slt. 254. Mittwoch, 5. November 1890. 109. Jahrgang. OMcher Zeitung. '""««!<> <,"°"V«>«: Ml! Postvcrsenbun«: ganzjährig fl, ll, halbiilhrig st. ?.»>«. Im «lomptolr: "'"k ^ni.! .' '°>bjäl,riz fi. 5 «>. Für die Zustelln»« «»« Hnu« ganzjährig fl. l. - Insertlonsgrdur: Für b!« ,u 4 Zeilen »b lr., »rohere per Zeile »lr,: bei «sleren Wiederholung,» ver Zelle » lr. Die «Lalbach« Ieiwng» erscheint tüglich mit Nulnahme der Gönn» und Friertage, Die Ndminlftratio» befindet sich Tongreftplah », die «tdoction Uahnholgasse »4. Gprechstunde» der Nebattion lüglich von ln bi« lll Uhr vormittags, — Unfrankierte Briefe werden nicht angenommen und Manuscript? nicht zurunyeftellt Umtl'icher Hheil AH./' und k. Apostolische Majestät haben laut l.i!,H , <>" Handschreibens vom 25. October d. I. dem »in n^ldmarschall. Lieutenant Johann Horväth ^....°b^r. Militär - Inspector der ungarischen hkngsj?'Anstalten und des kroatisch. slavonischen !tei Mo. V^b' die Würde eines geheime» Rathes tax. "«gnädigst zu verleihen geruht. ^tt^cks/' ""d k. Apostolische Majestät haben mit >°Muna« .^"^chliehung vom 23. October d. I. dem ^llcll cs. "vldenten der Finanz.Landesdirection in Graz t«N an ^ ^" ^itel und Charakter eines Rechnung«, "«gnädigst zu verleihen geruht. Dunajewsli m. p. ^° P " 3'nanzminister hat den Rechnungsrevidenlen Mnust. "schert zum Rechnungsralhe bei dem ^e^pwement der Finanz.Landesdirection in Nichtamtlicher Hheil. " ^. Krainischer Landtag. ^tt / ^.^ ^'bung am 4. November, n >""8 in !'"^ Landtag hielt gestern seine siebente 3 Ver>n>i. laufenden Session ab. Nach Verlesung der N„?"2 des Protokoll« der sechsten S'tznng ^ Tinlaus f. ,^"^ Llli.driihauptmann Dr. Potlular l? ben h», « °""- Die eingelangten Petitionen wur« n.'^ng t> "landen Ausschüssen zugewiesen. In Er-»?^a«scf,,« "^sordnung wurde der Bericht des !> um H* Wer die Bitte der Gemeinde Hre. > >zhe,^^lng eines selbständigen Straßen Con-'^iesrn ^mVerwaltungsausschusse zur Berathung ^toikct^" ^"'^ be« Landesausschusses über >w. 2 j^ ""er Wasserversorgung für die Gemeinde ^ ^lluss^ s""krain. wurde gleichsfalls dem Ver-^ ^ib,lH7' >e zur Berathung zugewiesen. Mlt dem ^"«schlls« f. ^^ 12. November 1689 wurde der ^Z^cie der w ^'"llt. die technischen Erhebungen 'ts, ?"tn ,. ,"a!,erversorq»ng der Gemeinde Ambrus ht>- Dies °''^ und darüber seinerzeit Bericht zu ^nit ^ffl!. '^ wurde dem Landesinqenieur ^t!?n N°^' der hierüber einen ausführlichen ^m "HM ^ erstattet hat. Wie aus diesem ^Men. ^ "U'de die projectierte Wasserleitung ^3^g u„d » ^ ^"sern und 1118 Einwohnern Die auf rund 30.000 fi. veranschlagten Kosten dieses Unternehmens sind jedoch so groß. dass selbst bei einer bi« zur äußersten Grenze des Zulässigen gehenden Beitrags-leistung aus Landesmitteln die interessierten Ortschaften die erforderliche Summe nicht aufbringen könnten. Da aber der durch die heurige Dürre verursachte Wasser, mangel in Dürrenkrain und am Innerkrainer Karst ein beispielloses Elend herbeigeführt und gezeigt hat, dass die Wasserversorgung für diese Gegenden eme Lebensfrage im wahren Sinne des Wortes ist. so kann der Landing über das vorliegende WasserversorWngs« Project trotz des veranschlngten hohen Kostenbetrages nicht einfach zur Tagesordnung übergehen. Wenn man in Erwägung zieht, das« durch den dauernden Wasser-mangel die Bewohner der davon betroffenen Gegenden von gefährlichen Krankheiten heimgesucht, dass auch ihr Viehstand schwer geschädigt und vermindert, somit der Volkswohlstand untergraben wird. so erscheint es außer Zweifel gestellt, das« die Wasserversorgung der ge. dachten Gegenden als ein öffentliche« Interesse von so hoher Bedeutung anzusehen ist. dass der Staat, der sich als höchsten Zweck die Förderung der allgemeinen Wohlfahrt stellen muss. seine kräftigste Unterstützung einer Action nicht versagen wird, die auf Abhilfe der geschilderten Lalamität gerichtet ist. Es ist selbstverständlich, dass auch die unmittel-baren Interessenten zu den Kosten der Wasserversorgung unter Anspannung aller Kräfte beitragen müssen, da es unbillig wäre, wenn der Staat und das Land die Kosten eines Unternehmens brstreiten sollten, zu welchen diejenigen, denen daraus der größte Vortheil erwächst, gar nichtt oder unverhältnismäßig wenig beitragen würden. Wenn die Beitraqsleistung der Interessenten auf eine lange Reihe von Jahren vertheilt wird, so ist es möglich, einen namhaften Beitrag aufzubringen, ohne den Contribuenten eine zu schwere Belastung auf. zuerlegen. Da die durch Herstellung einer Wasserleitung gesicherte Wasserversorgung nicht nur den gegenwärtigen Bewohnern der betreffenden Gegend, sondern auch deren Nachkommen zum Wohl und Nutzm gereichen wird. so erscheint es ebenso billig wie volkswirtschaftlich gerecht-fertiget, dass ein entsprechender Theil der dlesfa'lllgen Anlaqelosten auf die nachkommende Generation ge. wälzt wird. An diesem Gesichtspunkte festhaltend, darf man im vorliegenden Falle die Aufbringung eines angemessenen Beitrages seitens der Interessenten nicht im vorhinein als ausgeschlossen betrachten und die Möglichkeit der Ausführung des Projectes in Abrede stellen. Die Er-fahrung lehrt auch. dass bedeutende öffentliche Bauten. Kirchen. Schulen und Straßen mit namhaften Kosten von einer verhältnismäßig kleinen Contribuenten-Gruppe ausgeführt wurden, ohne derselben eine zu starke Vela« stung aufzuerlegen, wenn die Beitragsleistungen richtig bemessen und auf einen entsprechenden Zeitraum ver-theilt worden sind. Da jedoch das in Rede stehende Unternehmen trotz einer angemessenen Beitragsleistung seitens des Lande« und der opferwilligsten Betheiligung der Interessenten nicht zur Ausführung gelangen könnte, wenn demselben nicht die ausgiebigste Unterstützung seitens des Staate« zutheil wird. so beantragt der Landesausschuss in dem gegenwärtigen Stadium dieser Angelegenheit: Der hohe Landtag wolle die angemessene Subventionierung dieses Unternehmen« principiell beschließen und den Landes-ausschuss beauftragen, die hohe k. k. Regierung um eine ausgiebige Neitragsleistung zu den Kosten der in Frage stehenden Wasserleitung zu ersuchen; lücksichtlich des Interessentenbeitrages aber die erforderlichen Erhebungen und Verhandlungen zu Pflegen. Der schli.eß^< an7s^h zu. dass man dich eines Ge-. '3k "l'rtzf>^'«t, und sei vor Sonnenuntergang I^bs^ D rwi?^°" sein?. " ^eiß ich es?. K '<'"« edl^S "no zuckte spasshaft die Achseln. h^'« L >« llils. "'' Derwisch., sprach jetzt Bar- U> "ebe yt^lN ,„„ ^„<. Freundschaft und Su- ^' '" ^ ^ Freiheit! Ich könnte mit Gott '" «st an k es nicht.» unterbrach ihn der ^e ^ ! 2^2 we^er als du.» 3v^ch °u? w"' ."""" Sorge naht, ''be,t,al .