A. 284. Montag 17. November 1W2. 121. IahiMg. Macher Mum. lühNa ^!? ,°"^llls: Mit Poslvtrsendung: ganzjählig »0 X. halbjährig 15 li, Im »ontoi: „»nz» ^nl ^^jähng II X. Fiii hie Zastellu»!, ,»« Haui ganzMrig » li. — Insertlnnegtbuh»: Für llsinc bi« z,, 4 ^siiti, «, K. gr»k>-re Pss Zeül 1» k; bi-, »steren «Uirderbolungen prr «til, » »» Dir »Laibclchrr Zeltung» srichswt tüalich, mit «««nähme bei Sonn. und ^eiertagl. Die »v»l»iftl«tiou befind«« sich Noügrlßplatz vtr, 2, die «ev«Mon Valmatii,-Vassf ^il, «, Lp«chftul,d,n d^ «fdattim »,n l» tt« lO Utzl vvlmittoffK. Unlraolisrte »Uriels weiden «icht onzenommen, Vt»«u!lril>te nxht zurüllgeftlllt. Amtlicher Teil. y, Seine k. und k. Apostolische Majestät haben mit ^ ^"wchster Entschließung vom N. November d. I. s " ^^Präsidenten des Land es Gerichtes in Klagen-Ia^ ' Nttwin Heiß und de?n Nate des Ober< noesgerichws in Graz Joses Iberer taxfrei den v„ /, ""d Charakter eines Hofrates allergnädigst zu "cihen geruht. Ko erb er lu. i>. ^»^? ^' Aovl'uber N><>2 winde in der t. s. hos- und Staats. Ausank ^'^'^, Stück des Neichsgese^blaltc« in deutsch» «"°t llussskgrben lind versendet, blucle?.? ^' ^"vcnlber !W2 würd, in d,r l l, Hof. und Staat«, der l>üb> ^ ^ ^ück der ilalienischen und das i>'IV. Stück ^chnd./'^"' "lüsgabe des ÄeichSgesetzlilailes ausgegeben und "eu!l>ei°n.^"' N'ntel'latle zul «Wien« ^eilunz,- vom 14. No» ^.r, . ^r 263) wurde die Weit,lr>erdl.itun« jol„ende, «^»s»"ssf vei,„le„: 3ä? '^ 'A" Scherer.. ^1b ,.'n?/^""iches Vlordmährerbllltt. vom 8. Ilebelungs ^^"- «. (Novelnbel 1iX)^. Nichtamtlicher Teil. völlig Karol iu Vul^aricu. '"cUi^°" '"^^ ^'^ Sofiai In politischen ilnd dchlo-3iiH' .!^, ^cheii erwartet n,an von dem persönlichen "c>nd o ^^'' Königs Earol an den Fürsten Ferdi-auf ^:!"?/'^l)udere und hochbedcutsame Nücklvirtuilg wttrr ^ ?"^"upulitit. An kompetenter Stelle wird ^K tx^'f ^^'" ^" ^eberzeilgnng Ausdruck gegeben, 8ch„ ^uigUcho Besuch wichtige folgen sür die Ne-Gren>. ^ wünschen den deitx'n Ländern schwebenden filz- <,s' ^.' und Handelsfragen, fowie insbesondere ^l'ict^s^?^^^' ^lnverllchmen bezüglich der Donau^ garien^? .^ ^"^'"^ ^o- Tic ösfcntlichc^leinung Vul-einem 1) s."^^. ^'^ ^"stschuler 'jusauimenkunst in ^Mnt/^u ^'^^^ung entsprechenden Sil,ne. Die do>, ^ ^."sse hatte die Antunst des Honigs Carol ^"sc> lw "-'t"' ^"'^ bulgarischein Voden in herzlicher drin ^1?/"'^, Die Veuölterung von Mustschuk hat >vc>l'n^, 1/ ^^'' Fürsten Ferdinand einen überaus ^z^^^mpfang leitet, der dentlich bekundet, dah die Empfindungen der bulgarischen Nation für da^ Nachbarland, welches slnnerzeit den Vorkämpfern für die Befreiung Bulgariens in weitgehendster Art Asyl-recht nnd Gastfrenndschaft gewährte, später auf den Schlachtfeldern bei Plwnc, feine tapfere Armee für die gleiche Saäie einsetzte, im Wesen von den Alltage-rell'iinMl irgendeiner Parteipolitik nicht berührt wurden. Im Gefolge des Königs Carol beim Besuche in Nustschuk befanden sich Ministerpräsident T. Sturdza, Minister Bratianu, die Adjutanten Oberst Mavro-rordato nnd Oberstleutnant Georgescu, Gmeral Wartiadi, Oberst Conda, Oberst Avrescu, Major Nomanescn und Kapitän Sturdza, der bulgarische diploinatisclie 'Agent in Bntarest Balabnnou, die Mit-glieder der rnmäniscl)en Legation in Sofia, diplomat!-fcher Ageilt Mischn, Legationssekretär ^iludor, schlich» lich der bnlgarifche Chrmdimst, bestehend aus dem Gmeral N'ilisorov, dem Oberstleutnant ssiöev und den Kapitänen Neresol? und Gavrilov. Von dm Migliedern des bnlgalischei, Kabinettes waren zur Begrüßung des löingliclien Gastes erschienen: Ministerpräsiden: Dr. Taneu und die Minister Ludskamio, Sarasov, Nadev und General Paprikov. Das „Neue Wiener Tagblatt" spricht der Entre» vue in Nustschuk eine Bedeutung zu, die durch den A,,5tausch der Herzlichkeiten in Plevna noch gehoben worden fei, nnd fügt hinzu, es entspreche den Absichten der österreicliisch'Ungarisch'rnsfifctien Entente, daß zwi« jcheii den Ballai'slmUen leine die allgemeine Lage 5 irritiereilde llneinigteit herrsche. Je niehr die Politik ' der Baltanstaaten erfüllt wird von dem Geiste des Petersburger Einvernehmens, desto siä^er weide der angestrebte Erfolg fein. gewifsen unleidlichen Zustän» dcn ein Ende zn bereiten, und dieser Erfolg komme ia zunächst den lleiiien Ländern selbst zugute, denn 'Oesterr.eich.llngar!, nnd Nnßlcmd haben durch ihr Ein- vernehmen eine Politik der Selbstlosigkeit etabliert. die den, allgemeinen Frieden zn dienen hat, dessen Früchte in erster Neihc' die Vallnnländer genießen ^ könnten. 5lönig Carol habe es verstanden, die Politik l stines Landes den Bestrebungen enge anzuschließen, ^ loelche dem großen ^riedensgedanken entspringm. Je herzlicher nch nnn dic gegenseitigen Beziehungen Nu- , mäniens und Bnlgariens gestalten, desto begründeter werde die Erwartung, daß auch in den leitenden bul' i ______ ______ garischen Kreisen sich die Erkenntnis von dem hohen Werte der Politik König Carols vollständig durch-ringen werde. Die in Plevna bekräftigte Freundschaft erhalte dadurch ihre Bedeutung. Das „Illustr^ Wiener Extrablatt" gibt der Hoff. nnng Ausdruck, daß der Friedensschluß von Nustschuf !den Ausbruch von gefährlickM Weiterungen auf der Balkanhalbinsel hintanhalten werde. Auf die Frage, ob diefem Friedensschlüsse eine nachhaltige Freund^ jchaft zwifchen Rumänien und Bulgarien folgen >wcrde, lasse sich nur mit einer anderen Frage ant. , worten: mit der Frage nämlich, ob König Carol mit einem Verzichte auf die rumänischen Aspirationen in Mazedonien in der Tasä)e nach Nustschul gekommen ist. War dies der Fall, dann stehe nichts im Wege, daß Nnmänien und Bulgarien fortan in Frieden und Freundfchaft miteinander leben. Die Expedition ius Somali-Lllnd. Die Vorbereitungen für den Zug der Engländer gegen den Schech Mohammed Abdullah im Somali» lande stoßen auf große Schwierigkeiten. Es handelt sich darum, Tragtiere in genügender Zahl aufzu» treiben, auf der Verbindungslinie mit der Küste Ma« gazine. für Futter, Nahrungsmittel, Schießbedarf an« zulegen, womöglich Brunnen zu graben nnd die Wege auszubessern. General Manning hat dieLinie voll Ber» bera bis Bohotle in vier Abschnitte geteilt. Der erste unisaßt die Strecke Berbera.Tche.ch, wo der Paß über das Küstengebirge in der Höhe von etwa 15l» Meter geht, er ist 80 Kilometer lang; der zweite Schech-Burao, 1(>5 KUolneter, hat eine Zwisä>enetnppe in Duba, von wo 5li Kilometer wasserlose» Gebiet biö Burao zurückzulegen sind; der dritte Burao.Gnrrero ist lU» km und der letzte Garrero.Bohulle ^ Kilo^ melel,- lang. Von Bohotle. bis Muouq, wo der le^tc Zusammenstoß mit dem Mahdi stattfand, rechnet man fast 2(X) Kilometer ohne Wasser. Die Stationen sind biz Garrero durch Heliographen miteinander verbunden. In Berbera stehen al5 Etappentruppen eine Kompanie Bombay ' Grenadiere mit Somali - Aufgeboten un.) eine ztameelabteilung, eine Kompanie hält Schech, in Vurao find 2W Somali verwendet, Bohotle wird durch eine Kompanie Grenadiere, drei Kompanien der afrikanischen ilöniiioichützen, .'i5 Silhs mit einem Ge> Feuilleton. "sprung negen Einbruch und Tiebstahl. Humoretzle von Ira„z Aurz.Olüyein,. Her^. ^ (Nachdruck vtlb°,t„.) "ch tüt or^^^"^ Vlasenapfel ärgerte sich. Eigent. ?