Nl. 248. Montag, 29. October 1900. Jahrgang 119. Ailmcher Mum. llhKg!,«!?"°u?prtl«: Wit Postversendung: «anziähri» «, X. Halbjahr«« ,» «. Im «lomptoli: ganz. I»,"' .'"lblshrlg n X. ssüi d«e Nustlllung I»» Ha«« ganzjichrl« z, li — InserllonSgebüil Für llllne ^^ ^ "" d!« zu < Zellen 5» l», größere p,r Zelle l« t>l bei «fteren Wiederholungen p« gelle 6 b. Dle «Lalbacher Zeitung» erlchrlnl lilgllch. mil «usnahme b<-r Ecxm- mid sssisllagf. Die «b««»«str«tto« befindet stch «ongrellplah Nr.», die Redaction Dalmatin »asse ilil, 8, Npischs!»,!»rn d« «ebaclion uon « bi» l« Ubr vormittag«. Unsrllnlierle «rille werben nicht angenommen, Wanulcripte nicht zurüllgeftellt Mit 1. November beginnt ein neues Abonnement aus ble Daibacher Zeitung. '«der« «^l Enumerations-Vedingunaen bleiben «... " ""b betragen: g "." f^versendung z ,2r zaibach: "u>naM » 7 » «z« . vlerteliährig . ll » l»V » ^ ^ - . » » llo » monatlich... R » 85 « 5bonn/bie Zustellung ins Haus für hiesige ^ten per Jahr 2 Kronen. ""Nvftei .^le Pränumeralwns - Velr3ge wollen '"l lilgrsendet werden. üü^___Ig» u. Kleinmayr se Fed. ßamberg. Amtlicher Cheil. 25. d Pt^s!. und k. Apostolische Majestät sind den wen de« ^? "°" Budapest in Wien eingetroffen und iu nehlnen "^lhsten Aufenthalt in Schönbrunn ^MGer »."Ä,'^p°st^^^ Majestät haben mit Drache 5 »tschllehung vom 18. October d. I. dem ' "cenl c>^ Obersten Gerichts- und Cassationshofes '" den 8. "° aus «nlasö der erbetenen Versetzuug ^ LeovM?^" Ruhestand taxfrei das Ritterkreuz Oldens allergnädigst zu verleihen geruht. ??tthH/ und l. Apostolische Majestät haben mit vom 4. Juli d I. dem ^uchl.,«^ Johann Edlen von Ruthmayer ' "'""urde allergnädigst zu verleihen geruht. «3lH- ^6? 3"?bl°tte zur «Wiener Zeitung, vom 26. Oc-?' berbyt""be die Weiterverbreit««» folgender Press- A' ^ '!i/^".' "°"' ll'- October 1900. 5 2«0 ,pÄ" ^"olill. vom 18. October 1900. D lullknl.^ -'"l U»ty. vom 19. October 1900. w ' ^?^ «ovj«v. vom 20. October 1900. ^'U°»'ölc5 ü>»V ^l'°(i. von. 20. October 1900. Nr > v°m i^^^^iglti. Beilage der Nr. 23 «Lie-"' ^ 'Trn«. ' October 1900.) ^ rautmauer Echo. v^ 20. October 1900. Den 2«. October 1900 wurde in der l. l. Hof« und Staats, druckerei das I.XXV. Stils des Reichsgcseholattes in deutscher Ausgabe ausgegeben und versendet. Heute wird das XVlll. Stück deS Landesgesetzblattes für Krain ausgegeben und versendet. Vasselbe enthält unter Nr. 21 die Kundmachung der l. l. Finanzdirection in Laibach vom 12. October 1900, I. 7859, mit welcher die Gerichts, bezirlc Zirlnih und Laas aus dem Umlreise der Finanz» wach - Abtheilung in Loitsch mit 1. Jänner 1901 aus' geschieden werden. Von der Redaction des Landesgesehblattes für Kram. Laibach am 29. October 1900. Nichtamtlicher Cheil. Die innere Lage. Bezüglich der Bestrebungen des Verbandes der Rechtsparteien, die frühere Majorität wiederherzustellen, bemerken «Närodnl Listy», dass sich die czechischen Abgeordneten für die Erneuerung der alten Rechten, wie sie war und wie sie sich geberdete, bestens bedanken. Da wären ihnen die volle Bewegungsfreiheit und das köstliche Schauspiel des Kampfes der deutschen Gemeinbürgschaft mit ihren neuen Freunden von rechts viel lieber. «Dziennit Polsli» meint, der Verband könnte, indem er gute Beziehungen zu den Polen und Czechen unterhalte, die Rolle eines Centrums übernehmen und die Bildung einer Majorität verhindern, die durch ihren provocatorischen Charakter den neuerlichen Nus-bruch der czechischen Obstruction verursachen müsste. Bis im Parlamente die politische Scheidung eintrete, wäre es Aufgabe des Verbandes, das Gleichgewicht zu erhalten. Zur Einberufung des böhmischen Landtages bemerkt die «Bohemia», es lasse sich nicht leugnen, dass die Auffassung der vom Lanbesausschusse verlangten «rechtzeitigen» Einberufung — fo dass leine Zeit für politische Debatten übrig bliebe — manches für sich habe. Jedenfalls follte eine Landtagssrssion verhindert werden, welche die nationalen Leidenschaften entfesseln u„d den Iungczechen Gelegenheit zur Betheuerung ihres staatsrechtlichen Radicalism«« geben würde. Der Brünner «Tageibote» erblickt in dem Umstände, dass sich die Regierung durch Einberufung des böhmischen Landtages den Czechen willfährig zeige, ein Zeichen, dass es noch lange nicht besser werden wird. «Katolicke Listy» finden es begreiflich, dass die Regierung Bedenken trage, den maßlosen Forderungen der Deutschen Rechnung zu trogen und einen förmlichen Vernichtungskrieg gegen die Czrchen zu führen. Sie fühle eben, dass es ihr nicht anstehe, Partei zu sein und die Geschäfte der Linken zu besorgen. Der verstärkte Vollzugsausschuss deS Clubs der deutsch-fortschrittlichen Landtageabgeordneten trat am 25. d. M. in Prag zu einer Sitzung zusammen. Ueber den Verlauf der Berathung wurde folgende Mittheilung ausgegeben: «Die an acht Stunden währende Berathung galt in erster Reihe den Candidaturen für die bevor, stehenden Reichsrathswahlen. Es wurden die aus den einzelnen Wahlbezirken eingelangten Berichte einer Erörterung unterzogen und für die Mehrzahl der Wahl« bezirke entsprechende Beschlüsse gefasst. Aus Nnlass der bevorstehenden Neuwahlen wurde die Einberufung einer Vertrauensmänner-Versammlung für Sonntag, den 18. November, nach Prag beschlossen. Die von der Regierung geplante Einberufung des Landtages war Gegenstand einer eingehenden lebhaften Debatte, in welcher die einhellige Meinung zutage trat, dass die bereits von den deutschen Landesauischuss Beisitzern in einer früheren Sitzung des Landesautschusses diesbezüglich geäußerten Bedenken nicht bloß fortbestehen, sondern seither durch die Verschärfung der innerpolitischen Verhältnisse und zahlreiche Aeußerungen aus Wählerlreisen noch eine Verstärkung erfahren haben. Der Vollzugsausschuss könne keine Garantie für den Verlauf und noch weniger für den Enderfolg dieser Session übernehmen und müsse vielmehr die principielle Stellungnahme gegenüber dieser Einberufung des böhmischen Landtages sammt allen sich hieraus ergebenden Consequenzen dem Clube vorbehalten.» Zwischen den Delegierten der deutsch-fortschrittlichen und deutsch - conjervativen Gruppe des Tiroler adeligen Großgrundbesitzes wurde eine vollständige Einigung über folgende Punkte erzielt: «Während zehn Jahren, das ist bis 31. December 1910, werden von beiden Gruppen bei allen Reichsraths- und Land« lagswahlen gemeinsame