.M 238. Hmkblall zur Laibacher Zeitung. 17. Oktober. (IN7—2) Vinlaiwnss zur Theilnahme an der «X. Staats-Wohltha» tisskeitS, Lotterie. Die übcrauS günstigen Ergebnisse der bisher von der k. k. Lotto. Gcfalls-Direktion durchgeführten acht Staats-Wohlthätigkeit.Lotterien sind um so erfreulicher, als die meisten größeren Gewinnste den Spielern zufielen und oft deren Lebenöglück begründeten, demungeachtet aber die zur Erreichung der von Sr. k. k. Apostolischen Majestät allcrgnädigst angeordneten Wohlthätig« keitö-Zwecke bestimmten Rcinerträgnissc sehr ergie. big waren. Ein Rückblick auf die fast jede Schichte der Gesellschaft berührenden Zwecke, welchen dcr Rein» ertrag dieser acht Staats-Wohlthätigkeits-Lotterien zufloß, bezeugt, wie die überaus vaterliche Fürsorge Sr. k. k. Apostolischen Majestät stetS dahin gerichtet war, den armen Kranken und Irren eine bleibende Statte, Pflege und möglichst Heilung, den mittellosen Verwaisten aber eine gedeihliche Erziehung zu sichern. Die öffentlichen Krankenhäuser in Linz, Prcß-bürg und Agram, die Irrenanstalten in Siebenbürgen, Ungarn, Steiermark, Körnten, Kram, Galizicn und Tirol, die Militär-Badeanstalten in Karlsbad und Pistjau, die .«inderspilaler in Wien und Prag, die neu fundirten Stiftungsplähe für mittellose Waisen von k. k. Offizieren, Militär Parteien und Militär, Beamten u. s. w sind es, welche sich der Zuflüsse der bisher stattgcfuudencn acht Lotterien zu erfreuen haben. Das Bewußtsein, zur Erreichung so edler Ms», schenfreundlicher Zwecke beigetragen zu haben, mag selbst für die vom Glücke minder oder gar nicht begünstigten Theilnehmer lohnend scin, und eben die Ueberzeugung, daß dieselben nicht blos der Wunsch zu gewinnen, sondern auch das Streben, das allgemeine Beste zu fördern, leite, läßt zuvcr. sichtlich hoffen, daß sich eine gleich lebhafte Theil-nähme auch für die nunmehr zu eröffnende iX ' S t a a t s - W n l) ltl) ä tig kl> i t 6 - l.' o t lc v i c wi^ für die vorcnlßgcgangcnen kund gcbcn w^rdc. Der Reinertrag dieser lX. Lotterie ist »ach Allerhöchster Bestimmung zur Heilste der Gesellschaft der Musikfreunde in Wien sur die Iwecke ihres Consermitorilims) zu einem Viertheile )N einer Stiftung s'"r die in den Feld^ugen der Jahre 1848, 18t9 und 185U VcrwNüdctcn und die Witwen nnd Waisen der in diesen Epochen Gefallenen der k. k. Hrmecj dann zu einem Viertheile ,nr Gründung von Handstipendien für mittellose Witwen und Waisen uon Vber-VsflMren, Militiir^ Parteien und Militnr-Ncmnten gewidmet. Mit demselben Vertrauen, wie bei den vor« auögegaugem'n acht Staats - Wohlthätigkeits» Lot terien wendet sich der Gefertigte an alle edelsinnigc Menschenfreunde und gibt sich der Hoffnuug hin, daß auch diese Einladung sich einer wohlwollenden Aufnahme zu erftcuen und eine reichliche Abnahme von Loscn zur Folge haben werde. Wien, im September l««5. Friedrich schrank, l. l. Ncgicrmigsrath und ^ott°-Dirrt'ti°,,s>Vorstand. Mit dieser Lotterie, deren Ziehung unwider. rusl.ch auf dcn !). Jänner l^lltt festgesetzt ist werden dc>, Theilnehmern viele bedeutende Ge-"'!'"^' u ä ^ l /l 8U.MW, , i. X5.MW, lnl« M»<», .