Nl. 154. _________Samstag, 10. Juli 1897. Jahrgang 116. Macher Mma. W,Mi,A n bp"ls: Mi! Pllstrr, !s>,di!»c>: a«!'Mirm f>, ,5, iMlbmliriss f!, 76«, Im Comptoir: llelii.' c>' " >!a>l,i«„ig st, s.5N, ssi'ir die »»stsN,»!« ii>« Ha«» a<,»Mi>ig ft, l, — Instsllonbgebür: ^iir Die «Laib, Zeit,» sr!chsi»! täglich, mit Ällilüalims d,r H»nn- imd sssiertags, Die «d«!nlstr«tlo» befiildst ftch , Vp^schftimdeo drr Redact,!»! lion s< bi« il Ul» vormitl»«» Uoftaiilisrlc Aiicsc tocidc» »ich« aügsiioiümr», Vlaiüiscripls nicht zurucl^ilill!. Amtlicher Theil. 2 Ee. l. und t. Apostolische Majestät haben mit A"erhuchs,cr Entschließung vom 4. Juli d. I. dem ^tttlonsrathe im Eisenbahnministerium Hugo Frei-Mrn von Busch man den Orden der eisernen «rone dritter Classe taxfrei allergnädigst zu verleihen LM. ^' ^ und k. Apostolische Majestät haben laut x?^eu Handschreibens vom 25. Juni d. I. dem v"sstcretar im Obersthofmeisteramte Seiner k. und k. E°7'! bes durchlauchtigsten Herrn Erzherzogs Friedrich run « ^°^ den Titel und Charakter eines Regie-"ngeralhes taxfrei allergnädigst zu verleihen geruht. f^ Der erste Obersthofmeister hat den Rechnung«. Airer des Oberstjägenncisteramtes Julius R u st zum «»^"'Msathe unter Belassung in seiner dermaligen ^Wendung ernannt. ka,,^! 3'nanzminister hat den Secretär der Tabak-^"Mllbril in Laibach Raimund Orell zum In-'^cior der Tabal-Hauptfabrit in Linz ernannt. Golts?^ ^^zminister hat den Finanz-Obercommissär ^innn ^^ettinger zum Finanzrathe und den ^2"?!lsär Karl Laßnigg zum Finanz-Ober-in «l. >"l den Bereich der Finanz"l) Lippe rt zum Finunzstcretär für den ^ "lr Finanzdirection in Trieft ernannt. Lubtvi/^ ^"^"^'"'s^r hat die Finanzcommissäre zu Ii^.^fen Melchiori und Adalgiso Arnaud directj., ^.^bercummissären lür den Bereich der Finanz« "« u. Trieft ernannt. Iusii^ ,?"stiMinister hat den Rechnungsralh im rlch,^"usterium Hnnrich Wottawa zum Ober-twister? ^ ""d den Rechmlllgsrkvidstttsn im Justiz« ^lhe ern Zander Pollanick zum Rechnung«. Nichtamtlicher Cheil. Die Friedensverhandlungen mit der Tnrlei. Das «Fremdenblatt» richtet an die Pforte eine ernste Warnung, die Friedensverhandlungen nicht länger zu verzögern, da daraus für die Türkei nur Nachtheile entstehen können. Das Blatt führt aus: Wenn die Verzögeruugen der Friedensverhandlungen, welche die Pforte herbeiführt, den Znxck haben, größere Zu» geständnisse von Europa zu erlangen, als eine bloß strategische Grenzberichtigung, eine mäßige Kriegsentschädigung und eine Ueberprüfung gewisser Einzelheiten in den (Kapitulationen, so können und werden sie diisen Zweck nicht erreichen. Die Mächte lehnen es einmüthig ab, ein größeres Gebiet, eine Strecke be« wohnten Landes von Griechenland loszulösen und der Türlei wieder zuzusprechen. Die militärische Stellung der Türlei gegenüber Griechenland wird durch die bewilligte Vorschiebung der Grenze verstärkt, und damit erzielt die Pforte unstreitig einen wesentlichen politischen Gewinn. Ganz anders aber wäre es mit einer Annexion von Land und Leuten. Mit gutem Grunde haben die Mächte von vornherein, schon bei Beginn des Krieges, jede solche Aenderung für unzulässig erklärt. Eine Zurückführung griechischen Gebietes unter die frühere türkische Herrschaft würde bedenklich sein, nicht nur, weil dadurch eine beständige Feindseligkeit zwischen Griechenland und der Türkei geschaffen wäre, sondern weil auch die der Türkei wiedergegcbene Bevölkerung zum Ausgangspunkte und Mittelpunkte der Unzufrieden« heit der hellenischen Einwohner des ganzen Reiches werden würde. Der Uebergang von der extrem-demo« tratischen Weise des öffentlichen Lebens in Griechenland zu der strengen Gebundenheit, die in politischer und mancher anderer Beziehung im osmanischen Reiche besteht, würde die Stimmung und Gesinnung der neuen Unterthanen sicherlich nicht verbessern. «Der Friede — schreibt das Blatt — ist durch die Ver-Mittelung Europas zu schließen und die Haltung Europas ist eine wohlerwogene, durch die Umstände bedingte und kann durch Verzögerungen und Verschiebungen nicht geändert werden. Die Türkei hätte dabei nur zu verlieren. Vollständig fehlgehen würde die Politik der Pforte, wenn sie aus Meinungsverschieden» heiten zwischen den Mächten zählen würde; gerade das Verhalten jener beiden Mächte, die man in Von» stantinopel vielleicht am meisten von einander entfernt glaubte, würde ihr in dieser Beziehung eine vollständige Enttäuschung bereiten. Russland und England stimmen, gleich allen anderen Großmächten, vollständig darin überein, dass die Friedensoeihandlungen rasch zum vorgesteckten Ziele führen müssen. Die Pforte wird sich davon überzeugen, dass die verschiedenartigen Versuche, aus den Siegen über Griechenland extreme Folgerun-gen zu ziehen, durchaus vergeblich sind, dass diese Versuche an dem festen Willen ganz Europas scheitern müssen.» Die «Neue Freie Presse» spricht die Ueberzeugung aus, dass die Pforte sich schlußlich doch in die ihr von Europa zugestandenen Friedmsbedingungen schicken werde. Denn zuletzt komme für die Autorität Europa» ein Moment, in welchem sie argem Schaden ausgesetzt ist, wenn nicht die traditionellen Gegensähe für den concreten Fall zurückgestellt werden. Es liege nicht im Interesse irgend einer Macht, dass die Türlei zu dem Glauben gelange, sie dürfe sich über dic Autorität und den Willen des gesummten Europa hinwegsetzen. Weder England noch Russland könne dies wünschen. Dieser Erwägung entspringe vielleicht auch das neueste Rundschreiben des Grafen Murawiew. worin den Mächten vorgeschlagen wird, einen Schritt zur Beschleunigung der Friedensoerhandlungen zu thun. Der von Russland vorgeschlagene Collectivschritt könne nur förderlich wirken. Das «Neue Wiener Tagblatt» betont gleichfalls, dass alle Bemühungen der Pforte, einen groW»en Gebietszuwachs zu erhalten, vergeblich seien. An Äne Gebietsveränderung auf dem Balkan — mit Ausnahme der begründeten Grenzberichtigung — werbe nicht gedacht und schließlich werde der Sultan das