^"' nn,s,^^ "" lrdem Tage, an dein er Geld aus-^ltig^ x /' ^""z besonders aber an einem wie dem 3 ^n ^ " ^"n allen Angestellten heiß ersehnt wirk, "Uscn dn^"' ^^''^' hmgegen oft nur mit gelinden, n - Da^"""^ der Monatslehte. s/^chen >^'"' bei Blasenapfel nicht nur das Küchen-w>! !ne^ " ^"^° n, Verdacht hatte, daß eS ih,: ^! ^ der n ^'ukäufeir übervorteile, fondern anch ^"lopf.s ?^"^)t. uin dcn Lohn zu fordern, den ^'kt / ^ ^"en zu zahlen sich kontraktlich ver- ^'^st, '^^"^ l-r sich über diesen Albert schon ge-^ beso,.^ ""Ulk dieses Maschen regte ihn immer ">' ^^7.^'«"f. Was tut denn auch dieser kräftige U' Und mit 5-?k" Münzen Tag kann er herumlun. 3ft-^ls kl hin. '" ^cheaufhängen aus dem Trocken» cli s^'nn^-s ^'^ kann er ihn nicht fortschicken-, sd "^ Swn ! "^^l>b, umßte er eben einen anderen "Ngen. '^"'- Das wäre aber gehupft wie g." Gottfried Vlasenapfel - na ja, ein bißchen geizig war er ja: indessen, hätte er l's so weit gebracht, wein: er es nicht gewesen wäre? — hatte nämlich feit zwei Jahren etwa das Ideal seiner Träume erreicht, lind das bestand darin, dranßen vor dei- Stadt eines jener reizenden Villenhäuser sein eigen nennen zu können, nm mit seiner Frau, der ehemaligen Annstasia Heu> menl'r, seine Tage in Nnhe zn beschließen. Das „ehe° malig" datiert allerdings schon sehr weit zurück. Denn die beiden Eheleute warm bereits über die Sechzig hinans und nahezu vierzig Jahre ^erheiratet. Da draußen lebten sie nnn. Ihr Herzenswunsch hatte sich erfüllt: aber er ermangelte nicht eines ge-wissen bösen Beigeschmackes. Woran er früher, in der Aufregung der Geschäftstätigkeit nxmig gedacht, hier trat es ihn, mit immer neuen Schrecknissen in den Go sichtst'reis, sobald er in seinem Leiborgane von einem Einbrüche las. Verwandte hatte er nicht, die bei ihn, wolmen tonnten: das MchenmädclM zählte doch lanm, und feit dem letzten Bankkrach hatte er einen großen Teil seines uicht unbeträchtlichen Varver-mögens in seinem eigenen Geldschranke aufgehoben. Lieder keine Zinsen, als immer in der Gefahr leben, heute oder morgen des mühsam ersparten Mammons verlustig zu golien. Mim nnn 'mal bei ihm'einge. brochen würde! Er wäre doch rettungslos den Spitz-buben preisgegeben. So entschloß er sich zuerst, einen Revolver zu lausen: doch meinte seine Frau, die ge-borene Anastasia Hemnnier, das sei ein recht gl"fähr. liches Ding. Wie leicht konnte es 'mal tagsüber los-gehl-n und das größtr Unheil anrichten. Dann schussle cr sich Cäsar, den großen Hund, an. Allerdings, man I hat zu oft gehör?, duß derartige Tiere einfach von Ein^ brechern vergiftet n>l'll>en. lind endlich raffte er siu) dazu auf, einen Hanvlnecht zu engagieren. Mußte er auch dein Manne neben freier Wohnung einen gan', anständigen Lohn zlin — und bisher für sozusagen nichts. Denn noch niemals war der Versuch unter-nonimen worden, seinem Hause einen nächtlicl>en Bc fi.ch abznftatten — wenigstens konnte l-r sich doch nun nbmde mit ruhigem Herzen schlafen legen. Al-bert war ja da-------------------------- Da wurde ihm eines Morgens der Besuch eine« Herrn angekündigt. „Eine Kcirte hat er nicht abgege. ben", sagte das Mädchen, „er besteht daraus, den gnädigen Herrn selbst zu spreäien." „Laß ihn eintreten!" Auf das Begehren des Fremden war er weniger gespannt, mehr aus ilm selbst: denn er empfing Hai. figer solche Leute, die es vorzogen, den, Mädchen ihren Namen nicht zu nennen. Herr Blasenapsel stand näm« lich in dem Rufe, uiuer de.' Hand an sicl^e Perfoncn Darlehen zu verleihen, nur aus Gefälligkeit für feine lieben Mitmenschen, lind noch nicht 'mal von seinein Gelde, wie er sagte, so daß er leider genötigt sei, 1l'^/ Zinstn zu verlangen, „'s wird also auch so ein feiner Bittsteller fein", monologisierte er und harrt« dco Kommenden. Ihm stellte er sich natürlich ohne weiteres vor. ,,Hubert Brand, Versicherunasinspelwr." Versicherimgsinspekwr? Masmapfels Züge ver-finfterten sich merklich. „Bedaut>re, ich habe aUes der. f,a>rt, alles. Da kommen Sie zu fpät." Laibacher geitung Nr, 264 2182 17. NovemberiM^ schütz und eingeborenen Hilfstruppon gesichert. In Garrcro mdlich stehen einige Schützontoinpanien, 3ö Sikhs und oine Kanloclabteilung. Von hier wird Oberst Eobbo nnt einer indischen, droi afrikanischen sionipanien, !^ Sikhs, vier Companion Somali, eini» gen Mannschaften des Kamoelkorps und berittenen eingeborenen Lanzenträgern, sowie vier Sieben-pfündern und vier Maxims einen Vorstoß machen. Politische Uebersicht. Laibach, 15. November. Aus Vudapcst wird gemeldet i Der Gesetzentwurf, betreffend die Kosten dor Allerhöchsten Hof-haltun g Seiner k. und k. Apostolischen Maje st ä t lautet: „Artikel 1. Tie Nosten des Allerhöchsten Hof-Haltes Seiner Majestät werden vom 1. Jänner 1W2 bis 31. Dezember 1lU1 jährlich mit 11,300.000 1v fest-gesetzt. Artikel II. Zur Deckung der gemäß Artikel l auf das Jahr 1W2 entfallenden Summe wird ei>: Nachtragslredit von zwei Millionen Kronen zu Lasten der Kassonbestände bewilligt. Diese Kosten sind bei dem im. Kapitel I des Staatsbudgets bewilligten Kredit in Rechnung zu stellen. Die weiteren Jahres» betrage worden alliälirlich in das Staatsbudget am» goncnnnoi:. Artitel III. Der Filranzministor wird mit dcm Vollzüge dieses Gesetzes betraut." „Gazeta Narodowa" führt aus, das; alle ernsten Parteien die V er uh ig ung des Neichsrates wiinschcn, doch habe lein Politiker den Mut, in natio» nalen Fragon doni Gegner Konzessionen zu machen. Derjenige Mann, der im stände wäre, die möglichen gegenseitigen Zugeständnisse richtig zu formulieren, wäre der Netter des Staates und des Parlaments. Ob Dr. von Koerber dieser Mann soin werde, darüber zerbrochen sich Konjeltural-Polititer die Köpfe; sicher sei aber, daß von seinem, Rücktritte jetzt nicht die Rede sein könne und daß seine Stellung gegenwärtig fester sei als jene des Parlaments. Wie die „Neue Freie Presse" erfährt, ist der bis» hcrigo österroichisch«ungarisä)e Gesandte in Velgrad, Herr Heidlo, r von Egoregg, zum Nachfolger des Grafen KlMtein auf dem Gesandtenposten in Vorn bestimmt. Mit der Vertretung Oesterreich-Ungarps