Mbachcr Zeitung. Nr. 14. ? ,, i7.^V "^° « ' ^rt««: I« «ompto», «an»,, balbj^o lr. M.t d« Post ganzl- ft. lü, halbj. fi. ?.«». Samstüg, «8. Jänner e«. 90 ll.. »».ft. >.»: lo»ft p«.^«l« > «.e ti.,»».»li« »». l» ll. n. l. w. I»ltN»o»»ftt»P«l ,ed«»». «» t«. 1873. Amtlicher Theil. «it^.7.^"^" des Innern hat im Einvernehmen ^ ^"" '^" """'" '- '- Ministerien den Herren A^?°"tl und Dr. Ferdinand Onändinqer unte?^ ^"^ ^"' Errichtung einer «ctiengesellschaft un L^!^'''""^'^ «"eneichifche Olasfabrits Li.^n ^ '' ^^"''"-""ienneseUschajt' mit dem ^itze m W.en ertheilt und deren Statuten aenehmiat. erb.lt^«^^^^^«^'' «»at «us Hrunb d« SrmäH.iguna und im Einver- "m ber« l?" ^"^'"' «"'«'«« l- ' Min.fterien I°sef G ai .'^ """". «doll Kulka und Att,en,^s^f. " ^w.ll^.,^ ^r Errichtung einer unter der Firma ..Mgeme.ne o.terrei. "Fa7u^^ Nichtaintlich^Theü. Zur Wahlreform. . . _^lU l5. Illunel l. I. nahm öa« Avgeoronetenhau« °« oslerrelchljchen Rcichsrathcs nach vierwöchentlichll 13ause seme parlamentar.schm Albeiten wieder auf. Die verfassungstreuen wiener Blätter weifen auf die wichti-gen Aufgaben hin. welche in dem nunmehrigen Session«, abschmlte .hrer Erledigung harren, und knüpfen daran dle Zuoechchl. daß das Rcsullat der parlamenlarifchen Verhandlungen der Machtstellung und der forlschre.ten. den Konsolidierung unseres Slaatswesens zugutelommen werde. Wa« insbesondere die Wahlreformange» legenheit betrlfft, so constatieren die Bllltter, daß die Abgeordneten den Verhandlungen hierüber mit Zu. verficht entgegensehen und immer allgememer die Ueberzcu. gung sich B^hn breche, daß hiebci nicht eine hergebrachte Norm. sondern die Rücksichtnahme auf d,e staatlichen Vedürfnlsse und die Eigenart unserer staatlichen Zustünde Maßgebend sein dürfe. Auch di« vorgeschrittensten Liberalen — schreibt die „Pressc" — seien entschlossen, unter Wahrung ihre« lheorcnschen VtandpunltcS fur die Wahlreform, wie sie gedotcn wirb, im großen und ganzen entschieden einzu. treten, wenn sie auch inuetreff einzelner ihr Kronland berührenden Details diesen und jenen Wunsch auf dem Herzen haben und zur Geltung bringen werben. Eine der Vorlage gleich freundliche Haltung dürfe man bei den gemäßigteren Führern des großen Kerns der Per. fassungsparlei voraussehen. Die eingehenden Vcrhand. lnngen, die seit dem Bekanntwerden der Grundzüge der Negierungsoorlane zwischen dem Ministerium und den «»geordneten gepflogen wurden, hätten nach mehr als tlner Richtung hin die Sache gefördert und geklärt. D,e „Tageepresse" spricht die Zuversicht ans. daß das zu schaffende Wett für alle Zukunft sich als eine wohlgefugte und gefestigte Grundlage unserer Legislative «Welsen werde, und hofft gleichwie das ..Fremdenblatt", welche« auf den günstigen Verlauf der zwischen der Re-gterung und den Abgeordneten einzelner Länder gepfl^ genen Verhandlungen hinweist, auf eine beschleunigte Parlamentarische Erledigung der Wahlreformvorlage. blal," « A"^" Zuversicht gibt da« ..Neue Fremden, k a .«, w I""' dem jtne Gehandlm'gsweise des Gese. schell ^'5°"^ als die würdigste und nützlichste er. üh« «^ ""'"be am raschesten seiner Erledigung zu» ti° emp?^ °uf das allsei< schöpfter Disc..« "^"'^' °"^ ^m sterilen Gebiete er. realen Handeln« "" ""' ^a« Feld fruchtbringenden. Mäßigung und ll!.°en "!!1? "^ °"^ ben Geist der sich alle an dem wi'chn^«".^"^""«' "°" dcm thätigen Factorln von all" A <"' ""' 2°"s°l't>i"ung sen haben. Anfang« an beseelt erwie. Die «Presse" meldet überdies nk., ... «- « , ^ Vesprechungen mit den Mg.ordneten «,«« l3 ^^l» " die Wahlreformfrage Folgendes:"^" ?w'^'!." ^" welche« bereits im Besitze der laisH« ^'"'""'"'"' snr die Aenderungen an der W hN" ^7.^'^^ di'rfte. ließ an die Polen die Einladu g "gch°n ^ ^'« Galizien betreffende Elaborat Einsicht z?^"''"" n°ch^z^^.°" "' v°len «""' ist un« gegenw« "« Ut"""b«trm-»efetze«: ^Zn allen anderen Momente hitltt noch die Rücksicht auf da« Hellenhaus iu treten, welche« stch zu einer reiflichen Oulchberalh'Mg dr« Gefetzc« auch einige Zeit wi^d glln» nen wölkn, und die ihm utnfoweniger wiro verwehrt »erden können. a<« die Bertrettr der ersten Kammer ihren Einfluß auf alle Ortail« des Entwürfe« nicht in dem Grade wie die de« Abgeordnetenhauses geltend ma-chen tonnten AUeiu auch in diesem Hause ist eine thunl'chst rasche Erleblguug tx« Entwurfes beabsichtigt und werde« au« dlesen Kreifrn schon heule Stimmen laut. «urlche die Ansicht verirrte,,, daß das Herrenhaus das Schwergewicht seine« Votums mn in lxn prinzi« piellen Pnültet, des Entwurfes qcltend ^n machen habe. in den naenllicken Details jedoch sich den Abmachungen zwischen Rtültillnn und üe» Vertretern der einzelnen K^onlünder anschließen werbe. Nachdem jedoch auch die Mllglildrr des Hellenhause« den Grundprinzipien lx« Entwürfe« in der elften Eonferenz zustimmten, so ist auch von dieser Seite ein rascher Abschluß zu gewärtigen. Wie die Dinge stcheil. hHngt es nur von dem At'grordnetenhllust ab. daß l>i« zur zweiten Hälfte de« Monats Februar der Wahlrefor«entwurf zum Gefetzt geworde» fei." Und in der Tha». em neue« Februar» paient würbe auch schon dem M«en nach den Kreis staatsrechtlicher Willen sWehen. zu welchen da« .erste durch seinen Fehlgriff in der stestslclluna der Veziehun, gen von ^an> ui,d Reich geführt hat.^ Zur Affaire Gramont-Veust. Der ,Pcster i,nd den Fürsten Metternich di« Er< ürterung über Oesterreichs Stellung zu «„fang oc« deutsch, französischen Krieges als geschlossen anzusehen fei. W»r reproducieren den Schluß ditser Ausführung: „Der Her» zog von Gramont hat allerdings noch die Veröffentli« chung einiger Piece« feincr Sammlung in Aussicht ge» stellt, und unter diesen scheint er einem Vertragsent» würfe, den er damals Oesterreich»Ungarn vorgelegt, be« sonderen Wertb. zuzuerkennen. Ader man darf wohl an« rahmen, bah auch ^ezüqlich der vo^auSaesehten Veweis« traft diejes Schriflstückcs ein kleiner Irrthum mit unterlaufen wird. Das Document' wird ganz fichir außer Zweifel stellen, daß Frankreich die Abschließung emr« schuy unk, Tsuhdüntmissel« mit Ocsterreich.Ungarn ge. wünscht hat. aber es wird kaum zur Grhürtung der An« gcibe beilragen, daß diesem Werben mit gleichem Eifer und gleichem Entgegenkommen von Seite dcS letzteren entfprochen worden sei. Daß Frankreich sehr weit ging in