^,Nmger Wein. ^,Al , ^N K"m" dein Gemüth ^l!h" hast """""« nicht befrei'n. ^ ^'^ihm^' l°ate der junqe Edelmann. , ?V'"e ? " dem"«?M im Bazar übertragen. V^^«"f den c>^"^"ge rasch nachgelommk/l, " H> ," Fr.edhof Die Sonne gieng eben ^'"hcl^ s^,M er vorsichtig durch den ^ lchllch. Niemand war da. nur neben einem reich geschmückten Grabe regte sich eme weibliche Gestalt. Barlozi näherte sich ihr und ließ j!ch stumm, die Arme auf die Brust gekreuzt, vor chr auf ein Knie nieder. Die Türkin erhob sich, und während ,hr langer, kostbarer Plz auseinanderschlug und ihre schlanke, stolze Gestalt zeigte, lüftete sie für einen «"genbl.ck den Schleier und zeigte dem entzückten Varkoz, das schönste Frauengesicht, das er noch je erschaut. .Erkennst du mich?- fragte sie leise. «Ja, du bist Sule.ma^ -.Liebst du mich?» - «Ich bete dich an.» "7 'WMst du mein Sclave sein?. - «Mes. was du ^ — «Gut. dann verlasse mich jetzt, du sollst bald von "" Am"folaenden Tage wurde Barkozi von seinem Herrn mitgetheilt, dass er in den Besitz des Derwisch Salim Valilarli übergegangen sei. Varkozi zuckte mit keiner Wimper, obwohl ihm das Herz vor Glückselig, keit zu zerspringen drohte. Der Derwisch nahm chn Empfang und eine vor Gott und den Menschen der Sclave Suleima s. Während er sich dem schönen Weibe. das auf seidenen Kissen saß, zu Füßen warf und ihre Hände mit Küssen bedeckte, begann Suleima: «Ich habe dich aetaB. aber du bist srei. Mein gehörst du durch ein anders Recht, das heiliger ist. das Recht der Liebe.. -«Nein. lass mich dein Sclave sem.» bat Barloz,. «Vor lnrzem Krachst du anWL.» — «Dai hat dn Salim verrathen!. - «Ja. und wir haben beschlossen. dlch fliehen zu lassen.» — «Du schickst mich fort, Herrin?. — «Ja, mein Geliebter. Dein Kaiser rüstet sich zu einem Kriege. Es gilt diesmal Ofen, wie man sagt, du wirst wiederkommen mit den Deinen und mich befreien.» — «Ja, das will ich!» rief Barkozi. «Wirst du mich nicht vergessen?» — «Wäre das möglich?» Während sie ihn zärtlich in die Arme schloss, sang der Derwisch: «Allmächtig ist das GöttlicheOrum, Herz, lass' Furcht und Zweifel, Iü Salomon'scher Weisheit kommt lein nüchterndummer Teufel.» Suleima gab Barkozi die Kleider und den Schleier einer ihrer Frauen. Der Derwisch führte ihn dann zum Festungsthore hinaus und bis an das Ufer der Donau, wo ein Fischer mit seinem Kahne auf ihu harrte. . . . Als das Heer Karls von Lothringen langsam gegen die Ofener Festung heranzog und die Spahis bereits einige Scharmützel mit den Reitern des ungarischen Obersten Peierhazy bestanden hatten, veries der Commandant Pascha Abderrahman eines Tages den Derwisch zu sich. Salim Balikarli kam in einem Zustande, der bei einem Moslim. einem Derwisch und einem Heiligen dreisach bedenklich erschien. Der Pc^cha. au^ ^denm Polstern sitzend und ganz in seinen rothen, goldgestickten hermelinpelz versunken, heftete die grohen. dunNen Augen ernst und schwnrMH^ aus chn. «Ift es wahr. dass du in die Iulunst blicken kannst?» sr.aa.te er ge« l!ai!m.1icl Zeitung Nl. 254. 2116 5. November M^. Abg. Freiherr von Schwegel berichtete namens, des Finanzausschusses über den Rechnungsabschluss des ^ Museumsfoudes pro 1889. Tie Einnahmen des Mu-seumsfondes betrugen im genannten Jahre 8459 st. 39 lr., die Ausgaben 9136 fl. 94 kr. Das Vermögen des Fondes bezifferte sich mit 434.439 st., die schließ, lichen Ausgabenrückstände mit 33,549 fl. 27^ kr. Im Vergleiche mit dem Gesammtuermögen zeigt sich das reine Vermögen mit Ende des Jahres 1889 pro 400,889 fl. 72'/, lr.. welches sich gegen jenes mit Schluss des Jahres ^ 1888 um 1841 fl. 25 lr. vermehrt hat. Der V. Smole'sche Nachlass wies mit Ende Juni 1890 die Summe von 102 939 fl. 52 kr. auf. Der Rechnungsabschluss wurde vom Hause zur Kenntnis genommen. — Abg. Detela referierte namens des Finanzausschusses über die Pe-tition des Gemeindeamtes in Planina bei Wippach um Subvention zur Herstellung des Hauptweges nach Pla» nina. Wie der Referent ausführte, übersteigen die Kosten des geplanten Unternehmens die Kräfte der erwähnten Gemeinde, weshalb eine ausgiebige Unterstützung seitens des Landes erforderlich ist. wenn das Unternehmen durchgeführt werden soll. Das Haus beschloss über Antrag dts Referenten, für die Herstellung des Hauptweges nach Planina eine Unterstützung von 1000 st. aus dem Landesfonde zu bewilligen. (Fortsetzung folgt.) Politische Ueberftcht. (Der llarevic in Wien.) Aus Wien tele, graphiert man uns: Mehrere Journale begrüßen sympa« tisch den bevorstehenden Besuch des russischen Thron» folgers als willkommenes Zeichen freundlicher Be» ziehungen beider Höfe sowie der überall vorherrschenden Friedensliebe. Authentisch wird gemeldet: Dem Carevic, welcher in Wien am 6. November um 2 Uhr nachmittags eintrifft, wurden als Ehrendienst zugewiesen: FML. Graf Palssy und Oberst Baron Komers des 5. Uhlanen« Regiments, dessen Inhaber der Carevic ist. Der Empfang an der Landesgrenze, wo der Earevil zwischen 2 und 3 Uhr nachts eintrifft, unterbleibt über Wunsch des Carevic. Auf dem Nordbahnhofe, wo eine Ehrencompagnie aufgestellt wird, empfangen den Gast: Se. Majestät der Kaiser und sämmtliche in Wien an« wesende Erzherzoge. Abends um 6 Uhr findet ein Hofdiner in Schönbrunn statt. Um 10 V, Uhr nachts er« folgt die Abreise mit der Südbahn nach Trieft. (Die Landtage) setzen ihre Thätigkeit fort. Im Ausschüsse des niederösterreichischen kommt das neue Statut für die Gemeinde Wien ziemlich rasch vorwärts. In Prag gehm die Dinge sehr langsam, die Iungczechen beanständen jeden einzelnen Paragraphen und ziehen die Discussion mit Anträgen, deren Aus» sichtilosigkeit von vornherein feststeht, hinaus. Allseitiges Lob eintet das außerordentlich correct? Verhalten des Statthalters, der in allm Fällen ausnahmslos strenge zu den Wiener Punctationen hält und seine Vorlage auch mit den besten sachlichen Argumenten zu vertreten weiß. In Innsbruck haben die Südtiroler ihre Anträge in Vezug auf die Trennung der Verwaltung ihres Landestheiles eingebracht, doch sind dieselben so weitgehend, dass sie selbst dem connioentesten Stand» punkte unannehmbar erscheinen. (Eisenbahnproject.) Zwischen der Cr?dit-anstalt und den Concessionären der Localbahn Cilli« Wöllan, an deren Spitze der Hauptbesiher der Schall« thaler Kohlenwerke, Herr Daniel von Lapp, steht, schweben Vei Handlungen, welche sich auf den Bau der genannten. 40 Kilometer langen Linie beziehen. Den Betrieb der Eisenbahn Cilli-Wöllan soll die Siidbahn übernehmen. (Oroßcommune Wien.) I» der Sitzung des Ausschusses für Grohwien wurden die Paragraph? 