Adreß-Aalender. [r KmWr Hoü . für Steiermark und Kärnten Aalender für das Jahr 1907. vierzehnter Jahrgang, mit zahlreichen Illustrationen. t Marburg. ver'ugshaudlung und Buchdruckerei C. Kralif. preis per Stück 60 Heller. i£i - Wer sich für AMERIKA interessiert, erhält auf Wunsch eine Beschreibung der verschiedenen Staaten gratis und franko zugeschickt von F. Missler, Bremen, Bahnhofstrasse 30. Rud) kostenfreie Rushunft über beste Beförderung nach Rmerika. Die Kaiserschiffe Kaiser Wilhelm II. . . .215 Meter lang Kronprinzessin Cecilie . . 215 Meter lang Kronprinz Wilhelm . . . 202 Meter lang Kaiser Wilhelm der Große 198 Meter lang fahren in 6—7 lagen von Bremen bis New-Vork. Abfahrt Dienstags. Die Kaiserschiffe fahren nur von Bremen, wer also mit Kaiserschiff reisen will, kann frei ohne Hindernisse reisen, niemand hat das Recht dies zu verbieten. Jeder hat seinen freien Willen, für sein Geld zu fahren, wohin er will. F. Missler, Bremen, Bahnhofstrasse 30. 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Freitag Samstag 6 F Heil. 3 K Valentin C Severinus Julian 10 Paul Eins. 11 Hhginus 12 Ernestus F Erich. Ct Isidor Erhard Martial Paul Eins. Mathilde Reinhold 24 25 26 27 28 29 A4Ad.F-E. 7 Geb. Ehr. Mutt. Gott. 7 Steph. M. 2000 M. Unsch. K. 30 Anysia .52;4.19 7.52|4.20 .51 4.22 7.51 7.50 7.50 7.50 4.23 4.24 4.25 4.26 11.27 Morg. 0.40 1.54 3.10 4 28 5.44 11.24 11.49 12.14 12.43 1.16 1 55 2.44 Tekufal V.d.N Kath. und Prot. Als Jesus 12 Jahre alt war. Luk. 2. Griech. Von der Flucht nach Ägypten. Matth. 2. 14. um 7 G 11. 2 mg. Sonntag Montag Dienstag Mittwoch Donnerst. Freitag Samstag 13! F 1 Ep. Hil. F 14'Felix © löMaurus 16.Marcellus 17Änton Eins. 18jPriska 19lKanutus 1 Ep. Hil. 31 Felix Maurus Marcellus Anton Eins Priska Sara A Melania Jänn.190 Silvester Malachias 70 Apostel Theopemp. Ehr. 6 Ersch. 7.50 7 7.49 7.48 7.47 7.46 7.46 7.45 4.28 4.29 4.31 4.32 4.33 4.35 4.36 fh. 6.53 7 54 8.44 9.23 9.58 10.25 10.50 3.44 4.54 6. 6 7.22 8 38 9.49 10.58 Schebat RoschCH. 18. S. Kath. und Prot. Von der Hochzeit zu Kanä. Joh. 2. Griech. Vom Johannes in der Wüste. Mark. 1. 21. um 9 U. 47 vm. Sonntag Montag Dienstag Mittwoch Donnerst. Freitag Samstag 20 21 22 23 24 25 26 F2EP.N.J. Agnes I. 3 Vinzenz Mar. Verm. Timotheus Pauli Bek. Polykarpus F2Ep.F.,S Agnes Vinzenz Emerentia Timotheus Pauli Bek. Polykarpus GJoh.d.T Georg CH. Polymctus Greg. Nyss Theodosius Tatiana 13 Hermylus 7.44 7.44 7.43 7.42 7.41 7.40 7.39 4.38 4.39 4.41 4.43 4.44 4.45 4.47 1tf M M M HE 11.14 11.37 12. 1 12 27 12.57 1.32 2.13 Morg. 0. 4 1. 9 2.12 3 13 4.13 5.10 19. S. Kath. und Peot. Von den Arbeitern im Weinbeege. Matth. 20. Griech. Josef verläßt Nazareth. Matth. 4. 29. um 2 t} U. 51 tun. Sonntag Montag Dienstag Mittwoch Donnerst. 27 F Sept. I Karl d. Gr. Franz S. © Martina Petrus N. F Sept. I. Karl d. Gr. Valerius Adelgunde Virgilius 14 G 1 Zach. Pauli Th. Petri-Kettf. Ant. d. Gr. Athanasius 7.. 3 8 7.37 7.35 7.34 7.32 4.49 4.50 4.52 4.53 4.55 HB Ü 3. 1 3.54 4.53 5.56 7. 2 6. 2 6.48 7.29 8. 5 Freudt. 8.36 16 Ancrirevs hundertjährigerKalender prophezeit: Jänner anhaltende Kälte Bis zum 15., dann folgt gelindes Wetter, von Schnee und Regen begleitet. iiiiuifr, Cismoiilil. Der Tag nimmt um 1 Stunde und 3 Miuuleu zu. —vVWv— Tag Keczerrstarrd Einnahme Ausgabe K h K h 1. 2. 3. 4. 5. 6. 7. 8. 9. 10. 11. 12. 13. 14. 15. 16. 17. 18. 19. 20. 21. 22. 23. 24. 25. 26. - 27. 28. 29. 30. 31. Erscheinungen am Fimmel und Ulilternng. C Letztes Viertel den 7. um 3 Uhr S3 Minuten abends. 7. bis 13. Schnee, stürmisch und kalt. @ Neumond den 14. um 7 Uhr 2 Minuten morgens. 14. bis 20. Schnee, Schneegestöber, windig und kalt. In Wien unsichtbare totale Finsternis. 3 Erstes Viertel den 2t. um 9Uhr47Minutenvormittags. 21.bis28. EinigeTagegelind. © Vollmond den 29 um 2 Uhr öl Mmuten nachmitt. 29. bis 5 Februar. Stürmisch und öfter Schneegestöber. In Wien unsichtbare partielle Mondesfinsternis. Tageslü'nge. 8 Stunden 20 Minuten. Wirlschaftskalcnder. Man bessere die Wege aus, dulde keine Wege über die Felder und verschaffe dem Tauwasser einen langsamen Abzug. — Bringe Dünger aufs Feld. — Zerstöre die Maulwurfshügel. — Beschneide die Hecken und Gehege. — Verfüttere den Vorrat von Wurzelgewächsen, bevor diese zu faulen begin-neu. — Treibe die Schase in die Wacholder. Gelinder Januar Bringt Kälte im Februar. februar hat 28 Tage. jSimcmrcgehi und Costagc. Biel Schnee viel Heu, aber wenig Korn und Hafer. mwQ, Scheint Lichtmeß die Sonne klar, gibt's Spätherbst und kein gutes Jahr. Ist es an Petri Stuhlfeier kalt, so hält der Winter noch lange an. Am 28. Roman hell und klar, bedcut't ein gutes Jahr. Monats- und Wochentage Freitag damstag Katholiken Ignaz M. M.aria L. protestante» j Griechen Brigitta Maria R. 19!Mak. v. A. 20lEuthymius 7731 7.30 Kath. und Prot. Vom Sämann und Samen. Luk. 8. Griech. Vom vornehmen Manne. Lnk. 18. Sonntag 3 FSex. Bl.B. $ Sex. Blas. 21 Z 2 Max. 7.29 5. 0 i1! 10.29 9.50 19 Montag 4 Veronika Veronika 22 Timotheus 7.28 5. 1 sh 11.42 10.16 20 Dienstag 5 Agatha Agatha 23 Klem. M. 7.26 5. 3 « Morg. 10.46 21 Mittwoch 6 Dorothea C Dorothea 24$ene 7.25 5. 4 Gjjjg 0.55 11.16 22 Donnerst. 7jRomuald Richard 25sGregorTH. 7.23 5. 6 2.10 11.51 23 Freitag 8^Joh. v. M. Salomon 26 Xenophon 7.22 5. 7 3.24 12.34 24 Samstag 9sApollonia Apollonia 27>Joh. Chr. 7.20 5. 9 m 4.34 1.26 25 Kath. und Prot. Jesus heilt einen Blinden. Luk. 18. Griech. Vom Blinden bei Jericho. Luk. 18. Sonntag Montag Dienstag Mittwoch Donnerst. Freitag Samstag lOIFQuin. Sch.^ Quin. G. 11 Desiderius !Euphrosine 12 Fastn. E. © Eulalia 13 Aschm. K. j 14.Valentin 15^Faustinus j lolJuliana j Juliana Kastor Valentin Faustinus 28p 3 Ephr. 7 29 Ignatius 30 Bas. d. Gr. Cyr.u.Joh. Febr. Tr. Ehr. Darst Simeon Kath. und Prot. Jesus wird vom Teufel versucht. Matth. 4. Griech. Vom Zachäus. Luk. 19. Sonntag 17 Fl Quad. K. Fl Quad. K. 4 G 4 Isidor 7. 7 5.23 ff# 9.38 10.53 3 Montag 18 Flavian Susanna 5 Agatha 7. 6 5.24 m 10. 2 11.58 4 Dienstag 19 Konradus Gabinus 6 Bukolus 7. 4 5.25 «SR 10.28 Morg. 5 Mittwoch 20 Quat. E. Eucharius 7 Parthemias 7. 2 5.27 m 10.57 l. i 6 Donnerst. 21 Eleonora Eleonora 8 Theod. St. 7. 0 5.28 M 11.31 2. 2 7 Freitag 22 Petri Stlf. j Petri Sthlf. 9 Nikephorus 6.58 5.30 12. 9 3. 0 8 Samstag 23 Romana f Severinus 10 Charal. 6.56 5.32 >E 12.53 3.54 9 Kath. Von der Verklärung Jesu. Matth. 17. — Prot. Vom kananäischen Weibe. Matth. 15. — Griech. Vom Pharisäer und Zöllner. Luk. 18. Sonntag Montag Dienstag Mittwoch Donnerst. 24 5 2 Rem M. F 2 Rem. M. 11 ÄTriod. B. 6.55 5.33 m 1.44 4.43 10 25 Walburga Viktor 12 Meletius 6.53 5.35 2.42 5.26 11 26 Alexander Gotthilf 13 Martin 6.51 5.36 m 3.44 6. 3 12 27 Leander f Leander 14 Auxentius 6.49 5.37 m 4.50 6.38 13.Fast.-E 28 Romanus © Romanus 15 Onesinius 6.47)5.39 5.59 7. 7 14Purim Sonnen- Auf- gang Unter: gang 4.56 4.58 Mondes- Aus- gang 8. 9 9.19 Unters gang 9. 4 9.26 6. um 1 U. 57 mg. 12. um 6 U. 48 um. .18 7.17 7.16 7.14 7.13 7.11 7. 9 5.11 5.12 5.14 5.16 5.18 5.19 5.21 m ff* 0 5.37 6.30 7.15 7.52 8.24 8.50 9.15 2.29 3.40 4.56 6.13 7.26 8.37 9.47 20. um 5 I U. 40 mg. 28. um 7 E U. 28 mg. Juden I-5,r 5667. l?j 18120. <3.\ V. d. N. R.-Ch. Adar 22. S. T.M.F. 23. S. Knauers hundertjährigerKalender prophezeit: $c6rimr fängt trüb an, den 9. fällt große Kälte ein, am 14. ist es warm mit Regen, darauf großer Regen. Das Ende ist rauh, windig, nebst Schnee. frlmtar, Taumonat. Der Tag nimmt um 1 Stunde und 27 Minuten zu. Tag Hegen st and Einnahme Ausgabe K h K h 1. 2. 3. 4. 5. 6. 7. 8. 9. 10. 11. 12. 13. 14. 15. 16. 17. 18. 19. 20. 21. 22. 23. 24. 25. 26. 27. 28. Erscheinungen am Himmel und Witterung. C Letztes Viertel den 6. um 1 Uhr 57 Minuten morgens. 6. bis 11. Trüb, Schnee, stürmisch und kalt. G Neumond den 12. um 6 Uhr 48 Minuten nachmitt. 12. bis 19. Oster trüb, Nebel, hierauf Regen. 3 Erstes Viertel den 20. um 5 Uhr 40 Minuten morgens. 20. bis 27. Heiter und Tauwetter. © Vollmond den 28. um 7 Uhr 28 Minuten morgens. 28. bis 6. März. Veränderlich, Regen und Schnee, Tanwetter. Tageslänge. 9 Stunden 25 Minuten. Wirtschastskalerrder. Die Beschäftigung ist größtenteils dieselbe, wie int Vormonate. Bei milder Witterung lasse die Gerste zwie-brachen, den Dünger einackern und das zu Flachsund Kleebau bestimmte Feld bearbeiten; ferner Steine sammeln u. hinwegschaffen, welche zur Verbesserung der Wege benützt werden können, lasse auf Feldern und Wiesen das unnütze Gesträuch und Dornbüsche ausrotten. — Man gebe den trächtigen Kühen u. Erstlingen lauen Mehl- u Gerstenschrottrank mit Salz und sei besonders aufmerksam auf das nächtliche Abkalben. — Lasse den Schnee um die Bäume anhäufeln u. sestschlagen, ferner lasse fleißig abraupen u. die Bäume von Moos reinigen. Mär; hat 31 Tage. Bauernregeln und Lostage. Ein tiefer und lang liegender Märzenschnee tut der Saat weh. Märzenstaub bringt Gras und Laub. Am 25. Maria Verkündigung hell und klar, bringt ein gutes Jahr. Trockener März, feuchter April, tut dem Bauer nach seinem Will'. Monats- und Wochentage Katholiken DroUlinttttu Grieche» Sonncn- Auf- Unter: gang gang Mondcs- Auf- gang Uuter= gang Inden Kahr 5G67. Freitag Samstag Aldinus schAlbinus 2 Simplizinsl jSintplizius 16jPamphil. 17|Sr()eobor T. 6.45 6.43 5.41 4» 5.43 7. 8 8.19 7.32 7.57 Sch.-P. 24. S. Kath. und Prot. Jesus treibt einen Teusel aus. Lut. 11. _________Griech. Vom verlorenen Sohne. Lick. 15. 7. um 9 C 11. 47 vm. Sonntag Montag Dienstag Mittwoch Donnerst. Freitag Samstag ZF 3 Ocnli K.F 3 Ocnti K. 18G Sept. L. 19iArchipPns 4 Kasimir Eusebius Mittf. Fr. t Th. v. A. C Joh. v. G. t 9 Franziska v Adrian Friedrich Fridolin Felicitas Philemon Prudentius 20 Leo B. v. C. Timotheus Eugen 23Polykarpus 24>E. d. h. I. 6.42 6.40 6.38 6.36 6.34 6.32 6.29 5.44 5.46 5.48 5.49 5.50 5.52 5.54 9.32 10.46 Morg. 0. 1 1.14 2.25 3.28 8.22 8.50 9.19 9.51 10.31 11.19 12.17 17 18 19 20 21 22 23 B. d,N. Kath. und Prot. Jeius speiset 5000 Mann. Joh. 6. _______Griech. Vom letzten Gerichte. Matth. 25.___________ Sonntag Montag Dienstag Mittwoch Donnerst. Freitag Samstag 10F4L. 40M.F4Lät IchHeraklius 12:@regor 13 Rosina Mathilde Longinus Heribert © Rosina Gregor Ernst Zacharias Christoph Cyriakus Alex. 250'Lex 26!P. G 14. um 7 W U. 10 mg. 1T. G. Prokop. Basilius März E. Hesych. Eutrop. 6.27 5.55 6.25 6.23 6.22 6.20 6.17 6.15 5.56 5.58 5.59 6. 1 6. 3 6. 4 m th. o*< fff fff 4.24 5.10 5.48 6.20 6^50 7.14 7.39 1.22 2.35 3.49 5. 4 6.16 7.26 8.35 24 25 26 27 28 29 1 Kath. und Prot. Die Juden wollten Jesum steinigen. Joh. 8. ___________Griech. Vom Fasten »nd Almosen. Matth. 6.______________________ Nisan R.-Ch. Sonntag Montag Dienstag Mittwoch Donnerst. Freitag Samstag 17|(l 5 Jud. 18 Eduard Joses N. Niketas Benedikt Schm.M.I Viktorin G. F 5 Fud. Anselm Josef N. Ruprecht Benedikt Kasimir Eberhard G. 4<Ä ilmn. G. Fasten-Anf. 6 42 Märt. Aschm. Bas. Theophilakt 6 40 Märt. Quadratus 22. um 2 I U. 15 mg. 6.13 .11 6. 9 6. 7 . 5 6. 3 6. 1 6. 5 6. 7 6. 9 6.10 6.11 6.13 6.15 rt* ik m 8. 3 8.29 8.56 9.27 10. 3 10.45 11.29 9.42 10.47 11.50 Morg. 0.50 1.46 2.36 27. S. Kath. und Prot. Pom Einzuge Jesu in Jerusalem. Matth. 21. _______________Griech. Vom Nathanael. Joh. 1. 29. um 8 © 11. 50 ab. Sonntag Montag Dienstag Mittwoch Donnerst. Freitag Samstag 24>F6PlM'. G. 25|9Jiaria Berk 26 Emanuel 27 Rupertus t 28 Grund. G. t 29®arfr.(L©t 30 Kars. Qu. iÄars. Guido 17 ^6Plmn G. 11 G Maria Verk. Emanuel ■ Hubert Gründ. M. Karsr. Eust. Kath. und Prot. Von der Auferstehung Jesu. Mark. 16. ___________Griech. Vom Gichtbrüchigen. Mark. 2. 1 Sophr. Theophan. Nikephorus Quat. Ben. Agapius Sabinus Alexius 5.59 5.57 5.54 5.53 5.51 5.48 6.16 6.17 6.19 6.20 6.21 6.23 5.46 6.25 MA2.27 M 1.27 & sh sh 2.32 3.40 4.51 6. 3 7.17 3.21 4. 0 4.35 5. 5 5.33 5.58 6.26 V. d. P. P.-A. Sonntag j3i|tf XJfter]. St.;» Ulten. A.T8 G 2 Cyrill. 5.44j6.26j-U! 8.31s 6.5116|2. Fest Ancruevs hundertjähriger Kalender prophezeit: •21. Miirl, LenjMlniat. Frühlingsanfang März um 7 Uhr 29 Minuten nachmittags. März vom Anfänge bis zum 22. meistens kalt, den 26. füllt warmer Regen, wird dann wieder schön und warm, zuletzt wieder kühl. Der Tag nimmt um 1 Stunde unb 46 Minuten zu. —wV\Z\/^— Tag Gegenstand Einnahme i Ausgabe K h IC h 1. 2. 3. 4. 5. 6. 7. 8. 9. 10. 11. 12. 13. 14. 15. 16. 17. 18. — 19. 20. 21. 22. 23. 24. 25. 26. 27. 28. 29. 30. 31. Erscheinungen mit 'hiimues Hilf) Witterung. C Letztes Viertel den 7. ttnt 9 Uhr47 Minuten vormittags. 7. bis 13. Frost und Schneegestöber. G Neumond den 14. um 7 Uhr 10 Minuten morgens. 14. bis 21. Veränderliches Wetter, rauh, Wind und Nebel. J Erstes Viertel den 22. um 2 Uhr 15 Minuten morgens. 22. bis 23. Nachtfröste, trocken, windig und kalt. © Vollmond den 29. um 8 Uhr 50 Minuten abends. 29. bis 4. April. Regen, einige schöne Tage. Tageslänge. 10 Stunden 56 Minuten. Wirtschastskakender. Lasse den im Winter auf Haufen znsammengesührten Schlamm auf die Felder schaffen. — Erbsen u. Hafer anznbaucn. — Der für Wurzelgewächse bestimmte Dünger muß nun ansgcbreitet und untergeackert werden. — Lasse die Wintersaat walzen, wenn der Boden noch etwas feucht und nicht zu trocken ist. — Nun kann man Linsen, Wicken, Sommerkorn und Sommerweizen anbaucii — Der Küchengarten ist umzuarbeiten und vorzubereiten. April warm, Mai kühl, Juni naß, füllt dem Bauer Scheune u. Faß. AM hat 30 Tage. Bauernregeln und Lostage. Donnert's im April, so hat der Reif sein Ziel. Ist es um Jndika feucht, so bleiben die Kornboden leicht. Warme Regen im April versprechen eine gute Ernte und einen gesegneten Herbst. Monats- und Wochentage Katholiken Protestanten Griechen Sonnen- i Mondes- Inden Iatzr 5667. Auf- Unter- gang ' Aufgang Unter- gang Montag 1 Ostcrm. H. Osterm. Th. 19J ©firDfarttf). 5.42 6.27 9.48 7.20 17 . Dienstag 2>Franz de P. Amalia 20: (Sem. h. V. 5.40 6.29 11. 4 7.52 18 Halb Mittwoch 3 Richard Darius 21Jakob B. 5.38 6.30 tz-d Morg. 8.30 19 | feier- Donnerst. 4>Jsidor Ambrosius 22> Basilius 5.36 6.32 W 0.18 9.15 20 j tage Freitag ö.Vinzenz C Hoseas 23Nikon 5.34 6.33 M 1.25 10.10 21 7. Fes! Samstag 6 Sixtus Irenaus 24^Zacharias 5.32 6.34 M 2.22 11.12 22 P.-E. Kath. und Prot. Jesus kommt bei verschlossenen Türen. Joh. 20 Griech. Von der Nachfolge Christt. Mark. 8. 5. um 4 E U. 26 um. Sonntag 7 F 1 Quas. H. Fl Quas. H,25 G3Mar.V 5.30 6.36 3.10 12.22 23 Montag 8 Dionysius Apollonia 26 Gabriel 5.28 6.37 fh. 3.50 1.34 24 Tekufa! Dienstag 9 Maria El. Demetrius 27 Matrona 5.26 6.39 >*> 4.22 2.47 25 Mittwoch lOEzechiel Daniel 28 Mittf. Hil. 5.24 6.40 >*r> 4.50 3.59 26 Donnerst. lliSeo P. Leo P. 29 Markus 5.22 6.42 ff* 5.15 5.11 27 Freitag 12jF.d,L>u.N.G Julius 30 Joh. El. 5.20 6.43 ff* 5.40 6.20 28 Samstag 13Hermenegild Justinus 31 Hypatius 5.18 6.45 6. 5 7.26 29 30. S. Kath. und Prot. Vom guten Hirten. Joh. 10. Griech. Vom besessenen Stummen. Mark. 9. 12. um 8 O U. 11 ab. Sonntag 14jF2Mis. Tib. F 2Mis. Tib. 1 G 4 April 5.16 6.46 6.29 8.32 30 R.-Ch. Montag 15 Anastasia Olympia 2 Titus Th. 5.14 6.48 m 6.56 9.37 1 Jjar Dienstag lOTuribius Chari sius 3 Niketas 5.12 6.49 7.25 10.39 2 Mittwoch 17 Rudolf Rudolf 4 Georg i. M. 5.10 6.50 7.59 11.37 3 Donnerst. 18 Apollonius Flavian 5 Theodolus 5. 8 6.52 * 8.38 Morg. 4 Freitag 19 Crescentia Werner 6 Eutychius 5. 6 6.54 9.23 0.30 5 Samstag 20 Sulpitius 3 Sulpitius 7 Georg Mel. 5. 4 6.55 HE 10.15 1.17 6 31. S. Kath. und Prot. Über ein Kleines werdet ihr mich wieder sehen. Joh. 16. Griech. Von den Söhnen des Zebedäus. Mark. 10. Sonntag 21 F 3 Jub. F3Jnb. Ad. 8!G 5 Herod. 5. 3 6.56 11.12 1.59 7 Montag 22 Sot. u. Caj. Sot. u. Caj. 9 Eusychius 5. 1 6.58 12.14 2.35 8 Fasten Dienstag 23 Adalbert Georg 10 Terentius 4.59 7. 0 1.20 3. 6 9 Mittwoch 24 Georg Albrecht 11 Antipas 4.57 7. 1 2.28 3.34 10 Donnerst. 25 Mark.E. Bt. Markus 12 Basilius 4.55 7. 2 3.40 4. 0 11 Fasten Freitag 26 Kletus Pr. Kletus Pr. 13 Arternon 4.53 7. 4 4.54 4.24 12 Samstag 27 Peregrinus Anastasius 14 Martin P. 4.52 7. 5 S4! 6.10 4.50 13 32. S. Kath. und Prot. Ich gehe zu dem, der mich gesandt hat. Joh. 16. Griech. Marias Fußsalbung. Joh. 12. 28. um 7 © 11. 10 mg. Sonntag 28|g 4 Cant. .© F 4 Cant. V. 15 G Plins. \ 8 4.50j7. 6 * 7.28 5.17 14 P.-Sch Montag 29,Peter M. Sibylla 16 Ag-, Ir. s 4.487. 8 cjjg 8.47 5.48 15 Fasten Dienstag 30,®atf)ar. S. Eutropius 17 ©im. P.jß 4.46[7.10 10. 4 6.25 16 20. um 9 U. 43 ab. Knarre vs hundertjähriger Kalender prophezeit: Aprit ist kalt und trocken bis zum 15., vom 25. bis zum Ende warm. April, Ostermlmat. Der Tag nimmt um 1 Stunde und 39 Minuten zu. —vvWa— Tag Kegerrllcrrrd Einnahme Ausgabe K h K h 1. 2. 3. 4- 5. 6. 7. 8. 9. 10. 11. 12. 13. 14. 15. 16. 17. 18. 19. 20. 21. 22. 23. 24. 25. 26. 27. 28. 29. 30. Erscheinungen am "Himmel und Witterung. C Letztes Viertel den 6. um 4 Uhr 2t> Minuten nachmitt. 5. bis 11. Anfangs kalt und - hell. @ Neumond den 12. um 8 Uhr 11 Minuten abends. 12. bis 19. Kaltes Wetter, Regen. C Erstes Viertel den 20. um 9 Uhr 43 Minuten abends. 20. bis 27. Einige Tage warm, dann veränderlich. © Vollmond den 28. um 7 Uhr 10 Minuten morgens. 28. bis 3. Mai. Kühl, öfter Regen, dann milve, einige Tage schön. Tageslänge. 12 Stunden 45 Minuten. Wirtschastskalender. Hafer, Erbsen, Linsen und Wicken anzubauen u. den im März angebautcn Hafer kurz vor einem Regen zu übereggen. — Lasse die Weizenfelder ausjäteu, die Wiesen gut bewässern, Esparsette und Luzerne bauen. — Die Erdschollen auf den Sommersaatfeldern zerschlagen. Erdäpfel legen. — Kraut- und Rübeupflänzlinge versetzen. — Gelbe und weiße Rüben, Lein und Hanf aubauen. Mai hat 31 Tage. Bauernregeln und Lostagt. Nicht zu kalt und nicht zu naß, füllt die Scheuerund das Faß. Am 25. DasWettcr,das Urbanus hat, auch in der Lese findet statt. Wenn es viele Maikäfer gibt, soll ein gutes Jahr folgen. Regen im Mai, gibt fürs ganze Jahr Brot und Heu. Auf nassen.Mai soll ein trockener Juni folgen. Monats- und Wochentage Katholiken Mittwoch Donnerst. Freitag Samstag 1 Phil. u. Jak. Athanasius ^Erfindung Florian C Protestanten Phil. u. Jak. Siegmund ^Erfindung Florian Griechen Joh. D. i K Paphn. I Th. T. I 21 Januar. 4.44 4.43 4.41 Sonnen* Auf- I Unter« gang I gang 7.11 7.12 7.14 Mondes- Auf- gang 4.40 7.15:5%. 11.16 Morg. 0.19 1.11 Unter- gang 7. 9 8. 3 9. 3 10.12 Inden Anhr 5667. Schülf. 33. S. Kath. und Prot. Was ihr in meinem Namen bitten werdet. Joh. 16. ____________ Griech. Im Anfanae war das Wort. Job, t. 4. um 10 U. 59 ab. Sonntag Montag Dienstag Mittwoch Donnerst. Freitag Samstag öMRog.P.V.F S Rog 6 I v.Pf.t - ' • 7i@tnn. 8M. B. 9>Christi Hmlf. lOiJsidor ll,GangolPh G. Dietrich Gottfried Stanislaus Christi Hmlf. Biktorin Adalbert 22jK Öfters. LÄOstermont. 24>Sabbas 25 Markus Ev 4~3S 7.16 1.53,11.24: Basilcus B. Simeon 9Märt.i. C 4.36 4.34 4.33 4.32 4.30 4.28 7.18 7.19 7.20 7.22 7.23 7.24 fff fff fff m 2.27:12.37 2.56 1.49 3.21! 3. 0 3.45 4. 8 4. 7! 5.16 431 6.20 21 22 23 24 25 26 27 V. d. N. Kath. und Prot. Wann der Tröster kommen wird. Joh. 15. Griech. Vom ungläubigen Thomas. Joh. 20. 12. um 10 U. 5 tim. Sonntag Montag Dienstag Mittwoch Donnerst. Freitag Samstag GF k2F6Ex. P. Ill Servatius 14!Bonifazius 15:Sophie 16^Johann v.N. 17:Paschalis 18!Venantius j Liborius 6 Ex. Servatius Bonifazius Sophie Peregrin Torpetus P. 29 G 1 J.u.S Jakob Mai Jer. Äth. d. G. Timotheus Pelagia Irene 30 1 2 3 4 5 4.27 7.26 4.56 7.26 281 4.26 7.27 ** 5.24 8.29 29 4.24 7.29 5.56 9.28 -i Sivan -l-R.-CH. 4.23 7.30 ** 6.34 10.24 2 4.22 7.31 7.16 11.15 3| 4.21 7.32 8. 5 11.58 4, 4.19 7.34 9. 0 Morg. 5 93. b. SB Kath. und Prot. Wer mich liebt, wird mein Wort halten. Joh. 14. Griech. Vom Josef von Arimathäa. Mark. 15. 20. um 2 U. 33 nm. Sonntag 19 F Pfingsts. F Pfingsts. 6 G 2 Hiob 4.18 7.35 10. 0 0.35 6W.-F. Montag 20 Pfingstm. 3 Pfingstm. A. 7 iErfindung 4.17 7.36 «k 11. 3 1. 6 7 2. Fest Dienstag 21 Felix Pudens 8 JohannTh 4.16 7.37 & 12. 9 1.36 8 Mittwoch 22 Quat. Jul. j Helene 9 Jsaias 4.15 7.39 & 1.18 2. 1 9 Donnerst. 23 Desiderius Desiderius 10 ©im., Zel 4.14 7.40 sh 2.29 2.25 10 Freitag 24 Johanna j Susanna 11 Mocius 4.13 7.41 ih. 3.43 2.50 11 Samstag 25 Urban. P. f Urban 12 Epiph. 93. 4.12 7.42 « 5. 0 3.16 12 36. S. kath. Mir ist Job. alle Gewalt gegeben. Matth. 28. — Prot. Vom Nikodemus. 3. — Griech. Vom Kranken bei Bethesda. Joh. 5. 27. um 3 Z> U. 23 mit. Sonntag 26 F 1 Dreifkt. F Trin. 93. 13 G 3 Glyz 4.11 7.44 * 6.20 3.44 Montag 27 JohannP.T Luzian 14 Isidor M. 4.10 7.45 fcfe 7.39 4.17 Dienstag 28 Wilhelm Wilhelm 15 Pachomius 4. 9 7.46 fcfe 8.57 4.58 Mittwoch 29 Maximinian Maximinian 16 Wasserw. 4. 8 7.47 m 10. 7 5.47 Donnerst. 30 Fronl. F. Ferdinand 17 Andronik. 4. 7 7.48 m 11. 5 6.47 Freitag 31 Angela Petronclla 18 Petr. u. D. 4. 6 7.49 11.53 7.57 13, 14 15 16 17 18 Knairevs hundertjährigerKalender prophezeit: Aini. Schönes Wetter dauert bis zum 6., wo es windig und rauh wird vom 8. bis 18. ist es warm. Am 25. schöner warmer Regen bis zum 29. Mai, Wonnemonat. Der Tag nimmt um I Stund und 16. Minuten zu. —rg. | 9.11 19,37. S. Kath. Vom großen Abendmahle. Luk. 14. Luk. 16. — Griech. Von der Sc Prot. Vom reichen Manne. Sonntag 2 F 2 Erasm. F 1 Trin. E. 20|® 4 Thall. 4. 5 7.50 SS 0.31 10.25 Montag 3 Clothildis Q Erasmus 21!Konst. u. H. 4. 5 7.51 SS 1. 2 11.38 Dienstag 4 Quirinus Karpasius 22 Basiliskus 4. 4 7.52 SS 1.28 12.50 Mittwoch 5 Bonifazius Bonifazius 23 Michael B. 4. 3 7.53 1.52 1.59 Donnerst. 6 Norbert Benignus 24 Simeon 4. 2 7.54 K* 2.15 3. 6 Freitag 7 Hz.-Jesf. L. Lukretia 25 Haupt Joh. 4. 2 7.55 2.37 4.12 Samstag 8 Medardus Medardus 26 Karpus 4. 1 7.56 3. 0 5.18 V. d. N. Kath. Vom verlorenen Schafe. Luk. 15. — Prot. Vom großen Abendmahle. ____________Luk. 14. — Griech. Vom Blindgeborenen. Joh. 9._______________ 3. um 6 ^ U. 25'tng. Sonntag Montag Dienstag Mittwoch Donnerst. Freitag Samstag s a3 Pr- u. o 0 Margaretha Barnabas © Joh- Fak. Anton v. P. 14 Basilius löBitus F 2 Trin 27 Onuphrius 28 Barnabas 29 Basilides 30 Tobias 31 Antonia 1 Vitus 2 Eutyches Theodosia Isaak, M. 4. 1 4. 1 Ehrst. Hmlf. Juni Just. Nikephorus 7.56 7.57 7.58 7.58 7.59 OM (>!M 3.27 3.57 4.32 5.13 6. 0 6.53 7.51 6.19 7.21 8.18 9.10 9.57 10.36 11. 9 27 28 29 30R.-CH. Th am. 39. S. Kath. Vom Fischzuge Petri. Luk. 5. — Prot. Vom verlorenen Schafe. Luk. 15. — Griech. Von der Verherrlichung Christi. Joh. 17. 11. um O D u. 55 mg. Sonntag 16 F 4 Benno V. F 3 Trin. I- 3 G.6 Lucil. 4. 0 8. 1 M 8.52 11.39 4 Montag 17 Adolf Volmar 4 Metrophan 4. 0 8. 1 L 9.56 Morg. 5 Dienstag 18 Gervasius Gervasius 5 Dorotheus 4. 0 8. 2 Lr 11. 3 0. 6 6 Mittwoch 19 Jul. F. 0 Silverius 6 Hilarion 4. 0 8. 2 ih 12.10 0.29 7 Donnerst. 20 Silverius Silas 7 Theodatus 4. 0 8. 2 sh 1.20 0.53 8 Freitag 21 Alois v. G. Albanus 8 Theod. St. 4. 0 8. 3 sh 2.34 1.16 9 Samstag 22 Paulinus Achatius 9 Kyrill.,Alex. 4. 0 8. 3 « 3.51 1.42 10 40. S. Kath. Wenn ihr nicht gerechter seid. Matth. 5. — Prot. Seid barmherzig, wie euer Vater. Luk. 6. Griech. Wer dürstet, komme zu mir. Joh. 7. 19. um 4 I U. 0 mg. Sonntag Montag' Dienstag Mittwoch Donnerst. Freitag Samstaa 23! F 5 Edeltrnd F 24Joh.d.Täuf. & 2^Prosper © 26 Joh. u. P. Ladisl. K. Leo II., P. 29 Vet. u. Paul 4 Trin. B. Joh.d.Tänf. Eulogius Jeremias -^Philippine Leo u. Josua Peteru.Panl G Pfingsts. Pfgstm. B- 12 Onuphrius 13jöuat. Aqn. 14Elisäus IbjAmos Pr. IlstTychon KathT^Zesus speiset 4000 Mann.^Mark. 8. zuge. Luk. 5. ~ Prot. Vom reichen Fischt Griech. Wer Vater und Mutter mehr liebt. Matth. 10. m 5.10 6.29 7.45 8.51 9.46 10.29 3 2.12 2.48 3.32 4.27 5.34 6.49 8. 5 41. S. 25. um 10 G U. 33 ab. Knauers hundertjähriger Kalender Intii, Krachmollllt. Sommeranfang 22. Juni um 3 Uhr 23 M. um. prophezeit: Juni fängt schön an, danach fällt Regenwetter ein bis zum 23., dann schön bis zum Ende. Der Tag nimmt bis zum 22. um 19 Minuten zu, dann bis zum Ende um 3 Minuten ab. —''VVX/v— Tag Hegenstand Einnahme Ausgabe K h K h 1. 2. 3. 4. 5. 6. 7. 8. 9. 10. 11. 12. 13. 14. 15. 16. 17. 18. 19. 20. 21. 22. 23. 24. 25. 26. 27. 28. 29. 30. Erscheinungen um 7)>>ilinel und Witterung. C Letztes Viertel den 3. um 6 Uhr 28 Minuten morgens. 3. bis 10. Veränderlich, meist warmes Wetter. © Neumond den 11. um 0 Uhr 55 Minuten morgens. 11. bis 18. Schönes Wetter, öfter etwas abgekühlt. 3 Erstes Viertel den 19. um 4 Uhr 0 Minuten morgens. 19. bis 24. Größtenteils trok-ken und warm. © Vollmond den 25. um 10 Uhr 33 Minuten abends. 25. bis 1. Juli. Teilweise regnerisch, warme Tage. Tageslänge. 15 Stunden 44 Minuten. Wirtschaftskalender. Dünger auszuführen und gleich unterzupflügen. — Erdäpfel und Wurzelgewächse zu beackern. — Weiße Rüben anzubauen. — Zu Johanni Rüben zu ernten. Wer träumt von Numniern, Wird's Geld verschlnmmern. Mit Fleiß und Sparen Wirst besser fahren. I»li hat 31 Tage. Bauernregeln und Lostage. Sind die Hundstage klar, so folgt ein gutes Jahr. Wie das Wetter an Sieben-Brüder war. so soll es 7 Wochen bleiben. Feuchte Sommer bringen viel Hagel und Wind. Heiße, trockene Sommer geben die besten Wcinjahre. Am 25. Jakob ohne Regen deutet ans einen strengen Winter. Monats- und Wochentage Katholiken Protestanten Griechen Montag Dienstag Mittwoch Donnerst. Freitag Samstag ITHeobald 2lMaria H. 3 Heliodor Theobald Maria H. 6 Udalrich Domitius Jsaias Pr. Kornelius Udalrich Charlotte Goar 18 Leontius Judas Ap. Methodius Julianus Eusebius Mgrippiita Sonntag Montag Dienstag Mittwoch Donnerst. Freitag Samstag 7| F 7 Wilibald, F6 Trm. 23.|24| G 2 Geb. 8 Kilian 9,Anatolia 10 Amalia © 11 Pius L, P. 12Heinrich Kilian Luise 7 Brüder Pius Heinrich 4. 9 4.10 4.11 , _ . ....,___4.12 IZ Margaretha Margaretha ZQiAlle Apostel 4.13 25 Febronia 26 27 28 29 David Th. Fasten-E. Cyr. u. Joh Pet. u.Paul ^th. Vom ungerechten Haushälter. Luk. 16 — Prot. Jesus speiset 4000 üKann. Mark. 8. — ldriech. 9tiemanb kann zwei Herren dienen. Matth. 6. Sonntag ' Montag Dienstag Mittwoch Donnerst. Freitag Samstag 14|5 8 Bonav.!F7Tr.Bon. 15Apostel-T. >Apostel-T. 16Maria v. B. Ruth 17!Alexius ^Alexius 18 i Friedrich 2 Maternus 19Äurelia Rufina 20,Elias Pr. !Elias li G 3 Juli 2 Kleid Mar. Hyazinth Andreas C. 5 Athanasius Sisoe Thom. M. ®atßüber Jerusalem. Luk. 19. — Prot. Vom falschen Pro-phcten. Matth. 7. — Kriech. Von des Hauptmanns Knecht. Matth. 8. Sonntag Montag Dienstag Mittwoch Donnerst. Freitag Samstag 21 F9Skap.P. F8TrPaul. 8 22 Maria M. Magdalena 9 23 Apollinaris Apollinaris 10 24 Christine Christine 11 25 Jakob Ap. (2 Jakob Ap. 12 26 Anna Anna 13 27 Pantaleon Martha 14 G 4 Prok. Pankratius 45 Märt. Euphemia Proktus Gabriel E. Aquila Ap. Sonnen- Aus- Unter-gang gang Mondes- Aus- nang Unter- gang 11.57 Morg. 0.21 0. 40 1. 7 1.32 10.37 19 11.48 20 Jude» Jahr 5667, 12.58 21 2. 4 22 3.10 23 4.14 2. um 3 Es U. 39 um. 8. 0 8. 0 7 59 7 59 7.58 7.58 7.57 Ätz HB HB m 2. 1 2.34 3.12 3.56 4.48 5.45 6.46 5.15 25i 6.13 26 7. 8 27 7.5(j> 28 8.37 9.13 9.44 10. um 4 # U. 23 um. 4.14 7.57 & 4.15 4.16 4.17 4.18 4.19 7.56 7.55 7.54 7.53 7.52 4.20 7.51 c*g & sh —C> 10. 0 8.15 17 7.41 ff* 10.24 9.30 18 7.39 ff* 10.47 10 43 19 7.37 11.11 11.52 20 gknaxtexz hundertjährigerKalender prophezeit: Juli ist anfangs Heist, den 5. fällt Regen Wetter ein, dauert bis den 21. fort, dann schön warm bis zum Ende, fnli, Heummt. Der Tag nimmt um 55 Minuten ab. —egert Hand Einnahme Ausgabe K h K h 1. 2. 3. 4, 5. 6. 7. 8. 9. 10. 11, 12, 13, 14, 15. 16. 17. 18. 19. 20. 21. 22. 23. 24. 25. 26. 27. 28. 29. 30. 31. Erscheinungen am "Himmel und Witterung. C Letztes Viertel den 2, um 3 Uhr 39 Minuten nachmitt. 2. bis 9. Hitze, öfter Gewitter, dann wieder schön, © Neumond den 10. um 4 Uhr 23 Minuten nachmitt. 10. bis 17. Warm, dunstig und trocken. In Wan unsichtbare ringförmige Sonnenfinsternis. 3 Erstes Viertel den 18. um 2 Uhr 17 Minuten nachmitt. 18, bis 24.Regenwetter, dann sehr warm. © Vollmond den 28, um 8 Uhr 38 Minuten morgens. 28. bis 31. Öfter Regengüsse, dann schön und warm. In Wien teilweise sichtbare partielle Mondesfinsternis. Tageslängc. 18 Stunden 89 Minuten. Wirtschastslralender. Beginne die Ernte zu rechter Zeit, lasse aber das zum Samen bestimmte Getreide gut reif werden. — Benetze die Strohbündcr kurz vor dem Gebrauche mit Wasser. — Gerste soll nicht in der Hitze gebunden werden. — Erbsen u. Linsen sollen früher geerntet werden, als sie gar zu reif werden. — Lasse die Stoppelfelder gleich aus-weiden, dann stürzen n, mit weißen Rüben ob. mit Gerste und Heidekorn bebauen, um für den September grünes Futter zu haben. Steiermark. B Align« hat 31 Tage. iSimmircflcln unti Lostagc. Wenn es am Laurenzi-tag schön und heiter ist, soll ein freundlicher Herbst folgen. Am 24. Bartholomäus halt's Wasser parat für den Herbst bis zu der Saat. Nebel nach Sonnenuntergang auf Bächen, Flüssen und Wiesen zeigt anhaltend gutes Wetter an. Nach Sauren,5i wächst das Holz nicht mehr. Monats- und Wochentage Griechen Sonnen- 1 Mondes- Jude» Jahr 566". ^axijuiuiui ; yiumiuuuu Auf- Untergang gang Auf- I Untergang 1 gang Donnerst. Freitag Samstag 1 2 3 Petri Kettf.O Portiunkula Stephan E. PetriKettenf. Gustav August 19sDius u. M. 20 Elias Pr. 21jSimeon 4.34 4.36 4.38 7.36,M 7.35!M 7.33:# 11.36 Morg. 0. 3 12.59 2. 4 3. 7 21! 22 23 B. d.N kath. Jesus heilt einen Taubstummen. Marl. 7. — Prot. Jeius meinet über Jerusalem. Luk. 19. — Griech. Bom Gichtbrüchigen. Matth. 9. 1. um 3 T N. 31 mg. fifJM lllilll 4IF11 P. Abl. 5 Maria-Sch. 6 Verkl. Jesu 7 Kajetan 8 Cyriakus 9 Romanus © 1 ((Laurentius F 10 Tr. D. Oswald Sixtus Donatus Cyriakus Roland Laurentius 22 23 24 25 26 27 28 G 6 M. M. Phokas M. Christine Anna Hermolaus Pantaleon Prochorus 4.39:7.32 4.407.31 4.41:7.29 4 43 7.27 4.44:7.26 4.45 7.24 4.47,7.28 s 4* 0.35 1.11 1.53 2.42 3.38 4.38 5.41 4. 7 5. 2 5.53 6.37 7.14 7.47 8.15 24 25 26 27 28 29 30 R.-Ch Kath. Bom barmherzigen Samaritan. Luk. 10. — Prot. Vom Pharisäer und Zöllner. Luk. 18. — Griech. Jesus heilt zwei Blinde. Matth. 9. 9. um 7 ® 11. 42 mg. Sonntag Montag Dienstag Mittwoch Donnerst. Freitag Samstag 11 12 13 14 15 16 17 F 12 Sus. Klara Kassian Eusebius t Maria Hmf. Rochus B. 3 Bertram F 11 Tr. H. Klara Kassian Eusebius Maria Hmlf. Rochus Bertram 29!G 7 Kallin. 30Silas 31 Eudocimus l^lug. F.-A. 2 Stephan R. 3 Isaak u. D. 4|7 Schläfer 4.48 4.49 4.51 4.52 4.53 4.55 4.56 7.21 7.20 7.18 7.16 7.15 7.13 7.11 4* & sh sh =E csg 6.44 7 51 8.58 10. 8 11.18 12.31 1.46 8.41 9. 4 9.26 9.49 10.14 10.42 11.17 2 3 4 5 6 7 Elul 48. S. Kath. Jesus heilt zehn Aussätzige. Luk. 17. — Prot. Jesus heilt einen Taubstummen. Mark. 7. — Griech. Jesus speiset 2000 Mann. Matth. 14. 16. um 10 I U. 11 ab. Sonntag Montag Dienstag Mittwoch Donnerst. Freitag Samstag 18 19 20 21 22 23 24 3.13 F.h.J Ludwig v. T. Stephan K. Johann Fr. Timotheus Phil. 83.'® Bartholom. F 12 Tr. Ag. Sebald Bernhard Adolf Timotheus Zachäus Bartholom. ' 51® 8 Eusign. 6Wcrkl.-Chr 7 Dometius 8 Amilian 9.Matth. Ap. lOLaurentius 11 Euplus D. 4.58 4.59 5. 0 5. 2 5. 3 5. 4 5. 6 7. 9 7. 8 7. 6 7. 4 7. 2 7. 0 6.58 W m m th. ?A 5S 3. 0 4.10 5.13 6. 7 6.52 7.28 7.58 11.59 Morg. 0.41 1.56 3.10 4.29 5.49 8 9 10 11 12 13 14 49. S. Kath. Niemand kann zwei Herren dienen. Matth. 6. — Prot. Vom barmherzigen Samaritan. Luk. 10. — Griech. Vom uogestüMtN Wvrc. Matth. 14. 23. um 1 © 11. 21 um. Sonntag Montag Dienstag Mittwoch Donnerst. Freitag Samstag 25 26 27 28 29 30 31 F 14 H . -M. Zephyrin Josef Kal. Augustin Joh. Enth. Mosa v. L. C :Raimund F 13 Tr. L. Zephyrin Gebhard Augustin Joh. Enth. Rebekka Paulinus 12 13 14 15 16 17 18 ® 9 Phoc. Maximus Michäas P. M.Hf. F.-E. Schweißt. Myron M. Flor. u. L. 5. 8 5. 9 5.10 5.12 5.13 5.14 5.16 6.56 6.54 6.52 6.50 6.49 6.47 6.44 SS ff* ff* M ,# 8.24 8.49 9.12 9.37 10. 2 10.34 11. 9 7. 6 8.21 9.33 10.44 11.51 12.56 1 1.58 15 16 17 18 19 20 21 50. S Knauevs nudertjähriger Kalender prophezeit: Usiuit fängt mit großer Hitze an, dann bunt Regen bis zum 19., danach unstetes Wetter bis zum Ende. August, Erntemonat. Der Tag nimmt um 1 Stunde und 34 Minuten ab. —*A/VVv— lag Einnahme ' Ausgabe K Ä | K h 1. 2. 3. 4. 5. 6. 7. 8. 9. 10. 11. -12. 13. 14. 15. 16. 17. | 18. -19. 20. 21. 22. 23. 24. = 25. --26. 27. 28. 29. 30. 31. Erscheinungen am Tjimmcf »Ild Witterung. C Letztes Viertel den 1. um 3 Uhr 31 Minuten morgens. 1. bis 8. Meistens heitere Tage, Gewitter. @ Neumond den 9. um 7 Uhr 42 Minuten morgens. 9. bis 18. Sehr windig, öfter ziemlich heiß, Gewitter. 3 Erstes Viertel den 16. um 10 Uhr 11 Minuten abends. 16. bis 22. Öfter Regen und Gewitter, jedoch mehrfach angenehme Tage. © Vollmond den 23. um 1 Uhr 21 Minuten nachmitt. 23. bis 29. Öfter Gewitter mit Sturm und Regengüssen. C Letztes Viertel den 30. um 6 Uhr 33 Minuten »achmitt. 30. bis 6. September. Unstetes Wetter, meist heiter und kühle Nächte. Tageslänge. 18 Stunden 2 Minuten. Wirtschaftskakender. Die Ernte wird fortgesetzt, und Gerste und Klee sind sorgfältig zu fechsen. - Das Flachs- und Häufraufen ist zu beenden, der Flachssamen in Hülfen aufznbewahren u. der Flachs gut zu trocknen. — Die Felder, welche mit Winterfrucht bebaut waren, lasse stürzen und baue Gerste oder weiße Rüben au. — Gegen Ende August ackere die zur neuen Saat bestimmten Felder. — Kleeheu zu machen u. den Samenklee nach Hause zu schaffen. B* September hat 30 Tage. Bauernregeln und Lostage. Am Septemberregen ist dem Bauer viel gelegen. Am 1. Wie am Ägi-ditage, bleibt es meistenteils den ganzes Monat. Ist die Nacht vor Michael hell, so soll ein* strenger und langes Winter folgen; regnet es aber an Michael,, so soll der Winter sehr gelinde sein. Monats- und Wochentage Katholiken | Protestanten! Griechen Sonnen- Auf- I Unters gang 1 aang Mondes- Auf- gang Unters gang Inder Jahr 561. Kath. Vom Jüngling zu Naim. Luk. 7. — Prot. Jesus heilt zehn Aus-_____sätzige. Luk. 17. — Griech. Vom Mondsüchtigen. Matth, st7._ 1|5 15 SchssO Fl4Tr.Aeg.^l9!G lOZOMi Sonntag Montag Dienstag Mittwoch Donnerst. Freitag Samstag 2:Stephan K. Absolon 3:Seraphine Mansuet 4:Rosalia . !Rosalia 5:Laurent I. Herkules O^Magnus . jSRctgnuS 7 j Regina S! Regin a 20 Samuel 5.17 6.42!M 11.49 21 Tbadd. 21. >22>Agathonik. 23;Supu§ !24Mntychcs ! 251 Bartholom. 5.18 5.2Ö 5.21 5.22 5.24 5.25 6.40« 6.38« 6.36 6.34 6.32 6.30 m m m sM Morg. 0.36 1.29 2.28 3.30 4.36 Kath. Jesus heilt einen Wassersüchtigen. Luk. 14. gtoei Herren dienen. Matth 6. "'*• Krenzerhg. Fl5Tr.M>G:26! G 11 Adr. Gorgonius Jodokus Protus Syrus Maternus Kreuzerhöh. 27:Poemen 28Mos. Aeth. 29!Joh. Enth. 3OjAlexander 31 Gürtel M. ly Sept.S.St. 5.27 5.29 5.30 5.31 5.33 5.34 5.35 Kath. Vom größten Gebote. Matth. 22. — Prot. Vom Jünglinge zu Naim. _________Luk. 7. — Griech. Vom reichen Jünglinge. Marth. 19.____________ 6.28 6.26 6.24 6.22 6.20 6.18 6.16 > 11. 9 5.43| 7. 8 6.49: 7.32 7.58: 7.54 9.10 8.18 10.22: 8.46 11.35 9.17 12.49 9.55 Selu I-ii.ä 2. F F.-G 1. S 15. um 4 I U. 46 mg. Sonntag 15 F17M.N.2 Fl6Tr.Nik. 2 G12M.M. 5.37 6.14 2. 0 10.43 7 Montag 16 Ludmilla Euphemia 3 Anthimus 5.38 6.12 m 3. 4 11.42 8 Dienstag 17 Hildegard Lambert 4 Babylas 5.39 6.10 m 4. 0 Morg. 9 V.d. Mittwoch 18 Quatemb. 7 Titus 5 Zacharias 5.41 6. 8 th. 4.45 0.49 10 Vers Donnerst. 19 Januarius Sidonia 6 Mich. Erz. 5.42 6. 6 th. 5.23 2. 5 11 Freitag 20 Eustachius - ^Fausta 7 Sozon 5.43 6. 3 >*o <3*t< 5.56 3.27 12 Samstag 21 Matth. E. £- Matth. Ev. 8 Maria G. 5.45 6. 1 >*r> <2*e< 6.23 4.45 13 2. S Kath. Jesus heilt einen Gichtbrüchigen. Matth. 9. — Prot. Jesus heilt einen Wassersüchtigen. Luk. 14. — Griech. Ein Hausvater pflanzt einen Weinberg. Mattb 21. 21. um 10 <39 U. 39 ab. Sonntag 22 F 18 Maur. F 17 Tr M. 9 G!3Joach. 5.46 5.59 6.48 6. 2 14 V7d. Montag 23 Thekla I. Thekla 10 Menodora 5.47 5.57 iff 7.12 7.15 15 Lbhff Dienstag 24 Rnpertus Gerhard 11 Theodora 5.49 5.55 7.37 8.27 16 2. F Mittwoch 25 Kleophas Kleophas 12 Autoyom. 5.51 5.53 u* 8. 2 9.37 17 Donnerst. 26 Cyprian Cyprian 13 Kornet. H. 5.52 5.51 8.32 10.44 18 Freitag 27 Kosm. u. D. Adolf 14 Kreuzerh. 5.54 5.49 9. 5 11.46 19 Samstag 28 Wenzeslaus Wenzel K. 15 Niketas 5.55 5.46 9.43 12.47 20 3. S Kath. Von der königl. Hochzeit. Matth. 22. — Prot. Vom größten Gebote. Matth. 22. — Griech. Von der königlichen Hochzeit. Matth. 22. 29. um ( < D u. 43 mtt. Sonntag !29> F1M.E. C Fl8TrM,E.!16 Ä 14EuPh. 5.56 5.441« 10.27 1.41 21 Paln Montag 1 I o" co_ Hieronymus |l7 Sophie 5.57 5.42[« 11.18 2.30 22 Lbh.- ^mauere lundertjähriger Kalender prophezeit: September, Herbstmonal. Herbstanfang 24. September um 6 Uhr 18 Minuten morgens. pcytratecr ist bis zum 4. schön, danach üctoitter, darauf wieder schönes Wetter bis znm 20., den SO. Rcgenwetter. Der Tag nimmt um 1 Stunde und 40 Minuten ab. -^vVVVv— Tag Kegerrstcrnö Einnahme Ausgabe K h K h 1. 2. 3. 4. 5. 6. 7. 8. 9. 10. 11. 12. 13. 14. 15. 16. 17. 18. 19. 20. 21. 22. 23. 24. 25. 26. 27. 28. 29. 30. Erscheinungen am Fimmel und Witterung. © Neumond den 7. um 10 Uhr 9 Minuten abends. 7. bis 14. Anfang schön, dann Gewitter mit Gußregen 3' Erstes Viertel den lb. um 4 Uhr 4b Minuten morgens. 18. 6:§ 20. Größtenteils heitere und angenehme Tage. © Vollmond den 21. um 10 Uhr 39 Minuten abends. 21. bis 28. Morgeunebel, sonst milde Tage. C Letztes Viertel den 29. um 0 Uhr 43 Minuten mittags. 29. bis 6. Oktober. Nebel, trüb und öfter Regen. Tageslangc. 13 Stunden 25 Minuten. ZSirtschaftskalender. Bringe Erbsen und Hafer vollends in die Scheuer. — Die zur Saat bestimmten Felder sind zu ackern und in der Mitte bis gegen das Ende des Monats zu besäen. — Der Düugervorrat ist auf die Felder zu schaffen, wobei jene, welche mit Erbsen besäet waren, vorzüglich bedacht werden müssen. — Ende September beginnt man Rüben, Erdäpfel und Kraut zu fechsen, Grummet zu mähen und, wenn dies weg-geschasst ist, die Wiesen zu bewässern. Oktober hat 31 Tage. Bauernregeln und Lostage. Im Oktober viel Frost und Wind, ist der Jänner u. Februar gelind. Ist dieser Monat kalt,, so macht er fürs nächst, Jahr dem Raupenfraß, Halt. Gießt St. Gallus wir ein Faß, ist der nächst, Sommer naß. 1 Je früher das Lau! im Oktober von bei Bäumen fällt, desti fruchtbarer wird dakommende Jahr feilt Monats- und Katholiken Protestanten Griechen Sonnen- 1 Mondes- Ml, Wochentage Auf- Unter- z Auf- Unter- 3olir 56 gang gang gang gang Dienstag 1 Remigius Benignus 18,Eumenius 5.59 5.40 HB Morg. 3.12 23 Gese Mittwoch 2 Leodegar Leodegar 19 Trophimus 6. 0 5.38 0.16 3.48 24 Donnerst. ZAandidus Kandidus 20,Eustathius 6. 1 5.36 1.17 4.18 25 Freitag 4 Franz Ser. Franz Ser. 21 Kodratus 6. 3 5.34 M 2.21 4.46 26 Samstag ^Placidus Fides 22Phokas M. 6. 4 5.32 4* 3.27 5.10 27 V.d Kath. Von des Königs krankem Sohne. Joh. 4. — Prot. Jesus heilt einen Gichtbrüchigen. Matth. 9. — Griech. Vom größten Gebote. Matth. 22. 7. um 11 G 11. 26 tim. Sonntag 6 F 20 Rskrzf. F 17 Tr. Fr. 23 G l ö^Empf. 6. 5 5.30 sh 4.36 5.33 28 Montag 7 Justina © Amalia 24 Thekla 6. 7 5.28 sh 5.46 5.55 29 R.-Ci Tekusi Dienstag 8 Brigitta Pelagia 25 Euphrosine 6. 9 5.26 sh 6.57 6.21 30 Mittwoch 9 Dionysius Dionysius 26 Johann Ev. 6.10 5.24 * 8.10 6.48 1 Biai Donnerst. 10 Franz B. Gereon 27 Kallistratus 6.11 5.22 c$g 9.25 7.19 2 Freitag 11 Nikasius Burkhard 28 Chariton 6.13 5.20 10.41 7.55 3 Samstag 12 Maximilian Maximilian 29 Cyriakus 6.15 5.18 11.54 8.39 4 5. L Kath. Von des Königs Rechnung. Matth. 18. — Prot. Von der königlichen Hochzeit. Matth. 22. — Griech. Vom getreuen Knecht. Matth. 25. 14. um 11 3 U. 7 tim. Sonntag 13 F 21 Kolom. F 20 Tr. E. 30 G 16 G. B. 6.17 5.16 m 1. 0 9.33 5 Montag 14 Kallistus 3 Kallistus 1 ^kt.A.u.R. 6.18 5.14 m 1.57 10.38 6 Fast! Dienstag 15 Theresia Hedwig 2 Cyprian 6.19 5.12 th. 2.45 11.49 7 Mittwoch 16 Gallus Abt Gallus 3 Dionysius 6.21 5.10 th 3.23 Morg. 8 Fast Donnerst. 17 Hedwig Florentin 4 Hierotheus 6.22 5. 8 >*> 3.56 1. 5 9 Freitag 18 Lukas Ev. Lukas Ev. 5 Charitine 6.24 5. 6 xo <3*« 4.24 2.22 10 Samstag 19 Petr. v. Ale. Ferdinand 6 Thom. Ap. 6.25 5. 4 4.48 3.38 11 6 S. Kath. Vom Zinsgroschen. Matth., 22. — Prot. Von des Königs krankem Sohne. Joh. 4. — Griech. Vom kananäischen Weibe. Matth. 15. 21. um 10 Of U. 22 tim. Sonntag 20F 22 Kchwf. F 21 Tr. W. 7 ß 17' (Berg. 6.27 5. 2 5.12 4.52 12 Safte Montag 21 Ursula © Ursula 8 Pelagia 6.28 5. 1 5.36 6. 5 13 Dienstag 22.Kordula Kordula 9 Jak. Alph. 6.30 4.59 m 6. 0 7.15 14 Mittwoch 23 Johann C. Severinus 10 Eulampius 6.32 4.57 m 6.29 8.24 15 Donnerst. 24Raph. Erz. Salome 11 Philipp Ap. 6.33 4.56 7. 1 9.32 16 Freitag 25 Chrysanth. Wilhelmine 12 Probus 6.34 4.54 7.37 10 35 17 Samstag 26,Amandus Evaristus 13 Karpus 6.36 4.52 S-E 8.19 11.33 18 7. % Kath. Von des Obersten Tochter. Matth. 9. — Prot. Von des Königs Rechnung. Matth. 18. — Griech. Vom Fischzug Petri. Luk. 5. 29. um 8 C U- 57 tim. Sonntag 27 F 23 gram. F 22 Tr. S. 14 G 1& Naz. 6.37 4.50 HB 9. 7 12.25 19 Montag 28 Sim. u. I. Sim. u. I. 15 Lucian 6.39 4.48 10. 2 1.10 20 Dienstag 29 Narcissus C Narcissus 16 Longinus 6.40 4.46 11. 1 1.47 21 Mittwoch 30 Klaudius Klaudius 17 Hoseas 6.42 4.44 Morg. 2.19 22 Donnerst. 31 Wolfgang t Reform.-F. 18 Lukas Ev. 6.43 4.43 0. 5 2.47 23 Knauers hundertjähriger Kalender Oktober, Weinmolmt. prophezeit: SlUoöer fängt mit Siegen an, gegen den 15. schön und warm, hierauf bis 24. Regen, danach wieder schön, vom 29. bis Ende Nebel, kühl. Der Tag nimmt um 1 Stunde und 41 Minuten ab. -WWW— Tag Hegenst and Einnahme Ausgabe K h K h 1. i 2. 3. 4. | 5. 6. 7. 8. 9. 10. 11. 12. 13. 14. 15. 16. 17. 18. 19. 20. 21. 22. 23. 24. 25. 26. 27. 28. 29. 30. 31. Erscheinungen mit Himmel und Witterung. © Neumond den 7. um 11 Uhr 26 Minuten vormitt. 7. bis 13. Regenwetter, einige Tage schön. 3 Erstes Viertel den 14. um ■11 Uhr 7 Minuten vormittags. 14. bis 20. Windig und kühl, des Morgens Siebet. © Vollmond den 21. um 10 Uhr 22 Minuten vormilt. '21. bis 28. Angenehmes Herbstwetler, hienach Regen und kühl. C Letztes Viertel de» 29. um 8 Uhr 57 Minutenvormittags. 29. bis 4.November. Anfangs veränderlich und Nebel, dann Regenwetter. Tageslänge. 11 Stunden 41 Minuten. Wirtsch aftsfia lender. Die Wintersaat ist zu beenden, dann die Erdschollen zu zerschlagen und Wasserfurchen zu ziehen. — Überhaupt reinige man die Wiesen von allem nachteiligen Gestrüppe, Disteln und schädlichen Pflanzen. — Dünger ans die Felder schaffen und die Steine wegbringen. November hat 30 Sage. Bauernregeln und Lostage. Viel und langer Schnee Gibt viel Frucht und Klee. St. Martin will Feuer im Kamin. Helles Wetter und trockene Kälte bedeuten einen gelinden Winter. Am 25. Wie der Tag zu Kathrein, so wird der nächste Jänner sein. Fällt um Martin das Laub von Baum und Reben, so wird es einen strengen Winter geben. Sonnen- Aus- gang Unter- gang 6.45 6.47 4.42 4.40 Monats- und Wochentage Freitag Samskag Katholiken Protestante» Allerheil. Allerseel. I. Allerheiligen Allerseelen Kriechen 19 JoelProph. Artemius Kath. und Prot. Vom Schifflein Christi. Matth. 8. — Prot. Vom Zinsgroschen. Matth. 22. — Griech. Von der Feindesliebe. Luk. 6. Sonntag 3 F 24 Hubert F 23 Tr. G. 21|@i9 Hilar. 6.48 4.39 sh 3.26 Montag 4 Karl Borr. Emerich 22 Acerbius 6.50 4.37 sh 4.37 Dienstag 5 Emmerich © Blandine 23 Jakob Ap. 6.52 4.35 « 5.51 Mittwoch 6 Leonhard Erdmann 24 Arethas 6.54 4.33 7. 6 Donnerst. 7 Engelbert Malachias 25 Marzian 6.55 4.32 ftfe 8.24 Freitag 8 Gottfried Severus 26 Demetrius 6.56 4.31 9.41 Samstag 9 Theodor Theodor 27 Nestor 6.58 4.29 M 10.53 Mondes- Auf- gang 1. 9 2.16 Unter- gang. 3.1: 3.3- Iuden I-ahr 5668. 3 24 = 5 25 5. um 11 U. 44 ab. V. d.N 3.58 26 4.2 4.47 5.1 5.51 6.34 7.26 2 27 28 5 29 1 Kisl. R 2 A.G. R 3 9. S. Kath. Vom guten Samen. Matth. 13. — Prot. Von des Obersten Tochter. Matth. 9. — Griech. Vom toten Jüngling zu Naim. Luk. 7. 12. um 6 U. 20 nm. Sonntag Montag Dienstag Mittwoch Donnerst. Freitag Samstag 10 F2öAnd.A. F 24 Tr. Pr. 28 G 20St.S. 6.59 4.28 11.55 8.29 4 11 Martin B. Martin 29 Anastasia 7. 1 4.27 fifc. 12.46 9.39 5 12 Kunibert 3 Jonas 30 Zenobius 7. 3 4.25 1.27 10.54 6 13 Stanislaus Briccius 31 Stachys 7. 4 4.24 SS 2. 1 Morg. 7 14 Venerand Levinus 1 Nov Kos. 7. 5 4.23 2.29 0.10 8 15 Leopold M. Leopold M. 2 Akindymus 7. 7 4.22 >mv 2.54 1.24 9 16!Otmar Abt Otmar 3 Akepsymas 7. 9 4.20 3.17 2.37 10 10. S. Kath. Vom Senskörnlein. Matth. 13. — Prot. Vom Greuel der Verwüstung. Matth. 21. — Griech. Vom Sämann und Samen. Luk. 8. 20. um 1 bringt im nächsten Jahr viel Obst. Monats- und Sotljolihtn yrotfftnntfn Griechen Sonnen- l Mondes- Wochentage Auf- I Unter- § Aus- Unter- gang j gang gang gang Kath. Es werden Zeichen geschehen. Luk. 21. — Prot. Vom Einzüge Jesu in Jerusalem. Matth. 21. — Griech. Jesus treibt einen Teufel aus. Luk. 8. .Sonntag Montag Dienstag Mittwoch Donnerst. Freitag Samstag El. F liF 1 Adv. 2 Bibiana 3'Franz X. ^Barbara j 5:Sabb.AbtG 6 Nikol. B. t 7!Ambros l Adv. Aurelia Kassian Barbara Abigail Nikolaus j Agathon L. 18!G23P.u.R.7 IdjAhadius 20 Greg. v. D. 21 Maria E. 22^Philemon 23^^m^hiloch. 24!Katharina Kath. Als Johannes im Gefängnisse mar. Marrh. llT — Prot. ES werden Zeichen geschehe". Luk. 21. — Griech. Von des Jairus Tochter. Luk 8. Sonntag 8>F2Ad.M.E. F 2 Adv. Bt. 25>G 24 Klem. 7.38 4. 5 m 10.41 7.23 3 Montag 9:Leokadia Joachim 26 Georg P. 7.39 4. 5 fh- 11.28 8.40 4 Dienstag 10 Judith Judith 27 Jakob 7.40 4. 5 12. 5 9.57 5 Mittwoch 11 Damasus f Damasus 28 Stephan 7.41 4. 5 >*> «a« 12.35 11.14 6 Donnerst. 12-MaxentiuslI Epimachus 29 Paramon 7.42 4. 5 1 . 1 Morg. 7 Freitag 13jSucict t Lucia 30 Andreas A. 7.43 4! 5 1 .24 0.28 8 Samstag 14jSpiridion t Nikasius 1 Dez. Nah. 7.44 4. 5 A# 1.46 1.40 9 14. S Kath. Die Juden sandten Priester u. Leviten zu Johannes. Joh. 1. — Prot. Als Sonntag 15 F 3 Adv. C.iF 3 Adv. I. 1) G l Adv. Hi 7.4514. 5 2. 9 Montag 16 Adelheid Ananias 3 Sophon 7.464. 5 2.33 Dienstag 17 Lazarus Lazarus 4 Barbara 7.474. 5 M 3. 0 Mittwoch 18 Quat. G. j Wunibald 5 Sabbas 7.48 4. 5 3.31 Donnerst. 19 Nemesius F 4 Adv. D. 23,Viktoria 24 Ad.u. Eva f ' Christfest ' Steph M. ' Johann Ev. 28 Unsch. K. C F4Adv. B. Dagobert Adam u.Eva Weihnachten Stephan M. Johann Ev. Unsch. 9 G2A. M.E. 7.50 4. 6 M 10 11 12 Menas Daniel St. Spiridion 13 Eustratius 14^Thyrsns Kind. 15,Eleuther. .30:4. 7.31 4. 7.33 4. 7.34r4. 7.35 7.36 7.37 « « m 2.14 3.26 4.41 5.59 7.18 8.35 9.43 2.2 2.4 3.1 3.4 4.2 5.12 6.13 3 25 Tplw. 6 26 3 27 4 28 3 29 5. um 11 U. 28 tim. 12. um 3 3 U.. 21 mg. 19. um 7 11. 1 um. 7.514. 7 7.514. 7 7.514. 8 7.52,4. 9|4t 7.524.10^ 7.52 4.101 r^j m m sM 6.38 7.39 8.42 9.44 10.49 11.55 Morg. 9.46 10.22 1 10.53 11.19 11.43 12. 4 12.26 Inden Jahr 5668 lös. 2 E. d. li 2 50 10 F. B.Z 3.59 5. 7 6.11 7.13 8.11 9. 3 11 12 LI 13 115 15. S. 17 8 19 20 21 22 2316. Kath. Sonntag Montag Dienstag u. Prot. Josef und Maria verwunderten sich. Luk. 2. Griech. Vom großen Abendmahle. Luk. 16.____________ 28. um 0 E U. 16 mg. !29 ;30 31 F Thom. B. David K. Sylvester F Jonathan 16 David K. Gottlob G 3 Adv. Urväter Sebastian A. 7 .52 7.53 4.11 4.12 7.53 4.13 =E 1. 3 2.15 3.29 12.48 1.11 1.39 Anairevs hnndertjährigerKalendcr prophezeit: Pezcmöcr ist aufangs schön, dann kalt bis zum 20., hierauf bis zum 29. trüb, Schnee, am Ende sehr kalt. Dezember, Christmonat. Winteranfang 23. Dez. um 1 Uhr 2 M. rnorg. Der Tag nimmt bis zum 23. um 21 Minuten ab, daun bis zum Ende um 4 Minuten zu. -wvVW— Tag (£>e fl ert ft and Einnahme Ausgabe K h K h 1. 2. | 3. 4. 5. 6. 7. 8. 9. 10. 11. 12. \ . 13. 14. 15. 16. 17. 18. 19. 20. 21. 22. 23. 24. 25. 26. 27. 28. 29. 30. 31. - Erscheinungen nin'Himmel nnd Witterung. @ Neumond den 3. um 11 Uhr 28 Minuten vormitt. 3. bis 11. Teilweise heiter, Nebel und kalt. 3 Erstes Viertel den 12. um 3 Uhr 21 Minuten morgens. 12. bis 18. Regeuwetter, Schnee und naßkalt. © Vollmond den 111. um 7 Uhr 1 Minuten nachmitlags. 19. bis 27. Völlig heiter, sehr kalte Witterung. C Letztes Viertel den 28. um 0 Uhr 16 Minuten morgens. 28. bis 31. Kalt, Nebel, trüb, windig und Schnee. Tageslänge. 8 Stunden 37 Minuten- Wirtschaftskatendcr. Die Dachböden und Keller sind gegen das Einweheu von Schnee zu verwahren. — Das Getreide ist umzu-schauseln und die Gemüsekeller zu lüsten. — Auf Feld und Wiesen ist Dünger und Jauche auszufahren, Holz zu schlagen, Fichten- u. Tannenzapfen einzusammeln. Fleiß ist des Glückes rechte Hand, Mäßigkeit die linke. Ein braves Weib ist des Hauses Krone. Genealogie des a. Franz Josef der Erste (Karl), Kaiser von Österreich, Apostolischer König von Ungarn, König von Böhmen, von Dalmatien, Kroatien, Slawonien, Galizien, Lodomerien und Jllyrien; Erzherzog von Österreich tc.tc., geb. zu Schönbrunn am 18. August 1830; trat nach der Thronentsagung seines Oheims, Kaiser Ferdinand L, und nach der Thronfolge-Verzichtleistung seines Vaters, Erzherzog Franz Karl, am 2. Dez. >848 die Regierung an, gekrönt als König von Ungarn am 8. Juni 1867 zu Ofen. Gemahlin: Elisabeth (Amalia Eugenie), Tochter weil, des Herzogs Max Josef in Bayern, geb. zu Possenhofen am 24. Dez. 1837, Beritt, zu Wien am 24. April 1834, gekrönt als Königin von Ungarn am 8. Juni 1867 zu Ofen, gest. 10. September 1898. Kinder: 1. Gisela (Louise Marie), geb. zu Laxenburg am 12. Juli 1886, tierttt. mit Leopold, Prinzen von Bayern, am 20. April 1873. 2. Valeria (Mathilde Maria Amalia), geb. zu Ofen am 22. April 1868, Berat, mit Erzherzog Franz Salvator am 31. Juli 1890. Kinder: Elisabeth (Maria Franziska), geboren am 27. Jänner 1892. Franz Karl, geb. am 17. Febr. 1893. Hubert Salvator, geb. am 30. April 1894. Hedwig, geb. am 24. September 1896. Theodor Salvator, geb. am 9. Okt. 1899. Gertraud, geb. am 19. Nov. 1900. Maria, geb. am 19.Nov. 1901. Klemens Salvator, geb. am 6. Olt 1904. Stephanie, Tochter Leopold bl., Königs der Belgier, geb. am 21. Mai 1864, Berat, am 10. Mai 1881 mit Kronprinz Rudolf, Kronprinzessin-Witwe seit 30. Jänner 1889, wieder Berat, mit Grafen Lonyay Elemer am 28. März 1900. Kind: Elisabeth (Maria Henriette, Stephanie, Gisela), geb. 2. Sept. 1883, Berat, mit Fürst Öttv Windischgrätz am 23. Jänner 1902. Geschwister Seiner Majestät. Kaiserliche Prinzen und Erzherzoge von Österreich, könig-liche Prinzen von Ungarn und Böhmen rc. ac. 1. Karl (Ludwig Josef Maria), geb. am 30. Juli 1833; gest. 19. Mai 1896. Dritte Gemahlin: Maria Theresia, Tochter desJnfantenDonMiguel von Portugal, geb. 24. August 1835, Berat, am 23. Juli 1873. Kinder aus zweiter Ehe: a) Franz (gerb. Karl Ludwig Josef Maria), geb. am 18. Dezember 1863, Berat, am 1. Juli 1900 mit Fürstin Sophie von Hohenberg, geb. Gräfin Chotek. b) Otto (Franz Josef Karl Ludwig), geb. am 21. April 1865, Berat, zu Dresden am 2. Oktober 1886 mit Prinzessin Maria Josefa, geb. 31. Mai 1867. Kinder: Karl (Franz Josef), geb. 17. August 1887. h. Herrscherhauses. Maximilian (Eugen), geb. 13.Storili895. e) Ferdinand (Karl), geb. am 27. Dez 1868. ci) Margareta (Sophie),geb.am!3.Mai 1870, Berat, am 24. Jänn. 1893 mit Herzog Albert von Württemberg, gest. am 24. Ang. 1902. Kinder aus dritter Ehe: a) Maria Annunziata, geb. am 31. Juli 1876. b) Elisabeth, geb. am 7. Juli 1878. 2. Ludwig Viktor (Josef Anton), geb. am 15. Mai 1842. Witwe des Erzherzogs Mar, Kaisers von Meriro. Charlotte (Maria Amalia), Tochter weil. Leopold 1, Königs der Belgier, geb. am 7. Juni 1840, Witwe seit 19. Juni 1867. Tochter des am 30. April 1847 verstorbenen Erzherzogs Karl. Maria Karolina (Ludovika Christine), geb. am 10. September 1825, Berat, mit Erzherzog Rainer Ferdinand am 21. Februar 1852. Tochter des am 18. Februar 1895 verstorbenen Erzherzogs Albrecht. Maria Theresia, geb. am 15. Juli 1845, berat, mit Philipp, Herzog von Württemberg, am 18. Jänner 1865. Mitwr und Kinder des am 20. November 1874 »erstorbenen Erzherzogs Kart Ferdinand. Elisabeth, Tochter weil. Erzherzogs Josef, Palatin, geb. am 17. Jänner 1831, Berat, am 4. Oktober 1847 mit dem am 15. Dezember 1849 verstorbenen Erzherzog Ferdinand von Este, zum zweitenmale Berat, am 18. April 1854, Witwe seit 20. November 1874, gest. am 14. Februar 1903. Kinder: a) Friedrich, geb. am 4. Juni 1856. Gemahlin: Isabella, Prinzessin von Croy-Dülmen, geb. am 27. Februar 1856, Berat, am 8. Oktober 1878. Kinder: Maria Christina, geb. am 17. Nov. 1879, Berat, am 10. Mai 1902 mit Prinzen Em. Salm-Salm. Maria Anna, geb. am 6. Jänner 1882, Berat, mit Prinz Elias Parma. Henriette, geb. am 10. Jänner 1883. Gabriele, geb. am 14. Sept. 1887. Isabella, geb. am 17. Nov. 1888. Maria Alice, geb. am 15. Jänner 1893. Albrecht Franz Josef, geb. am 24. Juli 1897. b) Maria Christina, geb. am 21. Juli 1858, berat, am 19. Nov. 1879 mit Alphons,König von Spanien, Witwe seit 25. Nov. 1885. c) Karl Stefan, geb. am 5. Sept. 1860. Gemahlin: Maria Theresia, Tochter weil, des Erzherzogs Karl Salvator, verm. I am 28. Februar 1886. • Kinder: Eleonora, geb. am 28. November 1886. Renata, geb. am 2. Jänner 1888. Karl, geb. am 18. Dezember 1888. Mechtildis, geb. am 11. Oktober 1891. Leo (Karl Maria), geb. 6. Juli 1893. Wilhelm (Franz), geb. iO. Februar 1895. d) Eugen, geb. am 21. Mai 1863. Kinder des am 13. fnnutr 1841 »erstorbenen Erzherzogs Josef, iJiilntiii. 1. Elisabeth, geb. am 17. Jän. 1831, Witwe des am 20. Nov. 1874 verst. Erzherzogs KarlFerd., gest. am 14. Februar 1903. 2. Josef (Karl), geb. am 2. März 1833, gest. 13. Juni 19t 5. Gemahlin: Maria Clothilde, Prinzessin von Sachsen-Coburg-Gotha, geb. 8. Juli 1846, berat, am 12. Mai 1864. Kinder: a) Maria Dorothea, geb. am 14. Juni 1867, Derm. 8. Nov. 1896, mit Herzog Ludwig von Orleans. b) Margareta Klementina, geb. am 6. Juli 1870, berat, am 15. Juni 1890 mit Albert Fürst von Thurn und Taxis. e) Josef, geb. am 9. August 1872, berat, am 15. Nov. 1893 mit Auguste, Prinzessin von Bayern. Kinder: Josef (Franz), geb. am 28. März 1895. Gisela Auguste, geb. am 4. Juli 1897 Sophie, neb. am 11. März 1899. Ladislaus, geb. 3. Jänner 1901. Matthias, geb. 26. Juni 1904. d) Elisabeth, geb. am 9. März 1883. e) Clothilde, geb. am 9. Mai 1884. Kinder des aut 16. Jänner 1853 »erstorbenen Erzherzogs Rainer. Rainer (Ferdinand), geb. 11. Jänner 1827. Gemahlin: Maria Karolina, Tochter weil, des Erzherzogs Karl, geb. am 10. Sept. 1825, verm, am 21. Februar 1852. Witwe und Kinder des am 29. Jänner 1870 »erstorbenen Grostherzogs Leopold II. oon Toskana. Zweite Gemahlin: Maria Antonia, Prinzessin beider Sizilien, geb. am 19. Dez. 1814, Derm, am 7. Juni 1833, Witwe seit 29. Jänner 1870. Kinder aus zweiter Ehe: 1. Maria Isabella, geb. am21.Mail834,verm. mit Gras von Trapani, Prinz von Sizilien. 2. Ferdinand IV., Großherzog von Toskana, geb. am 10. Juni 1835. Zweite Gemahlin: Alice, Prinzessin von Parma, geb. am 27. Dezember 1849, berat, am 11. Jänner 1868. Kinder aus zweiter Ehe: a) Josef (Ferdinand), geb. am 24. Mai 1872. b) Peter (Ferdinand), geb. am 12. Mai 1874, berat, am 28. Juli 1900 mit Christine von Bourbon-Sizilien, geb. am 10. April 1877. c) Heinrich (Ferdinand), geb. am 13.Februar 1878. d) Anna (Maria Theresia), geb. am 17. Oktober 1879. e) Margarete (Maria), geb. am 13. Oktober 1881. f) Germana Anna, geb. am 11. Sevt. 1884. g) Agnes Maria Theresia, geb. am 26.März 1891. Maria Immaculata, Prinzessin von Sizilien, geb. am 14. April 1844, »erat, am 19. Sept. 1861, mit Karl Salvator, Witwe seit 18. Jänner 1892, gest. 18. Februar 1899. Kinder: a) Maria Theresia, geb. am 18. Sept. 1862, verm, mit Erzherzog Karl Stephan am 28. Februar 1886. b) Leopold Salvator, geb. 15. Okt. 1863, Derm. 24. Okt. 1889 mit Donna Blanca von Castilien. Kinder: Maria Dolores, geb. am 5. Mai 1891; Maria Immaculata, geb. am 9. Sept. 1892; Margherita Rainer!«, geb. am 9. Mai 1894; Rainer Salvator, geb. am 21. November 1895; Leopold Maria, geb. am 31. Jänner 1897; Maria Antonia, geb. 14. Juli 1899. Anton Salvator, geb. 20. März 1901. Assunta, geb. 10. August 1902. c) Franz Salvator, geb. 21. August 1866. Gemahlin: Maria Valeria, Tochter Sr. Majestät des Kaisers und Königs Franz Josef I. Kinder: Elisabeth, geb.am27.Jänner 1892; Franz Karl, geb. am 17.Febr.1893; Hubert Salvator, geb.am 30.Aprill894, Hedwig, geb. 24. Sept. 1896; Theodor Salvator, geb. am 9. Oktober 1899; Gertraud, geb. am 19. November 1900; Maria, geb. am 19. Nov. 1901. Clemens Salvator, geb. 6. Oct. 1904. d) Karolina (Maria), geb. am 5. Sept. 1869, verm, am 30. Mai 1894. e) Maria (Immaculata), geb. am 3. September 1878, berat, am 29. Oct. 1900. f) Henriette Maria, geb.aml9.Febr. 1884. 3. Maria Louise Annunciata, geb. am 31. Oktober 1845, beritt, am 31. Mai 1865 mit Karl Fürsten v. Isenburg-Birstem. 4. Ludwig Salvator, geb. am 4. August 1847. Nachkommen des Erzherzogs Ferdinand und der am 14. Nonemder 1829 »erstordenen Erzherzogin Marie Keatrir oon Este. Maria Theresia, Tochter des 1849 verst. Erzherzogs Ferdinand Este und der Erzherzogin Elisabeth, geb. am 5. Juli 1849, berat, am 20. Febr. 1868 mit Ludwig, Herzog v. Bayern. Maria Beatrix, Tochter des Herzogs Franz IV. von Modena, geb. am 13. Febr. 1824, berat, am 6. Febr. 1847 mit dem Jnfanten Don Juan Carlos Maria Isidor de Bourbon, Witwe seit 26. November 1887. Genklüogischk Übersicht der Regenten Europas. Anhalt - Dessau. Herzog Friedrich, geb. 19. Slug. 1856, reg. seit 24. Jünn. 1904, verm. mit Marie, Prinzessin von Baden. Baden. GroßherzogFriedrich (Wilhelm Lndw.), geb. 9. Sept. 1826, reg. seit 24. Slpril 1882, verni, mit Luise, Tochter des deutschen Kaisers und Königs von Preußen Wilhelm I. Bayern. König Otto I., geb. 24. April 1848. Reichsverweser: Prinz Luitpold, geb. am 12. März 1821. Belgien. König Leopold II., geb. 9. Slpril 1838, reg. seit 10. Dezember 1868, verm. mit Marie Henriette, Erzherzogin von Österreich, gest. 19. September 19:»2. Braunschweig. Regent: Prinz Albrecht von Preußen, geb. 8. Mai 1837. Bulgarien. Fürst Ferdinand I. (Prinz von Coburg), geb. am 26. Februar 1861, erwählt am 8. Juli 1887, Erbprinz: Boris, geb. am 1. Jänner 1894. Dänemark. König Friedrich, geb.3.Juni 1843, reg. seit 1906, verm. 28. Juli 1869 mit Luise Josefine Eugenie von Schweden. Deutschland. Siehe Preußen. Frankreich. Präsident Armand Fallitzres. Griechenland. König der Hellenen Georg I., geb. 24. Dez. 1843, reg. seit 31. Okt. 1863, verm. mit OlgaKonstantinowna, Prinz. v.Rußl. Großbritannien. König Eduard YII., geb. 9. Nov. 1841, reg. seit 22. Jänn. 1901, verm. mit Alexandra von Dänemark. Hessen.(Großh.Hans.)Großh. Ernst Ludwig, geb. 23. Nov. 1868, reg. seit 13. März 1882, verm. mit Prinzessin Viktoria Melitta von Sachsen-Coburg-Gotha, geschieden seit 21. Dez. 1901. Italien. König Biktor Emanuel Hl., geb. 11. November 1869, verm. mit Helene, Prinzessin von Montenegro. Liechtenstein. Fürst Johann II., geb. 3. Oktober 1840, reg. seit 12. November 1888. Lippe-Detmold. Regent Ernst Kasimir, geb. 9. Juni 1842, reg. seit 17. Juli 1897, verm. mit Karoline, Gräfin von Wartenberg. Lippe-Schaumburg. FürstStephan(Albrecht Georg), geb. 10. Oktober 1846, reg. seit 8. Mai 1893, verm. mit Maria Anna, Prinzessin von Sachsen-Altenburg Luxemburg. Großherzog Wilhelm, geb. 22. April 1882, reg. seit 1906, verm. 21. Juni 1893, mit Prinzessin Maria Anna von Branganza. Mecklenburg-Schwerin. Großherzog Fried-.rich IY., geb. 9. Slpril 1882, reg. seit 12. April 1897, verm. mit Alexandra, Herzogin von Braunschweig. Mecklenburg-Strelitz. Großh. Georg Adolf i Friedrich, geb. 22. Juli 1848, verm. am 17. April 1877 mit Elisabeth von Anhalt. Monaco. Fürst Albert,geb. 13.Novemberl848, reg. seit 10. Sept. 1889. Montenegro. Fürst Nikolaus I., geb. 7. Oktober 1841, reg. seit 14. August 1860, verm. mit Milena Petrovna Vukotic. Niederlande. Königin Wilhelmine, geb 31. August 1880, reg. seit Dez. 1890, verm. am 7. Februar 1901 mit Herzog Heinrich von Mecklenburg. Norwegen. Hakon YII., geb. 3. August 1872, reg. seit 1906, verm. mit SJiaub, Prinzessin von Großbritannien. Kronprinz Alexander, geboren 2. Juli 1903. Oldenburg. Erbgroßh. Friedrich August, geb. 16. Nov. 1882, verm. am 24. Okt. 1896 mit Elisabeth von Mecklenburg, reg. seit 14. Juni 1900. Portugal. König Carlos, geb. 28. Sept. 1863, reg. seit 19. Okt. 1889, verm mit Amalie, Prinzessin von Orleans. Preußen. Wilhelm II., deutscher Kaiser und König von Preußen, geb. 27. Jänner 1889, reg. seit 18. Juni 1888, verm. mit Viktoria Auguste, Prinzessin von Schleswig-Holstein-Sonderburg-Augustenburg. Reuß (ältere Linie). Hans Greiz. Fürst Heinrich XXIY., geb. 20. März 1878, reg. seit 19. April 1902. Reuß (jüngere Linie). Haus Schleiz. Fürst Heinrich XIV., geb. 28. Mai 1832, reg. seit 11. Juli 1867. Rumänien. König Karl I., geb. 20. April 1839, reg. als Fürst seit 20. Slpril 1866 (durch Wahl!, zum König proklamiert am 26. März 1881, verm. mit Elisabeth, Fürstin von Wied. Rußland. Kaiser Nikolaus II., geb. 18. Mai 1868, reg. seit 1. November 1894, verm. mit Alex. Feodorowna, Prinzessin v. Hessen. Sachsen(Sllb.Linie). König Friedrich August, geb. am 23. Mai 1868, reg. seit 15. Okt. 1904. Sachsen-Altenburg. Herzog Ernst, geb. am 16. Sept. 1826, reg. seit 3. Aug. 1883, verm. mit Agnes, Prinzessin von Anhalt-Dessau. Sachsen-Coburg-Gotha. Herzog Karl Eduard, geb. 19.Juli 1884, reg seit 30. Juli 1900. Sachsen-Meiningen und Hildburghausen. Herzog Georg II., geb. 2. April 1826, reg. seit 20. September 1866, verm. mit Helene, Freifrau von Heldburg. Sachsen - Weimar - Eisenach. Großherzog Wilhelm Ernst, geb. 10. Juni 1876, reg. seit 5. Jänner 1901, verm mit Karoline Prinzessin von Reuß. Schwarzburg-Rudolstadt. Fürst Günther, geb. 21. August 1852, reg. seit 19. Jänn. 1890. Schwarrburg-Sondershausen. Fürst Karl Günther, geb. 7. August 1830, reg. seit 17. Juli 1880, verm. mit Marie, Prinzessin von Sachsen-Mtenburg. Schweden. König Oskar II., geb. 21. Jänner 1829, reg. seit 18. Sept. 1872, verm. mit Sofie, Prinzessin von Nassau. Serbien. König Peter I. Geb. 29. Juni 1844, reg. seit IS. Juni 1903. Spanien. König Nlfonö XIII., geb. 17. Mai 1886, reg. seit 17. Mai 1902, verm. 31. Mai 1906 mit Prinzessin Enna von Battenberg. Türkei. Großsultan Abdul Hamid II., geb. 22. Sept. 1842, reg. seit 31. Aug. 1876. Waldeck und Pyrmont. Fürst Friedrich (Adolf Hermann), geb. 20. Jänner 1865, reg. seit 12. Mai 1893, verm. mit Bathildis Prinzessin zu Schaumburg-Lippe. Württemberg. König Wilhelm (Karl Paul), geb. 28. Feb. 1845, reg. seit 6. Oft. 1891, verm. 8. April 1886 mit Charlotte, Prinzessin zu Schaumburg-Lippe, geb. 10. Oktober 1864. Österreichische Zahien-Lotterie. Sinririjtimg btt de» h. Ii. £otMmtrrn und ihm, (Orpncit Borbcljaltcimt Zahltn-kotterit. 