1,tonav roTOTini Preis Din 1*50 71. Jahrgang Verwalt w6c*wnt,lch «lebenmal. Schrlftleltuag (TeL Intererb. Nr. 2670) «owit Brief) Tq 11 Buchdnjckerel (Tel. Interurb. Nr. 2024): Maribor, Jurčičeva ul. 4. "fragen Rückporto beilegen. Manuskripte werden nicht retumtert .v.xxwvWWWXW'WX XXx. . life, cm* üiö Nr. 234 Mittwoch, den 2. September 1931 Inseraten- u. Abonnements-Annahme In Maribor: Jurčičeva ul. 4 (Verwaltung). Bezugspreise: Abholen, monatl. 23 Din, zustellen 24 Din. durch Post monatL 23 Din, für das übrige Ausland monatl. 35 Din. Einzelnummer J bis 2 Din, MMborer Mtrnt Kons iefti §Djjn $ag.cn dieses Monats tfh jn mte^ der europäischen Nationalitä äu seiner ordentlichen Jahres. »ulnmmen, und es ist wohl am "er iw,.-. d'eser Tagung einige Worte öüonaiitäfenfongrefr in Genf :»hschef a. D. Tr. Georg G raßl. Hofga st e i n, Ende August. . Grazer „Tagespost" bringt einen 'oietesjanten Aussatz, der sich u. a. auch ofüt etnjetzt; daß dem Präsidenten des " "oderheiteukongresses, dem eherne'.t« slowenischen Abgeordneten im römischen ParIament; Dr. Wilfan. ct Nobelpreis für den Frieden zu-"kannt wird. Die Redaktion. tritt Nützung mit auf ihren arbeitsreichen ?ülliet^n. Daß der zur Behandlung der !et6Un.b nl"m’ra8en zunächst berufene Völ-bieg °,l,9 versag»' hat, ist eine Tatsache, ^tlichf. ?.'vohl auch in Gens mit aller halt. 1 > ' ' b .iin.q > sostgestellt werden wird. In der ■ ■ t5 Völkerbundssekretariats hat l >n d ^ichlüss^or Hinsicht trotz der Madrider > vor £** ^us mindeste geändert. Nach ichtverd/^^ Hunderte von Petitionen, Bt SDiin>,0^_®oiluchie und Berichte nationa- inb wy- einfach unberücksichtigt, e,t erfährt '$imniste ist, die Deffentlich* tt0k ,Don allen diesen Dingen nichts, j't'tg, tz dS Wortlautes der Bölkerbund-. lt.d Ilten n,,ie Veröffentlichung vor sich!, st's! ^h11=10. 4te io bST^- > Tri aiento^^rtec ist cs, daß der Na-kvt^'lfche q.8t.cfe es unternommen hat, Mii*-.. -tlchte über die Lage der “ x dtttcnfntt "rderheiten in übersichtliche U fUt Vetfr 9 bcv breitesten Deffentlich ein KoIf','9Un8 3:lt stellen. Nicht weniger ;8i>et stutz ^ben, die in 14 Staaten be- tan,- Su %'q'. ‘omrnen. in dem stattlichen ',V pbie rech'ii^1 eincn ersten Versuch dar uvae bo- 7e' iozlale und wirtschaft-’“'0l!h Bolko nationale Minderheiten örtlich« Darste :nb au Zeugn s, ‘)reth dieie^^vru von verantwortlichen > btrnqi, Volksgruppen zur Darstel-fioti, et' , ' '^ag der Völkerbund auch irp4hmnrm3t.lbamit nur ein Zeugnis '^L bringe., ^ksllruppen 8ur Darstel ine>" o=q>>Ovff°.,.. oder seiner Unfähigkeit ab C>š 2;Lct>ung des >Oge,^":schow x» -....................... »‘»i* ■ dstu ^tfipit rantwortungsgeffchl ge- ™'est 11 n ■ ng ^ne von Nationalitäten sittlichem Ernst ze!gt mit eindringlicher °be>l I{ / Utnu ».. !K ?S,^rieb?JI Minderheitenmenschen tiith ,dO|UhA .rribproblem verwoben ist lD'e lehr das Los von 40' MU Mini feg fsösupg"!^oiproblem verwoben ist, „ it. -'t.ei’m Mittelpunkt aller öffent X? iigj n'9 steht. 1 et -lqux!r>teuf„^r zu begrüßen, wenn der . %% des A -2 anWu6 an die ZW, % :%n‘l Onb'n ^ stoitrn «Abrüstung, auf Gelöstheit der Minder-'mim?; ne Tagesordnung geletzt mmer ''uae=uLonnng g Obchirf, ber ÖDm Völkerbund Stellen verschwiegen Minderheitentagung beendet Zwei wichtige Resolutionen — Hinweis auf die Notwendigkeit des Vetitionsverfahrens Genf, 1. September. Der Europäische Minderheitenkongreß hat sejne Beratungen unter dem Vorsitz von Dr. Josef W i l f a n, ehemaligem slowenischen Abgeordneten in der italienischen Kammer, gestern abends erfolgreich beendet. An diesem Kongreß waren wiederum die Vertreter von 40 Millionen Minderheiten aller europäischen Staaten vertreten, um für ihre berechtigten Forderungen einzutreten und das europäische Gewissen neuerdings aufzurütteln aus einer Gefahr, die von dieser Seite her droht, wenn die Gerechtigkeit und Toleranz sich nicht gegen die Assimilierungs- bestrebungrn geltend macht. Der Kongreß beschloß zwei Resolutionen, die den Gesamteindruck der Berichte der Vertreter der einzelnen nationalen Minderheiten dahin zusammensast, daß sowohl in den Staaten, die an die Bestimmungen der Minderheitsschutzverträge gebunden sind, wie in den Staaten, die solche Verpflichtungen nicht eingegangen sind, mit geringen Ausnahmen fast überall eine mehr oder minder brutale Asfi-milierungs-, d. H. Entnationalisierungs-Politik betrieben werde. Das Präsidium des Kongresses, in dem neben Dr. Wilfan auch die hervorragen- Um die AhrWkmgsfmge Bemerkenswerte AenßermMN Paul Boncours — Die Armeen sollen dem Völkerbund als Instrument gegen Friedensbrecher zur Verfügung gestellt werden Der Obmann des Außenau^schusscs der französischen Kammer, Paul B o n c o u r, gab einem Vertreter der Associated Preß ein Interview, in dem er u. a. erklärte, er werde es vorschlagen, daß die Regierung sich dahin einigen, grundsätzlich dem Völkerbund ihre Armeen zur Verfügung zu pellen, um den erwiesenen Friedensbrecher in die Grenzen zurückzuweije», die eine neue politische Moral gezogen habe. Frankreich sei gerne bereit, einem Abkommen beizutreten, das die Frage d. Parität der Lösung nächer brächte. M e w y o r k, 1. September. Jn seinen weiteren Ausführungen erklärte Boncour, ein Mißlingen der großen, Feber 1832 stattsindenden Abrüstungskonferenz würde das Signal abgeben für ein neuerliches Aufnisten jener Staaten, denen die Friedrnsverträge besondere Rüstungsein-schränku.'wen auferlegt hätten. Zum Schlüsse verwies Boncour auf Deutschlands Forderung nach mathematischer Rüstungsparität, die mit den Grundsätzen des Völkerbundes nicht in Einklang zu bringen sei. Furchtbares Autounglück in Spanien Em Autobus stürzt in einer scharfen Kurve mit 50 Insassen in einen 150 Meter tiefen Abgrund — Zahlreiche Tote Madrid,!. September. Ein mit 50 Insassen besetzter Autobus stürzte bei Lugos in einer scharfen Kurve einen 150 Meter tiefen Abgrund hinab. Sieben Personen waren infolge des furchtbaren Anpralles und der dadurch bewirkten Zertrümmerung sofort tot, vier Personen starben einige Minuten darauf und vier Schwer- verletzte ringen im Krankenhaus mit dem Tode.' Hinsichtlich des Befindens von fünf weiteren Schwerverletzten verlautet, daß dieselben kaum am Leben bleiben werden. Mittlerweile dürfte sich die Zahl der Toten schon vergrößert haben. Das Schachturnier in Med B l e d, 1. September. In der gestrigen siebenten Runde verlor Pirc gegen Dr. A l j e ch i n schon nach dem,24. Zug und Dr. A st a 1 o Z gegen S p i elm an nach 22 Zügen. N i e m z o-witsch und K o st i č realisierten, während F l o h r im Kamps gegen M a r o c z y im gegenwärtigen Turnier seinen ersten Sieg feiern konnte. Die Partie Dr. B i fern a r : Dr. Tartakower verlief remis, (Sötte konnte jedoch gegen S t o l tz einen Sieg verzeichnen. Die Partie B o g o-ljubowrKashdan wurde nach dem 50. Zug unterbrochen. Bled, 1. September. Heute wurden die gestern nicht beendigten Partien sertiggespielt. Als erste wurde die Partie A l j e ch i n-Vidmar gespielt. Aljechin gewann die Partie, da er gestern bereits besser stand und heute nur noch der mechanische Abschluß der Partie durchgeführt wurde. Die Papist Tartakower- Spiel mann wird wahrscheinlich remis enden. K a s h d a n spielt mit Floht eine sehr schwere Partie, fest aber voraussichtlich mit dem Siege Flohrs enden wird. Solle siegte leicht über Kosti ö. Nachmittags werden die Partien»V i fern a r—K o st i č und Bogoljubom —K a s h d an gespielt werden. wird, soll diesmal in Genf mit ruhiger Festigkeit aufgezeigt werden: wer den Frieden wirklich will, muß die Befriedigung jener 40 Millionen europäischer Minder* hoitenmenschen sich angelegen sein lassen. fest sich ihrerseits in ehrlichem Friedenswillen zusammengeschlossen haben, um zu ihrem Teile an dem großen Werk des Friedens mützuarbeiten. Minderheitenarbeil ist Fvi-edensarbeit. und der Taa muß kommen, den Mrnderheitenpolitiker Dr. Paul Schiemann und Dr. Ewald A rame tt ii e wirken, wurde ermächtigt, dem Völkerbund den Ernst der Lage darzulegen und ihn auf die dringliche Notwendigkeit einer Regelung und Einführung des Petitionsverfahrens aufmerksam zu machen. Die zweite Resolution stellt fest daß eine materielle Abrüstung der Völker nicht möglich sei ohne vorherige moralische Abrüstung. Die moralische Abrüstung hingegen sei aber nur durch eine Regelung der Minderheitenfrage im Sinne der Toleranz und Gerechtigkeit möglich. 29. VIII bis 7. IX. 1931. ALLGEMEINE INTERNATIONALE GROSS-MUSTERMESSE mit SPEZIAL, MESSEN: Bauwesen — Woll- Hanfmes-se und Ausstellung — Botel — Haus — Küche — Textil — Nahrungsmittelindustrie — Pelz und Leder — Landwirtschaft — Papier — Kleinhausgewerbe — Hygieneausstellung. 5. und 6. IX. 1931. HEIMISCHE AUSSTELLUNG u. MESSE VON AUSLÄNDISCHEN ZUCHTVIEH. — Mit der'im Voraus besorgten Messelegitimation wird auf jugoslawischen Eisenbahnen und Adriatischen Schiffen 50%, in Nachbarstaaten 25 bhs 30% Ermäßigung gewährt. 