Erscheint wöchentlich sechsmal (mit Ausnahme der Feiertage). Schriftleitung (Tel. Nr. 2670). Verwaltung n. Buchdruckerei (Tel. Nr. 2024) Maribor, Jurčičeva ulica 4. Manuskripte werden nicht returniert. — Anfragen Rückporto beilegen. rBseraten- u. Abonnements-Annahme in Maribor: Jurčičeva ul. 4 (Verwaltung). Bezugspreise: Abbolen monatl. 23 Din» zustellen 24 Din, durch Post monatl. 23 Din, für das Ausland monatlich 35 Din. Einzelnummer 1*50 und 2 Din. Press Dia T5Q Marilwrer ft mim a «|,,W,|uy ,» i| |il|i|i irrrTTT—1 -•-••■err- • . Vertrauenskuudgebung für Leon Blum Die Bcftrrbungen für die Zusammenlegung der Sozialistischen und der Kommunistischen Partei parteiamtlich zugegeven. Pari s, 19 Ülprtl. Der Nationalrar der Sozialistischen Partei tagte zwei Tage in Paris und faßte das Ergebnis der Beratungen in zwei Resolutionen zusammen. In der einen Resolution wird erklärt, daß die sozialistischen Minister, die von der Partei I11 das Volksfrontkabinett delegiert wurden, iozialistische Disziplin beobachtet und der Pariei die Treue gehalten hätten, weshalb l,c Anspruch auf den Dank der französischen Arbeiterklasse hätten. Die Resolution ver-dchert den Ministerpräsidenten Leon Blum Ur,d den Innenminister Marx-Dormoy der ^sonderen Freundschaft und Wertschätzung er Sozialisten. In der zweiten Resolution heißt es, daß . e zwecks Zusammenlegung der Sozialisti-Ich'eit und der Kommunistischen Partei gc-dstiindcte llnifizierungskommission die ein« ^9e berufene Körperschaft sei, über Proble-’!lc der Fusionierung der Sozialisten und ojitutuniften zu verhandeln. ^,'P o r i §, 19. April. Am Schlüsse der i^Pnig des Nationalrates der Sozialisti- Leon Delbos für Ende der Dölkerverhetzung Frankreich glaubt an die Möglichkeit der Verständigung mit den autoritären Staaten / Der Tenor einer Bankettrede: Zu jeder Aussprache bereit Partei hielt Ministerpräsident .. .. *u nt eine Rede, in der er sich hauptsäch- lich te v mit der Tätigkeit der Regierung befaß« Der Ministerpräsident erklärte, die Re« sei dem Druck der Hochfinanz nicht pichen cs sei ihr aber gelungen, sich die . ^frstützung vieler maßgeblicher parlamcn M* Faktoren zu sichern, so it. n. der ^wckalsozialistcn. Die Regierung wolle- fei« Cl' Umsturz, sie wolle gesetzlich arbeiten, da Je eine Slaatsrcgieruug sei, müsse Paris, 19. April. Auf einem radikalsozialistischen Bankett in Carcassonne hielt Außenminister Yvonne Delbos vor 3500 Teilnehmern eine große außenpolitische Rede, in der er innerpolitische und außenpolitische Probleme in einer um fangreichen Darstellungsweise beleuchtete. Der Außenminister betonte u. a. den Willen Frankreichs zur Verständigung mit allenVölkern. Frankreich sei daher zu jeder Aussprache bereit unter der Bedingung, daß durch sie die bestehenden Verpflichtungen Frankreichs nicht verletzt würden. Er glaube an die Möglichkeit einer Verständigung zwischen den Völkern, die unter verschiedenen Staatsformen leben. Zwei nicht wenig große Hindernisse seien auch das Wettrüsten und die Wirtschaftsautarkie. Die drei großen Demokratien, die mit ihrem Währungsabkommen ein Vorbild gegeben hätten, seien bereit, für die Wiederbelebung der Handelsbeziehungen die friedliche Zusammenarbeit der Völker zu ihrem gemein- samen Wohlstand zu begünstigen. Gewisse Anzeichen deuten darauf hin, daß der belgische Ministerpräsident V a n Z e e -1 a n d seine Aufgabe mit Aussicht auf Erfolg in Angriff nehmen könne. Weder die ' militärische noch die wirtschaftliche Abrüstung sei möglich ohne die Abrüstung jder Geister und der gegenseitigen Ver-' hetzung. Es sei Zeit, der Aufhetzung der i Völker durch die Presse, den Rundfunk und die Bücher ein Ende zu machen. Frank reich sei glücklich, so schloß Delbos, mit der Weltausstellung, zu der alle Völker eingeladen seien, Gelegenheit dazu bieten zu können. (Die Aufforderung des französischen Außenministers, der Aufhetzung der Völker ein Ende zu bereiten, trifft sich grund ! sätzlich mit den gleichen Ausführungen ibzw. dem Verlangen des deutschen 1 Reichskanzlers Hitler, der in seiner ! großen vorjährigen Reichstagsrede sogar j ein internationales'Abkommen gegen die Hetzpropaganda forderte.) Die Berliner Reaktion auf die Rede Delbos Starke Zurückhaltung / Ablehnung einiger Punkte / Die Möglichkeit der Verwirklichung des wirtschaftlichen Teiles der Rede anerkannt title Mi- ti Ständen in gleicher Weise Rechnung tigeu werden-. GMstcmd in Spanien Q..^a r i s, 19. April. Auf den:spanischen ~ Lgerkriegsfrosten herrscht --seit--24 ^tun - One ,l,nden ein merklicher Stillstand in den sc- Dionen. Man verzeichnet an gewis-Q,f 5ainpfabselinitten lediglich kleinere tj^Mnkel und Angriffe, die der Korrek-^ür^ielter Positionen dienen. artin6 Nationalisten setzen indessen die statistische Bearbeitung der Haupt-t fort. Mit ihren weittragenden, >n\veren Geschützen beschießen sie ciCr JSOr>dere das Stadtzentrum. Neben Tn,‘i Materialschaden sind auch viele ‘°deso ^ -Mer zu beklagen. “*°hl der Frontbericht der Republi xaner wie, auch der Nationalisten stellt ^all keine wesentlichen Operatio-uiirchgefiihrt werden. Gpv a Wichten Mariborer Fiißballsieg in Čakovec. 'her ^ 0 v e c, 19. April. Gestern war M a d’.e Fußballmannschaft des ŠSK. hie$i r ' b 0 r zu Gaste, die gegen den ansr gen SK. Čakovec einen äußerst Mach(Cgten Fußballkampf zum Austrag Tea e 'Maribors« ausgezeichnetes Vor 1 ste,lte sich diesmal In bester Form mit Klnd gewann das Match glattweg o;4 (2:2). Berlin, 19. April. In politischen Kreisen wird im Zusammenhänge mit der gestrigen Rede des französischen Außenministers Delbos in Carcassonne sehr starke Zurückhaltung geübt* Zunächst will man die Unterbreitung des gesamten authentischen Textes der Rede abwarten, um dar aus für Deutschland den entsprechenden Standpunkt zu formulieren. Von vornherein abgelehnt wird aber deutscherseits jener Teil der Rede, in der es heißt, daß die im Weltkrieg besiegten Staaten vom Geiste der Revanche beseelt seien. In diesem Zusammenhänge verweisen die deutschen offiziellen Stellen schon jetzt auf jene große Reichstagsrede des Führers und Reichskanzlers, in welcher klipp und klar erklärt wurde, daß die Ehre der deutschen Wehrmacht im Weltkriege nicht den geringsten Schaden erlitten habe. In Berlin glaubt man, daß sich der wirtschaftspolitische Teil der Darlegungen des französischen Außenministers verwirklichen ließe, wenn Paris an Berlin nicht neue politische Bedingungen addreSsiert. Deutschland müsse jedoch jenen Teil der Rede Delbos ablehnen, in welchem die Sowjetunion als »Stützpfeiler des europäi sehen Friedens« bezeichnet werde. Der „Blaue Luxusexpreß" Großes Aufsehen in der Zagreber Mustermesse. Man geht nicht fehl, wenn man behauptet, daß die Sensation des vergangenen Sonntags in der Zagreber Muster messe und in der angeschlossenen Automobilausstellung der neue, von der Stadtgemeinde angeschaffte Diesel-Autocar war, der vollbesetzt mit Ausrlüg-lern eine Fahrt dorthin unternommen hatte, um sich dem Zagreber Publikum vorzustellen. Dem »Blauen Luxusexpreß«, wie der schöne Wagen genannt wird und der in erster Linie für die Son derfahrten des Reisebüros »P u t n i k« : bestimmt ist, wurden nicht nur seitens I der Messebesucher, sondern auch von Fachleuten und anderen maßgebenden 1 Faktoren ungeteiltes Lob und Bewun-j derung gezollt. Die Karosserie ist be-j kanntlich ein. Meisterstück der hiesigen j Firma Franz P e r g 1 e r. Den ganzen | Tag wurde der ausgestellte Wagen von 1 chen Tausenden der Messebesucher be-| staunt. Für die hohe Qualität des Auto-I cars spricht zur Genüge der Umstand, 1 daß gleich an Ort und Stelle eine große | Zahl von Platzbestellungen für die erste Fahrt zur Pariser Weltausstellung entgegengenommen werden konnte. Auch am Abend vor der Abfahrt stellten sich am Jelačičev trg massenhaft Bewunderer des eleganten Kolosses, der derzeit nicht nur der schönste und modernste, sondern auch der größte und stattlichste Autobus Jugoslawiens ist, ein und winkten dem entschwindenden Wagen nach. Für die erstklassige Qualität des Autocars spricht auch der Umstand, daß keiner der Teilnehmer an diesem Ausflug eine Ermüdung verspürte, trotz des schlechten Zustandes unserer Straßen, die besonders zwischen Krapina und Zagreb kaum mehr Anspruch auf diesen Namen erheben können. Die große Zahl der schönen illustrierten Prospekte für die »Putnik«-Ausflüge im laufenden Jahr waren in kürzester Zeit vergriffen. Genfer Hoffnungen Rückkehr Italiens? / Die südamerikanischen Staaten für den Versuch einer Lösung der spanischen Frage Genf, 19. April. In Genfer politischen Kreisen wird- die allgemeine internationale Entspannung mit besonderer Genugtuung begrüßt. Man verspricht sich von dieser Besserung, die insbesondere im Londoner Nichteinmischungsausschuß zum Ausdruck gekommen ist, auch günstige Rückwirkungen für den Völkerbund selbst. Man zweifelt nicht im geringsten mehr daran, daß die außerordentliche Vollversammlung des Völkerbundes, die am 26. Mai nach der Aufnahme Aegyptens Zusammentritt, das abessinische Problem liquidieren und die Rückkehr Italiens nach Genf zu regelmäßiger Mitarbeit herbeiführen wird. Es wird dabei wenig ins Gewicht fallen, ob der .Negus sich durch Entsendung einer Delegation bemerkbar machen sollte, da der Ratifikationsausschuß ihre Akkreditierungsbriefe unter allen Umständen zurückweisen wird. Ebenso rechnet man hier auch mit der Möglichkeit, daß während der beiden Maitagungen des Völkerbundes im Rate und in der Vollversammlung von den südamerikanischen Mitgliedern der Versuch unternommen werden wird, eine Lösung des spanischen Problems anzubahnen. nt. Po,, einem Wdfahrer Medei-gestosM. In Pobrežje stieß Samstag nachmittags ein rücksichtsloser Radfahrer den lechsjährigen Edo M a r 5 i c zu Boden, wobei der Kleine ^ einige ' Verletzungen erlitt. Der Vater des Kindes nahm das Rad an sich, doch riß es der Unbekannte aus dessen Händen und verschwand um die Ecke. m. Der Gesangverein „Zarja" in Po« trežje gab kürzlich sein erstes Konzert und erntete allseitigen Beifall. m. Das Versteck im Reisekosten Dieser Tage hätte die aus Jugoslawien ausgew'-e-jene österreichische Staatsbürgerin I. B. aus Pobrežje bei Maribor von der Gen« darmer e bis zur 'Grenzt/ geleitet werden sollen. Als frühmorgens Me Gendarmen kamen, schlüpfte die Frau aus dem Mtt in den in der Nähe stehenden großen Reisekorb und verhielt sich mäuschenstill. Sie hatte jedoch Pech, da sie in ihrem Versteck ausgeforscht wurde und nun doch zu Gericht und dann zur Grenze gebrach wurde. m. Zehn Jahre für de» Totschlag. Vor den Richtern des Kreisgerichtes in Mar-.bor hatte sich Samstag der 36jährige, als Raufbold und Dieb bekannte Winzer Bernhard 5 m i g oe aus Kukava wegen Totschlages, begangen am 9. Februar d. I. am Besitzer Johann G o r e n j e