Eaihadjrr $0od|tnhlatl, Organ der Verfasiungspartei in kram. *tr.554 abonntmentl-etbingniffe: O-nriL-rig: SSr ieita* ft. 4.— Mil Post fl. 5.— lelViatrig.: . . . 2,- . . . 2.50 lierttlldtitiS • » • * !• • • • 1-25 gut Zustellung in'« Haul: LierteljLhrig 10 tc. Samftag ben 21. Mar; 3 nf ertienl-Sictift. (tinfyaUigc Petit-Zrile i 4 tr., bti Wirderholungen k 3 tr. — 'Lnzrigen til 5 Zeilen 20 tr. Redaction, Administration u. Hrprdition: Schuftergafft Nr. 3,1. ©tod. 1891. Wjtiier firicf. (3ur Lage.) 18. Marz. j jj, Bei der Beurtheilung der neuen muh immet festgehalten werden, dah Graf %ffe nur mit Mihvergnugen das Zerfliehen seineS "'isernen RingeS", den Untergang der Altczechen Anderes erlebt hat und dah er in mehr »ts einer Beziehung der politische Gesinnungsbruder ^ ®rafen Hohonwart ift, des Hauptvertreters der ^al-clerikalen Ueberzeugung. Graf Taaffe mag >tt »urLckbleiben, aber in vielen wichtigen Fragen '6 * boA mit demselben eineS SinneS, welcher rtto., QU(£ yejt den Fundamentalartikeln und fcit bn rrusammenbrechen der Aera DunajewSki seine ^ju7en einigermahen abgeschliffen haben roirb. S2 miteinander find roohl jetzt der Meinung, S fftr Auaenblick in den forderalistischen Wein X Waster gegossen werden. d«h die allzu auf-X[i6e slavische Bewegung emigermahen kurz ge-werden musie und dah mit den auhersten Kerunaen bet Clerikalen gerade jetzt nicht zu viel werden biitfe; Beide stimmen aber !^ib auch darin iiberein, dah fte nach einer kurzeren Manaeren Kaltstellung diese Lb-rmahig brodelnben 5%r miebet dem Feuer naher riicken mtihten, urn K ejbeale" am Ende doch zu erreichen.___________________ IruMrton. Bescheidener An fang. m0, uns liegen ein paar vergilbte hiesige JitimftsMntter auS dem Jahre 1824. Dieselben ^ l^n einen auSfiihrlichen Bericht „Ueber den Kaana unb die zweckmahige Beniitzung der Spar-Walt zu Laibach im Jahre 1823." Gerabe k W nac6Ren Woche halt bet Verein bet ktaini-5'n Snarcaffe seine regelmahige biehjahrige Haupt-Km£«a 06 unb da ift eg vielleicht nicht ohne k siebzig Jahre zuriickzublicken unb zu sehen. ^ X Smein bescheidenen Anf-ingen sich die IXu enLiielte, die heute nicht nur das erfte ihitinftitut deS LandeS tfi, fonbern untcr ben ) \eiAifdien Sparcasien itberhaupt erne hervor-X e unb allgemein geachtete Stellung einnimmt. L L 4 November 1820, bent NamenSfest der regierenden Kaiserin, welche der Anstalt 0 ls erste unb oberste Stifterin beitrat, war Itfo, I8 iin Privatverein gegritndet rootben unb vb-nerwLhnte Bericht roat bet zroeite, bet nach terflnbun« deS VeteineS erflottet wurde: „Zum \ , hat bie Direction ba« slihe Vergnilgen — tg im Eingange heiht - die lohnenden hoch-” «rtiAte seineS BestehenS zur offentl.chen ;ni6 bringen." Uebet die THLtigkeit bet Sen Reit sagt bet Beticht dann roeitet: gn,0j hatte der Vetein im Anfange mit Datum sehen roir Graf Taaffe vor Allem be-miiht, die Grafen Clam unb Hohenwart festzuhalten, unb nut insoweit ben anberen Parteien nahetreten, alS e§ bie Kametabschaft mit biefen Politiketn erlaubt. Graf Hohenwart war sicher mit ber Auf-losung des Reichsrathcs nicht einverstanben; er wollte ouch sofort sich vom politischen Leben zuriickziehen; Graf Taaffe jeboch wuhte ihm klar zu machen, dah diese Auflosung sich nicht unter alien Umstanden auf einen Wechsel in dem Regierungsprogramme beziehe, unb fortan sehen wit Hohenwart wieber mit Eifer in bie Politik eingreifen unb personlich einen Versuch machen, ben krainischen Grohgrunbbesitz fur sich unb fur ben Grafen Taaffe zurechtzurichten, ber aller-bings mitzlang. Ganz so sehen wit nun auch ben Grafen Taaffe bemuht, auch bie seinem System biSher feinblich Gegenubergestanbenen fur seine neue UebergangSpolitik zu geroinnen. Wenn Graf Taaffe sich schon bescheiben muh, seine bisherigen „©tiitzen", soweit fte ihm ubrig geblieben sinb, zur Zuriick-haltung zu brangen, so, meint er wohl, roitrbe bieh bei seinen bisherigen Gegnetn, bie ja seither ohnehin burch thre Stellung in bei Opposition zur volligen Entsagung gezwungen waren, umso leichter gelingen. Schmiegt sich und duckt sich AlleS, bann hat eS Graf Taaffe nicht nothig, an sich selbst gewiffe Aenberungen vorzunehmen, welche ihm Ueberwinbung kosten wurbett, unb er unb Graf Hohenwart, unb was sonst noch Hindernissen manchet Art zu lantpfen, unb tonnte nut allmalig bent Zwecke, ben er sich in bet teineit Absicht, den unteren Clasien bet Menschheit zu bienen, vorgesteckt hat, unb welchen et ohne ben ge-ringflen Eigennutz zum lediglichen Wohl derselben auf daS beharrlichste cerfolgte, entgegenfchreiten. So rote sich jeboch baS Sertrouen in bie Rechtlich-keit unb Reblichkeit bet VeteinSmitgliedet nermehrte; so wie sich bas Publikum mit jebetn Tag tneht uberzeugte, mit welcher Genauigkeit unb Gewissen-haftigleit mit ben anoertrauten Spatpfennigen ge-bahtet witb, unb bah man feine Arbeit, leine Schwierigkeit beseitige, urn nut bie kummerlich ver-bienten, unb vertraulich auf bie Tage ber Noth hinterlegten Betrage, an benett oft vielfaltiger unb Jahre lang forlgefetzter Schweih klebet, mit voller Sicherheit fruchtbringenb machen zu konnen; so wie butch vielfaltige von Menschenfreunden unternom-rnene Belehtungen bet gegen bas Institut mit Vor-urtheilen eingenotnntenen cirmeren Classen baS in unseren Tagen leider so leicht ntbgltche Mihtrauen auf ptinktliche Riickzahlungen immer mehr unb mehr verscheucht worben ist; so hat auch bie Sparcasse-Anstalt angcfangen, immer mehr unb mehr zuzu-nehnten, und eine Heine Vergleichung deS ZustandeS derselben am Schlusse beS, wegen beB hohen Congresses zu Laibach ewig merkwllrdigen JahreS 1821, noch bent ersten Jahre ihres segenreichen BestehenS mit bent vom Jahte 1823 roirb barstellen, mit an bent Letzteren hcingt — fte bleiben die Geister ubet bet Wassern. Auf diese Art wcire uber die unonge* nehnte Zeit des geborstenen „eifernen Ringes" so lange hinweg zu lontnten, bis bie Altczechen wieber zu Athem lontnten, unb bie clerikalen Machenschaften, welche unter ber Hand einer ausgiebigen Unter* ftutzung sich erfreuen konnen, wtirben ben beutfchen freiftnnigen Parteien hinreichenb Abbruch thun, so bah bann bas golbene Zeitalter eines neuen eisernen Ringes hereinbrechen konnte. ES ist selbstverstandlich, dah sich die beutsche Opposition in biese Combination nicht einbeziehen laht, weil sie recht gut roeih, waS ber Ausgang eines solchen Spieles ware. Die beutsche Sinke hat „Mahigung" versprochen, weil fte bie Sage beS Reiches wllrdigt. Die Plane des Grafen Hohenwart zu ftrdern hat fte nicht die geringste Veranlasiung. Im Gegentheile, fte muh ihren Grundsatzen nach bestrebt sein, ben Mitschopfer ber Fundamental-Artikel bei Seite obet, wenn man will, in bas — Herrenhaus zu schicben. Die Berechnungen, auf welche Weise sich Graf Taaffe eine Mehrheit fur bir Abrehbebatte unb fiit bas Bubget zusammen-bringt, haben ftir die Opposition nur dann ein Interest, wenn eS sich urn einen entfchiebenen Wanbel in bet Regierungspolitik hanbelt. DaS Re-gieren burch Zugestandnisse an die eine unb bann wieber an bie anbere Parteigruppe ntuh entschieben welcher Schnelligkeit fte sich zu einer Hohe erhob, welche fte schon jetzt, wenn man namlich baS Vet-hciltnih ber Bevolkerung biefet Provinzial-Hauptstabt (im Jahre 1823, 13.684 Einwohner ohne baS GarnisonS'Militar mitzurechen) gegen baS weit grohere anbeter Stiidte nicht iibetsieht, ben ersten berntalen bestehenben Sparcasse-Anstalten alS eine wurbige Schwester an bie Seite stellet." „Der