klügere Theil erwählen müssen, um sich die freundschaftliche Haltung der Mächte zu bewahren. Die Position del Sultans sei gegenwärtig allerdings eine wesentlich verschiedene gegen jene vor dem Kriege. Die Türkei sei wieder eine Macht geworden, welche ihre Kraft zeigen konnte. Allein gar so leicht wäre ihr dies nicht geworden, wenn nicht Europa einig gewesen wäre, wenn nicht die gemeinsame Action Oesterreich«Ungarns und Russlands den kleinen Balkanstaaten jede Lust, die Gelegenheit für sich auszunützen, benommen hätte. Je eher die Türlei jetzt nachgibt, desto besser wäre ihre Position. Eine Verschleppung des Friedensschlüsse» könne nur für sie selbst schädigend sein. Feuilleton. Franz von Millosich. Von N. Iaaiö. Es itt ^ ^' ""d aedar.,/'^ jedermanns Sache, in dem inhalts-^ichtisse «//""'chen Werk, das in einzelnen Theilen handelt I« z7"'° der vergleichenden Grammatik be-"°Htraaii^/" Hl'ung des Richtigen vielfach der ^finden nn.- ^Migung vorauseilend, sich zurecht-? verwert "" ^s mit Verständnis zu lesen und MMen m" s. "ermag, wird den Ausspruch des be-U w bm,. >>>" Germanisten Matlenhoff begreifen, ^>er Sl?M^Ä? Gehrung seinen Freund, den ^ als den größten Grammatiker I^'nmat.l^ >!^"M "ach meinem Dafürhalten den ^"!"ler. kritiiH^ ?ikograph. vtts unermüdlicher U ll«vischen ^ '^d"er und scharssinniger Analytiker V °" "nd für sich und in «"" Wht Viil?^"ngen zu den benachbarten W-" lexikalischen I^,"" leinen zahlreichen und U""" mH" jungen noch großartiger da. r^'lhen, die " ^.°" das Lexikon des Alt. den Jahren 1862 bis 1865 F" Kennt."ss"d" «och jetzt die reichste Fundgrube d«? u77 N.H der Vers^"^'^ ^H' Zum '" der ?"2 'Etymolo^^ ^. "" »"uz "ms Werl Wörterbuch. (1886), das ^w.ssenH"A '° g"t wie in der slavischen '"" unentbehrliches Vademecum eines jeden Linguisten geworden ist. Bei der Neubearbeitung des Werks überraschte den Verfasser der Tod. Millosichs lexikalische Leistungen sind damit nicht erschöpft. Um die Stellung der slavischen Völker zu ihren Nachbarn tiefer zu begründen, als es die oft sehr spärlichen positiven Z'Ugnisse der Geschichte ermöglichen, besitzt die Linguistik ein wichtiges Mittel in den sogenannten Fremd- oder Lehnwörtern. Mitlosich bemächtigte sich dieses Mittels zur Erforschung eines ganzen Complexes von wichtigen Fragen. Mit den Fremdwörtern in den slavischen Sprachen im all« gemeinen begumend (1667). machte er wissenschaftliche Analysen des Sprachschatzes der Rumänen, Magyaren, Neu-Gnechen, Albanesen und Zigeuner, um dann slavische, bei den letzten zwei auch romanische und andere Elemente zu constatieren; und am Abend seines Lebens beschloss er diese Art der lexilalisch.cultur. geschichtlichen Untersuchungen mit seinem großen Werle über «Die türkischen Elemente in den slavischen Sprachen». Wer die complicierte Natur dieser Materien kennt, wo zur Analyse fremdsprachiger Einflüsse gründ liche Kenntnis vieler Idiome, vor allem aber auch die methodische Behandlung deS Gegenstandes unerläjslich ist, wird gern zugeben, dass bei einem solchen Unternehmen nur das umfangreiche linguistische Wissen den Erfolg sichert. Bei Mitlosich traf das in so hohem Grade zu, dass seine diesbezüglichen Forschungen in der ungarischen, rumänischen und albanischen Sprachwissenschaft noch jetzt als epoch machend gelten. Aber noch ein weites Gebiet, die so schwierige, aber so wichtige Erklärung der Personen- und Orts' namen, erfreute sich der ernsten wissenschaftlichen Behandlung durch Millosich. Auch hier waren es seine Forschungen, welche die bis dahin von der Phantasie und Laune emzelner Erklärer hin- und hergetriebene Insel zum Stillstande brachten und an die Gesetze der Wortbildung ketteten. Das so umfangreich erfasste grammatisch-lexilalische Sprachengebiet bildete die eigentliche Lebensaufgabe Millosichs. Doch verschloss er sich nicht auch anderen Aufgaben der slavischen Philologie und ihrer benachbarten Gebiete. Die Fragen über die doppelte Schrift und über die Begründung des lirchenflavifchen Schrift« thums erfuhren durch seine Forschungen erwünschte Förderung. Eine ganze Reihe wichtiger Denkmale zur Sprache und Geschichte wurde von ihm herausgegeben, bald mit Hilfe der laiferlichen Akademie der Wissenschaften, bald auf Koften der serbischen Fürsten Obrenovit (Milos und Michael), mit denen er jahrelang im freundschaftlichen Verkehre stand. e'i werden. Tagesueuigleiten. — (Die Reise des Fürsten von V»ch garien.) A'.is Turin wird vom 6. d. M. genttll^ Der Fürst vun Bulgarien, welchem zwei Adjutanten t>5 Königs zur Grenz? entgegengefahren waren, ist nachwill«!! in Turin eingetroffen, «m Bahnhofe fanden sich ^ Herzog von Aofta, der Gras von Turin, b?r bulgaW Minister piäsibent Stoilow, der bulgarische KrieaM'lM Iwanow sowie Vertreter der Militär- und EzvilbchiM ein. D<-r Iittst begab sich nach dcm Palais des HeM von Nosta und wird abends die Weiterfahrt nach ^, antreten. ,! — (Die Ernte.Arbeiten in Ung»^ Die Erntearbeilen gehen im allgemeinen ungestört » statten, «us den Msölder Comilalen sind vom heut'l" Tage beruhigende Meldungen eingelaufen. I>n Sol^ V?zille des Pester llomitates und in den Eowil«"'! Fejer und Tolna hat sich die Lage aber auch gilnM gestaltet. ,, — (Ein verschwundener Gelbbrll'. Au« Pirn a Mkloct der «Anzeiger, vom 7. d. »"' Ein von der hksigr,, Landessparcasse an die säaM Bank in Dresden abends aufgegebener Gelbbrief mit"! Inhalte von 40.000 Mark ist verschwunden. Der N"'^ schlagung verdächtig erscheint der Postassistent M'i welcher heule snih einen zweitägigen Urlaub antrat. > — (Neue Schuhe.) Mnn eine Flau ein "^ Paar Schuhe bekommt, verhält sie sich ganz ande" l denselben, als ein Mann. Sie wirb nicht mit deno^. hineinstoßen und anreißen, bis sie blutroth im O^ ist und leinen Alhem hat, und dann stampfend " ausschlagend herumstürmen. Sie wird den Schuh ", fältig bis zur Hälfte hinaufziehen, dann wiebtt streifen, um zu schen, ob sie den rechten hat, ihn " noch ein»al anziehen, träumerisch betrachten und sos dass