>. HI»»»« SBgltA (Bit IW Inv n. jWn-111-11 Bfri »»m. i mbtbUIC •»»> I MI Nr*enati#t. liti»il|iii|[|ii|H im»- rtui. «I«,»,«,« m«ctal ■haut »b» txsnnltag ■««rat. In» (M.MO. Verwaltung. Wsltbbau«flsl(i. Str. * ve,«q?dedi»im>ge»: trnt die Post tn.gr«: Vtettc[;i)»rlg , . . si. IM feaftUfrng . . . (I. »10 «-I>,jSdn, . . . «'40 B«t S 4114 mit SbIcBuii >,' H»u«i VI»»»Ittch . . . . I. — -&s 0in«[IH«rl| . . . §. l'M «alkjlbrig . , . . (I: >•— «,»,iad->s . . . ». «— Bür*» SulUil «)»((■ stch die — iMtlttmm die hl»«-'«» r1e«dan»l-t»ttiL(ii, w eingeleitete DdiM»»nU« gelten (4We>»»g. Ar. 49. Hilli, Donnerstag, 21. Juni 1900. 25. Jahrgang. in erk das tetzte Worgenticht ent- glommon, m erst der tetzte Jag wird sein ge- kommen, ,d alle Stern kein falten zu der Krden: I)«»« werden auch die Deutschen einig werden. Aor dem Hctroy. Turch den tschechischen Blätterwald geht ein Jauchzen über den „Sieg'. Die Posaunen lgericho haben dietmal von tschechischen Lippen ngtn und die Mauern de« Parlamente« zu gidracht. Ob sie sich de« Siege« freuen? Fast »l il, al« ob durch alle die pathetisch gestimmten und Leitartikel der Tschechen schon ein IjuMoller Klang ziehe, die Frage der Zukunft. I«» dieser Sieg auch einen Erfolg nach sich Mi, so wie er nach dem Herzen der Sieger lärt? Oder werden die Sprachengesetze octroyiert Mta? Wird der Schließung de« hohen Hause« >h die Auflösung de«selben folgen? Und wird IkJ hm Hau« dann eine neue Geschäftsordnung ||rtai, die da« Obstruieren etwa« schwerer macht? , Nt« find Fragen, welche die „Besiegten" ebenso | ■Mtcsfterten dürften al« wie die »Sieger". Mit Bon: Wir stehen wieder einmal vor einer ich dSerreichischen That. Damit ist zugleich gesagt, | lti( nit vor einem Räthsel stehen. Wem e« ein augrn «acht, der möge versuchen, diese« Räthsel |p söjm. Wir verzichten von vornehertj» gerne »i den Preis der nchiinen Lösung desselben und «Ha i« seststillen, das« unsere Bevölkerung die kchließmg de« Parlamente« weder freudig noch feurig gestimmt hat, ja das« diese .That" schier | pr traun Eindruck auf dieselbe machte. Ti» politische Interesse unserer Bevölkerung, ||l »eil dieselbe politisch selbständig zu denke« MM)}, »endet sich naturgemäß immer mehr vom Juitanrate ab und den Vorgängen außerhalb de« | im Volke zu. Ja wir sagen nicht ! w!, wenn wir behaupten, das« z. B. der Artikel Sonnwenb-Ieier! ,ii »ogt um UN» von fremder Laute Wellen, IMt »ich! der Brandung, seid «in Fel» im Meer, >>i tvuscher Männer Brust soll sie zerschellen, fc Ihnen Straft und Art sei uns're Wehr I SÄ ßeh'n wir ia Gewittern; »a FtizUnz mag'erzitter.i, Wr halten treu für deutsches Recht die Wacht, Hab dtn verrither treffe Schmach und Acht!" Ober». I« die Zeit, da die unbestrittene Herrschaft I Lilhle« ihren Höhepunkt erreicht hat und da« ige Gestirn nun seinen täglichen Lauf immer . ind kürzer werden lässt, unmerklich vorerst, erst mit schnellerem Schritt, wo da« Dunkel _rt «ehr sich ausbreitet auf Kosten de« Lichte« > Take», verlegten unsere Urahnen die herrlich I« tage, wie Baldur, der Gott de« Lichte«, ifeti de« Leben«, vom blinden Hödur, dem «nttr de« winterlichen Dunkel«, erschlagen wird. > sittlicher Beziehung deuten sie sich diesen Natur-lg auch um. al« den ewigen wechselvollen | Ort Rechte«, der Unschuld, gegen da« Unrecht, La« nun veranlagte unsere Ahnen, die Wende Könne, den Tod ihre« Lichtgotte« Baldur Reinen, jubelnd beim lohenden Holzstoße zu n? Eine« war'«, da« sie beseelte — die ZuTill sigris, für den Sieg hieß e«, wenn l echlit um Echeit in die Glut warfen, über die Octava-Scherernummer .Wert de« Parlamentari«-mut" mehr Aufsehen machte, al« die letzte That unserer schönsprecherischen Regierung. Immer mehr lebt sich im Volke da« Bewusstsein ein, das« ihm durch das Parlament nicht mehr geholfen werden kann, dass e« da« wird thun müssen, waS ihm die deutschvölkifchen Führer schon seit Jahren voraus-sagen, nämlich zur Selbstwehr greisen. Zur Beruhigung unsere« StaatSanwalte« fügen wir gleich bei, dass wir nur an eine nach den Gesetzen erlaubte Selbstwehr denken. Wir sind nämlich überzeugt davon, das« ei» starre« Festhalten am bestehenden Gesetze, wenn vielleicht wieder einmal Zeiten, wie e« jene der Erlassung der Zuckersteuer-Verordnungen u. f. w. waren, weit mehr nützt und weit eher zur Klärung der Lage in Oesterreich führt, al« olle Raunzereien im Par-lamente, wie Dr. Steinwender sagen würde. ES will halt schier nicht mehr gehen im lieben Oesterreich. DaS zeigt sich täglich immer deutlicher. Dem einzigen Volksstamme Oesterreich», dem deutschen, der allein ein wirkliche« Interesse am Bestände Oesterreich«, aber nur eine« deutschen Oesterreich« hat, hat «an im Laufe der letzten Jahrzehnte da« Leben in diesem Staate so sauer und unbequem gemacht, das« er, wenn man e« schon so haben will, auf ein derartige« Leben zu verzichten jetzt ganz gerne bereit ist und sich denkt, schlechter kann'« mir auch nicht gehen, wenn diese« Oesterreich zu Grunde regiert oder zu Grunde ver-waltet werden sollte. Wir bekommen diese« Oester-reich, d. h., Herr Staat«anwalt, die trostlosen Zustände der letzten Jahre in Oesterreich, von denen der Kaiser selbst schon de« öfteren sagte: „So kann'« nicht mehr länger weiter gehen', nach-gerade satt. Mag nun Herr von Koerberj thun, wa« er will. Mag er octroyieren wa« und wie viel er will,-un« kann e« gleich sein. Gleich sein dann, wenn da« Volk selbst weiß, wa« Recht und wa« Unrecht ist, wa« man von ihm verlangen darfund wa« nicht, und wenn e« bereit ist, sein gute« Recht vor jeder ungesetzlichen Gewalt zu schützen. Für un« sind ja die jetzigen trostlosen Zustände nicht« Ueberraschende«. wabernde Lohe sprangen; selbst Brandwunden wurden mit diesem Rufe hingenommen. Ja, sie wussten und hatten das feste Vertrauen, dass gleichwie die Sonne nach WinterSnacht und Eiseimacht siegreich, lebenspendend zur Herrschast gelangt, auch Recht und Treue trotz aller Fährnisse und allem Widerstande immer siegen müssen nach ewiger Welt« ordnung. So sahen sie in der Sommer-Sonnen-wende keinen Grund zur Trauer, sondern zu leben« digem Ausdrucke unerschütterlichen Vertrauen« in alle« Herrliche und Erhabene. Mit dem Feste der mittsommerlichen geschah wohl manche Wandlung, obgleich da« Fest selbst sich unau«rottbar erwies im ganzen deutschen Lande. In christliche« Gewand gehüllt, überdauerte e« die Jahrhunderte, nah« viel de« Fremden an, oft nicht zu seinen Gunsten. Am treuesten hängen noch die Söhne deutscher Berge an diesem von den Vätern vererbten Feste, die Städter dagegen gaben mit der Verflachung de« nationalen Denken« auch langsam die Sommer-Sonnwendfeier der Vergessenheit anheim. Ein Bewei« de« erwachenden VolkSbewus«tsein«. der Wiederkehr zu Väter-Art und -Sitte ist die all« mähligeWiedererstehung der Sonnwendfeier, besonders wo der Deutsche i« schweren Kampfe fein VolkSthum vertreten muss. Viel reiner im Wesen wird dadurch auch unserer Väter Fest. Unser Volk, herrlich und hehr, gleicht e« nicht dem Sonnengott« Baldur, und ist nicht Hödur für un« die Verkörperung der finsteren Gewalten, die blindwüthig unser Volk bedrohen? Wie die Alt« vorderen, so entzünden auch wir den Holzstoß auf Alle« wa« Ohren hat um zu hören, konnte ja schon vor Jahren hören, das« e« so kommen wird. Oder hielt man die politischen Führer der Deutschnationalen in Oesterreich wirklich nur sür Phrasendrescher, wenn sie in chren Versammlungen unumwunden, laut und deutlich allen Ernste« darauf aufmerksam machten, das« ein Regieren A h Taaffe. Badeni. Thun zum Untergang« Oesterreich« führen müsse, wenn sie vor derartigen staatsfeindlichen Männern. Volk und Kaiser