Deutsche Macht ttfet»! j.X» *n» e««»to« ->»«-"« an» <*r «H mit 3*1*0«« in« H,»' -U'-Ilich ff- -JV: »inttlWUm (I. IM. d-lb'^ri« Uj I 10«, boltidboa I *J0, ,«»», fl. e.4o. tu «»rlac »luminrt 7 fr. 3nift«te «ich I«rif j tot Mltitn W>,derd°l»n»«i> -nllpttch-xd-r »abott. «ulwBit» S»1cr«tc fiU ub[« «»»» *0t d« turauncwtitiMrn ürt 3n- aii» ««♦lonW on- Redocli»» H«r»»g«Nc »> trt »fUctcni« Ughch mit »«* «im- »"» ,» H—1* Uhr *•«- «n» S—4 Uhr RachmiIIagt. — R«cl«w»Ul»ue» P«I»srei. — M«»»Icriple twtCtn »14t ,urll. — Z»Ieav»»z«» »lchl t>?T.Ht(#t. Nr. 43 (Silli, Soiuita., dk« 29. Mai 1892. XVH. Jahrgang Slavische Politik. >l—. Fast will es den Anschein gewinn«», al« 'liinden wir vor dem Au«bruche eines bewaff-nettn Volksaufstande«. Die Parole, welche vor mehreren Iahren von dem Ministertische a»S in die Welt geschleudert wurde, daß in Oesterreich gexen die Deutschen regiert werden muß, hat in in ganzen slavischen Welt wie ein Blitz gezündet :»d den Weg erhellt. auf dem wir daliin eilen. Zm Noiden und Süden unsere« Reichs» zugleich werden von unseren nationalen Gegnern Förde-Hingen gestellt, die in letzter Linie nur durch die Entscheidung de« Schwerte« herbeigeführt »erden tönn,«. Im alttschechische» Bürgerclub zu Prag Ik? der Bürgermeister Dr. S ch o l z seinen innersten Empfindungen freien Raum und predigte jemen gelehrigen Schülern, daß e« den Tschechen nur gelingen kann durch eine kluge Tactik die Regierung de« Kaiser« Franz Josef zu besiegen. )n derselben Versammlung wird mit einer ungeheuren Lebhaftigkeit und Rücksichtslosigkeit, welche wahrlich einer besseren Sache würdig wäre, da« „tschechische Staat«recht", al« da« gepriesene Ziel aller Tschechen verlangt. Au« seinen Reden klingt die Sehnsucht nach tschechisch-nationalen und staatsrechtlichen ^folgen, wie sie zur Zeit Kaiser« Sigi«mund roit den Hufsiten über die deutsche Reichigewalt nrungen wurden. An die schlimmsten Zeiten wird in den slavischen Ztilungen und Versamm-lungrn angeknüpft, als die Hussiten da« Land dvrch Mord und Brand von den Deutschen Huberten. „Bundesgenossen" außerhalb des Lande« fanden, welche den Kaiser in Schach hellen und ihn schließlich zu abträglichen Zu-Mndnissen zwangen. So spricht und hetzt der Bürgermeister Dr. Tcholz seine Eohonen. Er thut dies in der Andrea. Von Dr. 21. Stur m, (Fortstduug.) Bei den letzten Worten, die Andrea in einem weichin Tone gesprochen hatte, neigte er sein Gesichl zu Eamilla« gebeugtem Antlitz nieder »cd sorschle fragend in ihren Zügen. Aber statt der Antwort stürzte ein Strom von Thränen au« ihren Auaen, und schluchzend legte sie ihren Kopf an Andreas Brust. Ihr ganze« Lo«. ihre Liebe zu Andrea, ihre Abneigung gegen Qdtlifta, wäre» ihr jetzt plötzlich erst recht klar geworden, und die Schilderung Andreas von inner tief verborgenen, hoffnungslosen Liebe holte ihr Gemüih in unsagbarem Grade erregt. Andrea suchte sie zu trösten, und gleichsam dafür dankend richtete sie ihr Köpfchen auf und erhob ihr Auge zu ihm mit einem Blicke, al« habe sie daran die ganze glühende Liebe ihre« herzen« ausströmen lassen. ,Vut?r Andrea, armer Andrea," sagte sie. „Nichtswürdiger Schurke," brüllte da plötzlich hinter ihnen dicht die Stimme de« wüthenden Battista, der ihr Gespräch belauscht hone. Andrea war, vom heftigen Schrecken er- {rissen, zur Seite gesprungen, und einem losenden ähnlich sprang Battista mit scharfem Losten aus ihn ein. Nur schwer wich Andrea den nach ihm geführten Streichen au«, bis ihm Ueberzeugung, daß die Phantasie feiner Zuhörer mit ähnlichen Vorspiegelungen erfüllt ist und in ihren Gemüthern ähnliche Träume festsitzen. Und wie steht's im Süden unseres Reiche«? Hier wie dort, wird in den slavische» Zeitungen und Versammlungen von einem „großen Süd-slavenreiche" geschrieben und gesprochen; und dabei die guten Patrioten aufmerksam gemacht aus die dunklen Wolken, nxlche Europa über-schatten und in dieser Klkuuft da« Schicksal der Slaven verborgen sein kann. Seien werden wir bereit ! erschallt eS von Böhmen bis nach Laibach und Agram, seien wir bereit, wenn diese Wolken platzen! Das ist die schlaue Tactik unserer slavischen Nachbarn. Von dem großen Kampfe, der zwischen Mittel-Europa und dem mit Frankreich verbündeten Slavenreiche in Aussicht steht, erwarten die schlauen Slaven, daß er ihnen bringen wird, was ihnen bisher auf kurze Zeitabschnitte vor-enthalten war — die staatliche Selbstständigkeit