^ AI» Sonntag den 12. SeptemSer 187S. XlV. Jahrgaug. Die „Marburger Zei'tmig" erscheint jeden Sonntag, Mittwoch und Areitag. Preise — für Marburg: ganzjährig 6 fl., halbjahrig 8 fl., vierteljährig 1 fl. 50 kr; flir Zustellung in« Hau» monatlich w kr. — mit Postversenduug: ganzjährig 3 fl., halbjährig 4 fl., vierteljährig 2 ft. JnfertionSgebühr S kr. pr. Seile. Sildtr odrr Vold als La«dfSVühr«ilg? III. Mallche befürchten von der Wiederaltf-nahme der Lilberwährung den Nachtheil ungünstiger uild schwankender Wechselkourse. Ist diese Gefahr wirklich so ernsthaft? Jeder Volkswirth gibt zn, daß nur die Schwankungen des Geldwerthe« schädlich seien, wogegen eine Verschiebung der Merthverhältnisse, einmal zur Ruhe gekomtnen, sich im Verkehre allSgleicht und dan», indifferent wird. Wenn das Agio unseres Papiergeldes stets 10 Perz. gewesen wäre, würden sich alle Preisverhältnisse danach regulirt haben, und mit Vollzug dieser Regulirting wäre der Stand der Dinge genall der nämliche wie friiher, bevor das Agio entstand. Dasselbe wie zwischen einer Papier- und Metallmährung muß auch zwischen Gold- und Silberwährung gelten. Wenn nach Annahme der Silberwährung das Werthl»erhältniß zwischen Silber- und Goldivährung sich fixirt (d. h. annähernd fixirt, geringsl'lgige Schwankungen fallen nicht ins Gewicht), so werden die Waarenpreise und Wechselkourse gegenilber dem Weltmarkte und den Goldwährungsländern sich hiernach fest regnliren und auf dein hindurch erlangten Stande beharren, ganz gleich-giltig, welches Maß die Werthsänderung der beiden Metalle zu eil,ander aiulahm. Gold wird allerdings eiil Agio gegelliiber dein Silber aufweisen, was natürlich allch in de»» Wechselkollrsen auf Goldplätze zum Ausdruck gelange»» mllß, aber das Aufgeld wird ein nahezu unveränderliches sein, was einen »virth-schastlichen Nachtheil ^ede»»falls ausschließt. Die eben gemachte Voraussetzung dürfte aber ullzweifelhaft eintreten. Es ist anzunehmen, daß, wenn die Müilzverhältnisse aller großen europäischen Staaten geordnet sind, dann auch die jetzigen Werthschwankungen der Münzmetalle ihr Ende erreicht haben. Der regelmäßige Bedarf an beiden Metallen für Münzzwecke — an Gold in den Goldwährungsländern — würde ein so mächtiger Faktor in dieser Richtung sein, daß allfällige Aeilderllngen in den ProduktionS-Verhältnissen ohl»e weselitlichen Einfluß blieben. Dabei dürfte — was allerdings als subjektive Ansicht gelten mag — auch die Differenz in de»n Werthverhältllisse beider Metalle gegen die alte Relation 1: 15^/2 keines-»vegs die »no»»lentane Höhe behaupten; ans dem Grunde, der bereits oben ausgesprochen wurde. Daß aber ein gleichbleibendes Goldagio von — sagen »vir — 5 Perz. keilten belangreichen Nachtheil für Oesterreich aus»nachte. wenn wir nur im Innern einen festen »netallischen Werth-nlesser besitzen, ist klar. Die Kaufkraft der Gold»vährungsländer auf »lnferem Markte war allerdings um den e»»tsprechenden Perzei»tsatz stärker, die unserige ill dem Gebiete der Goldwährungsländer uin das Entsprechende geringer. Das Erstere »väre aber dem Absätze und Exporte unserer Naturprodukte eher förderlich, das Letztere der hei-»nischen Industrie, und das vennöchte u»»s »vohl nlit den relativ geringen Nachtheilen dieses Zu standes zu versöhnen. Wir verlnögen also in der Silberwähru»»g fiir Oesterreich jenes Maßj von Zweckwidrigkeit nicht zu erke»»nen, das »nan »»euerdings i»l ihr fitiden will, ui»d es schiene uns doch der Mühe Werth, ei»l»nal jelie Gründe eingehend z»» erörtern, die wir für die Angegriffene hier angeführt. Zur Zeschichle des Tages. Die Bewegung zu Gunsten der Perf o-nal Union mit Ungarn zieht ilmner weitere Kreise. Je eingehender man die übertrie-be»»el» Forderungen »vürdigt, desto häustger u»td la»lter erschallt das Losungswort, eher die Per-so»»aluniott, als eine noch größere Belastung. Die Cillier haben sich an» letzten Mittivoch in diesem Sinne ausgesprochen. Die bekani»te Herausforderllng der Wiener: Sollen es »»achlnachen! ist jenseits der Leitha we»ngstens in Bezug auf die bürgerliche Ehe gehört worden. Der ungarische Jllstiz-minister arbeitet jetzt an einem Gesetzentivurfe über die Noth-Civilehe, die nach dem Vorbilde Oesterreichs eingeführt werden soll. Gleichförmigkeit der Gesetzgebung. Die Vertreter der europäischen Mächte in der Türkei sind bealiftragt, die Beschwerden der Najah „möglichst »inbefangen und gerecht" zu prüfe»» und soll die Reforn» nmnentlich auch die Grttildeige»lthlln»-Verhält-niffe und die Steuern betreffe!». Am goldenen Hörne denkt »nan aber fchon heute, die Ver-sprechunge»», die jetzt gegebe«» »vorbei», nach Besiegung des Aufstmrdes eben so »ve»lig zu erft'tlle»», wie alle früheren Verheißu»»gen. Jeuilletou. Stvntliltbrn io dr« SchweiMalptv. Von H. A. Berlepsch. (Fortsetzung.) Ist'S Abei»d ge»vorden, da»»n lockt der Hirt oder der Sen»» »»»it de»n „Ruggiißler" oder „Kuhreihei»" die Thiers zur HlMe, e»»tleert die strotzenden Euter von der gelblich-fetten, ga»»z rahm-ähnlichen Milch, und Käse»», Essen ulld Nei»»igen der Geräthschaften erfolgt wie a»n Akorgen. Währendde»»», bei ei>»brechel»der Nacht, tritt der Senn in den katholischen Kan^tonen hinaus vor seine Hütte und singt »int lauter Stimme durch ei»»en großen hölzernen Milchtrichter (die Volle ge»»annt) i»» der Choral»nelo-die der Präsation ei»l Gebet, »»»eist das Eva»»-geliun» Johan»»is und den Englischen Gruß ab. Die andere»» Hirte»» i»n