^> 5^ ^ ^ ^ «5K R3N. Diustnss nm 5ZZ October I^4G^ Haibach, am 30. October Die Zeitunqspa^ kete aus Wien find uns durch 2 Tage ausgeblieben und erst heute haben wir die »Wiener Zeitung" vom 26. und 2?-. nebst einigen wenigen uns sonst zilkom-menden Journalen erhalten. Alle diese Journale brin-gen wenig Erhebliches und zwar vom ältern Datum. Die neuesten Gerüchte, die l)icr über den Stand der Dinge in Wien circuliren, wollen wissen, daß sich Wien bereits ergtben habe. Fcldmarschall Fürst W indischgrä tz soll meh-rere Deputationen empfangen haben. Viele andere abentheuerliche Gerüchte von der Zerstörung der kaiserlichen Burg, von einem fürchterlichen Gemetzel im Innern der Stadt zwischen Gutgesinnten und Rc. publikancrn, von Aussteckung der republikanischen Fahne tt, lc,, finden tmr wenig Glauben. Unser nach.-stes Blatt wird hoffentlich hierüber etwas Ausführliche, res bringen können, indem wir hoffen, daß unsun. ser Correspondent basVersäulntc nachtragen werde.") Laibach, am 29. October. (Nachtrag zu der in der vaterländischen Zeitung am 29, Juni d. I. Nr. 78, den M athias Tscherne **), Korporal deS löbl. Prinz Hohcnlohe Ins. Regiments Nr. 17, betreffenden militärischen Auszeichnung) Dieser brave Soldat, der im Monat März d. I. mit unerschütterlicher Tapferkeit im Fort Hocca d'Anfo, Tyroler Gränze, der Uebcrczabe dieses Paffes mit Entschlossenheit und großem Wagnisse mit seiner wenigen Mannschaft sich thatkräftig gegen den meineidigen Forts-Commandanten widersetzte, den Sperr.-punct gegen den Feind behauptete, dafür mit der goldenen Tapserkcitsmcdaille hicr in Laibach am 25. Juni d. I. feierlich bethcilj. wurde, rückte während des Vordringens der östcrr. 'Armee zu Ende Juli d. I. vorLodi mit einem Mannschafts.Trc.nsport wieder zum Regimente, respective zur l2. Hauptmann Pa» bitzky - Compagnie ein. Am 4, August Früh begann der Angriff der vorrückenden österr. Armee aus Mailand — wo sich die feindlich sardinische Armee, ungefähr zwei Stunden entfernt, vor besagter Stadt in Schlachtordnung — durch Baumreihen und Gräben begünstigt, in Vortheil-haft durchschnittenem Terrain ausgestellt hatte, dahcr der Angriff nur mit Anwendung individueller An. strengung und mulhvollcr Nichtachtung der wescnlli. chen Terrainhindernissc geschehen mußte, um den da gut vorbereiteten Feind zu besiegen. Die l2. Compagnie, unter Hauptmann Pabitzky ! wurde bestimmt, den linken Flügel der Brigade des Generals Grasen Strassoldozu verlängern, um da einen Durchbruch des Feindes zu verhindern. Das Gefecht begann hartnäckig und gegenseitige Erbitterung that sich kund. Es mußte also dem Schwanken des Gefechtes um so mehr ein mächtiger Damm entgegen gestellt werden, als die feindliche Artillerie schon mehrere Tage früher aUe nöthigen Dispositionen getroffen hatte, um ihre Waffe mit Begünstigung der Zeit und gut gewählten Positionen mit Kraft wirkend aufzustellen, wahrend die Artillerie dießseits erst recognosciren und passende Puncte auf-lllchen mußte. Das Terrain in Italien ist bekanntlich Nttisörmig, allgemein mit Wassergräben (von 6 bis ------'——-------------- ') «Nt verweisen auf b!e so eben erhaltene »tslealaphische Depesche-"»<" .AU,ri,,u»>i,n Nachrichlen" am Dchluss» unless Blall««. ") Au« U>lt,r. l.'»ltlch Haus.Nr. L7. Pf^lle iDb,t»^i»sch Adels, berge! 1lr«i,l« geliürlig. l2 Fuß br.it und bis 6 Schuh tief) durchschnitten, und somit wird jedes Vordringen sehr erschwert. Hauptmann Pabitzky, >mt der 12. Compagnie ganz in Plänkler aufgelös'l, hatte die Verbindling rechts mit dem braven 10. Ia,jer. Bataillon; links, nur weiter entfernt, war das 3. Jäger'Bataillon. Die Gefechtlinie war jedoch schr ausgedehnt und es bestand keine festgeschlossene Verbindung. Der Feind verstärkte seinen rechten Flügel, das Kleingcwehrseucr war heftig, und die Haubitzen war-fcn ihre Kartätschen in Masse herüber; es mußte al< so alles gewagt werden, wenn man dem Feinde keine Zeit zum Durchbrüche gönnen wollte. Trommeln und Trompeten erschallten dicßseits zum Sturme, Nim war kein Graben mehr zu breit, keiner zu tief, es ging vorwärts; für die tapferen Soldaten gab es weder Wasser, noch Feuer, welches ihre Schritte zu hemmen verinocbte. Der Sturm wurde in diesem sehr mühsam zu durchschreitenden Terrain drei Viertel» Stunden fortgesetzt und der Feind zurück gedrängt. Corporal Tschernc, unerschrocken und fröhlich mit seinen heiter,» Cameraden, munterte sie immer mehr auf, und erreichte mit Corporal Mathias Dolles und einigen Gemeinen, links von der gegen Porta orientale führenden Straße, eine Stunde vor der Stadt Mailand, eine sehr gut bemannte und heftig feuernde feindliche Haubitze, gegen welche T scherne mit seltener Todesverachtung vordrang; die feindliche Artillerie.