^V 249. Montag am 31. Mtoller 1864. Die „Lalbach» Zeitung" erscheint, mit Ausnahme der Sonn- und Feiertage, täglich, und lostet sammt den Veilagm im Comptoir ganzjährig 11 fl., halb-llhrtg 5 st. 50 lr., mit Kreuzband im Comptoir ganzj. 12 ft., halbj. 6 fi. Fme die Zustellung in's Hau« sind halbj. b0 tr. mehr zn entrichten. Mt der Post portofrei gMlst., unter Kreuzband und gtt druckt» Adresse 15 fi., haloj. 7 fi. b0 lr. Mnftrllallllgrbilhr für cine Garmond»Spaltenzeile ober den Raum derselben, ist fllr lmalige Einschal« tung6lr., fltr 2malige8rr., fllr 3malige 10 lr. u. s. w. Zu dicsm Gebühren ist noch der Insertions »Stempel pcr 30 lr. fllr eine jedesmalige Einschaltung hinzu zu rechnen. Inserate bis 10 Znlm losten 1 fl. 9U tr. lttr 3 Mal, 1 fl. 40 lr. für 2 Mal und »0 lr. fü, l Vlal (mit Inbegriff des InsertioneftnnpelS). ^laibacher Mtung. DrS h. Feiertages wegen erscheint die nächste Nummer am Mittwoch. Ml. November beginnt ciu neues Abonnement ans die „Laibacher Zeitung" ncbst „Blätter aus Krain." Der Pränumcrati 0 nS - PrciS beträgt für die Zeit vom 1. November bis Ende Dezember 1804: I"! Comptoir offen......1 fl. 84 kr. Am Comptoir unter Convert ... 2 „ — „ Hm- Laibach in'S HanS zngcstellt . . 2 „ — „ Mit Post nnter Kreuzband ... 2 „ 50 „ Ign. v. Kleinmayr k /. Dambcrg. Amtlicher TlM. 3>e. k. f. Apostolische Majestät haben mit Aller-^chster Entschließung vom 23. Oktober d. I. den ^oltor der Medien nnd Chirurgie Adolph Gold Mi l. f. Hofphysitus zu Larenburg allcrgnndigst zu «nennen geruht. ,^.Sc. k. f. Apostolische Majestät haben mit Aller-^uch!tcr Entschließung vom N. Oltobcr d. I. die Ersetzung des SchnlrathcS Viuccnz Lankotzky in ^jara zu der l. l. Statthaltcrci in Innsbruck, und d»c Versetzung des SchulralhcS Anton St impel ln Innsbruck zu der l. k. Slatthaltcrci in Trieft Wergnädigst zu genehmigen, ferner die bisherigen ^chnlraths.Substitntcu, Gymnasial.Dircltor Dr. Am. dros Ianowsky in Lcmbcrg, Normal'Hauptschul-"/rmor Johann P^tct in Prag, und KrciSlom-lNWr Iafob Ritter v. Kulczycky in Lcmbcrg zn wirtlichen Schulräthcn daselbst mit den systemmäßigen "czugcn allergnädigst zu ernennen geruht. höchst^'^ l' Apostolische Majestät haben mit Allcr« Di or ?""/^l'''''l, vom K'.. Ollober d. I. den hann 9 ^s7 ^l)m»asi,,ns zn Capo d'Istria Dr. Io- Ut 3>:.tt il'M Direktor dcS StaatSgYmnastnmS ' Len^r .. ^ bcn disponiblen Direktor, dermal "tier am Gymnast.»,, „, Görz Dr. Joseph Frap^ ss"^' ^lln wirklichen Direktor des Gymnasiums zn "pu 0 ^sti,^ allcrguädigst zn ernennen gernht. Nichtamtlicher Theil. Laibnch, 50. Oltobcr. . Der Ministcrwcchsel beschäftigt die Wiener Blät< ^Vorwiegend; in ihren Leitartikeln kritisircn sie die ^lllit dcS abgetretenen Grafen Rcchbcrg ziemlich ^arf, während sie ihre auf Graf Mensdorff gesetzten Hoffnungen ausfprcchcn und dabei betonen, daß der« icllic cin Anhänger des lonstitntioncllcn SystcinS sei. ^ur dnS „Vtld!" zollt dem gewesenen Minister des Aeußern seinen vollen Beifall. Dieß Lob ist wohl bic schärfste Kritik. Das „Memorial diplomatique" erinnert daran, baß Graf Mcnsdorsf'Pouilly den Erzherzog Ferdinand Maximilian im Jahre 1850 nach Paris begleitete und dann in nahe Vczichnngcn zu dem Kaiser Napo-leon eintrat. Sein Eintiritt in daS Wicocr Kabinct "Zeichne ganz und gar nicht eine Annäherung Ocslcr-ltichs a,, Rußland. Dagegen schreibt man aus Berlin, daß in feudalen Kreisen Graf Mcnsdorff nicht nnr als der Repräsentant und Bürge einet« vcr-trauteren Verhältnisses zwischen Oesterreich nnd Nuß. land, sondern recht eigentlich nnd in höherem Grade, als Graf Ncchbcrg es gewesen, alö Träger des öfter-rcichisch'prcnßischcn Bündnisses betrachtet werde. Man sieht, cS stehen sich hier zwei diametral entgegengesetzte Anschanlllsgcn gegenüber. Wir finden unS nicht be-rnfcn, zwischen ihnen den Schiedsrichter zn machen. Ob man richtiger in Paris oder in Berlin prophezeit hat, wird die Erfahrung lehren. Die Verständigung mit Frankreich in der römi-schcn Frage ist in allcrncncstcr Zeit auf cin neues Hinderniß gestoßen. Frankreich verlangt dem Ve» nehmen nach cin: Verständigung auf der ganzen Linie der schwebenden Fragen, d. h. vor allen Dingen eine Diskussion aller dieser Fragen, nicht unwahrscheinlich mit dem Hintergrund cincS Kongresses; Oesterreich will die römische Frage, aber auch nur diese ucrhan-dclt wissen. Wie diese Differenz fich ansglcicht, wird abzuwarten fein. Hervorzuheben ist übrigens, daß, trotz mancher Scitcnsprüngc der offiziösen französischen Prcsfc, welche beauftragt zu sein scheint, für alle Falle cine Hinterthür offen zu hallen, in den offiziellen Konvcrfationcn und Schriftstücken VcneticnS auch nicht imt dem leisesten Worlc erwähnt wnrdc. Ueber dcn Inhalt der österreichischen Depesche vom 12. d. M., welche in Sachen der italienischen Konvention nach Paris gerichtet worden, erhält die „Presse" die folgenden, freilich nicht erschöpfenden, aber doch den Charakter des Aktenstückes andeutende» Mittheilungen. Die Depesche knüpft an die verschio denen Konscrvationcn an, in selchen der französische Botschafter dem hiesigen auswärtigen Amte die beim Abschlnß der Konvention maßgebend gcwcscncn Erwägungen darzulegen dcn Auftrag gehabt, nnd erklärt, daß das österreichische Kabinct, obschon es leb-haft bedauere, daß man vor dem Abschluß der Kon. vcnlion nicht Nom selbst