Stiftungsfond betrug ant 4. October 1820 ben geringen Betrag von 340 fl. Weil sich bet Spatcafse'Vetein seiner Bestimmung gentah in seinen Auslogen auf baS moglichste befchranken tnuh; unb in Riicksicht, bah in zwei Jahrett fogat fur bag Locale unb ftir bie Kanzlei-Bebiirfnisse burch groh-miithige Menschensreunbe unentgeltlich gesorgt rootben ist, unb auch im britten Jahre bafiit nur eine sehr geringe Cntgeltung zureichte, inbem so roie in ben oorigen, also auch in biesem Jahre bas nothige Papier auf Druckereien ein Vereinsmitglieb Herr Slbam Heinrich Hohn unentgeltlich hergab, unb ein Anberer bie Druckkosten ohne Anspruch auf Ent» sch&bigung besiritt; ferner bei bent Urnftanbe, bah baS aibeitenbe Personals ganz unrernunerirte Dienste leiste unb noch fottroahrenb leistet; so konnte sich ber ©tiftungflfonb burch nochtragliche Gefchente, unb auS bent Ueberschusse bes eingefaCenen ftinften Procento’8 ber oerzinfeten Capitalien bis zum deS JahreS 1823 auf ben Betrag von 18 7 tr. erheben." und nicht blotz fur eine Uebergangszeit aufhoren. Graf Taaffe selbst roirb an diesem „Handel" mit feinen Majoritatsgruppen nicht viel Geschmack gehabt haben; er scheint sich after bacon doch nicht los machen zu konnen — bent Grafen Hohenwart zu Liebe. Die deutsche Opposition hat sich befchieben, ihre fuhrenben Manner gar nicht in bet Regierung zu sehen, sie hat erklart, jebe Regierung zu unterstutzen, welche keine Parteiregierung fein roiirbe, aber eine osterreichische Regierung. Und was muthet man ber-selben Opposition zu? Datz sie sich einer'Mehrheit einsiige, in roelcher ihre entschiedensten Gegner ihre Gebieter fein roiitben! Graf Taaffe roirb bamit fein Gluck haben. Es hanbelt sich gar nicht um bie Aus-zahlung bieser ober jener Mehrheit — es hanbelt sich um bie Abbankung ber alien, um bie Einflihrung never Regierungsgrunbsatze. Die alien haben bie Mehrheit, welche ihnen zur Verftigung stand, zu Grunbe gerichtet. Sinb bie neuen Grunbsatze gut, so roirb ihnen bie Mehrheit si (her nicht fehlen. Wieder das groMovemfche programm. («chlu§.) Jebe Partei hat ihre eigenen Zwecke unb jebe Verfugung iiber bas eigene Vetmvgen zur Forbe-rung berfelben mag von ihrem Stanbpunkte auS gerechtfertigt erfcheinen, das gemeinschastliche Vermogen aber barf zu folchen Patteizwecken roeber von ber einen, noch von ber anberen Seite ange-griffen roerben. Wir haben ben Beweis erbracht, datz wir bei vielen Gelegenheiten gefchroiegen haben, selbst Befchliissen gegeniiber, welche mit biesem Grunbsatze sich nicht vvllstanbig becken, ich mochte Sie aber bitten, barauf bebacht zu fein, bah jene etroai zu roeit gehenbe Siberalitat zur Unterstutzung von Parteizwecken burch Lanbesmittel nicht mehr jene riicksichtslose Anwenbung ftnbe, bie sie noch heute zu stnben scheint. Ich beschranke mich aus biese Semerfung, wo< bei ich an Jhr GerechtigkeitSgesuhl appellire, unS in bieser Frage teine Situation zu schaffen, welche ein einmiithigeS SSorgehen im Jnteresse bed LanbeS unmoglich machen iviirbe. Ich bin nicht in bet Sage, auf alle Ausfuhrungen, bie von bent ersten Herrn „Die verzinslichen Einlagen stiegen bis zurn Abschlusse ber ersten Bilanz im Jahre 1821 auf 7732 p. 7 kr. Wie allmalig bieser Betrag ein* ging, jeigen bie bamals nur* erst mit 120 si. 49*/* kr. verfallenen unb zurn Capital zugeschla- genen Jnteressen. Es rourbe aber auch von ben ein* gelegten Capitalien roenig riickverlangt unb auSbe-zahlt, nur 148 p. 15 kr. Demnach hatte bie Anstalt bei bein Abschlusie ber ersten Bilanz im Jahre 1821 von ben verzinslichen Einlagen 7704 fl. 418/t kr. im Versprechen. Am Schlusie beS Jahres 1823 stiegen bie Einlagen sammt ben verfallenen, aber unbehobenen, unb baher nach ben Vereins-©tatuten zum Capital geschlagenen, 4procentigen Jnteressen auf die Summe von 56.557 si. 22 '/* kr. unb nebstbei sinb noch von mchreren Capitalien bie verfallenen Jnteressen entgegen behoben, unb an Capitalien im Jahre 1822 . 3.606 fl 54% kr. unb im Jahre 1823 . . . 10.751 „ 48'/. „ zusarnrnen . 14.358 fl. 43 kr. zuriickverlangt und piinkllich ausbezahlt warden." „Die Sparcasse - Direction erfullct mit dem lebhaftestcn Freubengefiihle cine ihrer angemchmften Ppichten, inbem fie fur ein so hoch gefteigertes Zu-trauen nicht nur im Ranten ber ©integer, denen ber Nutzen aus bet mit allet mogtichen ©icherheit geschehenen Anlegung so betrdchtlicher Capitalien ganz alleiit zugehet, fonbetn auch im Ranten ber* jenigen Mitblirger bieser Provinzial-Hauptstabt,. auf be ten Realitiiten bicfe Capitalien pupillarrnatzig ge-sichert, gegett 5procenlige Zinsen angetegt warden Rebner in bie Debatte gebtacht warden sinb, ein* zugehen, unb bietz auS fehr vielen Griinben, borunter auch betzhalb, weil ich Ihre Gebulb nicht zu roeit in Anspruch nehmen mochte. Aber von bem Grunbsatze auSgehenb, an welchem fefthaltenb ich zu be-weifen suchte, bah die Grtinbung tines nationalen Verroaltungsgebietes nicht im Jnteresse be§ ©taates, nicht im Jnteresse bet Verroaltung unb beS fteund-nachbarlichen ZufammenlebenS gelegen ist, unb batz betartige Utopien beffer untertaffen roerben foil ten, mochte ich. noch ben roeitet angeregten politifchen Ftagen eine ganz furze Aufmerkfamkeit wibnten. Ich glaube, batz bie Ansicht beS letzten Herrn RebnerS auch auf Ihrer Seite bie vothettfchende, unb batz bie Anfchauung bes ersten Herrn RebnerS nicht bie Jhrige ist; ivenigstens ich hege biese Ueberzeugung, benn wenn Sie biese letztere Ansicht theilen roiitben, bann miihte ich wirflich zu Conclusionen fommeit, bie sich vielleicht iiber bie Grenjen bieser Debatte ersttecfen wiirben. Wenn Sie gehort haben, batz bie Regierung — ich Habe feine Slufgabe, sie zu ver-theibigen, — batz bie osierreichifche Regierung ein* fach nut fiir ben Kaiser von Deutschlanb unb ben Konig von Jtalien arbeite unb betartige Ansichten unwiberlegt auSgefprochen roerben, bann miiffen Sie sagen, batz biese Regierung ihrer ersten Pflicht, fiit Kaiser unb Vaterlanb zu arbeiten, pPichtoergefsen nicht nachfommt! Hier roerben Stamme bes Reiches bes Hochver-rathes befchulbigt, in Formen, roie sie r iiber faum gebacht roerben fonnen; es roirb von ben Deutschen behauptet, batz sie nur nach Berlin graoitiren, von ben Jtalienern basselbe nach Autzen, bie Ungarn roerben als VatetlaiibSvetrather hingestellt: bas AlleS barf in einem ojlerreichifchen SSertretungsforper gefagt roerben! (Abgeorbneter Svetec: „Kdo pa to pravi?") Wet bas zu behaupten roagt, ber hat fiit baS Defterretdjerthum fein ©efiihl! Moge man nicht mit fleinlichen ©ophismen baran nergcln! Die Grunbsatze, bie ich vertheibige, sinb bie Grunbsatze ehtlichcr, osterreichischer Politifer, roelche nicht jeben Augenblick um eine leibige DpportunitatSfrage sich fcheren ! Ich glaube, biefeS Gefiihl beherrfcht Sie mit uns unb ivenn bietz ber Fall ist, bann miiffen Sie auch bie Entriiflung mit uns theilen: es geht sinb, hiermit ben verbienten ingigften Dank offent* iich erftattet. Moge biefes glcinzende Beifpiel eineS so auSgczeichneten SSertrauens alle fiir bas allgc-mcine Wohl, wo es immer, gesetzt auch nur im gevingerett Matze, beforbert roerben fann, warm fiihlenbe Menfchenfteunbe beroegen beizutragen, auf batz auch bie nur noch wenigen Refte bes hin unb roieber noch beftehenben Mitztrauens auf Riickzahlung ganz oertilgt roiitben; unb bann lann man hoffen, batz sich bie Thatigfeit bes Vereins noch roeit glan-zenbeter Etfolge erfreuen, unb so Manchet bie Friichte seiner bisher nutzlos verschlvssenen Spar-psennige nicht nur selbst geniejjen, fonbern sich auch bas Vetbienst etworben haben roirb, mit seinem biSher zu feinem eigenen Schaden zutiickbehaltenen, unb mit nicht vollein Rechte fogcnannten Schatzgelbe zurn Wohl seiner Mitmenschen nach seinen Kcaften beigetragen zu haben." Diese Hoffnung, roelche bie Direction bamals im Jahre 1824 auSsprach, batz mit ber Zeit „sich bie Thatigkeit bes VereineS noch roeit glanzenberer Ersolge erfreuen roirb", ist feither in ungeahnter Weise in Erfiillung gegangen, Dank vor Allcm ber ttmftchtigeit, hingebungsvollen unb ftreng reellen Seitting, bcten sich bas Institut alle bicfe Decennien hinburch zu erfreuen hatte. Mit roelch', man lonnte sagen, gemuthvollem Ernste bie batnalige Direction ihre Aufgabe erfatzte, zeigt ber roeitere Jnhalt bes uns vorlicgenben Berichtes. In einer von entster Hingebung an bie Sache burchbrungenen ei»bring-lichen Darstellung roirb bas Wefen unb bie Bebeu- nicht an, ein ganzes Volk bes Hochoerrathei zu zeihen! (Slbgeotbneter Hribar: „Prosim, tega ni nihče storil, to ni res !