Poštnina plačana v gotovln 77. Jahrgang n' i ^!nt wöchentlicb sechsmal (mit Ausnahme der Feiertage). Schriftleitung ulic , r . ^"0>, Verwaltung u. Buchdruckerei (Tel. Nr. 2024) Maribor, Jurčičema ~a Manuskripte werden nicht returniert. — Anfragen Rückporto beilegen. (AVVWWv x v ELH24I G itilii östö Nr. 50 Mittwoch, eäeei 5. Mör* 1957 Inseraten- u. Abonnements.Annahme in Maribor: Jurčičeva ul. 4 (Verwaltung). Bezugspreise: Abholen monatl. 23 Din, zustellen 24 Din, durch Post monatl. 23 Din, für das Ausland monatlich 35 Din. Einzelnummer 150 und 2 Din. Preis Dkt T50 Mariborer ft tiiiin fl Oesterreich ändert seinen Außenkurs? Llaliens Stellungnahme in der Hak>öburger-Fmge und ihre Folgen Wird sich Nr. Schuschnigg an die Kleine Entente anlehnen? Großer Faschistenrat R o m 2. März. Der Große Faschffton-ffte ist gestern um 10 Uhr abends im Venc-••.‘««'-itfjcn Palast unter dem Vorsitz Musso-:IniS zu einer großen Sitzung zusammenge-^eten, b:c bis heute 3 Uhr frühmorgens ge-'iauctt hat. Außenminister Graf C i a n o Mb eine Darstellung der Weltlage, .vorauf r* u i s o I i n i und die übrigen M tglie-des Rates ihre Referate erstatteten. Am ^l.uß der Sitzung wurde folgendes kurze ioininuniquee erlassen: -.Der Große Rat des Faschismus hat uu-et dem Vorsitz Mussolinis seine Sitzung ab-fiEWten, die bis 3 Uhr dauerte. Ein Kom-Miiniqitee über die Beschlüsse wird heute lrtTlagg ausgegeben werden." wM Hollänöisch-Neu-guinea pachten T o r o, 2. März. Ministerpräsident Ha-P töj erklärte nach einer Meldung des „?lfa-■ ' .sw Laufe einer Sitzung des Budgetaus-i^sies des Landtages, daß Japan die Ab-i ss habe, Holländisch-Neuguinea auf ringe Zu pachten. Er fügte hinzu, daß dieser ^-.upvertrag de,; Abschluß eines Richten» Jbpaktes mit dem Haag ermögliche. .n k ; o, 2. Feber Im Unterhaus ist ein sich lag aus den- Abschluß eines N'ichtan-" isi'pattes mit Holland angeregt worden. x"ei' Sprecher machte auch den Vorschlag, sch ^wlle einen Schritt bei der holländi-laux .^ogierung unternehmen, um die Er-h zu einer eventuellen Pachtung ven ' D^disch-Neuguiuea zu erlangen. d;J"ffssterprcrsident Hayafhi erwiderte, daß dc " fffftge einem Studium unterzogen Er Betü viiri),c f“9te jedoch hinzu, daß Japan t|i f! lch Riederländifch-Jndiens keine tcr-orialeu Wünsche habe. winen weiteren Ausführungen öezeich jchartn "^ral Hayafhi die Förderung freund toichr ^er Beziehungen zu England als die run "ssEe Aufgabe der japanischen Regie» nut9- Das könne aber, wie Hayashi betonte, Steg o^icht werden, wenn England die ;r,ftt^n9 Japans im Fernen Osten verstehen i sS>ca lleirhC C‘U c{l5Kt 65sähr iger Mann, anschei-93)^.ein. _ Bettler, tot aufgefunden. Der bei/ -w uachts in den kaum einen hal-fett ;'„".tc!cr tiefen Bach gestürzt und ertrun-Uich,Die Identität konnte bisher noch r., sssitgestellt werden. m. 59 rv „..... Pari s, 2. März. Alle Pariser Blätter befassen sich mit der heute nachts erfolgten Sitzung des Großen Faschistenrates in Rom, mit der veränderten Haltung Italiens gegenüber Oesterreich und den sich daraus ergebenden Folgerungen. Nach Berichten, die in französischen politischen Kreisen aus Rom eingetrossen sind, hat der Große Faschistenrat gestern das Militärbündnis Italien-Deutschland beschlossen. Dieser Beschluß ändere von Grund aus die Haltung Italiens gegenüber der Restaurationsfrage der Habsburger in Oesterreich. Bekanntlich habe Italien seinerzeit selbst die Restaurationslrage im positiven Sinne betrieben, um eine Barriere gegen das Vordringen des Dritten Reiches nach Oesterreich und Mitteleuropa zu schaffen. Italien habe nun seinen Standpunkt geändert, indem es in der österreichischen Habsburger-Frage vollkommen den Standpunkt Hitlers sich zu eigen gemacht habe. In diesem Sinne sei Men amtlich bereits verständigt worden. „Populaire", „Echo de Paris". „Figaro" und „Petit Parisicn" sind übereinstimmend der Ansicht, daß Oesterreich vor einer vollständigen Umorientiemug seiner Autzenpoli tik stehe. Bundeskanzler Dr. Schuschnigg werde nunmehr wahrscheinlich den Anschluß an die Kleins Entente suchen, da er zu der Uebrrzeugung gelangt sei, daß er in Rom jegliche Stütze verloren habe. Die französischen Blätter knüpfen in dieser Erwartung ihre Hoffnung aus das Zustandekommen ei» nes mitteleuropäischen Mocks, der die einzige Garantie eines selbständigen und unabhängigen Oesterreich abgeben könnte. L o n d o rt, 2. März. Die „D a i l :> M a i l" bringt die sensationell- Mitteilung, daß die Anschlußbewegung in Oesterreich in der letzten Zeit einen neuen Auftrieb erhalten habe. Tie AnschlußmiPlichkeit wurde durch die letzte Besuchsreise Neuraths nur gefördert. Baron Neurath habe in Wien nicht nur über d. Habsburgersragc verhandelt. Cs fei kein Zweifel mehr, daß sich Mussolini und Hitler in der österreichischen Frage vollkommen geeinigt haben. Das ganze Streben Mussolinis sei daraus gerichtet, Italiens P» sitionen im Mittelmeer auszubauen und zu befestigen. Ribbentrop Liber die Kolonialfrage Die englische Presse lehnt Deutschlands Kolonialansprüche nach wie vor ab s ilttt Bache ertrunken. Im Bache Glin» Qu der Stadtperipherie von Ljubljana Leipzig, 2. März. Botschafter von Ribbentrop kam in einer Rede am einer Kundgebung der Kommission für Wirt schaftspolitik der NSDAP auch auf die K o-lo n i alfra g e zu sprechen, wobei er erklärte, daß zwischen den durch den Versailler Vertrag geschaffenen Siegern und Besiegten endlich ein Ausgleich gefunden werden müsse. Deutschland beanspruche grundsätzlich das Recht auf Kolonialbesitz. Der Botschafter sprach die Hoffnung aus. daß die im Ausland wachsende Einsicht über die Deutschland widerfahrenen Ungerechtigkeiten in der Behandlung der Kolonialfragc die Mandatsmächte veranlassen werde, von sich aus freiwillig die von Deutschland erwartete großzügige Geste zu machen, was für eine endgiltige Bereinigung der Atmosphäre von größter Wichtigkeit wäre. L o n d o li, 2. März. Die gesamten Londoner Blätter bringen heute die gestrige Leipziger Rebe des Botschafters R iöbe n-t r o p und lehnen die von ihm gemachten Anregungen ab. In diesem Zusammenhänge wird dem Botschafter der Vorwurf gemacht, als Diplomat gewisse Indiskretionen begangen zu haben, da er die von Eden erhaltenen vertraulichen Informationen in dieser Frage in die Öffentlichkeit gelangen ließ. Ribbentrop habe in Leipzig mit Edens Informationen polemisiert, was ein ungewöhn liches Vorgehen in der Diplomatie darstelle. Die Auslegungen Ribbentrops seien nicht imstande, Englands Haltung gegenüber den deutschen Kolonialansprüchen zu ändern England — schreiben die Blätter habe zur Befriedung Europas nichts mehr beizutragen. Die Reihe sei nunmehr an Deutsch land. Momale ö' 3tolia" lehnt die Habsburger ab Nach dem „Popolo dl Roma" nun auch das Blatt Mussolinis „Die Achse Rom-Berlin gefestigt" karn?7''?uonsetzer der Jugoslovanska tis-bcn Ljubljana Josef Pavlič ist in tütch Geltend getreten. Volle 52 Jahre be-’bon “ jich im graphischen Gewerbe, da«. $0ftcn ^cchre auf dem zuletzt innegehabten - u- Konzert moderner Musik. Freitag, den Jahre Jünger der schwarzen Kunst. d Irl (m1! Uhr geben die Konzertsängerin et» ' «wllcita $ - - r. : v ,.,.s sin SO? t B i č und öte Pianistin Pr;:i> ^ st e r c - B a l j a i o -m Kleinen Achstx r!st°mefaa( ein Konzert moderner dolnisJ Künstlerinnen bringen moderne stng, ,C 11 ^ argentinische Musik zum Bor- stottz^'11 x Zstgreber Universitätsdozent ge .vMt Sugreb ist der dortige Univer Aljex ^ Dv Marceli Kornfeld im on 'Jahren gestorben. R o m, 2. März. „J l G i o r n a l e d' J t a l i a", das Blatt Mussolinis und des Außenamtes, befaßt sich mit der Frage der Habsbürger-Restaurlltion und bemerkt, daß die italienische Politik gegenüber der Nachbarrepublik auf den römischen Protokollen basiert, die bezüglich der österreichisch-deutschen Beziehungen im Abkommen vom 11. Juli ihre Ergänzung finden. Unabhängig von dem Standpunkt gegenüber der Dynastie — schreibt oas Blatt — wäre eine dynastische Restauration in Oesterreich :: litt k t u e l l und damit gefährlich. So wurde sie auch von Bundeskanzler Dr. Dollfuß verurteilt. Weder in den 3iom-Protokol-len noch in den vorausgegängenen Verhandlungen sei von einer Restauration gesprochen worden. Diese Frage sei immer ans die lange Bank geschoben worden. Es gebe auch nichts, was eine diesbezügliche Verpflichtung Italiens abgeben würde. „Weder in den Akten noch in den Reden unserer D'plomatie gibt es irgendetwas, was glauben machen könnte, daß Jtälien einer Habsburger-Restauration günstig gegenüberstehc Die Habs burger-Rcstauration würde die Unabhängigkeit Oesterreichs durchaus nicht ritten, sondern in entschiedener Form eine dramatische Lage für ganz Europa schäften. Die Achse Rom—Berlin geht aus der diesbezüglichen klärenden Polemik, die durch unvorsichtige Spekulationen der französischen Presse geschaffen wurde, nun noch fester hervor." Schweiz in Gchneenot Chur, 2. März. Die starken Schneestürme, die am Sonntag über den Kanton Graubünden hinweggingen, haben zahlreiche Verkehrsstörungen und au* ein Unglück verursacht, dem drei Mev'chenleben zum Opsex fielen. In der Nähe von Alpgrün im Berninagebiet wurde am Montag früh eine Schneeschleudermaschine der Bcr ninabahn durch einen Schneerutsch vepschüt tet. Während sich ein Vorarbeiter retten konnte, fanden zwei weitere Arbeiter und ein Techniker den £oi>. Zwischen Pcntresina und Poschiavo mußte der Eisenbahnverkehr eingestellt werden. Auf der Tlbula-Lime blieb ein Zug in den hohen Schneemasien stecken, sodaß die Fahmäste im Eisenbahnwagen übernachten mutzten. Auch in der Nähe von Davos wurden die Geleise der rhätischen Bahn an zwei Stellen durch Lawinen verschüttet, konnten aber inzwischen wieder freigelegt werden, sodaß der Zugsverkehr wieder normal funktioniert. Dagegen ist die Furka-Obcralpbahn bei Disentis noch unterbrochen. Hier mußte ein Zug aus den Schneemassen ausgegraben werden. Die Berninabahn und die Straße über den Julicrpaß sind voraussichtlich noch bis Mittwoch gesperrt. In der Diavoletta-hütte ist eine 33köpfige Gruppe von Skifahrern und Touristen eingeschlossen, die wegen Lawinengefahr die Abfahrt nickn wagen können. In den Dörfern liegt der Schnee bis 60 Zentimeter, in den Bergen bis zu 120 Zentimeter hoch. Frecher Bankraub bei Waris Ein Transportantü der Bank von Frankreich bei hollem Tage ausgeplündert. — 300.000 "Franken geraubt. Pari s, ,2. März. In der Nähe von Paris ereignete sich gestern nachmittags ein überaus frecher Raub. Bei Fontenay überfielen sechs professionelle Banditen ein TranSportauto der NatronaNbank, hielten dem Begleitpersonal und dem Lenker ihre Pistolen vor, demolierten den Motor des Wagens und flüchteten sodann spurlos mit den hiebei erbeuteten 300.000 Franken. Ter Raub hat großes Aufsehen erregt. Die Täter konnten bislang noch nicht eruiert werden. Börse Z ü r i ch, 2. März. Devisen: Beograd 10 Paris 20.30, London 21.435, Nevyork 438.50. Mailand 23.08, Berlin 176.30, Wien 78.40, Prag 15.20. M-t dem „Putnik-Autocar zur Wiener Messe Das Reisebüro „Putnik" veranstaltet in der Zeit vom 7. bis 0. März eine Bejuchs-fahrt zur Wiener Messe. Die Abfahrt erfolgt am 7. März um 6 Uhr oo.n Hotel „Orel", während die Rückkehr fift den 0. März 23 Uhr vorgesehen ist. Der Fahrpreis stellt sich samt Reisepaß und Visum auf 240 Dinar. Die Anmeldung ist bis zum 2. Mürz im Reisebüro „Putnik", Maribor, Aleksandrova cesta 35, Tel. 21-22, vorzunehmen. Gegen die ßrogramm-erweiterung der Volksfront Scharfe Stellungnahme der französischen Radikalsozialisten. — Die englische Presse über Leon Blums Experiment. Puri s, 1. Atärz. In Bordeaux fand heute der Kongreß der radikalsozialistischen Partei für Südfrankreich statt. 