1. Die Einsätze in die Zahien-Lotterie können auf unbestimmte Auszüge l Extrakte), auf bestimmte Auszüge (Nominate), auf Amben, auf Ternen geinacht werden. 2. Im Falle eines Gewinstes wird der ans einen unbestimmten Auszug eingelegte Geldeinsatz vierzehnfach, der auf einen bestimmten Auszug gesetzte Geldbetrag siebenundsechzigfach, der auf einen Ambo (in 2 Zahlen) eingesetzte Geldbetrag zweihundertvierzigfach und jener auf einen Terno (in 3 Zahlen) viertausendacht-hundertfach gezahlt. 3. Jedem, der an dem Spiele teilnehmen will, steht es frei, sowohl die Zahlen als auch die Spielart nach seinem Belieben zu wühlen und indem er das gewählte Spiel bei einem der aufgestellten Lottokollektanten einschreiben läßt und den Einsatz erlegt, der jedoch nie weniger als 10 Heller für einen einzelnen Satz betragen darf, den Wettvertrag anzubieten, der, insofern nicht die nachfolgenden Ausnahmen eintreten. immer als angenommen zubetrachtenist. 4. Die spielenden Parteien haben in einer der zur Übernahme der Lottospiele ausgestellten Lottokollekturen die gewählten Zahlen, sowie die beabsichtigte Spielart und den tarifmäßigen Betrag des Geldeinsatzes klar und deutlich anzusagen, und zugleich auch selbst darauf Bedacht zu nehmen, daß das Spiel richtig in die Originallisten eingetragen werde. Sie haben sich zu diesem Ende das ganze Spiel zurück ansagen zu lassen, weil nach der Ziehung immer nur der Inhalt der Originallisten entscheidend ist und das Vorgeben von Seite der Parteien, als wären andereZahlen gespielt, oder ein anderer Einsatz geleistet worden,durchaus nicht beachtet werden kann. 8. Wenn aus was immer für einer Ursache das von den Lottokollektanten gesammelte Spiel nicht vor der Ziehung bei dem Lottoamte ein« treffen sollte, kann der Wettvertrag zwischen der Lottounternehmung und den Spielern nicht abgeschlossen werden. In einem solchen Falle wird dem Lottokollektanten eine amtliche Anzeige zugesendet, um die Spieler, welche diese Anzeige einsehen können, hievon zu verständigen. Die Einsätze für die nicht vor der Ziehung an das Amt gelangten Spiele werden gegen Zurückgabe der Einlagsscheine sogleich zurückbezahlt. Die nach Ablauf von drei Monaten nicht zurück- erhobenen Einsätze verfallen zum Vorteile des Lottogefälles. 6. Den Lottoämtern, welche berechtigt sind, die eingetragenen und vor der Ziehung an das Amt gelangenden Spiele anzunehmen, ist auch das Recht Vorbehalten, die Spieleinsätze ganz oder zum Teile zurückzuweisen. Eine solche Zurückweisung erfolgt nach bestimmten, den Aemtern erteilten Vorschriften, und nur dann, wenn durch das Übermaß gleichartiger Spiele die für alle Spielgattungen festgesetzte Grenze (Portata) der Spielannahme überschritten ist. Auf nicht angenommene Spieleinsätze kann in keinem Falle ein Gewinst angesprocven werden. 7. Ohne Beibringung und Zurückstellung der Opiginal-Einlagsscheine kann ein Gewinst nicht angesprochen werden. Das gleiche gilt, wenn die Einlagsscheine durch Verschneiden, Zerreißen, Verbrennen, oder auf irgend eine Art eine solche Beschädigung an ihren wesentlichen Merkmalen erlitten haben, daß sie nicht mehr mit voller Sicherheit für echt erkannt werden können. 8. Sollte wider Vermuten ein rechtmäßiger Gewinn von einem Kollektanten verweigert oder nicht vollständig bezahlt werden tvollen, so hat die Partei bei Verlust ihres Rekursrechtes den Einlagsschein nicht an den Kollektanten auszuhändigen, sondern sogleich und jedenfalls vor Ablauf der dreimonatlichen Vcr-fallsfrist die Anzeige an das Lottoamt zu machen, welches, wenn der Gewinst richtig ist und sonst kein Anstand obwaltet, die unverzügliche Bezahlung desselben verfügen wird. 9. Die Gewinste werden nur nach dem Inhalt der in den Lottoarchiven aufbewahrten Originallisten, welche die von den Parteien angegebenen und von dem Amt angenommenen Spiele enthalten, berichtigt. 10. Für die möglichen Fälle, daß jemals, ungeachtet der den Parteien zur Vermeidung aller' Irrungen und Fehler empfohlenen Vorsichtsregeln, dennoch tarifwidrige Spiele, d. h. solche Einsätze, bei welchen der angeschricbene Geldbetrag mit der Anzahl der Nummern und der Promesse nicht übereinstimmend ist, in die Originallisten eingetragen und bei der amtlichen Revision ungeachtet aller dabei angewendeten Sorgfalt doch übersehen und unverbessert gelassen worden wären, müssen die Gewinste immer genau nach den in den Geldkolonnen der Originallisten ausgesetzten und von dem Gefälle angenommenen Geldeinsatzbeträgen, welche nach den Ziehungen keiner Abänderung mehr unterliegen dürfen, berechnet und bezahlt werden. Bei den zu Ambo und Terno zugleich gespielten Einsätzen von drei oder mehreren Zahlen, welche mit einem unrichtigen Geldbetrag eingeschrieben oder unverbessert geblieben wären, wird niemals die ausgesetzte Ambo-Promesse. wenn der angeschriebene Geldeinsatz soviel oder noch mehr beträgt, als der Ambo kostet, sondern immer nur die Terno-Promesse nach dem von dem Geldeinsatze erübrigten Betrage reguliert und hienach der Gewinn berichtigt. Wäre hingegen der ausgesetzte Geldbetrag so beschaffen, daß derselbe schon für die eingetragene Ambo-Promesse allein nicht zureichend sein würde, so hat der ganze Geldeinsatz bloß für den Terno allein zu gelten, und kann demnach kein Ambo, sondern nur der verhältnismäßige Ternogewinn angesprochen und erfolgt werden. In Absicht auf die unentdeckt gebliebenen Duplikate, d. h. solche Spiele, wo zwei ganz gleiche Zahlen in einem einzelnen Spielsatze vorgefunden würden, bleibt festgesetzt, daß die gleichlautenden Zahlen immer nur für eine einzige Zahl zu gelten haben und die Gewinste verhältnismäßig nach der Geldeinlage dergestalt berichtigt werden, als ob die Duplikatzahlen nur einmal eingeschrieben worden wären. Hienach kann also bei einem Duplikat in zwei Zahlen zu Ambo-Solo gespielt, für den ganzen Geldeinsatz bloß ein Auszngsgewinn (Extrakt), in drei Zahlen zu Ambo-Terno oder Terno allein gespielt bloß ein Ambo - Sologewinn erreicht, bei Duplikaten in Spielen von vier und mehr Zahlen aber, welche sich dann ebenfalls wegen der ungiltigen Duplikatnummern auf weniger Zahlen vermindern, muß die Promesse notlvendigerweise nach dem Geldeinsatze zufolge der oben bemerkten Grundlagen erhöht und der angemessene Gewinn erfolgt werden. Bei allen, in der Amtsrevision Vorgefundenen, folglich vor den Ziehungen verbesserlen tarifswidrigen Einsätzen werden die Gewinste durchgängig nach der amtlich abgeänderten Promesse und dem regulierten Geldeinsatze gezahlt. Bei diesen Verbesserungen, welche der Natur der Sache gemäß nur nach dem Ermessen des Amtes geschehen können, folglich das Lottogefäll keineswegs verantwortlich machen, wird soviel als möglich der Grundsatz befolgt, daß der in den Listen ausgesetzte Geldbetrag nicht vermindert, wohl aber nach Befund erhöht und die Promesse hiemit übereinstimmend gemacht werde. In Ansehung jener Spiele, welche etwa ohne Promesse oder ohne Geldeinsatz in die Listen eingetragen worden wären, kann der eine und der andere von Seite des Lottoamtes gleichfalls nur nach dessen Ermessen ausgesetzt und hienach die Gewinstzahlung geleistet werden. Dieses ist auch von den verbesserten Duplikatnummern zu verstehen. 11. Da der Inhaber eines Einlagsscheines von der Lottoverwaltung und ihren Organen jedesmal als der rechtmäßige Besitzer desselben angesehen wird, so kann, falls ein Spieler seinen Einlagsschein verliert und die Vormerkung wegen des etwa darauffallenden Gewinstes bei dem Lottoamte oder .der Kollektur ansucht, eine solche Vormerkung nur insofern zugestanden werden und von Wirkung sein, als der Finder des Scheines selbst auf seinen Anspruch auf Zahlung verzichtet. 12. Für die Lottogewinste haftet die Lottounternehmung durch drei Monate, von dem Tage der Ziehung bis zum Einlangen des Scheines beim Lottoamte gerechnet. Nach Verlauf dieses Termines sind alle aus was immer für einer Ursache unbehoben gebliebenen Gewinste für die Lottounternehmung verfallen und die Einlagsscheine ungiltig. Lottoziehungen finden statt in: Wien. Linz, Prag, Brünn, Graz, Triest, Lemberg, Innsbruck, Bozen und Trient. Erklärung btr Iahlen-Lotterie. Die f. f. Zahlen-Lotterie 'besteht aus 90 Zahlen von der Zahl 1 bis 90, aus welchen bei einer jeden Ziehung fünf Zahlen gehoben werden, wodurch 5 verschiedene unbestimmte Auszüge (Ex-trolte), 5 verschiedene bestimmte Auszüge (Nominate), 10 verschiedene Amben, und 10 „ Ternen entstehen. Die Wahl der Zahlen, deren Anzahl für einen jeden einzelnen Spielsatz und die Geldeinlage, welche jedoch niemals unter 10 Heller betragen darf, ist willkürlich. Die durch das Allerhöchste Lottopatent vom 13. März 1813 zugesicherte Erwiderung des Einsatzes im Falle des Gewinstes bleibt aufrecht und auch in der österreichischen Währung unverändert, wie folgt: bei dem Ternen-Spiele (in 3 Zahlen) wird der Einsatz 4800mal als Gewinst, bei dem Amben-Spiele (in 2 Zahlen) wird der Einsatz 240mal, bei dem bestimmten Ruf- (Nominat-) Spiele wird der Einsatz 67mal, und bei dem einfachen unbestimmten Rus-(Exttakt-) Spiele wird der Einsatz im Gewinstfalle 14tnal hinausbezahlt. Bei einzelnen Spielsätzen auf alle vorgedachten Spielarten muß sich nicht bloß auf die zur Erreichung eines Gewinnes erforderliche An-zahl von Nummern beschränkt, sondern die'e können — um die Hoffpnng zu vervielfältigen — nach Gefallen vermehrt werden. Adressen -Verzeichnis der Ämter, Anstalten, Vereine, Genossenschaften, Advokaten, Ärzte, Raufleute, Landet- und Gewerbetreibenden in Marburg. (Nach dm Verzeichnissen der Genossenschaften vom September 1906.) Auf die Inserate der mit * bezeichnetru Adressen wird besonders anfmerüfam gemacht. Amten und Divil-Krliörden. Bahnhof-Postamt, Südbahnhof. Bezirkshauptmannschast. Bezirkshauptmann Graf Marius Attems. Bezirksgericht Marburg, im Kreisgerichtsgebäude. Bezirksvertretung. Obmann Dr. Schmiderer. Bezirksschulrat Umgebung Marburg. Vorsitzender Graf Attems. Eich-Amt. Eichmeister I. Kapper. Finanz-Bezirksdirektion für Untersteiermark. Finanzdirektor Graf Ferraris. Hauptsteuer-Amt. Hauptzollamt. Tegetthoffstraße 64. Haupt-Post-, Telegraphen- und Telephonamt, Domplay. Kreisgericht. Präsident Ludwig Perko. Postamt St. Magdalena, Franz Josefstraße. Stadt-Amt der Gemeinde als politische Behörde. Bürgermeister Dr. Johamr Schmiderer. Stadtschulrat. Vorsitzender: Dr. Joh. Schmiderer. Stener-Ober-Jnspektorat. Schulansschuß der gcwerbl. Fortbildungsschule. Vorsitzender: Dr. I. Schmiderer. K. k. Männer-Strafanstalt. Oberdirektor Ignaz Reiscl. K. u. b. Militär. Kavallerie-Brigade-Kommando. Ergänzungsbez.-Kommando des 47. Jnf.-Reg. Ein Bataillon desselben Regiments. Landwehr-Jnf.-Reg. Nr. 26. ^Kadre-Kommando des 5. Dragoner-Reg. Dragoner-Regiment Nr. 4, Gendarmerie-Abteilungs-Kommando und Posten Marburg, Elisabethstraße. Militär-Verpflegs-Magazin. Truppen-Spital. Schulen. K. u. k. Jnfanterie-Kadetteuschnle. Staats-Obergymnasium. Direktor Gtowacki Julius. Staats-Oberrealschule. Direktor Knobloch Gustav. K. k. Lehrerbildungs-Anstalt. Direktor Schreiner Heinrich. Landes-Lehrerinnenbildnngsanstalt und Mädchen-Volksschule III am Tappeinerplatz. Direktor Frisch Franz. Landes-Obst- und Weinbauschule. Direktor Zweifler Fr. Kaufmännische Fortbildungsschule. Leiter der Schule: Sedlatschek Alois. Volksschule I und Bürgerschule für Knaben. Direktor Philippck Viktor. Volksschule I und Bürgerschule für Mädchen. Direktor Riedler Josef. Volksschule II für Knaben am Domplatz. Leiter Oberlehrer Karl Schmidl. Volksschule III für Knaben in St. Magdalena. Leiter Direktor Fersch Johann. Volksschule II für Mädchen in St. Magdalena. Leiterin Oberlehrerin Hödl Anna. Kolonieschule der Südbahn-Gesellschaft. Leiter Sorschag Jakob. Kaiser Franz Josef-Knabeuhort. Leiter Gassareck Karl, Lehrer, Schmiderergasse. Privat-Volksschule der Schulschwestern und Privat-Lehrerinnenbildungs-Anstalt. Städtischer Kindergarten I. Leiterin Leidl Johanna. Städtischer Kindergarten II in Melting. Leiterin Emma Scheuch. Städtischer Kindergarten III in Magdalena. Leiterin Rößler Emma. Städtischer Kindergarten IV, Elisabethstraße. Leiterin Ruperta Simonitsch. Haushaltungs- u. Fortbildungsschule für Mädchen. Elisabethstraße. Leiterin Leopoldine Horwath. Kinder-Asyl der Südbahn-Gesellschaft. Gewerbliche Fortbildungsschule. Konzessionierte Musik- und Gesangschule des philh. Vereines. Direktor Franz Czernoch. Privat-Untrrricht. Berta Volckmar, staatl. geprüfte Mnsiklehrerin, Herrcngasse 56. Marie Kokoschinegg, staatl. gepr. Klavierlehrerin, Reiscrstr. 10 Sofie Sieber, Klavierlehrerin, Ferdinandstr. 3 Französische, englische und italienische Sprache: Helene Kühner, Kärntncrstr. 13. Französische Sprache: Jos. Gondot,Tegetthoffstr,19. Schinid Berta, staatlich geprüfte Lehrerin, Gerichtshofgasse 26, I. Stock. Englische Sprache: Rhoda Bluett, Bismarckstr. 17. Gesang- und Musikschule des Heinrich Korcl. Unterricht in Buchhaltung, Korrespondenz usw.: Schillerstraße 12, 2. Stock. Lehrer Ruß, Fordinandstraße 3, und Lehrer Engelhart, Bürgerstraße 6. Stenographie: Lehrer Kowatsch, Kaiserstraße 5. Zeichen- und Malschule der Emilie Becker. Zitherunterricht: Anton Bäuerle, Viktringhofgasse. Florian Rudolf, Triesterstr. 13 Neverne und Anstalten. Allgenu Krankenhaus. Allg. steierm. Arbeiter-Kranken- n. Unterstützungskasse, Filiale Marburg. Allg. Verband d. Südbahn-Bedienst. in Marburg. Allg. Verbrauchs- und Sparverein in Marburg. Allg. Arbeiter-Rechtschntz- u. Gewerkschafts-Verein, Ortsgruppen Marburg. Arbeiter-Gesangverein „Frohsinn". Ärztlicher Bezirksverein. Aushilfskasse-Verein. Direktor: Leeb Josef. Baugenossenschaft, I. Marburger. Bautechniker-Verein. Bicycle-Klub. Cäcilien-Berekn für die Diözese Lavant. Christlicher Frauenbund für Untersteiermark. Deutscher Handwerkerverein. Deutscher Lehrerverein in Marburg. Deutscher Lehrerverein Umgebung Marburg. Deutscher Verein für Marburg und Umgebung. Deutschvölkischer Gehilfenverein „Drauwacht" in Marburg. Deutschvölkischer Turn-Berein „Jahn". Deutschnationaler Handlungsgehilfen - Verband. Ortsgruppe Marburg. Deutsch-evangel. Gesangverein in Marburg. Deutscher Sprachverein (Zweig Marburg des allg. deutschen Sprachvereines.) Vorstand: kais. Rat Dr. Artur Mally. Erster steierm. Milchkontrollverein. Evangelischer Frauenverein. ___ Filiale der Öst.-nng. Bank, Tegetthoffstraße. Vorstand: Ferdinand Kummer. Filiale des Tierschutz- und Tierzucht-Vereines. Filiale der k.k. steirem.Landwirtschafts-Gesellschast. Filiale Marburg und Umgebung des steierm Bienenzuchtvereines. Franz Josef-Verein zur Uirterstützung dürftiger Schüler der k. k. Staats-Oberrealschule. Freiwillige Feuerwehr. Gas-Anstalt, Gas.verkgasse. Holzhändlerverband, südösterr. Katholischer Arbeiter-Verein. Katholischer Frauen-Verein. Katholischer Gesellen-Verein. Katholischer Meisterverein. Katholischer Preß-Verein. Kameradschafts-Verband für Südbahn-Bedienstete. Kellereigenossenschaft Marburg. Kranken-Unterstntzungs- und Leichen-Verein. Kredit- u. Sparverein für Marburg und Umgebung. Lagerhäuser in Marburg der k. k. priv. Steiermärkischen Escompte-Bank in Graz. Landwirtschaftl.-chemische Landes-Bersuchsstation. Urbanigasse Vorstand Schmid Edmund. Lebensmittel-Magazin Marburg der k. k. priv. Südbahn-Gesellschaft. Leiter: Bibus Theodor. Leichcnbestattungs-Anstalt, II.steiermärkische, Frau Elise Wolf, Tegetthoffstraße, Blumengasse. Marburger Escomptebank, Tegetthoffstr. 11. Marburger Gewerbe-Verein. Marburger Männergesang-Verein« I. Marburger Militär - Veteranen- und Kranke» Unterstützungs-Verein „Erzherzog Friedrich", mi eigener Musikkapelle; Kapellmeister: E.Füllekruß Marburger Philharmonischer Verein. Marburger Trabrenn-Berein. Marburger Radfahrer-Klub „Edelweiß". Marburger Radfahrer-Klub. Marburger Schützen-Verein. Marburger Stadtverschönerungs-Verein. Marburger Stadtverschönerungs-Verein „Magd» lenen-Vorstadt". Marburger Turnverein. Museum, Elijabethstraße IG. Museumverein Musikkapelle der Südbahn-Werkstätten; Kapeli meister: Max Schönherr. Musikrunde der Lehrer, Post- u. Bahnbeamten. Ovstverwertungs-Genossenschaft. Öffentliches Krankenhaus. Öffentliche Wage, Magdalenenvorstadt. Ortsgruppe Marburg, Frauen- und Mädchen-, des Deutschen Schulvereines. Ortsgruppe Marburg u. Umgebung des Deutsch« Schulvereines für Herren. Ortsgruppe des Deutsch-evang. Bundes für di Ostmark. Ortsgrrippe Marburg und Umgebung des Ver eines „Südmark". Diese Ortsgruppe erhäl hier eine Studentenküche für deutsche Mittel schüler und eine Lehrlings-Vermittlungsstelll für deutsche Meister. Ortsgruppe Marburg des Vereines „Südmark für Frauen und Mädchen, mit einer Herberg, für deutsche Dienstmädchen. Ortsgruppe Marburg des steierm. Privatbeamte» Landes-Berbandes. Ortsgruppe Marburg des Vereines alpenländisch« H andels ang estellter. Ortsgruppe Marburg des steiermärk. Arbeiter Radfahrer-Bundes. Ortsgruppe Marburg des k.k. Postbeamtenvereines Ortsgruppe Marburg des deutsch-evang. Bunde Ortsgruppe Marburg des Touristenvereines „Di Naturfreunde". Ortsgruppe des Neichsvereines der I. E. Post- uttl Telegraphenbediensteten Österreichs. Ortsverein der Musiker in Marburg. Österr. Eisenbahn-Beamten-Verein. Örtsgruppe. Pfandleih-Anstalt, Domplatz. Priester-Verein der Lavanter Diözese. Rohstoffverein der Schuhmacher; Berkaufslokal Bürgerstraße 8. Reichsverband deutscher Eisenbahner. Ortsgrupp Marburg. Schlachthof städt. Berw.: Amtstierarzt 9t. Sem Schützengesellschaft „Schwarze,,Kugel". Sektion Marburg des D. u. Ö. Älpen-Bereines. Sparkasse der Gemeinde Marburg. Direktor: I. D. Bancalari. Spar- und Vorschuß-Konsortium des I. allge» Beamten-Bereines. Spar- u. Vorschuß-Verein b. Arbeiter in Marburg. Spar- u. Vorschußkasse der Südbahnbedicnstetcn. Städtische Henwage, Sophieitplatz. Studentenheim, Deutsches, Goethcstraße G. Südbahn-Liedertafel Marburg. Theater- und Kasino-Verein. Unterstützungs-Verein f. durstige Gymnasialschüler. Unterstützungs-Verein für entlassene Sträflinge. Vorstand: Strafhans-Oberdirektor I. Steifet, Verein der Liebhaber-Photographen in Marburg. Verein für Tierschutz und Tierzucht. Verband deutscher Hochschiller in Marburg. Verband der Genossenschaften in Marburg. Verein zur Unterstützung in Sterbe- und Erkrankungsfällen für Arbeiter und Bedienstete der Südbahn. Verein der Hausbesitzer in Marburg und Umgebung. Kanzlei: Schillerstraße 8. Verein der städt Beamten. Verein zur Unterst, dürftiger Schüler d.. Volkssch, Verein evang. Glaubensgenossen. Verein für Gesuttdheitspflege. Verzehrnngssteuer-Abfindungs-Verein. Volksbüche, ei der „Südmark", Kärmtnerstr. 19. Wasserwerk, städt., Triesterstraße. Zweigverein Marburg des Patriot. Landes-Frauen-Hilfsvereines vom Boten Kreuze für Steiermark. ©eno|T»»rdfitftcn. Handels-Gremium. Kanzlei: Domplatz 3. Genossenschaft der Anstreicher, Bildhauer, Maler, Lackierer und Vergolder. Genossenschaft der Approvisionierungs-Gewerbe. Genossenschaft der Bau-Gewerbe. Genossenschaft d. Dienstmänner,Union', II. steierm. r. G. m. b. H., Affichierungs-Anstalt. Genossenschaft der Fiaker und Lohnfuhrwerker. Genossenschaft der Fleischer, und Fleischselcher. Genossenschaft der Friseure und Raseure. Genossenschaft der Gastwirte. Genossenschaft der Greislcr. Genossenschaft der Herren- u. Damenkleidermacher, Modistinnen, Handschuh-, Schirm- u. Dcckeu-macher. Genossenschaft der Metallarbeiter. Genossenschaft der Schuhmacher. Genossenschaft d. Tischler, Drechsler u. Orgelbauer. K. k. priv. Küddlchn-GejeUschaft. Station Marburg, Südbahnhof. Station Marburg, Kärntiterbahnhof. Südbahn-Werkstätten. Werkstätten-Chef: C. Walenta, Ober-Ingenieur. Heizhaus. Heizhaus-Chef: v. Formacher. Advokaten. Dr. Feldbacher Julius, Tegetthoffstraße. Dr. Glanänik Franz, Gerichtshofgasse. Dr. Glantschnigg Eduard, Tegetthoffstraße. Dr Glaser Ivan, Tegetthoffstraße. Dr. Haas Heinrich, Gerichtshofgasse. Dr. Krenn Franz, Tegetthoffstraße. Dr. Lorber Heinrich sen. u. jun., Burggasse. Dr. Mravlag Ernst, Mariengasse. Dr. Orosel Oskar, Gerichtshofgasse. Dr. PipuS F., Tegetthoffstraße. Dr. Possek Josef, Burgplatz. Dr. Rosina Franz, Tegetthoffstraße. Dr. Sernec Johann, Postgaffe. Dr. Tschebull Karl, Gerichtshofgasse. Uvtare. Dr. Firbas Franz, Biktringhofgaffe. Dr. Hanß Karl, Tegetthoffstraße 14. Arzte. Dr. H. Albinger, Zahnarzt, Goethegaffe 2. Dr. Th. Bergmann, Reiserstraße. Dr. Chandras Leonidas, Jofefgasse. Dr. Flick Karl, Kärntnerstr. Dr. Frank Robert, Bnrggasse. Dr. Grögl Raimund, Domgasse. Dr. Grubitsch Hans, Tegetthoffstraße. Dr. Ipavic Karl, Tegetthoffstraße. Dr. Kac B., Zahnarzt, Tegetthoffstraße. Dr. Kartin Emil, Schillerstraße. Dr. Kornfeld Franz, Tegetthoffstraße. Dr. Krauß Hermann, Herrengasse. Dr. Lambrinos Konstantin, Zahnarzt, Herrengasse. Dr. Leonhard A,, k. k. Oberbezirksarzt, Tgtthffstr. Dr. Leonhard A. jun., Stadtarzt, Tegetthoffstr. Dr. Majciger Johann, Hmrptplatz. Dr. Mally Arthur, Domplatz. Dr. Neuwirth Max, Schillersttaße. Dr. Rak Amand, Postgasse. Dr. Schimm Johanu, Zahnarzt, Strafhausarzt. Dr. Terä Philipp, Biktringhofgaffe. Dr. Thalniamt Karl, chirurgische u. zahnärztliche Ordination, Kaisersttaße. Urbaczek Josef, Kommunalarzt, Burggasse. Dr. Wiesinger Ed., Zahnarzt, Herrengasse. Haage Hermann, k. k. Veterinär-Inspektor i. P Tappeinerplatz. Kern Alois, Schlachthofverwalter, Amts-Tierarzt, Schlachthaus.. Seitz Viktor, städt. Tierarzt, Schlachthaus. Hrkammr». Belle Marie, Kärntnerstraße, Dolenc Franziska, Hanptplatz. Fallent Friederike, Duchatschgasse. Findenegg Josefa, Apothekergaffe. Graile Marie, Bergstraße. Jakonöiö Marie, Äeuzhof. Klug Katharina, Sophienplatz. Kothbaner Hermine, Allerheiligengasse. Koß Johanna, Bergstraße. Lanrentschitsch Marie, Kärntnerstraße. Madritz Amalie, Herrengasse. Mally Josefa, Khislgasse. Möhling Stanzt, Schillerstraße. Oswald Maria, Kärntnerstraße. Pachernig Agnes, Mühlgasse. Paynik Äloisia, Bergstraße. Tschetschonig Paula, Kärntnerstr. Schwamntinger Rosa, Kolonie. Spielvogel Berta, Mellingerstraße. Weiler Anastasia, Domplatz. Weiß Gertrud, Triesterstraße. Wodoscheg Theresia, Burgplatz. Zangger Josefine, Mellingerstraße. Apothrkev. Koban Valentin, Apotheke „zur hl. Magdalena", Franz Josefstraße 1. König's Ilpotheke „zur Mariahilf", Tegetthoffstr. Prull Friedrich, Stadt-Apotheke „zum k. k. Adler", Hauptplatz. Taborsky Eduard, „zum Mohren", Hanptplatz. Zivil-Gromrtre. Hriber Rudolf, Herrengasse 32. ©tiger Richard, Tegetthosfstraße 46. Handel und Bewerbe. Biickereicu. Arb eiter-Bäckerei, Triesterstraße. Bacher Alois, Mellingerstraße 14. Berner Wilhelm, Kärntnerstraße 24. Marie Böcher's Erben, Postgasse. Duma Marie, Tegetthosfstraße 31. Jank Friedrich, Kuchenbäcker, Flößergasse 5. Kottnig Jakob, Tegetthoffstraße 59. Kotzbeck Suite, Magdalenen-Vorstadt, Triesterstr. Kugler Max, Drangasse 5. Lorger Michael, Magdalenen-Vorstadt, Josefg. Mulletz Heinrich, Unterrotwoinerstraße Musek M., Kärntiterstraße 12. Sommer Anton, Reitergasss. Scherbaum Karl, Burgplatz 2. Weinberger Josef, Mellingerstraße. Witlaczil Wllhelm, Bnrgplatz 4. Zinky August, Magdalenenvorstadt. Zinnauer Einerich, Kärntnerstr. Bade-Austalteii. Baronig Roman, Poberschstraße. Gebrüder Denzel (Dampfbad), Badgasse. Käfer Josef, Ufergasse. Kristian Jakob, Augasse. Stern Johann, Angasse. Beseil-Erzcugung. Lettig Anton, Triesterstraße. Bildhauer und Vergolder. Dohnalik Andreas, Vergolder, Herrengasse. Häring Karl, Bildhauer, Reijerstraße. Hois I., Bildhauer, Kärntnerstraße. Rath Johann jun, Bildhauer, Naghstr Sket Alois, Vergolder, Domplatz. Zoratti A., Vergolder, Schmidplatz. Baugewerbe. B a u in e i st e r. Baltzer Adolf, Architekt, Kaiser Josefstraße. Derwuschek Franz, Reiserstraße 26. Friedriger Fritz, Architekt, Volksgartenstraße 29. Glaser Julius, Fabriksgasse 11. Holzer Rudolf, Carneristcaße 22. Kiffmann Rudolf, Mellingerstr. 23. • J Misera Hubert, Kartschowin. | Nasimbeni Ubald, Gartengasse, i Pascher Hans, Volksgartenstr. 27. Schwester Adolf, Parkstraße. 9)i a liter m e i st e r. Kaschmann Anton, Reiserstraße 23. Z i m m e r m e i st er. Kiffmann Karl, Mellingerstraße. Klampfer Th., Kärntnerstraße. Rekrepp Josef, Mozartstr. auch Brunnenarbeiten. Matschek Josef, Josefistraße. Spes Johann, Windenauerstraße. S t e i n m e tz m e i st e r. Kaspar Anton, Theatergasse. Kocianöw Karl, Schillerstraße 25. Kranegger Alois, Tegetthoffstraße 65. Peyer Josef, beeid. Sachverständiger, Hilariusstt. Brunne nmei st er. Kiffmann Karl, Mellingerstraße. Schwarz Karl, Kärntnerstraße. Beto n-u. Zementwaren- Erzeugung Csaszar Joh., Kärntnerstraße Decrecco Pietro, Draugasse. Denzel Ignaz, Windenauerstraße. Pickel Karl, Volksgartenstraße. B r n n n e n b a u. Denzel Ignaz, Windenauerstraße. Installateure für Wasserleitung Gas usw. Hikl Hugo, Urbanigasse 4. Lube Otto, Brandisgasse. Riha Alois, Käcntnerstraße 14. Wiedemann Friedrich, Theatergasse. Schieferdecker. Blum Rudolf & Sohn, Tegetthoffstraße. Bier-Braucreien. *Götz Thomas, Tegetthoffsttaße. Tscheligi Josef, Kärntnerstraße. Bierdepot Puntigam, Mnhlgasse. Buchbinder. Deutschmann E., Herrengasse. Koratschin Alois, Burggasse. Nowak, Felix Herrengasse. Sliuza E., Apothekergasse. Zorieiä Wladimir, Kärntnerstraße 10. Buchdruckereicu. Kralik Leopold, Herausg. der „Marbnrger Zeitung" und des Kalenders „Deutscher Bote", Postgasse. „St. Cyrillus" (Kath. Preß-Verein), Kärntnerstt. Buch-, Kunst- und Mustkalicnhandluugeu. Jsling Max, Herrengasse, i Höfer I. (Tischlers Nachf), Schulgasse. Musikalien. Scheidbach Karl, Herrengasse. Büchsenmacher. Cutič Josef, Burggasse. Steinecker Ferdinand, Domgasse. Bürstenbinder. Fischbach Julius, Viktringhofgasse; Niederlage: Herreugasse. Damcnkleidermacher. Perschak Franz, Bnrggasse. Skala Josef, Tegetthoffstraße. Damenlleidermacherinnc». Angleitner Ludmilla, Kärntnerstraße 31. Betz Josefa, Thcatergasse. Blaschitz Th., F-ärbergasse 6. Brandl Wilhelmine, Freihausgasse 14. Celan Anna, Schmidplatz. Czerny Rosa, Tegetthoffstraße 9. Dereani Therese, Pfarrhofgasse. Dietinger Franziska, Frauengasse 9. Faschmauu Antonie, Domplatz. Folger Katharina, Kärnerstraße 19. Fink Ernestine, Nagystraße 10. Fraß Elise, Urbanigasse 65. Hois Maria, Kärntnerstraße 17. Haußner Rosa, Wildenrainergasse 12. Haslinger Anna, Bürgerstraße 4. Jartschitsch Marie, Freihausgasse 3. Jerie Karoline, Volksgartenstraße 10. Kalcher Marie, Wielandgasse 4. Kapfer Apollonie, Tegetthoffstraße 63. Keketz Josefine, Tegetthoffstraße 58. Kleewein Paula, Mellingerstraße 19. Klemsche M., Tegetthoffstraße 26. Klug Helene, Mellingerstraße 30. Koller Maria, Bnrggasse 22. Koschel Josefine, Herrengasse 16. Kossar Irene, Gerichtshofgasse 14. Kothbauer Louise, Allerheiligengasse 15. Kriwetz Ursula, Allerheiligcngasse 19. Kroschl Therese, Viktringhofg. 18. Labes Aloisie, Asylgasse 12. Leskovar Anna, Tappeinerplatz 6. Meritschnik Klara, Schillcrstraße 10. Nerath Marie, Mühlgasse 13. Nowak Marie, Franz Josefstraße 55. Oschek Therese, Mellingerstraße 9. Pischeg Therese, Mozartstraße 22. Polansky Maria, Herrengasse 25. Poscharnig Rosalia, Tegetthoffstraße 39. Pojchanko Josefine, Tegetthoffstraße 71. Posautz Maria, Kärntnerstraße 12. Pototschnig Therese, Landweyrgasse 2. Prelz Marie, Carnerigasse 3 Pukl Anna, Tegetthoffstraße 16. Ranner Josefine, Schulgasse 4. Ribitsch Mathilde, Tegetthoffstraße. Schifko Maria, Tegetthoffstr. 32. Schmidinger Philomena, Tegetthoffstraße 6. Schönherr Regina, Bnrggasse. Schullin Adele, Nagystraße 8. Schweiger Sophie, Bergstraße 4. Senekowitsch Johanna, Triesterstraße 65. Sinkowitsch Maria, Bnhnhofstr. 3. Skerbinz Rosa, Domgasse 1. Skergeth Johanna, Mnhlgasse 17. Stoff Karoline, Brandisgasse 2. Spes Anna, Herrengasse 31'. Stebich Anna, Drangassc 2. Stickler Angela u. Schnideritsch Marie, Drangasse. Stroß Josefine, Herrengasse 52. Tischler Amalie, Tegetthoffstraße 19. Tkalez Anna, Drangassc. Trefalt Rosalia, Allerheiligengasse 11. Tschech Johanna, Carncristraße 3. Tscherp nko Juliane, Gaswerkstraße 19. Tschitschek Rosa, Kärntnerstraße 34. Ulbl Marie, Wattgassc 5. Urlepp Johanna, Kärntncrstr. 13. Wagner Marie, Herrengasse 7. Waidacher Martha, Kärntncrstr. 19. Wcixl Antonie, Schmidplatz 2. Wohlmut Käthe, Herrengasse 17. Wretzl Marie, Triesterstraße 22 Damcii-Koiiscktioii. Hobacher Fanny, Herrengasse. Holliöek Johann, Herrcngasse. Perschak Franz, Bnrggasse. Polansky Niko, Herrcngasse. Wagner Marie, Herrengasse. Dampfwäscherci. Sparowitz Gustav, Kaiserstraße 14. Dcckeniiiachcr. Alesch Johanna, Schwarzgasse 4. Bnbak Marie, Brnnngasse 6. Gödel Paula, Bnrggasse 24, Schneider Marie, Allerheiligengasse 10. Delikatessen und Südfrüchte. Copetti Anton, Viktringhofgasse. Crippa Julius, Burggasse 3. Blasutti Pietro. Hauptplatz. Ford Charles, Tegetthoffstraße. Gollesch Karl, Tegetthoffstraße. Schwab Josef, Herrengasse 32. Tschutschek Franz, Herrengasse. Dieiistvcrmittliiiigcii. Duller Adele, Tegetthoffstraße. Janeschitz Auguste, Bnrggasse. Kadlik Josef, Agentur, Bnrggasse. Stamzar Josef, Schulgasse. Toplak Therese, Herrengasse. Drahtiiiatratzen-Erzengcr. Gaiser Matthias, Tischlermeister, Reisergasse. *Makotter R., I. stcir. Drahtmatratzeu-Erzeugung und Möbelhandlnng, Bnrggasse. Drechsler. Blaschitz August, Drangassc. Kokoll Franz, Viktringhofg. I Kossi Franz, Bnrggasse. G Drogerie und Chemikalien. Wolf Karl, Herrengasse 17. Wolfram Max, Herrengasse 33. Eier- und Gefliigelhiindler. Abt Wilhelm, Schaffnergassc 8. Himmler Adolf, Blumengasse. Löschnigg Anton, Triesterstraße. Roy I. (Deutsch Th. Nächst), dlpotbekergasse. Scherrer S. (Robitsch's Nachfolg.), Triesterstraße. Skrabl Antonie, Kärntirerstraße. Eisen-Handlungen. Andraschitz Hans, Kärntnerstraße. Fontana Sylvester, Tegetthoffstraße. Frangesch Franz, Herrengasse (Pulververschleiß). Kautschitsch Josef, Hauptplatz. ^ Kuhar Vinzenz, Tegetthoffstraße. Pachner's Nachfolger Szlepecz-Vinzetitsch, Postg. Prstec Josef, Triesterstraße. Eisen- und Metallgießerei. Bendl Anton, Mellingerstraße 109. Eskomptegeschäft. Mayr Alois, Tegetthoffstraße. Essig-Erzeugung. Schmidl Felix, Kärntnerstraße. Farbwarcn. Billerbeck Oskar, Herrengasse 29. König W., Hauptplatz. Kollar Franz, Tegetthoffstraße. Sabukoschek Ludwig, Postgasse. Färber. Nedogg Michael, Mellingerstraße. Zinthauer Ludwig, Freihausgasse (neuer Platz). Dampffärberei u. chem. Waschanstalt: Ledererg. Faßbinder. Hvaletz Josef, Reisergasse 2. Week Johann, Magdalenenvorstadt. Koren Josef, Reiserstraße 6. Kuhar Gabriel, Mellingerstraße 10. Pichler Raimund, Viktringhofgasse. Schmidl Felix, Kärntnerstraße 18. Sulzer Franz, Schlachthausgasse. Tscholnig Ludwig, Urbanigasse 20. Zügner Johann, Schillerstraße 17. Feilenhauer. Kantner Franz, Tegetthoffstraße 26. Fiaker. Berlisk Alois, Kärnterstraße. Dittinger Josef, Frauengasse. Kraiuz Franz, Urbanigasse. Kramberger Johann, Apothekergasse. Leber Josef, Gerichtshofgasse. Misleta Matthias, Schillerstraße. Nowakowski Anna, Edl. v., Grabengasse. Nowakowski Eduard, R. v., Reitergasje. Orlak's Franz Witwe, Viktringhofgasse. Orner Johann, Kasinogasse. Possel Franz, Kärntnerstraße. Reschmann Jakob, Kärntnerstraße. Sparowitz Valentin, Elisabethstraße. Speglitsch Georg, St. Magdalena. Ternoscheg Barthl., Bnrggasse. Vogler Franz, Magdalenenvorstadt. Zettel Albert, Freihausgässe. Lastenfuhr werk e. ArneöiS Jakob, Tegetthoffstraße. Böhm Ignaz, Tegetthoffstraße. Dolamitsch Alois, Mellingerstraße. Grach Maria, Heugasse. Horwath Anna, Mellingerstraße. Kalunder Peter, Kasinogasse. Kartin Emil, Kärntnerstraße. Kočevar Karl, Kärntnerstraße. Kosar Georg, Schmiderergasse. Kranegger Alois, Tegeithoffstraße. Kronvogel Johann, Tegetthoffstr. Lininger Johann, Bolksgartenstr. Marko Josef, Kärntnerstraße. Mattel Konrad. Bancalarigasse. Pestemer Franz, Tegetthoffstraße. Sprach Andreas, Gaswerkstraße. Stipper Jakob, Mothergasse. Temmerl Johann, Landwehrgasse. Welle Franz, Gaswerkstraße. Wolf Friedrich, Tegetthoffstraße. Fleischer und Fleischselcher. Achtig Albert, Hauptplatz. Ballon Johann, Josefstraße. Benczik Johann, Viktringhofgasse. Fritz Karl, Domplatz. Holzknecht Josef, Mellingerstraße 1, Hauptplatz. Kokol Josef, Kärtnerstraße. Kürbisch Josef, Viktringhofgasse. Lehrer Eduard, Selcherei, Schnlgasse. Lehrer Josef, Mellingerstraße 20. Löschnigg Elise, Franz Josefstraße 17. Merkl Josef, Mühlgasse I. Nendl Johann, Triesterstraße 13, Hauptplatz. Po leg eg Otto, Hauptplatz. Reismann Thomas, Schulgasse 2. Reschec Johann, Hariptplatz. Rußmann Ferdinand, Hauptplatz. Schein Ignaz, Tegetthoffstraße 18. Schrott Georg, Herrengasse 36. Sellak Ferdinand, Burggasse. Sollak Heinrich Mellingerstraße 22. Sollak Johann, Tegetthoffstraße 8. Stoßier Primus, Hauptplatz. Trater Josef, Franz Josefstraße. Tscherne Johann, Postgasse 8. Tschernovschek Vinzenz, Tegetthoffstraße 40. Urschitz Franz, Hanptplatz. Weiß Alois, Burgplatz 1. Weitzl gerb., Franz Josefstraße. Wögerer Hermann, Selcherei, Burggasse 9. Wreßnig Peter, Triesterstraße 3. Wnrzer Josef (auch Selcherei), Herrengasse 28. Zokaly Franz, Hauptplatz, Mellingerstraße. Jacob Alos, Allerheiligengasse, Pferdeschlächter. Käfer I., Kaserngasse, Pferdeschlächter. Frisciirc und Raseure. Aicher Michael, Herrengasse 27. Baizer Emerich, Tegetthoffstraße. Baizer Viktor, Postgasse. Baizer Berta, Damenfriseurin, Franz Josefstraße. Brandstätter Jos., Magdalenenvorstadt, Triesterstr. Dobei Friedrich, Mellingerstraße. * Slimier Louise, Schulgasse, Damenftiseurin. Faleskiny I., Kärntnerstraße. Flieger Anton, Burggasse. Holzer Johann, Domplatz. *Kral Franz, Theaterfriseur, Herrengasse. Kral Marie, Damenfriseurin, Herrengasse. Krefl Ferdinand, Tegetthoffstraße. Kurzniann Anton, Domgasse. Logar Jakob, Franz Josefstr. RovSak Josef, Franz Josefstraßc. Paul Karl, Tegetthoffstraße. Reisp Adolf, Franz Josefstraße. Reisp August, Franz Josefstraße. Reisp Marie, Hauptplatz. Schaffer Grete, Damenfriseurin, Domplatz. Spannbaner Johann, Drangasse. Stoinscheg Stef., Kärntnerstr. Thomann Stefan, Tegetthoffstraße. Weber Anton, Mellingerstraße. Zahradnik Anton, Burgplatz. Galauteriewarcu-Haudluugcn. *Martinz Josef, Herrengasse. Martinz Rembcrt, Herrengasse. *Pristernik Albin, Bnrggasse. *turab H. I., Tegetthoffstr. Gastwirte und Restaurationen. Ballon I., Josefstraße. Bernreiter Marie, „Kreuzhof", Josefgasse. CernouZek Vinzenz, „Csarda", Tegetthoffstraße. Dobey Marie, Triesterstraße. Fabian A., Josefgasse. Felder Marie, Draugasse. Frangesch Josef, Mühlgasse. Freitag Therese, Vikringhofgasse. Friedan Franz, Kärntnerstraße. Fuchs St., „Puntigamer Bierhalle", Kärntnerstr. Glaninger Alois, Lendplatz. Goriup Franz, Kärntnerstraße Grund E., Kärntnerstraße. Gsellmann Johann, Mellingerstraße. Heinrich Joh., Südbahnhof-Restauration. Hetzl Heinrich, Kärntnerstraße. Hirschmann Ferd., Mellingerstraße. Hoser, Triesterstraße. Hoisl Marie, Tegetthoffstraße. Hummel Othmar (Götz), Tegetthoffstraße. Inkret I., „Zur Stadt Graz", Rathausplatz. Jank Friedrich, Flößergasse. Jeres August, Triesterstraße. Juritsch Anton, Kärntnerstraße. Kascha Matthias, Franz Josefstraße. Kaschel Michael, Mellingerstraße. Katsch Franz, Kärntnerstraße. Kaufmann Karoline, B mcalarigasse. Krois Andreas, Franz Josefstraße. Küttner Josef, Kasernplatz. Lacheiner Johann, Franz Jofefstrahe. Lauser Josef, Franz Josefstraße. Lonäarec Therese, Viktringhofgasse. Löschnig Ferdinand, Franz Josefstraße. Löjchnigg lltichard, Draugasse. Maierseidl Johann, Triesterstraße. Marik Theresia (Ockermüller), Mühlgasse. Marko Josef, Kärntnerstraße. Martiniz F.,.Kaserngasse. Matzhold Andr., Domgasse. Meden A, Tegetthoffstraße. Modritsch Josef, Josefgasse. Mrak Th., Franz Josefstraße. Pregl I., Allerheiligengasse. Rechberger Leopold, Freihausgasse. Reißmann Ida, Windenancrstraße. Roiko I, Schillerstraße. Roschanz Franz „Gambrinushalle", Theaterg. Schein Marie, Burgplatz. Scherbaum Therese, Hanptplatz. Schnideritsch Ä., Kärntnerstraße. Schosteritsch' Witwe, Mühlgasse. Schubanko I, „zur gold. Birne", Franz Josefstr. Schweitzer Katharina, Mellingerstraße. Serschön Ferd., Bancalarigasse. Sieber Marie, Kärntnerstraße. Stander, Schlachthofgastwirtschaft. Strauß V., „Z. Stern", Kärntnerstr. Szakovics Michael, Domgasse Vogl Rosa, Poberscherstraße. Walter Jean, Kasino-Restauration, Domplatz. -Walter Marie, Mellingerstraße. Wamprechtsamer I., Triesterstraße. Weilandits, Franz Josefstraße. Weiß Alois, Burgplatz. Wcrhonig Hans, („altd.Weinstube"), Viktringhofg. Woch Anton, Lendplatz. Wrabl Josef, Poberscherstraße. Wruß Johann, Triesterstraße. Wurzinger Matth., „zum gold, Löwen", Schmidpl. Zokaly Franz, Mellingerstraße. Früh st ü ck st n b cn : Crippa I., Burggasse. Ford Charles, Tegetthoffstraße Tschutschek Franz, Herrengasse. Gärtner. Kleinschuster L., Gartengasse und Postgasse. Mydlil Johann, Elisabethstraße. Blum cnh andlung Po stg assc. Ogriseg Richard, Langergaffe und Herrengasse. Widgah I., Stadtgärtner, Volksgartenstrahe. Geschirr-, Korb- und Holzwareuhandcl. KoSir Th., Hauptplatz. Likavetz Marie, Hanptplatz. Glaser, Glas- und Gcschirrhandlnngcn. Bernhard Franz & Sohn, Tegetthoffstraße. Fetz A., Herrengasse. Macher Max, Postgasse. Manari Anton, Tegetthoffstraße. Melzer Josef, Kärntnerstraße. Wagrandl Ferd., Ecke der Post- u. Viktringhofg. Wernig Johann, Magdl.-Vorstadt, Triesterstraße. Wolfond's Joh. Witwe, Tegetthoffstraße. Glocken- und Metall-Gießerei. Gebrüder Denzel, Badgaffe. Gold- trab Silberarbetter. Detschko Matth., Bnrggasse. Götz August, Herrengasse. Karner Karl, Herrengasse. Kilian Franz, Herrengasse. Schnabl Jakob, Herrengasse. Seiler Vinzenz, Herrengasse. Gradier und Schnhobertheil-Erzcugcr. Jartschitsch Karl, Freih ans gaffe. Schuhfabrik. Navertnik Matthias, Postgasse. *Rumesch Johann, Viktringhosgaffe. Waidacher Josef, Schulgasse. Gürtler, Silber- und Bronzearbeiter. Kager Franz, Viktringhosgaffe. Tratnik Karl, Pfarrhofgasse. Trutschl Josef, Bnrggasse. Hafner. Habianitsch Vinzenz, Perkostraße. *Heritschko Paul, Freihausgasse. Schiller Johann, Viktringhosgaffe. Svrko Anton, Allerheiligengasse. Handels-Agenturen. Baumeister Josef, Tegetthoffstraße 39. Deruoschek Hans. Frohm Nestor, Reiserstraße. Hruza Michael, Elisabethstraße. Hudovernik Al. (Reininghausen Bierdepot), Domg. Hubatschek Emil, Gerichtshofgasse. Sitting ei Al., Wielandgasse 8. Akitzky Heinrich, Reiserstraße. Resner Josef, Ratengegeschäft, Nagystraße. Schmidt Karl, Carnerislraße. Schwarz Moses, Ratengeschäft, Freihausgasse. Schweitzer Anton, Schillerstraße 10. Urban Irene, Bismarckstraße 23. Veritti Anton, Tegetthoffstraße 19. Volckmar Hugo, Herrengasse 56. Zucker Josef, Säcke-Leihanstalt, Tegetthoffstraße. Handschuhmacher und Bandagisten. Podgorschek Fr., Burggasse 7. Ulrich Hedwig, Kaiserstraße 6. Hcrrenklcidermacher. Barloviö Josef, Mellingerstraße 13. Dereani T., Pfarrhofgasse 1. Dinebir Franz, Mühlgasse 7. Divjak Josef, Viktringhosgaffe 16. Dolöek Stefan, Postgasse ö. Ehm Wenzel, Franz Josefstraße. Folger Josef, Kärntnerstraße 19. Fraß Josef, Herrengaffe 83. Galle Anton, Josesstraße. Glawitsch Matthias, Mühlgasse 8. Grambus Karl, Hauptplatz 1. Haas Franz, Kärntnerstraße 90. Jwitsch Georg, Mühlgasse 5. Jessenko Franz, Viktringhofg. 18. Juterschnig Jakob, Kärntnerstraße 56. Karl Anton, Burggasse 11. Korensky Franz, Tegetthoffstraße. Koßar Anton, Domplatz 5. Krapsche Andreas, Werkstättenstraße 20. Kunst Peter, Bnrggasse. Ledineg Alex., Tegetthoffstraße 21. Seeb Josef, Bnrggasse 2. Seitgeb Johann, Postgasse 8. Sepej Franz, Triesterstraße 13. Setonia Andreas, Bergstraße 4. Sisenz Johann, Flößergasse 6. Mayer Simon, Kärntnerstraße 102. Mazuch Josef, Grabengasse 6. Mejatsch Peter, Domgaffe 4. Mohr Anton, Kärntnerstraße 50. Müller Emerich, Viktringhofg. 25. Murschetz Franz, Viktringhofg. 28. Nekrepp Ignaz, Schwarzgasse 5. Nerath Alois, Schmiderergasse 3, auch Putzere Oratsch Franz, Mühlgaffe 7. Ornig Martin, Mühlgasse 22. Oswald Johann, Franz Josefstr. Oswatitsch Josef, Nagystraße 10. Pachitsch Stefan, Bergstraße 18. Pauko Matthias, Tristerstraße 11. Perschak Franz, Burggasse. Podgorschegg Blasius, Schnlgasse. Roiko Joh., Kärntnerstraße 81. Schediwy Franz, Flößergasse 7. Schrimpf Franz, Färbergasse 5. Schwarz Franz (Satzko), Schulgaffe 5. Skalla Josef, Tegetthoffstraße. Sodin Therese, Pfarrhofgasse 9. Sonkal Josef, Kärntnerstraße 18. Stiebler Anton, Draugasse 15. Suppanec Seopold, Kärntnerstraße 1. Tkaletz Anton, Josefgasse 8. Urlepp Franz, Kärntnerstraße 13. Weiß Peter, Mühlgasse Zische! Franz, Mellingerstraße 1. Zwirn Franz, auch Putzerei, Josefstraße 3. Zwerlin Franz, Tegetthoffstraße 30. Hcrren-Konfektionsgeschäfte. Sedineg Alex., Tegetthoffstraße 21. Müller Emerich, Viktringhosgaffe. Srebre Paul, Tegetthofstraße. Starke! Alexander, Uniformierungsanstalt, Postg. Tschiritsch M., Tegetthoffstraße. Wölfling Anton, Herrengasse. Holz- nub Kohlcn-Handlnnge». Abt Hans, Rathausplatz 5. Divjak E. S., Reisergasse. Druschkowitsch Anna, Parkstraße. Eiletz Antonia, Burggasse 10. Grill Franz, Viktringhofgasse 16. Hirschmann Ferdinand, Mellingerstraße 87. Juttas Josef, Franz Josefstraße. Kiffmann Karl, Mellingerstraße. Lach Friedrich, Bergstraße 6. Mayer Johann, Blnmengasse 18. Merkl Roman, Mühlgasse 1. Peheim Alois, Theatergasse 6. Quandest Franz, Mellingerstr. 19. Rupnik Paul, Franz Josefstraße. Sammer Josefine, Kärntnerstr. 27. Schimek Vinzenz, Mellingerstraße 5. Schönheit L., Gerichtshofgasse. Straschill & Felder, Lendgasse 8. Talents Berta, Mellingerstraße. Trutschl Peter, Kaiserstraße 4, Weranitsch Marie, Kärntnerstraße 43. Hotels- und Einkchr-Gasthiiuser. Arlhofer Johann, Hotel „Mohr", Herrengasse. Holzknecht I., „Zur Krone", Triesterstraße. Jellek Karl, „Zum Lamm", Tegetthoffstraße. Nekrepp Johann, „Zur Südbahn", Tegetthoffstr. Rapotz I., „Stadt Triest", Triesterstraße. Sauer Johann, Hotel „Meran", Tegetthoffstraße. Schigerth Josef, „Znm gold. Roß", Viktringhofg. Schneider E., Hotel „Alte Bierquelle", Postgasse Spaček Vinzenz, „Zur Traube", Tegetthoffstraße. Tisso Ernst, „Zum schwarzen Adler", Burgplatz. Wellebil Anton, „Sandwirt", Viktringhofg. Wiesthaler Th., Hotel „Stadt Wien", Tegetthoffstr. Wreßnigg Peter, „Zum Hirschen", Triesterstraße. Zwetti Leopold, „Erzherzog Johann", Bnrggaffe. Hutmacher. Bregar Johann, Herrengasse 11. Hlustig Ludwig, Draugasse. Lehrer Wilhelm, Herrengasse 22. Hut- und Schuhwaceu-Niedcrlage. Frankel Alfr., Wiener Schuhwaren. Schram M, Herreng., Filiale Tegetthoffstraße. Turad H. I., Münchengrätzer Schuhfabrikslager. Kaffeehäuser. Azzola L., Viktringhofgasse. Fabian A., Josefgasse. Grund Ernst, Kärntnerstraße. Günther Wilhelm, Viktringhofgasse. Kästner K., Tegetthoffstraße. Rupprich Julius, Herrengasse. Wagner Hans, Tegetthoffstraße. Wagner Joief, „Meran", Tegetthoffstraße. Wcinhandel Rudolf, Rathausplatz Zinel Johann, Franz Josefstraße. Kaminfeger. Auer Franz, Schlachthansgasse. Ertl Martin, Burg. Gröger Wilhelm, Rathausplatz. Ratzek Josef, Kärntnerstraße. Wanek Wenzel, Allerheiligengassc. Käse-Export-Geschäft. Menis u. Scherbauin Ferd., Grabengasse. Schamesberger Josef, Mellingerstraße. Klavier-Niederlage und Lcihanstalt. Hoynigg Isabella, Viktringhofgasse 30. Volckmar Bertha, Herrengasfe 56. Kleider- und Wäsche-Handlungen. Herzog A., Postgasse. Heumeyer M., Hauptplatz. Koller Aloisia, Draugasse. Ledineg Kreszenzia, Tegetthoffstraße ‘21. Praprotnik A., Mellingerstraße. Tkaletz Johann, Hanptplatz. Toplak Therese, Herrengasse. Tschiritsch Marie, Postgasse. Korbflechter. *Antloga Josef, auch Siebmacher und Drahtflechter, Domgasse. Prach Andreas, Tegetthoffstraße. Kunstblumen-Handlung. Dolenz Johanna, Freihausgasse. Büdefeldt Cäcilie, Herrengasse. Kupferschmiede. Hitzel Josef, Kärntnerstraße. Mlekusch Anton, Schlachthausgasse. Kürschner. Gränitz Magdalena, Herrengasse. Hollidek Johann, Herrengasse. Landesprodukte. Braun Therese, Kärntnerstraße. Mayer Andreas, en gros, Viktringhofg. Neumann Max & Komp., Burggasse. Öhm Franz, Fabriksgasse. Troger Christian, Bvrglatz. Nur Felle. Scherbaum Karl & Söhne, Burgplatz. Lebzelter. Dufek Josef, Viktringhofgasse 7. Gert Franz, Herrengasse 16. Leder-Gerbereien und Handlungen. Badl Wilh., Fabrik, Lager am Hanptplatz. Berg Hermann, Fabrik, Lederergassc. Gruber Johann, Draugasse. Györek Nikolaus Nachf. (Stark jun.), Burgplatz. Hoffmann Hans, Tegetthoffstraße. Koza Antonio, Lederverkauf, Tegetthoffstraße. Nasko Alois, Viktringhofgasse. Reisp M., Lederverkauf, Draugasse. I Stark Hugo, Hanptplatz. Lesezirkel tilth Zcitschrifteit-Lcihanstalt. Kienreich I. A., Carnerigasse. Liqueur- tilth Branntwein-Erzeugung. Arseuschegg M., Kärntnerstraße. Albrecht & Strohbach, Herrengasse, Sofienplatz. Friedau Franz, Kärntnerstraße. Günther Wilhelm, Viktringhofgasse. Hartler Josefa, Tegetthosfstr. Horwath Nik., Domgasse. Krisper Matthias, Triesterstraße. Kloitschnig A., Melling. Leinschitz Franz, Mellingerstraße. Lendler Georg, Kärntnerstr.. Doing. Sarley Friederike, Tegetthoffstraße. Schmiderer, Kärntnerstraße. Schmidt Felix, Kärntnerstraße. Tscheligi I., Hauptplatz. Wruß Michael, Triesterstraße. Maler, Anstreicher tilth Lackierer. Erjautz Josef, Kärntnerstr. Futter Christof, Ferdinandstr. Holzinger Josef, Reiserstraße. Jäger Karl, Kaserngasse Juterschnigg G., Psarrhofgasse. Klasitsch Josef, Kaiserstraße. König Walter, Färbergasse. Kollar Franz, Tegetthofstraße. Philipp Gustav, Viktringhofgasse. Roth Hans, Reitergasse. Sirotiä Michael, Färbergasse. Strohmayer Michael, Brandisgasse. Ussar Liebmund, Neugasse. Wergles Florian, Kärntnerstr. Witzler's Witwe, Mellingerstraße. 2elezny Franz, Lendgasse. Manufaktur-, Mode- u. Kurzwaren-Hanhlnngcn. Blau Leopold (Barta), Herrengasse. Den & Dubsky, in Liquidation, Herrengasse. Gniuschek Alois, Hauptplatz-Doingasse. Grubitsch Johann, Tegetthoffstraße. Kokoschinegg I., Tegetthoffstraße. Krainz F. $, Draugasse. Lukesch Josef, Herrengasse. Michelitsch Felix, Herrengasse. Pichler Kath., Hanptplatz. *Pirchan Gustav, Herrengasse. Pucher Johann, Herrengasse. Rop Felix, Bnrgplatz. Schusteritsch Josef, Tegetthoffstraße. Šapec M. E., Burgplatz. Soß Karl, Tegetthoffstraße. Srebre Paul, Tegetthoffstraße. Strablegg Anton, Hauptplatz. Strohmayer Ant. I., Herrengasse. Tautscher F. S., Herrengaffe, llllaga Josef, Tegetthoffstraße. Wessiag Adolf, Draugasse. Morsche Karl (vorm. Grubitsch), Herrengasse. Maschinstrickerei. Blau Leopold, Herrengasse 5. Mechaniker, Nähmaschinen- tilth Fahrrad-Nichcrlagcn tilth Fabriken. * Dadien Moritz, Viktringhofgasse 22. Heu Alois, Herrengasse 34. Masten Johann, Tegetthoffstraße. * Neger Franz, Herrengasse, Fabrik Bnrggasse, elektrische Kraftübertragung. Prosch Konrad, Viktringhofgasse 2 Payer! (Prosch), Schulgasse. Sagada Josef, Tegetthoffstraße. Singer-Maschinen-Niederlage, Herrengasse 32. Messerschmiede. Komenda W., Herrengasse. Thalmann Arthur, Hauptplatz. Milch tilth Molkerei-Produkte. Marburg« Molkerei, Zentralstelle für hygienisch Milchversorgung, Tegetthoffstraße 63, Bot 1907 an. Molkerei Frichr. Jank, Flößergasse. Möbel-Niederlagen. Gleinzer F., Mellingerstraße. Kregar Josef, Schulgasse. Mandl Johann, Hanptplatz. *Makotter Rosa, Burggasse. Pleterschek Franz, Kärntnerstraße. Srebre P., Tegetthoffstraße. Turk Anton, Tegetthoffstraße. Mohistinne». Dolenz Johanna, Freihausg. 3. Geringer Kresz., Burggasse 34. Glaninger Amalie, Herrengasse 16 Hobacher Fanny, Hanptplatz 1. Holliöek Amalie, Herrengasse 24. Klobasa Berta, Franz Josefstraße 5. Lehrer Rosa, Herrengaffe 22. Markesch Marie, Gerichrshofgasse 14. Schcmeth Louise, Bnrggape 10. Sket Helene, Herrengasse 32. Witzler Elise (Polt), Herrengasse- 40. Mühlen. Ludwig Franz & Söhne, Kriehuberstr. ) Dampf Scherbaum Karl & Söhne, Burgplatz. ) mühlc» Musik-Jitstrumentenmacher. Höfer Josef, Schulgasse 2. Perz Franz, Burgplatz. Nagelschmich und Ringelschmieh. Rathey Franz, Poberscherstraß--. Orgelbauer. Brandl Josef, Schmiderergasse. Hallccker Alois, Allerheiligengaffe. Koroschak Franz, Kärntnerstraße Papier-, Schreib- tilth Zeichen-Requisiten. Czadnik Friedrich, Domgasse 5. Gaißer Johann, Burgplatz. geling Max, Herrengasse 26. Krapek Heinrich, Herrengasse. Nawak Felix (Ferlinz Nachf.), Herrengasse 9. Nowak Anton, Hauptplatz. Platzer Andreas, Herrengasse 3. Pristernik Marie, Tegetthoffstraßc 13. Scheidbach Karl, Herrengasse. 28. Pfeisenschncider. Kronawetter Josef, Tegetthoffstraßc 20. Photographen. Gebhardi E., Herrengasse 39. Kiefer L. I., Schillerstraße 20. Wagner I. R., Bnrggasse 4. Prader und Baner, Burgg. 28. Präparatcur. Zawesky Franz, Schnlgasse 4. Realitätcii-Verkchr. Kadlik Josef, Bnrggasse 17. Krtirek Karl, Bnrggasse 8. Stamzar Josef, Schnlgasse. Regen- und Sonnenschiriilinachcr. ^Fornara Anton, Bnrggasse 8. Hobacher Hedwig, Herrengassc 34 Petrossi Franz, Drangasse 2. Schmid Joh. (früher Hobacher). Herrengasse 14. Riemer und Sattler. Egger Heinrich, Herrengasse. Ferk Franz, Angasse. Graschitsch Jakob, Magdalena-Vorstadt. Kriwanek Heinrich, Sofienplatz. Nowak Rndols, Bnrgplatz. Prek Anton, Viktringhofgasse. Sabukoschek I., Kärntnerstraße. Waglan Josef, Poberscherstraße 8. Zechner Heinrich, Viktringhofgasse. Schleiferei. Fabiani Anton, Mellingerstraße. Schleifsteinsabrik. Pickel Karl, Volksgartenstraßc. Swaty Franz, Triesterstraße. Schlosser. Baicer Alois, Mtthlgasse. Hitzl Karl, Weinbaugasse. Jagoditsch Franz, Flößergasse. Kerth Karl, Kärntnerstraße. *Kothbaner Franz, Freihansgassc. Kranner Friedr., Poberscherstraße. Pirch Josef, Brnnngasse. Pirch Karl, Bnrggasse. Polatschek Alois, Freihausgasse. R.ieglcr Alois, Flößergasse. Schell Josef, Kärntnerstraße. Sinkowitsch Karl, Puffgasse. Sirak Johann, Poberscherstraße. Swetlitsch Josef, Reiscrstraße. Schmiede. Koren Anton u. Kores Alois, Kärntnerstraße 84' Kotzbeck Jakob, Kriehnbergasse. Novaäek Johann, Lendgasse. Onitsch Alois, Badgasse 6. Stern Georg, Badgasse. Werhonig Franz, Bnrggasse. Zigmann Matthias, Triesterstraße. Schuhmacher. Aubitsch Karl, Triesterstraße. Blasina Josef, Bnrgplatz 5, Beranitsch I., Josesgasse. 6ech Johann, Franz Josefstraße. Dornhoser Josef, Melling. Egger Johann, Burggasse. Egger Gottfried, Domplatz. Fabian Johann, Allerheiligengasse. Fat Johann, Viktringhofgasse. Feix Anton, Flössergasse 6. Fischbach Konrad, Kärntnerstraße. Fischer F. A., Schnlgasse 5. Frankl Nikolaus, Perko straße 18. Grabrovec Matthias, Drangasse. Gjurkin Thomas, Franz Josefstraßc. Gluschitz Valentin, Tegetthoffstraßc 30. Golob Karl, Mnhlgasse 8. Görlich Wenzel, Mellingerstr. 42. Greif Franz, Triesterstraße 5. Grobclschek Stefan, Kärnterstraße. Gusel Leopold, Bergstraße 8. Habith Franz, Mnhlgasse. Horwath Ludwig, Herrengasse 37. Huber Johann, Franz Josefstraßc. Jartschitsch Karl, Freihausgasse. Jngg Georg, Franz Josefstraßc. Jugg Kaspar, Schillerstraße 8. Jnrscha Matthias, Triesterstraße b. Juterschnig Anton, Frauengasse. Kaisersbergcr Franz, Kärntnerstr. Kohont Wilhelm, Perkostraße. Koren Anton, Mnhlgasse 7. Koß Johann, Kaserngasse. Krois August, Kascrnplatz. Krois Johann, Kärntnerstraße 67. Lenartschitsch Vinzenz, Tegetthoffstraßc 28. Löschmg Karl, Kärntnerstraße 26. Louöar Albert, Postgasse 9. Lustig Eduard, Kärntnerstraße 34. Mahonig Jakob, Bnrggasse 16. Malh Kaspar, Kärntnerstraße 126. Maly Simon, Josefstraße. Martschitsch Johann, Drangassc 8. Matignaeo Peter, Franz Josesstr. Muhr Johann, Franz Josefstraßc. Starath Franz, Kärntnerstraße 8. Nerath Friedrich, Kärntnerstr. 18. Neubauer Franz, Mellingerstraße. Neubauer Karl, Mellingerstraße 64. Neumann Josef, Triesterstraße. Nowak Matthäus, Apothekerg. 2. Padonik Ignaz, Hauptplatz. Pachitsch Lorenz, Domplatz. Pettek Franz, Schmiderergasse 5. Pirsch Blasius, Josefigasse 8. Pisanetz dlnton, Windenauerstr. 1. Plasonig Markus, Tegetthoffstraße. Plochl Franz, Bürgerstraße 8. Pulko Franz, Triesterstraße 15. Rasborschek Val., Mellingerstr. 13. Robitsch Valentin, Rathausplatz Roiko Johann, Schmidglatz 3. Ruttnik Franz, Tegetthoffstraße 63. Šalamon Franz, Bergstraße. Šalamon Johann, Kärntmrstraße. Schalkovitsch Thomas, Fischerg. 9. Schoral Josef, Kasernplatz 8. Serdinko Ferdinand, Burgg. 26. Sidar Franz, Poberschstraße 1. Sieber Ferd,, Tegetthoffstr. 42. Škrabe Johann, Mühlgasse 4. Staneg Franz, Mellingerstraße 1. Staudinger Rud., Biktringhofg.i l). Stertilka Michael, Kaserngasse. Stumberger Jos., Tegetthoffstr. 17 Tadina Matthias, Wildenrainergasse. Tkaletz Johann, Harchtplatz 6. Tomanitsch Josef, Triesterstraße. Trost Anton, Domgasse. Wauchnig Josef, Viktringhofg. 19. Weber Alois Urbanigaffe 30. WesenZek Johann, Hauptplatz. Wicher Andreas, Mellingerstr. 53 Widmeier Franz, Triesterstraße. Woduschek Johann, Sophienplatz 1. Wogrinetz Matthias, Burggasse 24. Woiwoda Josef, Färbergasse 5. Wouk Josef, Herrengasse 52. Wresch Matthias, Tegetthoffstr. 33. Žagar Jakob, Pfarrhofgasse 3. Zentrich Stefan, Franz Josefstr. Zollenstein Jakob, Burggasse 12. Seifensieder. Bindlechner Franz, Herrengasse. Bros Karl, Hauptplatz, Fabrik Mothergasse. Sessel-Erzeugung. Lirzer Raimund, Augasse. Seiler. Baumkirchner Simon, Tegetthoffstraße. Heller Franz) Herrengasse. Sodawasser-Erzeugung. Großer Rudolf, Triesterstraße. Scheikl Engelbert, Viktringhofgasse. Spezerei- und Geinischtwaren-Handlungen. Andraschitz Hans, Herrergasse und Kärntnerstraße. Auer Ludwig, Kaiserstraße. Berner Wilhelm, Kärnlnerstraße. Berdajs W., Burg. Ceruovsek Maria, Werkstättenstr. Dernoscheg H., Mühlgasse. Duller Karl, Tegetthoffstraße. Felder Friedrich, Draugasse. Fontana Silvester, Tegetthoffstraße. Frühauf Marie, Franz Josefstraße. Franaesch Franz, Herrenaaffe. Giegerl Th., Kärntnerstraße. Gornjak Vinzenz, Lenaugaffe. Haber Karl, Tegetthoffstraße. Hartinger Ferdinand, Tegetthoffstr Hartler Josefa, Tegetthoffstraße. Hrastnig Julie, Perkostraße. Janschek Ferdinand, Tegetthoffstr. Jeres August, Triesterstraße. Kaiser Barbara, Gartengasse Kaufmann F (Lucardi), Triesterstr.-Dranbrück. Kautschitsch Josef, Herrengasse. Ketz Gottfried, Postgasse. Koroschetz L. H., Triesterstraße. Koroschetz Marie, Eisenstraße. Krottmayr Johann, Mellingerstr. Lednik Max, Franz Josefstraße. Lepej I., Nagystraße. Lorber Hans, Herrengasse 36. Lorber Johann, Herrengasse 56. Leinschitz Franz, Mellingerstraße. Sieleg Anna, Kärntnerstraße. Letonja Josefa, Draugasse. Mayer Andreas, en gros, Viktringhofg., Hauptpl Mernig Josef, Mellingerstraße. Mikaewitsch Anton, Tegetthoffstr. Murko Vitus, Mellingerstraße. Marchetto Alexander, Theatergasse. Mauriffch, Agnes, Triesterstraße. Mydlil Alex., Herrengaffe. Obleschak F., Tegetthoffstraße. Opelka Franz, Kärntnerstraße. Pachner's Nachfg. Szlepecs & Vincetitsch, Postg Plotsch Joses, Tegetthoffstraße. Pobeschin Joh., Mellingerstraße. Posch Hans, Kärntnerstraße. Pauko Luzia, Kärntnerstr. Pergauer Marie, Draugasse. Pölsler Anna, Mellingerstraße. Preschern Johann, Hanptplatz Prstec Josef, Triesterstraße. Quandest Alois, Herrengasse. Reichenberg Josef, Kärntnerstraße. Rieser Julie, Kärntnerstraße. Sagai Josef, Kärntnerstraße. Schillag Agnes, Mellingerstraße. Schmidl Karl, Herrengasse. Schneebacher Louise, Josefstraße. Schnideritjch Alois, Draugasse. Seidl M., Domplatz. Senekowitsch Maria, Tegetthoffstraße. Sirk Hans, Hanptplatz und Herrengasse (Filiale). Sobotka I., Gerichtshofg. Sorko Franz, Schmidplatz. Sucher Alois, Triesterstraße. Taschler Anton, Fabriksgasse. Temmerl Franz, Triesterstraße. Tischler Ignaz, Tegetthoffstraße. Tscheppe G., Draugasse. Vertnik Amalie, Kärntnerstraße. Walland Hans, Schmidplatz. Walzl Joscf, Smitflnffc. Weigert Adolf, Tegetthoffstraße. Weltzebach I., Franz Josefstraße. Weranitsch Magdalena, Unterrothweinerstraße. Wiwoda Franz, Tegetthoffstraße. Worschitz Franz, Urbanigasse. Zelesnik Blasius, Lenaugasse. Ziegler Matthias, Hauptplatz. 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Bobek Andreas, Triesterstraße. Dörslinger Friedrich, Kaserngasse 8. Drosenik & Hohenegger, Theatergasse. Dworschak Jakob, Mellingerstraße 41. Eim Valentin, Herrengasse. Eisl Fr., Viktringhofg., Billard- u. Möbeltischler. Eisl R., Viktringhofg., Billard- u. Möbeltischler. Gaiser Matthias, Gerichtshofgasse. Göttlich Michael, Kärntnerstraße 128. Grilletz Michael, Rathausplatz. Hölzl Anton, Viktringhofgasse 23. Klemenschek Andreas, Josefistraße 11. Kolaritsch Josef, Franz Josefstraße. Koroschak Franz, Tegetthoffplatz 3 Kregar Josef, Burggasse. Krieg Martin, Triesterstraße 11. Lorbegg Franz, Gerichtshofgasse 14. Lnbi Matthias, Angasse 25. Maicen Joh. Andreas, Kaserngasse 8. Menhard Georg, Mellingerstraße 23. Muhitsch Anton, Josefgasse 31. Orthuber Martin, Windenauerstraße 72. Pichler Joh., Reisergasse 3. Pilch Johann, Mellingerstraße 45. Pototschnig Ferdinand, Weinbangasse 29. Purgay Joh., Urbanigasse 26. Rochel Alexander, Schmidplatz 3. Schafferitsch Johann, Mühlgasse 11. Senekowitsch Franz, Fabriksgasse 17. Skrabl Karl, Kärntnerstraße 43. Toplak Anton, Reiserstraße 26. Vaöiö Josef, Schmiderergasse 5. Wicher Anton, Kärntnerstraße 31 Wunderlich Leopold, Schmiderergasse 3. Trödlereien. Blaschitz Josefine, Bnrgplatz. Heumeyer M., Hauptplatz. Jorgo Agnes, Draugassc. Koller A., Draugasse. Stelle Kath., Bnrggasse. Uhrmacher. Fehrcnbach Th., Herrengasse. Filiale: Draugasse. Gfrerers Witwe, Burggaffe. Jlger Alois, Viktringhofgasse. Jlger Wilhelm, Postgasse. Kiffmann Anton, Herreng. Filiale: Tegetthoffstr. Koren Peter, Herrengasse. Mayer Josef, Tegetthoffstraße. Punzengrnber Ferd., Allerheiligcngasse. Reicher Markus, Triesterstraße. Sulz Georg, Tegetthoffstraße. Wappcrs Witwe, Domgasse. Zechner Ludwig, Triesterstraße. Wagner. Borstner Ferdinand, Theatergaffe. Pergler Franz, Badgasse. Pergler Franz jun, Mühlgasse. Egger Franz, Kärntnerstraße. Fraß Franz, Tegetthoffstraße. Wäsche- und Feinputzerei. Ebner Marie, Mellingerstraße 45. Erste Wiener Feinputzerei, Hedwig Ledwinka, Gcrichtshofgasse. Gerschlager Anna, Viktringhofgasse. Glog,ivschet Fanni, Puffgasse 9. Großer Rudolf, Mariengasse 10. Heller Elisabeth, Fischergasse 4 Kratzer Louise, Allcrheiligengasse 22. Rudi Alois, Burggasse 18. Payck Barbara, Lenangasse 16. Perko Maria, Franz Josefstraße 18. Schmigotz Elise, Domplatz 11. Schuntner Johanna, Flößergasse 7. Tscheppe Rosa, Landwehrgaffe 20. Zelzer Johanna, Herrengasse 40. Wäsche-Erzeugung, Stickerei it. Bordrnckerei. Boltschin Emma, Josefgasse 31. Büdefeldt Cäcilie, Herrengasse. Burghardt Emma, Bnrggasse 3. Grieb Josefa, Triesterstraße 56. Havliöek Franz, Wäsche-Fabrik, Tegetthosfstr. 