Candidatenlisten aufgestellt. Bei den Reichsrathswahlen nennen die fortschrittliche und die conservative Gruppe je zwei Candidate«, wobei jedoch eines der beiden conservative« Mandate einem reichstreuen Italiener zufällt. Bei den Landtagswahlen gebüren der fortschrittlichen Gruppe sechs, der conservative« vier Mandate. Die fortschrittliche Gruppe wird ein Mandat einem reichstreuen Italiener ihrer poli- Feuilleton. Kl, Nie Kad °" ^" Ufern der Save. <>. ll ^e^m^"l° "zabag'i ragte mit ihrer ">"ben M«. Veranda hoch und leck über die NG^t un? " " ^ Save hinaus. . Tüpfelchen anders als andere ^ n1> der >^"l° "z°bagii' Kavana. >3 "" roth "i^^"""^^« Wände zogen sich ^//°Uf denen. "^°6enen Divans. .Minders. ^ ." rauch "'e Türken lauerten, Kaffee schlürften, ^f?" ei« A und KU durcheinander schwatzten. h d3'" deinen «>, °"bere HadM mit unter- Mhlt ^""ge " a«' dem Minder, dann scharten "ttbip,. von des «.?"' ließen sich von ihm berathen, . I^>en G^ Alltäglichkeiten oder lauschten ^ N°tdera7KHln aus alter Zeit. U?. in^^ Zmmers stand der ge- k> >l'lsen lmm« ^"'^" Vertiefungen gezierte « ^der he"" "^ Glut Mujo feine Ibriks Vch^s b'e kleidn ä°s' "." b" kochenden duftenden ?'n"ch"hrte'N^ Men Schalen zu gießen. /h U>t dem "^ ^"baglt in den Schalen der d'^ ?^iM. d?r sich in !?le>l,e l^e Blechs l.°ber legte er den Zucker «n^'e seM,"^" die Schalen. Mochten 3> den M eine >'«' " "e bloß darauf ^^.?^lmav K"°. wl. duftend und mit Vorsichtig wich Mujo den paarweise aufgestellten Ueberschuhen aus, die vor der Estrade standen, auf welcher sich die Minders hinzogen. Den hübschen Kopf mit den melancholischen Augen zur Seite gewandt, die linke Hand auf die Brust gedrückt, serviert er seinen Gästen den Kaffee, und ernst klingt sein Wunsch: «Zur Gesundheit!' durch den Raum. Ebenso ernsthaft kommt der Dank zurück. Gleich darauf hört man nur vorsichtiges Schlürfen. Mujo lehrt an seinen Ofen zurück, ein junger Türke stellt an den Hadzija eine Frage, und die Stimmung ist abermals im Gange. Am äußersten Ende des Minders hocken zwei Agas. Auf kaum höheren Tischchen, als es der Minder ist. schieben sie in leisen regelmäßigen Zügen Domino» steine hin und wieder zurück. Dichte Rauchwöllchen durchziehen den Raum und geben ihm mit dem feinen Kaffeedufte etwas unendlich Anheimelndes. Trotz des lebhaften Stimmenwechsels liegt über dem Ganzen jene selbstbewusste, gedämpfte Ruhe, die für die stolzen Kinder Bosniens so charakteristisch ist. Draußen am «Ganjak» haben sichsdie «Europäer», die «Ungläubiaen», bequem gemacht. Mujo hat ihnen seinen Kaffee serviert, und, im Gegensahe zu den animiert plaudernden Türken in der Kavana, schweigen sie drauß'-n alle. Eine ganz eigene Stimmung befällt jeden da auf dem schwindelnd angebauten Gerüste. . . Der Mond hat seinem Lichte alles Herbe genommen. Weich, allzu zart treibt er mit den alten Weiden am Ufer ein tolles Spiel. Er thürmt sie zu ungeheuren Kolossen auf und zerflattert sie, dass sie wie böse Kobolde ihre düren Ruthen gegen das Wafser senken. Nun zieht er schmachtend seinen Athem von Gezweig zu Gezweig, dass es dem Menschen bang ans Herz greift. . . O, über diese blassen Nächte voll Mondenscheins! Wie alte Erinnerungen, so süß und leicht. . . Weihe, gespenstische Schleier liegen auf dem träge gurgelnden Wasser. Schleier, die das Mondlicht dämpfen, trügerische, todbringende Schleier. . . Ein altes, plumpes Schiff, zur Mühle um-gewandelt, liegt mit schweren Ketten am User befestigt unterhalb des Ganjals. Hassan Aga Bahtjarievii, der alte Müller, kannte mich genau. Allabendlich, wenn ich ihm in die alten Schiffsfenster lugte, kam er auf den schwanken Steg, der ihn mit dem Ufer verband, und grüßte zu mir hinauf, indem er mit unnachahmlich stolzer Geberde seine Hand rasch an Brust, Lippen und Stirne führte------- Die Kavana Mujo Nzabagic' war meine heimliche Liebe. Wenn ich mich nur auch an den starken Kaffee hätte gewöhnen können! Dass Mujo >ine Schalen am Ufer in der Save, gegenüder dem alten Müller, wusch und in seiner Schürze trocknete, war nicht der vorwiegendste Grund, dass mir die Kava nicht zusagte. Eines Tages bot mir Mujo Nzabagit in grob geschliffenem Glase einen braunen, trüben Trank. »Verzeihe.» sagte er auf mein Erstaunen, «verzeiher ßvspoj», dein ß»2ä» hat mir gesagt, du seiest unseree Kava nicht gewohnt. Du trinlst nur Thee; da hab' ich dir emen ,ö»j' bereitet, möge er dir munden!» yaibacher Neituna Nr. 3^8 2034 29. October 1900. tischen Farbe überlassen, und die Conservative« werden gleichfalls bei Nennung ihrer Candidate« die reichs-treuen Italiener berücksichtiacn. Die Guthcißung dieser Vereinbarung durch die Wählervcrsammlungen beider Gruppen wurde ausdrücklich vorbehalten, und die Ein» berufung dieser Versammlungen soll sofort erfolgen.» Zu dem Wahlübereinkommen, welches in Brixen zwischen den Herren v. Zallinger, Dr. Schöpfer und anderen bezüglich der Wahlen der fünften Curie in Deutsch-Südtirol und in den Landgemeinden im Pusterthal und im Etschlande sowie der Städte des Pusterund Etschthales abgeschlossen wurde, wird dem «Vaterland» aus Bozen gemeldet: «Baron Dipauli ist am Compromisse Zallinger - Schöpfer unbetheiligt. Er hat seine Candidatur für die fünfte Curie weder aufgestellt, noch darauf verzichtet. Auf conserwativer Seite erachtet man sich an die Abmachungen v. Zallingers nicht gebunden.» Politische Uebersicht. Laibach. 27. October. Aus Berlin wird unterm 25. d. M. gemeldet: Die heutige Plenarsitzung des Bundesrathes wurde vom Vorsitzenden Reichskanzler Grafen Bülow mit einer Ansprache eröffnet, in welcher er der Verdienste seines Vorgängers, des Fürsten Hohenlohe. mit herzlichen Worten gedachte und hervorhob, er werde alle Kräfte daransetzen, um im Sinne des großen ersten Kanzlers das gute Einvernehmen unter den Re» gierungen der einzelnen Bundesstaaten unvermindert zu erhalten. Er entspreche damit nur den Intentionen des Kaisers, der davon überzeugt sei, dass im einmüthigen Zusammenwirken aller Glieder des Reiches die Stärke des geliebten Vaterlandes begründet liege. Schließlich ersuchte der Reichskanzler um die Unterstützung des Bundesrathes. — Der baierische Gesandte Graf Lerchenfeld drückte die volle Befriedigung seiner Regierung über die Ernennung des Grafen Bülow und ihr Vertrauen zu deffen Person aus. mit dem Bemerken, dass er auch im Sinne der übrigen Bundes« regierungen