zn Rathe gezogen, doch mit aufrichtiger Genugthuung die Versicherung entgegen, genommen, daß Frankreich lediglich das Interesse der Sichcrstcllnng der päpstlichen Autorität im Auge gehabt. Eben darin, daß Frankreich der Konvention seine Unterschrift gegeben, erblicke Oesterreich eine Gewähr für diese Autorität, eine Gewähr, die nach der Art und Weise, wie die Nrgicrnng dcS KönigS Viktor Emanucl bisher sich über die feierlichsten Verträge hinweggesetzt, dnrch die von dieser Seite jetzt übernommene Verpflichtung allein nicht als gegeben habe erachtet werden können; aber Frankreich fei mächtig genug, wenn anch der letzte seiner Soldaten den römifchcn Boden verlassen, diesen Boden anörci^ chcnd zu schütze«. Im Ucbrigcn werde natürlich dem Papste wie jeder außerhalb der Konvention stehenden Macht die volle Freiheit dcr Entschließung gewahrt sein, und wie dcr Papst das uubcdiugtc Recht habe, bei irgendwelcher küuftigcu Bedrohung den Schntz dcr katholischen Mächte in Anspruch zn nehmen, würden anch umgekehrt die katholischen Mächte sich daS nnbe» dingte Nccht vindiciren mü,scn, innerhalb der Grcn. zcn dcr politischen Kolwcnicnz und Opportunität ihm diesen Schutz zn gewähren, und Europa werde in einem solchen Falle ohne Zweifel hoffen dürfen, Oesterreich nnd Frankreich in Eintracht nebeneinander stehen zu schcu. Es liegt dcr Wortlaut icncr Aktenstücke vor, welche das Tnrincr Ministerium zur Elöffnung dcr ParlamentSfcssion ans dcn Tisch dcS Hauses gelegt hat. ES sind dicS zwei Depeschen älteren Datums dcS Minister« Visconti-Vcnosta an dcn Gesandten Herrn Nigra in Paris, und eine Depesche Nigra's a» den Minister des Auswärtigen in Turin, welche das Datnni dcr Konvention trägt. Alle drei Akten- stücke gehören zur Geschichte dcr September-Konvention. Dieselben scheinen in Paris leinen besonders günstigen Eindrnck hervorgerufen zn haben. Namentlich ist es die Depesche des Herrn Nigra, gegen die sich daS imperialistische Organ „La France" wendet. Dcr italienische Diplomat äußert sich darin, daß Hoffnung vorhanden sei, Italien werde sich mit dem Papstthum versöhnen, und zwar auf dcr von Cavour protlamirtcn Basis dcr „frcicn Kirche im freien Staate." Einmal werde es doch dahin kommen, fo hofft Herr Nigra, daß durch dcn Fortschritt dcr Civilisation, durch die völlige Lostrcnnung dcS Staates von dcr Kirche, die Nothwendigkeit Roms für die katholische Welt entfallen werde und bis dahin mögen sich die Hoffnungen Italiens vertrösten. Dieser Passus ist es nuu, dcn „La France" ganz besonders beanständet; dies heißt fo viel, als bis dcr Katholicismus aufgehört haben werde zu eristircn, bis Frankreich aufgehört haben werde, die älteste Tochter der Kirche zu sein, werden die Turincr nach Rom gehen. Ja, so ruft dic „France" ironisch aus, dann, aber nicht früher! Oesterreich. Wtten, 39. Oktober. Gestern Vormittags um um l i Uhr versammelten sich sämmtliche Hof-, Ministerial- und ScltionSräthe des Ministeriums dcS Auswärtigen in dcn Appartements dcS Herrn Ministers , und nachdem dieselben sich im großcn SitzungS-saalc im Halbkreise anfgcslcllt hallen, trat Graf Alexander McnSdorff« Pouilly in dcn Saal und be« grüßte die Versammelten, indem er sich ihnen als durch daS Vertrauen Sr. Majestät zn der hohen Wiirdc eines Ministers der ailSwäiligen Angelegen« hciten berufen vorstellte. Dcr Herr Minister wies in seiner Ansprache ans die Thätigkeit und den patriotischen Geist seines Vorgängers hin und erbat sich von den ihm znr Mithilfe bcigsgcbcnen uütcrgcordnc-tcn Beamten das gleiche Vertrauen und dieselbe diensteifrige Hingebnng, wodurch dcr Bcamtenlörpcr dicscS wichtigen Ministeriums sich bis jetzt so rühmlich hervorthat. Sc. Exzellenz hob noch besontxrs hervor, wie schwierig die dcrmaligcn Verhältnisse und die jetzige Lage die ihm zugewiesene Aufgabe gestalten und daß cS sein redlichstes Bestreben sein wcrde, dieselbe znm Nutzen und znm Heile dcr österreichischen Interessen nach Kräften zu lösen. Nach dieser Ansprache wnrdcn Sr. Exzellenz sämmtliche Beamte nach ihrem Range dcr Rcihc nach vorgestellt nnd somit war die fallische Uebernahme dieses Ministeriums durch dcn Herrn Grafen McnSdorff erfolgt. — Ueber dcn ncucrnanntcn Minister selbst gibt cin hiesiges Abcndl'latt folgende Notizen: Dcr Stamnwalcr dcr Familie ist Anlbcrt d'ZIrdcnnc, siebenter Sohn Gottfrieds 1. und Bruder Gottfrieds II. und III., Herzoge von Niedcr-Lothringcn. Dcr Vater dcS Grafen Alcrandcr war Graf Emanucl McnSdorff-Pouilly, Besitzer dcr Herrschaften Preitenstein, Willcschau nnd Hahradka, l. l. Kämmerer, geh. Rath, General der Kavallerie, Regiments.Inhaber, vermalt am 22. Fc-brnar 1804 mit Sophie, Herzogin von Sachsen-Kobnrg-Gotha. Im Jahre 1818 wurde ihm vom Kaiser Franz 1. zu dem Titel dcr Familie Ponilly die Würde cincS Grafen in den t. l. Erbstaaten verliehen und zugleich die Erlaubniß crlhcilt, den Namen Mcnsdorff, dcn er angenommen und in dcn Nricaen zn Anfang unseres Jahrhunderts geführt hat, ferner beibehalten nnd anf scme Nachkommen übertragen zu urfen Gras Alexander Konstantin Albrecht Mens-orn-Ponuly, FML. und Inhaber des Ins.