Imts Blatt zur Laibacher Zeitung. Ginbernial - Verlautbarungen. Z. 43l. (l) Nl. 5950. Verlautbarung. Auf die Anfrage, ob Staatsobligationen Gegenstand einer gerichtlichen Feilbietung seyn können, und im bejahenden Falle, wie dabei vorzugehen sey, haben Seine k. k. Majestät mit allerhöchster Entschließung vom 30. Scp° tember 18^3 Folgendes anzuordnen geruhet: — 2) die ä5,eräußl'l'll»q öffentlicher Fondöobligalio-nen und der Cartelle d,K lomdardisch - vcnetia-liischen Monte, soll, wenn sich die Parteien l^ber eine andere Veränßerunqsart nicht verci» „'.gen können, zu Wien und Mailand, an den daselbst bcstehcudcn öffentlichen Börsen c,n-leltet werden, es woge sich von cn.er, im Wege der freiwilligen Gerichtsbarkeit oder im (5xe-cutionswcgc angcsllchtcn Veräußerung hcnidcln. ^. 2) An den übrigen Orten unterliegt die ae-lichtliche Nerstcigcruung der Staatöobligatio-„c,i und der Cartelle dcö lombardisch - venctia-nischcn Monte, wenn die Parteien sich über den Werth, um welchen dieselben überlassen und nicht vereinigen kön- nen, im Allgemeinen keinem Anstande.__ Bei dieser Versteigerung ist jedoch, ohne daß cs esstelle findet anzuordnen, dap in Hinkunft alle Strafcrkenntnisse, womit Geld' strafen verhängt werden, gleichzeitig mit derer Publication, derjenigen Armeninstituts - Vor» stehung, an wclchc der Strafbetrag abzufüh« ren ist, mitgetheilt werden, und in dem bei treffenden Untersuchungs^ und Strafarte eine solche Mittheilung ersichtlich gemacht werde. — Gleichzeitig wird bemerkt, daß sämmtliche Parteien, welche zu Geldstrafen verurtheilt werden, berechtiget scyen, sich die ordnungs« mäßige Abfuhr des Strafbetrages qnlttiren zu lassen. — Laibach am 16. März 1844. Joseph Freiherr v. Weingarten, Landes- Gouverneur. (5«rl Graf zu Welsperg, Na i ten au und Primör, k. f. Vice-Präside»t. Georg Mathias Sporer, k. k. Gubcrnialraty. I. 489. (l) Nr. 7395. Kundmachung wegen Herstellung der Stationsgebäude für die Staats-Ei sen bahn zu Peggau, Frohnleiten und Barnegg. — 3u Peggau, Frohnleiten und Bärnegg in Steyermark sind für die Staats-Eisenbahn Stationsgebauoe zu erbauen. — Die Herfiel« lung dieser Gebäude, deren Vollcndungslermine biä Ende Juli 1844 festgesetzt ist, wird im Kego der öffclUlichcn Versteigerung, mittelst Uebcrreichung schrlfclicher Offerte, an Pl'ioat-unternehmer überlassen. — Den Offerenten haben folgende Bcstimnnil.gen zur Richl schnür zu dienen: 1) Die einzelnen 7lrbelten sinD nnt nachstehenden Beträgen veranschlagt: ^. Für das Stationsgebäude zu Peggau. Die Maurerarbeit mit . . 7867 si. 49 kr. „ Steinmeharbeit mit . 755 „ 14 „ „ Zimmermannsardcit mit 1353 „ 18 „ „ Tischlerarbeit mit . . 727 „ 26 „ ^, Schlosser- und Schmide- Arbett mit . . . 1l34 i, l8 „ „ Spänglera'.beit mit , l653 „ " ,? ,. Anstreicherarbeit mit . 173 „ ^8 „ ,» Glaserarbeit mit . . , W2 „ l2 ,. „ Hafnerarbcit mit . . l56 „ " " „ Psiastererarveit, mit . . 182 „ 4? „ Die Brunnenarbeit mit . ^ ^o^ st. 52 kr. Zusammen ..... 145lu fi. 5l kr. ü. Für daS Statio nsgedäuh, zu Frohnleiten. Die Maurerarbeit mit . 1156 si. H kr. „ Zimmcrmannsarbeit mit 424 „ 2o ^ „ Spänqlcrarbeit mit . 