fte gerade rcchl sind. Dann bei weilerer Velrach''' wird sie eine Falte entdecken, den Fuß herun»biegen, von allen Seiten zu sehen und den Schrei auszusloß «Gott, wie weit sie sind!» Dann zieht sie ihn nM aus, studiert den Absatz, die Sohle und die Innenle, zieht ihn wieder an, geht einigemal« im Zlmmer ^ und ab, bemerkt zu ihrer besseren Halste, dass fte ^ Schuhe um leinen Preis nehmen wird, schraubt , Spiegel herab, um den Effect zu beurtheilen, 8^^' und her, wirst dreißig bis vierzig endglltlg entschel°^ Vlicke in den Spiegel, sag», dass sie den 3"ß ^ machen und unbrauchbar find, zieht sie drei- bis vie ^ an und aus, sragt lhcen Mann um seine Meinung, , sie nicht im geringsten beachtet, macht die ganze Proc ^ noch einmal durch und erklärt schließlich, dass >' ^ nehmen wird. ^ji offenen Sinn, wie das seine Betheiligung an der Ae> gründung der wissenschaftlichen Terminologie für die Süd-Slaven, seine Theilnahme bei der Abfassung der Lesebücher und Chrestomathien für die slovenischen Mittelschulen u. a. zeigt. Wohl weiß ich, dass man ihm von verschiedenen Seiten vielfach einen gewissen Indifferentismus vorwarf, wobei man seine hohe Stellung in der Wissenschaft auheracht ließ und vergaß zu beherzigen, dass die echten Männer der Wissenschaft nicht in erster Linie den Beruf in sich fühlen, die die Völker von einander trennenden Motive zu pflegen, sondern an den sie einigenden und aussöhnenden möglichst lang festzuhalten. Dass ein Mann von so hervorragender Bedeutung mit den Zeitgenossen seines Faches und der ganzen gebildeten Welt in ununterbrochenem Verkehre stand, das wissen wir, seine jüngeren Collegen und Freunde, aus seinen mündlichen, sehr spannenden Erzählungen; den zukünftigen Generationen wird vielleicht einmal durch die Publication seiner ausgebreiteten Korrespondenz die Sache klar gemacht werden. Wenn seimm Namen dennoch die Popularität eines Jakob Omnm abgeht, so steht das wohl mit der Zersplitterung und Abgeschiedenheit unseres geistigen Lebens nach der Nationalität im Zusammenhang»'; die Gesellschaft, fortwährend in das Labyrinth der Zeitfragen mit allen ihren Gegensätzen gezogen, findet keine Zeit und häufig auch keine Gelegenheit, sich an der gerechten Würdigung stiller Größen zu erfreuen. Allein so lange die vergleichende Spvachwisienschast, so lange die slavische Philologie leben wird, wird der Name Miklosich unter den glänMdsten Vertretern dieser Disciplinen als einer der besten und bedeutendsten genannt werden zum Ruhme unserer ^Ima mater, zur Zierde unserez Vaterlandes. «Wien« Zeitung.. A^iaöne. Roman von L. Noth. (32. Fortsetzung.) Wieder und wieder küsste er ihren Mund, ihre Augen. Erna widerstrebte ihm nicht; auch sie halle es wie ein Taumel erfasst. Mit elementarer Gewalt war es über sie gekommen. Der Schlag einer Drossel schreckte sie auf. Dunkle Rothe fchofs in Ernas Wangen. Verwirrt strich sie die Haare aus der Stirn. Erich ließ sie nicht aus den Armen, und so saßen sie dicht aneinander geschmiegt, bis die Dämmerung sank. Käthes Stimme ließ sich hören. Sie halte bis jetzt Unterricht bei Pastor Pronisch gehabt und äußerte eine fast närrische Freude, als sie das Brautpaar gefunden hatte. > ,^ sagte sie, lächelnd zu Erich aufblickend, der einen ^. Kuss auf ihre Stirn drückte. Beide wussten, 0"! einander verstanden. ,^i!l Käthe hatte schnell die ernste Miene abgeleyl ihre gewohnte Heiterkeit wiedergefunden. ./ Ein Lied trillernd, hüpfte sie dem Vra'n»^ voraus. «Freut euch des Lebens!» sang sie 1^"^ ohne daran zu denken, welche ernste Mahnung '" i Worten lag. „^ Erich und Erna folgten ihr schweigeno V > Hand. Sie waren beide nachdenklich. . ^.h^ «Pflücket die Rose, eh' sie verblüht,' ".'^^, der junge Mann sinnend, uud ein wch»nüth>9' streifte das schöne Mädchen au seiner Seite. Den nächsten Tag reiste Erich ab. / Rudi betrug sich musterhaft. Onkel Fr'^F zufrieden mit ihm. Nuch seinen Angehörigen g^ ss betrug er sich comms il l:,ut. Er schrieb "st. .^„i» zufrieden, auch machte er weder Schulden, ''^cF' Ausgaben. Es war, als habe er einen Law process durchgemacht. hM Hin und wieder wagte er eine ll>ine ^F Bemerkung über Onkel Fried, was von stlne>" punlte, aus ja erklärlich war. >,' ill ^ Die Varoniu fuhr natürlich fort, A"' ^ klagen, während Erna froh war, ihn unter vt" fester Hand zu wissen. l ^Lalbucher Zeitung Nr. 154. 1405 10. Juli 1897. ^, ^ (Was lostet ein «oderner Krieg?) ">e variier «Revue du Cercle Millt.. berichtet in einer Hrer letzten Nummern über eine interessante statistische «"et, dle jüngst ein Franzose lieserte. Er berechnete nämlich die Kosten eine« modernen Kriege«. Der tägliche ^"I°lt eines Soldaten im Felde wird «it 3 Franc« ouWchnlttlich angenommen. Hierin find die «usgaben »ur «etvaffnung. Munition, Transftorte :c. mit ein« »erechntt. Somit würden die täglichen Ausgaben einer «uohmacht Tnropa« sich mll 46.000.000 Franc« be« ''^Angenommen, dass sich zugleich sechs Großmächte u« «r. find alle erlogen. Dergleichen Sachen find ^>«7" Uchleit noch nicht passiert. Wenn einer nicht selbst l<^ "' ^^ " lkhr schwer, ihn zu betäuben, und noch '?"""' dass ein Uebelthäter «it ihm machen lann, was " lvlU.» «,,'- (Die Mittel einiger amerilanlschen lebr? ^°^ " sesellschaften), den Vergnügungsver-ll.^'" heben, find wunderbar. In Georgia will eine den'» ^ °"b« billigeren Fahrpreisen ihren Gönnern ^ "enuss von 500 allerfeinsten Wassermelonen gestatten, n,!. ? 'lnem zum Kühlapparat eingerichteten Waggon ^ N "" "«den. während mexikanische Linien Erdbeeren stellen " während des ganzen Jahre« zur Verfügung lNllde^ (Heuschreckenplage.) Die «Time«» Ea«. °" Vuenos.Nire« vom Gestrigen, das« in tlnlen« l^ ""^ anderen nttrblichen Provinzen Argen-^^wleder große Heufchr,ckenfchwärme aufgetreten seien. ^cal- und Provinzial-Nachrichten. «andels- und Gewerbekammer in Laibach. «. . (Forlschunss.) ^rvktt ^^^"" insbesondeie die Fälle, wo sich die r^fana U dzz Gewerbebetriebes im begrifflichen ^rä'nlun ^^ ursprünglich mit einer gewissen Be« die Äu§^. angemeldeten Gewerbes bewegt, wie z. B. "Grün / "6 ^"^ Handelsgewerbes auf bestimmte ^NesOM '"^ angemeldete Artikel, die Erweiterung Nicht n "^ Schankgewerbes auf einzelne ursprünglich sowie 2"^^^ Berechtigungen nach § 16 G. O., zu fa«»« ?! °".