-Reg. /. n ' . "utlichcr Nehcimcr Rath, Kümmerer, lsl Kllmmandcur dcS Leopoldordens, Maria Ther-fien- 994 ordcns'Nittcr, Besitzer dcs Militär.Vcrdicnstkrcuzcs, dcs russischen St. Anncnordcns erster Klasse, dcs St. WladimirordcnS dritter Klasse mit den Schwer» tern, dcS preußischen rothen AdlcrordenS erster Klasse, Offizier dcs französischen Ordens der Ehrenlegion, Konnnandcnr dcö großbritaunischcn Bathordens und Großlreuz noch vieler anderer Orden. Graf Alexau« der Konstantin Albrecht wurde dein Grafen Emanucl als zweiter Sohn im Jahre 1814 am 4. August gc« boren. Bereits im 16. Jahre trat Graf Alexander in den aktiven Dienst der Armee bei einem Infanterieregimente ein, später zu den Uhlancn und Hußaren übertretend; jedoch avancirtc der Graf bei dem Herr« sehenden Fricdcnsstandc erst nach 20jährigem Dienst zum Major und während dcs Fcldzugcö 1849 znm Oberst. Vor Komorn erwarb sich der Graf das Thcresicnkrcnz. Schon 1850 ward Graf Mcnsdorff General-Major. In der diplomatischen Welt wurde er zuerst als außerordentlicher Gesandter in Petersburg häufiger genannt, welche dclilatc Mifsion ihm der Ministerpräsident Fürst Schwarzcnbcrg anvertraute. Aus Gesundheitsrücksichten dicscn Poslcn verlassend, vermalte sich Graf Mcnsdorff nach seiner Rückkehr am 28. April 1857 mit der Gräfin Alexandrine Dictrichslciu, Erbhcrrin der großen Herrschaft NikolS. bürg, Sternkreuzordcus- und Palasldamc Ihrer Ma> jcstät der Kaiserin. Graf Mcnsdorff und Gcinalin begaben sich nach TcmcSvar, wo derselbe als kom« maudircudcr General im Banatc mehrere Jahre vcr« blieb. In Folge dcs Oktobcr>Diploms ward er znm taiserl. Kommissär für die serbische Woiwodschaft, und nach Ausbnich der Unruhen in Polen 1862 zum Statthalter und tommandircndcn General in Galizicn ernannt. — Die „G.-E." schreibt: Wir sind nicht berufen zu einer Polemik über die vou der hcutigcu „bleuen Freien Presse" gebrachte Kritik der ganzen Wirksamkeit dcS heute zurückgetretenen Herrn Mini. stcrS des Acnßcrn. Wir können aber versichern, daß die Darstcllnng der Haltnng dcs Herrn Grafen von Rcchberg gegenüber der Konvention vom 15i. Scp» tcmdcr eine thatsächlich unrichtige ist. Ebenso nu» richtig ist die Behauptung, daß der Rücktritt des Herrn Grafen v. Rcchbcrg mit der Frage dcS Bcla» gernngsslandcs in Galizicn in irgend einem Zusammenhange stehe. — Ueber das Budget sür das Jahr 1865 bringt das „Vaterland" folgende dctaillirte Mitthciluugcn: „Die Vorlage, welche das Finanzministcrim Hinsicht» lich dcs Budgets für das Jahr 1865 dem Reichs-rathe machen wird, weist in der Ausgabe eine Summe von 54!),842.831 fl., in der Einnahme eine solche von 518,461.842 fl. nach, so daß sich hiernach ein Defizit von 31,380.98V fl. ergibt. Die Ausgaben vertheilen sich in nachstehender Weise: Hofstaat 7,421.144 fl., KabinctSkanzlei dcs Kaisers 63.482 fl., Reichsrath 966.312 fl., Staatsrath 146.782 fl., Ministcrrath 65.985 fi., Ministerium dcs Acußcrn 2,374.430 fl., Staatsminislerium 31,104,350 fl., ungarische Hofkanzlci 12,071.015 fl., sicbcnbürgischc Hofkanzlci 3,543.391 fl., kroatisch . slavonische Hof. kanzlci 2,165.997 si., Untcrrichtsrath 55.140 fl., Finanzministerinm 344,013.885 fl., Handelsministerium 13,606.741 fl., Justizministerium 8,204.894 fl., Polizciministcrium 3,372.864 ft., oberste Kontrolbe. bürden 3,795.881 ft., KricgSministcrium 105,767.772 Gulden, Marinemiuiftcrium 11,102.766 ft. Die Einnahmen vertheilen sich auf folgende Abtheilungen: Ministerium dcs Acußcrn 144.100 ft., Staatsmini-stcrium 457.968 fl., ungarische Hofkanzlci 266.037 ft., sicbcnbürgischc Hofkanzlci 79.375 ft., kroatisch - slauo» nischc Hofkanzlei 45.100 si., Finanzministerium 490,885.342 fl., Handclsministerinm 16,605.673 ft., Polizciministcrim 548.850 st., Koutrolbchorden 1666 Gulden, Kiicg 9,06<».227 fl., endlich Mariucministe-rium 391.504 fl. DaS Defizit uou 3 l,380.989 fl. soll nach dcm Entwürfe dcs FiuanzgcsctzcS zum Theil dnrch den im Laufe dcS folgenden IahrcS eingehenden Betrag der schleswig.holstcin'schcn Kriegskosten-Entschädigung, und so weit es alsdann noch unbedeckt ist, durch Vermehrung dcr öffentlichen Schuld gedeckt werdcu. Unter den Einnahmen figurircn jedoch 33,806.270 fl. als Einnahme aus dcr Veräußerung von Staatseigcuthum, und 10 Millionen Gnldcn als ErlöS aus den Veräußerungen von Obligationen dcs unbcgcbcncn englischen AnlehcnS von 1859. Rechnet mau diese bciden Posten zn dem offiziellen Defizit, so ergibt sich ein wirklicher Abgang von 75,187.259 fl. Dagegen weist die Staatsansgabe für Schulden» tilgung eine Summe von 60,081.038 fl. an, dar. unter als neue Posten 10 Millionen als Tilgungs-quote dcs unverzinslichen Silbcrvorschusseö dcr Nationalbank und 1,385.353 ft. als Rückzahlung von Pas-sivkapitalicn an einige Grundcntlastungsfondc." ^ Am 25. Oktober Nachinittags fand, wic man dem „P. L." schreibt, unter dcm Vorsitze dcs Kaisers «in Kabinctsrath Statt, dcm auch Fürst Mcttcrnich, Oraf Apftonyi und FZM. v. Bcucdck bcigczogcn wur-j>en. Dic Nothwendigkeit ciner Verständigung mit Frankreich wurde auch bei dieser Gelegenheit nachdrück- lichst betont, und man scheint derselben bereits vollkommen sicher zu sein, worauf wenigstens dcr Umstand hindeutet, daß zu glcichcr Zeit der Beschluß gefaßt worden ist, die Armcereduzirung noch weiter auS-zudchnc». Ein Büuduiß mit Frankreich bcdcnlc dcn europäischen Frieden, soll Fürst Mcttcrnich gesagt haben. Graz, 28. Oktober. Gestern wollten in der sogenannten gewerblichen Wochcnvcrsammlung einige Mitglieder dcs hiesigen Indnstricvcrcins einen Sta< tutcncntwurf