^H__________________Montag, 29. November 1897. Jahrgang 116. mbacher D Mmg. >^^ll. ^ M!t Postverllndung: «anzjährl« fi. l5. halbjährig st, 7 50, Im llomploii: «^Mstialt i<« '^^s fi, 5 o». Für bic Zustellung in« Hau« ganzjührig fi. l. — Inftl-tlonsaebür: Für iu 4 Zeilen »5 ll., «rOhere per Zeile 6 si.: bei öfteren Wiederholungen per Zelle » lr. Pie «Laib. Zeit.» erichelnt tügllch, mit «ulnahme der 3,nn» und tfeiertage. Die »l»»l»»plllh l«l. l>, die «edacll»» Nahnbofgasl, Ni. l«. Sprechstunden der «edaction oon « bl« ll Uhi vormitta«» Unfrankierte Vriese »»rden nicht angenommen, Vlanuscrlpte nicht zurültgeftellt. Mtl. December ^ ein neues Abonnement auf die ^ ^aibacher Zeitung. ''^«Nbev?""erations.Vedingungen blelben ^ ^ und betragen: izjlhril^^bung: siir zalbach: V^ '. 3 ^ '"' g°nzjähri„ . . ,» fl. - lr. Mhria ' , ll" ' halbjährig . . » » llO . ""üllich." ' « » 7« . vierteljährig . 2 » 75 » !> ^ill »>. ^ » 2» » monatlich. .. — »»»» '""enten?"^^lung ins Haus für hiesige ^li^ 1" per Jahr 1 Gulden. . ^ Amtlicher Theil. !^ft u? k- Apostolische Majestät haben mit «o^""erzelchnetem Diplome auf Grund de« U t>ez l>^ Generalmajor Friedrich Prohaska als «enen c, "^ ber eisernen Krone dritter Classe Fk" Nlsl^ «/"""bigen Anspruches dem Sohne ^zu nÄ,^rohaslll den Mittelstand aller- '"derlechen geruht. « um-, ^Apostolische Majestät haben mit » ?"bez ^'Znetem Diplome dem Obersten des °R zu .""! S tandeislyden Adelstand aller, verleben geruht. Majestät haben ckit ^>t ^"Mließunl, vom 22. November d. I. O?"ten " "tel und Charakter eineS Senat«, «osez "^gezeichneten Rathe des Verwaltung«. ,Mch . «url StranSky von heillron ^llk ^llelnk^°" demselben erbetenen Versehung ^li^ltet ^?„^uhestand den Orden der eisernen ^ blasse taxfrei allergnädigst zu verleihen Ü«ll, "^initter hat den Gerichtsadjuncten Karl '! ^" V°li. ^°"ich «ach Lit«ai verseht und den ^l z^°"ln.ssär in Laibach Franz Pod-. "'^sadluncten in Loitsch ernannt. ^^^IX^V^.,;«^ wurde in der t. l. Hof. und Staats' ^ '"'"leil p^niknt baben allwärts die gespannteste ^ ^ ' Nr N.?'^°lb die «Illustrierte ^ '^is.I.^'^7 vom 11. November m einem Ktt >Usr t,i m " °us dem österreichischen Ab- ?.VMh,t ^"lräis der oft genannten Partei- dabei die Mehrheit wie die Nch n?,?b'U bedenkt. — Der letzthin wieder l^n d ' l n Tagesgeschichte sind auch die ' 't ""aicm" 'p°"schen Marschall Blanco, dem ,. ^""uverneur von Cuba, Oberst Karl >>, > von o». "Ussicht genommenen General- I?er v""a, Robert van Wyck, dem neuen ^V°ll. «ni. """mehrigen Dreimillionenstadt Ke. ^erila^bem vor lurzem verstorbenen HM gellen «Me», Socialpolitiker Henry George We», ^ld u'? bie Bildnisse des lühnen Luft- ff" ^nye"z <^s schnell zu Ruhm und Ansehen i^o i?N ein-, c'^l'l Kraus aus Wien an- l ^i ^brich 5 lehr stößigen Originalzcichnung N.^^cih^l)as Panorama Berlins vom Kreuz- j>> in ^ das Denlmal König Ludwig« 1. R ^olhz ^lüctenau nach Südbeutschland. ' de« groß«« Chirurgen. Monument in den Arcaden der Universität Wien in die deutsche Ostmarl hinüberleilet. — Jenseits der deutschen Grenze gewählt die Zollrevision in Wirballen ein immer interessantes Bild. das der Stift Limmers gelegentlich festgehalten hat. Ein anderes Blatt lässt den nächtlichen Hochzeits^ug einer vornehmen Jüdin in Tunis an uns vorüberziehen. — Ergreifend wirkt auf den Beschauer die Abbildung von Karl Iermans Gruppe «Todes« ahnen», die auf der diesjährigen Großen Berliner Kunstausstellung die Augen auf sich lenkte, während der Holzschnitt «Enten am Wasser» von Franz Grässel von liebevollstem Studium der uns umgebenden Natur zu erzählen weiß. ^ Bosnischer Bote. Universal - Hand» und Ndressenbuch nebst Kalender für Bosnien. Herceaovina. mit Benützung amtlicher Qmllen, von Adolf Walny. bosnischer Industiirbeamter. 2. Jahrgang 1898. Gr..8", 256 Seiten. Wien, .Karl Fromme. Gebunden 1 Gulden. Auf dem Kalendermarkte sind heuer wenig Jahrbücher erschienen, die ein so weitgehendes Special» interesse verdienen als das vorliessende. Das Buch zerfällt in zwei fcharf abgegrenzte Theile. Bietet deren erster den in den meisten KalVndern wiederkehrenden kalendarischen (Kalendarium aller Eonfrfsionrn, Genealogien, Stempel - Scalen, Iagdlalender, Maß- und Gewichtstabellen, Reductionstabellen, Preis'Taris bosni» scher Tabak«Fabrikate, Post», Telegraphen-, Pe^onen» und Fracht.Tarife) und unterhaltenden Inhalt, der da« Buch zu einem Jahrbuche für jedermann macht, so bringt der zweite Theil auf circa 100 Veiten in übersichtlicher Form einen Schematismus Bosniens, au« dem man alles nur Erdenkliche entnehmen lann. Wir finden: 1.) Ortsverzeichnis von Orten über 1000 Einwohner; 2) Schematismus der Staatsbehörden; 3) Kirchliche Behörden, Consulate, Vanlen, Museen, Vereine, Hotels; 4.) Militär-Schematismus; 5.) Adressen von Sarajevo und Umgebung und 6.) Adressen der Handel« und Gewerbetreibenden von Kreis«, Bezirksstädten und Orten, nebst allen Industrien. Man sieht aus dieser gedrängten Inhaltsangabe, dass das Werk für j^den Geschäftsmann, der irgend welche Verbindung mit Bosnien fucht, ein höchst wichtiges Hilfsbuch ist. das wir deshalb zur Anschaffung nur empfehlen können, zumal der Preis oon 1 Gulden als ein wirklich billiger bezeichnet werden kann. Unter den von dem Prälaten Kneipp herausgegebenen Werken nahm der nach ihm benannte Kneipptalender eine hervorragende Stelle ein. und deshalb trug Kneipp fchon bei Lebzeiten dafür Sorge, dafs mit feinem Tode dieser Kalender nicht zu erscheinen aufhöre, sondern in seinem Geiste und Sinne sortgesetzt werde. Aus seinen Wunsch übernahm sein langjähriger Secretiir. der jetzige Leit« der von Kneipp in Wdrizhoi n Wz Leben gerufenen AnstMn, Herr Laibacher Zeitung Nr. 273 2460 29. November^>- eines Treibhausgewächses. Ein solcher Parlamentarismus verträgt die Excesse nicht, die selbst eine starte Organisation sich nicht ungestraft gestatten kann, und die Deutschen, wahrlich gerade die Deutschen Oesterreichs haben triftigen Grund, sich jeder Sünde gegen den Geist des Parlamentarismus mit peinlicher Strenge zu enthalten. Sehen die Deutschen nicht ein, dass sie einen unsühnbaren Frevel gegen sich selbst verüben, wenn sie diese einzige Quelle ihrer Macht, die einzige Quelle, an der sie sich noch einmal restaurieren können, mit Schlamm anfüllen? Was darum auch die Ent» rüstung des Augenblickes ihnen sugqerieren mag, sie wären schlecht berathen, wenn sie aus der Modification der Geschäftsordnung einen Criminalfall construieren wollten. Zudem, die Waffen der Obstruction find ihnen nicht entwunden. Dass es aber ein Postulat der Be« rathungsfreiheit sei, dem Präsidenten die Glocke aus der Hand zu