^l 191. Doillltistag, 21. Zlugust 1902. 121. Iahlgang. Laibacher Mnng. iiljlll! ^ il ^"^"ls: M!t Poftverstüduüi,: «anzMrig 30 «. halbMll« lü li. Im Äunloi,: ganz° ">„,' "«lbjuhr!«, ,, «. ^i!r d!e i).!stell>!»« <«« Hau« «anzjähr!« » ll. - Instrll«n»«tbü«,l: ssür slr!ne >m>rillle bl« zu 4 ^llr«, k« l», glüßr« per ^rüe lu l>. l,ei üjtereu Wie^chulu,!»»» P« Zcilt ii b. Die «Lalbachrr Zsitung» erschelnl lüulich, mit mc der Sonn- und Friertage, Die Udminlftlatlou brftnbrt f!ch Nongrehplay Ni-, L. die «edaltlon Dnlmniin-Vasse Nr. 6, Lplechstiiuben d« «tdaltion vl>» i» bi« U» Uhr vulmiliaz», Unlranlirrte >Ur>c!e werdr» »ich« angenommen, iliianujlriple nichl zuiusgtstell»' Amtlicher Teil. , Seinef. undf. Ap 0 st 0 lischeMajeftät getroff"' ^' ^"^'^ lnch von Ischl in Wien ein. alle.-^-'^ /' "'^ k- Apostolische Majestät geruhten ^ttlmaoigst zu verleihen: ^" Nlnde eineö Geheimen Rates mit Nachsicht der Taxe: dem Feldm^"^"b, .ttonimandantm d<^ 50. In- "lle.^rlgade, zunl 3. >lorp»ton,lnnndo. bat di^ ^'^ ^"udespräsident ini Herzogtume Kram Ler ^ ^'>"lvierten Nechtshörer Anton M encin-^on/^t^ """ ^ ' " ^' N ^ r und Johann Böltz zur 2u«elM "^'' ^'" ^"' politischen Behörden in >rrain puckere?d«»f^'ZÄl ^lw^ wlirde in der l. l. Hos. und Slaal«' Ausgabe m.^ ^'ll. StUcl des Reichsgesehblattes U^. Nr. 167 und 168 «Dito» vom 9. und N. August 1902. 3il. 1(1 «Oto» pl2em^«lli». Nr. 32 <<3»2«t» »lnsoi«!»»» vom 7. August 1902. Nr. 166 >Ii^e?.»u>i!» von, 8. August I90ii. Nr. 30 «lii^kttj« »lo>vu» vom 8. August 1802. Nr. 38 «klnniws» vom 10. August 1902. Nr. 30 ««»vokuä». vom 7, August 1902. Nr. A72 «Uiiouuilc pul,ll>» vom 11. August 1902. Nr. 185 «aw» unwnau llnwal)lscheinlicheo envartet hatt.'. To sei eo ^nm Beispiel noch viel zu frnh für die, Schaf sung einer Vertretung der Kolonien nu englischen Parlament. Ilnd wenn dieselbe auch möglich gewesen wäre, fo wiirde er sie unter den jetzigen Umständen nicht für vorteilhast kalten. Da die Verlletnng jeder Kolonie natiiilich im ^cchältnisse zil der Vevölle lungszifser stehen müßtl'. nnirdeil die einzelnen .N» lonien in Nachteil versetzt n.>erdeu, llnd die Zalil ihrer AorlänN'ser lväre eine viel zu geringe, um irgend^ einen bestimmten Einslns; erlangen zli tonnen. Augen-blilllich fönne ,nan durch die Negiernng selbst einen ,veit wirtsameren Einfluß im Interesse der einzelnen Neichsglieder ausüben. Die Nesolntionen und Vor« schlage der Konferenz gingen alleroingo nicht schr u>eit, aber man habe doch nicht weiter gehen lönnen, alo >nan sich ans gemeinsamem Grund befunden habr. Nur so weit tonne »nan auf eine Zustimmung der Sonder-Parlamente hoffen. Und es sei ja nicht au^ geschlossen, vielmehr geboten, inzwisa>'n beziiglich dev lvichtigsten fragen in einzelneu Gruppen aus der ein-geschlagenen Bahn vorwärts zu schreiten, insoweit nicht das gauze Neich gemeinsam interessier? fei, son> dern nnr einzelne Teile desselben in ihrer Stellung zum Mutterlande, So lange eine diesem (Hrundsakl' entsprechende Attion zn beobaäiten sei, brauche nian sich in teiner Weife enttanfcht zu fiihlen. Ganz anders sprach Seddon, der antolratische Leiter Neu-Seelands, welcher von vornherein den ertrem imperialislisä>en Ttandpuntt verfochten hat und dec- .Uolonialminisler» energifä>efter Mittainpfer gen^fen ist. Die öl'onserenz, erklärte er, war nicht fo imperialistisch gesinnt, als er gehofft hatte. Freilich habe er vielleicht uuter dem Einflnsfe der Stimmnng daheim nnd infolge der Aufführungen der Presse des Mülterlandec' zu viel erwartet. Seiner Meinung nach hatte sich die Konferenz zu sehr mit der lommerziellen Seite und zu wenig mit deu imperialistisäM Beziehungen der Kolonien znm ^»iutterlande befaßt. Der Handel sei gewis; sehr ivichtig, aber da5 .^nsanluien' halten de^ ^ieicheo ist noch wichtiger. ^!ian habe seinen Vorschlag, die Konferenz alle drei Jahre abzuhalten, nicht angenommen, fonderu eine vierjährige Periode befchlossen, was nicht geniige. Cr sehe nicht ein, warum die Uouferenz nicht sogar alljährlich stattfinden sollte. Mali habe fo viel von ,^onsolidiernng, von der Nüt> licht'eit gemeinsamer Beratjchlagungrn, von Bertre' tnng der Kolonien in Envägung von Neichsfragen gefproä>l,'n, daß man hierin unbedingt mehr hätte tun lönneu. Politische Uebersicht. L ° ibach. 20. August. Der gegenwärtige Stand der' A usglrichs > Verhandlungen stellt fich dem „Pester ^loyd" zufolge folgenderniaßen dar: lieber diejenigen fragen, luelche den sogenannten Ausgleich lnlden und Gegen» stand der Verhandlungen zwischen den beiden Staaten der Monarchie waren, ist zwischen den beiden Minister-Präsidenten bereito eiue vollständige Einigung zu stände gelommen. Differenzen uud Melnung5versch,> denheiten bestehen noch hinsichtlich einiger wichtigen Pnntte deo autonomen Zolltarife?. Es ist ausg>> schloffen, daß bezüglich dieser Differeuzpuntte nichl eine Einigung zu ftande lonimen lvird und ihrethalben der Duali5mu5 in Brüa>' gehen sollte. Wohl hat itolo« uian v. Sz^ll beziiglich einzelner fragen «: Oesterreich Konzessionen gemacht, doch hat er dafür gleich-wertige >lonzefsiomii in Bezng auf andere Punlte er-halten. Wenn alfo der Auogleich heute noch nicht per felt ist, so wird er es doch in der nächsten Zeit norden. Feuilleton. Etwas vom BarttultuS. '"'U'dns/^'^' Beobachter macht daraus anfmert- """Wt d?i' ^"^ ^''' ^"^" langsanl aber sicher ab- ^'"u nlm^ ?> bärtige Männerantliy innner nwhr Niücht Di.'s m?"' "'"" "ud bartlosen (^'sicht Play Stadien , ' °^^ ^" l'ch 'U Amerila in den «rohen ?^pmschch p^l lakt sich da. ,>udividu»!n dal^ niehr ""slusf,,,'" ^'^>n Geschn.ack nnd Bequemlichteit be-!/ "" sich «l' !'^ ^'uls'cht ans die Gebote der Mode. 'U'uen x" "' "'' ^'"^"s^ Gesicht im allgen,einen ..'^"N' tia,^ "'^ "u-llich ">chr durchsetien follte, '^"lrei.^> !ü'^"' "'"' Epoche d<-r langen nnd M" Di^,. / ^"Nchw deo Bal1e<' abgefchloffen. l>""^ die ^/^^'^""' waren stolz auf die Üänge ihrer T' !v""N5ws v" >!"^u männlicher Nraft nnd al^ st^^'^u n,i! ^ ^''^ ^'^' ^»gl'nd angeselxi, »mirden. ^si ^' bei ii ""^^ ^llentalen fchlooren die heilig- ü^^' dl'., ^ ""'lBnrje, ^»lnch dieAffyrier wandten der Höchst n,^ ,''' "rosje Auflnerfsamleit zu, ei.- wurde ^ u^loci< ^'"N'miert, dann limstvoll nahe der Uld die Enden zu zylindrischen »lolw» gedreht. Die alten Negypter dagegen rasierten sich da.' Gefiä>t glatt; alx'r sie stellten ihre Götter oft mit einem zylindrischen 5lnebelbart anf dein ,^inn dar. Die jungen. Griechen und »iömer trngen gelvöhn lich leinen Bart; reifere Männer scheinen je doch da5 Haar aus dem Gesichte haben wachsen lassen. — «ilaiser Julian schrieb ein Werl, das eine stolze Anklage, gegen das Trageil dec> Barten geweseu seiu soll. Alexander der Grosse verbot sein».'!! Soldateil, eil,en Aart zl, tragen, weil er dm Feinden al5 Haildhabe dienen lonnte. Plinius imd Varro er zählen, das; die Römer sich erst um 452 v. Chr. zu lasieren begannen, alo Publino Mena Barbiere von Sizilien brachte. Die Etruot'er tnigeu lauge, spitze, vorn aufgeschlagene Bärte. Die Angelsachsen trngen Bärte bio zur Zeit der normannischen Eroberung, und erst Wilhelm der Eroberer zwang sie, sich zu rasinen Die Mode, einen Bart zn tragen, wurde dann erst znr Zlit der Tudors wiederbelebt. Unter Heini-ich<' VIII, Legierung wnrde da<' Tragen einc^ Barteo so allgc mein, das; di<^el,örd<'n vonLincalno ^»n d<>n Trägern von Bärten verbotni. am großen Tiscl>e zn sitzen, wenn sie nicht doppell bezahlten. Dann folgte eine Stener anf Bärie. je nach der ^age der Träger. Zur Zeit der Königin Elisabeth mnßte für jeden Bart, der länge.' als zwei, Wochen wncho, eine Steuer von !l Shillingen ^l Pence bezahlt werden. Damalo hatki, die Verschiß tx'nen '^ernfe Bärte verschiedenes- ^orm. Die Geist-lichleit trug einen al5 „>tatheoralenbart" belannten Bart i,nd Schnnrrbart, nnd der Bart der Soldaten hieß „Spaten" oder „Stilett", klarl I. führte dcn schmalen, spitzen Vandlilebart und lvehendlit Schnurr-bart ein, und dieser malerische Stil blieb bis znr Zc'it ^alobv II. in Mode. Dann lau, da-5 ülatlrasierte Ge» sicilt wieder auf und blieb während der ganzen