A 25«. Freitag, 6. Nolicmlcr 1896. Jahrgang 115. "Mhrin n < "^"^/ ^" Poslvellriidu»«: „anzMrln st, ,5, halbMrig ft, 7 50, In, Tomptolr: 'lrins c>,^''. ""'blNhrlg ft, 5 5>u, ssür dls ^ust^lluiin ins Ha»s nan^ciliri,, st, 1. — Insertionsytbttr: Mr Die «liaib,Z»«,» crlchei»t läqttch, m!t Nu«na!,mt der Vl>„N' und ^slcnasss. Die »dminlstrallon bsflndel NH r vl>lm!tta<,s Unfraollerte V^esr weiden nlcht »»genommen, Manuscripte nicht zurüllzeftelll. Amtlicl?er Theil. U.D. k- und k. Apostolische Majestät haben mit ^.Mster Entschließung vom 1. November d. I. dem Te, /^ MtropolitmvCapitels in Prag Dr. Eduard n,it^ ^^ ^omthurkreuz des Franz-Iosef-Oldens oeni Sterne allergnädigst zu verleihen geruht. tzlller^ l' und k. Apostolische Majestät haben mit Gen,??'^ Entschließung vom 31. October d. I. dem Ip ^Vorsteher in St! Georgen, Med. Dr. Gustav ^stiae, '" Anerkennung seines vieljährigen, Pflicht« lG?l^ "'^ gemeilnmhissen Wirkens, den Titel eines zu lw?? ^"^s mit Nachsicht der Taxe allergnädigst "blechen geruht. Grun^'.k' ""b k. Apostolische Majestät haben auf löniali/"^ ^°"l Ministerium des kaiserlichen und unter«?" H^W lind des Aeußern erstatteten aller-v°!n y?)"^^" Vortrags mit Allerhöchster Entschließung Oie^ A September d. I. dm Handelsmann Varon ^nsul ^//^lardi in Neapel zum Honorar«Gemral-^ "Mbst mit dem Rechte zum Bezüge der tarif-^tllbt ^^ular-Gebüren allerguädigst zu ernennen ^st l Iustizminister hat den Vezirksrichter in ^myeld Dr. Alois Feldner zum Nathssecretär M Obcrlandesgerichte in Graz ernannt. bo^?^^" sür Cultus und Unterricht hat den statistischen Centralcommifsiou Dr.Fer- ^ den c^n. .^^'7 .^'"^cretär dieser Commission ^tw^ -^^^^"anten der niederösterreichischen kV A" H"g° Mayr Edlen v. Melnhof zum c^Vchen Hofconcipisten der statistischen Ceutral- "'""lswn ernannt. ' ^h z^ Fiuailzministrr hat den Rechnungsrath Wenzel tevk ^^" Obetrechnungsrath und die Nechnungs« ^^"en Benedict Fraßl, Vratian Ritter von ^h"l°.cki und Michael Zdiarsty zu Rechnuugs-^" un Pttsonalstaude der Nechnungs- und Fach-»ül^ngs-Departements des Finanzministeriums er- ^tth^sk. und k. Apostolische Majestät haben mit ^ Lml. ^"schließung vom 15. October d. I. dem .lkhenw ^ des Herzogthnms Krain beschlossenen 3""lit! n"?^ betreffend die Ausscheidung der Steuer->>^^rje Ierschitze, Kraintsche, Kremenca, Osredek, Otave, Ravne bei St. Veit, Schilze und StnM-dorf aus der Gemeinde Oblak, die Allerhöchste Sanction allerguädigst zu erlheilen geruht. Se. l. und l. Apostolische Majestät haben mit Allerhöchster Entschließung vom 15. October d. I. dem vom Landtage des Herzogthums Krain beschlossenen Gesetzentwürfe, betreffend die Ausscheidung der Steuergemeinden Maunitz uud Rakel aus der Ortsgemeinde Planina, die Allerhöchste Sanction allcrgnädigst zu ertheilen geruht. Don 3. November 1896 wurde in der l. l. Hof< und Slllllts-druckcrei das XXlX. und XXX. Stück der rumänischen, das I.XX. Stück der ruthenischrn und ruinänijchen, das I.XXI. Stück der rumänischen und das I^XXII. Stück der ruthenischen Ausgabe des Neichsgcschblatts ausgegeben und versendet. Nichtamtlicher Theil. Vcrsichmmgs-Veirath. Am 3. November d. I. hat unter dem Vorsitze^ des k. k. Ministerialraths Dr. Ferdinand Zehetner, beziehungsweise des kaiserlichen Rathes Julius Ritter von Kinl in Anwesenheit von zehn Mitgliedern und zwei Ersatzmännern sowie der Referenten des k. k. Ministeriums des Innern die 19, Sitzung des im Grunde des § 49 des Gesetzes vom 28. December 1887, N. G. Bl. Nr. 1 kx 1888, betreffend die Unfall Versicherung der Arbeiter beim k. k. Ministerium des Innern gebildeten Versicheruna>Veiraths stattgefunden. < Den ersten Gegenstand der Tagesordnung bildete die Berathung von Abänderungen der Vorschriften über die Gefahren Classification einiger Arten unfall-versichermlgspflichtiger Betriebe. An dieser Berathung, bei welcher es sich insbesondere um die Abänderung, beziehungsweise Ergänzung der Gesahrenclassen.Eintheilung durch Aufnahme eines Titels für eine befondere Art von Steinbrüchen handelte, haben auch die Steinbruchbesitzer Handrls-kammerrath Karl Berger in Schwertberg und Landtags« Abgeordneter Leopold Heindl in Mauthausen sowie die k. k. Gewerbe'Insptctoren Friedrich Viuhl in Wiener-Neustadt uud Dr. Heinrich von Viltorelli in Linz als Experten theilgenommen. Nach Erledigung des zweiten Punktes der Tagesordnung: «Bsgutachtuug der von einigen Arbeiter-Unfallversicherungs - Anstalten beantragten Gefahren-classen-Eimrihung verschiedener, freiwillig zur Unfall«! Versicherung angemeldeter Betriebe», hat der Ver-! icherungs'Beirath unter Vorsitz des kaiserlichen Rathes Julius Ritter von Kink über den dritten Punkt der Tagesordnung: 'Dotierung des Reserve-Capitals bei der berufsgenossenschaftlichen Versicherungs-Nnstalt der österreichischen Eisenbahnen» sein Gutachten abgegeben. Weiter hat der Versicherungs.Aeirath drn Bericht über die finanziellen Ergebnisse der Unfall-Versicherung im Jahre 1895 zur Kenntnis genommen und die Zuwendung von Zuschüssen aus dem gemeinsamen Reservefonds an ein'ge Arbeiter-Unfallversicherungs-Anstalten befürwortet. Schließlich hat der Versicherung« - Beirath dem ihm vorgelegten Programme für die in Aussicht qe-nommene Kranken-Vcrsicheiungs-Enquete feine Zustimmung ertheilt. Politische Uebersicht. Laibach, 5. November. Aus Nnlass der Vermählung im Allerhöchsten Kaiserhause schreibt die «Wiener Abendpost»: Das Allerhöchste Kaiserhaus ist aus,freudigem Anlas« um Seine Majestät unseren vielgeliebtcn Kaiser und Herrn velsammelt. Eine Tochter Habsburgs, Ihre l. und k. Hoheit die durchlauchtigste Frau Erzherzogin Maria Dorothea, tritt an den Altar, um dort nach Gottes Wort mit dem Manne ihrer Wahl, Seiner königlichen Hoheit dem Herrn herzog Philipp von Orlöans. den Lebensbund zu schließen. Was zwei junge Herzen an einander tnüpst, soll durch Priesters Mund die Wrihe empfangen. Ein glänzender Zug gibt dem jungen Paare das Geleit auf dem Wege, den es fortan, in treuer Liebe vereint, wandeln foll. Die Völker des Reiches grüßen diesen Herzensbund mit ehrfurchtsvoller Sympathie. Möge ein gnadenreiches Geschick segnend und schirmend über dem erlauchten Paare walten, jetzt und allezeit! Ueber den von der Negierung vorbereiteten Gesetz» cntwurf, betreffend die Einlösung von Privatbahnen auf Grund der concessionsmäßigen Bestimmungen, schreibt die «Neue Freie Presse»: Es kann sich bei einem solchen Gesetze nicht darum handeln, in erworbene Privatrechte einzugreifen, die gesetzlichen Ansprüche der Bahnen auf dem Wege der Legislative zu beschränken oder die pflichtgemäßen Lasten der Regierung zu vermindern. Das Gesetz üb?r die Verstaatlichung kann nur den Zweck haben, feststehende Principien bei der Lösung von Fragen aufzustellen, welche bisher strittig waren. Dazu gehört in erster Reihe die Art und Weise, wie bei den Verstaatlichungen der Reingewinn des Betriebs berechnet werden soll. Feuilleton. y Vom Büchermärkte. ^btrl <5"6 Original werk über seine mehr ^5^ri,,f?" dauernde Polarreise erscheint bci '^«Ml5 ?