reißen, ihn mit Insulten zu überschütten, das glauben wir nicht und weiden die Deutschen bei ruhigerem Nachdenken wohl selbst nicht glauben. Darum halten wir es für Gerede, wenn von dem Massenaustritte der Deutschen aus dem Abgeordneten-Hause gesprochen wird. Nie hat ein Abwesender so bitter Unrecht gehabt, wie die Deutschen sich Unrecht thun würden, wenn sie den traurigen Exodus vollzögen Für die unmittelbaren parlamentarischen Aufgaben hätte dies keinen Effect. Das Abgeordnetenhaus ist auch ohne die deutschen Parteien beschlussfähig. Die Zurückgebliebenen würden in rascher Folge all das er« ledigen, was die Obstruction bisher verhindert hat. Der politisch Verständige wird es nicht verstehen, dass man auf den Kampf verzichtet und aus dem Parlament davonläuft — und davonläuft vollends deswegen, weil bei einer partiellen Abänderung der Geschäftsordnung die Formen, welche diese Geschäftsordnung vorfchreibt, nicht beobachtet wurden! Nein, das hat keinen Sinn, und wir glauben daher schlechterdings nicht, dass die Deutschen sich so schwer ins Unrecht setzen wollen. Es ist ja möglich, dass in drr ersten Aufwallung dem einen oder dem anderen ein solcher Einfall durch den Kopf schwirrte, aber es ist nicht möglich, dass er eine Stunde nüchterner Ueberlegung überdauern könnte. Ja, es will uns scheinen, die Deutschen dürften sich überhaupt nicht so einrichten, als wären sie für alle Zeit zur politischen Minorität verurtheilt, und sie könnten schon darum eine Taktik nicht wählen, bei welcher nur eine «ewige Opposition» nichts zu verlieren hat. Wenn die Linke nicht in der verzweifelten Verfassung ist, den Krieg um des Krieges willen ü. outrancs zu führen, wenn sie von einem positiven Gedanken geleitet ist und ein positives Ziel vor Augen hat, so wird sie sich nicht von den Rathschlägen derjenigen beeinflussen lassen, die ihren Gläubigen schon längst einen Zusammenbruch mit Schreckn versprochen haben. «Nemzet» erklärt: Jeder wahre Freund des parlamentarischen Systems würde erleichtert aufathmen, wenn in Oesterreich mit Hilfe der neuen Maßregeln ein leidlicher parlamentarischer Zustand zurückkehren Würde. Wenn es ein zweifelhaftes Unternehmen ist, zur zweischneidigen Waffe der Obstruction zu greifen, so ist tne österreichische Obstruction, welche bei solchen Auftritten angelangt ist, umsomehr zu verurlheilen. Dies kann durch nichts mehr entschuldigt werden, und wir halten das Vorgehen der Obstruction für einen schweren Fehler. Das parlamentarische Leben Oesterreichs kann heute noch frei zwischen der Ernüchterung und einer Katastrophe wählen; wir wünschen vom Herzen, tuss es sich das bessere Theil erwähle. Politische Uebersicht. Uaibach, 27. November. An den tumultuösen Scenen des Nachmittags nach Eröffnung der Sitzung des Abgeordnetenhauses am Freitag betheiligten sich vorwiegend die Social» demolraten, während der Vertreter des deutsch« liberalen Großgrundbesitzes Abg. Graf Stürglh das Wort erhielt und die ersten Worte seiner Rede sprach. Abg. Graf Stürgkh wurde durch die Tumultscenen der Socialdemokraten am Reden verhindert, was die bereits gemeldete Ausschließung von elf focialdemokratischen Abgeordneten zur Folge hatte. Se. Majestät der Kaiser hat den Ministerial-rath im ungarischen Handelsministerium Stefan Kvaffay dem in Constantinopel errichteten k. u. k. Consularobergerichte als Präsidenten zugetheilt. Vei der engeren Wahl aus dem dritten Wahl-lörper in Graz wurden in den Gemeinderath gewählt: Josef Feichtinger (Antisemit), Johann Wiedner und Gottfried Nickt (deutsche Voltspartei) und Josef Knauler (christlich-social). Nach einer aus Rom zugehenden Meldung wird in den dortigen parlamentarischen Kreisen der Rücktritt des Ministers der öffentlichen Arbeiten Herrn Prinetti als höchst wahrscheinlich angesehen und glaubt man, dass seine Demission schon in den nächsten Tagen er» folgen dürfte. Eine Thatfache sei es jedenfalls, dass zwischen dem Ministerpräsidenten Marchese di Ruoini und Herrn Prinetti infolge verschiedener Vorkommnisse schon seit Monaten Meinungsverschiedenheiten bestehen, und es sei bekannt, dass die beiden Persönlichkeiten beinahe seit vier Wochen nicht unmittelbar miteinander verlehrt haben. Es gelte als gewiss, dass sich an den Rücktritt des Arbeitenministers keine weiteren Aenderungen in der Zusammensetzung des Cabinets knüpfen werden. — Das Königspaar wird am 29. d. M. aus Monza wieder in Rom eintreffen. Der franzüsischeSenat nahm den Handels« vertrag mit Bulgarien an. Wie die ruffische Telegraphenagentur meldet, wurde der Botschafter in Paris Baron Mohren« heim unter Belassung in seiner bisherigen Stellung zum Mitgliede des Neichsraths ernannt. Nach einer aus Sofia zugehenden Meldung wurde ein Theil der unter Leitung des französischen Instructors Schiffslieutenants Pichon organisierten bulgarischen Flotille nach Varna verlegt, wo an der Ausbildung der erforderlichen Cadres rüstig gearbeitet wird. Wie man aus Belgrad meldet, werden dem» nächst zw.i Commissionen ernannt werden, um ein neues Beamtengesrtz und einen Entwurf für eine bessere Organisation der Gemeindeverwaltung, deren Autonomie jedoch ungeschmälert bleiben soll, auszuarbeiten. Die beiden wichtigen Elaborate werden der Slupschtina wahrscheinlich schon in der nächsten Srssion unterbreitet werden. — Der König hat dem ersten Secrelär des Sultans Talim V Y das Groß« kreuz des Takowa-Ordens verliehen. Wie man aus Salonichi meldet, hat der Sultan die Eröffnung der seit längerer Zeit geschlossenen serbischen Kirche von Kumanowo und die Uebergabe derselben an die serbische Cultusgemeinde angeordnet. Nach Berichten aus Mersina wohnte dem vorgestrigen Ehrensalut der österreichisch > ungarischen Flagge eine sehr große Menschenmenge bei, auf welche ----------------------------------------------------77 Hie MM" der Salut einen tiefen Eindruck machte " ^P< Behörden und die Bevölkerung verhielten >'^Mh. haft. Die österreichisch-ungarischen Kreuzet und «Satellit, verließen gestern Mernna. ^l Der Criminalgerichtshof in Eon st an ^ verurtheilte fünf Armenier wegen «el°lr ^ Drohbriefen zu lebenslänglicher Deportation Reuters Office meldet aus ZolohaHdil Angelegenheit von Kio«Tschauo bejchMgt "'' Hie Aufmerksamkeit der japanischen ^gM » "^ diplomatischen Vertreter Japans ? lichen Umzug durch dle H»uptftcaß«> nicht alle 150 Mildchen ihre Mitgift von °^ ,^ Brüderschaft in ««psang mh«en lonn <«. ^ ^ ^ jungen Römerinnen so wertvolle »"«, ^ ^ " 2? Iahnn ln Wegsall Kommen war. w ^, der Königin Margherlta wiederhergestellt n> ^ ^ e« leine kirchliche Vrüderschaft «ehr ft «. " ^l"h>" . gift ve.thellt. sondern eine GesellschaN ° ^ Frauen Rom«, wobei dle ^' Mitteln allein fllr sünfundfiebzlg Mdlyen spenden will. ^, „t S"' „, - (Der Absturz °« ^, Pr.' °. bei Genf) Man schreibt Bern unter« 24. d. Vl.: Vei de« ^«j (l " meldeten Absturz a« Mont Sa'e°e "' K, s) Meter) gieng e« folgendermaßen «"- "'"'^„f "^! und ein Züricher. ,elt tu^zer geit m ^e„ l^ , unternahmen ein- Besteigung des au,^ he" "^ Taleoe. Ti« erreichten ohne gmlschen der Grande.Oeorg. «nb der ^0. ^ , fle den Abstieg. D.es« Weg ist s° U"«> ^ geübte Nlp.'nclul>isten ihn nur selten w«v ^te" ' .