^- 25. 8amsiag mll 3l.Iämler l863 Die „Laibachn Zeiwng" erscheint, mit Ausnahme der Sonn- und Feiertags, tNglich, und kostet sammt dm Beilagen im Comptoir ganzjährig 11 si., halb-jährig 5 fl. 50 fr., mit Kreuzband im Eomptoir ganzj. 12 si,, halbj. 6 fl. Für die Zustellung in'S Haus siud ljalbj. 50 kr. mehr zu cutrichtcu. Mit der Post portofrei anlyj., untn Kreuzband und ge>-drucktcr Adresse'iü si., hallij. ? si. 50 kr. Iilsertionsgeoülir lin eine «Ällrinoud-Spalteuzrilr oder bcu Nalnu derselben, ist si!r Inialigr Einschaltung 6 kr., filr 2malia.c3tr., für 3maligc 10 kr. u. s. w. Zu biescu Gebühren ist noch der Iuscrtious - Stempel Per 30 kr, für eine jedesmalige Einschaltung hinzu zu rechnen. Inserate bis 10 Zeilen losten 1 si. 90 lr. filr 3 Mal. 1 fl. 40 kr. fiir 2 Mal und 90 lr. fllr 1 Mal (mit Inbegriff de« Infertionsstempels). ^Mlbacher Mtung. Amtlicher Cheil. 3e. t. k. Apostolische Majestät haben mit Aller, höchster Entschließung von« 19, Jänner d. I den außerordentliche!, Professor des römischen und Kirchen-Rechtes iiü der Kaschaner Rechtsakademie. Dr. Paul Hoffmann, zuni ordentliche!« Professor daselbst .mit deu systemmäßigcn Bezügei, allergnädigst zu rr» nennen gernht. Das Justiz , Ministerium bat deu dispoiübleu Staatsanwalts-Substitnten des bcstandeueu Komitat» Gerichtes in Fünfkirchen, Mathias Koch, zum Staatsanwalts'Snbstituteu m Linz ernannt. Nichtamtlicher Theil. Vaibach, 30. Jänner. Es muß eine sehr gallichtc Stimmllng in drm preußischen IilnlerininisteriulN herrschen, wcllu das Organ desselben, der «Staatsanzcigcr", sciuc Geschosse jeht direkt gegcn die Wiener Journale richtet, und unier anderen auch dic amtliche „Wiener Ztg." deßhalb der Unwahrheit beschuldigt, weil sie jene Nachricht der «General. Cmrcspondenz" , die Iiutia« tivc zli einer Zusammenkunft Bi^marks mit dem o'ster« rcichischcn Millister dc^ Auswärtigen, sei von Vcrlin NliSgegangen, reprodlizirtc. Sonderbar ist es, daß der königlich preußische Ministerpräsident statt amtlich von lendenziöseil lügenhaften Elttstellnngen reden zu lassen, nicht endlich einmal klar und bestimmt erklären läßt, auf welchem Wege iym die Aufforderung ;u einer Unterredung mit dem österreichischen Minister der auswärtigen Angelegenheiten zugekommen sei. Solitc dieß etwa durch den Grafen Thuu geschehen sein, so lag doch nichts näher, als bei einem Diplo-> malen, der nicht in Vcrlin akkrcditirt ist, sich nach seiner Bevollmächtigung zu einer solchen Eröffnung zu erkuudigeu. Was ist es. das dcu preußischen Mi« nister gegen die Zumuthung aufbringt, er habe die Initiative zu einer persönlichen Verständigung er« griffen? Hofft er dadurch unpopulär zu werden? Was man schon ist. brancht man nicht erst zu werden. Auf die Priorität des Gedankens zur Zusammenlnufl der beiden Minister kommt es gar nicht au — sagt der „Votsch." — unü> wenn darauf irgend ein Nach« druet gelegt werden soll, so würden wir es als ein Verdienst des Grafen Rechberg betrachten, wenn dic Initiative wirklich von ihm ausgegangen wäre. Die Verständigung zwischen Oesterreich und Preußen ist ja einc der höchsten Aufgaben der Politik beider Bänder. Schämt sich etwa Herr v. Biömarl. diese Ausgabe mit allen Mitteln zn erfüllen zu sucheu? Die Ereignisse in Poleu bilden gegeuwärtig tine Hauptrubrik in den Journalen, Wir bringen-unten dir verschiedenen Nachrichten darüber, ans denen hervorgeht, daß der Aufstand in Polen nicht die Hauptstadt Warschau, sondern das flache ^ano zum Schauplan bat. Znr geo» graphischl" Orientirung über den Schauplat) des Aufstandes im Königreich Polen bemerken wir, daß derselbe den Angaben dcr Telegramme zufolge sich auf dem rechten Weichselufer sowohl ober- als nn'ter< h a! b W a r sch au ungefähr anf jc 12 -1 <5 geog r aphi sch e Meilen erstrecken winde; soweit liegeu wenigstens »ach beiden Seiten die äußersten augcgebencn Pnnk:c von Warschau ab. Von den Ortschaften in, Noidwesten liegt Nasielsk. dessen Wälder der Hauptsammelvlat) dcr Rcbcllcn unterhalb Warschau geworden zu sein scheinen/5»2 Meilen nördlich von Warschau, ctwa )i Meilen südwestlich von Pultnsk. Plouök ^^, ^cilen westlich von Nasielsk. Pll'ck an der Weichsel (Gou« oeruements-Hauptstadt, U5,0(»0 Einwohner) noch 7'/, Meilen weiter »restlich und 12 Meilen nordwestlich oon Warschau an der Straße (Eisenbahn) von hier nach der preußischen Grcnzfcstuug Thoru. Siedlcc (früher Gouvernements.Hauptstadt von Podlachien, 8(XX) Einwohner) und Radzyn sind Krei^hauptfläote in ^ubelok. und zwar liegt ersteres N'^ Meilen ge-radc östlich von Warschau«, Nadzyn 0 Meilen südöstlich von Siedler und l<: Meilen von Warschau. Vlonie liegt nach unseren Karten.') Meilen westlich von Warschau, nicht an dcr Weichsel. Sierock auf haloeu Wege zwischen Warschall und Pultusk. Surasz an der Narew jeuseits der Grenze d<ö Königsreichs. 