4000 Delegierte nahmen an dem Kongreß teil. Der Vorsitzende M a l i g n a n erklärte nt seiner programmatischen Rede, die Radikalso-zialistische Partei wünsche der Volksfront die Treue zu halten, jedoch unter der Bedingung, daß keine marxistisch-kommunistischen Extratouren gemacht werden. Die Partei werde über den Rahmen des Bolksfrontpro-grammes niemals hinausgehen. Audi u erklärte sodann, das Militärbündnis mit Sowjetrußland sei unerwünscht da Frankreich gute Beziehungen genau so zu Berlin wie zu Moskau unterhalten wolle. Die Radikalsogialisten wollen keinen Bür gerkrieg und seien sehr unangenehm berührt worden durch die Tatsache, daß die Arbeiter auf den im Streik besetzten Fabriken d'-e roten Fahnen mit dem Sowjetzeicheu, chel und Hammer, hißten. ^ L o n d o n, 1. März. Der „Dar. T eIe g r ap h" befaßt sich mit dem Kam-mersieg der Regierung Blum und betont in diesem Zusammenhang, dieser Sieg sei völlig nutzlos, wenn es der Regierung nicht ge Jinge, in allernächster Zeit die zerrütteten Fi uanzen zu ordnen und das Vertrauen breiteste^ Massen zu gewinnen. Es gebe keinen Zweifel mehr darüber, daß die Massen an-gesteht^ des ständigen Anziehens der Preise das Vertrauen zu verlieren beginnen und einem Radikalismus verfallen, der für Frankreich noch verhängnisvoll werden tonne. Wen Leon Blinn — schreibt das Blatt — innerhalb von sechs Monaten nicht imstande sein werde, die Finanzen und die Wirtschaft zu ordnen, dann fei sein Expe rime nt sozusagen gescheitert. EsJcpIMattc in der AnWim Aus dem Exposee des Justizministers Beograd,!. März. Die heutige Sßox Der Herzog von Kent von Wien abgereift Rach mehrtägigem Besuch Wiens reiste Sonntag abends der Herzog v o n K e n t aus Wien ab, um sich über Paris nach London zu begeben. Den letzten Tag seines Wiener Aufenthaltes benützte der Herzog, um in Begleitung seines Bruders, des Herzogs von Windsor, die Gemäldegalerie im Belvedere zu besuchen. Anschließend daran besichtigten die Gäste das ganze Schloß und das Barockmuseum und die Karlskirche. Nachmittags wurde eine Fahrt über die Höhenstraße unternommen. Nach der Teestunde im Hotel Bristol begleitete dann der Herzog von Windsor feinen Bruder auf den Westbahnhof, den der Herzog von Kent mit dem Nachtschnellzug verließ. mittagssitzung der Skupschtina stand im Zei chen des Eintrittes in die Cpezialdebatte über den Voranschlag pro 1937-38. Nach Erledigung der Protokollformalitäten und einer persönlichen Aufklärung des Abg. Dr. Kosič über das Benehmen des Senators Jovan B a n j a n i n, der in einer der letz teit Sitzungen als Zuschauer auf der Gale rie feinen Empfindungen Ausdruck verlie heit hatte, ging die Skupschtina zur Tages' ordnung über: Spezialdebatte über den Vor anschlag der Erfordernisse der Obersten Staatsverwaltung, der Pensionen und Invalidenrenten sowie der Staatsschulden. Es sprachen die Abgeordneten Mita Dimitri-sevie. Mich. Lutärevie. Du San Ivanovič. Vosa Lazič. Milan Banič und Milan Vuk:-čevič, worauf die Vormittagssitzung abgebrochen wurde. Die Nachmittagssitzuug begann um 10 Uhr. Nach kurzen Reden einiger Abgeordneten wurde der Voranschlag der Obe r-st e n E t a a t s v e r w a l t u u g angenommen. In weiterer Folge wurden auch die Pensionen und Invaliden* reuten voranschlagsgemäß genehmigt. Um 20.45 Uhr ging die Skupschtina zur Spezialdebatte über den Voranschlag des Justiz nt i n i st e r i u m s über. Justizminister Dr. Subotič hielt ein langes Exposee über die Erfordernisse der Kir-chengemeinschafteu, die bekanntlich im Res- sort des Justizministeriums verwaltet werden. Die Kredite für die römisch-katholische und die griechisch-katholische KEche würden den Erfordernissen genügen. Für die evan gel'schen Landeskirchen betrage oer Voran schlag 1,144.000, für die Israelitischen Kul-tusgemeinden 1,231.220 Dinar. Der Minister verwies in seinen weiteren Ausführungen auf die Ständlgkeit der Richte r, die im Vorjahre ans Grund der Verfassungsbestimmungen in Kraft getreten sei. Es werde notwendig sein, im Sinne des Paragraph 101 der Verfassung ein neues Gesetz über die Richter der ordentlichen Gerichte zu erlassen. Dir Entwurf sei bereits fertiggestellt und werde demnächst der Skupschtina zugeheu. Schließlich erklärte der Minister, der Voranschlag seines M-nisteriums sei so dürftig bemessen, daß er keine Verringerung ertrage, daher beantrage er die ungekürzte Annahme. B e o g r a d, 1. März. Der Finanzausschuß hat heute alle Amendements des Skupschtinaplenums angenommen. Der Finanzminister hat außerdem ein Amendement zum ReAnungsteil des Vor anschlages eingebracht. Die Ausgaben verringern sich um insgesamt 30 Millionen Dinar. Im Amendement des Forst- und Bergbauministeriums ist der Betrag von 300.000 ^iuar für die Beteiligung Jugoslawiens an der Internationalen J a g d a l u n g in Berlin vorgesehen. u s ft e t- dttilitärbündniS Llalien-Dnittchlanö? Italiens Politik trotz gentleman agreement immer mehr gegen England gerichtet / Italien geht den Weg des beschleunigten Rüstungswettstreites R o nt, 1. März. Sowohl in diplomatischen- als auch in politischen Kreisen herrscht ur die auf heute um zehn Uhr abends angesetzte Sitzung des Großen Faschistenrates das größte Interesse. Bereits Vormittags wurden die Hoheitszeichen des faschistischen Staates in den Saal des Palazzo Venezia gebracht, >oo sie vor der Präsidialestrade zur Aufstellung gelangten. Knapp vor der Sitzung konnte itt informierten Kreisen in Erfahrung gebracht werden, daß die Militär Politik Jtch'eus den wichtigsten Punkt der Beratungen abgeben werde, lieber diesen Pakt werde Mussolini persönlich seinen Bericht erstatten. Etne anschließende große Diskussion des Faschisten-rate5 soll die Richtlinien abgeben für die weitere Politik Italiens auf militärischem Gebiete. Wegen guter Hilfeleistung bei der Ileberschwemmung von den Ketten befreit In römischen Kreisen wird in diesem Zu sammenhange ein Militärbündnis zwischen Italien und Deutschland augekündigt. Bis jetzt habe sich die Zusammenarbeit Italien und Deutschlands lediglich auf kulturelle it. wirtschaftspolitische Abkommen beschränkt, nun sollen die gegenseitigen Beziehungen zwischen den weltanschaulichen gleichgerichteten Staaten auch durch ein Militärbündnis bekräftigt werden. Die Initiative hiezu soll Rom gegeben haben, das sich durch die Politik Englands herausgefordert sehe. In Rom erblickt man in der Einladung, die im Zusammenhänge mit den Krönuugsfeierlichkeiten an den Ne-gus ergangen ist, den weiteren Beweis dafür, daß England in der Abessinien-Frage die seinerzeitige Politik der Sanktionen fort setzen wolle. Ursprünglich hatte man in Rom damit gerechnet, daß sich England nach Ab« berufung seines Gesandten in Addis Abeba — die Gesandtschaft wurde faktisch in ein Generalkonsulat verwandelt — und nach Abschluß des gentleman agreement mit der fertigen Tatsache eines Jtal-ientsch-Aethio-pien ab find en werde. Die Haltung Englands in der letzten Zeit Italien gegenüber habe jedoch das Gegenteil bewiesen. Die Enthüllungen der italienischen Presse über die Pläne, die England mit Ras Desta ausgc-arbeitet habe, hätten in Rom diese lieber« zeugung nur befestigt. Italien werde aus diesem Grunde den Weg der beschleunigten Aufrüstung gehen, da es seine Interessen durch die Politik Englands gefährdet stihe- 6in Fall Lindbergh in Argentinien Buenos A i r e s, 28. Feber. Ein Kind der Familie J r a o i a, das vor wenigen Tagen entführt worden ist. wuroe tu der Nähe von Lasopres tot aufgefundeu. Die Bevölkerung Argentiniens ist ungern ein empört und erregt über diesen Fall „Lindbergh". Bis au die Zahlte bewaffnete Cowboys jagen über die Steppen, um die Entführer aufzuspüren. Die Polizei hat ein dichtes Netz über alle Straßen gespannt, Ile-berall stehen die Verfolger an den Zugangs-straßen zur Estanzia der Familie Jraola. Die öffentliche Meinung Argentiniens verlangt sofortige gesetzliche Maßnahmen, die, wie in den Vereinigten Staaten, die To desstrafe für Kindesentführung vorsehen. Inzwischen hat die Polizei alle Angestellten des Gutes festgenommeu, ebenfalls einen ehemaligen Vorarbeiter Jose Cancedo, der, kurz bevor das Kind verschwand, aus den Diensten der Familie Jraola geschieden war. Die Polizei hat auch chre Nachforschungen nach einem Verbrecher namens Caprioli ver stärkt. Caprioli soll die Nachfolge des Anfang dieses Monats in einem Pistolenkamps mit der Polizei erschossenen Baudenführers Gordillo übernommen haben. Es ist bekannt, daß die Bande Gordillos mehrere Kindesentführungen in Buenos Aires planten. einen Ungarisch« Demonstrationen gegen Wiener Film. B u d a p e st, 2. März. In Budapest und in zahlreichen Provinzstädten ist es zu turbulenten Demostrationen gegen einen in Wien hergchtellten Film gekommen, der unter dem Titel „Eine ritterliche Angelegen-heit" gedreht wird. Der Film wird in Ungarn als schwere Schmähung des ungarischen Volkes ausgelegt. In Sopron wurden Stinkbomben in den dortigen Kinosaa! geworfen, so daß die Vorführung des Film? von der Behörde verboten werden mußte- IkJtOkd w i Ministerpräsident Dr. Stojadinoveč bc- ichtigte in Begleitung des Bürgerme-sters Vlada Ilič am vorigen Sonntag die ös-stntlichen Arbeiten am Savekai und a>M Bau der neuen Straße Beograd—Zemttit 1Ö wie des ersten Teiles der projektierten großen Straße Beograd—Zagreb. t. Herabsetzung der Weinverbrauchssteuer im ganzen Staate? Am 1. März fand in Split nach Berichten der Zagrebs Presst die Jahreshauptversammlung des dortige» Verbandes der Gaststättenirchaber statt. Ge- Bei der letzten Uebersehwemmungskatastrophe im Staate Tennessee (USA) wurden zur Hilfeleistung auch die Insassen der Gefängnisse der Stadt Memphis herangezogen. 110 Gefangene, die sich bei der Rettungsarbeit besonders auszeichneten, wurden jetzt durch Freilassung belohnt. Hier werden den Gefangenen die Ketten durchschnitten, damit sie wieder in die Freiheit zurückkehren können. (A&sodated-Preß~M.2 Italiens Nein in der Habsburger-Frage Bemerkenswerte Wiener Informationen / Bundeskanzler Dr. Schuschnigg wird nicht nach Rom reisen lassen, da er über die amtliche itaittifijstst Erklärung zur Habsburger-Frage sehr enttäuscht sei. Mussolini habe durch seine» (Gesandten Salat« in Wien erkläre» lassen, daß Italien die Rückkehr der Habs" bürget und die Erneuerung der Österreichs scheu Monarchie ablechte und sich jeder Aktion widersetzen werde, die Oesterreich diesbezüglich auf eigene Faust durchführen sollte. In Wien ist man felsenfest überzeugt, daß diese Haltung Roms auf die vertiefte» Beziehungen zwischen Rom und Berlin 3»* rückzuführen sei. In konservativen Rogie-rungskreiseu ist man sogar der Ansicht, daß Bundeskanzler Dr. Schuschnigg seine Außenpolitik total ändern und neue Wege &c" schreiten werde, die Oesterreich eine größeC W i e li, 1. März. In hiesigen diploma tischen und politischen Kreisen werden sehr lebhaft die widersprechenden Gerüchte über die Reisepläne des Bundeskanzlers Doktor « ch u s ch n i g g komentiert. Ursprünglich hatte man nämlich damit gerechnet, daß Dr. Schuschnigg in den ersten Tagen des März, jedenfalls noch vor dem 9. Bdärz, nach Rom fahren werde. Nun traf jedoch die Nachrüht aus Rom ein, baß die Besuchs-reife Schuschniggs abgesagt worden sei, denn der Bundeskanzler werde sich lieber nach Budapest begeben, während Mussolini nach Lybten fährt, wo er einen Monat lang zu verbleiben gedenkt. In unterrichteten Wiener Kreisen wird diese römische Information bestätigt. Der Bundeskanzler habe seine ursprüngliche Ab-M, 1«ch VW At «sipt, wWtzch MW ge-, Selbständigkeit sichern foltert. ueralsekretär Beselin S e kulo v iö vom -andeSvcrband der Gaststätteninhaber In goslawiens hielt bei dieser Gelegenheit eine Rede, in der er mitteilte, daß die Frage der Wemverbrauchssteuer dieser Tage derart gelöst werden würde, daß die Banatsverwal tungen pro Liter Wein maximal 50 Para, die Gemeinden hingegen 75 Para cinnehmen würden, sodaß die Weinverbrauchssteuer in allen Banaten maximal 1.25 Dinar pro Liier ausmachen würde, i GemeindenBhlen in Bajmok. Bei den um Sonntag in Bajmök churchgeführten Ge ineindewahlen siegte^ die Jugoslawische Radikale Union gegen die Dr. Maček-Gruppe m'U einer Mehrheit von 470 Stimmen. Zwei Mücek-Abgeotdncte ziehen in die Tkup'chtina ein. Die am 5. Mai 1935 auf “2t Liste der Vereinigten Opposition (Dr. Maček) gewählten serbischen Abgeordneten Jovan Z d r a v k o v s 8 und Radwoje R 1 f- o I i č haben ihre Mandatsvollmach-ten dem S!upschtinapräsidenten zwecks Beglaubigung unterbreitet. Die beiden Abgeordneten erklärten, auf Grund des Verlangens ihrer Wähler und auf, Grund eigener l-ussicht gehandelt zu haben/ Jovan Zdrav-Rechtsanwalt aus Beograd, war lei* ‘!cr->it Anhänger der Serbischen Landwirte •q?rtc^. während Nikol'e, ein Landwirt aus ■chuvebo, der Demokrätenvartei (Ljuba Da-vidovich angehörte. Die Deutsch» Akademie in Dubrovnik am 1. d. M. ihre eigene Lesehalle und -oibliuthek eröffnet Die Eröffnungsrede chelt Prof. Z k a t o l i n r. ,Sein 15jähriges Episkopat feierte vagsten Sonntag der Fürstbischof von Krben'k ssr- Hieronymus M i l c t a, dem aus die-,Ctn -lnlasse zahlreiche Ehrungen zuteil wurden. ., !