-Mannschaft und Bespannung ergriffen nach bedeutenden, Verluste die Flucht, das Geschütz ward durch die Corporate Tsch er n e und D o l. Its *) erobert, und blieb in den Händen unscrcr braven Soldaten, T sch erne bewies somit zum zweiten Mal, die goldene Medaille- verdient zu haben — und daß diese eine Brust zierte, welche die bekannte Treue und Liebe des Kramers für Kaiser und Vaterland in Fülle besitzt. Die Haubitze war und blieb erobert — aber eine feindliche Flintcnkugcl streckte den Tapsern zu Boden. Die Kopfwunde war tödtlich und machte des andern Tages seinem muthvollen Leben ein Ende. So erlebte Tsch erne nicht die Freude seii.cr Cameraden, den 6. August mit dem fieggekrön-ten Feldherrn, Marschall Grasen N a d c tz k y, in Mailand einzuziehen, und gleich mehreren anderen Cameraden die erworbene Belohnung erhalten zu haben. Indeß wird dieser tapfere V.'ann, Corporal Tschcrne, von seinen Vorgesetzten geachtet, von seinen Cameraden als Vorbild mit Trauer vermißt, in der Compagnie sei» Name noch in fernen Zeiten im ehrenden Andenken erhalten bleiben, und die Würde in der Geschichte des Regimentes mit seinen Tapserkcitsthatcn anknü' psen, wclchc von dem Muthe des krainischcn .'liegi-mcnts der alteren Kriegsjahrc in der österreichischen Militärzeitschrift, Jahrgang 1833, 7. und 9. Heft, sür Kaiser und Vaterland ausgezeichnet sind. **) Mailand im October 1818. Sühnl. Das ist wohl aufrichtig gesprochen! Ein Promemoria für alle gutgesinnten Ocsterreicher, besonders aber für die Slaven. Ich kann's nicht leiden, wenn man, wie die Katze, um den Brei herumgeht. Offene Sprache, das ist das Wahre! Nun, diese hat am 20. October im Frankfurter Parlament Hcrr Gistra gespw.- ') corpora! Dolle« eihlell di, goldene T",Pl'er^Ue-Mlle. ") D>!s Vlaxuttript ler all?,'..» Ntschii,uscl>en »t^i. m.nls l'is zu seiner Uufii)>u>,g 1UW befi'lvel sich >»» Landes» Mulrum aufbewahrt, , chc» und ein donnernder Beifallssturm folgte seiner Rede, welche also endete (siehe Nr. 298 der .- »Augsb. allg. Zeitung") : 1 Ein einiges Deutschland! das ist die , Losung, und sollten alle Diademe er. . bleichen u nd a l le Th ro ne stü rz e n!" (Don' ' nernder Beifallssturm). Nun, deutsch es Herz, was begehrst du mehr?! ' Aber zürne uns Slaven Oesterreichs nicht, daß wir - mit solchen Gesinnungen durchaus nicht sym-' pathisiren, und daß das Vol k des seinem constitu^ ! tionellen Kaiser treu ergebenen K rain's seine Depll< tirten von Frankfurt zurückberufen habcn will, ! die ganz lautlos im Parlamente sitzen, sich sclbst, aber nicht das Land vertreten, welches sie ohnehin lwl^iix v<)I<'l>5 hinausgesendct hat. Freilich sind die guten Herren Frankfurt., gleich bereit, uns Slaven andere Tendenzen in die Schuhe zu schieben, als die der ge rechten Sachr. So sprach in derselben Sitzung am 20. October Herr W ieS-ncr Folgendes: »Daß die ^ e ch en, die Cr o a ten und die a n ber e nSüd sl a v e n den öste rr. G esa m mt-staat au fr echt erhalten wollen, begre ifen wir schr gut, denn die Slaven würden beim Fortbestehen desselben unfehlbar das Heft in die Hände bekommen." Wisset nun, Slaven! was die Deutschen unter Gleichberechtigung verstehen; d. i. ihr sollet, wie bis jetzt, also auch sürderhin, gleichberechtigt blei, ben, die Knechtschaft der Deutschen zu tragen. Coor. dination mit uns wollen die Herren nicht, nur Sul^ ordination von uns. Wer von den Slaven damit nicht einverstanden ist, ist ein Fanatiker, ist Germa» nophag. l) «niil'ta »imz»!iciia«! Diese Ausschlüsse hat uns Frankfurt am 20. October l848 gegeben. Wir danken dasür. _________ l)l-. Bleiweis. Am 16. v. M. wurden in Ospedaletto, im tyrolischcn Kreiöbezirke Trient, ,10 Häuser ein Raub der Flammen. Der gerichtlich erhobene Schaden be-laust sich auf 67.306 fl. 24 kr. C. M. Durch diesen Brand wurden die ärmsten Be» wohner der genannten Ortschaft getroffen, welche