77. Kapper Marie, Ferdinandstraße. Klemensberger Johanna, Bnrggasse 2. Koprek Maria, Kürntnerstraße 20. Morauz Maria, Mellingerstraße 8. Nemetz Elise, Tegetthoffstraße. Petteg Andreas, Wäsche-Erzeuger, Kärntnerstr. 8. Petteg Maria, Domgasse. Plotsch Katharina, Mellingerstraße 50. Sawerschig Marie, Burggasse 16. Sagai Marie, Herrengasse 33. Schmidt Anna, Franz Josefstraße 5. Tschech Agnes, Allerheiligengasse 22. Badnou Antonie (Hriber), Schnlgasse. Wclzebach Marie, Augasse 15. Žagar Rosa, Pfarrhofgasse 3. Weinhandlnngcn. Badl Anton, Vorderberg. Bücher Philipp Dr., Postgasse 6. Cvitanic Franz, Burggasse. Eiletz Antonia, Burggasse 10. Hausmaninger Kaspar, Tegetthoffstraße. Küster Ferdinand's Erben, Mellingerstraße. Lininger Johann, Volksgartenstraße 20. Lorber Marietta, Tegetthoffstraße. Mayr Emanuel, Tegetthoffstraße. Meierseidl Josef, Triesterstraße. Nedelko Johann, Mellingerstraße. Peßl Karl, Leitersberg, nächst dein Südbahnhofi Pfrimer I. & R., Tegetthoffstraße 45. Pngel & Roßmann, Sofienplatz 8. Stander Josef, Kürntnerstraße. Staudinger Friedrich, Wielandgaffe 6. Thurn Georg, Reiserstraße 6. Tscheligi Josef, Kärntnerstraße 2. Wichserzcugung. Hanke Josef, Viktringhofgasse. Richter Paul, Blumengasse. Zeugschmied. Žnider Franz, Schlachthofgasse 23. Zuckerbäcker. Amon Alois, Burggasse 6. ^Pelikan Johann, Herrengasse und Burgplatz. Pessek Rupert, Tegetthoffstraße 44. Ramor Franz, Herrengasse 24. Ziegeleien. H. Schmid und Ch. Speidel, Welling. „Styria", Melling (Basch). Zimmerpntzer. Resch Johann, Schillerstraße. Hemeinnühiges. Mas in keinem Haushalt fehlen sollte? Ein kleiner Vorrat bewahrter Arzneimittel, welche bei plötzlichen Erkrankungen oder Verwundungen ausreichende Dienste leisten Zu solchen Mitteln gehören in elfter Reihe zwei einheimische Präparate, die die beste und strengste Probe der Güte und Wirksamkeit, die Probe der Zeit überstanden haben und schon länger als 40 Jahre in ganz Österreich allgemein bekannt und in Dorf und Stadt, auf den Bergen und in den Tälern von allen geschätzt werden und auch von den neuesten mit großer und phantastischer Reklame empfohlenen Präparaten nicht verdrängt und ersetzt werden können, nämlich: Der Dr. Rosa's Balsam, welcher bei allen Magen-beschwcrden und die Prager Haussalbe, die zur Heilung von Wunden vorzügliche Dienste leisten Beide sind Erzeugnisse der rühmlich bekannten Hofapotheke B. Fragners in Prag, die vom I. k. Handelsministerium mit dem Ehrendiplom ausgezeichnet wurde. 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Capsici comp, mit „Anker' (Ersatz für „Anker-Pain-Expeller") die erste Stell: ein. Der Preis ist billig, 80 h, K 1 40 und 2‘-die Flasche; jede Flasche befindet sich in elegante: Schachtel und ist kenntlich an dem bekannte: roten „Anker". Gerechtigkeit liegt! Apotheker Schneider in Nesieza (Südungarn) wurde vom Lugoser Gerichtshöfe zu 400 Kronen Strafe und 500 Kronen Spesen verurteilt, weil er Fellers Pflanzen-Essenzen-Fluid mit der Schutzmarke „Elia-Fluid" nachahmte und unter der Bezeichnung „Luisa-Fluid ein Nachahmungspräparat in Verkehr brachte; alle Vorräte wurden dem Apotheker Schneider zweimal konfisziert. Wir warnen das Publikum vor Nachahmungen. Echt ist Fellers Pflanzen-Essenzen-Fluid mit der Schutzmarke „Elsa-Fluid" nur dann, wenn jede Flasche diese gesetzlich geschützte Signatur mit der registrierten Schutzmarke „Elsa" und die Unterschrift „Feller" trägt. Beim Einkäufe von „Fellers Pflanzen-Essenzen-Fluid" verlange man deutlich das Originalpräparat von Apotheker Feller aus Stubica Nr. 435 (Kroatien) und sage immer mit der Schutzmarke „Elsa". Weil Fellers Fluid so unübertrefflich gut ist, haben viele versucht,Nachahmungen zumachen. Man weise diese Nachahmungen strenge zurück und verlange nur echtes Fellers Fluid. Man lasse sich durch billigere Preise oder ähnlich klingende Namen, wie z« B. „Luisa-Fluid", „Gold-Else-Flnid", „Salvator-Fluid", „Anker-Fluid" und irgendwelchen „Weltfluiden" und „Kräutergeisten" nicht täuschen. Wer Fellers Fluid, welches gegen die meisten Schmerzen wie Gliederreißen, Mnskelschmerzen, Stechen, Zahnschmerzen, rheumatische Schmerzen, Hexenschuß, Krampf, Augenschmerzen, Kopfschmerzen, Fuß- und Haudschmerzen, Müdigkeit, Schwäche re. vorzüglich wirkt, benützen will, bestelle es direkt beim alleinigen Erzeuger Apotheker E. V. Feller in Stubica Nr. 435 (Kroatien), von wo 12 Flaschen oder 6 Doppelflaschen um 5 Kronen franko versendet werden. Alle fene, welche trostlos dastohcn und sich von ihrer Lnngenkrankheit und von ihrem beklemmenden Husten nicht befreien können, mögen sich bloß eine Schachtel Diana-Asthma-Mittel bestellen. Augenblickliche Wirkung! — Zu haben um 3 Kronen bei.: Apotheker Bela Erenyi, Budapest, Küroly-körüt 5. (Siehe das Inserat.) Avis für Freunde gutgeh-nder Mren Es gibt nichts Ärgerlicheres wie eine unpünktliche, unverläßliche Uhr, und nichts bietet solche Beruhigung für jedermann, dem die Zeit Geld ist, als der Besitz einer pünktlichen, verläßlichen Uhr. Um jedoch in den Besitz einer solchen zu gelangen, empfiehlt es sich, in der Wahl der Firma sehr vorsichtig zu sein, da man bei einem Uhrkauf leicht hinters Licht geführt werden kann. Wir glauben unseren Lesern einen Dienst zu erweisen, wenn wir ihre Aufmerksamkeit auf eine Firma lenken, welche das vollste Vertrauen in jeder Weise verdient. Es ist dies die Firma Hanns Konrad, erste Uhrenfabrik in Brüx (Böhmen), eine Uhrenexportfirma, welche ohne Übertreibung als die größte und älteste der Welt bezeichnet werden kann und bei jeder Gelegenheit mit den ersten Preisen ausgezeichnet wurde. Deshalb nochmals: Beachtung der Adresse Hanns Konrad, erste Uhrenfabrik, Brüx Nr. 395 (Böhmen). Man verlange einen reichillnstrierten Preiskatalog mit über 2000 Abbildungen gratis und franko. Für unsere Kinder das Koste! Wer dies will, wer keine leicht zerbrechlichen Spielsachen zu Weihnachten kaufen will, wer sich mit den Kindern am Spiel erfreuen will, wer mit einem Wort das anerkannt Beste für seine Lieblinge zu haben wünscht, dein empfehlen wir die Durchsicht der sein illustrierten Preisliste über Anker-Brückenkasten usw. von F. Ad. Richter & Cie., König!. Hof- und Kammer-lieferanten, Wien, I. Operngasse 16. Sie sollte namentlich von jeder Mutter vor dem Einkauf eines Weihnachtsgeschenkes aufmerksam gelesen werden, um so mehr, als die Zusendung gratis und franko erfolgt und viele Nachahmungen ohne „Anker" angeboten werden. Mer an Jucken, an Fleckten, Vierziger oder an einer anderen alten Hautkrankheit leidet, der bestelle sich einen Tiegel „Ersnyi'sches Jchtiol-Salicyl". Beseitigt selbst die hartnäckigsten Übel. Zu haben um 3 Kronen bei: Apotheker Bola Erony, Budapest, Knrolh-körüt 5. (Siehe unseren Inseratenteil.) Eine Million Harmonikas und Tausende und Abertausende andere Musikinstrumente werden alljährlich in Klingenthal und Hingebung verfertigt. Wer deshalb Bedarf in Zugharmonikas, Bandonions, Violinen, Zithern, Guitarren rc. hat und selbe direkt vom Fabrikation sort kaufen will, dem ist dringend zu empfehlen, sich an die bekannte Firma Meine! u. Herold in Klingenthal i. Sa. zu wenden. Genannte Firma ist im Besitz von über 5000 freiwillig ohne jede Aufforderung eingesandter Dank-und Anerkennungsschreiben, welche ein sicherer Beweis sind, daß trotz der äußerst niedrigen Preise nur wirklich gediegene und brauchbare Waren zum Versand kommen. Niemand versäume daher vor Ankauf eines Instrumentes den neuen Katalog mit zirka 200 Abbildungen umsonst zu verlangen, derselbe Wirb an Jedermann gratis versandt. Im Interelfe fewer Herren und Damen, welche Sommersprossen und Wimmerln haben, heben wir hervor, daß hiefür das einzige Mittel die Diana-Gesichtscreme und die Diana-Seife ist. Zn haben um den Preis von 75—75 kr. in der Diana-Apotheke Bala Erenyi's, Budapest, Karoly-körüt 5. (Ausführlicheres siehe in unserem Inserat.) ©in altbewährtes Hairvinittrt ist „Herbabnys Unterphosphorigsaurer Kalk-Eisen-Sirup". Dieser seit 37 Jahren eingeführte, ärztlich erprobte nnd empfohlene Brnstsirup wirkt huftenstillcnd nnd schleimlösend, sowie Appetit nnd Verdauung anregend; durch seinen Gehalt an Eisen nnd löslichen Phosphor-Kalk-Salzen ist er überdies für die Blut- und Knochenbildung sehr nützlich. Herbabnys Kalk-Eisen-Sirnp, welcher nur in der Apotheke „zur Barmherzigkeit" in Wien, VH., Kaiserstraße 78^75 erzeugt wird, erfreut sich wegen seiner ausgezeichneten und verläßlichen Wirkung einer stets steigenden Beliebtheit; er wird selbst von den zartesten Kindern vorzüglich vertragen und wegen seines Wohlgeschmackes von denselben sehr gern genommen. (Siehe Inserat Seite 3.) Die Zierde jedes Menschen ist eine schöne Uhr samt hübscher Kette, doch was nützt eine Uhr, wenn sie nicht gut nnd pünktlich geht. Unter den vielfach empfohlenen Uhren ist es nicht leicht, das tatsächlich gute Fabrikat herauszufinden, man tut daher gut, wenn man von dem berühmten Uhrenversandhaus H. Suttner in Krainburg, den prachtvoll illustrierten : Katalog einverlangt, den man kostenlos und | franko erhält. Staunend billig sind die Suttner-schen Uhren, Gold- und Silberwaren. Die Firma hat eben einen derart großen Umsatz, daß sie die Ware zu konkurrenzlosen Preisen in Anbetracht der Qualität zu liefern int stände ist, natürlich werden nur echte, vom k. k. Münzamte pnnzierte Waren geliefert. Es empfiehlt sich, die Annonce dieser Firma im Inseratenteile zu lesen, sie enthält viel Interessantes. An Rheuma, Gicht und Kreuzschmerzen Leidende sollen im eigenen Interesse sich das „Nervin" genannte Mittel bestellen, welches alle Schmerzen, die von der Erkältung herrühren, sofort beseitigt. Zn haben um den Preis von £0—80 kr. bei: Apotheker Bela Erenyi, Budapest, Küroly-körüt 5. (Siehe das Inserat.) Als Schwert des Damokles schwebt über dem Haupte der Menschheit bic Gefahr der Tuberkulose. Dieses Unheil holt sich seine Opfer sowohl aus den Reihen der Gesunden, als auch aus der Reihe derjenigen, die von dieser furchtbaren Krankheit bereits befallen wurden. Die Leidenden haben daher genug Ursache, sich über die Nachricht zu freuen, daß es gelungen ist, in dem an der englischen Ausstellung mit der goldenen Medaille und Ehrendiplom ausgezeichneten Halüpischen„Tuberin"ein solch vorzügliches Hilfsmittel zu erfinden, welches nicht nur mildernd wirkt, sondern Husten, Blutauc-wnrf, Nachtschweiß behebt, den Appetit bessert, das Körpergewicht erhöht. Seine schleimlösende Wirkung ist geradezu unübertrefflich. Es bestelle daher jeder eine kleine Flasche um 3 Kronen, oder eine große um 5 Kronen im alleinigen Hauptdepot Apostel-Apotheke in Budapest, Josefsring Nr. 64, Abt. 223, von wo selbe per Post sofort verschickt werden. Geduld bringt Rosen! Wer kennt nicht dieses alte Sprichwort? Aber wahr ist es, denn beispielsweise gibt es viele Menschen, die keinen gesunden Magen haben, jahrelang leiden, stets mit Magenbrennen, Appetitlosigkeit, Übelkeiten, Blähungen, Ausstößen, Krämpfen, Kopfschmerz, Hämmorhoiden und Verdammgsstörrmgen zu kämpfen haben, die Geduld aber trotzdem nicht verlieren. — Sie wenden die verschiedensten Heilmittel an nnd helfen diese nicht, so suchen sie weiter, bis sie schließlich ein gutes Mittel finden, wie z. B. Germans Magenessenz mit der Marke „Lebensessenz", welche bei obigen Übeln sowohl, wie bei allen, vom verdorbenen oder erkälteten Magen herrüyrenden Erkrankungen mit bestem Erfolge angewendet wird. Beim Erzeuger K. German, Apotheker in Belovar, Platz Nr. 136 . (Kroatien) kann man 2 Flaschen um 2 Kronen 80 Heller, zuzüglich 40 h für Packung bestellen. Jeuerzeichen in Marburg. 1. Feuer-Bezirk: (Innere Stadt) 4 Schläge an der großen Glocke. 2. Feuer-Bezirk: (Melling—Grazervorstadt) 3 Schläge an der großen Glocke. 3. Feuer-Bezirk: (Kärntnervorstadt) 2 Schläge an der großen Glocke. 4. Feuer-Bezirk: (Magdalenenvorstadt) 1 Schlag an der großen Glocke. Bei Kaminfeuer folgt immer 1 Schlag an der kleinen Glocke nach. —.^Umgebung: 3 Schläge an der kleinen Glocke. Me müssen wir die Hackfrucht düngen? Die Hackfrüchte haben den allergrößten Stickstossbcdarf, insbesonders aber die Futterrüben (Futterrunkeln). Die Hackfrüchte sind überhaupt die aller dankbarsten Kulturgewächse für jede Art von Düngung. Sic entziehen bem Boden ganz gewaltige Mengen von Nährstoffen. So wird z. B. durch eine Ernte von 300 Meterzentnern Futterrunkeln dem Boden soviel Stickstoff entzogen, als in sy2 Meterzentner Chilisalpeter enthalten ist. Freilich wird ein Teil dieses Stickstoffes durch den Stallmist gegeben, beziehungsweise dem noch vorhandenen Bodenvorrat entnommen. Der Stickstoff-bedars ist auch bei den Kartoffeln und Möhren, beim Weißkraut und bei allen Kohlarten, ivie auch bei Mais und Buchweizen ein ungewöhnlich großer, weshalb inan die Hackfrüchte als echte Salpeter-Pflanzen bezeichnen kann. So ist z. B. in einer mittleren Kartoffelernte ungefähr um ein Drittel mehr Stickstoff enthalten als in den Mittelerträgen der Halmgcwächse. Notwendig ist es insbesonders, daß die Kartoffelpflanzen recht früh eine reiche Stickstoffnahrung finden, die sie schnell in die Höhe bringt. Der Knollenertrag hängt wesentlich davon ab. Eine Düngung mit 200 Kilogramm Chilisalpeter für einen Hektar Kartoffelland ist als eine normale anzusehen und es wird empfohlen, diese Düngung bei der Saatbestellnng zu verwenden, oder — wenn der Boden sebr leicht ist — auf den Acker zu streuen, sobald die Kartoffeln gelegt sind. Ist der Boden sehr sandig und durchlässig, so kann man mit der Chilisalpeterdüngung warten, bis die Pflanzen aufgehen. Unter den Getreidearten ist der Hafer für eine Chilisalpetcrdüngung am dankbarsten; dann folgen Weizen, Roggen und zuletzt Gerste. Bei allzu üppigem Stande hält man mit der Chilisalpcterdüngung etwas zurück, um der Lagerfrucht vorzubeugen. Überall ist es wichtig, daß der Same nicht zu dicht gesät wird. Bei reichem Stickstoffvorrat bestocken sich infolge guter Ernährung die jungen Pflanzen so kräftig und rasch, daß der Boden bald gedeckt wird. Dem Hafer kann man ziemlich viel Stickstoff geben. Die Gerste darf dagegen nur soviel Stickstoff erhalten, als sie unerläßlich notwendig zu ihrer Entwicklung braucht. Ganz entbehren kann aber auch sie den Stickstoff nicht. Solange der Salpeterstickstoff zur Steigerung der Ernte beiträgt, ist keine Gefahr vorhanden, daß er die Gerste eiweißreich, also glasig inacht. Nur ein Übermaß von Chilisalpeter ist zu vermeiden. Mit der Chilisalpeterdüngung soll immer eine Kaliphosphatdüngung verbunden werden. Erst dann wird sich die Stickstoffdüngung in vollem Maße rentieren. Hungern aber die Pflanzen nach Phosphorsäure und Kali, so kann die Chilisalpetcrdüngung allein nicht die gehoffte Ertragssteigerung bewirken« Der Chilisalpeter bewirkt aber, daß ein vermehrtes Quantum von Phosphorsänre und Kali in Erntesnbstanz nmgewandelt ivird. Man muß daher Sorge tragen, daß diese Mengen von Phosphorsäure und Kali wieder ersetzt werden, damit der Boden nicht verarme. Dann ist der Chilisalpcter kein bloßes Reizmittel, wie manche Landwirte meinen. Er bewirkt vielmehr eine bessere Ernährung der Pflanzen. F. Wovon hängt der Wert des Heues ab? was hat man bei der Heuernte zu beobachten? Der Wert des Heues und somit dessen Näbrkraft hängt in erster Linie ab von der Zusammensetzung der Gräser und Fntterkräuter, dann von dem Zeitpunkt und dem Alter, in welchem dieselben geerntet wurden und schließlich von der Art und Weise der Heubereitung und Aufbewahrung des Heues. Die guten Futterpflanzen, die bei der Heubereitung in Frage kommen, gehören mit wenigen Ausnahmen zur Familie der Gräser und der Schmetterlingsblütler (Kleearten und Hülsenfrüchte). Die Gräser bilden das natürliche Grasland; wir nennen von guten Gräsern nur einigem Englisches Raygras, Wiesenfuchsschwanz, Knaulgras, Wiesenrispengras, französisches Raygras, Thimotengras, Wiesenschwingel, Trespe nsw. Weniger gut sind: Fioringras, Ruchgras, Zittergras, Rasenschmiele usw. Bon Schmetterlingsblütlern nennen wir: Rotklee, Weißklce, Bastardklee, Inkarnatklee, Luzerne, Hopfcnklec, Esparsette, Seradella, die Wickenarten, Lupinen usw. Die Schmetterlingsblütler, wozu alle Klee-und Wickenarten gehören, baut man in neuerer Zeit gerne an, weil sie ja den Boden verbessern. Die Schmetterlingsblütler sind Stickstoffsammler, d. h.sie sammeln in den an den Wurzeln befindlichen Knöllchen den Stickstoff der Luft kostenlos an. Die Natur hat selbst dafür gesorgt, daß die Wiesen die richtige Mischung von Gräsern und Schmetterlingsblütler aufweise» — und diese richtige Mischung zu erhalten, soll das Hauptbestreben des Landwirtes sein. Das wird aber nur dann möglich sein, wenn die Wiesen im richtigen Düngungsverhältnisse sind. Für die Wiesen Stallmistdüngung zu geben, ist nach der neueren Wirtschaftsweise nicht zu empfehlen. Eine Bauernregel sagt: „Wer auf die Wiese Stallmist führt, dem sollte man die Wagenräder zerschlagen!" Dieser Erfahrungssatz hat seine Berechtigung. Wer z. B. seinen Wiesen eine Kaliphosphatdüngung (4—5 Meterzentner Kaimt und ebensoviel Thomasmehl per Joch) gibt, der braucht keinen Stallmist ans die Wiese zu führen. Das wäre auch die reinste Verschwendung. ' Im Stallmist haben wir als Hauptnährstoff, den Stickstoff — den holen sich aber die Klee- und Wickenarten (Schmetterlingsblütler) ohnehin aus der Luft, falls die Wiese genug solche Futterkräuter enthält, lind dazu trägt eben die Kaliphosphatdnngung durch Kaimt und Thomasmehl bei; die Pflanzennährstoffe Kali und Phosphorsäure verbürgen den Gräsern und schmetterlingsblütigen Futterkräutern ein freudiges Gedeihen. Auf Wiesen, die an diesem Nährstoff Mangel leiden, finden wir neben den Moosen das Schilf, die Hahnenfußarten, Dotterblumen, Engelwurz, Sauerampfer usw. — also minderwärtige Pflanzen. Wegen ihrer günstigen Einwirkung auf die Verdauung find immerhin von Bedeutung: Wilder Kümmel, Schafgarbe, Baldrian, Möhre, Tausendgüldenkraut usw. Obwohl diese Kräuter nicht zu den guten Gräsern und nicht zu den guten schmetterlingsblütigen Kräutern gehören, sieht sie der Landwirt gern unter dem Heu. Sie wirken appetitreizend und sind auch für die Verdauung, für gelinde Abführung und allgemeinesWohlbefinden der Tiere von Bedeutung. Die Gräser und Schmetterlingsblütler ergänzen sich in Bezug auf ihren Nährstoffgehalt in glücklicher Weise. Die Gräser enthalten mehr die stickstoffreien Verbindungen (Stärke und Zucker), während die Schmetterlingsblütler die stickstoffhaltigen Nährstoffe (Eiweißkörper) enthalten. Alpenheu ist im allgemeinen reicher an Eiweiß und Fett und ärmer an der übrigens weniger verdaulichen Rohfaser als Wiesenheu von mittlerer Güte. Im allgemeinen ist aber die Verdaulichkeit des Alpenheues viel günstiger als die des Heues von Talwiesen. Heu von trockenen Bergwiesen hat gewöhnlich 60 % Verdaulichkeit, während Wiesenheu, von gewöhnlichen Flußwiesen gewonnen, nur eine Verdmckichkeit von 50% ausweist. Am ärmsten an Eiweißverbindungen und Fett ist Waldgras — was sich auch dadurch erklärt, daß Waldwiesen und Waldflächen nie gedüngt werden. Gerade die Kaliphosphatdüngung durch Kaimt und Thomasmehl macht das Heu reich an Eiweißstoffen und Fett. Ein großer Fehler ist das zu späte Mähen der Wiesen. Die Zeit der Blüte ist der geeignetste Zeitpunkt, die Wiesen zu mähen. Wer zulange mit dein Mähen wartet, verdirbt selbst viel. Wenn man die Gräser und Futterpflanzen erst dann mäht, wenn die Samenbildnng beginnt, mag man vielleicht mehr Futter erhalten — aber die Güte desselben ist bedeutend geringer. Je früher die Ernte, desto kleiner die Erntemenge, aber desto größer der Nährgehalt und die Nährkraft. Man schadet sich übrigens bei späterein Mähen auch dadurch, daß die Grummeternte geringer ausfällt. Der richtigste Zeitpunkt für die Futterernte ist also im allgemeinen dann, wenn die Pflanze an Verdaulichkeit und Nährstoffen noch nichts eingebüßt haben. Es ist traurig, wenn man Landwirte Wiesen mähen sieht, deren Gräser und Kräuter schon förmlich verholzt sind. Solches Heu hat kaum einen höheren Wert als Stroh. Auffallend ist, daß das Grummet im allgenieinen reicher an Nährstoffen ist, als das Heu des ersten Schnittes. Auch die Verdaulichkeit des Grummet ist gewöhnlich größer als die des Heues' So wurde z. B. bei angestellten Versuchen gefunden, daß verdaut wurden: Die auf Grummet gefütterten Kühe gaben daher im allgemeinen mehr Milch und ließen sich besser mästen. Es ist dies daraus erklärlich, daß das Grummet aus jüngeren und zatteren Pflanzenteilen besteht als das Heu des ersten Schnittes. Das Grummet wird übrigens auch zumeist unter günstigeren Witterungsverhältnissen geerntet als das Heu. bei Heu bei Grummet Vom Eiweiß............62% . . . . 70% vom Fett . . . . . . 57 % • . . . 68 % von Stärke und Zucker . 67 % . , . .74 % Das Hukunftsbad in Harburg. (Zum Titelbild.) ,« war einmal". Mit diese» Worten ^ beginnen die alten Märchen und mit denselben Worten fängt der silber-haarige Greis seine Erzählung an, wenn er den horchenden Enkeln berichtet von der „guten, alten Zeit". Für beides hat der moderne Kulturmensch nur ein überlegen — mitleidiges Lächeln. — Mit Unrecht, denn in beiden liegt' ein goldenes Korn echter Wahrheit und geprüfter Lebenserfahrung, das in unserer raschlebigen, neuerungsgierigen Zeit nur allzuoft unbeachtet weggcworfeu und in den Staub getreten wird. Wohl dem Kinde, dem eine liebende, sorgsanie Mutter mit dem halbvergessenen Zauber deutscher Märchendichtung den Keim in das lichtempfängliche Kinderherz legte, zur Erkenntnis des Wahren, Schönen und Guten! Jahrelang mag er dort schlummern, halb überwuchert vom Unkraut menschlicher Fehler und Schwächen: Eines Tages wird er sich durchringen an das Licht der Sonne und hundertfältige Frucht wird Zeugnis oblegen von der Unsterblichkeit echter, wahrer Mutterliebe. Wohl dem Gemeinwesen, das über den schätzenswerten Errungenschaften moderner Kultur das Gute nicht in Vergessenheit verkommen läßt, das wir von unseren Vorfahren ererbt haben! Ein derartiges Gut, das leider heutzutage viel zu wenig gewürdigt wird, ist die Fürsorge für öffentliche Bäder. Der Wert derselben für das allgemeine Wohl, wie für das Wohlbefinden und die Gesundheit des Einzelnen war schon im grauen Alterthum bekannt und fand weit höhere Beachtung, als dies gegenwärtig der Fall ist. Von Pindar, einem der sieben Weisen Griechenlands stammt der Wahrspruch: „Das Wasser ist das Beste!" Die Leibärzte römischer Kaiser haben bereits mit vorzüglichem Erfolge Kaltwaffer-Kuren in Anwendung gebracht und die öffentlichen Bäder im alten Rom waren Prachtbauten von einer Größe, Zweck-mäßigket und einem Reichtum der Ausstattung, die von keiner Anstalt der Jetztzeit erreicht wird. Aber nicht nur im alten Rom, in allen Städten des weiten Römerreiches befanden sich ähnliche Anstalten und wenn heute auf deni Leibnitzer-Felde, der Stätte des alten Flavium salvense, oder iii einem abgelegenen Seitentale längs der alten Römerstraße die Grundmauern einer römischen Villa freigelegt werden, die ein Jahrtausend unter Schutt und Erde verborgen lagen, so finden wir Bädereinrichtungen, die wir in einer Villa der Neuzeit vergebens suchen. Das Römer-Reich sank in Trümmer und in den gewaltigen Kämpfen, die seinen Sturz begleiteten, gieng mit ihm die Kultur eines hochentwickelten Volkes zugrunde. Ihre Spuren blieben erhalten und gelangten im Mittelalter zu neuer Blüte. Die Zunft der Bader bestand bis gegen Ende des 18. Jahrhunderts. Mit ihrem Niedergänge gieng Hand in Hand die Möglichkeit der Bäder für die breiteren Massen der Bevölkerung verloren. Die Vergrößerung der Städte, die Abwässer zahlloser Fabriken und Kanäle, die ihre Jauche in die Flüsse entleeren, die Flußregnlierungen, die das Verschwinden der Auen mit ihren zahlreichen, lauschigen Badeplätzeu zur Folge hatten und nicht zum tvenigsteu die bekannten Tafeln mit der Aufschrift: „Hier ist das Baden bei Strafe von . . . verboten" trugen das ihre dazu bei, die Lust am frischen, gesundheitsfördernden Bade gründlich zu verleiden. Sv verschwand ein Badeplatz nach dem andern. An den für das Volkswohl so notwendigen Ersatz dachte niemand. Wohl sorgte in großen Städten die Privat-Spekulation für Errichtung von Luxusbädern, zahlreiche Seebäder an den Ufern der Binnen-Scen und an der Küste des Meeres gelangten zu blühendem Gedeihen; aber ihr Besuch erfordert derartige Opfer an Zeit und Geld, daß sie für die Allgemeinheit unzugänglich sind. In neuester Zeit hat mau in richtiger Würdigung dieser Umstände die Errichtung von Brausebädern, in erster Linie für die Arbeiterbevölkerung in Großstädten und für die Schuljugend in Vorschlag gebracht. Dieselben haben namentlich im Deutschen Reiche große Verbreitung gesunden und leisten in der Tat viel Gutes; sic können aber nie und nimmer ein Freibad ersetzen mit seinem wohltätigen, belebenden Einfluß von Sonnenlicht und Freiluft und vor allem nicht Ersatz bieten für den Schwimmsport, der, nach dem Urteile aller Fachmänner, wie kein anderer geeignet ist, Gesundheit, Kraft und Lebenslust zu fördern und zu stärken. Wenn wir uns das Bild einer modernen Stadt vor Augen halten mit ihren Prachtbauten, reizenden Promenadewegen, herrlichen Parkanlagen mit mehr oder minder splendider Beleuchtung, Wasserleitung, Schlachthaus, Museen, Brücken und Eisenbahnen und dann vergeblich fragen nach einer halbwegs entsprechenden Badegelegenheit, so drängt sich uns unwillkürlich das Bild eines alten Mannes aus, der im tadellosen Salonanzug sich allenfalls noch den Luxus eines blendend weißen Vorhemdes gestattet, der aber, sit venia verbo, keinen Anlaß findet, der Reinlichkeit seiner Leibwäsche die unumgänglich nötige Sorgsalt zu widmen. Diese und andere Gründe, deren Erörterung hier zu weit führen würde, boten Veranlassung, die für eine Stadt von der Bedeutung Marburgs so dringend wichtige Büdcrsrage einer eingehenden Prüfung zu unterziehen, um die nötigen Vorarbeiten einem hiezu gewählten provisorischen Ausschüsse zu übertragen. Diese Vorarbeiten sind nahezu beendet. Sie haben ergeben, daß der erste Stadtteich, von dessen reizend schöner Lage das Titelbild uns eine schwache Vorstellung gibt, sich in hervorragender Weise zur Errichtung eines Voll-nnd Schwimmbades eignet. Geplant ist die Anlage eines Schwimmbassins von zirka IOOÖ m2 im unteren Teile des Teiches und eines ebensogroßen, vollständig gefahrlosen Bassins für Nichtschwimmer mit einem Sandspielplatz für Kinder im oberen Teile desselben, die Anlage eines Prome-nadewcges um den ganzen Teich herum, die Errichtung von Kabinen für Bäder I. Klasse, von gemeinsamen Auskleide-räume für Bäder II. Klasse mit Einrichtung für Lust- und Lichtbäder, dic Aufstellung von Kalt- und Warmwasser-Duschen, eine Filtrieranlage, Einrichtung für Kaltwasserbehandlung, heiße Sandbäder, Kohlensäurebäder und eventuell elektrische Bäder und die Durchführung der Wegmarkierung in der herrlichen Umgebung für Örtel'sche Terrain-Kuren. Die Ausführung dieses Planes ist infolge der überaus günstigen Lage mit verhältnismäßig geringen Kosten möglich und würde einen geradezu idealen Badcplatz ergeben, der alles in sich vereinigt,^ was durch jahrzehntelange Erfahrungen sich als wahrhaft nutzbringend erwiesen hat. Die Anstalt soll, da das Unternehmen nicht aus Gewinn berechnet ist, den breite» Schichten der Bevölkerung möglichst weitgehenden Ersatz bieten für zeitraubende und kostspielige Badereisen, sie, soll als zweckmäßigste Vor- und Nachkur für solche dienen, denen ein Kurbäder-Gebrauch unumgänglich nötig war, vor allem aber soll sie der Heranwachsenden Jugend, in deren Kraft und Gesundheit die Zukunft unseres Volkes wurzelt, als schöner, herrlicher Tummelplatz dienen, zur vollständig gefahrlosen Erlernung des gesündesten aller Leibesübungen: des edlen Schwimmsportes. Falls, wie wir hoffen, die Durchführung dieses Planes einem Vereine übertragen wird, so glauben wir keine Fehlbitte z» tun, wenn wir uns heute schon an dir Väter und Mütter der in Marburg studierenden Jugend wenden mit der Bitte: Ihr Scherflein beizutragen zum Gelingen, sei es durch Beitritt 51111t Vereine, sei es mich nur durch Förderung der guten Sache, die leider auch viele Gegner hat, durch Wort und Rat. Sie werden dadurch nicht nur ihren Kindern eine wahre Wohltat erweisen, sondern auch redlich ihren Teil beitragen zur Erhöhung und Stärkung des Volksbewußtseins. lind so schließen wir mit bcm Wunsche: Möge bald die Zeit kommen, 'n ocr wir sagen können: „Es war einmal ein Krötenteich, heute aber ist es ein prächtig gelegener Badcplatz, ivicwir ihn schöner- reiner und gesünder nirgends finden füuncn * Dr. Flick. Areud und Heid eines Kahres. (Vom September 1905 bis Ende September 1906.) Jffocr Gcincindcrat hatte sich am 5. Ok-'Cfr tober und 24. Jänner mit dem Brückenbaue und mit dem Bane der Ar-tilleriekaserne zu befassen. In Angelegenheit der neuen Brücke fand auch eine Volksversammlung im Kreuzhofe mit 23. Mürz statt. Im September 1906 wurde die alte Draubrücke wieder einerteilweisen Reparatur unterzogen und war durch mehrere Tage der Verkehr recht beschränkt, was die Notwendigkeit des endlichen Baues der Brücke augenfällig machte. Der Tätigkeit unseres Abgeordneten Wastian haben wir es zu danken, wenn im nächsten Jahre von dem Beginne der Bauarbciten zu berichten sein wird. Die große Artilleriekaserne wird weit schneller fertig daftehcn und so werden wohl mich die „Haubitzen" noch über die alte Brücke gefahren werden müssen. Die Wahl des Marburger Abgeordneten für den Landtag an Stelle des zurück-getretcnen Herrn Karl Pfrimer fand am 30. September 1905 statt und fielen von 466 abgegebenen Stimmen 462 auf Wastian, welcher Marburg nun auch int Landtage mit Erfolg vertritt. Eine Wähler-Versammlung, in welcher der Abgeordnete über die Verhältnisse und seine Tätigkeit sprach, fand mit 18. Jänner statt. Der August brachte einen Ehrenabend für Wastian, wo das Wirken desselben verdiente Würdigung fand. Für das allgemeine Wahlrecht fanden am 5. November eine Versammlung bei Götz, mit 26. eilte solche mit Hauptplatze am 28. ein großer Umzug der sozial- demokratischeu Partei statt. Solche Umzüge wurden in fast allen größeren Städten abgehalten. Daß die Verhandlungen darüber int Reichsrate nicht" so rasch zum Ziele führen konnten, ist begreiflich, und so wird die Einführung des allgemeinen Wahlrechtes Heuer nicht mehr möglich sein. Durch das Ableben des Gemeinderates Schosteritsch wurden Ersatzwahlen für diese Körperschaft nötig. — Diese fanden int September statt und wurden die vom Wahlausschüsse ausgestellten Kandidaten bei schwacher Beteiligung gewählt. Steht ja die Wahl des gesamten Gemeinderates vor der Türe, was wohl das geringe Interesse für die Ersatzwahl erklärlich macht. Wir wollen nun das wichtigste ans der Tätigkeit unserer Vereine in der ge-naunten Zeit hier vermerken und beginnen mit dem „Philharmonischen", welcher seinen 25-jährigcu Bestand feiern konnte. Der Verein, welcher eine vorzüglich geleitete Musikschule erhält, hatte außer seinen satzungsmäßigeu vier Konzerten und den üblichen Schüleraufführungen auch eine Mozart-Aufführung anläßlich des 150. Geburtstages des großen Meisters durch die Musikschule veranstaltet. Für das Konzert mit 20. April wurde die Kapelle des 27. Jnft.-Regmts. gewonnen und für den 21. April ein volkstümliches Konzert dieser KapelleZbei Götz veranstaltet. Der in der Generalversammlniig am 26. Oktober gefaßte Beschluß, int Jubeljahre Beethovens „Neunte" würdig anf-znführen, wurde leider durch außerhalb des Vereines liegende Schwierigkeiten vereitelt, obwohl schon Proben hiefür abgehalten worden waren. Aber noch ein anderer schwerer Schlag traf den Verein in diesem Jahre: Ferdinand Küster, sein hochgeehrter Vorstand, starb am 13. Oktober. Der Verblichene stand erst im 48. Lebensjahre nnd war ein hochgeachteter, menschenfreundlicher Mann, dessen viel zu früher Tod allgemein beklagt und betrauert wurde. Er wird allen, die ihn kannten, in dauernder Erinnerung bleiben. Noch ein weiteres geschätztes, langjähriges Mitglied schied am 7. August aus dem Lebeu: Adalbert Reichmeher. Derselbe errichtete 1860 die Zuckerbäckerei gegenüber dem Hotel „Mohr" und führte sie durch über 40 Jahre mit Geschick und Glück, dann verkaufte er das Geschäft an Herrn Johann Pelikan und zog sich ins Privatleben zurück. Die Erde sei dem biederen Manne leicht. Ein zwar nicht unersetzlicher, aber doch auch ein Verlust war das Scheiden des Musikdirektors Hans Rosensteiner, der in gleicher Eigenschaft nach Graz berufen wurde. Dem Scheidenden zu Ehren veranstaltete der Verein einen Abschiedsabend, welcher die Sympathien zum Ausdrucke brachte, deren sich Rosensteiner und seine Gattin, eine vorzügliche Gesangslehrerin, in Marburg zu erfreuen haben. — In Herrn Franz Czernoch gewann der Verein wieder eine ausgezeichnete Kraft, und so kann auch die sichere Erwartung gehegt werden, daß der Verein nnd seine Musikschule fortblühen und gedeihen! Der Männergcsangverein konnte ebenfalls ein schönes Jubelfest, seinen 60-jährigen Bestand, begehen. Dasselbe feierte der Verein in ganz einfacher Weise am 7. Juli. Eine Festliedertafel bei Götz. ein Festessen in der Gambrinushalle und Ausflug zur Schießstätte bildeten das Programm. Aus Mainz waren Vertreter erschienen, um dem Vereine die Glückwünsche des dortigen Männergesangvereines zu überbringen. Zahlreiche Telegramme waren von Brudervereinen cingelangt. In diesem Jahre veranstaltete der Verein außer den satzungsgemäßen Darbietungen ein großes Oktoberfest in den Götz'schc» Räumen und einen Narrenabend im Februar. Die Südbahn-Liedertafel konnte z>,l Pfingsten den Bruderverein, die Wiener Südbahn-Liedertafel, in Marburg begrüßen und mit den Wienern auch' Vertreter anderer Vereine. Einen festlichen Einzug vom Bahnhofe zur Gambrinushalle, an dem sich viele Vereine der Stadt beteiligten,! dann Gartenkonzert nnd Festliedcrtafel bei Gvtz brachte der erste Tag. Am Pfingstmontag fanden sich die Sänger und' Sangessreundc in Maria-Rast. — Der von der Liedertafel veranstaltete Bauernball, sowie die Silvesterfeier und die anderen Liedertafeln waren wie immer stark besucht. Neben diesen erfreulichen Vorkommnissen hatte die Liedertafel zwei Todesfälle besonders zu beklagen. In Bleiburg starb im Mai der gew. Bürgermeister Ludwigs Herbst, Ehrenmitglied der Liedertafel. Zun, Leichenbegängnisse erschien der Verein mit Fahne und sang einen Trauerchor. In Graz schied der Lokomotivführer Joses Griminger aus dem Leben; er war einer der Gründer des Vereines und entsandte die Liedertafel ein Doppelquartett zum Leichenbegängnisse am 23. August. Die Marburger Ortsgruppen des Deutschen Schulvercines und der „Süd-, mark" waren eifrig bemüht, ihren Aufgaben gerecht zu werden. Bor allem ist das Schulvereinsfest am 1. Juli zu nennen, welches einen Ertrag von 3526-39 Kronen einbrachte. Ein Schulvereinsabend wurde im Jänner abgehalten. — Die Frauen-! und Mädchen-Ortsgruppe der „Südmark" veranstaltete hochinteressante, jedermann I frei zugängliche Vorträge: am 19. No-! vember Dr. Äyloff über Hexenprozesse; 26. November Lehrer Meilenstein „Ver--lorenes deutsches Land"; 3. Dezember, Prof. Dr. Jbler „Jnvestiturstreit"; 10. Dez. Abg. Wastian „Friedrich Marx, der alpeuläudische Dichter". Diese Vorträge waren stets gut besucht und verdient die! rührige Gruppe hiefür besten Dank. Die Männer-Ortsgruppe bot durch ihr Kränzchen eine hübsche Faschingsnnterhaltung und es ist sehr zu beklagen, daß die | Hoffnung, der Deutschen Studentenküche dadurch ein Scherflein widmen zu können, durch schlechten Besuch fehlschlng, gewiß kein Ansporn für die unermüdlichen Veranstalter. — Aber nicht nur in Marburg, sondern überall in den Nachbarorten war man eifrig bemüht, unseren Schntzvereinen die so nötigen Geldmittel zu verschaffen und verdienen die oft mit ungünstigen Verhältnissen kämpfenden tvackeren Volksgenossen für ihre tätige Arbeit alle Anerkennung. Der deutsche Sprachverein hielt wie immer in den Wintermonaten Versammlungen mit verschiedenen Vorträgen ab und veranstaltete auch eine Anastasius Grün-Feier am 11. April im Kasino. Der Obmann, Herr kais. Rat Dr. Artur Mally, hat seit längerer Zeit sich der Mühe unterzogen, ein „Gassen-, Straßen-nnd Plätze-Bnch" der Stadt Marburg zu verfassen, welches die Namen der Gassen erklärt und alles geschichtlich Beachtenswerte erwähnt. Dieses Buch wird vielen Bewohnern der Stadt Marburg willkommen sein. Die Marbnrger freiwillige Feuerwehr hatte mehrfach Gelegenheit, ihre gute Schulung und Ausrüstung ernstlich zu erproben. Nicht allein im Stadtbereiche, sondern auch auswärts war sie beim Löschen von Bränden tätig. Auch einen Kameraden, den Steiger Franz Juresch, geleitete sic zum Grabe. Erfreulichen Anlaß zu einer schönen Feier gab die Verleihung der Ehrenmedaille, welche der Kaiser für 25-jährige Tätigkeit im Dienste der Feuerwehr stiftete, an fünf Mitglieder. Die feierliche Übergabe erfolgte am 8. April mit 11 Uhr auf dem beflaggten Hauptplatze auf einer Tribüne vor dem Rathause im Beisein eines zahlreichen Publikums. Die Wehr war mit sämtlichen Geräten ausgerückt; der Veteranenvereiu war mit seiner Musikkapelle erschienen. Ausgezeichnet wurden: Bürgermeister Dr. Johann Schmiderer, Chefarzt Josef llrbaczek, Alois Polatschek, Johann Klauda und Simon Polesnh. Nach der Übergabe der Medaillen besichtigten die Festgäste die Geräte, worauf die Wehr defilierte. Nachmittags wurde eine Schauübung ans dem Dvmplatzc abgehalten und abends beschloß eine Festkneipe den Tag. Auch in vielen anderen Orten fanden solche Dekorierungen statt. — Die Wehren in der Umgebung hatten oft Gelegenheit zu ernster Arbeit. Beim Brande des Roth'schen Kellergebäudes in Rotwein am 4. April verunglückte der Feuerwehrmann Franz Eisner und starb »ach langem Leiden im Allg. Krankenhanse. Auch die junge Feuerwehr in Pobcrsch verlor ein Mitglied durch den Tod. Bezirksfeuerwehrtagc fanden in Maria-Rast und in Rvßwcin bei Mar-bnrg statt, wo die kaum gegründete Rvß-tveiner Feuerwehr schon eine hübsche Schanübnng vorführen konnte. Verschiedene Feste wurden veranstaltet, um das Anschaffen von Löschgeräten zu ermöglichen. Da sollten wohl Staat und Land sorgen, daß die Wehren nicht selbst für ihre Ausrüstung zu schaffen hätten. Der Marbnrger Turnverein und der Turnverein „Jahn" pflegten das Turnen eifrig wie immer. Der erstere veranstaltete ein Schauturnen, nahm am Gautnrntnge in Pettan teil und wirkte beim Schnl-vereinsfeste erfolgreich mit. „Jahn" unternahm manche Turnfahrt und war bei den Festen in Arnfels und Mnreck vertreten. Dem scheidenden Sprechwart Ing. Snske wurde eilt Abschiedsabend bereitet, bei welchem auch Abg. Wastian anwesend war. Der Aushilfskasseverein hat seiner Geschichte ein Ehrenblatt einzuverlciben: Direktor Josef Lceb, seit der Gründung dieses gemeinnützigen Institutes in demselben tätig und durch viele Jahre an der Spitze des Vereines stehend, wurde durch Verleihung des goldenen Verdienstkrcnzes ausgezeichnet. Josef Leeb gehört auch dem Gemeinderate schon durch mehr als 20 Jahre an und konnte auf 50 Jahre seines selbständigen Geschäfts-Betriebes zurück-schauen. — Die Anshilfskasse hatte aber auch den Verlust ihres Obinannstellver-treters zu beklagen: mit 8. August starb Herr Friedrich Leidl, der im Vereinsvvr-stande ebenfalls lange Jahre eifrig wirkte. Als städt. Verwalter erfreute sich der Geschiedene der Achtung seiner Mitbürger. Die Filiale der stcierm. Landwirtschaftsgesellschaft entfaltete eine rege Tätigkeit durch verschiedene Versammlungen u. a. wurde die Abhaltung eines Obst- und Weinmarktes beschlossen und am 6,, 7. und 8. Oktober 1906 durchgeführt. Der landwirtschaftliche Verein für Roth-wein und Umgebung, der auch in der Stadt Marburg viele Mitglieder zählt, hat die Hebung aller Zweige des landwirtschaftlichen Betriebes unentwegt gefordert und schöne Erfolge erzielt; so erlangte z. B. das Rothweiner Huhn einen besonderen Ruf und erzielte bei Ausstellungen erste Preise. Der Verein unternahm in diesem Jahre einen Ausflug nach Ratot nnd Körmend, um die berühmten Viehherden Szell's und das Gestüt in letzterem Orte zu besichtigen. Die aus dem Vereine hervorgegangene Kellereigenossenschaft und die Obstver-werwertungs-Genossenschaft können auf günstige Erfolge verweisen. In Ritter v. Roßmanit hat der Verein einen unermüdlich tätigen Obmann. Zwei Schriftführer dieses Vereines, die Herren Schulleiter Hans Wesiak in Pickerndorf und Franz Jank in Rothwein, wurden durch den Tod ihrer Tätigkeit entrissen. Der Verein bewahrt beiden ein ehrendes Gedenken. Der Marburger Trabrennverein hat auch einen schweren Verlust zu beklagen: Karl Albert Pachner starb nach längerem Leiden am 13. November 1906. Er war als Obmannstellvertreter um die Hebung der Pferdezucht stets eifrig bemüht. Der Marburger Gewerbeverein und der erst in diesem Jahre gegründete Deutsche Handwerkerverein sind berufen, dieJnteressen des Gewerbe- und Handwerkerstandes wahrzunehmen und waren bestrebt, ihren Einfluß nach Möglichkeit geltend zu machen. Der Handwerkerverein veranlaßte auch die im Oktober 1906 stattgefundene erste Lehrlingsarbeiten-Ausstellnng in Marburg. Der älteste Verein, der Marburger Schützenverein, veranstaltete den Sommer hindurch bis in den Monat Oktober auf der schöngelegeuen Schießstätte im Burgwalde allwöchentlich Scharfschießen, an denen sich oft das eifrige Mitglied Ex- zellenz v. Nömethy, F.-M.-L. i. N., beteiligte. Dieser hochgeschätzte Herr konnte kürzlich ein seltenes Jubiläum feiern: es waren seit seiner Beförderung zum General 25 Jahre verflossen! Der Hausherrenverein hat die Anregung zur Herrichtung des städt. Teiches in Kartschowin als Bad gegeben. Unser diesmaliges Titelbild bringt eine Ansicht des Teiches und in dem dieser Rückschau vorhergehenden Aufsatze äußert sich der Arzt Herr Dr. Flick über die Möglichkeit und Nützlichkeit eines solchen Bades. Das Handelsgremium hatte in einigen Versammlungen über die Sonntagsruhe zu sprechen. Es bleibt einstweilen bei der Sonntagssperrstunde um halb 11 Ubr vormittags. Der Stadtverschönerungs-Verein, an welchen große Anforderungen gestellt werden, erließ im Mai einen Aufruf, um die für Marburg bescheidene Zahl seiner Mitglieder zu erhöhen. Soll der Verein seine Tätigkeit nicht lahmgelegt sehen, so bedarf er allgemeiner Unterstützung, denn schon die Erhaltung der ausgedehnten Anlagen erfordert größere Beträge. Wir wollen hoffen, daß die Leitung in die Lage kommt, auch fernerhin im Interesse der ganzen Bevölkerung zu wirken. Es bildete sich auch für die Magda-lenen - Vorstadt ein besonderer Verschönerungs-Verein, welcher in diesem ausgedehnten Stadtteile auch schon einiges schuf, wie die Anlagen beim alten Friedhöfe. Wir wollen hoffen, daß auch diesem Vereine die notwendigen Mittel zur Verfügung stehen werden. Der Museumverein hatte für viele Zuwendungen zu danken. Das Museum bildet eine Sehenswürdigkeit unserer Stadt, auf die wir auch hier aufmerksam machen. Vorstand des Museumvereines ist Herr Dr. Amand Rak. Der Theater- und Kasiuoverein, der Sammelpunkt der deutschen Gesellschaft in Marburg, hat durch verschiedene Unterhaltungen den Mitgliedern manchen genußreichen Familienabend geboten; auch die Bälle dort, von welchen einer als „Ball vor hundert Jahren" gedacht war, waren wie immer die vornehmsten Veranstaltungen in unserer Stadt. Auch das Tennisspicl im Volksgarten wurde lebhaft betrieben. Die Haushaltungs- und Fortbildungsschule für Mädchen erhält nun ein eigenes Gebäude in der Carneristraße und wird damit auch ein Mädchenheim verbunden sein. Die Errichtung einer Kochschule dürfte im neuen Gebäude wohl auch zur Tat werden. Die Lehrerbildungs-Anstalt bekommt ebenfalls ein eigenes Haus, dessen Bau in der Bürger- und Theatergasse seiner Vollendung entgegengeht. An der Landes-Lehreriuueubildungs-Anstalt fanden die ersten Reifeprüfungen statt. Ein großes Konzert, veranstaltet zu Gunsten des Unterstützuugs-Fondes der Anstalt, hatte einen schönen Erfolg und brachte dem Gesangslehrer Herrn Franz Schönherr alle Anerkennung. Der Leiter der Knabenschule I am Domplatze, Herr Franz Pfeifer, trat nach 46 Dienstjnhreu im Dezember in den wohlverdienten Ruhestand. Sein Nachfolger wurde Herr Karl Schmidt. Herr Direktor Pfeifer, welcher durch mehr als zwanzig Jahre auch als Lehrer (Rechnen und Deutsch) an der Weinbauschulc tätig war, nahm am 18. Oktober von der Anstalt Abschied. Im Jänner starb der slädt. Lehrer i. R. Stefan Konöan. Derselbe war durch lange Jahre Mitglied des Marburger Mannergesangvereines, welcher ihn auch zu seinem Ehren - Mitgliede ernannte. Konöan, welcher im 75. Lebensjahre stand, besaß auch das Ehrenbürgerrecht der Stadt Samobor. Eine emsige Lehrerin, Frl. Sabine Kutschern, starb nach längerer Krankheit im 47. Lebensjahre. Durch ein Vermächtnis an den Unterstützungsverein für arme Volksschulkinder hat sie sich ein dankbares Gedenken gesichert. Dieser Verein verdient ausgiebige Unterstützung seitens aller Schul- und Kindermunde. In Würdigung der Verdienste desselben erhielt der Obmann Herr Lehrer Moritz Geißler ein Anerkennungsschreiben des Stadtschulrates. Eine Ortsgruppe des Vereines „Freie Schule" wurde im Mürz gebildet und will dieselbe u. a. auch durch Elternabende seine Zwecke fördern. Ein solcher fand schon statt. Zur Unterstützung der deutschen Schule in Pobersch wurde ein besonderer Verein gegründet, wie ein solcher in Brunndorf besteht, wo es der „Südmark"-Ortsgruppe gelang, die Errichtung eines deutschen Kindergartens zu ermöglichen, dessen festliche Eröffnung am 16. September 1906 erfolgte, bei welcher Gelegenheit auch der Abgeordnete Wastian zu den zahlreichen Festgästen sprach. In Pragerhof wurde eine deutsche Schule eröffnet und eine solche wird nun auch in Wind.-Feistritz ernstlich angestrebt. In St. Leonhard starb der dortige Oberlehrer Josef Mocher, ein tüchtiger Schulmann, 53 Jahre alt, in Mahren-6erg der junge Lehrer Hans Dietner. In St. Johann bei Unterdrauburg starb im 85. Lebensjahre der k. k. Professor i. R. Johann Dominkusch, welcher seinerzeit auch an der Lehrerbildungs-Anstalt in Marburg tätig war. Das Kreisgericht in Marburg hatte in den Schwurgerichtstagungen des letzten Jahres wieder drei Todesurteile zu fällen. Die große Zahl Totschläge und anderer Verbrechen muß erschrecken. Der Präsident des Grazer Oberlaudesgerichtes und gern. Minister Graf Glcis-pach starb zu Graz im Jänner. Vom Gerichtsgebäude wehte eine Trauerfahne. In Marburg starb der Gerichtsadjunkt Jakob Ploder. Dem in den Ruhestand getretenen k. k. Grnndbuchsführer Franz Senekowitsch wurde das goldene Vcrdienst-kreuz verliehen, ebenso aus dem gleichen Anlässe dem k. k. Bezirkssekrctär Josef Krapec. Die Eisenbahn Marburg-Wies, deren Bail von allen interessierten Gemeinden so lebhaft gewünscht wird, muß nun wohl auch in absehbarer Zeit zustande kommen. Der Ausschuß für den Bau dieser Bahn, dessen unermüdlicher Obmann Herr Franz Neger ist, hat alles mögliche getan, um zum Ziele zu kommen. Die von ihm ein- berufenen Versammlungen in Marburg und Arnfels zeigten, daß es ein berechtigter Wunsch der Bevölkerung ist, dem Verkehre durch die Bahn angeschlossen zu werden. Auch bei der politischen Begehung der geplanten Strecke wurde einstimmig die hohe Wichtigkeit dieser Bahnlinie anerkannt. So wollen wir hoffen, daß wir im nächsten Jahre endlich den Beginn des Baues melden können. Ende September 1905 feierte die Lederfabrik des Herrn Anton Badl ihren fünfzigjährigen Bestand. Eine solche Feier beging auch die Besitzerin des Hotel „Stadt Wien", Frau Therese Wiesthaler. Die Gastwirtegenossenschaft benützte diesen Anlaß zu einer Ehrung der jubilierenden Frau. Die Gastwirtegenossenschaft hatte das Ableben ihres tätigen Vorstandes zu beklagen: Am 28. Juli erlag einem längeren Leiden der Gastwirt und Gemeinderat Franz Schosteritsch, erst 52 Jahre alt. Er erfreute sich allseitiger Beliebtheit. Von anderen Mitgliedern dieser Genossenschaft starben noch in diesem Jahre: Josef Pöltl, Wirt zum „weißen Hasen", Rosa Golob die Löwenwirtin und der Cafetier Karl Kästner. Die Genossenschaft der Kleidermacher beschloß, die Freisprechungen öffentlich abzuhalten und die besten Arbeiten der Freizusprechenden durch Geldpreise auszuzeichnen. Die erste öffentliche Freisprechung fand am 1. April statt und wurden zwei Preise verteilt. Von großer Bedeutung für Marburg ist die Südbahn mit ihren Werkstätten und den zahlreichen Angestellten des Verkehres. An Stelle des nach Wien berufenen Oberinspektors Karl Fleckh trat als Werkstättenchef Herr Oberingenieur Kamillo Walenta. Im laufenden Jahre waren leider größere Unglücksfülle auf der Südbahn zu verzeichnen, denen einige in Marburg stationiert gewesene Angestellte der Bahn zum Opfer fielen. Das Unglück in Littai am 18. Mai kostete den Kondukteuren Philipp Walther und Alexander Lanrent-schitsch, beide verheiratet, das Leben. Walther lebte nach der schrecklichen Ver- wundung noch 25 Minuten, Laurentschitst 45 Minuten! Am 16. Juli verunglückte: in Bruck die Marbnrger: Maschinführ» Franz Wildaner, 41 Jahre alt, und Heiz« Anton Janko, dann der Führersubstit»! Julius Darnhorn aus Bruck. Durch ous! strömenden Dampf wurden die Arm« fürchterlich verbrannt und starben nntci unsagbaren Leiden nach mehreren Stunden Und am 16. September 1906 tier breitete sich abermals die aufregende Nachricht von einem Zusammenstöße zwei« Eisenbahnzüge. Nur zu bald folgte di Bestätigung! Nächst Krumpeudorf geschal der Zusammenstoß, welcher zwei Mensch» leben forderte. Die Marburger Führ« Georg Honka und Führersubstitut Fram Kranner wurden fchwervcrwundet im Krankenhaus gebracht. Wohl kamen, beim mit dem Leben davon, doch ihre früh» Gesundheit dürften sie kaum mehr toicber: erlangen. Kaum wenige Tage später unij abermals ein Bahnunfall! Diesmal in Judendorf, wo zwar niemand getötet, botf mehrere verwundet wurden. Die Aufregung unter den Familien, deren Ernährer sich aus der Strecke befinden, ist bei solch« Nachrichten wohl begreiflich. Es ist ein gar schwerer Dienst, den die Männer z>> leisten haben. Die Arbeiter der hiesigen Südbahnwerkstätten haben einen eigenen Spar- uni Vorschußverein, ebenso die übrigen Bediensteten der Südbahn in Marburg, welch beide Vereine recht gut geleitet sind. Weiterbesteht ein Unterstützungsverein für Südbahnbedienstete in Krankheits- und Stcrbe-fällen, dann der Kameradschaftsverband, welcher in Sterbefällen den Hinterbliebene« bestimmte Beträge bezahlt und das Leichenbegängnis bestreitet. Aus der Reihe der „Eisenbahner", welchen der Verband außer den in Marburg bestatteten Verunglückten das legte Geleite gab, führen wir zwei Nanren an: den Portier Ludwig Laab, der sich allseitiger Beliebtheit erfreute, und bc«| Wagenmeister Franz Perms, der als Kassier des Allgem. Verbandes tätig war. Dem Obmanne des Kameradschafts-Verbandes, Oberkondukteur Konrad Stelzer, bereiteten die Mitglieder anläßlich seines Rücktrittes eine besondere Ehrung. Die im Jahre 1862 errichtete Südbahnwerkstättenkapelle, welche als Kapellmeister Herr Max Schönherr leitet, errang sich beim Wettspiele der Musikkapellen anläßlich der Grazer Herbstmesse 1906 den ersten Preis. Ein Gründer der Kapelle, Josef Änderte, Magazinsmeister i. R., starb 86 Jahre alt. Die „Resistenz" der Eisenbahner im November und Dezember machte sich in Marburg wenig fühlbar. Zu Gunsten des Unterstützungsfondes veranstalteten die Kondukteure einen Festabend im Jänner im Götz'schen Saale. Aus der Totcnliste des letzten Jahres nennen wir außer den schon erwähnten noch folgende bekanntere Namen. Von Militärs d. R. den General v. Szilvinyi, welcher hier längere Zeit als Brigadier stationiert war; er starb zu Wien. Die Oberste v. Wydra und v. Shakic, den Major Fritz Albrecht, den Hauptmann Anton Lutynski, bekannt als vorzüglicher Schachspieler, starb in Graz und wurde hier bestattet, und den Oberleutnant Oskar Ullmann. Aus dem Priesterstande: Dompropst Laurenz Hcrg, 78 Jahre alt, er wurde in Lembach bestattet, wo er bis zu seiner Berufung ins Domkapitel als Pfarrer wirkte. Der Strafhausseelsorger Alois Ever starb im Priesterspitale zu Graz. Aus allen Kreisen: Der erst im 30. Lebensjahre gestandene Zahnarzt Dr. Robert Gohn, Michael Zngner, Faßbinder, 67 I., Josef Stern, Angestellter der Firma Martinz, Fiaker Franz Orlak, 60 I., Uhrmacher August Wapper, 43 I., in Graz gestorben, Frau Anna Ulrich, Hausbesitzersgattin, 49 I., Johann Winterhalter, Vertreter der Styria-Dampfmühle, 47 I., Matuschkowitsch Josef, Schuhmacher, 95 I., Frau Maria Tscheligi, 85 I., Eduard Schelesinger, Hausbesitzer, 75 I., Salomon Rnzicka, Heereslicferant, 57 I., Frau Anna Fasching, Gattin des Prof. Schulrat Franz Fasching, Komaucr Ludwig, Angestellter der Bezirkskrankenkasse, 73 I., Frau Aloisia Vollgruber, 76 I,, Frau Helene Kotzbeck, Schmiedmeistersgattin, 69 I., Wenzel Kral, Pens. Forstwart, 76 I., Frau Hansi Lorber, Kaufmannsgattin, 36 I., Frau Therese Schescherko, Hausbesitzerin, 53 I., Frau Ludovika Rohrer-Laykauf, 85 I., Reller Friedrich, Pens. Sicherheitswach-Jnspektor, 71 I., Bäckermeister Matthäus Musek, 39 I., Fxan Lina Rvsina-Robitsch, Advokatens-gattin, 28 I., Nikolaus Györek, Privat, gew. Ledereibesitzer, 76 I.. Fleischermeister Franz Kurnik, 37 I., HermannLevitschnigg, Hochschüler, 22 I., Jakob Waidacher, gew. Schuhmachcrmeister, 81 I., Hausbesitzerin Dominika Tomasi, 76 I., Josef Roth, Weinhändlerssohn, 23 I., Simon Meglitsch, Kohlenhändler, 67 I., Georg Koschier, Postbeamte i. R., 61 I., Eduard Struck!, Oberpostkontrollor i. R., 70 I., ein beliebt gewesener Beamte, starb in Graz und wurde in Marburg bestattet. Emanuel Westen, Theaterdirektor in Neichenberg, war 1881—82 Regisseur unter Direktor Bigl, dann Direktor des Marburger Stadttheaters durch zwei Jahre. Franz Wicher, Notariatsbeamter, 64- I., Oskar Denicke, Privat, 68 I., Fiaker Andreas Schwarz, 68 I.. Frau Maria Tschebull, Jngenieurswitwe, 68 I., Wen-dclin Zezula, Rechnnngsrevident i. R., 91 I., Barbara Voleiö, Tischlermeisterswitwe, 59 J„ Johann Schumenjak, Steuereinnehmer i. R., 56 I., Josef Krenn, gew. Kaufmann, Rosa Riegler, Schlossermeistersgattin, 38 I., Ernst Hanel, Deli-katessenhändler, 40 I., Frau Johanna Flucher, geb. v. Födransperg, Hausbesitzerin, 74 I., Anton Fetz, Hausbesitzer und Glashändler, 79 I., erstickte infolge eines in seinem Schlafzimmer entstandenen Brandes. Das Glasergeschäft wurde von seinem Vater 1808 begründet. Theresia Druckmüller, Private, 73 I. In der Umgebung von Marburg starben u. a.: In Rothwein Frau Josefa Zöhrer geb. Tengg; in Kätsch Frau Magdalena Fleischer, Gattin des Mag. Pharm. Herrn Karl Fleischer, 77 I.; in Schleinitz die Tochter Mitzi des Gutsvcrwalters Herrn Ferdinand Zwettler, 16 I.; in Kranichsfeld der Prokurist Karl Bachler, 50 I., wurde in Penzing bei Wien bestattet; in Pragerhof Justine Budna, 17 I., Tochter des Leiters der dortigen deutschen Schule; in Unterpulsgau Maria Siuscheg, Besitzerin; in Wind.-Feistritz Frau Anna Sternberger, Gewerkens-Gattin, 72 I., Michael Nasko, Besitzer usw., Gründer der Feuerwehr, Agnes Mejak, Hausbesitzerin, 41 I., Dr. Michael Detitscheg, gew. Advokat, verarmt, 80 I., im Schlosse Burg Feistritz starb die Sternkreuzordensdame Frau Gräfin Therese Attems, 45 I., sie war eine hochgeschätzte Dame; in Gono-bitz der Bürger N. Pann, ein geachteter Mann, Dr. Michael Lederer, em. Advokat, 68 I., in Seitzdorf bei Gonobitz der Großgrundbesitzer Karl Tomandl, 74 I. Bei Gams wurden im März die Leichen zweier Personen gefunden, die dort im Oktober 1905 den Tod gesucht hatten, Dr. Otto Hermann, 29 I., und Amalie Pelikan, 24 I. alt, aus Znaim. In Maria-Rast starb im Juni der Industrielle B. I. Woschuagg, 63 I., er war Besitzer der dortigen Zündwarenfabrik und erfreute sich allgemeiner Achtung; in St. Lorenzen ob Marburg Frau Franziska Lamprecht, Konrad Moge, Handelsangestellter, Sohn des Oberlehrers Herrn M. Moge, Josef Heinschko, Gerberei- und Realitätenbesitzer, 67 I.; in Tresternitz Frau Maria Strohmayer geb. Wiesthaler, Besitzerin, 71 I.; in St. Oswald Frau Antonie Dietinger-Grögl, Großgrundbesitzersgattin, 56 I.; in Reifnig Frau Rosalia Petrun, Gastwirtin und Besitzerin, 63 I.; in Wuchern Otto Zottl, Bahnaspirant, 23 I., Frl. Marie Albert, 23 I.; in Mahrenberg Frau Johanna Fauland; in Hohenmauthen Johann Strohmayer, Gastwirt 41 I., Frau Marie Skazedonig-Mettinger, Großgrundbesitzersgattin, 33 I., Leonhard Draxler, Gastwirt und Fleischer, 42 I. In Windischgraz Josef Winkler, Knnf-mann, 62 I., war auch im öffentlichen Leben tätig, und Steuereinnehmer Heinrich Klinger, 43 I. In St. Egydi (W.