l^ Intelligenz-Blatt zur Laibacher Zeitung A" »04. ^ Freytag> den 27. December 1625. Meteorologische Beobachtungen zu Laiback. Ftandder - I Barometer. l Thermometer. Witte runz. Laibach l ^__________________.,, ,____----------------------»-»»-»^»>»^_^_»^— ober ) ^ Früh. Mittel Abends. Früh. M'tt. l Abend Früh Mitt. ! Abnds ""^" ) 1 K Z?s L?7 37^^" Z^L^ K. jW K.lWs K-^W b.gUhr b.zllhri b^Uhr ^SchuhjZoll sallz« o,y 28 l,4<28! ,,o — 6 — 8 —! 6 trüb 'schön ^ trüb ' — — ^ 2?! 28 I,n 2Ü 0/9 2»! o,a — 7 — 8—7 trüb trüb scdön ' — — ^ ^ 2Z 2«^ Q,i 28 o,u 27!»!,« — 7 — L — 4 Ncbel schen Ncbel — — D ,24 27 ' 11,5 27, 11.5 «7 »l,b — 6 — 8— 7 Regen trüb trüb — — ! ! T j »5 z« 0,4 23. ^7 27! ,1,6 __ 6 — 6 — 5 wolkig rcgnrg trüb — — 5-i 2,6 37 ^^ 27! 9,6 2H! 9,0 —- b — 6 — ä trüb Regen Negen — — ^2?i2? 7,4j2?j 6,9i!?! 6,3, — 2j— ä —1 2 ^Negen ^ triib ^ Schnee ^—^^—i Gubernial - Verlautbarung. Z. l552. (1) ^_'^'-'"'..... Gt. G. v- Kundmachn n g Die Veräußerung der Stahrenberg'schen Dominical- Parcellen betreffend. 3^m i. Hornung 1826 werden in dem Rathssaale des hierortigen k. k. Regierungs-Gebäudes die Dominica!-Parcellen der Cameral-Herrfchaft l^tahrenbcrg im Hausruckkreise der Provinz Oesterreich ob der Enns an oen Msistbiethenden mit dem Vorbehalte der Bestätigung der k. k. Staats güter-Veraußerungs-Hofcommiffion versteigerungsweise verkauft werden. Die Bestandtheile und Ertrags-Rubriken dieses Dominica!-Körpers s!nd: . «) Die Grundherrlichkeit überS,Unterthanen, welche sichm nBau-ern 2b Hausler mit eigenen Grundstücken, i, ledige Grundstücksbesitzer, deren Haupt-Realitäten unter fremde Herrschasien gehören, 21 Vogthoi-den und i2 Lehen-Unterthanen theilen. Von diesen Unterthanen wird bezogen: an jährlichen unveränderlichen Gelo, Gaben, 118 fi. 3 2^4 kr.; an re-luirtemKüchendlensie, i5fi. ?2^kr., undanNaturalkörnerdiensie, 7,8^64 ^l5 Metzen Wechen, 565^6^ i^5Metzen Korn, i^5 7^64 ,j5 Mehen Haber. Das iopercentige3audemium bey Besitzveranderungen unter Lebenden, das 10 perccntige Mortuarium bey V.rändceungen durch Todfalle sowohl vom liegenden als fahrenden Vermögen. Die!2percentige Lehentaxe vom Schätzungswerthe der lehenbann Körper bey Veränderungen in der Ptt? — 23^0 — son des Vasallen, unddie 6percentige bey Veränderungen des Lehensherrn nebst den herkömmlichen Taxen an Relevi.en und die Schutzsteuer pr. i5 kr., von jeden bey den Unterthanen wohnenden Inleuten. b) Die Gerichtsbarkeit sowohl in als außer Steitsachen, und die Grundbuchsführung, wofür bey den eintretenden Amtshandlungen die Taxen nach den bestehenden Verordnungen abgeheischt werden. c) Die außschließende Jagdbarkeit auf einen llmkreis von i ^2 Stunde. Als Ausrufspreis ist nach den baren Geloabfuhren in den Jahren zgio bis inOluä. 1S19 die Summe ausgemittelt worden: pr. S263 fl. 2H kr.. Sage: Fünf Tausend Zwey Hundert Sechzig Acht Gulden 26 Kreuzer.Conv. Münze. Zum Ankaufe wird Jedermann zugelassen, der Hierlandes Realitäten zu besitzen geeignet ist, und jenem, der in der Regel nicht landtafelfahig ist, kömmt im Falle der unmittelbaren Erstehung vom Staate die mitRe-gierungs-Circular-Verordnung ddo. 27. April 1818 kund gemachte allerhöchst bewilligte Nachsicht der Landtafelfähigkeit und die damit verbundene Befreyung von oer Entrichtung der doppelten Gülte in Hinsicht dieses Dominical-Körpers für sich und seine Erben in gerader absteigender Linie zu Statten. Jeder Kaufslusiige hat als Caution den zehnten Theil desAus« ruftpreises mit 626 fi. 5o 1^2 kr. Conv. Münze zu Handen der Versteige-rungs-Commission entweder bar oder in öffentlichen.nuf Ileberbringer und auf Conv. Münze lautenden Staatspapieren nach ihrem cursmaßigen Werthe zu erlegen, oder eine auf diesen Betrag lautende, von der k. k.Kam-merprocuratur vorläufig geprüfte und als bewahrt bestätigte Sichersiel-lungsurkunde beyzubringen. Die bar erlegte Caution wird dem Best-biether für den Fall der Ratification des Verkaufes .in