vorbcratheu, welcher dcr am nächsten Sonntag stattfiudcudcu Jahresversammlung zur schluß« giltigcn Berathung vorgelegt wcrdcu soll. Die k. l. Statthaltcrci hat diese Besprechung über Statuten verboten, weil sic dcn bisherigen Satzungen dcs Vcr-cincs uicht entsprechen. Dieses Verbot macht hicr Sensation und beweist, wic dringend nothwendig cin Vcrcinsgcsctz ist. Venedig, 25. Oktober. Der Staatsanwalt dcs hiesigen Bundesgerichtes, Herr Ferrari — nebenbei gesagt cincr dcr tüchtigsten und energischsten nnscrcr Juslizbeamten — hat eine Justruttionörcisc nach den Provinzen Trcviso, Udinc und Bcllnno angctrctcn, nm die Fäden dcs Plitsch-Komplottcs zu finden, welches in Spilimbcrgo und Manigo einen thcilwcifcn Ausdruck fand. Eö ist näinlich crivicscn, daß das Komplott von dcr Mazzinistischcn Parlci scit längerer Zeit vorbereitet wnrdc, welche dcn verrückten Plan hatte, in dcn bergigen Gegenden Vencticns Gncrilla-banden zu ctablircn und so cinc neue Anflagc dcs Brigantaggio in S;cnc zn setzen. Hian wciß fcrncrs, daß zahlreiche gclieillle WaffcndcpotS sich im i.^uldc selbst befinden nnd einige derselben sind der Bchürdc bereits in die Hände gefallen. Dcr Führer jener Schaar, welche dcu i)iaubanfall in Spilimbcrgo und Älanigo verübte, ist ein ehemaliger FrcisclMrcN' Offizier, welcher in Südilalicn an dcr Scitc Gari-baldi's gckämpft hat. Die ganze Sache wird übrigens für die hiesigen Behörden ein Wink sein, rück« kehrende Emigrautcn slrcugcr zu behandeln nnd gc. nauer zu überwachen. Es unterliegt nämlich gar keinem Zweifel, daß cin großer Theil dcr Thcilnchmcr jcncs Putsches solche Emigranten waren, welche unter dcr Maske dcr Bekehrung und anf die Milde der l. t. Regierung vertrauend, in ihr Vaterland zurück, kehrten, mit der fcstcu Absicht, sich im Jutcrcssc dcr Revolution vcrwcudcn zn lassen, da sic eigens von dcr Aktionspartci hiczu cngagirt und mit Geldmitteln versehen wurden, dicscu schmählichen Mißbrauch dcö Vertrauens nnd dcr Milde dcr k. t. Rcgicrunss z„ begehen. Dic Mehrzahl dieser ehrlosen Schurkcn ist aber bereits dcr strafcnden Gerechlisjkeit in dic Hände gefallen, und unser tüchtiger Staatöcmwalt wird daher bald in dcr Lage scin, dcn Prozeß ciuziilcilcii, wclchcr sowohl seine? Uins,-.!'..',?, als auch seiner Bcdeutnng wegen sehr wichtig sci» wird. Da übrigcuS das begangene Verbrechen ein solches ist, wclchcs gegen die Sicherheit und Militärmacht des Staates gerichtet, dcr Kompetenz dcs Militärgerichtes zufällt, so wird wahrscheinlich dieses die Durchführung dcS Prozesses übcruchmcn. Ausland. Verlin, 27. Oktober. Obschon man sich scit einigen Tagen mit dcm Bevorstehen cincs Minister. Wechsels in Oesterreich vertraut gemacht hat, so wirkte doch das bereits heute Mittags ans Wien cingctrof-fcnc Telegramm, wclchcs dcn Rücktritt dcö Grafen Rcchbcrg als Thatsache meldete, überraschend. Es gibt hicr nur cine Tiilnmc darüber, daß die Erne», nnug dcs Grafen Mcnsdorff das Ende dcr österreichischen Allianz mit Preußen bedeute, dcrcu Wcrth für »ms cbcn erst mit dcm Moment dcö Friedensschlusses beginnt, denn jetzt wäre, würde sie sofort bestehen, erst dcr Zeitpunkt gekommen, um sie auszubeuten. Man spricht bereits davon, daß Schritte bevorstehen, welche unverkennbare Symptome eines Einlcnkcns zn Gunsten Oesterreichs tragen wcrdcn Im Allgemeinen betrachtet man hicr dcn Sturz Ncchbcrg'S auch als cinc Niederlage Bis mark's. Hamburg, 27. Oktober. DaS österreichisch-preußische Priscngcricht ernannte heute dcn hiesigen Kaufmann A. F. Hertz zum Beisitzer, dcn Advokaten Dr. Philipp Hirsch znm Kurator dcr nicht anderwei-tig vertretenen Äclhciligtcn bci dcn gemachten Prisen, und dcn Tricstcr Advokaten Rabl zum Vertreter dcr Priscnmächtc. Turin, 25. Oktober. Nicht die geringste Spnr einer großen Agitation; nicht bloß die Stadt ist ruhig, sondern auch dic oppositioucllcn Kreise ergeben sich in ihr von Paris auS bereitetes Schicksal. Die Kammer wird, ihr eigenes Volum wegen Rom heroisch dcmcntircnd, mit großer Majorität die Konvention annehmen und nach Florenz, nicht als provisorischcr, sondern als definitiver Hauptstadt, marschircn. Man beschäftigt sich schon vielmehr damit, Turin für die bcuorstchcndcn Verluste zu entschädigen. Dic Kon-ocntion vom 15. September wird als t'iiit u,coomz»Ii betrachtet, die Opposition wird kaum zn Wort kom- men, die ganzc Aktionspartci sammt ihren Dirigenten Garibaldi. Mazzini ist znr Null hcrabgesunleu. Garibaldi's Brief hat fciuc Anhänger total cntmn-thigt und scinc Gegner, besonders in dcr Armee verzehnfacht- man mimt ihn — r>uw,. Trotz dieser raschen Wcndnng wegen dcr formellen Anerkennung dcr Scplcmbcr.Konvcntiou ist sowohl dcr König, alS dic Rcgicrnngöfraltion anf'ö Schmcrzlichstc durch die jüngsten Vorgänge berührt; denn dic Abneigung dcr Masse dcs Voltcs, dcr offene Haß ist gar nicht zn beschönigen. — 27. Oktober. Das „Diritto" wurde von dcr Regierung mit Beschlag belegt, weil cS cinc Proklamation Eairoli's veröffentlicht, welche auffordert, in Vcnctien die Insurrektion zu uutcrstützen. Paris, 26. Oktober. Dcr Kaiser hat dieser Tage dem Msgr. Darboy, Erzbischof von Paris, erklärt, daß die Translolation dcr Hauptstadt nach Florenz dcn Zweck habe, ItalicuS Wünfche von Rom abzulenken, nnd daß er darauf bestände, dcn Vertrag streng ausführen zu lassen. Man versichert, dcr Kaiser habe cinc