3 V, Meilen südwestlich vou Vialystock. Zablildow :) Mci> len östlich vou Surasz. Der Aufstand scheint in rmc Art Vrigantaggio überzugeheii, wie alis einzelnen Korrespondenzen er« sichtlich wird. So beklagenswert!) die unglücklichen Erschcinuugeu im polnischen ^andc alich siuo. so stud sie doch uicht ohne günstige Wirkung auf andere Volker; uach Berichten aus Böhmen uud Galizien haben sie einen tiefen Eindruck auf dic slavische Äe» völkerung dieser Provinzen Oesterreichs gemacht. Dir Theorie Hawliczeks. welcher die russische Kuutc drr dcutschcu Freiheit vorgelogen ivissen wollte, erscheint als einc geniale Tollheit in einem Augenblick, wo innerhalb dcr slavischen Nac-c das Prinzip der Zivi< lisation sich in cincu hoffnnngslosen Vcrzwcisiungs-kampf mit der überlegenen Barbarei stürzt. Auch in Galizien haben dic Polen vor einem Jahre ihre politischen Ma^leradcn lind Rührstücke in den Kirchen nnd mis dru Kirchhöfen aufgeführt, sie wurden über' wunden durch die deutsche Freiheit, durch die Macht der zivilisatorischen Ioce, die sich von Wien. von dein kleinen Hau>c vor drm Schottcuthor durch das Reich verbreitete. Die Völker nicht-deutscher Zlingc kameu zur Einsicht, daß ihre Rechte gewahrt sind. ihre Bc» dürfnisse Berücksichtigung finden, ih^ gerechten Be< schwerdcu gehört werden. Solchen Erkenntnissen gegenüber, welche die IntcMjen der Einzelneu und der Gruppen woblthnend berührten, mußte die parlamentarische Komödie der polnischen lind czechischen Rcichö-rathöfraklioncu ohnc nachhaltige Wirknng bleiben, und selbst in den ^ändcrn jenseits der ^citha reduzirl sich allmälig der Streit über dic Venassuugösragc auf cincn Prozeß, den Aristoklatcn uno Advokaten fortführen, der aber eben wegen seiner rein theorlti' sehen Bedeutung die Massen uicht crrcgt. Daß dcr Aufstaud niedergeworfen wird, ist UN' zweifelhaft. Die Prriodc dcr halben Maßregeln scheint vorüber zu sein uno der Großfürst Koustantln ist, wcnn nicht Allco täuscht, entschlüssln, dlc Wege zu ivandcln, dic sc:n Vater Czar Nikolaus gegangen ist Ncnc Hcereölnasscn sind von Rußlaild lm Anzlige: das Vlulgcricht ist zusammcugcsepl und dic nächsten Tage werden lins furchtbare Nachrichten über die Thätigkeit dieses Tribunals bringen. Der Aufstand iu Polen. Der «Dziennik powszechny" (^ amtliche War» schaller Blati) niacht bckaniit: daü iu der Nacht vom 22. auf den 23, die anarchische Partei an mehrere» Punkten daö Militär angegriffen l>at. Diese Versuche wurdcu jedoch überall wirksam unterdrückt und haben dlio Ansehen des Geje^s nicht zn erschüttern vermocht. Die Schuldigen werden uach verschiedenen Richtungen verfolgt, einc große Anzahl derselben wurdc bereits eingebracht, und sie werden nach den Kriegsglseheu bchandllt werden, Unter den gefallenen russischen Militärs findet sich der von seinen Gransamkciisn hrr bekannte Gendarmcrie «Oberst Wrzec»iolv>-ki. dann das bc> kannte Mitglied des Proskriptious-Triumvirates Oberst Szwecoff; der General Kanabich ist löellich ver-ivüiidet. Den l'ier erwähnten detaillirteu Berichten des offiziellen Warschauer «Dzieuuik Poivszechny« «om 2li, d. M. entnehmen wir Folgendes: „In der Nacht vom 1<> auf dcn 11. (22. auf dcu 2.'5,) Jänner überfielen an vielen Orten dcö Königreichs Polen dic einzelnen Nebelleubanden die zerstreut stationirten Militär'Al'theilnnge«. Diese Banden waren mit Mi« lilärfiinlen, Revolvers, Messern, Sensen n. dgl. bc< waffnct. In Plock fand cin nächtlicher Ucbcrfall Statt, der jedoch abgewehrt wurdc. wodei zwei Mann Militär ficlen nnd 5)0 Rebellen mit deu Waffeu iu der Haiid ergriffen wurden. Dic Aufwiegler beuütUen dic finstere Nacht, um ihre Gcfallcncn nnd Vcrwundcten hinweg zn führen. Ill Plonsk wlildc dic dort stationi'rtc dritte Koiupagnic deö Regimentes Murom um Mitternacht vou ciucr bewaffneten Bandc überfallen. Der Uebcr-fall wllrdc abgewehrt, wobei 20 Soldaten vrrwllll-dct wurden; vou dcn Rebellen wurden 3 getödtct. 4 verwuudet. 44 ergriffen; an Waffen wurden ihnen 2(D Stück abgenommen. In dcm Dorfe Icdluia in dcr Nähc von Radon,, wo dic 4. Kompagnie dcö zweiten Sappcnr »Batail« Ions stationirt war, überfiel um 2 Udr nach Milter» »acht eine Baude dcr Missethäter zu jc 6 oder, U) Manu die Häuser lind die in denselben schlafenden Soldaten, denen sie dic Waffen au die Brust gesetzt, Schweigen geboteu. wobci sic sich dcr Waffen und der Munition bemächtigten. Aus deu in Icdlma cin« gezogenen Erkundiguugeu und deu Geständnisseu zweier Gefangener geht hervor, daß dcr Ucberfall durch 140 ^cutc vollführt wurde. Iu der Stadt Bodzentyn (in dcr Nähe dcs hl. KreuzslosterZ auf dcr !>^iu <;üri>) stürzte sich um 1 Ul,r Nachts bei dcm Gcläulc der Glocken eine Ne« bclleuschaar plötzlich a»>f die schlafenden Soldaten und Offiziere. Dic Schildwacheit nnd Ordonnanzen dcr zweiten Kompagnie des Smolensker Iägerregi« mentes nnd ein Offizier wlirden getödlet oder schirer vern.'undet, Allf den entstandenen Allarm sammelte, sich die Kompagnie lind zog nach dcr Stadt Kielcc. Auch auf Seite der Aufsläudischcu gab es Todte uud Verwundete, deren Zahl jcooch unbekannt ist; cs wlirden zwei 2spännige Nagen mit Waffen allcr Art genommen. Der Major Rüdiger. BcfcblHhal'cr dcs ersten Bataillons deö Mohilcwer Infanterie < Regiments erhielt um Mitternacht die erste Kunde von bcwaffue< teil Bauden, welche sich in der Nähe der Stadt Szydlowice zeigten. Gegen 2 Uhr nach Mitternacht veranlaßte ihn cin Allarm das Militär znsmnmcnzu< rufen. Dic Rebellen eröffneten ein Flinlcnfencr; da man wegen dcr vollständigen Finsterniß in dcn engcn Gassen nichts unternehmen konnte, wlirden dic Kom« p.igüien alis dcr Stadt auf dem Negc uach Radom hinausgesührt. und nahmen ^ Wcrstc vou Szydlo-wiec ihren Stand. Um 7 Uhr Früh wuvdc daö Militär Herr dcr Stadt, und die R^cllcu fiolcn iu dcu nahen Wald an der Kiclcccr Chanssee. Bei diesem Zusammenstoße sind vom Militär 2 gefallen. i> verwundet, von dc« nen 2 schon todt, 8 Manu wurdeu wahrscheinlich gc-fangen genommcn; dic Rebcllcu haben wäl'rend del.' Nacht ihre Todten uud Verwundeten weggeschafft; 