-B.) Johann Repnik, Großgrundbesitzer, Gemeinderat in Zirknitz, er wurde unter sehr großer Teilnahme zu Grabe geleitet, und Rupert Bartl, Grnnd-besitzerssohn, 24 I.; in Hl. Dreifaltigkeit Frau Anna Steinbauer; in St. Leonhard Vinzenz Toplak, Notar u. Gemeinderat, am 26. Juli ertranken dort zwei Mädchen Paula Dimnik und Anna Pogatschnig. In Leibnitz starb der älteste Bürger, Sattlermeister Josef Aßmann, 87 I., und Johann v. Bitali, Militär-Oberintendant i. R., 84 I. In Kappel bei Arnfels der Kaufmann u. Gemeindevorsteher Lud. Richter, 50 I, * * * Nun sei hier noch einiger bemerkenswerterer Vorkommnisse gedacht. Der bekannte Liedcrkomponist Koch von Langentreu starb im November. Er war Ehrenmitglied vieler Gesangvereine, auch dem Marburger Mäunergesangver-eine gehörte er als solches an. Der in den Ruhestand getretene k. f. Oberbezirkstierarzt Herr Herrin. Haage erhielt aus diesem Anlasse den Titel „ Veterinär-Inspektor". Fräulein Paula Urbaczek, eine Tochter des Herrn Kommunalarztes Josef Urbaczek, hier als vorzügliche Sängerin gut bekannt, hat schon viele Anerkennungen seitens der Kritik zu verzeichnen. Neue Triumphe feierte sie im April zu Elberfeld in Wagners „Ring der Nibelungen". Ein schönes Fanrilienfest konnte Fra« Bothe in Kranichsfeld begehen: den siebzigsten Geburtstag, zu dessen Feier alle zehn Kinder der wackeren Frau erschiene« waren. Die Glasfabrik Josefstal hatte eine« besonderen Festtag zu verzeichnen: Es wurden sechs Meister und zwei Arbeiterinnen für ihre langjährige Tätigkeit hl der Fabrik ausgezeichnet. Die Verteilung der Auszeichnungen nahm der Bezirkskommissär Zouffal in Gegenwart des Fabriksbesitzers v. Fabrici vor. Die Ausgezeichneten wurden bewirtet und a>« Nachmittag vereinte alle ein hübsches Waldfest. Von den Ausgezeichneten war Josef Pack durch 50 Jahre, Volenti« Draner, Johann Kislinger je 40, Robert Krainer 28, Matth. Klembes 23, Elisabeth Weinberger und Anna Krainer je 33 Jahre in dieser Fabrik tätig. Wie es heißt, soll eine ausländische Gesellschaft diese Fabrik angekauft haben. Das Schicksal des Defraudanten Rudolf H . . . sch, welcher von Leutschach mit Postgeldern von etwa 1200 Kronen flüchtig wurde, ist gewissermaßen tragisch. Auf der Flucht vergaß er in einem Zuge seine Handtasche mit der Beute und das brachte ans die Spur. Im Mai gab der Zirkus Buffalo Bills Wild-West des Kolonel Cody hier zwei Vorstellungen. Am Geburtshause des Dichters Ottokar sKergstock, Domplntz Nr. 12 in Marburg, wurde am 11. Juni eine Gedenktafel angebracht. Sic ist aus schwedischem schwarzen Marmor und trügt in Goldbuchstaben die Inschrift: „Geburtshaus des deutschen Dichters Ottokar Kernstock. Geboren am 25. Juli 1848. Gustav Ullmann, derzeit Hausbesitzer, stiftete diese Gedenktafel." Im Juni veranstaltete der Deutschakademische Gesangverein hier eine Liedertafel zugunsten der Studentenküche der „Südmark". Die Sänger trafen am 23. nachmittags ein und bot der festliche Einzug ein hübsches Bild. Ein zahlreicher Besuch der Liedertafel zeugte von der Beliebtheit der Sänger. Der fröhliche Frühschoppen im Garten der Versuchsstation bleibt wohl in der Erinnerung jedes Teilnehmers. Am 22. Juli wurde zur Erinnerung an den Seesieg bei Lissa (20. Juli I860) Tegetthoffs Denkmal mit Kränzen geschmückt. Der Erste Marburger Veteranen-Verein „Erzherzog Friedrich" mit seiner Musikkkapelle, dann Vertreter des Wiener Veteranen-Vereines „Tegetthoff" und ein sehr zahlreiches Publikum nahm an der Feier teil. In der Villa Staudinger nächst Roßwein spielte sich Ende Juli ein Drama ab. Der 32 Jahre alte Oskar Staudinger verwundete eine Magd und die auf die Hilferufe herbeigeeilte Köchin gefährlich. Als er dann verhaftet werden sollte, erschoß er sich in seinem Zimmer. Am 24. August wurde die neue Brücke über die Save in Rann in Gegenwart des Herrn Statthalters, des Landeshauptmannes und anderer Persönlichkeiten feierlich eröffnet. Wann werden wir die Eröffnung der neuen Brücke über die Drau feiern können? Im Kreuzhofsaale gab im vergangenen Sommer die Theatergesellschaft Guttmann Vorstellungen. Die guten Leistungen der Gesellschaft fanden verdiente Anerkennung. Ein Erinnerungszeichen an schlimme Tage, die Pestsäule in Windenau, stürzte zusammen, da niemand an ihre Erhaltung dachte. Nun will der Museumverein dort eine neue Säule errichten, um das Gedenken an die böse Zeit zu bewahren. Die enge Freihausgaffe wurde durch die Abtragung der Freihauskaserne und des Eskomptebankgebäudes zu einem Teile des Hauptplatzes. Viele Neubauten vergrößerten und verschönerten Marburg in diesem Jahre. Auch der hiesige Südbahnhof geht einer Erweiterung entgegen, die der steigende Verkehr erfordert. — Die Reichsstraße nächst der Bahn wurde durch möglichste Abtragung der Steigung für die Fuhrwerke gefahrloser gemacht. Bemerkenswert war das verflossene Jahr wegen der Naturereignisse, die bei uns sich wohl nur in größeren Gewittern zeigten, so in der Gegend um Radkers-burg, in der Kolos, wo der Schaden in den Weingärten ungemein groß war. Aber die schrecklichen Erdbeben in Sizilien, in San Francisco, in Valparaiso, der Ausbruch des Vesuv, Wirbelstürme, das große Grubenunglück in Courriöres u. a. haben das Jahr 1906 zu einem unheilvollen gemacht. Ein anderer großer Sturm, der aber keine Verheerungen anrichtete, durchtobte unser engeres und weiteres Vaterland; die sogenannte „Ehereform" rief ihn hervor. Allüberall wurden von der katholischen Geistlichkeit Unterschriften gesammelt für Petitionen gegen diese „Ehereform". Betrachten wir die Sache genauer, so handelt es sich ja gar nicht um eine „Reform" der Ehe. Dies Fremdwort ist hier gar nicht gut angebracht, es kann manchen irreführen. Die Ehe fall nicht „reformiert" werden. Wenn aber zwei Leute nicht zusammenpassen, so kann der Bund auch von der Kirche getrennt werden, und daß dies nicht vereinzelt geschieht, beweist die große Zahl der Geschiedenen, welchen nach den geltenden Gesetzen die Wiederverehelichung nicht erlaubt ist. Und das mag von vielen oft schwer gefühlt werden. Sv entstand denn aus den Kreisen derselben eine Bewegung, deren Ziel die Aufhebung jener Hindernisse bildet. Gewiß wird in der Gründung einer neuen Ehe nach Lösung des früheren Bundes niemand etwas schlimmes erblicken können; im Gegenteil, es dürfte darin weit mehr Gutes liegen, als in der jetzigen Unmöglichkeit einer neuen, gesetzlich gil-tigen Ehe. Niemand aber von den Eheleuten, die sich gegen die „Ehereform" bewußt oder unbewußt verwahrten, ist jetzt und für alle Zukunft gezwungen, sich scheiden zu lassen und dann wieder heiraten zu müssen. Kommt es aber zu einer Scheidung, so ist den Getrennten doch die Möglichkeit gegeben, in einer neuen Ehe das Glück zu sinden, was die frühere nicht geboten. Kaum ein Brautpaar dürfte es aber geben, welches vor den Altar oder vor den Standesbeamten tritt und nicht an ein Bündnis fürs ganze Leben dächte. „Die Ehen werden im Himmel geschlossen", sagt man; darum ist mancher Eheteil nachher „wie aus den Wolken gefallen", so meinte jemand, und der hatte leider recht. Nicht wenige fühlen das Eheband später wie eine Kettenlast. Sollte nun jenen, deren Ehe aus guten Gründen getrennt wird, eine glücklichere Ehe verwehrt sein auf so lange, bis der Tod den einen Teil fortnimmt? Das ist veraltet. Kein Teil ist jedoch gezwungen, wieder zu heiraten, er ' kann es ganz nach'seinem Gewissen halten; aber das Recht, anderen zu wehren, eine neue, gesetzlich gütige Ehe zu schließen, soll niemand besitzen. Und so wird über kurz oder lang doch eine Reform kommen, aber keine „Ehereform", sondern die Beseitigung der jetzigen Schranken, die den Geschiedenen eine Wiedervcrheiratung unmöglich machen. Deshalb soll aber auch Schillers „Drum prüfe, wer sich ewig bindet.. ." nicht vergessen sein, dann wird die Zahl der Ehescheidungen sicher nicht größer werden, als sie heute ist trotz aller Hindernisse. -l- * * Noch eines Sturmes wollen wir kurz gedenken, der zwar nicht heuer, sondern vor 40 Jahren, 1866, wütete: Der Krieg mit Italien und mit Preußen. Im Mai 1866, als der Doppelkrieg schon unausweichlich schien, bildete sich in Graz ein Zentralkomitee, welches die Bildung eines steirischen Scharfschützenkorps anstrebte und wurde auch in Marburg eine Filiale dieses Komitees gebildet, dessen Obmann Graf Brandis war. Die Sammlung von Geldbeiträgen und die Anwerbung von Freiwilligen wurde vorgcnommen. Auf dem Sophicn-platze war ein Werbezelt errichtet. Die städtische Musikkapelle spielte und an Wein fehlte es auch nicht, er wurde von Bürgern gespendet; die Werbekanzlei befand sich in der Burg. Der Andrang war stark und wurden an zwei Tagen, 18. und 19. Juni, 43 Mann angenommen, zu welchen bei der Nachwerbung am 25. und 26. Juni noch 30 kamen. Die Ausrüstung eines Mannes kam auf 50 fl. zu stehen. Auch eine Nachstellung für die Armee wurde im Juli vorgenommen. Am 13. Juni marschierte eine Abteilung des heimischen Regimentes Nr. 47 (damals Hartung) nach dem nördlichen Kriegsschauplätze; ihr Kommandant war Hauptmann Konrad Seidl, welcher hier und in Gams, wo er Gemeinevorsteher war, noch in guter Erinnerung stehen dürfte. Die Alpenjäger, wie das Freiwilligenkorps benannt wurde, I gingen nach dem Süden. Mit begreiflicher Spannung wurden die Meldungen von den Kriegsschauplätzen erwartet; mit Zuversicht hoffte jeder auf Siegesnachrichten aus Italien und viele wohl auch auf solche aus dem Norden. Die Schlacht von Kustozza war geschlagen. Vom Norden liefen gleichfalls Siegesnachrichten cin: „Benedck hat auf allen Linien gesiegt, 23 Kanonen sind erobert" — lautete ein kurzer Bericht. Auch Von weiteren Siegen kam Kunde. iJn Südtirol, wo Garibaldi mit seinen Freischaren operierte, holten diese sich blutige Kopfe. — So war eine Siegesfeier fast berechtigt und wurde eine solche am 1. Juli vom Gastwirte Sketh in der Brühl veranstaltet, deren Ertrag für die Verwundeten bestimmt wurde. Das Fest war gut besucht. Aber man hatte auch schon vom Rückzuge Bcnedeks gehört und das trübte die Freude. Und schon am 3. Juli kam Königgrätz! — Ein patriotischer Hilfs-Verein bildete sich und veranstaltete Sammlungen für die Opfer des Krieges, die | Verwundeten, und flößen die Spenden ! an Geld, Wäsche usw., sowie Zusagen | zur Übernahme Verwundeter in Privatpflege erfreulich ein. Der Männergesang-verein, der Turnerchor und die Südbahn-Liedertafel beschlossen die gemeinschaftliche Abhaltung eines Festes zugunsten der in Marburg anlangenden Verwundeten. Für einen damit verbundenen Glückshafen spendeten die Bewohner Marburgs zahlreiche Gewinste. Das Fest sollte ans der Felberinsel stattfinden und hoffte man den damals in Melling in Vollendung begriffenen Drandampfer zum Feste schon benützen zu können. Dieses Fest der Gesangvereine wurde aber nicht auf der Felberinsel, sondern im „Brandhof" (heute Lcherbaum) nächst dem Kadettenstiftc am 12. August abgehalten. Es wurden sämtliche Lose (10.000) abgesetzt. Der Dampfer, den ein Triester Rheeder hier für Dränierten bauen ließ, erwies sich für die Flußverhältnisse bei der Probe nicht als brauchbar. In Marburg waren am 12. Juli 163 Berwnndete in Pflege, davon fanden 26 in Privathäusern Aufnahme. War die Stimmung nach Königgrätz e[«e recht gedrückte, so kam doch noch ein Trost: Am 20. Juli hatte Tegetthoff, ein Sohn Marburgs, den Sieg bei Lissa errungen! Am 22. Juli richtete Bürgermeister Tappeiner im Namen der Gemeinde Marburg folgendes Telegramm nach Pola an den Admiral Wilhelm von Tegetthoff: ,,Die Stadt Marburg, stolz, die Vaterstadt des Helden von Helgoland und Lissa zu sein, bringt Euer Exzellenz zu dem erfochtenen Siege die wärmsten Glückwünsche dar." Die Antwort wurde in Pola mit 23. Juli nachmittags 4 Uhr 40 Minuten anfgcgeben und traf um 9 Uhr abends in Marburg ein; sie lautete: „Herrn Andreas Tappeiner, Bürgermeister in Marburg. Der mir in teurer Erinnerung bleibenden Stadt Marburg meinen herzlichsten Dank für den mir und der Flotte gegebenen Beweis reger Teilnahme. Tegetthoff." In Marburg befand sich damals auch eine Abteilung von Beamten und Offizieren der Marinesektion des Kriegsministeriums. Dieselben vereinigten sich anläßlich dieses Sieges zu einem Festmahle, zu welchem der Bürgermeister, der Bezirksvorstehcr v. Arailza, Gäste aus der Bürgerschaft und drei Hauptlcute der Garnison erschienen. Von den Trinksprüchen wurde jener ans den am 23. Oktober 1827 in Marburg geborenen Helden von Lissa und auf den Vizeadmiral von Bourgnignon nach Pola telegraphiert und letzterer antwortete auf demselben Wege: „An die Organe der Marinesektion und die Vertreter der Stadt Marburg den herzlichsten Dank für die freundliche Erinnerung auch im Namen der technischen Organe." — Alois Edler von Kriehuber sandte der Flottenmannschaft zehn Eimer Wein. Tegetthoff hat (Rhede von Fasana, 30. Juni) Herrn v. Kriehuber geschrieben: „Über die von Ihnen für die Mannschaft der Flotte gespendeten zehn Eimer Wein ist heute die Mitteilung anhergelangt. Ich beeile mich auch allsogleich, E. H. meinen und der ganzen Flotte wärmsten Dank für diesen Beweis der Teilnahme auszudrücken. Ich komme dieser angenehmen Pflicht mit umso größerer Freude nach, als diese erste patriotische Gabe aus Marburg eingelangt ist, das mir als meine Vaterstadt stets in teuerster Erinnerung geblieben. Die Spende gibt mir den Beweis, daß auch ferne der Küste Interesse und lebhafte Teilnahme für die Flotte an den Tag gelegt wird." Am 6. Dezember stellte Freiherr von Rast in der Sitzung des Gemeinderates den Antrag, zur Erinnerung an den Sieger von Lissa die Hauptstraße der Grazervorstadt Tegetthoffstraße zu nennen. Dieser Antrag wurde nach einer eingehenden Begründung durch Freiherrn von Rast einstimmig angenommen. Der Bürgermeister teilte Tegetthoff diesen Beschluß mit und erhielt hierauf folgendes Schreiben: „London, am 16. Dezember 1866. Hoch-wohlgcborner Herr! Der in Ihrem geschätzten Schreiben vom 7. Dezember mir mitgeteilte Wunsch der Gemeindevertretung meiner Vaterstadt, eine Straße Marburgs mit meinem Namen zu benennen — ist mir ein neues Zeugnis warmer Teilnahme an den Schicksalen des Landsmannes, der wenngleich von der Heimat ferne, ihr doch eine treue Anhänglichkeit bewahrt und sich glücklich fühlt, den Beweis geliefert zu haben, daß die Söhne der Steiermark nicht nur zu Lande, sondern auch zu Wasser ihre Schuldigkeit zu tun wissen. Ich ersuche Euer Hochwohlgeboren, meinen Landsleuten die Gefühle meines auf-richllgen Dankes auszudrücken für ihre mich sehr ehrende Absicht,. zu deren Ausführung ich mit Stolz meine Zustimmung gebe. Empfangen Euer Hochwohlgeboren die Versicherung meiner ausgezeichneten Hochachtung. Wilhelm v. Tegetthoff, Vizeadmiral". Kommandant der besiegten italienischen Flotte war Admiral Persano, gegen den in Italien allgemeine Erbitterung herrschte. In den Seestädten fanden Demonstrationen statt, die in Ankona einen bedenklichen Charakter annahmen, als die Flotte übel zugerichtet, schweigend — und besiegt in den Hafen einlief. Die Marine selbst verlangte gegen den Admiral Persano die Anwendung des Paragraphen des Militärstrafgesetzes über Feigheit. Die von Persano angeregten Strohhüte „ä la Persano“ kamen nicht in die Mode, dagegen wurde des Admirals Liebhaberei für frische Ziegenmilch an Bord und sonstige shba- ritische Eigenheiten Gegenstand der allgc meine beißendsten Kritik. 1866 führte auch Garibaldi sein« Freischaren nach Südtirol und erließ tu die Bewohner einen Aufruf. Erst. an 10. August verließen diese wieder da» Land, in welchem sic übel gehaust hatten Es konnten ihnen ja nicht genügend Kräfte entgcgengestellt tvccdeu. Desto höha müssen die Leistungen der Truppen uni Schützen angeschlagen werden. Die Gart baldianer haben ihren Einfall in Tirol teuer gebüßt. Sie selbst schützen ihr« Verlust an Toten, Verwundeten nni Gefangenen über 10.000 Mann. Sit haben selbst zugegeben, daß sie im Gefechte am 3. Juli (am Tage der Schlacht von Königgrätz) über 500 Mann mit Boden liegen hatten und wollten nicht glauben, daß nur drei Kompagnien Kaiser-jäger es waren, welche dreimal ihre Angriffe durch mehrere Stunden abgewehrt und sie zurückgetrieben haben. Sie sagte» noch, daß im genannten Gefechte ei» banges Grauen sie erfüllt habe, weil fit beinahe keinen Feind gesehen hätten, bit Ihrigen aber haufenweise tot herumlagen Dieses Kaiserjägergefecht dürfte aber auch einzig in der Geschichte dastehen. I» diesem Gefechte wurde auch der feindlich Anführer verwundet. Nach demselben konnte sich Garibaldi immer nur z« Wagen weiterbringen; über die Berg! aber ließ er sich in einer Sänfte trage», welche in seinem letzten Hauptquarti« Kologna zurückgeblieben ist. Außer dies« Sänfte sind aber auch die großen Mag» zine der Garibaldianer in unsere Hünd> gefallen. * * -i- Im gleichen Jahre (Juli) fanden auch Neuwahlen des Gemeinderates in Murburg statt. Von den damals gewählte« Stadtvätern lebt in Marburg uur mch Herr Anton Badl. Es zählte der erst Wahlkörper 213, der zweite 125 und bei dritte 747 Wähler. Die Lieslott'. Von K. v. giiiforo. s War an einem wunder-| schönen Sonntagmorgen. Gol-I dig schien die Sonne auf 1 die malerische Gegend, dunkelblau wölbte sich der Himmel über die bunte Erde und von fern riefen die hellen Kirchenglocken zum Gottesdienst in die kleine, rotgedeckte Dorfkirche. Im mit dem es in die Kirche gehen wollte. Lange, schwarze Flechten, mit roten Schleifchen zusammengehalten, fielen schwer über die Schultern; die kleinen Füße staken in Schnallenschuhen, Weiße Strümpfe an den drallen Waden, ein kurzer, roter Mollrock, ein blendend weißes Hemdchen, das Nacken und Arme Bauernhof, am Ende des Dorfes, stand ein junges Pärchen, ein hübsches, frisches Mädel, in der schwäbischen Bauerntracht und ein schöner, groß gewachsener Husar Seiner Majestät des Königs von Preußen. Das Mädchen hatte ein frisches, junges Gesichtet, mit roten, schwellenden Lippen, die sich jetzt schmollend kräuselten. In den dunklen Augen standen Tränen der Entrüstung. , Gä wartete, das Gesangbuch in der Hand, auf den Vater, den Hofbauern, freiließ, ein schwarzes Sammetmieder und eine weiße Schürze vervollständigten den hübschen, kleidsamen Anzug. Das Mädel sah frisch und appetitlich zum Anbeißen aus. Dem Soldaten kleidete die blaue, über und über mit gelben Schnüren bedeckte Husarenuniform ganz prachtvoll. „Nee, gehscht, e Preusch mag i net heirate", sagte das Mädchen jetzt zu dem Soldaten. „Aber Lislott, sei doch gescheit," antwortete der Letztere, „was gehen dich die Preußen an? Du liebst mich, den Peter, und mich sollst du heiraten; ob ich nun preußischer Soldat bin oder sonst was, ist doch einerlei." Er wollte sie bei diesen Worten umfassen und an sich ziehen, um einen Kuß auf die roten Lippen zu drücken, die gar zu verführerisch leuchteten, aber heftig riß sie sich von ihm los, stemmte die Arme in die Hüften und betrachtete ihn entrüstet von oben bis unten. „Hascht net gehert? I Heirat fei Preusch nit, i sag dörsch noch emal, die Preusch sin die Feind von unsch, und i bin alleweil gut schwäbisch g'wescht und bleib's, damit baschta. Geh, Peter, geh, so mag i di net." Sie- drehte sich um, tat ein paar Schritte; plötzlich machte sie Halt, blickte den Peter an, kam zurückgelaufen, legte beide Arme um seinen Hals und sagte zu ihm: „Fa, schaust, Peterl, i kann fei Preusch nit heirate. Willscht net zu uns fomme, Peterl?" fügte sie in bittendem Tone hinzu, blickte ihn dabei so verführerisch, mit lächelndem Munde an, hinter dem dje blitzenden, weißen Zähnlein hervorglänzten wie die Perlen, daß es ihm heiß zu Kopf stieg und vor den Augen dunfelte. Er wollte sie an sich drücken, sie füssen, seine Lieslott, die er geliebt, seit er denfen konnte, aber da wich sie wie der Blitz von ihm zurück: „Ja, willscht halt, Peterle?" fragte sie. „Ja aber, Lieslott, was soll ich denn tun, was willst du von mir?" fragte er, indem er seinen blonden Schnurrbart verzweifelt drehte. „Du sollst zu uns komme, nit mit in den Krieg ziehe und gegen deine Brüder kämpfe, sonst Heirat i di net", gab sie zur Antwort. „Aber, um Gotteswillen, Lieslott, ich kann doch jetzt, wo der Krieg vor der Tür steht, meinem König, dem ich Treu geschworen, nicht untreu werden! Das wäre ehrlos, Lieslott, und möchtest du einen ehrlosen Menschen heiraten? Wenn du mich jetzt nicht heiraten willst, gut, dann warten wir, bis der Krieg vorbei, was, Lieslott?" „I Heirat di nimmer, wenn du gegen deine Brüder kämpfst," sagte Lieslott, indem sie in den Zipfel ihrer Schürze schluchzte und mit den Worten: „I kann und i mog fei Preusch heirate," lief sie davon. Da stand er nun, der blonde Peter und schallte seiner Herzallerliebsten verzweifelt nach. Was sollte er tun? Warten, bis der Feldzug zu Ende war und dann den Abschied nehmen? Es würde ja nichts nützen, denn sie hatte ihm kategorisch erklärt, wenn er mit in den Krieg zöge, würde sie ihn nimmer heiraten. So gern hätte er es jetzt getan und sein junges Weib beim Vater gelassen, hier auf dem Bauernhof. Dann war sie sein; aber so? Die Lieslott liebte ihn ja, das wußte er, aber sie war das hübscheste Ding im Dorf, die jungen Burschen guckten alle nach ihr und er — nun ja, er war eifersüchtig; er hätte sie gern sein genannt, ehe er von hinnen mußte, was in einigen Tagen geschehen sollte. Er seufzte tief; er wollte mit dem Bauer sprechen. Er gab seine Sache noch nicht verloren. Er wollte ins Gehöft zum Bauern gehen, als er denselben um die Ecke biegen und auf sich zukommen sah. Der biedere, alte Mann mit den langen, grauen Haaren war im Sonntagsstaat. Er trug einen langen, grauen Rock mit blanken Messingknöpfen, rote Weste und schwarze Sammethosen. Schon von weitem schüttelte er mit sorgenvoller Miene den Kopf. „Es ischt nischt, mei Sohn, brauchst nit erscht zu rede; die Lieslott will net, i hab's ihr besohle, i Hab' zu ihr g'sagt: Du heiratscht den Peterle, denn du liebscht den Peterle, i weisch esch, aber da hat se geflennt und hat mer in's G'schicht g'schacht: Und i Heirat nit/wenn er e Preusch bleibt. Ja, ja, Peterle, die Weiber, die Weiber, wasch schich die in den Kopf schetze, musch geschehe. Na, Peterle, schau, nimm dersch nit so zu Herze," fuhr der Alte fort, als er den Peter so trübselig dastehen sah, „Vielleicht kommt se noch zu Verstände, is net jetzt, dann später, alscho zieh, mei Sohn, mit Gott." Sie reichten sich die Hände und trennten sich. Ein paar Tage später ging der Peter mit seinem kleinen Köfferchen zur Bahn, um die Rückfahrt in die Garnisonsstadt anzutreten. Sein Weg führte beim Gehöft des reichen Bauern, Lieslotts Vater, vorbei; verstohlen blickte er in alle Fenster, ob er nicht ein Schwarzköpfchen sehe, noch einmal, vielleicht zum letztenmal. Er sah nichts, und tief seufzend ging er weiter. Hätte er in die kleine Giebelstube schauen können, hätte er wohl gejauchzt vor Freuden, denn hinter den weißen Gardinen und blühenden Gera-menstöckchen stand die Lieslott und wollte sich schier die braunen Aeuglein ausweinen. „Und i bleib dabei, e Preusch Heirat i net und schollt i ledig bleibe." Mit diesen Worten warf sie den Kopf trotzig in den Nacken und verließ ihr Giebelstübchen, wo sie eben noch so bitterlich geweint. - Der Peter war auch ein schwäbisches Kind, seine Eltern lebten in dem kleinen Dorfe, in dem die Lieslott, deren Eltern dort einen großen Bauernhof besaßen, das Licht der Welt erblickte. Peters Vater starb, als er zehn Jahre zählte; die Mutter, in mißlicher Lage, zog mit dem einzigen Kinde nach Preußen, wo sie noch begüterte Verwandte hatte, und hier trat der Peter, nach beendigter Schulzeit, als Soldat in ein preußisches Husarenregi-ment. Als die Mutter auch heimgegangen, nahm er sich Urlaub, um die alte : Muhme in seinem Heimatsdorf zu besuchen. Es war an einem schönen, aber heißen Sommertag. Er hatte der Muhme seinen Besuch angekündigt, den Tag seiner Ankunft aber nicht bestimmt; er ’ wollte sie überraschen und auch den Weg in das liebe, traute Heimatsdorf allein ziehen. Das Getreide stand hoch und l schön, der kleine, erlenumstandene Bach j rauschte noch so süß und verlockend, wie damals, als er mit den anderen Dorf-jungen in hochgezogenen Höschen im Wasser herumpantschte — die Lerchen Zwitscherten noch wie damals, hoch im blauen Aether — der Wald grüßte von fern mit den grünen Wipfeln —• die wilden Heckenrosen blühten am Wege und da auf dem Dache aus dem großen Nest guckten die kleinen Störchlein und warteten auf die Storchenmutter, die weggeflogen war, um für die Kleinen Nahrung zu suchen — alles, alles, wie einst, und doch so anders, eine so lange Zeit war verstrichen — er war ein Mann geworden. Jetzt stand er am Bauerngut, das Lieslotts Vater gehörte. Sie war damals ein kleines Dirndl gewesen, aber ein so süßes, kleines Ding mit dunklen Rehaugen, das er immer ritterlich in Schutz nahm, wenn es den wilden Dorfbuben einfiel, das kleine Ding zu necken; dann bekamen sie seine starken Fäuste zu fühlen. Und die Lieslott hing mit rührender Liebe an dem großen Jungen. Wo sie wohl jetzt weilen mochte? Verheiratet war sie nicht, das wußte er von der Muhme, die ihm auch geschrieben, daß sie ein bildhübsches Ding geworden, dem alle Dorfburschen nachliefen. Er stand am Gitter; es war noch früh am Morgen. Auf dem Hof war es still, die Knechte waren wohl auf's Feld gefahren, die Mägde in den Ställen beschäftigt. Das Hühnervolk stolzierte im Hof herum, die Enten schnatterten und plätscherten in dem kleinen Tümpel in der Mitte des Hofes. Ach, so ein Bauerngut zu haben, wie schön mußte das sein, dachte der blonde Peter. Jetzt knarrte die Haustür und Lieslotts Vater, der reiche Bauer Hollack, trat heraus. Er gewahrte den Peter, erkannte ihn aber nicht, schaute nach ihm hin, indem er sich die Augen mit der Hand beschattete. „Gott grüß euch, Vater Hollack," kam es von Peters Lippen. „Der Peterle, das isch ja der Peterle," rief der Bauer freudig, indem er dem jungen Soldaten beide Hände hinhielt zum herzlichen Willkommen. Er lud ihn ein, näherzutreten, und der Peter konnte der Versuchung nicht widerstehen, er mußte die Lieslott sehen. Und nun stand sie vor ihm in der Wohnstube und er meinte, nie ein saubereres, hübscheres Mädel gesehen zu haben. Und sie konnte sich nicht sattsehen an dem stattlichen, blonden Husaren. Sie hielten sich bei den Händen und guckten sich strahlend und lachend in die Augen, und der Alte stand schmunzelnd dabei, bis sich der Peter plötzlich losriß und meinte, er müsse zur Muhme gehen. Seit dieser Zeit sahen sich die beiden jungen Leute oft, denn die Muhme wohnte nicht weit vom Hof. Sie gewannen sich lieb, der Vater Hollack -hatte nichts dagegen, machte sich nur aus, daß der Peter seinen Abschied nehmen und zu ihm in den Hof kommen müßte, um die Bauernwirtschaft zu erlernen, denn sein Eidam sollte einst den Hof übernehmen, da er keinen Sohn hatte. Da kam das Jahr 1866, die Mobilisierung. Wie ein Donnerschlag traf es auch das kleine Dörfchen. Wie überall in Deutschland, waren die Gemüter auch hier sehr erregt und gegen Preußen, und man hörte manches Kraftwort gegen diesen Staat; nur wenn der Peter dabei war, nahm man sich in Acht, denn er war preußischer Soldat und ließ nichts auf seinen König kommen. Von den Dorfbewohnern verstand vielleicht nur der alte Hollack feine Gesinnung, daß er jetzt un-möglich seinen Abschied nehmen konnte, und daß er durch seinen Fahneneid gezwungen fei, an dem Bruderkriege, an dem Krieg auch gegen feine Landsleute teilzunehmen, denn ganz Deutschland stand wider Preußen. Die Lieslott war außer sich und erklärte ihm kurz und bündig, daß sie ihn nie und nimmer heiraten würde, wenn er an diesem schrecklichen Kriege teilnehme. Der Krieg war vorbei; der junge preußische Aar hatte seine Flügel entfaltet. Peter hatte wacker gekämpft und war in seine brandenburgische Garnison zurückgekehrt. Drei Jahre waren vergangen. Peter hätte wohl schon längst seinen Abschied genommen, um in seinem Heimatsdörfchen, nach welchem ihn eine mächtige Sehnsucht zog, als Knecht beim Vater Hollack einzutreten und dann sein Eidam zu werden, aber die Lieslott hatte keinen seiner Briefe beantwortet. Er hatte oft geschrieben, gebeten, umsonst. Da schrieb ihm die Muhme, er solle sich keine Hoffnung mehr machen, die Lieslott würde wohl den Hans, den Sohn des Schmiedes, heiraten. Es hieße int ganzen Dorfe ja, sie sträube sich noch, der Vater wünsche aber durchaus, daß sie heirate, und da sie den Peter durchaus nicht wolle, so könnte es ein anderer sein. Das traf den Peter wie ein Donnerschlag — seine Lieslott, sein Schwarzköpfchen, eines anderen Weib? Er nahm Urlaub; denn aus Lieslotts eigenem Munde wollte er es hören, daß sie ihn nicht mehr liebe und nicht wolle, weil er als Soldat seine Pflicht getan. Es war im Frühjahr, überall fing es an zu grünen, die jungen Halme schossen aus dem Boden, an den Eichen guckten die zarten, hellgrünen Mützchcn hervor, die Erlen am Bache schmückten sich mit frischem Grün und dort am Bach stand die Lieslott mit den Mägden des Hofes, bei der Wäsche beschäftigt. Das Mädel war noch schöner geworden, reifer, voller, nur lag ein Schein von Blässe auf dem sonst so frischen Gesicht. Sie hatte tüchtig mit zugegriffen, denn es gab viel zu tun, lag doch seit dem Tode der guten Mutter die ganze Wirtschaft auf den jungen Schultern; außerdem wußte sie, daß, nächst einem andächtigen Gebetlein, nichts so sehr den Herzenskummer mildert wie Arbeit, und st hatte Herzenskummer, die Lieslott, liebte sie doch ihren Peter noch wie vor, der Trotz erlaubte ihr aber nicht, nachzugeben, und nun kam neuer Kummer hinzu, der Vater verlange, sie solle den Schmied-Hans heiraten, und sie mochte ihn nicht, niemand, niemand, nur den Peter. Gedankenvoll schritt sie durch die Wiesen dem Hofe zu; mechanisch pflückte sie eine große Sternblume und in der Nähe des Hofes setzte sie sich auf eint Bank hinter den Zaun und pflückte: Er liebt mi, er liebt mi net, so fort bis zum letzten Blättlein. „Er liebt mi," jubelte sie und sehnsuchtsvoll streckte sie die Arme aus. „Lieslott, geliebte Lieslott, grüß Gott," klang es da hinter dem Zaun, sie fuhr mit dem Kopf herum; da stand er wahrhaftig, der Peter, wie er leibte und lebte, vor ihr und sah sie mit den treuen Augen so glückselig an, indem er ihr über den Zaun einen Buschen Kornblumen hinhielt, den er auf dem Wege für sie gepflückt. Eine tiefe Röte schoß dem Mädchen in die Wangen; es wollte antworten und konnte nicht. Da kam der alte, böse Trotz mit einem Male über sie und nahm Besitz von ihr: „I mog nit deine Buschen und i mog d i net, lasch tni in Ruh." Mit diesen Worten stand sie auf und schritt ins Haus, den verblüfften Peter trat Zaune stehen lastend. Das war zu viel für den Peter. Mit einer Verwünschung schleuderte er den Buschen über den Zaun und schritt stolz, ohne nach rechts und links zu blicken, durch den Hof, zu der : Muhme. Die beiden sahen sich nicht mehr an; i e» war wohl aus mit ihnen; sie ging mit dem Schmied-Hans, hieß es im Dorfe, und er tanzte nur noch mit der blonden Margarete, die so hochmütig und spöttisch auf Lieslott herabschaute. So standen die Sachen, als der Siebziger Krieg ausbrach, der Krieg mit Frankreich, an dem ganz Deutschland teilnahm, auch sein württembergisches Vaterland. Galt es doch, den Erbfeind zu besiegen, und sie besiegten ihn, Deutschland brauchte nicht mehr für seinen Rhein zu fürchten: Lieb' Vaterland, magst ruhig sein, fest steht und treu die Wacht am Rhein. Peter hatte in . der Schlacht bei Gravelotte seinem ! Hauptmann das Leben gerettet, indem er einen für diesen bestimmten Säbelhieb auffing, war aber selbst dabei schwer verwundet und auf seine Bitte nach seinem schwäbischen Haimatsdorf zur Muhme transportiert worden. Der Hauptmann hatte für die Erfüllung dieses Wunsches gesorgt. Da lag er nun auf seinem Schmerzenslager; er litt viel, doch leuchteten die Augen wunderbar, denn ein geliebtes Schwarzköpferl pflegte und hegte ihn mit der Muhme der Genesung entgegen. „Peterle, met Peterle," mit diesen Worten war sie an seinem Lager niedergefunken, als sie, von der Muhme geholt, ihn zum erstenmal sehen durfte. Der Peter hatte dringend nach ihr verlangt. Und als er mit leiser Stimme fragte: „Liebst mich halt noch was, Lieslott?" da umarmte sie ihn schluchzend und drückte ihr Köpfchen an seine Brust. „I Hab di halt immer geliebt, met Peterle, und di nimmer vergesse g'habt." * Der Friede war geschlossen, die Truppen in die Heimat zurückgekehrt. Es war der 2. September, man feierte den 1. Jahrestag der Einnahme Sedans. Goldig war die Sonne über dem schwäbischen Dörflein aufgegangen; in Wald und Garten spann der Altweibersommer die zarten Fäden von Baum zu Baum, von Strauch zu Strauch, der wilde Wein rankte sich in herrlich roter Farbe am Bauernhaus empor, die Bäume des Gartens leuchteten in wunderbaren Farbentönen — es war Herbst, der Wind ging über die Stoppeln. Auf dem Bauernhof war reges Leben; der Peter und die Lieslott feierten heute ihre Hochzeit. Der Brautzug hatte sich eben zum Gang in die festlich geschmückte Kirche geordnet, voran der Peter und die Lieslott in der kleidsamen, schwäbischen Tracht, denn der Peter hatte seinen Abschied genommen, hinter ihnen der Vater Hollack mit der Muhme, dann der Schmied-Hans mit der blonden Margarete u. s. w. Eben wollte die Musik einsetzen, als ein Wagen vor der Türe hielt, dem ein stattlicher Militär entstieg. Es war der Hauptmann, dem der Peter das Leben gerettet. Schon vor einigen Tagen hatte er ein schönes Hochzeitsgeschenk geschickt, jetzt war er noch selbst gekommen, um an Peters Hochzeit teilzunehmen. Er schritt auf das glückliche Brautpaar zu, und nachdem er dem hocherfreuten Peter das Eiserne Kreuz an die Brust befestigt, wandte er sich lächelnd an die errötende, tiefneigende Braut; „Ei, seht doch, Jungfer Lieslott, habt Ihr Euch doch noch entschlossen, einen „Preusch" zu heiraten? Was?" fragte er lachend, denn der Peter hatte ihm, nachdem der Hauptmann viel aus dessen Fieberphantasien in den ersten Tagen der Verwundung erfahren, von seinem Kummer und der Weigerung der Lieslott, ihn zu heiraten, weil er ein Preuße sei, erzählt. „Halten zu Gnaden, Herr Hauptmann," antwortete das Mädel schlagfertig, „e Preusch Heirat i net und hätt halt nimmer geheirat, i Heirat abe» e deutsche Mann, mei Peterle is net Preusch, net Schwab, aber deutsch." „Bravo!" rief der Hauptmann lachend und schüttelte der hübschen Braut herzlich die Hand. Die Musik setzte ein, und den Hauptmann zur Seite, schritt das Brautpaar, gefolgt von den anderen, durch den kleinen Gottesacker, der festlich geschmückten Kirche zu, um hier für immer nach so schwerer Zeit vereint zu werden. Das Unglückszimmer. Von §5. Wichmann. Johann ließ vor Schrecken die fast fertig geputzten Schuhe fallen. „Nein, so zu läuten! Ist denn der Herr auf Nr. 13 toll geworden? Hab' ihm doch seine Stiefel schon lange gebracht." Ein neues ohrenzerreißendes Gellen der elektrischen Klingel schnitt seinen Monolog ab. Dreimal — in kurzen Pausen — kein Zweifel — es galt dem Hausdiener. Mit großen Schritten sprang Johann die teppichbelegten Treppen des Hotels „Zum blauen Himmel" empor. „Der gnädige Herr befehlen?" Der schwarzbärtige Fremde, der in wollenen Unterkleidern, Schlappantoffeln an den Füßen, in der halbgeöffneten Tür stand, schrie ihn an: „Meine Inexpressibles! —" „W—a—a-s?" „Versteht er kein Deutsch. Meine Unaussprechlichen will ich." Johann machte ein unaussprechliches Gesicht. „Die langen Stiefel stehen schon da, Herr." „Esel. Was nützen mir die Stiefel, wenn ich kein Beinkleid habe." Dem Gescholtenen ging ein Licht aus. „Ah — Ihre Hose meinen Sie?" „Natürlich mein' ich die Hose. Ist sie jetzt endlich geputzt?" „Entschuldigen Sie glltigst — ich habe die Hose nicht." „Nicht — wer denn? Gibt es hier einen eigenen Hosenputzer?" „Das nicht. — Aber Sie haben ja gar keine Hose herausgegeben." „Unsinn, — hier an den Nagel hab' ich sie selbst gehängt, zugleich mit den Schaftstiefeln." „Die hab' ich am Abend noch fortgenommen. Aber eine Hose war nicht da." „Kreuzhimmeldonnerwetter!" fluchte der Fremde. „Eine schöne Geschichte das! In was für ein Räubernest bin ich geraten. In einer halben Stunde geht der Zug. Schaffen Sie mir auf der Stelle meine Hose, oder ich mache Ihren Chef dafür verantwortlich." Johann zuckte die Achseln. „Unmöglich, gnädiger Herr, — ich hab' von keiner Hose was gesehen." „Hee, Johann, — was gibt es da für einen Lärm?" Der behäbige Wirt blieb keuchend auf dem obersten Absatz stehen. „Ach — der Herr auf dem Unglückszimmer —" „Dummheit, — bei mir gibt es kein Unglückszimmer." „Die Nr. 13 ist doch eins. Hab's Ihnen immer gesagt, Herr Schütz. Jetzt behauptet der Herr —" 3Ö „Behauptet —" brauste der Reisende auf, „Tatsache ist's, daß meine Hose gestohlen —" „Gestohlen," ries erblassend der Wirt, — „unmöglich, Herr, in meinem Hause wird nichts gestohlen." „Aber die Hose ist doch nicht da —" „Erlauben Sie, wenn die Hose nicht da ist, so —" „Unverschämtheit! — Wollen Sie vielleicht sagen, daß ich ohne Hose zu Ihnen gekommen bin!" „Gewiß nicht. Aber die Sache ist mir unbegreiflich. Sollte sich wirklich ein .Spitzbube eingeschlichen haben?" „Wird wohl nicht anders sein. Vielleicht, daß einer Ihrer Gäste —" „Bitte, bei mir logieren nur anständige Leute." Der Fremde lachte höhnisch aus. „Das wird sich ja zeigen; ich verlange, daß Sie bei allen Zimmernachbarn Hausdurchsuchung —" „Um Gottes willen", fiel ihm der Hotelier ins Wort, „das würde das ganze Renommee meines Hauses ruinie-ren. Bitte, sprechen Sie nicht so laut. Ich bin ja bereit, Ihnen den Schaden zu ersetzen." „Also eine neue Hose, —über aus der Stelle,, — ich muß fort." „Werde sogleich ins gegenüberliegende Kleiderlager schicken. Johann, laufen Sie, man soll einige Hosen zur Aus-; wähl —" „Damit ist es nicht abgetan," sagte der Fremde, während der Hausdiener davonsprang, „in der Hose steckte mein Portemonnaie — mit zwanzig Mark. Ich vergaß es herauszunehmen." „Das ist Ihre Schuld, mein Herr." „Durchaus nicht, — Sie haften für alles, was mir in Ihrem Hause abhanden kommt. Wenn Sie sich weigern, ■ mache ich die Anzeige." Dem dicken Hotelier trat der Schweiß auf die Stirn. „Das verwünschte Zimmer! Der Johann hat doch recht. Vor drei Wochen erst ist mir einer daraus durchgebrannt," . murmelte er. „Entscheiden Sie sich," drängte der Reisende, „ich verlange vollen Ersatz, —• oder —" „Mein Gott, schreien Sie doch nicht so. Ich bin ja bereit, — hier nehmen Sie." „Gut, — das sind zwanzig Mark. Aber ich trage mein Geld nicht ohne Portemonnaie in der Tasche." „Meinetwegen, ■— auch das noch!" Herr Schütz entleerte sein Portemonnaie und reichte es dem Fremden. „Jetzt sind Sie aber zufrieden —" „Bis auf die Hose — „Da kommt der Johann schon mit dem Kommis." Der Reisende zog sich auf das Zimmer zurück. Wenige Minuten später verließ er in neuem eleganten Beinkleid, eben noch rechtzeitig zum Zug, den „Blauen Himmel", während der Wirt seufzend den Einkauf bezahlte. * * * Der Weinrestaurateur zum „Echten Pfälzer Tropfen" rieb sich vergnügt die Hände, als am Abend der „Blaue Himmel-Wirt" bei ihm eintrat. „Ei, das ist schön. Läßt dich auch 'mal wieder blicken, altes Haus!" „Muß wohl. Solchen Aerger kann ich nur mit dem guten Wein unserer Heimat hinuntersplllen. Also fahr' was Feines auf!" Herr Grauvogel brachte selbst die Flasche. „Pfälzer Edeltrank" und zwei Gläser. Erlaubst doch, daß ich dir Gesellschaft leiste." „Natürlich, — da vergißt man sein Pech leichter." „Hast denn wirklich solchen Aerger gehabt?" „Im Geschäfte, ja," brummte Schütz, den goldigen Wein kostend. • „Mein Gott, das geht ja jedem so." „Dir auch?" „Erst gestern abends. Denk' Wunder, was für einen feinen Gast ich habe. Ißt und trinkt für acht Mark fünfzig Pfennige und nachher hat der Kerl kein Geld." „Was, um die Zeche hat er dich geprellt?" „So halb und halb. Sonst war er längst wiedergekommen, wie er's versprochen. Bin noch froh, wenn ich das Pfand anbring'.. Sag' mal, kannst du vielleicht eine billige Hofe brauchen?" Der „Blaue Himmel"-Wirt wurde feuerrot und rückte ärgerlich feinen Stuhl. „Billige Hofe! — du weißt doch nicht gar und willst mich verulken —" „Was hast du denn? Ich verstehe dich nicht. Es ist mein völliger Ernst. Gleich sollst du's sehen." Er sprang auf und kehrte einen Augenblick später mit einem schon etwas abgetragenen blau und schwarz gestreiften Beinkleid zurück. Was foil’s mit der Hose?" fragte ärgerlich der Hotelier. „Das ist ja das Pfand, das ich dem Zechpreller abgenommen habe. Um acht Mark fünfzig Pfennige kannst du sie haben." „Eine Hose als Pfand?" Herr Schütz dämmerte ein furchtbarer Gedanke auf. „Um Gottes willen, erzähle." „Was ist da viel zu sagen. Wie der schwarzbärtige Gast zur Polizeistunde immer noch dasttzt, bittet mein Oberkellner um Zahlung. Da kommt's heraus, der Kerl, der sonst ganz anständig aussah, hat sein Geld vergeffen. Morgen will er's bringen. Aber der Mensch kann weder eine Uhr, noch einen Ring dalassen. So fall' ich auf den Schwindel nicht herein und verlange als Pfand seinen langen, eleganten Wintermantel. „Bei der grimmigen Kälte, das können Sie nicht verantworten," sagt er, — „wenn Sie wollen, laß ich Ihnen was anderes da —" „Aber was denn. Sie haben ja nichts." „Wenn es sein muß — meine neue Hose." „Können Sie denn ohne Hose nach Hause gehen?" „O, — unter dem langen Mantel und bei den hohen Stiefeln sieht man von der Unterhose nichts." „Die Sache leuchtete mir ein. Ich hatte Mitleid mit dem Menschen, hieß ihn ins Kontor treten und sich antieiben. Wirklich ist er ohne Hose fortgegangen, aber man hat nichts gesehen." Herr Schütz schüttete sein Glas auf einen Zug hinunter. In seinem Gesichte zuckte es, eine seltsame Mischung von Wut und Galgenhumor. „Nein, gesehen hat man wirklich nichts." Der Weinwirt sah ihn erstaunt an. „Woher weißt denn du das?" „Weil dein schwarzbärtiger Zechpreller gleich darauf in den „Blauen Himmel" gekommen ist und sich ein Zimmer gemietet hat. Weil ich Esel ihm selbst eine neue Hose gekauft und ihm noch zwanzig Mark dazu geschenkt habe." „Du, ich glaube, mein Wein ist dir zu stark." „Wollte, es wäre so! Aber was ich dir sage, ist nüchterne Wahrheit. Und das ist ja gerade mein grenzenloser Aerger. Deine Geschichte hat ihn noch verzehnfacht. So hereingesallen ist noch kein Mensch!" „Aber so rede doch." „Nur wenn du eine Flasche „Edeltrank" spendierst. Die Kehle ist mir wie ausgetrocknet. Du kommst noch billig davon — denn du mit deiner gepfändeten Hose bist an der ganzen Geschichte, die mich fllnfunddreißig Mark und ein Portemonnaie gekostet hat, schuld. O, dieses Unglückszimmer!" Grauvogel ließ der zweiten noch eine dritte Flasche folgen. Die Geschichte des „Blauen Himmel"-Wirts war auch zu lustig. So hatten sie noch selten gelacht, nachdem einmal der beiderseitige Aerger überwunden war. Als Schütz endlich nach Mitternacht aufbrach, händigte ihm der Restaurateur die verhängnisvolle Hose ein. „Schenke sie deinem Johann zur Erinnerung. Der Bursche hat dich oft genug wegen der Nr. 13 gewarnt und eine Belohnung verdient." „Das hat er. Ich lasse mir's zur Warnung dienen. Und fortan gibt es im „Blauen Himmel" nur noch die Zimmer 12 und 12a." Die Boa. Von K. v. B- sich eben lebhaft mit einem Herrn und schien nicht Lust zu haben, den Worten der Schwester zu folgen; als sie jedoch sah, daß dieselbe sich trotzdem anschickte, ihre Schlittschuhe abzuschnallen, tat sie dasselbe. „Warum nur schon abschnallen, Martha?" sagte sie schmollend zu der älteren Schwester. „Du weißt doch, Resi, Kälte herrschte, schneidend wehte der scharfe Ost um Gesicht und Ohren. Die Eisbahnen der Residenz waren aber trotzdem stark und gut besucht, man mußte die Zeit mitnehmen, das Wetter tarnte bald Umschlagen, dann war ja das herrliche Vergnügen für dieses Jahr vorbei. Unter den Schlittschuhläuferinnen wurden zwei Damen viel bemerkt, zwei Schwestern, nach der gleichen Kleidung zu urteilen, beide in dunkelblauem, kurzen Eislaufkostüm, dunklen Boas und ebensolchen Fellmützchen, die allein oder Zusammen oder mit diesem und jenem Herrn sehr fertig und graziös auf der spiegelblanken Fläche dahinliefen. „Es 'ft Zeit, nach Haus zu gehen," sagte die eine jetzt, nachdem sie nach der Uhr gesehen, „komm, Resi, laß uns abschnal-ien." Die mit Resi Angeredete unterhielt daß wir heute abends noch etwas Vorhaben, es ist 4 Uhr, fängt ja auch nun an, dunkel zu werden." Resi beruhigte sich denn auch bei diesen Worten, sie nahmen beide ihre Schlittschuhe über den Arm und gingen. Als sie die Hauptstraße passierten und sich Bahn durch die Menge brachen, hörte Martha auf einmal eine bittende Stimme neben sich: „Liebes Fräulein, bitte, bitte, kaufen Sie mir etwas ab." Martha blickte zur Seite und sah eine junge Frau in ärmlicher, dürftiger Kleidung, mit bleichen, abgezehrten Zügen im Hause stehen, die ihr mit flehender Gebärde kleine Päckchen Streichhölzchen entgegenhielt. Martha blieb unwillkürlich stehen. Rest sah es nicht und ging weiter. Scharf und prickelnd fegte der Ostwind den Schnee auf und trieb ihn den Menschen wie spitze Nadeln ins Gesicht. Die arme Frau, notdürftig gekleidet, schauerte fröstelnd zusammen, ein hohler Husten erschütterte eben die eingesunkene Brust, zwei verdächtig aussehende, dunkelrote Flecken zeigten sich auf den eingefallenen Wangen und zugleich die Krankheit an, von der das arme Weib befallen. Und fo dünn gekleidet, nichts. Warmes um den Hals, nur ein kleines Tüchlein war zum Schutz um die Schultern geschlagen. Sie fror, man sah es, sie zitterte vor Kälte, Martha hatte das mit einem Blick erfaßt, sie kaufte schnell von den Streichhölzchen, da sah sie, wie die kranke Frau bei einem heftigen Windstoß zufammenschauerte — ein unendliches Mitleid ergriff sie, und, einer plötzlichen Eingebung folgend, hakte sie ihre Boa los und hing sie der armen Frau um, die sprachlos alles mit sich geschehen ließ. „Morgen hole ich mir hier die Boa wieder ab", rief Martha im eiligen Fortgehen der Frau noch zu und lief der Schwester nach, die ungeduldig auf sie wartete. Bei dem Gedränge hin und her hatte niemand die kleine Szene bemerkt. „Wo bleibst du nur, Martha?" rief Rest, „und", bemerkend, daß die Schwester ohne Boa war, „du hast ja deine Boa verloren." Sie war im Begriff, zurückzueilen, um nach der Verlorenen zu suchen. „Laß Rest, ich habe sie nicht verloren, ich habe sie einer armen Frau gegeben, weil sie so entsetzlich fror und hustete — ich konnte nicht anders," setzte sie hinzu, als Rest stehen blieb und sie sprachlos mit entsetzten Augen ansah. „Deine Boa? Deine kostbare Boa, die du zu Weihnachten geschenkt bekommen hat? Ja, bist du denn von Sinnen?" „Aber beruhige dich doch nur, ich habe sie doch nicht verschenkt, ich hole sie mir morgen hier bei der Frau wieder ab." „Du bist wirklich naiv," brauste die Schwester auf, „mit deinem dummen Vertrauen, anders kann man es nicht nennen," fetzte sie in wegwerfendem und geringschätzigem Tone hinzu. „Denkst du wirklich, die Fran wird wiederkommen? Die wird sich hüten und wohlweislich wegbleiben und froh sein, fo unverhofft und leicht zu solch kostbarer Boa gekommen zu sein." Martha zuckte die Achseln und war still. „Was wird Mutter sagen?" sagte Rest Ja, was wird Mutter sagen, dachte Martha. Ja, Mutter schalt sehr, aber Martha ließ alles ruhig über sich ergehen. Die Mutter hatte ja schließlich auch Recht zu schelten, aber unwillkürlich kam Martha der Gedanke, ob Mutter wohl auch so gescholten haben würde, wenn es ihre Jüngste, ihr Liebling, wem es Rest gewesen wäre. Nein, tausendmal nein, gescholten hätte sie wohl auch, aber in anderer Art. „Nun lauf ohne Boa, von mir bekommst du keine wieder", schloß die Mutter die Strafpredigt. „Denke nur, dieses dumme Geschöpf gibt ihre Boa weg, um eine Frau vor Kältr zu schützen. Ist so etwas je dagewesen?' empfing die erregte Frau ihren Mann, als er vom Amt nach Hause kam. Der Vater sah fragend auf seine Aelteste. Martha erzählte ihm alles, wie es gekommen, und daß sie ja die Boa nicht geschenkt, sondern die Frau nur momentan vor der entsetzlichen Kälte habe schützen wollen, und daß sie sich morgen ihr Eigentum wieder holen wolle. Der Vater sah ihr liebevoll in die Augen und legte, wie segnend, seine Hand auf den brauen Scheitel: „Selig sind bit Barmherzigen, denn sie werden Barmherzigkeit erlangen." Dies das Einzige, was er sagte. Am folgenden Tage entnahm Martha ihrer Kommode einen alten, aber warmen Schal, packte ihn sorgfältig zusammen und ging auf die Hauptstraße, um sich ihre Boa zu holen und dieselbe mit dem Schal zu vertauschen. Ja, st hatte gut suchen — die Frau war nicht da — der Platz blieb leer, auch als st später noch einmal denselben Weg ging Etwas kleinlaut kam Martha nach Hause; spöttisch blickten die Mutter und Resi auf Martha, die ihrerseits nicht wußte, was sie denken sollte. Sollte die Frau doch gelogen haben mit ihren guten, offenen Augen? Nein, nein. Martha lonnte es nicht glauben und wollte es nicht glauben; sie würde dann niemand mehr trauen, das wußte sie und mit niemand mehr Mitleid haben. Die Frau war vielleicht krank geworden, oder hatte irgend eine Abhaltung gehabt, wer «reiß, sie würde gewiß wiederkommen; tok dumm aber auch, nicht nach der Adresse des armen Weibes gefragt zu haben. „Ich tadle nicht, daß du es getan", sagte der Vater zu ihr. „Ein andermal laß aber die Klugheit neben dem guten Herzen stehen, du hättest dir Namen und Wohnung sagen lassen sollen. Du bist noch jung, Martha, und hast noch keine trüben Erfahrungen gemacht. Laß dir aber gesagt sein, daß die Menschen, und besonders auch diese armen Leute, oft entsetzlich heucheln und lügen. Es tut mir leid, daß ich dir deinen idealen Glauben an die Menschen etwas nehmen muß, mein liebes Kind, ich glaube aber, die Mutter und Nesi haben recht, du bekommst deine Boa nicht wieder." Der Vater schien wahr Prophezeit zu haben — es vergingen Wochen, die Frau war verschwunden. | Trotzdem glaubte Martha nicht an Schlechtigkeit; sie war fest überzeugt, die atme Frau war krank oder —- tot. In der Familie des Landrats rüstete man sich zum letzten Ball, zum großen Fastnachtsball. Martha und Resi hatten eben unter den Augen der Mutter, die ihrerseits schon in großer Toilette war, die ihrige beendet. Wie schön waren die beiden Mädchen doch! Zärtlich ruhte der Blick der Mutter auf ihnen, stolz derjenige des Vaters. Die Schwestern tvaren sich sehr ähnlich; Rest, ein liebreizendes Geschöpf, vielleicht die Schönere der Beiden, Martha fesselte besonders durch den seelenvollen Blick der großen, dunkelblauen Augen. Sie waren beide gleich gekleidet, weiße Kleider aus feiner, indischer Seide, mit Blumenguirlanden geschmückt, schmiegten sich weich an die graziösen, schönen Körper. Im dunklen Haar trugen sie frische Kamelien. Die Schwestern sahen sich strahlend an, sie bewunderten sich gegenseitig — denn so verschieden sie auch im Charaktdr waren, so liebten sie sich doch und vertrugen sich gut, denn die wunderbare, goldene Brücke, die man Liebe nennt, verband fest und innigst die beiden reizenden Geschöpfe. Im Tanzsaal angekommen, waren sie sofort umringt und die Tanzkarten beschrieben. Sie gehörten zu den gefeiertsten Tänzerinnen der Residenz. Da war sie wieder, die schöne, vornehme Männererscheinung im schwarzen Frack, der Doktor S. Nachlässig lehnte er an einer Säule, überblickte die Tanzenden und ging in der Pause zu Resi, um zu sehen, ob sie vielleicht noch einen Tanz für ihn übrig habe. Schon auf dem letzten Ball war er da, hatte sich Resi vorstellen lassen und war einer ihrer eifrigsten Tänzer gewesen. Martha hatte ihn schon das vorige Mal von der Ferne aus bewundert, denn er hatte sich ihr nicht genähert; sie neckte Rest viel mit ihm, diese schien es aber sehr oberflächlich zu nehmen, ihr Herzchen war wohl ganz wo anders; da war ein gewisser Leutnant, der schon den Winter über zu ihren eifrigsten Kurmachern gehörte, der schien es ihr angetan zu haben. „Warum haben Sie mir keinen Tanz aufbewahrt, gnädiges Fräulein?" sagte der Doktor vorwurfsvoll zu Rest. „Ja, ich konnte doch nicht wissen, daß Sie kommen," antwortete Resi lachend, „denken Sie nur, dann wäre ich am Ende Mauerblümchen gewesen", fügte sie hinzu. Der Doktor lachte. „Sie und Mauerblümchen, das ist wohl undenkbar. Wir armen Aerzte," fügte er ernster hinzu, „sind ja nicht Herren unserer Zeit. Die Kranken gehen vor, und besonders ich, als Kassenarzt, habe doch auch meine armen Patienten, die eben solches Recht auf meine Besuche haben, wie die Reichen und Wohlhabenden. Heute Abend, als ich hierhergehen wollte, wurde ich noch zu einer armen Frau gerufen, die an Schwindsucht leidet. Schon seit Wochen ist sie so hinfällig, daß sie nicht ausgehen kann; heute ward ich aber erst benachrichtigt." „Und warum erst heut?" fragte Resi. „Ja, fragen Sie, warum, wahrscheinlich aus Angst vor dem Krankenhaus. Die Angst der Kranken vor den Krankenhäusern, wo sie es doch so gut haben, ist geradezu epidemisch. Und denken Sie, gnädiges Fräulein, das Erste, um was mich die Frau bat, war, doch um jeden Preis die Dame ausfindig zu machen, die ihr die Boa gegeb . . ." „Die Boa, die Boa?" rief Resi, ihn unterbrechend. „Ja, eine wunderschöne Boa", sagte der Doktor, Resi erstaunt ansehend. „Sie hatte in der Straße verkauft und so sehr gefroren, da sei eine junge Dame gekommen, schön wie ein Engel des Himmels, und habe ihr die Boa umgelegt. Andern Tages habe die Dame die Boa wieder holen wollen, sie sei aber krank geworden, habe niemand gehabt zu schicken, auch niemand gewußt, dem sie die Boa gern anvertraut hätte, und nun bitte sie mich inständigst, die Dame ausfindig zu machen, so daß ich morgen eine Annonce in die Zeitung setzen lassen will." Resi, die ihn die Zeit über starr angesehen, drchte ihm auf einmal den Rücken, so daß der Doktor nicht wußte, wie ihm geschah, lief zu ihrer Schwester, nahm sie am Arm und zerrte die Widerstrebende bis zu dem Platz, wo der Doktor stand. „Martha, deine Boa ist gefunden", sprudelte sie in ihrer lebhaften Art hervor. „Doktor S., meine Schwester", stellte sie vor. „Und nun erzählen Sie, Herr Doktor, was Sie mir eben mitgeteilt haben, denn meine Schwester ist die Besitzerin der Boa." „Sie, Sie gnädiges Fräulein, haben der armen Frau an jenem kalten Tage die warme Hülle umgelegt?" kam es von den Lippen des Doktors. „Ja", sagte Martha einfach. Bewundernd blickte der Doktor auf das junge Mädchen, das ihn mit den großen, tiefen Augen so erstaunt anblickte, als ob es so etwas Großes gewesen, ein armes Weib vor Kälte zu schützen. Und nun kam Frage auf Frage, Antwort auf Antwort. Der Doktor erzählte ihr alles, und sagte ihr, sie solle eilen, wenn sie die Kranke noch sehen wolle, denn ihre Tage seien gezählt. „Morgen Mittag bin ich dort, schreiben Sie mir die Adresse aus, Herr Doktor." Er schrieb schnell mit Bleistift die Adresse und reichte ihr dieselbe mit tiefer Verbeugung, ihr noch einige Worte sagend, nur um noch einmal in diese leuchtenden, blauen Sterne zu blicken, in denen eine Tiefe und Reinheit strahlte, wie er sie noch nie gesehen. Er fühlte es heiß in seinem Herzen aufsteigen, ihn schwindelte, es war ihm, als habe er in ein Traumland geblickt, und unter dem Einfluß dieses Gefühls bückte er sich plötzlich und Martha fühlte einen heißen Kuß auf ihrer herabhängenden §anb, dort, wo der Handschuh aufhörte. Dann verließ er schnell die beiden Mädchen. Martha blickte ihm wie geistesabwesend nach, bis die Schwester ihren Arm um sie legte und ihr wohl neckend etwas ins Ohr flüsterte, denn Martha legte ihr, heiß errötend, die Hand auf den kleinen Mund. Tags darauf ging Martha mit Eingemachtem und vielen anderen schönen Sachen, die sie der Mutter abgebettelt, zu der kranken Frau. Wie leuchteten die Augen der Kranken auf, als sie das junge Mädchen erblickte! Wie glücklich war sie, der jungen Dame ihr Eigentum zurückerstatten zu können. Martha setzte sich zu ihr, nahm ihre Hand in die ihrige und sprach liebevoll mit der Kranken, die die Wohltat dieses Besuches so voll und ganz genoß. Es dauerte nicht lange, so kam auch der Doktor, natürlich wie zufällig; er hatte es aber fein eingerichtet, gerade mittags da zu sein, wo er Martha dort wußte. Als letztere sich zum Weggehen anschickte und ihre Boa mitnehmen wollte, trat ihr der Doktor ernst entgegen, nahm ihr die Boa sanft aus den Händen und sagte leise zu ihr: „Ich kann es als Arzt nicht dulden, gnädiges Fräulein, daß Sie sich der Ansteckung aussetzen, eine Boa mitzunehmen und vielleicht gar zu tragen, die eine Schwer-lranke, wenn auch nur auf Stunden, umgehabt und die so lange im Krankenzimmer gehangen. Sie erlauben, daß ich dieselbe erst gründlich reinigen und desinfizieren lasse, dann werde ich mir erlauben, sie Ihnen selbst zu überbringen." Martha stotterte etwas mit abge-Ivandtem Gesicht; diesen Glutaugen, die immer so eigentümlich auf ihr ruhten, konnte sie nie standhalten, sie brachten sie stets außer Fassung. Die Boa überließ sie ihm natürlich. Täglich trafen sich die beiden am Krankenbett; eigentümlich, Martha kam zu verschiedenen Stünden, aber immer war der Doktor da oder kam; die Liebe ist eben erfinderisch und allwissend. Nach acht Tagen entschlief die arme Frau zu einem besseren Leben. Der Doktor und Martha waren bei ihr in der Todesstunde — sie hielten ihre Hände und der letzte Blick der brechenden Augen traf liebevoll diese beiden guten Menschen. Ernst standen sich der Doktor und Martha gegenüber; kein Wort kam über ihre Lippen hier im Sterbezimmer. Was sie sich waren, sagten nur die Augen. Die Nachbarin blieb bei der Leiche, der Doktor ging, die nötigsten Schritte für die Beerdigung zu tun, Martha nach Hause. Dann sahen sie sich noch zur Beerdigung. Es vergingen mehrere Wochen, ohne daß Martha etwas von dem Doktor hörte — da erschien er eines Tages und überreichte der heiß errötenden Martha, in Gegenwart ihrer Eltern und ihrer Schwester, die gereinigte Boa. Wieder vergingen einige Wochen, da brachte der „Anzeiger" die Annonce von der Verlobung des Dr. S. mit der schönen Martha L. Vergiftete Waffen. Von tz. grome. Ämter seltsameren Umständen war *' wohl selten ein Majorat auf eine Nebenlinie llbergegangen, wie das der Breden-Zwiedeneck auf den letzten Sprößling der Zwiedeneckschen Nebenlinie. War doch der Majoratsherr noch ein rüstiger Fünfziger und sein Sohn und Erbe ein flotter Offizier. Für Menschenalter noch schien das Majorat den Vredens gesichert. Und doch geschah das fast Undenkbare. Den Leutnant trug man eines Tages vom grünen Rasen mit einer tödlichen Gehirnerschütterung hinweg und der Gram um den Einzigen zermürbte den Alten schneller als eine schlimme Krankheit. Nach Jahresfrist ruhte auch er im Zwiedenecker Erbbegräbnis. Nach dem neuen Majoratsherrn aber mußte erst in der Welt herum gesucht werden. Rein verschollen war er in den fünf Jahren, seitdem er den blauen Waffenrock der Dragoner ausziehen mußte. Toll hatte er's freilich getrieben. Von einem bestimmten Zeitpunkt an war aus dem früher besonnenen Offizier ein Spieler und Trinker geworden, der dem schlichten Abschied entgegenstürmte. Und kluge Leute wollten wissen, daß der Zeitpunkt seiner seltsamen Wandlung zusammenfiel mit dem der Verlobung der schönen Ellen v. Meerstedt, der Tochter des Geheimrats, mit dem nur drei Jahrzehnte älteren Bankier Bornheim. Als man den neuen Majoratsherrn endlich in einem Winkel von Sumatra entdeckte, mit den zwei goldenen Chevrons eines einfachen Sergeanten der holländisch-indischen Kolonialtruppe am Steimel, befreiten ihn die Umstände schnell aus dem unwürdigen Dienstverhältnis, und eines Tages trat über die Schwelle des Schlosses Zwiedeneck ein Mann, noch ungebeugt, aber abgezehrt und fahl gebräunt von der dörrenden Sonne des malayifchen Archipels. Das war der neue Majoratsherr Theo v. Zwiedeneck. Unter anderen Umständen hätte ihn die zuletzt bekleidete Unteroffiziersstellung für immer von der Gesellschaft getrennt. Für den reichen Majoratsherrn erhöhte sie nur das Interesse. Die ersten Monate vergrub ssch dieser auf Zwiedeneck, aber auf dem Feste der Ritterschaft, dem der größte Grundherr der Provinz nicht fern bleiben konnte, sah man ihn endlich. Und auf dem Feste sah auch er Ellen wieder, seit einem Jahre Witwe, und jetzt heißer von den Kavalieren umworben als in ihren Mädchenjahren. Jäh erblaßt waren die Beiden, als ihre Augen sich trafen. Kein Wort hatten sie miteinander gewechselt, aber zehn Minuten später hatte Theo v. Zwiedeneck das Fest verlassen. Das war gestern gewesen. Theo saß in dem hohen, nußbaum getäfelten Arbeitszimmer des Schlosses, um ein paar Nuancen noch fahler als sonst, die Augen noch tiefer zurückgesunken in ihren Höhlen. So sieht ein Mann aus, der eine schlaflose Nacht hindurch mit seinen Erinnerungen gerungen und nicht überwunden hat! Wie schön sie doch geworden war. Ihr Anblick hatte alles das in seinem Herzen wieder erweckt, was er längst kalt und tot und eingesargt geglaubt. Und doch hatte sie ihn betrogen. Denn ihr Herz gehörte ihm bis zu jenem Tage, da das Billet von ihr kam: „Vergiß mich!", das ihn den Dämonen des Weins und der Karten ausgeliefert. Um die Mittagsstunde noch saß er da, gefoltert von widerstreitenden Empfindungen. Da erschien ein Diener, ein silbernes Tablet in den Händen, mit einem schmalen elfenbeinernen Kärtchen darauf. Bei dem Blick darauf fuhr Theo zu-. jammen, wie damals kurz nach seiner Ankunft auf Atschin, als sein Fuß aus eine schwarze Schlange trat, vor deren tödlichen Biß ihn nur die bis zum Knik reichenden Ledergamaschen bewahrten. Und doch standen auf dem Kärtchen nur zwei Worte: „Ellen Bornheimer." Schon schwebte eine schroffe Abweisung auf seinen Lippen. Dann umspielte sie ein bitteres Lächeln: „Ich lasse bitten!" Aber er schritt der dunkelgekleideten schlanken Gestalt nicht entgegen. Hoch aufgerichtet hinter seinem Schreibtisch sah er sie eintreten, sah er traurige, flehende Augen aus einem blassen Antlitz auf sich gerichtet. „Was verschafft mir die Ehre Ihres Besuchs, gnädige Frau?" Ein flackerndes Rot trat auf Ellens schöne Züge. Wie ein Hauch nur erreichten sein Ohr die Worte: „Deine Verzeihung will ich, Theo!" „Der Theo, dem Ihr „Du" galt, ist tot, gnädige Frau. Er ist gestorben an der giftigen Waffe des Verrats, die Sie damals in sein Herz senkten. Mehr als gestorben, er ist daran verdorben! Und die Kugel oder der Kris, der von Malayenhand ihm winkte, war ihm willkommen. Er sehnte sich danach. Das Schicksal hat es anders bestimmt. Es hat ihm sogar das unerwartetste bescheer! — ©ie wiederzusehen!" „Theo!" brach es von den Lippen der Frau---------„daß ich damals — ich konnte, ich durfte ja nicht anders --------!" „Gewiß nicht!" stimmte er mit eisiger Höflichkeit bei. „Es ging nicht, mit dem armen Offizier zu hoffen und zu warten, sobald der reiche Freier kam ------ —" „Es war ja doch alles vorüber — so oder so, Theo," kam es leise von Ellens Lippen, „auch ohne den reichen Freier — denn ein Zwiedeneck hätte sich nicht verbinden dürfen mit der Tochter eines — Zuchthäuslers-------------" Er sah, wie sie wankte. Und mehr von dem einen Worte, wie von ihrem Zu- stand getroffen, sprang er herzu und ließ sie in einen herbeigeschobenen Sessel gleiten. „Die Tochter eines — —--------?" wieder- holte er mit heiserer Stimme. Tief neigte Ellen das schöne Haupt. „Ich muß es sagen, das Schreckliche", flüsterte sie. „Ich kann es dem toten Bater nicht ersparen. Alles habe ich er-imgen können — diese furchtbaren Jahre tat der Seite eines Gatten, der mit jeder Faser seines Jchs mir fremd blieb. Ihre Verachtung aber, Theo,, ertrage ich nicht! vor ihr verneigte sich: „Ich las ähnliches schon — früher — in Romanen — Wie unter einem Peitschenhieb zuckte die junge Frau zusammen: „Sie — Sie glauben mir nicht--------!" „Ich wähnte damals, Sie liebten mich, wie ich Sie! Und Sie sahen, was Sie aus mir machten, als Sie mich verließen, um jenes anderen willen!" Die schöne bleiche Frau nickte. „Ja, Theo — ich habe Sie geliebt — nur Sie —• immer nur Sie!" „Schweigen Sie!" entfuhr es ihm Das Haus, das wir machten, überstieg die Mittel meines Vaters. Er entnahm sie dem Vermögen seines Mündels und suchte die Differenz durch waghalsige Spekulationen auszugleichen. Nach dem Tode meiner Mutter wurde es schlimmer statt besser. Und eines Tages, Theo, stand ich vor der Wahl, meinen Vater ins Zuchthaus wandern zu lassen oder die Hand desjenigen zu nehmen, der ihm um meinetwillen seine Hilfe gewähren sollte. Ich tat das letztere!" Der Mann mit dem starren Antlitz zornig. „ Wissen Sie, was Liebe ist? Dies hier kann davon erzählen!" Er riß eine Lade seines Schreibtisches auf und zog einen in einer Holzscheide steckenden malayischen Dolch hervor. „Wissen Sie, wie dieser Kris in meine Hände kam? Unser Kam-pong wurde eines Morgens vor Tagesgrauen von Atchinesen angegriffen. Als die Sonne aufging, zogen sie sich zurück. Neben einem der Toten, die sie zurückließen, sahen wir eines jener Malayen-weiber, die an der Seite ihrer Männer bis zum Tode kämpfen. Dieses da hockte lebend neben ihrem toten Gatten. Als wir uns ihr näherten, ritzte sie mit der Spitze dieses Malayenmessers ihr braunes Handgelenk und schleuderte es uns dann entgegen. Vor meinem Fuß fuhr es in den Boden. Ich griff danach. Ein alter Kolomalsoldat faßte meinen Arm: „Vorsicht, Sergeant! Dieser Kris ist vergiftet. Seht das Weib an!" Und was ich sah, ließ mich erbeben. Ein einziger Blutstropfen stand auf der braunen Haut des Weibes, dort, wo sie sich geritzt. Aber noch nicht zehn Minuten waren vergangen, so lag sie starr un-d tot neben dem Gatten. Seitdem trage ich den Dolch bei mir. Er erinnert mich an die bis in den Tod gehende Treue eines halbwilden Weibes und an die — Untreue einer anderen!" Ellen hatte sich erhoben und' streckte nun die Hände nach ihm aus. „Und doch, wiederhole ich es: dich habe ich allein geliebt, Theo — bis zur heutigen Stunde!" Seine Hand stützte sich schwer auf die Schreibtischplatte. „Würden Sie das auch gesagt haben, wenn hier nicht der Majoratsherr auf Zwiedeneck, sondern der elende entlassene Kolonialsoldat stände?" Sie sank wie vernichtet in den Sessel zurück. „Das — das war ein Stoß mit einer vergifteten- Waffe, Herr von Zwiedeneck!" Er hob zu jäher Mahnung die Hand: „Ein Diener tritt drüben ins Gemach. Er würde jeA nicht stören, wenn nicht wichtiges vorläge. Ich bitte um kurze Entschuldigung, gnädige Frau." Er ging hinaus. Eine Viertelstunde verging, ehe er wiederkehrte. „Pardon!" sagte er mit eisiger Höflichkeit. „Aber mein bestes Pferd war in Gefahr. Früher hätte ich es eher krepie-ren lassen, als mich von Ihnen für eine« Augenblick getrennt. Sie sehen, wie sich die Dinge verändern —" Er verstummte. Mit metalligem Ausschlag war unter der Manülle Ellens hervor ein Gegenstand auf den Teppich gefalle«. „Ellen!" schrie er auf und stand mil einem Sprunge an ihrer Seite, den et* blößten Malayendolch vom Teppich aufgreifend. „Was haben Sie getan?!" Unter den schwarzen Spitzen schob sich ihr seines weißes Handgelenk vor. Eine» winzigen Schnitt entquollen ein paar purpurne Tropfen: „Der Lebenden glaubte» Sie nicht, Theo — der Sterbenden werden Sie glauben — nur Sie hatte ich geliebt, Theo!" „Ellen!" Wie ein jubelnder Freude«-rus hallte es durch das Gemach. „Elle»! So wär' es doch wahr! Du liebst mich wirklich und ich darf noch auf ein GlA hoffen?" Sie starrte ihn an: „Ein Glück —? Siehst du denn nicht —" Sie sah auf die kleine Wunde nieder und schaudert zusammen. „In Minuten, sagtest du, bringt jene Waffe den Tod---------" „Nicht mehr!" rief er. „Längst ließ M die vergiftete Spitze abschleifen . . ." Sie sah ihn an, fassungslos. „Und ich sollte leben?" rief sie mit ringenden Atem. „Jetzt leben?" „Und glücklich sein, Ellen! Mit mir Die Zeit der vergifteten Waffen zwischen uns ist vorüber — seit diese eine gezeigt daß du mich wahrhaft liebst..." Und vor ihr niederkniend, empfing et die Bebende, die -schon von Todesschatte« sich umweht glaubte und sich nun umflossen sah von der goldenen Sonne eines neuen Lebens! Post-Bestimmungen und Tarife. I. Briespost. 