WbllcherGMung. A. 95. Plann me rat l«n»p»«<«: Im «omptoil «anz> si. li. halbj. 5.50. tttlr bi», i^ufteNnnq in« Han« yaldj. by lr. Viit b« Post ganzj. fi. 1», halbj. ft. ?.s,0. Dinstag, 28. April Illl«rtl»n»«,»«hl «e I0j<«u«»: 1««l «ll., KM. »0 k., »«.fi.,.«! s«,st»r.tzH« I».6ll., »l.»»»^ »m. I» »r. n. >. n. I»sertl»»»fi«»pll jeb»«». »0 lr. 1874. Amtlicher Theil. > e^er Ackerbauminister hat dem ReichSgrafen Karl »Nr.Gabenhausen die Stelle eines Präsiden. , °er Landescommisfion für Pferdezuchtsangelegenheiten «armen übertragen. Nichtamtlicher Theil. Vom Tage. lrtte ^" österreichische Reichsrath erledigte definitiv das i,'°"nWonelle Gesetz über die Regelung der üuße-^ Rechtsverhältnisse der katholischen id«!, ""^ dem Geschlussc deS Herrenhauses. Das y , "nfessionelle G.seh, betreffend die Regelung der t^^Nt zum Religionsfond wurde vom Her-'»llen °b" Debatte nach dem Antrage deS Ausschusses Kommen, wird jedoch wegen der Abänderung, welche ^ '^besondere auf die Scala, welche die Beiträge ^i. ' bezieht, nochmals im Abgeordnetenhause zur Handlung gelangen. ^.^Abgeordnetenhaus« W^rde das Finanzgesetz ,^.^> indem der Disserenzpunlt bezüglich der lember-^^lllschen Lehranstalt dadurch beseitigt wurde, daß ^llll?^^nilung in Uebereinstimmung mit dem Herten-^N l Bedingungen fallen ließ, von deren Erfüllung ^ ^illiguug der geforderten Summe von 250.000 fi, ^M gemacht worden war. Die Verhandlung über '?!" Gesetzentwurf, betreffend die äußeren RechlS-^^ltnisse der llösterlichen Genossen« ^lltn, wird allem Erwarten nach von großer AuS-^ sein. Für die Generaldebatte sind bereits eine «s von klericalen Abgeordneten als Redner eingezeich-lej^n der Sftccialdebatte steht die Einbringung zahlet «lmendemcntS bevor. Unter letzteren sei speciell ü,/°ln FortfchrittStlub beschlossener Antrag erwähnt, »i^llchtm in Zulunft die Errichtung neuer Klöster !'»lt ^ ^^ Genehmigung der Regierung, sondern von °tt Parlaments abhängen soll. ^ d^l "^«tndenbllltt" widmet dem bisherigen Verlauf 'il^Ianientarischen Action in dcn vier confessio. ^," 3 rag en an leitender Stelle einen längeren ^lliln 3^Hem wir einlge bemerkenswerthe Sähe ent-! -Das gtnannte Blatt sagt: "'<,? Verlaufe der so erregten publizistischen und! '^ ?/"lschtn Discussion über diese vier Entwürfe! ^ u x ^'lchöse und ihre Anhänger unter den Geist-! !^^^en nachgerade die Ueberzeugung gewonnen,^ !" tl»r^^^^" derselben nicht mehr zu verhindern Weh "> Die Krone ist noch frei in ihren Ent' ^l°tt ' ^ ^"n ^ Sanction gewähren ober ^"^"' aber es liegen so viele unzweideutige Sym- ptome für jene Meinung vor, welche die Sanction als zweifellos bevorstehend annimmt, daß die mit den vorherrschenden Stimmungen vertrauten Mitglieder deS Epillopats sich leiner Täuschung über den Erfolg ihrer Bestrebungen hingeben können. Wenn nicht alle Anzei' chen trügen, fo haben die zunächst in Betracht kommenden Würdenträger der Kirche schon ihre Rechnung mit den Thatsachen gemacht. Die östcrreichlsche Gesetzgebung speciell hat zur Genüge bewiesen, daß es ihr nicht darum zu thun ist, die kirchliche Freiheit zu untergraben oder die Kirche in ihrem Wirkungskreise zu stören. Die katholische Kirche Oesterreichs wird sich unter allen Um« ständen einer Unabhängigkeit erfreuen, welche ihr die Erfüllung ihrer wichtigen Mission verbürgt. Und wie die Gtjetzgebung bisher die Rechte der Kirche schonte, soweit diefelben nicht angemaßte, dem Staate entrissene Rechte waren, wie sie sich bisher defensiv verhielt, so wird sie auch künftig bei der Lösung der noch schwebenden Fra» gen mit Schonung vorgehen. Wenn die Vertreter der Kirche mit der Staatsgewalt Frieden halten wollen, so wird niemand sonst sich veranlaßt fühlen, den confessio-nellcn Frieden zu stören. Wir gestehen offen, daß wir ei» für eine Wohlthat halten würden, wenn die Gesetz, gebung Oesterreichs leine Ursache mehr halte, zu Verschärfungen zu schreiten, die wieder den Streit verbittern müßten. Wohl hat die Regierung selbst noch verschiedene Gesetzentwürfe, so über das Patron atswesen, üder die Erziehung des Klerus in Aussicht gestellt, die unbedingt zur Verhandlung kommen müssen, wenn das Werl nicht unvollendet bleiben soll. Es wird auch früher oder später die Reform deS Ehe rechtes auf die Tagesordnung gesetzt werden müssen. In allen diesen Angelegenheiten hat sich aber die Regierung durch ihre Thatkraft und ihre bisherigen Erfolge das Recht der Initiative aewahrt, und daß unser Ministerium lein llrchenfelnbliches genannt werl>?n kann, daß sein Vorgehen sich durch Mäßigung und Schonung berechtigter Interessen auszeichnet, dafür hat es oollgilligc P,oben abgelegt. Von dieser Maxime, welche die Quelle seiner überraschenden Erfolge ist. wird das Ministerium auch künftig nicht abweichen, und somit ist es an dem Episkopat, die unheilvollen Wirren eines permanenten Conflictes von Oesterreich abzuwenden." Die wirthschastliche Lage in Oestcrreich-i Ullgarn erfuhr in den letzten Tagen in mehreren Iomnalen ! nähere Geleuchtung. Das ..Präger Abendblatt" bespricht insbesondere die Verhältnisse in Böhmen und meint, eine gute Ernte und die Inangriffnahme zahlreicher öf-fclitlicher Arbeiten würden sicherlich die Windung zum besseren beschleunigen. Was nun die Aussichten auf die ! nächste Ernte betreffe, so scien sie im großen und ganzen ^ bis jetzt günstig. WaS aber eine gute Ernte in Ungarn für die Ernährungsverhältnisse des ganzen Reiches und in zweiler Linie für die Industrie Böhmens zu bedeuten habe, das bedürfe wohl nicht erst einer besonderen Her? vorHebung, da ja bekanntlich die Länder der St. Ste-phanslrone die stärksten Eonsumcnten für böhmifche Fa« bricate seien und in guten Jahren so zu sagen die halbe Welt mit billigen Vodenfrüchten versorgen. Andererseits sei in Böhmen die Inatlgriffnahme größerer Eisenbahn» ^bauten nur noch eine Frage von wenigen Wochen, da dieselbe bei den Linien Pilsen-Klallau-Eisenstein, Fal-lenau-Graßlitz und Ralonic Przibram-Protioin in un« mittelbarer Aussicht stehe. An der Link Ehotzen-Vraunau werde