40 wurdeu mit deu Waffen in der Hau? ergriffen." Aus dem Gonvcrurment Lublin werden ähnliche Kämpfe ill ähnlicher Darstellung gemeldet. Dcr offizielle Warschauer ..Dzienull Powszechny« cnihäll an dcr Spil)c seiner lenteu Nummer vom 26. d. M. folgendcll Tagesbefehl: ,,Sc. k. Hoheit der Statthalter dcs Köüignichs geruhte am 13. (25) Iäuuer folgenden Tagesbefehl an die Armec zn erlassen: »6 „Nach dem allerhöchsten Befehle Sr. lais. kgl. Majestät! ^Dis mit den Waffen in der Hand ergriffenen Rebellen sind an dem Thalortc im Wege des peinli» chen Fel^kriegsgerichtes zu richten, und die bezüglich ihrer gefällten Todeöurlheilc haben in lel)ter Instanz zu bestätigen und iu Vollzug seyen zu lassen: die Kriegs Gouverneure der Glitte von Warschau, ^u. dlin. Naoom. K>,Iisz. Plock und Augnstow." Ueber deu Tod des Generals Tscherkassof schreibt man der „N. Z," alls Warschau vom 26.: Gestern lam die SchneÜpost von Eiedlec hier an lind brachic die Eingeweide des Generals Tscherkassof der anf rcm Negc von Seid! in hierher von den Alifständischen gc-tödtet wnrdc, Der Kondukteur berichleie, daß sich einige Äieilen von Siedle, ol'Nweil Viala, plötzlich cine Kolonne von ungefähr 1000 Mann nut Piken und Revolvers bewaffnet zeigte, dic ihm zurief, stille zu stehen 'AIs er dem Rufe Folge leisleie, verlangte man den Personen;! ltel von ihm. AIs sie denRame» Tscherkassof erblickten, rie'en sie aus: eben diesen suchen wir. Sie öffneten nnn den Schlag. u>ld er-klärten dem im Wagen sinenden General, er sei vom National < Comit«.' zum Todc vcrlirtheilt. und sofort schoß einer seinen Revolver anf ilm ab; dic Kllgcl zerschmetterte ihm den Kopf. Dann schleppten sie die Leiche aus dem Wag<», schnitten ihr den Vanch auf, rissen die Eingeweide Heralis, warfen sie in den Post« wagen und saglen zum Kondukteur: Diese bringen sie dem Fürsten Konstantin, denn den Körper behalten wir. um unseren Oberen zu beweise«, daß wir ibre Vefeblc pünllüch erfüllen! — So erwählt man sich. und ich füge hinzu, daß Tscherkassof vom Statthalter zum Kriegsgericht gegen die Chclmer Mörder abgc» schickt worden war und gegen dieselben das Todes« urtl'eil unterzeichnet halte. Solche Fälle ereignen sich beinahe täglich. Hingegen ist der Gencrallieulenaul der Armee, General Sinclniloff. der 100.000 Rnbel mit sich fübrtc und unterwegs von den 'Aufständischen «»gefallen wurde, glimpflicher behandelt worden. Man entwaffnete ibn. ersuchte ihn ganz artig, die 100.000 Nnbel auszuliefern, und gab ihm dafür eine vom National ' EomiN' untlrzcichnetc Quittung darüber. Wichtiger aber für die Ausbreitung des Aufslandes ist, daß sämmtliche Gulsbesiher ibren Vaneru erklärt l>aben sollen, daß sie leine», Grundzins von ihnen D,rlangc>u und ibnen den Voden. den sie inne haben, auf ewige Zeiten schenken. Nun fangen die 5,'anr« leutc an zn wanken, und auf vielen Ollen mache» sie bereits gemeinschaftliche Sache mit den Aufständischen, Ueber den Tod scs Obersten Kozliaminoff schreibt man der „Krenz, .Ztg." : Als sich das Gerücht in Plozk verbreitet.-, eine Anzal'I Amstänoischer verflicht einen schwach eskortirlen Transport Rekruten znni Ungehorsam z» verlcite>,. subr der Oberst ibneil naä'. erhielt an Ort und Stelle sofort einen Pistolenschuß, der ihn wehrlos machte, und wurdc nnn massakrirt. Man überfiel ihn mil Acxlen lind Messevn nnd töotete den tapfern Mann anf die grausamste Weise. Oberst Kozliaminoff hinterläßt eine Wilwe lind Tochler aus deren erster Ebe. Die unglückliche Witwe bat ibren erste» Mann. nael» nur viernionallicher Ehe, auf ahn« liehe Weise verloren. Deutschland. Verlin, 27, Jänner. In der lMtigen Sißnng dcö Adgeoronelenl/aliscü hat die A?rcßdrbaltc be-gönnen. Sybel wcist die Ioentisizirnng des Könige und des Ministeriums als cine El'rcnverleßung für den König zurück. Die Nichlannahme dcr Adresse wäre eine Vrrlepung des verfassungsmäßigen Rechtes des Hauses. Waloeck erklärt. Grabow hade sich durch seme Eröffnlingi>lede um das Vaterland verdient gr» macht und tadelt energisch den Erlaß des Instizmi' nisters. Der Ministerpräsidellt bemerkt, die Aoressc habe daS Verdienst, Klarheit in das Verhältniß ocs Hauses zur Regierung zu bringen. Die Aoressc uin, dizirc dem Halisc Rechte, welche es entweder gar nicht, oder nicht allein habe. Die Aoresse forocrc dem Hause Hohenzollern seine verfassungsmäßigen Rechte ab. Dcr Minister weist die Trennung zwischen Krone und Ministerium zurück und bemerkt, wir bedürfen nicht dcr Deckung durch die Krone, wir stehen auf dem Rechte. Nicht ras Haus allein stelle das Elatsgeseß fest. dazu scieu drei Faktoren nöthig. Die Verfassung enthalte keine Veslimmnng für den Fall des Nichtzustanoekommens des Buckels. Keine Gewalt könne die andere zwingen. Kompromisse seien nöthig; die Krone sei mit Konzessionen entgegengekommen. Im anderen Falle entstehen Konftiktc u»o Konflikte sind Machlfragen. Das Hanö habe im September durch Verweigerung dcr Kosten der Hecresorganisknng sein Recht mißbraucht. Das Herrenhaus habe mit Recht das Budget verworfen. Das Ministerium habe den festen Entschluß, dem Andringen des Hanfes nach RechtöerweltVrung zu widerstehen und dir Rechte des Hauses Hoheuzolleru ungeschmälert zu wabren. Der heutige Geburtstag des Throncrbeu biete hirzu dop» pellen Anlaß. Preußens Krone sei lein ornamentaler Schmuck des Verfassungsgeballpes, So lauge dic Minister das Vertrauen des Königs beslprn, werden sie nach diesen Grnuosäyen bandeln. (Die Sihuug dauert fort.) Paris, 27. Jänner. Nachrichten aus Mexiko viil Havana vom 22. Dezember meloen uichts Neues. .France" berichtet ans Rom vom 23.: Das Dekret über die Postreformen ist beendet. Dasselbe enthält eine Herabsetzung des Tarifs, den Verlauf von Poststempeln und die Einführung von Postau. Weisungen. Der Kommunalralh der Stadt wird von W auf 80 Mitglieder vermehrt. Aus A l cr-a !i d rie n vom 21. Jänner wird gemeldet: Man erwartet Verbesserungen, wie die Rc» organisirnng des Staalsralhes, dem die administra-lioen und Finanzfragen vorgelegt werden. „Palric" demenlirt die Anwesenheit Mieroölawski'ü in Polen, Dasselbe Blatt hält das Gerücht. Lincoln habe deu Vorschlag Frankreichs angenommen, für unwahrscheinlich, indem eine Anlwml noch gar nicht angekommen sein kann, ,.