47 und 48, welche die dem Gemeinderathe vorbehal« tenen Angelegenheiten enthalten, nach längerer Debatte mit der dahin gehenden Aenderung angenommen, dass Steuerzuschläge über 30 pCt. der Staatssteurn ein Landesgesetz erfordern, während in der Regierunqs-Vorlage Steuerzuschläge über 30 pCt. von der Znstim« mung der Statthalterei. solche über 50 pCt. von einem Landtagsbeschlusse abhängig wären. (Oesterrcichisch - ungarischer Lloyd.) Baron Morpurgo ist Vorgestein von seiner Reise aus Constantinopel in Wien eingetroffen und hat sich, nachdem er nur im Ministerium des Aeußern beim Sec-tionschef von Szögyeny vorgesprochen hatte, sofort nach Trieft begeben. (Eine Deputation) überreichte dem Han» delsminister eine von ungefähr 70 Großindustriellen gefertigte Petition wegen Abschlusses eines Handels» Vertrages mit Rumänien. Der Herr Minister betonte die Vertragsfreundlichleit Oesterreichs und sagte zu, für die Interessen des österrei chen Exportes'mit seinem ganzen Einflüsse einzustehen. (Aus Bosnien.) Montag den 27. v. M. fand in Sarajevo die diesjährige Assentierung statt.^ Als Civilpräses fungierte Bürgermeister Mustapha ' Beg Fadil PaZic. als Militälpräses Hauptmann Kapi mcnts Russlands nach Amerika nicht aubreichel^ beginnt nunmehr tiefer greifende wirtschaftliche <".,, zur Abhilfe gegenüber dieser beklagenswerten l»^ nung in Erwägung zu ziehen. ^ (Vorschüsse für Cochin china.) M" der «Pol. Corr.» aus Paris mittheilt, verlangt! Filianzminister Rouvier vom Parlamente die ^^ tigung. dem General-Gouvernement vun ^^.^ Vorschüsse bis zum Betrage von 60 Million 3"' rückzahlbar iu 32 Jahren und gegen eine ^"M uon 3'/, Procent, geben zu können. Diese D°i " stößt in der Kammer auf zahlreiche Gegner, denn lich soll das Geld aus den Einlagen der SM >,^ genommen werden, zweitens lässt der Staat ""I >^ Anweisung und mit seiner Garantie die Aj^g und Handelskammern Anleihen gegen eine Verz von 4'/, Procent aufnahmen. ,^' (Aus Sophia) wird gemeldet: Am 2M ^ tag beginnt die Adress-Debatte. Die Adresse w'^ Antwort auf die Thronrede dieselbe in loyal",. ^ paraphrasieren und in besonders dankbarer "ÄM Verleihung der Verats wegen der macedonischen v ^ durch den Sultan gedenken. Die Anerkennung^ ^ dürfte nur gestreift nxrden. Nach UeberrelchuW ., Adresse des Sobranje an den Fürsten duM" „ Unterhandlungen wegen der Ergänzung des ^ beginnen. ^ ^e) (Delyannis über die kretensische," ^ Wie der «Agence Havas» aus Athen aeM,! ^, sagte Delyannis beim Empfange einer '^. ^ Deputation, dass die kretensische Frage "'^. ^ Zustimmung Europa's geregelt werden lon" ,^g müsse durch friedliche Mittel eine glückliche ^! zu erreichen trachten. Er würde den Z">" ^ aü! eines neuen europäischen Congresses wünsche", ^. demselben die Sache Kreta's vertheidigen i", .°„)Dl (Die Bern wird uns gemeldet, dass Belgien ^r " ^B Münzconvention vorschlage, den bestehenden "e ^„ fünf Jahre zu verlängern. In Bern beM'!^"! jedoch, dass die Unionsstaaten darauf eMgM" jzF man glaubt vielmehr, dass die Staaten an " f NhF" den Vertrag jährlich kündigen zu können. '> werden. M^ (Eine Demonstration.) des in Cherbourg ankernden russischen "^»^i' besuchten das dortige Theater. Das Pubuc""' iH die Officiere mit stürmischen Rufen: «Vivs 1« ^siff die erst endeten, nachdem das Orchester o» Hymne intonierte. «e" st 1« (Tripolis.) Nach englischen M" »,„g^ sich die Pforte bemüssigt. militärische VmlH ^B' Tripolis zu treffen. Die dortige Garnison 1" sl " lich verstärkt, für dieselbe Vorräthe aMl' ^d^ Vefestiguugen sollen unverweilt dort errlchte^^ Tnaesneuillleiten. ^^ Se. Majestät der Kaiser haben der f" «' Seyfrieds in Niederösterreich zum Sch«"' ^", bau eine Unterstützung uon 200 fl.. de" ^ ^ vereine in Wirlands zu VereinsMaen ^f^ sluing von 200 fl. und der Gememoe ve ,, zur Bezahlung der Schillbaukosten e,ne.^„H, 150 fl. a»s der Mcrn.Nrioatcasse z" b^>-^ lassen, «so sage mir. ob die Ungläubigen Ofen erobern werden oder ob Allah sie in alle vier Winde zerstreuen wird?» — «Ich sehe eine Wolke, lang und grau wie ein Wolf,» erwiderte der Derwisch mit aus-gestrecktem Arme, «sie verschlingt den Halbmond» — «Willst du damit sagen, dass die Christen siegen?» — «Lass' dir deinen Kopf annageln, Pascha, es könnte geschehen, dass du ihn sonst verlierst.» — «Du bist betrunken, glaube ich.» — «Betrunken kann nur ein gewöhnlicher Mensch sein.» gab Salim lächelnd zur Antwort, «ein Mann wie ich. der ist des Geist's voll.» Der Pascha klatschte in die Hände. Zwei Spahis traten ein. «Schlagt ihm den Kopf ab.» gebot Nbder« rahman, «hast du das auch vorhergesehen. Derwisch?» — «Gewiss.« gab Salim kaltblütig zur Antwort und hielt dem Pascha einen Streifen'Pergament hin. Es War sein Testament. «Du kannst dir noch eine Gnade ausbitten,' sprach der Pascha. «Grbt mir Wein.» — «Wein. einem Moilim?» Der Derwisch erwiderte mit den Worten seines Dichters: Trunlen lreist das ganze Weltall, Thun wir denn desgleichen! Als sich die Kunde von dem Tode Salims, des ProvtMn. in Ofen verbreitete, rottete sich das Volk in den Straßen zusammen, und man hörte nichts als Jammern und Wchtlaqen. Alle prophezeiten jetzt ein NnAn ^' das Ende der Tüllenherrschast in Am I». Iu,n rr^en wntttch dll» ta^ertlche Heer vor Ofen und schloss die Festung ein. Sofort begann die Belagerung mit vollem Eifer und wurde auch dann fortgesetzt, als der Großvezier in der zweiten Hälfte August mit einem stattlichen Heer zum Entsahe anrückte. Am 1. September erhielt Barkozi, welcher als Osficier unter dem Obersten Peterhazy diente, durch einen Ueberläufer einen Z ttel von Suleima, welcher ihm die Stelle genau bezeichnete, wo ein Ueberfall auszu< führen sei. Oberst Peterhazy traf sofort die nöthigen Anstalten, und es gelang ihm wirklich, am folgenden Tage die Türken zu überrumpeln. Der Herzog von Lothringen halte früher schon alles zum Sturme vorbereiet, In dem Augenblicke, wo der Ueberfall gelungen war, rückten die Kaiserlichen von allen Seiten zngleich vor. Am 2, September um 6 Uhr aveuds war Ofen erstürmt. Der Commandant Abderrhaman Pascha war tapfer fechtend gefallen. Kaum ergossen sich die kaiserlichen Soldaten in die Straßen der Stadt, eilte Vartozi. von einigen seiner Reiter begleitet, zu dem Hause Suleima's. Als er mit dem Säbel an das vergitterte Fenster klopfte, gieng es auf. und die schöne Türkin erschien hinter den Eisenstäben. «Wer ist da?» fragte sie furchtsam. «Die Freiheit und die Liebe,, erwiderte er. Da wurde auch schon die Pforte aufgerissen und Suleima sank an seine Brust. Stephan Hedervary. Verstoßen «nd ve-lass-' Roman von Vmile «ichebo«««' (136. ssortfetzuna.) ^„ b^ «Mein guter Auselm! Sie s"' he""^/ wenn auch nicht mein einziger Freu"."' ^W'^ Herrn Lionnets Haus verlassen, bin >m ^e ^/ gegnet, welche sich, gleich Ihnen. >" . zM^/ viene interessiert und ihr Venöse au, ^l^,, palhie gegeben haben. Ich «"lassH z.-",t auf vierzehn Tage; ich werde hu f^MF aber nicht für lauge Zeit. denn M "'' Mff>f ich in Russland. Dank einer mächt,ge» ^' » t habe ich eine Stelle als Erzi" », Schieiben für Herrn Lionnrt be,, ^«selbe.