Wr, 161. Samstag den »8. Juli »857. Z 409. a (l) Nr. 5960. Konkurs. 'Durch die in Aussicht stehende graduelle Worrückung in den subalternen Chargen der Grenz-Bau-Branche werden demnächst mehrere zweite Bau-Affistentenstellen, mit welchen der jährl. Gehalt von dreihundert Gulden CM. und der Bezug der systemmäßigen Emolumente und die Einreihung in die Xll. Diätenklasse verbunden ist, zu besetzen sein. Zur Besetzung dieser Stellen wird hiemit der Konkurs bis Ende August 1857 eröffnet, und es haben die Bewerber um eine derlei Stelle ihre mit den erforderlichen Zeugnissen instruirtcn Gesuche im Wege der kompetenten Behörden, von welchen diesen Gesuchen die Qualifikationsund Konduitlistcn beizulegen kommen, bis zum Anberaumten Konkurs-Termine bei dem diesi-seitigen Landes-General-Kommando einzureichen. Vom ?. k. Landes-General-Kommando zu Agram am 18. Juni «857. Z »89. 2 (2) Nr. 12467. Kundmachung. Um die Pferdezüchter im Kleinen zur sorgsamen Wartung, Pflege und Schonung ihrer Pferde aufzumuntern, und insbesondere in der Absicht, um ein zur Hebung und Verbesserung der Landes-Pferdezucht vollkommen taugliches Zuchtmateriale an guten Muttcrstuw, zu erzielen, haben Se. k. k. apostolische Majestät mit Allerhöchster Entschließung ddo. Mailand den 27. Jänner 1857 für die Dauer von drei Jahren alljährlich den Betrag von 3250 Stück k. k. österreichischen Dukaten in Gold aus Staatsmitteln als Pfcrdezuchts-Pramie zu bewilligen geruhet, wovon auf das Herzogthum Kram jährlich 50 Stück Dukaten für solche Prämien entfallen. Nach der in dem XIX Stücke des Neichs-gesetzblattes 8„Ii Nr. 85 kundgemachten Verordnung des hohen k. k. Ministeriums des Innern und des hohen k. k. Armee-Obcr-Kom-mando vom 27. April ,857, werden Zuchtprämien aus Staatsmitteln zuerkannt. . 1. Mutterstuten vom ihren 4 bis 7. Lebensjahre mit einem gelungenen Saugfohlen, welche gut geflegt, gesund und kräftig sind, und die Ctgenschaften einer guten Zuchstute besitzen; 2. dreijährige Stuten, welche eine vorzügliche Zuchtfähigkeit versprechen, und noch nicht zum Zuge verwendet worden sind. Dle Eigenthümer des um Zuchtprämien konkurrircnden Stuten, müssen durch ein Zeug-niß des Gemeindevorstandes nachweifen, daß entweder die sammt dem Saugfohlcn vorgeführte Mutterstute schon vor der Geburt des Fohlens ihr Eigenthum war, oder daß die vorgeführte dreijährige Stute von einer ihren zur Ze t der Geburt gehörig gewesenen Mutter geboren, und von ihnen aufgezogen worden ist. Eme NUt cmem Zuchtprämium bercits betheilte Mutterstute kann bls zum 7. Lebensjahre noch um ein zweites Zuchtprämium konkurriren, wenn sie in einem der ersten Prämirung nachfolgenden Jahre wieder mit einem gelungenen Saugfohlen vorgeführt wird. Mutterstuten, welche bereits zwei Zuchtprämien erhalten haben, sind von der weitern Konkurrenz ausgeschlossen. Ebenso können dreijährige Stuten, welche in dieser Eigenschaft ein Zuchprämium erhalten