Nr. 205. Eamstass, 10. Teptember 18«7. 1M». Ialjrssanss MlbacherKZeitma. »"?ä">»n^!l"??^^!°'. ^'.' ^°ft»^r!«ndun» - ^„zlÄhrlg ft. ,». halb«ährau«. »anMhr/g ,l, '. - I»,er.<°n«»eb»r: Nltr I Die «d»«»,str«t»°n b«>.!>c, fich ^»b^°,«»sse ?5, bll «ev«ti« w - N°ft«N«te «li.f. ^. "„«ale die z,l < ^,le„ ,^ ,,„ ^«hcre p« Ze!le « f,,! del «ftere» Wiederholungen pr, »selle « tl. ^ »erben n,«t nugsnomm«, und «sanuscripte nicht ,»iü Nichtamtlicher Hheil. Die bulgarische Frage >^ wäh^ud der paar Tage, seit wir ihr zum lehten< ^ nn dieser Stelle eine eingehendere Betrachtung Kn? ^' "bermals eiu anderes Äusseheil erhalte». Das ^"doskop hat sich abermals gedreht, die Figürchen linÜ ' "euerdings ein bisschen durcheiilaudergerüttelt. derl l?^" kannte meinen, es sei in der Gruppierung 3^/ diese und jene Aenderung eingetreten. Iu ^""qsberichwi ul,d Telegrammell aus Sofia und "N'tantinopel wird dies auch in der That versichert; ° auf Grund vollständig authentischer Mittheilungen ""' werden erst kommende Ereignisse klarstellen. Das Gemisch von Dichtung »ud Wahrheit. wel< l^.»nwättig der europäischen Lesewelt als uer-,,f'^ verbürgte Tagesgeschichte durch die internals bur? ^^"^nAgenturen. durch das rührige Press-dielp ' ^ Pnuzen Ferdi»aud uou Coburg und durch tiiali^. '"''' Specialbcrichterstattcr im Südosten all-Ente ^^'^^bt wird. richtig zu scheiden, die Tendenz, ien^'^" erlegen, die man tagtä'alich von dieser nnd flat^ , k entweder in doloser Absicht in die Welt ^ . ^^ °b" bloh zu dem frivolen Zwecke, eine esl/e"^ palte mit sensationellem Stoff zu füllen, wäre „^ ""ullesarbeit. welcher wir Sterblichgeboreue uns belck '", ""^^'eh^u getrauen. Wir müssen uns darauf H ' ' aus diesem Chaos m,u Melduilgen immer scheinl ^ ^"'"° heraiszuschäleu, was aller Wahr-^mchkeit nach dem thatsächlichen Verlause der Dinge entspricht, nnd so nach Möglichkeit die Marksteine kennzeichnen, die den Entwicklungsgang naclM'is''». wel»! chen das Abenteuer des Prinzen Ferdinand von Cobnrg nimmt. Da wäre denn vor allem zu couswliere». dass die Frage der Mission Ernrolh noch immer in erster Linie auf der Tagesordnung steht, dass dieselbe aber augenblicklich keineswegs mehr jenen acute» Charakter hat, welchen man ihr vor acht Tagen noch zuschreiben wollte. Die Pforte hat anstatt, wie sie ursprünglich beabsichtigt, den russischen Vorschlag in einer Circularnote den Mächten direct mitzutheilen, den Umw^'g beliebt, die Vermittlung des deutschen Reichskanzlers bei den Mächten bezüglich der Annahme des Vorschlages nachzusuchen. Wenn es jetzt in einem Telegramme aus Constantinopel heißt, man habe sick dort zu diesem Schritt durch Winke veranlasst gesehen, welche von Berlin ausgegangen, nachdem früher die Absicht obgewaltet, die Mittlerschaft Frankreichs in Anspruch zu nehmen, so gehört dies unstreitig wieder unter die tendenziös fragwürdigen Meldungen, welche die öffentliche Meinuug desorientieren sollen. Man weih in Berlin sehr güt, dass die ehrlichsten Maklergeschäfte keinen Dank einbringe», nnd dürfte sich deshalb schwerlich um ein solches im gegebeuen Falle beworben haben, da man recht wohl voraussehen musste, dass im Falle des Scheiterns der Vermittlung das Odium ans Dculsch-land fallen könnte. Anders ist es. wenn die Pforte spoutau die Vermittlung derjenigen Macht und desjenigen Staatsmannes in Anspruch genommen hat, unter deren neutlaler Aegide seinerzeit der Berliner Vertrag zustande gekommen ist. Da liegt es näher, dass in der einen oder anderu Weise das Ersuchen der Pforte Brachtuug sin« den mag. Inwieweit dies der Fall gewesen, ist aus den bisher vorliegenden Angaben nicht zu entnehmen. Die Pforte hat bis jetzt, wie versichert wird, aus Berlin uoch keine Antwort, nnd die Mächte haben von dort, wie gleichfalls behauptet wird, noch keine Mittheilung über die fragliche Angelegenheit erhalte». Es scheinen demnach die Versicherungen im «Nord», die Sache werde sich jedenfalls noch sehr iu die Länge ziehen und der eventuelle Ideenaustausch zwischen d^'N Cabinelen eine erhebliche Frist in Anspruch nehmen, einer richtigen Erkenntnis des Sachuerhaltes entsprungen zu seiu. Auf der Hohen Pforte ist man offenbar über diese Zö-ger»ng nicht befonders ungehalten. Nach dem traditionellen diplomatischen Orlindsahe der türkischen Staatsmänner gilt in einer ähnlichen Situation ein bloßer Zeitgewinn schon als ein erheblicher Gewinn; man darf ja immerhin hoffen, dass durch irgend einen Zwischen, fall wählend der längeren Pause eine wünschenswerte Wendung zum Besseren eintreten könnte, wenn man auch vorläufig keinerlei Anhaltepunkte für eine so sanguinische Voraussehung hat. Oder sollte man in Constantinopel der Meinung sein. dass in Bulgarien selbst wieder eine n?ue We», duug eintreten werde? Unmöglich ist dies keinesfalls. Trotz der strengen Censur, welche die bulgarische Regierung der telegraphische» Berichterstattung gegenüber ausübt, und der drakonischen Verfügungen, welche gegen den einen oder andern Correspondenten beliebt wurden, erfährt man allgemach uoch mancherlei über die Stellung des Prinzen von Coburg zu deu Parteien im Lande nnd über die Stimmung in benlselbe», was in Widerspruch steht mit den Schilderungen, die aus seiner unmittelbaren Umgebung verbreitet werden. Man ge» winüi allmählich einen Einblick auch hinter die Decorations-Coulisse» ü lu Potemkin, die zur Verherrlichung des neugewählten Fürsten bei seinem Einzug in das Land aufgestellt wurden und noch immer wieder von nenem in hübsch wechselnder bengalischer Heleuch« tung figurieren. Hinter den Coulissen sieht es keines, wrgs so erfreulich aus, wie man glauben machen wollte. Man gesteht wohl dem Prinzen guten Willen zu, kann sich aber in seiue fremdartige Weise ebensowenig finden, wie er iu die Gewohnheiten seiner Unterthanen. Die Minister klagen, dass er sich zu viel in die Geschäfte mische, ohue das Detail derselben zu kennen, uud mehr verderbe als nütze. In der Armee findet er vorläufig zwar keine Opposition, aber ebensowenig sympathisches Entgegenkommen. Der Clerus ist ihm offen feindselig gesinnt. Der Metropolit Klement, welcher seinerzeit so erfolgreich gegen den Baltenbklger conspiriert hat und iu sei»er Begrüßungsansprache an den Prinzen die Berechtigung der Ansprüche Nusslands auf eine besondere Dankbarkeit der Bulgaren in einer so ostensiblen Weise betont, fügt sich sichtlich nur dem Zwange, um bei der erstbesten sich darbietenden Gelegenheit denselben wieder brechen zu helfe». An der Grenze zeigen HeMeton. Der Abflug. >» d.>, ? w"l ein wundersames Regen und Schwatzeu Hrilsj ^'oen hohen Lürchenwipfelu. die vor meiue» das Q? ,'!)"'' Viele Tage hindurch beobachtete ich ^lha? n"l' ^ den dichte» Morgenuebeln, deu herM !' Matten, abgelesenen Kornfeldern und früh ^l/'r'l ^''" Abendschatten war der alte. angeborene ^>» so l ' '"'^" erwacht. Die Alte» wussten, warum die;' ..'"" milsse u,'d wohiu es gieng, die Jungen, den ,,, sf'em Thale gebore», sollten es' erfahre». In ^>'><> «v!""' ^"""' verdichteten Scharen, welche die ^lstand ^ ""'listen, erkannte man. was be- is<: von^"""^lhk Leser erräth, vo» wem die Rede bald i„ f Schwalben, imseren Frühlingsqästeu. So-^ttm, '°"'"Ue>l Nachmittagsstunden ein auffallendes !