e, zu verantworten. Der Angeklagte wurde zu zehn Jahren schweren Kerker verurteilt. Zürich, 19. April. Devisen. Beograd 10, Paris 19.5, London 21.545, Newyork 438, Mailand 23.05, Berlin 176.17, Wien 80.60, Prag 25.32. >— S. M. König Peter II. an der Adria Kotor, 18. April. Um 18.30 Uhr ist S. M. König Peter H., der aus Beograd in Split eingetroffen war, im Kraftwagen in Hercegnovi eingelangt. In seiner Begleitung befand sich 8. königi. Hoheit Prinz Alexander. Das Auto mußte sich den Weg durch das dichte Spalier der begeisterten Bevölkerung langsam bahnen. S. M. der König dankte sichtlich erfreut durch Händewinken nach allen Seiten. Bei Grbaljsko polje passierte der Kraft wagen des Königs eine Gruppe von Bau ern, die vom Markte heimkehrten. Die Bauern erkannten sofort den jungen Herrscher und bereiteten ihm herzliche Ovationen. Ebenso begeistert war der Empfang bei dem Budva-Quai, wo eine große Menschenmenge — darunter zahlreiche Ausländer — freudig die Ankunft S. M. des Königs erwarteten. Um 18.30 Uhr traf der Kraftwagen mit dem König in Miločer ein, wo er in der dortigen Sommervilla die prawoslawen Osterfeiertage verbringen wird. Der italienische und der deutsche Gesandte bei Dr. Stojadinovic. Beograd, 18. April. Ministerpräsident und Außenminister Dr. Milan Stojadinovic empfing heute in seinem Kabinett den italienischen Gesandten Mario I n d e 11 i und den deutschen Gesandten Viktor von Heeren. Englisches Geld mit dem Bildnis König Georgs vl Jitgofloiwen—ein bedeutender MMelmeettaklor Ministerpräsident Jsmet Jneni über die Bedeutung Jugoslawiens / Aus einer Bankettrede in Hercegnovi I jeher Begeisterung würdig ist, ober ich konnte mich nun persönlich überzeugen, daß sie die Perle der Adria und des Mittelländischen Meeres «ft. und cs wundert mich nicht, daß Jugoslawien von Touristen so zahlreich besucht wird. Aus dem Gesehenen konnte ich noch mehr die Ueherzeugunn gewinnen, wie wichtig Jugoslawien im M'ttel-weerbecken ist. Das jugoslawische VE erlebt eine große Grschichts- und Fortschrittseni-roiiflmtg unter seinem nationalen Regime. So ist Jugoslawien zu einem bedeutsamen Faktor des M ttelmeeres geworden. Das jugoslawische Volk kann als Vorbild des Arbeilsfleches bezeichnet werden. Ich habe anläßlich meines Aufenthaltes hier empfunden. wie aufrichtig, je brüderlich unsere gegenseitige Begehungen sind. Glauben sie mir, da.st auch d'§ türkische Nation von den gleichen Empfindungen beseelt ist." Am Schlüsse feiner Rede erhob Jsmet Jneni seht Glas aus das Wohlergehen Jugoslawiens, S. Bi. König Peter II-, S. königl. Hoheit des Primregenten Paul und des jugoslawischen. Volkes. H c r c c g u o v i, 18. Aprl. In trug des Kriegsministers General M arid und des Flot'euch,efs Admiral Polio begaben sich die türkischen Staatsmänner an Bord der Admiralsjacht „Vila" nach Tivat wo eine gemeinsame Besichtigung des Arsenals und der Flotteneinhei'en stattsand. Nachdem noch die Militärobsekte in Radijevi,- besucht worden waren, begaben sich die Gäste mit ihrer Begleitung in Kraftwagen über Kotor nach Perast und Risan. Unterwegs wurden sie von der Bevölkerung überall herzlichst begrüßt. Abends gab Banns Tr. Ivaniševič im Howl „Bola" in Hercegnovi ein Ban-. fett zu Ehren des M'nisterpräsidenstn Jsmet Jiteni und des Außenministers Ruschdi Aras. Nach dem Toast des Banns intonier- ' te das Orchester die türkische und die jngo-slawische Staatshymne. Ministerpräsident J n e n i dank e sodann dem Banns in bewegten Worten für alles Schöne, das ihm und dem Außenminister der Türkei in Dalmatien zuteil wurde. Jsmet Jneni sagte: «Ich habe gewußt, daß die Boka Kotorska gen das öffentliche Braten ganzer Ochsen am Spieß im Rahmen der englischen Krönungsfeierlichkeiten einstimmig angenommen. Die Entschließung, die dem englischen Ministerpräsidenten Baldwrn telegraphisch übermittelt wurde, bezeichnet das Braten »on Ochsen als grausamen und widerlichen Brauch, der unter der indischen Bevölkerung allgemein Anstoß erregen müsse. Mit 10.000 Kilogramm MS-aft in saft soöo Meter Höhe Dr. Key von Mtiffollm empfangen Der italienische Flieger M. Stoppani stellte mit einem dreimotorigen Militär-Wasserflugzeug einen neuen Höhenwelt' rekord für Wasserflugzeuge auf. Er erreichte mit 10.000 Kilogramm Nutzlast eine Höhe von 4863 Meter. (Schirner-M ) Die königliche Münze in London hat eine Serie neuer Münzen herausgebracht die auf der einen Seite das Bildnis des englischen Königs zeigen. Unser Bild zeigt einige der neuen Münzen. (Scherl-Bilderdienst-M.) Die Anklage gegen Jagoda Attentatsvorbereitung gegen Stalin und Woroschilow sowie Raub an der Staatskasse. Kopcnh a g e n, 18. April. Wie die dänischen Blätter aus Moskau berichten, hat der Oberste Staatsanwalt Wischin s k i die Anklageschrift gegen Jagoda fertiggestellt. Sie basiert auf folgenden Punkten: 1. Jagoda hatte ein Attentat gegen Stalin vorbereitet und stand deshalb mit Sokolnikow und Pjatakovv in Beziehungen. 2. Jagoda wird beschuldigt, gemeinsam mit acht Generälen der Roten Armee den Plan für die Ermordung Woro-schilows ausgearbeitet zu haben. 3. Jagoda hat im Jahre 1934 die Ermordung Kirows Im Rahmen seines Italienbesuches wurde Reichsorganisationsleiter Dr. Robert Ley auch vom italienischen Regierungschef Mussolini empfangen. Diese Aufnahme zeigt Dr. Ley mit seiner Begleitung während des Empfanges bei Mussolini. Ganz rechts der italienische Arbeiterführer Cianetti, dessen seinerzeitige Deutschlandreise durch Dr. Leys Italienbesuch erwidert wurde. (Asso-ciated-Preß-M.) BnMOBDHDBnHnBDHnHDBDBOBnBDB □ □ HDHnBOHDBDHnBnBnBDBDBDBDaae »der C'tfin Ochsenbraten bei Krömmgs- vorbereitet, des ersten Mitarbeiters Stalins. 4. Jagoda bereitete sich auf die Flucht aus Sowjetrußland vor. Zu diesem Zwecke beraubte er die Staatskasse und brachte große Geldsummen und Werte in Sicherheit. Den größten Teil des geraubten Geldes hatte er in einer Bank in Philadelphia deponiert. Die Moskauer Blätter beschuldigen Jagoda noch außerdem, daß er mehrere Jahre hindurch Schmuggel mit Valuten um’ Wertsachen betrieben und so den Staat um viele Millionen Rubel betrogen habe. gegsn Ochsenbraten seier. B o nt b a y, 15. April. Auf einer von Tausenden besuchten Protestaorsammluvtg von Indern wurde eine Entschließung ge- Dementi aus Berlin Es gibt keine Verhandlungen zwischen deutschen Militärs und Sowjetofsizteren. Berlin, 18. April. Sjic deutsche Presst wendet sich in allergrößter Schärfe gegen die lancierten Auslandsmelduugen über eine bevorstehende Annäherung zwischen Deutschland und der Sowjetunion. Die „B e r l i n e r B ö r s e n z e i t u n ü" schreibt, die letzten bedeutsamen Staats-mänuerbesprechungcn in Mittel- und Süv-Osteuropa seien der Moskauer Politik gegen den Strich gegangen, aus diesem Grunde habe eine neue Kampagne gegen Deutschland eingesetzt. Eines der Ziele einer gewissen Auslandprcsse sei es, die Macht der Sowjetunion als Bündnispartner künstlich zu vergrößern. Man könne dies wirklich nicht besser machen, als daß die Nachricht verbreitet wird, daß sogar das ausgesprochen anb-bolschewistische Deutschland den Versuch unternehme, mit den Moskauer Machthabern in bessere Beziehungen zu gelangen. Die „Deuts cheAllge m e i 11 c Zeitung" schreibt: Zwei Faktoren ist von diesen Nachrichtern die zweifelhafte Eh--' zuteil geworden, in ihre sterilen Kombinationen einbezogen zu werden. Einer von diesen'ist die deutsche Armee. Es heißt in jetten Berichten, daß deutsche Generale, nach dem sie vorher mit Sowjetmilitärs Fühlung genommen und dem Reichskanzler die Notwendigkeit eitler Neuorientierung bcr deutschen Außenpolitik ttahegdegt Die Blockade von Bilbao Kufienbatterien an der Themsemündung An der Mündung der Themse sind große Küstenbatterien mit weittragenden Geschützen aufgestellt, die kürzlich von einer Abteilung Garde-Grenadiere besichtigt wurden. (Scherl-Bilderdienst-M.) Blick über eine Reihe englischer Handelsschiffe in dem Hafen von St. Jean de Luz. Diese Schiffe sollten den noch von den Republikanern besetzten Hh$e11 von Bilbao anlaufen und hatten aus Angst vor den nationalen Streitkräfte11 den Schutz der britischen Kriegsschiffe gefordert. Durch die bekannte Stellung’ nähme der englischen Regierung steht Bilbao jedoch unter Blockade, so daß d,e englischen Kriegsschiffe diesem republikanischen Nachschub jegliche Unterstützung verweigerten. (Scherl-Bilderdienst-M.) ®er zweite Faktor, der Hitler ähnliche Vorschläge gemacht haben soll, sei die deutsche Wirtschaft 'gewesen. Es verstehe sich von selbst, daß dies alles erdichtet ist. ...Die „K ü l n i s ch e Z c > t ü n ß" schreibt diese geschickt getarnte Lügenkam-Pltgne sei von der Weltöffentlichkeit sehr bald erkannt worden. Der Mann mit dem ISngften Vast Auf dem amerikanischen Dampfer ^Washington« traf dieser Tage Vladimir Kitter in Plymouth ein, der Mann, der sich rühmen darf, den längsten Reisepaß «er Welt zu besitzen. Es itzt ein Dokument, daß, wenn man die mit Visa bedeckten Seiten aneinander reiht, beinahe ei.n halb Meter lang sein würde. Die Vermerke in dem Reisepaß erweisen, daß ®ei(n Inhaber eine Reisestrecke von T1.000 Kilometer zürückgelegt hat, Her Paß wurde im Jahre 1933 in - rankreich ausgegeben und sein Ur-sprungsformat war das übliche bescheidene der kleinen Paßhefte. Aber Herr stier, ein in der chemischen Industrie an eckender Stelle tätiger Mann, ist dauernd 2xvischcn allen fünf Erdteilen unterwegs dhd so mußte er seinem Paß immer neue eden einheften lassen, um Platz für die erforderlichen Visa zu schaffen. Er freut k‘ch jedesmal, wenn er bei der Grenzkontrolle oder bei der Belegung eines sthiffsplatzes gefragt wird: »Haben Sie einen Paß?