A. 259. Dienstag, 10. November 1896. Jahrgang 115. ""Ohi,,<'/; l,,m,j«hl,g st. z5(,. F,lr b!e Zi.stsNu»« ln« Hau« 8<,»,1ähri„ ft, l, - Instrt«<>n»i,tbüs: FUr bi« z« 4 ^s,,,,, z,z ,r gl«s,rls prr Zclle « tt,.- be! ostsls» Wirdsrholungsi, prr Zeile 3 lr. Die «Laib. Zelt,> erscheint tüqlich, mit llulnahme der Vonn» und Feiertnae. Die Ub«i» ?^"t! Edlen von Trappet, Commandanten Infanterieregiments Freiherr von Fejsrväry Nr. 46; dan^ ^ Weiß von Weißcnbruck, Comman« men des Dragonerregiments Kaiser Franz Nr. 1; > °"H demnächst im Verlage von Moriz ^^effe^^'?"ergasft4, erscheinen: «Gesetz. M zg'i^ directen Personalsteuern. ^' Nukl! s V ^' Gesetzesmaterialien erläutert von '^'nanlmin's4 ^"^' l. k. Ministerial. Vicesecretär im 6'"a 10 Bogen. 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Der Ver» fasser und die Verlagshandlung haben es sich daher zur Aufgabe gemacht, in der vorliegenden Gesetzes» ausgäbe durch die ganze Einrichtung und den billigen Preis derselben eine wahre Volksausgabe zu schaffen nnd so zur Verbreitung dieses wichtigen, fast jedermann berührenden Gesetzes in weiteren Kreisen beizutragen. Ein neues Schriftchen von Johann Sima. Die bekannte Wiener Vcrlagsbuchhandluna A. Pichlers Witwe Stellvertreter Pranger erschienen. In erster Reihe handelte es sich um die Formulierung des Vetorechts der beiden Regierungs»Commissure, welches die Regierungen auf die Discontpolitik ausgedehnt wissen wollten. Eine zweite Frage, die noch zu lösen ist, betrifft die Wertbemessung der dem Noteninstitute gehörigen Häuser. Die Eonferenz hat über diese Fragen keine endgiltige Entscheidung gebracht. Man kam überein, dass die Fachreferenten der beiden Finanzministerien nunmehr ohne Rücksicht auf die schwebenden Fragen, deren Lösung vorbehalten bleibt, an dic Feststellung des neuen Vanlstatuts herantreten. Die nächste Sitzung des Budgetausschusses findet morgen statt. In der vorgestrigen Wählerversammlung des verfassungstreuen Großgrund-Besitzes Niederösterreichs wurde über Antrag des Freiherrn Heinrich v. Doblhoff mit 26 gegen 18 Stimmen beschlossen, sämmtliche 16 Candidaten der verfassungs' treuen Partei zu der heute stattfindenden Wahl für den niederösterreichischen Landtag zu empfehlen. Das ungarische Amtsblatt veröffentlicht die Allerhöchste Entschließung, durch welche dem Han» delsmlnister Daniel in Anerkennung seiner Verdienste um die Millenniumsausstellung die ungarische Baronie taxfrei verliehen und er zugleich zum erblichen Mit« gliede des Magnatenhauses ernannt wurde. Herr von Daniel wird das Abgeordnetenmaudat, welches er erlangte, wahrscheinlich bis auf weiteres behalten und seinen Sitz im Magnatenhause vorläufig nicht einnehmen. Wie die «Ngenzia Stefani» meldet, langte vom General Baldissera auö Massauah ein Telegramm ein, wonach die Lage an den Grenzen fortdauernd eine ruhige ist; es regnet ununterbrochen. Der Jahrestag der Schlacht von Mentana wurde in Gegenwart von Delegierten mehrerer Vereine aus Rom und einer zahlreichen Bevölkerung festlich begangen. In den Bauhäusern von Monte Rotondo und Men« tana wurden zahlreiche Kränze niedergelegt. Einer officiellen Depesche aus Havanna zufolge kam es zwischen den Truppen des Generals Gonzales Munoz und zahlreichen Insurgenten, welche hinter starken Stellungen in Manuelas (Provinz Pinar del Rio) verschanzt waren, zu einem erbitterten Kampfe, wobei die Insurgenten geschlagen wurden. Die Verluste sind unberechenbar; sie verloren sämmtliche Stellungen. Auf spanischer Seite wurden 2 Mann ge« tädtet und 24. darunter zwei Officiere, verwundet. Wie versichert wird, wurde Maceo verwundet, anderen Berichten zufolge hätte er jedoch die Flucht ergriffen und Verwundete, die ihn an der Flucht behinderten, todten lassen. — General Polavieja hat sich nach Manila eingeschifft. Derselbe wurde bei seiner Abreise vom Publicum herzlich begrüßt. Die Agence Havas meldet aus Athen: Die Regierung beschloss, jene Officiere, die sich nach Kreta begeben hatten und vom Gerichtshofe freigesprochen wurden, im Disciplinarwege zu bestrafen. Die Lage auf Kreta beginnt infolge der Verzögerung der Durch» führuug der Reformen ernste Beunruhigung einzuflößen. Aus Conftantinopel wird gemeldet: Nach einer abgehaltenen Versammlung der Botschafter unternahmen dieselben Schritte bei der Pforte, wobei sie! darauf hinwiesen, dass die Botschafter von der Ernennung der ottomanischen Delegierten für die Commissionen zur Reorganisierung der Gendarmerie und zur Einführung von Iustizreformcu auf Kreta noch nicht in officieller Weise in Kenntnis geseht worden sind. Auch machten die Botschafter Einwendungen gegen den jüngsten Erlass inbetreff der Einzahlung der von dem Handelsgerichte eingehobenen Taxen in die Staatscasse, indem gelegentlich der Erhöhung dieser Taxen die Pforte und die Botschaften sich dahin ge« einigt hatten, dass diese Taxen nur zur Bezahlung der Gehalte der Functionäre des genannten Gerichts ver» wendet werden sollen, während durch die gegenwärtige Verfügung die Functionäre Gefahr laufen, ihre Bezüge in unregelmäßiger Weise zu erhalten. — Nach Kenntnisnahme der in der französischen Kammer abgegebenen Erklärungen des Ministers des Aeuhern, Hanotaux. sandte der Sultan seinen Secretär zum Botschafter Cambon, welcher im Sinne der von Hanotaux erhaltenen Instructionen betonte, es sei vor allem dringlich, dass der Sultan eine Anzahl Maßnahmen treffe, welche geeignet seien, die öffentliche Meinung zu beruhigen und Europa die erste Genugthuung zu geben. Der türkische Botschafter in Paris brachte nunmehr dem Minister des Aeußern, Hanotaux. zur Kenntnis, dass der Sultan unverzüglich die Prüfung und Durch« führung nachstehender Punkte angeordnet habe: 1.) Die Freilassung der eingekerkerten Personen im ganzen Reiche, gegen welche keine Anklage erhoben sei. 2.) Dtt Anordnung, dass die Polizei die sich friedlich verhalt nden Armenier nicht weiter verfolge. 3.) D»e UN' verzügliche Einberufung einer armenischen Versammlung zur Vornahme der Patriarchenwahl. 4.) Die Uever-Weisung des Obersten Mazhar.Bey. welcher fm °« Ermordung des Pater Salvator verantwortllch "' scheint, vor ein Kriegsgericht. 5.) Die Abberufung ves Valis von Diarbekir, auf dessen Verhalten W °w Unruhen hingewiesen worden war. 6.) Die ErlMW präciser Instructionen an die Valis, um neue Gewa^ thaten zu verhindern. 