^ltnr sl^. Zwitschern um Baumwiftfel und Kirchen-3' Ein. "m "'^'^' weih der Sommergast, woran cr ^lchel, ^"ch'N'ttage hindurch wiederholt sich das stunde s"""""samer sslugübuugen. bis die stille >lwLln« '" Hl' "" die Zweige d'rselbeu Bäume lehr,, ,«!,. «"'! ^lileil Glänze der Spätsommersonne ^ Grda , "H"» sich rührt, kein noch so leiser Ton ^ s'nd w't ^ ^ lauschenden Beobachters stört. . . !?^ es"d!!.'?. "?s gesagt. In unseren Alpeuthäleru ^"lrcht N... ^"" U'" diese Zeit unleidlich. Mit >„l,ersw '" "" den Nahnhösen der beliebtesten i. "n- ^ !.''"''"" ^ l'bt das Lebe» so laut dräugt. ^ hieltei.. ". ^"sleu Iulilage. aufmerksam Um-' wurden sie so manchen Lodenhut im Schmelz frijcherblühter Blumen glänzen sehen. Solche Vlüten-pracht in der nebelgraue» Luft der Septembertage ist wie eine Vision. Der Eingeweihte aber kennt das Alpcnmärchen, welches seine wundersamen Gestalten mit solcher Zier schmückt. Im Spätsommer ist es Frühling dort oben, wo die grünen Malten hoch über den wallenden Nebeln liegen, weiße Bachcascaden wie Filigraugespiust durch die Steinklüftc rinneil und das ungetrübte Licht der Sonne über das rothe Alumeu-mrer der Alpeurosen einen fast märchenhaften Glanz gießt. Wer durch solchen Rosanebel emporgestiegen ist, sieht Felshörner im blendenden Weih. wie deu «Walas-kialf». Odins Wartthurm, der mit Silber gedeckt war. Der Regenbogen, der über den Sturzbach hinweg zu de» tiefer stehenden Fichtengipfeln setzt, ist die goldene Brücke «Giallarbro', »nler welchem del Höllenstrom «Giöll» donnert. Gleichwohl würde der einsame Wanderer dort unten vergeblich das Reich der Todesgöttin Hel suchen. Hier ist noch alles lebendig. Späte Besucher sino überrasch!, die «Murbidozza». welche auch an absterbencen Sommerlandschastcn als schwrselsahler Schimmer sich zeigt, in solchen Regionen nicht zu finden. Wenn der Herbstzaubcr in den Bäumeu des Thales seiue goldenen Lichter anzündet, gibt es freilich wieder neue Erguickung und stummes Schaue» in die Farbensüllc der letzten Nalurvorgänge. Der Spätsommer ist meines Erachlens nächst den Regenschauern und aschfarbenen Töuen des Spätwiu» ters die trübste Zeit im Jahre. Um die damit ver bnndene Missstimmung zu überwinde», sollte man ge« rade nm diese Zeit ms Hochgebirge. Die Mehrzahl nnsrrer Mitmenschen weiß leider nicht, was dort zu finden ist. Wenn die Schwalben fort find. erwacht bei den Erdenpilgern das Heimweh nach der Stadt. Das ist vom Uebel, denn sie kommen um ein Schaustück, das die Natur ihren intimsten Verehrern vorbehalten hat. die dir Stunde des Stelldicheins trotz Ablaufen« der Saison- uud Rundreiselarten pünktlich einhalteu. Also weiter. Die botanische Auslese am Lodenhut, vou der weiter oben die Rede war, erregt den Neid so mancher Schönen, die über leine Blumen mehr zu verfügeu hat. Suiineublume» oder Georginen sind wohl etwas zu plnmp, um Hütchen oder Busenschleife der Schöne» zu schmücken . . . Um ihre Sehnsucht zu be> friedigen, laden wir sie zu Gast auf unserer Wände-rnng. Wir haben drei Stnnden Weges im kalten Nebelwalle» hmter uus und steigen über einiges Ge« roll auf die Lichtfläche der Hochmatte hinauf. Als Krauz dieses hellgrüne» Bergscheilels. über dem trau« liches Herdengrklmgel verweht, zeigt fich ein Gehege von Rhododendren, deren blassrothe Blüten von fun-keludem Thau verschönt wnden. Riugsum aber ist seltene Pracht. Aus den üppi geu Tiefen leuchten die tiefblauen Augen des stengel-losen Enzian. Herrliche Saxifragen. bald purpurroth, bald goldgelb, zeigen sich in den Schuttrinnen oder am Bergquell, wo di- Wässer zwischen Moosteppiche» thalwärts rieseln. Dazu kommt ein fast berauschender Duft. In dieser dünne» Atmosphäre, in der die Somie einen Glanz um sich breitet, von dem man in t"» Tiefländern oder Thäler» keine Ahnung hat. verdichtet sich das pikcmte Aroma der Alpettpflanzen wie m ei»em Destillator. Der Vanillegeruch. der S,e meme hübsche Äeqleiteriu. umweht, kommt vo» jknen dunkel, brauneu .Kohlröschen.. die als unscheinbare Knöspcheu weiter drüben stehe». Wen» Sie näher treten, werden Sie «inen purpurnen Schmelz bemerken, der ^o zart wie der Duft dieses bescheidenen AlpentindeS ist. Alsdann sehen Sie den blauen Teppich großhlütiq?r Llllduchei Zeitung Nr. 295. 1688 10. September l887. sich die Verschwörer, welche ihrerzeit mit so viel Glück gegen den Fürsten Alexander Vattenberg ihre Machenschaften ins Werk geseht haben, nnd im Lande selbst fehlt es nicht an Leuten, die sich gerne wieder bereit finden lassen, gegen Geld nnd gute Worte die Hand zu einem neuen Putsche zu bieten. Wahrend der Ministerrath die Aufhebnng des Belageruugszust.ind's beschlossen hat, sah er sich gleichzeitig genöthigt, das Haupt der ehemaligen anti - battenbergischen Verschwö« nmgen, Radoslawow. sowie viele seiner Anhänger zu verhaften. Die unterirdische Minierarbeit hat also wilder be-gönnen, und dieselben Verschwörer Kunststücke, die, Dank der ausgiebigen Hilfe vo» außen her, imstande gewesen sind. Alexander von Aattenberg trotz seiner Popularität von Thron und Laud zu bringen, bedrohen jetzt den Prinzen Ferdinand, Dazu kommen die ernsten finanziellen Verlegenheiten der Regierung. Dieselbe ist, weil nicht als legal anerkannt, auch nicht in der Lage, auf dem internationalen Markte diejenigen Geldmittel a'.if» zubringe», mit welchen der längst fällige usirmuelische Tribut al» die Pforte entrichtet und der Ausbau der kleinen Eisenbahnlinie, zu welcher Bulgaria« seit Jahr und Tag verpflichtet gewesen, in Angriff genommen werden können. In den Staatscassen ist Ebbe. weil sich die Steuereingänge vermindern, da Handel uud Wandel infolge der verstärkten Unsicherheit der L'ge nunmehr vollends darnirderliegen. Der neue Fürst hat die von seiuer Ankunft erhoffte Klärung der Situation nicht gebracht; dieselbe ist vielmehr seit Einsetzung des neuen Regiments in Tirnovo und Sofia noch krauser uud verwickelter ge-worden, als sie früher gewesen. Eine solche erneute Verschlimmerung der Lage hätte man sich allenfalls um den Preis gefallen lassen, einen so populären Fürsten wie den Battenberger sich zu erhalten, dem Cobnrger gegenüber beginnt man aber zu rechnen, ob dieser Preis die bereits gebrachten und die für die nächste Zukunft geforderten Opfer auch in der That lohnen werden. Eine derartige Stimmung ist selbstverständlich für die zahlreichen Agenten der russischen Gegenpartei günstig, um diejenige «Lösung der coburgischen Frage von innen heraus» vorzubereiten, die in Petersburg wie in Constantinopel in den Kreis jener Berechnnugen gezogen sein mag. welche man bezüglich einer endgiltigen Lösung der bulgarischen Frage anstellt. Politische Neberkcht. (Gemeinsamer Ministerrath.) Wie uns aus Wien gemeldet wird. begeben sich in der letzten Woche des Monats September die gemeinsamen Minister sowie G af Taaffc und Dr. Ritter v. Dunajewski nach Budapest, wo unter Vorsitz Sr. Majestät des Kaisers