Hummer 14. P et tau, den 4. April 1897. VIII. Jahrgang. PeMmerZeituM W m Zeichnung. T ?B. Lepofcha, erscheint jeden F»onnr.ig. Siäben nnr« Preis für Pettau mit Zustellung ins Hau«: vierteljährig fl. 120, halbjährig fl. 2.40, ganzjährig fl -t.HO, mit PostVersendung im Inlande: vierteljährig st. 1.40, halbjährig st 2.Ö0, ganzjährig st. 5.60. — Einzelne Nummern 10 kr. Schriftleiter: Josef gelsner, Allerheiligeugiffe 14. - Verwaltung »nd Serlag: W. Blanke, Buchhandlung, Hauptplay Nr. V. Hondschristen werden nicht zurückgestellt. Ankündigungen billigst berechnet. — Beiträge sind «wünsch» und wollen längstens bis Freitag jeder Woche eingesandt werden. Die Demission des Mini-sterinms Badeni. Wie das Aprilwetter berüchtigt ist wegen feiner Launen, die am Barometer niemals mit Sicherheit vorher abgelesen werden können, so hat bei der Eröffnung des Parlamentes am 27. März d. I. wohl schwerlich jemand geahnt, dass ant 2. Npvil das Ministerium demissivniren wird. DaS politiiche Barometer ist noch nuznverläßlicher als d,is physikalische Instrument. Tljaliache ist, dass das österreichische Gcsammt« Ministerium der Krone die Demission überreicht hat. Gleichzeitig aber wird gemeldet, dass der Kaiser den Grasen Bad,ni sotort mit der Neu-bilduuq deS Cabiuetes beauftragt hat. Allgemein wird die Sprachenverordnung für Böhmen als der Steiu angesehen, über welchen das Ministerin»! aus seinem Wege zur Bildung einer Megierumiämajorität gestolpert ist. Nun es wird sich jetzt zeige», ob der Minister-Präsident wirklich da« Zeug Hat zu führen, denn wenn er sich auch nach der Demission nicht mehr verpflichtet fühlt, den Cechen Wort zu halten und die Sprachenverordnnng ad acta legt, so ist damit noch lange nicht gesagt, dass die Cechen auch damit einverstanden seien. Anderseits zweifelt man daran, dass Graf Badeni die Mission zur Neubildung eines Ministeri» ums wirklich erhalten habe; ja eine ganz be-stimmte Meldung aus Wien bezeichnet die Nach» richt als unrichtig. Man hält die Situation für sehr ernst In Abgeordnetenkreisen halt man sogar eine» voll-ständigen Systemwechsel für möglich, das heißt ein Ministerium gemäßigt klerikal»conjervativer Richtung »nd cS gibt Linie, welche das sogar für das Wahrscheinlichste halten, weil eine klerikale, konservative Regiernugsmajorität dem Ausgleiche» mit Ungarn keine großen Schwierigkeiten machen wurde. Vederemo I SpracheuvervriZnung für Böh- men, Beiklerikalisierung der Bolksschnlen, AuS-gleich nach dem Wunsche der Ungarn, da» sind Dinge, die sehr waliricheinlich auch ein anderes Ministerium zu Falle bringen würden, denn schließlich und endlich hän^t eS doch stet« von fortschrittlichen Parteien aller Schattirungen ab. ob das Haus bei den versuchen einer klerikal» konservativen Regierung, Österreich etwa nach belgischem Muster znznstntzen, beschlußfähig fei. Ein Systemioechsel mag j., geplant werden, aber nach reaktionärer Richtung hin wird er nicht durchgeführt werde» können. Gemeinderaths-Sitzung. Zu der am 27. März d. I um 8 Uhr abends im Tparkassasaale abgehaltenen außerordentlichen Gemeinderathssitzung gelangte 1. der Entwurf einer Durchsül>rn»gSvorfchrift zur Ein-Hebung der städtische» Auflage aus Bier »nd ge» brannte geistige Flüssigkeiten und 2. die Zuschrift des steierm. La»deSanssch>ifseS betreffend die Er« gäuzung des hiesigen UntergymnasiuniS zu.einem Landes Obergymnasium zur Berathung. Als Einlaufe waren die Zuschriften deS gewesenen ReichS-rathSabgeordneten Herrn Dr. G Kokoschinegg »nd des neuliewählten Abgeordneten Herrn Dr. Ed. Wolffhardt aufgelegt. Nachdem der Borsitzende, .Herr Bürgermeister I. Ornig, die Beschlußfähigkeit constalirt hatte, erklärte er die Sitzung für eröffnet. Zu Einläuft: Der Vorsitzende beauftragt den Schriftführer, die beiden eingelangten Schreiben zu verlesen, welche vom Herrn Dr. Kokoschinegg und Herrn Dr. Wolffhardt eingelangt waren. Der Schriftführer (liest): „Hochgeehrter Herr Bürgermeister! Die Wahlen sind zu Ende, das Volk hat gesprochen. Mit hoher Befriedigung erfüllt es mich, dass mein Nachsolger im ReichSrathe ein tüchtiger, Sonntagsplanderei. Die Zeit der verschiedene» Ansänge ist end-lich da, die langersehnte. Ans der nördlichen Halb-kngel hat der Frühling begonnen, ans Kreta die Blvcade, in Cisleiihanien die »ene Reichsraths-Periode, die Türkei ist beim Anfang vom Ende angelangt und blos die Hauptversanimlung der Gast» Wirthe-Genossenschaft am l>tzle» Sonntag hat nicht angefangen, weil sie nicht beschlußfähig war. Na, bis GenvsjenichastSvorstehung mag sich tröste», die Großinachisgenosseufchast halt schon seit einiger Zeit immer Generals- und AdiniralSverjammlungcn ab, ohne z» einem Beschlusse zu koimnen, der allen genehm wäre. Der schöne Frühling ist an allem Schuld. Wenn die Leute am Sonntag Ausflüge machen, kann man doch nicht verlangen, dass die Gast» Wirthe zur Sitzung kommen, und darüber berathen, ob beim „Treff" oder beim „Bauernwoisk" die Flaggn der vereinigten Großmächte aufgehißt 'erden, ob übern „Judennatzl" die strenge Blo-ade verhängt oder zwischen ..Lamm" und „Ele-anten" eine neutrale Zone festgesetzt werden soll; ob dem europäischen Conzertc nicht die Musikli» zenz zu entziehen sei und ob der Sultan, für den Fall, als ihm in Slambnl die Concession ent» zogen wird, in der .Renen Welt" als Verrechnen-der genehmigt werden daif? — Es steckt wirklich nicht ein bischen Poesie in den Herren der GenossenschastSvorstehnngen. sonst könnte eS ihnen unmöglich einfallen, an einem so herrlichen Frühlingstage eine Generalversammlung auszuschreiben »nd den Gastwirthen. die ohnehin das ganze Jahr nicht au« dem Rechnen und Auf' schreiben herauskommen, auch noch einen trockenen Rechenschaftsbericht vorzutragen. Und ein herrlicher Frühlingstag warS; unter den glanzgebügelten Hemdkrägen der jeunesse dore de talmi gaukelten bunte Schinetterlingskravatten in allen Farben und auf de» ersten neuen Damen-hüten der Saison blühte bereits eine üppige Fülle von Erocns, Flieder, Maiglöckchen, Hortensien »nd schwarze» Ribisel». Am Eirensplatze tummelte sich die seine Welt z» Pferde, im Stadtparke treiben die Kastanien bereit« grüne Blätter au« und einige grüne Jungen trieben einen Pülchcr den Hut ein. I Still rauschend floß die schöne Dran und freute deutschfühlender Mann meiner Parteirichtiing ist, weil ich daraus zu ersehe» glaube, das« meine Wähler mit meiner politischen Haltung einver» standen waren. Die Absicht, mich von meinen Wählern gelegentlich der verschiedene» Wählerversamm-lnngen persönlich zn verabschieden, wurde durch meine inzwischen erfolgte Wahl in den steierm. LandeSautschnß vereitelt, der meine volle Kraft »nd meine ganze Zeit in Anspruch nimmt. So bin ich genöwigt, schriftlich meinen aus-richtigsten und herzlichsten Dank sowohl Ihnen, hochverehrter Herr Bürgermeister, als auch allen meinen hochgeehrten Herren Wählern für die mir durch eine Reihe von Jahren gewährte Unier-stütznng, geübte Nachsicht uud erwiesene Treue hiemit anSznfprechen. Ich bin mir der vollen Pflichterfüllung be-wußt nud konnte ohne Makel mein Mandat in die Hände meiner geehrten Herren Wähler zurücklegen. Möge mir ein freundliches Andenken gewahrt bleiben. Indem ich bitte, diesen meinen Dank selbst geneigtest entgegen z» nehmen und denselben in geeigneter Weise an die Herren Wähler bekannt zn gebe», zeichne id) mit dem Ausdrucke besonderer Hochachtung ganz ergebens« Dr. G. Kokoschinegg. Sehr geehrter Herr Bürgermeister! Aufrichtigen Dank für das mir feiten« der deutschen Wählerschaft der Stadt Pettan entgegen-gebrachte Vertrauen. Nehmen Sie die Bersid)er»ng entgegen, dass ich a« den bei der Wählerver-fainmluno dargelegten Grundsätzen stets in deutscher Treue festhalten werde. Hoffentlich ist U»S »och viel gemeinsame, erfolgreiche nationale Arbeit beschieden. In aufrichtiger Ergebenheit Dr. E. Wolffhardt. sich, dass der Mann unlängst den TvdeSsprnng doch nickst gethnn hatte, als er von seiner strammere» Hälfte ein paar Liebcstatscherlii erhielt, die aber ihrem Klänge nach je einer ausgewachsenen Backpfeife verzweifelt ähnlich sahen. D» lieber Himmel, im Frühlinge schlägt eben alle« an« oder zu und ein paar „Awige" von der weichen Hand einer liebenden Gattin steckt ein kluger Mann ruhig ein, denn abivaschen lassen sie sich selbst mit Dranwaffer nidit. Mit dem Frühlingsanfang zog die frolje Hoffnung aufs Besserwerden in tausend und abertausend Herzen ein und über vierhundert Abgeordnete in das österreichische Parlament. Es ist sd)wer z» jagen, ob buse paar hundert Herren all die lausend Hoffnungen erfüllen werden, die auf sie gesetzt würden, denn was sie versprachen, ehe sie gewählt worden sind, kann doch nur eine Re gierung erfüllen, die frei ist. Nun aber haben die Socialdemokraten bereits besdjloffeii, den Ministerpräsidenten wegen der galiziichen Wahlen in An-klagezustaud zn versetzen. Zum Henker