sPoötiuii* piaeana t gotorinr.) SiQter Zeitung »bch««Utch UMtaisi9*xatrtMi n» Wut«« hü». • «rtttUttsiisi »b «cnraltnng. tSw*rawi» tlica *t. 6. Metern 81. - A»tft»bla»»flta Bttb« t» bö fUfi« ver«ch»«a dtllWn OkMbtn entßffloiflenoww« , «,I fl»pteilt: Hüt bal 3»U«»b »»tiUljstrtfl ®ts haldjähriv Sin «O-, flosji&riß «n 180--. ftir bo* S«*laRb ben Ar beutst alten ausgebreitet. Der Kamps ist vorüber; an seine» Enbe steht bie B wunderung für die Disziplin und die Verantwortung« sähigkeit aller ein-zeloen dieses Volkes de« Schicksal ber Gesarnihett gegenüber. In PolenS Hauptsiadt wieder tobte ei» blutiger San pf u« bie Macht im S.aate. Ein Mann, ber von glühendster Liebe zu seine« Bolke erfüllt ist, »eh» »H Gewalt benjenigen das Ruder aus der Hand, bie die geschichtliche Gewohnheitsphrase von der polnischen Wiitschasl bestätigt«-! unb die Eigenstaatlichkeit aus bie fchi«fe Eoene brachlen. Viel-leicht w^rd er die Kraft haben, bie Forderungen der geographischen und wirtschafilichen Lage seines schönen Staates gegen die unseligen Bindungen einer Politik durchzusetzen, die nur die Knebelung beö deichen Nachbar» verfolgte. Auch in unserem Slaate kann man die Pfingst-feierta^e mit keiner rechten Fieube erleben. Die Ereignisse, die sich dieser Tage in un'erer VolkSv-r« tretung abspielten, zeigen nicht, baß ber eivste W.lle vüd bie Fähigkeit bestehen, der großer, Not der Staaubewohner dadurch abzuhelfen, baß man die Wende zu« Bessern »ach!. Wie eS bisher noch jedesmal war, so ist e« diesmal wieder. Mit groß m Ze!luvgSiroll!petengesch«.lter wurde die Heilung, aktion einer öffentlichen Krankheit eingeleitet. WaS dann herautka», war ein Gaukelspiel. Zu« so und svvielten Male wurde die Aufmerksamkeit unb bi, Hoffnung aller aufgerüttelt; bie Hrffnnng ist in eine Apaihie zusammengefallen, die größer sein muß als sie vordem war. Ma» kann sich, wenn man oll diese Dinge betrachtet, schon fast nicht mehr irren, eS scheint wirklich so zu sein: Die bevoll? ächtigtev Exponenten unserer Parteien erblicken den Gpsel ihrer Kunst nur darin, wie da« Volk, bie „verständnislos" Moste, am schlauesten genaSsühit werden könnte. WaS Ar beit, was Wohlsahit beS Volkes! Nicht bie Arbeir für bie Wohlfahrt ist die Harplsache, sondern die Hauptsache ist, daß aus den Versammlungen tie Ur-sählgkeil der anderen am giüadlichsteu bemiesen werde. Immer ber anberen. Denn wenn bann bie Kritiker selber aa bie Krippen komme», bleibt alles beim alten. Wer auf den Versammlungen am bistkn schimpjen kann, der ist ein guter Politiker. Und auch er glaub», baß er damit bin Hauptleil seiner „Arbeit' sür baS Volk leistn. E« ist traurig um unseren ParlameviariSmuS bestellt. Wenn man so bie einzelne» Parteien be,rächte», so tan» man nur noch im Zweifel sein, welche vou ihnen «S mehr verbient, daß man >hr bei der .Wahl* seine Stimme nicht gibt. Denn für jeden Bürger ist schon klar geworden, baß alles Pyrasengedresche nur dazu dient, der eigenen Begierde nach Mach« alle wögliche» vrlkSiLml chen Mävtelchen umzuhängen. Kommt man bann wirklich an die Mach», so flauem sie alle fort. Ss geschieht nichts. Nur in der Oppofiiiou schreit man sich um alle biese Dinge die Kehlen heiser. E« macht einen lächeln, wenn heute in den demokratischen Biälter» heilige Enpörung über die Korruption verzopft wird, gerade so, alS ob sie nicht gerade während der Regier ungizeit der Demokraten am ua-gestörtesten unb üppigste» gewuch,rt häite. Dazumal wäre Zeit gewesen, der Schlange ben Kops abzu säbeln, aber dazumal war „man" ja v'cht in der Oppofiiiou. _ Slowenische Matter-stimmen zur Korruptions-debatte. All da«, was aus der geirrigen Sitzung beS Parlaments mit bet besten Absicht betont wurde, alle Bimühungen. daß der gestrige Tag sür Jugoslawien zu einem Grerzßein zwiichen der korrnptio-rifti'chen Vergangenheit und einer anständigen staat. lichen Verwaltung der Zukunft werde, find verrichtet. E« gab zwar viel gewichtige Red,», ab,r die Worte blieben leider ohne Taten.- Statt daß Radc, der sich als eine Ars Kämpfer gegen die Ko>rupiion auf-spielte, bc8 ganze Gewicht seiner politisch?» Takuk daraus geworsen hätte baß bie Aktion beb Piila-meni« gegen die Kouupl'vn p> attische Wege fi-.de», hat er in seiner Unberichenbarkeit und polnischen Unsolidttät diese« Haupkzlel de« gestrige« Tag'S pan, unerwartet veiworse» u^d >m l«tz'en Augenbl ck die Eptze^de« ganzen Ka«pseS von der konvption weg zum Sturm gegen seine eigene Regierung ge wkvdet. Die Ger nach der Regierung und der Appetit aus die Minister stühlchen verblendete die Ber» Ireler bir engere», Oppost ion auqendlickl'ch io s'hr, bah auch sie von ihm fiitie abraten, vom Antrag ablrai-n. den ste zwei Movute lang al« Anhang zu ihrer Jiteip-llatio" aegen d^e korrvp'ion vorbereitet hallen; ste ließen sich von Ra»i6 für den Antrag gewinnen, von dem Herr Rad c jetzt b.havpiet, daß er ganz in ben Intentionen dir Regierung.liege. Talsache ist. daß der gestrige Julei pillationSlag ohne den geringsten piakti ch:n Ecsoig im Kawpse gegen die korr>.pt'on verlief, daß nicht einmal die Enquete für bie Unte»suchvng der vorgebrachten Korruption!» beickulbiftungen desch'oss-n wurde unb daß wir heute in dieser Frage schlechter daran sind a!S am 26. März, wo die buSbezüglicheo Jnwp llativnen eingebracht wurden. Während der letz'en zwei Monate bedeutete» die Interpellationen wenigstens Ans st und Schricken sür die korivpi'onisten, nach dem gestrige» Worige-bonver ist auch ba« beseitigt. Da« Fizit de« Kriege« pegen die korrupt on ist solgendiS: E? ist alliS beim alten gebliebe». Ratzic ist nach di« scheinbaren ..Sie»* von gester» u« eine große Bicmage reicher. Die Radikalen gingen auS der ganzen jlffäre moralisch geschlagen und politisch geschwächt hervor. Mit dieser passive» Bilanz in ber Tasche wird Herr Uzuurv'6 jetzt versuche», eine neue M'hrhiit zusammenzukleben, und ei scheint, daß außer bov'«i' bedirgungilos akjlptierten. Vor allem mußten sie ihren Antrag gegen die Korruption seier« lich wideirufer. N chlS wirb sein mit ber Unter« suchung der Affäie Rade Paiö', nicht« wird sein mit b?m Ges'tz g'gen bie Korruption. Alle«, waS Rad t in be» letzien Wochen rebete, wai er Freitag nach!« tat — all da« war ein Irrtum, ein Miß» verstänbni» sozusagen, und die radikale These war die richtige I Beibe Rad ö aber, bie diesen ^Irrtum* verschuldeten, werd«» der öff ntlichen Jaftfi'aiio» überantworte«: St,phan beschwört seine Schweigsamkeit, Paul g'hl über die Mwisterschwklle, alle» Freunden zur Warnung, die eS versuchen sollten, aus ihren Wegen zu wanbetn. Ja die Regierung barf nur die zweite Sainitur der Rabi»ander, oh. e sich auch »uc „Blhaigoir" zu sagen. Die Davibovtaaer oahmen glatt die Ansicht Uzuvvv cT über ihre intimen Verbündeten an und stimmen zu. daß Ko-tStl an die ttih.ste Last gesetzt werde (natürlich aflidcn bie klerikalen mir ben Davibov i anern du» gle che ge«achl haben, we»» ihnen j'm^nb nur m.» vr» Finger gewinkt hätte); zwei Tage verhanvelte» sie einig um ben E nirill in die R'gie>ueg — bi8 die Rabiüaner vollkcmrnin am Bruch lagen. Dana wurde der Mehr gnädig entlassen und bie Heiren Davidovl«! und Koio« c können nun wieder ihre Köpfe aui da? steundschaft-lichste zusom«enflecken und ihre Überredungen unter der Linde fortfetz'v. «Jutto", 13. Mai. O * • Veit« 2 Tillier Zeitung Nnmmer 41 »Die Abstimmu»g a» 15. Mal bedeutet nicht», olle« ist beim alten gebliebe«, u»d alle« ist gut.