spreche. Aus Madrid wird gemeldet, dass die mili« tärischen Journale eine heftige Sprache führen und sogar soweit gehen, einen militari schenHand« streich in Aussicht zu stellen. Die militärische Presse weist die Forderung zurück, dass das bürgerliche Element im Ministerium das Uebergewicht haben müsse. «Esercito» bringt in Erinnerung, dass 1874 General Pauia mit einem Piket Gendarmerie und dreißig Jägern zu Fuß die Cortes zur Raison bringen konnte; heute würden dazu vier Mann unter einem Corpora! genügen. General Polavieja hat einen einjährigen Urlaub genommen, welchen er im Auslande verbringen wird. Alle Generale und Obersten brachten dem Kriegsminister Linares, welcher nach Saragossa abreiste, auf dem Bahnhöfe eine stürmifche Ovation. Die Ankunft des serbischen Generalconsuls in Moskau, Herrn Spiridovit, in Belgrad steht mit der Errichtung eines russischen Handelsmuseums in Belgrad sowie mit der Veranstaltung einer permanenten Ausstellung von Gegenständen der serbischen Hausindustrie in Moskau in Verbindung. Ueberdies soll Herr Spiridovic die Absicht haben, eine russisch«serbische Handelsgesellschaft auf Actien in Serbien zu begründen, deren wesentlichste Aufgabe in der Belebung der Handelsbeziehungen zwischen beiden Ländern zu bestehen hätte. Da der gegenwärtige serbische Generalconsul in Moskau zu den größten russischen Industriellen zählt und eine ansehnliche Capitalisten« gruppe hinter sich hat, gilt es als wahrscheinlich, dass es ihm gelingen werde, das Project der Verwirklichung zuzuführen. Ueber das Arbeitsprogramm für die kommende Session des Sobranje verlautet in Sofia, dass in erster Linie die Anlegung eines Catasters im Lande und die Einführung von Staatsmonopolen auf Salz, Spiritus und Tabak ins Auge gefasst seien. Durch die Catastralvermessung würde einem dringenden Bedürfnisse zur Regelung der Bodeneigenthumsrechte entsprochen werden. Mit der Zeit, so wird vielfach in Sofia angenommen, werde ihr wohl die Wiedereinführung einer Grundsteuer anstatt des Naturalzehentes folgen. Das rumänische Amtsblatt veröffentlicht ein königliches Decret, mit welchem das Schwurgericht für den 12. November n. St. zu einer außerordentlichen Session einberufen wird, um über die wegen der Ermordung von rumänischen Staatsangehörigen angeklagten Bulgaren zu urtheilen. Tagesneuigleiten. — (AuSsvrüche eines Budapester Re-Porters) hat das «Neue Pester Journal» gesammelt und nun veröffentlicht: «Zwei Arbeiter wurden schwer beschädigt; andere drei befanden sich in jäher Entrinnungs-gefahr. — Die Bauarbeiter erscheinen den Zeitpunkt für erachtet gekommen zu sehen ... — Und nun entstand ein Chaos von Stimmengewirr. — Sie hatten das Motto der goldenen Freiheit auf die rothe Fahne des Nanners graviert. — Die Reichen wühlen in den feuersicheren Cassen ihrer goldenen Kälber. — Das ganze Leben der Bäckergesellen ist nichts als eine Vegetation. — ... eine von schwach bewohnten slovalischen Taglöhnern wimmelnde Gegend. — Die Versammlung entzog dem Präsidenten das Vertrauensvotum. — Die Maurergehilfen find des Hungers satt. — Für den gestörten Ehefrieden suchte er Trost in den Armen des Alkohols. — Die Abhaltung eines Tischlergehilfen - Congresses ist demnach bereits eine »tt'lüi-L »eeompll. — Moriz Reich suchte die aufgeregten Gemüther, die bereits in ein Handgemenge gerathen waren, zu beschwichtigen. — Durch diese ins Herz getroffene Maßregel waren die Arbeiter, besonders die Maurer, aufgeregt. — Die Parole: ,Auf die Undrassy« Straße I< wurde durch die Polizei vereitelt. — Die Arbeiter stehen nicht auf der Höhe des Niveaus. — Die nächste Frage, Penfionsverband, wurde vom Referenten unter großem Lärm auf das Tapet der Berathung gezerrt. — Der Zahn der Zeit reift die Menschheit. — Müllers Name war einer der ersten, die seinen Pfad kreuzten.— Anna Audacsel ist eine vor innerer Glut sich selbst verzehrende lebende Fackel der Frauenrechte.» — (Der «Vierzehnte.») Der Aberglaube, dass von «Dreizehn bei Tisch» einer sterben muss, hat wieder einmal ein Opfer gefordert. In einem Etablissement in Berlin hatte ein Schuhwarenfabrilaut zu seinem Geschäftsjubiläum eine kleine Festlichkeit veranstaltet, zu welcher fünfzehn Personen geladen waren. Zwei sagten im letzten Augenblick ab und die aus dreizehn Personen bestehende Gesellschaft trug mit Rücksicht auf den bekannten Aberglauben Bedenken, sich zur Tafel zu setzen. M« zögerte so lange, bis der Jubilar sich entschloss, unter allen Umständen den «Vierzehnten» zu besorgen. Er eilte in die Parterre-Räume des Restaurants hinab und ersuchte dort einen jungen Mann, der ihm gefiel, an dem Feste theilzunehmen. Der Fremde besann sich nicht lange, folgte der Einladung und sprach auch den Speisen waaer zu. Als das Essen beendet war, gab man dem HitM" für seine freundliche Mitwirkung noch obendrein ore, Mark. worauf sich der Femdling, verbindlichst danleno, empfahl. Als nach beendeter Festlichkeit die «Dreizehn» das Local verlassen wollten, musste der Gastgeber z^ seinem großen Schrecken bemerken, dass sein funkeln^ neuer Herbst Überzieher verschwunden war und an de i Stelle der abgetragene, schäbige Rock des «Gefälligleus efsers» am Nagel hieng. Der «Vierzehnte» hatte o günstige Gelegenheit benutzt und ein bisschen «P""" marder» gespielt. <>, — (Vergiftung durch Vanille.) Die me" cinische Zeitschrift «Brit. Med. Journal» meldet e nr interessanten Fall der Vergiftung durch Vanille, ^m Unfall betraf 19 Personen, von denen eine starb. Speise, die das Unheil nach sich führte, war eine " Creme aus Eiern, Milch und Zucker, die, wie u°"^ mit Vanille parfümiert wurde; sie war den Abend vo ^ hergestellt und im Speisesaale zugedeckt ausbewahrt "0"^ Die angestellten Untersuchungen ergaben die voM ^ Tadellosigkeit der verwendeten Eier, ebenso velytt" sich mit Milch und Zucker. Der Koch und die Haun hatten die Creme nur gelostet und waren trotzdem i^^ erkrankt. Man schloss daraus, dass daS ^".'