der Krouralh behufs Feststellung des gemeinsamen Voranschlages für das Jahr 1888 stattfindet. Der Minister« rath findet diesmal in Budapest statt, weil der Kaiser sich nach Abschluss der gegenwärtigen Manöver behufs Eröffnung des ungarischen Reichstags dahin begibt. Die Drlegations'Session nimmt dagegen in der letzten Oktoberwoche in Wien ihren Anfang. (Staatseisenbahnrath.) Im Oktober tritt der Staatseisenbahnrath zu seiner regelmäßigen Herbstsession zusammen. Nachdem die Function des Eisenbahnrathes mit der letzten Frühjahrssession abgelaufen ist. werden die Mitglieder dieser Corporation neu zu ernennen sein. Die Handelskammern und sonstigen in dem Eisenbahnrath vertretenen wirtschaftlichen Corpora-tionen haben ihre Vorschläge bereits dem Handelsministerium unterbreitet, und sind auch die Vorarbeite», betreffend die Ernennung der vom Handelsminister ohne Rücksicht auf die Vorschläge der Kammer,! zu designierenden Mitglieder des Eisenbahnrathes weit vorgeschritten. Der Handrlsmiuister Marquis vuu Vacquehem wird die Ernennung der neuen Mitglieder des Staatseisenbahnralhes noch im Lause dieses Mo» nates vollziehen. Die nenernanute Corporatiuu dürste schon mit Rücksicht auf die durch Ablebeu im Eise»' balmrathc entstandenen Lücken, welche in den letzten Sessionen durch Eiubernfung der Ersatzmänner ausgefüllt wurden, einige Veränderungen aufweisen. (Oberösterreichischer Gewerbela g.) In Linz fand vorgestern ein oberösterreichischer Gewerbe -tag statt. Die Versammlung, die von etwa tansend Theilnehmern beschickt war. nahm eine Resolution für die Trennung der Handels- und Gewerbetammern an. Die Mitglieder der letzteren sollen aus Wahlen seit?!,» der gewerblichen Genossenschaften heroorgeh 'n. das Wahl' recht wäre auch der niedrigsten Steuerkitegork' zu e» theilen, Hoppichler regte die Gründung eines Reichsgewerberathes sowie von Landes» und Bezirksgeuierbe-räthen an, die nach dem Muster der Schulbehörden organisiert werden sollen. Der Gewerbetag beschloss ferner Resolutionen wegen der Organisation des gewerblichen Unterrichtes, wegen Abschaffung des Hau» sierhandels. Verschärfung der Vorschriften über den Befähigungsnachweis durch Einführnnq einer Meisterprüfung, Abschaffung der Strafhausarbeit. Das Präsidium wurde ermächtigt, als Deputation die Beschlüsse des Gewerbelages dem Kaiser vorzulegen. (Die böhmischen Landta gswah l en.) Die Termine für die böhmischen Landtags Ergänzung?-wahlen sind herangerückt. Heute werden die Landgemeinden, am 12. d. M. die Städte, am 1.8. d. M. die Handelskammern wählen. Am 14. d. M. wird der böhmische Großgrundbesitz, und zwar der fidcicommissa rische eine. der nichtfideicommissarische fünf Ergänzungs-wählen vornehmen. (Dalmatien.) Der dalmatinische Landes-Ans-schuss wird, wie "-stützung Stroßmayers gewählt wurde uud sich »"" dieser Partei uicht anschließt, sondern außerhall» der Parteieu Stellung nimmt. lDeutschland.) Die «Germania» bringt de» Wortlaut des gemeinsamen Hirtenbriefes, welche» die deutschen Bischöfe ertasten l,aben. In demselben wird anf das bevorstehende fünfzigjährige Priesterjubilml»' des Papstes Leu X!!<. hingewiesen, und werden del"' selbe» lobpreisende Huldiqnugeu dargebracht. Naitt'»!' lich hebt der Hirtenbrief das Verdienst des P«,lM uin de» Kircheufrieden ill Preußen sowie das E"l" gegeukommen des Königs hervor, »nd spricht in be« scheideuer Form die Hoffnung aus, dass ei»e weitere Besserung der Kirchentage durch die Weisheit des Papstes erfolgen werde. (Zur Lage in Bnlgarie».) Nach brieflichen Meld lngen. die der «Pol, Corr.» aus Sofia zukomme», siud der Bildnng des gegenwärtigen b,llq>n>ich n ^"' binets änßerst lebhafte Auseinandersetzungen Ml'chs" dem Prinzen Ferdinand von Cobnrg u»d d,» 5M< gliedern der ehemaligen Regeutschaft uud des fhrl«'" Cabincts vorausg.'gangei,. Priuz Ferdinand stellte die Alternative auf, dass er entweder ein rein mililärlsch" Cabinet bilde» oder das Land verlassen und i» beiden Fällen diejenigen z,ir Verantwoitnuq ziehen werde, die ihn nach Bulgarien beriefen, um ihm i>u Ange»lilille des dnngendsten Bedürfnisses ihre Unterstützung ""d Mitwirkung zu verweigern. Diese entschiedene Stellung nähme des Prinzen, verbunden mit den aus C^'' stantinopel nngelanfenen Berichten über den Eindnici der endlosen Ministerkrise und die Wirkungen, die s" nisterinms seineu Ausdruck fand. (Rufslaud.) Die öffentliche Meinnng RB' lands und die russische Presse zeigen sich missgestinlm über die Möglichkeit, dass Deutschland die Vermittle rolle in der bulgarischen Angelegenheit übernehmt könnte. Man fürchtet, dass die Vermittlung des «ehrlichen Maklers», selbst wenn sie in verständig russe^ freundlichem Sinne erfolgt, mit dem Anfqrben der selb"' ständigen Politik bezahlt werde, die Russland seit eiiuge" Jahren verfolgt hat. Dieses Misstrauen beherrscht alle Kreise. (Aus den Vereinigten Staaten.) P"' sident Cleveland wird am 15. d. M. in Philadelphia eintreffen. uui an der Feier der vor hundert Iah^n am 17. Septenlber 1787 erfolgten Unterzeichnung del neuen Verfassung der Vereinigten Staaten theilzu"^ men. Der Präsident wird auf dem Indepcndent-S st. ^ Feuerwehren in Hofkircheu an der Tratlnach »nd M^ Violen, das Alpenglöckchen auf hohem Stiele, mit vornüber geneigtem Köpfchen, Primeln und dergleichen mehr. Nun gehen wir zur Hütte, die dort unter zwei verkümmerten Föhren steht. Dort liegt Speik zum Trocknen anf dem Fensterbalken. Voudoirerinnerungen schleichen sich in Ihre Gedanken. Sie haben, werte Freundin, daheim Ihre Schränke damit gefüllt, ohne in nähere Bekanntschaft mit diesem duftigen Alpenkinde getreten zu sein. Nun empfangen Sie dieselben buschen-weise aus den Händen der Dirne, die bei Gesang und seltsamen Selbstgesprächen, wohl auch bei naiver Ansprache an das unvernünftige weidende Vieh die zarten Pinger aus dem harten Boden gerissen hat. Die freundliche Almerin legt auch Edelweiß hinzu, doch »icht ihren ganzen Vorralh; es hängt eine Erinnerung daran. Vor Wochen hat sie es an abstürzender Fels» wand entdeckt. Zu dem Fnndort führt ein handbreiter natürlicher Felssteg mit einigen Rasenflecken darauf. Von weitem zeigt sich nur eine schlangenförmig ge< wundene grüne Linie, die zu betreten die Dirne nicht gewagt haben würde. Da kam aber ein Bnrsche mit hellen Augen, sehnigen Gliedern und Ueberschuss an Lebcuilust und Lebenskraft herauf und holte die weißen Blütensterne von der Felswand herab . .. So spielen selbst Herzensgeschichten in unserem Vlnmenschatz. An den weißen Sternen glänzt unsicht« bar der mystische Liebebfnnke. welcher die Welt in den Geleisen treibt und sie in denselben erhält. . . Jetzt aber erweitert sich der Gesichtskreis. Wir haben die rieselnden Wasser unter »us, die schneeweißen Rinder uud das mit Sleiublöcken beschwerte Schindeldach der Almwirtschaft. Ein Reif vo» bleichen Felsen umgrenzt das weite Rund. wo aus unergründlichen Tiefen zer« sUehende Nebelgestallen der Sonne zustreben. Von wechen Schneeflocken geliert zeigt sich eine Runse da. eine Felsenschale dort. Ueber verdämmernde