Nr. M. Mittwoch, 17. Juli <«tt9. WA. IllhlssNIIl, Laibacher Zeitum. »'N'l«h"l° » ?? k'?A« «ltPoft««,1»ubnn,: ,«n»j«««i« si, 1», h»l»l«ll« sl. 7.«. I» « ° « pl °«,: NM 2»,,,». ^^"° fl.».»o. Y Uhr voimitta«»,— Unft«nll»lt««r<«s» »»b«n nlcht «ng»»»m»«n unb Vtannsnlpt« »»chll»»ß«««st«llt Amtlicher Mil. Cia..^ ^' ""b k. Apostolische Majestät haben dem in Linz Grafen Karl Küeu-wrs H. " Kämmererswürde taxfrei allergnädigst zu "^leihen geruht. Al,^ k. und k. Apostolische Majestät haben mit ""höchster Entschließung vom 1. Juli d. I. dem brrr, ! " ^l'lj u"d Dechant von Sinj, Ehrendom» Äan'^ ^""kathedral-Capitels in Makarska Johann Ka"ch be"' Wühlen der irrrdentistischen Ele-zn . ..^ dem einen wie dem anderen Lande Vorschub Vlüse. ' D'k beiden Staaten haben, nachdem ihre leide ?'berschnug in loyalster Weise auf dem Schlachtrufs«.« ^ »st, aufrichtigen Frieden miteinander ge-"u r A' "'^ Italien darf sich überzeugt halten, keinen «lchie 2"", freund zu besitzen, als unsere Mon« ""chbal " bedauerlicher ist es, wenn sich in dem be-^erwi ' ^""^ Elemente finden, die entgegen der Volk ^ sympathischen Strömung im italienischen ^tzen gegenüber unserer Monarchie, bestrebt sind. zu »<„ter ^" ll"fznreizen. subversive Tendenzen, die sich Nlolyli?k0k"t.istischer Firma bei uns Hie und da zeigen, ^5»,» '"^ ""lh materiell zu unterstützen, und. wenn unsere Monarchie ihr gutes Recht braucht und sich solcher Leute zn erwehren sucht, hämisch auf die Ver> folgungen hinznwcisen. welchen italienische Patrioten noch immer in Oesterreicl>Ungarn ausgesetzt sind, oder wohl gar traurige Helden ü !a Oberdank zu glorisi-cieren. Leider finden sich solche Elemente nicht bloß nnter der gedankenlosen Menge, die nach Schlagworten zn nrtheilen liebt, sie treiben auch im Parlamente ihr Wesen, und selbst geistig so hervorragende Deputierte, wie z. B. Cavalotti, vermögen sich von ihren irreden-tistischen Chimären nicht so weit zu emancipieren, um unserer Monarchie gerecht zn werden. Z'lm Glück verfängt diese Methode gegenüber der ungeheueren Mehrheit dcs italienischen Volles nicht. Cavalotti hat mit seiner Interpellation über das Verhältnis Italiens zu Oesterreich-Ungarn und seinen Angriffen auf die Allianz lediglich den Erfolg erzielt, dass der größte Theil der Presse den Anlass ergreist, um sich zu dieser Sache neuerdings zu äußern, wobei es sich in noch eindringlicherer Weise als bei früheren Gelegenheiten zeigt, dass die der Triprl-Allianz zugrunde liegende Politik, deren Billigung seitens der Mehrheit des Volkes seit lanqcm feststand, immer neue Anhänger selbst in den bislang noch abseits stehenden Kreisen gewinnt. Dieser Effect war selbstverständlich durchaus nicht in den Absichten des Hercn Cavalotti gelegen, und per» sönlich hat er sich durch sein jüngstes Auftreten auch keine Lorbeeren geholt. Der franzosenfreundliche und Oesterreich > Ungarn feindliche Interpellant musste sich auf feine betreffende Anfrage vom Ministerpräsidenten sagen lassen, dass der ganz unbedeutende Iwischenfall zwischen einem österreichischen Zollschiffe und der italic-nischc,, Varke «Ida» in befriedigender Weise auea/gli-chcn wurde und von Seite der österreichisch-ungarischen Regierung bereitwillig sofort die angesuchte Satisfac-tion gegeben worden sei: gleichzeitig musste er aber auch zur Kenntnis nehmen, dass der in den Gewässern von Tunis zwischen einem italienische« Fahrzeuge und einem französischen Zollboote vor viel längerer Zeit stattgehabte Zwischcnfall, bei dem sogar eine Veleidi» gung der italienischen Flagge stattgefunden hatte, noch immer in der Schwebe sei, eine Eröffnung, welche die Lacher natürlich nicht auf die Seite des für Frankreich schwärmenden Deputierten brachte. Den gleichen Missrrfolg hatte Herr Cavalotti mit seinen Auslassungen über die Verhaftung eines italic» nischen Staatsbürgers in Trieft und die Ausweisung eines andern italienischen Unterthans aus dieser Stadt, da der Ministerpräsident in der Lage war, die Antwort zu ertheilen, dass der Verhaftete nicht italienischer, sondern österreichischer Staatsbürger und dessen Verhaftung daher Sache der österreichischen Gerichte sei. während der Ausgewiesene ein italienischer RekrutierungL« flüchtling und daher nicht ausliefernngsfähig gewesen sei. Auch der Protest des radicalen Deputierten wegen des von österreichischer Seite erfolgten Verbotes einer Vergnügungsfahrt einiger italienischer Vürger von Vrescia nach Riva wurde durch die einfache Mittheilung des Ministerpräsidenten abgefertigt, dass dieses Verbot erfolgt sei. weil die Vcrgnllgungszügler, als Dank für die ihnen gewährte Gastfreundschaft, in revolutionäre und irredentistische Rufe ausgebrochm seien. Nicht glücklicher war der radicale Deputierte mit seiner ziemlich geistlosen und ungerechten Kritik der Worte, welche der österreichische ungarische Minister des Aeußern, Graf Kälnoly, in der österreichischen Delegation über die Beziehungen Oesterreich » Ungarns zu Italien gesprochen, und von einem Manne von dem Geiste, der hohen Bildung und dem unbestreitbaren Talente eines Cavalotti hätte man wirtlich etwas Besseres erwarten können, als eine so forcierte Verdrehung der von den freundlichsten Gesinnungen für Italien dictierten Worte des österreichisch - ungarischen Staatsinannes. Herr Crispi hatte denn ein leichtes Spiel, indem er auf die Auslassungen Eavalotti's offen und energisch erklärte, dass er im ähnlichen Falle ganz und gar gleich dem Grafen Kälnoky gesprochen haben würde, dessen Ausführungen in jeder Richtung hin correct und von einem Italien freundlichen Geiste beseelt gewesen seien, wofür man in Italien dem Grafen Kälnoty nur Anerkennung zollen könne. Herr Cavalotti bediente sich bedauerlicherweise bei dieser Gelegenheit der von seinen Partei- und Gesinnungsgenossen so beliebten Waffen der Uebertreibung. Entstellung und Verdrehung der Thatsachen, denn, wenn derselbe behauptet, dass in der österreichischen sowie in der deutschen Presse fortwährend feindselige Ausfälle gegen Italien zu lesen sind. so wird und muss ihm jeder, der die österreichische und deutsche Presse verfolgt, erwidern, dass dies absolut unrichtig sei und dass im Gegentheile diese Presse den fortwährenden Angriffen und Herausforderungen der radicalen Presse Italiens gegenüber eine geradezu bewunbernswerte Nachsicht und Geduld entwickelt. Feuilleton. theiln«««! des Musealvercincs fiir Krain. Zweiter Jahrgang. titelt sz^ ö""^ naturwissenschaftliche Abhandlung bc-Pil,, ' ? '"I^uio^ ^ui-niuliln., ein Veitrag zur stellt si^.bes Wpenlandes von Wilhelm Voß. Diese ^ a o?lw-7 ??r "'" übersichtliche, streng wissenschaft-der bisher aus Krain bekannt ^ ^""l-pnzartcn aus den Familien «U«t ill^in6k6» ^«- >^). Aus dieser ge-w schädliü w!""