^ ^^ entgegengesetzte ssall ins Ange Nerrina» '""' '" welchem die Aenderung in einer uerung des Gewerbeumfanges besteht, gelnz^ . ^agsi: 'Wie die von Seite einer Partei an-rechtlich ^"veiterung des Gewerbebefugnisses gewerbe. als Nnm s ^"^^" 'st- l>b eine derartige Aenderung oder aber l! ^ ^'"^ ^""' Gewerbes zu betrachten ^"berunn!"^ ^ Eintragung der angemeldeten ^werbM - Gkwerbebetriebes in den ursprünglichen w^ ,n,em. beziehungsweise in da« erste Concessions- lchrieh dp? !i. ""b räsonnabler Mensch zn werden,, ^'ller N°«,. General, eine Aeußerung, die Erna mit ^tandbllsi ^."""ll "füllte. Und wenn sie je an seiner Innern - " gezweifelt und eine Stimme in ihrem !^s Kausn,"^"^"^ gescholten hatte, die Warnung letzt waren ^"c"^'" ben Wind geschlagen zu haben, c. Und^e Zweifel beseitigt. ?"'z lus dal«^ Ä^ Abends in der Zeitung die feschen °?^ b" Großlaufmann Möbius durch seine " den Ut, «V?kn und intelligenten Unterhandlungen Mähbar^-Flomen bem deutschen Staate wieder ^'s« war ^"'^ Kreistet habe, lächelte sie nur still. ""Men mF"." Möbius eine Autorität auf com-Me", aber .^ ^> kreisen, in denen das Geld ?'"VoN^"s°nd er nicht. Wie gut, dasssii N'. ""« VichNl?'?^ llegeben hatte, der ihr d ^Ü' GerN U^b^ noch weit unnobler ' Hände eines .S^^^ "" ^e ^ ja sein, sich in ^ «mes^solchen «Krämers, zn geben. b». ^ne^7chtf ^" Winttt gewobn. n°^ ^3 nnd ^""decke breitete sich über Watten. ?e Z °^n Seitm'll?°"n «"Passierbar, der Verkehr Nm' ^ e st b n ^ und öde. vMg 2d" '"' Pa e nl/°? ^'' ^"«dschaft da. Nur di? Nn^b°t?n ne " ^ ""^"' krystallenen Ge. ""en Ehene. ^genehme Unterbrechung auf der Hvrtsttzunz lolgt.) Decret zu behandeln ist?» glaubt die Kammer dahin beantworten zu sollen, dass die Erweiterung des Gewerbebefugnisses in allen jenen Fällen, in denen eine Zusammengehörigkeit der neuen Befugnisse mit den bestehenden constatiert wird und es nicht nöthig ist, einen besonderen Befähigungsnachweis für den Antritt und Betrieb im Sinne der Gewerbegefehnovelle vom 15. März 1883, R. G. Bl. Nr. 39. zu erbringen, nicht als Anmeldung eines neuen Gewerbes zu betrachten ist. Die Erweiterung der Befugnisse ist nur im ur» sprünglichen Gewerbescheine, beziehungsweife im ersten Concessions'Decrete einzutragen. Wenn jedoch jemand von einigen Befugnissen nicht Gebrauch machen will und bei der Grwerbe-behörde anmeldet, dass er von einem bestimmten Zeitpunkte einige Artikel nicht führen, beziehungsweise von einigen Befugnissen des ersten Concessions-Decretes nicht Gebrauch machen wird, so ist dies in jedem Falle, wenn es sich erweist, dass den Angaben Glauben zu schenken ist, und die Abmeldung eines Theiles der Gewerbebefugnisse zur genehmigenden Kenntnis genommen wurde, im ursprünglichen Gewerbescheine, beziehungsweise ersten Loncessions'Decrete einzutragen. In beiden Fällen wären aber neue Zählblätter l aus» zuferligen, die an Stelle der früheren zu legen wären, wobei jedoch von der Gewerbebehörde der Kammer mitzutheilen wäre, dass dieses Zählblatt nur infolge Anmeldung neuer Artikel oder Abmeldung einiger Artikel, die zu benennen wären, ausgefertigt wurde. Damit auch der Trwerbsteuercatafter richtiggestellt werden könnte, wäre cs nöthig, dass bei der Mittheilung der neu bemessenen Erwerbsteuer unter derselben stcuer-ämtlichen Assignationszahl auch angeführt werden würde, dass die Steuer erhöht oder ermäßigt wurde. Zur Erläuterung ihrer Beantwortung hat die Kammer Nachstehend! s angeführt: 1.) Ein Kaufmann hat einen auf Spezereihandel lautenden Gewerbeschein. Wenn er dann noch Colonial«, Färb- und Materialwaren führen will. fo wäre dies nicht als besondere Anmeldung aufzufassen. 2.) Ein Gewerbetreibender hat die Berechtigung für den Spezerei- und Colonialwarenhandel und er wünscht noch aus den Artikeln des Materialwaren' Handels «Farbwaren» oder «Salz» oder »Essig, zu führen, fo wäre dies nur auf dem bestehenden Gewerbescheine anzumerken. 3.) Wenn jemand die Befugnis hat, Spezerei-und Kolonialwaren zu führen und er wünscht auch den Eisenhandel zu betreiben, so wäre dies nicht als neue Anmeldung aufzufassen. 4.) Jemand hat den Gewerbeschein für Pferde» Handel und er wünscht noch mit Rindvieh zu handeln, so wäre dies nicht als neue Anmeldung anzusehen. 5.) Dasselbe hätte zu gelten, wenn jemand einen auf «Bchweinehandel» lautenden Gewerbeschein hat und er noch den «Kälberhandel» führen möchte. 6.) Ebenso wäre vorzugehen, wenn jemand einen Gewerbeschein für den Gelreidehandel hat und er noch den Mehlhandel betreiben wollte. 7.) In demfelben Sinne wäre der Holzhändler zu behandeln, wenn er noch Holz-, Braun« oder Steinkohle oder Torf verlaufen möchte. 8.) In ähnlicher Weise wäre vorzugehen, wenn in Sauerkraut.Händler auch mit Gemüse handeln wollte. 9.) Wenn jemand einen aus Buch-, Kunst- und Musikalienhandlung lautenden Gewerbeschein hat und er wollte auch Antiquariatsbuchhandel, Antiquariats« kunsthandel oder Antiquariatmusilalienhandel betreiben, so wäre dies nicht als neue Anmeldung anzusehen. 10.) Wenn jemand das Recht hat, Buchhandel zu führen und er wünscht noch den Handel mit Papier, Papierwaren, Schreib» und Zeichenrequistten, so wäre dies im bestehenden Concessionsdecrcte einzutragen. 11.) Wenn jemand einen Gewerbeschein für Leber« Handel hat und er wollte auch den Handel mit Schuhwaren, so wäre dies nicht als neue Anmeldung an-zufehen. 12.) Jemand führt Spezerei« und Eisenwaren und er wünscht noch Nürnbergerwaren oder Kurz- und Galanteriewaren; so wäre das als neue Anmeldung nicht zu behandeln. 13.) Es verkauft jemand Brot und er wünscht noch Mehl oder Obst ober noch beide zufammen zu führen; so wäre das nicht als neue Anmeldung zu betrachten. 