^.'''. /. ^ " '"""' ' " » "w, 5 5 2 <»<><» ""..MM, ^-'l5)W,I^,^fi/,. s.w., im Gcsammtbclrage von »»».««« fl. öst. Währ. geboten. ' ^ Das kos kostet l fi. öseVrr. Währ. St. 10819. POVABILO na udclcžbo pri MX, «U»r£aviil dobro-delni loterii. Do /,daj jo nnpravilo «. kr. ravnavstvo loterijskih dohodkov osem derzavnih dobro-delnih loterij, ktere so se vse kaj dobro ob-nesle. Ta uspeh je toliko lepsi in veselejsi, ker so na cni strain' nialo ne vsi veei dobitki prisli kupconi lo/.ov v del ter obogatili in osre-cili jill, na drugi slrani pa je vendar ostalo toliko eistih dohodkov, da se je naklonila w-datna podpora nameiiuiii, '/-a ktere jili je Nje-govo c. kr. apostolsko Velieanstvo cesar bla-govolil odloeiti. In ce pogledarno na te, djal bi skoraj vsako versto ljudi zadevajoee namene, na klere je bil obernjen cisti dobodek tch dose-danjih osem (lerxavnih dobrotnih loterij, uvi-diino ber», da jt; oeetovska skerb Njegovega c. kr. aposlolske^ra \'elicanslva vscgdar me-rila na to, da se usiniljenja vrednim bolnikom bodi na lelesu bodi na'umu primerna bivalnicn, postrežba, in ce bi mogoce bil«, tudi o/.drava, potrebnim sirotam pa knristna v7«reja priskerbi in zagolovi. Bile so napravljenc all podpirane t, do-hodki doscdanjih osem derzavnih loterij obone bolnisnice (spi'tali) v Lincu, Poxunu (Pres-burgu) in Za^rebu, bla/niro ali norisnice v Erdelju, na Ogerskem, Stajerskem, Ko-roskem, Kranjskeni, v Galicii in na Tirol-skem^ vojnske kopaliatfa v Knrlovili Varih in Peseanib, olro.ške bolnice na Diinaju in v Prägi, na novo znlnzenß stipcndijske rnesta /a imprcmozn«. siroto hrere c. kr. oficirjev, vnjaskih strank in vojaskib uradnikov i. t. d. Tudi lakim dcle/nikom teh loterij, kterini srci'a ne bi naklonila nikakorsriRga ali ne zna-meniteg-a dobitka, bode blaga zavegt, da so tudi oni pnpomogli kaj k «osegi tako ple-menitib Ijndomilib narneinb, obilno plaoilo, in \ ravnn kor |>t« mislifi, da lj«(lj«, kupov.ije lo/.ov, ik> is('«'/o sumo «!•«('• c in dolwfkn, innvvuc zele tudi koj «loriti mi obrni prid in blug-or, snip «e npati za terdno, do so kn tudi /.a IX. dev-nvno dobrodelno loterijo, ki se roz-pisuje sedaj, kakor /a popr^jsnje ogla«ilo mno»'o nino^o delexnikov. ()d I'istib dohodkov te IX. loterije je po previsnji odloebi namenjena polovlea DunajsKi druzbi prijateljev muzike m potrelx» njeiiepi konservatorija; ectcrtina na ustanovo za c. kr. vojake, nuijeiie. v vojskah let 1848, 1849 in 1850, in za vdove in sirote c. kr. vojakov, ki so v oinenjcnili vojskuh smert storill; in I'Hertiiia nil osnovo rocnili Stlpemlij za nepremozne vdove in sirote viših oticirjt'v, vojaskih strank iu vo- jjiškii» lirudnikov. Podpisani se obraua /t enakim zaupa-njem kakor pri poprejsnjih osrnib derzavnih i loterijah /,n obenokoristne reei, tudi sedaj na j vse blagoserene Ijudoinile, vabee jib, da si , kupijo lozov, tcr «e nadjä, da bo (o njegovo povabilo v njih sercih naslo od/iv in'rodilo i rodoviten sad. Na Otmaju mcseoa septeinbra I860. Friderik Schrank, i t: k. vlndni svctovavrc in prcdnlnjniU lotcrijukrjn ravnavslv». j 8 to loterijo, kleie v/.di^ovanjn je po-| stavljenn />a terdno in riopreklicno na 1) dan i januärja 1866, sklenjeni s() mnog-i veüki do-bilki.'namrec: 1 po 80 000, j po 25.000. !i po j o.ooo, 2 po sooo, :\ P„ 4.000, 4 po I 3.000, .f> po 2.000, 20 po 1.000, 28 poöOO ffld., ! ,'18 po200 ^ld. i '• d , ki v.si skup i/Jiasäjo J 3OO.OOO «Id. a. «elj. Los velja 3 gld. avetr. veljave. (373l.) Nr. l4l>5!