- Der französische Postminister Jardillie- )e' der am 28. Feber in Jgalo gemeinsam W' dem jugoslawischen Postminister Doktor 7 t I u d j e r 5 i e der feierlichen Eröff-Um,g des Seekabels Jgalo-Marseille Beige-Ahnt hatte, wird an.Bord des Dampfers ''Jugoslavija", den die Jadranska Plovidba >u diesem Zweck zur Verfügung gestellt . ie, in Susak erwartet. Der Voranschlag des Savebanats Be= sich auf 227,923.883 Dinar. Für d-e ^wi-altung der Dorfvolksschulen sind 25 Mil rt°Ren bräliminiert, welcher Betrag durch (l-Mm.UOjgigen Zuschlag zu den bisherigen Meindestenern aufgebracht' werden soll. Wr -er. Filmschauspieler Harry _ 'ft in Split eingetroffcn und setzte die ^^Zmach Dubrovnik fort, wo er einen vierte lünfwöchigen Erholungsurlaub verbrin- wird. Piel wird dann nach Berlin zu-u-m u- um int Mai einen treuen Dal-I :eu=Firnt zu kurbeln. • Gittern Vater von sieben Kindern den IkutscheRklkM-JWskmkil Münchner Regisseur drehte sechs Kulturfilme in Jugoslawien Jugoslawische Volksweisen als tonliche Untermalung der herrlichsten Filmbilder / Hermann Winters Kulturtat ^ 2l gespalten. In Brlekovo bei Konj-g.,4 ist der. dortige 46jährige Landwirt barT urči n das Opfer eines furcht tuClt Verbrechens' geworden. Tu rein hielt auf 'sw 28. d. M.. bei einem seiner Nachbarn Hai degab sich in der Dämmerung nach ihttt^' plötzlich stand ein Unbekannter vor far u'nd spaltete ihm mit einem wuchtig ge-Axthiob den Kopf so tief, daß'das ' ; ’chut der Stelle heraustrat. Turein war «Uf s int , Fr Stelle tot. Der Täter verschwand d"i T^ukel. Das Verbrechen, welches an rS?‘ rch'afer von sieben Kindern verübt witr->' /mi ;n 5cr cjnn.zen Umgebung größte Er-■Qur uttd Anteilnahme am. Schicksal des 5Crrs7;,au‘-3eIöst. Die- Behörden fahnden fiest'''- »ach dem vertierten Mörder. cstj^stst; Schmuggler durch Grenzwachorgane 9atUfd • Dieser Tage wurde an der un-ein ^'jugoslawischen Grenze bei Öntovcc toastanße!-ttCln st ° sti 8 tttst seinem Fahrrad vor et* Nächst^^deriaustnden Straßenbahnzug. Im Fnnsten Moment verschwand er samt dem tet' ßstf Untcr dem Wagen. Der Wagenfüh !>nd .ist* tuckartig mit allen Bremen an Alaivst«5 -mast on die- Bergung des Totge-Ui(f)st "st ’^t'tt. stellte es sich heraus, daß er unter esnmaI ohnmächtig war,'äls man chu tt)Qcten st111 mit W'nden gehobenen Motor-stau» r„'st^°tzog. Seine Verletzungen sind 6 dichter Natur. Wie in unserem Blatte bereits berichtet, hat der Münchner Filmregisseur Hermann W i, n t c r mit tatkräftigster Unterstützung jugoslawischer Stellen sechs herrliche Kulturfilme gedreht, die nicht «-gestellt« sind, sondern Land und Leute wahr wiedergeben. Darüber berichtet J. O r e i n e r im »Völkischen Beobachter« wie folgt: „Ursprünglich hatte Winter die Absicht, Rumänien und Bulgarien zu bearbeiten-Während eines Besuches bei der jugoslawischen Gesandtschaft in Berlin reifte der Plan, in J n g o s l a w i e n F i l m e zu drehen da'seit sieben - Jahren dort keinerlei Kulturfilme mehr ausgenommen worden >va ren. Diese amtliche Fcstellung war für Winter ausschlaggebend, um Jugoslawien als Ziel einer Filmtžife zu ivählon. In mehrmonatiger Vorarbeit wurden die Einzelheiten und die Grundlagen für die planmäßige Gestaltung geschaffen. Wie richtig dieses Vorhaben war, hat bet .Verlauf der Reise deutlich bewiesen. Ueberall fand Hermann Winter allerbeste Unterstützung, angefangen von der jugoslawische Gesandtschaft in Berlin, der Regierung in. Beograd, dem Zentralpressebüro (eine Abteilung des Innenministeriums, die ungefähr unserem Pro-pagandaministeriuin entspricht), ferner bei der Staatlichen Filmzentrale bis herunter zum einfachen Mann aus dem jugoslawischen Volk.. Daneben waten die der Expedition von Staatswogen beigegckbenen Begleiter für das persönliche Wohlergehen der Filmgesellschaft gegenüber der Regierung verant-wortl'ch. Die Münchener Filmleute hatten it. a. ständig freie Fahrt erster Klasse auf den jugoslawischen Staatsbahnen und auf den Schiffen dgr Adria. Nicht nur als Filmregisseur, sondern auch als Filmhersteller war sich Parteigenosse Winter der hohen Verantwortung bei der filmischen Erschließung 'bet unbekannten Schönheiten des Landes wohl bewußt. Entgegen der gebräuchlichen Methode, wahllos Aufnahmen zu machen und piche erst hinterher zusammenzustellen, schuf sich Winter, .bevor er on die eigentliche Ausgabe horanging, schon ein planmäßiges Drehbuch. Winter verzichtete grundsätzlich darauf, im Kulturfilm etwas für die Kamera „schön" zu stellen, was nicht der lebenswahren Wirklichkeit entspricht; er nimmt alles so auf, wie es sich in natürlichem Zustande — künstlerisch gesehen — darbietet. Dabei wurde nicht weniger Sorgfalt auf die musikalische Untermalung durch, bodenständige jugoslawische Volksmusik gelegt, die Hermann Winter in charakteristischen lokalen Melodien für den jeweiligen. Film einfing. Gegenwärtig sind die bekannten Münchener Komponisten Theo dar H über- A n d e r n a ch und Dr. Hans Sach ß c mit der Bearbeitung dieser Volksmelodien beschäftigt. Nach vielen Mühen ist es erstmals gelungen, die Gebetszeremonien'einer. Devwisch-sekte im Film festzuhalten. Dabei handelt es sich um die berühmten R a m a s a n-Zeremonien der Rufa i, jener besonders fanatischen Sekte im ältesten Derwischloster Bosniens,-die anläßlich, ihrer Gebetszernuo-nien Fakirkünste ausüben. Diese gehen aus uralte orientalische OrdeNsgelstimnisse zurück, deren Kenntnisse sich in der Familie eines Scheichs von Geschlecht zu 'Geschlecht forterbten. Seit der Modernisierung der Türkei sind diese Mönchsorden aufgelöst und fristen heute nur mehr in dem weitaus toleranteren Jugoslawien ihr mystisches Dasein. Die ungemein schwierigen Filmaufnamhen in diesem hochintersfanten Kloster, die ohne die Zeremonien zu stören gemacht werden mußten — zur Sicherung des Ablaufs war ein höherer Polizeibeamter ständig anwe'end — eröffnen Hinblicke in eine Welt, die so seltsam anmutet, daß man an ihre Existenz nicht glauben könnte, ivenn nicht der lebenswahre Film sie ans Tageslicht brächte. Ueberreich war die Ausbeute. Sechs Kulturfilme von starker Eigenart! Wir sahen im ersten Film Beograd mit Oplcnac, die Grabstätte der Dynastie, sowie i DER NEUE PAi.HA GUMMIABSATZ ERHÖHT DIE ELASTIZITÄT DES GANGES, VERHINDERT DAS SCHIEFTRETEN DER ABSÄTZE, IST BESONDERS DAUERHAFT UND BILLIG. 6vi j»dern Sdnihrnadsefmeister erfräMch. JUGOSL ERZEUGNIS. PALMA' GU M M IABSATZ Bilder einer Donaufahrt von Beograd bis zum Eisernen Tor; im zweiten Film bewundern wir iben ganzen Zauber des jugo-slawischeu Orients mit seinen Moscheen und feinem eigenartigen Volksleben, darunter auch seltene Aufnahmen von einer alten Römerherberge (Kurschnmli-Han). Der dritte Kulturfilm zeigt den Ochrida-See, die Perle Südserbiens an der albamschen-grie-chischen Grenze, mit hochinteressanten 'Ausschnitten aus dem byzantinischen Kloster veti-Naum aus dem zehnten Jahrhundert, das bedeutsam ist, weil von dort die serbische Kultur und die' Kyrillische Schrift ihren Ausgang genommen haben. Im vierten Film bringt Hermann Winter wundervolle Aufnahmen über die Insel der „Tausend Stufen", H v a r, eine der schönsten dalmatinischen Inseln zwischen Split und Dubrovnik, deren gleichnamige Hauptstadt prächtige altvenezianische Bauten aufweist. Bekannt lich gibt es auf dieser Insel kein Fuhrwerk und auch keinen Regen. Der fünfte Film befaßt sich mit Sarajevo, der „Stadt der 99 Moscheen", die zum ersten Male im rrien-talischen Zauber des Schneewinters gefilmt wurde. Ein weiterer Film ist dem erst kürzlich eingeweihten deutschen Ehrenmal fitr die während des Weltkrieges an der Saloniki-Front Gefallenen in Bitolj (Südserbienl gewidmet." EiserfuchlSörama auf offener Straße Aufselienerregende Mordtaten in Wien Wie n, 1. März. Gestern früh hat sich in der Leopoldstadt ein eheliches Drama ereignet.' Der 46jährige Kaufmann Abraham L ö w hat seine 36jährige Gattin Jetti erschossen und sich dann durch einen -Schuß der art verletzt, daß er-alsbald der Frau in den Tod folgte. Das Ehepaar hat zwei Kinder, eine 16-jährige Tochter und einen 11jährigen Sohn, hinterlassen. Das Ehepaar betrieb eine Aus kocherei. Wiederholt bedrohte der Mann die Gattin wegen verschiedener häuslicher Zerwürfnisse. Auch gestern kam es zu einem ähn lichen Streit, in welchem der Mann die Gattin bedrohte. Gleich darauf krachten zwei Schüsse und, als die Tochter, in die Küche eilte, sah sie die Mutter tot zusammensinken. Gleich darauf jagte sich Löw eine Kugel in die rechte Schläfe und blieb bewußtlos liegen. Er wurde ins Spital überführt und ist dort kurz nach der Uebergabe gestorben. Wien, 1. März. Gestern gegen 7 Uhr abends ereignete sich auf offener Straße vordem Realgymnasium Stubenbastei eine BL; tige Mordszene. Ein Italiener namens To-menico P e r o t t i gab auf die 25jährige Gattin des Wiener Rechtsanwaltes Doktor Theodor Goldreif fünf Revolverschüsse ab. Die Frau starb nach fünf Minuten. Perotts wurde von der erregten Menschenmenge beinahe gelyncht und konnte nur mit größter Mühe von der Polizei der Men scheumenge entrissen wenden. Im verletzten Zustand wurde er auf die nächste Wachstube gebracht. Der Mord erregte in der Inneren Stadt, die zur Tatzeit stark frequentiert wurde, großes Aufsehen. Mtyr nimmt an, daß der Mord aus einem E-isersuchtsmotiv entsprungen ist. lu. 4vjähriaes Journalistenjubiläum. Am Dienstag.feiert einer der ältesten Journalisten Sloweniens, Ante B e g aus Ljubljana, sein 40jähriges Berufsjubiläum. In St. Florijan bei Rogaška Slatina gebürtig, versuchte der Jubilar zunächst verschiedene Berufe (als Bahnbamter, Lehrer, Offizier usw.), sattelte jedoch mit 26 Jahren zum Zeitungswesen über und war länge Jahre Redakteur der se'nerzeitigen „Domovina" m Celje. Später wirkte er beim „Slovenski Narod", sodann beim „Kmetijski list" und zuletzt bei der Ljubljanaer „Domo-qina". In der Zwischenzeit war ex bei verschiedenen Blättern als gelegentlicher Mitarbeiter und einige Jahre auch als Wanderlehrer des Cyrill-Method-Vereines tätig. Ante Bog betätigte sich auch in der Publizistik, wo bei er sich besonders mit nationleu Fragen befaßte. Er genießt ferner den Ruf eines vorzüglichen Pilzkenners. Dem fympahte scheu Kollegen unsere herzlichsten Glückwünsche! lu. Aus Kočevje und Umgebung. Im Revier des Ingenieurs Gottlieb aus Linz in Novilazi (Hinterberg) erlegte der Berufsjäger Johann W i t t r e i ch eine Bache, sowie ein jüngeres Stück. Im Revier Kočevska Reka (Ricg) erlegte der Jäger Herman Führer einen kapitalen Keiler; es handelt sich um ein außerordentlich starkes Stück, dessen Alter auf 17 geschätzt wird. — Der Spar- und Darlehenskassenverein in Kočevje halt am 11. d. um 2 (14) Uhr in den eigenen Räumen seine Jahreshauptversammlung ab. — In Kukovo (Kuken-dorf) feierte dieser Tage daz Ehepaar Georg und Maria Magdalena H ö g l e r die goldene Hochzeit; dem Ehepaar entsproßen 13 Kinder. — In Wien starb die Kaustnanns-gattin Frau Paula Kres s e, geb. Rom aus Kočevje im Alter von 51 Jahren und wurde dortselbst beigesetzt. lu. Unwetter. Jn-žaBčig und Susje wütete Sonntag abends, ein furchtbares Unwetter das bedeutenden Schaden nttrichtete. Der Turm des Feuerwebrdepots wurde vom Sturm umgestürzt. Der wolkenöruchartige Regen verwandelte in kürzester Zeit die ganze Gegend in einen See. lu. Die Autobuslinie Ljubljana—Ljubno über Kamnik und Gornji grad wurde Drens tag wieder eingeführt. lu. Universitätsprofessor Dr. Ing. Alois Kral.feierte Dienstag ein. kleines Jubiläum. Vor 25 Jahren kam er nach Ljubljana — er stammt aus Mähren — und trat in die Dienste der.Landesregierung ein. Nach dem Umsturz wurde er außerorden'l'cher und bald darauf ordentlicher Professor der technischen Fakultät. Er ist Spezialist für Brük-kenbau und leitet das'Institut für. Material» Prüfung. lu. ,Masaryk-Feies. Der Geburtstag des früheren tschechoslowakischen StaaiZpräsi-deuten M a f a r y k wird kommenden Sonn tag. den 7. d. auch in Ljubljana feierlich begangen werden. Abends w-rd im Theater eine Oper von 6) o t o v a c aufgeführt, die der Komponist selbst dirigieren Wird. lu. Sinfonickoiizert. Die Ljubljanaer Pbil Harmonie gibt Montag, den 8. d. ihr 6. Sin foniekonzert unter der Leitung des Dirigenten Rhene-Baton. Das Orchester zählt 70 Musiker. Aus Sladi Mud thuafšuka W rf^w #flrlrr €WWwWWw Vor der Aufnahme großer öffentlicher Bauten Kurze Sitzung des Stadtrates / Der Kasernenumtausch perfekt / Umstellung des städtischen Autobusverkehrs aus den Gasbetrieb Der Stadtrat trat Montag abends zu einer kurzen Sitzung zusammen, um zwei wichtige Fragen von der Tagesordnung abzusetzen. Vor allem handelte cs sich um den K a s. e r n e n u nt tauf ch, mit dem die Aufnahme großer öffentlicher