auch mit solcher Boreiligkeit! Wie soll denn die Regierung unseren armen Bauern die erhoffte» unverzjnS- IU Beide Schreiben wurden zur Kenntnis qenommen. Zu Punkt i. Referent Gemeinderath Filaferro. I. Sectio». Der Herr Referent beantragt die paragrafenweise Durchberathuug, da tiiebei die 'nen Bestimmungen besser zum Ausdrucke berathen und darüber abgestimmt werden '»genommen. Der Herr Referent beginnt ' Lesung und ßibt z» den einzelnen > die nothwendigen < Aufklärungen. Die ^ 2 werden in ihrer Fassung ange« Mm § 3 erhält Herr Gemeinderath 4 und wendet ein, dass bezüglich der ^yc al» restitutionSberechtigt gelten ^>e Ansichten weit auseinander gehen. ES fei fraglich, ob sie in der im § 7 festgesetzten Höhe genehmigt werden würden. Der Referent bemerkt, dass eS ja eben ein Entwurf sei, der berathen wird und das» man denn doch im vor» hinein nicht bestimmen könne, wa» genehmigt wird und waS nicht. Die Frage ziehe sich schon so tange und nicht zum Vortheile der Gemeinde hinaus, dass ein entscheidender Schritt geboten ist. 8 3 wird sohin in seiner Fassung angenommen. Ebenio die nächsten KZ 4 bis 12. Zum § 13 bemerkt Gemeinderath Olt, das» bezüglich deS Begriffes Verbrauch (Consum) die Ansichten ge. theilt seien. Der § 13 wird sohin bei der Ab-stimnmng angenommen. Ebenso die §§ 14 bis 18. Gemein bei ath Ott weist ans die verschiedenen Ein-Wendungen im Rekurse der Interessenten hin, welche gegen die Bestimmungen dieser Vorschrift wieder Einsprache erhebe» werden. In der nun entstehenden Debatte wird von anderer Seite nach» gewiesen, dass, wen» die Vorschrift?» so geholte» werden, wie eS die Interessenten verlangen, der Wert der Bewilligung zur EinHebung einer solchen Auslage überhaupt illusorisch werden müsse, da die EintiebnngSouSlagen durch den Ertrag kaum gedeckt, vielweniger der Gemeinde eine Einnahme erwachsen würde, waS denn doch eigentlich der Zweck solcher Ausladen sei. Entweder werfen sie einen Ertrag ab oder nicht, in letzterem Falle wären sie überhaupt wertlos. Der Entwurf sei paraqrafenweise angenommen nnd werde der k. k. Statthaltern zur Entscheidung vorgelegt werden. Zu Punkt 8. Der Schriftführer verliest die Zuschrift des hohen Landesausschusses betreffend die Einleitung von Verhandlungen mit der Stadt» gemeinde wegen der eventuellen Errichtung eines ObergymnafiumS in Pettau. Zn diesem Punkte gibt der Herr Vorsitzende die Erklärung ab. dass der Sparcasse-AuSschuß in seiner heutigen Sitzung den Beschluß gefasst habe, ans Anlass des Regierungsjubiläums Sr. Majestät zur Vervollständigung des hiesigen Untergymnasiums in ein Lande« Obergymnasium den Betrag von 20000 fl. z» widmen und den Wunsch daran knüpfte, dass das neue Gymnasium „Kaiser Franz Joses» lichen Darlehen bewilligen, wenn die unglücklichen Exzellenzen am Ende gar in den Kotier wandern? Aber natürlich, was kümmert den» so einen Sozialisten, der täglich seine zehn Gulden Diäten be-zieht, der arme Bauer? Nach dem socialistischen Evangelium sind alle gleichberechtigt und ihr oberster Grundsatz ist Theilung der Güter. Da werden sich halt die socialistischen Abgeordneten die Ge» schichte einstweilen so zurechtlegen, dass sie vorder-Hand in Wien den Kalbsbraten speisen, während unsere verhagelten, überschwemmten und auf die unverzinslichen Darlehen wartenden Bauern den Rapunzelsalat dazu essen dürfen, der anf ihren Brachfeldern wächst! — Glückliches Österreich. Du hast jetzt fünfzehn verschiedene Parteien im Abgeordnetenhaus? sitzen! Wenn die nichts auS'm Stroh bringen, dann gehn wir lieber gleich baden oder etablieren eine Greislerei auf der Insel Kreta, wo dermalen Mangel an LebenSmitteln herrschen soll, weil die vereinigten Flotten jeden Gaischützen in den Grund bohren, der mit einem Korb voll Batzenlaibeln die Blokade bricht. „Warum man denn a'rad unsere Siebenundachziger nach Kreta schickt?" — frug jüngst ein Militärpflichtiger am Stammtische entrüstet, „da hätten sie doch lieber Dalmatiner schicken können, welche als Gymnasium- benannt werde. (Beifall!) Nachdem der hohe LandeSauischnß an den Gemeinderath daS Ansinneu gestellt, al» Basis für weitere Ver-Handlungen in der Gymnasialfrage vorerst bekannt zu geben, welche Opfer die Stadtgemeinde für die eventuelle Errichtung eines Obergymnasiums zu bringen geneigt sei, eröffne er hierüber die Debatte. Gemeinderath Blanke stellt darauf folgenden Antrag: Der Gemeinderath wolle be-chluHen, nachdem die Gerneindesparkasse den Brtmjj von 20000 fl. für die Vervollständigung deS hiesigen UntergymuasiumS zu einem Landes-obergymnasium gewidmet habe, den gleichen Betrag von 20000 fl. zu demselben Zwecke zu bestimmen und den hohen LandeSauSschnß zu ver» ständige», dass für den Ausbau deS hiesigen UntergymnasiumS behuf« Errichtung eines Landes. obergymnasiumS nunmehr der Betrag von 40000 fl. bestimmt sei und dass der hohe LaudeS-Äusschuß dahin wirke» wolle, dass zum Andenken des Regierun,,Sjubiläum» unieieS erhabenenMonarchen daS neue Obergymnasium die Bezeichnung „Kaiser Franz Joses Gymnasium" in Pettau führen dürfe! (Beifall!) Der Antrag Blanke wird einstimmig angenommen. Sohin wurde noch eine vertrauliche Frage erörtert. Schluß der Sitzung um halb 11 Uhr nachts. Zur Fischzucht in Steiermark. Bon Dr. Ä. von Bert. (ichlxls.) Während im Flachland?, namentlich GalizienS, Mährens, Böhmen« und Schlesiens der Karpfen in Hunderttausenden von Exemplaren, Dank den Fortschritten auf dem Gebiete der Teichwirthschaft, innerhalb drei bis vier Jahren vom Ei zur ein und einhalb bis zwei Kilogramm schweren Markt-waare gezogen wird, ließen sich bei un» tausend« und abertausend? von Kilogrammen der so theuer bezahlten Edelfische bei regelrecht betriebener Teich« wirthschaft, bei Bewirthschaftnng der hiezn geeig« nete» Fließwässer erzengen, ließen sich bei den hohe» Marktpreisen der hieher gehörenden Fische tausend? von Gu!d?n Jahr für Jahr im Lande verdienen, ohn? dass, wie erwähnt, anderwärtigc Interessen »ennenSwerthe Schädigung erführen. Theilnahmsvoll sehen wir da» Bestreben, die Jagd in Einklang mit den berechtigten Ansorde-runge» hochentwickelter Landescultur zn bringen. Niemand wird jedoch behaupten können, das« jene wirtschaftlichen Unternehmungen, für welche wir eintreten, sich innerhalb jener Grenzen, welche wir selber ihnen stecken, den Anforderungen selbst höchst entwickelt?? Cultur hind?rnd in den Weg stehen und weder Landwirth noch Forstmann, nicht Winzer, nicht Obstzüchter sehen sich durch Nachbarn die Sprache besser verstehen!" — So eine Frage kann wirvicb nur ein „Untauglicher" stellen, der nie selbst erfahren hat, wie findig der österreichische Soldat ist. Wenn sich unsere Pettauer noch anS Gymnasium erinnern, so fallt ihm ge» wisS auch daS classische Griechisch ein und weil jeder Pettauer auch der zweiten Landessprache mäch, tig ist. so hat er daS Neugriechische in acht Tagen weg! Denn Altgrichisch und Slavisch so gemengt, wie unsere Landleute Deutsch und Slovenisch mengen, gibt ein Gemisch, welche« Neugriechisch ist, wahrscheinlich weil eS die alten Griechen nicht verstanden. Im übrigen ists keine große Kunst, denn die meisten Wörter fangen mit „Papa" an, wie z. B Papacosta, PapadopuluS etc. Wenn also einer unserer gutmüthige» Landsleute so einem alten, vor lauter Blotiren schon halbverhungerten Neugriechen die halste seiner Menage abtreten will, braucht er bloS sagen: «Papa, kost' a!" und der freundliche Verkehr mit der Bevölkerung ist hergestellt! Sollte sich der Alte aber weigern, weil er etwa besorgt, dass die Knödel mit Dyna-mit gefüllt sind, so braucht der gutherzige Steirer blos zu sagen: Papa. daputoS! — daS heißt doch selbstverständlich: „Alter du bist ein Dappl!" — unsere Bestrebungen in ihren Interessen gefährdet. Dass die4 auch Industrie und Gewerbe nicht zu fürchten hätten, erhellt allein schon anS dem bereit« erwähnten Umstände, dass wir den Schwer» Punkt unserer Thätigkeit ans die Bewirthschaftnng jener Wasserläufe gelegt wissen wollen, welche der-artigen Unternehmungen und Betriebe» nicht dienen, obwohl anderseits wechselseitiges freundliche« Ent» gegenkommen, ja selbst nur einiger guter Wille, auch auf diesem sich anscheinend so schroff gegen» überstehenden Gebieten eine „sowohl-alS auch", wie dies zahlreiche Beispiele beweisen, durchaus nicht ausschließen. ES wird so häufig die Fraqe ausgeworfen, weShalb denn, nm derartige Wirthschaften inS Leben zu rufen, immer wieder der fo oft gehörte Ruf nach zeitgemäßen gesetzlichen Bestimmungen wiederholt wird. Es bleibt, so hört man äußern, ja jedermann unbenommen, Wasserwirthschast zu treiben, sobald sich ihm hiezu die Gelegenheit bietet. DieS ist allerdings vollkommen richtig, aber der Erkenntnis von der Nothwendigkeit solcher Gesetze wird und kann sich niemand verschließen, der sich die Mühe nimmt, nur ein wenig Umschau im eigenen Land« zu halten. Wie wenige nur. die