373 ., 2ü „ „ Tischlerarbeit mit , . 119 „ 3? ., „ Schlosserarbeit mit . . 18g „ 1 „ „ Ansteichtrarbeit mit ^ 52 ), 42 „ , Glaserarbeit mit . . 20 ^ 33 „ „ Hafnerarbeit mit . . 42 ,> 20 „ „ Vrunnenarbcit mit « . 135 .. 5 „ Zusammen mit . . . . 2512 st. 5 kr. K.Für das Stationsgebäude zu Barne gg. Di< Maurerarbeit mit . . 1509 si. 18 kr. „ Zimmermannsarbeit mit 406 „ 27 „ „ Spänglerarbeit mit . . 332 „ 13 „ „ Tischlerarbiit mit . . 122 „ — „ „ Schlosserardeit mit . . 138 , iß „ Anstreichcrarbeir mit . ^9 ^ 40 !' „ Glaseralbcit mit . , . 21 „ 48 „ „ Hafnerarbeit mit . . 42 „ 20 „ „ Brunnenarbeit mit . . 135 „ 5 „ Zusammen mit . . . . 2757 „ 7^. 2) Die dießfälligen Pläne, Vorausmaße und Kostenüberschläge, die Preistabellen, die allgemeinen und besonderen Baubedingnisse, so wie die Baubeschreibung, können bei der k. k. Ge» neral-Direction für die Staats - Eisenbahne« in Wien, Stadt, Hcrrngassc, Nr. 27, wahrend den gewöhnlichen A'mtsstunden eingesehen werden. -< 3) Die Anbote müssen sich auf sämmtliche Arbeiten eines jeden Stationsgebäudes ausdehnen, und sind bei der k. k. Genera!" Direction längstens biä zum 25. April 18N Mittags 12 Uhr, schriftlich, versiegelt, mit der Ueberschrift^ „Anbot zur Herstellung des Stationsgebäudes z« . . - ' »" zu übergeben; sie können sich auf alle drei Vauobjecte, oder auch nur auf eines und das andere derselben erstrecken.— 4) Jedes Anbot muß mit dem Vor- und Zunamen des Offerenten unterschrieben seyn, und auch die Angabe seines Wohnortes enthalten. — Ueberdieß muß darin mit Bestimmtheit an. gegeben werden, mit welchem Nachlasse von de,-oben bemerkten Bausummen die Herstellung übernommen werden wolle. Der Nachlaß ist in Percenten auszusprechen. — Auch hat der Offertitt, in so serner nicht bercttö Bauunternch' 325 mer für die Staats-Eisenbahnen ist, oder bei früheren Anlässen seine persönliche Fah.gke.t zu deren Ausführung dargethan hat, auf glaubwürdige Art nachzuweisen, welche Bauten er bereits bewerkstelligt hat, und welche Mittel und Arbeitskräfte ,hm zur Ausführung seines Anbotes .u Gedote stehen. - Endlich muß darin erklärt werden, daß der Offerent die bt-crcffcnden Pläne, Vorausmaße, Kostenüber-sckläae, die Preistadellen, die allgemeinen und besonderen Baubedingniffe, so wie die Baube-schreibung eingesehen und wohl verstanden habe, und sich genau darnach benehmen wolle, zu welchem Behufe er die genannten Documente noch vor Ucberreichung des Offertes unterschrieben habe. — 5) Dem Offerte ist entweder die «mtliche Bestätigung des k. k. Universal-Camera!-Zahlanttes in Wien, oder eines Provinzial-ZahlamteS beizuschließen, daß der Offerent das 5)6 Vadium von den oben angeführten Bausummen im Baren oder in haftungsfreien Staatspapieren erlegt habe, oder eS ist eine diesem Vadium angemessene, von der k. k. Hof-lammer-Procuratur oder einem k. k. Fiscal« amte vorher geprüfte, nach den §Z. 230 und 1374 deS a. b. G. B. annehmbar erklärt« Si« cherstellung beizubringen. — Auf Anbote, welche den vorgeschriebenen Bedingungen nicht entsprechen, wird keine Rücksicht