist Franz Resl, im Heimatbundsiial in Marburg ein Gastspiel geben, das großen Anklang finden wi^rd und allen Besuchern einige glückliche Stunden weitab vom Alltag sichert. Am Montag, den 19, Oktober, wird dieser bunte Abend im Deutschen Vereinshaus in Pettau seine Wiederholung finden. Wir verweisen auf den heutigen Anzeigenteil. m. Nachrichten aus Cllll. Vor dem Standesamt in Cilli scitlossen Anton Tschoch und Arwia Molior, Alois Tiefenuruber und Angela Jaklitsch, Franz Perschak* und Ernestine Pfefferer, alle aus Cilli, ferner Johann Lorger, Trifail und Appolonie Habian. Cilli, den Bund fürs Leben. Es starben: Maria Kar-newschek geborene Pouch, und Ottilie Hor-wat geborene Wanda, beide aus Cilli, ferner Antonie Laurinz, Buchenschlag bei Tüchern. Untersteirer! Deine Zugehörigkeit zur deutschen Volksgemeinschaft verpflichtet dich, ausschließlich deutsch zu sprechenl m. Buchausstellung In der Marburger Stadtbücherei. Aus Anlaß der diesjährigen deutschen Buchwoche wird vom 12. bis 19. Oktober in der Stadtbücherei, Theatergasse 3, eine Buchausstellung stattfinden. Leser, die sich während dieser Zeit einschreiben lassen, sind von der Aufnahmegebühr befreit. m. Unter den rollenden Baumstamm geraten. Am 5. Oktober war der 37jdhrige aus Kioatien stammende Peter Miljewitsch beim Sägewerksbesitzer Lebe in Kötsch als Holzarbeiter mit noch drei Arbeitskameraden an» Bachern mit Holzfällen beschäftigt. Beim Abrinden eines etwa 20 Meter langen Baumstammes begann dieser plötzlich zu rutschen, Miljewitsch rutschte aus und stürzte so unglücklich, daß der schwere Stamm über ihn hinwegrotlte. Dem Unglücklichen wurde der Kopf zerdrückt, außerdem erlitt der Arbeiter schwere Verletzungen am ganzen Körper. Der Tod trat sofort ein. Der Verunglückte hinterläßt außer der Witwe drei Kinder. Das spOtfische Schneiderletai Von Uaw» WatEllk Jed«r Narr reitet sein eigenes Rößlehi. Das Uun erlaubt sein. Nur eoll er darauf nicht gar zu übermütig Uber Stock imd Stumpf sprengen und soll den Hag der andern Leute schonen. Da war einmal ein Schneider, eine leichte Seele, ein Schniirraiit, der liefl niemanden un-geneckt, stichelte mit der spitzigen Nadel aeines Spottes Uberall hinein und hängte Jedem, dem er auf den Stegen und Steigen begegnete, ein Klämpflein an. Für die Leute von Hinterigelsried, die an einem kalten Bache hausten, brachte er den Spitznamen > Lachsenstecherc auf und '4>ehauptete, der Bürgermeister alldort habe drei Jahre lang mit der Mistgabel auf einen Lachs gewartet, üm aus dem Wasser ru stechen. Denen zu Mitteligelsried sagte er nach, sie seien zur Kirchweih mit der Scheibtnihe um die Buttermilch gefahren. Und über Vorderlgelsrled spottete er, dort seien sogar die Kühe mit Kröpfen behaftet, und als er einmal den Vorderigelsrieder Boten unterwegs traf und aus den Wäldern ein Schuß erscholl, blinzelte er dem Boten und sagte; >Geh schleimig heim! Eurem Nachtwächter ist jetzt der Kropf aufgesprungen!« Begegnete er einem Roßhändler, und mochte dessen Schimmel noch so feist und strahlend drelntraben. so deutete er auf den Gaul und fragte: »Was kostet das Geripp?« Und begegnete er einen BÄuerleln, das einen Ochsen zu Markt trieb, so fiel er in die Knie, schlug die Hände über dem Kopf zusammen und schluchzte: >Was, das soll ein Ochs seüi?« Waren keine Menschen vorhanden, om «r mit seinen stacheligen Reden hätte ärgern köimen, so rieb er sich an den unvernünftigen Wesen und kitzelte sie mit seinem Spott So sagte er zur Haßelstaude, die doch sonst von jedermann geehrt wird: »Frau Hasel, du bist wohl grün und übergrün. Ja, ja, wenn Gott will, grünt auch ein Besenstiel!« Dem Mond, der in gelindem Feuer über dem Wald erbrannte, schrie er zu: »Warum so funkelnagelneu, Herr Feierabend? Was brennst du so hitzig? Du wirst doch keinen Schaden stiften und die alte SLroh-scheune anzünden? Warte nur, übermorgen bist du wieder altbacken und dürr und buck-' lig und pfeifst wie ein hungriges Mäuslem.« Als der Mond in seiner vollen Würde nichts erwiderte, schalt der Schneider; »Du Trall-patsch!« Kehr dich um und zeig mir deine hintere Scheibe! Ich wül desgleichen tun.« Das grämte den Mond gar arg; er ging beleidigt heim und ließ sich einige Tage nicht blicken. Einmal ging der Schneider nachts von der Arbelt nach Hause; da hoppelte ein wildes Ferkel an üun vorüber. Hurtig scückte er seine Schere xmd schnitt, seine Schadenslust zu stUlen, dem Tier das Schwänzlein weg und steckte es sich unter das Hutband. Das Ferkel schämte sich sehr, daß es seine schönste Zier verloren hatte; es lief in den Wald und klagte, was der Bösewicht ihm angetan. Darüber entrüstete sich alles, was in der Wüdnis lebte: die Bäume greinten, der Uhu richtete die Ohrbüschel streng auf, der Igel schüttelte mißbilligend den Kopf, der Bär weinte, der Wolf seufzte, und die alte Saumutter versammelte ihre Brut um sich, imd sie schwuren, es dem twshaften Schneider zu vergelten. Der Schneider aber , lachte sich ins Fäustchen und kicherte: »Ja- j bestimmt ist, bricht er sich den Daumen in der Nase ab.« Bald hernach mußte der Schneider wieder durch jenen Wald, und wie er sich also durch die enge Wildnis hindurchfädelte, sah er ein Rudel wilder Sauen, die brachen mit den Rüaaeln den Rasen um und pfnausten und pluntschten in der Pfütze herum. Da schlug sein t)bermut aus und grünte, und er äffte die Tiere nach und spöttelte: »Nöff, nöff, nöff! Schmeckt es? Ihr speist gar zierlich! Zum Schnäpperment, welch ein säuisches Leben führt Ihr!« Das borstige Volk ergrimmte sich, weü er so keck war, ihre ehrwürdige Art zu verspotten. Und der Eber wetzte sein weiß-beinernes Gewaffen an einer Eiche, daß der Schaum davon flockte, und dann schnob er mit den Säuen hinter dem Schnclder her, und der Schneider, die Angst ün Eingeweide, schrie Mordlo und rannte durch den Eichenwald, wie er lebtags nie gelaufen war. Pratsch! fiel er in einen Sunvpf. Die Sauen umzüigelten ihn und zwangen ihn, daß er wie ihresgleichen fresse. Und es half Üim nichts, er mußte die Schnauze spitzen und in die Pfütze tauchen, und er brauste mit den Lippen und schmalzte und schmatzte imd schlürfte die faulen Holzäpfel aus dem Schlamm und schluckte sie imd grunzte dabei, als schmecke es üim Überaus wohl, und sänftigte damit die Wut der WUdschweine, so gut er es vermochte. Und nachdem diese ihn also gelehrt hatten, wie man fre^e, gaben sie ihn wieder frei, und er war hellfroh, daß es Uun nicht schllnuner ergangen war, Al>er er hütete seine arge Ztmge noch immer nicht. Im Türschenwald drin, wo er am dicksten war, war eine Brücke, die von einem woiS"» «runrw;™ « ^ »ewaOit wurd«. Der m«» trug einen steinernen Hut und eine steinerne Keule und einen felsenen Schild. Im linken Ohr aber glänzte üim ein großer Goldrüig. Er hatte einen gefährlichen Sinn: einmal hatte er eine ganze Bauernhochzeit geraubt und auf seinen Tisch gestellt und tanzen lassen. Und der Riese lümmelte an der Brücke und lallte seinen Reim: »Ich bin der Riese Rumpelstiel; Ich saufe gern, ich fresse viel!« Dabei kratzte er sich den Schopf, und das scharrte hart und scholl weithin durch Tal und Schluchten. Just ging der Schneider vorüber, und Ihm stach der Kitzel, und er rief: »Heda, du moosiger Troll! Scharrst du den Backtrog aus?