Interesse für die Sache mit Unternehmungslust verbinden, sind in der glücklichen Lage, derartiqe Betriebe auf eigenem Grund und Boden zu betreiben, d. h. Gewässer zu Eulturobjekten zu machen, rücksichtlich welcher da« Fischereirecht ihr ungeth-'ilteS. uneingeschränktes Recht ist. Die weitaus überwiegende Mehrzahl von solchen Unternehmungen müßte sich aus die Bewirthschaftung von Pachtgewässern beschränken. Nur volles Verständnis für di? Bedürfnisse, unter welchen derartige Betriebe überhaupt möflich sind, wird sich in Rücksicht auf die Dauer derartiger Pachtabschlüsse von dem allein richtigen Grund» satze leiten lassen, dass solche Pachtungen nicht unter zehn aufeinanderfolgenden Jahren abgeschlossen werden können. Bei der heute bei uns herrschen» den Gepflogenheit. Pachtverträge für zwei. drei, höchsten« fünf Jahre zu schließen, ist rationelle Bewirthschaftung eineS Gewässers von vorneherein ausgeschlossen und statt Züchter, statt Wasserwirth zu sein, wird sich der Pachter au« naheliegenden Gründen niemals über die Rolle des „Fischers" erheben, der sich die Aufgabe stellt, sein Gewässer einfach so viel wie möglich zu plündern. Tritt ja doch die Zeit der jährlich wiederkehrenden Ernten erst im vierten, im besten Falle im dritten Jahre deS Betriebt« eine« derartigen Unternehmens ein. Alle Landtage, welche den Kronländern, die sie vertraten, die Segnungen moderner Fischerei-gesetze zuwendeten, nahmen auch zehnjährig« Pacht» dauer in die Reihe der gesetzlichen Bestimmung auf. die dummen Gesichter der Engländer. Franzosen und Italiener möcht ich sehen, wenn sie unsere schneidigen Siebenundachziger so samoS neugrie» chisch sprechen hören. — Den Insurgenten aber dürfte eS schon beim Anblicke unserer Landsleute „grün" und „blau" vor den Augen werden. Jedenfalls aber ists ein Bortheil für sie, dass sie sich da unten im „Paci-fizieren" üben, denn mancher wird eS später im bürgerlichen Leben sehr gut brauchen können und ich bin überzeugt, dass die meisten der Kameraden der Armee die 87-er um das Glück beneiden, heute auf altclassischem Boden die Wehrmacht Oster-reich« zu vertreten, während sie. für die nächsten FrühjahrSparaden drillend, die verschiedenen Exer» zierplätze. auch Flegelwiese» geheißen, zertreten und hie und da höchstens einer alten Jda nachsteigen, während die 87-er auf dem fagenreichen Jda des grauen Alterthumes hernmsteigen, ein Frühjahrs-auSflua. um den sie sicher taufende von Gelehrten, Professoren und Dichtern beneiden. Ganz ähnlich verhält e« sich mit dem Besitz-rechte über den lebende» Inhalt ungrmein zahl-reicher Gewässer in Steiermark. Zwei selbst .Fischerei berechtigte" theile» sich in daS Recht der Ausnützn»» ein- und derselben Strecke desselben geschlossenen Wasserbecken«. Dass es unter solche» Verhältnissen wohl keinem der Mitbesitzer einsallen wird. Geld. Zeit und Mühe zu opfern, um eine svlche Gelegenheit zum Gegenstände geregelter Be-wirtschastuug zu machen, deren Ergebnisse al« willkommen? Frucht vo» den anderen Mitbesitzern geerutet wird, ist gewiß vollkommen begreiflich. Ebenso bedarf e« gründlicher Umgestaltung der bn unS herrschenden Fischereibesn^nisie. deren Länge, deren Ausdehnung den wirtschaftlichen Unternehmungen angepaßt sei» müssen, sollen sie sich für solche eig:ien. Auch der Laie auf diesem Glbiete muß sich ja sagen, dass z. B. niemand eine zwei bis drei Kilometer lange Strecke eines nur wenige Meter breiten WasserlaufeS bewirt-schasten wird. Würde er ja doch in erster Linie nur für feinen Nachbar züchten, schone» und wirtschafte». DaiS. wie sich Herr Dr. Rokytan«ki jüngst in der Versammlung der LandwirtschastS-Gefellschaft zu Graz änßeite, bei Berathung dieSbezüglich-r gesetzlicher Bestimmungen. namentlich aber bei Ab-grenzung der Fischereireviere i» jedem Einzelsalle und auf GrunS fachmännischen Rathes wirklicher Nutze» erzielt iverden könnte, darf wohl al« selbst-verständlich vorausgesetzt werden. Damals, al« die Bevölkerung nicht so dicht gewesen al« heule, al« die Absatzgebiete für die Produkte der in Rede stehenden Unternehmungen nicht so zahlreich, für die so leicht dem Verderben unterworfenen Zuchtobjecte gar nicht oder doch nur mit großen Kosten erreichbar waren, als die verschiedenen heute in Rechnung kommenden Faktoren ihren zerstörenden Einfluß auf die Be-stände, auch der Alpenländer, noch nicht übten; damals genügten jene Bestimmungen, welche heute noch in Kraft bestehen und welche jegliche umfassende Thätigkeit auf diesem kulturellen Gebiete lahmlegen Heute haben sie sich überlebt, sind geradezu zum Hemmschuhe jeglichen Fort-schritteS geworbn und geradezu unbegreiflich ist eö. das« man sich an maßgebender Stelle nicht dazu entichließen kann. Zeitgemäße« an die Stelle von Bestimmungen zu setzen, die in den Rahmen unserer Zeit nicht mehr hineinpassen. Ich glaube im Borstehenden die Noth-wendigkeit, ja Unerläßlichkeit radikaler Umgestaltung der diesbezüglichen gesetzlichen Bestim-niungen auf auch dem Laien verständliche Weise nachgewiesen zu haben. ES handelt sich zunächst, solle» die vierzig-tausend in Steiermark vom Wasser bedeckten österr. Joche »besten WnzenbodenS" endlich umfassender, zielbewußter Bewirtschaftung zugeführt werden, darum das Beispiel jener zahlreichen Kronländer nachzuahmen, deren Vertretungen der allerhöchsten Sanktion den heutigen Anforderungen entsprechende gesetzliche Bestimmungen unter-breiteten. Sind endlich hiedurch die Grundbedingungen gegeben zum JiiSlebentrete» von Unter-suchungen, welchen bei uns begreiflicherweise Weise die Bevölkerung heute noch theilnahmS-und verständnislos gegenübersteht, dann wird auch die Zeit gekommen sein, in welcher durch die verschiedenen, bereit« zu Gebote stehenden oder neu zu schaffenden Mittel, für Betriebe Propa-ganda gemacht werden müßte nnd würden deren materielle Erfolge binnen kurzem selbst .Schule machen." Das« umfassende Bewirtschaftung der kleinen Wasserläufe. au« welchen sich die größeren Gerinne zusammensetzen, auch nicht ohne Ein-flus« auf die Bestände dieser letzteren bleiben wird, liegt bei der Freizügigkeit der Fische, sowie auf Grund zahlreicher Beobachtungen in jenen Kronländern, in welchen derartige wirtschaftliche Unternehmungen bereits zahlreich sind, keinem Zweifel. Frohnleiten. Dr. 05. v. Gert Ic;mt an t*r f. I. Hochschule für Scteuralliit. Wochenschau. Dir Resignation des fiiirgrnnriflrrs von Wir#. Herr Josef Strobach hat auf seine Stelle als Bürgermeister der Reichshaupt- und Residenz« stadt Wien resignirtund zwar enthält daS Schreiben, mit dem er die Niederlegung seiner Würde al« Lordmajor von Wien dem Gemeinderath? anzeigte, die St?ll?: das« ?r „mit Bezug auf s?in? b?i feiner Wahl abgegeben? Erklärung" die St?lle niederlege. Diese seinerzeitige Erklärung war aber nichts ander«, al« die Erklärung, das« er sich blo« al« Platzhalter des Herrn Dr. Karl Lueger betrachte. Ein Jahr beiläufig figurirte, also terr Josef Strobach als Strohmann de« Dr. ueger und wenn man damals sich darüber wunderte, dass die Bescheidenheit de« Herrn Strobach so weit gieng, das« er öffentlich erklärte, blos der Platzhalter für Lueger zu sein, so ist diese Bescheidenheit heute »och viel wunderlicher, weil sie ganz unnöthig betont wurde. Da« klassische: „Bürgerstolz vor Königsthronen" scheint Herrn Strobach eine kolossale Selbstüberhebung zu sein und so macht er dem ersten Bicebürgermeister gehorsamst Platz aus dem Throne de« Lordmajor« von Wien. Weun in der Reichshaupt- und Residenzstadt die Mehrheit der Bürger au« lauter solchen .nackensteise»' (?) Exemplaren besteht wie der bescheidene Herr Strobach eines ist, dann braucht man sich auch wahrlich nicht zu wunder», das« sie nach der Pfeife eine« Manne« tanzt, der, um seinen glühenden Ehrgeiz zu befriedige», jeder-zeit bereit war und noch ist, sich mit den bittersten Feinden der Deutschen Österreichs zu verbünden und mit den zähesten Gegnern des Fortschrittes gemeinsame Sache zu machen. Pettaner Wochenbericht. (^iir das „venlsche Vereinshalls") hat Herr Dr. Eduard Wolffhardt in Wien den Betrag von 2V fl. und Herr Josef Srirnz al« Samm-hingen bei den „Geselligen Zusammenkünften im Gasthan« Metzinger, Spieltisch" den Betrag von 10 fl. gesendet, wofür von der BereinSleitung der ergebenste Dank gesagt wird. (Lahn frei!) Seit die schöne Witterung de« heurigen Vorfrühlings alle Welt und daher auch die Radfahrer in'« Freie lockt, mehren sich die Klage», das« die Radier nicht nur die ihnen über-lassen?» Straßenbahnen, sonder» wo eS halbwegS thunlich?rsch?int auch die öffentlichen Gehwege be-nütze», um rascher vorwärts zu kommen. Da das Radfahren aus öffentlichen Gehwegen, gleichviel ob in der Stadt selbst, in den Vorstadttheilen, im Stadtparke oder ans der Bahnhofgasse verboten ist, würde» die Radfahrer gut thun, den Pasfan-ten auf den Gehwegen wenigstens die Bahn frei {ii lasse», da