und die villige Vernichtung derer, welche der slavischen Großmannssucht im Wege stehen. Die Einen wollen es auf tiefem Wege, die Andern auf einem andern erreichen. Die Einen hoffen auf „Bunde«sttnossen' im Innern deS österreichischen ReichSkörperS, die Anderen spielen geradezu anß äußere Bundesgenossen an. Was sie aber erreichen wollen — das ist allen Slaven gemeinsam. Die Einen denken an die Gewalt, die Anderen denke» an die List, um Oesterreich das zu entreißen, was das Herz der Slaveu ertüllt — un> über die heutige Regie-rung Oesterreich« ebenso zu siegen, wie über Kaiser SigiSmund. Aber tie Zeiten sind heute doch andere, trotz aller RegierungSmaßregeln und sowohl die Slaven, als auch die Regierung würde gut thun, die« zu berücksichtigen. Die Deutschen in Oesterreich sind heule nicht mehr so kraftlos. gelang, den Angreifenden seine Waffe zu ent-reißen. Da richtete sich die Wuth gegen die un« schuldige Eamilla. die vor Schrecken starr und bleich geworden war. „Metze," und schreiend zerrte er sie an den Haaren über die Hecke. Bisher hatten Scheu und Respect vor dem Brodherrn Andrea bewogen, blos feine persönliche Sicherheit zu vertheidigen, als er aber den Tiger auf Eamilla losstürzen fah. hielt ihn nicht« länger zurück. Mit einem Sprunge stand er dicht neben ihm. Seine Blicke hatte de« Feinde« Nacken ergriffen und zufammengefchnürt. daß er schreiend Eamilla losließ. „Bube!" donnerte er ihm in« Ohr, .jetzt büße für die ganze Schuld deine» verfluchten Leben»Das Stilett blitzte in Andrea« rechter Faust, und mit einem Blutstrahle ans der Brust stürzte Battista schreiend zu Boden. In den,-selben Augenblicke aber umringten die herbei-gelaufenen Knechte den unglücklichen Andrea. Er ließ sich ruhig binden. Ein Scheideblick noch auf die noch ohnmächtige Eamilla, und er folgte willig in seine Gefangenschaft. E« war Nacht geworden. Ein dichter Wolkenschleier deckte den gestirnten Horizont, und al« habe die gütige Mutter Natur da« Werk der Liebe befördern wollen, hatte sie ihre dich-testen Schatten sich lagern lassen aus der stieb-lich schlummernden Erde. wie ehedem °, sie haben fchon wiederholt Proben ihrer Kraft gegeben, an welche die Slaven glauben müssen, wenn sie nicht ganz von Sinain sind. politische Hiundschau. Wieder verlautet von einem ministeneli.» Uka« der für die Deutschen in Untersteiermark wie ein Peitschenhieb empfunden wird. Da« Gemeindeamt „Umgebung Eilli* wurde durch ministerielle Entscheidung ermächtigt, deutscht Amt«stücke zurückzuweisen, und gleichzeitig er-halten wir die Nachricht, daß die Vorstellungen mehrerer steirffcher Abgeordneten, unter denen sich Dr. Foregger befand, gegen die vor kurzem getroffenen RegierungSmaßregeln für Unter-steiermark. weder beim Grafen Taaffe noch bei unserem deutschen LandSmannminister K u e n -bürg Gehör fanden. Nun aber, da e« endlich genug ist de» traurigen Spiel» mit den Inte-reffen de« deutschen Volke», nun da die Für-sorge des Monarchen Frieden unter den Völkern dieser Lande. Befriedigung der producierenden Stände erreichen will, nun da die Regierung selbst die Parole ausgegeben und wirtschaftliche Angelegenheiten unterstützen und in den Vorder» gründ treten lassen und nationale Hetzereien von der Tagesordnung absetzen zu wollen: wer ist e« ander» al« das Ministerium des Innern welches durch Erlässe und Verordnungen da« deutsche Nationalgefühl verletzt, und (wenn auch ohne diese specielle Absicht) wiehernde» slovenifche« Hohngelächter aus un« Deutsche ent-fesselt? Wer ist cS anders tff» die Regierung selbst, welche durch fortwährende Geschenke und Gefälligkeiten an die Slaven zum nationalen Unfrieden Anlaß gibt? Wir «Wünschen den all-fettigen Frieden unter den Völkern diese» Reiche«, auch den Frieden mit den Slaven. Was wir Nur von zwei Lagerstätten floh der harm-lofe Schlafgott und datte statt feiner seine fin-steren Diener, die Sorge und den Kummer, daher gesendet. Altit schlaflosem Auge ruhte Eamilla auf ihrem Lager, wohin sie nur zum Schein sich be« geben. Die Ereignisse de« verflossenen Tage», der die Wiege und den Sarg ihre» Glücke« in sich schloß, hatten ihr Gemüth ans« Furchtbarste, ergriffen und ein frühe« Grab ihrem jugendlichen Frohsinn gegraben. Gleich der prangenden Königin der Nacht, die im still verschlossenen Kelche, Säfte und Staub lang und geheim zu einer plötzlich er-brechenden Farbenpracht^ sammelt und das Auge mit der