Klippen steigt die fabelhafte weiße Gemse mit den goldenen Krickeln. Bergfraueu. mit schneeweißen Daphnen geschmückt, zwängen sich durch schattige Spalten. Das sind die weißen Wolkeninselu, uach denen der Thal' bewohner ausblickt, um seiu Wetter Horoskop zu stellen. In der einen oder anderen Falte des Hochlandes spiegelt vielleicht ein meergrüner Alpensec die Goldflitter wieder, die an den Steinhaldru prangen. Dort blühen Silenen und Eriken, die Lieblingszier der «Teichfraueu». welche sich um solche Wasserbecken tummeln . . . Das ist die Welt der Hochregion mit ihren Vlu-menmärchen. Das einsame Menschenkind aber vertieft sich in die Ahnnngen von dem geheimnisvollen Kreislauf der Diuge uud sieht hier den Frühling werden, wo einige Stnnden tiefer bereits der Herbst sich meldet. Wer solches geschaut, anerkennt, dass selbst auf räumlich eng begrenzter Schaubühne die Lebensänßerungen der Natur in ihrer zeitlichen Aufeinanderfolge sich kundgeben. Auch der Schnee des Winters wird dem Blicke nicht erspart. Au seinem Rande aber breitet sich der weiße Sternenhimmel der ^ndt-onac-s kslvot^a, aus. Wir haben da das Bild. wie Jugend und Greisen-thum nebeneinander dasselbe Licht trinken, dieselbe Luft einathmen. Neben dem räumlichen Gesichtskreis geht aber noch ein zweiter hinaus, der von demselben Standorte des Wanderers die Inseln der Seligen des ftruen Südeus auf die Bildfläche rückt, wo alles eitel Wonne uud Lust und der Erdenpilger uicht nöthig hat, das ewig junge Lrben unter den Eisthoren der Gletscher oder am Rande der weihen Schneeznnqeu zu suchen... Nun kommt das Gegenstück des Alftenmärchens. Das ist das E»de vom Li.de. I „ Frütiherbsle hat die große Welt im Hochgebirge nichts zu suchen Sie langweilt sich, sie gähnt iu den uebeligen Morgen hin« ein, findet die Temperatursprün,e WA l.ilten ^^» bis zum l,.'ißen Mittag unerträglich, die O"'t"''"' geradezu schädlich und dergleichen m.hr. Wir wou dies für alle gelteu lassen, deren Einbildu»gsl"st "'' Lebenslust an dems lben Frösteln laboriert. '"". ^ sommermüde Körper. Zur Abwechslung wird wtt einmal gegeu das «rauhe Alpenllmm» gewettert, wenn die Thäler in Andalusien vder Granada last. Warum sehen solche Missvergnügte den Frühling "'^ der hoch über ihren sorgenschweren Häuptern bMY Warum versucheu sie es nicht einmal mit einer Vi ^ cur in herber Luft, bei schäumenden Stnrzl'iiche" ^ auf Almwiesen, wie wir sie om>lchc»d l> »n " ^ haben? «.„ Ich sehe die Leute im Geiste die Achsel'' ^.,, Versuchen wir es auf eiuem Umwege, Die I»> ^ eiucr Villa am WörtherSee finden das Wass" ^ ^„ znm Baden nnd werfen sehnsüchtige Blicke "" ^i,». Eisenbahuzügen. die Stnnde »in Sl»nde vorubM^ ^,,, Ich weiß es bestimmt: die Schwalben haben " ^,, müden Menschenkindern in jenem Sommerläft^e gethan. Die lauen Iuninächte und die nl"'U ^^ Hochsommertage find ihnen ja keinen Gcnnss >^' ^>,^ geblieben. Das käme auf einen Beweis an. D'e u ^ müden sprechen von Regatten und Wettschwimmen, ^ Gartenfesten nnd C»ncertrn. Gesellschafts^Allsfl''^'..^,, Ausstelluugs-Zflstreuuugen. Sie siud i» die ^^r nisfe der rationellen Fischzucht ei»gedru»stkN ^, haben stundenlang in lül)len Veraudeu ungcsalz" ^„ tuugskost cousnmiert. In Gasteiu wäre /^Hfeile"' gewesen: dort war hener ein Olymp von Fülsuf/ »< Dass es gerade so schön im karnischen Hlichg« l"Nl'^,.„ den stillen Weißenfelser Seen oder anf den O""> ^,s des Maoqart sei, wissen sie nichl. Sie l"""'' sie ihrem Capua nicht heraus; trotzdem >'e> sicher" hätten den Sommer ausgekostet. ^ibacher Zeitung Nr. 205. 1689 W. September l««?. ""> ^lvie der Gemeinde Galispach zur Anschaffung "nn erten Theile des Centralfriedhofes iu Wien über-"age» u»d dort bestattet zn werden. Der Wiener I„. »kn,eur- und Architettenvercin lässt daselbst dem hervor-ragenden Techniker ein würdiges Denkmal setzen. -^ (Der vermeintliche Clav ierle h rer.) ^ln heileres ^ui ,.,« ^,i,. ^jih aus dem Salon einer ^wminieileu Wiener Clcwierfabril erzählt, Vmige Woche ual e.u Hrrr in das Geschäfts local, dessen ganze Er-Mmung unverkennbar den Mann von Distinction be-lM'dete. Die Arl und Weise, das ganze Air des Frem-"n war ein solches, dass es den eben anwesenden Chef ^»Geschäftes durchaus nicht wundernahm, als der Sucher erklärte, er komme im Auftrage des kaiserlichen ""ersthchueisteramtes, um einige Flügel z„ sehen nnd zu hohleren, da der Hof einen oder zwei für das neue ^"Iloss in Lainz zn kaufen beabsichtige. Mit größter Be° Mlw,lligleit wurde der Kunde durch das Etablissement keilet. Er besichtigte nnd prüfte der Reihe nach eine ^M Anzahl von Instrumenten und legte einen so raschen „!'. > '^^" Blick in der Beurtheilung der Güte nnd der prellen Vorzüge jedes einzelnen und ein so geläutertes nu,ltal,sches Wissen überhaupt an deu Tag, dass der "avlrrsabritant die feste Ueberzeugung gewann, einen u Mtgen Mnsiker von Fach vor sich zu haben, umsomchr, stch der Fremde null auch au einen und den andern 'W'gcl sehte und in der Behandlung desselben vollendete "«lsterschast zeigte. Der wackere Industrielle mochte auch nlcyt lange an sich halten nnd spielte darauf au, wie es M ,m huMeu Grade interessieren würde, auch den "amen eines su tüchtigen Künstlers zu kennen. Der Herr " wohl ohne Zweifel mit Clavier-Unterricht im taiser-">'» Hause betraut? — .Je nun,» meinte der Fremde, "no e,n kaum merkbares Lächeln glitt über seine Züge ^n; doch brach er schnell wieder ab und frug, ohue sein ^""igntto zu lüften, nach dem Preise zweier Flügel, die . .^lchucte und nach kurzem für Rechnung des Hofes nock."^ starte. Das Personal des Geschäftes dachte eben ^darüber nach, welch bedeutendes Pouvoir doch dem U'ermmire im kaiserlichen Hause eingeräumt seiu müsse, tö» ^!' ^""ueiters so beträchtliche Anläufe inachcn bo>/>> ber Fremde, nachdem er noch einige denTrans-h^.°" ^'kauften Flügel betreffende Weisuugen gegeben H. ' 'ich freundlichst verabschiedend, seine Karte in die das w-^ Hallsherrn legte, deren Text nun allerdings l^^Wl löste, Derselbe lautete: «Fürst zu Hohen-^ ^'Majestät Obersthofmcister.. G. sT'/^österreichischer Schneidertag.) Die ^ "°!enschaftsvertrclung der Wiener Kleidermachcr hat geme !""gsten Versammlung beschlossen, einen all-^ ".'" bsterreichischen Schneidertag einzliberufen. Als lu^dafür wurde die Zeit in Aussicht genommen, zu welcher im kommenden Jahre die anlässlich des vierzig, jährigen Regierungs-Iubiläums Kaiser Franz Joses I. veranstaltete niederösterreichische Gewerbe Ausstellung statt finden wird, — (Die eigene Frau erschösse«,) Aus Trofaiach, 2. d. M., wird dem «Grazer Vollsblatl» ge schrieben: Gestern abends war ein Dors unserer Pfarre der Schauplatz eines tief erschütternden Vorfalles. Der Schulleiter der Gemeindeschule in Scharsdorf hatte soeben in Leoben seine Mouatsgage behoben und sich sodann bei dieser Gelegenheit ein Gewehr, das er schon länger an zulaufen im Sinne hatte, zur Probe mit nach Hause ge nommen. Wie er es selbst erzählt«', hatte er geglaubt, das Gewehr sei nicht geladen. Z», Hanse nun reinigte er noch den Laus, steckte eine Kapsel auf