wirnten? Fast scheint e«, das« man die« that. Man hörte nicht und — wer nicht hören will, muss eben fahlen. Ob Körber auf diese Stimmen hören wird? Wer weiß e«. Es scheint fast, dass auch seine Ohren für derartige Worte, die entschiedene Umkehr von der von seinen Vorgängern eingeschlagenen Bahn verlangen, taub sind, denn sonst würde er nicht so ohneweiter« auf den Rath der Deutsch-radicalen verzichten wollen, deren Einflus« i« Volke auch er zu unterschätzen schein». Denn thäte er die« nicht, dann könnte er auch nicht an eine Octroyierung der von den Deuischnationalrn al« unannehmbar bezeichneten Sprachengesetze und einer neuen Geschäftsordnung denken. ?otitische Rundschau. Wieder einmal j« spät. Zur Deckung der Kosten für die neuen Schiffe beschloss der deutsche Reichstag unter anderem auch die Erhöhung de« Zolles auf österreichische Biere. Anstatt sofort freundschaftliche Vorstellungen in Berlin gegen diese schwere Schädigung unseres Biere« zu machen, wartete man, bi« auch der BundeSrath dem neuen Bierzolle zustimmte. Dies geschah nun am Mitt-woch, und die Vorstellungen der österreichischen Regierung kamen wieder einmal — zu spät. Aller» dingS trifft der Nachtheil fast nur tschechische (Pil« sener) Brauereien. en, zum Zeichen, das«, je dunkler und dräuender die Wolken den Himmel umziehen, umso leuchtrnder in hehren Flammen da« Feuer der Liebe dem oeutschen Volke leuchten wird. Darum möge auch zur die«jährigen Sonnenwende Heller Jubel, frohe« Treiben auf allen Bergen de« Bezirke« herrschen zum Zeichen, das« wir nicht verzagen, sondern voll de« Vertrauen« sind, das« unserem Volke einst wieder hell die Sonne strahlen werde. Beim Leuchten de« Sonnwendseuer« aber gedenke jeder de« Dichterwon'«: „So hebt »um Schwüre, Brüder, Eure Hände, Und höre e», Du wachsende» Geschlecht: Für unstr Vaterland de« Herzblut« Epende, Doch unser Beste» auch für deutsche» Recht!" ..Keulfche K-^cht" 1900 ix» verarbeiteten Materiale» erschöpfende historifch-poli-tische Kritik dcS für die deutsche Zukunft so verhSng-ni»rollen englandfreundlichen Berliner „neuen Surfe»" und der zweideutigen Wiener Lrienlpelitik, die daS deutsche Volk mit zwingender Nothwendigkeit in den weltpolitischen Entscheidnngikampf zwischen England und Russland als blutenden und verblutenden Dutten ver-Wickel». Der starke Gegensatz, in dem da» deutsche Volk zu dieser Politik der beiden Regierungen steht, findet in dem meisterhast behandelten Stoffe eine Recht-fenigu»ü, die durch die vorgeführten historisch«» Belege, du»ch die itberzeugende Sachlichkeit von überwältigender Kraft ist, wie z. B. da» IX. Capitel „Die Sorgen England»" mit der so glücklich verwendeten Chamber-lain'schen empörenden Denkzettelnde vom 12. Jänner d. I. Diese» Buch hat die Kraft in sich, zum Pro» gramme aller Jener zu werden, die für eine Bismarck'-sch« Bündni»politik eintreten. Es hat die Kraft in sich, alle die, welche im Gegenfabe zum neuen Curfe stehen, politisch M or^anisiereu und zu einer Politik zu vereinige», die in klaren Richtlinien im BiSmarck'schtn (y<«inc vcrgezeichnet ist. Die Fülle und die Verschiedtn-artjgkeit de» Stoffe» lässt eine kurz« übersichtliche Be-fprechung diese» überau» empfehlenswerten Buches nicht zu. dessen Jde.« und Ausführungen eine Popularisie-rung durch längere Besprechung»aussätze verdienen. Zur <5l»ntkerung führen wir die Capiltleiniheilung a»: I. Die Ziele der Wcltpolitik; II. Rus»land» und Eng-land» weltpolitische Uebermacht; III. Altrussenthum und PanslaviSmu»; I V. Die europäische KriegSpartei; X. Da» Phantom Polen»; VI. KriegStreibereien der Wiener Judenpresse; VII. Der Kampf zwischen Occi-deut und Orient; VIII. Die Serbenfrage; IX. Die Sorgen Englands; X. Die «gyptifche Frage; XI. Rückkehr zur Bismarck'schen Bündnispolitik. Z>ie grcignifls« in Hflasiea spitzen sich de-deutlich zu, zumal die chinesische Regi«rung mit den Rebellen gemeinsame Sich« macht und auch in anderen Provinzen de» Reiche« Aufstände gegen die Fremden eingeleitet werden. Die Mächte baden ein« Trupprnmacht von mehreren tauseno Manu vereinig« und di« Forts von Taku im Sturm« er-odert. Russland und Japan wollen je 20.000 Mann mobilisieren. Die Nachricht, das» der deutsche Ge-sanvte in Peking, v. Kettele?, von den Boxern er-mordet worden sei, bestätigt sich bisher noch nicht. Thaisache ist, dass olle europäischen Gesandten in Peking gefangen sind und sich in einer sehr kritischen Lage befinden. Die letzten Nachrichten lauten: In Wiener diplomatischen Kreisen verlautet bestimmt dass die Entsendung österreichischer Landtruppen nach China vollständig ausgeschlossen ist. Sollte eine Verfügung getroffen werd«», so würd« noch ein zweites österreichisches Kriegsschiff entsendet, um die „Zenta* zu unterstützen. Die Entscheidung wird aber durch den Umstand erschwert, dass die Fahrt de« Kriegsschiffes länger dauern könnte als die Wirren in Ostasien. Ueber London erfährt man gerüchtweise, dass beim Angriff« der Europäer auf die Befestigungen von Taku der Commandant des deutschen Schiffes „JUiS" verwundet wurde. Am Z>ie Zlrveimat der Hermanen. Die neuen Jahrbücher für das classiische Alterthum veröffenllichen einen sehr bemerken»-werten Aussatz von Professor August Hedinger. der sich mit den neuesten Forschungen über die immer noch strittige Frage nach der Urheimat der Germanen beschäftigt und geeignet ist. allgemeine Aufmerksamkeit zu erregen. BiS vor kurzem glaubte man noch, dass di« Germanen ursprünglich an den Usern deS Schwarzen und Kaspischen Meeres gesessen haben. Diese Annahme stützte sich vor allem aus die Richtung der Züge der Völkerwanderung, besonders auf TheodorichS Zug mit den Goten von Konstantinopel über den Balkan nach Jstrien, Tirol und Süd-deutfchland. Aber diese geschichtliche Thatsache ist sür di« Urheimat der Germanen nicht beweiskräftig genug. Hedinger weist nach, dass die Ablösung der Germanen von den Ariern erst spät ersolgt sein kann, dass die Entwicklung der germanischen Epracheinheit auS der arischen an einem Punkte vor sich gegangen sein niusS, der aber weder daS Schwarze Meer, noch die Donau gewesen sein kann. Wie auS dem gemeingernianischen Wortschätze hervor« geht, kannten die Germanen schon in ihrer Urheimat Birke, Buche, Eiche, Esche. Ahorn, Fichte, Ulm« und Weide; sie kannten Thiere, die nur in Wäldern heimisch sind, wie Elen, Hirsch. Reh. Fuch». Die Liebe zum Walde ist den Germanen eingewurzelt von Ansang an. In Südrussland aber gab eS weit und breit nur baumlose Steppen. Auch andere im Wasser lebende Thiere, die den Germanen schon damals bekannt waren, wie Aal, Lachs und Walfisch, kamen im Schwarzen Meer« nicht vor. Die Möve^ Morgen nach der Beschießung von Taku landeten die «uropäischtn Kriegsschiff« 6000 Mann Truppen, die aus die Befestigungen losstürmten. Die Chinesen flohen und liefen gerade der russischen Abtheilung in die Arme, die 400 Chinesen töZtete. Der große »reuzer „Fürst BiSmarck" wird Ende Juni von Kiel nach O tasien abgeben. Der deutsche Kreuzer „Irene" ist mit 2400 Seesoldaien nach Taku ab-gegangen. Dem „Kieler Tagblatt' zufolge erhielt daS zweite deutsche Seebataillon Befehl, sich zur Abfabrt nach China bereit zn halten. Die russische Regierung hat angezeigt, dajS 4000 Mann russischer Truppen in China gelandet seien. Die Anzeige er-solgte in einem Rundschreiben an die Mächte. daS politisch von großer Bedeutung ist. Darin wird nämlich ausdrücklich darauf verwiesen, dass die Landung ausschließlich den Zweck hat, die russischen Unterthanen, wie die Europäer übtrhaupHu schützen. ES enthält Stellen, die aus ein Festhalten an den Vereinbarungen der interoeniereuöen