gourgi-fchen Zeit.. Die Franzosen ersannen früher bei ihren Bart« trachten immer etwas Originelle». Znr Zeit HeiN' liäp IX'. wurde t>er Bart an don Enden viereckig ge« fchnitten, fpäter in ^orm einei' ^äcl>ero getragen, dann wie ein Schwalbenschwanz oder wie ein Arti< schockenblatt mit geträufelten Spitzen geschnitten. Später bemühte mail fich, den Stil der alteil Afsyrier wiederzubeleben, und die eleganten Franzosen trugen den Bart gewachft und gelockt in langen zylindrischen Locken wie eine Neihe Gaoröhren. I» der Mitte dev vorigen ^ahrhunderto haben niauche enropäifche Herrfcher Gesetze und Verordnun> geu gegen dao Tragen von Bärten erlassen. Im Jahre 1850 verbot der Kaiser voll Oesterreich seinen Zivil-beamten, Bärte zu tragen. Drei Jahre später erliejj die neapolitanische Regierung ein ähnliche» Verbot, nnd die jungen Neapolitaner, die dem Gesetz nicht gehorchen wollten, wnrden einfach unter polizeilicher Bc-wachung zu den Barbiereil geführt, damit ihmii der Bart geslntzt würde. In anderen Teilen Italiens wurde der Schnurrbnrt verbaten, und ^oren^o Benoni erzählt, e» lväre ein gewöhnliche» Ereigni», einen Mann von zwei >larabinieien zn "M'm Barlner «<>-führt linden zn sehen: sie standen dmm U'aörci'd i,l>c luareil noch vor einigel, Jahren bei den ungarischen Offizieren nicht ungewöhnlich. Lmbachtt Zeitung Nr. 191. 1582 21. August 1902. Für Uiigarn hat der gegenwärtige Ausgleich die Vc-dcutung, daß, falls ini österreichischen Parlamente eine Annahme desselben nicht erfolgen sollte, die Stipula-tionen die Bafis für ein selbständiges Vorgehen seitens Ungarns bilden werden. Das „Vaterland" schreibt in Bezug auf die beab» sichtigte Einberufung ein es it lerusta g es, del' Klerus sei allerdings berechtigt, zu erwarten, daß alles geschehe, was ihn tröste, einige und stärle. Änch der österreichische Epistopat habe sich mit den Bedürf» nissen der Kirche und dos Merus i,n Oesterreich ein-gehend beschäftigt. Tas Band der Liebe und Eintracht, das Bischöfe nnd Priester nmjchlinge, diirfe nicht ge-lockert werdeli. Deni Episkopat seien die Bedürfniss und berechtigte»: Neformbestrebungen des Klerus nicht frernd, ei- werde in väterlicher Weise darüber beraten nnd die nötigen Anordnungen treffen. „Podripan" betont, es wäre unverzeihlich, fin-die bloße Beseitigung des den Ezechen zugefügten Un« rechtes den Tentsctien irgendein GesclMt aus der Tasche der Ezechen zu geben. Welin sich die Teutschen jetzt gegen eine Verquickung der böhmischen Irag e mit dein u n gari s ch e n A u sgle i ch er-tlären, obwohl sie die parlalnentarisäie Erledigung des Allsgleiches nur deshalb verhinderteil, weil den EzeaM ein Stück Gleichberechtigung gegeben, worden, so tonne man damit nur einverstanden sein, das; di..' Negierung neue Verständignugs-Konferenzen nicht erst einzuberufen gedenke. Solange die DentsclM rcinen Sinn für die Gleichberechtigung haben, werde e< leine Verständigung und leinen Ausgleich geben. Tie „Neichspost" hebt bei Besprechung des P a^-teitagcs der deutschösterreichischen So-zialdemokratie in Aussig hervor, daß die Tebatte über die parlamentarisäie Tätigkeit der Partei einerseits die Unzufriedenheit mit der Parteileitung ergeben und anderseits unwiderleglich gezeigt habe. wie unversöhnlich die Sozialdemokratie der nationalen Idee und damit dem Programme der Teutschen Volks-Partei gegenüber steht. Trotzdem sei diese bereit, mit den geschworenen Gegner,! ihrer eigenen Eristenz^ Idee sich zu befreunden. Aus den römischen Mitteiluugen der „Pol. Korr." über die V e r h andl u n gen i n N eval und die M o n a r chenzus a m m e n t u n f t in Berli n dednziert die ,/^'eue Freie Presse", daß die deutsche Neichsregicrllng entschlossen ist, an der bisherigen ver-tragsfrenndlichen Handelspolitik festzuhalteit. Es sei ferner zn vernnlten, daß den Handelsverträgen nnt den anderen Staaten leine un üb ersteig lichen Hin-dernijse im Wege stehen, werden, wenn ein Handels« vertrag zwischen Deutschland und Nußland möglich sei. Anch die handelspolitischen Beziehungen zwischen. Oesterreich'Ungarn und Teutschland dürften dadurch, daß das verbündete Naä>barreich an dem bisherigen handelspolitischen System festhält, eine günstige Ge-staltnng erfahren. Es sei sogar wahrsä>einlich, daß die handelspolitischen Beziehungen zwischen Teutschland und Nußland einerseits, Tentschland und Italien anderseits nicht nnr günstig auf unser Verhältnis mit Tentschland einwirken, sondern anch die Verhandlun» gen zwisä>en, der österreichiscl)en und der ungarischen Negierung beschlennigen werden. Aus üesneven, 1!>. August, wird gemeldet: Der Sonspräfekt, solvie zwei Polizeitommissäre wnr-den in S t. M 6 en von einer Menge von Landlenten init den Rufen: „Es leben die Tchulschwestern!" „E'' lebe die Freiheit!" empfangen. Tie an die Banel'n ge richtete Aufforderung, fich zll ergeben, blieb erfolglos. Tie Gendarmen drangen nun vor, nnd es kam zu einem Zusammenstoße nnt den Banern, welche nnt Knütteln anf die Pferde der Gendarmen losschlugen, so daß die Gendarmen sich genötigt sahen, blaul zn ziehen. Anf beiden Seiten gab es Verwundete. Es wnrden anch Steine geworfen. Ter Sonspläfckt, sowie ein Polizeilommissär wurden verwundet. AbbH Gayrand legte sich ins Mittel. Seine Bemühnngen waren von Erfolg gekrönt. Tie Bauern warfen ihre Stöcke weg, empfingen aber den Maurer, der in die Manern Bresche zn schlagen beauftragt war, mit Steinwürfen. Eme Abteilung Kolonialinfanterie machte nnn einen Anstnrm. Endlich gelang es de:n ,ttc,mmissär, bis zu den Schwestern vorzudringen. Auf die Aufforderung, dem Gefeye zu gehorchen, zogen su fich znrück. Tie vom Kommissär an die Schnle von Et. M6en angebrachten Siegel wurden knrz daranf erbrochen. Eine Petersburger Tepefche des „Berliner Tage^ blatt" lneldet einen weiteren nmfassenden G nad en« a l t des Kaisers N ikol a n s II., der sich an die Frei-lassung der in Smolensk inhaftiert gewesenen Mos-kaner Stlldenten anschlies'.t. Turch ein Tekret loerden fast alle Studenten, die an den Febriiarullrnhen in Moskau beteiligt gewesen, ans der ihnen zuerkannten Gefängnishaft entlassen, Ferner dürfen etwa hundert Studenten, die auf fünf Jahre nach Sibirien verbannt worden waren, zurückkehren: sämtliche Amnestierte tonnen ihre, Studien wieder aufnehmen. In demselben Telegramm wird anch berichtet, daß die Stel» lnng des erst seit einigen Monaten im Amt befindlichen Untemchtsministers Saenger, der unter dem Einflüsse Pobjedonoscevs stehen soll, erschüttert wäre, so daß die Amnestie der Studenten mit einem völligen Systemwechsel in Verbindnng gebracht werden könnte. Man meldet ans Sophia: Fürst Ferdi-naud tain unerwartet am 15. d. M. ans dem Aus» land in Tirnovo an nnd brachte einen Teil des Jahres-tages seiner Thronbestt'ignng in der alten bulgarischen Hauptstadt zu. Nachmittags begab sich der Füi-st nach Nnstschut, N'o er der EnlliüUnng des Tenlmals für die im serbisclM Kriege gefallenen bulgarischen Neser« visten anniohnte. In den nächstenTagen trifft deiFürst am Schiplapaß ein, um die Vorbereitnngen zur Feier in Augenschein zu nehmen. Aus W a s h ingt o n, M. August, luird berichtet: General Eliaffee hatte telegraphisch nlitgeteilt, daß ein F e ldz ng g eg cn d i e M o r r o s in Mindanao (Philippinen) notwendig sei, um ihren zunehmenden Widerstand gM>n das amerikanische Negime zu breclM. Ter General wnrde mlgelvieseil, nach Gut-dünken zn handeln. Tagesneuigleiten. — (E i ne e i ge n a r t i ge H u l d i q u n ss.) Nei de«n jüngsten Vesuche des deutschen Kaisers in Düsseldorf wollte unter den Huldigenden auch der Düsseldorfer allgemeine Schwimmverein nicht fehlen. Ueber den Verlauf der sonder-baren Sympathiekundgebung berichtet die „itöln, Zta/ u>'^ folgt: Dann betrat der Kaiser mit seinem Gefolge, i» ^' in Bewegung nnd boteil im Äorbeischwimmeii dem Kayi aus dem Wasser auf Kommand" ein kräftiges „Gut MV< Hurrah!" Der Kaiser schien über diesen, anch ihm wohl stlte" begegnenden Schwimmparademarsch sehr erfreut und lvil^ den wackeren Schwimmern freundlich zu. welche, die „WaH am Nl)ein" singend, bald entschwanden, — (EinGeschenlfür d e n P a p st) Man sch"'b' aus Paris: Zu seinem Jubiläum soll Leo XIII. ein GesA" erhalten, welches in mineralogischer wie in tnnstlerischer V'"' sicht ungewöhnlich sein dürfte. Es ist ein in der ProvA Minas Geraes (Brasilien) gefundener Topa^. welcher 1^ Gramnl wiegt. Anf diesen einzig großen Odelstein, lvclcht seinesgleichen nicht haben dürfte, hat der Professor ""' drea Cciriello das Bild Christi, das Brot beim Abenb»'^ brechend, eingemeißelt. Die Arbeit erforderte zehn Iah" U' für 400.000 ssranls (?) Diamantstaub, versichern die Ala""-Drr Topas gehörte den Nourbonen von Neapel und wu^ infolge der politischen Ereignisse Eigentum des ^u'nst ^ Seine Erben boten ihn dem Grafen von Caseria an. ^'^ crllärte, die lünstlerischc Arbeit übersteige beiweilnn b< Wert des Steines, den er deshalb seinen jehia/n " sitzern ,^u vollem Eigentum überlasse. (Also eine Eia/üt»»^ erwerbung durch Spezifikation nach römiscl)ein Rechte.) ^ wird jetzt Gelb gesammelt, um den Stein zu bezahlen, a"" zulösen und dem Papste zu verehren. — (Bemalte Strümp fe.) Wie aus Üondo" ^ richtet wird, erzählt ein englisches Blatt, daß die berüh'"^ Schönheiten des Landes von einer neuen Manie befallen!