« So lautet das Schlußwort Uzunov!6' zu den Ereig-niffen der letzten Tage. Die «unteren Staatsbürger unsere» geeinigte» Jagoilawie» reiben fich die Augen unb sind gar nicht rich lg im Kopfe. Wie war baS schon? Ja. richtig, in ber Nacht von Donnerstag aus Freitag tobt« ein großer Kamps gege» bie Korrnpl'on und eS sank eine hochwichtige Abstimmung über die Ausstellung einer E> q eetekommisfion gegen Rade P.s t und über dos Gesetz zur Bekämpfung der Korruption statt. Die Rad tianer, Klerikalen nnd verschiedene ihrer Anhängsel bei urs wußte» am Freitag v'el Schöne» über ihven „Sieg« zu sagen unb e« ist kein Wunder, daß e» v ele Leute gab, die diesen Tag in verständlicher Befriedigung darüber durchlebte«, daß man endlich einmal mit positiven Beschlüssen gegen die StaalSdiebe beginne. Heute höUen wir einer Unterhaltung rrnster Leute zu, die sich darum drehte, ob die Enquetekommiffion da« R cht und die Möglichkeit habe, Herrn Rade Pai 6 zu zwingen, sich au« Abbazia bzw. au« j-nem wahr» scheinlich sehr angenehme» Orte, von wo au» er den Wirbel in sei?er teuren Heimat beobachtet, zu melden. Wir stießen zuerst aus verwunderte unb so-sott darauf auf geradezu «loste G.'stch'r, als wir bescheiden fragte», welche Erq-eiekommifsio-, fich mit ber Affäre be« Herrn R,de befasse. Die Antwort gibt nämlich Hrtt Uzunooic au» diesen, bie e» bis-h-r »och nicht kapiert haben. Nch« ist geschehen unb alle« steht gut für den Herrn dort in «bbazia. E« klingt paradox, aber es ist dennoch wahr: Da« Parlament hat dadurch, baß rt Freitag nacht« den Antrag überstimmte, die Aufstellung einer Ei qaete-kommifsioa abgelehnt. Und Herr Rad'ö, welcher feine besondre Tagesordnung aui kochte, um die Radi kalen und Pasi« zupfstM direkt mitgeholfen, daß bie ganze Aktion gegen die Korruption ins Waffer fiel. E« ist kein Wunder, daß in ei-igen Beograder «reisen, die gerne verschiedenen Kulissen-geheimnissen nachspüren, sogar der perplexe Gedanke ausgetaucht ist, baß bie Radiüianer deshalb gegen ben radikalen Borschlag stimmten, um die Radikale» unb sich von jeder Unannehmlichkeit einer Eq >ete überhaupt zu befreien. Wirklich ist da« Resultat der Jnte,pillatioz«debatte über bie Korruption. daß der radikale Antrag über bi« Ausstellung einer E.r-qaete nicht ange»om«en, bie anderen zwei Anträge ber Opposition nicht zur Abstimmung käme». «Jutro", 19. Ma». * * Schon da« junge, kaum au« ben türkische» und österreichischen Ketten erstaudene Serbien mußte fich im Kampse gegen die innere Tyrannei unb bi« G:< walt be« staatlichen Apparate« gegen be» Kreb«. schaden der staatlichen Gesandh'i!, gegen die Ko rvp> tiou, wehren. Uid diese» junge Serbien mußte m den Kämpsen um da» SeldstoerwaltungSleben und die M-nschenrech!- «in, wenn damal« auch nicht er. folgreicheS vorbeugungkmittel. da« Gesetz gegen die Beamtenkorruption herausgeben; ber Kamps gegen die Koriuplion und für bie Beseitigung de« Elend» in unserem Staat hat mit aller E bitterung begonnen. Wir glauben, daß in ihm ein Z'ichea be« Parken, ehrliche» Volksleben» ist, da» alle ehrlich Denkenden um fich virsammeln, alle Heuchler unb Betrüger aber von der öffentlichen Bäh »e wegblasen wird. .Slooenic", 15. Mai. G • • Die erste g- oße Schlacht gegen bie Korruption ist siegreich durchgekäir^f!. Uid der 14. Mai 1926 bleibt für immer «in historischer Tag, der eine» der bedeutungsvollsten und wichtigsten Ereignisse in un-ferem staatlichen Leben beschnei. Wer immer die politische G schichte unsere» Staate» schreiben wird, an diesem Tage wirb er nicht vorübergehen können, «elcher wie ein Grenzstein ist unb der den Ueber, gang von «wer Epoche in bie anbere bedeutet Mit Freude verzeichnen wir die Parlamentssitzung vom 14. Mai als hochaktive i> Posten in unserer pol'ti-scheu Bilanz. Natürlich ist diese Freude nicht ohne bitteren Beigeschmack, wenu wir bederikn, wirvel kostbare Zeit vertan, wieviel moralische und ma'e-rielle Werte geopfert wurden und wieviel Schaben der Staat erleiden mußte, ehevor e» zu biefem großen Tage kam, wo da« OperationSmefler an die ärgste KrekSvnnde unsere« staatlichen Kö per», an die Korruption, angesetzt wurde. Wirklich, trcutije Z iteu lieger. hirter nnS und eS herrschten in unserem - Staate schon solche Zustände, daß eS kein Wunder ist, wenn sich der L nte eine immer größere Apathie d?«ächi!g»e Kein Zneifel, die Ereignisse, die fich am 14 Mal in der Sk> pschtina absp'elten, werben ihre legenlreiche W rkung haben Sie zeigten — und ba« erscheint uo« ai« va» wichtigste Moment an dieser ganzen Sache — baß unsere allgemeine De- roule doch eiimal zum Stillstand gekom nea ist ; da» beiß!: bah e» jtz nicht mehr nach abwärt» geht, soadern baß wir »och glücklich zu j'nem Punkte ka«en, wo wieder der Ausstieg beginnt. „Gloveoec", 1ö. Mai. ♦ * * Wa» die Mitarbeit der Slowene» anbelangt, war von allem Anfang an klar, daß die Sp'tze vieler Lösung ber Krise gegen fie, besonder» gegen die Slowenische vol»partel. gerichtet war. Weil die Slowenische volktpartei unter kel»er Bedingung und für keine Lnerbielungen ba« »ationale P o„ram« zu Gunsten ber großserbischen zentralistlschen Kombi-natio» verrate» will, w.-il anberseit« die D««'plm be« Klub« und ber Partei so groß uad die Moral so kräftig ist, Ist jeder Gedank. an irgendeine Spaltung vollkommen ausgeschlossen. Weil jeder Kampf gegen bie Leitung der Slowenischen volkipirtei erfolglos ist. will man fie ooch weiter von ber Regierung fein halten und in Slowenien alle Parteien so eieren, die kroatisch o»er serbisch orientiert st»d. „Slovenec', 18. Mai. » * Die sttirmi'chen poliiischen Ereignifle der letzten Tage haben stch schließlich so entw ckelt, w!« vielleicht niemand erwartet hat. Er» solche» Ende konnte überhaupt niemand erwarten, wer gewohnt ist, mit gefundem G.hir» eine Sache auf ihre» Sin», ih'.e Logik unb ihren Zneck zu beurteile», ohne die jebe Sache aufhött und auch die Politik, und wer letzten Ende» »och an Ehie, Anständigkeit und Moral glaubt. Aber bei un« sind wir wirklich ein Lind der unbegrenzten Möglichkeiten geworben. Bei uns ist alle» möglich: auch die unglaublichste, absurdeste und — häßlichste Sache schon. Ma-, sagt zwar: politisch Lied — ein garstig Lieb, aber bei un» ist biefe» Lied schon geradezu ekelhaft. Und wen» der Mensch all da« überlegt, wa« fich bieler Tage aus unserer politische» Bühae abgespielt hat, überkommt ihn nur ein Gefühl — ba« Geluhl tiefer Scham. Za, wir bekennen: wir erblickten in der aroße» Geste, welche da» Parlament am 14. Mal gezeigt hat, etwa» wie ein helle« Zeichen ber Umkehr zu« B«sseren, eine» Uebergarge» in reinere, solidere Verhältnisse, den Beginn eine« neuen, gesunden staatliche» Leben» und Arbeiten«. W>r glaubten an biese« Zeiche», weil wir trotz allen traurigen Erfahrungen noch immer auf die politische Moral vertraute». Wir bekennen: wir haben un» geirrt. Jtz» seh«» wir da« ganze frivole Spiel, da» ba mit den Interessen de» Siaate» unb Bolle« betriebe» wird, wir sehen, wie da» Lager Pa$tf' vor keinem Mittel zurückschreckt, wenn e« fich darum handelt, an der Macht zu bleiben, unb wir sehen, ein wie vollkommen kraftlose» Spiel» zeug in den Händen ber Radikalen Herr Stephan Radis ist. Und ber Effekt dieser ganzen Krise, rhre» Entstehen« und Bergehen», ist wieder ein und der-selb«: Korruption. Au« der Korruption ist bie Krise entstanden nnd in die Korruption kehrt sie wieder zvrück. .Slovenec", 19. Ma*. Politische Runs schau. Inland. Arot.stverlammluagen gegen die Korruption im ganzen Staate. Der Ljubljauaer „Sloveoec' berichtet au« Bugrad: Die Führer der Opposition faßten am 18. M.ii