^il^ , an ihn adressiere, weil ich fürchte. dA ,e,"H, H in andere Hände gelangen, als " ^chllge. el' richte nur wenige geilen an ihn. " .^ M zu lesen, was ich geschrieben habe. " ^ .^Wacher Zeitung Nl. 254. 2l17 5. November 1890. ß.^7 (Großfürst-Thronfolger Nikolaus.) '°"'llrst-Thronfolger Nikolaus von Rufsland trifft ber? ^^"'"ags um 2 Uhr mittels Separat.Hofzuges .s /"dbahn aus Petersburg in Wien ein. Der Cm-U"N tvlrd ein osficieller fein. Der Kaifer und die in . " weilenden Herren Erzherzoge werden den hohen «erwarten. Der Großfürst-Thronfolger steht gegen-lÄer L t" 22. Lebensjahre; er ist Hetman (Ataman) Uüd Q? ' ^l des volhynifchen Garde-Regiments be« . ?'^"^^" ^s k. und k. 5. Uhlanen-Regiments. ^ preußischen ersten westphälifchen Hufaren - Regiments K'l,^ "' ^' ^' ^°" Wien begibt sich der rufsifche Thron« ß? "°ch Trieft und von dort auf einem rufsifchen , welcher der spanisch» 3l^ "'""lachen Gesellschaft gehört, auf der Höhe von Kohles '"^^ eines gusammenstoßes mit einem großen Mst 3,°°"" '" wenigen Minuten. Passagiere und Mann-lchrccll^ " '" b" Takelwerk, aber während der ssg^ blatten Nacht fiel einer nach dem anderen vor °ln °t", ^ ins Meer. Nur etwa 24 Personen wurden ^lllnd/ "°rgens um 3 Uhr von dem vorbeifahrenden ^diln 'H""boldt» gerettet. 65 Personen, darunter der trunl?» ""^ ^ Passagiere, ertranken. Unter den Er» seiner m ^"^" ^ der cubanische Millionär Lolvo mit ebensl.nl " ""b Mei Töchtern. Das Kohlenschiff sank '""« Mit der ganzen Mannschaft. bcckunT' (Römische Alterthümer.) Die Auf-burg, v ""'er h ^'"ensionen an. Unter dem ersten Mosailboden, Neter ,'c ^hoben ist, kam ein zweiter, über einen ^bschen n - ^^^"' bum Vorscheine mit ebenfalls sehr Eteinch.« '^"""3en '" schwarzen, rothen und weißen °bc?en »V b" ^^ bie Mauerpseiler, welche den lassen «?." ^"^"' birect auf den unteren gesetzt, doch hebe«. ^? ."""erhin noch schöne Stucke von letzterem zu gewin ^ Heizung, welche schon einmal, um Raum dlngz ^ "' wieder verschüttet werden musste, ist neuer. Wiler u^ «her :'"'°" nach Valparaiso abgegangen, ohne dass Riffes ' ^"^ Nachricht über den Verbleib des ^NriHit?^^," "6". Nach einer Meldung des slch Iohan "U°"^n Consulate« in Montevideo hat ^ Utsvr^ , -^ °us dem Schiffe befunden und nicht, ^lt, H ^ ""genommen wurde, den Landweg ge. schiffe v,,. besorgt wird, dafs derfelbe mit dem "°"e in ip ^ ^ lei. zumal um jene Ieit heftige Cy. ^ -- s^" uNeeresgegend wütheten. Messor ^uberculose heilbar?) Es verlautet, l" ilberb ^"^ "'^ "ur für diefes Semester, so«' ^ besonder« bas Lehramt niedergelegt; es soll für ihn ."denez c( ^ bacteriologisches, mit Heilzwecken ver« !'"l>ttich.°t ü' ' ^^"lich dem Pariser Institut Pasteur. "°ff sehr s^"^"' ba der von Koch herzustellende Impf. '"ahtsch'i,,. Iwlerige Technil erfordert und der Geehrte ""s Jahr».?'. "" " selbst geäußert haben soll, vielleicht ^-x^^Me hinaus dieses Heilmittel der Tuberculose nur allein wirb herstellen können. Es scheint richtig, dass derselbe durch Abschwächung von Tuberkel-Vacillen Culturen, vielleicht in Verbindung mit einer Gold« oder Silber» lösung, gewonnen wird. Auf wie ausgedehnte bacleriolo-gifche Arbeiten Koch sich eingerichtet, geht daraus hervor, bafs er 150 Brutofen bestellt haben soll, wie sie bei solchen Arbeiten verwendet werden. Die Heilversuche werden außer i„ der Senator'schen Klinik auch in der Leyden'schen Charilö'Stalion von bacteriologisch wie ärztlich bewährten Praktikern unter Kochs Aussicht fortgesetzt. — (Ein theures Gemälde.) Millets be» riihmtes Gemälde «Angelus» ist dem «Newyork Heralb» zufolge vom amerilanifchen ssunstv?rein für 750.000 Fr. an die französische Regierung verlaust worden, um einen dauernden Platz im Louvre zu erhalten. — (Temesvarer Lottoprocess.) Der vor-gestern verhörte Püspöly konnte nicht erklären, warum die unbekannte Person gerade ihn ersucht habe. dass er den Waisenknaben fortschicke und ihr Kind ziehen lasse. — Per pensionierte Hauptmann Uramonvlö, Nachbar der Familie Szobovits, sagte in drastischer Weise aus, wie kümmerlich die Familie bis zum Jahre 188? und wie verschwenderisch sie nachher gelebt habe. — (Alexander Freiherr von Helfert.) Das Herrenhausmitglied geheimer Rath Dr. Josef Alex. Freiherr von Helfert feierte vorgestern seinen 70. Geburts-tag. Der Staatsmann und Gelehrte begieng denselben im Vollbesitze einer außergewöhnlichen Arbeitskraft und in rüstiger Gefundheit, ein Gegenstand herzlicher Ovationen von Seite aller derjenigen, welche ihn kennen und schätzen gelernt, hochgeachtet auch von seinen politischen Gegnern als warmfühlender Patriot. — (Statistisches.) Aus Newyorl wird gemeldet, dass nach neuerlicher Iählung die gesammte Bevölkerung in den Vereinigten Staaten 62,460,540 Seelen beträgt. Die Volkszählung von 1870 ergab eine Gesammtbevölle. rung von 38,925.596 Seelen. Die Zunahme feitdem beläuft sich alfo auf 23,554.942. — (Auch ein A mateur-Photograph.) Der irische Deputierte Patrick O'Vrien wurde wegen ungebürlichen Benehmens gegenüber dem Gerichtshof in Tipperary, begangen durch Photographierung von Zeugen während der Verhandlung, zu einw0chentlichem Gefängnis verurtheilt. — (Großer Vrand.) In Berlin ist vorgestern in einem Speicher der allgemeinen deutschen Handels« gesellschaft eine Feuersbrunst ausgebrochen. welche erst in später Nacht localisiert werden konnte. Bedeutende Vor» rathe von Wolle, Hanf und Fett wurden vernichtet. Der Schaben wird auf eine halbe Million Mark geschäht. Vin Feuerwehrmann wurde schwer verletzt. — (Aus dem Lande des Spleen.) Die gahl der Irrsinnigen hat sich in England statistischen C» Hebungen zufolge von 55.000 auf 110.000 vermehrt. Als Haufttursache wird Trunksucht angegeben; namentlich wild darüber geklagt, dass auch Frauen der mittleren Stände sich dem Trunle ergeben. — (Ermordung ungarischer Kaufleute.) Aus Belgrad wird telegraphiert: Das fortschrittliche Partei» blatt «Videlo» meldet, in Erna Rela seien vier un« garische Kaufleute, welche Lanbesproducle einlauften, er« mordet und ihrer Barschaft im isietrage von 1000 Na« poleonsd'or beraubt worden. — (Brotmangel in Portugal.) Wie die «Morning Post. aus L.ssabon erfährt, beschloss die Re> gierung, um dem vorhandenen Vrotmangel abzuhelfen, große Quantitäten von Mchl einführen zu lassen. l — (Circus Renz.) In Hamburg erregt die Verhaftung des früheren Oekonomen des Circus Renz großes Aufsehen. Der Verhaftete wird von einem im Breslauer Zuchthause sitzenden Sträfling beschuldigt, im Jahre 1887 die Brandlegung des Circus angestiftet zu haben. — (Gerechtes Mitleid.) Mehrere Studenten besteigen einen Thurm und lassen sich dort auf die Gallerte unterhalb der Zifferblätter hinausführen. «Armer Kerl, diefer Thürmer,» fagt ein Bruder Studio, «hat eine so kolossale Uhr und kann sie nicht versetzen.» Aus dem Lande der Menschenfresser. Der