>. Konkurs-Vellautbanmg. Durch den Austritt dcö Alois Szotyori und des Anton Batik sind mit Schluß oe5 Studien« jahre6 186^/7» zwei von Chiistanische Stipendien in Erledigung gekommen Mit jedem dieser Stipendien ist ein Genuß von jährlichen 2ltt fl. 6. W für die Zeit der Gymnasialstudien und nach Zulässigkeit der FondS-Mittel von jährlichen 3»5» fl. 6. W, biim Ueber-lrilte in die Fakultatsstudien verbunden. Anspruch auf diese Stipendien haben nach den Atiftbriefe vom I«. Juli »769 solche katholische Jünglinge, welche Konvertiten sind, oder von akatholischen Eltern abstammen, oder mcnigstenb au5 solchen Landern gebürtig sind. Diejenigen, welche sich um diese Stipendien bewerben wollen, haben ihre Gesuche bis Ende Oktober lk«5 bei der oberösterreichischen Statthalterei zu überreichen lind dieselben mit der Nachweisung über den Besitz der obigen stiftbriefmaßigen Eigenschaften, ferner mit dem Tauf« und Impfscheine, mit den Ttuoienzeugnissen von den beiden Semestern des letzoerstoffcnen Schuljahres l8t»4/5, wit der Nach» Weisung deö Standes des Vaters und sener Dienst« jähre, wenn er in einem öffentlichen Amte steht, der Zahl der vorhandenen unversorgten Geschwister, der eigenen und der Vormögensumstande der Eltern, weiter mit der Nachweisung zubelegen, ob der Bittsteller ganz oder halb und zwar vom Vater oder von der Mutter ve«waist ist, endlich ob er oder eineS seiner Geschwister bereits ein Stipen? dium oder lincn Erzithungbbcitrag aus welchem Fonde und im welchem Betrage bezieht, Linz, am 8tt. September lttl;5». (374—1) Nr. 75tt. Kundmachung. Bci der k. k. Land^hauptkasse in Laibach kommt rine Kaffiersstelle in der X. Diätenklafse mlt dem Gri'alle jährlicher 945 si,, cvenluell eine Kassier, sückslchclich Adjunktenstelle mit dem Gehalle jährlicher «il> fl und lvenluell eine Kasse. OffizialSst.lle in der Xl Dislenklasse l. ,,„d evs„. tlirll >l. Klasse mit dem Gehalle jährlicher 735 ss od,r «30 si. und Kaulionspssichl, evenluell eine Kasse.Ass>stenlenstelle «. und N. «lasse mit dem Gehalte von 525 sl. und 472 si. 5« kr zur Wiederbesehung. ' ' Gesuche sind unter Nachweisuna. der Kenntniß der Landessprachen, dann der Prüfungen aus der Staatsrechnungswissenschaft und den Kassevor. schriften binnen sechs Wochen bci der gefertigten Finanzdircktion cinzumingen. Laibach, am ll. Oktober !8tt5. K. k. Finanz. Direkti on. (»l!»