haben, als Mutterstuten noch zweimal prämirt werden. Die Preiöwürdigkcit der Stuten wird mit Rücksicht auf den hö'hcrn oder niederen Stand, in welchen sich die Landes-Pferdezucht in der! Umgebung der Konkurs-Station wirklich befindet, beurtheilt. Stuten welche, offenbar Spu. ren verwahrloster Pflege zeigen, werden nicht! prämirt. I j Die Beurtheilung der Preiswürdigkeit, so' j wie die Zuerkennung der Zuchtprämien erfolgt an der Konkurs - Station durch eine hiezu abgeordnete gemischte, politisch- militärische Kommission, und es werden die zuerkannten Zuchtprämien sogleich bar gegen Empfangsbc-stattigung ausgezahlt. An Zuchtprämien sind für das Herzogthum Krain festgesetzt: ») fünfzehn Dukaten für die preiswürdigste Mutterstute mit einem gelungenen Saugfohlen ; ii)drei Prämien zu fünf Dukaten für die zunächst preiswürdigen Mutterstuten mit Saugfohlen : 0) zehn Dukaten jür jene dreijährige Stute, welche die vorzüglichste Zuchtfähigkeit verspricht, und 6) zwei Prämien zu fünf Dukaten für die zunächst würdigen dreijährigen Stuten. Die k. k. Landesregierung hat im Einvernehmen mit dem k. k. Beschäl- und Remon-tirungs - Kommando in Graz für das Jahr 1857, die Konkurs-Station Krainburg und den Konkurstag auf den 24. September 1857 festzusetzen befunden, woselbst um 9 Uhr Vormittags die Besichtigung der vorgeführten Stuten beginnen wird. j Von der k. k. Landesregierung für Krain. Laibach am 3. Juli 1857. Z. 403. » (2) Nr. 136. Konkurs. Bei der k. k. Staatsbuchhaltung in Laibach werden einige beeidete unentgeltliche Praktikanten aufgenommen, daher zur Bewerbung um diese Stellen der Konkurs bis inclusive 1. August 1857 hiermit ausgeschrieben wird. Diejenigen Bewerber, welche einen dieser Posten zu erlangen wünschen, haben ihre eigenhändig geschriebenen, gehörig dokumentirten, an die hohe k. k. Oberste Rechnungs-Kontrolls-Behörde in Wien stilisirten Gesuche innerhalb des obigen Termines an die Amtsvorstehung dieser Staatsbuchhaltung persönlich zu überreichen, und sich in ihren Kompetenz-Gesuchen auszuweisen: 3) Ueber das Lebensalter; b) über die mit gutem Fortgange zurückgelegten Studien des Obergymnastums mittelst der Studienzeugnissc oder mittelst jencö über die bestandene Maturitäts-Prüfung; (?) über eine gute Moralität; c!) über den ledigen Stand; O) über einen gesunden Körper; f) über die Kenntnisse der landesüblichen Sprachen; dann Z-)ü'ber die ununterbrochene und entsprechende Beschäftigung seit dem Austritte aus den Studien, oder aus einem seither anderwärts geleisteten Dienste; endlich k) über die Mittel zur Subsistenz während der Praxis. Hiebei wird weiters bemerkt, daß die Kompetenten sich der für die Buchhaltungs-Praktikanten vorgeschriebenen Prüfung aus der Arithmetik und dem schriftlichen Vortrage zu unter-ztehen haben, welche am 3. August l. I. vorgenommen werden wird, und daß nur jene hicvon enthoben werden, welche schon bei andern Behörden eine