M285. Montan aln 14. December 1863. Dl« „Vaibachn Zeitung" erscheint, mil N»«nahme dn Gonn- nnb Feiertage, täglich, »nb lostet sammt den Veilagen im «onlptolr ganzjiilirtg n fl., halb-jllhrlg » st. bN lr,, mit Kreuzband im Lomptoir ganzj. 12 fl., halbj. e si. M die Zustellung in'« Hau« find linllij. 5« lr. mehr zu eiitrichicn. Mil dtl Post portofrei ganzj., untn Kreuzband und ge» drucktcr Adresse '5, si., hnlbj. 7 si, b0 lr. I»ftiN«N»gtblI!>r >i>r cme Garmond - Zpaltenzeül «der den Raum derselben, ist jür l malige Einschaltung 6 lr., fitr 2m«lige8lr,, für iimalige l O lr, u, s. w. Zu diesm Gebühren ist noch der Insertion« - Stempel per 80 lr, für eine jedesmalige Einschaltung hinzu zu rechnen. Inserate bi» 10 Zeilen losten l si. 90 lr. »Nr 3 Mal, l fl. 40 lr. für 2 Mal und 90 lr, für < M«l (mit Inbegriff de« Insertion«stempel»). ^lmbacher Mtung. Amtlich« Theil. besetz vom l December R8«3, betreffend die Regelung dcr Hcimatsverhällnissc, g. ^. 22, In den Einrichtungen »nd Verpstichtuu» geu der bestehende» Arme»» nnd Wohlthätigkeitsan» stalten und Stiftnngc» wird durch das gegenwärtige Ocsetz nichts geändert. Soweit die Armcnuersorgung i» der Gemcindc die Pflichten n»d Mittel dieser Anstalten und Stiftungen übersteigt, ist es Aufgabe der Gemeinde, ihre Heimatsbcrechligtcn im Vc»wm»ngsfallt z» »nter» fiiiye». Der ?a»dcsgcsetzgebu»g bleibt es imbenoinmc», Einrichtungen z» treffen, wcdiirch den Gemeinden die ihnen gesetzlich obliegende Verpflichtung der Armeu^ Versorgung erleichtert wird. §. 2:». Diese Oblicgcuhcit der Gemcindc besteht mich nur insoweit, als nicht dritte Personen »ach dem Zivilrcchte odcr nach anderen Gcsctzc» znr Versorgung des Armen verpflichtet sind. Sind diese Personen vermögend, ihre Verbind»-lichkeiten z» erfüllen, so sind sie im Weigerungsfälle hiezu im gesetzmäßigen Wege zn verhallen; inzwischen hat aber die Gemeinde die Versorgung zn iidernch. men. vorbehaltlich des Rechtes, den Ersaß des gemachte» Aufwandes von dem hiezu Verpflichteten zu verlangen. Z, 24. Die der Gemeinde obliegende Armenver» sorgnng beschränkt sich auf die Neiabrcichlma, des nothwendige» Unlcrbaltcs und die Verpflegung im Falle der Erkrankung. Die Armcuversorgnng der Kinder begreift anch die Sorge für deren Erziehung. K. 25>. Die Art und Weise der Armeiwcrsorgung bestimmt innerhalb der bestehenden Gesetze die Ge» meinde. Der Arme kann eine bestimmte Art der Unter» stützung nicht verlangen. §, 26, Die Armenvcrsorgung von Seite der Gc« meindc tritt auch unr insoweit ei», als sich der Arme den nothwendigen Unterhalt nicht mit eigenen Kräf« ten z» verschaffen vermag. Arbeitsfähige Bewerber um Armcnversorgung sind zur Leistung geeigneter Arbeit »öthigenfalls zwa»gs» weise zu verhalten. 8- 27. Die Versorgung der »ach §. 1') ^„I, l zuncwieseuc» P^sonen im Verarmungsfallc haben Mnmliichc Gemeinden des Stellungsbczirkes. welchem o>c,ci>ien zn O,,te gerechnet wnrben. zu Übernehmen. m«...''ll, !„ ^ , 5,^" a°bü»'t aus Landcömittcln die Velssut g de Aufwandes f.'.r die Armenverforguug dcrieu'ac" Per,one» welche denselben vermöge ihre Geburt in einer lm Gemeindegcbiete befind! chm öffe, liche» Gebäranstalt nach §, ,.. ...s. werde,'. ^ §. 28. Die Gemeinde darf auch auswärtigen Armen im Falle augenblickliche» Bedürfnisses die nij. «hige Uutcrstützuug nicht versagen, vorbehaltlich des Ersatzes, den sic uach ihrer Wahl von der Hcimats> Ncmcindc odcr vou dcm nach dem Zivilrechtc oder "nch andere» Gesctzc» hicz» uerpflichteien verlangen s^ 29. Unter dent gleiche» Vorbehalte hat die Gemeinde auswärtige Arme, welche i» ihrem Gebiete» «rrcmle». so la»ge zu verpflegen, bis sie ohne Nach. An fnr ihre oder Anderer Gesundheit aus der Ver» p"'c»«'g entlasse» werden kömu". ^,. ii(». Die Gemeinde, iu welcher der Kraule sich b'chnvct. hat der Hcimatsgemcinde desselben, sails solche bekannt oder durch sofort anzustellende ?lach> forschnng ohne erhebliche Schwicrigleit zn ermitteln ist, unverzüglich Anzeige zu macheu und ist bei deren Verzögerung für aüc daraus entstehenden Nachtheile verantwortlich, 8, !!1. Die in Bezug auf die Verpflegung er« krankter nnd auf die Beerdigung verstorbener Aus« läuber bestehenden Staatsverträgc werden durch dieses Geseh nicht berührt, Fünfter Abschnitt. Von den HcimatSscheincn. ^, !!2. Der Heimatsschcin ist die Urkuude, welche dcstäilgt, baß der Person, welcher er ertheilt wird, das Heimatsrccht in der Gemeinde znstcht. 8> >!."». Die Hcimalsschcinc werden von der Hei» malsgemeinde »ach dem diesem Gesetze angeschlossene» Formulare ausgefertigt. Denselben ist da« Siegel der Gemeinde anfzu» drücke». Für die Ausfertigung darf eine Gebühr an die Gemeinde nicht abgenommen werden. §. 34, Die (Whrilung clneS Hcimalsschcines darf keinem Heimatsberechtiglcn verweigert werden, 8. -l5. Ein Hcimalsschcin ist uugiltig, weil» die Gemeinde nachzmucisci, uermag, oast der Inliaber des Hsimatsschemc« zur Zelt der 'Aüsssellimg deosrlbe» das Heimatsrechl in einer andere» Gemeinde halle, Techster Abschnitt. Von der Kompetenz u » o dem Ve rfa hren in Heimalsa »gelegen heile», §. 36, Die Verhandlung u»d Entscheidung in Angelcgenheitcn, welche das Hcimatsrcchl betreffen, gehören, die in diesem Gesetze bezeichnete» gällc aus» genommen, zur Kompetenz der politischen Behörden. § !i7. Insoweit bei diesen Angelegenheiten strci. tigc Fragen des Zivilrcchtes, z, V. »^ die eheliche oocr unchclichc Gcbnrt, mit einflicßcn. steht die Ent» schcidung über diese Fragen dem Gerichte zu. §. 