10123 „Graf Zeppelin" auf halbem Wkxge. Friedrichshafen, 1. Septemb. Einem Funkspruch vorn Bord des „Gras Zeppelin" zufolge befand sich das Luftschiff gegen Mitternacht auf 8 Grad 30 Minuten Nord und 28 Grad West. Der Luftriese befand sich demnach etwa auf halbem Wege zwischen Afrika und der südarnerika-nifchen Dstfitste. Nolverordnungswirtschast in England. L o n d o n, 1. September. Es verlautet, daß die neue Regierung sich mit der Absicht trägt, sich vom Unterhaus eine Staatsnotvollmacht geben zu lassen. Durch ein besonderes Ermächtigungsgesetz soll die Regierung in die Lage versetzt werden, gewisse budgetäre Einzelheiten, deren Erledigung bislang dem Parlament Vorbehalten war, selbst durchzuführen. Z ü r i ch, 1. September. Devisen: Beograd 9.055, Paris 20.145, London 24.975, Newyork 513.75, Mailand 26.67, Prag 15.21, Wien 72.20, Budapest 90.025, Berlin 121.85. Zagreb, 31. August. Devisen: Wien 796.32—798.72, Mailand 296.35—297.25, London 275.46—276.28, Newyork Kabel 5655.38—5672.38, Paris 222.19—222.85, Prag 167.75—168.25, Zürich 1102.95 — 1106.25. Ljubljana,!. September. Devisen: Zürich 1102.65—1105.96, Wien 796.10— 798.50, London 275.33—276-15, Newyork 5651.08—5668.08, Paris 222.07—222.73, Prag 167.71—168.21, Triest 296.27—297.17. da diese Wahrheit d Verleihung des F r i e d e n s p r e : i e s an den hochverdienten Präsidenten Dr. Josef Wilfan öffentlich anerkannt wird. Daß die Arbeiten der NaiiionaliMen- kongreffe steigende Beachtung finden, bezeugt ü. a. ein Schreiben, das dein Sekretariat der Kongresse kürzlich von Sir Theodore Morrison, gewesenem Mitglied des Rates von Indien, zugekommen ist. Morrison teilt mit, daß er die Berichte de-Kongresses mit dem allergrößten Interesse verfolge und zur Ueberzeugung gekommen sei, „Laß das Werk, das dieser vollbrachte, indem er die Grundsätze klärte, nach denen die Volksgruppen in gegenseitiger Achtung und in loyalen Beziehungen zu ihren Staaten uttib Regierungen leben können, nicht nur für Europa, sondern auch für die Lösung des nationalen Problems in Indien von der größten Bedeutung sein müßte." Gegenüber diesen beiden hauptsächlichen Beratungsgegenständen treten die anderen Punkte der Tagesordnung etwas zurück. Nichtsdestoweniger darf auch der Bericht über die mit der Kulturautonomie in Estland gemachten Erfahrungen volle Beachtung beanspruchen, denn er wird zeigen, inwiefern die schon von dem ersten Kongreß grundsätzlich geforderte Kulturautonomie auch in anderen Ländern gefordert werden kann und angestrebt werden soll. Daß das Präsidium der Nationalitäten-kongresse feit Anbeginn.in den bewährten Händen eines Minderheitenführers vom Rang Dr. Josef Wilfans sich befindet, darf ebenso als eine Bürgschaft für die Folgerichtigkeit und Zielbewußt der ganzen Minderheitenbewegung begrüßt werden wie die 'Führung des Sekretariats durch den geschäftstüchtigen und nie ermüdenden Balten Dr. Ewald A m e n d e. So möge denn auck den heurigen Beratungen des Genfer Na ionalitätenkongresses ein guter Stern voranleuchten. Abänderung der BcmatS- grenzen Metlika und Črnomelj wieder dem Draubanat einverleibt Der Bezirk Cabar dem Savebanat zugeteilt S. M. der König unterfertigte am 28. d. M. in Bled ei» Gesetz über die Abänderung und Ergänzung des Gesetzes über die Benennung und Einteilung des Königreiches aus administrative Einheiten. Mit diesem Gesetz wurden die Grenzen einiger Banate entsprechend den Wünschen verschiedener Provinzteile verbessert, wobei die wirtschaftlichen Interessen und der unbehinderte Berkebr zwischen den Gegenden jener Provinzen berücksichtigt wurden. Die hauptsächlichsten Abänderungen lau ten wie folgt: Die Bezirke Vukovar, Županja und Vin J kovci werden mit dem Saoebanat verei-I A. A. B e o g r a d, 31. August, nigt. Die Bezirke Mitroviča und 8id werden dem Donaubanat zugeteilt. Die Bezirke Črnomelj und Metlika gehören von nun an zum Draubanat, der Bezirk Cabar wird mit dem Savebanat vereinigt. Die Bezirke Moravica und Travnik gehören zum Drinabanat. Der Bezirk Stolac und die Insel Korčula unterstehen dem Küstenbanat. Die Bezirke Djakovica, Podrim und DrveniZki werden dem Zeta-Banat unterstellt. Außerdem wurden noch einige Ge meinden mit jenen Banaten vereinigt, mit denen engere geographische Bindungen bestehen. Wenn der Schutzmann ebenso viel -S der Verbrecher, wäre es nicht Bei!51/ läßt dem Verbrecher seinen Kopf? Wkllmeisier im NadjaS^ • GawaA wirb oefeitft Kompromiß In der Zollunion Die Entscheidung des Haager Schiedsgerichtes: Deutschlands Nichtschuld erwiesen — Oesterreich hat das Genfer Protokoll verletzt — Brünings Vorschlag Bulgarien und Griechenland Sofia verhält sich zu einer bulgarisch-griechisch-türkischen Interessenvertretung ablehnend. J st a m b u l, 31. August. Im Gegensatz zum Brauche der früheren Jahre hat der bulgarische Außenminister diesmal den türkischen Außenminister Tew-fik Ruschdi Bey bei seiner Durchreise durch Sofia nach Genf am Bahnhof persönlich nicht begrüßt. Die griechisch-türkische Einigung, bei der insbesondere der Wunsch nach Abänderung der Friedensverträge abgelehnt wurde, hat die Freundschaft zwischen Sofia und Ankara merklich zur Abkühlung gebracht. Die Türkei hat heute formell gegen die feindliche Wühlarbeit der türkischen Reaktionäre in Sofia Protest eingelegt. Die bulgarische Regierung hat ferner beit griechi scheu Vorschlag betreffend einen gemeinsamen Sitz im Völkerbundrat in dem Sinne, daß der Sitz für zwei Jahre der Türkei und für die beiden übrigen Staaten (Griechenland und Bulgarien) ein Jahr reserviert bliebe, abgelehnt. P a r i s, 31. August. Wie die Agence Havas aus Berlin berichtet, wird der Haager Internationale Schiedsgerichtshof in seinem Urteil über die deutsch-österreichische Zollunion bezw. hinsichtlich der Frage, in wieweit durch das Wiener Protokoll vom 19. März d. I. die internationalen Abmachungen verletzt wurden, sein Urteil dahin fällen, daß die deutsche These bestätigt wird: Deutschland hat in keiner Weise irgendeinen internationalen Vertrag verletzt. Demgegenüber aber wird im Gutachten des Haager Schiedsgerichtes keineswegs der Standpunkt Oesterreichs gebilligt; es wird daher sestgestellt, daß Oesterreich durch den projektierten Abschluß einer deutsch-österreichischen Zollunion tatsächlich das Genfer Protokoll vom Jahre 1922 verletzt habe. Wie in diesem Zusammenhänge verlautet, wird Tr. Schober als Außenminister Oesterreichs noch vor der Verlautbarung des Haager Schiedsspruches die feierliche Erklärung abgeben, daß Oesterreich freiwillig auf den Abschluß eines Zollvereines mit Deutschland verzichtet. * Genf, 31. August. Das Urteil des Haager Internationalen Schiedsgerichtshofes über die deutsch-österrei chische Zollunion wird mittels Sonderflugzeuges vom Haag aus nach Genf überbracht und am ersten Tage der Ratssitzungen zur Verlesung gelangen. Hungerrevolten im Fernen Osten Berlin, 31. August. Der Druck, den die Pariser Presse in den letzten Tagen in der Frage der Zollunion auf Oesterreich auszuüben versucht, findet hier lebhafte Beachtung. Die Blätter geben in den Meldungen ihrer Pariser Korrespondenten lange Auszüge aus den französischen Pressestimmen wieder, ohne jedoch selbst in starkem Maße hiezu Stellung zu nehmen. Die rechtsstehenden Blätter verlangen von der Reichsregierung eine schleunige Aeutze-rung zu den Pariser Gerüchten, während die Linkspresse erklärt, sie sei überzeugt, daß die Leitung der deutschen Außenpolitik in der weiteren Behandlung der Angelegenheit we-■ der auf die deutschen noch auf die sranzösi-1 schen Nationalisten hören und ihre Entschlie-1 ßunge» nicht von tönenden Schlagworten, sondern einzig und allein von praktischen deutschen Interessen bestimmen lassen werde. Wie verlautet, will Dr. Brüning nach dem Urteilsspruch im Haag mit dem Vorschlag an die in Gens versammelten Delegationen herantreten, alle europäischen Staaten mögen gleichzeitig die Jndustriezölle um 5 bis 10 Prozent des Warenzolles herabsetzen. Auf diesen in der Wilhelmsstraße vorbereitsten Vorschlag deuten die verschiedensten Acußerungen des Reichskanzlers aus der letzten Zeit. In seiner letzten Unterredung hat der Reichskanzler auf die Frage, ob Deutschland und Oesterreich, wenn das Gutachten des Haager Gerichtshofes für sie günstig ansfallen sollte, die Zollunion durchführen würden, geantwortet, Deutschland werde dann erwarten, daß die anderen Regierungen eine konstruktive Lösung vorschlagen. Die Möglichkeit eines Kompromisses ist, (wie bereits gestern gemeldet; Anmerk. d. R.) zwischen Dr. Schober und Dr. Curtius während der D-Zug-Fahrt besprochen worden. Das Komitee der Wirtschaftssachverständigen für die bevorstehende Tagung des Europa-Ausschusses hat seinen Bericht sertiggestellt. Hauptmitarbeiter war der deutsche Sachverständige Clemens Lemmers und der Verfasser des Baseler Berichtes, der Engländer Layton. In diesem Bericht wird als Endziel zur Herstellung einer gesunden Weltwirtschaft die Vereinigung des europäischen Marktes, also einer europäischen Zollunion, angegeben. Die Auswirkung der Weltwirtschaftskrise hat nicht nur die Industrieländer Europas und Amerikas betroffen, sondern auch die asiatischen Länder haben unter ihr zu leiden. Ständig kommt es in den Städten Chinas zu Revolten und Erhebungen, die in den meisten Fällen ihre Ursache in der schlechten wirtschaftlichen Laqe der Bevölkerung ha ben. Hier eine Szene, wie sie sich schon tausendmal ereignet hat, ohne daß man in Europa etwas davon erfährt: Demonstrierende versuchen, sich gewaltsam Eintritt in eine öffentliche Lebensmittelverteilungsstelle zu verschaffen. Aber schon wenige Minuten spä ter erschien die Polizei, die mit rücksichtsloser Strenge gegen die Unruhestifter verging u. Vu Wünderungsnersuch im Keime erstickte, Vier Milliarden für Linderung gegen 33er brechen in U. S. A. Wie die Wickersham Commission, deren Berichte die meisten Spalten der amerikanischen Zeitungen füllen, sestgestellt hat, kosten „Verbrechen" die Vereinigten Staaten jähr lich die runde Summe von 50 Milliarden Dinar. Der größte Teil dieser Summe wird ausgegeben, um Verbrechen zu verhindern, sich gegen sie zu sichern und sie zu bestrafen Die Ausstellung rechnet die persönlichen Verluste nicht mit, die der unglückliche Bürger in barem Gelde und Juwelen direkt an die Einbrecher los wird. Vielleicht werden sie auch nicht als Verlust angesehen, sondern iure als e*ne des Das erste Funkbild aus Kopenhag^ ^ a Reck' dem neuen Weltmeister S a w c n6« überlegen seinen Titel gewann. Ben ihm der Präsident der Interna • Radfahr-Union, Mr. 33 r e t 0 Frankreichs «urUn-tfW1’^ Keine Verzichtleistung darauf- gjugUw Pari s, ldiu^ Am Quai d' Drsat) wird die / "„ijat Frankreich wolle auf sein Syy Hit' vernichten, in Abrede gestellt. Mtm i st gegen sei es, daß sich die pofiW (ö tue» ökonomischen Verhältnisse in Syrien ^ gebessert hätten, daß man bereits ^ y Umwandlung des gegenwärtigen' jt rechtlichen Verhältnisses denken y grd* dem Sinne, wie England sich ü1,! gestellt habe. Woidenwmö fretgeW* . a §0»"'. 