Allgewalt ihre» Reize« minutenlang blendet und trunken macht, aber schnell dann wieder welkt und stirbt, war Eamilla« Liebe»-glück in einem Augenblicke betäubender Seligkeit erblüht und verwelkt. Aber in diesem einen Augenblicke hatte sie ein ganze« Leben hindurch gelebt. Der Blütenschmelz ihrer Jugend war abgestreift. Al» nach itnenl Vorfalle Eamilla wieder zum Selbstbewußtsein erwachte, fand sie sich auf ihrem Lager, vor dem ihre alte Mutter weinend saß, in deren betrübtem Antlitze der Zorn kein» Spur mehr hatte. Bald lebten die Ereignisse der verflossenen Nacht in ihrem Geiste wieder auf. Au» dem Munde ihrer Mutter erfuhr sie 2 aber nicht wünschen, das ist die Unterwerfung unserer deutschen und altangesessenen Nation unter das Joch slavischer Ausbeulung. Nie werden wir dieS zugeben, wir verlangen wenigsten« Gerechtigkeit. Und nicht nur da«: wenn wir der Zukunft vertrauen sollen, so müssen di» gewissen RegieruugSmaßregeln be-fertigt werden; unsere Abgeordneten müssen fordern, daß die Erlässe, welche nur einigen wenigen slavophilen Vordermännern Vergnügen machen, dem „slovenischen Volk" ganz egal sind, und un« dabei national verletzen und schädigen, zurückgezogen werden. Was wir redlich verlangen müssen ist, daß endlich davon Abstand genommen wird un« Deutsche immer wieder von neuen an die Wand zu drücken; wir wollen wenigstens gleichberechtigt sein mit unseren nationalen uud wirtschaftlichen Gegnern. Wir erwarten von unseren Abgeordneten daß sie unverzüglich, mannhaft daran gehen da« Verlorene zurückzuerobern, daß sie sich rücksichtslos aus den nationalen S,cm6punkt stellen, und daß sie sich dessen unausgesetzt erinnern, daß seit der Zeit al« Graf T a a f f e die politische Narkose .Kuenburg" ersunden hat, für die Anwälte der „slavischen Sache" mehr geschehen ist, al« je vorher. • * Die slovenischen VolkSversührer brüsten sich jetzt, da« deutsche Stodtamt Cilli gezwungen zu haben, jede« hergelaufenen slovenisch gesinnten Menschen slovenisch« Eingabe annehmen und — slovenisch erledigen zu müssen, und brüsten sich gleichzeitig, daß ihr Gemeindeschreiber jenseits der Sannbrücke jedes deutsche Amtsstück der kaiserlichen Aemter in Cilli zurückweisen dürfe. Wo soll das hinführen, wenn die „Gleich-berechtigung" so aufgefaßt wird, daß die kaiserlichen Behörden vor der Laune jedes windischen Frechling« die Flagge streichen müssen? —r. Weichsraly. Nvch dreitägiger Debatte wurde die erste Lesung der Valutavvrlage beendet und dieselbe einem Sonderausschüsse zugewiesen. Vorher griffen noch die Abgeordneten N e u w i r t h, Prof. S u e ß uud M e n g e r von derIVereinigte» Linken und die Abgeordneten V a s ch a t y vom Club der Jungtschechen und Dr. Steinwender von der deutschnationalen Verbindung in die Debatte «in. Wir müssen un« leider wegen Raummangel beschränken, nur kurze Auszüge au« den gehaltenen Reden zu bringen. Nachdem der Abg. N e u w i r t h den AuS-sührungen des Herrn v. P l« n « r bi« auf einige Battista« Zustand, der nicht lebensgefährlich war, und auch Andrea« traurige« Los. Man hatte ihn gebunden und gleich dem gemeinsten Verbrecher, in eine leere Scheune de« Gehöfte« geworfen, uud am folgenden Tage sollte er an da« Jnquisitionsgericht zu Turin abgeliefert werden, wo die sichere Verurteilung zur Galeere feiner wartete. Eisige« Grauen schüttelte Camilla bei diesem Gedanken. Andrea auf der Galeere! dachte sie, Andrea gebrandmarkt, unter der Peitsche des Vogte«! — Weiter vermochte sie nicht zu denken, ihre Sinne verwirrten sich bei diesem Bilde. Aber wie dem in der Nacht ver« irrten Wanderer der ferne Lichtschimmer neue Kräfte und neuen Muth gibt, so belebte Camilla die Hoffnung, Andrea retten zu können, und lieh ihren gebrochenen Kräften ein neue« kurze« Leben. ~ Das weibliche Herz ist unter Umständen «iner weit größeren Entschlossenheit und eines weit festeren Muthe« fähig, al« da« de« starken Manne». Sobald da« Weib da« Einzige da« Liebste verlieren soll, setzt e« sein eigene« Leben ein, um den Gegenstand ihrer Liebe zu reven. Camilla kannte die Gefahr, mit der sie Andrea'« Rettung unternahm. Mißglückte sie, so war ihr ein gleiche« Lo« wie ihm beschieden; aber Andrea war ihr höchste« Gut geworden, »P-ttfche Wacht" Puncie seine Zustimmung gibt, besprich, rend in anderen Staaten bei der Herstellung der Valuta die Vorbereitung zur Aufnahme der Barzahlungen die Hauptsache ist. ist bei u»s