*) (Abgeorbneter Svetik: flKdo ?“) Das ist roaht! Det Hert Slbgeorbnete bet Stabt Laibach Hat in bet von Jhneit von An-fang bis Enbe ruhig angehorten Rebe barLber unb in biefem Sinne gefprochen. Run, biefe politifche Ueberzettgttng, bie ich ocrbamme, theilen Sie hoffent-lich nicht, unb biefe Hoffnung bietet mit ben Anlah zum Uebergange auf ben zroeiten Theil mcinet AuS-fiihrungen, bei benen ich mich fo furz alS moglich fttffen roerbe. Es ist hiet befannt geroorben, somohl von bem letzten Herrn Rebnet, als auch von anderer Seite, batz es im Jnteresse bes LanbeS im hochste« Grabe roiinfchensroerth roore, einheitlich. einverstand-lich, gemeinfam zu arbeiten; e8 ist batauf hinge* rotefen rootben, batz biefe gemeinfame 'Arbrit bie ersprietzlichsten Refultate fiir bas Land ergebeit roiirbe; ich begtiicfrounfche Sie Alle unb auch mich selbst, von Seite bes letzten Herrn Rebners ahnliche Anschauungen gehort zu haben. Ich glaube, bch biefe politifche Debatte grotzen Danf oerbient, fchoit betzhalb, batz betartige Grunbfatze zum Žtusbrude gelangen, bamit Serroirrungen, bie Geistet unb Ge« mtither fchdbigen, befeitigt roerben. Sie fagien, batz Sie bie SBerechtigung bet anberen Partei im Lanbe etnerfennen. Sie fagten, batz Sie mit ber anberen Partei gemeinfam arbeiten wollen; bas sinb Worte, bie roir verstehen. Seeintrdchtigen Sie unfete Rechte nicht, roir beeintrtidjtigen bie Jhtigen nicht, stellen Sie sich nicht auf ben starten ©tanbpunft bet Ra< tionaiitdt in Fragen, rov etn gerneinschaftlicheS Z»' fammenroitfen auf anberet ©runblage im Jnterejse bes Sanbes, ber Bevolferung, beS StaateS moglich ist! Ich Habe oerfucht, nachzuroeifen, batz ber ein« feitige Stanbpunlt ber Rationalitdt in staatlichen Fragen pon bem allergrotzten Rachtheile ist. Lafsen roir bie SBaffen ruhen auf biefem Gebiete, roir ftnb zur Entfcheibung bariiber nicht competent unb nicht in ber Sage, biefe Fragen zu lofen. Vereinigen mit uns, ich rufe Sie auf zum gemeinfamen Wirken, zum Vortheile unferes Sanbes unb unferes Volkei, bas uns Dank roiffen roirb, batz roir es vor Ver« roirrungen beroahrt haben, bie nie unb nimraer zu feinem Besten gereichen fonnen! (Sebhaftet Beifall.) tung ber Sparcafsen auSeinanbergefetzt unb bie Bor> theile berfelben roerben in zahlreichen Beifpielen unb Betechnungen ben oerfchiebenen Stdnben unb Be* rufsarten klat gemacht. Es roiirbe uns viel zu roeit ftihren, alles bas hier mitzutheilen, unb es mogen als Beleg fiir bas Gefngte mir noch einige 9Iu5; fiihrungen bes BetichteS Platz sinden, roo von bet Beniitzung ber Anstalt burch bie Dienstboten bie Rebe ist. „®erabe »on ben anfdnglich fehr behutfaraeit Dienstboten", heitzt es bn, „roirb jetzt bie Spat* anstalt bereits auf eine Art beniitzt, bie bem Vereine bas roohlthuenbste Berouhtfein verfchafft, ben Zwea seines Bestehens nun schon in einem ©rabe ju erreichen, bis zu roelchem in brei Jahten zu gel«n» gen sich berfelbe bie Hoffnung zu machen nie er-tiihnt haben roiirbe. Man biirfte zu Laibach nun schon roenige Dienstgeber sinben, roelche ben Dienst' botenlohn, selbst wenn er ihnen zur Aufberoahrung anvertraut ober unerhoben gelaffen roirb, bit siv behielten. So gefchieht es, batz schon SSiele ftatt e Dienstbotenlohnes lieber Sparbiichlein aufbeivahten, unb wenn ber Dienstbote fcinen Lohn ganz obet zum Theile uerlangt, benfelben nicht itur mit bem ^ohne, fonbern auch mit ben mittlerroeile verfallenen Jnter* essen erfreuen. So geben manche Dienfthcrreit > zeitweise accorbitten unb freiroilligen G."scheit e mq ben Dienstboten unmittelbar in bie Hano, i011 er' schicken sie mit Wissen berfelben an bie Spatanita«. — A«,» Sail! iolifjin “»» -ll r '’g' flit -in |» li,f 5 ta «**• d-- Politische Wochenubersicht. ©ras Taaf^fe conferirte im Laufe der vorigen mit ben Fiihrern der verschiedenen Varteien des neugewahlten AbgeordnetenhauseS, vamentlich mit Chlumecky, Plener, Clam-Martinitz Uid Hohenwart. Alles, was fiber Jnhalt unb Er-iolg bieser Conferenzen bisher in die Oeffentlichkeit grdrungen, ist selbstverstandlich nut unverburgteS Betiidbt. Das „Fremdenblatt" bringt folgendeS Com-»nuniqus: „Die Prager Parteikreise wurden verstan-^i»t bah die Conferenzen zwischen Taaffe unb den Fjjh'rern bet Linken, Chlumecky unb Plener, zu der Seaenstitigen Ueberzeugung gefuhrt hoben, batz roeber ije 2|nfe nodj bte Rechte allein eine bauerhafte Maioritat zu bilben vermag. Es roitb bte roeitere ^lbklarung ber Parteiverhaltnisse im Abgeorbneten-hause abgewartet, bte auch uber eine eventuelle An-*>«Berung der Linken on bie conservativen Groh-Lrunbbesitzer entscheiben soll. Diesem Verholtnisse kntsprechenb roirb bie fernere Haltung bet Regierung dolitjsch moglichst neutral Meiben, bis irgenb eine Wtnbung der Parteien emtreten roirb. Demgemah t^rben auch irgenbwelche Aenberungen im Cabinete >licht erwartet unb ber bestehmbe Zustcmb als ben -ivmentanen Ergebnissen ber Wahlen entsptechenb an-Seseben Dagegen iperbe allsetttg eine roeit starkere Hv'iel entfcheibenbere Stellung ber Vereinigten ^infen be i jeber Mitwirkung bet Parteien unb ktz^tuell bet ber Mitwirkung on ber Bilbung ber Wn Maioritat fiir noturgemotz unb nothroenbig (tQČte( « — Die „9ieue Frete Presse" sagt: „Graf taaffe fcheint es vorzuziehen, ohne eine be= frimmte Regierungspartei in bie Session einzutreten Vnb bie Majoritat „von Fall zu Fall" zu btlben. ^ 6 biefes Ptogramm von alien bentbaren bas toAtefte ist, roeit es ebcn bie Progtammlosigkeit 'ft roirb sich jeber aufmerksame Beobachter selbst !q'„ Erstaunlich ist nur, bas Ptogramm, ohne He Maioritat zu regieten, von bersetben Regierung 'uffteCen zu sehen, welche am 25. Janner erklarte, fie Babe roegen ber „schwonkenben unb unsicheren ^ioritcitSverhaltnisse" ber Krone bie Auflosung beS seines eingteifenbeS Mitwirken - Es kann ihnen auck bie Versicherung ertheilt roetben, bah auch tL, Dienstboten in ben Tagen ber Noth ober bes &,eB,n8 in den spateren Altersjahren mit ben innig-k n.f{\Uen bes Dankes eine so fruhe voterliche C 5 « preifen unb aus Erkenntlichkeit ben Wn des Himmels uber iht Mtihen unb Walten Verfieben S-witz nicht untetloffen wetben Einst-Wen ftnben si- in ben sicherl.ch umfo treueren Wnften betfelben, als in etnent hoheren Grabe bie k ver Svarsamkeit in ihnen gen-ihret roorben einiae Anerkennung fiir ihre Mitwirkung zur iAu„a des ZweckeS beS Sparcasse-Veremes. Unb kick bieser Lerein