« Dann geht ein verschmitztes ächeln über seine Züge, er öffnet sein ^nndköfferchen und entnimmt ihm etwas, was eher wie ein kleines Akkordeon als v'e ein Paßheft aussieht. Kitter hat den Atlantischen Ozean in ten letzten 18 Monaten 24mal überquert. Gmfatwnen zur Auswahl Auf einem Rummeplatz an der Porte e Vincennes in Paris ereignete sich ein Ufregender Zwischenfall. Auf dem Rum- mel war eine Tierschau zu sehen und das dblikum, das in Massen hinzuströmte, r ar besonders gespannt auf die Vorfüh-,llnS des siebenjährigen Löwen Prinz chrch den Bändiger Willy, einen Mann, der schon seit 20 Jahren in diesem Fach chbeitet. Willy ließ den Löwen u. a. dUr< • den c!l,1ch einen brennenden Reifen springen, seine Gehilfin hielt. Die Vorführung Ke an einem der letzten Abende wieder .ajffinden. Der Löwe wollte diesmal aber ,, CN und statt durch den Reifen zu Sprin-y^.n’ Warf er sich auf den Bändiger und j^A'ckte ihn mit seinen Tatzen gegen die p ugstäbe. Es entstand eine ungeheure jCsn'K- Frauen und Kinder schrien und al-;n drängte zum Ausgang. Willy wurde fischen furchtbar zugerichtet. Ein an-ff Tierbändiger der Schau kam ihm Ie uffe. Es gelang ihm auch, seinen Kol-äesen aus der fürchterlichen Umarmung a Löwen zu befreien, aber der eine ^ War vollkommen zerfleischt. abe.as Publikum war hinaus gestürmt, ' es r> sensationshungrig wie es war, ging nicmU der wenige Schritte entfernten s0 minder aufregenden Vorführung der fj(?eriannten »Todesmauer«. Hier raste ]u ,ry Abbins an einer fast senkrechten stll Cr mit einem roten Motorrad im 120 v,'a°ni?Ler-Tempo rund um die Bahn. Es sj, e'n unglückseliger Abend. Die walin-’ge Fahrt mißglückte, die Maschine J/Schte ab und Abbins stürzte. Es ging noch leidlich glimpflich ab, lej , ayßer einigen Quetschungen und l’ais- eren Pieischwunden trug der waget;. ’fte Artist keinen Schaden davon. Für din.t°n Abend hatte das Publikum aller-genug. Wi. m der Familie von Woldemaras. sich '-e ai*s Wilna genieldet wird, haben Scj, ’st der Familie des früheren Iftaui-n Diktators Woldemaras schwere Au^chmcnstöße abgespielt. Bei einer ste[.einaridersetzüng würde die " Schwe-gay V°n Woldemaras von ihrem Bräuti-% angesQhossen und verletzt, sodaß thUg!rztllehe Hilfe in Anspruch nehmen h;(' c\ Auf Grund einer Anzeige hat be-ö>e zuständige . Polizeibehörde Maß- ein J» zur Klärung des Sachverhaltes ^weitet. ö Unterstützet die 'Htuberkulosenliga trcpipmclle in Siiiiiti Die faschistische Eiserne Garde in heftiger Verteidigung des ehemaligen Prinzen Nikolaus / Der Leibarzt des königl. Hofes "— wegen Hochverrats verhaftet B u k a r e st, 18. April. Wie die United Preß berichtet, hat sich die Erregungswelle, die mit dem Ausscheiden des Prinzen Nikolaus aus dem königlichen Hause das Land ergriffen hatte, noch immer nicht gelegt. Die Stadt ist voll von verschiedenartigsten Gerüchten. Es heißt sogar, daß der ehemalige Prinz sozusagen interniert sei, weil er von starken Militärabteilungen bewacht werde. Davon ist natürlich keine Rede, denn der Prinz bewegt sich frei umher, er ist auch in den Straßen von Bukarest gesehen worden. Wahr ist vielmehr, daß er sich 'verabschiedet. Der Prinz, der jetzt den bürgerlichen Namen „Brana" trägt — es ist dies der Name des Schlosses, welches Eigentum der Königin-Mutter Maria ist — hat sein Personal bereits entlassen, da er sich im Ausland niederzulassen gedenkt. Bezeichnend ist der Umstand, daß die faschistisch orientierte „Eiserne Gard c" eine leiden- schaftliche Propaganda für den ehemaligen Prinzen begonnen hat. In ganz Rumänien wurden Vevsammlun gen abgehalten, in denen die Redner sie Beliebtheit des Prinzen zum Thema wählten. Es wurde auch eine Resolution gefaßt, in der die Forderung aufgestellt wird, die Regierung möge alle ihre Beschlüsse hinsichtlich des Prinzen annullieren. Angeblich, wurde in diesen Versammlungen auch ein Schreiben des Prinzen verlesen, in dem es heißt, er habe auf gar nichts verzichtet. Die Regierung hat alle Maßnahmen getroffen, um etwaige Ausschreitungen zu verhindern. Der Leibarzt des königlichen Hofes, Prof. G e r o t a, ist unter der Anklage des Hochverrates verhaftet worden. Geroka ist Mitglied der Eisernen Garde. Es wurde aber noch Aitc Anzahl anderer hochstehender Per sönlichkeiten verhaftet und in das M'liiür-gefängnis von Jlawa gebracht grationen geben. Man dürfe nicht länger warten. Wenn es wahr sei- daß der Gegner Revolutionspläne habe, dann müsse er eilt-geholt werden, so lange es noch Zeit sei. Der Staat müsse gerettet werden, so lange es noch nicht zu spät. ist. . Gtmsfeldzug im Wazmftan BANNU AHSUDS Der Kampf um den l. Mai in Frankreich TieZGewerkschasten diktieren die Politik der Regierung / Ungeheure Erregung in den nichtmarxistischen Kreisen / Thorez stärker als Blum Paris, 18. April. Unter dein Titel „Die neuen Machthaber" bringt der ,,T c nt. P S" einen Leitartikel, in deni die Verwunderung darüber zum Ausdruck komm!, daß die Regierung . Leon Blum immer mehr und mehr unter die . Diktaturgewalt . der von Leon Jouhaux geführten sozialistischen Gewerkschaften gekommen ist. Es. handelt sich nämlich um die Feier des 1. Mai. Die Gewerkschaften haben, den- Beschluß gefaßt, daß die Maifeier „für den ganzen Staat verpflichtenden Charakter besitzt". Der „Temps" schreibt, es sei etwas neues m Frankreich,, daß der Föderalrat der Gewerkschaften Plötzlich Gesetze erläßt und rechtliche Tatsachen bestimmt. Es sei immer mehr und mehr klar, daß sich die Volksfrontregwrniig einem -Ministerium der Vdlksmassen beugt, und zwar unter Umständen, die den Anschein erwecken, daß die sozialistische Gewerschasts-föderation tatsächlich an der Macht sitzt und befiehlt.- t Indessen — schreibt das Blatt — werde die sozialistische Gewerkschaftsföderation immer mehr nach links gedrückt. Es seien die Kommunisten, die die sozialistische Gewerkschaft mit ihren 8 Millionen Mitgliedern nach links drücken. In Paris werde die Nach richt verbreitet, daß die Sozialisten und die Kommunisten sich zu einer einzigen Partei vereinigen würden, um ein „einheitliches Vorgehen des Proletariats" zu ermög lichen. Die Sozialisten dementieren dies zwar verschämt, ihre Presse leistet jedoch der Anregung keinen Widerstand, während die kommunistische „H u m a n it e" den Plan mit Begeisterung aufgenommen hat. Der „I o u r" spricht offen von einem Zerfall der Volksfront, auf deren Ruinen die rote Front der vereinigten Sozialisten und Kommunisten errichtet werden würde. Es sei fraglich, ob in einer solchen neuen Re gierung Leon B l u m den Vorsitz führen würde, -denn es sei glaubwürdig, daß T h o->' e z, der Führer der Kommunisten, feinen Anspruch auf den Posten des Regierungschefs anmelden würde. Der Abg. Henry de. & erhllis erhebt im „E ch o d e P n r i s" die Frage, was in Frankreich geschehen würde, wenn die Regierung Blum zusam aenbrechen sollte. Die Radikalsozialisten seien, beunruhigt und besorgt. Man habe ihnen erklärt, daß 'der Sturz Leon Blums , den Beginn der Urbe!-terrevolution bilden würde, die schon vorbereitet sei. Die Führer den Radikalen würden in 21 Stunden in die Seine geworfen werden, wenn sie es wagen sollten, eine homogene radikalsozialistische Regierung zu bilden. De Keryllis glaubt nicht daran und meint, die Provinz würde sich auflehnen, es würde aber auch Bürgerkrieg und Konfla- RAZMA TANK Die britischen Militärbehörden in Indien werden in den nächsten Tagen einen Straffeidzug im Waziristan, in der Nordwestecke Indiens, gegen den Fakir Ipi unternehmen, um die Aufständischen zum Nachgeben zu zwingen. (Scherl-Belderdienst-M.) Ifotßkd i. Banus Dr. Viktor Ružič wird am Dienstag, den 20. d. M. von Zagreb abwesend sein. i. Die Zagreber Universität bleibt nach einem Beschluß- des Rektorats im Zusammenhang mit den traurigen Vorfällen vom 14. d. M. bis Samstag, den ’ 24. d. M. geschlossen. i. Der Zagreber Bürgermeister Dr. Pei- čič ist in Angelegenheiten der Stadt nach Beograd verreist. In seiner Begleitung befindet sich der Finanzrefefent der Stadtgemeinde Dr. Hcrtkov, i. 250 italienische Ausflügler besuchten Zagreb .Samstag abends ist in Zagreb mit Autobussen eine Gruppe von 250 italienischen Ausflüglern aus Fiume, Triest, Görz und Mailand eingetroffen. Die italienischen Gäste besichtigten Sonntag die Sehenswürdigkeiten der Stadt und nament lieh die Mustermesse. Sie waren über die Schönheit der Stadt begeistert. Die Italiener unternahmen nachmittags eine Reihe von Ausflügen in die Umgebung, wo sie sich an den schönen Volkstrachten der Bauern nicht sattsehen konnten. Die Rück kehr erfolgte Montag, den 19. d. M. i. Todesfall. In Šibenik ist am Samstag den 17. d. M. der angesehene Arzt Dr. Josef M a reelle im Alter von 43 Jahren an den Folgen eines Herzschlages gestorben. i. Der deutsche Flieger Wolfgang von Gronau in Beograd. Der berühmte deutsche Flieger Wolfgang von Gronau, der in Afrika am Oasenflug 1937 teilgenom men hatte, ist am Samstag über Istanbul und Sofia in Beograd eingetroffen. Mit ihm fliegt auch seine Gattin. Das berühmte Ehepaar setzte gestern, Sonntag, den Weiterflug nach München an, i. Einweihung einer neuen Kirche in Split. Am Sonntag den 25. d. M. wird der Fürstbischof von Split Dr. Quirin Bone-f a č i č unter Assistenz der Bischöfe Dr. Mileta (Šibenik) und Dr. P u's i c (Hvar) in feierlicher Weise die Einweihung der neuen monumentalen Marien-Kir-che vornehmen. i. Das Brandl-Trio in Zagreb. Am 20. d. M. konzertiert das Brandl-Trio in Zagreb im Saale des Kroatischen Musikinstituts. Das Programm des Abends umfassen Werke von Brahms Beethoven und Tschaikow-ski. Für das Konzert herrscht in Zagreb angesichts der künstlerischen Qualitäten dieses Trios starkes Interesse. i. Den numerus clausus für Gastbetriebe fordert die Gasttätteninhabersektion der Zagreber Industrie-, Gewerbe und Handelskammer. Insbesondere fordern die Gastwirte die Einschränkung der Lizenzen für Ausschankbetriebe. i. Autor, Regisseur und Darsteller in einer Person. In Banjaluka hat dieser Tage die Uraufführung des Dramas »Martha und Maria« stattgefunden. Autor des Werkes ist def seinerzeitige Mariborer Regisseur Rade P r e g a r e, der gleichzeitig die Regie des Werkes führte und als Darsteller in demselben mit seiner Gattin Dragica Pregarc-Stiplošek auftrat. Die Uraufführung gestaltete sich, wie die Blätter berichten, zu einem Publikums- und Kritik-Erfolg. i. Viele Tausende gaben dem in Zagreb ermordeten Hochschüler Kisto L j ü b i -č i č pietätvoll das letzte Geleite. Selbstverständlich waren in erster Linie die Hörer der Zagreber Hochschulen fast vollzählig vertreten. Von politischen Persönlichkeiten sah man die Abgeordneten Sava Kosanovic und Dr. Svetozar I v -kovic. Die Leichenfeier nahm einen würdigen, ungestörten Ablauf. Die Leiche des Ermodeten wurde mit dem Autofur-gon nach Knin überführt. ' i. Einzelheiten zum Studentenmord in Zagreb. Die Zagreber Polizei setzt die Recherchen in der Angelegenheit des ermordeten Hochschülers Krsto Lj u b i -čič fort. Nunmehr wurden noch zwei Hochschüler namens Johann Jelič und Johann Pejič verhaftet, so daß sich die Zahl der Verhafteten auf acht erhöht hat. Im Tuškanec wurde auch das in die Erde eingegrabene Messer gefunden, mit dem Ljubičič getötet wurde. Alle Verhafteten werden nach Abschluß der polizeilichen Untersuchung dem Gerichte eingeliefert werden. Aus £iuMw*ß lu. Flucht aus dem Leben. In Beograd vergiftete sich Samstag abends in einem Kino Frl. Stanislava Puh aus Ljubljana. Das Motiv der Tat ist unbekannt. lu. Die elektrische Straßenbahn in Ljubljana verkehrt am Montag, den 19. d. nach einem neuen Fahrplan,- wobei die bisherigen Linien teilweise geändert wurden. Fortan gibt es vier Linien, und-zwar Gradišče—št. 