38. Vor das Gericht gehöre», auch diejenigen Ersaßailsprüchc, welche Gemeinde» wcgcn des Auf. wandes von Vcrpflegsloste» gege» die znr Versorgung uach dem Zivilrechle uclpflichtcten Personen erheben, §, :;<>». Ueber Ersahansprnche, welche Gemeinden wegen biS Aufwandes von Vcrpftegskostc» wider die nicht nach dcm Zivilrechte, so»der» nach andere» Gc> setze» verpflichteten Personen oder wider Gemeinden erheben, ist im politischen Wege zu entscheide» Selbst in dcm Falle des ß, :;« hat die politische Ächöroe vorerst de» Vclrag der anfgcwendcte» PcrpssegsloNen zu bestimmen »nd es kaun hierüber im Rechtswege »ichls weiter mehr verhandelt werden 8. 40. Die politische Vezirksbehörde lan» mit einer Entscheidung über dle, sei es auf Ansuchen einer Partei odcr einer Gemeinde ober von Amlswegcn z» lösende Frage des zuständigen Heimatsrechtcs nur i». soweit vorgehen, als hicdnrch eine Gemeinde ihres Veziikes als die Heimalsgemeinde erkannt wird. Erachtet jedoch dieselbe, daß Derjenige, um dessen Hcimatsrecht cS sich handelt, „ach h^„ gepflogenen Erhebungen in einer Gemeinde des Verwaltuugs» berciches einer anderen politische» Vezirksbebörde hei» matübcrechligt sei, so hat sie sich «„ hj^e Pehörbe zu wende», Stimme» beide Behörden iu ihrem Olkcmtt' uisse übcrcin. so haben sie dic Angelegenheit ciuvtr» ständlich zn erledigen. Kommt aber zrmschen deusclbc» ei»e Ucberei»« stimmung nicht zustande, so ist die Verhandlung der vorgesetzten polüische» ^»desstelle uorznlegcn. welche, wen» ihr beide Behörden unlergeordnct sind, darüber cnlschcidct. wenn aber dieselben z» dem Verwaltung«' gebictc verschicdeiur LanbessteUcn gehöre», sich >«>! der Landcsslelle des anderen VerwaltungsgebieleS in das Einvernehme» seht. Findet zwischen den l!a»desstelle» ein cinver« ständlichcs Erktnntnisj statt, so wird dasselbe ausgc» fertigt, im cutgegengesctzten Falle aber der Gegen« stand der Entscheidung des Staatsministeriums »»> tcrzogeu. tz. 41. Gegen die in den Angelegenheiten dieses Abschnittes ergangeucn Entscheidungen rcr politischen Veziilsbehörde steht der I»sta»zc»zug an die politische LandcssteUc offen, Gcge» zwei gleichlautende Entscheidungen findet eine Berufung au das Staalsministerium »ichl statt, §, 42, Weuu die Gemeinde die Erthcilung eines hcimalsscheiues verweigert (K. >'i4), so kann sich dic liednrch beschwerte Partei an die politische Bezirks' >ehörde wenden, welche, wenn vaö Heimatsrecht des Beschwerdeführers i» der Gememde durch ei» rechts» kräfliges Erkeimtnlß außer Zweifel gesetzt ist, die Gemeinde znr Ansferligung des Heimatssch'incs zn verhalten hat, 8- 4:',. Keine Genieinbe darf gegen Personen, deren Heimat unbelannt. zweifelhaft oder Nveüig ist, bevor ihr Htimatsrecht »ach de» Vestimmuuge» des gegenwärtige» Gesetzes endgülig sestgesteUt wurde, mit einer Abschiebung in eine andere Gemeinde oder. wen» eine solche dennoch geschehen wäre. mit einer Zurüllschiebung bei Haftunz für alle Schäden «nd .ttoste» vorgebe». W»rt>e icroch die Uebernahme vo» der lii,»» nachnwls als verpflichtet erka»»!en Gemenide ohne Grund verweigert, jo l,al dieselbe allen durch eine solche Weigerung verulsachte» Aufwand zn ersehen. Sowohl über die Verpflichtung zum Ersähe, al« über den Betrag desselben haben die politischen Vs» holde» z» erkennen. ^. 44. Eme» Anspruch auf Versorgung kam, der Arme gege» euic Gemeinde im Rechtswege »ichl gel» le»d machen. Derlei Ansprüche a» die Gememdc, in welcher dcr Arme da« HcimalSrecht »nbcstritte» besitzt, sind in dem durch die Gemtindeordmmg festgesetzte» Ve» schwerdezugc auszutrageu. siebenter Abschnitt. A n irc udu >lg deS gegenwärligell Gejeh < « auf die vom Gemeinde verbände nusg,. sch! edenen Gl> < sgcbie lf. eqe»warligen Gesetzes lrelc» i» Vezichuug auf die Gegenstände, worüber dasselbe verfügt, alle frühen» mit dcmsclbe» nicht im Einklänge stehende» Gesetzt außer Kraft Hcimatsrechle jedoch, wc!chc am Tage r,r bc. giuueudc» Wirlsamklit dieses Gcschcs uach dcn fr"» htlc» Vorschrifte» btlcilö mvorbc» ware», velbleibei, K«tH i,isc>I.n,ge !» Kraft, bis sic nach ten Vestimmnngen dltscS Gcseyes verloren gehen, § 5()' Durch ras gegeuwänige Gcseh wird an dc»jc»!gcn gcschlichc» Vcstimmungc» nichts geändert, wclchc ras voi» Heimatsvcrdande unabbängigc Nccht z»m Anfcutballc i» einer Gemeinde (Gesey vom 5, März 1"62, R, G, Vl, Nr, 18, Art, 3), so wie zum Gewcrbcbclriebe i» delsell'en lM, 9. 45 bis 48 der Gewerbeordnung vom 20, December 1859. R. G. Pl. Nr, 227) betreffe». Der Sta.'tsministcr ist mit dem Vollzüge dieses Gesehes bcauflragt. Schönbrnu». 3, December 1863, /ran^ Joseph m. i>. Erzherzog Slainer >». >'. Schmerling '"- I'- Lasscr «>. s>. / Auf Allerhöchste Aüordnuilg i Freiherr v. Rau sonnet >», >', Formn lare, ^auo .......... Polili scher Bezirk..... Heimatssckein, womit von der Gemcinde N, N, besläligt wild, daß Name.............. (fharakier oder Beschäftigung....... Aller .............. Sland (ledig oder verheiratet) ...... in dieser Gemeinde das Hcimatsrccht besißt. . . . , beu.....18 ., Eigenhändige Unterschrift der Partei: Für die Gemeinde: (Folgen die Unterschriften) Nichtamtlicher Theil. Hur Kongveßfrage. Dle Antwort, welche die österreichische Regierung imlcr dem 17, November auf die Einladung zum Kongresse an das französische Kabinet gerichtet, und d!c dev „Mouilcnr- jüngstens gleichzeitig mit der „Wiener Abendpost" veröffentlicht hat. war leine deft mlivc. unbedingte, Sir halle vielmehr die Aufgabe, die Pflichte» der Courtoisic zu erfülle» »nd gcwlsse Vorsinge» znr E»lscheid»»g zu brmgcu. Die dcfi»i< tive, enogillige Entscheidung ist eist dieser Tage »ach Paris abgegangen und bildet eigentlich die Erwicde» rung auf die Depesche des Heirn Drouyn de Ühuys an de» Tuc de Grammont vom 25. v. M. Sie ist be» slimmt ablehnend, wenngleich die Ablehnung darin nicht gerade mit dürre» Worlc» ausgesprochen wird. Die Motive dafür sind. wie die «0.