Gebirge u»»d die im Freien ilbernachtenden Wildheuer oder Wurzel« gräber, die es höre»», knien fromm nieder und beten ein Paternoster und Avemaria dabei. Dieser späte Ruf ersetzt in den stillen, einsainen Alpen die Ai'e»ldglocke, welche in den Thälern zn»n Da»»kgebet für die Segnungen des verlebten Tages einladet, und die»»t z»tgleich dei» von der stacht überraschte»», vielleicht verirrten Wa»»- derern als gastfreu!»dliche Ei»»lad»lng. Ist Alles nun bee»ldet, dann geht's zur Ruhe auf's Wildheu unter die „Schnetzli-Decke", u»»d ein kräftiger, tiefer Schlaf stärkt die ennatteteii Glieder. Kein Senn, welcher einen Abendsegen spricht, vergißt das „liebe Vech" »»lit einzuschließe»»; de»»n dein Gebirgsbewohner ist sein Vieh Alles, der höchste Inbegriff seiner irdischen Sorgen. Jh»n widmet er oft »»»ehr Pflege u»»d Aufinerk-samkeit, als sich selbst oder seii»er Fa»nilie. Ein Appenzeller Se»»»», der gefragt »vurde, wie viel Vieh er besitze, er»viderte: „Zwa»»zig Chüene, Gott b'hüet'sl"— „„Und »vie viel Kinder habt Ihr?"" — „Ach! vier dere Ohfläth (Unflath), Herr!" — war die Al»t»vort. Der K»lhreihen, dieser weltberühnlt ge»vor-dene Hirteilgesallg. der einst in Frankreich bei Todesstrafe verböte»» »viirde, »veil bei seinen Klängen die Soldaten der Sch»veizerreginienter, vom une»»dlichsten Hei»nlveh befallen, »nasse»»-»veise defertirten »»nd den Bergen zueilten, — der wirkliche echte „Chüereiha" scheint nur in den Berner ui»d Appenzeller Alpen bestanden zu haben; vollständig hört «»an ihn jetzt »venig »nehr. Er ist, wie schon gesagt, das Eintreibelied, welches der Kuhhirt unter der Stallthüre si»»gt u»»d durch diese dem Vieh bekani»ten Töne dasselbe herbeilot'kt. llin sie folgsa»»»er zu »»»ache»», gibt er ihnen aus den» „Läcktäschli" ein »venig Salz. Der Text z»l»n Appenzeller Kuhreihen lalltet: „Wö»»d—d—er iha, Loba? (Kühe) Alsa»»»a »nit Na»na, die alta, die jul»ga, alsaufa Loba, Loba, Lo---ba. Chöl»d (Koniiuet) ale- sa»na, alsa»»»a, Loba, Loba. Wei»»»-i—en» Vech ha pfeffa (habe gepstffei»), ha pfeffa, l)a pfeffa, so schö»»d alsa»na zuha schlicha, — »vol zilha, da zuha. Trib iha alsaina, »vol zuha, bas zuha. Höpsch sö»»ds oud frei, holdsälig bazue. Loba, Lo--ba. Wääs »»10hl, »veni» — er's Si»»ga vergod: wenn e Wiega i — der Stoba stod, »Venn de Ma (Mal»n) »nit Füsta dre schlod (Fäuste»» drein schlägt) o»»d der Loft (Wind) zue ala Löchera il»ablost. Loba, Loba, Lo---bl»! Trib iha, alsalna, die Hinked, die Stii»ked, die B'letzet, die G'schegget, die G'flecket, die B'lässet, die Schwa»»zert, Tai»zert. Glinzeri, Blinzeri. d'Lehlleri, d'Fehneri, d'Schinalzeri, d'Haslerie s'Halböhrli, s'Möhrli, die erst' Gähl o!»d di Alt, der Großbuch ond dis Ruch; d'Langbeneri, d'Hagleh»»eri,— trib il)a, wol zuha, da zul)a. Lo--ba. Sit daß i g'wii>et l)a (seit ich geheiratet habe), ha—»»—i ke Brod »neh g'ha, sit daß i g'»vibet ha, ha—»»—i ke Glöck »ne g'ha, — Lo--ba. Wenn'S asia »vohl god (»venn's also wohl geht) ond nie>»a still stod (und nir-gel»ds still stehtj, so iß jo g'rotl)a, Loba, Lo --ba! 's iß kena Lüta bas, as ösera Chüeha ; Innsbruck übersiedle und zum letzten Male sich im Gemeinderath befinde; er spreche dem Scheidenden im Namen der Gemeinde den wärmsten Dank aus für seine aufopfernde Mühe und wünsche, daß er Marburg's freundlich gedenke. Herr Profesior Schaller dankt mit herzlichen Worten. Die Versammlung möge überzeugt sein, daß er Alles, was er in seinem Wirkungskreise für das öffentliche Wohl habe leisten können, gerne, mit bestem Wissen und Gewissen gethan habe. Er danke den versammelten Herren und der ganzen Stadt Marburg für das liebevolle Entgegenkommen während der zwölf Jahre seines Hierseins und wünsche, daß Marburg gedeihen möge, bitte um ein freundliches Angedenken ilnd sage Allen ein herzliches Lebewohl. Herr Johann Girstmayr berichtet, daß der Unternehmer der Gasbeleuchtung die Konventionalstrafe von 8l50 fl. betreffend die zweite Gasalocke nicht anerkenne und die gerichtliche Liqmdirung verlange. Die Kontrolkommission beantragt, es möge der städtische Rechtsfreund Herr Dr. Lorber mit der Führung des Prozesses betraut werden. Der Berichterstatter wünscht namentliche Abstimmung und wird einhellig der Sektionsantrag zum Beschluß erhoben. Herr Max Baron Rast berichtet über die Verwendung der Ausnahmetaxen der Ober-Real-schule für 1874—75 in der Höhe von 126 fl. 90 kr. Diese Taxen haben in den Fond für die Lehrmittel-Sammlungen zu fließen und wird nach dem Antrage der Sektion die Direktion ersucht, sofort Bericht zu erstatten, welche Lehrmittel anzuschaffen seien und habe auch dieselbe gleichzeitig den entsallenden Betrag bei der städtischen Kasse behufs Effektuirung dieser Ankäufe zu erlegen. Bezüglich der Anstellung eines zweiten Schuldieners an der Ober-Realschule hat das Ministerium sür Kultus und Unterricht entschieden, daß nach Vervollständigung der Ober-Realschule ein zweiter Diener unentbehrlich sei und erwarte das Ministerium, daß sich nun der Stadtrath nicht länger sträuben werde. Der Landesschulrath empfiehlt deßhalb, mit thunlichster Beschleunigung die Anstellung vorzunehmen. Der Berichterstatter Herr Ferdinand Baron Rast erinnert, daß die Ge»neinde zwar vertragsmäßig verpflichtet sei, der Dienerschaft anzustellen, Äe Hälfte des Schulgeldes aber, welches die Gemeinde als Entgelt beziehe, stehe im Mißverhältniß zu dieser Verpflichtung. Das 'Schulgeld habe seit 1370 nur 4976 fl. 