1. In Österreich. Einfache Briefe, im Lokalverkehr: bis 20 Gramm 6 h, über 20 bis 250 Gramm 12 h, unfrankiert 6 h mehr; nach allen übrigen Orten der Monarchie und Deutschland: bis 20 Gramm 10 h, über 20 bis 280 Gramm 20 h, unfrankiert 10 h mehr. Sendungen über 280 Gramm als Pakete durch die Fahrpost zu versenden. — Rekommandierte Briefe gegen Aufgabeschein, links oben oder unten auf der Adresse mit „Rekommandiert" zu bezeichnen, mit Frankozwang, Deutschland ausgenommen, und mit Anspruch auf K 50,— Vergütung seitens der Postkassa im Verlustfalle, Verschluß beliebig. Gebühr 25 h. Mit Rückschein 25 h mehr. Für dieselbe Gebühr können auch Kartenbriefe, Korrespondenz-Karten und Kreuzbänder rekommandiert werden. Expreß-Briefe (im Lokalverkehr nicht zulässig) werden sogleich nach Eintreffen mit besonderem Boten dem Adressaten zugestellt, müssen auf der Adreß-Seite unten links die Bezeichnung „Durch Expressen znbestellen"erhaltenuiid genauest adressiertwerden, ans die Rückseite Name des Aufgebers zu setzen. Gebühr im Orte des Bestimmungspostamtes außer Briefporto 30 h, außerhalb des Postortes 100 h für je 7'/a km (1 Meile) von letzter Station. — Kartcn-Vricfc int Lokalverkehr 6 h, sonst 10 h. — Korrespondenz-Karten 8 b, mit bezahlter Antwort 10 h; international zu 10 h, mit bezahlter Antwort 20 h; portofreie 28 Stück 8 h, mit bezahlter Antwort 25 Stück 16 h. — Drucksachen unter Kreuzband, oder Schleife, oder in offenem Kuvert, oder nur zusammengefaltet, dürfen außer der Adresse nur eine Rechnung über den beifolgenden Artikel, sonst nichts Schriftliches enthalten, und können bis 1000 g schwer sein. Gebühr: bis 50 g 3 b, bis 100 g 5 b, bis 250 g 10 h, über 250 bis 500 g 20 h, über 800 bis 1000 g 30 h. Frankozwang. — Warenmuster und Proben unter Kreuzband, oder Schleife, oder in Säckchen, nur bis zum Gewichte von 380 g, müssen frankiert aufgegeben und so verpackt werden, daß die Post den Inhalt untersuchen kann. Adresse auf starkem Papier anhängen oder aufkleben. Schriftliches außer Firma des Absenders, Adresse des Empfängers, Bezeichnung der Ware mit Preis und verfügbarer Menge nicht zulässig. — Aus der Adresse auch „Proben", „Muster" zu bemerken. — Gebühr bis 250g 10h, bis 350g 20 h. Franlozwang. 2. Im internen ungarischen Verkehre. Briefe bis 20 g 10 h, bis 250 g 20 h, bis 500 g 30 h. Korrespondenz-Karten 4 h mit bezahlter Antwort 8 b. Drucksachen 10 g 2 h, 50 g 3 h, 150 g 5 h, 250 g 10 h, 500 g 20 h, 1000 g 30 h. Warenmuster 50 g 3 h, 250 g 10 h, 380 g 20 h. Die Rekommandationsgebühr beträgt im Lokalverkehre in Ungarn 10 h, im internen Verkehre und mit dem Anslande 25 h. Im Grenzverkehre mit Serbien Briefe für je 15 g 10 h, Korrespondenzkarten 10 h. 3. Im Verkehre mit Bosnien und der Herzegovina. Gebühren wie im Jnlande. Expreßbcstellung nur nach Postorten zulässig. 4. Im Verkehre mit dem Sandschak Rovi-Bazar. Briefe für je 15 g frankiert 28 h, unfrankiert 50 h. — Korrespondenzkarten 10 Ii, mit Antwort 20 h. — Drucksachen, Proben und Muster (letztere nur bis 280 g) je 50 g 8 h, sonst wie mit Bosnien — Briese mit 70 g von Militärpersonen portofrei. Expreßbestellung unzulässig. 8. Tarif für Korrespondenzen nach und aus den dem Weltpostverein angehörigen Ländern mit Ausnahme von Österreich-Ungarn, Bosnien, der Herzegovina und Deutschland, sowie nackt den dem Weltpostverein nicht angehörigen Ländern und Kolonien. giritf=$lo|t=(Eimf Nach Montenegro* . Serbien*.......... Im Grenzverkehr zw. oft. u.schweiz. Post. (Entsinnter 30 km) Warenproben bis 350 g........... Nach den hier folgend unter II angeführten Ländern** ... Nach den hier folgend unter III angeführten Ländern....... 20 f) b Ib ad II. Europa: Belgien*, Bulgarien, Dänemark mit Island*, Frankreich mit Algerien 5 10 I 6 š 28 * Expreßsendungen zulässig. Gebühr 30 h. ** AIS geringste Gebühr für Muster 10 h und für Geschäftspapicrc 25 h. t Warenmuster bis 350 g zuläisig nach: k. t. Posten in Levante, Belgien, Bulgarien, Egypten, Franlreich, Griechenland, Grostbritannicn und Kolonien, inkl. Brit.-Jndien und Kanada, Italien, Portugal, Rumänien, Schweiz, Serbien, Spanien, ttnionstaale» von Nord-Amerika, vom BereinS-AuSland Kapkolonicn, St. Helena, sonst nur bis 260 g. it Unter Geschäsispapicren werden Akten, Dokumente, Mnsik-Partitnren ». f. w., überhaupt schriftliche Dokumente, imo Monako, Gibraltar, Griechenland, Großbritannien und Irland* und Zypern, Helgoland* Italien* und San Marino*, Luxemburg*, Malta-Insel, Niederlande* (Holland), Norwegen, Portugal*, Madeira und Azoren-Jnseln, Rumänien*, Rußland mit Polen und Finnland, Schweden*, Schweiz*, Spanien mit den Balearischen, Pithiusischen und Kanarischen Inseln und der Republik Andorra, Türkei. Afrika (exklusive Vereins-Ausland). Amerika (Nord- und Süd-). Asien lexklusive Vereins-Ausland) Australien (exklusive Vereins-Ausland). ad III. Vereins-Ausland: Afrika: Abessiniens °), Aszension^)5), Betschuanaland*), Kap-folonie4'), Oranje-Freistaat^), Ostafrika (britisch)^), Ostafrika (französisch)^)6), St. Helena^). Asien: Afghanistanb)"), Arabien (exkl. Aden?) ^), Sarawak (Borneo)°)°). Australien: Kook-Jnseln"). , II. Postanweisungen. 1. Im Inland bis 1000 K an alle Postämter von allen Postämtern. In das Formular (2 h) ist vom Aufgeber der Betrag der Anweisung in Ziffern und derjenige der Kronen auch in Buchstaben, die genaue Adresse des Empfängers mit Bestimmungsort und links in den Coupon sein eigener Name einzutragen. Im inländischen Verkehre darf der Coupon außerdem noch schriftliche Mitteilungen enthalten oder mit Adreßschleife von Zeitungen beklebt werden. Die Post hastet für den laut Aufgabeschein eingezahlten Betrag. Gebühr bis 20 K 10 h, bis 100 K 20 h bis 300 K 40 h bis 600 K 60 h bis 1000 K 100 b, Expreß-Anweisungen wie Expreß-Briefe. — Auszahlungsbestätigung 25 h. 2. Im Verkehre mit Bosnien, der Herzegovina und Novi-Dazar: Maximal-Betrag 1000 K Gebühr bis 40 K 20 h, bis 100 K 40 h, bis 300 K 80 h, bis 600 K 120 h, bis 1000 K 2 K Expreßanwcisungen unzulässig. 3. Im Verkehre mit Deutschland, Helgoland, Luxemburg, k. k. Postämter in der Türkei: (mit Anweisungs-Formularien fürs Ausland ä 2 h) bis 40 K 20 h und für je 20 K weiter um 10 h mehr. Maximalbetrag 1000 K. die nicht als Korrespondenz zu betrachten sind, verstanden, selbe dürfen in keiner Richtung die Ausdehnung von 45 Zentimeter, ebenso nicht das Gewicht von 2 Kilogramm überschreiten. Im Jnlande, Okkupationsgebiet, Sandschak-Novi-Bazar und Deutschland jedoch nur als Briefe oder Fahrpostsendung aufzugeben. 0 Korrespondenzkarten nur nach Britisch-Betschuana-land und Kap olonie zulässig; Taxe 10 h, Antwortkarten 20 h 2) Rückscheine nach der KavkoloNie zulässig, 25 h 3) Frankierungszwang. Rekommandation gestattet. a) Sie; kommandation nur bis zuni Ausschiffnngshafen möglich. I •) Rekommandation unzulässig- 4. Im Verkehre mit der Argentinischen Republik, Bulgarien, Dänemark, (mit Faröer-Jnsel und nach Reykjawik auf Island), Zanzibar, Malta, Rumänien, Siam (nur Bangkok und Chiengmai), Maximalbetrag K 800. Mit Belgien, Chile, Kongostaat (nur nach Banana, Boma, Leopoldville und Matadi), Zypern, Egypten (mit Suakim und Tewfikir im Sudan), Frankreich (mit Algerien), Italien (mit der Kolonie Erythrca und San Marino), Japan, Niederlande, Niederländisch-Ost-indien» Norwegen, Portugal, (nach Madeira und den Azoren), Schweden, Schweiz, Tunis (mit Anweisungs-Formularen fürs Ausland ä2h.) Gebühr bis 28 K 28 h, 30 K 30 h, 75 K 75 h, 100 K 100 b, 150 K 125 h und je weitere 50 K 25 h. — Slusstellung und Einzahlung in österr. Währung. — Maximalbetrag K 1000. — Anweisungen nach Großbritannien, Irland, Vereinigten Staaten von Nordamerika und Kanada sind an das Postanweisnngsamt in Wien zu adressieren, Gebühr 25 K 25 b, 50 K 50 h, 75 K 75 h, 100 K 100 h ii. s, w. Maximalbetrag 500 K. Schriftliche Mitteilungen auf dem Coupon außer Name des Absenders, des Betrages und des Datums nur bei Anweisungen nach dem Kongostaat, den britischen Besitzungen, Zypern, Gibraltar, Großbritannien, Malta, Vereinigten Staaten und Kanada nicht gestattet. 5. Im Verkehre nach Serbien: Für 40 K 20 b, 100 K 40 h, 300 K 80 h, 600 K 120 h, 1000 K 200 h. 6. Telegraphische Anweisungen (bet der Post auszugeben und in telegraphische Anweisungs-Formulare einzutragen) nach allen Postämtern im Jnlande, Okkupationsgebiet und Serbien bis 1000 K zulässig. Außer den Postanweisungs-Gebühren ist noch die Übertragungsgebühr zum Telegraphcnamte mit 25 b, dann die nach der Worttaxe entfallende Telegraphengebühr (siehe unter Telegraphen-Tarif) und oie Expreßgebühr von 30 h im Orte und von 100 h pro 7/2 Kilometer (1 Meile) außer dem Orte zu bezahlen. Telegraphische Anweisungen sind von allen größeren Postämtern Österreich-Ungarns auch nach Belgien, Deutschland Frankreich (mit Algier und Tanger), Helgoland Italien, Japan (nur Tokio und Jokohama), Luxemburg, den Niederlanden, Norwegen, Schweden, Schweiz und Tunis bis 1000 K zulässig, bis 500 K nach Bulgarien, Dänemark und Rumänien. III. Postaufträge. In Österreich-Ungarn, dem Okkupationsgebiete bis 1000 L,ferner im Verkehre mit Belgien, Deutschland, Egypten, Frankreich (mit Algier, i Tunis), Italien, Luxemburg, Rumänien, der I Schweiz, Tunis und der Türkei (k. k. Postämter) bis 800 Mark ober 1000 Franks, nach Norwegen, Schweben bis 720 Sirenen (norroeg. Währung), nach bett Nieberlanben bis 500 fl. holländisch zulässig. — Formulare- bei allen Postämtern zu 2 h finb vom Aufgeber entsprechend auszusüllen, bann mit quittierter Rechnung ober Wechsel n. bg(. zusammen in ein Kuvert zu geben, bas geschlossen unb an bas Postamt bes Wohnortes besjenigen, von bem man einen Betrag einziehen will, zu adressieren. Aus bie Abreßscite bes Kuverts gehört auch oben bie Bemerkung „Postauftrag" Sonstige schriftliche Mitteilungen bürfen biese Briefe nicht enthalten. Postaufträge müssen frankiert unb re-komnianbiert werben. Gebühr bieselbe wie für rekommanbierte Briefe unb in Marken aufzukleben. — Der vom Postamte einkassierte Betrag wird bem Auftraggeber mittels Postanweisung unter Abzug ber entfallenben Anweisungsgebühr und einer Einzugsgebühr von 10 h für jebes eingelöste Forderungsdoknment übermittelt. — Bei verweigerter Zahlung wirb ber Auftrag samt Beilagen bem Absenber zurückgesendet. IV. Fahrpost. Dieselbe befördert: Briefe mit Gelb- unb Wertpapieren-Sendungen unb Seubungcn aller Art, die als Pakete, Schachteln, Kisten, Kört e u.s. w. aufgegeben werben. 1. Geldbriefe mit österreichischen Banknoten über 1000 K unb 250 Gramm Gewicht können gegen anderthalbfache Werttaxe offen (znm Nachzählen durch beu Postbeamten) aufgegeben werden, wobei die Postanstalt für den richtigen Inhalt hastet. Bei geschlossen aufgegebenen Gelbbriefen hastet die Post nur für unverletzte Siegel unb äußeren Zustand. Gebühr richtet sich nach Gewicht, Wert und Entfernung. (Siehe Tabelle nebenan.) Für die Versendung vou Geldbriefeu empfiehlt sich die Benützung der postamtlichen Geldbrief-Ku-verts ä 2 li, bie nur zwei Siegel erfordern, zu anderen Kuverts aus festem Papier sind fünf Siegel nötig. Auf Gelbbriefe nach dem Auslaude die Bemerkung „Lettre de valeur“ zu setzen. 2. Fahrpostsendnnge» als: Pakete, Schachteln, Kisten, Körbe tu s. w. müssen gut verpackt, verschnürt und bei Wertangabe auch versiegelt werden. Im Falle des Verlustes ioird der auf ber Adresse und dem Frachtbrief angegebene Wert und bei Sendungen ohne Wertangabe 4 K für jedes Kilogramm ersetzt. Beschädigung ersetzt die Post nur bann, wenn daran nicht die ungenügende Verpackung schuld. Bon der Postbeförberuug überhaupt ausgeschlossen sind: 1. Lebende Thiere (außer Blutegel, Bienen, lebendes Hausgeflügel, Eulen, Kaninchen und sonstige kleinere Säugetiere); 2. leicht entzündbare, explodierbare, ätzende, überhaupt gefährliche 3. in Eis verpackte Sendungen nach Ungarn; 4. die Gewichtsgrenze (siehe unten) übersteigende Pakete; 5. Tabak- und Zigarrensendung österreichischen Fabrikates nach dem Okkupationsgebiete und Ungarn (samt Nebenländern) von Seite der Trafikanten. Falsche Inhaltsangabe wird mit 50 K bestraft, außerdem ist der eventuelle Schaben zu ersetzen. — Postfrachten können im allgemeinen bis 50 kg schwer sein, nach Schweben 25 kg, nach dem Okkupationsgebiete 20 kg. — Jeder Fahrpostsendung und jedem Gelbbriefe über 250 g ist eine Begleitadresse, bei den Postämtern n 12 h käuflich, beizugeben, Sendungen nach Deutschland auch 3 Zoll-Deklarationen in der Form von Adressen mit der Bezeichnung oben „Deklaration", bann der Adresse des Empfängers und links in der unteren Ecke mit der Bemerkung „Enthaltend ... ohne (ober mit so und so viel) Wert". Formulare ä 1 h bei allen Postämtern. Adresse und Deklaration fürs Ausland in lateinischer Schrift zu schreiben. Mit einem Frachtbriefe können 3 Pakete zugleich an bieselbe Adresse aufgegeben werden. Gewichts- u. Entfernungstaxe: ßrivirfjt in kg bis I. | II. | III. IV. | V. VI. Zone 10 20 | 50 100 ISO |rfitr Meilen-Entfernung 250 g -.24 -.48 -.48 -.48 -.48 -.48 5 kg -.30 -.60 -.60 -.60 -.60 -.60 6 kg -.36' -.72 -.84 -.96 108 120 b. i. für jedes weitere Kilo- -.06 -.12 -.24 -.36 -.48 -.60 Für unfrankierte Geldbricfe und Pakete bis 5 kg wird ein Zuschlag von 12 h angerechnet und für Pakete mit Wertangabe eine Werttaxe. (Bis 100 IC 6 h, darüber bis 300 K 12 b, für je weitere 300 K 6 h mehr. Für Sperrgutsendunge» b. s. solche, die 1. sich in irgend einer Richtung über 1 ‘/„m oder in einer über Im in einer anderen über ansdehnen, dabei weniger als 10 kg wiegen, 2. sich nicht bequem mit anderen Sendungen verladen lassen, zu großen Raum eiunehmen, sorgsame Behandlung verlangen (z. B. Körbe mit Pflanzen, solche mit zu großen Henkeln, Möbel, Korbgeflechte re.), 4. mit in keinem Verhältnis zum Umfange stehendem Gewichte, ober 5. mit gebrechlichem ober flüssigem Inhalt, oder C* wenn sie mit dem Glaszeichen versehen sind), wird die Gewichtstaxe uni die Hälfte erhöht. Expreßbestellung von Paketen, zulässig im Inland, nach Deutschland, Otkupationsgebiet, Schweiz,Luxemburg, in Loko nicht.Gewichtnicht über 21/. kg, SBert oder Nachnahme bi§ 1U00 K. 8. Postpakete nach dem Auslände (anßerDeutschland). Colis postaux müssen frontet werden, mit oder ohne Wertangabe bis 3 kg, eventuell bis 5 kg zulässig. Besondere Formulare als Begleitadressen, bei der Post i lä li j» haben, und Zoll-Deklarationen erforderlich. Über die Zahl letzterer, die Sprache, in der sie abgefaßt sein müssen und andere, je nach dem Bestimmungslande eigentümliche Erfordernisse, erkundige man sich am besten genau beim Postamte. Sache des Aufgebers ist es auch, sich zu erkundigen, ob die betreffenden Gegenstände nach dem Bestimmungslande eingeführt und bis zu welchem Umfange sie aufgegeben werden dürfen. Nachnahmesendungen mit besonderen Begleitadressen-Formularen ä 12 h. Im Jn- landsverkehre zulässig bei allen Po gamier, bis 1000 K. Nachnahme. Außer dem tarifmäßige, Fahrpostporto ist noch eine Provision zu ent richten, u. zw. bis 24 K 12 li, über 24 K bi? 1000 K von je 4 K 2 h. — Im Verkehr« mit dem Okkupationsgebiete. Nach und aiii dem Okkupationsgebiete bis 1000 K, Nachnahme Gebühren wie im Jnlandverkehr. — Im Verkehre mit dem Auslande zulässig nach Belgien, Dänemark (außer Island und Antillen), Luxe» bürg, Frankreich, Großbritannien undJrland, bei Niederlanden, Norwegen, Portugal, Rumänin Spanien, Tunis, Vereinigte Staaten von 9?oA Amerika, Italien, Schweden und Schweiz bis 400 K, nach Deutschland, Egypten, Tripolis Serbien bis 1000 K, Türkei (via Trieß bis 1000 K, Türkei (via Semlin) bis 500 K, Provisions-Gebühr nach Deutschland, Portugal Spanien, Türkei (via Triest), Schweiz bil 12 K 12 h, darüber für je 2 K 2 b, ms Türkei (via Semlin) und den anderen Länden 20 h für je 20 K. Postsparkassen. Einlagsbücher werden bei der ersten Einlage, die mindestens 1 K betragen muß, kostenfrei geliefert und müssen im Postamte mit der Unterschrift des Einlegers, seinem Beruf, Ort und Tag der Geburt und Wohnungsangabe ausgefüllt werden. Mit diesem Büchel kann der Einleger bei jeder Sammelstelle Rückzahlungen fordern oder Einlagen machen. Außerdem kann man ein geheimes Losungswort anführen, so daß die Rückzahlungen nur gegen dessen Angabe stattfinden. Auch kann der Einleger ohne weitere Förmlichkeiten eine dritte Person mit dem Losungswort zur Behebung der Rückzahlungen bevollmächtigen. Niemand darf mehr als ein Einlagebuch besitzen, um nicht kapital- und zinsenverlustig zu werden. Ünbrauchbar gewordene Einlagebüchel werden auf Ersuchen gegen 20 h umgetauscht/ Bei Verlust eines Buches ist auf einer bei jeder Sammelstelle gratis zu erhaltenden Drucksorte eine Eingabe mit möglichst genauer Bezeichnung desselben an das k. k. Postsparkassa-Amt in Wien zu richten und unter Beischluß von einer 20 b-Briefmarke um ein Duplikat zu ersuchen. Gerichtliche Verbotlegung, Erwerbung des Pfandrechtes oder exekutive Einantwortung eines Postsparkassa-Büchels ist nicht zulässig. Postsparkarten, die an allen Verschleiß-stellen von Postwertzeichen für den Preis der eingeprägten 10 b-Marke zu haben sind, dienen dazu, kleine Beiträge durch Aufkleben von 10 b- Briesmarken, die jedoch weder gebraucht, noij verdorben sein dürfen, zusammenzusparen. Wenn die Postsparkarte 100 h in Marka aufweist, wird dieselbe gegen ein Sparkasjabus umgetauscht, oder wenn der Besitzer der Kai« schon ein Büchel genommen, in dieses als n« Einlage eingetragen. Einlagen können auch F eine andere Person gemacht werden und lmtS der Name dieser anderen Person als Einleg» im Büchel verzeichnet; die einzahlende Pers«! muß als Erleger ihren Namen ins Buch eit tragen und erhält so lange alle Rückzahlung^ und Zinsen, bis die als Einleger bezeichne« Person ihren Namen selbst im Postamte unten zeichnet. Über die Einlagen dürfen an britt Personen keinerlei Auskünfte vom Postamte fl» geben werden. Verzinst werden die Einlagen von 2 $ angefangeu bis 2000 K mit 3%. Die Zinst werden jährlich am 31. Dezember in das B« eingetragen, von da ab gleichfalls verzinst undsi»! von jederEinkommensteuerbefreit. Die Verzinst«; der Einlagen im Scheckverkehre beträgt 2%. Rückzahlungen kann jeder Einleger mittel! der zugleich mit dem Einlagebüchel ausgefolgst Kündigungsformulare, die an das k. k. PF' sparkassa-Amt in Wien direkt oder an * Sammelstelle zu richten sind, zu jeder Zeit vre langen. Kündigungsfrist bei Beträgen von 20» bis 200 K 15 Tage, von 200 K bis 1000 » eilt Monat,von 1000 K bis 2000 K zwei Monat« doch wird in der Regel die infolge der Kündigung dem Einsender franko zugesandte, auf zwei Monate gütige Zahlungsanweisung auch früher, meist sofort, ausbczahlt. Diese Zahlungsanweisung ist vom Einleger oder Erleger zu unterfertigen und mit dem Einlagebuch an die betreffendeZahlstelle zu senden. Der Einleger kann auch eine dritte Person, welche sich an demselben oder einem anderen Orte befindet, zur Empfangnahme der ganzen oder teilweisen Rückzahlung ermächtigen; nie hiezu nötigen gesetzlichen Bestimmungen finden sich in jedem Einlagebuche genau verzeichnet. Die höchste znlässigeEinlagebeträgt 2000K. Übersteigt das Guthaben diesen Betrag, so wird zur Verminderung desselben ausgesordert; wenn binnen einem Monat dieser Aufforderung keine Folge geleistet wird, werden für den entsprechenden Betrag österreichische Staatspapiere an« gekauft. Ankauf von Staatspapicren wird jedem Inhaber eines Postsparkassa Buches vom Post-jparkassen-Amt gegen Mäßige Provision besorgt. Sie Staatspapiere werden dem Einleger ans feine Kosten und Gefahr zugesendet oder „von Amiswcgcn unter Garantie aufbewahrt. Über ansbewahrte Staatspapiere wird dem Einleger ein Rentenbüchel zugestellt, die Coupons werden regelmäßig eingelöst und als Einlage gutgebracht oder auch in Barem übersendet. Der Verkauf von Staatspapieren kann jederzeit verlangt werden. Der Anweisungs- (Scheck-) Verkehr. WünschtJemand von dieser Einrichtung Gebrauch zu machen, so hat er ein dementsprechendes Gesuch um Ansfolgung eines Scheckbüchels aus der, bei jedem Postamte hiezu gratis erhältlichen Drucksorte, rekommandiert an das k. k. Post-sparkassen-Amt zu richten und den Betrag für die Empfang- (Erlag-) Scheine nebst K 3 als Gebühr für das Scheckbüchel beizuschließen. Die Stammeinlage per 100 K ist innerhalb eines Monates nach der Bewilligung mittels eines Empfang- (Erlag-) Scheines bei einer Sammelstelle zu erlegen. Der Anweisungs-(Scheck-) Verkehr ermöglicht dem Einleger, von der eingelegten Summe Beträge in jeder Höhe jederzeit zur Zahlung an beliebige Personen oder Firmen in der österreichisch-ungarischen Monarchie anweisen zu könne». Genaue deutliche Belehrungen sind in jeder k. k. Postsparkassen-Sammelstelle gratis erhältlich. Porto- und gebührenfrei sind alle Korrespondenzen und Eingaben in Postsparkassen-Angelegenheiten, mit Ausnahme der Zusendung der Staatspapiere. Unentgeltlich werden alle zum Verkehre mit dem k. k. Postsparkassen-Amte nötigen amtlichen Drucksorten an sich legitimierende Einleger verabfolgt. Bestimmungen über Telegramme. Nach allen Orten Depeschen zulässig. Wo keine Station, wird die Depesche durch Post oder Expressen weiterbefördert. Mittels Briefmarken frankierte Telegramme linnen per Post oder Bote in Briefform gefaltet und gesiegelt an das nächste Telegraphenamt zur Abtelegraphierung übersendet werden. Depeschen in allen Sprache» zulässig, welche in Lateinschrift geschrieben werden. Ehissreschrist, ausgenommen in Kriegszeiten, -ebenfalls gestattet. Ermittlung der Wortzahl einer Depesche: a) Alles, was der Aufgeber in das Original seinerDepesche schreibt, wird mitgezählt; b) Maximum der Länge eines Wortes 15 Buchstaben; Überschuß noch ein Wort; c) bei Verbindung Jon Wörtern durch Bindestriche wird jedes als besonderes Wort gezählt; d) je 5 Ziffern ein "°rt: e) einzelne Schriftzeichen, Buchstaben, je em Wort; f) zum Worttexte gehörige Jnter-Wtionen werden nicht gerechnet; g) Sprach-JJibnge Zusammenziehnngen nicht gestattet; >> Unterstreichungszeichen, Klammern und An-inhrungszeichen (je 1 Paar) ein Wort. In Österreich-Ungarn, Bosnien, Herzegovina und Deutschland Gebühr per Wort 6 h, Minimaltaxe 60 h. Zurücktelegraphicren einer empfangenen Depesche, um die Überzeugung vom richtigen Wortlaute zu erlangen, kostet halbe Gebühr. Frankierte Antwort gewöhnlich für 10 Worte durch „R. p.“ vor der Adresse bezeichnen: mehr Worte (jedoch nicht über 30) ausdrücklich nach „R. p.“ bciznsetzen. Ist das Rücktelegramm an einen andern als den Aufgabsort der Ursprungsdepesche zu übermitteln, fo kommt der Tarifsatz zwischen der Aufgabe- und Adreß-Station der Retourdepesche in Anwendung. Empfangsbestätigung einer Depesche wird gegen Erlag einer Taxe für ein zehnwortiges Telegramm bewirkt. Weiterbeförderungs - Gebühren« S3 et Telegrammen, welche außerhalb des Ortes der Telegraphenstation gehören, ist vom Aufgeber eine Zustellungsgebühr einzuheben. Tarif für Telegramme. Von Österreich-Ungarn nach Grund -taxe Wort- taxe K h K h Österreich-Ungarn u. IMecbtcnftcin (D) (R 0) (M P) Taxminim.: 60 h JmLokalverkehr — Taxminim.: 40 h Bosnien u. die Herzegovina (D) (KO) (M P) — Taxminimum 60 h Algerien (D) (R 0) (M P) Azorische Inseln 60 60 60 60 60 60 60 60 - 6 2 6 26 93 Belgien (D) (R 0) (M P) Bulgarien u.öffrumcl. (D) (RO) (MP) Kanarische Inseln Zypern (D) (R 0) (M P) Dänemark (D) (R 0) (M P) DentsciUand (D) (R Ö) (M P) Tax- niinimum: GOli Frankreich mit Korsica und Monako (D) (R 0) (M P) - - 16 88 40 21 6 16 Gibraltar 60 33 Griechenland (D) (R 0) (M P): 1. Nach der Insel Corfu (via Triest) 60 — 26 2. Festlandu.Inseln Porosu.Euböa 60 41 3. Nach den anderen Inseln 60 44 Großbritannien und Kanal-Inseln 60 — 26 Italien (D) (R 0) (M P): 1. Im Grenzverkehr 60 — 8 2. Im übrigen Verkehr — 60 — 16 Ionische Inseln s. Griechenland. Luxemburg (D) (MP) — 60 — 21 60 37 Marokko (Tanger) (D) (R 0) Montenegro: 1. Aus Dalmatien — GO — 45 60 6 2. Aus and.Kronländern — 60 — 9 Von Österreich-Ungarn nach Grund- t'xe Wort- taxe K h K | h Niederlande (D) (R 0) (M P) Norwegen (D R 0) (M P) — 60 — 19 60 32 Portugal (D) (R 0 'M Pj 33 'Rumänien (D; (R Ö) (MP) 60 9 Nnßland (D) (M P) europäisches und kaukasisches - 60 — 24 Schweden i'D) (R 0) (M P) — 60 — 24 Schweiz (R 0) (M P): 1. Aus Tirol, Vorarlberg u. Fürstentum Liechtenstein 60 C 2. Aus den übrigen Kronländern . — 60 — 9 Serbien (D) 60 9 Spanien D) (R 0) (M P) 60 28 Tripolis (D R 0) (M P) 60 68 Tunis (D) (R 0.) (M P) 60 26 Türkei (D) (R 0) (M P): 1. Enrop. Festland via Bosnien .. 60 28 2. Asiat. Festland und Inseln: via Triest—Korfu oder Bosnien 60 _ 40 West-Afrika (via Teneriffa) (R 0): Benquela 60 12 20 Biffao und Bolama 60 5 54 Grand Bassam * 60 6 19 Konakry 60 5 59 Moffamedes 60 13 30 Porto novo (Kotonou) und Wydah 60 7 69 Prinzive 60 8 71 San Pablo de Loanda GO 10 54 San Toms 60 8 04 Senegal (St. Louis) — 60 1 71 Pcrsonaleinkommenstcuer. Bei einem Bei einem Jahreseinkommen Jahreseinkommen von bis ein- Steuer von bis ein- Steuer mehr als schließlich mehr als schließlich K K K h K K K h 1.200 1.250 7 20 3.000 3.200 40 1.250 1.300 8 — 3.200 3 400 44 1.300 1.350 8 80 3.400 3.600 48 1.350 1.400 9 60 3.600 3.800 54 1.400 1.500 10 80 3.800 4.000 60 1.500 1.600 12 — 4.000 4.400 68 1.600 1.700 13 60 4.400 4.800 78 1.700 1.800 15 20 4.800 5.200 88 1.800 1.900 16 . 80 5.200 5.600 98 1.900 2.000 18 40 5.600 6.000 110 2.000 2.200 20 — 6.000 6.600 124 2.200 2.400 24 — 6.600 7.200 142 2.400 2.600 28 — 7.200 7.800 160 2.600 2.800 32 — 7.800 8.400 180 2.800 3.000 36 — 8.400 9.200 202 — Besoldungssteuer. Die Empfänger von Dienstbezügen, welche den Betrag von 6400 kl jährlich erreichen oder übersteigen, haben neben der Personalemkommenstener auch eine Besoldungssteuer zu entrichten, welche ohne Rücksicht auf das sonstige Einkommen beträgt: von bis einschließlich Von bis einschließlich 6.400 K 8.000 K 0-4% 14.000 K 16.000 K 3% 8.000 „ 9.000 0-8% 16.000 „ 20.000 4% 9.000 „ 10.000 „ 1-2% 20.000 30.000 5% 10.000 „ 12.000 „ 1-6% 30.000 „ und darüber 6% 12.000 „ 14.000 y 2-0% Metrische Maße uitö Gewichte. Amtliche Abkürzung für metrische Maße und Gewichtsgrößen. Längenmaßer Kilometer — km, Meter — in, Decimeter — dm, Centimeter — em, Millimeter — mm. Flächenmaße: Quadratkilometer — km3, Hektar = ha, Ar — a, Quadratmeter — in3, Quadratdecimeter — dm3, Quadratcentimeter — em3, Quadratmillimeter = mm3. Körpermaße: Kubikmeter — m3, Kubikdeeimeter = dm3, Kubikcentimeter — cm3, Kubikmillimeter = mm3. Hohlmaße: Hektoliter — hl, Liter — 1, Deciliter — dl, Centiliter — el. Gewichte: Tonne — t, 'Metrischer Centner — g. Kilogrannn — kg, Sefagramm = dkg, Gramm = g, Decigramm — dg, Centigramm — cg, Milligramm — mg. Den Abkürzungszeichen ist rechts kein Punkt beizusetzen und sind dieselben in allen Dienstschriften und Telegrammen zu gebrauchen. Werhältniß der neuen und alten Maße und Gewichte. 1. Längenmaße: 1 Meter — 0-527 Wiener Klafter, 1 Meter — 1-286 Ellen, 1 Wiener Klafter — 1 894 Meter, 1 Fuß — 316 mm, 1 Zoll — 2'63 cm, 1 Linie = 2% mm, 1 Elle = 0-777 Meter, 1 Faust — 10-536 cm, 1 Schritt — 0-75 m. 3. Wegmaße: 1 österreichische Meile == 7-58 km, 1 dänische Meile = 7 84 km, 1 deutsche Reichsmeile — 7-80 km, 1 englische Meile (1760 Pards) — 161 km, 1 französisi e Lieue — 8 58 km, 1 norwegische Meile — 11-30 km, 1 schwedische Meile — 10-69 km, t russische Werst — 1-7 km, 1 Seemeile aller Nationen — 188 km, 1 Kabellänge — 0189 km, 1 Knoten — 15-8 m, 1 geographische Meile — 7 42 km, 1 Grad des Aequators — 11V31 km. 3. Flächenmaße: I m3 = 0-2780° obet 10'009[j', 1 G° = 3-596 m3, 1 9tr = 27-803Q", 1 Hektar = 1-737 österreichisches Joch, 1 G Myriameter — 1737 österreichische GMeilen, 1 österreichische OMeile — 0"575 OMyriameter. 4. Körpermaße: 1 Kubikmeter = 0146 Kubik" oder 31-666 Kubik', 1 Kubik" — 6-820 m3, 1 Kubikfuß — 0-031 m3, 1 Klafter Holz — 108 Kubikfuß — 3 40 m3. 5. Hohlmaße: 1 Liter —0-706 Maß, 1 Hektoliter — 0-871 Eimer, 1 Eimer — 0-568 Hektoliter, 1 Maß = 1-414 Liter, 1 Hektoliter = 1 626 Wiener Metzen, 1 Liter — 0 016 Metzen. 6. Gewichte: 1 Gramm — 0-228 Qnintel, 1 Dekagramm — 0-571 Loth, 1 Kilogramm — 1-785 Pfund — 2 Zollpfund, 1 metrischer Zentner — 2 Zollcentner = 1-785 Wiener Centner, 1 Tonne — 999 987 kg, 1 Wiener Pfund — 0-560 kg, 1 Wiener Centner —86 006 kg, 1 Loth — 1 780 dkg. Apothekergewicht: 1 Gran = 0"072 g, 1 Scrupel — 1*46 kg, 1 Drachme — 4 37 g, 1 Unze = 35 g, 1 Apothekerpfund — 42 dkg. 7. Verschiedene Maße: 1 Ballen neues Papiermaß — 10 Rieß zu 10 Buch zu 10 Lagen zu 10 Bogen, 1 Gros — 12 Dutzend ä 12 Stück — 144 Stück, 1 Mandel — 15 Stück, 1 Schock — 4 Mandel — 60 Stück. Das metrische Maß und Gewicht ist in Europa eingeführt: in Belgien, Deutschland Frankreicb, Griechenland, Italien, Niederlande, Oesterreich-Ungarn, Portugal, Rumänien, Spanien und Türkei. Tabesse zur Umrechnung von Kronen und Keltern in fremde Held sorten. ' Österreich Deutschland Frankreich England Niederlande Rußland Dänemark Amerika 1 ll = 6c/,noW.= ^5/ioo ^cnt. — '/.„Pennn — '/.Cents — %Kop.— %,Ocrc— '/.Cents 2 „ = IV.» ,, — 2%o n — Vlo n — 1 a — % „ = 1% ,, — %o 3 „ = 2% „ = 3'Vio „ — %o » — 1% „ = % ,, = 2 „ — %o „ 4 „ - 3% n — 4% — V.0 — 2 „ = 1 ,, = 3 „ — %o „ 5 „ — 4% .. = 5% — %o — t-S II 1% ,, = 4 „ = 1 „ 6 » — & n = 6%o .. — %o — 3 n — 1% = 4% „ — 1% *7 lf —1 6 „ = 7% „ — %o .. — ii CO 1% „ = 5 n — 1%0 8 „ = 7 „ — 8%„ „ — %» — 4 „ = 2 „ ” 6% „ — l6/,0 ff 9 „ = 8 „ — 9% „ — °/io — 4% ,, = 2% = 7 „ — 1%° 10 „ — II Š? 10% „ — 1 „ — 8 a — 2% „ = 7% n — -2 „ 1 K = 88 „ — lFrs.08 „ — 10 Pence— 50 „ = 26% „ = 75% n — 20% „ 2 „ =1 Söll. 70 „ = 2 „ 10 == 1 Sh ill - 8 „ = 1 Gld. 01 — 52% =1 toll. 51 a — 40% „ 1 „ 85 „ = 3 „ 15 — 2 „ 6 „ „ 51 „ = 78'% „ =2 „ 27 n — 61 .. ** il CO „ 40 ,, = 4 „ 20 — 3 „ 4 „ — 2 „ 2 „ — 1 Nnb. 08 „ —3 „ 02% „ — 81 „ 6 „ =4 „ 25 „ — 5 „ 25 = 4 „ 2 „ — 2 „ 83 „ =1 „ 30% „ =3 „ 78 „ — 1 Dollar 01 „ 6 =5 „ 10 „ — 6 „ 30 = 4 „ H ,, = 3 „ 02% „ =1 „ 57% „ =4 „ 53% ,, =1 ,, 21% „ 7 „ =5 „ 95 „ = 7 „ 35 — 8 „ 10 „ — 3 „ 53 „ = 1 „ 83% „ =5 „ 29 „ — 1 „ 42 „ 8 „ =6 „ 80% „ = 8 „ 40 — 6 „ 8 „ — 4 „ 03 „ = 2 „ 10 „ =6 „ 05 .. =1 " 62 „ 9 „ =7 „ 65% „ = 9 „ 45 — 7 „ 6 = 4 „ 83% „ =2 „ 36% „ —6 „ 80% n =1 n 82 „ 10 „ =8 „ 50% o « =10 „ 50 = 8 „ 4 — 8 tf 04 „ =2 „ 62% „ =7 „ 56 n — 2 ,, 02% 100 Kronen — 88 Mark OG Pfennige — 105 Francs 01 Centimes — 4 Pfund 3 Shilling 3 Pence — 80 Gulden 41 Cents holländisch — 26 Rubel 28 Kopeken russisch — 75 Kronen Gl Öre skandinavisch — 20 Dollars 26'/. Cents amerikanisch. 1000 Krone» — 850 Mark 61 Pfennige —1050 Francs 13'/, Centimes —41 Pfund 12 Shilling 8 Pence — 604 Gulden 10 Cents holländisch = 262 Rubel 50 Kopeken russisch — 756 Kronen 10 Öre skandinavisch — 202 Dollars 63 Cents amerikanisch. Stempel-Scala. Scala I (für Wechsel und kaufmännische Geldanweisungen). Für Oesterreich und Ungarn. Ns zu demBUragevon 150 K—K 10 h über 180 K bis 300 „ — 20 „ 300 „ „ 600 „ — „ 40 „ 600 „ „ 900 „ — „ 60 „ „ 900 „ „ 1200 „ — „ 80 „ 1200 „ „ 1500 „ 1 „ „ „ 1800 „ „ 1800 „ l „ 20 „ 1800 „ 2100 „ 1 „ 40 „ 2100 „ 2400 „ 1 „ 60 „ „ 2400 „ „ 2700 „ 1 tt 80 „ über 2700 K bis 3000 K 2 K — h 3000 „ „ 6000 „ 4 „ — 6000 „ ,, 9000 6 „ — „ n 9000 „ „ 12000 „ 8 „ — „ 12000 „ 15000 „ 10 „ — n. „ 18000 „ „ 18000 „ 12 — „ „ 18000 „ „ 21000 „ 14 „ — „ „ 21000 „ „ 24000 „ 16 „ — „ 24000 „ 27000 „ 18 „ — „ mb so fort von je 3000 K um 2 K mehr, wobei ein Restbetrag von weniger als 3000 K als «eil anzunehmen ist. Im Jitlande ausgestellte Wechsel dürfen, soferne sie nach dieser Scala behandelt werden sollen, keine längere Laufzeit als sechs Monate, int Anstande ausgestellte Wechsel keine längere Laufzeit als zwölf Monate haben. Sonst sind sie stempelpflichtig nach einer höheren Scala (frühere Scala III, die unverändert blieb). Unter dem Ausdruck „Inland" wird das Geltungsgebiet des gegenwärtigen Gesetzes ver-flanben, und es ist daher jeder außerhalb dieses Geltungsgebietes ausgestellte Wechsel als ein ausländischer zu betrachten. Bezüglich derjenigen Wechsel, welche in den Ländern der ungarischen Krone ausgestellt sind, (leiben die Bestimmungen der Verordnung vom 2. October 1868 auch fernerhin in Wirksamkeit nnb es ist daher bei solchen Wechseln von der nach dem gegenwärtigen Gesetze entfallenden Gebühren» ichuldigkcit jener Betrag in Abrechnung zu bringen, welcher bei ihrer Ausstellung an die k. Ungar. Nuauzen erwiesenermaßen mittelst Stempelzeichen oder unmittelbar vorschriftsmäßig gezahlt worden ist. Alle Vervielfältigungen eines Wechsels (Sccnnda, Tertia n. s. f), sowie alle girirtcn Wechsel-cepien unterliegen derselben Gebühr wie das erste Exemplar, doch bleibt dasjenige von mehrere» Srmttilnmt eines Wechsels von der Stcmpclgcbiihr befreit, welches ausschließlich zur Einholung des Acccptes eines außerhalb der österreichisch-ungarischen Monarchie befindlichen Bezogenen Wmiimt ist, wen» ans der Vorderseite dieses Exeniplarcs die Worte: „nur zum Acccptc bestimmte" deigcsetzt werden und wenn die Rückseite dieses Exeniplarcs dergestalt durchstrichcn wird, daß dadurch jede Art von Jndossirnug oder Empfangsbestätigung ausgeschlossen ist. Im Auslände ausgestellte und ans das Ausland lautende Wechsel, wenn sie im Inlands in Emulation gesetzt werden, unterliegen einer Stempelgebühr von 4 Heller für je K 200.— der Wechselsumme, wobei ein Restbetrag unter K 200.— für voll anzunchtnen ist. DieGebühr für imJnlande ausgestellte Wechsel ist, bevor aufdas zum Wechsel bestimmte Papier eine Parteienfertigung gesetzt wird—jene für im Auslände ausgestellte Wechsel aber, bevor der Wechsel imJnlande in Umlauf gesetzt wird, und wenn der Wechsel nicht ausschließlich im Auslände zahlbar ist, jedenfalls vor Ablauf von 14 Tagen nach dessen Uebertragung in das Inland zu entrichten. Der Stempelpflicht von Wechseln kann nur ans folgende Art entsprochen werden: a) durch Verwendung der gestempelten amtlichen Blanqncttc; b) bei Verwendung von amtlichen, den Gebührenbetrag aber nicht vollständig deckenden Blan-quetten, dann von anderen Blanguctten, oder bei Ausfertigung von Wechseln ohne Benützung, einer Blanquette dadurch, daß die der entfallenden Gebühr, eventuell der Ergänznngsgebühr entsprechenden Stempelmarketi ans der Rückseite des znnt Wechsel zu verwendenden Papieres vor der Ausfertigung des Wechsels befestigt und von einem zu dieser Amtshandlung ermächtigten Amte mit dem Amtssiegel überstempelt werden. Das Datum dieser Obliterirnng ist, wenn cs nicht schoti aus dem Stempelabdrucke ersichtlich ist, von dem überstempelnden Amte mit Ziffern in jede Marke cinzutragen. Die amtliche Ueberstempelung darf nicht mehr vorgenommcn werden, wenn das Papier schon die Fertigung eines Ausstellers, Acccptanten oder Indossanten oder überhaupt eine Parteienfertignng trägt; jede andere als die im Punkte b) vorgeschricbenc Berichtigungsart mittelst Stempelmarken, specicll die Ueberstempelung der Marken mit dem Privatsiegel einer Einzelperson oder einer zur amtlichen Ueberstempelung nicht ermächtigten Anstalt gilt nicht als Erfüllung der Stcmpelpsticht. «) So es weit sich um die Gebührenentrichtung Bon im Auslands ausgestellten Wechsel» handelt, sind die der Gebühr entsprechenden Siempelmarken auf der Rückseite des Wechsels, und zwar, wenn diese Rückseite noch unbeschrieben ist. am oberen Rande derselben, andernfalls aber unmittelbar unter dein letzten daraus befindlichen ausländischen Vermerke bemrt, daß ober den Marken kein zur Niederschrcibung eines Indossaments oder anderen Vermerkes geeigneter Raum frei bleibt, anfznkleben, und ist sohin die amtliche Uebersteinpelung derselben in der unter t>) dieses Paragravhen erwähnten Strt rechtzeitig zu erwirken. Das Ucberschreiben der Steinpelmarkcii in bisheriger Weise ist fernerhin nicht mehr gestattet. Wenn die Stempelgebühr entweder gar nicht oder nickt im gesetzlichen Betrage oder nicht rechtzeitig oder endlich nicht auf vorschriftsmäßige Weise entrichtet wurde, so normirt das neu! Gesetz eine Pönale in der Höhe des fiinszigfachcu Betrages der Gebühr nach vorstehender Scale. Die den kaufmännischen Anweisungen schon früher eingeräunite Begünstigung, wonach dieselben ohne Rücksicht auf den Anweiiungsbetrag einer Stempelgcbuhr von nur 10 h unterliegen, wenn ihre Laufzeit auf acht Tage beschränkt ist, bleibt ausrcchl. In Bezug auf kaufmännische Rechnungen (Noten, Conti, Ausweise) wird zugleich verordnet, Laß Rechnungen bis zum Betrage von K 20.—. . . . stempelsrei sind, über K 20.— bis E 100.—. ...2h Stempel und über K 100.—. . • .10 „ „ unterliegen. Die Verpflichmng zur Zahlung dieser Stempi lgebühren tritt auch dann ein, wenn derlei Rechnungen in den Text einer kaufmännischen Correjpondenz ausgenommen oder einer solche» ■als Anhang oder Beilage beigesügt werden. Scala II (für Rechtsurkunden u. a. Quittungen.) Für Oesterreich und Ungarn. Vis 40 E — K 14 h über 3200 E bis 4000 K 12 K oO über 40 E „ 80 „ - „ 26 „ „ 4000 „ 4800 15 „ — „ 80 „ „ 120 „ - „ 38 „ 4800 „ „ 6400 „ 20 „ — „ 120 „ „ 200 „ — „ 64 „ „ 6400 „ „ 8000 „ 25 „ — „ 200 „ „ 400 „ 1 „ 26 „ „ 8000 „ „ 9600 „ 30 „ — „ 400 „ 600 „ 1 88 „ „ 9600 „ „ 11200 „ 35 „ — „ 600 „ „ 800 „ 2 „ 50 „ „ 11200 „ „ 12800 „ 40 — „ 800 „ „ 1600 „ 5 „ — „ „ 12800 „ „ 14400 „ 45 „ — „ 1600 „ 2400 „ 7 50 „ „ 14400 „ „ 16000 „ 50 „ — „ 2400 „ „ 3200 „ 10 „ — „ Ueber 16000 K ist von je 800 E eine Mehrgebühr von 2 K 50 k zu entrichten, wobei «in Restbetrag von weniger als 800 K als voll anzunehmen ist. Scala III für Darlchensbeträge, wenn die Schuldscheine aus den Ueberbringcr lauten, bei Dienstleistungs-Verträgen, dann von Actiengesellschasten, welche aus länger als 10 Jahre errichtet werden, sowie von den Bermögenseinlagen der Commanditisten bei Commanditgeiellschasten aus Actien aus länger als 10 Jahre, dann von Lotteriegewinnsten im Zahlenlotto, von Hoffnungskäufen beweglicher Sachen, von Lcibrentenverträgen, wenn gegen die Leibrente bewegliche Sachen überlassen werden,, von Kauft und Tauschverträgen, über bewegliche Sachen und von Lieferungsverträgen, wenn sie fich als Verkäufe beweglicher Sachen darstellen. Für Rechtsgeschäfte. (Für Oesterreich und Ungarn.) Bis 20 E — K 14 k über 1600 E bis 2000 E 12 K KO U über 20 E „ 40 „ — 26 „ 2000 „ „ 2400 „ 15 „ — „ „ 40 „ 60 „ — 38 „ 2400 „ 3200 „ 20 „ — „ „ 60 „ 100 „ 64 „ „ 3200 „ „ 4000 „ 25 „ — „ „ 100 „ „ 200 1 „ 26 „ „ 4000 „ „ 4800 „ 30 „ — „ 200 „ „ 300 „ 1 88 „ „ 4800 „ „ 5600 „ 35 n — ff „ 300 „ „ 400 „ 2 „ 50 „ v 5600 „ n 6400 „ 40 „ — „ 400 „ „ 800 „ 5 „ 6400 „ „ 7200 „ 45 „ — „ „ 800 „ „ 1200 ,, 7 „ 50 " „ 7200 „ „ 8000 „ 50 „ — „ „ 1200 „ „ 1600 „ 10 „ Ueber 8000 List von je 400 E eine Mehrgebühr sainmt dem außerordentliche» Zuschläge von 2 E 50 h zu entrichten, wobei ein Restbetrag von weniger als 400 K als voll anzunehmen ist- Sämtliche Ziehungen der Lose int Inhre 1907. Monat und Tag der Ziehung Losgiittung Nominalwert in Kronen Ur- sprüng- liche Anzahl von Losen Anzahl der zu ziehend. Lose, respektive Serien Treffer in Kronen Fälligkeitstermin der Gewinne größter kleinster 2. Jänn. Österr. Kredit-Lose 200 420.000 3400 300.000 400.— 1. Juli 1907 3. , 6°/o Donau-Regulierungs-Lose 200 240.000 6721 140.000 200.— it. elf. Zieh. 2. . Krakauer Lose 40 75.000 6ül0 50.000 60.— 1. Juli 1907 2. „ Laibacher Lose 40 75.000 600 40.000 6u.— 1. Juli „ 2- „ Österr. Rote Kreuz-Lose 20 600.000 2000 60.000 30.— 5. Jänn. „ 3. „ Juusbrucker Lose 40 50.000 3880 30.000 60.— 3. Juli „ Salzburger Lose . . 40 86.315 7476 40.000 CO.— 5. Juli „ 5. „ 3°/0 Öst. Bodeu-Kredit-Pfdbr.-Lose II. Eni. 200 400.000 600 100.000 200.— 1. August „ 15. „ Fürst Salm-Lose 84 100.000 2000 84.000 136.50 15. Juli „ 1. gebt. 5"/0 1860er Staats-Lose, Serien-Ziehuug . 1000 400.000 290 Prämien-Ziehung 1. Mai „ 16. „ 3°/o Öst. Bodeu-Kredil-Lose I. Em 200 400.000 1900 90.000 200.— i. Juni „ L März Basilika- (Dombau-) Lose 10 800.000 2000 30.000 14.— 1. Mai „ 1. „ Ungarische Rote Kreuz-Lose 10 800.000 2600 30.000 15.— 1. April „ i. Wiener Kommuual-Lose 200 300.000 2300 300.000 320.— 1. Juni „ 2. April 4"/.. Theis;regulieruugs-Lose 200 440.000 4400 180.000 240.— 1. Juli „ 2. „ Rudolf-Lose 20 200.000 5700 30.000 24.— i. Juli „ 1. Mai 5"/o 1860er Staats-Lose, Prämieu-Ziehung. 1000 400.000 5800 600.000 1200.— 1. Aug. „ 15. „ 3°/0 Öst. Boden-Kredit.Lose II. Em 200 400.000 600 60.000 200.— l. Febr. 1908 15. „ 4% Ungar. Hppoih -Pfandbr.-Lose .... 200 400.000 3200 70.000 200.— 15. Aug. 1907 15. „ Ungarische Prämien-Lose 200 300.000 245o 200.000 344 — 15. No». „ 15. „ Jö-szlv-ßofe 4 750.000 5450 20.000 4,— 1. Juni „ 15. „ 3°to Öst. Boden-Kredi't-Lose' I. Ein 200 400.000 2000 90.000 200.— l. Dez. „ 1. Juni 1864er Staats-Lose 200 400.000 4500 300.000 400.— l. Sept. „ 15. „ Ofner Lose 80 50.000 3000 40.000 140.— 15. Dez. „ L Juli Österr. Rote Kreuz-Lose 20 600.000 3400 30.000 30.— 4. Juli „ 1. „ Österr. Kredit-Lose 200 420.000 3400 300.000 400.— 2. Jänn.1908 Wiener Komiuuual-Lose 200 300.000 2100 400.000 320.— 1. Okt. 1907 15. „ Fürst Salm-Lose 84 100.000 2000 63.000 136.60 15. 301111.1908 30. „ Fürst Clary-Lvse 84 42.000 1000 52.500 126.— so. Jiinn. „ 1. Aug. 5% 1860er Staats-Lose, Serien-Ziehuug . 1000 400.000 300 Prämien-Ziehung 2. Nov. 1907 16. .. 3°/o Öst. Boden-Kredit-Lose I. Em 200 400.000 1900 90.000 200.— I. Dez. „ 2. Sept. Ungar. Rote Kreuz-Lose 10 800.000 4600 20.000 15.— 1. CU. „ 2. „ Basilika- (Dombau-) Lose 10 800.000 3800 20.000 14.— 2. Rod. „ 3"/o Öst. Bodeu-Kredit-Lose II. Em 200 400.000 600 60.000 200.— 1. Febr. 1908 16. Fürst Pälsfy-Lose . ! 84 93.000 4000 84.000 147.- 15. März „ 1. CItob. 4°/0 Theißreguliernugs-Lose 200 440.000 4400 180.000 240.— 2. Jänn. „ 2. Nov. 5°/0 1860er Staats-Lose, Prämien-Ziehung. 1000 400.000 6000 600.000 1200.— 1. Febr. „ 2. „ Wiener Kominnnal-Lose 200 300.000 2100 400.000 320.— l. Febr. „ 15. „ Ungar. Prämien-Lose 200 300.000 2300 300.000 352.— 15. Mai „ 15. _ 4°/o Ungar. Hypoth.-Psandbr.-Lose . . 200 400.000 3200 70.000 200.— 15. Febr. „ 15. , Jö-sziv-Soie 4 750.000 5450 30.000 4.— 1. Dez. 1907 16. „ 3°/o Öst. Boden-Kredit-Lose I. Em 200 4U0.0U0 2000 90.000 200.— 1. Juni 1908 2. Dez. 1864er Staats-Lose 200 400.000 4500 300.000 400.— I. März 1908 190 Verzeichnis der vom Mai 1905 bis Ende April 1906 in Wien, Linz, 'g'rctg, Wrünn, Kruz und Griest gehobenen Dcrhren. Mai Wien 70 30 86 84 61 24 82 26 2 64 Linz 83 88 54 47 28 52 72 50 36 12 Prag 62 71 74 75 49 43 42 41 4 48 89 80 40 12 50 Brunn 76 51 81 89 33 24 3 12 66 42 Graz 30 59 22 3 48 80 21 64 52 11 Triest 22 25 27 15 42 59 22 71 85 87 Juni 7 38 83 89 57 76 55 80 28 3 29 9 87 7 11 66 3 46 56 37 65 73 3 34 59 18 2 68 69 83 41 51 14 90 77 29 87 90 83 68 26 62 77 78 30 15 79 68 67 29 79 33 87 82 13 8 9 19 28 64 Juli 12 3 48 13 21 8 51 89 21 4 18 1 15 45 4 81 47 51 29 80 20 78 24 17 47 81 24 83 9 58 44 34 87 84 52 8 70 19 40 68 8 8 40 64 77 6 43 32 82 64 56 44 78 76 67 32 52 29 63 22 77 76 87 16 9 38 12 74 49 86 August 44 21 62 31 6 15 66 41 39 73 4 76 32 82 11 19 56 8 66 36 45 1 67 62 20 67 61 76 50 35 2 9 67 50 15 34 66 11 40 50 6 20 17 75 34 7 34 50 33 36 85 83 56 64 24 44 11 41 64 9 11 42 78 54 82 September 85 59 51 56 40 43 45 58 2 39 78 49 65 27 76 20 1 4 65 82 53 43 71 14 20 72 84 29 73 44 26 25 32 20 74 82 76 90 70 41 8 43 49 36 10 62 16 88 76 73 67 19 80 56 78 82 89 84 62 85 75 84 69 54 1 39 45 62 89 75 öktober 89 69 82 51 23 11 28 89 13 31 51 37 88 75 11 43 25 29 88 89 2 53 35 78 62 7 11 40 17 80 74 53 2 38 33 64 14 51 10 76 65 15 42 40 69 20 34 72 43 58 3 23 78 70 18 83 60 67 28 24 45 84 43 13 4 llouember 25 1 42 16 79 29 84 67 48 75 75 45 65 66 2 36 21 15 22 20 50 86 45 73 84 56 24 33 65 70 89 83 38 82 41 75 41 55 25 49 7 58 28 63 42 64 22 72 19 61 42 58 59 44 28 3 43 46 68 71 Jejember 35 90 78 79 68 19 71 73 22 18 21 6 65 4 38 73 37 9 38 29 84 59 68 40 18 79 71 19 90 14 62 10 77 29 4 15 4 36 5 44 49 73 70 65 78 45 75 35 78 36 64 80 46 2 76 78 11 12 33 60 51 85 74 55 11 3 7 16 75 60 81 65 47 10 45 12 32 37 46 77 84 48 31 41 80 65 19 37 60 14 81 22 8 28 20 59 82 80 66 29 | (inner 73 17 43 88 41 15 54 43 56 70 31 56 22 62 14 73 11 63 82 85 58 75 40 42 24 59 87 86 43 7 89 65 51 21 22 februar 42 51 80 82 56 34 11 6 12 80 27 86 46 1 77 61 72 31 34 24 22 49 86 32 41 77 68 75 13 21 ec 62 52 76 89 45 63 4 36 60 42 51 75 43 66 46 33 61 27 43 47 72 90 10 1 53 73 55 5 29 50 © 17 6 77 55 54 45 3 42 87 72 70 51 9 26 17 3 89 86 79 88 14 36 41 72 82 27 72 68 15 77 Ol Miirj 42 44 23 65 20 59 64 76 89 13 10 39 12 9 89 46 41 81 28 2 69 55 40 87 29 66 8 26 69 50 VH 41 46 72 7 31 90 14 49 80 26 46 62 4 20 84 80 66 15 71 42 33 18 30 40 57 1 6 51 49 43 64 15 86 39 59 18 53 84 35 90 April 40 1 90 83 50 17 20 45 82 68 47 51 33 63 31 11 66 13 16 8 82 19 71 18 79 66 64 26 63 24 WevZerchniß der gebräuchlichsten Taufnamen sammt Datum der Namenstage. Abel 2. Jänner. Abigail S. December. Abraham, Einsiedl., 20. März. Abraham, Abt, 15. Juni. Abraham, Pair., 6. October. Adalbert, B. n. M., 23. April. Adalbert, Erzbischof, 30. Juni. Adam, 24. December. Adele 24. December. Adelgunde 30. Jänner. Adelhard, Fürst, 2. Jänner. Adclhard, Mönch, 25. Dec. Adelheid, Aebtissin, 5. Febr. Adelheid, Kaiserin, 16. Dec. Adelinde 28. August. Adolar 21. April. Adolf, B. v. Osnabr., 11.Febr. Adolph 17. Juni. Adolph 21. August. Adolph ine 27. September. Adrian 8. September. Aegidius, Laienbr., 27. April. Aegidius, L.v.Kärnt., l.Sept. Agatha 5. Februar. Agnes, Jgfr. u. M., 21. Jänu. Alban, Bischof, 22. Juni. Albert, Pair. v. Jerus., 8. Apr. Albert 7. August. Albert, B. 1). Regsb., 14. Nov. Albrecht 23. April. Albina 17. December. Albini,s 1. März. Alexander, M. d. th. L.,26.Dec. Alexius, Ordsstft., 11. Febr. Alexius 17. Juli. Alfred 29. Juni. Aller-Heiligen-Fest 1. Rov. Aloisius Gonzaga 21. Juni. Alphons Liguori 2. August. Alphons Rodriguez 30. Oct. Amadeus, Bischof, 26. October. Amalia, Fürstin, 10. Juli. Amalia 7. October. . Amandus 26. October. Ambrosius, Bisch., 16.October. Ambrosius, Kirchen!., 7. Dec. Anastasia 15. April. Anatolia 9. Juli. Andreas Avellino 10. Not,. Andreas, Apostel, 30. Nov. Angela Foligni 11. März. Angela Merici, 31. Mai. Angelica 30. März. Anna 26. Juli. Anna Garzias 19. Februar. Anselm, S3, v. Lucca, 18. Mürz. Anselm, Erzb.v. Cant., 21 .Apr. Anselm, Erzbischof, 5. Juli. Anton, Einsiedler, 17. Jänner. Anton v. Padua, 13. Juni. Antonia 10. April. Apollonia 9. Februar. Apollonius 18. April. Arnold 18. Juli. Ar» ul pH 18. Juni. Arnulph von Metz, 18. Juli. Arthur 7. Jänner. Athanasia, Witwe, 14. August. Athanasius 2. Mai. Athanasius 26. November. Augusta 29. März. Augustin, Kirchenl., 28. Slug. Augustus 3. August. Aurelia 28. März. Aurelia 19. Juli. Aurelia 15. October. Aurelia 2. December. Aurelian 16. Juni. «albina 31. März, «althasar 6. Jänner. Barbara 4. December. Bartholomäus 24. August. Basilius 14. Juni. Bathilde,Königin, 30.Jänner. Beata 8. März. Bcata 29. Juni. Beata 6. September. Beata 23. Deceinber. Beatrix 29. Juli. Beatus 10. Mai. Benedict 21. März. Benedicta 13. August. Benigna 9. Mai. Benigno von Slrmagh, 9. Nov. Benjamin, Märt., 31. März. Benno V. 16. Juni. Bernard von Baden, 15. Juli. Bernhard!» 20. Mai. Bertha 4. Juli. Berth old 17. November. Bertram 17. August. Bibiana 2. Deceinber. Bibiana 5. December. Blasius 3. Februar. Blondina 5. November. Bonaventura 14. Juli. Bonifacins, Märt., 14. Mai. Bonifacius 5. Juni. Brigitta, Jungfrau, 8. Oct. Bruno, S3, v. Segni, 18. Juli. Bruno 6. October. Burkhard 11. October. Cacilia 22. November. Cäcilian 15. December. Cäcilius 3. Juni. Cäsarius, Bischof, 26. Febr. Cajetan 7. August. Calistusod.Calixtnö 14. Oct. Camiltus von LeÜis 27. Juli. Candida 2. December. Candidus 3. October. Capistran 22. October. Carl Borromäus 4. Novemb Carl der Große 28. Jänner. Carolina 14. Juni. Cäsar von Bus 15. April. Casimir 4. März. Caspar 13. August. Cassian 13. August. Cassian, Märt., 3. December. Charitas 1. August. Christian 14. Mai. Christiana 14. December. Christi Geburt 25. December. Christina 24. Juli. Christoph, Chr.-Tr., 25. Juli. Clara, Ordsstft., 12. August. Claudia 2. Jänner. Claudia 20. März. Claudia 18. Mai. Claudius, Erzbischof, 6. Juni. Claudius, M. in Eil., 23. Slug. Claudius 30. October. Clemens 23. November. Clotilde 23. Juni. Cölestin 19. Mai. Coloman 13. October. Columba von Sens 31. Der Columbin 31. Juli. Concordia 13. August. Conrad 19. Februar. Conrad von Ascoli 19. April. Conrad 26. November. Constantia 17. Februar. Constantin 17. Februar. Cordula 22. October. Cornelian, M-, 2. Februar. Crescentia 19. April. Crispins a. December. Cunibert 12. November. Cyprian 14. September. Cyprian 26. September. Cyrill, L. v. Mähr., 9. März. Cyrillus von Jerus. 29. Mürz. Dagobert 23. December. Daniel 21. Juni. Daniel, Bischof, 23. Novemb. David 30. December. Delphine 27. September. Delphinus 24. December. Demetrius 9. April. Demetrius 22. December. Deodatus, B,v.Nev,19.Juni. Desiderins, 11. Februar. Desiderius 23. Mai. Dietmar 26. September. Dietrich 6. Mai. Dignus 18. December. Dionysia 12. December. Dionysius v. Korinth 8. April. Dionysius 9. October. Dominicus, Ordsstft., 4. Aug. Domitian, Herzog, 5. Februar. Dorothea 6. Februar. Eberhard, Mönch, 7. April. Eberhard 28. November. Edeltrude 23. Juni. Edith« 16. September. Edmund, Erzbischof, 16. Nov. Eduard II., König, 18. März. Edwin, König, 4. October. Egbert 24. April. Ehrenfried 9. Jänner. Eleonora 21. Februar. Elias, Märt., 16. Februar. Elias 20. Juli. Eligius 1. December. Elisabeth, K. v.Ung., 19. Nov. Emanuel 26. März. Emerentia 23. Jänner. Emil 22. Mai. Emilie 5. April. Emma, Witwe, 1. u. 19.April. Emma 29. Juni. Emma, Märt., 22. September. Emmerich 5. November. Engelbert 7. November. Ephraim 8. October. Erasmus 2. Juni. Erdburga 12. December. Erhard 8. Jänner. Ernestine 31. Juli. Ernestus 12. Jänner. Erwin 28. April. Esther 24. Mai. Eudoxia 1. März. Eugenia 25. December. Eulalia, Märt., 12. Februar. Eulalia 10. December. Eulogius v.Toledo 11: März. Euphemia, Aebtissin, 17. Juni. Euphrofina 11. Februar. Eusebia 5. März. Eusebius 14. August. Enstachia 28. September. Eustachius 20. September. Eva 24. December. Ewald 3. October. Fabian 20. Jänner. Faustus 16. Juli. Felician 9. Juni. Felician 20. October. Felicitas m. Söhnen 10. Juli. Felix 14. Jänner. Felix 21. Mai. Felix v. B. 20. November. FerdinaudUl.v Leon30.Mai. Ferdinand, König, 19. Octob. Fides, Jgfr. u. Märt., 1. Aug. Firmian 14. Jänner. Flavia» 18. Februar. Flora, Märt., 24. November. Florbert 18. Jänner. Florentia 3. April. Florentin 27. September. Florian 4. Mai. Florus 3. November. Fortunat 1. Juni. Fortunat 24. October. Francisca, Witwe, 9. März. Franciscus v. Sales 29. Jänn. FranciscusdePaula2 April. FranciscusSotanus 24.Juli. FranciscusSer.oAssist4.Oc. Franciscus Laverius 3. Dec. Franz Borgia 10. October. Fridmann 10. October. Fridolin 7. März. Friederika 6. October. Friedrich, Abt, 6. März. Friedrich 18. Juli. Fürchtegott 15. April. Gabriel, Erzengel, 24. März. Gabriele 10. Februar. Gangolph 11. Mai. Gebhard v. Salzb. 16. Juni. Gebhard 27. August. Genovefa 3. Jänner. Georg, Krieg, u. M.. 24.April. Georg 27. Juli. Gerard, Abt, 3. October. Gerard, Mönch, 22. Dec. Gertrud, 17, März. Gervasius 18. Juni. Gilbert 3. October. Gisela 7. Mai. Godfried, Bischof, 8. Nov-Gordian 10. Mai. Gorgania 9. December. Gorgonius 9 September. Gottfried 8. November. Gotthard 5. Mai. Gottlieb, Einsiedler, 7. Juni Gratiana 1. Juni. Gregor b, Gr.,Ppst.,12.März. Gregnr v. N. 9. Mai. Gregor Th. 17. November. Guido von Brabant 12. Sept. Gumbert, Bischof, 11. März. Günther 9. October. Günther 28. November. Guntram 28. März. Gustav 2. August. Hannibal 2. August. Hartmann 20. Juli u. 30.Oct. Hartwig 21. August. Hebert 10. December. Hedwig 17., in Schles. 15. Oct. Heiligen (Alle) 1. November. Heinrich II., Kaiser, 12. Juli. Helena, Jgfr. u. M., 22. Mai. Helena 18. August. Heliodor 3. Juli. Henriette 16. März. Heraclius 11. März. Heribert 16. März. Hermann, Prüm., 7. April. Hermann, Einsiedler, 28. Dec. Hermine 24. December. Hieronymus,Kirchl.,30.Sept. Hilaria 12. August. Hilarian 21. October. Hilda 18. November. Hildebert 18. Februar. Hildegard 17. September. Hiidegundis 6. Februar. Hildegundis v. Schön.20.Apr. Hippolytus von Rom, 2. Dec. Honorina 27. Februar. Hubert 3. November. Hugo, Bischof, 1. April. Humbert 25. März. Humbert 6 September. Hyacinth, Prediger, 16. Aug. Jacob, Apostel, 25. Juli. Jacob, Patriarch, 6. October-Jacobä'a 24. Jänner, Jta, Witwe, 4. September. Jeremias, Märt., 16. Febr. Jeremias 26. Juni. Ignaz, B. u. M-, 1. Februar. Ignaz Loyola 31. Juli. JtdephonS 24. März. Jnnocenz 28. Juli. Joachim 20. März. Johann Cam. Bon. lO.Jäuu. Johann Chrysost. 27. Jäun. Johann von Godo, 14. Febr. Johann von Gott, 8. März. Johann v. d. Pf. 6. Mai. Johann v. Nepomuk 16. Mai. Johann, P, 27. Mai. Johann v. Fac. 12. Juni. Johann Baptist 24. Juni. Johann und Paul 26. Juni. Johann Fr. 21. August. Johann d, Tauf. Enth. 29-Aug. Johann Capistranus23.Oct. Johann v. Kr. 24. Nov. Johann, Ap. u. Ev., 27. Dec. Johanna 24. Mai. Jonas 12. November. Jonathan 29. December. Joseph von Arimth. 17. März. Joseph,Nähr» Clir., 19.Mär,. Jose p h Cala > a » cti »s 27. Aug Josua 23. Februar. Irene 5. April. Jrmgardis 4. September. Isaak 20. December. Isabella, Königin, 4. Jänner. Isidor, Erzbischof, 4. April. Isidor 10. Mai. Judith 10. December. Julia 22. Mai. Julian, Bischof, 28. Jänner. Juliana 16. Februar. Juliana Falc. 19. Juni. Julius, M.v N.-Cüs., 17. Feb. Julius I., Papst, 12. April. Julius, Märtyrer, 27. Mai. Justina ii. Cyprian 26.Sept. Justinus, Kirchen!., 13. April. Justus 6. August. Kasimir 4. März. Katharina v. Siena, 30 April. Katharina, Jgfr.u.M.,2ä.Nov Kilian 8. Juli. Konrad 26. November. Könige ldicheil,drei)6. Jäun. Kreuz-Crfindung 3. Mai. Kreuz-Erhöhung 14. Sept. Kunibert 12. November. Kunigunde 3. März. Kuno 29. Mai. Ladislaus, König, 27. Juni. Lambert. Bischof, 14. April. Lambert, Märt., 17. Sept. Landelin 15. Juni. Landelin, Märt., 21. Sept. <|7 * m 4 Laurentius, Märt., lO.August Laurentius, I., 8. Sevt. Lazarus 17. December. Leander, Bischof, 28. Februar Leo, B. v. Bayonne, 1. März Leo, P., 11. April. Leo II., P, 28. Juni. Leocadia 9. December. Leodegar 2. October. Leon aid od. Leonhard 6. Nov Leontine 18. Juni. Leopold 15. November. Lentfried 21. Juni. Lorenz 10. August. Lothar 21. April. Louise oder Aloysia 21.Juni Lncas, Ev.. 18. October. Lucia 13. December. Luci an, Ap. v. Beauv., 8. Jänn. Lucius, König, 3. Decenibcr. Lncretia 7. Juni. Ludmilla 16. September. Lndolph 27. Mai. Ludwig v. T., 19. August. Ludwig, König, 25. August. Luise 9. Juni. Luitgarde 16 Juni. Lydia 3. August. Magdalena, Büßer., 22.Juli Magnus 6. Septeniber. Malchns 28. Mürz. Marcellin, Märt., 10. April Marcellus 16. Jänner. Marcus, Evangel, 25. April. Margin ethav. Sch., 10.Juni Margaretha v Ung., 13.Juli. Maria Cleophas 9. April. Maria Cresccntia 9. April Maria Empfängnis! 8. Dec. Maria Geburt 8. September. MariaHimmelfahrt 18 Aug. Maria Lichtmesse 2. Februar. Ma riaMngdalcna 22. Juli. Maria Opferung 21. Nov. Maria Verkündig. 25. März. Maria Vermähl. 23. Jäun. Maria v. B. 16. Juli. Martha, Märt., 19. Jänner. Martha, I., 29. Juli. Martin, Bischof, 11. Novemb Martina 30. Jänner. Mathias, Apost., 28. Februar. Mathilde 14. März. Matthäus, Evang., 21. Sept. Mauritius 22. September. Maximinian 29. Mai. Maximilian 12. October. Mechtildev.Edelstett.31.Mai.. Mkdardns 8. Juni. Meginhard 26. September. Melania 7. Jänner. Melchior 6. Jänner. Melitta 1. April. Michael (v d. Heiligen) 5. QulL Michael, Erzengel, 29. Sept. Michaels Erschein, 8, SOtaL Monica 4. Mai. Moriz 13. Septemler. Moses 4. Septeniber. Napoleon 15. August. Narcissus 29. October. Natalia 1. December. Nathan 24. October. Nathanael 5. September. Nicodcm.lNicom.) 15. Sept, Nicolaus v. T. 10. Sept. Nicolaus, Bischof, 6.