faibllcheiWZeitmlg. Nr. l«2. 'Ii >.„ >-., »m. X<»li., i«m. i st., souss pr. Zcil,, Im.!, sr.. ^m. «lr.. »M. lU ll. ». f. ». .)>,,>llioi!i>llrmpc< :«bt»m, »U fl, i872. Amtlicher Theil. <"e. l. und l. Apostolische Majestät haben mil Aller-höchster Entschließung vom 22. April d. I. dem Tele-»laphenamtsltiter in Marburg, Osfizial Johann Kral. w Antlttnnuna. seiner vorzüglichen Dienstleistung das lMdene Verdienstlreuz mit der Krone allergnädigst zu verleihen geruht. . Der Minister des Innern hat im Einvernehmen ^'t den bethciligten anderen t. l. Ministerien dem Herrn "l- Maximilian Strauß in Wien die Bewilligung illr Errichtung ciner Aktiengesellschaft unter der Firma '"liimeroa,- Bebens., Renten- und IInfallS-Versicherung«. °""l, mit dem Sitze in Wien ertheilt und deren Sta-'U"n genehmigt. ^und»nach„„g des Handelsministeriums vom H>. April >»7H 3 betreff der Auslassung der Direktion der Staats« ^eleqraphtn in Wien und der Telegraphen-Inspeltorate "nd Errichtung von Telegraphen-Direktionen in Wien, "Nj, Prag, Brüun. ^embera. Innsbruck. Gra;. Trieft. Zara und Czernowitz. Infolge der mit Allerhöchster Entschließung vom ^. Mär; I«72 genehmigten Neorganisirung der Vcr-Wallung der Slaals^Telegraphen in den im RcichSrate lltretcnen Königreichen und wandern wird die bisherige, °" Zentralstelle fungirende Direktion der StaalS.Telc-^uphen in Wien mit den ihr unterstehenden Tclegraphen-""spcltorllttn aufgelassen und es werden dafür Tele» Nlaphmdirctlionen: 'n Wien für. Niedcröstcrreich, " ^'"z .. Obeiöslerrcich und Salzburg. " P>ag „ Bühxicn, „ Ninnn , Mätz,cl, u»d Schlcsien, ' ,» Vcmberg „ (Aali^en u,,d Kratau, .. Innsbruck ,. Tirol und Vorarlberg, „ Graz „ Stcicrmark lino Kärntcn, ,. Trieft „ daS ttüstcnland. Islrien und Krain, „ Zara ,. Dalmatic» und ,. C;crnomitz „ die Bukuwina niit uumillclbarer Unterordnung unter das Handels-u»unstcrium errichtet. Die von dcr visherigcn Diretlion der StaatsTcle» Graphen bejorgtcn Ocschafle werden, insomcit sie nicht in ^" Wirkungskreis dcr ncucn Tclcgraph n-Dircllloncn ubergchcn, im Han^clsimnislcrium (Scttion füc Poslcu Und Tclcgraplic») erledigt werden. D,e Wiiljamlcit dcr neuen Tclcgraphcn-Dircttionen ^" Mit Nusiiahil'e jcucr in Cttlnowitz — bcainnl mit ^5. Mai 1872. Der Beginn der Willsamkcit der Telegraphen- ^lckliau in Czerliowitz wiid spälcr kundgemacht wer» ."'> Bis dahin werden die Telcgrufthcnangelcgeuhcilcn kr Bukowina von dcr Tclcgraphcn-Dintlion in ^cmberg "tsorgt werden. Banhanö m. ii. Verordnung des ?. k. Ministers für Kultus "nd «„Erricht vom »5. April »57», "^ch Welche für die Universilcllcn der im Neichsrate ver-des '^ Köui^cichc und Bänder bezüglich dcr Erlangung Doktorates an den weltlichen Facultiilcn ncue Oe» stimmungeu erlassen werden. (Forischllllg.) ty,^« !ü. Bei den theoretischen Glsammtprüfungcn i^ °cr Kandidat von jedem Examinator und dem "'chrc ""'^ ^"'^ "" Viertelstunde gepiüft. Wenn t>ic K^ ^""^^tcn gleichzeitig gcplüft werden, so kann jl,sa„°'"""ssion die Prüfungszcit für drei Kandidaten blescr 3" ""l ""^ ^^^ Stunde einschränken, falls in ^sien« sämmtliche Kantxdaten ihre Kennlnisse min» "llusa,. °^ "genügend" erwiesen haben und dcr Ealcul '^c'ch"et" für sic nicht weiter in Frage steht, lheolelis^,' ^"b'dat da,f vcrlangen. d,e ftrallischc und bli cil, ^lüflnig auS einem und demselben Fache auch ^libt »!"' "'^ demselben Examinator abzulegen, Villmehr btS ?> ^ ^lstimnnlng der Eraminalorcn dem ermcsscn «'"'"« überlassen. sc> lvic ,i ^"ch Äcendigung jeder einzelnen praktischru sclbci, > ^°^lischcl, Fachprüfnng wird daS Ergebnis der. ""or n,°'.' ^'" ^"l'inator, bezichlingsweise Coefami-8end".^>" Ealcul ..ausgezeichnet", «genü. litigttrna "" " ljen ü g e u d" in ein Spezialftrotololl > «kn, ty^h^ 2^ d;z Beantwortung der von ocn^ Vorsitzendeu oder dem Ncgitrungelommifsar etwa gestcll' ten Fragen zu berücksichtigen ist. § l.7. Kcine theoretische Ocsammlp!Üfung kann als mit Erfolg adgcllgt betrachtet werden, wenn der Kantn» dat auch nur von einem Examinator oder dem Cocxa-minalor den Ealcul ..ungenügend" ethiclt. In diesem Falle kann der Kandidat znr Wiederholung dcr erfolglos ^blicdcnln theoretischen Einzelprüfung nach zwei Monaten zugelassen werden. Erhält er bei dieser Wiederholung abermals den Calcul „ungenügend", so kann er zur nochmaligen Wiederholung nach wcilercn vier Monalcn zugclassm werden. Verglich einer drillen Wiederholung gtllcn dic Bestimmungen dcS § 20. Jede Wiederholung einer solchen theoretischen Ein-zclprüfung hat in stttcm btisciu des Borsitzendcn dcr betreffenden Prüfungskommission und des Regierung. kommisfärS stattzufinden. 8 18. Hat der Kandidat bei dcr theoretischen Ge< sammlplüfung von mehr als einem Vutanten den Calcul ..ungenügend" erhallen, so kann er nur zur Wieder, holung der ganzen theoretischen Gcsammlprüfung nach sechs Monaten zugelassen werden. Elhält er bei dieser Wiederholung auch nur von einem Votanten den Calcul „ungenügend", so kann er gleichfalls nur zur nochmaligen Wiederholung der theoretischen Gesammtprüfuna nach weiteren sechs Monaten zugelassen weiden. Bezug» lich einer dritten Wirdcrholulig gellen die Bestimmungen des § 20. § !9. Hat dcr Kandidat von jedem Volanten urndenens den Eakul „gcuügtnd" erhalten, so wird von dem Vorsitzenden uninilttldar uach Schluß der theoretischen Oesammtpnisung odcr der mit Erfolg wi:de Wiederholung eincr Prüfung soll. so weit möglich, mit denselben Efaininalo>cn wie dcr vor-hcrgcgancicnc Mißluugcnc Prüfungsakt stallsioden, § 22. Für jedcs Nigorosum hat der Kandidat eine Taxe zu rntrichlcn. und ,war für das erste Nigorosum 55> fl,. für das zwciie 60 st. und für das dritte 05 fl. ö. W. Hicvon erhallen der Vo,sitzende und der Negic^ rungSlominissär für ihre Betheiligung