.U 254. Frrilnss am 6. 'NmxMsier 1863. D!« «Üaibachei Zeitmig" «schein«, mil Ausnahme der ««ml- nnd Fcintage, tUsslich. und loste« l»mmt den «tilllgen im Comptoir ganzjühriss ,l si., haw-lüyrig 5 st. 50 lr,, mit Ortuzband im Comptoir »anzj. 12 st,, halbj. « fi. F«l die Zustellung in'« Hau« stnb hnlbj. 5N lr. mrhr zu eullichlcu. Ml lrr Post portofrei ganzj., »ntn Kreuzband und gedruckter Adresse ,,'. st,, halbj. 7 st, 50 lr. Inftltwn«gll>ü!!r »in emc Klirnumd - Spalln>,e!lt oter den Raum derselben, ist si!r >mn!ige Einschaltung «lr., für 2malisse8lr,, fur «malinc 10lr, u, f, w. Zu diefen Gebühren ist noch der In^rtim!« - Stemptl per 80 lr, für eine jedesmalige Einschaltung hinzu zu rechnen. Inserate bi« IN Zeilen lostru l fi. 9? lr. für 3 Mal, 1 fi, 40 lr, für 2 Mal und 90 lr, fur l Mal (mit Inbegriff de« Insertionsftemptl«). c^laibacher Zeitung. ^ Amtlicher Theil. t^>e k, f, steierm, illyr, küsse»!, Finanz - Landcs-D„cklio» bat dc» Fi»a»zwach . Kommissär Anlon Sccmann ;,im Kanzlci'Offizialc» crnannl, Am 5». Novcmbcr wnrdc in dcntschci» u»d zu> gleich slovcuischcni Tcrlc ausgegeben »»d versendet: Gesel)» iiüd Verordnnngs'Vlalt für das Herzoge il'»»i Kr a in, ^V. Htück. Iahraau« «5N5. I !! l, alts . ucbc V s i ch t I 17. Knndmachu,!g dcr k. k, Steuer. Direktion für ssrain vom ^>0. Oktober 1863. Z. !',5.N.'i, bctrcffcnd dic Eiuhcbnng dcr I. f. Steuern für dic Monale November nnd Dezember 1^<^>, Vom k, k, Ncdattions - Vurcau des Gesetz. und Vcrordunngs > Blaltes für Main, Vaibach, den 5> November 18!;:'., Uichtamllichtt Thtil. Laiback, 5». Noocmbcr. Heutc lint Napoleon das Corp« legislalif er> öffnet'' am i». d. M. wird Herr Bismark seine Anla-goxisten, d!e Forlschrittspartci. zahlreicher als frühcr lim sich versammeln; bald darauf nimmt die Kam» mcrscssion in Belgien ihre» Anfang, und am 17, d, lrilt das Turiucr Parlament zusammen, Au parla» »icnlarischem Lebe» wird also lein Mangel sein. Vielleicht daß auch das englische Parlament noch zu einer Session in diesem Jahre berufen wirb. Ob die Landtage in Oesterreich bcucr »och tagen werden, bczwcifc!» wir; dcr Ncichöralh ist mil sciuen Arbcileu noch »icht zi> Ente und wird kaum in diesem Mo> nalc gcschloss,» werben. Die Einberufung soll, wie wir hören, jeocufaUS im Dezember noch erfolgen, der Zusammentritt jedoch, wic 1863, erst im Januar 1864 geschehen. Die 'Antwort Oesterreichs auf dic preußischen Vorschläge vom 22, Scplcmber besteht aus einer Depesche nud einem cinbcglcilcndc» Memoiren „I>t jener wird zuvörderst eröffnet. daß die ver« bündele» Staate«, die Oesterreich mit dcr Anlwort in ihrem Nanicn betraute», die Präjndizbcgehren Preußens als »»annehmbar erkannt hallen; cs wird entwielclt. daß dieselben nicht nur nicht mit dcr Nc» foriN'Nkte, sondern auch »icht mit der zu Recht be> stehende» B»»desvcrfass»ng im Idcencinklauge stehen; c6 wird auf da« Verhalten Oesterreichs und der mil tmn verbündeten Staate» hingcwicse,,, die ohne irgend we she Praj.ldiziall'cdingnng sofort in Berathung gc. ttclcn jeien. ,,»d Prc,>0c» wird crsncht, i» derselben We„e aus die Verhandlung einzugeben, Pas Mc< moirc l'cleuchtet d.c preußischen Vorschläge mi! der in dic,e» Schriflstucke» gewöhnliche» Schäm u»d Sicherheit, Das Velo wiro a!cna° schcndc ?lachrichl, daß Nnßland mit Polen auf fried-lichcm Ut,^ z» unlcrbiUldcln und wcilgebcndc Z». acsländnisse^ an die Pol>u zu machen gcdcuke. Der-"">gc Nachiichic» wcrrc» »icht zum erste» Male vcr° ^'lcilet; n,.i„ ^>mm^ sich. wie vor ci»igc» Monaten vo» Vcrlcihiiii^ einer Konslituüo» au Nußlnud und mich mi dic polnische» Provinzen dic Nedc war, Slatt ciner ^onsütnü^,, wiirde» abcr P>»!^sel,c verkü,>det, die »icht leicht il'reö Gleichen habe». Nun tritt aber die Nachricht wieder in gan; bestimmter Weise ans, 5ie „Paciftzirnnggkommissioi!" so» sich bcreils i» Wa» schan befinden und sic soll sogar verlangen, daß die National«Regierung einen Diktntor einsehe, damil N»ßla»o niit demselben unterhandeln könne. Wen» sich diese Nachrichlen bcslälige» solllcn. so wären sie unseres Erachtend keineswegs in friedlichem Sinne z» dcutcn. Nußland wird sich nur in dcm ^alle herbeilassen, Polen zn ucrsölnic», wenn cö auf anderer Seitc Kricg zu fürchlc» bat. Es wärc also möglich, daß Nußland cinc ncnc Lösung dcr oricnla-llschc» Frage vorbcrcitcle. .i4. S'itzung des Abgeorduclenliauses am 4 Novcmber, ^ Äuf dcr Minislcrl'nul: Wasser, Plencr. Hein, später Schmerling. Nach Vcrlcsnng dls Protokolls werden zwei Z»!chr>ürn verlesen. I» der c»,en theilt der gewesene V>indclsmi»islcr Graf Nicke »bürg dem Präsiden, lc» mit. daß er von Sr. Majesläl über sein Aus»' chcn vo» dcm Minisleriu», des Handels cnllwbcn wurde. — In dcr zweilcu lhcilt der sicbenbürgischc .pofkanzlcr Graf N-> d a s d y »nl, daß Sc, Mnjestäl ihm ciucu dreiinonallichc» Ur!a»l> bewilliat habe» u»0 daß fiir dicsc Zeit seiner Al»l'ssc,cheil ocr Vilc-kanzlcr Baron Relchenstci» rie ^cülina dcr Wcschäftc nbcrnommcn habc. Es kommt hicrauf cinc von Dr. Taschck uue 20 Genosse» au das Hanoclöminisleiiiin, gcrichictc Iulcrpcllaiio» z»r Vorlcsu»a. In dem am 29, Ol> lobcr d. I, ausgegcbcucn Stnete des Ncichsgesch blallcö scie» die ilonzcssionsurknndc» füi cinc Eisen, bahn von Turnau nach Kralüp »no cinc von Miß-kirchcn »ach Silci» kundgcmacht worden. In beiden werde den Konzessionären fnr dc» Fall der Ablreiung oer Konzession an eine Mic»a,cscIIsch,n, die Vcfrciung von der Enlrichtung dcr Vcrmögcnsübcrtraguuasgc. bühr zuacstaurcn u»d allc urlmwliche» Ausfcrligu». gcu dcr ztonzcssio» wurde» ftcr Steinpelacbülir von 1 fi. pr. Vogcn unlcrlicaeno erklärt. „c' solche Vcgünsl.gung sci aber nur in, Ncgc dcr Abändern, a der bestchendcu Gescl^c lind dicsc nur »uter Milwir. kuug dcr ^ Faklorc» dcr Gesc^ebung möglich Eine ,olchc sc> abcr bishcr »cttens des Rcichsralheö weder angesucht wotten, »och erfolgt. Die Inlcrpcllaule» crlaubc» sich daher, dc» Ha»dcl<«mi»istcr auszufordcrn' l) Dicsc Außerachtlassung der Vcstimmungeu" er V .' sassung u»d insbesondere des ^, W. o d"s Palentes vom 2U. Februar 1«0I zu lechifcrl,^,,, ;>, u,r Nie-dcrhcrftclluug des gcscyliche» Sta»dcs da« Erfordert lichc ciuzulcilcn. Es wird sodann zur Tagesordnung und zwar zum Vcr.cht des <ü,nanzaus,chussc,^, ^ ^,^ „ des Iuslizmiiuücriums. geschritten Pcnchtcrslaltcr ist Hofraih Tschabuschnigg. Das Eiforderniß bcüägt für die 14monal!ichc Periode U,2!."