in Velgrad soll der mit dem Titel eines Gesandter bekleidete Botschaftsrat bei der Botschaft in Pari;?, Dr. Konstantin Dumba, betraut wordon. Eine dem Oberprokurator des russischen Heiligen Synods, Pobjedonoscev, nahestehende Per» sönlichloit hat dem Wiesbadener Korrespondenten der ,.Franlf. Ztg." auf das allcrbestimmjosto erklärt, daß Pobjedonoscev trotz seines hohen Alters so wenig amtsmüde sei, daß er sich z. V. noch vor einigen Tageil in dor großen Synodaldruckorei fünf Stunden lang in einer Weise beschäftigt !)abe, wie os ein Mann mit Rücktrittsabsichton siä)er nicht tun würde. Auch eine Entlassung Pobjedonoscevs wider dessen.Willen durch den Zaron sei bei dein zwiscl)on beiden bestehendon (ngen Vertranensvorhältmsse ganz sicher nicht zu erwarten, und man habe unbedingt damit zu rechnen, daß Pobjedonoscev bis an soin Lebensende im Amt bleibe. Die besten Aussichten, eines Tages sein Nach« solger zu werden, habe sein erster (Yehilfe Sabler. Tablor ist der Sohn eines ursprünglich protestanti-fchen Generals aus den Ostsoeprovinzen, der aber zum c'rthodoren Glauben übertrat und mit einer ortho< doren Russin verheiratet war. Man schreibt aus London: Der Vesuch des Kai» sers Wilhel m II. in England nimmt in jeder Beziehung einen s<.hr befriedigenden Verlauf, ^n-nächst fühlt er sich selbst augenscheinlich bei seinen königlichen Verwandten hier außerordentlich wohl. Wer Gelegenheit hatte, den Verkehr des Kaisers mit dem ,<»lönig Eduard VII. in Sandringham zu boob-c.chton, tonnte das sehr herzliche Verhältnis der beiden hohon Persönlichkeiten wahrnehmen. Der deutsche Herrscher hat auf alle, di2 nnt ihm in Verührung traten, einen höchst gewinnenden Eindruck gemacht, .nan könnte fast sagen, einen Zauber ausgeübt. Diese Wirkung war auch in der Rede Aalfours, die mit sehr warmen Worten auf den Kaiserbesuch anspielte, zu erkennen. Auch der Ton der maßgebenden englischen fresse zoigt deutlich, daß die allgemeine Stimmnng eine sehr freundliche ist, und wenn Äalfour gewisse ','hantasievolle Ausstreuungen mit scharfer Kritik zu« rückwi>o5, so hat er damit allgemein herrschenden Ueberzeugungen Ausdruck gegeben. Das englischeVolt> das ein hohes Maß von Taltgefnhl besitzt, vorurteilt durchaus die tendenziösen politischen Anspielungen ciniger Blätter, die glücklicherweise vereinzelt da> stehen. Während der ersten Tage dos Aufenthaltes des Königs v o n P o rtug al in England wird inLis -sabon ein aus den Panzerschiffen „Hannibal", „In» Piter", „Magnificent", „Mars", ..Prinz Georg" und „Repulse", sowie den Kronzorn „Diadem", „Niobe", „Arrogant" nnd „furious" bestehendes englisches Geschwader eintreffen. In der portugiosischen Hauptstadt wordon Vorbereitungen für einon den« An« lasse entsprechenden Empfang der englischen Gäste getroffen. Wie aus London berichtet wird, bestätigt »'s sich, daß die „Pomona" an die Küste des italienischen Tomaligebietcs entsendet wnrde, nm die Möglichkeit nnd die sirategiscl)en Vorteile einer Landung englisä)cr Truppen, die von dort aus gegen den M a d M ulla H operieren sollten, zu studieren. Erst nach den Ergebnissen dieser Untersuchung werde die englische Regierung sich eventuell an Italien mit dem Vorlangen wenden, don Durchzug englischer Truppen durch italienisches Gebiet zu gestatten. Tagesneuigleiten. — (üe o X III. u n b se i n H e i m a t st a dt che n.) D einer Ackerbau- und Gewerbeschule und die Ausbesserung^ Landstraße vom Bahnhof Segni nach Carpincto. — ^A ^ ist es übrigens, wie sehr sich Leo jedesmal über be» ^ ' von Leuten aus Earpincto freut; er kennt Mann f" ^" aus dem Ort. entsinnt sich des Namens eines jeden "^/.^ ihre Familiengeschichte seit drei Generationen. Ja. es ^^ der Papst habe sogar noch nie gesehene Sohne s"N<5/^ bürger einfach am Familientyp erkannt, ohne sie ^! ihren Namen befragt zu haben. Die Carpinetesen ""d ly° ftits natürlich überaus stolz auf den Ruhm ihns Stadta^' haben eine „Piazza Pecci" geschaffen und 9^ .^' Papst daselbst einen großen Triumphbogen zu errichten- — (DieBrüderLevi.) Der Bruder des version nen Münchener Generalmusikdirektors, heute Prow"'^ dem altangesehcnen Mannheimer Nanlhause H"^'"'.^e wollte sich früher der Bühne c.ls Sänger widmen «>"'^ den Namen Lindert als noin " festspieler und Profane nach getaner Arbeit „in "'"" "^ von Wonne schwimmen", wie bcr selige Sangesmnster -p ^ seiner in Karlsruhe zurückgelassenen Gattin später ^ berichtete, Lebi stellte mit der üblichen Ha"dbewegung ^ mit den Worten., mein Bruder" den Bruder v". t«'^. .^ darauf jemand mit erhobenem Glase zurief: «H^". ,/bel gestatte mir . . ." Mit seinem schönsten Basic "'"ven also Angeredete: „Ich lMe Lindecl." Erstaunt u"d >l ^ schaute der Herr So und S? den Dirigenten der ^ / ^ weihescstspiele an, der den Vorgang verfolgt hatte. ^ " . Wissen's, rief Hermann Levi über den Tisch ^" '''^uf'N ja früher aa Linbecl g'heih'n, i hab' mi aber — (Eine llein« -- Fälschuna,,) M am ^ im deutschen Reichstage während der Rebe des "bgeo ^ Stadthagen die rechte Seite des .Hauses uolllomm ^ war. machte sich der sozialdemolratische Abgeordnete ^ ^ das Vergnügen, sich auf die rechte Seite des Hauses z ^^,. damit seine' Zwischenrufe: „Sehr richtig!" „ScY^ ^ ^ und seine Beifallsbezeigungen im Stenogramm cns^. rechten Seite des Hauses ausgegangen, bezeichnet w ^ — (Gegen die T e l e ft h o n d a m e n,) " ^ Pariser gegebenenfalls die Galanterie auch "l^cn ^ beweist die Tatsache, daß sich in Paris eine ^a ss"' ^ der Bund der Telcphonabonnenten gegen das ^eic^ ^ sonal, richtiger aber gegen die Verwaltung der -p"' ' hat' graphen und Telephone. Jene Abonnenten füh"" " ^ w über. bah die Verwaltung nicht die "forderliche ">- Die sitzt, um die Telephondamen im Zaume zu A „ug W Damen sollen nämlich die Abonnenten nicht "1") ^ -hneN dienen, sie aushorchen, sich über sie lustig machen allerlei Streiche spielen. >, D^ — sDie Geschichte zweier V'. r n e ^ ^ „Journal des D.'bats" berichtet: Folgende tleme ^ „^fe ten wir unlängst um Mitternacht auf dem Orwans^ .^ ^ beobachten: Zahlreiche Familien lehren vom "' ^.^^ Stadt zurück. Neisesäcte. Koffer. Regenschnme. ^,l Hunde, Käfige mit Kanarienvögeln — "^, ^l '" ^ Gepäckstücken beladen. Ein Dienstmädchen abcr Y" ^^is! Hand nur ein Netz, durch dessen Maschen ma" 9°",^^ zwei kleine Papierpaletchen und zwei offenbar '" ^li ^' unterscheidet. Ein Oltroibeamter redet das ^c" ^ hit „Qeffnen Sie dieses Netz!" — „Abcr das sinv I ^^ b^ Ueberreste unserer Mahlzeit." — „Auch f" '^'' Sie st^'! zahlt werden. Oeffnen Sie das Netz!" -" "^d°s^^. doch von draußen, was drin ist." — .'Oeff'""^ «'?