^M Organismus entwickelt, dass es somit seinen "NV im Vorhandensein von Bacterien habe. Professor " Frau^oise und reichte Marie die Hand. ^e ^^ jedoch nicht gerade begeistert; ihr Blut stA ' ^ lL und sie musste befürchten, dass sie vielleicht « „et, p würde, und diese Aussicht war nicht geraveu ^^ versöhnlich zu stimmen. In diesem Augenv" ^!" die Duellantinnen und ihre Zeugen von ^ OM Wächtern überrascht, die die ganze GeseM"^--^ Und Mujo Nzabagii' dunkles Gesicht unter dem weißen Turban leuchtete wie Bronze durch die Nebelschleier, die sich zwischen uns legten. Und ich trank ... Ich trank das greuliche Getränk bis zur Neige aus ... «Mujo,» fragte ich dann, «woraus hast du den ö»j bereitet, der mir» — ich zögerte kaum — 69 zu- ^" Stein hörte in steigender «Unverkennbar haben diese 3""" M^ gewusst,» meinte er. «Wenn ste U" ^ «^ Ihres Onkels im Schlosse gewesen i 5M U. ^nerhalb zehn Tagen hatten nicht weniger »üb ehe... ^""" um die Hand der Erbin angehalten. ^ Verlud?' ^' D° er jedoch sah. dass dem h "cht b^^^. "°he 2"Nfl und er auch äugen-'» ^ "ulste U«" '"""'' "ließ er ihm seine Schuld, l». Nlbel s^ ^ege«wart der zweihundert Passagiere ^ttzich^ >lywllenz V" v°n Hein ; seitens des M.litärs: ^ ^lorP?^ bschsmann vonHochsanund ^b?^ensch^°lnain mit ihren Adjutanten; seilen« "»t>?the P '^ "andesgerichlspräsident Levitnil. >M ^atik ^"^°l Schaffgotfch.Lubec "«!., von G ' l>« Landesregierungsrälhe Ludwig ^>h k ^»er n°'!'' ^' Zupauc und Ritter von ^et^lil ', ,"desregierungssecretär Haas. Bau-^^/We'ns b»,^"eur Völtz. Rechnungsrath !^ ^la un^ ^"besoertretung: Landeshauptmann '^ ^ ^llrgerm,,^'- paffer; für die Stadt- ^ ^^chant ff" Hribar; seitens der Geistlich-^ k ?^^ "°l"^'-' vom Landessanitätsrathe: Professor Dr. von Valenta, Dr. Bock, Dr. Ritter von Vleiweis; vom Lehrfache: Hofrath Suman; die Directoren Hu bad, Schulrath Dr. Iunowicz. Senelovii, l^ubic und Wiesthaler, Bezirls-Echulinspector Professor Levec, die Oberlehrer Maier, Naltelj und Valenta, die Oberlehrerin Gusl, der Hauptlehrer in Capodiftria Spintre, ber Director der Agramer Taubstummen-Anstalt Muha und der Lehrer der Gürzer Taubstummen-Anstalt Rudez;fodann für die lrainische Sparcasse Director Luckmann; in Vertretung der Baufirmen: Baumeister Schuppler für die Firma Faleschini & Schupftler, für die lrain. Baugesell-schajt: Viccpräsident Ritter von Gariboldi und Di-rector Pammer, endlich je ein Vertreter der übrigen Unlernehmerfirmen und Architekt Ferdinand Trummler. Die Gesellschaft versammelte sich im Turnsaale der Anstalt, woselbst vor einem Baldachin mit der Büste Seiner Majestät des Kaisers ein provisorischer Altar errichtet worden war, an dessen linker Seile auch die Zöglinge der Anstalt Ausstellung nahmen. Die feierliche Einweihung des Gebäudes nahm der hochwürdigste Herr Fürstbischof Dr. Ieglik vor, dem die Herren llanonici Flis, Kajdiz, Dr. Karlin und Sajovic, die Herren Hoslapläne, Herr Pfarrer Male niel von St. Peter und dessen Cooperatoren sowie sechs Theologen assistierten. Nach Beendigung des Benedicationsganges und der üblichen Gebete wandte sich der hochwürdigste Herr Fürstbischof Dr. Ieglii an die Anwefenden, indem er die Wirluligen der natürlichen und übernatürlichen Liebe zum Besten des Nächsten schilderte, um dann der Stifter Wolf und Holzapfel zu gedenken, die aus Liebe zu Gott und zum leidenden Nächsten den Grund zur Taubstummen-stistung gelegt. Es sei Pflicht der Lehrer, die ihnen anvertrauten Zöglinge so zu erziehen, dass sie in der Folge nicht nur ihr Brot werden verdienen können, sondern dass sie auch Gott, ihre Seele und die ewigen Wahr-heiten erkennen lernen werben. In deutscher Sprache schließend, dankte Redner ber Landesregierung, welche die Mittel benützt hatte, die Intentionen der Stifter zu erfüllen, und drückte zuletzt die Hoffnung aus, dass es dem vereinten Bemühen der Regierung, der Verwaltung des Institutes und der Lehrerschaft gelingen werde, diesen Intentionen stets gerecht zu werden. Hierauf ergriff Seine Excellenz Herr Lanbesprästdent Freiherr von Hein das Wort zu folgenden Ausführungen: «Hochgeehrte Herren! Gestalten Sie mir, dass ich Sie alle, die Sie so freundlich meiner Einladung gefolgt sind und uns mit Ihrem Besuche ausgezeichnet haben, auf daS herzlichste begrüße und Ihnen für Ihr Erfcheinen meinen Dank sage. Insbesondere danke ich Seiner Fürst-bischöflichen Gnaden, welcher die Güte hatte, die kirchliche Einsegnung vorzunehmen. Die Anstalt, welche wir heute ihrer Bestimmung zuführen, ist bestimmt, eine Lücke in dem Unterrichtswesen des Landes auszufüllen, eine Lücke, die, wenn auch nicht von der Allgemeinheit, doch umso mehr von jenen einzelnen Familien empfunden wurde, denen das Schicksal die Sorge für ein nicht vollsinniges Kind, die Sorge für einen Taubstummen ausbürdete. Umso schwerer wurde, wie ich sagte, ber Mangel einer Unterrichts- und Erziehungsanstalt sür Taubstumme in einzelnen Familien empfunden, weil es die Natur des Taubstummen-Unterrichtes mit sich bringt, dass dieser Unterricht nur von speciell hiezu ausgebildeten Lehrkräften, also nur in diesem Zwecke gewidmeten Anstalten mit Erfolg ertheilt werden kann, während die Familie selbst völlig hilflos dem unglücklichen Kinde gegenübersteht und ihm nicht einmal das beizubringen vermag, was doch jede Mutter zuerst ihren Kindern zu vermitteln versucht: den Gottesbegriff und das Gebet um das tägliche Brot zu den, allmächtigen Vater im Himmel.____________ ?ich> .IH S.e ihm nicht mehrl. ergänzte d ZH?> U Auk Ihm sch?n lange nicht mehr! ^ it bittyb 7' Herr Graf. schenken Sie 3 ly^t l° gan? "n ""' 2°ssen Sie ihn zum 3 be s^ Wirsek reiten. Wer ^« A^'. wenn ^ Er ist durchaus nicht ehrlich "" l°nn. llewiss. in seine ^ V^ Umanten werde ich ihn aber doch «"Nd zwar in ^suV^ und als ^<'^v°^2Nj^^^l"«" über seinen ver- ^H'e^ llch ruf/.' i"^^hrte, lieh Roderich U" . stellte ihn zur Rede. «ö,d«2 jun,/<5'""' fuhr Zarncke nach V? «esag^K trafen auf. «Wie oft habe ^'^ii? daVHs ,ch «st dazu kam. als das H..'< WiebH U"ben hatte!. "' M^dem ?" Kr „n Gegentheil, ihr beide "/e "rächtlich. '^ ^ ^"naen ^?F'ugn.s dieses Menschen Wie Stufe stellst!