Ü "fahlen wir, dass der der Wemrebe ^ >'ns si» cV" ^l'Ntw"l>l)l>" vi»,l'u!n aus Amerika 2." zum M p!" wurde. Der Verfasser beobachtete ^einbera/I c er behufs weiterer gerichtlicher Schritte gemacht, 'vew) wegen anderer Unterschlagungs- und Erpressnngssacten vor der zuständigen Gerichtsbehörde anhängig gemaV werden können. (Depeschen aus Kreta.) welche vorgeM" nachts in Athen eingetroffen sind, haben dort in M tischen Kreisen ernste Beunrnhiqung hervorgerufen ^ bewaffneten Versammlungen finden «miner häüM statt. Eine Versammlung in Bnznmaria, an welch" mehrere tausend Personen theilnahm>n, ernannte eB Art Volks-Alisschuss. welcher eine Proclamation erlB in der die Bevölkerung von Kreta aufgefordert lv>^ die Bczahluug der Steuern zu verweigern und M' vor Anwendung der Gewalt nicht zurückzuschrecken. (Crisp'i und die irredentistisch^ Vereine.) Wie einem ungarischen Blatte ans M«' gemeldet wird. hat Ministerpräsident Criöpi alle irrM tistischen Vereine Italiens verständigen lassen, da jedwede Agitation gegen Oesterreich>Ungarn mit l> sofortigen Vereinsauflösung bestraft würde. (Die Derwische) bei Abusimbel sind noch" derselben Stellung wie Freitag. Die englischen Trupps hatten vorgestern mehrere kleine Gefechte, bei welO der Gegner einen Verlust von etwa 90 Todten erl>^ General Grenfell ist in Assuan eingetroffen und ve absichligt, sofort nach Abusimbel abzugehen. > (Aus Washington) wird telegraphisch "^ richtet: Es verlautet in officiellen und diplomats Kreisen gerüchlweise, dass Vlaine demissionierte «" aus Gesundheitsrücksichten im September zurücktrete werde. Tagesneuigleiten. Se.Majestät der Kaiser haben, wie das ungarW Amtsblatt meldet, zum Aufbaue der Francisca"" lirche und des Klosters zu Mikhaza 200 fl., dann t>' römisch-katholischen Gemeinde in Gyön 100 si- ' spenden geruht. Se. Majestät derKaiser haben, wie das «Prags Abendblatt, meldet, den freiwilligen Feuerwehr«^ , Frühbusi. Hottendorf. Zachraslan. Widach und Ml^ zur Anschaffung von Löschrequisiten je l>0 st. zu spe" den geruht. — (Vom Hofe.) Se.Majestät der Kaiser, welch" sich am letztverflossenen Freitag von Ischl zur Iag°° den Langbathsee begeben hat, ist am folgenden ^ wieder nach Ischl zurückgekehrt. Der Kaiser begab 1'" vorgestern nachts von dort nach Gastein. Nach den b>? herigen Dispositionen wird der Kaiser bis 25. d. M ' Gastein zum Besuche weilen, während die Kaiserin ^' der Erzherzogin Marie Valerie daselbst einen beilliw Vierwöchentlichen Aufenthalt zu nehmen beabsichtigt. ,, — (Sammt dem Führer abgestilr^ Ueber einen entsetzlichen Unglücksfall im Glöckners wird aus Heiligenblut berichtet: Am Sonntag den l^ Juli nahmen zwei Wiener Touristen, der Iuw"'. Klein und der Buchhalter Vernatschel, vom s^ blick aus den Führer Peter Picht er. welcher sie ^ die Pilatusscharte und den Goldzachkopf zur Glo^. spitze führen sollte. Vei diesem sonst ungefährlichen^«, weder die absolute Vollständigkeit, noch die Unanfecht« barkeit der Zuweisung der einzelnen Fuudorte in gewisse Culturepochen für sich in Anspruch nehmen. Was jedoch die Vollständigkeit anbelangt, so steht sie fast unanfechtbar da, denn Schreiber dieses konnte nur zwei bekauntere Fundstellen ermitteln, die in der Karte nicht verzeichnet sind, nämlich Golo (römisches Castell und Inschriften, vergl. Müllers «Emona> paß. 92 und 201) uud Glogowitz (römische Gemäuer, vergl. Schumi's Archiv für Heimatkunde, I. Band, piiß. 245 bis 248). Auch sonst muss die Karte als erster derartiger Versuch fiir recht geluugen erklärt werden, nur wäre es zu wüuschen gewesen, dass die Fundorte auf einer Karte mit Terraindarstellung (wenigstens in geschum« merter Manier) eingetragen worden wären, da man dann leichter die historische uud strategische Wichtigkeit der Ortslagc begreifen würde. Auch dürfte sich vielleicht besser empfehlen, die Fundstellen durch verschieden^ farbige größere uud kleinere Punkte oder concentrische Kreise zu markieren, statt die Ortsnamen mit verschiedenen einfachen und doppelten Linien zu unterstreichen, um so die verschiedenen Perioden der gemachten Funde anzndeuten. Da es gewiss ist, dass neue Entdeckungen bald anch eine neue Fundkarle erheischen werden, so dürfte der Herr Verfasser der Karte bald in die Lage kom» men, die hier angegebenen Winke zu verwerten. Dann wird aber die Karte auch in einem größeren Verhältnisse zur Natur gezeichnet werden müssen. Aus dem hier Angeführten ersieht man, dass der kraimsche Mnsenlverein ernsthast bemüht ist, seine Aufgabe erfolgreich zu lösen. Dabei aber erbittet er sich für sein Unternehmen die kräftige Unterstützung und thätige Theilnahme aller, die für das Land Krain, dessen Natur und Geschichte Interesse hegen, denn nur durch das Zusammeuwirken aller berufenen Kräfte kann Gediegenes geleistet und die Absicht der Vereinslcitung ! erfüllt werden. Die «Mittheilungen» beabsichtigen nicht nur, in regelmäßiger Folge die Ergebnisse der^Laudes^ forschuug in ihrem ganzen Umfange den weiteren Kreisen des Heimatlandes zugänglich zu machen, sondern sie bezwecken auch, die Fortschritte der Landeskunde über die Grenzen desselben hinaus zu vermitteln und durch Furtsetzung des früher bestandenen sowie durch Anbahnung neueu Tauschuerkchrs in regen, wissenschaftlichen Wechselverkehr mit gleichartigen Instituten und Körperschaften unserer Monarchie und des Auslandes zu treten. Auch der wissenschaftlichen Literatur über Krain wollen die «Mittheilungen» in der Zukunft volle Aufmerksamkeit imdmen. Schon im nächsten Bande wird eine besondere Rubrik: 'Literatnrbcrich!, eröffnet werden, worin die wichtigeren. Krain betresfmdm wissenschaftlichen Publicationen, die im IalMlaufc in beiden Landessprachen erschienen, eingehende Würdigung finden wrrden. Namentlich betreffs der slovenischen Literatur erscheint eine derartige Uebersicht äußerst zweckmäßig, da auf diese Weise we m sluvenischcr Sprache geschrie« benen Abhandlungen