bie Hoffmmg macht, batz Xn sich in wenigen Jahten bei bet Aufnahnie bet dftJten ouch bfltum anfragen roirb, ob sich bte« WTtii^ich 'hrer Sittlichkeit auch mit einem i.n Slanbc smd, (» jtabt C ni(6tS Ungewisies zu oertrouen, tnbent btetz \ll in eine nicht geringe Burgschaft von dem 3er!n ober geringeren Wetthe bes oufzunehmen- Dienstboten leisteu niutz." Daran reiht bte Direction ouch noch etnen ^ „ n„ b;e hoheren unb reicheren ©tonbe. „Diese W Situt fur sich nicht. Aber - bie Vmfa&eit bebarf ihtet Hilfe unb bos Sparinstitut XT im Namen ber Menschheit diese Vermoglicheren, V B56er ftehenben Glficklicheren brmgenb etfuchen, V $gepen bet ihnen untergebenen ober von ‘Wab&onflenben ober roie itntner in ihtet Um-Sl befinblichen armeren Menfchen mit ollcm ihren Sicktiaen Einslusse zu vermenben, ouf batz unter ^esen die Sotge stir bte Zukttnft geweckt unb genahret Abgeotbnetenhauses antathen mfifsen." — Die Par« teileitung bet Vereinigten beutfchen Linken erklort bte Geriichte, batz bie Pottei eine llntge* slaltung bes Cabinets, bie Sefeitigung ber Minister Bocquehem, Goutsch, Schonborn unb Zaleski, fowie bie Wahl Chlumecky's an ©telle Smolka's zum Ptasibenten bes Abgeotbnetenhauses vetlangt hatte, als miitzige bosroillige Etfinbungen. — Aus Ptag verlautet, batz die Jungczechen eine Annahetung an ben conservativen Gtotzgtunb-besitz einerfeits unb bie Regierung anbererseits ver-suchten, jeboch beiberfeitS entfchteben zuriickgewiesen routben. Das Hettenhaus bes ReichsratheS soll noch ben Dfierfeiertagen einen Zuwachs von 14 bis 16 neuen Mitgliebern erhalten. Die Landgemeinden in Dalmatien roahlten 5 Croaten unb 1 Serben in bas Abgeorb-netenhaus. Graf Wurmbranb in Graz beruft vor Zu-fammentritt des ReichsratheS eine Conferenz ber beutfchen Abgeorbneten bet Alpen» lanbcr behufs Etzielung eines gemeinsamen Vor-gehens, namentlich in WirthschoftSfrogen eiit. Beztiglich ber Aussichten ber Jungczechen fagt ber Setnbetget „"Przeglonb": „Seiner einzigen ongefehenen Partei konne bie Sunbesgenoffen* fchaft ber focialistifch-ponflovistischen Jungczechen errounfcht fein. Im Abgeorbneten« house roerbe man fchon trachten, ben jungczechischen Chouvinismus unfchoblich zu mochen, noch roichtiger ober fei es, bie Jungczechen von ber Betheiligung an ber ausroattigen Politik ouszuschlietzen unb bie-selben im Jnteresse bes Reiches unb mit Riicksicht ouf bie Ungatn nicht in bie Delegation gelongen zu lassen rootauf unzroeiselhoft auch Kolnoky bringen roerbe." Das Blatt ernpsiehlt betzhalb ein Coinprornitz zroischen ben Deutsche« unb ben Gtotzgtunbbesitzetn Bohmens. Die Jungczechen berufen noch vot Ostem einen Parteitag nach Prag ein. Det Justizministet hat bet Lemberger Ab-vocatenlammer vetboten, sich an ber geplonten 6 e n- unb babutch ber Ttieb angefocht roerbe, gegen ben Reiz bes Augenblickes butch bie Beniitzung ber Spatonstalt ben Gtunb zurn kunftigen Wohl zu legen. Wie roenig ist oft erforberltch, urn gegen bie ©elegenheit zu roarnen, in roelcher mit bent in ben Jahten ber Jugenb vielleicht ergiebiget fltetzenben SSetfotgttngS-queUen, als sie bie ©egenroott forbert, zum eigenen Untergange gerouftet roirb. Wohl so menfchen-freunblichen Wotnetn! Wohl bent Spatinsiitute selbst, roenn butch sie auch nur ein Mensch bent einbrechenben Perberben entrifsen, nur ein Lostet verhinbett, unb dagegen nur eine Tugend eingepragt unb eines Menschen kiinstiges Dotben verhiitet ober seine lunstige Selbsierholtung gesvrbett roirb!"------------- ©either sinb siebenunbsechzig Jahre oerslofsen; in bieser langen Zeit hat bie krainische Sporcosse bei alletn Wechsel bet Menfchen unb ber Verholtnisse es immer verstanben, ihre bcbeutungsvolle Aufgobe nach ber roitthschostlichen roie nach ber huntonen Seite hin in ooQsttnt Matze zu etfiiHeti; sie blieb nie hinter ben Slnforberungen ber Zeit zurlick, vet-lietz abet auch nie bie Bohnen roeifer Vorsicht unb ftrenger ©eroiffenhaftigkeit, roelche bie eblen Manner, bie ben Serein gegrunbet, von ollem Anfange an eingefchlagett habeit. So roar es ber krainifchen ©potcofse im Laufe bet Jahre gegonnt, ihre heutige oitgefehene ©tellung zu erreichen unb roahrenb besselben nicht nut ihren eigentlichen Ziveck als ein ©par- unb Hypothekatinstitut im grotzortigen Umfange zu erfulleii, fonbetit tiberbietz noch .^unberttaufenbe von Gulben Werken ber Wohlthiitigkeit unb Menfchenliebe, bet Kunst unb Wissenfchoft, ber Cultur unb Bilbung roibmen zu konnen. tenarftier bet Etlosiung ber polnt'schen Constitution com 3. Mai 1791 zu betheiligcn. Det beutfche Kaiser empsing am 14. b. M. bie Deputation beS LonbesouSschusieS von Elsatz» Lothringen mit folgenbet Ansptache: „Es ge-teicht mit zur ©enugthuung, batz ber LanbeSouS-schutz sich einer fitt bte Jntereffen von Elfoh-Sothringen wichtigen Ftoge unmittelbar an mich geroendet hat. Jch etblicke in diefet Thatfache ein mit roerthvolleS Zeugnitz fiir bos fortfchreitenbe Vetstonbnitz, welches mein Wohlroollen unb meirie Theilnahme an bet Entroicklung Jhres Heimotlonbes im Kreife seiner Vertreter finbet. Auch nehme ich gerne bte Versicherung entgcgen, batz bie elsatz-lolhringische Bevolkerung, aus b em Boben ber bestehenben stootsrechtlichen Verholtnisse verhatrenb, jebe E in» mischung ftembet Elemente zutuckweist unb ben ©chutz ihtet Jnteresien nut von b e m Reiche geroartigt." In Berlin ftorb ber beruhmte Fuhrer ber Centrumspartei bes beutfchen Reichstages, 2 ub roi g von Wi n bthorft. Der bisherige preutzische Cultusminister von ©otzler rourbe fiber eigenes Ansuchen unter koiser-lichet Anerkennung seiner SSerbienfte seiner ©tellung enthoben unb an befsen ©telle Gros Zeblitz-Trutzf chlet ernannt. — Der beutfche Reichstag genehmigte ben M i I i t a t« unb Marine« Etat. Die itolienische Sommer beroiffigte die Etstreckung ber Kfinbigungsfrist bezitgltch bes Han-belsvetttoges mit Oesterteich-Ungotn. Am 15. b. M. fanb in Livorno ein blu-tiger Zusarnrnenstvtz zwischen Anarchiften unb Polizeiagenten statt; viele Personen rourden vechastet. Der serbische Minister bes Jnnern otb» nete strenge Polizeirnotznohmen gegen erroerbs-l o f e unb verb achtige Jnbivibuen on unb lietz mehrere Perfonen aus Montenegro, Bosnien unb bet Herzegoroino, bie sich in ©etbtett aufhietten, ousroeisen. Dieportugiesische Kammer genehmigte baS Finanzgesetz. In einet Vetsommlung von ©enatoren, Depu-tirtcn unb Dfftcieren rourbe ein Protest gegen bie Politik bet brafilianischen Regierung befchloffen. In bet ©chlacht beiPofo-Almonte (Chile) crlitten bie Regierungstruppen eine gonzliche Rteber« logc._________________________ Wochen-Lhronik. In ber Dfener Konigsburg fanben in voriger Woche tnilitarifche Conferenzen unter bem Votsitze bes KaiferS statt. — Det Koifer eroffnete am 16. b. M. im Kunstlethoufe zu Wien bie Jahtesousstellung. — Die Koisetin Elis abeth ivutbe in Lussin-Gronbe sestlich empfangen. — Dem Prinz-Regenten in Mfinchen rourben aus An-latz seines 70jahrigen ©eburtstageS grotze Dvationen bargebracht. — Prinz Heinrich von Pr eutzen roirkte in ben letzten Tagen ber vorigen Woche zu Kiel in einem Orchester-Concerte als erfter Violin« spieler mit. Prinz Jerome Rap o I eon (genannt ber rothe Ptinz) ist nach langetent Leiben ant 17. b. M. in Rom unb bet General ber Covalletie i. R. Grof Ebuarb Clom«GolioS im hoheit Alter von 86 Johren in Wien gestorben. In bent Sefinben beS Prosibenten bes Obersten Gerichtshofes Dr. R. v. Schmerling ist enblich eine ©efferung eingetreten. Am 15. b. M. rourbe