- """te säst herau«. «Dieses Geschrei dem Herrn Grafen Hochkamp gegenüber ist gänzlich unpassend,» bemerkte Herr Stein sehr gemessen. «Mäßigen Sie Ihre Stimme; wir sind in leiner Bauernschenke. Und nun frage ich Sie: Sie wussten durch diese Kiasnels von dem Familien-schmucke?» «Sie haben nnch gar nichts zu fragen!» fuhr Zarncke den alten Mann grob an. «Zum Teufel mit eurem Familienfchmuck! Es ist eine elende Prahlerei! Ihr habt nie einen gehabt!» Und er verließ wüthend das Zimmer und warf die Thür hinter sich in das Schlofs. dafs die Wände zitterten. «Es ist Zeit, dass er geht!» sagte Roderich, peinlich berührt. «Sowie wir hier fertig sind, werde ich ihn entlassen. Diesen rohen Menschen will ich wenigstens in Deutschland nicht mehr um mich haben!» «In einer Art ist er ja brauchbar.» erwiderte Stein, «wenn wir ihn unter strenger Aussicht haben. Ich möchte auch rathen, Herr Graf. behalten Sie ihn. solange wir noch hier sind. Unsere Unterbeamten sind der deutschen Sprache nicht mächtig genug, um ihn zu Tobend vor Wuth, suchte Zarncke sein Zimmer auf und warf sich dort auf einen Stuhl. (Fortsetzung solgl.) In Erkenntnis der Nothwendigkeit, für jene Kinder zu sorgen, welche, des Gehöres und der Sprache beraubt, zu den bedauernswertesten Geschöpfen zählen, die die Erde trägt, haben sich schon vor vielen Jahren edelsinnigc Persönlichkeiten in Krain und außerhalb Hrains gefunden, welche durch Widmung von Stiftungscapitalicn jenes Ziel anstrebten, das wir heute als erreicht betrachten tonnen. Eine Pflicht der Dankbarkeit ist es, wenn wir uns heute in erster Linie dieser Personen erinnern. An der chronologischen Reihenfolge festhaltend, muss ich zuerst der Stiftung Franz Holdheims gedenken, unter welchem Pseudonym der apostolische Feldvicar in Wien Johann Michael Leonhard im Jahre 1825 acht Actien der österr. Nationalbank für eine Taubstummen-Anstalt in Laibach widmete. Leonhard, ein Philanthrop, wie es wohl selten einen gleichen gibt, der sich sozusagen alles am Munde absparte, nur um seinem Wohlthätigteitsfinne genügen zu können, starb am 19. März 1863. Ihm reiht sich der Psarrlaplan in Eisnern Josef Skusel an, der im Jahre 1830 ein ihm zugefallenes Erbtheil per 900 fl. für den gleichen Zweck widmete. Dann folgte im Jahre 1839 der pensionierte Hauptmann Benjamin Ielovsel von Fichtenaumit einer Widmung von 200 fl, dann 1859 ber Fürstbischof von Laibach Anton Alois Wolf mit einem Legate von 8000 fl., 1861 Franz Dafner. Weltpriester in Wien, mit einem Legate von 3000 st. Die bedeutendste Zuwendung jedoch machte der am 21. Jänner 1868 in Reifnitz verstorbene dortige Pfarr-bechant Ignaz Holzapfel, der seinen ganzen Nachlass für ein in Laibach zu errichtendes Taubstummen-Iustilut bestimmte. Dieser Nachlass betrug nach Abzug verschiedener Legate und uneinbringlicher Forderungen 53.000 fl. Endlich ist noch der Stiftung der Francisca Gräfin Stubenberg Erwähnung zu thun, welche wohlthätige Dame im Jahre 1868 testamentarisch 4000 fl. für ein Taubstummen-Institut widmete. Alle diese Mittel reichten selbstverständlich nicht aus. auf dass man an die Errichtung einer Anstalt für Taubstummen-Unterricht hätte schreiten können, und wenn auch der Landtag deS Hcrzogthumes Krain sich wiederholt mit dem Gedanken beschäftigte, das Fehlende aus Landesmitteln zu ergänzen, so führten die bezüglichen Verhandlungen doch zu keinem Refultate, weil der missliche Stand der Landesfinanzen eine dauernde Belastung nicht rathsam erscheinen ließ. Durch eine umsichtige Verwaltung der Stiftungsgelder, um welche sich namentlich der Herr Hofrath und Finanzprocurator Dr. Josef Ratio hoch verdient machte, und durch eine haushälterifche Gebarung mit den Erträgnissen ist es jedoch gelungen, die Stiftungs-capltalien auf eine Höhe zu bringen, die es ermöglicht, an die Realisierung jener hochherzigen Ideen zu schreiten, die den Stiftern bei der Anordnung ihrer Widmungen vorschwebten. Der Stand der Holzapfel'schen Stiftung, aus deren Mitteln dieses Haus erbaut wurde und dessen Name durch eine im Vestibule angebrachte Gedenktafel der Nachwelt überliefert werden foll, beträgt nämlich heute rund 700.000 Kronen, während sich der Capitalsstand der Fürstbischof Wölfischen Stiftung auf rund 135.000 Kronen belauft. (Slovenifch fortfahrend:) Von diesem Capitale ist natürlich der Betrag von 300.000 k in Abzug zu bringen, welche Summe zum Anlaufe des Baugrundes, zur Aufführung des Gebäudes, in welchem wir uns heute versammelt haben, zu verschieden Installationen und zu der inneren (häuslichen) Einrichtung verwendet wurde. Obschon für die Bestreitung der laufenden Kosten ein ansehnliches Capital übrig bleibt, wäre es der Landesregierung doch nicht möglich gewesen, an die Erhaltung dieser Anstalt zu denken, wenn sie nicht Unterstützung beim Lande, beziehungsweise beim geehrten Landesausschusse gesunden hätte. Der Landesausschuss hat nämlich genehmigt, dass die Lehrer, welche an dieser Anstalt angestellt werden, im status der Vollsschullehrer verbleiben, dass dieselben ihre Gehalte aus dem Landesschulfonbe beziehen und dass ihnen auch die Pension aus dem Penfionssonde für Vollsfchullehrer zugesichert bleibt, so dass der Stiftung«-sonb dem Landesschulfonde nur die Substitutionsgebüren abzustatten hat. Ich benutze daher die heutige Gelegenheit, dem geehrten Landesausschusse öffentlich den innigsten Dank für die große Unterstützung, welche die Landesregierung feinerseits gefunden, zu fagen, für eine Unterstützung, ohne welche es nicht möglich gewefen wäre, die Frage der Anstellung ber Lehrkräfte einer glücklichen Lösung zuzuführen. Ich muss aber auch dem geehrten Laibacher Gemeinderathe meinen Dank dafür aussprechen, dass derselbe dem Ansuchen um Lanalifierung der Sallocherstrahe, welche Canalifierung von großer Bedeutung für die fani-tären Einrichtungen an dieser Anstalt erfcheint. Folge ge« geben hat. Wenn ich nun aller jener Factoren. welche itt materieller Hinsicht den Bau diefer Anstalt gefördert haben, gedacht habe. fo muss ich auch jene Personen er-wähnen, welche ihre geistigen Kräfte, ihre Arbeitsamkeit und Umficht unserem Unternehmen widmeten. Die Aufgabe. Pläne für eine Unterrichte-Anstalt zu entwerfen, ist gewiss leine leichte z sehr schwierig ab« Laibacker Neituna Nr. 248. 