7.) Die Leistung von U" schädigungen seitens des Unterrichtsministeriums an vi katholischen Klöster in Kleinasien, welche bei den Me' Unruhen geschädigt worden waren. Ueberdies !"he " Trlassung eines Decrets bezüglich der raschen?" Wendung der im verflossenen Jahre in sechs "'A^, Armeniens gewährten Reformen und deren nu dehnullg auf die anderen Provinzen bevor. Der u ^ tische Botschafter wies noch auf die bekannte ^ lassung des Polizeipräfecten von Constantwopel weg» seiner in den Unruhen an den Tag gelegten Schwa^ hin. Minister Hanotaux dankte dem Botschafter """ theilte ihm mit, dass er an Cambon genaue InM" lionen zur Ueberwachung der Durchführung dieser er, Reformmaßnahmen ergehen ließ. Tagesnemgleiten. — (Duell.) In Budapest fand am 7> d- A vormittags in der Franzens'Eavallerie-Kaserne in Affaire des Abg. Franz Kossulh und des gewesenen v »' Gabriel Ugron ein Säbelduell zwischen diesen beiden si° . Der Arzt hatte zwar Kossuth, der an Athembeschwe" leidet, vom Duell abgerathen, doch bestand KofjmY ^ !ber Austragung des Duells. Beim ersten Gange ery Kossulh einen starken Hieb auf den rechten Ar«- « h dritten Gang wurde er durch einen kräftigen Sav^ an derselben Stelle des rechten Armes wieder getroffen, dass da« Vlut stark hervorquoll. ^ — (Stiftungen.) Dem Oberbürgerme >l Schllller in Koblenz gieng die Mittheilung zu, dass ein gewm Salomon aus Hamburg 600.000 Mark ausg.eM " mit der Bestimmung, dass die Iinsen hievon in V"""^ Wi«n und Koblenz zu Unterstützungen von Arm" anderen WohlttMgkeitszwecken verwendet werden 1 ^ Die Verwaltung der Stiftung wirb Wahlscheins Hamburg übertragen werden. .,, — (General Varatlerl.) Wie °u«M"^ meldet wird, ift es gelungen, das gebrochene ^ ^ verunglückten Generals Aaratieri einzurichten, lnde" Stunden nach der Operation lein Schmerz eintrat. — (Vränbe.) Die in Peterhof gelegen« ^ mann'sche Gießerei ist fast volMndig "iebergeo ^ Der Schaden ift wrüchtlich. — Am ?. b. b"h ' ^ Dampssvritzen.Vauanstalt im Vlackfriars-Vezirl " ^O ein großer Vrand aus. 350 Dampfsprihen und Fuß Schläuche wurden vernichtet. ^.) — (Sturm aufdemAsow' l^," M e ^ Auf dem «sow'schem Meere wühlet ein entsetz! «er ^^-Es sollen viele Unglückssälle vorgekommen sein- heiten fehlen. Unerbittlich Oericht. Roman von K. Klinck. (35. Fortsetzung.) Herbert Grüner ließ sich den Tag hindurch nicht sehen. Als er, nach Hause zurückgelehrt, sein Zimmer betrat, hatte er auf dem Tische einen Brief mit dem Poststempel Newyork gefunden. Der Anblick des Briefes lieh sein Gesicht linen unangenehmen Ausdruck annehmen, den wohl nie ein Menschenauge in dem» selben gesehen hatte, der aber nichtsdestoweniger häusig genug — besonders in der letzten Zeit — in der Einsamkeit seine gewöhnlich ruhigen und gleichmäßigen Züge entstellte. Seine Hände zitterten, als er den Brief öffnete. «Geld und immer wieder Geld!» kam es zornig von seinen Lippen, indem er das Schreiben zusammenknitterte. Mit kurzen Schritten begann er das kleine Zimmer zu durchkreuzen. «Geld und immer wieder Geld!» kam es abermals über seine bebenden Lippen. «Wie soll das enden? Meine Hoffnungen sind heute mehr als je herab« gestimmt. Ich fange an, für den Ausgal'g zu fürchten. Welcher Art wird er sein? Welches Leben voll Sorge und Qual hat mir jene eine Stunde gebracht, in welcher ich der Versuchung unterlag! Ich werde die rollende Kugel nicht aufhalten können, — er wird von Stufe zu Stufe sinken, seine Forderungen verdoppeln, verdreifachen, und endlich — endlich —» Seine ferner gemurmelten Worte blieben unverständlich. Nach emer Weile nahm er ein Cours-vuch ^ Hand und begann die Zeit zu berechnen. welche er zu einer Reise nach Newyork hin inch zurück würde gebrauchen müssen. Aber er fand nicht die Ruhe, um überhaupt das Iahlengewirr des Buches zu verstehen, und missmuthig warf er es nach einer Weile vergeblichen Suchen« wieder auf den Tisch. Die Misserfolge der letzten Wochen hatten tiefer auf ihn gewirkt, als er selbst es erwartet haben würde. In dem Augenblick, in welchem er die Aussaat langer Jahre zu ernten erwartet?, sah er sich plötzlich von allen Hilfsmitteln, die Frucht einzuheimsen, entblüht. Der Zügel war seiner Hand entfallen, und er befand sich unmittelbar am Rande eines Abgrunds. Er hatte stets mit allen Factoren mit einer Genauigkeit gerechnet, die ihn felbst bisweilen über-raschte und an seinen ungewöhnlichen Scharssinn glauben ließ. Und doch übersah er zwei Punkte, vielleicht, weil sie ihm unwesentlich erschienen waren, welche er nun aber als diejenigen erkennen musste, welche seine ganze Berechnung zuschanden machen sollten. Da war die Treue einer Frau, die nicht auf die Dauer eines Augenblicks nur des Glückes und der Liebe vergessen hatte, welche ihr durch den Gatten gewährt worden waren, und die in einem Zeitraume von mehr denn zehn Jahren sich nicht mit einem Gedanken nur einem andern Manne hatte zuwenden können, ob dieser auch mit einer Ausdauer um ihre Zuneigung sich bemüht hatte, die in jedem andern Falle des Er« folgs sicher gewesen wäre. Und neben der Treue dieser Frau sah er das Herz eines jungen Mädchens, das er seither weich und biegsam wie Wachs in seiner Hand gefunden hatte, sich gegen seine Pläne auflehnen. Sie, die nie ein Wort des Widerstands gehabt, bei der eine ruhige .....'^_______. . Ne!"ne" Vmsk'llung sich stets Ansichten geneigt zu machen, wenn sie ewe ^e Z" Gelde es sein. die ihm eine sorgenfme. s"/^ 5M' lunft sicherte? Sobald er sich eine Stellu"^ss M errungen. — und er wollte Sorge t"U.^n I Zeitpunkt nicht mehr allzulange aus 1'N ;ne ce^ - durfte er nur die Hand und vornehme Frau zu gewinnen. ^ ^n ""' „ brauchte er auf nichts Verzicht zu lew - ^„n ^ stützmigen nach zu urtheilen, die " '^"M" ^c-seinem Vater empfangen, musste de< e« " ^ iho» "^ nicht so geringfügig sein wie ders^ ^„er zustellen beliebte. Vergebens war Hero, ^ „ müht gewesen, den Sohn zu überzel ", ^g^ Verbindung mit Lora Hartner der " g^ M j„s seinem Glücke sei, - vergebens, M" dal"^ec möglich gewesen war, M^iae ^ " ^lH^ Feld zu führen. - und so ah r N^„ hes^ Unthätigkeit verdammt, die ")" "N." Verhältnissen geradezu vernichtend ou« (Fortsetzung folgt.) ^i^chergeitung Nr. 259. 