Imts - N latt zur Lalbacher Zeitung. .H.? 151. Samstag den l7. Verember IL^ls. GlUbernial- Verlautbarungen. Z. 2018. (1) Nr. 30017. Kundmachung des k. k. il lyrischen G u b ernillm s. — Zu den Commissionen, welche zum Behufe der Einlösung der für den Bau der Staatseisen-bahncn erforderlichen Realitäten abzuhalten sind, werden die sämmtlichen Interessenten, oder ihre geschlichen Vertreter, somit auch die Hypothekar-Gläubiger der erwähnten Nea-lltäten vorgefordert werden. — Jedoch werden diejenigen Hypothekar-Gläubiger, deren Aufenthalt nicht bekannt ist, oder welche nicht in der Provinz wohnhaft sind, und auch keinen Bevollmächtigten haben, nach dem im Einvernehmen mit der k. k. vereinten Hof-kanzlei und der k. k. obersten Iustizstelle vom hohen Hofkammcr-Präsidium gefaßten Be« schlussc zu der erwähnten Verhandlung nicht persönlich vorgeladen, sondern ihre Rechte werden durch einen für sie, von der Realin-stanz 3ä aeluln. zu bestellenden, und zu der Verhandlung bcizuziehendcn Curator verwahrt werden. - Es wird ferner im Einverständnisse mit der k. k. obersten Iustizstella für alle Fälle, in welchem das Land recht, rücksichtlich landcsfürstliche Collegia!-Gericht dcr Provinz, durch welche die Staatscisenbahn laufen wiid, nicht schon als privilegittcö Gericht, des um die gerichtliche Schätzung einzuschreitenden Fiö-cus, oder selbst a>ö Realixstanz, zur Vornahme dcr Realitäten - Schätzung, Behufs der Einlösung für die Staatscisenbahncn competent wäre, dasselbe hiczu dclegirt, wornach die gerichtlichen Realitäten-Schätzungen in allen Fallen bei dem Landrechte, rücksichtlich Colle« gialgerichte der Provinz, durch wclche die Eisenbahn laufen wird, anzusuchen sind. —Welches in Folge hohcn Hoskammcr-Präsidial-Er- lasses vom lg. November d. I, Z. 1249, zur allgemeinen Kenntniß gebracht wird. — Laibach am 2. December 1812. Joseph Freiherr v. Weingarten, Landeö-Gouverneur. Carl Graf zu Welsperg, Raitenau und Primör, Vice-Präsident. Domltilk Brandsletter, ^ k. k. Gubernialrath. Z. 2013. Nr. 29171. Circulate des k. k. illyrischen Guberniums. — Bestimmungen über die Anwendung des Stäm-pel- und Taxgesetzcö in einigen Fassen des gerichtlichen Verfahrens. — Laut hohen Höft kammer-Decreteö vom 7. November Ig'12, Z. ^'"'/z783, sü'd im Wege deö Einverständnisses der k. t. allgemeinen Hofkammer mit der k. k. obersten Iustizstelle, außer den mit der allerhöchsten Entschließung vom 29. August 1842, kund gemacht mit dem hierämtlichcn Circulare vom heutigen Tage, ausgesprochenen Bestimmungen noch ferner gleichfalls aus Anlaß vorgekommener Anfragen über die Anwendung dcs Stä'mpcl- und Taxgesehcs vom 27. Jänner 1840 auf daö gerichtliche Versahren folgende Entscheidungen erlasen worden: 1,Wenn bei gerichtlichen Vergleichen in dem Vergleiche zugleich eine Ncdcrgabe vonEffectcn und Pfandstücken oder eine Zahlung enthalten ist, oder überhaupt mehrere und vcrschicdenc Rechtsgeschäfte in dem Vergleiche einbezogen werden, so muß für den Vergleich dcr Vcrglcichsstäm-pel nach den §H. 31 und 43 dcs Stämpcl-l,nd TaxgefctzeS (§. 43 italienischer Te,t), bczahlt werden, rücksichtlich der übrigen mit dcm Vergleiche in Verbindung gebrachten Geschäfte aber, in Ansehung wclchcr daä Ver- 936 glcichS-Protocoll die Stelle einer Urkunde vertritt (§§. 