< »reichten sie den Felsen von 2h<"°lb°"'^ gtl<< kurzm Halt und s.tzlen den Abstieg ^r«« , Fußwege fort. Um halb 6 Uhr. ^ zi , Dämmerung, stürzte der giirlcher i" ^ g' ^ Felsen ab. Gesträuche fest. E« war auf de« «"" ^„e« "^5 Wege. auf be« die Steine ln« Rollen ^^ ^s« ., ungemein schwer, fich zu halten. 3 ^ M ^, E. V. drei Stunden lang. 3« "° ^« ^' ". ^ hörte «an die verzweifelten Hill"«'« ,, d^ und sofort bildete fich «<- s^f«»ua. ^^^^ Prior k>. B 0 nif. Reile, diese Aufgabe und der uns vorliegende soeben erschienene 8. Jahrgang des Kneipplalenders (Kempten. Ios. Kösel'sche Buchhandlung. Preis 50 Pf.) läsit erkennen, mit wie sicherem Blicke Kneipp die eminente Befähigung seines Nachfolgers für die Popularisierung seiner Heilmethode heraus» gefunden hat. Der neue Iahigang des Kneippkalenders enthält aus der Feder feines jetzigen Herausgebers eine Reihe vorzüglicher Abhandlungen über naturgemäße Behandlung und Heilung vielv^rbreiteter Krankheiten, speciell Infections« und Kinder-Krankheiten, wie Diphtheritis, Rachitis, Sclophulose, Beschreibung mehrerer Heilpflanzen u. s. w. und steht daher an Originalität und Vielseitigkeit des Inhaltes nicht im geringsten hinter seinen Vorgängern zurück. Dass der diesjährige Kneippkalender auch in einem eigenen Ab« schnitte das Leben und Wirken seines unvergesslichen Begründers schildert, ist nur selbstverständlich. Diese kurze, aber trotzdem das Thema ziemlich erschöpfend behlll'delnde Biographie ist mit zahlreichen interessanten Original-Illustrationen geschmückt. Das Titelbild zeigt uns den Herrn Prior k> Bonif Reile in der Sprechstunde. Es ist daher wohl kaum zu bezweifeln, dass die bisherigen Freunde und Abnehmer des Kneipp. Kalenders dem liebgewonnenen Helfer und Berather in tranken und gesunden Tagen nlcht nur treu bleiben, sondern dem^lden auch neue Anhänger zuführen und Im Rofenhag. Eine Stadtgeschichte au« dem alten Köln von Josef Lauff. Zu Weihnachten erfcheint vom Dichter des Burggrafen ein neuer Roman, der uns das heilige Köln im Glanz der Kölner Kunst zur Zeit eines Meisters Stephan erstehen lässt. Lauff erzählt die Vergangenheit mit Plastik, psychologischer Tiefe, geschichtlicher Echtheit und heroischer Sprache, dabei bestrickt uns die keusche Innigkeit und Reinheit der Gestalten. Es ist ein großer Vorzug des Dichters, iu seinen sämmtlichen Werten stets deutsche Cultur geschichte in anschaulicher Weise vorzuführen, womit er das Herz eines jeden wahren Deutschen erwärmen muss, Adalbert Stiftersausgewählte Werke. Volksausgabe in drei Bänden. Preis gebunden in Halbfranz 10 M. — 6 fl. Von diefer bereits vor kurzem angekündigten Ausgabe erschienen soeben die Abtheilungen II und III. Einen besonderen, den Haupt» vorzug, bilden bei Stifter die glänzenden Natur« schilderungen und Landschaftsbeschreibungen, welche diesen Erzählungen einen ganz eigenthümlichen Reiz vetleihen und den Leser veranlassen, immer wieder zu der meisterhaften Darstellung zu greifen. Wir können die Anschaffung dieser Ausgabe aufs wärmste empfehlen. Alles in dieser Rubrik Besprochene kann durch die hiesige Buchhandlung Jg. v. Kleinmayr tte 9 ^ D<^ schwere Lehmboden weicht bei anhält"^ ^M derart auf. dass Fußgänger bls «« ^bel ^l^ dringen; der Waa.elwe.lehr aber Y" ^ auf. und wer hinaus muss. ist auf 0« ^ ^ belegten Fußsteige angewiesen.. ^3lö<°ge< «Im Vergleiche zu früher,' l«" ^ßst ^ ,F didaten in die Rede, «sind aber uM ^ « züg'ich zu nennen. Als ich l"Ng " wH^s ' Stopfsteine, das heißt große Feld'^ gM« ,. s's Entfernung von einem Schritt 5"" " ^ " „el den Verkehrsweg. Wer nicht ichw'nd"! ^ für klug. wenn er daheim «Infolge dieser Eigenart des ^° ^ ,>B ^ Candidat wieder das Wort, «l«eg" ^d " ^,/s<, so zerstreut. Jeder hat eben se'" " „ HiH,h< nächster Umgebung haben wo^n u„z " °uf der Strecke b.findlichen gilgen gemacht. lch ^ demnach zu wünschen, das« diese «,findung «e z.ü.^obe unterzogen würde. Ueber da« Wesen »Men»» "lnehmen wir nach einer Mittheilung "ldttk. °" 3' Ascher in Wien da« folgende: ""«Idr^ ^^ über der Mittellinie der Geleise ^«lnulk ""gellten Tigern eine eleltrlsche Lei. "'»n b N ?'' ^"" ^"" ^"be mit einem in der ^'»e H l'.Ht" Dynamo verbunden ift. Die Jug«. !^l" »it diesem Drahte nach Ait der Strom- °"den 3, "eltrischer Irawwoy« mit Oberleitung ver- ?'^., ^" Zu««maschlne b.finden sich ein Relais, ,'dlilch k ""^ ^" ^""«o 2)« Relais ift einer- bxtch l l" ^"lei»ung«braht mit der Station, ander. ^""den zn ^"^" "il Accumulator und Dynamo ^libe m' , ^ ^r Dampfeinftlömungsüssnung der Loco- 'l^.,"" Ventil angebracht, ebenfo ein solche« vor > dutH ^'^ung»^»««, der Vacuum.Vremfe. welche H» ^ °kn l.hletwühnten. auf der Maschine befind« >n a °,"° belhäligt werden. Wenn nun von der "ljch . " kln aus der Strecke befindlicher gug aulo. ^ H°uck '^^and gebracht werden soll. wird durch ! 'be, /,"i ben Taster der Strom geschlossen, der ?'i°zen Hz ' ^r Locu«ollve befindlichen Relai« wird ^ula'lllr ^ ^" ^^°" zwischen Dynamo und '>' bet!. «'schlössen und die Ventile belhäligt. so >bteu,s"°"p'zuMlt gesperrt und gleichzeitig die «a. ' 8u°t, ., " Thütiglelt gesetzt wirb. da« Stillhalten >t A "'"innerhalb ein-r gewissen g'lt erfolgt. In ^°co5^>"ltung de« Systems befindet fich auf "tele^ "e °"lh ein eleltrische« Läutewerk, nach Art ^o»",. "ewerle, durch welche« zwischen Station ktbeia.«^ ^" Verständigung durch festgestellte Gig- . ^ »«lUhrt werden lann. ,,°'^tt K ta.raph und Vrlestaube.) Der d"hl. b^ lÜ"'"" Slawin hat diesertage den Versuch ^tichl ' «chnelliglelt der Taubenpost «il der des Ü^ inte?". b" Telegraphen zu vergleichen, wobei „'"> ihren w"^ ^h"sa«e "gab. das« die geflügelten ü e!„ .' ^Nimmungsort um drei Stunden srüher ? 5",^ lg "Ufgkgebene« Telegramm erreichten. l? ^ Ql, Ü"U leine« Versuche« traf Herr Slawin ?'"», ^"^" »it einem Pärchen Vrieflauben von ^> tztles, " lin, die er am anderen Tage mit >i> ^le. <^ °." >'lne Frau und seinen «ruder in Frei- Ü' 'legtai,?, Minute, al« er die Tauben aufsteigen h'»'"au kl. " " °" leine Frau in Moslau und bat !