2217 10. November 1896. Vocal- und Provinzial-Nachrichten. Bändels- und Geweruekammer in Laibach. (Fortsetzung.) KM«5 ^" Kammer hat ein Ansuchen der k. l. priv. so a„ """" Farbholzfabrit Fidelis Terpinz' Nach- /yf"? die Erwirkling einer Frachtermäßigung für k, Ultlkel Quebrachoholz und Quebracholohe befür-dan.,., ^°^ ^he k. k. Eisenbahnministerium theilte «laus m,t, dass das Ansuchen der SüdbalMesellschaft ^"gehenden Erwägung und Aeußerung übermittelt d°l« l" ?" genannte Bahnverwaltung hat berichtet, nack ^ ble Beförderung von Quebrachoholz ab Trieft vrni^, ^ ein ermäßigter Frachtsatz von 5tt Hellern brn c> ^ bei Frachlzah'lung mindestens für 10.000^ bis . c Kb"es und Wagen mit vorläufiger Giltigkeit ei"V Widerruf, längstens bis Ende December 1896, h°s^lUyrt worden ist. welcher gegenüber dem bisher ,'andenen ermäßigten Frachtsatze von 72 Hellern «en wetteren Nachlass von 16 Hellern bedeutet, die N c^'^ b" angestrebten Tarifermäßigung für S^^'^derung von zerkleinertem Quebrachoholz ab der s° l. "^ Böhmen. Mähren und Schlesien sei in lejH Lenten Verbandsconferenz des süd- und nordöster-w^>^°ungarischen Eisenbahn-Verbandes vereinbart ^/A'fiir den Verkehr ab Salloch zur Unterstützung ! cilueren sein werden. Die auf Grund der obigen ^ ""barung zu gewährenden Frachtsätze sollen un-enda?/' ä" Einführung gebracht werden, sobald die erlös l - ^u^llnmung der betheiligten Vahnverwaltung ei», ^'^°" ^urde die Farbholzfabrik verständigt und bal, !'^" Eingabe derselben bei der k. k. pno. Sild- "yngesellschast befürwortet und dem hohen l. l. Eisen-^MlNlnistenum ein ausführliches Gesuch der gedachten Menl ^""^gelegt. Da in diesem Gesuche neue Mo-und z-^ die Frachtermäßigung für Quebrachoholz i>aa yf lbracholohe angeführt wurden, hat die Kammer "" ^"suchen wärmsten« befürwortet, h ^) Die Kammer hat beim hohen l. k. Handels» 'Werium die Gesuche der Genossenschaften der Schuh. ^Her, Kleidermacher, Hut« und Handschuhmacher be-bl,."°^' w denen um Verleihung je eines Stipen-^itsbeN ^^chtigung der Ausstellung moderner in MV ^ ? "" k. l. technologischen Gewerbemuseum ^ "len gebeten wird. Der Vorsteher der Schneider-Genossenschaft in Laibach, Franz Sturm, hat laut Mtheilung des k. k. technologischen Gewerbemuseums °en Kleingewerbesaal besucht und sich mit großem ^lfer und Interesse seiner Aufgabe entledigt. ^ Das hohe k. l. Handelsministerium hat mit dem Klasse vom 17. October 1696 mit Beziehung auf Men Bericht der Kammer eröffnet, dass es der Huhmachergenossenschaft in Laibach ein Stipendium M Besuche des Kleingewerbesaals des technologischen ewerbemuseums in Wien in dem üblichen Ausmaße, sM,ch Ersatz der Reisekosten dritter Classe des Per-c."enzugs nach Wien und zurück und je vier Gulden ^ leden Tag des Aufenthalts im technologischen Ge-G^Aluseum, zu ertheilen findet, hingegen kann dem GeX ^ Schneidergenossenschaft in Laibach um aea°?^U"8 eines gleichen Stipendiums nicht statt« "A?'" l?"be"' da es sich in diesem Falle lediglich bodu^ .sWMng ho« Nähmaschinen handeln könnte, "naen? Ertheilung eines Stipendiums nicht ge« Genns? "vtiviert wurde. Hievon sind die genannten benietf ^"^" ^" verständigen und der ersteren zu U"d 2 ^ sie den Stipendisten zu wählen hat, H«Nein?u entnehmen ist, dem k. l. technologischen Ge-filt den m? "°^"^gen sein wird, welches letztere den Punkt l> s^'"ch des Kleingewerl'esaals geeigneten Zeit-^»nitteln ' ^ ""^ ^'^ Auszahlung des Stipendiums "ehm^^l"" nahm diese Mittheilungen ge. »no zur Kenntnis. (ssortsetzuug folgt.) Weinbautag in Nudolfswert. ^ lEchluss.) !^"en siH " Insten Punkt: «Nach welcher Methode husten »." 5" Weinbauer ihre Weingärten noch am ^"Nen h.z ""«"uieren, wenn sie dle Veredlung selbst zu °llna. NllM ' "ferlerle Psarrer Vrulc aus «roß. "Kn »am ^ "vchmals auf alle früheren Punkte zu X^l be^ll!!, ..!"" Anschauungen mittheilte. Er Anlage ,?. ^ ^" 8"" bei entlegenen Weingärten °^" Neb ' "^"schulen l«r H-ranzucht von ver- '"z n„he «'' ""che als solche auszusehen wären, bel ? der am?!"" Weingärten jedoch das direct« «us- ^ Vründ r!., ^'" Unterlagsreben und da« nach- """««del« und Vergruben. Adjunct W. Rohrmann bemerkt, das« sich der gewöhnliche Weinbauer mit der Heranzucht von veredelten Reben nicht abgeben wirb, weil die Rebschularbeiten viel Sachkenntnis und Genauigkeit verlangen. Redner be« fürwortete sodann im Hinblicke auf den Umftanb, dass die bis jetzt angelegten Rebschulen noch weitaus nicht genügen werben sür eine hinreichende Production von veredelten Reben, da« directe Aussetzen vo« amerikanischen Reben und das nachherige Veredeln, und zwar möglichst niedrig am Boden, um das Vergruben zu ersparen, wie dies auch vom Director Dolenc und dem technischen Leiter Slalicly empfohlen wurde. Hiebei «acht er noch auf den Vortheil aufmerksam, dass bel diesem Vorgänge die Identität sowie die Tauglichkeit der ausgesetzten amerila» nischen Unterlagsreben am besten kennen gelernt wirb. Referent Dr. Romih empfiehlt zum Zwecke der möglichst schnellen Reconstruction der Weingärten: 1.) die Anlage von kleinen Rübschulen in der Hand der Wein« bauer bei Vorhandensein eines geeigneten Platzes und das Aussetzen der in solchen Rebschulen herangezogenen veredelten Reben, 2.) bei Mangel an geeignetem Platze für eine Rebschule das directe Aussetzen von amerikanischen Unterlagsrcben und die später auszuführende Bogen», eventuell Glünveredelung und 3.) das Aussetzen von in der Hand veredelten (noch nicht angewachsenen) Wurzel» reben, und zwar von zwei solchen Reben zu jedem Stocke, um ja sicher auf Erfolg rechnen zu können. Auch bei dieser Melhode ift eine kleine Rebschule anzulegen, um die nöchigen Reben sür die leer gebliebenen Stellen im Weingarten zu probucieren. Nachdem noch Director R. Dolenc die Vortheile der niederen Verebelungsart hervorgehoben, Wurden bei der Abstimmung sämmtliche Anträge angenommen. «Ueber die Vedeutung und zweckmäßigste Anlage von Filial» und Gemeinde-Rebschulen» sprach zunächst der Lanoes-Wanderlehrer in Steiermarl I. Vele, welcher in einer längeren Rede das Aussehen von bereits veredelten Reben als die beste Methode der Regenerierung besprach und auf die unzureichende Production der jetzigen Rebschulanlagen hinwie«. Redner befürwortet sodann die Errichtung vieler und gtöß:rer Rebschulen sowie die Vergrößerung der bereit« bestehenden, um nach Möglich» leit die Gewinnung von veredelten Reben zu fördern. Eorreferent W. Rohrman empfiehlt die that« kräftigste Unterstützung der Filial, und Vemeinderebschulen, welche in geeigneter Lage und in einer guten Hand jederzeit sehr anregend wirken und die Weinbauer zur Reconstruction ihrer Weingärten noch am meisten an-clfern. Solche Rebschulen können immer leicht besichtiget werden; auch werden in denselben nur jene