14.) Cs handelt jemand mit Erdäpfel und Fisolen nnd er will noch Sauerkraut und saure Rüben ver» laufen; fo wäre dies am bestehenden Gewerbescheine auszulragen. 15.) Ein Glaser oder Glas- und Porzellan« Händler möchte auch mit Kochgeschirr und Gusseisen, aus Eisenblech, aus gepresstem Eisen oder mit ver« zinntem Kochgeschirr Handel treiben. Da die Zu« ammengchörigkeit dieser Artikel mit Glas und Por. Man wohl nicht bewiesen werden könnte, so wäre dieser Handel als neue Anmeldung auzuschen. 16.) Dasselbe hätte zu gelten, wenn ein Glasuno Porzellanhändler auch den Bilderhandel sichren wollte. 17.) Wenn ein Buchhändler auch eine Leih« bibliothel führen wollte, so wäre das nicht als neue Anmeldung zu behandeln. 18.) Wenn jemand die Berechtigung hat, den Ausschanl von Bier und Wein zu betreiben und er möchte noch eine oder mehrere oder alle Berechtigungen, die in die Gast- und Schanlgewerbe zerfallen, so wäre das nicht als neue Anmeldung zu betrachten. 19.) Wenn ein Brotbäcker auch die Zuckerbäckerei betreiben wollte, so wäre für letztere ein neuer Gewerbeschein auszufertigen. 20.) Wenn ein woldarbeiter auch das Gewerbe del Silber- und Iuwelenarbeiters führen wollte, so wäre das nicht als neue Anmeldung anzusehen, weil diese drei Gewerbe immer zusammen gelernt werden. 21.) Wenn ein Buchhändler auch die Vuchbruckerei führen wollte, so wäre letztere und ebenso umgelehrt als neue Anmeldung zu behandeln. 22.) Wenn ein Wachszieher auch das Lebzeltergewerbe führen wollte, so wäre das nicht als neue Anmeldung anzusehen, weil diese in der Reg/l zusammengeführt werden. 23) Wenn ein Kürfchner den Huthanbel beginnen will. fo hat er dies als neues Gewerbe anzumelden. 24.) Wenn ein Sesselflechter auch das Tischler« gewerbe führen wollte, so müsste dieses als neues Gewerbe angesehen und ein eigener Gewerbeschein ausgefertigt werden. 25.) Wenn ein Tischler auch dai Drechslergewerbe betreiben möchte, so müsste er das neue Gewerbe anmelden und er würde einen Gewerbeschein erhalten. 26.) Dasselbe hätte zu geschehen, wenn ein Möbeltischler das Tapezierergewerbe antreten und betreiben wollte. 27.) Wenn jedoch ein Möbeltischler auch die Bau-tischlere! betreiben wollte, so wäre das nur am bestehenden Gewerbescheine anzumerken. 28.) Wenn ein Sattler auch das Tapezierergewerbe betreiben wollte, so wäre ih« für letzteres ein neuer Gewerbefchein auszufertigen. lFortsetzun, lolat.) — (Personalnachrlcht.) Se. l. und l. Hoheit der hochwürdigft'burchlauchllgfte Herr Hoch» und Deutschmeister Erzherzog Eugen hat den Vorstand der geheimen Kanzlei, Dr. Eduard Vrasen Vafton Pslllckh von Petlenegg, einen viermonatllchen Urlaub au« Gesundheitsrücksichten bewilligt und die von ih« erbetene Versehung in den Ruhestand mit 1. November b. I. genehmigt. — (Gebäude steuerfrei heit.) In einer Ve-schwerbesache hat der Nerwallung«gerichl«hof die Entscheidung getroffen, bass die gesetzliche PrÜclufivsrlft zur Einbringung der Gesuche um zeitliche Vcfreiung von der Oebüudefteuer mit der Vollendung eine« Ntubaue» beginnt. —(i. — (K. l. Staat« - Oberrealschule in Lalbach.) I« heurigen Vommertermlne meldeten sich zur Reiseplüsung 26 Vchüler und e» fand die mündliche Prüfung unter dem Vorfitze des Herrn l. l. Director« de« Staats-Obergymnafium« in Lalbach vom 2. bl« 6. Juli statt. Für reif wurden 1? Abiturienten erklärt. — (Au«stellung von Schülerarbeiten.) Die Leitung der gewerblichen Fortbildungsschule in Laibach veranstaltet zu« Schlüsse de« Schuljahre« im Realschul-gebüude eine Au«stellung von Arbeiten, namentllch Zeichnungen der Vewerbeschüler. Diese Nu«ftellung lann am 11., 12. und 13. Juli vormittag« von v bis 12 Uhr und nachmittag« von 3 bl< b Uhr von jedermann besichtigt werdcn. — (Hafergraupen in der Mannfchaft«-menage.) Vel einigen Infanterie-Regimentern find Hafergraupen zur Verwendung in der Mannfchaft««enage und Berichterstattung ausgegeben worden. Die bezüglichen Gerichte werde» fich über den Geschmack der Graupen, Kren Ausnahme bei der Mannschaft, ihren Nährwert, wle sonstige hiebel gemachte Veobachlungen au«zusprschen haben. Die vl«herigen Verlchle lauten hinsichtlich der Villlgleit und de« Nährwerte» der Graupen günstig. — (Die Genossenschaft der glmmer-, Schriftenmaler unbAnftreicher in Laibach) 8um Obmanne diefer Genossenschaft wurde mit Veschlus» der Generalversammlung vom l;. b. M. Herr Franz Garaaa, zum Obmannftellvertreler Herr Karl L'povsel gewählt. Der Ausschus« konstituierte sich aus den Herren: Josef Malovc, Franz Perlo und August Tomc und wählte zu Stellvertretern die Herren Tomo Vrlcelj und Franz Vonkar. — (Nu« de» Ver ein« leben.) Wle un« mil« aelheill wird, ist im Psarrorte Retece bei Vlschoslack die Gründung eine« nicht politischen üesevereints im Huge, dessen Slalulen zur behördlichen Genehmigung bereit» überreicht wurden. —u. — (Oemeindev or st and« - Wahlen.) Bei der Neuwahl des Gemeindevorftanbe« der Ortsgemeinbe Vrabce wurden zum Gemeindevorsteher Mathia« Sui» von Polje, zu GtM'wberüthtN Anton Vovl von Polje, Johann Sfrozin von Ialovc', Franz Orel von Gcije Laibacher Zeitung Nr. 154. 1406 10. Iuli^897. und Andrea« Vrajdih von Selo gewählt. — Vei der am 27. v. M. stattgehabten Neuwahl de» Gemeindevorflanbe« in Nreuz wurden Johann Ocepel von Kreuz zum Gemeindevorsteher, Anton Strehar von Vora zu» ersten und Mathias Pogaiar von Vora zu« zweiten Ve»einde« rathe gewählt. — (Versetzung.) Der Mufillehrer an der k. k. Lehrer- und Lehrerinnen-Bilbungsanftalt in Lalbach Alois So loll wurde in gleicher Eigenschaft an die I. l. Lehrer.Vildungsanstalt in Capodlstria verseht. — (Sanitäts - Wochenbericht.) In der Ieit vom 27. Juni bis 3. Juli lamen in Laibach zur Welt 25 Kinder, dagegen starben 23 Personen, und zwar an Diphtheriti« 1, Tuberculose 4, Entzündung der Nthmungs« organe 2 und an sonstigen Krankheiten 16 Personen. Unter den Verstorbenen befanden sich 6 Ortsfremde und 12 Personen aus Anstalten. Von Infectionskranlheiten wurden gemeldet: Keuchhusten 4 und Diphtheritis 8 Fülle. — (Krainische Aerztelammer. )Die zweite