Arbeiten im engsten Zusammenhang steht. Die Angelegenheit zog sich mehrere Jahre hin, da die Einwilligung mehrerer Zentralstellen eingeholt werden mußte. Wie Bürgermeister Dr. J n v a n bericht-?'c, mußten, um den Umtausch leichter in die Wege leiten zu können, mehrere Teiltransaktioncn vor-genommen werden, wodurch sich die Sache in die Länge zog. Die drei Kasernen, in Melje, an der Tržaška cesta und in 'der Stritarjeva ulica, insgesamt 50 Objekte, sowie das Pulvermagazin in Bohova wer' den an den Militärärar um 3,508..485 Dinar verkauft, jedoch unter der Bedingung, daß die Stadtgemeinde, falls die Militärverwaltung die Liegenschaft nicht mehr brau-sollte, dieselben zum gleichen Preis wieder in ihren Besitz bringen kann. Dagegen verkauft der Aexar der Stadkgemein-de das große G tu n d st ü cf mit den M i-I i tär nt a gazi n e u in der Einspielerjeva ulica sowie die ehemalige T r a u-f a ) c r n c auf der Lend um l.j09.485 Dinar. Von der Differenz in der Höhe von -, 109.0000 Dinar wurden dieser Tage 1 Million 700.000 Dinar aus dein .Pflasterfond bereits angewiesen, während der Rest von 409.000 Dinar demnächst flüssiggemacht werden wirb. Der Vertrag wird dieser Tage unterzeichnet werden. Jetzt erst sind die letzten Hindernisst für die Inangriffnahme des- Baues des neuen 3 o l. lgebäudcs auf der erworbenen Parzelle beseitigt. Die Gemeinde besitzt aus den früheren Zuivejjsungen aus dem Pflasterfond etwa 7 Millionen Dinar. Nebst neuen Dotierungen sowie den von der Staatlichen Hypothekarbank zur Verfügung zu stellenden Mitteln wird es möglich sein, an die Errichtung des Zollgebäudes und der Zollmagazine, wofür die Pläne schon längst fertig-gestellt sind, sowie der Wohnungen für die Zollbeamten zu schreiten. Damit im Zusammenhang werden auch einige andere größere öffentliche Arbeiten ausgenommen werden, ivi-e der Bau der M a r k t h ft Ile am Vojašniški trg (nach Abtragung der alten Die zweite Frage, die zur Diskussion stand, ist die Frage der Umstellung der städtischen Autobusse auf den G a s b e-trieb. Der Finanzreferent Direktor H r ft ft c I j berichtete eingehend über die Angelegenheit. Die in den letzten Monaten durchgeführten Versuche mit dem Erdgas t6aren uebel endlich einmal erfolg-mung zum Preis von 3.16 Dmar pro Ku- [ geboten wird, bikmeter geliefert werden. Man ergeht oar-, ’ durch! 1 m. Eine junge Konzertsängettn stellt sich vor. In den nächsten Tagen wird die junge 1 Konzcrtsängerin Frl. Pina B e r g o t, die aus, daß sich der Kraftwagenbeirteb die Umstellung um die Hälfte verbilligen wirb. Die Gemeinde muß eine Investition vornehmen, indem 400 ©tachl-fl eschen zum Preise von 288.000 Dinar augeschafft werden. Die Mittel hiezu sind durch die Ersparnisse an Treibsstoff gegeben. Die Leitung der Stadtbetriebe erhielt vom Stadtrat soeben die Kunstakademie verlassen hat. m Maribor ein selbständiges Konzert geben. Die sympathische junge Künstlerin wird voraussichtlich im Theatersaal austreten. m. Tie Einnahmen des Mariborer Haupt die Ermächtigung, mit der Unternehmung Zollamtes beliefen sich im abgelarfenen Main Bujevica einen entsprechenden Lies e- ( nat Februar auf 6,662.33? Dmar. davon r u n g s v e x trag abzufchließen. Die bei der Ausfuhr auf 21.731 Dinar ' Gemeinde wird zehn Autobusse auf den Be-> m Fremdenverkehr. Im Laufe des Ma- ua umstellen, wozu pro n(ltS Februar wurden am Polizeiamt 1721 Wagen 3000 b's o(XX) Dmar Konen entste- F.rein6e angemeldet, wievon 865 Ausländer, heu. Spater soll das Metyangas auch an Mchtigungsziffer betrug im Feber m. Schachturnier Erziehung zum Fremdenverkehr Die umfangreiche Fremdenverkehrspropaganda, die vom Staat und von der Banats-oerwaltung, von den Fremdenverkehrs- und Verschönerungsverbänden ins Werk gesetzt wird, kann wohl Fremde nach Slowenien bringen, dafür aber daß es ihnen im Lande gefallt und sie wiederkehren, muß die Bevölkerung selbst sorgen. Hiezu gehören ein freundliches Benehmen gegenüber den Gästen, bereitwillige Auskunferteilung. Ruhe während der Nacht und in der Mittagszeit und überhaupt ein möglichstes Eingehen auf die Wünsche der fremden Betuche: und die Erweisung kleiner Aufmerksamkeiten von seiten der Gastgeber. Ein Teller mit Beeren, ein paar Blumen, ein freundliches Wort zur rechten Zeit können geradezu Wunder tun. Sehr wichtig sind die Pflege der Straßen und Spazierwege in den Orten und das Fer,(halten von Dingen, die den Gesamtem« druck des OrtMldes schädigen. Auch die ärmste Gemeinde kann den lästigen Straßen staub durch Besprengung m>t 'Wasser best! J n t e r esse n t en abgegeben werden. 5^9 In der Debatte ergriffen die Stab träte Sp raget, Meglič und Slu an ,, , . _ das Wort und wünschten einige Avfklärun- gohk.Sonntag den gen über die Einsparungen die sich aus der! !urm[L" °r Jur ^°y ^ dorugen Schach Betriebsumstellung ergeben werden freunde einen fchmucken Wande-prets gesttf- ___________‘ tet haben. Als Gegner werden die Bertre- I ter des Lkulturvereines „Triglav" aus Ma- in Fram. In Fraur . d. ein großes Schach- hört die sorgsame Pflege des Aeußeren aller Bauwerke, die noch Möglichkeit nach guter, alter Ueberliefernng freundliche, hellfarbige Anstriche nt st dazu paffendem Fensterrahmen und Balkon haben sollen. Dazu gehört auch die Verwendung des bodenständigen Eindeckungsmaterials für die Dächer. Hellgrauer Kunstschiefer und hellgraue Zementziegel sind auf jeden Fall zu vermeiden. Das größte Ucbel ist das störende Umsichgreifen geschäftlicher Anpreisungen. Dieser Reklamcunfug muß auf das unbedingt nötige Maß eingeschränkt werden. Aber auch die örtlichen Geschäfsleute sollen sich vor einer sogenanntnen „großstädtischen Auf machung" ihrer Läden insofern- hüten, als dadurch nicht ins Ortsbild passende Geschmacklosigkeiten entstehen. Oeffentliche Anlagen müssen sich in ihrer Ausgestaltung dem ribor, des Sportklubs „Slavija" aus Pobrežje, des Schachklubs aug Ruše sowie der Schachgesellschaft in Fram auftreien. m. Dr. Orest žunfovie wohlauf und gesund. Wie uns die Angehörigen der Familie des in Ptuj im Ruhestande lebenden Oberstleutnants Davorin žunfovie mitteilen, ist die Nachricht, daß Dr. žunfovie oder einer seiner Brüder am spanischen Kriegsschauplatz gefallen sei, völlig unrichtig. Dr. Žunko Oie weilt nach wie vor auf der Insel Hvar und erfreut sich der besten Gesundheit. m. Zehn Jahre Sterbeverein in Pobrežje- Der Sterbeverein in Pobrežje heit vergangenen Sonntag im Gasthaus Klemenšak seine 10. Jahreshauptversammlung ak. der u a. auch Bezirkshauptmann E - l e' tz, Direktor Ingolič und der Vorsitzende des Sterbevereines in Krčevina C e r > n s e k Charakter des Ortes anpaffen. Man kann; auf einem kleinen Platz nicht einen Natur- ^ ^es Vorsitzenden Cyrill J a -,r e ar er- S&MÄfc !"££ %.■*»* w« Ihre überlieferten Formen sollen nicht durch neuzeitliche Ersatzmaterialien verdrängt werden. Aehnltch steht es mit den zahlreich vor-! handelten Maricnsäülen, Pestkreuzen und Draukaserne) und einige Straßenregulierun-! traulichen Eindruck gen. " I und Landschaftsbilde t-igen. Schadhafte Stellen an Spazierwegen • anderen Bildstöcken. Auch sic sollen in der hören ausgebessert und mit der Aufftel- ! schlichten, altbewährten Form erhalten Blei» lung von Ruhebänken soll nicht gepart wer- ! 6eiL Ueberall aber ist aus größte Reinlichkeit den. Von besonderer Wichtigkeit ist cs den i U1U> Nettigkeit im Freien und in allen ©oft* des heimischen Orts- i mt’b Wohnhäusern zu dringen, zu erhalten. Dazu ge-1 H. P. S ch a r f e n a u. S t r ž i n a einen erschöpfenden Bericht über die Vereinstätigkeit, während Kassier Franz Trstenjak einen Einblick in die finanzielle Gebarung gewährte. Der Verein zählt gegenwärtig 97I Mitglieder und zwar 355 in der Klasse A und 616 in der Klaffe B-Das Vereinsvermögen beläuft sich aus 125.230.55 Dinar. An Sterbeabfertigungeu wurden im Fahre 1930 53.000 Dinar seit der Gründung des Vereines hingegen 308.118 Dinar ausbezahlt. Als neue Ver- März diesmal Oftermonat! Alle warten auf die ersten Frühlingstage / Einige Stare sind schon da / Mars schirmt die Fluren Das letzte Kalenderblatt -des Monates Februar ist gefallen, und dabei scheint es uns, als fiele uns gleichzeitig ein zentnerschwerer Stein vom Herzen. Denn da steht es schwarz auf weiß auf dem Kalender: der März ist da und damit der erste Frühlings» monat. Im März hat der Frühling programmgemäß seinen Einzug zu halten, und darum fragen wir wenig darnach, oh bei seinem Beginn noch Schnee vom Himmel fällt und die Welt ein durchaus »winterl'ches Bild bietet. Wir wissen genau, es ist nur eine Frage der Zeit — schon in zwei oder drei Wochen kann sich alles von Grund auf geändert haben! Immer länger werden die Tage, immer warmer die Strahlen der Sonne. Wer. in der Mittagsstunde einmal durch die Stadt geht, der spürt, daß sie schon ganz mollig vom H-'mmel scheint — sofern nicht -cknige lästige Schnee- und Regenwolken davor lagern! In den kahlen Zweigen der Baume sitzen die Vögel, manchmal mitten im Schnee. Aber sie probieren doch, das erste schüchterne Frühlingslied, und es ist meti* würdig, trotz des winterlichen Bildes ist uns durchaus frühlingsmäßig zumute. Vielleicht liegt es daran, daß die Tage nun sehr spürbar immer länger werden, jeden Tag fast wird uns ein Viertelstündchcii hinzu* geschenkt, lind wenn am winterlichen .Himmel das Gewölk zerreißt und ein frühlings» hart blauer Himmel hindurchlugt, dann fühlen wir, das; es nur noch ganz kurze Zeit dauern kann, bis an den Bäumen die Knospen schwellen und die ersten grünen Blättchen hervorschauen und daß das immer wieder unfaßbare, beglückende Wunder des Erwachens der Natur beginnt. Kaum aber regt es sich in der Natur, so wird es auch in der Tierwelt lebendest. Dte Insekten regen sich. Wespen und Bienen starten zu den ersten Flögen im Sonnenlicht und gaukeln um die ersten Frühlingsblu-1 men; Fliegen, die der Mensch gar nicht über mäßig schätzt, tummeln sich und richten nichts als Schaden an, und alles, ras fca kreucht und fleucht, kommt langsam aus seinen Schlupfwinkeln hervor. Vor altem aber kehren nun allmählich unsere Zugvögel von der Winterreise heim. Die Stare sind meist die ersten, einige Vorboten kommen oft schon Ende Februar. Und welch beglückendes Gefühl ist es, wieder einmal dem Lied eines Rotkehlchens zu lauschen, die Singdrossel im Busch zu hören oder den Ruf der .Hehl-taube und dr Bachstelze. Dann ist der Früh fing da! Im März bekommt alles Leben einen starken neuen Antrieb. Ueberall regen sich fleißige Hände. Am schwersten hat es in dieser Zeit der Sandmann. Das Feld muß gedüngt werden, den Obstbäumen muß besondere Nahrung zugeführt werden, wenn Baumblüte und Fruchtansatz gefördert werden sollen. Und kaum beginnt in der Landwirtschaft die Arbeit, so denkt auch der echte Landwirt schon an die Ernte des Jahres. Und er besinnt sich auf die alten B au ern-rege l n, die mit verbürgter Sicherheit die weitere Entwicklung des Wetters und den Ausfall der Ernte Voraussagen. Zunächst muß man im März nach mit allerlei UcBerrafchungen rechnen. Denn der Winter kehrt manchmal, auch wenn er sist) schon verabschiedet hat, mst unverhofften Frösten zurück.Andererseits ist ein vorzeitiger, zu warmer Frühling auch nicht gut für die Saaten. „Ein grüner März erfreut kein Bauern-herz!" „Was der März nicht will, holt sich der April; „Was der April nicht lag, steckt der Maj 111 den Sack." Oder: „Soviel Fröste im März — soviel 'der Mar!" „Soviel Nebel im Märzen steigen, Soviel Wetter im Sommer sich neigen." An Niederschlägen ist der Monat März oftmals reichlich gesegnet. Auch hier fürchtet der Bauer das Zuviel, das seinen Saftte« Schaden zufügt: „Ein feuchter Acärz ist des Bauern Schmerz." „Auf Märzenregen folgt kein Sommersegen." Aber: „Im Märzen kalt und Sonnenschein, wird eine gute Ernte fein!" Hoffen wir also, daß der März noch" E bleibt, uns ccher bereits die Frühlingssonrte Oeffentliche GchachproduNion Oesterreichs Großmeister Eliskases in Maribor / Mitzturnier „Jadran" traucnsmMner mürben gewählt Mikl und Kranjc für Brezje, Golob für Dogoše ; wznrk in KovaLiS für Tezno sowie Binkö 1,116 ■Oörfo. Kocpek für Zrkovee. Totschlag unterKindern Un Bizehsko ereignete (ich dieser Tage ei-Uti schwere Bluttat, die auf die Bevölkerung u’ch° Ntchr •einen tiefen Eindruck machte, k s cs sich mit einen Knaben handelte, der !Gnten Mitschüler ums Leben brachte. ' Auf 'J” Heimweg von der Schule gerieten der Richtige Egydius S t e t t it c r und der chährigc August ž n i b a t i č, beide Be-Icherssöhne aus der dortigen Gegend, mit* unander in Streit der feine Ursache in ct-Fr kurz vorher iit der Schule stattgefun-teilen Rauferei hatte. Žnidarič bedrohte sci-Uen Gegner mit einem Peitschenstiel, Stett-!,Cl' über zog eilt langes Messer aus der Ta-' ^ Md stieß es Žnidarič blitzschnell mitten Ps Herz. Der tödlich Getroffene mochte noch einige Schritte und brach dann entseelt zu-" "inten. Autocar-Auöslüge öse „putnik" -. '• März: Nach Graz, Gesellfchastsaus-1 u9- Fahrpreis 100 Dinar. ^7. bis 9. März; Nach Wien anläßlich der internationalen Mustermesse. Fahrpreis -40 Dinar. 