noch energischere Erklärung dem Kardinal v. Aonucchose, dcr jetzt in Rom ist, abgegeben, uud zwar in einem Briefe, dcr wahrscheinlich nächstens im „Monitcur" veröffentlicht wcrdcn wird. — 27. Oktober. Die heutige „France" bringt cmcn Artikel iibcr die Zusammenkunft in Nizza. Allerdings wcrdcn die Monarchen vou Frankreich nnd Rnßland sich über die schwcbcndcn europäischen Fragen besprechen; allein vou einer solchen Uittcrrcdunss bis zn ciuer Allianz, wic sic von einzelnen Politikern geahnt wird, sei noch sehr weit. Sich uicht binden und ftch nicht alliircn, sei das Motto, wclchcs die ^cbensintcressen dcr französischen Politik diktiren Frci von jcdcr Verpflichtung und jcdcr Solidarität zu blciben, nirgmdö zn int'rvcnircn, wo cS nicht dic Ehrc und das Wohl Frankreichs erheischt, das ist dcr Weg, auf dcm Frankreich sein Ansehen und seine Macht erhalten könne. — Dcr Vilomtc de ^agucrmi-mrc erklärt, daß er dcr AntorselM dcr Broschüre übcr dic Konvention völlig fremd sei. Madrid, 27. Oktober. Die „Noticias" melden, das; cinc Versammlung von Kapitalisten l'cilN Finanzminislcr stattgefunden habe. Der Minister hat wcgcn Kontrahirnng einer Anleihe von 600 Mil//"/"' Realen an dcn PatrioliömnS dcr Anwesenden appc^'l» Die Versammlung trennte sich, ohne cinc Entscheidung zn trcffcn. Bukarest, 27. Oktober. Dcr Ministcrprä' sidcnt hat dcll Vorschlag dc» OcncrlllposldirrtlorS, die österreichischen uud russischen Postanstaltcn eingehen zn lassen und dcn Postdicnst selbst zn übernehmen, genehmigt. AnS Mexiko wird gemeldet: Sc. Majestät hat S. Inan del Rio, Qnan'taro, Salamanca und Eclaya besucht, nnd in allen dicscn Städtcu die leb« haftestcn Beweise von ^icbc crhaltcn. War schon bcl scincr Ankunft die Auhäiiglichkcit au das Kaiserreich eine große, so wurde durch das persönliche Anflretcll dcS Kaisers daS Gefühl dcr Zuneigung noch vermehrt. Alle Zweige dcr öffcnllichcn Verwaltung erfreue" sich dcr cingchcndstcn Aufmerksamkeit Sl.'Majestät, und das Volk, dem gewiß ein gcsnndcr Sinn nicht abgesprochen wcrdcn kann, hat schncll dcn großen Unterschied hcrausgcfnndcn, der zwischen dcr jetzige»! Rcgicrnng nnd dcr früheren herrscht. Die Bevölkerung dcs Innern leidet vicl vou dcr allgcmcincN Thcncriing dcr ^cbcnsmittcl, da in Folge dcr Revolution nud einer außerordentlichen Dürre die Ern" cinc geringe war. Sc. Majestät hat die Organisation von Wohl' thatigkcitsvcrcincn befohlen, wodurch die beiden der uutcren Volksschichten auf rasche Weise gelindert wcldcn , und außcrdcm hat Sc. Majestät cin noch wirt' samercs Mittel ergriffen, ähnlichem wiederkehrende" Mangel abzuhclfcu, iudcm dcr Bcfchl erlassen würde, augenblicklich dcn Bau ciucr Straße zu beginnen, welche dicsc Ortschaflcu mit dcm Hafen von Tau'pl" verbindet. Da dic verschiedenen Kommissionen, die der Justiz, Finanzen nnd dcS Krieges schon in Thätiglc" sind, so ist in Bälde daS Resultat ihrcr wiclM" Arbeiten zu erwarten. Das Vertrauen ist im Wachsen und auf °u^ Seiten wcrdcn große agricolc, indnstricllc und low' mcrziclle Unternehmungen begonnen und mag die a" statistischen Daten bcrnhcndc Angabe, dcr zufolge , Jahre 1850 das Erträguiß dcr Silbcrmiucn Ml'^ die Höhe von 32 Mill. Doll, erreichte, als Ocwc^ dienen, welcher Ausbeute dicsc uud andere Miucn ' ruhigen Zeilen fähig sind. . : Die hervorragendsten Häupter der liberalen M " die bisher sich feindlich oder von gcringem Vertrau beseelt zeigten, leben jetzt rnhig und zufrieden m Hanptsladt und weihen dcr neuen Negicrnug Untcrstülnmg. . .,,ft, Juarez, dessen Präsidentschaft, bcilüus.g cmn^ ohnehin mit dem 15. November d. I. n>r ^ " ,z» reicht hätte, verliert immer mehr an ^"mn lief vor Kurzem Gefahr, dcn Truppen des Genera 95>5 Quiroga in die Händc zu fallen und hat sich jctzt nach Ehihuahna mit einer geringen Anzahl seiner Anhänger gewendet. Man ist ihm anf dcn Fersen, und wale die ^ioliz von seiner Gcfangcnnchmung durchaus nicht übel laschend. Es uutel liegt lciucm Zweifel, daß cine cnglifchc Gesellschaft in nächster Zeit an dcn Ban dcr Eisen« bahn von B^a>Eruz nach Mcxilo gehen wird. Uutcr den Direktoren der Gesellschaft in Mexiko nennt man Herrn Euslach Parron. Dic ncnc Gesellschaft ucr-pflichtet sich, die Albcilcn innerhalb 4 Iahnn zn ^ude zu filhrcn. fokal- und Provinzial-Uachlichlen. ^.'aibach, 31. Oktober. Da3 Raubgesindel, welches dic Umgebungen von Stein, Lack :c. nnsichcr macht, wird innncr dreister. Vorgestern erschien cinc Vandc von 5 Mann sogar in dcr Mhc Vaibachs, in Roscnbüchcl, zechte da nnd zahlte mit Kupfcrlrcuzcrn, dic jedenfalls von den verübten Bcrauliunacu dcr Opfcrslöckc in dcn K»M)cn von Nndnik, Icschza:c herrühren. Gcslcrn MMaa laniftirtc dieselbe Bande bei Ottik in dcr -liahc "on Strobclhof im Gehölze. Die Anzeige gc< lcmgtc zn spät an das Bezirksamt, denn als dic Gcn< darmcn dahin kamen, waren dic Vögel schon ausgc« flogen. , Das Gcsindcl ist mit Itcvolucrn, Messern :c. bewaffnet nnd hat schon einige Nachtwächter in dcn Dörfern schwer verletzt, von denen Einer anch seinen Wunden erliegen diirflc. Wir hoffen, das; cö dcr Behörde durch Aufbieten allcr Kräfte gelingen möchte, dic Umgegend von dcn Näubcrgcscllcu ill säubern. — Nächsten Sonntag gibt die Liedertafel in Ncumarktl ein Concert znm Vortheil des Mnsil« lehrcrs Mair. Das nnS vorliegende Programm 'st ein sehr reichhaltiges nnd befinden