Amtsblatt zur LMchcr Zeitung. Nr>. 84. Mittwoch den 14. April 1853. Z. 192. a (I) Nr. 293!> Kundmachung Die Fmanz-Verwaltung hat beschlossen, dic vom ,. Jänner 1»4!>, 1 Juli 184» und 1. Jänner 1850 ausgefertigten 3^gen Central-Casse.Anwcisungcn, so wie auch die verzinslichen Reichsschahscheinc mit den Ausfertigungs-Daten vom 1. Jänner 1y5tt und I. Jänner 185,1 aus dem Umlaufe zu ziehen. Zur Vollziehung dlcseö Beschlusses wild die Umwcchslung dct erwähnten Geldzeichen, gegen unverzinsliche, und nur — in sofcrne die Lasse-bestände an unverzinslichen nicht hinreichen — gegen verzinsliche Rcichsschatzschcine, der Emis« sion vom Jahre 1852, in den nachdenanntcn Terminen angeordnet. Durch vier Monate, d. i. bis Ende Juli 1852, können dieselben bei allen Landeshaupt-und Sammlungscassen (außer dem lombardisch-venetianischcn Königreiche) umgewechselt werden. Nach Ablauf dieser Frist kann die Verwechslung nur noch durch weitere drei Monate, d. i. bis Ende October 1852, bei den Landcshaupt-cassen, und späterhin noch durch zwei Monate, d. i. bis Ende December 1852, bei der Ver-wechslungscassa in Wien vorgenommen werden. Die Verwendung der angeführten Geldzeichen zu Zahlungen an Staatskassen ist bis Ende December 1852 gestattet. Nach Ablauf der eben festgestellten Termine kann die Annahme der erwähnten Geldzeichen zur Umwechslung oder an Zahlungsstatt nur über besondere Bewilligung des Finanz' Ministeriums Platz greifen. Diese Bestimmungen werden zu Folge hohen k. k. Finanz'Ministerial-Erlasses vom 2. April 1852, Zahl 4689, zur allgemeinen Kenntniß tM nnt gebracht. Von der k. k. Eteuer-Direction. Laibach am 6. April 1852. Sl. gsp')' II A Z G L A S Dcnarstvina upravuija jc sklenila, 3"', jiakn/o osrc K u n d m a ch u n g. -... ^olge Erlasses des hohen k. k. Finanz, minislenlmis vom 2. April d. I., Z. 4tt3N, ist bei der am 1. April 1852 vorgenommenen! 2:t:jsten(til sten Ergänzungö-) Verlosung dcr ältern Staatsschuld die Serie Nr. 192 gezogen worden. Diese Serie enthält Hofkammcr-Obligalioncn von verschiedenem Zinsfüße und zwar Nr. 31.284, mit ^/20 bel' lHapitalssummc, dann dle Num nicrn' 55782 bis cinschließ,g 37.020 mit einem Gcsammtcapitalsbetragc von 1,N84,9»vsi.9'/2 k». und mit Zinsen nach dem herabgesetzten Fuße pr. 25. l «4 fi. 19 kr. Mit Beziehung auf die (5ircular-35crordnung dcs vorbestandenci» k. k. Gubcrniums vom 14. November 1829, Z. 25»hrc Ansprüche sogcwiß bis 19. Juni l. I. bei diesem Gerichte anzumelden, als sie widrigens >n die Ucberweisung ihrer A ^n auf obige (5ntlastuna6cap!talitn, „c,ck . ><> der bücher- lichen Neihensolge, einwilli^.no eracht.t, bei der Verhandlung nicht weiter gchö'rt, sofort den we,-t.ren, im §. 23 dcs Pat. v. 11. April 185», R.-G.-Bl. Nr. 84, auf das Ausdlelben einco ;ur Tagsatzung vorgeladenen Gläubigers gsschtln Folgen untcrzosscn, und mit ihren Forderungen, wenn sie dlc Rnhensolge trifft, sammt den all-fälligen dreijährigen Zinsen, so weit dcren B»-richt'gung nicht nachgewiesen wird, unter Vorbehalt der weiteren Austragung auf die Entla-stunssöcapilalien überwiesen wndcn würden. Die Anmeldung kann mündlich odcr schriftlich geschehen, und muß die im F. 12 des obbe-zogenen Patentes ausgedrückten Förmlichkeiten enthalten. Laibach am 3N. März 1852. Z. 194. n (I) Nr. 1«l8 Verlautbarung. In der k. k. Theresianischen ?ikademll' zu Wien ist ein von Schellenburg'scher