ihrem Inhalte nach anch den nichtsprachkundigen Kreisen zugänglich gemacht und die darin niedergelegten wichtigen Forschnugsresultate allgemeiner verbreitet werden. Damit aber dieser schölle Plan verwirklicht werden könne, möa/n alle gebildeten Patrioten ihr Mög lichstes beitragen und den, Mns.alvcreine zahlreich bei-trcten. S. Nntar. Inr Sonnenwende. Eine Hochlaudsgeschichte von I. E. Maurer. l5. Fortsetzung.) «Ich will dirs erklären., versetzte die M. «Gestern Abend ist der Mathias, obwohl ih" , Bauer erst kürzlich aus dem Haus gejagt hat. a<< » mal wieder dahergekommen. Ich hab hinter dem H"" im Schuppen Streu gehackt, da hab ichs dentlich "' nommen, wie er mit dem Pfandler vor der Ha"stU einen heftigen Wortwechsel gehabt hat. Es hat ' ? hauptsächlich um die Resl gehandelt, und deinen M"" hab ich auch gehört. Das iibrige hab ich mir d"" leicht zusammenreimen können, denn wenn ihr auch "'^ Liebschaft noch so sehr verheimlicht habt. ists mir ^ schon längst Nicht mehr entgangen, wies um ench ^, bestellt ist. Und offen gesagt.'hab ich mir fast I, dacht, dass ,ch dlch hcut früh bei dem See ant"!'^ wiirde. wenn ich zur Kapelle herabgicug. Da '^» ich dir das zu wissen thnn. damit du dich zu veneY"' «Ich dauk dir. Gedl,. erwiderte Toni, «»ch ^ dich und weiß, was du für eine gute. treue ^ bist.» ^» ^ wiesen. Gott vcrgelts ihr!» , , ^ «Wann kommt denn das Dirndl heim?» ^ Toni ins Wort. ^, «Heut Abend wird sie schon in der PertislNl e Zwecke des botanischen Universitätsgartens vollkommen ausrelchende Area, und ist gleichzeitig die Möglichkeit Uneben, auch jene Investitionen und Herstellungen vor-«nehmen, welche sich im Interesse des botanischen Gar-«ns als nothwendig erweisen. -^ (Die Pest in Arabien.) Aus Constanti- nopel wird gemeldet: Infolge des Auftretens der Pest ln der Provinz Asir hat der Sanitälsrath die Errichtung '"" zehntägigen Quarantine für Provenienzen ans liemen beschlossen. Der Küstenstrich, für welchen die Qua- "ntlline in Geltnng kommt, reicht von Lilh bis Lohija. >e Quarantaine wird in einem provisorischen Lazareth ^ der Insel Abuali bei Dscheddah abgehalten, woselbst ^ Desinfection und die Vernichtung der Wäsche der senden vorgenommen wird. Uebcrdies wurde die Her» euung eines besonderen Cordons bei Lith angeordnet, V" leben Verkehr zwischen Asir und dem Hedjas zu Indern. Die Isolierung der verseuchten Ortschaften "^angeordnet und zwei Aerzte an Ort und Stelle 'leidet, um die geeigneten Maßregeln zu treffen und en Durchführung mit Strenge zu überwachen. . -^ (Ein neues Arbeiterblalt.) Am Sams- «3 erfchien in Wien die erste Nummer eines neuen ^delterblattes, welches den Titel trägt: «Arbeiterzeitung. Mi, der österreichischen Socialdemokratien Der Aufruf dlll« ^ ^'^ ^er vorliegenden ersten Nummer besagt, Nf^ ^^t principiell auf dem Boden der Hainfelder ,.. ^liisse, auf dem Boden der socialdemokratischen Ar« "'"Partei Österreichs steht. ^. "- (Kö n i g Milan) ist von einem Ausfluge riis ^"^ Prihkipo wieder nach Constantinopel zu« s^lthrt und stattete am 10. d. M. dem deutschen Bot. U!^r von Radowitz einen Besuch ab. Es heißt, der in »? beabsichtige nach Wien zu reisen und hiebei auch dlci» ^"o kurzen Anfenthalt zu nehmen, neue Reise» ^""e stehen jedoch noch nicht fest. ^ ^ (Eisenbahn-Unglück.) Aus Mexiko, Eis? k '' ""lo gemeldet: Bei Chihnahua entgleiste ein h^. "hnzug, weil der Bahndamm infolge der lürzlichcn den ^".^^engüsse unterwaschen war. 25 Personen wur- Nelüdtet und viele außerdem verwundet. A ^ (Zweifache Ehe.) Beim Kreisgerichte in unter .^findet sich ein gewisser August Forst er H: s b" Beschuldigung der zweifachen Ehe in Haft. Nan, ^""" b" °" ^^ ^p"l lUsb ein Mädchen erste ^? ^""" Hager geheiratet, nachdem ihn seine hat» Theresia Forster, geborne Stabler, verlassen ^Dem Gerichte ist der Aufenthalt dieser Zeugin boll '^ ^9 ^'' ^Mch der junge Mann gehei»mis-bleil, ?^ ^^ bis Mitternacht in ihrer Kammer wach fabr?" '^' ^ '""be bei Mondlicht über den See du 3 ?^ sanz still zu ihr aus Fenster kommen. Willst 'yr das ausrichten?' trauen ^ ^.^"'' ""letzte die Alte. durch das Ver-Und » ^'^"'eichelt, «und viele Oriiße noch obendrein. l°'nm "« '.^ ö" Michaeli wieder von der Alm zurück Ieki 'l.^. ^ euch helfen, wo es nur immer seiu taun. ^ behüt dich Gott, Toni.'. Müt dich Gott. Gedl!. sein tti Ä">c ^"nnteu sie sich. Der Fischer gieng an ">n si?' ^'^' Ehrend die andere der Pertisau zueilte, 'K öur Almfahrt bereit zu macheu. — "l's d ^^ bereits spät am Abcud, als die Nesl. I» dip ?-.,"'"" zurückkehrend, auf dem Psaudlerhof "^ 'Vtube trat. '"dein'^b Euch Gott. Vater.» sagte sie zu diesem, Am,, Ü.^ °"s Nückkörbleiu niederstellte uud den haarst. M^er Hut von ihre» blmldcu, breiteu da h^eu ""hm. .Ihr habt mich hcrbeschieoeu — lviiht^"b dich längst erwartet., versetzte der Angeredete. Hand ^" '^ ^" der Ofenbank erhob und ihr die " "'tgegeustreckte. lNrn.'^''" Botschaft ist mir etwas mwerhofft gekom- "'"erlle das Mädchen ,nit kindlicher Offenheit. ^sl i3 "s r^ '""^.' lächelte der Alte pfiffig. -Siehst, "s srcili^ c ""^ b'e Sache reiflich überlegt, ich hätte "brr ^'^ »richer thlln solleu uud dich nicht furtlasscil. i'clllt rs si^'?^"' 'st' 'st ".eschchn. Alles enoogen, ^ du da>. - ^ "'^ "^)t, dass eiue Aaucrslochter. ' " "NNlien im Gramei lis^isl, einer Sennerin nicht bekannt, und es handelt sich nun darum, zu con-statieren, ob Frau Theresia Forster noch lebt oder ob sie, wenn sie gestorben ist. am 27. April 1885, dem Tage der zweiten Eheschließung ihres Gatten, noch lebte. — (Die Telephonleitung Wien-Prag) scheint nun der Verwirklichung zugeführt zu werden. Wie mitgetheilt wird, hat man vorgestern früh auf der Straße zwischen Nusle und Michle, dann bei Krc mit der Aufstellung der Stangen für die große Linie begonnen. — (Vrand.) Am Samstag brach in Fella, einer der Zipser Städte, Feuer aus, das 24 Wohnhäuser, eine Mühle und bei 50 Wirtschaftsgebäude mit Vieh und Fruchlvmräthcn vernichtete. Der Schaden wird auf 5«.0N0 ft. geschäht. — (Modern.) A.: «Aber. mein Lieber, weshalb wollen Sie die Meine heiraten?» — B.: «Weil ich sie liebe.» - A.: «Das ist eine Entschuldigung, aber lein Grnnd.» Locab und Prouinzial-Nachrichten. — (Laibacher Gem ei nberat h.) Der Gemeinderath der Landeshauptstadt Laibach hielt gestern abends eine öffentliche Sitzung ab, in welcher