amerikanischen Unterlagsreben probuclert, die in derselben Weingebirgs-läge am besten fortkommen. Eorreferent V. Skalicly befürwortet in einer längeren Nebe die Errichtung von Muster, und Versuchs-Weingärten neben den eigentlichen Rebschulen, und zwar in einem jeden größeren Welngebirge mit «leichartiaer Beschaffenheit des Boden« und gleichartigem Klima Diese Anlagen hätten den Zweck, die jährlich erforderliche An» zahl von sortenechten Reben zu liefern und den Wein« dauern bei Anlage ihrer Weingärten al« Mufter zu dienen. Nachdem der Redner noch die maßgebenden Momente bei der Errichtung solcher Rebschulen aus« elnanbersehte, empfahl er, derartig eingerichtete Filial-und Gemeinderebschulen nach Möglichkeit zu unterstützen. Sämmtliche Resolutionen wurden angenommen. Velm ?. Punkte < Anträge, lautend auf die Hebung des Weinbaus» meldeten sich mehrere Antragsteller. Weinbau-Wanberlehrer Fr. Gombac stellte den Antrag, das« man den Weinbauern für muftergiltig her. gestellte Neuanlagen Prämien vertheilen sollte, sowie das« die Lehrer und sonstigen Rebschulleiter mit der Fechsung solcher Anlagen zu entlohnen find. Bürgerschullehrer Dr. Romih stellte den Antrag die Gesellschaft soll dahin arbeiten, das« künftighin eine genügende Summe für die unverzinslichen Vorschüsse in« Präliminare eingesetzt wird, sowie das« ein Fond ge. gründet werden soll, aus welchem die Schadenersätze bei vorgekommenen Elementarschäden sofort geleistet werden können. Lchrer Retina aus Tschernembl stellte den Antrag, dass die unverzinslichen Vorschüsse rechtzeitig den Parteien ausgezahlt werden sollen. Adjunct W. Rohrmann beantragte schließlich die Errichtung einer Weinbausection nach de« Mufter der bestehenden Fischerei- und Pferdezuchtseclion, welcher die Agenden bezüglich aller die Hebung des Weinbaus betreffenden Fragen zu übertragen sind. Alle Anträge wurden einhellig angenommen. H'.emlt war die Tagesordnung beendet. Der Prä« sident, kais. Rath I. Murnil, dankte zu« Schlüsse allen Theilnehmern für ihre Mitarbeit, worauf noch Dr. Romih das Wort ergriff und dem CentralauSfchusse, insbesondere dem Präsidenten für die Einberufung dieser Versammlung sowie auch für die mühevolle und vorzüg« liche Leitung der Verhandlungen dankte. Die Versammlung wurde um V^ Uhr nachmittags geschlossen. ______________ — (Eröffnung der höheren sloveni« schen Mädchenschule.) Die höhere slovenische Mädchenschule wurde gestern vormittags in feierlicher Weise eröffnet. Die Feier leitete in würbiger Weise ein von Professor Dr. Svetina in der St. Ialobslirche celebrierles Hochamt ein, dem zahlreiche Andächtige anwohnten. Nach de« Gottesdienste versammelten sich die Theilnehmer in der festlich becorierten, «il dem Bildnisse Sr. Majestät kes Kaiser« geschmückten Turnhalle der zweiten städtischen Knaben.Vollsschule. Nebst zahlreichen Gästen lvarrn Landesgerichlspräsident v. Kocevar, lais. Rath Murnil, Bürgermeister Hribar, Vice. bürgermeifter Dr. R. v. V l ei w e i «, Lanbesschulinspector Suman, Lanbtagsabgeorbneter Dr. Zitnil, Bezirk«, schulinspeclor Levec als Delegierter der Regierung im Schul - Curalorium, die übrigen Mitglieder desselben, mehrere Gemeinderälhe und der Director der neuen Anstalt Dr. Pozar «it dem Lehrkörper anwesend. Bürgermeister Hribar eröffnet? mit einer Ansprache die Feier, in der er die Vedeutung der höheren slovenischen Töchterschule hervorhob und der großmüthigen Spende des H?rrn Gorup gedachte. Rebner betonte ferner, welch großen Dank die Gemeinde Sr. Excellenz dem Herrn Unterrichts» minister schulde, der das Zustandekommen der Anstalt wohlwollend zu fördern und sine Staalssuboenlion in Aussicht zu stellen geruhte. Redner wies darauf hin, das« alle wichtigeren Errungenschaften auf cullurellem Gebiete unserem erlauchten Herrscher zu verdanken sind, der seinen Völkern die Verfassung geschenkt und damit die Bedingungen zur Entwicklung ihrer Individualität geschaffen habe, das« auch die Errichtung der höheren slovenischen Töchterschule mit seinem erhabenen Namen in Verbindung stehe, da zum Gedächtnisse an das vierzigjährige glorreiche Regierungsjubiläum Sr. Majestät der Mäcen Gorup die Stiftung gegründet habe, und schloss mit einem breifachen «Vlava» auf Se. Majestät den Kaiser, in das die Versammlung begeistert einstimmte. Dr. Po^ar erörterte sodann die wichtige Aufgabe der neuen Schule, forderte die Freunde derselben auf, die Anstalt zu unterstützen, und empfahl dieselbe dem Schuhe Gollcs. Bürgermeister Hribar lud hierauf die Anwesenden zur Be« sichtigung der im Baron Zois'schen Hause befindlichen Localiläten der neuen Anstalt ein, die bereits 27 Schülerinnen zählt. — (Ge meinderath «. Sihung.) Der Laibacher Gemeinderalh hält morgen, den 11. November, um 0 Uhr abends, i» städtischen RathhauKsaale eine ordentliche öffentliche Sitzung mit nachstehender Tagesordnung: 1.) Bericht des Präsidium«. 2.) Verlesung und Verifi. cierung der Protokolle über die letzten zwei Sitzungen. 3.) Berichte der Finanzsection: a) über die Zuschrift des Bürgermeister,, betreffend den Gemeinberathsbeschluss vom 1. September 189« in Sachen der Josef Niederbacher, schen Stiftung; d) über die Deckung des Abgangs beim Bürgerspitalsfond; c-) über da« Gefuch de« «Slovenischen Lehrervereine, um Gewährung einer Unterstützung zur Deckung der Kosten für das Andreas Proprotnil'jche Grabdenkmal; 6) über da« Gesuch des «öfterr. ungar. Hllfsverein« in München» um Gewährung einer Unterstützung; e) über das Gesuch der Lichtenthurn'schen Waisenhaus-Vorftehung um Gewährung einer Unter, stützung für das neuausgeführte Schulgebäude; f) über den Recur« des Schuhmachers M. Trebar gegen den «agiftrallichen Bescheid Z, 2425. 4.) Bericht der Finanz-und Polizeisection über die Reorganisierung der ftäotischen Polizeiwache. 5.) Berichte der Bauseclion: a) über den Recurs de« Lulas Tomsit, Josef Umek. I. E. Roger. A. Urbas und der Nollis Erben, der Francisca Leben, des Franz Ialopic gegen die magiftratlichen Gescheide; b) über das Gesuch des Josef Gorup um Parcellierung seine« Baugrund« an der Römerstrahe. 6.) Berichte der Polizeisectlon: ») über die Melde-Ordnung; k) über die Errichtung neuer Polizeiwachftuben und Ueberftellung einiger bisher bestandenen; o) über die Benennung neuer Gassen und Straßen; 6) über die Fialerfahrordnung und den Maximaltarif für dieselben. 7.) Bericht der Regu« lierung«seclion über die Ablösung eines Baugrunds für die Herstellung einer Zufahrtsstraße zum Staat«., bezw. Südbahnhofe. 