>^l°ty^ "^! ber «nlunst der Tauben festzusetzen. a« folgenden Tage eine dringende ^tsni^biger und der Verkehr mit Menschen ihm N "tlnaz""' ^ Neichthllm des Landes wohl ein N> lur"°^ Weges g. statten würde. Hörte ich ^t ein« 53' b°ls bei der Selbsteinschähnng zur "ten l^mHt geringe Zahl von Millionären auf. ^dterz'?s. streng Zurückhaltende im Wesen des V^ise. ^.lllaube ich. auch eine Folge seiner h >lia..?!. H"'cht der Eandidat. «Ohne große ^ lich sei""3?l"he. ohne Aufregung und Kampf ^ "nd in . ben ab. Liegt doch in jedes Menschen V»! leinen ^"'" A". sich zu geben, immer etwas, tz <^uhe t>" Aruf erinner». So, glaube ich. ist die "üh,> bstolz « ?"erstedt.rs, welche von Fremden gern Feich^eutet wird. mehr die Folge seiner sich V^eV'gen ^"'M-> ,^ ruf! ^lt^ ^" ""^bt. da« muss ich ll>!i3 der Me mich gern unter die Menschen., er. ^ "'der nick. "' '^"ch klugen Kopf habe ich ge- V>sen H "ehr ganz in den Rahmen der alten !^e ! "nd n^/' doch auch von den Alten, welche an '^ t°Mrnen Krauch ^ften. traf ich Um ihnen ^ lnliss^"' habe ich mich oft mit Ausdauer ?°lb^«rg°r^ ""erbrochen durch den Postboten. X« übeVss ? "ne Karle überbringt. Vnm L^sen ^'e ^ber V !^ Gchcht ein Freudenschimmer. ^H^inübA.^' die empfangene Botschaft der ^ ^z. ""erblickenden Mutter. Und dieselbe liest l V^>. A°V"lhe! Heute schrieb mir meine ^ ^ Otts. «" ^ie wissen, die Frau eines Gut«. 'Mstein ift. sie suche für Mitte August Depesche au« Moskau, welche die Nachricht enthielt, das« die Tauben am 26. October u« 3 Uhr nachmittag« eingetroffen wären, während das Telegram«, das dln Nbflug der Tauben meldete, erst drei Stunden später angllommen sei. Local- und Provinzial-Nachrichten. — (Wan bervorträge.) Die von der l. l. Landesregierung eingesührten thierärztlichen Wander-vortrage wurden im politischen Vezirle Vottschee für da« heurige Jahr vom l. l. V zirlslhlerarzte Herrn Hugo Turl in MOsel. Malgern. Soderschih, «idem und Reifnitz abgehalten und hlebei den in großer Nnznhl erschienenen Zuhörern die üblichen Velehrungen über rationelle Vieh» zuchl, erste Hilfeleistung bei «rlcanlungen u. l- »- erlheil». Piefen Vorttägen brachte man allerorts große« Interesse entgegen und schenkte den längere Ielt andauernden, leichlfafslichen Nusführungen ungetheilte Nufmerlsamleil; auch danlte man dem Vortragenden für die Erklärungen mit dem Wunsche auf Wiederholung derartiger gemein» nühlger Vortrüge. —0. — l3« Postdlenfte.) Die PoN^pedienten-stell« bei dem neu errichteten Poftamte in Scheraunitz wulde der in Sancl Kanzian angestellten Poftexpedientin Lucie Schott verliehen. — Pie Poft«xpedientenftelle in Sanct lkanzian, Vezirl Vurlfeld, ift zur Vefehung ausgeschrieben. * —o. — (Schwurgericht«-Verhandlungen.) Heute beginnen, wie bereit« gemeldet, die Schwurgericht«» Verhandlungen des l. l. Landesgerlchles in Laibach. E« find solgende Strafsälle anberaumt: Nm 29. November: Gegen Johann Iidar, 44 Jahre alten, verehelichten Tag-lühner au« Vorenjivrh, G^ichtsbezlll Lillai, wegen Tobl-lchlage«, begal'gen an Genedilt Slermec; g?gen Martin Tarman, 3b Jahre alten, ledigen Fabrilsarbelter au« Unterplrnitsch, j tzt in Ponau bei Spittal in lkäinlen, wegen schwerer lö perlicher Veschäbigung de« Johann Tomi k. «l« 30. November: Vegen Johann Zlnil, 24 Jahre alt, ledig, gewesener Handlungscommi« beim Sla» verne in Lalbach, wegen Dltbftahl« zum Nachlh-ile de« Vlorglo Moze in Oörz, de« Fciedrich Soß, der Concur«, masse R. Vay:r und des August Slaberne in Üaibach; gegen Katharina Göllersdolfer, 24 Jahre alt, geboren in Hainstld in Niedelösterrelch, ledig, wegen Diebftahl«. Am 1. December: Gegen Josef Vovl, vulgo Vrence, 24 Jahre all. ledig, Vefitzer in Lee«. Verichtsbezirl Rad«ann«dorf, wegen Nothzucht; gegen Johann Kau^i. 27 Jahre alt, verehelicht, Taglöhner au« Gereuth. Gericht«, bezirk Loilfch, wcgen Todtschlage», begangen an seine« Vruder I.Kavtii. Am 2. December gegen Matthäu« Vergant, vulgo Simenklov, 24 Jahre alt, lediger Maurergehllfe in Unterluscho, Gerichttbezitl Vlschoflack, wegen Todtschlage«, begangen an Franz Dolenc; gegen Anton Mlalar, 37 Jahre alt, verehelichler Maurer in Karolinenhos bei Lalbach, wegen Vetruges zum Nachthelle der Handels-llUle Ernst Hc»»merschmidt, Karl Kauschegg und des Schlossermeifters August Z'blar. «« 3. December gegen Johann Ialopik, vulgo Pislarjev, 22 Jahre alt. Ve. sitzerssohn in Isj ca bei Üaibach, wegen Todtschlage«, begangen an »nton Orehel; gegen Jakob Zigar, vulgo Prelov, 26 Jahre alt, Ii««etmannsgehilfe in Weßn'h, Gerlchls-Vezirl Umgebung Laibach, wegen Toblschlage«, begangen an de« Nifihel«sohne Franz eine Erzieherin für ihre beiden Töchter. Natürlich dachte ich sogleich an Sie und bitte Sie, f^>lls Sie anzunehmen geneigt sein sollten, sofort zu uns zu kommen. Mit freundlichem Gruß der Ihre. Pastor Horst.» «Es ist doch selbstredend, dass ich annehme, nicht wahr?» fragt lebhafter, als Kurt sie je gesehen. Mar-garethe. «Da muss ich nur gleich heute hingehen.» «Na, überstürzen wollen wir die Sache doch nicht!» meint der bedächtige Alte. Auch der Candidat meint dass sie nach seinem Dafürhalten allzugroßrn Eifer zeige. Doch lächelnd wehrt sie alle Einwände ab und geht, nachdem sie sich mit Frau Römer verständigt hat raschen Schrittes ins Hau?, aus dem sie gar bald. nur mit einem Strohhut versehen, zurückkehrt urd leichten Schrittes, wie von Hoffnungen getragen, dem Kirchorte zuschreitet. . ^ ^ ^ . . Alle haben schwelgend der Davonschrettenden nach-aesellen. Nun richtet Kurt das Wort an Lassen: «Sie waren an der Nordsee? Welchen Eindruck haben Sie davon grhabt?» «O. das Meer ist geradezu überwältigend durch seine Großartigkeit!» antwortet der Candida! begeistert. «Das lässt sich gar nicht beschreiben; das muss man selbst gesehen haben. Wenn Sie noch nicht dort waren, muss ich Ihnen rathen, bald das Versäumte nachzuholen.» «Dazu habe ich allerding« auch große Neigung!» versetzte Kurt. «Wie wäre es, wenn wir gemeinschastllch eine Fahrt machten nach St. Peter?» «Ich erkläre mich mit Vergnügen danut em-verftandm. wenn es nicht an einem Schultage sein wirb,» entgegnele Candidat Lassen. (Fortsetzung folzt.) Iancar in Iavor. Am 4. D?ce»ber: g'gen F^anz Dreiel 19 Jahre alt, Taglghner in Lalbach, wegen Tobtschlage« des Lorenz Korencan in Karolinenhof nächst Laibach; gegen Franz Vibic wegen Vergehen« gegen die Sicherheit der Ehre nach §ß 7, 487,489lPressvergehen). Ferner bürste noch die Verhandlung gegen Franz Susteriii, 21 Jahre alt, Taglöhner und Kaischlerssohn in Unlerloilsch, wegen schwerer körperlicher Beschädigung, begangen an Johann Meze, anberaumt werben. l. — (Die Thri stbaumfei'r der Laibacher freiwilligen Feuerwehr) findet auch heuer für die Mitglieder