Mächte hin-weisen und indirect jedes Sonderinteresse RujSland» als ausgeschlossen erklären, was sich gegen die englische Hetze richtet. Ans Stadt und Land. <5ine Krone für das Deutsche Haus. Die im SitzungSfaale der Sparkasse (Eingang BiSmarckplatz Nr. 6) untergebrachte Ausstellung der 37 zum Baue deS Deutschen Hauses eingelangten Projekte nimmt das In-tercsse des Publikums voll in Anspruch. Jedem Projecte ist ein hübsches Schaubild deS geplanten Baues beigelegt, aus dem die dekorative Wirkung des Baues im Straßenbilde wirksam in die Augen fällt. Fast alle Projekte geben von hoher künstlerischer Auffassung und vorneh-wem Geschmacke Zeugnis und wir empfehlen jedem, der ein Herz für die gute Sache und für die prächtige bauliche Ausgestaltung unserer Stadt besitzt, dringend, die hochinteressante AuS-stellung zu besuchen und den bescheidenen ObuluS von 1 Krone dem hochbedeutsamen deutschen Unternehmen zu opfern. ßillier Hemeind«ratö Am Freitag, den 22. d. M., um 5 Uhr nachmittag» findet «in« ordnn-licht öffentlich« Gemeinde-AuSfchufSsitzuug statt, mit der Tagesordnung: Nach Mittheilung der Einläuft Berichte der RechtSs«ction über «inen AmtSo«rtrag wegen Neuwahl ein«S Mitgliedes in den Stadt-armenrath und «ine Eingabt der Eheleute Johann und Ursula Stegtnschek um Bewilligung zur Löschung einer Dlenstbarkeil bezüglich des Ober-gymnasialgebäude». Berichte der Bausection über: 1. «inen AmtSbericht, betreffend di« Decken-Reeon-structiou im Stadttheater; 2. einen AmtSbericht wegen Anstrich und Malen der Jnnenräume des daS Reh, Elen, Luch» fehlten im Kaspischen Gebiete. An einem Meere muss die Urheimat der Germanen freilich gewesen sein, darauf weiSt der gemein-germanisch« Name sür Walfisch, Seehund, Hummer und Meer hin; sür daS letztere bestanden sogar mehrere Ausdrücke, ein Beweis für die große Rolle, die das Meer im Leben der Urgermanen spielte. Dieses Meer aber kann nur die Ostsee gewesen sein. Die Nords.« ist ausgeschlossen, denn in den an-grenzenden Gebieten kommt die Fichte, di« daS arisch« Urvolk kannte, wildwachsend nicht vor. Aber auch nicht in den deutschen Gebieten ist die Urheimat der Arier zu suchen; eS weist vielmehr alles darauf hin, dass die Bevölkerung SüdskandinaoienS älter ist al» die der deutschen Ostseeländer. Nach zahl-reichen geschichtlichen Zeugnissen sind nicht nur die Goten, auch die Gepiden, Heruler, Dänen, Franken u. a. auS Skandinavien gekommen. Die in Deutschland angesiedelten Kellen wurden durch die Germanen de» Nordens verdrängt; denn all« Kelienzüge zeigen zunächst südliche Richtung. Das» aber die vorgeschichtlichen Bewohner Skandinaviens Arier waren, geht mit vollster Sicherheit aus einer Vergleichung der h-»ti,j«„ SchäSelsorm mit den aufgefundenen vorgeschichtlichen hervor. Man kann den Typus der heutigen Schweden als den eigentlich arischen TypuS ansehen; genau derselbe TypuS ist aber auch in dem vorgeschichtlichen Material nach-zuweisen, daS man besonders in neuerer Zeit in Skandinavien gesunden hat. Die am meisten hervor-tretenden Merkmale der Arier: .die Dolichokephalie (Langköpfigkeit) und di« helle Leibesbeschaffenheit treten bei neun Zehntel der vorgeschichtlichen Be-völkerung Schwedens auf, während nur ein Zehntel SladttheaterS und 3. einen Act, betreffen?» die! bauten und Herstellungen bei der StiNtpfarrki« Bericht der Marktfection über eine Singet Maria Buttolo um Bewilligung eines OistvirkM« Standplatzes. Der öff-ntlichen folgt eine vertraglich Sitzung. Z»ie Anllalation des evangelische» Kerra Kritz May. Der legte Sonntag w« i bedeutungsvoller Freudentag für die evaMlijtz Gemeinde Cllli. DaS erfreuliche Ausblühe» I Gemeinde, deren Mitgliederstand von Tag z» Iq größer wird, hat »S nothwendig gemacht, daH* Gemeinde einen eigenen, tn Cilli ausäsügen Saftl fe besitze und eS wurde hiezu der Vicar Herr,«tz May auS Graz auSersehen. dem ein auSzezeich«! Ruf vorauSgieug. Herr May hat diesen flir t der kurzen Zeit seines Cillier Aufenthalte» ßtiq gerechtfertigt. Der Oberkirchenrath in Wie» un» I politische Behörde haben di« B«stellung de» Ha May alS Pcrsonaloicar deS Pfarrer» Hn» Jaquemar für Cilli bestätigt und am Eon»Uß fand in der evangelischen Kirche die semln Installation deS VicarS durch Herrn Esx -ran» denten Otto Schock auS Wien statt. Die frchü Installation ist in den üblichen ceremoniellea }* sehr würdig verlausen. Die Kirche vermochte i Zahl der Andächtigen, welche sich zum feierlich»! eiiigtsunden hatten, kaum zu fassen. Herr ~ imendent Schack nahm unter A,fi?tenz de» pi Pfarrers Jaquemar namens de» Ooetto ratheS die feierliche Installation des Herr» & May vor, worauf dieser daS übliche S-i-a leistete und seine JnstallaiionSpredigt hielt, du ihrer wahrhast seltenen Vollendung aus a&ts wesenden einen ergreifenden Eindruck Während deS Gottesdienstes wurden vo» Theile deS gemischten ChoreS deS Cillier Mi« gesangoereineS unter Leitung des Herr» Z a n g g e r eine Motette von C. M;y:r un) herrliche Chor Weber» „Der Du von dem H» bist" in anerkannt vorzüglicher Weise zu« $oa gebracht. — AdendS fand im Saale de» Terschek «in Familienabend statt, der ari Kreisen der deutsche» Bevölkerung Cilli» stark besucht war und den lebhaften Antheil, »!t die deutschen Bewohner unserer Stadt an de» i blühen der evangelischen Gemeinde nehme», gl, bekundete. AlS Vertreter der Gemeinde wuei i Herren Bürgermeister S t i g e r und Bicebürge Rakusch anwesend. Der Curator der eoanqei Gemeinde Herr Rischlaoy begrüßte dieErschm mit herzlichen Worten und dankte ihnen sSr Sie l kündete Theilnahme an der Festesfreude der»« lisch» Gemeinde. Er stellte den Festtheilm! den Herrn Superintendenten Schock vor, der. Wien herbeigeeilt sei, um dem heutige» Tag« rechte Weihe zu verleihen, wosür ihm Dank gesagt sei. (Lebhafte Heilrufe.) Der Tag fei sür die Eoongelischen CilliS vo» größerer Bedeutung, als sie an demselbe» d« stallation deS ersten in Cilli ständigen Mar»' der brachykephalen, lappischen Rasse a»g«! deren Heimat in die asiatische Hochebene z» oei ist. Derselbe TypuS findet sich in ganz Statt» von der jüngeren Steinzeit an durch die E:oi und Eisenzeit hindurch. Bei den alten Schi verhielt sich die Länge wie 1000:731, bei heutigen wie 1000 : 771. Auch die helle beschaffenheit war in Skandinavien am Wenn man annehmen muss, wie au» de» Sn funden hervorgeht, dass die Einwandern»; Bevölkerung in der jüngeren Steinzeit vo: gegangen ist, so steht doch andererseit» seit, diese Bevölkerung noch nicht al» Germane« wandert sein kann, da die Trennung der gern Grundsprache von der arischen erst szüler erfolgte. Im 13. Jahrhundert ist *. B. noH j, dem Isländischen und Norwegischen kein Unterschied. Da nun die Steinzeit i» Dä»a und Südskandinavien als gerade Fortsetzuig paläolitischen Periode in West- un) Mittel erscheint, so folgt von selbst, dass die Vors der späteren Arier in den west- und mitteleurop Ländern zu suchen sind. Hier findet nua wirklich schon die charaktiristjschen Merkmale d arischen Schädelsorm, die au» den dorti|^^ tischen Verhältnissen der Glazialzeit zu sind. Hier beruht die Cultur aus dem Reh. diesem zog auch der Mensch nach de« Jiorint, i daS AuS sterben des Rehs da» Ende der tischen Cultur herbeisührte. Damit wäre au4 Schritt zur Erforschung der Heimat der Urm» weiter gethan. dlfch. Lehr« 1900 „üttttsdte W«cht' 3 wodurch birfrr Tag zum Festtage werd», zumal, «nun man brdenkr, welchr 2li flterigungen und Cpfet e» pefrftet hab», um diese« Ziel zu «»eichen. Eiii dS cifle Gemeinde-»esin ov4 ? Mo» könn» ti mit einem kleinen, ini Tnborxeren ein lü» merlicheS Tase>n fristende» Wcli-den vergle chen, deS h-ule