33 e r 1 i n, 31. August. Wie aus 66n gemeldet wird, hat das £riegsgerl ( $ V frühren Ministerpräsidenten W o l jck1’ ras und neun seiner Mitangeltob „ et' gesprochen. Die übrigen 13 Ange»^ hp» hielten Zuchthausstrafen bis zu 15 September ^ Der Monat, der uns entsch«^'^" y Der August, der jetzt zur ist, blieb uns ungefähr alles wir von ihm erwartet haben. ** hofften wir schönes Wetter, strah •„ 5 ne und Wärme. Hätte uns nicht 1 wären wir oft geneigt gewesen, es sei April. Mehrfach ist es 0°*-^ » daß das 3Seiter an einem Tage 1 geschlagen ist. Eben herrschten ^g« auf den Kalender eines Besseren■ 1 - anzun^en, S 1 ^ ^ gyn Temperaturen, denen bald güffe und ein starkes Sinken des meters folgten, an den Abenden ^ 0 empfindlich kühl, und vielfach^ zwangen, schon warme tragen. Leider ist durch das io)1 »jg „ die Ernte in vielen Teileip ung einslußt worden. Namentlich ^ schwere Regengüsse empfindlich Nun hoffen wir, daß der das wieder gutmachen rvird,^ F . ist-Sommer bisher schuldig 9®b;n_e, Vorboten des Herbstes, der TH‘v ,■ $ erst am 23. September hält, sin, längst begegnet. Wenn der^ Bäume fährt, fliegen taufende ^gs Blätter im wirbelnden Tanz u h jjr gi' vollsaslige Grün des H och s o m der bunten Farbenpracht dev -- ‘ roichech und infolge des schl^d scheinen uns die Tage bereits «gist* si< geworden zu sein, als sie e- 1 „sie sind. Zu der Herbststimnruug- . iery lieben, fhelt aber vor allem f .^-etü n* me Strahl der Sonne, b« 11,1 gehenden Glanz die We.t n aller Pracht auifleuchten laß faem Sr“1'® ^lahrung lehrt, daß in eintriu r _ Cln natürlicher Wetterausgleich Jtof. 'j- ,"6 auf langanhaltende Hitze und vielen mTleme bntsprechend kühle Zeit mit ml Zte2lmm usw. ist die An-Nock p; ^ daß uns der September "Mal mildes, schönes Wetter bringt. ^ptember ist dadurch ausge-AebfeT 'm' et eine reiche Obsternte bring", toort ' "kn und Pflaumen sind reif ge-Ach Wa ""H der Wein wird gepflückt «in Lerntet. Dem Jäger bietet sich ^ "llreich^s Betätigungsfeld. So i>..^^er "leiht eigentlich der 7. Monat. finlenXo et.,öucs> nach dem altrömischen fchtem rT d^ählt, und hat nach der Zahl meti. e , i sieben seinen Namen betont, alz r trotze bezeichnet den Monat l>in4 v ?m0Ilat' weil in ihm der Herbst ®sp‘emR»n 9 wimmt. Wichtige Tage im 23. JJJ1 >wd der 8., Maria Geburt, der Drichopn/^^ Herbstanfang und der 29. 12. s.. f Q9- Zu erwähnen ist auch der Drejk.^ kinber, der das Ende des Frauen-SOJatia r wgt. Diesr hat mit dem Feste lieu, m?^melfahrt seinen Anfang genom. 9«t ton llt^ n und Kräuter, die im Dreißi-icKett begraben und gepflückt werden, bete Qiiem Volksglauben eine beson- SD?o und Wunderkraft haben. «cottQj . Eigenschaft des Septembers als regeln cnc Obsternte nehmen viele Bauern- .äk.J'W ®» m =S: mit tejrfr u"b trockener Septembermond, Der $p(srn züchten wirklich lohnt." tischet als ein besonders kri- te9rtet Wetter. Wenn es an ihm Scheint? ihm ein milder Winter folgen, irüh^^.^begen die Sonne, so ist mit einem heißt »a. i"lten Winter zu rechnen. So "^egueiä s - j«nft l!!mt am Michaelistag, Da_gegen. tcr werden mag." Mt bip m , 2 >'°ll PinTt tior Michaeli heg, t c "ger Winter folgen." M bit "'"i'Tttg bringt nach allem Mau. ž ns*ti ^ischeidunq über die Weinernte Jahres. J’% n„.n5 nm Matthäi klar, bip H’ ®k'" im anderen Jahr" örs ,e im September reisen wollen, “R to"V,,e alte Botschaft frohe Kunde. Eine "Der tzp. s' kzeichnung laute': ^ bip ^wber ist der Mai des Herbstes". l^n ynt^ ^krprognoie nach dem lOOsäh« m, bip . n und warm, dann starker Re »weite Hälfte meist schön." et Heiratsvermittler als Mörder Massengrab im Garten. A ^ -9? c w ti o t f, 31. August. biMbitcji wchalbefjörlien von Clarksburg ^ Ipch la] sind einem Massenmörder auf machen dessen Wirken an die Lett. k'Nez Blaubart und Landen er-Mst m „ wedelt sich um einen gewissen k^.i:t[Un w,.e r, den Leiter eines Heirats ^h«nlebp Ut0§.' der mindestens vier foL eche? knrrau^ dein Gewissen hat. Der Sei‘/st, 4t i!n .^rhaftunq inzwischen er. Jt. bereits ein Teilgeständnis ab- unjM kine wohlhabende Chicagver bqr,n Crcn Kinder erdrosselt und die et M' AQrr. .'w Garten seines Hauses ver-56»/." ?5itw l[Inem eigenen Geständnis Hai: - webpj hnr S.-, f. -----------.r., CJ er den Hof gemacht hatte, Die ^"vksburg in sein Heim zu tei R.rai1 willigte nin und zog mit "ach Clarksburg. Der mit it, en^te /ich auf Power, als die titf(pC fittip 0re." Kindern verschwand und ivitt 3fe jj.,eit, später plötzlich in Chicago ~*«n Tlttf • " r*vi1‘‘4f 1,1 ■,Cln:’t Vollmacht der Wirwe 'h? ».bet 5e:',1rer Wohnung. Beim Aus« 3 3let-u ,Pn wurden noch zwei men ich Vein a°™"den, ferner eine Hand ."'Och Qni ®a" schließt daraus, daß ^ W/ ""dere Mordtaten auf dem Ge- D * 1) 0 rf> 31 • August, k „ ifmt „?rt von KlnvVčf...*.. t „t™ S SijMf M^ .00" Clgrksburg konnten 6,e'mbh den ČT ""^gewiesen roer-bi hie dtp: J.^Pn einer reichen Wit-t e ?eirf.^n cv ‘"der im Alter von neun tšhet;e Eiltet jten- entdeckte die Polizei tlex- xau. mit welcher der „Hei- Jedes gute Hotel, jedes Ferienheim serviert auf Wunsch den Herz und Nerven schonenden KAFFEE HA6 Die erste Elavlinsel Regelmäßiger Flugverkehr zwischen Europa und Amerika aktuell Die Einführung eines regelmäßigen Flugverkehrs zwischen Europa und Arne-rika wird bereits in Kürze in eine reale Phase eintreten. Die große amerikanische Gesellschaft Armstrong Seadrome Development Corporation in Wilmington wird den Verkehr auf der Linie über die Bermudainseln und Azoren bis Brest an der französischen Grenze so entrichten, daß 12 Stahlinseln als Zwischenlandungsplätze dienen werden. Diese Inseln werden nach Spezialplänen angefertigt werden. Die Pläne für diese erste Insel hat der französische Flugingenieur Bleriot ausgearbeitet. Paris, 31. August. Die Gesellschaft hat nach diesen Plänen die erste Insel bereits erbaut. Diese Landungsinsel wird wie eine große Boje im Ozean schwimmen. Sie wird den Namen „Longplay" tragen und ist bisnun bereits sechs Monate überprüft worden. Der Flächeninhalt der Insel mißt 50.000 Quadratmeter. Aus der Insel befinden sich Werkstätten, Restaurants, Hangars und ein Hotel mit Zimmern für 150 Personen. Die Kosten für diese erste Stahlinsel beliefen sich auf eineinhalb Millionen Dollars. Die Insel wurde dieser Tage zwischen die Bermudainseln und die Azoren geschleppt und verankert. Der feMfome Fall Der Gebrüder Navarre Das klägliche Ende eures geplanten Versicherungsbetruges lpcs ebenfalls in Verbin Seit Wochen spricht ganz Frankreich von dein, seltsamen Fall der Gebrüder N a o a r. r c : ein Episodenfilm in hundert Fortsetzungen. wie ihn wohi noch fein Regisseur spannender gedreht hat . Die Firma Navarre u. Co. fabriziert in Lariche, einem Vorort von Tours, künstlerisch gefärbtes Glas, bemalte Kirchenseuster und Vorrichtungen für moderne Lichtreklame; sie besitzt ein Berkaufsbüro in Paris und zählt zu den ersten Spezialhäuser!! in Frankreich. Das trotz der Krisenzeit sehr blü hende Unternehmen wird geleitet von Na« varre-pöre mit seinen beiden Söhnen, Roger und Christian, sowie seinem Schwager Lovin als Gesellschafter: also eine sener starken, widerstandsfähigen Familienindu-strien, wie man sie in Frankreich noch häufig antrifft. Da das Geschäft sich immer weiter ausdehnte, dachte man vor einigen Monaten an eine namhafte Vermehrung des Kapitals; um dies zu möglichst günstigen Bedingungen tun zu können, gingen die bei den Söhne eine Versicherung von einer Mil lion Franken ein, die bei Todesfall dem Ue-berlebenden ausgezahlt werden sollte. Auch das entspricht den Gepflogenheiten in der französischen Provinz, wo das Ansehen der Häuser hauptsächlich auf dem Vertrauen beruht, die deren Letter persönlich einflößen. Ter Kontrakt wurde am 14. Juni dies. Jahres abgeschlossen: genau einen Monat später wußten die Blätter von einem furchtbaren Unglück zu berichten, das sich an einem Punkt der unteren Loire, unweit St. Na-zaire, zugetragen. Dort, wo die Steilküste nahezu hundert Meter tief zum Meere abfällt und die Straße in äußerst gefährlichen Windungen am Felsenhang sich hinzieht, wurde ein herrenloser Luxuswagen ausge-iunden, der zwischen den mächtigen Klippen eingekeilt war; trotzdem er aus einer Höhe von mehr als zehn Meter abgestürzt sein mußte, wies er nur geringe Beschädigungen auf; der oder die Insassen aber waren ohne Zweifel ins Meer gestürzt, dessen hochgehen de Brandung die Körper zerfetzt haben mach te. Ohne sonderliche Mühe wurde der Eigen tÜrner des Wagens festgestellt: er gehörte dem Hause Navarre und diente den beiden Brüdern zum Privatgebrauch. Roger Navarre machte folgende Aussage: „Wir fuhren am 13. Juli von Tours nach dem Bade Le Croisic, wo sich unsere Familie solche die Braut meines Bruders duug gestanden hatte. Weiter fand man die Kleider des Kindes dieser Frau. Im ganzen soll Powers dreißig Frauen ermordet haben. Er besaß mehrere Anwesen und unterhielt in Clarksburg mehrere Wohnungen. —.tz. P a r i s, Ende Christian, Fräulein Pol aus Paris, in der Sommerfrische befand. Am gleichen Abend brachte mich mein Bruder nach St. Nazaire zur Bahn und sollte dann an der Küste entlang nach Le Croisic zurückkehren. Er ist ein lehr geschickter, aber tollkühner Fahrer. Beim Abschied erzählte ich ihm von einer bösen Vorahnung, die mich plötzlich gepackt hatte, und ermahnte ihn zu äußerster Vorsicht." Die Familie Navarre setzte aus das Auf« finden des Verschollenen eine hohe Belohnung; da' Lokalpolizei wurde durch Pariser Inspektoren verstäki, und die Versicherungsgesellschaft beauftragte ihrerseits zwei ge-schick.