den Kaufschilling bey dem Erläge der ersten Raten-Zahlnng eingerechnet, den übrigen Kaufswerbern wird sie nach geendeter Versteigerung, so wie dem Meistbiether, wenn die Raticafition nicht erfolgt, nach geschehener Verweigerung demselben zurück gestellt werden. Der Ersteher hat übrigens das Bestboth, wenn er selbes nicht gleich ganz berichtigen wollte, zur Halste binnen Vier Wochen nach erfolgter Genehmigung des Kaufes noch vor der Uebergabe zu bezahlen, die andere Hälfte kann er gegen dem, daß er sie auf dem erkauften Gute in erster Priorität versichert, mit jährlichen Fünf vom Hundert in Conv. Münze — 28^1 — und in halbjährigen Raten verzinset, binnen Fünf Iahreu in Fünf gleichen Raten abtragen. Die zur genauen Würdigung des Ertrages dienenden Iahr?s-Rech-nungen, die umständliche Beschreibung dieses feilg^bothenen Dominical-Körpers, und die Verkaufsbedingmsse könnn taglich zu den gewöhnlichen Amtsstunden bey der hiesigen k. k. Staatsgüter-Administration, und bey der k. k. Provinzial-Staatsbuchhaltung eingesehen werden. Von der k.k. obderennsischen Staatsgüter-Veräußerungs-Commission. Linz am 2^. November 1626. Äemtliche Verla u tb a r ung en. Z. 1452. Erledigte Stadt e'Wundarztenstelle in Fiume. Nro. 1121. , (6) Zur Besetzung der in Fiume erledigten ^Vtadt-Wundarztenstelle, womir ein -Gehalt von Z00 fi. E. M. verbunden lst, wird zufolge Entschließung 'des löbl. Eapitanal- Rathes vom 15. bes uorigen Monaths Z. 192, der Eoncurs eröffnet. Dlcjenlgen, welche sich um diese Stelle bewerben, haben sich mit dem Diplome und authentischen Bchctfen über ihr Alter, Moralität, dann über die ander-weltig geleisteten Dienste und erworbene Verdienste auszuweisen, und ihre gehörig mstrmrten Gesuche diesem Stadt-Magistrate bis letzten December l. I. einzusenden. Von dem MagMrate'der gttreuesten Stadt und des freyen Seehafens Fiunse am i5. August 1825. 3» i55o. Licltatlons«Ankündigung. , (1) Das k. k. Marine - Ober - Eommando in Venedig macht kund : daß am gten des künftigen Monatbs Jänner 1626 Vormittags um i'l Uhr in dem gewöhnlichen Saale am Hauptthore desjk. k. Marine-Arsenals die Versteigerung zum Ankauf von Zoo Stück behauenen eichenen Kniehölzern und 206 Smck runden Fichtenstammen von Ravenna Statt haben, und daß die Lieferung dieser Hölzer demjenigen zugesprochen werden wird/ dessen Anboth in Vergleichung mlt den Fiscalpreisen, welche bey der Versteigerung nach dem Wimercublkschuh berechnet, bekannt gemacht werden sollen, den meisten Vortheil gewahret. — Zur Richtschnur für die Theilnehmer diene, daß die Knieholz«, lowohl ckls die Fichtenstämme, die in der untenstchenden Tabelle bezeichneten Größen und Formen haben, daß diese sämmtlichen Holzgattungen hinlänglich reif seyn, und aufUnkosten der Lieferanten, die Mauthgebühren mit einbegriffen, ganz frey in das Arsenal abgeliefert werden muffen. — Die Versteigerung wlrd in zwey Lose, nähmlich einem für die Kniehölzer, und das andere für die Fichtenstamme emgethnlt werden, falls diese Abtheilung ^ie Concurrenz der Theilnehmer begünstigen sollte. — Die übrigen Lieferungsbedlngnisse sind in der gedruckten Kunb-machung, Nr. ,627, vom 1. December 1626 bep dem löbl. k. k. Militärkommando m Laibach ersichtlich. — 2842 — Dimensionen in Wiener-Maaß Gattung, ^ länge der Aeste. Breite / der H ---------------------------- am Dicke. Anmerkung- Hölzer. "^ größere kleinere Schaft. ^ w ..—^--------l.----------------^--------------- Schuh. Schuh. Zoll. Zoll. 20 lHu.l.darüb. 6ag 16224 i5a 20 Dcr offen? Wmk?! ^ mui> iI5 bis i5c> ^^>3- ^"d betragen. SZ " 2oc> 6 » 7 ^ ^2 »5 >)H iä 2 18 12 2 i5 t. i^3 mit geradem ^3 " , Winkel, i^Z zu H " ^ ^ !Q0 bis i3c> Grad ' " ' und i)3 zu 60 bis 80 5 2 6 H a 5 i3 2 17 io» i3 ) 80 Grad. Runde Fichten - Stamme 260, 3o bis 44 Schuh lang, Durchmesser der Wipfel i5 bis 20 Zog. Venedig den 1. Dtcembcr 1825. Der General-Obercommandant der k. k. Marine, Amicar Marquis Paulucci, G.neral-Major. Der Oberverwalter und öconomlsche Referent des k. k. Arsenals» I 0 h. Franz Edler v. Zanetl i. ^ """Vermischte Verlautbarungen. 