seinen Ancrbietungen. weiß jedermann. Vergeben« wird man nach festen AnhallSpunlten blifür suchen, daß diese Anerbietungen die Politik deS wiener Cabinet« an« ihrer Reserve heroorzulosen vermochten. ES gibt allerdings politische Kreise, denen selbst diese Resnvc nichl auSrcich«,) eischemt. Oesterreich-Ungarn halte Frankreich noch rücksichtsloser, noch verletzender von sich weisen, noch offener, noch unzweideutiger für Preu» hen Partei ergreifen sollen, al« die« durch die Thatfache der Neutralität geschehen. Den Sieaesprcis für diese Politik hat man anzugeben oeraessm Desto unlweifel» hafter hätte si5> die Rechnnnq im >>allc eine« Sieges dci französischen Waffen glslrllt. Mit anderen Worten, unsere Politik Frankreich gegenüber »ar damals, wie die Jahre von 1866 herwärts eine ganz genau vorgezeich. nete. D't Fühlung mit Frankreich muhte so well reichen, daß e« dadurch gehindert wnrft«, andere Allianzen zu suchen; daß eS insbesondere gehindert wurde, eine Per» sUndigung mit Preußen einzugehen, welche ihre Gpihe geg«n Oesterreich gerichtet halte. Jen« Fühlung durste aber die Monarchie nicht den Abenteuern gemeinsamer ÄclioriS-Entwüife, nicht den Gefahren des ssriene« prei«. geben. Wer den Maßstab dieses einfachen politischen Ur. lhette« an die Ereignisse anlegt, be» wird ihre Pragmatik überall verständlich seln, mag immerhin das flüchtige Wott be? einen ober der andern Depcsch«, die wemger besonnene Haltung de« einen ober de« andern Meprilfen-tanten Widersprüche in unwefentlichen Einzelheiten herauszustellen scheinen.' Äeichsrath. H3. Sttz«»lg des Abgeordnetenhauses. Wien. l 5. Jänner. Präsident Ritter o. Hopfen eröjfnct d,e Gihung um ll Uhr 40 Mmulen. Auf der Minmerbanl: S«. Durchlaucht Ministes-Präsident Fürst Auer« perg. Ihre Excellenzen dle Minister Freiherr o. Gaffer, Dr. Vanhane, Dr. v. Slremayr, Dr. Glaser, Dr. Unger, Freiherr o. Prells. Oberst Horst. Oer Abgeordnete au« Vorarlberg Gischof « mberg hat sein Mandat niedergelegt. ES gelangt der Einlauf zur Verlesung, und zwar: Eine Zuschrift de« Ministeriums de« Innern, mittelst welcher der Gesetzentwurf, betreffend „die PcnfionS-behandlung der Mitglieder, oer Mannschaft her uniformierten Elvllsicherheilewache, der Ewilpollzeiwache und des Polizeiagcnteninst'tute« vom Inspector abwart« nnb ihrer Witwen und Waisen" vorgelegt wird. Eine Zuschrift oc« Finanzmllnjlelium», betreffend nachträgliche Erhöhungen im Theilooranschlage p?o 1873 für das Mimstetlum des Innern nnb den Vicicheielh. Eine weilere Zuschrift desfelben Mimflenum« betrifft die Vorlage eines Gesetzentwürfe« «rücksichlllch ller Abänderung der Vcslimmungen über die Gebühren von Ankündigungen und Einschaltungen in periodischen Schriften, dann in Ankündigung«» und Anzeigtblüllcrn" sawmt Motioenberichlen. Endlich bringt da« Finanzministerium zur Kenntnis de« Hause«, daß Se. Majestät dem Gesetzentwürfe, betreffend d»e Forterhebung der Steuern und «banden in der Zeit vom 1. Jänner bi« Ende März 1873 dle Alltthbchste Sanction zu «theilen geruht haben. Es wird nach Mittheilung der eingelangten Petl» lionen zur Tagesordnung üvergeaanaen und wirb die ReglerunstSvoilage, betreffend den Gesetzentwurf Über die Regelung der Vczuge der aMven Stalltsbeamlen und Oiener. dem Finanzausschüsse zugewiesen. Bezüglich des Gesetzentwurfes, betreffend die Herstellung einer Eisen» bahn von Spalato nach Knin nebst Abzweigungen, »ird beschlossen, denselben einem au« dem ganzen Hause zu wühlenden Ausschüsse von 9 Mitgliedern zuzuwe.sen. Nächster Gegenstand der Tagesordnung ist die zweite Lesuny der Regierungsvorlage, betreffend den Entwurf eine« Gejetzts, „»omit die n,u«Uch erjolyt« «epartili«» der M Erhaltung des stehenden Heere« (Kriegemarine) und der Ersahreserve vereinbarten «elrutencontigent« a.e» nchmigt und die AnShebnnfj derselben im Jahre l.873 bewilligt wird." Berichterstatter Seidl trügt den Bericht vor. und wird hierauf das Gesetz ohne Debatte in zweiter und dritter Lesung angenommen. Nächster Gegenstand der Tagesordnung ist die zweite Lesung des Antrages wegen Ermüßiaung de« Tarife« für Geld« und gahrpostsendnngen. Dr. Ritter o. Wellenberges erstattet den Ve-richt und stellt namens des Finanzaussclmsse« den Antrag, es mvge folgende Resolution beschlossen »erden: „Die hohe Regierung wird aufgefordert, da« ae» fammte Brief- und Fahlpost.Tarifswtsen einer einaehen-den Revlsion im Sinne der möglichsten Gleichstellung mit den Brief- und Fahrposttarifen de« deutschen Nichts zu untsrziehm und deren Resultate ehemllgllchst in Durchführung z» bringen." Diefe Resolution wird odne Debatte angenommen. Die nächste Sitzung wird auf nüchflrn Dllnslaz 11 Uhr anberaumt. Der ungarische Reichstag »ird sich in erster Linie mit der Budget- und G»ftl< frage beschäftigen. Der „P. ?l." meint: „In ter Budgetdebatte kvnn« e« zu fehr eingehenden und lehrrei, cken Erörterungen kommen die dann hoffentlich ouch ogn recht heilsamen praktischen Folgn, begleitet sein werden. — aber gierungen eine prinzipielle Einigung bereit« erzielt wor» den ist. Da aber der ungarische Finanzminister selbst« verständlich nicht« zugestehen konnte, was mit der vom Abgeordnetenhaus« angenommenen Trefort'schen Resolution im Wiederspruche steht, so müssen die in dieser Resolution niedergelegten Prinzipien wohl auch die Zustimmung des österreichischen Finanzministers gefunden haben. Damit aber wäre dann auch die wesentlichste Schwierigkeit beseitigt; es würde dann auch im Interesse der öslerrei« chlschen Regierung liegen, die Nationalbanl zur Annahme der zwischen beiden Ministerien vereinbarten Vedingungen zu bewegen, und fall« due nicht gelingen sollte, müßte wohl anch von österreichischer Seite zugegeben werden, daß wir uns nicht nur in unserem vollen Rechte befinden, sondern auch emer nicht von uns herbeigeführten Nothwendigkeit gehorchen, wenn wir d«e Lösung der Nanlfrage ohne die Nalionaloant versuchen." Ucbcr das Ministerium Roon vrlngt.der ,V«ttiner Correspondent" folgende Mittheilung: „Die liberalen Kreise sehen dem Vorgehen des Ministe-ri«ns Roon mit großer Rahe enaegen. Graf Roon wird, wie man ficht, als Ministerpräsident ziemlich leicht genommen; vorläufig hat cr jedoch in einer Frage wenig« sten« seinen Willen durchgesetzt. Wie es he,ßt. hat sich in dem letzten Mlnisterralh. in