allgemeine Versammlung der durch die Kammer vertretenen Aerzte findet am 27. d. M. um 5 Uhr nachmittags in der Kanzlei der Kammer, Auerspergvlatz K, II. Stock, statt. — (Vezlrlslranlencasse.) Vei der am 8. b. M. stattgefundenen conftltulerenden Sitzung der Ausschüsse der Vlzirlslranlencasse sür Lalbach wurden die Herren Ivan Kregar ^u« Obmann« des Vorstandes, Josef Turl zu« Obmann« des Ueberwachungsausfchufses und Dr. Josef Furlan zu« Obmanne des Schiedsgerichtes gewählt. Dem ausscheidenden Obmanne Herrn Anton Klein wurde einstimmig und mit warmer Nnerlennung sür seine ersprießliche Thätigkeit der Danl ausgesprochen. — (Verhängnisvolle Neugierde.) Wie «an uns aus Rudolfswert «eldet, brachte am 22. v. Vl. der 11 Jahre alte Vesitzerssohn Fcanz Rozman von Unter-Karteljevo eine Dynamit-Sftrenglavsel auf die Hutweide und zeigte fie den übrigen Hirten. Es währte nicht lange, so gieng die Gesellschaft daran, die Kapfel zur Explosion zu bringen. Die« besorgte der 13jährige Franz Kramar, welcher die Kapsel in die Hand nahm und fie «xplodieren ließ. Hiebei wurden ihm jedoch der Daumen und Zeigefinger bi« zu« ersten Gliede, der Mittelfinger der linlen Hand an der Spitze ganz abgerissen. Der elfjährige Hirt Anton Vasperiic erlitt eine schwere Ver» lehung am rechten Auge und eine an der linlen Hand. Franz Rozman, der zehnjährige Josef Lolar und der zwölfjährige Josef Vrajer trugen leichte Verletzungen im Gesichte davon. Die zwei Schwerverletzten wurden ins Spital nach Rudolfswert überführt. Franz Rozman will die Kapfel zuhause in Papier eingewickelt gesunden haben, was jedoch sein Vater in Abrede stellt. Gegen letzteren wurde die ftrafgerichtliche Anzeige erstattet. —r. — (Vrand.) Am 27. v. M. gegen 1 Uhr nachts brach am Dachboden de« de« Gastwirte Josef Schober in Unterlasse gehörigen Hause« Nr. 6, und zwar an der Stelle, wo der Rauchfang das Strohdach berührte, Feuer aus, welche« das Haus sammt einigen Kleidungsstücken und mehrere Merltnge Gltrelde einäscherte. Schober, welcher sämmtliche Wirtschaftsgebäude auf 500 fl. versichert hatte, erleidet nach seiner Angabe einen Schaden von beiläufig 1000 fl. —r. — (Die gefundefte Frucht) unter allen Veerenfrüchten ist die Erdbeere. Ein reichlicher Genuf« derselben verbessert bei schwachen Personen das Vlut in kurzer Zlit in einer verblüffenden Weise. Bleichsüchtige lönnen, wenn fie während der Erdbeerzeit täglich am Vormittag diese Veeren genießen, ohne jegliche et hebliche Arznei völlig lräftig und gesund werden, wa« in de« starten Eisengehalt und der dabei so außerordentlich leichten Verdaulichkeit der Erdbeere begrünbet sein dürste. — (Der neue Tarif der Südbahn.) I« einer ausführlichen Darstellung de« neuen Personen« taris« der Sübbahn, der «it 1. Jänner 1898 in Kraft treten soll, schreibt da« «Fremdenblalt» u. a.: «Der Personentarif der Vüdbahn wird au« 33 Ionen bestehen. Die Ionen sollen fich zu je 5, dann zu je 10, zu je 20, zu je 25 und zu je 50 Kilometer gliedern. Für den engsten Naheverlehr ist die b Kilo«eter«Ione in Aussicht genommen. Von 30 Kiloxeler ab ist die 10 Kilometer-Zone beabsichtigt. Die Grundlage be« neuen Tarifes ist folgender Sah: Für die ersten 600 K«. wird per Km. 3 Classe 3 V, H. berechnet, für Distanzen über 600 Km. 3 H.; süc die 2. El. 5'/., bezw. 4»/, H.. für die 1. El. 7, bezw. 6 H. Der Schnellzugspreis wird durch 30proc. Zuschlag gebildet (bei den Staattbahnen ist e» sogar ein lünfzigprocenliger Zuschlag); der Ge«ischtc-gl,g.Prel«, dann die Preise der Nbonnementskarten und der Tour-und Rltourlarten werden durch einen 25procentigen Abschlag von den Personenzugspreisen gebildet. Für die Localftricke Nien-Mürzzuschlag findet der neue Tarif leine Anwendung und bkibt also auch das freie Reisegepäck erhallen; von Mürz;ufchlag ab bi« Trilft findet der neue Tarif voll« Anwendung. Pas Reisegepäck wird lünftig mit 2-2 H.ller per hundert Kilogramm und Kilometer berechnet; da» ift derselbe Satz, »l« bel den Staats» bahnen, «uf der Wiener Localswcke wird. wie gesagt, der neue Tarif nicht angewendet, wohl aber wird ein« Nein« Durchrechnung de» alten Tarife« stattfinden «üssm, da«i» die Wien näher liegenden Stationen lllnslighln nicht theurer berechnet find, als die unterhalb Mürzzuschlag liegenden. Die Tour- und Retourlarten sür den Tiroler, Kärntner und Krainer Verlehr — dort, wo die Staats« bahnen als Concurrenz auftreten — werden im nächsten Jahre im Einvernehmen mit den öfterrelchlfchen Staats« bahnen ganz neu berechnet werden. Die Eoncurrenz der Sübbahn mit den Staalsbahnen wird daher aufhören. Vei dem ungarischen N«he findet lünflighin der Tarif der ungarischen Staalsbahnen zuzüglich der zwanzig-procentlgen Transportfteuer des Staates Anwendung. Im Dualverlehre, also zwischen den österreichischen und den ungarischen Südbahnftationen, finden die beiderseitigen Tarife entsprechend de« Slreckenftücke de« österreichischen und de« ungarifchen Südbahnnktzes Anwendung. Man glaubt, dass diese Tarifherabsehung leinen wesentlichen Einnahme-Entgang sür die Südbahn zur Folge haben werde, weil fich der Verlehr wahrscheinlich so ftarl heben wird, das» der Einnahme-Ausfall, der fich fonft rechnerisch mit 700.000 bis 300.000 Gulden jährlich er-geben würde, durch diese Verlehrsfteigerung hereingebracht werden wird.» — (Infanterie-CadettenschuleinKarl-ft a d t.) Jünglinge von österreichischer, beziehungsweise ungarischer Staatsbürgerschaft ober bosnisch'hercegovinischer Landesangehörigleil, welche die körperliche Eignung sür die Militärerziehung besitzen, den Nachweis über die Ab« solvierung der vier unteren Classen einer Realschule ober eine« Gymnasium« (mit Oeffenllichteitsrecht) erbringen, eine genügende Aufnahmsprüfung ablegen und mit Iten September im Alter zwischen 14 und 17 Jahren stehen, lönnen in den ersten Jahrgang der Infanterie-Eadetten-schule in Karlstadt aufgenommen werben. Von ung nügen» den Noten in Lateinisch oder Griechisch wird abgesehen. Das Schulgeld beträgt für Söhne von