5'l, 65, 73 deä deutschen, und §§. 45 und 56 des italienischen Textes deä Sta'm-pel« und Taxgesctzcö), hat der gesetzliche Ur-kundenstampel in Anwendung zu kommen, wobei die Gebühr insbesondere mit RücksichtS» nähme auf den §. 96 des Stampcl- uno Taf« gesetzcs (§. 79 italienischer Text), zu berech' nen ist. — 2. Abschriften von Protocollen über mündlich aufgenommene Klagen sind alü Abschriften, ohne Unterschied, ob sie fur den Kläger oder den Geklagten ausgefertigt werden, dem gesetzlichen Stämpel zu unterziehen. — 3. Protocolle über gerichtliche Bergleiche, welche nach geschöpftem Urtheile oder nach Inrotulirung der Acten :»ä Ip^li^l.oiillln oder ilä rtivi50i-iuln geschlossen werden, unterliegen der höhern Stämpelgebühr, welche in dem § nes mit den Rlchteramtsoe, creten versehenen Actuars mit dem Behalte von Fünfhundert Gulden E. M. allergnadigst zu bewilliget, geruhet. — Zur Besetzung dieser und eventuell auch einer weiten: Acluarsstclle 2. Classe mit dem Gehalte jährlicher Vierhundert Guldm C. M. wird der Concurs vim ^ Wochen, vom Tage der Einschaltung dieser Verlautbarung gerechnet, w,e folgt, ausgeschrieben: 1. Haben die Bewerber, dle in einer öffentlichen Bedienstung stehen, ihre Competenz-Gesuchc unmittelbar durch ihre vorgesetzten Behörden, jene aber, die bereits bei emem l. f. Bezirks, Eommissar,ale angebellt sind, dmch dieseb Commissariat und das vorgiseyce Kre»e- amt an d«s s. t. KreiSamt Adclsberg zu leiten. —' «. Haben sich alle Eompelenten «n ihren Bewerbungsgcsuchen über die vollkommene Kennlmh der krainlschen Spacbe, über ihre Moralltat, blsheng« D«sckäft»gul,g und Dlenst-leistung, Aller. Otsunohe«i, Ncllaion und Famillenlwno auszuweisen. — I. Haben sich sowohl die B'wcrder um dle Aciuarssstlle «. blasse, als auch jen« um «ine Acluarsstelle 2. Classe, über dle m»l gl»tcm Elf lge zurüclgc» legten jundlsche^ Studien, die ersttrn abung, dle bis nun ge-leisteten Dienste/ und dc>lui d^^ sie die n'wah»ue Coullvn zu leisten redhe>t, io wie über ihre tadellose Sittlichkeit auszuweisen habsn, innerhalb des obigen Termines im vorgeschriebenen Wcge bc> d,cser Elimeralg^fal-lcn'Verwaltung >u überreichen. — Von d,r k. s. steyrisch-lllyischen vereinten Eameral^e« fallen» Verwaltung. — i^rätz am 27. November 1842. Vermischte ^rrlautbarungett. 3- '599- (2) ^ . 2tr. 2457. G d l c t. Bon dem t. k. Bezirksgericht, Scnoseisch lvird oem Mathias Schelto ocer dessen unbe» kannten Erben von Senosctscb durch gegenwärli. ges Edict bekannt gemacht: «Zs h^be widcr ihn Hr. Johann Dejat von Senoselsch, als tZ.ssionär des Anton Meden, dieser Rechtsnachfolger seinis WeibeüAnna,gebornen Schelle, bei ciescm Gerichte eineneue Klage, rrcqenZahlung cinlö HeirathsgulcK pr./»ou ft , einer Balla vr. 5<>st. und zweier Schafe, im Il'.tgclle von ^ st , aus dein lZhcoerlrage l^llo. 5. Februar »U55 angebracht und um ricdlellicdc Hilfe gebeten; worüber eine Tagfahung aufdcn >4» März k. I.. frud 9 Uhr angeordnet worden i,i. Dag Gericht dem oer Ort seincK Aufenthaltes otc-l dessen aNfälliger Erben unbekannt ist, uno da er vielleicht auö c»n t. t. Erblanden abwesend lein konnte, hat aut seine Gcfabr und Kosten den Hrn. Sebastian Klemeoz von Senoselsch zu seinem Curator aufgcficsll, mit welchem die angebrachte