ihre Eignung beweisende Prüfung abgelegt haben, und sich darüber genügend auszuweisen vermögen, dann daß dieselben auch ihre Erklärung abzugeben haben werden, in wie Ferne sie mit einem Beamten der k. k. Staatsbuchhaltung in Laibach verwandt oder ^ verschwägert sind. Laibach am 11. Juli 1857. . i Z. 402. .1 (3) Nr. 5293. Am 25. Juli l. I. Vormittags ,0 Uhr wird Hieramts die Offertverhandlung zur Lieferung der im Militärjahre 1858 erforderlichen Servize-Artikel für die hiesige k. k. Militär-Polizei-Wache vorgenommen werden. Der Bedarf wird in beiläufiger Quantität angenommen, und zwar in 6 Metzen Holzkohlen in jedem der Sommer - und Winter-Monate , 20 Pfund Rübsöl in den Sommerj «« . 4« » » in den Winter j ^'"^" 2 » Unschlittkerzen in den Sommer «« 4 » in den Winter ^'"ten 44 Klafter harten Brennholzes in den Wintermonaten. Denjenigen, welche für diese Lieferung zu offeriren beabsichtigen, wird Folgendes bekannt gegeben: 1. Die Lieferung dieser Servize - Gegenstände wird in der besten Qualität bedungen, und für jedes Monat, abgesondert nach dem jeweiligen Bedarfe, auch über die beiläufig angenommenen Quantitäten, mittelst Zufuhr in die Militär-Polizei-Wach-Kaserne und in die beiden Wachstuben auf die Zeit vom 1. November l857 bis Ende Oktober l858 zu erfolgen haben. 2. Das Brennholz hat aus 30zölligen trockenen Buchenschcitern zu bestehen, und muß nach der n. ö. Klafter zu 6 Wiener Schuh Höhe und Breite mit Kreuzstoß geschlichtet werden. 3. Dem Lieferanten wird von dem k. k. Militär-Polizei-Wach-Abtheilungs-Kommando über jede Ablieferung die Bestättigung ausgefolgt. Diese Bestättigungen werden nach Ablauf eines jeden Militär-Quartals der k. k. Polizei-Direktion zur Flüssigmachung des Geldbetrages zu übergeben sein. 4. Von Seite der k. k. Polizei-Direktion wird sich von der theilweisen Lieferung bezüglich der Qualität und Quantität die Ueberzeugung verschafft, und dieselbe ist berechtiget schlecht befundene Artikel zurückzuweisen, auf qualitätmäßige Lieferung zu dringen, und nöthi-genfalls auf Gefahr und Kosten des Lieferanten die ausgestoßencn Artikel beizuschaffen. 5. Die auf einem 15 kr. Stempel ausgefertigten Offerte können entweder über alle, oder auch über einzelne Artikel eingebracht werden, und haben den Nor- und Zunamen, dann den Wohnort des Offcrenten, so wie die Angabe der Preise, bei den Holzkohlen für 1 Metzen, bei den Kerzen und Brcnnöl für 1 Pfund und bei dem Holze für 1 Klafter genau zu enthalten. 6. Jedem Offerte ist das 1tt°/„ Vadium nach dem für die einjährige Lieferung entfallenden Preise berechnet, beizuschließen, welches von den Erstehern bis zur Erfüllung ihrer Verbindlichkeiten als Kaution zurückbehalten, den übrigen Offerentcn aber sogleich rückgestellt werden wird. 7. Mit Schlag 10 Uhr werden die eingelangten Offerte eröffnet, und jene, welche die mindesten Preise für die einzelnen Artikel enthalten, berücksichtiget werden. 