2036 29. October 19^ wird dieselbe, wenn der Techniker vor sich besondere Erfordernisse für eine Specialanstalt hat und wenn der Fachmann complicierte Einrichtungen in Betracht ziehen muss, welche durch den Umstand erfordert werden, dass in einem und demselben Gebäude Kinder männlichen und weiblichen Geschlechtes nicht nur unterrichtet werden, sondern auch daselbst wohnen sollen. Sehr instructiv war in dieser Hinsicht die Besichtigung einer gleichen Anstalt in Agram, und es freut mich ganz besonders, hier die geehrten Vertreter dieser Anstalt begrüßen und ihnen für die Freundlichleit, mit welcher sie dem seitens der Landes» regierung zu diesem Behufe nach Ngram entsendeten Fach-manne entgegenkamen, meinen aufrichtigen Dank fagen zu können. (Deutsch fortfahrend): Dieser Fachmann, in dessen Hände die Ausarbeitung der Pläne gelegt war, ist der l. l. Oberingenieur Johann Bölh, und wenn heute ein allen billigen Anforderungen entsprechender Bau fertig dasteht, in welchem die armen taubstummen Kinder nicht nur lustige, lichte und freundliche Echulzimmer, sondern auch ein trauliches Heim finden werden, so ist dies vor allem seiner Umficht, seinem fachmännischen Wissen und dem unermüdlichen Eifer zu danken, mit welchem er sich seiner Aufgabe widmete. Bei der Lösung dieser Aufgabe wurde Oberingenieur Völtz von dem Architekten Herrn Trummler und den stetes Entgegenkommen belunoenden Firmen Faleschini „ 446 Mitglieder mit 572 Antheilen in d" "' '^5 der zweiten und mit 29? Antheilen in der dr"" .,^ ^ Die erste Section wurde vor zwei Jahren, ole z ^. 1. Juli 1899, die dritte Section am 1-^" H ^ Jahres eröffnet. Diese Muster des Laibacher «Gegenseitigen UnterMW»' ,M! eingerichtet ist, steht unter der Leltung des 6° ^ R. Kretinszky in Kandia bei Rudolsswe«. ^«, - (Thierärztliche Wanders / wurden für das heurige Jahr im po«"^ ^P' Rudolfs wert in den ^ dorf, Nlnöb, Preilna und Großwruhnitz abgey° ^ hiebei behandelten Themata waren: NatM ^ h. und Rindviehzucht, das Verwerfen, die ftaUU'^M deutung des Salzes und des Futterlalles »" ^ F zucht, die fchiiblichen Folgen verdorbenen 0 „ F Getränkes, die unter der Landbevölkerung " ^^ den Gesundheitszustand der Thiere i^^hM " Gewohnheiten, wie das Aderlässen, X"cklbe b" Abführmittel, des Petroleums, der O-uea!"" ^gB Rind, des Arsenlls lc.; die Erkältung, """ ^n." und Behandlung, die rasch verlaufenden »"' " ^F das Ausblühen des Rindes, das SteclenM' ^^M Körper im Schlunde, die Kolik des P^des. ^lh^ und erste Hilfe bei diesen Krankheiten, Se"^ ^ W und Erklärung der diesfalls bestehenden Mv ^F> schrlften. — Praktisch demonstriert wurde ^ stich, die Entfernung fremder Körper aus " ^ " dann das Eingeben von Arzneimitteln. ^ Zuhörer war überall eine fehr befriedigen^ ^ -(Ertrunken.) Am 25. d. "M. elf Jahre alte Franz Auzin und beN" Oi Schwesterchen aus Ragovo bei RudolfSwe" - M flusse Wasser holen. Das Mädchen "tM ^ und ertrank, da der Entfernung weg" ' " ^ Leute zur Hilfeleistung herbeikommen lonn ^ z -(Ein verwegener zwischen 3 und 4 Uhr früh drang eln "" ^B^ ins Haus der Greislerln Maria ^ ^ Bohrer eine Mlte Geldfchublade, """,/oon ^F 200 X befanden, öffnen wollte, wurde ^cl ,„ anstoßenden Gastzimmer fchlafenden ^ ^ ^ durch deren Hilferufe verscheucht. . sMelass^ zuvor den sehr bösartigen Kettenhund'^ ^s ^ mittelst zweier Gartenthüren in eine" ^ stch S^ gesperrt, ohne dass der Hund einen 5M , wird folgendes Geschichtchen mitaethem. ^B /, 40 Jahren verstorbene alte Weber tn "^ ^ll "^ Dorfe im mittleren Lavantthale. war ,^ ^ ^ rechtschaffener, gutherziger schaftlicher Jäger, ein guter, nie M" .OM"^ biswellen auch ein schlauer Wilderer " ^ M^ dem jedoch niemals beizukommen w"- ^ss 3^ zu machen, wurde er endlich "M H? z>«« j in all« Form als Revlerjäger au g "^ O,-> es einmal, dass er an einem Sonnte ZsM'^ statt zum Gottesdienste — so erM"°. in °^gh< geistlichen Berather — auf die ^°" cchaft ^ B Wäldchen bei S. sich begab, seiner 2e^ ^ Es war aber zu einer geit, wo""" < >><" zu jagen pflegt. Da lief ««" "«H ^ade ^c eln Hase aus dem Gestrüppe h""" " hrittel"" ^ Jäger zu, darauf noch ein zweiter, Has-'^hM nnd f° nacheinander im 8""« ^ ^^ ^ dachte unfer unerschrockener 3^«"" n ftA ^S in seinem Leben noch heute geht's nicht mit rechten Dln» ^^ß ^g l^ ganzen Körper i" M" a". ^ über die Stirne; er gab sein V"° A,^. > Büchse über die Schulter und "at ^ S-" ^ ^ Heimweg an! Seither ist ""«" 5 ^, zur Kirche, auf die Jagd «ehH > K ^> sein Lebensende. Auf einer ord"UN^^M^ ^ Jagd in unmittelbarer fiel, beim letzten Triebe. "5 ""eht u"'"»^^ einer Kugel tödlich getroff", "^ ' ^ieb ""e<^ so es gekommen. M«ch «le^ tobt liegen. Die sonst so h«^" ^ Oo"' ,< . traurigen Abschluss gefunden. M"« ^ z t<»" s Richter seiu l Dem Waidmann Hen^ « p, -(Spende.) M "< / n« v->> St. Stefan. Vezlrl Treffen, st«o hier 10 X zugekommen. I Laibacher Zeitung Nr. 248. 2037 29. October 1900. ^(Beitrag zum Frauenstudium.) Der pharmaceutischen Post» vom 28. d. M. entnehmen wir »Igende Mittheilung: Cine Lehrerin mit Matura >nn wie ein Realschüler mit sechs Classen auf Grund lner Nachtragsprüfung aus Latein zur Pharmacie zu-elassen werden, wenn sie vom Unterrichtsminister die 'ewllllgung hiezu erhält. '^ (öum Naue der Taubsiummen- "stalt) haben wir noch nachzutragen, dass alle 'Mr und die gesammte Eisenconstruction von der «Ngen Firma Ernest Hammerschmidt geliefert wurden. '-(Der Studenten. Unter st ühungs- rein « Radogoj») wird seine diesjährige General-^ammsung am kommenden Samstag um 6 Uhr abends " 'ladtischen Ralhhaussaale abhalten. . *. (Entwichen.) Der Matrose Werner, der ^> rn aus Pola entwichen war, wurde schon nach» , 8» am Südbahnhofe angehalten und dem Lrgänzungs-"»commando übergeben. ^ * * (Nauchfangfeuer.) Gestern vormittag« lass- l! ^ H"use des Josef Krasovec, Große Schiffer-nurd ^^' ^" ^auchfangfeuer, das jcdoch bald gelöscht '..,.' 7"l Rauchfang war schon durch lange Ieit nicht ""Mtgt worden. «urd^* (Verhaftung.) Maria Vizjal aus Kreßnlh "ente gellern abends am Cüdbahnhofe in dem Mo« «ollte <3^^t, als sie mit dem Secunbärzuge abfahren Nr 25 .^eselbe halte dem Privaten I. I. im Gasthause Vara^w der Slomickgafse einen Havelock und 80 Kronen zesiM """"'bet. Der Havelock und ein Restbetrag des ^knen Geldes wurden bei der Verhafteten vorgefunden. heater, Kunst und Literatur. heut^^us der deutschen Theaterlanzlei.) 6ch»vlln, ? b" mit so grohem Erfolge gegebene Vesekun ^ D°"" von Maxime» in der bekannten findet 2 5" Wiederholung. -" Mittwoch, den 31. d. M, Udtl t> An!°liges Concert des bekannten Professors l"teressllnV" '"" Conservatorlum mit reichhaltigem und sorgt der m ^"»ramme statt. Die Tlavierbegleitung be-btidtn « s^'"uose He« Iayiiel. Dazu werden die ^ulrei^. ^° 'Wn delicater Auftrag» und «Die b°lbur i0l°d . "lchienene Heft 3 (XIV. Jahrgang) der ^ent für ^ ^"is des Heftes 50 ,.. Probe-W ^('M ^°""^ November-December 2 X. Kni?.' ^)Nuz w^^"" 2"lu ..) Inhalt des Oclober-llttt .