nach Bekanntgabe des Einlaufes durch den Vorständen, Bürgermeister Grasselli, eine Zuschrift des Gemeinderathes Dr. Mofche zur Verlefung gelangte, womit derselbe die Niederlegung seines Mandats anzeigt. Motiviert wirb dieser Schritt durch den Ansfall der jüngst?» Landtagswahl in Laibach. Der Gemrindcrath sprach sein Bedauern aus. dass ein so bewährtes Mitglied aus dem Gemeinde» rathe scheide, und leitete die Zuschrift an die Personal« und Rechtsseclion zur weiteren Behandlung. In Erledigung der Tagesordnung wurden die seitens der Stabt-gemeinde mit den Untcrnehmecn Gustav Tönnies (Bau des Reservoirs und der Hochbauten beim Wasserwerke), Josef Regali (Tischlerarbeiten) und M. skra « bee (Sp?nglerarbeiten) ohne Debatte genehmigt. Das Reservoir ist bis 15. October l. I. betriebsfähig herzustellen, und würde eine Verspätung mit einer Convcn» tionalstrafe von 250 fl. per Woche belegt werden. Nach» dem sodann Vicebürgermcister Petricic den Vorsitz übernommen, berichtete Vürqermeister Grasselli über die betreffs der Errichtung des Wasserwerkes mit den Bewohnern der Ortschaften Klece, Sanle :c. geführten Unterhandlungen. Vei der am 2. Mai stattgehabten Commission, zu welcher alle Interessenten geladen waren, sprachen nämlich mehrere Vesiher aus den genannten Ortschaften die Befürchtung aus, dass infolge Errichtung des Wasserwerkes ihre Hausbrunncn Schaden leiden könnten und verlangten, dass in diesem Falle die Stadt Laibach dortselbst sür die Beschaffung des Wassers zu sorgen habe. Nachdem jedoch Sachverstälidige die Er« llärung abgegeben, dass die von den dortigen Ortsinsassen gehegte Befürchtung unbegründet sei, beschloss der Gemeinderath, in einer Zuschrift an die l. l. Landesregierung zu erklären, dass die Stadt Laibach eine wie immer geartete Verpflichtung diesbezüglich nicht übernehmen könne. Der Eingabe der Vorstehung des Elifabeth-KinoerspitaleS um Bewilligung zur Abschreibung einiger Grundparcellen wurde über Antrag der Rechtssection Folge gegeben. Sodann berichtete Gemeinderath Dr. Starö über den Antrag der Personal« und Rechtssection wegen Kündigung des Vertrages mit der Gasfabril. Der Vertrag wurde im Jahre 1860 auf 35 55abre aelcklossen und gleich« wirtschaften soll. Obendrei» bist du auch uoch viel zu juug dazu. Dann ist mir in den paar Wochen, seit du weg bist, allerlei Gered zu Ohren gekommen, was du nicht zu wisse» brauchst. Kurz, um dem alle» ei» Tud zu machen, hab ich mir gedacht, du gehst wieder heim. Die Gedl weiß von früher schou. was es auf der Alm zu schaffe» gibt. und wird drinnen deinen Platz ganz gut ausfüllen. Du aber bleibst für jetzt hier. und gegen den Herbst werde ich trachten, dich im Land draußen irgeudwo unterzubringen, wo du mehr vou größerem Hauswesen scheu kannst. Die Postmeisterin in Tölz ist eine weitschichtige Verwandte von uns und wird dich gern auf ein Iahrl zu sich nehmen.» Diese Aussichten mochten deu Wünschen des Mäd« chcus nicht entsprechen. «Sollt denn das für mich so uothweudig sein?» erwiderte sie ablehumd. «Kaun mans wissen,, bemellte der Alte darauf, «ob du nicht einmal mit der Zeit einen reichen Bauer heiraten wirst?» «Ich deut aber gar nicht ans Heiraten,» waudte sie ein, «wenigstens jetzt nicht.» ^ _, , «Ei, du deukst nicht daran?» sagte der Vater. .Ich meiue. es käme uur darauf an, wer etwa als Freier anklopfte!» Das Mädcheu sah verlegen zu Voden. «Meint Ihr?. «Wenn z. V. der Kloflerfischrr uo» der Vuchau hierüber als Brautwerber lame?» f"hr Psa»dl>r welter fort. Eiue flammende Rothe überflog Nesls Antlitz. «Ich weiß nicht. Vater — ^' zeitig stipuliert, dass derselbe für weitere 35 Jahre Giltigkeit habe. falls er nicht fünf Jahre vor Ablauf der Giltigleitsdauer gekündigt werde. Da nun für Laibach elektrische Beleuchtung in Aussicht genommen ist, fasste der Gemeinderath den Beschluss, den Vertrag mit der Gasfabrik bis 30. September l. I. zu kündigen, Gcmeinbe-rath Dr. Stare referierte weiters über den Antrag der Bauscclion, betreffs Macabamifielung der FloiianSgasse mit einem Kostenvoranschlage per 2122 fl. Ueber deu Antrag entspann sich eine längere Debatte, an wrlchcr die Gemeinderäthe Hribar, Ravnihar, kaiserlicher Rath Murnik, Rozman und Hrasky theil-nahmen; schließlich wurde der Antrag der Bausection mit dem Zusatzantrage des Pfarrers Rozman angenommen, dass gleichzeitig auch jener Theil der Rosengasse märn« damiswt werde» soll, welcher die Floriansgasse mit dem St. Iakobsplatz verbindet. Zum Zwecke solider Anssül,-rung der Macadamisierung wird eine Walze angeschafft wcrdcn. Gcmemderath Hribar beantragte bei diesem Anlasse, aus dem Hauptplatze und auf dem Alten Mnrkle Asphaltpflaster herzustellen. Der Antrag wurde im Prin» cipe angenommen und das städtische Bauamt beauftragt, einen Kostenvoranschlag zu verfassen. Die Anfrage des krainifchen Landesausschusses, ob einem Wunsche des Theatervereines gemäß das projectierte Theater in der Sternallce gebaut werden dürfe, wurde ohne Debatte ablehnend erledigt. Die Rechnung zur Anschaffung der pneumatischen Apparate wurde genehmigt und dem Lehrer I. Hribar zum Besuche des Lehrcurses sür Knaben-Handarbeiten in Wien eine Unterstützung von 30 fl. bewilligt. An die l. l. Regierung soll ,'euerlich ein Gesuch um Concessionierung einer sechsten Apotheke in Laibach gerichtet werden. Wrgen vorgeschrittener Zeit wurden die übrigen Punkte von der Tagesordnung abgesetzt und hierauf die öffentliche Sitzung geschlossen. Vor Schluss der Sitzung brachte Gemeinberath Hribar den Dringlichleitsantrag ein, es sei an beide Häuser des Reichsrathes eine Petition um Errichtung eines Post« und Telegraphenamlsgebäubes in Laibach zu richten und eine Deputation zum Herrn Handelsminister zu entsenden, damit die betreffende Post bereits in das Budget pro 1890 eingestellt werde. Der Antrag wurde angenommen und die Herren Bürgermeister Grasfelli, Vicebürger-meister Petricic und kais. Rath Murnil in die Deputation gewählt, welche sich demnächst nach Wien begeben soll. — (Drittes österreichisches Bunde s-schießen.) Wie Grazer Blätter melden, wird im Auftrage des Kaisers Herr Erzherzog Karl Ludwig zum Schützenfeste nach Graz kommen. Der Erzherzog soll nach den bisherigen Dispositionen am 3. August in Graz eintreffen und noch an demselben Abend den Schießplatz in der Industriehalle besuchen. Am 4. vormittags