bereits mit großem Eifer gearbeitet und auch die sonstige Bauthäligleit fange an sich stärler zu entfalten. Die Demolicruug der Schanzen in Prag dürfte ebenfalls laum mehr langt auf sich warten lassen. Die Landwirthschaft beschäftigte gegenwärtig auch schon eine Menge von Arbeitskräften, die den Winter über gefeiert haben, und so sei denn wenigstens baS ärgste als überwunden zu betrachten. Das „Neue Fremdenblatt" zichl an leitender Stelle die Mittel zur Aufbesserung der oollSwirthschaftlichen Lage in Betracht und gelannt schließlich zur folgenden Expectoration: „Wie zu helfen sei. bleibt ungelöstes Räthsel — ein um so schwerer zu lösendes, als die Stockung auf fast allen ErwerbSgebieten lein fplcifisch österreichisches Unglück ift. sondernden ganzen Erbtheil und auch Amerika heimsucht. Die Gesetze der ExoSmose gellen auch für da« wirthfchaflliche Leben, und völlig kann Oesterreich nicht gesunden, wenn nicht auch Deutschland und Frankreich sich von dcn directen und indirecten Folgen des Krieges erholt haden. Nur da2 Eile ift sicher, daß auch die um. sasstndste Hilfe auf mannigfachen Gebieten des Vvlk«. lebens witlungsloS bleiben muß, oder doch nur vorüber-nehend wüten kann, wenn nicht das Herz deS Geldoer-lehrs, das Reservoir dci Kapitalslraft zu normalen Fumlionen zurückgeführt, w::m nicht auf dem Geld« markte Ordnung stabililicrt wird. Zur Erleichterung dieses Wicdclhclstelluliasprocesses ift settenS der Gesetz« gcbung noch weuig, seilen« der unmittelbar Vethtlligten noch weniger geschehen. Im Publicum vollends wird der Geldmarkt noch immer mit den freilich nicht dünn gesüe« ten Schwindlern identificiett, und jenen wird gewünscht, was diesen recht wäre. In solchem Gebühren liegt die ärgste Sclbftschädigung der Geschäftswelt, und letztere hat zum Theil wlnigftens fich die Schuld an der Un« Möglichkeit deS allgemeinen iiusraffenS, an der Fortdauer deS harten Nothstandes zuzuschreiben. Ein Uebel hat das andere, Vorurlhcil und Mißtrauen haben den Überglas ben und den Leichtsinn abgelöst. Erstere hindern den Wiederaufbau so sehr, wie tttztere den Zusammenbruch verschuldet haben. Langsam, jlhr langsam wild der Gl-ncsungsproceß sich vollziehen." öeuillelon. Getrennt und verstoßen. Noman von Ed. Wagner. (Fortsetzung.) Vierte« Kapitel. ,, Drohende Aussichten. ^ Nt,yH°"vneY begab sich nach den ihm zu Sal-^liltt- x ^ Zimmern, wo er etwa eine Stunde h/>r H,""n ging er hinunter und überzeugte sich, U ^tdick " ^" Telegramm an Mr. Felix Warner ^ lieh » .abgegangen war, worauf er fein Pferd ^trakk »^ b""n im wilden Trabe davonritl auf '5 ^ 5°r^ Ä""°uth. V'H'Nitt'' " Stunden abwesend und lehrte erst V baren ^ ^uck' Die Gäste, zum Mittagessen ^tl^d s<,5°"> dem Platze vor dem Hause ocrsam-»lit Ml«.» ." °"l ben Bunten unter den Bäumen, V^igenl. ^ "° schattigen Alleen. Lord Champney ^ " der »»s'^Vlt von dem langen, wilden Ritt ft.Gllttln n ^""s' welche die erste Begegnung mit ""!!> ^l'«t k«. l° 'a«»« Trennung in seinem Her ^«nh... t' A« ihrem Anblick in ihrer erha- «llr alle«, »aS ihn jahrelang von ihr ferngehalten, wie weggezaubert und seine Liede mit einer Leidenschaftlichkeit erwacht, welche ihn selbst beunruhigte. Er klingelte und warf fich dann abgespannt auf einen Divan. Ein Diener erfchicn. und Lord Ehampney erkundigte sich, ob Antwort auf sein Telegramm ange kommen sei. „Nein. Mylorb", erwiederte der Bediente respect» voll. „Der Bote ist noch nicht znrück; eS sind nahe an zwanzig Meilen nach Norwich." „Gut", sagte Lord Champney. „Laß' eS mich wis, sen, wenn der Bote hier ist. Du kannst gehen." Der Diener entfernte sich. „ES ift sehr wahrscheinlich, daß Felix aus dem Lande ist", murmelte er. „Er empfing mich vor zwei Tagen in London, wie ich ihn telegraphisch gebeten hatte, aber er sagte mir, daß er Geschäfte drüben in Sussex habe und dorthin zurück müsse. Welcher Art mögen wohl seine Geschäfte sein? Er hat sich die drei Monate, seit. dem er mich in Deutschland verlassen, in oder bei Hors» ham aufgehalten. Ist er am Ende gar verliebt?" Er lächelte bei dem bloßem Gedanken, daß sein Vetter endlich ein Wcfen gefunden haben könne, welches fein Herz erobert. Nach einer Weile stand er auf, trat ans Fenster und sah auf die frvhe Gesellschaft, welche sich unter einem großen, schattigen Baume in einen Kreis geseht hatte und sich in der heitersten Weise unterhielt. Wahrend Lord Ehampney die jungen Leute eifrig beobachtete, näherte sich diesen Lady Barbara, welche aufs lebhafteste begrüßt wurde und in der Mitte der Gesellschaft Platz nehmen mußte. Ihre« Galten Augen füllten fich mit Thränen. Wie majestätisch schritt sie einher! Wie stolz trug sie sich und wie schön und bezaubernd war sie in ihrem einfachen, aber geschmackvollen schwarzseidenen «nzug! „Ist das Barbara, mein Weib?" dachte der Lord „Ich veiließ sie als ein hübsches Mädchen und finde fie wieder als eine majestätische Frau.' Es schrint. al« ob fi: trauert wehen meiner Rücktcbr. O, sie haßt mich nun, wie sie mich einst lieble. Ich bin begierig. waS Fel'x von ihr sagen wirb. Guter, treuer Felix! Ich sagte ihm nicht, daß ich hierher wollte, und bin nun neugierig, was er sagen wirb. wenn er meinen Aufent-halt zu Saltair erfahrt. Er wird mich ohne Zweifel für schwach und thöricht halten. Er zweifelte ftets an Barbara'S Liebe zu mir. Er —" ^n diefem Augenblicke gesellte fich Willard Ames zu der Gruppe und ließ sich auf dem gtlinen Rasen zu Lady Barbara's Füßen nieder. Lord Chawpnty bemerkte nicht, daß an der Seile der Lady Barbara deren Nichte saß, ja, er wußte nicht einmal, wclche von den jungen Damen ihre Nichte war; er sah nur, daß Mr. »mes lächelnd zu ihr aufblickte, und die alle Eifersucht — der Dämon, »elcher sein und feiner Gattin Lebensglück zerstört hatte — entflammte mit aller Heftigkeit in feiner Blust. ..Ah!" rief er aus. indem sich seine Stirn in düstere Falten zo«. „Ich kam zur rechten Zeit hierher! Mylaby ist zu hübsch und zu treulos, um ihr die Sorae für mlinen undlfl cklen Namen allein zu überlassen- ich muß selbst darauf achten und zugleich auf sie ein »ach. l°«m* ^ A'« ?".