EINZFT.PRFIS: wrou, OTtontag, 5.3änner 1942 82.3aDrgang 86 Britenschiffe in Dezember versenkt Schwere Verluste der englischen Kriegsmarine und Handeisschiffahrt Harte Kämpfe im Osten Vom 27. Det«mb«r bis 2* JHnnor 98 Sow|(iiflugMugtt vernicht«! * Aus d c tn F ü h r c r Ii a u p t q II a r t i c r, 4. .läiiiier. Das Oberkoftimafido der Wehrmacht gibt bekatiiH: Im Stidabschnitt der Ostlront beschränkte sich die KampftätifffceK bei strengem Frost auf örtliche Spihtnippufiternehmen uml Artillerlestnrunxsleuer. Im mittleren und nördlichen Frontabschnitt setzte der Qcgner seine Angriffe fort. Sie wurden in harten Kämplcn, zum Teil im ÜegenstoÖ abgewiesen. OrtHche Eitibrüche wirrden abgeriegelt. Die Luftwafie grill bei Tag und Nacht! 1" einem Divisionsabschnitt gelang es Hafenanlagen und Sctllflszteie sowie Sowjets, einen örtlichen Einbruch y.u den Flugplatz von Feodosia an. Mehrere j Die Einbruchsstelle konnte aber iuiul-. imu uu> i.uut- Flugzeuge am Boden wurden zerstört' abgeriegelt werde und bald hernaeli, ;;cfi «ipfclte in den ohlij;atcn Appell, .trii oder beschädigt. Im Hafen sank ein j Bolschevvisten von deutsclien tcn Mutes nnd voll \ ertrLuiens dem Sie.ii kleines Handelsschiff nach Bombentref-1 '''ii Gegenstoß zurückgeworien. ier; ein größeres Handelsschiff und einl Spelle wurden über 200 gelallene Schwimmkran wurden schwer beschä- \ ""'»chewisten gezählt. Das alte Cic& Die Rede, die Churchill dieser 'i'age in Ottawa vor dem kanadischen Unterhaus .ijehallcu hat. untcrscliied sich in ihren allgemeinen Wendungen, hi sciiicm protzigen, jeder LoRik entbehrenden Zweckoptiniismus in keiner Weise von seinen früheren Reden, wie er sie stets in besonders kritisciien Zeiten zu halten pflejit. Nicht fehlen durfte also die alte freche Lükc, nicht er - Chtfrchill — sei es gewesen, der den Kriej; an!4efaiiRen habe, und das f:nde seiner Aiisführnn- digt. Weitere mit Schwerpunkt im Raum um Moskau geführte Angriffe trafen Marsch- und Fahrzeugkolonnen, Panzer-bereitstelhingen, belegte Ortschaften, FJsenbahnen und Flugplätze der Sowjets. Der Feind erlitt hierdurch erhebliche Verhiste an Menschen und Material. Im hohen Norden wurde die Murman-bahn durch Bombenangriffe ttiehrfach unterbrochen. In Nofdafrlka lebhafte beiderseitige Aufklärungstätigkeit. Im Raum um Age-dabla scheiterten einzelne tvrltische An-grlfle. Feld- und Barackenlager sowie Fahrzeugkoionen der Briten wurden mit Bomben und Bordwaflen erfolgreich angegriffen. Wirkungsvolle LuHangriffe richteten sich ferner gegen Tobruk. Auf einem Flugplatz bei l^ngasl konnten zahlreiche Bombentrelfer zwischen abgestellten Flugzeugen erzielt werden. Im Seegebiet um Bengasl wurde ein leindlicher Zerstörer durch Bombenvolltreffer schwer beschädigt. Die bei Tag und Nacht fortgesotzteii Angriffe starker deutscher Mnlpf- und Jagdfiiegerverbände riefen schwere Zerstörungen auf den britischen Flugplätzen der Insel Malta hervor. Durch Bombenvolltreffcr in den Hallen und zwischen abgestellten Flugzeugen entstanden starke Brände und Explosionen, In der Zeit vom 27. Dezember PI4I bis zum 2. .läniier 1942 verlor die sowjetische Luftwaffe 98 Flugzeuge. Davon wurden 72 In Lultkämpfen und 13 durch Flakartillerie abgeschossen, der Rest am Boden zerstört. Während der gleichen Zelt gingen an der Ostfront zwölf eigene Flugzeuge verloren. Die britische Kriegsmarine erlitt auch im Dezember schwere Verluste. Deutsche See- und Lultstreitkrälte versenkten; 3 Kreifzer, I Flugzeugträger, 3 Zerstörer, 3 Schnellboote, I Kanonenboot, 1 Unterseeboot. Außerdem wurden, zum Teil schwer, beschädigt: 6 Kreuzer, 5 Zerstörer, 4 Schnellboote, I Minenleger, 2 Bewacher, 2 Unterseeboote. Im Kampf gegen die britische Versorgungsschiffahrt wurden im Dezember 1941 74 feindliche Handelsschiffe mit zusammen 2S7 ?00 brt versenkt. Davon verniclietc die Unterseebootswaffe 23 Schilfe m't nS.7fM) brt. Im ileuisclien Fßucr gesniiRfter' Berlin, 4. Jänner |)le Holsehewisten setzten an der Ost-Irnnt ihre Versuche fort, mit starken Kräften Jie deutselieii Linien anzugreifen. Bei schärfstem Frost versuchten die Bolschewisten im mittleren Abschnitt der Ostfront gegen die deutschen Stellungen vorzugehen. Die zahlreichen Angriffe der Sowjetlruppen scheiterten am energischen Widerstand der Deutschen. Bei örtlichen Einbrüchen der Bolschewisten gingen die deutschen Truppen zum Gegenangriff über und schlugen den Feind zurück. In vorbildlichem Einsatz koimten die deuischLii Truppen dieser angegriffenen Division überall die H iupt-kampflinie behaupten. re .iie.c,'cn die bösen Deutschen und Verbündeten eiit.iüc.ijenzuschreiten. imincrhin. der (jcnins I.nci brachte der Rede bezeichnende Nuancen ein. Zunächst einmal, dalt Churchill sicli in fürchterlichem Kauderwelsch an die französischen Kanad'cr in ihrer Muttersprache wandle und in diesem Zusammenhang sich bemüssifft fühlte, den französisclien Staatsmännern, die England vor und nacli fiünkirchen hinter-Äinj:. verführte nnd verriet, einen \'or-wurf daraus zu machen, dali sie eine f^olitik verfolgt hätten, die allein die Rettung ihrer lieiniat ans dem Chaos dieses Krick'cs ermöglichte. 19 20 .Iii « M.t, uiumptl ' irmiasa UM W.wVA /SinUite JilANlLA • . . 'J ■ß ^A!£älciylii Uinvelfi -j___' MfVfrnMr ' Uktuj' Im Kessel der Japaner Reste des USA-Asiengeschwaders in Cavite eingeschlossen T 0 k i o, 4. Jänner, i sich im Festungsgürtel innerhalb der Ma-Die letzten In Tokio eingetroffenen Be-! nila-Bucht und um den Kriegsliafeti richte Uber die militärische Lage auf den Olongapo in der Subig-Bucht (unmittelbar nördlich der Manila-Bucht) versammelt haben. ' Beide Buchten sind stark vennint und In weitem Umkreis von starken Verbänden der japanischen Flotte eingeschlos-' sen. Die japanischen Landtruppen riegeln ' die einzelnen felndfichen Positionen e>n: den Hafen Olongapo, wo 18 Stellungen schwerer feindlicher Artillerie festgestellt worden sind, dann die Südspitze der Ba-langa-Halbinsel am Westausgang der Manila-Bucht und schließlich die gegenüberliegende Halbinsel am Südausgang der Manila-Bucht gegenüber der Inselfestung Corregidor, die die Manlla-Bucht nach der offenen See hin abschließt. Auf Corregidor, das moderne Verteidigungsanlagen besitzt, befinden sich heute glle geflüchteten USA-Kommandobehör-, den, während in Cavite die Reste des Philippinen lassen erkennen, daß sich die USA-Asiengeschwaders stationiert sind. Hauptmassen der aus Manila und Umge-, Die japanische Luftwaffe hat den Angriff bung geflüchteten feindlichen Truppen auf diese BefestigunJjsanlagen eröffnet I P*N6„Cili tnti -•ibiin j;;, Karte: Arclilv » Asien von USA befreit« Die volHcommene Vernichtung der letiten Feindtruppen auf den Philippinen im Gange T 0 k i 0, 4, Jänner. »Die Besetzung von Manila bedeutet die Beherrschung der Philippinen«, erklärt am Sonntag der Chef der Presseabteilung kaiserlichen Hauptquartier, Oberst Qhlra, »denn Manila ist das Zentrum des Inselreiches in jeder Beziehung«. Manila war, so fuhr Ohira fort, ein Stützpunkt der USA-Invasion seit fünfz'g fahren. Somit Ist jetzt Asien von dieser j Invasion befreit. Aber die amerikanischen I Truppen sind trotzdem noch nicht ver- nichtet, da sich große Teile ins Festungsgebiet der Manilabucht gerettet haben. Deshalb haben die japanischen Truppen sofort neue Angriffe gegen dieses Gebiet unternommen, um die vollkommene Vernichtung der noch verbliebenen amerikanischen Streitkräfte durchzuführen. Daß d'ese bald erfolgen wird, so schloß Ohira, dafür birgt nicht nur die militärische Überlegenheit Japans, sondern auch de«' Kampfgeist der tapferen japanischen Soldaten. Ikzeichncnder ist schon sein Buhlen um die (lunst nnd um die Treue Kanadas, dessen integrale Vurbindmisc mit dem Mutterland er nicht ohne Cirund s:efährdct sieht. Offenbar cmin'indet auch er jetzt allmälilich die Wahrheit jenes Ausspruches eines Mannen, der einmal den Wert britischer Bundesse-nossenschnft j^cspürt hatte: An den l'!ns-ländern vollzieht sich jetzt eine verdiente Rache. Sie haben näinlicli jetzt /um ersten Mal in der (iescliichte einen an.u:el-säclisischcn \'crbiindeten! .ledenialls kar.i;te Chiircliill nicht mit Sprüclicii der Anerkemnniij: tmd liewiindenm.iL!; an die Adresse Kanadas, das eine einzii;arii^,'e Stel!im.ü: innerhalb des britischen res ciimelmie. das durch imlösliclie B.uidc mit rte. fällt tiiiiso mehr auf. daB er nichts über Australien sa.iite. Dies ist durchaus nicht verwunderlich. I)enn in der Tat. es wäre nicliL crireulich und propagandistisch nützlich i^ewescn, was er hierüber hätte müssen. Die Verstiimmmu auf australischer Seite .uc^en das britische Mutterland und speziell xo^eii Churchill wird nämlich seit ciniKcr Zeit in immer stärkerem Mal.ic .spürbar. Der (irnud hierfür ist durchaus verständlich. Schon einmal — im vori-.y:en \\'elikrie;i — hatten die Australier ihre i:rfahrunjien mit dem strate.ijischen Dilettantismus eines Cliiirchill :j:einaclit. als dieser Tausende und Abertauseiidi" \oti Australiern \-or den Dardanellen opferte. Wieder hat der i^'Ieiche Churchill die australischen Trui>pen. die se-trcii seinem Schlachtruf lolKcnd iii Scharen dem Mutterland in ferne europäische und afiikanisvlie (iefilde zu Hilfe i^eeili waren, dort eiiivicsetzt. wo sie — im (je;;ensatz zu den britischen Konti-k'enten. wie z. fi in (iricchenland nnd auf Kreta nicht v^erade Ruhm ernten konnten. Dflichtvervicsscne australische Minisier. wie Menzics. haben auch dann noch sich oder vielmehr das australische Kontinuent bedinunnR^los für neue lAperimente der britischen Kriegskunst zin- Veriük'unj^ ^;cstelli. Das Hrj^ebnis war, daH ziniächst einmal diese Truppen im letzten l'rühiahr • ini (iCRensatz zu «rol,»spreche rischen Vorankünd:,v:un>icn — durch (ieneral Romme] abermals schwer aufs Maupt ^esclilasen wurdet! und dann im Herlist — wiederum im (leifciisatz zu den hoclitrabcnden Vor-anscliläKen Churcliills und lideus m^cht etwa in einciii kurzen Siegeszuis" bis aji die (Irenzen von Tunis gelan;^ten. .s;<)nder[i wiederum unter schwersten SciiläKcn nur mit Mühe Schritt für Schritt Ke^enüber der heldenniüti>:en Waffenbrüderschaft deutscher und italienischer Soldaten Ik)den ;.;e\\ innen k>-stema-tiiich iieraufbeschworcu iialtcn. den »Marhttrsrer 7ettunc:« 5. JSnner W2 Nummer 5 Siüle*! Ozean, wo veriüj?bare australi-sehe Streikräfte heuie fehlen. Dies ist der Grund, warum m ganz Australien mit