Rechtssache naä) der sür tie k. k. tzidlande bestiinmltn Geochlöordnung ausge^ fuhrt und entschiedeil »rcrden wi»d. Derselbe ivird dabcr dessen durch dieses (Zoicc zu de,n (Küte eininert, daß er allenfalls zu renter Zcic selbst zu erscheinen, oder dem bestimmten Curator scme Rccktäbehelfe auszuhändigen, oder aber auch sich selbst einen andern Sachwalter zu. bestellen u»o diesem Gerickte nainh^sc zu ,nachcn> und überhaupt in asic die rechlliche» cr^ungsl7^ßigen Wege einzl,sch,citen wissen mög?, tie is zu sei. ncv Vertheidigung dicnsam finicn »rürke, widrk. genfalls er sich sonst di» auS seiner Verabsau. mung entstehenden Folgen selbst beizumcssln ha. den wird. K. K. BezirlSgericht Senoselsch am io. De« cembcr »U42. 3. «ooo. (2) ' Nr. 554.'. 2 d i c t. Von dem Bezirksgerichte Haasberg wird be« kannt gemacht, daß am 2,. December l. I. , Vormittags 9 Uhr in loco Niedcrdorf, di, dem abwesenden Georg Pruditsch gehörigen, der Herrschaft Haasberg 5uli Rectf. Nr. 5 ^eirih alizunielden und d.iriulhun, alü sie sonst sich die Folgen deü §. U«4 b, O, B. selbst zujuscdreil'c», hallen. K. K. Bezirksgericht 0er l.l>ngebu!,gcn Lai. bachö am 6. December 1842. Z. 2oc>2. (3) Nr. ^6^5. 6 0 i c t. Bon dem k. k. Bezirksgerichte rer Umgcbun. gen Laibachs, alö Rcalinstanz, wird hicniit bekannt gemacht: E5 sey in Folge Zuschrift deä hochlüb-lichen k. k Stadt" und LandrechteZ in Krain c1^>. 2g. September »U/t2, Z. 723), in dcr «Zxecu« tionösache deü lIasper Kandulsch gcgcu (Zarl Grill zur Vornahme der executive»» Fcilbietung dcu, dein Grccuten gehörigen, i„ der Gemeinde Jar» sche liegenden, der D. R. O Oammcnda Laibach Lul, Urb. Nr. 4o5V^ zinsbaren, gerichtlich auf ,64 ft. 2« kr. geschätzten UeberlandsackerS, die Tagsahungen auf den »4. Jänner, ,4. Februar und ,4« März k. I., jedesmal Vormittags 9 l.lhr in dasiger Amtötanzlei mit dem Anhange anberaumt worden, daß diese Realität bei der ersten und zweiten Feilbietungslagsatzung nur um .oter über den Schätzungswert!), bei der drillen aber auch unter demselben hi»langeg?dcs> werde, und daß j^der Licilant ein Vadimn vr» 2oft. zu Handen der Licilations. lZommission zu «rlegen haben wird. Der Glundduchsextract und die Licitalions-bedingnisse lünnen täglich hieramts eingeschen werdcn. Laidach ain »6. November »6^2. 938 Z 2,oo3. (2) Nr. 55.zo. Edict. Von 5cm l. k. Bezirksgerichte lcr Umgebun. gen Laibachs wird hicinil bckannl g.macht: (su s.y die in der lZlcllltlonös>)ä)c dc5 Herrn Dr. (Zlc'batl). Curator dcr mlndcrjä'hrlgen Thercjia ä^c sck'schcn Orden, wider Joseph Skerbina von W.nlsck. l"<>. s» Rcctf. Nr. 2lo'/H dienstbaren, gerichtlich auf »5U5st. ^lr. beschützten Realität, unter vorigem Anhange auf den 25, Jänner und 27. Februar l. I^'^l-mittags lo Uhr in loco der Realität zu Wallsch Übertragen morden. Laibach am 26. November .L42. Z. 2 «4. (2) Nr. 5526. Edict. Alle die auf den Nachlaß ccö am »2. Ma« l. I. zu Sadvor Nr. 2 verstorbenen Johann Gasperschilsch auS was immer für einem Rechls. gründe einen Anspruch machen zu können glauben, haben denselben bel der auf den 5,. December l. I. angearonelcn Liquidalionö. und Ab» bandlungstagfahung sogcwiß anzic,nel0e„ u»d darzulhun, alA sie sich Wst die Felgen deö § 9,4 b. G N. selbst ,uzuschrcibcn hatten. K. F. Beiilkögcrlcht der