^> st. dam'n culfaUcn auf das Per» wallnngjahr I«<<4 7,^s/,',7?2 fi (ohne de,u Pensions» Eial dieses Minislcrinmö, welchc,- fnr 1«<>4 mi! >,!-.",'s>7«, fi veranschlagt ist,) In dcr Ocncra!«I>a!!c melde! sich Niemand zu,» Nml, weßhalb sogleich zur Spezmidcballc geschriltcn wird. Der Ausschuß heaniragl: sch^,, f,",r die vorlic. gcndc Finanzperiodc >>'dcm dir das Nichlcramt a»ö> übenden Pcam!e» >»it Einsch!»ß der Konzeptsbcanüc» des Obersie» Gerichlshofes bis zur Vesolrimg "o» U>.')0 st, Z, W, einschließlich die Zulage vo» 2.'>°>, iliner Vcldung und jedem mit einer höberc» Peft'l-d»»g bis einschließlich 2I<«> ft, ^, ^, I>i<, Znlage von 15>",, sciner Vcsolc'nng zu gcwähren. Die Kon-zcplsbeamlen des I»stizminis!erinms bleibe» davon ausgeschlossen, weil sie üicht das Richtcraml aiieiibs». Das Erforderniß für diese Znlagcn bcl.äg! für die 14monat!iche Periode 4147 fi. Dcr Verichterstatttrr molioirt dcn Au^schußa»-trag in ausführlicher Weise, weist ziffcrmäüig »ach. daß die Instizbeamlen aller Kategorie» seit dem I, K>! de» politische» und namenllich den Finanzbenm» !e» in il'lln Bezügen nachstehen und zcigl, daß in Frm'kieich. Äclgie» nnd allc» deulschsn Staaten der Nichlerstand besser besoldet sei als i» Oesterreich, Dr Wafer: Dic Äeamtenfragc. eigenllich die Pesoldiingsnagc habe »icht nnr cinc sozialc, sondcr» auch cine slaalsrechllichc Vedculung, den» es l'a»dls sich darum, i» deni jnngen Verfassnngsstaate einen tüchtige» Vcamlenstand zn habcn. In drm Maße als dic Selbsluerwalüing znnimnit, werde die Zahl dcr Beamten weniger werden, diese aber müßten besser bezablt werden. Ncdncr erwäbnt als Gründe dcs Notbslaudes der Vcamtc». dic permanente Tbenrrnng rer ^'ebcn^milte!, dic gesteigerte Konsnmtion (der Vcamtc müsse sciner Amtschrc auch den sozialen Aas» ?r»ck gcbc») u»d die lheilwcise Hcrabscl)nng dcr Ve> züge. Was dir Mittel zur Abbilfe betrifft, so slimml-cr l>cm bei. was cin Miuislci gestern sagte, daß dcr Staat nicht im Staude sei. allen PeanNen ein sor» gcnfrcie? ^rben zn verschaffen. Er boffe aber, daß oic in Aussicht stehende Reorganisation das l'os der Veamte» uerl'ssseri! irerde, und glaube, daß eine Ver» ,>!iüder»n,i dliselbc» durch Hmrlnzichunü anderer Elements, wie Hchwu» »nd ssriedensgerichle. anch z«. gleich cme Verbesserung ibrer ^'age mit sich bringen werde. Da eine Neorganisalion aber zn ihrer Durch, fübrung läugere Zcit brauchc. tonne cr nur den Aü«. schnßanlrag bcfürwortcn, obwohl cr bedauern müffs. »asi dcr Ausschuß von bcr Aufbesserung die Nislfter bei dcu Bezirksämtern ansgeschlosse» habe, lBravo) Frh, P r at ob e ucra. Er habe de» Antrag dcs Ausschusses freudig bcgn'ißt uud sciuc Thätiglcit als Beamter und Minister hätten in !hm die Ueber, zcngung wachgerufen, daß dringende Abhilfe uo!h> wcudig sci. Zu ciner Zeit, wo selbst der Arbeiter durch die gesteigerten Vcbürfnisse gezwungen ist, grö» Lcrcn i.'o!)» zu verlaugcn, müsse es jene sscistigeu Arbeiter culmuthigeu, wen» sie in ihren Bezüge» cine» Stillstand erfahre». Er befürworte schon deß» halb de» Ansschnß'Aiilrag, weil die Reorganisation dcr Gcriäüsbel'ördcn vicl weiter im Felde sei al« die dcr polilischcn Bchörden und betrachte diese 'Aufbesse» rnng als eine Absch!agzabl»»g, die nian dem Rich» tcrstandc schuldig sei. Er glanbe nicht, daß die Veamlcn anderer Kalhegonen diesen Beschluß mit Neid ansehen, sie werden vielmehr darin die Vürg» schaft finde», daß die Volksvertretung auch ibrcr ge. denken wird, wen» die Verhältnisse deS Staates es crlaubcu, Dr, Groß, Er müsse sich gegen die Mobifila» lion aussprccheu. daß gewisse Katbcgoricn u»> ^,'>, andere um I!">"/<, erhöht weiden, Er beantrage, daß allen das Nichleramt ausübende» Konzeptbcamlc» mit Inbcgriff dcr Ko»zcp!beam!e» der Bezirksämter, welche eine» Gehalt bis 1W<» ss, erballen, eine Alifbesftrxng ihrcö Ochallcö um i5>".„ gewäbrl wcrdc. Dr, ?)lnhlfc!b, Die beidc» nolbwendigstcn )wcelc deö Staales seien Sicherheit »ach Außen und die Rechtssicherheit edcr die Sicherheit »ach Innc», Dcr letztere Zweck werde durch die Justiz verfolgt und sei sehr Merkwürdig, daß eben die Iustizbeanür» gegen die poliüschcn im Nachlhcilc sind. Schon dcß, halb sci es gerecht, daß man bei diesen mit der Ver. bcsser»»g beginne. Ein anderer Gesichlspnnft, uo» dem er die Sache bclrachlc. sei dic NüetMt für die Zukunft, Vieles müssc geschehe» sei,,, hcvl'r die Reorganisation i»s Leben gctrclcn uud man müsse es denjenigen Kräslcn möglich machen, sich dem I,illi<' dicuste zu widmc», dem sie geqenwällig jcc-e ^ «x>8 aiistclluiig vorzlchcn. Er müsse sich daher für ecu AnssHußaulrag aussprcchcn. Zum Schlosse bckämpft Rcdücr dcn A,ttrag dcs Dr, Groß, weil durch dcsscn Amrag dic Anfbcsscruug bei dc» nieder» Ochalts» Katcgoricn nicht die Höhc erreichen wird, wclchc sic im Iabre 1862 durch Beschluß des Hauscö ballt. Wenn der Aueschuß dic Richter bei dcu Bczilksämlcru ausschloß, so geschah es mit Rücksicht darauf, daß dicsc i» ihre» Bezüge» den politischen Vcamle» gleich mid rabcr schc>» dcßhalb besser gestellt sind, als die richlerlichen. Frcih, v. Poche. Er wolle n»r dem uo» dcm Vorrcducr aufgcführlcn Moli» extgcgcutrcten. saß die Inliiz allci» dic Sichcrhcil »ach Innci, bcwiikc, Tie Wisscuschaft Hal es längst aucrkaum. daß die Sichcrlicll dcs Slaalcs auf zwei rlei Weise präscutio u»d repressiv bezweckt werde Er wolle nichl aus diese«, Ornndc gcgcn den AuSschnßanlrag sprcchcn, sondcrn irürde