die Sicherheitsorgane angewiesen sind. Übertretungen diese« Verbote« dein Stadtamte so» fort zur Anzeige zu bringen, welches Dawiderhan-delnde nach den bestehenden Vorschriften bestrafen wird. (Der pettauer Knörrclnb „Druuhart") ist zwar erst im Entstehen begriffen, aber man kann den Herren, welche sich für die Sache de« Ruder-sport« einsetzen, der. nicht blos vom Standpunkte des SportSman« sondern vom Standpunkte der Frennde einer ebenso gesunden als nützlichen und dabei vorzüglichen Leibsübung betrachtet, sicher zahlreiche Anhänger, insbesondere unter den Mit-gliedern de« „deutschen Turnvereine«" finden dürfte, eine große Rührigkeit nicht absprechen. Die Herren haben an dem bekannten Ruderclub „Nautilus", dessen Domäne der prächtige Wörthersee ist, einen mächtigen Förderer ihre Idee gesunde». Die Lei-tung des „NautiluS" unterstützt die Gründung eines Ruderklubs in Pettau in jeder Weise und hat sich sogar bereit erklärt, demselben vier ganz vorzügliche Boote z» überlassen, die in der AuS-läge der Firma .,Kollenz & Neffe" in der Kirchen-gaffe in einer gelungenen Fotografie ausgestellt sind. In der nämliche» Auslage ist auch das Bild des Champion des „Nautilus", Herr l>rny, ausgestellt und andere Bilder hervorragender Ruder- portSme» der schöne» Hauptstadt KärntenS. un-ereS herrliche» Nachbarlandes, da« vo» Alter« )?r so viele Sympathien mit unserer grünen Mark verbindet. Wie wir hören, plant der „Nau-tiluS" eine Osterfahrt noch Pettau und wir sind überzeugt, dass in diesem Falle die lieben deutschen Kärntner Gäste ein so herzliches Willkommen in der uralten Draustadt Pettau finden werden, dass sie der Ausflug in daS Herz des steirischen WeinlandeS sicher nicht gereuen wird. (Einheimisches Lnnstaewerbe.) Ein prächtige« Stück Kunstschlosserarbeit, Theil eine« Grab-gitter«, gearbeitet vom hiesigen Schlossermeister I. Max, nach einer selbst entworfenen Zeichnung, ist im Schaufenster der Eisenhaudlung V. Leposcha, Florianigasfe. ausgestellt. Aus den Stäben eine« im Style der Spätrenaifsance gehaltenen Gitter« ranken Rosen. Das Eisen ist zwar ein etwa« spröder Stoff für plastische „Blumenmalerei", aber wie die Ausführung der Blätter. Blüten und Knospen auf diesem Gitter zeigt, hat sich der Meist« redlich Mühe gegeben, naturwahr zu formen. Jedenfalls ist diese Arbeit ein sehr schöne« Zeugnis, das« unsere Gewerbetreibenden eine Con-currenz inbetreff geschmackvoller und solider Arbeit mit den Gewerbetreibenden großer Städte sehr gut aushalte». (Erbauung eines Spitals in Frieda».) Un-sere liebe Nachbarstadt Friedau wird in absey-barer Zeit ein öffentliches Krankenhaus besitze». Der Deutsche Ritterorden hat nämlich beschlossen, in Friedan ei» Spital mit 20 Bette» für die un-entgeltliche Ausnahme armer Kranker anS den Ordenspfarien zu errichten und hat der Herr Orden« Spittelmeister Comthnr Graf Roseiiberg bereits ei» Grundstück für den Bau erworben, der eheste»« i» Angriff genommen werden dürfte. (Neues Postamt.) Mit 1. April ist in Schil-ter» ein »?ue« k. k. Postamt in Wirksamkeit ge-treten, welches sich mit dem Brief- und Fahr-postdienste, dann dem Postsparcassadienste zu befasse» hat und mit dem Postamt? in Rohitsch durch ei»e täglich verkehrende Fußboteupoft in Verbindung gesetzt ist. (Kammermusik-Abend.) Die Lehrkräfte der Musikschule des Pettauer Musik-VereiueS verau-stalte» heute Abend um 8 Uhr im Saale der Musikschule eine» Kammerinufikabeiid, der sicher zalilreich besucht werde» wird, denn erstens ist das Programm ein vortrefflich gewähltes und dann ist'S immer interessant, neue Kräfte zu hören und Vergleiche anzustellen. (Gesunden) wurde ein goldener Damenring mit Türkis auf dem Wege in die Waitschach und vom Finder Herrn k. u. k. Oberlieutenant Max de« 4. Pionnier-Bataillons beim Stadtamte depoimt, wo er abgeholt werden kann. (Ertrunken.) Der Flößer Martin Valenti auS Saldenhosen, welcher gestern gegen 4 Uhr morgens vom Floße, das unter den neue» Ufer-schutzbauten angelegt ist, ans Land gehe» wollte, glitt aus dem schlüpfrigen Holze anS und fiel in die Drau, in welcher er si'iort verschwand. Das Suchen feiner Kameraden blieb erfolglos. (Die Schweinepest in pabresch) ist laut einer Mittheilung der k. k. BezirkShauptmannschast Eettciu al« erloiche» erklärt und der Verkehr mit chweinen aus und nach dieser Gemeinde freigegeben. Vermischte Nachrichten. (Land- und forstwirtschaftliche äneftrliung in Wien.) I» der Zeit vom 7. Mai bis 9. Oki. 189» wird in Wien im f. k. Prater in Verbindung mit der vom »ied.-östr. Gewerbe-Vereine verau-stalteten österreichischen Gewerbe-AuSstellung von der k. k. LandwirthschastS'Gcjellschast in Wien eine land- und forstwirthfchaftliche Ausstellung durch-geführt, welche nach den allgemeine» Bestimmungen die Aufgabe hat, den Fortschritt auf dem Gebiete der Land- und Forstwirtschaft und den eiufchlä-gigen Industrien wahrend der letzten 5(1 Jahre zur Anschauung zn bringen. DaS k. k. Ackerbau-Ministerium gedenkt sich an diesem Unternehme» durch die materielle Förderung einer Ausstellung typischer alpiner Riuderrasse» und einer Molkerei» Ausstellung zu betheiligen und glaubt der Erivar-tu»g Raum geben zu dürfen, dass die Ausstellung mit Rücksicht aus ihre Bedeutung auf eine zahl-reiche Beschickung »nd Betheiligung seitens der interessirte» Kreise in allen Ändern dieser Reichs» Hälfte Anspruch haben wird. (Preisausschreibung für landwirthschasilichr Feuilletons > Die Redaction der „Wiener Land-wirthjchastliche» Zeitung" schreibt fünf Preise für kurze Feuilletons landwirthschaftliche» Charakters aus und versendet über directes Verlangen die näheren Bedingungen an jeden Reflektanten. (Das Vampsschiff auf Kadern.) In, Anfange des Jänner sollten die ersten Berjnche nnt dem Ernest Bnzin dem nach seinem Erfinder genannte», ans Rädern rollendem Dampfschiffe genwcht iverden. Versuche, welche da» Interesse der weiteste» Kreise auf sich ziehe». Die Versuche habe» aber bis heute noch nicht stattgefunden und schon fängt man an Zweifel darüber zu hegen, ob sich die von vielen Seiten gehegten Erwartungen eriülle» Iverden. DaS Schaff, milcht» noch an, Quai in Rouen festliegt, prSicntirt sich als ein auf sechs enormen Rädern schwimmender Wagen, der von einer Schraube getrieben wird. Die hanptiächlichste Trieb« kraft liait jedoch in den hohlen Rädern, die von der Schisfsuial'chiue aus in Beivegnng gesetzt werden und die, bis zur Hälfte in das Wasser eintauchend, aus diese«! rollen. Man suchtet nun vor allem, dass das Schifs bei hohem Welle 'gange leicht das Gleichgewicht verlieren könnte, während Bazin ge-rade für fein Schiff in Fol.,e der geringen Oberfläche, die den Wellen geboten wird, die größere Stabilität beansprucht- Wie wir einer Mittheilung des Patent-Burean I Fischer iu Wien entnehmen, hat »un Bazin i» der Form der Räder noch weitere Eanstructions Ändernngen vorgenommen, welche noch eine wc>tergel>cnde Ersparnis an Triebkraft herbeifilhren sollen. Nach seiner Berech-nung bedarf er bei feinem Schiffe zur Erzielung einer Geschwindigkeit von 22 Knoten nur 30 Prozent der für Schiffe gewöhnlicher Form verwendeten Kraft. (Ein neuer Apparat )»r Erieugnug und Aufspeicherung von Acetylengas.) Dos Acetylen Hai zweifellos eine gioße Zukunft vor sich. Den-noch hat man sich hier bisher noch nicht ent-schließen können, eine weitergehende Anwendung davon zu mache». Der Grund hiefür ist Haupt-sächlich darin zu finden, dass man noch nicht in der Lage war, einen Apparat zu konstruiere», der ein gleichmäßiges Entwickeln deS GaseS unter con-stantem Drncke ermöglichte. Wie uns nun das Patentbureau I. Fischer in Wien diesbezüglich mittheilt, ist es dein Ingenieur Kuh» gelungen, einen Apparat herzustellen, welcher diese» Anforderungen in vollem Maße entspricht und der infolge dessen auch von einigen Schweizerbahnen bereits zur Beleuchtung der Züge in Verwendung goiommen worden ist. Der Apparat besteht auS drei Theilen, dem Vergaser, dem Gasbehälter nnd dem Drnckregulator. DaS Ealeiuimarbid befindet sich in einem Korbe, weld)er in den theilwtise mit Wasser gefüllten Vergaser biS unter das Wasser-Niveau hinabreicht. DaS sich durch Auslösung deS EalciunicarbidS entwickelnde GaS sammelt sich in dem Gasbehälter an und gelangt von dort in den Druckregler, der den im Gasbehälter herrschenden Hochdruck aus den für das Brenne» de« GaseS im Brenner nothwendigen Druck reducirt. Die ganze Anlage ist eine sehr einfache und bedarf zu ihrer Bedienung keiner besonderen BorsichtSmaß-regeln. Entschieden ist dem Acetylenlicht hiedurch eine weitere Verwendung gesichert. (Georg Czimrg's „Non plus Ultra"-Prronosporasprihe.) Unter den zahlreichen Arten und Abarten von Peronosporafpritzen stellt die „Non plus uIlra"-Pero»ospora>pritze ein ganz eigenes und dabei anerkannt vorzüglichstes System dar. Die bisher bekanntesten Systeme Veimorell (französisches Pumpwerk); BeSnard (französisches System mit Luftpumpe zum Com-primirr» der Luft in der Butte); Allweiler (Schweizer System mit Flügelpumpe). haben unter den verschiedensten Titeln zahlreiche, oft sogar gänzlich werthlose Nachahmungen oder sogenannte Verbesserungen erlebt, ohne dass die den sranzö-sischen oder Schweizersyslemen anhaftenden Übel beseitigt worden wären. DaS „Non plus ultra" (steirische) System weicht gänzlich von dem fron-zösiichen ab und kann im Principe am ehesten mit dem Schweizer Systeme verglichen werden. Der Unterschied besteh: hauptsächlich im Pump-werk, welches eiue massive, in Figur 36 verau-schaulichte Kolbenpumpe auü Metallguß darstellt, deren eigens construirter Kolben eine einfache, ela-stische, leicht nachstellbare Dichtung hat. Das Pump-werk ist außen au einer Seite der starken Kupfer-butte angenietet und sind die Ventile jcden Augen-blick ohne Werkzeug durch Öffnen einer einzigen Bügklschranbe leicht zugänglich. DaS Pumpwerk hat eine.