>' "on ^ c 7 Erinnerungen an Meister Friedrich ö.)"ur. g) "^l C^^^ .PolMl.). L) Musik. V""log /n."7' ^) Berichte aus Oesanavereinen. ^ N ^"den U « ^ibich). - Im musikalischen ^blt '^ ^""Positionen von F, Ferjankli. lchel, ^ in di s ^ ° »rii und Leopold Pahor. ^Or"!" lind bu^"!." besprochenen literarlschen Er-^, ^ 3ed »^ ble Buchhandlung Jg. v. «lein. '^'^^""'berg in Laibach zu beziehen. Hkü "cher'il^. ^^>o"»^iRt«iR der ^""nent ^"V>, bei welchen das "Uw " liöflick?" .^esem Monate endet, «r«li^M/rsucht, die weitere Prä- Kl l/^edi«a,. . "'»^^ )u erneuern, um b°Nnen °" ununterbrochen veranlassen Neuigkeiten vom Büchermarkte. Daudet «., Jack, eleg. geb., Patt X 3 60, nur X 1 80. — Webers illustrierte Katechismen: Vd. 3, Klein, Dr. H. I., Katechismus der Astronomie, U. «ufl. li 4 20; Vd. «1, Pietjch, Dr. M., Katechismus der Droguen. lunde, il. Aufl., li Ä 60; Vd. 116, Friedrich, Dr. M., Ka« techiömus der analytischen Geometrie, il. Aufl., X 3-60; Vb. 12b, Kroler, Dr. E., Katechismus der Archäologie, 2. Aufl., X 3 60; Vd. 185, Iaennile Fr., KatechiemuS der Keramik, X 12; Vd. 22b, Riedel E., Katechismus der Planimetrie, X 4 60. —! Vö Ische W., Uiebesleben in der Natur, I. und II.. k X 6. — Poeche, Dr. I., Ehestand, Wehestand, doch Freien ist gut, X 180. — «ochel P., Llise von der stecke. X 9 60. — Patrunly, Begleitworl und Lcctionen zum Gebrauche der Änschauungstasel zur Einführung in den Zahlenraum bis 1000, k — 24. — Konrad, Wie sühre ich meine Kleinen in den heimatlundlichen Unterricht ein? X —-24. — Kaldewey P., Was n»us» das junge Mädchen beim Eintritt in die Well wissen? k 1-20. — Rose, Dr. W,, Wav «us« man vom menschlichen Körper wissen? X 1 80. — Pflaum W., Wa» mujo der Amateur.Photograph wissen? X 2 40. — Urban E., Was »uns» der junge Kaufmann wissen? X 1 20. — Weiler, D r. K., Was «uj« man von der löollswirtichaftslehre wissen? X 120. — Sturm, Dr. E., Wa» mus« man von der »latulhcillunde wissen? X 1-20. — Olufsen L., Wa» mus« mau von der Volanil wissen? X 180. — Grub er, Dr. H., Was fangen wir mit unser» ledigen lochten, an? X 1 20. — Körnig, Dr. Th. G., Wer darf heiraten? X 120. — Wendt E,, Wle pflege ich meinen Zimmergarten? X 120. — Kube, Dr. H., Deutsch richtig. X 2 40. — Illnftrierte» Jahrbuch der Vrsindungen, X 1 20. — Fabricius H., Oie Kämpfe um Hiion im Jänner 1871 und die Vogesenarmee, X 8 40. — Aufstand in Asien: Vd. l., Heyfelder, Dr. O., Translasplen und seme Eisenbahn, X 4 tt0; Vd. II.» Krahmer, ÄusSland in Mittelasien, X d 40; Vd. III.. Krah-mer, Sibirien und die große sibirische Eisenbahn, X 8 40; Vd. IV., Krahmer, siuseland in Ostasien mit dejonderer Ve« rücksichligung der Mandfchurei, X 7 20. — ^tdvrton 3. 5eu«llor ^urlk, 2 vol», X 3-84. Vet ten R., Praktische Blumenzucht und Vlumenpflege im Zimmer, X 4 80. — « ogel M., Geschichte der Musil. X 3 60. — Sachs, Prof. Dr. I., Lehrbuch der projectioischen Geometrie, k 6 — Volte, Dr. F., Die Nauiil in elementarer Vehand» lung, X 6. — Eoeling H,, Der Menschheit Zulunft, Tod, Auferstehung, jüngstes Gericht, Wellende, Hölle und Himmel, X 3 12. - Meyer H. S., Eros und Psyche, geb., X 4 80. — Hechinger F., Königin Mode, X 2 40. — Sabersly, Dr. H., Em Winter in Aegypten, X b 40. — Knackfuß H., ftünsllermonographien, Vd. Xl>Vll., Wercschtfchagin, X 3 60. — Marpmann G., Handwörterbuch der chennsch - analytischen Technil und Apparatenlunde, Llef. 1, X 1-20. — Elckhoff E. I., Leitfaden für den dcut,chen Sprachunterricht, X 1 20. — Schmelzer H., Werlstättenbuchfühiung für den Maschinenbau, X 240. - Wald 0., DaS Vuch der Großmutter, X 1 80. — Noigt Clara, Lebensspiegelungen in ltterS und Prosa, X 3 60. — Kinzler A,, Cornelius und Virginia, X 240. — Hartleben 0. E., Rofenmontag, eine Officierstragödie, X ». — Vaumann, Dr. T., Die classische Vildung der deutschen Jugend, X 1 20. Vorrüthig in der Nuchhanblung Jg. v. Kleinmayr ck Feb. Vamberg in iiaibach, longrejsplatz 2._______________ Angekommene Fremde. Hotel Elefant. Am 26. October. Paulic, l. u. l. Oberlieutenant; Lav» rensiö Jurist, Graz. — Emmert, t. u. l. Oberst, Klagensurt. — Dr Wondrich, Finanz.Secretär, gara. — «ieger, Director, s ssrau AfSling. — Kauöiö, Deferent; Candelary, Kfm., Görz. — Flanz, Vesitzer. Lees. — Citter. Privat, s. Frau; Kahn, ^nacnieur; Ianisch, Goldschmidt, Wermershcincr, Simonovsly. Böller TobiS. Fröhlich, Vaar, Fassl, Wagner, Schall, Linder, Sieinisch. Heizl. Fischer, Weiß, Gärmer, Lulas, Kflte., Wien. -Zondroll, Längl, Priester. Vregcnz. - Lauriö, Priester, St. Paul. — Polaär, Kfm., Vudapeft. — »tieger, Kfm., Bozen. — Franl, Vovver. Kftte., Prag. — Kuscher, Kfm., «fch. — Kaifer, Kfm., Wrich. - Schiff, Kfm., Pforzheim. — Kofelcl, Kfm., Vrünn. — ssleischhacker, Kfm., s. Frau, Gr.-Kanizsa. — Uiebmann, Kfm Linz. — Martin«. Kfm., St. Ulrich. — Galico, Kfm., Iriest. — «ictor, Kfm., Heilbronn. Hotel Stadt Wien. Nm 28. October. Obach, Director; Hraiovic, Private; Dr Horiat, l. l. Bergobercommissär, Graz. — Stelila, Ingenieur ; Gläser, Private, s. Tochter; Ritter v. Kusu. Sectionschef; K,rsch, Essinger, Hoeffel, Vum, Moraviz, Tschebull, Löwu, Lieberman, Oallus, Michel, Äosenberg, Herling, Schneider, Mandl, Necher, vamerle Stern, Slobler, Mols, Mravenih, ^aslovic, Schenler, Kahn, Vcckers, Stclzer, Kausieute und Reisende, Wien. — Kick. Hofe/ Privat, Verlin. — Runge, Inspector der Staatsbahnen, «illach. — AnHäuser, Vesitzer, s. Fiau. Trieft. — Handler, l l GerichlSadjunct, Mahrenberg. — Maureder, l. u. l. Haupt^ mann, Vudapest. — Vrennessel, Vesißer, Ifchl. — Horwiß. Ve» sitzer, Hamburg. — Voner, Rentier, Schottland. Verstorbene. Nm 26. October. Johann Hude, pens. Diener, 81 I., Petertstraße 53, Marasmus. — Alois Iurlovic, pens. Post. expedient, ö3 I.. Domplah 15, Hepatis. Am 2 7. Oclober. Adolf Watolo. laglöhnerssohn, 2 M., Zchießstättgasse 15, Atrophie. Im livilspitale. Am 2b. October. Matthäus ssunc, Inwohner, 6b I., Fanöestheater in Faivach. l8. Vorstellg. Montag, 29. October Gerad. lag Hie Dame von Maxime Ich bin l« srel. Ochwanl in drei Acten von George» Feybeau. in beutscher Vi« arbeitung von Venno Iacobsohn. Volkswirtschaftliches. kaibllch. 27. October, «luf dem heutigen Marlte sind erschienen: 37 Wagen und 4 Schiffe mit Holz. ________ Durchschnitts-Preise. «^«W««žj «ostt.lMgz«.. Weizen pr. ? . .------,6 40 Vutter pr. 5z. .. I^i ^717 Korn . . . __' ,8ßo z^r pr. Stück . . — 7 — — Gerste ...-------,g _ Milch pr. Liter . . - 16 - - ^s ^ ' ' '-------^ <" Rindfleisch I»pr. ^ 1 !i4 - - valbsrucht ...----------. Kalbfleisch . 1I6-- Hnden ...-------ib^ Schweinefleisch . 