« Der Riese aber verstand keinen Spaß; er packte den Spötter beim Genick, setzte ihn in den Wipfel der höchsten Tanne, riß sich ein Haar aus dem Bart und l>and damit den Schneider fest. Hernach trampelte er davon. So hing nun das spöttische Männlein mutterseelenallein meUentief Im Türschenwald drin, droben auf der unzugänglichsten Tannenspitze, und schrie und winselte. Aber da war niemand, der ihn losgebunden und heruntergeholt hätte. Und es füig still zu schneien an. Es war ja schon spät Ira Herbst- Ein paar Holzhacker, die ganz hinten aiu Geierruck einen vom Wind gebrochenen Wald aufgearl>eltet hatten und eben heimstampften, hörten es hoch in den Wipfeln seufzen. »Da wird wohl die Windmutter wimmern«, meinten sie und gingen vorüber. Und der Schnee fällt noch immer, und der Wald ist schon ganz weiß davon xmd tief verschüttet Das Schnelderleln aber winselt noch immer droben im Baum Seift .6 »Marburger Zeitung« lO./ll. Oktober Nrnntner 2M/3t4 Alte untersteirische Weinlesebriefe Was eir> tüchtige! und fröhliches Mädl vor neunzig jähren schrieb Da sind am Dutzend Rrieie, vor etwci paunzlg Jahren von einem — wie schon die saubere Handichrift Sd{jt — tüchtigen und fröhlichen Mädl goschriehen. Emilie heißt sift. IJnri dip Rrlefp der Zwtinzig-jahrigfin sind im cifienen N'fltnPn und in d^rn ihrer Geschwister aus der Weinlesp Midlich Radker'sbiirn «n den Vater qerirhtet, den Ploßmrister Johann Grentjfl in Graz. Zwei Weinqärtpn hatten die Grengqiichen: einen aul dorn Herzogberg nächst Ober-radkerfcburg und einen am Kazidnberg in der Kapellener-Gegend bei Rddein. Tn diesen Weinbergen iPbton die Kinder des Grazer Floftmelstefs den Sommer über und weit in den Herbst hinein. ■Feder dieser Briefe srhiießf ungefähr so: „ . . . Ihnen vielnirthls die Htinde künucnd Ihre dankbaren Kinder Anna, ETnllie, Mnria, Hugenia, Adelheid, PauHne, Johannes, Theresia." — Wie die Orgelpfeifen sieben Mädel und ein Buh, Dieser wnr (im 9. Oktober de« Revolutionijrthres lft48 goboren. Emilie führt nicht nur die Korrespondenz, Mle führt auch diesen zweifachen Ferien-hdushalt in den beiden Weingärten und sobald 6» nottiit ein strenges Regiment, fins vor allem der Hansi 7u spüren bekommt, wenn er wiedcreinmiil recht schlimm Ist. Der Emilie untersteht eine Köchin, dos Fräulein" Marie, und das Stubenmädchen Zilll, die 1R54 durch eine Longina ersetzt wird. Von der heißt es: „Sie schli^ff, bis die Sonne ihr Ins Gesicht scheint, dann steht sie schön langsflm üuf; stricken thnt sie «her ^lle Tag fast 1 ganzen Strumpf." Man ist närnllch gewohnt, frtih aufzustehen. Die Clroflen sind täglich um halb sieben aus den Federn. Emilie berichtet ailes Geschäftliche, sie verhandelt auch mit dem ,.Herrn" Wöhr, der ftine Art Verwalter Ist; seine Frau wird die Mahm Wöhr geheißen. Ihr flinkes Mundwerk wird (jerilhmt, desgleichen Ihre Kochkunst (,,ausgezeichnete Grief\knftdl"), weniger ihre Wnhrheilsliebe, denn ,,man erfährt von ihr viele Lügen". Dann gehört noch ein Weinzorl ,,7.um Haus", der auch als Kutscher Verwendung findet, er wird meist Edler Herr von Strnckl tituliert. Die Weinzerl-buben Iliasl und Tonerl besorgen brav alle Botengänge, vor allem nach Oberradkers-burg und Radkersburg . . , Auch wenn die iiltero — veiheirdteto — Schwester Anna da ist, bleibt Emilie das Oberhaupt» die Ann« ist ja „nur" zur Erholung Im Weingarten und soll sich ausrasten. Nichts Wclterschütterndes erzählen diese Briete, aber sie geben ein freundliches Bild aus der Zeit, da noch weit mehr Gruzer ihre Weingärten in den Büheln und in der Kollos hatten als heule, da noch schnelle Flöße pünktlich auf die Minute die Mur abwärts nach Radkersburg kamen, mit allerhand Waren, mit der Post und mit Fahrgästen, die ■^ie auf der Radkersburger Lend „am unteren Gries" ausluden. Aber auch hinauf in die Landeshauptstadt geht es rasch. Der Rad-kersburqer Abgringsstempel auf den alten ungezahnten Marken mit ihrem großen Doppeladler imd der Grazer Ankunftsstem-pel auf der Rückseite der gesiegelten Briefe sind nie mehr als einen Tag auseinander, Di« Schreiben werden von Emilie oftmals durch kleine Reimereien belebt, In denen Alltäqlichkeiten vorgetragen werden: Anna laßen wir vielmahl grüßen, Zill laßt Ihnen die Hände küßeu. Den Käs und .'^dlami bitt nicht vergeßen, Sonst hätten wir nichts gutes mehr zum [eßen. Zahlreiche flinke Federzeichnungen mitten im Text verraten Humor und eine geschickte Hand: Da sitzt die kleine Rosi, die genau viffr Jahre jünger Ist als der Hansi, auf ihrer „Resident". — Strickend oder mit dem Pa-rajol in der Hand, auf dem Kopf Glockenhüte oder Rlesenhauhen, so lustwandeln die älterftn Schwestern In Ihren weiten Röcken. — PauHne übt sich Im Baumkraxeln, — In doppeispännigen Bett liegen die bei- den Jünyiten mit der Schwester Maria und wollen den Kaffee, wollen angezogen werden und schreien. Und da tritt die aufgeschreckte Maria, wie sie aus dem Bett springt, tn das bewußte Gefäß und sagt mit verzweifelt emporgereckten Armen: „Jetzt wüB I ma net mehr i'helfen, als daß I 's Kacherl umwirf!" — Putzig steht das Nesthäkchen Res! da Im bauschigen langen Kleid] tnit der großen Masche an der Seite, lange HaarstrAhnen um das dicke Gesichtl, die Finger der einen Hand Im Mund. — Prächtig sind die Zeichnungen von den Fahrten auf dem Leiterwagen geraten; der Edle von Strack! als Rosselenker und dann auf den Brettersitzen oder hinten zwischen ßettieeug und sonstigen Bündeln auf dem Boden des Fuhrwerkes die acht Geschwister mit ihren Hausgehilfinnen. Meist haben die Briefe die Form der Titelseite damaliger Zeltungen. Da steht Über den ganzen Briefbogen ein regelrechter Zeltungskopf: Belletristisches Morgenblatt Nr. 3 lü54 Sainslcig, den 14. Oktober ] Amtlicher Teil Correspundeiiz aus Heizogbery ; Später wechseln diese Dberschriften, heim letzten Rrl^l vt»ni 4. Oktober IR.")?) laulel sie , wahrscheinlich gefallt Ihr das Anschmieren soviel gut." Auch von den Spaziergängen wird erxlhlt: es geht die Pettauer-Strafie hinab, hinein nach Radkersburg und von Kapellen ost-, Süd- und westwärts. Nett ist folgender Bericht vom 7. Oktober 1854: „Zum Radkersburger SchloBberg sind wir Donnerstag gegangen, wo die Frau Gräfin und der Herr Graf auf einer Bank gesessen sind und wo dann die Frau Gräfin ein Gespräch anfing: wo wir hin spazieren gehen, von wem wir sein, wie's In den Weingärten aussieht, ob Sie in Grata sein und wir fleißig stricken usw. Und kaum waren wir einige Schritte von ihnen entfernt, so sagte die Raal: Die Frau ist Ist Tapel und der Herr ist auch ein Tapell . . . Vom Schlof^berg au« kann man jetzt unser neues Gebäude auf Kazlanberg sehr gut ausnehmen. Vom Schloßberg aind wir dann auf die Lend gegangen, wo wir unsere schönen GloggenhÜthe und das Brod samt Brief abholten , , Jawohl, das Brot kommt all die Jahre aus Graz. Wiederholt wirrt dafür in den Briefen gedankt. Und am 10. Oktober 185ti wird eigens daran erinnert: „Zum Lesen bitten wir wohl wieder um Gratzcr Brod, denn das hießige Ist repellischer Natur, oder wenn der Vater willens wäre, daß die Lese beson- Fahrt zur Weinlese am Kazianberg f KesttMa vom „gruben llerzogherger Wele-ttafUMüi" 1* OktolMt t4M ..lllubtriertfs kazicinbeiycr Familien Blatt, herausgegeben von ehrsamen Jungfrauen, Ausga'ü-Ivomptoir im Speise/immer", Im „amtlichen Teil" ist alles Geschäftliche zu finden: Stand der Reben, Berichte über eingeganü^Jnc Gcldei, über den FoiIschritt der Bauarbeiten auf Ka/.ianberg, über Fässer, Apfel-, Zwetschken- und Erdäpfelernte. Da Ol fahren wir, daß Herr Wöhr nach Lutlen-berg hinunter soll ,,wegen der Bürgerzehenti er weiß aber nicht, wieviel der Vater angegeben haben; er läßt den Vater ersuchen, dieses zu wißen zu machen ..." — In Herzogberg muß neben dem Weingarten auch ein ziemlich großer Obstgarten gewesen sein; denn einmal heißt es im Oktober 1854: ,,Im Keller haben wir schon 4 Halben heurigen Mostj ob er aber gut wird, bezweifeln wir. Im Weingarten sieht es wohl fürchterlich aus, Weintrauben wären genug, aber alle faul oder grün".....Die Mahm Wöhr erzählt, beim Thürausbrechen auf Kazianberg sind die Laut auf einen so großen Stein gekommen, daß ihrer 8 Personen heinahe 2 Stunden zu thuen gehabt haben, ihn heraus zu bringen; obs wahr ist, kann ich nicht bestättigen".....Die Maurer sind In Kapellen (Kazianbevfj) schon fertig und die Zimmerleut arbeiten jetzt in der (Radkersburger) Lend heroben, weil sie unten in Kazianberg keinen Platz hätten dazu.' . . ' ,,Der Kreft aus St, Georgen ist heute früh hier gewesen und hat die 10 fl. erlegt, auch als Interessen eine hflhsche Ente gebracht" . . . Dann folgen noch die Rubriken „Witte-rungs-Bericht" und ,,Neuigkeiten Interessante", unter denen mir beispielsweise am 4. Oktober 18.54 von einer traurigen Weinlese erfahren: ,,Herr von Giehsinger hat heute gelesen, sehr viele Leser waren dabei, nähmilch ein Lehrjunge und noch ein Lehrjunge und der Weinzeri. Sie haben auch eine ganze Butten voll bekommen . . Zuweilen muß der Hansi zur Feder greifen und dem Brief der Schwester ein reumütiges Bekenntnis beifügen: „Lieber Vater, Ich war heut sehr boshaft ich werde aber schon brav sein ich küße Ihnen die Hand und bleibe Ihr Sohn Johann." Der umfangreichste Teil sind natürlich die „Correspondenzen". Da lesen wir, daß „Mutters Kleeblattel-Dberrock noch auf der Schlafzimmerthür hengt", daß die Resi gestern „zur Abwechslung in den Parfümhaufen gefallen ist, von welchem sie noch immer etwas stinkt", daß die Adelheid aussieht „wie der Vollmond", daß man die Germ nicht mehr von Gratz schicken muß, „weil man In Radkersburg ebensolche bekommt", daß der Hansi Donnerstag wieder schlimm war, „so zwar, daß