'Vid, Miiitärspitäl—Magistrat—-Bahnhof, die Unterkräinerlinie und Militär spital—Bahnhof—Vič. lu. Ein Dorf in Trümmern. Das Dorf Podkraj aberhalb Zagorje ist der völligen Vernichtung geweiht. Wie bereits berichtet, sind infolge der Unterhöhlungen beim Kohlenabbau in den letzen Jahren, die meisten Gebäude eingestürzt. Die Ver nichtung ist umso größer, als jetzt auch I große Erdstürze hinzukommen. Donners- tag und Freitag gerieten ausgedehnte Erdschichten neuerdings in Bewegung und rutschen langsam, aber unaufhaltsam den Bergabhang hinunter. Mehrere Kommis sionen besichtigten die gefährdete Ge gend und beantragten bei der Behörde Maßnahmen zur Verhinderung des weiteren Vordingens der Erdmassen. Der Scha- j den ist außerordentlich groß. Aus Stadl und Umetom po. Gemeindeangelegenheiten. Wie wir schon kurz berichtet haben, wurde in der letzten Sitzung des Gemeinderates der Großgemeinde Poljčane beschlossen, den Bau eines Bades durchzuführen. Nun der Beschluß ist jedenfalls sehr lobenswert, eine Frage ist es jedoch, wann es zur Verwirklichung dieses Beschlusses kommen wird? Daß der Bau eines Bades schon im Interesse des Fremdenverkehrs von größter Wichtigkeit wäre, braucht eigentlich nicht besonders betont werden. Es gibt weit kleinere Orte als wie Poljčane und dennoch besitzen diese ein Bad. Die Zahl der Sommergäste würde sich sicherlich verdoppeln, wenn der geplante Bau eines Bades zustande käme. — Wie wir auch schon mitgeteilt haben, übersiedelte die Finanzbehörde in eine Seitengasse — weit außerhalb des Zentrums unseres Ortes — und führt dorthin ein Weg, welcher eher alles als schön zu bezeichnen ist. Bei dieser Schlechtwetterperiode muß man bis zu den Knöcheln im Kot waten — ein paar Fuhren Schotter möchten diesem Uebel-stande gewiß abhelfen. — Bei unserem Gemeindeamte muß man sich anstellen, wie in der Kriegszeit mit Brotkarten. Zehn und noch mehr Parteien warten oft Erledigung ihrer Angelegenheiten und die Kanzleikraft, die angestellt ist, kommt mit bestem Willen nicht allein allen Arbeiten nach. Darum wäre es mehr denn je am Platze, daß man noch eine Hilfskraft herbeiziehen würde, wie dies im Vorjahr der Fall war. Sportler am Versammlungs- tifcD Jahrestaqunq des Mariborer Wintersport- und des Radfahrer- Unterverb andes Bei Menschen vorgerückten Alters, die mit unregelmäßigen Entleerungen zu kämpfen haben bietet oft schon der tägliche, durch 8 Tage fortgesetzte Genuß von etwa 3—4 Eßlöffeln natürlichen „Franz-Joses"-Bit-terwassers die erwünschte Leibesöstnung und damit die bleibende Erleichterung. Man ver lange überall das echte „Franz-Josef"-Wasser! 06 min 1 leicht zu erjagen. Und es nützt manchmal . nichts, daß die ganze Familie von Tisch i aufspringt und hinter so einem winzigem j im Sonnenschein flimmernden Ding her ist. j Man klatsch in die Hände und hofft, die Motte dazwischen zu zermalmen — ein 3rt tum, geräuschlos flattert sie schon in einer anderen Zimmerecke umher. Wer eine Motte lieht denkt: gleich wird sie meinen Wintermantel fressen! Nur die wenigsten sind sich darüber klar, daß die Motten, die umherfliegen, ihre Zerstörung^ arbeit an den Textilien bereits geleistet haben. Denn nicht die flatternden, fliegenden Motten machen sich über Gewebe aller Art her, sondern schon die Larven, die aus dev Motteneiern auskriechen. Die flatternde tc dagegen ist nur insofern gefährlich, aL> sie wieder neue Eier legt, denen eine gefräst sige Brut entschlüpft. Mit allen möglichen Mitteln kauir muh Jagd auf die Motten machen. Biele fchivö-, reu auf Mottenkugeln. die in die Ecken de'-' Po'lstermöbel und 31t Dutzenden in den Kstst derschrank gestopft werden. Andere sind Fr Zeitung?,Papier, wieder andere für Naphüst lin in Pulverform. All das sind lieblich du! ten'oe Präparate, die den Motten unsympathisch sind. Und genau so unsympakhist-' ist ihnen die große Spritze, die ihnen ’v Fluge nach dem Loben trachtet. Motten sind im Grunde reizende Ticn-Man muß sie einmal beobachten, wie sie ich fröhlich inmitten eines Hellen Sonnenstrahles tummeln und wie ihre zarten, luftigen Flügel dabei glänzen. Aber sie sind Schädlinge — warum haben sie sich feilten harmloseren Beruf aus ersucht? Weil sie Schädlinge sind, trachtet mau ihnen nach dein Leben. Gestern habe ich achtzehn Stück Zu» Strecke gebracht! nt. Wally Quandest ch. Im hohen Al^r von 78 Jahren ist gestern vormittags Wally Q u a n d e ft, Witwe nach dem bekannten Mariborer Kaufmann Quandei, gestorben. Die Verblichene, die sich, ob ’-r’rC' feinen Wesens allscitiger Wertschätzung cl[ freute, wird nach Graz überführt und beigesetzt werden. Friede ihrer Asche! schwergetroffenen Familie unser rnnig-F-’ Beileid! m. Trauung- In Lasko wurde der JE nieur der Banatsverwaltung Franz L st , aus Ljubljana mit der Lehrerin Frl. Požega aus žice gekraut. Wir grazileren! m. In Ormož ist die Besitzerin 11 Rechisanwaltswitwe Frau Anna Peto v a im hohen Alter von 86 Jahren gestorbe R. i. P.! m. Neuschnee am Bachern. Jnfolge^sf anhaltenden Regenwetters der letzten r.., n/, s.: TIC hak sich die Luft merklich abgekühlk. ~ iperakur ist beträchtlich gesunken, 1D.^ zur Folge hatte, daß die Bachernhöheu herum eine weiße Decke erhielten. Der -tC* schnee reicht bis tief ins Tal hinab. m. Todesfälle. Gestorben sind der - , rige Oberwachmann i. R. Bartholom« ^ Brände Bald nach der Mittagsstunde brach ge sterh am Weingutsbesitz der Brauerei T s c h e l i g i am Kalvarienberg in Pekre ein Feuer aus, dem das gesamte Wirtschaftsobjekt zum Opfer fiel. Am Brandplatz fanden sich in wenigen Mi- Ganz plötzlich schreit Mutter verzweifelt: //Eine Motte!" — springt auf und versucht die Motte im Fluge zu erlegen. Aber es ist merkwürdig, der Mensch ist so groß und die Motte so winzig, aber trotzdem bleibt die Motte häufig Siegerin, d. H., es gelingt ihr, zu entwischen. ; Die Zeit ist gekommen, in der sich wieder die Motten munter tummeln! Mit einer Motte fängt es au, aber das ist nur 6er Auftakt zu dem großen fröhlichen Mottenfest. An der Motkenjagd ist die ganze Familie beteiligt. Man hat einen scharfen, be- Novak und der 64jährige Postunter Martin Vrabič. R. i. P.! D>e be- . 411. Markigemeinde Gornja Radgona ha! längst den Betrieb in ihrer Ziegelei tni nachbarten Črešnjevec eingestellt und " zeitig die Ziegelei in Boreci bei Ljukowcf-fcic mehrere Jahre stillgelegt hatte, cea ■' viert. Deshalb wurden mehrere Arbeiter Črešnjevec stellenlos. Um gegen die GnJaj' sung zu Protestieren, begaben sich die st2üfuc los gewordenen Arbeiter im Zuge vor N Wohnung des Leiters des Ziegeleiausschuk ses Hrastelj und verlangen die W'eveM aufnahme in den Dienst. AusschrcitunP wirren nicht zu verzeichnen, da die Gendarmerie für die Aufrechterhaltung der Ordnung sorgte. ni. Im schönsten FrauenaUer von 30 Iah neu starb vergangenen Sonntag int Allgemeinen Krankenhanse Frau Therese Hribar, die Gattin des Spitaldirektors Herrn Primararzt Dr. Hribar. Die Verstorbene erlag einer Grippe. Mit Frau Therese Hribar ist eine herzensgute und charaktervolle Dame ing allzu frühe Grab gesunken, deren unerwarteter Tod in ihren Bekannten- und Freundeskreisen aufs tiefste bedauert wirb. Friede ihrer Asche! Der schwcrgctrofsencn Familie unser innigstes Beileid! m. Für den heiteren Abend des Mannergesangvereines mögen die reservierten Eintrittskarten so bald als möglich in der Parfümerie Weiler (Gosposka ulica) behoben werden. m. Keine Steuerbestätsgung für Saison-reisende. Der Finanzminister hat eine Verfügung erlassen, wonach in der Reisesaison, b- h. von: 1. Mai bis 15. Oktober, Personen, die zum Vergnügungszwecke oder zum Kur-gvbrauch nach dem Ausland reisen, zur Erlangung des Reisepasses keine Bestätigung vorzulegen brauchen, daß die fälligen Steuern ordnungsgemäß erlegt worden sind. m. Angeschwemmtc Leiche. In JanLco brh bei Podvelka im Drautal wurde Samstag die Leiche einer 18 bis 24 Jahre alten, uux mit dem Hemd mit den Initialen „A. M." bekleideten Frau angeschwemmt. Angeblich soll cs sich um eine gewisse Anna M e bi) cd aus Völkermarkt handeln, die Ende Februar in der Drau ertrunken ist. Die Leiche wurde am Friedhof in Brezno beigesetzt. nt. Me Postlertombola lockte gestern zahlreiche Glücksuchende heran. Die zwölf aus-gcsetzten Tombolapreise gewannen Katharina Skaee) (3000 Dinar). Martin Pongraei? Mähmaschine), Aloisie Kvkol (Fahrrao), Anna Kovačič (Fahrrad), Karl Kovač (Fahrrad), Marie Deutschmaun (Fahrrad). Josef Jager (Photoapparat), Josef Horvat (Küchengeschirr), Ignaz Jošt (Ottomane), Dherese 'Koruznjak (Stoff). Marie B'zjak (Spezereiwaren) und Viktor Pesserl (Spe-lsreiwaren). Der Postlerverbanb spricht auf leseni Wege allen Spendern der schönen Preise seinen verbindlichsten Dank aus. m. Tod aus der Straße. In Pobrežje er-!>tt der 76jährige Steinmetz Franz M u-(c e r. als er Samstag nachmittags mit sei-^m Handwagen heimkehrte, auf der Straße einen Schlaganfall und war . vald ^rrauf tot. Der Dahingeschiedene war ein Original und erfreute sich wegen seiner Leutseligkeit und seines Humors allgemeiner Beliebtheit. Friede seiner Asche! nt. Mittelmeerfahrten des Jugoslawischen J-oyd. Vor einigen Tagen hat die „Kraljica Marija" ihre erste heurige Mittclmeerfahrt, :ln der sich Gäste aus allen möglichen Staa-V,t beteiligten, abgeschlossen. Alle Tcilneh-yEj’ sind voll des Lobes über den Verlauf 1 lcstr interessanten Reise. Demnächst erfol-ü.E.u mit den Luxusdampfern „Kraljica Ma-m_a" und „Princesa Olga" die nächsten dssttelmcerfahrtcu, worauf alle, die das : Etelmeer und den fernen Orient kennen ornen wollen, ganz besonders aufmerksam iwtitacht werden. Alle Details des Reise-^gramms gibt der „Putnik" Maribor- Ile bekannt'. m. Sondcrzügc zur Pariser Weltausstel- ,% Während der Weltausstellung in Pa-rtS wird das Reisebüro „Putnik" Souderzü-von Beograd dorthin organisieren. Ab 7 - Mai werden diese Züge bis September 'wen Samstag von Beograd abfahren. Die . "uschalreise samt Unterkunft und Frühstück ie Kollektivvisum kostet für sieben Tage ,'L ber dritten Wageuklasse 1 ISO und nt der ’ "Eiten Klasse 1490 Dinar pro Person. ;V m; Die Pauschalumsatzsteuerpslichtigen, j1^ ihre Vertretungen, Filialen oder Hilfs-okale, oder aber eine andere Physische oder XEchtspcrion, mit der sie eine Jiiteressenge-j lcchichaft besitzen, sei es zwecks Weiterver-J;ustS oder Verarbeitung der gelieferten J'Ctrc, beliefern, werden darauf aufmerksam ,entQcht, daß die bereits Bestehende Interest . ^gsmeinschaft big Ende April d. I. dem ^ständigen Steueramt auzumelden ist, wo-,j9cit die später entstehende Jnteressenge-„r."vchaft binnen 15 Tagen zur Kenntnis "rächt werden muß. Eine Juteressenge-JMchatt zwischen dem Liestianteu und der ' °ctnt Rechts- oder physischen Person ent- Gchiilerakademie Imposante Zrinjski- und Frankopan-Feier der JugendorMni-sationen der „Jadranska straža" Im gut besetzten Unionsaal veranstalteten Sonntag nachmittags die in den Jugendorganisationen der »Jadranska straža« organisierten Schüler der Mariborer Mittel- und Bürgerschulen ihre schon Tradition gewordene Akademie, die dem Gedenken der