an den sammt» lichcn praktischen Prüfungen eineS Ni^oroiumS jeder 5 fi. und eben so vicl für ihre Betheiligung an der theoretischen Gcsammlvlüsung; ferner jeder tzfaminalor oder Cocxammalor 5 st. sür eine praktische Prüfung und 5 fi. für die Vetherliguug an der theoretischen Gc« sammtprüfung; der Rest von 5 fi. entfällt an den Kanzleifonds der Univnsilät. Bei jcder Wiederholung eincr Prüfung erhält jedes bctheiligle Mitglied der Prüfungskommission die Hälfte beS angegebenen Taxbetrages. § 23, Oie Einzellaxbelräge haben die Natur von Präsenzgcldcrn und können daher nur für die wirkliche Function in Anspruch gcnommm werden. § 24. Die Promotion erfolgt unter dem Vorsitze des NeltorS im Beisein dcS Dccaues dcS Professoren, colleqiums durch einen ordcnllichm Professor (por wr-uum) als Promolor in Form dcr herkömmlichen Spon-stonen. In Prag verbleibt eS vorläufig noch bei der Mit. Wirkung des Dollorcudecui.S. In Wien erfolgt die Promotion vorläufig noch, wie bishcr. unter Mitwiiluug dcs Ncltorö, KanzlcrS, der vier Doltorendecane und des Notars der Facultät § 25. Die PromotionSlaxe für das Doktorat der fttfammlen Hcillundc belrägl an allcn Univclsilälcn der im Rtichsralc vclrclcnln Länder 60 ft. ö. W. Hicvou beziehen (auher Wien) der Netlor 15 ft., der Dccan und Promolor je 5 fi,; in Prag auch noch der Dotloren-dccan 5 ft. In Wien dlcibt es für sämmliche Mitwirkenden vor» läufig bei den bisherigen Bezügen. Wci4«S sind aus dieser Taxe 5 .fi. ö. W. an den Univeisitälelanzlcifonds abzuführen, aus welchcin die an den verschiedenen Umvcisitälen bisher blstehmben Zah' lungeu sür die Ausfertigung des Diploms und die bisherigen Bezüge des Kanzleipelsonal«! und der Dienerschaft zu bcstreilcn sind. Mit Ausnahme solcher Bezüge, welche für spezielle Functionen bei nunmehr clUfallcndn Feierlichkeiten des PromotionSallcs in Ansatz lamcn. Der Rest aller PromoticmStufbctiagc wird (auch in Wien) unter sämmtliche otdcnllichcn Professuren dtl Facul» tät zu gleichen Thcilen vcrlhcilt. ^ 26. An jcncn Univelsiläten, an welchen bisher feierlichere Promoliontzsormen üblich waren, bleibj cS den Kandidaten freigestellt, statt dcr einfachen diese fcicrlichcre Promotion gcgcn die hiesür üblichcn Eülrichluligrn für fich in Anspruch zu nehmen. Doch kommt der im ß 25 bestimmte Taxbetrag auch in diesem Falle zu der dort angeordneten Verwendung und Vcrlhciluliss. § 27. Die bisher bei dcr Promotion an einigen Universitäten von dcn Doktoranden zu entrichtenden Zahlungen au Witwensozietäteu oder Dottorencollegien dcr Facullalen bleiben vorläufig unberührt. .§ 28. Diese Rigoroscnordnung tritt nül Beginn dcS Studienjahres 1K72/73 in kraft. Doch entfallen in den zwei ersten Jahren ihre» Wirtsamlnt die Plüsung auS der Physik und dic p?alli. schc Prüfung aus der Physiologie im eisten RiMvium sowic die den betreffenden Efaminaloren zulonunei'den Tazbeträge. Auch wird denjenigen, welche die medizinischen 'Studien bereits libsuloill, aber noch lein Ri«^ ' abgelcat habe» udlr wclche im lrtztei, Seuirsle'. Zludicii sich bcfiiidcn. auSliuhmowcisc geslalttl, die Vl)l-Prüfungen auS Bolaüit, ^iine^aloqic und Zoolo^j>e ^n cnn lctztcn vier Wochen dieses SommcrscmestclS ab« ^ulsgcn. Für jcne Kindidatln. welche vor Beginn dcS Slu» d!ll,j(ch,cs l872/73 bcreils ein Rizorosum üdycleul h.l.cn. ulcibt es bezüglich ihrer wcilcrcn N'goroscN, soivie der ^iilervtnlion bei densclbeu bei den bisheria/n Blflim-mungen und TaflN, hingegen kommen dic Hß 24 bis 27 inclusive für jcbeu PromolianSall ohne Untc,schied ^ur Anwcnduug. (Fortsftzuug ^ichtaintlichcr Theil, Mnistllium un> Parteien in Oesterreich. Die Schlacht am weißen Berge wird wol leine bedeutenderen Erfolge sür Ocsammlösttrrcich aufzimeiscn habcn, als der in dcn Hpriltagen deS Iah»eS Itz72 in Böhmen licführt< Wahllampf. Der Wahlsieg 1872 hat Böhmen für Gesammlöslerrcich eihal'en. Die Vorgänge in Böhmcn. der Sieg der Vcifassung in < 0t! mcn, werden nol den größten Thcil dcr vom Oppo>> lionSgeiste u:,d ^lallonalilätcl'schwmdel berauschlen Par. tei endlich nüchtern machen. Diese Partei wird endlich zur Erkenntnis kommen müssen . daß sie m i t Oesterreich uud durch die Verfassung gröbere Erfolge erringen kann, als durch Sondelstclluna. ohne Oester-reich, ohne RcichSverfussung. Ein ^and. desscn Kin-del in den Provinzen Oesammtösterreiche ihren geschnft. lichen, gewerblichen Herd unbeirll aufgeschlagen haben; ein ^and, desftn Angehörige in allen öffentlichen und Prival-Bureaux, bei alleu industriellen und gewerblichen Unlernchmunacn in allen Provinzen dcS KaissrreichcS so zahlreich zu fiuden sind, kann doch nicht von Unterdrück u n ft der Nationalität sprech-n; es man« gelt zu solcher Klaqe jede Bercchtiaung. Wir hofscn, daß diese undcrechtigle Klage endlich verstummen und die Oppositionspartei in daS ^er dcr Vcrfassungsfreundc übcrtieteü werde. Die ^a.'.c in Oester. reich hat sich seit der Action des Ministe.inms Aucrs-pcrg wcscnllich l^bcsscrl; ciuc neue «era für Oefter. reich ist angebrochen; die der Negierulig und der Vcr. jassunqSpartti bisher feindlich gegenübera/standene Partei wird nach langen stürmischen, erfolglosen Irrfahrten uuf 728 hoher See doch endlich i" den Hafen der Verfassung einlaufen! Die ,Mg. Zlg." widmet del' gegenwärtigen poll« tisch günstigen Lage Oesterreichs einen längeren Allilel, auS welchem wir folgendes mittheilen: „Trotz aller Parleitämpfc, aller feudal - klerikalen Umtriebe und allen NalionalitätenhaderS lann es dem unbcfangenen i^codachler doch nicht entgehen, daß sich die Verhältnisse in Oesterreich in den letzten Monaten — und man taun das auf dcn Amtsantritt des Ministerium« Auersperg zurückdatiren — wesentlich gebessert haben. Man darf in Oesterreich aber den Einfluß nie