wir ihn ordentlich strafen haben müßen, mit einem Staberl, und dann haben wir ilin im Schlafzimmer eingesperrt; hernach war er die Freundlichkeit selbst" . . . ,,Gestern haben wir Faschingkrapfen gebacken, welche sehr gut ausgefallen sind. Sogar Frau Wöhrin hat 3 Stück davon gegeßen und ein paar mitgenommen" . . . „Es regnet. So verbring Ich den Nachmittag ziemlich mit Lesen, Maria mit Schreiben, Pauline mit Strohhut-Fabricleren, Hansi und Resi aber mit Malen (mit Händ und Mund), Theaterspielen, Gäulen, Dispu-dieren nsw. Abends wurde allgemeiner Schwarzpeterl veranstriltet, welchen auch TU ihrer arftRtJ»n Frand« iminor ! ders mit Püller verherrlicht würde, so kann er damit das Pulver ersparen . . Vier Tage später steht ein längerer Wunschzettel In dem Schreiben: „Für die Lese werden wir mit Caffee und Zucker, Reis, Tnfelöhl nicht auslangen. Zucker würden wir einen halben Hut noch benöthigen, Reis und Ohl ist ein sehr kleiner Theil mehr vorhanden. So würde uns auch ein Schinken nicht unwillkommen sein. Auch Stärke ist uns schon ausgegangen, Salat werden Sie auch lieber von Graz haben als von Radkersburg (I)" Gut angeschlagen hat ihnen allen die Weingartenluft. Immer wieder wird das gesunde Aussehen, besonders das der Kleinen, gelobt: ,,Die Mutter wird sich staunen Über iiesi ihre Größe; denn das braune berkeilne Kleid vom Hansi, welches ihr zuhaus noch viel zu groß war und ihr so tatetlt gestanden ist, paßt ihr jetzt sehr gut. Hansls Garderobe geht zu Endej fast alle Tag muß Ich einen neuen Ellbogen, die Knie oder gar ein Hin-tertheil flicken, doch es reißt immer neben aus." Ganz großartig wurde Hansis achter Geburtstag begangen. Bereits am Tag vorher hatte er sich ein — übrigens wirklich bescheidenes — Festessen bestellt: ,,Mittags Schwammsuppc, Erdäpfel mit Butter und ein Reiskoch, abends Rahmsuppe und Germ-klpferln," Hier die dem Zeitungsstil jener Zeit nicht übel nachgeahmte Schilderung der Geburtstagsfeier: ,,Das heutige froh© Fest Ist schon ara gestrigen Voraijend auf würdige Weise angefangen worden. Es wurde nämlich ein Fest-conzert veranstaltet. Die Elite der Gesellschaft erschien in zauberischen Costümen. Frl. Adelheid als Schäfferin war wirklich zum Entzücken, Frl. Eugenia ala Pompardur gepudert, gefiel nicht minder. Das Non plus ultra war aber Frl. Emilie als moderne Schönheit gekleidet. Das Unterkleid bestand aus dem Unterrock und Miederi darüber fiel ein Gaziere-Surrogat von einer alten Tüllschoß der Paullne. Dieselbe (die Schoß) wurde noch mit Blumen-Bouquets aufgezogen, über den Leib kam ein Chemiset nebst gleichen aufgezogenen Armein, Dieses gab eine reltzende Toilette. Die Übrigen schmückten sich nach ihrem Vermögen. Der Con-zertsaal war glänzend decorierti vom Plafond hiengen Welnlaubfestons herab und bekränzten den Seßel des Gefeierten. An den Tischen waren Laubkandeleber aufgestellt, deren Piedestale aus Früchten bestanden. Das Festprogramm lautete folgendermaßen: Prolog. Gesprochen von Frl. Pauline. — Ouverture aus Beiisar. Vorgetragen von Anna und Emilie. — Volkslieder aus Thüringen. Gesungen von Frl. Adelheid. — Reverie (vulga Abendwispern). Am Piano vorgetragen von Frl. Eugenie. — Der Glockengiehser zu Breslau. Vortragen von Frau Anna. — Gebirgsbleamln. Gesungen von Frl. Resi. Arle aus der Zigeunerin. Gesungen von Emilie. — An Steiermark. Chor vorgetragen von sämtlichen Mitwirkenden. Nachdem das Conzert zu Ende war, folgte ein Ball, wobei alle möglichen Tänze getanzt wurden. Zuerst Polka Mazurka, Quadrille, Walzer, Polka Tranplant, Steiriach und Minka Polka, welche letztere unter dem Publikum außerordentliche Sensation hervorrief; P°r A■n<^•■»no i*"' *i'seh«»P'Jen PtthH- Konterfei des Nesthäkchens Resi kums war sehr groß (Welnzitl und ßle Schnelligkeit entwickelt, die etwn 27 Knoten in der Slimde beträgt, »eltl er eine Körperkraft von M)0 PS dafür ein. Schwächt Wirkung Zwei hescfiimpfcii sich furchtbar, »Sieflan-ner, Sie llalsabschneidcr, Sie SchweinchunJ, Sie gemeiner Kerl«, schreit der ilne. »Urlauben Sie niak, entrüitet sich der andere, j-Wolicii Sie jetzt endlich niit Ihren ver-.steckten Anspieliinpen aufhören?« CandwlrtscQafi Gröstt« Sorgfalt im Horbtlanbau Wa«i Ist befM)ndeTa in iter t7nt«ntelf)rmarfc *u lM«obt«ii? — Dt« HXHgmtMng der Erträge Zwischen Ansaat und Krnte tot Je m»ch j dei bestellten Frucht und der kliniatiachan Lage bei Wlntergatrtide und ölfnicht «ine Zeitspanne von sieben blf elf Monaten. Entscheidend aber für eine gute Kmte Ist neben einer Reihe von anderen Vorauasetaungen der richtig durchgeführte Anbau. Hier sind Im besonderen drei Faktoren «u berücksichtigen: 1. Bodenbearbeitung, 2, Düngung, 3. ' Saatgut. Tiefe Haatfumhe Eine gute Saatfurche, zeltlich geackert, damit der notwendige Bodensrhluö erreicht wird, ist für das Gedeihen der zu beateilenden Frucht eine der wichtigsten Voraussetzungen. DaB hlesu die Gerät© wie Pflug, Egge, Walae, Qruber u. dgl. schon vor Beginn des Herbfltanbaues instAndgesetzt Werden. ist für den denkenden Bauern und Landwirt eine Selbstverständlichkeit. Ala allgemeiner Grundsatz kann geltend gemacht werden, daß die Herbstfurche tief gezogen wird, und .sich der Boden vor der Saat gut setzen muß, wa« durch zeitliche Ackenmg, Walzung u. dgl, eralelt wird. Daher sofortiger Etnsatz aller zur Verfügung stehenden Schlepper und Gespanne für den Herbstanbau! HnchgemÜM« Düngung Die Düngung ist in der Untersteiermark eine nicht leicht «u behandelnde Angelegenheit. Einmal fehlt es an genügendem und gutem Stalldünger. Trotz einer 27%lgen Stelgerung der bereitgestellten Handels-düngermengen gegenüber dem Vorjahre herrscht ferner noch In vielen Gebieten Düngermftngel. Vielfach fehlt auch das Verständnis, wie und In welcher Form der Handelsdünger für da« Wintergetreide angewandt Werden «oll. Voraussetzung für die Auswertung de« Handelsdünger« ist der Kalkgehalt des Bodens, daher auf kalkarmen Böden mit entsprechenden Gaben von Düngekalk vorer«t diese Frage zu lösen Ist. Eis darf nicht übersehen werden, daft Im Gebiete der Unteritelermark durch die ungenügende Verwendung von Handelsdünger in den letzten zwei Jahrzehnten Raubbau am Boden betrieben wurde, aus welchem Grunde vor allem der Frage der Düngung größte« Augenmerk gewidmet Werden muß. Zwei Gnmdsätze sind besonders zu beachten: Auf Flächen, welche mit Hack-rrüehtca v,*ic Kartoffeln, Runkeln, Mals, Kraut u, dgl. bestellt Waren und im Frühjahre Stalldünger gegeben wurde, werden für da« Herbfltgetrelde entsprechende Gaben gegeben: Je nach Bedürftigkeit und vorhandener Handelsdüngermenge 200 bis 250 kg Kalisalz. 250 bis .150 kg Pho.sphal-Uünger und 100 bi« 150 kg Kalkstickstoff je ha. War eine Herbststlck«toffdUngung nicht notwendig oder nicht möglich, dann ist je nach Pflanzenentwicklung die Stickatoff-gabe Im Frühjahr zu Beginn des Wachstums auf die trockene Saat zu streuen. Im Berg-bauerngeblet i.st eine schwache Stallmist-gabe dem Getreidebau förderlich. Sonst sind Stallnjlfltgaben zu Getreide grunrlsätzllch zu imterlas.sen, da hierdurch die Träger- und Roatgefahr erhöht wird. Sorgfältige Wahl des Sajit gutes Schon im Vorjahre und auch im heurigen Herlxst wurden ganz bedeutende Mengen an Saatgut aus dem Reiche In die Untersteier-msrk gebracht, «odaft durch verbessertes Saatgut die Hektarerträge um einen erheblichen Prozentsatz gesteigert werden konnten und für die nächste Ernte mit einer weiteren Steigerung gerechnet wird Bei der Auswahl der Sorten i«t nicht immer jene Sorgfalt angewendet worden, die für den Erfolg einer guten Ernte ausschlaggebend gewesen wäre. Gerade Im Getrelde-iMu nmß bezüglich der Sorten mii großer Vorsicht vorgegangen werden, um vor Mißernten bewahrt zu bleiben. Oft achon in der gleichen Gemeinde sind die Unterschiede awidohen der Sonn- und Schattenseite, Tal-uivd Höhenlage auf die Sortenwahl derart beatimmend, daß nur in den Wenigsten Fällen überall die gleiche Sorte gebaut werden kann. E« dürfen die anspruchsvolleren Sorten, die auf sonnigen Lagen gut« Erträge liefern, nicht auf der Schattenselte gebaut werden, wo zufolge Auswinterung, Schnee-Schimmel, Rost u. dgl. von vornherein mit einem Versager zu rechnen wäre. Kriegswirtschaftlich richtiger ist es, wenn wir im Getreidebau Sorten anbauen, welche sichere, mittlere Erträge bringen, als in Erwartung von Höchflterträgen ohne Rücksicht auf die Lage und Bortenansprüche oder gar wahllos zu Kultursorten zu greifen, die nicht in die Verhältnisse passen und Mißerfolge bringen. Auf dem Gebiete des Getreidebaues ist In der Untereteiermark noch viel aufzuholen. Die liberal Ist ische Wirtschaftsmethotle Im ehemaligen jugoslawischen Staat hat den Getreidebau, bedingt durch die Konkttrrenz der Überseelechen Einfuhrländer In den Ge-treldebedarfsgebleten total vemachläflslgt, ■odaß nunmehr In Bezug auf Bmlenbearbel-tuif, Düngung und SaatgTJt alle Anstrengungen gemacht werden müssen, um annähernd an die Durch»chnlttserträge des Deutschen Reiches heranzukommen. Wer nicht selb«t In Bezug auf Düngung: und Sortenwahl Bescheid weiß, gehe In die Wlrtschaftsberat\ingftslelle seines Wrnah-rungaamte«. Hans Scholze, Hauptabteilungsleiter Ein Bllclc in dtd Wiege des Ciowns Kleines Kapitel von den '■ernsthutten .Menschen der Weltt Tin Zirkus oliiic Clown — unvorstellbar. Dabei Ist ücr duiiniie August, wie wir Ilm hentf ketineti, erst 1M9 jfc'nnren. Tom Hel-liiiK. Jongleur, /Caubefcr und Schlan^ientiicnscli von Ucfui, hat Ihn Im Zirkus Ren?, in Ikflln Bn^ewollt geschttffen. Helllnß, der einen vier\vüchi>;eii (jardero-bciiarrest absitzen n»uUte, wettete eine.