-3) Nr. LUW. Kundmachung. Die KrantVnvelpflegung in den Militäl-Heil-anstalten in Lombardo-Venetien, und zwar in Ve» rona, Mantua, Venedig, Padua, Viccnz.,, Udine, (5ividale, Treviso, Rovigo, Srrravalle, Pekchicra und ^'egnago wird auf die Zrit vom l. Jänner bis 3l. Dezember ltttttt durch Einlieferung von Viktualicn, Getränken und ärztlichen Bedürfnissln im öffentlichen Konkurrenzwege mittelst versiegelter schriftlicher Offerte sichergestellt w«rdcn. Vom 2l. Oktober ltttt.", angefangen können die näheren Konlraklöbedmgungen bei den obbenannten Militarspitälern eingesehen werden. Dic versicgclten Offerte sind längsten« bis l. November lttU5 (Mittags l2 Uhr) unmilt.lbar beim Plotokolle des Landcs'Gcilcral-Kommalido's in Udinc ein» zureichen od,r mitielst der k, k. Post dahin ein-zubefördern l In lflsgrafischcr Form cingebrachte Offerte werden nicht berücksichtiget, Udine, am l.V September l8«5. Vom k. k. LandcseGeneral Kommando. 602 («75,) Nr l«i56. Kuudmachullg. Von der k. e stcierm. Finanz ^andeS-Direk' tion wird zur allgemcincn Kenntniß gebracht, daß in Folge des hohen Finanzministerlal.iärlasscö vom »7. April lv«5, Z. »5«^«—«(N .V. die tarifmäßige EinHebung der Verzehrungssteuer sammt dem mit Allerhöchster Entschlie« ßung vom l2. Mal l«59 angeordneten '. rücksichtlich deü innerhalb derGrazerSteuer« linie erzcugt.n Bicreö die Einhcbung des für die geschlossenen Städte bestehenden fixen ärarischen Zuschlags sammt dem außcrordcntllchcn 'izitationö-kommissare sogleich vorzunehmende Verlosung ent« scheidet. U. Nach geschlossener lizitalion wird kein nachträglicher Anbot mehr angeommen. 7. Bei schriftlichen Anboten ist außer dem hierüber bereits Gesagien noch Folgendes zu beobachten: ») Dieselben müssen bis zum Beginne der münd« lichen Versteigerung, d. i. bl0 9 Uhr Vormittags am 2l. Oktober l»tt5 bei der k. k. Finanz, Bezirksdlrektion in Graz versiegelt überreicht werden, indem später eingelangte Offerte als nachträgliche Anbote angesehen und nicht mehr berücksichtiget werden. d) Die schriftlichen Anbote müssen das Objekt, auf welches gebolen wird, dann den Betrag der angeboten wild, m Zahlen und Buchstaben deutlich ausdrücken und sind von dem Offerenteil mit Vor« und Zunamen, dann mit Beifügung dcs Charakters uno Wohnortes zu unterzeichnen. c) Wenn mehrere Personen gemeinschaftlich ein schriftliches Offert ausstellen, so haben sie in dem Offerte auszudrücken, daß sie sich zur ungethcilten Hand, nämlich Einer fur Alle und Alle für Einen, dem Aerar zur Erfüllung der Pachtbedingungcn verbinden. Zugleich müssen sie in dem Off"te jenen Mltoffercnten namhaft machen, an welchen die Uebergabc des PachtobjckteS geschehen kann. 6) Diese Anbote dürfen durch keine, den l!lzi. tationsbedingungen nicht entsprechende Klauseln beschränkt >ein, vielmehr müssen dieselben die Versicherung enthalten, daß der Offerent diese Bedingungen genau befolgen will. Von Außen müssen diese Eingaben als »Offerte" für die GrazercVcrzehrungbstcuer- , uno Wegmaut-Pachtling bezeichnet seln. ! Dab Formulare eines Offertes solgl nach. r) Die schriftlichen Offerte sind von dem Zeitpunkte der Einreichung für den Offerenten, für die Finanz-Ve» waltung aber erst von dem Tage, an welchem d>e Annahme desselben dem Anbietenden bekannt gemacht worden ist, verbindlich. tt. Wer im Namen eines Andern einen Anbot macht, muß sich mi,t dcr gehörig legallsirten Voll. macht seines Machtgebers bei 5er Kommission vor der llizitation ausweisen und derselben die Vollmacht übergeben. 