de« Vereine« a« 26. December in beu Cafino-Localiläten statt. i. — (Feuerwehr-Depot auf de« llaiser Iofef-Platz.) Nachdem die Pläne genehmigt wurden, foll, wie wir vernehmen, »it de« Vaue diese« Objecte» im Frü/jahre begonnen werden. x. — (Der Restaurations-Garten be« «Narodni Po»» in Laibach) erhält i« Frühjahr 1898 einen neuen, modern eingerichteten und geräumigen Pavillon mit Glasoerschallung. Die Koftcn find aus circa 2200 st. bemessen. Außerdem erhält auch der Garten eine w.itere Verschönerung. x. — (De«olierung der beschädigten Gebäude.) Die De»olierung«lltbeilen bei» Dr. Nhazhizh« schen und Aobel'ichen Hause in der Fcanci«canergasse, beziehungsweise Petersstraß', find bereits bis zur Mltte der Hauptmauern gediehen und werben fortgesetzt x. — (In Gereuth bei Loitsch) ift für da« nächste Jahr der Vau eines einftbck'gen Ge«eindehanse« in Ausftcht gestellt. In demselben werben untergebracht: Der Spar- und Vorschussverein. die Gimeindelanzlel sammt Nebenlocale, eine glvßere Privalwohnung sowie zwei Verelnslocalllüten. i. * (Deutsche Vühne.) Wa« die Vo«ponlsten von «odernen Operetten anbelangt, hat «an e« nicht «il genialen Neulingen, sondern mit Routinler« zu thun, die e« sich zur Aufgabe gestellt haben, die Neigungen und Abneigungen de« Publicum« genau zu studieren. D «halb arbeiten die neuen H?rren Vo»poniften «eisten« nach volhanbenen «Ideen» und bltse ganze Arbeit ist weil »ihr ein Nnpass:n und Einrichten, al« ein A finden und Tondichten. Dir Hauptfehler der wirklich begabten neuesten Operettencomponiften — und zu diesen zählt zweifellos Weinberger — zerfallen die guten Einfälle unter de« beständigen Einfluss« de« R fintieren«, wobei jedoch nicht behauptet werben soll, das« e« ihnen an guten Einfällen fehlt, wenn da« Libretto hlezu Veranlassung gibt, d. h. wenn dasselbe gut ift. Da« ift nun bei der Operelle «Pagenstreiche» der Fall und der beste Einfall, den der Dichter halle, war entschieden der, den alten Kohebue zu benüh'n und au« dessen zahlreichen luftigen Werken da« lebenslähigfte, luftigste und für ein Opcreltenlibretto geeignetste hervorzuholen. Die Einrichtung verräth eine geschickte Hand, die Handlung enthält eine Reihe drolliges, packender Scenen, der zweite Act «it de« Uuftreten der Vch«ierentrupve ift sogar von durchschlagender Wirkung und, ba de« obersten Grundsätze be« Vühnenmeifter« entsprechend, für Abwechselung in reichem Maße gesorgt ift, so bürste da« hübsche Werk ebenso populär wie der «Wunder-lnabe» werben und eine stattliche Reihe von Ausführungen erleben. Den «ufilallsch?« Theil haben »lr schon kurz geschildert; auch er hat seinen Ersolg gehabt und da» Quodlibet der Schauspielertruppe, «ehre« hübsche Lieder und Ensemble« haben ausneh«enb gesallen. E« würbe zu weit führen, au« der Uebelfülle von Märschen, Walzern, Menuetten, Gavotten. T-rzetten und Quartetten da« Vrfte herauszusuchen; das« fie von besondere» Ecfindungsgeift zeug/n, wäre freilich zu viel behauptet. E« wird nicht leicht sein, direcle Anlehnungen nachzuweisen, aber durch alle Melodien schimmern die Muster stark durch. E« gibt Stelle» in «Pagrnftrelche». wo «an nicht u»hin kann, Plötzlich an «Methusalem», .glgeunerbason». an «Fatl-nitza», ja sogar an «Varmen» u. dgl. m. zu denken; da« schadet jedoch der Operette gar nichts, wenn im Zuhörer angenehme und pietätvolle Erinnerungen an bewährte Muster erwachen. Die vortreffliche flotte Dlltftellung, die g schickte Inscenierung und die geschmackvolle hübsche «usftaltung fanden allgemeine Anerkennung. Per Hauplanlheil an de» Erfolge des »bendes fiel de« Fäulein Porth zu, die al« luftiger Pagenschel« graziös und Pllant au«sah, frisch und temp ramentvoll spielte, und fich durch ihren hübschen Gesang einschmeichelt, Mit den wirlsamftfn Mitteln der Komik gewann Herr Trebisch al» Papa von drei Töchtern, die er an alte Freier anbringen will, die luftigsten Seiten seiner Rolle ab und musste einer Eoupleteinlage immer neue Strophen anhängen. Die erfolgrei .fte Scene de« Übendes, die wahre director samo» in Malle, Spiel und G sa >g «it seiner Schar, unter der Herr Vaß recht drastisch fich hervorthat, zu» Siege. Ein elegante« Damenterzett bildeten die Da«en ttollln, lklinlow und Delvert. Fräul. Koll in fand für die «it Herrn Verllni geschmackvoll vorgetragenen Zweigesänge »al«en Vlisall, ebenso ersreutt fich ein zwar nicht origimllt«, ober i»»llhin an»ulhiges ked, da» dk KüMtlw Hbn z»l PeUunz dl»chk, ^tln« Laibacher Zeitung Nr. 273. 2462 29. Novembel^M^ line Einlage dcs Herin Verlini, bei der da« Orchester nur elwas zweifelhaft einsetzte, freundlicher Anerkennung. In Nebenrollen, die jedoch zum Gelingen be» Ganzen fehr wichtig find, bolen die Herren Muratori,Nehel, Vöttl er. Hesse und Groß sowie Flln. v.Schweick. h »rbl brave Leistungen. Orchester und Chor hielten sich unter der Leitung de« Kapelweifws Herrn Gottlieb ffhr tüchtig. Da» Theater war ziemlich gut besucht. ^. — (Slove nische» Theater.) Der lustige Schwan! «Der Raub der Sabinerlnnen» erzielte gestern bei guter Aufführung, um welche fich vor allen H?rr Inemann als Striese und die Damen Panilova, Slavceva, leröova und Nigrinova sowie die Herren Verovsel, Lovsin.Perdan undDanllo verdient machten, einen großen Heltetleitsersolg. Dle Vor-stlllung fand vor schwach besuchtem Hause statt. —n— — (Ein angenehmer Begleiter.) A« 21. d. M. abend« gieng der Veflherssohn Caspar Hasrer au« Oberfiichting gegen Mitterseichting, Gerichlsbezirl Krainburg. Ihm folgte der Inwohnerssohn Franz Porenta au« Mitterseichtlng, wclchen Hasner grüßte, worauf fie e!ne Weile zusammen giengen. Plötzlich versetzte Porenta dem Hasner mit einem HolzftÜck einen Schlag über den Rücken, worauf Hafner, der die» al« Scherz annahm, den Porenta srug, was dic« bedeute. Al» fie dann noch eine I-itlang weiter giengsn, versetzte Porenta dem Hasner ohne Veranlassung einen Messerstich in da« llnle Schulterblatt und lief davon. Die Verletzung de« Hafner ist eine schwere und dürste noch Folgen zurücklassen. Der Thäter Porenla ist bei« l. l. Vezirlsgerichte in Krainburg in Haft. -l. — (Einbruch «diebstahl.) In der Nacht vom 24. auf den 2b. d. M. wurde beim Fleischhauer Josef Seidel in Unlerschischla eingebrochen und au« der versperrt gewesenln Fleischbank nach gewaltsamer Eröffnung der Fallthüre durch einen blsher günzllch unbelanntcn Thäter ein Havelcck, Nülftr, Speck, Kalb«- und Schweln« fleisch im Gesammlwerte von 1? fl. 10 lr. gestohlen. Der Thäler hat fich bei dem Einbrüche vermuthlich einer Handhacke bedient. —1. — (Ein Kind verbrannt.) Am 14. d. M. vormittags lieh die Vtsiher«. Gattin Katharina Ieroniii in Sanabor. Gemeinde