welchem bekanntlich der Gesetzenlwmf üb«l die Civile he fiel, Graf Roon dahin ausgesprochen, daß er sich höchstens zu einem Ge» setze, welche« die Noth«Civlleh« einführt, enlschließen ttnne, ein Standpunkt, der selbst dem Grafen Itzeliplih zu weit nach recht« zu gehen schien, denn dieser sprach sich für die facultative Cioilehe »u«, ein Standpunkt, welchen angeblich Fürst Gis» »alck auch theilen soll. Die übrigen Minister hatten sich schon früher für die obligatorische Cioilehe ausgesprochen und hielten auch an dicscm Standpunkte fest, aber obgleich sie die Mehrheit bildeten, sa fiel der Gesetzentwurf doch, ein lveweiS. daß Graf Raun i« mit seinem Vorsitz im Mimsterralh sehr ernst nimmt und nicht daran denkt, den Stuhl des Grafen Vismarck präsidieren zu lassen. Nun gehört freilich die Inslilution der obligatorischen Cioilehe zu jenen reifen Aepseln. welche unter allen Umständen bald abfallen; jedenfalls handelt es sich hier nur um cmc Frage der Zeit. und zwar um eine Frag« von Wochen, höchstens Monaten. Aber gekämpst wird mit dem Ministerium Roon werden müssen — da« steht doch immerhin fest." Ein neues Manifest. Napoleon III. war kaum vielunozwanz,g Stunden lobt und fchon am 10. d. erschien in einer Extra-Ausgabe des „Ordre" ein von zwei Freunden des Kaiser» reiches — Ocanier de Cafsagnac und Duc de la Fau« connerie — unterzeichneter Aufruf — „?23 äs äskii-laues" betitelt —, der für nichts wmlger als nnl großem Elfer für die Restauration deS Kaiserreiches in Frankreich plaidlert. Da« Document lautet: »Der Kalser ist todt! In ihm erlischt em Gedanke ooll von den Geschicken und der Größe Frankreichs, ein allen ohne Unterschied, besonders aber den Schwachen uud Armen ergebenes Herz, em erhabener und ritterlicher Charakter, eine wohlwollende, janste und tröstende Seele, die nie einen Erfolg gesehen, ohne Veifall zu bezeigen, nie eine Thräne erblickt, ohne sic zu trocknen. D>e erste Gemüthsbewegung nicht allein derer, welche ihn gekannt, ihm gedient, ihn geliebt haben, sondern auch aller derer, welche ihm wahrend 18 Jahren die Sicherheit und das Wohlergehen ihrer Familien verdankten, wird die sein. tief zu seufzen über ein so großes Unglijck, welches Frankreich und die kaiserliche Familie so plötzlich trifft. Aber diesen ungeheuren berechtigten Schmerz einmal an» genommen und »n dem Maße der möglichen Töitungen befriedigt, bleibt allen Anhängern Napoleons III., den Generationen vom 10. Dezember 1848. welche ihn zur Präsidentschaft am 20. Dezember 1851 erhoben, d>e seine Gewalten am 20. Dezember 1852 heiligten, die am 8. Mai 1870 das Kaiserreich aufs neue sanctio« nierten — bleibt diesen übrig, die geheimnisvollen Schläge der Vorsehung mit Achtung, aber mit Stolz anzunehmen, sich an ihre Gelübde zu erinnern und sich bereit zu halten, sie zu erneuern. Der Kaiser ist todt. aber das Kaiserreich lebt und ist unzerstörbar; was dauert, sii,d nicht üie Menschen, sondern die Instilu« lionen. Der Tod Cäsars gründete das Kaiserreich des Augustus. Das Kaiserreich lebt durch das Äcdülfnis. welches Frankreich nach populären und energischen ^»» stitulionen hat; es lebt durch den Schreck.«, der dlt so« clalen Interessen bei dem plötzlichen Velschwinden eines Armes ergreifen wird, von dem sie wußten, daß er sie zu beschüyen fähig und es zu thun entschlossen war; es lebt durch jenen jungen Erben des Namens und der Welle Napoleons, den lein Tadll, leine Beran'woltiich-ltit an den Unglücksfüllen des Vaterlandes trlffin kann; welcher, auf dem Tyrone geboren, seine Erziehung m dem Unglücke fortgesetzt und m der Verbannung beendet hat; e« lebt durch jene intelligente und edle Frau, die lange genug im Glucke gelebt Hit, um es zu begreifen, und im Unglücke, um ihm zu trotzen. Endlich tcdt es in der Sympathie, in der Achtung, ,n dem Mitleid Frankreichs, welches heule in allen bescheidenen Woh»unaen, in allen Hütten sicl» kundgeben wird, wo der Name Na> poleons angeschrieben und sein Porträt auf liebevolle Weise aufgehängt ist. Trocknen wir also unsere Thlänen, ersticken wir unsere Scuizer uno verhindern w>r unsere Herzen, stärker und 'schncUcr zu schlagen, als es mann. lichen Naturen ansteht. Die Wiederherstellung des Kaiser- reiche« verliert einen Mann; e« verliert keine einzige Aussicht, leine einzige Hoffnung. Nicht durch feine Oe< strebungen oder selbst durch seine Handlungen, sondern durch seine Nothwendiateil sichert ein politisches Regime seine Zukunft. Das Kaiserreich lst nun nothwendig M die öffentliche Ordnung, für die Interessen; Franlrelll» hat nothwendig, ein dauerhaftes Regime zu gründen, das auf starke vollslhümliche Basen gestellt ist; es ha> dessen nothwendig, um gegen die Gefahren zu beschützen, oie näher gerückt sind denn je, und welche ihm seilen« der Demagogie und des Socialismus drohen. Deshalb wird das Kaiserreich wieder hergestellt werden." Politische Uebersicht. Laibach, 17. Jänner. Der ..Pester Ll." erhält unterm 14. d. von seine« wiener Eorrespondenten nachstehende Mittheilung: „Unttt dem Vorsitze de« Fürsten Auersperg fand heute eine Ml nisterconferenz statt, in welcher da« engere Minister»' comils über den Erfolg seiner bisherigen Verhandlung^ rüchichlllch der Pertheilung derAbgeordneleU^ sitze referierte und das vorhandene Material Übersicht« lich zusammengestellt wurde. Abgesehen von den SüolM oern und der Bukowina liegen jetzt die Ergebnisse diesel Verhandlungen au« allen Ländern vor und erübrigt nur noch wenige Stunden, um das Material vollständig beisammen zu haben. Was Galizien anbelangt, so höct man, daß zu den betreffenden Oerathunaen auch Frel< Herr v. Possinger zugezogen wurde. d«>l als ehemalig«! Slatlhalterelleiler in Vembery einen liefen Einblick il> oie Landesoerhältnisse hat und seiner ganzen Vergangen heit nach der Verfassuiigspartel naht steht. Ich we>l nicht, ob die heutige Minlsterconferenz die letzte war, d!^ nor dem Einbringen tnr Refoimvorlagc stallfand, abe» jedenfalls bürste noch ein Ministerrath unter Vorsitz dl» Kaisers erforderlich fein. — Die Frage, ob die Dalm? tiner im Abgeordnetenhaus« erscheinen werden, ist scho< erledigt, da dieselben bereit« hier eingetroffen sind uN> die gegenlheilige Oehauplung mündlich und persons demelitieren."