schon im Jahre 1837 durch einen daselbst entstände« nen Brand einen Schaden von 3l.8!)4 fi. C. M. erlitten hatten, und das gegenwärtige Unglück ist sür sie um so fühlbarer, als hiebei nicht nur die Modi» licn, sondern auch die bereits eingesechseten Feldsrüchte zu Grunde gingen. In Anbetracht dieser traurigen Lage wird in Folge hohen Erlasses des Ministeriums des Innern vom 2l. d. M., Z. """^«, dieses Brandunglück mit dem Beisatze zur öffentlichen Kenntniß gebracht, daß allfälligc milde Beiträge bei den betreffenden po. litischen Behörden in Empfang genommen, und von dlnsclben im Wege der Landcsstellc an das k. k. Gu-bcrnium in Tyrol übersendet werden. Von, k k. illyr. Landespräsidium. Laibach am 26. October 18^8. Im Laufe des Monates August d. I. wurden die tyrolischen Gerichtsbezirke Brixen, Wclsberg, Sil. lian, Licnz, Windischmatten und Buchenstein durch Hagelschlag empfindlich getroffen. Den gepflogenen Erhebungen zu Folge, beziffert sich derGesammtschnden auf denBetrag von »82.019 ft. W. W. und ist sür die ohmdieß großcnthcils in Olw ärmliche» Verhältnisse!, befindlichen Gerichtsbezirke um so schweler, als dieselben durch diese Elementar. Fälle bis zur nächstfolgenden Ernte der Unterhalts, mittel völlig beraubt wurden. Dieses Unglück wird in Folge hohen Erlasses des Innern vom 20. d. M., Z. """/i,v, ">t dem Beisätze zur öffentlichen Kenntniß gebracht, das; allsäl-lige milde Beiträge bei den betreffenden politischen Be. Horden in Empfang genommen, und von denselben im Wege der k. k. Landcsstelle an das k. k. Hyrolcr Gubernium übersendet werden. Vom k. k. illyr. Landes-Präsidium. Laibach 26. October »848. Bei dem am 29. und 30. August in der Stadt Königsberg, im Teschner Kreise Schlesiens, Statt gehabten Brande sind 97 Häuser ein Naub der Flammen und über 600 Menschen obdachlos geworden. Der hieburch angerichtete Schaden wird auf 300.000 fl. C. M. berechnet. Allsällige milde Beitrage sür die durch dieses Brandunglück beschädigten, äußerst hilfsbedürftigen Bewohner der genannten Stadt können bei dem k. k. illyrischcn Landespräsidium, so wie bei jedem un« terstehendcn Kreisamte erlegt werden, um selbe so. gleich im Wege des mährisch - schlesischen Guberniums ihrer Bestimmung zuzuführen. — Laibach am 27, October I848. S t e i e r m a r k. Die »Gratzer Zeitung« vom 28. Oct. bringt aus Gratz vom 27. d. M. Folgendes: Die Ungewißheit in einer Zeit, wo Stunden mehr entscheiden, als sonst Iahrzehende, und wo eben die eisernen Würfel des Schicksals über das Loos der Residenz fallen wirkt auf die Stimmung unserer Ctabt theils drük. kend, theils aufregend. Jetzt, wo sür unsere bangen Gemüther kaum ein Telegraph schnell genug zu spie. len vermag, jetzt rollt die Post theilweift wieder auf der Achse zu uns und bringt uns erst nach 36 Stun-den die Ereignisse der Residenz. Welche Gestaltung kann aber die Sacblage in diesem Zeitraume erlan-gen, jetzt, wo Momente gebieten? Der »Volkssrcund« vom 28. October enthält folgende Korrespondenz aus dem Cillier Kreise. »Der Landsturmausruf brachte unter den Slovene» große Aufregung hervor, da man keinen Feind in der Nähe sah, und ein solches Mittel immer nur das äußerste und letzte zur Wahrung der wirklich gefährdeten Frei» heit und Sicherheil seyn kann. Welches Entsetzen er. griff uns aber, als wir erfuhren, gegen wen man den Landsturm eigentlich ausbot'i Gegen unsere Stamm-genossen also wollte man uns in den Kampf süh. ren? Gegen Jene, auf denen nach unserer Ueberzeugung zum großen Theile die Rettung des Gesummt. Vaterlandes beruht i Wer konnte uns so etwas zu. umthen? Oder wollt, man zwischen Slovenen und Kroaten einen Riß machen, der zwei durch Jahrhunderte und alle wesentlichen Elemente der menschlichen Natur innigst verbrüderte Nationen einander entfremden sollte? Wlr achten und lieben unsere deutschen Brüder in Steyermark, mit dem uns ein Band des engeren Vaterlandes bis jetzt so harmonisch geeint, und wünschen aus tiefster Seele den ungestörten Fort-bestand dieses schönen, sestbegründcten Bundes; aber wir achten und lieben auch unser« kroatisch, slavoni. schcn Brüder und sind bereit, mit Gut und Leben einzustehen für ihr Wohl. für die Wahrung ihrer Freiheit und Nationalität. Der Steyermärkcr des Südens zieht nicht gegen den Stryermärker des