3. 1554. ^ Theater-Nachricht. (!) Donnerstag am 5. Jänner »626 wird im land ständischen Schauspielhaus« von der hiesigen Schauspieler» und Sänger«Gesellschaft unter der Leitung dei Carl Meyer zum Vortheile des Garl Weidmann zum ersten Mahle aufgefühlt: König O t t 0 k a r' S Glück und Ende. Großes historisches Fürftengemahlde in 5 Auszügen / von Franz Grillparzer, k> k. Hoftheaterdichter, Verfasser der ausgezeichnet bekannten dramatlschln Werke: „die Ahnfrau, Sapho^. Medea" :c. Hohe! G nadige! Perehrungs würdige! Obwohl die Aufführung dieses berühmten Meisterwerkes einen sehr bedeutende» Kostenaufwand an Oarderohü', Comparsenen lc. erfordert, so habe ich selbes,HOinsch absichtlich gewählt, fest überzeugt, daß ich Ihnen, Verehrungswürdigste, «nnlöMb eine« deutlichern Beweis meiner unbegränzten Achtung und Dankbarkeit hätte geben können, als djilib die Wahl dieses gehaltvoll, gediegenen Kunstproductes unferi aegenwärtlH vortref^ichften Natisnal»Dichters, dessen ruhmvoll gegründeter Ruf jede fei»ere Hm-pfehluRg desselben so ganz überflüssig macht: Die bisherigen Beweise Ihres gütigen Wohlwollens nähren m mir die jchKM Hoffnung, daß ich keine Fehlbitte thun werde, wenn ich Sie zu einem gütigen zahlreich«« Afuche dieser Vorstellung mit aufgezeichneter Hochachtung unterthäuigst einlade. Sall Weidmann, Schauspieler., - 2345 - ^^WMW ° G ubernial-Verlautbarung. " Z'. ,567. koncurs-Uusschreibung. Nr. 2i362. (1) Da die erste Amts- Officiers. Stelle bey der k. f. Kreiscasse zu Görz «it der Besoldung von boo st. in Erledigung glommen ist, so haben diejenigen, die diese Stelle zu erhalten wünschen, binnen 6 Wochen ihre documentirten Gesuche bey dem k. k Gubernium.zu Tnest einzureichen und »it demselben nachzuweisen: 1. daß der Gesuchssteller, wenn nicht die philosophischen, doch tue Gpmnafial- Studien zurück gelegt habe;, 2. daß er. die Rechnungswlssenschaft-mit gutem Fortgange erlernte; 3. daß er die Kenntnlß der deutschen und italienischen Eprache und der küs- samanipulation besitze; ^. daß stlne E.onduite unausstellig sey;- 5. daß er im Erfordermßfalle eine Eaution von;5oo'bis 2000 . Von dcm k^ k. Städte imd L^ndrechte in K^ain wird anmit bekannt ge-machl: es scy über das Gesuch des Martin Emclle> Besitzer des Hauses Nr.71 alte, 66 neue, auf der PollaraZ Vorstadt allhier, »n die Ausfertigung der Amor-nsa:ions>Ed:cte rücksichtllch des zwischen dem Jacob Inglitsch und Anton Ienko en".chteten Kaufconlractes dde. 2Z. Mä^rz ibc>.i, und intabulirt am 22. Iunp iLoi auf das Hnus Nr. 7^ alte, 66 neue, in der Pollana Vorstadt allhier, gewilliget rvorden. Es habcn demnach alle jene / welche aufgcdachten Kaufcontract aus was immer für einem RcchtsgxundeAnsprüche wachen zu könnenvermeinen, selbe binnen der gesetzlichen Frist von einem Jahre, sechs Wochen und drey Tagen vor diesem k.'k. Stadt-und'Landrechte. sogcwlß anzumelden-und anhangig zu. machen, als imWidrigen auf weiteres Anlangen des heutigen Bittstellers die obe gedachte Urkunde und.i-esp. das darauf bcsindliche Intabulationscertificat nach > Verlauf dlesee gesetzlichen Frist für getödtet, krafk- und wirkungslos erklärt werden wird.v - - ^ Laibach den i3» December'i8257 Vermischte Verlautbarungen.^ '. ^ 3> '555^ G d i c t.s ^^' Hom Bezirksgerichte dbr Httrschaft Prem wird hiennt bekannt gemacht, daS z»r c Mrnahme der auf A»langen des Herrn Johann Napt. Eittar, durfterlichen Handels» (z^Beyl.Nr. 1040. 3o.Decemb/rS2ß.), A 2_ ^ — 23^4 — manncs von Laibach, w^er 7lndre Äouaan aus Echembije, wegtd. schuldigen 2 Posse« .pr. Ü2a st. 52 55. und 28a st. 4l kr. c.' 2. c., unterm z, Iuly l. I. bewilligten, u»d durch erqriffcnenRecnrs uncerblievenen Folvletdung der dem behagten Anore Douga« gehörigen, der Herrschaft Prem sub Uco. N,. 