ein ki ästiger, liiiiiSrtller Bc» m geworden sei. Taher zi>me es fch, hevir jcrer Männer grdcnken, die zuerst doS rUtne Tsiön/chen pflegten und hegten. Wir fchen i» ?r>fie jire SDiör-nrr ivi Tunlei der Nech» zur €dw ctc in Untetlöitirg fdle'etm, im fch dort beim kcheinr einer Tolpkrrzr an der Bibrl zu er» lou»e?ndt cvs fester, sckerer Bohf. C» trat dir tne tnd ein, der butet 30 Jahr» Die G>meinde oft duisliot vorstond und dessen rrsprießlicheS, fesertirche« Willen mit der Geschichte der rrangr-l;lde» Eenieintt auf in mer vrrkniipst bleiben wild, kai tcch Brief e« erwogl cht, jtint heutigen Tost pi silovfkn. TcS Ziel mu« jedrch treiffr gestickt, elwuft die Cillscndil k«i> der Licftpm erarpfIi'ctcn diBtrintf rrceflrt11 werben. Der Redner brgtüßte bifTOuf Herrn Stirer M o y. beglickwünschte ihn zr? Uiliii clv c l>i so it ttiiptr Amte« und hechte ilin f n bteisedeS Heil!, in welchiS eil« Slrrrrfcutorti lepeifieri eilst nwten. Hierauf rerleS Herr Rifch-lirydir firptkcrpirr. Trohigruße cu« Graz, Mürz-ja'dlcp, Fürsteifeid, Agrem. ÖiofcfeiJluip. Leibnitz, Stein, Tlui'chlenbtberg. WrißenfelS und Marlurg. Nii s«il»i!chS EoiteSreichrS nnperflcnj« »rordkn feien; mögen fit heranrtiskn, »t da't sie (öftlicht Ziöchlt lrinscn. Tech ei ch «tn« stiin da. dit in ihr.», inncistin Lebln eine diijl che Zvri'gurg traten zur Kiicht. die frei ist rrn »iirisiin Lotungen und vcm Jeche, in melchcr in tzeifi urd Charakter fch frei entfalten kenn. i?r » sie it, «rinn nicht so me> ch,m möchtigt Hinder» »isst irtxexinsiLnben, müide der Zuzug zu dieser ttiifr, Icutii,n Sotietkirche rech ein »rrit giiißlr«r tein. (Wafe: Seht richtig!) Ter Redner führte den L«lvi«>n riile Leilpiele ren der ginaltigtn Ares» tit ircrpilrchir. EloubinS rrr. dir er alt Psarrcr dir Tivifera io richt kinren geletnt babe. Tie Sich ui S nzelnin biireisr der ivengelischr Glaube atch in dir Cisco mihii», uo er luich die Rescr-»l»icn sch lo iliM'Ntart Geltung rerschcfft habe. Lot jcitr Zeit lönue man faskn, balö die eranxe» Iische finit ficour tiltr» b, nicht stoaienzers ör«nd In: sie gibt dim Kaiser, ma» d«s Kaisers ist und ich erhaltend, fe v ll oll« ftuift mit ihrer erhaltenden Kraft er-fitiu. Äir können s>vh fein,^das« viS daS Gut der Refeimaiirn überliefert worden ist. An maich'N Liil» ist die?flonze rcm Frrste rernichtei werden, eter s'k keiml wieder aus rnd deS Reich deS Ercnge-Imi bliiiei sch au« und wird sch immer weiicr ciltreiter. Dir freuen ur«. dalS die Cache de« E:crge5ü »« vt ch >n dieser Eiodl rrn neuem Leben nillt ist, wir freuen ur«, das« dir Zahl der Si»ei»b,»stplieder sch gimehrt bot urd bai« zur liltf-ärdiftB Crustiiuierung der G»e>nd'chaart habe. Da fei man auch zur ?urg hinaus» gestiegen, und deren Zhorr feien einer Lehre weit ausgethen worden, dir daS ganzr Volk reuen und frei machen kann. Tazwifchen liege eine Zeit der Tewüihilung, der Niederlagen und der Eckmach, und al« im Jahre 1854, cm GiündungStage der evangelischen GiMiii-dr, eine kleine Schar rvangr-lischer ElaubenSgencsien verlcomelt waren und einen Betrag vcn 5V fl. sür die Aimen CilliS zufemmen» legten, da hat dir E«ad»gemeinde Cilli diese Gabe mit den Worien zurückgewiesen, dass dieser Tag sür dir Stob! Cilli fein Zog der Freuds, sondern citt Tag der Treuer fei. .Wir haben sch dir Zeiten geändert! Fühlen wir unS drch heute als Männer, die zufowmengehören, die die Hände zusammenlegen, um ui ser Volk frei zu mechen, im e» zu retten au« oller Knechtschaft Ketten. DaS fei unser Pannirr l Mit dem werden wir siegen! Unser» klrinr Kirchr war in früheren Zeiten ein Pulvermagazin und dann eine Tischlerwerlstättr. Möchte des euch ein Cymbol srin! Mögr daS Evangrlium auch rin Pulvermagazin srin, mit dem man all« Hindernisse in dir Lust sprengen kann — und eint Tischlrr» wrikstöttr, in der man alles Grirrnnlr wirder zu-fcwMinlriwin kenn!" (Eiüimischer Beifall.) Heut» sei »in schöner Tag; in der nördlichsten Stadt deS Landes, in Mürzzuschlag feiert man die Giundstein» lesvng einer neuen evangelischen Kirche und in der südlichsten Stadt führt mcn einen reuen Ceelforger ein. Möge des euch »in Cymbol dafür fein, dass evangelisches Leben rege pulsieren wird. (Stürmischer, nichienderwcllrnder Beifall.) Schriftleiter A m b r o-s ch i t s ch feierte die einigende und läuternde Kraft deS EvongelirwS vrm natirnalen Standput kl», woiaus Herr Rischlovy den Frauen und Mädchen ein begeistert aufgenrmmene« Heill brecht?. Zwischen den Reden erklangen notierole Vaterlands- und ErbcuunkSlieder und entspann sich jene herzliche Geselligkeit, wie sie bei dim vrllen Gleichklvnge der Herzen und Geister in deutscher Runde deutsches Wesen bekundet. ßrangekische Gemeinde ßilki. Nach der feierlichen Jnstcllatitn des Herrn VicaiS May send cm Ecnniag eine Versawmlung der Gemeinde» Mitglieder statt. In derselben wurde eiithiDig der Beschluss gefasst, sofort olle Schritte einzuleiten, welche zur Gründung einer felbf'ärdigen evangelischen GlMtind» in Cilli und zur LoStrennung derselben von der Muttergimeinde Laibcch eifarder-lich fnd. Der Lberkirchenrath wird schon in kürztst» Zeit ditft hochbtdeutsamt Angtltgtnheit dtr Erledigung zuführt». Hludvkf Wilkner f. Montag morgtiiS ist Htrr Rudolf W i l l n e r im 77. LebenSjahrr plötzlich gestorben. Der Vtrschirdrn», rin« der be-kanntrstrn und grachtetsten Per'önlichkeittn unserer Stadt, war durch langt Jährt als Bahninfpector der Südbahn in Cilli thätig, wtlcheS ihm so lieb gewordtii war. das« tr nach feintm im Jahr« 1888 «folgten Rückirittt auS dem activen Dienstt unsere Stadt dazu auSeikor, dass sit ihm mitihrtn htrr-lichen Reizen die Muße des AlteiS, feinen LebenS-abend verschöne. Herr Willner galt nicht nur in Bahnkreisen als ein ausgezeichneter Fachmann, feine scharfe Auffassung, sein praktischer Blick, feine unabhängige, treudeuische und freiheitliche Gesinnung bniefen diesen knorrigen allen 48-er auch in den Dienst der Oeffentlichkeit. Durch seine warme Liebe zu seiner zweiten Heimat, Cilli, hat er sich als Mitglied der Cillier BezirkSvertrttung hervor-ragende Verdienste erworben und namentlich in dem damals noch deutschen Bezirksschulrathe Cilli hat Willner alS thatkräftiger Vorkämpfer der freien Schule überaus nutzbringend gewirkt. Am 1. Mai 1888 fand zu Ehren WillnerS, welcher damals in den Ruhestand trat, unter Beihriligung zahlreicher BerufSgtnosfen und Freunde und der berufenen Vertreter CilliS eine glänzende Ehrenfeirr im Salon „;um Löwe,." statt, bei welcher dem Gefeierten ein prachtvolles Tablrau mit den Lichtbildern aller jener Herren überreicht wurde, die unter ihm ge» dient hatten. Damals pries Bürgermeister Dr. Neckermann Herrn Willner als einen Mann, der eS immer verstanden hab», den richtigen Weg zu weisen, so dass sich zwischen ihm und der Stadt ein freundschaftliches Verhältnis entwickelt habt. Und der Mann, der ur.S stkiS zu flammender Be» geisterung hinrifS, wenn er die Rednerbühne bettat, unser unvergeßlicher Josef Rakusch feierte Willner alS den Träger d'S modeinen Fortschrittes, der mit der Eisenbahn neues Leben noch Cilli gk« bracht hab». Josef Rakusch sagte an jenem Tage: „Wenn wir zu sagen pflegen, dass die Sterne, welche Cilli im Wappen fuhrt, hill leuchten, heute leuchten sie Heller denn je!" Und wir sagen beute an der Bahre Rudolf WillnerS: die Sterne CilliS werden heute verdüstert duich die Trauer um einen ehrenfesten deutschen Mann, der für sein liebeS Cilli stet« feine ganze Kraft und Liebe eingesetzt ha». Dem Wackeren, Unvergeßlichen ein ehrenvolles. treues Angedenken! Fodesfall. Sonntag, den 17. d. M., ist aus Gut Plankenstein Frau Therese Walland, geb. Hrenn