unterschätzen, welchen die bei Hof herrschende Strömung auf die Partelen und deren Stärke in ihrem Kampfe mit einander ausübt; man darf nicht außerachtlassen, daß jenc Gruppen, welche in diesem Kampfe meist dcn Aueschlag geden, denn doch auf die Krone blicken und von dicscr sich bestimmen lassen. „Was nun vor allem die definitive und dauernde Herrschaft der Vcrfassungspartei in Oesterreich erwarten läßt, das ist der Umstand, daß sich die erwähnten Grup-pen nicht darüber läuschen können, daß man bei Hof diese Herrschaft herbeiwünscht und sich nach ruhigen, auf der Grnndlax der Verfassung consolidlr7en Ver» hültnissen sehnt. Manche Umstände haben dazu beigetragen, in dieser Richtung bestimmend zu wirtetl. und man sollte den Nationalen eigentlich nicht gram sein, denn ihr auftreten hat vielfach mitgewirkt, daß sich selbst jene Elemente der Hoftreise, die nach dem föderalistischen oder eigentlich feudalen Lager gravitirten, von diesem ab« und der Verfassung?partei zuwendeten. Die Art und Weise, wie man in Böhmen die Opposition zur Schau trug, die mitunter geradezu den Ekel und Abscheu der gesitteten Gesellschaft überhaupt hervorrufenden Mittel, deren man sich zur Verhrtzung bediente, haben nicht wenig dazu beigetragen, den Hähern, Kreisen die Ueber» zeugung aufzudrängen, daß. gan» abgesehen von der polllischen Tendenz, schon Anslandsrücksichten eine Gemeinschaft mit dieser Opposition nicht gestatten. „Ein zweiler Umstand, der dazu beitrug, daß sich unsere höchsten Kreise wieder der Verfassungsp^rtei fester anschlössen, ist in der Haltung und dem Ansehen des Kabmets zu suchen. Das gegenwärtige Ministerium steht in größerem Vertrauen und in höherem Ansehen bei der Krone als irgend ein früheres, und es erklärt sich das, abgesehen von der persönlichen Bedeutsamkeit der einzelnen KabinetSmilgliedcr, einerseits durch die Integrität ihres Charakters und die Uneigennützigleit und Selbstlosigkeit ihres Handelns, und andererseits durch di: Harmonie, in welcher sich das gegenwärtige cisleithanische Kabinet mit dem Reichölninlsterium befindet. „Daß das erste Gürgerministerium jenes für die Durchführung seiner Absichten unerläßliche Vertrauen nicht erlangen konnte, wird erst recht begreiflich, wenn man die Stellung betrachtet, welche einzelne dieser Ka-bwetsmitglieder jetzt einnehmen, seitdem sie aufgehört habcn Minister zu sein. Dieses jagen einzelner dieser Herren nach Perwaltungsratsstellen, ihre Betheiligung an allerlei Börscnmanöoern schließt zum mindesten die Vermutung nicht aus. daß sie auch, als sie noch auf der Mlnisterbanl saßen, dem „volkswirtschaftlichen Fort» schritt," wie man den unter dem ersten Vürgerministc« rlum aufgckommcncn und von diesem geförderten Grün-dungsschwindel euphonisch zu nennen beliebte, nicht ganz fern gestanden. Nach oben mußten sie hiedurch um fo mehr an Artung einbüßen, als die Führ:r der Gegen-Partei auf all dieS ein wachfamcs Auge hatten und es in geeigneten Momenten auch nicht an wohlgezielten Hinweisen fehlen ließen. Dazu kam noch die Dishar« monie mit^dem Reichsministerium, die eine zweite Ge» gensnömung erzeugte, und es ist wahrlich lein Wunder, wenn jenes Ministerium eine moralische Unterstützung und Aufmunterung der Partei, auf welche es sich stützen sollte, von öden nicht zu erwarten hatte. ..Wie ganz anders ist die Slcllung des gegenwärtigen Kabinets! Kcmem seiner Mitglieder kann man auch nur die entferntcstc Beziehung zu dem modernen sinanztreiben zum Porwurf machen, ja das Ministerium hat sogar, wenn vielleicht auch nicht gerade mit den best« gewühlten Mitteln, und darum auch nicht mit dem ge< wünschlen Erfolge, den entschiedenen Versuch gemacht, dem GründungSwesen zu steuern, und wenn dieses dennoch manchen Schaden anrichten sollte, so wird man wenigstens der Regierung nicht nachsagen' können. daß sie dem Schwindel Vorschub geleistet habe. Mit dem Reichsministcrium befindet sich, wie gesagt, das cislei. lhaniichc Kabinet im vollsten Einklänge, und wir finden es auch begreiflich, daß Graf Andrafsy die Harmonie zu befestigen sucht; denn er weiß recht wol, daß die föderalistischen Bestrebungen, wie sie jetzt zu Tage treten, nicht blos der cisleithanischen Verfassung und dem Ver. fasjlinsssministerium. sondern auch der Gestaltung des Reichs, dem ungarischen Ausweiche, dem Dualismus gellen. Gerade jene Integrität und duser Einklang zwiscken den Reaierunasfattoren konnte aber nur da;u beitragen, die Stellung des cisleilhanischen KabinelS nach oben zu befestigen. „Was von einer neuen Parleibildnng unter Schmerlings Führung gefaselt war, als deren Faktoren die Mitglieder der Mililärpartei und der alten Eentralisten-gardc bezeichnet werden, so epstirt eine solche Partei« bildung in Wirklichllit nicht, und wenn es vielleicht einige cvnfuse Köpfe geben sollte, die an die Möglich» einer solchen Parleibiloung glauben, so kennzeichnet diese vereinzelten Bestrebungen schon die Thatsache, daß man von föderalistischer feite diese Bestrebungen allerdings mehr.in Erwartung einer Parteienzersetzung als einer Parleibildung zu fördern fucht, denn was könnte den Föderalisten angenehmer sein, als wenn sich im Schoße der Verfassungspartei selbst eine Opposition gcgen den Dualismus herausbilden würde? Herr v. Schmerling mag zwar durch seine im Hlrrenhause gehaltene uns'lige Rede den Impuls dazu gegeben haben, daß auf die Wiedererrichtung des februaristischen CentraliSmus. abzielende Ideen in den Köpfen einzelner erwachen konnten, allein gegen den Vorwurf, daß er feinen Namen zur Fahne für eine solche Parlcibildung hergeben werde, mUssen wir ihn in Schutz nehmen. Herr o. Schmerling gilt weit mehr für einen starren, als inkonsequenten Mann, und da er auch ein gutes Gedächtnis besitzt, so