« Detektive mit der Klärung des Falles. An einen Unfall glaubte außer der Familie Navarre eigentlich niemand: es fehlten dazu jegliche Anzeichen, und die merkwür-dige Stellung des Wagens vor allem wies beinahe zwangsläufig auf eine geschickte Inszenierung hin. Aber trotz eifrigsten? Su-chens blieb Christian Navarre verschollen und die kühnsten Hypothesen einer Detektiv-Phantasie waren zwar gestattet, vermochten jedoch nicht, irgendeine Spur aufzudecken. Natürlich weigerte sich die Gesellschaft, den eingeforderten Versicherungsbetrag auszuzahlen, und wies auf die gesetzliche Bestimmung hin, wonach sie erst nach dreißig Jahren dazu gezwungen werden könne. Genau ein Monat war verflossen: da ereignete sich ein richtiger Thegiercoup. In der Nackt zum 15. August klingelte es nämlich an der Wohnung des Privatiers Pol in Clichy bei Paris, und draußen stand, kaum noch erkennbar, C h x i st i a n Navarre, der v e r-s ch w u n d e n e B r ä u t i g a m. Seine Stirn trug einen Kranz von tiefen Narben, Haupthaar und Augenbrauen waren zum Teil ausgerissen, er stotterte nichts als un-zusammenhängende wirre Worte, schien niemand zu erkennen und ■ vermochte auch nach einem längeren Schlafe über seine tragische Geschichte k e i n e r l e i A u f k l ä r u n» g e n zu geben. Die Aerzte standen vor einem Rätsel: es lag nicht irgendeine Form von Wahnsinn vor, ebensowenig einfacher Gedächtnisschwund, sondern eher eine wen-gehende „E n t p e r s ö n l i ch u n g", wie unter einem ungeheuren, hypnotischen Druck Man schaffte ihn in eine Nervenanstalt, wo er von hervorragenden Psychiatern untersucht und beobachtet wurde: zehn Tage lang konnte^ weder eine Besserung verzeichnet, noch eine Diagnose aufgestellt werden. Der Fall war und blieb" ein klinisches Rätsel. Auf einem ändern Gebiete jedoch folgten sich die Enthüllungen Schlag auf Schlag. Man hatte bei dem Kranken ein Notizbuch gefunden, worin allerlei ge-beimnisvolle Worte verzeichnet waren: „Der Professor — weg mit de», Helm — ifir Franzosen, fort!" Nachdem alle Blätter Frankreichs diese merkwürdigen Notizen ver ojffentlicht hätten, erinnerten sich plötzlich zwei Gendarmen von St Nazaire an einen -Menschen, dessen Gebaren ihnen ausgefallen war; sie verlangten seine Papiere, die auf: den Namen Robert Guillaume lau-: teten, und völlig in Ordnug schienen. Ihr Berufseifer bewog sie jedoch, mit Hilfe der. Frau Concierge heimlich das Zimmer des Verdächtigen zu durchstöbern, wo sie sonst nichts entdecken konnten, als eben das Notizbuch mit den geheimnisvollen Worten. Erneut zur Rede gestellt, erklärte der Mann es handle sich um einen Scherz, und es lag keinerlei Anlaß vor, ihn weiter zu beunruhigen. Im, Besitze dieser kostbaren Angaben,» die durch eine genaue Personenbeschreibung' ergänzt wurden, zweifelte die Pariser Polizei keinen Augenblick daran, daß jener Gnil--la ume mil Christian Navarre identisch sei. Ste forschte nach und erfuhr bald auch, woher die Ausweise stammten: Robert Guillaume hieß ein Vorarbeiter in der Fabrik Navarre; geschickt ausgefragt, gab er zu, daß er an jener Autofahrht nach Le Croisic teilgenommen, daß er unterwegs einen Unfall erlitten, wobei ihm seine Papiere aus unerklärliche Weise abhanden gekommen waren. Damit war das Rätsel zum großen Teil gelöst: es blieb nur noch festzustellen, wo Chri stian Navarre die Zeit zwischen dem 14. Fu li und 14. August verbracht hatte. Nach unendlich mühsamen Recherchen, die sich auf Taufende von Häusern in allen Städten Frankreichs erstreckten, kam die Polizei endlich zu folgendem Ergebnis: Christian Navarre hatte sich unter seinem falschen Namen erst in einem Hotel von St. Nazaire, dann in Lyon, dann in Paris, und schließlich in Grenoble aufgehalten; überall war er als völlig normal erschienen, und nichts ließ auf einen verwirrten Geisteszustand schließen..-. Die Komödie nähert sich nunmehr rasch, ihrem Ende. Von der Versicherungsgesellschaft ist gegen Me Gebrüder Navarre wegen versuchten Schwindels Klage erhoben' worden. Roger Navarre verteidigt sich „wie' ein schöner Teufel"; Christian Navarre ist noch immer ein PsychiatrischesRätsel (?); Me Braut, die ebenfalls an dem Wagenausflug teilgenommen und mit den beiden Brüdern zusammen die „Nnglücksstelle" vorher bssich-i tigt hatte, weinü immerfort;, und der Vorarbeiter Guillaume schließlich weiß nicht, worüber er sich am meisten beklagen soll: über seinen Unfall, der wohl nur dazu diente, ihm die Papiere zu nehmen, oder über den Verdacht, der trotz allem auf ihm ruht. Er ist eben, wie man hier sagt, der „Puter in der Komödie". Die DeteMvfiafette Das r bauen der Polizeigefängnisse in Amerika. Berlin, 31. August. Ganz Amerika steht, von Entsetzen geschüttelt, vor einem langen, krausen und schwer übersichtlichen Text: vor dem Bericht der Kommission Wickersham über das Funktionieren d. amerikanischen Justiz. Der berühmte dritte Grad, zu dem der amerikanische Detektiv in seiner Behandlung fortschreitet, wenn der Beschuldigte nicht geständig ist, er ist in Wahrheit auch der erste, weil er der allgemein, gebräuchliche ist. Die Untersuchung der Polizeigefängnisse einer sehr großen Anzahl von Städten hat das erwiesen. - Diese Methoden des „dritten -Grades" las-, sen sich leicht schildern, weil sie Spuren hin-terlassen. Sie sind aber weder die grausamsten noch die häufigsten. Die große Hausmethode der amerikanischen' Polizei darf keine Spur hinterlassen, keine sichtbare zumindest. Diese Forderung erfüllt das verlängerte Verhör. Wie lange kann man ein iVerhör aysdehnen? Beliebig lange/Mittel: die Detektivstafette. Die verhörenden Detektive lösen einander ab, der Häftling steht d. Ausdauer ihres Relaisdienstes allein gegenüber, ohne Speise, ohne Trank, ohne Schlaf. Aber nein, bisweilen wird ihm gestaltet, einzuschlafen, doch nur, um nach fünf Minuten durch Stockschlüge, die jetzych bloß gegen Tische dröhnen, aufgeweckt zu werden. Das hinterläßt keine Spur auf der Haut, höchstens in den Nerven. In Chicago wird Häftlingen, sofern sie nicht mit der Polizei im Bunde stehen, das Telephonbuch um die Ohren geschlagen. Das Telephonbuch von Chicago ist dick! In Seattle, dem zukünftigen Welthafen des Nordwestens, legt man großen Wert auf gerade Körperhaltung: der HüflArvg nmtb mt einen Eisenpfahl getmn-ben. In Boston wird er barfüßig über Eisentreppen gejagt, rreppauf, treppab, treppauf, treppab, bis er Mut spuckt u. Ja sagt. In Newyork hatte sich einer zu einem Verbrechen bekannt und brachte sich dadurch in den Schatten des elektrischen Stuhles. Doch ehe er ihn bestieg, bat er, von entern Arzte untersucht zu werden. Bon Kopf bis Fuß war er von Narben bedeckt, an die hun dert schwarze Narben trug dieser dem Henker verfallene Körper. Ein Ausnahmefall; denn auch Newyork zicht in der Tortur das „Geistige" vor. Ein Grauen ohnegleichen steigt aus den unendlichen Spalten dieses Berichtes; gual-verzerbte Gesichter, Menschen mit Tiersra!/" flitzen vorbei; Schreie gellen und verhallen; Augen brechen; es tobt der entfesselte Instinkt — und eine Frage wirst sich aus: Warum sollen sich unter den Opfern solcher Behandlung nicht auch Unschuldige befinden? Warum sollten sie nicht? Es ist der Bericht, der tastend, zögernd, aber schließlich doch diese Frage stellt! Die andere Geeie Zum Vortrag der Frau Dr. Winter aus Zagreb, gehalten auf der Tagung der Lehrerschaft des Draubanates in Maribor. Bis gegen Ende des vergangenen Jahrhunderts begnügte sich aus der einen Seite die Seelenkunde damit, dem Menschen eine Beschreibung der verschiedenen Seelenzu-stände, wie Gefühle etz. zu geben upd die Wissenschaft verwandte viel Zeit auf die Klä rung und die Einteilung dieser Begriffe. Auf der anderen Seite aber stand das immer größer werdende Heer jener Menschen, die das seelische Gleichgewicht verloren hatten und die unter Erscheinungen litten, die man Ms als Neurosen, teils als Psychosen be-sHrieb, ohne aber diesen bedauernswerten Menschen Hilfe bringen zu können. Da tauch te ein Mtrnn auf, der rein eingebungsge-nÄß einen Weg gefunden hatte, um diesen Ärmen zu helfen. Dies war der Wiener Arzt Dr. F r e u d. Es ist hier nicht der D?t, um aüszuzeigen, wie er über seine Erfahrungen in französischen Nervenheilan-ftmsien zu seiner neuen Methode kam, die dSf der 'Feststellung fußte, daß die Nerven-Mnkheiten, allgemein gesprochen, ihre tiefere Ursache im unbefriedigten Sexualtrieb iitt wertesten Sinne haben. Ein Schüler Freuds nun, Dr. Adler, ebenfalls ein Wiener Arzt, wich von diesem Wege ab und führte alle Nervenkrankheiten daraus zurück, daß, das betreffende, von einer Nervenkrank heit befallene Wesen, unter einer, sagen wir, erschwerten Einordnung in die menschliche Gesellschaft leidet. Der Mensch ist einmal ein soziales Wesen u. die Zahl jener Menschen, die auf einen Gesellschaftlichen Anschluß keinen Wert zu legen scheinen, ist verhältnismäßig klein. Da aber anderseits, die in et-Menschen schlummernden Fähigkei- Neuer französischer MaiMflug r~”———— e r- Der bekannte französische Flieger M m o z (im Ausschnitt) ist m:ilt seinem zeug „Antoine Paillard" vom Pariser Flug Hafen Le Bourget zu einem Flug über den Südatlantik gestartet. Er will den Versuch machen, den Weltrekord für Langstrecken- flöge ohne Zwischenlandung an sich zu bringen. nem ten nach einer Betätigungs- und Ausdruck:. Möglichkeit suchen, um zur entsprechenden Geltung zu kommen, so entstehen im Falle des Auftretens von Hemmungen körperlicher oder seelischer Natur mehr oder minder schwere Störungen des Seelenlebens und wegen der engen Verbundenheit von Körper und Seele oft auch körperliche Schäden. Das in seinem Geltungsstreben gehemmte Individuum verstärkt nun seine Anstrengun gen, um zur Geltung zu kommen und übertreibt nun die Intensität, man nennt dies Ueberkompensation oder auf deutsch liebem angleichung. Ist die Ursache der Hemmung ein körperlicher Makel z. B. Krüppelhaftigkeit, jo trachtet der betreffende Mensch, diesen Mangel durch Training.einerseits und durch Verlegung seines Geltungsstrebens auf seelisch-geistiges Gebiet anderseits auszugleichen. Ein Beispiel: Eine Dame leidet an Fettleibigkeit. Sie bemüht sich nun, in erster Linie durch verschiedene Maßnahmen, den Körper betreffend, dem Hemmnis entgegenzuwirken. (Gymnastik, Abmagerungskuren etz.) Gleichzeitig wird sie es üeWuchen durch ausgewählte Kleidung, die den größten Luxus darstellen kann, durch ein besonders hervorgekehrtes Benehmen, durch Belesenheit und Gebildetsein