13, und 14. Mälz: Nach Planica anläß-lch der ersten Skiflugveranstaltung. Nächti-9uug in Bled. Gesamtarrangement 250 Di- 17. bis 31. März: Ofterfahrt nach Kaštel 6ri bei Split. Pauschalpreis 1450 Dinar. ^ 17. big 31. März: Osterfahrt nach Kor-1U1Q. Pauschalpreis 1660 Dinar. -5- März bis 3. April: Osterausflug nach Rom und Besuch der italienischen Städte priest. Venedig, Rimini. Pisa, Florenz, Pa-M. Bologna u. a. Gesaintarrange'ment -Wo Dinar. -7. b>s 30. März: Osterfahrt nach Venedig, ^lamtarrongcmcnt 900 Dinar. 28. und 29. März: Graz, anläßlich der '■Perfeiertage. 10- bis 21. April: Besuch der italienischen ub französischen Riviera (Venedig. Mai-"ud. Genua. Monte Carlo, San Remo, Mo ,!Qcu, Nizza. Gardasee. Verona, Bozen, Cor-"ua d'Ampezzo. Dolomiten u|w. Gesamt* atWgement 2800 Dinar. 27. April bis 11. Mat; Zur Pariser Welt-^^stellung. Hinfahrt über Triest, Padua, T Mailand. Genua. San Romeo, Monte Car-.°' Nizza, Toulon. Marseille. Lyn; Rückfahrt ""er Straßburg, Basel, Zürich. Konstanz. Innsbruck. Brenner. Dolomiten, usw. Ge-"ntfanangentent 3900 Dinar. 2- bis 6. Mai: Nach Budapest zur Inter* chtiionalen Mustermesse und Besuch der pontmerftischen am Plattensee. Fahrpreis •J°° Dinar. 8 bis 18. Mai: Ausflug auf die Insel "ab. Pauschalpreis 1250 Dinar. 8. bis 18. Mai: Ausflug nach Crikvenica. Pauschalpreis 1200 Dinars «amtliche Ausflüge werden mit komfor-abletz und geheizten Autoears unternommen. ' l j Sitzplätze sind nummeriert. Informatio-und Anmeldungen im „Putnik"-Büro. Maribor Aleksandrova cesta 35. Tel. 21-22. ichcnlt! Nicht nur in der Landwirtschaft, "Uch sonst regt sich allenthalben die Arbeit, '/M auf vielen Gebieten des Wirtschaftsle-^us pflegt sich mit dein Frühjahr eine stav* c neue Belebung bemerkbar zu machen, so or allem im Baugewerbe, wodurch wieder Ute erhebliche Entlastung des Arbeitsmark-wird. Ott der römischen Zeitrechnung war der . c_a.r3 der erste Monat des Jahres, llr* Jäitgiich lautete auch sein Name „Primus" d erst später wurde er in „Martins" um* geändert. Damit wurde der erste Monat des kein Kriegsgott Mars geweiht. Man ^ “c dadurch jedoch weniger den Gedanken ,,Gt Lehrhaftigkeit des . römischen Volkes “cUt Ausdruck bringen, als vielmehr Mars der infolge seiner kriegerischen Tiich-qr ,^t der beste Schirmer der Fluren und 'ktfer war. !c ^ Krönung des Monats März ist nt die* Lig das Osterfest, das außergewöhn- fch* fällt. Dabei müssen wir allerdings irür-r,IC‘rt/ menn iuir Ostern im ersten Bor-bieT' t-U? feiern können. Trotzdem werden w-c lc",0n jetzt den Plan einer Ostcrreise er* Sun 11111 ^i" Reihe der Osterfeiertage aus im Cafe Der Mariborer Schachklub bereitet für heute, Dien ß J a g, abends im Cafe „Jadran" eine bedeutsame öffentliche Schach* Produktion vor. Die besten heimischen Vertreter des königlichen Spieles werden ein Blitzturnier zum Austrag Bringen, in dessen Rahmen sich der österreichische Großmeister Erich E l i s k a s es uns Verstellen wird. Außer dem Gast werden noch Großmeister Vasja P i r c sowie die bereits international hervorgetretenen Schach meister Milan V i d m a r jun. und Pros. G a b r o v 8 e t mitwirken. Weitere Teilnehmer am Turnier sind Prof. Stupau, Dr. Lippai, Ostanek, Kukovec, Dr. Gabrov* Zwei schwere Anfälle Ju Murska Sobota ereigneten sich zwei schwere Unfälle, die eilt Todesopfer forderten. während ein zweiter hiebei schwerverletzter Arbeiter int dortigen Krankenhause mit dem Tode ringt. Die Gemeinde läßt gegenwärtig eine größere Waldparzelle al’tragen. Mit den Schlägerungsarbeiten sind gegen hundert Arbeiter Beschäftigt, so daß die Arbeit rasch vonstatten geht. Samstag nach mittags überlörte der 38jähr. Franz G o nt* b o s z i das 'Signal, daß ein Baum fallen werde, in nächsten Augenblick begrub ihn der stürzende Baum unter sich, so daß er aus der Stelle tot liegen blieb. Kurz darauf ereignete sich ein zweiter ähnlicher Unfall, dem der 28jährige Stefan K u z m i č zum Opfer fiel. Kuzmič, der hiebei lebensgefährliche Verletzungen erlitt, wurde ins Krankenhaus nach Murska Sobota überführt. Sein Zustand ist Hoffnungslos. nt. Todesfall. In ihrer Wohnung ch der Koroška cesta 56 ist Montag mittags die Pri vate Frau Theresia K r ä j n c im Alter von 65 Jahren verschieden. Gestorben ist ferner der 34jährige Besitzer und Schmiedmeister Rudolf B a tt nt a n aus Sv. Amt R. i. P.! m Aus dem Finanzdienst. Der Finauz-iuspektor Paul G r u b j e 'S i C iit Št. Jlj wurde in den Ruhestand versetzt. m. Das Amtsblatt für das Draubanal bringt in seiner Nummer 17 it. a. die Abänderung des Verzeichnisses der der Luxus-steuer unterliegenden Artikel, daz Reglement über die Einhebung der Baiiatsver-brauchssteueru und das Reglement über die Hundesteuer. . nt. Der Feuerivehrgau für den Bezirk Maribor, rechtes Drauuser hielt Sonntag tut Wehrdepot seine Jahreshauptversammlung ab, iit der Obmann Joses K lerne tt* č i č, der Schriftführer Milan K I c m e tt* č i Č und der Kassier Pšeničnik ihre Berichte vorletzten. Die Gegend, in der d>e 30 ungegliederten Wehren mit 1276 Wehr* männern wirken, ist als die brandreichste weit und Breit bekannt. Im Vorjahr gab es nicht weniger ach 78 Brände, die einen Gesamtschaden in der Höhe von 3,700.000 Dinar anrichteten. Durch ihr Eingreifen ver- Scf, Bien,; Mešiček, Albaneže jun. und Sit* 'kež sowie zwei Vertreter des SchachklubZ Ptuj. Dem internationalen Reglement zufolge spielt jeder Teilnehmer am Turnier gegen jeideu, wobei jedem Teilnehmer zehn Sekunden Zeit für einen Zug gelassen werden. Für das Turnier, das um 20 Uhr beginnt, macht sich in Kreisen unserer lokalen Schachfreunde bereits ein lebhaftes Interesse bemerkbar. Insbesondere Hisst das Zusammentreffen zwischen den Großmeistern Eliskases und Pirc einen spannenden Kampf erwarten, aber auch die übrigen Partien dürften einen anregenden Verlauf nehmen. hinderten die Wehren einen Schaden von mindestens 7,'/ Millionen Dinar. Die Weh reit sind vorzüglich ausgerüstet und besitzen fast alle Motorspritzen und Automobile. Bei der Wahl der neuen Leitung wurde der bis hertge Ausschuß mit Obmann Josef K l c* nt e it čič an der Spitze fast zur Gänze in seiner Funktion bestätigt. m. Ein Schußverein für Hausbesitzer ist iit Maribor in Gründung begriffen. Es hau delt sich unt den Zusammenschluß der Besitzer der .Häuschen tu der A r b c t t c r-k o l o n i c zu einer Oerganisaion, die sich die nachdrückliche Wahrnehmung der Interessen dieser Hausbesitzer zum Ziele setzt. Alt der Spitze des VorbereitungsausschusseS steht N, O č t o, Schriftführer ist K c t t e und Kassier At e u č a k. Die Satzungen sehen auch die Unterstützung iit Not geratener Mitglieder vor. nt. Jahreshauptversammlung. Der Verein der Angestellten der Geldinstitute nur, Großuntemehmungeit iit Maribor hielt Sonntag seine Jahreshauptversammlung ab, iit der Obmann Michael M o h r, der seit der vor zehn Jahren erfolgten Gründung der Organisation ununterbrochen an ihrer Spitze steht, sowie der Schriftführer V o d u š e k und der Kassier J r golič die Rechenschaftsberichte erstatteten. Bei der Wahl wurde der bisherige Ausschuß wieder gewählt. Das zehnjährige Bestandesjubiläum des Vereines wird am 6. Juni mit einem Gartenfest gefeiert werden. Die Leitung spricht bei dieser Gelegenheit den Göu nem für die dem Verein zuteil gewordenen Unterstützungen ihren herzlichsten Dank aus. m. Der „Putnik"-Autorar nach Graz. Das Reisebüro „Putnik" veranstaltet Donnerstag, den 4. d. wiederum eine Sonderfahrt nach Graz. Abfahrt um 7.30 Uhr vom Hotel „Orel". Rückkehr gegen 23 Uhr. Fahrpreis samt Visum 100 Dinar. Anmeldungen sind unverzüglich an das „Putnik"-Bü-ro, Aleksandrova cesta 35, Tei. 21-22, zu richten. m. Gründung des Sedaj-Bereines. Im Saale der Zadružna gospodarska banka wurde Sonntag vormittags die gründende Voll Versammlung des Scd aj-Ve reines ab gehalten, in der Uebungsschullehrer K u t i u so- Repertoire: Dienstag 2. Marz um 20 Uhr: „SchWer Hitt". Ab. B. Mitlrooch, 3. März: Geschlossen. Donnerstag, 4. März um 20 Uhr: „Das Land des Lächelns". Ab. A. VolksuniversiM Mittwoch, 3. März: Prof. Šilih setzt seinen Bortrag über die Fehler in der häuslichen Erziehung fort. Freitag 5. März: Adamič - Abend, veranstaltet vom Jugenochor aus Rače unter Leitung des Dirigenten Z v r n. Union-Toukino. Die Operette „Prinzessin Marielta" mit Jeanette Mac Donald. Ein reich ausgestatteter Film mit bezaubernder Musik und herrlichem Gesang. — In Vorbereitung der große Welterfolg ..Moskau Schangai", der neueste und nach „Mazurka" der zweite Film mit der berühmten Künstlerin Pola Negri. Bnrg-Tonkino. Das packende Filmwert" „J it t e r ut c z z 0" mit der berühmten Sängerin Tresi Rudolph und Albrecht Schoeithals in den Hauptrollen. Eine Mci-sterverfilmung der Berliner Produktion. Das Schicksal einer großen Sängerin, die alle Herzen bricht. Tresi Rudolph singt Arien aus bekannten Opern. Herrliche Naturaufnahmen, flottes Spiel und viel Liebe. ■— Es folgt „Prater" mit Magda Schneider und Willy Eichberger in den Hauptrollen. Apothekennachtdienst Vom 27. Feber bis 6. März versehen die Sv. Areh-Apotheke (Mag. Vidmar) und die Magdaleiteit-Apothele (Mag. Savost) den Nachtdienst. Zweck dieser Organisation sprachen. Nach der Verlesung der Satzungen wurde zur Wahl des Ausschusses geschritten, der folgendermaßen zusammengesetzt ist: Obmann Professor Rudolf Pregelj, Bizeobfrau Bürger-schuldirektrice Frau Zora K I a v 2 c r, M>t gliedert Prof. Moritz Zgoruik, Pfarrer Ja-kab Soklle, Uebungsschullehrer i. R. Anton Kutin, Staatsbeamter i. R. Josef Grmek, Besitzer Anton Curk und Schlosser Alois Masten. ut. In der Voiksunioersität wird am M i ttw 0 ch, den 3. d. Prof. Gustav 8 i- l i h feinen pädagogisch wertvollen Bortrag über die Fehler in der häuslichen Erziehung fortsetzen. Der Vortrag findet bei freiem Eintritt statt. — Am F r c i t a g, den 5. d. um 20 Uhr Veranstaltet der Jugendchor aus Rače unter Leitung des Lehrers Zorn ein Adamio-Gedächtniskonzert dem um 15 Uhr eilte Jugendveranstaltung vorausgehen wird. Der Chor trat schon vor längerer Zeit in Maribor auf und erzielte damals einen durchschlagenden Erfolg. m. Ein zweitägiger Kurs für Obstzüchter. Alt der hiesigen Obst- und Wcmbauschule wird Freitag und Samstag, den 5. und 6. März ein zweitägiger Kurs' für das Pflanzen, die Pflege, Verjüngung, das Umprop-feir und die Düngung von Oüstbäuinen abgehalten. Der Kurs ist theoretisch und praktisch und dauert an beiden Tagen von 8 bis 12 und von 14 bis 18 Uhr. Die Teilnahme ist unentgeltlich. nt. Ballettabend im Theater. Das Theater bereitet einen großen Ballettabend vor, u dessen Rahmen sich uns der Ballett weiter des Zagreber Nationaltheaters Max F r 0 11t tt it und das Ballettensemble der Ljubhauaer Oper vorstellen werden. nt. Schöner Schacherfolg. Die Schachspieler des Sportklubs „Slavij a" aus Pobrežje absolvierten vergangenen Sonntag einen Wettkampf auf acht Brettern gegen die spielstarken Vertreter des Schachklubs in P t u f. Die Begegnung, die in Ptuj vor sich ging, schloß nach ereignisvollem Verlauf mit 4 : 4 unentschieden. Der Schachllub Ptuj. in dessen Reihen schon seit einiger Zeit der auch international1 bekannte Schachmeister Prof. Gabrovšek erfolgreich wirkt, hatte für diesen Kamps auch noch den bc-' kannten Altmeister Direktor Poljanec aus Ljutomer hcrangezogen und so den W- wie Herr Peter Dvor it i k über den Englische Serftörer laufen zur spanischen Küstenkontrolle aus . ' ■ ■ .