>Decemh. Norbert 6. Juni. Nothburga 14. September. Octavian 22. März. Odo, Erzbischof, 4. Juli. Odo, Abt, 18. November. Olga 21. Juli. Olympia 26. März. Oscar I. December. Osmund 4. December. Oswald, Erzbischof, 28. Febrr. Othmar 16 Noveniber. Ottilia 13. December. Otto, Einsiedler, 18. Novemb Ottokar 4. November. Pamphilins 1. Juni. Pancratins 12. Mai. Pantaleon 27. Juli. Paul, Einsiedler, 10. Jänner. Paul Ged. 30. Juni. Paula, Witwe, 26. Jänner. Pauli Bekehrung 25. Jänn.. Pauline 22. März. Paulus z„ Rom 26. Juni. Paulus, Apostel, 29. Juni. Pelagia, Büßerin, 8. October. Pclagius, 28. August. Peregrin, Pilger, 26. April. Peregrin, Mönch, 27. April. Peregrin« 5. October. Petri Kettcnfeicr 1. August. Petri Stuhlseier22. Februar. Petrus, M., 29. April. Petrus, Apostel, 29. Juni. Petrus Cölestinus 19. Mai. Petrus Nolascns 31. Jänn. Philemon, Bischof, 22. Nov.. Philipp, Apostel, 1. Mai. Philipp, 83., 23. August. Philippine 21. August. Pius V. 8. Mai. Pius I., P., 11. Juli. Portiuncula 2. August. Prisca 18. Jänner. Procopius, Abt, 1. April. Procopius, Einsiedler, 4. Juli. Procopius, Märtyrer, 8.Juli. Prosper 28. Juni. Quinta 8. Februar. Quirin, Märtyrer, 30. März. Quirin, Bischof, 4. Juni. Rachel 11. Juli u. 2. October. Raimund 7. Jänner. Raimund 31. August. Rainer 17. Juni. Raphael, Erzengel,24.October Rebecca 9. März. Regina 7. September. Reginbald 13. October. Reichard, König, 7. Februar. Reinhard 23. Febr u 19.Dec. Neinhold 12. Jänner. Remigius, 1. October. Richard» König, 7. Februar. Richard, Bischof, 3. April. Richildis 22. August. Robert t>. Neumünster, 7. Juni. Rochus 16. August. Roland 9. August. Roman von Rouen, 23. Octob. Roman 23. Februar. Romuald 7. Februar. Romulus 6., Juli. Rosa von Lima, 30. August. Rosalia 4. September. Rosamund« 2. April. Rosina 13. März. Rudolf 17. April. Rupertus 27. März. Rupcrtns 24. September. Sabina, M. zu Avila, 27. Oct. Sabinns 30. December. Salome 24. October. Salomon 8. Februar. Salvator 18. März. Samson 27. Jänner. Samuel 26. August. Sanctus 2. Juni. Sara 16. Mai. Scholastic« 10. Februar. I Sebald 19. August. Sebastian 20. Jänner. Seelen, Aller, 2. November. Seraphin 8. December. Scraphine 3. September. Serena 28. Juni. Sergius 7. October. Severa 20. Juli. Severin 8. Jänner. Severin, Mönch, 26. Novemb. Severus, 18. Februar. Sexburgis 6. Juli. Sidonia 23. Juli. Sicgebcrt 7. December. Siegfried 13. Februar. Sigmund 2. Mai. Silvan 6. Februar. Simon, Apostel, 28. October. Simplician 13. October. Simplicius 2. März. Sophia 18. Mai. Soter n. Caj. 22. April. Spiridion 14. December. Stanisl.. Bisch. Märt., 7. Mai. Stanislaus Kostka 13. Nov. Stephan, E., 3. August. Stephan, K-, 20. August. Stephan, K., 2. September. Stephan, Märtyrer, 28. Dec. Susanna,die Keusche, ll.Aug. Sybilla 29. April. Sylvester, Papst, Zl.Deccmb. Tertullian 27. April. Thaddäus (Judas) 28. Oct. Thea 19. December. Thecla, Märtyr., 23. Sept. Thecla, Aebtissin, 18. October. Theobald, Einsiedler, 29.Jänu. Theobald von Vicenza, l.Juli. Theobald, Abt, 8. Juli. Theodolinde 22. Jänner. Theodor 9. November. Theresia IS. October. Thielfried 19. October. Thimotheus, Bisch-, 24. Jänn. Thomas, 18. September. Thomas, Apostel, 21. Dec. Thomas, Bischof, 29. Dec. Timotheus 22. August. Traugott 31. März. Trojan 30. November. Ubald 16. Mai. Udalricus, Benedict, 10. Juli. Ulpian 3. April. Ulrich siehe Udalricus. Ulrika 6. August. Urban, Papst, 28. Mai. Ursinus 29. December. Ursula 21. October. Valentin, Bischof, 7. Jänner. Valentin 14. Februar Valentina 23. Juli. Valeria, Märt., 9. December. Valerius 29. Jänner. Veit 18. Juni. Veronica 4. Februar. Victor 28. Juli. Victor 14. December. Victoria 23. December. Victor!« 23. März. Vincenz, Märt., 22. Jänner. Vincenz Ferrerius, 5. April. Vincenz von Paula, 19. Juli. Dirgilius 13. Februar. Virgiliuö 27. November. Vitalis 28. April. Vitalis von Salzburg, 20. Oct Vitus oder Veit 13. Juni. Volkmar 17. Juli. Vollbrecht 27. Februar. Walpurga 26.Febr. u. 1-Mai. Walter 8. April. Waltrndis 11. April. Wendelin 20. October. Wenzeslaus 28. September. Werner 19. April. Wigbert 13. August. Wilfried 12. October. Wilhelm, Abt, 6. April. Wilhelm 28. Mai Wilhelmine 28. October. Willibald 7. Juli. Willigis 23. Februar. Winebald 6. April. Wladimir 24. Juli. Wolfgang 31. October. Zacharias, Papst, 13. März. Zacharias, Prophet, 6. Sept. Zeno,Vischosv.Verona,12.Apr. Zeno, 22. December. Zenobia 30. October. Zenobius 30. October. Zwentibold 13. August. DIB ERHALTUNG BINES GESUNDEN MAGENS 3 beruht hauptsächlich! in der Erhaltung, Beförderung und Regelung derV erdauung u. Beseitigung der lästi-genStuhl Verstopfung. Ein seit 40 Jahren bewährtes vorzüglich wirkendes Magenmittel ist der Dr. Rosa’s Balsam fürdenMagen aus der Apotheke des B. Fragner in Prag. 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Ein böser Zeitabschnitt: Fand auch der blutige ; Krieg im fernen Osten, dank der ebenso manncS-l mutigen als klugen Intervention des Präsidenten der Vereinigten Staaten, Theodor Roofe-i beit, welcher Japan und Rußland, erstcres ■ stolz in seinen ununterbrochenen Waffenerfolgen, letzteres gedcmütigt in seinen ebenso ununter-. brochenen Niederlagen, willig Gehör schenkten, in diesem Zeitabschnitte sein Ende, so tobte doch im Innern Rußlands der nicht minder grause s Bürgerkrieg ungeschwächt fort, und als dann mitten hinein in das Wchgcschrei der von einer vertierten Soldateska niedergcmetzelten wehrlosen Bürger, in das blutige Schauspiel von Masscnhinrichtungen, in die Empörungsrufe meuternder Soldaten und Matrosen, in die Gewalttaten aufrührerischer Bauern, in das wüste Treiben unter dem Schutze der Behörden plündernder Mordbanden der Ruf jenes Mannes, ; der den menschenmörderischen Krieg in Ostasicn durch seine Vertragsnntreue mutwillig hcrauf-. beschworen, der die Bitten seiner zur Ver-: zlveiflung getriebenen Untertanen um bürgerliche > Freiheiten mit Gewehrsalven beantworten ließ, : nach Abhaltung einer zweiten Haager Fricdenö-konferenz erging, da horchte die Menschheit hoch , auf — wirkte jener Ruf doch schier wie eine : blutrünstige Satire! Und als ob es nicht genug gewesen wäre an den schweren Wunden, die des Menschen Wille , selbst der Menschheit geschlagen, traten auch empörte Naturkräfte in Tätigkeit, um zu jenen Wunden neue zu fügen. Es war, als ob das i Innere der Erde, empört ob der Greuel, die sich auf deren Oberfläche abspielten, den Versuch gemacht hätte, das Menschengeschlecht zu vernichten, das sich ja selbst in blutigen Fehden aufzurciben gesonnen schien. Ei» mächtiges Beben ging durch unsere Erdkugel und brachte neues Weh Uber die Welt, die wir belvvhnen. Die Erdbeben in Kalabrien, auf der Insel Formosa und in Kalifornien zerstörten tausende von Menschenleben, vernichteten ungezählte Millionen menschlichen Besitzes und versetzten drei Kontinente in Trauer. Dazu gesellten sich die Eruption des Vesuvs, die zu den gewaltigsten Manifestationen dieses ewig unruhigen. Erdventils gehört hat, die entsetzliche Bergwerkskatastrophe in Courriöres — wohl eine der schrecklichsten in der ganzen Geschichte des Bergbaues — die schwere Hungersnot in drei Nordprovinzen des im Kriege so glücklichen Japan, durch welche am Ende des Jahres 1905 drei Millionen Menschen bedroht wurden, Sturmfluten, verderbenbringende Eisenbahnkatastrophen. Kurzum, cs war eine arge Zeit, die wir da vom 1. Juli 1905 bis 30. Juni 1906 durchlebt haben, eine Zeit, die mit ihren Schrecknissen noch lange im Gedächtnisse der Menschheit haften wird. Während wir die russischen Wirren an anderer Stelle besprechen wollen, sei hier nur des Endes des mandschurischen Krieges, der Erdbeben in Kalabrien, auf Formosa und in Kalifornien, des Ausbruches des Vesuvs und der Katastrophe in Courriercs einleitend gedacht. Wir haben im vorjährigen Berichte den Verlauf des mandschurischen Krieges bis zu dem Momente verfolgt, da — nach der Einnahme von Tielin, nach dem Falle Port Arthurs und der Vernichtung der großen baltischen Flotte unter Roschdestwenskp in der Straße von Korea — Präsident Roosevelt in der Rolle eines Vermittlers in Aktion trat, und unsere diesfälligen Ausführungen mit dem Hinweise geschlossen, daß eine Unterbrechung der kriegerischen Operationen in Ostasien bis zum Ablaufe der Berichtsperiode nicht eingetreten war. Wohl hatten sich die Japaner nach den großen Erfolgen bei Mukden und Tielin — abgesehen von kleineren, durch ihr stetiges Vorrücken bedingten Gefechten — eine größere Ruhepause in den militärischen Hauptaktionen am mandschurischen Kriegsschauplätze gegönnt, aber es war klar, daß diese Ruhepause nur der Vorbereitung neuer, weitauSgrcifender Pläne galt, welche einerseits die Zernierung Wladiwostoks, anderseits die Umfassung der unter Linewitsch stehenden, auf der Linie Tschantschun—Kirin und südlich in der Stärke von zirka 200.000 Mann konzentrierten russischen Hauptstreitmacht bezweckten, und es zeigten sich auch bereits am Schluffe der Berichtsperiode in beiden Richtungen die Anfänge einer neuen allgemeinen OffensivakUon der Japaner. Kam auch diese allgemeine Ofscnsivbewegung der Japaner in der lausenden Bcrichtsepoche — wegen des inzwischen eingeleiteten Friedens — nicht mehr zur vollen Durchführung, so hörten doch die Japaner auch während der Friedenspourparlers nicht auf, die Russen an den verschiedensten Stellen zu beunruhigen und in steter Aufregung zu erhalten. So landeten am 7. Juli 1905 die Japaner aus der im russischen Besitze befindlichen, Japan benachbarten und früher zu Japan gehörigen Insel Sachalin, um sich noch vor Zusammentritt der in Aussicht stehenden Friedenskonferenz ein Objekt zu sichern, dessen Abtretung, respektive Rückgabe sie dann auch in den Friedensverhandlungen verlangten. Die überraschten Russen zogen sich auch hier konsequent vor den vorrückenden Japanern zurück, die sich nach der schlicßlichen Kapitulation der ganzen russischen Besatzung bald im faktischen Besitze der ganzen Insel befanden, die von den Siegern wieder den früheren, vor der russischen Okkupation geführten Namen „Akabafuto" erhielt. So landeten die Japaner am 24. Juli 1905 in Castries ein Bataillon, besetzten den dortigen I Leuchtturm und hißten die japanische Flagge. Damit hatten die Japaner den Krieg in russisches Gebiet auf dem Festlande getragen, dem Castries liegt am Gestade der sibirischen Knsten-] Provinz; sie hatten damit aber auch eine, die russische Festung Wladiwostok ernstlich gefährdende Aktion eingeleitet, welche dahin zielte, den Amur und seine Nebenflüsse in Japan-Machtbereich zu bringen, Chabarowsk, die an der Mündung des Ussuri in den Amur liegende Kopfstation der Eisenbahn Chabarowsk—Wladiwostok zu erobern und so Wladiwostok zugleich von zwei Seiten zu bedrohen, und zwar einmal durch die vom Tumen her verrückenden Truppen und anderseits durch das den Amur und den Uffuri entlang operierende Korps. Außerdem hatte es der Uebergang über den Sungari, einen anderen Nebenfluß des Amur, den Japanern ermöglicht, plötzlich in den Rücken der unter Linewitsch stehenden russischen Hauptstreitmacht zu gelangen. Es handelte sich bei d r Okkupation von Castries also offensichtlich um eine die oberwähnte allgemeine Ofsensivbewegung vorbereitende, ja eigentlich einleitende Aktion. Inzwischen hatten die Bemühungen zur Herbeiführung des Friedens — Bemühungen, welch! sich, wie gesagt, in den Händen des Präsidenten der Vereinigten Staaten konzentrierten — immer konkretere Erfolge aufzuweisen. Die direkten Pourparlers zwischen den kriegführenden Mächten nahmen eine dem Frieden immer günstigere Gestaltung, und bald konnte mit einer gewissen Bestimmtheit der baldige Beginn der Friedenskonferenzen angezeigt werden. Als Ort der Friedenskonferenz ward Washington bezeichnet und als Bevollmächtigte bei den Frie-densverhandlungcn für Rußland der russisch! Botschafter in Rom Graf Nikolaj M u r a w i e m und der russische Gesandte in Washington Baron Rosen, für Japan aber der japanisch! Minister des Aeußern Baron K o m u r a und der japanische Gesandte in Washington T a kast i r a, und zwar Graf M u r a w i e w und Baron K o m u r a als Hauptbevollmächtigte. Das Mißtrauen, mit welchem in aller Welt die Delegierung des Grafen M u r a w i e w ali Friedensunterhändler begrüßt wurde, veranlaßt! später die russische Regierung, an Stelle diese-Mannes den Präsidenten des russischen Minister-komitees, Sergius v. Witte, zum ersten Bevollmächtigten Rußlands bei den Friedensunter- Handlungen zu ernennen. Als Ort der Friedenskonferenz wurde dann definitiv Portsmouth gewählt. Und so traten denn am 9. August 1905, um 11 Uhr vormittags, die beiderseitigen Friedensunterhändler, Herr von Witte und Baron Rosen einerseits, Baron K o m u r a und Takahira anderseits im Marinearsenal zu Portsmouth zur ersten Sitzung der Konferenz zusammen, welche der Welt nach langwierigen und schwierigen, oft nahe am Scheitern stehenden Verhandlungen schließlich denn doch, dank einer neuerlichen Intervention R o o s e v c l t S beim Zaren, das heißersehnte Ende des russisch-japanischen Krieges bringen sollte. Die Forderungen des sieg- 29. August 1905 offiziell verkündigen, daß ai diesem Tage zwischen den unterhandelnden Par tcien eine volle Uebereinstimmung in all« Fragen erzielt und daraufhin beschlossen Id uriti zur Ausarbeitung des Friedensvertrages jii schreiten. Mit gleicher Bewunderung, wie jiij mitten int heftigen Kricgswcttcr auf die ru™ vollen, von keinem Echec unierbrochcnen Wasseirs taten der Japaner geblickt, sah nun die SB* die vornehme und kluge Besonnenheit, die ebtj mutige Zurückhaltung, die der Sieger am Frl« denskonferenztische bekundete. Den herrlich« Kriegstaten folgte nun die menschenfreundlich, wahrhaft adelige Friedenstat. War es doch gelvij kein Kleines, nach einem Kriege, wie es dal Aaron Komura. reichen Japan, welche die meisten Schwierigkeiten bei den Friedensvcrhandlungcn hervor-riefen, waren das Verlangen nach einer hohen Kriegsentschädigung, die Forderung der definitiven Ueberlassung der von den Japanern eroberten Insel Sachalin, das Begehren nach einer künftigen Einschränkung der russischm Seemacht in Ostasien und nach Uebergabe der in neutralen Häfen internierten russischen Kriegsschiffe an Japan. Stolz und großmütig zugleich, gewillt, nicht durch allzu straffes Anspannen der Saiten das Zustandekommen des Fricdenswerkes zu vereiteln, kam das asiatische Jnselreich den Wünschen Rußlands so weit als nur immer möglich entgegen, und so konnte der Telegraph am Ringen Japans und Rußlands um die Vorher!-schaft in Ostasten war, nach so gewaltigen Erfolgen zu Wasser und zu Lande, nach einem Sicgeszngc, wie deren die neuere Geschichte nicht viele kennt, sich so zu bescheiden, wie Japa« es getan, und nichts zu verraten von dem übeiheißen Temperament des Siegers, von dem Hochgefühle eines Volkes, das seit Monaten dir Atmosphäre des Triumphes geatmet, von dem Enthusiasmus einer Armee, die errungener Lorbeer gierig nach neuem Lorbeer gemacht hat Des Friedens willen, um dem blutigen Morde« ein Ende zu machen, hat Japan im Sinne de! russischen Begehrens auf eine Kriegsentschädigung verzichtet, es hat sich mit der Festhaltunz ilt Hälfte der Insel Sachalin begnügt, es hat j linen weiteren Anspruch auf die Auslieferung ■ Kt in neutralen Häfen internierten russischen ^iegsschiffe erhoben, es hat von dem Verlangen illch einer Einschränkung der russischen Flotten-iiadjt in den ostasiatischen Gewässern abgesehen - kurzum, es hat alles getan, was mit seiner Wenehre nur halbwegs vereinbar war, um m Wunsch der ganzen Welt, daß cs endlich himni Frieden werden solle am ostasiatischen riegsschauplatze, der Erfüllung zuzusiihren. statt der ursprünglich begehrten Kriegseutschädi-ing begnügte sich Japan mit der Rückerstattung n wirklichen Kosten für den Unterhalt der | 14. Oktober 1905 erfolgte dann die Untcrzeich-! nung des Friedensinstruments durch die Herrscher Japans und Rußlands und am 16. Oktober 1905 publizierte das „Rcutersche Bureau" in offizieller Weise den Text des japanisch-russischen Friedensvertrages. Nachdem im Artikel 1 die Wiederherstellung des Friedens und der Freundschaft zwischen den Herrschern, Staaten und Untertanen beider Länder festgestellt wird, wird im Artikel 2 anerkannt, daß die Interessen Japans in Korea vorherrschend sind und bestimmt, daß die russischen Unternehmungen in Korea die gleichen Rechte genießen wie die Unternehmungen von Staatsangehörigen anderer Länder. In Sergius von Mitte. Mischen Kriegsgefangenen; die Teilung Sachalins sollte beim 50. Breitegrad vorgenommen Men. Der Einigung der Friedensunterhändlcr ier alle Punkte des Friedensiustrumentes ftlgie die Einigung über einen sofortigen Waf-Imstillstand. Am 5. September 1905, genau 13 Minuten vor 4 Uhr nachmittags, wurde der m vier Exemplaren ausgefertigte Friedcusver-tag von den Friedensdclegicrtcn Witte und hm u t a, Rosen und Ta k a hira unter« Inchnet. — Im selben Augenblicke verkündeten Salutschüsse vom Marincarsenal zu Portsmouth, M das Friedenswcrk gelungen und das Geläute •Her Kirchenglocken Portsmouths läutete den insch errungenen Frieden feierlich ein. Am diesem Artikel wird auch vereinbart, daß, um allen Anlaß zu Mißverständnissen zu vermeiden, die beiden vertragschließenden Parteien sich an der russisch-koreanischen Grenze jeder militärischen Maßnahme enthalten werden, die die Sicherheit des russischen und des koreanischen Territoriums bedrohen könnte. Nach Artikel 3 verpflichten sich Japan und Rußland gegenseitig: 1. die Mandschurei vollständig und gleichzeitig zu räumen, ausgenommen das Pachtgebiet auf der Liaotung-Halbinsel gemäß den Bestimmungen des ersten Zusatzartikels des Friedensver-tragcs; 2. alle Teile der Mandschurei, die jetzt besetzt oder im Machtbereiche der japanischen oder russischen Truppen sind, mit Ausnahme des ob- erwähnten Gebietes, vollständig wieder an China zur ausschließlichen Verwaltung zurück-zugebcn. Die kaiserlich russische Regierung erklärt dabei, daß sie in der Mandschurei keine territorialen Vorteile oder Vorzugskonzessionen oder ausschließliche Konzessionen besitzt, welche die chinesische Souveränität beeinträchtigen oder unvereinbar mit den Grundlagen der Gleichberechtigung sind. Rach Artikel 4 verpflichten sich Rußland und Japan gegenseitig, allgemeinen, alle Nationen in gleicher Weise berührenden Maßnahmen, die China zur Hebung des Han- -dels und der Industrie in der Mandschurei treffen könnte, keinerlei Hindernisse in den Weg zu legen. Artikel 5 sieht vor, daß die tuff i-schen Pachtrechte auf Port Arthur, Dalny und die angrenzenden Gebiete :c. gänzlich auf Japan übergehen, daß aber von Pripatpersonen oder Gesellschaften etivDricne Rechte unberührt bleiben sollen. Artikel 6 trifft Bestimmungen über die Teilung der mandschurischen Eisenbahn und setzt fest, daß Japan die Gruben erwirbt, für seine Teilstrecke den Verkehr vermittelt, ferner daß beiden Parteien gänzliche Handelsfreiheit auf dem expropriierten Gebiete eingeräumt werde. Besitzrechte russischer Untertanen bleiben unberührt. Rußland wie Japan sind gehalten, die Zustimmung Chinas zu eventuellen diesfälligen Abmachungen zu erlangen. Nach Artikel 7 verpflichten sich Japan und Rußland, ihre Eisenbahnen in der Mandschurei ausschließlich zu kommerziellen und industriellen Zwecken und in keiner Weise zu strategischen Zwecken zu benützen. Diese Einschränkung betrifft aber nicht die Eisenbahnen im Pachtgebiete auf der Liaotung-Halbinsel. Artikel 8 normiert, daß die japanische und russische Regierung, um den Verkehr zu fördern und zu erleichtern, sobald als möglich ein Scparatabkommen über die Regulierung des Verkehrs auf den Verbindungs-strccken ihrer Eisenbahnen in der Mandschurei treffen werden. Artikel 9 betrifft die Abtretung des südlichen Teiles der Insel Sachalin an Japan und wird darin da« Uebereinkommen getroffen, daß Japan und Rußland in ihren Gebieten auf Sachalin oder den angrenzenden Inseln keine Befestigungen oder andere ähnliche militärische Werke bauen; weiters verpflichten sich beide Parteien gegenseitig, keine militärischen Maßnahmen zu treffen, welche die Freiheit der Schiffahrt in der La Perouso-ktraße und in der Tatarenstraße beeinträchtigen könnten. Von den zwei Zusatzartikeln stellt der erste fest, daß die Heere der beiden Länder innerhalb 18 Monate nach Inkrafttreten des Vertrages aus der Mandschurei, ausschließlich de« Pachtgebietes auf der Liaotung-Halbinsel, zurückgezogen werden. Die Zahl der per Kilometer zu rechnenden Soldaten, welche zur Ueberwachung der Eisenbahn bei beiden Parteien zugelassen werden, soll von den beiderseitigen Kommandanten so niedrig normiert werden, daß dadurch das zur Sicherheit der betreffenden Strecke unbedingt Notwendige nicht überschritten wird, wobei.die Zahl 15 als Maximalzahl genannt wird, Der zweite Zusatzartikel, welcher die Absteckung der Grenze auf Sachalin betrifft, verfügt, daß die Abgrenzuiigskommisston, soweit es die topographischen Verhältnisse gestatten, dem 50. Breitegrad als Grenze folgen soll und daß, falls Abweichungen von dieser Linie für notwendig befunden werden sollten, zur Ausgleichung an anderen Punkten entsprechende Korrekturen torgenommen werden. Die Arbeiten der Grenzkommission sollen der Zustimmung der vertragschließenden Parteien unterliegen. Am 29. November 1905 erfolgte dann in Washington durch die dazu eigens von ihren Negierungen bevollmächtigten Persönlichkeiten — es waren dies der russische Botschafter Baron Rosen und der japanische Gesandte T a k a-h i r a ■—- der Austausch der mit der Unterschrift des Zaren bezw. des Mikado versehenen Exemplare des Portsmouther Friedensvertrages. Es ist bekannt, daß der mandschurische Krieg seine unmittelbare Veranlassung darin fand, daß sich Rußland über die von ihm nach Abschluß der großen chinesischen Wirren auf Grund des am 8. April 1902 zwischen ihm und China getroffenen UebereinkommenS, übernommene Verpflichtung, die Mandschurei binnen 18 Monaten, also spätestens am 8. Oktober 1903, mit seinen Truppen zu räumen, vertragsbrüchig hinwegsetzte. Diesmal — nach dem Portsmouther Frie-denSvertrage — war auch Rußland, das übrigens schon durch seine inneren Wirren zur Ohnmacht verurteilt war, bestrebt, die in diesem Vertrage seinerseits übernommenen Verpflichtungen loyal zu erfüllen. Verschieden war die Wirkung der Nachricht von dem abgeschlosienen Frieden — welcher Herrn v. Witte den Grasenstand eintrug — auf die Bevölkerung der beiden Staaten. In Rußland nahm man diese Nachricht mit förmlicher Apathie auf; dort war das Interesse der Bevölkerung von ganz anderen, naheliegenderen ISinge» in Anspruch genommen, zudem durch ,'bic fortwährenden Hiobsposten vom Kriegsschauplätze für Nachrichten ans Ostasien abgestumpft, in Japan dagegen lehnte sich die Bevölkerung gegen die zu milden Friedensbedingungen ans, sie konnte sich insbesondere mit dem Verzichte ans jedwede Kriegsentschädigung, mit der Abtretung nur einer Halste der Insel Sachalin nicht ab-jindcn; es kam in allen größeren Städten zu lebhaften Demonstrationen, welche in Tokio selbst zur Verhängung des Belagerungszustandes für kurze Zeit führten. Erst allmählich legte sich die Empörung, denn es kanien nachträglich so manche Vorteile zutage, die aus dem siegreichen Krieg und dem sonstigen Verhalten Japans sich für diesen Staat ergaben. Zu diesen gehörten der an 12. August 1905 erfolgte, aber bis nach Abschluß der Portsmouther Friedensverhandlungen jcheim gehaltene Abschluß eines englisch-japanischen Allianzvertrages, eines echten und rechten Schutz- und Trutzbiindnisses im weitesten Sinne des Wortes, durch welches die unverzügliche Vereinigung aller japanischen und englischen Streit-Kräfte für den Fall stipuliert wird, als der Status quo in ganz Asien künftighin gefährdet toben sollte. Der Vertrag lautet ans die Dauer ton 10 Jahren und bereitet allen eventuellen Revanchcplänen Rußlands ein vorzeitiges Ende. Tahin gehört die faktische Geltendmachung der Oberhoheit Japans über Korea, welche in beut am 18. November 1905 zu Söul Unterzeichneten Vertrage zwischen Japan und Korea zum Aus-tmd kommt. Danach übernimmt Japan die Besorgung der auswärtigen Angelegenheiten Koreas, dis das Reich stark genug, seine Unabhängigkeit zu wahren; außerdem wird die Verwaltung der inneren Angelegenheiten Korea« unter die ileberwachung eines japanischen Generalgouver-ncurs gestellt, welcher gemäß den Anordnungen des Kaisers von Korea handelt. Dahin gehört endlich der im Dezember 1905 erfolgte Abschluß einer Konvention mit China, durch welche die : Stellung Japans zu China geklärt und gefestigt durde. Danach erhält Japan die Halbinsel lktvantung bis 1923 in Pacht; ferner übernimmt Japan die mandschurische Eisenbahn bis Chan-inng unter Anerkennung de« Vorkaufsrechte« Chinas für den Fall und von dem Augenblicke an, als auch Rußland den nördlichen, über Chantung hinaitSgehendcn Teil der Eisenbahn an China zurückerstattet. Japan darf nach dieser Konvention Eisenbahnwachen in den Garnisonsorten entlang der Bahnstrecke unterhalten, ferner die Eisenbahntelegraphcn genau so lange in Be-sip halten als die Eisenbahnlinien selbst, endlich Konsulate und bewaffnete Konsulatswachen in Rewchang, Mukden, Antnng, Kirin, Chantung und mehreren anderen Orten unterhalten. * * * Haben wir uns bis nun mit den einzelnen Phasen der Friedensverhandlungen befaßt, welche bem. am Heldentaten und Gräueln so reichen mandschurischen Kriege ein Ende bereiten sollten Und mit dem Portsmouther Friedensvertrage das erfreulichste Lichtbild der diesmaligen Berichtsepoche erwähnt, so soll nun der schlimmen Gegenstücke gedacht werden, als welche die eingangs erwähnten, durch Naturgewalten herbeigeführ-tcn Katastrophen bezeichnet werden müssen. Den entsetzlichsten Eindruck von allen diesen Katastrophen rief wohl die K a t a st r o p h e von Courriares hervor, u. zw. nicht nur wegen der Zahl der Menschen, welche derselben zum Opfer gefallen sind, nicht nur weil ihr bisher in der Geschichte des Bergbaues kaum ein Analogon zur Seite zu stellen ist, sondern und fast in erster Reihe, wegen der grauenvollen Episoden, die sich dabei abspielten, und wegen der ungelösten Rätselfrage, wie viele der in den Gruben von Courrieres zugrunde Gegangenen noch hätten gerettet werden können, wenn energische und ausgiebige Hilfe zur rechten Zeit zur Hand gewesen wäre. Am 10. März 1906 kam zuerst aus Len» die telegraphische, ob ihrer knappen Kürze fast unbeachtet gebliebene Meldung, daß in den Gruben von Courrieres (Nordfrankreich) sich eine Explosion schlagender Wetter ereignet habe, wobei zahlreiche Menschen ums Leben gekommen seien. Dann aber folgten Tag für Tag neue Details, welche die Welt mit Schauder erfüllten. Es hieß, daß das Un-glück die Folge eines durch schlagende Wetter hervorgerufenen Brandes sei, daß 1795 Bergleute am Tage der Katastrophe morgen« zur Arbeit cingefahren, daß drei Gruben — der Schauplatz der Katastrophe — in ein-Glutmeer verwandelt feien, daß die Flammen aus Kn Oefsnungen der Einsteigschächte einporschlugen, daß aufsteigende Gase den Zutritt zu den Schächten hindern, daß Rettungsversuche vorläufig unmöglich feien, daß von den 1795 ein» gefahrenen Bergleuten nur 591 ausgesahren seien, somit 1204 dem im Innern der Erde wütenden Elemente preisgegeben seien und hier jeder Rettungsversuch vergeblich sei. Dann meldete man, daß 1193 Bergleute zweifellos den Tod gesunden haben, daß man damit vor der größten Grubenkatastrophe, die sich je ereignet hat, stehe, Tann hieß es, daß man sich doch, trotz aller Hindernisse und der Lebensgefahr, der sich die Arbeiter bei den Rettungswerken aussetzen würden, zu weitgreifenden Rettungsaktionen entschlossen habe; daß die Rettungsmannschaften sich aber überzeugten, daß das Gros der eingefahrenen Arbeiter teils durch das Feuer, teils durch Einstürze den Tod gefunden haben mußte, daß neben wenigen Lebenden zumeist nur Leichen und formlose, verkohlte Fleischmassen an die Oberfläche gebracht werden konnten, lind wieder meldete man, daß man die Rettungsarbeiten, weil keinen weiteren Erfolg versprechend und weil infolge der Entwicklung bösartiger Gase und der den Leichen entströmenden Dünste eine unmittelbare Gefahr für die an den Rettungsarbeiten Beteiligten bestehe, die Ingenieure auch eine neuerliche Explosion befürchteten, wieder einstellte oder doch einstellen wollte; daß sich später deutsche Hilfsmannschaften eingefunden, die — mit allem Nötigen glänzend ausgerüstet — noch eine Reihe von Leichen heraufbefördert hätten. Dann aber kam das Entsetzlichste, die Meldung nämlich, daß am 30. März 1906 aus der Grube Nr. 3 in Cour-riereä 13 Bergleute lebend heraufgeschafft wurden, die dort seit der Katastrophe •— also durch 21 Tage — eingeschlossen, lebendig begraben gewesen und sich von Lebensmitteln der verunglückten Kameraden und von Hafer, den sie im Pferdestalle gefunden, genährt hatten. Dem wilden Drängen der Angehörigen der Verschollenen nach neuen Rettungsversuchen folgend, hatte man nach der Abreise der deutschen Hilfsmannschaft neue Rettungsversuche durch französische Arbeiter unternommen. Mit der Löschung des Grubcnbrandes Beauftragte waren an jenem Tage — dem 30. März — gerade im Begriffe, auszufahren, al« sie eine Gruppe von 13 abgezehrten Menschen, die sich nur mit Mühe weiterschleppen konnten, herankommen sahen. Ihr Führer, namens Nemh, sagte, daß sie von der Grube 3 in Mericourt kamen, wo sie mehr als 20 Tage eingeschlvssen waren. Es waren Jammergestalten, wie lebende Leichname zu schauen, die da wieder zum Tageslichte, das sie nur schwer ertragen konnten, zurückkehrten. Sie wurden gleich einem vierzehnten, der erst 25 Tage nach Eintritt der Katastrophe lebendig seinem Grabe entsteigen konnte, Pierre Auguste B e r-t o n, gerettet — aber nun erhob sich die gräßliche Frage — die, wie gesagt, nie beantwortet werden wird — wie viele andere, die mit jenen 14 tief unten in den Gruben lebendig begraben waren, hätten wohl gerettet werden können, wenn man energischer und geschickter zugegrisfen hätte und nicht lieber aufs Retten verzichtet, als mit allen möglichen Mitteln ans Retten gedacht und für dasselbe gesorgt hätte? Und was diese Frage an Entsetzen birgt, wird wohl erst klar, wenn man bedenkt, daß die Zahl der Opfer von Courriäres am 13. April 1906 offiziell mit 1100 festgestellt wurde. 309 Leichen wurden geborgen, 791 befanden sich an jenem Tage noch unten in den Schächten. War hier Frankreich der Schauplatz einer gräßlichen Katastrophe, so wurde Italien durch ein schweres Erdbeben in Kalabrien und eine gewaltige Eruption des Vesuvs in Schrecken versetzt. In der Nacht vom 7. auf den 8. September 1905 ward Kalabrien durch ein zweifellos mit dem kurz vorher stattgehabten Ausbruche des Stromboli in Zusammenhang stehendes peripherisches Erdbeben heimgcsucht, welches zu den überhaupt bedeutendsten Erdbebenkatastrophen der letzten Jahrzehnte und zu den schwersten, die speziell Kalabrien seit Jahrhunderten erlebt, zählte, zahlreiche Menschenleben vernichtete und viele Städte und Ortschaften ganz oder zum großen Teile zerstörte. In den meisten von dem Erdbeben heimgesuchten Gegenden mußte die Bevölkerung im Freien kampieren — eine allgemeine Panik herrschte. Das Zentrum des Erdbebens scheint sich in der Provinz Catanzaro befunden zu haben. In den Distrikten Cotrone, Monteleone di Calabria und Nicastro, die zusammen 152 Gemeinden mit 462.000 Einwohnern zählen, nahm das Erdbeben in einzelnen Orten einen wahrhaft vernichtenden Charakter an. In Catanzaro stürzten viele Mauern ein und töteten mehrere Personen. Pizzo, Monteleone di Calabria, Triparni, Zammaro, Piseopio, Palmi wur-i den fast vollkommen zerstört, in Martirano, Ste-: fanaeoni, Zungri, Cassaniti sind fast alle Gebäude eingestürzt, ebenso in mehreren anderen größeren und kleineren Ortschaften, überall vielfache Todesopfer fordernd. Die Zahl der durch das Erdbeben und seine Folgen Getöteten betrug . in den heimgesuchten Gegenden mehr als 3000 Personen, jene der Verwundeten weit über 10.000; der materielle Schaden, den die Katastrophe verursacht, zahlt nach Millionen. Die traurigen wirtschaftlichen Verhältnisse des größten Teiles der Gemeinden in Kalabrien, die keine Wohlfahrtspolizei, keine Krankenhäuser und keine Unterkunftsgelegenheiten für Bettler und Arme kennen, haben sich mit erschütternder Klarheit in diesen schreckensvollen Tagen gezeigt, die ans ganz Kalabrien einen einzigen wüsten Hansen von Leichen und Trümmern gemacht haben. Die Verwundeten konnten nicht verpflegt werden und es fehlte an Medikamenten und an Unterkunftsgelegenheiten; im offenen Felde mußte man Baracken und Zelte improvisieren, wo die Verwundeten auf dem nackten Boden gebettet wurden und die erste ärztliche Hilfe erhielten. Viele Schwerverwundete starben wegen mangelnder Pflege und die Leichen mußten ohne Sarg, einfach in Tücher gehüllt, in die Gräber geworfen werden. Herzzerreißende Szenen wechselten mit Bildern des Grauens unb Entsetzens 1 Knapp 7 Monate nach der Erdbebenkatastrophe in Kalabrien begann der Vesuv sein Zerstörungswerk, so die Reihe der Elementarkatastrophen schließend, die, mit den Eruptionen des Stromboli beginnend, Italien in kurzer Zeitfrist heimgesucht haben. Nach einer langen Periode von kleineren Eruptionen und Lavaausbrüchen trat der Vesuv am 4. April 1906 plötzlich in eine Phase äußerst bewegter Tätigkeit ein. An diesem Tage stürzte der kleine Kegel, der sich auf dem Gipfel des Berges gebildet hat, auf der pompejanischen Seite unter starkem Lavaergusse ein. Die Kraterwand senkte sich demzufolge auf dieser Seite um nahezu 100 Meter unb die Lava floß in breitem Strome in der Richtung von Restna und Boseotreease. Doch schien es im Anfänge, daß keine besondere Ge- fahr für da« Land rings um den Vesuv bestehe. Aber es schien eben nur so, denn die diesmalige Eruption des Vesuvs darf in ihrem weiteren Verlaufe zu den gewaltigsten dieses ewig unruhigen Vulkans gerechnet werden. Bald drohte der Lavastrom Besitztümer in'Boseotreease und Torre Annunziata zu überschwemmen. In der Nacht auf den 5. April öffnete sich am Fuße des Vesuvkegels ein neuer Krater, dem ein Lavastrom entsprang, der mit einer Geschwindigkeit von 100 Metern per Stunde in der Richtung gegen Boseotreease sich bewegte und diese Ortschaft so ernster Gefahr aussetzte, daß deren Einwohner, von Panik ergriffen, ihre Wohnungen verließen und flüchteten. Rasch war denn auch die Ortschaft vom Lavastrome vollständig.eingeschlossen und Torre Annunziata bedroht, in dessen Nähe mehrere Bauernhäuser von der Lava zerstört wurden. Ein , schwerer Aschenregen begann sich bald über die Umgebung des Vesuvs zu ergießen. Der Hanptkrater schleuderte weiß-glühende 'Körper bis zn einer Höhe von 500 Meter in die Luft; in verschiedenen Ortschaften im Machtgebiete des Vesuvs stürzten Kirchen und Häuser unter der Last der auf ihnen ruhenden Aschenmassen zusammen. Die Cooksche Vesnv-bahn und das Observatorium auf dem obersten Plateau des Berges wurden vernichtet; die Bevölkerung zahlreicher Orte ergriff die Flucht, alles zurücklassend, nur um das nackte Leben zu retten. Tausende von Flüchtlingen strömten nach Neapel, das bald ebenfalls von lebhafter Panik ergriffen war, denn auch auf seinen Straßen und auf seinen Gebäuden türmten sich Asche und Sand. Pompeji geriet in Gefahr. Und immer weiter drang das Unheil vor. Der Lavastrom erreichte in kurzem eine Höhe von 7 Meter unb eine Breite von 200 Meter und näherte sich mit unheimlicher Geschwindigkeit den Wohnhäusern von Torre Annunziata und Pompeji. Boseotreease ward vom Lavastrome überflutet, der über die Ortschaft Oratorio immer mehr gegen Torre Annunziata vordrang. Bon Boseotreease waren nur mehr geborstene Mauern, schwarze Trümmer, verkohlte Bäume, rauchende Ueberreste vorhanden. In Ottajano und Somma Vesuviana erreichte die Lava am 8. April mittags die Höhe von mehr als zwei Metern; in Ottajano und San Giovanni stürzten Häuser ein, in der Ortschaft San Giuseppe Besuviano außer mehreren Häusern auch die Kirche. Ein Teil der in der Kirche zum Gebete Versammelten wurde getötet oder schwer verletzt. Die ZahldcrToten allein betrug 120. In St. Anastasia gingen glühende Steinmaffen nieder, int Zentrum von BoScotrecase bildete sich ein neuer Krater. In Neapel selbst stürzte in der Nähe des Telegraphcnamtes die eiserne Decke der Markthalle Monteoliveto infolge der Schwere der ans ihr lagernden Desuvasche ein und begrub mehrere hundert Personen, die teils den Tod fanden, teils mehr oder minder schwere Verletzungen davon--trügen. Militär mußte aufgeboten werden, um die Dächer in den bedrohten Ortschaften und selbst in Neapel von ihrer Aschenlast zu befreien. In der Gegend ztvischen Ottajano und San Giuseppe allein hatten bereits mehr als 500 Personen den Tod gefunden und noch immer setzte das Feuer und Asche speiende Ungetüm seine zerstörende Tätigkeit fort und die Hiobspostcn wollten noch immer kein Ende nehmen. Erst vom 10. April an ließ das Toben des Vulkans allmählich nach und am 20. April konnte die Eruption als beendet betrachtet werden. Aber noch sollte sich ein neuer Faktor des Unheils einstellen; schwere Wolkenbrüche, welche anfangs der dritten Dekade des Mai niedergingen, verwandelten die Asche, die den Vulkan bedeckte, in glitschigen Schlamm, welcher sich vurch die Rinnen und Schluchten des Berges in die Ebene wälzte. Sieben Ortschaften wurden von der Schlammflut bedeckt, welche auf den Feldern eine Höhe von 3 Metern erreichte und viele Häuser zum Einsturze brachte. Die« war wohl sozusagen das letzte Ausklin-gcn der Katastrophe, aber über 1000 Menschenleben waren während derselben dem Walten der Naturkräfte zum Opfer gefallen, ohne der weit größeren Zahl der Verletzten zu gedenken, und der materielle Schade, den der Vesuvausbruch verursacht, wird auf 400 Millionen geschätzt. Viele Gemeinden am Fuße des Vesuv werden überhaupt nicht mehr aufgebaut, sondern ihrem Schicksale überlassen werden. Pompeji blieb diesmal verschont I Neben Europa waren auch Asien und Amerika der Schauplatz schwerer Erdbebenkatastrophen. Am 17. März 1906 wurde die seit dem Frieden von Simonoseki, also seit dem Jahre 1895, zu Japan und vorher zu China gehörige, nahezu 35.000 Quadratkilometer große Insel Formosa von einem entsetzlichen Erdbeben heimgesucht, welches nach dem Kriege mit Rußland und zu einer Zeit, da Hungersnot in einem Teile des Reiches herrschte, in Japan auch wirtschaftlich schwer empfunden wurde. Heftige Erdstöße folgten einander an dem obcrwähnten Tage vom frühesten Morgen bis in die späte Nacht und sämtliche Städte und Dörfer der Insel wurden in Trümmerhaufen verwandelt. So wurden die blühenden Städte Datiho, Raischiko, Schinkv und Kagi völlig zerstört. Viele tausend Menschen fielen der Erderschütterung ;um Opfer — 6163 Personen wurden teils getötet, teils verletzt — und der angerichtete materielle Schaden — 2677 Häuser wurden gänzlich zerstört und 18.000 stark beschädigt — wird auf 90 Millionen Den (220 Millionen Kronen) geschätzt. Durch diese Katastrophe wurde die Insel, auf welcher Japans Herrschaft zivilisatorisch — die Stämme im Innern der Insel waren noch vielfach Menschenfresser Und Kopfjäger — und wirtschaftlich segensreich gewirkt, und welche unter dieser Herrschaft ! schließlich so weit gelangt war, daß sich ihre, von den Japanern eingerichtete Verwaltung selbst bezahlt machte, in ihrer Entwicklung wieder weit zurückgeworfen. Nach Asien kam Amerika an die Reihe:. Am 18. April 1906 wurde San Francisco — abgekürzt „Frisco" — die größte Stadt Kaliforniens, von einem katastrophalen Erdbeben heimgesucht, das einen großen Teil der blühenden, aus dem im Jahre 1835 von der Mission San Francisco gegründeten Dorfe „Jerba Buena" („Gutes Kraut" i. e. Krausemünze) hervorgegangenen und seit den ersten Goldfunden in Kalifornien (1848) mächtig angewachsenen Stadt in Trümmer gelegt und hunderte von Menschenleben gefordert hat. Es war diese Katastrophe eine weitere Ergänzung und der Abschluß jener Reihe schwerer Elementarkatastrophen, welche sich in den Zeitraum von wenigen Wochen auf einander drängten. Noch stand die Welt unter dem vollen Eindrücke der Vesuv-Eruptionen und des Unterganges so mancher blühenden Stadt im Machtbereiche dieses Vulkans, noch war die Erdbebenkatastrophe auf Formosa, dessen Erde überhaupt noch nicht zur Ruhe gekommen, nicht vergessen — anfangs April war die kleine Insel Urtica im Tyrrhenischen Meere ebenfalls durch Erderfchllt-terungen verheert worden — und nun kam die Katastrophe in Kalifornien, die übrigen« nicht nur San Francisco zerstörte, sondern auch an- bere kalifornische Städte, so Berkeley mit der kalifornischen Universität, Sacramento, Fresno 'City, mehr oder minder schwer getroffen hat. Ter erste heftige Erdstoß in San Francisco ereignete sich um 5 Uhr 13 Minuten morgens. Er dauerte 28 Sekunden. Schon der erste Anprall der Elemente beschädigte und zerstörte zum Teile, besonders in den Straßengevierten des Geschäftsdistriktes, taufende von Gebäuden und tötete im Bezirke der billigen Miethäuser Hunderte von. Personen. Nach 8 Uhr vormittags erfolgte ein zweiter, nickt minder gewaltiger, aber : Sy... %; schont geblieben war. Nur die Flammen der brennenden Objekte erhellten als himmelan lodernde Fackeln die Nacht — alle Beleuchtungsanlagen, Gas wie Elektrizität, waren ja vernichtet. Das Rathaus, das sieben Millionen Dollars gekostet, lag in Trümmern und mit ihm eine ganze Reihe anderer öffentlicher Gebäude, vornehme Hotels, die Prachtbauten der Hauptstraße Market Street, Geschäftshäuser und große Mietkasernen. Man versuchte es, durch Sprengen einzelner Gebäude den Flammen Einhalt zu tun — vergeblich. Das entfesselte ©erneut Aas Krdvevcn in San Irancisco: Aas KaiipteinsturzgeKiel. kürzerer Erdstoß, der die eingerissene Panik und den entstandenen Schaden erhöhte, indem er eine große Anzahl der durch den ersten Stoß nur beschädigten Gebäude vollends niederwarf. Das Unheil wollte dann noch, daß das Erdbeben beim zweiten Stoß die Rohre der Wasser- und Gasleitungen zerstörte, daß das Platzen der Gasröhren und andere Ursachen zu einer geltet*» Brunft führten, der beim Wüten eines stürmischen Ostwindes, beim Mangel an Waster nicht Einhalt getan werden konnte und die dann fast alles vernichtete, wa« vom Erdbeben noch teer« —■ welches sich allmählich über einen Flächenraum von, 8 engl. Quadratmeilen ausgebreitet halte — wütete fort, immer neues Entsetzen verbreitend, neues Unheil stiftend. Dazu ergoß sich, alles niederlegend, eine schwere Springflut über die Unterstadt. So arbeiteten Wasser und Feuer zugleich an der Weiterzerstörung der durch das Erdbeben ohnehin halb vernichteten Stadt. So ward endlich auch das Nobel-Viertel von San Francisco, da« Millionär-Villeuparadie« am Nob-Hügel, das von Erdbeben verschont geblieben war, von den Flammen ergriffen und teil» weise zerstört. Es war ein grauenvolles Schauspiel, welches die Katastrophe von San Francisco — wohl eine der größten und verderben-reichsten Erdbebenkatastrophen, welche die Weltgeschichte kennt — der entsetzten Welt bot. Die Opfer, welche das viertägige Wüten der vereinigten Elemente an Menschenleben sorderte, werden mit über 1000 angegeben, der von ihm verursachte, eigentlich bis heute — besonders was seinen Ursprung: Erdbeben oder Feuer anbelangt — noch nicht genau festgestellte und wohl auch niemals vollständig ziffermäßig festzustellende materielle Schaden auf weit über eine Milliarde Kronen, die Zahl der durch Erdbeben oder. Feuer zerstörten Gebäude mit 30.000, die Anzahl endlich der durch die Katastrophe obdachlos Gewordenen mit 300.000 beziffert. San Francisco selbst aber ward als Stadt vernichtet, denn als endlich am 21. April 1906 dem Toben der Elemente, dem Wüten des Feuers Einhalt getan worden war — lagen drei Viertel Friscos in Trümmern und nur ein Viertel war im großen und ganzen verschont geblieben, wenn schon auch dort schwere Schäden durch das Erdbeben angerichtet worden waren. Doch San Francisco wird wohl in wenigen Jahren in seiner alten Größe und Macht — ja viel schöner und prächtiger — aus seiner Asche wieder erstehen; dafür bürgt die Tatkraft und der Unternehmungsgeist, wie der Reichtum der, alle fremde Hilfe im nationalen Unglück stolz ablehnenden großen nordamerikanischen Republik und ihrer einst so herrlichen Tochter, der Königin des Stillen Ozeans I Hesterreich-Ungarn. Wir'leiten unseren Bericht, wie alljährlich, mit der Aufzählung der frohen und traurigen Ereignisse ein, welche in der Berichtsperiode im Herrscherhause vorsielen. Am 22. August 1905 wurde Erzherzogin Maria Christina, Gemahlin des Erzherzogs Peter Ferdinand, von einem Prinzen entbunden. Der Vater des neugeborenen Prinzen ist der dritte Sohn des Erzherzogs Ferdinand IV., Großherzogs von Toscana, und seit 1900 mit der Prinzessin Maria Christina von Bourbon-Sizilien vermählt. Am 7. Oktober 1905 verschied in Kis-Tapolcsany Erzherzog Mathias, der mit 26. Irmi 1904 geborene jüngste Sohn des Erzherzogs Josef und der Erzherzogin Auguste. Der verstorbene Erzherzog, ein Urenkel des Kaisers Franz Josef, war das vierte Kind des Erzherzogs Josef und seiner Gemahlin — einer Tochter der Prinzessin Gisela von Bayern. Am 18. März 1906 starb im Kloster der Schwestern vom heiligen Kreuz in Görz Prinzessin Maria Beatrice von Bourbon, geborene Erzherzogin von Oesterreich-Este, im Alter von 82 Jahren. Sie wurde am 13. März 1824 geboren und vermählte sich zu Modena am 6. Februar 1847 mit dem am 15. Mai 1822. geborenen Jnfanten Don Juan von Bourbon. Dieser Ehe entstammen der jetzige Chef des kar-listischen Zweiges der königlichen Linie des Hauses Bourbon, Thronprätendent Don Carlos, und Infant Don Alfonso, der Schöpfer der Antiduellbewegung auf dem Kontinent. Die Verstorbene hatte nach dem ersten Karlistenkriege mit ihrem Manne in England gelebt; nach dem Tode des Gatten trat sie in das Kloster der Same» literinnen in Graz ein. Ihre letzten Lebensjahre verbrachte sie jedoch in dem oben bezeichneten Kloster in Görz, um in der Nähe des bei Görz in der Gruft des alten malerischen Klosters von Castagnavizza, neben dem Grafen Chambord, ruhenden Gemahls zu weilen. Sie war dem Orden, dessen Habit sie trug, nur assimiliert. Wir haben im Vorjahre berichtet, daß das Obersthofmarschallamt am 26. Juni 1905 die über die Prinzessin Louise von Sachsen-Coburg und Gotha — die Schwester der ehemaligen Kronprinzessin Stephanie — wegen Schwachsinns verhängte Kuratel wieder aufgehoben habe. Da gegen diese Entscheidung von keiner Seite Einspruch erhoben worden ist, so ist dieselbe in Rechtskraft erwachsen, und damit war die Kuratel über die Prinzessin tatsächlich definitiv aufgehoben. Mitte Juli 1905 reichte dann der Gemahl der Prinzessin, Prinz Philipp von Sachsen-Coburg und Gotha, beim Landgericht Gotha, welches für Rechtsstreitigkeiten der Mitglieder des herzoglichen Hauses zuständig ist, die Ehescheidungsklage gegen die Prinzessin Louise ein. Nach langwierigen, auch die Kompetenzfrage betreffenden Verhandlungen erfolgte dann auf Grund einer in Paris am 19. Dezember 1905 zwischen den Anwälten beider Streitteile abgeschlossenen Vergleiches im Jänner 1906 im gegenseitigen Einverständnis die gerichtliche Scheidung des prinzlichcn Paares dem Bande nach. Durch diese Scheidung schied Prinzessin Louise aus der landesherrlichen Familie ihres Gemahls, und führt die Prinzessin nunmehr wieder den ihr nach der Geburt ^kommenden Titel einer königlichen Prinzessin von Belgien. In dem erwähnten Vergleiche wurde für die Prinzessin eine Apanage und für den Prinzen die Verpflichtung festgesetzt, die für die Prinzessin seit ihrer Flucht aus Bad Elster erwachsenen Verbindlichkeiten zu tilgen. Aus der langen Reihe fürstlicher Besuche in ■ Oesterreich in der Berichtsperiode seien hier erwähnt: die Besuche des Kaisers von Deutschland, der Könige von Sachsen, Belgien, England, Rumänien samt Gattin, Württemberg, Spanien, Griechenland, Dänemark samt Gattin, des Fürsten Nikita und des Prinzen Mirko von Montenegro samt Familie, des Khedive von Aegypten Abbas II. Hilmi Pascha, des Fürsten Ferdinand von Bulgarien, des Kronprinzen von Rumänien, des Jnfantcn Don Carlos von Spanien, des Herzogs Karl Eduard von Sachsen-Coburg und Gotha und des Prinzregente» Luitpold von Bayern. Von diesen fürstlichen Besuchen hatten senc des Königs von Spanien und des Herzogs von Sachsen-Coburg und Gotha den Charakter von Antrittsbesuchen der jugendlichen Herrscher, jene des Kaisers von Deutschland, der Könige von England und Rumänien aber durch ihre politische Bedeutung eine besondere Wichtigkeit. Tic auswärtige Politik Oesterreichs bewegte sich in der Berichtspcrivde wieder in den gewohnten Bahnen. Ter Dreibund bildete nach wie vor eine der festesten Grundsänlen des europäischen Friedens. Das Bestreben Serbiens, durch Abschluß einer Zollunion mit Bulgarien und später durch sein eigenartiges Vorgehen in der Frage der Vergebung der in Aussicht genommenen Kanonenbcstellnngcn, die handelspolitischen Interessen Oesterreich-Ungarns zu schädigen, führte zu einem Konflikte mit diesem Staate, welcher einerseits mehrfache Ministcrkrisen in Serbien selbst und anderseits die wiederholte Verfügung der Grenzsperre gegen1 dieses Land zur Folge hatte und noch heute — obwohl Serbien die beanständete serbisch-bulgarische Zollunion anfzugeben sich bemüßigt sah — nicht ge- schlichtet ist. Verhandlungen, welche den Abschluß eines Handelsvertrages mit Serbien zum Zwecke hatten, sind infolge des erwähnten Konfliktes zum Stillstand gekommen und ein ernster Zollkrieg droht zwischen beiden Staaten auszubrcchen. Das Verhältnis zwischen den beiden Teilen unserer dualistischen Monarchie — zwischen Zis-nnd Transleithanien — gestaltete sich in der hier in Rede stehenden Zeit zu einem geradezu unerquicklichen. Die ungarischen Aspirationen, welche auf die Vorherrschaft der Magyaren in Oesterreich-Ungarn gerichtet sind, die unentwegte Forderung nach der magyarischen Kommandosprache, deren Erfüllung die Einheitlichkeit der Armee und damit die Großmachtstellnng unserer Monarchie schwer gefährden müßte, das krasse Mißverhältnis zwischen den Machtansprüchen Trans-leithaniens und dessen Leistungen für die gemeinsamen Auslagen und so manch anderes Moment, line z. B. die Erfindung der gegen die österreichische Industrie gerichteten Tulpen-Liga, das Kokettieren mit dem unsere Monarchie handelspolitisch befehdenden Serbien, lassen eben ein friedliches und erquickliches Nebeneinandersein nicht anskommen, und das österreichische Parlament hat sich in Anbetracht des sich immer mehr zwischen beiden Reichshälften ansammelnden Konfliktsstoffes zu einer in seltener Einmütigkeit gefaßten ernsten Kundgebung gegen eine weitere Schädigung der Interessen der diesseitigen Ncichshälfte zu Gunsten der jenseitigen veranlaßt gesehen. Wir haben in früheren Berichten die Ausgestaltung der inneren politischen Verhältnisse der beiden Neichshälftcn während der Bcrichtspcriodc in abgcsondertcnAbchfnitten behandelt. Dasscharfc Jncinandergreisc» der inncrpolitischen Ereignisse in Zis- und Transleithanien, welches in der hier in Frage komniendcn Berichtsepochc klarer und einschneidender denn je in die Erscheinung trat und in den beiden Rcichshälften verhängnisvolle Wirkungen herbeiführte, veranlaßt uns jedoch diesmal — soweit cö sich um die größere innere Politik handelt — von dem bisherigen Usus abzuwcichcn und beiden Rcichshälften, obschon die, Einbringung des autonomen Zolltarifs in Transleithanien wohl den ersten entscheidenden Schritt zur vollständigen volkswirtschaftlichen und wohl auch politischen Trennung der beiden Rcichshälften bedeutet, eine gemeinschaftliche Behandlung zu widnrcn. Als wir unseren vorjähri» gen Bericht schlossen, stand in Zisleithanien als Erbe des Ministeriums Koerber ein Ministerium Gautsch am Ruder, iu TranSleithanien aber hatte Baron Geza Fejervary nach dem Scheitern der Mission Tiszas eine Art Beamtenministerium gebildet, welches die Aufgabe batte, die Geschäfte so lange fortzuführen, bis ein parlamentarisches Ministerium gebildet werden könnte. Abgeordneten- und Magnatenhaus aber hatten das neue außerparlamentarische Ministerium am 21. Juni 1905 mit einem mehr, respektive minder scharfen Mißtrauensvotum begrüßt, was noch an, selben Tage die Vertagung des Parlaments bis zum 15. September 1905 zur Folge hatte. In Zisleithanien wickelte sich die innerpolitische Geschichte in der ersten Hälfte unserer Berichtsperiode verhältnismäßig ruhig ab und zwei Streitobjekte, welche in der vorjährigen Berichtsepoche zu lebhaften politischen Konflikten und — in. Tirol -— sogar zu Blutvergießen geführt, wurden während dieses Berichtssemesters aus der Welt geschafft. — Die slawischen Parallelklaffen an der deutschen Lehrerbildungsanstalt in Schlesien, welche in letzter Reihe auch die Veranlaffung zur Demission des Landespräsidenten von Schlesien, Grafen Thun, geworden sind, wurden aufgelassen; ein offizielles Regierungseommunique, das an, 5. August 1905 in den Wiener Blättern erschien, wußte zu melden, daß das Ministerium Gautsch beschlossen habe, die tschechischen Parallelklassen in Troppau aufzulaffen und dafür eine vollständige Lehrerbildungsanstalt mit tschechischer Unterrichtssprache in Polnisch-Ostrau zu errichten. Wie den tschechischen Parallelklassen an der Lehrerbildungsanstalt in Troppau erging es den italienischen Universitätskursen in Innsbruck, die in dieser Stadt zu blutigen Zusammenstößen und in letzter Linie ebenfalls zu einem Wechsel im Statthalterposten führten: durch einen Mini-sterialerlaß wurde die formelle Aufhebung der seit November 1904 geschlossenen italienischen Rechtsfakultät in Innsbruck mit 31. Dezember 1905 verfügt. Weniger glücklich als das Ministerium Gautsch in Zisleithanien war das Ministerium Fejervary in Transleithanien. Mit der am 21. Juni 1905 erfolgten Vertagung des Parlaments bis 15. September 1905 war nichts getan. Die Konflikte zwischen der Regierung und der vereinigten Opposition — Koalition genannt — waren nur aus dem Parlamente in die breite Oeffentlich-keit getragen worden. Am 10. August 1905 konstituierte sich der leitende Ausschuß der Koalition, die kein Regierungsprogramm aufzustellen vermochte, zu einer förmlichen Nebenregierung, welche ein Programm der passiven Resistenz, respektive des aktiven Widerstandes der Nation proklamierte. Er erklärte, daß weder die direkten Steuern, noch auch andere Abgaben der „der gesetzlichen Grundlage entbehrenden" Negierung zur Verfügung zu stellen seien, daß eine Ergänzung des Standes der Wehrkraft durch Einberufung der Ersatzreservisten oder Zurückhaltung der Wehrpflichtigen, die ihren dreijährigen Wehrdienst zurückgelegt haben, verboten und gesetzwidrig sei und daß die öffentlichen Behörden daher nach dieser Richtung hin keinerlei Unterstützung gewähren dürfen, weder durch Zustellung von Einberufungen, noch durch Ausstellung von Eintrittserklärungen für diejenigen, welche freiwillig einzutreten beabsichtigen. Zugleich erteilte die Koalitionsnebeuregierung Ratschläge, wie die durch Befolgung der Weisungen dieser Neben-regierung in ihren Bezügen gefährdete Beamtenschaft in dieser Richtung sicherzustellen sei. Müde des Kampfes mit jener Nebenregierung und entmutigt dadurch, daß seine Absicht, die Krise durch Einbringung eines Gesetzentwurfes, welcher die Einführung des allgemeinen gleichen Wahlrechtes in Transleithanien bezweckte und dem Ministerium die Sympathien der breiten Schichten der Bevölkerung zuführen sollte, zu beseitigen, die allerhöchste Genehmigung nicht fand, gab das Kabinett Fejervary am 12. September 1905 seine Demission, welche von der Krone auch angenommen wurde. Nun folgte, nachdem am 15. September 1905 eine neuerliche Vertagung des Parlaments bis 10. Oktober 1905 und sohin wieder eine solche bis 19. Dezember 1905 eingetreten war, eine Reihe langwieriger Verhandlungen mit den verschiedensten Führern der Koalition, die aber ebenso erfolglos blieben, wie die analogen Verhandlungen nach dem Sturze des Ministeriums Tisza, so daß, um endlich wieder einen Ausweg aus der immer verwickelter sich gestaltenden Lage zu finden, Fejervary — nunmehr unter Genehmigung eines auch die Wahlreform (Einführung des allgemeinen, geheimen, unmittelbar gemeindeweise auszuübenden Wahlrechtes, welches lediglich an dar vollendete 24. Lebensjahr und an die Kenntnis des Lesens und Schreiben« geknüpft ist) umfassenden Programms — neuerdings zum Ministerpräsidenten ernannt und fein Kabinett mit einigen Perfonalveränderuugcn, reaktiviert wurde. Die diesfälligcn Verlautbarungen erschienen am 18., respektive am 19. Oktober 1905 im ungarischen Amtsblatte. Aber auch da« Kabinett Fejervary II war nicht von langer Dauer. Die Koalition, welche das \ Kabinett Fejervary I so lebhaft bekämpft -hatte, ' fetzte auch dem Kabinett Fejervary II gegenüber | diesen Kampf fort. Das Chaos drohte in Un- j erfolglosen Verhandlungen mit der Koalition — eine Negierung der starken Hand: Durch königliches Reskript vom 11. Februar 1906 wurde das am 19. Dezember 1905 auf den 1. März 1906 vertagte Parlament bereits für den 19. Februar 1906 einberufen und an diesem Tage erfolgte durch einen ad hoc entsendeten pleni« Potentialen königlichen Kommissär, Generalmajor Exzellenz Alexander Nyiri v. Szekely, auf Grund eines im Abgeordnetenhause von dem Oberste» Viktor Fabriciu« verlesenen königlichen Dekretes die Auflösung des für den 15. Februar 1905 einberufenen Reichstages unter Militär- garn cinzutrcten. Beide Häuser des zuletzt für den 19. Dezember 1905 einberufenen und an diesem Tage wieder bis zum 1. März 1906 vertagten Parlaments erklärten diese Vertagung unter den gegenwärtigen Umständen für ungesetzlich und für einen Vcrfassungsbruch und diesmal stimmte auch Graf Stephau Tisza samt seinem Anhänge mit der Koalition. Am selben Tage gab daraufhin das Ministerium Fejervary II feine formelle Demission, welche jedoch von der Krone nicht angenommen wurde, wogegen allerdings einige Ministcrporteufeuilles in andere Hände übergingen. Nun folgte — nach einigen neuerdings assistenz. Da der Kvalitionsausschuß — obwohl seine Mitglieder nach der Auflösung des Reichstages mandatslos waren und die Voraussetzung seines rechtlichen Bestandes als eines Exekutivausschusses der koalierten parlamentarischen Opposition hinfällig getvorden war — sich noch weiter als eine Art Ncbeuregicrung gelierte, die Bevölkerung und die Munizipieu des Landes zu offenem Widerstand aufreizte, und so unter seiner direkten oder indirekten Einwirkung die Anarchie im Lände zunahm, nach wie vor neu ernannte politische Funktionäre und RegierungSkommissäre Gegenstand erbitterter Feindseligkeiten, io tätlicher Angriffe seitens der Bevölkerung wurden, löste die Regierung am 16. März 1906 diesen Kvalitionsausschuß aus. Aber auch die Regierung der starken Hand konnte dem Lande keine wirkliche Ruhe bringen, die Lage nicht entwirren, dafür machte sich aber allmählich int Lager der Koalition selbst das Bedürfnis nach einer solchen Entwirrung geltend, eine friedlichere Stimmung griff gerade bei den Führern der koalierten Gegner der Regierung Fejervary Platz — sah man doch ein, wohin allzugroße Schärfe endlich führen müßte —und nun wurden zwischen Wien und Budapest wieder FriedcnSfäden gespoitnen, welche das Ministerium Fejervary in vermittelnder Tätigkeit eifrig zu stärken suchte und der Friede kam schließlich auch zustande — die Koalition hatte sich zur vorläufigen Rückstellung der militärischen Fragen (Kommandosprache re.) bereit finden lassen und dafür andere Konzessionen errungen, deren Wesen und Bedeutung freilich bald zu einem Konflikte mit „ Zisleithanien und dessen Negierung führen sollte. Auf dieser Grundlage hatte sich die Koalition zur Uebernahme der Regierung bereit erklärt und am 7. April 1906 ward Doktor We k erle als Nachfolger Fefervarys mit der Bildung eines neuen Ministeriums, des großen Koalitionsministeriums, betraut, welches in seiner Mitte eine Reihe der ersten Führer der koalierten Parteien zählen