«» Ta-Rcs mit enicni Kollejteii, dall er es waKen würde, mit einer verkehrt aufxeset/.ien Per-riickc und im Stalltnei»terkoM(üm unter der Menge /u erscfieinen. Hie Wette kam zum AuHtrav'. und als ücImc f'Veunüe ihn dort sahen, wollten sie Ricli Uber Hellings komi sijien flol/inesser rasiert wird, oder mit dem Stuhl durchbricht, ob ilnn ein l'l über die niat/c läuft, oder ob er sich ein vier .Meter langes Hemd auszieht — ininier bleibt er der erklärte l.ieblin;; des Publikums, denn er ver.^feht es, nuch den dickfüllljtstcn Zuschauer /.um l.i'clien /u briiiuen, Und dabei sitid die Clowns im Privallebcn die enistliaitesten Menschen von der Welt. Sie sind ^ozusaceii die Katgcber in allen Nöten der I^irku^-leute. Wenn ein Jubiläum zu feiern ist, oder einer der KollcKcn von dein trnßen l^tKi*"u. i «h.., r«ii» , Koml«cl.rrr< Ofi-lcHi ttmudit Imhrn. trtffii. n, A.n? , ^ falls (und Ren^ ihn unübertrefflich und scilickte , i,?- ,i,„ rimvn Ut'' ilc Nnmiuer i den hesti;i /.ien Artisten wieder m die .v\a-, i'"' Ja'ischer Clown, de die Nummc —r. 1 n' . 1 ♦ 1 ...1,.. 'eines bezeclitcn ^eemillllls machtc. war eines' nc|( Äuruck Hier stolperte er m seiner Ver* , „ .m,,,. ^i.u •..» n... leietihcil über Uli l i'*',7 i olnei." vollem S«ck beim'(lenick iiühm und Manw 'Vif n, """ *"»>:•""! »chleKt., Iiit« WerKiiins P"b U"1, J?« J es«n yorKHii, u, »'"c" «J • | iMhühum derart «ul. d.iD mner Jlcbllldini scherz hiel br.ch In jh"; | „„„ ,h r«ei.niiBk mt dlnse Itndes Ijelaciitcr aus. Bellmu wurde wdtend i.. . lind drohte den Zuschauern vi)n der da- ■ f i i. i, ■ ■ i terltt rief ieniMiul lachend- \nmsth Das' Aber nicht nur das Pubiikinn, sondern auch war das S wiiaP Von allen Seiten tönte es | die Kollegen können sich über einen Uow;i •Auün^t! Auiust!«, was den empörten IkMIinjt wen achen Neulich hat einer dieser vpiiH-V«r*nlalite, mit grotesken Sprilntren au.^ der macher sich «eweisert, mit einein Partner in Mantfe tii verschwinden. Der Clown war der Manene zu erscnemen, weil dieser so leboren! komisch fluisah, daß man unniüjflich »ernst Seit dieser Zeit ist der Spallmacher der pif l "'it ihm nrbeiten konnte! Mittfipunkt dcj> Zirkus. Ub er mit einem rie Wa* Weiuliebcr lue die ihott Haoslisiwii, hollt tlnlflile vnrlifHnil •-•Kehrt mir ohne Unfnil wieder heim«, denkt oder sprlclit wohl jeden Mf^rycii von neuein die deutsche llausfr.Tii und Mutter beim Anf-iiruch ihrer werktätigen Lieben zur Arbeit. Muß si? es bei diesem frommen Wunsch be-Werden larti^en. oder kann sie durch tätijie FürFor}{e immitielhnren l'^iniiiii\ imf d'e nn-failsichere Arbeit ihrer AnKchöiiKi-'ii nehmend Her Kenner der UnfalUirsacbenstatistik wird ilie Frage unbedingt bejahen. Es gibt talsäclilicli zaiilreiche l/nfaMursachen In der jicwerblicben Wirtflchaft, die im wahrsten Sinne des Wortes von Hanse ans' bekilmpft. wenn nicht gnr beseitigt werden k/mnon. Schon die bescheidene Nilb- lind Flickarbeit jcr Hausfrau ist von unfalK'erhlltcnder Bt '^""tunK. Hngschließtnde Ärmel, vollzShliße Knöpfe und sorysam auspebesserte Rlf»ÄC ver-liindern das geffihrliche KrfaBtwerden der Arheltskleidunfi dnrch lanfende \\'ellen und sonütige umlnnfeiide Maschinenteile. Auch das rechtzeiti<;e Waschen der Arbeitskleidung Ist wichtig, weil mit der BeseitiKunK von (M und Staub auch die MüKiichkeit des plöl/li-chen Hntflamtnens herabneset/t wird. höher noch ah diese rein materielle Fürsorge der llanRfrau ist ihr ideeller Anteil an der Unfallverhütung zu bewerten. Von ihrem Kinfluß wird es z. H. in weitgehendein Maße abhüngen, ob ihre werktätigen Familienmitglieder eine ausreichende Nacbtnihe genießen nnd nach einer geruhsamen Morgenmnhlzc't ohne nefährliche linst niul Aufregung aufbrechen können. Ihr mütterlicher Ernst wird die Töchter dazu veranlassen, bei Maschinenarbeiten aul gefährlichen Hals-, Arm- oder Fingerschmnck 711 verzichten ((lefnhr des Hängenbleibens an umlaufenden .Maschinen-lellen), die fllr Arbeit an gewiise Maschinen vorgeschriebenen Kopfhaiiben aufzusetzen und vernünftig gewähltes Schuhwerk mit niedrigen Absätzen zu tragen. Auch den Söhnen können nnfallfitrdernde Untugenden a'^ffe-wöhnt werden, z. B. die Bevorzugung eines nnziemlich langen Ha,irschtiltte« (Ciefahr der Skalpierung dnrch Aufwickeln der lla.ire aul ufnlnnfeiule Bohrer usw.). oder das achtlose Fortwerfen von Sireichhölzern nnd glimmenden Tabakresten. Hem F.hemnnn endlich vird sie durch eine liebevoll geordnete lläuslichk'it jene Innere Ruhe verleihen, die eine der Cirundbeilinfiungen illr unfalhicheres Arbeiten ausmacht. Alle llansfranen. denen diese (iedankcn gätlge noch neu sind oder die weitere prak-tls( he Winke auf diesem (leMet zu erhnlferi wünschen, sollten ihre werktätigen Angehörigen nach den zahlreichen Aufklflrnngs-schrtften der gewerhlUiien Berbfsgenossen-»chaftcn fragen, die bei jeder Oelegenhcit in den Beirieben verteilt werden und deren !">-(»rterung im Kreise der l amiiie nicht warm genug empfohlen werden k.-mn. CrAiif» PamrM« m vfrfvfrl^. Nfan schneithM die I'rüchlo In ScUciWeih l>c-slrenl sie mit Senfkörnern und iefll sU-gpfinn so i'Irt wie F^.^ilggurkrn. l^ro(»se und l'^leehleii auf ItiUiiueii nnd ^lr.".uefimi liisseii sich leicht rnilernen N'iU'li i'iiit'in (iurcIidringi'iuU'n lb'i>4'ii. wenn alles noch Iropl'l, gclK' man daran nirl wird feslslellcn. daß sich mit grnl.\«*i-i-n oder kU'in^MTU sturnpffn Bürslcii, Scbar-rrn. |a mit dem .Vff'ssorrficken tlie gan/e Moos und l'lechlenlMwU'ckiing aufs Icirli-lesie IVirmlieli ahscliielH-n lälil BifgiNlkM MitMliHni A*nnieh*r tonnugidlMM Marbvrg Dduer; Von J^amstng mittag bis MOttUg früh, R Uhr. Dlenslhsbende Arztei Dr. Iwan-schek Joief, TdurlikerstraB« ifi (Tsl. für das rechte Drauufsr, Dr, Lovrat ftuddlf, Schmlderergasa« R, für dst link« DrailUftr. Für Zflhnkrdnk«: Dentist R. Lauiner, Te^ttt' hoffatraße 32. Dienstdauer: Von Samstaq lalt-laq blt Sonntain mltta(|. Dlensthabsnrt« Apotheke; Schutienqelapotheke (Mr. Vaupot), TeftPtthoffstraße 31. CttH Dduer; Von Sdmstag mittag bis MOBtag früh, 8 Uhr. Diensthabender Arzt; Dt. Fischer Alfred, Cilli, Wokaunplatt 6. Dltttit-habende Apotheke- Adler-ApOthek«, Cilli, MarptkldtK 1. 