— D>« Budgetdebatte wird im ull' garischen Abueordnetenhause wahrscheinli^ heute beginnen. Zahlreiche Redner sind bereits oorg? merkt; von der Rechten beasichtigcn außer Loxyay Fcalll Pals^lu und Ferdinand Eber große Reden zu halte«! als Hauptr.dner der linken wird Eouard Horn genant»! Was das Ergebnis der Verha«olungc>, bclr.ff'. so steh heute schon so viel iest. daß dieselben a»f semen Fall z" einer Loslösung der sogenannten LonyHy-Partei von l»«" Gros der Deal Partei führen Wilden. Die kirchlichen Gesetze in Preußen haben untll »en Altconscrualioen einc Spaltuna hervorgerufen. Nen weiter und proclamieren Napoleon IV. Wenn dt» Tradition«» zufolge und ungeachtet zweier förmliche" Absctzunysvoten die Negierung duldete, daß der gestürzt« «feuillelon. Plnt um ßlut oder: Die Regimenter Piemont und Anvergne Novelle von Rudolph Muldener. (Fortsetzung.) VI. Nm 30. September erreichte der Marquis de Ca» ftlie« Köln, wo sich die seinem Commando unterstellten Truppen zu con«ntrier«n hatten. Piemont und Nuoergne, als die beiden ältesten Regimenter de« Corps, wurden in der Stadt einquartiert, und zwar ersteres auf dem Altmarlle. letztere« am Neumarlt, mithin entfernt genug von einander, um sich der Hoffnung hingeben zu können, daß während des kurzen Aufenthaltes in Köln, den die Verhältnisse er» heischten, leine Ruhestörungen vorfallen würden. Uebrigens war ohnedies seit der Verkündigung des Martialische«, mehr aber noch infolge der Niederer, dssilung des Feldzuges. der g«gense»tige Haß zwischen Piemont und Auoergne in den Hintergrund getreten. Seit dem Abmärsche von Kassel halten die beiden Re» gimenter leine Zeit mehr gehabt, ihre Privathandel fort« zuspinnen, ja selbst die provocierende und sür Auoergne in so hohem Grade verletzende Szene bei der von Herrn d« Castries veranstalteten Reunion war ohne Folgen geblieben, wenigstens war von Seite Nuoergne's bis jetzt eine Herausforderung unterblieben, was freilich noch lange nicht zu dem Schlüsse berechtigte, daß der Friede dauernd hergestellt sei. ßür d«u Momcnt schien allerdlng« niemand mehr daran zu denken, mit Ausnahme eine« Einzigen. der sich oe« peinlichen Vewußtseins nicht erwehren konnte, daß zunächst nur ihm allein jener Affront gegolten habe. Gras de Lourmel wurde infolge dieser zu Boden drückenden Ueberzeugung ganz tiefsinnig. Er verlor alle Lust am Leben, selbst die Erinnerung an Gabriele ver» mochte ihn nicht aufzurichten, ja sie erhöhte im Gegen» theil nur seine Melancholie. Das Gewicht seiner un-verdienten Schwach lastete zentnerschwer aus ihm, und wer weiß, wie weit es mit ihm gekommen wäre, wenn sich der Chevalier seiner nicht angenommen und ihn zur Einwilligung in einen Vorschlag beredet hätte, der am geeignetsten war. eine der Äeislesrichtung des Grafen so nöthige Zerstreuung zu biele». „Wir wollen zusammen in ein Hotel ziehen," hatte der Chevalier gesagt. ,Em guter Tlsch, eine gute Flasche Rheinwein und meine beständige Gesellschaft! Das wär« doch der Teufel, wenn dle« nicht genügen würde, dich von deinem Trübsinne zu kurieren." Der Graf wollte anfangs nichts davon hören. Für ihn passe die Einsamkeit am besten, entgegnete er; er woll« von d«r Welt und den Menschen nichts mehr wissen, und so lange scine Unschuld an jenem scheuß« lichen Verbrechen nicht klar dargclhan sei, wolle er in der engsten Zurückgezo<,enheit leben, wenigsten« so weit dies die blennlichen Verhältnisse erlaubten. Sein Widerstand war umsonst. Mit höchsteigener Machtvollkommenheit befahl der Chevalier dem Kammer» diener de« Grafen, die Effecten seines Herrn in den ersten Gasthof zu tragen, den Grafen selbst aber nahm er unter den Arm, um mit ihm die Stadt zu besich» tigen, während der Vtdiente den Umzug zu bewnlen hatte. Da« Erste, was sie ansahen, war der Dom, der besonder« auf de Louruul «in«n mächtigen Eindruck machte. Dessen kolossale Dimensionen, seine schlanke» Säulen im Innern, seine Portale, Fenster und Nischt« mit den gothischen Verzierungen imponierten auch dtl» Chevalier, und beide nahmen sich sehr ernsllich vor, l>e» großartigen Vau nach seiner Vollendung wieder zu sehe»< wenn sie bis dahin noch am Leben waren. Von da aus begaben sie sich auf die RheinbrÜ^ und betrachteten sich den majestätischen Strom, defsl", bewimpelte Schiffe einen äußerst belebten Anblick ds?. boten. M Verführerisch blickte vom andern Ufer da« freullbW liche Deuy herüber und schien die beiden Freunde j" einem Spazieraange einzuladen. Dieselben beschlosst aber in Berücksichtigung lhrer Ermüdung, dies auf eil anderes mal zu verschieben, und blieben noch eine We^ auf der Vrücki stehen, deren außerordentliche FreqaelW sie genügend unterhielt. Während sie t»e vielen Equipagen und Fußqänstlt an sich vorbei defilieren ließen, kam auch ein Oifi^tW von Piemont des Weges, der an ihnen vorüber mußW und dies so nahe that, daß er beinahe an sie anstre'fllD wo er nur ganz leicht grüßte. ' ' Es war jener H.rr Bechet de Pierremalln. ^ beim Souper de« Generals mit dem Anstoßen ein st lnsolenle« und leider von seinen Regimcntelamerade^ nur zu bereitwillia nachgeahmtes Velspiel aegeben hallH Oeim Anblick dieses erdsahlen, abuellbten Gesichtl'« mit den hämischen Zügen um den Mund und den helM ausfordernden Vlicken seiner grauen, stecoenden NUllM vermochte Henry nur mit aller Mühe an sich zu hallt"« Gleich einem zündenden Vl,tz« durchzuckt« «in sch«t?A Verdacht seinen Geist. War nicht dieser Pieiremal'W ftin wahrer, sein eigentlicher, ja vielleicht sein einz'^v» Ftind? Diese Idee war ihm bi« jetzt noch nicht gelsA» men, obwohl sie au« verschiedenen Vründen üußerft N^> 103 Herrscher Napoleon III. genannt wurde, so geschah dieses, weU eine Volksabstimmung ihm diesen Titel ge» geben. Keine Vullsab>limmuug hat Napoleon IV. pro» clamiert, im Gegentheil sprach die Versammlung zwei« mal die Absehung dcr kaiserlichen Dynastie aus. its ist also gewiß, duß o>e Rtgciun^ nmits dulden wird, was eine Negation ooet (ine ^erl^ung dcr bcstehuldeu Ordnung ist, welche von den siepräsentanten die Volks» souv'.ränetät geheil'gt wurde." — Die ..