« uugemeiu leichten Gang nnd gibt im Vereine mit dem aus der aiiderc» Seite aiige-brachten Windkessel einen kräftigen, lang audau> ernde» Strahl, ohne fortwährend pnmpen zu müsse». Der Zerstäuber ist so conftruirt, dass er sowohl rii,e auSgiebige und feinste Zerstäubung, wie auch eine» geraden, weitgehende» Strahl (für Obstbäume) ermöglicht. Die außerordentlich solide, gediegene, leinen lästigen Reparaturen unterwor-se»e „Non plus uitra'1 Peronolporaipritze ermöglicht daher bei geringstem Materialverbrauche ein leichtes, schnelles Arbeiten und kann jedem Interessenten besten» empfohlen werden. Zn beziehen ist die Spritze von Ferd. Körösi in Graz zum verhältnismäßig sehr billigen Einzelpreise von fl. 16 pro Stück Bereinsnachrichten. (Hanptvrrsammlung des dcotschcn Tarn-Vereines.) Dieselbe sand am 29. März d. I. um halb ö Uhr abeudS im Salon Reicher mit folgender Tagesordnung statt: l. Verlesung der Verhaudlnngsichrist über die Hanptversammiung vom 23. Jänner l. I. 2. Wahl d S SprechwarteS nnd eines Beisitzers. 3. Besprechung des Gruppen-turnenS aller Bezirke deS südösterr. TurnganeS in Pettau. 4. Osterturnfahrt und 5. Allfälliges. Erschienen waren 36 ausübeude uud 3 unter-stützende Mitglieder. Unter den Erschienene» be-merkten wir die Herren Bürgermeister Ornig, Dr. Raiz, Dr. Treitl, Kaufmann Kasimir ic. Nach Begrüßung der Anwesenden durch den Sprechwartstellvertreter Herrn A. Kollenz, wurde die Sitzung eröffnet uud über Antrag des Vor-sitzenden dem verstorbenen, mehrjährigen, ver-diente» Sprechwalte Herrn Joses Metzinger eine Ehrung durch Erheben von de» Sitze» gebracht und sohin zur Erledigung der Tagesordnung ge-schritten. DaS Protokoll wird verlesen uud ge-nehmigt. Äerr Dr. Raiz wird mit 35 Stimmen, also einhellig, zum Sprechwart und ebenso Herr Dr. Treitl zum Beisitzer in den Turnrath ge-wählt. Beide Herren nahmen die Wahl an, waS mit größtem Beifalle zur Kenntnis genommen wird. Herr Bürgermeister Ornig beglückwünscht den Verein zur trefflichen W>hl und begrüßt die neuen VereiuSwürdenlräger mit herzlichen Worte». Herr Dr. Raiz dankt in längerer, wiederholt durch Beifall unterbrochener Rede für daS ihm entgegengebrachte Bertranen und verspricht, seine ganze Kraft in den Dienst deS Vereines und der deutschen Turnsache stellen zu wollen. Auf das hin begrüße» die Turner ihren neuen Sprechwart mit einem dreifache» gesungenen „Gut Heil." Hierauf wurde daS Gruppenturnen in Pettau, sowie die Osterturnfahrt nach St. Leonhardt t. W besprochen. Herr A. Kollenz machte die Mittheilung, dais die Gauleituug dem Gruppen-tnrnen das größte Interesse entgegenbringe und dass auch die Osterturnfahrt vo» Seite der Nachbargeincinde freudig begrüßt und dass bisher die Theilnahme von 4 Vereinen gesichert ist. Anerkennend muß auch die zustimmende Haltnng der löbl. Gemeindevertretung vo» St. Leonhardt, welche die größtmögliche Förderung des ganzen Unternehmens zusicherte, wodurch eben das Ge- lingen deS Festes verbürgt, hervorgehoben werden. Zur Theilnahme haben sich 24 Turner des hiesigen Vereines angemeldet, welche Zahl aber gewiß noch erhöht wird. Zum Pnnkte AlifälligeS wird vom Schriftnxrrt Herrn Keriche der Antrag gestellt, die Versammlung möge beschließe», dass die Wahl dcS TnnuvarteS Herrn A. Kollenz zum Gauturnwarte in das Protokoll ansgenmnmen werde, welcher Antrag einstimmig angenommen wurde. Nach Luftimmung d>S WeiheliedeS wurde die Versammlung geschloffen »nd zur Kneipe ge-schritten, in welcher der bisherige Kneipwart Herr A. Kollenz die Stelle des Kneipwartes uiederleate und Herrn A. Skafa zur Wah! empfahl. Dieser Vorschlag wurde beifälligst begrüßt. Herr Skafa wurde sohin einstimmig zum Kneipwarte und Herr W. Skubitz zu dessen Stellvertreter gewählt. Wir können dem wackere» Vereine zur so glücklich gelungenen Ergänzung seiner Vereinsfunktionäre nur auf das herzlichiie be.'lückivünschen und sprechen mit Zuversicht die Erwartung aus. dass hiedurch daS fernere Blühen und Gedeihe» des Vereines gesichert ist Die treter. — Ein genaues Verzeichnis der Abgeordnete» «it Angabe der Aartri-Angehörigkeit — Gruppierung des österr. Reichsrathes nach politischen un» nationale» Parteien von 1873—>897. - DaS pcreentiielle Ztörke-verhältnio der Parteien »ach den Wählerelasse« bei den Wahlen I8Nl —>897. - Die vertheiln»« »er Abgeordneten- »landate aus die einzelne» «ronländer. — Die Höhe der durchschnittlich »«»fallenden BevölkernngSzahl eine» Krontandts auf »inen 'XeichSrathSAbgesrdnete». — Di» Summe der durchschnittlich entfallende» Äesammt-Struerleistuug »ine» »ronlandeS anf »ine» ^ieichSrath-Abgeordnete». — Sine» vergleich der direete» un» i»-direeten Zteuerleistxng d«r einzelnen Grönländer im Ga»ze», sowie einen v ergleich »er »irret»,> »nd indirrcicn Zteneeleistnng der einzeln .» Kronländrr aus »»■ Kops der Vevölter»»» — Diese Menge inleeessaniei »nd für jeden Wähler »nd Zeit»na»ieler sehr wichtigen Darstellungen, deutlich, leicht verständlich für Jedermann, ist aus . Freqtag'S Reich«ralhS»ahlkarte aller ü Curie» von sterreich 1897 enthalten! Mehr tun» man wohl für ö. 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Als mrthtLlhasttSter^assttZuZlch nupfohlm «-«-HMMss-- von 1 „ Reserve für CoursdifTerenzen „ Conto sospeso kür das Jahr 1897 II Conto pro diversi Hauptreservefond 1570405 5897 3945 8 17829 7907 06'/, 89 39 19 *92l/» 20 1605993 66 Soll. Bilanz-Conto des Hanptreservefondes. Hat. Activa. An Sparcasae-Gebäude-Conto: Wert-Saldo................... „ Effecten-Conto: Cours-Wert.................. „ Eflecten-Zinsen-Conto: Laufende EfTecten-Zinsen............. „ Einlagen-Conto: Spareinlagen bei der eigenen Anstalt........ „ Conto Sparcasse Pettaa: Reingewinn des Sparcasse-Hauptfondes im Jahre 1896 „ Inventar-Conto: Effecten- Mappe N. 67300 80218 855 588 7907 7 146877 kr. 75 72 23 20 20 Sparcasse der landesf. Kammerstadt Pettau, am 31. December 1896. Die Direction: Carl Filaserro m. p. Franz Strohmayer m. p. Josef Ornig m. p. ObmuuL Josef Kasimir m. p. Raimund Sadnik m. p. Adolf Sellinschegg m. p. Passiva. Per Hauptreservefonds-Conto: Vermögen des Reservefondes per 31. December 1895 Ertrag d. Sparc.-Hauptf. i J. 1896 . . fl. 7907 20 Ertrag d. Reservefondes im Jahre 1896 44-95.75 n. 141867 12402 Ab im Jahre 1896 bewilligte Widmungen: Subvention an die Stadigemeinde.........fl. 7093.37 Spende a. d. Verschöner.- u. Fremdenverkehrsverein . . 600.— an den Verein „Deutsches Vereinshaus" . . „ 400.— an den Musikverein Pettau..........600.— an die gewerbliche Fortbildungsschule . . . „ SO.— an den Musealverein Pettau..........200.— an die Badeanstalt Pettau...........100.— an die kaufmännische Fortbildungsschule . . , 60.— an den Männergesangverein Pettau.......100.— an den Gymnasialunterstützungsverein Pettau „ 50.— an die freiwillige Feuerwehr..........60.— an den Turnverein Pettau...........26.— Kirchensenster-Herstellungsbeitrag.........„ 200.— 154270 Vermögen des Reservefondes per beute . . . Per Contocorrent: Noch nicht ausbezahlte, aber bewilligte Spenden 9518 52 47 fl. kr. 37 144752 2125 146877 10 10 Jakob Terdina m. p. ScemUr. Johann Kasper m. p. Buchhalter Max Ott m. p. Revisor. Franz Kaiser Rcriaor. Dr. Adolf Ritter von Scherer m. p. k. k. B*arfcih*aptmuu all L f Commmlr. — 8 — Gesündestes Mädchen - Pensionat -j—» OILLI. Scliulhehttnllicli concessionirt. — Sorgfältige Erziehung und Pflege. Wifc»en»cl>astljche und praktische Ausbildung. Höhere Töchterschule und Volksschule. Sommermonat« die S&nnb&der. AcbtunproU E. Haussenbüchl. Z. 5115. Edict. Vom f. f. Bezirksgerichte Pettau wird hiermit kundgemacht, dass in der Verlaßsache nach dem hochw. Herrn Jakob Terstenjak, Pfarrer in St. Margarethen, die freiwillige Feilbietung der Nach-laßfahrnisse im Schätzwerte von über 2500 fl. auf den 12. nnd 13. April d. I. jedesmal mit dem Beginne Schlag 8 Uhr Früh im Pfarrhofe zu St. Margarethen (*|, Stunde vom Bahnhofe Moschganzen), mit dem Beisatze angeordnet worden ist, dass die Fahrnisse nur um oder über den Schätzwert gegen sofortige Bezahlung und Wegschaffung hintangegeben werden. Am 12. April wird mit dem Verkaufe der Biehstücke (Pferde, Rinder, Schweine) begonnen, sohin kommen die Wägen und 1 Kalesche, landwirtschaftliche Geräthe, Futter, Stroh u. dgl., sohin Zimmereinrichtung, Wäsche, Geschirr u. s. w. und am 13. April vormittags 11 Uhr (mit Berücksichtigung der Ankunft des PostzugeS in Moschganzen) der Weinvorrath, circa 22 Halb-startin, im Schätzwerte von 1247 fl., darunter insbesondere Sauritscher, Gorenzenberger und andere', an die Reihe. K. k. Bezirksgericht Pettau, am 29. März 1897. Dr. Presker. 