10350 du lösche Ein holinonesioser Fall Junge Damen, die Im Leben nichts Be»«^ res ?M tun wis.sen, als dauernd zu klinfeln und damit ein Dutzend Ihrer Mitmenscbtn in Atem KU halten, findet man heute ja kaum mehr. Hoch es ist recht erheiternd, so ctwSks ab und zu im Flhn zu sehen. Umsottidbr, wenn besagte junge Dame von der tempcfa-mentvollen, kecken, sclilagfertigen und dä-bel so reizenden Jenny Jugo verkörpert wifd. Vorerst sieht man nicht viel von ihr: nor ein großes, erst verwundertes, dann «orni-ges Auge. Alles andere ist unter dicken Bandagen versteckt. Mit den Folgen dieses Autounfalls wird die Handlung abwechslunf*-voy, kompliziert und erquickend. Aber In dem MaUe als da.s verwöhnte, unberedien-bare Mttdchen Fortschritte im Kolleg and noch grölSere Fortschritte In der Schule dÄs Lehens macht, nimmt auch das (le.scheheö des Films eine Wendung zum F:rnsten. Zwei .Wiiincr .sind auserselicn, Lehrmeister dieser kapriziösen Inngen Harne f.n werden: der bcrlllimte Chirurg Dr. HruchMU von Ludwig Dlelil mit seiner so sviilp»tW-schen mämilichen Überlegenheit und Rulle (larueHtellt, und der strebsame, frische Stil-ilent Faber. vom nicht minder ansprechendoti Hannes Stel/er gegeben. Auch der philOld-pliierende Pedell .Matthias (Theodor Oantg-ger) trägt sein g^tt Teil zur Klärung d<8 lioffmuigslosen Fallen« bei. In der Rolle des geplagten reichen Vater» bewährt sich Leo Peukcrt, als unerwünacH-ler Verehrer Axel v. Ambesser. Josefiflo Hora zelut w ieder eine ihrer prächtigen rescb-ellttneu I rHUcnnestalten. Frieda Richard, (histav Waldau und viele andere tragen »uni Frfolg dieses von sprühender Laune getri-genen l'ilinlnstspiels bei. In dem auch das Recht der Liebe nicht zu kurz konimt. (Marburg. Fsplatiade-Kluo.) Marianne v. ^'c5tenccK Matpuerlls: 3 Dieser Havatia-Fllni. den Theo Lingen nach dem ßleichnaniigen Theaterstück von I'fiti Schw'eiert iii meisterlicher Regie herauifa-brncht hnt. darf unhl als einer der braten UnterhaltungBfilme angesprochen werden, die in den letzten Jahren gekurbelt wurden. Üu-« .Sil lliiber, die in diesem Film alle RegistOii Mires darstellerischen Könnens mit gröBtafh Scharm spielen läßt, bringt es da fertig, In einem ultrakomischen Ablauf nnhezu verrtck-ter Verwicklungen drei Hagestolze »heiß« 2u machen, um sich auf diese Weise deren gemeinsamen Neffen zu erkämpfen, den HÄns Holl ganz bestrickend gibt. Das OnkekTrl-folium. das sich in seinen eigenen >Onind-sät/en verfängt, wird von Theo Lingctl, Hermann Tliimig und Franz Schaftheitlin zum Amüsement der Zuschauer vortrefflich dargestellt. Das Publikum unterhMIt *ich kf^stHch und die haarsch.Trf geschliffenen Dialoge tragen da«* ihre dazu bei. Flip rei/voller Flllft als'i, der sicherlich gefallen wifd. (Marbtjff, Burg-Kino.) I'riedrich üoloh XUt upelcfu du Ac9i Sind „Winlerkthder" wtderstandsfahtgeirt Bei der wissenscbdltlichen Üntersuchtta^ dos nionschlichon Durchschnillsalters kat sich auch die Fratje ergeben, ob der jahtat-zeitllche Zeitpunkt der Geburt sich auf bensrilter bzw. Gesundheit des MenSrhen b#-stinimcnd einwirkt. Verschiedene Forsrhat neiqen yu der Ansicht, daß die soqenaniJtaÄ „W inlerkinder", die diso in den Winterfho-naten yeboren sind, langlebiger sind als dli-lenigen, die in den übriqcn Jdbreszeiten Ittr Welt k()nimen. Mdn qeht »oqdr nöch woltat und versucht test/ustellen, wie weit sich d#t Zeitpunkt der Geburt auf die Intelligent atli-wlrkt Dabei hat sieh ergi»be#i. ddB die »oat-sten i»edfcutenden CeiSfef iii den Möfi iten Juli, August oder September geboren sind. 2.0PPERS0 ~ 270 0 0 kidkHdenMüHi^ AUCH DAPlüR DEIN BEITRAG ZUM KßlEG$-WHW ntagamiioktoIkeS Seffe S »Marbtirgcf 10./H. Oktot>er Tfnmmer 283/284 Todeulrals lOr lädischen Beirfiger Er verging sich In gemeiner Welse an SoldatenangeliArigen Der 33 Jahre alte in Salzburg geborene Jude Herbert Israel Popper fälschte seine Ausweispapiere, um seine jüdische Abstammung zu verheimlichen und um sich dadurch in Wien bei verschiedenen Firmen eine Anstellung als Kraftwagenführer zu erschleichen. Es kam ihm dabei jedoch weniger darauf an, seinen Lebensunterhalt durch ehrliche Arbeit zu verdienen, als vielmehr sich durch verschiedene Betrügereien in echt jüdischer Manier mühelos Geld zu verschaffen. Einem Arbeitgeber veruntreute er einen größeren Geldbetrag, an einem anderen Arbeltsplatz lockte er unter Vorspiegelung falscher Angaben einen weiteren Geldbetrag heraus. Unter dem Versprechen, verknappte Waren zu beschaffen, ließ er sich zwei weitere Goldbeträge von leichtgläubigen Personen aushändigen. Der Angeklagte verwendete alle diese Beträge für sich selbst, von seiner Wohnungsgeberin lieh er sich, als ihm der Boden in Wien zu heiß geworden ^ war. Geld aus und fuhr nach Graz. Von Graz aus rief er einen Wiener Geschäfts- ; mann telefonisch an und besaß die Gemein- i heil, sich fälschlicherweise als Begleitniann des zur Wehrmacht eingerückten Sohnes auszugeben, der verwundet in Graz einge- j troffen sei und sich sofort einer Operat'on [ unterziehen müsse, wozu der Betrag /on RM ! 400,— notwendig sei. Alle diese Angaoen j waren, wie sich sofort herausstellte, erlogen. Der jüdische Betrüger wurde darauf festgenommen und hatte sich nun vor dem Sondergericht Graz wegen Verbrechens des Betruges in Verbindung mit der Volksschädlingsverordnung zu verantworten. Unter Berücksichtigung der besonderen Verwerflichkeit der Straftat, insbesondere gegenüber den Angehörigen eines deutschen Soldaten, wurde der jüdische Gauner Herbert Israel Popper im Namen des deutschen Volkes zum Tode verurteilt. Spori und Turnen Es blüht der Sport im Unterland GroBe Sportveranstaltung am neuen Trffaller Sportplatz Fti den Abendstunden des 3. Oktober versammelte sich die Bevölkerunjj Trifails auf dem in jfcnielnschaftiicher Arbeit fertiggestellten neuen Sportplatz, um den Auftakt der ersten crößeren Sportveranstaltung mitzuerleben. Auf dem Sportplatz waren Mitglieder der Sportgemeinschaft Trifail, eine Abordnung der Deutschen Jugend und der Wehrmannschaft des Steirischen Heitnatbun-des angetreten. Fn der ersten Reihe hatte Pg. Sattler mit seinen Bergschülern Aufstellung genommen, die bis zum Beginn der Veranstaltung an der Fertigstellung des Platzes arbeiteten und nun für ihre Einsatzfreudigkeit besonders geehrt werden. Krelsamtslei-ter Pg. Jörgen hob die Verdienste der Berg-schüler in seiner Eröffnungsspraclie besonders hervor. Nach der Flaggenparade verkürzte die Bergmannskapelle mit einigen frischen Märschen und lustigen Unterhaltungsstücken die Zeit. Schnell brach die Dunkelheit herein. Fin Feuer wurde entfacht, an welchem Pg. Jörgen die Fackeln für den Staffellauf entzündete. Je eine Mannschaft der Spgm. Trifail, der Deutschen Jugend und der Wehrmannschaft starteten zu einem Staffellauf durch die Stadt Trifail. Fs war ein schöner Anblick als die Schlußmänner der Staffel unter dem .lubel der Bevölkerung durchs Ziel gingen. Der Sonntagvormittag brachte leichtathletische Kämpfe zur Durchführung. Bei den üblichen Übungen, wie 100 m-, 400 m-, 1500 m-Lauf. 4X100 m Staffel, Hochsprung, Weit- sprung, Kugelstoß, Diskus und Speerwurf nahmen au^ Gäste der Sportgemeinschaft Cilli uiKi Edlingen teil. Am Nachmittag zeigten nach einem Wettkampf im Keulenweit-wurf, an dem sich hauptsächlich Männer der Wehrmannschaft und die Deutsche Jugend beteiligten, die Turner der Spgm. Trifail, verstärkt durch Kameraden der Spgm. Cilli, Vorführungen am Pferd, Barren und Reck. Sie alle bewiesen, daß auch auf diesem Gebiet fleißig gearbeitet wurde und die Abteilung Turnen der Spgm. Trifail sich mit Jedem Gegner im sportlichen Wettkampf messen kann. Den Abschluß der Veratistaltung bildete das FuGballspiel der Wiener Ordnungspolizei gegen die Sportgemeinschaft Trifail. Abt. E.V. Süd. Die starke Wiener Mannschaft mit Krenn, Horwath, Zischek. Kirbis usw. konnte sich trotz Ihres überlegenen technischen Spieles nur schwer gegen die äußerst schnell und hart spielenden Trifailer Bergmänner durchsetzen. Die Trifailer E.V. Süd-Mannschaft entpuppte sich immer mehr als eine jederzeit ernst zu nehmende, für jeden Gegner gefährliche Mannschaft. Das knappe Ergebnis von 3:2 (2:1) spricht für das Können der Bergmänner. Im ganzen gesehen war es eine gelungene Veranstaltung, bei der die Sportler ihr Können zeigen konnten und die bestimmt geeignet war, die Leibeserziehung in der Untersteiermark volkstümlich zu machen. ra. über die KraftloserklAning von Spar-elnlagebüchern. Unter diesem Titel brachte das Wochenblatt „Stajerski Gospodar" in seinei 36. Folge vom 5, September 1942 eine Notiz folgenden Inhaltes; Laut Bekanntmachung im Verordnungs- und Amtsblatt hat der Stillhaltekommissar für Vereine, Organisationen und Verbände in der Untersteiermark beantragt, die in seiner Bekanntmachung Nr. 9 angeführten Einlagebücher über Spareinlagen, die zu dem von ihm verwaltenden Vermögen gehören und bisher bei ihm nicht abgeliefert wurden, für kraftlos zu erklären. — Inhaber solcher Spareinlagen werden aufgefordert, diese bis 1. Oktober 1942 bei der Dienststelle des Stillhaltekommissars in Marburg (Drau), Wielandgasse 11, vorzulegen oder bis zum selben Zeitpunkt dortselbst Einwendungen zu erheben. Die Bekanntmachung Nr. 9 des Stillhaltekommissars kann bei seiner Dienststelle in Marburg und bei jeder Dienststelle des Beauftragten für die Zivilrechtspflege eingesehen weiden. Nach dem 1. Oktober 1942 werden Einlage-bücher, die nicht abgeliefert oder gegen die keine Einwendungen erhoben wurden, für kraftlos erklärt". — Laut Meldungen der Dienststelle des Stillhaltekommissars und der Stadt- und Kreissparkasse Marburg (Drau) haben einige Leser am Lande diese