8. Ueber das Ergebniß der Offertverhandlung wird hohen Ortes die Genehmigung eingeholt werden. K. k. Polizei-Direktion Laibach am 10. ^ ^Iuli^1857.______________________ Z 3»5 « (3) Nr. 2320. Kundmachung. Vom k. k. Vezirksamte Stein wird hiemlt zur Kenntniß gebracht, daß am 21. Juli l. I-früh 1V Uhr in der dießamtlichen Kanzle» dte Jagdbarkeit der Ortsgemeinde Teiniz auf 6 nacheinander folgende Jahre im Lizitationswege yinc-angegebcn wird. K. k. Bezirksamt Stein am 8. IuU 1857. 498 Z. 399. ^ (l) Konkurrenz Kundmachung. Nr 11275 Von der k. k. Finauz°3andes«Dkektion für Steiermark, Kärnten, Krain und das Küstenland wird zur Verpachtung der Verfrachtung des Tabakes aller Art und anderer Verschleißgegcn-stände, dann des Stempelpapieres, wenn welches zur Verfrachtung kommen sollte und anderer Güter des Stempel-Gefälls, für das Sonnenjahr 185» eine Minuend^-Konkurrenz-Verhandlung auf den l4 August 1856 ausgeschrieben. Objekte dieser Verpachtung find: ») Der Transport des Tabakes aller Art und anderer Tabak« Verschleiß-Gegenstände; b)des Stempelpapieres und anderer Stempel« Gefällsgüter von In der '^ieferungözeit von längstens 1 Fürstenfcld zum Tabak-Magazine in 3aidach oder zurück eüf Tagen 2 » » Tabak-Verlag » Klagenfurt » » cilf » 3 - » » » » » Villach » » dreizehn „ 4 ,, » Tabak» Magazine » Graz » » drei „ 5 " » » » » » Trieft » » vierzehn „ 6 ^ Hainburg zum Tabak« Magazine in Laibach oder zurück einundzwanzig Tagen ^ ^> » » » » » Graz „ » zwölf Tagen ^ ,. » » » » ,, Fürstenfd. » >» siebenzehn » 9 ^ » » » V » Trieft » » vierundzwanzig Tagen > 59 ^ Wien zum Tabak-Magazine in Laibach oder zurück achtzehn Tagen ^ ^ » » » » » Graz » » zehn » ^2 » » « » >, Fürstenfd. » „ zwanzig » ^2 ^: » » „ ,> « Trieft » » zwanzig „ 14 ^. Venedig zum Tabak-Magazine in Tuest oder zurück sechs » 15 » „ ^ „ » Laibach « » stchzchn » ^ " « « » » » Graz » » zwanzig >, 17 " Fiume zum Tabak > Magazine in Trieft oocr zurück zu Land drei » ^ » » >, » >, >» » zur See sechs » 19 » » » » Laibach oder zurück . . zehn » 20 Bacco bei Rovercdo zum Tabak-Magazine in Trieft oder zurück achtzehn » 21 _____ Schwaz zum Tabak« Magazine in Trieft oder zurück . dreißig » ^2 Graz zum Tabak-Verlag in Klagenf. oder zurück acht » 23 Laibach » » » » » » » acht « 24 l >, » „ » » Villach » » acht » Bei dieser Konkurrenz werden nur schriftliche versiegelte Offerte angenommen. Die Bestim-mung der Frachtpreise bleibt ohne Feststellung eines Fiskalpreises dem Offerent^n überlasten. Uebrigens wird bekannt gegeben, daß im Sonnenjahre 1857 nachstehende Frachtpreise für den Wiener - Zentner vertragsmäßig bezahlt werden. -- ..... - "^. ,-------« Anbote können sowohl nach einzelnen, mehreren Gulden rr^ ^^ sämmtlichen der ausgeschriebenen Routen Von Fürstenfelo nach Laibach . Ein 24 gemacht werden, jedoch muß bezüglich jeder ein- „ „ „ Klagenfurt Ein 59 zelnen Route dcr Frachtlohn für den Sporko ^ „ „ Villach . Zwei 