(D^l llynlch es N lattW ^ Samstag den 2l. Mai 1^36. Der Stur m. Gedichtet von Jean Lauren t, in Musik gesetzt von Anton Wodnianzk y, Freiherr» v. W il d enfel d. Schiffer. ^^chon braust's in den Wogen,, Furchtbar herangezogen Kommt der Sturm; — Was beflügelt dein Wüthen. Daß du zügellos Nascst im Wasserschoß ? — Daß die Brandung himmelan schäumt, Das Meer — tings der Tod umsäumt?.' Sturm. Muß hwauö in die Fluch, Stürm eil und jagen , D-l'e Welle tragen, Daß sie zerschelle am Felsenriff; Fassen dcö wogenden Seemanns - Schilf, Daß ihm dcr Nasscrschacht Werde zur Grabeönacht! Schiffer. Welche Lust, hier wild zu wüthen! Wogen in dem Neich der Blüthen Ist doch schöner! — All' die bunten Häupter wiegen. Liebend sich am Kelche schmiegen, — Kennst du's nicht? Stur m. War auch 'mal ein West, War sanft und mild, Wogte im Vlumengefild, Hatte ein Vlinulein hold. Küßt' es im Morgengold, Wiegt' es bei Sternenschein Liebend am Abend ein, Vis — ach! die Woge kam Und mir mein Vlümlcin nahm. Schiffer. Armer Nest! Sturm. Nun läßt 's mich nicht ruhen! * Muß voraus den Grüften, Brausen in Lüften Empor gegen 's Himmelszelt, Das von der Silberampel erhellt; Ziehen der schwarzen Wolken-Schleier Über der Sterne-sanftes Feuer. Daß da keine Leuchte sey. — Wenn mein Schmerz erwacht, Muß ich ins weite Meer, Wühl' es hin und her, Auf und ab; — Ist's doch herzinnigen Vlümleins Gi-ab.' — Gm? Accnc in vem Antkrhausc. Wenn til, Mitglied durch eine gedehnte Rede iibec irgend einen Gegenstand das Haus langweilet, so er- - 82 — schatten, um ihn zum Schweigen zu bringen, von allen Seiten so verschiedenartige Töne. daß Lord Brougham das Haus mit einer Menagerie vergleichen konnte. Es ereignen sich dann Scenen, die über alle Beschreibung sind. Als zum Beispiele die Frage über Zulassung der Dissenter zu den Universitäten dem Hause vorlag, erhob sich unter anderen Rednern auch Mr. Wood. Schon bei seinem Aufstehen erschallte ein Gelächter, ein Gespott, ein Geschrei und ein Gehuste, wie man es zuvornie gehört hatte. »Es sey behauptet worden, sagte er. daß die Bill in ihrer jetzigen Stufe ganz verschieden von der sey, die er die Ehre gehabt habe, bei dem Hause einzureichen. (Bei diesen Worten traten zwei Mitglieder, welche in einem Zustande waren, worin man alle Beschwerden des Lebens vergißt, aus dem Rauchzimmer in die Bänke der Opposition, streckten sich der ganzen Länge nach auf ihren Sitzen aus, und fingen, ohne daß sie vom Sprecher gesehen werden konnten, den unanständigsten Lärmen an). Diesem müsse «r widersprechen. (Kannst du krähen? Gelächter. Aufruhr.) Die Bestimmungen der Bill seyen gar nicht verändert worden. (Hör doch, wie er ablieset). Die Bestimmungen seyen in jeder Hinsicht unverändert. (Lau, lcr Beifall und lautes Gelächter). Die Frage ist (Lies doch! Lies doch! Großer Aufruhr). Die Frage Zsi. (Necht so, abgelesen!) Die, Frage ist (großer Beifall und Gelächter), ob die Universitäten Allen eröffnet, oder für immer unter der Aufsicht eini« ger Bevorrechteten stehen sollen. (Wo ist denn der Mann, der kräht? Gelächter. Der Sprecher ermahnt zur Ordnung! Die öffentliche Meinung (Ordnung! Großer Aufruhr. Der Sprecher geboth laut und erzürnt Nuhe.)..