°"s m Leipzig, dem Verleger von c" Vlacht ' SWn, Stanley u. a, unter dem Titel «°" 3t°u^ l ^'' Es ist das einzige Wer,, in Achtet ' '^ Uw srine epochemachende Polar- ^>3^^ise ist die kühnste Polarfahrt, die je Mit dem nach seinen Plänen ^ ^' wäbrenMl' 'Fram> drang Nansen durch ^/"rümtner, > Fahrzeuge anderer Forscher vom ^ d'e 3v" "'"den. Durch die ^iswüsten, in >7' elend 'n^,°^" früherer Expeditionen vor Vlte. in V1°"""^ l'"d. führte Nansen bei ^r.ttstam s-^ Quecksilber zum hämmerbaren 'L>hn ^We Genossen zum höchsten Norden; ^<^"en al!?^.°us und trotz dieser «Unglücks- ^n?^ährl ch7Ä^u wohlbehalten zmück in die l l? bcheh "^Abrnteuer mussten er und seine Vs^I°^ Entbehrungen erduldete w Wissenschaft mit nnr, l ^is? "°he a.^' l""gen verwegenen Fußreise/ ^nschaftlH"V zu" Nordpol gelangle, nm^ '"^ Streitfragen endgiltig zu lösen. AuS Nansens Wert fällt glänzendes Licht in das geheimnisvolle Dunkel des Nordpols. Seine Schilderungen geben in ihrer schlichten, ungekünstelten Dar» stellung, in bitterem Ernst und köstlichem Humor ein großartiges Bild des abenteuerlichen Lebens einer Handvoll muthiger Männer in den Eiswüsten des Nordpols. ! Mehrere Tausend Photographien hat Nansen' zurückgebracht, von Gletschern nnd Torossen, vom Leben an Bord und in den Schneehöhlen seines Winterquartiers und von allerhand Polarthieren, darunter die! eines ihn angreifenden Eisbären, dm er dreimal Photo» graphierte, bevor er ihn schoss! Etwa 200 Abbildungen, theils Originalphotographien, theils Zeichnungen seines^ berühmten Freuudes^ des Malers Sinding, werden drm! Werke beia/gebeu, außerdem zwei große Karten, welche neu enldeckte Inseln enthalten und das bisher bekannte Bild der Polarg.gend umändern uud theilwcise völlig neu gestalten. Die Ausstattung in Druck, Papier und Einband ist würdig dcs großm Forschers und germanischen Helden; bis Weihnachten werden zwei Lieferungen vor« ! liegen. ! Bei der erhöhtm Aufmerksamkeit, welche die Länder um den Nordpol in diese« Tagen durch die Brichte von Fritjofs Nansen auf sich ziehen, ist es, gewiss von Interesse, zu holen, dass auch die Polar-^ !ander sich der Segnungen der Presse — wenn auch in primitivstem Maß? — zu erfreuen haben. Wie uns die ! bekannte Familienzeitschrift« Illu st r i erteChronil der Zeit. (Heft 2) darüber berichtet, bestehen in diesen Regionen gegenwärtig mehrere Journale, welche ^ indessen jährlich nur einmal erscheinen. Dieselben werden Innerhalb der Grenzen des Polarkreises veröffentlicht, so z. B. das «Eskimo Bulletin» am Cap Prince of Wales an der Behringsstrahe. Da dort nur jährlich einmal ein Dampfer anlegt, so werden die Nachrichten, ^welche dicfes Verkehrsmittel aus einem fo verloremn Winkel der Erde bringt, auf einen Bogen Papier mit !dem Hektographen gedruckt, der Außenwelt übürmittelt. Diefes Stück Papier ist nur zwölf englifche Zoll lang und acht breit, ist pergamentartig dick und nur auf einer Seile bedruckt. Ein jährlicher Druckbogen dieser Art erscheint auch in Godthaab, Grönland, wo 1862 eine kleine Druckerei errichtet wurde, aus der beiläufig 280 bedruckte Blätter und viele lithographische Druckseiten hervorgegangen sind. Die Sprache ist grön« ländisch, ein Dialect der Eskimosprache. N^ch eine dritte periodische Zeitung, «Kaladlit» betitelt, erscheint in Grönland. Im Verlage von Moritz Perl es, Wien, I., Seilergasse 4, erschien soeben nach erfolgte Sanction: «Oesterreichische Verfassungsgesetze einschließlich der abgeänderten Reichsraths-Wahlordnung nebst den einschlägige« Gesetz n mit Erläuterungen aus der Rechtsprechung herausgegeben von Dr. Leo Geller. Preis broschiert 50 kr., qe^ bunden 90 !>.' Iu den bevorstehmden Reichsrach»» Laibacher Zeitung Nr. 256. 2190 6. November 1896. Bekanntlich ist in dieser Beziehung eine Controverse aufgetaucht: Soll der fünfjährige Durchschnitt des vollen Betriebsüberschusses ohne Belastung mit der Steuer als Basis bei der Berechnung der Einlösungsrente dienen oder soll der Betriebsüberschuss nach Abrechnung des Steuerbetrags als Grundlage für die künftige Rente genommen werden? Alle Streitpunkte, die nach der Erfahrung der letzten Jahre in den Verhandlungen aufgetaucht sind, sollen durch dieses Gesetz beseitigt werden, damit der Weg einer concessions« mäßigen Einlösung betreten werden könne, ohne solche Controversen hervorzurufen. Ist einmal auf diese Weise Klarheit gewonnen, so wird der Reichsrath nach Feststellung dieser Principien der Regierung auch die allgemeine Ermächtigung geben können, ohne Specialgesetze im einzelnen Falle die Einlösung solcher Bahnen auf Grund der Concessionen vorzunehmen, selbstverständlich unter der Voraussetzung, dass aus diesem Erwerbe keine Belastung der Staatsfinanzen resultiert. Es besteht die Absicht, dieses Gesetz, wenn alle Factoren der Executive ihre Zustimmung ertheilt haben, eventuell noch diesem Reichsrathe vorzulegen. Für gestern abends 7 Uhr war eine Sitzung des Justiz-Ausschusses anberaumt, in welcher der Dringlichkeitsantrag der Abgeordneten Dr. Sustersic und Genossen inbetreff der Spareinlagen bei Spar« und Vorschussvereinen zur Berathung gelangen sollte. In Niederösterreich fanden heute die Landtagswahlen in den Städtewahlbezirken und in der niederöfterreichischen Handels- und Gewerbekammer in Wien statt. — Nach den bisher vorliegenden Wahlresultaten in den niederösterreichischen Städte« Wahlbezirken wurden gewählt: In Baden-Mödling der christlich-sociale Thoma, in Tulln - Klosterneuburg der christlich'sociale Hölzl, in Horn'Reps das Mitglied der Deutschen Volkspartei Pirnhofer, in Korneuburg-Stockerau Dr. Kolisko (Deutsche Volkspartei), in Brück a. d. L. Lustkandl (deutschfortschrittlich), in Florisdorf Dr. Knoh (deutschnational), in Krems Heinemann (deutschfortschrittlich). St. Polten Wolmayer (christlichsocial), in Wiener.Neustadt Schwarz (Deutsche Volks-partei). Aus Zara wird gemeldet: Bei der heute beendeten Gemeindewahl des zweiten Wahlkörpers in Makarsla wurden nach lebhaftem Kampfe die Candidate« der Nationalpartei mit 97 Stimmen gewählt. Die