14 Zentner der Hin« und Rückfracht mit Zahlen „ „ Graz . . —!36 und Buchstaben besonders ausgedrückt sein. ^„ „ „ Trieft. . Zwei 23 Die Offerte müssen von Trieft nach Fürstenfeld Zwei — 1. mit den Eingaben°Stempel versehen mit dem „ Hamburg „ Laibach. . Zwei 12 Vor» und Zunamen, Charakter und Aufent- „ „ „ Graz . . Ein 30 Haltsort deS Offerenten unterfertigt und von „ „ „ Fürstenfeld Ein 48 Außen mit der Aufschrift: »Anbote zur Tabak, ^ „ „ „ Trieft . . Drei 10 material Verfrachtung" von — nach — ober „ Tri,st „Hainburg Drei — zurück überschrieben sein, und ^ Wien „ Laibach . Ein 55 2. Die Verbindlichkeit ausdrücken, sich den (bei "^ " Graz. . . Ein 4 der k. k. Finanz-Landeödirektion in Graz, "v ^ ^ " Fürstenfeld Ein 28 Wien und Innsbruck dann bei den F'nanz- ^ " ^ „ Trieft . . Zwei 50 BezirkS'Direktionen in Graz, Marburg, Brück, ^, Trieft „ Wien .. Zwei 40 Laibach, Neustadtl, Klagenfurt, Trieft, Görz, von Venedig nach Trieft und zurück zur Sec — ! 30 Capodistria und Fiume, der FinanzIntendenz " von Venedig nach Laibach ... Ein 48 in Venedig , dem Hauptzollamte in Villach, A „ ., „ Graz .... Zwci 36 dem Tabakverschleißmagazine in Fürstenfeld, von Fiume nach Tuest zu Land Gin 20 sowie den k. k. Tabakfabriksverwaltungen in „ Trieft „ Fiume „ „ Ein — Hainburg, Sacco bei Rooeredo >>nd Schwaz von Fiume nach Trieft und zurück erliegenden Kontraktsbedingungen zu fügen, "z für den Seetransport . . — 2l ferner .--!von Fiume nach Laidach .... Ein 3 3. mit der Quittung über das zur Sicherstellung ^! „ Graz „ Klagenfurt.. Ein 32 dek Anbotes bei einer dieser Finanz-Direktion „ Laibach,, „ ... Ein — unterstehenden Kasse erlegte Vadium, welches „ „ „ Villach . . . Ein 4 für die ,„ „ „ Fürstenfeld.. Ein 24 Route von Fürstcnfeld nach Graz . . l!96fl. - „ Klagenfurt nach Fürstenfeld Ein 38 » „ >, » Laibach . 255 » ^, „ Villach „ „ Gin 54 „ ^ >, >, T'-iest . ,87 >, ^ ,, Graz „ „ — 30 » „ „ ^ Hainburg. i „ „ Laibach „ Hainburg Zwel 9 ,, „ >, „ Klagenfurt 240 » , „ Wraz „ „ Ein 24 » „ » „ Villach . 15z „ z „ Fürftcnfeld „ „ Ein M ^ ^ Graz „ Fürstenfelb 15? ,> ! „ Laibach „ Wien Eln zy ^ ^ ^ ^ Hainburg. 17 » „ Graz „ „ Eln __ ^ ^ ^ ^ Klagenfurt 2 » „ Fürstenfeld „ „ Eln 3« ^ ^ Hainburg » Graz . . ,27 >, „ Laibach „ Venedig Ein gß ^ ^ ^ „ Triest . ,2« » „ „ ,' F'ume. . Ein 3 >, „ ,, >, Laibach . ,978 „ Klagenfurt nach Eraz . . Ein « ^ ^ » Fürstenfeld 98 » „ Laibach .Ein 4 ^ ^ N^n » Graz . . ^u » „ Villach „ Laidach . Ein ^ 4 „ ^ ^ » Laibach . 28 » „ Sacco „ Triest . . Zwel ^4 „ ^ ^ ^ Fürstenfeld 2 » „ Schwaz „ „ . « Drel 15 ^ ^ „ ^ Triest . 177 » Route von Klagenfurt » Fürstenfeld 43 si. » » » » Laibach . 13 » » » Willach » Fürstenfeld ,9 » » » » » Laibach . 14 » » » Laibach » Fiume . 40 » » » » » Hainburg. 103 » » » » » Klagenfurt 319 » » » » » Villach . 279 » » » Fiume » Laibach . 355 » » >, » » Triest zu Land l 194 » » » » ^ » » See 3!3 » >» » Venedig » Graz . . 