genommen. —6) Dle Entscheidung über daS Ergebniß der Versteigern wird nach Maßgabe der Annehmbarkeit ^Offerte und der Vertrauenöwurdigke. des Antragstellers erfolgen. ViS zu dieser Entschel-dnna, welche unverzüglich bekannt gegeben wer« den wird, bleibt jedcr Osserent für den Inhalt sei« ncS Anbotes rcchtsuerbindlich, und ist im Falle ber Annahme desselben verpflichtet, das angenommene Versprechen in allen Puncten zu erfüllen, und den förmlichen Vertrag hierüber zu unterfertigen. — 7) Die Vadien der angenom« menen Anbote werden als Caution zurückbehalten, die übrigen aber sogleich zurückgestellt. _^ Dem Crsteher ist es unbenommen, die Cau« tion auch aufeine andere vorschriftsmäßige Art sicker zu stellcn. - Von der k. k. General« Direction für die Staats. Eisenbahnen. Wicn »>,»« u»» llMVllchlllche v»r!»ulv,ru„,cn. 3.,??. (3) , . Nr 2633, « 27,4. E d l c t. Von dem k. k. Stadt- und Landrechte in Krain wird hiemit kund gemacht, daß der mit dem Edicte ääo. 4. December 18z3, I. 10949, eröffnete Concurs über das Vermögen des Wenzl Iessenko aufgehoben worden scy. — Laibach am 23. März 1844. Z. 480. (2) Nr. «Zu. Kundmachung. Am 20. April z844 Vormittags wird im Kreisamte zu Neustadt! «ine Verhandlung, wegen der Sicherssellung d.s Bedarfls an Be-Heitzungs-Nrtlkeln für d,t k. k. Mllitär.Haupt« station Neustadll, und zwar für Vlllinholz vom l.Ma» 1644, dann für Stemkohln vom 1. November 1844 bis Ende April ,645, im SubarrendirungS: oder lleferungs«vegl abge« halten werden. — Indem das Krc«eamt diese Verfügung hilMlt zur allgememcn Kenntniß bringt, sindet es den Unternehmungslustigen in dieser Beziehung folgendes zu »hrer Bench-mungsw'ffenschaft zu erinnern: l. Best»ht das Sudarlerdiiungs« Elfordernlß vom l. Mai bis Ende October u. «., an hartem Brennholz monatlich in i5n.ö. Klaftern; — dann,, vom 1, November 1844 bis<3nde Nor»! i345 monatlich inion. ö. Klaftern, und an Steinkohlen dcilau-sig >5c)n. ö. Centner. — 3. Rückstchillch der Qua» lität dleser Behe«,'Artlkcl wi'd bemerkt, daß das Breiniholz vc>n Buchen»Galtung, mit 3c»zöttiger Scheite, lä'ige, in 6 Schuh hohen und 6 Schuh brmen, auf Kosten des Euntrahenten mit Kreuz» stoß geschlichteten Klaftlrn seyn muß, dem vors jährigen Holz,Schlage angehöre, trrcken und vollkommen gesund und nicht mtt Wurzeln, Prügeln oder Klötzen vermengt sey. — 4. D«e Steinkohlen smd von reiner und nicht griesar, liger Gatlung erforderlich, und mü^en aus yanzen Siüclenbessehen/ und nichtmil Steinen, Sand oder Erde vermengt seyn. — 5. Auch wlrden auf dl«le beiden Behcitz« Artikel nicht allein Anbete auf Subarrendirung, ssndern auch auf deren Einlieferung angenommen, in welchem Falle das zu liefernde Quantum in i5o n. ö. Klafter Buchenbrennholz und 900 p.