1 ill) - — V'rse, wnß ...-------17- Schöpsenfleisch . -8(1-^- Kufuruz .------------14 - Höhnbel pr. Stück - W - - Erdäpsel . . . __ 4^ ^^^ ^ ^ ^____ Linsen pr. Liter . — 84 — — Heu vr n —i_______ Erbsen . . - 20 _!_ Stroh . ? " _ _ II ^^^. .' ^ " ^------- Holz.hatt., prlbm. 7 50------- Rmdsschmalzpr.5« 1,90 — - -weich . 4 90____ Schweineschmalz . 1,36 - - Nein.roth., pr.HM.--------------- «peck, fr,,ch . 1.32-- -weißer, I---------------- — geräuchert» 1j42------- Meteorologische Beobachtungen in i!aibach^ Seehöhe 306 2 m. Mittl. Lustdruck 736 0 mm. 27 l 3 ^ 3^ ! ^^ ^ I ^ ^! ^- ^""lH halb bewölkt! ^' 9 . Ab. 730 2 11 0^SW^mähi^ bewöllt «« 1^3?«' ^^ ^ 3> N. schwach halbbewöllt ^ 3 ' 3i. ?^ ^ ^ ^ SSO. mäßig ' halb bewölk, 18 b 9 . «b. 739 5 4 2 S. schwach^ heiter 29, l 7 N. Mg., 741 2 ! 07, W. schwach^ ^siebet s^0" Das Tagesmlttel der Temperatur vom Samstaa 11b' und vom Sonntag 6 8°, Normale: 8 3°, beziehungsweise 80°. ______Verantwortlicher Redacteur- «nton ssuntel Seinen Weltruf verdankt dai Franz Joses-Bitterwasser der ansgezeiohneten Qualität, wo-duroh nunmehr dasselbe in beiden Hemisphären, selbst in den kleinsten Plätzen, vorräthig und erhältlich ist. Als Normaldosis genügt davon ein Weinglas voll, des Morgens nüohtern genommen. __________________(3364c) Erklärung. Theile meinen hochverehrten Kunden höflichst mit dass ich Zahlungen an mich nur dann anerkenne, wenn solche direct in meinem Geschäfte erfolgen und der Empfang ordnungsmäßig bestätigt ist. Außer Hause ist niemand für mich zum Incasso oder unter meiner protokollierten Firma Geschäfte zu machen berechtigt, ohne dass er sich mit einer beglaubigten Vollmacht ausweisen kann. Um das bisher geschenkte Vertrauen auch fernerhin und um weitere geschätzte Austräge höflichst bittend, empfehle mich (4020)3—2 hochachtungsvoll •X. Bernards Nachf. Julius Klein. Gelfarven in Klechdosen fürWieberverläuser und zum Selbstgebrauch. Hu haben bei Vrüder ?^'^ Delfarben., Lack« und Kirnlsse. Handlung. Laibach, Kranei«eanergafie. Nach auswärts mit Nach. nähme. (829) 11—8 ^UlTiüTOSG hervorragendes (Fleisch-Eiweisn) Tlähr- und Kräftigungsmittel. ^^ Erhältlich in Apotheken tmd Modiciriiil-Drnpucricri ^y N"r echt, wenn In Oriifiiinl-l'n« Itiuiir. "^m Berühmte Professorat o5 9? «5 ..GiIb.IHn..IuIlpr,3» 75 ,8«aer „ 10« l. b°/, Ib0 — 1«» — 18«4er „ »00 l. . . l97» 19« _ dt». .. « l. . . »97 _ im _ Do«..Pfanbbr. k U0 st. b»/, . ,9^_ ,9« _ zl«al,schuld d»l im Kelch«« rath« v»rtr«l»n»n A2nig« reich» und zä»d»r. Oefterr. Voldrent«, ftft., 100 fl., p« «ass».....4«/» U4 ,5 ,14.^ dlu. «ente in Kr«nen»ühr., stf«., per ««ssa.....4°/, 9? 75 97 9z bto. dt». dto. per Mti«» 4»/, 97 7z, ^7 ,z oefterr.Inveftiti,n».«ente,stfr., per e». «llsabethbahn in «., steuerfrei. , ö" '^^ ^°35° . ' «^' "1 «5 11, 1b »franz. Joses. Vahn l» Silber . .4»/. »«0 9440 fteuerfr.. 400 »r.. . .4'/, 9,.. 9,80 Z« «t««t»«,«»«este«».«le»»..««tie«. »llsadethbahn X» fi.««. ü'/.»/, ««» X» st.......494 — 497 — dt». «lnz^yud». X» st.«.«. V. »'/.»/,........4»9 —44,— dt«. salz»-llr. X» st. 5. «. s. »°/,.........4»4 — 4»K — V«l. »«l.2nd».«. «00 fl. «M. »»/. ^n X» st......4» 40 4»4 40 Geld Ware V«» Vt»«tte z»r Zahl»«« »b«r«»«»n»« » 90 2ö Ung. <3t..«is..«nl. «old 100 ft. 119 40 ,»0 40 bto. bto. Lilber 100 fl. . . . 98 - 99 -dto. VtaatsOblig. 4«/, llralner Lanbel-Nnlehen . 9? 50 — — «elb War« ßsan>bri,ft »ll. Vodcr. »lla.»ft.ln50I.verl.4»/, 93-?b 94 75 «.>«fterr.Ü<,nde»'Hyp.'»nft.4°/, 9« sa 9? 10 0e«..ung. Vanl 4u>/^ühl, verl. 4»/,......... 9? 75 98 75 dt». bt». «jähr. Verl. 4«/, . 97 75 88 75 ep»rcafle,1.öft..««I,.verl.4°/,. 98« 99 «5 «iftnbahn^risrttsl^ Obligation»». sserblnanbs'Norbbahn Eu». 188« 9? 75 98 75 Öesterr. Nordwestbahn . . . >U5 75 10» 75 Vtaattbabn....... — — — — Vübbllhn ^ 8°/» verz. Iänn..Iull SlS »0 3«0 8« blo. i^ 5«/,...... 119251,0 - Ung.>«allz. Nahn..... 10» t>N 104 b<1 4°/, Untertroiner Vahnen . 99 50 100 — ,l,»lft «0s» (per Stück). »erz»»«l—»00 — V»lbft«ln.Lose 20 sl.....—---------— «e»»inftfch. d. ««/, Pr.^chuldv. b. «odtncrtdlwnft.. «m. 1889 «0— » — Lalbacher Lose...... 50 — 5» - «eld Naie «etien. Tran«p«rt»Anl. . ,u»z ll>8» Donau > Dampssch!ffat,rt» . V«s, Oesterr., 5W fl, »W. . . 739 — 743 - Dui'Uobendachti E. V, 400 llr. 5»5 — «»0 - fftidlnands'Nordb, INUoss.TM. «ill. «i»o Lemb. Lzcrnow..Iuist>'« «tstllschaft »00 fl. E. . . . 59!» - 5»9 üloyd, Oest., Trieft. 500 sl, «Vl. 785 — 790 — Oesterr. Äorbmeftb. 200 sl, T. 44» — 4>»l - bto. blo. (lit. U) 2<»U sl. V. 4«4 — 4«b — Prag'Du»-r «lsenb. loot!, »bast. 174 50 175 50 «laa!e»>4 — Vübnordd, Verb.'«, »00 fl, «M. »«4 » ,«7 50 Tramway.««!.. Neue Wr., Pri»' rilät».«ctlen 100 sl, . , . 19? - ,98'- Ung,.gal«z. — «5z — lxposttenbanl, «llg., 200 sl, . 414'—415 — ««compte-Gts., Nbröft,, 500 fl 1404- 14l4' «lro^ u. «assenv., Wiener. XX) fl 4»o — 485 — vypnthelb.. Vest.. X» sl.«°,„« 19? 50 l»8 - ÜHnd«rbanl. Oest.. »0° fl. . . "l," H" 0esterr..ungar. Nanl. «00 fl. . "9» »" ^ Unionbanl »00 fl..... 3?» «ä-- »erlehl«banl. «ll,.. 140 fl. «1«^«' zndu!lli,.Vnt»r« NthMUNg»». «auges.. »ll«. «st.. 100 fl. - - ,5»-»"" «gybier «lse». und Elahl'I'ld. ,„._ in Wien ,00 fl..... >A" ,4l,^ i8..«rsl«. l00sl. «»«/^ '^,.. ..ckbemühl". Papier,, u, «.-». "l ^ »,^. ülesingei «lauere« l»xi sl. . - »"« ^, x» Viontai. «elelN«.. Oest..°lp!ne "l °" ^70 Präger Vi!en.Ind,.«es. »»0 '««>, ^^ salao.Tarj. Gteinlohlen IM ll. «»» ^ _ ..Lchllalmühl". Pap»<>rf. »«)fl "« '^, ^ ..St«yrer«,",V!U,i''rj,u,«.'H '?? ^, ^ Trisailer Noilsnw.-««! ?" - ^"' !oo- Waffenf..«..^»'^«^.!»« , ^l- -"" Waggon.Ü««hanft..«ll«..inPt!t. ^,.,. 40° »kr.....- - ""'^ ,l«- Wr. Vaugesellschas« 1 'l. . . '"' ^ - Men«b«gtl Üit«el.«lctien.»""^ Deutsch, Plätze..... ,!a«z i"'" London....... «f »7 ^'^ Pari«........' .^ ^-"' T«. Peter«bu5a , , , - Dalul»». ^4i Ducattn........ '9,0 >' ^ «o.Franc» Stücke . . - ' <,7?«<^,z Deutsche «cichibanlnoten . > '^,,zz «0'« Italienische «anlnoten . - ' ,.z^ e»»' siube!.No»«n. .... ' _____ S«.3X^- -u.3a.dL "^7"«clx«l«i-O-»«clxÄ.ft Priyat-D«pdta (S«se-D«po»iU») #t Ijubljanska kreditna banka Laibacher Creditbank In Laibach, Spitalgasse Nr. 2. ¦»¦)W»IIIHW>WWHInpl«rA, Pfandbriefe, Lo»«, MttiiKen, Valuten ete. unter den coulanteaten Bedingungen. Darlehen auf Wertpapiere gegen mäßige zinton. Versicherung gegen Verlosungivorluate. (W66) PromeSSen zu allen Zlehangen. 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