äußerstem Mißmut die arbiträre Politik und Stratexie der Londoner Zentrale kritisiert wird, die die elementarsten Erfordernisse für eine wirksame Verteidigung der Verbindungslinien des Empires zu Australien Nträflich vernachlässigt hatte. Schon ist der unglaubliche Fall eingetreten, daß über den Kopf des britischen Premiers hmweg^ der aus'tralische Ministerpräsi dcnt Curtin unmittelbar bei Roosevelt um Unterstützung bat. Immer schärfer \vird in Australien die Kritik an der englischen Regierungsführung und die Forderung nach stärkerer Berücksichtigung der eigenen Sicherheitswünsche im Rahmen der alliierten Kriegführung. Schon der Ausdruck »britisches Imperium« erscheint den Australiern, nach einem Qe-ständtiis des »Daily Herald«, anstößig. Kein Wunder also, daß selbst einem Churchill m Ottawa nicht die Worte cmfallen, die er in diesem Augenblick an die Adresse Australiens hätte richtcn können. Churchill mag in Zukunft noch oft von den verschiedenen »Phasen« reden, die über die Perioden erst der Konsolidie-rimg und dann der Wiedergewinnung der verlorengegangenen und noch zu verlierenden Oebiete hinweg zum letzten siegreichen Angriff »auf die Zitadellen seiner Gegner« führen sollen. Er, der heute bereits den unsicheren Kriegsverlauf in Rechnung stellen muß und aus-cVückHch die Antrabe zeitlicher Begrenzungen zu venneiden wünscht, wird wT>h1 auch dann noch vom »Endsieg« reden, wenn er schon längst auch von seilten Landsleuten als der Totengräber des Empire angeklagt ist. Die Kriegsschuld stellt eindeutig fest! Graf Clane: „War dan Kreml besahlgt, rattal dla Zivilisation der Welt" — „Wir werden noch stärker und noch entschlossener sein als unser Gegner" FHcger greifen wiikssm in Erdkümpfe ein Fdhrerhauptquartier, 3. jänm'r Das Oberkommando der Wehrmacht gU)t bekannt: :»Im südlichen und nördlichen Abschnitt der Ostfront mir örtliche Kampfhandlungen. Die .Abwehrkämpfe im mittleren Abschnitt dauern bei starker Kälte an. Zahlreiche Angriffe des Gegners sind am entschlossenen Widerstandswillen unserer Truppen gescheitert. Die Luftwaffe griff mit Kampf- und Jagdfüegerverbändcn in die Erdkämpfe ein und zerschlug an mehreren Stellen im Tiefangriff die Bereit-steMung sowjetischer Kräfte. Bei Nachtangriffen auf Moskau erzielten deutsche Kampfflugzeuge Volltreffir in einem Bahnhof und in Lagerhallen. In Nordafrikn wurde nach mehrwöchigem heldenhaften Widerstand oeutsch-italienischer Truppen Bardia vom Feinde besetzt. Im Raum von Agedabia lebhafte beiderseitige Aufklärungstätigkeit. Britische Kraftwagenkolonnen wurden durch Luftangriffe zersprengt. Wirkungsvolle Luftangriffe richteten sich gegen britische Flugplätze auf der Insel Malta.« VersHrkle Lnflmgrilfe gegen Malta örtliche Vorstöße bei Agedatria abgewie-len —Der italienisctte Wehrmachtbericht R 0 m, 4. Jänner. Der itaHenische Wehrinachtbericht vom Sonntag hat folgenden Wortlaut: Das Hauptquartier der Wehrmacht gibt bekannt: An der Front von Agedabia wurden örtliche Angriffe abgewiesen und Ansammlungen von Panzerwagen zerstreut. In Sollum und Halfaya sind Kämpfe im Gange. Italienische und deutsche Flugzeugeinheilen unternahmen wiederholte Angriffe atjf Nachschubstraßen des Gegners und bombardierten mit besonderer Wirkung ArtilleriesteWungen und Hafenanlagen von T ohruk. Der Feind verlor vier Fkigzeugo, von j denen zwei von der Flak abgeschossen wurden. Im östlichen Mittelmeer geriet e'mes unserer Aufklärungsflugzeuge mit drei leindlichen Jägern im Kampf, von denen <•5 einen abschoß. Es gelang dem Auf- Rom, 4. Jänner. Außenminister Graf Ciano sprach am Sonnabend nachmittag anläßlich der 17. Wiederkehr des 3. Jänner 1925 in einer Massenversammlung in Bologna. In seiner Rede hob Graf Ciano die Bedeutung der Kammerrede des Duce vom 3. Jänner 1925 hervor, mit der der Duce die letzten Überbleibsel der politischen Gegner des Faschismus beseitigt habe. Der 3. Jänner 1925 sei zum Todestag des demo-libcralen Regimes und zum Geburtstag des faschistischen Staates geworden. Die Tätigkeit jener, die jahrelang aus dem Ausland Gift und Geifer gegen die neue nationale Ordnung It^iens spien, habe zu einem großen Teil zu der Entwicklung der großen Weltereignisse beigetragen. Dieser unverbesserlichen Gedankenfaulheit der Menschen und Völker, die sich in verknöcherten Formeln gewiegt hätten, hat die Welt den neuen blutigen Riß in der Menschheit zu verdanken. Der italienische Außenminister zählte sodann die von Italien unternommenen Versuche auf. zu einer Bereinigung der Verhältnisse in Europa zu gelangen. »Doch jeder Versuch, den Grund zu einer wahren internationalen Zusammenarbeit zu legen, wurde systematisch zurückgewiesen, wie auch der Anspruch Italiens auf eine Zukunft taube Ohren fand. Als Italien im Feld erschien, um sich unter afrikanischer Sonne denjenigen Platz zu erobern, der ihm von der Raubgier seiner ehemaligen Verbündeten vorenthalten worden war, und weiter, als wir nach dem wunderbaren Sieg des italienischen Volkes noch einmal das lebenswichtige und nicht mehr fortzuleugnende Problem unserer Sicherheit im Mittelmeer und unserer Verbindungen zu den Weltmeeren auf eine Grundlage der Verständigung stellen wollten, da wurde uns wiederum von unseren Gegnern Heimtücke und Niedertracht entgegengebracht.« »Wir haben die imbestreftbaren Beweise hl der Hand, die wir zu gegebener Zeit vorbringen werden«, erltlärte Graf Ciano, »daß England, während es mit uns tii)er die verschiedenen Übereinkommen verhandelte, gleichzeitig sich mit den Meuchetmördem in Athen und Belgrad zusammentat und Im Schatten die Verschwörung vort>creltete, die Ita-Heti in seinem eigenen Meer ertränken sollte.« Der Außenminisfer wies darauf hin, daß Italien es der knltbüitigen und rechtzeitigen Entschlossenheit de.s Duce zu verdanken habe, daß der Dolch der Balkanvölker zerbrochen sei, bevor er noch Italien in den Rücken ges'ossen werden konnte. Nach der Errichtung de«; Empero sei Italien ohne jede Gewinn- oder Eroberungssucht Span'en zu Hilfe geeilt, um die vom Bolschewismus bedrohte europäische Zivilisation zu retten. Durch diese. Handlung sei, abseits kalter diplomatischer Dokumente, die moralische und kameradschaftliche Solidarität Italiens mit dem nationalsozialistischen Deutschland entr standen, das seinerseits ebenfalls zum Kampf gegen Qie bolschewistische Heimtücke herbeigeeilt war. Graf Ciano kennzeichnete darauf die Haltung Mussolinis, der mit der Stimme der Vernunft zu wiederholten Malen davon gesprochen hatte, daß es unmöglich sei, das deutsche Volk zu unterdrücken, das unter der Leitung seines großen Führers den Weg zum nationalen Wiederaufbau gefunden hatte. Unnötig sei es, so erklärte Graf Ciano, nach der Verantwortung für den Krieg suchen zu wollen. »Der Krieg war nie eine Folge eines bmzeiereignisses, sondern das Ergbnis seines Systems«. Die Schuldigen stehen bei allen anständigen Menschen und Völkern schon eindeutig fest. Auf jeden Fall aber werde Italien, wenn der geschichtliche Prozeß um die Verantwortung für den Krieg vor sich gehen werde, nicht auf der Bank der Angesagten, sondern auf der der Anklägw. sitzen. Der italienische Außenminister wies den Kreml beseitigt, rettet die Zivilisation der Welt. Hierüber gibt es keine Illusionen, selbst nicht für England oder Amerika. Denn wenn der Bolschewismus hätte triumphieren sollen, wären selbst sie schnell von ihm überwältigt worden.« Graf Ciano richtete abschließend seinen Gruß an die deutschen Kameraden, die den Kampf kalten Blutes und mit Entschlossenheit führen, an die finnischen, ungarischen, rumänischen, slowakischen und kroatischen Mitkämpfer, sowie an die Angehörigen der spanischen Blauen Division und begrüßte darauf den neuen ruhmreichen japanischen Bundesgenossen, der seiner materiellen Vorbereitung den traditionellen Opfergeist beigeselle. Schließlich gedachte er der italienischen Kämpfer, die mit grenzenloser Hingabe unter der Leitung des Duce im Namen ihres Königs kämpften. »Das italienische Volk schaut klaren Auges in die Zukunft. Wir wissen, daß der uns bevorstehende Kampf noch liart und lang sein wird. Wir wissen, daß wir es mit einem 8tai1^erichter Dr. 1,. Schulte-Stral-IjHUs (PK). nördlich von Corregidor liegt, an. Hierbei wurden 140 Lastwagen zerstört, mit denen die USA-Truppen zu flüchten ver-s^chten. Heldenlod des ..fiolleswiiNl"-PiloteM In Nordmalaya gefallen Tokio, 4. Jänner Der bekannte japanische Pilot Massaki iinuma, der im April 1937 in seinem Flugzeug »Kamkaze« (Gotteswind) einen Europaflug machte und dabei Berlin besuchte, ist am II. Dezember in Nordmalaya gefallen. Obwohl auf einem Feindflug schwer verletzt, gelang es ihm noch, die Maschine zum Stützpunkt zurückzubringen. Er verstarb unmittelbar nach der Landung in den Armen seiner Kameraden. Druck und Verlas: Marburcer Vcrlass- und DrucVcrei-(los. m. h H. — Vf rlas^IcitiinK: F.son t^amncarlner; ilauptschrif'leitcr: Anton flfrschack (vcrreisil. — StelU vcrtreiender H.iiiplscliriflli'itpr: Udo KaM>cr, — Alle in Marburg a. d. Priiii, _________ Zur Zeit für Anzriirm die PrRl.-lisd' Nr. 1 vom |l. luni 1911 BliHik'. Aiivf.ill der !