-D. P." hört. zwofachei Art! die nothwendige Ncsultaüoslgkeit eines Kongresses. auf dem England nicht uertrclen sein würde, und ras Unbestimmte »nd Uilgenügende des Programms, das Herr Drony» le khnys als die B.isiö dcesclbcn bezcichnct Hal. In ersterer Vcziehnng macht ric an dc» Fürsten Mctlernich gcrichlele De> pesche daranf aufmerksam, wie wenig ersprießlich, wie gerarcz» unniöglich cs sei, oh»e Englands Milwir« lmig. ja rhiie dcssen Auslchlcn geradezu unmöglich es >ei, ohne Englands Milwirkung, ja ohne dcsse» A». sichle» auch n»r vernommen zn babcu. zn einer Ver» stäudigung übcr große europäische Fragen zn gelangen nnd auf rauerhaflcr Grundlage den Forlbestand des Weltfriedens zu sicher»; anderseils, sagt die Depesche, köuuc man sich »icht vcrhchlc», daß die von Herr» Drouyu dc ^,'huys bezeichneten Fragen (die polnische, dentsch'dänischf, italienische »ud rumänische) solche seien, die enlwcrcr ihre i!ös»»g bereils gefu»dc». oder die> selbe doch nicht auf ciueni cnropäischcn Kongresse finden könnte», Iin Eanztn aber seien <» denselben mebr nnr Andentungeu als feste Punkte eines Programmes einhalte». Mit Vedauer» müsse daher die österrci» chischc Negicrung es auösprcchc», daß die wcsenlllchen Vcoinguügrn, von denen ei» gedeihliches Resultat des Kongresses erwartet werde» könne, nicht vorhanden se!e». Die Ministerkrise. Die Gerüchte von ciucr Ministertrise treten mit mehr Bcstimiüthcit auf. Ueber den Stand und Charakter derselben bringt die „Pr." Notizen, nach dcuen es sich inchr als um eine Personalfragc handelt, Es soll nämlich, nnd hicz» soll allerdings der Verlauf der Debatte über dic lluöivärtigc Politik imAbgcord. uelenhansc den Anstoß gcgcbcn habcn, Graf Ncchbcrg in «mcr am Samstag abgehaltenen M»u,ter - Confe-rcnz, wclchcr Sc, Majestät dcr Kaiser präsidutc, dcu Mangel ciucs einheitlichen Nepräsentantcu dcs Mim-stcriumö vor dem Reichsrathc beklagt »nd geltend ge< inacht habe», daß der Herr Erzherzog Rainer, weil Erzherzog, nicht als verantwortlicher Minister vor dem Reichsrathe erscheinen tonne. Die Erörterung der Ursachen, welche es verschulden, daß da« Ministerin»!, obwohl scit drci Jahren im Anttc, noch tcin einheitliches, und gewissermaßen die Krise im Ministerium permanent ist, führte naturgemäß auf dcu Stand dcr ungarischen Angelegenheiten, nnd, wie mau dcr „Pr." versichert, wäre bei dieser Gelegenheit uo» entscheidender Stelle die Nothwcndigicit cincr endliche» costing dcs Verfassungsconfticls mit Ungar» betont und hierüber die Mcinnng dcS Staatsministcrs provocirt worden. Man sagt, Herr von Schmerling habe den Moment für cinc ernste Transaction als »och nicht gekommen angesehen nnd über die Transaction^Mittcl cinc ausicr-ordcntlichc Zurückhaltung beobachtet. Thnc cinc» Bcschlnß in dieser Sache zn fassen, soll die Ministcr-Eonfcrcnz geschlossen worden sein. Am nämliche» Tage crtrcmltc Hcrr v. Schmerling, nnd ist seitdem a»ßcr Stande, an dc» Staatsgeschäfte» persönlich Antheil zu »chmcn. v^nzwischcn abcr sind, wie hinzugefügt wird, Verhandlungen cröfsnct worden, welche darauf abzielen, den Präsidenten dcs Herren Hauses, Fürsten Earlos Aucrspcrg, n» Stelle des Herrn Erzherzog Rainer cm die Spitze dcs Ministe» rinms z» berufe». Graf Ncchbcrg würde dann sein Portefeuille behalten; ob auch Herr u, Schmerling, würde zwar von scincin Entschlüsse abhängen, abcr da man sich cincr Ablehnung versieht, so würdc dann nicht, wie cinigc Abgeordnete erzählten, der Hcrr Polizciministcr Frcihcrr v. Mcescry, sondern Fürst Aucrspcrg zugleich zum StaatSmiuistcr cruauut werde». Zur Ebarattcristit dcr politische» Plauc, mit dcucn Fürst Aucrspcrg an die Spitze dcs Ministe« rilims zu treten gedenkt, dient die markante Nachricht, daß in seinem Namen eine vertrauliche Anfrage an cincn hervorragenden Führer dcr liberalen Partei im Aligcorduclcnhansc gerichtet wurde, ob derselbe gcucigt sei, iu das Miuislcrinm (in wclchcr Eigcu schaft, ist nicht gcsagt worden) ciuzntrctcn. Man sctzt übrigens hinzu, dcr Abgeordnete habe gedankt. Neben allcdcm gilt jedoch in parlamentarische» icreiscn als ausgemachte Thatsache, daß das Entlassungsgc-such dcs Hcrrn v, Schmerling scit etwa vierzehn Tagc» schon überreicht sei. Dagegen meldet das „Frbltt.": Die von verschiedene« Blättern veröffentlichte» Mmistcrtombina-tioncu werden von kompetenter Seite als gänzlich nnbcgr n ndet bezeichnet. 