sich »ur veranlaßt fühle», daraus die N'oilüveudigkcil dcr Erhöhung dcr Bcsoldnng auch anderer Bcamtcnkatcgorien zu befürworic». Er e»t> halle sich jcccr Anlragstclluug. weil er sich gegen» wa'rüg balle, raß ebc» das Budgel dcs Iustizmini« sterium^ Oegküstane ler Verbanrlnng sci und begnüge sich mil dieser lhaliächlichcn Bcrichlignng, Minisicr Dr, Hei». Aus der Debatlc halle» zwei Vorwürfe hcrauegcllu«gcn, welche ihn bewegen, das Worl zu ergreifen. Auf dcu ersten, daß die ver> sprocheuc Gcrichlsorgauisalion dem Hanse noch immer »ich! vorgelebt sei. könne er nnr crwieder». daß die dicßfälligcu Axlrägc, welche uo» ihm auszugehen hälts», bcrcitö vollendc! scicn und anch den Slaals» rail) bcicils passirl wällen, Es scl ihm alier nichl möglich die Hindcrnissc anzniübrcu. welche bisbcr dcr Vorlage iu> Wcge standcn, er lö»nc. jedoch ucrsichern, daß er schon in nächster Zeit crmächligl sei» werde, die bczüglichc» Vorlagen in das Hans zu bringen. Der zwcilc Vorwnrf, daß das Juslizmiiiistcrimu i» der in Verhandlung bcgriffcucu Angclcgcnbeit »icht die Inilialivc crgr,ft'en habe. lr.ffe dasselbe mit Un> rech!, denn es babe einen solche» Anirag «nr deß» balb »ichl eingebracht, weil es sich durch frühere Pc» schlüsse dcs Hauses gebuudc» fühlte. Das Haus vabe in der vorige» Session ausgcsprochcu. daß bei der Orgauisaliou der Vebörden den Richtern Aufbcs. serung gcwäbrl werde» folle. Das Ministerium mußle sich dcßbalb bcs^cid»». bis dabin zu warlcn. Der Vcschlnß tes Hnuscs i»> vorigen Jahre habe anch gezeigt, daß rao Haus »ichl gcocigl sei, >n qroßc Ausbcsscrun^cn ei»z»gfbcn. Damals wurde hauplsäcblich darauf Rücksicht genommen, daß ras Haus »ich! iu der Lage sei, die Finanzen wcilcr j» belaste», und dcßbalb die Doliruna, dieser Zulage dem Fondc dcsIuslizminisleriums cnlnommen werden müssc. DaS Iustizministcrium Hal aber nicht die Möglichklcil gesehen, wcilcrc Ersparnngen zu erziele», vielmehr die Ueherilugung gewonnen, daß es mit der bisherige» Dolaüo» mcbl ausreiche» werde. Dcßbalb tonnte es aucl, nicht cinc» derarligen Antrag einbringen, weil es erwarlen mnßlc, »>it demselbe» oo» dem Hause zurückgewiesen zn werden. Aber selbst wenn das Ministem,»! i» dcr Lagc gciocscn wäie. einen solche,, Anlrag cinznbviugen. so liäüe es dic^ nnllelst ci»e« Spczi.ilgrs^e,: lbun müssen. Die Nolhwcuüiglci! eines solchcu ergebe sich rarans. wcnn das Haus in Oca'ä,)!»!,'! zicbl. in wclchcr zo>m l,e Vcschlüsse dilscs H,insc« de»> anderen Hanse uno der Allcil'öchstcn Lanklio» vorgelegt wcrcen. Der Ansschnßantra^, wie er vorliegt, würde i»i Iusliznunisicrium bei der Ilmlilnoung bedeutende Zweifel erregen, weßbalb er ean'flhlc» niüsse, denselben an ten Ausschuß zurück« zuweisen. Znm'l sei in demselben nur von .das Nichtt» am! aüoül'e»^» Pcamttn- die Rede »n« doch sollten üa^i der (fill.nnng des Verichlclslallcrs auch die äia,,l.'ailwallschal!sn an der ssiböbung parlizipirc». wel.i'e dlch kl'!» Reichleramt ausüben. E»! fcrülrer Zweifel ergebe sich durch die Irage. ob die dieromble» Veamlen. deren Zahl durch die jüng» slc» Vorgänge i» den Bändern jcimils der ^citl'a »>^t gcr>„g iü, anch Antbell a,> der Erhöliung il'rcr Vczü>'/ hab^n sollen oder nicht. Ei«e Anzahl der» selbe» sci anöhi!sff»r »icht bin Aber auch bci altwen Vcamte» ergebe sich man-cher Zweifel. (5s gäbe Beautte. weki'c' i» dem Iabre I>.,i bei der Olganisirung der Gcrichic au« böhercn zt,i!e,,olicn in g riügcre zurückverscy, wurocn, aber das Pins ihrcr Bezüge als Pcrsonalznlagc behiellc». Soll nu» ibrc Gehaltszulage »ach de» Vczügc» des ^o,nns. den sie jcl)! innc Habs», berechne! werden. "5" s,'U il'rc Pcrsonalzulage milcinbezoge» werde»? Dnse Zl^^n seun ans dein Worllaule des Au«, schuüauii.^ts sH,„tr .„ ,ö,^, N,ich rcm Ausschußantrage solic» die Richter bei den Bc'znlsäüücr» überhange» werde», weil sie »ich! auf rem Etat des Iusüzmiuisttriums stchc». Dicse hallen ab.r deßhalb nichl anfgebörl, Nichler z» sein. Bei ihier Eiülassnng habe da« Iusüzminislerium mil' zusprechen, sie seien also Iusüzb.auüe. Die Gründe, welche der Ausschuß fnr d,e Erhöbnng überhanpl a >. geführt habe. sprechen ebenso gul »no noch mehr für diese Richter, welche ganz allciu ol»»c lollegialc Be« lalhuug oft über die wichtiglien Dinge zn eulscheideu haben. Die Regierung weroe sich auch laum i» der ^'age fii.ccn, cinrm Anirage ihre Znslmniung zu gebe», welcher diese Bemme» auf »ich! ganz gerechle Weise ausscheide» wolle. Er wünsche raher, daß dem Auöschußanlrage ei»e andere Form gegeben werde, und daß auch i» den Pcr^ntnalsä'h,'» Verändeiiinge» vorgenomuicn wilden. Eine solche Ochallscil'ohimg sei übrige»»! auch präjudizirend für die füüfüge Orga» »isatio» und die Pcrzeute seien so beiuessc», daß es ib.»! schwer sei» werde, dieselbe» spalcr einzuhalle». Anch rcr Anlrag des ilbg. Groß lö»»e diese» Uebel-släudcn uichl abhelfe», ^r habe sich i» seine» A»s< ci»a»dersel)ungcn »ur a» das Tbalsächüchc gehalten, Ma» werde ih» wohl nichl für einen !l>l!,!<,!<»- I,«, polii, >,c!l hallen, wenn er gegen den Ansschnßaülrag spreche, u»d der R>ch!crsta»o f^n»e überzeugt sein, daß daS Wohl desselben ihm stets am Herze» liege. Er halte geglaubl. daß dem Nolhstauoc auf andere Weise nbznbelfen fti. Die Lage und die Verhältnisse der Einzelnen seien verschieren, einer sei ledig, der andere verheiratet. Mancher l'abe Priualvclmögcn und braune die Zulage nichl. während emem Andern selbst nil dieser nicht geholfen ist. Die bittere Stunde der Rolh sei diejenige, welche den Nichler zum Mißbrauch seiner HlcUuug führen könne, uud dicscm Ucbcl werde durch ciue Zulage nichl abgeholfen, Für solche Momcnic habe das Instizmiloslelium de» Anöhilfifond. und ivcuu das Haus für die Vcrbcssclung dcr 5!agc der Iuslizbcamte» elwas lh»» will. hällc es dicsc» Zond reicher dotiren sollen Herbst sucht »achz»,veiscn. daß dcr Antrag Groß. obwdhl von einem wichtigen Prinzip anogr-hcnd. doch