in Bubopest bie Convention, betreffenb bie u n g o r i f ch-r u m an i f ch e n Eifenbohnonfchliiffe, unterzcichnet. In Wien wurde ein Verein jut Abwehr des Antisemitismus gegrundet. — Der Wiener Touristenclub unternimmt am 25. d. M. eine Vergnugungsreise nach Dalmatien. Der Afrikaforscher Dr. Holub eroffnet An-fangS Mai im Wiener Prater seine interefsante AuSstellung. Die russische Botschaft in Wien hat daS Palais des Herzogs von Nassau urn den Preis von einer Million Gulden angekauft. Am 1., 2. und 3. April roird fich in Wien der Deutsche Geographentag versammeln. In Wien roird stir das Jahr 1892 die Ver-anstaltung einer Musik- und Theater-Ausstellung geplant. Der Deutsche Bohmerwaldbund zahlt derzeit 212 Ortsgruppen. DaS Verroaltungsvermogen der st a d t i s ch e n Sparcasse in Cilli betragt fl. 3,258.186 03, der Hauptreservefond fl. 258.541 '69, der Special-reservefond fl. 67.651-32, die Gesammtrucklage demnach fl. 326.193*01. Der Reingewinn betragt, u. zw. aus dent Verkehre fl. 24.550*81, aus den Effecten fl. 15.339*52, zusammen mithin o. 28. fl. 39.890*33. Der stir Mitte April projeclirte st e i e r m a r-kische Katholikentag wurde verschoben. In G o rz wurde die neuerrichtete Lehrerinnen-bildungsanstalt eroffnet. Im Mai l. I. soll in Klagenfurt die neue Pferdebahn, welche vom dortigen Siid-bahnhofe durch die Stadt nach Loretto und zur Militarschroimmschule fuhrt, dent offentlichen Ver-kehre ubergeben roerden. Im Somogyer Comitate treiben Rauber ihr Unwesen. In Mainz wurde eine aus dem Jahre 1450 stammende Bidel urn 75.000 Francs verkauft. In Paris hat ftch ein Comit6 von Kunstlern und Jndustriellen wieder fur die Beschickung der Berliner AuSstellung erklart. Zwischen Paris und London roird dem* nachst der Telephon-Verkehr eroffnet roerden. In Grohbritannien erscheinen 1773 Zeitungen. In Petersburg roird mit Beroilligung des Čaren eine M o s ch ee erbaut. Local- und provin^-Nachrichtcn. — (StaatS-Wohlthatigkeitslotterie.) Se. Majestat der Kaiser beroilligte, bah ein Theil deS Reinertragnisses der nachsten Lotterie bem in der Verroaltung des Landes Krain stehenden Waisensonde geroidmet roerde. — (f LandeShauptmann Dr. Josef Poklukar.) Am 17. d. M., um ein Uhr nach Mitiernacht verschieb hier nach langem schweren Leiden LandeShauptmann Dr. Poklukar, nachdem er zu Begin« d. M. das 54. Lebensjahr erreicht hatte. Der-selbe roar in Kerniza, einem Dorfe in der Gemsinde Obergorjach nachst Veldes, geboren; er absolvirte das Gymnasium in Laibach, die juridischen Studien in Wien, roendete ftch Ansangs der Notariatspraxis zu, nahm aber unter den Auspicien des verstorbencn Dr. Bleiweih bald an der nationalen Beroegung theil und roivmete sich dann ausschliehlich der poli-tischen Ganifcre. Dr. Poklukar roar von allem Anfang an ein entschiedener slovenischer Parteiganger und ein ebenso entschiedener Gegner der deutschlibcralen Partei des Landes; innerhalb dec eigenen Partei zahlte er mehr zur clerikcilen Fraction. Eine selten gestorte Nuhe im auheren Austreten, der Vcrkehr, den er stets mit Gesinnungsgenossen aller Schattirung pflog, seinerzeit die lebhaste Anempfehlung des Dr. Bleiiveih und spater die Unterstiitzung, die er haufiger als anbere slooenische Abgeordnete bei der Negierung sand, verschafften ihm allmolig eine geroisse Autoritat innerhalb seiner Partei. Auf biefe hin und bei dem bekannten grohen Mangel, der auf slovenischer Seite stets an geeigneten Personlichkeiten fur Posten her-vorragender Art herrscht, wurde Dr. Poklukar itn Louse der Jahre zu einer ganzen Reihe von Ehren-stellen berusen. Er roar LandeShauptmann, Reichs-rathSabgeordneter, Prasident der Handels- und Ge-roerbekammer, der Karstaufforstungscommisston u. s. ro. Anlcihlich des Jubilaumssestes im Jahre 1883 wurde er auch durch Verleihung des Ordens der eisernen Krone III Classe ousgezetchnet. Neben semen offentlichen Stellungen fungirte er noch als Ausschuh in oerschiedenen Bereinen und war als Mitbesitzer der Blasnik'schen Druckerei und Herausgeber der „Novice" zugleich journalistisch thatig. Es war selbstverstandlich, dah er bei einer solchen das Mah der Leistungs-sahigkeit eines Einzelnen roeit iibersteigenden Cumu-lirung von Functionen der verschiedensten Art nicht alien Ausgaben in gleicher Weise gerecht roerden konnte. Auher bent Amte als LandeShauptmann roidmete sich Dr. Poklukar in den letzten Jahren zumeist einigen Frozen der Landescultur; am lebhastesten interessirte er sich stir daS Morastentsumpfungs-project, dessen Realisirung er leider nicht mehr erle&ett solite. Als Vorsitzender des Landtages leitete er die Verhandlungen mit Ruhe und Geschick und, roie roir gerne anettennen, (tuch mit Unparteilichkeit. Wahrend der letzten Session roar der Verstorbene bereits in hohem Grade leidend, allein obschon er ofter als sonst ben Vorsitz an seinett Stelloertreter abzugeben bemuhigt roar, lam er doch im Uebrigen seiner Auf-gabe bis zum Schlusie mit groher Selbstbeherrschung nach. Seit dem Ende des vorigen Jahres war sein Zustand ein hoffnungsloser, wenngleich sein Befinden ab und zu eine tleine Wendung zum Besseren zu nehmcn schien. Eine plotzliche ausfallende Verschlim-merung trot jedoch erst in ben letzten Tagen ber vergangenen Woche etn. Dr. Poklukar war verheiratet unb hinterlaht nebst ber Witroe ftinf unmundige Kinder. Das Leichenbegcingnih sand vorgestem Nach-mittagS unter aufeerordentlicher zahlreicher Theilnahme ber Behorden, Corporations und Vertreter aller Stands ftatt. — (Aus bem slovenischen Lager.) Die gegenfeitigen Porwiirse unb Zankereien aus Anlah ber letzten ReichsrathSwahlen bauern in ben sloveni-schen Blattern noch imtner fort. DoS clerifate Organ nennt Ehren-,, Narod" nut mehr „bas beschinutzte Blott" unb letzterer rocht sich, inbem er „Slovenec" als „tonsurirte Zeitung" hohnt. So gcht es fort mit Grozie in’s Unenbliche, aber nachgerabe wirb bieses endlose gcgenscitige Geschimpse schon recht langiveilig. — (Krainische Eisenbahnen.) Wie wit ou8 guter Quelle vernehmen, hat bas im letzten Sanbtage beschlossene Gcsetz, Betreffenb die Uebet-nnhme ber Sanbesgarontie fur bie Prioritaten ber Unterfrainer Bohn en, bereits bie ollerhochste Sanction erhaltcn. AngesichtS bieser erfreulichen Thatfache biirfen roir ivohl bttrauf verzichten, in auSfiihrlicher Weise von einer Gegenschrist Act zu ttehmen, tvelche ber Lanbesausschuh an bie Negierung richtete unb roorin bie unbegrtinbeteit unb tenbenziosen Ausftthrungen jenet Petitionen um Nichtsanctionirung bes GesetzeS, betett roir seinerzeit gebachten, in ein-gehenber Weise roiberlegt unb auf ihren roahren Werth zuriickgefuhrt roerbcn. — Auf ber Localbahn Laibach-Stein gelangt ftir ben Eil- unb Frachtgttter-Transport mit 1. April l. I. ein neuer bittigerer Localtarif zur Einfiihrung; in Folge bessen laht sich crroorten, bah von bieser Zeit an ouch ber Frachten-verkehr, ber bisher ttur ein geringer roar, sich leb-hoster entivickeln roerbe. — (21 u6 Unterlrain) schreibt man uns: „Jn tmserer ©egenb erregt eine Sabeloffoire, bie sich vor einiger Zeit ereignete, grojscS unb onholten-beS Aufsehen. (Sin hoherer politifcher tieamtcr, von einer Commissionssahtt heimtehtenb, stieh mit seinem Wagen auf einer dutch beibetseits liegende Schnee-massen verengten Strahe roegen Unachtsamkeit eines BauerS mit des letzteren Wagen zusammen, ohne dah jedoch daraus irgend eine Beschabigung entstand. Ttotzdem soll ber Beamte gegen ben Bauet fiBeraitf hestig losgezogen