>' - „Na. bann öffnen Sie es selbst." Und das M^ /^ h,^ heiter lächelnd, dem Manne von der Steuer °" -s^ "^ Jr. diesem Augenblicke nähert sich cinemaieii^,--^ Der Versiä)erungsinspeltor lächelte nur und setzte sich. ohne gerade dazu aufgefordert worden zu sein. „Alles?" nieinte er dann. „Hin, darüber ließe sich reden." „Ich sag's Ihnen doch", polterte der Alte höchst ungemütlich, „lind unser k?eben, wenn Sie etwa darauf spelulieren sollton, brauchen wir nicht verfichorn zu lasson. Dao haben wir, Gott sei Tank, nicht nötig." lind er rockte die hagere Gestalt im Gefühle seines Roichtmnv. „Das weiß ich. Aber Sie lassen mich ja gar nicht zu Worte kommen. Meine Gesellschaft heißt Mer« tnria' und versiäiert gegen Einbruch und Diebstahl. Gegen Einbruch und Diebstahl. Dio Vorteile müssen jedcm denkenden Mensä>en doch sofort in die Augen springen. Unsere Vedingungen sind die denkbar gün' stigston. Lesen Sie, bitto, nur 'mal diesen Prospett durch. Jährlich 5M Mark etwa Versicherungsgebühr, und Ihnen kann alles gestohlen werden. Die Mer» kuria' ersetzt alles, ohne Widerrede." Dabei entnahm er seiner Tasche den Prospekt uud überreichte ihn Herrn VIasenapfel, dessen Stimmung eine bessere wurde, sobald or von „Vorsicherung gogel' Einbruch und Diebstahl" hörtc. Zum ktilckuck, daß er auch an so etwns noch nicht gedacht hatte. „Ich kenno zufällig Ihre Verhältnisse", fuhr der Agent fort. „ So weiß ich, daß Sie den Diener Haupt« sächlich nur zum Schutze Ihres Eigentums engagiert haben. Darf man fragen, was Sie ihm bezahlen?" „Monatlich hundert Mark und freie Wohnung." (Schluß folgt.) )n Vanden der Leidenschaft. Roman aus dem Leben von U. Feldern. (79, Fortsetzung.) So folgte er denn notgedrungen und stand al^ bald vor Else, die noch immer bewußtlos im Grase lag. „O, Gott, Mama!" jammerte der Kloine, in Tränen auobrochcnd. ^ranz kniete tief erschüttert neben der geliebten Gestalt, der sein ganzes Horz stürmisch cntgegenschlug, niodor und hob sanft das bleiche Haupt, zugleich don Herzfchlag prüfend. „Sie lebt!" flüsterte er, aufatmend. „Sie ist nur ohnmächtig!" In diesem Augenblicke schlug Else die Augen auf, anfangs verständnislos, dann mit wiedorkehrondem Bewußtsein um sich schauend. Ihr erster Älick fiel auf Sarolta und Egon. „Habe ich geträumt?" hauchte sie. „Aber — wer ist das?" Ihr Vlick fiel auf Franz, der sich so weit als mög» lich zuriickgebogen hatte, ohne dennoch ihr Haupt sinken zu lasson. Er war sehr bleich geworden und zitterte merklich. „Das ist — das ist--------o, Gott, ist es möglich, ^" Franz, du bist es?" brach es wie ein Iubelruf über die Kippen der Dulderin. „Ja, Elfe, meine treue, geliebte Else, ich bin os!" stammelte dor also Erkannte. „So erkennst du mich wieder, obwohl ich mich so verändert habe?" „Unter Taufenden würdo ich dich U""^l,'t' mm!" vorsetzte die junge Frau, wundman „Aber sprich, wie kommst du Hieher?" ^ 3^ „Ja, denke dir, Mama, Papa kam "" „ncl, rechten Zoit, um uns aus den Händen der ^^ die Egon und mich bereits fortschleppten, z" berichtete Sarolta mit strahlendem ^""' s.boi! '"^ Else hatte sich mit Franzens HUfc "" ^ g^ stand mm, don Vlick in des Mcrnm's ' tancht, da. ^ chiin"' „Der Iufall führte mich in diese ant ^" SpU gische Gegend!" stotterte Franz. „Ich hatte o' .^ ^ ganz verloren. Else — da erfuhr ich, ^Aa'N? wohntet: ich schloß aus dem Gespräche ""'^ . h„ d^ gaste des /Schwarzen Adelers' inStem«, ^ .^ hgr, lenigo, von der da die Node war, seiest- So ;ch "' hoffend, dich und den Knaben zn Mn. 5^1 ho" selber noch wußte, gelang mir das lchtore ^ ^« ich deine Stimme und entfloh — du s"lltw soben!" , «ntc dick' „Und ich sah dich dennoch und erlann fort!" versetzte Else lächelnd. .. ^ft <. „Und gestern abends nun orfuhr rcy, ^-^. Grumbnch hier ist und sich um deine H"" ^ fuhr Franz fort. . ^1, »" ' „Na, höre,. Papa", fiel Sarolta erno ist nun entschieden nicht wahr!" ^ »oc'l Franz sah sie erstaunt an, bevor sprnch. «orhel ^ . „Da beschloß ich weiterzuwandern, ^ L,M noch einen Versuch zu maäM, dich u"0 Laibacher Zeitung Nr. 264.___________________________________2183 _________________________ 17. November 1902. wurdedolle Persönlichkeit; es ist ein Steuerinspektor: „Dieser ""u lM", s^t er, jedes Wort scharf betonend, „tut nur "ne Pflicht. Nir sind hier, um für die Finanzen der Stadt Nek" "''' ^"^" ^ verstanden? Oeffnen Sie jetzt das v- 9iach dieser feierlichen Ansprache schreitet man in " gemoart des öffentlich belobten Unterbeamten und des "lNdedollen Inspektors zur Oeffnung des Netzes: heraus ein.«""" 6'"" Bierflaschen, leer wie die „Gedankensplitter" ^ ""oernen Dichters oder wie die philosophischen Reden m . /v"""ls Andrü; heraus zieht man ferner die beiden ^"^"'" Papier. Unter gewaltiger Spannung des Public öffn i n ^ ^ scharenweise angesammelt hat, werden sie g> Nu s<^ ^'" """^ fördert man ein« Brotkruste und drei Das ^'^" sutage, aus dem anderen zwei kleine Birnen. de„, ^"sl"6dchen in seiner Gutmütigkeit will das Ganze i„ s,-^llbeamten schenken; aber der würdevolle Inspektor scharf ^'.^ kleine mit einen, strengen Blicke und sagt y^''/'Fräulein, unsere Beamten werden von uns ernährt!" ^, wahrend sich dieser kleine Zwischenfall abspielt, der nicht ^ers^ "^ ^'"^ Viertelstunde gedauert hat, gehen gewiss' hu?" '"^ Neisesääen, Koffern, Regenschirmen, bindern, unter 's '"'^ Vogelkäfigen beladen, ruhig in die Stadt, und i»de ^" ^päclslüclcn befinden sich gewih mehrere, die (,l,'" Schmuggelmuseum des Stcueramtes ein Paradestiict ^geoen halten. Kola!' und Provinzial-Nachrichtcll. z^ ,^7 (Das Befinden Seiner Majestät des Hlaiesi"/^ ^'^ ""6 aus Wien gemeldet wird, hat Seine iuael, I ^ aiscrdie letzten zwei Tage in Schönbrunn nun. f ^" Monarch hat sich auch für weiterhin Scho< " «uscrleat. la,, 7". (Unteirichtslurse für Gerichts-fui ä . '^ eamtenstelle n.) Die Unteirichtstuisc ^3 l ^^ um Gerichtslanzlei-Beamtenstellcn im Jahre ^ien- s >"'^" ''" deiche des l. l. Oberlandesgerichtev bN Tarn ^ '" -Uralau und bei den l. l. Krcisgerichtcn 1, Iä,w /^^"w' Neusandcc, Wadowicc und Iaslo am diesem G ^ Aktivierung des Unterrichtslurses bei jedem ^eier!»"^^ '^ ^doch von der Anmeldung mindestens dichte in ^l abhängig); Innsbruck: bei dem l. l. Landes, ain i cv. ^"nsbruä und bei dem l. l. Kreisgerichte in Tricnt ^2^""": Graz: bei dem t. l. Üandesgerichte in Graz ^isaei^?" ""b am I. April; bei den t. l. Landes- bczw. ^'ba ^ l ,z s, ^ ""b »tovigno am 1. Jänner; Zara: bei ^lichten i "^^erichie in Zara und bei den l. l. Kreis. ^ s^.^palato und Naausa am 1. Jänner. ^ hitsiaen '/ ^ ^ ^ cfähigungsprüfungen) vor Und ^^ " l-l. Prüfungskommission für allgemeine Volks, ^suhrt ^"l^ulcn wurde vorgestern nachmittags zu Ende Ü"b Kandis ."