-lrfpriiite drs Blatte* hil höherer Ocwnlt «der Hriri^hsMorunn cibt V:ein«n An.'pruch aul de« Nummer 5 »Marhiirger .TAnner l')42 3 • • Uberwänigendes Ergebnis der Sammlung von Pelz-, Weil- und Wintersacben für die Front! W«lt mmhf als 32 Millionen Stück verschiedener Art wurden abgegeben — Die Sammlung um eine Wociie verlängert Nach den b?s Sonnabend mittag vor-1 träge hinaus gerne noch weitero Klei-1 stiefei unseren SoWaten restlos zur Ver- liegenden ersten vorläufigen Zählungen' ^''Jnj^sstücke zur Verfügung stellen, hat dll iiiiH Pflysiphon 1 der Stadt die zweite und dritte ^11- 1 X« ioillw -i. Waggonsendung der für unsere Soldaten 1260 Wagens mit war-j ^,1^ Ostfront gesammelten zusätzlichen men Wollsachen nach dem Osten j Winterbckleidungsstücken und Winter-Marsch gesetzt oder in die Umwandlungs-1 Sportausrüstungen übergeben. anstalten gebracht werden. In verschic-1 [3j0 übergäbe wurtle in feierlicher Form denen größeren Städten wurden an die! am Adolf-Hitlcr-Platz durchgeführt. FJno Abteilung der Wehrniannschaft mit einem Musikzug hatte am Übergabeplatz Aufstellung genommen, unter der F.rinne-rungssüule versammelten sich die Amtsträger des Steirischen Heimatbundes. Zur Übergabe waren mitcr anderen auch Rundesführer S t c i n d 1 und Obcrbürger-nieisfer Knaus erschienen. Hunderte von Marburgern waren bereits versani-niell, als unter den Klengen der Fanfarci der Deutschen Jugend des Steirischen besonders auf die Größe der Spenden hin, die trotz der fast ein Viertel Jahrhundert andauernden syslematisclien Ausplünderung des Unterlandes von den gewesenen Machthabern, sf) zahlreich einliefen, daß die beiden Marburger Kreise bereits vnr Die Gebefreudigkeit nahm an den beiden letzten Tagen noch zu In sämtlichen Abgabe- und Sammelstellen des Steirischen Heimatbundes wurde auch Samstag und Sonntag mit Hochdruck gearbeitet. Immer neue Spender brachten ihre Spenden, vor allem die Frauen, die in den letzten Tagen noch daheim eine Menge von KäUcschutzmitleln hergestellt haben. Überaus reges Leben herrschte in allen Nclhstuben. UnuntcrbTOchen klapperten t'.ie Nähmaschinen, die Frauen, die sich überall freudig zu d'cser zusätzlichen Arbeit gemeldet hatten, nähten, strickten unil fanden immer wieder einen Ausweg, um auch aus den kleinsten Flesten brauchbare Gegenstände herzustellen. Die Untersteiermark hat freudig und reichlich gespendet, sah dut^h 'kmIit Volksgenosse in seiner Spende aucli einen kleinen Beweis seines Dankes für die Befreiung. zur Ostfront fahrenden Truppenverbände auf den Bahnhöfen Winterausrüstungsgegenstände aus der Sammlung abgegeben. Das deutsche Volk ist dem Aufruf des Führers, unseren Soldaten in den kalten Fj.nöden des Ostens durtli Spenden von Wintersachen zu helfen, mit einer Begeisterung gefolgt, die kaum zu übertreffen ist. Der Andrang auf den Sammelstellen war am Sonntag so groß, daß viele Tau- sende nicht mehr abgefertigt werden konnten. Ungezählte Volksgenossen haben weiterhin mitgeteilt, sie seien mit der Her-stellmig und Umarbeitung der von ihnen /ai speinlondcn Woll- und Wintersachon bis zum 4. Jänner nicht fertig geworden und mischten über ihre bisherigen Bei- Heiniatbundes drei Lastwagen und drei Wagen voll Skier durch die Domgasse anfuhren. Der Kreisführer des Kreises Marburg-Land, Dipl. Ing. von Doboczky, unterstrich in seiner Ansprache die Gebe-freudigkcit der Untersteicrniark und wies Peltan unü Loltenberg fertigen den ersten Waggon ab o :----------------I tmd W'intcrsa- Ansch uß ,1er Samnietaklion ihre zweite chcn sowie Skier und Skischiilic für iiii- nincht'XrRc.h?rSen.''''' ''' tapferen Soldaten an der DMfrcnt ... . bereit zu stellen, hat auch in den Krci- Major von R o n i n, der Sitancf)rt^ilte-ste der Stadt, gab seiner Freude .Ausdruck, daß er nach so kurzer Zeit wieder V.eitere Spenden übernehmen dürfe. Nach der anschließenden Führerehrung setzte sich der lange Zug, mit cieni Mii-sik/.ug der Wehrniannschaft des Steirischen Heimatbimdes an der Spitze durch die Straßen der Stadt /um Bahnhof in Re-wegung. D'e Bevölkerung umrahmte die Straßen, durch die tier Zug geleitet wurde. Dicht gedrängt folgten Hunderte von Volksgenossen den Wagen, voller Stolz, daß sich Marburg würdig den «'in-deren Städten des Reiches angeschlossen hat. seil Pcttau und Luttenberg größten \Vi-d'^ltall gefunden und ungczäiilt sind die Spenden, die in der kurzeii Zeit der Sammlung zur Ablieferung kamen. Jeder einzelne Einwohner rcclmctc es sich zur Pflicht an. zu dieser Sammlung von Wintersachcn für die Front seinen Teil b^'i/usteucni. Heute, Montag, den 5. janner, um 14 Uhr, wird nun der erste Waggon dieser von der Heimat freudig gespendeten Sachen aus den Kreisen Pettau und Liittenberg auf dem Schillerplatz in Pettau feierlich der Wehrmacht übergeben u erden. Shnllcli wie bei Dfinhlrclien • • • Die To!floter Prssse ganz Im Zeichen der Besetzung Manilas 'l'tikio, -1. .fäiiiUT „Tokio Asahi Schimliun" spricht von der Riii'kkehr der l'hilippinoii /.in* ll(»rr-sehall riru'Iilunü tjdur ('herhabe. Die USA-.\.y:f4ressiranl I'ni'sl Slin'llt■mln'r^ isl, wie uns Kairo ^eineldel wird, uK Söld!in;f im i)iensl (•aiMhuKfs in dor libyschen NVnsle verwunde! Wt)rden. Seine' Immii l'ilml in London. * l'anmal h;d SlarheiniH'r;.; in dm l!;'ilu'ii (k'ulschei' Stiuien tonkorps uni Vnmdi.'rj^ für tiie deutschi' Freiheil '^ek:iiHpll, heide sehen wir diesen Mann als be/.aldle cnylisi'lK" Krealnr im ^.rül.VMi Schieksjds^ kamiif des denlschen Volkes ^.-gcn sein eigenes Volk känipIVn Damit reilil sich ShM-lieniberj' unter die übelsten SnbjeMe, die die Ciesehichle ki'nnl. Der Weg von Annai^er^ bis znin Sold-ling l'Jijilands «-vIjI über in-'hrero l-'iappen* Als Vizckunzloi' i'ines DollfnM begann .sein Kamijf gegen «las deutsche Volk. l-:r. d.r früher die „jiiilischeii KöplV rollen" sehen wollle, wurde ziitn l-xpintenten der in (tischen PoÜlik iler ()sleri>eicl)isciu'n giernng. Vor dein t'nd)rnch l»eg;d( sich ..l'in'sl bereils nacli London. dorl seine luilidcutsche Tätigkeit gnl ans-gerüslel tort/.utüliren Dii> englische Ke-giermjg scheute sich nicht, die engiischi.' VVehrinaeht dadurch zu schänden, daß sie diesen Verräler zum Leu'nanl l>etor-(h'rle, ein Lmsland, (Um* selbst im englischen Unterhaus hellige Deballen auslöste. Stariiemberg wurde von einem AIj-gi«<)rdnelen als Lump. Strolch und Verriiter gebrandmiu'kl, womit er nichl l'nrecht hatte Seiiu' brau aK I'ilmri'<.»issi"'nr in London halle v'w] äußerst dankiiares 1 hcma zin* llerslelbing eines .Monnmen-lalfilms nul dem Titel ..Verräter Das Leben ihres Mainies biL-lel datur den l)es(en Slolt. wobei zur Lrgän/ung noch das eigene Schicksal der t'nrsli-n mit vtv:irtM, im Gegensatz zu den Nach-' lichten uer slowenischen Zeitungen. A\it gro-Oni Intercssv iind »nit a-ifgeschlossenen Herzen hat besonders die imtersteirische Bevö!-kerimg jene Stellen zur Kenntnis genommen. IM denen vom nationalsozialistischen Wollen überhaupt die Rede war. Am feierlichsten war es ihr aber zumute, wenn die wortwörtliche slowenische Obersetzung der Führerreden gegeben wurde, die die slowenischen Zeitungen meist nur in einem kleinen verzerrten Auszug brachten. Die untersteirische Bevölkerung hat den Sprechein der slowenischen Rundfunknach-richten oftmals begeistert geschrieben, mit welcher Spnniumg sie Abend für Abend auf die Sendungen wartet. So mancher Bauer ließ zur Zeit der ersten Sendung seine Arbeit auf (iem Felde stehen und ging jm einem Nachbarn, der ein Rundfunkgerät besaß. Viele heimattreue Untersteirer haben Tag für Tag in ihrer Stube zur Zeil der slowenischen Rundfunksendungen aus (iraz regelrechte Versammlungen gehabt. Nachbarn oder Ar-beitskameraden haben d.inn das Gehörte mündlich weitergegeben und damit die Wahr-heit über die nationalsozialistische Bewegung und die Erfolge der deutschen Wehrmncht in die breitesten Kreise der Bcvitlkerung hineingetragen. Andere wieder haben ihre Apparate zum .\rger der Krainer und Tsehitschen auf solche Lautstärke eingestellt, daß auch sie die slowenischen Nachrichten liörcn mußten. Ebenso hatten viele untersteirischc Gastwirte regelmäßig die slowenischen Nachrichten des Senders Alpen eingeschaltet. Es gab in diesen Gasthäusern so manchmal einen Streit zwischen der heimattreuen Bevölkerung und den serbenfreundlichen Elementen, weil diese das Abhören der Grazer slowenischen Nachrichten nicht zulassen wollten. All dies hat nur dazu heigetragen, daß das herzliche Band der Freundsuiaft zwischen der heimattreuen untersteirischen Bevölkerung und den Sprechern der slowenischen f^undfunkscndungen inuner fester wurde. Diesen vielen bekannten und unbekannten Mitarbeitern der slowenischen Nachrichten im Sender Alpen sei heute an dieser Stelle wärm-stens gedankt. Sic haben damit bereits lange vor der Befreiung aus serbisch-slowenischer Gewaltherrschaft wesentlich mitgeholfen, die natürliche Verbundenheit der heimattreuen unersteirischen Bevölkerung mit dem deutschen Volk, die .so viele Jahrhunderte bestanden hat, zu stärken. Mit dtm Bruch des feierlich eingegangenen Paktes von Wien hat der imfähige »jugosla-wische-K Balkanstaat seine letzte Chance ver-wirkt \ind seinen Zusammenbruch selbst ein- geleitet. Kurze und harte Schläge der deuu sehen Wehrmacht haben dann diesem Staat den Todesstoß versetzt Die untersteirischc rk'vftlkerung hat diesem Völkergebilde keine Träne nachgeweint. Sie hat Im Gegenteil schon lange vorher mit Sehnsucht die Wiedervereinigung mit der alten Steiermark er-wartet. Ihre ganze Verehrtmg galt vor allem dem Führer, in dem sie den Garanten einet schöneren und besseren Zukunft sah Immer wieder fragte sie: >Wann wird er denn kommen, der Hitler?'< letzt sind die heimattreuen Untersteirer von Adolf Hitler, der nun auch ihr Führer ist. für alle Zeiten ins Reich heimgeholt md in die große, deutsche Volksgemeinschaft eingegliedert worden. Eine langjährige Sehnsucht ist so in Erfüllung gegangen. Nach der Rückgliederung der Untersteier, niatk waren die slowenlscnen Rundfunksen-düngen nicht mehr das einzige Aufkläningb-mittcl der noch anderssprachigen heimattreuen Bevölkerung dieses Landes. Presse. Film, Versammlurigen usw. übernahmen die Hauptlast der Aufklärungsarbeit. Darüber hinaus bemüht sich der Steirische Heimat-bund, dem heimattreuen Untersteirer zu helfen, so bald als möglich die deutsche Sprache zu erlernen und slcn in ihr zu vervollkomm-nen. Damit wird dann auch die letzte noch bestehende Schranke gefallen sein und der heimattreue Untersteirer wird als vollwertiger Deutscher Anteil nehmen an der großen deutschen Zukunft In vielen Hunderten von deutschen Sprachkursen wurde der untersteirischen Bevölke. rung die Möglichkeit gegeben, die deutsche Sprache zu erlernen oder ihre Kenntnisse der deutschen Sprache zn erweitern. Die heimattreuen Untersteirer haben diese Möglichkeit freudigst und mit großem Eifer ausgenützt und haben in der kurzen Zeit seit der Befreiung bereits erstaunlich viel gelernt. Bald werden die Rimdfunknachrichten in slowenischer Sprache auch in ihrer jetzigen Form aufhören können. Die Untersteirer werden dann wie alle anderen deutschen Volksgenossen nur mehr die deutschen Nachrichten hören. Damit werden die Nachrichten in slowenischer Sprache des Senders Alpen ihre Aufgabe als Wegbereiter der nationalsozialistischen deutschen Volksgemeinschaft in der Untersteiermark erfüllt haben. Oswald e r t h e r. Kriegseinsalz der Oeisles-wisseiisilMlIen .Mine Ichrrciclic Ausstellung In der technischen Hochschule in Berlin ist eine Ausstellung eröffnet worden, die zeijjen will, wie die deutsche VVissen-schait ihren Auftrag und ihre Aufgabe, sich ini Kamp! um das Dasein Groß-(Icutschlanc.s mit ihren Mitteln einzusetzen, erfüllt. Es ist Aulg.'il)e des Kriegseinsatzes der (jcisteswissenscMaltcn, liie Kriegführung Deutschlands geistig zu unterbauen, der politischen und militärischen Führung die Waffen /u liefern, die in der geistigen Auseinandersetzung mit der Kriegführung unserer Gegner dieser nicht nur e"n 0^-'-gengewicht /u geben, i^ie vielmehr zu überwinden weiß. So gibt die Schau, die sich in füm große Gruppen aufteilt, unter denen die Schau über den Kriegsein' \ sat'/ de cigenllichun Geisteswissenschafte die umfangreichste Und beaeutsamste ist, einen überblick über die Gesamtarbeit der Geisteswissenschaften von den Anfängen b's zur Gegenwart. Wir sehen aus den Büchern zum Werden des Reiches Abhandlungen zur • Germanenkundc, wir sehen das grunalegende Quellenwerk der Mnnumenta Germanlae, zu deren Entstehung der Freiherr vom Stein die Anregung gegeben hat, wir "*^hci*.. wie deutsche Phiios?ophen nicht nur Wegbereiter des deutschen Geistes sind, sondern wie sie sich um die Gestaltung des gesamten Weltbildes bemühen. Umfangreich und interessant .