unb, als bieser auch feinerfeiti ent-gegnete, ihm zroei Sabelhiebe auf ben Kopf versetzt haben, die aber zum Glticke nur eine leichte V»-rounbung herbeiflthrten. Der betreffenbe Beamte ver-anlahte bann spater bie Verhastung unb Vorsuhrung bes SBauers, roobei berfetbe angebltch in eitt otgež Kreuzverhor genontmen rourbe. Der Bauer lieh ftdj aber baburch nicht abhalten, als er roieder in Frei-heit gesetzt rourbe, tiber ben ganzen Fall eine Ai>» zetge bei ber ©taatScinroaltfchaft zu machen, so bafc bie ©ache moglicherroeise noch ein Nachspiel haben roird." — (Personalnochtt chten.) Den Prasp denten der Londesgerichte in Laibach unb Klagenfurt, Franz Kočevar und Dr. Franz Freiherr« v. Mylius rourbe baS 9litterfreuz be8 Leopold* orbens vetliehen. — Hett v. Wafer empfing an« lahlich femes 80. GeburtStogeS Gliickwunsch-Kund-gebungen ouch von ben oberften militarischen, poli-tischen unb geistlichen Wurbentragern in Steiermark unb Karnten, von ben Mitgtiebern bes GefalTen* Dbergerichtcs unb fammtlichen Staatsanivaltschaften im Grazer DbergcrichtSsprengel. Herr v. Wafer richtete an sammtliche Gerichtshofe unb Bezirks-gerichte in Steiermark, Karnten unb Ktoin nach-stehendes Circulorschreiben: „Die Adresse, welche sommtliche richterliche Beamte im Sprengel des Grazet Oberlondesgerichtes on mich aus Anlah meineS 80. Geburtstages richteten, dient mir ols ein er-sreuliches Zeichen ihrer perfonlichen Theilnahme an meinem Geschicke und zugleich als eine ehrenvolle Anerkennung meitter Leistungen auf dem Gebiete der NechtSroissenschaft und der praktischen RechtS-pslege. Geruhrten HerzenS sage ich Allen, die sich an dieser Abresse betheiligt haben, mcinen innigsten Dank. ES erftillt mich mit Stolz unb geroahrt mit am Schlusie ttteiner Laufbahn eine grohe Befrie-bigung, burch zroei Decennien an der Spitze etneS Gremiums gestanben zu sein unb 6 Gerichtshofe mit 124 Bezitksgerichten geleitet zu haben, beren Organe in Beziehung auf bie correcte unb unpat-teiische Slechtfptechung, Drbnung unb Disciplin, Pflich'etttreue unb innere Harmonic sich auszeichneit unb teinen Vetgleich zu fcheuen haben. Ich bitte die sammtlichen Herren Mitrichter im Grazer Dber* iandesgerichtssprengel, ihrem alt gewordenen AmtS-vorstande ein freunblicheS Andenken zu beroahren. — Der Pfarret Johann Vrhovnik in St. Gotthort bei Trojono erhielt die Pforrstelle in bet Tirnouvorstobt. — Notar Dr. Alsreb Rubes ch, bisher in Jllyrisch-Feistritz, eroffnet am 4. April seine Kanzlei in Nabmannsbors. — I" der zweiteit Schrourgerichtsperiobe beiin Kteisgetichte in Nudolss-wetth roirb ber Pr aft bent Gerbešič unb in bessen ©tellvertretung ber LonbesgerichtSroth Dr. Vojska ben Vorsitz einnehmen. — (Cosino-Verein.) Auherordentlich zahl-reich befucht, gleich ber ersten, war auch bie Dilettanten-Vorstellung am 14. b. M.; dtefelbe nahm auch sonst in jeber Beziehung einen vorzug-lichen Verlauf. Zur Dorstellung gelongten abermalS zroei sehr hitbsche einactige Lustspiele: "^neflrrei<^ bar" von Wilbranbt unb „Der Roubinorber noch bem Fronziistschen bes Edmond About, deutsch von F. Zell. DaS erste Stiick behandelt m sehr on-sprechender und sinniger, dobei heiterer ^jeije te Wondlungen, die ein junger Mann ' e stets nur stir „tmerreichbare" weibliche Mesen g-schwarrnt hat, schliehlich abet durch erne echte um von seiner immcr ungestiUten Sehnsucht gehei • Das zweite Stllck schildert in einer Reihe unb geistvoller ©cenert, wie etn StaatSanroalt nach einetn vermeintlichen Raubmorder fahndet, der aber in Wirklichkeit ein beriihmter Maler ist, der feinem Verfolger nicht nut um semen criminalistischen Ruhm, fonbern zugleich um die Verlobte bringt; doch 'enbet die Cache schliehlich nach allen Seiten giinstig unb bet StaatSanroalt finbet im fjaufe feinet frtiheten Verlobten, roenn ouch nicht, rote erhofft, als Gatte, so boch als Freund des jungen PaareS liebtnSrofirbige Aufnahme. Gespielt rourbe in beiben Stricken ganz vortrefflich unb man botf ohne Uebertreibung fagen, dah einjelne bet aebrachten Leistungen ein wirklich kfinstlerisches Iftoeau etteichten. Die Zuhorcr unterhielten sich auqenscheinlich ausgezeichnet unb gaben iljret grohen R-kciediauna fiber das Gebotene butch wieberholte S-rvorrufe unb stUtmischen Beifall Ausbtuck. __ (Philhatmonische G ese ll s ch aft.) ©08 V. Mitgliebet'Concert unter bet Leitung deS Musikdirectors Hertn Josef Zohtet unb unter solisti-rxet Mitwitkung bet Ftau Marie Furlani Seydel, Manistin au8 Driest, beS FrauleinS Fina von Schrey ' a) foioie bet Herren Anton Gaesda (Violine), LnLrtmeifter Hans Gerstner (Viola) unb Carl sLner (Violoncell) finbet heute ben 21. Marz im bet alten Schiehstatte statt. Das Programm % fotaenbeS: 1- Edwarb Grieg: Aus Holberg's j J Suite im alien Stile fur Streicherchor. a) Ptci-r sp* b) Sarabande. c) Gavotte, d) Ait, e) Ri-a) 2. Rob. Schumann: Nachtstfick, b) I. I. »1 k»remSfi: Menuetto ži l’antique, c) Schubert. Sit* ErUSnig, Frau Marie Furlani * Seydel. « v Beethoven: Trio fur Violine, Viola unb Violoncello, op. 8. a) Marcia, b) Adagio, c) Alle-tto alia Polacca, d) Andante quasi Allegretto, ^Marcia Die Herren Anton Gnesda, Hans Gerstner bib Karl LaSner. 4. Franz Schubert: Stanbchen ■ e Altstimme mit Frauenchor unb Clavier-wroituna. Solo Fraulein Fina von Schrey. 5. Fr. sL- Don Juan-Phantasie. Frau Marie Furlani- 6 Robert Volkmann: Serenade stir Stteichet* bVioloncellsolo. Solo Herr Karl Lasner. (Berein bet Deutschen aus Gott- . , x c*n Men rourbe ein „V-rein ber Deutschen »rttnttfcbee" in's Leben gerufen. Um bie Grtinbung Lkb-n mach..n di, G.usch,. 9«tu,%«„! k t in Wien domicilirenden Herren F. Ober-7eri“ Matb. Schuster, Josef Springer, Georg und ?!!,eas Roschltsch sich in erster Reihe vetdient. ^ N-„ins-Statuten des neuen Vereines entnehmen Si Seftimmungen: Zroeck des Vereines in a) Die moralisch- unb matettelle Unterstiitzung v ' uluthiaen Veteinsmitgliedetn unb untetstiitzungs-Sbiaen Landsleuten; b) bie Unterstiitzung von toSatialeits« unb patriotischen Unternehmungen; berung bes gesettigen Verkehrs zur Hebung L J««n - Di- Ri„-l k”« Seteine« 6il«tn: »> 8,it,ajt bit w® rieDer unb Stifter; b) die Sp-nde., von For-I hurd) ©chenfung von Geld oder Gelbeswerth, f bu[d) anbere Serftigung unter Lebenben oder S I Todeswegen; c) die Ettragnisse von Veran- lu,,naen behordlich bcreilligten Sammlungen unb Se Vttagnisse aus bet H-rausgabe von Dtuck-;) ^ __ g)er Vetein besteht aus o r be ntli ! s lifeerorbentlichen Mitgliebern, aus &?'