9 Um dem Pachter der öiniengcfallc dic für ihn vortheilhafte gleichzeitige Pachtung des Bezuges der allgemeinen Verzehrungsstcuer von Wein, Most und Fleisch im politischen Bezirke Umgebung Graz zu ermöglichen, wird zugleich mit der Versteigerung dcr Lmiengefälle auch die Pacht' Versteigerung des gedachten Vcrzehrungssteucr-Be. zuges im genannten Bezirke nach den darüber im Amtsblattc der Grazer Zeitung Nr. >K8 resp, Nr. »70 vcrlaulbarten besondern Kundmachungen dcr k. k. Finanzbczirksc Direktion in Graz vom lU. Juli und l5 August l. I, Z Z. «753 und 9972, in der Art vorgenommen werden, daß beide 5'achtobjekte zusammen auögcboten werden, wor» nach als Bcstbictcr Derjenige angesehen werden wird, welcher für beide Pachtobjekte zusammen, genommen am meisten bietet, jedoch muß auch bei diesem Konkretalanbote immer noch die Iah-rtspachtschillingssumme für jedes dcr beiden Pacht-objckte gesondert angegeben werden. ES können daher auck schriftliche Offerte für beide erwähnte Pachtobjckte überreicht weiden, jedoch muß für jcdcS dieser Objekte ein besonderer Anbot gemacht werden, und werden auch in jcdem Falle für die beiden Pachlobjekte besondere Pachtverträge errichtet werden. Die eingelangten schriftlichen Offerte werden erst nach beendeter mündlicher Versteigelung sowohl bezüglich dcr Grazer ^inicngcfalle als auch bezüglich des Bezirkes Umgebung Graz eröffnet werden. Der Bezirk Umgebung Graz enthält 99 Ka, tastralgemeinden mi: 43 9«^ Seelen. Dem hohen k, k. Finanz-Ministerium bleibt übrigens nach P,inkt 5, differ Kundmachung vor-behalten, auch ohne Rücksicht auf daS Konkretal» Bestanbot die einzelnen nicht konkrelaliter gemach, ten Anbote für die einzelnen Pachtobjektc oder auch nur cineS oder das andere derselben anzunehmen. l<>. Die nähern ^izitationbbedingnisse werden vor der Lizitation vo>gelesen, eä können dies.lben bezüglich der ^mcngefällciipachtung ab.r auch früher während der gewöhnliche!! Amtsstunden bei dieser Finanz-Landes-Direktion und bei dcr Finanz Be< zirks-Direktion in Graz, dann bei den Finanz« llandes-Dinklionen in Wien, Prag, Brünn, Ofen, Pleßburg, Ocdenburg, .ss a sch a u, Krakau, llemberg und Agram, sowie bei den Finanz-Direttionen zu Laibach und Trieft, oic ^lzicationübeoingunqen bezüglich des Bezirkes Umgebung Graz aber bei der k. k. Finanzdirekt tion in Graz eingesehen werden. Es wird schließlich bemerkt, daß zufolge hohen Finanzministerial.Erlasses vom 3!. August l. I., Z. 40U96, zll den bisher aufgestellten Pacht« bedingnissen noch die Bestimmung hinzuzulrctcn l,at, daß, wenn die von der Verpachtung ausgeschlos» sene Branntwein« und Vi,^.