64 kr. betragen, die entsprechenden Auslagen der Gemeinde belaufen sich jedoch fchon auf 9314 fl. 70 kr. und habe somit die Gemeinde 4338 fl. 6 kr. darauf zahlen müssen. Die Gesammt-Baarauslage sür die Olier-Realschule betrage bis jetzt 183,366 fl. 56 kr. Der Redner stellt den Antrag, den Landesschulrath z»l ersuchen, er möge beim Landesailsschusse dahiu wirken, daß der zweite Schuldiener aus Landesmitteln gezahlt werde. Herr Max Baron Rast entgegnet, die Regierung habe der Gemeinde die Ober-Realschule bewilligt unter gewissen Bedingungen, zit wel-chen auch die Anstellung der Dienerschaft gehöre. Die Gemeillde sei hier also vertragsmä» big verpflichtet und wenn sie sich weigere, so entstehe ein Konflikt, in welchem die Regierung den Bezug des Schulgeldes sperren könne. Die Hoffnung, das Land werde die Zahlung übernehmen. sei eine Jllusiou. Der Landtag habe mit harter Mühe behufs Errichtung der Ober-Realschule ein für alle Mal 12,000 fl. und einen jährlichen Beitrag von 2000 fl. bewilligt. Es sei der Gemeinde unwürdig, sich einer vertragsmäßigen Verpflichtung zu entschlagen. Dem Antrage der Sektion soll daher nicht beigestimmt werden und möge der Gemeinderath beschließen, einen zweiten Schuldiener anzustellen. Herr Johann Girstmayr erklärt, daß er betreffs der vertragsmäßigen Verbindlichkeit dieselbe Ansicht habe, wie der Vorredner; es sei aber nicht nothwendig, einen zweiten Schuldiener anzustellen. Weun der eine Schuldiener fleißig sei und seinen Dienst getreu verrichte, so genüge er vollkominen. Es möge der Herr Vice-Bürgermeister ersucht werden, mit dem Diener der Knabenschule zu sprechen, ob er geneigt sei, den Dienst der Ober-Realschule zu übernehmen; der jetzige Diener der Ober-Realschule könne in diesem Falle für die Knabenschule angestellt werden. Herr Professor Schaller findet, daß mall sich nach dem VertragSverhältniß zwischen Gemeinde und Regierung der Anstellung eines zweiten Schuldiencrs nicht entziehen könne, wenn die Regierung darauf bestehe. Herr Dr. Lorber macht aufmerksam, daß der Schuldiener im chemischen Laboratorium verwendet werden soll, daß er die Kabinete in Ordnung zu halten habe und srage sich nur, ob ein Schuldiener genüge. Die Nothwendig-keit der Anstellung sei von der Sektion nicht in Erwägung gezogen worden. Die Verpflich-tllng sei vorhanden, sobald man die Nothwen-digkeit konstatirt. Es möge also erhoben werden. Vl'i ittischte Nil Iii ichti'tt. (Völkerkunde. Die Ureinwohner von Ceylon.) Auf dem Kongreß der „Briti« schen Gesellschaft" zu Bristol hat der indische Civilbeanlte Hartshonle einen Vortrag über die Weddas — Ureinwohner von Ceylon — gehalten. Diese Ureinwohner sind eine Race ohne alle Spuren von Kultur, leben in den großen Urwäldern im Freien und von der Beute ihrer Pfeile und Bogel», haben nur äußerst geringe geistige Fähigkeiten, können nicht zählen und kennen keinen Unterschied der Farben. Die reli« giöse Vorstellungen der Wedda's sind sehr dürftig; sie bringen nur den Geistern ihrer verstor-denen StamnieSgenossen unmittelbar nach deren Tode ein Opfer dar, indem sie zwar an ein Fortleben nach dem Tode glauben, das aber ihrer Ansicht nach ein Fortleben als Teufel ist. Die Ureinwohner von Ceylon haben endttch großen Abscheu gegen alle Waschungen und das Lachen ist ihnen völlig unbekannt. (Vereinsleben in Oesterreich.) Oesterreich zählte im Jahre 1873 11,383 Vereine, von welchen 663 aus die Steiermark entfallen. (Für Hausherren und Miether.) Das Wiener Landesgericht hat entschieden, daß eine Malerei an der Zimnierwand, selbst wenn deren Kosten vom Miether getragen werden, als Eigenthum des Hausbesitzers anzusehen sei, und daß nach Z. 416 des N. B G. B. Be-standtheile der Wohnung vom Miether nur dann entfernt werden können, wenn die Substanz der Wohnung keinerlei Veränderung erleidet. (Parteipflicht.) Die Auslage der sozialdemokratischen Partei in Oesterreich für die Familien verhafteter Genossen beträgt wöchentlich hundert Gulden. (Lehrerbund.) Der steirische Lehrerbund bereitet eine allSführliche Denkschrift an den Landtag vor, welche die Landesgesetze in Schulsachen betrifft. Zliarburgkt Berichte. Sitzung des GemrinderotheS vom 9. Sept. Der Vorsitzende Herr Vice-Bürgermeisler Dr. Ferdinand Duchatsch dankt den Herren: Franz Bindlechner, Max Baron Rast und Simon Wolf, welche auf sein Ansuchen die Wählerlisten richtiggestellt. Der Herr Vice-Bürgermeister bringt zur Kenntniß, daß Herr Professor Schuller nach si trinkid os — em Bach, ond mögid trüeha" (es geht keinen Lmten besser als unseren Kühen, sie trinken aus dem Bach und werden dabei fetter). — So wenig poetisch das Ganze ist, ebenso wenig läßt sich die darin waltende Ge-müthlichkeit leugnen, wenn der Hirt die Kühe fragt, ob sie herein wollen. Der Eindruck, den solche Küher-Gesänge aus das Alpenvieh machen, ist unauslöschlich. Denn wenn Thiere von Alpenzucht aus dem Geburtslande entfernt werden und von ungefähr diesen Gesang hören, so scheinen alle Bilder ihres ehemaligen Zustandes plötzlich in ihreln Gehirn lebendig zu werden und eine Art Heimweh hervorzurufen. Sie werfen alsdann den Schwanz in die Höhe, schlagen mit den Füßen nach allen Leiten aus, fangen an zu lausen, durchbrechen die Zäune und gebehrden sich rasend und wild. Ueberhaupt äußert das Alpenvieh zu Anfang des Sommers ein eigentliches Heimweh nach den Alpenweiden und sllcht aus wirklich innerem Naturtriebe das Hochgebirge. Was