Nordens, aber er zieht eben so wenig gegen Völker, die ihm nach Abstammung und Sitte verwandt sind und üderdicß in den großen Fragen des Tages das gleiche Ziel, die Erhaltung deß schönen und mächti. gen Oesterreichs, mit Beharrlichkeit verfolgen." Gratz, am 28. Oct. Eine seltene Nuhe und Ordnung herrschte heute in unserer Stadt. Keine Voltsvcrsammlung, keine Gattung von Sturmpeti. tlonen, keine Plalate, Adressen und Manifeste ent. wickelten eme in diesem Momente unliebsame Rühr rigkeit. Dic Pusten aus Norde« blieben ganz aus und nur wenige Briefe aus Baden und Neustadt vom 27. Oct. werfen einiges zweifelhafte Licht in das Dunkel der Gegenwart Wiens. Dieses Licht aber schien sür die Bewegungspartei keine hossnungsstrah. lende Sonne, die neues Leben hervorbringen könnte. — Es hieß am Abende, daß Windi schgratz über Cernirung der Stadt nach einem blutigen Parteien-kampfe in der L tadt selbst von einem Theile zu Hilfe gerufen wurde und in die Stadt einzog. Vom Ste-phansthurme flatterte bereits die weiße Fncdenssahne, weithin deutend, baß wir wieder eine Phase unserer Revolutionsgeschichte durchgemacht haben. Möge sich diese Friedensfahne nimmer und nimmer mit edlem Bürgerblutr roth färben. Leider sollen dießmal nach hartem Kampfe zwi< schen Militär und Civile von beiden Seiten viele Opfer geblieben seyn, und obwohl man den aus der Umgebung Wiens hierher gelangten Nachrichten of-fenbar keine bestimmte Richtigkeit in solchen Details zumessen kann, so fügen wir doch bei, daß die angebliche Zahl der in den Kämpfen von beiden Sei-ten Gebliebenen zwischen 4' und 5000 diffcrire. Mit l mehrerer Genauigkeit können wir behaupten, daß am '^6. und 27. Oct. in Baden durch lange Zeit das Schießen gehört wurde, daß solches eben um 9 Uhr Morgens am letzt gedachten Tage endete und Abends nicht wieder begann; daher »nan hieraus mit Be-gründung resultirte, daß die Pacification eingetreten sey. Man wollte weiters bereits als gewiß wissen, daß der Reichstag sich zunächst sür künftig in Krem. licr versammeln würde, dcr Hof aber inzwischen in dem nahen Olmütz verbleiben werde. Es ist eine ga»z richtige Ansicht, daß unser Parlament in einer so kleinen Stadt thätiger arbeiten, und in stinen freien Beschlüssen minder durch äußere Einflüsse gehemmt werden wird, und so durften wir uns vielleicht doch dcr süßen Hoffnung hingeben, noch vor Ausgang des lausenden Jahres ein Staatssundammt zu besitzen. Ihr Herren des Rathes, laßt Euch durch die Frei-hcitsmänner Belgiens berathen, welche am 4. October 1530 mit dem Entwürfe des Staats - Grundge setzcs begonnen und am 28. desselben Monats, also nach 24 Tagen eine' völlig ausgearbeitete Constitution als schönstes Zeichen ihres Patriotismus dem freien Vaterlande übergaben, eine Constitution, die ein fcr» tiges, und so weit es Menschen überhaupt vermögen, vollendetes Ganzes gibt, so daß es wü»schenswerth wäre , man möge solches mit einigen durch die Natw-nalitäts-Verhältnisse Oesterreichs bedingten Modisica-tlonen und Reformen auch für unser Vaterland adoptiren. Ein anders Gerücht, aus Privatbriese sich grün-dend, trieb sich gestern in der Rondc durch die Stadt Gratz umher: es war die Nachricht aus Paris, daß dortselbst nach einer kurzen Revolution die Republik ihren Grabgang gefcicrt, und Heinrich der V. aus dem Hause Bourbon, als König von Frankreich proclamirt worden sey. Obwohl wir dcr Republik in Frankreich keine lange Dauer versprechen, so wenden wir doch dieser heute allgemein verbreiteten Nachricht wenig Glauben zu, indem wir bis 22. Nachrichten aus Paris haben, die aber auch nicht die geringste Deutung von einer solchen politischen Ahnung enthalten. Hei n rich dcr V. besitzt zwar in Paris, u:?d insonders in der Vendee unläugbarc Sympathien; allein die Faction ist zu gering, als daß sie ihre Hoffnungen bei einem national durch und durch gebildeten Volke, wie das französische, so schnell durchführen könnte. Zum Schlüsse fügen wir heute nur noch bei, daß unser Neichstagsabgeordnete Trummer in Steier-mark angelangt ist. Gelingt es uns, nähere Details über die October« Revolution aus dem Munde dieses glaubwürdigen Zmgcn zu erlangen, so werden wir nicht säumen, solche unseren Lesern in Bälde mitzutheilen. W i e n. An den Herrn Präsidenten des österreichischen Reichstages. Ich habe