nach langem schwerem Leiden gestorben. Die Verblichene, eine wackere deutsche Frau, war durch viele Jahre Miteigentümerin deS früheren Hotel« zum „goldenen Löwen". Südmark. Die FrauenortSgruppe des Vereines Südmark hielt Montag nachmittags im Rathhause ihre diesjährige JahreShauptvrrsammlung ab. Die Vorsteherin der Ortsgruppe, Frau Emilit S t e» p i s ch n e g g begrüßte die zahlreich erschienenen Mitglitdtr und erstattete den Bericht deS Ausschusses, dessen Thätigkeit sich auf die Mitglieder» Werbung und EinHebung der Briträgt beschränkt hat, zumal die Abwicklung der übrigen Südmark-agrnden von der MännerorlSgruppe besorgt wird. Nach dem Berichte der Zahlmeisterin, Frau Rosa W e h r h a n, welcher die Entlastung ertheilt wurde, zählt die Ortsgruppe 140 Mitglieder, sür welche an Beiträgen 277 Kronen 60 Heller an die Haupt-leitung abgeführt wurden; rin klrinrr Restbetrag wurde zur Deckung etwaiger Ausgaben zurück« behalten. Die Wahl des Ausschusses hatte nach» stehendes Ergebnis: Vorsteherin Frau Emilie Sttpifchnrgg, deren Stellvertreirrin Frau Hrnrirtte M a t h e s , Zahln,eisterin Frau Rosa Wrhrhan, drrrn Strllvrrtrrtrrin Frau Lropol-din« Rakusch, Schriftführerin Fräulein Ruperta Simonitsch, drrrn Sttllotrtrtttrin Frau Julie L i n d a u e r. Sonnwendfeier. Nach uralt heiligem Brauche wird auch Heuer die Sonnwendfeier von den Teutschen CilliS alS nationale» Volksfest begangen werden. Wie in den Vorjahren haben sich auch Heuer die deutschen Vereine zusammengethan, um dem nationalen Feste den breitetsten Rahmen zu geben. Die Feier findet SamStag den 23. Juni im Waldhause statt. An derselben wird die vollständige Cillier MusikvereinScapelle mitwirken. Die Festrede wird Herr Dr. Eugen Negri halten. Zum Festobende, der um 9 Uhr beginn», wird keine EintrittSgebür eingehoben, um eben jedem deutschen Bewohner CilliS und der Umgebung die Theilnahme leicht möglich zu machen. Am Steirer« kogek, auf der Burgruine und den anderen hervor« 4 ragenden Punkten in der Umgebung der Stadt werden Hözenkeuer und auf der J>'stl gegenüber dem W^ldhause ein Feuerwerk abgebrannt werden. Deutsche Volksgenossen erscheint zahlreich bei der hehren national«» Feier! Zur windischcn Ketzfefl Politik. Die „Grazer Tagespost" würdigt an teilender Stelle die legte Interpellation des Abg. Dr. P o m m e r mit fol-genden treffenden Ausführungen: „Welchem er» niiidenden Kamps hält z. B. die Ausdauer der deutschen Stadt Cilli Stand; wer die letzte Jnter-pellation des deutschen Cillier Abgeordneten Pommer und Genossen kennt, die eine nothwendige Zerreißung t> S sorgfältig gewobenen LügennetzeS, daS der katholische Priester Zökar der Regierung zu unter-breiten beliebte, darstellt, der erhält einen Begriff davon, wie angenehm die flovenifche Nachbarschaft in Steiermaik sich zu machen versteht. Man wird diese Anfrage der deutscht» Abgeordneten nicht auS de? Hand legen können, ohne von tiefer Bitterkeit urd einer Anwandlung deS Ekels über die ab-scheuliche Art, mit d« von den slovenischen „Politikern" der Kampf gegen die ganze Bewohnerschaft einer deutschen Stadt geführt wird, erfüllt zu werden. Die Interpellation Pommer und Genoss?« ist ein Document nicht nur der inner-österreichischen Zeit« ge'chichte, sie ist auch ein Document für die slavische Kt'mpsweise, welche aller Tugenden und Lichtseiten «ineS männlichen Streiter» für eine gerechte Sache enibehrt. Seitdem Krain den Slovenen auSgeliest« wurde, berennen sie Unterpeier und Cilli. Alle Mittel der politischen Intrigue werden angewendet, um der deutschen Bewohnerschaft CilliS die Heimat zu verleiden und die Stadt in slovenifche Hände Überzuleiten. Slovenenseste werden nach Cilli verlegt, um die ruhige Bevölkerung zu be-lä'tigen, ihre Geduld auf die härteste Probe zu stellen und sie dann hinterdrein beschimpfen und denunclren zu können. Man weiß, welche tiefe Erregung die muthwillige Invasion der von einem Hausen Laibacher PcovocateurS begleiteten czechi« sch n Studenten im Vorjahre hervorgerufen ha!, welche blutigen Folgen dieser empörende Einfall «ach sich gezogen hat; und trotzdem wird auch für dieses Jahr eine Massenversammlung slavischer Tuiner gerade in Cilli geplant, in demselben deut-fchen Cilli, in welchem die Empörung über die Ereignisse d?S Vorjahres eben erst durch die von Unwahrheiten strotzende Interpellation Ziekar neu ausgerüttelt wurde. WaS wollen die slavischen Turner in Cilli? AergerniS und Unfrieden erregen. Und waS wollen die Deutschen CilliS? Rnhe am eigenen Herde. Un« scheint diese bescheidene Forderung wichtig genug, um der ernsten Beachtung durch die kompetenten Stellen gewürdigt zu werden. Da« ist kein Ruf nach Polizei, die« ist der Apell an den Staat, sich seiner einfachsten und selbstverständlichsten Aufgabe. Ruhe und Frieden zu schütz»» bewusSt zu sein. Lächerliche Ketze. Der Cillier „Gerichts anzeiger" hat in ver SamStagnummer deS Lai-bacher „Slovenec" eine überraschend heitere Mit« theilung abgelagert, nach welcher die Froh it« leichnamSprocession in Cilli die reinste preußische Orgie gewesen sein muss. Der bekannte GerichiSanzeiger vermisste bei der Piocession, welche« alS »überzeugter" „Gläubiger' persönlich anwohnte, gleich schmerzlich daS — Stadt« omi, den Gemeinderath, die Gewerbegenossenschaften und die Bürgerschaft. Er findet eS begreiflich, das» nur der an der Procession theilnahm, der damit ein .Geschäft" (käest) machen wollte. Wen der GerichiSanzeiger — außer sich — damit meint, ist in Cilli kein Räthsel. Die „liebenswürdigen' Poli-zisten haben dem GerichtSanzeiger mit ihren Pickel« Hauben. arg in die Augen gestochen. Waren sie doch für ihn der erste Programmpunkt der preußi, scheu Orgie! Sein hohe» musikalische» Verstandn«» ist entrüstet über die Dissonanzen, die unsere Musik-kapelle in seine sein entwickelten Ohren — wer gut denuncieren will, mus« eben gut hören — losgelassen haben soll. Sein großartiger Patriotismus schäumt aber wild auf. als er „vor den k. k. Be» aniten und dem Militär bei der Procession den — Bi«marck marsch' hörte. Er gibt wenigstens vor, diesen zweiten Pcogrammpunkt der preußischen Orgie gehört zu haben. Der Mann mus« eine großartige Kenntnis der vorhandenen BiSmarck-Märsche besitzen, denn sonst köinie eS wohl nur der ungemessensten Dummheit zugemulhet werden, aus folgenden Märschen, die daS Programm der Musikkapelle ausgemacht haben, einen BiSmarck-marsch herauszuhören. ES winden folgende, u zw. n u r folgende Märsche gespielt: „Mein Oesterreich", Erzberzog Albrecht-Mai sch. Doppeladler-Marsch, Briicker Lager-Marsch, Oberst Schiebl-Marsch. Schönfeld-Marsch. Kärntner Lieder-Marsch, Steuer ..Deutsche Wacht- Lieder-Marsch. „Mobilisiert", Kheoenhüller-Marsch, BienenhauS-Marsch. „Wiener Schwalben' und Gcazer Bücger-Marsch. Wir können uns nicht recht denken, welchen von diesen allgemein bekannten Märschen der dumme Hetzer für einen BiSmarck-marsch gehalten hit. Ji Cilli ist ein solcher nicht bekannt und der musikalische GerichtSanzeig« könnte un« wohl zu einer dank«n!io«teit Vermehrung unseres nationalen Musikprogramms verhelfen, wenn er daS Geheimnis seine« »BiSmarckmarscheS' lüftete. Man sieht, zu welchen Dummheiten sich ein sonst ganz vernünftiger Mensch in seinem sinn» losen Hasse und im Dienste der fcrup.'llofesten Hetze hinreißen lassen kaun. Der dritte preußische Pro-grammpunkt war die Abhaltung des ProcefsionS-fegenS vor dem Bahnhofe. d. i: am Bis m a r ck-platze (fff)- Die Schuld dieser „Ungehener-lichkeit' triff« offenbar den Abt Ogradi, der über Nicht ein deutschnational« Fanatiker geworden sein muss, sonst hätte er den Altar wohl kaum aus so veruchtem Boden ausrichten lassen. O!