den einstimmigen Beschluß, im ganzen Slaate große ManifestAtiouiversammluugeu zu ver-ar stalte», auf denen dem Volke ein wahre» Bild über da« große Uebel, da» der Kcei» der Korrop tionisten da, stell», vor Augen geführt »erden soll. Die erste derattige Versammlung soll in L ubljana. und zwar nach den bisherigen Plänen am 30. Mai, stattfiaben. Diese erste Versammlung, die von Dr. Ko-roi'c vorgeschlagen wurde, würde von den Abge-ordnete» der demokratischen Partei mit ihre« Führer Dari^vvö, ferner von den muselmanischen Abge-ordneten mit Dr. Spaho. von den serbischen Land-a beitern mit ihrem Obmann Iota Jivanoviö unb vielleicht auch voi Abgeordneten der Jovavoviö Fraktion mit Ljuba Jovanoviö selbst besucht werben. Nich Ljubljana werden ManifestalionSv-rsammluigen i» Zagreb, Sarajevo, Subot'ci, Beozrad, Skop!je und in allen größeren Städte» de« ganzen Staate» abgehalten werde». Stephan Aadi soll nach Khicazo? Ja Zagreber politischen Kreisen wird behauptet, daß stch »icht nur Radiö selbst veipfl chtet hätte, zwei Moiate hioburch einen Maulko.b anzulegen, sondern auch seiie Minister hä'ten dem Minister» p äsidente» Uzunovic eine Blanko Vollmacht ai»< folgen müssen. Ferner wurde d>« Foideruug gestellt, Stephaa Radiö unter dem vorwand«, über eine amerikanisch« Anleihe zu verhandeln, nach Chicago zu entsende», um ihn aus diese Weis« auf zwei Monat« mondtot zu machen. Anfammeutritt des ?artaments. B-ograder Meldungen zufolge wird baS Par-lament für den 26 Mai einberufen werden. Wie verlautet, wi.d e« zuerst die Debatte über die Kor-ruptionSinteepellationen durch neuerliche Abstimmung üb» die Tagcszrdnung beschließe». Dabei werden die Rad^cianer für die radikale Tagesordnung stimmen, währeod die Opposition die alt« von den Ra-diöianern ausgearbeitete vorbringen wird. Aas Arveitsprogramm der Ztegiernng. Auf d m Ministerratc vom 18. Mai ward« beschlossen, der Na ionalverfammlung nachfolgende Gesetzeniwu:se zvr Verhandlung zu übergeben: 1. Gesetz über die Fortsetzung der Tätigk-U de« gesetzgebenden Ausschüsse« d! l ch der Ausgleichung ber G.'fttz-; 2 Gesetz über die Abänderung de« Finanzgesetze» i, Bezug aus die Bestimmungen über die Jnvalidenst-uer; 3. G-setz üb« die Zeutralverwaliung; 4. Gesetz über den An«gleich der Steuern; 5. Hiuvel«- und intet-uationale Konventionen; 6. G.'setz über bie R!ch!er, üder die Organisation der Gerichte, über die StaaiSanwälte und über da» S rafprozeßverfahren: 7. G.setz über die RechtSanevälte: 8. Gesetz über die Fischerei u,d Gesetz über die AuSuützuua der Wasserkräfte. 5r. KoroScc über die Lage. Der Führer der Slowenischen Volk«partei Abg. Dr. Koro» c gab dieser Tage den Beograder Jour» nalisten »achjolgknde E.kläruog zur Lag? ab: Un», die wir bei der letzte» Krise nicht aktiv mitarbeiteten, scheint e», a't habe fich vor unseren Augen eine große Komödie abgespielt, bei welcher besonder» da» Publikum auf seine Rechnung kam, weil e» Gelege», heile» genug gab. wo fich der Held der Komödie, H:rr Stipica Radiö. lächerlich machte. Bon ollen Seiten bekam er PLff: und er trat unter allgemeine« Gelächter von der Bähne ab. Radic ist seine» Partnern in der R-gierung nicht gewachsen. Er ver» lor Schlacht um Schlacht. Nach dieser Krise blieb alles beim alten, nur Redt ging mit neuen Wunde» au« der Schlacht hovor. Der eiazige positive E folg ist der, daß mit dem Auftrete» Zoviuov'c' die Gefahr beseitigt wurde, daß da« Regime Paßc P i' biöev'6 wiederkehre» könnte. Ich glaube, daß da» «in historische» Ereign,» ist und »aß es die O ff nüichkeit nicht genügend beme ki ha». Damit ist da« Hanpt» Hindernis für die Evolution der nationalen Ber« stäudigung beseitig». Die Slowenen konnten sich in dieser Krise wieder überzeugen, baß mit ihre» »ationalen Leben u»d mit ihren Bedürfnissen in Beograd »icht gerechnet wird. Wir habea zwar Freunde, aber die sind nicht in der Regierung. Wir sind sür Beograd nur gut sür Steuern und für wirtschaftliche Au«»ützu»g. Wir «üssen «lS Objekt bie»en, dürfen aber »icht al» Subjekt auftreten. Nadiö' ?ech. Der Zagreber.hrdat' schreib«: Für Radiö ik verhä»gnitvoll, daß er immer da» mach», «a« Pai'ö' von Nutzen ist. Radii wollte »icht in die Konstituante und da« war für Pai i! gut, weil «r so mit der Bidov»ar-Berfassuug durchd.ingeu konnte, die sonst niemals angenommen morde» wäre. Rabiö ging nach Mo!kau und gab bamit Pa«c die schärfsten Waffe» gegen die Kroate» in die Hand, die Pas c unbarm» herzig mit de« Segen und dem Wohlgefallen vo» ganz Europa verfolge» konnte. Radc bot ihm ichli blich auch jetzt, wo Pa^i tu ber ärgste» Zwickmühle war, die Hand zur Hilfe bei d«r Frage ber Korruption. Ist da« Schicksal oder bloß Radiö' Ua« fähigkeit t Austanb. Nnter den Aaschisten. AuS Rom wird berichtet: I» der Sitzung der italienische» Kammer vo« 17. Mai ergriff der slowenische Abgeordnete Dr. Besednjak da» Wort, um bie Zustände zu schildern, welche im slowenische» bzw. kroatischen Schulwesen iu Italien herrschen. Al« die italienische Armee im Jahde 1913 die slowenische» und ko atischeu Gebiete besetzte, sandte fie besondere Emissäre voran», welche an allen Straßenecke» Ausruft anklebte», in denen da» Berfprechen enthalten war, dem nationalen Schulwesen volle Freiheit zu gewähre». T otz dieser Versprechungen habe die Hilde Million JagoZlawe» unier italicni'cher Herrschaft heute n'cht eine einzige volk«schule i» ihrer Sp-etche. vo? Schluß der Sitzung machte Dr. Be-fednjak den UnlerrichtSminijler auf den Ausdruck Nummer 41 Cillier Zeitung Seite 3 „Blödsinr." aus»erksam, ben der Midister gebrauch« hat««, ur» fragte ihn. ob sich dieser Ausguck aus die berechügien Fo,de>ui>gin de« südslawischen Ele »enleS beziehe, die eS aus dem Gebiete de« Schul» »eseuS stelle und die ihm nach v bttlidbent unk mensch-lichtm R chie gelühicn, odir auf die Bemerkungen der Faschisten zur Rede Bese»> jakS Der Minister erklärte unter allgemeinem Beifall der Sammer, » r Autdruck „B bdiin»" beziehe sich aus die Rede be? Abg. BejeDrjjf. Dieser wollte aus die Bileidigung erwidern, doch v-rweiaene «hm der Präsiden« der Kammer da« Wort. N^ch dem Abg. Dr. Besednjck ergriff der d'U sche Adgeo dnete Dr. Tmzl da« Wori. der solgnden Antiag stellte: .Die Kammer lädt die Regierung ein, In den Schulen der nationalen Mindei heilen Jialier« die Muttersprache ol« Unter-richt«'pcache wiedereinzuführend AI« er den Antrag näher d gründe» wollie, schrie die faschistische Mehrheit wie besessen, so daß kein einzige« Wort de» R dner« verstände» werden konnte. N ch genug »ara», t«sekretär de« Innern. Teruzzi, dem Abg. De. Tirzl zu: „Bei den nächst n Wahlen weide« ihr verschwinden I- Die fisch st sch-n Abgeordneten scharten sich uler Führung de« Minister« Karo um da« R:dne pult und rissen dem deutfchen Abgeordneien die Auszeichnung au« der Hand. Aber dieser ließ sich, «n genauer K nntniö der Dmge, nicht verblüfsen, sonder« zog einen Durchschlag der Siede auS sei ner Rock asche. Auch dieser Durchschlag wurde ihm entrisse» und ebenjo erging e« allen weiteren ltcp en, »te Dr. Tnzi in größerer Anzahl vorrätig halle. Die faschistisch? Presse geht übet den Vorfall mit de» Abg. Dr. Ti« zl »it Stillschweigen hinweg. Die wenigen Opposii'0!