die Ehre, dem Herrn Prä side!, ten des Reichstages beiliegenden Erlaß Seiner kaiserl. kö'mgl. Majestät mit dem Ersuchen zu übersenden, davon alsodald die hohe Rcichsvcrsammlung in Kenntniß zu setzen uild mir den Empfang bescheinigen zu wollen. Für den Fall aber, als dcr Reichstag seine Sitzungen unterbrochen haben sollte, wäre dcr Beschluß Seiner kaiserlich-königlichen Majestät mittelst öffenllicher Kundmachung den Mitgliedern derli.eichsvcrsainmllmg zur Kenittniß zu bringen. Olmütz, den 22. October I848. Der Minister. Präsident, Wessenberg m s». NZir Ferdinand derVrste, coxstitutioiuller Kai» ser von Oesterreich, König von Ungarn lc. lc. Die unserem Herzen so schmerzlichen Ereignisse in der Hauptstadt der Monarchie und die Fortdauer des anarchischen Zustandes daselbst haben Uns zur Wahrung des Thrones und des Glückes Unserer Völker in die traurige Nothwendigkeit versitzt, die offene Empörung durch die Gewalt dcr Waffen zu unterdrücken, wie Wir dieses in Unseren Manifesten vom l6. und 19. October l. I. Unseren Völkern verkün, digt haben. Bei dem gestörten Zustande dcr gesetzlichen Ord-nung in der Hauptstadt und bei dem bevorstehenden Eintritle militärischer Maßregeln ist es sür den Reichs, tag unmöglich geworden, daselbst seine Berathungen fortzusetzen. Wir finden Uns daher bewogen, anzuordnen , daß der Reichstag seine Sitzungen in Wien alsobald unterbreche, und Wir berufen denselben auf den l5. November nach der Stadt Kremsicr, wo er in der Lage seyn wird, sich ungestört und ununter. krochen seiner großen Ausgabe, der Ausarbeitung einer den Interessen Unserer Staaten entsprechenden Ver« sassung, ausschließlich widmen zu können. Es werden demnach alle zum constitmrenden Reichstage erwählten Volksvertreter aufgefordert, sich bis zum 15. November in dcr Stadt Kremser z«. verlässig einzusinden, um daselbst die unterbrochenen Berathungen in Beziehung auf die Verfassung fort» zusetzen, und solche mit Beseitigung aller Nedcnrück-sichten in Bälde einem gedeihlichen Ende zuzuführen. Wir versehen Uns, daß alle zum constituirenden Reichstage gewählten Vertreter dcs Volkes, ihren Wich. ten gegen das Vaterland eingedenk, sich angelegen seyn lassen werden, pünctlich zur oben bestimmten Zeit an dem bezeichneten zeitweiligen Sitze des Reichs.-tagcs zu erscheinen, und sich dasrlbst ungesäumt mit der baldigen Lösung der ihm gewordenen großen Auf« gäbe ernstlich zu beschäftigen. Olmütz den 22. October !848. Ferdinand m. p. Wessen berg lU' l». Die»GratzerZtg." v. 29. Oct. bringt folgende Be> richte aus Wien: Vom Regimcnte La tour, welches Prag zum Werbbezirke hat und eines dcr schönsten Reg», mcntcr der Armee ist, stchen jetzt 2 Bataillons vor Wien (die andern zwei Bataillons haben unter Na-detzky in Italien mit besonderer Auszeichmmg ge-rämpst), welche schwarze Trauersahnen, überzogene Trommeln und auf den Czako's Todtcnköpse führen. Dicse Truppe hat geschworen, ihren ermordeten In.-Haber zu rächen und daher vor Wien zu siegen oder bis aus den letzten Mann unterzugehen. Der Kaiser hat laut der «Wiener Zeitung" vom 27. October mittelst Patentes vom 22. October den Reichstag bis l5. November prorogirt und nach Krem-sier in Mahren verlegt. Der Reichstag protestirt aber dagegen und Minister Kraus ist deßhalb mit 4 De« putirten nach Olmütz abgegangen. Windischgratz hat sich nur zu einer einzigen Concession herbeigelas, sen, nämlich zur namentlichen Bezeichnung dcr aus. zulicscrndcn Individuen. Da weder dcr Reichstag, noch W indisch gratz von den gestellten Forderungen abließ, so mußte es zum Kampfe kommen. Die Be. wohner von Mödling, Fünshaus, Sechshaus. Ru. steuoorf und Lerchenfeld habe», schon am 25. October i 69R die Waffen gestreckt. legt werde. M ä h r e u. Die ..Constitut. Allgem. Ztg.