000000000000 Anzeige. Meinen hochverehrten Kunden mache ich hiermit die höfliche Mittheilung, dass ich meinen MM" Zimmerplatz ff nunmehr nach Rann, anstoßend an das Haus des Herrn I. Po. gatschnig, verlegt habe, woselbst auch alle Austräge entgegengenommen werden. Bei dieser Gelegenheit empfehle ich mich erneut für alle Zimmermanus- und Brunnenarbeiten, welche ich wie bisher zur besten Zufriedenheit auSzuführeu bemüht bleiben werde. Mit der Bitte um recht zahlreiche Aufträge Hochachtungsvoll Mathias Bnmöiö Zimmer- und Brunnenmeister. _Pettauer Musikverein._ Sonntag den 4. April d. J. abends 8 Uhr im Saale der Musikschule Kammer- Musik-Abend ausgeführt von den Herren Director Carl Hänsgen, Lehrer Max Mehlhorn, Lehrer Leopold Suchsland und den Herren Franz Weder und Rudolf Auinger, Lehrer an der Schule des steiermftrkischen Musikvereines in Gras Vortrag sordnung: 1 Clavier-Quartett Es-dur, op. 16 . L. v. Beethoven. Die Herren C. H&nsgcn, M. Mchlhorn, F. Me«ler und L. S uchs and 2. Faust-Fantasie........Sarasate. Violine: Here M. Mehlhorn, Ciavierbegleitung: Herr C. Hänsgen. 3. Grosses (Forellen) Quintett, op. 114 F. Schubert. Die Herren C. Hänsgen, M. Mehlhorn, F. Meder, L. Suchsland und R. Auinger. ( Eintritt für Mitglieder frei, Nichtmitglfedar I fl Während der Vorträge wird der Saal geschlossen gehat en Die D rection Empfehlen frische Neue, echte Ungar. Salami, echten Coma-chio Aal, niarinirt, Dessert-Ziegel käse, Vs Ko. & 40 kr., (iesslers Altvater-Krlluter-Liqueur, (Jesslers Exportkümmelliqueur, Cesslere India-Liqueur. Französischen und Kremser»Senf, Znaimer GewQrz-Burken m kleinen und grossen (iläsern und Fassein. Echten Karawanen^BIOtenthee, direct importirt, in Paketen von fl. —.20 bis fl. 1.50. Echten alten Jamalca-Rum, guten Cuba- Kuni ä Liter l II. Franzüs., ungarische, italienische Cognacs. Budwelser-Bier, Literllasehe 20 Kreuzer. Vorzüglicher, alter, echter schwarzer Wein, 1 Lilerflasche 2H kr. Echten stelrlsohen, alten Sllvovltz in Flaschen. Um recht zahlreichen Zuspruch ersuchen BHÜCER MAURETTER, Dellcatessen-, Wein-, Bier- und Specereiwarenhandlung. N.B. Hausen's weltberühmter Kasseler Hafer-Kakao „Servus" ist bei uns zu haben. Hie H»tser»»z ist keil {ithnts. Wenn man gut und billig bedient ioerden will, wende man sich vertrau-enSvoll an die unten stehende Firma. Man bekommt daselbst einen guten Winterr;ocf um fl. 16, einen Stadtpel». Bisam, Prima-Sorte um fl. 6b, einen Pelz.Saceo fl. 20, einen Loden-Anzug um fl. 16. einen Salon-Rort um fl. 20, ebenso die feinsten Sorten, füt .5! i rfj r-passendes wird daK 0 eld rerourge-geben. Provinz-Austräge gegen Nach-nähme. Stoss mu st er und Maßanleitung sranco. Auch genügt ein Musterrock, um ein passendes Kleid zu bekommen Jakob Rothbcrger. k. u. k. Hof-Kleider-lteferant, Wien, 1., Stesan»play S. Sicheren Erfolg bringen die bewährten und hochgeschätzten Jistijer's sicherstes gegen Apettitlofigkelt, Magenweh und schlechtem, verdorbenen Magen, echt in Pakete» ä 20 Kr. bei Hans Motitor, | Apotheker in Pettau. Beste »nd 0Dpcptit ttnultU un e Bezugsquelle f»r g««utrt neu«, gctcaf&it*, <4t nordilihe Bettfedern. Wir MTfrnbfn ieKfrcl. g«jtn «»chn. 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Deshalb entgegnete sie auch mit riiiem halben Lächeln: .In dieser Beziehung können Sie beruhigt H'i" gnädige Frau, ich habe mit dent Leben abgeschlossen." »Schon?" fragte die .kommerziellrätin zurück, und das Miß-nauen, welches sie in diese Versicherung setzte, sprach ans allen >!>igen. .Doch." sügte sie hinzu, .Sie bediinen wohl »ach den ^luitrenguiisteii der Weise der Ruhe und Erholung. Bitte, drücke» Ei? einmal dort ans den elektrischen Knopf." fcedwig that, wie ihr besohlen. Gleich darauf erschien eine WH bejahrte Dienerin. ..Vabette, führen Sie Fräulein von Dahlen nach ihrem Zimmer Uli» besorgen Sie ein Frühstück dahin." vedwig empfahl sich mit stummem Gruß. .Zie müsse» sich wohl laut empfehlen, mein »Iriinleiit," sagte die >lt( Jstine: „wie ich Ihnen schon schreiben ließ, sind meine Augen 'hr ichwach, ich kann daher Ihren Gruß nicht sehen." .Verzeihung." sagte Hedwig, .daß ich da» vergessen konnte. Irii "'»WOie mich Ihnen, gnädige Frau." Tie Dienerin geleitete Hedwig eine Treppe höher nnd öffnete im eine Thür und ließ die junge Dame eintreten. Aiiaenehm überrascht sah sich Hedwig hier um. Es war ein "»übliche», hübsch und behaglich eingerichtetes Zimmer, mit der ('»»licht in einen schönen Garten. Hedwig sagte sich: Hier wirst du schöne Stunden des Ausruhe»» mit» der Sammlung berieten. ?nuu betrat sie das nebenan liegende Schlafzimmer? auch hier ließ die Einrichtung nichts zu wünschen übrig. Das war nnn soweit ganz gut. wenn nur die Herr!» eine» weniger abstoßenden Eindruck gemacht hätte. Doch konnte sich da» mit der Zeit a»ch wohl günstiger gestalte», meint sie selb» sich mehr und mehr in die Eharaktereilientüinlichkeite» derselbe» ein gewöhnt hatte. Wie dem aber nun auch sei, sie mußte sich in ihre Lage zu finden suchen uud zusehen, wie sie mit der Dame ans kam Ein öfterer Wechsel konnte auch ihr nicht wünschenswert sein »nd würde zudem eilte schlechte Empfehlung für ihr weiteres Fortkomme» sein. Ein alleinstehendes, mittelloses Mädchen muß schon sehe», wie es sich durchkämpft. Das ist ja das große Uebel unserer Zeit, welches dem Weibe, hauptsächlich dem a»» höherem Stande, nicht diejenige Er.,lehmig gewährt, welche ihm die Ausübung eines selb ständige», es vor Mangel nnd Nahrungssvrge» schützenden Veritses gestattet. Erzieherin, Lehrerin und Gesellschafterin, das sind die drei immer wiederkehrenden Typen, denen sich das gebildete Mädchen zuwendet, sofern es nicht besonders talentiert ist. hin in irgend einem Muuftfache sich hervorzuthun. Wie viel Selbstbewußt-sei», wie viel Ehrgeiz, berechtigter oder unberechtigter Stolz muß schwinden, ehe es sich einigermaßen mit einer dieser Stellungen aussöhnt lind die einst so hochgehenden Wünsche und Erwartungen herabstiinineit lernt. Auch Hedwig hatte gelernt, ihre Hoffnungen nicht zn hoch zn spannen. Als Tochter des Majors von Dahlen war das junge, schöne, liebenswürdige Mädchen mehrere Jahre eifrig umschwärmt, und man brachte ihren Namen eine Zeitlang mit einem jungen Lieutenant in Verbindung. Da starb plötzlich der Major von Dahlen an einer innere» Verletzung, die er sich durch einen Sturz mit dem Pferde zugezoge» hatte, und mit einem Schlage änderte sich alles. Die Trauer gebot von selbst ein stilles, zurückgezogene» Leben. Hedwig« Mutter bedauerte dies neben dem Verlust des Gatten aufs heftigste im Hinblick auf ihr schönes Kind, dem dadurch für längere Zeit alle llbaiuett für eine glänzende Partie entzogen wäre». Dazu traurige, pekuniäre Verhältnisse Das Permögen, welches Frau von Dahlen ihrem Gatten einst in die Ehe mitgebracht hatte, war im Lause der Jahre längst in Nichts zusamiiieugeichuiolzen. Obgleich Hedwig nur das ein zige Mini» ihrer Ehe geblieben, wollte doch der Gehalt des Liente-»ants. späteren Hanptmaiins und Majors nicht zur Vestreitniig des auf ziemlich großem Auße eingerichtete» Haushaltes ausreichen. Rücksichten. welche die Eltern aus die heranwachsende Tochter »eil-nie» zn müsse» glaubte» niib die ein immer ausgedehnteres. geselliges Leben erforderte», erhöhte» das Budget um ein Vernicht liches. dessen Deckung in letzter Zeit nur durch kleine Anlehnt möglich wurde Frau von Dahlen tröstete sich indessen mit dem Gedanken, daß. wenn Hedwig erst versorgt sei» würde, ma» dies durch größere Sparsamkeit wieder ausgleiche» könne. Und in der Ilmt ichieiieii diese Pläne der Mutter sich verwirklichen zu wollen. Herr von Flenshnrg. der voraussichtliche Erbe seines reiche» Cheim* mil» späterer Majoratsherr, bewarb sich eifrig um Hedwigs Gunst. Mit dem Tode des Majors schien dieser Bewerber sich ploylich eines andern besonnen zu haben. Herr von Flensbnrg hatte mxir pflichtschuldig seine Marte abgegeben »nd sich an dem Begräbnis beteiligt, dann aber hörte jede Teilnahme plötzlich auf. Die Major!» schalt im stillen über de» Abtrünnigen und bemitleidete ihr getäuschtes «lud. Sie wußte ja nicht, daß Hedwig kurz zuvor einer näheren Aussprache