57. S'itzung des Abgeordnetenhauses n m 10, December. Auf der Mlmsterbanl: Sc. Erzellenz dcr Herr Finanzminlster v, Plener; fcrncr Ministcrialrath Lchwarzwald. ^n der Hofioge: Se. l. Hoheit Prinz Wasa, Abg. v. Popp (Siebenbürgen) cll'ält cincn zivci»» monatlichen Urlaub. Vertheilt werden: der Hcrbsl'schc Dringlichkeits« antrag und der Finanzausschußbericht über das Kriegs« budget, Dcr Ausschuß zur Prnfung dcr Ministerial««-' ordnuug vom III, Ollobcr 18»^ Hal sich lo»s»itn,rt und zum Obma»u Freiherr» v. Pratobevcra. z»n> Lchriilsührcr Han» gewählt, Herbst erhält das Wort zur Pcgrüudnng seines Antrages, Gr cri»„crl dara», daß die Frage, wo die Erwerbs« uud Einkommenslener von Akticnniitel' »ehmnüge» zn enlrichlc» sei. schon cmmal Gegenstand ci„cr Iülerpellatio» in diesem Hause geworden sei Der Fiuauzminister habe damals erklärt, daß das jchige Verfahren anf geschlichen Vcstimmnngen beruhe, oic Sache werde sich bei Gelegenheit des Ocmeindc« gescßcs regeln lassen. Dieß sci aber »ich! geschehe»; »uu erscheine cö als das beste auf admimstintivem Wege, durch cinc We,su»g dcü Ministeriums die Sache zu erledigen, doch erkläre die Eulschcidu»g des 2laals> »il»isteri»ms in, lcytc» Falle dcr Art (böhmische West. bahn), uo» dcr gege»ivärlige» Art der Äcstcncrmig kö»»e nicht abgegangen werden, so lange kein »cues Geseh im Vcrfassungslmge zu Stande komme. Und ra die Regierung nicht die Initiative ergreife, mnsse das HauS es thnn. (Veifall) Der Antrag (anf Oinseßung eines Ausschusses vo» nenn Mitgliedern zum Entwurf einer betreffende» Gcseßuorlage) wird mit großer Majorität angenommen und hierauf zur Nah! geschritten. Aus der Wahl gehen hervor: Herbst. Grocholski. Froschauer, ^'hninger. Proslowly, Pummcrcr, Suida, Da»bel, Vaiiliu, Abg. Of» er berichtet über die Novelle zum Slempel» nnd Gebnhrengcscl). Er beginnt mit dcr Verlesung dcr Schluhbcmerkungcn des Ausschnßbc. richlcs. welche zn dem Antrage lanlcn: Das h. HauS wolle dcschlicßcu: die k, k. Rcgie« rung sei aufzufordern, in dcr nächsten Session des Ncichsralhes über die Stempel n»o Oebnhrc» nene Vorlagen znr gescymäßigcn Vchandluug einz». bringen. Brosche erklär!. seit langer Zeit sci kein so uupopulärcs Gcseß erlasse» worden, und zwar sei cs nicht das virlc Zahle», sondern die stete Ungewißheit iibcr den Sinn dcr Vcstimmnngcn, was dicß Gcsch »»popular mache. Er führt mehrere Vcispicle a»! in dcm cincu >v»rde von drei verschicdcncn Vchö'rdc» lincm Schriflslnck ein Stcmpclbctrag von !'»(>00 f>» 12(X) fi, und — 50 kr. zncrlannt, (Er lcgt die l>c< trcffcndcn Papicre anf den Tisch des Hanfes nledcl,) Äcrger würde a»> liebste» die gauze »cue No« uclle ablcbxc», we»» sie »icht wirklich cixigc Erleich« leriüigcn cnlhielte. Wenigstens müsse nnn abcr dic Regierung anfgcfordcrl werden, bnrch ei» einziges Gcscß Klarheit in die Dunkelheit uud Vmvirüma dcr bclicffenocn Gcsctzgcbuug zu bringcu. Daß fcrucr dcr Wunsch »ach Ermäßiguug dcr Säße ei» bcrcch' Ilglcr sci, zcigc am dcullichstcn dic nc!,e Novelle selbst, anch scicn darnbcr die Stinimcn anerkannter Aulori« lälen »nd zahllose Tlmlsachcn zu citire». Das Gc« bübrengesch von I84<» habe von 1840 bis 184? (i','2 Millionen gelragcll. das spälcre von 1850 dagcgcn von 1851 big 18(!2 die Summe von 33<1 Millionen. irns doch ei» elorbitanlcr Tprnng sci> Onolich wünsche er die E»lfer»»»g ucjalorischcr Ve« stimmüngc», Tcr Ansschnßanlrag erscheine ihm a»' fährlich, cr bca»!ragt uiclinchr: „Die b, Regierung sci aufzufordern, in dcr nach' slcn Zeit ein »encs, alle bishcrige» Vestimm»»gei> nbcr Gebühre» dcrogire»bcs. »ach Materie» georl< neteö. möglichst billige Sät/e annehmendes Gcsck einznbringcn," (Vcifall) Da Niemand in der Gencraldeballc sich mehr ;n»! Worle meldet, wird zur Spezialdeballe ge' schriüc». Zu ^, 4 (cnlhaltcno die ucränderle Skl,!»i; diese Skxla u,itcrscheiocl sich uo» der früheren dadurch, daß nc billiger und adgcrundctcr ist; die früherc Ska>" war anf dcm Perzentfnst uon '/,, gegründet, wahrc«» die gegenwärlige 8 per Mille beträgt nnd auf das Gutachten dcr Nicucr Handelskammer begründet ist) bemerkt Abg, Hagcnancr, daß die Wechselstempelslala »och immer im Verhä!t»iß zu a»dcr» i?ä»dern z" hoch sci. Das Fi»a»zmi»istcrium möge berücksichlilic», daß Fälle cinlrctc», wo dnrch die Slcmpclpftich! sc'" österreichische» Verkchr ci»e Mc»ge Geschäfte c»>< gehe», wcll das Ausland, welches »ach Oesterrei^ arbeitet, nnd wclchcs für die Wcchse! »nd wicdcr s>>l sci»e Nclonrcn »ach cincr hohe» Skala zahlcn müM sich licbcr a» aodere Plähe wendet, Abg, Wi» tcrslel» bemerkt, daß die u, v, Hai!» dclslammer »icht clwa dic Z>ffcrnsäye, wie sie e/t Skala vorschrcilu, nicht zu hoch gcfuudc», sondern »nö ihr für hcuer nichls anderes übrig blieb, als znr 6^ lcichtcrnng cine abgernudctc S»mme z» finden. Die im §, 1 angcführle Skala wird daranf ""' geuonimcn, Vci §. 2 (Enllichlüngsart der Slempelgebühl für Wechsel; der Ansschnß Hal hier an der Ncail/ ruüg^vorlagc zwei Acubernugcn vorgcnommc»: D>e Regicriingsvorlage Hal die Vcslimmnng gclroffc», l^p sowohl das Dalnm, als auch dcr Name dcS 2>>ls' stcllcis iu jcder cinzclucn Marke ciügclragcn werdc» solle, dcr Ausschuß Hal dieses dahiu gcäuderl, daß e«l genüge, wenn lcr Name dcs AusstcUcrs nur übel' Haupt über die Marke derart geschrieben wird, d^ alle Markc» als überschrieben erscheinen; ferner h/ dcr Ansschnß zur Vcrhindcrung von Dcfra»dalio>>ck dc» Aülrag gcstcllt, daß i» allen Fällen, wo kci^ Slcmpclmaikc» bci dcr Hand sind, dieselben "' Verwendung dcr ämllichc» Vl,i,!g>,els »ich! »n',1^ >st, sci vclalorisch, und cs gcnüge ei»c höh»»l1 ^ Slrafe für Dcfrandatioucn. §, 2 wird nach dcm Nnischnßautragc mit 5M !ass»»g dcr vo» Wiülcrstci» beanstäxdclcn Slclle " genommen. §. 3 wird ohne Debatte angenommen, ,, Zu §. 4 «Strafe dcr Ucbcrlrelnng« bea»!