Nationalhelden Petar Zrinjski und Krsta Frankopan galt, deren Todestag sich in wenigen Tagen zum 266. mal jährt. Das reichhaltige Programm füllten Chor- und Musikvorträge sowie Solopiegen aus. Die Festrede hielt Mirko M* i m č i č (klassisches Gymnasium), der über das Wirken und die Bedeutung der beiden Nationalhelden sprach. Das Schülerorchester brachte unter der Leitung des Gymnasiasten Raimund S i k o š e k mit viel Verständnis mehrere Stücke vor. Der gemischte Chor des Realgymnasiums entledigte sich unter der Leitung des Professors Ostrovska sehr gut seiner Aufgabe; die Baritonsolopartie sang der Jurist Josef P o ž a r (am Klavier die Schülerin E. Klaska n, Realgymnasium). Stimmungsvolle Gedichte rezitierten Blanka B e d i č (Bürgerschule der Schulschwc-stern), Erika Kolman (am Klavier Milena K a j č, beide 2. Mädchenbürgerschule) und Milan Lorenčak (Lehrerbildungsanstalt), ferner Zvonko D e v i-dc (Realgymnasium), am Klavier Helene Petrič (Lehrerbildungsanstalt). Der Oktavaner Johann Colnarič (klassisches Gymnasium) brachte mit feiner Einfühlungsgabe mit seinem wohllautenden Tenor zwei Lieder vor, vom Mitschüler Cyrill Cvetko stilgerecht am Flügel begleitet. Der gemischte Chor der Handelsakademie brachte unter der Leitung des Professors Mirlc ein Singspiel zur Aufführung; am Flügel Mathilde Bäuerle und Theodor š t a m p a h. Das Programm füllten ferner der Jugendchor des Realgymnasiums (Professor O s t r o v š k a), der Chor der 1. Knaben bürgerschule (Fachlehrer Šušteršič) und ein Mittelschülerchor (Raimund S i -košek) aus. Die Mitwirkenden wurden für ihre braven und hingebungsvollen Leistungen mit stürmischem Beifall belohnt. y/ahAim, -*1$, „ WKjZhAtfylt 2991 P. Selbstmordversuch. Der 66jährige Winzer Jakob Duh aus Majski vrh in der Kollos Durchschnitt sich in selbstmörderischer Absicht die Schlagader an der linken Hand. Man überführte ihn ins Krankenhaus. Als Motiv wird eine unheilbare Krankheit angegeben. p. Kind entfacht Schadenfeuer. Samstag vormittags spielte der dreijährige Besitzers-sehn Ignaz Kolarič in Gerečja vas mit Streichhölzern und steckte eine Hecke in Brand. Das Feuer griff aus das Wirtschaft objekt über, das vollkommen uiederbrannte. @DeC10ÜBClHOHC]BDBOBDHC]EDMDeOH □ □ BDHOBDBOBOBÖBnsaBDBDBDBDBQB steht, sobald die Lieferung mehr als 15% sen, mit denen der Verstorbene irgendwie IN der Warenmenge ausmacht, die der Liefe- Berührung kam, erfreute er sich ungeteilter rank öder Produzent int Laufe eines Kalen- Wertschätzung. — Friede seiner Asche! Der der- oder 'Geschäftsjahres in Jugoslawien in schwergetroffenen Familie unser innigstes Verkehr bringt. Der Bestand der Interessen- Beileid! Gemeinschaft ist vom Produzenten binnen Monatsfrist nach Ablauf eines Kalender-oder Geschäftsjahres auzumelden. Zuwiderhandelnde werden mit Geldstrafen in der Höhe bis zu 300.000 Dinar beleg!. nt. Wetterbericht. Mari b o r, 19. April, S Uhr: Temperatur 5. Barometerstand 732, Windrichtung OW. Niederschlag 0. * Mit jeder Minute wächst das Kind . .. Mit dem Kinde wachsen die Gefahren und die Sorgen der Eltern. Lust, '«chlas und täglich das gute Biomalz sind die besten Be schützet Ihrer Lieblinge. Vers Diu 12.50 in Apotheken. * Eine Tchse Kaffee Hag — und noch, eine — und wieder eine — so morgens und nach mittags und jeden Tag! Und mit jeder Tasse Hag ersparen Sie Ihrem Körper die Notwendigkeit, etwa 100 ntg Eosfein zu verarbeiten. Sie schmecken keinen Unterschied! Das Coffein ist entzogen — der Genuß bleibt — die Anregung bleibt. Kaffee Hag regt an und verbürgt doch rasches Einschlafen und einen ruhigen, tiefen Schlaf. Das sind Vorteile, die Ihnen genau so nützen könnten, wie unzähligen anderen Menschen in der ganzen Welk. Es bedarf nur eines kleinen Entschlusses: auf Kaffee Hag umstellen! * Der Geh'lsenausschuß der Kanslente-vereinigung in Maribor hält Dienstag, den 20. d. um halb 20 Uhr im Hotel .Zamorec" seine Jahreshauptversammlung ab. Die Teilnahme ist für alle Handelsgehilfen obligatorisch. 05 * Der gute Geschmack ist ein besonderer Vorteil des Abführmittels Darmol. Dabei wirkt Darmol mild und ohne Beschwerden. Erwachsene und Kinder nehmen deshalb mit Vorliebe Darmol. Ogl. reg. S. Br. 7009/1936 Aus Atui Josef Fürthner j Nach längerer, schwerer Krankheit ist Sonntag frühmorgens der bekannte hiesige Bäckermeister und Realitätenbesitzer Herr Josef Fü r t h n e r gestorben. Der Verstorbene war eine stadtbekannte 'Persönlichkeit und trat insbesondere als führender Kopf unserer Sportorganisationen hervor. Selbst ein ambitionierter Sportler — zuletzt machte er sich als Trabersportler einen Namen — trat er in die erste Reihe der lokalen Sportbewegung und stand lauge Jahre au der Spitze des SK. Ptuj, dessen Ehrenob-mnntt er auch war. Auch an der durchgreifenden Organisation unseres Bäckergewerbes nahm er reichen Anteck und bekleidete viele Jahre hindurch die Obmauustelle der hiesigen Bäckergenosseuschaft. In allen Krei- SfufocaKHuäftöge des „putnik" Das Reisebüro „Putnik" (Tourist Office) veranstaltet in der nächsten Zeit eine Reihe von Gesellschaftsfahrten, die alle mit modernst ausgestatteten Luxus-Autocars unter ttommett werden. Das Programm sicht folgende Fahrten vor: 20. April: Nach Graz. Fahrpreis 100 Dm. 23. bis 25. April: Nach Wien. Fahrpreis 240 Dinar. 2. bis 6. Mai: Besuch der Budapester Messe. Fahrpreis 500 Dinar. 8. und 9. Mai: Nach Mariazell. Fahrpreis 200 Dinar. 8. bis 18. Mai: Besuch der Adria mit Aufenthalt in Crikvcnica. Pauschalpreis 1200 Dinar. 8. biZ 18. Mai: Besuch der Adria mit Aufenthalt auf der Insel Rab. Pauschalpreis 1250 Dinar. 13. bis 22. Mall Pjingstfahrt nach Rom. Gesamtarrangement 2400 Dinar. 14 bis 17. Mai; P sinnst fahrt nach Venedig. Gesamtarrangement 900 Dinar. 15. bis 29. MB: Gesellschaftsreise zur Pariser Weltausstellung. Informationen und Anmeldungen im „Putnik"-Büro, Maribor, Aleksandrova cesta 35, Tel. 21-22 und 21-29. Ja, diefe Briefmarkensammler! Die französischen Postämter pflegen Neu-j in-gaben von Briefmarken, wie sie aus bc-,anderen Anlässen, Gedenktagen für Wohlfahrtzwecke usw. hcrauskommen, auf einen Karton aufgeklobt am Schalter auszuhäu-geu, damit das Publikum darauf aufmerksam wird, und namentlich die Sammler die Marken kaufen. Die „Sammler" zeigen auch ein lebhaftes Interesse daran, aber zur Ent täuschung der Poskverwaltuug äußert es sich vor allem darin, daß immer wieder die Marken von . den ausgehängten Kartons heimlich und unbefugterweise losgelöst, auf gut deutsch gesagt: gestohlen werden. Nun ist man auf einen scheinbar schlauen Ausweg gekommen. Man hat die am Schal- GesunÖe, starke Nerven sind ein unschätzbares Gut, mit dem es sparsam umzugehen heißt. Darum empfehlen so viele Ärzte Kaffee Hag, der die Nerven schont und tiefen, kräftespendenden Schlaf gewahrt. Probieren Sie’s nur auch einmal mit Kaffee Hag. Dieser feinste coffeinfreie Bohnenkaffee ist so gut und gesund, daß Sie ihm bestimmt den Vorzug geben werden. KAFFEE HAB NERVENRUHE! Htaußaeee TUetdet REPERTOIRE: Montag, 19. April um 20 Uhr: šorli-Feier. Dienstag, 20. April um 20-Uhr:.»Eisscholle«. Ab. C. 21. April: Regisseur C. Debcvec-aus Ljubljana spricht über das Thema: »Der Kampf um das nationale Theater«. 23. April: Univ. Prof, Dr. M. K-o s spricht über die Geschichte der »Grafen von Cilli«. lou-Hiua Burg-Tonkino. Heute, Montag, zum letzten Mal der dramatische . Revolutionsfilm »ln Blut und Flammen« in deutscher Fassung. Eine packende Liebesgeschichte aus den russischen Revolutionstagen. — Diens tag folgt der charmante Schlager »Das Lied ist aus« mit Willi Forst und Liane Haid. Ein amüsanter Liebesfilm mit vielen Bekannten Schlagerliedern. — In Vorbereitung die neueste Jonny Weißmüller-Film »Tarzan«. Union-Tonkino. Heute, Montag, zum letztenmal das Lustspiel »Karneval und Liebe« mit Hans Moser, Lien Deyers, Hermann Thimmig und Rudolf Carl. Ab Dienstag der tnisteriöse Abenteuer- und Liebesfilm »Die ewige Maske« mit Peter Peter-sen, Matthias Wiemann und Olga Čehova. Ein spannender Großfilm der Geheimnisse aus dem Betriebe einer großen Klinik lüftet, die jeden Kinobesucher fesseln. Apothekennachköienft Vom 17. bis 24. April versehen die Stadtapotheke (Mag. Minarik) und die St. Rochus-Apotheke (Mag. Rems) den Nachtdienst. ter auSgehängtcn Marken mit einem Aufdruck: „Specimen", d. H. „Muster", versehen. Der Erfolg ist allerdings noch niederschmetternder, denn diese Marken mit dem zweifellos seltenen Aufdruck, der für normale Frankaturen natürlich nicht vorkommt, finden erst recht viel Liebhaber unter den Sammlern und sie verschwinden noch rascher als die früher ausgehängten normalen Marken. Jetzt überlegt man nun, ob man dieMar ken unter Glas aushängen soll. z B X f A > BAYER R J (Wenn Sie Aspirin nehmen, j können Erkältungen, Grippe, Rheuma rasch verschwinden I i Achten Sie aber auf das Boyerkreuz 1 ARnonct.reA._S. Nr. 158^r»mrZT. tVui&tkoittuki NkGfmgen aus dem Auslanöe Auslandinteresse für jugoslawische Produkte Das Exportförderungsinstitut des Handelsministeriums erhielt wieder eine Reihe von Nachfragen aus dem Ausland, die die Wareneinfuhr aus Jugoslawien zum Gegenstände haben. Das Institut sammelt diese Anfragen auf Grund von Anfragen, die ihm aus dem Ausland zukommen. Die inländischen Exporteure werden ersucht, dem Expertförderungsinstitut mit der Anfrage gleichzeitig konkrete, nach Möglichkeit bemusterte Angebote samt den nötigen Lieferungsbedingungen einzusenden, wobei die Nummer der hier angeführten Anfrage zu vermerken ist. Das Institut ist oft schon auf Grund dieser Angaben imstande, dem Interessenten mitzuteilen, ob sein Angebot Aussicht auf Erfolg besitzt. Auf Grund der günstigen Offerte wird dann der Exporteur mit dem ausländischen Interessenten in Verbindung gebracht. Bei der Mitteilung der Adressen übernimmt die Anstalt keine Gewähr für die Bonität des ausländischen Interessenten. Falls die interessierte Firma neue Möglichkeiten für die Placierung ihrer Waren im Auslande wünscht, wird das Angebot in einem besonderen Bulletin veröffentlicht, das ausländischen Interessenten unentgeltlich zu gestellt wird. Erzeugnisse der Forstwirtschaft. 435 Aleppo (Syrien): 60 Stück Kastanien. oder Eichenfässer, 725—750 Liter Inhalt, französische Form. Erzeugnisse des Obstbaues, 44.3 Prag: Pflaumen und Nüsse. Vieh- und Geflügelzucht. 