ihres Verehrers sehr geschickt auszuweichen gewußt hatte, wodurch diesem die Aiisiichtslmigteit seiner Bewerbung nnzweiiellMt klar wurde und deshalb leimn weiteren Versuch wagte, im Herzen Hedwig für den ihm bernie- -+ 54 i- ft'iirii Zartsinn dankbar, der es nicht zu einer völligen Ansfprache und offenem Korbe kommen lassen wollte. .Hedwig hatte die Huldigungen des sonst sehr annehmbaren Be-Werbers als gesellschaftliche Höflichkeit ohne weiteres Grübeln an-genommen, aber ihm auch niemals die leiseste Hoffnung gemacht, die aus ein tieferes Gefühl hätten schließen lassen, noch hatte sie ein solches bei ihm vermutet. Erst in letzterer Zeit hatte ihr dieS die kühnere nnd beredtere Sprache feiner Augen zum Bewusstsein gebracht, uud als bei dem lebten Beisammensein er diese in Worte zu kleide» suchte, gab sie ihn, ans die zarteste Weise zu verstehen, daß sie seine Wünsche nie knüllen könne. Ob sie klng, ob sie wohl daran gethan? Diese »5rage hatte sich in letzter Zeit sehr oft bei ihr eingeschlichen. Aber immer war sie doch zu dem einen Resultate wieder zurückgekommen, daß sie recht gehandelt, als sie die Hand eines Mannes zurückwies, den sie wohl achten, jedoch nicht lieben konnte. Und warum nicht lieben? Das war das ewig ungelöste Rätsel des MeuschenhrrzenS. Warum konnte sie die Liebe des Mannes nicht erwidern, der ihr eine aufrichtige Neigung entgegentrug? Warum zog ihr Herz sie lagen die Tage der Freude uud des Genusses; sie hatte das alk al? selbstverständlich, als ihr zukommend hingenommen, nun mnf; iit zeigen, da» sie auch in traurige» Tage» de» Mnt nicht ve> ,,c, sondern mit ihrer jitngen »rast srendig schaffen nnd wirke» i>;> wuchern könne mit dem Pfunde, das auch ihr von Gott verlieh.: sorgsame Ueberlcguug hatte Hedwig zu dein Entschlüsse v bracht, das teure Mobiliar zn verkaufe», um von den, Erlii» ; rückständigen Schulden zn bezahlen uud alsbald sich »ach eine, eigneten Stelln»« nmznsehcn; bis sie eine solche erlaugt, n; ;it: sie zn einer besrenndeten älteren Dame in Pension gehen. Schon sehr bald bekam Hedwig das Anerbieten, bei einer in» gen aber kränklichen Gntsbesitzersfran die Stellung einer Wddi schafteriu anzutreten. Hedwig »ahn» an und blieb daselbst über zwei Jahre, bis der Tod der hingen Fran sie ihrer Stellung hob. Auch in dieser Stellung hatte Hedwig gegen mancherlei a» zukämpfen gehabt. Die junge Frau war infolge ihrer Kräntü.1, feit sehr launenhaft und peinigte ihre Umgebung oft ohne tan geringste» Grund. Dann wieder gab eS Zeiten, wo sie sü> dit kleinste Hilfeleistung »»endlich dankbar war nnd dies auf jede »% r I .Weine Poststati,» in lhtiringen. Nach dem AemOIde vun Paul ISbbecke «Mit Ie<») zn dem Einen, der doch ihrer nicht begehrte? Warum dies? Mußte die Liebe, insofern sie die echte, wahre war, nicht gegenseitig sein? denn die Liebe gründet sich ans beiderseitiges Berstehen nnd Er-gäuzniig der ei»zel»e» Individualität und Berschmelznng zu einem vollendeten Ganzen? Warum also dies Sehnen nach dem Einen, der doch ihrer nicht begehrte? Abermals sagte sich Hedwig! »Du hast recht gehandelt; mit dieser stillen, geheime» Neigung Deine» Herzens konntest Dn keines anderen Mannes Weib werden. Mag das Leben hart und schonungslos mit Dir verfahren, Dir bleibt das Bewusstsein, recht gehandelt zn haben." Die Majoriu war noch vor Ablauf des Trauerjahres gestorben. Kummer und Sorge hatten ei» laiige vcrborge»es Leide» zum Ans-brnch gebracht mid rasch das Ende herbeigeführt. Hedwig war unter der Wucht der rasch hintereinander folgen-den Schickfalsfchläge schirr erdrückt. „Was soll nun werden?" war ihre unablässige Frage. Bald aber sagte sie sich, da» diese thaten-lose Trauer, dieses Beharren in trostlosem Schmerze, nicht das sei, was die Borfehuug durch die ihr anierlegten Prüfungen mit ihr bezwecke. Aufraffen mußte sie sich aus dein alle Kräfte läh-inenden Schmerz nnd ein arbeitsvolles Leben beginnen. Hinter ihr kiche Weife zn erkennen gab; das war es anch, was Hedwig in» wieder zum Bleiben zwang, so oft sie anch schon zum Gehen < ' schloffen war. Die junge Iran mit ihrem unheilbaren Leiden baue n sie. So jung nnd im Besitz von allein, was das Leben augem i. machen kann — nnd doch all nnd jeder Freude entsagen, an hoffnungsloses Krankenlager geseffelt, einen frühen Tod vor An,' ' Das war gewiß hart uud man mußte Nachsicht mit der U»gl t liche» habe», uinfonirhr, als das Leiden der junge» Frau plötz Ii sehr rasch seinem Ende zueilte. Hätte sie da die Kranke verla> .< könne»? Nein, sie wollte ausharre» und der armen Dulderin n .l> Kräften die schwere Leidenszeit tragen helfen. Bor wenigen Wo«! nnn war sie ihre» Leiden erlegen nnd Hedwig sah sich nach ei neuen Stellung um. Ruu war sie zu der alten und allem Anschein nach we liebenswürdigen Kommerzienrätin Weber gekommen. Was wii m>u ihr Los sein, nnd wie lange wohl würde es dauern, bis Schicksal sie wieder anderswohin schlenderte? Nirgends Rast, gends eine bleibende Stätte. Inzwischen war es Sonntag gewort Hedwig hatte bis dahin ge»ügende Gelegenheit gehabt, die Jh merzienrätin, sowie die ihr obliegende Thätigkeit kennen zn leri' Nachdem das gemeinsame Frühstück verzehrt war, hatte sie «iiiiie, häusliche Aufträge auSzuiühre», sodauu die etwa mit der -i'uft anlaugeude» Briesschasteu ihrer Hern» vorzulesen. Taun urbc eine Promenade itt dem die Villa umgebenden Garte» nnd 1>nk uuternommeu, wobei Hedwig die Komnierzienriiti»ztt siihren Es war dies gerade kein augeuehiue» Amt, denn dir jlvni . izieurätiu war eiue große, starke Person, uud da ihr schlechtes .iuaenlicht einen sehr »»sichere» Gang bedingte. hiug sie sich mit mit ganze» schwere a» Hedwigs Arm, so daß diese durch de» 3paziergang ti'.mer etwas cu'chöpft wur-In Gesell-n >ast einer für .'iatnrfchön-11 itcjt etwas ,ii vmnglichen PirsSnllchkeit ii'iire dieser - vaziergang dunioch ein wahrer Gennß grivesen, denn .Vföiuig liebte dir Natur nnd balle ein sei-»r>' Gefühl für trrcn Schön« beste«. Und »»unten und Part wareu schön. Im er-stören ans sammetweichen Rasendie sorg-sältil, gepfleg-tot Blumenberte. deren Farbenpracht das Auge ent-zuckte und de-ren Duft den standen Garten erfüllte. Der Park enthielt irtiime, stattliche Bäume, i» deren Kro-neu die Bög° lein sangen und ihre Rester bauten. Aie gern hätte sich Hed-tvifl auf eine lnde dem iii,;e» Zauber der Natur hin-acricben. Aber unmöglich! — An der Seite dieser grau lvnntevonpoc tilcherSchwär-mcrei keine 'liebe sein. Die uvmmerzien-riitin hatte nur »l'ch Interesse imnichtigeTa- Beim Flickschneider. Von ntviieuigkeiten > i!d schmähte gern ein wenig, wie dies überhaupt verbitterte» '"imiitern eigen ist. Sie wendete jährlich große Summen an die mandhaltung und Verschönerung vo« Garte» »nd Part, aber üc that eS nicfjt ans Liebe für die Kinder Floras, svttdrr» weil »» sich für die reiche Koinrnerzienrätin Weber zietnte, eine» ivvhl erllaltenen Park und den schönsten Blnntengartcn zn besitzen. 2o war die Frau beschaffen, bei der Hedwig nun einen Teil >>!.rs Lebens zubringen sollte. Ohne Herz uud Gemüt, ohne Schon-l> 'tssinn, ohne jedes poetische Genihl, nnr von einem starken L' .uisrnttö bewegt, der sich überall zum Mittelpunkt alles Tettkeits >' ."» Haudelus »tachen will. Nach beeitdigtent Spaziergang uahut Hedwig das Morgeublatt znr Hand. Hier zeigte die Komnierzienrätiu für alle Tagesuenig keiten Interesse. Am Nachmittag saß Hedwig dan» mit einer Stickerei ant Fenster uud hatte die Koiuinerzienräti» zu unter l>alten. Aber es waren wiederum nnr banale Gespräche, denen jede Berti,'sung sern lag. aus welche die Üvmmerzienrätin einging, selten nur durste Hedwig zu einem Bnche greisen, weder ei» Ge dicht, noch ei» guter Roman saud Gnade vor ihren Auge». „Wozu die nnuötige Gefühlsduselei?" pstegte sie zu sage». Hedwig fügte sich dann still schweigend nnd warfroh,wenn sie sich abends, »ach ringe nommenem Thee, zurück-ziehen konnte, um sich nun auf ihrem Zimmer dem schmerz lich entbehrte» Geuuffe eines guten Buches, irgend eines ihrer Lieb-liugsschrist-steiler, hinzu-geben. Das waren für sie Stunde» der Weihe itt ihrem prvsai scheu Dasei». Am nächsten Sonntag fand sich ein Gast zur Mittags-tafel ein. Es war ein junger Arzt, der trotz feiner verhält- nismäßigeu Jugend, er mochte wohl ei»- bis zwei- nnddreißig Jahre zählen, sich schon einen gute» Ruf als tüchtiger uud stets hilfsbe-reiter Arzt er worden hatte. Die Uom merzienrätin hatte Hedwig vo» diesem er warteteiiGaste gesprochen uud de» Wunsch geäußert. Hed wig heute ei» mal spiele» und singeu zn hören. Hedwig trat, einige Note» blätter i» der Hand, !» den Sr titelt. rJLVit 7c.t ) Ettlpsaugs salou, doch wie entgeistert blieb sie am Eingang stehen »»d starrte aus die hohe Mäimergestalt, deffe» schönes, von ei»em blonde» Bollbart »>» rahmte» Gesicht ihr ebenso wie einer Erscheinung entgegensah. Endlich faßte sich der jnnge Arzt. „Fräulein