nnd drückte los - da trat deuselben Augenblick seine junge Frau auf die Schwelle, und die Schrotladung drang der Unglücklichen durch den Unterleib. Sie wurde zu Nette gebracht, jedoch der herbei' gerufene Arzt erklärte bald, dass jede Hoffnung aus' geschlossn, sri. Iu tiefer Nachtstunde, kurz vor ihrem Hinscheiden, wurde sie noch mit den heiligen Sterbesacramenten versehen, um 1 Uhr war sie eine Leiche. Der Fall ist ninso trauriger, da zwei Menschenleben zu beklagen sind, denn der Sterbetag der armen Frau hätte auch der Tag ihrer Entbindung sein sollen. — (DasWolfenpaar auf dem Capitol.) Seit undenklichen Zeiten wird bekanntlich ans dem Capitol in Ron,, und zwar auf Geincindetosten, ein Wolfenpaar verpflegt, damit dessen Anblick die Römer an die Geschichte der Gründung der Ewigen Stadt erinnern soll. Im vorigen Jahre erkrankte jedoch der weibliche Theil dieses Pärchens und verendete. Der zurückgebliebene Witwer nahm sich deu Tod seiner besseren Hälfte un-geniein zu Herzen, begann zu kränkeln, und diesen Sonntag stieg auch er ins Grab hinab. Der Bürgermeister von Rom hat jedoch sogleich verfügt, dass ein neues Wolfcnpaar augelauft werde. — (Ein unheimlicher Fund.) Messnerbuben, die vorgestern abends in der Kirche St. Joses ober der Laimgrube in Wien zum Vesperläulen in den Thurm stiegen, fanden in einem Treppcnwinlel ein etwa fußlanges Paket und beim Oeffncn desselben eine blutige Kindesleiche. Erschreckt liefen die Knaben znr Polizei-Wachstube in der Gumpendorferstraße, wo sie von ihrem Funde Meldung machten. Von dort wurde ein Sicherheitswachmann abgesandt, der die kleine, iu Tücher und Papier eingewickelte Leiche abholte. — (Ein seltener Weinstock.) Der Klijährige Weinbauer Johann Fried iu Haugsdorf besitzt linen Weinstock. der in einem Alter von sieben Jahren weit mehr als tausend Trauben ausweist. Derselbe steht iu einem Gärtchen und verzweigt seine Reben derart nach allen Seiten hin, dass diese, sich an Obstbäumc klammernd, eine prächtig schöne Laube bilden. Zu bemerke» ist noch, dass derselbe Stock in, Jahre 1885, nicht weniger als 1'/, Eimer Most trug, welche Ernte heuer noch über-troffen werden dürfte. — (Schlagender Beweis.) Herr: Ich habe stets ungeheures Glück in der Liebe gehabt. ^ Dame: Und sind doch noch ledig? - Herr: Eben deshalb. Local- und Provinzial-Nachrichten. — (Landeshauptmann Graf Thurn) hat diesertage die politischen Bezirke Rudolfswert, Tscher-nembl lind Gurtfeld bereist und in der Eigenschaft als Präsident der Landwirtschafts-Gesellschast der Thierschan in Mottling und den PferdePrämiierungen in Reifnih und St, Narthelmä beigewohnt. (Militärisches) Die Truppen der Laibacher Garnison sind gestern, und zwar vormittags die Artillerie, nachmittags das 17, Infanterieregiment, aus Adelsberg Hieher zurückgekehrt und unter klingendem Spiele in ihre Ubi» cationen eingerückl. Die Mannschaft mit dreijähriger Dienstzeit wurde an, gestrigen Tage beurlaubt Die Truppen der Laibacher Garnison werden nun längere Zeit Rast haben. — (Ein gefährliches Höhlen < Abenteuer.) Bekanntlich ist der vom Ackerbau-Ministerium zur Erforschung der Hydrographie Innerkrains designierte Forstassistenl Herr Wilhelm Put ick in diesem Sommer mit den erwähnten Untersuchungen bis in die Geheim-nifse des Zirlniher Sees vorgedrungen. Mit regem Interesse verfolgt die Bevölkerung diese Forschungsarbeiten, welche gewiss wieder die periodisch abwechselnde Anfüllung und Entleerung des Seebeckens zum Besten der Landwirtschaft bewirken werden. Eine enorme Schlunb-höhle, «Karlovca» genannt, bildet den wirksamsten Ab-slussweg der Hochwässer des Zirknitzer Sees. Dieselbe liegt im nordwestlichen Theile des Beckens, in der Nähe von Niederdorf, am Fuße senkrechter Felswände und führt in fast nördlicher Richtung nach dem Innern bisher unerforschter Räume zn unterirdischen Seen. Herr Pulick tonnte bis jetzt nur fünf größere diefer unterirdifchen Wasserbecken, trotz der Gunst des niedrigen Wasserstandes, mit unverkennbarer Gefahr passieren, obwohl nach seiner sicheren Ueberzeugung deren noch viele hintereinander liegen müssen, bis man in den Unterlauf dieser Abflusshöhlen, in das Windisch-Graetz'sche Höhlengebiet von St. Cantian bei Haasberg gelangt, von wo aus er ftrom< aufwärts bereits sechs solcher tiefer Höhlenseeu mit den primitivsten Kähnen ,'iverschiffte. Riesige Schutthalden und Trümmerhaufen sind von der Decke der Höhlen abgestürzt und unterbrechen daselbst durch einzelne Katarakte und Stromschnellen den geheimnisvollen Wasserlauf. An manchen Stellen reicht die Decke bis nahe an den Wasserspiegel hinab und wird bei größerer Stauhöhe der Wässer zu einem unpassierbaren fifonähnlichen Höhlenschlauch. Speciell diese Gefahr droht bei der Passierung d?s ersten Sees der Schlundhöhle «Karlovca» und hielt trotz aller beobachteten Vorsicht Herrn Putick sammt drei Arbeitern durch mehrere Stunden von der Außenwelt abgeschlossen. Wäre es ihnen nicht gelungen, nach achtstündiger furchtbarer Anstrengung einen wohl sehr beschwerlichen, aber trockenen Teitengang aufzufinden und denselben schliefbar zn machen, so hätte das Wasser des bezeichneten Beckens mittels der Feuerspritze der Zirkniher Feuerwehr ausgepumpt werden müssen, wofür schon vorsichtigern«ife von Herrn Putick durch einen Wachposten vorgeforgt worden war. Der bei dieser abenteuerlichen Rückfahrt verlassene Kahn und einige Werkzeuge mussten im Nerg-inncren zurückbleiben, bis sich der Wasserstand für das Hervorholen wieder günstiger gestaltet. sie l^ ""'^" Menschen sind physisch viel träger, als liea.!> " ^^"' Sie meinen, den Beschwerden er-alv). ^ c"'"ss"'' wenn sie in die stille Welt der Hoch-..,^ aufsteigen sollen. Wie dort das Leben sich ver-schlve 5, s— ^ Nachwehrn der so gefürchteten Ve-roeu sich iu einer Stimmung äußern, die derjenigen ist !l.^'m heilkräftigen Bade gleichzustellen ist. das Ich k .''!sH ÄN 5"^"' "b" später an den Tag kommen tchrz^. ^'"'lcl>'" dem Sommerheim in einem ver alets^', ',', ")a,e l'l'd dem Glocknerhaus am Pasterzen lim .i ^l' wage ich „icht anzusprechen. Es " ""ganzes Ä"ch dazwischen, sich m''z7 °"ses Vuch hat viele Vlättcr. auf welchen dullkeln M^"'^"' "" b""" Eis glänzt »lud Fichten ^ztlicl/ « ^Yl auch Sanatorien, in welchen, laut ^"!t «,". "pl' zerrüttete Nerven in Wasser und Mi da3 w l '""den sollen. Die Procedur selber ist äraerl'ss' kndel^"w"' gebunden. Nichts stimmt einen Clienten >"^ ^ stereotype Wochrnschema solcher >>che u. ' Slr wissen rs geuau: «Eine sechtwücheut-werden ^^""^ M machen..... Am 45 Tage 'l g'beu 9i> ''" abpackt. Nicht ein Tag wird dazu->hr.r Eeiil" ""^? Su' habe» keinen Äesthetiler an "Pmlws ' " ""rn Mrdiciuer. und dieser ist in ^'ss'nsckwsi ""' l'ttvandert. als in jene» unniitzen .^^l.