• in diesen Tagen verließen einige englische Kriegsschiffe den Flottenstützpunkt auf der Insel Malta, um sich in die spanischen Gewässer zu begeben, wo sie für den KontroUdienst eingesetzt werden. (Associated-Preß-M.) sten ein ganz ausgezeichnetes Ensemble entge gengeltcllt. „Slavijas" Vertreter mußten überdies noch mit einigen Ersatzspielern aus die Rciw gehen. sodaß das unentschiedene Ergebnis des Wettkampfes umso höher einzuschätzen ist. Jede Partei gewann drei Spiele. und zwar siegten für „Slavim" K o b-l j e r nach brillantem Spiel gegen L e v a-8ič. Skoberne gegen š t t (Uc und T r st e n j a k gegen 8 p a t, während für den Schachklub Ptuj Poljanec gegen Ivan D a s k o, Prof. Gab o v 8 ek gegen Pro m c r und Šoštarič gegen & n i G erfolgreich waren. Ein Remis ergaben die Partien Dr. S ch w a ü gegen Viktor D a s k o und Starc gegen Z c-I m f o. In zwei Wochen wird in Pobrežje die Revanchepartie aus'getrageil werden. m. Großer Einbruch. An, die Wohnung des Realitätcnbesitzers Mirko P l oll ft i s in Ročica bei 3tv Jalep brach ein noch unbekannter Täter, ein und ließ verschiedene Schmuckgegenstände und etwas Bargeld sowie mehrere altösterreichische Gold- und Silbermünzen im Gesamtwert von 9500 Di uar mit sich gehen. m. Ostern an der Adria.v Dos Reisebüro „Putnik" veranstaltet in der Zeit vom 1?. bis 31. März eine Gcsellschaftssahrt an die Adria, wobei auch iin längerer Aufenthalt in Kaštel Stari bei Split bzw. auf der Insel Korčula vorgesehen ist. Der Pauschall-preis stellt sich aus 1150 für die Reise nach SaštcI Stari bzw. auf 1660 Dinar für die Fahrt nach Korčula, storin die Fährt mit der Eisenbahn und mit dem Dampfer sowie die gesamte Verpflegung in erklassigen Hotels samt allen Taxen inbegriffen sind. Nähere Informationen erteilt das Reisebüro deS „Patrfi!" Maribor Aleksandrova c. 35 Tel. 21-22. MmkMim ms Cäje . Trauung. In der hiesigen serbisch-ortho l Ausgleich erzielt. Mit dem Dorstand 2:1 er. ■boxen Kirche fand Samstag vormittags. d>e Trauung des Herrn Josef Videtič, Beamten der Textilfabrik Bergmann in Celje, mit Frl. Elsa R ü ck l, Tochter des Gastwirtes und Grundbesitzers Rückl in Ložnica, statt. Wir beglückwünschen das junge Paar recht herzlich und freuen uns mit ihm. c. Haushaltsplan. Der neue Haushaltsplan der Stadtgemeinde Celje für das Rech nungsjahr 1937 ist in Einnahmen und Alts* "it Mnan ausMOchsn. ' _ ... _.JV, UU, vcm ffiire y,5 F. ncUrc ^oranschlag ist um 287.711 Dnar > Hauses Cankarjeva cesta 9 wurden elektrische hoher als der^ bisherige. Im Hallshaltsplan! Schalter und durch. Rahmen geschützte Haus dete.der Kamps. Schiedsrichter Nemec fand bei den über den Gang der Dinge cft mißgestimmten Zuschauern wiederholt Wider spruch. Man soll 1 aber nicht sagen, daß deshalb der Kampf keinen glücklicheren Aus gang für die Athletiker nahm. H. Pz c. Kleinere Tiebstähle mehren fich jetzt derart, daß man sie gar nicht mehr einzeln aufzählen kann. Nur beispielsweise: Aus dem Stiegenhaus des Palastes der Pensions anstalt in Celje, ferner aus dem Flur des m. Wetterbericht. Maribor, 2 Uhr: Temperatur 5. Barometerstand 722 Windrichtung NS, Niederschlag 0. in. Spende. An Stelle eines Kranzes für den verstorbenen Herrn Josef K a u č . spendete der Kaufmann Herr Franz M a-st e k 100 Dinar für die Äutituberkulosenli-ga in Maribor. Herzlichen Dank! m. Eine 50-Dinar-Falschmünze wurde von Finanzorganen jst St. Jlj bei einem aus Oesterreich kommenden Passanten ent deckt. äm Pm >p. Aus dem Bahndienst. Der Verkehrsbeamte Alois P a v 8 e r wurde von Zalog nach Ptuj versetzt. P. Ein wählerischer Fahrraddirb. Dem Riesigen Fleischhauer Rudolf F i j an kam am Hrvatski trg ein funkelnagelneues Fahrrad abhanden. Der Dieb ließ ihm ein altes schadhaftes Vehikel zurück. Nach dem breiften Täter fahnden bereits Polizei it. Gendarmerie. p- Im Hotel Osterberger jeden Samstag und Sonntag Salonkonzert. »064 P. Wegen eines unheilbaren Leidens in den Tod. In Belski vrh H-f Zavrč wurde der 72jährige Besitzer Franz P r a v d i C Mt durchschnittener Kehle tot aufgefunden. Der alte Mann, der vor Jahren vom Schla ge gerührt Wochen und seitdem gelähmt war, hatte sich die Verletzung selbst beiqe-bracht. p. Große Mute der Fahrradmarder. In letzter'Zeit mehren sich -die.Fahrraddiehstäh-le in erschreckendem Maße. Samstag wurden gleich» zwei Räder gestohlen, und zwar dem Besitzer Anton K o l e n c vor der Be-zivks-hauptmannschaft und dem Angestellten Johann Bakovič in Budina, P. Im Tonkino -gelangt Mittwoch und Donnerstag der Käthe von Nagy-Film „Die Kaiserftraße" zur Vorführung. P. Landfener. In JanLev brh bei Ptujska gora wurde das Wirtschaftsgebäude des Besitzers Stefan Krstnik von einem Schadenfeuer eingeä'schert. sind 670.487 Dinar als städtische Barleistung für den Bau des Arbeiterasyls hinter dem Stadttheater, der in den nächsten Tagen beginnen soll, und 1,300.000 Dinar für Ar-beitsbeschaffungsmaßnahmen vorgesehen, die größtenteils dem einheimischen Handwerk, Handel und Gewerbe zufließen werden. Hievon werden verwendet: zur Aufstockung der beiden Hofflügel der Städtischen Bürgerschule 230.000 Dinar; zur Herstellung des Eisenbahn-Viaduktes beim Hotel „Post" 100.000 Dinar, zur. Herstellung aller Pflasterungen auf dem Slomškov'trg 220.000, Wr Pflasterung der Vodnikova -ul. 200.000, zur Kanalisierung eines Teiles von Gaborje 190.000, zur Erneuerung der Zentral Heizung im Stadttheater 120.000, zum Aus ibau des Wasserleituugsnetzes 90.000 und zur Herstellung der Gehwege in Gaborje und Zavod na 150.000 Dinar. c. Die Gemrknbemnlagen -werden — laut Beschluß der letzten St-adtratsisitzung — von 58 auf 55 v. H., die Kanalgebühren von 3 auf 2 v. H. herabgesetzt, die übrigen Ge- m6 ««- Der «Nd,rii>-in Mann, kernfest und auf die Dauer" haben keinen Bezug auf unsere Gegend und unsere Ordnungen gestohlen. In anderen Häusern hatten es die Diebe (es handelt sich um eine dreiköpfige Bande von Knaben unserer Stadt im Alter von zehn und elf Jahren'! ausnahmsweise nicht auf Schalter und Hausordnungen, sondern auf Türklinken aus Messing abgesehen. Einem RechtZan-iwalt in Cefte wurde eine Kinderrodel gesteh len. Auf die Hühnerdiebstähle in Celje und Umgebung haben Hvir bereits hingewiesen. <00 ließe sich diese Serie weiterentwickeln doch fehlt der Raum dafür. c. Das Tamvetter hat die Fußgeher, welche ihre ^ '«paziergänge leichtsinnigerweise über das innere Stadtgebiet hinaus ausdeh-nen, in Verlegenheit gebracht: sie mußten darauf achthaben, nicht ganz im schichhohen Atorast und Sumpf der sogenannten Gehwege zu versinken. Wann wird mit der Pfl? ge der Gehwege begonnen werden? Das Auf schütten von -Land oder -Schotter soll fetzt geschehen, nicht wie üblich erst, wenn es schön trocken geworden ist. c. oahrt zum Nordpol, Die Ausangswor- verändert. c. „Allba-Bum oder der erste Stemmbogen" heißt die humoristische W-intersportzei- , ...... ___y„ 0. tung,-die am Abend des Skidalles (0. März) terspovtler und des Skiklubs Celje, der sich im Gasthof „Zur grünen Wiese "erhältlich | nun entschlossen hat, seine schnec- 'und eis I-ein wirb. Wie wir hören haben auch der ^--------------------1— ~ ^ry, > I U # *4 * W 14 < I | U 4 U Jahreszeit, «ehr zum Leidwesen der Win- Hauptziehung der Staatlichen Klassenlotterie 18. Tag. Din 100.000: 78778 Din 40.000 : 33440 Din 10.000: 26616 36496 48041 74419 75175 «6707. (Ohne Gewähr.) gtc-.jc Dr. Julius K u g y und der springlebendige Carl J. L u t h e r. der bekannte Herausgeber des „Winter" in München, mit Beiträgen sich eingestellt. Kngy und Luther, --beide sind in CÄje wohlbekannt, beide haben uns aufgesucht und uns aus dem Füllhorn ihres unvergleichlichen Lebens viele Edelsteine geschenkt. Der Aufenthalt dieser beiden Dichter und Schriftsteller, Natur-reunde und Alpinisten, spiegelt sich auch im Gästebuch des Skiklnbs, wieder. So hat Ihr Berichterstatter int vergangenen Herbst sich die Eintragung Luthers aus diesem Buch her-ausgeschrieben und gibt sie hier den Le-ern wieder. -Sie lautet: „Der. eine hat ne Villa, der andre nur ein Zelt; doch all' sind wir Zigeuner auf dieser schönen Welt!" c. Mt dem Autobus nach Men. Das Rri. seamt „Putnik" in Celje veranstaltet vom bis 10. März einen Autobusausflug zur Wiener Messe. Fahrpreis samt Visum 270 Dinar. Abfahrt am 7. März um 6 Uhr mcr geus vom Bahnhof weg. Anmeldungen bei „Putnik" bis zum 3. März. Telephon 119. c. Kausleutetc-gung. Die Vereinigung der Kauslcute in Celje („Združenje trgovcev za mesto Celje") wird ihre ordentlich« Hauptversammlung unter dem Vorsitz ihres Obmannes Großkaufmann Rudolf Stermecki am Donnerstag, den 4. März >m kleinen Saal des „Narodni dom" aibhalten. Beginn um 18 Uhr. Die Tagesordnung sieht wichtige Beschlüsse vor. hungrigen Mitglieder und Freunde am 6 März mit dem „Zepp" zum Nordpol zu führen. Die Fahrscheinhefte werden bereits aus -gegeben, wer noch keines erhalten hat, möge sich sofort melden. Die Abfahrt erfolgt am 6. März im Lufthafen „Zur grünen Wiese" um halb 9 Uhr abends. Für allerlei Unterhaltung während der Fahrt ist reichlich gesorgt, sce Reifeklei-dung werden Dirndl* und Sportkostümc empfohlen. Be-onders wird^ auf die Bar „Im siebenten Himmel" aufmerksam gemacht.. Niemand aber versäume es, sich die neueste Nordpol-zeituug „Agua Bum oder der erste Stemmbogen" zu beschaffen, die während der Fahrt kolportiert wird. Und nun allen Teilnehmern frohe Fahrt! Glück ab! HuHm-Ckeetiik c. SK. Celje schlägt „Athletik" 2:1 (1:0). Es ivar mehr als rein sportliches Interesse, das die Hunderte auf dem Glacis-Sportplatz Sonntag idem Fußballtreffen „SK. Celje"— „Athletik" entgegenbrachten. Ein Meisterschaftsspiel dieser beiden alten Rivalen hat sest jeher gezogen. Die erste Spielhälfte sah die Platzherren häufiger im Angriff als die in Blau-Geld gekleideten Athletiker. Bei ihnen fehlte bereits am Anfang der nötige Druck vorne, sonst wären einige Treffer fällig gewesen. Mst einem Führungstor, das Gobec schoß, wurden die Platzsetten gewechselt. Nach der Pause wurde das bisher cm 'wemg einseitige Kampfbild lebhafter, der ^Eifer der Athletiker erzwang verteilteres Spiel. Schon nach 15 Minuten hatte abermals Gobec den Platzherren eine 2:0-Füh-rung -verschafft. Schnell brachten die Athletiker unter dem Jubel der Zuschauer sich auf 2:1 heran, und fast hätten.sie auch noch den, Berliner Kulturbrief Ff. Bert i n, Anfang März 1937. Mit der Vollendung des Umbaues de8 Staatlichen Schauspielhauses hat sich das neue Deutschland die modernste Bühne der Welt geschaffen. Dieser technischen Vollen* ^ rg steht di-e künstlerische Leistung des Theaters gegenüber, die in der Aufführung des Dramas „M arja Stuart" klar und deutlich zum Ausdruck kam. Frl. Köp-pcnchofer als Königin Elisabeth bestätigte ■durch ihr überwältigendes Spiel ihren Ruf als eine der besten deutschen Schauspielerin-nen J)on neuem. Ihre Gegensp'elerin Ma-ria Stuart wurde von Frl. Meißner in ausdrucksvollem Spiel dargestellt. Die Herren Hadank, Clausen und Lkubthal bestritten ihre Rollen in der bekannten meisterhaften -Art und ließen diese Aufführung zu einem Erlebnis werden. Richard Wagners „T a n n h ä n s 0 r" in der Staatso-Per war eine Ausführung, wie man sie immer -wünscht, aber leider nur feiten zu hören bekommt. An der Spitze der Meistevb-esetzung mi-t Schlusnus, M-anowar-da und Lorenz stand Maria Müller, die größte Sängerin der jetzigen Zeit. Die wiederholten Beifallsszenen auf offener Bühne ze'gten die Begeisterung des ausverkausten Hauses für diese vollendete Aufführung. We niger - konnte Puccinis „Rigo-letto" befriedigen, der weder in stimmlicher, noch in schau spielerischer Hinsicht auf der Höhe war. Bej ausverkauften Häujern wird nun schon zum zwanzigsten Mal das Lustspwl „Jan und -d t e S ch w i n d l e r ’ n" im Staatstheater Kleines Haus auige'ührt und immer wieder wird dieses vom Publikum mit solcher Begeisterung aufgenommene Sp-el auf den Spielplan gesetzt. Das Spel behandelt die Rückkehr eines norddeutschen Schiffers, der in der Heimat als verichollen gelt, aus Amerika und sich der „Schwindlerin" als Brücke zu seiner ehemals im Stiche gelassenen Familie bedient. Maria Barth als Schwindlerin ist mit ihrem fröhlichen Spiel die Seele die-es Stückes. Das h-ohe Niveau und der ausgezeichnete Ruf, den das Deutsche Theater beim verständnisvollen Theaterpublikum genießt, wird auch durch die Aufführungen der Stücke „A n d r o k l u s \u u d d e r L ö w c" von Bernhard Shaw und „M a r a C h a r l o t t e C o.r d a y" von W. Gib bricht von neuem bestätigt. Agnes Straub, die zu den besten Schau* pielerinnen Berlins zählt und vor Jahren ein Theater in eigener Regie geführt haß pielt derzeit die Rolle der Stella Andersen nt der Komödie „S ch a u s p j e l 0 r ; 11" von Roland Schacht, die im Renaissance-iheater erfolgreich -aufgeführt wird. Das Stück behandelt den Kampf zwischm Mutter mtd Tochter um den Platz auf der Bühne, der mit dem Steg der Tochter, der jungen und hoffnungsvollen Schauspielerin Maria, dargestellt von Irene von Meyendorf, endet- Prof. Peter R a a b e dirigierte das 6. Sinfoniekonzert des Landesorchesters Berlin, das von der Konzertdirektion Backhaus mi-t großem Erfolg ist der Musikhochschule veranstaltet wurde. Die meisterhaft geipielte „Faust"-Ouvertüre von Richard Wagner ließ das große Können des Dirigenten erkennen, das noch gesteigert wurde durch eure vollendete Aufführung der schweren Stücke von Liszt „Totentanz" und „Fau-stsympYw nie". Reicher Beifall lobte das Spiel des Berliner Kammcrtrios Carl B i t t n e r, das-von der Konzertdirektion Blache und 'iMeh am 26. Feber in der Singakademie in Ber-liit veranstaltet wurde. Die Konzerte von Bach, Haydn und Viva-ldi -waren gut gewählt- und wurden auch ausgezeichnet ae-spielt. Bon den Filmpremieren di-e in letzte-. Zeit in Berliu gezeigt wurden, wurde vor allem der Tobis-Film „F r i d e r ic u s" mit v'i-cl Erfolg beim Publikum aufgenom-men._ Der Zeitungsfilm „T o g g e r", der ebenfalls von der Tob c gedreht und uraus-geführt wurde, stellt den Kampf eines jungen nationalsozialistischen Journalisten im Kampfe gegen den volksfremden Kapitalismus im Zeitungsge-ir-erbe dar. Der Film wurde auf Grund eines Preisausschreibens der Tok-ls geschrieben und gedreht. Seme Aufnahme im breiten Publikum war ei" ausgezeichneter. Mittwoch, 3. März. Ljubljana, 12 Donkosaken singen. 