444 Hamburg: Rohwolle, Tierhaar, be sonders Ziegenhaar. — 445 Zutphen (Hol land): chromiertes Schafsleder für Herren- und Damenkleider. — 446 Frank- Bie FnmnzremnK des Straßenbaues Banatsstraßenfonds neben dem Reichsstraßenfond. Der Gesetzentwurf über die Straßenfonds, der dieser Tage in seiner endgil-tigen Fassung ausgearbeitet worden ist, wobei teilweise auch die gegen das ursprüngliche Projekt erhobenen Einwän-'de berücksichtigt worden waren, sieht einen Fond zur Erhaltung und zum Bau von Reichsstraßen vor, neben dem in jedem Banat noch ein Banatsfond für die Erhaltung und den Bau von Banatsstraßen bestehen soll. In den Staatsfond, der eine selbständige Rrechtsperson sei und auch Anleihen aufnehmen soll, werden Einnahmen aus verschiedenen, aus dem Straßenverkehr resultierenden Abgaben fließen, voraussichtlich in- der Höhe von 120 Millionen Dinar jährlich. Aehnlich ist es mit den Mitteln der Banatsstraßenfonds bestellt, die ebenfalls ihre Einnahmen aus Straßen abgaben, jedoch nur, soweit diese mit de- Banatsstraßen im Zusammenhang schöpfen. Auch können die Banatsfonds vom Staatsfond entsprechend j dotiert werden. Nötigenfalls können auch in den Voranschlägen gewisse Summen aus diesem Titel zur Verfügung gestellt werden. Jeder Fond wird von einem besonderen Beratungsausschuß geleitet, so daß es einen Reichsstraßen aus schu ß und Banatsstraße n-a u s schüsse, geben wird. X Mariborer Heu- und Strohmarkt. Zugeführt wurden Samstag 4 Wagen Süßheu, 1 Wagen Sauerheu und Wagen Stroh. Süßheu kostete 40—45, Sauerheu 36 und Stroh 25 Dinar pro Meterzentner. X 700.000 Bauernschuldner in Jugosla wien. Der Vizepräsident der Priv. Agrarbank Andrija Radovič hielt Sonntag in Ljubljana einen Vortrag über die Liquidierung der Bauernschulden, in furt a. M.: Schafs-, Lamm-, Ziegen- und Kitzleder. — 447 Zürich: Milchzucker und Leder (Boxcalf). — 448 Rom: Bettfedern. Bodenprodukte. 436 Prag: Gemüse. — 437 Danzig: Weizenmehl. — 438 Alexandrette: Maisstärke. — 439 Hamburg: Heilpflanzen, Sämereien. — 440 Prag: Pferdebohnen. — 441. Passau: Hanfsamen. IndustrieartikeL 449 London: Chemikalien für die Farbenindustrie. — 450 Padua: Gummi und Ledergürtel, Amiant, Amiantit, Amiantwaren. — 451 Amsterdam: Vertretung, für jugoslawische Textilwaren und Modeartikel (Toilettenartikel, Knöpfe, Schals, Handschuhe usw.). — 452 Arnhem (Holland): Möbel- und Vorhangstof fe, Gewebe für Handarbeiten. Teppiche. Bettdamast. — 453 Amsterdam: Essenzen für Parfumindustrie, Talk und andere Rohstoffe. — 454 Mailand: Wollha-dern. — 455 Izmir (Smyrna): Schuhnägel. Karbid, Emailgeschirr. — 456 Brüssel: Kunstleder. — 457 Danzig: chemische Erzeugnisse. — 458 Alexandrien: Rizinusöl für pharmazeutische Erzeugnisse. — 459 Paris: Kraft-Papier für Gipssäcke. Crepepapier in Bändern, Pappe, für Marokko. Verschiedenes. 460 Newyork: Käse, Schinken, Selch-fleisch, Heilkräuter, Chemikalien und Zellulose gegen Kompensationslieferungen. Anmerkung Triest: Der Vertreter des Berliner »Auslandsverlags« stellt jugoslawischen Interessenten seine Dienste für den Inseratenteil in seinem in Triest, erscheinenden Organ »Das Echo« zur Verfügung. V/i Milliarden Dinar zu tragen haben. Jährlich werden die Landwirte der Bank gegen 170 Millionen Dinar abzustatten haben, davon 30 Millionen in Slowenien. X Die Alpine-Montangesellschaft in Eisenerz ist seit einigen Monaten wieder voll beschäftigt, sodaß ihr Arbeiterstand bereits die Ziffer von 13.000 erreicht hat. Da die Unternehmung mit dringenden Arbeiten für längere Zeit hinaus versehen ist, lehnte sie die Lieferung von Schienen* für die jugoslawischen Bahnen ab. In der Motivierung dieses Schrittes heißt es, daß die Gesellschaft auf die Be gleichung der Fakturen zu lange hätte warten müssen, da nach dem Angebot die Kaufsumme in sieben Jahren entrich tet werden würde. X Rumäniens Holzwirtschaft in Hochkonjunktur. Die lebhafte Bautätigkeit Ru mäniens, die vor allem durch den Ausbau der Industrie verstärkt worden ist, sowie die erhöhte Erzeugung von Verpackungsmaterial und Werkhölzern führ | te zu einer kräftigen Zunahme des rumänischen Eigenverbrauches an Holz. Da auch England große Holzmengen min j derer Qualität kauft, die früher nur im I Inland Absatz fanden, verknappte sich das Holzangebot. Inlandhobler kosten zurzeit 1300 Lei (650 Lei im Vorjahr), be ste Tischlerware bis 3000 Lei (maximal 2200 Lei i. V.). Die Exporteure, die mit einem Englandgeschäft von etwa 100.000 Waggons rechnen, bemühen sich um Frachtenermäßigunoen der Schiffahrtsgesellschaften. Man erwartet heuer Preis- und Absatzverhältnisse in der Holzwirtschaft wie in den Jahren der Hochkonjunktur. Der Einlagcnstand der Sparkassen in Slowenien ist nach Mitteilungen des Sparkassenverbandes in Ljubljana im Februar um 2.7 Millionen Dinar zurückgegangen und belief sich anfangs März auf 1009.9 Millionen Dinar. Dieser Rückgang ist verhältnismäßig geringfügig, erfreulich ist dagegen der Umstand, daß die Spareinlagen bei 5, die Einlagen im Kontokorrent bei 8 und zur Gänze bei 7 Instituten gestiegen sind. Auch die Einleger,ziffcrn weisen günstigere Daten auf. Die Zahl der Sparbücher hat sich bei 7, die der bestehenden laufenden Rechnungen ebenfalls bei 7 und die Gesamtzahl der Einleger tekel; Sektionsleiter: Dobnik, Janežič und Rupar. c. Leichtathletik. Der Sportklub „J-Glft slavija" veranstaltet Sonntag, den 25. d. M. auf seinem Sportplatz in-Sp. Lanovž (Kersnikova ulica) einen Wettkampf für Leichtathleten. Beginn um 9 Uhr morgens. Zur Austragung gelangen: Kugelstoßen, Hoch-und Weitsprung, Diskus- und Hammerwerfen. sowie Läufe über 100 1000 und 3000 Meter. c. Ueberlandsahrten des „Putink". Am 0. Mai um 4 Uhr morgens stattet ein Au'o-bns in Celje zur Fahrt über Görz nach Be-nedig und Triest, wobei auch die Adelsöer-ger Grotte besucht wird. Die Fahrt dauert vom 0. bis 8. Mai und kostet samt Sammcl-paß 280 Dinar. Anmeldungen bei ,Pud:iV in Celje bis 22. April. — Am 16. Mai fährt ein Autobus von Celje nach Graz und kehrt am 17. Mai zurück, Fahrpreis -'U-schließlich Paß und Visum 1.20 Dinar. Anmeldungen ebenfalls bei „Putnik" l,:'5 10. Mai. c. Anmeldung 00« Hunden. Der Stadium ■J ist rat fordert die Bevölkerung auf, bis zum 20.' Mai alle mehr als drei Monate alten Hunde der städtischen Buchhaltung (Rathaus, Zimmer Nr. 12) mit einem besonderen dort erhältlichen Formular anzumeden. c. Nur noch in Celje, so schreibt man uns, dürfen sich die Autos und namentlich Motorräder ungestraft das Vergnügen des freieil Auspuffes erlauben. Die Stadtbewoh ner leben oft inmitten eines häufig nächtlichen Konzertes von wütendem Geknatter. Mit den ersten Sonnenstrahlen gibt es-dann noch eine andere Musik. Teppiche und Läufer kommen zum Vorschein, an denen sich dft Kräfte fleißiger Hausfrauen und Hausgeh'4-finnen austobeu. Möge doch bald eine hochlöbliche Stadtobrigkcit für die geplagten Einwohner den Motorradfahrern in Güte oder Strenge die Gebote des Anstandes bei-bringen und die Hausfrauen vom Sege'' des elektrischen Staubsaugers überzeugen. c. Blitzschlag in die Kirche. Im Sanntal wütete Samstag nachmittags ein heftiges Ungewitter mit Hagelschlag. Der Blitz schlug wiederholt ein, darunter auch zweimal in den Kirchturm am Berg Oljka bei Zmartno Der Turm wurde etwas beschädigt und die Fensterscheiben in der Kirche eingedrückt-Auch am Pfarrhaus wurden die Fensterjch-' beit zertrümmert. . c. Lebensmüde. In Celje stürzte sich Sonu tag vormittags der 57jährige, bei der dortigen Filiale der Ersten Kroatischen Sparkasse beschäftigte Diener Anton S i nt ■■ in dw Sann und verschwand in den Wellen C)'c Leiche konnte bald darauf geborgen werden-Daz Motiv der Tat dürfte in einem längere' Leiden zu suchen sein. c. Vom Auto niedergestotze». In Store wurden dieser Tage zwei Frauen, die 24jäh rige Maria Perpar und die-25jährigo Vilma G r a 8 n e r, auf der Brücke von einem vorbeisahvenden Lastauto erfaßt und 5U Baden gestoßen, wobei auch die zwei Kinder der Erstgenannten mitgerissen wurden. Beide Frauen erlitten schwerere Verletzungem sodaß sie ins Krankenhaus nach Celje überführt werden mußten, während die Kinde' nur Kratzwunden davontrugen. c. Spende. Für das König Alexander-Denkmal in Celje spendete Ludwig Alad" Fürst W i N d i s chg r ä h 1000 Dinar. b. Deutsche Flieger über Südanierst " Südamerika, der Kontinent der riesigen wälder, der gewaltigen Ströme, der 91 ■ zerklüfteten Gebirge — durch Eisenbaynen und Landstraßen niemals zu erschließen -ft ist von einem großartigen Flugstrecken!'-^ überspannt. Deutsche Flieger haben als wagemutige Pioniere diesen Dienst vor Vch Jahren begonnen. Heute bestiegt das ’-9t„l ihnen begründete Condor-Shndikat rege'111'1 ßig 34.000 Kilometer und hak so den G-r-tcil verkehrstechnisch erschlossen. Der ft011' derberichterstatter der „W o ch c", hak, !ft^ diese abenteuerlichen Flüge mitgemacht n!',_ veröffentlicht im neuen Heft eine Reihe^H'-zigartiger, packender Luftbilder von -'‘‘ft amerika und viele Photos von den nto-'ft' nen Flughäfen und Stützpunkten des deiU -1 brasilianischen Condor-Syndika-s Eich U’H ker Hauptbeitrag der neuen „Woche" >9 chf Bilddokument „Krönungen in Westminst-"- ' das die Krönungshandlung in allen ihren symbolischen Einzelheiten schildert und cl klärt. dem er u. a. erklärte, die Agrarbank habe von den bisherigen Geldinstituten 700.000 bäuerliche Schuldner übernommen, die nach durchgeführter teilweiser Schuldenstreichung gegenüber dem neuen Gläubiger Verpflichtungen in der Höhe von rund 254 Milliarden Dinar besitzen. Der Staat wird im Sinne der Verordnung durch 12 Jahre ein Opfer von bei 9 Sparkassen erhöht. HnBDaaBDBnHDBDBOBDEOBDffiDBDH □ □ BDHöBDHnBClBClBOBOBnBClBnBOBöa hatktiddek xuts vaBBTOwagaaBgaarang« »ü—E^g^BSaHB r. Trauung. In Luče fand kürzlich die Trauung des Herrn Franz B r e z n i f, Kaufmannes in Luče, mit Fräulein Angela S u h o d o ln ik aus Soloava statt. Anläßlich der Hochzeit spendete der Bräutigam für das zu erbauende Feuerwehrheim in Lu čc 800 Dinar. # c. Rückblick. ES ist gewiß nicht umntfcrcp sant zu hören, daß die Bezirkshauptmann-ischuft in Celje erst 87 Jahre alt ist und ursprünglich auch die heutigen Vczirkshaupt-mannschaften Laško, Gornji grad, Konjice und Zmarje bei Jelše mit 107.749 Einwohnern umfaßte. Ihr waren 86 „freie" Gemein den, 257 Katastergemeindcn, 633 Dörfer und 69 Pfarren untergeordnet. Der Wirkungskreis der Beg i r ksh auptma mti chaft umfaßte alle politischen und polizeilichen, dann Gewerbe-, Schul-, Studien- und Landeskultur-Angelegenheiten. Der erste Bezirkshaupt-mann war Hans Nevomuk Schmelzer. c. Neuer Gerichtsdolmetscher. Das Berufungsgericht in Ljubljana hat Herrn Prof. Staute Meli har in Celje zum Gerichts-dolmetscher für Deutsch und Französisch, beim Kreisgericht in Eelje ernannt. c. Wichtiger Termin. Die Rathauskorre--spondenz teilt mit, das; die gesetzlich festgesetzte Frist zur Einzahlung des Zinshellers (für die Zeit vom 1. April bis 30. Jun>) sowie der Wasser- und Kanalgebühren (für die Zeit vom 1. Januar bis 31. März) am 1. April abgelaufen ist. Wer sich vor größerem Schaden bewahren will, entrichte seine Zahlungen an der Stadtkasse längstens bis 10. Mai, da bekanntlich eine spätere Eni zahlnng mit Verzugszinsen belastet und exekutiv eingetrieben wird. c. Meisterprüfungen. Die