hieße es ihn geradezu entweder des Schwachsinns, oder der Fahnenflucht zeihen, wollte man glauben machen, daß er die Rede vergessen habe, die er unmittelbar nach Etablirung des Dualismus im Herrenhause gehalten, und in welcher er die neugeschaffene dualistische Ordnung, die vollendete Thatsache des ungarischen Ausgleichs, offen und ehrlich anerkannte und acceptirte. ..Wenn also die Föderalisten auf eine Secession der Verfassungsparlei hoffen, so dürften sie ebenso die Rechnung ohne den Wirt machen, wie wenn sie darauf zählen, daß sich die höchsten Kreise zu ihren gunsten entscheiden werden. In dem zusammenhalten der Ver-fassungSpartei, in der Harmonie dcr Krone mit den Reaierungsfaltolen, und dieser unter einander, sowie in dcn Rückwirlungen dieser Harmonie auf die noch Schwanlenden, liegt die Bürgschaft für die Zukunft, und wo es noch eines Nachdruckes bedarf, um der Verfassung«, Partei zu der dauernden Herrschaft zu verhelfen, da werden zwei mächtige Faktoren diesen Nachdruck ausüben — die endliche Ermüdung der durch den politischen und den Nationalitätenhader in ihren materiellen Interessen geschädigten Opposition und die Macht der materiellen Interessen selbst — die, zu schr auf die Vergesellschaftung angewiesen und mit dieser velflochten, der Zerklüftung der Gesellschaft entgegen arbeiten muffen." Wir empfehlen die Erörterungen dieser beachlens-»erten Stimme, die sich in der „Allg. Zta." vernehmen läßt, nicht nur der Oppositionspartei in Böhmen, sondern jedweder Partei, die bisher der Regierung und Verfassung feindlich entgegengestanden ist, und wo sie auch ihr Domizil haben mag, zur eingehenden Erwägung. Die Umkehr wird denn doch einmal erfolgen müssen, wir sind dessen sicher. Auch dieser Prozeß wird seiner Erledigung zugeführt wilden. Wir hoffen, daß daS Endurtheil'zum Vorlhcile der Verfassung lauten wird. Hans Kuilich, ein Mann aus dem Volle war'S, der am 24. Juni 1848 den formellen Anlaß zur Befreiung des öster» reichischen Volles aus den Fesseln der Unterthänigkeit gegeben hat. Wir betonen es, den formellen Anlaß. Nicht der Antrag vom 24. Juli 1848 war es, der den durch Jahrhunderte zwischen Herrschaft und Unterthan bestandenen Verband — N6XU8 ^udclitoluö — gclöst hat; nicht dcr Antrag vom 24. Juli 1848 war es. der den winzigen Grunddienstpfennig, den olierhcrrlichen Mctzen Korn, das drückende grundherrlichc I^uäomium und Noi-tuHliuin, die Verabreichung der zehnten Fruchtgarbe. die Leistung lnecbtlichcr Frohntage zu gunslcn eines auf stolzer Ritterburg dominirendcn Gerichts- odcr eincS in Palästen gemütlich sich pflegenden infulirten Zchentherren aufgehoben hat; sondern dcr 13. März 1848, die aoldene Freihtitssonne, die an diesem Tage aus den finsteren Wolken sich bahnqebrocheu und Oesterreich mit seinen leuchtenden und niärlinudcn Strahlen beglückt hat, war ce»l Wir wiederholen cS: der 13. März 1848 war es, dem Oesterreich seine Freiheit, seine politischln und nalionalötonomischen Fortschritte; der 13. März 1848 war es, dem dcr österreichische Bauer, beziehungs weise Bürger seine Befrc ung aus dem Joch der Unter-thänigkcil und drS HerrendiensteS zu danken hat. Der 13. März hat die Parole „Constitution und P r eß fr« i hei t" in alle Gaue Oesterreichs getragen. In Bändern, wo diese Parole gegeben wird, hört von dem Tage der Publikation derselben jede Unter-lhänigleit. jede Knechtschaft. j»de Oberherrlichlcit, jede Privatqerichtsbaiteit auf. So war'« auch in Oesterreich. Thatsächlich kann nachgewiesen werden, daß nach dem l3 März 1848 in Palrimonialgericklskanzleien weder eine grundherrliche Oildigkeit. noch in zehentherrlichen Scheuern eine Zehent>Garbe verabreicht wmde; wenn'« geschah, geschah's entweder im Wege deS bcslandcnen oeijähiten Herkommens. — im Wegc der Güte. — oder — nur ausnahmsweise — unler Anwendung von Gewaltmaßiegeln. Die Aufh buna der Patrimonial«'. ricftSbarleit mit all' ihren Reckten datirt vom 13 März 1848. Die Gerichtsbarkeit ging in der feudalen Vorzeit vom obersten Landes- und Lehensherren auf die Vasallen — Ritter — über; dcr 13. März 1848 legte die seiner Zeit den ritterlichen Gutsbesitzern und privi. legirten Magistraten übertragene Gerichtsbarkeit in die Hände, des obersten Gerichlsherren. — deS LandeSfürsttN, des Staates. — zurück Der l3. März 1848 hat nicht nur den Bauer und Bürger frei gemacht, Oesterreich überhaupt ist seit den 13. März 1848 frei uno groß geworden! Alle Gerichtsbarkeit wird nun im Namen des Kai< scrS von Staatsbeamten geübt. Diese Errungenschaft ist eine dcr bedeutendsten! — Hans Kudlich, dessen Besuch gegenwärtig in Oesterreich in demonstrativ festlicher Weis/.- gefeiert wird, lann «lit vollem Rechte das Verdienst in anspruch nchmen, der erste gewesen zu sein, der die Wirlungen lind Folgen des 13. März 1848 mit Rücksicht auf die unlellhänigen bäuerlichen Verhältnisse näher ins Auge gefaßt und am 24. Juli 1848 dcn formellen Antrag auf Befreiung des Grund und Bodens von aller Unterlliäniglcit und Zehentlast mit offener, mutiger Stirne gestellt hat. Die Aufhebung dieser unzeitgemäß gewordenen Verhältnisse wurde, wenn auch nur stillschweigend, schon am 13. März 1848 ausgesprochen. Politische Uebersicht. smbach, 3. Mai. Im böhmischen Landtage erfolgt am Samstag die Vcrlaguug. DaS wichtigste Geschäft, welches derselbe vorher zu erledigen hat, ist die Wahl dcr Reichs ratS'Abgeordneten. Die „Tagespresse" wendet sick an den böhmischen Landtag mit der eindringlichen Mab/ nung. nur solche Männer in den Reichsrat dclcgircn z" wollen, die es verstünden, im Interesse des großen und ganzen Parteidisziftlin zu halten und fcrn zu bleibt" jenem unnützen und verderblichen Hader, der aus deM selbstsüchtigen streben einzelner entstehe, um jeden