« blälter, die darüber zu berichten wagten, mudeu beschlagnahm«. Ar. ZSmL — Aeichskanzker. Re,ch»präsis«ni H „».nsurg hat den eh-malige» Reich«kanz!er und nachmaligen Präsidentschaft«-ka»b>datea Dr. Maix zum neuen Rrichckaezler ernannt. Dr. Ma,x. weicher bekanntlich de« kathc-lischen Zeutium augehö t, stützt sich auf die bt«herigen Regierungsparteien. Eine schwere Piobe werden die neue Regierung und d e Parteien a« 20. Juli durch»achen, weil an diese» Tage die Volksbefragung darüber stattfinden wird, ov die Enteignung der Fürsten »it oder ohne E„t chävigung erfolgen soll. Aeorgautsation dttel. majoitlät beschließen, die aller »ichlstän.'igen Milgltider de« RaleS vorzunehmen. 4. Die Zahl der gewählte» Mitglieder wird aus 9 erhöht. Für Polen, Spante» und B.afilien sieht der Kowmifstonsderichl die Möglichkeit vor, daß sich diese nichtständige Sitze bi« zu» Jahre 1833 sichern. Futschfieöer in Aerlin. Wie au« Berlin gemeldet wird, wollen dort die Putschgerüchle »ich« verstummen; die aussallend rege Tätigkeit innerhalb der rechi«stehen»en Verbände dauert fort und wir» von den zuständigen Stellen mit Auf»erksa»ke«t verfolgt. Die Putschisten setzen offenbar ihre Hoffnung daraus, daß angeblich beoor-stehende kommunistische Unruhen ihnen einen Bor-wand zu» Losschlagen geben werde». Die Polizei ist «us jeden Fall gerüstet, irgendwelchen Ruhe» störungen, mögen sie von weicher Seite immer kommen, energisch entgegenzutreten. £tn romanischer Alock gegen Deutschland. Aus der Sitzung »er >ö»,scheu Kammer vom 20. Mai erklärte gelegentlich der Verhandlung de» BudgeiS des Außenministelium« oer Abgeordnete Barbuzzi, daß Deutschland roch immer die H g monie in Europa anstrebe. Der ta«fen»jähl,ge Ka»ps zwi schen Romanen und G-rmanen beginne wieder. Deutschland habe unlängst einen Vutiag m t Rußland geschlossen, um e»nen sesten Block mit dem Slawentum »er ganzen Welt herzustellen. Diesem Blsck schließe sich auch »a« Muirtmanenium an. Rußland hab« den Deutsche» da« Tor zu den un-ermeßliche» Reichtümer» seine« Lande« glöffiet und die polttiichen und wirtschaftliche,, Beziehungen zr». scheu Rußland und Deutschland verliefen sich >«mer mehr. Zialien dürfe n.chl ruhig und sorglos zu,«hen. Der Faschismus müsse da« E.be de« ,o«au»che„ Volke« schützen und alle romanische« Länder in einen starken Block gegen da« deutsch russische BündniS zusammenschweißen. So we,de da« römische Schwert wieder über daS deutsche Schwert triumphieren, da« ei» Symbol der Gewalt und deS Unrechts sei. Aus Stadt »ttii Land Ohne Kommentar. CtaatSrai des KöuigreichsS der Serben. Kroaten und Slowenen. Nr. 41.470/24 25. März 192«. Beograd. I» Nimen Seiner Majestät Alixander I. König der Serben, Kroaten und Slowenen. Der Staat«ra« hat in feiner III. Abteilung, bestehend auS dem Volsitzende» Pera P-lroviö, den Beisitzenden Ivan Skarjs, Dr. Domivik Mcci, Dr. Max Poliö (Stellvertreter) und SvitiSlao Pajnov ( in Anwesenheit de« nsten SckreiäiS BvZdar Protic al« Schriftführer die Klage de« „Theater, und Kasino Verein«" i» Maribvr gegen die Erledigung de« Mi nister« für Inneres vo» 23. Jili 1924, Zahl 2449/20, betreffend dir Auflösung de« genannten BeretneS in Behandlung gezogen und nach Studium der Klage, sowie b:8 übrigen Akle«, al« auch der Antwort de« Ministe,« auf die Klage, welche Ant Wort mit Eingabe vom 20. Dezember 1924, Zahl Sp. 6974, erfolgte, für richtig befunden, daß die E'ledigung de« Ministeriums im Gesetze begründet ist. Infolgedessen erläßt der S«aa!«ra« aus Grund de« Artikels 34 des Gesetzes über den StaatS.at und die Berwaltuag«gerichie und aus Grund Tar. Post 52 de« T xgesrtzeS folgende« Urteil: Die Klage deS .Theater- und Kasino« Vereines" in Maribor wird abgewiesen. Der Vorsitzende der III. Abteilung d?« StaatSrateS. Deutsche Sprachbücher für Jugoslawien. I» Jänner l. I. erschien in fast allen deutschen Zeitungen Jugoslawin« ein Ausruf an die interefseuien Kreise de« Inhalt«, bei« „Politischen und wirlschafillchen Vereine »er Deutschen i» Slo-wenien" in Marburg, Anmeldungen aus deutsche Sprachbücher zu machen, damit der Verein daraus ersehen könnte, ob eS eine» praktischen Bedürfnisse entspreche, solche Bücher für unsere deutsche Jugend in Druck lege» zu lassen, damit den Kindern durch HauSuoterrich« eine gründliche Erlernung der deutschen Sprache ermöglicht werde, da der Deu.fchunterricht i» unsere» Schuten in nur beschränk,im «üS-^ße oder gar nicht betrieben wird. Infolge der Ungewiß-helt de» Absätze« der Bücher, oeren Herstellung sür deu Verein eine große finanzielle Belastung bedeutete, konnte sich dieser nicht sogleich entschließen, die Drucklegung solcher Bücher zu veranlassen. Ran aber kam i» letzter Zeit an den Verei» au« Elternkreise» die unmittelbare Aufforderuog, dem Mangel au gute» deutscheu Büchern abzuhelfen, fo baß, um diesen viel-sachen Wünsche» zu entsprechen, vorläufig die Fibel und daS I. deutsche Sprachduch In Druck gelegt wurde«, die auch scho» vom Vereine bezogen werde» könne», die Fibel um den geringe» Preis von Din 18'—, da« I. deutsche Sprachduch Diu 28—. Bei späteren stärkere» Auslagen dürsten die Bücher bedeutend billiger zu stehen kommen. Zur Bewältigung deS Stoffe dieser beiden Bücher ist em normales Schuljahr (10 Monate) vorgeiehe«. B shin werde» auch schon daS II. unk III. deutsche Sprachbuch erschiene» sein uud gleichzeitig wird auch die Appio-bation beim Unterrichltmtn.stnium sür den Schul, unterricht aller Bücher angestrebt. Wer al o ein Jaiereffe daran hat. daß sei« Kind die deut che ep.ache gründlich erlernt, der kann schon heute vom „Politischen und wirtschas.lichc» Bereu, der Deutschen in Slowenien'' die Fibel und da« I. deutsche Sprach buch beziehen. E» ist jedoch nur eme geringe Anzahl von Büchern vorhanden, so daß darüber hinau«-gehende Bestellungen erst d.t der nächsten Auslage, »te voraussichtlich in etnem halben Jahre zu ge wältigen ist, berücksichtigt werden könner. Unsere heutige Romansortseyung mußte infolge Mangels an Riurn wegbleiben. Der bezügliche Teil wird um die folgende Forlsetzung vtrmehit in unserer nächsten SonniaaSiummer erschein«». Zu den Psingstseiertagen wird König Atixanoer in Zagreb den großen F ie»lichke>t«n des Veroande« der Reinvevff ziere benvoznen. zu wel che» man einen Z,st»om von 6000 Riseiveoff-zieren erwartet. Außer ihm werden an »>r Feier zahlreiche Armee-, D^!sionS> und Brigadegenerale teilnehmen, sowie der englische Oberst Abbot und der Führer der Solo.iikisront, der französische Maischall Franchet d'Elp'ray. Todesfall. J-i Ljabljana ist der b,kannte slovenische Polltiker und Finanzmanu Dr. Karl Triller einem Heiz'chlage erlegen; bei« Weggehen au« dem Geschöst Ntgla« stürzte er plötzlich zu Boden und gab seinen Geist aus. Dr. Karl Triller spielleim W»«schafl«leden eine bedeulende Rolle; er war P:äsi?>eni der Laibacher Kreditbank, Ausschußmitglied »er N uwnalbank usw. Seiner politt» schen G sianung nach gehöcie er zu den Freun»«» de« veistorbenen Dr. Tavkar. Evangelische Gemeinde. A» Pfingst» soi nlag findet um 10 Uhr vor mittag« in der Ehrt-stu«kirche in sesiliche« GoiteSdienst die diesjährige Kor.f>rmaIi0üSsner statl. Im Anschluß daran wtrd daS hl. Sden»»ahl gespeuoe». Auch am Pfiagst. moniag wild um 10 Uhr ein GotieSdievst abgehalten werden. Parkkonzerte in Eelje. Bom Stadt> verschö^ecungSverei?