-,^^,^^,^r i.. Graz im Wege dcr Abfindung mit dcn stcuer-pftlchtigcn Parteien cinzuhcden wäre, dieser Ein. hebungömodus von der Finanz^Verwaltung auch auf die verpachteten Branntwein- und Bielsteucr' zuschlage ausgedehnt werden kann und d'gcm Zuschlag angenommenen Absin. dungspnlschaleö nach dem Verhältnisse zu crmit. teln sein werde, in welchem die TarifSsätzc der fraglichen Steuern sammt 2«°/,igem Zuschlag zu jenem dcr verpachteten Zuschläge dieser Steuern stehen. Graz, am ll. Oktober lttl!5. Von dcr k. k. Finaly-Landes-Direktion Formulare eines schriftlichen Offertes für die vereinten Pachtobjekte. „Ich Endcsgefcl'tigter biete für die mittest Kundmachung vom........ausgeschriebene Pachtung dcr Vc rzc hrungsstc u e r und des Gemcindezuschlages in dcr StadtGraz und der dortigen Weg m a u th st ati o n e n für die Zeit vom l. November l«. Oktober l865,Z. li»235, am ob-gedachten Tage auch bezüglich der Bezirke Umgebung Laibach, Oberlaibach, Adclsberg, Senosctsch, Wippach, Gurkfeld, Kronau, Tschernembl, Mottling, Nassenfuß, Neumarkcl, Krainburg und Tref« fen die Pachtl)ersteigerung vorgenommen werden wird, so beträgt mit Elnschluß des Bezirkes Idria für sämmtliche l4 Bezirke der Iahresgesammlpacht« schilling !5?.7W st. schreibe: Einmal hundert sieben und fünfzigtauscnd siebenhundert Gulden ö. W. Die mit dem lU°/„ Vadium belegten schrift-lichcn Offerte sind längstens bis 20 Oktober lt,, k. k Finanz-wachkommissärcn in Laidach, Neustadll und Adels, eingesehen werden. Laibach, am ltl Oktober l6U5 K. k. Finanz-Direktion.___ (37!—2) Nr. l'0« Kundmachung. In Folge hohen Erlasses der hierortigen k, k. Finanzdnektion vom <». d M., Z »MW«, werden am 20 Oktober l«l»5 bei dem k. k FinanzdilektionS-Oekonomate im Hauptzollamtsgebäude am Raan zu Laibach Vor» mittags von l»! biü «^ Uyl mehrere Zentncr Skart' papier gegen sogleichc Bezahlung und unter Vor-behalt der Bestätigung des LizitationöatteS von Seite der hohen k, s. Fmanzdirettion öffentlich veräußert werden, wozu Kauflustige hiemtt ein« geladen werden. Laibach, am l3 Oktober l«l»5. K. k, F i na n z o , r e k tl ons - Oeko n om at. (3li8—2) Nr. 5ltti m«l <. E d i l t- Vom k. k. Landeö- als Handelögenchte ln ^aibach wird hiemit bekannt gemacht, daß daS hohe Präsidium der t. k. Landesregierung in Laibach für die im Jahre l«U« vorzukommen habenden landeSgelichtlichen Kundmachungen die »Lalbacher Zeitung" und den »österreichischen Zen-tralanzeigcr für Handcl und Gcwcrvc" zu bestim« men befunden habe. ! Laibach, am 30. September l«65. (363—3) Nr. 7>3. Konkurs. Vei dem k. k. Bezirksgerichte Marburg ist die Stelle eines Aktuars mit dem Gehalte von 4. November l8»l5 hleher zu überreichen. Cilli, am ,0 Oktober ltt«5. Präsidium des k k. Kreisgerichtes. (36?b-l) ^ Kundmachung. Zur Sicherstellung der Rauchfangkehrer.Ar« beiten ln den MilitärgedÄuden für den Zeitraum vom l. Jänner l««il biS (3nde Dezember l^iw wird am 2«. Oktober ltt«5 in der Kanzlei der k. k Genie-Direktions.Filialc, Gradischa'Kaserne, eine Verhandlung mit schriftli« chen Offerten stattfinden, wozu die Unternehmungs, lustigen hicmit eingeladen werden. — Nach zehn Uhr Vormittags an dem genannten Tage einlan» gende Offerle werden nicht berücksichtigt. Die näheren Bedingungen können täglich von 9 bis l2 Uhr Vormittags in der Genie» Direktione-Filial-Kanzlei eingesehen werden. Im Uebrigcn wnd auf die im Amtsblatt der Laibachcr Zeitung Nr. 23« vom »4. Oktober l»«5 enthaltene erste Kundmachung verwiesen. K. k. Genie'Direklione'Fillale kaibach, am 12. Oktober »865.