^^cn hadcn sich im ganzen 50 Kandidaten "l'n lrai '"'"" gemeldet; ein Kandidat und eine Kan-^l zur H >"f^l)"nd der Prüfung zurück, eine Kandidatin "bieit. ^'l^ug nicht erschienen, ein Kandidat wurde rc-^^-«„ Äovrns,;,^ wurden: ^,. für Bürgei' schulen ») mit deutscher und slovenischer Uni er ri cht s sp ill che: N. Viktoria Ehromy, Lehrerin an der äußeren Ursulinerinnen-Volls- und Bürger-jchulc in Laibach, aus der II. Gruppe; k. Elisabeth Krem -5ar, Lehrerin an der äußeren Ursulinerinnen-Bollö- und Bürgerschule in Laibach, aus der 111. Gruppe (mit Auszeichnung) ; b) für Bürgerschulen mit deutscher Unterrichtssprache: Luise Eaenazzo, Lehrerin oci den Schulschwestern clo ^,'ut.ll.> Ouui^ ill Görz, aus der ^1. Gruppe, Karl Humci, Supplent an der Bürgerschule in Gurljcld, aus der 111. Gruppe, 8. Evangelista Langer v. Poogoro, Lehrerin an der inneren Ursulinerinnen-Volls- und Bürgerschule in Laibach, aus der 1. Gruppe, Elisa Legat, Lehrerin bei den armen Schulschwejtern ä(- ^, ut.ru Düiu^ in Görz, aus der 111. Gruppe, Ludwig Müller, Lehrer an der gemeinschaftlichen evangelischen Privatschulc in Tricst, aus der 111. Gruppe, tt. lilella Schlegel, Lehrerin an der inneren Ursulincrim«n-Bolls' und Bürgerschule in Laibach, aus der 1. Gruppe, Lydia Wolfs von Wolffenberg, Erzieherin im t. und l. Osfizierstöchtei-Institute in Wien (mit Auszeichnung), aui, der 1. Gruppe. — ^. F ü r Volksschulen u) mit deutscher und slovenischer Unterrichtssprache: Marie B o lö, prov. Lehrerin in St. Veit bei ! Wippach, Olga Ärabaäta, Aushilfslchrerin in Laufen (Obcrburg), Marie Deiela, Supplentin an der Mädchen-fchulc in ^tudolfstvcit, Marie Drenil, Aushilfslchrerin iul Institute Huth-Hanß in Laibach; tt. Alezia E r z a r. prov. Lehrerin an der Privat - Madchenübungsschule ^^ Cchulschwestern in Marburg, Darinta Franke, proo. Lehrerin in St. Kantian (Gurtfeld), Karoline Gomilüel. prov. Lehrerin in Trifail, Fiiedcrile Gregorin, Sup^ plentin an der Knabcnvoltsschule Umgebung (5illi, Marie Ianäa, Aubhilfblehrerin iil Oberlaibach, «. Bernarbina Kobal, Aushilfslehrerin im Collegium Marianum in Laibach, Vtosa Lapajne. Supplentin in Videm, Anna Logar, prov. Unterlchrerin in 8marje bei Capodistria, Marianne Lufchin. Aushilfslehrerin im Institute Huth-Hanh in Laibach, Mathilde M i h a l i 6 - K a v i: i ö, prob. Lehrerin in Luttenbcrg, Paula Mitlavec, Supplentin in Mar.au, «. Andrea Odlasel, prov. Lehrerin an der äuszercn Ursulinerinnen-Volls- und Bürgerschule in Laibach, «. Ferdinanba Omejc, prov. Lehrerin an der inneren Ursulinerinnen-Volls- und Bürgerschule in Laibach. «, Eleonore Pirnat. prov. Lehrerin an der Privat-Mäb-chcnübungsfchulc der Schulschlvestern in Marburg, Marie R u p n i t. provisorisch« Lehrerin in Sankt Florian ob Doliö. Marie tz? i m o n <> i 6 . provisorischc Lthrcrin in Eisnern, Marie 8 ircelj, provisorische Lehrerin n: Eirlovce (mit Auszeichnung), Ida Schiltnig, prov. Unlerlehrerin in Keutschach, 6. Annunziata Wilcher, prov. Lehrerin an der äußeren Ursulincrinncn-Volts- und Bürgerschule in Laibach, 8. Leona Zupanc, prov. Lehrerin an der inneren Ursulinerinnen-Volle> und Bürgerschule in Laibach; Rudolf Arn«el, prov. Lehrer in Glo-bolo bei Rann, Alois Vuöar. prov. Lehrer in St. Loren-zen auf dem Draufelde, Josef Gorup, piov. Lehrer in Polm^al bei Pettau, Johann Iakse. prov, Lehrer in Franz, Ignaz Labernil, prov. Lehrer in Le^e, Augustin Luke/. i<>. prov Lehrer in Cirlovce, Johann M a g e r l. prov. Lehrer in Svibno. Johann Mohorlo, Aushilfslehrer in Monsberg, Johann P a v l o b i (:. prov. Lehrer in Vibem, Franz P e t r i i:. prov. Lehrer in Etruge. Johann Pirnat. piov. Lehrer in Gutenfeld, Michael Slemen -^ict, prob. Lehrer in Nculirchen bei Pettau, Johann 8 t r u^ lelj, prov. Lehrer in Rob, Friedrich 2ebrc, prov. Lehrer in Slaruöna; d) m i t d e u t f che r U n i r r r i ch t s-spräche: s>. Norberta M a Y, Prov. Lehrerin an der Privat-Mädchenübungsschule der SchuIsckMstern in Marburg (mit Auszeichnung), Josef Hohla, Aushilftlehrec in Lichendorf bei Mureck, und Alice Schmalz, Volcntärin an der städtischen deutschen Mädchenschule in Laibach; c) mit slovenischer Unteriichtisprache Emil Kriiman, prov. Lehrer in Montpreis. — Eine Ergänzungsprüfung aus der deutfchen Sprache als Unterrichts-gegcnftand an slovenischen Volksschulen legte Johann I e -zovöel, definitiver Lehrer in St. Lorenzen (Eilli) ab. — (Von den Unterliainer Bahnen.) Wie man uns mitteilt, wurde in der Station Poniloe-Gutenfeld die Rekonstruktion des Wehres und der Speiseleitung im Sinne der wasserrcchtlichcn Bewilligung kürzlich fertiggestellt. Infolgedessen wirb am iil. o. M. b« lommissionelle Ver« Handlung dortselbst stattfinden. —0. — (V a l va s 0 r - De nl ma l.) Der Bildhauer Herr Alois Ganglhat oiesertage die Valvasor-Figur, welche be-lcnntlich vor dem Rudolfinum m Laibach zur Aufstellung gelangen soll, fertiggestellt und ist von Wien nach Laibach zurückgekehrt, um seine Tätigkeit an der kunstgewerbliche, Schule wieder aufzunehmen. Die vorbereitenden Ar für das Vronze-Gußmodell der drei Meter 40 Zemi! hohen Figur sollen demnächst in Angriff genommen tveroen — (Vortragsabend.) Wie uns mitgeteilt wirb, beabsichtigt demnächst der Afrilareiscnde Oberleutnant a. D. Th. We ft marl in unserer Stadt einen Vortraz „Unter den Menschenfressern am oberen Kongo" zu halten. Herr Westmail hat, seitdem er zum letztenmal« in Oefter reich Vortrage gehalten hat, zwei Reisen 18K3 bis 1895 und 1897 bis 18W unternommen. Ueber Westmarls Vortrug schreibt oie „Bohemia": Th. Westmarls gestriger Vortrag entsprach im vollsten Maße den gehegten großen Erwartungen, Durch seine Erscheinung und sein Gehaben ist dieser wchgewachsene, schlanke, blonde Nordländer von Haus aus auf» glücklichste veranlagt, überall, selbst unter wildfremden Verhältnissen, rasch daheim zu sein. Der große Eindruck be6 trefflichen Vortrages tat sich im lebhaften Beifalle tunb." — (Promenadelonzert.) Die Laibachcr 6i« talnica veranstaltete vorgestern abends im großen Saale des „Narodni Dom" ein Promenadclonzert der Militärkapelle. Das aus lauter ausgewählten Nummern bestehende Programm fand unter Leitung des Herrn Kapellmeisters H h 1 i-st 0 ph eine so glänzende Wiedergabe, daß es in allen Pwun lebhaftesten Beifall errang und baß die Kapelle stets Zugaben lcisten muhte. Es ist daher nur bedauerlich, daß der Besuch zu wünschen übrig lieh. — (Der katholische Gesellenveiein in L a i b a ch) veranstaltete gestern abends in seinen Vereins, lolalitäten eine Martinifeier, die sich eines ausgezeichneten Besuches und eines schönen Erfolges zu erfreuen hatte. Unter dcn Gesangsnummern, als deren Leiter Herr A, Sachs fungierte, fanden