Fleischhauer Max z u m c r in Celje und Josef T r a v-n i ka r in Teharje, der Schuhmacher August Fon in Celje, der Bäcker Viktor Kajba aus Kostanj und die Schneiderin Mathilde Pleš ec in Ljubno haben in Celje mit Erfolg die Meisterprüfung abgelegt. c. Voranzeige. Der berühmte französische Geigenvirtuose Soetens und das große Orchester der „Glasbena Matica" in Ljubljana unter Führung des Dirigenten Prof. L. M. Škerjanc werden am 7. Mai in Celje einen Konzertabend geben. c. Vom Sportklub „Jugoslavija". Kürzlich hielt im „Orlovski dom" der Sportklub -'Jugoslavija" seine Hauptversammlung ab. Den Berichten war zu entnehmen, daß der Klub au größeren Veranstaltungen, das Geländelaufen um die Staatsmeisterschast. den Tischtenniskampf um die Meisterschaft des Draubanales und einen Leichtathletikwettkampf durchgeführt hat. Die Neuwahl des Ausschusses hatte folgendes Ergebnis: Obmann Dr. Podpečan; Stellvertreter Komar; Schriftführer Božič; Kassenwart Sotler; Klubräte: Jakše, Hlačar, Založnik und Po- Sftaä vm „Železničar" vor dem Endziel? Die Eisenbahner besiegen den SK. Celje mit 2:1 / „Olymp" in Trbovlje geschlagen hi der Fußballmeisterschaft des LNP wurde gestern die zweite Runde der Finalkämpfe bestritten. »Železničar« trat in Celje an und schlug dort nach 'vechselvollem Spiel den SK. Celje 'nit 2:1. Die Eisenbahner legten gleich voni Anfang an energisch los und kamen bereits in der 7. Minute zu ihrem ersten Treffer. Der Schütze war B a e n i k. — Trotz der unverkennbaren Feldüberlegenheit »železničars« blieb es bis zur Pause bei dem erzielten 1:0. ln der zweiten Spielhälfte war es P a u 1 i n, der das Resultat auf 2:0 erhöhte, während die Heimischen durch A h t i g auch ihrerseits zu einem Treffer kam. Mit 2:1 sicher je sich »železničar« auch diese beiden Tunkte. Das zweite Finalspiel ging in Trbovlje vor sich und sah den heimischen SK j A m a t c u r gegen »O 1 y m p« aus Ce-I lje mit 1:0 (1:0) siegreich. Der einzige Treffer des Tages fiel knapp vor Abschluß der ersten Halbzeit. Nach Seitenwechsel hatte »Olymp« zwar etwas mehr vom Spiel, doch hatte er keinen Schützen in ’ seinem Sturm. Das Spiel leitete Schieds-lichter Dorčec aus 'Ljubljana, während in Celje der Zagreber Bažant amtierte, i Auf Grund der bisherigen Ergebnisse führt »Amateur« mit 2 Punkten und einer Trefferdifferenz von 4:1. »železničar«, des sen Mannschaft nun die weiteren Spiele zu Hause austragen wird, besitzt ebensoviel Punkte, nur einen Treffer (3:1) weniger. Sowohl »Celje«, als auch »Olymp« . siftd noch immer ohne Punkte. Der Tabellenstand lautet nach den gestrigen Ergebnissen: 1. »Gradjanski« 25, 2. »Jugoslavija« 20, 3. BSK 19, 4. »Hajduk« 19, 5. »Slavija« (Sarajevo) 14, 6. BASK 12, 7. HAŠK 12, 8. »Slavija« (Osijek) 10, 9. »Concordia« 10, 10. »Ljubljana« 9 Punkte. Fußballmeisterschaft der 2. Klasse ln der 2. Klasse des Kreises Maribor wurden gestern drei Wettkämpfe ausgetragen. In Murska Sobota besiegte »M u-r a« den čakovccer »G r a d j a n s k i« mit 4:0. ln Dolnja Lendava trafen »L c n-d a v a« und »P t u j« aufeinander. »Lendava« siegte mit 3:2. Von den letzten Mißerfolgen gelang es der »Slavija« nun doch, aus Ptuj zwei Gutpunkte nach Hause zu bringen. Die Pobrežje-Mannschaft trat gegen »Drava« an und siegte mit 4:2". „Ljubljana verläßt die Liga? nHajduk" gegen „Ljubljana" 6:0 / „Gradjanski" gegen „Jugoslavija" 1:1 / „Slavija" (Osijek) gegen BASK 4:3 / "Concordia" gegen HASK 2:2 / BSK gegen „Slavija" (Sarajevo) 8:3 Auch die Ligakänipfe nähern sich ini-*"er mehr ihrem Abschluß, gleichzeitig Werden auch die Konturen der endgültigen Tabellenreihung kennbar. Während "0 r a d j a n s k i« mit einem Vorsprung v°n fünf Punkten noch immer die Füh-'Ung behauptet, hatte die gestrige Spielende am Tabellenende eine fatale Verschiebung zur Folge. »L j u b I j "a n a« 'J an die letzte Stelle und dürfte angc-s^chts der letzten Versager noch kaum bancen haben, ihren Verbleib in der Li-hra zu erkämpfen. Die Mannschaft trat ge-s)Crn in Split an und mußte seitens »Hajduk« ß.Q (2:0) eine neuerliche peinliche Niederlage hinnehmen. Die Dalmatiner Hellten einige neue, jüngere Kräfte ein u. ’atten das Spiel zu jeder Zeit in der nand. Das Hauptspiel der gestrigen Ligarun-® absolvierten »G radjansk i« und Jugoslavija« in Beograd vor 12.000 "schauern. 1000 Zagreber waren mit ei erri Sonderzug gekommen. Die Zagreber erzielten ihren Führungstreffer in der 39. Minute der ersten Spielhälfte und beschlossen die Halbzeit mit 1:0. Nach Sei fenwechsel boten sich »Gradjanski« noch zahlreiche Chancen, doch wehrten sich die Beograder ausgezeichnet, die schließlich durch Lojančič auch den Einstand von 1:1 hersteilen konnten, womit das End resultat gegeben war. Das Spiel leitete der Italiener Mattea. In Osijek traf die dortige »Slavij a« mit dem BSK zusammen und siegte nach hartem Kampf mit 4:3 (1:1). BASK verlor das Spiel mit einem Autogoal Dr. Ivkovič’. Auch hier amtierte ein Italiener als Schiedsrichter. In Zagreb füllte die lokale Kraftprobe »C o n c o r d i a«—H AŠK das Ligaprogramm aus. Nach flottem Spiel kam mit 2:2 (1:1) zu einer Punkteteilung. Das fünfte Spiel absolvierten BASK und »S 1 a v i j a« in Sarajevo. Die Beograder waren stark überlegen und gewan neu die Partie mit 8:3 (3:2). Die Zuaenömeifterschaft Im Wettkampf der Jugendmannschaften schlug gestern »R a p i d« den SSK M a-i" i b o r mit 4:1 (3:0) und sicherte sich damit den zweiten Platz unter den Jungmannen. Absahrtslauf von der „Gija" Auf dem Hausberg der Vogel-Alm oberhalb Bohinj wurde gestern vom Bergsteigerverein »Skala« ein Abfahrtsrennen zum Austrag gebracht, für das die bekannte Ljubljanaer Bergsteigerin Frl. Paula J e -s i h einen schönen Ehrenpreis stiftete. Auch bei diesem Rennen fiel der Sieg an die Skiläufer aus Jesenice. Den Sieg und die schöne Trophäe holte sich Kobler in 2:59. Zweiter wurde der fünfzehnjährige S t u m p f in 3:43, Dritter Bizjak in 3:59 und Vierter K o r e n i n i in 4:6. Alle stammen aus Jesenice. Dann folgten Marinko und Resnik .aus Ljubljana und an siebenter Stelle Viki V o I č-k o in 4:46 aus Celje. Vienna 2:1, Sportklub—FC. Wten-2:2, Rapid—Hakoah 2:0. Rom: Roma—Milano 0:0, Ttiesiina— Sampierdarena 0:0, Luchsese—Lazio 1:0, Napoli—Torino 1:1, Ambrosiana—Bari 2*2 Fiorentina—Bologna 0:0, Genova—Afes-sandria 4:0, Juventus—Novara 1:1. Budapest: Hungaria—Bocskai 4:2, Fe-renezvaros—Budafok 8:0, Ujpest—Nentze-ti 2:0, Phöbus—Kispest 3:2, Elektromos— Haladas 2:0, Szeged—Budai 0:0. Zagreb: Makabi—Slavija (Varaždin) 1:1, Hajduk—železničar 2:1, Sparta—Vik toria 4:3. Auch Punčec in Neapel geschlagen! Nach Kukuljevič ist nun auch Punčec beim internationalen Tennisturnier in Neapel ausgeschieden und zwar schlug ihn der Tschechoslowakei Vodička mit 6:3, 3:6, 3:6, 7:5, 10:8. 150.000 Zuschauer beim Fußballkampf England—Schottland. In Glasgow trafen am Samstag die Nationalteams von Schottland und England aufeinander. Den Kampf, dem 150.000 Zuschauer beiwohnten, gewannen die Schotten mit 3:1. Tschechoslowakei—Rumänien 1:1. In Bukarest stießen gestern die Fußball auswahlmannschaften der Tschechoslowakei und Rumänien aufeinder, die sich mit 1:1 (0:0) einen unentschiedenen Kampf lieferten. Schweiz—Belgien 2:1. Einen unerwarteten Ausgang nahm der gestern in Brüssel ausgetragene Fußballländerkampf Schweiz—Belgien, das es den Schweizern gelang, die hochfavorisier ten Belgier mit 2:1 zu schlagen. Sonstige Fußballspiele Ljubljana: Grafika—Mars 2:1, Svoboda —Korotan 3:3, Jadran—Slavija 5:0, Mladika—Moste 0:0, Ljubljana—Svoboda 1:1, Slovan—Mladika 4:0. Sušak: Orient—Giovinezza (Fiume) 2:0. Prag: Prag—Berlin 4:2, Bratislava—Vik toria Pilsen 2:1, DFC—Teplitzer FC. 2:2. Wien: Admira—Liberias 3:1, Wacker— 6. „Die Brennessel", Verlag Franz Eher, München. Satirische Bilder und Mitteilungen. d. Mundgeruch. Hehler Mundgeruch lann seine Ursache in den verschiedensten Erkrankungen der Zähne und des Zahnfleisches ha Den, ferner in chronischen Rachenkatarrhen, besonders wenn sich bei diesen in den Mandeln kleine Eiterpfropfe entwickeln. Auch aus abnormen Zersetzungen in Magen und Darm kann er stammen. Weniger bekannt, aber sehr wichtig zu wissen ist, das; in vielen Fallen durch Fäulnisprozesse an den Drüsen, die sich im Hinteren Abschnitt der Zunge befinden, übler Mundgeruch entstehen kann. Hier wendet man dann am besten eine besondere „Zungenbürste" an. Als gute? Mundwasser ist zu empfehlen: ein halbes Gramm Vanillin auf 25 Gramm Weingeist und davon zwanzig Tropfen auf ein Bierlelglas Wasser. Mehrmals täglich, zu verwenden. Stammt der Geruch aus dem Magen, den Zähnen oder dem Darm, >» müssen natürlich diese behandelt werden. Das Baterlmz Von I. H. R ö ß 1 c r. I. Sümmchen ist acht Jahre alt. Münim-!JC" kann gerade lesen und schreiben. Mehr ihr "un kann sic nicht, mehr will sie nicht; "Weht schon das keinen Spaß. Als Rar eines Tages die Mutter kam — — ÄMunimchen, morgen kommt der Kla-er,chrerl« 'Meh, Mutti!« ""reust du dich denn gar nicht?« ;>(Jar nicht, Mutti!« ''hin Mädchen muß doch k'avierspielen er"cn.« "immer das dumme Lernen, Mutti! Ich "icht!« er Mutter riß die Geduld. einf du magst oder nicht - du wirst ach lernen. Damit basta!« »h nn 'oh es aber nicht lerne, Mutti?« 'Dafür werde ich schon sorgen!« sen brauc*ie doch nur nicht aufzupas- ,;nc,ann lerne ich es doch nicht!« Mn, U bist ein ganz schlimmes Kind, u"i"ii!« ,Jaeil ich nicht klavierspiele?« "icht m*'1 ,sind alle Kinder schlimm, die Äja k’avierspielen?« w IL en" sich die Mütter nicht mehr, hel- fen können, gehen sie zum Vater. Die Väter tun dann so, als wüßten sie Rat. Darum sagte auch Mümmchcns Vater zu Mümmchens Mutter: »Du hast es falsch angepackt, Mutter! Ich werde mal mit der Kleinen reden. Verlass’ dich auf mich: das Kind wird begeistert lernen!« Und dann ging der Vater zu Mümm-chen. Er kam fröhlich trällernd zu dem Kind : und sang ein Lied . . . »Was mache ich Miimmchen?« ' »Du gurgelst, Papa!« »Unsinn! Ich singe.« »Es klang aber, als ob du gurgeltest, Papa!« »Nein. Ich sang. Kennst du das Lied?« »Ja, Papa.« »Sieh’ mal, Mümmchen. Wie schön es nun wäre, wenn du dieses Lied nicht mehr allein singen müßtest, sondern du hättest noch Musik dazu, das heißt, wenn du dich auf dem Klavier dazu begleiten könntest.« »Aber ich kann doch nicht klavierspielen, Papa.« »Darum sollst du es eben lernen, mein Kind!« »Ach, du bist von der Mutti geschickt, Papa?« »Unsinn! Ich habe nur mit Mutti besprochen, daß morgen dein Klavierlehrer kommt, und wirst fleißig lernen, sonst setzt es etwas!« »Warum schreist du so, Papa?« »Ich schreie nicht — ich will nur, daß du klavierspielen lernst!« »Ich mag aber nicht, Papa! Ich muß schon so viel lernen! Die anderen Kinder können immer spielen, und ich muß immer lernen!