>, einer Manie, die natürlich sehr kostspielig ist: s^., Strümpfe, die mit Handmalerei bedeckt sind, zu tragen» ^' tragen kein Bedenken, 1000 bis 1200 Mark für ein P^, also geschmückter Strümpfe auszugeben, und man ne mehrere Schönheiten von Brighton und Margate, die " dem Strande zur Aadestunde Strümpfe getragen, ha^!',se sogar 2000 Mark kosteten. Wie oft in solchen Fällen ist "^ Mode von dem „8wi'" einer Musilhalle in London ^ gebracht worden; ihre Spitzeiistrümpfe mit Malereien w.e/ durch goldene, mit kostbaren Steinen besetzte Strumpfs gehalten. ImAnschlusse an diese Mode hat ein reic!>r F>"".^ mann von Liverpool kürzlich seiner Nichte als H°^^» geschenl ein Paar durchbrochener Strümpfe geschenkt, b'l ,,. allegor. Motiven geschmückt, und in die mehrere VanlN eingenäht waren. Die seltsamsten Strümpfe aber 3^ ^. einer Mrs, Barter, einer amrrilanisckjen Millionärsfrau. ^ selbst die Yankees für exzentrisch halten. Sie sind WO""' Silber gewebt, durchbrochen und am Spann, an der ^ , und am Knie mii Hunderten von Glöckchen verziert, " . diskretes Klingen sich in das Froufrou der Kleider ih"l ginellen Trägerin mischt. ^, — (Eine Audienz im Laufschrilt. Au« " „ shington. .?. August, wird geschrieben: Präsident Rooi«^ macht häufig Parforce-Sftaziergänge, die er für s^^t sonders wichtig zu halten scheint, weil er zum Embonp . neigt, das durch sitzende Lebensweise sehr gefördert w Die Spaziergänge des Präsidenten sind der Schrecke» i^, intimeren Freundeskreises und die Verzioeiflung ber ^ hcimpolizisten, welche bei diesen Renniibungen sch>"^ ' hinterdrein trotten müssen. Kurz vor der Abreise des^^. )n Vanden der Leidenschaft. Roman aus dem Leben von U. Feldern. (9. Fortsetzung.) IV. „Existiert hier in der Umgegend eine ^annlie Huhenstein?" fragte l>ranz bein, Mittagsmahle den ersten Iuspettor scheinbar gleichgiiltig. „O, gewiß!" gab derselbe zur Antwort. „Kaum eine Stunde von hier entfernt anf Solira! Rittergut Sohra ist das C'igentnm des Barons von Hohenslein!" „Was ist das fur ein Mann, der Aaron?" sprach ^ranz gespannt. „Erzählen Tie mir, was Sie nber ihn nnd seine Familie wissen!" „Je nnn", meinte der Gefragte achselznckend, „was den Baron anbelangt, so hat der eine nngemein wunderliche, rauhe Außenseite, wenngleich, wie ich nn-nehmen möchte, sein Inneres einen edlen kiern birgt. Gottes Freund und aller Welt Feind! Tas würde aus ihn Passen, wenn er ein fleisziger Kirchengänger Ware, was er jedoch nicht ist. Mit aller Welt lebt er in Feino-schaft und Ullage, znm Schaden, seines Geldbeutels, da ei', anch wenn er gewonnen hat, die dosten zn bestreiten Pflegt. Mitunter säieint's ihm ein Bedürfnis zu sein, recht brutal aufzutreten: dann Prügelt er seine Leute lind wirft sie vom Hofe, um sie in der nächsten Minute, wenn sein ,'^orn verraucht ist, wieder herein-zuholen und ihnen em Pflaster in Gestalt mnes Gold. stilckes auf die schmerzende Stelle zu legen. Reich scheint er zn sein. In den zehn oder zwölf Jahren, die er Sohra besitzt, hat er fortwährend nnt den Inspektoren gewechselt, da sich feiner seine Behandlung g? fallen läszt. Natürlich leidet das Gut darnuter in nicht geringem Maße. Er versteht wenig von der Landwirt-schaft: er ift ein alter Soldat, der die drei Feldznge mitgemacht und als Oberstleutnant abgegangen Nt. So liefert das große Besitztum kaum nennenswerte Erträge, aber der Baron scheint es anszuhalten, ob-wohl er eine kostspielige Leidenschaft, die für alte Waffen, besitzt. In dein Sohraer Herrenhause sind Säle über Säle damit vollgestopft. Wirklich, ein wnn» derlicher Heiliger!" „Hat er Familie?" erkundigte Franz sich des weiteren. «Seine Frau muß lange tot fein", lautete die Antwort, „denn als er nach Sohra kam, war er be> reits Witwer. So besitzt er nur eine Tochter, die viel-laicht achtzehnjährige Baronesse Else, ein frisches, reizendes MädÄM übrigens. Er hat sie nie von sich ge lassen, sie ist unter seiner Aufsicht erzogen worden, nnd die Gouvernanten haben bei der brüsken Manier des Barons ebenso oft gewechselt wie die Inspektoren. Wo> dabei herausgewachsen ist, könmn Sie sich denken. Tas Mädel reitet nnd schießt wie der Teufel, das hat ihr der Vater beigebracht, mit ihren ilenntnissen aber soll es windig aussehen, lind von weibliche» Arbeiten soll s,c vollends keine Ahnnng haben!" „Verkehrt der Baron mit seinen Nachbarn?" fragte Franz nach einer Weile sinnend. „Wenig! Ter- einzige, der ihn fast tagtäglich be-lucht und der cmch merkwürdigerweise recht gnt in'i dem alten Hitzkopfo auskommt, ist der Freiherr von Grumbach auf Ullersdorf. Man vel'mutel, daß er der Zukünftige der Baronesse ist, wenngleich er fast das doppelte an Jahren zählt!" Franzens Stirn hatte sich unwillkürlich veN slert. Die letzte Mitteilung, obgleich sie ihn '"W^S ? ging, berührte ihn unangenehm. Weshalb^ ^ wußte er selbst nicht, unternahm es auch gar nW sich die Motive llarzulegen. ^ ^,i „Hat mein verstorbener Oheim mit dein <^ verkehrt?" A,. „Beileibe nicht! Ihr Herr Oheim, vel'.^ihe" Herr von Nottstein, besaß ebenfalls eine gehörige ^ tion Starrsinn, nnd zwei harte Steine malM .^. gut! Im Gegenteile also: in Klage habm sie l"^ lang gestanden!" „Weshalb denn?" . ^» „Wegen der Unterhaltung der Brücke """ ^,, Bach, der die Wiesen von Langenau und ^ ^ trennt! Schließlich wnrde der Baron verurte"'.^ appellierte, die Saclie lief durch alle Instan^ .^i demselben Erfolge nnd kostete mehr an P^z^V. ^. als eine nene Brürte. Ihr Herr Onkel ist darnl) ^,,, storben, die Brücke ist aber noch nicht gebaut- ^,, Baron hat geschworen: Wenn der Herrgott '^ ^ herabkäme vom Himmel, ihn zu zwingen, ^ "icht!" Diesel Franz wußte gexug. Was ging ihn aU") ^s crtravagante, streitsüchtige Baron Hohenst"U' ^jt ging ihn diese tleine Baronesse an, deren ^'^'" „jckl "' znfällig gemacht hatte nnd die er vern"'U^ ^, mehr zu sehen bekommen würde, denn er "^M^ vor, sie zu vermeiden, falls n- sie nochmals "N ^r alitreffen sollte. Freiherr von Grnmbacli ^. ^t U''" gcwiß sein damaliger Reisegefährte, der s" ^^ ^ interessiert aus den, Coup^fenster schaute, "^ ^stt>l' ronesse ienm lolleil Wettrill mit den, Zuge ue^ ^aibacher Zeitung Nr. 191. 1583 21. Nuaust 1902. statt Iv ^'^ ^"^ ^"'^ ^n denkwürdiger Spaziergang Arigadegenerale Carter und Bliß ^tei " ^'" H°"^ '^e Aufwartung, um sich für die Äeanf, ^" bedaulen. gerade als Präsident Roosevelt im lleinen >l) ^' '" Vegleilung des Generals Wood einen seine: lud z/f ^""a^sp^nergäilqe anzutreten. ^>err Roosevelt Z)!^.. llcundlichst ei», darcu^ teilzunehmen, aber beide ges!a!I " " ^mbunpointö, lvelche es ihnen nicht wohl ^"mche "^"' ^"" ^" '^""' ^'gedachten Ehre Gebrauch >^he i, ^ ^^ wußten »der ahniln doch, loas ihnen bevor-bcimiht. sich nuch allen Regeln d^r Kunst zu h°!tr s° ,?" ^"'""> sic schon an. Der Präsident wieder. Orel's! ^ ^.'"