^ nicht aus. al« ob fie in völliger «lbseschlossenhett zu Saltair lebe, »ie mir s, 872 Reichsmth. l 7. Sitzung des Herrenhauses. Wien. 24. April. Se. Durchlaucht der Herr Präsident Fürst Karl Nuerspcrg eröffnet um 11 Uhr 50 Minuten die Sitzung. Auf der Ministerbanl befinden sich: Se. Durch« laucht der Herr Ministerpräsident Fürst Adolf Auers-perg und Seine Exc:llenz der Herr Minister Doctor Unger. Seitens des Finanzministerium« ist Mimsm ialrath End er anwesend. Ritter o. Scrinzi und Gmossen inlerpillieren den Iustizminister wrgcn Einführung eir.es Seege-setzes. Es «erbcn mehrere Petitionen überreicht. Dns Haus schreitet zur Tagesordnung, zur Spe« cialdebatte über da« Gesetz, betreffend die Besteuerung des Kirchenvcrmögcn s zu Cultus-z»eck«n. Ueber Antrag des Grafen Velrupt wird das bereits bei früheren Gelegenheiten beliebte abgekürzte Verfahren angewendet und das ganze Gesetz ohne Debatte in zweiter Lesung genehmigt und sofort auch in dritter Lesung zum Beschlusse erhoben. Das Gesetz muß wcg:n zweier Differe^?n an das Abgeordnetenhaus zurückglleilet werden. Ritter v. Hasner referiert hierauf namens der konfessionellen Commission über die Differenz, welche inbetleff des § 54 des Geschts über die äußren Rechtsverhältnisse der katholischen Kirche zwischen dem nmer-lichen Beschlusse des Abgeordnetlrhauses und teü Herrenhauses bestehen. Der Antrag der Commission, dem Beschlusse deS Abgeordnetenhauses beizutretm, wird ohne Debatte in zweiter und dritter Lesung angenommen. Nächster Geaenstand der Tagesordnung ist die zweite Lesung dcS Gesetzentwurfes, betreffend die Begünstigung der Trockenlegung des Lago de Morigno in Dal-matien. Graf Gelrupt erstattet den Bericht, worauf das Gesetz in zweiter und dritter Lesung ohne Debatte angenommen wird. Nächster Gegenstand ist die zweite Lesung des Gesetzentwurfes, betreffend die Geb u hrcnfre i he it bei Ablösung der auf Pfarren und Schulen in Gali» zien haftenden Naturalleistungen. Rlttcr v. Winter st ein erstattet an Stelle des abwesenden Berichterstatters Edlen v. Plener den Bericht, worauf das Gesetz ohne Debatte in zweiter und dritter Lesung genehmigt wird. 54. Sitzung des Abgeordnetenhauses. Wien. 24. April. Präsident Dr. Rech bau er eröffnet um 11 Uhr 20 Min. die Sitzung. Auf der Mlnisttrbank befinden sich: Ihre Excellenzen die Herren Minister: Frech. v. Lasser, Dr Ban-Hans, Dr. v. Stremayr, Dr. Glaser, Ritler v. Chlumecty, Oberst Horst und Dr. Ziemiat-lowsli. Die Grundbuchs gesetzt für Oberösterreich, Salzburg, K' dem Auslandr. Dlc ..Pressa", das Organ dc« M>nl!'"° des Auswärtigen, äußert sich wie folgt: ..Außer °" einzigen Rechl?, die Bezahlung eines Tributs zu vl lauge:!, hat die Pforte auch nicht :in einzißeS andtt Recht auf Rumänien. Nicht nur die jetzige, sondern l^ einzige rumäuische Regierung wird derselben ft "^ ein anderes Recht zugrstehm. Von jedem sonstig /^ sichlspunlte ll-.,s betrachtet, ist Rumänien ein dureW souveräner und unabhängiger Staot und nur vttpsl^ let. mit der hohen Pforte stet« freundschaftliche undg« Beziehungen zu unterhalten. Das ist das Feld der 3l tale. Auf diefem Felde werden unsere Bande M " hohen Pforte stets mehr und mehr gekräftigt tver^' Es wurde der ..N. fr. Pr." bereits von ihrem bul°"I" Correspondent«» gemeldet, daß jeder der runiälM Minister sein ganz besonderes Steckenpferd rtile «« namentlich der Chef deS auswärtigen AmteS es siH ^ Vorsatz gemacht habc, die Bande zwischen der Tu und Rumänien zu einem Schalten zu reducieren. Der Großvezier hat Hassumsten und dcn > pelianisten Nottn zugeschickt, in welche« die Gru"d"« der Verständigung vorgczeichnet sind, die noch voc ^ nächsten Donnerstage zustande gebracht werdcn " ^ Darnach erfolgt die Wahl der Patriarchen ^ Cilicien durch die Gemeindeangehörigen und die ^> ll^leit und bleibt der Regierung das Recht vorbeh°" ' den Patriarchcn abzusetzen. Dlc Ernennung dll -bischöse und Bischöfe erfolgt in der Welse, daß t"«^ meinoeangehörigen und die Geistlichkeit der Vl^^n Candidaten vorschlagen, aus welchen die Regierung ^ erwählt. Die Verwaltung dcr Gimcindegüter wird ^ den Evlaf'Minister besorgt. Die Prälaten haben „ Regierung den Eid der Treue zu leisten. — ,'^AHlc versichert, daß Dank dcr Dazwischenlunft dcr ^ ^f der Conflict zwischen der Pforte und Less«p° dem Weg: ist, begelcgt zu werden. ^^ Zur Pflege der Viiume. (Fortschung.) Der zweite Punkt, gegen den Goeppcrt a"> ist die Behandlung älterer Stämme durch ^"^, der unleren Seitcnäste, oder durch dnS sogelian«" ^ ästcu, insbesondere Eicht». Man hat g:glaubt, t>ap dieser Manipulation bald die dicht am HauplM'lN ,, schlagene Wunde durch Ueberwallung heile. Ooepp" ^ aber näher diese Ucb:rwallungcn untersucht und ' ^, d:m Resultat gekommen, daß dies nicht dcr 3^ ^ jede Verletzung, welche durch die Rinde bis a"l ^l Stamm oder in den Stamm selbst dringt, ^.^ ein während der ganzen Lebenszeit desselben 1^ ^ Zeichm, verschieden je nach seiner LlusdehnunS'^. emfüchen braulun Fleck bis zur Vcrmoderung ul> ^ faul: des Innern. Man mcint zwar wohl. °'^l aütige Natur durch das scgcnaimtc Ucbenvallcl' ^ Ueberzichen mit neuen Holzschichten den Stau"" > ^ aber die eist von Goeppert gemachten ^ängssch^' ^ gen die unzureichende Wirkung dieses Vorgab ^ thun mit Entschiedenheit dar. daß Verletzung"'^ Art als unzweifelhafte EinzugSpforlen für Vclü>°° ^ Pilzsucht und Zerstörung der Holzsubstanz ^« ^ sind. AuS den sehr eingehenden Untersuch" ^zit' Goeppert und den schönen der uns vorliegt"°^ Handlung beigegcbenen Abbildungen geht hervor, ^ der überwiegenden Mehrzahl dcr Fälle, das vou>^, aus nach unten vorschreitende Hohlwerden b" ^L die sogenannte Gipfeldürre, nicht durch immer F gemeiner LevenSschrvächc beruhende Ursachen herv"^ hüufig versichert wurde. Die« ist ihre Nbgeschlossercheil — alle diese Gäste, welche eingeladen sind. um d?n Be» such Nillard «me« zu beschönigen; ihre Nichte ist be< ihr, um als Deckmantel und als Schild gegen den Ver» dacht der Welt