8.) Gerichte der Personal- und Recht«, section über psrsonalia. 9.) Bericht der Finanzsection Über Gesuche um Gewährung von Remunerationen und Vorschüssen. 10.) Bericht der Vausection über Vergütung von Auslagen sür die Aulfertigung des Regulierungs-unb Stadterweiterungsplan«. Fall« nicht alle Gegenstände der Tagesordnung in dieser Sitzung erledigt norden tonnten, wird am Donnerstag, den 12. November, um 6 Uhr abend« die Sitzung fortgesetzt und beendet. * (Künstle ben.) Draußen in Wald und Flur herbstet e« ganz bedenklich; die großen Bäume erscheinen immer mehr im winterlichen Deshabille' und in den Alleen lehren die Arbeiter jeden Tag eine größere Ausgabe von «Fliegenden Blättern» der Natur als Kehricht zusammen. In der Musik hingegen, da lenzelt es, denn am grünen Baume der Concerlmusil reiht sich Programm-blatt an Programmblatt. Bald beginnen auch die wackeren Kammermusiker mit ihren anregenden, intimen Mittheilungen, an denen hoffentlich eine recht große Kunst-gemeinde lheilnehmen wird. Vor allem schwingt ftch jedoch da« Theater zu einer musikalischen That au>, indem Laibacher Zeitung Nr. 259. 2218 10. November 1696. morgen L. v. Beethovens herrliche Oper «Fidelio» aufgeführt wird. Wie man uns versichert, sollen jorgsame Proben eine anständige Wiedergabe des unsterblichen Werles sichern. — (Personalnachricht.) Herr Dr. Anton Perlo wurde zum Diftrictsarzt sür Senosetsch ernannt und hat sich als solcher am 31. v. M. daselbst niedergelassen. —o. — (Demolierung beschädigterVebiiude.) Mit der Abtragung des hause« Nr. 69 in der St. Peters» ftraße wurde in der vergangenen Woche begonnen. Diesem folgt, wie wir erfahren, das Nachbarhaus Nr. 71 dort» selbst, ferner da« jetzt der Stadtgemeinde gehörige, ehe» mals Slovia'sche hau« auf dem Polanaplatze. — Die Demolierung der landschaftlichen Gebäude soll noch in diesem Monate in Angriff genommen werden. Wie der« lautet, wird auf dem Bauplätze des j'higen Redoulen« gebäudes im Laufe der nächsten Jahre ein neue« Schul« gebüude aufgeführt. — (Todesfall.) Nm 6. d. starb in Planina der dortige Districts-, zugleich fürstlich Mndischgraetz'scher Schlossarzt Julius Mayer im 73. Jahre seine« Alters. Derselbe war ein ehrenwerter Charakter und unter seinen Standescollegen ein hervorragender Nrzt, der sich einer ungewöhnlichen Beliebtheit erfreute. Vewei« dessen der geradezu massenhafte Zuzug der Bevölkerung von weit und breit zu dem am 8. d. stattgehabten Begräbnisse. Unter den Theilnehmern an letztere« bemerkten wir Se. Durchl. Fürst Vertreter der Vezirlshauptmannschasten Loitsch und Adelsberg, von außen den Landes-Tanitätsreferenten, die l. l. Bezirlsärzle von Laibach, Loitfch und Ndelsberg, ferner die Vertreter der Gemeinde, die Schuljugend und die Feuerwehr. Zahlreiche Kränz« mit Widmungsschleifen zierten den Sarg, Trauergesänge vor dem Sterbehause, in der Kirche und am Grabe erhöhten den feierlichen Charakter des Traueroorgangs. * (Deutsche« Theater.) Eine alte Posse von Kneisel, die zwei Decennien auf de« Rücken hat, die man am zutreffendsten mit der zwar nicht salonfähigen, aber bündigen Bezeichnung Possenquatsch abthun könnte, gieng gestern unter der viel verheißenden Vignette «Ungerathene Männer» in Scene. Dem Kritiker kann billigerweise nicht zugemuthet werden, dass er sich über die Grundidee des Stückes, ein Missverständnislhema, näher auslässt, ein Thema, das das Machwerk bei dem anspruchslosesten Publicum nur so über Wasser hält; es ist eben ein bequemes Sprungbrett, von welchem der Hanswurst seine Vockssprünge in« Publicum »acht. Uebrigen« gieng die Sache ohne weiteren Unfall ab; die Darfteller bemühten fich, durch dickes Auftragen und Uebertreiben die Circusspässe der hanswurftiade in die grellste Beleuchtung zu stellen und die Lachmusleln der Zuhörer ausgiebig in Bewegung zu setzen. Das Publicum zeigte fich auch dankbar und spendete den Damen Pichler, Brauer und den Herren 2a nda, Müller und Belger, deren Können fich an dem nichtigen Zeuge zersplitterte, Beifall. Die lünstlerifchen Fähigleiten der neuen Naiven Fräulein Brauer, die, gleich den übrigen Mitwirkenden des Vuten eher zu viel als zu wenig that, nach dem gestrigen Auftreten zu be« urtheilen, ist nicht möglich. ^. — (Familienabend be« deutschen Turn-verein«) Am vergangenen Samstag fand — wie wir bereits kurz berichtet — in der mit Flaggen und Wappen festlich geschmückten Glashalle des Casino ein Familien« abend des deutschen Turnvereins statt, der sich eines so guten Besuchs erfreute, dass fich dafür der geräumige Saal als zu klein erwies und die neu hergerichteten eleganten Nebenräume mitbenutzt werben mussten. Die Sängerrunde des Verein« unter der Leitung ihres Chor« Meisters Herrn Victor Ranth und die wackere Gelgier, lapelle brachten abwechselnd eine reiche, gut gewühlte Vortragsordnung zu Gehör und ernteten reichen und wohl» verdienten Beifall. Starken Eindruck machte ein größeres Werk von E. S. Engelsberg, «I» Dunkeln», mit dem die Sängerrunde ihre Darbietungen eröffnete. Auf den schönen Engelsberg'schen Melodien schweben Erinnerung«« bilder vorüber, die das Jahr 1870 zum Hintergründe haben. Ein schöner Genus« wurde «it Meister Schuberts «Gondelfahrer» geboten, dcm schönen, ganz in Mondschein« ftimmung getauchtem Chore, der vorzüglich gesungen wurde. Auf dies« alte Perle deutscher Lirberlunst folgte eine Neuheit, «Schwäbische Klänge» von Wohlgemulh, der frischmelodische Gruß der Leipziger Sänger beim Stuttgarter Feste. Der reizende Chor wurde stürmisch zur Wiederholung verlangt. Ein humorvolles Intermezzo, der Zwiegefang «t!le beiden Reiseonkel», unterbrach sodann die Nortragsordnung der Chöre. Die prächtigen Stimmen der Herren Moro und Mehly kamen in der launigen Scene gut zur Geltung. Mit eine« netten Koschat'Chor, »Beim Fensterln», und dem wirkungsvollen «Iagdlied» (mit Hörnerbegleitung) verabschiedete sich die Sängerrunde, die mit ihren Vortrügen einen neuen Vewei« ganz ge» diegenen Könnens erbracht und dem Fleiße ihres Chor» meister« da« beste Zeugnis ausgestellt hat. Dass die Nelglerlavelle. unter der Leitung des Herrn Kapellmeister« Ir»5°l. den Vergleich mit den berühmten Kapellen der W;en-r Regimenter mcht zu scheuen hat. ist bekannt. Von ^«n V«»,»g«n ,«i,n hi« H'b,iden.Ouverture von Mendels- sohn und die Phantasie aus «Lohengrin» besonders her« vorgehoben. Der Abend nahm den bei den Turnern bekannten zwanglos frohen Verlauf, und der Saal bot bis in die ersten Morgenstunden ein Bild frohgeselligen Leben«. —n.