Candidate« der unterlegenen kroatisch»radical«« Partei erhielten 80 Stimmen. Gegenüber der Behauptung eines Blattes über den Zweck der Hamburger Enthüllungen, welche besagte, dass Kaiser Nikolaus während seines Aufent« Haltes in Deutschland dem Fürsten Bismarck in Friedrichsruhe einen Besuch abzustatten beabsichtigt habe, der auf Anregung von nicht niedriger Stelle unterblieben sei, ist der Berliner «Reichsanzeiger' zur Erklärung ermächtigt, «dass weder» an Allerhöchster Stelle noch in amtlichen Kreisen von der Absicht des Kaisers von Russland, den Fürsten Bismarck zu besuchen, etwas bekannt geworden ist. Die Angabe der Gerüchte über die Gründe, warum der Besuch unterblieben sei, beruht daher auf Erfindung. Die meisten französischenBlätter stimmen den gestrigen Erklärungen Hanotaux' zu; doch hätten die radicalen Journale dieselben präciser gewünscht. Alle hoffen, dass die Sprache Hanotaux' in Constan-tinopel verstanden werden wird. Die Blätter stellen fest, dass die kritische Lage im Orient nicht von Frankreich herbeigeführt wurde, sondern von dem Egoismus und der Interessen-Rivalität unter den europäischen Mächten herrühre. Einzelne Blätter be» dauern, dass Hanotanx nicht auch die egyptische Frage gestreift habe. Nach Berichten aus Constant in opel wurden daselbst in den letzten Tagen zahlreiche Verhaftungen von Türken, darunter vier Geistliche, vorgenommen und eine strenge Ueberwachung der Türkenviertel verfügt, da Demonstrationen wegen der wachsenden Gehaltsrückstände befürchtet werden. Zwischen dem im Iildiz Kiosk sehr einflussreichen Izet Bey und dem ersten Secretär des Sultans Tahsan Bey hat ein ernster Streit stattgefunden, der im Mdiz Kiosk großes Aufsehen erregte. Mac Kin ley hat gesiegt, Aryan ist unterlegen. Damit ist für die Republik die Gefahr der Freisilberprägung beseitigt. Ihre Bestrebungen zur Hebung des Silberwerts werden selbstverständlich nicht aufhören; die Hindernisse, die den Versuchen einer internationalen Regelung entgegenstehen, sind bekannt, und auf diese Hindernisse wird sich die jetzt geschlagene Partei immer wieder berufen. Ihre Niederlage ist indes so schwer, dass eine Verwirklichung der ausschweifenden Hoffnungen der Silbergrubenbesitzer wohl ein» für allemal ausgeschlossen ist. Die Silberparole scheint sogar eine Last für das Lager Aryans gewesen zu sein, in dem sonst vermuthlich alle Gegner der riesigen Kartellmissbräuche und der Hochschutzzollwirtschaft zusammengeströmt wären. Mit ganz besonderer Spannung hatte man dem Ausgange des Kampfes in London entgegengesehen. In den Vereinigten Staaten ist britisches Capital im Betrage von etwa dreizehn Milliarden Gulden angelegt. Ein Sieg Aryans hätte auf dem englifchen Geldmarkte die größten Verheerungen anrichten können. Tagesneuigleiten. — (Volks« und Bürgerschulen in Oe st er« reich.) Nach der vom Bureau der statistischen Central-Commission soeben ausgegebenen Statistik der Unterrichts« llnftalten in Oesterreich zählte man lm Jahre 1892/93 18.087 öffentliche und 999 private Voll«- und Bürgerschulen. Von den ersteren waren 534 Bürgerschulen und 17.553 Volksschulen. Von den Volksschulen waren 1142 für Knaben, 971 für Mädchen und 15.440 jür beide Geschlechter; die Unterrichtssprache war in den Volksschulen bei 7331 deutsch, bei 4606 czechisch, bei 1824 polnisch, bei 1990 ruthenisch, bei 641 slovenisch, bei 832 ita-lienisch, bei 353 serbokroatisch, bei 102 rumänisch, bei 3 magyarisch und bei 405 gemischt. Die Iahl der Lehrer betrug 49.297, der Lehrerinnen 18.057. Von 3,772.571 schulpflichtigen Kindern besuchten 3,160.637 öffentliche Volksschulen. 115.621 Privatschulen, 74.524 wurden zu« hause unterrichtet, 26.026 mussten wegen Gebrechen der Schule fernbleiben und 429.961 Kinder wurden dem Schulunterrichte ganz entzogen. Die größte Iahl der Kinder, die gänzlich der Schule entzogen wurden, weisen aus: Iftrien mit saft 38 pEt. der schulpflichtigen Kinder, die Vulowina mit mehr als 36 pCt. und Galizien mit fast 35 M. Ein einziges Kconland sendet alle seine schulpflichtigen Kinder in die Schule, und das ist Ober. öfterreich; am nächsten steht Niederöfterreich mit 03 pCt. der Schule entzogenen Kindern. — (Tod beim Weinpressen.) Der Grund besitzer Rosman in Goritzen bei Radlersburg h"tte ve" Weitipressen unvorfichtigerweise vergessen, den P"'^"" durch einen Riegel zu stützen, wäh'end er unterhalb °e Pressbaumes hantier. Der letztere stürzte plötzlich Y"" und traf den Rosman so unglücklich, dass dieser aus Stelle todt blieb. . .c — (Schnee.) Üemberg hatte am 4-b. M.'"^ das erste größere Schneegestöber in diesem I^"'„ .,, aus den russischen Grenzbkzirlen wurden SchneeM « meldet. . » — (Eigenthümliche Einwirkung ° Glases auf Pflanzen.) Prosessor M. Lasch"^ hat in letzter Zeit intcrsssante Versuche über die V Wirkung farbloser ober gefärbter Glaser auf das ^ thum von Pflanzen durchgeführt. Es hat M ^r°" gestellt, dass die durch die Gläser tretenden LlaW"^ durch ihre der Färbung der Gläser entspre«" Abänderung einen wesentlichen Einfluss aus ^ ".^ bildung der Pflanzen haben. So wird, wie uns Palent-Vureau I. Fischer in Wien diesbezüglich " "y ' durch ein orangefarbenes Glas die Vegetation der M°nz eine sehr üppige, während das Wachsthum der ljr ^ beeinträchtigt wirb; bei violettem Glase wirb i"" ^ Anzahl der Früchte vermehrt, doch sinkt ihre Qua" herab. ^g — (Zur Ermordung des I « stii ^ ° ^r Levy.) «us Berlin wird vom 3. d. berichtet: »r Confrontation der Mörder des Iuftizrath« Levy, >w und Große, gestand der letztere, dass nicht Werner, ion er selbst Lcvy ermordet habe und dass außer ", beiden leine Mitschuldigen existieren. ,.^, — (Langlebige Menschen.) D,e ^ lebigste Menschenrace find, nach der «Romanwen,^ Bulgaren, denn es leben nicht weniger als 38 ^ gehörige dieses Volles, welche über 100 Jahre an ' Ueberhaupt zeichnen sich die Nallan-Völler durcy ^^, lebigleit aus. Nächst bm Bulgaren lommen v° ,< mänen mit 1084 Hundertjährigen und die «erve ^ 576. Ebensoviel, also 578 solcher alten ^ute, «' ,„ in Irland, 401 in Spanien. In Franlreich M^ ^ deren 218, in England 146, in Deutschland "" ^ Das ist sehr wenig für letzteres Land im Verhal" "^-seinen 50 Millionen Einwohnern, viel weniger <"„ hällnisse als die 46 in Schottland, die 23 in ^" ^ und selbst die 10 Hundertjährigen in Schwede«. " ,^ mit 6 und Dänemark mit 2 Hundertjährigen ^ ^ftjg sich als Länder, die der Langlebigkeit noch wen's" ^upt find als Deutschland. Die Schweiz weist "°^ leinen Hundertjährigen auf. — Der älteste letzt ^ Mensch ist ein afrikanischer Neger, Namens Ar"«" ^; der in Vuenos.Ayre« lebt und 150 Jahre alt '° »M der zweitälleste ist ein russische Kutscher, Namen«" der in Moskau lebt und im 140. Lebensjahre l"^. — (Schiffsunfall.) Der Lloyddampser < ^ wurde bei der Abfahrt von Eonstantinop" ^e« Levante. Elllinie durch die heftige Strömung ^ ^ vor Anler liegenden Dampfer getrieben un° ^ " M Leck, wodurch glößere Wass.