Stiftungsplatz in Erledigung gekommen, und ist wegen Wicdcrbesehung desselbs», der Vcfthungsvorschlag zu erstatten. Auf die von Schellenbmg'schen Stiflunqs plätze haben unter gleichen Verhältnissen voizüg llch Jünglinge aus den Familien des krainischen Adels Anspruch. Laut h. Entschließung vom 1. September 1850 ist das Alters-Etforderniß zur Aufnahme in die Thensianische Akademie auf das erreichte achte, und das nicht überschrittene vierzehnte Lebensjahr normirt worden. Alle Acltern und Vormünder, welche sich um diesen Sliftungsplah für ihre dazu geeigneten Göhne odcr Pflegebefohlenen zu bewerben gedenken, werden sonach aufgefordert, ihre Gesuche bis 29. Mai 1852 bci dcr krainisch-ständischen Fcrotdneten Stelle in Laibach, welcher das Prä-scntalionsrccht zusteht, zu überreichen. Die Gesuche sind mit dem Taufscheine, den Schulzcugnisscn über die mit gutcm Erfolge erlernten, für dic eiste und zweite Hauptfchulclasse vorgeschriebenen Gegenstände, dem Pocken- oder Impfungszeugnissc, fernerö mit dem ärztlichen Zeugnisse über die vollkommene Gesundheit und den geraden Körperbau, endlich mit den Bewei» scn über dcn Adel, der Famillicn- undVermögcns-Verhältnisse dcs betreffenden Jünglings zu belegen. Uebrigcnö wird sich rücksichtlich der sonstigen Elfoidernissc auf daö in den Zcitungsblältern im Jahre 1845vcrlaulballc Programm hinsichtlich der Aufnahme und des Austrittes von Zöglingen dcr Thercsianischcn Akademie bezogen. Non dcr ständisch. Vci ordneten Stelle. Laibach den 8. April 1852. Z. 19«. n (1) Nr. 3l58. E i r c u l a r e. An nachstehend bezeichneten Tagcn witd bei der k. k. Bcznköhauptmannschaft ?ldelsbclg die Vorspannsvcrpachlung, für die Zeit vom 1. Mai bis Ende October, vorgenommen werden, und zwar am 19, April 185,2, von 19 bis 52 Uhr Vormittags für die Marschstation Loitsch, und Nachmittags von 3 bis « Uhr für die Marschstation Adelßbcrg; am 17. Apnl 1852 von ltt biö 12 Uhr Vormittags für die Marjchstation Zirkniz und Ncudorf und Nachmittags von 3 bis « Uhr für die Marschstatlon Senosetsch. Die Unternehmungslustigen werden eingeladen, bci der Velstcigetung zu erscheinen, wobei bemerkt wird, daß auch schriftliche Anbote an-genommen weiden, welche jedoch vor Beginn dcr Licitation versiegelt und mit dem vorqeschrlcdenln Vadium belegt, überreicht wert ' > genb dieselben unbl-lücksichligt zul^^,.......^.....,.<. K. k. Bcz. - Hauptmannschaft Adclsberg am 8. April 1852. Z. 487. Iir7^79<^ Verlautbarung. Dcr Magistrat macht bekannt, daß der GraS» schlag in der Sternallec für das lausende Jahr, und dann die weitern Jahre 1853 und l^.",l an den Meistbietenden hintanacgcben wild Die Veipachlung wird <> April Ao^ mittag um ll, Uhr beim '., .....^ vorgenom. men werden, wozu Pachtlust.ge zu erscheinen cingsladcn werden. Stadtmagistrat Lai'bach am 19. März 1852. 3. 485. (l) Ns, 8,5^ Edict. Ucdcr ?lnsucben detz Herrn Vall!' ,in, Vormund der mindnj. JohannPelscl,l ,^cs, wild die vclsteigelUligßweistVelpllchtung der, dlejen Pupillen glköllqen Halste der Aecker und Wiesen am Polanaselde für die Dau« von seclS Jahren von diesem BezirsSgllichte am l7. Ap'il d. I. Vormittag um 9 Uhr in loco der Nta-Ittaten pl>lc>snomml!i wssden. Dir Pachlbltnigiüssc sönnen hielgeliclil?, ,i,^,. schcn werden, K. K. Bezirksgericht Laibach ll ^ i<>.ll ^m 9. April 1852. Der k. k. Bezisksllchttl. Dr. v. Schler,. 3" 443."