^""N "'it einem nachdrücklichen, an die bis O ° ,^neralö Wood gerichteten Augrnzwinlern. und Präsid..? ^^" "Un wohl ein, dah der Wunsch des Mbe» s'^" "^ ^efchl konstruiert werden iniisse. Sie er-:y Sti-äb ? ^^ Schicksal, und der Marsch ging los. oie hinaus "^ hm°uf. ^^ ^ Zoologischen Garten und weiter ziemlich -r" ^°^ ^^"' ^"l. Zuerst war das Tempo noch schärfr? »"'"^' "^ K weiter man ins Freie lain, desto schon li,. l ^ Gangart. General Wood, der den Rummel "bn di < ^ '""' ^"^ ^^ schritt mit bei» Präsidenten, ^achdcr !. " anderen Mitspazierrnbe» blieben arg zurück. ^uu>en sic zu leuchen und zu pusten, und der Nest llab in!>? ^" Erholungstour Ivard in lurzem 5^unbe-^»eni.iot s ' ^' ^"'^ ^'^ ^'^ dem Präsidenten die inii O.„ ,"" ^gleitung verborgen, da er sich angelegentlich nn die !? ^ ""Erhielt, und nur hie und da ein Wort Älriicll)! . ""^"" Generale richtete. Dann aber warb das sälliq ,, ..)" beiden Begleiter dem Präsidenten doch auf-lonwitn '"^'^^ sewe Schritte mehrmals, um sie heran snihere?" '^"' ^^'^ aber gleich darauf wieder in das '"«hr^d ?^"' ^ ^"^ ^'t leuchenden Generale, die sich fort "Ml /^ perlenden Tropfen von den erhitzten Gesichtern ^läsiden! , "^'"'^ ^"lüclblicben. Schließlich machte der .Hieine s.^,Kehrt und pflanzte sich vor den Herren auf: t>l°he»d ?'! ' ^^ er in strengem Tone. mit dem Fingcr l'Uttq da'», v""^ "'^ 111"^ p"s'tl". Hätte ich eine Al^ ich wiirde"^ ^^ ^" ^ ^'^^ Infanteristen seien, hnbe,,.'' >il1»en die Brigadiersepauletten nicht gegeben btsil<^„,^m^^ ""^ Sohn.) Der Millionär. Minen-'abtn b/ f .""^senator Clark lam einst in einen Barbier Wte N^ c" ^" Charles ihm besonders anempfohlen lvas'^ >? ^'"lgter Behandlung fragte er den Äartlünstler. lv°rt Si s> Ü'^'^ ^'' "A""f Dollars!" lautete die Ant-^enalö'r" . ^"^ "'^^ "^ bei Troste", erwiderte der diene,, lis"/?«^ ^^ ^"" '""" Sohn hier. wenn er sich be^ ..Nndw^ .,"' "<5""f Dollars", lautete die Antwort, -^ bier" l ^'^ ""beren Kunden?" - „Fünfzig Cents," leich'j/ .5', '"^ Clarl. indem er dem Barbier 5o Cents ^statte,, - ^^ tmk" reichen Papa und lann es sim uuZ ^^ '/^ rstePetr 0 leumlamp e.) Man schreibt ^wie ei »n"'"" ^' ^ ^' Manch«" Zeitungsleser wird ihm er,'^l< . Hl" aus alten Zeiten" vorlommen. wenn is ^troleum ^'Ü'' ^^ l"ben der Mann. d«r als erster das 'si, m../" "eleuchtungszweclen verwendet hat, gestorben '"'""einel.w'"'. ^"' elektrisches Licht, allei, in, Zeil^ ^ifler e b.) Sanitätsrat Dolto^ ^nbtm ^"'°"enburg erhielt diesertage 15, Marl mit fol-^trn Cn'^"! ^gesendet: ..Berlin, den 29. Juli 1902. >ch Mir ,u N ^' ^' ^bel! Neiliegende ,15> Marl' habe ^Uiw biti ^^ angeeignet und sende dieselben, um Ver 6. 4. lid« '!, .^""^' ^'" ehemaliger Angestellter. 8. Most 5.^ U - ^.ulas 1<). 8." — Die bezeichneten Bibelstellen ^°b^ft^^^ ^'^^^ lie! Und dw toll« Nemo Else ^>N,r St V' "' "^^^ld wnr ji«.' dem ^n-iynrn ^^'l"eo («?, s^."^N^0nql'littc>!i, wenn nicht m,ch l'in Ad^?" '"^ d"l!>llx-n sie da.zn antriebt Nnwi ^"''"^ "Oilman ^ """ch.',. . "^ i'r sich von d<"ln Dwcm, mlf ^ni "^t >n^/''^'^ng^nmhlc oin Mnlxi'ti'mdclM «osucht, Un. ^,1 ,,.,?""?"^ li«No, nnd bosslil, sich mlf dnc' l><->d, ^"lschcift/> ,^?''^'''tu>'« '"'U'" ^nspl'ftmo die ^,id-l'Uiu^n dis ' -" ^udi^n. Toch lonntc cl- os nichl /lug^ ^.f?!' '^>l fmt »„id sott zwei dunkle blitzondr - ÜlA' u ""' ""b d"k ^- fort nnd fort dw N^no. '"""' zu i, !, "'""'' iN'bräunw ^l'ndäx'nlinnd in drr "' d^ ^ """! >"""w. m.s dio l'l- onn'n >n>sj notwiickt, "ldors.,,./. ."U'^i-w, lNiruwoinc' N^chlo ^incr ,>nlta !^'n (iilll!!!'/3^I "Nlrnl^lw rr cndlrch nnd ^"'' ^w und ^ Spuron. so das; l-r sich l,och nuf "^spMnr snl! !"^ bcwunrnstl' in, wilden salopp. L^ ^ lM^'.j,... "" "llm'nt nnch nnd ttxnidw sich dor< ,, , ^lls^" "^ ^'" ^witon nn.d^ zn. il^os Ti. "^ äwchtimdilmn Nittl» sl-in schubs;-t!^''^ M'to ,..."' "' ^^ l"'lto. war l>r zn don. Ent-.i^ ^">N^nd ^"liü.si^ n^'d<'r '.'I„trittoü^näx' lilj ^"Ü'ch?n H,)>'>'""^''^ 'N'ch sc'inl'N Wlild wicdc^ d ^"cli mn << ^"^" liatte m- all^ verloren, loci? / ^ " der »,'^ '""lt^" l""l,to, aber nedenw, slis? ^".m.d w?w 7^"'"'. selwn >zeit, d^ tonnn' ^Uich d^ "stiren. Und so «.dachte ^r dnm ^>. ^ '"Ionen Wnboo, dac, er ,u »n-äMi^e. lauten: „Wenn es nun geschieht, dah er also sündiget un^ sich verschuldet, so soll er wiedergeben, was er mit Gewalt genommen oder mit Unrecht zu sich gebracht oder was ihm befohlen ist, oder was er gefunden hat." Die andere Stelle ltutet: „Zachaus aber trat vor und sprach zu dem Herrn: Siehe, Herr, die Hälfte meiner Güter gebe ich den Armen, und so ich jemand betrogen habe, das gebe ich vielfältig wieder." — (Ein Alpengartcn aus einem Berg. gipfel.) Auf dem Gipfel der Nochcrb de Naye ist durch die wissenschaftliche Gesellschaft „Nambertia" in Montreux ein Alftengarten geschaffen worden, wie er in ähnlicher Vollkommenheit und Ausdehnung wohl seinesgleichen sucht. Er ist oberhalb des Bahnhofes Rocher dc Nal)e in einer gegea Sturm und Sonnenbrand geschützten Feldmulde angelegt und enthält viele hundert Arten der seltensten Alpen^ und Gebirgspflanzen nicht nur aus allen Teilen der Schweiz uno Oesterreichs, sondern auch aus dem Kaulasus, Himalaya, den Pyrenäen, aus Sübamerila und Sibirien. Gegenwärtig stehen die meisten dieser Exemplare in vollster Blüte. — (Das Strumpfband des Hofschan spielers.) Von einem wertvollen nnd unangenehmen Ver-lnste betroffen wurde der Hofbuigschauspieler Georg Rei mers. der sich gegenwärtig in der Sommerfrische in Wyl ans ssöhr aufhält. Der dortige „Ausrufer" machte nämlich diesem tage öffentlich folgendes bekannt: „Verloren vor der Mufil-direltion ein mit Brillanten besetztes, blauscibenes Strumpf band mit Monumentalverschluh und Gummillappen. Ab-zugeben morgens zwischen 7 und 8 Uhr in der Villa Schneider beim Hofschauspieler Reimers gegen 10 M. Belohnung: Kindern die Hälfte!" — So zu lesen in der Mün chener „Allg. Ztg.". Lolal- und Proviuzial-Nachnchteu. Gcburtsfest Seiner Majestät des Kaisers. Aus AbeI 2 l> crg wird uns berichtet: Das Allerhöchste Geburtsfest Seiner Majestät des Kaisers wurde hier in der üblichen Weise festlich begangen. Am Vorabende war der Marll beflaggt und illuminiert. Die Musillapellc des gegen wärtig hier dislozierten 27. Infanterieregiments durchzog mit llingendem Spiele den Martt. Um 8 Uhr morgens fand auf einer Wiese gegen den Bahnhof eine Feldmesse statt, deren einzelne feierliche Momente durch Generaldechargen di's Infanterieregiments Nr, 27 und durch Kanonenschüsse einer Batterie des Feldartillerieregiments Nr. 7 signalisiert wurden. Um 9 Uyi vormittags fand in der Delanatspfarr lirche ein Hochamt statt, m er seinen Kaffee ein^n-nelnne.il nnd seine Mnrre zn ranchen pflegte, (hedan-lenlos durchblätterte er die Mnngen nnd las die ein> gegangenen Briefe, bis er — eigentlich völlig nn-motiviert - plötzlich aufsprang und trotzig rief: „Nnd wecchalb nicht? Weshalb soll ich nicht ^nen Morgenritt in den Wald unternehmen? Diefe Bar» nesse wird nicht so vermessen sein, ihn abermalo un sicher in maäM! Ist sie aber dennoch da, so fchre ich nin!" Daß er in, Gnmde senw6 Herzens hoffte, sogar fehr starl hoffte, Elfe Hohenstein zu treffen, verschwieg er sich natürlich. Und dann ritt er dahin, nicht etwa gemachlich, wie e5 sonst seine GewolinlM war, nein. in, forcierten Tempo. Ta5 feurige Tier begehrte zn traben. Weohalb ilnn nicht seinen Willen lassen? Nnd merlwiirdig, e'-schlug denselben Weg ein, de» e5 tagsznvor genommen hatte - un dem i^rsthaiise vorüber und dann durcl, die vt-rschlnngenen, engen Waldpsade. die es sich tref,'< lich genun-tt, nach jenem Plcche, anf welchem er — die Baronesse getroffen hatte. (Furtsetzung folgt.) gefellschaft sehr start besucht; ebenso fanden sich hiezu die Honoratioren der Stadt cm, und eö hielt dann das eifrigst betriebene Tanzvergnügen die Festteilnehmer bis nach ^ Uhr in dem auch sehr geschmackvoll dekorierten Saale des Kurhauses sesl. Die Musik wurde von der braven Steiner Stadt-lapelle besorgt. Als diese zu Beginn des Festabends die Vollshymne intonierte, rrhob sich bei den ersten Klängen be« geliebten Kaiseiliedes die ganze Gesellschaft von ihren Sitzen. Nach Mitternacht llärle sich der Himmel, und es lonntc daher, noch