-rmassen in den ^°^pfil eindrangen, so dass es nothwendig war, t»e ^hre« auf eine Sandbank beim Leander-Leuchtch""« ^ Ä"' zu lassen. Die Bergungsarbeiten wurden sof griff genommen. „ ,,,- Aol^ führer in Hamburg ist als beendet zu v""^ V>° sämmtliche Führer nahmen die Nrbe^twieder^^^ Neuwahlen, welche nach diesem hochwichtigen Gesetze vorgenommen werden und durch welche das frühere Wahlsystem durch Schaffung einer neuen Wählerclasse abgeändert wurde, dürfte es in diesem Augenblicke gewiss auch jedem Wahlberechtigten :c. wünschenswert sein, dieses Gesetz in seiner neuen Form gründlich kennen zu lernen. Wir können deshalb die von Dr. Leo Geller bearbeitete, äußerst billige Ausgabe, welche durch leicht fassliche Erläuterungen jedermann die Vorschriften verständlich macht, bestens empfehlen. Vereine sollten zur Vertheilung an ihre Mitglieder Exemplare dieser praktischen Ausgabe anschaffen. Die in Berlin erscheinende und von Dr. Georg Galland herausgegebene Zeitschrift «Die Kunst-Halle» kommt, wie ihr wachsender Erfolg beweist, einem Bedürfnisse entgegen, das zuvor von allen Kunst« lern und Kunstfreunden lebhaft empfunden wurde. Der Reichsmetropole, als werdenden Kunststadt, ist damit endlich ein Organ geschaffen, welches ihr bisher fehlte und das durch feinen vornehmen und gediegenen Inhalt berufen zu sein scheint, eine führende Stellung im Kunstleben einzunehmen. Das Blatt, welches vierzehn-tägig erscheint, bringt außer wertvollen Aufsätzen an° gesehener Autoren und einer Kunstbeilage fortgesetzt wichtige Anregungen sür die schaffenden Kräfte sowie aus den Hauptorten Europas laufende Kunstberichte, die ein Bild der heutigen Kunstbewegung geben. Man abonniert auf die «Kunst-Halle», welche wir unferen ^ern. die sich sür die bildenden Künste und das ^ empfehlen können, zum ^n^Xa.^ bei allen P^st. ______ Unerbittlich Oericht. Roman von K. Klinck. (32. Fortsetzung.) Das junge Mädchen schüttelte den Kopf; sie blickte erstaunt auf ihren Begleiter. «Nein, ich glaubte, Mama befinde sich ganz wohl!» «Körperlich, ja, aber auch die Seele verlangt ihren Antheil am Wohlbefinden, wenn der Leib vor Gefahren gefchützt bleiben soll. Ich bin der Meinung, deine Mutter muss den Winter in der Stadt verleben.» Das junge Mädchen erblasste. «Ach. Onkel Grüner, das wäre schrecklich l» «Für die Mutter?» «Ich glaube, Mama wird nicht gern in die Stadt ziehen, und ich — ich würde es hassen, mich zwischen Mauern zu vergraben!» «Lora, ich fürchte, man hat dich zu sehr deinen eigenen Weg gehen lassen. Vertrauend auf dein gutes Herz habe ich versäumt, dich auf eine Gefahr aufmerksam zu machen, die dir droht, wenn du nicht selbst bessernd und veredelnd Hand an dich legst. Du hast Pflichten gegen andere Menschen, vor allen Dingen gegen deine Mutter, deren Liebe du nur theilweise dadurch vergelten kannst, dass du ihr dein eigenes Selbst zum Opfer bringst.» Herbert Grüner hatte zwar ernst, aber doch sanft und gütig gesprochen. Das junge Mädchen fühlte sich getroffen. «Onkel, ich würde Mama sehr gern ein Opfer bringen, wenn sie es von mir verlangen sollte», sagte sie beklommen. ! ------- —________.____. zzF' «Sie wird nie ein Opfer von dir f"^ Md. Du mufst in ihren Gedanken lesen, .sor'^ ^ glaubst du nicht, dass deine Mutler dew ^ sM ^ dem sie ihrem Begleiter voll in das Vei'",^ .^ ^ «Und doch willst du meine Weg^^,/"^ dich, für uns alle erwählt, um uns em . ,« Frieden zu sichern, wie man beldes "^^0" Welt findet, durchkreuzen?» sagte er m ^ Tone. , ^kellte" > ^ Sie wusste, was seine Worte bU ^ ^ und war zu ehrlich, um nur den ^ , ihnen auszuweichen. . ^,.^ M^ 'sje «Onkel Grüner, es kann dem " ^^ dass Franz und ich uns verbmoel" ruhig. Ai,!' «Und warum nicht?» e^eina"^ p"^- «Weil wir durchaus mcht "' ^„ d»^^ -Das ist eine seltsame Anstch Se," / Ih Ich kenne meinen Sohn, ich kenne d^ ^n^ ,0» sind mir nicht minder bewusst, als ° M AiA werdet euch ausgleichen und "ganz h^ U''^,, d«c Franz erwarten dar" dass " °« Hen e/s deZ gefühl gegen feinen Vater die b"w'">^ ^ ich auf ihn zu setzen berechtigt bl^^i,,« Sorge sein. nicht durch tmdlschen ^» lvon vier Menschen zu zerstören l- Laibacher Zeitung Nr/256. 2191 6 November 1896. Erection bewilligte einen Theil der gestellten Forderungen. Ruhestörungen sind nicht vorgekommen. -^ (Rabfahrer in Frankreich.) In Frant-"lh ist schon seit 1893 eine Radfahrerfteuer eingefühlt ""°". Die gahl der Fahrräder, die dort ansang« "^.000 betrug, war schon 1895 auf das Doppelle «°°"e. dass bezüglich der in Handel kommenden Press-^ auf den Umfchlägen angegeben werde, welcher "ua ttat die betreffende Presshefe angehöre, ob sie '?"ch Spiritus-Presshefe, Bier-Presshefe oder ge-"Mte Prejshefe sei. Nach deu vom Ministerium einholten Gutachten des Obersten Sanitätsraths ist die ^ «angäbe von Bier-Presshefe oder gemischter Press, all ?"5Wt Spilitus'Presshefe zwar nicht direct mit! ^"lwheitsschüdlichen Folgen verbunden, jedoch als son 3""^ ^" Nahrnngslnitteln aufzufassen und würde > nach die Möglichkeit gegeben sein, mit einer Ver-t>>,?UM. unter Festsetzung des Declarationszwangs ANMiich der Qualität der Presshese gegen den in n>ls.?^0k gezogenen Unfug vorzugehen. Da jedoch di ls Hu verkennen ist, dass anf die Lösung dieser Frage klsach commercielle Gesichtspunkte, insbesondere auch ^ ^ ^?ncurrenzverhältnisse zwischen den Producenten der ^ ^Medenen Gattungen von Presshefe sowie die durch ' ^ Anfuhr dieses Artikels aus dem Auslande ge-i? h k" Voraussetzungen Einfluss nehmen, wurde le sinnier vom h k. k. Handelsministerium eingeladen. "e Anschauung bekanntzugeben. D»e Kammer hat sich auf Grund der ihr zu-A°mmenen Aeußerungen und Erhebungen gegen die! ^.-« ? «?^. Vezeichnungszwanges ausgesprochen. -Vr^f k"^" "s Spiritus-PrefsHe, Bier-! ^efshef und gemachte Presshefe auf den Umschlägen vezelchnet werden, so wäre dies für die inländische -Mejshefe-Erzeugung nachtheilig. Hefe von obergährigen ^eren ist der Spiritushefe gleichzustellen. Die ober-! Ihrige Vierhefe wird in Deutschland. Frankreich und' ^elgien. wo obergährige Biere erzeugt werden, seit jeher' ^wendet, ohne je direct oder indirect gesundheits«! Mdlich gewesen zu sein. Die Hefe ist dieselbe, nur! ^s Medium, in welchem sie cultiviett wird, ist ein "klschiedenes, daher eine Mischung von Spiritus' ""d obergähriger Vierhefe nicht als Fälschung an-ni^l werden kann und ein derartiges Gemisch auch ^ constatiert werden könnte. ab^ ^°k lunge Mädchen sah blas« und^ hilflos" aus, " Nlcht lange. «Mama will mein Glück!» sagte sie dann. 