Schwicrigkeileu b,elc. welche es rälhlich erscheinen lassen. ihn dcm Ansschnssc zur abermaligen Bcralhuug zuzuweisen. Bcrichteist, Hofrath Tsch a b u sch n ig g verthei> eigt den Ausschußaulrag gegen die vo» etnzelnen Rednern, insbesondere aber vom Inslizminisier erho> benen Bedenk,» und spricht bierbei liiüer Ander»! gegcu die sogenannten A»^l'>!fs< nnd Untcrstüpnügs' fonds, .welche den Beamle». der eine Belbeilignng erlangen will, zwinge», sci» Eicui? cyxisch zur Schau zu lragc» und welche Serviliüm»? u»b gekrünimtc Rübc» erzeuge»," Minister v. Lasser. Halte man sich darauf beschränkt, zu sagen. eS gchc den poli!,schcn Beamten eben so schlecht wie den Iustizbeamte». so würde er sich nicht z» einer Negation veranlaß» gesehen haben; da abcr hcroorgclwbc» w»rde. daß es dc» Beamle» 0rglcichnng, nnlcrNül)! durch dc» Hinweis auf dic für Bcamtc auf dcm fiachcn Lande so uugcnicin erschwerte und vcr> tbeuerlc Eizichuxg dcr Hindcr fübrt ihn z» dcr Bc» mcrliiiig. daß dic Bcamlcn bei dcn gcmischlcu Be> zirköämlcrn nicht schlechter gcstcllt wilden sollen, als i>»e bei reinen Iuslizbebördc», Die größle U,ft,c des Beamteuslandcö sci abcr »och immer nichl unlcr den Konzcplsbcamlcn, viclmchr unter den 2020 mil 35O fl, bis 400 fl. bcsoldclcn Manlpnlalionsbcamlcn ocr gcniischtcu Bcziiksämtcr Al,ch diesen sollte man cigcnliich bclfen, Abcr das würdc wlcdcr cinigc Hlmccrllauscudc kosicn. Haben die Finanzen die Mille! dazu? Die Kalamität, unter welcher bcr Bcamlcusland lcidct. Ücgc »ichl bloß in den gcringlu Gcballcn. viclmchr und insbcsondcrc anch darin, daß das Avancement seil Iahrcn gcspnrl ist nnd daß »och der Druck dcr Uiigcwißheil dcr Zukunft auf dcn Beamte» lastel. Er siclle dic Bitte, sich dic Lachc >» zwei Richlnugcn uochmal z» übcrlcgcu. iu der Richlnng der Olcichstcllung l,ud in dcr Richlnng dcr Berücksichtigung dcr fi»a»z,ellcn Verhältnisse. Finanzininistcr o. P I e » c r betont dic Lagc dcr Staatoftnanzc», wclche dic äußerste Schonung cr> beischc». Nenn dcr Finanzausschuß des H.lüscs sich so überaus sparsam zeigte, daß cr AuSlagc» von cinigcu Hundert Gnlreu znm Oegcnstaudc vo» Ah. slnäic» machtc. so lasse sich hiermit dcr »u» vcr!ic« gendc Antrag wohl nicht in Einklang bringe». Mt allcr Achtung uor dcm Richtcrslandc »»iß cr doch ia,,c». dic Mich! dcr glcichucrlhcilciwen Ocrcchtigtcil gcbitic. auf wcitcrc Krcisc zu schc». Wie scin Por> rcdner die Vcrhälinissc dcr politische» Dienste, so schildert Redner seinerseits auch die Wichtigkcil. Bc. schwcrlichkcil. Vcranlworüichkeit dcs Finanzdicustes uud zicht daraus und ans cincr vcrglcichcndc» Sta> lil'lik rcr Grbaltsstnfen dic Folgerung, cö sci cine Forderung dcr Gcrcchligkcit, sich auch dcr Finanz« bcanitcu anzniichmcn, wcnn man gsgen dic Justiz» bcamtlü großmülhig sei» will, zumal naninulich bei dcn nichl zur Konzeplobranche gehörige» Bcamlcn dcs Finanzdicnslcs das cigcnlliche „Bcamlcn-Prolctarial" vorba»dcn sci. Gcgen dcn An?sch»ßa»!rag sprcchc» Gründc finanzicllcr Nalur, abcr anch Rücksichtc» der Ocrcchligkcil. indem es für alle übligc» Beaiule» in dcr That dcprimirciiv wärc, wcnn ihrc Lagc »icht die glciche Wüldig»nc> fände, wic jene dcr Insliz' bcamtcn, Äcrichtcrstattcr hckämpft zienilich crrcgt die An» sichlcn dcr Vorredner und wird dessen Aeußerung, daß dic Justizverwaltung, wen» man dic Bcsscnmg dcr Gcballc vcrzogcrc, gänzlich dcmoralisnt würdc, uoin Piäsidcnlc» »nlcr Bc,fall dcs Hauscö gcrügt, da dicsc An!st>rung cinc Beleidigung des Richter« standcö cnihaltc. - Auch cine gcgen die Minister« bank gciichlclc Bcmcrknng, daß >nan mi! dcr Ziirück» vcrwcisuüg an dc» Ausschuß ei»c „Vcreitlung« dcs Aiüragcs bezwecke, wird vom Präsidenten übcr A»> rcgnng dcs Instizniinisters Dr. Hci» gctadclt. Dcr Aiürag Herbst (Z»rückuclweis»,!g a» dcn Ansschnß) wird schlicßlich angenommen. Durch Annahme dieses Antrages ist dic Ver» ha»d!»»g übcr das Instizbndget unlcrbroche». Die S>!)!!»g wird um ',,2 Uhr geschlosscu, Äächllc Sißnng morgen. Ocsterrcich. Mien. Se. Majcstät h>,t dcm (5o!»i<^ zur (3rü»d»»g ciues InvalidcN'Vcrsorguugshauscö für das inmrc Sal^ammergut zu Isch! cincn Bciliag von :''u !?cs!'rrcich s.il Jahren in höchst empfindlicher Welse anrichtet, werdcn von dc»! Hcrrn Wirthschaflsralb Hofmann in dcr ^Allge,ne,»c» Land. nnd Forstw, Zlg," eingchcni, bcspiochcn, Stalisuschc Gibcbunaen uelfolgc„c>. gc!a„gl cr zu dem Schlüsse, »daß i» lcmcr ci„zi,,c„ Prol'i»^ Ocslclltichs die Rmdcrpcst zur sclbstslaudigc» (!ci>!w!cr wicdcr ;» uer» brcilc», Dnrch dic Invasion dcisclben babe Ocstcr« rcich bcispiclswcise in dem Zcitranme dcr lelUverflos» sencn 14Vz Jahre jährlich 20,534 Slück Hornuich cingehüßl, was a» Gcld, de» Zenlucr zu 15 st, be» rechne!, emcm Vcrlusle von 1,232,040 st. gleichkomme. Erwäge man nu» außerdem »och die enorme» Nachiheilc, welche sich a»S solche» Verluste» für dc» Laudwillb. dcn Vicbbesshcr. die Staalsfinanzcn er» glbcn. bringe man in Anschlag, daß für das i» Nnß' !a„o nichl nur »m)loö. soudcr» auch mil höchst vc!» dciblichc» Wirknngc» für dcn cinhcimischc» Vichstand angckanfic V,ch jährlich ein Äcttag von 027.120 fl, anßcr Landc gcbt; würdige man dc» Umstand, daß Ocstcrrcich das a»s dcm Anslandc bczogcnc Flcisch g,ir nicht bcdürfc. so gelangt Herr Hoffmann z» der Mahu»„g. uo» dcr Einfnhr dcs russische» Fleisch» uicücs gänzlich abzulassc» u»d unscrc Grenze» »ach alle» Richlung'n hi». ,uo direkt odcr im Dnrchtricbc mirs Nachbarlandcs Tbicrc an« Rußland dnrch Schmuggel eingebracht wcrdcn könnlcn. gegcu dc» Einiricb rcr Flcischlbicrc sofort ;n spcircn, Dcr Artilcl schließ! mit folgcudc», Autragc i «Es wollc hohc» Orts. l» Berücksichtigung dcr angsführtcn. anf Thatsachen gcgrü,!dcl>» Anfzeiäi' uilngci-. übcr die nachlhciligcu Folgen der Einfuhr dcs rnssischc» Vicl'cs. der Bcschlnß gcfaßl »ud dnrchgc» führt wcrdcu. die Eiufuhr dcr rnssischc» Flcischlhle« daucrno ciu^ustcllc», um dadmch die lähmende» E»>' ssüssc ;n bcseiligcn, welche die Flcischpiodnklion »»» de» Forlschrilt i» dcm Belriebc dcr Viehznchl und dcr Landwiribschafl Oesterreichs hcnimcn und das Ver» möge» dc« Slaales mil jercm Jahre um mchr a>S 2 Millionc» Guldcn schmäler»," Rftttft Wien, 4 November. Im Hotel zum ,wei> ßeu Roß" fand heule eine Versammlung von etwa siebzig der hervorragendsten österreichischen Indnstriel» Icn Stau, rie nngefäbr drei Stunden dauerle. Den Gegenstand der Verhandlung bildete die Zollverein» frage. Im Laufe der laugen Debatte. d>e von dem Direktor der süd-norddeutschen Eiseubahn, Dr. Grob, mit vieler Umsicht geleitet wurde, machten sich drei Standpunkte geltend, Eine kleine Minorität meinte, mau soUe ausschließlich österreichische Handelspolitik treiben und, von aller deutsche» und sonstigen Politik absehend, nur die Zustände der heimischen Industrie ins Auge snsse». Etwas mehr Stimmen erwarb sich die Ansicht, man müsse nicht die Gegenwart, sondern die Zukunft in« Auge fassen und unerschrocken in den Zollverein eintreten; die .«onkurrcuzfahigkeit Oester-reichs werde sich bald herausstellen, die Bedingungen mögen noch so weit geben; die dritte Anschauung endlich ging dahin, man solle dem Zolluereinc sich anschließen, aber unter bestimmten Bedingungen wo-bei Enqueten zur Revision der Tarife >md Uebergangs» stadien einzutreten hätte». Diese letztere Anschauung hatte die große Majmllät der Versammlung für sich Alle Parteien waren jedoch einig in der Verwerfung des preußisch, französischen Handelsvertrages Zum Verfechter der zweitgenannten Ansicht machte sich Herr v. Pacher, der Präses dcö Vereins der österreichische,! Industriellen, für die dritte sprachen Dr. Stamm. Skenc, der anfangs zur ersten neigte, Ncgenhar». MiiUcr.Mclchiol u. s. w. Schließlich wurde folgender Antrag des letztgenannten Herr» einstimmig angc. nommen, dessen Sinn ungefähr dahin geht: Die In» dnstriellen wenden sich mit einer Petition an beide Häuser des Ncichsrathcs, dieser möge die Regierung veranlassen, bevor sie eine diesbezügliche Vorlage zur ucrf>>ssn»gsmäß,ge» Verbandlnng eixbringt, Enqueten zu bilden, welche die Grnnd^ügc eines neuen Ver» trags mit dem Zl'lluerei» berathen sollen, wobei pie Verwerfung des preußisch. französische» Handelsuer. trags, die Revision einzelner Tarifposten und die Fest» stellung eines Ucbcrgangsstadinms die Vedingungen zu bilden hätte». Die Berathung, rie nach 5) Uhr Abends begonnen halte, dancrte bis gegen '.! Uhr. Agram, 1. November. Dem .Magyar Eajlo" wild wahrlich Zticmand eine sanguinische Vorliebe für die Gesammlstaatö. Verfassung, eine einseitig zcntrali» stische Darstellung der Tagesfragen vorwerfen oder auch nnr reine Objclliuilät zuschreiben können; dieses Viall zeichnete vielmehr sich stets durch eine besondere Schönmalcrci zu Gunsten der ungarische» Achtnnd' vierziger» Parlci aus Uni so auffallender muß i» demselben die iiaetie Prophezeiung erscheine», daß Kroalici, »nd Slauonicn den Neichürall) beschicke» werde»; es läut sich nänllich über die Parteiuerhätt' „issc im drcicinigcn Königreiche schreibe» i «Wenn die Zeichen »icht trugen, wird in Kroa> lien und Slavonien, nach dem zu urtheilen, was hier in »encren Zeiten vorgeht, vielleicht eher als man eS denkt, dasselbe geschehe», was vor Kurzem in Siebe»» bürgen geschah. Man erwartet die Einberufung des Landtages, welcher sofort die Ncichsrathsmilglicder wählen soll. Zwar würde, nach der öffenilichcn Mei> iiling dieser Provinzen ^i schließen, kein Landtag — auch wenn ein vom 4ttcr und l^icr abweichender Wahlmodus oltroyirt würde — ei» solches Nesnltat zur Folge habe», wie der sicbcnbürgischc Landtag; indeß, wie die Dinge sich bei uns gestalten, kann man Doch eine Analogie annehmen, denn wie dort die Natio»ali!äie», so stehen hier die Parteien einander starr gegenüber. Abgesehen uo» den lhcils offen, theüö verdeck! wirksamen Konscruaü'ucn, die mit was immer für einer Regierung nnr rückwärts gehe», ist die Partei der eigentliche» Liberalen zerklüftet. Die tine ist unter dem Name» der „magüarenfelndlicheu", der «rein föderalistischen" oder «Pozor» Partei«, die a»dert als ungarisch gesinnte oder als „Unionsparlci" bekannt. Die letztere übte, wie bekannt, durch ihren am 13, Inü vor sich gegangenen Anstritt <>» mil^c cu>« oen, 1861er Landtag anf die erstere eine Prcs> lim, ans, was nicht !» Abrede gestellt werden konnte, ll»d vo» der Regicnmg a»ch ^tadelt wurde. Indeß war damals ,wch die Pozor.Parlei aegcu die Umonspartel cmp^n. verdächtigte sie auf alle Art, nnd be,chuld!g!c sie na»,e»,Iich deftüalb des Ver. rathe« am Vaterlande, weil sie ci,,e» «ehelichen« Verband mit Ungarn wünschte, mw die Lösung les Verbandes niit diesem Lande seit i«48 zwar al.' faltisch, aber nicht als legal geschehen bezeichnete, Eeil jener Zeit, cs sind bercilö zwei Jahre, haben lchr Viele sowohl die eine als auch die andere Partei vMasse» und sind z»r Regierung übergegangen, und da i,at — nebenbei »»d aufrichtig gesagt — die Unimi«panei keinen Gmnd. zu erröthcn. Daß es Mehrere „>ib, die sowol'I den Parteigenossen als auch bcm Lande gegenüber eine falsche Rolle spielten. das lann ,»a„ sci, .„igcfähr eincm I.'hrc im Pozor znr Deinige lese». D^g ,„ag unter «indcrm einer der Hauptgründe sci». wcßhalb die Umonspanei sich von der Ocffentlichlcit beinahe ganz zurückgezogen ha! nnd das Feld denjenigen überläßt, die sowohl während des erwähnten Landtage« als auch später PaniotiS» mns und Liberalismus für sich «Min in Anspruch nahmeu. So gehen denn d>> beiden Parteien, deren Eintracht jetzt nöihiger wäre denn je, zwei verschie» dene Wege, olü'e jemals zniammenzntrcffen. Die drille Partei, welche unter aUen Umiiandcn mit der Negierung hält. reibt sich vergnügt die Hände, wohl wissend, daß sie »nler solche» Umsländen kaum dcu Erfolg verfehlen werde." Ausland. Verlin, 1. November, Unsere Iwiü,' schen den Wcstmächlen n»d Oesterreich einerseits, und Preußen imo Rußland andererseits geglaubt wird.