vor Schluß des Festes, das Feuer wert (auf dem Tennisplatze) abgebrannt werden. Wie man uns aus Veldes meldet, wirb die anläßlich des Geburtsfestes Seiner Majestät des Kaisers für den 17., beziehungbwcise 18. b. M. geplant gewesene allgemeine Beleuchtung nunmehr Sonnlag, den 24. d. M., stattfinden. Am Vorabende wurde die Illumination durch den niedergegangenen Regen vereitelt, am Festtage selbst gab es ein WohltätigleitStonzert. das viele Besitzer bestimmte, di? Beleuchtung auf den nächsten Sonntag zu übeilragen. <^ Villeninhabcr indessen feierten doch den Tag durch so^ Beleuchtung, fo vorab Seine Durchlaucht Fürst (irnst zu W i n d i s ch - G i a e tz, vor dessen Villa ein imposanter laiserlicher Adler in 500 Lampen bis Mitternacht erstrahlte; sehr hübsch beleuchtet waren auch die Villa Theresina, Villa Solol (Ambro/.i<-). Villa Seemühle lWedel) und die Villa des Grafen Fünflirchen, wofelbst auch ein Feuerwerl abgebrannt wurde. Aus Weihenfels wirb uns geschrieben: Aus Anlaß des 72. Geburtstages Seiner Majestät des Kaisers wurde am 18. August in der hübsch dekorierten Laube der Werlsrestanration ein Feftdiner veranstaltet, an welchen» sich hauptsächlich die hier weilenden Sommergäste aus Oesterreich und Deutschland beteiligten. Herr Oberbergrat Sauer aus Wien hielt den Kaisertoast,. Da an der Feiei auch zahlreiche Reichsdeutsche leilnahmen, toasticrte Heil Linicnschiffstaviiän von Schonta aus Trieft auf Seine Majestät den deutschen Kaiser, als den treuen Verbündeten unseres Kaisers. Das Festbiner nahm einen schönen uno würdigen Verlauf. Aus Tschernembl kommt uns folgender Bericht zu: Das Allerhöchste Geburtsfest Seiner Majestät desKuise ? s wurde in der Stadt Tschernembl auf festliche An gefeiert. Bereits am Vorabende fand ein Zapfenstreich bei städtisch»'!'. Musikkapelle statt, wobei vor der Wohnung d?s Herrn Be-zirtichauptmannes die Vollshymne und noch einige Mulik> pircen ezelutiert wurden. Am Festtage wurde uni K Uhr vor mittags vom hochwürdigen D. B. O. Pfarrer Stanislaus Peharec unter Assistenz in der Sladtpfarrtirch- ein so-lennes Hochamt zelebriert, welchem die Siaat^becmill'., der Notar, die Gemeindevertretung, die Feuerwehr mit Mujil und Fahne, die l. l. Gendarmerie und eine größere Anzahl von Andächtigen aus allen Kreisen der N^völl'rung anwohnten. Den Schluß des Festgottesdiensies bilocle dir Ab singung der Vollshymne und des IV i)<,u!li lin^lnmui. Alle öffentlichen und einige Privatgebäude waren beflaggt. - In gleich festlicher Weife wurde das Allerhöchste Geburt», fest auch in der Stadt Mottling begangen. — (Dr r K aiser i n Pol a.) Wie die „Reichswehr" meldet, trifft nach den neuesten Bestimmungen Seine Maje-stät am Montag den 1. September um 1 Uhr mittags mittelst Sonderzugeb in Pola ein. Im Admiralspalais findet der Empfang statt, wogegen das Allerhöchste Hoslager an Bord S. M. Raddampfer „Miramar" installiert wird, wo auch die Hofdinrrs abgehalten werden, Dienstag, den 2,, und Mitt^ woch. den .'^.September, wird der Allerhöchste Kriegsherr den kombinierten Manövern der Eskadre und den Landungs-Manövern beiwohnen. Donnerstag, den 4.. erfolgt vormittags dir Besichtigung mehrerer Objelte und nach dem Dejeuner nachmittags mittelst Hossonderzuges die Abreise nach Wien. — (Ernennung in. F o r st d i e n st e.) Seine Exzellenz der Herr Ackerbauminister hat den gewesenen Forst assistenten Wilhelm Pohl in Idria zum Forste und Dl" mänenderwalier ernannt. — (Aenderung der L a n d st u r m P ä ss e.) Das t, l. Landebverteidigungs-Ministerium hat verfügt, baß die Landsturmpä'sse der der Feldartillerie, den SpezialWaffen und Branchen des l, und l. Heeres sowie der der Kriegs marine entstammenden Lanbsturmpflichtigen des eisten Ausgebotes u) ein neues, auf den Namen des betreffenden L^.t» fturmpflichtigen ausgefertigtes Titelblatt auf Seite ) erhalten sollen und l») einen neuen H 6. wodurch bei diesen Landsturm Pflichtigen die bisherigen gleichen Teile des Landsturmpasseö und die Einrückungsbestimmung auf der 5. (beziehungsweise bei zweisprachigen Landsturmpässen auf bei 7.) Seite außer Kraft zu treten haben, während bei allen übrigen Landsturm-Pflichtigen nur der ß K deb Landsturmpasses durch emen neuen zu ersetzen ist. Die Zustellung der oberwähnten Teile des Landsturmpassrs hat an die betreffenden Personen bei der beurigen Vorstellung, bezw, Meldung, zu erfolge». —>k. — (Der l. l. Schu l bü che rve r l a g) hat kürzlich einen Katalog der daselbst erschienenen Lehrteite und Lehrmittel herausgegeben. Von den im Sinne der Verord. des Ministers für Kultus und Unterricht vom 24, Februar 1W2, Z. ?.lj.sW l>x 1W1. nach der neue» Rechtschreibung herzu stellenden deutschen Texten sind die für die erste Unterrichts lufe bestimmten Lehrbücher, insbesondere die F'beln bereits erschienen und können in den neuen Ausaaber, bez^e" ""-den. Auch die Sprachuüche. und die ^eis^'' der ubrge. >m Laibacher Zeitung Nr. 191. 1584 21. August 1902. der Huchen zusammen mii der Forelle vorkommt und in welchen derselbe außerhalb der Laichzeit nicht gefangen wer-den lann. über Ansuchen des Fischereiberechtigten und nach Einvernehmung des Landesausschusses sowie des Fischerei-Nevierausschusses das Fangen des Huchens ausnahmsweise auch während dessen Schonzeit für eine bestimmte Zeit zu bewilligen. Auf solche Bewilligungen finden die Bestimmungen des zweiten Absatzes des 8 26 des Gesetzes vom 18. August 1888. L. G. Vl. Nr. 16 ox 1890. beziehungsweise des folgenden Art. IV, sinngemäße Anwendung. — (Export-Alademiedest. l. österreichi-schen Hande lsmu seum s.) Auf Antrag der Direktion des l. l. österreichischen Handelsmuseums hat das l. l. Handelsministerium im Einvernehmen mit dem l. l. Ministerium für Kultus und Unterricht genehmigt, daß Absolventen voil Handelsakademien und höheren Handelsschulen ohne A b ^ legung einer Aufnahmsprüfung direlt in den ersten Jahrgang der Atademie aufgenommen werden, Abiturienten von Gymnasien und Realschulen können direkt in den ersten Jahrgang der Akademie eintreten, wenn sie entsprechende Kenntnisse in der französischen Sprache und in den kommerziellen Fächern nachweisen. — (Kanonisch i n st a l l i e r t) wurde gestern auf die Pfarre Dobovec der dortige bisherige Pfarradministrator. Herr Engelbert V e r l a n. — (Kohle nschürfungen in der Nochein.) Das „Grazer Tagblatt" berichtet: Das ausgedehnte Tertiär-Gebiet in dem weiten Talbecten der Wochein ist in seinen Hangcndschichten durch die bisherigen Tunnelarbeiten schon auf eine Erstreckung von 1200 Meter in vollkommen ungestörter, ruhiger Ablagerung erschlossen, und nun werden diese Schichten in Kürze durch Bohrungen auch nach der Tiefe zu untersucht weiden. — Daß diese Tertiärschichten tohlenflätz-führend sind, ist sicher, da ja die gleichen Schichten in den Tertiärgebieten von Sagor, Trifail, Hrastnigg, Leo-ben, Fohnsdorf :c. ebenso auftreten; auch dort gehen die ab' bauwürdigen Kohlenflöhe teilweise bis 400 Meter unter die Talsohle nieder. Ob nun das Kohlenflöh in der Wochein nur 0 2 bis 0'3 Meter oder aber 2 bis 3 Meter mächtig, also schon abbauwürdig sein wird, dies wird und kann durch die derzeit von einem Konsortium vorzunehmenden Bohrungen in einigen Monaten schon außer allem Zweifel zur Entschei dung gelangen. Gewiß wäre ein günstiger Erfolg für di: Entwickelung der Industrie im Lande Krain von großem Vorteile und wäre damit auch eine neue Einnahmsquelle für Land und Leute auf viele Jahrzehnte geschaffen! Glück auf! — (Zur Volksbewegung in Krain.) Im politischen Bezirke Laibach Umgebung (59.772 Einwohner) haben im ll. Quartale dieses Jahres 108 Trauungen stattgefunden. Die Zahl der Geborenen belief sich auf 5)49, jene der Verstorbenen auf 388, welch letztere sich nach dem Alter in folgender Weise verteilten: im ersten Monate 41. im ersten Jahre 90, bis zu 5 Jahren 2li, von 5 bis zu 15 Jahren 34. von 15 bis zu 30 Jahren 38. von 30 bis zu 50 Jahren 42. von 50 bis zu 70 Jahren 73. über 70 Jahre 38. Todesursachen waren: bei 20 angeborene Lebens schwäche, bei 98 Tuberkulose, bei 15 Lungenentzündung, bei 22 Scharlach, bei 11 Masern, bei 7 Diphtherie, bei 0 Gthirnschlagfluß, bei 5 bösartige Neubildungen, bei allen übrigen sonstige verschiedene Krankheiten. Verunglückt sind 15 Personen (5 ertrunken. 