Vanbas Quartett „Slovo" und die Romanze aus der Operette „Tiönit" fo reichen Beifall, daß s.e wiederholt werden mußten; aber auch den sonstigen Vor-tiägen wurde lautes Lob zuteil. Das einaktige Luftspiel „Kiui-tt ükutiin" sowie dae Lebensbild „V ^u^i-iko" wurden überraschend gut gespielt; im ersteren gefiel namentlich der Darsteller des leichtsinnigen Tischlermeisters. — Der Abend fand durch eine animierte gefellige Unterhaltung seinen Abschluß. — (Zur Defraudation im slovenischen K u n st v c re i n e.) Der Maler Johann Gr 0 ha 1 wurde vorgestern vom Landesgcrichte zu drei Monaten Kerlers mit einem Fasttage allmonatlich verurteilt. — (Eine gotteslästerliche Tat.) Der dazil «nde Taglöhner Andreas Soetiö aus Gospio in Kroatien wurde am 11. d. M. früh von einer Gendarmeiiepatrouille hinter der dem Fürsten Hugo zu Winbischgrätz gehörigen Kapelle in Ma6lovec, Gerichtsbezirl Aoelsbeig, bei einem angemachten Feuer betreten und wegen Landstieicherei verhaftet. Die näheren Nachforschungen ergaben, dah Sveti6 das an einem hölzernen Kreuze in der Kapelle angebrachte Kruzifix von der Wand gerissen, zertrümmert und sodann hinter der Kapelle verbrannt hatte. Bei der Effeliendurchsuchu'ig des Svetu! wurde in dessen Sacke das Täfelchen, welches am Kreuze angebracht war, vorgefunden. —1. "''Npi-N " - _____^ schliG,.. .""ch mu Ichwönml zu schn,. Drm Eni- ^ d"k i^ '^ d,'e Tnt fol^'l,. und das Geschick füssie U'chold^ ^"'"dr ^nr rechten ^cit kcini, ruch vor jmo,' ^n z„ . ä" schilpn und 'imn Kind m>s ihren Hiin- ^''' nw, ?"^' Dafür preise ich Gott! — Und nun, ">ir ^. ' ' Ichw^g^priifto Dulderin, sprich, kannst du , .,^ck s s' ^"'' icl) Elender dir angetan habe?" ^ N»,„, 3 " ^'' lmmsl ^X'rziohen, ^ranz!" fliistorte , .,Eu ^""''. Tränen, in don An^en. ^ l^'^, ^"'^ 'ch dir und wcrdo dich seauen, solang ^'n ert, ^?'^' ^^'^"liunq wird niir das fernere " lol^. zy /^.'""^n!" «ab Franz ihr zuriick. „lind ^ orsch^'br zagend die, Hand. Die juna.e ^rau sah ^bl^^ willst niich nnedor verlassen?" sraa,te a^n Di^s^' '"cht?" versetzte er mit traurigem Mn f^'"" daft nur edelmiltig verziehen, aber ver-'I hal,^ :''^ >>" nimmer, waö ich an dir fehlt''! ^u -M^,,, '^'ch ^sränft! lind wir sind gerichtlkl' ,' ^rf ^ .^'u Vater haszt und veracktet mil) -^oten!" " Wagen, ihm je wieder vorä Angesicht I^'ch >vi..!!!'s'^ust, ich werde dich gehen lassen, nun 5>?.. ri, ^ "' "ch, d"' ich nie aufgehört habe .;u i>? doch .^lse tlefatmend. „Egon, Sar^lta, helit ^^"bt!(s" l'"lten, ihn bitten, dah er bei dasfs. "on, umarme deinen Papa ,md sprich: erst.'"lt d nn ^^'^"'tgew,!" ""t. ^ ^"^' "N'in Papa?" fragte der Kleine ""I Kons,, ptz ist ein ^s^.« „Ja, mein 5tind, ich bin dein Papa!" rief Franz mit tränenden Angen und liiflte dei: Kleinen. Dann sank er vor Else auf die iwiee. „Else, ^liebte", fprach er andächtig, „du bist wahrhaft edel und groh — du verzeihst mir alles! Sd lchwöre ick dir, dah ich di,r es danken werde, solange iäi lebe!" ^... .., . „Aber nicht zu meinen Futzen! ^agte die iunge ^lrau mit anbetungswürdigein Lächeln. Sie hob ihn Zu sich einpor und warf sich an feine Brust. Da lx>> merlte fie das Blut, welches aus der Wunde an seiner " '"„Mei,/Gott, was ist das? Du bist verwundet?" rief sie erschreckt. ^ Nur unbedeutend!" veriehte ^ranz lächelnd. „Deine Verzeihung ist das beste Heilmittel dafür!" ftnllo — Donner und Dona — was bedeutet den/da^?" dröhnte da plötzlich die Stimme des Va-rons der in Grumbachs Begleitung in den Part kam, um nach den von ihnen Vennchten zu fuchen. Der Freiherr machte. ?m eigentumlich verlegenes ^" Das bedeutet", versetzte Elfe, fich errötend aus den Armen ihres Gatten befreiend, „das; ich meinen Mmm wieder habe, der gerade zur rechten Zeit herbe-fani, Egon und Sarolta aus den Händen der Z> .euner zu befreien, die sie bereits fortschleppte,:!" „Das wäre Nottstein? Der Ton, in weläiem der alte Herr dies sagt?, fl„i,a febr ungläubig. Ich bin es in der Tat!" entgegnete Franz, zu ihm tretend. „Glauben Sie mir, ich hätte es nicht ge- wagt, zu Ihnen zu lommen, hätten es nicht die Cl> eignisse so gefügt und hätte nicht Elfe mir fo groh mutig verziehen! Darum verzeihen auch Sie mir! Seien Sie überzeugt, daß ich durch die Leiden und Gewisjensbisse der vergangenen Jahre ein anderer, ich darf wohl sagen: ein Gebesserter geworden bin, der das Geschehene tief bereut!" „Verzeih' ihm, Papa!" bat Elfe, bittend die Hand des alten Herrn ergreifend. „Ach, ja, verzeihe ihm, Großpapa!" bat auch Sa« rolta. „Nun, meinetwegen!" brummte der Aaron, halb versöhnt Franz die Hand reichend nnd ihm forfck?eno ins Auge sehend. Was er dort las, mußte ihn wohl befriedigen, denn er fügt? bedeutend milder hinzu: „Verdient huben Sie'5 freilich nicht, daß Sie wie< der in Gnaden angenommen werden! Sie haben viel auf dem Derbholz, alter Freund, aber wenn das Mädel mm einmal will — —" „Sie wird es nie zu bereuen haben!" versicherte Franz, Eise an fich ziehend. „Aber, Onkel Grumbach, Ernst — was machst du denn nur für ein Gesicht?" rief Sarolta, die Hände des Freiherrn ergreifend und ihm mutwillig in die Äugen sehend. „Freust du dich denn gar nicht, daß ich gerettet bin? Denle doch nur, wenn die Zigeuner mich abermals fortgefchleppt hätten? Waö hättest du dann wohl angefangen?" „Ich wäre dir nachgefolgt und hätte dlch gesucht, bis ich dich gefunden hätte!" versetzte Grumbach lächelnd. (Fortsetzung folgt.) Laibacher ,»^'tmnz Nr, 264. 2 -^4 17 Nov.mber :M — (Flaubert-Pistolen leine verbotene:! Waffen.) Das Ministerium des Innern hat mit Erlaß rom 31. Ottober dieses Jahres die politischen Landesbehör-den dahin belehrt, „daß die sogenannten Flaubert-Pistolen i.nter dem Maße von 7 Wiener Zoll (18- Zentimeter) den Terzerolen gleicher Länge nicht schlechthin gleichzuhalten und daher auch nicht allgemein als verbotene Waffen zu behandeln sind." — (Postalisches.) Die l. t. Post- und Telegraphen-Direktion in Trieft wird in St. Lorenz a. d. Temenitz (Bahnstation St. Lorenz in Unterlrain) eine Postablage errichten. —o— — (Inspektion.) Die städtische Unterrealschule in Idria wurde in der Zeit vom 12. bis zum 14. d. M. vom Herrn Landesschulinspeltor Peter Kon^nik inspiziert. N. — (V e r s a m m l u n g.) Die Ortsgruppe Laibach des Verbandes der Fachvereine der Bauarbeiter und verwandter Berufe Oesterreichs hielt gestern vormittags im Lisjalschen Gasthause bei der Schlachthalle eine mäßig gut besuchte öffentliche Vereinsversammlung ab. Bei derselben sprach Herr K r i st a n aus Gleinitz über den Zweck und die Bedeutung der Arbeiterorganisationen. — (Todesfall.) Am 15. d. M., bald nach Mitter-nacht, starb in Unter-äi^la der dortige Hausbesitzer uno Mehlhändler Georg Komatar nach achttägiger Kranlhen im 82. Lebensjahre, Das Leichenbegängnis fand gestern nachmittags unter großer Beteiligung statl. l). — (Todesfall.) Gestern nachts ist hier der Hauptmann des Rul?estandes Vinzenz Winllerim 82. Lebens> jähre gestorben. Das Begräbnis findet heute um 4 Uhr nachmittags mit militärischem Kondutte vom Sterbehause, Po-lanastrahe Nr. 12 aus statt. * (B randlegung.) Am 11. d. M. gegen 11'^ Uhr nachts brach, wie man uns aus Godovi^ mitteilte, im isoliert gestandenen Hause des Besitzers Matthäus Govelar in Ie-li^en Vrh, bei Idria, ein Feuer aus, welches das Haus samt der Einrichtung. 