zu dienen." Fast ohne zu wissen, was er that, nahm er seinen Hut. und ging hinab, seine Schritte auf die Gestllschafl zulenlend. Lady Barbara stand bei seinem Nahen auf und bewillkommnete ihn mit einer ruhigen, wenn auch kalten V:rbeugung. Sie war zu stolz, um ihre Gäste merken zu lasscn, was vor nur wenigen Stunden zwischen ihrem Gemahl und ihr voraefaUrn war. Beim Frühstück hatte fie diesen bereits die Rückkehr Loid Champmy's angezeigt, und leiner von ihnen, ausgenommen Willard Ames, merkte, daß ihr diese Rücklehr nicht angenchm war. Diese Anzeige haite unter den Gästen einige Vervirrung verursacht, da Lord Chamvmy als Diplomat in hohem Ansehen stand. Lady Barbara beeilte sich nun, den unvermeidlichen Act der gegenseitigen Vorstellung zu vollziehen. «Lady Clara Howe, Lady Auguste Howe — Lord Lhampmy", sagte sie mit ruhigem Anstand. Lord Ehampn.y verbeugte sich tief vor den Zwil-lingsschwestern, welche Töchter deS Lord Howe, seines früheren intimm Freundes, waren. „Und dies", sagte Lady Barbara, als ein schlankes, hübsches Mädchen, erröth-nd und lächelnd, sich erhob, „diese junge Lady ist meine Nichte. Ada Gower. Sie muß Ihrem Gedächtnis beinahe entschwunden sein." Lord Champluy reichte Miß Gower die Hand und drückte seine Frluoe aus, ihre Ackaimtschaft zu machen; als er sie zum letzten male gesehen, sei fie noch ein kleines Kind gewesen. Dann kamen die Herren an die Reihe: Mr. Til» linghllst und Capilän Burton, wclchc beide den Schwestern Home den Hof machten, aus welcher Veranlassung sie nach Saltair geladen waren. Lord Champney grüßte sie höflich. „Ich bin der letzte", sagte Willard Ame«, lächelnd vortretend. „Lasscn Sie mick hoffen, daß leine Vorstellung nöthig ist um mich in Lord Champrny'S Gedächtnis zurückzurufen. Willkommen in der Heimat, Mylord!" Er streckte Lord Champney die Hand freimüthig entgegen. Einen Augenbick zöger'e dieser, unenlschlosscn, ob er die dargebotene Hand annehmen solle oder nicht. Endlich siegte auch bei ihm der Stolz, welcher andere nicht wissen lassen wollte, was sein Ini erstes bewegte. Er überwand seinen Zorn und hielt sline Hand hin, welche Nmes ergriff und herzhaft drückte. „Ich erinnere mich Ihrer sehr wohl, Mr. AmeS", sagte er sarkastisch, und mit einem Nachdruck, daß zwei Hörer zugleich van seinen Worten getroffen wurden. „Ich habe ein gute« Gedächtnis für m:m! Freunde sowohl, wie für meine Feinde. Nie vergesse ich eine Gefälligkeit, nie ab:r auch vergebe ich cinc Bileioiguug!" Seine Augen glänzten in unheimlichem Feuer und hafteten durchdringend auf dem Manne, den er haßte. Willard AmeS hielt diesen Blick ruhig aus. In seinen ....................... «.. ^ Augen spiegelte sich jetzt seine ganze Seele "« ^" hcit und Männlichkeit. Eine Minute standen °^' so gegenüber, dann ließ Willard l»e Hand dt« ^ der seinigcn entgleiten und wandte sich s<"^^ ^l^ Willard Nmes war ein entfernter Verlv^F'' Lady Barbara und früher der Mündel '^" zche"° Von ihrer zartesten Kindheit an waren beide, ^ elj gleichem Alter waren, wie Bruder und Schw > ^ ' gen; sie hatten zusammen gespielt und zusaN'«' ^. "°, ' bis Nillard nach Eton zur Schule geschickt w" ^ „'« die Trennung hatte ihre gegenseitige AnhanS"" ^oe ' geschwächt, an ihrer Geschwisterllebe '""' .,a' h< Willed Amcs unter Lacy liwtiala s ^ ^lo^ W Nach ihrer, auf beioeiseiligem Ucvci ^ « ^< ruhenden Trennung lebte Lady «"bara ^, gurückgezogerchllt zu Sallalr, selbst MU" i s?3 ^l'^«^."" gewöhnlich annimmt, sondern durch t?Ä,' "^ ^ von verletzten Aesten der Krone au« b^ ^"be LangSdurchschuitle beweisen diese Ve-fM,« ^' dieselbm jollten in leiner Forstlehranstalt ^nm. ^"^.^ l° leicht zu beschaffen find; die soge-ib,""' flpfclblirre »vlrd dann rasch aus der Reihe der Nal>?^tl Krankheiten verschwinden, mit denen unsere l/Uume behaftet sein sollen. - Goepplrt verwahrt ^,'^leßlich gegen den Borwurf, daß er ein Gegner >nl>eni Schnittes in der Vaumkultur überhaupt sei. Gs m^ !""" Abhandlung nur stelS von dem von °Iz . ^ l"b" geübten Exzeß desselben rede, und ihm, h. "V" alten, in Verwaltung von Anlagen ergrauten Kit ». «l t "'Hl einfallen könne, an der Unentbehrlich- ««selben unter Umständen zu zweifeln. Vtl», >., ' "^ wir nur von dm schädlichen Folgen der und !, ^ 2 °b" vielmehr Mißhandlung der Wurzeln llllcn ^ ^^ ^^" "'führten, gilt natürlich auch von Alt ^l " ^""lNkn, wenn man auf gleiche Weise ver« lüun'l ^ ^'^^ ""^ ^" °ll geschieht; dcnn wohl tonn "on ^"' ^ von Gillionen uub abermals Billionen "»»bin """' ^" ^" 'lU"b linlm Zwecke verpflanzt Ait .' "ur sehr wenigen vergönnt wird, ihre Exiflenz l°tl^ "°" ^" ^t"l verliehenen Wurzelsystem Anfall« "' ^^"nd von einsichtsvollen Forstmännern Hllbn, "°^ zugegeben wird. daß das Abschneiden der >n»n ^ ^ U"l" dil Ucbelsla-.s,e ;„ rechnen sei, die zu s«n ^lich »trn vermeiden möchte, wenn sic nicht Vctr,^. ^°""' lallt es Gärtnern nur selten ein. jolche jungen anzustelltt.. ^litcntn" ^^^ueiden oder Vukmzct; der Pfahl- oder i«Nlltn «U"" gchörl hicr zur Tagesordnung: bei den ^ ^lUnzchen. Ucpftln wie Hirnen, bei denen mm llsttn <».""" ^"^ ll""i unentbehrlich trachtet, wird im 'llltt ^. lchon die Pfahlwurzel um zwei Zoll ver- ^tr'llli ""^ geleacnllich abgeblldll. wie sie diese »kl h,°" «tragen, "'cht über wie sie aussehen würden, ^tn k« ^ gewachsen wären, wenn man sie ihnen gc- l>/ .,^lte. Geim Versehen werdcn dann die etwa ^tr l/ ^"^ ^^ ^ ausbreitenden Seitenwurzcln >»!! ^ ^kschnitten, um, wie man zu sagen Pflegt, sie ^«in ^ " '" Einklang zu bringen, so daß zuletzt bulls ""hrer ^°^° h^gestellt wird. welcher bei seiner. ^ ^" Entwicklung durchaus nicht geeignet erscheint/ ^ ^ ^ gehegten Erwartung zu entsprechen. Wenn ^z»llls nun wirtlich eintritt unk der Baum vorzei- ^Xnm« ^^' lo del'lt man eher an alle möglichen ^ Mlchln Ursachen, nur nicht an die eigentlichen. !