französische Missionär 1'. Augouard, Vicar der katholischen Missionen in Centralafrika, weilt gegenwärtig in Frankreich, um die Gründung einer katholischen Anstalt auch in Ober ° Oubanghi zu betreiben. Vor einigen Tagen hielt er in Poitiers einen Vortrag über die Canni« balen am Loangostrom, an dessen Ufern die Priester der Mission ihre entsagungsvolle Thätigkeit entfallet haben. Hier gelten die Sclaven, so berichtete der Ooengenannte, geradezu als Schlachtvieh. Seine Einzelschilderungen lie» ferten die grausigsten Bilder. Am 15. September v. I. wurde im Dorfe Infonds ein Sclave Namens Bandzinga. den der Häuptling Molleli um zwei Elfenbeinstücke gekauft, abgeschlachtet. Man hatte ihn mit Bananen. Mais und Fischen gefüttert, bis er fett geworden. Gebunden lag er auf dem Opferstein und ein Sohn Molleki's bohrte dem Sclaven ein Messer an verschiedenen Stellen ins Fleisch, um dem Papa glück« strahlend mitzutheilen, dass der Braten köstlich sein werde. Die Umstehenden betasteten den Unglückseligen und riefen sich freudig zu: «Welch ein fchönes Fleisch, das wird ein prächtiges Essen geben!» Weiber wuschen Töpfe rein, um darin da« Blut aufzufangen. Kinder wehten ihre Messer am Stein und stritten darüber, welche Stücke die schmackhaftesten feien. Endlich erscheint Molleli, langsam, bedächtig, sein Messer in den Händen. Noch wartet man, bis die Sonne sich helleuchtend erhoben. Molleki beugt sich über das Opfer. Dann unterbricht er sich, um zwei Jungen auszuzanken, welche zu seinen Füßen spielen. Wieder vergehen einige Minuten. Der dem Tode geweihte Sclave blickt den Mörder flehentlich an. Bedächtig zieht Molleki einen weißen Strich um den Hals des Sclaven: er bezeichnet die Stelle, in die er schneiden will. Entsetzliche Vorbereitungen! Dann schwingt der alte Häuptling endlich sein Messer über dem Kopf des Opfers, ein kräftiger Schnitt und der Kops ist vom Rumpfe getrennt. Kriegsgesang ertönt, unter dem Jauchzen der Zuschauer wird der Körper geschunden und zerstückelt. . . . Derartige Schauergeschichten erzählt Pater Nugouaro die Menge; er gelangt zum Schlüsse, dass Gewalt hier nichts ausrichten würde, dass die Cannibalen bloß auf dem Wege milber Belehrung zu gesitteteren, menschen« würdigeren Anschauungen belehrt werden könnten. Noch fetzen sie allen Verfuchen. sie von folch'N Genüssen ab» zuschrecken, die natürlichste Unbefangenheit entgegen. Wenn der Missionär ihnen recht eindringlich vorhielt, wie fcheußlich ihr Thun fei, erklärten sie: «Gar nicht scheuß» lich, mit Salz und spanischem Pfeffer schmeckte sogar au«, gezeichnet.» Vergeblich war auch sein Bemühen, ihnen von der höheren Bestimmung des Menschen, seinem Verstand, seinen Gaben zu sprechen. Die Cannibalen erwiderten darauf: «Alles, was du fagst, beweist nur, dass es edel ist, Menschen» sieisch zu essen, Fleisch von einem Wesen, das einen Namen hat und sprechen kann!» vausf H"en mitzutheilen, weshalb ich aus seinem ^ Wieder " ^'"' mit dem festen Entschlus«. dasselbe ^lgana l,^ betreten. Ich entsann mich bei meinem ^n erntt, N"hl. das« Sie mir gesaqt. ich solle nie !? Kennt« « ^"schluss fassen, ohne Sie vorher davon "'cht and" ^W a" haben - aber ach. ich konnte ^lchez jü ?""deln. Es lebt in mir ein Gefühl. ». da :/'chl "NW zu definieren imstande bin. ^lt hina, ? ?".ch' "ner Ausqestoßenen gleich, in die !'l»r auf N^"gt fühle, richten sich meine Gedanken ^ 'st mir ', Vuler Anselm. als auf Herrn Lionnet. f?""'. ein/ ^ Sie, ohne es zu wissen und zu ltiges 3>? gewaltigen Einfluss auf mein ganzes ^c"ven üben.» :. 'O »^ "Ge bewegt hielt Vater Anselm inne. h für «^ "es Kind.» flüsterte er. «sie fühlt, dass w"ere <^"' Fremder bin! O. sagte ihr doch eine ?>hrrzi'?"k. dass ich ihr Vater bin! Gott der " lernn.' ° 6^v es zu, dafs mein Kind mich ^k Thränt ^ "'! der Hand über die Augen, um tnll, 'Sobald "erwischen, und las dann weiter: ^ä'ch Elp >>'" "ach Paris zurückgekehrt sein werde. >M aus.«! .^ n verständigen und werde Sie bitten. Li ' vorher "Ü! ^ will nicht nach Rnssland reisen. U"'tt lw, "°ch "it Ihnen Kröche,,, ohne Herrn '"ni. rui7"> haben Auf W.edechheu also. Vater z. cM w,n, ."' zu Ihre dankbare Geneviöve.» berrn Li' "den. Knien eilte der alte Dienstmann ^ ""ge Ihnen gute Kunde l» rief Anselm ihm entgegen. «Unsere Tochter ist gefunden !» Und ohlie eine weitere Frage abzuwarten, reichte er dem Fabri» kanten den Brief, welchen er für ihn erhalten hatte. Dieser riß ihn hastig a,lf und las: .Lieber Vater! Theurer Wohlthater! Ich ver. muthe. dass du nicht länger, als es ursprünglich m deiner Absicht lag, in Bordeaux aufgehalten worden bist und diese Zeilen dich in Paris treffen Für alle ssälle aber übersende ich dem guten alten Anselm dies Schreiben, damit es dir eben so sicher zukomme. w»e jems. welches du durch den Arbeiter Cheron erhalten haben musst. Sei ohne Sorge über das Geschick der. ie„ia<'N. die du deine Tochter genannt und als solche geliebt hast. Ich habe eine Stelle als Erzieherin m einer vornehmen Familie gesunden und bm zufrieden. Ich wäre es in noch erhöhtem Grade, wenn mich nicht die Erinnerung an jene. die mir theuer stnd und von denen ich getreunt bin. verfolgen würde. Glaube nur. theurer Wohlthäter, meine L'ebe und meine Dankbar-teit für dich werden ewig währen. Ich schreibe mich dem guten alten Vater' Anselm, der slch memer so treu angenommen, und bitte dich. 'hm den Brief mit» z.lthrileu. welchen ich dir sende. Sage chm wenn du es für passend findest, dass ich nur de.ne Adoptivtochter bin und dafs ich einer Empfindung der Würde und t^e Stolzes Rechnung trug, indem ich dem Haus ver-lieh. Ich umarme dich und Albert vom ganzen Herzen und bin'und bleibe deine Genemeve.» «Damit wissen wir aber immer noch nicht, wo sie sich aushält!» rief Herr Lionliet aus. «Seien Sie beruhigt, wir werden es bald in Er. fahrung bringen; lesen Sie jenen Brief, welchen sie mir geschrieben hat!» Der Fabrikant that es und meinte dann lächelnd: «Sieh da, die Kleine ist Ihnen gegenüber writ weniger zurückhaltend als vor mir. Die Stimme der Natur lässt sich nicht in Abrede stellen. Herr von Merulle; sie übt eine geheimnisvolle und mächtige Anziehungskraft aus!» Die beiden Väter giengen miteinander zn Malhe. Sie kamen endlich dahin überein, dafs man bis zu Geneviöue's Riickkthr die Marquise von Saulieu in Unwissenheit der Thatsachen lassen solle. Auch Albert sollte nicht erfahren, dass von dem jungen Mädchen Nachrichten eingelaufen seien. Heinrich Merson jedoch bedürfte zweifellos des Trostes, und Vater Anselm Wüuschte. mit der Mission betraut zu werden, ihm den» selben zu gewähren, womit Herr Lionnet völlig einverstanden war. Die beiden Väter nahmen auf die freulidschaft-lichste Weise zvoneinander Abschied, und auf der Straße angelangt, sagte sich der Vicomte: «Wenu es gilt. einen Unglücklichen zu trösten, soll man niemals zögern; ich will s»mit dem Verlobten meiner Tochter sofort die Hoffnung geben, die ich ihm bieten kann!» Und mit raschen Schritten begab er sich nach der Wohnung des jungen Mannes, um dort zu feiner HnV täuschung zu erfahren, dass derselbe über Land ge» fahren sei und erft spät nachts zuMtommen wcrdk. (Fortsetzung solgU Mbachel Zeitung Nr. 254. 