^i Pressc" glaubt zn wissen, Fürst Callimali habe dem Grafen Rechberg eine Nolc wegen der ser-bischen Waffen. Angelegenheit überreicht. Die Pforte klagt Nnßlano dcr Mitschuld bei der Waffcnsendnng an, und behauptet, dasselbe tr.ibc Serbien zum Au griffe der türkischen Festungen an. Die Note sagt ferner, daß Nnölano in den süo« lichen Provinzen und besonders in Vcßarabien Arlil« lerie Parks ansammle, nnd daß russisches Geld u»c> rns« sischc Agenten die serbischen Prooinzen überschwemmen. Die Depesche schließt mit dem Danke an Oesterreich, daß dasselbe dem oltomauischen Kommissär für die Lösung dcr Waffenlransvorlfrage einen diplomatischen Agenten beigesell,'» wollie. Das londoner Kabinet hat eine gleiche Note crlialteu, Tagesbericht. Wien, 29, Jänner. Se Majestät der Kaiser l,at gestern Vormittag durch mehrere Stunden Anoienzcn ertheilt und so« dann anch die Minister empfangen. — Der Erzherzog Maximilian, dessen Groß« grundbcsil) groß und, wo immer er sich vorfindet, geschlossen genng ist, um für sich allein bestehen zu können, will von einer Exemption nichts wissen; er erklärte sich erst vor wenigen Tagen dahin, daß er mit seinen Gebieten nirgends ausgeschieden sein wolle, ja daß er, wenn eine Gemeinde ihn ausscheide, er, selbst gegen den Veschluß des Landtags, in den Ver« band einer anderen Kommune eintreten würde. — Für das Schwarzeliberg'Monnment, welches auf der Ringstraße anf jenem Punkte, wo sie die neue vom Kolowrat'Palais auslaufcn?c Straße durch« schneidet, aufgestellt wird, soll am 18. Oktober d. I, als am 50. Jahrestage der Völkerschlacht bei ?c p;ig. der Grnnostein gelegt werden. Dcr Aufstellungsplal) wird in der Mille das Monument, im Hintergründe aber die neuc Wiensinßbrücke nnd das Schwartn-bcrg Monliineut haben. — Der Van des neuen Reichsrathsgcbäudes für das Herrenbaus und das Abgeordueteubaus wird im Jahre 18ui »<'! » li»)r^c'! n>^' liiil^»!»!!» sl>r n lio^t'!" so sollle man meinen, das sti eiii Spolt< preis Ieyt bietet inan ein Königreich umsonst aus und Keiner findet sich. der es nehmen will. Soneer» rare Zeiten, i/ht! Mau sncht nach Königen ver< gebens. und Könige gehen »inter dic Zeitnngsschreiber, unter die i'iteraten! Damit soll nun nicht elwa bc< wiesen werden. daß der Stand dcr Journalisten das schen gibt. dic bis über die Ohren in den Absolutis« mus verliebt slnd. Lcplcre erkennt man eben daran, daß sie cinc walirc Idiosynkrasie vor den Zeitungen baben, „O diese Zei>ungen! Kein Wörtchen kann man sprechen, ohne' daß sie darüber herfallen. wic die Geier, und eS nach allen Nichüingen der Windrose uerbrcitcn". rief dieser Tage solch ein Edler aus, als er ein Journal in dic Hand iiahm und darin nicht gerade sein Lob fand. »warum muß cs doch Zeitungen geben!" Wärmn? Nun wenigstens darum, damit die Well erfährt, was für närrische Känpe ,s gibt. und sich an ihnen ergoßt. Welchen Genuß bürden wir z, V. vielen Leuten bereiten — lind die Mehr. zahl der Leser lechzt nach solchen Genüssen — wenn wir uns auf die Satyre verlegrn und einen Pmla-meutsredüer schildern wollten, dessen Rede bald trocken, wic die Sabara. ba!d im Style der allen Schäfer, lieder gehalten ist? Ii!fti<'l!t> <.>>t .^iv"»» »<>» »'!-,!>< iv für den Feuilletonist,,,, der eigentlich auf solche Stoffe angewiesen ist. der in seiner Wochenchronik anch die kleinen humoristischen Züge wiedergebe,, soll, welche in den liefen ernsten Geslchiös'allen des Bebens >sich zeigen -oer deu Kontrast hervorbeben soll. welcher zwischen liberalen Phrasen vor der Oeffcntlichlcit und reakü'o-nären Ansbrüchen des Grimmes im Privatverkebrc blstel't, Allei,, man soll »ns nicht boshaft, nicht räch. süchtig, nicht linedel nennen, denn unedel ist es Ie< maudem. der i,n Moment webrlos ist. einen Schlag von hinten beizubringen; wir befassen uns mit barm< loseren, heiteren Dinge», wie z. V das Erkennen einer Maske ist. Wir leben im Fasching, in 5er Zeit des Mummenschanzes. „Ach, bist Du auch da?" „Ich kenne Dich!" so wird man ball) im Falsct Saal anf Saal ab auf dcr Schicßstättc fragen. Wir haben nicht gefragt, und doch erkannt. Weil? das werden wir sogleich erzählen. Es war an eini-m Nachmittage, die G!ockcn ver> kündeten cbcn den Abgang eines ^eichenkont'ui'ls zum Friedhofe, als zwci Männer langsam durch die Straßen schlenderten und dabei von allerlei Dingen rcdctcn, unter Anderem auch von einem Artikel, der socbcn von einem auswärtigen Journale gebracht worden war, lind der emigsvmaßen Aufsehen eriegt hlUte. «Wer mag dcr Verfasser sein?" frug der Eine den Angern, «Ich weiß es nicht" sagte Dieser. ,es ist leine Cbiffrc dabei." — «Aber der Slyl, läßt sich's aus dem