7 tienftbaren halben, und er sud Urd. Nr.»» zinsbaren »j^elHube, de« dabe» befindlichen mit Ziegel eindeckten Magazins, dann Wohn- und Wilthschaftsgebäude auf 43?o st. »5 lr. geiichttleb abgeschätzt, die neuerlichen Termine auf den z«. Jänner, 20. F.vruar unö H». März »625 in lo>,o Schembije jedesmahl um 9 Uyr ftüh mlt dc-p Be^sa^e anberaumt norden sind, daß faklt obige Realitäten bey der eisten ober zwcoltn FeUdittbunHstagsahung um den Tchä. tzungswerth oder darüber nicht an M^nn gcdraUl werben s^nncen, dit/e bey der dritte« auch unter demselben hinta» grqei)en wilden würden. Gs wollen daher alle ftne, welche obftehend beschriebene Realitäten im Ds?fs SHembije an der landesfürstlichen Straße gelegen, gegen die sowohl in hicsig?l G<» richtekanzleo als deym Hrn. Dc. Piller zu Laibacb zur GinsichtncihmL erliegenden Be< dingnisse an sichzu bringen gedenken, an odbestimmten Tagen nach Schemb^je erschein?«. Aezirtigericht Pr?m am «3. November 1626. Z. ,553. Licitations.Gbict. Nr »ab«. (») Von dem Nel>tlK;ericht< Ra^m^nnsdorf wird h.cmit allgemein bekanur gem.aGt: Gs sey auf Rnlangen oe5 N2?t!)lmä Posnig uud Bale»c'u Sidlller ron ^G^in üchl, gege» die Ohelcute Franz uno U»»a Pcescher« von Krcpp, wegen ricbtiq gestcNcen »5 ft. 2o tr. c. 5. c.. in die erscucive FeiMcthnna. deK den Schuldnern gehörigen, zu K.ropp gelegenen, dt dxm Anhanqe anberaumt worden, dasi, fa2s diese Realität bey d«r ersten odec zw«ytcn Tags^hung nicht wenigstens um den Schä« hungswerth snAebracht werden kennte, sclde beo ocr dritte« FeUrietbunMagfahung auch uuter demselbe« hintan gegeben werde« würde. Die Realität ta»« besichtiget, die LicitationZbedingnisse «her können hieroctt und bfy der Licitation einqeseheZ» werde-». IH werden demnach ollc Kauflustigen, insbef.'uocl- aber «uch die Saygläubiqer, «ll die Lucas Wsdlcy'schen chrben durch Herrn Franz H^lle in Lüidack, die Fran, Pre-fchern'schen Ki»i>er durch »hren Sur-Nor Hcrra Franz SchuNer in Kropp, ilndre Fifier «on Ouschifche u»d Johann Po^atschnig zu Possauh zur Verwahrung ihrer Rechte zu dieftn Licitationen vorgeladen. ^ Bezirksgericht Radm«nnstolf am »2. November »8x5. Anmerkung. Bey der ersten LicttationStagsatzuug ist diese Realität nicht verkauft worden. Z. ,547. S d i c t. (2) Alle jene, die an die Verlassenschaft nach dem scel. Barthelmä Tronkel aus Ga. brou,s^l, aus rväs immer für einem Rcchtsgrunde Ansprüche zu machen gcdenten, haben am 5g^ December l. I. Vormittags nm g Uhr ui^ so gewisser in dieser Amtskcmzle, zu erscheinen, «ls widrigcnö sich dieselben die Folgen des §. L»4 b. G. B, selbst zur baft legen werden. ' : ^ Bez. Gericht Teisenberg am Ho. December »62b« - 2345 - W ^'^- Oaupt- ^ Nb PMW - ZlchNg der bGm Wser am Graben, Nro. 1122 und 112;, bey welcher für den Haupttreffer die Summe von Zoo,«oo ft. jn 20"", oder W. W' st. 760,000 gebothen w l r d. > Am 4. Jänner 1826 ßndet sowohl die Haupt- als auch die Prämien-Ziehung dieser größten unter allen bestehenden Lotterien bestimmt und unabänderlich Statt. Diese Ziehungen enthalten 2620 Treffer, im Betrage von ft. 348,400 in 2O^> oderft. «71/000 W.W.; nähmlich den Haupttreffer, die beyden Häuser, oder die dafür gebothene Ablösungs- Summe von 200,000 fi. in Zwanzigern , 3 Stück pr. 1 fi., oder . . 760,000 fi. W. W. Ferner: 1 Treffer zu . . . 20,000-------------^ I detto - ... 10,000--------------"- I detto - . . 4 5,000 —-^— — 6 detto 5 looQ fi. . . 6,000 ^------------ 10 detto - 600 - . . 6,000-----------— lo detto - 200 - . . 2,000-------—^- 3o detto - 100 - , . 3,0oa------------- ^0 detto c 60 - . . K,00ft —-^------- 2400 detto - 2a - » . 43,000 ——------- 851,000 fi.WW ^.. 2846'- ->-' DW Uebertrag: 861,000 fl. W.W: M Ne.-nachfolgende Prämien^-Ziehung enthält^ D 20 Prämien, jede ^ 1000 fi.. .. 