^i"'. ""6 dl'»<>,l der Gebildete seiue Codici bische,, ^"s' b"' Selbstlaute,llng und des inneren "w>>? ,i,„„„< H,^ h^. Studien aber gibt es lein Kalender. Datum. Frühling. Sommer. Herbst und Winter: sie sind lauter Glieder derselbe» Kette. Mit Koffern u»d Hutschachteln lässt man sich hiebei nicht imponieren. Wir haben einen Abend in trauten, Familienkreise zugebracht, in der verwahrlosten Garteuwildnis eines sommerlichen Heims, dessen Insassen frühzeitiger, als es geboten schien, nach nllen Winden verflattert sind. Kein Fraueulächelu verklärt nun die bunlsternigen Geor-gincn, die goldenen Sonnenblumen. Das Rascheln entblätterter Rosenstöcke, der fruchte Erdgeruch, die wellen Blumen, der aromatische Duft, welcher aus der Spätmahd aufsteigt, das Klingen verlorener Töne: das alles, im stillen Hochthale, fast vereinsamt und weit entfernt vom lauten Tagesgetriebe, möchte die Seele in Schwingungeu versehe,,, welche zuletzt in der Vor» stelluug uou der Vergänglichkeit alles Zaubers aus-zitteru. Alle bekaunte Erscheinungen und Bilder nie», gen sich mit solchen, die uns bisher ferne lageu und die nun ihren Schalteutauz um uus aufführen. Vor neue» Eindrücke,, schwindet indes die Erin« nerung bald; verblasste Lichtbilder werden von der Gegenwart verdrängt. Nur zeitweilig kommen einem die Gegensätze zum Bewusstsein, mau macht aber keine Anstrengungen, sie auseiuander zu halten. Der Bebens« qenuss hat tausend Arme. will alles erhäschen, alles festhalten. Das Aesle aber ist die Kette der Dinge im Naturgrnuss. Selbst das Scheinleben hat hierbei 'leinen Reiz. wenn die Erinnerung zurückgleift. die Hoffnung voraueilt. . . Hinter jeuen Berghohen öffnet sich ein anderes Thal, und dort ragt ein einsamer Herrensitz, wo noch vor weniqen Tage» Feenhände walteten. De», Glücke folgte die Ve,öd,i»g — aber die Erinnerung hält die Lichtpunkte fest: ein weißes Götterbild im Dickicht von juugen Mädchen mit Fliederzweigen bekränzt; Aufblicke ii, d<„ „ächtlichen Himmel, wo der Glanz der Sterne mit den Iohannisstammen wetteiferte; die Zeichen des mystischen Lebens im unsteten Halbschatten der Gaisblattgehege. wo Lichtwesen den glücklichen Menschenkindern ein Stelldichein gegeben hatten. Vielleicht waren auch erstere von Fleisch und Blut. wie die Glut ihrer — Küsse vermuthen liehe. Warum sind diese Genien, die den Sommer ver« süßten, entflohen? Haben etwa nur die dämmerigen Iuuinächle Anrecht auf solches Leben? Gs hat den Anschein, dass sich das Menschenlind selber gerne in jene schiefe Position drängt, in der sich alsbald das Vorgefühl von der Unbeständigkeit alle« Schönen und Guten einstellt. Man soll aber seine Götter nicht ver< lassen, ihre Altäre nicht der Verödung anheimgeben. Wenn das flüchtige Volk, gleich den Schwalben, über die Verge gezogen ist. denkt man au die leergrwordrne Kirche, in welcher der Priester allein zurückgeblieben ist Nicht inimer allein: Andächtige verweilen da und dort in den Winkeln und pflegen ein Privatissim.lm der Andacht.. . So ist es auch draußen, wo altheid' nischer Höhendienst getrieben wird. Nun werden die Nächte lang. die Mondnächte glanzlos und kalt. Die Schwalben sind fort, die kichern, den Sommergamins aus den, Gaisblallgeheg«'. die mun-teren Kinder aus Gärten und Auen. .. Die Proste'' allein bleiben zurück.. . Wie lange noch?. - Vls d>e Wälder kahl und die Wassergeister erstarre»,^ Zu solcher lteit feiert der Höhendin'jl und d»e antyropo. „wnihen Wesen der Hochgebirge schlummern unter El« und Schnee. Das ist die Nacht, die langsam aber stetig heraufdämmert und sich wieder llchten wird. um wieder ,„ Schallen sich zu hüllen, bis die Uhr aller Erscheinungen abgelaufen und der Mechanismus Me steht - unveinlckl'ar, für ewig. S ch w e i. q e r. K r r ch e n 5 e! d. Laidachcr Zeitung 3tr. 205. 1690 Itt. September 1887.___ — (Per Glassalou derCasino-Restau-ration) ist diesertage auf Rechnung der Casino-Gesell-schaft und des Pächters der Schreiner'schen Bierbrauerei um fast ein Drittheil erweitert lind neuhergestellt worden und erhält auch einen neuen Fußboden. Der Salon wird sich nun für Theatervorstellungen und Unterhaltungen der verschiedenen Vereine Laibachs eignen, da derselbe nunmehr bequem 300 Gäste fassen wird. Auch die übrigen Restaurationslocalitäten wurden renoviert. — (Trie st er Hafenbauten.) Am vergangenen Mittwoch mittags 12 Uhr ist der Termin zur Ueberreichung der Offerte für die Triester Hafenbauten abgelaufen. Unmittelbar nach Ablauf der für die Ueber-rvichnng festgestellten Frist trat eine Commission der See» behörde zusammen, um die Offerte zn eröffncn. Es waren im ganzen fünf Offerte eingelaufen, ausnahmslos von inländischen Firmen, und zwar: Pongrah und Compagnie, M orpu rgo und Pa rente, Cecconi, Consortium Häuser und noch ein inländisches Consortium. Die Offerte, welche auf Grund des Bedingnisheftes auf Einheitspreise lauten, werden nun von der Seebehörde geprüft und mit deren Anträgen dem Handelsministerium zur definitive!! Entscheidung unterbreitet werden. Nach den von der Regierung festgestellten Bedingungen muss sich der Ersteher in dem abzuschließenden Bauverträge verpflichten, mit den Bau-Arbeiten vier Wochen nach erfolgten» Zuschlage zu beginnen. — (Kirchenschmuck.) Die Kirche der Schwestern Ursulinerinnen erhält im Presbyterium ein schön gezeichnetes Cementpflaster, und ist dasselbe diesertage bereits gelegt worden. — (Process Starcevic.) Unter schwacher Betheiligung des Publicums wurde gestern die Verhandlung im Processe Starcevic fortgesetzt. Die Sachverständigen Salopet und Dr. Hönigsberg gaben ihr Gutachten ab, wonach Starcevic ein ungebürlich hohes Expenfar vorgelegt hatte, indem er für die Eintreibung einer Summe von 16 492 st. ein Honorar von 15 535 Gulden forderte. Die Sachverständigen reducierten die Forderung auf 9809 fl. auf Grund gerichtlicher Erkennt» nisse, glauben jedoch, auch diese Summe sei um circa 1000 st. zu hoch. — (Goldene Hochzeit.) Morgen um 5 Uhr nachmittags feiern in der hiesigen Franciscaner»Kirche der Besitzer Andreas Iencek und dessen Gemahlin Maria Iencet geb. Klemen ihre goldene Hochzeit, Herr Iencel zählt 87, Frau Iencek 79 Jahre. Gleichzeitig findet in der genannten Kirche die Trauung der jüngsten Tochter des Herrn Iencet statt. — (Der Saal der Laibacher Citalnic a wurde behufs Theatervorstellungen nunmehr vollständig umgebaut, indem die Säulenreihe am Eingänge nnd Ende des Saales durchwegs Traversen weichen musste, wodurch, da die Bühne nach rückwärts verlegt worden ist, im Saale für wenigstens 400 Personen Platz geschaffen worden ist. Saal und Bühne werden mit Gas beleuchtet, der Saal mit drei schönen Lüstern. Die Eröffnung des Saales, welchen Maler Vorovsky mit hübschen De-corationen ausstatten wird, dürfte Ende September erfolgen, — (Staatsnoten-Umlauf.) Nach dem fo-eben veröffentlichten Ausweise der l. l. Staatsschulden-Controls-Commission befanden sich zu Ende August Parlial-Hyputhelar>Anweisungen im Gesammtbetrage von 76 Millionen 346 197 fl. 50 kr. im Umlaufe, wovon 3950 st. noch auf Conventionsmünze lauten. Der Staatsnoten-Umlauf betrug 335 651 562 fl,, davon zu einem Gulden 70 286047 fl., zu fünf Gulden 118 700 765 fl., zu fünfzig Gulden 146 664 750 fl. — (Gemeindewl.hl.) Bei der Gemeindevorstandswahl der Ortsgemeinde Malgern im Bezirke Gottschce wurden Mathias Kitel von Kletsch znm Gemeindevorsteher, Mathias