3 erstickt. 0 durch Sturz. 1 durch Schlangenbiß). Es kamen je ein Selbstmord und ein Tot' schlag vor. —c,- — (Kurgäste in Stein.) Aus Stein wird uns geschrieben: Wie alljährlich stellten auch heuer die Städte Wien. Trieft, Görz und Fiume das größte Kontin» gent an Kurgästen; aber auch Laib ach entsendete viele Besucher, so daß bisher sämtliche Logierhäuser und Villen vollbesetzt waren. Unter anderen sind in Stein eingetroffen: Dr. Francesco M arani, Advokat aus Görz, die Universitätsprofessoren Dr. Anton Bauer und Dr. Ivan B u -janovi 6 aus Agram, Landesgerichtsrat Josef Hauffen samt Familie aus Laibach. F. v. kupul. Reichsratsabgeordneter und Bürgermeister von Sebenico samt Schwiegertochter Frau Mathilde Huput aus Sebenico und Alfons Pavich Edler von Pfauenthal, l. t. Vizepräsident der Statthalterei in Zara, u. s. w. — (Die Jugend von Nischoflack) veranstaltet Sonntag, den 24. d. M., um ^9 Uhr abends eine Unterhaltung, deren Neinertrag für das Grabdenkmal des floveni-schen Dichters Dragotin Kette bestimmt ist. Auf dem Pro-gramme befinden sich folgende Nummern: 1.) Prolog. 2^ '51«? KUc'i vrll^l! Lustspiel. 3,) Vortrag über Kette. 4.) „Sonnenuntergang", dramatisches Bild. 5.) Lebendes Bild. tt.) „Karalala", große Tragödie. 7.) Tanz. — Eintritts-gebühr 1 X. — (Die Vereinsunterhaltung), welch- die freiwillige Feuerwehr in St. Ruprecht Sonntag, den 17. d,. im Gasthause des Herrn Josef Frelich in St. Ruprecht gab, nahm einen sehr schönen Verlauf und versammelte außer einem sehr zahlreichen einheimischen Publikum auch viele haste aus Nassenfuß. Neudegg. Hl. Kreuz. Trebelno u. s. w. Die einaktige Posse Oiil-c,5<':f l5i merman abwechselten, sehr gut aus. was umso lobei'öwertcr hervorgehoben zu weiden verdient, als die Mhczali! der Sa'nqer dem Kreise der Landbevölkerung entnommen ist. Schließlich muß Erwähnung getan werden des humoristisch..',! Vorl rages ..Der Nassenfuher Plalateur". den der Feuerwehrhauptmann Herr Peter S l r e l aus Nassenfuh zum besten gab. der durch seine bekannt humorvolle Da rstcllungs weise das Public lum wiederholt zu lautem Lachen hinriß. Während der Unterhaltung funktionierte die Iuxpost sehr ersprießlich und in den Pausen spielte ein Streichorchester mit großer Ferlig-teit und anerkennenswerter Unermüdlichleit, Nachdem so das Programm abgewickelt war. begann am Abende ein Tan^. dem sich die junge Welt bis in die späten Nachtstunden imt vielem Eifer hingab. — Das Publikum unterhielt sich sehr gut, und mehrfach wurde der Wunsch laut, der erwähnte Ver^ ein möge in Bälde eine ähnliche Unterhaltung veranstalten. Aber auch die St. Ruprechter Feuerwehr war mit dem Erfolge zufrieden, da aus dem Reinerlrägnisse der Unierhaltung eine nicht unbedeutende Summe Vereinszwecken zugeführt werden konnte, N. — (Volksversammlung.) Die katholisch-nationale Partei beruft für den 12. Oktober eine Vollsversamm-lung nach Laibach ein, Tagesordnung: Aufstellung der Forderung nach dem allgemeinen direkten Wahlrecht; Wallfalirt zum Grabe des Kardinals Missia. — (Die Genossenschaft der F riseure in L a i b a ch) wild Dienstag, den 2. September, die Feier ihres 15jährigen Bestandes begehen. Das Programm werde» wir nachtragen. — (D e r G e s a n a, v e r e i » „H l a ho l" a u s P r a g,-wird morgen abends im Garten des „Narobni Dom" zu Gunsten des Unterstützungsvcreines der slovemsclM Hochschüler in Prag eine freie Konzertunterhallung veranstalten. Auf dem Programme stehen folgende Gesangsnummern: 1.> Jos. Lev: „O.' ihr Berge. Berge!" 2.) Ios Kli<'ta: „Ich habe dich im Traume gesehen." 3.) A. Thomas: Lied der Krieger aus der Choralszcne ..Die Geistrrnacht." 4.) A. Dvorak: Zwei slovatische Lieder. 5.) Jeremiad: Ein Vierblatt aus Volksliedern. 6.) Kri/.lovsly: „Gebet des Rekruten." 7.) Paulner: „Meine Liebe." 8.)Nachtil: l l l. Potpourri von Volksliedern. — Eintrittsgebühr 00 !,. — (Hochwasse r.) Laut eines von dcr oinbrometri-schen Beobachtn »gsstation in Horjul. politischer Bezirk Lai bach Umgebung, dem hiesigen t. l. hydrographischen Bureau erstatteten Anzeige herrschte dortorts am 17 d. M. von 7 Uhr abends bis zum 18 d. M. 4 Uhr früh sehr starke« Regcnwetter. infolgedessen eine große Ueberschwemmung auftrat. —o — (Aus Weißenfels) wird uns geschrieben: Die am Itt. d. M. in der Werlsrestauration don dec hiesige,: Eängerrunde in Verbindung mit dem vorzüglichen Tarviscr Streichsextette veranstaltete gesangliche und .nusiVlljsäx' Aufführung lann in j?der Beziehung als sehr gelungen bezeichnet werden. Die hübsch dekorierten Raumlichiriicn waren bis aufs letzte Plätzchen besetzt. Auswci'tiae Gaste waren aus Aßling. Neumarltl. Kronau, Natschach und Tarvis vertreten. — Sonntag, den 24. d. M.. find-t hier das Kirchweihfest und zugleich die Firmung statt. — (Alpines.) In Nr, 24 der „Illustrierten Rundschau" (Wir». I., Opernring 23) findet sich ein Hinweis auf die Zoishütie in den Steineralpen nebst einer Abbildung dieser Alpenhütte. " (In den Maulschranlen g e r a n n t.) Vorgestern abends rannte ein unbekannter Nabfahrer in den geschlossenen Mautschranlen an der Polanastraße und stürzt? rücklings zu Boden. Die Verletzung, die er sich zuzog, war nur leichter Natur, und er konnte die Fahrt fortfetzen. Der Maut-schranken war beleuchtet. — (Trockene und regenreiche Jahre.) Der berühmte Meteorologe I. Hann in Wien hat unlängst der dortigen Akademie der Wissenschaften eine wichtige Abhandlung überreicht, in der er die Regenverhältnisse zu Paduu ssit 1725. zu Mailand seit 17s!4und zu Klagen fürt seit 1813 genau untersucht. Er kommt zu dem Ergebnisse, daß sich in diesen Regenverhällnissen ein deutlicher Zeitabschnitt von 35 Jahren zeigt, während deren trockene und nasse Jahre miteinander abwechseln. Folgende waren nach Professor Hann trockene Jahre: 1753. 1788. 1823. 1859, 1893. die nassen Zeitabschnitte gipfeln dagegen in den Jahren 1738. 1773. 1808. 1843. 1878. Hicnach würde der Höhepunkt der nächsten nassen Zeit auf 1913 und der der trockenen auf 1928 fallen. DerWechsel steht in völligerUebereistimmung mit der von Professor Nrückner nachgewiesenen Klimaperiode von 35 Jahren. " lN a ch Amerika.) In den letzten zwei Tagen sind vom Südbahnhofe aus 226 Personen nach Amerika abgereist. Theater, Kunst und Literatur. — (Allerhöchster Dank.) Seine Majestät der Kaiser hat geruht, das Wert: „Ungedruckte Briefe von Robert Hamerling" (E. Daberlows Verlag in Wien) für die l, und l. Familien-Fideilommifj-Aibliothet anzunehmen. Ve>. diesem Anlasse wurde der Herausgeber dieser Briefe, .Herr Josef Böck-Gnadenau (gelvesener Sekretär und Leiter der Redaktion des Kronprinzenwerles) mit dem Allerhöchsten Danke ausgezeichnet. — Diese Auszeichnung gilt aber auch den Manen des großen Dichters, welchem mit dem 1000 Seiten starken Buche ein hervorragendes Denkmal gesetzt wurde und der nun durch den Monarchen, wie einst im Leben, gelegentlich des Uebertrittes in den Rul)estand. neuerdings eine Ehrung erfuhr. Geehrt erscheint endlich auch durch diesen Ali der Herausgeber des vaterländische» Unternehmens: „Allgemeine National-Nibliothel", in deren Rahmen das Werk erschien; Herr Daberlow hat 1898 in patriotischer Gesinnung auch ein Prachtwerl über Seine Majestät Kaiser Franz Josef l. veröffentlicht, welches den bekannten Schriftsteller Dr. Johannes E m m e r zum Verfasser hat. ^ (E i n Theater in Gibraltar.) Der Gouver-n, l. u. l. Artillerie-Arsenale in Wien stattfinden. Velha»^ werden: Geschützausrüstungsgegensläiide. Beschirrung " Pferoereailisiten. Batteriebaü-Erfordernisse nnd VerpaälW^ erfurdernisse, Hebzeuge und Hanbhabungügcräte. M'^ sorten, Gewebe, Garne und Seilerwaren, Papin'surtlN, schiedene Materialien, gewöhnliche Werkzeuge, ^aborielw^ zeuge, Veleuchtungserfordernisse (für Ga5 und elelt"! Beleuchtung), Arbeitsmonturen lc. Die diesfälligtu, ? Bogen mit einer I lv-Slempelmarle vcrseltnen, verfiel Offerte sind bis zum erwähnten Datum (4. Septembers" an das obige Depot einzusenden. Außerdem müssen ofsl .