«gen« Haoas" schreids: „In parlamentarischen Kreisen wird einstimmig bestätigt, daß zwischel, Thiers und der Dreißiger. Commission ein vollständiges Einvernehmen crzirll wurde. Die Commission beschäftigt sich nunmehr nnl dtr Ausarbeitung des Gerichts, in welchem die tinzel« nen Puntte aufgeführt w:rden, über die man sich ocl' Der Auflösung des dänischen Reichstags Mht bevor. Die in der Majorität beftndllchc zmtt!,n der vereinigten Vinlen hat, wie vorausgesehen wurde, erklärt, sie werde das Schulgesetz bei der zweiten Lesung v.rwerfen. Dasselbe bezweck«, das dänische Schul-Wesen, das heute noch ganz so wie zu Anfange dcs Jahrhunderts organisiert ist, im Sinne der in anderen Staaten seitdem gemachten FortHritle weiterzubilden, hauptsächlich die Lernzeit zu erweitern, die Lehrer und Lehcnuttel zu vermehren und kie Staatsausstcht über das Schulwesen zu organisieren. t»,- c>?."^."l" Regierung erklärte dem Vundesrathe. n..^ , "" d" hei liuen Stuhle« in dir in-neren Angeleg:nheiten Genf« crscheine ihr als ein Alten« la aus lhre Unadhängiglcit und Stillschweigen sei die wurdlM Antwort; alle Proteste des Nuncius würden oayer ^ä aota gelegt. Der Staatsminister Spaniens erklärt in Ve< anlwortung einer Interpell.Uion. daß mit Amerika lemerlel Notenwechsel weam der Sllavenfrage auf Cuba staltgefunden habe. Die Neuerung beantragte die Auf. Hebung der Sklaverei als G^wissenssache und ohne ir» gendeine Pressio». von üu^el,. Wie dcr ,Vidaooan" berichtet, richtete das lon-boner Eabinet eine Note an seinen Gesandten in Eonstantinopel, worin England eine conscquenlere refor« matorische Politik verlangt. Zur Acticngclctzgcli^ng. Die „Neue Wochenschrift für Poliül und Volks, wirthschaft" theilt iiber den gegenwärtige Stand der in Vorbereitung bcftndllche., Entwürfe zur österreichischen Nttiengesehgebung nachstehende Details mit: ^Schon vor längerer Zeit wurden im Ministerium des Innern fünf von einander gänzlich verschiedene Gesch. entwürfe ausgearbeitct. und ^war: 1. Ein Gesetz über Actiengesellschaflen und Eommanditgesellschaften auf Aciien. 2. Gesetz über die Versicherungsgesellschaften. 3. Gesetz über Erwerb«, und Wirthschastsgenossenschaflen. 4. Gesetz über die Zulassung von ausländischen Gesell' schaflen zum gewerv»miibigen Geschäftsbetriebe in den im Reichsrathe vertretenen Königreichen und Landern. 5. Gcsetz, womit das Pereins^esetz vom 2U. November 1852 gänzlich aufgehoben und die Hehandlung einzelner Arten von Vereinen und Unternehmungen geregelt wird. Diese fünf Gesetzentwürfe wurden seinerzeit einer ge-M'schten Ministerialcommissioli zur Begutachtung vorgelegt. Bevor diese Commission zu irgend einem Ent- lag; aber wie dies so häufig im Leben vorkommt, ge* nügte diese zufällige Begegnung, sie zum Entstehen zu bringen und seinen Kopf ganz und gar damit zu er» füllen. Herr de Pierremalin war von etwa« zweifelhafter Herkunft. Sein Adel hatte leine sondelliche Bedeutung, denn sein Paler, ein reich gewordener Lieferant, hatte sich denselben gegen Barzahlung gelaust, waS freilich den Herrn Tohn nicht hwdcrte. sich selbst auf gleiche Stuft mit einem Herzoge oder Grafen auS den Zeiten der Kreuzfahrer zu stellen. W,e dies bei finanziellen Emporkömmlingen nicht selten der Fall ist. Wh Herr Bechet nach seiner Nobili. ^"""« leinen einzigen Sohn nur in den Ideen des Svüte"i ^" «ufaMasenheil und Eitelkeit aufziehen, ler trtNl.^"^""" die Schmarotzer, die den Bau die. aen M.nn ü, ?lz'^U"a vollendeten, indem sie den jun. ücklm'nnd^^^leien überhäuften, sl. vor '.hm Ktrablen seiner V;«" "trugen, nur um sich m den d.h. von seinen Leck.r. vlnen enen uno von se nen ÄN i« . » »^ ohne der sonstigen G nils .? rm^ "'< ^" 1"""^ sich mit ihm theilten. " ^" """"«", w welche ,.e Pfui über das erbärmliche vesil^».^. m.l^<.^. der Speichellecker und Kriecher'^i^n V«/ dientenseelen. die die Würde d'er"^ ^, ''« ' ^' und sich zum wedelnden Pudel drgra^?" ."« ^" " Knochen zu erHaschen, den der Reiche. Vornehme und Mächtige ihnen zuzuwerfen sich herablaßt! Sie sind es dlt den oft so verletzenden, brutalen Hochmuth jmcr Aristolrotie fördern, welche nicht immer einen innern Anspruch auf Achtung nachzuweisen hat, wenn sie auch lhre Thaler nach Millionen zählt, (»ortsehnn« fsl,t.j chlnß gelangte, kam der unter Nummer 3 erwähnte, die Erwerbs- und Mrthscha,tsgenossenschaften belressenoe Entwurf zu abgesonderter Verhandlung. Die unter den ^ Pollen 2, 4 und 5 aufgeführten Gesctze basieren sammt- i lich auf der Voraussetzung, bah auch für Verficht! ungs-gescllschasten baS EoncesslonS>ysltM aufgegeben weide. Man hat nun gefunden, daß die Aufhebung oer Tltel ül.r Versicherungsgesellschaften die Erlassung eineS be» sonderen VersicherungsgrseheS bromge, und daß bis zur srlafsung dieses letzteren nicht nur die Uebcrwachung der VersichtlungSgcseUjch^fttn durch Organe der Staatsverwaltung, svl.dern auch die Beibehaltung des Gonces» sionierungsapparales unerläßlich sei. Man ist zu der Ueberzeugung gelangt, daß das vorliegende Malerialc zur Eilassung des VeisichcrungS. gesttzes noch nicht ausreicht (??), daß es abtr nicht an« geh», mit der Aufhebung dcs EoncessionSwcsens auch in allen übligcn Vczlchungen zu warten. Als der dran« gendste Anwalt für Aufhebung des Lonc:ssi°nswcsen« im allgemeinen, mit Ausnahme der VcrsicherungSgesell. schaflen, wird uu« der Finunzministcr bezeichnet, welchem es auch zuzuschreiben ist, oaß das Lo»>cessionswesen und die staatliche In^erenz in d»e Gebarung der Aclimgejell» schaflen sich in der letzten Zeit ihres Bestehens zur voll» sten Schärfe entwickeln. So kommt es, daß im Justiz« Ministerium ein Gesetzentwurf ausgeatbeltet wurde, wel» cter, von den Velstcherungsgescllschaflen abstlahlerend, die Rechtsverhältnisse der Eoinmandilen und Acliengesell« schaflen und die Zulassnng ausländischer Gesellschaften dieser «rl regeln soll. Wir glauben übrigen« nicht, daß dieser Gesetzentwurf schnell zur pallamcnlarischeu Ve> Handlung kommen werde, um sind informilll. dah eben jetzt eist die Blldung einer gemischten mit dessen Ueber« prufung beauftragten Ministerial'Comm'ssion vollzogen wurde." Hagesneuigkeiten. — (gur Adelsstatistil.) Im dritten Quar-tale des Jahres 1872 wurden von der «loels.Regisllatur des Ministeriums de« Innern 35 für die im Reichsralhe vertretenen Königreiche und Länder verliehene Ndelscrhö hungen in Evidenz gestellt. In 32 Fällen wulde der iNil. leistand oder die einfache Adelrng. in drei Fällen der Freiherrnstano verliehen. — (Den Haupttreffer der salz «.'urger Vose, 40.000 ft.) gewann dem „P. N." zufolge cin in