Nachricht unrichtig gedeutet und Einlagebü-cher vorgelegt, die der Stillhaltekommissar nicht verwaltet. Es wird hiemit neuerlich erklärt und betont, daß nur Spareinlagebücher vorzulegen sind, die auf den Namen von Vereinen, Organisationen und Verbänden lauten, keineswegs aber Spareinlagebücher, lautend auf den Namen von Privatpersonen und dergleichen. FoBlialiirenen der MarbDrger Reichspostler Ein interessantes Fußballtreffen liefern sich morgen Sonntag die Abteilung Reichspost der Marburger Sportgemeinschaft, die gegen die spielstarke Elf des SO Edlingen nachmittags um 2 Uhr auf dem Marburger Rapid-Sportplatz zum Meisterschaftsspiel antritt. Für das Spie! sind folgende Fußballspieler aufgestellt: Draschbacher, Dworschak, Filipetz, Jelen, Kmetitsch, Kelser. Meieritsch, Selenko, Schwarz, Schweiger, Tomaschitz und Wake. Sie haben sich am Sonntag um 13.30 Uhr auf dem Rapid-Sportplatz einzufinden. — Das Spiel dürfte von vielen Sportfreunden der Draustadt besucht werden. FuDballmelsterschalt Im Rrels Cilli Im Kreis Cilli werden die Fußball-moislcrschaflsspiele am ^nntag wie folgt abgcwickolt: In Cilli am Six)rt{>lalz dortgem. ff gegenüber und sicherte sich nach hartem Ringen mit 5:4 (3:0) Toren den Weiterverbleib im Be-werb. Die Gaumeister-Elf des LSV Klagenfurt hatte In Villach den dortigen Sportverein zum Gegner, der mit 2:1 (1:0) die Überlegenheit der tüchtigen Flieger anerkennen mußte. Das Schlußspiel wird ntui-mehr am 11. Oktober zwischen KAC/Rapld imd LSV Klagenfurt bestritten. : Das Endspiel um den Reichsbundpokal der Fußballgaumannschaften wurde vom 8. auf den 15. November verlegt. : 15 Nationale uro Herberger. Zur Vorbereitung der deutschen Fußballmannschaft auf den kommenden Länderkampf gegen die Schweiz am 18. Oktober in Bern smd zur Zeit 15 Nationalspieler um Reichstrainer Herberger in Ludwigsburg bei Stuttgart versammelt. Es sind dies: Jjahn, Deyhle, Janes, Miller, Koib, Rohde, Sing, Kupfer, Voigtmann, Lehner, Adamklewicz, KrÜckeberg, Walter, Willimowski und Klingler. : Emst Weis (Wien) mußte am Sonntag in der Berliner Deutschlandhalle in seinem Kampf gegen den Niederltoder Arno lÄg-rand bereits kurz nach dem ersten Gong-sdilag nach einem trockenen linken Hakken zu Boden. Nach einem weiteren Kinntreffer wurde Weiß nach einer Kampfdauer von nur einer Minute dann auagezählt Gustav Eder benötigte zu seinem entscheidenden Sieg Uber den Niederländer Comelitis Graafland nur 30 Sekimden. : Die Scbwelceir Skkiportpiäiie sehen für den kommenden Winter folgende Veranstaltungen vor: 7. Februar: SO-km-Dauerlauf-Meisterschaft; 5. bia 7. März: Haupttitel-kftmpfe; Mitte Januar: Länderkampf gegen Frankreich; 12. bis 14. Februar: Internationale Akademiker-Melaterschaften und Mitte Februar: Länderkamipf gegen Schweden. von 19"* bis Uhr Schmerzerfüllt geben wir die traurige Nachricht, daß unser lieber, guter Gatte, Vater, Großvater, Schwiegervater, Bruder usw., Herr Bartholomäus Rozian nach langem, schwerstem Leiden Donnerstag, den 8. Oktober, im 80. Lebensjahre, für immer von uns gegangen ist. Das Leichenbegängnis findet am Samstag, den 10. Oktober, um 16.30 Uhr, vom Trauerhause aus, statt Schönstein, den 10, Oktober 1942. 10408 In tiefer Trauer: FAMILIEN KOZIAN-RITOSCHEG ira Namen aller Verwandten. 10417 Wir suchen für unt»r« Gsfolgschafts iiiitgll«d«r dringend möbllort«, eventuell auch unmöbliert* Zimmer TierEaohtamt Mwburg/Orau, Herrengaue 36/111, TeL 26-76 Worte Damen! Salon JonI* «'•#•» ju« BurggmBMm 16 04|t) Werksfattenraum für feinmechanische Arbeiten geeignet, zu mieten gesucht In Frage kommt auch event. die Ablöse eines Geschäftslokales mit einem passenden Raum, welcher sich für eine kleinere Werkstätte eignet. Bevorzugt wird linkes Drauufer. Dringende Angebote erbeten unter „Werkstätte" an die Verwaltung des Blattes. 10302 Kanzleikraft Deutsch perfekt in Wort und Schrift, zum ehesten Antritt gesucht. Anträge an: Gemeindeamt SchUtera, Kreis Pettan. 10428 Briefumschläge mit und ohne Aufdruck in allen Großen für Fachgesohlfte, BehSr-den und Grofiverbrancher liefert Ing. O. KREBS, Gurkfeld und die Kreisdrucker«! Gurkfeld mn Landes-HviioMenanslalt lür Sleiermark GRAZ, wef Sefte 9 Amtliche @ Bekanntmachungen DER LANDBAT DES KREISES MARBURO/DRAU Wirtschaftsamt Zahl: A 323, Wa-42 Lelt. Marburg/Draii, den 9. X. 1942 Bekanntmachung >(it aofortiger Wixkim^^ bleibt bUi auf weitef«« dan Wirtschaftsamt dea Landrates des Kreises Marbui^yDrau am Dlcnatag und Freitag^ für jeden Parteieaverkehr geschlossen. Vorsprachen an diesen Tagen sind nur in den dringendsten Fällen möglich. Der Landrat des Kreises Marbxu^yDrau 10479 gez. Xöscher DER OBERBÜRGERMEISTER DER STADT MARBURG (Drau) WirtachaftMmt Verlautbarung Das WirtBchaftaamt Marburg-Stadt bleibt am Dienstag und i^reitag für jeden Paxteienverkehr geschlossen. Vorsprachen sind nur in den dringendsten Fällen möglich. 10478 L A.: Dp. Weber DIIR CHEF DER ZIVlLVüIUWAl/nJNG IN DER UNTER-8TE1EKAL\RK. — DIENSTSTELLE MARBüRO/DRAU. Der Boauftraf^ fUr die ZlvUreclitspflege. Gen I 7 A*nd«rung«n b«i «iner Gsnoascnschaft Im Genüssendchaftaregister wurde am 6. X. 1942 bei der Genossenschafl: Kmeölco-dclavska zadruga v Spodnjl Viüngi, z. z o. j. (Bauern-Arbeitergenossenschaft in Unter« feising, Genossenschaft niit beschränkter Hafftung). Sitz: Unterfeising (bed Drau). folgende Änderung eingetragen: Auf Grund des S 16 der dritten Verordnung des Chefä der Zivilverwaltung in der Untersteiermaxk vom 23. 5. 1941, V. u. A.-BL Nr. 26, der Verordnimg über die verbraucher-gcnossenschaftlichen Einrichtungen in der Untersteiermark zur Anpassung der verbrauchergenossenschaftiichen Einrichtungen In die kriegswirtschaftlichen Verhältnisse, vom 6. 8. 1941, sowie der ersten DurchfUhnmgsverordnung vom 7. S. 1941, V. u. A.-BL Nr. 37, wurde das GemeinscHafts-werk der Deutschen Arbeitsfront, Gesellschaft mit beschränkter Haftung, Hamburg, in das Vermögen der Ge-DOOBenschaft Kmeöko delavska zadruga v Spodnji Vi^Ungi & z a j. (Bauern Arbeitergenossenschaft in Unterfeising) eingewiesen. Die vorgenannte Genossenschaft gilt auf Grund des 9 4 der Verordnung vom 24. 7. 1941, mit Ablauf des 31. Dezember 1941 imter Ausschliiß der Liquidation als aufgelöst. Gleichzeitig wird die Genossenschaft im Genossen-echaftsregister von Amts wegen gelöscht. 10435 Der Chef der ZlvUvetwaltung in der UnterateiemMurk Beauftragter fttr fe^ialveraloliening Bekanntmathung Uber die Eiaführung der Soseialyersiclienmg fttr die tat der Land- und Forntwlrtschaft besehäftigten Arbeitskräfte IvLit 1. August 1942 ist in der Unterateiermark die So zialversicherung auch für die in der Land- imd Forstwirtschaft Tätigen in Kraft getreten. Seither sind alle Arbelts-ki'äfte, die in der Land- und Forstwirtschaft und beim Weinbau beschäftigt werden, u. zw. sowohl Verwandte des Besitzers oder Pächters, einschließlich der Kinder, als auch. FamiUenfremde, gegen Krankheit, Invadidität (Arbeitsunfähigkeit, Alter und Tod) sowie gegen Unfall versichert Diese Versicherten haben daher künftighin Im FaUe der Erkrankung Anspruch auf die Leistungen der Krankenversicherung, d. L auf freie Arztbeh^dlimg, kostenlosen Medikanientenbezug, auf Heilbehelfe, Zahnbehandlung, auf Spitalsbehandlung und Transport in und aus dem Spital auf Kosten des Versicherungsträgers, auf Krankengeld, auf Begräbnisgeld, bei Entbindungen aiif Hebanunenbeistand, Wochen- und StUlgeld imd weiters auf die Leistungen der Faniilienhilfe. Bei Arbeitsunfällen erhalten die nunmehr Versicherten in allen Fällen kostenlose HeUbehandlung, bei Arbeitsunfähigkeit erhalten sie selbst, bei ihrem Tode durch Arbeitsunfall erhalten ihre Hinterbliebenen Renten. Die Invalidenversicherung gewährt den neu Versicherten nach einer bestimmten Dauer der Versicherung (Wartezeit) Renten in den Fällen der Arbeitsunfähigkeit und des hohen Alters, ihren Hinterbliebenen Witwen- und Waisenrenten. Mit dem Rentenanspruch ist auch die Krankenversicherung des Rentners verbimden. Außerdem sorgen die Träger der Invalidenversicheaamg für Hellverfahren ru Gunsten der Versicherten zum Zweck der Wiederherstellung ihrer Arbeitsfähigkeit und als Vorbeugung gegen drohende Arbeitsunfähigkeit. r # land- und forstwirtschaftlichen Besitzer imd Pächter i.oibst sowie deren Ehefrauen sind pflichtgemäß nur gegen Unfall versichert, der Kranken- und der Invalidenversicherung können sie — nach den Bestimmungen Uber die Selbständigen-Versicherung — freiwillig beitreten. Um die Erfassung der nunmehr Versicherten vorzubereiten, wurden schon im Jänner L J. Aufnahmsbögen aufgelegt. Diejenigen Besitzer und Pächter land- und forstwirtschaftlicher Betriebe, welche solche Bögen noch nicht auaffefüllt haben, werden hiemit aufgefordert, dieses sofort nachzuholen. Die Untertassung dieser Pflicht wird als Übertretung der Meldepflicht bestraft. Besitzer und Pächter hingegen, welche solche Bögen schon ausgefüllt haben, sind nur verpflichtet, seither eingetretene bzw. ausgetretene Arbeitskräfte an- oder abzumelden. In Zukunft erhalten die land- imd forstwirtschaftlichen Besitzer und Pächter allmonatlich eine Verständigung der überleitungastelle in Marburg a. d. Drau Uber die Höhe dea von ihnen für den abgelaufenen Kalendermoriat zu phlenden Sozialversicherungsbeitrages für die bei ihnen ^schäftlgten Arbeitskräfte. Der vorgeschriebene Beitrag ist mit der Zahlkarte, die der Vorschreibung angeheftet Ist. innerhalb einer Woche nach Vorschreibung zu bezahlen. Bei nicht rechtzeitiger 2^hlung werden Mahn- und Zwangs-beitrelbungßkosten in Anrechnung gebracht, wodurch sich die Beitrapsachuld wesentlich erhöhen kann. "Marburg a. d. Drau, im August 1942. 