nicht vermuthen?" — „Vermuthen ja. aber mit Gewißheit sagen, nein. Heut zn Tage ist ja jeder zehnte Mann Zeitungsschreiber.'' — Und sie schritten weiter, Ploplich bleibt der Eine stehen, heftet seine» Vlick auf deu Vodcu. wo einige Papierstückchen verstreut liegen, lind hebt endlich eines derselbcu auf. Es war beschrieben. Sie lesen bridc — und blicken l'ich an, seben dann, vor wessen Hanse sie stcben, und l rechen nnn bcidc in ein laulcs Gelächlcr aus. Nasch beben sie-noch einige dcr Papicrstückehcn auf. reihen sic aneinander lind — haben damit einen Theil des Konzepts von jenem Arükcl. über welchen sie so eben gesprochen, lind dessen Verfasser — sie kannten seine Schriflzüge — in oem Hanse wobnt. Daralis geht denn die Lehre hcrvor: sei vorsichtig. Mann. und glaube nicht, ein zerrissenes Papier sei vernichtet; mache es dir zum Prinzip. Alles ill's Feuer zu werfen, dessen Spnren du vertilgen willst. Es ist leicht Moral zu predigen, und Prinzipien aufzustellen, aber danach zu leben ist schwer. Die billigste und allgemeinste Sache in dcr Well sind gc, gcnwärtig Grundsäpc; Jedermann bat deren in Hülle uuo Fülle, und pftegt sich immcr darauf zu berufen. „Nur konsequent sein", das ist der Mantel, welcher llin die Wankelmüllngkeit gebangt wird; „ich babe einmal diesen Grmidsal)«, heißt dic Phrase, mit welcher sich Viele über ihr inkonsequentes Treiben cnt- 95 wlrthschaftlicher Lehranstalten vom Militärdicuste. Der RcgicrungskolNMissär autivortct: cr werde die Dring, lichfcit eincr derartigen Verfügung drm Slaalsmini« stcrium vorstellen u»o hofft dadurch cinc vorüber« gellende Erleichterung zu erzielen. Vrinz uiid 46 Genossen iilteroclliren bezüglich der ergriffeuen Maß< regeln znr Hintanbaltuu., dcr Notb in den Weberbe» zirfen Freiberr v. ,^sllrr5pcrg legt unter großem Beifalle dic von der Regicrung ergriffenen Maßregeln dar. Dcr Antrag Maycrs auf Errichtung einer ^c,n> desgcwrrbcschule wird cincr Kommission zugeluiescu. Dcr Antrag des ^andcSausschnsscS. dic Gewcrbcschulc dcs Gcwerbevercius nut jäbrlich 2000 fi, zu »ntcr< stüi),n, wird aug.in'mmrn. Nää'stc Sit)nng Donnerstag. Tagcsordnnug - Antrag Palacky's auf Revision dcr Landtags > Wahlordnung, Troppau, 27. Jänner, Dcr Landeschcf Graf Vclcrcdi bringt zwei Rcgiernug^vorlagcu cin: cin Gcseh betreffend dic Vcstrcltnng dcr dosten dcr Her-stelliing u»d Erhaltling katholischer Kirchen- und Pfründengebäude,- cin Geset), betreffend das Schul-palronat lind die Kostrnbeslreitung für d>e Lokalitäten dcr Voll^schlllen. Hierauf folgen Berichte deö Aus« schnsses wegen Uebernahme deö Bandes, und Grnnd« sntlastung^foudcö nnd i>, Angclegsuheit dcö Kavallerie-Kasernenbaues iu Troopau. Nächste Sipung Morgen Troppau, 28. Iänncr. Die gcstcru eingeblach, ten Ncgicrnngsvorlagrn wnrdcn eincm Eomitö von fünf Mitgliedern überwies.,'!,. Die Vcrichlc und An-träge des Ausschusses wegen der^bci dcr Troppauer Vanksilialc und Wieuer Sparkle aufgenommcncu Aulehcn. sowic über Vereinigung de^j ^andcs» uud Haupt.Doinestilal-Fondcs und Bildung cincs Landes-Domcstikal Foudcö lvcrdcn angenommen. Morgeu Sihuug. Ehernowitz, 27, Jänner, In dcr gestrigen und l'cullgsu Siyung Debatte über die Geschäftsordnung, Nach laugen Verhandlungen wird dcn Rcgierungs' Organen das Rrcht dcr 'Anwesenheit l'ci allen Aus» schuLl'erathungcn. ,nit Ausnalime dcr Thciln.ihme an dcr Schlußbcrathnng. eingeräumt. Morgen Fortschmig der Dsl'attc über dic Gcschäftsordnilng. Rittern. Eossin und R'akivicz haben ibrc Vl'andatc zurückgclegt, Für Erftncu wird Baron V, Mustafa, für 5'cNteren Dr. Fechner in deu Ausschuß für das Oemcindcgcscl) ge« wäblt. Die Wabl rcö Ioh, v. Pruulul für dic Stadl Euczawa wurde genehmigt. Ncucjic Rüchrichlen und TckMammr. Trieft, 2l), Jänner. Dcr preußische Gtsmidtc l'ci dcr Pforte, Baron Wcrlheru, ist aus Hoiistmili» lwpel hicr cingctroffen, Berlin, 29. Iänncr. Ans St. Petersburg wird gemeldet, daß oorl großer Geldmangel herrsche. Dic Rcichobank bclciht weder Effekten, noch gibl sie Ocld im Diskonto. Dieser ist auf sechs Pcrzent gc< stiegen. Verlin, 29. Jänner. Die Adresse wurde im Abgeordnetenhaus augcnommen. Turin, 28. Iänncr. In der Dcpnnrlenkammer erklärte dcr Finauzmlnistcr, die Session wcrde forlgc-seßt, um nicht die Votirung deb Vudgcls für 1863 zu vcrzogeru; rr bittet dir Kammer, unocrzüglich dic Debatte zu beginnen und die politischen Inlcrpella' lroneu zu l'eseitlgcu, welche hemmend wirleu könnten. Er verspricht eincn Fiuauzplan und die Vcrwirllichnng bedeutender Ersparnissc, Die Kammer begann dic Debatte. Neapel, 28, Iänncr. Dic bei der Fürstin Bar. bn'ini saisirlen Dokumente cnthallen ein chiffrirtco Schreiben, welchcs die Beförderung von Gcld für dcn König Franz ll. uno die Nckonstitmrung deS Bonr-bonischcn ^omit>"s anlnndigt nnd konstaiitt (??), daß die am 1»>. stattgefundcne Dcmonstralion ciu Werk der im Dienste der Bourbonisten stehenden Republi« kancr (??) war. Ein andcrcö Schreiben kündigt die Auknnft eiucs Verwandten von Üoro Normanby an und beklagt sich über die Verfolgungen dcr Vourbo-nisteu, Paris, 28, Jänner. AnS Bukarest wird hic-hcr gemeldet, daß im moldo^walachischen Senate ein Antrag, die Absepung des Fürsten Eusa zu bcschlie« ßcn und ausznsprcchcn, vorbereitet wird. In dcn Motiven diesem Antrages soll gellend gemacht wer-dcu. daß dcr Fürst die Konstitution der vereinigten Zürstenthümer iu vcrschiedcucn Puultcu verletzt habe. Paris, 29. Jänner. Der hcutige „Moniteur" meldet, ^!ord Cowley habe iu Folge Auftrages ^ord Rnjjells dcm Minister dcs Acußcru oic Befriedigung dcr englischen Regierung über die Ncdc dcs Kaisers au dic Aussteller nud das lebhafle Verlangen alisgc« drückt, durch dic Gefühle gegenseitiger Wertschätzung die Bande der Freundschaft, welche beide Völker vcr. ciuigcn, befestigt zu sehen. Päpstliche Gendarmen haben mehrere Brigantcn-Chcfs gefangen gcnommcn. Paris, 29. Iänncr. «France" bringt cincn Artikel übcr die Prcßfrcihcit in Oesterreich und sagt. das ucuc Prcßgcscy sci rincs dcr liberalsten in Europa. Viktor Emanucl hat dcu Grafen Christen zu zcyujährigcr Haft bcgnadigt. Eiuc vollständige Bc-gnaoigui.g wird nachfolgen «Patrie" schrcibl: Man spricht von einer An-uähcrnng zwischen Spanien uud Italien. Weiler meldet dasselbe Blatt, die Unlerhandlungcu mit dem Herzog "^>l Koburg seicu bloß deßbalb abgebrochen, weil dcr Hcrzog dic Regentschaft seines Hcrzogthnms bchalleil wolllc. Eontrc-Admiral Bossc erseht iiu Kommando in Mexiko Iuricn dc la Graviere, welcher anf sein Verlangen nach Frankreich znrücklcylt. Paris, :i<). Iaiuier, Jin Senate wurdc dic Gc!icruli>li> lind findet jctzt in Turiu cin politisches nou zw^umux. Die Stelle über Italien wuttc beinahe cinstimmig angenommen. «oudon, 29. Iänncr. Die „Mouingpost" schreibt, Prinz ^ciniugen, der Eulcl dcr Herzogin von Kcut, schuldigcni «man muß das Prinzip aufrccht erhalten" sa.^en Andere, wcini sie rbcn Ausnahmen machen wollen. Es geht nichts übcr dic Grnndsätze! Es aeht nichts über dic Konsequenz! »Was.werden Sic thun. wenn Sie Gemciuderath werden?" Meinem Grundsätze getrcu für das Wohl dcr Sladt wirken nnd unerschrocken stets die Wabrheit redeu. — „Warum schweigen Sie immer, seit Sir Gcmcindcralh sind?" — Sie kennen meiu Prinzip: Reden ist Silbcr. Schweigen ist Gold." — Je mehr mit Prinzipien gefluiilcrl ivird, um so weniger sind vorbanden, u>ld legt Jeunilid auf Grsinnliug das mcistc Gericht, so ist Tauscud gegeu Eins zu wetten, cr hat davon nicht eine Spur, Wie viel lebendige Bcispiclc ließen sich da aufstl-llcn! Wir dürften, um unsern Ansspruch zu beweisen, nur dic Reden wiederholen, dic Jemand hielt, bevor er Dircltionsmilglicd wurde, nnd dic el nachher hieli; Jemand, dcr bis in das Untcrfutlcr seines RoelVs voll fester Gruudsätzc steckt nnd von Gesinnung förmlich ubcrguilll, und doch cinmal, um linen Acdilenstlihl zu besteigen, eiucn Abstecher inö Lager der Gegenpartei umchle. Aber der Feuilletonist unterläßt lieber das Zeichnen Hogarth'scher Figuren; er begibt sich 5» dcu Türken, dic cbcu zu Tausenden hier — gemalt wcrdcu. Wir haben seiner Zcil berichtet, daß Sc. Durch« laucht dcr Fürst Auersperg dcn hiesigen Maler Künl beauftragt habc. das, im hiesigen Landes. Museum befindliche, die Türkcuschlacht b'i Sij,ck dar» stellende Gcmäldc zu lopircu, damit cr d,e,es. dic Waffenll'at cines seiner Ahncn darstellende Bild, in seiner Oalleric aufslellen lann, lucil das Original Eigenll'um des Musenn's nnd unvcvkäl,slich ist. Herr Künl hat sich an dic ungemeiu mühselige Arbeitte, macht, uud gestcrn sabcn wir sic zum ersten Male. Die Kopie ist schon sebr weit gcdicben und dürftc in 1 bis 2 Monaten vollendet scin. Sie soll in Farbe uud Zeichnung, in dcr Auöfülmmg dcr einzelnen Dc> tails dcm Originalc genau eillsprechen. Das Origi» nal ist bekanntlich eine Kupferplatte. aus welcher die eiuzclnen Objekte des Bildes gclricbcn uud dauu in Farbe ausgeführt sind. Auch dieses Rclicfartige soll ,d in dcr That. Hcrr Künl wird eme Kopie licfcrn, die vom Original höchstens durch die vor der Hand nnvcrlilgbarc Frische dcr Farben verschiede» ist- Nicht weniger als 1029 Tmlcnlöpfc in der Haupilolonne und über 800 ganze Figuren, thcils iu Trupps, ldcils cinzeln auf einer Fläche von 4 iM Hode nnd 6 Fnß ^änge. waren abzukonterfeien, und wir müssen gestehen, die Aus-dauer dcs Malcrs bei dieser mühseligen uud eintöni' gen Arbeit ist nicht weniger anzuerkennen, als die Treue, mit welcher cr alle dic Ungeheuerlichkciten in Zeichnung nud Dimcnsioncn wicdcrgegcbcu hat. Gleich« wol'I hat diese Arbcit auch ibrcn Rei; gehabt, indem es nicht nninlcrcssant war, dic Einzelheiten dcs Ori« ginals beiln Kopiren zu studiren. nnd die barrocken Einfalle dcr damaligen Klinst zu gcwahrcn. Hier lehnt ciu Kroatc an einem stockbohcn Halise, cr rcicht gcradc bis zun, Dache; dort liegt cin Türkcusäbcl. doppelt so lang, als der Türlc selbst; hicr kriecht eine Eidechse, viel größer als d.r daneben vorüber sprengende Reitcr; dort pürscht mitten im Kricgsgc^ tümmcl cin Jäger auf Hirsche. Herr Künl bat Humor genug, um diese Diuge richlig zu würdigen, ibucn nichts von ihrcr Bedcutuug zn rauben, und wir sind überzeugt, der Fürst wird mit dcr Kopic ganz zufricdcn sein. wcrde dcn Gricchcn vorgeschlagen werden. „Times" dagcgcn bringt einen Leitartikel, dem zu Fol,i,c die Kaudivatnr des Herzogs von Eoburg nicht anfgegcbcn scheint. E>ne Turincr Depesche dcr „Tones" ineldct: Marquis Pepoli hat den Petersburger Gesandtschafts-posteu angenommen, Londun, 30 Iänncr. „Mornlng.Post" sagt: Nachdem Lciningcn die grieeliischc Kandidatur abgelehnt, wcrdc die Krone nochmals dem Herzog von Koburg angetragen werdcn. Dcr Neffe demselben aus der Linic Eoburg-Cobary ivürde als Nachfolger dcn griechischen Glauben anncbmen. Madrid, 28. Jänner. Es 1st wahrscheinlich, daß Isturi'!) als Botschafter nach Paris gehe. O'Dou« nell und Olozaga ballen cinc Konferenz, was zu vielen