2118 5. November 1890. Local- und Provinzial-Nachrichten. — (Kr a inischer Landtag.) Inder gestrigen Sitzung des lrainischen Landtages, über die wir an anderer Stelle ausführlich berichten, wurde auch der Ve» richt über die Subventionen für Volksschulen erledigt und wurde zu diefem Zwecke insgesammt der Betrag von 5700 fl. bewilligt. Der nächste Punkt der Tagesordnung: die Beantwortung der Interpellation betreffs der Entsetzung des k. k. Bezirksschul'Inspectors Johann Komljanec in Gottschee, gab Anlass zu einer langwierigen Debatte, an welcher sich Landespräsident Baron Winller und die Abgeordneten Dr. Tavcar, Braune, Svetec, Dr. Schaffer, Freiherr von Schwegel, Paliz und Klun betheiligten. Dr. Tavcar griff in leidenschaftlicher Weise die Regierung an, welche angeblich den Slovenen feindselig gesinnt sei, wie dies unter anderem auch der Fall Komljanec beweise. Landespräsident Baron Winller entlrästete' in ausführlicher Rede die vorgebrachten An« würfe gegen die Regierung und wies nach, dass das Unterrichtsministerium in der Affaire Komljanec voll« lommen correct vorgegangen ist. Auch Baron Schwegel wies in längerer Rede die Gesetzmäßigkeit der Entsetzung des Herrn Komljanec nach. — Die nächste Sitzung findet Freitag statt. — (Heimatliches.) Cin für den Ethnographen interessantes, weiteren Kreisen hingegen bisher wenig bekanntes Gebiet behandelt die 119. Lieferung des epochalen Werkes «Die Üsterreichisch'ungarische Monarchie in Wort und Bild»: Das Volksleben der Slovenen und einen Theil ihrer Mythen, Sagen und Voltslieder. Obgleich sich in großen Zügen die kirchlichen Feste der Christenheit so vorfinden wie bei anderen Stämmen, so tragen sie doch nationale Eigenart, während sie durch ausschließlich na» tionale Feste und Lustbarleiten unterbrochen werden. Anziehend gestaltet sich auch das Vollslebe» dieses Stammes der Slaven durch die Typen, welche der heimische Ge> Werbefleiß schuf; wir erinnern hier nur an die Reifnitzer mit ihrer thurmhohen Aufbauung von Sieben am Rücken, an die Lacker Bauern mit Zwerchsack und an den Billich« fang der Inner» und Unterlrainer. Während Professor Wilhelm Urbas das gesummte «Volksleben» in fließender Weise einheitlich behandelte, hat den illustrativen Theil dazu ausschließlich der kürzlich verstorbene Künstler Georg Oubic anziehend durchgeführt. Von decorati» ver und poetischer Wirkung ist gleich das Eingangsbild mit der Haube der Frauen, der Billichmühe der Männer und dem Frauengürtel; von ergreifender Einfachheit ist das den Vollsbräuchen ent« nommene Bild «Weihnachtsraucherung», voll Lebendigkeit das «Blockziehen der Ledigen am Aschermittwoch»; auch weiß <2ubic in einigen seiner Bilder Humor hinein« zubringen, der in gesunder Weise neben den ernsten Seiten des Lebens einherschreitet. Den Schluss des Heftes bildet der erste Theil der Arbeit des Professors Johann Schein igg über Mythen und Sagen der Slovenen; der sedergewandte Autor macht uns da mit den in seinem Vollsstamme lebenden Sonnen« und Mondesmythen, mit den Sagen von den Seen, von diversen Verzauberungen, den Schlangenmärchen und Teufelssagen, mit den Legenden und Heldensagen u. s. w. bekannt. Ein merkwürdig aufgefasstes Bild zum Liede von der schönen Vida hat der in Prag lebende slavische Künstler Professor Franz Senisel ausgeführt. Vida steht am Fenster alle Tage, Weint um Vater, Kind und Mann mit Klage. Dos sind die Verse, welche dem Künstler zum Vorwurf dienten. Die Sage gehört in die Mondmythen; schön Vida ist die von Meer zu Meer wandelnde Monbes-göttin. — (Concert Ondkicel.) Das gestrige Concert des Kammervirtuosen Ondkicel hatte, wie zu erwarten stand, einen sensationellen Erfolg. Meister Ondtlcel wurde gleich bei seinem Erscheinen stürmisch begrüßt und erhielt einen prachtvollen Lorbeerlranz. Per Künstler wurde nach jeder Nummer mehreremale hervorgerufen, fo dass er zum Schlüsse eine Picce zugeben musste. Die Clavierbegleitung besorgte mit künstlerischer Routine Herr Karl Hossmeister. Herr Razinger sang Vendls «Cypressen» und Rubinsteins «Am Morgen» und erntete für seinen schönen Vortrag lebhaften Applaus. Wir lommen in der nächsten Nummer auf dieses exquisite Concert ausführlicher zurück. — (Hymen.) Heute vormittags hat in der Pfarr» kirche bei den ??. Franciscanern die Trauung des Frau« leins Paula Laß nil, Tochter des hiesigen Handelsmannes und Realitätenbesitzers Herrn Peter Laßnik, mit Herrn Karl Hanss, k. l. Notar in Idria, stattgefunden. Am Vorabende brachte der Männerchor der philharmonischen Gesellschaft dem Brautpaare ein solennes Ständchen. — (Unterlrainer Bahnen.) Es ist in Ab< geordnetenlreisen bekannt geworden, dass die so lang er» sehnte Nahn von Laibach nach Rudolfswert und Gott» schce, vorwiegend zur tagbaumäßigen Exploitierung des so überaus mächtigen Kohlenlagers, nun als gesichert an« zusehen ist. Der Bau dieser Linie soll im nächsten Frühjahr in Angriff genommen und Ende December 1691 dem Verkehr übergeben werden. Abgesehen von ihrer ^""'^" «Deutung für da» Land Kram. Mt diese Linie "* KoN'ndahn schwer in« Gewicht. d° die Gottscheer Kohle vorzüglich und nach den im großen praktisch durchgeführten Proben der Trifailer Kohle vollkommen gleichwertig befunden wurde. Damit ist eines der ergiebig« sten Kohlenwerle im Süden der Monarchie erschlossen. Dem soliden volkswirtschaftlichen Schaffen ist dadurch ein weites, und nicht nur für unser kleines Land, sondern auch für den großen Verkehr längs der südlichen Schienen« wege wichtiges Gebiet gewonnen worden. — (Militärisches.) Transferiert wurden der Oberlieutenant Eduard Moser, vom Artillerie-Zeugs» depot in Pola, zu der Pulverfabrik in Stein; der Lieu» tenant Wilhelm Nessel, von der Pulverfabrik in Stein, zum Artillerie-Ieugsdepot in Ragusa. Der Lieutenant-Rechnungsführer Josef Lubitz, des Infanterie-Regiments Georg I. König der Hellenen Nr. 99. zugetheilt der Ver^ waltungscommission beim Militär>StationS'Commando in Avtovac, wurde zum Infanterie>Regimente Freiherr von Kühn Nr. 17 transferiert, zu dem derselbe einzurücken hat. — (Todesfall.) Am vorigen Freitag ist in Trieft Freiherr Salomon v. Pa rente nach langer Krankheit im Alter von 84 Jahren aus dem Leben geschieden. Baron Parente war durch mehrere Jahre Prä« sident der Handels» und Gewerbekammer und wurde wegen seiner Verdienste im Jahre 1873 vom Ritter« stand in den Freiherrnstand erhoben. — (Heilung