(?) Preußen würde den ersten Stoß i" erleide» haben, und bei dem trostlosen inneren Zustande, so rechne! man, würde der Angriff von zwei Seilen zugleich eine wahre Kalamität für oas Land sein. In u»sc« rc» Fi»a»zklcisc», u»d »amcnllich in jenen, wo man von der Spelulalion ausgeht, daß »ach Neujahr ein bedeutendes Fallen aller Staats» und Industrie» Papiere erfolge» mnß, findet man es begreiflich, daß der Kredit Preußens ruinirt wäre, wenn der König der Banquiers sich uen »».'! zurückzieht. Kassel, 1. November. Der gestern um »! Uhr Abends eröffneten Sländcsitzung theilte »ach Erlebi» anng mehrerer »»wichtiger Gegenstände der Präsident mit, daß unerwarteter We,sc noch leine Erklärung des Ministeriums anf re» Landtagsabschicd erfolgt sci, weßhalb er die Sitzung schloßen und erst um « Uhr wieder eröffnen werde Um « Uhr trat die Staude» kammer willlich zum drülen Male znsamme»; sie harrte vergeblich bis '.» Uhr anf die Erklärung des Ministeriums bezüglich des vorgelegte» La»olagsab< schieos. Die Versammlung ging daher auseinander. Knrz vor I I Uhr ward diestlbc. eiligst zn^mniengc. r»fc», uno uc>» Seite des Laüdla^ol^niulissär« die Gc»ehmla»»,i oes ^»»dtaa^abschilK,.' uc>rbcha!!Iache»rcr Alonircrilüae» «lusacsprochc,!. Vis säm»ü. liche Abgeoidocte »»lerzeichnct halten, war cs ba>b 1 Uhr geworden. Darauf schloß der Landtagskom» missär den Landtag. Der Präsident brachte dem Vaterland und der Verfassung e,» Hoch, das drei Mal stnrnnsch von den Laiwsta»de» n»d de» dicht cr> füllte» Tribunen wiederholt wurde. Tagesbericht. Laibach, 6. November. In der gestrigen allgemeinen Versammlung des «Laibachcr Turnvereins" wurde die Geschäftsordnung für den Turnrath vorgelegt »nd einstimmig angenoiN' men. Ferner wurde über die Feucrivehl.Angelegen» hcit beratben. und wnrdeu die vom Turnralhe ge» machten Vorschläge allgemein geb,IIlgt, — Gestern hielt der «.!u/.m l>uk<>l» ebenfalls eine Versammlung. in welcher nber die Feuerwehr dcbaltirt und Beschlüsse gefaßt würden. Es sind be» reils W Mitglieder für die freiwillige Feuerwehr ei«, getrieben, — Der Ecmeinderath i„ « I c, g e „ f >, > i hat am letzten Dinstag beschlossen, dem kärnt Landes» Ausschüsse auf seine Anfrage mitzmhcilcu ' eaß die Siadl.iemciiide Klagenfnrt gcwiUt ftj sj,,/,, Betrag von 20000 fl,. in drei Jahresraten zahlbar zn dem Nenbau eines Theaters am Bcncdic!i»llp,t,^t zu leiste», uüd daran die einzige Bedingung knüpfe, daß sie mit dem Baupläne ciiiverstande» sci. — Vorgestern Nachmittag »ach 4 lu,r ^tind sich in demjenigen Theile des alte» Arsenals in Trie st, welcher der Artillerie als Laboratorium dient, eine Granat, radnrch, daß der im Zünder enthaltene Sah sich beim Herausnehmen entzündete. Die drei >»>t der Granate hcschäftigten Artillerist'» wnrdcn »on den Slückc» der zerspringenden Kugel derart getroffen, daß einer sogleich lod! blieb, der zweilc während des Heraustragend staib und der dritte »och gestern Abends gestorben ist, Zwci Andere wurden am Kopf ver» wnndct. Es scheint, daß dieß Unglück durch Fabr» lä'ssigkcit der mit der Arbeit betrauten Sedate» en!' stände» ist, und man vcrmulhct. daß zu wenig Ocl in den Znnder geschüttet, der Puwersatz also nicht aufgelöst worden ist, Dnrch die Friktion beim Her» ansncbmen enlsta»? dann da« Springen der Hohl» kugel. (3r.Z.) — Sc. Ex;, der Herr Ttaatsministcr Ritter v. Schmerling hat in einem am 4, d.M. in Gra; ein-gelangten Schreiben an Te. Magnifizen; den Herrn Ncttor der Universität. Prof. Dr. F. Weiß. die Gc ncigthcit ausgesprochen, persönlich an der Instnlla-tionsfeierlichteit der medizinische!! Fakultät in Glaz thcilznnehmcn. Un!cr dem Ausdrucke dcS großen Ver» gnügcns, welches diese Theilnahme 3r. (ifz. gewahren würde, und des Wunsches, daß er hieran dnrch scinc vielseitigen Geschäfte nicht verhindert werde, bezeichnete er den 14. oder ^'». d. M. als einen entsprechenden Tag der MiMnlcn Feierlichkeit und seines zugesicherten Erscheine?. - Der Rektor der Universität hat über die cbcn so auszeichnende als freundliche Zuschrift Er. (ix;., wie verlautet, Samstag dcu 14. -.'lovcmber als den Tag der nbzuhalttndc» Feierlich-lcit festgesetzt und die bezügliche '.'luzcigc an den Herrn Staatsminislcr erstatte!, — Wie wir hören, soll i» l^ra; eine Pr!ifn»u.s-Koninnssion fiir jiandidatcn dee (^»ninasinllchramlee treirt werden. — Sc. Exz. Herr Graf Änerspcrg, Mitglied des Herrenhauses, beabsichtigt, an der Ecke der Brandhof- und Elisabcthstraßc in <^rnz fiir seine Familie ein Haus zn erbauen, welches, wie ei» der bcwährtt Geschmack des P?e!en Anas!asi»5 Grün ge wärügcn läßl, gewis, eine architeltonische Zierde der (ülisabethstraßc werden wird. Wien, 4. November. Graf Wickenbnrg hat am Montag znm letzten Mal oaS Bureau besucht nnd die einstweilige Lcitnng des Ministeriums dem SeküonZchef Frciherrn v. Kalch» berg übergebe», lie Mebizahl der Minister und (5hcfs der Zentralstellen hat brreils schriftlich von dem Scheidenden Abschied genomme» ; ei» Schreiben des Erzherzogs Rainer drückt ihm den Dank für »die erleuchtete Theilnahme an den Berathimgen des Mi» nisttrrathes" so wie das Bedauern Sr, l. Hobei! aus, daß die „geschwächlc Gcwndbei! des Orcifen den dienstlichen Beziehungen zn Höchstdemselben ei» Zic! gesetzt h>,t " Miiiistcr v. Lasser machte dem Herrn Grafen dir Mittheilung, daß er von Sr. Majestät ermächtigt sci, das Ersuchen an ihn zn stelle», «seine ehe» so eifrige als erfolgreiche Wirksamkeit in Ange» legenhcit der hiesigen Sladierwcilernng noch ferner fortznsetzen." — Ein feierlicher Abschied von Seite der Beamte» des Hmidslsminislsrmms ist n»f Wunsch Sr, Eizellenz imlelbliel'en. — Nnch liner Mittheilung der ,O. D. P." soll Fnrst Karl Anersperg zu», Obcrstlaudmarschall von ^öhmln desig»!rl sein. Dagegen melde! dic ^Präger Mgpst.