« von Böhmen enthalt aus Olmütz v. 2l. Oct. folgende Korrespondenz: Von allen Seiten strömt Landvolk herbei, um seine Anhänglichkeit und Liebe zum a. h. Kaiscrhause, wie seinen Dank für die ihm neu garantirtcn Zugestände nisse: Abschaffung des Zehcnts, der Robot u. s. w, zu beweisen. Heute waren schon vier Deputationen, jede von wenigstens 200—300 Mann Hanaken zu Roß mit klingendem Spiele in unserer Stadt, um ihre Huldigung darzubringen. Unter Abspiclung der Volköhymm' schart»'!! sie lich oor ocm Nll'>t^bifcl?0!' lichen P.illaste, u-ld rillen mit schlvavzqelben do-carden durch das Gebäude. Der Kaiser, die Kaiserin und die Erzherzogin Sophie standen an der Altane uno gaben ihr Wohlgefallen bei diesen sprechenden Zeichen der Volksliebe zu erkennen. Vivatö ertönten aus dem Munde der zahlreich versammelten Zuschauer. Einen ergetzlichcn Anblick gewährten drei Wägen voll Hana-kinncn, welche drei ungeheure Kuchen, von wenigstens 2 l^2< im Durchmesser, mit Figuren und Bändern artig verziert, und deren jeder über 10» Fl. E. M. kosten soll, für die kaiserliche Tafel brachten. Man spricht allgemein, in denselben sey eine Dantschrift verborgen, und die Bilte: das sogenannte ^Ausgc^ oing" » lernn'en Einialle oer Magyaren sichln, foitter^ auch daö so mnthwillig Geopferte wieder erobern werde T y r c» l. Innsbruck, ll). Oct. Heute und gestern sind unsere sämmtlichen deutsch - tirolischen Devutirtcn von Wir,» hier eingetroffen, das sie meistens »inter Ver-tleidung mit Zurücklassung ihrer sämmtlichen Habse« ligk'lilcn verlassen haben; dagegen sind die wälsch, tyrolischen Abgcordm'ten sämmtlich in Wien geblieben und arbeiten Hand in Hand mit dcr dortigen Linken. Die hiesige Stimmung gegen Wien ist eine höchst erbitterte; es wurde beantragt, eine Deputation nach Frankfurt zu senden und das Land unter den Sclnch der deutschen Eenlralgewalt zu stellen, versteht sich vorbehaltlich der Rechte der Dynastie, für welche hier vor wie nach die lebhaftesten Sympathien rege sind. Dieser Antrag ging jedoch nicht durch, und es wurde vielmehr in einer heute gehaltenen Sitzung der ständischen Actioität, welcher auch die hier anwesenden Wiener Deputirten beiwohnten, beschlossen, vor allein den Provinziallandtaa, , mid zwar verstärkt durch stimmberechtigte Vertrauensmänner nach der Volkszahl, ein» zubcrufen. Zugleich wurden Proclamations an das Tyrolcr Volk und Loyalitätsadressen an den Kaiser und an den Reichsucrwescr erlassen. Unsere Lage ist eine höchst mißliche, weil zu den bedauerlichen Rück-schlagen der Wiener Ereignisse aus unsere politischen und administrativen Zustände noch eine totale Zer-rissenheit unserer eigenm Provilizialverhältnissc sich gesellt, indem Südtyrol dem deutschen Stammlande, sich stufend auf seinen überwiegenden Einfluß im dermaligen Wiener Schrcckensrsgiment, mit offener Feindseligkeit entgegentritt, und Vorarlberg mit äußerst schwachen Sympathien für Oesterreich lediglich für deutsche Einheit schwärmt. Siebenbürgen. Her mann stadt, 7. Oct. In Hcrmannstadt soll am 2. Oct. cine Volksversammlung abgehalten werden, in welcher sich, wie wir aus glaubwürdiger Quelle wissen, die Sachsen und Wallachen Wechsel» seitigc Treue schwören werden. Dcr Domherr Eipür ist von Pesth hierher zu» rückgckehrt und hat gleich nach seiner Rückkunft die schwarzgelbc Fahne vor seinem Thore aufgepflanzt. Die Naßodcr Grä'nzer erwartet man heute in der Carlsburger Festung; wahrscheinlich kömmt auch U r. bün als Festungscommandant dahin. Es heißt, die Orlater Gränzer seyen nach Krön» stadt bestimmt. Am 30. September Abends hat man mit großer Feierlichkeit das ungar. Gesetz nebst den Beschien deg llngar. Ministeriums und des Eomitats verbrannt. H c r m annstadt, lI. Oct Das Volk der Noma. ncn sing an sich bereits am »6. Sept. in Blasen» dorf zu versammeln. Nachdem die verschiedenen Beschwerden, nach welchen das mitgetheilte Protocol! bear-beitet wurde, theils vorgetragen, theils schriftlich ein» gereicht waren, wartete das Volk auf die Loslassung der zahlreichen Verhafteten, besonders aus den Ab. vocatcn F. Mikas, der seit fünf Monaten zu M. Vi'lsnrhely eingesperrt gehalten wurde. Dieser kam erst am 28. Sept. um 2 Uhr Nachmittag von einem Os-sicierc begleitet, welcher eigcnds mit dem Befehle von B. Vay um ihn geschickt ward. Dann schickte die Versa»nmlung eine Deputation zum Herrn Major Klokozan, um ihn in ihre Mitte einzuladen. Dcr Herr Major erschien mit dem ganzen Ossiciercorps; das Volk proclamirtc zum wiederholten Male die österreichische Konstitution und die Redner drückten iln Namen dcr Versammlung ihren innigsten Dank für den Beistand des löblichen kaiserlichen Ml', litärs und besonders für jenen des hochherzigen Herrn Majors, welcher während der ganzen Zeit unermüdet für das Wohl des tief gekränkten, in allen seinen Rechten verletzten