— — (DerVerein «^lovsngko plÄninuko äruStvo») veranstaltet am 11. d. M. um 8 Uhr abends in den Reftaurationslocalitäten des «Narodni Dom» einen Vortragsabend, an welchem das Ehrenmitglied der hoch« würdige Pfarrer Herr Aljaz aus Lengenfeld über da« Triglavgebiet einen Vortrag hallen und eine Abtheilung des Gefangsoereins «Slavec» einige Lieder vortragen wirb. — (Die Veräußerung von städtischen Baracken) «folgt heute und morgen vor« und nachmittag« an Ort und Stelle und werden dieselben an Meistbietende gegen Varbezahlung und sofortige Entfernung übergeben. Es gelangen über zwanzig solcher Holzbaracken zur Feilbietung, die in verschiedenen Stadl-theilen aufgestellt find. x. -(Ausdem Polizeirapporte.) Vom 8. aus den 9. d. M. wurden fünf Verhaftungen vorgenommen, und zwar drei wegen Excesses und nächtlicher Ruhestörung, eine wegen Verdacht« der Mitschuld am Ver-brechen der Münzverfälschung und eine wegen Herumstreifen«, --r. — (Der Eislauf platz) erhielt vergangene Woche den neuen Drahtzaun, der fich, auf entsprechend hohen Pflöcken befestigt, von der Bahnstrecke längs der Straße bis zum städtischen Gartenzaun hinzieht. Der Zaun erhält den Eingang ftraßenseits. x. — (Nach dem Süden) An einem dec letzten Tage zogen mehrere Gruppen von Kranichen, Wildgänsen und -Enten, vom Moorgrunde herkommend, über unsere Stadt, wobei man verschiedene «Nbschiedsgrüße» vernehmen konnte. x. — (Depeschenverlehr.) Im Monate September wurden bei den Staatstelegraphenftationen in Krain 7155 interne und 460 internationale Depeschen ausgegeben. Angekommen find 482 internationale Depefchen. Bei den Eifenbahnftationen diese« Kronland« wurden 738 De« peschen ausgegeben. An Tarifgebüren wurden bei den Staatstelegraphenstationen diese« Kronland« 3470 fl. eingenommen. Neueste Nachrichten. sitzung des Abgeordnetenhauses am 9. November. (Oilglnal-Teltgramme.) Im Einlaufe befindet sich der Bericht des Budgetausschusses über den Dringlichkeitsantrag Dobernigg und Genossen auf Uebernahme der kärntnerischen Eisenwerke der Alpinen Montangesellschaft durch den Staat. Der Nusschuss beantragt eine Resolution, in der die Regierung aufgefordert wird, Erhebungen bezüglich diefer Betriebe zu pflegen und dem Hause darüber Mittheilung zu machen. Das Abgeordnetenhaus berieth sodann die Aus» schussanträge bezüglich einiger Bestimmungen der Gewerbenovelle. Im Laufe der Debatte betonte Handels« minister Freiherr v. Glanz, die Belebung der genossen« schaftlichen Organisation in der Richtung, dass sie in den Dienst der Humanität und der wirtschaftlichen Bestrebungen gestellt werde, bilde mit Recht einen Hauptgesichtspunlt der Vorlage. Zur Erreichung dieses Zieles müssen die Einkünfte der Genossenschaften ge» sichert und Cautele für die Beschlussfassung der Genossenschaften gefchaffen werden. Nicht minder wichtig erscheine die Revision einiger Bestimmungen über das Lehrlingsmesen hinsichtlich des Besuchs der Fortbildungsschulen. Der Minister hebt hervor, dass die in der Vorlage behandelten Fragen einer glücklichen Lösung zugeführt wurden, und anerkennt die Nothwendigkeit einer weiteren Ausgestaltung der Arbeiterschutz Gesetzgebung, glaubt aber, dieselbe solle dem neuen Hause, wo die Arbeiterschaft direct vertreten sein werde, vorbehalten bleiben. Er warnt im Interesse des un« gehinderten Zustandekommens der Vorlage vor einem Hinübergreifen in andere Partien der Gewerbenovelle und empfiehlt schließlich die Ausschussvorlage zur An« nähme. (Lebhafter Beifall.) Es sprachen noch die Abgeordneten Hajek, Erb, Ebenhoch, Ritter v. Kraus und Adamek sowie der Berichterstatter Exner, worauf das Eingehen in die Specialdebatte beschlossen und die Verhandlung abgebrochen wurde. — Nächste Sitzung Mittwoch. Parlamentarisches. (Origlnal'Lelegramml.'' Wien, 9. November. (Communique' der ver« einigten Linken.) In der heutigen Clubversammlung wurde die Frage über den Fortbestand des Elnbs von 54 Anwesenden bejaht. Auch von den abwesenden Mitgliedern werden 13 künftig dem Elubverbande an» gehören. Ferner wurde die Antwort auf die Zuschrift der ausgetretenen Mitglieder eingehend berathen und darüber Beschluss gefasst. Wien, 9. November. (Orig.-Tel.) Der ImM" tätsausschuss beschloss hinsichtlich des DrinMe' antrags Pacal über die Zeugnispflicht von MW neten dem Hause einen Gesetzentwurf znr ^"°" vorzuschlagen, wonach Mitglieder des Reicheratt)«, " Delegation oder der Landtage wegen der in «l"»"" " ihres Berufs gemachten Aeußerungen im StrafverM^ gegen dritte Personen nnr mit Zustimmung b^" n tretungskörpers, dem sie angehören, einvernommen wr können. GelegralNtne Wien, 9. November. (Orig.-Tel.) Se. Majestät °e Kaiser ertheilte vormittags allgemeine AuMW ' Unter den Empfangenen befanden sich Mi niste rMI^. Graf Badeni, Finanzminister Ritter v. BlU"» und Iustizminister Graf Gleispach. Vor den " gemeinen Audienzen wurde der LandesvertheM m» Minister Graf Welsersheimb in besonderer M^ empfangen. — Um 1 Uhr nachmittags empsteng ^, Majestät der Kaiser die anlässlich der Err^ des Eisenbahnminiswiums ernannten "^rve el unter Führung des Herrn Eisenbahnministers ." v. Guttenberg. .5,. «Malis Wien, 9. November. (Orig.-Tel.) Großfürst V" Wladimirowitsch ist nach Russland abgereist. Wien, 9. November. (Orig.-Tel.) Marines mandant Admiral von Sterneck hat einen zehn"»" Urlaub angetreten. . , Mil Wien, 9. November. (Orig.-Tel.) Be: der yeu " Landtagswahl im Großgrundbesitz drang die E""!"" l, liste durch, wonach 12 Mitglieder des Verfassung^" Großgrundbesitzes und 4 Conservative gemahn n»^ Wien, 9. November. (Orig.-Tel.) Anlä'ssllH ' ^ 50jährigen Dienstjubiläums erhielt der P"'1°'u,F obersten Gerichts- und Cassationshofs Dr."- ^"^^ ein in huldvollen Worten abgefafstes kaiserliches v^ schreiben sowie die persönliche Gratulation des v>.^; Giannellian in Vertretung des Erzherzogs " ^ ferner die des Ministers Grafen GoluchowsU',^ Ministerpräsidenten Grafen Badeni und der ^» ^ Gautsch und Gleispach sowie des Prästdenm» Abgeordnetenhauses. „<.- tB Wien, 9. November. (Orig.-Tel.) Oegenu°e.^, Behauptungen einiger Blätter, dass me nu ^ Abgeordneten als Bedingung des Wiederemtr ^ den steiermäilischen Landtag von der Negleru'^^ fordert hätten, dass Graf Attems nicht ""A^ Landeshauptmann ernannt werde, erklärt das «F 5 ^s blatt» auf Grund verlässlicher Informationen ^n bestimmteste: die slovenischen Abgeordneten ;„ betreffs Besetzung des LandeshauptmalMspN ^g Steiermarl an die Regierung nie eine u gestellt oder einen Wunsch ausgesprochen. .Mner Wien, 10. November. (Orig.