ö. Centner der beschriebenen Steinkohlen, und falls die besprochene Steinkohl n< SlcherNel« lung nicht zu Stande kommen sollte, in 3oa n. 0. Klaftern Brennholz bestehet und vom 1. Mai bis Ende October 1844 mit dem wettern Bedingnißverwirklicht werden muß, daß hieran dem d'eßjahr'gen TöplitzerMll'tar.Badehausbe« darf cir« /» bis 5 Klafte-n ertragend, ohne wettern als 0e», contractmäßlgen Elttgelt anzu-svrechcn, loco ^öpl'y be,zustellen kommt. — 6. Icder Offercnt hat cin Vadium von 100ft. 326 T. M. vor dem Beginn« der Verhandlung zu erlegen, welches Vadium dann zu Ende der L,citation den Concur,enten rückerfolgt, dem Ersteher aber bis zum Erläge der EalMon beun Vertragsabschlüsse oorbehallen wcrdcn wdcli, wenn selbe m,t einer ger>chtl>ch lcgallsirten Voll» macht versehen sind. — 9. Nachtrags-Offerte werden noch den bestehenden Vorschriften rück« gewiesen werden. — D»e wettern bezüglichen Wertrags-Bedmguligen werden den Concurrcn-ten bei der Verhandlung bekannt gegeben, und können übriglni auch vor der Verhandlung m ter hierortlgen k. k. Mllitar-Haupt Verpflcgs, Magazins Kanzlei lagl'ch eingesehe«, weiden. — Kreisamt Neustadtl am Z«. Ma>z »Lää-_____ S. 493. (l) 3ir.' 2652. Concurs. Ver lautbar«,lg. In Folge des hohen Gubernial-Decretes vom 23. Februar l. I., Z. 1677, ist die, bei dem Magistrate des l. f. Marktes Kappel va« , 7. Mai, 5. Im,« Uldg. Inlt d. I./jcdesmnl Vorinittcg^ <)Ubr ii, loco S^ Veilh im Hanle t»z Execute,, >Mt dem ?lühal,ge destiinlnt wo^ci:, ba^ man die Pfandgüter bei der erste» und zweiten Feilbietung nicht unter dem Schätziuigsprel!?, bc« der blitlen «ber auch Utltrr demselben hintanaebe» »vürde. Hiezu werde« die Äanflussigen zu erscheinen eiilgelaoen, und können inzwischen die Scl?ä!>nl,g< Grundmlchgextract und Verkaufsbcdingnijsc hl«^ aluts einschen. Bezirksgcricht Wippach am »9 December »8^'. Z. 463. (2^ Nr. ^5?. Edict. Von dcm k. r. Bezirksgerichte Senoftlsch wild hiemit bekannt gemacht: Gö sey u^crAn« slicl)e>» d,g (3>,sl PleiNsvll von Großl^helösll, lZes« s»o»är des Matthäus Prcn^ou, in eic c^ccnt'lve Fe'ldietung der, der Ursula Schabetz von Vrün. del gehörigen, der Herrschaft Scnosclsch 5uli Ush. Nr. 253 und Rectf. Nr. 9 dienstbaren, glicht« lich auf ä2»2 st. 40 kr. bewerthetcn Haldhube, lvegen aus dcm w. ä. Vergleiche vom 2u. Au» gust lUHsi schuldiger ?5 st. c. 5. 0. gewllligcl, und es scyen zu deren Vornahme die Termine auf dtn 6. Mai, 5. Inni und ten 6. Juli d. I., jedesmal Fl^üh von 9 big ,2 llhr in loc» der Realität zu Blündel »n't oem Beisahe ange-orenet worden, daß oicsc H^lbhube del der elste« und zweiten Feilbietung nur um oder über den SchatzullgSwerth, bei oer drillen aber auch unler demselben hintangegeben werde. D^s Schätzungsprstocoll, der Grundbuchstj'-tract und die Licitationsbedingnisse können täglich hieramts eingesehen werde»» K- K. Bezirksgericht Senosclsch am 24. Februar »l^4. Z. 467. (3) Nr. 7?l. E d i e t. Von dem vereinten k. k. Bezirksgerichte Egg und Krculbcrg wird hiemit bekannt gemacht: Es haben alle Jene, welche auf den Nachlaß der a,n iZ. April,84» zu Kolitschou ohne Testament vcr. storbenen Halb^üblcrlnn und Witwe V^aria Nal gebornen Urbas irgend eine" Anspruch zn machen haben, zu der dießfalls nach ilir auf den ^5. Juni d. I. früh um9Uhr l?oc dieser Abhandlungsbehörd« angeordneten Liquidatlonslagsatzung mit den nöthi. gen NechtSbehilfen, bei Vermeidung der im §. L14 h. O. B. angedeuteten Folge»,, zu erscheinen. K. K. Bezirksgericht Egg und Kreulberg am »2. März »844. 