^ind auch tbe Schriften zu den Kolonialwissenschaften. il'e bewe'sen, wie wesentlich und grundlegend Deutschland durch seine Forscher und Entdecker zur Kenntnis fremder Völker und fremde" Länder beigetragen hat, und wie ausschlaggebend deutsche Forschertütigkeit auf dem Gebiet der Tropenmediz'n 'st. Bücher zur deutschen Landes- und Volkskunde, Veröffentlichungen zur Auslandswissenschaft und über Raumplanung runden die Ausstellung ab, die in Wahr- licit ein Arsenal des deutschen Geistes ist. • • -f- ParaceUuS'Preis der Stadt Vttlach 1941, Der Oberbürgermeister Kraus-Vil-lach gab in Gegenwart von Vertretern aus Partei, Stadt und Wehrmacht im Paracelsus-Weiheraum des Stadtmiise-ums die Stiftung eines F^aracelsus-Preises der Stadt Villach 1941 bekannt, durch den das Andenken an den großen Wissenschaftler und Vorkämpfer deutsche* Art geehrt werden soll. Der Paracelsus-Preis soll für besondere Leistungen auf dem Gebiete der Kunst oder der Wissen-.schaft, die unmittelbar oder mittelbar mit dem Werk und Wirken des großen deutschen Arztes zusammenhängen, alljährlich am 13. September in Höhe von 1500 RM. verHehen werden. Auf Vorschlag des Kuratoriums, dem fünf bedeutende Vertreter aus Kunst und Wissenschaften angehören, kann der Oberbürgermeister die Verleihung des Preises auch auf das nächste Jahr zurückstellen, sodaß im darauffolgenden Jahr zwei Preise von je 1500 RM. zur Verteilung kommen. Btiik iuuk o. Tariferhöhungen In Kroatlfn. Am 1 Jännfr 1912 sifld in Kroatien cnlsprechpiul der allcfcnicinen Preissteigerung eine Reihi' von Tariferhöhungen vorgenommen w-or-den. Der Erhöhung der Dahn- und Post-gebüluvn folgen die fias- und Strompreiw^ sowie auch die Preise der Zeitungen. Eijt. sprechend wurden auch von der. kroatischen Angcstelltcnvcrsichorungsanslalt din Bcntrn um 20 bis 40% rrhöht. Die Bczügf der örfcntlichen Ange.sl<»llten waren schon vor einigen Tagt-n diirph die Auszahlung einer Teuerungszulage teilweise angeglichen worden. > o. F^hpfllmdsdarlehfn nua «uch Ui L'n* garn* F.ino. vom 1. Jänner datierte Regic-rungsvcrordniing führt auch in Ungarn slaaillchc Ehestandsdarlehen ein. . An-spruchsl)erechligt sind erbgcsundv^ Eho-sehließende unter .'V2 Jahren, wenn das Einkommen von Mann «lul Frau zusammen monatlich 300 Pcngö nicht »dierstcigl* Der Verordnung» zufolge sind die Ges\u'ln' der Landbevölkerung sowie der.icnigen Personen, die ans kinderreichen Farnilim slammen, Iwvorzugt zu behandeln. Das Darlehen, dessen Jlöchstsummo 1000Pen-cö nicht ülwrsteigcn darf, ist zinsfi-ei in Monatsraten von l v. IL des ticsamtU-trages zurückzuzahlen. Die KückzahlungN-summc ermäßigt sich siufeüiweise bis zum vierten Kind, von dem an die Schult g;^-slrichen wird. V Bereicherung de« Belgruder Tlergar« lens* Der Zoologische Garten in Belgrad wird in diesen Tagen nns Ulm an der Donau eine Beihc seltener Tiere erhalten. Tnler anderem werden Eisbären,* Bisons, ein einhöckeriges Kamel und zwei junKi* liraunhären die Reise aus Deulschlanil nach der serbischen Ilauptsladt antivtrjv <). Detil^iehe Soldnlen Irllen Ihr Brot mit grifchlHt'lirn Kindern» Im Leitartikel d. r Reihe „Not in Griechenland" beschreibt der Iranzösi.sche Journalist Sampaix in der türkischen Zeitung „Fii^publique' die Hilfs-bereilschaft der deut.schen und ilalieiii-Hc.hen Soldaten, die oftmals ihre eigenen Brot« imd Efirationcn mit den grieebisclu^i Kindern teilen. Sampaix stellt diese Handlungsweise dem unlvi^greiflichon Verhalten der Englender gegenüber, die sich nicht sehenen", ihrem einsligen Waffenkamera-don und Verbündeten die Lebensmittel wegzukajx'rn. äünüü mmiB mm DIE GELBEN PERLEN s I I EIN ABENTEUERLICHER ROMAN | ^llllllllilliilllll VON HANS RABL lllillllllltlMIIU C'nv; I .M by \>rli»s Knorr & llirth, Müiicheo (!h. l-ortsctzuiig) MIcn. \vii> von dein Xusammen-'ciii mit .laii erträumt liatte. war zu l'ndc die CS recht be:.jonnL'ii: der Mann \<)r ilir. der in /iiglcicli zagender und liniic'idcr Liebe zitterte, dieser Mann war ihr verloren. l>ie kannte sich selbst '.iHt genug, um zu wissen: vor ein paar W'oclicn liiiite sie das (iciülil, ver-Nvlimiilit zu sein, zur Raserei getrieben lind /.II jedem \'erbrechcii: jetzt nahm sie es fast ruliii; hin. und nichts blieb als eine 'sanfte, beinahe .sülJe Trauri},'kcit. die vielleiclit »schöner NN'ar als Urililhing es liiittc sein können. AU sie mit ihm wieder an Deck stand. b..s'egncte s;c DroJlcs lorscliendeni IVicA mit einem Lächeln und schüttelte l>au:n iiierklicli den Kopf. »Ich will sehen . sie lieiier. nh sich nicht doch i;ii 'lesuunent an liord die.ses lleiden-scliifie.s \erirrt hat", und lief, ohne nach laus er.stauntcMi Ausruf den Kopf /u w^iijwii. zur Kabine hinab. Als sie wieder lieraui kam. in der ILmd üas kleine, /.erblätlerte Düini-druckexetnr'ar. von dem sie sich nie • L'. s.;.') VM' cPc Tafel in Brodies llniJ. L in so besser, w enn sie jetzt keine Erklärungen abzugeben brauchte! Sie setzte sich. Die erste Ziffer, ^^Dea-con«^, verlangte sie. Lukas acht fünfzig«, las Hrodie. >(ilaubst du wirklich, das könnte so etwas wie eine Botschaft sein? Aber wie sollte das Mädchen —<' Bestimmt ist es eine«, hastete Jan. Er wollte, dall es eine Botschaft sei. Ks muüte eine sein! »Das Wie ist doch nicht wichtig, ßet.ie ist gescheit, wird schon einen Weg gefunden haben.« i^heasant senkte die Augen auf das Buch, vpürchte dich nicht«, las sie langsam, »glaube nur. so wird sie gerettet werden.« •>Nun?* jubelte .lan. ^Ist es'keine? ht es nicht eine? Weiter, weiter!« »Apostelgeschichte siebenimdzwanzig neununddreiUig.« Brodie .»iprach rascher; obgleich er nichts sagte, schien auch ihm der Beginn überzeugend. Es paßte ganz gut! .Ms es aber Tag wurden, las Pliea-sant. »erkannten sie das Land nicht, sie nahmen aber eine Bucht wahr mit eimni liateii. in welchem sie womöglich das ^.ch m" za retten beschlossen.« ü'ne [Quellt tnit einem Hafen«, grü-belie .!an. »Ist das ein Hinweis?« Iii sollte sich jedenfalls nach einer liiicli' mit einem Hafen umsehen. Kaui-tiin.' Brodie war sehr naclulenkl''ch, VHaben Sie damals nichts dergleichen bemerkt? Nun - Apnkalvp«:e v'erzchn e'ns. rMicris^mt. Was offf'nhnrt sic?'< Und ich sah: siehe das Lamm sta.iJ auf dem Berge Slon. und mit ihm hun-dertvicrundvierzigtausend, die seinen Namen und den Namen seines Vaters geschrieben trugen auf ihrer Stirn.« Brodie knurrte. »Hundertvierundvier-zigtausend werden es hoffentlich nicht sein. .Meint ihr, das .soll eine Warnung sein? Haß die Leute, die sie gefangen halten, sehr stark sind?« .lan zuckte nervös die Achseln, ».le-denfalls ist von einem Berg die Rede. Und Erhebungen, die den Namen Berg verdienen gibt es auf den Schildpads nur ein paar. Bucht — Hafen — Berg — damit sollte man 'nichts anfangen können?« »Vielleicht«, meinte Brodie. ».^ber am Ende bekommen wir mehr Aufklärung aus der vierten Ziffer? Römcrbriei, Plieasant, zwöilf neun.« Pheasant blätterte. »Nein«, sagt*;; sie ielse, »Davon werden v.-ir nicht klüger.« »Was steht denn —?« fragte Jan heftig. Plieasant senkte den Kcpf. »Liebe ohne Rückhalt!« nnirmelte sie. Jan schluckfc scliwer. Brodie blickte von ihm zu ihr und verbarg hinter der hohlen Mand ein dünnes Lilclicln. »Nun«, schloß er tmd erhob sich rasch, -»klüger werden wir wirklich nicht davon, aber i'!s persönliche Botschaft ist es für den Emn'ängcr iticlit unerfreulich « «Wie rccht Sic haben!« Jrn begatin befreit zu IficheliK und strccl^c :lie d'e I1^:t:1 Ii'm. IrMi w-'ü tr/MV er Hrodie w'.e Sie da/u konunen, eil übermuipt um diese Sache zu kümmern, die ja doch nur mich berührt. ' Wollen Sie wirklich diesen Sprüchen nachgehen, wollen Sie — ?« »Aber natürlich will ich, mein Junge.« Brodie war ganz Wohlwollen und Mili's-hercitschaft. »Die Perlen, sehen Sic. sind fcstgewachsen und rennen uns nicht fort. Ich denke, Erau Culver wird sich freuen, die Fahrt um dieses unerhofftc Abenteuer bereichert zu sehen.« Jan nickte mecliatiisch. Mit seinen (ie-dönken kam er nicht von diesem auffallenden l^nikt los: daß Brodie, ohne sich im geringsten bitten zu lassen, das Tauchen nach den Perlen^ zu unterbrecn-vu versprach, um auf die Suche nach einem Mädchen zu gehen, das ihm ganz fremd and noch nicht einmal Engländerin v.'ur. So sah der gerissene (Icschäftsmann in Wirklichkeit nicht aus! Doch wie inniicr — daß er es nicht nötig hatte, Brodie um die Sache anzubetteln oder sonst einen Ausweg zu ersinnen. war herriich. Jan fand, die Dinge gingen besser, als er es hatte hoffen dürfen, »Was meinen Sie. Kapitän«, störto Brodie ihn auf, »wird es Krach geben, oder wird man uns das Mädchen ohi'.c \ e'tcres herausgeben?«- ich weiß nicht — ich h'ibe keine A?i-i".mg. von wtlchcr Art die Leute sInJ. bei denen sie ist.« »Nun. UM'I schon —« Brodi'3 'Ir. * ' I diC Schuiicr auf de geiariitci! Kanonen. Nummer 5 ».