Gegengewichte für die nach unserem momentanen Schönheits-^riff nicht ansprechende Körperform zu ichaffen. Sie wird unablässig bemüht sein, h!! r t^aI! Eindruck machen zu wollen, ]te sich minderwertig gegenüber bevor- KSS* Pbatö(5tern findet. Sie wird auch fLmS mcm nennt s'e wissen- schaftltch. Ftktionen, um ihren Manael zu decken. So ist dies bedauernswerte Wesen in einem steten Zustand der Spannung und stets von der Furcht geplagt, ungünstig wirken zu können. Jedes Kind hat ein gewisses Geltungsstreben und will sich seinen Platz an der Sonne, am Herzen der Mitmenschen erobern. Bleibt ihm dies dadurch versagt, daß es die Eltern tyranisiercn oder es als schein baren Dummkopf mit Schimpfnamen, bedacht in den Winkel stellen, so kann das Kind folgende Wege Einschlägen: In den feltesten Fällen verfällt es in Resignation und wird im späteren Leben ein Traumichnicht. Meistens schlägt es zwei andere Wege ein. Entweder sucht es auf jeden Fall als Muster zu gelten und bedient sich hiebei oft der mo ralisch verwerflichsten Mittel um, wie man sagt „Eindruck zu schinden". Das sind die Musterkinder und Musterschüler, die oft gefährliche Blender sind und denen psychologisch wenig geschulte Eltern und Lehrer, wie auch Dienstgeber, nur allzu oft auffitzen. Wieder andere Kinder wählen das gerade Gegenteil davon. Sie fordern durch freches Benehmen, durch Lausbübereien etz. einerseits den Erwachsenen heraus und weiden sich daun mit satanischer Freude an den Wutausbrüchen des gehaßten Vaters oder Lehrers, denn der Jugendliche weiß es, „erschlagen kann er mich doch nicht", und was sind ihm die. Prügel, wenn er durch sein Verhalten über den Erwachsenen triumphieren kann und unter seinen Kameraden, wie von einem Glorienschein umgeben, erscheint. Gilt es einem lieblosen Menschen heimzuzahlen, so ist kein Opfer zu groß, und die ganze Klasse steht hinter dem „Helden" und deckt ihn. Zu diesen Kindern, die sich in der Art an der Erwachsenenwelt rächen, gehören in erster Linie krüppelhafte Kinder und in zweiter Linie das Heer der unehelichen Kinder, denen die verlogene Moral von heute, mit der Feststellung ihrer außerehelichen Herkunft das Kainszeichen des Geächteten, Minderwertigen, zeitlebens auf die Stirne brennt. Diese liefern zum Großteil die Insassen der Gefängnisse. Man mache eine Statistik der Gefängnisinsassen und man wird mir beipflichten müssen, daß die meisten Ver brecher in der Jugend gehaßte Kinder waren. lind gerade die ersten Kinderjahre sind für die Bildung des Charakters von ausschlaggebender Bedeutung. Wir brechen leichtfertig heuchlerisch schnell den Stab über einen Gefallenen, fragen uns aber höchst selten nach dem Anteil unserer Mitschuld. Ein uneheliches Kind, das bet Bauern als Eigen ausgenommen wurde, stiehlt der Ziehmutter Geld. Allgemeines Entsetzen. Eine Flut von Verwünschungen und Prügeln regnet auf das Wesen herab und überdies erfährt die Schule davon. Das Kind gilt als ein Ausbund von Schlechtigkeit, da es für das Geld Zuckerwaren gekauft hatte. Die Lehrerin spricht nun mit dem Kinde u. erfährt dessen Leidensgeschichte. Tie Mutter ist in einem Nachbardorfe Dienstmagd, der Vater unbekannt wo, und die Bauern-kmder halten sich von ihm ferne, da es doch ein „Bankert" ein Kind der Liebe ist. Keines will mit ihm reden, außer wenn es verspottet wird. Das arme Kind hatte also weder liebende Eltern, noch Freundinnen und sein Herz sehnte sich doch unermäülicb nach guten Worten und einem Fünckchen von Liebe. Was tat es? Es stahl Geld, kaufte dafür Zuckerwaren — aber nicht für sich — sondern für die Bauernkinder, deren Herz es sich dafür gewinnen wollte . . . Gibt es nicht unter uns Erwachsenen solche Menschen, die in Gasthäusern oft mit dem letzten Dinar nur deshalb die Trinkgesellschaft freihalten, um sich eine Atmosphäre der Liebe, wenn auch nur zum Scheine, wie beim Bauernmädchen verbreitet zu sehen. Verwenden nicht auch die meisten der Diebe, Einbrecher und Betrüger, Außenseiter der Gesellschaft, das.auf diesem Wege gewonnene Geld dazu, um durch Nachäffung bevorzugter Menschenklafsen im Mittelpunkte des Interesses zu stehen. Es konnten hier nur einige markante Punkte des ganzen Problems aufgezeigt werden, die aber jeder kritische Beobachter der Umwelt reichlich ergänzen kann. Wer sich dafür mehr interessiert, den führt in den Gegenstand ein Reklam-Bändchen: Brauchte, „Psychoanalyse und Jndivi-dualpshchologie" ein. Lehrern und Eltern diene als Führer das Buch: Adler, „Jndividualpsychologie in der Schule". Alois Lorber, Hauptschullehrer (Graz). Spott Handiccrp-Tenmstumiep Das erste Handicap-Durnier unserer Tennisspieler steht bereits im Mittelpunkt des Interesses der heimischen Tennisgemeinde. Die Veranstaltung wird auch einen äußerst anregenden Verlauf nehmen, zumal durch die einzelnen Vorgaben die Stärke der teilnehmenden Spieler vollkommen ausgeglichen erscheinen dürfte. In die 'Ereignisse wer den aber auch unsere besten Vertreter des weißen Sports eingreifen, so daß mit harten und sehenswerten Begegnungen zu rechnen ist. Von den Damen wirken die beiden Klubmeisterinnen Frau Dr. K r a u ß und Frou Dr. R a v n i k mit, die gerade in den letzten Wettkämpfen ihr großes Können unter Beweis stellen konnten. Ihre Nennungen haben auch bereits der Meister von Slo Wnien Karl .Hitze! und Spitzenspieler WUlY L e y r e r abgegeben, ferner werden sowohl „RcMd" wie auch „Maribor" durch ihre besten Spieler und Spielerinnen vertreten sem. Nennungen werden noch weiter- hin, und zwar bis Donnerstag, den für „Ra.p!d"-Mitglieder von Herrn Holzin g er und für „Maribor glieder von Herrn Alfons G i gengenommen. 3. '&• Sepp «-M-m entr SK. Rapid. Dienstag findet eine wicht'' ge Sitzung des Hauptausschusses „Rotovž" statt, Die Ausschußmitglieder ^ den ersucht, verläßlich und vollzählig 1 scheinen. ' . ^ : Die Jahreshauptversammlung des ^ O. findet am Samstag, den 5. d. um 20 -im Hotel „Drei" statt. : Die Tennisspieler des SSK. ®3ar'^ mögen sich morgen, Mittwoch, abends verlässig im Volksgarten zwecks Aussprache wegen des 'bevorstehenden nisturniers einfinden. : Die jugoslawische Tennismeisterschaft ^ geschlossen. In Beograd wurden die kämpfe um die diesjährige Meisterschof ^ gangenen Sonntag abgeschlossen. Im;= y einzel trug den Sieg der Tscheche § Vodička davon, in dem er den Gabrovics mit 3:6, 6:4, 2:6, 6:2, 6:1 ^ gen konnte. Im Semifinale siegte ®° jUji:» gegen Schäfser mit 6:2, 7:5, 7:5 und g.g, ka gegen Kukuljeviä mit 5:7, 4:6,. 6^' 7:5. In der Damenmeisterschaft fW M« Hammer (Deutschland) gegen Frfl stila mit 6:0, 6:1. Der bekühmWe TM Der Weit tvafl Riccarüo 3 “gVj c a genanti t-ra fli» alJ! bezahlte t ter der icin Uebertsi / «T p ändern me von -J#1, tten Dinar fl Kino «61-5 In beiden Kinotheatern finden tember die Vorstellungen um W 19 und halb 21 Uhr statt. Burg-Tonkino. Bis Mittwoch läust^ der Ql il>» artige 100% ige deutsche Ufo=®rCj, „Der blaue Engel" mit M«rle rich und Emil Janings. nic' Union-Tonkino. Nur wenige Tag^] p<ßl ße Sensationsschlager „Die ®ßt-gm 1 Ein erstklassiger 100% iger deutscher Sprache. Unterstützet oie flntituberkuloseA 10 % NACHLAß! Um allen Besuchern der Grazer Messe Gelegenheit zu bietemrsicb v0fl der Preiswürdigkeit und reichen Fülle unserer erlesensten „dl w Herbst- und Winter-N©uhcf zu überzeugen, gewähren wir während der Messewoche bei jedem 10% Rabatt vor. unseren bekannt niedrigen Kassapreisen. Moden-Paials WAKO O R A Z, NEUT0RGA5 SE Nr. 35. Einkauf 06t N« Rit Fm £oK€ile CSr d ii> nl Dunkel gehüllt erscheint, die ^^Untersuchung ergab, daß der Tater itiilt’k'u m°tdete nicht in den Obstgarten her nirff' 'onbetn tragen mußte. Es ist da-Seitfv, ■ "^geschlossen, daß der Mörder die Auch ;n i>n uahen Bach werfen wollte. boWn?e trc^ 9cnauer Nachfragen nicht beten r«,i!L' ^'he des vom Mörder entwen-tseui^f.^' , skstgestellt werden, dies umso der ip niemand mit den Verhältnissen eten Frau vertraut war. ' 1 gelang es der Gendarmerie nur ' daß Bachmann am kritischen dwnne» ™^rete Kleidungsstücke zu ver-fun^H . uchte, von denen einige Reste ge-U rden konnten. t^^wnolnachticht. Der ehemalige Sekira-. Ackerbau minister i ums und ge. Btaa^1 !u; Chef der Revisionsabteilung der Ftaj) .p. unlegierten Agrarbank in Beo-'-t p^rt Miloš S t i b l e r, ein bekanntet, jfj ^“Un. auf dem Gsnossenschastsge-Vu,m vet .Dnge in Maribor eingetrost t'ab r‘:: wer im Kreise feiner Verwandten :3Urtten nG;r ^^reichen Freunde und Be- ^uftellen ■vier %n. Uen Teil seines Urlaubs zu ver- Nbalt6uanfi- ht: ^nakircbe ‘ein rf- e r Dieser Tage iand in der die Trauung des Herrn n ... ch I e T/ Schlosset, mit Fräu-,tlne Fob!, Private, statt. , nt. f,v:, ' ' 1 i» '>lnm„r K9 des Jpavic-Sängergaues. ^eike L ^eit der Vertreter der Gesang-ktS'inn->,Cn 'Maribor, Celje und Ptuj fand k 'iitiitf:'ten ^ermstag in den Räumen des Jtbe t'1 uts „Glasbena Matica" die grün-1 ^"Ntp^^bersammlung des steirischen t^dei’u668 des Jugoslawischen Sänger- ' Zuist; wt. Juni Präses des ersten Aus« 11 j Urde der Komponist Herr Prof. 6’e gewählt, während in den Ausschuß i? k^dae („Oljka", Celje), Morst (rt ' Maribor), Živko („Drava", ("Jadran", Maribor), Roje stW'ü'OQ-. ^«Šbarič („Maribor"), Horvat x i5or)' Jagodič („Gl. Mati-' i .'Abor-n -1, ^rr'f' F‘nk (Celje), Hrastelj Žfcn imJ„ inb. Logar („Gl. Matica", Dienstag, den i. September gelieferte Leinwand, der Fa. Pinter & Lena rd für die beigestellten Stahlteile, der Fa. Eylert für die Anfertigung der stählernen Konstruktionen, der Fa. Kühar für die Ei-senteile und den Firmen Drofenik und Do-micelj für das gelieferte Holzmaterial. Ferner fertigte die Photomanufaktur Pečar Vergrößerungen der photographischen Aufnahmen des Flugzeuges an und ermöglichte so die Photoausstellung. Der Dank sei noch der Fa. Wipplinger und der Vertretung Meine! & Herold für die Beistellung der Ver stärkers bzw. der Grammophonplatten sowie dem städtischen elektrischen Unternehmen für die Reflektoren und Glühlampen ausgesprochen. m. Billiges Fleisch. Donnerstag, den 