etwa« anderes die Haupisache — und da« steht ohne Beispiel da — nämlich die Relation. Redner wendet sich hieraus zur Besprechung der socialpolitischen Seite der Relation. Man leugnet, daß^der Arbeiter dabei interessiert fcs. Ist denn die Frage der Relation nichl die Frage der Kaufkraft des künftigen Gulven« ? Und an dieser Frage sollte der Arbeiter nicht betheiliyt sein? Das ,'uSzusprechen ist leicht in einer Enquete von 35 Mitgliedern, welche sämmllich der besitzenden Classe angehören. (Sehr gut!) DaS kann auch leicht ausgesprochen we>den in einem Parlamente, wo die Arb.iterclassen keinen einzigen Vertreter besitze», allein es ist schwer auszu» spreche» für Denjenigen, der sich mit dieser Frage eingehend beschäftigt und nicht blos momentane» Interessen nachgeht. Nachdem der Abgeordnete über den Kampf zwischen Capital und A'beit gefproch?», über» springt er zur nächste» Münzconferenz und sa t: Ich behaupl« nicht, daß diese das alte bime-tallistische Pari l: 15'/, herstelle» wird. Wie. meine Herren, wenn die Conferenz zu einem Ergebnis führt, welche« mit diesen Borlagen nichl harmoniert? Wa« kann daraus für Oesterreich resultieren? Ich werde nur zwei frapvaute (Konsequenzen nennen.' die Relation von I fl. gleich 2 Franc« 10 Centime» setzt vorau», daß die Unze Standard-Silber im Momenie de« Währung«wechsel 01*7 Pence werth sel. Stiege der Silberprei« über ül 7 vor Fixirung der Relation, dann wäre die ganze Action unmöglich. Wir müssen un« also sputen. (Rufe: Er wird nicht steigen!) Ich gebe zu, daß da« nicht wahrscheinlich ist. Steigt aber der Preis de» Silber« über l>1 7 Pence nach Firisrung der Relation, dann tritt ein sehr merkwürdiger Umstand ei», dann übersteigt der Geldwerth de« Silbergnlden« den Rominaliverth desselben in der neuen Währung, da« heißt der Silbergulden ist dann mehr werth, al« der neue Gulden österrei-chischer Währung. Die Gesahr ist nicht »»«geschlossen, daß da« Silber, welche« nicht eingesperrt ist in den Kellern der Bank, durch eine höhere Verwerthung von den Arbitrageuren außer Lande« geführt wild. Ich möchte nun dem Borwurse, daß ich lediglich kritisiert und negiertIhätte, im Vorau» die Spitze abbrechen und darlegen, wie ich und manche Andere mit mir sich die Herstellung einer geordneten Landeswährung denken. Mag diese Methode auch nicht unanfechtbar und einwandfrei sein, so liefert sie doch den Beleg, daß e« auch eine andere Methode ihm hatte sich ihr Herz zum ersten und einzigen-niale mit der ganzen Kraft der Liebe hingegeben, und wir gern hält« sie für seine Rettung ihr gebrochenes Herz zum Opfer gebracht. Sie sammelte ihre ermatteten Kräfte zu kühner That und erwählte die MitternachtSstunde als Be-schirmen» ihrer Unternehmung. Jetzt lag sie in ihrem Kämmerlein und zählte mit ungeduldigem Beben die Schläge der Dorfuhr. Sie flehte Gott an um das Gelingen ihres Planes. Dann wollte sie allen Wünschen aus dieser Erde entsagen und willig sich allem fügen, was da« Schicksal über sie verhängen würde. Unterdessen lag Andrea aus hartem Boden in seinem Gefängnis, einen» Menschen gleich, der, seine Rechnung mit dem Leben abgeschlofftn, gefühllos seinen Tod erwartet. ES tauchte wohl vann und wann in seinem Geiste noch einmal eine Vorstellung auf, die einen neuen Reiz sür'S Leben in ihm erwecken konnte, aber er unterdrückte sie mit Gewalt. Er hatte geliebt, wahr und ernst und die Ehre seine« Mädchen« gerächt. Wa« jetzt kommen werde, wußte er, und war e« gleich härter al» der Tod, e« vermochte ihm dennoch kein Leben abzugewinnen. Der Sturm tobte durch die morschen Fach» werke der Scheune über ihm hin. al« spotte er gleichgültig seines Lose» und die Nachtvögel. 1892 ' zu dem gibt, um zu dem angestrebten Ziele zu gelangen. Obenan steht kür mich die Roihwendigkett — und darau« sehen Sie. daß ich kein fanatischer Bimetallist bin — die Sistierung der Silberprägung J für die nächste Zeit aus gesetzlichem Weg« festzu- ] stellen. Ei» zweiter Punkt ist: die Beftimmu"g der 1 neuen Währung und die Festsetzung de« Umrechnung«-Verhältnisse» wird bi« zum Vorliege» de« Ergebnisse« I der bevorstehenden Münz Conserenz verschoben. 