19459 HEB GHBF DER ZIVILVERWALTDNO IN DER ÜNTEB-STEIERBiARK. — DIENSTSTELLE MARBÜRO/DRAU. Der Beauftragte fttr dto ZlvUreohtspflege. Gen n 77 A^nderungen bm\ «Iner Genossenschaft Im Genossenschaftsregister wurde am 6. X. 1942 bei der Genossenschaft: Nabavljalna zadruga papimiöarjev zadruga K Ok j. Slatki vrh, p. St. Ilj (Anschaffungsgenossen-•ehaft der Pa{>ierarbeiter in Süßenbei^, Gen. m. b. H.) foligende Änderung eingetragen: Auf Grund des § 16 der dritten Verordnung des Chefs der ZivUverwaltung in der Untersteiermark vom 23. 5. 1941, V. u. A.-Bl. Nr. 26, der Verordnung über die Verbraucher-genossenschaftlichen Einrichtungen in der Untersteiermark zur Anpassung der verbrauehergenossenschaftUchen Ein-richtimgen In die kriegswirtschaftlichen Verhältnisse, vom 6. 8. 1941, sowie der ersten Durchführungsverordnung vom 7. 8. 1041, V. u. A.-B1. Nr. 37, wurde das Gemein^chafts-werk der Deutschen Arbeitsfront, Gesellschaft mit beschränkter Haftung, Hamburg, in das Vermögen der Genossenschaft Nabavljalna zadruga papii^uKUirjev zadruga z o. j. Slatki vrh p, St. Ilj (Anschaffungsgenossenschaft der Papierarbeiter in Süßenberg, Gen. m. b, H.) eingewiesen. Die vorgenannte Genossenschaft gilt auf Grund des 3 4 der Verordnung vom 24. 7. 1941, mit Ablauf des 31. Dezember 1941 unter Ausschluß der Liquidation als auf-gelösit. Gleichzeitig wird die Genossenschaft im Genossenschaftsregister von Amts wegen gelöscht. 10436 DER CUBF DER ZIVILVERWALTUNG IN DER UNTERSTEIERMARK. — DIEINSTSTELLE IVIARBURG/DRAU. Der Beauftragte für die Zivilrechtspflege. Gen 1 57 Aenderungm bei einer Genossenscliatl Im Genossenschaftaregister wurde am 6. X 19-12 bei der Genossenschait: »Delavslci dorne, potroSna, proizvodna in stavbena zadruga z omejenim jamstvom (Arbeiterheim Verbrauchs-, Erzeugung«- und Bau-Genossenschaft mit beschränkter Haftung in Marburg) Sitz: Marburg folgende Änderung eingetragen: Auf Grund des § 16 der dritten Verordnung des Chefs der Zivilverwaitung in der Untersteiermark vom 23, 5. 1941, V. u. A.-BL Nr. 26, der Verordnung über die verbrauchergenossenschaftlichen Einrichtungen in der Untersteiermark zur Anpassung der verbrauchergenossenschaftlichen Ein-richtimgen in die kriegswirtschaftlichen Verhältnisse, vom 6. 8. 1941, sowie der ersten Durchführungsverordnung vom 7. 8. 1941, V. u. A.-BL Nr. 37, wurde das Gemeüiachafts-werk der Deutschen Arbeitsfront, Gesellsc^iaft mit beschränkter Haftung, Hamburg, in das Vermögen der Genossenschaft >Delavski dam«, potroäna, proizvodna in stavbena zadruga z omejenim jamstvom (Arbeiterhelm Verbrauchs-, Erzeugung»- und Bau-Genossenschaft mit beschränkter Haftung in Marburg) 10438-2 eingewiesen. Die vorgenannte Genossenschaft gUt auf Grund des S 4 der Verordnung vom 24. 7. 1941, mit Ablauf des 31. Dezember 1941 unter Ausschluß der Liquidation als aufgelöst. CHeiclizeiUg wicd die Genossenschaft Im Genossen-schaitsregister von Amts wegen gelösclit. DER CHEF DER ZIVlL.VE»WALTÜNa IN DER UNTER-STEfERMABK. — DKNSTSVELLE MARBURO/DRAU. Der Beauftragte fttr die Zivilrechtc^tflege. Gen I 47 Aenderungen isel einer Genossenschaft Im Genossenschaftsregister wurde am 6, X. 1942 bei der Genossenschaft: Nabavljalna zadruga driavnih uslu2< bencev v Ptuju, z. z o. z. (Anschaffungsgenossenschaft der StaatsangesteUten in Pettau, Gen. m. b. H.) folgende Änderung eingetragen: Auf C3rund des § 16 der dritten Verordxmng des Chefs der Zivüverwaltung in der Untersteiermark vom 23. 5. 1941, V. u. A-BL Nr. 26, der Verordnung über die verbraucher-genoasenschaCtUchen Elinrichtungen in der Untersteiermark zur Anpassung der verbrauchergenossenschaftlichen Einrichtungen in die kriegswii'techaftlichen VerhÄtnisse, vom 6. 8. 1941, sowie der ersten Durchführungsverordnung vom 7. 8, 1941, V. u. A.-Bl. Nr. 37, wurde das Gemeinschafts-werk der Deutschen Arbeitsfront, Gesellschaft mit beschränkter Haftung, Hamburg, in das Veimögen der Genossenschaft Nabavljalna zadruga driavnih usluibencev v Ptuju, z, z o. z. (Anschaffungsgfenossenschaft der Staatsangestell-ten in Pettaai, Gen. m- b. H.) 10432-2 eingewiesen. Die vorgenannte Genossenschaft gilt auf Grund des 9 4 der Verordnung vom 24. 7. 1941, mit Ablauf des 31. Dezember 1941 unter Ausschluß der Liquidation als aufgelöst. Gleichzeitig wird die (Senossenschaft im Genossenschaftsregister von Amts wegen gelöscht. DER CHEF DER ZIVa.VERWALTüNG IN DBB UNIXIB-STEIERMARK — DIENSTSTELLE MAlUHTRG/DRAtT Der Beauftragte fttr die Zivilreditspllese Gen 63 Aenderungen bei einer Genossenschaft Im Genossenschaftsregister wurde am 6. X. 1942 bei der Ck^ossenschaft: Nafeavijalna zadruga z o. z. v Ruäah (Anschaffungsgenosscnschait, m. b. H. in Rast) folgende Änderung eingetragen: Auf Grund des § 16 der dritten Verordnung des Chefs der Zivilverwaltung m schränkter Haftung, Hamburg, in das Vermögen der Genossenschaft Nabavljalna ^druga z o. z. v Ruäah (Anschaffungsge-nossensohaft m. b. H. in Rast) 10440-2 eingewiesen. Die vorgienannte Genossenschaft gUt auf Grund des 9 4 der Verordnung vom 24. 7. 1941, mit Ablauf des 31. Dezember 1941 unter Ausschluß der Liquidation als aufgelöst. Gleichzeitig wird die Genossenschaft Im Genossenschaftsregister von Amts wegen gelöscht. DEB CHEF DER ZIVILVERWALTUNG IN DER DNTEB-STEIERMARR. — DIENSTSTELLE IVIARBURO/DRAU. Der Beauftragte fttr die Zivilrechtspflege. Gen n 73 —————————— Aenderungen bei einer Genossenschaft Im Genobsenschaftsregister wurde am 6, X. 19*2 bei der Genossenschaft: Nabavna in prodajna zadruga z o. j. na Pobreäju pri Mariboru (Einkauf- und Verkaufsgervos-senschaft m. b. H., Pobersch bei Marburg) folgende Änderung eingetragen: Auf Grund des 9 16 der dritten Verordnung des Chefs der Zivilverwaltung in der Untersteiermark vom 23, 5, 1941, V, u. A.-Bl. Nr. 26, der Verordnung über die verbraucher-genoMenschafüichen Einrichtungen in der Untersteiermark zur Anpassung der verbrauchergenosaenschaftlichen Ein-? o ^ kriegswirtschaftlichen Verhältnisse, vom 7 I' der ersten Durchführungsverordnung vom • ■ , X* Wurde das Gemeingchafti«- 1 fP®"*^chen Arbeitsfront, Gesellschaft mit beschränkt^ Haftung, Hamburg, in das Vermögen der Genossenschaft Naba^ in pr^jna zadruga z o. j. na Pobreiju pri (Emkaufs- und Verkaufsgenossenschaft m b. H., Pobersch bei Marburg) 10439-2 ^gewiesen. Die vergenannte Genossenschaft gilt auf Grund des § 4 der Verordnung vom 24. 7. 1941. mit Ablauf des 31 Dezember 1941 unter Ausschluß der Liquidation als auf-gelost. Gleichzeitig wird die Genossenschaft im Genossenschaftsregister von Amts wegen gelöscht. DER CHEF DER ZIVIL VERWALTUNG IN DER UNTER-STEIERMARK. — DIENSTSTELLE IVLUIBURO/DRAÜ. Der Beauftragte für die Zivilrechtepflege. 9 HR A 7 Binlragnng einer offenen Handelsgesellschaft Eingetragen wurde in das Register dm 8. Oktober 194'>- Sitz der Gesellschaft: Marburg/Drau. Firma: Werhunz & Sorko. Gesellschaftsform: Offene Hdndelsgesellschaft Dieselbe hat am 1. August 1942 begonnen. Persönlich haftende Gesellschafter; Marie Werhunz, Geschäftsfrau in Marburg, Leopold Sorko, Kaufmann in Marburg. Als nicht eingetragen wird vereffentlicht: mit Preßhefe, Backhilft-PI 't, Ii UQ«' techn, Zubehöxartikeln für die Flaschen der Erzeuger kohlensäurehältiger Getränke Geschäftslage; Marburg/Drau, Reiserstraße 22. 