-warourger zeiionc« 5. Järnier IM2 Sette 5 AUS STADT UND LAND iiNMimiimmiiiimMiMiR FroBl oRd leinat — db msse fimeinsclialt Neben dem Reich hat die Elnwobner-bchaft der Untersteiermark In den letzten neun Tagen wiedv^r einmal Ihren Einsatz bewiesen und mit dem glänzenden Ergebnis der Sammlung von Peiz-, Woll-und Wiriicrsachen sowie Skiern und Skistiefeln iür die Front gezeigt, daß sie immer bereit ist zum Dienst, wenn sie gerufen wird. Was wurde in diesen Tagen nicht alles innerhalb des Hauswesens mobUi-siert, um die Gaben für die Front auch wirklich reichlich zu gestalten. Großmutter, Mutter und Tochter setzten sich zusammen und hielten Kriegsrat. Schnell rückte die scharfe Schere dem graumelierten Pullover zuleibe, um ihn zu einem brauchbaren Stück zu gestalten. Und als Nadel, Faden, Nähmaschine und; vor allen Dingen zwei fleißige, geschickte Hände ihre Arbeit verrichtet hatten, lag! vor uns ein willkommener Brust- und' Lungenschützer, wie man ihn sich nicht i besser denken kann. Der untere TeU dieses Pullovers bis zum Ellenbogen verwandelte sich ohne Mühe In ein Paar pi achtvolle Pulswärmer, während die beiden oberen Ärmelteile warme Knieschützer ergaben. Dio beiden Kinderwagendecken haben es Sich bestimmt nicht trüumen la'sscn, daß sie als Westenfutter, eingenäht In ein strapazi3'f!fhiges Stück, eiojj^ereiht Nvurcen in das riesige Sammelgut ynd in fcstlicliem Zufie, voran die Mu^ik. zum Alarburger Bahnhof gebracht wurden, um von dort den Weg an die Front anzutreten. So wurde die gesamte Untersteiermark sich ilircs D'cnste? vcllauf bewußt, daß es auf di\2 kleinste Spende ankommt, einer Verpflichtung, die nur ein kleiner, ganz kleiner Dank sein kann für alle Mühe, für alle Entbehrungen, alle Opfer, die der Soldat jeden Tag aufs Neue für die Heimat auf sich nimmt. In den Winterstürmen Iragt er nicht nach häuslicher Bequemlichkeit sondern weiß nur das eine: Er ist mit Eid und Ehre dem deutschen Volke und seinem Führer verpflichtet und steht trotz der Härte des Winters im Kampf oder in der Bereitschaft, so wie es der Befehl will. Die klare Atmosphäre des Befehlens pnd Gehorchens, In der unsere tapferen Soldaten leben, enthetit sie aller Fragen, und die Kameradschaft der Mitkämpfer, aber auch das Wissen um eine stets einsatzbereite Heimatfront, die mit ihnen unverbrüchlich ist in dem Willen zum Endsieg, trägt sie in männlicher Haltung über ;ce1aufenen. Gerade wir, die wir an der Spitze unseres Volkes in unserem Heimatgau arbeiten, müssen den D'ngen klar ins Auge bl'cken. Wir dürfen nicht mit Schleiern zuzudecken versuchen, was wir klar erkennen müssen. Und darum wollen wir einmal uns kurz zurückerinnern an die Zeit, in c'er der Führer beschloß, Politiker zu werden. Damals stand die Frage vor dem deutschen Volk: Deutsches Volk, willst du passiv oder aktiv in der Geschichte wirken? Willst du Subjekt oder Objekt sein? Und nachdem cer Führer Politiker wurde und sich mit seiner ganzen Kraft dafür einsetzte, daß das deutsche Volk, das Objekt geworden war, dadurch, daß es Fre'heit und Ehre verlor, wieder Subjekt wurde. Er mußte zuerst im deutschen Volk den Willen dazu erwecken und ihm dann die Wege weisen. Meine Volksgenossen, daß man dann, wenn man einmal Objekt war, Ehre und Freiheit verloren hatte unü sich anschickt, Subjekt in der Geschichte zu werden, mit dem Widerstand all derer zu rechnen hat, die es bewirkt haben, daß das deutsche Volk Ehre und Fre'heit verloren hat, das mußte uns klar sein in cem Augenblick, in dem wir uns einreihten in die Gefolgschaft des Führers. Das der Kampf so weit sich ausdehnte, wie das besonders im letzten Jahr der Fall gewesen ist, zeigt uns nur. wie weit weg wir bereits gewesen sind, Subjekt in der Geschichte zu sein, und wie stark sich der Widerstand der ganzen Welt verdichtet hat, uns wieder akt'v in die Geschichte eintreten zu lassen. Es s'nd das alles folgerichtige Erscheinungen, die sich abgespielt haben, besonders seit dem jähr, als der Führer im alten Re'chsgebiet die Macht ergriff. Es ist selbstverständlirh, d«)ß ein deutsches Volk, das nicht mehr Ambof*, sondern Hammer sein will, sich die Gebiete freimacht, um das ganze Volk in e»nem Staat zu vereinigen. Die Geburt Orol5-deutschlands war eine Konsequenz. Das sich nun all d'e Mächte, die diese Ideologie fürchteten, jetzt vereinigen gegen Deutschland" und ihm einen Kamnf auf Leben oder Tod aufzwingen, das müssen wir verstehen, das ist folgerichtig und klar. Ein Unterschied ist zwischen dem Tag vor e'nem Jahr und heute: damals mußten wir noch mit ein paar Unbekannten rechnen, damals wußten wir noch nicht genau: was ist wohl im Osten los? Damals war noch nicht bekannt, was werden wohl die Vereinigten Staaten machen? Und' vielen war auch noch nicht klar, was macht Japan? Meine Volksf^c-nossen, heute ist die Situation klar. Es gibt fast keine Unbekannten mehr in der Größenordnung. Heute wissen wir: Wer steht zu uns und wenn haben wir gegen uns. Und wir kennen jetzt die Machtverte'lung und wissen, daß der Bessere siegt und der Schteclitere verliert, und daß wir siegen werden, wenn wir den Kampf in demselben Stil fortzusetzen bereit sind, in dem wir ihn bisher geführt haben. Dazu bedarf es der Anspannung der Kräfte aller Volksgenossen. Indem das deutsche Volk wieder sich anschickt, aktiv in der Geschichte zu werden, und zwar sehr aktiv auf der Basis der Widercrlan-gung seiner Ehre und seiner Freiheit, muß jeder einzelne Ehre und seine innere Freiheit als das erste sich zu erringen trachten. Er muß wissen, daß er nichts ist und daß sein Volk alles ist.-Das kann nicht oft genug wiederholt werden. Was würden wir wohl sagen, wenn ein Mann, dessen Mutter in Gefahr ist, nicht bereit wäre, sie zu schützen, sie, die ihm das Leben und das Blut gab. Dieser Mann, der seine Mutter nicht schützen würd?, wenn sie in Gefahr ist, würc'e von uns verachtet werden. Denken sie an einen Mann, der nicht bereit wäre, sein Kind zu schützen, wenn es in Getahr ist. Nui, meine Volksgenossen: unser Volk ist uns Mutter und Kind zugleich! Wir haben hier zu kämpfen, zu arbeiten und zu opfern. Wir haben in diesem Jahr den großen Marsch nach dem Osten angetreten. Durch dieses große Ereignis ist das abgelaufene Jahr charakterisiert. Wir haben aber vorher den Feldzug gegen das ehemalige Jugoslawien und gegen Griechenland geführt. Und da ist uns unser Unterland wieder zurückgegeben worden. Da hat die Steiermark ihr Land, das ihr einstmals genommen wurde Im Jahre 1919, wieder bekommen. Jenes schöne, wunder-scnone Land, ohne uab aie MeiermarK ein Torso ist. Wir haben uns mit der ganzen Kraft, die uns zur Verfügung stand, an die Aufgabe gemacht. Wir haben versucht, den Führerbefehl, der uns gegeben worden ist, zu erfüllen. Wir haben versucht, vor allem dieses Land, das hin und her gerissen worden war in den vergangenen Jahrhunderten, wieder endlich unter die deutsche Pflugschar zu zwingen, um dieses Land endgültig deutsch zu machen, und h9ben uns dabei nicht beirren lassen von manchen, die meinten, manche Maßnahme sei zu hart gewesen. Sie, meine Mitarbei:er und Mitarbeiterinnen, sollen darüber Klarheit bekommen. Wenn wir die Härte haben, in diesem Krieg Hunderttausende und Millionen von Soldaten besten deutschen Blutes der Gefahr des Todes entj^egenzu-führen, dann müssen wir aber auch die Märte haben, um ein Land, das deutsches Kulturland ist und in das trotzdem fremd-stämmige und fremdvölkische Mächte hin-eingewandert sind, wieder so deutsch zu machen, daß es einmal Schluß ist mit diesem ewigen Hin- und Herzerren, das ja doch nur Ströme von Blut zum Fließen bringt. Es ist selbstverständlich, daß das deutsche Vo'k, das in dief=eni Krieg und in diesem Ringen um die Neuordnung Europas weitaus den größten Blutzoll bringt von allen Völkern, seine eigene Exisfenz, sein eigenes Reich in diesem Krieg festigen wird. P,s fragt die Granate nicht, wenn sie einschlügt, ob naclilier, wenn Männer gefallen sind, Hiinderto von Miil-tcrn weinen. Wir werden unten an unserer Südost-grenie, die gleichzeitig die Südostgrenze des Reichcs ist, eine Mark im echtest:n Sinn des Wortes aufrichten. Dieses Land wird deutsch, und dort, wo auch die Gräber von Soldaten liegen, wird die Pflugschar wm. Dl« Hochx*itsnacht d«r Todg«w*iht«n Ein grausiger Spaß aus Rußlands Vcrgan« genheit In der Akademie der Wissenschaft in Petersburg ist seinerzeit in Archiv ein Dokumnt gefunden worden, das eine seltsame Begebenheit aus der Regierungszeit der Zarin Anna Iwanowna schildert. Es ist dies der Bericht des deutschstämmigen Gelehrten Georg Wolfgang Kraft, Professor der Physik an der von Peter dem Großen gestifteten kaiserlichen Akademie der Wissenschaften in Petersburg. Der Bericht stammt aus dem Jahre 1740 und handelt von der Errichtung eines Palastes aus Eis mitten in der Newa und von seiner Verwendung. Die Beschreibung dieses Eispalastes, der seinerzeit eine Sensation für ganz Europa bedeutete, lautet wie folgt: »Das reinste Eis wurde In Quadratplatten künstlich zugehauen und mit einem Lineal gemessen. Eine Platte wurde mittels Hebeln auf die andere gelegt und mit Wasser begossen, das gleichsam als Zement diente und sofort gefror. In kurzer Zeit konnte ein Gebäude errichtet werden, dessen Länge 24 Meter, die Breite sieben Meter und die Höhe neun Meter betrug. Vor dem Hause standen sechs gleichfalls aus Eis angefertigte Kanonen auf Rüdern und Lafetten, die auch aus Eis auf künstliche Art hergestellt waren. Sic konnten mittels besonderer Pumpen nächst brennendes öl nusspeisen, was für die Nacht- bummler eine aufnehme Belustigungf darstellte. Auf dem Dach standen Statuen aus der griechischcn Mythologie aus Eis. Zwei Türen führten in diesen Eispalast,' Bei dem Eingang befand sich eine Art] Halle, In jedem Zimmer waren fünf Fenster angebracht, deren Scheit)en aus hauchdünnen Eis gegossen waren. Nachts brannten im Hause zahlreiche Kerzen, die durch die Eisscheiben, die noch mit bunten Bildern bemalt werden konnten, phan-: tastisch durchschimmerten. Die Zimmer waren prachtvoll eingerichtet. In einem < Zimmer beispielsweise befand sich ein vollständiger Toilettentisch mit einem Spiegel und Leuchtern, gleichfalls aus Eis gemacht. In einem anderen Gemach befand sich ein Büfett, ein Speisetisch und eine Uhr aus Eis. Das ganze Hausgerät war ebenfalls aus Eis angefertigt.