Preis in erster Reihe zu stehen und ihre extremen Ansichten dcr besonnenen Mehrheit aufzudrängen. Auf daS VotuM solcher Männer, die politischen Utopien nachjagen, würde in entscheidenden Fragen nun und nimmermehr zu zah' len sein, und in ihrem Lager hause die Gefahr der na» tionalen Ueberhebung, die an den Verfassungsgegnern so vielfach gerügt worden fei, einer Uebcrhcbung, die der österreichischen Devise des gleichen Rechtes für alle Völkerschaften geradezu zuwiderlaufe. Dieses einseitige hervorkehren des nationalen Standpunktes schärfe die vorhandenen Gegensähe immermehr; eS gestalte die Aufgabe deS Staates, die in der Versöhnung nationaler Gegensätze liegt, immer schwieriger. Nicht auf HYPtt' nationalen Ideen, wol aber auf den Prinzipien der Hu> manilälSgedanken und der gegenseitigen Achtung der na« tionalen Besonderheiten und Eigentümlichkeiten ruhe der österreichische Slaatsgedanle, und darum seien alle diejenigen, welche sich au« der engen Sphäre eines er/ clusio nationalen Bewußtseins nicht herausfinden und von ihrer Nationalität zu gunslcn der Gesammlstaal^ idee unbedingt »ichls nachlassen wollen, sicherlich nicht berufen, die Gesetzgeber und Organisatoren Oesterreichs zu sein. „Pesti Naplo" geißelt die Inkonsequenz der Linke« in Ungarn. Vom Jahre 1861 angefangen, da s^ als Beschlußpartei ihre eigene Majorität aufgegebn, bis zum 10. März l872, da sie in einem Athem den König und Kossulh leben ließ, sei die Linke von einer Inlonscquenz in die andere verfallen. Die sogenannte" Reformer, die von der Linken ausgeschieden, werden von der Partei feindselig verfolgt, obgleich sie eigentlich ""r dasjenige wollen, was Tlßa in seinem neuesten Plo-gramm zum Ausdruck gebracht. Tißa erklärte, die Ä^ änderung der staatsrechtlichen Basis erst dann zu wolle", wenn eine solche ohne Erschütterung deS bestehmden uN" ohne Gefährdung der guten Institutionen möglich >>^' Die „Reformpartei" will dasselbe. Ja mehr als dics, daS letzte Programm der Linken sei dem Wesen na« identisch mit dem der Dealpntei. denn die Dcalpalte wolle bekanntlich, daß an der staatsrechtlichen Basis n«Ol gerüttelt, dagegen alle Kraft an die Durchführung lil^ ralcr Formen gesetzt werde. Und da daS Programms Linken solcherweise auch mit dem Programm ber ^ gierunf. Übereinstimmen muß, so erforderte es die einso« Konsequenz, daß die Linke dcn Parlcilamps einstelle U" sich der Dealpartei anschließe. ., In bezul, auf das Gesetz über die Ve'the'^ lung der französischen K r i egs e n l sch ä/" gung soll es noch fraglich sein, ob dasselbe in dm Session dem deutschen Reichstage zur Velatunu unterbreitet werden wird. Zu den obwaltenden D'il renzen über den Vertheilungsmaßstab bemerkt die «^'^ lauer Moraen-Zeitung": Werden die Gelder "ach ° militärischen Leistungen im Kriege statt nach der V völlerunc, vertheilt, so erhält Süddeutschland aus o von den ersten 2 Milliarden zur Vertheilung loniinc"" 400 Millionen Thaler etwa 15, M,U>onen Thaler ". "iger (74 statt 89 Millionen). Württembera f"llt °a mit etwa 5 Millionen (13 statt 18 Million"'). »° mit 3>/. (li'/, statt 15) und Vaiern mit 0 M'U'v' l44 stall) 5« aus. Kein Wunder also, daß ^.'""s^n Württemberg jetzt beantragt haben, die """<"'' ^ Leistungen nur zu fünf Achteln, die Bevölkerung? ^ > dagegen zu drei Achteln als Vertheilungsmaßstab ^ ""°3»»und°«r°.h,.!.»m1, d, M, in«'^ tln« Sitzung, in welch« dle im l»t!ch«l»«e ,»r «" 729 lung gelangten Anträge des Abgeordneten Hoverbect auf 5)tlaii,cyu!ig der Salbst euer um die Hälfte, resp. WMllii^ Aufhellung derfclben, zur Veralunu gelangten, "le Mhrhcit der Vertreter der Bundesregierungen soll M dem vernehmen nach im Prinzipe für die Äufhe. vun« der Salzsttucr. also zu gunst.-n dcs Hoverlieck'schen «nlrages auSgespiochcn haben, während die p>euß,schc «eglelm^ und insbesondere BiSmarck sich entschieden dagegen erklärte. E m Korrespondenz aus München meldet: Der Landtag ist geschlossen. Nach einem langen AusnahmS« Mlandc bewegen wir uns wieder in geordneten Finanz, vtthälliiissc!,; das Oudgct ist votirt und lrilt dcm ^ande U' freundlicher Gestall gegenüber als man zu hoffen ge-">a«t. Das Glcichgcwich« zwischen Ausgaben und Ein» nahmen ist hcl'ac'iellt. Die allseits gefürchtcte Steuer-"yuhung zeigt sich als Seifenblase. Die N ati o n a l'V er sa m m l un g in V e r -»°>lles hat trotz dcr Rede des Minister Oufaure mit ^" gegen 322 Stimmen das Amendcment verworfen, Elches fordert, daß die Exekutivgewalt die Staat«, ^.nthe ernenne. — Das «Journal Officicl" verösscnt. ucht die Ernennung des Garon de Gourgoing zum ^o'schafter am päpstlichen Sluhle und des Glasen Har« court zum Volschafler m London. . ^ae Kommando des Geueralstabes der italieni» '^tn Armee ist am 1. d. M. nach Rom übersiedelt, °lt technisch^,, „^h Nechuungsabtheilungen dieser Behörde verbleiben aber vorläufig noch in Florenz. . Die spul, ische N eg ierung lnüpfle Untcrhand» ungen mit dem Vatican an wegen Ernennung eines im m'^" Nuntius in Madrid. Der Vatican willigt " Prinzipe ein, sucht aber Zeit zu gewinnen. . I"> Monate April hat sich die Staatsschuld ""Vereinigten Staaten um 12'/, Millionen collars vermindert. Der Barvorrat des Staatsschatzes A Schlüsse des genannten Monates btträat in Gold ^" M,ll>oncn. m Papiergeld 14'/» M'llionen Dollars. ^ -Ulan versichert, daß der amerikanische Gesandte in cadrid. General Sickles, seine Demission gegeben habe. r !