« Ein anderes Beispiel ereignete sich am Schlüsse der letzten Sitzung. Als ein ge» ehrtes Mitglied zu reden begann, erhob sich schon das fürchterlichste Toben in dem hause. »Ich bin aufge» standen, Sir, sagte er (Spott-Gelächter, untermischt mit allen Arten thierischer Töne). Ich bin aufgestan« den, Sir, um zu erklären, daß ich (Oh! Ah! Bäh! Geblöcke. Lautes Gelächter). Die geehrten Herren mögen sich bemühen, mich durch ihre ungesitteten Unterbrechungen niederzudrücken, aber ich habe eine Pflicht gegen meine Wähler (Spott, Hahnengekräh, Niesen, Gähnen und lautes Gelächter). Ich sag?, Sir, ich habe Wähler, welche bei dieser Gelegenheit erwarten, daß ich (mich wieder setzen solle! Lautes Gelächter). Sie erwarten Sir, daß ich bei einer Frage von solcher Wichtigkeit (Oh! Ah! Uh! und lautes Gelächccr. Der Sprecher ruft zur Ordnung!) Ich kann die geehrten Herren versichern, daß ich mich durch solche (Seufzen, Krähen, Niesen, Murren, Bellen, Grunzen, und an- dere Thlerstlmmen, nebst schallendem Gelächter). Ich berufe mich (Kikeriki! Dießmal war daS Krähen so er< staunlich natürlich, daß selbst die gesetztesten Mitglieder nicht ihren Ernst behalten konnten. Das »zur Otd-nung!» des Sprechers ging in dem schallenden Gelächter unter). Sir! Es ist dieß ein höchst unpassendes Benehmen von Seiten einer Versammlung, welche sich selbst (Wau! Wau! Lautes Gelächter). Sir, ich bitte den geehrten Herrn., der es so gut versteht (Miau! Miau! Lautes Gelächter!). Sir, ich fordere Schutz von Ihnen, als Sprecher der Versammlung. (Der Sprecher erhob sich, und rief im lauten und erzürnten Tone zur Ordnung, worauf der Lärmen auch einiger Maßen aufhörte.) Wenn die geehrten Herren mir erlauben, eine einzige Bemerkung zu machen, so will ich ihre Aufmerksamkeit nicht länger in Anspruch nehmen, sondern mich niedersetzen. (Hauserschütternder Beifall). Ich will nur sagen, Sir, daß ich die Maßregeln für gefährlich und verfassungswidrig halte, und daher dagegen stimme. (Der geehrte Redner setzte sich unter dem lautesten Beifalle nieder.) Vie veutschen Kolonisten in Algier. Ein deutscher Reisender schreibt aus Algier über die deutschen Colonisten jener Provinz:. »Von Aljer nach Velida führt durch die ebene von Metldschad ein schmaler Weg, der früher nur Lastthieren und Fußgängern zugänglich war, aus dem die Franzosen aber jetzt eine ziemlich bequeme Fahrstraße gemacht haben. Nach einer zweistündigen Wanderung auf dieser Straße in südlicher Richtung erreicht man Ibrahim, ein freundliches Colonistendorf, das größtentheils von deutschen Auswandern bevölkert ist. Seine Lage ist die an« Milchigste, die man sich denken kann, und wenn gleich die Ebene, je mehr man dem Gebirge sich nähert, an natürlicher Fruchtbarkeit noch zuzunehmen scheint, so ist doch keine Gegend so schön bebaut, so blühend, als die nächste Umgebung von Ibrahim. Icner herrliche Boden belohnt die wenige Mühe, die man bis jetzt noch auf seine Bearbeitung verwendete, mit einer überreichen Fülle der Erzeugnisse, die mich in Erstaunen setzte. Ibrahim ist etwas größer, als das weiter östlich gelegene Dorf Kuba. Seine Bewohner haben sich bereits so ziemlich in diesem fremden Welttheile eingewöhnt, und viele scheinen mit ihrer Lage wenigstens halb zufrieden, obwohl sie noch zuweilen dem guten Vaterlande