fich darnntcr auch zwci Kompositionen dcS Vcncfiziantcii. — Beim k. l. Tclcalaphcn.Iiispclloratc zn Tricst sind Karlen dcö enropäifchcn TclcgraphcnnctzcS, bc. stehend ans sechs Blättern, um dcn Betrag von 3 Gulden per Exemplar zn haben. — In Graz und auch im steierischen Hochgebirge wnrde am 20. d. M ^iachls nach 11 Uhr cinc Erd-crschülternng wahrgenommen. Es erfolgten in dcr Nichtnng von Südwcst gegen Nordost innerhalb 2 bis 3 Sekunden mchrcrc schwache Erdstöße. (Rinderpest,) Nach Mittheilung ans der Mili-tärgrcnzc hat sich die Rinderpest seit einem Monate w ziemlich unveränderter Intensität, jedoch ohne wci> «re Au^ciinu,^ i,n Warasdincr St. Gcorgcr Grenz« ^egmn'nlöbczivlc erhalten. — Ncncstcr Zeit ist die ^'Nderseiichc cmch wieder im Gradistancr nnd ersten ^«>'nl°Regi!!ir„<^ sowie in dem Militär-Kommnni. tatsorlc Petrinja aufgetaucht. — In Bosnien foll nach den Grcnz-Sanitats.Acrichtcil dic Nindcrscuchc "ehr wcnigcr heftig ,ioch iusbcfoudcrc iu dcr Tnzlacr, '"crzlacr, Batupcr, Kostaiuizcr, Tessanjcr und Gra« daezazer Nahic vo» kommen. Wiener Nachrichten. Wien, 30. Oktober. Die „Wiener Ztg." vom Samstag bringt in lyrem amtlichen Theile daS kaiserliche Patent, womit cm von dem sicbcnbürgischcn Landtage allernnterthä« Ä "'verbreiteten Gcsetzartilel über die Errichtung das c^°"'>"tion eines obersten Gerichtshofes für lion n!ü^?^""imn Siebenbürgen dic allcrh. Sank, toria^)!"' ^- Ollobcr wnrdc dic Mördcrin Vil-wurde i>7tt ^"t" Verbrechen seinerzeit berichtet vom Ka ,., - ""'^"a "fst"llich hingerichtet. Sie war l"'d js. oll ungeachtet dcr vielen, durch jenes Inslitnt besorg. ,A' Ucdelsicdlungcn nicht cinc Beschwerde iilicr Vc-1chadig!i„gcn oder sonstige Fahrlässigkeiten bei derselben "0'grl'iacht worden sein. Da übrigens das erwähnte Insliliit nicht nur bei Uclx'l'sicolimgcli, sondern auch zur Besorgung an«! ^^r wcitgrcifcuden Dicnstuerrichtungcn für die Be- wohner dcr Stadt von dcm größten Nutzen ist, so mnß im allgemeinen Interesse dcr Wunsch auf einen gedeihlichen Fortbcstand dieses als vorthcilhaft bewährten und zeitgemäßen Institutes ansgcsprochcn wcrdcn. Weil jedoch für dessen Fortbcstand nicht bloß dcsscn Nützlichkeit dcm Pudliluin gcgcnübcr, sondern auch dcsscu Rentalnlität maßgebend ist, letztere hingegen nnr dnrch cinc genaue, mittelst der Abgabc dcr Tagcsmarlcn eingeführte Kontrolc dcr von dcn einzelnen Dicnstmäilncrn geleisteten Dienstucrrichtnngen erzielt wcrdcn kann, so mnß über besonderes Anliegen dcr Direktion dcs crwahuttu Institutes daS An-fuchcu gestellt wcrdcu, die dcr Dicnstmänncr sich Be-dicncndcn wollcn für jcdc Dicnstlcistnng ol)üc ,'lns« nähme dic Marke nmsomchr sich ausfolgen lasscn, als dicsclbcn cinzig nur durch die Vorwcifung der er« haltcucn bezüglichen Dienstmarke cinc allfälligc Bc> .schwcrdc oder einen Ersatzanspruch bei dcr Direktion gellend zu machen im Stande fein würden. Neueste Nachrichten nnd Telegramme. Original - Telegramm. Wien, 3«. Oktober. Gcstern Nach-mitlass um H Uhr ist der Friedensvertrag zwischen Oesterreich, Preuften „nd Dänemark «nterzeichuct worden. Derselbe hat 24 Hauptartikel und umfaftt auch alle Tpe, zialfrageu. Hcrmaunstadt, 2s>. Oktober. Dcr sicbcnbür, gischc Landtag hat dic Repräsentation zum Gcsctzar« litcl, bclrefseud dcn Voranschlag dcS sicbcnliürgi. schcn Gruudcutlastuugöfouds, in drittcr Lesung augc-nommcu. Dcr sicbcnbnrgischc Landtag ist zufolge Allerhöchster Entschließung vom 14. Oktober d. I. für die Dauer dcr bevorstehenden Session dcs NcichSrathcs vertagt. Frankfurt, 29. Oktober. Das „Franks. Ioun,/' bringt aus iloftcnhagcn telegraphisch die Nachricht, anfangs dcr nächsten Woche werde die Bcrnfnng dcö Ncichsrathcs erwartet, dchufs dcr vcrfassuugömübigen Zustimmung zum Fricdeusinstrumcntc. Berlin, 20. Oktober. Dcr Kaiser von Nuß-land trifft nächsten Mittwoch hier cin, nimmt auf dcn Wunsch dcs Königs an dcr HubcrtuS'Iagd Theil und rcist Donnerstag Abends von hicr nach St. Pc» tcröburg ab. Dcr König und Herr v. Biemarck tch-rcn crst morgen hiehcr zurück. Natzeburg, 20. Oktober. DaS hich'gc ofsizicllc Wochcudlatt bliugt cinc Bekanntmachung dcr Regie« rung, wclchc dic Beoöllcrung dcs Herzogthums Vmicu-burg vou dcr iu Folgc dcs Beschlusses dcr Bnudcs-lommissärc aiu .'!. Dezember vorzunehmenden Hähluna ausschließt. ^, ^ >) Turin, 28. Oklobcr. Die Kommission wird ihrcn Bericht in dcr nächsten Woche vorlegen. Hicr cingctrosscnc glaubwürdige Berichte aus Bcncticn bc< zeichnen die Burfällc in Friaul als bedeutungslos Turin, 2!1. Oklobcr. Dic heutige „Opinionc" sagt: Einc bctanntc Partei i,t bestrebt, noch anderc Banden nach Frianl zu senden und bemüht sich, Gari-baldi hiczu zu verleiten und hofft zu diesem Ziclc zu gelangen, indem sic cincn sciucr Söhne in dic Bcmc-guug ucrwickclt. Wir glaubcu, daß es ihr nicht go lingcn wcrdc. Dic Gcrüchlc von cincm Erfolge siud uuwahr und bestimmt, zu läuschcu. Die Bande» sind entweder zersprengt oder nmzingclt mld cs ist unmöglich, von ihnen Nachricht zu habcn. Dic Regie« rung mißbilligt diese uubcsonncne Bewegung und wird Maßregeln treffen, nm nicht iu ciucn Kampf hinein-gezogen zu wcrdcn, dcsscn Prinzipien sic zwar nicht dcsavonirt, übcr dcsscu Opportunität sic jedoch allein Richter bleiben will. Paris, 28. Oktober. Herr v. BiSmarck ist hcntc Morgens abgereist. Früher hatte er mchrcrc Konferenzen mit dcm