20,000 fi. W. W. 97l,000si. W. W. ftge; Achtmahlhundert Ein und sieb.enzig Tausend Gulden. W. W. Aus Vorstehendem ergibt sich:i ifiens, das diese Haupt. sa«mt de? Prä mien 'Zieh ung für sich aNei» «ine solche Gewinnstmasse darbothet, welche diejeniqen von zwey andern gewöbnliHen Lott«-. rien aufwiegt, und den Spielern ganz eigenthümliche, bey teiner an>ern Lotterie Statt: finhen tönnende Vortheile gewätzri, welches am deutlichen aus dem, Umstände erhellet: 2tenö> daß bey dieser Lstterie, wenn sich sechs Spieler zum Ankaufe eines Loses vereinigen, (w odurch j edem, derselb en sei n A nth eil auf' ».fi. Zwanziger zu stehen kommt), doch jeder Tdeilnehm^r für sich deum Haupt« trcffer auf einen Gewinn von 5a,oyQ,ss. in ^w«nziger», oder »zz,e»o»ss. W. W. Anspruchs hat, und außerdem noch auf sämmtliche andere OeldgeplMnfte mitspielt;^ 3tens, daß der hausttrefer aui ein^r bekannrlich so höchflattl^öenhen und werthvollen, im,Mittelpunct« der Hauptstadt gelegen«« Realuät besteht, welche ein jähr,, liches reines Grträgniß von 16,069 ft. in Zwanziger« abwirft, und demnach zu 5 Pro« cent gerechnet, ein Capital ven mehr ali 26o,oo«.,fi. in Zwaniigern^ oder gov^ooa fl. W.W. repräsentirt; allgemein als ein Btsihthum anerkannt ist> mit welchem sich gar, tein anderer, noch je zur Ausspielung gebrachter Gegenstand messen kann Bey Abnahme von Das> Los,kostet »5 fi. W. W. / das ist:6 fi.. C° M. D> C.oith^Söhne.. Wien, am »8. November »3a5. Ioh..Ed. Wutscher,, Handelsmann. Z. ,5^2. (3) Bey de.v weißen Lilie-in der Gvadischa Nr, i8> ,sind-verschicdene gute echte ^ fteprische alte Weine/, billigsten,.Preise zu< hgben: Die Maß akr. 12 >. dto. « 20 / ^ dto.. „ 24 ) dto. « 26 KLfozea dto,. „^ 24^ ?l05^sr. Gubernial - Verlautbarungen. H Z. i53^. Verlautbarung. Nro.21253. Wegen Bcfetzlmg des Raabischen Studenten-Gtipendiums. l Z) Das Anton Naablfcke Stipendium, ,m jährlichen Ertrage von Lo fi. M. M./ ist erledigt, wozu vorzüglich dem Sttfter anverwandte gut studierende Jünglinge bls zur Vollendung der Berufsstwdien berufen sind. Dle Competcnten um diese Enftung haben daher ihre, mit den nöthigen Zeugnissen, und demBewe,se über die Anverwandtfchaft zum Stifter versehenen Gesuche bls 20. Jänner 1826 bey dieser Landessttlle einzureichen. Von dem k. k. illyrlschen Guberinum. Laibach den 1,2. December 1825. Freyherr v. Flödnigg, k. k. Gub. Secretar. 3. i533°. (5) Nr. 21096. In Folge einer hchcn Studienbofrommissions-Verordnung vom 21. November l. I., Z. 784Z , h°>ben Ec. Majestät mit allerhöchster Entschließung vom ^8. November l.I., als Vvrschrift allgcmcm bekannt zu machen befohlen, daß für die Zukunft cm jeder Compcteltt um cm Lehramt aus der Tierheilkunde mit einem Diplome a«s derselben, wie dieß für alle Zweige der Heilkunde vyrgeschriee bcn ist, vorläufig sich aus;uweN«n habe'.. Vom k. k. lllyrlschen Gubernium. Lalbach den i5. December 1825. St. G- V. Kundmachung, die Veräußerung der ob-der-ennsischen Religionsfonds-Herr-fchaft der Engelszcllischen Parcellen betreffend.. Ä/!it hoher Bewilligung der k. k. Staats-und Fondsgüter - Verauße-rungs-Ho-fcomml'jsionwirO das selbstständige,dem ob-der-ennsischen Re-ligimN'fonde eigenthümliche Dominium der sogenannten Engelszelli-schenParzel len,. mittelst öffentlicher Versteigerung, unter dem Vorbehalte der Genehmigung der k. k. Staats- und Fondsgüter-Veräußerungs-Hoftommission, an den Besibiether verkauft, undhiezu die Versteigerungs-Tagsatzung auf den 3^ Jänner 1826 im Rsthssaale des hierortigen k. k. Regierungsgebaudes festgesetzt. DasvcrkaufiicheDominium befindet sich größrentheilsim Hausruckkrei-ft des Landes Oesterreich ob der Enns, und besteht in der Grundherrlichkeit über 45 Bauerngüter, 53 Häusler, 56 Ueberland-oder ledige Grundstücks- (Z.Beyl.Nro. 104. d.3o. December L2Z). B — 2843 — . Besitzer, deren Haupt-Realitäten fremden Herrschasten unterthänig sind, in der Herrlichkeit über l6 Erbrechtszchcnt-Unterthanen, undinderGcrichts-barkeitsowohl in als außcr Streitsachen über sämmtliche i72Unterthanen. ' In Folge dieser Grund- und Gericktsherrlichen Rechte bezieht die Herrschaft von ihren Unterthanen an Gelv-Gabcu ^72 