Volkes gearbeitet, und mit seinen weisen Maßregeln dahin zu wirken gewußt hat, daß das Volk getrost nach Hause gehen konnte. Das meiste Volk zerstreute sich schon denselben Tag. Frei« 692 t.'g »nil 29. Scpt. I'll'il) zog Iv, neu mit seinem wlchl-geregelten Heere n.ich Hause. Aber »in großer Theil des Volkes, welches noch bfsolldere Beschwerden hatte, blieb noch bis den andern Tag in Blasendors, an welchem die Deputirtcn an das h. Gcncralcommando ihre 3lcisc nach Hermannstadt antraten. Dinstag am 3. Oct. wurde die Deputation von Sr. Excellenz, dem Commandirenden, in Gegenwart der Herren Generäle empfangen. Se. Ercellenz, ol> wohl trank und im Bette liegend, befragte die einzelnen Dtplitirtcn, und besonders die Bauern über ihre Beschwerden. Sie antworteten in ihrer unum. wundcnen Sprache mit herzzerreißenden Worten; be. sonders aber zeigten sie ihre Unzufriedenheit mit der Union, welche gegen ihren Willen geschehen, und welche sie als die reichste Quelle alles Unheils, wel< ches über das Land gekommen, und welches dasselbe noch in der Zukunft bedroht, ansehen! »Haben die weiw gen Ungarn," sagten sie, «die hier im 3aude wohnen, uns so tyrannisch behandelt, was würden sie thun, wenn sie mit jenen von Ungarn , wo sie viel zahlrei-cher sind, vereinigt seyn werden? Sie haben böswill lige Pläne; mit unserer Hilfe wollen sie die treuen Völker Sr. Majestät unterdrücken, worauf sie dann ihre Waffen gegen uns wenden würden, und endlich, wenn sie sich durch den allseitigen Druck verstärkt ha. den, wollen sie sich selbst vom Kaiser trennen. Wir wollen aber stets dem Kaiser treu bleiben, darum wünschen wir direct unter dem Kaiser zu stehen, von Seinem kaiserlichen Ministerium regiert, und von der kaiserlichen Konstitution geschützt zu werden." — Se, Exc. versprach das Möglichste für die Heilung der vielen Wunden des Volkes zu thun, dankte ihnen sür die schöne Ordnung , mit welcher cicse großartige Versammlung , 60.U00 Seelen, gleich jener vom Mo. nate Mai, gehalten wurde, und befahl ihnen, dein Rathe derjenigen zu folgen, wllche das Volk bei dieser Gelegenheit geleitet haben. Deut j ch i a n d. Die „Allgemeine Zeitung" vom 25. Oct. meldet .nls Frankfurt a, M. vom 2«. Oct. In der heu.-tigen Sitzung der Nationalversammlung beantwortete v. Schmerling einige frühere Anfragen. — Wir heben in diesem Vorbericht nur Folgendes hervor. Auf die Interpellation wegen Anerkennung der (^entralge-walt von Scite der deutschen Einzclregierungen geht der Rcichsministcr in ausführliche Erörterung ein. Er rühmt die Bereitwilligkeit und Schnelligkeit, womit bei dem schlcswig »holsteinischen Krieg und nach den Frankfurter Ercignifscn dic Truppcnaufgcbote der Eentralgewalt vollzogen worden. Die voll Scitc Preußens noch vorhanden gewesenen Bedenken in Betreff cer Hcerlritung seyen beseitigt; die preußische illcgic^ rung habe durch ihren BeooUilicichtigtcn bei der (^»i-tralgewalt erklärt, daß sie ihre gesammteHeeresmacht von 326,(1(10 Mann als Neichstruppcn betrachte und alö solche bezeichne. (Lebhafter .^i,^ rechts.) Eine umfassendere Betheiligung Oesterreichs an den militärischen Bewegungen wurde durch die dortigen Ereignisse verhindert. Ein Gesandter des Reichs nach ^onstantinopel ist ernannt; in den Donaufürstcnthü mcrn und an allen wichtigen Plätzen des Orients sollen Reichsconsuln angestellt werden. Wenn auch das Gesandtschaftvrccht der einzelnen deutschen Staa ten ohne Zweifel aufhören muß, ist doch im Interesse der deutschen Bürger ihre Beibehaltung so lange noch nöthig, bis allenthalben Neichsgesandtschastcn bestehen und gehörig orientirt sind. Finanzminister v. Beckcrath übergibt den Voranschlag der Ausgaben für die Nationalversammlung, die (5cntralgc>mUt und die Zwecke des Bundesstaats vom I. Sept. bis 3l. Dec. d. I. Die Ausgaben betragen lO,4. October 1846. Feldmarschall Windisch grätz au Oberst HorvHth in Neustadt. Folgendes ist sogleich mit Courrier an Graf Spannochi nach (Hratz zu senden: »Gestern hat ein allgemeiner Angriff auf >>Wien Statt gefunden. Meine tapferen Truppen »sind nach einem ljstünoigen Barrikadenkämpfe, »der Disposition gemäß in die Vorstädte: Land-»straße, Nennwrg, Leopoldstadt und Iägerzeile, »eingedrungen und haben dieselben bis an die »Walle der Stadt beseht.