327 , «5ubernial - Verlautvarungrn. Z. /»90. (1) .l . Nr. 5460. C u r r e N 0 e über verliehene Privilegien. — D»e k. l. allgeme.ne Hoftammer hat am 6 v. M. nach dm Besi.mmungen des allnhochsscn Pa. lentes vom Zt. Marz ,832 d.e nachfolgenocn Privilege verl.ehm: '-^cm Damel Psister, Architect, wohn^ft ,n Pradl, m Tirol, fur v,e Dauer von fünf Jahren, auf die Vcrbch strung dcr unterm 12. Februar und 5 September ig^I privileglrten Slemschneldemasch»,«, wodurch dieselbe mittelst einer Veränderung der Bewegung einfacher und wirksamer arbeite als bisher, billiger zu stehen komme und transportabel weroc. — 2. Dem Iosler Selten ders.lben ganz stach an den Fllislelrahme^ aliliegcn, unl> w,e andere Sple» gtl» unt» g.rröhnlche F'»Ntel,taf>:ln m«t doxp.l' ten Fclslcrl' stlN «lsigcmacht wede», lo,!„'!,, Und wobkl ÜbrlgcnS größ.re Festig, D.u« "„d Schö.dc.l e.z'llt wtrde -3. Dem W'l-delm Earl H^'cdftld, rv.hnhaft in H.hcnems n 3nc, für dle DaU^von zwciI«hren,auf d'c C^.^n, ui der Erjeiigu.g v^ ^etten-so.,len aus verschlcdencn Ocliii, v^eria auf faltcm Wege, aus H^lg »n c^varmi^u Zu^ sia! de, felnel aus Zcllgcrucben, Hhicltn, nis bcsondsrc ans Fischen, Emgcwclpen, Fle sch, Beln, Sürdcllmlhran, Flchtinhalz urd Wt»n« Haltern O^l, welche Substanzr», ouweder ein« ^li oder in Mischungen untc, si^b oder m,t andctn3^^^ff.s, vcrwcndtt lve>dcii. —H. Dem Iobal«!) David Retler, R'ttergulbbcsiylr, wchn. tzafl lli ^3 ungart, »m ^vnigrclche Wüitlem-dera, ""l) dcm Bernhard W^l^lm Ohkg5, denschaftl'Hen Bcamtcn, wohnhatt ,„ W>e., Umgrübe, ^'- 2"', für di. D.uer ro., cmem Iah", auf d.e Verbesserung ,., dec Erzeugung von alle» Galttmgen ve^ol>eter und oe silberttr Metall ^uchstaben, w.du.ch dte bl5berigen Erzeugn^ b.eser Art a«, Schärte und Ne.lihe.t der P.agu.g, an Dauerhaftiq. kcit dcr «UergoldUng und Velsil^evu^, s^ wie an Wohlfcilhcit udertroffen wcrdu. -^ ,g. Dem Ea>l Di'hlcr, Mechaniker, w.hcchaft in Wien, Wleden, Nr. 292, für dle Duuer von einem Jahre, auf die Erfindung und Verbesserung clncr Universal-Nubricir» und Rast',r, Maschme „Pan- Grammepl^raph " genannt, mlttcllt welcher alle Arten uon Na« ftriru^gen mlt und ohne Ausfüllung der Nu-bllkenköpfe auf eme einfachere und wohlfeilere Nrt als dlkhcr, mit Langen» und Quelllmen und Mit jeder beliebizen gefärbten Tinte, »nS-bcsonbeie aber Naftc»rungen von Nubrlken» Bögen aller Fcmen, von M uss er »Zeich e n p a p , e r e n (Quadrlcate) für Manufactur-Zcichner, von allen Gattungen Noten - Pa» pltren, endlich Rastri'ungen von Handels» büchern, Nentamts - I 0 urnalen, 6o,no currenl.l8 n. !c. verrichtet werden können. — 6. Dem Joseph Naole , H^use.genthümcr, wohnhaft in Hilnals bei Wien, Nr. HI, füc die Dauer von emem Jahre, auf di? Eifillt'ung und Verbesserung tlner M^sch ne, mtttclst wel-chcr große Gemälde von beliebiger Höhe und Breite »n jedem gewöynllch n Zimmer ganz b.qucm wle all emer Stoffels» angefertigt werden können. — 7. Dem Ignaz Bösendorfer, k. k. Hof^Elavitlmacher, wchnhafi ,n W,en, Ioscphstadt, Nr. 226, für d,e Dauer