°ll auH leinen Nachfolger erhallen, bevor nicht ^pamen bezüglich der auf Cuba in Gefangenschaft zubehaltenen amerilanischen Staatsbürger Genugthuung uneben. I" Mexiko hat sich die geschlagene Rebellcn- ^lnee in Räuberbanden aufgelöst und verursacht der ""'uuna, viele Verlegenheiten. Mehrere Güterzüge ra! Mizito und Puebla sind angehalten und be« s^, worden. Man huffs, daß bei der Rücklehr der «reiche,, Armee vom Nordcn Juarez im stände w:rde. den Marodeuren das Handwerk zu legen. Wiener Weltausstellung 1873. Laut Beschluß dcr Finanzabtheilung der laistil. «ussttllunaslomm,ssion wird vom 1. Mai angefangen das Eintrittsgeld für den Gesuch des AusslellungSplatzes im Prater auf 20 kr. erhöht. Für Sonn- und Feiertage bleibt das EilMlltsgcld wie bisher 10 kr. — Die Zahl ber Besucher des AuSsteUungSplatzeS beläuft sich bis letzt auf 00 000 fl. — Der VerwaltungSrat dcr Süd. ° d. M, betonte der lönigl. Kommissär, geh, Regie« lungsrat Neulraux von Berlin, den Wunsch der Regie« ^"N, daß die Aachener Industrie sich sehr zahlreich an ." Weltausstellung liethtlligen möge. damit Deutsch. «Ud der Welt zeige, daß es auf dcm Wcge dcr Indu- 't und ^,^ Gcwcrbcflcchcs nicht zurückgeblieben sci ^"° es mit jeder Nation aufnehmen könnte. Er suhlte in'», ^ ''^ ^"beren Städten sich bereits sehr viel Eifer z^^ser Richtung gezeigt habe, indem z. B. in Ercseld ^ nabrilaiuen eine Collccliuausstellung v«n Scidc und «Mmt in, Uc,^ vou 40- bis 50.000 Thaler vorbe. ^ ^'- Nach dicscr Ansprache meldeten sich zur ersten ^usipc, Oew^ ll»d Gcspionsle. gleich 17 Fablilan. gtn n"^ "Erstieg die Anzahl der Anmelden^» dcr übri. M ! Kuppel, breite 100. Herr CanonicuS Bock Kl>ns<" ^^^rung ab, daß die Aachener Künstler und lv^. "dustricllen eine CollectivauSstellung von Kunst-lllif d' ^'""slalten wollten, wclchr alle Ausstellungen soll ^ ^biete irgendeiner anderen Stadt übertreffen ' ""sclbe hat auch bereit« einen Aufruf erlassen. l«le !„ ^^"tizerische Grütli.Vereln hat dem Bundes« der b ' ^"" cm Projekt vorgelegt, nach welchem bei Nleu,a„ '^"t>"' Weltausstellung in Wien auch da« der A^s7,, ^"^ Gellung gelangen soll Die Beschickung durch ?'""'U'g seitens dcr Aibeitcr und Handwerker soll Vern n '^ "°"' Grülli-Vereine ernannte Kommission in litirr ^'"'^en. Dcr eingssandte Gegenstand wird von daß ^'s ^°n,misslon geprüft, und wenn festgestellt ist. "'ssc b s' "^ technischen nnd künstlerischen Erfordcr. rire» ,'^// um an dcr wiener Wellausstcllunsi konlnr. dies ^/ '°""en. dann weiden dcm Aussteller (wcnn cr Auf ^ s'^,') ^0 Pcrz. dcs Wertes im uoraus bezahlt. ?6l)ic>lc 5 ^^'^ ^"^^ selbst dcr Mittelloseste, wcnn er "«fern. ^.b^Vl, inslandgesctzt scin. eine Arbeit zu Hosten snl, ^ ^"^ ^^^ Vorausbezahlung veranlaßten '""n durch einen Allienfonds beslrilten werden. Ueberdles wird ein Dolationsfonds gegründet zur Ve-strcitung der Transport, und Versichel ungelösten u. a.m. Oie in W,en nicht verkauften Gegenstände sollen in Rohischach oder Romanshorn zur Verlosung gebracht werden. Nach Geendigung derselben würden den Aus« stcllcrn dic ihncn noch zugutekommcndcn A0 pCl. vcrab. folgt. Dic für die Ausstellung bestimmten Gc,cns,äilde geladen vor ihrer Absendnng an eine schweizerifche Vor-auSstcllung in Bern. Ueber die Thätigkeit dcr Au?stellungSlon inissionen in den Provinzen liegen folgcnde Berichte vor: Oie krakaucr Kommission zog i„ ihrer letzten Sitzung dic erforderlichen Schritte in Erwägung, um cin möglichst harmonisches, der Einheit des pandcS entsprechcndcS vorgehen der drei galizischen Kommissionen zu erzielen, und beriet auch über dic Errichtung einer gemeinsamen galizischen Agentie in Wien. Ferner wurde in Anregung gebracht, daß, um die Aufmerksamkeit auf eigentümliche, in Galizien vorkommende Thierraßcn, wie Schafe, graue podolische Kühe, Pferde larlarischcr Raße:c., zu lenlcn. einige E^mplavc solcher Thiere von dcn Kommissionen angelanft ^und zur Ausstellung gebracht werden sollen. In der Sitzung des olmützcr Vxeculivcomilö vom 27. April 1872 wurden Beschlüsse bctrcffs einer even» Duellen Collectivausstcllung des Unterrichts» und Er» ziehungswcsens von ganz Mähren gefaßt. In der Sitzunp deS troppaucr Efccutivcoiiiit«' vom 26. April d. I. wurden die einleitenden Schritte für CoUeltlvauSsiellungen der Landwirtschaft, dcr MarmorIodustrie und Kalk. erzcugung im i^^ükc Frciwaldau getroffen. Dcn Korrc. spondcntcn. wclchen eine entsprechende Anzahl von Bei« raten beigcgcbcn wird. wurdcn für die Abhaltung von Versammlnügcn der Industriellen nähere Informationen ertheilt. I" der Sitzn») des Cxsculio Comilus für Ober. üster,c,ch uom 20. d, wmde nnc Millhcilung dts Be« zirlshanplmam'.cs von Vöcklabrnck übcr dic von dem. selben veranlaßte Bildunq ciüclü ^ok^l-EomilöS siir den gcnlllmlcn Äc^irt zur KmnlniS gclnmmrn und diese Maßiegel als eine höchst zweckdienliche anerkannt. D.is Exlcutio.Lomllü billigte das vorgelegte Statut des Lo-lu! Comity und lprach die Erwartung aus, daß auch in ai'dercn Bezirken ähnliche Einrichlungrn inskl'cülrelel! werden. — Die Sl,!,scripl,on für den obcrösttrrcichi-schcn ÄuSstcllilngsfondS N'cie>l bis jetzt die Summe von 4285.ft. aus. Die Alsstcllimg^Commission i>-. Ragusa hat ihr Execuliv Comil6 zusammengesetzt. Nach einer aus London in Wie-, atlan.,ten Mit. thcilul,g S','. Exzellenz des Grafen Bcnst hat dic Königin Victoria dic E'ncnnuna dcr briltischcn Kommission für die Weltausstellung bestätigt. Präsident: der Prinz von Wales. Der Minister des Im.crl, ist angewiesen, die c,forderlichen Schrille zu thun, damit die Kon,, mission ihre volle Wirksamkeit sofort liegnnei, könne — Zur Ergänzung dcr kürzlich gebrachten Mcldui'g übcr die im Nudolphinnm (für die Dauer dcr Schulfcricn 1873) Lehrern, wclche die Ausstellung bcsuchcn wollen, zur Verfügung ge,tclllen Wohnungen grht voi, feite dcr Admini. strat.on deS erwähnten Instilnlcs dic Mittheilung zu daß daselbst jc 30 Vchrer für vierzehn Tage Nnlcrlnnsl ftnden werden, so daß wahrend dcr gan^n Dancr der Ferien, d. i. vom 10, Juni l,is 30. Slftlcmbcr 1873 250 bis 300 schier die iin Nubolphinum eingeräumten Wohnungen