203 X baren Geldes und eine .Harfe mit Futtervorräten einäscherte. Govelar erlitt einen Schaden von zirta 4000 X, welchem eine Versicherungssumme von nur 1400 X entgegensteht. Das Feuer gelegt zu haben, ist Jakob Dem«ar dringend verdächtig; dessen Ausforschung wurde sofort veranlaßt. —r. — (Der Martiniabend in Ki^la). welcher gestern von der dortigen (,'italnica in den Lokalitäten beim „An^nik" veranstaltet wurde, erfreute sich eines sehr guten Besuches. Der lvenn auch nicht zahlreiche Männcrchor löste seine Aufgabe in allgemein zufriedenstellender Weise; verdienten Beifall fanden die Deklamation Orest und die beiden tomischen Vorträge „Aus meinem Leben" und „Aus dem Sacke des Bettlers" sowie das Bariton-Solo „Hi^l-niir", Die Musikbegleitung sowie später die Tanzmusik wurde vom Herrn Vereinsdirigenten auf dem von Frau Iuvan5i^ in zuvorkommender Weise überlassenen Piano besorgt. — Das Publikum befand sich m vortrefflicher Laune, und sl> kann der Martiniabend — bereits der uierundzwanzigste, den die ('italnica in Ki^la veranstaltete — als ein durchwegs gelungener bezeichnet werden. — (Die neue Pfarrkirche in Gottschee.) In der neuen Stadtpfarrlirche ist Herr Dielih von der Tiroler Glasmalerei (Neuhauser. Iehly H: Komp.) damit beschäftigt, die großen gemalten Kirchenfenster einzufügen. Vier davon find Widmungen, und zwar von Frau Marie Loy. Frau Margarete Röthel, Herrn Georg Rüthel und Herrn Anton Englmann. Alle bestechen durch vornehme, künstle r!sche Ausführung und prächtige Lichtwirtung. Demnächst wird der früh Helm auf hat u. dgl. m. — Das Publikum spendete W> Darstelle!» den lebhaftesten Beifall und bereitete dcr Nov'ta. einen großen Heiterleitscrfolg. .. — (Aus der deutschen T h e a t e i la nz»". Die beliebte Operette „Die Puppe" von Audran gelangt yeuu zum erstenmale in dieser Saison zur Aufführung, Die Haup -rolle befindet sich in den Händen desFräulcins Mary Well-Hutter, die übrigen Hauptpartien werden von den Herr Rochell. Lang. Ott. Lerchenfeld und Neiy " e i dargestellt. — Mittwoch wird der lustige Schwant .Me" Toni", gegenwärtig das Zug- und Kassenstück des Ka',e Iubiläums-Stabttheaters in Wien. gegeben werden. " (Kammermusi labend.)'Der erste Kamins musilabend der Philharmonisckxu Gesellschaft erfreute l^ gestern eines zahlreichen Besuches und nahm einen glänze' den Verlauf. — Ein ausführlicher Bericht folgt. , ''', - (Einen neuen Rekord in den S cl) ^'' stelle rho no raren) hat Rudyard Kipling cmfgeM^ indem er von einer amerikanischen Firma für eine lurzc . schichte von etwa (!000 Wörtern für die amerikanischen "^ 10.000 Mark Honorar erhielt. Es wirb berichtet, daß au^ Vairie und Sir A. Eonan Doyle, die bei uns seht wemu bekannt sind, ähnliche Honorare beziehen. Telegramme des k. K.Telegraphen-KorresP.-Kureaus. Ein Attentat auf den König der Belgier. Brüssel. 15. November. Als der König und ^" königlich Familie vormittags nach einem TrauergolteM >-für die Königin die Gudula-Kirchc verliehen, gab ">'H dividuum drei Rcvolvcrschüsse in der Richtung auf be" ""^ ab. Niemand wurde getroffen. Der Attentäter wurde ^ hciftet; er ist ein Italiener namens Robini. Er gesta"° Attentatsabsicht ein und erklärte, er habe leine -«""'p' ,,,. Brüssel, 15>. November. Gleich nach der Vcrya "^ Rubinos begab sich Ministerpräsident Smct be Naeyei ^ Schloß und drückte dem Könige im Namen des Kabine Entrüstung über die Tat und die Glückwünsck)« des ss«^ Landes zur glücklichen Errettung aus. Rubiiw aM >'^ ^ immer den Anschein der Gleichgültigkeit, fragt aber ^ welche Strafe ihn treffen könne.'Mit dem Tode kann er ^ bestraft werden, da niemand verletzt wurde. Uebngen» auch die Todesstrafe in Belgien nicht mehr angewcndc - ^ Rom, 15. November. In Besprechung des au, ^ König Leopold verübten Attentates sagt die »Trwunc, , das Altentat gebe es keinerlei Entschuldigung. Der ^. konstitutionelle König Leopold widmete sein Leben dem ^ des Volles und der Aufrechterhaltung der A"'^chist!> Verbrechen sei ein neues Blatt der wahnwitzigen a» .^, scl)cn Theorie. Italien werde mehr als jede ""b"^ le>" tiefe Entrüstung fühkn. weil — trotzdem die ^"^^ ^,^ Vaterland habe — der Schuldige ein Italiener stl^ . deren Blätter besprechen das Ereignis in gleicher ^e, - ^ Rom. ,10. November. Die Agenzia Stefcnn "" h^N London: Gennaro Rubino befand'sich seit mehrere!' ^.^ in England wäbrenb wekhr- Zeit er niemals ""v^n in kam. Er wolnt? zuerst in Glasgow und ließ ''"^,'tislhe" London nieo?r. Dasclüs» wurde er aus der a"°I^!6 ^ Partei ausgestoßen, weil er sich eines Verrates !^ >^-inacht hatte. Nach den bisherigen Erhebungen h'" > l'i,i" no y c'.r i 31. 3 ltolicr in Lmibon auf. . . ^u^' Brüssel, 1l;. Nov. Dem ..Pciit Vleu" zufo^ ^e" gestern abends ein Anarchist namens Chapelle e"^, iljl!-Verhöre unlerzocun. >^il ssubino gesagt habe. ^ ^^ !>> Das Blatt will wissen, daß die'Verhaftung w^ Brüssel wohnhafter Anarchisten bevorstehe. Die Wirren in Südamerika. ^ Caracas. 15. November. (Reuter-Mldun^ ^ cinem blutigen Kampfe mit den Aufständischen ^ ^1^' von 1500 Mann Regierungstruppen unter ve Leopoldo Baptista besetzt. ^leara""" ^ Washington. 1«. November. Em T ".! ^„ai? Admirals Easey besagt, daß seine AnwesenM ' ^ ^° nicht mehr nötig sei. da sich die Lage grander Y/i M><"'^ in einer Woche abreise». Casey ist der Ansicht. °' ^a"t'" werde die freie Durchfahrt durch den Isth""^ " können. Belgrad. 16. November. (Aus awtlH ß^ Quelle.) Die Meldung eines auswärtigen ^" Oes^ ist ehemalige Finanzminister Vula5in PelroM" ^ ^ so". < in Wien od?r zum Finanzminister ernannt »^ ^^0 . vollkommen unbegründet. Pelroviö weilt lM ^ legcnheiten. , - Vure^^ch Warschau. 15. November. In v"" ^ ^ge ^ Bankhauses Weinlüver kam heule ein Ma"n. Sa"<'" el> Papiere laufen wollte. Plötzlich schoß er ""'. l^ter»^!? auf dessen Gehilfen. Beide wurden verwundn, ^st" Der Mann flüchtete, wurde jedoch nach e'N versuche festgenommen. jacher Zeitung Nr. 264. 2185 17. November 1902. Velstorlicue. ! Wer M?r,/? ?°"ember: Julian geleznilar, Jurist, 24 I., ^ -"larlt 1, Lungentuberlillnse. Im Siechenhausc: ! 