-Tel.) ^7 ^ O-Zeitung.. — Se. Majestät der Kaiser verl'ey ^ erkennung der erfolgreichen Mitwirkung bel ^s-leistung anlässlich des Erdbebens dem Ober^^nz' rathe Victor Colloretto das Ritterkreuz °c ^ h r Josef-Orden«, dem Handelsschullehrer ArttM ^e und dem Schulinspector Andreas ^""1" " M' Verdienstkreuz mit der Krone, dem Co>"M ^cB Freiherrn von Schön berger und oen Rudolf Zarli das goldene Verdienstttenz. n er- Meran, 9. November. (Orig-Tel.) ^'gzilh^ folgte die Aufbahrung der Leiche des H^N^ör'!^' von Württemberg im Beisein der ""Mlal' der Herzogin Mathilde und des H"^ ° lN0< in der evangelischen Kirche, von "0 ° « die Bestattung mit militärischem Eondi" ^^y Kriegsminister v. Krieghammer und der wu Kriegsminister treffm heute hier ein. .^ ZM Vndapest, 9. November. (O"g"Tel.) " ^isi^ von Portugal ist abends über Pa"s "H. ,. die Gräfin von Paris nach Venedig abAr ^ Rom, 9. November. (Orig,-Tel.) A' ^M Mittel« und Oberitaliens sind lM Vtt'U ^^ ^' Die Fluten der Tiber setzten während " ^^^, ' di Castello in Umbrien theilweise unt" ^, „M durch die größte Verwirrung hervoru Menschenverluste sind nicht zu beklag n- ^r ^ Rom, 9. November. (Orig-T".) .^ Pra'' , gangenen Nacht kam in dcm im ^3,,.ersbrN"'.,,M Caftello gelegenen Voltstheater eme ?" Mde 6"!, zll Ausbruche, die das aus Holz errichtete U ^ „F einäscherte. Ein Verlust an Mensch""" ^ bellagrn, » ,. gM. -^ ^ct Rom, 9. November. (Ong. „, gegenwärtig einmüthig gegen leoe „„ ^iel'U England trete dem Glauben bei. dies sei das beste ^"sich^stell? von Reformen. Das (loncert beft"^ d« ^""d, in günstigerem Stande, als ,e zuvor, ^,^l» Ziele zu erreichen. Die Reg'erung V ^^cherZeitung Nr. 259. 2219 10. November 1896. L «Menwartige Politik zu verlassen oder nur einen llusl.,1 5 v°" England gegenwärtig besetzten Gebiete den n -?' England zeigte immer Sympathien für Ennl« ? . b und hofft, dieser werde auch weiter mit NssU. >. " herzlicher Weise mitarbeiten. Die erste L? >>» Negierung sei, die Interessen und Rechte Wanos aufrechtzuerhalten, sodann die Interessen s/sFu^nitat zu fördern, ohne den Frieden, den es ^W>be. zu gefährden. ___________________ Angekommene Fremde. y Hotel Stadt Wien. ^ N;!3l - ^'"""b"- Schreiber, Fabrilsbeamter. Lundenburg. Dtutlck.'«'5°'«b"ben^r, Abcles. Köllner. Laccom, Puszlailer, Tiifa?' ^"^ stein,, Burclharbt, Kflte., Wien. - Mally, Kfm., n,eist.i s^°boi!mz,, Kfm., Krainburg. - Pauser, l. l. Post-D° nbi'rn^ ^3'^nitz. - ^lesche. Kfm.. Prag. - Thiem, Kfm., Perk n« ^. ^'"lel. Lehrer, s. Frau, Morobih. — Verderber, «reben? L°-"'' ^""We. - «alner, Hotelier, Tfchernembl. -"nc, Pnvllte, Neumarltl. - FUrsattel, Kfm., Nürnberg. Hotel Elefant. , Privat^, ^'^"^"ber. von Coltelli, Zirknih. - Isvaldello, Äbbll.i/ ^"H"^ Steinmetzmeister, Trieft. - Dr. Michälino, l, l 3i„.'^ 3^- Schiffrer f, Gemahlin, Reifnitz. - Dr. Burger, Led'»r w^«^°ttschee. — Hieber, Kakulil, Glück, Lichtenstern, ^ ^!r/5 2"^' Irisch, Kflte.. Wien. - Spitz, Kfm.. Warasdin. " F"' «fm., Prag. — Neumann, Kfm., Budapest. dani.l>.< ember. Nartal, Architekt! Schunii, Braun, Miefer, Nell«, F )°"p°' ^te., Wien. - Colombon, Kfm.. Ifola. -s'Ver ^''"''H^""' ^ Kanders, Kfm., Prag. - Prinz, Ne-llfln' ^^ ^^ ^i"cr). — Eney, Kaufmanns-Gattin: Gaßner, ' ' ^nest. - «ach, k. l. Postmeister, La°s. Hotel Vaierischer Hof. sitzer m^, ^'^"^lnber. Kmetic, Besitzer, Tersain. — Kern, Be< Knder >? . ^ ^ Kume, Reifender, Marburg. — Neger, Rei-! Ol «"brück. — Pcvalel, Schriftsetzer, Kopreinitz. j t'ne ^n c- ' November. Stine, Besitzer, Schallmdorf. — Wescb-' «ejltzer, Ntrauen. — Kren, Nahnbediensteter, Mitterborf.! — Vergl, Besitzer, Görz. — Hbnigmann, Wirt, Gottschee. -Tedeschi, Pferdehändler, Trieft. Verstorbene. Am 4. November. Christina Kos, Polizeiagentens« Tochter, 6'/, I., Rain 6, Norbu» Lri^nUi nach Scharlach. Am 6. November. Franz Sedlal, pens. l. l. Steuer» Einnehmer, 72 I., Herrengafse 10, Leberkrebs. Am 7. November. Johanna Rozman, Zieaelfabrils.Nr. beiterin, W I., Kuhthal 22, Tuberculose. — Maria Cerne, Private, 80 I., Kreuzgasse 4, Gehirnschlag. Im Siechenhause. Am 5. November. Varthlma Ierlo, Maurer, 35 I., Krebslachexie. — Anton hribar, Arbeiter, 19 I., Vlddsinn und Tuberculose. volkswirtschaftliches. Lalbach, 7. November. Auf dem heutigen Markte sind er» schienen: 2 Wagen mit Getreide, 4 Wagen mit Heu und Stroh, 7 Wagen und 2 Schiffe mit Holz. Durchschnittspreise. Mlt.. Mqz,, Vllt,. Vlgz,' ^ lr, fi ,tr, fi. tr, U7 k^ Weizen pr. Mtrctr. 8 30 8 50 Butter pr. Kilo .. — 75------- Korn » 6 50 li 50 Eier pr. Stück . . — 3------- Gerste » 5 60 6 — Milch pr. Liter. . — 10------- Hafer » 650 6 50 Rindfleisch pr. Kilo — 64 — - Halbfrucht » —!-------^— Kalbfleilch » - 58------- Heide» » 8— 7.75 Schweinefleisch » -60------- Hirse » 5 30 6— Schöpsenfleisch » —36------- Kuturuz » 5 40 5 60 Hähnbel pr. Stück — 45------- Erbäpfel 100 Kilo 2----------- Tauben » 1b____ Linsen pr. Heltolit. 12------------ Heu pr. M.-Ctr. . 2 50------- Erbsen » 12----------- Stroh » . . 1>80------- Fisolen » 9----------- Holz, hartes pr. < Rindsschmalz Kilo — 90 - j— Klafter 7,30------- SclMineschmalz » — 70-------— weiches, » 5_______ Speck, frisch » — 6«------- Wein,roth.,100Lit,-------24 - — geräuchert > — 70 — — — weißer. » - — W - Deželno gledališèe v Ljubljani. St. 16. Dr. pr. 740. V torek dne 10. novembra Iz osvete. Izvirna drama v Stirih dejanjih. Spisal Anton Funtek. Zaèetek toèno ob pol 8. uri. Konec pred 10. uro. Aanöestheater in Laibach. 27. Borstellung. Außer Abonnement. Ungerader Tag. Mittwoch den 11. November VPern»Aussührung! Fidelio (Leonora). Oper in drei Aufzügen. Dichtung von Conleithner und Irrischte. Musik von Ludwig v. Beethoden. Meteorologische Beobachtungen in Laibach. "' 9 .Ab, 733 5 6 2 NO. makia heiter 10. l 7 U.Mg., 737 3 , 2 8 , NÖ.'schwach^I" Nebe^^s ^6' <» , Das tagesmittel h„ gestrigen Temperatur 8 2«, um 3-1» über dem Normale. Verantwortlicher «ebacteur: Julius Ohm.Ianuschowsfv bitter von Wissehrad, Course an der Wiener Börse vom 9. November 1896. «»«d.°. °w.«e, «°m«.a«° >nN°t/.?^'"'^'l'<'r . . . lO1'3b lOl-bb ,, «i^!'b»rz. »ebruar.«u«uft loi 8ü lUl 45 ^"»er v«,, IHimli'Iuli iol 3s. ,<>, üb 'Ub4er«, " «plil'vctüb« ll)1-3b l0l-5b l««u^ ?