Corrodi in seinen unvergleichlich schönen „Alpenbricfen aus dem Appenzell" (Alpina, Scheitlin und Zollikofer in St. Gallen) sagt, ist vollkommen wahr: „Die Alpenkühe haben Intelligenz. Wenn du bergan gehst über die Weiden, und die schönen Thiere erheben den Kopf so klug und fragen nach Dir, dann meinst Du, Du müssest ihnen den Paß vorzeigen! — Das sind keine Kühe, wie sie im Land unten vor alle möglichen Fuhrwerke gefpannt und abgekarrt werden, daß man an den Beckenknochen den Hut aufhängen könnte, — das sind Honoratioren, bewußtvoll, sich fühlend, nicht Vieh mehr, sondern Thiere. Da ist Race, Schnitt, Charakter. (Älaubst Du, ein Thalkühlein würde Elnpfindung zeigen, wenn sie die große Glocke getragen und man sie ihr wieder abnähme? Nein. Geh' aber und frag', wie die Leitkuh traurig wird und nicht mehr fressen lnag, wenn sie ihrer Glocke beraubt wird — sieh', wie stolz sie vorgeht — da ist Intelligenz u. s. w. — Die Leitkuh oder „Heerkuh" ist jene, von welcher Kuoni der Hirt in Schillers Wilhelm Tell sagt: „Wie schön der Kuh daS Band znm Halse steht ,.DaI weiß sie auch, daß sie den Reihen führt. „Und nahm' ich ihr'ö, sie hörte auf zu fressen." Es ist die schönste Kuh einer Sennerei; weil sie die Heerde auf der Weide stets anführt, hat sie eine Glocke am Halse, die Weidschelle genannt. Trifft es nun, daß zu einer Heerde durch Kauf eine Kuh kommt, die in ihrem früheren Enga-aement die Ehre hatte, Glockenkuh zu sein, und soll diese sich nun der Leitung einer anderen Heerkuh unterordnen, dann entsteht nicht selten zwischen Beiden ein Kampf auf Tod und Leben, — und zwar derart, daß die in Ruhestand versetzte Leitkuh ihre nelle Vorgesetzte muthig und entschieden angreift. Darum nennt die Senn« spräche eine solche die „Ringeri". ^ Nicht minder muß man es zu verhüten suchen, daß die ZuchtsUere zweier Heerden einander begegtien, sonst entbrennt auch hier ein Kampf, der jedes-nlal nlit Verlust endet. So z. B. in der Gemeinde Tamins (Graubündner Rheiitthal), wo die Almend in zwei Theile getrennt ist und die dort weidenden Heerden äußerst selten einander ansichtig wurden. Im Sommer 1856 trafen sich dieselben jedoch. Bei jeder Heerde war ein kräftiger Muni. Sobald die beiden gehörnten Sou» veraine einander ansichtig wurden, gingen sie unter wildem Gebrüll aufeinander los. Der Zweikampf begann, während beide Heerden lautlos zusahen, uild endete damit, daß der eine Stier den anderen in einen tiefen Abgrund hinabstürzte. Aber vor der Wucht seines Anlaufes konnte auch der Sieger sich nicht halten und stürzte dem Besiegten nach. Beide lagen zer> schmettert in der Äefe. Die herbeigeeilten Hirten wagten nicht dazwischen zu treten. (Schluß folgt.) ob es absolut nothwendig sei, noch einen zweiten Schuldiener anzustellen. Herr Max Baron Rast erklärt, daß über die Nothwendigkeit nicht die Gemeinde zu entscheiden habe. Die Direktion der Ober-Neal-schule sage, die Anstellung sei nothwendig: der Landesschulrath habe dieser Anschallung sich angeschlossen und das Ministerium anerkennt, daß diese Beiden Recht haben. Die Genleinde müsse sich nun fügen. Herr Professor Schaller weist darauf hin, daß an der Realschule eiu Hauptfach die Chemie sei; der Lehrer könne im Lalioratorium nicht Alles besorgen und müsse eineil Diener haben. Schon wegen der Chemie allein sei ein zweiter Diener nothwendig. Herr Karl Flucher beantragt, den Herrn Vice'Bttrgermeister zu ermächtigen, durch den Diener der Volksschule gegen eine Remunera-' tion die Arbeiten eines zweiten Dieners ver^ richten zlt lassen. Herr Johann Girstmayr stellt den Antrag, den Gegenstand von der Tagesordnung abzusetzen und geuau zu erheben, ob nicht durck) einen Wechsel der Schuldiener oder durch beiderseitiges Zusammenwirken derselben den An. forderungen der Ober-Realschule entsprochen werden könne. Dieser Vsrtagungsantrag wird angenommen. — Im Jahre 1876 findet zu Brüssel eine internationale Ausstellnna fttr Gesundheits- und Rettungszwecke statt. Dem Erlasse der Statt-halterei zufolge soll hier wegen Betheilig»lng an dieser Ausstellung ein Konnte gewählt werden. Herr Ferdinand Baron Rast berichtet darüber und beantragt, dieses Komite einzusetzen; dasselbe möge linternl Vorsitze des Herrn Bürgermeisters fungiren; aus dem Gemeinderath sollen fünf Mitglieder gewählt und nlögen Sachverständige veigezogen werden — als Vertreter der Landwirthschast Herr Direktor Göthe und für das Eisenbahnfach Herr Ober-Inspektor Puchelt, welche bereits erklärt haben, die Wahl anzunehmen. Herr Max Baron Rast beleuchtet die dunkle Seite dieses Gegenstandes. Wen»! nian ein Komite bestelle, welches den Zweck habe, die Beschickung dieser Ausstellung zu leiten, so seien dalnit sehr bedeuteude Kosten verbunden. Man soll diese Angelegenheit dem Privatfleiß überlasten; wolle ein Privatkomite M konsti-tuireil und die Ausstellung beschicken, gut — aber die Gemeinde offiziell in Kosten zu setzen, dagegen mitsse nlan sich verwahren. Der Ge« meinderath nlöge zur Tagesordnung übergehen. Herr Ferdinmid Baron Rast behauptet, das Komite müsse gebildet werden, wir seien vom Ministerium angewiesen. Hier müsse ge-prüst werden, ob die von anderen Orten der unteren Steiermark gesandten Gegenstände der Beschickung werth seien. Herr Max Baron Rast hält diese Anschauung für eine vollkommen irrige. Es gebe kein Gesetz, welches die Stadtgemeinde Marburg verpflichte, ein solches Komite zu bilden und sei es nur freier