Oberfeld, Gerichtsbezirl Wipvach, ihre zwei Kinder, und zwar die vierjährige Rosalia und die zweijährige Iosefa, am Hide beim Feuer fitzen, während fie zu dem nahe befindlichen Vache Wasser holen gieng und angeblich zwei Minuten ausblieb. Nl« die Ieroncic zurückkam, fand fie, das« die zweijährige Iosesa, deren Kleiber in hellen Flammen waren, am ganzen Leibe schwere Brandwunden erlitten hatte. Da« Kind ift noch an demselben Tage gestorben. —1. Neueste Nachrichten. Vom Allerhöchsten Hofe. (vrigwal'Ielegramme.) Wien. 27. November. Se. Majestät derKaiser kam um 6 Uhr 50 Minuten abends von Wallsee am Westbahnhofe hier an. Die Vertagung des Neichsrathes. (Original »Telegramms Wien, 28. November. Seine Majestät der Kaifer geruhte an den Ministerpräsidenten Grafen Badeni folgendes Aller« höchstes Handschreiben zu richten: «Lieber Graf Badeni! Ich finde mich bestimmt, die Vertagung des Reichs-rathes bis auf weiteres zu verfügen.» Das Allerhöchste Handschreiben lrägt daS heutige Datum. Die Demission des Cabinets. (Vriginal-Ttlearamme.) Wien, 28. November. Seine Majestät der Kaiser nahm heute die unterbreitete Demission des Gesammtcabinets an und betraute Frei-Herrn von Gautsch mit der Cabinets» bildung. Wien, 28. November. Eine Extra-Ausgabe der «Wiener Zeitung« machte nachmittags die Annahme der Demission des Gesammtcabinets und die Betrauung des Freiherrn von Gautsch mit der Cabinetsbildung kund. Sitzung des Abgeordnetenhauses am 27. November 1897. (vrlginal'Telegramm,) Der Präsident Ritter v. Abrahamowicz erscheint um 10 Uhr 20 Minuten im Saal und wird mit stürmischen Pfuirufen, Pfeifen und Pultdeckelschlagen empfangen. Viele Abgeordneten der Linken fassen vor der Präsidenten. Estrade Posto und schreien erregt, während einige mit Kindertrompeten pfeifen. Der Präsident lässt sich auf seinem Sitze nieder und gibt das Glockenzeichen, während der Lärm sich immer mehr steiget. Die Scene dauert ui'gesähr eine Viertelte. Der Präsident verbleibt ruhig auf seinem Sitze, um hinauszugehen. In demselben Momenle werfen Abgeordnete Papierschnitzel gegen die Präsidententribüne. Der Präsident kehrt um und bleibt ruhig stehen. (Lebhafte «Bravo »»Rufe und Händeklatschen rechts.) Der Präsident verlässt sodann die Estrade. Die Erregung im Saale hält an. — Um 11 Uhr 40 Minuten erscheint Vicepräsident Dr. Kramar im Sitzungssaale und erklärt, die Sitzung sei geschlossen. Die nächste Sitzung werde im schriftlichen Wege be» kanntgegeben werden. Während der Unterbrechung der heutigen Sitzung des Abgeordnetenhauses erschien trotz der gestrigen Ausschließung Abg. Wolf im Sitzungssaale. Er schlua den Polizei-Organen, die ihn entfernen wollten, mit dem Spazierstock über die Hände. Er wurde auf das Polizeicommifsariat innere Stadt gebracht und nach Unterfertigung des dort mit ihm aufgenommenen Pro» tokolles dem Landesgerichte wegen Verbrechens der öffentlichen Gewaltthätigkeit eingeliefert. Delegationen. (vriglnlll'lelegramm.i Wien, 27. November. Der Heeresausschuss der ungarischen Delegation hat in seiner heutigen Sitzung den durch den Re° ferenten verfafsten Bericht authentiftciert und dem Kriegsminister den Dank für die ertheilten Aufklärungen ausgesprochen. Bezüglich der Mibtär - Strafprocess-Ordnung berichtet der Ausschuss auf Grund der vom Kriegsminister erhaltenen Aufklärungen, dass der Entwurf einer Militär«Strafprocess° Ordnung im Kriegs Ministerium bereits fertiggestellt sei. Derzeit seien die bestehenden Fachorgarie des Kriegsministeriums mit der Begutachtung beschäftigt und sobald das Gutachten einlange, werde der Entwurf sofort den beiderseitigen Justiz« und Landesvertheidigungs-Ministerien zur motivierten Berichterstattung übermittelt werden. Nach Erwähnung der im Zuge befindlichen Versuche mit dem neuen Geschutzsystem fährt der Bericht fort. der Minister habe mit Hinweis auf die im Orient bestandenen Verhältnisse ausführlich jene außerordentliche Lage geschildert, auf Grund deren noch die Delegationen nicht tagten, im Einvernehmen mit den beiderseitigen Re» gierungen im Interesse der Monarchie Verfügungen treffen müssen, welche die Verausgabung der j,tzt in Form eines Nachtragscredites geforderten Summen nach sich ziehen. Der Ausfchuss beschließt die Votierung dieses Nachtragscredites. Der Budgetausschuss der österreichischen Delegation nahm nach längerer Debatte das Ordinarium und Extra«Ordinarium des Heeres an; an der Debatte betheiligten sich Referent Baron Walterskirchen, die Delegierten Popowsli, Pacak, Bar» winsli, Dzieduszycli, Dumba und der Kriegsminister von Krieghammer. Hierauf folgte die Verhandlung des Nachtragscredites von 8'/« Millionen zum Heeres» Ordinarium. Die Verhandlung ward vertraulich erklärt. Der Nachtragscredit wurde nach eingehenden Aufklärungen seitens des Kriegsministers debattelos an» genommen. Hierauf legte Referent Dumba den Bericht über den Voranschlag des Ministeriums des Aeußern vor, welcher ohne Debatte einstimmig angenommen ward. __________ Demonstrationen. (Vriglnal-Telegramme.) Wien, 27. November. Die Polizeicorrespondenz constatiert, dass der heute verhaftete Abgeordnete Wolf nicht in Verkleidung und mit Zuhilfenahme eineS falschen Bartes, sondern ohne diese Mittel in gewöhnlicher Kleidung in das Abgeordnetenhaus durch eine rückwärtige Thür unangefochten eintrat. Die gleiche Eorrespondenz conftatiert, dass die Polizisten bei der Verfolgung eines Excedenten, welcher sich in die Universität flüchtete, zwar zwischen Thür und Windfang der Universität nachrückten, ohne jedoch akademischen Boden zu betreten. Angesichts der Uebermacht der gegen die Polizisten Stockhiebe führenden Studenten zog die Wache die Säbel, wurde jedoch bis auf einen Wachmann auf die Straße gedrängt. Gegen diesen Ein» geschlossenen wendete sich die Wuth der Studentenschaft. Derselbe wurde alsbald vollständig mit Mehlstaub überschüttet und an die Luft gesetzt. Die Correspondenz bestätigt, dass aus den Fenstern der Universität Gläser, Holzstücke, Glasscherben, Asche, Spucknäpfe u. dergl. auf die Wache hinabgeworfen wurden, wodurch einigen Wachleuten der Helm eingedrückt wurde. Einige Wach-leute wurden bei den wiederholten Zusammenstößen leicht verletzt. Bei den Zusammenstößen zwischen den Studenten und der PoUzei fanden zahlreiche Ver« Haftungen statt, viele Personen wurden verbtzt. Die demonstrierenden, Liedlr singenden Studenten» massen sind kurz nach Mlttag durch ein starkes Wache« Aufgebot gesprengt worden. Aus den Fenstern der Universität flogen Gegenstände auf die Straße. Ein arretierter Excedent riss sich los, flüchtete in die Universität und entkam dcn ihn