> die Gäste deS nächsten SotolfesteS eS über sich bringen werden, ihre geweihte» Sohlen mit besagtem Boden in Berührung zu bringen? Es wird nichts übrig bleiben, als für die Herren beim „Choleraspital" oder beim Schlachthause eine eigene nationale Haltestelle zu eröffnen. Der Ergusi des Gerichts-anzeige?« hat übrigens dankbare Wi.derkäuer gesunde». Die Trieft« „Edinost" ist über den ^BiSmarckmarsch" »starr vor Stauen, wie ein solch unerhörter Scandal anlässlich einer kirchlichen Feier möglich ist" und die.Trepalena' ver« zeichnet die große Dummheit auch mit vollem Ernste, hüllt sich aber in vornehme Rufe, indem sie sagt: „Wenn das — nämlich der „Bismarckmarfch' — den maßgebenden Behörden recht ist, wir werden unS darüber nicht aufregen." Möge eS den Herren zum Troste gereichen, das« sich über die ganze An« geleg-nheit höchsten« ein dankbanS — Zwerchfell aufregen kann. Entweihung einer Kirche. Der fromme Oberlehrer von Tüchern, Herr Schach, scheint nicht zu wissen, das« die Kirche nicht der Ort ist für Thätlichkeiten und Brutalitäten. Am letzten Sonntage erfrechte er sich, zwei Knaben, welche mit Kornblumen geschmückt waren, dieselben in der Kirche beim Gottesdienste (!!) aus de» Knopslöchern herauszureißen und die Jungen an den Haaren herumzureißen. Von den beiden Kuaden, Arbeiterkindern aus Store, ist der eine nicht mehr schulpflichtig, der andere besucht die d e u t s ch e S ch u l e in Stor6. Wir sind gespannt, ob die Schulbehörde da« Treiben Schachs noch länger ruhig ansehen wird. Landesvürgerschuke und — Aarodna godva. Wie un« berichiet wird, zählt di« flovenijche National« Capelle in Ctlli zu ihren „Kräften' «'ich Schüler der hiesigen LandeSbürgerfchule. Die-selben wirken bei nationalen musikalischen Ver-anstaltungen im Narodni Dom mit. Wir zweifeln »ich», dass die Directioa der Anstalt gegen diesen U'isug das Nöthige vorkehren wird. Hin jugendlicher Messerheld soll sich, wie unS a is Hochenegg gemeldet wird, an der dortigen slovenischen Volksschule besonders hervorthun. ES ist dicS ein Sohn des decorierten Gemeindevorstehers Lip «sch von Joenza. Der Junge wird wahr-scheinlich irgendwo für slovenische Feste in — C:lli eingepaukt. Na zdar! Hbiucsicn im steirische« Anterlande. Seit der Curort Sauerbrunn auS dem unglückseligen alten Gemeindeverbande ausgeschieden und eine eigene «Je-meinde bildet, thut sich eine Clique von Dunkel-männern immer mehr und mehr hervor. Hass gegen alles, was deutsch ist, wird überall gepredigt, und selbst solche, die mit Scheinbildung übertüncht sind, tragen denselben öffentlich zur Schau. Armer Bauer! du wirft wohl deinnächst auch noch unter hervor-gepresSten Schweiß- und Blutstropfen die Steine für die chinesische Mauer um Hl.-Kreuz bei Sauerbrunn beschaffen müssen. — Die Secte der Boxer ist auch hier vertreten, und der Leithammel derselben hat schon einige Deutsche „hinauSboxj^rt" aus Neu-Chinesien In der Hauptpfarrkirche zu Hl.-Kreuz liest man: „Milde Gaben für den den neuen Hochaltar." — Sreino zbogom! Curort Sauervruna Unser idyllisches Sauer-brunn. das jetzt in vollster Sommerpracht blüht und duftet, hat seit dein 1*5. d. M, auch sein eigenes Theater. In dem großen, herrliche» Cursaale wird unter der Leitung unseres langjährigen, beliebten Kapellmeisters Franz Stahl im Vereine mit dem Theaterdirector Aug. Knirsch luftig gespielt und fröhlich gesungen. DaS Jaisonprograinm ist sehr reichhaltig. Das zahlreiche Pudlicum, welches der Erstaufführung mit Spannung entgegensah, wurde - 1300 in seinen Erwartungen vollauf befriedigt. Die Li> rection hat die Feuerprobe hier, wo Gcazer Schaii-spiel« seil mehreren Jahren gastiert haben, mit dem Volksstiicke „Bruder Martin" von Karl fo'to, Musik von Weinzierl, in Ehren bestanden. Briixr Martin (Nastor» weiß die dem Stücke zuqrunoe gelegten Gegensätze (Liebe-Eifersucht und Krane»-Herrschaft über ManneSfchwäche) mit Ruhe uni Sicherheit auszugleichen. DaS Spiel war eyaci. Zir arme kleine Mann Philipp (Zul. Zich) spielte mit Ergebenheit in sein Sch'cksal die Rolle recht M. Die schneidige, zur Eifersucht reizende Cilli «Hitjii Knirsch) fand reichliche» Beifall. Die Besetzung oei Stü^es war entsprechend, die AuSstartungS-Dllech-führung. sowie die Musikbegleitung waren sehr gut. Uns« schönes Sauerbrunn hat nun alle Vergnügungen, die von einen modernen Curort verlangt werden kia»:». Dem Unternehmen kommt auch der CuranstaltS-Director Herr Trotter in liebenswürdigster Leise entgegen. — Am 17. d. M. fand auch eine P» duction des in Wien bestbekannten Clavier-, Gesasji-und Declamationshumoristen O. Lamborg statt. Lichtenwald, am 19. Jini. (Sonnwend-feier, Spenden) Der hiesige Deutscht Lest-verein veranstaltet, wie in den Vorjahre«, as$ Heuer Sonnabend am 23. d. M. eine Sonn«»!»-seier, zu welcher wir hiemit Freunde deutscher Sa und Gesinnung höflichst einladen. Die Fei« begii* um 9 U?r; nach derselben findet in der Aast-wirtschaft Smrek« eine gesellige Unterhaltung still. — Der hohe steiermärkische LandtSanSichus; Hai unserer deutschen Schule kürzlich 3 Exemplare )<* ausgezeichneten Buches „Die Schädlinge de» C:ü' und Weinbaues" zum Geschenke gemacht. 'Jiumhe hat auch der ehrenfeste und so segenreich roitfeide Verein Südmark da» Inventar unser« Anstalt durch Spende einer Kübelspritze bereichert, welche sich zur Bekämpfung der Wein» und Obstbau chad« linge vorzüglich eignet. Wir sagen für diese hoch» herzigen Zuwendungen treudeulichen Dank: Lichtenwald, (Los vom Lehrberufe!) An d« deutschen Schule in Rann war bie Stelle ein « LehrerS vornst zur provisorischen, soDam auch zur desinilioen Besetzung ausgeschrieben, o!i« dass sich ein männlich« Bewerber gemeldet HÜ«. Erst als sich die Gemeinde zu ein« Zilaze co# 200 K entschlossen hatte, meldet» sich zwei Bt>' werd«. Solch lehrreiche Beispiele lassen ahnest wie weit eS mit dem Schulwesen in Ani>e:r>ch der niedrigen Besoldung der Lehrerschaft inh kommen wir». ES darf nur daher auch nicht Wa»!« nehmen, dass mit Schluss de« Schuljahre! wie:« zwei jungt, deutsche Lehrkräfte de« U.it«U>K Herr Unger in Trifail und Herr Tramzler ei» der SchulvereinSschule in Lichtenwald dem Le?r> berufe Lebewohl sagen und sich anderen Sernft« zweigen zuwenden werden. ES ist freilich »iht jedermann» Sache in einem hanen au3lcht4lo.it Berufe um den Hungerlohn von 4—300 fl. ftjade«« gemäß zu leben um erst iu den alten Tage« a einem halbS.weg» anständigen Einkommen zu gelange». Curort Saueröruun. (Curmusik. KaA,ec-mufikadend.) Nit 10. d. M. wir die S;rinii.' vollkommen besetzt. He« Kapell Meister otj'jl, Sesse, ganz besondere Bemühungen un diS Ziitaide-kommen ein« guten Kapell? wir schon auS früher!» Jahren kennen, hat H.'U« einen befoasec» ;liii' lichen Griff gethan, indem er wirklich fJ.t^lerrch! Kräfte zu erwerben gewaf»t hat. Die Loctca^-num nern, die alle in gediegener Weise z t Hergebracht werden, fiaden immer reihen Veisal. worin sür Herrn Stahl zugleich auch der »«-diente Dank für fet^e anerkainte Äthevalmitz zum Ausdrucke gebracht wird. — Die M tglteda der Curmusik, die Herren Augu'l Iiako^ih (I. Bwline), Giuseppe V-ezzoli(Il. Lwlin.-), Etzeii« Ballarini (L ola), sämmtliche a is d« berSMü Schrie Caftelli und gegenwärtig M tglieder »er Philharmoniker in Triest, sowie He« Schaltz, SjIp Cellist der königl. ung. O^er in Badape^ on« anstalttten am 12. d. M. im g?ogea Sjrsoale einen Kamnermuäkabend. Schon die ÄtZl d« Stücke verlangte Meisterhaftigkett in der Äii< sühruig und inniges Empfinden in der führung. B.ide» wahr musterhaft. D.t lltberz仄e von Fort; in Piaao und umgekehrt wurde« gesj» anig zum Ausdrucke gebracht. Da klang et, di!» als ob die zürnende WiNdsdraat durch se» Ätl> brause, bald wieder so füg, als ob freu idliche Grüße u tS geheim tiSooll mt flüsterten. Beelhooent 0^. 