?tern unb EHr enmitgliebern. Dtbentliche El* Hebet fonnen nut jene P-tsonen beutscher {ein welche in Gottschee geboren odet V” "»d ih--n «.6„r.6 in Si,,, u! . auhetotbentliche Mitglieber jene Gottscheet I rfAet Nation-ilitat, welche in irgenb eincm anderen / k,«- im Reichsrathe vertretenen Konigreiche unb Sj‘Lr jhren Wohnsitz haben. Stifter roerben solche r ri^feiten welche bem Vereine em- fur allemal r Sett«« von mindestens hundert Gulden midmen. tzh!enmitgliedet find biejenigen Petsonlichkeilen, die Druck-ch en ihrer besonderen Vetdienste roegen hiezu ernannt roerben. Die orbentlichen unb auhetotbentlichen Mit« glieber find verpflichtet, etne einmalige EintrittS-gebiihr von 1 fl. und einen JahreSbeitrag von 4 fl. zu leisten. Ehrenmitglieder futb von bet Beitrags-leiftung befreit. — Die B ekanntmachungen beS Vereines etfolgen butch bie petiobische Zeit-schtift: „Mittheilungen bes Vereines bet Deutschen auS Gottschee", roelche am 15. jeben MonatS aus-gegeben roitd und roovon die erfte Rummer mit ansptechenbem Jnhalte und gefalliget Ausstattung bereitS votliegt. — Die constituirende Verfammlung findet am 30. April l. I. Abends 9 Uht im Veteinslocale, Wien, I., Nibelungengasse 9, statt. Die Schtiftleitung und Administration der „Mit-theilungen" befindet sich in Wien, IX., Wahringet-sttatze Nr. 18. — (Krainische Spa rcasse.) Die dieh-jahrige regelmahige Hauptversammlung bes Vereines ber krainischen Sparcasie finbet am nachsten Dienstag ben 24. b. M. um 3 Uhr Nachmittags im grvhen Saale bes Anstaltsgebaubes mit folgenber TageS-ordnung statt: 1. RechnungS-Abschliisie pro 1890. — 2. Voranschlage pro 1891. — 3. Bestimmung bes Zuschusses zu bent ginsenbiittel bet Theilnehmer an bet AltetS-Spatcasse. — 4. Bestimmung ber sonstigen roohlthatigen unb gemeinniitzigen Spenden. — 5. Sooptirung neuer Vereinsmitgliedet. — (Ein Nachspiel z um Todtschlags-falle in Arnoldstein.) Pfarrer Einspieler hat gegen ben oerantroortlichen Rebacteur ber in Villach erschcinenben „Deutschen Allgemeinen Zeitung", welche ben genannten Pfarrer als ben inteHectueCen Urheber bes erroahnten Tobtschlages bezeichnete, bie Ehrenbeleibigungsklage eingebracht. Die Geschroornen verneinten alle bietzbeziiglichen an fte gesteHten Ftagen; es erfolgte ein Freispruch unb Pfarrer Einspieler rourbe jut Zahlung ber Ptehptocehkosten veturtheilt. — (Die Gratulations - Abresse), roelche bie Justizbeamten bes Grazer Oberlandes-gerichtSsprengels bem Pcasiventen besselben, Dr. N. v. SB a set, gelegenttich seines 80. Geburts-tages roibmeten, ruht in einer Cassette. Der Fonb berselben ist in oiolettem Samrnt gehalten, bie reichen Beschlage aus stark vergolbeter Bronze zeigen in bet Mitte bas emaiHirtc Familienroappen bes Gefeierten, barunter bie Jnsignien ber Justiz unb bie Unterschrift: 12. Marz 1891. ©chon verzierte Mebaillons unb Schilder uinrahmen das Mittelstiick. Jrn oberen Schilde ist die Aufschrift: „Steietrnatk", in ben unteren Mebaillons find bie Ausschriften: „Karnten" unb „Rtai n" enthatten. Eine geschmack-volle Schliehe auf ber Seite unb vier Goldbuckeln auf der Riickseite vervollstandigen diese prachtige Casiette, roelche im Jnnern den Text bet Avresse unb bie Unterfchriften sammtlichet Justizbeamten enthalt. — (Sereine.) Der Laibach er beutsche Turnverein unternimmt in ben Dsterfciertngen einen Ausflug auf ben Monte Maggiore, nach Abbazia unb Fiume. — In Krain bestehen detzeit 65 freiroillige Feuerwehren mit 2428 auSubenbcn und 919 uuterstiitzenden Mitglie-detn. — Section „ K r ain" bes D. u. Oe. Alpenvereines. Det grohe Salon beS Hotels „Stabt Wien" bot faum Rauin genug, um das Publikum, darunter zahlreiche Damen, zu fassen, roelches sich zum Vortragsabende am 16. d. M. ein-gesunden hatte, um den Vortrag zu Horen, roelchen Herr Friedrich Mutter aus Triest, einer der rlihmlichst bekannten Ersotschet det Hohlen bei St. Cantian, hielt. Det auf's Watmste begriihte Gast entrollle in feinem mehr als eine ©tunbe bauetnben Vortrage ein hochst interessantes Bilb ber unterirbischen Thatigkeit einer begeisterten, tobes* muthigcn Schaar von Miinnetn, an deren Spitze bet Vortragenbe unb bie Herren Hanke unb Marinič ftehen, unb roelche es sich zur Aufgabe gestellt haben, ben unterirbischen Lauf ber Reka zu erforschen unb bie so erschloflenen ©chonheiten bet Unteroett bem grohen Fternbenverkehre zugangltch zu machen. Nach einer kurjen ©chilberung bet Sage ber betreffenben Gegenb gab Hett Mullet einen Abrih ber histotischen Ent-roicklung bet Grottenforfchung bei St. Cantian, er-roahrtte bie fparliche Literatur fiber biesen Gegen-stanb aus ber ersten Halste unseres Jahrhunberts unb hob hetvot, roie roeit Schmibt, Rubotf unb Svetina, bie ersten Betreter bieser imposanten Raurne, gekommen roaren; allerbingS nut eine ganz kurze ©ttecke im SSergteiche gegen bie lange Tour, roelche nun schon zuruckgelegt rourbe. Im Jahre 1884 beschlotz ein kleiner KreiS von Mitgliebern bet Section „Kustenlanb", ber Etfotschung bet ©rotten bei ©t. Cantian ihte ganze Kraft zu roibmcn. Die grohen ©chroierigkeiten im Beginne fchretften aber bald bie Meisten von biesen gefahrlichen Excutsionen ab unb es blieb schliehlich nut baS oben genannte tapfere Kleeblatt ubrig, roelches mit einem roahren Feuereifer an bie Arbeit gtng. Nach Ueberroinbung unfaglicher ©chroierigkeiten unb Gefahren brangen bie Genannten immer reciter vot unb haben biS heute 25 Wafsetfalle ber Neka uberrounben unb iibetall SBege angelegt, von benen ein grofjer Theil auch fiit ungeubte Touristen gangbat ist. ©ie hatten hiebei mit bet Schroffseite kahlet Wanbe, bem teihenben, tosenben Wasset, hohen Katatacten unb fortroahrenb niebeter Temperatur zu tampfen; jebet ©chritt Weges muhte erst erstritten roerben, oft mit bet btohenbsten Lebensgefahr. Um bieh ausfuhren zu fonnen, rourben in ben ersten Wochen mit un-vergleichlich schroerer Arbeit iibetall Eisenstangen in bie Wanbe eingetrieben, baran Taue unb ©trick* leitern bcfeftigt, enbtich Flo he unb ©chiffe in bie Unterroelt geschafft. Dietz AlleS auf einem Terrain, roelches kaum bem geiibtesien Klettetet genugenb Raum bietet, mit einem Fuhe fesle ©tellung zu gerointten, bietz Alles unter bem Beangsligenben Ein* brucke tiefer unburchbringtichet Finsternih, roelche butch bie sparlichen Sichter nut noch schroarzer er-schien, unb bei bet furchtbaren Begleitung bes eroigen Tosens unb Brausens bet bahinstiirzenben Wasser, roelche jebe Verstanbigung ber roackeren Manner untereinanber butch Worte unmoglich machte, so bah sich nach unb nach eine ©ignalfprache von Homtufen entroickelte. Oft rourbe bie Arbeit ber Einzelnen butch ben gellenben Rothruf beS fteincn RebelhornS unter* brochen; benn bann gait es ja einem butch Felsen obct Wasser bebrangten Kameraben zu Hilse zu kommen, bamit er nicht bem sicheren Untergange entgegengehe. Die in vorziiglichet Form abgefahte Darstellung ber Eteignifse, bei benen Herr Muller eine so grofje Rolle spielte, rourbe SfterS unterbrochen butch bie ©chilberung einer obet bet anberen be-fonbers markanten Episode. Bei tnancher lauschte ber Horer klopfenben Herzens, gespannt, roie bieses oder j-neS Wagestuck ber Helden enben roerbe! Die Vetdienste ber genannten Herren, roelche Hett Muller in ber bescheibensten unb ansptuchSlosesten Weise be-leuchtete, ftnb geroih ganz auherotdentliche; haben fte boch eine ber grohten ©ehensrourbigfeiten unfereg Erbtheiles erschlossen, benn re as Rorbamerika an derartigen ahnlichen ©cenerien im Westen besah, besteht gegenroartig nut noch mehr zum geringften Theile; die Krast bes anbtingenben WasserS unb nernichtenbe Naturereignisfe haben einen Theil bieser Weldroundet zum ©tutze gcbracht. In bankbnret Weise gedachte Hetr Mtiller ber fraftigen Unter* stiitzung brciet Landleute aus ber Gegenb von ©t. Cantian, roelche bie Grottcnforfcher auf allen ihten Wegen, jebe ©chivierigkeit frohen Muthes uberroin* bend, begleiteten. Raufchenbet Beifall ertonte am ©chlusse bes VortrageS unb ber Dbmann ber Section, Dc. Bock, gab bet allgemeinen Beftievizung fiber das Gehorte durch seine DankeSworte AuLdruck. Ein zweiter werther Gast ber Section „Kustenland" Herr Oberforstrath von Guttenberg sprach mit treff-lichen Worten ben Wunsch auS, es mogen bie beiden Sectionen Ktistenland unb Krain recht gute Freunbschaft miteinanber halten. Die nun all-gemein zum AuSbruck gekommene Zustimmung moge unseren lieben Nachbarn ben Beweis geben, bah bie Section Krain von bemfelben herzlichen Wunsche beseelt sei unb reblich zur Erfullung deSselben bei-tragen roerbe. Moge bet gute Stern, ber bisher die kiihnen Grottenforscher begleitet hat, fie auch fernerhin nicht verlaffen unb es ermoglichen, datz fie ihre Arbeit ruhmvoll writer unb zu Ende fiihren! — (Der Verein ber Aerzte in Krain) beschloh in seiner letzten Versammlunx,, im Jahre 1891 einen Baarbetrag von 410 ft. aus ber Loschner'schen Stiftung an Witiven unv Waisen zu vertheilen. — (Zu Lanbescultur- unb Stra -tzena rbeit e n) roerben in ben Alpenlandern auch heuer wieder Strasling« ber hiefigei, Mcinnerstraf-anstalt verwenbet roerben. — (Deutscher ©chutverein.) Die bieh-jahrige Hauptvelsammlung finbet am 28. Juni in Klagenfurt statt. — (Vergnugungszuge) gehen aus Anlah ber Dfterfeiertage von Laibach am 28. b. M. NachmittagS 3 Uhr nach Wien unb am 29. b. M. NachmittagS 1 Uhr nach Fiume, Triest unb Vene-big ab. Original - Telegramme deo „x»ibachrr Mochrnblatt". 