'Auch ich will das deine!. üiick "" lm'f^ du nicht auf etwas bestehen, das ich V^runde "chten würde. Ich liebe Franz nicht — ^lann mcht seine Frau werden!» «Loral» entsH^, Ausruf war Herbert Grüner unwillkürlich die 1 "p'l. Der Ton. in welchem das junge Mädchen zeuauA " ^°^ aefprochen, hatte ihm die Ueber-eilie I; ^ll^en, dafs es vergebens sein würde, anf ^mnelanderung bei demselben zu rechnen. jedyH ^? ^"" "icht, Onkel Grüner!» fnhr sie ruhig, lveiF A Me Spur äußerer Erregung fort. «Du Zander ? ""^ ^ huben nie Zuneigung für-tveniaer lZ^/' ""d wenn dies in der letzten Zeit ^ne"?"^' zutage getreten ist. so hat das einfach />' Fr vielleicht ein lieber Gedanke gr- ^lück il,fp« "^. ?^uld abtragen zu können, aber das Ulfen. ner M?'. '"""st auch du nicht wollen, Onl.l 3?^ wen« 5 °ü "''"lich ein Freund meines Vaters eht, wie d„ ^ ^" Butter und mein Glück fo hoch Über etw«« ^ch' dann wirst du mir beistehen. ""» zu beruhigen, das nicht sein kann!» (Fortsetzung folgt.) Aus diesem Grunde hätte die deutsche Presshefe-production ein leichtes Spiel gegen die österreichische Presshefeproduction, die zur Angabe der Mischung verpflichtet und mithin dem Vorurlheile des Publicums preisgegeben wäre. In Sachsen und Preußisch^Schlesien sind mehrere obergährige Brauereien, die ihre Hefe unter der Bezeichnung «Spiritushefe» leicht nach Oesterreich einführen könnten, weil sie uncontrolierbar sind und auf diefe Art der inländifchen Presshefe-production sehr viel Schaden zufügen würden. Unter-gährige Bierhefen geben dem Brote einen bitterlichen Geschmack und werden fast ausschließlich nur von der Landbevölkerung verwandet. Nebstoem hält die Kammer dafür, dass das Nahrungsmittelgesetz die Parteien vor Uebervortheilungen schützen wirb. (Fortsetzung folgt.) — (In Rothdruck ausgeführte Frachtbriefe.) Laut des Erlasse« des l. l. Eisenbahnministeriums vom 22. October d. I. ist die Verwendung von in Rolh° druck ausgeführten Frachlbriesen überhaupt unzulässig und find dieselben von der bahnamllichen Vehandlung aus-zuschlichen. Dieses Verbot i« anlässlich eines zur Kenntnis des Ministeriums gelangten Falles erlasen worden, in welchem eine Sendung feuergefährlicher Gegenstände auf Grund eines in Rothdruck ausgeführten Frachtbrief« zur Abfertigung gelangte. Vei S'ndungen, welche der Verordnung des Handelsministeriums vom 1. August 1893, betreffend die Regelung des Transport« explosiver Gegenstände aus Eisenbahnen, unterworfen sind, ist im Sinne des H 11 dieser Verordnung lediglich die darin enthaltene Bezeichnung des Gegenstands mit rother Tinte zu unterstreichen. — (Land wehr-Aerz ten) ist es, ohne Rücksicht, ob sie dem activen oder nichtactiven Stande an» gehören, gleich allen anderen Militärärzten im Sinne der Vorschrift für die persönlichen Angelegenheiten der Personen des Soldatenftands untersagt, auf der Tafel an der Außmseite des Hauses oder der Wohnung außer dem Namen und der Angabe der Ordinationsstunbe auch noch den mililär- (Landwehr-) ärztlichen Eharalter anzugeben. Anlässlich eines vorgekommenen Falles hat das Landes-verlheidigungs'Ministerium die eingangs erwähnte Vorschrift in Erinnerung gebracht. — (Iur Stadtbeleuchtuny.) Mit Rücksicht auf den Krankentransport in das Üandesspital ordnete der Magistrat an, dass in der unteren Peters-Vorftabt jede zweite Laterne die ganze Nacht hindurch beleuchtet bleibt. Aus dem Karolinengrund nächst dem botanischen Garten werden zwei Laternen mlt Petroleumlampen aufgestellt. ! — (Zur Volksbewegung.) In de« 40.273 Einwohner zählenden politischen Bezirke Loitsch wurbcn im abgelaufenen Vierteljahre 58 Ehen geschlossen und 398 Kinder geboren. Die gahl der Verstorbenen belief sich auf 280, welche sich nach dem Alter wie folgt vertheilen: Im ersten Monate 32, im ersten Jahre 112, bis zu 5 Jahren 154, von 5 bis zu 1b Jahren 31, von 1b bis zu 30 Jahren 18, von 30 bis zu 50 Jahren 17, von 50 bis zu 70 Jahren 31, über 70 Jahre 29. ! Es starben an angeborener Üebensfchwäche 23, an Tuber-culose 42, an Lungenentzündung 14, an Diphtheritis 25, !an Keuchhusten 2, an Scharlach 2, an Masern 7, an ! Typhus 3, an Dysenterie 13, an Diarrhöe 37, an Gehirnschlagfluss 3, an bösartigen Neubildungen 6, alle übrigen an sonstigen verschiedenen Krankheiten. Verunglückt sind 6 Personen; ein Selbstmord, Mord oder Todtschlag er-eignete sich nicht. —o. — (Rindfleifch-Durchschnittspreise.) Im Monate October l. I. betrug der Durchschnittspreis für ein Kilogramm Rindfleisch: in Adelsberg 52 kr., in Illyr.-Feistritz 52 kr., in Senosetsch 48 kr., in Wippach 46 kr., in Radmannsdorf 50 lr., in Afsling 50 lr., in Kronau 54 lr., in Kropp 48 lr., in Veldes 54 lr., in Seisenberg 44 lr., in Treffen 44 lr., in Gurlseld 52 lr., in St. Varthelmä 40 lr., in Nassensuß 44 lr., in Ratschach 48 lr., in Landstraß 44 lr., in Großdolina 40 lr., in .Stein 44 lr., in Mannsburg 44 lr., in Kraxen 44 lr., in Gottfchee 46 tr., in Grohlaschih 40 lr., in Relsnih 46 lr., in Tschernembl 40 lr., in Mottling 40 lr., in Llttai 50 lr., in Weixelburg 44 lr.. in St. Martin bei Üittai 43 lr.. in Sagor 48 lr., in Krainburg 52 lr., in Vischoflack 50 lr., in Neumarltl 54 lr., in Oberlaibach 48 lr., in Loltsch 48 lr., in Idria 46 lr., in Planina 50 lr., in Zillnitz 48 lr., in Altenmarlt bei Laas ,44 lr. —0. — (Ernte bericht.) Ueber die Ergebnisse der heurigen Ernte im politischen Vezirle Rudolfswert geht uns folgende Mittheilung zu: Die Wintersaaten find durchgehende gut gerathen und gaben bezüglich dec Qualität ein sehr gutcs Product; die Sommergetreide» slüchte gaben hingegen mindere Erträge und habcn insbesondere die Haferfelbcr gelitten, da infolge bedeutender Nässe fast überall Lagerfrilchle zu beobachten waren, welche die Erträge in jeder Richtung schmälerten. Der Stoppelbuchweizm llelerte heuer eine geringe Fechsung und ließ auch die Qualität desselben viel zu wünschen übrig. Der Mal« lieferte gute Erträge in jeder Richtung und die« trotz der ungünstigen Iahreswitterung; mitunt« lamen bei ihm Schäden durch die Larve de« Hirse-zündlers vor. gu beklagen find heuer die Fechsungen der Hülsenfrüchte, namentlich der Buschbohnen, welche zufolge der andauernden