fi. 29 1)4 kr., an reluir-tem Küchendienst 11 fl. 18 kr , an Natural- Körncrdienst 3^ Metzcn 3 i.!5 Maßl Weihen, 214 Metzens age: Vier Zehen Tausend Sieben Hundert Sie benzig Fünf Gulden 6 Kreutzer Conv. Münze W. W. angenommen worden. Zum Ankaufe dieser Herrschaft wird Jedermann zwl gelassen, der Hierlandes Realitäten z^ besitzen geeignet ist, und jenem, welcher in d^r Regel nicht landtafelfähig ist, kömmt in dem Falle, als er die Engelszellischen Parzellen unmittelbar vom Staate und resp. vom Re-ligionsfonde ersteht, die mit Rcgierungs-Circular- Verordnung vom 27. April 1816 kund gemachte allerhöchste Nachsicht der Landtafclfähigkeit, und die damit verbundene Befrcyung von der Entrichtung der doppelten Gülte in Hin/icht des genannten Gutes für sich und seine Erben in gerader absteigender Linie zu Statten. Wer an der Versteigerung im Nahmen eines Dritten Antheil nehmen will, hat fich mit einer rechtsbündigen auf diesen Act lautenden Vollmacht seines Committenten auszuweisen, und jeder Kauflustige hat als Caution den zehnten Theil des Ausrufspreiscs mit 1477 st- 2o kr. Conv. Münze zu Hal>- den der VersieigMMg«-Commission entweder b"r,°d« in öffentlichen auf Metall-Münze und auf Ueberb« wutenden Staatspap'eren nach ihrem eursmäßigen Werthe zu erlegen, oder "')« «« d ns ben B trag lautende, von der k, k. Kammerpromratur «orlaufig 2^"" «nd st r be. währt anerkannte Sicherstellungs- Urkunde beyzubr.ngen. D'« bar " 2 te Caution wird dem Meistbicther fur den Fall der höheren 3 « 'sicatwn der Ver,i«igerung ,n den Kaufschüling bey °°" Erlag, der erst N Z»h. lungsratt eingerechnet, den übrigen ««itanten^er nach geendeter V«r. siei««rung„so wie dem Vestbiether, wenn d.e RaNfieat, n "ch «vft^e sollte, sogle ä> nach eröffneter Verweigerung zmuckgesi lt «»den Dr Eis.ebe der HerMaft hat ferner/ wenn er oen «ngcbot enen^ Ha ssch -Un. nicht sogleich ganz erlegen noltte, die Hälfte de°,e,den bmnen v r Wachen nach erfolgt« Genehmigung des Verkaufes noch vor der Ueber, gal'e zu berichtigen, die andere Hälfte aber kann er gegen "m, da« « sie auf der erkauften Herrschaft in erster Priorität reichere,, mtt ahr'. chen Fünf von Hundert in Con«. Münze verzinse, binnen Fünf ^ayren in Fünf gleichen jährlichen Zlatcn abtragen. «:. , >«. Die näheren Berkaufsbedingnisse, die zm Erhebung des Ertrages der siimedothenm Herrschaft dienenden Rechnungsacten, und die auttuyruwe Gutsbep dm.ff»°>«lt i« ^ß" >m jähr ,ch«n L° fi. '.rbund«n,N, «nd d.r somurs «uf °>» Wcch.^auegewH Ugin G«iuche bl, dieftm Gubernium tmzulge >>)ll» Nllo« und Gtbultioltee sie mit^fülgenden- Behllftn zu tllcgen: 1) Mit d!N. , .. ^ 2) Mit ilM,CerNfic««e lti »«»t«lnmenln. jl«,n!nch d«l d«ul!ch«n UN» u»l>«»!sch Gchätzungsgeichäfl te in Steyermark im künftigen Jahre gegeben werden soll, werden noch klnige Schätzungscommlssare und mehrere Adjunclen auf^e»om!ncn. Es werden daher alle Jene, welche nnt den örtlichen und landwirthschafilichen Verhältnissen des Landes genau bekannt, in der practlschen Landwnthschaft unterrichtet, lm Concepte und der Rechenkunst geübt sind, und sich über cmcn unbescholtenen Ruf ausweisen können, aufgefordert, sich bey dieser k. k. Grundsteuer, Rcgullrungs-Provinzial-Eommission schriftlich um eine oder die andere Stelle zu bewerben, und ihre Gesuche Mit allen jenen Zeugnissen zu belegen, die z«' diesem Zwecke entweder unerläßlich nothwendig sind, oder ihnen sonst nützlich zu seyn dünken. Als nothwendige Eigenschaften eines Commissärs werden erfordert 1) Ein unbescholtener Ruf. 2) Praktische Kenntniß des wirklichen Betliebes, der Kosten und des Ertrages der Landwirthschaft. 3) Eme hinlängliche Fertigkeit in schriftlichen Aufsahen und im Nechnungsfache. Als wünschenswerthe Eigenschaften, die bey gleichen übrigen Verhältnissen den Vorzug gewahren, werden angesehen: 1) Wissenschaftliche Kenntniß der Landwirthschaft. 2) Besitz von Grund und Boden, und Selbstverwaltung desselben. 