werden bcnützcn länncn. Hagesumigkeiten. — (Zur Kalserreise.) Der ^Ungar. Lloyd" meldet: Das Bürgermeisteramt wurde verständigt, daß Sc. Majestät Freitag am :j, Mai früh 6 Uhr 37 Min. von Wien in Ofen eintreffen und Samölag den 4. d. M. , von dvrl auS die Rundreise nach dem Vanat antreten ! weiden. > — Ihre Majestäten Kaiser Ferdinand und Kai. serin Maria Anna haben dem unter dcm Protektorate' deS Kronprinzen Rudolf stehenden Vereine zur Erbauung/ des ersten BeamlcnFaunlienhauseS „Nudolftchof" einen' Sliflcrdcilrag von 3000 st. gewidmet. — Das befinden! des König« von Schweden ist nachdem „Morgcnbladet" noch keineswegs günstig. — (Die Reichöbefestigungs,Frage.) Die' „Presse" erfahrl, daß gegemvättig unter dem Vorsitze deS! Feldmarschalls Herrn Erzherzog Albrecht eine auS her^ vorragenden Generalen zusammengesetzte Kommission sich mit der wichtigen ReichSbefestigungs-Frage be» schäfligt. — (Die Ausstellung) der allgemeinen österr.» ungar. Industrie wird am Sonnlag den 5. d. M. in ^ Wien in den Blumensälcn feierlich eröffnet. — (Hochschule in Graz.) Se. l. und t. Apostolische Majestät haben dem vom steiermä'rlischen Landtage in der letzten Session beschlossenen organischen Statut für die technische Hochschule in Graz die Allerhöchste Sanc. lion aNergnädigst zu ertheilen geruht. Dasselbe lrilt mit dem Studienjahre 1872/73 in Wirksamkeit. -^ l ^ ewitter. ) Nährend des Gewitters, welche« ^ am 30. April Nachmittags in Marburg losbrach, schlug es ^ in und bei Marburg nicht weniger als viermal ein und' zündele zweimal, doch wurde das Feuer an beiden Orlen! bald gelöscht. ! — (Der letzte Haupttreffer der TUrken« lose) ist einem „Vremser" der Staalsbahn, welcher einen Taglohn von 30 Kreuzern bezieht, zugefallen. — (Die Universität i n S l ra ßb u r g/wurde am 1. d. in feierlicher und würdiger Weise eröffnet, Ab» gefandte fremder Universitäten wohnlen dem Akte bei; eS wurdcn begeisternde Nedcn gehalten und Toaste auf Kaiser Wilhelm, Deutschland, Bismarl, Oesterreich u. a. ausgebracht. — (Das Polarschiff „Tegetlhoff".) Einem Schreiben dcs SchifsSliculenanls Weyprecht aus Geestemunde (bei Ärcnicrhcwe!,) entnimmt die „Triester Zeitung," daß Kessel und Maschine deS PolarschifseS „Admiral Tegellhoff" glucklich angekommen und eingesetzt sind. Die NuSrusluugS-arbeilen gehen rasch vor sich, und hofft SchifsSlieulenant Wcyprccht in dcn ersten Tagen dcs Mai mit der Stauung des Schiffes beginnen zu können. — (Der produltiveBoben indenKrvn-ländern) diesseits der keilha mil Ausschluß der Länder der ungarischen Krone veträgl: u) Necker 19.092.0<;6, d) Weingärten 880 718, e) Wiesen und Gärten 7,838.086. <1) Weiden 8.031.546, o) Wälder 15,415.541, zusam-men 51,257.957 Joch. — (Das Ergebnis der Volkszählung) vom 1. Dezember v. I. im deutschen Reiche ist nunmehr festgestellt, und es zählte nach den vorliegenden Ziffern das deuische Reich ^m I. Dezember 1871 41.058.139 ^ e, wohncr, gegen 40,106.958 im Dezember 1867. Vs hat fomit in den letztverflosscnen vier Jahren eine Vermehrung um 951.181 Bewohner ober 2 37 Perzent stattgefunden. — (Zuckerfabriten in Europa.) Im Jahre 1870 sind in Europa 75 neue Zuckerfabriken errichtet worden, und zwar in Oesterreich 35, in, deutschen Zollvereine 10, in Belgien «. Holland 8, Rußland und Polen 7, Frankreich 4. Am Echlusse des Jahres 1870 bestanden in Europa 1507 Zuckerfabriken; hievon kommen auf Frankreich 583, den Zollverein 310 (1871: 3"4). Rußland 483, Oesterreich 228. Aelgkn 38, Polen 42. Holland 20, Schweden 4, Italien 1 und Großbritannien 1. > ........ fokales. — (Veränderungen im Generalate.) Der l. k. General u„d Kommandant der 28. Inf.'Truppen-division Herr Vincenz PUrker Edler von Pürlhain wurde zum Feldmalschall.iüeulenanl; der l. k. Oberst Ka. sumr (Ninlowl de Dzi ewiallowS li des Ins.-Reg. Gras Huyn Nr. 79, Kommandant der 2. Inf.«Brigade bei der 30. Ins.-Truppcn-Dlvision, zum l. l. Generalmajor er« nannl. — (Den Notleidenden in Krain) wurde durch die von der hiesigen oramalischen Blihne veranslaKcte Auffllhrmiq dcr Opc,e-i^ zn versuchen, und diese hat den glücklichsten Erfolg gehabt, fo daß der Mann in wenigen Wochen seine Geschäfte wieder besorgen konnte niid sich vollkommen hergestellt fühlte. Da ich selbst so vlcl Gnlcs von Ihrer l^v.i!!,'«<'.!ö5« (^!0<)ul3terr anzmay r, in Innsbruck Diechtl 4 ffranl, in Vinz Haselmayer, in Pest Torül, in Prag I. Fürst, in Brunn F. Eder, sowie in allen Städten bei guten Apothekern und specereihändlen'; auch versendet das Wiener Hau« nach allen Gcgcndcu gegen Postanweisung oder Nachnahme. Nenejlt P«jl. l^rigilml-Telegramme der „Laibacher Zeitung.") V3 i e n , :Z. Mai. Die Abendblätter mel' den, die Negierung habe den Veschluß des wiener Gemeinderates betreffs Verleihung des Ehrenbürgcrrechts an HannS Kudlich aus gesetzlichen Gründen sistirt Berlin, !i A)lai. Antonelli antwortete auf Anfrage, ob die Wahl Hohenlohe's ;nm! deutschen Botschafter de>n Papste genehm sei: der Papst tonne einem Kardinal nicht gestat» ten, ein solches Amt zu übernehmen. 