3. b. um 7 Uhr gelangt am Freistand neben der Schlachthalle eine größere Menge von Rindfleisch zum Preise von 5 Dinar pro Kilogramm zum Verkauf. Abgegeben werden 250 Kilogramm im Höchstausmaß von 2 Kilogramm pro Person. nt. Wichtig für Invalide. Die Verwaltung des Jnvalidenheimes in Maslovina verlautbart, daß zurzeit 20 Stellen frei sind. Ausgenommen werden Schwerinvalide mit 100 Prozent und Zuschlag. Im Heime genießen sie die ganze Verpflegung, Bekleidung, Bedienung und ärztliche Hilfe. m. Vlindalarm. Die Feuerwehr wurde vergangene Nacht plötzlich zu einem Zimmerbrand in der Koroščeva ulica alarmiert. Die Wehr, die sofort ausgerückt war, mußte unverrichteter Dinge wieder heimkehren, da es sich alsbald herausstellte, daß es sich um einen Blindalarm handelte. it. 3?ibot\lö,‘e Frl. Rozman („Gl. Matica", . Drusen wurden. |kt ff, „ ist Ztele st ^Männische Gremium teilt i-.'J bet .Prägen mit, daß sich der Be-tjstgiich Jahreshauptversammlung Dp ' »uf x .. Verteilung von Kalendern - ‘st^ahr 1932, sondern auf das l'tei!?nc'"'"T" *wii |UllUCtll UU| UU3 ‘btt! Mf de» « A933 bezieht. Gleichzeitig Just dort (gh Schluß betreffend die Samm " “ wi aufmerksam gemacht, dem Nl rl°nr tzstrhalz stven oder Korporationen, die dz(> Unben C-) Bereiches der Stadt ihren hast' fall« nstr bcmn Spenden sammeln •ittQ des r! stne diesbezügliche Bestä-htih de tjn. .. tmagiitrates vorzuweisen Pst.Hibierf'r le überdies noch vom Gre-^'■ipstche sgestJ), wuß. Personen, die über eit. loerjsttilt‘guttg verfügen, mögen ab Pf sttech -',—-_______________ %l'rstit heLstm^ftunden am Stadtmagi- ?efiif)f!at tniehstCm ^"nge wurden am Stadt °h ],; steseizst geeilte Amtsstunden ein- he^ üb is 17^ fPb von 8 bis 12 und . Uhr festgesetzt. .Pad 'bricht b-st'Fnie femische Fliegergruppe des auf diesem Wege nachste- O'.h,' (wen fr,.. . lcicm Lvege nacytie-für di„ st getätigten Lieserun- lll': best dxz ^strihilse während der Fer- "h. v CmitTfr, „ ^ N o - vt5 r m ” fofnstg Pestst"UAugzeuges ihren Dank ierii, °fen >'.rrstt die Lackierung und . ransport des Flugzeuge A Doctor in drug für die eröifnete seine Advokaturs-Kanzlei in der Sodna ulica 14, Parterre, in den Räumen der ehemaligen Kanzlei Dr. I. Kimovec. 10879 m. Richtigstellung. Im Berichte über das Feuer in KaniLa bei Pesnica ist uns gestern insoferne ein Irr um unterlaufen, als unter den übrigen Feuerwvhen nicht jene von Razvanje, sondern jene von Radvanje an den Löscharbeiten teilnahm, was wir Hicmit gerne richtigstellen. m. Schwerer Unfall. Der in der Union-Brauerei beschäftigte Arbeiter Johann M o-g e erlitt beim Transport eines schweren Eiskastens eine klaffende Rißquetsche am lin ken Unterschenkel. In der Unfallstation tour de ihm die erste Hilfe geleistet, worauf er ins Krankenhaus gebracht werden mußte. m. Rasch erwischt! . Vor einigen Tagen wurde von einem frechen Täter in die Garderoben des SSK. Maribor und des hiesigen Sokolvereines eingebrochen, wobei eine Reihe von Sportutensilien abhanden kam. Gestern nun gelang es der Polizei, den Tunichtgut in der Person des beschäftigungslosen Spenglergehilfen Mirko S. aus Prekmurje auszuforschen und festzunehmen. Bei ihm konnte noch ein Großteil der gestohlenen Gegenstände vorgefunden werden. m. Taschendiebstahl. Die beschäftigungslose Köchin Josefiue D. entwendete einer ihrer Arbeitsgenosfinnen einen Betrag von 300. Dinar. Die freche Taschendiebin wurde hinter Schloß und Riegel gesteckt. nt. Lebensmüde. Die 20jährige Arbeiterin Marie 1. nahm gestern in selbstmörderischer Absicht eine größere Menge von Essigsäure ein. Trotz der sofortigen ärztlichen Hilfe ist der Zustand der Lebensmüden sehr ernst. Das Motiv der Tat sei in unglücklicher Liebe zu suchen. m. Auf der Straße zusammengebrochen. Am Jugoslovanski trg brach gestern der 25-jährige Gärtnergehilfe Branko Pirc plötzlich zusammen. Die herbeigerufene Rettungs abteilung überführte den Bewußtlosen ins allgemeine Krankenhaus. m. Wetterbericht vom 1. September 8 Uhr: Feuchtigkeitsmesser — 17, Barometerstand 734, Temperatur + 20, Windrichtung NW, Bewölkung ganz, Niederschlag 0, Umgebung Nebel. m. Spende. Ungenannt spendete für den mittellosen Invaliden den Betrag von 30 Dinar. Herzlichsten Dank! * Buchhaltung, Stenographie, Maschin-schreiben, Handelskorrespondenz, Svrachen, Praktischer Einzelunterricht, Kovač, Krekova 6. 9308 * Trenchcoat ist noch immer der praktischeste Uebergangs- und Wintermanlel. In der richtigen Ausführung nur bei L. Ornik, Koroška 9. 10331 ISVENGALI! Aus Gloveniambec fl. Blüten im Herbst. Im Garten der Frau Mitzi Zoster erstrahlte aufs neue ein Apfelbaum in lenzfrischer Blütenpracht. Aus Vtul Der goMche glüpelaltar aus der Gtaö-pfmitilche in Viu; Jahrhundertelang schlief, fast unbemerkt von allen unsere Stadtpfarrkirche Besuchenden in der durch ein düsteres Gitter vom Strome der Gläubigen abgeschlossenen dunklen Taufkapelle ein Bildwerk seinen Schnee-wittchenschlas, bis vor zwei Jahren ein junger Prinz aus dem königlichen Geschlechte der Wittelsbacher auf dasselbe, als eines der schönsten Tafelwerke gotischer Kunst aufmerk sam machte und sich erbötig erklärte, dasselbe auf eigene Kosten durch einen Grazer Restaurator zu neuen Leben erblühen zu lassen. Die Not der Zeit machte diesen lobenswerten Plan zunichte. Das Denkmalamt in Ljubljana nahm sich nun dieses herrlichen Bildwerkes qn, welches im Laufe des heurigen Jahres von Professor Sternen in meisterhafter Weise restauriert wurde. Dank dem verständnisvollen Entgegenkommen des Propstes Herrn Dr. Žagar fand der Altar seine zeitweise Aufstellung im Refektorium unseres Museums, allwo es nun-von allen Freunden altkirchlicher Kunst besichtigt und studiert werden kann. Er ist ein Werk zweier verschiedener Zeiten und Meister und vereinigt auf seinen verschiedenen Teilen und Flächen zehn Gemälde. Er hat über einer Predella drei gleich große Holz-tafelfelder, nach oben gleich hoch im geschweif ten Spitzbogen geschlossen. Diese drei Felder stehen fest, aber die seitlichen haben eine Ueberlage von beweglichen Flügeln, deren linker jedoch an beiden Seiten bemalt ist. Sind diese Flügel- geschlossen so sieht man folgende Darstellungen: Mitte: den Te.d Mariens, umgeben von den zwölf Aposteln, darüber Christus, von Engeln umkreist. Links den heil. Hieronymus, ein Kirchenmodel und ein aufgeschlagenes Buch in den Händen, darunter ein an den Heiligen sich anschmiegender Löwe. Rechts den heil. Markus, mit einem geflügelten Löwen auf einem Postamente, in einem Buche das Evangelium schreibend. Auf der Rückseite des Hieronymusflügels sieht man Christus am Kreuze, zwischen Maria und Johannes. Die Rückseite des Markusflügels ist unbemalt. Hinter den Flügeln erscheinen zwei Felder: links mit dem Bilde des heil Nikolaus, in den Händen drei Aep-fel und den Bischofstab tragend, rechts den heil. Franziskus, vielleicht Bernardin von Siena, mit Kruzifix und Buch in den Hän-den.Unterhalb auf der Predella mit der Iah reszahl 1512 gewahrt man zwei Engel, welche das Veronikabild mit dem Schmer« zensantlitze Christi halten. Auf der Rückseite des Altares sehen wir die Mutter Gottes mit dem Jesukind in der Mandola, zwischen dem heil. Markus und Hieronymus, mit den gleichen Attributen der Hauptbilder. Tie auf der Vorderseite des Tafelbildes geschilderten Darstellungen sind eines einheitlichen älteren Charakters und ist die Malweise auffallend verwandt mit dem Grazer „Hof Oratoriumsbilde" welches die Krcu zigung Christi darstellt und aus dem Jahre 1457 stammt und nach neueren Forschungen von Konrad Laib aus Eislingen genial! wurde, welcher im Jahre 1448 sich das Bürgerrecht in Salzburg erwarb. Durch genaue Vergleichung des Oratoriumsbildes mit den Darstellungen unseres Altars sind die Kunsthistoriker, darunter auch Dr. S t e-I e, zur Ueberzeugung gekommen, daß Kon- „Mariborer Zeitung" Nummer 234. . -cvxji,ttrav-. rad Laib als der Maler von mindenstens vier der vorderen Tafelbilder gelten muß, welche somit aus der Mitte des fünfzehnten Jahrhunderts stammen, während die übrigen möglicherweise von einem seiner Schüler gemalt worden sein dürften. Die drei Bilder der Rückseite, welche in ihrer Ausführung den vorderen sehr nachstehen, stammen mit dem Predellbilde erst aus dem sechszehnten Jahrhunderte. Das Denkmalamt in Ljubljana Hat die Restaurierung des Altars nur unter der Bedingung durchführen lassen, wenn die Stadt Ptuj ein Drittel der Kosten dazu beiträgt, während das Denkmalamt den Rest decken wird In einer im März dieses Jahre stattgefundenen Sitzung, welcher die Vertreter aller hiesigen Kulturvereinigungen beiwohnten, wurde der einhellige Beschluß gefaßt, den von Denkmalamte angeforderten Betrag durch Sammlungen aufzubringen und es ergeht daher an die allbekannt kunstfreudige Bevölkerung unserer Stadt und Umgebung die Bitte, zu dieser kulturellen Tat nach Möz lichkeit beizusteuern und allfällige Spenden dem Museumvereine zukommen zu lassen. Landeskonservator Dr. S t e l e wird im nächsten Monate für die hiesige Bevölkerung an Ort und Stelle einen Führungsvortrag halten und wird die Zeit desselben noch bekannt gegeben werden. Aus <£el|e c. Todesfall. Samstag, den 29. August schoß sich in Jeseni« der Fleischermeister J> F r i e d r i ch in einem Anfälle plötzlicher Geistesverwirrung mit einem Revolver in die linke Schläfe. Er war sofort tot. De irdischen Ueberreste wurden nach Celje überführt und im Trauerhause in Breg aus gebahrt, von wo Montag nachmittags das Lei chenBegängnis auf den Umgebunghsriedh o-f stattfand. R. i. P.! c. Zwei Brände. Sonntag mittags gegen halb 12 Uhr brach ein Brand beim Besitzer Gračner in Medlog aus. Vor drei Wochen brannte es schon bei Gračner, als durch den schadhaften Rauchfang das Strohdach in Brand geriet. Damals wurde das Feuer bald gelöscht, die Versicherungsgesellschaft trug aber dem Besitzer aus, den Schaden solange nicht auszubessern, bis eine Kommission den Tatbestand ausgenommen haben werde. Der Besitzer wartete tatsächlich, war aber