^. Slcffens einen Znsah. daß als zwcile Ali»" ^ seht werde: «Der Aussteller ei»es Wechsels oderH, Anweisiliig ist für die richligc u»o uollstaiidia.e ö>^ !uug der Slcmpelpfiicht uerantworllich, die 6^g. kaun demnach nur cin Mal, uud zwar ^'^'",^i,c» stclllr direkt oücr einem der Indossanten "«a^ » ,uerdc». welchem ^ehlcrcn dafür dcr Regreß a» l^ Vorgänger offen steht.« , ^scl Ministcrialralh Schwarzwald meüu '.,„>. Axlrag würde eine Aendcrnng >» dc» S'ral ^ m»„gcn enlhallc», dc»» jereömal wird eine ^^, eingchobcn, wcnn cine Gcfällsoerlchnna sl"/!^ ^,<,. ha!; eine Einhcbling dcr drci< oder zelmfacl) ^ bühr sc> vo» cmcr Slrafe z» ""le>schcidc>: >' sz we de überhaupt nnr Dcrjcn.ge e.ner Sle>"pc»> »»terzogcn. dcr i» dcu uorhcrgchendtn zwci Jahren! t>>ci Mal zu einer erhöhlcn Gebührenzahlung vet» hnltcn wnrde. Abg. Brosche ist übcrhanpt gegen die zehn« fache Strafe. >i»d zwar weil man lei» Recht habe, it einem Gesetz, welches kurze Zeit »ach Dämpfung dcr Revolution in Frankreich erlassen wurde, welches iu jeder Beziehung mit einer drakonischen Strenge vorgeht, wirb man doch nicht eine Paralelle mit unseren Zustände» ziehe» wolle». Er beharre also bei seinem Antrag und würde sich allenfalls dem Amendcnlent Stummer's anschließe». Abg. Brosche. Der Ncgicrungskonimissär hat auf Frankreich n»d England gewicse». Das sei Alles schön; wen» die Regierung einen Vortheil dar!» fi». det. wird immer England und Frankreich vorgeführt (Heiterkeit), wenn aber von dem Hause auf eine In« slitution Englands oder eines anderen Landes hinge» wiese» wird, so heißt es, Oesterreich sei noch nicht reif. (Große Heiterkeit,) Abgesehen davon, finde er, daß ein Vergleich mit fremden Ländern, waS die Laste» anbelangt, für Oesterreich nicht passe, ircil in England und Frankreich Handel »nd Industrie von der Regierung »»lerstüßt werde». was i» Oesterreich fehlt, (Rufe: Sehr wahr!) Abg, Hagena »er spricht sich gegc» sämmtliche eingebrachte Amendcmcnts ans, ß. 4 wirb hierauf „ach den, Ansschnüanlragc mit dem Zusahaniragc des Abgeordneten Slcffenö und dem Subamcndenicnt Stummers angenommen. §§. 5 bis lnclnsioe 8 werden ohne Debatte n». genommen. Zu §. 9: «Beschränkung dcr Stcmpclpflicht dcr kaufmännische» Korrespondenz" (der Ausschuß hat die Korrespondenz der Handel» „no Gewerbetreibenden »icht »ill »nter sich, sondern auch mü andere» Per« soncn von der Gebühr zu befreien beantrag!), erklärt Ministcrialrath Schwarzwald, daß dlc Negiernng sich gegen diese Erweiterung der Stcm. pclfrciheit verwahre, und beruft sich in dieser Beüe» hmig gleichfalls auf England. Mg, Steffens findet es im AnSschnßanlragc ^dcnkl,ch, daß »ntcr dcn Ausnahme» von dcr bc. dmgten Gebührenfreibeit die «Vcrpflichtscheinc« an« Pftchis^«!'''« """beantragt, daß das Wort „Ver-?W .',"""""' l°l'c. >""> ftrncr. daß statl vorschrifnäL «' ""'" Gegenwände, als jene dcs lF!!n7^. Ne^'!,5" konzessionir.en Ha», andere Gegenstand/Ä' ^ ,,°7^ '7.^. «>^r werbcbetricbes.« ' '^^ Handel«. mW Ge. gen d^dÄnk^ Wortes «Vcrpftich.schei.ie«. aus. " ^«'^ung de« Abg. Brosche spricht fül de» Antrag Steffen« >»,d wird ß. 9 dc« Auösch.!ßm,trages mit beiden vom "bg, Steffens eingebrachte» Amen»eme»ts anac. "ommen. . Ucbcr Anlrag Steffens wird die Sihnna balb " Ubr gfschlosscn. Nächste Sitzung morgen 10 Mr. ., Vczüglich dcr Tagesordnung bemerkt dcr Prä. c! »,'"' ^' ^" ^ '"^^ "^ ^"" nothwendig Nf,',^ ^"dget zu bccndcn, cs angezeigt sci. rag negs^dge, m.f die Tagesordnung zu setzen. ^ wlrd dagegen kcine Einwendung erhoben,) Oesterreich. Wien. Sc. k, k. Apostolische Majestät baben mit Allerhöchster Entschließung v. 17. Oktober 0. I. für die Person Sr. k. Hoheit dcs Hoch« und Deutschmeisters Erzherzogs Wilhelm da« freie DiöpositionSlccht übel das Vermöge» dcs deutschen Ritterordens bis zum Bclrage uo» zelmlauseud Guldc» (M., welche« dcm unmitielbaren Vorgänger iu jener Würde, weiland Sr. königlichen Hohcit den, Herrn Erzherzog Maxi« mllian. von Sr. Majestät rcm Kaiser Ferdinand allergnädigst vcrlichcn und mit Allerhöchster Entschließung vom 15. August 1'<>.'' bestätigt worde» ist, allcrgnädigst zu erneuern geruht. — Die «Hermannstädter Zeitung« berichtet un< term9. December: A»s lclcgraphischen VistrihcrNach» richte» tlanSpirirt seit vorgestern, daß in Vistritz am Sonntag Nachmittags cin Offizier einen wohlange« sehenen Bürger auf offener Straße niedergestochen habe. Wir erfahren aus kompetenter Quelle, daß die sofortige Untersuchung des bejammcrnswerthen Falles ebenfalls im telegraphischen Wege sogleich anbefohlen worden lst. Ausland. Frankfurt, 7. December. Das Bundesezc. lutionslorpö ist bereits in Bewegung, Es heißt, daß das zuerst in Holstein einrückende KorpS auf 22,000 Mann erhöht worden sci und aus 12.000 Ma»» Sachse» und Hannoveraner» u»0 10.000 Ma»» Ocsterrelcheru und Preuße» bestehe» werde. Außerdem stelle» die beiden Großmächte eine Reserve von 45.000 Man» a» der Unterelbe auf. Die sächsische Division wird auf der Eisenbahn in's Lauenbulgische befördert; die preußische» Truppe» gehe» über Münden nach Vcrden und von dort wcilcr über Nolcnburg, die österreichischen Truppe» über Dresden und Mägde, bürg nach i,'üncburg. Berlin, l0. December (Nachts). Die „Nalio. nalzcitung« verbürgt, daß die Ritterschaft und Land» schafl des Herzoglhums Laucnburg sich über die An« clkeummgöfrage noch nicht endgillig ausgesprochen haben. Die „Kreuzzciluug« meldet die bevorstehende Vcilobung dcS GroßherzogS von Mccklenburg-Schwe. ri» mit dcr Prinzcsstn Anna von Hessen Darmstadt. — Dcr „Ncsscl," cincm dcn Interessen dcr Hcrzogthmncr gcwidmclcn Blatte, wird gcmcldct, eö gehc das Gerücht, Christian lX. habc sich in Folge der in Kopenhagen llnsbrcchcudcn Unruhen an Bord cincö englischen Dampfers geflüchtet. Odessa, 2« Nouembcr, Zahlreiche Vtrhaftl»!