Preßburg wohnhafter pensionierter ^auplmann Herr Bon« navla auf einen Nalenbrief. »- (Kindersegen.) In Stammersdorf lMed. Oesterr.) ist eine 51jährige Frau mit Vierlin^»'. zwe» Knaben und zwei Madchen, niel>era.elommen. Sämmtliche Kinder sind lebend zur Welt gelommen. — (Jesuiten in Sl a voxie «. ) Die „Diau meldet, daß die Jesuiten dulch Velmilllung des Bischofs Slrohmayer und emer Magnalin in S'cwonicn die Herr-schaft Daruvar fur 4 Melonen dulden an sich gekracht haben. — (Vei der Leichenfeiel Napoleons) waren nach einem londoner Telegiumme ooin 2 6. d. gegen 60.000 Personen anwcseno. Dtr lalseliichc Piiuz wuide m Cambdenhouse mit dem Rus<: Eb lebe der Kaiser!" empfangen, worauf er erwidme: „Nein, der Kaiser ist todt, es lebe Frankreich!" — (Großer Brand.) Me aus New-Yorl be< richtet wird, brannte in Brooklyn Sonntag den 22. Dezember vor dem Gottesdienste eine Knche nieder. Sie war eine der glotzten Kirchen in Amenta und halte Sitze fur 7100 Pelsoncn. Die glotzte Knchenorgel in Umenla. die ..bostoner Iulielorgel", wurde bei der Gelegenheit gänzlich zerstör». Der Schaden wird auf 95.000 Doll, angegeben Locales. AuS dem Banirätsberichre drs HtadtphysisateS in itaibach für de» Vlunat Dezember >U72 entnehmen wir Folgendes: len Klaülheüscharalter des ÜlionalS betreffend, wuide de, selbe als enlzundlichcr festgestellt, es lamen nämllch emziludliche Zustände dcr Nejpl. rallon«organe, Äugmen, Entzündungen der vaiynf. Trachen und Blvnchun und auch ^ungenenl^ündungln be>ondelS im lmdllchen und Orcifenaller vor, Gelenl«lheumalismus, Vali» ccllen, Variolais und vereinzelt Dlphlerilis, echte Blattern lamen in der Stadt nicht vol. Die meteorologischen Beobachtungen betreffend, war der Monat Dezember gleich dcm Monate November ein warmer und feuchtet. Der mittlere Baromelemand betrug 734 37 Mllllmeler, das Maximum war 743 50 Milll-meler den 31. Dezember, das Mnimum 717 73 Mllli« meltl den 4. desselben Monates, d. i, um 1 35 Millimeter medriqel ale im Bormonat. — Das Monalsmmel der Tem peialur betrug -j- 5 3° (^, nachdem das Maximum 14 5" lü. am 2. Dezember, das Miniuium 3 2° lü. den 24. De» zcmder um 6 Uhr morgens beobachte» wurde, daher daS MonalSmillel um 1 3" (^. wenigei ale im Vormonat. Die vorherrschende Windrichtung war die südwestliche. — Die mittlere Taqeswtllme war immer einige Grade über dem Normale und betrug am 31. Dezember 12 3" (I über demselben. Die Feuchtigkeit betrug 90 pCt. der mit Dun. sten gesättigten Lust. Der Himmel war meisien« bewllllt und zeigte eine trübe Wollen, und Nebeldecke. E« gab ^ 16 Tage «t» Regen, und die Höh« de» ganzen monatli- chen Niederschlag« betrug 184 60 Millimeter. Die beden»«' den Niederschläge hatten Ueberschwemmungen am Moorfinmbe zur Folae. welche den Saaten Nachtheil brachten, D« Mortall-tät betreffend, betrug die Sterblichkeit im Monate Dezember 1872 die gahl 46; und zwar 22 männliche u«o 24 »eibliche Individuen. — Erwachsene starben 82 m,d Kinder 14 Im Eioilspttal« starben 19 Personen, i» Zwan««, arbeilShause 2. i« Llisabethlinderspimle 1 Kind, i« Ver-soigungShause 2 Individuen, m der Ubl,gen Stadt 2t. - Todlgeboren wurde ein Kind^ Selbstmord fiel lein« vor. — Die Kranlheite» betreffend in Hinsicht o»f die Häufigleil. in der sie als Todesursache auftralen, so starben an Tuberculose und gehrsieber lL Personen, d. i 2«'/,, pl5t.; an Lunqenlähmuna 7, d. i. 15'/,, pLt.; an Wassersucht 4, b. i. 8"/,, Pkt.; an Marasmus und Echlapfluh je 3, d. i. s"/,, pKt.; an Pyä»i>:. Convulsionen und Keuchhusten je 2, d.i. 4'/,, vT,.; a« Typhus, NomoploS. »chirnlilh, mung ,c. je 1, d. i. 2*/,, pLt. Nn Brechdurchfall. Viuhi und Blattern starb niemand. Der Civilspilalsauswei« für den Monat Dezember 1672 ergibt Folgende«: v,r« bleiben mit Ende Novemler 1872 254, im Dezember 1872 zugewachse« 187. Summe 441. Davon w»roen im De« zember entlasse» 184, aestorben sind 19. Summe l03, vet» bleiben demnach »it Onde Dezember 1872 23« Peisoneit in Behandlung. V« starben 4'/4 M. des Krankenswnbeß und v'/,,pKl. oe» «bganges. Von den 818 mit linde November 1872 verbliebenen Findlwaen lamen 38 in Abfall, daher mit Schluß Dezent der 1872 780 in Landesverpflegung verblieben. Volherlschetid war auf der medizinischen Nhlheilnng des Livilspllale« 0« entzundkche Charaller: ^ungenenlzLn-dungen und fiederhajte sronchiallatarrb/ waren am häu« fiusten, auch Wechselfiebtr wai häufig. Die durch subcutane Injectionen gesetzten Emfttchöffnungen entzündeten sich und zerfielen w mehleren Fälleu. Typhusfälle lamen in diese« Monate 2 zvt Behandlung, einer genas und einer starb. Blattern, Ruhr over Brechdurchfall lamen auf der «edizl-nischen »blheüung nicht zur Behandlung. Auf der chirurgischen Abtheilung vor» herrschend Verletzungen, begleitet von Wunb.Tlysipelen, die Wunden unrein, der Heiltrieb ungünstig, seil Vlatlernlranle ins Epital ausgenommen werben, welche thalsache alljährlich sich wiederholt, daher ein eigene» Blatlelnspilal unbedingt nothwendig ist. Syphilitische Abtheilung zugleich Ub-lheilung fllr Hautlranle. Im Laufe des Monates Dezember 1872 find 3 Kranke mit echlen Blattern aufgenommen worden, hievon ist einer gesund entlassen wmden. 2 sind noch in Behandlung verblieben. In der Gebäranst all la« ein PuerptralpwzeS vor, sonst leine endemische noch epidemische Vrlranlung. I« l. l. Garnisonsspllale ergab sich i« Monate Dezember 1878 zufolge Berichtes folgende Kran-llnbewequna.: »m letzten November 1872 sind Kranke verblieben 110, t?i« 5um letzten Dezember sind zugewachsen 125 Summe 233 ; davon wuiden geheilt entlassen 103, unge» heilt 13 und gestorben ist l, Summe de« llbgungS 123' verbleiben mit Ende Dezember 1872 1 0. Der kocostand der Garnison sammt Umgebung V«r 2653. e^ erlrantlen !omü davon 4 6 pCt ; vom Kranten^ stände starben 0 43 plH».. von den Entlassenen 0 82 pCl. T'ei herrschende KlanlheitScharalter war der enlzlind-liche. Der Tod »folgte in dem einen Falle an Vun en-entzündung. ^ — (Beim heutigen ersten Tanztriin zchen) in der Schiehslätte wirb sich dem Vernehmen nach d« Elite der tanzlustigen Welt saibachs zahlreich einfinben. D« Herren Arrangeure haben der Nusftatlung der Tanz», Ton, versalions» und Restauralionslocalitälen ein besondere» Augen-merl zugewendet. — «m 8. Februar wird in den Locali-täten der hiesigen