« j Die Zarin Anna Iwanowfia, selbst eine unscheinbare und häßliche Person, die es liebte, sich mit Possenreißern tmd einem Heer von Narren zu umgeben, war über die von ihr veranlaßtc Errichtung des Eispalastes außerordentlich stolz. Nachdem sie mit Ihrem Gefolge das eigentümliche Haus besichtigt hatte, erklärte sie, dort die Hochzeit ihres Hofnarren, Fürst On-litzin, feiern zu wollen. An einem sonnigen Februartage — der Winter des Jah-, res 1740 zeichnete sich durch außerge-' wohnliche Kälte aus — war ganz Petersburg auf den Beinen, um der Hochzeit des Narren beizuwohnen. Es sei hierbei erwähnt, daß die Zarin die Residenz end-. gültig nach Petersburg verlegt hatte, 1 Eine mit zehn Rappen bespannte, mit Gold reich verzierte Karosse fuhr vom Palast der Zarin ab. Straußenfedern wehten auf den Köpfen der Pferde. Zwanzig Heiducken umgaben das prunkvolle Gespann. Die Kutscher trugen Dreispitze und kostbare Pelze. Hinter der Karosse der Zarin folgten unzählige Wagen, in denen d e Würdenträger des russischen Kaiserreiches saßen. Das eigentliche Hochzeitsmahl — war für 300 Personen gedeckt — fand zunächst in einer Riesenmenge statt. Nach dem lukullischen Mahl, bei dem sxh die Tische unter der Last der Speisen bogen und bei dem man in Wodka und europäischen Weinen schwamm, wurden Tänze veranstaltet. Bis spät In die eiskalte Winternacht dauerte das Fest, das der Staatskasse ein Vermögen gekostet haben mochte. Beim Fackelschein wurden dann die Neuvermählten in ihre Behausung in den Eispalast geführt. Das war der WiH« der allmächtigen Zarin. Freilich hatte sie den Opfern in ihrer unberechenbaren Laune reiche Belohnung versprochen, wenn sie bis zum Morgengrauen in dem Eispalast aushielten. Wenn nicht, — dann... Es war ein Einsatz des l.ebens. Die Unglücklichen wurden in den Palast gesperrt. Die Wache hatte strengsten Befehl erhalten, bei jedem Versuch des Paares, das Eisgrab zu verlassen, rücksichtslos zu feuern. Die Ncuvermäh'ten, die innige Herzensneigung verband, tanz- ten, sprangen und prügelten sogar einander, um sich zu erwärmen, denn alles, was sie anfaßten, war kalt wie die (IruH. Ihr Herzschlag stockte, ihr Atem verschlug sich, sie baten die Wache um Gnade, sie flehten und lieiilten, sie fluchten und schrien herzzerbrechend, s'e versuchten die Eiswand zu zerbrechen, Sie fielen dann entkräftet zu fioden. Schwa che überwältigte sie und die Ihigliickli-chen schlummerten ein. Als der Morgen graute und die ersten Strahlen der Sonne die Wolken zerrissL'n, betrat der Offizier der Wache laut Instruktion das Brautgemach der Neuvermählten. Man hielt sie zunächst für tot, Sic wurden hinausgetragen und der Obhut eines von der Zarin zur Verfügung gestellten Hofarztes übergeben. Es geschah ein Wunder es gelang, dio halb Erfrorenen zum Leben zu erwecken. Mit einer Schenkung von reichen Gütern bezahlte die Zarin ihren Spaß. Die VorauK.>clzun{; Die "roüc Linde im l'ark war mit Herren Wdeckl. Sic sohnittoii es gi-rn in Muno Rhido «'in. Das Herz und den Namen der Aller-' liflisU'U. I Oir .MloiiiebsU' .vufzlc: „0I> das alle Wrlieblni inachen, Schatz?" 1>«T Schatz lirnmnilo: „Alli^ Tiichl. \iir on-nerstagen als Hau-ptgericht nur das markenfreie Stammgericht angeboten und verabfolgt werden. Der Preis des Gerichts wird äußerst berechnet sein. Das Feldküchengericht trägt auch der Arbeitslage in den Gaststätten Rechnung und entlastet Küchenbetrieb und Bedienung. beauftragten sprach Betriebsführer Alfred Laurich über den Unterschied in der Arbeitsauffassung von einst und jetzt und forderte seine Arbeilskameraden zu vollem E nsatz und zu Pflichterfüllung auf. Der Leiter des Arbeitspolitischen Amtes in der Kreisführung. Pg. K e r n, hob den Gedanken der Volksgemeinschaft hervor und' wies besonders auf die Stel'ung des Arbeiters der Faust im Gioßdeutschen Reich hin. D'e Führerehrung bildete den würdigen Abschluß des Appe'ls, mut Arledter, stud. ehem.. Söhne des Ing. FHtz Arledter in Marburg-Gams, ausgezeichnet. m. Eheschließung. Am Samstag, den 3. Januar fand in Cilli die standesamt- liche Trauung des Pg. Alois Animier mit Fräulein Anny Sdolschek aus; samkeit in der Untersteiermark in vor-Nach der Rede des Gaule'ters wurde die statt. Pg. Amniler, der in der i bildlichster Weise für das Deutschtum Morgenfeier, bei der der Saal bis auf den ehemaligen Ci'lier AO-Jugendführer war,} eingesetzt, bis er, dem Druck der jugo-letztcn Platz besetzt war, mit den Liedern bekleidete im Heimatbund das Amt des slawischen Gewalt folgend, sein hiesiges lier Nation geschlossen. . . _ A.„i ..... Brosser Diensfappell der Orli-giappeniöhrDRg Thesea wieder befreiten Untersteiermark einsäte bereit am Aufbau mit. ni. Erste s ande*^amtliche Trauun;r in c . . , Praßberg. Kürz'ich fand in der Ortsgruppe bams ag. den .i. Janner, fand m The- Praßberg des Steirischen Heimatbnndes sen unter der Leitung des Ortsgruppen- ci'e erste Trauung vor cem h"esi?;en Stan-• uhrers Frisch ein großer Dienst-! desamte statt. Den Bund fü-s Leben appell der Ortsgruppenführung statt,' snhlossen Paul Grego aus Schönacker, hei dem rührungsaintsleiter Maresch Gemeinde Praßberg und Justine Schar-(ler Kre sfiihrung Marburg-Stadt über ner aus Schönstein. Den Trauungsakt t ame^dschaft sprach und besonders vollzog Amtsbürgermeis'er Johann Scher-nie Sammelaktion von zusätzlichen haufer, der in seiner Ansprache an das WinterausrüstunKSgegenständen für un-, Brautpaar die Bedeutung der Ehe und die serc Soldaten an der Ostfront heraus-' Aufgaben cer Familie im naf'onalfoz al -hob. Anschließend wurden sämtliche stischen Deutschland hervorhob. Die feier-laufenden Fragen über die zukünftige üche Handlung wurde durch eine Mus'k Tät'tjAeit der Ortsgruppe eingehend be- elnlage verschönert. Nach der vo izogenci Trauung Organisationsiciters. Wie früher in der Amt aufgeben mußte. Als geborener illegalen Zeit, so arbeitete er auch in der, Gottscheer trug er die Hoffnung in sich, den Tag noch zu erleben, an welchem die Untersteiermark wieder deutsch wird. Das Schicksal hat ihm diesen Wunsch erfüllt. Mit Hofrat Verderber ist spror'ien. Appell Piner ßoroUlzer lederlabrik zogenen erhielten d e Eheleute »Me'n Kampf« als Geschenk der Gemeinde. Außer den Freunden des Brautpaares waren die Mitglieoer des Orlsgruppenstabes 7.w- In den le*zten Dezembertagen fand im gegen. Appeüsaal der Lederfabrik Laurich in Go- m. Todesfälle. In Pobersch bei Maroiii !z ein Appell der Gefo gichaft statt, bürg starb in der Fraustaudnerstraße 99 ^!ach der Eröffnung durch den Betriebs- die 42jährige Arbeitersgattin Maria K! e- SchmerzerfillU gebe ich im Namen aller Verwandten die traurige Nachricht, daß unsere liebe, gute Mutter, Frau Maria lanschek gen. Sgobttz Gastwirtin und Hausbesitzerin am 3. Jänner nach langem, schweren Leiden im 73. Lebensjahre für immer von lins pcschicden ist. Die Beerdigimg findet am Dienstag, den 6. Jänner um 4 Uhr nachmit tags von der städtischen Leichenhalle aus statt. Die hl. Seelenmesse wird am Mittwoch in der Pfarrkirche gelesen. Cilli, den 3. Jänner 1942. IntieferTrauer; Annl lind Wühelmne, Töchter. Walter Rnuch, Schwiegersohn. Irmgard und Franzi Enkelinnen. 66 eine in weitesten Kreisen bekannte und beliebte Persönlichkeit heimgegangen, deren Name mit dem Kampf um die Erhaltung des Deutsditunis im Südosten des Reiches auf immer verbunden sein wird. r m. Volksbewegung In JVlarburg. In der zweiten vergangenen Monatshälfte (vom 16. bis 31. Dezember 1941) wurden beim Standesamt anf^emeklet: 89 Geburten (54), hievon 40 Knaben (36), 40 Mädchen (18); 41 Sterbefälle (44), hievon 1« Mc^nner (26), 23 Frauen (18j(, Die Z?Y !cn in Klammern beziehen sich zwecks Vergleiche auf Fälle in der ersten De-zeinberhälfte. Im Blick auf die Trauungen ist nicht nur für die Chronik, sondern auch für die Geschichte Marburj[s geradezu eine Rekordziffer zu verzcichne;i, wurden doch 70 standesamtliche Trauungen vollzogen und diese größtenteils verteilt auf nur 4 Tage. Demgegenüber belief sich die Zahl der Trauungen in der ersten Dezemberhälfte nur auf 17 Paare. — Auffallend hoch gestiegen ist auch die Zahl der Geburten und zwar stehen 54 in der ersten Monatshälfte 89 der zweiten Dczemberh^lfte gegenüber. m. Kranzablösung. Anstelle eines Kranzes für die verstorbene Frau Maria Smole spendeten die Parteien des Hauses Domgassc 1 dem Kriegswinterhilfs-werk den Betrag von 50.— RM. den wir dankend quittleren. m. Der Kre's Mureck berichtet. Der schöne Erfolg der Woll- und Pelzsnende, der sich schon in den ersten Tagen anbahnte, brachte allen im Einsatz stehenden Volksgenossen und Volksgenossin-nen beglückende Freude über das gute Gelingen dieses dringenden Hilfswerkes, zu dem der Führer aufrief. Es ist anzunehmen, daß in diesen Tagen, wo es galt, den im Kampfe stehenden Kameraden rasche Hilfe zu bringen, auch keiner abseits stand und somit allen Volksgenossen gleiche Genugtuung darüber ist» d'<ß sie ihre Pflicht in so schöner Weise erfüllten. — Beim letzten Monatsappell der Kameradschaft Mureck des NS-Reichs-kriegerbundes, zu dem auch die Witwen gefallener Kameraden geladen waren, fand nach Behandlung aller Tagesfragen die Verteilung der Frontkämpfer-Ehrenkreuze durch Kameradschaftsl'ührer Major Gerhardinger statt. Darauffolcend wurden in einer Feierstunde, die der Kameradschaftsführer mit eindringlichen Worten über Aufgaben und Pflichten der Frontkämpfer einleitete, den YOjähriw.i Kameraden durch Bewirtung und Geschenke eine freudige Überraschung bereitet, m. Säuglingsbekleidtinx aus Austauschstoffen piinktfrei. Wie die Kleidung der Erwachsenen und Kinder, so gibt es auch Säuglingsbekleidunsr und Säu.glings-wäsche grundsätzlich nur auf Kleiderkarte. Wie nunmehr bekannt wird, KÜt dies nicht für Säuglingskleidmig und -Wäsche aus Austauschstoffen. SäuglinRS-kleidung und -wasche, z. B. wasserdichte Höschen, aus Austauschstoffen, wie etwa aus Igelith und ähnlichen Kunststoffen, kann daher ohne Punkte der Kleiderkarte und ohne Bezugschein gekauft werden. Hiervon gibt es nuj für die wasserdichten Unterlagen für Säuglinge eine Ausnähme, Diese wasserdichten Unterlagen, auch wenn sie aus Austauschstoffen angefertigt worden sind, dürfen wie bisher nur gegen die Sonder-abschnitte XII imd XIII der Säuglings-karte abgegeben werden. Da in der Warenliste der Säuglingskarte nur gestrickte Mützen für SäugHnge mit 2 Punkten angeführt sind, waren Zweifel entstanden, ob Koipfbekleidung für Säuglinge aus gewebten Stoffen pmiktiMlich-tig ist. Der Reichsbeanftragte für Kleidung hat daher klargestellt, daß jede Art von Kopfbeklcidung für Säuglinge punktpflichtig ist und 2 Punkte erfordert. m. Flucht aus deni Leben. Im Straschu-ner Wald bei Marburg wurde der 28jäh-rige Weber Julius Koller aus Pobersch erhängt aufgefunden. Das Motiv der Tat ist in der Kränklichkeit des am Leben Verzweifelten zu suchen. m. Einbrüchsdiebstahl. In den bekannten Gasthof »Grüne Wiese« in Cilli wurde ein frecher Einbruchdiebstahl