indessen gezwungen, zu Heizen. Dies hatte zur Folge, daß nun ein ernstlicher Brand ausbrach, der das ganze Gebäude einäscherte. Die Feuerwehren aus Babno, Lopata, Celje und Gaberje waren zwar bald zur Stelle, konnten aber nur die anliegenden strohgedeckten Häuser schützen. Der Scha den ist natürlich bedeutend. — Abends gegen 22 Uhr brannte es in Ljubečno, der Ortschaft, in der es regelmäßig jeden Monat zweimal brennt. Im Wirtschaftsgebäude des Besitzers M a st n a k Brach auf bisher unaufgeklärte Weise ein Brand aus, der das Gebäude in kürzester Zeit einäscherte. In Ljubečno fand an diesem Tage die Einweihung der neuen Motorspritze statt, die am Abend ihre Feuertaufe erhielt. Außerdem kamen noch die Feuerwehren aus Trnovlje, Gaberje und Celje, die sich aber auf die Lokalisierung des Brandes beschränken mußten. c. Nächtlicher Kamps eines Betrunkenen mit der Polizei. Seitdem die neue städtische Polizei ihren Dienst angetreten hat, glauben enge notorische Ruhestörer, daß sie ungestraft ihr loses Tun ausüben können und dazu noch dieWachleute beleidigen dürfen, da nach ihrer Meinung die städtische Polizei nicht die gleiche Vollmacht besäße wie die staatliche. Sonntag abend schrie und läriNte ein Betrunkener in Gaberje, daß die ganze Straße wach werde. Als ein Wachmann erschien, wollte sich der Betrunkene nicht fügen, sondern beschimpfte ihn und bewarf ihn schließlich mit Steinen. Der Wachmann war ge-zwangen, von seiner Schußwaffe Gebrauch zu machen und schoß zweimal in die Luft. Der Ruhestörer entwich darauf, konnte aber schon am nächsten Morgen von der Polizei in BukovLlak ausfindig gemacht werden. Er wurde dem Gerichte eingeliefert und wird für seine leichtsinnige Tat eine schöne Zeit abzusitzen haben. Es ist irrtümlich, an-zunehmen, die städtische Polizei sei minderwertiger sei als d. frühere staatliche. Sie ha, im Gegenteil die gleichen Rechte und Pflichten w:e diese und sind die Folgen bei einem tätlichen Widerstande ncht minder unangenehm wie früher. Die Wirtschaftslage Jugoslawiens im zweiten Vierteljahr Die allgemeine Depression dauert sort — Anzeichen einer allmählichen Besserung Die Nationalbank veröffentlicht auf Grund von authentischen Dpten eine Uebersicht über die Wirtschaftslage Jugoslawiens im zweiten Vierteljahr 1931. Darnach hielt die allgemeine.Depression auch in dieseni Zeitabschnitt an, doch sprechen verschiedene Anzeichen dafür, daß die Abschwächung der wirtschaftlichen Aktivität abnimmt und daß man mit einer baldigen Wiederbelebung der jugoslawischen Wirtschaft rechnen kann. Auf den B ö r s e n ist nach wie vor ein großer Stillstand zu beobachten. Der gesamte Devisen- und Effektenverkehr erreichte in den Monaten April, Mai und Juni kaum 1288 Millionen Dinar' und war somit um volle 196 Millionen geringer als im gleichen Zeitabschnitt des Vorjahres. Was den Geldmarkt anbetrifft, gewährte die Priv. Agrarbank Darlehen im Betrage von 113, die Staatliche Hypothekar bank dagegen 2287 Millionen Dinar. Der Scheckverkehr der Postsparkasse bezifferte sich auf 16.16 Mill., während derselbe im ersten Vierteljahr 1931 etwas geringer war und sich auf 15,52 Mill. Dinar belief. Die Einkünfte des Staates waren teils befriedigend, teils dagegen und blieben sie hinter der gleichen Periode des Vorjahres beträchtlich zurück, was auf die Auswirkungen der allgemeinen Wirtschaftskrise zurückzuführen ist. Die verschiedenen Verzehrungssteuern erreichten die Summe von 188 (im gleichen Abschnitt des Vorjahres 197), die Taxen hingegen 291 (303) Millionen Dinar. Hinsichtlich der übrigen Einnahmen des Staates fehlen vorläufig noch die Ziffern für den Monat Juni, sodaß nur die Ergebnisse für April und Mai vorliegen. Demnach betrugen die direkten Steuern für diese zwei Monate 267 (in den gleichen Monaten des Vorjahres 252), während sich die Einkünfte aus den Monopolartikeln auf 377 (375) und von den staatlichen Unternehmun gen auf 571 (558) Millionen Dinar stellten. Insgesamt betrugen die Einnahmen des Staates in den Monaten April und Mai 1731 (1793) Millionen. Zufriedenstellend ist die Entwicklung des W a r e n v e r k e h r s, die durchwegs höhere Ziffern aufweist. Im zweiten Vierteljahr 1931 wurden insgesamt 391.297 Waggons verladen (um 26.142 mehr als in der gleichen Periode 1930). Die Gesamttonnage der jugoslawischen Häfen stellte sich auf 4,620.000 (3,989.000) Tonnen. Die Bilanz des A u ß e n h a^n d els weift einen geringfügigen Ausfall von 83 (im Vorjahr 72) Millionen Dinar aus. Ausgeführt wurden für 202 (352) Millionen Di nar Holz, Eier 155 (187), Rohkupfer 92.5 (121), Mais 85 (183) und Mineralien für 71 (59) Millionen Dinar. Die J n d e x z i f f e r n für den Groß Handel weisen weiterhin eine rückgängige Bewegung auf, ausgenommen für Halm früchte, die von 73.3 im März auf 77.8 im Juni entstiegen. Hingegen fielen die Indexziffern für Lebensbedarfsartikel von 77.4 aus 71.7 und für Mineralöle von 80.2 auf 77.4. Die Gesamtindexziffer stellte sich auf 74.6 (73.8). Was die einzelnen P r o d u k t i-o n s z w e i g e anbelangt, ist im Berg-b a u die Tendenz nicht einheitlich. Während die Förderung von Kohle und Kupfer im Vergleich mit dem zweiten Vierteljahr 1930 nur unbedeutend zurückging, siel die Gewinnung von Eisenerz um 70%, Pyrit 50%, Bauxit 47 Prozent und von Salz um 43 Prozent. Andererseits schnellte durch die Inbetriebsetzung des grcßen Bleibergwerkes in TrepLa die Förderung von Bleierz uni nicht weniger als 250% und von Ehromerz um 42% hinauf. In der H o l z i n d u st r i e konnte trotz der Stabilisierung der Preise eine Besserung der Lage nicht festgcstellt werden. Der Export, besonders von Eiche, geht andauernd zurück. Auf den heimischen Märkten ist zwar eine kleine Belebung zu verzeichnen, doch hält der Tiefstand der Preise weiterhin an. Die Mühlenindustrie nützt infolge der allgemeinen Depression und der geringen Exportmöglichkeiten kaum 25% ihrer Kapazität aus. Die Z u ck e r i n d u-st r i e muß sich lediglich auf den eigenen Verbrauch beschränken. Durch die Zunehmende Einfuhr von Sojaöl muß die Erzeugung von S p e i s e ö l auf die Hälfte herabgesetzt werden. Die S t ä r k e- und S i-rupindustrie arbeitete verhältnismäßig zufriedenstellend. Die H e f e e r -z e u g u n g ging etwas zurück, wogegen dieselbe in den früheren Jahren etwa um 10% jährlich anstieg. Der Absatz von Karbid, Zyanamid und Superphosphatist weiterhin unbefriedigend, während die Erzeugung von F e r r o s j l i c i u m Mitte Mai eingestellt werden mußte. Rückgängig ist auch die Produktion von Chlorderivaten und von Schwefelsäure. Die Lage in der L e d e r i n d u st r i e ist weiterhin unbefriedigend. Die P a p i e r i n d u -st r i e arbeitet kaum mit der halben Kapazität. Die Erwartungen, daß sich die Erzeugung von Z e ll u l o s e haben werde, haben sich leider nicht erfüllt. Etwas besser ist die Lage in der G l a s i n d u st r i e, die eine geringfügige Belebung zu verzeichnen hat. Die Tätigkeit in der Textilindustrie ist unverändert unbefriedigend und mußte die Erzeugung weiterhin eingeschränkt werden. Dagegen ist infolge der erhöhten Bautätigkeit in der Z e m e n t i n d u-st r i e eine Belebung zu verzeichnen. Die herrschende Stagnation ist auch in der E i-s e n- und Metallindustrie weiterhin zu beobachten. Einige Betriebe mußten die Arbeit abermals einschränken. Die Baumwolwleile Das Anbauverbot für die Südstaaten der Union. — Festere Haltung. _ Neue Ernteschätzungen. Wie bereits gemeldet, hat die Baumwoll-konferenz von New*Orleans in gewisser Hinsicht zu einem erfolgreichen Abschluß in-so ferne geführt, als die Delegierten der amerikanischen Baumwollgebiete den Vorschlag des Gouverneurs von Luisiana Long in den Südstaaten während des Jahres 1932 keine Baumwolle anzubauen, akzeptierten. Inzwischen haben sich auch verschiedene Banken in den Anbangebieten zu einer Finanzierung der überschüssigen Erntwor-räte bereit erklärt. So wird u. a. die First National Bank of Atlanta auf die diesjährige Baumwollernte Kredite von 4 bis 6 Monaten bis zu 80 Prozent des Marktwertes gewähren. Das Bekanntwerden all dieser Meldungen wirkte sich in einem leichten Anziehen der Kurse während der abgelaufenen Woche aus. Zu Wochenbeginn kam es in Newyork auf Grund der festeren Liverpooler Kabel zu einer leichten Aufwärltsbewegung. Die bekannt gewordenen Entkörnungsziffern ver mochten zwar keinen Einfluß auf die Markt läge auszuüben, dagegen lösten das gute Wetter sowie die Schwäche an den Getreidebörsen im Verlaufe der Woche eine Abgabe« neigung aus, die zu einer vorübergehenden Abbröckelung der Kurse führte. Um die Wochenmitte erfolgte eine leichte Erholung. Auf baisselautende Erntenachrichten und auf die schwächere Veranlagung der Wallstreet bröckelten insbesondere gegen Schluß der zweiten Wochenhälfte die Kurse wieder leicht ab. Das Geschäft hielt sich in sehr engen Grenzen, was man mit der in diesem Jah- re ziemlich späten Erntebewegung * ^ sammenhang bringt. In Nlfr*"r herrscht große Nervosität und Unrub der zahlreichen Vorschläge und zur Lösung der Baumwollpleite bez'f-) ' • weise zur Abhilfe der Ueberprodukiw ^ macht worden sind. Am Wochenende ‘ eine freundliche Stimmung DDr',CUlirf{r auf günstiger Berichte von der Nicb ■ Fondsbörse sowie die Voraussage al b ' net Niederschläge. ,= Dw Maklerfirma Clemens Curtis schätzt den Stand von Baumwolle aus Prozent und rechnet mit einer ernte von 15,512.000 Ballen. Nach l vr) ^ lichen Schlußschätzung sind im Vorsa-M gütig 13,932.000° Ballen Baumwolle F tet worden. _ ^ Das Zensurbüro schätzte in seinem ü ,, ten Bericht die bis zum 16. August ,(fl, körnte Baumw-ollmenge auf 90.414 W „ de Ballen (runde als halbe gezählt) 572.666 Ballen im Vorjahre, 304.771 ,ß len im Jahre 1929 und 956.577 Nal ^ ^ Fahre 1928. In der Schätzung sind " J len als halbe gezählte runde Ballen halten. X Paketzustellung in Čakovec. Nach hje Mitteilung der Postdirektion werde , Postpakete in Čakovec nunmehr im zugestellt, wodurch das lästige Abhold Postamt in Wegfall kommt. . itt X Kartosfelexport vom Drauseld- cfj Tage ist von Rad» die erste Partie v ^ Waggons Draufelder Kartoisel nach ^ Süden abgegangen. Der Preis beweg ^ bei Wagenladungen durchschnittlich „ Para per Kilo. Bei anhaltender Wetterlage ist mit einem guten Kartwl ,g trag zu rechnen, was für die ®e .L hir der südlichen Banate Jugoslawiens, 1 ,[t, steirische Kartoffel ein begehrter Art> von größter Wichtigkeit sein wird. Radio Mittwoch, den 2. September- ^ Ljubljana, VormittagsfoW^ zi): fällt. — 18.30: Salon Konzert. - 'g>: Populäres Konzert. — Wien, Volkstümliches Konzert. — 21.40: / mermusik. — 22.15: Klassische Mühlacker, 19.45: Unterhaltung- , zert. — 21.45: Zitherkonzert. — l o u s e, 19: Opernmusik. — 19.4n- — 20.30: Orchesterkonzert. — 23.30: ./ju# fische Musik. — Bukarest, -.jß' solo. — 21.45: Klavierkonzert. f zll Cello- und Klaviervortrag. — R a ‘g, Italienischer Opernabend. — ^ 19.05; Lieder und Romanzen. " Violinkonzert. — Mailand, Opcrettenabend. — Budapest, Zigeunerkapelle. — 21.45: Arien 1,11 / derabend. — 22.30: Orchesterkonä^/ Warschau, 20.15: Leichte . 