Wille, falls die Genleinde es thue; sie können nicht gezwiulgen werden, zu wählen — dazu gehöre ein Gesetz lind ein solches bestehe nicht. Herr Professor Schaller mei?lt, die Gemeinde habe den Auftrag, ein Organ zu schaffen, Kosten erwachsen derselben nicht utid könne sie diesem Auftrage wohl entsprechen durch Nennung der Personen, welche das Komite bilden. Herr Dr. Lorber bezeichnet diese Ansicht als die richtige. Die Ausstellung in Brüssel be-dürse verschiedener Organe, mit welchen sie verkehren kann. Es sei auch gar nicht nothwendig, daß Geget^stände hinallSgeschickt werden. Wolle aber Jenland die Ausstellung beschicken, so müsse es Organe geben, an die er sich wenden könne. Wenn Kosten erwachsen, so sei noch immer Zeit, zu bewilligen oder nicht; aber n^an soll durch Nichtwahl des Komites eiile so wichtige Ausstellung nicht lahmlegen. Herr Johann Girstmayr bekennt sich zil der gleichen Ansicht. Vorläufig könne er sich gar nicht denken, daß durch die Wal)l dieses Komites auch Kosten verursacht werden. Ob die Gemeinde vorkomnlenden Falls etwas bewilligen soll oder nicht, darum werde sich's später handeln. Herr Max Baron Rast fragt, wer die Druckkosten zahlen, die Schreibkräfte entlohnen werde und wer Garantie leiste, daß die Stadtgemeinde Marburg gar keine Kosten zu tragen habe. Der Redner beantragt den Uebergang zur Tagesordnung so lauge, bis die Statthal-terei der Gemeinde die Versicherung gegeben, daß ihr durch das Eingehen auf die Sache keine Kosten erwachsen. Der Herr Vice-Bürgermeister empfiehlt, das Komite zu wählen. Wenn es Kosten gebe, so werden dieselben ohne Genehmigung des Gemeinderathes ja nicht gezahlt. Herrn Dr. Lorber ist es klar, daß der Kongreß Organe haben müsse, an welche sich die Aussteller wenden. Das Komite habe Auskunft zu ertheilen und werde demselben ein Gegenstand für die Ausstellung übersendet, dann habe es als eine Jury zu entscheiden, ob dieser Gegenstand auch würdig sei, ausgestellt zu werden. Ein so philantropisches Unternehmen soll man nicht stören. Die Wahl dieses Komites wird beschlossen und beste.ht dasselbe aus den Herren: Stampfl, Dr. Waltner, Dr. Mally, Dr. Stöger, Magister Ferk, Ingenieur Fischer, Eduard Janschitz, W. König, Direktor Göthe, Magister Urba-tschek, Ferdinand Baron Rast, Professor Kalmann, Ober-Inspektor Auchelt. (Schluß (Alterthümer von Maria-Rast.) Herr Prosessor Alfons Müllner hat im verflossenen Monat seine Grabungen bei Maria-Rast sortgesetzt und wieder einen reichen Fund gemacht. Es wurden neuerdings ausgegraben: gegen hundert irde»le Geschirre und sechzig Broncestücke, darunter eine vollkommene Garnitur. bestehend aus Fingeringen, Armringen, Brochen und Ohrgehängen. Jni Ganzen sind bisher auf einem Flächenraume von neun und fünfzig Geviertklaftern einhlindert lmd elf Grab-stätteli geöffnet worden, darunter fünfzehn vom Eigetlthümer des Feldes Marin) und sechsundneunzig vom Herrn Professor Müllner. Die Gesammtzahl der Funde beläust sich auf eitl-hundert und achtzig Gefäße und achtzig Bronce-stttcke. All' diese Gegenstände können in der Wohnung des Herri; Professors Müllner (Domgaffe, Grillwitzer'fches Haus) bis 15. Septemb. noch besichtigt werden und zwar VorinittagS von 9 bis 1'.^ Uhr, Nachmittags von 3 bis 6 Uhr. Am 16. d. M. wird der ganze Fund nach Graz gesendet, wo derselbe in der Verjanlmlung der Naturforscher ausgestellt werdeil soll und gedenkt Herr Professor Müllner darüber ii; dieser Versammlung einen Vortrag zu halten. — Am 22. Septemoer soll die Fundstätte in Maria-Rast von den Natursorschern besucht werden. Eine halbe Stutlde von diesenl Orte entftrnt — bei Hollern — hat man zwei Hügelgräber geöffnet und darin Geschirre aus kärntnerischem Tho»: gefunden, welche aber nicht mit freier Hand geformt, sondern auf der Töpferscheibe gedreht worden. (Privilegium.) Das österreichische Han-delsmiinsteriunl und das ungarische Ministerium sür Landwirthschast, Industrie und Handel haben das Privilegiuin des Herrn Georg Lirzer in Marbllrg, betreffend eine Verbesserung in der Konstruktion freihängender Wasserräder auf die Dauer eines zweiten Jahres verlängert. (Fabrikation nlafsivgebogener Möbel.) Im Register des .^Preisgerichtes Cilli ist nachsteheilde Firma eingetragen worden: „Frantz und Lob" offene Handelsgesellschafter der Fabrikation nmssivgebogener Hol^zniöbel n»it der Hauptniederlassung in Rottenbach bei Win-disch-Graz. (Bra ndle gug.) Beim hiesigen Bezirksgericht befindet sich Johann K. ans Unter-Partin in Hast, weil er im Verdachte steht, die Winzerei seines Nachbars Josef Tschech angezündet zu haben. Der Schaden, welcher durch diesen Brand verllrsacht worden, beträgt 800 fl. Die Gebäude waren nicht versichert. (Evangelische Gemeinde.) Heute Sountag den 12. Sept. findet zur gewöhnlichen Stunde Gottesdienst in der hiesigen evangelischen Kirche statt. (Allgem. Arbeiterverein.) Heute Abends 7 Uhr findet in der Bierhalle „zur Stadt Graz" ein geselliger Abend und, morgen Abends 7 Uhr eine Hauptversammlui^g dieses Vereines zur Wahl des leitenden Ausschusses statt. (Neue Feuer wehre ll) In Wuchern und Mahrenberg werden sreiwillige Feuerwehrell gebildet. (Schwurgericht) Außer den von uus bereits nlifgezählten Füllen koninlen in der nächsten Sltzllng des Cillier Schwurgerichtes noch folgende zllr Verhandlung: 17. Septb., Ant. Roiz, versuchter Meuchelnwrd — 18. S<.pt., Mathias Stacher, Diebstahl — 20. Septemb., Val. Regul, Todschlag — 21. Septb., Maria Perkoraischek, Brandlegung — 22. September, Franz Jermann, schwere körperliche Beschädigung. Letzte ^ost. Der Landtag wird flch auch mit der Revisto» der LandeSgesetze in Tchulaugelegen-heiten befassen. Eine politische Schrift, in Agram erschienen, fordert Oesterreich zur Erwerbung Bosniens und der Herzegowina auf. Die Türken — vier Bataillone mit 4W Baschi-BozukS und vier Kanonen — sollen an der montenegrinischen Grenze grschlagen und zum Riickzug gegen Tvebinje gezwungen worden sein. Eingefaudt. Ei« Wort über Marburger Kunstpflegf. In unserer materialistischen, nur den sinnlichen Genüssen nachjagendeil Zeit gibt es sehr wenige Menschen, welche bei Betreibling ihres Gewerbes etwas Erhabeneres als den nlateriel« len Gewinn vor Augen hätten. Desto freu diger muß es einen Kunstsreund berühren, wenn er sieht, daß auch iu unserer Stadt sich doch noch Männer befiilden, denen der Kllnstsinn incht abhanden gekommen ist. Aus diesem Aulasse erlaube ich nur die Aufmerksamkeit des geehrten Publikunis auf die lobenswerthe Thätigkeit des hiesigen Kirchenver-golders, G. öuöek, zu lenken, welcher dnrch mehrere Jahre bestrelit ist, die herkönlnllichen Absurditäten bei Fassungen und Restaurationen der Kirchenaltäre zu verdrängen ulld ulit gesünderem Kunstgeschmacke durchzlldringe»». Der erwähnte Künstler verschmäht die kunstwidrige Konvenienz, die Altäre in buutscheckigeil Farben zu fassen und die darauf befindlicheu Heiligenstatuen nlit gleißendeln Goldglanz zu u,ngeben ; er faßt die Altäre imch der Ällleitung des v»m Grazer christlichen Klinstverein herausgegebeilen ..KirchenschINuckes", ii» nlilden Temperafarben und geht mit der Vergoldung der daralif angebrachten Verziernngen nnd Figuren sehr sparsam zu Werke. In diesem Sinne hat er schon niehrere Kirchenarbeiten geliefert, deren kunstsinnige Ausstattung überall lobend anerkannt wird; und eben jetzt l)at er wieder die Fassung eines, vonl hiesigen, sehr strebsamen Kirchentischler Philipp R ubin verfertigten HauptaltareS im gothi-fchen Style für die Kirche St. Martin zll Ha idin bei Pettau, vollendet. Die Fassung des Altares ist in einem graugebrochenen, inat-ten Tone ausgeführt, welcher zu den reichi'n. sinnig angebrachten Vergoldungen im wohlthu-enden Eillklange steht uild die Heiligenstatueil sind nüt Temperasarben benlalen uud mit zier- lichen Goldeinfassungen geschmückt. Diese Arbeit wird den genannten Künstler bestens empfehlen. Marburg, am 10. September 1875. Ein Kunstfreund. Am ZS. Oktober beginnt der schon seit 5 Iahren ertheilt werdende Hlnterricht in dtn GegtnftSndeil der Handelsschule, und zwar: Aavsmönmsches Nechve«, Handels-Aorrespokde«) und Wechsellthre, sowie ««facht ovd doppelte >vchsührui»g. Lehrstunden von 7—8 Uhr Abends, nur für Erwachsene. — Anmeldungen biS zum 25. Skptkmber bei Herrn E. JanschiK. (1076 Nachdem da« am Sonntag den 5. d. M. vom Herrn Ober-Inspektor Puchelt den Arbeitern der Südbahnwerkstätten gegebene Fest im Publikum eine befriedigende Aufnabme gefunden und vielseitig der Wunsch ausgesprochen wurde, für diesen Sonntag ein ähnliches Frst zu arrangirm, so mache ich dem?. Publikum die ergebene Anzeige, daß mir Herr Ober-Änspektor Puchelt auf mein Ansuchen aus Gefälligkeit daS Lokale und den Garten der Süddahuwerkstätten zur Versügung gi^stellt, und erlaube ich Mlr, zu dem heute daselbst arrangirten Vriißr« Wki»lesk-/tstt Verbunden mit von der Südbahnwerkstätten-ZlluMapeae unter persönlicher Leitung ihres Kapellmeisters Herrn 10S0) Joh. Handl ergebknst einzuladen. Für gute Speisen und echte Getränte wird bestens Sorge getragen. Anfang 3 Uhr. Achtungsvoll Fol». Entree 10 kr. 0ilnl(8agung. k'ür äis 2»k1r«Lbs östdsillKUliz^ am I^si-odsvbeeävg^visso <1os klvrra vr. I^öoIr«Q»»UQ äkulcvn aUvQ k'reuvÄvv, Vollög^vl» unä östcaiin-tvQ äos VsrstordeuvQ (1075 vis trsuornü LLntvrdlivdvvvll. Volo Kmslse. ES dürfte die Liebhaber eineS gvten, NNver-fllschttU Wtintß interessiren zu erfahren, daß im Wetnschanke obere Herrengaffe Nr. ^46, vormals LudwtgShithe, der Wein von jenem Roß-dacher Weinl^arten deS Herrn Krainz auSgesch-nkt wird, der sich seinen gute» Nus am Aequator verdient hat. (1078) Anna HeiHig. Nr. 5891. 1063 Kundmachung. Zum BeHufe der periodischen Neuwahlen für die im Sinne des Gesehes vom 23. Dezember 1871 Z 21 L. G. B. vom Jahre 1872 Nr. 2 austretenden Gemeinde-raths'Mitglieder tvird das Berzeichuiß aller wahlberechtigten Gemeinde-Mitglieder nebst den Wählerlisten fsir alle drei Wahl-körper im Gemeindeamte (Rathhans-Ge-bällde Nr. 96) am 6. September 1875 zu Jedermanns Einsicht sechs Wochen hindurch, d. i. bis zum 18 Oktober 1875 aufgelegt. Gleichzeitig wird die Zustellung der Wählerlisten an die Wahlberechtigten veranlaßt und es können diejenigen, »velche die Wählerlisten aus was immer für einem Grnnde nicht zugestellt erhalten sollten, dieselben im Gemeindeamte selbst übernehmen. Zur Einbringung der Einlvenduugen gegen die Ansätze in detl Wählerlisten wird die Präklusivfrist von 8 Tagen, d. i. vom 19. bis 27. Oktober 1875 l)iemit festgeseht. Marburg am 5. September 1875. Der Vice-Bürgerineister: Dr. Duchatsch. i^ogenWtattoa Montag den 13. September 187Z Nachmittag 2 Uhr im Theater. 