1 Inzwischen find im Sinne de« Artikel« Xtt de« 1 Zoll« und Ha»del«bündnisse« jene vorbereitenden Maßregeln zu »reffen, welche geeignet erscheinen, eine geordnete Lande«währung herbeizuführen. Hierher gehört al« der allcrwichtigste Punkt die succesive Fundierung, respective Tilgung und Einbeziehung der Roten vom Jahre ls66. Dem Staate obliegt in dieser Frage keine andere Verpflichtung, al« die. welche da« Gesetz vom 25. August 186« im Artikel \III festsetzt, welcher sagt: Die Bestimmungen über die succesiv« Fundierung, beziehungsweise Tilgung der Staat«»»« n werden mit einem besonderen eheihunlichst zu erlassenden Gesetze fest« , gestellt werden." — .Eheihunlichst!' 20 Jahre sind seitdem vergangen! lHeiterk.it.) Wa« bi»her nicht geschehen konnte, i'oll jetzt geschehen. Der Staat hat gar nicht die Verpflichtung zur Einlösung der Noten. (In die Brusttasche greisend;) Gestatten Sie mir, daß ich auch so einen b rühmten Griff in die Brusttasche thue. (Heiterkeit. — Eine Banknote vorweisend:j Hier haben Sie eine Banknote, aus der steht: »Die Lesterreichisch-ungarische Bank bezahlt sofort auf Verlangen dem Ueberbringer gegen diese Anweisung bei ihren Hauptanstalten in Wien und Budapest 10 fl. österreichischer Währung in gesetzlicher Münze.' (Eine Staat«note vorweisend :) 1 Wa« steht auf unseren Staat«noten: »Ein Gulden. Diese Staat«note bildet einen Th:il der gemeinsamen schwebenden Schuld der ksterreichisch ungarischen Monarchie und wird von allen StaatScassen und Aemtern, bei allen nicht in klingender Münze zu leistenden Zahlungen für einen Gulden österreichischer Währung angenommen und gegeben.- Der Staat erfüllt also seine Pflicht vollständig, wenn er diese« i Geld atS Steuerzahlung einnimmt. Wa« er dafür die dort ihre Nester bauten, kreischten ihr« gellenden Töne, unbekümmert um die neu« Genossenschaft. Während Andrca in der schmählichsten Hast unv düsteren Umgebung beinahe gedanken» lo« darniederlag, verkündete die Dorsuhr die zwölfte Stunde der Nacht, und lurz darauf vernahm er ein leise« Pochen an der Thüre der Scheune, daS seine Aufmerksamkeit erregte. Da« Rauschen von außen nahm zu. der Verschluß ward geöffnet, und in den dunklen Raum trat ein« unkenntliche Gestalt. „Andrea!" rief diese mit leisen zitternden Tönen. Andrea hatte inde« mühsam den Kopf erhoben. Der Klang der Stimme, wie ihr zitternder Ton hatte eine Ahnung in ihm erweckt, die seine Fibern von der tiefsten Aphatie zur höchsten Spannung aufreizte. „Andrea." wiederholte die Stimme ebenso, klebst Du noch?" Da schwand der letzte Zweifel in Andrea« Brust. „Camilla." rief er mit verhaltener Stimme. „Gott im Himmel, Du hier ?" Diese aber sank an de« Gefesselten Seite nieder. „Ich bin'»," rief sie schluchzend, „ich bin«! Ich mußte Dich retten, oder mit Dir sterben! Konnt' ich dich dorthin führen lassen, wo ein ärgere» Lo« Deiner wartet, al« der Tod k Fortsetzung folgt. gibt, hat er nie »»«gesprochen. Der gleiche Stand-Punkt wurde neulich auch vor dem Reichsgerichte von der Regierung vertreten, und da« Reich«g«rlcht hat ihn anerkannt. Ich will also, daß die Staat«-»oten im Sinne des Gesetze« vom 25. August l 866 fundiert, respective getilgt werd«». Die« soll geschehen: 1. Durch Verwendung 'der jährliche» eigenen Silberproduction wie bi«her. Der Staat hat zwar bisher da« Silber geprägt, die« aber al« Einnahme in sein Budget eingestellt, statt e« zur Einziehung der Roten zu verwenden. L. Durch Aufnahme einer in Gold verzinslichen Rentenanleihe, wodurch die Mittel geschaffen werden sollen, um mittels des Silbers der Bank die Slaallnoien successive einzuziehen. Auch wir Bimetallisten sind F 1892 f d-1 Meinung baß wenn )ur Doppelwährung über» jtgangm wird, ein Theil unsere« Metallschatze« iedeniall» in Geld zu bestehen hak. Belaffung ocn 1' 0 MiLioren al# ui>verzin«liche ReichScassen-schei« im Verhältnis der Ouete 30: 7<); Fundierung der Salin«nschei«e au« den Cassen? besiänden, respective au« dem angekauften Golde. 4. Maßregeln behuf« Ersparung von Umlaufmitteln: »ie allerwesentlichste von den vorbereitenden Maß-regelu. vielleicht jene, welche un« in allererster Reihe die Erhallung de« Goldes im Lande sichern iviid. Ich verstehe darunter die Heranziehung der Postsparkasse zur Steuerzahlung, ein gute«, gesunde« Cbeckgesttz und die Erweiterung de« Giro-Verkehre» »er Oefterreichisch ungarischen Bank mit allen Mitteln der Pression, ü. Weitere Goldanschaffunge» sind von dem Ergebnisse der Währung« Conferenz «hhänziz ,u machen, aber jedenfalls nicht vom Tlsate, sondern nur durch die Oefterreichisch« uxgarische Bank auf deren Rechnung zu efsectuier«». Zu diesem Behufe hat rechtzeitig eine Reform der v-nkgesetzgebung platzzugreifen. Mein Weg aber ist gerade umgekehrt von dem. der un» vorgeschlagen wird. Ich wünsche zunächst eorbereilende Maßregeln für die Abschaffung de« Zw-mzScurse«, dann den Währung«w«chsrl, eventuell je nach dem Ergebn!