Nässe bei der Einheimsung theil» weise noch grüne Hülsen, theilweise jedoch au«gereifte, jedoch oben schimmeligen und ausgekeimten Samen aufwiesen. Von den Hackfrüchten ergabrn dieses Jahr die Kartoffeln einen geringwertigen Ertrag; schon beim Äus-heben derselben zeigte fich so ziemlich überall die Fäulnis, manchenorts in größerem Maßstabe, so dass ein Faulen derselben in den Lagerräumen zu befürchten steht. Die übrigen Wurzelfrüchte (Mohren, Stopftelrübe, Futterrübe) lieferten mittelgute Fechsungen. Gut gerathen sind heuer die Kllesaaten, welche befriedigende Erträge lieferten, nur ergab das Einbringen derselben bedeutende Schwierigkeiten. Auch die Wiesenerlräge wären heuer ganz gut gerathen, wenn nicht das Trocknen und das Einbringen derselben so ungünstig gewesen wäre; zufolge andauernder Regengüsse haben fast überall Ueberschwemmungen während der Grummetmahd stattgefunden, welche einen großen Theil des Products verschlammten und für die Vcrsütterung völlig wertlos machten. Im Gegensatze zur vorjährigen Witterung war h'uer die Iahreswitterung für das gute Ausreisen, sür das T'ocknen und für die Einheimsung die denkbar ungünstigste sür alle Arten von Feldfrüchten. Die Obsternte war auch nicht befriedigend, die Zwetschken, welche ansang« — wie alle übrigen Früchte — eine sehr gute Fechsung erhoffen liehen, find nolhreif (eingeschrumpst), dabei mass^nhast abgefallen und aufgesprungen, so dass sie schließlich einen sehr geringen und einen sehr geringwertigen Ertrag lieferten. Die Nepsel find stellenweise «4wa« besser gediehen, im allgemeinen jedoch auch nicht befriedigend. Die Wein» sechsung war hinsichtlich der Quantität in den von der Reblau« noch verschonten und gut bearbeiteten Weingärten stellenweise gut, stellenweise auch sehr gut, die Qualität aber im Vergleiche zum Vorjahre eine mindergute. Infolge der ständig nass n Witterung während des Spätsommer« lonnten die Trauben nicht gut ausreisen, außerdem trat, namentlich in den niedrigen Früchten und gut gedüngten Lagen, die Fäulnis der Trauben auf, welche jedoch — dank der sorgfältigen Sortierung der Beeren — leine Schmälerung in der Güte nach fich ziehen wirb. —o. * (Brand.) A« 24. October l. I. zwischen 10 und 11 Uhr vormittag« brach in dem Hause des Johann Mlinar in Hleven, politischer Bezirl üoitsch, Feuer aus, welche« das Hau« sam»t den darin befindlichen Gegenständen und Futlervorräthen einäscherte. Die Ursache des Brande« ift unbekannt, zu«al auch die Frau be« Besitzers Anna Mlinar behauptet, dass zur Zeit de« «usbruchs de« Vranbes nicht einmal ein Feuer aus dem Herde angemacht gewesen sei. Der Schabe, den Io> hann Mlinar durch das Feuer erlitten hat, beträgt un-gesähr 700 st., dem eine Versicherungssumme von 800 st. gegenüber fiehl. __5. — (Slovenisches Theater.) .Krieg angenommen. Unterrichtsminister Baron Gautsch betonte, die Re« gierung habe möglichst die vorgebrachten Wünfche in-betreff der Kunstpflege und der Restaurierung alter Denkmale berücksichtigt. Er erklärte, die wissenschaftliche Unternehmung behufs archäologischer Ausgrabungen im Oriente sei in vollem Gange. Vielleicht werde es in einigen Monaten möglich sein, den weiteren Kreisen Mittheilungen über die bisher durchaus erfreulichen Ergebnifse zukommen zu lassen. Wien, 5. November. (Orig.-Tel.) Se. Majestät der König von Griechenland ist mit seinem Sohne Georg abends aus Gmunden hier eingetroffen. Wien, 5. November. (Orig.-Tel.) Das rumänische Thronfolgerpaar ist hier eingetroffen und begibt sich nach Sigmaringen. Wien, 5. November. (Orig.-Tel.) Ihre königlichen Hoheiten die Herzoge von Aosta und Connaught gaben ihre Karlen beim Ministerpräsidenten Baron Banffy ab. Der Herzog von Connaught besichtigte die neue Infanterietaserne im Parke. Wien, 5. November. (Orig.'Tel.) Der von den Berichterstattern einiger Pariser Blätter colportierte und von einzelnen Wiener Organen, allerdings unter Vorbehalt, wiedergegebene Text einer angeblichen An« spräche Ihrer k. und k. Hoheit der durchlauchtigsten Frau Erzherzogin Maria Dorothea an die Ueber-bringer einer Brillantkrone wird von competenter Seite als eine willkürliche Erfindung bezeichnet. Wie wir er» fahren, hat die durchlauchtigste Frau Erzherzogin Maria Dorothea überhaupt keine formelle Ansprache gehalten, sondern nur im allgemeinen ihrer Freude über das Geschenk und ihrem Dante dafür Ausdruck gegeben. Wien, 5. November. (Orig-Tel.) Zu dem Unfälle auf S. M. Schiff < Schwarzenberg» wird berichtet, dass bei demselben nebst dem Schiffsjungen Benciö auch der Junge Franks verunglückt ist. Von dem bis nun vermissten Schiffsjungen Franliö, welcher nach dem Kentern ^ des Bootes angeblich zuerst ans Land geschwommen und am Lande auch gesehen worden fein soll, wurde nun die Leiche im Canal Sanct Antonio aufgesunoen. Wien, 5. November. (Orig.-Tel.) Bei der heutigen Ziehung der.Bodencreditlose vom Jahre 1889 gewann den Haupttreffer Serie 952 Nr. 40, 2000 fl. gewann Serie 5811 Nr. 24, je 1000 fl. gewannen Sene ^ Nr. 32 und Serie 3274 Nr. 19. ^ ,,<. Prag, 5. November. (Orig.-Tel.) Das «Deu ^ Abendblatt, meldet: Nach dem Berichte eines ^ reisenden sei der Schnellzug Prag-Berlin verunalulll, ein Verlust an Menschenleben sei nicht zu bellagen. Der Zug wäre beschädigt. Drei Stunden nach oe« Unfälle sei noch keine Hilfe eingetroffen. Es he"^ große Aufregung unter den Passagieren. . < Meran, b. November. (Orig.-Tel.) Ihre l. uno^ Hoheit die durchlauchtigste Frau Erzherzog'« ""«" Theresia ist heute im Schlosse Rothenstein eingettWN' Meran, 5. November. (Orig.-Tel.) Gegenüber oeu Blättermeldungen von einer Panik wegen ewe» geblich drohenden Bergabsturzes in Hosen im P«^ thale wird in authentischer Weise festgestellt, dass a"" dings Erdabrutschungen und Vermuhrungen ""» ,^ reren Oertlichkeiten des Passeierthals infolge des ^. dauernden, abnormen Regens gemeldet wurden, einigen Gehöften soll dadurch Schaden vermM, " ziehungsweise Delogierungen veranlasst worden i ' Von einer Panik in größerem Maße ist aber M°, bekannt. ^.^ie< Mistelbach, 5. November. (Orig.-Tel.) Im St°°' Wahlbezirke Mistelbach wurde der bisherige AbgeM" Prof. Franz Richter (Deutsche Voltspartei) geway". Arco, 5, November. (Orig.-Tel.) General Baram erlitt heute nachmittags einen Bruch des rechten-oe j Zara, 5. November. (Orig.-Tel.) Bei der ^ des ersten Wahlkürpers in Makarsla siegte die Nation« Partei mit 38 Stimmen. «^ Gmunden, 5. November. (Orig.-Tel.) Der "^" von Griechenland und Prinz Georg sind mittags ^. Wien abgereist. Der König von Dänemark uno ^ Herzog von Cumberland begleiteten dieselben atts Bahnhof. .Hl London, 5. November. (Orig.