Schleßslälle ein Handlungsball abgehalten. Die Vorbereitungen hiezu sind bereit» i« lebhaftesten Zuge. — Auch die hiesige freiwillige Feuerwehr beabsichtigt m den genannten Räumen ein Iunz» lränzchen zu arrangieren. In der hisigen Schilßsläile werden allo im Verlaufe de« Faschmgs anstatt Pliloer und Blei — Amors Pjelle abgeschossen und der holden Terpst» chore viele Vlunden gewidmet werden. — (Neue Tintheilung de« Offizier«, corps der zwei lrain. Landwehrbalaillone.) Krainisches Landwehtbalaillon Nudolsswerlh Nr. 24. I« Stande: Hauplleule i Klasse: Simunich Leopold, Couoem August, Winter Änlon ; Obellieulenanls: Hrcher Franz (i»il, Wagner Franz, Tlamla Alfred; kleulenanl»: Panazz, Fer» binand, Psos Johann, Slubel ltduard. E« Fnedrlch. In der Evidenz: Hauptmann I. Klasse Honnig Hein»ich. — Krain. VandwehrbalaMon ^aibach Nr. 25. I« Stande: Hauslleule I. Klnsie-. Ielouscheg Riller v. Flch. lenau Heinrich, Äresquar Ialob; Hauplmann II. Klasse: Negrell« R>„er v. Moldelbe «lois; lDberlieulenanl«: Höffer, Nlller v. Saalfllb Ollo, ifehmann Edler v. Wllhelm; rleu> tenant«: Klerr Ollolar, Franzl Karl, Gruden Johann, Weycr Karl. In der Evidenz: Hauplmann 1. Klasse Gallat Franz; Lieutenant Wrumen Marlm. — (Die Versicherungsbanl ,Slovenija") betraute die Herren Med. Doltoren Ambrozii und Pzuki mit der Eonftalierung des Vesundheil«zustande« der der Lebensoersicherungsablheilung beitretenden Personen. — (Die Hilalnica in Ischerne«bl) arrangiert a» 1». d. eine Beseba. 104 — (Der hiesigen freiwilligen Feuer« «ehr) sind al« beitragende Mitglieder beigerreten: Frau ' Nana Mayer mtt b ft., d« Herren Mathias Gregociö mit 15 st. und n derselben mit allem Nachdruck für die Modisicierung der jüugsten Regierungsvorlagen einzutreten. Die Ausführungen des bellefseuden Schriftstücke« gelangen zu folgenden Schlüssen: Erhöhung der Gehalle namentlich ln der elflen inclusive siebenten Rangtlafse, Normierung kürzerer Termine 0er Ällersoorrlickuug, allgemeine Quin» quinnal'Alterszulagen, periodische Revision der Aclivlläts« zulagen, Beseitigung jeder Altersgrenze für den Htaals« dienst, Auflassung der Dienstlafen, Mitwirkung des Beamten« stand«« bei Verwaltung deS Pensionsfond«. Einbeziehung de« Lehrstande«, der Unioersitäls« und VibliothelSbeamten in die einheitliche Gehaltsregulierung. Berücksichtigung der wiener Beamlen anläßlich der Weltausstellung. — In emer wiener Korrespondenz der „Bohemia" wirb diese Denk« schrift einer eingehenden Kritik unterzogen. Als die Haupt-punkte in dieser Eingabe werden bezeichnet die Erhöhung der Gehalte in der XI. inclusive VII. Rangllasse. all. gemeine Einführung der Aller«zulagen, Einbeziehung der Ouarliergelder und Nclivuätszulagen in die Pensionsbe» rechnung und Beseitigung jeder Altersgrenze fllr den Glaalsdienst, Einbeziehung des Lehrstande« in die allge« »eine uud einheitliche Gehallsregulierung, Auflassung der Tarenztllfen und Muwilkung des Beamlenstande« bei der Verwaltung de« Pensionsfond«. Der Correspondent bemerkt zu diesen Vorschlägen, daß dieselben die Rücksicht auf die Slaatefinanzen ganz und gar außer acht lassen. Wären dieselben Überhaupt finanziell durchführbar, dann «llßte ihnen unbedingt ,der Vorzug voi ber Regierungsvorlage eingeräumt werden, die m manchen Bestimmungen den fiscalischen Standpunkt allzu ängstlich wahr! und den Genuß der gesteigerten Bezüge an Vedmgungen knlipfl, welche geradezu an die goldenen tretenen Wünsche schuld, eine Erscheinung, die freilich von den Mängeln der Vorlage Zeugnis gebe. die aber deshalb bedauerlich fei, weil sie die Lösung der Frage zu einer fo schwierigen gestallet habe, daß man m den Kreisen des Flnauzausschusses bereit« die Frage ventilieren soll, ob man nicht der Regierung das Elaborat zur Umarbeitung nach neuen Grundzugen zurückstellen solle. — (Theaterbericht vom 17. d.) Herr Rotl präsentiert« sich dem vollen Hause in Grubers »Meineid. Hauer" in der Titelrolle als eminenter Charakterdarsteller. Herr Rott hat das Gebirgsleben, seine Sitten und Ge-> brauche, seini Tracht wohl aufgefaßt. Der Künstler war! in den Szenen mit Franz und Vroni meisterhaft. Reicher Beifall, unzählige Hervorrufe auf offener Szene und nach den einzelnen Allschlüssen wurden Herrn Rott zu lheil.! Kräftige, recht lobenswerthe Unterstützung fand der freund«! liche Gast in den Herren Carode, Aus im, Röder^ und in den Damen Brand und Krosel. Des Ge« birgsdialetles besonders mächtig waren die Herren Ausim! Midaner und Frau Kroset. — Wir hoffen, Herrn ^ Rott im letzten Gastspiele — am 18. d. M, — auch, in einer lustigen, heileren, lormschen Partie auftreten zu, sehen. Oa« theatersreundllche Publicum wünscht in der, Faschingssaison lustiges zu vernehmen; es ist der m den letzten zwei Tagen — wohl nur auf der Bühne — vor« gefallenen Todesszenen müde geworden; es will lachen, um. so mehr, da es allbekannte Thalsache, daß Herr Rott, eine bedeutende Dosis von lomischer Kraft voll heilerer, Laune und Gemüthlichkeit sein eigen nennt. ^ — (Aus dem Amtsblatte.) Kundmachungen^ betteffend 1. die Herstellung der Telegraphenleitung vou Rudolfswerth an die ungar. Grenze; 2. die Impfung in ^aibach. — Perordnung betreffend die Durchführung des Wassergefetzes in Krain. — (Veränderungen in der Dlücefe Laibach.) Herr Damian Paolik «uide von Preßerje nach Viunndoif üb«ftyt. Vcncjlc Post. (Anginal'Telegramm der „Laibacher Zeitung.") Wien. «7. Jänner. Die ..TÜr. Abend, post' meldet: Die Vtlttheilungen einiger Blät» ter über die Details der TVablreformvorlasse, insbesonders über Vcrthellung der Absseord« netenzahl auf einzelne Länder und Hyahlgrup pen, riefen mannigfache Beunruhigung hervor Wir sind in der ^tage zu versichern, dof» diese Angaben vielfach irrig find, erst die Vurlage i,n NeichSrathe »ird ein richtiges Bild der Vertheilung gewähren. Wien, 17. Jänner. Se. Majestät der Kaiser haben gestern Audienzen zu ertheilen und u. a. den Gra< sen Reoertera, den Oberst Oralen Töritt o. Bzmdrv lc. lt. zu empfangn« geruht. .Wien. 17. Iänne».