^ «"' welche die Wurzeln durch daS so oft V/."e Bescheiden "liitcn haben könnten, und doch s ^i,«l b" meisten Kullurbäume eben nur durch V ^ '" jtdtr Behandlung eintretende und endlich ^ nehmende Fäulnis der Wurzeln herbeigeführt. (Schluß f°l«t.) Ngesnemgkeüen. »'^/l^' '^l. Hoheit Herr Erzherzog Al-,>ilyn Alerte am 25. d. in A gram die gesummte s'oi. h' ^e Eafernen, die Eadeltenschule. daS Militär. ^°l. ^""pfleggmagazm und das FuhrwesenauSrüstung«. 3 M,« ^ land die Nufwartuug sämmtlicher Civil« ">> hyh.^"l)i)lden und um 3 Uhr da« Diner statt. Se. b, ^ sV^° °" 26. nach Belovär ab. »ü Vlin^ " l ° nalnachrichl.) Se. Durchlaucht der EulaÄ p^lldent Fürst Adolf NuerSperg reiste !>., ^ l L "^ "°H Karlebad, h'^t^^lnal Falcinelli.) Am 20. d. ver-»!>^"er d« ^""°no Falcinelli'Antouiacci. der bisherige ^"lgey, N Mlichen Stuhles am l. k. Hose, nach fast ^^T^uienthalte Wien, um uach Rom zurückzukehren. ^ "l^htr »u? ^"onnen hatte. Um diese beiden einan ^ ^si^°""Utn ^^^ ^^ Bewerbungen Willard'S stille ltt^ "erschaffen, halte Lady Barbara ihre '^>h y^sch°ft cingeladen. «"ff glt?""a fühlte, daß sie damit «inen großen V "dllndt, ^' als Lord Champney sich von . "t>üh " ""b mit erzwungenem Lächeln ftch Miß ft>l""" itt i ^". laut',"" angenehme Heimlehr, Miß Ada". X KNt,lt °"^' daß es Lady Barbara deutlich ver-!V.^"es "m^"'^' ^s liegt in dieser Begrüßung ^ ber A.» 5"r nach jahrelanger Abwesenheit zu< !° V'« nl s"' "" ihn seine Familie achtet. Ich ^l>d °tk. ^^"t. Niemals werde ich wieder i.^^t'ftia ,»ü" "°" zu bleiben. Meine Hei-> d' Golv'"» 'n Enyl^ ^z^ h^ ^^^^ Familie." k°>' ln v^l'^ Worte für natürlich und (^ b V P lm«^ ' c.""^ U°"ar° aber wußte. ° ^^9sl,ln "e """ von der drückenden Hitze. 'lHluslt^^ der Klippe, wo sie sich kraflloe T^>"«n'^l°?°l,l. wie Willard Ames bemerk. '^ ""tthal'ttn . ^lerer bemühte sich, die Oestll-W ^^ «uffall« "^ "" Zurückzichm d«r Lady W lse^ehuag fylgt.) - (Truppeninfplcieruni,.) Am 25. o. rückte ole ganze Garnison v, u ,!r? st «mcl Commaudo o.s Äli. gadierS Obersten 3lul« l). ^öltz vor oem coulm^ndleren. den Generalen F.Z.M. Freiherr« v. John au?. Der Commandierende besichtigte zunächst, wie die „Tr. Ztg." meldet, eingehend die auSgeilickle Truppe, l,H dksMc hier. auf mehlcre luttlfche Uebungen voinehweu und schließlich defilieren. Der Commandiere«^' joU üuch 0er Neru: dem Militärcommandanten F.M.L. Herzog von Wlirttem, bcrg seine besondere Befriedigung Über die Haltung der Truppen ausgesprochen haben. Gegen 11 Uhr vormittags inspicierle der Comm2ndiercnde m^ en MliiwEtablisse^ ment« und Anstalten. ! — (Sammlung.) DaS grenzenlose Elend, in! welches die Bewohner von Braun au und Kammern, durch Brände versetzt »urden. da erste« Gemeinde einen Schaden von weil über 800,000 ft., letztere über 160.000 ft. erlitt, bestimmten Se. Eicellenz den Herrn Minister de«! Innern Baron Lasser, in ganz Oesterreich einc Sammlung! fUr die durch diese Brände Verunglückten einzuleiten, ' -- (Blatternftand in Graz.) Vom 18. bis! 23. April ertränkten im Stadtbezirke Traz 14 Personen an den Blattern. Vom 17. biö 22. o. sind drei Sterbe« fälle infolge derselben vorqelommen. Locale b. ^ Auszug aus dem Protokolle ! «ber die ' ordentliche Sitzung des l. t. Landes-Schulrathes! für Krain in Laibach am !). April 1674 unter" dem Vorsitze deS Herrn l. ,. HoslalheS Flirften Lochar, Mellelnich in Ä«wese»heit uon 6 Mitgliedern. 1. Die Sitzung beginnt mit de« Äornage der sell der letzten Sitzung erledigten GeschüflSstllcke durch den! Schriftführer und eS wird deren Erledigung ohne Gemer. len zur KennlniS genommen. ^ 2. Es wird der BesehungSvorschlag betreffend die! Lehrstelle für deutsche und slovrmschc Sprache an der Staattoberrealschule in Laibach, dann für eine philologische Lehrstelle am l. f., Obergymnosium in Laibach an da« hohe Ministerium für Cullua und Unterricht e»stattet. .j. Der Bericht de« l. l. LanbeSschulinspectorS fUr die humaulftifchen Fächec über die Inspicielung des l. k. Real« und ObergymnasiumS in Rudolfswerth wird zur Kenntnis genommen und dem hohen Mmstcnum fUr Cultus und Unterricht vorgelegt. Zugleich umd deschlos« sen, lchufs Erlangung gcfehlich aproblrrler Lehllrafle die zwei uacanle.» Lcyrftcllen sür oaS nalurhistorisch'Machema. lisch-physilalische und für- da« Zeichnenfach und von den! vacal'len fUnf fprachlichen Lehrstellen sllr ttassische Spra^ che«, diei Stelleu wo möglich »it fubsidiarifcher Nciwend, barleit für den slovenischen oder italienischen Sprachunlerlicht auszujchleiben, die Ausschreibung der zwei weiteren sprach.! lichen Lehrstellen aber einem geeigneten Zeitpunkte vorzube»! hallen. ^ 4. In Erledigung der von der Direction des l. t., Realgymnasiums in Krainburg vorgelegen Echillcrgesuches! wird 2 Petenten die Nclassung der bisherigen Schuld gelobelrelung verweigert, den übngen ü Bittstellern aber bewilligt; ferner wild Uc Schulgeldbesreiung 16 Schülern gewährt, einem aber verweigert. 5. Es wttd die HoncurSausschrcidung zur Besetzung! mehrerer Lehrstellen an den hierländlgen Mittelschulen beschlossen, u. z. einer Lehrstelle für klassische Philologie und ciner Lehrstelle für Geographie und Geschichte, bei welcher die substdiarische Verwendbatteit sür den sloveni. schen oder ilaliemschen Sprachunterricht unter Übrigen« glci. chcn Umständen den Vorzug bekundet, sür das Stualö-! gymnasium in Gotisch ee, dann der vacanten Lehrstellen M i'alienischc Sprache an dcr laid acher Oberraischule und sur llassische Philologie mit subsidiarischer Verwendung für slowenischen Sprachuntcilichl am kr a in burg cr Gymnasium. 6. Ueber Ermächtigung deS hohen Ministerium« für CulluS und Unlerlichl wird dem Professor am l. l. Gymnasium in Trieft Johann Iesenlo unter Rückstellung seine« MauusclipleS: „?iimLi.jaIln ^riwäoxuHiiljill /om-i.joi)i8- für dessen Mühewaltung bei iUelfassung dieser Schnft e»ne Nemunerallon au« dem Studiensonde bewilligt und flüssig gemacht. 