-Tel.) Der NewY°^ Correfpondent der «Times» meldet: Mac KmleY "^ in 24 Staaten mit 277 Electoralstimmen, Aryan ^ 18 Staaten mit 132 Stimmen gesiegt. Das »" ^ in Kansas. Missouri und Nord-Carolina !" zweifelhaft. f,„aldellt- Athen, 5. November. (Orig.«Tel.) Dle außer"" liche Kammersession wurde heute eröffnet.______.—-- Aiterarisches. ^n Die Werke der so rasch beliebt gewordenen Sch"?>^^ Paul Maria Lacroma crfrenen sich nun,l1"U ^rlags' in Italien, indem die von der vornehmen Mailänder . ^Z, firma FratclliTrevesin vorzüglicher UeberselM« ^jts gegebenen Romane: «Die Modclltim» und '3^r»^!^ ^ >va6 innerhalb vierzehn Tage als zweites Lausend "!«)"',. die italienischen Blätter als literarisches Ereignis bezeig ^^ Die ganze Erde um einen ^/. ^Mitti^" O, Frcytags geographischer Zwei.Kronen«Atlas fur " '^ M Ungarn. 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Die Monatshefte gewinnen °" MA officicllen Charakter und bieten die Sicherheit sur " ^<,„iatl!^ lcit der einzelnen Spielpläne. Für Vüh»entlmst A ^„«it e' Autoren und Komponisten bilden diese Monatsyc l ^„ltb y wichtiges uud wertvolles, für die meisten sogar " ^M. liches statistisches Nachfchlagcwcrl. sendet an Interessenten das erste Heft auf WunM > ^ ss'" «lies in dieser Rubrik Besprochene kam' v" ^ „. l> e Buchhandlung Ig. von KleinmaYr « 6 ^ ' bezogen werden,___________________________-—^"^rgll> Ausweis über den Stand der Thierseuchen w^ für die Ieit vom 88. October bis 3. Nouei" Es ist herrschend: ^.^ jü " die Maul« und Klauenseuche im Mz'" ^ Gemeinde Arfchifche (1 H.); Oottsch" " die «otzlranlheit bei Pferden im Bezule ^ der Gemeinde Gottfchee; . . gleich""" ,hB die Schweinepest im Bezirke Adclsberg " ° OcH^c Stadt (3 H.); im Bezirke Gottschee " <6H^,?/3^ Auersperg (1 H.). G«ra (2 H) St. ^'VI..roKrdol (tt H.), Glofllaschch(1 H.), Gr°s;ftölland(. H.' ^ M° H,. Kostet (1 H.), Lufcharie (2 H.),. i"ld „/S«) -(2 H,), Ncifnitz (3 H.), Sodcr ÄM (l' H. " ^ <^l b'^ im Bezirke Gurlfeld in den ^emcmden« /^ P '.,,,-" Zirkle (!jH.). im Bezirke Laibach "r A^ (2 H.); im Bezirke «°M m d " ^cn ^ (4 v ^17 H.), Laas (1 H.), Oblat (1? H-) "'" " ^,., Erloschen: ^r g,^>^ die Schweinepest im Bezirke Gurlfeld w ^,nv Ge.neindc; im Bezirke (vottjchee ,n ow Susje und Tiefenbach. Laibacher Zeitung Nr. 256. 2193 6, November 189k. Neuigkeiten vom Büchermarkt. v c?i^°^ I""us, nssalide, geb. sl. ll-60. - Pleschner i»teii! n^' ^°'' Allsscmeine bürgerliche Gesetzbuch in zierlichen auk'. .^' 2'"^' -^ Die Vorschriften über Rcchtsangelegenheitcn , '«" ^trrttsachcn. fl. 2 - 50. — Dir österreichischen Steuergesche, Dr „,,'^,- -^ Blaschles Erlänlernnades Handelssseschbliches von ln^ ^' fl-3'W. - Varqha. Die Abschaffung der Straf. - sselson Elit, .Mere Tüchter, ^i^ ^ < ^ Habernal, Unser Wien in alter und neuer o^c, »l 1-50. — Ujubsa. voelor Ilwma« öe l^Im, sl. —-70. D-^°uls,en, Ein Zulmiftsweib, fl. 1 20. — Lendovset, le^r n '^^' st- -'50. - Cossa, Elemente der Wirtschaft^ wf5,ll^'W. .^ Matern, Um Milliarden, fl. 5 60. -'cy e^ Die Bcnediltinerabtei Maria iiach. ss. -'96. -Z.°i"^r Die Nrqeucratiun der Krystalle, fl. 3-60. - Der ««in der Weisen, IX. Jahrg.. 1.. fl. -'30. - Allgemeine iz°^" l' '' Vd, Hann, Die Erde als Ganzes, fl. 6 -. -v. Kleinmllyr K Fed. Vambergs Vuch' Angclomlilcuc Fremde. y, Hotel (5lcfant. ^nn ."" ^- November. Schneider, s. Gemahlin, Nanmann, Hell, ^ 9/' fchmulown'z, Vrnun, ssischer. Dimbacher. Me.. Wien. Laib^!, ' ^">-'"or. Agram. — Proloft, l, l. Staatsbeamter, G^i ^ ^m°la, Nalhsrcrctärs-Oattin; Smola, Gutsbesitzers-M .'' /iudolfswert. — Dr. Sncti. Vo^en. - Lulasivic. Geiger, c>",' "udapest. - Candellari, Kfm., Trieft. - Erlsbach, ilfm., ^'nsdnick. .^ Kleißl, Kfm., S°az. - Ferjancic, Priester. Zavrac. Pn.s^, ""Mice. — Zdolscl, Katechet, Vnzenica. — Stark, Ksm,, >> am," ^^' ^ Nlh°ch' Ksm.. s. ssrau, Feistritz a./G. - Zucker-""«, «fm., Prag. - Vanil, Mlaler, Pfarrer, Istrien. ^ Holel Vaielllcher Hol. 5,.. ^"N 4. November. Witunz, Holzhiindler, Stciermarl. — ^""var, Postamtsdiencr, Obcrgnrl. — Meden, Privat. Zirlnitz. ^iupni, Besitzer, Krupa. — Sbaschuig, Besitzer, Mascrebeu. — Lulic, Schriftsetzer, Bclovar. — Velcgonio, Wirt, Laibach. — Kristnel. l. l. Postmeister, Cabar. — Iallitsch, Gastwirt, Gottschee. Am 5. November. F.Schleimer, I.Schleimer, IalliNch, Handelsleute, Gottschce. — Vcrderber, Iallitsch, Pctschc, Handelsleute, Kerndorf. HolkswirtschastW^ 3lllb»ch, 4. November. Ans dem heutigen Markte sind er' schienen: 3 Wagen mit Getreide, 10 Wagen mit Heu und Stroh, 17 Wagen und 2 Schiffe mit Holz. DurchschnittsPreise. Nl<, M«z. Ml, . Mg,,- fl!lr. ^fi.,lr, » lr, fi, lr^ Weizen pr. Mtrctr. 6 5)0 8 50 Butter pr. Kilo . . — 70------- Korn » 6 20 C,50 Eier pr. Stück . . — 3------- Gerste » 6— 6— Milch pr. Liter .. 10------- Hafer » 7,— 6'50 Rindfleisch pr. Kilo -64------- Halbfrucht . —-------!— Kalbfleisch » -58------- Heiden » 8^40 8 25 Schweinefleisch » -58------- Hirse » b 50 6^— Schöpsenfleisch » —36------- Kukuruz » 5 60 5 50 Hähndel pr. Stück — 40------- Erdapfel 100 Kilo 2 20—!— Tauben » 15------- Linsen pr. Heltolit. l0- —!— Heu pr. M.-Ctr. . 2 50------- Erbsen » 10!------->- Stroh » .. 2,10------- Fisolen » 8— —j- holz, hartes pr. > Rindsschmalz Kilo —>90------ Klafter 7,20------- Schweineschmalz » — 70------- — weiches, > 5 —------- Speck, frisch » —'68------ Wein,roth.,1WLit. - — 24 - — geräuchert » '168------- — weißer, » —30 — Meteorologische Beobachtungen in Laibach. 5 !PZ!Z'ä !^^ . 2 U. N.' 746'4 6 8 NO. z»ll. stark bewöllt"' "'""" ''' 9^. M. 748 0 5^8 NO. mäßig dewöllt 6. >7U.Ma. > 747-7 s'h.0 s NO.'nläßig 'j bewölk j'^«' Das Tagesmittel der gestrigen Temperatur 5 9«, um' 0 2 ° unter dem Normale. > Verantwortlicher Redacteur: Julius Ohm°Ianuschotvzl^ Witter von Wissehrad. ! Verstorbene. Am 3. November. Maria Rogel, Rauchfanglehrers» Tochter. 16 M., Rofengasse 23, Rhachitis. Am 4. November. Johanna Recher, Private, 64 I., Römerstraße 2, Lungenlähmung. Aanöestheclter in Fcnbach. 24. Vorstellung. Im Nbonnenient. Gerader Tag. Freitag den 6. November Lolos Vater. Posse mit Gesang in vier Acten von L' Arronge. Ansang halb 6 Uhr. Ende gegen 10 Uhr. 2b. Vorstellung. Im Abonnement. Ungerader Tag. Sonntag den 8. November Vperetten'Vlufsührung! Der Obersteiger. Operette in drei Acten von West und Held. — Musil von Karl Zcller. Die Direction der Kleintinder-Bewahraiislali erfüllt hiemit die traurige Pflicht, den geehrten Mi!» gliedern des Vereins das Ableben ihrer hochverdienten Vorsteherin, der hochwohlgeborenen Frau Jeannette Necher znr Anzeige zu bringen. Das Leichenbegängnis der unvergesslichen Dahin« geschiedenen findet heute nachmittag um 4 Uhr statt. Laibach am 6. November 1896. Course an der Wiener Börse vom 5. November 1896. «««^ «N«^ Cou^a«. Hl»llt«.HnI»Y»n. «,lb »uar, y"^N>tlla,c >«e„!c Nut»! ,,,,?, ^'"l Ätuurnitirr . . . lal'lik 101-4!, ^"!s„ u«.