Minister Dionyn dc LlM5. Paris, 29. Oktober. (Pr.) Man hält sich hier nbcrzcngt, daß dic iiommiü'iou dcs italienische», Par-lamcuts unter Bnoutaiupagui's Vorsitz wahrscheinlich einstimmig für die Konvention sich aussprechcu wird. Die Dcbaltcu werden voranssichllich gcinäßigt sein, da die Führer der Linken, wie Mordini nnd Eiispi, dahin wirken. Rattazzi verzichtet auf ein proponirtcS Alnendcmcut und steht wieder iu voller Guust bei dcm Köuigc, der ihu mit Laularmora und Lauza am 20. d. M. zm" Diner lud. Stampa meldet, nach beschlossener Verlegung der Hauptstadt wcrdc vou dcr Rcgicrnng cin Dringlichtcitsantrag behnss dcr Hcrslcl-lnug dcr administralivcn Eiuhcit cingebracht werden. Es bestätigt sich, daß dcr Ezar dcn Kaiser Napoleon ersuchen ließ, in NiM übcr Polen nicht zn sprechen. PariS, 29. Ollober. (Pr.) Kaiser Maximilian von Älcxilo hat Inare; freies Gclcitc bewilligt, wenn er Vcxilo verlassen würde. Mau glaubt, daß Inarcz annehmen werde. PariS, 29. Oktober. (Pr.) Bismarck lonfcrirte viermal mit Drouin dc Lhuys, Dcr Kaiser, heißt cS, sei nur aus Höflichkcitsrücksichten nach Nizza gereist. Ni;;a, 28. Oktober. Kaiser Napoleon ist gestern Abends hicr eingetroffen und hat heute 11^ Uhr Vormittags dcm Kaiser von Rußland einen ! Besuch abgestattet, welchen dieser sofort erwiederte. Dic bcidcu Kaiscr hatten ciuc lange Konferenz. Kaiser Napoleon wird morgen nach Toulon gchcu und Montag in Paris eintreffen. Toulon, 29. Oktober. Kaiser Napoleon ist hicr angekommen und wird morgen wieder abreisen. Dcr Ezar wird Morgen Nizza verlassen. London, 29. Oktober. Dcr Prozeß Müller ist gcschlosscn. Dic Geschwornen erkannten dcn Angeklagten dcs Mordes schuldig. Kopenhassen, 26. Oktober. Dic „Bcrliug'sche Zig." mcldct: Dcr Fricdcnstraltat wnrdc am 27. paraphirt. Dic endliche Unterzeichnung erfolgt Sonntag. Konstantinvpel, 22. Oktober. OSman Pascha, Präsident dcs Kricgsrathcs, gcht nächstens mit einer Spczialmission, hanptsächlich bctrcffs dcs Sncz»Ka-nals, nach Alcfandricn. Mihdad Pafcha ist znm General Gouvcrncnr dcs ncucrrichtctcn Donau-Di-striktes cruannt wordcn. Athen, 22. Oktober. Bon dcr Nationalversammlung sind weitere 15 Artitcl dcr Verfassung angenommen wordcn. New-Aork, 19. Oktober. General Hood machte drohende Bewegungen im Rücken Shermans. — General Price erobcrtc Lcrington. Ein Angriff For-rcsts auf Memphis wird erwartet. — Einc ausgc« dchntc Verschwörung zur Bildung einer nordwestlichen Konföderation wnrdc entdeckt. Markt- und Veschastbbmchte. Wiener Fruchtborse. (Telegramm vom 29. Oktober.) Weizen: Pcrjamoschcr, Naab fl. 3.40 89 Pfd. Marofchcr „ ft. 3.35 89 Pfd. Äackaer, „ ft. 2.95 86—87 Pfd. bis ft. 3.— 87 Pfd. Kassa. Korn: Slovakischcö, Wien ft. 2.50 81 Pfd. Kassa. „ft.2.75 82-83Psd.Kassa. Gerste: Mährische, Wien fl. 2.32 73 Pfd. Kassa. Slovatischc, „ fl. 2.22 72 Pfd. Kassa. Hafcr: Ungarischer, Tranfito, fl. 1.52 48—49 Pfd. bis fl. 1.54 50—51 Pfd. Umfatz: In Weizen 30.000 Mctzcn. Mchlpreisc unverändert. Laibach, 29. Oktober. Auf dcm heutigen Markte sind erschienen: 6 Wagen mit Getreide, 25 Wagen und 2 Schiffe mit Holz, und 70 Mctzcn Erdapfel. (W ochcnmarkt - Prei s c.) Weizen pr. Mctzcn fl.—.-(Magazins-Preis fl. 3.89); Korn ft. 2.53 (Mgz. Pr. fl. 2.82); Gcrstc fl. -.- (Mgz. Pr. ft. 2.06); Hafcr fl. 1.59 (Mg;. Pr. ft. 1.92); Halbfrucht ft. —.— sMgz. Pr. fl. 3.17); Heiden ft. —.- (Mgz. Pr. ft. 3.10); Hirsc ft. 2.90 (Mgz. Pr. fl. 2.92); Kukuruh ft. —.— (Mgz. Pr. ft. 3.5); Erdäpfel si. 1.50 (Mgz. Pr. ft.—.—); Linsen fi. 3.50 (Mgz. Pr. fl. —.—); Erbsen fl. 3.00 (Mgz. Pr. st. —.—); Fisolen fl. 3.70 (Mgz. Pr. fi. —.—); Rindsschmalz pr. Pfund kr. 55, Schweineschmalz kr. 40; Speck, frisch kr. 28, dctto geräuchert kr. 40; Butter kr. 50; Eicr pr. Stück kr. 2; Milch (ordiuar) pr. Maß kr. 10; Rindfleisch pr. Pfund kr. 19-21, Kalbfleisch kr. 23, Schweine, fleisch lr. 23, Schöpsenfleisch kr. 14; Hähndrl pr. Stück kr. 25, Taubcn lr. 14; Hcu pr. Ztr. lr. 85 bis fl. 1.10, Stroh kr. 55—05; Holz, hartes 30", pr. Klafter fl. 9.50, drtto weiches fl. 7.50; Wein (Mgz. Pr.) rother und wcißcr, pr. Eimcr von ft. 10 bis 10. (Mit Einrechnung dcr VcrzchruugSstcucr.) (Berichtigung.) In der Nr. 348 dcr „Laib-Z." vom lchlcn Cmnswa soll cs Scilc 2, Spalte ii, Zrilc 39 von obr„ sslliswcrstkndlich anstatt „probcwcise" hcihen: provisorisch. Theater. Heute Montag: Die letzte Fahrt, ?ändl!chcS Gemälde mit Gesang in 3 Bildern, von Johann Grün. Diesem geht vor: Dumm und sselehrt, Lustspiel in 1 Aufzug, von Plötz. Morgcu Diustaa,: Der Alpenkönia. und der Menschenfeind Romanlisch. komisches Volksmärchen mit Gesanc/ in 3 Anfzügcn, von Ferdinand Raimund. Musik vom Kapellmeister Wenzel Müller. Ucbermorgrn Mittwoch: m „^ ?""" und sein Kind. Volk.drama m -> Aufzi^n, von Dr. E. Raupach Verantwortlicher Redakteur: Ignaz v. Kleinmayr. Druck und Bcrlag von Ignaz v. Kleinmayr H5 Fcdor Vamber i I' b ck-----^ 996 3Ü5!^ü!i^!^^!. Staatsfonds und kose wurden theils nm '/,,'/, besser bezahlt, theils um eben so viel niedriger ausgebotcn. Industriepapiere erfuhren lciuc bemerlenswerthe Veränderung, de ^^?t'l, Devisen und Valuten schloffen zur gestrigen Notiz. Gelb minder flüssig. Umsatz beschränkt. Vesselltllche Tchulv. ä. dt, Htaate» (sür 100 ft.) Oel„ Waars In ostcrr. Wälirunq . ,u 5'/. 6«,»>» s>7.5>0 ohne Abschnitt 18ti2 '/, . . 9«,— 9« 5« Silbtl-Änleh.n von 1864 . . 