80^^' 14. November. Maria Vidmar, Inwohnerin,' "'» «lur»c,lnu» 8eni!»8. Im Zivilspilale: 40 <5 ^' ^-November. Maria Hoievar, Taglöhnerin, "' ^""nom» ventneuli. -iandestheater in Aaivach. Veute M»!,t»g, »e» 17. N«»emb,r. °w..^ , 2>« Puppe. 0cbllnn»„ ^'" Wildern nach dem Französischen des Maurice "wu. deutsch von ?l. M. Willnrr. — Musil von Edmond ^ Audran. "«lang hc>,h 8 Uhr. Ende 10 Uhr. ^^'ellu.g. ........ Ungerader Tag. Mittwoch, den 19. Uovemlier. Zum erstenmale: Unsere Toni. Schwan! in vier Alten von Gustav von Moser und Paul Lenhardt. Lottoziehung vom 15. November. 2'nz: 85 24 28 17 9 üz^Triesj: 73 4 80 2 79 WleteoroloMche Veobachtuugeu in ^aibach. ^>^^bhf ^.2 n, ^.^ Luftdruck 736-0 mm. ^» "'!> ^!'^ 7 b 'NO. schwach > heiter ^s^. ^»2 6 1 i NW. mähig > beiter ^'2»N ^3^-2 8 S schwach Nebei ^"»>>l. ^^ 19 NO. schwach halbbewöllt 0-0 ^l^V^- ^ ^ l) NO. müßig dewöltt ^ _. !^9?> 1 .^NO.zml. starl! bewMl >00 ^°^ C°nn.^^"''"kl der Temperatur vom Samstag 2 9« und ^^^aU-4'', Normale ^?«, beziehungsweise 8 b'. "antwortlichei Redakteur: Anton Funtel. Die Sauptanregungsmittel für den modernen Kulturmenschen sind Tenn, Kaffem und Theorbiomin- die beiden letzteren sind im Kaffee und in der Schokolade enthalten, das erste, das TeeXn, ist der Hauptbestandteil aller Tccsorten, sowohl der chinesischen, grünen, als des in letzterer Zeit ganz besonders wegen seines Wohl» Geschmackes und seiner Zusammensetzung geschätzten Ceylonteeo. Er verdankt seinen Nus als Genuhmiltel, die Nerven» und Gehirnlätigleit anregendes belebendes Getränt, den Hauptbestandteilen der exotischen Teesorlen, nämlich dem darin ent-haltcnen äihcrische»» Oel, dem Tee'»'«, und in letzter Reihe dem Tanningehalte. Er wird in der Natur nicht in der Niede» rung Ceylons, sondern in den höher gelegenen Regionen an» getroffen und dem darin culhaltenen ätherischen Oel verdank! er sein Aroma und seinen Wohlgeschmack. D>is vorhin erwähnte Nllaloid Teein ist als das belebende Prinzip im Ceylontee zu betrachten, welche? die geistige und körperliche Tätigkeit an» genehm inftuenziert; es ist ein Herzstimulans, hebt die Puls« frequenz und kann derselbe deshalb unbeschadet dem körperlichen Befinden auch von ganz alten Personen genossen werden, wo er nach dem Gutachten von Fachmännern dir Acrdaunna an» regt und den Krästezustand auf gleicher Höhe erhält. Dieser willsamc Bestandteil TeeXn ist iin Ceulonlce in einem Perzent» satz von 3'/, bis 4"/, enthalten. Der Tanningehalt ist im Extrakt des Ceylontecö im Vergleiche zu andere» Smtrn ein minimaler, waö für den Geschmack und hygienischen Wert gleichfalls von Vorteil ist. Alle diese obgenannlen Ingredienzien, also das ätherische Del, das Teem, der vollwertige Extrakt und der minimale Tanningehall im Nuf^usse, machen den Ceylonlcc zu den begehrtesten und geschätztesten exotischen Tcesorten. (4390) Alle diese Ceylonteesorten. deren Eigenschaften wir hervor« gehoben haben, werden von der SpczialitäleN'Firma : F. Verlyat (Wien, I., Verl. Weihburggasse 27) direkt von den Plantagen ! bezogen und sind daselbst im Originalzustanbe, garantiert voll. kommen rein und unvcrsälscht, stets von letzter Einte zu ganz lluöuehmmb billigen Preisen zu beziehen. Broschüre über Tee» berciluna. und Picislurante auf Verlandn gratis und franko i Soeben erschienen: Neuester Schreibkalender ==ü für Advokaten und Notare ü=== auf das gemeine Jahr 1903. Preis: K. 2 20, mit Postzusendung K 2 50. 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N-rücksichtlich im noch nicht ei"gebrachten Rch?, ohne Haftung der Masse für die Richtigkeit und Einbringllchk.lt dieser Forderung, im Wege der öffentlichen Verst^iaerung gegen Barzahlung an den Masseverwulter realisiert werden und wird zur Vornahme der Ver-steigerung die Tagfahuna. h'erg<>nch2. II. Slock. auf den 24. November 19(1^ vormittags 10 Uhr, mit dem Belsah anaeordnet, daß bei dieser Tagsatzung die Forderung an den MeiMettnden. jedoch nickt unt.r dem Mcistbote per 500 t( hintangcqef-ctt werden wird. K. l. Landgericht Lalbach, Abt. N«. am 5. November 1902. _____ ; (4505) " tlOQ/L I Oklic. x i Zoper Marijo in Jero Kaslelic ter Lorenra Smole in njih pravne na-slednike, kojih bivaJiöce je ne/nano Isejepodala Pri c. kr. okrajni sodn.ji v Višnjigori po Ignaciju Kastelic iz Zubne st 21 tožba zaradi zastarelowti terjalev v znesku 600 gld., 200 gld. 50 kr. in prevžilka v vrednosti 50 gld. Na podsfavi tožbe odredil se je narok za ustno sporno razpravo na dan 27. novembra 1902, ob 8. uri dopoldne, pri tem sodisèu. V obrambo pravic loženih se po-sfavlja za skrbnika gospod Anton Lavrih v Žubni. Ta skrbnik bo za-»lopal tožene v oznamenjeni pravni stvari na njihovo nevarnost in stroške, dokler se oni ne oglasijo pri sodniji ali ne imenujejo pooblašèenca. C. kr. okrajna sodnija v Viönjigori, dne 13. novembra 1902. (4494) C. 100/2 Oklic. T— Zoper Vincencijo, Franèifeko in Jakoba Komat, katerih bivališèe je neznano, se je podala pri c. kr. okrajni sodniji v Trebnjem po Joželu Bajc v Tihaboju tožba zaradi izbrisa za-sfarele lerjatve v znesku 195 K 48 h s prip. Na podstavi tožbe odredil se je narok zh ustno sporno razpravo na dan 19. novembra 1902, ob 9. uri dopoldne, v sobi st. 1. V obrambo pravic Vincencije, Kranöiftke in Jakoba Komat se po-siavlja za skrbnika gospod Franc Travnik v Trebnjem. Ta skrbnik bo zastopal tožene v oznamenjeni pravni stvari na njih nevarnost in stroške, dokler se oni ne oglasijo pri sodniji ali ne imenujejo pooblašèenca. i C. kr. okrajna sodnija v Trebnjem, odd. I, dne 8. novembra 1902. (4481) ^ l6/2 3. Kundmachung. Im Konkurse des Eduard Kristan, Gstreideagenten in Lalback, würde über Vorschlag der liei der Wahltagsatzmig erschienenen Gläubiger als Mafftve»waiter Herr Dr. Wilhelm Schweitzer, Advokat in Laibach, bestätigt und als dessen Stellvertreter Herr Dr. Brejc, Advokat in Laibach, ausgestellt. K. k Landesge'icht in Laibach, Abt. lll, am 10. November 1902. (4395) C. 378/2 Oklic Zoper zapusèino Janeza Žvan, gostilnièarja v Srednjivasi, se je podala pri c. kr. okrajni »odniji v Ka-dovljici po gosp. Josipu Ažman v Zagoricah, zastopan po gosp. dr. Vil-fan, tožba zaradi 443 K 82 h. Na podstavi tožbe odredil se je narok na dan 26. novembra 1902, ob 9. uri dopoldne, pri tej sodniji, v sobi 6t. 3. V obrambo pravic tožene za-puSèine se postavlja za skrbnika gOHpod Janez Korošec, obèinski pred-stojnik v Cesenjci. Ta skrbnik bo zastopal toženo zapuSèino v oznamenjeni pravni stvari na nje nevarnost. in stroske, dokler se ne oglasi pri sodniji ali ne imenuje poobla-šèenca. G. kr. okrajna sodnija v Hadovljicj, odd. II, dne 2. novembra 1902.