(I) Nr. ,424. Edict. Vor dem k. k. Bezirksgerichte Gottsckee haben Dieiemqm, welche an die Vellassenschail des am «3. Fll'luar l852 zu Ban,, ' " kaplancß Herrn Markus Pe^ Forderung zu stellen haben, zur Annnldun« uili thuunss derselben dcn l l. Mai l. I. Vosmillal. zu erscheinen, oder bis dahin ihr Ann schriftlich zu überreichen, widrifilns ^ "» ' uri grrn an die Nerlass,nsg»ast, wenn si, dursd sis Be» zahlung der ancr kein weiteres ?l , >' ein Pfandrecht qebudrt. 2U« Z. 450. (3) ^ir. 500. Edict. Von dcm k. k. Bczilksgelichte Oberlaidach wild kund gemacht i Es sey in die executive Feilbietung der, dem Andreas Pcrko gehörigen, zu Uryxovca »„b Haus-Nr. 3 liegel-.dei', im Grundouche der gewesenen Herrschaft Freudenthal soli Uri) Nr. 188 vorkommenden, und laut Schätzungsplvlocoll vom 1 ^,uni 1849, Z. 1436, gerichtlich auf 2678 fl. 40 kr. be-wertheten Hubrealilät, und der laut Pfandungs-Relation vom 6. März 1848, Z. 592, mit erecu« livem Pfandrechte belegten, und laut ovigcn Schä'z-zungsprotocolles auf 218 fl. 30 kr. bewendeten Fährnisse, als: 2 Pferve, 2 Ochsen, 1 Kuh, 1 Schwein, 1 Wagen, 20 (Zcnlr. Heu, 2 Bottungen, 2 Kellen, 2 Hacken, wea.cn au0 fi. 3N kr., sammt den bis zur Zahlung laufenden 5 "/<, Verzugszinsen c. «. «. gcwiUiget, und zu deren ikoinahüle die Tagsahungen auf dcn I. Mai, 3. Juni und 1. Juli 1852, jedesmal Vormittags 9 Uhr in loco der Realiiät zu Ur^-ov^ mit dem Beisatze angeordnet worden, daß die Äiealilal bci dcn zwei ersten Tag sahungen, und dieFahmisse bei der eisten Tagfalzung nur um oder über den Schätzungswert!) , die Reali' lät bei der dritten, die Fährnisse bei der zweiten aber auch unter demselben hintan^egeben werden. Hiezu werden die Kauflustigen mit dem Bei» satze eingeladen, daß d^s ^chätzungsprotocoll, die Licitationsbedlngmsse und der neueste Glundduchs» «tract zu Jedermanns Einsicht in den gewöhnlichen Amttzstunden Hieramts bereit liegt. K. k. Bezirksgericht Oberlaibach am 31. Jan» ner 1852. 3. 451. (3) Nr. 6479. Edict. Von dem k. k. Bezirksge«ichte Obcrlaibach wild kund gemacht: Es sey in die ereculivc Zeilbietunq der, dem Iqnaz Plestenak gehörigen, zu Vcrd «»l» Haus ')ir. 31 liegenden, im Glundbucke der gewesenen Herr« fchaft Freudenthal »>»l, Urb. Nr. 31 vvlkommenden, und laul Schährmqsprotocoll vom 3l. ^.toblr >850, 3. 2ll3, gfiichllich auf >6A» ft bewerlheltn Drit« telhude , wegen aus dem V;l«iche vom 7. Novem» der I81Ü, Z. 220, dem H«lrn Joseph Kotlnig von Verd schuldigen 115 fi. 53 kr., sammt dcn bis zur Zahlung laufenden 5 ^, Verzugszinsen »:. «. <:. gc-williget, und zu deren Vornahme die Tagiahun-gen auf den l9. April, !7. Mal uno 2». Juni l852, jedesmal Vormiitags 9 Uhr in loco der Reali» tät zu Verd mit dem Beisa^c angeordnet worden, daß o>< Realität bei den zwei erste:» Tagsatzungei» nur um uder live: ten EchatzuilgÄwctlh, bei dcr dritte:, aber auch untcr demselben hintangcgeben werde» wird. Hiezu werden die K uslustigcn mit dcm Bei-satze eingeladen, daß das Eääyunqöprolocoll, die liililationsbtdingnisse und der neuest: Glundduchs' ertlacl zu Jedermanns l^iüsicht in dcn gewöhnlichen Amtsstundtn hleramts berell licgt. K. k. Bezirksgericht Obnlaibach am 7. Fe» bruar »852. Z. 4^2. (3) Nr. 149l. Edict. Von dem k> k. Beznldgerichie wird bekannt gemacht : (3s hlibe in die tleculive ^eilbielung der, dem Mathias lliuppe «en. gekö:ige, in Obcrmbscl gelegenen, im Grundbuche »ul, !)ie