Kommentaren A,>last gab, O'Donnell h>it das Vcrtraucn der Krone. Tr. Petersburg, 28. Iämicr. Das „)onr< »al dc St. Pctersbourg" meldet: Die telegraphische Verbindung zwischen W.nschau und St. Pctcrcl'nrg ist hcrgestlllt. Die Truppen siud a,l den Bng zur Herstellung dcr Eisenbahn abgegangen. Dic Rnssen besetzten Suracz. Ein Detachcmcnt ist nach Tucoczin zur Verfolgung zahlreicher Banden in d^n Wäldern abgegangen. In Warschau ist Alles gut. Es liabcn sich Bauden bei Vrzcsütcwsk und Bialapodolska ge« zeigt. Die an Pol^n grenzenden Bezirke Kowno. Gratno und Volhynicn wurden in Belagerungszustand erklärt. DaS Lauduoll ist an dcm Alifstaudc uube« ll?eiligt. Die Truppen konzcittriren sich überall nnd ersticken die Rebellion. St. Petersburg, 29. Jänner. Das heutige »I. de St. Petersbourg" bringt Nachrichten aus Polcn bis 28. MittagS. Die Iusurgeutcubandcn haltcn sich in dcn Wäldcrn versteckt. An mehreren Orten licfcrn die Banern dic Aufrührcr aus. Vci Lublin wurden 20 ^ndivl'ducn, darnnter cin Priester, ausgeliefert, die sämmtlich dcn Kricgsgcrichten übergeben wnrden. Von allen Orten, von wo Nachrichteil eingetroffen sind. lantln dieselben günstig. Konstantinipel, 24. Jänner. Dcr Sultan schenkt. Sir H. Aulivcr zwci arabische Pfcrdc. Derwisch Pascha, Trlippculommandant in Albanicu, lunrdc iu Dioponibilität versetzt. Omer Pascha wird nun wahrscheinlich das Kommando bchaltm Athen, 24. Iänncr. Dic Nationalversammlung auuullirtc mchrcrc Wahlen, thcilwcisc ans politischen Grnndcn. In dcr Mama brach wcgcu Annnlliruug dcr dortigen Wahl ciu Aufstand aus. ^iin Infau^ tcric - Bataillon und cinc ilavallcric - Abtheilung wurde dahin entsendet. In Mcgara nnd im Pyräns fanden Konflikte statt. Am letzteren Orte waren französische Matrosen bclhciligl. Iu Nauplia fand gelcgcullich cines Anöflnges dcs englischen Gesandten nach My^ ccnc ebenfalls ein Konftitt zwischen Äarteuführcm uud Marinesoldaten statt, wobei cin englischer Nntcr-offizier umgebracht wnrde. Nichrcrc ^tauber wnrdcn ciugcfangcn, andere sind int Kampfe gefallen. Dic Regierung ist fortwährend gespalten, dcr theilwcise Sturz dersclbcn durch dic NlUioualvcrsnmmluug wird erwartet. In Athen wnrdc cinc Verbrüderung von mehreren wnscnd Individucn, theile der Armee, theils dem Bürgcrstande angehörend, zu anarchischen Zwecken entdeckt. In der Armee fanden wieder mehr als hundert Beförderungen statt. Die fremden Gesandten crklärteu, Griecheulaud wcrdc unter keinen Nmstäudm besetzt werden. Gestern uud vorgestern saudlc dic provisorische Ncgicrnng Truppen nach Kalamale!, nm die Stadt gegen cinc Abtheilung Maiuoten, welchc sie unter Führung dcö Latzakos Manromichalis bc-droht, zn schützen. Athen, 28 Jänner. Sonnabend erklärte sich die Nationalvcrsal'.imlung für konstitnirt. obgleich noch nicht allc Wablen vcrisizirt sind. V^ontag fand über die Formen dcr Prasidentschasc eine Dcbattc statt. Ein Präsident wird für die Dancr eines Monais gc> wädlt ivcrdcn. Hcntc findet die Wabl st,itt. ist aber noch nicht bccndigt. Es ist sehr wahrscheinlich, dast Valbis erwählt werden dürftc. Theater. Sonntag, zum ersten Male: Die Kriminal« Leni, LcbcM'ild mit Gesang in drei Abthciluugcn, -von Theodor Flamm. Musik vom Kapellmeister Storch. Montag: Die Nuinen von Nodcnstein oder Dcr Geisterzng nm Mitternacht, Rom nnisches Schalispicl iu 4 Ablhcilungcn, vom Verfasftr dcö Dramas «Das Irrrnl'ans zu Dijou." Dinstag. zum Vortheile dcr hichgm Irlnrn. zum crsteu Male: Unverheiratete Oheleute, Lustspiel iu 3 Aufzügen, von Hackiänder. — Znm Scdlusse: Wer istt mit? Opereltc in l Aufzuge nach Dcsaugierc's «l.c l'in^r oh der Dl,sl,nlt!) - ^ch^hnng >'u London zU d.n gcstrlqen Pniscn mrhr I)UlllllUi.lIU)l. aufboten als g,sucht. V^'N Fond>3papiersN Kon^rtir!^ in öü^r.ichisch.r W.ihrimg 1^5^l m>l> 1860er-L^se „,„ ^„,n Äeuchlh.il l'fsscr bszahlt. Ä,,ns,Äfti,n gut d.haup' t7n. Kr>dit l'Astien ohne all, Schwanfuug. Vahnen wnng u>n^,'tht, O'rld fthr flüssig »nd d,IIig, ^essentliche Kchulo. ^. dc, Staate« (für ll>0 ft.) <«el!> ?Na>. Il, österr. Wühmn^ . zu 57« ^> 30 l^-50 ü'/. A»ls!>. v. 1^1 mit Niickj l»3.70 l»3.«0 bttlc> ohne «I'sctxutt 1U02 . :)2,— i»2 25 National,'^nlcbeil »nl Iä»ne:-(l,>,pon« . „ Ü«/. 8^0 32.30 !)latli,'i!al -Änlchen mil «pr!l-l5curo»S . . „ 5 „ 82 30 82 40 VletaÜqu's . . . . „5„ ?.^.25> ?5 35) liello >»>< Mai-Coup. „ 5 „ ?5.<,i5> 75 ?ü dctto......, 4j„ 0^,75 6 25 14<; ?5i .. 1854 '.»2 5)0 '^2 ?5> ^ ., 18U0zu 500 fl, . 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Di-ii.-L.impisci,' -O^s, «^^ 429 — 4^1 — WitNlr T>il»,'i>!!.-Äft.^cs. ^, W 388, - 39<),— ^>.^r .'t.ü.nl'lück.n . . ^ . 400,— 402 — Adlmi. W.ül'ak'n Uos^ (pcr 2!ück,) llrld.-?l»>1alt süi Hanrel u, (i'ew. zu 100 st. du. W. . , . 132.l>0 133 -Do>l,-D - 3>!50 6t, (>",:n'is „ 40 „ „ . 38 25 3« 50 WmriiVl'.p'ätz „20., .. . 2l.5>0 22.— W.Udfl.m ., 20 „ „ . 23.50 24.-Kf^Ievich «10 ., .17—1725 Wechsel. 3 Monate. W.'ld Ari.f. Äli^liu^ sür 100 fl, südd. W. 97,70 9?,80 Fnni fint a. M. dctto 97 80 98. - HcmN'ing für 100 Marl Baiiko 8tt 90 87.— i tendon ilü 10 Ps, Ltcrlin., . 11'< >>0 115 70 '^aris fm 100 .nv,»ss . '. . 45 90 45 95 ^ours vcr Geldsovten. ^.!t> Ware K. Miiüj - Dlikatcn 5 fl, 5>l! s>>. 5 fl, 56^ ')ttr ttroüel! . . . . 15 „ 75 „ 15 „ 78 „ Nlipole„iiSd'l.'r . . 9 „ 28 „ 9 .. 29 „ Nuss, Iniltiials . 9 „ 55 „ 9 „ 5'! ., V.rcin^thalcr . . 1 „ 71 „ 1 „ 7iz „ Sül'.r-Agiu . . 114 „ 25 „ 114 „ 50 „ Effekten- und Wechsel-Kurle au der k. k. öffentlichen Vörse in VÜien. Effekten. ! Wechsel. 5'/, Mttalliques 75,50 ! Silblr.....11^ — 5^, Nat '?lnl. 8195 i Lond.n .... 11550 Vaillaltisn ... 819 ,i K.l. Dukaten , . 554 Kr.ditatti.n . . 225,80 i X r e m d e n Anzeig e. Den 20. Jänner 1863. Hr. S.isscii, N.»liär. v>)!i Witi!. — Hr. ^cö> kooiy. Posjilllisls!'. uoü Idli.1. — Hr. Sillwu. Hol)fe:>-l'äüolrr, uo» N'elchcoall. — Fr. u. Eyselül'ci^, Dollorö» N tlve, uoll Gra;. Verstorbcuc. Den 22. Iänocr. M, Glciischer. Inftiliils. arme,