wird der Erzherzog auf dem Hauptplahe in einem Festzelle den Festzug erwarten, nachmittags wieder dem Festschießen anwohnen und abends die Rückreise nach Wien antreten. — (Verlobung.) Herr Leo Gras Auers« perg, Herrschaftsbesiher, k. l. Kämmerer und Landtags« abgeordneter, hat sich mit Fräulein Emmy Valenta, Tochter des l. k. Regierungsrathes Prof. Dr. Valenta, verlobt. — (Vom Vincenz-Vereine.) Der hiesige St. Vincenz«Verein für freiwillige Armenpflege begeht am 19. b. M. das Fest seines Schutzpatrons mit einem Ver-einesgottesdienfte und gemeinschaftlicher Communion im «Collegium Marianum» um l! Uhr früh und der usuellen Generalversammlung daselbst um 7 Uhr abends. Freunde und Gönner des Vereines sind hiezu eingeladen. — (T r a b w e t t f a h r e n i n Sl. V a r t h e l m ä.) Die Pferdezuchtfection der l. l. Landwirlschafts«Gesellschaft für Krain veranstaltet am 11. September zu St. Bar« thelmä in Unlerkrain ein Trabwetlfahren, für welches das nachstehende Programm festgestellt wurde: Das Trabwell« fahren findet am 11. September nachmittags 3 Uhr aus der Reichsstrahe zwischen St. Barthelmä und der Bildsäule, 1 Kilometer gegen Landstrah gelegen, statt. I. Einspänniges Fahren für drei' und vierjährige lrainische Hengste und Stuten. Distanz 1000 Meter, die zur Erreichung des vollen ersten Preises in längstens 3 Minuten erzielt werden muss. Fährt nur ein Theilnehmer, dann muss die Distanz zur Erreichung des ersten Preises in 2'/.^ Minuten erzielt werden. Erster Preis (Staals-preis) 100 fl., zweiter Preis (Landesftreis) 40 st., drit« ter Preis (Landespreis) 30 st, II. Einspänniges Fahren für lrainische Hengste u»b Stuten vom vierten Jahre aufwärts. Distanz 2000 Meter, die zur Erreichung des vollen ersten Preises in 6 Minuten zurückgelegt werden muss. Fährt nur ein Theilnehmer, dann muss zur Erreichung des ersten Preises die Distanz in 5 Minuten zurückgelegt werden. Erster Landesp>eis «0 fl., zweiter Lan-desprcis 40 fl., dritter Landesprcis 30 fl. III. Einspänniges Fahren fnr Pferde ohne Unterschied des Alters und Geschlechtes (auch Wallachen), welche mindestens ein Jahr im Besitze eines krainischen Landwirtes sind. Distanz 2000 Meter, die zur Erreichung des vollen ersten Preises in 6 Minnten zurückgelegt werden muss. Fährt nur ein Theilnehmer, dann muss zur Erreichung des ersten Preises die Distanz in 5 Minuten zurückgelegt werden, Elster Landfspreis 50 fl,, zweiter Land^prris 30 sl,, zjaibacher Zeitung Nr. 16l. 138« 17. Juli 1«8!). dritter Landespreis 20 fl. Die Annieldungen für sämmtliche Fahren haben schriftlich bei der gefertigten Section zu erfolgen, oder auch mündlich am 11. September bis 2 Uhr nachmittags beim Secretiir der l. l. Landwnt-schafts-Gesellschaft für Kram, Herrn Gustav Pirc. welcher bei der Prämiierungs-Commission in St. Varthelmä anwesend sein wird. Beim Trabwettfcchren giltige Bestimmungen: 1.) Als Preisrichter fungieren die Aus-schussmitglicder der gefertigten Section, die sich nach eigenem Ermessen verstärken können. 2.) In allen sich ergebenden Streitfällen entscheiden endgiltig mit Stimmen-mrlirhl'it die Preisrichter. 3.) Vei den ersten zwei Ab-theilungtzsahren dürfen nur in Kram geborene Pferde vom dritten Jahre aufwärts theilnehmen. Die Theil-nehmer haben sich diesbezüglich mit den Velegzctteln auszuweisen. In der dritten Abtheilung können nur jene Pfeide ohne Unterschied des Geschlechtes und des Alters am Trabwettfahren theilnehmen, welche mindestens ein Jahr, vom Tage des Trabwettfahrens zuriickgerechnet, ununterbrochen sich im Vesitze eines krainischen Landwirtes befinden. Diesbezüglich ist eine gemeindeamtliche Bestätigung beizubringen. 4.) Ohne Anmeldung darf ausnahmslos niemand die Pferdebahn benutzen. 5.) Wenn zu jedem Abthcilungssahren weniger als drei Nennnngen erfolgen, dann gelten bezüglich der Preis« vcrtheilung die obigen Bestimmungen sowie die Entscheidungen der gefertigten Section. 6.) Bei Pferden, die über neun Jahre alt sind, bedarf es der Angabe der Jahre nicht; es genügt die Bezeichnung «alt». 7.) Kann der Beweis, dass ein Pserd zur Concurreuz in orr betreffenden Abtheilung lein Recht hat, sofort geführt werden, so darf dasselbe nicht laufen. 8.) Mit jedem beliebigen Wagen kann gefahren werden; für das Jahr 1889 ist auch die Peitsche gestattet. 9.) Die concurrierenden Gespanne müssen eine halbe Stunde vor Beginn auf dem Rennplätze erfcheinen und sich dem Preisgerichte vorstellen, welches die Prüfung auf Identität der Pferde vornimmt. Später Erscheinende werden von der Theilnahme ausgeschlossen und verfällt ihre Einlage. Gleichzeitig sind die Fahrer namhaft zu macheu. 10.) Die Losung der Reihen» folge geschieht vor Beginn am Rennplätze. 11.) Die Con-currenten fahren einzeln ab, und wird für jeden einzelnen die erzielte Fahrdauer bestimmt. 12.) Es ist gestattet, dass der Fahrer beim Ablaufe durch einen Mann zu Fuß sich in der Führung des Pferdes helfen lässt. i:j.) Concurrenten, die sich den Anordnungen der Preisrichter nicht fügen, werden vom Rennen ausgeschlossen. 14.) Pferde, die während der Fahrt in Galopp einspringen, sind zu verhalten und wieder in Trab zu bringen; diejenigen, welche mehr als zwei Stangen (25mal) galoppieren oder in Galopp ans Ziel kommen, werden des Preises verlustig erklärt. Ein Mitglied des Preisgerichtes fährt als Zeuge mit. 16.) Proteste gegen incorrcctes Fahren müssen gleich nach Beendigung des Fahrens beim Preisgerichte eingebracht werden. Die Pferdezuchtssection der k. l. Landwirtschafts - Gesellschaft für Krain. Der Präsident: Dr. Theodor Rudesch. — (Verunglückt.) Vor einigen Tagen verunglückte in Zangthal bei Voitsberg der dort beschäftigte 31jährige Bergmann Josef Preloga au« Großdorf, Bezirk Stein in Kram, bei seiner Arbeit durch einen durch eigenes Verschulden herbeigeführten Einsturz eines Grubengewölbes. Er erlitt außer einem Bruch des rechten Oberschenkels mehrere Beschädigungen am Kopfe und wurde in schwerverletztem Zustande ins Grazer allgemeine Krankenhaus gebracht. — (Heulieferung.) Am 22. Juli vormittags 10 Uhr findet beim l. k. Militär - Verpflegsmagazin in Laibach eine schriftliche Offertverhandlung wegen Con-tractskauf von 740 Metercentner Heu statt. Auskünfte ertheilt auch die Handels'und Gcwerbetammer in Laibach; die näheren Bedingungen können täglich beim