^, ^rbrunr N»^l>!! l«»1'2(i 101 4« " «2'wl,, „ccz, I!i0I 4!> '«^. '', ^" «PrUOctubrr INI 8N llli 4N <Ü«y" ^ » V'aa,«l°,e. 25.» N. l44U<, l4ü NN >«'!<>« KX, " «s»»ze buo st, l.4-i!5, 144-75 bl> N, ,«8._ ,»g,75 '»/„ «°>n,.«',dbl,.- .«.> ^"","- ;A-1«^^ ^/n vest, «oidreute, stenerlrcl i»«-^ .«„ /n dto. Meute icllrrI ft!s^(,<>nru!>cl,No!,!, ,c>l'2c> is>i ^„ dt°. d!°. prs Uttnuo . . i<»i-2^ ^i'4l» ^ltuboh», - Vtaatsschuldver' schrlibnngln. ^i !n V,, steurrsr,'! >/"». st.), ftir ,„<) fi. G. 4"/„ 18N75 121-75. )U'Joseph-Wahn I» Glib« ^!°','- Et.) s. v,u st, Num. ü'/."/„ l2l> Nr, ,,- ltt.lttom. . 89-Ü0 1«I»-5N «"uefttmp.Wscnb..«lltlen. ''°^''f,,^W.Pr,G.iick ' ,57-2°«- «'«»'/»l, >^....... 238-5N U39-Ü« Veld U»« Vvm Staate znr Zahlung tlbrrnommcnt l5 u.znoo W. 20U M. 4"/„...... 121-. 121-5U ssrllnz'Ioleph'V., Vm. 1«84, 4"/, U»-»0 10N8U Gaüzische ltarl ° Undwlg. Vnhn. «!N. 18U1, »<>U fi, E. 4"/« . S8-80 10U8U lljo^arlbelyer Vahn, «m. l«»4, . 4°/„ (b!v, Gt.) «»., f. <0<> ft, «. S9-4U 100-40 Ung, Volbrenle 4°/« per «ass« 121-8» lü» — dlo dl«, per Ultimi! .... I2l-8l> i»i!— b»o, Meute in ltroneüwä!»!,, 4°/„, str«sl!re! lUr8<»»Kri,N!'!!Nom, 99i!l, «945 4"/„ btu. bto, per Ultimo . , 99üü 994t» bto.Vt, U dti>, dtii. Eilber Kw st., 4'/,°/,, iW7b ioi-?5 dtu. Ltaal«.Obllg. (Ung, ONl,,) v, I, 1N7«, 5»/,..... 12(1-75 121'?!> dw,4>/,°/„Lchllittrr8c».UbI,-Obl. 1C0 — 10» 9N dto. Präm.°«ul. tl K»u fi. ». W. i5!>-— lük- bt°. bto. k b«ft. «. W. 152-5« 154 — Ihciß «c8.°L°lc 4"/» 100 fi. . 137- 138- Giundtnll.'Obligation»« (fill KX1 fi, CM.), 4"/n lroatljche >»id IlllUmiijcke , 8?-— 88-— 4"/» „„«arische (!»« st. ü.W.) . 87 »ä 88-35 Anl>»l« 3ff«ntl< Hnl«h»n. T>0!!ll,i.Me<,,'li°st 5"/„ , , . , 12975 13a?!> dt°, Müleihs 1«7« . . I«8'— HU- «nlehen der Olabt V»rz, . . 112-— — — l'lülchen d, Etadtgeim'inde Wlen 1«4-35 105-35 VInleyen d, Eladtssi'meiubc Wien lbcr ober Gold).... 12?'I><» — — Plümie»«!». d, E«lblg>». Wien 165,-5« IN« — VUrlcbau««nlehe!,, Uerloib. »"/„ K'ib« - — 4"/„ Krninrr lja„>>e« Nnlehen . 89 25 98 5« «tlb Ware ßs»ndl>ri,s, (fÜHWfi.). Vodcr.nll», »st.«n50I.vI,4»/^». — - .._, dt°. ., „ Mr. , 4°/. . . 100-10 1U1-- Vparcaff«, ,.«ft,,»oI, s.!/.»/, vl, i«l^N — — PrlollM«. HblizaliVN»« st.), sselli!,!»»d»-Ni,rdl>llh» !lm, »»»« 100 42 iK< 4^ Oestcrr. Äiordwestbal,!! . . . tll)?5,,,?5> Ltaatzbabtt....... Lz,2»b 2«3 b« Lübbühn 5 3°/<...... ,7il._ l72,g^ dt°. tl 5°/,..... ,«7 75 ,28 75 U»g.°gallz, Nahn ... , I«? 15 i«8iü 4°/s, U'!mpsIch,!25 72-. W<,ldNc!»-L°!e »« fi, TM. . . 8l>_. gz--Wi,,kl!chgräh Lolc 2« fi. de»ciet>!ta»ftaIt,I.«!n. , i5k« i«5.o Kto. blo, II. «m, 1»«9. . . »5— »? - «albllcher Lole...... »2 7H 23-25 ßanloArllHn (per Ttüll). «»»Il-Otfi, Vllnl »0« st. »0°/« ». 154 50 1b5 2b Ännlvnein, «!enrr. 100 fi. , ,5»-b0 »58 — Vodcr..«nft,,Otfi,.20Ust,G,«»°/„ 448— 44» b« «ibt.°»nst, f. Hanbu.V, ISNfi. -— —— bto. bto. p«r Ultimo Septbr. 387 25 3«? 75 Irebltbanl, «ll«. UN,,, 20« fi. . 4«3 50 40450 Dlpositenbllnl, «ll«,, »00 fl. . «3S — »8» — ««c°mpte-»,<.. «oieft,, »l» fi. ??<>-—7»n- Giro»u, «affenv., wiener, «)«». «?» — ,?4 — HypotheN», vest., »00 fl. »»"/,». »4 50 »5'ül» öHnoeibllnl, Oest., »«« fi, , , »4650 »47 — Olfterr.'lmgar. Uanl, «<«» fl. , 9»8 — S4« — Uniondanl «!») st...... 292 50 »83 bO Verlehribaiil. Nll«., «40 fl. . 1?» — l80— ßeliln »on Zran»porl« Knl»rn»hmnng»n fi,T. l>5— LL — sseibinanbs-iitorbb. 10U« fi.lM. »380 33»v Lemb.° llzernow, Iassy. Eisenb.» «elelMaft 20« fl, G. . . . 28«'f»0 «87 — Uloyo. vest.. Trieft, 5«« fi. «W. 428 — 4»,'- vesterr. Norbwesto. 20« fi, V. , »«» h« 2?N bU bto. bto. slit. U) 2lX! fi. V, 274'7» L7Ü-— Pia^DulcrVisenb. 1ü«fi.G. . »4—j »5 — Ltllai«siss»bahn 200 fl. 3. . . 859 75^3,'Vts.,Wr.,I7Nfi.«. W. 455 — «59 — bt». !tm, 18«?.»Wfl. . . . —— — — V«ld Ä»alf llamwll^»,!., sieue Wi., Vr<<" rit«t«.«ktirn 10« fi. . . . 10»'— 104 — Nnll.«oll!ij. »«eub. 2(X! fi. bllbel «0bü0 «0750 Unll.weNb.l^llal! «>s!»)2!»ft.V. ll«»- - »l»» t»<» Wiener ^oscl>b«l,nen^«ct..Gf<. L4— »b — znlmllrl»-Hrtl»n (p«l Vtüll). lyaune!., «N«. 5fl.. <« Vtlen» unb Vtahl'Hnd. !n «ien ll« st..... »8'b« l!«Üb — L(,k>-. „Vteurerni.", Vapicrj. u. «..«. 1«5-.- ,«7 b« Irifailei pohlen«. > «e>. 70 fi. 15«— «5?-— W»ffen<.^.,l)eft.!n Wien, 10«n. !»93 — «»4 b<) Waggon ljeihanst., 71 »0-f5ranc«5Vtü» » i», Deutsche «eichlbanlnoien . . t»8 7», »88« Italienische V°»liioton8 Htii in Oosterrcicli, * «»Kt KiHil) ,|in8f.H UUC], Hojjloi,.],. ül , '"°f«ü" da» Vorfulirou mündlich, 0 br»Mc»it dio Kenntnis, jodor itUudllch. i Dr- Pleschner v. Eichstett .. tos aUgiie %»Gentduk ln Verliehen Reimen (473- ' """' mit Porto fl. 2 10 vorrälhig i„ der 3-1 61 v« Wemmayr & Fed. Bamberg fl^^ll! Congressplatz. (4<>47) 3—3 Nr. 9378. Einleitung zur Amortisierimg. Vom k. k. Landesgerichte in Lliibllch ist auf Ansuchen der Maria Miwrmayer, Bäckermeistersgattin in Wien XV., Maria- ^ Hilfergürtel Nr. 7 (durch Dr. Johann Herda, k. k. Notar in Wien Xll., Schön-brunnerhauptstraße Nr. 123), hinsichtlich des angeblich in Verlust gerathenen Stadt ^ Laibacher-Loses Nr. 3987 pr. 20 fl. in die Ausfertigung eines Amortisations-Edictes gewilligt worden. Es wird daher allen jenen, denen daran gelegen sein mag. hiemit erinnert, dass dieses Los nach Verlauf von einem Jahre, sechs Wochen und drei Tagen von dem nach Maßgabe der ZietMg eintretenden Aihlungs-. resp. Gewinst-'.rhcbuugstage an gerechnet, wenn indessen nirmand hierauf hierorts rineu Anspruch gsmeldct, noch es bei drr belrefftüden Casse vorgebracht hat und den hierauf entfallenden Gewinstbetrag behoben hätte, für amoitisiert erklärt werden würde. Laibach am 27. October 1896. Apotheke Trnköczy, Wien V."j Dr. v. Trnköczys Magentropfen kräftigend, «oblelmauflösend, abführend, reinigend und appetiterregend, (4207j G 1 Fläschcüen 20 kr, 6 Flascüchen 11,3 Datzeud 41.80 kr, verkauft und versendet nach allen Weltgegenden täglich mit umgehender Post Apotheke Trnköczy, Laibach. i, Trnköczy, Wien, Margarethen. M Trnköczy, Wien, Landstrasse. ,, Trnköczy, Wien, Josefstadt. „ Trnköczy, Graz, Steiermark. Apotheke Trnköczy, Graz. Apotheke Trnköczy, Wien VIII. Apotheke Trnköczy» Wien III.