« der Conferenz vor völlig« Beendigung derselben bereit« vorbereitend« Maß-n,ew. Diese Perspektive ist jedenfalls eine minder gefahrvoll«. Die Actio» vollzöge sich in einem ruhigen, unseren Verhältnissen rntfprrchendkn Tempo, d e Ueberstürzung würde vermieden. E« träte da» ei«, wa» diesen Vorlagen fehlt, die Voraussetzung einer organisch«« Entwicklnug. Unter großer Spannung ergreist der Finanz minist «r da« Won. Zuerst berührt Steinbach den Standpunct, welchen die sriHjettn Redner eingenommen und konstatiert, daß Dieselben eine möglichst weitgekiende Ger» mehrung unserer Zahlungsmittel wünschen. Sie wiffen au« dem, wa« ich Ihnen wiederholt die Ehre gehabt habe, zu sagen, daß ich gegen eine Vermebrvnz unserer Zahlungsmittel innerhalb der Grenzen, wie sie unser Verkehr verlangt, absolut nichis einzuwenden hab«, wi« denn auch in den Vorlagen auf diese« Moment ein ganz entscheidendes Aewicht gelegt worden ist; aber einer uncontrollierten ?«rmehrung der Zahlungsmittel, die am Ende gar nicht in den Händen de« Staate« liegt. wi« e« bei der freie» Silberprägung der Fall wäre, oder noch vielmehr einer Vermehrung der Zahlungsmittel dürch unbedeckte Note» könnte ich von meinem Standpunkte nur auf da« bestimmteste widerrathen. 3$ möchi« bezüglich ditfer H«rr«n noch Einiges bemerken; sie hab«n sich im Wesentlichen negativ zehalten, denn den p»fitiv«n V»rschlag, den einzigen, »in ich entnehmen konnte, nämlich den der Ver-mehmng der Zahlungsmittel ohn« D«, und die nicht zugleich den Zweck haben, die Production zu fördern, grgen diese Maßregeln habe ich von vornheriin ein sehr tief begründrte« Mißtrauen. (Bravo! Bravo!) Auf diese Art fördert man überhaupt di« Lohnbewegung nicht. Di« Lohnb«w«gung kann nur ihren steigenden Weg fortsetzen, ivenn in d«r That di« Production blüht (Sehr richtig l) und wenn di« Mögllchktit geschaffen wird, auf diesem Wege eine Grundlage zu schaffe», aus der sich da« Einkomme» der arbeitenden Classen entwickeln kann. (Bravo! Bravo! Mach«n wir sogleich Ordnung, suchen wir d«n Prei« unserer Papierwährung zum Golde ein-für allemal festzusetzen, damit wir au« d«n Schwierig-kcltcn herauskommen, damit da« gegenseitige Hoff«» auf hinauf >md hinunter endlich einmal ei» Ende hat, während dagegen im Wesentlichen die Propo-sitionen dc« hochverehrten Herrn Vorredner« in positiver Richtung darauf hinausgehen, abzuwarten, und zwar au« d«m Grunde, weil er hofft, daß di« Verhältnisse in einiger Zeit sich w«rd«n geklärt habe». Ich fürchte sehr, wenn wir in der Hinsicht länger ab»«.rten, werden wir nur während d«r ganzen Zeit, die wir abwarten, wieder von d«r einen und der anderen Seit« der Sp«culation preisgegeben sein; wir werden in dem Kampfe widerstrebender Meinungen stehen und wir werden Alle» eher erreichen, al« die Stabilität. (Lebhafter v«ifall.) Abg. Dr. S t e i n w e n d «r führt au», daß die Fixierung de« Agio« nothwendig sei; noch viel gefährlicher und schädlicher al« da« Schwanken sei aber da« Schwinden de« Agio«, daß nämlich 1 fl. gleich 2 Mark wird. Dadurch kann vielleicht der Consument geschädigt werden; aä «itdife. iitr tKtt hntiH mattn 3 im günstigen Falle das Kilo Mehl um ritten halben Kreuzer billiger würde, wa« einfielt dabei auf eine Semmel? Die Kosten der Valuta betragen 9 Millionen.allein der Gewinn für Land-wirthschaft und Export sei unvergleichlich großer und überdie« bietet der Goldschatz eine werth-volle Stütze im Kriegsfalle; e« gibt keine productivere Verwendung al« da« Todtliegen des Goldschätze« in den Kellern der Bank. Deshalb müsse man sehr vorsichtig sein bezüglich der Ausnahme der Barzahlungen. Bevor nicht die Sicherheit besteht, daß wir da« Gold er» halten, könne unter keiner Bedingung zur Aus» nähme der Barzahlungen geschritten werden. E« ist die« vielleicht eine Frage de« zwanzigsten Jahrhundert«. (Abg. Dr. Lueger: Ah so?) Dabei wird die Erhöhung de« Bankzinsfuße« eine gefährliche Rolle spielen; eZ wird also eine Organisation des kaufmännischen und ge-weiblichen Creditwesens vorangehen müsse«. (Abg. Dr. Lueger: Ja, wenn alles das geschieht!) Man dürfe also die Aufnahme deS Goldan-lehen« so wenig wie die Ausnahme der Bar-Zahlungen