3) Kenntniß der bepden Landessprachen. — 285i — Da die Adfuncten bestimmt sind, unter dn Leitung und Aufsicht der Com-missare sich Mlt dem Geschäfte vollkommen vertraut zu machen, und da sie in demselben Verhältnisse zu Eommissaren vorrücken, als sie die erforderlichen Ei-^ genschaften sich erworben haben, so gilt bey ihnen von den Bedingungen zur Auf< nähme dasselbe, was bey den Eommlssaren gesagt worden ist. Die Schatzungs-commissare werden für die Zeit ihrer Verwendung beym katastralgefchafte in Eid und Wicht genominen, und erhallen im ersten Jahre ein Taggeld vonZ st. M. M., ' was lm Verlaufe der Jahre, wenn sie sich durch Fleiß und Geschlcklichkeit sus« zeichnen, auf 4 und 5 st. erhöhet wird. Im Sommer haben sie in den Gemeinden freye Wohnung, und im Winter erhalten sie angemessene Quartiergelder. Die Aoiuncren erhalten im ersten Jahre ein Taggeld von 1 fl. 3o kr. M. M., freye Wohnung in den Gemeinden, u»d ein angemessenes Quartlergeld im Winter. Es wird jedoch ausdrücklich in Erinnerung gebracht, daß d»s Amt eines Schayungscommissars oder Adjuncten nur zeitweilig sey, somit auf eine bleibende «Vtclle keinen Anspruch gebe, und nur so lange währe, als das Abschatzungs-geschaft dauert, und die Individuen dem in sie geletzten Vertrauen entsprechen. Sollten clnigc derselben die erforderlichen Eigenschaften zn?ar ausweisen, in d Z , Montag in devoten sammt Kohlbarn Nx» 22/ dann Montag, Dienstag, Mittwoch und Donnerstag in der Llcn Rnbe-Woche,.. sammt Kohlbarn Nr, 16, 17, 18 u, 19 und Rohellenkammevl Nr. ^3 , wird nur eine Licttati»nstagsatzung und zwar auf den 3o. I"anner^ 1826 nn Bergwevke Steinbüchl lm Hause des Herrn Gewerken und Vorstehers Tho< mas Posiek, Vormtttggs von 9 bis 12 Uhr, und Nachmittags von 3 bis 6 Uhr anberaumt, und jeder Schmelz- und.Hammers-Tag sammt Kohlbarn oder Erzt-p,latz pr. 270 ss. C. M. ausgerufen werden. Die Llcitationsbedingnisse können sowohl bey dieser k. k. Derggerich^ts?Subs stitution, als auch bey dem löbl. Beznksgenchte zu Nadmannsdorf,. »n denen g.> wöhnlichenAmtsstunden, nicht minder bey dem Vormunde Herrn Franz Schuller, oder vor und wahrend der Licitation eingesehen werden. Laibach den 6. December itt25i_____________________________________ Vermischte V er laut Gärung e.n.. Z>.»553< FeilbiethungK.Gdtct. Nr. 7^0. (3) Bon dem, in Folge Rote oeK hohen k. k. Stadt- und Landr«ch,tK zu, Lawach ddo° 26. November d..I°, Nr. ?»,32 delegilten Bez. Gerichte Kreutberg wird hiemit bekannt gemacht: Ts sey über Ansuchen der Frau Johanna von Höffirn und Pauline Iabornig alt väterlich Dr. Iehann Burger'sche. Erbinnen, in ihrer Oxecutisnis^che geqen Herrn Ign^z Baragu von Wildlnegg, wegen einer Sä)uldpost pr. 6c»o ft. M, M c.z. e., mit Bescheide deS t. k. 3andrechts dd< Laidacb »8., v.M., in die öffentliche Feilbiethung der, unter »7. October d. ,I. geschätzten gegner'sch/n Ossecten, als: allerley ^immereinlict> tung, Bett» und Tischzeug, Taftl«, Küchen» und KellerHcschirr, einizei Tischler« und ^immermannswerkzeug, einige Nketer, hernv«h, m,ehrere Mehen. Weihe», Korn, Gerste und Haber, dann Heu, Klee und Srrsh, geroiNiget und hiezu «on diesem dele« g.nten Gerichte nachstehende Foilb^thungs.TagsaHungen, als der »ö. und der 27.^ Iän« ner und der »0.. Februar ^56, iedeimahl »m 9 Uhr Vormittag und ö Uhr Nachmit« tags mit dem- Beysahe festgesetzt, daß > faNi dies« Gegenstände weder bey der ersten noch zweyten Feilbiethungstagsahung um, oder über den Schähungswerth nicht ün Mannze» bracht werden könnte», solche,bey der 2.