7. Im Gegenstände deS vom hohen Ministerium sür Cul-luS und Uulcrlichl inbelreff der Enthebung der Lehr» lräsle von ihrer Dienstleistnug beim Uebertritte in ein llnderes Kronland abverlangen Berichtes spricht sich der Landcischulralh für d»e Beibehaltung deS bishei h,etlands eingehaltene» Vorgänge« mit dem Bcisahe auS. daß auch die Enthebung am Schlüsse des Schuljahres an dle Be« din^ung geknüpft wnde, daß die «lnstellungSdelrele bei dem betreffend«« Bezulsschulrathe spätestens bis Tnde Juli ein. lanaen. U. DaS vom l. l. Bezirlöschulralhe NdelSberg vor^ gelegte Gtfuch eineS Lehrers um Enthebung von seinem gegenwärtigen Dicnstpvften au« Anlaß feiner Ernennung zum Lehrer an eu,em andern Orte wird mit dem Beifügen zu» rllckgcsttllt, daß derselbe vor Schluß de« heurigen Vchul. jähre« nicht enlhoben werden kann. 9. Der provisorische Lehrer an der vierllassigen voll«« schule in Vischoflack Valentin Telban wird auf Grund der Präsentation de« vecharlten OrlSschulralheS in Bischof, lack und de« lrainifchen LandeSaueschuffl« daselbst definitiv angestellt. 10. Ein Gesuch um Nachsicht von d« «blegung d« ^ehrbefcihigul«g«prüfung für Volksschulen wird an da» hohe Ml;>is:enum für CulluS und Unterricht geleitet. 11. Der Bericht de« l. l. Bezirlsschulrathe« in Pla. nina betreffend die Ellheilung beS Religionsunterrichtes an der Volksschule in Sonach wird an do« hochwürdige fülstbischöstlche Ordmarial mit dem Ersuchen geleilet, in Äbsich: auf eine den gefehlichen Bestimmungen entfprechende Ertheilung deS Religionsunterrichtes an der gedachten Volksschule daS erforderliche zu veranlassen. 12. Ueber Einfchreilen der Direction der PrlifnngS-cvmmission für allgemeine Voll«- und Bürgerschulen um Bestellung eines Examinator« sür da« Lehrfach der HlluShallungelunoe und weiblichen Handarbeiten bei der im diesjährigen Npriltermine abzuhaltenden Lehrbefiihigung«-prüfung wird damit die Ucl?ung«lehrerln an der l. l. Leh-rerinnenbildungSanfiall Ellse Slofic betraut. 13. Das Gesuch de« Professor« Johann Iesenlo um Veranlassung der Drucklegung de« von ihm verfaßten Werkes: „'schen Schulpläpaicinbcn-Silfluna, wlrd dieselbe er« mächtiqt, den bezüglichen SuftungSertrag oon llun an der Leitung der NuShilfsschull n, Laibach zur entsprechenden Velwcndung gegen Ouitlung abzuführen. 16. Nach Erledigung mehrerer Geldaushilf«« gc suche wird die Sitzung geschlossen. — (AuS dem VereinSleben.) In der am 25. d. abgehaltenenen constituirenben Versammlung deS ^ Ausschusses des laibacher Beamten-Vorschuß, Con-, sorliumS wurden folgende Wahlen vollzogen, und zwar: zum Obmann l l. Finanzralh August Dinntz, zu dessen Slellvcrlrller Sparlasselafsi.r Josef Plesmz und zum Buch-und Lchriflführei l. l. Fmanz-VlechnunclS'Revident Jakob !Zabutoviz. — Der Ausschuß de« AuShilsSve reines für Lehrer, deren Wilwm und Waisen in Laibuch hielt am 12. März d. I. eine Sitzung. Da« VereinSvcimögen beträgt gegenwärtig 31,125 ft.; einige Ooligalionen wurden neu llu^ekaufl. I.« der Sitzung wurde einem tranlen Lehrer, der bereit« durch 18 Monate leinen Gehalt bezieh« und von leiuer Seile irgend eine Unterstützung genießt, nach §§ 12 und 16 der Veremgstalmcn eme solche oon 40 fl. auch noch für cin zweites H,lbj3hr dewllliczt. — Der Leseverem zu St. Peter in Innerlrain veranstaltele am 19. d. einen Vergnügung«abend, an welchem mehr als 200 Gäste lheilnahmen. — Vorgestern fand in der Citalnica zu Stein eine Beseda statt; aufgeführt wuroe das bekannte Lustspiel „Das war ich." — Auch d halb der Grenzen des Stammgebictes der Anstalt neue Mitglieder zu gewinnen. Die vorliegenden Rechllungsabschlilfse sowie die Vilanz -welche von dem Reoisi°nsauöschusse geprüft worden sind - werden Ihnen Über hen Erfolg unserer Bestrebungen genauen Aufschluß geben. Sie werden daraus entnehmen, daß der Zuwachs bei beiden Versicherungsabtheilungeu ein bedeutender war uud nach Abschlag des Abganges gcgen das Vorjahr ein Mehr von 1129 The>lnehmern. 3367 Gebäuden, 3518 Versicherungsscheinen über Mobilien, und 20.321,222 fl. Versicherungswcrlh erreichte und baß der Dmch-schnittswcrth eine« zugewachsenen Gebäudes IWä fl. beträgt, während jener eines in Abfall gebrachten bloS 666 fl. ausmacht, wor-nach sich der GesammtversicherungSsland der Gebiiudc-Ablhcilung wieder erfreulich gebessert hat. Der Durchschnittswert!, eine« Mobilarve,sicherungsscheine« beträgt im directen Geschäfte 3300 fl. Auch die Einnahmen weisen ein bedentendcs Mehr gegen das Vorjahr aus. nemlich 93,776 fl. 63 lr.. und wenn sich da-gpgen auch die Ausgaben vermehrten, so ist dies eben in der Er, Weiterung des Geschäftes und in den größeren Brandschäden begründet. ^ Da« abgelaufene Verwaltungsjahr muß iubezug auf Zahl und Höhe der Brandschäden ein ungünstiges gcuanut würden. Die Zahl dcr vorgekommenen Brände an bei der Anstalt versicherten Objecten erreichte die Höhe von 368 — gegen da« Vorjahr um 32 mehr, — und wenn dic Summe der bezahlten Vergütn»^ gen in beiden Abtheilungen nur 356,179 fl. 12 lr., daher blo« um 50,026 ft. 18 lr. mehr beträgt als im Vorjahre, so haben wir die« nur dem bei dcr Anstalt eingeführten und sorgfältigst gepflegten Rückuersicherungssystcme zn danken. Den größten Theil der Vraudschadeilvergütungen nahmen landwnthschllstllche Versicherungen in Anspruch. Bemerkt wird noch, daß 37 Vrandfälle infolge Blitzschlag? entstanden sind und daß von der Gesammtvergütungssumme 12 35 "/a auf Objecte unter harter Dachung, 14 75°/« auf Objecte unter Holzdachung »nd 72 90 "/„ auf Objecte unter Strohdachung entfallen. Die Verwaltungsanslagen weisen 13,302 fl. 95 kr. mehr gegm da« Vorjahr aus. und sind die Mchranslagen theils auf Rechnung der Grschäftserweiterung und Organisierung, theils auf Rechnung der Adaptlerulig uud Einrichtung d,r Burcaulocalitälcn und der Uebersiedlung zn stellen. Zieht mau aber die zu den laufenden Vecwaltungstostcu nicht gehörenden Auslagen für Organisierung, Ortsbeschreibungen, für Inventarialgegenständc bi der Direction und den Repräsentanzen, für Firmatafeln der Districtscommissäre und Ngen^ ten. für Ndaptieruug und Uebersieblung im Gesammlbelrage oc>>i 18,743 ft. 23 lr. von der unter dem Titel ..VeiwaltuugSlosten" ausgewiesenen Summe ab, so zeigt sich, daß die VerwaltuugS-lollen blos 75,889 fl. 3 tr. betragen und sich daher gegen das Vorjahr um 5440 ft. 28 lr. vermindert haben. Nach Bestreitung aller Schadenvergütungen, der oben aus-gewiesenen außerordentlichen, sowie der laufenden Verwaltungs-und sonstigen Auslagen und nach Zurückstellung reichlicher Reserven resultiert em Ueberschuh, und zwar: bei der Gebäude-Abtheilung von 10,173 fl. 33 lr. bei dcr Mobilarabtheilung von . 