    er VlNichfcllcntzlnidli»^. — Dcm Ic'sef Pl,l,l,zy. k. k. AlMöc'i.'ll.'l. s, k. k, Tc!lgr.,fll,»'.'llif-srhcr, all :^4 I^hre. i» r,r St.iot Nr. 9, a,l oer ^lüigo'jllchl. — Dlm Il)srs Sllolk, Schmiegst!!!!!, scin HU»I) Ig»a,, all 6 Mo,mi<. in ocr PoIlN,^ > Vl'r' st.ldl Nr. 37. an on' alütt» Ocdiinhöhi^iw.issl-rslicht DlN 24. Dem Hcrr» PylÜ^'^ F^lloi. ^lwcse»sr H^nl'llsiiidüll, scin Kii>o EmalUlll^i . alt 2'/, I> l)r. in t rr 5tcipl>zi»er» Vorstadt Nr. 29, a„ dcr yä»i>^cl> ^rälnis. Dc" 25. Grrgor Gl.'dck, T.^Iölxer. all 47 Iahrr, im Zw I piil>I N>. 1, am Schla^ftlisss. D'» 26. Dem H,>r 58 I.'Yrc. m rcr Siacl Nr. 48 an d.r ^ll,'gel>. läl'üniüf,. — Josef Llamz. Taglüdlicr, all 35 Jahre, lil, Z^ilspilal Nc. 1, an Elschöplling dcr Kräfie. T'c!! 27. Dlm Hcirn I^t)a,ill Th^'nüt), Wim?. und Gl'll!ii,ar;t. sc,n i'lino !ll„mi. all 6 Wochen, tu oer Graoischa.Vc'lstat>l Nl. 30, a» l». lähmung. — Hr Dollar zt.ul Vrss.!. k I- Kreisel u>,o Mligüeo mll)rerr, la rer Start '^sr>ial Nr. 1. a» der ^nn^cnj^chl. De» 28, Hcrr i^ran^ Malaoaschizy. Wand- u»d Gcl'Krl^iNzl, stall) im 45 ^clxn^ayie. ln oev Hlaot Nr. 102. a» dcr ^llü^lünl'cil^Iosc. — Dem Ios.f Ie,a»^!!,^). Zimmsrmmül. seiü Htü>o Ülloista. alt 15. Mcnals. n> l^cr Sl. Picr^' V^rslacl Nr. 98 ail^cr däu» ligcn'^läuuc. —I^tcd^allis. Taglöylicr, all 63Zi,H. — Dcm Hell» Gllst.iv Slerry, Handslölliaü». sei» K>»o Maria Tl'^esia. alt 20 Slliulcn, >n dcr Giatischa-Vl?!Üadl Nr. 28. a» Hchll'ächr. Den 29. Dcm Heini Hrinrich Nüschmalm. dürg! Vllchl'looslNl'lslcr. scix Kino Kalolios. ali 16 Slunocli. >>, dcr Sladl Nr. 10, a» Schwäne. Z7i5i? (12) Vingeseudet. In 4 Ta^ii erfolgt dic Zichiiüg dsr Oraf St. Gciwiö: kose; dieses ?ll,lchrn lst »lit Gnoiiiiiril uon 73,500 fl., 52,500 fl., 21,000 fl. :c. und in Sumluc ,nit 9.264,4»»^ fl. aucl.^stattet. Icdei! i'os Hins, üilüdesil'!!^ 68 fl. 25 tr. stcwin: »eil.' Die Zirl,»i,gsli erfoliM z'v^i M»I dct« Iahvei«, »iid da sscsslnwärllls uncrti.nlichcrn'rls^ dcr Prciö noch uinrr d.-n, Pan-cins, so ist cö wohl jetzt noch angezeigt, dicsc günstige Chculcc zu licilii^n. Tcmrt Lose sind im i7llsti»llle nach dcm TalMin-se, nild zum Spielt bloß für dic Ziehung nm 3. Fcl'ruar mittclst Pioinfssn! -, 5 fl. liild 50 lr. Stempel zu haben bci Ioh. C. Sothen m Wien, Stadt Nr. 420. ,3- 208. (1) , Im Vcvlage dei I Tingerstraße, Deutschcö Haus Nr. 8?!), sind erschienen nnd in alk'n Vnchhandlllligcn zu haben: in Laibach bci l7V...onn - und Frsltagl: des Kn'chenlchreö. Ztclle Folge 1 — 6 Vändch. ^ ucrbess. Aufl. 1858 — 1859 jcdcö 72 kr. Auch unter dcm Titel: Frühpredigte» sür Stadt llllv iiand. 7. biö 13. Baudchon, jetcs . . .72 tr. --------Frülipredigte» fnr Ttadt nnd ifattd llbcr allc somilcuilicheu ^uaugcueii mid Epistel,i dei< ^nchciiiahreS. l. Prcöi^t«-!! fur dic hnligc Aoucnizcit. — II. Prüdiglcn für dlc l)l. Weihnachlozclt. — Iü. Predigten für die Sonnlage nach dcr Erscheinung des Herrn. - lV. Predigten für die stastcnstoninage uon Septuagcsimil di? incl. fünften Sonntag in der Fasten. — V. Predigten vom heiligen Oslersonnlage dis incl. sechsten Sonntag uach Ostern. — VI. Preülgten uoin HI. Pfiiigstsonntagc bii> incl, sechsten Sonnlag nach Pfingsten. — VN. Predigten uom sicbcnie,l di« incl. zwölften Sonntag nach Pfingsttil. — VIII. Unter der Presfe. Auch unter dem Tiiel: Predigt in Bildern 7. — 13. Bdch. jedcs 72 lr. K-^HT' Dllser Cycllts cülhäll für jeden Sonnlaa, drcl Picoi^ten, luilyül far lnci Jahre ver< lvcilDl)ar. Gristliche Ücbüngell ^N^'Ä und ^lelhodc dei< heiligen Ignatius, ^iit einem Tri-duum filr Prlestcr - Crerzilicn. Von einem Priester der Gesellschaft Jesu. 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Alle Ercinplarc jui!» ucu, weiden grgcn Post-uachlililM' in dic ganze Monarchir (mi't JuiNlithine Ätalll'no) Ul'i'Iendlt, >>ud j'uid in allon iliatmalin, bcarbcitct von dcn k. k. Finanz-„Konzipistcn A. Dimitz u. Friedrich v. F orma -„ch c r. 8., ungefähr 8 Äogcn stark. Prciö 1 fl." Dnrch da-3 neue Ztempelgesel., siild wichtige Aenderuugeu nnd Znsäye eingeführt worden, welche in alle Perhällnisse des (Äeschäftölcdens eingreifen nnd ,lnr im Zusammenhange mit dcn eilttren Bestimmnngen klar aufgefaßt werden lünnen. Diesen ^nsanimeiihang darzustellen und jedermann in die Lage zlt setzen, da? neue Gesetz anf alle vorkommende Fälle richtig anwenden zu tonnen, ist der Zweck obigen WerlchenS. Die Auf-liahmc de^ u o l l stä u d i g c u Tarifes ^nicht etiua bloß dc.r nelii,'U Tariföbestimmungeu) dürfte die Brauchbarleit erhöheu. ^. 22'.». ............... "" An die IIei'1-oN I".^VO1'tIi61NI H ^Vi080, k. ll. landrsbof. Fadrikanton ftnrr- nnd rinbnlch-slchcvor ttnsjrn in Wicn. In dcr Nacht uon gestern auf heute wurdc mittelst Durch« bruchö der Wölbung gewallsam iu das «assezimmer deö gefertigten XlN-«»,'?n»»l«^ eingebrochen. Doch die vo» Ihnen im Jahre 1«5>6 uezogene Kasse konnte trotz der «ic-zzös»«,«'«?« ^«»««Ilt - .^»»««»«««»«zr^« nl^L«T jss«»tt