Umgebungen Lai. dachs am 5. December »642. Z. 2o05. (2) Nr. 54 »5. Edict. Alle, die auf den Nachlaß des am ü. Au. gusi zu Dvor Nr. 6 verstorbcnnn Gregor Mcr> chcr auK waö immer für einem Rcchtsgrunde einen Anspruch machen zu können glauben, ha» den denselben bei, der auf den 29. December l. I., Vormittags 9 Uhr angeordneten Liquidations« und Abhandlungölagsayuüg fagelvih anzumcleen und dazuthun, alö sie siä) sonst 5ic F^l^cli deö tz. 6,4 l?. G. V. selbst zujuschleiben bätt«n, K. K. BezilkKgcricht der Umgebungen Lai, bachö am 2. December 1642. Z. 2o,l)ä. (2) Nr. 555»^ S .d i c t- Alle, die aus ten Nachlaß des am 23. Oc» tcber 1642 zu Bresje Nr. 2a verstorbenen Johann Kosiüa. auK waK immer fnr einem Rechtögrunde einen Anspruch machen zu lö«ncn glauben, haben tcnselben bei der auf den 5» December l I, Bolmiltay <^ lihr angeordneten Liquidations» und Att)c,»e>ung5!.igsayung sogclviß anzumeldc', ,ü,e ?a,z»tll)l!tt, alü j'ie sich so.'st die Folgen dcö §, Ü,^ b, G. V. selbst zujuschreiben hätten. K. K. Vcz!leSs,crlcl,c der Umgebungen Lai. l"lä's am li December 1^42. Z. '<)«7. l3) '^ Nl. 2q^3. S d i c r. Von dem Bezlltsgerlchle Rcisniz wird dem Georg Krcnn ven Obrcrn, und seinen etwaigen Irden bct^nitt gcin^cbt: IF habc Lo>enj B»)iz von Ratilniz wider sie die Klage auf Verjährt» und Grlaschencrslärung der, mittelst Schuldbriefes v.'in 5. August »Uno, am ,c>. März »Uo» auf die, früher oem MalhiaK Kaplan, nun ihm Lo« rcnz Boiz gehörige, der Herrschaft Rcifniz 8ul> Ulb. Urb. Fol. 2Ü5 zinsbaren '/4 Hübe intabu» lirten Forderung pr. Lc> ft. angebracht, und um richterliche Hilfe gebeten, worüber ciuc Tagsatzung auf den 25. März »U45 früh 9 Uhr angeord« net worden ist. Daö Vcricht, dc,n ccr Ort dcä Aufenthaltes deK Geklagten und seiner all« fälligen Erben unbetannt ist, hat auf ihre Gefah» uno Unkosten den Herrn Johann Leökowiz von Reis« „iz zu ihrem Curator aufgestellt, mit welchem diese Rechtssache nach der für die k. k. Grblantie bestimmten Oerichlöorcnung auggclührt und ent-slllledln werden wird. Dieselben werdln dahe» dessen zu dem Ende erinnert, t>ah sie allenfallK zur rechten Zc>t selbst zu erscheinen, oder dem bestimmten Vertreter ihre Rechlsbehelfe an Handen zu geben, orer sich einen andern Sachwal« ler zu bestellen und diesem Gerichte nambafl zu machen, und überhaupt in alle ordnungsmäßl» gen Wege einzuschretten wissen mögen, die sie zu ihrer Vertheidigung dienlich si„oen würd«n, wldl»v,enö sie jrch d,e aus ihrer Verabfäumung enlstchenoen Folgen selbstdeizumcssen haben werden. Beiilt^,cr,cht Reifniz den >Ü. Nooemd.r ,6^,. H. ,gUo. (5) Nr. 2ll... 9 d i c t. Von tem t. e. Bezirksgerichte zu Ralmanns« darf wlro belannt gemacht: Man habe über Ansuchen deK Herrn Leopold Lcdenig von Laibach, wider die Oheleutc Joseph uno Anna Sporn von Nadmannüdorf, wegen auö dem Zablungssuftrage vain 7. September »U4» , Z. .959, schuldigen i o«a st. (5. M.. sammt Zinsen, Gcrlchlg. u. Grecu» tionötostcl,, in die executive Fellbieluilg nachstehen, eer, d«r Herrschaft Raomannüoorf zinSbaren, auf 6ly2 ss. geschätzten Realitäten, als: des Hauses Nr. 6 zu RadmannSdctf, ocr ?lecker und Raine zier- .^.un^^ pc>r 5«n^u. uno 1106 ür<^«m, der Wiese lr^/^.lc IM<1 I„.52.-.lue. deü GlchwaldeS <.;^cll3cl>o, und der Holzantheile in der