verübt. Bisher noch nicht ermittelte Täter drangen nachts in das Haus ein und entwendeten 3 gemästete Truthühner, 530 Mark Bargeld, aus der nebenanliegenden Tischlerwerkstätte werlvolles Werkzeug und mehrere Sperrholzplatten, außerdem zerschnitten die Einbrecher die Leder-niatratze des Skiklubs Cilli und erbeuteten dadurch mehr als 5 m- gutes Leder. Der Schaden ist für den Wirt umso empfindlicher, als er in der letzten Zelt größere Verluste an Geld und Geldesweri erlitt und auch in der Zeit der Serben-herrschaft wegen seiner bekannten Deulschfreundlichkeit sehr dem wirtschaftlichen Boykott ausgesetzt war. Verlangt überaH die' „MARBUROER ZEITUHO" Utisere liebste, beste Mutter, Frau Theresle Donko len. Sctinmaclier hat uns Samstag, den 3. Jänner im Alter von 65 Jahren für immer verlassen. Wer sie gekannt, weiß, was wir verloren. Wir bringen unsere teure Tote Montag, den «'S. Jänner um IG Uhr von der Aiifbahrungshalle des städt. Friedhofes in Draiiweiler zur letzten Ruhe. Marburg, den 3 Jänner 1942. üonko Franz, Gatte. Grete Rath, Kosina und Walpurga Donko Ki"dci Franz Rath, Schwiegersohn, üerhard, Enkelkind, und alle übr gen Verwandten. fif» Mmtaner 5 »Warfmr«er Zftrtnn£« 5. Jinner Sefte 7 SPORT Meister RapM rikkf wf Das auf einen späteren Zeitpunkt verschobene Rückspiel des Dresdner SC in Wien gegen den Meister Rapid ermöglichte die Abwicklung einer Meisterschaftsrunde, die jedoch durch die Absage der Drn>pel Veranstaltung in Meidling auf drei Kämpfe beschränkt blieb. In Hfittcldorf erkämpfte eingangs vor 5000 Zuschauern der Wiener Sportklub mit 5:2 (3:2) über den Floridsdorfer einen glatten, aber in diesem Ausmaß kaum gerechtfertigten Sieg. Nicht ganz zu überzeugen vermochte Rapid im Hauptkampf gegen die Mannschaft der Post SQ. Die Meisterelt siegte zwar 2:0 durch zwei schon vor der Pause .von Uridil und Roth erzreite Treffer, blieb aber namentlich nach dem Wechsel im Angriff vieles schuldig. Aus Graz kehrte die Vienna mit einem 4:0 (1:0)-Sicg über Sturm heim. Das Spiel war zumeist offen, aber wenige durchdachte Züge des Vienna-Angriffes genügten, um die Aufopferung spielenden Grazer matt zu setzen. In der Tabelle ist nun Rapid bis auf einen Punkt an die mit J|6:4-Punktcn führende Austria herangekommen. Den dritten Platz hält Wacker. « : Totes Remen auf der RatMißch- ScbAnze. Zum Abschluß eines Wettläuferlehrganges wurde auf der Sprungschanze in Ratschach-PIanitza ein Neu-jahrsspringen durchgeführt, das zugleich den Auftakt für die Entwicklung des sportlichen Skilaufs in Südkärnten bildete. Unter den 24 angetretenen Springern kam es im Kampf um den Sieg zu einem spannenden Duell zwischen Otto Doujak (WH/SZ Velden) und Albin Nov-sak (SO Aßling), die sich schließlich mit Note 303 in den Sieg teilten. Den dritten Platz belegte der jugendliche Helmuth Bildstein (SZ Velden) überraschend vor Edi Qaleitner (WH/Wr. Skizunft). Ergebnisse: 1, Otto Doujak (WH/SZ Velden) Note 303 (56+58+61 m) und Albin Novsak (SO Aßling) Note 303 (56+58+ 60 m): 3. Hehnuth Bildstein (SZ Velden) Note 291 (55+56+57 m): 4. Edi Galeit-ner (WHAVr. Skizunft) Note 283.J5 (5.3 +55+57 m); 5. Stanislaus Schusterschitz (SO Veldes) Note 271.5 (5? r 53-^55 m) : Sieg und Niederlage der Wiener EG. Die Eishockeymannschaft der Wiener EG spielte am Wochenende in Preöburg. Im ersten Ireffen gegen eine Preßburger Auswahl gab es mit 7:2 einen Sieg der Slowaken, während im zweiten Treffen gegen die Hochschüler Preßburg die Wiener mit 3:2 siegreich blieben. : Im Kampfe um den zweiten Platz des Eishockeyiiimiers in Qarml^ch-Par-tenkiroben blieb ^r Beritner Schlittschuhclub über den deutschen Meister SC Rießersee mit 2:1 siegreich. : Die Führer der Berliner Turnvereine benutzten den ersten Sonntag im neuen Jahr zu einer Tagung, auf der Reichs rachamtsleiter Martin Schneider und der Reichsmännerturnwart Meusel zu grundlegenden Ausführungen über die turnerische Arbeit im Jahre 1942 das Wort ergriffen. : Breslau besiegte Posen. Im Fußballkampf der Städtemannschaften von Posen und Breslau m Posen siegten die Schlesier mit 5:3. ; Das internationale RadbatUumler in Pforzheim brachte den Endkampf zwischen den Straöburgern Ferrand-Döll mit den Schwelzern Breitemoser-Mäcbler. Diesmal siegten Ferrand-Döll erst in der Verlängerimg mit 7:5. Den dritten Platz erkämpften sich die früheren Jugendmeister Kuppelmeister und Schneider. Die deutsche Ei^hockeynaliloiitl-mannschaft für den Länderkampf gegen die Schweiz wird am 9. Jänner ein Probespiel gegen eine Münchener Auswahl austragen. : Oöta Siegt in Oafmisch-partenkirchen. Im Olympia-Eisstad'on in Garmisch-Partenkirchen begann am Neujahrstage cas Internationale Eishockeyturnier mit der Begegnung zwischen Göta Stockholm und dem Deutschen Meister SC Riesserse. In einem packenden Kampf siegten die Schweden mit 2:0 (1:0, 0:0, 1:0). Oöta Stockholm besiegte am Freitag beim Internationalen Eishockeyfuriiier in Garmisch-Partenkirchen vor 8000 Zuschauern den Berliner Schlittschuh-Club mit 6:0 (1:0, 4:0, 1:0) und wurde damit Turnier-steger. : Frankfurt und Metz trugen einen Doxstädtekampf aus, den die Frankfurter mit 12:4 gewannen. Neuer El«hockeyR|cßer der Klagen Der Klr^genftirter AC konnte be seinem Nüruberi^cr Ciasupiel auch den Rückkampf gegen die dortige -Sportgemeinschaft mit 2:0 gewinnen. : Keine Bob-Mefeterscbaften 1942. Auf die Durchführung der deutschen Bobmeisterschaften im Zweier und Vierer wurde für 1942 verzichtet. Die Meister- schaften softten am 11. und 12. Februar im Rahmen der abgesagten Internationalen Wintersportwoche in Garmisch-Partenkirchen stattfinden. : BJsterzo wieder Landesmeister. Italiens früherer Leichtgewichts-Europa meiser Bisterzo, der kür^ich durch eine schnelle K. o.-Nicderlage seine beiden Titel an Botta verlor, enithroiite in Rnm seinen Bezwinger sehr schnell wieder und gewann den Revanchekamr»! gegen ^tta über zwölf Runden nach Tankten. Verlautbarung ' V«rt«iHiiig d«f für dl« Zeit vom 12. Januar bis 8. Fobruar 1942 (S2. Perfoda) in Marburg In dar Zmit vom 7. bis elnscfiflMsIfcfi 10. Januar 1942 von s bis is uhr und von 15 bis 18.30 Uhr werden vom stadtischen Ernährungsamt, Abteilung B, die Lebensmittelkarten für die 32. Periode verteilt. Jeder Haushaltsvorstand ist verpflichtet, die Karten für sich, seine Angehörigen, Dienstleute und Untermieter gegen Vorlage einer Legitimation und der ausgefüllten Stammabschnitte der Karten für die 3t. Periode an den unten angeführten Verteilungsstellen zu beheben; dieStammahscHnitte der Nährmittelkarten für Verbraucher 18 Jahre jedoch dürfen IllCht abgegeben werden, da sie zum Bezug von Bohnenkaffee in der 33. Periode bestimmt sind Marburp — Innere Stadt: lag der Verteilung VerteHungsstefh 1. Schmklerer* gasse 6 Verteilungsstelk u.. Schmiderer* gasse 6 Vcrteflanfi;ssteH€ lU. Kem.Mockgasse Nr. 11 Verteil' • IV. KemstocVgasse Nr. 11 Vertettungsstelle V. Luther gasse Nr. 12 VerteiungssteHc VI. Lathergassc Nr. 12 VerteilungsstelU vn. Schönererg. 10 Knaben-Volksschtilc 7. 1. Adolf-Hitlcrplatz Copettigassc Draugasse Färbergassc Frauengasse Am Stadtgraben Fischergasse Schwarzgassc Untere Herrengasse Badgasse Buhakgasse Sackgasse Wilden rainergasse 3ameristraßn Bienensteingasse Reiserstraße Tegetth off Straße Nr. 1—35 Wittenbauerg^sse Gaußgasse Hamerlinggasse Humboldtgasse Kriehubergasse Rudolf-Putfgasse Kärntnerstraße Nr. l-~40 8. 1. Domplatz Emst-Oollgasse Flößergasse tendplatz Kemstockgasse Rathausplatz Edniund-Schmid- gasse Kaiser-Josefg. Lendgasse Schillerstraße Schlossergasse Mühlgasse Brandisgassc Ooethestraße Parkstraße Tegctthoffplat^ Kadetzkygasse Teeretrhoflstralic Nr. 36—83 üaswerkstraße Khislgass, K'npernikusgasse Norbert-Jahngassö Schlachthotgasse Tappeinerplatz Wie! and gasse Kärntnerstraße Nr. 41—85 9. L Apothekergasse Domgasse Käsern gasse tederergasse 47er-Platz Burgpasse Emil-Gugelstraße Schmidplatz Augasse Gerichtshotgasse Günther-Pricng. Quergasse BcethovenstraBe Kaiserfeldga^ Viktringhofgassc l.ortzinggassc Mellingerstraße Nr. 1-40 Bahnhofgasse ßismarckstraße Pctak]5:asse Röckenzaungasse Duchatsch gasse Heugasse Kärntnerstraße Nr. 86—172 Uferstraße 10. L Allerheiligengasse Schmiderergasse Seitzerhof gasse Theatergasse Wiesengasse Brunngasse Luthergasse Obere Herrengass-Schulgasse Weber gasse iugo-Wolfgasae Nag>"Straße Burgplatz Horst. Wes.sel. Straße Kokoschineggstr. Sophienplatz Dom kogel gasse Mellinge.rstraße Nr. 41—109 Kapschstraße Landwehrgasse . hjiigasse Mothergasse RoSfegger gasse Anzenpnibergassc Gabelsbergerg. Schlagetergasse 'lag der Verteilung Verictlungsstelle vni. Schönererg. 10 Knaben-Volksschule VertcSungsstelle DL Narvikstraße 2 Magdalenen* Schttle Verteüungsstelle X. Narvikstraße 2 Magdalenen • Schule Verteilungsstelte XI. NnrvikslraBe 2 Magdalenen* Schule VertellungssteUe xn. Narvikstrafte 2 Magdalenen-Schtile VerteiUlflgssieHc XIII. Josefstraße 5 Knaben-Volksschule • Verteilungsstelle XIV. Josefstraße 5 Knaben-Volksschule 7. L Hcbhelgaase Keplergasse Sfippanzgasse Tauriskerstraße Urbanistraße Unterrotweiner-straße Wolfgangga?se Oellertgasse ühegagasse Heizhausgasse Preglgasse Schützcngasse Windenauerstr. Nr. 1—65 Perkostraße T riesterstraße Artur-Mallygasse Josefstraße 8. L Hackigasse Gamser.«itraße Grillparzergasse Langergasse Ratzerhofgasse Satigasse Schönererstraße Hans-Schemm- platz Theod.-Kömerstr. Bratschitschg. Hrunndorterstr. Eisenbahnergasse Engerthgassc Gneiscnau gasse üründelgasse Wattgasse Briider-Grimmg. Hotschewargassc Windenauerstr. Nr. 6fr-140 Eduard-Lindgasse Gornikgasse Josef-Kainzgasse Loserstraße Prinr-Eugenstraße Händcigasse Poherschcrstraße Schubertstraße Bancalarigasse Berggasse Forstnergasse 9. l vtozartstr''ie Hans-Sachsgasse Andreas-Hof erg. (jottschalkstraße Oberrotweinerstr. Pucheltgasse Scheffelij^asse Brahnisgasse Kantgasse IJssa gasse W. V. Eschenbachgasse Otto-Ernstgasse Rcitergasse Uhlandstraße Hnilitzkagassc l.enaugasfie Hauffgasse Hindenburgstraßi: Nr. 1—50 10. L Amdtgasse Brucknergasse Dietrich-l^kartstr. Franz-Keilgasse Weinbaii^asse Znaimergasse Blächerstraße Heizhaus, Kimt-nerbahnhof und Vorbahnhof Waldgasse Fröbelgasse Magdalenagasse Bartschgasse Custozzagasse Eichendorffgasse Keltengasse Bahngasse Narvikstraße Friedrich.L. Jahnplatz Hermann^itS-io Kirchenplatz Kurzegasse Lessinggasse Rieh ard^ a gnerst H i nden b u rgs tra ße Nr. 50—4>l Werkstätlenstf. Marburg — Hullere Bezirlce : Brunndorf: 7.