13, Rc. 5 .A'iiiat» cantabilö*, stellt gewis» große Aisorderunj 2» Techaik und Empfindung. Der «iche -Seisall zeizte, das» die Vortragenden ihre Ausgibt oollm! «• füllt hatten. In TschaikowSkq'S »A)az'»" beivaii-derten wir die tiefe Em)fi.i)uaz im 3j:tcag;; et 1900 «jr (in Aufgehen in sich selbst und hingerissen, ftfannt von der Macht der zu Herzen sprechenden Mi «aren alle Anweseipen im Saale. „Scherzo' ki« schudert und „Aria' von Bach fanden reichen null. Meisterschaft in jeder Hinsicht wurde „Tal-vttU»" Op. 27 von Grieg zum Vortrage gebrach». ;den dem Abgabeamt« nicht persönlich tckaiut ist. sei e«, das« si« zugestellt ober, al» nstanie abressirt, oder, au» anderen Gründ«» bat Pistjchalter behoben werden, nur gegen Stibriiigung einer giltige» Leglti-«Stion ober eine» annehmbaren, dem Postamt« s!t 25. Ravember v. I. bestehenden Posttax-ner-löhung verlangt wird. Seitder habe d-e Bevölkerung, so wird in der Eingabe geltend gemacht, „Z it und Gelegenheit gehabt, nicht nur die neuen Vorichriflen dieser Posttaxordnung, «andern auch deren verkehr»« hemmende schädliche Wirkungen gründlich kennen und fühlen lernen. Niemals werde sich der Handel»-stand an derartige, die Verkehr»,nleressen so tief schädigend« iviaßreg«ln gewönnen, fonde-n mit allen Mitteln trachten, solche lästig« Fesseln, welche Hanoel und Verkehr unterbinden, so bald at» möglich ad-zustreifen." Die HandelSgremien stellten sodann „alS berufene Vertrelung per durch die neue Post-laxordnung in Mitleiden chaft gezogenen Kausalen»-schast' folgend« Forderungen aus! I. Die Ein-sühiung einer JnlandSpostkari« zu vier Hellern; 2. die Herabsetzung deS Portos für Localdriese und sür da» Inland bestimmter Karie»briefe aus fünf HrUer; 3. die Herabsetzung deS Verschle^preiie» sämmilicher Post-Druckiorten: Postanwtiiungen, Postmandai« u. s. w. aus die vormalige Höhe. „Die g^'trligten Gremien.' so hei&t «S am Schluss« der Eingabe, «geben sich der Hoffnung hin. da>S da! HanvelSminifteiium vem hier auSgejprochenen enischiedenen Wunsche und Willen der Kaufmann-schaft, einer der wichtigst«» Gcupp n dec staatS-«rhalituden Bürgerschaft, die gebüren^e Beachtung nicht versagen wird." Z?on der Hvttverwertuugs Stelle Hraj. Den steierischen Obslpcoducemen uns Oaitexpolteuren ist bekannt, dass im Jahre 1898 die Schweiz infolge ihrer günstigen, g«oaraphisch«n Lag« zu uns«r«» Ovstabsayg«bi«ten in Deutschla,>d al» ein dedeul«nd«r Concurrenl auf den Plan getreten ist. Man stellt daher schon häusig die Frage: „Wie wird sich in diesem Jahr« der Obsthanbel gestalten?' Im Zusammenhange mit dieser Frage steht daS rege Jnimsse, das den Situalionsberichie» und Berichten ü^'er da» zu erwartenden Oosternteergebni» enigegen« gebracht wird. Wir glauben daher den Wünschen der interessierten Kreise durch Veröffentlichung der unS zu Gebote stehenden Berichte zu enljprechen. Tie schweizerische Zeitschrift sür Obst- und Weinbau schreibt über d-n Stand der Obstbäume im unt«ren Zh.lgau und Luzern, das» die während der Blüte-z>u der Birnen und Acpsel eingetretenen Fröste allerdings in di« Entwicklung d«r Blültn störend eingegriffen, doch knnen nennenswerten Schaden angerichtet haben. Die bereits verblühten Bäume zeigen diese» Jahr «inen ganz außerordentlich gioße» Fruchtansatz und stellen dem Obstbauer wieder ein gutes Obstjahr iu Aussicht. Freilich ist da» „Wenn' »och iu R chnung zu zithen. In ähnlicher Weise lauten die Berichte auS Meran, St. Martin, TelsS, Brun»ck, Pizolo in Tirol. „Fiöste wahren» d-r Blüte bis 4 Grad, theilweise sogar Schnee, und trotzd.m der Schaden nicht sehr erheblich.' So lauten verschiedene Berichte auS Deutschland und leuchtet auS ihnen hervor, dass der Obstausatz dies.S Jahr zwar >ehr ungleich ist, das« aber durchaus kein Fehljadr, sondern stellen-weise eine gute und sehr guie Obsternte zu erwarten ist. Die Berichte auS einzelnen G.'genden und über einzelne Obstsorten übergehend, entnelnnen wir deai Praktischen Rathgedtr im Obst- und Gauenbau: „Die Apielbäume haben größientheil» erst nach de» Frösten geblüht. Württemberg, Baden, H'effen-Rassau. SchleSwig-Holstein berichten von sehr guten AepselernteauSsichien." Einer Privainachricht von einer hervorragenden Firma in Aussig zuiolge hat Böhmen eine gute Mittelernte in Birnen, in Pflaumen ei»e Mittelernte und in Aepfeln eine ichwache Mittelernte zu erwarten. AuS Ungarn tomini die Nachricht, das» die Odstbäume in der Blütezeit zumeist vom Frost ereilt wurden nnd daher die Blüte» viel gelitten haben. Iu einzeln«» Gegenden sei kaum auf ein Viertel Ertrag Aussicht, während anderwäri», wo Elementarschläze und Frost die Blüten der Bäume nicht ereilte», der Stand ein erträglicher und ih ilweise ein guter sei. Bosnien, das un» seiner Zwetschken weg.» interessiert, hat nur theilweise eine gute Ernte in dieser Obstsorte zu ^offni, weil die Bau»,e nur in niedrig gelegenen Theilen de» Lande» gut abgeblüht haben, lim die OdsiernleauSfichie» Steiermark» zu ermitteln, versendet die ObstoerwerlungSsteUe Fragelarie» an die in den obstbautreivenden Gebieten liegenden Ge-meinde», an die landwirtschaftlich«» Filiale» und Bezirksausschüsse mit dem höflichen Ersuchen, Berichte über die ErnieauSsichte» in der auf den Karten ang.'deuteti» Weise zu «rstalt«n. Im vergangenen Jahre sind 57 von 100 solcher Karten an die S ObstverwertungSstelle zurückgelangt, und e» darf die begründete Hoffnung ausgesprochen werden, das» die P. T. Herren Gemeindeoorständ« auch heuer in »icht minderem Grade dem freundlichen Ersuchen der ObstoerwertungSstelle Rechn»»? tragen werbe». Da» Resultat wird dann, wie alljährlich, vtröffentlicht werden. Aichtig für Answanderer nach 'Nordamerika. Räch den iu den Vereinigten Staaten von Nordamerika geltenden Geiey-Sbestimmnngen ist die Einwanderung von Ausländern verboten, welche vor der Einwandetung einen Eontract ad» geschlossen ha'"», durch den sie verpflichi« werden. Arbeit oder Dienste irgend welcher Art — wenige specielle Tläligkeiien ausgenommen — in den Vereinigten Staate», den Tecrtloiien derselben, oder >a> Distrikte Catu»ldia zu verrichten. Nach d«n neue» Voischnflen braucht der Eontract nicht auS-briicklich abgeschlossen zu sein, sondern wird die Thatsache eine» stillschweigenden EontracteS schon dann al» bestch«ns ang'nomm«n, wenn der Ein» wanderkc auch nur einer einschlägigen in Druck veröffentlichte» privaten Ausforderung zur Em» Wanderung nach den Vereinigten Staaten Folge geleistet Hai. Der Uedertrelung diese» Verbote» überführte Personen werde» sofort heimgesendet. Die Heimfendung kann auch binnen Jahresfrist nachgeholl werde», wenn eine gegen da» Verbot eingewandert« Person gleichwohl zur Landung zu-gelassen worden war und di« ll«b«rtre»ung des Verbote» erst später festgestellt wurde. Diese schon seit einer Reihe von Jahren bestehenden gesetzlichen Bestimmungen werden in der letzten Zeit ungleich schärfer geyandhabt, al» die« schon früher ver Fall war. Namentlich haben sich iai vorigen Jahr« wiedeiholt Fälle ergeben, in weichen kroatische Holzarbeiter nach längerem Aufenthalt« in Nord-ameiika in Anwendung de» Contract-ArbeiiSgesetzi» heimgesenbet u»d dadurch entpsiidlich geschädigt wurden. Die Bevölkerung wird hieinit auf die au» der strengen Handhabung der erwähnten gesetzlichen Bestimmungen sich ergebenden Gefahren sür die AuSwaaberer von Nordamerika aufmerksam gemacht. Nntcrllcirlsche Aäder. In Roditsch-Sauer-l'runn sind