10437 I- An unsere Postbeziiriier! Wenn der Postbote zu Ihnen kommt und die be- zugsgebuhr für die »Marburger Zeitungc einhebt, bitten wit Sie, damit in der Zustellung keine Un-terbrecliung eintritt, die Zahlung nicht zu verweigern. Die Bezugsgebühr ist immer im voraus zo bezahlen. TvMarburger Zeitung«, Vertriebsabteilung Wegen Gefolgschaftsurlaub bleibt das Beautesioiuotd TeyettfboffslrasM vom 10. bis 25. Oktober geschlossen. _____ALOIS JMRZ Wundsalbe Pasta Plonibi Dr. Reinier celiGrt IB ledet Haos »ui2uv«aden oel iIIbd Verletzunsen and lun« Venei-, BrnatdrÜseneaUQn- JUS p InseltteosUchen bei Erfrierungen and Verbrennunaen bei Eitemn. f n 'S L BlulverKiftire«. bei Fnßgeschwüren S Sem Är"- - OcbraocbsanweUn«« Kli?» ^O-^amm-Packon« RM U4. ~ Erhältlich In den Ado- ^ wenden Sie sich u die Fabrik: t^leswerke. Omz. Rlei- Wildkastanien kauft wie alljährlich Arbeiter, Marburg/Drau* Draugasse 5 Tel. 2623 104S8 Institut Anderl-Rogge SPRACIIENSTIIDIUM; Die De nt sehe Sehnte für Ausländer. Madchenabtelliing. Deulschkurse für Erwachsene und Studierende. k c*®. LehrEinse »chfleDcB mit Instituts-, btw. StaatsprflfunRen ab. 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Landwirtschaftsverwaltung tätig, sucht sich zu verändern. Zuschriften an die Verwaltung unter »No-veanberc. 10401-^ y. ohne Kinder, sucht kleine Hausmeisterd. — Rosi Zwetko, Bubakgasse 8, Marburg (Drau). 10403-5 Wäsche zum Ausbessem, auch außer Haus, wird übernommen. Anfragen In der Verwaltung. 1CJ390-5 Neuen WIrIcungskrele In leitender Vertrauensstellung sucht Kaufmann, vielseitig und erfahren. Zuschriften unter »Kaufmännische Kraft« an die Verw. 1M50-5 Für Gewerbetreibende und Gastwirte übernehme Buchführung und alle Schreibarbeiten mehrere Stunden «.Tage oder Wocht. Anträge unter »Buchhalter« an die Verwaltung. 10234-5 Langjähr. Oberbachhalter u. fferichtl. Bücherrevisor sucht Betätigung: Neuanlage, Umstellung (Kontenrahmen) der Buchhaltung, geht auch in entsprechend feste Stellung, wenn Familienwohnung beschaffbarist. Zuschriften unt. »Organisator 500« an die Verwaltung. 10244-5 Schriftliche Abendbeschäitl-guuK« auch Buchhaltung, In Stadtmitte gesucht Angebote unter »Geschulte verläßliche Kraft« an die Verw. 10287-5 Kinderioses Ehepaar sucht HauBmeisterstelle. Zuschriften unter »Kinderlos« an die Verwaltung. 10466-5 Konditor sucht Stelle, geht auch als Mehlspeise oder als Kaffeekoch. Anträge erbeten unter »Wegen Saisonschluß« an die Verw. 10467-5 OiiiM Vor CinstalluDi «ea Arbeil»-krlltea mul die Znetlmitinnt de« snitindliret Arbeltsamtea elnveholt werden Hausgehilfin mit Kochkenntnissen, kinderliebend, die auch Gartenarbeiten versteht, wird in modernem Marburger Haushalt aufgenommen. Dringende Angebote unter »Zentralheizung« an die Verwaltung. —6 Nette brave Wirt*chaftshillle für Melken und Schweine füttern, sowie ein braver Kuhknecht, werden aufgenommen. Vorzustellen Montag und Dienstag, nur Vormittag, in der Kernstockgasse 11, Marburg (Drau), Gemeinschaftsküche. 10407-6 3 Küchenhilfen dringend gesucht. Verwaltung Lehrerbildungsanstalt Marburg, Tau-riskerstraße 13. 10397-6 4 Stubenmädchen. 2 jugendliche Aufriumehi>fen und 2 starke Wäscherinnen für dauernd gesucht. Heim der Lehrerbildungsanstalt Marburg, Weinbaugasse 30, Frau Um-hag. 10398-6 Bedienerin wird gesucht. Vorzustellen zwischen 16—17 Uhr. Petein, Badgasse 4/11., Marburg (Drau). 104(X)-0 Sattlergehilfe wird sofort aufgenommen. Besiak Johann, Sattler, Marburg, Bubakgasse 33. l(M01-6 Masseurin wird dringend gesucht. Anzufragen bei Wu-zem, Marburg (Drau), Allerheiligengasse 8/1. 10338-6 Braves Mädel, das Freude zu Blumen hat, sucht Blumen- feschäft Spittau, Marburg, egetthoffstraße '29. 10416-6 Für Nähe Marburgs wird tüchtiges und kinderiiebendes Mädc^" mit Kochkenntnissen in Vertrauensstellung gesucht. Oberverwaltung Rast bei Marburg. 10426-6 Serviererin oder Spellenträgerin wird sofort aufgenommen. Restaurant Hotel Meran in Marburg. 10445-6 Suche "eißige, tüchtige Hausgehilfin mit Koch- und landwirtschaftlichen Kenntnissen. Anfragen unter »Ehrtich« an die Verwaltung. 10433-6 Tüchtige weibliche Bürokraft, perfekt in der deutschen Sprache in Wort und Schrift, Stenographie und Maschinenschreiben, gesucht für Großhandlungshaus. Anträge unter »Verläßlich 300« an die Verwaltung. lCI3d9-i LehrHng für Gemiecbtware»-handlung wird sofort aufgenommen mit oder ohne Verpflegung. — Anschrift in der Verwaltung, 10413-^ Zur Führung eines Ausliefe-^ rungslagers wird verantwort-i lieber, älterer Lagerführer,' möglichst gelernter Kaufmann gesucht. Bescheidene Wohnung vorhanden. Anträge ^ unter »Gewissenhaft 79« an die Verwaltung. 10368-6 Selbständige Hosen- und Westen-Schneider sofort (gesucht. Eventl. Heimarbeiter, die noch einige mitmachen können. — Max Sabukoschek, Herrenschneider«, Cilli, Ringstraße Nr. 2. 10359-6 r-ttf MoOcJ- BauHschlerd wird Beamter gesucht. Anträge unter »J. J.« aa die " 10250-Ö Frtor .lle wird aufg^ n mmen b • '^"hnik Josef, ''riseur, Marburg, Tegetthoffstraße 43. 9899-6 Pabrlk^arbeit, Arbeitszeit von 6 bis 14 Uhr, an weibl. und männl. Kräfte zu vergeben. Anmeldung bei der Unio-Qe-sellschaft, chemisch-technische Fabrik, Marburg/Drau, Meiling, Landwehrgasse 23. 10056-6 Bedienerin wird aufgenommen. — Luise Westermayer, Cilli, Spitalgasse. 10174-6 Hau^meisterleute werden gcsucht. Der Mann soll Maurerarbeiten verstehen und die Frau soll im Haushalt helfen. Hiefür; 1 Zimmer samt Küche und Licht. Zuschriften unter »Hausmeister« an die Verwaltung. 10237-6 Mädchen für alles, wenn auch Anfängerin, wird sofort In Haushalt aufgenommen. Vorsprache: Sonntag 11. 10. von 10—12 Uhr. Marburg, Sophienplatz 6/11. Kuttnlgg. 10332-6 Hausgehilfin, auch Anfängerin, wird sofort aufgenommen. Marburg-Drau, Urbanistr. 19. 10341-6 Keilergehilfe, wenn möglich Binder, wird sofort aufge« nommen. Weinhandlung Anton Schlick, Marburg (Drau), Goethestraße 4. 10344-^ Hausbesorger und Heiter für das Sanatorium in Marburg, Herrengasse 49, gesucht. 10374-6 Pensionisten, Rentner und andere unbescholtene Männer, für Wachdienste in Marburg sofort gesucht. Vorzustellen: Marburg, Herrengasse 43, Bewachungseesellcchaft, täglich von 9 bis 11 und von 15 bis 17 Uhr. 10448-6 Hausgehilfin mit Kochkenntnissen wird dringend gesucht, Anträge an; Regina Göttlich, Marburg, Kärntnerstraße Nr. 128. 10473-6 Mamifaktunst(ln), tüchtige Kraft, mit ganzer Verpflegung im Hause, für sofort gesucht. 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Vorzustellen bei Dr. Kokoschlnegg, Potschgau 91 bei Marburg. 10320-8 Hausgehilfin mit Kochkennt-nlssen wird aufgenommen --Adr. Verwaltung. 10303-6 Hahdelslehrjunge oder Lehr-^ mSdchen sucht Weka in Marbii'"'' P^'scrstraße 2. 9793-6 Buchhalter (in), versiert im Gastpewerbe, wird für Nachmittagsstunden sofort aufgenommen. Zuschriften unter »Nachmittag« an die Verw. 10468-a 2ii funnAt Ruhiges Fräulein, mit eigener Bettwäsche, sucht möbliertes Zimmer, Stadtmitte. Anfrage oder Zuschrift an Mimi, Cr" Steirerhof. 10395-8 Lokal, geeignet für die Errichtung einer Dampfbäckerei in der Untersteiermark, zu mieten gesucht. Zuschriften unter »Bäckerei« an die Verwaltung. 10423-8 Out möbliertes Zbnmer, womöglich mit Kost, ab 15. 10. oder 1. 11. von Fräulein gesucht. Tschech Anna, Magdalenagasse 33. 10402-6 Dringend gesucht wird größere» Magazin, geeignet als Lastwagengarage. Schmidinger, Marburg (Drau), Wie-landgasse 6. 10388-i** Obdach sucht Angestellter. Zuschriften unter »R. 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KuthuHtm: telpKig, die Stadt mit dem Wellruf — Wochenschau. 10386 Für Jugendliche nicht zugelassen I Iclitsslele Brsssiierl Heimaterde Wocheoschaa Kolturfllni FUr Jugendliche vnter 14 Jahren nicht ingslaasan Voritellunsen )edeo Freitag um 20 Uhr. Samstat um 18 u. ZO.SO, Bermtaf am 15, 18 u. 20.8t Uhr Metropol-llchispiele Cilll Vom f. bis 15. Oktober: Der Tanz mit dem Kaiser Marika Röck, Rott Albach Retty, Marie Eis, Axel von AmbeB8er,'Locie Englisch, Hüde von Stolz u. RttdoU Carl 10375 FQr Jugendliche nicht augelaeaen! r N-LICHTSPIELE PETTAU I , Bia eineohlieBlich Montag- MUTTERLIEBE Mit KIthe Dorsch, Faul Hörbiger, Hans HeU, Wolf Albsch-Retty und Susi-Nicolettl. Bllr Jugendliche sugdaaaen! Tervtellungen am Sonntag 13,15, 15.30, 18.30 und 21 Uhr. — Jeden Sonntag Vormittag 10 Uhr Wochenachau-SondervorfUhrung undsikt SküiWUiltA vom 26. bis 31. Oktober 1942 SPARE BEREtTS lETZT HIEFÜR! wee— DIE GELDINSTITUTE IN UNTERSTEIERMARK