beschleunigen. De« Redner« Partei (Dkutschnationale Vereinigung) halte die Vorlage al« eine unbedingt nothwendige Garantie unserer bestehenden relativ günstigen wirthschaftlichen Verhältnisse und werden wahrscheinlich einmüthig dafür stimmen. (Beifall.) Stovemsches. E« vergeht fast kein Tag mehr, an welchem die slovenischen Blätter nicht ein oder da« andere Zugeständnis oder Versprechen zugunsten der „slavischen Sache" zu verzeichnen haben. Im Augenblick ist e« Herr v. BilinSki, der in seiner Eigenschaft al« Präsident der StaatSbahnen darüber belobt wird, daß er auf den Bahnen in Jstrien, noch mehr für die Slaven zu thun beabsichtigt, al« Herr v. Czedik bereits geleistet hat. Bekanntlich ist Letzterer schon so weit gegangen, daß er in Jstrien dreisprachige Fahrscheine ausgeben ließ, damit nicht etwa ein des Lesens unkundiger Essigtschitscher beim Anblicke des Scheine« in seinen nationalen Gefühlen gekränkt würde. Die Herren Slaven in Jstrien brauchen jedoch etwa« mehr al« »nationale Gleichberechtigung", sie brauchen slavophilt. italienisch-feindliche Bahnbeamte auf den Station«-Plätzen. Sie brauchen dort slavische Agitatoren. Und diese Forderung scheint der edle Pole zuge-standen zu haben. Einer der ärgsten nationalen UlisriedenSstifter in Jstrien. der Redacteur der „MrSa Sloga", der erst vor Kurzem scharf ver-urtheilte Herr Mandit, hat die Anwesenheit ve« Herrn v. Bilin«ki in Trieft benutzt, um ihm feine Herzenswünsche vorzutragen. Herr Mandiö ist officiell al« Präsident de« politischen Ver--eine« „Edinost", dem der immer ärger aus-lodernde Kamps zwischen Slaven und Italienern zuzuschreiben ist. aufgetreten, und Herr von BilinSki hat diesen osficiellen Repräsentanten der Glavophilen „ohne Umschweife erklärt, daß die geäußerten Wünsche gerechtfertigt seien", und daß er auf seiner Fahrt durch Jstrien schon energisch Beiehle gegeben habe, nach welchem die Beamten der „Landessprache- mächtig ju sein haben. Herr v. BilinSki hat'den Herrn Mandii auch die Befriedigung der weiteren Wünsche in wohlwollendster Weise zugesagt, und will, wenn die windischen Blätter nicht lügen, alles thun, um sich die Anerkennung der Triester Slovenen zu erwerben. Herr Mandie, der verbissenste Gegner der Italiener und Deutschen, ein Panslavist ersten Range«, ist über Herrn v. BilinSki vortrefflich zu sprechen. In Trieft haben die Slovenen jedoch auch ihre Sorgen. Der dortige italienisch-politische Verein hat nämlich den Beschluß gefaßt. Se. Excellenz dem Grafen Taaffe ein Gedenkblatt über die Lage der Italiener in Jstrien zu über-reichen, damit dieser Herr die ungefärbte Wahr-heit über den Stand der istrianer politischen Zustände erfährt. Die Italiener sind der Meinung, daß Se. Excellenz unmöglich so handeln lassen könnte, wie e« geschieht — wenn er richtig unterrichtet wäre! Wir sind zwar nicht dieser 4 dennoch beunruhigt, sie haben ein böseS Gewissen und wollen nun auch ihrerseits Se. Excellenz dem Grafen Zaaffe ein Memorandum über-bring»», welches der politische Verein.Edinost" nächsten« beschließen wird. Wenn dieses Schriften-überbringen durch Abordnungen modern wird, - wäre nur noch zu wünschen, daß au» allen Theilen deS Reiche» die Deputationen bei Taaffe auf einmal vorsprechen würden, damit sich Se. Excellenz vom Stande der Völkerversöhnung persönlich überzeugen könnte, Da» gäbe eine artige Prügelei unter Eduard'S Augen. Nächsten Samstag hat der Verein „Edinost" in Trieft eine „wichtige" Sitzung in der u. A. ein Sturm auf die Italiener bei der nächsten GemeinderathSwahl beschlossen werden soll. Eine vor kurzem erflossene Entscheidung de« Obersten Gerichtshofes gibt dem russophilen ,61. Rar." den Anlaß zu großer Freude. Der Fall ist folgender: Beim Bezirksgericht in Trieft wurde eine slovenifche Klage überreicht »nd auch angeuvmmen. Die angeklagte Partei ließ sich durch einen Triester RechtSfreund vertreten, der zunächst dar» über Beschwerde erhob, daß die Anklage in ganz unnöthiger Weise in slavischer Sprache überreicht und angenommen wurde. Die Be-schwerde wurde abgewiesen. Di« Rechtssache entwickelte sich sodann für den Verklagten in italienischer Sprache, für den Ankläger aber in deutscher Sprache, weil sich derselbe einen deut« schen Advocaten genommen hatte. Hierauf er> folgte seitens des Bezirksgerichtes ein Bescheid in slovenischer Sprache, mittelst welchem die Einvernehmung der Zeugen deS Angeklagten