« werden wir ersuch« das Publikum aufmerksam zu machen, daß von »un an dmch die ganze Saison an jedem Sonn- und Feier-tag« von halb 11 b>« 12 Uhr und an je»em Don-nei«lag von 7 di« halb 9 Uhr abend« Parktonzrrt« abgehalten werden. Die Konzerte geben abwechselnd die hiesige Eisenbahnerküpelle und der Masikv.rein .Jliiija". Für Bneinizv-cke wi d eine EmtliltS-gebühr von 1 Dinar eingehoben. Tourist Office in C»lje. I» Rahmen diS S.a« ve.jchineiUi.gsverels.eS ist mit 10. Mai i» Palaste der I. Hiviltka Sie»ion ca in E-ij- ei» Fre»denverkih>Sbureau (TujSko piometna piiacno) eröffaet worden; mit der Leitung diS>elbe» ist GR Brzevürgermtlster Gob-c betrau«. Dl« Kanzlei soll d,n Zvick versolgen, Fre»ie aus die Ralurschön-heilen vzn Celje und Umgebung, sa»t Sanatal und Schallial, soaue auf »le i» Bereiche liegenden Kurorte Dobrna, Rogaöta Slalina, L «ko, RimSke To-pl c-, Radenci, Cal'j Topoli ca u. s. w. ausmeiksam zu machen un» den Fr««»«» b«t Beschaffung vo» Quartieren und and«rin Auikünsir» an die Han» zu gehen. £i« Publikum wir» gebeten, der Kanzlei mir Rat un» v.'richiedensten R>kla»arukel», Büchern, Bioschücen, Bilder», Photoguphteu etc. entgegenzukommen. E« möge» der Kanzl«, auch sreie Zi»»er, Briten und Wohnungen »»tgeteilt werden, da fich schon zahlreiche R.fleklanten um solche ioteresstelen. Die Kanzlei besorgt g-gen geringe« Entgelt (10 bi» 20 Dinar) schnellsten« auch sür Heimisch« Paßvisum bei allen Koa>ulal«n; sie steht sur jegliche «uikunst und Jnsormatiou stei« zur Bnsüguug, diese könne» >» der Kanzlei den ganzen Tag während der Amt«, stunde» eingeholt werden. Reklamedücher und Bro« schüren über alle jugoslawische» Kurorte, Bäder und Sommerausenthalte, Reijebücher, Land- unb Tour«»-karten liegen in der Kanzlei in reicher Au«wahl Jateressenlen zur Einsicht aus. Auch österreichische, »eulsche, tschechoslowakische un» italienisch« Reise, dücher süc Kurorte u»d Sommerausenthalte sind zahlreich voihanden. Absperrung der Gasfadrtk. ver Stadt- Magistrat Telje Verlautbart: Während der beide» Pfiagstseiertage, d. i. am 23. und 24. l. M., wird di« Abgabe von Gas infolge Reparatur der Gas. erzeugungSapparate unterbrochen. Die GaSverwen-bung«c>pparate in den Wohnungen müssen in dieser Zeit gut abgedreht werde». Spendensammlung. Der Siadlmaglstrat C.lje vtllautbart: Der Herr Obergtspa» de« Mar-burger vcrwaltungSgebieleS kündigte »it Zuschrift 00» 26. April 1926, u br. 11092/1 an, oaß am „russischen Wsisentag", 3 Juni 1926, Spendeu gesammeli weroen. Das PabUtum wird ausgesordert, nach Möglichkeit zu einem schönen Erfolge beizu trvg'n, »cr dem Hils»oere>n für die Familteu und Weisen gefall.n«r »uss»ch:r »cieger zuguie komm« Sammlung für e»n Denkmal. Der S aumagistra, Eiijc e.,uchl um di« Be>üffe-llichang uachjolgend.r Kun»machung: Eö wurde e,n «udschuß sür die Erlichiu-g eiac« vinkmat« sür die gesalleneu Freiwilligen i» drr Dobrud>cha gevildei. Im «usirag« des Jni.«»»».iltcrium« und »eS genannten iluS^chusst» wurde »i« S!a»igemtindcausgesoi»«rl, in,hr«m B«r«ich« Gelddeiträg« sür den obg«.>aunleu Zwctf zu sammeln' Da« Publikum wird «iigela»en, dies«, patiioirchen Aussordrlung uachzukowmeu uud nach Möglichkeit zu »r« ei wählten Z reck beizutragen. B.llräge sind zu übergeben im Zimmer Jl<. 2 de« stü»>scheu Migistiai« (Siadiselretär H.uil). Cn Buiger-meist.r Di-. Hr>.»ov.c. Die Vorstehung der Kretafachge. nossenschaft der F »eure, Ra>eure »n» v-r«ao»,en B--use l» Mariloc g b. dem P.»bi>ki« und alle» Seite 4 Cillier Zeitung Nummer 41 Mitglieder» bekannt, daß die Frlfeurgefchäfte und Dameofrisiersalon» i» Maribor während der Pfiogst-stierlege nur am Sonntag, 23. Mai, von 7 bis 12 Uhr geöffnet sind, am Montag, den 24. Mai 1926, Rad bit|elben jedoch den ganzen Tag geschlossen. Der Genvsse»schast»vorsta»d : ßatl So, lh. Aus dem Amtsblatt. Ja seiner Nammer 46 verlautbart da« Amtsblatt für die slowenischen verwaliung»gebi«i« die Anleitung für die Tätigkeit dir landwirtschaftlichen R-ferenten bei den Gebietfl-verwaltunge», ferner die Berordr.u,g be» Minister« f är Sozialpolitik, durch die der höchste ver sicherte Lohn vo» 4V auf 48 Dinar nhöht wird. Schwurgericht in Martbor. Di« nächste . Schwurgel,cht«sesfiou iu Maribor beginnt am 7. Juni. Bi»h«r sind folgende Fälle ausgeschrieben: 7. Juni: Marie No,er»brrg. Mord, Verteidiger Dr. Mul'j; 8. Juni: Franz ltajk, Mord (er hal m Jahre IS22 g»meiuschaftlich mit dem Hingerichteten Franz C c den Kaufmann Rofenfeld in Podvirci bei Plvj ermorde«); Verteidiger D.-. L^iit; Einst Lift. Dieb-stohl, Verteidiger Dr. Souverl. 9. J^ni: M x »o«c c, 8 127 (Unzuch,); 11. Die Zollaffä «. 12 Ang«klagt«, 8 Verteidiger. MännergesangSveretu Pettau. Im Nachirage zu der di-ö^e,üblichen Notiz in unserer letzien Folge wird un» noch geichnebro: Bei den am 12. Mai veranstaltete« „Heiteren Liedertafel" fei noch folgende« besonder» ei wähnt: Du Männer-chor „Nachtwandler" wurde äußerst stimmungsvoll und mit hohe» Verständniß gebrach'. I» der Op'reite „Die Ueberraschung' spielte die Hauptrolle F I. Alma Wailanditfch mit durchschlagendem Eisolg; sie erfreute die Höhrerschaft durch hervorragende« Spiel und «in« einschmeichelnd« >y ische Glimme, die l«tver nicht voll zur EntfaUung kam. da eine HUsentzÜn-dang in letzter Stund« «in« Schonung der Siimme notwendig machte. Errichtung etner Poltzeidirektion in Maribor. Da« Innenministerium i« B-ogtad hal angeordnet, daß mit Rücksicht ans di« Siellung der Stadt Maubor al« Grenzstadt da« bisherige Polizrtkommifsariat in eine Polizeidirektio» umgewandelt werde. Die Verbannung Radic' ui» der Oefient-lichkeit, di« bekanntlich «in Diktat der Radikalen ist, wird im Zegreber „Dom" nachfolgend mitgeteilt: Seit fich ber Präsident mit öffentlichen Dingen beschäftigt, war er nicht einmal eine Woche auf ein«» richtig«» Urlaub; Irin« befreunbet«» Aerzte raten ihm schon lange, sich, solange e« noch Zeit und nicht zu spät ist. wenigsten» auf 3 bi« 4 Wochen i» di« Ruhe der Berg« oder irgtudwohi» au da» M««r zu begeben, damit er stch möglichst ausruhe und neue Kräfte für feine schwere und ununterbro chene Arbeit sammle. Deshalb wird der Präfidrnt während eine« ganzen Monai«, vielleicht auch zw«i Monat», zu ktinrr einzigen öffentlich«» Versammlung uud auch nicht zu eintr Vertrauensmänner fitzung komm«» könne», aber er wird, wenn e» Gott gibt, dtvnoch für jeden ,Dom" einen Artikel oder einige politisch« Nachricht«« schreiben. Di« Regierung bereitet Wahlen vor. wie au» B«ograd beuchtet wird, berrrtet sich dir Regierung, die da» Wahlmandat augeblich schon i» der Tasche hat, auf Neuwahlen vor. In der Um-gebuug be« Jnneomiuister» Boji Makfimov!c wird behauptet, daß die Radikalen bei be» nächsten Wahlen »it 180 Manbat«» iu die Skupschtina einziehen »erden. Die GemeinderatSwahlen in Dal-matten. Au» deu iu Beograd bisher eingelangten Nachrichten über die Gemeindewahlen i» Dalmaite« gehl hervor, daß di« Radiöparlri 235, die Radikale Partei 132, die selbständigen Demokraten 61, die Davidovli-Demokrat«» 36, die Kommunisten 12, di« Landwirte lO und die Klerikale» 3 Mandate erhielte«. Diese Zusammenstellung scheint j-doch nicht vollständig zu fetu, da. wie aus dem »>«git«il>en Teilerg-bnifie hervorgeht. z.B. in Split auch 6 kroali fche Föderalisten gewählt wurden. Gegenüber der Par!a»cnllvahlen zeigt fich kein« besondere Aenderung bezüglich de« Stimmenverhältnisse». Nur den selb» ständigen Demokraten ist e« gelungen, auf Kosten der Radikale« und Demokrat» einen Stimmenzu-wach« zu erreichen. Die Wahlbeteiligung war sehr schwach n»d erreichte in Split kau» 60 Prozent. Verurteilung Rade PaSiü'. Der B-o-grader GirichtShof defchäfiigte sich vorige Woche «it der von Dragischa Siojadioovc gegen R»de Pitt erhobene» Anklage weg«« Ehce«bel«idigung und Verleumdung. Auf der Miltwochvnhandlung begann nach Verlesung der Anklageschrift da» Zeugen» verhör, da« für Rade Patlö schwer belasten!) war. Donnerstag wurde in drei Angelegenheiten da« Urteil g«Mt und zwar würd« im ersten Fall Rade Paiit wegen