vo„ zwe» I^hre», auf die E'siodung einer neuen Arl u<.'l, Allslöscr - Me^aii k an elamer-In, ftrumcnltn, welche l>n Wesentlichen darin best he, daß duch emc auf dem Hammerstiele abgebrachte Stellschraube der Auslöse vor dem Anschlage des Hammers an die Sailen zurückgestoßen und s.liach der Hamnnr, schnabel zu gleicher Zc,t frcl gemacht werde, wodurch sich der Anschlag außeril präcise gestalte, der Ton kräftiger hervortrete, das (^lO5<:c:!igcn, so wie >m grütztc,, ^<),ll!i8lM0 d>iuid.ilions' m 5 Abh>n,dlullgölag. l'hung s^en-ih z^i elschcm,", a<ä sie sich witll. haft in Wien, Stadt, Nr. 460, für die Dauer von fülif Jahren, auf die Verbesserung m d3), für die Dauer ron fünf Icihlcn, auf d,e Erfindung und Ver, besscrung i» der Erzeugung von Rädern aus Schmiede,fcn für Locomotive und Dampfwagen, wclchc ein yrößcrcs Tragvermögen haben als 0le bltchcr gcbrauchl'chcn, und bei dcncn die Speichen nut der Nabe auf solche Art vc,i d?l Benützung eines Dunst-l'chics und ^ssrn Abwendung a,lf allc Gattungen von Ocl-?ampcn und Laternen mittelst llncs einfachen Apparates. — Laibach am »2. Mä^z 184/». Joseph Freiherr v. Weingarten, Bandes -Gouverneur. Carl Graf zu W e l sv e r g, Nai te n au il n d Primör, k. k. Vice« Präsident. G?o,g Mathias Sporer, k. k. Gubcrnialvath. geuä die Folgen des §. 8,4 5. G. B. selbst »u« zuschveil).'" haben werden. K. K. Aeziltsgcricht Umgebung LaibachK am ^. April iö^^. 3 üo?. (i) Nr. 1279. Edict.- ^ Von dem k. k. Bezilksgerichte der Umgebun. gen ^albichs wird dem Georg Vergant u»o sei. »en allfällige,, Ilbee, mittelst gegenwärtigen iZoi^tcü «limien: Gs habe Jakob Starre vel! Prcschgan,, unter Vertrcllnlg des Hrn. Dr. Lindner wider 1,c «>,ter ,6. Mälz l. I. bei diesem Gcrichle die Klage lluf Bezahlt» und Ollosclien-crl'wrung ocr in dem Schuldscheine li6u.l)tirnal>. ,^. November ,799 enthaltenen alterlichcn Erb-schaflöfordelung pr. /»ao st. L. W. oder 3/,o st. D. Z,, oder 3o»si. 53 lr. (Z. M. sammt Nalura« l?m nchccrliche Abhilfe ge, bclen, wolüdcr die Tagsahung auf den 2. Il«li l. I., Vüln^ltags 9 Uhr anberaumt worden ist. Da dcr Aufenthaltsort der Beklagten oem Gerichte unbekannt ist, so b^ man lensclbe.'i zu ihrer Vertheidigung und auf ihre Gcfabr un2 Kasten 5cu Hsn. Dr. Bl^ö ssrobath alü Enratos desti^lls. !nil lvclch?>n die angebrachte Rechtssache 329 «ach der bestehenden Gerichtsordnung ausgeführt «l„d entschieden werden rricv. Die Beklagten n,eroe» demnach angewiesen zu rechter Zeit selb.» zu "schemen, oder inzwi. scl,<.,, de.« beeilte« Vertreter ,hre RechtKbcde! e an ie HanV u geben, oder aNenfallü sich selbst c nen andern Vertreter ,u bestellen und dem Gerichte nombasl zu machen und zroar sogewiß. al« !?e sich fol'll tle auS 'hrer Vtrabsaumung entstehe"'" Folgen nur selbst beizumessen haben ___________ Z. 5c>3. (») " NrT^g. Von dem k. s. Nelirksgerichte der Umgebun» aen LaibachS wird dem Andreag Bezant v«,« Mcdno, dann seinen alifänigcn Erben n itlclst äcaeiuvälllgen Idicles erinnert: 6s habe Jakob Starre von Pleschgain, unter Vertretung des Hrn. Dr- Lindnel-, wioer sie unterm »6. März l. I. bei