1071 DaS Verwaltuttgs-Comitä. Wald -Abstockung Von den zum Nekreppschen Grunde in Dobreng pehörigkn Wäldern wird daS daraus stehende Holz strichweise zur Abstockung am TA. September 1875 in freiwilliger Ber» steigerung an den Meistbietenden hintangegeben, »vozu Kauflustige eingeladen werden. (1073 Kous ämUivk Timvntil'to mvtnsvtiv Hzzm imil KeMle. Zogtattsts (665 Issel», Vsutimal-kraelioN', 8pivl- ullli 8elmvll^sj^vn swpkeklsll dillißstsll kabrülsprsissn Gi «sekStts-LZ rStlniiiiK V^Tischlerei.^'WK Nach meiner Vaterstadt zurückgekehrt, habe ich mich hier etablirt, und bitte um freundlichen Zuspruch. Lackirte und potitirte Mööek werden in allen Formen gut und billig angefertigt. Reparaturen werden fchneU besorgt. Tischlermeister in der Burggasse, 1VS1) Erhart'scheS Haus. Nr. SS4. (lVtS Kundmachung. Der hochlöbliche k. k. LandeSschulrath fand laut Erlasses vom 10. August 1875 Nr. 4662 die Ausdehnung der diesjährigen Hauptferien an den Volksschulen Marburgs biS inclusive 19. September ausnahmsweise zu gestatten. Demzufolge findet an den städtischen Volksschulen die Einschreibung der Schüler auS dem jeder Schule zugewiesenen Schulsprengel sür daS Schuljahr 1tt7ö/6 am 20. und 21. September von 8—12 Uhr Vormittags in den betreffenden DirektionSkanzleien, eventuell Konferenzzimmern statt, wobei der Geburtsschein der Einzuschreibenden vorzuweisen ist. Aus fremden Schulsprengeln können bei der Aufnahme nur jene Schüler und Schülerinnen nach Maßgabe deS vorhandenen Raumes Be-rücksichtiMNg finden, welche für die 6. Knaben-klasse, beziehungsweise 6., 7. oder 6. Mädchen-klafse die entsprechende Reife besitzen. Stadtjchulrath Marburg, 1. September 1876. Der Stellvertreter deS Vorsitzenden: Fr. Stampfl. Warnnng!!! Ich zeige hiemit an, daß ich Schulden, die vielleicht auf meinen Namen gemacht, oder noch gemacht werden, ohne mich davon znerj^t zu verständigen. und ich nicht meine Zusage sowie Unterschrift gebe, von mir in keinem Aalle honorirt werden. (1077 Zosts Aittz, Theater-Direktor. Großes GewSlbe in einer belebten Gasse zunächst dem Hauptplatze ist mit oder ohne Mobilar-Einrichtung sogleich zu vermiethen. (1079 Näheres bei I. Kadlit in Marburg. Keine HühaerlUlgen mehr l Gefertigter Hilhneraugen-Operateur zeigt einem ?. ?. Publikum höflichst an, daß er Hühneraugen ohne Schmerzen operirt Wohnt: Schwarzen Adler» Zimmer Nr. 2. (1082 Ausenthalt nur noch zwei Tage. Vraus 8. «Sfmann, Operateur. Vm K. Mai «. tS. vttobe» jeden Jahres finden in Hl. »r-ikS«ig w «wd.«. Biehmärkte statt. (1074 Mit einer Beilage. Freiwillige Bieh-Lizitation, welche am «v. September d. I. um 10 Uhr Vormittag auf der Befitzung des Herrn A Drasch in Zellnitz an der Mur stattfindet, n. zw. (1069 1 brauner Hengst, 5 Jahre alt, 15 Faust 3 Strich — 1 braune Stute, 9 Jahre, 15 F. 1 St. — 1 Fuchsstute, 4 Jahre, 15 F. 1 St., sammt Fohlen — 1 stichelhaarige FuchSstute, lö Faust — 3 Paar Zugochsen — b Ltück Ochsen zwischen 1 und 2 Jahren — 7 Kühe — 2 Kalbinnen — 3 Kälber. DaS meiste deS Hornvieh ist auch zur Schlachtung sür die Herren Fleischhauer geeignet. Tie Realität, woselbst die Lizitation stattfindet, ist von der Südbahnstation Spielfeld 1 Stunde, von der Station Egidi-Tunnel '/, Stunde und v0l, dem Markte Mureck 1 Stunde entfernt. Marbulkg. SS7) ?Il. Vori, voctor «ler Ueäiein ^ KIiirurAie, I>I«Ai8ler ^er keduttskilke, 0per»leilr, emeritirtsr SsouQäararst äes ^ivuer allAsw. Lraulcvllliauses a. kliuiscd-odirurx. ^ssistvut, 0 r 6 i n i r d inverlied uv6 äusserliod li^ranllsli, dssonäsrs auvd ^UAVQ-, Okren', lisdllcopk- I1autlcrg.vlrsii von 8—9 VormitwZs unä 1—3 Z^aeiimittaßs Soll I II«? i'sdr'a-s s« üem«- ^ ltimler - VlxeiKSr ürUSRAARins dei (958 Alardur^. Grund-Lizitation. Am Montag den IS Septetnber 1875 findet die freiwillige Lizitation deS We r-ras'schen, der Agnes Lorber gehörigen Grundes in St. Nikolai und zwar an Ort und Stelle dieses GrundeS statt, wobei dieser Grund entweder parzellenweise oder im Ganzen gegen billige Zahlungsbedingungen an den Meistbietenden verkauft wird. (1052 Gasthaus - Anzeige. Der eraebenst Gefertigte hat daS Gastgeschäft im Benedikter'schen Hause Nr. SÄ in der Mühlgasse vom 1. September l. I. an übernommen und ladet die ?. 1. Gäste zum recht zahlreichen Besuche höflichst ein. Gute und echte Getränke mit geschmackhaften Speisen zu den billigsten Preisen bei prompter Bedienung dürften Jedermann zufrieden stellen. Tiroler schwarzer Wei« die Maß 40 kr. Zteirischtr weißer dto. „ 40 kr. Zehr gater Fravheimer „ 48 kr. Hochachtungsvoll 1054___Gastgeber._ Dampf-».Wannenbad in der Kürntnrr-Vorstadt (215 täglich von 7 Uhr Früh bis 7 Uhr Abends. Alois Schmiederer. . Kochst wichtig für Wein-Produzenten und Landwirtye! Die ?« ?. priv. Traullenquetschmaschiuen deren Walzen mit stark verzinntem Visenblech bekleidet stnd von 972 ^08. .Isncka in pkttau. Die Traubettquetschmaschinen werden nach Wunsch auf Füßen oder mit einfachen Trägern geliefert. Diese, sich schon im Vorjahre glänzend bewährten Traubenmühlen »verden von mir auch icuer mit wesentlichen Verbesserungen neu abricirt. Besonders empfehlenswerth ind die gleichfalls von mir neu erfundenen mit Blech und Eisenwalzen. Diele Maschinen, unentbelirlich für jeden Obstjüci)t«», zerquetschen i» 2<) Minuten fünf Metzen Aepfel mit Leichtigkeit. Sowohl durch die Trauden-, als auch Obstquetsch Maschinen wird bedeutende Art'eitSkrast erspar' und die größte Reinlichkeit gewahrt. Pnibliftt» aus Vrilanztil grati» i»!! stanco. V KLx'I'riimiirt-'MK ^ Wie» 1873 Lissaboii I87S Marsciltt 1874! ^ Anerk.'Diplom. bronzeiieMedaille. filberue Medaille.! ^.Uafnvr'ij/almpulvvi' ! 