3l o m, 3. Mai Auf ärztlichen Rat wurde der sonntägliche Ompfang im Vatican bis zum Herbst eingestellt. > Se. Majestät der Kaiser haben am 2. d. M.! über 40 Audienzen zu ertheilen geruht. ! Strahburg, 3. Mai. Gestern abends fand ^ zwischen Studente» und Gurgeln ein Streit statt. Die! Uhlanen machten von den Waffen Gebrauch ui«d verwundeten oicle Personen. , Paris, 2. Mai. (Ks ist nunmehr, nachdem die^, deutsche Regierung den Wünschen Franlleichs in betreff, einer beschleunigten Zurückziehung dcr Occuftationstrup« ^ pen bereitwillig entgegenkommt, das zustande kommen ^ einer s,roßen französischet, Anleihe noch im Betlaufe des sommers sehr wahrscheinlich. London, H. Mai. Die „Times" melden: Eng» land und Amerika siiid tn Uebercilistimmung über die von den „Times" dereitS gemeldeten Prinzipien eines Ausgleiche«, jedoch noch nicht über die Redaction des bezüglichen Dokumentes. Haag, 2. Ma>. Nach fast zweiwöchentlicher De» batte über den Regicrui'gs-Elilwurf lictrlffs Einführung einer Einkommensteuer und Abschaffung der Steuern auf Patente, Fleisch und Seife hat die zweite Kammer alle Aulcl'.demenls zu dem Artikel 1 abgelehnt und so-dann auch den Artikel 1 selbst mit 51 gegen 1 Stimme verworfen. Der Fmanzminister zog hierauf den Gesetz' entwurf zurück. Konstantin opel, 2. Mai. Erzherzog Karl Ludwig ist heute hier eingetroffen und im österreichisch' ungarischen GesandtschaftS.Palaste abgestiegen. Madrid. 3. Mai. Die Hauptmacht der Insurgenten unter Rada, von einer Truppenbrigade verfolgt, zieht sich gegen die französische Grenze zurück. Um den Ueverlritt der Insurgenten nach Frankreich zu Vtth'N' dern. wurden Truppen nach Ponlevera dirigirt. Vriefe aus Navaria betrachten den Ausstand als gescheitert. Telegraphischer Wechselkurs nom 3 Mai 5pelz M?tiMa„e« 64.90. - 5ps»z National-Anltheu 72.l<1> - 18«0?r s taatz-Anlehll! 103.50. - Vanl-Ali,,» 83« - ilcebil' Äl, eu 33« 25x - z.'oud°n 112.60 Silber 110.50. K t MM' Dullen 5,34 - NapalcailsVor 8.96 Handel und Schwebende Hclillld. Z» Ende April 1872 befanden sich laut Kundmachung dcr Kon, mission zur Konlrole der Staatsschuld im Umlaufe: an Partialhypochclaramucismigcl! 3l,5»,')1.l>3^il. 50 lr.; au zu Gtaalsuoteu erllältcu Ein- und Fliüsguldelibanl' uotru ^788.7l8fl.. au fürmlichcll Staat^uotcu 375,658 698 5, im gaiizlu 4I1.N><).318 fl. 50 lr. Verstorbene. Deu 2 0. April. Maria Voldiu, a/wliciie Köchin, alt 8Ü Jahre, in dtr Gradischavorstadl Nr. 3tt au der Vrustirasftrsuchl- Den 2 7. Apri l. Dem Georg Issere-rl. Heizer, sein s'"^ Fraii^ alt l Monat, in der St. Prttrsoorstadt Nr. 90 an Fraise" - Dcm Herrn Johann Dolcher, bllrgerlichcr Lchlossermrister u>^ Hausbesitzer, seine F>au Maria geb. Karun, alt 46 Jahre. >" der Sladt au dcr Herzlähmunss. — Gregor Üampa, Virrtclhllb-lcrssohn, alt 19 Jahre, im Zivilspilal an der inneren DarM' eintlemmung. Den 28. April. Alois Erzen, Schmied, alt 37 Jahre, >" der Stadt Nr. 50. und Herr NlfonS ?ercher, Buchhändler, alt 2° Jahre, in dcr Stadt Nr. 5, beide au dcr Vmigcnluberculoft. Den 29. April. Ursula Kastell. Inwohnerin, alt ^ Jahre, im Ziuilspital an dcr Wassersucht. - Dem Herrn Perea"» Kaiscl, Buchhalter, sciu ^ind Amalia. alt 8 Tasse, in der St, ?e' tcrsvorftadt Nr. 142 am KinnbaÄcnlrampfc. Den 30. April. Jaloli »aniii, Ta^ohncr. alt 36 Iah"' im Ziuilpüal am Gcbärmlrclisc. Den I.Mai. Dem Hcrru Andreas Rack. Conducteur. st''" Gattin Anna. all 35 Jahre, an der Lnngentubcrcnlose. -- ^^ Helena Pctrit. KiüscherSuiilwc, ihre Tochter Rosalia, alt 1?Iah"l in der Sladt Nr. 41 an dcr Auszehrung. Ai, mert u n g. Im Monate April 1872 sind «4 Perso'"" gestorben, untcr diesen waren 34 mclnulichen und 30 weiblicht" Geschlechtes._______________ Angekommene Fremde. Am 2. Mai. «l«?s»,,e. Hornya^l, Kauf»,., Wien. — Voschan, Wie«. ^7 Nrnstcin, Kaufm., Brllmi. lfanrii, Neudorf. — Oabl>l' Kanfm.. Nanu. - Kratly. l. l. Oberstlieutenant, Stein. "" Bnrghart. Kaufn,,. Wien. — Birnbaum. Kanfm., Wien. '" Dniicitz, Kaufm,. Wien. -- Brod. Inspellor, Wicn. »tn««t ^H"««'». Güllman». Kanfm.. Wicn. - Krcitsch^ Kaufm,. Wien. - v. kanger. GntSlilsiher. Pogani;, -^ ^ singer, Trieft. -- Kohn. Kaufn,,. Wirn, - Kohnslmn, Va'tt"' - Dr Malli, Krainburi; — Schmercha. Reisender. Wie"' »»l^»»«e>>«5n «»s. ^'ach. (iommis, überndorf. , H>«»»>^e«. Pliloscg, llommiö, TrieN. — Frühlich. Fabrila"'' Billllu. .Meteorologische Neusl«ichl,ll,ae>l i„ l^mliasb. . 6 U. Mg. 738 «a >'5^ windstill Nebel ^ 3. 2 „ N, 737.«4 ^ 20., windstill heiter "°° 10.. Ab. 737,^« -l-!l.v mi»f,Nis! l,-i<^ Herrlicher, windlliller Frllhlingi'tag, nur läng« der Alpc Hautenwollcn. sonst wollcnsrei. Da« TageSmiltel dtt llllll" , > l2 4', um 0 9° liber dem Normale. PeraulworOicher Redac-leur: Igna, v. K l, i n m « U r^__. ^asll'N^l'sil^t Wien, 2. Mai. Unionbanl. Kredit und ungarisch«: Kredit, lcht.rc beide infolge eines angeblich in Petersburg llbgcschlllss.nell Geschäfte« fliegen beträchtlich. A»de" ^'V^»^UVl^»U)z. Spelulationspapiere vermochten sich wenigsteu« zu behaupten, nur Anglo fielen infolge jälliger Stellagen, Silberrente stieg bedeutend uud wurde in PostlN achandell. ^ vlscn versteiften. " _^- ^. Äüaemeln« «t<,a»sschnlv. isiir 100 ft. «»,:!> W<,ar Eiuheitlicht Ttaatsschuld zn b p» zu 250 st. 93 75 94 25 , , 1860 zu 500 fl. . . 103.40 103.60 „ „ I860 zu 100 fl. . . 124- 125-.. ,. 1864 zu 100 fl. . , 146 25 146 50 GllllltelDomäuen-Pflludbrief« zu 120 ft. o W. in Silber . . 118.50 118.75 H>. ^vnnz»ntlastungs-Vbligat«l»ue,'. Filr 100 fl. Veld Waar' «ohmen .... zu5p«t 96— 9650 Valizim.....5 „ ?ß 5<) ??.— stieder-Oefterreich. . , 5 » 34.— 95.— Ober-Oefterreich . . „ 5 ^ 92—93 — Siebenbürgen ... , 5 „ 75 ._ 7^ 50 Ktrlermnr' ... „ 5 . 90 50 91 — Ungarn...... 5 .. 83.25 84.75 c. Ander« öffentliche Vnlehen Donauregulinillgslofe zu 5pL. Vctieu von ^rau«portul,ternel». MUNgen. Veld Vaare «lfüld-Fiumaner V°hn . . . 182.— 162.50 Vühm. Ueftbahn.....—.-- -- — «arl-kudwig-Vahn.....256.75 257.— Donau-Dampfschifff. Oejellsch. . 620.— 622 — Clisabcth-Wcstbahu.....250.75 251 25 Elisabeth-Wcstbahn (Linz-Vud» weiser Strecke).....212.50 213.50 fferdiuand«-N°idbahn . . . 2337—2342.— ^«lM-^osevbs^llbn . . . .210—211-l,'eml>ercl-«,^«.«I»ssl,tr,V»hn 16 .Vrünz.Ios<>phS.«<,hn .... 10050 10070 H.Lllrl'Lubw.V. <.«.»«».> 3». 103.50 1<»4 — ^ 0:5rrr. «»rdÄ-tftd^u , . . 100.40 100.60 siebend. Nahn )tapoleou«d'°l . . 8 „ 98j , , ßSi ^ prcuß. Easstuschcine 1 « 68 . ^ . ^ , Silber . 110 ., »,5 ^ «^ ^ --------- Ptl^