diesem Gerichte die Klage auf Bezahlt« und Erloschenertlärul'g der in dem Schuldscheine t, so ha» nian denselben zu ibrer Vellhcioiguug und auf ihre Gefahr und KoNcn dcn Hrn. Blag Crodath als lZurator w -NeNt mit welchem die angebrachte Rechtssache nach' der bestehenden Gerichtsordnung ausgeführt und ei'tsctiete» werden rv'ld. Die beklagten werde" demnach angewiesen, nl rtchlcr Zeit selbst ,u erscheinen, odcr inzwi. schen dem bestellten Vertl-cler ihre Recht^behelfe ät, die Hand zu geben, oder aNcnfalU sich selbst ^l^fl, andern Bcrlsettr zu dcstcNen und dem (Jerickle ' amh^ft zu machen, und zwar sogewih» als sie sich sonst die aub ihrer Verabsäumung entstehenden Folgen nnr selbst beizumessen haben melden« Laibach am 17. März »844- ^ 5o5- (') « . . N^- ^2>. G 0 » c t. Von dem l- k. Bezittsgcrichre der Umgebun- .«,. Laibackö wirb dem Iobann Slcipnilschcr, Martin Pruhnl,) und Martin Udounsch, Lann .Kren ali!älli,e>: Erben mittelst ge^tnvärligcn E" es erinnert: Eö habe Anton Pruh.ng von Ja naoas, unter Vertretung dcs H,, Dr. Li.,o. «er nnder sie unterm ^.,t>. M. bei dicscm Ge-"He tir^l.ge auf Ver,abrt. und Erwsä'e.er. tlärun« naDstel'el'der, cilf selner der Herrschst z?al?enbrll,n ««li lttb. Nr. 55 dlenstbaicn Hübe »ntabnlirlcii FaroelUNg.'!!, ols: :,, Der Fc 'e>un^ dcö Johann Slapmtschcr auö oem gelichllichen Bcrgleiche ^lio. 2». Februar ,3u6, pr. 66fl., aus dem Schuldscheine l!<1a. 3' Februar lL.^o, pr. i?oss.> und dem gerichtliche»! Vergleiche tlclo. -'. Februar ,Lo6. pr. 2cil»st>; d. der Forderung des Martin Prllß„ig auö sc»n Schuldschcilie llclo. L. Jänner züo», pr. »43st. 53 kr., und c. der Forderung des Martln Udovitsch auö dc>n Urtbeilc ll, Bormillagü anberaumt worden ist. Da ler AufenthaltSort der Beklagten dem Gerichte unbekannt ist, so hat man denselben zu ihrer BeNheiciquna und auf ihre Gefahr und Kosten dcn Hl»,. Dl. Blas lIiobath als (Zuratar bestellt, mit welchen die angebrachte Rccblösache nach der bestehenden Gerichtsordnung auSgefÜhrt und entschieden werden wiro. Die Beklagten werden demnach angewiesen, zu rechter Zeit selbst zu erscheinen, oder inzrvi. schcn dem besteNten Vertreter ihre Rechtöbehelfe au die Hand zu geben, oder aNcnfaNü sich selbst einen ancern Bertc,l und e.-.tschictcil werden lvird. D«e »ell.igte^ werden demnach angewiesen zu rechte. 3clt selbst zu erscheinen, oder inzwischen dem bestellten Ver. tretcr lbre Rechcsl'chclfe an d«e Hand zu g?den, oder alie"fai1S si^' stlbi» einen andern Verlrelcr zu bestcNeo und dc,, Gcxchte namhaft zu machen, und ln-ar sogewift, ali sie sich sonst die anö ikrc^ Bcrab äun.lui) cnlsichcndcn Fvlgln. nur sl^si bs'iUlnfsen l',adcn werden. ^.albach a»n ^> März ,6^. - — 330 — 3. 497. (1) E d i c t a l - V o r r u f u n g. Nr. 6W. Von der Kezirksobrigkcit Müilkendorf werden nachstehende benannte, dcr dießjährlgin Rekrutirung gewidmete Militärpflichtige, als: »5 ^ ?5 u s d e m G e d u r t ö v , ^ Vor- und Zuname der ...... ' ' - <^^ ^"^' —^- —^- K V^.ruf.»