k.k. Militär-Verpflegsmagazine eingesehen werden; auf Wunsch werden dieselben auch per Post gegen Bezahlung von 4 Kreuzer per Druckbogen eingesendet. — (Veränderungen im Richter stände.) Der Iustizminister hat ernannt: Zum Bezirksrichter in Eberndorf den Bezirtsgerichts-Adjuncten in Rann, Dionys Maier, dann zum Vezirksgerichts-Adjuncten in Wippach mit der Diensteszuweisung nach Gurlfeld den Auskultanten Dr. Johann Presler; ferner versetzt: den in Gurkfeld in Verwendung stehenden Bezirksgerichts« Adjuncten in Wippach, Ernst Ferk, nach Radmannsdorf. — (Arbeiter - Excefs.) Ein bei den Wasser« leitungsarbcitcn neben der Tabal'Hauptfabrit als Erdarbeiter beschäftigter Sträfling fand vorgestern, trotz der strengen Aufsicht, Zeit und Gelegenheit, sich an einem starken Trunk gütlich zu thun, infolge dessen er in eine so excessive und rauflustige Stimmung verseht wurde, dass er sich mit seinen ebenfalls dort beschäftigten Mit« sträslmgen, welche ihn beruhigen wollten, in eine Bat« gerci verwickelte, die erst beendet wurde, als der kräftige Bursche, dessen Strafzeit in einem Monate abgelaufen wäre, in der Hitze des Kampfes unversehens in den liefen Wasserlcitm'gsgraben auf die eiserne Röhre fiel und so rausmlfähig geworden war. Die Beschädigungen sollen lebensgesährlich sein. —ö. — (Gemeindewahl.) Bei der Neuwahl des Gememdevorstnndes der Ortsgemeinde Dragomel im politischen Bezirke Stein wurden gewählt, und zwar: zum Gemeindevorsteher der Grundbesitzer Franz Zajec aus Dragomel, zu Gemeinderäthen die Grundbesitzer Michael Bergant und Anton Nurica, beide aus Dragomel. — (Eine Pflichtvergessene Hebamme.) Die Hebamme Therese Blauensteiner aus Prttau wurde vorgestern von der Gendarmerie nach Cilli gebracht und dort dem Kreisgerichte eingeliefert. Sie steht unter dem Verdachte, verschiedenen weiblichen Personen, welche die Folgen von Fehltritten beseitigen wollten, hilfreiche Hand geboten zu haben, und hiebci in einer Weise vorgegangen zu sein, welche das Leben der betreffenden Person im hohen Grade gefährdete. In Pcttau wurde» jüngst zwei Exhumienmgen von weiblichen Leichen vur-grnommen, mit welchen die Schuld der pflichtvergessene,! Hebamme nachzuweisen war. — (Färben der Eier.) Die k. k. Landesregierung theilte der hiesigen Handels- und Gewerbekammcr mil, dass das hohe Ministerium des Innern mit Erlass von, 24. April 1889 die Verwendung der aus Anilin oder Theerbestandtheilen erzeugten Farben zum Färbe» der Eier für unstatthaft erklärt hat. weil in Gemäßhcit der Ministerial'Verordnung vom 1. März 188N. N. G. Bl. Nr. 34, die Verwendung aller aus Anilin oder den Bestandtheilen des Theers hergestellten Farben ohne Ausnahme zur Bereitung von Genussartitcln aller Art ver« boten ist. — (Eiferfucht.) Ein hiesiger Tischlcrgeselle that sich Sonntag abends mit seiner in der Tabakfalnit beschäftigten Geliebten im Gasthause «Nr, 1» gütlich m,d befand sich in rosiger Stimmung. Später jedoch entstand zwischen den zwei Liebenden vor dem Gasthause ein Eifersuchtsstreit, in dessen Verlaufe der rabiate Liebhaber feiuer Flamme an verschiedenen Körpertheilen vier Messerstiche beibrachte. Das Mädchen musste in das Spital abgegeben werden, während der blutdürstige Othello gestern von der Polizei verhastet wurde. — ö. — (Besitz Wechsel.) Herr Johann Kreuher. Besitzer des halben Hauses Nr. 8 an der Maria«Theresien-Straße in Laibach, hat gestern auch die zweite Hälfte dieses Hauses von Herrn Franz Oreschek jun. käuflich an sich gebracht und ist somit alleiniger Besitzer dieses Han-ses geworden. — (Vom Baume gefallen.) Am U.d.M. fiel die 57 Jahre alle Kaifchlerin Gertrud Truovec in Setnik bei Billichgraz beim Sammeln voll Eichenlaub so unglücklich von einem Baume, dass sie nach wenigen Minuten den Geist aufgab. — (Die Blattern in Tersat.) Wie man der «Bilancia» in Fiume von berufener Seite mittheilt, ist der letzte Fall von Blattern in Tersat am 21. Juni constatiert worden. Nach dem bezeichneten Tage kam weder in Tersat noch in Tusak ein weiterer Fall vor; gegenwärtig ist der Gesundheitszustand an beiden Orten durchaus befriedigend. — (Ertrunken.) Aus Ralfchach schreibt man uns: Am 14. d. M. ist der beim hiesigen Schlossermeister Franz Knez als Geselle bedienstet gewesene 19jährige Jakob ^elic aus St. Rupert in Steiermart beim Baden im Savestrome ertrunken. Neueste Post. Original-Telegramme der «Laibacher Ztg.» Bad Oastciu, 17. Juli. Kaiser Franz Josef ist um halb 8 Uhr früh bei herrlichem Wetter wuhlochal-ten hier eingetroffen und wurde von dem auf dcm Straubiuger Platze anwesenden zahlreichen Publicum mit begeisterten Hochrufen empfangen. Wien, 16, Juli. Die «Wiener Zeitung» publiciert das kaiserliche Patent, betreffend die Einberufung des dalmatinischen Landtages auf den 20. Juli, ferner die Verleihung der Oeheimrathswürde an den Landespräsidenten von Kärllteu, Baron Schmidt-Zabiörow, und den Landeshauptmann von Schlesien, Grafen Larisch-Mönich. Graz, 16. Juli. Nach den gestern abends eingelangten Berichten ist in Seegraben, Münzenberg und in den benachbarten Orten sowie in dem minder bedeutenden Dolliuggrabm des Baron Mayr der Streik ein allgemeiner. Thätlichkeiten sind bisher nicht vorgekommen, doch ist die Stimmung eine sehr erregte, und dürfte sich die Erregung noch steigern, da heute seitens der Alftium Muutan-Gejellschaft neunzig Woh-mmgskündiguugen bevorstehen. Vorgestern wurde ein Hau'ptagitator verhaftet. Gestern erfolgten fünf weitere Verhaftungen, darunter die eines Weibes, das die Feuerwache beschimpfte. Dle Einfahrt der letzteren erfolgte unl>r militärischem Schutze. Im Voitsberg-Kö'flachcr Revier wurde die Arbeit in allen Vergbcmeu bis auf drei. neuesteus anch im Eisenwerke Pichüna eingestellt. Die Vera.1clchsvcrs.iche der Graz-Köflacher Hrrgbaugch'llschaft blieben resultatlos. Eiuer heute ein-getroffeneu Nachricht zufolge mehren sich die Drohungen gegenüber dm die Arbeit fortsetzenden Arbeitern. Die Lage wird immer lritlschcr. Die Fabriten sind militärisch besetzt. Prag, 16. Juli. Der altczechifche Bürgerclub tM heute abends eiue Vollversammlung ab. in welcher über das Compromiss verhandelt wurde. Schließlich wurde das Compromiss einstimmig abgelehnt. Budapest, 16. Juli. Der Lottogewinner Farkas (welcher bekanntlich jüngst 480.000 fl. im kleinen Lotto gewonnen) wurde auf Grund eines