Bauer von Altbacher und Johann Kikel von Kletsch zu Gemeinderäthen gewählt. — (Der Schießplatz in Gurlfeld.) Wie bekannt, wurde der Vertrag mit dem Besitzer von Ebensfeld bei Pettau als Schießplatz seitens des dritten Corps-commandos in Graz nicht mehr erneuert, und finden die artilleristischen Schießübungen nun in Gurkfeld statt. Mit Rücksicht auf die große Tragkraft der Geschütze müssen jedoch noch Grundstücke eingelöst werden. Die Verhand» lungen mit den Eigenthümern stoßen aber auf Schwierigkeiten, und ist ein gütlicher Ausgleich kaum zu erwarten. Die Finanzprocuratur in Laibach wird somit, wie verlautet, den Ankauf der Parcellen im Expropriationswege veranlassen. — (Aus Abbazia) wird gemeldet, dass in den nächsten Tagen Prinz Louis Napoleon Vonaparte, zweitgeborner Sohn des Prin.zen Jerome, mit einem Gefolge von zehn Personen zu längerem Aufenthalte dort eintreffen wird. — (Personalnachricht.) Der hochwürdige Herr Dr, Ianezic, Cooperator in Commenda, ist zum Professor der Moral-Theologie an der theologischen Lehranstalt in Laibach ernannt worden. — (Am Laibacher Obergymnasium) findet die Aufnahme neu eintretender Schüler am 14. und 15. September statt. Das Schuljahr beginnt am 19. September mit den, heil Geistamte. — (Slovenisch-deutsches Wörterbuch.) Das von Prof. Max Pleter 5 nit redigierte slovenisch-deutsche Wörterbuch ist bis zum Buchstaben V gediehen. Prof. Pletersnit hat, da die Revision des Werkes noch viel Zeit und Mühe in Anspruch nehmen wird, auch für das kommende Schuljahr einen partiellen Urlaub erhalten und wird nur fünf Stunden wöchentlich Unterricht ertheilen, — (Städtische Arbeiten.) Die rechte Seite der Wienerstraße vom Hotel Elefant bis zum Hol,',er'schl'n lBürger'schen) Hause wird für den Raum des Fiater-standplahes asphaltiert, desgleichen die bisnun mii Holzstöckeln gepflasterte Hradetzlybrücke und die großen Räume des Schlachthauses. — (Schadenfeuer.) Am vergangenen Dienstag brach im isoliert stehenden Hanse des Josef Kolalj in Berdo bei Jauchen durch Unvorsichtigkeit beim Kochen Feuer ans, welches in kurzer Zeit das Wohn- und Wirtschaftsgebäude des Genannten sammt Flitter- und Gc-treidevorratlM gänzlich einäscherte. Auch am Viehstande erlitt Josef Kokalj eine Einbuße, indem drei Schweine verbrannten. Der Schaden beläuft sich auf 1200 fl.; der Beschädigte war nicht assecuriert. — (Vieh markt.) Der gestrige monatliche Vieh^ markt war im allgemeinen schwach besucht. Es wurden nach dem amtlichen Ausweise der städtischen Verzehrungs-steuerpachtung nur 542 Stück Pferde, Ochfen, Kühe und Kälber aufgetrieben. Der Besuch seitens des Landvoltes war ein mittelmäßiger, da die Mehrzahl der Viehhändler und Käufer den großen Markt am nächsten Montag, den sogenannten Zwetschlenmarkt, abwarten will, a>, dem all^ jährlich ein zahlreicher Auftrieb von Zucht- und Mastvieh erfolgt. — (In Zalog bei Zirklach) ist vorgestern ein großer Brand ausgcbrochen, welchem 12 Wohnhäuser sammt Wirtschaftsgebäuden zum Opfer fielen. Einen ausführlicheren Bericht bringen wir in drr nächsten Nummer. — (Weinlese in Istrien.) «L'Eco del Li-torale» berichtet, dass es seit Menschengedenken leine solche ergiebige Weinlese gab, wie heuer zu erwarten steht. Man hat schon Käufe abgeschlossen zu 6 fl. per Hektoliter für die beste Qualität und zu 3 fl. für die gewöhnliche. — (Ertrunke n.) Der 7jährige Sohn des Fischers Ci^man im Stadtwald ist vorgestern beim Baden im Kleingraben ertrnnken, — (Stritars Wrrte.) Von den gesammelten Werten Ttritars ist soeben das 12. Vändchen zur Ausgabe gelaugt. Dasselbe enthält die Fortsetzung des Romans «Zorin». — (Kohlenoxydgas.) Ans Cilli berichtet man, dass der 40 Jahre alte, nach Main zuständige Bergarbeiter Ä. Ajdovc dieserlaa/, durch Kohlenoxydgas betäubt, in Trifail in einen nicht ganz drei Meter tiefen Schacht fiel und sich dadurch schwere Verletzungen zuzog. Neueste Post. Original-Telegramme der «Üaibacher Ztg.» Csntathurn, 9. September. Anf die Ansprache des Cardinals Mihalovic sowie auf jene des Titularbischofs Pribel bei dem gestrigen Empfange sprach der Kaiser die Ueberzeugung aus. der Clerus werde eifrig für die brüderliche Eintracht der seiner Fürsorge anvertrauten katholischen Bevölkerung mit allen übrigen Confejsionen wirken. Berlin, 9. September. Fürst Bismarck ist des Nachts hier eingetroffen. Berlin, 9. September. Die «Norddeutsche allgemeine Zeitung» weist die Anschauung zurück, dass die deutsche Politik in Bulgarien durch das Bedürfnis eingegeben sei, von Rnssland etwas zu erreichen. Die russische Politik trete nirgends der deutschen Politik entgegen, und es existiere kein Motiv, um Russland Dienste zn leisten, wofür wir Gegendienste erwarten. Deutschland werde die Politik der Achtung der Verträge nicht deshalb aufgeben, weil sie nicht anti russisch ist. Paris, 9. September. Der Agence Havas aus Con-stantinopel zugehenden Mittheilungen zufolge resümieren sich die letzten Verhandlungen in folgender Weise: Die Pforte consultierte Deutschland und Frankreich inbetrch des Antrages Russlands, Commissäve nach Bulgarien zu entsenden. Beide Mächte ertheilten die Antwort, sie hätten nichts einzuwenden, worauf die Pforte an Deutschland das Ersuchen richtete, bei den anderen Mächten dahin zn wirken, dass dieser Antrag angenommen werde. Die von Deutschland eben ertheilte Antwort erklärt, diesen Antrag nur dann unterstützen zu können, wenn ihn die Türkei zu dem ihrigen mache. London, 9. September. Zu Michelstown iu Irland fand ein thätlicher Alsammenstoß zwischen der Bevölkerung und der Polizei statt. Letztere machte von der Waffe Gebrauch. Es gibt mehrere Todte und Verwundete. Sofia, 9. September. Der Belagerungszustand wurde ausgehoben. Stambulov. Mutkurov nnd /jivlov erhielten den Tapferleits-Orben ?rst.>r Classe. Angekommene Fremde. Am «. September. Hotel Stadt Wien. Hildebrand, Reisender, München. — Boss, Ämner, (5grr. - Ieszenlo, Hauptmann, Linz, — StaeN, Hauptmann, Graz. — Michael, Privat, s. Schwester. Klagen' fürt. — Kopchty, Privat, s. Sohn. Villach. - Sasich. Obersi. Kalligaritsch. Private, f. Tochter, Cilli. - Vogrich, Oberlehrer"». Gör.;. ~ Vogrich, Schuldirector, Pola. — Genzo, Secretal. s. Frau, Gradista. — Susa, Händler. Senosctsch, , Hotel Elefant. Dr. Werdnig, Arzt. s. Familie; Kossat, ssalm«m, s. Familie, und Henkel, Reis., Wien. — Ieiteles, Ksm., P"?' - Stabler, Hauptmann, Klostcrneuburg. Passavilla, FatM< lant, Como. - Knstella. Privatier, Feldlircheu. — VanloM, Reis.. Villach. — Mussi. Kanfm.. s. Familie. Klagensutt. ^ Mihelac, Kfm., Sagor. ^ Cermelling. Privatier. Vieenza. ^ - Schwarzer, Professor, f. Familie, Tricsl. — Conte de ^ mini, Oberst, s. Frau, und Kastelic, Kfm.. Fiume. - P?M njat, Notar. Novi. — Marotti. Privatier, s. Familie. Cast»»- («asthof Tudbahlchof. Vlüthgcn, Schriftsteller, Freienwalde, ^ Schul,;. Reisender, Wien. — Gobalic. Reifender. Prag ^ Faßnacht. Reisender, Rcntlina.cn. — Löw, Rittmeister, Kral"'' Äidmar, Privatbeamter, Gurlfeld. — Iedlacher, Restaurateur. St. Lamprecht. - - Raunachcr. Ianesch, Private, MalborgelY. Allichgen. Sectionsvorstand, s. Familie, Laibach. — Louga», M.nnich, Private, Trieft. — Ieglic, Landesbuchhalter, s. S»P'. Stolasfio. Seßerlr, Kaufleute. Görz. . Gasthof Kaiser von Oesterreich. Menhart. Forstvenvalter. sa""" Sohn, Klagenfurt. - Kopae, Agent, s. Frau, Pettau. Masthuf Ttcruwartc. Stelle, Gerichtsvollzieher, f. Familie. TW" nembl. - Zotlmann, Schriftsetzer, Graz. Gruden, VeM' Glosjlaschih. - Ivanetic, Lehrer, Draga. Verstorbene. Den l!. September. Alois Zxpancic, Sträfling, ^^'' Castellgasse 12, Tnberculose. ^ Den 7. Septeml> r,'. Franz Ieras, Profoß. "' H Nallhausgasse l, Lungenphthisis. - Johann Rutar. ?