^ rende Firmen ein Soliditäts- und LeistuugssähigleitsM sowie ein 5^ iges Vadinm beilegen. Das genaue Nerze'" der zu liefernden Gegenstände und das Äeoingnishes! lol" vom t. u. l. Artillrrie-Zeugsfilialdepot in' Laibacl, ^ Selbstkostenpreise bezogen und auch im Bureau der h>e>>9 Handels- und Gewcrbelammer eingesessn werden. "" . ,, einer der Handeln und Gewcrbelammrr i» Laibach 3^" Meilen Mitteilung wird auf Grund des Erlasses des V, bischen Kriegsministernnns vom 12. l, M,. Z, 4339. im " lonomate dieses Ministeriums in Belgrad am 15. Sept<" eiiu' öffentliche mündlichr Lizitation für die Liefnu»^ ^ Kaiizlei - Schreibmaterial Pro 1903 für ben Vedall '^ Kriegsministeriums und des Kommandos des ^^^, H lammer in Laibach wird mitgeteilt, daß ans dcn 20. ^ j„f ber in Malago», Provinz Eiubad Real (Spanien). ^ Offertverhandlnng. betreffend Installierung und Äusl^"'^ der elektrischen Beleuchtung (1250 Kerzen Leuchtkraft) >, 20 Jahre anberaumt erscheint. Eine Abschrift der L"s<"^', aiisschreibnna, erliegt im Bureau der Handels- und ^"v.^ lammer i» Laibach zur Linsicht. ..... Der hiesigen ^^h' und Gewerbelammer wird mitgeteilt, daß die avisierte ^ mission von Holz für die Zug- und Materialienverwa'^ der belgischen Staalsbahnrn am 3. September uin ^ ^ nachmittags stattfinden wird. Das bezügliche ^'"^'^M cl.,.1-^ »i»-<-!u1 Nr. 844 erliegt beim l'. l. östeneM^ Hanbelsmuseum in Wien, <.. — (Vertrauliche Mitteilung.) Fil""!^ sonders jene der Texiilbranche, welche in Korfu (^'^: land) Geschäftsverbindungen haben, erhalten im ^!^,M-hiesigen Handels- und Gewerbelammer eine vertrauliche teilung. Telegramme des k. k. Telegraphen-Eorresp.- Kureaus» Ischl. 20, August. Seine Majestät der Ka'!^ um 7 Uhr 30 Mi», abends in Ischl eingetroffen. ^ Wien. 20. August. Der Hof und ^"chtsadv^ Dr. Anton Löbl. gewesener Landtagsabgeoroneter '" . A> österreich, wurde heute vormittags wegen Verdachtes " truges, der Veruntreuung und Erpressung verlostet- > Tokio. 19. August. (Meldung des Wolff'V""^ 2)as Ergebnis der am 10. August vollzogenen ^' ^hle" Ni'Uwahlen ist noch nicht vollständig bekannt. 3" Agh!< waren 37i! Abgeordnete. In 357 Fällen wurde das .,,, ergebnis festgestellt. Eine wesentliche Verschiebung ^,.^l>^ htitsverhältnisse ist anscheinend nicht zu erwarten. -"' Ito behauptet sich mit seinem bisherigen Einflüsse. ^ Haag. 20, August. Die Generale Botha. Delarey sl Deivet sind hentt früh in Begleitung der Äure^ ^ Fischer. Nessels und Uolmarans sowie deü Dr. ^ Dr. Rritz nach Utrecht abgereist. ...^c Oian. 20, Anglist. (Havas-Meloung,) ^^Äe"' griffen einen für die Truppen in der Gegend von "^ ^5 Khelil bestimmten Proviantzug an, Auf' beiden S" -^ eö mehrere Tote und Verwundete. Es wurden Trupp Verfolgung der Räuber ausgeschickt. uckafl^ Konstantinopel, 20. August. Die ^' !l" Oesterreich-Ungarns. Englands und Italiens p" ^ o"'' heute mittelst identischer Noten bei der Pforte cM" ^ g^ den türlifchen Blättern angekündigten zweipeUenw^Asi auf fremde, verzollte Waren, welche von einem / So>' Hafen zum andere» transportiert werden. Die iibrlst schafter werde» sich diesem Proteste anschließen. ^ New yorl. 20. August. Einem Telegra"'" ,„<,! Willemstad zufolge haben die Aufständischen, "y" Schuß zn tun. Eumana besetzt. ^^^ Die z>. 4. ^»>o,Zu««tt5" ^ «Kaibacher Zeitung», bei welchen Abonnement mit diesem Monate e , werden höflichst ersucht, die weitere 5^ nnmeration »>«>^«.^ ^^^' ^ vertue 60» tropique«. X 3 f>0. UebHme« ^°"^ ?°°ul v.. Die Vlauen. X 3. - Iobol. klMn?-,'«^ ' W- - « a forest Du but de. Pariser Vron'l ^'^^ Georgine. Eine an alle. X 2-40. -'"' bchnd^'' ^", Weihfluh der ssrauen »lnd Jungfrauen ''chen,w°,.I^«ücls,chtiqung der Entzündungen der weid. " 1 20. - Prager. Dr.. Die ^Ne4,,",sV V"'°de und die Beschwerden der Frauen in ^ettn Nu°^ - Ohlemann.Dr. M.. Die V'Utt »?"^lu«"el llir Aerzte u. Studierende. «4 32.-"hin ll Y ."„' ^^ Selbstmord des Leutnants von Mer- > N°Ma>!V ^ , - Nahden, Baronin Jenny v. Der >^ ke wir unk3""'^"' " ^^- " Schuhe. Dr. Ernst. ' ^N'»«« llbp. >. ^"ben Dichter ehren sollten? X -60. -^intte K^." vornehme England. X 3. - Hirth G., t ^"li ZH"< ^tf i. l(-96. - Ter ferne often! ^eb /"^Ü ^" der Buchhandlung Jg. d. «lein«°l,r ü " " derg lu Uaibach, ttongrehplah 2. Lottoziehung vom 20. August. Nrünn: 88 8 «7 72 58. Volkswirtschaftliches. Aalbach, 20. August. Die Durchschnittspreise aus dem beuticirn Mailte stellten sick »oie wlat: «»rN-INgz».' Marlt.lVl««.. Weizen pr. q . . —,— 14 N<» Vutter pr. kz. . . 8 20------- Korn ».._'— 12 40 Eier pr. Stück . . —,05------- Gerste » . .------12 «0 Milch pr. Liter . . - 16------- Hafer » . .-------1b — Rindfleisch l»pr. kz 1 84 —5— Halbsruchl » . .---------------Kaldsielsch . 1,30------- Heiden » . .-------15 — Schweinefleisch » 1 40------- Hirse, weih » . .-----------— Schöpsenfleisch » - 80------- Kuluruz. alt ... - - 12 - Hähnbel pr. Stück 1----------- Erdäpfel » . .-------6— Tauben » —40------- Linsen pr. Liter . — 2b------heu pr. c, . . . . 6----------- Erbsen > . — e» verslehl sich Per Elück. ''!.'A'dw 4°/« ,<><)'il>'iou ^, ^"»b..tlr.^,,^«^.««?5«?.,! «elb War» «o» Vt««l« z«r Zahln»« üb«r»o»«e»t Vis«»h.»Prhl>al,n »M» », 8UNN M, 4"/,, ab »O'Vl,...... l»ö-— ,l5 9<» «lüabethbahn, 4N« u, »<> Franz Iol,»'«.. «m. l»»4 (dw. T»,)Lilb,. 4°/„..... ^»»Ü l0l>6ü «aMche »au Lubwl« «ahn (blv. St,) 3 Vorarlbtrnfr «ahn, , l8»4 (dlv. L«,) 2 lb» «b 4»/, unaar, Vrundtütl. - 0bllg. ß7«ü «» d>' 4"/„ lroal, u»d slavo». detlu V8— »« ^ Andtt» Vfflnll. Anl»h«n. L»/» Donau-««..«»leiht 1878 . tO?üa — - «nlehen der Ctabt 5rz . . 9» «b - - «nlehen ber Gtadl Wie» . . . lNS 8('»07 3l bto. blo. (Eilbtroo.Volb) «»<«><»»« bt«. blo. (1894).... »e «» »7 »< bto. btll. (189«).... 9» — 1l!0 - »!>l«tbllu.«»lehtn, verlolb. 5«/, 100 - 100 « 4»/» Krainer Lande«.«nl,hen 97- 97 «< »«lb ««n ßsandbrleft »ll. »odlr,alla »st /»jHhl, veil, 4°/ .... 100 »5 lUl liü blo, dlo. bojähr. ver«. 4°/° 100 »5 101 »c. Lparlass», i.0sl.,«0I..derl.4°/» 100 »b 101 »l, «lls»nbahn.Pri«litilt«. Gbllgatlontn. sserbinanb» Norbbahn - Nüdvabn il »"/l,t>er,.Innn.'Iuli 89« — »su »0 dto. k b°/<>...... N9'4<» 120 4<» U»«..gallz. »ahu..... l«8 ,0 in» in 4°/» Unterlrainl, «ahnen . . 99«» im»-- Dlv»rs, zos» l^r 3iücl), «erzin/Mch« «»<«. »»/„ Vobexlrcbl! Lu!> >tm, 18«0 ««l - s»8 - z»/° „ „...... 4»»-—481-bU l «llary Loje 40 ,l. «M. . . . 19b - 199 - Ölen« «o!e 40 „v l»»l. «- b» - „ un«. « ., b,l. «7 ü» 28b0 «uboll'Lole IN fl...... 7ü - 79- Ealmllole 40 «l...... «»b - »87 - El. -«cwinstlch. d.3V«Pr.0 N. »W. , . »»» — »37- Dur Vobfubachel lt.««. 400 ll. b»8 — b30bl» Fcrdlnllüd» Nordb,l<»W fl.»M. «»0 »710 Lemli, Lzernnw.' Ial>l»- !til«nb.» «c!sll!cha!l i!00 fl. S. . , . !»«« ÜU b6« 50 «loyd.Orsl., Iriefi, bUO sl.KM. «»zi - !i«4 . vesterr. NordweNbabn 200 fl. E, 4ü» — 4l>» - bto, d,°. M. lj) «>0 ll. G. 4K6«, 4«?-- Plllg.Duicr Vi»enb. l00fl.«lb«N. ,»i, ^, ,°»4 «, Elaatitlfenbalin «00 ll. L.. . ?»«?!, ?>? ?ü Südbahn »00 fl. O.....«9 ^ 7<, __ Lübnorbb Verl,.°N.»0U sl.IM. 4«i — «,» — Iramway »ef., NeueWr.Piio' ,!!ät«-M!ieu 10« fl, , . . 150 — 15Ü'— U!!«.»aali»,. , . »7b k»u »7« «> Vantuerei». Wiener, «00 fl. . 4b4 btt4bb b0 Vodlr.lUnf, . 0est. »00 fl.G, . 9»« — 93» -«rb«.-«nftf Hand. u«. »A'fl. —- —- bto. bl«. per Ultimo , . »»»?b »8« ?k» ltredilbanl. AU». !!na.,z«»fl. . ?»9 - 730 - Depofllenbanl, Nll»., üc« ». . 417 - 41» - .. Nblüst.. bW »b 1ö9» Unlonbanl »00 fl..... «7dU b»>, !i00 II, löl? 1«!» Kl>l«o-t»r!, Ntt'insolilel, «cx> fl. 54»' ö4b — ..Lchllglmiil,!", Papierf. »00 fl, »XL — »3>» — ..Lteyrerm". Papiers. u.U.'V. 34i> — »4? — lrifailer «ohlenw.'Gssell 70 fl. 38b - »90 — Waffenf,» .Oeft tn Wlen.iovfi. »»9 - »30 b0 ' Wa««on.il,ihanft,«ll«.,!l!Pfst. ' 400 ll........ 7«, W 730'— Wiener Vnuzefclllchafl »00 fl. . ,U» ?ü l«ü — WlenerbergerZte«el.«Mcl! Vef. «75 - S«> — ^ D»vis»n. Kurze Vichlen. «mfterdllm....... ,»?0b,97!,5 Deutsche PI«»,...... 117 0? 1,7 »7 Uondon........ »39 7l! »»» 90 Pari«.........9b »7 »i> 50 > St. Petfrlburz.....