Ehrendeleidigung zu 1 Monat, wegen | Verleumdung zu 2 Monate», im zweite« Fall wegen Ehrenbeleidiguag zu 3 Monaten und wegen verleu»duug zu 6 Monaten Gefängnis und 15 000 Dinar, im dritten Fall wegen Shrenbeleidigung zu 3 Monaten Gefängnis und 10.000 Dinar Geld-strafe verurteilt. Da« Urteil lautet also «»»gesamt ans 15 Monate Gefängvi» und 26.000 Dinar Geldstrafe. Außerdem hat Rad« PaS>i die Gericht«' fpefeu von 2000 Dinar und an Stojadinov!6 eine Entschädigung von 100000 Dinar zu bezahle«. Dragischa Slojaninovi erklärte sofort, daß er vo« dieser Summe 50.000 Dinar zugunsten der Krieg«, invaliden und 50.000 Dinar zugunsten der arme» Hochschüler spende. Ende be« Beweisverfahrens im Buda Pester Frankenfälfcherprozeß. Am 20. Mai wurde vom Budapest» Gericht da» Btweiiinerfahren gegen die Frankeofälfcher geschlossen. OberstaalSan. walt Dr. Sirache gab in feiner Rede einen Ueber, blick über die G.'schichte Uigarn«, «r meinte, daß die Frankenfälfchungtn in der Atmosphäre eine« tragischen Unglück« stattfanden, in welcher idee«' schwache Charakte»« leicht zu verhängnitvvllen phantastischen Plänen greifen. Prinz Windischgrätz sei der Hauptschuldige und all« Zeugenaussagen, durch di« d«r Ministerpräsident Bethlen beschuldigt würd«, feie» bedtutungllo«. Ma» könne dem Prinzen Windischgrätz bestimmt »icht egoistische Motiv« vor» werse», sonder« «r hab« au» PalriotiSmu« gehandelt. Da« Strafgesetz enthalt« aber für ein«» solchen Fall k«inen Paragraphen, der ein« Freisprechung irmöz« liche» würd«. Für feine Tat feien bezeichnend fein grenzenloser Letchifinn und dir Oberflächlichkeit, die ihn auf alle Vorsichtsmaßregeln verzichten ließen. Die Gottscheer in Amerika. Die Presse-korrefpondenz de» dentschen Au«laudinstitut« Stutt-gart schreldt: Am 24. April waren 25 Jahre seit der Gründung de» Gottscheer Kranke« Unterstützung« verein» von New Uark und Umgegend verstrichen; au« den 17 G. ändern de» verein» sind j.tzl 400 Mitglieder geworden. I» Jihre 1906 würd« di« Jnkorporirrung de« verein« beschlossen uud durch» ««führt, und drei Jahr« später fand der erst« Bauern-ball statt, dessen alli^hrUche Feier heut« zu einet d«r am besten b«fucht«n deutschen Fest-llchkrit«» >« Brooklya zählt. Der verein hat jetzt ein eigene» Heim in Brooklyr; i» Verbindung mit dem Oesterreich«! Männer K. U. B., dem Gott-scheer Männerchor uud dem Gottscheer Damenchor, mit d«n«n der Berri» die freundschaftlichsten Be» ziehungeu unterhält, wurde die Gründung de«felben leicht bewerkstelligt. H-ut« ist da« Verein«hau« der versammlu»g«punkt aller Gottscheer geworden. Di« Habsburger Kaiserkrone. Der Ljubljanaer »Jutro" brachte in der letzten Sonn» lag«nu»»er ein Bild der friaerzeitigeu und jetzig«» Hab»burgerkro»e. Da» Bild ist wohl gut, jedoch der hierzu grhörig« Text nicht zutreffend, weil dir abg«-bildete Krön« nicht di« Kaiserkrone, sondern die Kaiferinnenkrone ist. Diese war Privatbefitz der Kaiserin Elisabeth und später der Exkaiserin Zsta, mit der die letztere auch gekröal wurde, wohingegen di« Kaifrrkron« StaatSeigeutu» war. Amze Machrichten. Wie der Ljubljanaer „Jutro" berichtete, Hit man im Finanzministerium erhoben, daß der frühere Finanz minister ständig 40 Journalisten besoldete; Pantelija Zovoviö, der vor kurzem veröffentlichte, daß Minister Dr. Stojadinovii! sein Statt zum Zwecke erhielt, daß e» Herrn PaSiö angreife, trotzdem Dr. Stojadtnovtc selbst fär die Ausschließung Ljuba Jovanovit' gestimmt und so di« Politik P-«tc' gutgeheißen hatte, bezog monatlich 10.0SO Di»ar. — Bet der Eisenbahn» direklion in Subotica ist man einem großzügigen Schwindel auf die Spur gekommen, durch den die Eisenbahnvenvaltung um 6 Millionen Dinar geschädigt wurde; bei einer fingierten Holzfirma .Jadriaa" in Ljudljana wurde nämlich 1000 Waggon« Holz gekaust, die »iemal« geliefert wurde»; einige hohe Direkt«»»« beamten wurde» verhaftet. — Vor einiger Zeit wurde in der Zagreber Filiale der .Bacuum Oil Eo" ein Einbruch verübt, wobei den Einbrechern 22.000 Dinar Bargeld und um 6000 Dinar Marken und Stempel in die Hände fiele«. — Nach Berichten au« Tanger erlitten die Spanier bei den letzte« Operationen gegen die Rifleute gieße Verluste; eine Ableitung von Fremden-legionäreu würd« vollständig vernichtet. — I» Italien wüteten in den letzte« Tagen große Stürme und Un gewilter; an der genuesischen Küste find alle Telephon-und Telegraphenleitungen zerstört; auch die Eisen» bahnverbindung mit Mailand war unterbrochen. — Infolge de« andauernden Regen» .ist der Lago Mag. gior« im italienischen Teil der Schweiz um anderthalb Meter ««stiegen; in Loearno standen die Straßen unier Wasser. — I» Sa» Remo ist der letzt« Sultan der Türken Mohamed VI. an einem Herzschlag ver-schieden. — In der Tschechoslowakei wurde mit einer großen Aktion gegen die isch chischen Faschisten be» gönnen; der Führer der Sozialisten Bechyne, ehemaliger Minister, verlangt die Ab etzung de« Seneral-stab?chjrhr gelangte 1,017 000 Tonne« i« ffiftte von 189,917 000 Goldbmar beziehuvg«. w:ise 2 273 482 000 Pap>erd>nar zur Ausfuhr. Et ist daher bezüglich de« Werte« «in Rückgang von mehr al» 28 M;ll'»?«n bzw. genau 14.91 Prozent Goldtztnar zu verze.chae». Di« HauptauSsuhrarüket, di« in Millionen auSgedrücki find, waren folgende: Weizen 118 Mai« 206, Weizenmehl 29, geoörrte Pflru»?» 88, Lein 30, Pferde 36, Rindvieh 94, Schnein« 52 frische» Fleisch 86, Eier 187, Brenn-holz 19, Bauholz 220, C ment 36, Rthk^pftr 88, E>ze 42 usw. Mai» und Brennholz geben ,u'l>crimen 436 Millionen Dinar oder »ehr al» 27 Piozeut der G-famial »fuhr. Anmeldung zur Grazer Messe. Platz. anmeldangen der Aussteller für die Zabiläume-»esse 1926 werte» bereit« «nlgegengenomme«. E« e»pfi hll fich, bie Anmeldung frühzeitig vorzunehmen, da verlpätet einlangende Anmeldungen erfahr u^gSgemag nicht »ehr it gewünschte» Maß Berückfichligung finden könne?. Al< Endtermin ist der 15. Ioli festgesetzt. Bemerkt fei, daß Anmeldungen vor b«» 15. Jan» j- »ach Größe de« in Betracht kommenden Plitz.» unter Umständen bi« zu 25°/, Platzmiete-erMäßigung genießen. Bei Nachanmeldungen hingegen (nach dem 15. Juli) ist mil liaer Erhöhung der Platzgebühren um 50% »u rechnen. Auskünfte w-rsen im Messeamt, Gruz I., Landhau»gafse 7 er-teilt, ebenso könne» dort auch Anmeldescheine ange« fordert werden. Die französische Valutenkatastrophe n'»ml immer grögere Formen an. Dieser Tage rst der Wert de« Frar-ken unter de« der tschechische« Srone herabgesunken. — Der Pariser .TempS« mrlvet auS Washington, daß der Gedanke, eine französische Anleihe auf dem amerikanischen Markt zu begeben, endgültig fällen gelassen worden sei und daß andere Finanzpläne zur Erörterung stehen, vie allerdings erst zu einem späteren Zeitpunkt ver-wir Nicht werden sollen, wenn die politischen Ber-hölin'sse eine Stabilisieruug de» Fravckurfe» er» möglichen. Gleichfall» l.ichr zu de» beruhigende« Mitteilungen gehört die Nachricht vo« einem vo« rad kalfozialistischer Seite vorbereiteten Antrag für die Kammer, den gesamten sranzöfiiche« Besitz au Gold und a« ausländischen Devise« zwang»w«isr anzufordern, u» durch eiae solche Beschlagnah»e de» völligen Zafammenbruch der fra»zö!ifche» Währung aufzuhalten. Verelnsduchdrurkerei „Veieja* iu Arfj» Einladung zu der am 28 Mai 1926 u» 8 Uhr abend« im Hotel Post in Celje stotifivdenden o^euilicßen Za^esßauSskkssmmlunS mit nachstehender Tagesordnung: 1. Rechenschaftsbericht de« Au«fchufse» und Geveh»i- gung de» Rechnungsabschlüsse« und der Bilanz für da« Jahr 1925. 