86,80 87 - »l«t -?lnl, mit Iän -(5»,w. zu 5'/« 79,45 79 55 ., ., ., Apr-Houp. „ 5 „ 79,-W 79 50 Metalliques . . . . „ 5 .. «9>0 »>9.W ^ctto mit Mai-Coup. . „5„ ^9,8.', »>9,95 bltto......„ 4i„ 62 50 ^2 75 Mit Vtslos. v. 1.1839.....152 50 153.- .. „ ., 185>4..... 88.50 89.- „ .. „ i860 zu 500 si. 52.80 92.90 „ .. „ I860 .. 100,, 95.40 95.60 ,.......1864...... 84.1.1 84.20 Gomo-Rentcnfch, zu 42 I.. «u«tr. 17.50 18. -U. der Hronlllnder (sür KW ft.) Vrundcntlastuligs-iül'Iigitionen. Nied,r-iDest.rr:!ch . . zu 5"/. 90.— 90.50 Oblr.Otsttrrnch . . „ 5„ 88.50 89.— «aljburg . . . . „ 5„ 88.50 89,50 Vühmtn ......5„ 92.- 93.- Geld Waarl 3teilrm...ffärnt. u. Krain, zu 5'/. 8^- - 90.- währen....., 5 ., 93.-- 94, - Tchlcsien...... 5 ,. 89.— 90.- llm,an,.....„ 5> ,. 74.— 71 7 » Temcser-Äanat . . „ 5 „ 72.25 72.7^. Kroatien und Slavonien „ 5 „ 74.25 74.75 Oalizien . . . . „ 5 „ 73 75 74..^» Siebcntiurgen ... „ 5 ,. <0.— 7!).75> Bukowina . . . . „ 5 ^ 70-- 70 .'.0 .. m. d. Verl.-Cl.1867.. 5 , 70.25 72. Vtnetianische« Anl. 1859 ., 5 .. 95 50 96.50 Aktien (pr. Stück.) Nationalbank......776. 778 - Krcdit-Anstalt zu 200 st. ö. W. 176.50 176.80 N. ö. (5l>cc,m.-Ges. z. 500 si. 5. W.595.— 600.-K. Fcrd.-Nl.rdb. z.1000fl. C. M.1918.-1920 -Staats-(5is.- Ges. zu 200 !l. EM. oder 500 ^r......204.40 2«°l.50 Kais. «lis.. Nahn zu 200 fi. CM. 137.-- 137.50 Süd.-nordd.Verl,-Ä.200 ,. „ 119.75 120.-Süd. Staats-, lombardisch-vene» tianische un> centralitalienische l5is. 200 fl ü. W. 500 Fr. 239.50 240.- M,I0 Vl.<<1l>s, ff.EM.237.25 237.50 Oest.Don.-D>,»N'isch.-Oss. ^^' 446.— 44^. -Otftlrreich. Llcyb in Trieft ZH 2^5.— 227.— Wlen. Da»N'fm.-?lftg.500ft.ö.W 420 — 440.— Pest« K'ttenbluck« .... 352.— 354.— Uühm. W,N^H,i ,u 200 n. . 161.^5 16! 50 5l,l!s!:'al,n-Äf!tt» iihrigt v. I. bllüs anf^ 1857 zu . 5'/. 102.50 103.— l^. M. ) v.rlost'arl 5 „ 94.— 94.25 Natilmalb.auf ö.W verlost,.5 .. 89.65 89.75. llngarisch, Voden-Kredit-Anssalt zu 5'/, ftCt.....83.75 84.25 Lose (pr. Stück.) Kred.-Anstalt für Handel u. Gew. zu 10s) fl. ßsl. W. . . . 126.25 126.50 Don.-Dml'ssck.-W.zu100st., 20 .. ,. . 16.50 1?.— Keglevich „ 10.....12.75 13.25 K. f. Hofspitalfond 10 .. ,. . H.iX» 11.75 Wechsel. 3 Monate. <5»ell> Waar, Nugsburg für 100 ff. sübb. W. 99.— 99 10 ssr>,nlsurt a. !M. I00fl detto 99.1) 99.25 Hamburg, für 100 Marl Vanco 88.— 8«.20 London sür 10 Pf. Sterling . l 17.40 117.60 Paris, fü> 100 Franks . . . 46.50 46.60 (5ours der Gcldsorten. («,ld Waar, K. Münz-Dukaten b il. 6l li. 5 il. 62 Nlr Kronen . . . 16 „ 12 „ 16 „ 15 ,, Napoleonsd'or . 9 ., 51 ., 9 „ 52 „ Ruff. Imperial« . 9 ,. 69 ., 9 .. 70 „ V,r,m«thal,r . 1 „ 75 „ 1 „ 76 „ Silbtl . . 117 .. 15 ., 117 .. 30 , Lottoziehungen am 29. Okt. Wien: 4 43 8 37 >» 4Q 57 fremden-rizh, Privat. Uon ^lailstadt. — Vöck, K^nfiüaun, von Frepstadt, — Grost. .ssaus-mann, vrn Tt.yr. — Varou ft'rcßel vrn Bade». — Dr. ssl'tif, l. k. R,g>!'ic»ts-?lr;t. von Verona — Tchedivi, lziseubahn-^lnpeftor. von Cilli. — r-, Gloria»,, l, üicrilanischer O!'er,icule»ant. von Äencdlg. — Vc>gl. Handlungsrcisendel, v Wie». Baierischer Hof. HerrDr. Kolarsch, Ne>u!»c»tsarzt. v. Verona Mohren. H,rr v. Monttonl.'!, Privat, von Wicn. (^077—3) Zahl 4!)ltt. Amortisiruug. Von dem k. k. Landesgerichte in ^.'aidach wird bekannt gemacht, fcaf? bte in SSerlui? gerathene, am I. Suni 18H2 üeiloGte, 2 % % fvatnifd)cmi »Sebastian £cr--fcfyifcfynif, SBi'iuficiatin 511 Sl|d)nuf für Die jrüei jeweiligen Äaplä'ne Da Pfarre <25t. Georgen im jclDe »or Ärainburg mit bem 23efd)!u|]c oom l;euttgcn ^aöe a^ arnoftiftvt, Das ifl qI3 nutl unD nichtig eifldit roorben (st. Catbad) am 8. JDPtobet 18«4. Franz Xaver Dcv lit Saibad}, Orgelbauer \owit 9>erferti|]cr Der beliebten ^Jt)i;öl)armoiuffii, icoUnt miiimctyr in Dec Q3al)nl^cfjsl|Tf 3Jr. 114. Qz tauft öebül)rlid>st für Da« ityui otel-fettig Qffdjcnfte 5Jeitrauen unD cnipftel;It Hctj ju ferneren gütigen 33cstellunjtn uno ^ufJtäflcn. (2098—1) (2099—1) Zur gefälligen Beachtung! Von dem löblichen Stadlnmgislmle Laibach ist dem crgebenst Gefertigten oic Konctssion zur Errichtnug eines Dienstbotenzubringullgs- ^ Wohnuniis-Vcrmittlungs-Comptoirs sür die StM Llttbach ocrlitbrn worden, wclches Gescliäft derselbe in der Kanzlei veö Lllnslniallller-IüNillülS in erm Hanse Nr. 05! auf der Wicner-Slrasse ewffi'ft bicy z»r aligtmeinril Kriiülnist bringt, rl« laubl cr sich die Velsichrrmig aüözilsprrchen. daß er nach Kräften bemüht sein miro, nur ocrlWiche fieiü ge N!,o lreue Diener den l'.'l'. 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Vci Abiiabme einer gan^n Wagtnladuna. das ist von 20<) ZoU-Zentr. oder 170 W. Ztr.. wird für die Provision nur die Zlistcllungsfracht pr. Z»r. 4 kr. berechnet Josef Noömann. Oundmacl)nng. -L'as unterzeichnete WYchsclliaus bringt liirmit zur Kcnnlniss, dass die k. k. priv. alldem. Oesterreichische Uoden-( redit-Aiistnlt demselben den Verkauf ihrer Silber - Pfandbriefe für den ganzen Umfang der österreichischen Monarchie übcrlragon hat. Dio mit 5 Percent verzinslichen und innerhalb 50 Jahren verlosbaren Pfandbriefe sind mit halb-jiihrigen am l. Mai und 1. November fälligen Coupons versehen uud werden in Stücken zu 100, 200, 300, 500 und 1000 (1. in Silber Oeslerr. Währung ausgegeben. Wien, am 22. October 18G4. (2087-2) 1I# Schnapper« Hiezu eiu Vogen Amts- und Intelligenzblatt.