verfolgenden Wach« leuten. Die von hier sich zurückziehende Wache wurde von Studenten verfolgt und die letzte Wache mit einem schweren Holzstücke geschlagen uno " . ^ überschüttet. Einzelne kleinere Ansammlunge", ' ^ die von den Socialdemokraten Schuh«"" ^ Schrammet geführten größeren Menschenma»en ^ zerstreut. ^ete« Wien, 28. November. Nachmittags erc^. sich kleinere Ansammlungen in der '"""«" Meü« welche von der Polizei ohne jeden ZwischeNM i A wurden. Auf die Kunde von der Dem«!!"" " ^< nisteriums wurde die Stimmung ganz rutM, tion normal. , . ^ A.M»" Wien. 28. November. Bei den h"l'g" ^5 demonftrationen wurden 12 Arretierungen ^ ^, Zwei Wachleute erlitten durch Steinwürfe ve" v^, ein Demonstrant wurde durch einen SabeM" ^„ Nachmittags theilte Bürgermeister Dr. ^"H^dl/ der Parlamentsrampe sowie von anderen ^>",^ Ringstraße starken Ansammlungen die ""' ^. ^. dem Kaiser angenommene Demission ve» ' ^lh cabinets mit, das Publicum auffordernd, ^»,^ Hause zu gehen. Die Mittheilung wurde nut' « ^ Hochrufen aufgenommen. Der Versuch von c ^ Personen, abend« vor dem Ministerium °" ^l< Demonstrationen zu veranstalten, wurde 0«^ ^ ^ rung der Zugänge zum Palais verhindert. «," abends an war die Stadt vollständig ruW ^^g» Wien, 28. November. Die h"" ^" M in sämmtlichen Bezlrten abgehaltenen *"" ^. sammlungen wurden von den Abgeoronelw ^ Horde meist aufgelöst, da die Redner en«" ^ scharf sprachen oder gleich nach A"N"""« N "e sammlung die Theilnehmer in Pf"'"^/^ de" Regierung ausbrachen. Die Arbeiter ^^ M i"' Versammlungslocalen, soweit sie nicht 'M^'^ ^ streut wurden, auf die Ringstraße, samn""" ^ch dem Parlamente an und demonstrierten "^ge Absingen von Liedern. Die Wiche misuse z ^l zu zerstreuen, fand jedoch Widerstand. ^ daher Militär requiriert, welches dle "" ..ggerM zerstreute. Beim Rathhause und belM "<" -^K in Strafsachen, wo die Arbeiter für den g zu Abgeordneten Wolf demonstrieren wollten, gM Zusammenstößen mit der Wache, welche "" letzlM, Gebrauch machen musste. Es sind ""ge " ^st^ vorgekommen. Im ganzen wurden ""MHgei' vorgenommen. Gegenwärtig sind alle " ! zerstreut; es herrscht Ruhe. .^,. OoN Wien, 28 November. Abgeordnet" ward in Freiheit geseht. , ,., ^ gM? Graz, 27. November. Anlässllch d"H^ Unruhen waren zweieinhalb Compagnon ^'^ und zwei Escadronen Laoallerie ausgerUnl. „te, Vereine mit der Wache die Ansammlungen z M Um 11 Uhr nachts war die Ruhe "^" M e'" 22 Studenten und Arbeiter wurden very«, Arbeiter leicht verletzt. . ^,««3"^ Graz,27.November. AbendsdurchM^ B° und andere junge Leute johlend dle . ^M wurden von Wachleuten zerstreut. Spa«' '^^ll ° sich Arbeiter in der inneren Stadt uno '^g« Fenster verschiedener Gebäude ein. Wer ^i Infanterie und eine Dragoner-Abthe lun^^ requiriert. Es kamen stiche vor. Die mit Steinhagel angeM " M Abtheilung feuerte. Bisher steht fest- °°I ein'ge^ getödtet und eine verwundet wnrde. A"«, leute wurden verwundet. ^ . ,c ^s ^ 3i,t> ' Graz, 28. November. Ein AuM ^f D Meisters fordert die Bevölkerung zur "» ^h ^H ordnet die Sperrung der Hii^r "" z" wiW^ an. Nachmittags besetzte das Ml/l ar ° ^lo"" Stadtpunlte. Der Bürgermeister hielt vv ^uss^ eine kurze Ansprache, worauf die aus l>r ^ ^i massenhaft angesammelte Menge begel,«' ^M^< Hymne sang, die von dem " ° z^t lv^ Straßen angesammelten Publicum vege», ^ ward. . cr-^ilnehlll^^ Prag, 28. November. D.e Th^V^ Arbeiteroersammlung versuchten vorMUiW ^^ej stration, die die Polizei alsbald z >^ Arbeiterin wurde verhaftet. ^hs ^oci^ Asch. 28. November. Astern °b^ O^ eine Demonstration der Deutschnatwnale" ^chz^ demolraten statt. Ungefähr 1^ Pe^^e singend und lärmend die Stadt. 3" « ^ cU^e in zwei Privathäusern, in welchen Vr^l," Nationalität wohnen, wurden durch «?« Fenster eingeschlagen. Paris, 28. November. ( 0«gHel d->^ gegencheiligm Behauptung Untersuchung über die Nngelegenhelt » ^ '>' erwartet eine rasche Löjung derselven, M noch l'ine Entscheidung ersolgt. > D^M^ Paris, 28. November. (0"«.'^^. Commandant de« ArmeeEolps von ^ ^ Forgemol de Boftqu>nart>, ist gestört" ^chergeitung Nr. 273. 2463 29 November 1397. Wenigkeiten vom Büchermarkte. ^e/I^er, Waldjugend, geb. si. 2 40. - Hattler, >""sl un?^" ^'l)ol. Kindergarten, si. —'54, — Deutsche ^ w'° decoration 1897, 1,. 2,, si. 1-20. — Kröber, ^°»buck '" "^" Testament, si. —-90. — Formu-! lA ^ ö!.^ Civilftrocessordnung und Executionsordnung, »ei,^ ^ellenborn, Graf Civalart.Uhlanen in den ^Nüuiuns. ""d l849. sil 60. - Borrmann und Graul, Nand2^Heft, sl. 1-36. - Settegast, Die Lehre von >tt M.°ft, I.Heft, si.--30. - Meinhardt, Heinz hon» N Y ^' sl- ^2". — Fuch«, Hannibals Alpen, ftl" un^' 5^' ^ Beschreibung der Orden aller Re< 7ܰNn ° Ä"'^ (Vollständige Ausgabe), fl. 2 10. — ;°« N«s»„ ' ""on G'nackcrl. 2 Vde,, fl. 3 30. - Neetz, !'l ^ " °" ijahl, 2. Theil. fl. —-60. — Ry latschen,, '^ichlll, .^"^"3 zwischen Wasserstandsschwantungen und fl, 1-5«. - Höfler, 3'" ^sti I«..« ^- — s^al euä«,riu m llsl)o »nnua »mciecimn.. Preis si.— 80 7A,^'"ivertus Verlagsbuchhandlung). Die eminente Ver< ?^»zlei c latcinischrn Woche«. Noliz.Vluctlalenders, in -^ belang"' ^" Ichreibtische sowie in der Sacristci ist l i^r elf c> >. "'^ b"ö Erschnneli der stattliche» Reihe von ! reich^^^angen bürgt gewiss am besten für die «eliebtheit » ,?"« n"^" "nd elegant ausgestalteten Kalender«. — ^'»'in ^"" und H°ben der Hausfrau, si. 1'-. -?"n»in;» ^'^lc'U'naur ^ Fed. Vambergs Vuch-^^' ^lllbach. Augeloulmene Fremde. >» ^l'n 3chrl, Drab, Vuchwalo. Einbück, Weih, Fried-^»nh ^len. — ^ibony, Toch. Fischer. Me., Budapest, zMiilt' ''"'. Fünflirchen. — Reichet, Hausbesitzer, s. Sohn, tz^nbeia "' ^'« ' Verlin. — Obasel. Priester, l«.^»,?,.^ ^l-af Thurn. Gutsbesitzer. Vreitenau. — ?«j° N,^/' l- Oberforstralh, Graz, - Edler v. Caesar, H"! Ireil,^ ^'"ber. Varou Venlo, l. u. l. Linienschiffs. Müller, Me., Wien. - v. Stabler. "" ^.„! u l. Nittmeister und Gulsdefitzer. s, Familie, V^/^"°ors. — Groß. Wymnasialdirectors.Oaltin, Görz. Reichmann, Kfm., Prag. — Trojan, Kfm,, Graz. — Mayer, Kfm., Marburg. — Manheimer, Ksm., Mondhöfen. — Willisich, Kfm.. Inest. — Spitz, Kfm., Warasoin, — Graiis, Priester Neram. Verstorbene. Im Civilspitale. Am 24. November. Franz König, Fialer. 53 I., Dementi» pilralitica, proßre38iv8.. — Maria Nropin, Arbeiterin, 48 I., ämenü» tuberc. — Pw Luigi di Salvador, Maurer, 28 I., k'rs.elur». complicat» cr^nii. Im Siechenhause. Nm 24. November. Lubovila Johanna Ionczyl, barmh. Schwester, 37 I, Lungeytuberculose. — Johanna ^enlo, KausmannSwitwe, 73 I., chron. Lungenemphusem. iiotloziehung vo« li7. November. Graz: 4 67 39 68 84. Wien: 57 77 22 59 42. Meteorologische VcobachtulMN in Laibach. Scehöhe 306-2 n». k z,ß lZ- D «... ...7N„. ^ ____^. 