bi» zum 12. d. M. 236 Parteien mit mit 379 Personen zum Eurgebrauch« eingetroffen. Deutscher Schutvereitt. I» der Sitzung de» engeren Ausschusses vom 12. Juni 190ü wurden für geleistete Spenden: der Bezirksvertretung, der Sparkasse, dem Vereine aller deutschen Studenten, Frau Anna Falke und Herrn Wilhelm Ed. Si«.,oiund. sämmtlich in Reichenberg i. B., dem Herrn Forstverwaller G org Störs in Lölling und dem hohen steiermärkischen Landes-Ausschüsse in Graz, ferner ber Männer-OriSgruppe in Brönn sür den namhaften Festertrag vom 24. Mai 1900, der Ortsgruppe Görlschiythal für den Ueberschus» deS Schulvereinssestes i» Mosel, der Ortsgruppe Reichenberg sür den Ertraa des Schul» v-rein«dalleS 1899 und de» Ertragnisses au» der Schillerseier der geziemende Dank abgestattet. An Schulgeld sür arme «inder wurde der Schule in Freiberg der nöthige Betrag zugewiesen, sowie auch derselben die Zinjen be» SchulsondeS zur Anschaffung von Lehr- »nd Lernmiüel übermittelt wurden, der Schule in Mellweg wurden sür Schuleinrichtung und Lehrmittel und für Bauherstellungen an der Schule in Laudo» Beiträge bewilligt. Verschiedenen Schulen in Kärnten und der Schule in Witschem wurden zur Anschaffung von Lehr- und L«rn»tiltel Belräge angewiesen, Angelegenheiten der Verein»-anstallen in Maierle, Parolow. Benetzko und Nenno» Witz wurden in Berathung gezogen und der Er» ledigung zugeführt. Schließlich wurde beschlossen, die Sitzungen de« engeren Ausschüsse» bi» auf weitere» an jedem Mittwoch abzuhalten. An Spenden giengen ferner ein: Ooer Elbe« thal O.-G., K. 160.64, Wien, akademische O.-G., R. 16.—, Au» Sammelschützen: Wiesenihal K. 4.— Eingesendet. (Ein vorzüglich er weißer Anstrich sür Waschtische) ist Kei» weiße Glasur. Der Anstrich trocknet sofort, kledl nicht und ist vollkommen geruchlos. Dofen A 45 kr. sind bei Trau» & Stiger und bei Victor Wogg in Ellli erhältlich. 431 & Ztnentgettlichc Stellenvermittlung und Ker-berge erhalten brave deutsche Dienstmäschm in Marourg, Bürgerstraße 41, II. Siock. — Nä,ere Auskünfte werden in der Herberge ertheilt. Allen brieflichen Anfragen ist eine Marke für die Rück- 6 „Deutsche Zvacht- antwort beizulkgtn. Dienstmädchen, welche von auSwärtS kommen, haben sich vorher schriftlich in der Herberge anzumelden. Südmark-Frauen- und Mädchen-OrtSgruppe Marburg. An das NäbmaschiiikN'BersandthauS Strnnß Wien, I V., Margarethtnstraße 12. Bestellte Maschine Electra Nr. 5, heute unversehrt angelangt. Sie arbeitet ausgezeichnet, insbesondere hat sie unS durch den ruhigen, kaum hörbaren Gang über-rascht. Betrag mit gleicher Post. ttindberg (Steiermark). Iul. Haller, Lehrer. Vermischtes. Per 4 Vcrbandstag des Deutsch nationaken Hladfabrer-Acröandes findet vom 23—25. Juni im LoweribiSu zu Hamburg statt. Wie in früheren Jahi en, so dürste auch dieser VerbandStag einen würdigen und erhebenden Verlauf nehmen. Außer einer Hasen-rundfahrt, Besichtigung deS RathhauseS, Fahrt nach Blankcnsee k., ist auch ein Ausflug zu Rad nach FriedrichSruh vorgesehen, um am Sarge unsere» un-«ergcsSlichen BiSmaick einen Kranz niederzulegen. ES sei bei dieser Gelegenheit erwähnt, das» der D. N. R. V. sich in einer stetigen, erfreulichen Entwickelung befindet und der Beitritt zu dieser stramm völkischen Vereinigung jedem deutschgefinnten Anhänger de» Radsodrspcrte» wirklich empfohlen weiden kann. Für den jährlichen Beitrag von 4 Mark «hallen die Mitglieder kostenfrei eine Zeitschrift zugestellt, genießen freien Rechtsschutz und andere weitgehende Vergünstigungen. Sonnwnld, diesem altehrwürdigem Brauchthum Im lauen, linden Brachmonde, das für unS gläubige Erben der heidnischen Vorzeit das weihevollste, stimmungS-reichste Fest nach Weinachten ist, ist die soeben er-schienene neueste Nummer drS E ch e r e r S in JnnS-brück geweiht. Kommen und Vergehen, Leben und Verwehen im Nachtschalten, da» find die ewig wechselnden Erscheinungen unsere» Daseins seit den Uranfängen deS kreisenden Weltalls. Und wenn wir auch manchmal schier verzagen wollen und die Hände müde und kraft-loS in den CchofS sinken, da wir wieder und wieder den herrlichen Endimion der deutschen Sagenwelt, Balder den FrühlingSgolt, der daS Sinnbild unserer Ideale bildet, vom Pfeile HödurS, den die finsteren Neidlinge dem Blinden, die Tunkelmänner dem verblendeten Volke auf den Bodcn legen, getroffen, stürzen sehen müssen, so hält uns do,» bfflfttt | fdltPT I»i»li.c°m,lk>ri>,Hem». fj. 7.75 ««> fciacc , -ch«i-I «• «.«ö...„He. 1 t. 10.— »on to4lciiiftn I Hin ösums \t IrSmaruw ealos-*»inj fl. 10.—. s.'M« lo^risirnl»»«», frinlte Sairnimrae «c.«c. >u <««<'• I pr-l'-tt di« als reell »n» s«lid txOdri»»,!« I»chl,dtik»-«ic»«ij»P Siegel-Imhof in Brünn. ?ll»Ser qralis u. fr«itco. 'A?oller«etrnie -£lffernng icafirt. I iij Stribctlc t?t »»schift, ©tofft Itttfl r 1 jiijre ^ai| am ffslmfmte itt b«st«n«z, ft-d drdk»u«d. 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Die öffentliche Impfung ist für Jedermann unentgeltlich; es wird zu derselben ausschliesslich animalischer Impfstoff (vom Kalb) verwendet und ist daher jede Uebertragung von ansteckenden Krankheiten ausgeschlossen. Sämmtliche Eltern, bezw. Pflegeparteien noch nicht geimpfter Kinder sind nach den bestehenden Gesetzen und Verordnungen verpflichtet, am Impssammelplatze zu ei scheinen und hievon nur dann entbunden, wenn sie vorher, d. b. vor Ablauf des fQr die Nachimpfung angesetzten Termines, unter Angabe des Grundes ihres Ausbleibens mündlich oder schriftlich dies beim Stadtamte anzeigen. Gegen Parteien, welche dieser ämtlichen Aufforderung nicht Folge leisten, müsste nach Vorschrift des Statthalterei-Eilasses vom 28. Juli 1886, ZI. 12687, strafweise vorgegangen werden. Da die Impfung die wirksamste vorbeugende Massregel gegen Blattern-Krkrankungen ist und naebge-■wiesenermassen geimpfte Persenen, wenn Oberhaupt, so meistens in milderer Form erkranken, werden auch solche, bei denen die Impfung wohl schon versucht worden, aber ohne Erfolg geblieben ist, aufgefordert, sich zur Wieder-Impfung einzufinden. Da ferner die Wirksamkeit der Impfing mit den Jahren wieder verschwindet, werden auch Jene, welche vor Jahren mit Erfolg geimpft worden sind, eingeladen, sich wieder impfen (rwacciniren) zu lassen. Personen oder deren Wohnungsgenossen, welche an ansteckenden Krankheiten (Blattern, Masern, Scharlach, Keuchhusten, Schafblattern u. dgl.) erkrankt sind, dürfen zur Impfung nicht kommen. Die zur Impfung gebrachten Kinder sollen an den Oberarmen frisch gewaschen und mit reiner Wäsche bekleidet sein. Im Anschlüsse an die Öffentliche wird auch die mit Statthalterei-Erlass vom 2. Angust 1891, ZI. 16588, angeordnete Schulimpfung solcher die öffentliche Volksschulen und Kindergärten besuchenden Kinder vorgenommen werden, welche sich weder mit einem Impfzeugnisse ausweisen können, noch mit einem sichtbaren Zeichen der stattgefundenen Impfung oder des Ueberstehens der natürlichen Blattern behaftet sind, ferner die Revaccination (Nachimpfung) von Schulkindern, bei denen seit der Vornahme ihrer Impfung bereits 10 Jahre verflossen sind. Das Nähere Ober diese Schulimpfungen wird im Wege der Schulleitungen bekanntgegeben werden. Stadtamt Cilli, am 15. Juni 1900. Der Bürgermeister: Mtigcr. Ehering mit Gravierung F. F.. in Cilli oder Sfc« verloren. Gefälligst abzugeben gegen 30 Kronen Belohnung bei Herrn Restaurateur lo-koacheg in Stor4. wird aufgenommen in der Eisenhaadling Joh. Radakorita, Cilli. Eine schone, hofoeitige Wohnung swei Zimmer, Cabinet, Küche etc. ist vom 1. 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Drack der VereiuSbachdruckerei „iStlti*" i» Mi.