2,180 „ 51 „ zusammen daher......1^,353 st. 84 lr. Der Vtlwaltungsrath beantragt die Zuweisung dieser Ueber-schlisse an den Reservefond, welcher hiedurch, sowie durch einen ihm zugefallenen Gewinn der Staalslose vom Jahre 1360. dann durch anderweitige statutenmäßige Zuflüsse und nach Abschlag der denselben treffenden Auslagen, dann nach Abschreibung einer nam. hafle» Summe älteier uueinbring'icher oder dubioser Activen eiuen reinen Zuwachs von 33.053 fl. 69 tc. erlangte und mtt Schluß de« Jahre« einen Stand von 766.808 st. 60 tr. erreichte. Aus Anlaß des Rcgierungsjubiläums Sr. Majestät des Kaiser« wurde von mehreren Assecuranzinstituten Oesterreich-Uu» gärn« ein Fond gestiftet, welcher den Nameu: „Kaiserjubiläum«-fond österr..uugar. Assecuranziustitulc zur Uuterstlltzung verun-glüclter Feuerwehrmäuner und deren Hinterbliebenen" sllhrl und ten Zweck Hal, solchen Berufs- «der freiwilligen Feucrwehrmäu uern der üstcrr.-ungar. Monarchie, welche in Ausübung ihres Dienstes sich eine schwere Krankheit oder ein Gebrechen zuzogen oder verunglückte« — in letzterem Falle eventuell deren Hinterbliebenen — Unterstützungen zu gewähren. Dieser Fond besteht derzeit aus 35,000 fl. in einheitlichen österr. Staatsschulturrschreibungeu, welchc bei der t. t. Üandes-hauptlassc in Wien deponiert sind, uud wird durch rin von nnd aus den Gründern gewähltes Eomitü verwaltet. Der Verwaltungsrath hat zu diesem Funde emeu Beitrag von baren 2000 ft. aus dem Rrservefonde der Anstalt n/widmet und erbittet sich hiczu Ihre nachträgliche Zustimmung. Obgleich sich die Anstalt mit keinerlei Speculatioum befaßt und nur die statutenmäßigen Zwecke verfolgt, fo blicli dennoch die im vergangenen Jahre hcreingebrochene finanzielle Katastrophe insl,'ferne au, dieselbe uicht ohne Einfluß, als ein Theil de« Reservcfonde« nnd auch ein Theil dcr mobilen Gelder zur temporaren Aushilfe für die Industrie, für das Gewerbe, für die i.'andwilthschllft und für dcn gefährdeten Credit überhaupt verwendet wurde. So haben wir 100.000 ft. für den Garantiefond zur Hebung und Erhaltung des Credites im Lande gezeichnet, die Ge-werbcbaut, den Versayamtsfond, Bezirlsspartassen und andere Creditinstitute nach Kräften dotiert, um ihre schwierige Lage zur Zeit der alles bedrohenden Ärisi« zu erleichtern. Die NnstaltSverwaltung konnte sich der Ueberzeugung, das; rs patriotische Pflicht sei, zur Zeit gefährlicher Krisen znr Abschwächung der dem Allgemeinen drohenden Gefahr beizutragen, umsoweniger verschließen. a!s «nch die hohe StaatSregirrung zum directen Eingreifen aufforderte und als auch vorgcsorgt werden mußte, daß die in die Kasse» der Anstalt diesmal reichlicher als sonst eingeftossenen Gelder joforr nutzbar gemacht werden, Heute sind alle diese Einlagen und Dotationen bis auf einr einzige Post eingezogen, ohne daß dcr Anstalt ein Schaden erwachsen wäre. Ueber die noch i» dcr Schwebe befindliche Post wird Ihnen seinerzeit Bericht erstattet werden. Der von Ihnen in dcr letzte» Iahrcsuccsammlung beschlossene Äuhang zu den Statuten wurde zusolgc des Erlasse« de« t. t. Ministcrinm« de« Innern vom II. Juni 1873. Z. 11157. uon der hohen StaatSrcgicrnng genehmigt, und erstreckt sich hiernach die Wirksamkeit der Anstalt auf alle im ReichSrathe vertretenen Äiwigreiche uud Länder. Ueber die Durchführung der in der vorjährigen Jahresversammlung gefasitrn Beschlüsse betreffs der Ausdehnung unseres Geschäftsbetriebes auf audere Länder und Zweige werde» Ihnen die Berichte abgesondert erstattet u»d die einschlägigen Anträge de« VcrwaltungSralheS zur Beschlußfassung vorgelegt werden. Erwähnt sei hier nur. daß die im Laufe de« Jahre« 1873 gemeinsam mit der mährisch-schlesischen wechselseitigen Versiche« nlngSaustalt für die Länder Niedcr- und Oberosterreich, dann Salzburg in Wien errichtete Repräsentanz stanz gut prosperiert und daß sich unsere Anstalt ,n jenen Ländern ein?r ebenso regen als gerechtfertigten Theilnahme erfrent. Ueber dic Rechmmgsreuisiou wird Ihnen der von Ihnen gewählte Nevlsiansausschuß selbst Bericht erstatten. Wcun Sie unsere Thätigkeit in dem abgelaufeuen Jahre nach diesem Berichte und nach den Ihnen vorliegenden Rechnungsabschlüssen beurtheilen, so werden Sie finden, daß seit dcr letzten , Jahresversammlung sich bei unserer Anstalt beinahe mehr bedeutende Veränderungen ergeben haben, als iu allen früheren Jahren !seit ihrer Gründung, nnd daß da« Gesammtresultat des abgewi-i cheuen Jahre« umsomehr als befriedigend bezeichnet zu werden verdient, als dieses Jahr das Uebergangsjahr war, in welchem die bei der Anstalt eingeführten Reformen und Neuerungen erst völlig durchgefühlt wurden. Wir hegen die zuversichtliche Hoffnung, daß der gegenwär' tig in voller Entwicklung begriffene Fortgang unserer Thätigkeit und die in jeder Richtung znr Anwendung gelangenden soliden und dem von uus vertretenen Prinzipe entsprechenden Vermal-»nügsgruudsäye eine» raschen gedeihlichen Aufschwung unserer Au stall um so sicherer herbeiführen werden, al« das Vertrauen nnd die Theilnahme allgemein wächst, bei entsprechender GcschäftsanS-dehnung einc weitere Ermäßigung dcr Vcreinsbeiträqe mit Grund erwartet werden lann uud als auch Sie durch Ihre einsichtsvollen Beschlüsse das Streben des Verwaltungsrathe« gewiß für« dern wcrdeu." Die vollssäudige Bilanz befindet sich im Inseratcntheile dc« Blatte«. Neueste M (Orittinal'Telegramme der „Laibacher Zeitung.") Verlin. »7. April. Die „Stationalzta." vermuthet, daß GrafArnim durch Publicierung des Vriefes an Döllinger darauf verzichte, Deutschlands Vertreter im Auslande zu sein. Velgrad «7. April. Fürst Milan ist nach Oonfiautinopel abgereist. London. «7. April, «esseps acceptie" die Bedingungen der Tonnencommission n«^ slechtsue» Wahrung. Wien. 27. April. Das Rothbuck ift erschieß ES enthält 20 Actenstücke bttrefts der Vertretung " österreichisch ungarischen Interessen in Spanien; 8 Act«" stlick<. belr.ffend die Ernennung Rustem Pascha« !"