0äoiitoWöZlli2i,! ^ frei von mechanisch abreibenden Stoffen und chemischen Aetzmitteln (584 Es hat die Eigenschaft, die freien Sauren, .die Hauptursache der CarieS. zu ueutralislreiu! M durch den Gehalt von ätherischen Oelen wirkt eS ^aus die Schleimhaut der Mundhöhle belebend und ^ erfrischend. 8 Zu beziehen beim ^Erzeuger I. Hafner, Zahnarzt in Agram. v e/s ^ //. ö. Jeder Schachtel liegt eiue Schutzmarke bei. Depots in Steiermark: Marburg: Aaucalari's Apotheke. Cilli: Baumbach'S Apotheke. Graz: I. Purgleituer, Apotheker. Leoben: Joh. Müller, Apotheker. Ranu: Schniderschitsch' Apotheke. Lichtenwald: Dr. Medic. Ottilie Wtadek empfiehlt sich als geprüfte Geburtshelferin, dankt für das ihr bisher geschenkte Vertrauen, bittet um fernere Zuwendung desselben und zeigt einem Publikum ergebenst an, daß sie jetzt in der Oberen Herrengasse Nr. 118, gegenüber dem Hotel Möhr wohnt. (1055 Gin schön möblirteS Zimmer gassenseitig, mit separatem Eingang ist bis am 16 d. M. und ein kleines möblirteS Zimmer sogleich zu bezishen: Pfarrhofc^asse Nr. 186 im 1. Stock. (1059 Schöne Weinglllt - Realität bei Marburg a. d. 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Von Tri est nach Wien: Ankunft 3 U. 35 M. Früh und 6 U. 56 M. Abeu^ Abfahrt 8 U. 45 M. Krüh und 7 U. SM. AbendS. Von Wien nach Trieft: Ankunft 8 U. 51 M. Früh uud 9 U. 54 M. Abends. Abfahrt 9 U. 5 M. Früh und 10 U. ö M. Abends. iiiiä I,it1ioZr2.xIiiö I ^ MUKM FswMkKßZ postgass Hr. 22 III 22 Pos t»as8 VSrIttA IZrHRvItlSttrtvlk Lür ^6v0^a.tvQ, Il^otarv, I'fK.rrämtei', (^siueiuäedoliöl'äczu, privaten eto. eto. i^agvi' voll allen Lvl^tvn kl'ivs-, l(an7!vi-, Lonovpt I^apivl' ullä Louvertvn. D M. Leilage zu Rr. 110 der „Marburqer Zeitung" (1876). krkn6anxen 6er I^«>urviti rviltt »tlvl» mvin nt'u «rfunllenen Itolorm Lxtr»vt A^»Is «II» vorrugliodsts Ilnt» vürtjix an. äaävrcli, äi»ss? ^Mkin Litract Ivielit uvä lntanslv »0k«»fl »vs äsr keSorj -^Aiesst. lliviit seliimmsit, Stitltl- vnä keissteäer dsi jadro-c «IkNtzem ttvdrsuotts nickt »nxreikt, naok !llon»tön voc^i« ^vopII'UKig uaä ä»s tZsk^s kür äis ?olxo vur mit ^e-c AMvölinUelivm V^ksser »»cllxvküllt ?u voräon dr»llekt, j^unversisxd^r ist. __(S91) TIin VtV ki^. Oii» k?«i»pt«!r»HvI»rvjikzeV«iA, gefüllt mit fritsok's Kvform-Lxtfavt. ^Ill LlscU-I'Iascitöii 2um klxxortxr. Uass ü. 4, geitel-kl. ü. I.j k'«i'liji!ÄNiI k'nkell, I. öe?., Lodulerstrasss ^r. 20. I^^ndrikknt ^ ^ otisiQivlzti-tsodmgotwr Lpsoialitatea. Äff Vis AsfsrtiAts Mselziusii-I^kldi'ilc I«)li3tatirt disr-mit, äass äöi- von Herrn ?srä. ?riise1l in ^isu uns xslivkörts koß^suanntö „Köforni-Lxtract" kinsiodtliok ssiavr ^llvv(Zu6unK bsiln ^d1tlk»t8ok6, was Rsinkeit und Ollusi'I^astixlckit »ubölanAt, sioli als äusserst vorLÜAlicli l)«vvakrt liat uvä 6smv»vt» ^säermavu 2UM Kedrauetie b68tsus smpLoklsn ver^SQ Ic»vn. ^isn, am 30. Leptsmber 1869. Ii!iäIoS, Lueklialter ä. ^k^scl».-Wadrill ä. St»ats-Lisonb. 8eit längerer 2sit bssieks ick von I^errn ?srä. ?ri^soll in vVien Ketorm-Lxtrsot, velodsr ^säein ^llspruck, 6sn man an ßnte ^'ints stvUt, l^enü^e leistet. Ls vüräs ?u v^eit küdren, ässssn ausser» oräeutliods Vorsüxe kier 2u erläutern unä wirä Akuüsen SU erwähnen, <1aös äerselde dvi den diesigen ^ölliKlielien I^eköräen unä kervorraKenästen Institutsll einKstüIirt ist unä siok äessen ^nerllsn-nun^ täßslieli steigert. lod delinnlis dies äem ^abrilcanten diewit in voller VValirlivit. lZerlin, ävn 31. .sänner 137l1. Lsrwauv ^ossvo, Hof-I^iekvrl^vt 3r. ävs TSuixs v. kroussov. I^it Verßttü^en 1>sstätiKe ieti, dass ivli seit web-rersn ^al^ren üie aus^e^eielivsto lints 6es Herrn ?ri^sel^ ^vdrauede unä äieselds in allen meinen Kanzleien ver^venäst >vir6. Iiis v^äre 2u vünsoden, (lass die so pralttiselie un6 vüt/.lieji6 Lriinäung nood aus^eäekntero Verlirsitun^ üuäen viiräs, äa es in äiksm k'Aeke ^.virlilieli das üeste ist, nas dis ^etst als 'lints erüsu^t >vur6s. ^ien, '.Z2. ^äunvr 1673. ^od. Srat Larraed m. x. >Vir destätiß^en liiermit venäuvßs ünäet unä äass seldsr allen ^nsoräerunxen auk äas Lestv sntsxriolit, ^ >Vien, am 26. ^edruar 1873. vis lisxrAgsvtavL äsr Vorgiv^.-Sögsllse^att „Viktoria", ^ir l)SstätlASN liiemit selir ^erue äsm Herrn 5srä.1liavÄ ?rit.gsll, äass sovolil sein linten-Lxtraot ^s auvl» seine Lonvev1>lumeuölssifs äen ^nkoräs-runden volllcommell 6ntsx)riolit unä vir mit äiosen l?räxaratsn volllcommen sut'rieäsn sinä. Ltrölisrsäort lzsi ^ien, äen 27. /^xril 1373. Srak Vlovis ^värassz^ m. p. SMu^närassz^ m. p. lek unä meine l'ooktsr, äa vir beiäe selir viel solireibev, daden linten aller ^rt versuelit unä am I^^lläe äiei^'älti'i^er ll^rfalirunx äen „Ii,6form-Lxtraot" von ?örü. ?rit.se1l, Lol^ulerstrasso 20, als äie l)ests ullä angenellmsts, l)esonäers für (Zorrespvnäen^en (äa sie nielit lclelzt) l)6tunäen,^säönllsn uuvli lcünstiA l^ei äersklden su dleiben unä empkelilen es l)estens ^IlLN, äie viel setireilien müssen oäer vollen, ^ien, 3. I^ai l673. ^ug^st kriöärleli Srak UarsedaU m» x. Der sol^veisierisede Keneral-l^ommissär l'ür äie Wiener Weltausstellung; erlrlärt kiermit, äass äie von Ilerrn ?grä. Lciliulerstrasse ^r. 2s) in Wien verkertl^tv (^c>iiir-'1'ints ^lieform-Ii^xtraet'^ als vor-iüüxlicli sielt liexvädrt unä äesslialk bestens emxkolilvn vvräsn liann. Wien, 8. Oetoder 1873. L. Äis^sr. I)icz I^'ü^enarti^lieit unä Vor^ÜKlielilceit äer'Iin-tellt'a?>rilcate unä 'loiletteseisenfaliriliatv äes Ilerrn ?. 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