> Bwlltslllsc. »b« st. 144'?5!»4büb l»A>^ °/° ,, ganze b»>« I. 144'5U l4ü'5N >««4,r «/" " ssnnfttl l0« l. ,54 bl» lbb'bo iiio ^"«at«io!t , . ,<>a I. ,93-— IS8-70 i',„ H^.. .. . . 50 fi. 193'— ll>3 7U """ V!l>br. k »>!» ft, , . lbN'20 ili? - ^ v«»^?"""^' steuers«! l»2 2K l,8 45 «Illabcthbnh» l.. «,.. s,c.ul,r..< . lblv, Vt,), sür lvu ft. « ^/ ,«„,». <»..7. "///c. »lubnlph-V. l, L, (d!v. sl,5 ^'»r I>w0ft. Nom.....—------------- ^'u. i. Kronenw, steuers, (blv. .»^.,. für »W Kr, N°m. . . S»'l0 100'10 ° «orarlberger Uahn MM st. f. i0U st, Nom,---------------- " "'«N wl, f. W!» ltt, N°M. . 99 50 1005« ^""z.«jubwsi« 20!» ft. ö. W, "> «a« »l« <«lenb.>PrlV».' v»l»»»tl«»f». !tll!abr!!,bllhn «X) u, »000 W. sur »U<> M. 4°/,..... 116 80 ii?'8O !tl>!abethbahn, 4«!> u.»00N M. »N0 Vl. 4°/«...... I»0'30 181 80 ssrailz-Iostph««., »M. I«84, 4°/« S»'60 ION M <»»l!,ische Karl ° Ludwig. «ahn, «>». 1881, »W fi. E. 4°/„ . »9 »c» 10l) Ll» «j°larlbtlgtr!t>ahn,Vm. l884, . 4°/, (bw. Vt.) T., f. 10!) fi, »l. 9» 40 100 40 Ung, «olbrtnte 4°/, p,l «lasse 1L» 25 l»»'4l» dt« dto. per Ulttmo .... izz Lü i»z 4ü dto. Rente ln KlonenwHhi., 4°/„ ftfuelfrsifür»<>«Kronf„N«m, 9V35 9955 4°/, dto. dlo. per Ultimo . . 99 »5 9S 55 bto.Vt,».«l.»»lb1M»fi.,4>/,°/, i« ,l, i«z«!> dt«, dto. «!lb« l<)<> ft., 4'/,"/. 1«, ?ü lNl ?b bto. Ltaats^obll«, (Un», 0Nb,) v. I. l8?S 5°/„..... l»<'?5„17!» bl°,4>/,°/„Nchllner«g<,I,«bI,»0bI. 100 — 100 l»0 bto. Präm,»Nnl. ^ »<>() ft. ö. U. 15t» — 15» — bto. bto. k 50 fi. g, W, 153 50 154 50 th«ih'»ieg,.Losl 4°/» l!X» fi. . 137 — 158 — Grund»«!!.«Pbllgation»« (für 100 fl. «M.). 4°/» kroatische und slavonische . 97— 98 — 4°/, »iigarlsche (100 fl. «.«».) . 97 40 9840 And»« 2ff,ntl. Anl»h»n. Donau»«««..«»!« 5°/».... 129 75 180 75 dto, »Nnlelhe 1878 . . 108 —108-50 «»lehen d,r Etadt V«r». . . 11»— — — Alilehcu d. Ttadtgemelnde Wien 1N4'3U 10530 llülcucil b. Vtadtgemflndc Wie» (Sübl-l oder Gold), . . , I»7»b0 — — Plömie» Anl. b, Vtadtgm, Wien 1N4'»5 165 2b Völseba» Vlnlehcn, vcrlolb. 5°/„ 1N1'25 INL «l> 4"/., «>ra!n,s lla»kr« Nnl,bl>! . UU »ü S9 50 »eld «arr ßftndbrUs, (für 100 fl.). Vobcr.all,.est.ln5<»I.«l,4»/„«. — — —'- dto. ,, .. in 50 „ 4°/, 9» »5 100 35 dto. Vräm.'Gchlov. 8°/„I.Em. li« s,0 117 — dto. bto. L«/„ II. Em. 117 — II? 7b N.»0sterl,«andt»Hyp,.«nft.4«/, i/, bl 101-50 — - Dllorilzt»«Gdlilall»n»n (für 100 fl.). Ferdinande Nordbahn »» 10 Lübbahn k »»/„..... 1?« »0 17, 8« bto. k 5°/...... IN «, i«, »l, Ung.aallz. Nah« ... , 1»? »o in» «o 4°/„ Unt«rtl»ln« Vahne» , , 99 bo LllMpsIch.100fl,««l1l. 140— 144 — Ofen» Lose 40 fi...... 58'— 59-- Palffy-Lose 40 st, »/. 44« - 448 - «lrbt.'Nnft, f. Hand. u, », i«U fi. —— — - bt«. dlo. per Ultim» Vepthr. 3«b-?5 Ssb »5 «lrebitbanl, «ll«. ung., 200«. . 40185 40885 Depofttenbanl. «llg., 800 fi. . 88» 50 84« 00 »«co«pte. - »— Alti»n »on GrolopVll» Dnt»rn«50 »57 — Lübbahn 200 fi. T.....100 85 100 75 Vübnordb. Verb.'V. »00 fl. «M. 81b — 215 50 Ilamwllyü>fs.,!l»l.,170fi.e.«. 458 — 4b7 — bto. «rt.'» fl. «4« — «bU — V«la»lf.>«.,i>fi.ug,!»llsch»ft 100 fi. . . 10» »5 i<» 85 Wienfrberzrr Zie«el ' ^?^rTUf am Or^o dor hoohgeehrten Kn n Jeannet*e Reoher geb. del Gott. I StaJiei-n?m Hü6eI» Hausfrau, liebe, toeinV- • im Herzen t>ef bewegt, Mit Thi«n War ban6- die Au8en trübe, Wf n hab' Dein Gral> belegt, tlnd wnd denkl ich> wie D" attest, Üoch inmem Lied hab' ich's vertraut, ben Tnrtmir. klinßl es> wie Du l»ttest -D«S8 B¦ ' mU Sanftem K'agelaut. H\ f«^n1-86?*61 Trost Dir brächten, S Tal lcih betend, ich gefleht So h^6'1 toten mein Gebet. V** vieleemnnW\Schmaler Truhe lr> ^ie DU ' d n'^ - *sellge Ruhet (4800) V geloistet hast! M. Lorenz geb. Brll "^^-^___Procuraturs-Beamtens-Witwe. wische Pasäuos..... «irscli- und Rehwild ft j- *rilat-8onntag geschlachtete «^se u. Indian ^ oder getheilt, empfiehlt 2-1 H*Äiav Tre° 6 Eoke> Mahr'.oho« Hau. ^aibacli. (4756)3—1 Nr. 4053. Zweite ezec. Feilbietung. Wegen Erfolglosigkeit der ersten Feil. bietungs-Tagfahlt, betreffend die Realität Einl. Nr. 273 »ä Orehovica des Anton Colarii von Rakovnil, bewertet auf 535 fl., wird zur zweiten auf den 30. November 1896 angeordneten Feilbietung geschritten. K. l. Bezirksgericht Landftraß am 30. October 189g. (4757) 3—1 Nr. 4037^ Zweite ezec. Feilbietung. Wegen Erfolglosigkeit der ersten Feil-bietnng der Realitäten Einl. Nr. 264, 275, 339 aä Hl. Kreuz des Martin Gntemer von Sela Nr. 4 wird zur zweiten auf den 30. November 1896 angeordneten Feilbietung geschritten. K. k. Bezirksgericht Landstraß am 30. October 1896. (4704) 3—2 St. 3885. Razglas. [ Dne 2 0. novembra in » 2 2. decembra 1896, vršili »e bodefa izvrsilni dražbi zem-IjiA^a Janeza Jakopièa iz Hriba st. 5, vpisanega v vlogi St. 105 kat. obèine Lužarje, sodno na 3400 gld. cenje-nega in na 15 gld. cenjenib, k temu zemljišèu pripadajoèih pritiklin. G. kr. okrajno sodišèe v Vel. Laäiöah dne 4. oktobra 1896. ^0s3^5 Nr^2Ö^7 Zwette exec. Realseilbietung. 5>«.A"^' !' s^dt.«beleg. Bezirksgerichte l^.Vl?'H plannt gemacht, dass über ruchtloses Verstreichen der ersten Real-Mbletung zu der mit dem diesgericht. llchen Bescheide vom 2. September 1896, Z. 18.010, auf den 28. November 1896 angeordneten zweiten Realfeilbietung ge. schritten werden wird. ! Laibach am 26. October 1896. (4526) 3—2 St. 5251. Razglas. Na tožbo Lamberta Mallya, trgovca v Izlakih (po dr. Ivanu Sustersièu od-vetniku v Ljubljaui) zaradi tirjatve na kupnini blaga v znesku 12 gld. 58 kr. se je po8tavil tožencu Jakobu Kosma-tinu, posestniku v Ravnah, sedaj ne-znano kje v Ameriki, Mariin Brodar z Dolzega Brda skrbnikom in se je za ustno razpravo v malotnem postopku na to tožbo doloèil narok na 25. novembra 1896 ob 9. uri dopoldne, pri tem sodiöci. C. kr. okrajno sodiööe v Litiji dne 15. septembra 1896. (4566) 3-3 Nr. 7232. Curatorsbestellunss. Dem unbekannt wo in Nmerika be« findlichen Georg C?maK von Zilje Nr 5 wird Pasqual Vano von Svibnik zum Curator uä »ctum bestellt und ihm der hiergerichlliche GrunbbuchSbescheid vom 18. Juli 1896. Z 5401. zugestellt. K. k. Bezirksgericht Tschernembl am 26. September 1896. (4560) 3—3 St. 7224. Oklic. Mesto umrlega Jožefa Hrela iz Jelöevnika gtev. 1, kuralorja Janeza Laknerja iz Majerla ötev. 2, postavlja se zadnjemu Janez Brunskolle iz Majerla St. 15 za vse nadaljno popla-èilno postopanje in se slednjemu vroèi tusodni izvrsilni odlok z dne 14ega avgusta 1896, 8t. 6039. C. kr. okrajno sodišèe v Crnomlji dne 4. oktobra 1896.