« Heute: »Stolz der Geburt« und »Stolz des Glückes." (neu). Verleger: Ign. Äll. K l < i » »n a y r. — Verantwortlicher Nedactenr : öeopuld K 0 rdesch. S aat,s«>. »u » !'^' <>" GM.) 73 Dolche« mit Vecl. 0. I. »«Zy, für ,5o fl 2<,a wiener Ktatx . !v^nl^> . Ovll<,. »« »'j» l'^- 4y Hbl'aal. 0er äugt,», u»d lll,zar. < z» l l'^t.. ^ — ^^st^l"l»er. 0«r alterl, l!o»" l i« » '»» »» l " Vardisckt!» Scklilds,, , d»,- ,» /z»»»l4 ,. ) ^9 ,^!orei»^ »»!> Ge,üi>i a»sg<> ! ju > " l — Nl"ll>lie,'. I°ha,u,tz^<»!>.:, C^pl, Pnnr.r »n Adlcich't). 2 fi. f Hr. K. V'n si.; H>'. T. l(-. D. ^. , si i Hl-T.I.i<^ll l fi ; Hr 1)^. «l>«I<^ in Gold l Ducalen; Hr. Kllxii« , fi.; H,-. ^r.-nllilurlul' , fi.; Hr. August 1^!ll'<;l.l 1 fi.; Hr. S. 1'im^l- 2U tr.; Ht-. F. Ilul^,-» fi.; Hr. l's>i< li. 1 fi. : H>'. l)>>. l)<»ll Gold 2 Dlic^'ü; Hr. Ui,^k)' 5 fi.; Hr. v. 'N:mi5 » fi.; Hr. Ii!!5 'LU k,.; H,-. ^t»rli 20 kr.; Hr. l^'^lll-A) ki.; Hr. Uolliolmil , fi.; Hr. VVd«lsi 20 kr,; Hr. U'-uiM 40kr.; Hr. U<;u!m'lli' 40 kr.; /ivili tl.j<;ll^,',li iwrv^l , ft. 20 kr.; Hr. ,lcr Vil,i»! !i0 tr.; Hr. Amo» 1'«l,-l»^,!i 2o kr.; Hr. N. »li^lllurllt, «,'n. . fi.; ^''»^"^Illni-.ll, ^juil ^0 kr.; Hr. I'oss^m'jc 40 tl.; H>. 3. U"^m 20 kr.; Hr. Aliton l>«li<-uil ^!« kl.; Hr. F. '/, 4l> kr.; Hr. Georg ^,!. Alo.a Luli:»ll^ll) 20 kr.; Hr. Nolnlm» 20 kr.; Hr. l^avli-<^v,'^ 2 fl.; Hl. Mu'lon ^0 kr.; Hr. ^nlm- l fi. ; Hr. «K'^.'wc ^0 kr.; Hr. ««„»wnlini 2 ft ; Hr. Job; bluvc 20 kr.; Hr. 6tjrH 2o kr.; Hr. Xomul 20 tr.. Hr. VVgssliul' » fi.; cin Nnbekalüiter » fi.; Hr. 31>i«iiif5 , si, ; Hr. i^)ttomar Iloin 2 fi.; Hr. Joseph v. kni^-lwl'iin 2 fi.; Hr. l)l'. v. ^ixll'iolli , fi.; Hr. l'l'«l,»i'u 1 fi.; H>,- 6t»muli « fi. ; Hr. I>I:»l-l»«'l!i , fi. ; Hr Iohanl, >!ll>iil, «lovi.'N!« « ft-; H>'. B. 8:mli 40 kr.; Hr. Kü^Ii»«',«"- 2 fi^; H>- U.i8nlli 2 fi.; Hr. Anro:» Or:»>ii<: 2 fi -, Hr. IohalNi 'lum,^« 2 fi. Summa 66 si. 50 tr. und 3 Dlicateli in Goll. — H«cjll d^n Eit:ag der früher» ei!f Vl'l'ielchl'lssc mic 160^ fi. 49 kr.< 4 D>" ccUe» lind l FlNiffraük; zusamilu'l, il)l>9 fi. 89 kr.. 7 Goldducatell u»d , Iünftrank. Vom sloven. Vereine in Laibach. Z. 2015. An die vereheliche Liedertafel in 9te«markt! D'e Liedertafel von N.umarktl hat unsere Etadt Sonntag den 22. d. M. mit einem freund lichen Besuche beehrt, und bei dieser Gelegenheit im Saale des hiesigen Casilil>Vel'eincs ein Concert aeqeben. Wir haben die herrlichen Kräfte dieser Gesellschaft, wir haben den ausgezeichneten Melster, der diese Kräfte in ein schönes harmonisches Aanzc zu stimmen wußte, bewundert; herzlich u»d innig ergriffen aber waren wir besonders von den vaterländischen Liedern, die uns neben den deutschen geboten wurden. Wir danken Euch, liebe Nachbarn! nochmals für den freundlichen Acsuch, dem wir einen so genußvollen Abend und eine nie schwindendefreundlichc Oriimerung zndanken haben. Kraindurg am 23. October 18^8. Eonrad Loker, Stadtrichter und Nationalgarde-Commandant. Z. 200!. (2) Ganz frische Nrotdampfeln, dergleichen früher im dompröbstlichen Hause am Platze, gegenüber der Domkirche, verkaust wurden, sind nun im Hause Nr. IN, in der Kothgasse, nV haben. Bei Issuaz Al. Klemmayr in Laib ach ist zu haben: Leuch 6, I. K., Vollständige Weinkunde, oder lX'r elnopäljche Wu,zer u»d ^clleinn'lsttr. Cm alisfllhrl'chcs H^nidlnich zur BereMmg, Wcir« tlinq, Pfi»^»! u»d .^enütlüs, der i^csirlich^, ulid liimNlchci, Wenic allcr Ländtr. D'.'!tt< Auögade. ^tl'ül'bcr^ I^^7, 3 fi. C. M. Schimmer, K. A-, Die französische In- v^siol! lii O.'sterrcich l!»o d,e F,a»jo!tl1 >» Wieil >» 5el, Jahren liW5 ^ ,809, Mit em,r blidilch.'!, Dalftlllluui vol, Wall's B<>lageri„,g. 18',?. l fi. CM- Clsen mann Dr., Die politische Bewe- gu»lz !» Delltschlaud l!„d d,e «^elj^Ilch^it, ltt tr. CM. Das Heer von Innerösterreich unter den Bcflhle» des Erzher^g-; Iol)^»!, ,m ^'ile^e vo» lÜ0!1 >n Il^lie», Tyrol u»d Uligarn. '^. Aufia^. Leipzig ,^4«. /« fi. 30 tr. Grüner, H., Der unterweisende Mo^ ncllßgärilicr. Vc'lll'taiit'lsse, ai»f 45l^h>>ge Ersah» rlli'g g^g^lU'dcle Aulcitiloq zur eiiUlich!^'» Vorr,d Haushaltungen überyaupt. 5. ?lufi^ge. i.^'!p,^^. l fi, 15 tr. C. M. Kurzgefaßte Haushaltungskunde, oder das Wlsscusi'öthlglle bel eioer gcwöhlillche« sogenatuttel» dlN'gevllchci, HauSwirthschafc, vorzugsweise für an» gehende Haushälterinnen. Zuaim »Ü47. «0 kr.