der Sehorgane.) Professor Deymerich, Specialist in optischen Apparaten, befindet sich aus der Durchreise in unserer Stadt und wird einige Tage hier verweilen. Herr Deymerich ist Specialist sür die Heilung von Defecten und Schwächen der Augen mittels seiner besonderen Linsen aus Lilox puro, welche nunmehr in allen Orten Italiens einen ausgezeichneten Erfolg davontrugen. Diese Linsen beeinflussen das Seh« vermögen vortheilhaft. Jene Personen, welche sich der Augengläser bedienen, können sich an das Atelier des Herrn Deymerich Während dessen hiesigen Aufenthaltes (Hotel Elefant, Zimmer Nr. 8) von 10 bis 12 Uhr vormittags und von 2 bis 4 Uhr nachmittags wenden, Preis pro Paar 1 fl. 80 kr. — (Selbstmord.) Man meldet uns aus Rad« mannsdorf: Am 1. d. M. abends entfernte sich der 47jährige Hausbesitzer Franz Ali bar in Sleinbüchel ohne Kopsbedeckung aus dem Hause. Da dessen Ausbleiben der Ehegattin ausfiel, wurde nach demselben gesucht, und man fand eine Stunde späler den Leichnam des Gesuchten in dem circa 80 Schritte entfernten Leibnihbache an einer '/4 Meter tiefen Stelle ertrunken vor. Per Verunglückte trug sich schon seit längerer Zeit mit Selbstmordgedanken. — (Gemeindewahl in III yr i sch'Fe i st ritz.) Bei der Neuwahl des Gemeindevorstandes der Ortsgemeinde Illyrisch > Feistritz im politischen Bezirle Adelsberg wurden gewählt, und zwar: zum Gemeinde« Vorsteher August Beniger von Illynsch»Feistrih, zu Gemeinderäthen Josef Samsa und Johann Tomslc, beide von Iüyrisch Feistritz. — (In Rann) ist am 31. October der hochw. ?. Cornelius (Anton) Arlo einem Herzschlage erlegen. Der Verblichene war im Jahre 1834 zu Soderschih ge« boren, trat im Jahre 1852 in den Franciscaner-Orden und war später durch eine Reihe von Jahren Kloster« Vicarius und Gesangslehrer an der Knabenvollsschule in Stein. — (Ein Wunderbaum.) Aus Graz wird be« richtet: Da die Unruhen in dem Dorfe Klemsonntag und Umgebung mit der Entfernung des Mädchens Aloisia Vrabel aus der dortigen Gegend als beendet angesehen werden, sind die dahin entsendeten hundert Mann des Regiments König der Belgier von dort zurückgelehrt. — (Laibacher Bicycle « Clu b.) Der für morgen angekündigte Abschiedsabend, welcher der Laibacher Bicycle-Club seinem Mitgliede Dr. Riedl zu Ehren veranstaltet, findet bereits heute abends statt. — (Duell mit tödlichem Ausgange.) Man meldet aus Essegg: Zwischen dem Ob rstlieutenant Rukavina und dem Oberlieutenant Polzovic' des 28. Landwehr-Bataillons hat in Mitrovitz ein Säbelduell stattgesunden. Oberstlieutenant Rulavina blieb todt. Neueste Post. Original-Telegramme der «Laibacher Ztg.» Wien, 4. November. Hente um 2 Uhr nachmittags hat unter dem Vorsitze des Kaisers ein Minister« rath in der Hofburg stattgefunden. Wie verlautet, werden die Landtage am 25. oder 26. November ihre Berathungen schließen. Die Einberufung des Reichs» rathes ist für den 4. December in Aussicht genommen. Wien, 4. November. Das morgen zur Ausgabe gelangende «Fremdenblatt» begrüßt den Carevic und erblickt in dessen Wiener Besuche ein Zeichen des Frelmdschaftsoerhältmsses beider Herrscherfamilien. D«e Bevijlkcrllug sieht hierin ein erfreuliches Symptom der Hochachtung, die dem Zaren maßgebenden Orts in Wien für seine Zurückweisung der leidenschaftlichen Bestrebn»« gen der panslavistischen Minorität gezollt wird. Dies wird in der sympathischen Aufnahme des Careuit aufrichtigen Ausdruck finden; für das llare Friedensprogramm Oesterreich Ungarns herrsche sicherlich anch in Petersburg volles Verständnis. Jedes Zeugnis frennd- licher Beziehungen der Monarchen ist ein n^er weis des segensreichen Streben« der Herrsch", w^ den Frieden gegen die Leidenschaften unruhiger if tionen beschützen. . .z Prag, 4. November. Die Wiederwahl des Docw Schulz zum Bürgermeister erhielt die AllerbMe ^ stätigllng. , «< Zar«, 4. November. In der heutigen LaBW sitznng wurde nach Beantwortung mehrerer 3"^M tionen der Voranschlag des Landesschu!fonds p" - .,> mit Beibehaltung der' Post «Subventionen sür.4"'^ schulen» genehmigt, sodann die Generaldebatte über ^ Landesfond begonnen. Biankini wendete sich ^" h Allsbreitimg der deutschen Sprache bei politW" " Verwaltungsbehörden und besprach angebliche U"i lömmlichkeiten im Gendarmeriedienste. c.w Rom, 4, November. Der Ugenzia Stefam M»^ wird der Reichskanzler von Caprioi, welcher b«ew h über den Brenner nimmt, Freitag früh in ^" eintreffen. . ,^. San Francisco, 4. November. Das Vamng ^ Hotel ist gänzlich, das Erand-Hotel lheilweise ° eine Feuersbrunst ^zerstört worden. Die «ngreM ^ Gebäude wurden beschädigt. Der Schade tvllv anderthalb Millionen Dollars geschäht. «^ Newyork, 4. Novrmber. Nachrichten a"s /^ zufolge emfloh der ehemalige Dictator General P» ^ welcher bei der letzten Präsidentenwahl wegen rührerischer Umtriebe verhaftet wurde. Angekommene Fremde. Am 3. November. Mulbal»" Holte Elefant. Ondticel, Kammervirtuos?; SpieM'"',^, und Stl.van, Wien. - Mally. Weißenfcls. -- ,^.M."' Mailand. — Geßner. Kaufm., Stuttgart. — P"''^',,, u"b dorf. - Priuc, Pferdehändler, Sagor. - Rohrman' ,^ Rozina, Rudolssw<-rt. — Graf Varbo, Kroisenbach. ""^,,1,?, Cilbar. — Dr. Nisöal iammt Familie, Rann. ^ ^ Schlesien. — Kulinsly, Cracovie. «irnba»^ Hotel Stadt Wien. Franll, Atlas, Heller. Weih, «" ^ Secretary Spielmann und Lautuer, Kaufleute, "'^l, Fröhlich, Kaufmann, Trieft. — Pfeifer, LandtaaZM"^, ^ Gurtfcld. — Weill, Reisender. Pisel. — Ganter. »" Nardelli. Kaufmann. Trieft. — Dr, Presler, Gurl!"^ ^, Gasthof »aiscr von Oesterreich. Valentin. Capodistr'« ^ ^ zec. Lehrer. Ribno. — Millavcic, PostexpeditorM. ' ^> Nohrau, llilli. - Stupar, Nodice. - Petric, ""' dorf. »M Hotel Slidbahnhof. Schmih, Reisender. Graz - ^"^ " lant. Haidcnschaft. — Sebastian, Littai. — Keber^^^ Verstorbene. ^F„, Den 2. November. Iosefa Garvas, KaiM"^ 4b I., Karolinengrund 34. Carcinoma ventrieull. »,z Den 3. N o u e m b e r. Francisca Zajc, Fle,M" ^»D, 1 Tag, Polanaplah 5. LcbenSfchwäch,'. — Fran"^" Arbeiterin. 19 I., Troolersteig I, Tuberculose. «„z,Oalt>"' Den 4. November. Amalia Vricelj. Schloß 20 I., Petersstraße 53, Tuberculose._______ ^-^"^ Meteorologische 4 2.N. 7285 74 W. schwach bewö' 9 . A. 728-1 26 W. schwach bewöllc ^M' Morgennebel. dann trübe, gegen Abend flocke" 4'^ dccle. später Nebel. — Das Tagesmittcl der Teixp" um 2> 9« unter dem Normale. Verantwortlicher Redacteur: I. Naglic-^.