« gen werden vorgenommen und häufige Abführunge» »ach Sibirien finden statt. In Kcrlsch und N,colajcff großartige Rüstungen. Es herrscht in den Lebensmit» tel» große Theuerung. Konstantinopel, 5. December, Das Schrei« bcn des SultauS in Betreff der Kongreßeinladung ist noch nicht abgegangen n»o eg heißt, die Annahme sei so gnl als zurückgenommen. Zwischc» dcr Pforte u»o dcr persische» Negicru»g wurde eine Konvention !» Betreff des Telegraphen abgeschlossen ans Gr»»b. lagc dcc Vrüsjclcr Konvention. Der Prozeß anläßlich dcs Zusamme»stoßcS des iüoybbampferS "Pluto" mit der englischen Brigg «Violet- wurde zu Gunsten deS Dampfers eiischicdc». Nächstens soUcn Konferenzen wegen dcr Klöster in den Donaufürstcnthümern cröff»ct werden. Die> Doiiaiiufcrpolizel wurde ucu organisirt. Emc Äom« mission zur vollständigen Regelung dc, türkischen See» postdicnstcs soll ernannt werden. Aus Pclsicu wird übcr Bagdad aus Herat vom 4. November telegraphisch gemeldet, daß Mohmncd Schcrif Khan. Sohn Dost Mohameds, sich zum un> abhängigen Herrscher von Herat erklärt habe. Die Partei Azful Khans in Kabul erstarkte »nb Schir Ali Khan. anerkannter Herrscher von Kandahar, mar< schirt gegen die Hauptstadt. Die Turkomaucn, unter» stüht von Mohamcd Scherif Khan, begingen auf per» sischcm Gebiete große Vclwüstnugen. Murao Vlirza, del Onkel des Schah, marschirte mit einem starken Heere gegen sie; die bntlische und persische Regie« rung sind in dieser Angelegenheit einverstanden. Athen, 4, December. Im Ministerium Spal« tung. Der Kriegsiniluster wird wahrscheinlich auslre» teu. In Attika und dcn a»gre»zcnrcn Provinzen lom< men wieder Räubereien vor. Der König will leine beständigen Ordonnanzoffiziere anstelle», sondern alle Wochen wechseln. Calcutta, « November, Der Znsta»b de« Vi> ttkönigs Loib Elgin bat sich gcbessclt, Vatavia, 29, Oltobcr, Fortwäbrcnde Regengüsse, die grosse» Schaden anrichicn. Von Makassar ist !n daö Toro» U'cagebict eine Erpedition znr Züchtigung dcr Rad« !chahs von Binama und Pankall abgegangen, Hongkong. 31. Oktober. Major Gorvo» er stürmte die befestigte Stellung von Waluugjow, Au? Iapa» wird gemeldet, der Fürst vo» Tschusiu habe sich gegen den Mikado empört; dcr englische Admiral ist noch immer unthätig unb erwartct ^adungstruppen. Oberst Vurgevine, der von dl» Kaiserliche» zu den Rebelle» übergegangen w^r, verließ »nt mehrc< reu aüdenn Fremde» die letzteren wieder Bcl de» Taipings blieben noch ungeläbr 20 Fremde. Unter den Anhängern des Fürsten vo» Tschusiu wurde ein ssomplot entdeckt, das Schloß von Osaka anzugreifen nnd dcn Mikado fcstzxnehmc»; bei dem nachfolgen, dc» Kampfe unterlagen die ersteren. ________ Tagesbericht. Laibach, 14. December. Die Vereinslcitung dcS Verein« der Aerzte fül Kram hat für die am 21, December I8(i?> um 5 Uhr Abends stattfindenden Generalversammlung folgendes Programm aufgestellt: ä. I n n e r e V c r c i n s a n g c I c g e n h c i t e n -. 1. Erstattung des Jahresberichtes pro 1863; 2. Rechnungslegung pro. Ihtt3; 3, Wabl der Mitgliedcl der VereinSlellnng; 4, Wahl von Ehrenmitgliedern; 5>. Feststellung des Prälimlnar« »er für das nächste Jahr zu hallenden Zeilschriflen; »!, Vcraldmig über den ModuS der Benützung der Verein«.Zeitschriften von Seite dcr auswärtigen Mitglieder; 7, Sonstige Anträge dei l'. I. Herren Mitglieder, U. Wissenschaftliche Vortrage: 1. Dr. Kouac übci »cclio onl'sgrrn pu«l mor-»m; 2. Prof. Dr. Valenta über eine» interessanten Fall von angeborener Achscndrehnng um äli-«5l<: des mlestmuln illiim. — Die gesellige Zusammenkunft der Sänger, Turner und Schütze» letzten Samstag war überfüllt, so daß an cin Uebersiebel» in ei» geräumigeres i!o» kale gedacht werden muß. Nach den verschiedenen ernsten nnd heileren Vortrage» erfolgte die Einzcich. nung für dcn Nallenavend, die so zahlreich aueficl, daß das Uülcrnchme» als gesichert zu betrachten ist. — Graf AucrSpcrg (AnastasiuS Grün) hat cin Gcdicht „Robin Hood" in Balladen vollendet, das mit einer historischen Abhandlung eingeleitet ist. — In Marburg hat sich letzten Sanistag in cincm Gasthofe ei» Mädchen aus unbekannten Mo» live» durch eine» Pistolenschuß entleibt. Nach Mittheilung aus Steiermarl sind seit 2, November d. I. nur in den blshcria.e» bereits erwähnten Senchcnortcn cin;elne neue Grkran^ kungen des GroßhornviebcS an Rinderpest vorgekon!. mc», Scit dcm 13. v, M. ist im ganzen dortigen Klonlande leine neue Ellranluog mehr vorgefallen. Del Seuchenort Herzogbelg im Bezirke Kinoberg wurde am 17. u. M, für scnchenfrei erllnrt. Lvien, lii. December. Se. Majestät dcr Kaiser haben gestattet, daß der Ertrag der nennten und der zehnten Ttaatslotterie je zur Hälfte der Gesellschaft dcr Musitfrcundc, welchr bekanntlich in der Nähe der Mondscheinbrückc ein neues Vclcinsgcbäube erbaut, zugewendet werde. — Im Befinden dcs Staatsministers Ritter von Schmerling ist scit gestern cinc mcrlliche Bcssc rung cingctrctcn. Er hat einc ruhigc Nacht verbracht, die Fiebersymptomc haben abgenommen und der Druck im itopfc nachgelassen. — Vor einigen Wochen hat dcr hiesige Speli« leur S. von Wien die Flucht ergriffen uno seine Fa> milie verlassen, wonach sich die Verunireuung von 150,000 Guldeu fremrer Gelder herausstellte. Ueber Antrag dcr Staatsanwaltschaft