« Ort« Z Pfarrspr.ngel «'«"""" 1 Jacob Golz 1822 St. Nicolai l3 Neuthal Z 2 Matthäus Schinkouz lS26 Voditze 3 Münkendorf 3 3 Bartl, Staravaßnig „ Wistcrschiza l3 Streine ^ ^ Michel Welloch l82'l Velkihrio l Obertuchain " 5 Franz Nograscheg „ Moste 2 Commenda .^ 6 LukaK Kretsch „ Groß Mannsburg ^6 Mannsburg ^ «> 7 Math. Vivoda „ Stein 5 Stein /3 L Joseph Urschitsch „ ,. 57 « Z 9 August!» Koschier „ ,., 47 „ l 3 10 Iohan» Widmar „ Vorstadt Ncumarktl 27 „ »^i H Gcorg Samlen ,» Plcpret»nlsackcl 1 Streine «3 12 Joseph Pollalischeg « Schwarzendach 9 Goisd 1^ hienn't aufgefordert, dasi sie am 25. April d. I. bei dieser Bezirksobrigkeit., odcr am 26. ?lpri! 18^^ Vormittags um 9 Uhr am Assentplatze zu Laibach so gewiß zu erscheinen haben , alö sie widrigenfalls als Nekrulirungsfll'ichtlmg« behandelt werden. Bezirksobrigkeit Münkendoif am 8. April 5844. Z. 487. (>) Nr. 227a. G d i c t. Vv'.! dem VenlsKzesicbte «Z-dnecberg wird hiermit betaun! gemacht: Ts sey über 'Ansuchen dls Hc». Iohatln Urko von Laibacd, gegen Hrn. Andrea« Dougan von Laas , in oie ereculive Fcil« bietung d>.'r, dem Letzter» g höri,;e«, oer St^rlgült LaaK zul) Ush.Nr. 27, Rcctf. 3^r. z, c)ienslbalen, auf 33n5 ft. gerichtlich geschähccn Realität sammt An. und Zugehör il» La^ö, we<;^> schuldiger 5oa fl. c. 8. c. ^eru'lligl und hierzu die Termine auf Ven 3o. März, I«. Av'il unü 3o Mai «8^, je» ecsmal in den vormlllägigen AinlüssuilLen in ter hieroltigen Gcrichtöt^nzle« nnt dem bestimmt worden, daß diese Realität nur bei der drillen Feilbittung unler ihrem Schatzungzwerthe hint« angegeben weroen würde. Das SchähungSprotacoll, dcr Grundbuchsev tract und die LicitalionSbedingnlsse lönuen in ten gewöhnlichen Amlsstunden hieramls eingesehen werden. Bezirksgericht Schneeberg am 29. Dec. »^3. Ns. 6,4. Anmerkung. Nachdem sich bci der erssen Fcildielul,gstags>.hung kein Kausiustigcr mel. »ete, so lvlld am 3u April l. I- i"r zwei- t«n geschnitten werden. Vlprlsg«richt Schneebelg am 3o. März ,3^. Z. 498. (l) . Nr. 62». I d , c t. Von dem Bezirksgerichte des Herzoglhnms Gotlscht^e wird hiemit allgemein bekanlU gemacht: Es scy über Ansuchen bcs Gcorg ssump von Kaz. jeiborf, il die erecutive Feilliietuüg der, dem Mathias Kikel gcbörige,', lant Ochahnnqsprolo» toll vom Bcsche,d>: Lg.F.bru r »UH4, Nc 5L», auf 6^,' ft. geschätztes Hub« Nl-. ? in Neul^ag, dann dcs anf^c, s1. geschätzten M'ingarttns Nc. 85 im Scdinbecge, und den auf ,96 H. d werthettn Fabriuffen, wegen aus dem wirtbschaftsämllichen Vergleiche vom 26. ^i ,8^3 schuldigen t?» fl. 55 t^. c 8. c. gewilliget, und zu deren Vornahme d,e ^agfahrteil auf den ,6. April, »?. Mai und .5. Iun, ,8^e», jeHcsm^l um , Uhr Nachmittags mit dem Veisape angeordnet worden daß diese Rezllläte,, undFihliiisse bei der ersten u'd zwei«»«, F ilbtttU'igstagfihrt nur um oder nber 0 n ^crichl, lich erhobenen Ochähungswcrth, u»d erst bci Lcr dritten Fcllbietungstayfahct unter demselben, d>c Fährnisse aber nur gegcn gleich bare Vrzahlnng htntangegeben würden. Der G^undbuchsertlact, dag Schätzungspro- locoN und die Feilbietungsbedinqnisse lönnen zu den gewöhnlichen Amtsstundcn hiergecichts einge-sihen werden. Ne^rksgericht Gattschee am 25. März »8^.