-, a»ch unter demselbe» hintan, gegeben werden- Welches den Kauftiebhabern mit dem bekanntMgehen wird, dah z.die Licitatien im sbige Gegenfteinde^nur gegenbare Bezahlung, v^anhert werden. Bez, Gedicht KkeMhprg am,»s« December »Sl5.. Z. i525. Vo rrufungs. Edict. (^) Von der Bezirks. Obrigkeit Freudenthal, Adelsbcrgsr Kreises, werden nacbbe. nannte Rekrutirungsftüchtlinge, dann paßloö und unwissend wo Befindliche hieinit vor» ßcladen, als: Vor» und Zunahme ^ der Geburtsort. -« Pfarv. Eige-nschaft. Dorgcforderten. Z. Matthäus Ruppnick Podlipa '6 Oberlaibach NekrütiMngs.Flüchtling Nicolaus Podlipz detto 2» dctto ^ Joseph Zanler Groß Ligoina 3" detto Jacob Pccklay BiNichgrah 4" PiNichgratz Florian Vodnig Podreber 2 dctto Mattbäuö St^nta Prapretsche 7 detto : Mathias Korritnig Setniha 4 detto Andreas Pctschounig Smolnig 6 dctto Andreas Iontovitsch Schwarzenberg ?3 detto Mathias Roven Oderlaldach 34 Oberlaibach Georg Dollmer Wutlainova »9 Billickgrah Paßlo? und unwissend Andreas Iackomin ' Horiul 49 horiul > ^ ^^ hesindlich. Barthlinä ZeNarz dttto 57 detto s Michael Koschier St. Iobst 29 NlUichgrah Matthäus Pleez 1 Ralitna 42 Pr und ZugehSr, mit dießortlgem Bescheide vom heutigen Tag« Nr. 734 gewilliget worden. ^.. « ^, . Nachdem nun die gedachte ,j2 hübe t-y der dießfaNs 'auf deR H. Jänneri»826 fri, Licit^tions-Bedingnisse vernehmen tonnen. Bereinigtes Bcz. Gericht Rupertshof uno Ncustadtl am »2. Deccinber 1L25. Z. ih4». Co nv ocat i 0 ns . Odi ct. (5) Von dem l. k. Bez. Gerichte Idria, als Abhandlungsinstanz, wird hiemit betannt gemacht: Es sey zur Liquidirung des Activ- und Passw-Standes noch >er, am 27. November l. I. ohne Testament verstorbenen Gertraud Lapeine, gewesenen Bergmannü» ?l.Litwe aNhier, die Taqsatzung auf den »7. Jänner t. I> bestimmt. Hierzu werden die Verlaßglaubiger und Schuldner mit dem Anbange vorgeladen,, daß die Trstern sich die üblen Fl?lc;en ihres Ausbleibens selbst bcyzminssen haben., gegel^ die Lehtern aber im erdetltlichen Rechtswege vorgegangen werden wird.. Bez. Gericht, Idria den 16. December 1625. ____ Z. '537. S d i c t. Nr. 2^7. (5) Vom Bezirksgerichte der R. F. Herrschaft Sittich im Ncussädtler Kreise wird hierdurch bekannt gemacht: Es sey auf münclichcs Ansuchen des Anton Sadu, vulgo She» pein, Hübters von St. Veich, gegen Margaretha Krail, Viertel.Vüblelinn in Hra. stoudull, wegen.schuldiger 12» st. c. 5. c., in dle qerlchtliche Feildiethung der, der letz. teren gehörigen, zur Grundherlschaft Weixelberg sub Nectif. Nr. i»4 ^2 dienstbaren em Viertel-Hübe bewiNiget, und zu, deren Vornahme drey Termine, nähmlich der 2». Jänner, 2a. Februar und 21. März Vormittags um »o Ubt, im Orte der Realität zu Hrastoudull mit dem Beysatze bestimmt worden., daß, wenn diese Realität bey der ersten oder zweyten Tagsatzung nicht wenigstens um den Sckäyungs.Werth pr. 37, ft. an Mann gebracht werden,könnte/ selbe bey der dritten auch unter d,emsell>cn hintan gegeben werden würde. Die Licitaljonöicmit bekannt gemacht: Es habe Elisabeth Packer gedorne Ssoflnsch, aus St. Veith bey Wipback, um Sinbe» rufung und sohinige Todeserklärung ikres, vor 2c> Jahren sich vom Hause entfernte» Bruders Anton Sloffitsch gebethen. Da man nun hierüber den Herrn Ignaz Staria, Bezirksrichter von Flödnig< zum Vertreter des Anton Skofsitsch aufgestellt hat, so wird ihm dieses hiemit bekannt gemacht, zugleich auch derselbe scine Leibcgcrdcn oder (5es< sionarien mittelst gegenwärtigen Edicts dergestalt einberufen, daß sie dinncn einem Jahre vor diesem Gerichte sogewiß erscheinen und sich lcgiumircn sollen, als im Widrigen gedachter Anton Skoffitsch für todt erklärt, und sein bcy diescm Gerichte hinterlegtes Vcr« mögen den sich legitimirenden Erben eintjeantwortet werden wmde. Bez. Gericht Kieselstein den l«. December »625, Z. ,54ä. E d i^ c t. (z) Bey dem gefertigten Bezirksgerichte haben am 28. December l.I. früh um 9 Uhr alle jene, welche aus was immer für cincm Ncchtsgrunde an dem Verlasse des seel. Florian Glsboter in Gabrouka cincn Anspruch zu machen gedenken, wie auck jene, die zu demselben etwas schulden, um sogcwisser zu erscheinen, als widrigcns sich die Erstern die Folgen des §. 6»4 b. G. B. selbst zur Last lege»/. Letztere aber zur Bcrichti» HUNH ihrer Rückstände im Rechtswege verhalten werden. Nez. Gebricht Seisenberg am 20. December !L2I..