« : W,i vernehinen aus gnler Quelle, daß zum Oberstlandmarschall des Königreichs Böhmen der böhm. Landlagsabgeordnele Graf Roihlirch designirt sei »uö daß Herr I. U. Dr. Wanka Oberlandmaischalls'Stsll» Vertreter bleiben werde. Neueste Rachlichten nnd Telegramme. Lcll'lMimn der,Mbnchcr Zeiluny." Wien, «. Nov. Die französische Thronrede eröffnet bezüglich Mexiko'S und (so-chinchina'S die Perspektive auf die .jukunft. Die polnische Insurrektion wird für legitim und national, die Vertrage von >5>.5 für «icht mckr existirend erklärt, (fin Kongreß wird vorgeschlagen, der ,um frieden führen könne; eine Ablehnung desselben werde den Krieg ;ur Folge haben. In der gestrigen Hitzung des Reich«-ratheS wurde die lveneraldcbatte in der un» gariscken Nothstands - Angelegenheit ge> schlössen. Vcmberg, 4, November- Die angeblich in der Siärke von <;<»0 Man» z» Fnß und 2A0 Beritteuen am 1, »ach Volhyme» übergetretene Schaar bat, von den Russen zurückgedrängt, im Zolkiewer Kreise am A, die Waffen gestreckt. 4„ !>. M,,, vo» Görncr. Verantwortlicher Ncdaktcul! Ignaz v. Kleinmayr. Druck und Verlag von Ignaz v. Kleinmayr sl Fedor Bamberg in Laibach. Anhang zur Ambacher IeitllNss. I? ^^l<»«li>»ni<4«f Wlen 4, November (Wr, 3t« ?IbN, Vli!!.iq5 I'/. !1I,l,) Vi'i bcff.7,!' l'o>,i!^wc>s,' siic ?l >!i>,!,U - Aulthe!! , !«,'!',, „>,d IftliOr ?ost, ci,i^ Ii»INß"IlInIlU)»» T.^tcü OsunsnillassilNl,? ^ Übli^ülil'NN! , Credit - », (l.'l^KN'le / , daim ,s<,v>! ^ ^„dwiq - B,,hi, - ^>li n ll"is,„ , n-iil,.,,,^ s,-.,,^ V,>!,it,!i ,md O»>t- spciils um einige Zchutel billiger zu haben waren N»r Silber btt ,>hl,!,d,l W.i^ire „l'ch im,»r „„l^ihiillili.i,»,^',,,, kl'ch dr;,!, l, ^!,!c> >,» ?lil,,,>sch^lr ,!üssi,,n' ,,!^< i»! !'!>I«,„,'tr Qeffentlicbe Hchold. /^. »e» plante« (süi ! Äiw Wor, In ^st.ir. Wähomz . zu 5"/„ 71 .'!0 7l W 5'/. sl,,lcl,, v, I^ül mi! 3l>»7z V,;,75> >.!?, - !>.tti> clinc Abschnitt IN6H , 9,°>,75> !,'! -National-Anlcl'en nii! Iä»>ur'(ir>N'o!,s . „ 5,°/» 8»,« 815,0 Nalil>nal -Änlllü» mil ?»il-<5c,»'im« . . . 5> ., «> ^5 i>> ^' M>!,li.'>i>« . , . , „ " „ 7,',^» 75, H) deüo ,»i» M,-.i' „ 7,'>,">» 7,'> 4» dclto.......4!» »!7,!<) .!75.!' mit V.rlosuim v, Jahr. I«39 1^ ^,0 !,'^5/! „ I«.">t '.>,'! - !'!,?,0 ''. . 1^),u 500ft, , !'7 ^ :,710 „ 7»'>, ?'R.!it,,>sch. ,',4>'I.,«,!,'ls. I7Ü<> 1?,?,', N, »tl «l!>l>!ä,!»tr lsür INO fi) Ü!,,,!,!>,nt>>!N!mq»',^blig>!tii>!,e!,, 1!„>,i"O.!icss.-ich , >„ 5"/„ «7 7,'> 8".,- 2»,ld W>,re Ob,-O.ft, und Salzb, zu 5>°/. 85. - ^l'>5,^ V^bm,» .....5» „ 9! -------- St.icim.nl.....5> ., >7 ',l> b!», Kär»!,, Krnin >i «>»i, 5> „ - - ^- . Piührt« u. Tch!>!>>!- Uu^arn......5 „ /l) l<> 7>> 7', T,m, >l1>>n ,Kn', II 3!a«, 5. 71 7 ! 5,! ^lilizix,.....5 „ 7^,7l', 7! ^>> Licbenb, n, Vulow, . , 5> ., 7:',.^. ?^i «0 „ m b «.ll,-«.;,, I« ,. 7^ 7::.',,, VlNllla!,,sch,« Ü!n>, !>^5/.> ü„ ! ^. - - , -Artien tt'> L>n>t> «atil'i,a!^ans......7,^ ^ 7«!' - ,ssr.rit'«„sta,t ,ü 20<) ft <', W, 1-,-i,«» !X4 4l< N, ö <5^m»,-G.'s,,, 5>X1fl l> '^'> !!I5— (!4'!,-,», ss.ld -0l°ldb,z, KXX» ft, O^i, I,i,:V l'ü? oder 500 Fr. , , , 152.5», !»omb, »f», ». cin!,-. italEis, 200ft, ». N,500^r mi! - 2,',!' - G,,ll,, , , I!'!'5>,» ','>!,.„>> 5>n„v,m,-All,><«>,', ^,^ ,!!',', ^ ^ 1!c,lcr ,!!, !!,„! >,!l^ , , , . ,!''! - ^>^ T!i>if,ba!>„^,'I,!i>,^ :.'<«> fl (v M, m, 4s> si. l70°/«> ^"'"U' >'.>!^bai. ü ., .«75, «!»2,^ ^t^m>U '""-^ "'l„!,,5 ,. ,"!7,. ^..., U»,,av!schc A«d>'U (iivdil A»sta>,l ;,! ,'<^ p<^!.......5K,7,'> v,', Uosc (!>>c Z!,ui,) !lr,I! s„r H.nis,! » O!tN>, zu 100 fl, d,1. N, , , , I,i7«ž> l,">7 ^,, D^i-Damr's,'!«, ,,, KX, si Ci« ',',, !'I ',,» Stadtgcn,. Ofc» „ 40 „ ^, ?^, ,'!^!^l» !!,! 7^,! liiicrlw,» ,.40.. „ !N„',,) '.!,,,» ,!:'.,, :^', - 2!. ^',„l'!l' „40..... ,!/, 5,0 ,'!! Wi„:i,'ch.,>nft „ 20 „ „ , 2^,— 225<> W,,ld,1>,n „ -'O,. „ , ^»^) i!l!,7"> Kcgln'lch „10..... ,5,- Il> 2', Wechsel. 3 Mr««!,, Weld Vri,! ?l>!4>'b,,n, ss,r IM sl, s,V<>d, W, !»! Ü'I^s' Fia,,','»,« a. !N. d>!tc> !,'! .»', !'ii,!l> Vaml'm.i su,^ I ^i»0l>„ siil 10 'i!,, sl.lliü,, , II^>/, 117,/.',', Pans s„! !<«»,>>,,„!,' , , . ^^0 44!»c» <5ours der Geldsorte». l^Id W,,re ,ss. M,'„,z - D„lat, „ ', fl, ^ 7 ss, 5> sl^!« Ntt !l,i'!,,n . . , . 1'» „ 5>7 „ >,'> „ ,,,» „ Navull^n^K^r , . !! „ !>< „ !, „ , ! „ Nnff, I>„> cna>s , !! ^ >^ ., „,-, ^ 'l!>,,i,»'l!','!.r , , ' „ 71 „ I „ 7" „ Si,>>>'«qil' , , 1!,'! ., ,'.'» „ I>! „ „ Effekten »nd Wechsel-Knut an der f. k. öffentlichen Vörse in Tvien. (fftelten. Wcckftl. 5,'^ »I1.'el»lli>!,„« 75>4>> Silber.....ll4 - l,"'^«.il >«!,», 8>4,'< ^l'nd.ü , . . , 1l^, - Ba,i!a!l»» . , . 7ül ,ss, k, Dukaten , , , .'»^ ,0 !^i>»er Lofc . , »7 10 Abnanft der Mallepost von Laibach: I,»ck '!' ! l > 0 ch; duvch ^bci'lrlliü, ^bclliir»!l'i!, l'ii» Villnch, da,!!! '^nl'cii, Salzdnrss, Tilül, Zchn'ciz, IlalisN, Wcsl-dr>,!schla»t> ^- üissüch »n, l l!>>r Nachmittag«. „ >t > a c> r » f >i r t lilirr >,il,'»rss, Nc»»i!!, ,!'/. »Hr. ^ !)>s»ftadl>, ^ciir,,l>crg, ^!asfci>s»ß, Moulin^ »,id Tschnncmbl — liisslich Äbnido > Blixrü, ^«llchurg, Tirol, Zchw«,-,, ^lalic», Westdeutschland, »Iberirani.Qberltlr»!,-,,, i.,g!ich s!'>!h7V>^ ^UI», „ K > aqcnsurt, HieuüinrlN , «rainlnirg ?c. — lilglich Alicnd« 9 Uhr !!0 V^üi. vo» N e>, stadtl, Scifcnt,sr<,, Nasseiifich, Müttliug und Tschcrnembl — tilglich frich «! Uhr, „ Cilli (üarriolposy, Podpetfch, Ht. O>>,va>d, Franz, St. Pttcr lc. — tässlich Nach«,, halb ,'j Uhr. „ Gotischer, Botcnposl, Oroßlafchitz, Äeifnitz :c. — täglich Nachm. .j 4 Uhr. „ Tteiü !««tc»post), Mnnnsburci — täglich früh 7 Uhr. Anmerkn«. Tic Briefest ist von « Uhr früh bis 7 Uhr Nl»'nds °ffcn. Zwifchm 7 «nd 8 früh werden dic Zei-»mgcn rückn'ärts ausgegeben, — Die stnhrpost ist von 8 lii« !'.''Uhr Vormiüag« »ud uon 2 bis !i Uhr Abend? geöffnet, V>'i der 'Nl>il!^al>rt n>ich Villach werden unbefchränt!, bei jener nach.^lageiifnrt I I », nach Nenstndtl 7 Nnsrndc aufgenommen, ,v>>ic,cpa^ ,">«» Pf, !«"' !