2. »llfällige«. Zur Beschlußfähigkeit der Hauptversammlung ist er» forderlich, daß in derselben mindestens der zehnte Teil der sämtlichen Stimmen der Berei»«mitgtieder vertreten ist. Ist die Versammlung in solcher Weise nicht beschluß-sähig. so findet eme halbe Stunde später eine zweite ver-sammtung statt, weiche bezüglich aller VerhandlungSgegen-stände der ersten Versammlung ohne Rücksicht aus die ver-treten« Slimmenanzaht beschlußfähig ist.(815 der Satzungen.) Für den v e r«in« a » «s ch uß : Der Schriftführer: Der Lbmann: Dr. Walter R i e b l m. p. Daniel R a k u s ch m. p. Nummer 41 Cillier Zeitung Seite 5 z>ic letzte Zieste. ffltim m ein Hm Itldslachlli 10/ wifutogi auf irren Wegen, Ruht auf der letzten Fahne noch ein zaubenollet Segen. Und wer sie trägt, deß Haupt wird ste al» B ldachin umwiegen, Ein Ehrenmantel wird fie stolz um seine Schulter« fliegen. Sie wird. tut'S not, ihn schützend auch al» goldn« Wolk' umschweben, Ihn über neidigeS S-schlecht. unwürd'geS Volt erheben. Getrost I noch steht die schönste Burg, der deutschen Sprache Feste. O daß fie deine Wartburg seil Drum schirme fie auf« beste! Du rufst von ihren Zinnen dann — wer bricht die je in Trümmer? »Ob alle» auch verloren sei, ist's hoch die Ehre n im m«t l" Anaslasrus Grün (1806—1876;. ZeiserlKi. Eine Pfingstgeschichte von Dr. Wradntsch. Vielleicht erinnern stch die freundlichen Leser noch an den im Vorjahr mitgeteilten PstngstanSflug, den der Kopist Hellsträußl au» Klazenfurt nach War» barg gemacht hat, um den au» den Gottscheer Wal düngen de« Gewerken Kille entwichenen Bären brüllen iu hören? Wenn nicht, so möge die nachfolgende Ge-schichte denen, die von diesem originellen Kauz noch nicht» gehört haben, die Bekanntschaft mit ihm vermitteln. Immer wenn die Pfingstrosen ihre Blüten zu entfallen begonnen haben, kitzelt e» den M gisier der Mohrenapotheke, Herrn Herbert N<«d«dorfer, ein oder da» ander« Mitglied seiner Tafelrunde im Franzens-stüberl .reinfallen" zu lassen. Geschickt mußte er es natürlich anpacken, denn vor den Pfiagstfeiertagr» war jeder auf seiner Hu». Allzudick durste er demnach nicht auftragen, da Hell» sträußl, auf den er e» heuer wieder abgesehen hatte, seit seinem Ausfitzer mit dem Gehctmstgnal in seinem Glauben etwa» wankend geworden war; er mußte also, wie man fast, erst unauffällig präpariert werden. Damit nun der von Herbert ersonnene Stretch bet keinem Teilnehmer der Tafelrunde den «»schein erwecke, al» ob e» überhaupt auf einen Reinfall ab gesehen fei, so machte er beim Abendschopp.rr, schon zwei Wochen vor Pfingsten, den unschuldigen Bor schlag, ein jeder müsse von fich ein wahre» Erlebnis erzähle». Alle Abend gab e» som t etwa» Reue». Der eine gewann in der Lotterie, weil sein Traum, daß die Nummern, die ihm ein Engel aus «ine Schiefertafel aufschrieb, herauskommen werden, in Erfüllung ging, ein anderer, der Auskultant Mo ritsch, saß um Mllternacht noch beim Buche, al» plötzlich der Krug vom Waschtisch auf den Boden fiel und daselbst ohne zu zerbrechen stehen »lieb — eine Anmeldung — denn TagS darauf kam die telegraphisch« Nachricht von dem um Mitternacht erfolgten Tod seiner Großmutter. Und so erzählte man fort, bi« auch Hellsträußl an die Reihe kam. Bei dem ging'S gar gruselig zu. Seine längst verstorbene alte Tante kam an einem Sonntag zur Winierszeit um 11 Uhr nacht« bei verschlossener Tür im weißen Nachtgewaad« btl an sein Bett und mit hohler Grabesstimme sagte ste nur „e« brennt" und verschwand durch'» Schlüsselloch: beim Nachschauen im Zimmcrof«», dessen Klappe er zugeschoben hatte, waren richtig noch glimmende Kohlen da und ein atcmbekl«mmender GaSdunst umfing ihn, an dem er stcher ohne die Ankunft seiner toten Tante erstickt wäre. Diese glückliche Rettung schrieb er nun dem Umstände zu, daß er an einem Sonntag geboren wurde und daher nach dem Ausspruch« seiner allen Tant« ein mit Glück gesegnetes Lonntagskind fei. Alle gratulierten Hellsträußl zu seiner wunderbar?» Rettung und zu feiner SonntagSgeburt. Am nächsten Abend meldete stch, der Dringlich kett halber, Herbert zum Worte, der mit einer, die allgemene Aufmerksamkeit gefangennehmenden Ein leitung begann: „ES gibt viel de« Wunderbaren, besonders in der Nacht, da ist die Phantasie reger, Traum und Wirklichkeit mengen stch, wie bei Hellsträußel» Ereignis ---» die Taute im Nachthemd — der Traum — die glimmenden Kohlen mit der Rettung d«S Sonn-tagSk.ndeS — mit der Wirklichkeit. Wa« aber ich erlebt habe, geschah am hellichten Tag. SS war vor steden Jahren in Hallein, wo ich in Kondition stand, an einem Pfinzstlonnlag; ich und ein Laborant hatte» Dienst, der mir um so schwerer ankam, als ich die vorhergehende Nacht in fi»«l« Gesellschaft zugebracht hatte. Segen sechs Uhr schlich ich au« der Apotheke, nur auf eine halbe Stunde, wegen einer unaufschiebbaren Zusammenkunft mit meiner Lizzi. Ich hielt mich im Schall«» der Häuser, wo e« dunkler war und murmelte halblaut vor mich hi». wen» mich nur jetzt der Apotheker nicht sehen möchte; da fühlte ich mich plötzlich beim Arm ergriffe» und eine Stimme sagt« laut und deutlich: Er könnte Dich nicht sehe», wen» du mein Zeiserl Ei hätt.st." Wii von einer mit 250 Voll geladene» Batterie getroffen, taumelte ich vor Schulden an die Wand; ich erkannte die Stimme als die meines Freuvde», des NotariatSkonzipierit«» Tichurtschen thaler, sah ihn aber nicht, also war e» sei» Geist. Ich fing auS Angst zu laufen an, der unfichtbar« Geist TlchurtschellthalerS lief mit, ließ meine» Arm nicht los und rief in einem fort: .So warte doch. Herbert, bi» ich da» Ei au» dem Sack gezogen hab'." Auf einmal stand der Tschurtlchenthaler da, wie er leibt und lebt. Was war jetzt da» für ei» Spuk am hellich» ten Tag? „Nicht wahr, du schaust", sagte Tlchurtschenthaler; „ich habS auch nicht geglaubt, wie ich'» gelesen hab. zufällig traf bei mir alleS ei», wird nicht leicht eine» zweiten solchen Mensche» geben. Da lieS" — und dabei händigte er mir diese« Büchlein ei». Der Magister zog nun auS seiner Brusttasche eine schweinslederne Einbanddecke, in der stch einige Blätter befanden und begann zu lesen: „Ain schwartz« Kunst fich unstchtiglich zu machen. Maße» du wollest dich rmsichtiglich mach«», so mouz du an ain Pfyngsttäg ai» Ey.rlei» van ain Zaissig finten. so ein Mänlein auSbrut hat, diweil seyn m'nig« lich Waiblein ain Sperber gefressen. Solche» kaust du tat», so du ai» Sontagkint seyest ansonsten bey anderen das vest Ey.>rleio zerfließen mag/' Der Magister blickte, um die Wirkung bezüglich seiner altdeutschen Sprachkenntnisse zu ersocschen, im Kreis« der Zahörer, in deren Mienen er da« Erstaunen lesen konnte, ringsum und fuhr dann fort: ^Tichurtschenthaler erzählte mir, daß er da» Büch-lein am Dachbosen bei seinem Großvater, der Apotheker war, gefunden habe; leider waren nur mehr drei Blätter vorhanden. Durch mehrere Jahre habe er alle Gebüsch« in Hatttin abgesucht, Z istg ei er g'nu z gesund«», aber kein f»steS, bi« ihm eine« Pstrgstmoatag« da« Glück hold war, und erst nach vielem Probieren habe er e« herausgefunden, daß man unsichtbar wird, so lange da« Ei in der linken Tasche ruht, nimmt man e« in die Hand, oder gibt man'S ii eine rechts seitsge Tasche, so hört der Zrub r auf. Jetzt treibt der Kerl an den beide» Psingsttagen immer feine» Schabernak, taucht auf einmal bei seiner Herzallerliebsten, dir ihm daS ganze Jahr hindurch auSzewichtn ist, auf und hat er «S damals stcher auch »ur auf meine Lizzi abgeschcn gehabt". „Ja", seufzte Hellsträußl, .ein Sonntagskind wäre ich, «ber ein Zeiserl Ei I Sind den» hier überhaupt Zeiserln?