Gerichtsbeschlusses heule in Temesvar verhaftet. Der von demselben 'ü der Sftarcasse eingelegte Betrag von 200.000 fl. wurde behördlich mit Beschlag belegt. Paris, 16. Juli. Die Kammer geuchmigtl' heule die Amuestievorlage mit der vom Senate äugenom-menm Aeudcrung, worauf das Decrct betreffs des Ses< siousschlusses verlcseu wurde. Drr Senat hielt m" halb 11 Uhr eine außerordentliche Sitzung, um du' Mariuecredite zu votiereu. Der Präsident erklärte jedoch, dass, nachdem in dcr Kammer das Sessions-schlilssdecret verlesen worden, ohne dass der Senat hicvon auch nur benachrichtigt wordcn wäre, der Senat nicht weiter berathen könne. Dem dagegen protests renden Minister des Innern hielt der Präsident den Wortlaut der Verfassung entgegen und verweigerle mehreren Rednern das Wort. Mehreren Senatoren gegenüber, welche auf der Notierung der Marinecredite veharrten, hielt der Präsideut die Weigerung, die Sitzung fortdauern zu lassen, aufrecht. Schließlich verlas del Ackerbauminister das Sessiousschluss - Decrct. worauf Schluss der Sitzung erfolgte. London, 16. Juli. Nach den nunmehr ergangene« Anordnungen wird, sobald Kaiser Wilhelm am ölen Allglist nachmittags mit dem deutschen Geschwader M der Höhe von Portsmouth eintrifft, der Priuz von Wales den Kaiser an Bord der «Hoheuzollern» begrüßen. Die «Hohcnzollern. sowie das deutsche O' schwader passieren sodann die in Reihen aufgestellten britischeu Kriegsschiffe, welche Flaggenschmuck 'anlege"' die deutsche Reichsflagge am Hauptmast hissen »B Salutsalv«, «, Belgrad, 16. Juli. König Milan kehrt Freitag nach Serbien zurück und nimmt in Belgrad eine" zwelwöchentlichrn, in Budapest einen dreiwöchentliche" Aufeuthalt. ^ Washington, 16. Juli. Das vom «New Mork He< rald» gemeldete Gerücht. Alaine beabsichtig?, seines "nsswu zu geben, wird von maßgebender Seite ^ l unbeglüudet erklärt. Angekommene Fremde. Am 15. Juli. Hotel Stadt Wien. Heiß. Südbahn-Inspector, und von Neh"' Generalconsul Wien. - Donath. Schuldireclor, FiuMs, 7^ ,Ntt!er von Wassermann sammt Töchtern und Dr. Iilel, Pol«- 5 ^ N°'l'^' k' l- Veamtcr, Pisüw, „ ^.r^ V'ä Domladisch. Illyrisch.Feistrch. - KatlM^ «wedil. Pfarrer, Vresowitz. - Kra^ H°!" «aierischer Hof. Ladstätter, Don,z°le. - Medan. Tr<4 Schwehla, Katechet; Zuftan. Grimeiscn " Kellermmm, W.en. - Fa„„y Poaaönil Maria Potoc.nl u^ U'"") 6rzeu. Lehrerinnen, Gorz. - Eirnil. Feuerwelle Es'M' - Volhar. Fiume. - Zanec. Marburg. Meteorologische Beobachtungen in ^aibach- " "Z W: «" «... >..«^ ?«z a'm ^''? 2«-« SW. schwach bewölkt 0'0" 9 .A. 7.14-4 20» SW. schwach bewölkt ^ M" b"»? »?2' theilweise Newüllung. Das Tageömittel "' Warmc 21-8«, um^T^uber dem Normale. ^ Verantwortlicher Redacteur: I. Naa.lif. Danksagung. Außerstand, all' den lieben Freunden uud M< lannte», die uns in den schweren Stunden bcr K'rcnilhl'itsdaner su wie dri dem Mlew, nnsl'N'l' thnnvn Mutter, N'spcetwe Schwieger., («>l)ß. n»d Urssroßmutter, der Frau Therese Schreyer mit so uirl warmer Theilnahme zur Srite ^esta»^" halien, nnd nan,^ besonders neehrt durch die vi<'ll'» zlranzspendc», die der lieben Todlen ali! lchler ^>'">! qesand worden, nnd durch die zahlreiche Vea.leil»»N zur lchlen Ruhestätte, erlauben wir nnö, au< diesc»' Wege den tiefsten Danl znm Ansdrncl zu bringn. Die trauernd Hinterbliebellcil- ^'Macher Zcltunn Nr. Nil. 1W9 N.Inli 1889. Course an der Wiener Mrse vom 16. Zlnli 1889. ^« d.«ossc^., ««0 r i /' ^"""«lole . 25.« fl. 13«..., 3» 5» Äm N^'""".'"' ">'uerl>cl . 109 75 109 95 ^""°>..„„>,le. steuerfrei . '.»«75 «9 95 U°l°««ie't« Eisenbahn. TchuldUtrschleibunncn. «°r°rl^V ^°?" 6'"' '««4 - 97 slgfr Vllh» «« b>° ^"b.'AM, lwsi, u.W,S. N4 »ft , ,5 :«.. ^w, sN''^ «ritaten , . I0O-I00O0 d!°, N^^bl.nal, v, I, ,«7 100 lis. dt, ""N. «>,l. l^ I,«, N. Ü, W, Nl.80 1411,0 « «e», U°I, ^ ,uu st ,2s. 7b 127 »5 Geld War, Grundcntl.-Oliligationen (für 100 fl, CM.), 5"/c, »ali^lschs..... 104 75 105 — 5"/„ mäyrifche...... 110—110 75 ü"/., Nraiü ,,»d iiiisU'»la»d . . ! — —-------- b",„ »iederüsterrcichifche . . . IN9 50 110 5<» 5"/„ sleirlfche...... —- - —-- 5"/„ lroalische ,i»d s!avoni!che . 105- 10« — ü'/o stebeiibürallche .... 1«»4 80 >»5 80 5>"/n Trmelcr Vaxnl .... 104 80 105 20 s,'V„ ungarifche...... 104 80 l»l> 2« Auderc öffentl. Anlchcn. Donau Nea., Lofe 5"/„ 100 fl. . 12« 25, 12» 25, dto, «„leihe 1878 , , 108 50 109 l»<> Anlehei, der Stadt Giirz . . 11.» — - - A»>el,en t>, 3!rnvn« «»l!-l,l!! vnlo^, 5>"/„ »5 7b »e 5<1 Pfandl'ritfc (flir 1>>0 fl), «l'deucr, aNg. öst, 4"/,. G. . , 118 — 119- d!o. » <'/,"^. . . inn K« 101.- dtc>. > 4"/„ , . , 98-8" 99 W dto, Präm schilldvrrlchl. !l°/„ 1C9 25 10!» '/5 Orst. H»,potbrlc»ba>ll >«j, b«»"/,, 1!»!'— 102 - Ocst, ,rl, 4'/,"/« . 10180 102.f,n dstlo . 4«/,. . , I0l)-«» iu>. ^ detto !>!>i^hr, » 4"/„ , . iNl>l><» i«i'- Prlorltllts-Ol'lilllltioncn (für KW st,). sserdlnnüds Äordlial,!, Em, 188« 1W75 i»l «5, Galizilchs «ar>-!i>idwlg «al,» «m, 1881 3(«! st. V. 4>/,°,'n . l<»'8!» INI 4l» ! Gtld Ware Oestrrr, iiimdwestbah,, . . . 108 4« lu» - Smatübahn....... 13?.25, 19» 25 Tüdbahn il 8"/^..... ,45-b» ,4eh<» » > b°/„..... 120 _, ,!l« 5,> Diverse Lose (per Stilll), Crcbitlolr IW st...... ,^7.^ ,«.,z^ C ar^sr4<>st , . . ^ <.z,^ 4"/^> Dona» Dampfich, 100 ss. . ,.^s, „ i»l>'— Lmbllchrr Pram, «lülrh, 20 st, ,4._ 84'ü" Palffy L°!. 40 st...... A,^ i!f ^ 3t, Oi'üol« Lose 4« st. n»„ ., s. Waldst.'iiiLolr 20 st, . ' ?3.' ^." Wiüdisch Wiä^LuIc 2<»st. . ' ^.H '°._ s».'w,Sch,d,»"/„ Präm, Schuld- fterfch d, Bodincrrditaiistall , ,7.. z» ^ Vllnl ° Actlen (per BtNck). Aüglo Oest, Ua»l 200 st, n «alllurrei!!, Wieiu'r 100 st,. ,on zz 10« <^ Ädücr. Anst, ost, 20» fl, E, 4U«/_ L82— «83 - Lvd», «»st, f. Hand, ,,, V, I«>st, zo4- - 80450 llrodilbanl, «lla, »»«, 200 st, . »17 75 318 — DcpoNlsnlmül, Mlg, 200 st, . 184 50 I85t»N Escumpll' Ges.Ndröst, 500 st, 540 — b45 — Giro »Casleiw, Wie»rr200st !:9»50 2!>0- Hl»pl,thflel,b,,öst,200st. »b°/« j S7-— — — V?ld War» Läiiderbaiil. üst, 2(w st, W. . . 22» 50 22970 vesli'rr, »!,a,ar, Äanl «00 st, . l»:»l> — 908 - Uüionbanl 200 st...... 88».-2«« ü'» «erlehrsbanl, »lllg, 140 st. . . 158 75 li» 25 Nltien von Transport-Unternehmungen. (per Vtüll), Albrecht Vah» 200 fl, Silber , .- -.— ÄXöld ssiuman, Aah» 200 st, 2, ,201 50 202 — Äüliin, «ordbalm I.