Personen der bewaffneten Macht 12 fl., für Söhne von Officieren im Reserve-, nichtactlven Landwehr« und im Verhältnisse «auß?r Dienst», dann von Hof- und Civil-Staatsbeamten (Vebienftelen) 80 fl., sonst 150 fl. ö. W. jährlich und ist in zwei Raten, bel Minderbemittelten in Monatsraten zu erlegen. Dafür erhält der Jüngling eine humanistisch' militärische Erziehung, welche ihn befähigt, nach genügender »bsolvierung der Anstalt in vier Jahren als Ladet in dle k. und l. Infanterie zu treten und als Officier die höheren Fachbilbungsanftalten zu frsquentieren. Die Kosten der Erhaltung der Zöglinge, bi» auf jene für Wäsche, trägt das Mililärelat. Die Gefuche um Aufnahme find bis längstens 15. August dem Commando der In-fanterle.Elldlttenschule in Karlftadt direct« einzusenden. Nlle näheren Bestimmungen, besonders die Gleichstellung anderer Schulen, sind aus der Vorschrift über die Aufnähn« von Aspiranten in die l. und l. Cabeltenschulen zu ersehen, welche vo» Commando der obigen Schule in deutscher und kroatischer Sprache um 22 kr. ü. W. sranco bezogen »erden lönnen. * (Achtet auf die Kleinen.) Es ift bel den heutigen Verlehrsverhültnissen sehr gefährlich. Kinder ohne Vegleitung durch den unteren Theil der Petersftraße und durch die Varmherzigergasse gehen zu lassen. Da das Schuljahr nun auch an den Volksschulen rasch zu Ende geht, werden hoffentlich diese beiden Straßen von Kindern weniger begangen werden, ja vorsichtige Eltern werben den Kleinen ans Herz legen, diese lebensgefährlichen Passagen womöglich zu «eiden. Uebrigen« ift beglündele Aussicht vorhanden, dafs der Gehsteig beim Mayl'schen Haufe endlich einmal fertig und es dadurch den Fuß» gängern ermöglicht wird, breiten Wagen auszuweichen. — (Seefest.) Anlässlich der in Klagen furl stattfindenden 25. Jahresversammlung des deutschen und österreichischen Nlpenvereims wirb am 6. August d. I. in Nelden am Wörthersee ein großes Seefest veranstaltet werden. — (Eur.Liste.) In der Ieit vo« 28. Juni bl« 7. Juli find in Abbazia 390 Eurgäste angekommen. — (Auswanderer - Elenb.) Mit dem Dampfer «Tisza» find a« 8. d. M. die gallzischen Emigranten Paul Gotlalowsly mit Frau und fünf Kindern, Witwe «pollonia Azlahetla «lt der Mutter und eine« Kinde und Jakob Kisziul, welche vor einem Jahre nach der neuen Welt ausgewandert waren, gänzlich mittellos aus Rio Janeiro in Trieft angekommen. Sie haben die Ueber-fahrt nach Trieft auf Staatskosten zurückgelegt und werben von dort in ihre Heimat weiterbefördert werden. *(«u« de«Polizeirapporte.) Vo« 8. auf den 9. d. M. wurden neun Verhaftungen vorgenommen, und zwar drei wegen Vettelns, drei wegen Excesses, zwei wegen Ausweis- und Unterstandslofiglelt und eine wegen Trunkenheit. —r. Sonntag den 11. Juli (heil. Piu«I., Paftft) Hochamt in der Domlirche um 10 Uhr: Messe 'I^w ,inlel,r^ von I'. Ang. Hrlbar; Graduate von A. Foerster; Offerlorium von Dr. Franz Witt. In der Stadtpsarrlirche St. Jakob am 11. Juli Hochamt um 9 Uhr: Zweite Messe von Johann Ntp. Slraup; Graduate von P. Ra«pl«; Osserlorlum von M. Vroßlg. Vergnügungsanzeiger. Samstag, 10. Juli: Sommerfest des Laib ach er deut' scheu Turnvereines im Garten des Casino. Chorgesang, Militnrmusil, Kürturnen. Veginn um 8 Uhr abends. Sonntag, II. Juli: Nachmittags in Koslers Ärauhaul' garten Concert der Kapelle des 27. Infanteric-Regimcuts. Neueste Nachrichten. Die Türkei und Griechenland. (Original-Telegramme,) Wien, 9. Juli. Die «P. C.» meldet: Del Sultan richtete im Anschlüsse an eine neuerliche W' theilung, welche der türkische Botschafter in Wien in Angelegenheit der thessalischen Grenzberichtigung del" Minister des Aeußern zu machen beauftragt ist, ei» Telegramm an Se. Majestät den Kaiser Franj Josef, in welchem er betreffs giinstiger Aufnahm dieser Eröffnungen an die freundschaftlich'nachbarlichel' Gefühle des Kaisers appelliert. Kaiser Franz Iole! erwiderte diese Kundgebung mit einem in den freund' schaftlichsten Ausdrücken gehaltenen Telegramme de^ Inhaltes, dass ihm eben die aufrichtige und loyale Freundschaft für den Sultan, worauf sich der Sulla« mit vollem Rechte berufe, die Pflicht auferlege, sowohl im Interesse des Sultans wie des türkischen Reiches den baldigsten Abschluss des Friedens mit Griechenland auf der von den Botschaftern in Constantinopel ein< müthig vorgeschlagenen Basis anzurathen. Wien, 9. Juli. Die «Wiener Nbendpost» veröffentlicht den Wortlaut des Telegrammes, welche» Seine Majestät Kaiser Franz Joses an de" Sultan richtete. Dasselbe ift in französischer Sprache abgefasst und lautet in deutscher Uebersetzung: '^ aufrichtige und loyale Freundschaft, die Ich für Ml Majestät hege und welche Eure Majestät mit Rech' unter den gegenwärtigen Umständen anrufen, macht e» Mir zur Pflicht, Ihnen im eigenen Interesse und del« Ihres Reiches den baldigen Abschluss des Friedens B° Griechenland auf der Basis der von den Botschaftern'" Constantinopel formulierten Bedingungen anzurathen. "' von der Commission der Militärattache's vorgeschlag^ Grenzlinie entspricht dem Principe der von E^e Majestät von vorneherein angenommenen strategisch^ Richtigstellung und bildet mit den anderen Frieds bedingungen das Maximum der vom Concerte oe Großmächte als billig anerkannten Concessionen, l>a fest und geeinigt in seinen Beschlüssen vor allem dara festhält, eine Situation zu schaffen, die Europa v" lüssliche Garantien sür die Ruhe und den 3"^" bietet. Ich bitte demzufolge Eure Majestät meine RalY schlage in ernste Erwägung zu ziehen und ergrel!° diese Gelegenheit, um den Ausdruck meiner GefM' der Hochachtung und der aufrichtigen Freundschaft s erneuern.» Constantinopel, 9. Juli. Die Botschal'" überreichten gestern der Pforte eine Note, in welcher o Einigkeit und Solidarität der Mächte in der GrenzM in entschiedener Weise kundgegeben wird. Ilelegranrnr«. Wien, 9. Juli. (Orig.-Tel.) Das «Fremdenbla"' stellt gegenüber den Meldungen einzelner Blätter IH dass die Ausgleichs-Conferenzen in Böhmen wenig!"