• »DaS will ich meinen*, sagte Herbert, „gleich am Ende der Radetzlyfiraße, am Fuße de» Kreuzbergel'». wo die Gebüsche anfange» gibt'» Zciftgnester genuz und Eier auch, weil ste jetzt brüten.' .Un» nennt man das aufgeklärte Jahrhundert", lagt« Hellsträußl mit überzeugendem Brust>on, und doch haben die alten Deutschen der lebenden Natur viel mhr von ihren geheimen Kräften abgelauscht alS uns«« jetzig«» Forscher mit ihren ewigrn Gram mophoove, Hesserungen*. »Sitzt schon l" raunt« drr Magister dem Spar-kassenkassier zu. Dieser verstand ihn und um der phantastischen Geschichte den Schein der Wahrheit zu geben, sagte er zum Magister gewendet: »Für da« Uebernalürliche dieses Erlebnisse« fiide ich di« Eiklä rung darin, daß Ihr« Nerven infolge der schlaflosen Nacht irritiert waren und daß da« Unfichibarsetn Ihre« Freunde« auf Halluzination zurückzuführen ist'. Hierüber wurde H llstiäußl. der in der Erklärung di« Kassier« eine Ablehnung feiner Behauptung erblickte, erbost und erregt stieß er hervor: „AI« ob da« so etwas U bernatürliches wär«; in Indien ma chen ei die Fakire alle Tag, warum so?'« hier nicht ein europäischer Fakir gemacht haben?" AIS man hiezu lachte, war er beleidigt, zahlt« und ging. Nun konnte der Magister seinen Plan der Tafel-runde mitteilen. Ein Ei au» Kieselstein habe er bereits heute nachmittags in einen Busch am besagten O:t« in ei» künstliches N.st«l gelegt und «r wette seinen Kopf, daß r« morgen H-Usträußl holt und daß er am Abend alS Unsichtbarer hier erscheine» wird. Die Rollen, die drei auSerwählte Herren und der gerissene Kellnerjunge Fritz zu übernehmen hatten, wurden durchberaten und in spannender Erwartung der morgigen PfingstsonntagSereigniss« ging man frohgemut auseinander. Fritz, der Mundschenk, war in seiner öioa« stundenlang vor Beginn der Sitzung dcr Verschworene» tätig: am Kreuzbergl lauerte er. Richtig kam bei ein» brechender Dämmerung Hellsträußl daher, suchte un* auffällig in den G büschen herum und e« dauerte nicht lange so hatte er da« nur oberflächlich versteckte Ei gesunde», welche« er f«gl«ich in die link« Hostntasch« steckt«. Fritz war wahrend de« Suchen« vorausgeeilt und verstellt« dem also stch unsichtbar drnkenden Hellsträußl absich lich den Weg, so daß er nicht mehr rechtzeitig ausweichen konnte und in ihn hineinlief. ,No, wa« war jetz' das, i« doch lei niemand da und hat mi doch jemand angepufft* sagte er laut ; er sah »och, wie Hellsträußl vergnügt lächelte und da« Ei in ei»« Tische recht« v:rsteckte, dann galoppierte er vorwärts. Mit dem Rufe »der Hellsträußl kommt mil'n Ei" stürzte er i» das Stüberl, wo die ganze Tafel-runde bereit» versammelt war. Der Stammstuhl de« Opferlamms wurde etwa» uus der Reih! gerückt und als der Horchposten beim Fenster, sein »er kom ml", gemeldet hatte, fing da« Theater an. »Wo heut nur der Hellsträußl wieder so lang ausbleibt?" „Man muß ihn zu einer Pilschen Bier verkn«« ten — so eine Nachlässigkeit--" Und während dieser Durchhechelungen kam auch schon Hellsträußl hereingeschlich«»; ganz leise ging «r mit d«n Gummisohlen auf seinen S tuhl zu und setzte fich. Der erste AuSerwählte, der Grund buch«fÜhrer deS Bezirksgerichtes, schimpfte: „Kommen die Sakra von Fliegen schon so zeitlich und just wie ich auSlrinken will" und mit einem .pfui Teufl" spritzte «r den Weinrest dem unsichtbaren Hellsträußl in» Gesicht; der konnte sich, um ja kein Geräusch zu mache», nicht einmal abwischen. Der zweite AuSerwählte P. Ad albert sprach : „Der Salat wieder nicht gesalzen; Herr Ma-gift«, wollen Sie so freundlich fein, mir daS Salzfaß zu reichen?• Natürlich war der so freundlich und stieß damit an den Kops de« H:llsträußl so unsanft an, daß da« halb« Salzfaß! fich das«lbft entleerte. Erstaunt h:uchelte der Magister: „War'« mir doch, als sei ich wo angestoßen" uns juchtelte mit d«r Hand in der Luft herum. Der Verwalter des Siechenhause» hatte «ben seine» Tschibnk ausgeraucht und «rhob sich, u m die Ajche in den Spucknapf zu klopfen, al» ihr der Au»-kaltant Moritsch darin mit der Frag« stört«: „Bitt«, welches GlaS gehört Ihnen?" Der Verwalter blickte zurück zum Tisch, sagte .daS mit dem grünen Henkel" und in der Z-rstrei» t-heil leerte er etwas vorzeitig dre Asche über den Schä-del deS armen Hellsträußl. Den Vogel schoß aber der geriebene Fritz ab. Mit zwei Klügeln, frisch vom Zapfen, kam er daher gerannt, drängte sich an den GrundbuchSführer heran Ui,d mit den Worten: „Zu was steht den» der laare Stuhl da?" tat er so, alS wollte et ihn mit dem Fuß wegstoßen, fiel dabei her und verschüttete da» ganze Bier übet den geduckt dasitzende» Hellsträußl. Al» gut Eingesalzter, Ueberraschter und Ginge-weicht« hatt« der Unstchlbare nnn genug; er nahm da» Ei au» der Tasche und rief triumphierend: „Get hat jetzt recht, die allen Deutschen mit ihrer tief durch« dachten Naturwissenschaft oder unsere modernen Gram mophonmacher?" Ei» ungeheurer Jubel erhob fich, die Gläser würd«» frisch g'füllt, et» Freudensa'au»a»d«r wurde auf Hellsträußel« Glück gerieben, der Magister umarmte ihn stürmisch, wobei er fichtlich bemüht war, stch an de» bieroassen Kleidern die Hände zu Meuchle», denn sofort folgt« der auf di« Zerstörung de» Wahngebtlde» berechnete Knalleffekt, indem er sagte: „Herrgott, wenn ich auch so ein Sonntagskind wäre, was ich aber nicht einmal weiß, welchen Gewinn könnte ich aa« dieser Sensation ziehen!" „Aber versuch'«" sagte gutmütig Hellsträußl und drückte ihm das Si in die Hand. Kaum hatte «S der Magister hinUt der Manschette viischwiuden lasse», al« er entsetzt ausrief: „Unglücklicher, wi» hast du getan; stand e« nicht im Buch der Weisheit geschrieben, ansonsten bey ain andere» da» vest Eyerlei» zerfließen mag? Da sieh her, naß ist meine Hand, zerfloffe» daS Ei." Hellsträußl sank wie vernichtet auf seinen Stuhl und jammerte.- „Mein alte», selbstverschuldetes Mißgeschick — und wieder zu Pfingsten; feierlich schwöre ich eS, zu Pfingsten steht mich keine Menschenseele mehr im FranzenSstüberl." Und er hat seinen Schwur getreulich gehalten. Jahre hindurch konnte man zu Pfiigst«» noch den alten H llstiäußl Z.>iserleler suche» sehen — aber er hat sein „vest Cyerleia" mehr gefunden. •et1e 6 Cillier Zeitung 41 Fwlsgenstand: O!n jS.000.000 - Gegründet 1900 Geldverkehr: Din 90,000.000-— Spar- und Vorschussverein in Celje registrierte Genossenschaft mit unbeschränkter Haftung Hranilno in posojilno drustvo v Ce!ju registrovana zadruga z neomejeno zavezo im eigenen Hause :i Glavni trg Nr. 15 übernimmt IW Spareinlagen gegen günstigste Verzinsung Die Renten- and InTalidenateuer ron den Spareinlagesinsen trSgt die Anstalt. 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Mai um 4 Uhr nachm. in der Leichenhalle des städtischen Friedhöfes eingesegnet und hierauf im eigenen Grabe zur ewigen Ruhe beigesetzt. Die hl. Seelenmesse wird am Dienstag den 25. Mai um 8 Uhr früh in der Pfarrkirche gelesen werden. Celje, 20. Mai 1926. Die tieftrauernden Hinterbliebenen. Gesucht kleines Geschäftslokal wenn möglich mit Nebenraum. Planinc, Breg Nr. 14. z « s WM i , iscnrnntE erteilt nach dem Zehnfingersystem in Slovenisch und Deutsch Frau Fanny Blechinger, Levstikova ul. 1. DRUCKEREI CELEJA liefert rasch and billigst: Briefpapiere undKuverts, Fakturen, Memoranden, Gesehäfts-Büeher Plakate und alle sonstigen Reklamedrueksachen etc. Celje, Presernova ulica Nr. 5 Hi|oiiüQ: <4uibo o4)io.u u»