« * Mümmchen begann zu weinen. | Gegen Tränen sind Väter immer hilflos. Und wenn Väter hilflos werden, werden i sie meistens grob. »Heul’ nicht,« schrie der Vater. »Ich will, daß du klavierspielen lernst, und damit Schluß! Keine Widerrede! Sonst sollst du mich kcnnenlernen! Dann gibt es kein Taschengeld, keinen Kuchen, gar nichts! Punktum!« Damit warf der Vater die Tür hinter sich zu und ließ ein fürchterlich schluchzendes Mümmchen zurück, das fest entschlossen war, nun leber sterben, als jemals klavierspielen zu lernen. III. Kindertränen versiegen schnell. Und als Mümmchen mit ihren kleinen Freunden am Nachmittag auf der Straße spielte, j war alles vergessen. Die Jungens wußten j auch immer wieder etwas Neues. : »Gehen wir ins Kino?« Mümmchen war dagegen. »Kinder dürfen doch nicht hinein.« »Hinein nicht — aber die Bilder können wir uns draußen ansehen und den dicken Portier können wir ärgern.« »Fein!« rief Mümmchen; denn den dik-ken Portier ärgerte sie gern. ! Das Kino der kleinen Stadt war in einer ! Scheune untergebracht, und vom Tonfilm war natürlich noch keine Rede. Es war ! wirklich noch so, daß gelegentlich .wäh- rend des Films der Portier aushelfen und dem Publikum die einzelnen Stellen erklären mußte. Heute hing nun vor der Kasse eine kleine Tafel, auf der etwas mit Kreide geschrieben war. Die Kinder liefen hinzu. »Was steht da, Kurt?« »Lies doch selber!« »Ich kann nur Druckschrift, das ist Schreibschrift.« Da las Kurt, von der Wichtigkeit seines Wissens überzeugt: »Junge Mädchen zum Klavierspielen im Kino gesucht!« »Wozu?« »Zum Klavierspielen.« »Während der Film läuft?« »Freilich.« »Dann darf man ja immer umsonst ms Kino?« »Natürlich.« »Auch wenn der Harry Piel spielt?« »Warum denn nicht?« Mümmchen stand mit strahlenden Augen. Dann lief sie, so schnell sie ihre kleinen Füße tragen konnten, nach Hause. »Mutti, Mutti!« rief sie schon von weitem. »Ich will recht schnell und recht fleißig klavierspielen lernen. Kann der Klavierlehrer nicht schon heute anfangen?« Die Mutter sah den Vater an, und der Vater sah die Mutter an. »Siehst du,« sagte er, »es kommt immer darauf an, wie man mit einem Kind spricht. In schwierigen Erziehungsfragen braucht ihr Mütter uns Väter — eben doch!« Fm dieMSeUe l). Pikanter Aufstrich. Ein gedünstetes Rindsschnitzel wird mit Saft übergossen, erkälten gelassen, dann fein gewiegt, ebenso 2 Dekagramm Kapern und eine geputzte Sar belle. Alles zusammen wird mit dem Saft in 8 bis 10 Dekagramm abgetriebene Butter glatt cingemengt, ziegelartig geformt, m>t zerlassener üb erkühlter Butter überstrichen, mit gewalltem Schnittlauch bestreut, kalt ge stellt. Abends mit roten Radieschen und ver schiedenem würfelig geschnittenem Käse (die Hälfte der Würfel etwas in Paprika drehen) hübsch angerichtet, mit halbierten Butter-semmeln aufgetragen. 3(iemet Aeimt Qemischtwarenhandlung. gut eingeführt, in größerem Mark te Nähe der Kirche ist samt Wirtschaft zu verpachten, ev. zu verkaufen. Adr. Verw. ____________.3829 ______ Haus mit Geschäft. Trafik und Buffet, an der Hauptstraße nächst Kirche und Schule gelegen, zu verkaufen. Notwendiges Kapital <>0.000 Din. Agr. 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Touring. 1 »' gebrauchter Opel Touring, 4—Ssitzig, I » gebrauchter Opel Touring, 6—7sitzig. 1 » gebrauchter Skoda Touring, 6—7sitzig, 1 » gebrauchtes Opel Lastauto für 2 Tonnen. 1 » gebrauchtes Opel Lastchassis für 2 54 Tonnen, ferner verschiedene Bestandteile, für Automobile und Zim- hör. " ... rz Jeder Wagen gelangt einzeln zur Versteigerung. Nane Bedingungen können vor der Versteigerung in der Hica 'st sowie in der Garage täglich zwischen 14 und 16 Uhr in r-' fahrung«gebracht werden. Zagreb, den 14. April 1937. 4002 Öffentlicher Notar: Zlatko A. Senoa ffl-}j; t Die Vorstellung- der Büchergemeinschaff in Ptuj gibt hiemit Nachricht vom Ableben ihres langjährigen Mitgliedes des Herrn Josef Fiirthner Bäckermeister Wir werden dem Verewigten,stets ein ehrendes Andenken bewahren. Der Obmann: Ornig Paul. Der Schriftführer: Wilhelm Albrecht. 4001 t Schmerzerfüllt geben wir im eigenen Namen, sowie im Namen aller Verwandten Nachricht vom Hinscheiden unserer innigstgeliebten Mutter. Schwiegermutter, Tante und Großtate, der Frau Wally Quandest welche Samstag, den 17. April 1937 um 10 Uhr vormittag, nach schwerem Leiden und Empfang der heil. Sterbesakramente im 78. Lebensjahre, ruhig entschlafen ist. Dein eigenen Wunsche gemäßfindet die Ußberftihrung nach Graz statt. Maribor, I n n s bruc k, Wien, am 17. April 1937'. Richard Quandest, k. u. k. Hauptmann d. Rhst., Roman Quandest, österr. Oberstleutnant u. Jäger Baon. - Kmdt., Erna Quandest, als Kinder. Olly und Maria Quandest, als Schwiegertöchter. 399« f/KeUisideeiemmdk Roman von Bernhard Lonzer 23 Rainer blieb fest. „Es hat keinen Zweck, Erika. Und cä geht für uns alle beide viel leichter, wenn wir die Sache als erledigt betrachten, ohne erst noch lange darüber hin und her zu reden. Es steht für mich jedenfalls fest: wenn die Verlobung mit deiner Kusine auch wirklich nur Theater ist, wie du meinst, auch dann kann ich dir nicht die geringsten Hoffnungen mehr machen. Ich sagte dir ja, daß ich, erst jetzt zur richtigen Erkenntnis gekommen bin. Wir passen nicht zueinander. Du weißt cs selbst, willst dich nur Nicht so ichtkell mit den Tatsachen absinden. Im übrigen hast du auch bereits Ersah für mich. Hostenbach paßt zweifellos auch besser zu dir als ich. Und ist er es nichst dqnn wird es eben ein anderer sein." Erika bog sich plötzlich' wieder zurück. „Ist es — die Eifersucht, Rainer. . .?" Ein schwaches, aber deutlich sprechendes Lächeln zog um seine Lippen. „Ganz gewiß nicht. Auch nicht eine Spur davon. Und diese Tatsache dürfte dich wohl noch, leichter und besser überzeugen, als Worte cs können. -Mein einziger Wunsch für dich ist der, daß du einen Mann findest, der dir eine wirklich zufriedene Ehe verbürgt." Die »Spannung in Erikas Haltung löste sich. Ihre Nasenflügel spielten erregt. „Danke", sagte sie mit einem kurzen, hacken Auflachen. „Du bist. wirklich rührend um mich besorgt. Schade, daß ich es nicht Copyright by Gustav Neugebauer, Prag 1. auch um dich feiu kann. Wenn ich so schlecht wäre, wie ich eigentlich sein müßte, würde ich dir sogar wünschen, daß du dir bei der Geschichte gehörig die Finger verbrennst." Rainer verzichtete auf eine Antwort. Auch Erika sprach nicht mehr. Aber ihre Stirn war rot und von Falken durchzogen. Mt spitzen Lippen begann sie die Tanz-mclodie mitzusummen. Stumm kehrten sie dann an den Tisch zu rück. Erika hatte ein glitzerndes Licht in den Augen, als Irene und Hostenbach falls zurückkamen. „Na, kleiner Harry, hast du dich mit deiner ,Tänzerin besser unterhalten als ich mit meinem Tänzer?" Hostenbach kam diese plötzliche vertrauliche Anrede so gänzlich überraschend und unerwartet, daß sein Gesicht eine heftige BeÄ'egenheit deutlich widerspiegelte. „Ach was!" lachte Erika laut. „Wozu sollen mir uns denn noch länger verstellen! Es glaubt uns ja doch keiner, daß wir uns erst heute oder gestern kennen. Komm, mein Söhnchen, trink und freu dich deines Lebens." Irene sah Rainer an. Der Blick, mit dem er ihr. begegnete, «war frei und froh. Sie fand darin die Bestätigung dessen, was Erikas plötzliches Verhalten schon vermuten ließ: .Rainer war fest geblieben! Mit einem Lächeln wandte sie sich Erika und Hostenbach zu: . „ „Ach. da darf man- also gratulieren?" Erika hielt ihren Blick fest. „Ganz so weit ist cs noch nicht. Aber wenn du das Bedürfnis hast, kannst du cs ja schon immer tun." Sie war von dieser Minute an von etwas gezwungener, aber um so lauterer Ausgelassenheit. Hin und wieder ließ sie eine Bemerkung fallen, die irgendeine kleine, versteckte Bosheit enthielt und das Zusammensein mit ihr unerträglich machte, Irene machte denn auch bald den Vorschlag, aufzubrechen. Raliner stimmte sofort. zu. Nach kurzer Verabschiedung, die noch einen kleinen Hieb von seiten-Erikas. brachte, gingen sie. Langsam schleuderten sie dem Bahnhof zu. Wie befreit kamen sie sich vor, aber sie sprachen nicht darüber. Die- Sterne funkelten am Abendhimmel. „Wie damals in der blauen Sommernacht daheim", dachte Irene. Merkwürdig, daß sie immer wieder daran zurück-denken mutzte. Was wohl die Eltern machten? Wenn sie ahnten, daß das Herz der Tochter wieder erwacht war . . .! Durch einen Mann, den das Schicksal ihr in den Weg geführt hatte . . . Es war noch eine reichliche Stunde bis zur Abfahrt des Zuges, als sie das kleine Restaurant am Bahnhof erreichten. „Wollen wir . nicht noch eine Tasse Kaffee trinken?", schlug Rainer mit harmloser Mene vor. Aber seine Stimme klang nicht ganz frei. Irene nickte stumm. So betraten sie wieder die Veranda, auf der sie sich kcnnenge-lernt hatten. Und mit einem Male war c3 mit der Unbefangenheit Wieder vorbei. Lang sam und schwerfällig, fast ein bißchen gequält, schleppte.sich das Gespräch hin. Es hätte choch nahe gelegen, von jenem Abend zu sprechen. Rainer fand es wenigstens. Aber er brachte es nicht fertig. Irenes pWm lich wieder verwandeltes Wesen und ihr v.c-sicht sausdruck hinderten ihn daran. Ihr halten war natürlich Absicht. Sie. wollte nsi Nicht vergessen lassen, daß man nur Koru' die spielte! Und Irene? Sie gestand cs nicht ein, st--:, sie wartete doch ttir stillen darauf, daß “ irgendeine Andeutung an jenen Abend wsi cheu sollte, und wäre cs nur eine schein hafte Bemerkung gewesen. Aber er schw-ü Nun ja.— es war ja nicht anders zu erwm tcn. Er spielte das Spiel mit, ^ weil cs •'* einmal angefangen -war,, aber, es war ch' eben nur ein Spiel, das matt mit leidlichst Anstand zu Ende bringen mutzte. ^ Einmal überwand Renner sich doch ■;11 machte einen tastenden Versuch, ihre -nU mung und Stellungnahme zu ergründen^ „Wir haben uns nun einmal zu dem gefunden — ich denke, wir werden bleiben müssen — cs gehört doch nun l“ mal dazu ..." . ;ll Diese. Bemerkung war so ungeschält, Ton so gezwungen, daß Irenes Gesicht o unwillkürlich rötete. Sie schwieg einen ment mit fest aufeinander liegenden und strich sich langsam eine dunkle »«' strähne ans der Stirn. „Ja, wir werden dabei bleiben lttUllc^.„' sagte sie dann mit abwesenden Blicken. -gehört nun einmal dazu ..." _ ..f. Es klang unsäglich kühl und gleichest - ett fern irkl-ch Rainers letzte. Hoffnung sank wieder auf Gefrierpunkt. Nein, er bedeutete “• Mädchen nichts. Vielleicht konnte 'lWirTn kein Mensch ihr etwas bedeuten. lindt, - trotz allem — nicht doch noch so e>tw -Hoffnung auf spätere Tage- vorhanden _0 wesen wäre, man hätte diesem unsinü'-^ und quälenden Spiel auf der ©teile de gesetzt. . Chefredakteur und für die Redaktion verantwortlich: Udo KASPER. — Druck der »Mariborska tiskarna« in Maribor.— Für den Herausgeber u. den Druck .verantwortlich Direktor Stanko DETELA. —- Beide wohnhaft in Maribor,