sehnsüchtige Erinnerungen schenken. Ein seltsames Volk sind doch wir Deutsche! Wir lieben unsere Heimath, unsere Sprache so innig, und dennoch sind es jctzt die Deutschen, die mehr > 83 - als jedes andere Volk den lang bewohnten Herb, wo c es ihnen an Vrot und Brennholz nie gefehlt, mit der l ungewissen Fremde vertauschen. Deutsche Handwer- . ker trifft man jetzt in den auswärtigen Staaten eben ' so viele, als in Deutschland selbst. In Palma und Cagliari, jenen Infelstädten des mittelländischen Mee- l res» von denen so selten die Rede geht, hört man un« > sere kräftige Muttersprache so gut wie in den Wildnissen der neuen Welt. Nun scheint auch Algier bestimmt, eine französisch-deutsche Colonie zu werden, wo mit unserer Sprache auch unsere nordischen Sitten sich einheimisch machen. Zu Ibrahim gibt es bereits Tanzböden, wo die Araber dem Walzertanz mit deut« schen Frauen zusehen. In wenigen Jahren vielleicht tonen unsere Alpen-Iodel-Lieder in den Thälern deS Atlas. Die Zahl der Colonisten Ibrahims und Kubas schmolz durch eine mörderische Seuche im Jahre 1822 sehr zusammen. Von dieser Zeit bis zu dem furchtbaren Ausbruche der Cholera im August 1855 war der Gesundheitszustand in beiden Dörfern der beste, und die Sterblichkeit dort im Verhältnisse geringer, als in den meisten Gegenden Europa's. Das Clima scheint besonders auf die Frauen eine gesegnete Wirkung zu äußern, denn eS wimmelt dort von klei» nen deutschen Afrikanern, die, obwohl in dem Lande der Wilden und unler einer glühenden Sonne geboren, doch das blonde Haar und die Farbe ihrer germanischen Ahnen tragen.« Moverne Alterthumssabrik. Zu Nom gibt es heimliche Bilbhauerwerkstätten, wo die Arbeiter weiter nichts als am Ellenbogen abgebrochene Arme, ssöpfe von Göttern, Füße von Satyrn und verstümmlte Rumpfe, die keiner Bildsäule angehört haben, verftrligen. Man hat eine Flüssigkeit erfunden, bis, wenn sie über den Marmor ausgegossen wird, demselben eine antike Farbe gibt. Auf dem Lande gibt es hin und wieder Ziegenhirten, die ihre Heerden in der Nähe von Ruinen weiden lassen, und dort die Fremden erwarten; sie erzählen ihnen dann von den merk« würdigen Entdeckungen, die jeden Tag beim Aufgraben der Erde gemacht werden. Die Engländer sind besonders die Opfer dieser Mystifikationen; sie bieten den durch die allgemeine Unternehmung der künstlichen Alterthümer hierher postirten Hirten, die immer wis« sen, wo sie zu graben haben, Geld an; diese stellen sich Anfangs, als erschöpften sie sich in fruchtlosen Bemühungen , und nachdem sie lange genug geschwitzt, entdecken sie endlich die kostbare Alterthumsader, und die Fremden bezahlen sie. England ist voll von Anti> quitaten, die nicht älter sind als ein halbes Jahr. Auch die Nmnismaliker verlassen Rom niemals mit leeren Händen; denn es wird daselbst täglich, ohne Furcht vor Strafe, Geld mit dem Gepräge Cäsars, Adrians, Tilus, Heliogabals, der Anlonine u. s. w. gemünzt, dann wird die Münze gefeilt, gezwickt, beschnitten und rostig gemacht u. s. w. ^ Oiraffen-Ksllv. Ein von der Londoner zoologischen Gesellschaft abgesandter Herr Thibaut verließ am 15. April 182, Cairo und kam am 1«. Julius nach Dongolah, von wo er mit der Karawane nach den Wüsten von Kordo» fan abging. Am