sollte. Wekerle selbst übernahm das Präsidium und das Finanzministerium, Graf Julius Andrassh das Ministerium des Innern, Franz Kossuth das Handelsministerium, Graf StIBert Apponyi das Ministerium für Kultus und Unterricht, Geza Polonyi das Justizministerium und Graf Aladar Zichy das Ministerium a latere. Die frohe Friedenskunde ward am 9. April 1905 in einer Separatausgabe des ungarischen Amtsblattes verlautbart. Die betreffenden Handschreiben datieren vom 8. April 1906. Die erste Tat des Kabinetts Wekerle war die Ausschreibung der Neuwahlen für den auf den 19. Mai 1906 einbcrufenen Reichstag. Diese Wahlen fanden in der Zeit vom 29. April bis 8- Mai 1906 statt und ergaben einen glänzenden großen Sieg der von Franz Kossuth geführten Unabhängigkeitspartei — es fielen ihr von 413 Mandaten 240 zu — aber auch die nichtmagyarischen Nationalitäten errangen manch unerwarteten Sieg und in Kroatien endeten Me, Wahlen mit einer eklatanten Niederlage der Re- gierungspartei — hier siegten die kroatische» Nationalparteicn auf der ganzen Linie. Die erste Sitzung des neugewähltcn Abgeordnetenhauses fand am 21. Mai 1906 statt und wurde Julius Jusih, der frühere Präsident des Hauses, als solcher wiedergewählt. — Die zweite Tat des Ministeriums Wekerle war — doch davon später.! Inzwischen hatten sich in Zisleithanien ganz merkwürdige Dinge ereignet. Das Ministerium Gautsch, von welchem behauptet wurde, daß es beit ersten Wahlreformplan des Ministeriums Fejervary I zum Scheitern gebracht und so die Demission dieses Kabinetts veranlaßt habe,; brachte nun selbst — wie man sagt, gedrängti von sozialdemokratischen Demonstrationen — im österreichischen Reichsrate eine Wahlreformvorlage — basiert auf dem allgemeinen Wahlrechte — ein. Diese Wahlreformvorlage sollte ihm aber ebenso verhängnisvoll werden, wie dem Ministerium Fejervary I die (einige. Im Eifer der Verteidigung seiner Vorlage hatte Ministerpräsident Gautsch ein unbedachtes Wort über die pro ckoiwo-Politik des Polenklubs fallen lassen und so die Opposition des Klubs gegen sich und seine Vorlage heraufbeschworen. Um die Vorlage zu retten, gab das Ministerium Gautsch (aus welchem im September 1905 der Unterrichts-minister Dr. Wilhelm Ritter v. Hartl und der Handelsminister Guido Freiherr v. Call aus-geschieden waren, wobei an deren Stelle Doktor Richard Baron v. B i e n e r t h und Leopold Graf Auersperg als Sektionschefs die Leitung der betreffenden Ressorts übernahmen) Ende April 1906 seine Demission, welche auch angenommen wurde. Mit Freiherrn v. Gautsch schied auch der Minister des Innern, Gras Bylandt-Rheidt, aus dem Ministerium. Mit kaiserlichem Handschreiben vom 2. Mai 1906 wurde der Statthalter von Triest, Konrad Prinz zu Hohenlohe-Schillingsfürst, ein freiheitlich und modern gesinnter, aus deutschem Geschlechte und deutscher Schule hervorgegangencr Kavalier, — man hat ihn wegen seiner demokratischen Neigungen den „roten Prinzen" genannt — zum Ministerpräsidenten ernannt und ihm auch die Leitung des Ministeriums des Innern übertragen. Prinz Hohenlohe übernahm die Wahl-rcsormvorlage des Ministeriums Gautsch in sein Regierungsprogramm mit der ausgesprochcncu Absicht, sie im Wege von Kompromissen zu einer allseits akzeptabeln umzugestalten. : Inzwischen war an unserem dualistischen Himmel eine schwere Gewitterwolke aufgestiegen. Wohl auf Grund der, der Ernennung des Ministeriums Wekerle vorausgegangencn Verhandlungen mit der Krone, trat dieses Ministerium mit der Forderung eines selbständigen autonomen ungarischen Zolltarifes hervor, während Prinz Hohenlohe dagegen darauf verwies, dass der gemeinsame Zolltarif unter keinen Umständen als eigener ungarischer Zolltarif ins Leben treten dürfe und er sich als österreichischer Ministerpräsident mit einer solchen Lösung nicht einverstanden erklären körrne, umsomehr, da der gemeinsame Zolltarif als solcher bereits im österreichischen kung vom 1. März 1906 bis auf weitere Verfügung der Gesetzgebung ins Leben treten — da zog Prinz Hohenlohe die Konsequenzen daraus — er gab nach einer kaum einmonatlichen Mini-stcrpräsidentschaft am 28. Mai 1906 seine und des Gesamtkabinetts Demission, da er das Vorgehen der ungarischen Regierung als mit den zwischen den beiden Reichshälften bestehenden politischen, ■ rechtlichen und volkswirtschaftlichen Beziehungen unvereinbar und für die österreichischen Interessen schädlich erachtete, und als redlicher Mann — wenn auch passiv — einer Aktion nicht assistieren wollte, die seinen Uebcr-zeugungen zuwiderlief. Die Demission wurde Winislerpräsident Ireiherr v. Neck. Parlamente durchberaten worden sei. Die diesfalls zwischen den beiden Regierungen geführten Verhandlungen führten — trotz einer gegenteiligen Behauptung Wekerles — zu keinem Resultate, und als dann, trotz der Opposition der österreichischen Regierung, das Ministerium Wekerle von der Krone die Ermächtigung zur Einbringung des autonomen Zolltarifes im ungarischen Parlamente erhielt und dieser Ermächtigung gemäß auch Vorgehen zu wollen erklärte — das ungarische Amtsblatt vom 28. Juni 1906 veröffentlichte beim auch die Verordnung, womit die Verfügungen der der Gesetzgebung am 29. Mai 1906 über den autonomen Zolltarif unterbreiteten Gesetzesvorlage mit der Rllckwir- angenommen und Prinz Hohenlohe kehrte auf seinen Tricstcr Statthalterposlcn zurück. Das Bekanntwerden der Demission des Kabinetts Hohenlohe und der Gründe derselben erregte im österreichischen Abgeordnetenhause einen Sturm der Erbitterung, und da Präsident Vetter der Ansicht war, wegen eben jener Demission eine offizielle Sitzung des Abgeordnetenhauses nicht eiuberufen zu können, die Abgeordneten aber nicht mit Stillschweigen über das Ereignis und seine Gründe hinweggehen, sich nicht mundtot machen lassen wollten, versammelten sie sich am 29. Mai 1905 unter dem Vorsitze Prades zu einer inoffiziellen Sitzung, in , welcher Prade zunächst im Namen der Versammelten und unter allgemeiner Zustimmung das Bedauern aus-jprach, daß „Prinz Hohenlohe, der zum erstenmal Den Uebergrisfen der ungarischen Regierung mannhast entgegengetretcn ist, seine Demission gc-geven hat mm riese Demission angenommen wurde", dann aber beschlossen wurde, an den Grafen Vetter, als Präsidenten des Abgeordnetenhauses, eine Deputation zu entsenden mit der Aufforderung, womöglich noch am 29. Mai 1906, sonst aber doch für den 30. Mai 1906, vormittags 11 Uhr, unbedingt eine Sitzung einzuberufen. Obwohl Graf Vetter jedoch zunächst aus seiner Anschauung beharrte, Laß es mit Rücksicht aus die angenommene Deniission des Ministeriums nicht konstitutionell sei, eine Sitzung cinzuberufen, anderseits aber die Obmännerkonferenz sich gleichzeitig zu einer Sitzung, welche sich mit der angeregten Frage befassen sollte, versammelt hatte, so wurde die inoffizielle Sitzung' geschlossen. Da sich aber auch die Ob-männerkonserenz für die Einberufung einer offiziellen Sitzung für den 30. Mai 1906 aussprach, so fügte sich auch Graf Vetter dem allgemeinen Verlangen. In dieser denkwürdigen offiziellen Sitzung brachte Sr. Kathrein im Namen der Obmänner aller im Abgeordnetcn-hause vertretenen Klubs folgenden Dringlich-kcilsantrag ein: „Das Abgeordnetenhaus legt entschiedenste Verwahrung dagegen ein, daß der durch die gesetzliche Kundmachung des gemeinsamen Zolltarifes geschaffene und mit schweren wirtschaftlichen Opfern unserer Reichshälfte erkaufte geltende Rechtszustand durch das einseitige Vorgehen Ungarns ohne Zustimmung des Reichsrats geändert werde. Ebenso entschieden fordert das Haus, daß es dem Rcichsrate durch eine Vertagung in dieser kritischen Zeit nicht un-niöglich gemacht werde, die Rechte des Parlaments und die Interessen der im Rcichsrate vertretenen Königreiche und Länder zu wahren." Dieser Antrag wurde nach lebhafter Debatte, nachdem dessen Dringlichkeit mit 240 gegen 8 Stimmen ausgesprochen worden war, auch in merito fast stimmeneinhellig zum Beschluß erhoben und hierauf die Sitzung geschlossen. Inzwischen wurden die Verhandlungen wegen Lösung der Ministerkrise fortgesetzt und schließlich wurde der Sektionschef im Ackerbauministerium, Max Wladimir Freiherr v. Beck — ein Vertrauensmann des präsumtiven Thronerben — mit der Bildung des neuen Kabinetts betraut, eine Aufgabe, welche derselbe auch übernahm. Baron Beck, der ebenfalls die Wahlreformvorlage des Ministeriums Gautsch in sein Programm aufnahm, richtete sein ernstes Bestreben darauf, sein Ministerium lvenigstens teillveise zu parlamentarisieren, um so dem parlamentarischen Ministerium in Transleithanien bei den bevorstehenden wichtigen Verhandlungen ein ebenfalls parlamentarisches Ministerium gegen«; überstellen zu können. Nach ernsten Verhand-^ langen mit den maßgebenden Klubs des Abgeordnetenhauses konnte am 2. Juni 1906 die vollständige Ministerliste dem Monarchen vorgelegt und von ihm genehmigt werden und damit war das neue Ministerium — eine Art parlamentarisches Koalitionsministeriuln — ins Leben getreten. Ihm gehören als parlamentarische Minister (Abgeordnete) an: die Deutschen Dr. Julius v. Derschatta, Eisenbahnminister; Dr. Gustav Marchet, Unterrichtsminister: Doktor Heinrich Prade, deutscher Landsmannminister! der Tscheche Dr. Friedrich Pacak, tschechischer Landsmannminister; der Pole Gras Adalbert Dzieduszhcki, polnischer Landsmannnminister.Noch gehören dem neugebildeten Ministerium an: Baron Beck, Ministerpräsident; Baron Biencrth, Minister des Innern, Graf Auersperg, Ackerbauminister; Dr. Klein, Justizminister; Doktor Josef Forscht (Tscheche), Handelsminister; Doktor Witold Ritter v. Korytowski, Finanzminister; und FZM. v. Schönaich als Landesverteidigungsminister. Die „Wiener Zeitung" veröffentlichte am 3. Juni die diesfälligen vom 2. Juni 1906 datierten kaiserlichen Handschreiben. Dieses Ministerium hat die Aufgabe übernommen, die Wahlreform durchzuführen, die Beilegung des deutsch-tschechischen Konfliktes in Böhmen mit Ernst zu versuchen und — nach den Erklärungen des Ministerpräsidenten — inbesondere die Rechte und Ansprüche Zisleithaniens gegenüber Transleithanien mit Energie zu wahren. Wie die Lösung dieser schwierigen Aufgaben ihm gelingen wird, wird die Zukunft lehren. * * * Am 3. Mai 1906 erschien folgendes Handschreiben des Kaisers: „Lieber Herr Vetter Erzherzog Rainer! Schmerzlich bewegt mich Euer Liebden aut Gesundheitsrücksichten gestellte Bitte um dii Enthebung vom Oberkommando meiner Landwehr, welches Sic durch 34 Jahre mit edelster Hingebung und zum erfolgreichsten Gedeihe» der Institution, als leuchtendes Mnster aller militärischen Tugenden geführt haben. Indem ich Ihrer Bitte willfahre» muß, sehe ich mit Euer Liebden, der Sie nun durch fast 63 Jahre mit nie erlahmendem Eifer gewirkt haben, einen jener Vielbewährten, welche mir im Wandel der Zeiten, in guten wie in trüben Tagen mit Rat und Tat treu zur Seite standen, zurücktreten. Ich vermag die dankerfüllte Anerkennung, welche ich Ihnen schon oftmals bekundete, nur in dem Herzenswünsche zu fassen: der Allmächtige schenke Euer Liebden noch viele gute Jahre erfreuenden Rückblickes auf Ihre so erhebende Vergangenheit. Wien, am 2. Mai 1906. Franz Josef m. p." Der Rücktritt des Erzherzogs Rainer vom Kommando der österreichischen Landwehr kam nicht überraschend; der kaiserliche Prinz ist nahezu achtzig Jahre alt und hatte schon wiederholt, trotzdem er körperlich noch wohlauf und rüstig, sein Bedürfnis nach Riche geäußert.. Durch volle vierunddreißig Jahre ist Erzherzog Rainer an der Spitze der österreichischen Landwehr gestanden; die Stellung bot ihm ein weites Feld zur Entfaltung feiner reichen organisatorischen und administrativen Fähigkeiten und was die österreichische Landwehr heute ist, ein mächtiger Faktor der österreichischen Wehrmacht, das hat fie zum großen Teile der Fürsorge und den steten Reformen des Erzherzogs Rainer zu danken. Erzherzog Rainer wurde als Sohn des Vizekönigs der Lombardei, Erzherzogs Rainer, am 11. Jänner 1827 in Mailand geboren und trat im Alter von 17 Jahren in den Dienst der Armee. Im Jahre 1857 erhielt er die Berufung, das Präsidium des ständigen Reichsrates zu übernehmen, und im Jahre 1860 leitete er die Verhandlungen des verstärkten Rcichsrates; vom Jahre 1861 bis 1865 war er Präsident des Miniftcrrates. Er stand an der Schwelle des konstitutionellen Oesterreichs und unter seiner Aegide hielt die neue verfassungsmäßige Stern ihren Einzug in Oesterreich. Im Jahre 1866 »ahm Erzherzog Rainer Anteil an den Kämpfen in Italien; am 20. Juni 1872 verlieh ihm dann der Kaiser das Oberkoinmandv der Landwehr der im Reichsrate vertretenen Königreiche und Länder. Unter den Reformen, die Erzherzog Rainer cingeführt, sind, uni nur einige zu nennen, die Vereinigung der Bataillone zu Regimentern und die Slusbildung der Kavallerie; dem Unterrichte in den Kadettenschulcn wendete der Erzherzog gleichfalls stets sein besonderes Augen-merk zu. Stile die Erfolge, die Sicherung eines verläßlichen Offiziersnachwuchses, die Vertiefung der Ausbildung, die sorgsame Verwertung jedes militärischen Fortschrittes waren nur möglich bei der uie rastenden Tätigkeit des Erzherzogs, welcher die Landwehr als seine Licblingsschvpfung betrachtete. Stets setzte er sich persönlich für sie ein. Seine großen Bezüge als Landwehrobcrkom-mandant widmete er immer der Gesamtheit der Landwehr; er errichtete Stiftungen für die Kinder aktiver und nichtaktiver Landwehroffiziere. Ebenso wohltätig.geftnltetc sich eine andere Gründung des Erzherzogs, der Offiziers-Spar- und Darlchensfonds der einzelnen Landwchrtruppen-kölper, welcher namhaften Beiträgen des Obcr-kommandanten seine Entstehung verdankt. * * * Die Stadt Kufstein beging im Juli 1905 in feierlicher Weise den Gedenktag ihrer Einnahme durch Kaiser Maximilian vor 400 Jahren. Am 19. September 1905 erfolgte zum ersten-male die Besetzung der für Wien neu kreirten III. Mzebürgermeisterstelle. Die Wahl siel auf den Kandidaten der christlichsozialen Partei Heinrich Hierhammer. Am 8. Oktober 1905 wurde in Wien der Mozartbrunnen, ein Werk des Architekten O. Schönthal und des Bildhauers C. Wolle!, am 27. Oktober ebenfalls in Wien das Denkmal des Historienmalers Hans Canon, ein Werk des Bildhauers Prof. Rudolf Wehr, enthüllt, Werke, von denen letzteres eine wahrhaft künstlerische Zierde der alten Habsburger-Residenz bildet. Am 21. Mai 1906 wurde in Budapest in Anwesenheit des Kaisers Franz Josef das St. Stefansdenkmal auf der Fischerbastei enthüllt. Dasselbe ist ein Werk des Bildhauers Alois Strobl und des Architekten Professor Friedrich S ch u l e k. Am 27. Jänner 1906 beging man im ganzen musikalischen Lesterreich und besonders in Salzburg und in Prag in festlicher Weise den 150. Geburtstag Mozarts. * * * Am 4. Juli 1905 starb in seiner Villa in Lber-St. Beit bei Wien Emmerich v. B n k o-ti i c 5, der seit Gründung des Deutschen Volks-thcaters in Wien als Direktor an dessen Spitze stand, im 62. Lebensjahre. — Am '15. Juli verschied in Speising bei Wien im 75. Lebensjahre der Kunstseuerwcrker Anton ©turner, dessen pyrotechnische Wunderwerke wohl jedem älteren Wiener noch unvergeßlich sind. — Am 29. September verschied in Wien hi einer Döblinger Heilanstalt der im Jahre 1855 zu Graz gcborne pensionierte Opernsänger Franz von R e i ch c n b e r g in geistiger Umnachtung; er gehörte seit dem Jahre 1884 der Wiener Hof-opcr an, zu deren verwendbarsten Bassisten er zählte. — Am 3. November verschied in Wien der ehemalige Abgeordnete Dr. Viktor Ritter v. Kraus im 61. Lebensjahre; er war seit dem am 2. März 1905 erfolgten Tode Doktor Moritz Weitlofs Obmann des „Deutschen Schulvercins", ein Mann, dessen ganzes Leben der Sache des Deutschtums in rastloser, unermüdlicher, warmherziger Weise.gewidmet war. — Am 12. November 1905 verstarb in Graz im 72. Lebensjahre Joses Koch Edler von L a n g e n t r e u, der Schöpfer einer ganzen An-zahl meist vielgesungener heiterer, respektive satirischer Männerchöre, Quartette, Duette, Soloszenen, deren Text meist ebenfalls aus seiner Feder stammte. Die Parodie war die eigentliche Domäne dieses eigenartigen Dichterkomponisten. — Am 18. März 1906 starb in Wien die Sängerin Karoline T e l l h e i m. Sie war Wienerin von Geburt und führte eigentlich den Namen Bettelheim. Durch neun Jahre, von 1862 bis 1871, gehörte sie als beliebte Soubrette dem Hofvperntheater an. Ihren künstlerischen Namen hat sie sich aber als Operettensängerin gemacht. Karoline Tellheim hat (im Carl-Theater) die Nolle des Prinzen Nafael in der „Prinzessin von Trapczunt" kreiiert und über hundertmal gespielt. In der Komischen Oper gab sie als Gast die Königin im „Spitzentuch her Königin", im Theater an der Wien die Adele in der „Fledermaus". Ihre Bühnenlaufbahn begann sie schon im Jahre 1862 mit einem flüchtigen, aber sehr prächtigen Debüt im Carl-Theater. Während ihres Wirkens im Hofopern-thcater wurde sie als Aennchen, Gemmy und Zerline wegen ihrer gefälligen Erscheinung und angenehmen Stimmittel gern gesehen und gehört. Sie sang die Zerline in der ersten Vorstellung, die im neuen Hause stattfand. Vor fünf Jahren wurde in einer, von Mitgliedern mehrerer Bühnen veranstalteten Vorstellung bei „Verschwender" ihr vierzigjähriges Künstlerjubiläum gefeiert. Sie erhielt damals die Gelegenheit, mit dem Vorträge einiger Lieder wieder vor das Publikum zu treten. Aber sie hatte sich eigentlich schon vor zwanzig Jahren von der Bühne zurückgezogen und lebte seither in sehr bescheidenen, keineswegs sorgenfreien Lebenk-vcrhältniffen, denn es war ihr während ihrer künstlerischen Tätigkeit nicht geglückt, sich ein Vermögen zu erwerben. Karoline Tellheim hat ein Alter von 64 Jahren erreicht. — Ain 13. Mai 1906 starb in Baden bei Wien Tr. Karl Fr e i h e r r v. L e m a y e r, ein hervorragendes Mitglied derVerfassungspartei del Herrenhauses, ein anerkannter Gelehrter au juristischem Gebiete und ein eminenter Kenn« der Verwaltung. Aus seiner Feder stammte d« Vortrag des Knltusministcrs an die Krone fiii die Aufhebung des Konkordats und er roai einer der Antoren der kirchenpolitischen Gesetze Er war am 13. Mai 1843 zu Boskowitz it Mähren geboren. Deutschland. Am 27. Februar 1906 ward zu Berlin bi Feier der silbernen Hochzeit des am 27. Febrile 1881 getrauten deutschen Kaiser- und preußisch« Königspaares unter festlichem Gepränge begangen Am selben Tage fand ebendort die Vermählung de am 7. Juli 1883 in Potsdam gebornen zweit ältesten Sohnes, Kaiser Wilheltns II., Prni Eitel Friedrich, mit der am 2. Februar 1879 ii Oldenburg gebornen Herzogin Sophie Charlott von Oldenburg, Tochter des Großherzogs Fried rich August von Oldenburg, statt. — An 20. Oktober 1905 fand in Madrid die Verlobuh des am 10. Mai 1884 gebornen Prinzen Fei dinand Maria von Bayern mit der am 12. Ne vcmber 1882 geborenen Infantin Maria Theresi von Spanien statt. Der Akt über die Eht i Messung diese« fürstlichen Paare« wurde am G. Jänner 1906 in Madrid unterzeichnet und am 11. Jänner 1906 sand die Ziviltrauung statt. — Am 17. Juni 1906 verlebte sich Prinz .Jebann Georg v. Sachsen, der Bruder des Königs, in Cannes mit Prinzessin Maria Jm-iiiaculata von Bourbon. i; Ter Regent von Sachsen-Coburg und Gotha, Fürst Ernst zu Hohenlohe-Langenburg, legte am 10. Juli 1905 die Regentschaft diese« Herzogtums nieder, worauf Erbprinz von Hohenlohc-. Langenburg als Regierungsverweser fungierte. Am 19. Juli 1905 übernahm dann der am 19. Juli 1884 geborne Herzog Karl Eduard die Regierung; derselbe vermählte sich am 11. Oktober 1905 mit Prinzessin Viktoria Adelheid zu Holstcin-Glücksburg. — Am 17. November 1905 starb auf Schloß Hohenburg der am 24. Juli [ 1817 geborene, seit 23. November 1890 regierende Grostherzog Adolf von Luxemburg — früher, bis zu der nach dem österreichisch-preußischen Kriege 1866 erfolgten Einverleibung des Herzogtums Nasiau in Preußen, Herzog von [ Nassau. Die Regierung übernahm sein Sohn | Wgroßherzog Wilhelm von Luxemburg, welcher i bereits seit 1902 die eigentlichen Regierungs-' gcschäfte geführt hatte und am 22. November 11905 den Eid auf die Verfassung leistete. Der .verstorbene Großhcrzog Adolf von Luxemburg winde zu Biberach als ältester Sohn Herzog s Wilhelm« von Nassau aus dessen erster Ehe 1 mit Luise Prinzessin von Sachsen-Hildburghausen - geboren und folgte seinem Vater im Jahre 1839 ■ in der Negierung. Sechs Jahre später vermählte er sich mit der Großfürstin Elisabeth von Rußland, die aber schon nach einem Jahre starb; im Jahre 1851 schloß der Herzog eine zweite Ehe mit einer Tochter des Prinzen Friedrich von Anhalt-Dessau, Prinzessin Adelheid. Im Kriege ' 1849 befehligte Herzog Adolf eine Brigade deutscher Truppen; während des prcußisch-östcrrcichi-; scheu Feldzuges hielt er entschiede» zu Oesterreich, und als dann nach dem Kriege Nassau der preußischen Monarchie eiuvcrlcibt wurde, lebte er im Auslände, zumeist i» Wien. Mit Preuße» schloß ' er einen Vertrag, nach dem ihm außer verschiedenen Schlössern eine bedeutende Abfindungs-fitmtnc in Barem zuteil wurde. Durch die Vermählung seiner Tochter Prinzessin Hilda mit dem Erbgroßherzog Friedrich von Baden wurde 1885 eint Versöhnung mit dem preußischen Königs- ‘ I hause angebahnt, die später auch zustande kam. | Ende der Achtzigcrjahrc erkrankte König Wil- ! Hel», III. der Niederlande, und als sich sein Zustand verschlimmerte, eröffncte sich dem Herzog Adolf von Nassau als nächstem Agnaten des Hauses Nassau-Oranien neuerlich die Aussicht aus eine» Thron, auf de» des Großherzogtums Luxemburg. Er führte vorerst durch einige Monate die Regentschaft des Großherzogtums und übernahm dann nach dem Tode Wilhelms III. definitiv die Regierung. Im Juli 1891 hielt er, von Wien kommend, seinen feierlichen Einzug in Luxemburg. Zwölf Jahre lang leitete Großherzog Adolf selbst die allerdings friedlichen Geschicke feilte® Landes, das eine Streitmacht von ungefähr 150 Mann, die in Ausnahmefällen auf 250 Krieger erhöht werden kann, genugsam gegen innere und äußere Feinde beschirmt; 24 Jahre vor seinem Regierungsantritte in Luxemburg hatte er — als Herzog von Nassau — eine Armee von etwa 7000 Mann besessen. Im Jahre 1902 legte der Großherzog die eigentlichen RegierungSgeschäftc in die Hände seines Sohnes aus zweiter Ehe, Erbgroßhcrzog« Wilhelm, geboren 1852, und nahm seither zumeist auf seinen Schlössern Aufenthalt, hauptsächlich im bayerischen Hochgebirge und int Süden, wo er durch seine trotz anscheinend schwächlicher Körperkousti-tution bewundernswerte Rüstigkeit das Erstaunen jener erregte, die den greisen Großherzog noch immer ausreiten und kutschieren sahen. In Abbazia weilte der Großherzog mit ganz besonderer Vorliebe. Da aus der Ehe de« einzigen Sohnes des Großherzogs mit Infantin Maria Anna von Pvrtugal-.Braganza nur Prinzessinnen entsprossen und vielfach angenommen wird, in Luxemburg sei weibliche Nachkommenschaft nicht sukzessionsfähig, so ist e« möglich, daß trotz der sechs Töchter des Erbgroßhcrzogs die Nachfolge auf dem luxemburgischen Thron nicht gesichert ist. In Wien hat Herzog Adolf von Nassau in einem kleinen Palais au der Ecke der Rcisuer-straße und Nichardgasfe auf der Landstraße residiert. Er führte hier da« Leben eine« vornehmen Aristokraten; die Dauer seines Aufenthaltes in Wien währte durch Jahrzehnte in der Regel von de» Späthcrbsttageu bis in die Frühlingszeit und er war hier, hauptsächlich in Betätigung seiner sportlichen Passionen, unter denen der Fahrsport als erster rangierte, sehr populär. Ganz Wien kannte den kleinen alten Herrn mit dem eisgrauen Schnurrbart und den scharfen Brillengläsern vor den Augen, wie er in der Oberstenuniform seines österreichisch-ungarischen Infanterieregiments Nr. 15 hoch zu Bock saß und einen prächtig züsammengestellten Viercr-oder Fünferzug mit sicherer Hand durch das Wagengewühl der Straßen oder der Hauptallee im Prater lenkte. Das glänzende Arrangement eines solchen Gespannes geschah stets nach eigener Angabe, und so oft der Herzog einen neuen Zug zusammengestellt hatte, führte er ihn vor allem der Kaiserin Elisabeth vor. — Am 21. Februar 1906 wurde Prinzessin Max (Louise) von Baden — geborene Prinzessin von Cumberlarrd — von einem Sohne entbunden. Diese Entbindung ist für Baden insofern von Bedeutung, als damit ein Wechsel in der Dynastie, mit dem man bis dahin rechnen mußte, nach menschlichem Ermessen abgewendet scheint. Das erbgroßherzogliche Paar ist kinderlos. Die Nachfolge geht daher dereinst auf die Linie des Prinzen Wilhelm, des verstorbenen Bruders des fetzigen Großherzogs, über. Der Ehe des Prinzen Wilhelm entstammen drei Kinder, darunter Prinz Max, der zur Zeit Kommandeur des badischen Leibdragonerregiments ist. Er ist mit der Prinzessin Louise aus dem Haufe Cumberland vermählt. Dieser Ehe war bisher nur eine Tochter entsprossen. Mit dem am 24. Februar 1906 geborenen Sohne ist der Zähringer Dynastie ein weiterer Sproß verliehen. Falls Prinz Max ohne männliche Lcibes-erben geblieben wäre, hätte nach dem geltenden HauSgesetz nach seinem Tode die hohenzollern-sche Linie den badischen Thron bestiegen. Da diese Linie katholisch ist, wurde die Thronfolge auch aus diesem Gesichtspunkte betrachtet. — Am 27. August 1905 starb die am 12. Oktober 1834 in Madrid geborene Prinzessin Adalbert von Bayern, Witwe des int Jahre 1875 verstorbenen Bruders des Prinzregenten, Prinz Adalbert v. Bayern. — Am 17. September 1905 starb in Wiesbaden in seinem 74. Lebensjahre Prinz Nikolaus v. Nassau, der Halbbruder des Großherzogs von Luxemburg. -—Am 19. März 1906 starb zu Nizza der am 9. Mai 1850 zu Petersburg geborene Herzog Konstantin von Oldenburg. — Am 25. März starb aus Schloß Marly bei Potsdam Herzogin Wilhelm von Mecklenburg, geborene Prinzessin Alexan- Iludols Uarnnbach f* brine von Preußen. — Am 4. April verschieden auf Schloß Nachod in Böhmen im Zwischen-- raume von wenigen Stunden Prinz Wilhelm von Schaumburg-Lippe und seine Schwiegertochter Prinzesfm Louise, Gattin des Prinzen Friedrich von Schaumburg-Lippe. Prinz Wilhelm starb um 4 Uhr morgens am Herzschlage, Prinzessin Louise nach längerer schwerer Krankheit um 9 Uhr früh. Prinz Wilhelm war am 12. Dezember 1834 zu Bückeburg geboren, österreichischer . General der Kavallerie, Besitzer der Herrschaft ; Nachod und Mitglied des österreichischen Herren-: Hauses; Prinzessin Louise zu Schaumburg-Lippe war die älteste Tochter König Friedrich VIII. von Dänemark und wurde am 17. Februar 1875 Thüringen geboren, war er einer der bekanntesten und mit Recht vielgelesensten und verehrtesten Lyriker der Gegenwart. Seit Viktor v. Scheffel war teilt anderer deutscher Lyriker so populär geworden wie Baumbach; er war ein Romantiker von echtem Schrot und Korn — freilich, wie Einer meinte, „im Gewände des Touristen und Alpinisten". Am 10. März 1906 starb in Groß-Lichterfelde bei Berlin Engen Richte r, der meistgenannte Führer der Freisinnigen in Deutschland, der seit weit mehr als dreißig Jahren eine der markantesten Erscheinungen in der deutschen und preußischen Volksvertretung war. — Ein unübertroffener Kenner des Budgets, als anerkannter Fachmann Abgeordneter fugen Richter f. in Kopenhagen geboren. —■ Am 20. April starb in Berlin Prinz Leopold von Schwarzburg-Sondershausen, der am 2. Juli 1832 zu Arnstadt geborene Bruder des regierenden Fürsten Karl Günther von Schwarzburg-Sondershausen. Am 26. Oktober 1905 ward am Königsplatze zu Berlin das Marmordenkmal des Ge-: neralfeldmarschalls Grafen Moltke — des großen ; Schlachtenlenkers und Schweigers — feierlich enthüllt. Am 21. September 1905 starb in Meiningen Rudolf B a u m j) ach, der Dichter des „Zlatorog", der „Lieder eines fahrenden Gesellen", der „Spielmannslieder", der „Bunten Blätter", der „Sommermärchen", der „Frau Holde". Am 28. September 1810 zu Kranichsfels in zu Hause in allen Fragen der Volkswirtschaft und Verwaltung, dankte er seine führende Stellung im Parlamente vor allem auch seiner großen Beredsamkeit, seiner, selbst von Bismarck gescheuten, und oft schwer empfundenen. Schlagfertigkeit, seiner Kunst als Sprecher und De-batter. Er war am 30. Juli 1838 zu Düsseldorf geboren. Italien. Die Ministerwechsel, welche auch sonst in Italien gerade keine Seltenheit sind, wurden in der hier in Rede stehenden Berichtsperiode so häufig, daß die Bemerkung eines italienischen Politikers: Italien sei bei seinen Ministerien an eine durchschnittliche Lebensdauer von zwei Jahren gewöhnt; nun scheine es sich daran ge- i wohnen zu müssen, daß ein Ministerium den I Rekord einer zweimonatlichen Dauer nicht überschreitet, als zutreffend erscheint. So dauerte das Kabinett Fortis II nur 33 Tage, ein Kabinett Sonnino nicht viel über zwei Monate. Aber man darf diese Ministerwechsel in Italien nicht tragisch nehmen: sie entspringen weniger einer politischen Notwendigkeit als Neid, kleinlichen Eifersüchteleien und Wohl auch der Amtsgier der verschiedenen, sich befehdenden parlamentarischen Parteien. Man wird dabei an das Wort Baumbachs erinnert: „Die Welt ist rund und muß sich dreh'n, was oben war, muß unten steh'n." — In der äußeren Politik blieb Italien dem Drei- i eine Wiederwahl nicht annehnien wollte, wurde I an jenen! Tage Scnatspräsident Armand F alli e r es (geboren am 6. November 1841 in Mazin als Sohn eines Gerichtsschreibers), der Kandidat des linksseitigen republikanischen Blocks vom Kongreß — den zur Nationalversammlung vereinigten beiden Kammern — gleich im ersten Wahlgange mit 446 Stiinmen zum Präsidenten der französischen Republik gewählt. Sein Gegenkandidat, der Kandidat der gemäßigten Republikaner, Kammerpräsident D o u-m e r, blieb mit 371 Stimmen in der Minorität. Das am 3. Juli 1905 von der Kammer votierte Gesetz betreffend die Trennung der Kirche vom Staate wurde nm 6. Dezember 1905 auch Präsident Armand Aallitzres. bunde treu, ohne dabei einem.gewissen Kokettieren mit Frankreich zu entsagen, das allerdings dem alliierten Deutschland aus der Marokko-Konferenz zu Algeciras einigermaßen unangenehm geworden ist. — Am 24. September 1905 starb tin Sanatorium Collcgigliato bei Pistoja der gewesene Deputierte Giuseppe S a c c o n i im Alter von 50 Jahren. Er war der bedeutendste unter den zeitgenössischen Architekten Italiens; fein größtes Werk ist das Denkmal Viktor Emanuels — des ersten Königs von Italien — auf dem Kapitol. Frankreich. Am 17. Jänner 1906 erhielt Frankreich ein neues Staatsoberhaupt. Da Emil Loubet vom Senate mit 181 gegen 102 Stimmen akzeptiert und daraufhin publiziert. Seine Durchführung führte bei der Vornahme der vorgeschriebenen Kircheninventuren zu heftigen, oft auch blutigen Konflikten zwischen den von den Klerikalen und Nationalisten haranguicrten Volksmassen und den Vertretern der Behörde, wurde aber trotzdem mit Energie und Konsequenz durchgesetzt. — Die im Jänner 1906 dürchge-führten partiellen Scnatswahlen ergaben einen Sieg des republikanischen Blocks. Am 7. Marz 1906 gab das Ministerium Nouvier, weil es bei der Abstimmung über eine die Jnvcntur-frage betreffende Bertrauenstagesordnung mit 234 gegen 267 Stimmen in der Minorität blieb, seine Demission. Die Erbschaft trat ein Mini- fieri um Clemenceau, genannt Sarnen, an; es war eine Art Konzentrationsministerium der linksseitigen Parteien, welchem 3 Radikale (da-I nutter Ministerpräsident Sarrien), 2 Sozialistisch-I radikale (darunter Minister des Innern Giemen« ccan), 5 Gemäßigte und 1 Sozialist angehörten. — Die auf den G. Mai 1906 angeordneten regelmäßigen Wahlen für die Deputiertenkammcr . ergaben einen eklatanten Sieg des Republikanis-muS — besonders der Anhänger des linken Blocks — und eine geradezu vernichtende Niederlage der Nationalisten und ihres klerikale» Anhanges. Es stehen in der neuen Kammer <111 Republikaner gegenüber ISO Oppositionellen. Zun, Unterhause eine empfindliche Niederlage erlitten und seine Majorität, teils infolge einzelner Neuwahlen, teils wegen der Unzuverlässigkeit eines Teiles feiner Anhänger immer mehr gefährdet war, gab es am 1. Dezember 1905 feine Demission. Ihm folgte ein liberal-radikales Ministerium (Henry) Campbell-Bannerman. Der neue Ministerpräsident ist ein int Jahre 1836 geborener Schotte, gehörte Bereits 40 Jahre dem Parlament an und ist seit Gladstones Tod Führer der liberalen Partei in England. Die nach der am 8. Jänner 1906 erfolgten Auflösung des Parlaments im Jänner, refp. Februar, 1906 vollzogenen Neuwahlen brachten einen unerwartet glänzenden Professor V. Curie f. Präsidenten der Kammer wurde Henri Skiffen, I der altbewährte, ehrenfeste Republikaner, ge- j wählt. Am 19. April 1906 wurde in Paris der am 15. Mai 1859 dortselbs! geborene Professor Piene Gnrie, der Entdecker des Radiums, von einem Frachtwagen überfahren und getötet. fttflCanb. Am 3. August 1905 fand in Sandringham die Taufe des jüngsten Sohnes des Prinzen of Wales auf den Namen John Charles Francis statt. Nachdem das konservativ-unionistifche Ministerium Balfour bereits am 20. Juli 1905 int Sieg der liberalen Parteieit; sie tebeutete» die größte politische Umwälzung in England seit 1832 und das Ende der von Chamberlain initiierten Schntzzollbewegnng. Am 13. Oktober 1905 starb in Bradford, wo er im Theatre Royal als Gast aufgetreten war, der am 6. Februar 1838 in Seinton (Somersetshire) geborene Schauspieler Sir Henry Irvin g,- der größte zeitgenössische englische Tragöde. Iiußkand. Die innere Geschichte dieses im Kriege unglücklichen, im Innern durchwühlten Kolosses mit den tönernen Füße» bedeutet nichts als eine ununterbrochene Kette von Aufständen, Sitten« taten — auch Gapon, der Führer des Volkes am verhängnisvollen 22. Jänner 1905, ward, als er sich dann als Verräter entpuppte, ermordet — Bauernrevolten, Streiks, Metzeleien, Militär-meutcreien auf der einen Seite, und von Massen-verhaftungen, Massenhinrichtungem militärischen und politischen Gewaltakten auf der anderen Seite. Weder Witte noch seine Nachfolger an der Spitze der Regierung konnten dem verzweifelten Lande Ruhe, Friede, Ordnung oder gar Freiheit mißtraute man — und das, wie die späteren Vorgänge, so die Ausgestaltung der Staatsgrundgesetze zu einer veritablen „Schein"-Ver-fafsung, die am 22. Juli 1906 erfolgte Auflösung der Duma beweisen, mit Recht — der Aufrichtigkeit des volksfreundlichen Gehabens. Als dann die Duma nach der am 8. Mai 1906 erfolgten Publikation der Staatsgrundgesetze am 10. Mai 1906 wirklich zusammentrat, zeigte es sich, daß sie — mitten im Wogen der Revolution und Königin Maua von Norwegen. bringen. Wohl versuchte es der Herrscher aller Reußen durch Schaffung eines, eine Volksvertretung — die Duma— vorsehenden russischen StaatsgrundgesetzeS, dessen Jnslebentreten ein vom 19. August 1905 datiertes Manifest verkündete und welches dann am 17./20. Oktober zu einer Art auf dem allgemeinen Wahlrechte aufgebauter Konstitution erweitert wurde, dem immer drohender werdenden Verlangen der Völker nach Anteilnahme an der Regierung wenigstens teilweise z entsprechen und auf diesem Wege die empörten Wogen zu glätten, aber es war zu spät; die Bestimmungen über die Rechte der Duma wurden als zu wenig freiheitlich betrachtet und dann unter der Einwirkung des Mißtrauens gewählt — in ihrer überwiegendsten Mehrheit gegen die Regierung sei — ihre wichtigsten, ja einzigen Beratungsthemata waren das Verlangen nach Amnestie, nach Abschaffung der Todesstrafe, nach Aufteilung des Großbesitzes unter die Bauern und Beseitigung der Regierung/an deren Spitze zuletzt Goremykin stand. So herrschte am Schlüsse der Berichtsperiode nach wie vor in Rußland die mehr oder weniger verkappte Zivilund Militärrevolution. Nur Finnland erfreute sich einer verhältnismäßigen Ruhe, denn im Drange der Not hatte man mit den Brutalisierungsmaßregeln aufgehört und die früheren Frei- heilen und Rechte Finnlands wieder, zum Teile wenigstens, restituiert. Einen schweren, schier unersetzlichen Verlust erlitt die freiheitliche Bewegung in Rußland durch den am 12. Oktober 1905 erfolgten plötzlichen Tod des Rektors der Moskauer Universität Dr. Fürsten Sergei Trubetzkoi, eines unerschrockenen Vorkämpfers für Freiheit und Recht. Er war im Jahre 1862 im Moskauer Gouvernement geboren. Anfangs Oktober 1905 vermählte sich Großfürst Cyrill von Rußland in aller Stille mit Dänemark durch Volk und Regierung von Norwegen zum Herrscher de« neuen selbständigen Königreiches erkoren. Am 18. November 1905 wurde er dann vom Storthing Norwegens offiziell unb einstimmig zum König von Norwegen gewählt, eine Wahl die der Erkorene mit Zustimmung des Königs von Dänemark auch an-nahm. .Am 23. November 1905 verließ der Enkel des Königs von Dänemark, Prinz Karl, welcher als König von Norwegen den Namen Hakon VII. von Norwegen annahm und seinem Sohne den Namen Olaf beilegte, den Boden seines Vater- König Kation VII. von Norwegen der geschiedenen Großhcrzogin Viktoria Melitta von Hessen — er fiel deshalb in Ungnade. Schweden und Norwegen. Tic am 7. Juni 1905 cingeleitctc unblutige Revolution in Norwegen fand einen friedlichen Abschluß. Aus zum Teile ziemlich kritischen Verhandlungen ergab sich schließlich ein gegenseitiges Einverständnis über die Trennung der Union, und so ward die faktisch eigentlich schon ein-getrctcnc Trennung Schwedens und Norwegens auch zu einer rechtlichen. Norwegens Volk entschied sich für Beibehaltung der inonarchischen Regierungsform, und wurde sohin Prinz Karl von landed, um mit seiner jungen, 35jährigen Gattin Maud, der jüngste» Tochter des Königs Eduard VII. von England, in sein neues Reich zu ziehen. Am 25. November 1905 zog da» Hcrrscherpaar in seine Hauptstadt — Christiania — ein und am 22. Juni 1900 ward cs in Drontheim feierlich gekrönt. Am 23. Mai 1900 starb in Christiania Henrik J b s c n, der große, aber auch viel ange-feindetc Pfadfinder und Vorkämpfer des grübelnden „modernen" germanischen Dramas, der große Pessimist auf den Brettern, welche die Welt bedeuten. Er war am 20. März 1828 als Sohn eines Kaufmannes' in Skicn geboren. Dänemark. Am 29. Stiimer 1906 starb in Kopenhagen König Christian IX. von Dänemark, der „Schwieger- . Vater Europas", wie er genannt wurde wegen der vielen ehelichen Beziehungen seiner Nach-kommen zu anderen europäischen Fürstenhäusern. Er war am 8. April ISIS geboren und regierte seit 15. November 1863. Ihm folgte auf dem Throne Dänemarks sein am 3. Juni 1843 geborener Sohn als Frederick VIII. Schweiz. Am 14. Dezember 1905 wurde der bisherige Vizepräsident F o r r er zum Bundespräsidenten für Eduard VII, Beatrice und des Prinzen Heinrich von Battenberg, aus dem Hanfe Hesse». < Am 7. März trat Prinzessin Ena zur katholischen : Religion über. Am 30. Mai unterfertigten die ; Brautleute in Madrid den Ehekontrakt und dann : folgte am nächsten Tage die kirchliche Trauung— I sie gestaltete sich zu einer Schreckenshochzeit. 2113 ; König Alfons XIII. von Spanien mit seiner : eben ihm angetrauten Gattin von der Kathedrale, -j in welcher die Trauung stattgefunden, znrückfuhr, ' warf ein Mann, Namens Matteo Moral, eine 1 Bombe vor den königlichen Wagen. Sie plahte 'i und 23 Tote wie 99 Verwundete waren die : Blutzeugen der königlichen Hochzeit. Das könig- : ließe Paar blieb unverletzt. Der Täter erschoß sich, \ Kcnrili Avscu f. das Jahr 1906 gewählt. — Anfangs Juni 1906 erfolgte — nachdem schon in den letzten Mai-tagcn die feierliche Einweihung stattgcfnnden — die faktische Betriebseröffming des Simplon-tunuels zwischen der Schweiz und Italien, welches Ereignis von beiden-beteiligten Staaten durch große mehrtägige Festlichkeiten begangen wurde. Spanien. Am 25. Jänner 1906 verlobte sich König Alfons von Spanien mit der Prinzessin Ena (Viktoria Eugenia) von Battenberg, der einzigen am 24. Oktober 1887 zu Balmoral geborenen Tochter der süngsten Schwester des Königs als er nach Tagen entdeckt wurde und verhaftet werden sollte. Am 4. August 1905 starb der am 6. März 1903 in Madrid geborene Infant Fernando, der zweitgcborene Sohn des Prinzen Carlos von Bourbon und der am 17. Oktober 1904 verstorbenen Schwester des Königs 'Alfons, der Infantin Maria de las Mercedes. Am 3. März 1906 starb der frühere Präsident der spanischen Deputiertcnkammer Romero Robledo. Er war 1838 geboren und schon mit 24 Jahren in die Kammer gewählt worden, wo er sich durch Angriffe gegen das Regime Isabellas bemerkbar machte. Später wandte er sich der von Sagasta geleiteten liberalen Vec- fassnngspartei zu und wurde Minister unter König Amadeo. Nach dessen Sturze betrieb er mit dein fonfeHxitii'cn Führer Canovas bei (Süftido die Heimkehr Alfons XII. und wurde mit beii Konservativen unter der Restauration Minister bc8 Innern. Er trat kräftig gegen die Republikaner auf, veranlasst!! die Verbannung Nniz ZorillaS und fetzte autoritäre Gesetze über die Gemeindeverwaltung und die Presse durch. Nachdem er unter Canovas stets als der zweite Mann dessen Kabinetten angehört hatte, verließ er nach dem Tode Alfons XII. (1886) den Führer, um eine eigene konservative Partei und, Züekgien. Stm 16. Juli 1905 begannen in Brüssel die Festlichkeiten anläßlich des 75. Gedenktages der nationalen Unabhängigkeit. — Am 17. November 1905 starb in Brüssel Prinz Philipp von Flandern, der am 24. März 1837 geborene Bruder des Königs Leopold von Belgien, der belgische Thronfolger. Er war seit dem Jahre 1867 mit Maria Prinzessin von Hohenzollern vermählt. Bor Jahren hatte der Prinz von Flandern zugunsten seines ältesten Sohnes, des Prinzen Balduin, auf die Thronfolge verzichtet, Christian IX., /töitig von Jänemarl! f. als ihm dies mißlungen war, eine demokratische Partei im Bunde mit dem Marschall Lopez Dominguez zu bilden. Mit diesem überwarf er sich bald, um sich wieder Canovas zuzuwenden und 1891 unter diesem seine Stelle im Kabinett wieder einzunehmen. 1895 wurde Romero Robledo Kolonialminister und vertrat gegenüber Kuba eine strenge Politik. Nach der Ermordung Canovas (1897) blieb in dem Streite um die Führerschaft der konservativen Partei Silvela Sieger, und Romero Robledo, der stets über einen eigenen Anhang verfügte, wurde, wenn die Konservativen am Ruder waren, mit der Präsidentschaft der Kammer abgefunden. als aber Prinz Balduin im Jahre 1891 int Aller von 22 Jahren starb, trat er wieder in seine Siechte als Thronfolger ein. Nunmehr geht die Thronfolge auf beit jüngeren Sohn des Prinzen von Flandern, den Prinzen Ulbert, geboren 1875, vermählt mit Herzogin Elisabeth in Bayern, über. Slußer Prinz Sllbert ent-stainmen der Ehe des Prinzen von Flandern noch zwei Töchter, Prinzessin Henriette, vermählt mit dem Prinzen Emanuel von Orleans, Herzog von Vendome, und Prinzessin Josefine, vermählt mit dem Prinzen Karl von Hohenzollern. Am 4. Dezember 1905 kam aus Brüssel die Meldung, König Leopold sei — vor ungefähr Königs Alexander beteiligten Personen aus der Regierung und vom Hofe, resp. deren Pensionierung, ermöglichte es der englischen Regierung, die diplomatischen Beziehungen zu Serbien wieder aufzunehmen. Montenegro. Durch eine Proklamation des Fürsten Nikolaus vom 5. November 1905 wurde für Montenegro eine Konstitution mit freier Deputiertenwahl eingeführt und am 17. Dezember 1905 trat bereits die erste freigewählte Deputiertenkammer zusammen. Am 20. November 1905 hat Fürst Nikolaus den vom König Alfons XIII. von Spanien- Jahresfrist eine morganatische Ehe mit einer Frau Lacroix, einer Portierstochter aus Löwen, welche er als Baronin Vaughan in den Adelsstand erhob, eingegangen. Diese Nachricht fand im Jänner 1906 ihre Bestätigung. Wakkanstaateu. Rumänien beging im Frühjahr 1906 in festlicher Weise das 40jährige Jubiläum der am 20. April 1866 erfolgten Thronbesteigung König Karol I. Es war eigentlich ein dreifaches Jubiläum: Vor 40 Jahren betrat Fürst Karl von Hohenzollcrn den Boden der damaligen Donaufürstentllmer Moldau und Wallachei, um unter der Oberhoheit des Sultans Regent jener Länder zu werden. Bor 30 Jahren wurde die türkische Oberhoheit abgeschllttelt und vor 25 Jahren ward Rumänien zum Königreich erhoben. Serbieu ward aus Anlaß seines Konfliktes mit Oesterreich-Ungarn der Schauplatz vielfacher Ministerkrisen — am Schlüsse der Be-richtsperiode regierte das österreichfeindliche Kabinett Pasica Die in der Berichtsperiode erfolgte Entfernung der an der Ermordung des gewesenen Justizminister Conte Voinovich verfaßten Entwurf einer auf Mündlichkeit und auf der freien Beweistheorie beruhenden Zivilprozeßordnung sanktioniert. Afrika. Der zwischen Frankreich und Deutschland wegen des Versuches Frankreichs, sich eine Art Vormachtstellung in Marokko zu erringen, drohende Konflikt fand auf der internationalen Konferenz zu Algeciras nach langwierigen, oft an der Grenze des Scheiterns stehenden Verhandlungen eine alle Teile — scheinbar wenigstens — befriedigende Lösung. F Am 12. Mai 1906 starb zu Tuni« dcr im Jahre 1855 geborene, seit 1902 regierende Ben Sidi Mohammed El Hadschi. Sein Nachfolger wurde Bey El Nagar. Asien. Nachdem wir bereits in der Einleitung der wichtigste» Ereignisse gedacht, welche die Bc-richtsperiode für Japan gebracht hat: des Friedens mit Rußland, der Konventionen mit Korea und China, des Schutz- und Trutzbünd-nisscs mit England und der Erdbebenkatastrophe aus Formosa, haben wir hier nur noch einer Staatssekretär des Auswärtigen der Bereinigten Staaten John H a p. Sein Nachfolger wurde der vornialige Kriegsminister Root. Mitte Mai 1906 starb in New-Yvrk der Befreier Gottfried Kinkels aus den Spaudaucr Festungsmauern, der große deutsch-amerikanische Staatsmann und Parlamentarier Karl Schur z. Er war in, Jahre 1829 in einem kleinen Orte bei Köln a. Rh. geboren, beteiligte sich an den großen deutschen Volksbewegungen dcr Jahre 1848 und 1849. Bald nach der Befreiung Gottfried Kinkels zog es ihn nach dem Lande der Freiheit, Amerika (Philadelphia). Dort stand er /rönigin Ailitoria von Spanien. Reform im Heerwesen zu gedenken, welche einen neuen Beweis für den fortschrittlichen Geist bildet, welcher die ganze Verwaltung des ost-astatischen Jnsclreiches durchdringt. Der japanische Kriegsminister hat dem Abgeordnctenhause den Vorschlag gemacht, für die japanische Infanterie statt des dreijährigen Heeresdienstes die zweijährige Dienstzeit einznführen und das Abgeordnetenhaus hat diesen Vorschlag Mitte, März 1906 auch angenommen. Amerika. Am l. Juli 1905 starb in Washington der im Jahre 1838 in Salem (Indiana) geborene rasch im Mittelpunkt des politischen Lebens als Vorkämpfer der republikanischen Partei, machte dann den Sezessionskrieg im Lager dcr Nord-staatcn mit und wurde bald Generalmajor. Unter der Präsidentschaft Hayes war Karl Schurz, der auch als Journalist hervorragend tätig war, Minister des Innern. — Mitte März 1906 starb in Cincinnati dcr bekannte, in, Jahre 1846 in Augsburg geborene, Anarchist Johann Josef M o st. Er gehörte dem deutschen Reichstag von 1874 bis 1878 an. Später auf Grund des Sozialistengesetzes ausgewiesen, begab er sich zunächst nach London, wo er sich immer mehr dem Anarchismus zuwandte und dann nach Amerika. — Am 1. März 1906 wurden Alfonso Pcnna zum Präsidenten und Milo Pecanba zum Vizepräsidenten von Brcisiiien gewählt. — Am 12. März 1906 starb der Präsident der argentinischen Republik. Quintana. — Am 25. Juni 1906 wurde Pedro Monti zum Präsidenten Chiles gewählt. — Der zahlreichen inneren und äußeren Konflikte der mehr oder weniger inter* efscmten kleineren und größeren Republiken Mittel- und Südamerikas, der dort verübten, großen Nicaraguasees und dem Südende des Mitayoasees, also in beträchtlicher Entfernung von der einst projektierten Trasse des Nicaragna-kanals, der statt des Panamakanals gebaut werden und durch den südlichen Teil des große» Sees geführt werden sollte. Trotzdem zeigt die Katastrophe, wie sehr jene Techniker und Geologen recht hatten, die vor dem Baue dieses Kanals gerade wegen des vulkanischen Charakters des ganzen Landes warnten. König Karl von Ziumänien. zum Glück meist ganz unblutigen Attentate, sei hier nur ganz en masse gedacht; sie sind zu zahlreich und zu unbedeutend für die große Geschichte, um ihrer detailliert zu gedenken. Anfangs Jänner 1906 wurde die 20.000 Einwohner zählende Stadt Masaya in Nicaragua durch ein Erdbeben und den Ausbruch des Vulkans San Diego fast vollständig zerstört. Mehrere tausend Menschen sind teils durch den Einsturz der Häuser getötet, teils durch glühende Lava verbrannt worden. Die Stadt Masaya liegt auf der Landenge zwischen dem Nordende des Australien. Im Monate Februar 1906 suchte ein Wirbelsturm die im Stillen Ozean gelegenen Gesell-schastöinselit (Tahiti re.) heim, dem schwere Seen vorangingcn. Ganze Dörfer wurden weg-geschwemmt. Die Schiffe, die im Hafen Papete auf Tahiti lagen, konnten sich retten. Der französische Gouverneur und der englische Konsul wendeten sich an ihre Regierungen um Unterstützung für Hunderte obdachlos gewordener Personen. Es wurde gemeldet, daß mehrere Inseln verschwunden und an zehntausend Personen umgekommen seien. Kl'asschneide-Mam anten von fl. aufwärts. 9?r. 22 ä Stück ft. 7.50, schneidet jedes Glas, auch stärkstes Gußglas. - ^ ^ : Vorzüglichster Diamant =====— Die I. österr. Glasschneide-Diamanten-Fabrik S. Hönigsfeld __ WIEN, III/2, Radetzkystrasse 12. empfiehlt unter strengster Garantie ihre seit 27 Jahren bestrenommierten Erzeugnisse. Umfassungen für jede Hand geeignet, sowie Umtausch prompt und billig. — Wiederverkäufen Rabatt. asi a I « 1 8 ie wichtigsten §aßrmäräfe. Niedcrösterreich, Oberöstcrreich, Kärnten, Kram, Steiermark, Salzburg, Tirol, Vorarlberg, Triest, Gürz und Gradišča, Istrien, Dalmatien. (Verantwortung ansqescblossen.) Abkürzunflen. Bl. — Blumonmarkt, Brenn. — Brennmaterialienmarkt, Br. — Vrotmarkt, F. — Fettwarenmarkt, Fa. Faßmarkt, Fl. — Flachsmarkt, Fisch. — Fleischmarlt, G. — Getreidemarkt, Ga. — Garnmarkt, Gefl. — Geflngel-markt, Ha. — Hafermarkt, Hlz. — Holzmartt, Holzg. — Holzgerätemarkt, Hopf. — Hopfenmarlt, Ho. V. = Hornviehmarkt, Kä. - Käseniarkt, Ke. — Kellergerätschaftenmartt, Ki. — Kirchtagmarkt, Kl. V. — Kicinviehmarkt, Kö. — Körnermarkt, Kr. — Krämermarkt, L. — Landwirtsch. Produktenmartt, Le. — Leinwandmarkt, P. — Pferdemarkt, Pr. — Produktenmarkt, R. - Rindcrmarkt, S. — Sämereienmarkt, Scha. — Schafmarkt, Schw. — Schweinemarkt, T. - Tonwaren, B. — Viehmarkt, Vikt. — Viktualienmarkt, W. - WoUmarkt, Wa. == Warenmarkt, Z. — Ziegenmarkt, a. — auch, T. n. — Tags nachher, T. v. —Tags vorher, j. M. — jeden Monats. Vermöge Allerhöchster Verordnung sollen an Sonn- und Feiertagen in keinem Orte des österreichisch-nngarifehen Kaiserreiches Jahr- und Mochenmärkte gehalten, sondern ans den nächstvorhergehenden oder nachfolgenden Werktag verlegt werden. Diesfällige Anfragen sind an die betreffenden Gemeindevorstehungen zu richten. Niederösterreich. Jänner: 2. ßaffee (58.). 5. Poysdorf (P.). 7. Hochwolkersdorf (R.), Poysdorf. 8. Laa (T. v. P. R.), Rep (T. ti. Fa. re. a. P. R-), Thaya (n. 9t.). 15. Weitersfeld (SC. v. P. 9t.). 17. Weiten. 20. Geras (9t.), Gloggnitz, Kautzcn, Nieder-Krenzstetten, Pcrnip. 21. Manncrsdorf a. d. March 22. Alhartsberg, Horn (T. n. P. 9t.), Karlstein. 25. Altenmarkt (Bez. Baden), Prcin, Puchberg a. Schneebcrge, Randegz (R.), Slronsdorf, Waidhofen a. d. Thaya . 9t.), Michelbach (9t.), Sicgharts-kirchen, Straß, Thaya, Waidhofen a. d. Dbbs (9t. P.). 1Z. Kantzen (9t.), Schönbach (9t.). 14. Dobcrsberg (a. 9t.), Erlauf (58.), Horn (9t.), Lassce (a. 58.), Lichtenegg, Pulkan (SC. v. P. 9t.), Purgstall (R.). 15. Texing (R.). 10. Ob.-Stinkcnbrunn. 17. Kirchberg a. d. Pielach. 18. Gänserndorf, Hansbrunn, Hohcnwarth, Pöggstall (9t.), Weitra (a. 9t.), Wollersdorf. 19. Ob.-Aspang, Hohenau (a. P. R. Schw.), Krnmail a. d. gr. Kanip, Laa (SC. v. P. 9t.), Likienselo, Lunz, Mank, Maria-Taferl, Neudorf b. Staatz, Neumarkt a. d. Mbs, Öhling. St. Oswald (58.), Payerbach, Puchberg a. Schneeberg, Raabs (a, P. 9t.), 9tetz (T. U Fa., P. 9t.) Schönbach (a. 9t.), Stetteldorf a. Wagram, Nieder-Sulz, Texing, Thaya (9t.), Witis (a. 9t. u. Schw.), Wiesmath (ä 9t.), Pbbsitz (9t.). 20. Geras (9t.), Hainfeld (SB.), Sccfeld. 21. Drosendorf, Horn (9t.), Kirchberg a. Walde, Marchegg (a. 58.). 22. Hciligencich, Hochneukirchen (58.), Ober-Sulz. 25. Asvarn a. d. Zaya, Fcldsberg, Heidenreichstein (a. 9t.), Münichreith a. Ostrang (9t.), Spitz, Stockeran (2 Tg.). 20. Klein-Zell, Nappersdorf. 28. Döllersheim, Geras, Horn (N.), Mödling. Ottenschlag (T. ti. 9t.), Vrottes, Eitzendorf, Steinakirchen, Wallscc, Windigsteig (a. 9t. u. Schw). 30. Japons (T. v. 9t.). 31. Berndorf. April: 1. Stockergu (2 Tg. P). 2. Amstetten, Arbesbach, Brand-Laabcn, Edlitz, Groß-Haugsdorf, Hürm, Lunz (9t.), Pcrnitz, Abbsitz. 4. Altenmarkt (Bez. Pöggstall), Krems (P.), Wiener-Neustadt (Groß-58. u. P.). 8. Drösinq, Fischamend, Nnter-Waltersdorf. 10. Kautzen (9t.), Neu-Pölla (a. 9t.). 11. Radelbrunn. 13. Zistersdorf (P. 9t.). 14. Loich. 15. Karlstein, Zistersdorf. 20. Geras (9t.), St. Marein, Poysdorf (P.), Schwarzau i. Gebirge. 21. Mühldorf, Prein, Winiberg b. Pisching. 22. Pottendorf, Poysdorf. 23. Kaumberg (9t.), Wicselburg (9t.). 24. Alland (9t.), St. Georgen n. d. Klans, St. Georgen a. 9teith, St. Georgen am Pbbsselde, Groß-Gernngs (R. a. Schw.), Gumpoldskirchen, Haag, Horn (fl. P. 9t.), St. Leonhard am Forst (P. 9t.), Litschan, Röchling, Psasfendori, Pittcn, Reinsperg (58.), Schottwicn (a. 9t.), Tulln, Ülmersfeld (a. P. 9t.). 1 ir 25. Gaunersdorf, Kirchschlag (a. St.), Alt-Lengbacki, Steunf'irdjrn (a. Dt.). 27. Mistelbach (P.), Wullersdorf. 28. Grünan, Guntramsdorf, Gutenstein, Sofie», Laimbach, Pottenstein, Schwarzenbach a. b. Pielach. 29. Hohenruppersdors, Höllenstein (58.), Mistelbach. Palterndors, Traismauer. Mai: 1. Emmersdorf, Furth, Gaming, Gansbach, Gföhl, Gloggnitz (a. R.), Göstling (Dt.), Hamburg, Kilb (Dt.), St. Leonhard a 5B3aIbe, Lichtenau, Mannersvorf (Bez. Bruck an der Leitha), Matzen, Pernitz (Dt.), Purgstall, Dtetz (T. v. Fa., P. Dt. zc), Schwechat, Seitenstetten, Seeing, St. Valentin, Waidhofen a. b. Thaya (T. v. Schw.), Wilhelmsbuig, §)6bS. 2. Tobersberg (a. Dt.). 3. St. Anton a. d. Jeßnitz (Dt.), Hohenau (a. P. Dt. Schw.). 4. Markt Ardaggcr, Aschbach, Ob-Aspang, Ebenthal, Groß Enzersdorf, Euratsfetd, Hadres, Hainfcld, Herzogcnburg, Ladendorf, Ludweis (T- v. St.), Groß-Mugl, Persenbeug, Pögstall, Raudegg (R), Rapoltenstein, Speiscndors, Zell a. b. Dbbs (2 Tg). 5. Leobersborf, SJtartmvberg, Rabenstein, Rottenschachen. 6. Groß-Haselbach, Kilb, Pernitz, Prottes, St. Veit a. d. Gölsen (St.). 7. Eggmburg (T. v. P.), Ernstbrunn, Gmünd, Mank, Größ-Weikersdorf, Weikertschlag. 8. Groß-Enzersdorf, Kautzen (Dt.). St. Leonhard a. Forst, Groß-Schweinbarth. 9. Schlatten, Wilsersdorf. 11. Hainfeld (58.), SNail-berg. 12. Kirnberg a. d. SRanf, Schwarzau im Gebirge, Wolfsbach 13. Kreuzstctten, Mitter-wasser, Orth, Pöchlarn, Spannberg, Stronsdorf. 14. Pullau (T. v. P. St.), Zissersdors (T. ti St.). 15. Altaissau (2 Tg. a. P. Ho. 58., Holzg.). 16. Slllentsteig, Bömischkrut, Drosendors, Frankenfels (3t ), Ottenschlag (T v. St.), Groß-Pertholz, Pillichsdorf, Sitzcndorf, Weiten. 19. Erlauf, Nöstach. 20. Els, Eschenau, Geras (St). 21. Arbesbach, Behamterg, Ernsthofen, Stieder-Fellabruun, Gars (a. St.), Greste», Hoch-Wolkersdorf (St.), Kirchberg am Wechsel, Kruurbach, Mönichkirchen, Sltünich-reiih a. Ostrrng, Neuhofen (a. St.), Opponitz, Unter Piesting, Raabs (a. P. St.), Rnprechlshofen, Schrems, Seitenstett n, Sieghartskirchen. 22. Zwettl. 23. Gaming (R.), Melk. 25. Bruck a» der Leitha (a. B.), St. Leonhard a. Walde (R.). 26. Svnutagsberg, Wimbcrg b. Pisching. 27. Feldsberg, Göstling, Potiendorf, Rabensburg, Weikendorf. Juni: 1. Wilhelmsburg (St.). 2. Dorfstetten, St. Oswald, Purk (Schw.). 3. Klosterneuburg, Mödling. 4. Lanzenkirchen (R >. 6. Marchegg, Wiener-Neustadt (Groß-58, u. P.), Windigsteig (a. R. u Schw.). 8. Gresten (St.), Laugau (T. v. B.). 9. Hirtenberg, 10. Dürnkrut. 12. Kautzen (St.). 15. Eolitz, Gföhl, Götzendorf, Kilb, Lichtenau, Nounersdorf, Puchberg a. Schneeberg, Schönbach, Seitenstetlen, Stetteldoif a. Wagram, St. Ve t a. d. Gölstn, Vilis (a. St. u. Schw ) 16. St. Veit a. d. Trusting. 17. Pöggstall (St ), Groß-Siegharts. 18. Laa (T. v. P. St.), Thaya (a. St.). 20. Geras (H.). 23. Gainfurn, Kirchberg a. d. P-elach. 24. Altenmarkt (Bez. Baden), Behamberg, Groß-Gerungs (a. St. u. Schw.), Haidershofen, Höllenstein, Horn (T. v. P. B.), St. Johann, Jsper, St. Leonhard am Forst (u. P. St.), Loosdorf, Lun;, St. Martin, Neun-lirchen (St.), Reinsperg. 25. Euratsstld, St. Oswald (58). 26. St. Leonhard am Walde, Ludweis . 8. Arbesbach, Gobelsburg. 9. Groß-Haugsdori, Z stersdorf. 10. Bruck a. d. Leitha (a. 58.), Nappersdorf. 11. Gutenstein (9t.). 12. Pernitz, Wilfersdorf. 13. Ulrichskircheu, 14. Hollenthou (a. 9t.), Michelbach (9t.), Puchberg ö. Schneeberg, Zwettl. 15. Neuhofen, Ooponitz, Schwarzau im Gebirge. 16. Feldsberg, Hadres, Laxenburg, Matzen, Rohr im Gebirge, Straß, St. 58eit a. d Gölsen (9t.). 17. Kirchberg an der Piclach (P. 9t.). 18. Klein-Zell.. 19. Schwarzau i. Gebirge. 20. Geras (9t.), Kollinitzberg (3 Tg.). 21. Fischamend, Gaming, Hohenruppersdorf, Kirchberg a. Wechsel, Neudorf b. Staatz, Otten-schlag (T. v. 9t.), Pernitz, Petzeniirchen, Seitenstettr» (9t.). 22. Mönichkirchen (T. n. 58.), 9tavels-.bach, Schlotten. 23. Bromberg (9t.), Höllenstein (9t.). 24. Auersthal, Pulkan (T. v. P. 9t.). 25. St. Anton a. d. Jeßnitz (9t.), Gloggnitz (a. 9t.), 9teu-Pölla (a. 9t.). 26. Oberhollabrunn K.), Türnitz (91.). 31. Marchegg (a. 58.). November: 2. Kottes, Lunz, Poysdorf (P.), Schönbach, Groß-Liegharls, Weiten, Wullersdorf. 4 Asparn a d. Zaya, Drosendorf, Korneubucg (2 Tg ), Poysdorf, 5. Eggenburg (T, o. 58.), Lanzenlircheu (9t.). 6. Groh-Haugsdorf, St. Leonhard am Walde (a. 9t.), Perchtoldsdorf, Unter« Piesting. 7. Radelbrmin (T. v. 9t.). 8. Mailberg. 10. St. Georgen am Reitb. 11. ^Aschbach, Ebenfurth, Ernstbrunn, Grafenscblag, Gresten (9t.), Hainburg (a. 58.), Groß-Haselbach, Hohenau (a. P. R. Schlv.), Horn (a. P. 9t.), Kirchberg a d. Pillach, St. Leonhard a. Forst, Manncrsdorf (Bez. Bruck a. d. Leitha), St. Martin, Martinsberg, Nöstach, Pillichsdorf, Pitten, Purk (Schw.), Rappottenstein, Seitenstetten 12. Weikertschlag. 15. Guntpoldskirchen, Rottenichachen. 16. Klosterneuburg, Alaissau (2 Tg. n. P. Ho. V Holzg.), Stein. 17. Leobersdorf, Zistersdorf (T. v. 9t.). 18. Feldsbcrg, Heidenreichstein (a. 9t.), Spannberg. 19. Hoheuwarth, Weikendorf, Wcilcrsfeld (T. v. P. R). 20. Geras (9t.). 21. Langeulois, Pöchlarn, Wilfersdorf. 22. Sieghartskirchen. 24. Eschenau, Neu-Pölla (a. 9t.). Schwarzenbach a. d. Pielach. 25. Alhartsberg (9i.), Atzenbrugg, Bruck a. d. Seiltja (a. 58.), Edlitz, Euratsfeld, Gresten, Kirnberg a. d. Mauk, Marbach a. b. Donau, Ober-Markersdoif, Ottcufchlag (T v. 9t.), St. Peter i. d. An, Rabeusburg, Seeseld, Stelteldorj A. Wo gram (T. v. P.), St. Valentin, Wallsee. 26. Gmünd, Laa (T. v. P. R.). 30. St. Audrä vor dem Hagenthale, Ferjchnitz, Gauncrsoorf, Gsöhl, Göstling, Haiufeld, Lichtenau, Ludlveis (T. v. 58.), Oberhollabrunu (T. v. P.), Oberndorf. Dezember: 1. Neuhofen, Schlalten. 2. Herrnbaumgarten, Karlstein. 3. Pnlkau (T. v. P. 9t.). 4. Dürnkrut, Wien (Christmarlt vom 4./12. bis 6./1.). 5. Wiciier-Neustadt (Groß-V. u. P.). 6. Markt Ardagger, Emmersdorf, Höllenstein, Ladendorf, Ober-Markersdorf, Mödling, Groß-Mugl, Münichreith a. Prang, Neumarkt a. d. 9)668, Pernitz, Rciniperg (58.), Ruprechtshofen, Schwarzau i. Gebirge (9t.), Speiscndorf. Traismauer, Weitra, Wolfsbach, Zistersdorf (T. v. P. R.), 9. Litschau. Ulrichskirchen. 11. Behamberg. 12, Kirchberg a. Walde. 14. Mistelbach (P.). 16. Feldsberg, Gänserndorf, Mistelbach. 17. Eggenburg (T. v. 58.), Langau (T. v. 58.), 58itis. 18. Groß-Gerungs (a. 9t. u. Schw.). 19. Sitzendorf. 20. Geras (9t.) 21. Llrbersbach, Ober» Afpang, Döllersheim, Drösendorr (T. v. 9t.), Haag, Groß-Haselbach, Hphenruppersdori, Somit* bürg, Lilienfeld. 27. Amstetten (58.), Gars (a. 9t.), Schrems, Tiefenbach (58.), St. Veit au der Göisen, Ubbsitz. 