° Gineral,iouvcrucur im 5llbanoni 83 NctenfMcke ubl>'° Suezla,'lllf,llge, welche erstere mit den GeschMen ^, inlclnationaicn Tounencommisston abschließen; ttldl><«. Aclenslücke über andere handelspolitische Fragen. ^ ftanleu enthalt das Nolhbuch keinerlei Nclenstück " h:, vorragend politischer Bedeutung. Kelegrapvislyrr WechjellUl» u»m 27. April „H Pavier-^ente 69 20, - Mber.Rente 73 90. " A, Kt»»i?-Nnlch.., 104-30. — Bll^-Actirn 975 - ««!><:"" 218 75 - Lm bou 11180.— sillier ,.'5 75. .. «>. l. M°^ salen. — Na^,>lt2««d'or 8 95'/,, Wien, 27. April. 2 Uhr. Schluß«, !e: lilvdil ^ «Inglll l^4 —. Union 102-—. Francavanl 38-,)0. Handelsbanl ^ Vereinsdant 12-50. Hypothclarroiltlnbaul 10'- . Allgem. V«ul> ^ schuf'. 70 50, Wiener Baubaul «5-5). Unionbanbant 82'75, M>,' baublllll 12-- , Brigittenauer 1450. GtaatSbahn 321'M harden 140 50, Commullallosc —. Befestigt. Angekommene fremde. »m 27. April Mi< »lnte« »t»««« AVlen. Wcttler. Kfin.. Schweiz. ^ ^ ! Wal. Priv.. Friedrich, «fm.; Pidih. Dollenz. Iul!./,M. lhal und Hertz. R.iscndc, Wlen. — Schober, Priv. ^M. -- Schulze, Architekt. AugSvurg. - SiSlcnbcrgcr, Nge»^ — Zcisler, Prio.. 3)tarl)urg. .,,hlli »»««> «»»«'»«t. Varun ^othschi!l^. GulSbrsitzcr, 'MM»' — Busic. Ag,am. - Grcbner. Wien. - Ncller. KslN' — Wilhelm, «fm.. Iunsbruct. — Caroline Urba», ^M, Klihlcr, Beamte rittai. — Molften, «fm.. Trieft. ^./W, Contrahcut, «ollin. — Ruß, Hausb.sifttr, Tricsi.--v ^ -^ Private, l'ittai. — NitterSbergcr. Villach. -. Plhnl, ,^^iel, j Human,!, Handels«!, Samobor. — Pichler und M»^/HD-> Petlau. — Spiegel, (5ubar. — S. Kr,z und 3- ^M j dcISleute, l5llvar. - Stern, Graz. -> Vudilavii, V"^ >R»t«l >L»^»p». Cumin mit Frau, Haudelsm-, ^ Ml»»»'««». Dr. Schimster, Wr.-Vteustadt. ^^^-^ sottoziehungen vom HH. April j Trieft: 28 63 01 42 53. ^linz: 45 40 13 03 50. ^ i---—i—^----------—^ >1, 6ll. Mg. 737.,7 >12« W.s, schwach h°lb h"'" ^ 27. 2 „ N, 78s..,.? ^.,8, ^ W. schwach lzicmlich be", 10., Ab. 735.4» ^-143 , O. schwach l ganz be"' ^ MoraenS zum Theil bewültt. Wollcnzug au« Ms^^ mittag« West-, abends Ostwind. Da« TageSmiltel oc -l- 15 1°, um 4 5" über dem Normal«. ^ Verantwortlicher Redacteur: ^äiiö» o' ttle»!""^^ ^ W ssllr die tiielsachcn ehrenden Beweise herzlich"H,„, > M nähme anläßlich de« Ableben« unseres lheucre« M beziehungsweise Vaters, Schwiegervater« mld ^ > M vatcrS, Herrn > » Joh. Uep. KhlllN, > W Vllrger? uud Handelsmannes hier, ^, > > , W sowie für das zahlreiche Geleite zn dessen letzl" ^ D > M Mtte fUhlen wir uns verpflichtet, allen «cM »« M hiemit unserm aufrichtigen Taut auszusplecht»' », ^M i?aibach, am 28. April I«74. tl> »> > Die trauernden Hinterbliebe^» ^^^^^^^^«^«^^^^^! ^,'^s^lHOvi^s Wien, 25. April. Nur wenige Papiere erfreuten sich einer lebhaften Nachfrage, hiezn gehorten in ersier i!inie Crcditacticn. bei welchen sich ai,lählich der bet ^' «t^Vl.fr^rtz»Vz. Regulierung ein empfindlicher Stuckmangel geltend machte. Man bewllligle ein Leihgeld von etwa b ft. uud machte zwischen dem Curse per nächste« mit» tt!" ^' ^ nHchste« Arrangement einen Unterschied von '/. fl. bis 1 fl. Im Übrigen entbehrte die Börse der Anregung und sind insolge dessen die Eurse melst etwa« unter gestriger Notierung " ^^ls» gebot fand jedoch nirgend« statt. Gelt Ware «Nai» ) «^.., (.....69 20 69 30 Februar.) """' ^.....^.^ gg 25 Jänner.) «.«.( . . 74- 7410 «pril. ) «"«trrtllll ^ ... ?3 90 74 -«oft. 1889 ...... 302 — 810 — , 18l»4.......9750 98- _ 1860.......10450 105-- . 1860 ,n 100 fi. . . . 110 - 115 - ^ 1864.......133 - 1N3 50 Domaneu.Psaudbrilft . . . .119 75 12025 vonaucUtstnlierunlls.Lose. . . ^75 96 — Uu,. «isenvllhu.Nnl..... 93 25 93 75 Un«. PriUnien-Nul...... 77 25 77 50 Wiener «ommuual.«ulehw . . l»5 60 8575 Aetie» »,« V«»te». «tlb Ware «nglo'Vaul...... 134- 134 50 Vanlverew.......70— 7050 Vodeneredltlmft^» . . , —>_.—>— «rebita»ft«U.......81725 21750 <«ldli«jlsU. «uz«. . 143 00 147 00 'sell. Ware Depositenbank...... 30— 31— ««compteanstolt...... 865 — 875 — Franco»Vanl...... 34- 3450 Hankelsbanl....... 70- 70 50 Bänder, anlenoertw..... 50 — 53 — siatioulllbaul...... 977 — 978 — Oefterr. allg. Vanl .... 55,50 56 - Oefterr. «anlgesellschsft . . . 200 - ii0i - Uuinnbant....... 10225 102 75 «erelnsbaul....... 1250 13- «ltlchrsbllul....... 90-— 91— «etl,« »»« K«««4p»rt.U,,t«»eh» Oelt, Ware Nlfülb'Nllhu.......140— 141 — ltarl.Ludwig.Vahn .... - 248-- 248»b0 Donau,D°mpfschiff.,«tsellsch«»ft 522— 523 — Glisllbelh.«8e«l,llhn.....206 50 207-- Elisabeth.Bahu lLiu».Vndwtis«r Strecke)....... - ._ ^.. ^rbinenbs-Narbbshn. . . 2l'50-2<)55 — ^ran,»IoftVh,Vutzn.....205— 206- Lemb.'«zern..Iassy-V»hn. . .14950150 — l»«»«,l>.HeMch. ..... 41» — 422 — 1^^?^. F^r»!-^z«j, . , . .18b- 1St)-ö0. Hell, War, Rudolfs-Vahn.....157 50 158 bc SlaatSbnhu......322 — 323 Vlldbllhn........14550 146 — Theiß.Vahn.......221 50 222 - Ungarische «ordoftbahn . . . 106— 10650 Ungarische Oftbahn .... 51 b0 52 50 Tranlwah.Vesellsch......145- 146- «auaeseUschzfte». Nllg. «fierr. «auaesellschaft . . 69 - 6950 Wiener Vaugesellschaft.... 6b 75 67 25 Vf«n»b»i,f». «llgem. ilfterr. Vobmereblt . . 94 7b 95 — dto. in 33 Jahren 83 25 83 75 Nationalbanl il. N..... 9020 9035 Un«. VodwcrldN..... 85 50 85 75 «lifabeth.V. 1. 2m..... 9il 25 l)3 50 Ferd.,?t°rdb. V...... 105 25 105 75 Frauz.Ioscvh.lij...... W1 70 101 90 Oal. «arl-Ludwiz.lv., 1. «». . 106-50 107-. Oefterr. ««rdweft.«..... 96 50 V6 75 «ieinldürg« ... «2-25 8250 . Vto-llOahn ... , ISSoo------- Südbahn, 3'/. . . . ' ' !>^ F„ 5'/. . , - ' '^^ ^ Vildbahn. Von? . . - ' S^ > Ung. Oftbohn ... - W """""-. ^Z s> lrebit.8.......' ' I2b° » Nubolfs«? ....'' >M «».«»........^ -'5«,M Dntaten . . - u ^' 99 - l ^ ?K ' 1 «l»p°leon«d'or - - , ßS! ^^«i " V Lreuß. «asseuschtln, i ^ ^ , l « ««wisH. «rmlbmtl«.^ t^ ^ Vrl»»:u?tlerull,: s«l" ^ «