13.15 Bunte Schallplattenfolge. 18 Jugendstunde. Hörspiel: B. Bratina: Die Patin des Todes. 18.40 Unsere Flüsse. 19 Nachr., Näkirnäl-vortrag. .20 Oper. — Beograd, 17.20 Funkorchester. 18.30 Deutsch. 19 Nachr. 19.30 Na tionalvortrag. 20.20 Schallplatten. — Wien, 7.10 Frü'hkonzert. 11.25' Stunoe der Frau. 12 Mittagskonzert. 16 Schallpl. 17.20 Konzertstun-de. .20 Buntft Klänge. — Deutsch landscuder, l(i Nachmittagskonzert. 17.50 Zeitgenösf. Musik. 19 „Die Geisha", Operette. 21.15 Blasmusik. — Berlin, 18 Knn ,jßert. 19.15 Bala-la-ikakonzert. 20.50 Musikalische Wanderung. — Breslau, 17 Konzert. 19 Tanzmusik. 20.45 „Der zerbrochene Krug" von Kleist. — Leipzig, 18 Lieder mit Gitarre. 19 Tanz. 21 Blasmusik. — München, 18 Konzert. 19 Wunschkonzert. 20.45 Unterhaltungsmusik. — Paris, 19 Schallplt 21 Bunter Abend. — London 19 FlötenioUs-21.15 Variete. — Mailand, I7.I5 Tanzmusik. 20.40 Lustspiel. _ Rom. 21 Oper — Zürich, 19.15 Saxonphonsoli. 20 Sinfoniekonzert. — Prag, 16.40 Salonquartett. 18 Schallpl. 18.10 Deutsche Sendung 19.20 Jazzorchester. .20.20 Smetana-Liederzyklus-— Budapest, 17.30 Z- geunermusik. 20 Kna-hen- und Mädchenchöre, 21 Zigeunermusik. fPMsd&üMikkir Hanöewregelung mit England Einfuhr aus Großbritannien künstighiv 55 % der Ausfuhr im vorangegangenen Vierteljahr , n.' Jahre 1936 hat die jugoslawische ^ustuhr nach England insgesamt 431 'Millionen Dinar betragen. Nach dem neuen zwischen England und Jugosla-AVlen Ende November 1936 abgeschlossenen Vertrag soll die jugoslawische infuhr aus England im ersten Vierteljahr^ 1937 sieh nach der jugoslawischen Ausfuhr nach England im zweiten Seme Er des Vorjahres richten, : Geh dem neuen Handelsabkommen ^wischen Jugoslawien und England sol-p" Genehmigungen zur Einfuhr aus -ngland Vierteljährlich erteilt werden. Als Maßstab soll hierbei die jugoslawische Ausfuhr im vorletzten Vierteljahr genommen werden, d. Ii. die jugoslawische Einfuhr aus England soll 55°/« des 'Vrtes der jugoslawischen Ausfuhr im Vorletzten Vierteljahr betragen. P Oie jugoslawische A u s f u h r nach ■-uglaiid hat im dritten Vierteljahr des Vorjahres insgesamt 112.3 Millionen Dinar betragen. Auf Grund dieser Ausfuhr wird die jugoslawische Einfuhr aus Eng land im ersten Vierteljahr d. J., d. h. die Einfuhr derjenigen Artikel, zu deren Einfuhr eine Genehmigung notwendig ist, insgesamt 61.6 Millionen Dinar betragen können. Was die jugoslawische E i n f u h r aus England im zweiten Vierteljahr d. J. anbelangt, so wird diese 113.6 Millionen Dinar betragen können, d. h. 55°/« der Ausfuhr im letzten Vierteljahr des Vorjahres, die 206.5 Millionen Dinar betragen hatte. Demzufolge wird die gesamte jugoslawische Einfuhr derjenigen Waren, deren Einfuhr unter Kontrolle fällt, in den sechs ersten Monaten dieses Jahres insgesamt 175.6 Millionen Dinar betragen können. Börsenberichte Ljubljana, 1. d. Devisen. feNin 1756.02—1769.90, Zürich 996.45— 1003.52, London 213.25—215.31, New-Y?rk 4338.50—4374.28, Paris 203.06— ;04.50, Prag 152.33—153.44, Triest --9.24—232.32; österr. Schilling (Privat-Gearing) 7.96, engl. Pfund 238, deutsche V!earingschecks 12.18. .Zagreb, 1. d. Staatswerte. " Kriegsschaden 398—400, 4% Agro/1” —52.50, 4% Nordagrar 50.50—0, b/oßegluk 72.50—0, 7% Blair 81.50—82, Blair 91.50—0; Agrarbank 206—0. Eine Eisenbahn- und Xuristen-Konferenz in Gusak Ei Susak hat eine Konferenz der Ver-Zv/er der Eisenbahnverwaltungen der Hmaten Mitteleuropas begonnen, an der Vertreter Oesterreichs, Ungarns, der * schechoslowakei und Jugoslawiens teil ■'c,iommen- jj Ei dieser Konferenz stehen zahlreiche ,^asen, die den jugoslawischen Fremden ‘A'fkehv Mvercssiercn, zur Verhandlung. Glien hat bereits eine große Propagan-a für den Fremdenverkehr begonnen p.’E es ist zu erwarten, daß dank der .^Führung der Touristenlira, der italie-’sche Fremdenverkehr ziemlich anstei-^en wird. Andrerseits wird die Weltausstellung in Paris eine große Anzahl on Fremden nach Frankreich führen. !..Us diesem Grunde sind die Aussichten die diesjährige Touristensaison in _ ' dteleuropa und besonders in Jugosla-len nicht die besten. Aus diesen Griin-, eu Werden die Resultate der Konferenz u Sušak von großem Interesse für die flesiährige Fremdenverkehrssaison in Ugoslawien sein. 5 schäftes einen Rück fall in eine Primitivität des internationalen Warenaustausch,es bedeutet hat und nur aus dem Zustand einer bamieberlicgenben Weltwirtschaft zu erklären war, sondern auch deshalb, weil sie eine große Anzahl üoit volkswirtschaftlichen Nach teilen in sich 'barg, die auf die Dauer nicht tragbar marcu. Es steht zwar fest, daß zahlreiche Rohstoffeinfuhren nach Deutschland, so auch, aus der Tschechoslowakei, Jugoslawien und anderen Staaten des Südostens aus diesem Wege ermöglicht wurden, doch wurden die deutschen Hoffnungen, daß eie am privaten Koimpensationsverkehr beteiligten Länder zusätzliche deutsche Einfuhren möglich machen würden, nicht erfüllt. Dieser Erlaß soll nun alle Erscheinungen, die auf dem Gebiete der Handelspolitik nachteilig gewirkt haben, vermindern. Diese Entwicklung ist ein wesentlicher Schritt auf dem Wege, zu normalen. Verhältnissen im Rußen Handel zurückzukommen. Auflockerung der Devisenbewirtschaftung im Deutfchen Reiche Ff. Verls u, 1. März 1937. «eit mehreren Jahren war es zu beobach daß der Außenhandel des Deutschen ^ ctches durch die schweren Devlsenbest>m-uuugen eingeschränkt wurde und an Stelle ,Cb freien Handels vorwiegend Komperrsa-‘“Usgefchästc geschlossen werden mußten. ~ r neue Erlaß der Reichsstelle für Devisen ^ »Atschaftung, der kürzlich herausgegeben e' soll durch starke Einschränkung des n i°: ‘ * ^C1! ’E o it sg c schä j tei- — allerdings nur ei1 cErige überseeische Länder beschräntt — ,’c Lockerung der Devisenbewirtschaftung ^ umen freieren Handel mit dem Ans-•*- ^sdeiführen. Dies wird vom wirt-'G'tvpovti.chen Gesichtspunkte aus nicht fieaV'3-0111 fundern auch vom Auslande vat ’Echt nur deswegen, weil die Pr!-e Verrechnung eines Kompenfationsge- X Holländisches Interesse für jugoslawische Pflaumen. Das Gerücht wonach Holland die Grenze für die jugoslawische Einfuhr geschlossen hätte, hat sich nicht bewahrheitet. Im Gegenteil, holländische Agenten halten sich gegenwärtig in Jugoslawien auf, um größere Men gen Dörrpflaumen und auch Mais anzukaufen. Angeblich sollen Abschlüsse in der Höhe von 100 Waggons Dörrpflaumen getätigt werden. Die Verhandlungen mit Holland in der Frage des Zahlungsverkehrs sind jetzt abgeschlossen und werden demnächst die Ergebnisse veröffentlicht werden. X Bau der Zagreber Brücke. Das Ver kehrsministerium hat der Waggonfabrik in Brod mitgeteilt, dae ihr die Errichtung der Eisenbahnbrücke über die Save in Zagreb anvertraut wird. Nach dem Voranschlag soll die Brücke insgesamt 28 Millionen Dinar kosten. Nach den geltenden Bestimmungen soll die Brücke spätestens bis April 1939 beendet werden, d. h.,24 Monate nach Unterzeichnung des diesbezüglichen Abkommens. Die Fabrik wird bei der Errichtung der Brücke 600 Arbeiter beschäftigen. Außerdem sollen auch andere Eisenfabriken Bestellungen erhalten. Der Material ankauf für diese Brücke soll zu 80°/° im Inlande erfolgen. Falls die Werke in Zenica zeitlich genug ihre Tätigkeit aufneh men sollten, so würden sie ebenfalls ge, wisse Lieferungen erhalten. Den Stahl für die Eisenkonstruktion soll die Eisenfabrik in Jesenice liefern. X Errichtung einer Obstbörse in Wien? In Kreisen des österreichischen Obstgroßhandels ist man gegenwärtig bemüht, die Errichtung einer Obstbörse in Wien in die Wege zu leiten. Die Interessenten beabsichtigen dieses Projekt der Fachgruppe des Obstgroßhandels in der Gilde des Lebensmittelgroßhandels zu unterbreiten und um deren Unterstützung zu ersuchen. X Aluminiumgewinnung in Rumänien. Wie die Bukarester »Aurun« meldet, hat die französisch-schweizerische Gesellschaft »Colomines« (Genf) beschlossen, ihre Bauxitlager in Rumänien intensiver auszubauen und eine Verhüttungsanlage mit einer jährlichen Kapazität von 360 Waggons zu errichten. Die Aluminiumproduktion soll nicht nur den Inlandsbedarf decken, sondern auch eine Ausfuhr ermöglichen. X Kunstwolle aus Viskose. Die italienische Kunstseidengesellschaft Lisa stellt neuerdings Kunstwolle aus Viskose her, die unter der Bezeichnung »Cisalfa« auf den Markt gelangt. Die Gesellschaft erzeugt wöchentlich 70 Tonnen dieser neuen Textilfaser. faudwid Altes und Neues vom Weingarten Zu Joses!, am 19. März, muß der R c ü-s ch m j t t beendet sein. Soviele nichtige« jchnittenc Rebstöcke der Hl. Joses zurückläßt, soviel nich;- fertig gehanten Weingarten findet der Hl. Georg (23. April) vor. Ein schlich ter Winzer kann jetzt beim Rebschnitt mit der Schere mehr Wein aus dem Weingarten herausvringen, als er mit der Butte zur Zeit der Lese aus d'e Presse tragen kann. Die e r st e W e i n g a r t h a u e karm auch, bei stärteran Regen fortgesetzt werden, selbst dann, wenn sich der Winzer c’-nett Trog über den Kvpf stürzen muß. Anders icdoch bei der zweiten Haue, die nur bei trockenem Wetter ausgeführt werden scll. Zu Georg! (23. April) muß die erste Haue beendet fein. Die Augen, die der Winzer bei der ersten Haue aus Berschen vor Georgi vom Weinstock schlägt, trägt der hl. Georg in der Nacht wieder zurück, nach feinem Namenstag läßt er sie liegen. Bis Jakobi, 25. Juli, muß das Binden im Weingarten beendet sein. Vor seinem Namenstag bringt der hl. Jakob die Blätter und Triebe wieder in die richtige Lage zurück, nach schient Namenstag muß der Winzer selbst den Stock wieder in Ordnung bringen. Das Gipstl» der Rebe» geschieht daun, wenn der Gutedel weich wird. Dies sind einige alle Winzerregeln, bst heutzutage langsam in Vergessenheit geraten, aber viel Wahres enthalten und verdienen, auch für die kommende Generation erhalten zu bleiben. Das Jahr 1936 war in unserer Gegend eines der f ch l echteste n Weinjahre, seitdem überhaupt Aufzeichnungen bestehen, Der Pcrcnospora-Ansall war ein derart hcf tiger, daß nur wenige Weingärten der vollkommenen Vernichtung der Lese entgangen sind. Als Regel muß von nun an gelten: Der ganze Weingarten muß in wenigen Tagen be s P r i tz t sein; alle verfügbaren Leute, die die Peronosporaspritze überhaupt auf den Schultern tragen können, müssen zum Spritzen herangezogen werden, wenn das Jahr uns wieder einmal einen solchen feuchten Sommer bringen sollte, wie das vergangene. Als Zusatz zur Spritzlösung an Stelle des gelöschten Kalkes von S o l v a h -Soda hat sich im vergangenen Jahre äußerst gut bewährt und die wenigen Weiu-garteübesitzcr, die SolvaySoda statt Kalk a »gewendet haben, konnten einen großen Teil der Reben retten und gesund erhalten. Die Anwendung ist äußerst einfach, Gn Ver stopfen der Spritze» kommt nicht vor und die Arbeit geht flott vonstatten. Die Haftbarkeit und feinste Verteilung auf Blättern und Gescheinen ist eine besonders hohe und schützt den Rebstock vollkommen gegen Pc-ronospora. Auch das Trocknen aus Blatt und Traube erfolgt rascher als Be; Kalk und ist dies ein besonderer Vorteil bei unsicherem und regnerischem Wetter i Der Preis wird voraussichtlich bei allgemeiner Verwendung von Solvay-Soda statt Kalk kein nennenswert höherer fein und wird durch den Mehrertrag reichlich hereingebracht. Solvay-Soda ist ein heim ich es Erzeugnis der Jugofl. Solvay-Werke in Lukavac (Tr>-na-Banat). Karl K o r d i k, Pekre. b. Das Weinland, Zeitschrift für Kellertechnik und Weinbau, Wien I., Te-getthoffstraße 7—9. Bringt einschlägige Aufsätze über Kellerwirtschaft u. Weinbau. $Md Älbfchluß Der Aslflawifchen Gokoi-Gkimeifterschaften Die Altslawischen Skimcistcrschasten nt Planica brachten im weiteren Verlaus noch mehrere jugoslawische Siege. Im Absahrks-rainen der Herren siegte 11 r b a r (Jugosl.k in 3:36 vor Pokorny und Zaslky (beide Srchc choslowakei)., die 4:57.4 bzw. -1:00 benötigten. Bei den Damen wurde Zdenka A ž= nt a n in 3:04.4 Siegerin. Zweite wurde Vavra (Tschech.) in 4:06 und čeme (J) ut 4:08.4. Im Slalom wurden folgende Resultate erzielt: Herren: U u b a r I. (100), 2. Popovi§ (I) 91, 3. Ažman (I) 90.97. In der alpinen Kombination gingen Zdenka A ž m a n und Slavko 11 r b « r als Sieger hervor. Das weitere Programm der Kämpfe brachte noch einen Patrouillenlauf, den d>c jugoslawische Mannschaft, die sich aus rZ c nt v a, K N n p und K l a n c n i k zu-sammensetzte, gewann. Die beide» folgenden Plätze nahmen die Tschechoflowaken ein. Mit dem Sprunglauf wurden die Kämpfe gestern abgeschlossen. In der Konkurrenz für die klassische Kombination siegte Gregor K l a n L n i k mit 43.5 und 45 Meter vor dem Tschechoslowaken M a k e a s k o und Erle b a ch, während die Reihung im Spezialsprunglauf wie folgt 'war: 1. Z u-p a u (Jugosl.) 