l6. August jagten die arabischen Ja« ger ein ausgewachsenes Weibchen auf, das von den Oh« . ren bis zu den Hufen 21 französische Fuß maß und ein Junges bei sich hatte. Sie erreichten das Weibchen bald auf ihren schnellen Rennern und tsdteten es mit Säbelhieben. Am folgenden Tage machten sie auf das Junge Jagd und singen es ohne Mühe. Man mußte es drei oder vier Tage ln einiger Entfernung von der Karawane halten, um es allmählich an Gesellschaft zu gewöhnen, worauf es ansing Nahrung zu sich zu nehmen, namentlich Kamchlsmilch, und sehr bereitwillig folgte. Das Thier wird als sehr verständig und gesell-schaftliebend geschildert, und soll sogar Thränen vergos« sen haben, wenn es seine Gefährten nicht sah (!) Es nährt sich von Blättern der höhern Zweige, nimmt diese einzeln und sehr sorgfältig, wobei es mit dem Mun, de stets die Dornen zurückstößt. Herr Thibaut blieb drei Monate in der Wüste, während welcher Zeit es ihm- gelang, vier andere zu fangen, aberdas kalte Wet« ter tödtete sie zu Dongal), wo er dann die Jagd von Neuem begann, sie nach Cairo zu bringen, und noch mehr von da nach Malta, da sie bedeutend durch die See litten. Drei davon sind Männchen, das vierte ein Weibchen, und alle sehr gesund und kräftig. Sie sind für den Garten der zoologischen Gesellschaft in London bestimmt. Das Oeueste m,v Interessanteste i»> Gebiete ver Runst und DnvnNrie. ver Nänder« unv ^ölkerklmve. Ein Herr Vlamville theilte der französischen Aka< dewie der Wissenschaften einen Brief des Naturfor-schers Gan aus Valdivia vom 5. Julius 1835 mit. > Er hat die Eigenthümlichkeiten der Blutegel Cbile's > und die Tendenz der Repnlicn, lebendige Junge zu ' gebären, zum Gegenstände. Alle Blutegel leben in . 8/» - den Wäldern, niemals im Wasser; sie kriechen auf ' den Pianzen und Baumstämmen, ersteigen selbst Ge- < dusche, nähern sich aber nie den Sumpfen und Flüs. ! sen: dcr einzige Blutegel, den er zufälliger Weise im , Wasser entdeckcc, ist eine kleine Art (!)i-ÄN^llil^oll:I!a), , welche die eigentliche Gewohnheit hat, in der Lungen- > Höhlung der auiiculg I)ninboii, zu leben; als Herr ' Gay einen solchen Mollusken zerschnitt, fand er den , Blutegel. Schon in der Nähe von St. Iago hatte er ^ eine andere Art entdeckt, die auf den Kiemen des Kreb-sts lebt. Was die Schlangen betrifft, so wirft nicht nur die Natter in Valdiuia lauter lebendige Junge, sondern auch alle die niedlichen Eidechsen, welche der Gat- > tung Leposoma von Spix nah? kommen, und die man ihrer schönen Farben wegen Goldeidechsen (clir^zo-zanrus) nennt. Die Arten, welche man einer Probe unterwarf, lieferten alle ohne Ausnahme dasselbe Er, gevniß. Auch froschartige Thiere lieferten einzelne Beispiele dieser Art, obwohl sie im Allgemeinen Eyer legen. Eine Gattung jedoch, die der Khinella von Hitzinger nahe steht, und wovon Herr Gay in seinen Sammlungen mehrere Arten besitzt, brachte stets le- ' bendige Junge, und bestätigte somit eine Thalsache, die um so merkwürdiger ist, als alle diese Beispiele sich in einem Navon von nur. zwei oder drei Stunden finden. Etwa 1000 engl. Meil.cn von der Capstadt im-Innern des Landes, am Fuße eines Gebirges, steht ein gewaltiger Vaumriese,, auf dem die Emgcbornrn des Landes siebzehn kegelförmige