<"" dienrrs-Sohn, l'/,. Mon., Deutsche Gasse 9. Darmtatarrh. Den «. S e p t e m b e r. Andreas Cizman. FischerS>SoY^ «l/. I., Sticlsluss durch Ertrinken. - Johanna SmetanaM" darmerie.Ritlnnisters Gattin. 4« I., Nnrgstallgasse l, l''!"«"'" »leii. Alois Zajc. CondnclenrsSohn, INI., WienersttM , Tubcrculose. Meteorologische BcobachtlllllM iu ^aibach^^ z 5k Z...... ..^,. ^ ?U^M/ 7^.427 ^^ ^vimWl' ' NeM ^ ?, 8 . N. ?:!4.52 , 27,4 SW. schwach heiter ","" .^ . Äd. 7A4M) ,^9,4 SN. schwach heiter ^„^ 7U.Mg. 737,86', 15,4' SO.schwach heiter „„„ «. 2 . N. 7.W.lX) , 25,6 SO. »näßig heiter ","" 9 » Ab. ?:!9.«2 ! 20,6 SO. schwach ! theilw. bew. ^,-7Ü.Mg. 740,N ! 14." ^ »ormalr glworden, der Appetit erfreulicherweise wicderhera.ei ^ Hiefür sage ich Ihnen meinen besten, verbindlichste» Hochachtungsvoll , "5 Marie Sil^ iu. z,., Ma,orS iw" VI., (sumpendorferstrafte «>'- ,^ Zu haben beim Erzeuger, lllnoschaftlichcn ^lpothel" , ötüllcrau, und in allen renommierten Apotheien der ^rr.'' ^ Monarchie; in Laibach bei den Herren Apolhelrrn G. vl'!^> Ul,. v. Trnlüczy, Ios. Suoboda und (Y. Piccoli; in ^u°°^ wert beim Apotheker Tom. Äizzoli; in TschcrneMvl Apotheker Ioh. Vlascl. ,^ «W- Preis einer Schachtel 75 kr. - Versandt von ^ bestens zwei Schachteln gegen Nachnahme. ^_^—-^ MM^^ Der ganzen Anflagc nnserrs hl'nl'ge» Plattt'. W^^^ eine Heitttnas-Uunoucen'Neilagebel^^ » Danksagung. > W Filr die ilberans zahlreichen Neweise herzlich" W M Theilnahme, anlässlich des schmerzlichen ^"'"''^ > W linseres unvergesslichen. theuren Sohnes, beziehung « W weise Vrnders, Schwagers und Onkels, des H" ^ > Irccnz Jerccs > ^ l. t. Profoh in: Ruhrstaude, D W für das ehrende Geleite zur lchten Rnhestätte W^ W ^ der Herren Osficierc nnd Uuterosficiere und der V^ ^ W Postbrdienstrten. sowie filr die vielen schöne» ö"^ « M spenden seiner Verwandten nnd Freunde. '"6"!."' ^ W M der Herren Unterossicierc des 17. Infanterieressl'" ^ « M Varon Knhn. sowie allen Velannten danken « ^ tiefstem Herzen W W die trauernden /nmilien Ierl»5 und ^'^^H^ _JMNüL3cltunA yu iü5 1691 10. September l8«7. Course an der Wiener Börse vom 9. September 1887. N^ dm, °Mellen 0 m°'Mc,!tenlcheine , . p,^r Kt. -'- -- '»"l. »tu!c,!r<>»ic. steuclive« , !,>«',» ! /, . . , . ion 7, ,^-l.ll ,-'o."b.'»ll»l. liiufi, °,W,S. ,50s.ol,'i ^ ' ""a,« i2l>I,,Ul!l,.c.stl'adn) n ..»- ' ^,,.«, „ vom I, 18?« . N4!t5,,4"/V lbrit, «, t." "l,l. ^ '"" sl^ 0. W. ,2« 21.1»2'7» v >!> »0,»4'- ^'undentl. - 0l>liaatl°nrn ^ uu ft ^i 3. ) , 5,,° böhmische . . . ,„«,,., ^ > mahn'?^....... '" " ""^ " :>:^V' ^! ^ ^«»^ s>7,,Itu>,1^ ' ,..... 104 l>« 10«'— '''"N^'''^''"'°"!«' - ,04 75 1W 75 "c»«!!f,,,,ch,..... ,«4b0lll>Il! Oel»> War, 5°/o lemef« »anal .... ,04 50,0k-5»'» unnari!««......,04.Sl»,0^40 Nndere »ffrntl. «nlehen. Tonuu.Reg.l'ose 2«/« lO« sl. . '«0 — ,2<> s.o dlo. «nleihc ,»?«, ftcuerirel . !l>« 2? ,n? — Nxlebc» b, Stabtgvmlinbe Wien >Nb «5ll>l> 7l> Nl'lrben d, Etodlgeuieinbe lLien (Cllbr, und !^old) .... —'- —' — Pfandbriefe (sül Ilia fi.) !tio^enci. allg, ofieil, 4"/« Gold. ,«s. »5 l«e?s, bio. in l,o , , 4>/, «/« I«, »n ,»>, «<^ dto. in 50 , , <»/„ . »7Ü5 »7 75 tto. ^lämicN'E chulbvtllchl.S''/» ll», - '(!«-.'/> ll cst. Hypl'ldclenbanl l«>. 5'/,"/° >0' —'02— Q^jl.ung. Vnnl v«l. b°/n . . 10« lO l<,L-s.O dlo. , « >b« — d«o, „ 4"/„ . . »!»«l»ll»l<-- Ung, aNa, Bodencrl!bNcticnges. in Pesl in I.I».'<» vcll.k>/,°/, — — — — Prioriligatio»en (fÜl l<«! fi.) »tluabrlh.wlsibahn 1, »imisfion------^ - stlldüiaxdO'Nordbah» iu Ellbll loo zs. i^l -,>luuz.v'c>^ .^ah».....—.----------- !^m. luttl .wl) »I, ^ . !>,"/« . I«, 2!^ ll,I^,»,! Sta»t«bahn l. »mission . .il»s—il>ü" k li^l>«b" «^ »°/, . . . , ,40-!«»'«" l» 5«/« .... l>« 50 li,4 - N„„,»,ializ. Vahn .... »g «» !!!»»« Diverse llose (p« «til«). Elcbitlole !«0 fi...... ,/8—I7««> Llal>,»^o l'— Utudoll'^ose l« ft..... zy si«! z, - SalM'^'ose 4u kt.'VtNois.l'l'Ie 4N fl. . . , 5<» ,5 l>v?ö WalbftclN^t'vsc ! «^ Winbijchgrah ?°s« w fl. , , <8 2l Ett»«l), A,,,,li ^Q^ft,:!,. »ftanl «00 fl. , ,,.<»^<> >,»!!<' Aaülvelcw, wicner, i<« »» Bt»c> A»ft,Oeft «c«»sI.S.4<»° „i!<, s,< ?<2 2f> !>, f,t)<,!!b,ll, O. !!!«!> ^^2'M»!»!«!! 2 Ttpositcxlmnl, UNg.!'ll nu'le»»i>>,'I.,z«lcd«öft,l>''/^— — — »'„ül'ob., oft. >, j». . . zii2!>2N60 ^>ll,ll.,!»!tt ^,11.,, >^,. l>, .>iül,25 151'- Aetleu von Tlan^port» Nnt^rnehulnnge». spe» Stil«), «llbiecht.Vahn »«» fl. Gilb« , —'--------— «lföld !jium,,»ahn «00 sl. Vilb, 182 s.l»1»3 — «ulfig.Iepl. abn 150 sl. . — - ».^ , weftbahn »l» si. . . — — — — Vuschtlchiabel «isb. 500 fl. «M 7»«' —7»» -, (Nt.«) »00 sl, ,l».«0 2N 2b Donau » Dllmpflchifsahll» « Ves, lDesterl, 50» fl. «l»l. . . ,402-,?^l7c ^l> Dus'lUobendachcl «,.V,«'0sl,G, -»'—------ «tlisabeth.lUahn »0« fl. «M. . —'--------— , ^inz.Nudwei« ^<»U sl. . — — — — , Glzb..Tir. 11/, ii.,»?»!««, fl.E, —— —— sseld,nand«»«oltch, »000 fl liM »54" 2545 sslan»»IoIc<»»iahn w« si, Silber —— —— >ünsl>schen.Barcfe-<>flS —.--------"- G°li,,«atl.l'udwlz>«,z>0<)sl. «M «l«'- !,,» 50 Ora,^eNa«cr00 0!l,S —'--------' - l!cmbcrg°ft,.unn., Tries» l»UU sl.«i!l«.>4l«» — 4U» -Oefteil, Norbwcftb. «uu fl, Silb isu—U!0 2> bto. (lit. l«) ^ou «l, Kilb« .1«»-—1«»40 Prag.Duf« !t,!c»l,,l5,<, fl. Vilb. —--------.— Rudoli'^üy» z»!l> fl. Sllv« , »87 «s, 187 ?b Liebenl'lirq.r Eiseilb. «»0 fl. , —— — — Äta»ll!»>i ,'»!,!! :« fl, 0. W, . »l» — «^» ^s> SUbbahn ««» fl. «llbei . . . 8« 75' «< «5 Sl!b,Norob..Verb..«.»cX>N.«M. Ib7 —!ik? bo tr»mwah.«es,, wr. '7c»fl, «. w. »^» 5« »»« — , «Hr.. neu I«, sl. —---------— Iran«v°it»«estllschaft !0« fl. . —---------— Ung.'llali», «iisnlb, »0« N, Silbn l«8 — ie<> ?l, Nng, «orbofibahn ««> sl, Silbei,64 xb i«4'75 N»».WeNb.(«»ab»Vlll,)»0<»fl.S. ^»ü - 16» »c> InbuftrieNctie« (pu Etllll), «gyb< nnb pinbbe«, «lisen» unb klahl'Inb, in Wien 100 sl. , — — — — .»reil)n. I. «u sl. 4t»«/» »4— »« ^> .«lbemuhl". Papicls, u, «.»», N4?5 N'»» Monl»n»Gesell!ch., i>N«ri.»»lvine «l 2^ »l 7k, Pragrr , »uu sl, , l^>,— «2 — S»lgo>Talj. «tücnlafs. il»U fl .------— — Tlilailrr Kohlenw »H, l, 70 sl. — — » ^ waffeus,««., Oeft, in ill», loo sl«,5 — «68 — Devil«» Deutsche Pliihc......»I « <>^ ?l, London.........l«h l»f> >>e »i,z»7 Sill,«.........—- —-— DeuXck!- »»e>ch«!>,'i!s»i'!!'" , «lzs, «!»0 Italienische Vanlnoten lioo i,'irc) 4i» 60 4« 4V P«-Nubel pel Etiill . . ,> 11, I',,,,« rV i- i 11 It e ix Wie!! Ubald v. 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