— — ^'»> ! Dnlul»n. ' Dulate»........»' " » »8 uo^rans» Siücke.....»9W 1908 Deutfche «elch«banrn»i» » b«,„ ', * St. 17.768. i ^>*klm ?,1902 u«ni teCaj za babice W\ ne°Cen.V0Je St?r0Sti in katere> ak0 ne' Pouf ;ilZlka v l)esedi in pisavi ! OPlernbra ? ¦ 8PreJem se morejo do ^Ttvu t?u; ¦08ebno z«lasiti pri rav- •»•f^U Ä L• kr- «öle za "babice 'ist 8;^o«ni U,°Vkr8tni ali r°J9tni lis|. ^ SS «PiÄT P°litiö»ega oblastva '«nov.1 da ima^o apo^ohne, potem izpri- \lnia» Kj. tudl äolska «pri&VÄla, s P?av,UBt*notni,.ieeaj Je razpisanih tudi ü'lnin' PovrJjD,ega ZRklada po 105 K !?h ÜS **ELMki*?zapot sem in nazaJ- W****> mwai« ej° prosili za eno m »božn?m ? nimi lis<'nan.l in z Vl04i.. a0 R m ''«toin, ojUbllani o,na pri ,nestnem Jnagis|8Rlu V ^^W1? VlaÜe za Kra^k«. ^>:jlne1e.avgusla ,90L>. ..,«n ^"'"'U'b«r..n,.'""" ""t,cher Unterrichtssprache, in welchen Frauenspersonen, welche das 40. Lebensjahr noch nich! ilbcrschritten und, wenn sie ledig find, da« 24. Lebensjahr vollendet haben, ferner der Unterrichtssprache in Wort und Schrift mächtig sind, ausgenommen werden. Der HebammcN'Untcrricht ist unentgeltlich. Ausnahmsbewcrbcrinncn haben sich unter Beibringung des Tauf» oder Ocburtsscheines, eventuell des Trauungsschrines oder, falls sie Witwen sind, des lodlcnfchcines ihrrs Galten, ferner eines behiirdlich bestätigten Moralitiits-zeugnisfes, bann eines vom Amtsärzte der zuständigen polit. Behörde ausgefertigten Aug-uisses der Gesundheit, der Wrperlicheu und lntellettuellen Befähigung, bann eines Impf-und event. Revalzinationszellgnisfes und allfäl» liger Schulzcugnissr bis zum 30. September l. I. persönlich bei der Direltion der hiesigen l. l. Hebammenlehranstalt zu melden. Fllr diesen Lehrlurs lommen auch vier Studiensonds^Ttipendicn von je 105 k mit der normalmähigen Vergütung für die Hieher- und Rückreise zu verleihen. Jene ssranenspetsonen, welche sich um eines dieser Stipendien bewerben wollrn, haben ihre mit den vorangesührten Dolumentcu und mit einem legalen Nrmutszeugniffe belegten Gesuche bis b. September l. I. bei der betnffrnden l. l. Vezirlshauptmannschaf«. beziehungsweise beim Vtadlll'agistratl' in La,bach zu überreichen. Von der l. l. «andeslegitrung flir Krain. Uaibach am 1«. August 1W2. (3159) E.177/2_; ~ 8. ürazbeiii oklie. Po zahtevanju c kr. erarja, zu-stopanega po c. kr. ünancm pro-i kuraturi v Ljubljani in dr. Dragotina Treo v Oorici, bo dne 10. septembra 1902, dopoldne ob 10. uri, pri spodaj ozna-menjeni sodniji, v izbi St. 6, draJtba Mariji Kaluža iz Narina 6t. 15 lasine hise št. 15 v Narinu z zemljišènimi kosi vred zemljišèe vlož. št. 18, 19, 206 in 263 davè. obè. Narin. Nepremièninam, koje je prodati na dražbi, je doloöena vrednost na 2810 K. Najmanjfti ponudek znaša 1873 K 33 h; pod lem zneskom se ne prodaje. Dražbene pogoje in listine, ki se tièejo nepremiènin, smejo lißti, ki žele kupiti, pregledati pri spodaj ozna-menjeni sodniji, v izbi št. 6, med opravilnimi urami. Pravice, katere bi ne pripušèale dražbe, ker bi se sicer ne mogle raz-veljavljati gled^ nepremiènine same. O nadaljnih dogodkih dražbenega postopanja se obveslijo osebe, kalere imajo sedaj na nepremièninah pravice ali bremena ali jih zadob6 v leku dražbenega postopanja, tedaj samo z nabitkoin pri sodDiji, kadar niti ne stanujejo v okoliSu apodaj oznamenjene sodnije, nili ne ime-nujejo tej v sodnem kraju stanu-joèega pooblašèenca za vroèbe. C. kr. okrajna sodnija v Postojm, odd. Ill, dne 31. julija 1902. (3183) St. 65/2. Oklic. A. T o ž b e. Zoper Janeza Bavdek iz Malih Lipljen, katerega bivališèe je neznano, so se podale pri c. kr. okrajni sodniji v Ljubljani po 1.) Mariji Gorftiè; 2.) Franu Havdek; 3.) Mariji Uavdek, vsi iz Malih Lipljen, ložbe zaradi ad 1.) 920 K; ad 2.) 400 K; ad 3.) 400 K a prip. Na podstavi leh tožb doloèil se je narok za ustno sporno razpravo na dan 27. avgusia 1902, dopoldne ob 9. uri. V obrambo pravic toženca se postavlja za kuratorja go-p. Josip Jeršin iz Pijavegorice. Ta skrbnik bode zastopal toženca v oznamenjeni pravni stvari na njegovo nevarnost in stroäke, dokler se sam ne oglagi pri sodniji ali ne imenuje poobla-sèenca. B. Stavljenje pod kurafelo. Postavila sta se pod kurafelo 1.) Janez Kosanc, posestnik v Kozarjib, radi zapravljivosti; 2.) Ivana Ze-rovnik iz Hruftevega radi Hfabo-umnosli ter s»a se posfavila kumiorjem sub 1.) j?o.«p. Andrej Kuftar iz Kozanj; *ub 2.) Joze Zore iz Dobrave. C. kr. okrajno sodisöe v Ljubljani, dne 16. avgusfa 1902. Laibach« Zeitung Nr. 191. 1586 21 Augusts. Geprüfter Kesselheizer | Dampfmaschinen , Dynamo - and I Elektromotoren - Wärter wünsoht j ¦einen Posten ehestens zu ändern. Anträge unter F. B. poste restante Hrušica bei Laibach erbeten. (3169) 2-2 Weltpclie „Resormlateln" Ausbiklung von Lehrern kostenlos. Karl Fröhlloh, Wien, X., Leeb- gasse 59. (2124) 12 Blütenhonig und Alpenbutter von auserlesener Güte und Reinheit erhältlich * bei Edmund Kavciö Lalb&oh, Freierengasse, gegenüber der Hauptpost (584) 154 Grosse aeränmige Mio ist Im Kasino-Gebäude, II. Stook, zu vermieten. Näheres zu erfragen beim Kasino-Vereinskustos. (2824) 14 Ein hubsoli möbliertes Monatzimmer mit streng separiertem Eingänge und prachtvoller Aussicht (3125) 3—3 ist sofort zu vergeben. Anzufragen BleiweisstraBe Nr. 20, III. Stock, links. Roman von der Verfasserin des Kleinen Lord-Engelhorns Allgemeine Roman-Bibliothek achtzehnter Jahrgang, Band 25, 26. Preis der 2 Bände K 120, elegant gebunden K 180. Eine vornehme Dame. Autorisierte Uebersetzung aus dem Englischen von F. Mangold. Zwei Bände von F. H. Burnett. Dieser abenteuerliche Roman der durch den «Kleinen Lord» zu so großer Berühmtheit gelangten Verfasserin ist hinreißend erzählt und hat trotz aller Unwahrscheinlich-keit der romantischen Handlung elwas Berückendes. (3134) 2—2 Bewegt sich Mrs. Burnott diesmal auch auf einem total anderen Gebiete als früher, so wird sie doch nicht nur ihre bisherigen Verehrer entzücken, sondern noch neue hin-zuerwerbeu. Zu beziehen durch lg. v. Kleinmayr & Fed. Bambergs Buchhandlung In Laibach. Koststudenten werden aufgenommen. Gute Kost und I Pflege. Lichte, separate Zimmer, großer; Garten, gute Aufsicht. (3176) 8-2 Zuschriften unter Therese Rossmann, Villach, Klagenf.urterstraße Nr. 37, erbeten. Komis mit guten Referenzen, si wm «5 la an Rudolf Mogge, Wien. (3097) S. 5A C. C. ""32. 32. Oklic. Na predlog oskrbnika konkurzne mase J. N. Kunovar v Radovljici do-voljuje se proslovoljn.i dražba v kon-kurzno maso spadajosiih premiènin kakor: barvila, speoerijsko blago, nioka i. t. d. v cenilni vrediiosti 733 K 53 h ter se doloèa narok za to prodajo v prodajalnici J. N. Kunovar v Ha-dovljici za dan 2. septembra 1902, prièenši ob 9. uri dopoldne, s pri-stavkom, da se boiio prodale pre-miènine tudi pod cenilno vrednosfjo. C. kr. okrajna sodnija v Radovljici, odd. I, dne 9. avgusta 1902. (3l1l) ^m^81/2 '^inx. 1—82/2. Aenderllngen ulld Zusätze zu bereits eiugetragencu Einzel- und Gefellschaftsfirmen. Eingetragen wurde im Register für Einzelfirml'n: Sitz der Firma Gurkfeld. Firmawortlaut: Iohanu Rumpr^th. Firma.Aendermlg in: Johann Rumprelhs Witwe Karuline Rumprelh, Betriebs-gegeüslmid bisher Lederhaudlung nunmehr Lederhandlung. Datum der Eintragung: 11. August 1902. K. k. Kreis« als Handelsgericht Rudolfswert. Abt. I, am 9. August 1902. | ZWel Ziehungen am 1. und 14. September. \ C fr;Tl » IqT« q1!9?5 Oute" Herz-(Jö-szlv- Lose n.il Spieldauer h bis zum Jahre 1948. - Solche 3 Lose mit 7 Ziehungen jährlich auf alle Haupt- < % und Nebentreffer von 40.000 K, 20.000 K, 100.000 Fres. etc. elc. verkaufen wr J i h'S *«'wj»oys fur 47 K per Kassa oder gegen 27'/„ Monatsraten a 2 K. J > «m h»!uT ^0^01"'1^"» a"«iniges Spielrecht nach Einsendung der ersten Rate J K am besten nut Postanweisung. Ziehungslisten und Kniender gratis. J l Wechselstube Friedländer & Spitzer : S_______________ Wien, I., Bohottenrlng Wr. 1. (3180) 4-1 J 40 yanzlanger ..a 20 jYlaurer sovic faaöeputzmaurer werden sofort ausgenommen beim Baue der fürst-bischöflichen Anstalten in St. Veit. lM78l8_, Baumeister Trumler. 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