Hüllen angelegt haben, worin sie wohnen, schlafen, und. vor den Löwen sicher sind. Die großen Aste dieses Baumes sind durch, star«, ke Pfähle gestützt, in welche man, Einschnitte gemacht hat, und auf diesen klettern die Vaumbewcchncr in ihre Hütten hinauf; die niedrigste befindet sich 9 Fuß vom Boden. Den Tag über sitzen die Bewohner gewöhnlich im Schatten dieses Baumes, und nur in der Nacht, oder wenn ihnen Gefahr droht, flüchten sie hinauf. Durch Ausgrabungen, welche man zu Chokier, bei Littich, gemachthat, sind Elephanten . und Rhinoceros-Knochen gefunden worden. Sie lagen 4 bis 5 Melres lief in einer Schicht von verschiedenen Flußgeschieben. Der bekannte Osteolog Oi-. Schmerling hat sie bestimmt als Knochen von NIc:p!i25 P'linozänius, Vlumenb., und Hkinacel-02 tric^orinus,, Cuv. M i s c e l l e n. In Paris hat Hr. Ador im 2/voligarten den Versuch mit einer atmosphärischen Post gemacht. Sein Verfahren besteht aus einem mit kohlensaurem Gas gefüllten Apparat. An diesem Apparate ist eine bleierne Röhre von 600 Fuß angebracht, die am Boden auf' liegt, aber auch unter der Erde laufen kann. T)er mit zwei Atmosphären beladene Apparat kann einen hob-len kupfernen Cylinder von einem Zoll Durchmesser und 3 Zoll Länge in 2 Secunden forttreiben. Mit 5 Atmosphären will er ihn in a Minuten 5 Stunden weit schaffen. Der Versuch wurde mehreremal mit Erfolg wiederholt. Eine solch« atmosphärische Post soll bei Hrn. Ador zum Dienste zwischen den TuM«° rien und Neuilly bestellt worden seyn, wo Briefe und Zeitungen in 2 Minuten befördert werden können. Es soll auch erwiesen seyn, daß Depeschen nach Lyon in 60 bis 70 Minuten besorgt werden könnten. Es fragt sich nun, wie hoch die Einrichtungskosten sich belaufen, und ob sie mit dem Nutzen des Unternehmens im Verhältnisse stehen würden. Ein einfacher Handwerker in Frankreich hat etne höchst wichtige Erfindung gemacht, die ihm die Regle, rung für 200,000 Fr. abgekauft hat. Sie besteht darin, die Verfertigung der Flinten - Kolben , die bis jetzt höchst mühsam war, durch eine Maschine zu bewerkstelligen. Es wird jetzt in jeder Gewehrfabrik ein« solche Maschine eingeführt werden. Vor Kurzem ist zu Madrid ein neues Journal erschienen, das jeden Morgen herauskommt, und wovon die Nummern, nebst,iner Tüte voll Konfitüren und Zuckersachen,gegen Entrichtung von tOSous abgeliefertwird. Diese neue Manier, sich Abonnenten zu verschaffen, tst nicht "so ganz übel in Spanien, wo die Bevölkerung im Allgemeinen naschhaft und nach Leckerbissen begierig ist. Als bei der Belagerung von Opo^to der Mangel in der Stadt immer größer wurde, gelang es dem Ca-pitän Lucre, trotz Kugeln und Bomben/ eine Ladung Schweine ans Land zu setzen. Die schweinischen Hülfstruppen wurden mit geziemender Achtung von der anglo-vortugieslfchen Legion empfangen, die sammt und sonders unters Gewehr trat, und vor den Vorüber' ziehenden das Gewehr präsentirte. Einst diente es selbst Könissinnen Zum edlen Zeitvertreib. Jetzt will sich seiner kaum bedienen. In Städten »och ein Vürgersweib. Wenn Ihr ihn, Kopf und Fuß entwindet. Kriecht es nur still umher, Doch, wenn Ihr es im Hause findet, Erschreckt's Euch meistens sehr. Redacteur: F^. Pav. Geinrich. Verleger: Mnaz Al. Svler v. Rleinmayr.