von Dahlen! Wie hätte ich vermutet, Sie heute hier begrüße» zn können — welche Freude!" Er reichte ihr die Hand „Ich bin ebenso überrascht, Sie hier zu finden," erwiderte Hed wig. indem ein seines Not in ihr Gesicht stieg. Ich harte keine Ahnung, i« Ihnen de» erwarteten Gast der Frau Kommerzlen-rätin zu begrüßen. Sie sind demnach hier ansässig?" + ftß 4— „Sie fcniie» sich bereit*Y~ iiel hier i»e Momi»er.jif»rijii» ein. ,Vo» % . . , au», gxädige Frau, Aber wie Sie höre», hat Fräulein vv» Tahle» meiner bereit* vergesse», jo da« sie nicht i'iiiuiol von mriiiei» WohnnngSivechsel weis!" „lort.egiiii« tolgt-i döoctbc und Üoctbc. fauchen unsrer deutsche» Stammesbrüder füllt liefaiintlidi die richtige Anöfprache gewisser Vnchsiabe» de* "Jlluhnücto »»gemein schiver. Die* Imtte auch der grosze Tichter «Goethe wöh-rend seiner langjährigen Wirksamkeit al* Tlieaterdirektor in Wei-i»ar öfter al* ihm lieb war, Gelegenheit zu erfahre», (kr lernte junge noch i» der Ausbildung begriffene Schauspieler an* allen liegende» Deutschland* kennen. Während nacl» iÄoethe* Urteil die Ansprache der Norddeutscheu im ganze» wenig zu wünschen übrig lies!, da sie rein war und in mancher Hinsicht als »nntirlmtt gelte» sonnte, hatte er dagegen mit geborenen Schwaben, Cefterreichern und Sachsen oft seine liebe Rot. Auch Eingeborene der Stadt Weimar machte» ihm viel zu schaffen. Bei diesen entstanden die lächerlichste» Misjgriffe daran*, da» sie nicht gelernt hatten, da» B vom P nnd da* T vom T dnrch eine markierte Aussprache stark zu unterscheiden- B. P. T »nd Z hielte» die g»te» Leutchen überhaicht kaum fiir vier verschiedene Buchstaben, denn sie sprachen immer von einem weiche» nnd einem harten T nnd schienen dadnrch stillschweigend anziidenlen. dan P »nd T gar nicht existierten. An* eine»! solchen Munde klang dnnn Pein wie Net». Pas, wie Ban und Teckel wie Teckel. Te*gleichen wurde da* il häusig wie 3 au* gesprochen, wa* nicht weniger die schändlichsten Minverstandiiisie veraulante. So mufrte Goethe »irlit selten vernehmen, statt tt listen-bewohner - >tiste»bewoh»er. statt Thürstück — Tieistück. statt gründlich — grittdlich, statt Trübe - Triebe, statt Ihr miifit — Zhr mini uud dergleiche» Lächerlichkeiten mehr. Auch Perwtchse-l»»ge« von G und tt kamen häusig vor. Im Weimarer Theater konnte man Hören: Kartenhaus für — Gartenhaus, ttasie ffir t^affe, klauben fiir — glauben, bekränzen für — begrenze», Uiiuft für — Gnnft: bei» Mram geht mir zn Herz, anstatt dein Grnm ». f. w. Solcher sprachlicher ^alliuiathias passierte nicht nur Schau spielen,, fondern gelegentlich auch Theologe». Goethe selbst erlebte einst solgeode» «all. Al* er sich einige Zeit in Jena aushielt und im Gasthvf „zur Tanne" logierte, ließ sich eine* Morgen» ein Sin-diofn» bei ihm melden. Nachdem er sich eine Weile mit Goethe ganz hübsch nnterhalten hatte, rückte er beim Abschiede gegen den Tichter mit einem Anliegen ganz eigener Art hervor. Er bat iiäm-lich Goethe, das; er ihm doch erlauben möge, am nächsten Sonntage statt seiner predige» zu dürieu. Goethe merkte sogleich, woher der Wi,,d wehte, und dan der hoffnungsvolle Jüngling einer von denen sei, die da* G und M verwechseln. Der Tichter des Rauft erwiderte also mit aller Freundlichkeit. das, er ihm in dieser Angelegenheit zwar Persönlich nicht Helfen könne, dafe er aber sicher feinen Zweck erreichen wurde, wenn er die Güte haben wollte, sich au den Herrn Archidiako»»* und Garnifoiisprediger Koethe zu wenden. « D Liruht'tng. Tieib hin, du lefcle Scholle HU, '."rich niif, du iuufiro braune« Rei« ,u1> hab' genug a» all bem ®k'if|. 2 All'# nerne grüne» und blühe», ler Leu\ (Iclit braunen Hur dem Zlior, ?a« Veilchen spiet sei» blaue? Cl»r. "Wie sehr e« auch bie Nacht nach srar, U« l'Uhlt ein Schwellen »nd Milchen ' fflü >!JäK BJILMSDi. kleine Paststatiou in Thüringen. An bein an landschaftlichen Reizen so reittsen Tliuringer Lande liegt auch der kleine rinniintiiche Flecken, ben ber Münftter un* in seinem Bilde wiebergegeben. Still unb ein'.im, nnr reizvoll in seiner lAndliche» Sii'sachlieit, bietet er zn ,»ewigen Stunde» ant Tage bnrch den Pokttieetrhr eine interessante Adwech«lung dar, die zu weitgehendsten Be adachtungen skhet. Wie mancher erinnert sich nicht mit einem gewisse» gran (amen Vergniigen an den alten Kafttietfelir. an eine Zeit. in der man tage iang in den abscheulichen üiumveirnften eingepsercht aus holprigen Wegen von Crt m Ort langsam vorrückte und bei den schlimmste» Stojieii der gelben Unliebe, die selbst be» innersten Menschen erschütterten. sich nur durch Iierz-liaite? I»l»»en Luit zn mache» suchte «eich' interessante JHeiieberanntirfinfteu »Milbe« ober anch dabei geschlossen, man Nagte sich gegenseitig seine kleinen Leide«, erfrischte sich durch humurvoUe ztrzähluiigeii, stieg au jeder Stulion ,tch atme WfirV und Wonnen ein, NmtrtHt von gold nein iuuueuicheiii, Schon (tischte mich ein Pagelein, In# schüttelte sein Gefieder Mir selber wirb so lederleicht, VII# ab in« Herz die Diebe schleicht, Ter Frühling kämmt uiid lacht «nd reicht Mir Vlnme» und neue Lieder. An»»» üi>i»N ni*l liiuiu umbigeu Liichetn an«, um bie (Miedet zu leifm und mit ei«. ?ti>Bieui\i'i Miiedei o wir iiiilier stundenlang schwelgte» Sie jjeit deo Tamvte» und der Elektn citäl bnt die Romantik einer verflossene» liiern gewaltsam von sich »dgeltrei't Wir sind nüchterner nud materieller in nnseren Genüssen geworden, und betn Weiieudeit der Hetzt zeit behagt nicht mehr — die kleine idyllische Poststatimi S gedacht. lZein Ltolz, die Ledeihose, welche >, vom »trvsivaler bekommen und die so manche Ehrten bestand, lallte ihn > ichmählich im Stiche lassen? VIDer e» ist mal so und nicht« mehr daran w .Indern. Rasch gleitet er zu Voden und, um sich vor dem Spott der fiami laden und der Rüge de« Lehrer« zu schuhen, sucht er im Torfe den itlu Frieder, den Flickschneider ans, der immer von Zelt zu Zeit aus den Hos tun „WimitilH'u" komnit und durch Versprechungen aller Art wird derselbe u. Wonnen, die Itnaiitsprechliche» wieder in stand z» sehen. R. "?ljt-S der Schule. Lehrer: ,.Wa« lehrl uii« da» Schicksal Ludtoig« XVI. Schüler: „Tals wir nie den Uop| verlieren sollen!" Unmöglich. VI : „Sagen Sie, ffea» Nachbarin, wie ist denn Ihr gestrige Uasseekriinzche» «»»gefalle», Hoden Sie stark verleumdet?' V.: „Hch, leide, »ei», e« sind ja alle gekommen!" Seltsame* (fjretittiimeiiiitttl. 9« wird in Ubiiui al« Irhter versuch be. hartnäckigen Schuldnern angewandt. Man hebt ihnen iiiitnlich am Neujahr, tage die Ha»«- nnd LadeuIhKrc an«, wiewohl et meisten« schon mit der Sruhun», genug ist; denn ehe e« ein Schuldner zu diesem Yleufiersten kommen litfit, zahli er getniA, wenn er tt irgend möglich mache» kann. (!« liegt dabei ein Mbn glaube zu fttuube. der den Gläubigern grosse vorteile bringt. Wenn niini lich die bi>sen Geister — lieifit e» — am Reujahr«lage »In Hau« oder einei Laden ohne Thür finden, so n»hnten sie für immer Besitz davon und der bi? henge Anhabe» hat weder Gluck noch Ruhe mehr. Schade, baft die Schulduei nicht auch anderwArt« so leicht zum Bezahlen zu bringen sind. St. Ander* gemeint, Herr: »Nach dem Braten zn urteilen, find Sie staif verliebt, Anna!' — Ädchin: „Ist er Versätzen?" — Herr: »Nein: «bet da» beste Stück ist herausgeschnitten!" e»nklnnüylgrs jy (' inpüttdlichkett der Bäume gegen Kälte. Ser Apselbanm ist gegen ttält. empsindlicher, al« der virnbaam und al» Steinobst, vei Eintritt de« froste.' während de« versenden» mit d»e Sisenbahn oder zn Wagen erfriert seine Wurzel ichon bei ,1 Grad unter Null, während die de« virn- und Tteinobstbaume noch nicht bei 4 Grad l!. leidet, woran« folgt, daft der Apselbanm eine besten Verwahrung zum Versandt eehei'cht. /* Gr. Vanillin, I' , Gr. Heliotrop,» und l Gr. Geraniumdl mit einander gemilcht. Tamil wird die Kopfhaut tAg lich mittelst eine» SchioAmmchen» einmal eingerieben, lii» einfachere« zept: Man mische hfl Gramm destillierte» Wasser, I Gr. vorax und 2 Gi Kau de Colngne und reibe den Kops damit ein. Logogriph. «imm einem kloff» »npf un» Rnfl. (riii Zchwiir barnu» entstehen muh. 3. Wlnber-Xoiteler. Ari>l>m»griph. I ! J u u » 1 l«, ainc itab» In 7 vaiern. r :: 4 1» i (. ttlni- SiaM In ®ti(|(nnd. n ' i S .1 ia. lim Ulfe* " 4 111 t « ! ». Itin Liimpfvoget. I •: .1 ». Hin »oum. ü <> 1 1» n> 1 11 (Sine enattlche Tichteein. » t I 4. (|tn Raubtier. 1 - 11» 9 s 7 n in. . ., «iifliijiiiin folgt In nilchster Oiimmee. Problem Nr. 14». «on itael itatser tu Stuttgart Schwarz Auslosung de* Bilderrätsels in v» riger Nummer: Wer iinerrnlun im aeofien Erstreben. 4-ei bii-nt In dem Heezcn bee ÄnrtiMelt Mi leben. I> K Weis, Malt in 3 .Sügen. * • •** *ilUr Neitiie i»iirbitifllifii. Verlag von W Blank» in Bekka». ?eraniwi>itNch>' !t>Vli>ikiioii von itrnlt Pscliser. »edruett und Ut'rituStfDc'iru von Itfreinei * Kiel|fet tu etuitnurt.