13 ^ » » » » Laibach . II » » » » » Triest . ,29 » » » Triest >, Fiumc zuLand 209 » » » » » » » ^ee 73 ^, » » » » Venedig . 12 » » » Sacco » Trieft . 16l „ >, >, Schwaz ,> » . - 468 » betragt, belegt sein, endlich 4. längstens bis zum vierzehnten August 1857 um 12 Uhr Mittags im Präsidial« Bureau dieser k. k. Finanz-Landes-Direktion überreicht oder dahin eingesendet werden. Nach diesem Zeitpunkte einlangende Offerte werden eben so unberücksichtiget gelassen, wie jene, welche undeutlich oder unbestimmt abgefaßt sind, Berufungen auf andere Anbote oder selbst gewählte Nebenbedingungen enthalten und denen irgend ein Erforderniß mangelt. Die Offecentcn bleiben vorn Zeitpunkte der Ueberreichung ihres Offertes bis zur erfolgten Entscheidung für ihre Anbote rechtsvervindlich, ohne daß die Finanzverwaltung hiebei an die im a. b. G. B. zur Annahme eineö Versprechens bestimmte Frist von 14 Tagen gebundeu ist. Nach erfolgter Entscheidung wird das An» geld demjenigen, dessen Anbot nicht angenommen sogleich zurückgestellt, das Vüdium jedes Offerenten aber dessen Anbot angenommen wird, bis zum Erläge der Kaution, welche auf den Be« trag des Vadiums festgesetzt wird zurückbehalten. Die Kaution ist binnen vier Wochen vom Tage an gerechnet, an welchen dem Ersteher die Annahme seines Offertes bekannt gemacht wird, vollständig zu leisten, widrigens eS der Finanz« Landes - Direktion freistehen wird, entweder das eilegte Angeld als dem Staatsschatze verfallen einzuziehen oder auf Gefahr und Kosten des durch die Unterlassung des bedungenen Kautions-Erlagsvertragsbrüchigen Kontrahenten über die von ihm erstandene Leistung einen neuen Vertrag mit wem immer auf die der Finanz «Lan« des«Direktion beliebige Art einzugehen. Von der k. k. F nanz. Landeö, Direktion. Graz am 27. Juni ,857. Z. 407. 2 (2) Nr. 1204. Konkurs. Laut Konkurs-Kundmachung der k. k. PostDirektion in Preßburg vom 18. Iuui 1857, Z. ,6 V. P,, ist im Bezirke derselben eine Postamts-Akzessistenstclle letzter Klasse mit dem ' Iahresgehalte von 300 si., gegen Erlag einer Kaution von 400 ft., zu besetzen. Bewerber haben ihre gehörig dokumcntirten Gesuche unter Nachweisung des Alters, der Studien, Sprachkenntnisse und der bisher geleisteten Dienste, im vorgeschriebenen Wege bis 20. Juli 1857 bei der genannten Post-Direktion einzubringen, und darin zugleich anzugeben, ob und in welchem Grade dieselben mit einem Beamten oder Diener dieses Post-Bezirkes verwandt oder verschwägert sind. K. k. Post - Direktion Triest am 10. Juli 1857. Z. l l34. (3) Nr. 3222. Edikt. Vom k. k. Bezirksamte Stein, als Gericht, wird kund hiermit gemacht: Es habe von der mit dießgerichtlichen Bt' scheide von 23. April ,857, Nr, 2060, auf den 25. Juni und auf den 25. Juli d. I früh 9 Uhr angeordnete Realfellbietung das Abkommen, dagegen bei der auf deu25. August l.I. angeordneten sein Verbleiben. K. k. Bezirksamt Stein, als Gelicht, am 20. Juni 1857.