>, werth. — Retlamen jeder Nr! wulltü iniiudlich odcr fchriftlich bci der Nmtovorstehnng angc-diachl n^vden, Bei Bmptltmigen der Posten nnd der Züge ersolgt die Abgabe um fo vicl jpälcr. ,^s r emdc « 'A uz»» g ». Dt» 4, Ä.'v,n,l'cr I^<,N Hr Posse, ^lNtfmaiu!, von !'>!>!>,, —Dic Hcrici,: Iclmc»c>>), —- Lilltick. — Mlicr, u»» — Kl,'i,S. ^alisseiil!'. ^,'l,'N Wis» — Hl, Posasoni, H,'»sll?i,!, <3^lcichll. l'c»» Olfslcn, — Fr, ^'.lncml. s. l V>'>!!'?'''.'l'lst>!>ci'! .G.uli,!, '.'o„ Nlo,'>,», V>l lll Eltoneillxa, ^ß di, Pferde «Aus» fubr ! 'ch isremd-Italle» gestattet fc,, lvild ocr I>!,!^ ,,!l!'l! ül'll. «adliger k. k. Ticustpfcrdc zu Laibach nm Ial),!»,'ll!>'p!aye H,!!l's:>i,i ll!> ?!tli. r, !,!,r n.>!c„ ?!0ve»!l'li r, I . >>-ecöi!!>>l rc>» '<) Nl'r Vl'iiiull.iqs au, r>f!l,>>,ll'a!!," Vom f. k, FlilNlvcssi-Tt.nUc^Tcpl'! i,'>,ch»ch am 2, Äl'ucmlcr l«,^'< Ocffclltlichc Einladung ^!ir ll.!.->,tc.ili!ch^' ?I^!!N!„!cll'>iI,u,!^ mn Tonntasse, «, d, M. l>c, U"l>i>sr rir Müderer t>c<ü s>nl!. Wcscl. Itü.'slci»^ !!!! Haale des De»tfch-t>rde»ehauses „sl'sl (9l',,i,^ >l»l' ^l'lllii,, ^!l'>!er sloveüiich,» G,s,z,,^ „>^!i<»v»»i" u e ,,»^n,„„ »,«»,„ v^'l!i!i!l!>tt!i Elückl : „Iofcf ^'»ydcricl,. tdn die österreichische Toldatcu-treuc« alz V>."ü'!e!, »»!> «der Vürssersiun" als 7>cs!'p!l! zin ?!l,fful'!»!^, bNügs» wslr>s». Nädue« y, c,s<-dlii au« dcm Pro>,r>'MMs. 'vclch. 1'li ler Kl'ff>, ^» bclommc» s»i» wcrec». Zlüfmiq »m .', Uhr. Eutrce ^0 lr. öü W-Im N,!Mlii or« Vflciils! ^'> 'm5v»rs»l'hs!. Vnnk>agllng. Ich finde mich ucranlaßt, dcm praktische» Arztc, Herrn Paul TVaraun zu St. ^ a »z i a » iu iirniu, welcher mick) uon cincm lancMcruicu Vcbcr und ^tagcillcidcii nach der homöopntischm Heilmethode i» tnrzcr Hcit radikal gchcilt hat, uachdcm ich an dicscm Uebel uon andern Acrztcn ohne Elfolg bchnndclt wurde, fur die Wicdcrhlrstcllnua, inciucr <^cs>iüdhcit und uicl-fach bewiesene Bcrcitwilligtcit hicniit iiffciillich uicincu schuldigen Dant aut«z»dri!ckcn. Möge dieser anöa,c;cichnctc homöopatischc Ar;t, welcher in der hiesigen «^cgcud in vcrdicnlcm ^tus^ und allgcmtincr Ächtung stcht, noch rccht lange zum Wohlc der leidenden Mcnschhcit wirtcn nnd ans uon Haß und Mißgunst cingcg.bcu? ^ftcktoratioucn, wic solche cin Herr l< ,>>, au« Naiui in cincm Artikel der Grazer'„Tagespost" ^ir. ^«»-l ans einem ^cr stcctc der Anoinimität gegen Hcrrn Maraun losläßt, mit Mitleid und gcbnhrcnocr O^ringschatzung herab-sehen, cingcdcnl dc»> 3prnchci«, Wcnn Dich dcs !)icidc^ Vaslcrznngc sticht, 3o lassc Dir znin Trosic saa.cn: Die schlechte» .vrüchtc si»d co cl>c» »Ich!, ?ln denen stctö die Wcöpcn nage». Vichlcnwald, ^. Noucindcr ^, ln i,„l dcr Z>, ddah», Z. .^^', (1) K. K. ,riv. ^udl>a!)„.Vs»llschnst. Beschränkung der Pechncn-Eilsahrtcn zwüch,» Wie» w Trieft. Vom I»>. No^rml^cr l> I, n» wl>ls,> l'i>! aui Wlitctsü zwlsclic,! W l, >, >,,>!> T l i c s! »öchi!,i>,ä' nur zwei Oilziisse in j t>cr R'äütü'g, »»s zw,n Mittwoch im? ^amstass urn Wie» ach Trieft »no Montag inli» Donnerstag rr„ Trieft »>ich 3^3ien »ach rcr l'iohiri,^» <^ü'!l'!c>»n»g vclflhici, ;n wclchl,» auch ,l>i, I>,l't'cl n»r <^'I>rk„>!c„ 1. jtlassc ,nil»s lüol'cl. Wicu am l, Äl'vcnü'cl !>!!>!, l,»ie Ve liebsdircktic»!!. Z, 2241. (I) Kirchcnwein-Lhitatilln zu <2t. Peter in Marburg. Am II, Neucml'sl. am M>n!ini > T^,>s, wc^en 27, Siarl!» süße »suc W>i»c sami'.ü H>>ll'gsl'i„d<». >'l! r>» KlrllmitVücrn z» Zc! cslri „ »no ^ i ö » i ch iizilauto vcila»fl irclts,'. Z, ^,4, (2) Ginladung Nachllni sich tic <Ü:!,?> >»,ist,r !„ kcr Pcrlou dcs Hl». Ioss^, ^>,l'ia» an« tcm Pn'^cr Kcusooaloiiom criuott't» hat, so ladc lcr qcftni.itc Alt^schuß aüe jci,c ?>i,in,! u»d Hnrc» wclchc !'.» I>r,» (^> c f a >, g 0 ,, » ! c r l i ch l e lcc« Vcr>>!!> !l>,i>i,ll'!»su wl,'IIsl>. ci», sich l)!<^u a» de» u»lt» l>s sli'»ml,'n Ta,il» im Veifiui>>l'k.i!e liozos,,!^». ?c> U»tci!>1>! i» d>r O^s.'»g<>schnlc, au >uclch,„ ami Nill'lüüt.lücllr, »'l>>n sic l>ie ')!»>',>a!>me in dic G^ s.'!!gl>sch>!>e I'sim Vclclü^au^schüsse crl'allc» »!!d »ac i», t^n'!^ »lilzuw'ilc» sich uel' l'ssichlcl I'.'Dl», !l!cil»ch,»cn fonuc». sinlcl »,,gs!l' !ich S>aü, mil ;,r,ir ai» Mo»!,«gc »!,c> Do»»cls!a,ie für Damc», Mittwoch u»r SamsNia für Hrllcn, j^r^ m>i! um ',^ lll!l AI>c»rs, Am Dmsll.igc uuo ^>o!>c». Vom 2luoschusse der s'l<», ,»i bach dc» I, Noocml'cr >^ ^!, UcH^ Vrrkauss-Mcrl. ^H Ei» »cugcl.vnll^5 slockhohcc, D>'ppcl!)a»^ mil (5i»fa!)!tt'll)or, Hoframn »nd i'rnnnc", "uf dcl 0bl'l» Tt. P^lctsv^rstadt, im Zinzerlraqe uo» .'»<»<> ss ivird lim ?l, G d i k t. Bon dem k. k. städt. dclcq. Be-zirkögcrichte Laidach wird hicmit bc-taiuitg^lnacht, daß am ll. Novcm-b e r Vormittags <) Uhr und für deli Fall, als an diestin Ta.qe nicht alle Gegenstände an Mann gebracht werden sollten, am 25. November Vormittags 9 Uhr in der hiesigen Gerichtskänzki mehrere Gold- nnd Silbergcgcnstände, Esi- und Kaffeelöffel, Messer und Gabeln, Kannen, Körbchen, beuchter, Braccleten, goldene Ketten, Pcrlschnlire, Broschen, Brustnadeln, Ohr - und andere Ringe, jedoch nur um odcr über den Schätzwerth dem Meistbietenden gc" gen gleich bare Bezahlung hintangegeben werden. Laibach am ,«. Oktober ,8«.;. Als cincn cr ^, , . -,. , E>? ist da^o» so lbr» dic ^, zcitgcmäs! bcm> vrobttn Nathgeocr >,CNNI1lllCI' !> bcitclc '.'luflagc au nil,,' in»l>I>!»!U'» "' in dcn mannig ,<«. scudcl worden, ^cnn dicß Buch schon l'ii'hc! fachslcn Pcrhält. N'ltNll dnrch scinc uiclcn ^or^iigc ciuc ungcn'ichnl'chc »isscn cmpfchlcn , ^^, wir das plannte lVD^^tztzH^H^^D > z^H« wird al,cr dicsc Auflagc, dic bei nmsichliglr Bcal' H'lftbuch, mildem »^7^V^- »»H-^Tö^H.. bcitung nnd grös!lcr:!lcichhaltiglcit alle f'i'hc«" Titcl: weit übcrtrifst,, bcsondcre ^cachtnng "cidtc"" , > l^«7' Dcr scltcu billige P«ic< - nur fl, I, M- ,l^> ?cüc» i» a/- " mögc dcm ^»"^ > »! dic weitcstc» >lrcise Eingang uerschassci,! A. Pichler'o Witwe b> Hvl,u >» ^ic» Vorräthig bci s^. l^^'s'«,Q!,> Buchhändler in Laibach.