—10. Jänner, 1942 Vier Verteilungsstellen: In der Knabenschule in Brunndort Garns: 7.-9. Jänner 1942 Drei Verteilungsstellen: Im Heimatbundsaal, Gams Kötsch: 7.—10. janner 1942 1. Verteilungsstelle: Im Gasthaus Retschnik. (Gemeindeamt) für die Ortschaften Oberkotsch * Pivola, Reka, Rogeis, Roßwetn, ünterkötsch und Wochau IL M Im Gasthof Schtruzl, Pettauerstraße 1, für die Ortschaft Gutendorf Ijeitersberg: 7.—10. Jänner 1942 L Verteilungsstelte: im Gemeindeamt für Kartschowin II. „ Im Gasthof Stern, Grazerstraße 41 für alle übrigen Ortschaften LemlNich; 7.—10. Jänner 1942 1. Verteihingsstelle: im Gemeindeamt für Lembach II „ Im Gasthaus Tomsche, Pickemdort, für die Ortschaften Pickemdort ynd Eichendort Pobersch; 7.—10. Jänner 1942 I. Verteilungsstelle: Im Gasthaus Riedl, Zwettendorfcrstraße 27. II. m Im Gasthaus Sagadin, Fraustaudnerstraße 24. III. m Im Gasthaus Hapesch, Dammgasse 22. IV. » Im Gasthaus Löschnigg, Fraustaudnerstraße 22. V. „ Im Gasthaus Rnßmann, Richard-Wagnerstr. 16' " VI. « Im Gasthaus Marin. Pettauerstraße 34, Thesen Vil. » Im Gasthaus Boschitsca, Pettauerstraße 91 (nach bisheriger, ortsrtMicher Einteilung). Rotwein: 7.—10. Jänner 1942 Eine Verteilungsstelle Im Gemeindeamt | .Harburg an der Drau, den 5. Januar 1942. 45 Hat Emihnmgtwnt 0 dar StafiU Marburg a. d. ürau Seite Ä »Marliurger Zeitung« 5. Jänner 1042 Nummer 5 (A4AAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAA -- StadttheaUr Marburg an der Drau Heute, Montag, den 5. Jänner, 20 Uhr Ring I des Amtes für Volkbildun^ MONIKA Operette in 3 Akten von Nico Dostal Kein Kartenverkauf. Morgen, Dienstag, den 6. Jänner, 20 Uhr GeschlossenjL' Vorstellung für die Deutsche Jugend Hänsel und Qretel Alärchenopcr in 3 Akten von E. Humperdtnck. Kein Kartenverkauf. Alittwoch: Nachriiittag, 15 Öhr: »Hänsel und Gre. tel« (freie Schiilervorsfellung, kein Kartenverkauf). — Abends, 20 Uiir; »Der Vogcl-Händler« (geschlossene Vorstellung für die Wehrmacht. Kein Kartenverkauf). Donnerstag: »Drei alte Scliachteln«, Operette (Erat-aufführiing). Freitag: »Die goldene Eva«, I-ustpici (Gastspiel des Stcirischcn Landestheaiers). Samstag: »Meine Schwester und ich«. Sonntag; Nachmittagsvorstellung, If) Uhr: »Hänsel und Gretel«. — Abendvorstellung, 20 Uhr: »Drei alte Schachteln«. 56 T? t für leidende Beine der Frauen, die vie »tehen und ijehen. 'n verichiedenen l^*reislai;eu. d e r a t u D jr > • t e 11 e D ZUM INDIANER, Giai, Harrangattc 28 o^eD Htrreohot. GUMMIHOF, Grai, Speiga**« 4 Mb«n Lue^g. aowrie FRAUENHEIL« Graz, Albrachtgasi* 9 Var angan Si« Mattkarte Dlpla-hig. ADOLF H. HIMMLER HANSl HIMMLER, g#b. DOUDA VfRMÄHLTI FStsnltz, den S. linner 1f41 ilni«ig«n wardan nicht varsaildt «2 Kleiner nRzelier rTT+TT?»?T»f»»ff»»TTTTT*TVTyTVT Jeder Untersteirer liest die „Marburger Zeltung!" iedtt Wori kosttt 10 RdI das fettgedruckte wort W l?i»l Der Wort0rel$ eilt bis tn IS Buchstlbeo le tVort. llllilliullllllllllllinillllilllllllllllllllllllililllillAlllllllllll' Sin 1« Rpl. Pflr Znsemltiot! von Reoawortbriateo werden 60 Rpt Porto berechnai Anzelxenbst, (jeniüse und Rüdfrücliten in der Untersteiermark vom 30. Mal 194! (Verord-niings- II. Amtsblaft No. 19, S. 139) werden liierniit ab 5. Jänner 1942 nach-i^tL'litndc Höchstpreise für unterstcirischgs Obst und Gemüse Icstgeselzt. Die Höchstpreise verstehen sich frei Verladestation des Erzeugers, bzw. der Bezirksabgab'»?-slcHc, wag;?onverladcn. Sie gelten bis zur nächsten Veröffentlicliung. Für nicht genannte Waren fjellen die zuictzt festgesetzten Höchstpreise. • Crzeugerböclutprei» bei Absabe der Ware aa den Hände) VerbraacberhficlistDre ii> bei Abeabe der Ware lurcli Crseucer ao Ver-braucItJf Qijteklaäse A □üteklasse B lUtcklabse A lOtekiftsse B I?M RM RM RM Karotlcu ohne Grünes e e • je kßl 0.13 0.10 0.17 0.13 Knrotten, gelb (Pferdcinöhren) • ff je kg 0.0« 0.06 0.09 0.08 Knoblauch...... • ff ff je kg 0.80 —.— 1.14 Kohl (Kraus) . . . , , ■ ff ff |ü kg 0.11 . — 0.14 - Kohl (Wirsmg) . . , , P t ff je kg 0.11 0.09 0.14 0.12 Kohlrabi mit Herzblättern e > ff ff je Itg 0.15 0.13 0.20 0.15 Kraut (Weiß-) .... • ff ft je kg 0.09 0.06 0.11 0.09 Kraut (Rot-) . . , , ■ f » ff ff je kg 0.12 0.09 0.16 10.12 Kren (Meerrettich) , , , * t « Ie kg (1.80 0.50 1.04 0.64 ^elersiiicngrün . • • • # .it Büschel 0.02 0.03 Porree ....... ff n e 9 je kg 0.29 0.21 0..38 0.27 Rclfich oline (jrünes . . • ff e P je kg 0.15 0.11 0.20 0.15 Rüben, rot, ohne Blätter , je kg 0.11 0.08 0.14 0.10 Rüben, weiß ohne BItKler . » • je kg 0.03 0.04 —.— Salat (Endivien) . . , , > «• je kg 0.50 0.38 0 65 0.19 Salat (Rapunzel) . . • je kg 0.70 0.53 0.91 0.69 Sclinitflaucti ..... ie Büschel J.02 — .— 0.03 Selleri'oknollen mit flerzblätlern ff ff ff je kg 0.21 0.19 0.31 0.25 je kg 0.84 0.26 0,44 o.:i4 Spinat (Wurzel) . . . . a • je kg 0,26 0.22 0.34 0.29 Snppengrünes . . . .je Bü?chcl ZU 5 dkg 0.03 - O.Ol , — Zwiebel ohne Lauch . . • e e .ie kg 0.18 o.n 0.23 0.18 A^ispcln....... • » e • je kg 0.20 -. — 0.26 —. - Nibse (dünnschalige) . , P je kg 0.50 0.40 0.64 0.52 (Stein) . . . , • e f je kg 0.30 0.40 —,— (ietrocknetc Herrcnpilze e e • • ic kg s.- 1011 — (ietroeknete IMifferlinge • e • • je kg ö.- — 6.50 l')ic lü/eugerhOchstpreise für Äpfel und Birnen sind in Nr. 35 des Verord-iiungs- und Amtsblattes verülfentlicht. Beiin direkten Verkauf von Äpfeln und Birnen durch lir/cnger an Verbraucher dürfen diese Preise bis zu 30% erhöht werden. Die llüclistpreise der Güteklasse A dürfen nur für Waren bester l^eschaffcn-lic'it in Anspruch genommen werden. Für Waren geringerer Güte dürfen hocli-stcns die Preise der Güteklasse B g-fordert werden. Der Verkauf von untersteirlscheni Obst und Gemüse darf nur nach Gewicht crful.'Tcn, soweit nicht Im Vorstehenden etwas anderes zugelassen ist. I?ciin He/iig von r.rieiif^ern darf der Kleinhandel den lirzeugerliöchstpreihen bis auf weiteres nur einen Bruttohöchstgewinn von 30»/o zuschlagen. Beim Bezu;; V(»m Großhandel darf der gleiche Brutt ohöchstgewinnaufschlag zum Qroßhan-delsal>gabcprciÄ zuzüglich der nach weif* •"•ar entstandenen Transportkosten gemacht werden. Die Preise für in die Unlersteiermark eingeführtes Obst und Gemüse richten sich bis auf weiteres nrfch den Vorschriften des § 2 der eingangs angeführten Anordnung. Gemäli der Verordnung über das Preisbczeichnen der Waren vom 23. 4. t941 (Verordnungs- und Amtsblatt No. 5, Seile 18) mufl das zum Verltauf bereitge-haltene Obst und Gemüse mit gut les»oaren Preisschildem versehen sein, aus denen der Preis für die Verkaufseinheit ersichtlich ist. Auficrdem Ist die Güteklasse auf den Preisschildern anzugeben. Xuwiiloriinnillnngcn gegen tlie vorstchmden Bestimmungen werden nach <5 4 der Verordnung über die Prelsge^tnlfung in der Untersleierntark vom 9. Mai VmI bestraft. Im Atiflrage; iif» uL'z. Dr, SchmlUI. Cafd und Restaurant in süd-steirischer Stadt zu verpachten, AlIcinbeauftraßt Kcal-kanzlei Emil Kieslinger, Graz, Mariahilferstraßc 3. ^1-2 Zu Kaufe sofort modernen elektrischen Plattenspieler bis ca RM. 100.—. Angebote an Erwin V. Mehlem, Lehrer, Rei-chcnburg, Kreis Rann. • 10308.3 lf€iAQUf€H Zu verkaufen: Retina IIa, Leica nie, alles neu. Ingenieur Schmidr. KUrntncrstraßc TO-I. f"ernriif 2.'i7'5. 63-4 inmitltk fttHiM aURG'KINO ernrui ^'2-1' Der Südost Film; Clarissa SybiUe Schmitz, Oastav Fröhlich, pustav Diessl Für Jugendliche unter 14 Jahren nicht zugelassen I KuIturfBm! Neueste deutsche Wochenschaul Kulturfilm: Sondervorstellungen: A\ontag, Dienstag und Mittwoch 13.45 Uhr: DEÖETO zeig: Oer dunkle Kui Die Geschichte von Lajlas croßer Liebe. Ein Film aus dem Lande der Alitternachts-Sonne. Für Jugendliche zugelassen! Neueste deutscht Wochenschau! 10378 eSPLANADB heute 16, 1R*30, 2l tJh» Difu: hns in Venedig prei^'ekiönte. Filmwerk Aiigtisto (Teninas Mkas^ar Ein historisches Dokument von erschütternder Wirkung Fosco Glacchetfi, MIrellle Baiin, Aldo Fiorelle. Maria Denis, Rafael Calvo Kulturfilm Ufaton-Woche Nr. 590 Für Jugendliche zugelassen. 10390 Der Politische Kommissar Marburjf a. D. ErnährutJffsamt Anordnung Meine Anordnung, veröffentlicht in Nr. 317 der „Marburg^er Zeitung" vojn 12. Dezember 1941, betreifend Zi^assung von OlntOhltii« die zur Verorbei-tnng^ von ölfaaten hn Lohn fOr den Erzenjjfer be> stimmt .sind, wird noch dahin ergräozt; Ölmühle Heinrich Hetzel| Marburg-Leitersberg, Ölmühle Franz Dvorscbek, Lechen bei Win-'dischgraz. 59 Der Leiter des Ernährungsamtes: Nitzsche Ruhiges Fräulein sucht sonniges möbliertes Zimmer. Antr. unter »Sonnig« an die Verw. 40-6 öftnie SitHik Vnr Einstellong von Arbeits* krüflCD uuB die Zostimmunn des aoatinitigeo Arbeitsamtes einitebolt «rerden. Flinker, verläßlicher Verkäufer der Spezereiwarcnbranche findet sofort Aufnahme. Offerte unter »Tüchtig.» -1408« an die Verw. 11-8 Ein Hafnergehilfe «md Lehrling werden sofort aufgenommen. Anfragen zwischen II und 12 Uhr bei Franz Adamitsch, Hafnermeister, Marburg IJran, Allerheiligengasse 12. 8-8 Bedienerin nuf^sTunden ge-siicht. Blasnik, Sehillerslraße 26, II. S«. Lehrmädchen wird autgenommen. Ernst Gert, Leb/.etter und Wachszieher. .".l.uhiirg, flerrengasse 13. öl 8 Nachtwächter, absolut ver-läßlich, wird sofort aufgenommen. Schriftliche .Angebote unter > Energisch.; an die Verw. GO-8 K ein Haus im Unterland ohne MARBURGIR tEITUNG"! TUNGSRAM "f or Aus technischen Gründen bleiben die Betriebsräume der Firmen SeklkeHereien Bourier & de. und Weinkellereien Clolar Bouvier Obariadkarsburg vom 2. bis 7. Jänner 1942 geschlossen. 58 AnzaJgen in dei »Marbtirgei Zeilang« haben immer tirioljj, denn sie ist die eintige Tagetseltüng des Uiiterlandot Mein lieber, herzensguter Gatte, Herr lohann Kadunz Polizei.Inspektor i. R. hat mich für immer verlassen. Die irdische Hülle des teuren Verstorhcneii wird am Dienstag, den (i. Jamier um 15 Uhr von der l-eichenhalle in Drativi eiler znr letzten Ruhe gebettet. Die hl. Seelenmesse wird Mittwoch, den 7 Jänner um 7 Uhr in der Magdalencnkirche gelesen M a r b u r g, den 4. Jänner l'J42. Mathilde Kadunz und Verwandte. banicsagung Allen Freunden und Bekannten, die uns anläßlich des schweren Verlustes ihr Beileid bezeigten und unseren lieben Dahingeschiedenen aul seinem Heimgänge begleiteten, sprechen wir unseren herzlichsten Dank aus. Besonders ilanken wir für die schönen Hlumenspenden. 1)4 In tiefster Trauer . die Faniillefi Kednarschok, Kodritsch, Turin.