28» Sk. Leonhard a. Walde (9t.) WochcnmärlUc in Wiederösterreich. Jeden Montag: Gänserndorf, Gars (58. u. Kü.), Gmünd Stadt (Kö.), Heidenreichstein (Kö. ii. 9t.), Langenlois (Schw. n. Kö.), Mistelbach (Schw.), Stockerau (Schw. u. Kö., wenn Feiertag, so T. u.), Zwettl (Kö. — während der günstigen Jahreszeit a. P. 9t. u. Schw.). Jeden Dienstag: Drosendorf (So.), Hohenau, Hohenruppersdorf (wenn Feiertag, so T. n.), Krems (R. u. Schw.), Lassee (Kö.), Levpoldsau (Kö.), Melk (Schw.)) Scheibbs (Kö.), Thaya (R. — vom 6. Jänner bis etwa März), Vitis (B-), Waidhofen a. b. Sp6§ (Kö.), Wnllersdorf (Kö.). Jeden Mittwoch: Bruck a. d. Leitha (a. Kö ), Eggenburg (Schw.), Groß-Enzersdorf (Schw. u. Kö.), Gloggnitz, Kirchberg a. Walde (a. 95.), Mantern (V. von Georgi bis Dezember), Neulengbach (Kö., Spanferkel u. Jungichw. — wenn Feiertag, ani vorhergehenden Wochentag), Neu-Pölla (R. u. Fasten), Röschitz (Holz), Weitersfeld (V. — am ersten Mittwoch jeden Monates; ist der ein Feiertag, dann 8 Tage darauf), Wr.-Neustadt ('S. — wenn Feiertag T, v.). Jeden Donnerstag: Fychamend, Gannersdorf (Schw.), Gföhl (R. Schw.), Marchegg, St. Pölten (Schw. u. Kö.), Retz (Schw.), St. Pölten (Schw. u. Kö.), Vitis (Kö.), Deutsch-Wagram (wenn Feiertag, sv T. v.), Waidhosen an der Thaya (Schw. während der günstigen Jahreszeit), Weitra (Kö.). Jeden Freitag: Allentsteig (V. u. Kö.), Dürnkrut, Kirchberg a. Wagram (Schw. von März bis Oktober), Korneuburg (Schw. u. Kö.), Kottes (V. vom Frühjahr bis Herbst), Lilienfeld, Poysdorf (schw.). Jeden Samstag: Groß-Gerungs(R.u.Schw. von Mittfasten, d. i. 6. März an bis zum Winter), Gloggnitz. Hainburg, Krems (Kö.), Laa Stadt (Schw.), Oberhollabrunn (Schw.), Pettendorf, Pulkau (Kö. Schw. — ersten Samstag jeden Monates a. R.), Raabs (Kö., vom Fasching bis Ende Oktober a. R. u. Schw.), Röschitz (Holz), Traismaner (Kö. u. Spanferkel), Tulln (Schw.), Waidhofen a. b. Thaya (Kö.), Wr. Neustadt ('S.), Pbbs, Zistersdorf (Schw.). Jeden Sonntag: Allentsteig (Schw., Frischlinge u. Ferker), Horn (Schw. von der Char-woche bis zur kalten Jahreszeit). ____________ Oberösterreich. Jänner: 7. Rohrbach. 8. Helsenberg. 30, Münzbach, Nenkirchen a. Walde, Neumarkt b. Grieskirchen, Ostermiething (B.), St. Peter a. Wimberg, Schenkenselden. 35. Frankenburg, Freistadt (4 Tg.), St. Georgen im Attergau, Schwanenstadt. 37. Hofkirchen (Mühlkreis). 30. Taiskirchen (B.). Februar: 3. Laufen, Stepregg, Tragwein. 3. Aurolzmünster, Mondsee, Peuerbach. 4. Aigen, Frankenmarkt, Obernberg (P.), Weitzenkirchen. 7. Grieskirchen (P.), Mattighofen (a. SS.). 10. Roitham. 11. Aschach a. d. Donau, Gallneukirchen, Mauerkirchen, Rohrbach (P.), Schörfling, Schwertberg. 13. St. Georgen im Attergau, Haag (Bez. Ried). 13. Perg, Schärding. 14. Wels (P.). 18. Gallspach (SS.), Mauthausen (a. P.), Obernberg (P.) 34. Klam, Pabneukirchen, Riedau, Vöcklabruck (a. SS.). 35. Altheim. Kirchdori, Ostermiething ('S.). 36. Ach-Hochburg (V.), Obernberg (Hauptm.). 37. Braunau. 38. Eferding (P.). März: 4. Ach-Hochburg (2 Tg.). 5. Neukirchen am Walde (V.). 6. Braunau, Eberschwang (V.), Obernberg, Perg, Schärding. 7. Grieskirchen (Ho. V.), Weitersfelden (95.). 9. Lembach. 10. Ried (6 Tg.). 11. Grieskirchen, Kematen b. Wels, Mattighofen (a. B.). 13. Gmunden (V.), Ostermiething (SS.). 13. Braunau, Neumarkt b. Grieskirchen, Wartberg b. Kremsmünster (V.). 14. Schärding (P.). 15. Altmünstec (R. Schw.). 18. Lambach (V.). 19. Eferding, Enns, St. Georgen i.Ättergau, Grein (a.V.), Haag (Bez. Ried, V.), Helfenberg. Hofkirchen a. d. Trattnach (V.), Lambach, Nenkirchen a. Walde, Raab, Windhaag (Bez Freistadt), Windhaag b. Perg (B.). 33. Peuerbach (SS.). 35. Waldzell (V.). 36. Weitzenkirchen (V.). 37. Taiskirchen (V.). 38. Tragwein. April: 3. Frankenburg, Gallneukirchen, Gallspach (V.). Mattighofen (a. V.), Mondsee, St. Oswald b. Freistadt (SS.), Riedau (’S.), Weitersfelden 3. Kremsmünster (V.). 6. Ürfahr-Linz (8 Tg.). 8. Freistadt (P.). 33. Aigen. 34* Aurolzmünster, St. Georgen b. Obernberg, St. Georgen im Attergau, Hofkirchen (Mühlkreis), Kreuzen, Ostermiething, Raab, Waldhaufen. 35. Winsbach. 38. Gramastetten, St. Peter am Wimberg. 39. Peuerbach. Mai: 1. Grein, Kematen b. Wels, Mauerkirchen, Neufelden, Neumarkt b. Grieskirchen, Prägarten, Riedau, Schwertberg, Vöcklabruck (a. V.), Windischgarsten (P.). 3. Steyr (8 Tg.), Weitersfelden (V.). 3. Ostermiething (SS.). 4. Aschach a. d. Donau, Hofkirchen a. d. Trattnach ('S.), Mauthausen (a. P.), Neukirchen a. Walde (V.), Pabneukirchen, Schenkenselden, Schwanenstadt. 5. Ach-Hochburg. 6. Ischl (2 Tg.), Steyregg. 7. Tragwein. 8. Gallspach (B.), Haag (Bez. Ried, (V.). 9. Grieskirchen (P.). 11. Wels (3 Tg.). 13. Schärding. 13. Münzbach, Vöcklabruck (SB.), Weitzenkirchen. 14. Peuerbach (V.). 16. Altheim. 30. SBraimau (3 Tg.). 31. Frankenburg, Freistadt, Gallneukirchen, Grieskirchen, Kremsmünster, Mattighofen (a. V.), Peilstein, Perg, Schwanenstadt (P.u.R.), Unterach. 33. Haag (Bez. Ried, V.). 37. Sckärding (P.), Wels(P.) 38. Gmunden (V.). Juni: 3. Helfenberg, Wesenufer. 6. Eferding (P.), Weyer (V.). 11. Peuerbach (V.). 15. Haag (Bez. Ried), Kreuzen, Schwanenstadt. 18. Grieskirchen (Ho. V.). 33. Obernberg. 34. Eferding, Enns, Haag (Bez. Ried, B.), Lambach, Mondsee, Neukirchen a. Walde, Ostermiething (95.), Raab, Reichenau, Vöcklabruck (a. V.), Waldhausen. 39. «Rieb (6 Tg.). 30. Pabneukirchen. Juli: 1. Kirchdorf. 3; Hofkirchen (Mühlkreis), Klam, Nenkirchen a. Walde (V.), Neumarkt b. Gri-skirchcn, Tragwein. 3. Eberschwang (95.). 7. Leonfelden. 16. Peuerbach (V.). 31. Braunau, 33. Mauerlirchen, Mauthausen (a. P.), Reninarkt b. Grieskirchen, Riedau, Schwanenstadt, Wald-banscn, Weitersfelden (a. SS.). 35. Frankenmarkt, Haag (Bez. Ried), Neukirchen a. Walde, Rohrbach. Tiinmelkamm (a. V.), Windhaag (Bez. Fceistadt). 38. Ach-Hochburg, Oberncnkirchen, Windischgarsten, »August: 4. Gosau (P. u. Ho. V.), Schärding. 5. Ostermiething (93.). 10. Altheim, Enns, Frankenburg, Grieskirchen, Haslach, Münzbach, Ostermiething, Pregarten, Schwertberg. 11. Gramastelten. 15. Lausen. 24. Aurol,Münster, Gallspach (93.), Kremsmünster, Peilstein, Perg (58.), Reichenau, Vöcklabruck (a. SS.). 25. Mauerkirchen. 29. Weitersfelden (58.). September: 1. Grein, Ried (6 35g.). 5. Altheim (P.). 14. Wels (3 Tg.). 15. Schenken-felden. 21. Hofkirchen (Mühlkrcis), Lambach, Neumarkt b. GrieSkirchen. 22. Leonfelden, Ottens-heim. 23. Mondsee (58.). 26. Altmünstcr (R. Schw.), Neustift (58.). 29. Eferding, Hall, Haslach, Mondsee, Pirg, Raab, Schwanenstadt (58.), Urfahr-Linz (8 Tg.), Windhaag (Bez. Frcistadt), Windhaag b. Perg (93.), Windischgarsten (58. it. P). 30. Frankenmarkt, Timmelkamm (a. bedeutender V.). Oktober: 1. Enns (93.), Gmunden (V.), Weitzenkirchcn (B.). 2. Braunau (W.), Nenlirchen a. Walde (58.). 3. Hofkirchen (Müh kreis, 58.). 5. Goiser» (58.), Wels (58.). 7. Aschach a. d. Donau, Lambach (93.), Rohrbach. 10. Steyr (8 Tg.). 14. Peuerbach. 15. Frankenmarkt (a. 58.), Mauthausen (a. SS.). 16. Gallneukirchen, Schörfling (a. 58.). 17. Eferding lHo. 58.), Steyr (58.). 19. Wels (58.). 21. Ach-Hochburg (58.), Kirchdorf (93.), Losenstein (93.). 22. Ried (93.). 28. Kremsmünster (93.). 27. Ach-Hochburg, Oberwang (93.). 28. Aurolzmünster, St. Georgen i. Attergau (a. 93.), Haag (Bez. Ried), Klam, Mattighofen (a. 93.), Pabneukirchen, Peilstein, St. Peter a. Wimberg. 31. St. Wolfgang. November: 2. Schwertberg. 3. Wcsenufer. 4. Aigen. 6. Altheim, Münzbach, Jteumarkr b. Grieskirchen, Raab (B.). 8. Wartberg b. Kremsmünster (B.). 10. Braunau. 11. Enns, Frankenburg (P. n. Ho. V) Kreuzen, Neufelden, Riedan, Schärding, Tragwcin, Weitersfelden (a. 93.>, Zwettl (a. 93.). 17. Aschach a. v. Steyr (R. Schw.). 18. Grieskirchen, Ostermiething (93.), Rohrbach (P.), Timmelkamm (a. 93.). 21. Mauerkirchen. 25. Gallspach, Hall, Neukirchen a. Walde, Obernberg, Perg, Reichenau. 29. Eferding (Schw.). 30. Eferding, Lambach, Pregarten, Schenken selben, Vöcklabruck (a. 93.). Dezember: 6. Frankenmarkt, Haslach, Ischl (2 Tg.), Mauthausen (a. P.)/ Ried (6 Tg.), Schwanenstadt. 9. Kirchdorf. 10. SWaitzenkirchcn (a. Schw.). 15. AchHochburg. 16. Altheim (Schw.). 21. Grein, Haag (Bez. Ried), Mattighosen (a. 58.), Untcrach. 24. Vöcklabruck (a. 95.). 27. Mauerkirchen, Steyregg, Waldhausen, Windhaag (Bez. Freistadt). ZSochenmärkte in Hbcrüsterrcich. Jeden Montag: Freistadt (Ho. 93. von der 1. Fastcnwoche bis Allerheiligen), Haag (Bez. Ried), Kirchdorf, Lambach, Obernenkirchen, Rahrbach. Jeden Dienstag: Aschach a. d. Donau, Braunau (58.), Gmunden, Linz, Mauerkirchen, Perg, Ried. Jeden Mittwoch: Haslach, Kremsmünster, Mauthausen, Ottenshcim, Schenkenfelden. Jeden Donnerstag: Eferding, Frankenburg, Leonfelden (a. 93., jeden Donnerstag von der Fasten bis 21. Dezember), Schärding (93.), Schwanenstadt, Steyr (wenn Feiertag T. v.). Jeden Freitag: Timmelkam, Urfahr bei Linz (n. 93.). Jeden Samstag: Aigen, Linz, Prägarten, Vöcklabruck, Wels (a. 93.). Kärrite ri. Jänner: 7. Straßburg (a. B.), Tainach, Villach (Kr.), Winklern i. Möllthale. 17. Sutten« stein (a. 93.). 21. St. Veit (14 Tg. — a. P. 93.). 25. St. Margarethen a. d. Reichenau (93.), Metnitz (a. 58.), Klein-St. Paul, St. Paul Stift (a. 93.). • Februar: 3. Döbriach (a. 93.), Friesach (a. 93.), Kötschach (93.), Sachsenbnig, Weitensfeld (a. 58.). 5. Gurk (a. 93.). 8. Winklern i. Möllthale. 11. Guttaring (93. R.). 12. Greifen bürg (a. 93.), 'Paternion (93.). 13. Villach (Kr.). 14. Straßburg (a. 93.), Tainach. 17. Liesing (a. 93.). 18. Althofen (93.), St. Leonhard i. Lavautthale (a. P. 58.), Luggau >93.), St. Stephan a. d. Gail (a. 93.). 19. Gmünd (a. 93.). 20. Villach (a. 93.'. 21. Dell ach t. Drouthale, St. George» (in Steinberg - a. 93.). 22. Radenthein (a. 93.). 23. Gmünd (a. 93.). 24. Hütten berg (Kr.). 25. Althofen (93.), Döbriach (a. 93.), St. Leonhard i. Lavantihale (a. P. $8.), Moosburg, Mühldorf (a. 93.), Treffen (a. 93.). 28. Döllach i. Möllthale (a. 93.). März: 2. Eisenkappel (93. u. Schw ). 4. Althofen (93.), St. Leonhard i. Lavautthale (a. P. 93.), Ober-Vellach, St. Veit (a. P. 93.). 8. St. Salvator (93.)' 11. Altyofcn (93.), Bleibnrg (a. 93.), St. Leonhard i. Lavautthale (a. P. 93.), Spital (a. 93.). 12. Hüttenberg (a. 93.), Lavamünd (93.), Millstatt (n. 58.). 14. A fritz (a. 93.), St. Paul Stift (a. 93.). 15. Luggau (93.), Straßburg (a. 58.). 17. Guttenstein (a. 93.). 18. Althofen (93),. Griffen Markt (a. 93.), Hermagor (a. 93 ), St. Leonhard i. Lavautthale (a. P. 58). 19. Eberndors (fl. 58), Eberstein (a. V.), Ferlach. 20. Unter-Drauburg (93.). 22. St. Andrä. 23. Kötschach (V.). 24. Hüttenbcrg (Kr.). 25. Althofen (58.), St. Leonhard i. Lavautthale (a. P. 93.), Pnssarmtz (a P. V.). 29. Winklern i. Möllthale. April: 1. Pölling i. Lavanttale. 2. Althofcn (n 93.), Feld (a. 93.), St. Leonhard im Lavautthale (a. P. 93.), Paternion, Renn weg (a. 93.), Rosegg (93.). 6. Tarvis. 15. Schiefling (95.), St. Beil (a. P. 58.). 21. Maria-Saal. 23. Liesing (n. 58), Millstatt (a. 93.), Steinfeld b. Greifenburg (93.). 24. St. Georaen (in Steinberg a. 58.), Guttenstein (93.). 25. Manchen, Wolfsberg (Bl. n. S.). 28. Maria-Saal. 29. St. Georgen v. d. Bleiberg. Mai: 1. Döllach i. Möllihale (a. 93.), 'Eisenkappel (93. bcs. Schw.), Friesach (a. 93.), Lei fling (a. 93.), Radenthein, Sachsenburg. 3. St. Andrä. 4, Arnoldstein (a. 93.), Lavamünd, Ober Dranburg. 5. Maria-Saal. 6. Bleiberg, Feldkirchen (a. SB.), Glanz b. Paterilion. Schwarzenbach (a. SB.), Straßburg (a. 'S.). 9. Maria-Saal. 10. Kötfchach (S.). IT. Maria-Saal. 13. Griffen Markt V.), Sirnitz(a V ), 58>al enstein (V.). 30. Melnitz(a.V.), St. Veit (a.P.V.). Oktober: 5. Tarvis. 6. Griffen b. Weitensfeld (a V.). 7. Frelach b. Paternion (V.), Griffen Markt (a. V.), Guttenstein (a. 58.), 'Malestig, Rötsch-Emmersdorf (V.), St Veit (a. P. V.), Winklern i. Möllthale. 9. Ober-Drauburg (V.j 11. Hüttenberg (a. V.). 14. Asritz (a. SS.), Eberndorf (a. B.), Kötfchach (a. V.), Wolfsberg (a. P. V.). 18. Gutteilstein (a. V), Luggau (V.), Millstatt (a. V.). 19. Kappel a. Krapscld (V). 20. Gnttaring (T. n. V). 21. Altenmarkt (a. V.), Gmünv (a. Kr.), Schwarzenbach (a. V.), Tarvis (a. 95.). 24. Liesing (a. V.). 27. Guttaring. 28. Eisenkappel (S. u. Schw.), Friesach (a. V), Hermagor (a. S.), Klageufnrt (a. P. V. — 8 Tg.), St. Leonhard i. Lavantthale (a. P. V). Sachsenbmg. 31. Grades (a. V.). November: 2. Feld (a. V.). 3. Unter-Trauburg (V.). 4. Arnoldstein la. V.), Ebene Reichenau (a. V.), Malborghet, Paternion (V.). Straßburg (a. 95.), Wintlern i. Möllthale. 6. St. Leonhard i. Lavantthale (a. P. V.). Melnitz (a S.). 11. Bleiburg (a. V.), Feistritz i. Gailthale' (a. 58.), Ferlach, Leifling (Kirchtagsmarkt), Ober Vellach. 18. Althofen (a. S.j, Himmelberg (a. V.), Spital (a. B.). 25. St. Andrä, Gmund (a. V. u Kr.), Greifenburg (a. V), Guttenstein (a. V.). Dezember: 2. Afritz (a. $.), St. Veit (a. P. V.). Völkermarkt. 6. St. Margareten an der Reichenau (V.), Straßburg (a. V.). 9. Bleiberg, Döbriach (a. V.). 16. Paternion (B.). 18. Millstatt (a. S.), Villach (a. V.). 21. Gmünd (a V.), Gurk (a. V.). 22. Hüttenberg (Kr.). 26. St. Stephan a. d. Gail (a. S.J. 27. Edelstein (a. SS.), Fresach b. Paternion (V.), Lava- münd (V.), Steinfeld b. Greifenburg (S.), Weitensfeld (a. 58.). 28. Metnih (a. V.). ,. ’ ’ :. . i> ' . . Wochenmärkte in Kärnten. Jeden Mittwoch: Völkermarkt (a. V.). Jeden Donnerstag: Feldkirchen, Klagenkurt. Jeden Samstag: St. Beit, Wolfsberg'(P. V. in d. Fasten). Bratit. Jänner: 2. Gurkfeld (SS.). 3. Tschernembl (58.). 7. Ober-Gurk. 8. Laibach (V.), Möttling. 17. Landstraß. 20. Gottschee, Stein. 21. Laibach (6 Tg.). 22. Rudolfsmerth. Februar: 3. Gurkfeld, Seisenberg. 5. Möttling. 7. Tschernembl. 8. Laibach (58.). 11. Gurkfeld, Wippach. 18. Ober-Laibach. 26. Tschernembl. 28. Töplitz. März: 8. Laibach (B.). I 1. Littai. 12. Ravmannsdorf, Stein. 17. Seisenberg. 18. Gurkfeld, Landstraß. 20. Gottschee. 26. Tschernembl, Möttling. 28. Neumarktl, Rudolfswerth (Wochen-Markt), Sittich. April! 2. Obcr-Laibäch, Wippach. 3. Gurkfeld (93.). 8. Laibach (93.), Mottling. 33. Nudvlfs-lucitl). 34. Radmannsdorf (93.), Seiseuberg. 35. Krainburg. 39. Jllpr. Feistritz. Mai: 3. Tscherncmbl (Bl). 4. Gottschee, Laos, Littai. 6. Laibach (fi Tg,), Ober-Laibach. 8. Adelsberg. Laibach (93.). 9. Töplitz. 10. Siiicitberg. 13. Sittich. 10. Jdria (8 Tg.), Ober-Gurk. 31. Mottling, Radmannsdorf. 37. Ober-Laibach. 38. Tschernembl. 31. Landstraß. Juni: 3, Littai. 5. Gurkfeld. 8. Laibach (93.). 9. Teisenberg, Stein. 13. Treffen. 15. Gotischer. Juli: 1. Laibach (6 Tg). 3. Tschernembl. 4. Gurkfeld. 8. Laibach (V.L 11. Teisenberg. 13. Treffen. 13. Alllag. 10. Mottling. 35. Gottschee, Ober-Laibach. 30. Radmannsdors. 37. Töplitz. 39. Landstraß. August: 1. Tschernembl (93.), Krainburg. 2. Rudolftwert (Wochen-Markt). 5. Ober-Gurk. 7. Gurlfcld (93.). 8. Laibach (93.). 16. Laas, Treffen. 20. Möltling, Nassensuß, Sittich. 34. Avelsberg, Gottschee, Stein. 37. Rudolsswerth. September: 2. Wippach. 5. Tschernembl (93.) 8. Laibach (93.). 9. Laibach (6 Tg.). 14. Teisenberg. 21. Krainburg. 24. Tscherncmbl. 30. Landstraß, Littai. Oktober: 1. Mottling. 7. Ober-Gurk. 8. Laibach (93.). 10. Töplitz. 15. Stein. 18. Adelsberg, Gurtseld, Krainburg. 22. Rudolfswerth. 28. Laas, Nassensuß, Radmannsdorf (93.), Teisenberg, Wippach. 29. Tschernembl. November: 6. Ober-Laibach. 8. Laibach (93.). 11. Krainburg. 12. Möltling. 18. Jllyr. Feifiritz, Laibach (6 Tg.). 25. Gurkfeld, Sittich. 30. Gottschce, Neumarktl. Dezember: 3. Adelsberg, Rudolfsweith. 4. Gurkfeld (93.), Jdria (8 Tg), Stein. 6. Siisenberg. 8. Laibach (93). 9. Littai, Nassensuß. 10. Möttling. 13. Radmannsdorf. 16. Landslraß. 21. Nrumarktl. 24. Tschernembl. 27. Ober-Laibach. 31. Gottschee. Wochen markte in Krain. Jeden Montag: Krainburg, Rudolfswerth (a. Borsten-93., außerdem am 1. Montag eines jeden Monats 93.). Jeden Mittwoch: Gurkfeld (Schw.). Jeden Donnerstag: Tschernembl. Jeden Samstag: Neumarktl. Steiermark. Jänner: 1. Cilli (P. 93.). 2. St. Georgen et. d. Südbahn b. Cilli (a. 93.). 7. Bnrgau (a. 93.), Knittelfeld (a. 93. ‘2 Tg), Marein Bez. St. ütlarein (a 93.), Neukirchen Bez. Cilli (n. 93.), Wctt-mannstelten (93 ). 8. Mnrau (93.). 11. Montpreis (a. 93.). 14. St. Philipp (a. 93.), Stainz (a. 93.). 15. Arnfels (Kl.-V.). 17. Kapellen (et. 93.), Ober-Radkersburg (a. 93.), Petrovitsch (a. 93.), Tillmitsch (a. 93.). 20. Birkfeld, Blaindors. Ehrenhausen (a. 93.), Fautsch u. Wrenskagora (a. 93.), Fohnsdorf, Gschnaidt, Herniagoras (a. 93.), St. Jakob i. Walde, Kallwang, Klein-Söding (Kr.), Krieglach (Kr.), St. Leonhard in 98. 93. (a. 93 ), Obdach (a. 93.), St. Ruprecht (a. 93.), Schwanberg (a. V.), Teufeubach (a. 93.). 21. Gröbming, Mahrenberg (a. 93.1, Tutern (o. 95.). 22. Praßberg (a. 93.), Wisell (a. 93.). 25. Arlitsch (a. 93.), Feldbach .), Doll (St. Jakob, n. SS.), Feldbach (a. SS.), Garrach (a. 35.), St. Georgen Bez. Franz (a. SS >, Kainach (a. SS.), Kapellen (a. SS.), Deutsch-Landsberg (a. SS.), Nußdorf (a. SS.), Obcr-Kostreinitz (e. SS.), Wuchern-Mahrenberg (SS.). St. Slnna a. Aigen, Fehrinq (a. S3.), Friedberg (a. SS.), Grar-wein, Lemberg Bez. St. Marein (a. SS), St. Marein i. Mürziale, Oberzeiring (n. SS), Schreins b. Frohnleiten (3$.), Stainz (a. SS.), Voran (SS.), Wattersdorf (a. SS.). 12. Fehring (a. SS.), St. Georgen a. d. Süddahn b. Cilli (a. SS.), St. Lorenzen a. Drau fei de (a. SS.), St. Oswald Bez. Eibiswald (SS-), Preding (a. SS.), Salta (S3.), Uebelbach (a. SS.), Zellnitz (a. SS.). 14. Geistthal (a. S3.}. 15. Arnfels,(Kl.-B), Liezen (SS.), Pleterje (a. SS.), Pöltschach (a. SS). 16. Strallegg (SS.). 17. Fernitz, Hollenegg (a. SS.), SLindisch-Landsberg (a. 35), St. Magdalena in Lemberg (Hr.), Mureck (a. SS.), Polstrau (a. 35.), Riegersburg, Riez (a. SS), Schaffern, Sinabelkirchen (a. SS.), Stubenberg (a. B.), Trifail (a. SS.), Weuigzell. 18. Singer (a. SS.), Dechantskirchcn (a. 35.), Edcl-fchrott (a. SS-), St. Egidi b. Schwarzenstein (a. SS.), Gams Bez. St. Gallen (a. SS.), Heil. Grift i. Latsche (a. SS.), Heiligenkrenz Bez. Luttenberg, St. Jatob in Kalobje (a. SS.), Lichtenwald (a. V j, Lotsch (a. SS.), Mahrenberg (a. SS.), Maria-Rast (a. 35.), Teufenbach (a. SS.), Videm (SS.), Weitmannstetten (SS.). 19. iRottenberg (St. Maria i. d. Wüste — Kr.), Schwanbrrg, Strallegg, SLitschein. 20. Arnfels (SS.), Sr. Barbara i. d. Kolos (Kr.), Brunndorf (SS.), St. Johann b. Herberstein (a. S3), Marein Bez. St. Marein (a. SS.), Oplotnitz (in St. Barbara a. S3.), Sibika (u. SS.), Straß (a. 35.), Unter-Pulsgau (SS.). 21. St. Gertraud (a. SS.), Rohitsch (a. SS.), Siegersberg (a. 35.), Winkl (85.). 22. Ehrenhausen (i. SS.), Eibiswald (Kr. a. SS.), Fraß lau (a. S3.), Langg (SS.), Windisch-Feistiitz (a. SS.). 23. St. Ägid i. Windisch-Büheln (a. SS.), Ariilsch (a. S3.), Gleisdorf (a. SS.), Windisch-Graz (SS.). 24. St. Ägid i. Windisch-Bühel (Kr.), Rohitich (a. S3.). 25. Gams Bez. 'Maiburg (a. SS.), Hartberg (a. Lebing — a. SS.), Miesenbach (35.), Rottenberg (St. Maria i. d. Wüste — Kr.l. 26. Dobova (a. SS.), Fernitz, Heil. Kreuz b. Sauerbrunn (a. Sir. SS.), Heimschuh (SS.), Leibnitz (S3.), Tüchern (a. SS), SLisell (a. SS). 27. Podplat (a. S3.). 28. St. Florian (Groß-, a. SS.), Gonobiy (a. SS.), MoosÜrchen (Sh:.), Passail (a. SS.), Reichenburg (a. SS.). Tüffer (a. SS.). 29. Stuften, Breitenfeld, Dobl b. Graz (a. SS.), Friedau (a. SS.), Lemberg Bez. Gonobitz (a. SS.), Lemberg Bez. St. Marem (a. SS.), St. Marein Bez. Graz (Kr.), Semriach (a. SS.), ©traben (a. 'S.), Wildalpen. 30. Altheiligen-Berg b. Hörberg (o. SS). April: 1. Feldbach (P.). 2. Cilli (P. SS.),. Graden Piber (a. SS.), Grafendorf, Kallwang (a. SS.), Kapfenberg (o. SS.), Kniltelfeld (a. S3.), Wind.-Landsberg (a. SS.), Ligist (a. SS), Luttenberg (a. 58.), Murau (SS.), Maria-Nenstift (a. 35.), St. Oswald Bez. Oberzeiring. Schönstein (a. SS.), Steinach (a. P. SS.), Trennenberg (SS ), Trofaiach (a. 35.), Weiz.(a. SS.), Wildon (a. SS.). 4. Diru« kirchen Bez. Cilli (a. SS.). 5. Gabersüorf (SS). 6. Dobje (35.). 7. Rohitsch (a. SS.). 8. Eisbach zu Rein (a. SS.), Hohenegg (S3.), Jlz (n. S.), Sk. Leonbacd i. 38. B. (a. SS.), Stainz (a. S3), St. Stephan i. Rosent. (a. S3), Weißkirchen (a. S3.). 9. Feldbach (SS.). 10. Franz (a. S3.), St. Hermagoras (a. 33.), Koprelnitz b Leutschach (33.), St. Hemma Bez. St. Marein (a. 33.), Lemberg Bez. Gonobitz (a. 35.), Lemberg Bez. St. Marein (a. 35.), Mitterndorf, Pischatz (a. SS.), Riegers bürg (a. 35). 12. Montpreis (V.), Rohitsch (a. 35), Schönstein (a. 35.). 13. Heil. Geist in Lolschc (a. S3 ). 14, Dobl b. Graz (2 Tg ). 15. Arnfels (Kl.-V.), Dobova (a. 35.), St. Georgen a. d. Stiefing (a. 35 ), Pleterje (a. 35 ). 16. Dobje (35.). 17. Hohenmauthen (a. 35.), Kathrain a. Offenetf, St. Philipp (a. S3.), Stanz Bez. Mureck (St. Anna a. Kriechenberg 35.), Wettmannstetten (35 ). 18. St. Lorenzen b. Murau (a. 35.-2 Tg.). 20. Slrnsels (a. 35 ), St. Margarethen a. Drauselde (a. 35.), St. Margarethen a. d. Pößnitz (a. 33.), St. Margarethen a. d. Raob (a. S3.), Wallersdorf (a. 35.), Weitenstein (a. 35.), Wenigzcll. 21. Fantsch und SBrenskagora (o. 35.). 22. Eibiswald (Kr. it. 35.), St. Georgen Bez. Jude, bürg (35.), Groß-Steinbach, St. Helena (a. 33.), Hermagoras (a. SS.), Kathrein i. Haustein, Köflach (Kr.), St. Lamb'eckt (SS.), Rüßdorf la. V), Ober-Wölz (a. 95.), Oplotnitz (in St. Barbara — a. 95.), Tragöß, Wildon (a 95.). 23. Mühlen (95.), Naintsch (95 ). 24. Götzendorf (a. 95.), St. ’Worein Bez. Murau (a. 95.), Tschermosifche b. Rohilsch (a. 95. — '2 Tg.). 25. Brgndlucken Bez. Birkfeld (95.), Drachenbnrg (a. 95.), Friedberg (Kr.), Geistthal (a. 95.), Gleinalpe (a. 95.), St. Jakob im Walde (2 Tg.), Jlz (a. 95.), Kaindorf (a. 95.), Krieglach (Kr.), Lankowitz (2 Tg.), Lassing (Kr.), Laßnitz (a. V ), Leibnitz (Kr. u. 95.), Leoben, Ligist (a. B.), Maria-Trost Bez. Rohitsch (a. 95.), Niste!bach, Sachsenfeld (n. SS.), Windifch-Feistritz (a. 95.). 26. St. Anna a. Aigen, Feldbach (a. 93.), Franheim (a. 95.), Heiligenkreuz Bez. Lnttenberg, Knittelfeld (a. 93.), St. Marein i. Mürzlhale, Neumarkt (Kr.), Preding (a. 95 ), Rottenberg (St. Maria i. d. Wüste — Kr.), Stanz Bez Mureck (St. Anna a. Kriechenberg), Siübinggraben, Tüchern (a. 95.), Turrach (a. 95.), Weiz (o. 95 ). 27. Diargarelhen Bez. Neumarkt. 28. Nestelbach, Rottenberg (St. Maria i. d. Wüste Kr.). 29, Fried au (a. 95.), Klein (a. 95.), St. Martin b. Wurm- berg (a. 95.), Turnau. 30. Ober-Kostreinitz (a. 95.), Scheifling (95.). 31. Doll (St. Jakob a. 95:), Gonobitz (a. 95.), St. Lorenzen in W -B. (a. 95), Mahrenberg (a 95.), Sagorje (a. 95.). August: 1. Gamlitz (a. 95.). 2. Bruck a. d. Mur (95.), Gleichenberg (a. 95.), Graz (Kr.), Jrdning, Lankowitz, St. Leonhard in W.-B. (a. 95.), Schwanberg (a. 95.). 3. Kum-berg (a. 95)., St. Stephan i. Rosenthale 4. St. Egidi b. Schwarzenstein (a. 95.), Heiligenberg ob St. Veter (a. 95.), Straßegg i. Breitenan (SS.), 5. St. Florian (Groß, a. 93), Gasen, Gnas (a. 93.), St. Johann im Saggathale (u. 95.), Laak (a. 95.), Lemberg Bez. Gonobitz (a. 95.), Lemberg Bez. St. Marein (a. 95.), Maria-Schnee (T. n. 95.), St. Nikolai in Sansal (a. 95.), St. Oswald b. Graz (a. 95.), St. Oswald Bez. Oberzeiring (a SS.), Pettau (Kr. u. 95.), Puch (o. 95.). 6. Fehring (a. 93.), Neukirchen Bez. Peltau (95.), Wölling (95.). 7. Außen (a. 95.). 10. Gleisdorf (a. 95.), Grasendorf, Hainersdorf b Fürstenfeld (Kr.), Judenburg (a. 93.), Deulsch-Landsberg (a. 95.), Wind isch-Land sberg (a. 95.), Leutschach (a. 93.), St. Loren zen a Draufelde (SS.), St. Lorenzen i. Mürzthale, Mooskirchen (a. 95.), St. Nikolai ob. Draßling (a. 95.), Peilenstein (a. 95.), Radkersburg (Mitterling — a. 95. u. Zwiebeln), Rann (a. 35.), Rettenegg (a. SS.), Sraz-kogel (Kr ), Uebelbach (a. 95.), Windisch-Graz (a. SS.). 11. Blaindorf, Graden-Piber, Hartmannsdorf (Wind. — a. 95.), Maria-Schnee. 12. Eisenerz (Kr.), St. Lorenzen a. d. Kärtnerbahn (a. 95.), Stubalpe (95.), Svetina (a. 95.), Vorderuberg (a. 95.). 13. Feldbach (95.). 14. Gall b. Knittelfeld (a. 95.), Maria-Neustist (a. 93.), Pobresch (a. B.). 15. Arnfels (Kl.-95.), Heil. Dreifaltigkeit (Kr.), Frauenberg (Kr.), Jahring (Kr.). 16. Frohnleiten (a. 95.), Hitzendorf (a. 95.), Lembach (95.), Lichten-wald (a. 95.), St. Marlin Bez. Deutsch-Landsberg, Oswaldgraben (Sattelhaus-, 95.), Praßberg (a. 95.), Saldenhofen (a. V.), ©traben (a. 95.), Straß (a. 95.). 17. Fraustauden b. Marburg (95.), Jahring (a. 95.), Marein Bez. St. Marein (a. 95.). Rottenberg (St. Maria i. d. Wüste — Kr.). 18. Ardning (Kr.), Gschnaidt, Kloster (B.). 19. Gasen (a. 95.), Jagerberg (a. 95.), St. Jakob in Kalobje (a. SS.), Maria Trost Bez. Rohitsch (a. 95.), Pischelsdorf (o. 23.), Preding (a. 95), Rottenberg (St. Maria i. d. Wüste — Kr.), Tschermosische b. Rohitsch (a. 93.). 20. St. Georgen a. d. Pößnitz (a. S3.), Neubau (a. 95.). 21. Maria Zell (95.) 23. Gleinalpe (a. 95.), Ober-Zeiring (a. 95.). 24. Arnfels (a. 95.), Birkfeld (a. 95.), Ternitz, Gams b. Stainz (a. S3 ), Heil. Geist o. Staragora (a. 95.), Heil. Kreuz Bez. Ober-Radkersburg (a. SS), Jrdning (V.), Knittelfeld (a. 95.), Sanol, Mureck (a. B.), St. Peter a. Kammersberg (P. 95.), Polstrau , Jlz (Hopf.), Kalhrein i. d. Laming (S3.), Knittelseld ia. S3.), Krieglach (a. S3.), Mautern, Rauten, Schönberg (S3.), Stainz (a. S3.), Trofaiach (a. S3). 8. Feldbach (S3), Kraubath (a S3.), Mühlen (S3.), Trofaiach (S3.). 9. Anfsen (a. S3.), Jagerberg (a. S3.), St. Peter Bez. Leoben (a. S3 ), Schladming (a. S3.), Tenienbach (a. B.), Wolfsberg (a. S3.). 10. Afleuz (S3)., Gall b. Knittelfeld (a. S3.), Goß (a. S3.), Gröbming (S3. S3.), Maria-Hof (S3.), Nußoors (a. S3.), Reichenburg (a. S3.), 'Sagmuhle (B.). 12. Eisenerz (S3.), Garrach (a. S3.), Kammern (o. S3.), Tüchern (a. S3.), Tyrnau (a. S3.), Wörschach (a. S3.). 13. Bnitenau (i. St. Erhard), Fraustauden b. Marburg (S3.), Gschnaidt, Kallwang (T. n. S3.), Kappel (a. S3.), Nestelbach. 14. Gamlitz (a. S3.), Gnas za. S3.), Gröbming, St. Hemma Bez. Voitsberg (S3.), Liezen (a. S3.), Niederwölz (a. S3.), Pischelsdorf (a. S3.), Turuau (a. S3.). 15. Arnfels (Kl. S3.)p Burgau (a. S3.), Heiligcngeist in Lolsche (a. S3.), Hciligenkreuz b Sauerbrunn (a. Kr. S3 ), St. Ilgen am Turiak (a. S3.), Kleinsöding (Kr.), Kranichsjeld (a. S3.), St Leonhard Bez. Windisch-Graz (a. S3.), Lotsch la. S3.), Montpreis (S3.), Preding (a. S3.), Trieben (P. S3), Weiz (a. S3.). 16. St. Philipp (a. S3.), Spielfeld (a. S3.), Wildalpen (S3.). 17. St. Gallen (a. S3. — 2 Tg.), St. Hemma Bez. St. Marein (a. S3.). 18. Dreikönig (a. V.),. Hocheuegg (S3.), Hörberg (a. S3.), Pcaßberg (a. S3.), Trifail (a. S3.), Videm (S3.). 19. Marburg, Peggau (a. S3.). 20. Oplotnitz (a. S3 ). 21. Abstall (a. S3.), Cilli (a. P S3.), Donnersbachau (a. S3.), St. Georgen a. d. Stiestng , Windisch-Landsberg (a. 58.), Sinabelkirchen (a. 58.), Svetina (a. 58.). 22. Ehrenhausen (a. V.). 23. Semricch (a. 58.), Windisch-Feistritz (a. 58.). 24. St. Barbara i. d. Kolos (a. 58.), St. Margarethen a. d. Pößnitz (n. 58.). 25. Dobje (a. 58.), G n as (a. 58.), Hartberg (Sr.), Heil. Geist in Sotsche (a. 53 ), Rathrein in Haustein, Kalhrein a. Offenen (in Brandlucken), Leibmtz (SS.), Lemberg Bez, St. Marein (a. 58.), Loisch (a. 58.), Mautern, Neumarkt (Kr), Pettau (Kr. n. 58.), Stainz (n. 58.), Stom i. Mürzthale (im oberen Dorfe), Videm (58.), Weiz (a. 58.), Wildon (a. 55.). 26. Sckeisling (V.). 30. St. Andrä t. Sausal (a. 58.), St. Andrä in W.-B. (a. 58.), Anger (a. 58.), Cilli (c. P. 58.), Eberndorf, Graz (Kr ), Jagerberg (a. 58.), Langenwang, Leoben, Neubau, Oeblarn, Pinggau (Kr.), Rohitsch (a. B.), Straß (a. V.', Weißkirchen (a. 58.), Wenigzell, Wisell (a. 58.), Witschein. Dezember: 2. Pischelsdorf (a. 58.). 3. Geistthal (Kr.), .Gonobitz (a. SS.), Montpreis (58.), Pürgg (Sr.). 4. Gasen, Marein Bez. St. Marein (a. 58.), Vordernberg (a. 58.), Wies (Kr. u. 58.), Wildalpen. 5. Graz (Nikolaimarkt — 2 Tg.). 6. Doberna (a. 58.), Felddorf (a. 58.), Frohnleiten (a. 58.), Laßnitz (a. V.), Leutschach (a. V.), Lichtenmald (a. 58.), St. Marein Bez. Graz (Kr.), Mureck (a. 95.), St. Nikolai i. Sausal (a. 58.), Ober-Zeiring (o. 58.), Saldenhofen (a. 58.), Stallhofen, Traboch, Tragöß, Wundjchuh (Kr.). 8. Liezen (Kr.). 9. St. Aeghd in W.-B (a. B.), Dobova (a. 58.), Edelichrott (a. 58.), Fautsch u. Wrenskagora (a. 95.), Fürstenseld (a, S3 ), St. Jakov in Kalobje (a. 58.). 10. Feldbach (a. 95.). Boitsberg (a. P. 95.). 13. Gairach (a. 95.), Heiligengeist a. Staragora (a. 95.), Heiligenkreuz Bez. Ober-Radkersburg (a. 95.), St. Peter b. Königsberg (a. 95.), Sachsenfeld (a. V.), Sludenitz (a. 95.). 15. Arnfels (Kl.-95.>, St. Lorenzen Bez. Cilli (a. 58.). 16. Neumarkt (95.). 17. Allerheiligen (95.), Lultenberg (a. 58.). 19. Tüchern (in St. Anna — a. 58.). 21. Fehring (a. 95.), St. Florian (Groß-, a. 93.), Heiligenkreuz a. Waasen, Jlz (a. V.), Jrdning, Passail (Kr.), Pöllau (Kr. u. 95.), Rann (a. 95.), Tüffcr (a. 58.). 24. Graz (Christmarkt), Köflach (58.). 27. Kirchbach (a. SS.), St. Lambrecht (a. SS.), Nußdorf (a. 95.), Obdach (a. 58.), Weitenstein (a. 93.). 28. Leibnitz (95.), St. Oswald Bez. Oberzeiring, Spielfeld, 6traben. Wochenmärkte in Steiermark. Jeden Dienstag: Fürstenfeld (jeden Dienstag im August und September Hopfenmarkt), Pöllau (zumeist Getreide aus Ungarn), Radkersburg (Mitterling t. Dienstag eines jeden Monates 95. — 'alls Feiertag T. v.>. Jeden Mittwoch: Bruck a. d. Mur (am 3. Mittwoch eines jeden Monats 58. — falls Feiertag T. v.), Leutschach (am 1. Mittwoch eines jeden Monats Kl. 95.), Marburg (in der Charwoche nur am Gründonnerstag; jeden zweiten und vierten Mittwoch a. 58.), Pettau (an jedem ersten und dritten Mittwoch a. 95. n. P. mit Ausnahme des dritten Mittwoch im April und November, sowie des ersten Mittwoch im August. Schweine/ jeden Mittwoch), Rann. Jeden Donnerstag: Gonobitz, Lemberg Bez. St. Marein, Mureck, Rann Bez. Pettau (Schw., falls Feiertag so T. v.). Jeden Freitag: Pettau. Jeden Samstag: Marburg (in der Charwoche nur am Gründonnerstag), Rann, Trifail. Jeden Sonntag: St. Barbara in der Kolos (auch alle kleinen Feiertage). S a l z b u r g. Jänner: 7. Mauterndorf (Ho. 95.). 17. Hallein (Ho SS). 23. Mittersill (95.) 29. St. Johann i. Pongau (SS.). Februar: 3. Uttendorf (Mauerkirchen). 4. Anthering (Ho. 95.). 7. Knchl (Ho. 95.). 15. Taxenbach (T. v. P.). 18. Oberndorf (9?.). 20. Mittersill. 22. Zell a. See. 23. Oberndorf (58.). 25. Saalfelden. 26. Loser. März: 3. Matts, e (So. 93.). 4. Mauteindors (So. 95.). 9. Straßwalchen. 11. Oberndorf (a.SS.). 17. Altenmarkt b. Radstadt (a. Ho. 95. u. P.). 19. Thalgau. 25. Maxglan b. Salzburg, St. Veit. April: 2. Oberalm b. Hallein (a. 95.). 8. Ebenau (a. 58.). 15 Golling (Ho. 93.), Hüttau (Ho. u. Kl. 95.), Schwarzach. 23. Neumarkt b. Salzburg (Ho. 95.), Seeham. 24. Eoldeqq (Ho. 58.). 29. Puch b. Hallein, Schleedorf, Tamsweg (8 Tg ). Mai: 1. Neukirchen (P. Ho. u. Kl. 93.), Saalfelden (Ho. 95. u. P.j, Seekirchen, Wagrain (a. Ho. 95. u. Kl. 93). 3. Abtenau, Zell am See. 4. Ebenau, Straßwalchen. 6. Mattsee (Ho. 93.). Strobl. 7. Bischofshofen (a. Ho.-u. Kl. 95.). 11. Berndors, Salzburg (P.). 13. Maxglan b. Salzburg (a. 95.), Radstadt. 17. Werfen (P.). 28. St. Micha,l in Lungau. 25, St Jobann i. Pongau (B.). Juni: 2. St. Gilgen. 3. Hüttau (Ho. u. Kl. 95). 15. St. Veit. 21. Bischofshofen (a. P. Ho. ä. Kl. 95.). 25. St. Johann n. Berg. 29. Filzmoos b. Ralstadt, Seedorf. Juli: 1. Hof, Oberndorf (a. 95). 4. Großarl. 7. Eugendorf b. Salzburg. 22. Mautern-dorf (Ho. 95.). 25, Faistenau b. Salzburg (Ho. 95.), Hallein (Ho. 95.), Rauris, Unken. 26, Hintersee. 28. Annaberg. August: 2. (St. Gilgen. 4, Dienten, St. Johann i. Pongau (Rösselmarkt). 5. Maria-pfarr. 6. Äbtenau (P). 10, Mariaplain (a. V-) 11. Anthering. 12. Embach. 18. Bcrndors. 19. Feistenau b. Salzburg (Ho. SS.). 21. Wagrain (a Ho. u. Kl. V.). 24. Seekirchen. 25. Schlee-dorf, Straßwalchcn. 26. Hintersee, Mantcrndorf (R. u. P.). 28, Radstadt (Rösselmarkt). 29. Dors-beuern. 30. Bischofshofen (Ho. V u Kl. SS.). September: 1. St. Gilgen. 2. St. Leonhard b. Salzburg (a. Ho. SS.), Niedernsill. 9. Lend, St. Martin b. Nadstadt. 12. Uttendorf (Pinzgau — P. n. Ho. V.). 13, Loser (58.). 14. Saalfel den (V ). 15. Kuchl (Jährlin,smarlt). 16. Ramingstein |(a. V.). 18. Mittersill (Jährlingsmarkt) 19. Strobl. 21. Hof-Gastein, Oberndorf (58.). 22. Annaberg, Mattsee (Ho. V.). (Saal» selben (Jährlingsmarkt). 23. Saalbach (58.). 28. Salzburg (P). 29. St. Johann i. Pongau, Mittersill (58.), Srraßwalchen (58.), Uttendorf (Mauerkirchen). Oktober: 1. Filzmoos b. Radstadt (Ho. n. Kl. 58.). 2. Zell am See 3. Kuchl. 5. Taxenbach (SS.). 7. St. Johann i. Pongau (3$. — Ž Tg.). 8. St. Johann i. Pongau, Neumarkt bei Salzburg (Ho. 58.) 10. Ablenau. 11. Salzburg (Ho. V.). 12. Unken (SS.). 13. Faistenan bei Salzburg (Ho. SS.). 14. Saalfelden (58.). 15. Saalfelden. 17. Wersen (T. n. Ho. SS.). 18. St. Michael in Lungau. 21. Adnet, Großarl, Mattsee (Ho. 58), Radstadk. 23. Ebenau (a. 58.1. 26. Thalgau (SS ). 27. Waqrain (2 Tg. — a. Ho n. Kl. SS.). 28. Mittersill (a. 58.), Mühlbach (a. SS.), Oberndorf (2 Tg.). 29. Oberndorf (58.). 30. Goldeg, (SS.). November: 1. St. Michael in Lungau. 4. Eugendorf b. Salzburg (Ho. SS.), Golling (a. 58 ). 7. Werfen (2 Tg.). 8. Werfen (Ho. SS.) 11. Straßwalchcn, Thalgau. 12. Nenmarkt b. Salzburg (Ho. SS.). 18. St. Martin b. Nadstadt, Salzburg (Ho. 58.), St. Veit. 30. Salzburg (Ho. SS.), Taxenbach. Dezember: 2. Bramberg (58.), Tamsweg (8 Tg.). 6. Dienten, Saalbach (SS ), Uttendorf (Mauerkirchen). 21. Salzburg (Ho. 58). Mochenmarkte in Salzburg. Jederi Montag: Tamsweg (SS. jeden Montag von Michaeli bis Johann der Täufer). Jede» Dienstag: Salzburg (Nutzvieh, wenn Feiertag T. v.). Jeden Freitag: Salzburg (Schlachtvieh, wenn Feiertag T. ».). Jeden Samstag: St. Johann im Pongau (SS. jeden dritten Samstag im Monat, wenn Feiertag T. v.), Zell am See (jeden ersten Samstag der Monate November bis April Zuchtviehmarkt). Tirol. Jänner: 2. Sillian. 3. Brirneck, St. Ulrich. 4. Glurns.. 7. Bozen, St. Johann (SS.), Bill. 8. Amras-Pradl, Feldthnrns. 14. Kollmann. 15. Kitzbühel, Raturns, Schlanders. 16. Slb-saltersbach. 17. Gries (Steinach), Schönna. 19. Kiens. 20. Mühlau, Nenniarkt. 21. Slngedaier, Vahrn. 24. St. Pauls 25. Lans, Schwaz, Unterinn. 27. Kurtatsch. 28. Kastelruth. 30. Obermais. Febrnar: 1. Lienz, St, Lorcnzen, Schluderns, Vill. 3. Brixen (Brixen), Götzens, Gries (Bozen), Jmtt, Sillian. 4. Amras-Pradl, St. Johann (SS.), Meran, Sterzing. 5. Mühlbach, Wattens, Witte». 7. Weer. 8. Kalter». 9. Amras. 11. Voran. 12. Klobenstein. 13. Neumarkt. 14. St. Michael. Schönberg. Tramin. 15. Abtei. 16. St. Johann, Mals, Meran. 17. Bozen. 18. Abfoltersbach, Kitzbühel, Trient, Zams. 19. Kitzbühel. 21, Bruneck. 24 Bartvies. Hopfgarten, Klausen, Kolfaß, St. Ottilia, Sterzing, Straß, B.'Mp. 25. Auer. Elbigenalp, Hall, Milland, Ried. 26. Innsbruck. 28. Jenesien. März: 2. Tisens. 4. Llxams, Bozen, St. Johann (S3.), Telfs, 586(8. 6. Tartsch. 7. Brixen (58rixen), Schlanders. 8. Enneberg, Höttinr, Losen. 11. Angcdaier, Bozen, Brunncck, Sillian 15. Brixlegg, Margreid. 16. St. Gertrud, Kusstein (SS. u. Kr.), Mals, Schwaz. 17. Goldrain, Silz. 18, Thaur. 19. Kitzbühel, Salnrn, Trient. 20. Burgfrieden, St. Lorenzen (3 Tg.), Reutte, Steinach, Tösens. 23. Feldthnrns. 24. Welsberg. 26. Leisers. 27. Lienz. 30. Lienz. April: 1. St. Johann (58.), Stams. 2. Amras-Pradl, Jenbach, Imst, Pfunds, Silian. SSitt, Wörgl. 3. Jnzing, 58ahrn. 4. Deutschnosen, Zwischenwasser. 11. Kirchdorf. 15. Bozen, St. Johann (SS.), Toblach. 16. Kitzbühel. 20. Allals. 21. Natnrns. Riffian. 22. Fieberbrnnn. 24. Kastelruth, Keniaten, Sand, Sterzing, Telfs, Terlan, Wattens, Windisch-Matrei, Zams. 25. Auer, Mals, Rattenberg. 29. Brixen (Brixen) 30. Brixen (Hopfgarten). Mai: 1. Bozen, Hopfgarten, Laos, Lienz, Matrei, Oberndorf (S3.), Prutz, Schwaz, Silz. Zell. 2. Branzoll. 3. Klausen, Sillian, Söll, Trient. 4. Ebbs, Girlan, Kilchberg, Mühlau, Rotholz. 5. Weer. 6. Elbigenalp, Zierl. 7. Sr. Martin (Passeir). 8. Innsbruck, Parlschins. 10. Gries (Bozen). 11. Schluderns. 13, Brnnneck, Hall, Imst, Kitzbühel, Kundl, Meran, Zwischenwasser. 16. Fügen, Welschnofen. 17. Wolkenstein. 18. Sarnthal. 20. Brixen (Brixen), Tramin, Wilten. 21. Ilngedaier, Meran, Sexten, Sillian. 22. Jnnichen, Innsbruck. 25. Rals, Sand. 27. Klausen, Reith, Windisch-Matrei. 28. Pedroa. 30. Bozen, Knrtatsch. Juni: 1. Bozen, Gostensaß. 2. Niedcrlana. 8. Steinach. 4. St. Christiana. 5, St. Leonhard. 6. St. Martin (Enneberg). 8. Villnöß. 10. Mühlbach 11. Latsch. 12. Niedervintl, Sterzing. 13. Hopfgarten, Marling, Nauders. 14. Brixen (Brixen — 3 Tg.), Grau», Kufstein (3 Tg.). 15. Barioies, Kalter», Mölken, Tartsch, Balders, Waidrinq, Zell. 22. Mitterlana. 23. Saturn, Toblach, Zivischeiiwasser. 24. Bergmoos, Lienz, Nenrte, Trient. 25. Bruneck, Telfes. 26. Klausen, Trient. Juli: 1. ©t. Pauls, @t. Ulrich. 3. Trient. 4. Sillian. 6. Tramin. 7. Neumarkt 11. Prutz. 13. Albeins, Welsberg. 15. Uutermoi. 30. Untermais. 33. Bruneck. 35. Hopfgarten, Innsbruck, Lienz. 38. Brixen (Brixen), Windijch-Matrei. 39. St. Ulrich. August: 4. Kitzbüdel, Niederdorf 9. Brno eck (8 Tg). 10. Trient, Wiltrn. 18. Mals. 18. Latsch. 19. Spital (P. V.l. 30. Schönna. 34. Müylau, Niederrasen, Sterzing, Trient. 86. Bozen, Wolkenstein. 31. Lienz, Tartsch. September: 3. Albeins, Snrntal. 3. Latscb. 4. Steinach. 5. Bauernlirchcn, Reschcn. 7. Zmii, Lienz. 8. Tux. 9. Bozen, Kastellbell, Nassereith 10. Reutte (2 Tg.), Vulpmes. 11. Kurtalsch, Zell. 13. Brun eck. Montan, Sterzing, Völs. 14. Klausen. 16. Laas, Schänders, Sellrain. 17. Jschgl, St. Waiburg. -18. Algund. 19. Corvara, Tux 30. Jnzing, Oberlana, Stumm. 3 l. Holzgau, Kufstein, Meran, Montan, Telss, Trient, St. Ulrich, St. Vigil, Bils, Wattens, Windisch-Matrei. 33. Kuplwies. 33. Bozen, Glurns, St. Jobann (a. V.), St. Martin (Enneberg), Mühlbach, Sexten 34. Langenfeld, Toblach, Zierl. 36» Gossensaß, Nauders, Prissian, Strengen, Wcißenbach. 37. Lech, Ried. 38. Imst (3 Tg.), Lermoos, Sand. 39. Ebbs, Hopfgarten, St. Leonhard, Lienz, Sr. M'chael. Neustift, Trient, Weerberg. 30. Brixen (Lrix-m), Meran, Tramin. Oktoder: 3. Pill, Zell 3. Schlanders. 4. Abtei. 5. Schluderos. 6. Steeg. 7. Angedaier, Burgirieden, Going, Hötting. Kartitjch, Kolsaß, Latscki, Tannheim, Volldepp. 8. Innsbruck (:' Tg.), Niedervintl, Reit. 9. Brixen (Brixen), Gries lBozen), Kitzbühel, Kundl, Biatrei. 10. Auer. 11. Graun. 13. Pfunds, Wenas. 13. Faggen (2 Tg.), Reutie, SarnwI. 14. Axams, St. Jodok, Kalter», Küssen, Schwaz, Tannhelni St. Ulrich. 15. Siasflach 16. Brixlegg, Jnnicheii, Mals, Sterzing, Welschnoseu, Wilten. 17» St. Paukratz. 18» Gargazon. 19. Bichlbach, Hopfgarten. 31. Branzoll, Fieberbrunn, Fugen, Kematen, Kirchberg, Naturns, Nauders, Silz, Söll, Bolders, Vonip, Windisch-Matrei, Zams. 33. Hopfgarten. 33. Würg!. 34. Abfallersbach, Aurach, Laas. 36. Marling. 37. Stegen (2 Tg.). 38. Äldrans, Kirchdori, Klausen, Mieders, Neumarkr, Oetz, Pettnau, Prutz, Sarnthal. 80. Innsbruck. November: 1. Kolsaß. 3. Glurns, Latsch. 3. Bozen, Sillian. 4. Hall, Oberlana, Ried. 5. Lienz. 6. Oberndorf (58.). 7. Imst, St. Leonhard. 8. Brnneck. 9. St. Martin (Enneberg). Töiens. 10. St. Martin (Bruneck). 11. Brixen (Brixen 2 Tg.), Brixen (Hopfgarten), Girlan, Jmbach (a. Fl.), Lech, Mals, St. Martin (Täufers), Meian, Stams. 13. Innsbruck 15. Jnnicheii 17. St. Martin (Passaier). 18» Angedaier, Götzens, Kastelruth Niederdorf, Niederndorf, Trient. 19. Jnnichen. 30. Sterzing. 33, Schludern?. 35. Amras-Pradl, Amras, Barwis, Klausen, Lermoos, Mühlen, Rattcnberg, Tramin, Wattens, Welsberg. 36. Meran (2 T.), Mühlbach, Trient. 39. Auer, Lienz. 30. Bozen (2 Tg.), Kitzbühel, Salurn, Straß. Dezember: 1. Matrei. 3. St. Johann (58.). 4. Fieberbrunn. 5. Bruneck. 6. Imst, Kalter», Waidring, Westendorf, Windisch-Mairei. 8. Naiurns. 9. Brixen (Brixen). 13. Trient. 15. Sarn-6)01. 16. St. Christiana, Mals, Prutz. 17. Kitzbühel. 18. Innsbruck. 19. Glurns, Rattenberg, 20. Bozen, Sterzing. 31. Brixen (Brixen — FI.), Fugen, Hopfgarten, Lans, Lienz, Tannheim. 37. Losen. 38. Kastelruth, Kiens, Telfs, Bolders. 30. Klobenfiem. Wochenmärkte in Tirol. Jeden Montag: Trient (nach dem dritten Sonntag jeden Monats). Jeden Donnerstag: Rattenberg. Borarlberg. Jänner: 30. Garfckmrn. 31. St. Gallenkirch. Februar: 0. Rankw.il. I I. Leuterach. 13. Dornbirn. 18. Bludcnz (58.). 30. Rankweil. Marz: 4. Alberschwende (a 58.) 6. Rankweil. 7. Schruns. 0. Bezau. 11. Lanterach. 13. Tore», Dornbirn. 13. Götzis. 18. Vrudenz ('S-). 30. Lauterach, Rankweil. April: 3. Dornbirn, Schruns. 3. Raniweil. 4. Alberichwende (a 58.). 8. Hohenems. 13. Krumbach. 15. Bludenz (58.). 17. Lingenau. Rankweil. 39. Götzis. 30. Au. Mai: 1. Bludcnz, Rankwcil. 0. Alberschwende (a. 58.). 8» Bezau, Hohenems, Lauterach, Lingenau. 14. Dornbirn. 15. Rankweil. 21. Dornbirn. Juni: 5. Rankweil. 17. Feldkirch. 19. Rankweil. August: 8. Schwarzenberg. September: 11. Rankwcil. 12. Mittelberg. 15. Au. 17. Schwarzenberg. 19. Dalaas, Lech. 21. Schruns 22. Riezlern. 23. Feldkirch. 24. Dornbirn. 35. Rankanil. 30. Hohetiems. Oktober: 1. Riefensberg. 3. Bludenz (a. 58.), Götzis. 5. Schoppcrnan. 8. Dornbirn. 9. Rankweil. 13. Krumbach. 14. Riezern. 15. Alberschwende (a. SS.), Bludcnz (a. 58.), 16. Hohenems. 17. Bregenz. 31. Götzis. 33. Dornbirn, St. Gallenkirch (a. 58.). 33. Bezau, Rankweil. 36» Dalaas. 31. Bludenz (a. 58.). November: 4. Götzis. 11. Schruns. 13. Reuthe. 13. Rankweil. 15. Bludcnz (a. 58.). 18. Götzis. 19. Dornbirn. 35. Au. 37. Rankweil. 30. Bludcnz (a. 58). Dezember: 5,Bregenz. 6.Dornbirn. 15.Bludenz (a.V.). 19.Schruns. 33.Feldkirch 34.Blndenz. Wochenmärkte in Worarlkerg. Jeden Montag: Lingenau (vom 2. Montag nach Matthäus jeden Montag bis Katharina). , Triest. Jänner: 5. Servolo. 11. Prosecco. 19. Op cina. 30. Basovizza. Februar: 5. Servolo. 11. Prosecco. 19. Opeina. März: 5- Servolo. 11. Prosecco. 19. Opeina. 30. Basovizza. April: 5. S rvolo. 11. Prosecco. 19. Opeina. Mai: 3. Sama Croce. 5. Servolo. 11. Prosecco. 15. Santa Croce. 19. Opeina. 30. Basovizza. Juni: 3. Santa Croce. 5. Servolo. 11. Prosecco. 19. Opeina. Juli: 5. Servolo 11. Prosecco. 19. Opeina. 30. Basovizza. August: 5. Servolo. 11. Prosecco. 19. nnd 34. Opeina. September: 5. Servolo. 11 Prosecco. 14. Santa Croce. 19. Opeina. 30. Basovizza. Oktober: 5. Servolo. 11. Prosecco. 19. Opeina. November: 5. Servolo. 11. Prosecco. 19. Opeina. 30. Basovizza. Dezember: 5. Servolo. 11. Prosecco. 19. Opeina. Görz und Gradiška. Jänner: 7. S. Daniele. 13. Sessana 30. Gradiška. 30. S. Daniele. Februar: 3.Aquileja (58.) >3.Sessana. 14. St. Lucia (Tolmein) 34.Reifenberg. 38.Canale. März: 13. Sessana. 10. Görz. 30. Monialcone (i Tg.) 37. Aquileja (3 Tg.). April: 3. St.Lucia (Tolmein). 5. Nabrcsina. 8. Gradiška (2Tg.). 13. Sessana. 33. Tolmein. Mai: 3. Sessana. 13. Sessana. 31 St. Lncia (Tolmein). 30. Reisenverg Juni: 3. Tolmein. 13. Sessana. 17 Sessana. 35. Cormons (3 Tg.). Juli: 4. Reisenberg. 13. Aquileja (3 Tg ), Sessana. 35. St. Lucia (Tolmein) 38» St. Lucia (Tolmein). August: 13. Sessana. 10. Aquileja (B.). 34. Görz. September: 1. Sntta di Comen. 3. Cormons. 11. ©effmm (G.). 13. Sessana. 17. Nabresina. 18. Sessana 31.Tolmein. 33.Reifenberg. 31. Sessana(G.). 39. Monsalcone. 30. Görz(Michaelim.). Oktober: 7. Sutla di Comcn. 13. Sessana 37. Nabresina. November: 3. St. Lncia (Tolmein). 4. Ajello (3 Tg.), Canale, Görz (Andreasmarkt — 18 Tg.). 13. Sessana. 14. Sessana. 31. St. Lucia (Tolmein). Dezember: 0. Monsalcone (2 Tg.). 13. Sessana. 13. St. Lncia (Tolmein). 30. Ajello (3 Tg). 33. Reifenberg. Wochenmärlitc in Görz ititb Gradislia. Jeden Montag: Ajello (G. Schw. Hühner; außerdem am dritten Montag eines jeden Monates Wochenmarkt) Jeden Mittwoch: Monsalcone (dritter Mittwoch eines jeden Monates. 58.). Jeden Donnerstag: Görz (zweiter und letzter Donnerstag eines jeden Monates). Istrien. Jauner: 17. Chersano di Fianona, Lussiitgrande, Rozzo. 30. Buje, Častna, Visignano. Februar: 3. Bogliuno. 3. Dignano, Grisignana. 13« Gimino. 14. Canfanaro. 34. Albona. Buje, Častna. März: 11. Buje. 35. Ceppich di Fianona. April: 4. Sta. Fosca bei Gimino. 13. Verteneglio. 34. Lovrana,^ Pirano (2 Tg.). Mai: 5. Bogliuno, Verteneglio. 13. Cippich di Fianona, Lovrana. 10. Dolina. 30. Fasana, St. Spirilo (Pingnente). 33. Caslua. 30. Albona, Buje. 31. Rozzo. Juni: 9, Pola. 13. Canfanaro, Pola. 17. Pingnente 19. Capodistria. 34. Lussingrande, Sanvincenti. 39. Albona, Lussingrande. 30. Portole. Juli: 4. Dolina. 7. Lussingrande. 13. Portole. 15. Barbana. 17. Lussingrande. 31. Bogliuno. 35. Cansanaro, Chersano di Fianona. 30. Lussingrande. 38. Abbazia, St. Spirito (Pingnente), Visignano. August: 3. Pisino, 5. Cherso (3 Tg.), Uviago. 10. Veglia (3 Tg.). 11. Sentich di Rozzo. 15. Bilje, LussiNgrande, Bisinada. 10. Bolosca. 34. Gimino. 38. Cittanova (5 Tg.)/ 39. Portole. September: 1. Lovrana. 3. Jsola (vlz) 3. Pisino. 0. gtovigno. 8. Bnje, Ceppich di Fianona, Lovrana, Bisinada. 15. Lovrana, Pingnente, Pirano (2 Tg.). 10« Buje. 31. Častna. 33, Albona, Buje, Lovrana. 37. Fasana. 39. Marzana di Dignano. 30. Bisinada. Oktober: 0. Castua, 7. Alcona, Pisino. 13. Rozzo. 14. Visignano. 31. Capodistria, Portole. November: 5. Pisino. 11. Dolina, Gimino, Rövigno. 31. Bogliuno, Parenzo. Dezember: 3. Pisino. 0. Lnssingrande. 8. Bogliuno. 13. Castua, Dignano, Portole, 33. Albona, Buje. 31. Pola. D alm atie n. Jänner: 18. Novaglia. ‘56. Savina. Februar: 3. Catlaro. 13. Ragusa. März: 19. Obrovazzo, Vallegrande. April: 27. Krtole. 28. Zlario. Mai: 2. St. Pietro bi Brazza. 4. Trau. 5. Nona (2 Tg.). 7. Spalato. 10. Krtole, Lesina. 16. Almissa. 19. Stretto, Trau, Zaravecchia. 20. Krtole (2 Tg.). 26. ©netto. 30. Trau. Juni: 3. Knin 13. Castel Vitturi, Dernis, Novaglia, Teodo, Trau. 29. Macarsca, St. Pietro di Brazza, Sale, Trau. Juli: 2. Trau. 9. Cittavecchia. 16. Castel Cambio, Milna, Trau. 25. Arbe (3 Tg.), Sebenico (3 Tg). 26. Curzola (S. Teodoromarkt), Promina, Savina, Teodo. August: 2. .Almissa, Jmoski, Lesina, Trau, Zaoslrog. 4. Castel Bitturi. 5. Castel Cambio, Fort Opus, Ragujavecchia. 8. Promina. 10. Macarsca. 18« Krim. 15. S. Giovanni (2 Tg.), Jmoski (2 Tg.), Kuna (2 Tg.), Lissa (2 Tg.), Pago, Ragusavecchia, (2 Tg.), Sale (2 Tg ). 16. Gitta* vecchia, Lastna, Sinj (2 Tg.), Zlarm. 27. Dernis, Savina. 29. Castclvecchio di Trau. September: 8. Lastua, Obrovazzo, Pago, Zvojane. 20. Dernis. 29. Castel Cambio, Promina, Sinj. 30. Castelnuovo di Cattaro. Oktober: 6. Castelvecchio di Trau, Berlicca. 8. Dernis, Zara lS. Simeoneularkt). 13. Knin. 16. Milna. 26. Dernis. November: 11. Promina, Stretto. 14. Trau. 21. Dernis, Macarsca. Vorzüglichste Messen und Märkte des Auslandes. Annaberg (Sachsen), Jahrmärkte: 1. am ersten Montag nach Lätare (10. März); 2. am ersten Montag nach Anna (26. Juli). Viehmärkte: 1. Monlag nach Judiea (17. März): 2. Mittwoch nach Kreuzerhöhung (14. September). — Augsburg, 1. Sonntag nach Ostern (31. März); 2. an Ulrich (i. Juli); 3. an Michaeli (29. September). Berlin, 1. an Lätare (10. März); 2 an Philipv und Jakob (1. Mai); 3. 8 Tage nach Fronleichnam (30. Mai); 4. an Laurentius (10. August); 5. an Allerheiligen (1. November), Wollmarkt 20. bis 24. Juni. Chemnitz (Sachsen), 1. am Anfänge der Woche, in welche Jakob (25. Juli) fällt; 2. am ersten Sonntag nach Allerheiligen (1. November). Jeder der Märkte dauert von Sonntag mittags bis Mittwoch abends. Dresden, 1. Montag nach Lätare (10. März); 2. Johann Baptist (24. Juni). Wollmarkt im Juni, Montag, Dienstag, Mittwoch in der Woche nach dem Breslauer und vor dem Berliner Wollmarkt. Frankfurt a. M., 1. Osterdienstag (2. April); 2. Maria Geburt (8. September — dauert 3 Wochen und 4 Zahltage). ®lag, 1. am 11., 12., 13. März Krammarkt, Viehmarkt den 13. März; 2. am 21., 22., 23. October Krammarkt, Viehmarkt den 23. October. Hirschberg (Preuß.-Schlesien), Viehmarkt: 6. März. Jahrmärkte: 19. und 20. Mai, 18. und 19. August, 18. und 19. November. An jedem zweiten Tage außerdem noch Viehmarkt Königstein (Sachsen), 1. am Donnerstag nach oder mit Jakob (25. Juli); 2. Montag nach dem ersten Adventsonntag (1. Dezember). Leipzig (3 berühmte Messen), 1. zu Neujahr (1. Jänner); 2. an Jubilate (21. April); 3. Sonntag nach Michaeli (29. September. Fällt Michaeli auf Sonntag, so ist die Messe 8 Tage darauf). Jede dauert 14 Tage. In der letzten Woche 4 Zahltage. Wollmarkt letzten Dienstag im Mai und durch 8 folgende Tage. Nürnberg, 1. an 3 König (6. Jänner); 2. Mittwoch nach Ostern (31. März); 3. nach Aegidi (1. September). Wollmarkt ersten Montag im Juli (1. Juli), dauert 8 Tage. ~ Sensationelles ~ Aufsehen erregte in der ganzen Welt, daß man heute schon einen originalen Diana - Franzbranntwein um 40 Beller um 40 Beller um 40 Beller bekommt. Der Diana-Franzbranntwein ist in jedem Hause unbedingt notwendig. Man soll immer über ein solches Hansniittcl verfugen, welches bei allen Krankheiten, so innerlich, wie äußerlich mit sicherem Erfolg anwendbar ist. Gegen was gebraucht inan den Diana-Lranchramrtwein? Als Einreibungsmittel gegen Schmerzen, welche von der Erkühlung herstammen; er wurde j erprobt bei Rheuma, Gicht und Gliederreißen, Kreuzschmerzen, Reißen, Stechen. Jene, welche infolge des vielen Stehens, Gehens, Reitens oder eines anderen Sportes ermüdeten und ihren Körper, Hände und Füße stärken wollen, erreichen dies nach einer einfachen Einreibung. Wer an Magenkrampf, : Appetitlosigkeit, Magendrücken, schlechter Verdauung, Bauchbeschwerden leidet, kann sich von diesem in ein, zwei Minuten befreien. Wer an Milz-, Leberanschwellung, Bein-, Kreuz- und Brustschmerzen leidet, der wird durch einige Tropfen und Massieren wieder hergestellt. Wer an Atmnngsbeschwerden, i Asthma, Schlaflosigkeit, Verschleimung leidet und schwer hustet, der nehme davon 5 Tropfen. Von ; unbezahlbarer Wirkung sind die Ohren- und Nasenausspritzungen! Vorzüglich zur Stärkung der | Nerven. Ausgezeichnet bei der Einreibung der Augenlider. Jedwede Zahnschmerzen beseitigt er augenblicklich. Bei Kopfschmerzen, Eckel, Unwohlsein, Brechreiz, Schwindel reibt man dainit nur die Stirne ein und riecht daran. Auf Reisen leistet er große Dienste. Wegen seines ansgeichnctcn Aromas kann man ihn als Mundwasser gebrauchen. Beseitigt die Diarrhöe. Macht die Zähne weiß. Verhindert das Haarausfällen, Haarbrechen, die Schnppenbildung in einigen Tagen. Bei Umschlägen beseitigt er unter 24 Stunden die Hitze und die Entzündungen. Er ist ein Mittel ersten Ranges gegen Mund- und Halskrankeiten. Bewährte sich vollkommen gegen die Trunksucht. Er ist ein angenehmes Erfrischungsgetränk und beseitigt alle Schmerzen augenblicklich. Wer den wahren und wirkungsvollen Diana-Franzbranntwein amerikanischer Zusammenstellung kennen lernen will, der schreibe an folgende Adresse: Apotheker BELA ERENY1, Budapest, Käroly - körüt 5. Per Post bestellt man mindestens 12 Originalflaschen um 2 fl. 40 kr. in einer großen Post-kistc. Jede Flasche ist mit einer Plombe versehen. Dies ist der idealsteLranjbranutwein, welcher bisher existiert. Klas rät dicier alte Gelehrte? Vor dem Gebrauch Nach dem Gebrauch Ich weiß wohl, daß es ans Erden sehr viel lungenleidende, brustkranke und schwindsüchtige Männer und Frauen gibt, noch größer ist die Zahl derjenigen, die fortwährend hüsteln, nicht schlafen können, schwer atmen n. nach Luft ringen. Ja, auch solche gibts viele, die oft verschnupft sind, nicht anfhusten können, viel im Bett sitzen und sich nicht trauen niederzulegen. Im Interesse aller dieser kann ich kühn behaupten, daß nach einmaligem Gebrauch der Diana-Asthma-Mittel die oben erwähnten qualvollen Leiden aufhören. Asthmatische, Herz-Hier stellen wir unseren geehrten leidende und Blntspuckende mögen sich diese Arzneien holen lassen, Lesern eine arme Familie vor, denn wenn man nicht gesund ist, so ist das ganze Leben keine Prise deren Mitglieder alle ijuftetm, Schnupftabak wert. Preis in Originaldose 3 Kronen. — Versand Nch"d°sEaWm°°M?ttei per W durch den Erzeuger __ einigen Wochen vollkommen Apotheker BELA ERENYI, Budapest, Käroly-kürüt 5. BANKHAUS J. 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Auf Grund eigener Erfahrung mache ich jeden leidenden jungen n. alten Mitbürger darauf aufmerksam, daß es nichts Besseres auf Erden gibt, als Nervinessenz «. ff j Nervinsalbe bei allen jenen Krankheiten, die von Erkältung oder Übermüdung herrühren, als da ftitb: ^ Gicht, Rheuma, Gliederreißen, Stechen, Hexenschuß, Seitenstechen, Lähmung, Entzündung, Driisen-geschwürc, Zahnschmerzen und Krcuzschmerzcn. Nervinesscnz iind istervinsalbe sind ein wahrer Segen für alle jene, welche die oben erwähnten schmerzhaften Übel bisher nicht gänzlich los werden konnten, ob sie so auch schon 80—40 Jahre daran laborieren. Beide Hans-mittel zusammen 1 fl. (»0 kr. Versand per Post durch den Erzeuger Wir stellen unseren geehrten Lesern hier einen Taglöhner vor, welcher an den hier erwähnten äuszerl.Krankheiten gelitten hat und nach einer zweiwöchentlich. Einreibung vollkomm, hergestellt wurde. Apotheker BELA ERENYI, Budapest, Käroly-köriit 5. l. 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Wenn das persönliche Erscheinen unmöglich wäre, so genügt es, wenn der Patient uns eine detaillierte Schilderung seines Leidens brieflich zukommen läßt und wir senden ihm nach genauer Prüfung des Falles unter größter Geheimhaltung die entsprechenden Spezial-Medikamente und die Anweisung für den Gebrauch derselben. Jedem Brief möge eine Retourmarke bcigelegt werden und erhält der Patient nach der Heilung die ganze Korrespondenz zurück oder dieselbe wird verbrannt. Ohne Störung der täglichen Beschäftigung heilt Dr. Palücz seit vielen Jahren mit seiner speziellen Heilmethode auch die vernachlässigtesten Leiden schnell und sicher; die syphilitischen Geschwüre, Harnröhren-, Blasen-, Nerven- und Rückenmarksleiden, Brüche, die Folgen der Selbstbeflecknng und Syphilis, Samcnfluß, geschwächte Manneskraft (Impotenz), beginnende Geistesstörung, goldene Ader, Blutkrankheiten, Hautkrankheiten und sämtliche Erkrankungen der weibl. Sexualorgane. Für Damen separater Wartesalon und Ausgang. 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Wem der Arzt oder die sachverständige Hebamme sagt, er sei blutarm, bestelle eine Schachtel Dianapillen denn es ist erwiesen, das; diese Pillen das gesundeste und beste blutbildende Hausmittel sind. Wem der Magen weh tut, wer keinen Appetit hat, wer an Magen-, Milz- und Lebergeschwüren leidet, wessen Magen keine Speise verdaut, wer eine blasse oder gelbliche kränkliche Gesichtsfarbe hat, wer sehr inager ist, kein Blut hat und immer friert, wer.an ererbter Blutvergiftung leidet, wer nierenleidend ist oder an skrophulösen Übeln leidet, der nehme Dianapillen, die allen Kranken Segen spenden, welche bisher vergebens gehofft haben, aber keine Genesung fanden. Eine Schachtel Dianapillen kostet 3 Kronen. Per Post können nur zwei Schachteln versendet werden Ltten^e^Jr Apotheker BELA ERENYI, Budapest, Käroly-körut 5. Schutzmarke: „Anker". Linimentum Gapsici compos. Ersatz für Anker- Rain - Expeller ist ein zuverlässiges, schmerzstillendes Mittel, das vermöge seiner eigenartigen Bereitungsweise und infolge sorgfältigster Auslese der verwendeten Stoffe, selbst von empfindlichen Personen mit Nutzen zu Einreibungen gebraucht werden kann. Dieses vielfach bewährte Hausmittel wird mit den besten Erfolgen sowohl als ableitende und vorbeugende, wie namentlich als schmerzstillende Einreibung angewendet. Es ist insbesondere solchen Leuten angelegentlichst zu empfehlen, die sich viel im Freien aufhalten, öfterem Wetterwechsel und daher leicht Erkältungen ausgesetzt' sind, z. B. Ökonomen, Förster, Jäger, Landleute, Fischer, Bergleute, Seefahrer, Auswanderer usw., so auch Touristen vor und nach anstrengenden Touren und überhaupt allen Beisenden, da es ihnen, wenn kein Arzt zur Hand ist, bei etwaigen Unfällen und Unpäßlichkeiten in oen meisten Fällen schnelle und sichere Hilfe bringt. Ein großer Vorzug des Liniment. Capsici comp, mit „Anker", das mit vollem Recht als ein zuverlässiges Yorbeugungsmittel gilt, besteht in seiner einfachen Anwendungsweise. Man reibt ein- oder mehrmals des Tages die schmerzhaften, erkälteten, geschwächten oder gelähmten Körperteile damit ein und sehr bald nach der Einreibung wird sich ein angenehmes Wärmegefühl mit Schmerzlinderung einstellen. Ein weiterer großer Vorzug des Liniment. Capsici comp, mit „Anker" ist sein billiger Preis von 80 h, K 140 und K 2 — die Flasche, es ist daher allen Personen leicht zugänglich und sollte niemand versäumen, bei Erkältungen einen Versuch mit diesem schmerzstillenden Liniment zu machen. Warnung! Das vorbesprochene Hausmittel wird in der sorgfältigsten Weise im Laboratorium der Unterzeichneten Apotheke hergestellt; jede Flasckie befindet sich in einer Schachtel, die oben und unten mit rotem Anker als Erkennungszeichen verschlossen ist, (lose wird das Anker-Liniment nicht abgegeben). Beim Einkanf sei man bafjer recht vorsichtig und lasse sich keinerlei Nachahmung aufdrängen.' Wer also das Original-Erzeugnis zu haben wünscht, der verlange in den Apotheken ausdrücklich „Liniment. Capsici comp, mit der Marke „Anker" (Ersatz für „Anker-Pain-Expeller“) aus Richters Apotheke in Prag" und sehe genau danach, ob auch auf der Verpackung der für uns als Schutzmarke behördlich eingetragene Anher deutlich sichtbar ist. Wo der Anker fehlt, hat man es stets ' ^ einer Nachahmung zu tun, die am * z u r ü ck z u w e i s e n sei. mit besten i= Zu haben in allen Apotheken. — Sollte man das Richtersche Original-Erzeugnis am Platze nicht erhalten, dann wende man sich direkt an . Pr. Richters Apotheke zum .Goldenen Kämen' in Prag, ^ Elisabeihstraße Pr. 5 neu. Persaiid täglich. 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Er wirkt daher durch Beförderung des Stoffwechsels blutverbessernd, dabei gelinde aullösend und Hartleibigkeit, sowie die daraus entstehenden mannigfachen üblen Folgen beseitigend. Preis: 1 Flasche K 1 70, per Post 40 h mehr für Packung. Warnung. Wir warnen vor den unter gleichem oder ähnlichem Namen aufgetauchten, jedoch bezüglich ihrer Zusammensetzung und Wirkung von unseren Original-Präparaten ganz verschiedenen Nachahmungen unserer seit mehr als 30 Jahren erprobten und SCHUTZ-MARKE aelJUUÜS HEHBABNY WIEN |0 bestens bewährten Erzeugnisse, bitten deshalb, stets darauf zu achten, daß die nebenstehende, behördlich protokollierte Schutzmarke, sowie die unten angeführte Erzeugungsstelle sich auf der Emballage und Etikette jeder Flasche befinden. Alleinige Erzeugung und Haupt -Versandstelle: Dr. Hellmanns Hpolheke „zur Barmherzigkeit", ”1™’,™',*’ Depots in den meisten Apotheken. natürlicher alkalischer wird mit sehr gutem Erfolge an gewendet bei Crhranhungen der Cuftwege: Katarrhe des Rachens und der Bronchien, Spitzen-Katarrhe und beginnende Infiltrationen, bei Lungen- und Brustfell-Entzündungen (in solchen Fällen wird das Wasser häufig in Mischung mit heißer Milch verordnet); bei — Krankheiten der Verdauungsvrgane zz Sänrebildung des Magens, Magehkatarrli, Appetitlosigkeit, bei == Nieren- und Blasenleiden. ——. Ferner ist derselbe vorzüglich geeignet als Unterstützungsmittel bei Kuren in Karlsbad, Marienbad, Franzensbad, Teplitz usw. und endlich ist dessen " Gebrauch sehr angezeigt bei auftretenden Epidemien wo es darauf ankommt, sich durch" den Genuß eines absolut reinen Trinkwassers gegen die Gefahren der Ansteckung zu schützen. Bei Kinderkrankheiten — haben bedeutende Kinderärzte; wie die Prof. Löschner, Mauthner, Epstein. Ganghofer u. a. das Gießhübler Wasser stets bevorzugt. STUDIJSKA KNJIŽNICA V MARIBORU j HIs Erlnsdmngs- d. TisdvtrM zeichnet sich das Wasser, besonders aus durch seine 'außerordentliche Reinheit des Geschmackes, perlende Kohlensäure, --------. leichte Verdaulichkeit, 1 1 .. ... ..... belebende Wirkung auf den ganzen Organismus, .... Förderung der Verdauungstätigkeit. ....... — Der Versand erstreckt sich nach allen Weltgegenden. Y\|pXp«»|ftnpyt bestehen überall in den Mineralwasserhandlungen i tlVVCI IViy Cll und -Apotheken. Ferner findet man das Wasser in den größeren Hotels, Cafes und Restaurants vorrätig.