°>0 st, . , . ,2Iü 5« 22<»50 » Westbal,» 2!»U st, . , . j328 — »3»- Vulchüehlllder . Z,)20I»'N' lialm Gelellsch, 20« fl, S. . . 23575 »3l! 25 Lloyd.vst'»!»«,,Tricsl5>0Ufi,EM, 3»« — «93 — Oeslerr, Norbwcstb, 200 st, Silb, 187 25 188- d<°, (lit, U,> 200 st, S, , 214 — 21«' Praa Duxer 3i5 l»0 !!l> 50 NudlNPI, Äalü, «00 fl, Silber ,--------------- Ltaalk'iienlmh» 20» st, LObrr 221 50^2«'— Sübbal,!! 2,«jcrb °«,200fl,«lW, Ißüb« 1«« 75 Iramway Gcs..Wr,.I70fl, N.W. 231 — 2»! 50 » neue Wr,, Prioritiits. Nrtien 100 st...... »9.50 1l»'50 Ung'gallz, Eifenb. »la,,)200fi,V. I87?!> 188 «b Industrie-Actien spei Ttüll), «auges,. «Ng, Oesl, 10« fl. . 87 — — — ltgybier Life»- »»d N!ahl«I>>d. in Wie» 100 fl...... 7»'- ?b'.- Lilenbalinw, Leihg, erste, 80st. 85 .. 8 N5»2z Pragrr «tisen I»b, Ges, 200 fi, 8U2 - »U2 5„ Ealao Tarj, Llrililohle» 80 ss. »14 — »ü,» - «SchlössluMl», Papierf. 200 st, »N7 — 2<<9 - «Stetirermühl»,Papiers.u.U.»V. l»l»«» :3L 5« Trisailer »ohleow-Ves, 70 fl. . 10«! — I0?> — Wafsrnf,'G,,Orst,inMs»I00fi. 4l!l — 41«' -Wagssl»! iieihanst,. Nll«, i» Pest 80 fl......... ?e--' 73 .. Wr. «°u«e!ell!ch°«t 100 fl. . . —- .------- Wieüerbl'rner Zisssel?Iltln,'Vel, <«c — i«? — Devisen. Deullche Pläye..... 5»'«» 58 45 London........ ll» 15 ,1» s> Lliiliach, zinn i>^ .'^ U(1 ^,,u,n bestrllt uild d^njrlbcn I^Wrichtliche Bescheid vom 17. I»l„i A 9. 14000. brhändigt. back ''' slädt.-deleg. Vkzilk^cricht Lai-^^W^Imli 18«9. l^ 3>.i Nr. 4984. ^Mratorsbestellunst. Edicts Nachhange zum diesgerichtlichen ^rdd^? l6. April 1889' Z. 2755. llnton N bulargläubigern A"to„ Lesjak, bekam,. ^'^ ""b Franz Aalant un-l>c>sz s Aufenthaltes hiemit erinnert, lechte s"-" l^'"' Wahrmlg der Tabular-l»er cp ,! der executive,, Versteiqerunss l>er ?. ^"t Grundbnchö-Einlage Z. 114 llllcaz Q ^"l«emeinde Ieschenberq H?rr ^raw "^' k. k. Notar in Littai. als ur acl n^mi, aufgestellt worden ist. ^"l> MlVM^rM Littai am 7ten ^^1--------------5^^ ^^uratorsbostellung. hiewif . !' k- Bezirksgerichte Laas wird ^l,dp«. .^"" gemacht, dass das l. k. U. I. l??^ ^'bach mit Beschlufs vom ptr«n r "A Zahl 5M8. über Franz lN V»^' Grundbesitzer und Schmied ^ersHw ?' "^en «erichtlich erhobener llnd 7^"bung die Curatrl verhängt hat 3rllnl 3n'^ denselbrn hiergcrichts Herr ^li i^^z»"sgericht Laas am 12ten j)^.^^ Nr. 3304. ^tte e^c. sseilbietunss. ^" Ni^ ^"suchrn der Maria Zootelj bon 5 ^ w.rd die mit d.m Vrschc.de li. Novpm^" 1«88. g. 5)570. auf den >",d X"ber 18«« anq.orduet a/wesene gierte w?^^" Ncassnmierungsrechte ^rb!ia>, " ' 3e>lblet»nc, der dem Anlon ^li3t^'C,^"'U" A'. 3 a.'hö'ria.en lllge ii ^atastralgrmeinde G^ce. itin »l,f ^ ^"'. m,t dem vorigrn A'lhanqe ^Neib^. ?"l,nst 1«89 ""lleord?^ bes Orte« und der Stunde ^li I889^sa.''richt ^,^^ ^„ .^,„ ¦ Feuerfeste Gassen Cassetten billigst und in solidester Ausführung. Auf allen Ausstellungen höchst prämiiert. Lieferant siimmtl. österr.-ung. Eisenbahnen, k. k. Postsparcassen etc. Decoriert von Sr. k. k. Majestät mit der pr. gold. Medaille f. KuiiHl,WissoiiHcluift H.Industrie. Felix Blažièek im 52-50 Wien, V., Straussongasae Nr. 17. (2949) 3—1 Nr. 15783. Curatorsbestellung. Vom k. l. slädt.'beleg. Bezirksgerichte Laibach wird bekannt gemacht: Es sei in der Executionssache des Ioh. Iul. Kantz in Laibach (durch Dr. Sajovic) gegen den Verlass des Franz Hafner, früher in Woch.-Fcistritz. zuletzt in Graz, Mo. 49 fl. 88 kr. dem letzter» Herr Dr. Franz Munda in Laibach zum Curator nd nclum bestellt und demselben der hiergerichtliche Executiousbescheid vom 12. Juli 1889. Z. 15783, womit die executive Einantwortung der bei der k. k. Polizei' Direction in Graz deponierten Barschaft per 300 fl. bewilliget wurde, eingehändigt worden. K. k. stä'dt. deleq. Bezirksgericht Lai> bach am 12. Juli 188^_____________ ^^3^3 Nr. 10.859. Edict zur Einberufung derErben un. bekannten Aufenthaltes. Von dem k. k. städt.-deleg. Bezirks» gerichte Laibach wird bekannt gemacht: Es sei am 4. September 1888 Anton Povöe, Witwer und Inwohner zu Laibach. Vahnhofgafse Nr. 22. mit Hinterlassung einer letztwilligen Anordnung gestorben, in welcher er Michael Povse von Laibach zum Erben einsetzte. Da dem Gerichte der Aufenthalt des Michael Povse von Laibach unbekannt ist. so wird derselbe aufgefordert, sich binnen einem Jahre, von dem nuten gesetzten Tage an. bei diesem Gerichte zu melden und die Erbs-erklärung einzubringen, widrigenfalls die Verlassenschaft mit den sich meldeudm Erben und dem für ihn aufgestellten Euratur Dr. Franz Munda in Lailiach abgehandelt werden würde. K. k. städt.-deleg. Bezirksgericht Laibach, am I. Juni 1889. "' 2"'^"' ^" Unübertrefflich für Zähne Wien: Apotheke des Victor v. Trnlüczh „z»m heil. F«n. ist («??,)« ciscui" (zugleich chlmi!che.F«vlll). V.,Hunb«>- ^ I MWDDss aromatische«, wirlt erfrischend, verhindert H < , ^^Mi^^iI!«Ä ^°^ Verderben der Zäbne und belcitlgt den , ^iWW^ !ü!^2> Üblen Veruch au» dem Vtunbe, I große» "M» - ^ÄM^> W ^^D^>> Flacon 50 lr. arn V»»>cc und verlenbet täglich per Post die , >M' ^cdcm in ber Npothele Trnl«»czy ge« Wie,,' Ailvthllc i>lö ^NllNO v. ^rnluczy „zu!» goldene» luuiicn originnl'Vollcyl'Muudwasser u»l i'öwrn" VNI ^rlcsllatlcisllahc Nr, »0; Vallcyl - Zahnpulver if» cl»c c»!,!itl!rlich« X^H-ELIXIR. PULVER UNO ZAHNPASTA A ftRR PP. BENEDICTIHER Ski &U&-^^^X DER ABTEI VON 8 O U U A C WH ^^BflillmJsf^ Dom MAOTTELONNE, Vrior ^^VH^BHÄmP * 0olllne MvtlaillfH : lrhv\ 1X81 - Loudop \%U BfffifiHlliliilMF'// MCMBis O1^ *Ä liüfckdM Prior -a. WUEH|||I IHJP/ InlahrelCI # Wl'lerreBüCKSACD ji^^^k ffl^U 11 fil / BH 'jOscri.1 (''ül" th.'itfäi'lilirlicn Dien 1 iinli'iii wir -lie Ull III u / Hlau^ (''|1RI' ¦'"'' '""' (»'iktisrlii' l'r.ii'p inilion auf- ffll I H n V n"'rlts;u" >ii»''l><'". weltln das bette BeilDifti.el und der r^^sts*^ Wi III I v ffl ciDziye Schlitz für und gegen Zihnleiden nind, :' ^%,HI|LBLJ| f, BE BiDSC>?ri!i(lfinii;«rpl|iyil!i;-Ut(l,ri)r(rilliLfMl<» WeK üher Quebec. Fahrpreige yQn Hamburg nMh &šound Montroal:: ^iSS n^h 2»ei w: x/::::: >'g* ; St Pau?, Minnesota . . . . > 161- . San Franoi.oo....... »07-ßO Personen, welche zu reisen beabsichtigen, werden in ihrern eigenen Interesse angewiesen, sich au wenden an die CiuiotliHclie PoHtdampfHchissH- CicHellHehast Allan Brothers & Co. 19, James Street, LIVERPOOL ,)(kr deren Vertreter SpJTO & C O. concessionierle ScliifTs-Rxpodioiiten /71«) 2C-22 8i DelohthoratraMe, HAMBURG.