-^ Staats-Wolilthätigkeits-Lotterie. ^nä> Zufolge Entschließuug Sr. l. und l. Apostol'N^igle'^ werden vom Reinertrage der diesjährigen Staats<-lU^ ^, Lotterie folgende Institutionen bethcilt: 2","^?,» .Weifjm Kreuzes., der Vudapester Kinder-sscriencolo' ^^cw z. der .Maria Dorothea-Verein». der wohllhätige F">' ^"° Nagy-Nanya, das Gcwerbemuseum im Szcller Lanvc, ^M^ Waisenhaus der Gemeinde« und Kreisnotäre, oav ^ de >^ Waisenhaus des Frauenvereines des Borsoder Conu ^M^ die unbemittelt«-!, Veamtens'Witwen und Waisen "'«^l»^ Fond. das Pensions-Iilstitut der ungarländische" ^0^ ^, und schließlich daö Taubstummen.Landrsinstitut '" ^sl>« «os lostet 2 fl., und erfolgt die Ziehung «nw^ 16. December l. I. ^^-^'^ Danksagung. ! Für die vielseitige aufrichtige Theiwah'"/, dc" rend der Krankheit, für die schönen K" '^ l'"" und für die Vegleitung zur letzten Ruyw" u"' seres nun in Gott entschlafenen inlugstgenc" vergesölichcu Vaters, Herrn Johann Nekerman sagen wir auf diesem Wege aNen Theilneh«'"' sern tiefgefühlten, verbindlichsten Danl. La ibach, 4. November 1890. Die trauernden Hinterbliebellt l!lllbllchcl Zrttung Nr. 254. 2119 5. November 18!)(1. Course an der Wiener Börse vom 4. November 1890. «°a, ^ 0»^ «our,bi°tt< Ve!b wars Aallts-Nnleheu. ^?."nl>eWcht Rente in Noten «8 «5 «9 «5 °°^4°,Et<,llM°,c. 25Nfi. ,N,LK,8»25 l8»n!5 ^" » M,t »oast. ,87 4^, »7 9», »^ ,' » yünft«, ion fi. ,46-14?. '-"« Vtn°!«°,e , , loofi. 18..- ,«,'- ""« Notenren«?. stnx-rsrei . ,<,,,» ,-,,85 ^.""Ntltt »Utudllhu. «Oul^vtrschrelbuu«!». >°n!.V^«''' «»fteuersrtt . ,„_ „z-4<. "««^«°>»'»«»ss, ,884 88 75 «4?» «eld Ware Vrnndentl.-c>bligattonen (fill INN si. «m.), 5»/„ gallische...... ,04 _ l04 ?„ b°/n mäbilsckt...... ,«>» >;o — — 5°/o Krain und llüsienlanb . , ^.^ ^._ 6°/, niebergsterrelchische . . . ,„g.z« ,,o - 5°/„ steirische...... __.II - _ b°/, tioatischr und slavonisch» . ,04,,» l06 — »°/n siebenbiirallche , . . . _.^, _._ 5°/, Irmefrr Vnnat - _.„ —--. 5°/„ un^nrilchr...... »g^, 8N70 Nnbere osscntl. Nnlehen. Donau.Meg.-Lo!? 5"/„ iN0 fi. . ,,<,..« ,z, 50 d.°. «nltide ,878 . . ,^75 ,m.s.<, «lnlehrn der Etadt Vbr» . - ,,, _ . _ Nnlehen d, Vtadtgemeinbe Wlen ,^,,.7' ,«. ?», Pläm.'NnI. b. Gladtgem. Men ,47 .„ ,^«._. Vbr^nlillu.NnIedfN verlo», »°/, ^^ 30 95 90 Pfandbriefe (für IlX» fi.). Vobenrr. »ll«. »». 4«/, », ,,» - ,l? - bt°. . 4>/,°/«. , . ,o<»._,oo4l> bto. Plam.-Vlduldverschr.'»«/« ,„ß 7^ ,^.^ <^eft. Hypolhelenbllnl ,0j. b0"/» ^.^ ^.^ ^>est,.un8. Danl verl. 4'/,»/, . ,m, z< „,s, 7p ?"!° . .^ » 4°/, . . g9 ßn ,(>l,.z„ be»t° kojiihr. . 4°/„ . . gy.ßa ns,.zl, Prioritiits-Obliglltlouen (fül luu fi.). sserdlnando Norbbahn r »ail.Ludwig, «nhn »m. '«^l Ul,<» sl. 3, 4>,."/, . ,875 »9-,b Veld Wars Oeften. Noidwefibahn , . ,n5 b« lNN 8<> Llllatebahn....... ,8? - «88 5<» Vlldbahn ll ««/^.....,KN-— »f>l - » » ü°/......, .„<>l<,. Vahn 100 — lM — Dlverfc Lose liebttlose ll>0 fi..... ««'— '»<'^ llllly'Lose 40 fi...... 54's.s) l5 50 ^ Dnnaii.Damvfsch. l«n fi. , '»S— <»» - Laibachfr Pr2m.°«lnltl,. «N ft. 2l— 2» - Ofener Lose 40 ss..... «« — ^- Plllfiy'Lost 40 fl..... 54's.o 55 ^" «olden Kieuz, öft. »el, v., l0 fi >8 7b 18 8^ «ubolph.jiol, l0 fi. . . . . . »^ Priim.'Tchulb. »ersch. b. Vodencreb"/„ !t. zg3 8" i«4'30 Gllntvrieln, Wiener ll><> fl. . , ,,8 »^ <18 75 >t»bnci,.«nsl. oft. »A» fl. 3. 40°/« »»3 «5 -»4 »5 «rbt.°«nsl. f. Hand. u. «lieb0 eepllNlenbllnl, «llg. «0« fi, «00 »5 ««>, »5 ttcumplr !»>>.,NkiW. 5rllu.«i!.^«.'Db.°Z.)»oafi.V. _.^ _.__ Dul«Noi>enb, Vis.»V. 2<»<» fi. E ^.^. ^._ gtidinanb«°Ni>idb. «»ON fl.EM «770 «780 «al. «lzerno«.«Iaffy. »ifen^ l»llhn.«esellsch. »«> fi. L>. . . «,»>, ^ ,»l, -Ül«>yb,«ft..un«.,lrieftü!)afl.«Vl ,«7 ^ »?« ^ 0eNerr.3l°rb!vestb. »00 ft. lZiib «,.... 3», ^n bto, (llt. U.) M) st. V. . .23« ?'«»4 «5 hraz »uier Eisenb. Ib0 ll. Tllb. »7 °^ 5° »'^ itaalzeilcnbal,!! ü<«) fl. Bilber «.^ z!; »?^< Züdbahn 20U fl. Lilber. . , ,?°.A,« " Lüd'Noibb.»8trb,.Ä, 2l«,fi.llVl 174 5« ,«_ Ir»mwa>,°«el.,Wr.,l7Ufl.ü.«, " II '" ^ » neuc <8r.< PrioritHt» «lrtien loo fi......8b-. »l> — >1n».»»<>ll,. »«send. 20l) fi. Lllbec ,^z —,»«.. «eld V»are Una, NoiboNbllhn ll!X> fl, Tllbel 19'. »5 »Si 7» Un«.Weftb,sNaab.«r»,M<)ff.3 ,9t zu ,95 — Iubnllrle'Nctlen (per 3tüll), «auqef., »Ilg. 0esl. ,00 fl. »2 — «, _ Eyybier «isen« unb Ftahl'Ind- in Nien loo fl...... — — »,75 lllenbal,nm Leiha., erste, 8« <» fl. . . ^9 _ »,» _. Montan'Gesell., ssterr..alhint ^ «>, 9340 Lraarr «tisen-^nb.'Ves. 2s«) fl 393- 8»z — 3lllgo>Iari, Bteinlohlcn »» fl 4^- - 4»u — «HchlSlilmülil», Pavierf, »W N lyl — '98 — 'Eteyrermiihl».Papiers.»l.H.'G ,«« — ,29 — Irisailer ttrchlsNw G^ 7U fi. <5<-.. lh,— »9 »i Vr. NllugelelllchllN lixi fl. . . 75 »'. 7« — Vienerberaer 8leacl'«c«n,'Ges ,8s,^.l, »81 »l» Devlseu. Deutle «l»tze , 5U-55 i« «5 Uvnbon , . ,,,«^«15 30 vnri»...... 45 :.», 4b'?5, Valuten. Ducaten....... z 4« »48 »U.Fr»nc»>VtU 4b' -> .ind ; m erfolgt unwiderruülcli am 16. December 1890. - Das Los kosist 2 Gülden ö. W. U°-> Sah". ,ll"V02: boi leoeramtern, bei den meiaten I'ontamtorn, beim „Morcur" in Wien und bei den in 1*U<1 o "t4<^te" und bedeutenderon Ortiohaften aufgeitollten IjOsabsatz-Organen. (4si7]J uai'«»t am 1. October 1890. ¦^^ "^ Königl. ungar. Lottodirection. Ob Capitalist oder Specalant wer Gewinn erzielen oder Verluste vermeiden will, benölhigt rechtzeitige und richtige Informationen; diese ertheilt ein tüchtiger Fachmann, Christ; derselbe gibt. Auskunft, über Verzinsung, Steigerungsfähigkeit und Sicherheit, aller Anlage- und Speculationswerte. Käufe und Verkäufe sowohl für Anlage als auch für Speculation werden reell und pünktlich durchgeführt.* Prolongation billigst. Discretion gewahrt. Beste Referenzen. Hriefe unter „Solid 1000' befördert die Annoncen-Expedition M. Dukes, Wien, I., Wollzelie 6. (4404) ig-4 Apotheke "*um goldenen fceiohsapfel" J. Pserhofer s I., Singerstrasse Nr. 15 Wi e n fclutreinignngs-Pillen, ;:^^ * a R KOn diesen Pi!len kos(et 1 Schachtel mit 15 Pillen 21 kr., 1 Bolle mit 6 Sohachteln * kr., bei unfrankierter Nachnahmesendung 1 fl. »10 kr. 1 fl ok Bei vorneriger Einsendung des Geldbetrages kostet sammt portofreier Zusendung: 1 Rolle Pillen ¦10 R ,, kr' 2 «ollen 2 fl 30 kr, 3 Rollen 3 fl. 35 kr., 4 Rollen 4 fl. 40 kr., 5 Rollen 5 fl. 20 kr., rollen 9 fl. 20 kr. (Weniger als eine Rolle kann nicht versendet werden.) Es wird ersucht, ausdrücklich „J. Pserhofer's Blutreinigungs Pillen" •^^2K_en und darauf zu achten, dass die Deckelausschrift jeder Schachtel den auf der Gebrauchs-^nweisung stehenden Namens/ug J. Pserhofer, und zwar in rother Schrift trage. *^Stbcdsa.lM von J. P«erhofer, 1 Tiegel 40 kr., ^< i, »*W4l mii F*rancozusendung 65 kr. 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Curatorsbestellung. Den ulibckamit wo befitidlichcn Iufub Trrdina vo» Unterloitsch, Anton de Re» dange von Maunih und Karl Smerlan jun. von Ziiknih ist unter gleichzeitiger Behändiging dcr diesqcrichtlichen Grund« buchKbkschridc vom 12.Iänner 1890. Z. 99. vom 30. Seplember 1889. Z. 7817. und vom 29. März 1890. g.2185. Herr Karl Plippis in Luitsch zum Curator a6 l^cluin bestellt worden. K. k. Bezirksgericht Loilsch, am 24sten September 1890.