zugestanden wurde. Der italienische Advocat beschwerte sich beim Triester Oberlandesgericht darüber, daß d:r Bescheid in slovenischer Sprache erflossen war. und der Beschwerde wurde Folge gegeben. DaS Triester OberlandeSgericht ent-schied, daß der Bescheid entweder in deutscher oder italienischer Sprache hätte erlassen werden sollen. Die italienischen Blätter begrüßten diese Entscheidung mit den Worten: Noch gibt eS Richter in Oesterreich! Darauf nahm sich ein slavischer Advocat der Sache an, beschwerte sich beim Obersten Gerichtshof u. zw. in slovenischer Sprache, und der Beschwerde wurde auch Folge gegeben. Diese Entscheidung hat de» höchsten Beifall der slavischen Presse gesunden. DaS Laibacher Aciienrussenblatt schreibt, nachdem eS vorher einige impertinente Bemerkungen über die Italiener gemacht hatte: .Unser allerhöchstes Gericht hat durch diese Entscheidung für alle Gerichte eine Norm geschaffen, welche für unsere jetzigen Verhältnisse unschätzbar ist. Wenn di« slovenifche Sprache bei irgend einem Gerichte zulässig ist, — so entschied der oberste Richter — wenn die slovenifche Klage slovenisch er-ledigt wurde, so sind alle späteren Erledigungen ii^slovenischer Sprache rechtSgiltig, wenn sich die Parteien auch während des Processes einer anderen Sprache bedien«» sollten." Das Russenblatt fordert die slavisch ge-sinnten Richter zur Nutzanwendung der oberst- gerichtlichen Entscheidung dringendst auf. * ♦ An dem tschechische» SokolistenanSslug nach Nanci hätten, wie wir dem ,6lov. Svet" entnehmen, auch süds.lavischen Falken theilnehmen sollen. Bekanntlich hat di« R«gierung diesen Ausflug untersagt. Sicher ist dieses Verbot nicht erfolgt, um etwa den Deut-schen in Oesterreich eine Gefälligkeit zu erweisen, und unbegreiflich daher, wenn es deutsche Blätter gibt, die in einer Maßregel, die „der Noth Sehorchend erfloß — nicht dem inneren Dränge", hon wieder ein Einschreiten erblicken, für welches wir Deutsche der Regierung Dank schulden sollen. Kleine Machrichten. ^Vermählung des Grasen Her-b «r t B i s m a r ck.J Während die .Hamb. Nach-richten" behaupten, daß alle Angab«» über den Zeit-punkt der Vermählung des Graf.» Herbert «iim.rcl »„iriib. i-i», roirb b„ .ch« hier nn«ci«atch in Kifli. Mittheilungen der Schriftkeitnug. Herrn 3f. In G In dieser Form, »veil zu lang und »u wenig prägnant, unverwendbar. Der heutige« Nummer unsere» Blaues liegt ein Prospekt über das soeben erschienene populäre Buch „Krone und Gulden" (Preis 60 It.) bei. welches bei Fritz Rasch in Cilli vorräthig ist. tzourse der Wiener Börse vom 2». Mai 1892. 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Auni 1892 und allenfalls die darauffolgenden Tage, jedesmal von i» bis >2 Uhr vor-, und nöthigen Falle« von 2 bis 6 Uhr nachmittag? in Ralschach mit dem Beisätze angeordnet worden, daß die Pfandstücke bei der ersten Feilbietung nur um oder über den S^ätzungswerth, b.i der zweiten F-ilbietung aber auch unter demselben gegen sogleich« Bezahlung und Wcgschassung hintangegebe» werden. K. k. Bezirksgericht Ratschach, am 16. Mai 1892. 411-43 Croatien. 369—5 i w - SV 1 Theodor Gunkel, Bad Tusl'er, Görz, Curort« 3ft&—tll Eine WOHNUNG tu Fruu-Josefs-Quai, bestehend aus 6 Zimmeni sammt ZagehGr ist vom I. Juli u ia venuietbeu. Anfrage bei Herrn J. 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Schwester, deS Fräulein» HKerese Zangger, welche heule de» 27. d. M. »ach langem schwerem Leiden. versahen mit den bl. Sterbesakramenten im 21. Lebensjahre selig im Herrn entschlafen ist. Die Beeidigung der theueren Verblichenen wird Sonn-tag den 29. d. M. um halb 6 Uhr von der Leichenhalle aus nach dem stadt. Friedlose stattfinden. Die heil. Seelenmesse wiro Montag 7 Uhr früh in der Abtei-Stadtpf^irrkirche gelesen werden. Cilli, den 28. Mai 1L92. 442 L ~ .Hotel (?lcsant. =— Sonntag den 29. Mai 1892 CONCERT der (Siüier Musikvereins-Kapelle. Anfang hall» 8 Uhr. Gntrce 2-i kr. Täglich dir so beliebte stciriscdes Product Puntigamer^-PilsnerBier im AuSschanl per Liter nur 20 kr. Um zahlreichen Zuspruch bittet hochachtungsvoll M Schönster Hafer & Mais (Kukurutz) stets billigst vorräthig bei Alois Walland, Cilli Rathkausgasse, Hauptplatz & Grrazergasse (Scheerbaurn'sche Mehlniederlage). 410 4S Pfarr. Kneipp's Orig.-Reinl einen-Tricot-.0^%^ Gesundheitswäsche. Borzüglitf». schwnßsaugend! L. 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