-, In der gest rn abgehaltenen ersten Sitzung der von den beider,ell,yen Regierungen ernannten Oantcommissialien wurden die ^e^limattonln der EllMM'ssäre qeprüfl und Herr o. Schoen zum Schriftführer gewühlt In der nächsten auf Monte,« drn 20. d. M. anber.nltntell Sitzung wlrden erst bll lautlichen metltorischen Verhandlungt«, beginnen. Wien, 17. Jänner. Der ginanzausschuß de< Abgeoidnttenhause« hielt gestern eine Sitzung ab. in dtl das Vudget diS Handelsministeriums zur Veralhung tam. Die einzelnen Posten des Budgets gaben zu einer «röhrren vebatle nur wenif, Anlaß, utit» wurden dic Zssern, wie sie von der Renieruny einssestellt worden wartn, genehmigt. Telegraphischer Wechselkurs vom I?. Jänner Povier - Rente 6«?l». — Silber-Rente 7l — 1860« Staat«.«nlehm 103 75. Vanl A.tien 99l. - Hrebit-Asti«^ 33". - London 10870 - Silber 10670. - ze. t. Miillli Ducaten -. - Napolecn«t»'or 8 65 Handel und Volkswirtschaftliches. Die Versicherungsbank „Tlovenija ' machl in der Fe»erablhellung recht gute Gejchäfte. Nach dem ein« gesehenen Abschlüsse am 16. d. wurden bereit« 2379 Po« lizzen ausgefertigt. Nachstehende Ziffern werden die Thätig teil des heimatlichen Institutes näher beleuchten: Direct« Versicherungen 4 433.522 ft.. retrocedierte Versicherunge» 3.106 865 st., zusammen 7.630 3«? ft. — Prämien bal 32.342 fl.. in Wechseln 52 183 fl. zusammen 84 525 ft.l b.»eoon ab Rückversicherungen 19.202 ft., Storni 2897 st., eine Prämie 62.426 ft. ö. W. Verstorbene. Den 1<>. Jänner, Friedrich A"er, Zwilna.l,ng, 14 )^ wltwe, ti<) ).. Eivüspita!, a» Mar,,«,«»« - Dem Fra»; Oblal, Hausblslyer. seiu .«lind Johann, l'/, I.. Gradischauorftadt Äir. 6s nl> bn)ghti>ch<-r Nilrelllranlheil. ! Den 12. Iänner. Maria Mllller. «Ulc,er«pfrUndn,rin. 73 I.. Sladt Nr. 72. LunamlUhmuna. Margarelha Zalal. Inwohnerin, 66 I,. Liniispital an Erschöpfn»«, der 5trilfl,. Dsn 14. Jänner. Dem Karl Zupaniit, Fabrilearbeitsl' fein Hiud ssranz. l Ichr 1 Monat und »i Tassf. Gtabt Nr. 5<' und dem Franz Smollt. Bahnboss-Schlosslr. sein Kind M.iN« 5 Tagr, St Peicrsvossladl Nr. 149 lieide an Fraiftn. Ioha«" Herne, Dinrnist. 26 Jahre. Kralauoovstadt Nr, ^« a,l drr ^»„geN' tuberculose, - Ludwiss Baron Mac Neveu O'Kclly, jubil. t, l Gubernialralh, 7« Iahie. Htadt Nr. 22! ander l'ungenlälMiMs Den l 5. Jänner. Dem Marlin Plalnil, Heizer, sei" Kind Martin. 2 MPiale, Stadt Nr. «7, ^raiw,. oiesa^ Tertel, Inspector der ..Patria", 62 Jahre, «ralauiorft«« Nr U ^'ullgenentzilndung. Angekommene Fremde. Am lli. Jänner. »»»«> «>es«»«<. Tansly, Vogl, t. t. Lieulenant. »nd Rup' recht. Wien, Bolschri». Triesl. — Iadornegg. Nsumarlll. ««»««« 5>it»Ut ^V»«u. i.'ahel und Fellel. l l. Ober.F!uaNl< rälhe. Wien. »»»»«^l ««,^«»,»». ^.'ulautit, Sliger und Koloschineg, Fium<> »»»^l»e>>»^>- »»s. i.'ause, Islnen. - Omachen, l. l. «t» ^lis«r,chlrr. Gra,, >^»>»«^«' v»n »«»««^»»«l«»«. Wtidemann mit Frau, Po«' dam, Theater. Heulen Metzle Oasloorsirllülig oe« Herrn . Del alte Infanterist und sei» Hohn der Hußar Pass« m<» Gesang i» 3 Abtheilungen oc» Dux. Musil von Mllller Äteleorolouische Neolinchlullssell ill Lailiach. Z "Z ^ k: ° -: !3Z ________I^,Z.-z H' ! im" ^ «llMll ?<«2 5« -7-2, NV. schwach ,s«»de i<, :i « N, 739.» > 5., NW. schwach lcübe l>,l« !«s)«Ab. 73-<<« -j-4., SW. mäßig nllbe Wolt,::decle dicht geschlossen. Naromeler im raschei, Fallt". Da« T»ge«m,tltl der Wärme I A9". um ««»' «lber dm No!' male. Verantwonllchsr Redacteur: Igua» v Kleinmayr ^)/l«»^»^t'»'»^t Wien, l6. Jänner. Man lann den Verlauf der «ölse infafern als eii»-n gill'ftigM bezelchnen, als Schranteuwerthe grofjs Fesligteit zeilzteit uild Zpiclpapiere annähern» <^V^»-"ll ll<,)l« wie geslern notieren Es ist jedoch die Thalsache nichl ,u iloersshl'll, daß die Cuise beoeulelio tirfer schlirhen, al« sie begannen, und daß dieser Rllclgang durch stalle steali' fierungen veranlaßt wurde; speciell die Anglo-Nctie notiert um 5 ft. tiescr als gestern, nachoein sie um e»n Bedculeildes llber zestrlgcm Curse g slaude» hatte. 4. «Ugemein« «taatsschuld fur 1(10 fl Oeld Ware EinheiUiche Staatsschuld zu b p«n»n«gulierung«-Losezu5'p«lt. 96.- 96.50 Ung Vlsrnbllhnlllllehen zu l20fl. ».V. Silber zu 5 pHl.pl. Stuck 99 25 99.75 Ung. Pr2m,n»»nl«hnl zu 100 st. V«-pr.Sl<«.....lai.7b l08.«b Veld Ware W«euer Lommunalanlehen, rUck-zahlbar 5 pCt. sur 100 fl. . 85.- 85.25 U. Vctien von Bankinstituten. G>ld Ware »nglo-osterr. Vanl . . . 2^150 ^92. Vanloerein . 368.— 37>'.- Voden^redilanstalt.....277. 279. «lredltllllstall sür Handel u. Gew. 325.20 325.75 Erediianstalt, allg. ungar. . . 17«.— 176. 0 Deposilenbanl......1^9.50 130.5)0 Escomplegesellschast, n. o, . 115:..—11 »»5.— Franco-üsterr. Baut . . . 129 - 1^9.50 Handelsbanl ... .296.50297.. Nalionalbanl......985.- 987.— Unloubant.......258.- 2 8.50 «creinebanl «« Vez. R. . . 2K.5O 2l4... Nuoolss-Vahn , , , , . 17Y.. i?i Siebenbilloer-Vahn , . 174,- 175 — Slaalebahn ......ZI'j 3^4. Slldbahu , . .....l«6.50 l«?. - KUdnoldd. Verbindungsbahn . 175. I7ft. - Theist-Vah".......241. 241.50 Ungarische Nordostbahn . . i',6 I^>7.. Ungarische Ostbahn . . ,29 50 130 — Trumway ......36?.— 365. - r. Pfandbrief« (für 100 fi.) Veld Ware Allgem, österr. Vodencreditanstalt - verlosbar zu 5'/. in Silber . 100.- 100.50 d>o.in:i:>I.tUck,.zu b'/. iu o.W. 8«. l<8.25 Nationalbant zu 5'/. U. W. . 90.75 91. Ung. Vodelicredllanstalt zu5'/,7. 8',. 8«. «. «prioritätsobligatione». Geld Ware Elis.-Wcsib. in S. verz. (l. Em.) 90.50 9l sterd.-Nordbahn in Sllber verz. 1^1..> zhi'zs) Fr,.-Ics.-«ahn „ „ « 99.20 99.40 «.»..Ludw.'V. i. S. verz. l. Em. 100.50 101 -Oefterr. «orbweftbah» . , z,?50 9770 Geld Wart Sle»>,nb. Vahn in Silber verv »7.75 8^.!is Siaalsb.G. 3'/y il5O»Fr. „l.Em. 129.— 130.^ Südb.O.3'7. k50'»Fl.pr. Slllck i!^.- 108.5« Slldb.O. i^ ^0 fi. zu ü"/. ,Ur l''0 fl.........92.70 92.9" Slldb.-Von« 6°/ (1870-74> ä 5^0 Fr. pr. SlUck . . . ...- Ung. Oslbahn fllr 100 ft. . . 75.25 75.50 «». Privatlose (per T,uck). Oeld Ware EreditanNall fllr Handel u. Vew ,u 100 fl. ». W.....184. - 18!». ^ Rudolf-Sliflung zu 10 ft. . . 14.75 15.2b >. Wechsel (3 Monate). Geld Va>e Augsburg. sUr «00 fl.sildd.W, 91.45 91.60 Fr°nls. a. M.. fur ilX'ft.slldt». W. 91.70 9l.B Hamburg, fl'r 10 ' Mart Vanco 79.80 80.^ i'onoon, sUr 10 Psund Sterling 1'18.75 1(18,9^ Pari«, fllr 100 Franc« . . 42.55 42.tt" «t. <5ur« der weldsorten. Geld Ware H. Mlln,dulaten 5 fl. I<: tr. 5 fl. 1? ll Napoleonsd'or . » „ 6« ^ 8 ^ 66^ Preuß. ltafsenschtine 1 ^ 62' « 1 « 63 " Silber !06 « 75 ^ 107 ^ - " Krainifche Vrundenllastung«. Obligationen, Prw»l2«lier»ug: Sb.70 Gelb, 8b. V«5