^ für die nächste geit nicht in Aussicht stehen, da ^, unternommenen Anlnüpfungsverhlche, so auch der letzter Zeit unter Zustimmung des Mlnisterprästdew Grafen Badeni unternommene Versuch, außerparlaw^ tarische Persönlichkeiten aus beiden Lagern !^U „, Conferenzen zu gewinnen, an der entschieden abley" den Haltung der deutschen Parteileitung scheiterte" ^ Wien, 9. Juli. (Orig.-Tel.) Der Gemeinde^ nahm den Antrag, zum Vundesschießen in ^^5^l Delegierte zu entsenden und einen Ehrenpreis der <-? Wien von 1000 Mark zu widmen, an. ^il Ischl, 9. Juli. (Orig.-Tel.) Ihre l. u. l. VA, die durchlauchtigste Frau Erzherzogin Marie ^ lerie ist nach dreitägigem Aufenthalt nach Lichle"» ! zurückgelehrt. ^ Budapest, 9. Juli. (Orig.-Tel.) Nach den " ., Ackerbauministerium heute eingelangten Berichten »^ die Arbeit in Alföld ungestört vor sich, dagegen »> ^ den Comitaten Belesfejer und Tolna eine 2)^^. bemerkbar. Im Aoonyer Bezirke gelang es 26 ^ ^, besihern, mit den Arbeitern Vereinbarungen zu ^' In einigen Bezirken sind Verhandlungen im ö"^ '^ Szatmar, 9. Juli. (Ong.-Tel.) Heute abend» H^e hier ein Hagelschlag nieder, welcher 15 Mm- '^l Es fielen Schlossen in der Größe von Nüssen-angerichtete Schaden ift ein großer. .^eli^ Leipzig, 9. Juli. (Orig.-Tel.) Das Nelchsg.^ verwarf die Revision des Processes der A""^ pF Roschemann und Westphal, welche am 1U. ^l^el Berliner Schwurgerichte wegen des Mordan,^, auf den Polizeiodersten Krause verurtheilt woroe» ^ Bremen. 9. Iu'i. (Orig.-Tel.) Börmanns ^ graphen.Vureau meldet: Nach einem Telegram"^ QueenStown ist der Dampfer des Norddeutschen «Spree» heute vormittags dort eingetroffen. ^ ^ibacherZeitunl, Nr. 154. 1407 10. Juli 1897. Rom, 9. Juli. (Orig..Tel.) Der Fürst von ""ganen ift mit dem Ministerpräsidenten Stoilow e« ^ "". (Schweiz). 9. Juli. (Orig.-Tel.) Infolge ^? ^/unruhigenden Steigen« der Rhone beauftragte u e wall'.ser Regierung sämmtliche Prä'fecten, zur Ver-Änderung einer Katastrophe alle Dämme selbst des "acyts strenge bewachen zu lassen. . ^«is, 9. Juli. (Orig..Tel.) Der Gemeinderath °°n Pc.r,« nahm mit 54 gegen 13 Stimmen das "oM einer Stadtbahn an. vnn 3!°^""' ^- Juli. (Orig.-Tel.) Der Kronprinz w..», '^ Astern abends hier eingetroffen und m"? °uf dem Bahnhofe vom König von Siam. dem emvf '^" ^"gius und den Spitzen der Behörden ^ Petersburg, 9. Juli. (Orig.-Tel.) Die «Nowoje Mt°?' meldet vom 26. Juni au« Nilolikoje: Eine Mn«/ ^ Techniker, welche die Tracierung der ge-«n""ten chinesischen Ostbahn vornahm, wurde in der ""Ndschurei von einer chinesischen Räuberbande über-ein? «. Techniker empfiengen die Angreiser mit >er Hewehrsalve. Ein Arbeiter wurde verwundet. «, «auber. darunter der Anführer, sind gefallen. "^ als I^) ^„^^ ^^^ ^ ^ ^.^^ festgesetzt De A^"' b" ^°d ihrer Kameraden zu rächen, forla l? " ""^" u"^r dem Schuhe von Kosaken Muckt? ^'° Räuber besitzen gute Gewehre und 9. Juli. (Orig.°Tel.) Seit zwei !eck«^5 ^!" Pestsall in Djeddah vorgekommen. Nach H^lhentlicher Pause ist heute der Olientexpresszug -^^Hegangen. Neuigkeiten vom Büchermarkte. fl.^.^^r Land und Meer. 1887. (8° Ausgabe) 12 Heft. I8i»? i ^ Kiesling. Die Kunst der Schaufeuster-Decoralion, ^Qullr^' '"'^- ^ Der Stein der Weisen 1897. (8. U "s,"band. fl. i 80. - Shakespeares sämmtliche Werle Cchi, '^' lllustrierte Pracht-Ausgabe, 1. Lsg,, st. -30, -fl. ^.zX" "lerle (6. Aufl,), illustrierte Pracht-Ausgabe, I. «fg., M«^-^ Göthcs Merle (5. Aufl.), illustrierte Pracht, illusili»,.' «, "F.. fl. - - 3(1. —Hauffs Werle (2. Aust.), ^Mei e^3'?us»°be, 1. Lfa,. fl. -80. - Gumplovicz, ^^chs«.Z""srechl,2.Auft.. fl. 6 -. - Duschenes. ^n ^"'luel ,m neuen Execulions.Nerfahren, st. -60. — ^üch'^?/^llchtungen und Erfahrungen auf dem Gebiete der U ^a!"""' st. 1 20. — Biedert, Die Kinder-Ernährung The«ri«">s.Alter, 3. Aufl., fl. 3 -. - Hermaun, Die ?'. ^Ufl i ^"stcherung voin wirtschaftlichen Standpunkte, n "°gra'vf>l ^ Neuer Lehrgang der Gabelsberger'schen tt?ü^'c« Ausgabe ». 1. Theil: Corresponbenzschrist. '' l 20 '"'^''lbtrru, Der russische Feldzug 1812. 2. Aufl,. " gin,n,- '^^' Illustriertes Kochbuch. I. Heft. st. — 30. '"Nivv i, °""' ^schichte der Stenographie, geb. st. 1 10, zer. Ha« 3>U^ Die Krramil, 2. Aust,, st. 2 50. ^- Miesin» 3""gen betrp«"?' st 1 25. — Geller. Gesetze und Verord-n l 60. "Adbie Unfallversicherung der Arbeiter, 2. Aust.. ^. "^leltner, Der Rabmrister von Vordernberg. 3.Krräthia grüner. Auf einsamer M', geb. fl. 1 20, ^Uchhandluna <^ll- ^ ltleinmayr H Fed. Vambergs ^^^»»^^ u lu Laib ach. Angekommene Fremde. z«, Am 9 c. ,. b"tl Stadt Witu. "^"'bera. l', ^erstorlieue. "^osfe 3» "'«t. Ä'l Persin, Arbeiterssohu, 5, Mon,. schulaIl"' '- Iu ? c>?°aen- und Darmlatarrh. ^ '"^le ,, Pintar, Corrector, 43 I, Reit- Ä/« ^'" 1 <^'..- ^" 'l'vilspitale. Mojslerc. Inwohner, b0 I., ^^l°ttische B^bachtuugen in ^ibaä., ». L ^U-? u ^ " ------------------->—> ^ lNiI" ^3 2i? ^N'l7stärl''tWw7'bew.' 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II. ««<»«cke« 2»^...... » «h »8 » DnlvAttt«, (b« Vtück). «N«l«O«.«<«l»00fl.«a»/.«. 1ö8z>5 1»8?b v»nln«ew, Men«, 100 fi. . ,i>8 — «58 50 V»bcr.«nst.,Oest.,«00fi.V.40«/, «,4 — 45«- llbt.«»nft. f. Hand. u.«. 1»« fl. —— — — dl°. bt». p« Ultimo Ntptb^. »hg «5 «69 7b ««bitvanl, «llla. un«., »00 fl. . «88 — 3S» l»0 Dep»fltln»anl, »ll«., »00 fi. . z»«? — «»8 — »«c»mp»e'««<., stb«st., 500 fi. ?45 - 7nl« t,0 »Nr»»u. lafienv., Wiener, »00 fi. «» — «78-?ü Hyp°thtlb.,Oeft^»00fl. »5°/,«. 8s— «» — Üwb«b»nl. v«fi., «00 fi. . . »»9-»»»«, vefterr.»unllal. Vanl. S00 fl. . 90» st. T, . »5» ?!, »i>4?5 bt», bt». (lit. ü) »00 fl. tz. »5« 5o!Lel»50 Pllla.DulerEisenb. 150fl. O. , 9»— »3 55 Vtlllltltistnbllhn »0» fi. G. . . »5« »5 »l»,?l< Tübbahn iwo fl. V..... »5 7t, »«X5 ßübn«rbb. »erb.»». ,00 st. »M. »»2— -.j —-- l«««»»!l'«tl.. ««>« »«.. Vri»« . rtt«t«Hetien t<» fi. . . . 115-^ll^ Un,.^«llz.«ise»b.»on fi.»> «Vientl U«»lb«h»«».«ct..««j. — - "' (per Vtüs). Naugel., «ll«. «st., 100 fi. . . 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