wurde hierauf gegen denen Gattin ndcr Inzichlen der Mitwissenschafl die irafgcrichlliche Untersuchung eingeleitet, aber lurz darauf dxrch Beschluß dcs üandeSgerichte« wieber ein» gestellt. Gegen diese Einstellung bat die l. l, Staat«, inwallschaft an das l, t, Oberlanbesgcricht die Ve» rnfuug eingebracht, welche« die »euliche Aufnahme dcr Untersuchung unb Einliefcruna, der Frau S. ve» ordnete. Dem zufolge ist die l>esaglc Frau, eine in Wien allgemein belannte Schönbelt, an da« l, l. kandesgerich! cingeliefert worden. Neueste Nachrichten und Telegramme. Dresden, I I. December, In der heutigen Siz« zung dei Abgeordnctenlammer bmchten dcr Piccpra. sidcnt und drciunboierzig Abgeordnete den Antrag cin: Unter dcm Ausdrucke de« tiefsten Bedauerns »»b dcr gelechtcn Entrüstung übel dcn jüngsten Pundlsbe« schluß, und das Velhalten der sächsischen Re,,icr»!,s> ancrlennenb, die Regierung zu ersuchen «mil allen Mittel» dahin zu wlikcn, daß die beschlossenen Maß. regeln zu einer vollständigen Besetzung Schleswig» Holsteins ausgedehnt werden: d,ß ferner die Nicht» ancrtcnniing dcS dänischen Königs für die Hrrzoa.» tbümer ausgesprochen nnd mit der Ainilemuma, des nach dcr agnatischcn Eibfolge bcrcchügten Fnistc,, als Hcrzog von Schleswig holstei» nicht läi^cr ge» zögert wcrdc," Berlin, II. December Dcr Staalsanzeiger» melrc«: eaS Malineoberlommando fordert untel ocn, KKH» 10, December alle Marinercserocn, ausgcuommcn jcne der Sccbataillons »»d dcr Seeartillerie, wie alle Sccdicnstpflichtigcn bis zum 27, Lcbcnsjabrc auf. sich bei dcm nächstcn Landivehrbataillon sofort zu melde», . Ttuttssart, 11. December, Die Kammer beschloß einstimmig: «Die Negieruug z» ditte», beim Vnnde a»f die sofortige Vcscnung des Hcrzogthnms Schleswig mil, tie E»t!assung des Holstein ^auc»» burg'schc» Vundescoutingents in die Heimat anzntra» gen; so wic das Erbfolgercchl des Hcrzogs Friedrich cilsbad anzuerkcnnc» und für diese Anerkennung bcim Viindc mit allen Kräften zu wirlen," Der Zusatzantrag Sccgcrs „gcgcn das Fcsthal» ten am Londoner Protokolle feierlich Verwahrung einzulegen" wnrdc mü 7X gcgcn !> Stimmen a»ge« nommen, ttzutl,«», l >, Dcccniber, In einer Proklamation an die Schleswig-Holsteioer, unterzeichnet: Friedrich, Herzog von Schlcswig-Holsjcin, in welcher der Herzog für dic bewiesene Treue dankt, hciLt es u, A : „In meiner Person vereinigen sich das Recht, die Legitimität, die alle Verbriefnng des Landes mit den na« tionalcii Forderungen iind de» Gebote» der Mensch» üchlcil." Dcr Herzog hofft, gestüht auf die bundes-freundliche Hilfe, die Neubildung dcr schleswig'holslci' «ischen Armee bald beginnen zu können. Wen» der Friede zurückgekehrt sein werde, dann werde Schles» wig-Holstein für Deutschland und Europa eine Gc« währ des Friedens und dcr Ordnung sein, Hamburg, I I. December (Abends), Dic Vnr» gcischaft beschloü einstimmig, den Senat zu ersuche», dic althergebrachte, vcrfassnngsmäöigc, unzcrtrcnulichc Verbindung der Hcrzogthmner Schleswig li»o Holstein, die Sclbstständigkcit derselben, ihre vollständige Trennung von Dänemaik, wie d,e gcsepliche Erbsol> ge niit !illcn ih,n z» Gebole stehenden Mitteln schnz-zcn und stnycn zu wolle,,, iind erklärt ihrerseits, soweit diese Miüel von ihr abhängen, sich zur Hcrgavc derselben bereii, Turin, !l, December, Dic „Discnssionc" mel-dct i Dcr Finanz,ni,,islcr hlU mit Rothschild einen Theil de« Anlchenö von 2 Millionen zu 7l, und den» selben Bedingungen wic daü A„lchcn von 5><>) Millio« »en. Die nlm^n l.25> Millioiicn werden erst im Apri! oder Mai negociirt. Luudo», !.', December Nachrichten aus Vom» l'!i!) vmn '^> Novcniber nicll'c» I Lord Elgin ist !od!, 'Alle Gcbirg^'ölkcr siüd ausgestanden. Rüsc tclegra-phu! von Laltt're inüerm 2(i, November, daß die An» gnffc abgeschlagen, Gcnera! Chamberlain und Oberst Rose uerwnnrct wnrdeni General (shanibcrlain hofft anch ohnc Veistärlung zu siege», Kopenhagen, l<». Dcccmbcr, „Dagbladel" und Flyuepostcn" mc!dc»i Es wird von wohluntenichtc» ter Seite bestätigt, saß die Unterhandlungen wegen cincr Allianz mit Schweden rückgängig geworden sind. New-Aork, ^, December. Genenü Grant hat die Wiutcrkampagne aufgegeben. Meade stieß im Thale Milernm auf i'cc in einer zu festen Position; cr wandle sich nach Frcdericksbura. zurück. Es circu» lirt das Gerücht, Longstrcet habe dic Vclagcrnng von Knokville cinfgcgebcn. Markt- und VesclMbericht. «aibach, 12, Dcccmbcr, Anf dem heutige!' Markte sind erschienen: 12 Wagen mit Getreide, « Wagen mit He» und Stroh. 105 Waqcn u»d7Sch>ff< mit Holz, l.'!(» Mel)cn Erdäpfel zu fl. 1,5i<», und 1^ Mastschweine -> fi, 1'> bis II! per Zentner, (W ochcninarkt - Prcisc,) Weizen pr. Mchc'. fi, 5>1^ (Magazins. Prcis ft. !»,^< (Mgz, Pr. ft. -l,N); Gerste st, —,- (Mgz. Pr ft, 2 97) Hafcr ft, 2 5 (Mqz. Pr, fl. 2,M; Halbfrucht fl. — ^ (Mgz, Pr. fl, 3,80); Hcibcn fl. 2,44 (Mgz. Pr. fl. 2.4l>) Hirse st, 2,!»0 (Mgz, Pr. fl. 2.W); Kukuruh ss. — -(Mgz. Pr. fl, :l,02); Erdäpfel fl. 1,50 (Mg;, Pl ft.-,-); Linsen ft, 4,20 (Mgz. Pr. ss,--------) Erbsen ft, 4,5>0 (Mgz, Pr, fl, —.—); Fisolen fl, > ^ (Mgz, Pr, ft, .....,—); Rindi«schmal; pr. Pfnnd kr. .'" Schn'cineschm.ilz kr. 4<»; Speck, frisch kr, 2<>, dctt« geräuchert kr, 7.7; Putter kr, 5!»; Gier pr. Slüc lr. 2; Milch (ordinär) pr. MaL kr. 10; Nindfleift rr. Pfnno kr. 18—22. Kalbfleisch kr. 20. SchwciM fleisch lr. 21, Schöpscnftcisch kr. —; Hähudc! pr Stück kr. :l0, Tauben kr. 1!j; Heu pr, Ztr. ft. 1.U bis fl. 1 40. Stroh kr. 70—90; Holz. harlcs :!