50.5, 50.5, 2. Klanem! Gregor (I) 45.5, 50.5, 3. Erlebach (T) 4.2, 41. 4. Mateasko (T) 41, 40, 5. .Hsdenkik (I) 42.5, 41 Meter. In der Gesamtwertung gingen Jugoslawiens Sokol-Skiläufer mit 3064.54 Punkten als Sieger hervor. Die Tschechoslowaken vereinten 2832.7? und die bulgarischen „Junaci" 429.95 Punkte auf sich. Der jugoslawischen Mannschaft wurde somit auch der von Minister Doktor H a n -Z c k gestiftete Wanderpokal zucr-kannt. Die feierliche Veröffentlichung der Resultate sowie die Preisverteilung fanden in Planica statt. 11. a. ergriffen Prof. Jeras, Ravhckar, Dr. Matušie, Dr. Benda (Tschechoslowakei), Koste» (Bulgarien) und špica r das Wort. Mit Hochrufen auf 'S. M. König Peter, auf König Boris von Bulgarien und auf Staatspräsident Dr. Benes wurden die Feierlichkeiten beschlossen. : SK Rapid. Heute. Dienstag, wichtige Sitzung des Hauptausschusses. Um pünktliches Erscheinen wird gebeten! : SK Rapid (Fußballsektton). Mittwoch ab 17 Uhr Training der ersten und der Re-verseinanuschaft am Sportplatz, bei Schlecht-weiter um 20 Uhr im Trainings», nl. : SK Rapid (W>ntersportsektion). Mittwoch um 20 Uhr wichtige Mitgliederzufam-menkunft im Hotel „Zamorec". Erscheinen aller erwünscht! : Der Absahrtsiaus von der „Zelenica" gelangt am Sonntag, den 7. d. zum Austrag. : Tie jugoslawischen Hochschulmeisterschas-teu für Damen sollen am 13. und 15. d. in Planica durch,geführt werden. Am Programm steht nur die alpine Disziplin. : Die Motosekiron des Radsahrerklnbs „Perun" hielt Sonntag vormittags in der Nmon-Reftauration ihre Jäh rest agung ab, in der Obmann Lužni f, der Schriftfäh-» rer H l e b L und der Kassier Fers u g a ihre Berichte vorlegten. Die Sektion, die 44 Mitglieder stark ist, veranstaltete im Vorjahre das traditionelle Rennen, verbunden mit einer WertungLfährt, auf der Straß» Mav:-bor—Sv. Lenart, sowie eilte Fuchsjagd. Die Mitgiedcv nahmen auch au verschiedenen anderen Sportveranstaltungen teil. An der Spitze der neuen Leitung steht Obmann Franz J a l i, Vizeobmann ist Erwin H a r t m a it n, Schriftführer Anton H l e b 8 und KasWer Stefan F e r-l-m gm. b Gasilec. Organ des Feuerwehrverbandes für das Draubanat. Erscheint monatlich. Schriftleiter Ludwig Musek, Schulverwalter in Ptuj. b Jugoslovenska revija. Reich illustrierte touristische Revue. Schriftleiter Prof. Violič und Vladimir Regally. Veröffentlicht propagandistische Artikel für den jugoslawischen Fremdenverkehr. b Socijalna revija, christlich-soziales Organ für kulturelle, ökonomische und politische Fragen. Herausgeber Božo Dulibič, Šibenik, Postfach 34. b Motorschau, Zeitschrift für Motorisierung und Kraftfahrt. Verlag Dr. Georg Elsner & Co. Berlin S 42 Auktuelle Artikelserie und Bilderfolge anlässlich der großen Automobilausstellung in Berlin. DIE DREI MUSKETIERE ‘1 K-'v‘ , r Vmdüedettes Wein von 5 Liter aufwärts Din. 6 und 7 verkauft Paula Kokoschinegg, Košaki 18 bei dem Tunnel. 2033 Pferdedünger abzugeben Vo jašniška ul. 11. 2O53 136 Jahre alte Meerschaumpfeife zu verkaufen. Vojašniška ul- .11. 2055 Arborin, Neo-Dendrin und Biljobran erhällich bei der Kinetiiska družba. Meljska ce sta 12. 2054 Vermiete nett möbl. separ. Zimmer, sonnig, an solide Person, Park-, Bahnhofnähe. Anfr. Verw.______________2059 Möbl. Zimmer, Stiegeneingang, sofort zu vermieten. Anzufr. beim Hausmeister Trubarjeva 4. 2060 Sep. Zimmer ev. mit Kost an 2 Personen billig zu vermieten. Splavarska 6. 2057 Garconwohnung, bestehend aus Wohnzimmer, Vor- und Badezimmer sofort zu vergeben. Grajski trg 1. 2063 Sehr gutes Rado. störungsfrei. billig zu verkaufen. — Aleksandrova 12-1. Hof. 2066 Grammophon m. Platten 300 ; Dinar und Verschiedenes zu j verkaufen. Anzufragen jeden | Dienstag, Donnerstag u. Frei tag von 16—20 Uhr. 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Kannst du denn nicht sehen, wer das ist?« »Ja, Gott erbarme sich über uns! Das ist ja der frühere Henker von Bethune!« s Um Gottes Willen, habt Erbarmen mit mir und schafft mir einen Beichtvater!« flehte der Verwundete mit dem letzten Aufgebot seiner Kräfte. Es drem sich ja ums Wohl und Wehe meiner Seele! Habt Erbarmen mit mir, und laßt mich nicht ohne geistlichen Trost sterben!« »Ob er nun Henker gewesen ist, oder nicht —- wir können ihn jedenfalls in dem Zustand nicht von der Schwelle weisen. Bringt ihn deshalb ins hinterste Zimmer zu ebener Erde!« befahl der Wirt. »O, ich danke euch!« entgegnete der Ster bende. »Der Herrgott solls euch lohnen. Nun bitte ich nur noch um eins: schafft mir einen Priester, bevor es zu spät ist.« Zwei Herren werden in ganze Verpflegung genommen. Zentrum. Adr. Verw. 1998 Zweizimmrigc Wohnung ab 1. April nahe Hauptbahnhof zu vermieten. Adr. Verw. 1981 Sparherdzimmer sofort zu vergeben. 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Schön und sauber sind Küchenmöbel mit in allen Farben ernält-lich bei Mllilill Vertreter erstklassiger Autofahrer, fleißig, sucht für Slowenien nur bei größerer Firma unterzukommen. Unter „Arbeit“ an die Verw. des Blattes. 20S4 Abenteuer um Brigitte Vornan boh OTtoriife ©onneborn 26 „Haben Sie die neuesten gelesen?" „Ach nein! Ich interessiere mich so wenig für Politik. Es sind die Wahlen heute — ich weiß. Lord Windermere, ich wünsche Ihnen von Herzen Erfolg. Mich — läßt das alles kalt!" „So wissen Sie nicht, daß mau die Nachricht verbreitet, das verschwundene Mädchen — eine rechte Kusine meiner Frän — sei mit Ihnen — mit Ihnen, Henry — auf Schloß Monplaisir?" Etifford erbleichte bis in die Lippen. „Kennen Sie Misses Stable?" fragte er nach sekundenlanger Panse zielbewußt. Windermere schüttelte den Kopf. „Was soll das?" „Außer, mir ist Misses Staible aus Mon-plaisir." „Was soll das?" „Misses Stable ist vierundfünfzig Jahrs — sehr? romin, Puritanisch. Sie ist etwas subaltern —■ und deshalb herrschsüchtig. Und eine leitende Angestellte in-einer von Gran-nees Woh-ltätigkeitAanstalten." „Was soll das?" fragte Windermere zum dritten Male. „Oh!" machte Henry gedehnt. „Es hat doch allerlei zu bedeuten." „L-eber Henry — um diese Zeit sind die Wahlen in England fast getätigt. Befreien Sie die leidende Lady Windermere aus ihrer Sorge. Wissen Sie, wo sich Brigitte Holm befindet?" Henry kämpfte einen schweren Kampf. „Bester Lord, ich falle meinem Vater in beil Rücken. Indessen — die Lady. Wir ha- ben uns so viel Sorge um sie gemacht — und um den alten Senator Holm. Ja, Lyrd Windermere — ich weiß, mo Brigitte ist-Sie ist auf Monplaisir. Mein Vater hat mir besohlen, ihr dort 'Gesellschaft zu leisten." Windermere lächelte wissend. „Ach, liebster Henry — machen wir uns nichts vor. Brigitte ist ein reizendes Mädchen. Und die Jugend von heute ist skrupellos. Sie kannten sich schon länger — und der Spiritus rector der ganzen Geschichte ist nicht Ihr alter Vater. Da war schon lange eine nette, pikante Liebelei — und . . ." In Henrys Augen trat eine strenge Kälte. „Lord Windermere! Sie reden von der Kusine Ihrer Frau!" „Oh, lala . . . heutzutage! Matt kennt die Jugend!" „Lord Windermere! Sie sind der ältere von uns beiden. Ich- habe Sie stets sehr hoch-geschätzt. Mer auch Ihnen darf ich — kann ich nicht erlauben, zu reden wie jetzt. Sie mögen von mir denken, was Sie wollen. Aber Brigitte kennen Sie nicht. Brigitte ist rein und unschuldig — wie — wie eine frisch aufgeblühte Rose. Ich- werbe nie dulden, daß ein Schatten auf ihren guten Ruf fällt. Sw steht mir sehr nah. Und ich glaube" — wieder errötete Henry in seiner reizenden Weise — „ich ihr auch. Vorbehaltlich der Zustimmung ihres Vaters betrachte ich sie als die zukünftige Lady Rudyard!" „Alles ganz gut und sthöit. lieber Henry — aber Brigitte hat sich doch recht seltsam benommen. Sie. hat sich- sozusagen selbst ver- leugnet — und damit die Entführung, die an ihr geschehen ist, legitimiert." „Ach Gott ja — wir haben nns dumm benommen. Aber es ging alles so schnell — und wir hatten, glaube ich, auch Freude daran, für nahe Verwandte zu gelten. Ww sehen uns so merkwürdig ähnlich. Ja, nachher siel mir das alles auch ein. Sie hat mir eben den Freundschaftsdienst geleistet." „Und?" „Mein Vater hat mich schwer getadelt. L-eber alles andere, meinte er — als die Ehre der Dame aufs Spiel setzen. Er fordert, daß ich Brigitte heirate." „Und?" Henry errötete. „Ich schrieb ihm. ich wünsche mir nichts Besseres. Vater wollte die Zustimmung von Brigittes Vater holen. Er war vor kurzem in Hamburg. Ich habe noch keine Nachricht, was er erreicht hat." „Nun — ein allerliebstes Idyll. Sie und Brigitte! Ihr betrachtet euch als Verlobte?" „Wie könnten wir das? Ich habe mich sehr zusammengenommen, ihr meine Liebe nicht zu offen zu zeigen. Ebe ich nicht west, wie Senator Holm darüber denkt. Zunächst wird er ja Gift und Galle sein." „Meinen Sie nicht: mit Recht?" „Mein Vater hat sehr töricht gehandelt. Aber alles in allem: ich hoffe, daß auch Brigitte ihr Glück durch diese fatale Geschichte finden -wird." „Sie sind überzeugt, daß sie Sic liebt?" „Oh — ja!" sagte Henry iti schöner Sicherheit, nicht ohne bis über die Ohren 'n Glut zu tauchen. „Jch-denke, Sie sind heute mein Gast." „-Gestatten Sie mir, sofort umzukehren. Ihr Telegramm kam heute nacht. Ich bin sofort abgefahren. Brigitte weiß nicht, wo ich bin. Sie wird sich mit Misses Stable unsäglich langweisen. Auch — ich lasse sie un- Chefrcdakteur und fiir die Redaktion verantwortlich: Udo KASPER. — Druck verantwortlich Direktor Stanko DETEL der »Mariborska tiskarna« in Maribor. A. — Beide wohnhaft in Maribor. Für den Herausgeber u. den Druck gern ohne Schutz. Mich quält die Sorge, >hr könne etwas passieren." „Aber Sie wollen doch nicht die vierzehn Stunden lange Fahrt gleich noch emma-machen?" „Warum nicht? Ich nehme nur c'-neu Chauffeur — der Hotelbesitzer wird ohne Zweifel einen an der Hand haben, den c mir leihen kann. Dann bin ;ch morgen krüü wieder da." Windermere blickte, unwillkürlich srage-'.o, zu Holm hinüber — und Henry folgte 'P* neu Blicken. Er sah verwundert, wie die Augen von Mister Müller groß und frei aus 'hm ruhten. „Nehmen Sie mich mit, Henry Clifford'" sagte er jetzt mit einem eigcnan gen Klang in der Stimme. „Ich sehne mich danach, meine Tochter -w-iederzusehen. Und sie mag wenn sie will — aus meiner Hand den Bräutigam empfangen!" Der junge Lord verstand nicht gleich --blickte verwirrt zu Windermere hinüber. „Senator Holm!" stellte der vor. Holm und Clifford standen sich gegenüber — der Jüngere verlegen und im Augenblick ungewandt wirkend, Holm mit langsam an' strahlendem Blick. „Lieber Junge", sagte er dann sreuuüUst und hielt Henry die Hand hin, „ich habe nichts dagegen. Ihr Schwiegervater zu werden.", Und während Henry mit einem vor ü.bcst raschung noch etwas dummen Lächeln d'.e Rechte in die des Senators legte, sagte Win-dermere: „Nun aber zur Lady. Sie wird froh sein, durch Augenzeugen etwas von hrer Kusine.zu hören." Als eine gute Stunde später Holm und # Henry das Auto besteigen wollten, gab man durchs Radio die ersten Nachrichten von den englischen Wahlen.