8. Wien, 20. Miirz. Dem Director der Lchrer- unb Lehrerinnenbildungsanstalt in Laibach, Blasius Hrovath, wurde der Titel eines Schulrathes laxfrei verliehen. Die Pester Blatter melden geruchtweise das Einverstandnih zwischen Garaschanin nnb Prinzeu Karagyorgyevies. Berlin, 20.Miirz.DerNiicktrittBiittichcr's wird jortgeseyt besprochen, obwohl die Nachricht amtlich dementirt wurde. Budapest, 20. Miirz. In Angelegenheit deS HandelSvertrageS mit Deutschland findet demnachst eine gemeinsame Ministereonferenz in Wien statt. Uom Mcherlisch. 3m Bering von Alfred ©older in Wicn ist fotben ber von der Etatistischen Ceniral-Commission bear-beitcte Bericht iibet die vvrlaufiacn Grflcbniffc bet letzicn Volttzablnng erschienen. Der Bericht cniljiilt nicht nut eine tnbcllnrifchc lleberficht bet Etgebnissc bet Volkrziihlnng. fonbetn anch inteteffante (Itbtlctmigeu iibct bie Volksbewe-gnng unb iljtc ©tiinbe. Verftorbene in Laibach. Am 12. Matz. Josef Stance, Postofficial. 42 3., Congteb-platz 3, Tubetknlose. — Pervinica KoS, BeanitenS - Tvchtet, Laflcllgasse 5, Meningitis. Am 15. Mntz. Anton Javornik, Maklet, 70 I., Polaua-stratze 23, H»btopS. — Sntbatn (SiiBmag, Tochtet bet chtist-lichen fiiebe vein heil. Vineenz be Paula, 40 3., Riilitfjnl 11, Peritouitir. — Anton Presets, Atbeitet, 66 3., Bnrgstallgaffe Nr. 14, Meningitis. Am 16. Mntz. AnbteaS Sngtič, ©inblatmet, 81 3., Kotlstabtetsttahe 7, MataSmuS. — Anna Suvoučič, AtbeitetS-Lochlct, 10 M,, StabtwaldsttaHe 15, groifeu. 9lm 17. Mntz. Dt. 3ofef Poklukar, LandeShauptniann, 54 3.. Hetrengaffc 2, chronifche Btightifche Ktankheit. Eingeftndet. (Fur die elegante Welt) find P » r i t n s- Mn » dfeife unb Eucalyptus- M n n d esse » z eom kaif. mcj. Leidzahnatzt Dr. Fak> et i n W i c n die ciiuig oerltauentroiitbiflcn 'JJriipnrate z»t roltoiicllcn jftU'fle deS MuiibkS unb bet Ziihne. Zu Ijnbeu in alien Apotfiefen, Dtognetien unb Patsninetien unb im ^anpi-Depui: Wien, J., Sauctmiintft 3. (3» Nr. 3358) HnlerEit Hen Bculfrtjen Stfjufoerfiii! Htnfienil nimit er ffinreSpenDen ein! (3095) (3113) MM Her Latli licher ermen Stadenten nnb Der Volbs-b Ilche fiei Spier mil) lliellen, ilnler-fjnrtnngen nnD .ftflfiSeilen, in Eefla* menlenn. lici ititocrljiiffteii fleminnllen. Eingrsvndrt. Automatische Fallen fiir Ratten imb Miiuse. llntet bicfem Namen briimt bie ftitnia Hlose’ Vertrleb patent. Neulielten in Brunn (Mahten) Fallen fut Ratten, Manse unb ftelbmaufe in den Handel, welche sich alletseitS nngetlieilten BeifalleS etfteiien. Durch daS ungemein Praktifche bet Conftruttion find fie aller llebclftanbc anbetct Fallen ganzlich ubetljobeit unb etmog-lichen eS, baS HanS fottroahtenb frei von den laftigen Thieren 3it halten. Der Hanptvortheil der Fallen besteht in der paten-tirten Selbststellmig. Die Fallen erfotbetii fcine Mnlie unb branchen nicht, nachbem ein Thiet ftch gefaiigen. miebet geste [It z» luetbeii, fonbetn ftellcn fich von felt)ft getauschlo« miebet. Dct AnschaffnngSwetth ber Fallen ist ein so Qetingct, dab er gcgeii ben ©djabeu, ben biefe Thiere oft in ciiier Nacht anrichten, got nicht in Bettacht koniint. Lant an vielen Orten Botgenommeiien iBerfiittjcn wnrden 20—50 Stiick Thiere in einct Nacht gefangen. Die Finna Kloh' $ertrieb patent. Nenheiten in Briinn Nr. 10 (Mahten) uctfeiibet Ratten-fallen d. 2 ff.; Mansefallen & 1 fl. 20 ft. per Stiick. — Bei MansefaNeii ist anzugeben, ob felde fiir HanS- unb Felbnianfe gcroiinfcht luetben. (33481 piTOS£! relniter ■lUaliwcber als Heilquelle seit Hnnderten von Jahren bewahrt in alien Krankhciten der Athniun*re- und Ver«laui*n*HOPKa*ie, bei Gicht, Magen-und Blasenkatarrli. Vorziiglich fttr Kinder, Recon-valescenten und wahrend der Graviditat. Bcstes diatctisches und Erfriscbungs-Gctrank. 3335 L ■>i ill ail 1111 S'. Mit 1. April 1891 wild auf daS „|aihi()er Podjenblott^ ein ncueS Virrteljahr-Abonnemcnt eroffnet. Die Preife find am Kopfe linfereS Blotter erfichtlich. llntet 6inem roirb urn Einfenbnng bei ausstandigen Abonnementil'ettogee pro I. Qnortol 1891 etfiicht. (Srgebeiiftc Administration -es „£flibad)cr Wochendlatt^, (3383) Laibach, Rwizdit’s ausBclil. priv. Restitutions-Fini, Waschwasser fttr Pferde. Seit SO Jahren mit bestemErfolffe in mehrerenHof«ttilungee, iu den gro»sercn Stallungen dos Civil-i u. Milit&rs im Gebrancn, zur Startling vor und Uiederkriiftlgung nach grosien »tr»-pazen, bei Verreukungeu, Verstauchungen, ^teirneit aer Sehnen etc., befaliigt das Pferd zu herrorragenden Lelstungei im Training. — UMBT Prcls elner Flasclio fl. 1.40. ‘■I Echt uur mit obigerSchutzmarke zu beziehen durch alle Apotnetec und Drogprien Oeaterroich-Ungarns. Tagliche Postversendung durch das Haupt - Depot: 333» Franz Joh. B4tvlzda, k. u. k. OHterr. und k. runian. llofllcferant,Krelsapotheker, Korueuburg bei Wien. . m a SUCHARD NEUCHATEL(schweiz) y o (ialdene Medallle WeltausetellunF Paris 188». Wenn Lo§be»i(zer ibreiose nach stattgehlibtriiZiehun-gen nicht nachsehen, bn mi ist e« nuch nicht z» vnwmibtrn, daft taufende, langst gczogene L»fe, bavuntev auch cinlgc Haupt-trcffcr noch iinbehcbrn unb der Berjahrung auSgrsetzt smb. Sur nurft. 1.— al« ganzjShrige« Abonnement versenbet prompt at«-ill! bill bad im 4. Jnhrgang regelmS-ig In beutscher Gprache erscheinende Perlosungiblatt „®er Telegraf" bie Administration bt# Verlosnngtblattei ..Der Tele araf" in Budapest, Waitzner ring 43. (33S6) Wte nnetttbehrlich! ein Perlosungrblalt ist, beweisen die taueende, liingul ger.ogen« Soft, welche noch unUchoben imb ber Verjahrung auiglfffct finb. Šiit 5(1 kr. roerben 1—it Soft em 5ahr lang ccntvolltt. gfiv nur 1 fl. als Jahrel-Abonneiiient versenbet Sbetallhin bie Adminiftralion be« im rierten Jahrgange xefltlindfilfl eischeiiienben Verlo*ung» - Anzel-gent ber ,,1 KI, Kil L A1*! 1“, ill Budapest, Waitznerring 43. (31166) ftOOO Griilden derjenigen Dame, welche nach Gebranch meinet Sommcrsprosseit-Salbc sowohl bie Sonimereiiroeeeii* ivie LeberlleeUen unb Sonnenbrann, alS auch jebe den Teint cntftcllenbc ftiitbium nicht Oetloteit. MT Ein Tle*el * fl. lO hr. 1*3 99JE :■* III M 3E66 zur ganzlichcn Vertilguug der Hnare Im Cieelelit, den Han Armen etc. Die Haare an unliebsamen nde»> id) mich im Falle de« NichtgelingenS den vollen Betrag retour zll gkben. ®ier Preis eines kleinen AlaconS 3 fl., kine- srosi"' 10 ft. .. HediclnMicr narmnil, ,,Bracilin“, Haarf&rbemittel a la minute Gift- unb metaNfrel, fJrbt jebe beliebiye Nuance »on blond ^-/»marz. kcb^u^ danerhast. 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