<»", pl Klafter ft, 8, dctto weiches fl, 0; Wein (Mgz. Pl> rother, pr. Eimer ft, 10 bis 14, dctto weißer fi-" bis —, im allgemeine» Verkehr, Theater. Heute Montag: Pauline. Schauspiel. Morgen Dinstag: Vin jüdischer Dienstbote Charakterbild. Verantwortlicher Redakteur: Ignaz v. Kleinmanr. Druck lind Verlag von Ia.naz v. Kleinmayr st ssedvr Bamberg in Laibach Anhang zur iinibacher Ieitung. Nl'lsll'Nlll'l'll^t ^U^" >'ch>^ H»Vl>lUVl»lU/!. >n,!>' „ts!t>,l stc»!,», Äilch (^rld «»d Silber wohlftilcr. S!c,' fest. nanin,!' llch !^>,>.^l's>-, ,«l>l,af!cu Ilmsifm «m cina '/,„', libher schlaff.» Fü„ftc»l>sc u„> >/,„ O»ldc» i'csftr bezahlt ,U>! oic ^n,jcü, ?I»ch in Indttiricp^lnc«» d»rchsch„i!!l!ch höherc ük'lir»"' q1N> !,!>istc,i !>>i Äiurdl'al^ü - Aclie» blc u«> 1"/» »»d iaruber slicgc», G,ld >ri,dcr smippn. Vefsentlictie Schul». I» üft,s>, W>,h>un>, . ,„ 5>"/„ «i!> :>» ^ü/1 ^>'/„ ?>!,>ch. v, l«»il „>it !«ü!l,'/>!'<:««> '."!.^> ..!t^' o!„>e Äl'schniü I^'i:!'/, —..,. —.— ?>^tiim>!!«'.'!u!el„» »u! ^>>!»„>,'(ii»,,vo,,< . . 5"/« ^l,- «l !«» National-Äiilchc» n,i! Äpril,'>n^'„s . . „ 5» „ 80,70 «0,8« !V!,!aI!i>M«...... 5, „ 74 - "4,2>' d»tto „>it Ä>ai-(il'„^, „ 4>„ 74.4N 7l?.0 dttlo.....„ 5 „ »!5.5^ i!5>.?,', m i< Ve, ll'fu,,,, v, Jahr, l«39 I^,5>0 I ÜO)st, , '.!,! - !>3 10 16 ,'>) l« » 8X.- Ob,-Oess, mit, Ta!,,l>, .,„ 5'/« «> l-i5 i»5. Nühme» .....5» „ <»!,— — 7. ,^, ,ss.n„t,, .ss>»i„ u ,«>,ft, 5» „ ^? - k?,',« NHHrt» >,. Ech!,si,„ , 5> „ ^5„> !'l - Ungar»......5> „ ?', ^5> 75, «ü Tcm. Van , .ssrc, » Sla», I> , ?:! i!5, Aa!i,,i,„ , . . . 5„ ?l.li> 7:«. Si>bn,l>, u, A»!o>v, . , 5„ 7! , ?:» „ m d, «crl,-^l, !8» ?.',?,', Veucliauische« Vlnl, 185!» 5„ !>,'!— -, Aktie» (ln Elück) Nationalbailk..... '">i > 7^7- ,ssredit.'Vl»stalt ,„ 2l«) ^ l' ,'!' >-<> 5,l< 81^,, N,ö, «iScom,-(«.,', ,,5,!i< ,l ,^,W, ».!>! . <>18 -K. Fcrb .N»rdl>,,, !«c0 fl, »M, I7.'<> -^,.',', -Slaat«-ssis,-W ,1, UM, °d,r 5>tt) ssr..... ^5> l^.'^s»«) Kais. «lis.-Vah» z» 200 sl, > — )4<» 5,<» 2,,d, iwrbb,«erb.'V.200„ „ 12«L5 I^.5<» Eüd, Ntaats-, lomb'vrn n. c,n»! »<„dw,-Vah„z,200ft. <5M mit Einzahlum,, , I!8 ,'>0 I!,I> — Q,N, D>'!,,'D>i,,,>>,sch '(«>s, « ,/ 1^". !-'! Oc,w-,,lch, V!,'„d i>, T,,fss3" iiH», 2,ü Wil,„,D,n>,,>,m,'.«>,.tt».,," .^ :!!','. :ll>« P,!'!,, ,«,!!,»l>>,„l.> , . , . W2, - ^/>! Vö!,m. Wc!»»i!,„ ,,» A«> si , 15,5 5,, l5,<; ' l hciftl'al,,! «!ti>» Ä«< sl <>, M. m, 14«, fl. <7«!'7„» ^l»zal»l>»>,i, !17, -Pfandliriese <,,,> ><"'fl., «>,ti,>,,a<- ,s, ^ ^,^, ^ ,„,,^ ,^^ .""'"^ v.,l^bn« 5... !'!, !«,5,<> )!a.,^!d '"l" ^ ""l°«l',5. „ f<5. «0 ,^> !5. >l!i^!!,chc VodcN'Endit-Ansta!! ,u 5 >, p!.U....... ^«.<5. 8ü. - Vose l!'>r Stück,» ssrcd.-NnNal! für Handel », Wew zu 100 fl. üss. W, ... 13l»>!0 l^'X . D°n,Danwfs„Ä.'»10N si, »W, 8!'5,l, <^,, Ttadlssc,!,. O>'n, . 40 . ö, W. !!2,7s> ,ül 7. '»7!«, Salm ,,» 40 sl, (l, W ^. 5<<» ,'>l' Pa!ff,> ,. 40fl, «Äl, . U,^'> ^!^. !i,a>„ ., 40 „ „ , ^2.25, "^' El, WlNl'i« „ 4«» „ „ . :<,'!,',,» '!> Wi,>dlsch„nch „ 20 „ „ , l!>,5,<, WaldN.,» „ 20..... 20 - ,ss,,il,u,,!) „ !«! „ „ , l5>,- - l"^^ Wechsel. .'! M »»a!, , ?!»>,l'l>„r,, s»s >00 fl, siidd, W. 10075, 10».^ F^„,lfu>! ,i, M. d,li^, I»»N?5, lUl,^ Haml'nrg für 100 M>n! Vaülil!^^, ,l, d>^ «l»,dm> ,m I« Pf, L!>>!i»,, , l!8,!,! >l"!,7 Pa,i>' si,r 100 Frans« , , . 4'! 70 ">^ ' ' l?onr« der Geldsorte«. W.ld W.'« K. Mü„,< Dulat,» 5. fl,'!!' lr. 5. st, 7« M .ssron.n . . . . IU „ 45> ,. 1i; „ 5>c> » Napolennsd'vr . . l» „ 5>2 „ Ü „ 5>°! ,< Rnss, Iini'frials , i' „ 80 „ !» .. 8l . Ver>in«!ha!l! , , 1 „ 78 „ I ., 7st , Tilbe,-Al,il, , , N!» „ 25, ., I!,, „ ö0« Lottoziehungen vom l'» «ra,: .^» 47, U 7» ,s re»« 0 cl» st u zeig e. Den 1l, December IW'l. Hr. Vcrl, Agent, von Vrnn». — Hr, Zerko,l'!tz r'-?7. (!) ?lr. 4->.'4. Edikt, Im Nachhange ;nm eirßgerichtlichcn Eoikic vom 4 ^lugnst I^'!">, Z. '^4.'l. wird bct»!!„t gegebln, d»L on, ^^. Dezember I. I, znr ül. slscutive» Feildielung der, dcm variholomä Veutsch von Rctschitsch gehörige» 3le>,!ität geschritlc» wird. ssk, Vezirksaml Radmannsdorf. als Gericht, am 1, __________9lovembcl 1«l!/,, Z. 2497. (!) Nr. -'.! !''>. E d i t t. Vo» tea, k. l. Pezirlsamte Nassclifuß. als Gc° richt. wir» dcm unbekannt wo befindlichen Johann Novak von Debliiz bicnnt bekannt gemacht, daß sei» Paler Zoha»» Nova! am ^4. ^u»i l8L:j zu Dcbenz. Haus-Nl. 14. "I' in!^l!>!<. g.stoibcu i«. Zohan» Novak wird »u» hlemil aufgcfordcN. sei» Erbrecht biiic» <3>ncm Jahre uon tem unlc,, a». gtscote» Tage bei diesem Gerichte anzumcloc» »»r liuter Ausweisung sc,ncS Eibrechleö s«we Erdsirllä. rung anzudringln. widiigcüs die VerlaLabhandl»»«, mü ocm unter E>„em ausgestellten (iuratoi Mathias Widmar ucn Glinck und dc» sich elbsciklärlcn Eibcu gepflogen »>,r die Verlassenschafl denselben cingeani. worttt weilen wülde, N, k, Vezi.lsaml Tschcrncmbl, als Gericht, an, 1'». Heptembcr I^l,,., Z, 225X», l»!), Wohnungs - Hnjrigr. Iln Hause Nr. 21 am alten Markte ist dcr ganze erste Stock mit der Altane, bestehend aus 8 Zimmern, 2 Kabineten, dann Küche, Speis- und Holzgewölbe, für kommellden Georgi 1864 zu vcrmiethen. Das Nähere ist im 2. Stock' bei dem Hanseigenthümer zu erfahren. PMerpeditllls - Stelle zu besetzen. Bei einer Poststation im MsteiilaA findet ein geprüfter Postexpeditor soqlM' Aufnahlne. Anträqe sind an das k. ^' Postamt Livva ni rickten. 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