3________________________ «7 ^ll.jt 742 6 ^2 6 O7m2ßig' halb'bewöM """ ^ . ^d. 741^6 ^5^ 0. müßig___ hriter ! 7U.Mg.s'?37 0 -6 1i SW. mähig theilw. heiter 28. 2 » N. , 733 7 50 W zml. starl fast heiter 0 0 9 . Ab. ! 7>l^6 4^ W. zml. starl dewöllt ^^ 2<^. l?ll.i'ta.s?2s b, 7-0 ,SW. zml. starl, bewttltl ^0 Das LaqeSmittcl drr Temperatur vom Samstag und Sonntag -6 2" und 10°, beziehungsweise um 7 3" unter und 0 1° Über dem Normale. verantwortlicher «ebacteur: Julius OH»»I»nu^ '" W.,^H° «»0 0!. »,l kl- Vo« «t»«t« »«» Z««««> ^abtthbllhn »00 ».«XX! «, 4°/, «b ,»°/, ». Gl. ... lib »0 l»? «, «Nabttibahn, 4lXl u.»cx« Vl, »00 «. 4«/»..... «»!, 35 1»l »» 'ft»nz>Il» Lud»»« < Vl»hn. bl«rse Stücke 4°/, . . . . 9» »5 !«, »b «°r«lb««tr»abn,»».i»«4, . 4°/»ldt». V».)V.,l. «00 ft «, »9«!:oo»0 lln«, «olditn»« 4«/, p« »ass« »»» »b lil« l»^ bt« dto. p« Ultt»« . . . . ,»5d l»b» l>t!>. Nentt in Kronenwllhr,, 4°^,. st«uerfrei für»00»l!mn>»i»m. 9» »" l«, lb 4°/, bto. blo. p« Ulti», . . »» s!» llX) lb t> fi. ». «. l»l ?» :»» 7t> dt». bt«. k »0fi. l. « ,dL U>lb»b0 ?H,«ß.«e«..2» fi »») - »??b w?ü A»d»r, »ffnlll. A»l»h»». Donau.«,«,.«ose »»/<>. . . . l» — <»l» — dto. »»nlelhe l8?8 . . l<>9 «i — — «nlebn, der «todt ««r». , , »»50 — — «nieten b. Vtodtgtinelnb« «ten l03 «o ll>4 Se «nlebn« b. Vtadtgtmeinb« Win, s«llbtl ober «olb>.... l«?'»0 t>? ',b PlH«ltn.«Inl. b. LlablM. «l«n l«4 ?» «Sü?z >tt»s1tbllU.«U!thfN, VtNo«», t' , »W bO l«> k>0 ,e».»nl»»,» 98 !w 99 90 ««Id ««s, ssslUldirlHs, (ftrüOOfi.). «,dcl.»ll,.eft.w«)I,d«I.4»., 98«) 99-^l, dt«. !kr«».^chN>v. ^>/ ,.»». l,«,0ll9- dt». bt», 8°/^, ll. »m, l«7 ?!» ll8 «, »t,.»sterl U»ndl» lv lu,'- Vp««»1le.«.»ft..»UI. L'/,»,.»l »oi-e« -- ßri,lil«t,.Gbllß,«,»,n (fül l00 fi.), »tlbln»nb»«««lbbadn »».»«!» »ov »»«»»»« besttir. «°lb»t»b«bn . , . ,ii' U. Vwat»b»bn»°/,KF««.li«>p.Vt. ,lb l.o »9? bu Gübbahn 8°/, ^ »w». eoop. St. ,«4 bu ,8l. 50 bt». »°/, k »00 fi. p. «x> fi. „b 55 ,,, ^ Nn«..«»»«. vlchn .... l08 - ,W e« 4»/, n»t«r»r«tne» V»hu,n 9, ^y ^<^.^ »l'Nft tss» (per «»<»), Vudapest.V»ftNca (D»»»«) . «ac ? lo liedttl»<» ll» fi...... Uv!e 40 fl.»«», . . . ü9 -. ,<,>_ 4»/,D«,«u.D»mpfIch,ll»<»fi«M. l« —,«»> — 0stn« Lole 4« fi...... «l-. «3-. Palfiy.ü»1e 40 fi. «N. . . . 59 »«, «0 üv ««tl>tn»ltu«,0efi.«e1.».,l0ll. l9»d »'95 «othenKreuz, UngVll.d.c.fi. 9 »0 lboi».L«»1e 40 fi, «l»t . 79 - 8u ^ W»lbste, ll>»«» . . »7^ »« ?L lp« «»«). »n«i«-O»l. »anl «» fi. «5/.». l«« - lbü « V»ntvnetn, «ienn, »l» fl. . 954»»»^ U»bci.»nst.,Qe, 9fi.«.40»,. 4bb-4»«- »rdt..«nfi, ». Hanl,.«.». l««fi. -- -' bt». dtv. per Ultt», ««ptb'. «3 4<> »3 9< sredltbanl, «ll». un,., 900». . 3»? - 3»? d< Depositen«»!,!, «ll«., 900 «^ . 9»4-— «l. b< ««»pte^e,., «bvifi., «X> fi. 7» - 7«, - «Vt»»». ««Nenv, «Nen«,900fi. 5«»-9«- H«»thtlb..t>st.,9U<> fi. 9V/.». ! «» 8? - »n«»rb«nl, c»e«., »00 fi. , «l ?l» 9»« »< 0esterr.«»n,»l. vanl. «U0 fi, . 94» — 9bl - Unl»nb»nl »(X» fi...... »4 b!» »95.- »««,»««»«»». »ll,., ,40 fi »7» ,» »7« ?l AeilH» »«» Zl»»p«»t» (pn V«tl), »«»»»,H«pI. «,e»b. 300 fi. . . l»4v l«44 M», «»rbbahn i«> fl. . . 3«9 - 9,3 -Vuschttediadee «,. «o fi. «N«. l«i l«»8 bt«. bt», (Ut. U) 900 fi, . »?U— 5?» --D»n»n. »ampf1ch!ff«.hrt»»»ei , 0tsten., 5«, fl. ««, . . . 445 - 448 -Du«.«l»»«nbacher«..«,9cx»fi.V, ?» 5« 73«» »rrblnand».»i°rdb.lcx>ofi.«liU. 34ll» 34»v «»».< Tzern»w.«I»ss» - lmenb,» «tillllchaft 900 fi, G. . . . 991-993 d0 lll»^». OZl., ll 4»0 -vesteri. »«»»est». 900 fi. S. , — — ^-' btn. dt«. (Ul, U) 9« fl. v 9bl»b «l ?e Pra«»Duiel«Nlenb. ««fl.«. . 94 ?b 95-OtaaUeisenbahn 900 fi. «. . . «?— 33? «> Vüdbahn 900 fi. O.....?b»^»<1., »e« »»,.,»««. iität»«««<» »00 fi. . . . ,9« « u, U««.<«ll». ««»b. 900 fi. S»»n 3ll - 9ll» - . U«,.«»1».<»««b39 — «4<,«, «»»»t«n«»e1,Mch., Oft.'Olp»«« «3l4»««l9» »«,« M „Vtevrer»/', p«p«»rs.«. ».^>. ,?<- - ,74 — lrtwller »»tzlnw».. ««<. 70 fi. l«9^- ,70»« »H«ffenf.^».,d^l.«N »i», ,00». 303-304-»««»n.Ü»<»»nfi., «U,., in V»«, 80 fi.........«0- ^bo- »r. »»»«^»Mchoft ,00 fi. . . »07- ,0b — «tenerb«,« Z-J?fe Direction. , ÜjSriZ Freiwüligen^ V? ^6 eiOen °der ZWe' \ dleAdministration dieser k -^—_ (6414) 3-1 Ä %!u CVT1^ Erzeugnisse, \SV«OhSohrn>dter, wie für den '^ Nl^W». SJnd- Auch als an Pr. Pokorny| ^^ (5401) 10—1 Tüchtigen (&Htl für Krain sucht Harzproductenfabrik in Eberndorf (Käroien),___ (5395) ŠTŠ474. Oklic. C. kr. deželno kot trgovsko sodišèe naznanja, da se bode vrsila po tu-sodnem odloku z dn6 14 septembra 1897, fit. 8474, druga izvršilna dražba firmi Pengrin Kujzelj v Ljubljani iasto.h, na 226 gld. 40 kr. cenjeuih premiènin, kakor: lustrov, slik, krožnikov i.td. dn6 29. novembra 1897, ob 9. uri dopoldne, v Ljubljani, Stari trg St. 13, in da se bodo zarubljene reöi tudi pod cenilno viednostjo za gotovi deriar prodajale. V Ljubljani dnö 20 novembra 1897. Heirats-Antrag. Ein junger, intelligenter, kaufmännisch K<>l)ilditer Mann wünscht behufs Ehe mit Fräulein, nicht über 24 Jahre alt, jedoch mit größerem Vermögen, in Correspondenz zu treten. Ernstgemeinte Zuschriften mit BeischluBS der Photographie unter «A.F.25» an die Administration dieses Blattet gegen Schein. (6407) (5402) 2-1 Hochfeine Harzer Edelroller von meinem im Jänner 1897 mit der großen silbernen Medaille prämiierten Slamm, gebe Hähne preiswiirdig ab. Dieselben gehen in tiefer, gebogener Hohlrolle, Knorre, Nach-tigallgluck« etc. Garantiere für Wert und gesunde Ankunft. Acht Probetagc, eventuell Umlausch. Broschüre zur Behandlung und Preisliste frei. Gute Mittelvö^cl Stück fl. 4, Weibchen fl. 120 J. B. Brezlna» Züchterei edler Harzer Kanarien, I«lnz a. D. 75312) 3—1 St. 24.166. Razglas. C. kr za m. deleg. okrajno sodisèe v Ljubljani naznanja, da se je vsled tožbe Jožesa Pavlina, trgovca iz Ljub-ljane (po dr. Ivan Tavftarju) proü Jomeju Vehaiju iz Dragomera M. 4 /.aradi 1B0 gld. s pr. de praes. 29ega februvarja 1897 , St. 4303 , slednjim posfavil gosp. France Verhovec, po-sestnik v Dragomeru, skrbnikom na èin in da se je za «krajsano razpravo doloöil dan na 17. decembra 1897, dopoldne ob 9. uri, pri tem sodiftöu. C. kr. za m. deleg. okrajno »odiAÈe v Ljubljani, dnè 8. novembra 1897. (5314) 3—1 ad fit. 23.573. Oklic. C. kr. za m. deleg. okrajno sodidöe v Ljubljani naznanja, da ae je v pravdni reèi Jozefa Perovöek, vžitkarja iz Gradišè (po dr. Hudniku), proti Ja-nezu Centa iz Gradißca, »edaj v Ameriki, pcto. 48 gld. postavil »led-njemu France Centa za skrbnika na èin, ter da se je v tej zadevi doloèil narok na 15. decembra 189 7, ob 8. uri dopoldne. C. kr. za in. deleg. okrajno »odUöe ,v Ljub'jani, dn^ 7. noveiubra 1H97,