22.30: Moderne- und Tanzmusik. "" v e n t r y, 20: Symphoniekonzert. ' Walzerstunde. — 23: Tanzmusik. Die Frau zwischen zwei Welten Roman von L u d w « g von Wohl. Copyright by Carl Duncker Verlag, Se-'in. (23. Fortsetzung.) »Das ist doch ganz gleichgültig, Baby! Es muß aber so aussehen! Und man darr es nicht widerlegen können! Was hat dein Mann telegraphiert?" „Er kommt mit der ,Reliance'. In drei Tagen kann er hier sein." „Dann laß mich nur machen." „Mach' was du willst", sagte Mabel und hakt« einen angeekelten Mund. „Aber ich will nichts mehr davon hören." Die Mulattin trat an sie heran. Aber Mabel wandte ihr den Rücken. „So geht es nicht, Baby", sagte Myra leise. „Du mußt mir schon helfen. Du muA deiner — du mußt der alten Myra helfen. Es wird nicht leicht sein. Aber du bist jung -nnd ich — ich halt was aus Das Hab' ich bewiesen." Mabel rührte sich nicht. „Ich will mein Baby wieder haben", fuhr Myra fort und auf ihrem Gesicht lag ein Lächeln, das sie schön machte. „Und ich will die Menschen sehen, Arme, Reiche, Niedrige, w Ju hinein Bilde aussehen n. pftem" wie schön ist sie wie entzük- kend sieht sie aus. Das Theater ist dunkel u. niemand sieht, wenn man weint und niemand hört, wenn man sagt: mein Baby. Und man ist stolz auf dich, weil du schön bist, und all die weißen Leute in dich verliebt sind und sich mit allem, was sie haben und sind, verkaufen würden für dich! Ich will stolz sein dürfen auf dich, Baby — es ist das Einzige, was mir von dir bleibt!" Mabel atmete schwer. Aber sie schwing noch immer. Die Mulattin senkte den Kopf. „So oft träumte ich von Tennessee", sagte sie sinnend. „Das Häuschen am River — und du warst ein kleines braunes Baby, und ich wiegte dich und sang die alten Lieder." „Das ist lange her." „Es war gestern. Heute morgen war es. Und dann wurde — ganz plötzlich eigentlich — aus dem braunen Baby e>n schneeweißes Mädchen — weißer noch al? dein Ra er gewesen war —" Mabel schluckte. Ihre Nägel bahrten sich in die Handballen, so daß es schmerzte. „Du mußt deiner alten Mutter helfen", sagte Myra in demütiger Kühnheit,. und hielt die Arme vor die Brust, als wiege sie ein Kind. Mabel war hevumgeschnellt. , "Ich will nickt, daß du's sagst! Kannst du dich denn nee daran gewöhnen, nein?!" Zwischen geschlossenen Lippen stieß sie es hervor. Die Mulattin trat nähe an sie heran. „Werd's wohl nie können", flüsterte sie mit zuckendem Mund. Ihre Arme umschlangen sehnsüchtig den schlanken Körper — das braune Ohr preßte sich an die Brust der jungen Frau. »Herz", sagte sie heiser. „Herz wie es schlägt —" Mit scheuen Händen streichelte Mabel ibr Haar. Näherte ihre Lippen---------------- Es klopfte. Mit einer wilden Bewegung fuhr die Mulattin ein Paar Schritte zurück. Das Stubenmädchen trat ein. „Also, du besorgst den Stoff, Myra. Am besten bei Williams & Lawson. — Was iß, Caie?" Schweren Schrittes ging die Mulattin hinaus. * Am Vormittag des nächsten Tages wurde Gisela Herr Isländer Girgis aus Kairo gemeldet. Sie zuckte erschrocken zusammen. , »Was soll ich nun tun, Mrs. Moran?" rief sie entsetzt. „Er hat mich schon in Kairo förmlich verfolgt!" „Oh — er ist Ihnen sicherlich nachgereist, Prinzeß", fagte Mabel voll Interesse. „Warum wollen Sie ihn nicht sprechen? It is a Iong ivcy vom Nil bis an den Huron- fee. Finden Sie nicht, da); er m paar Bor» uit te verdient hat?" Gisela rang die Hände. „ Wkh „Wirklich — ich kann nicht, N‘r-' jg f('r‘ — er — war zum Schluß — — et ' , Gentleman, Mrs. Moran." #• „D — ist er häßlich? Bucklig? Gisela mußte gegen ihren Wille:> ^ . „Gar nicht — im Gegenteil. — ll"r „Sie wollen ihn also unter kem ständen sprechen?" „Nein nein , , „b 'K „Well, dann werde ich so gut setTt jch e das sagen. Es ist höflicher, als wen durch Kate» sagen lasse — und 0 möchte ich Ihren Anbeter kennen gib / Hätte nie geglaubt, daß es noch 9N?n ' „cfst6’ die einer Frau über den Atlantic ^ sen. Er muß ein Ungeheuer sein " Crt Vorwelt. Ich hab' mal solche Tiece terion gesehen." fiel6. Lachend ging Mrs. Moran in b_el ßj)1,1 »Mr. Girgis? — ym v°ry Ž,a°' ' Mrs. Moran." Der Grieche verbeugte sich, feiiU V schuttg geschickt verbergend. „Madame, ich erfuhr, daß eine, iltit % von mir, Madame Gisela Brouwei 5 ren hierher gereist.ist. Würden «' statten Sie zu begrüßen?" ,.1 „Nehmen Sie bitte Platz." .... Die Prinzeß in ein Schal, dam ei1' während sie Girgis in der Xia1,, groyen Dame kalt und selbstbeiva» tete. *) KS34HI vv^gt l/cuauait ^ol. o d e s ch a u Wochenendfahrt im Herbst i /jä. sSS di-. w7amen halten für den Herbstbe-E'chljns, ^lmachung für die Stadt für das i 01^iienk QTlbere aber wünschen vorerst die , Quf v 7Qtberobe „aufzufrischen" und al-lna^nope'etn ®eb'ete notwendigen Neuan-V cht!) 'tnn ^ machen, weil sie sich (sehr mit A au* Hen' bnŠ all diese Stücke gelegent-Neu JUr b*e Stadt in Frage kommen %gei UrPttt: zwei Fliegen mit einem l6" ^eifgTr1.lt^elburtg wird sicherlich von vie-ih ''HrT ^dgrüßt werden, da gerade die ’^e wirtschaftliche Situation Er-fiuf jedem Gebiete erforderlich arte ©chirmgrtffe $ i ’ ---- --^lllwetterschirme" in jeder Ütoi^tben Selbstverständlichkeit aufge-W Nrnm!* ^?b’iche§ Moment, dem Hk hiex hp ^eit geschenkt wird, man »on i^n ?uch die originellsten Ent-^}%t. eressantem, kunstgewerblichem y haben'a»° f'nb f °^ne ®riff 9Cs Cc5;k Hette rr nut b,e durch eine Qua-'»i t MtatiQ,' Allerdings etwas verstärkte ii>H?lsrg^ ' '^e aparte Neuheit, die wir )l. em r Ut,fere§ kleinen Bildes skiz- eSe^!ä)' ein'6Äe l'ud sehr aktuell (Skiz-' 9enet ref, °|er, in den Schirmknauf Ä 1hen 6chh:m Tl"6 ift aI§ "SIt1^n5 Sf 7 mit b I TiT praktisch (Mittel; Hurt 'hlez $w . Schirmseide bespannter C m'et, č„/raig„ ” »Sti?1"1 bt' "ch--"-" illy Ungnr. macht und man also Garderobestücke, die verschiedenen Zwecken zu dienen vermögen, besonders gerne sieht. Die neue Mode ist — soweit man sie nach ihren „Vorläufern" beurteilen darf — in ihrer Silhouette sehr schlicht, doch keineswegs nüchtern, denn man bringt durch Material und Farben sehr schicke Wirkungen zuwege, die sicherlich den ungeteilten Beifall all' jener finden werden, die modisch-kultivierte Garderobestücke lieben und unnötige Garnie rungen als „Talmi-Eleganz" ablehnen. Die „kleinen Kleider", von denen unter anderen die Rede sein soll, weil sie sich ganz ausgezeichnet für Wochenendausflüge eignen, bringen vielfach wieder schicke Kasakformen und scheinen damit die in letzter Zeit vernachlässigt gewesene Jumperkleidermode wieder in den Vordergrund zu rücken. Die Rockpartien sind fast immer faltig gearbeitet, da diese Fassons sich als elegant und Praktisch erweisen konnten. Natürlich braucht man für den Herbst zu einem derartigen Kleide eine Umhülle und pflegt sich hier anstelle eines Mantels für einen der kleidsamen Dreiviertel-Paletots zu entscheiden, die außerordentlich apart wirken. Zum Unterschiede von den aus dessinier-tem Material hergestellten Kleidern werden diese Paletots aus einem einfarbigen Gewebe gearbeitet und vielfach mit einer Fellgarnierung versehen. In unserem ersten Bilde führen wir die eben besprochene Aufmachung vor Augen, die sicherlich dazu angetan ist, das Interesse der eleganten Frau auf sich zu lenken. Die neuen Mäntel, denen natürlich gerade jetzt, zu Saisonbeginn, das größte Interesse geschenkt wird, haben vielfach schicke Raglanformen; auch hier sieht man Fellkragen aller Art und zwar nehmen sich zu den flauschigen Stoffen, die am liebsten herangezogen werden; kurzhaarige, sportliche Felle (Nutria, Bisam u. dgl.) am besten aus. Glockig geschweifte Mantelformen gelten als richtunggebend und beherrschen die Mode, weshalb wir ein sehr schlichtes, aber in seiner Linie ganz ausgezeichnetes Stück als zweite Figur unserer Gruppe skizziert haben. Ein wichtiges Kapitel der herbstlichen Mode sind die Trotteurkostüme, an die sich die elegante Frau im Laufe der allerletzten Saisons so sehr gewöhnt hat, daß sie sie nicht mehr missen will. Hier werden durch schicke Zusammenstellung gemusterten Materiales in seiner „verschiedenen Fadenlage" außerordentlich dekorative Wirkungen erzielt, wobei aber die „sachliche Note" keinerlei Einbusse erleidet. Ein Wildledergürtel pflegt bei diesen Modellen das markante Moment darzustellen. Die Nockpartien bringen, wie dies bei Kostümen, die gelegentlich auch sportlichen Zwek ken dienen sollen, fast immer der Fall ist, ver schiedene Quetschfaltenbahnen, die das freie Ausschreiten begünstigen. Während man auf die Verbrämung der Kragenpartien bei sport liehen Jackenkleidern mitunter verzichtet, sieht man Fellgarnierungen auf den Aer-meln sehr gerne. Da hiefür verhältnismäßig wenig Pelzwerk notwendig ist, kann man sich umso eher für Edelfell entscheiden. Abschattierter grauer oder brauner Persianer ist sicherlich am dekorativsten, wobei sich die Farbe ganz nach der Tönung des zur Verwendungen gelangenden Stoffes richtet. Mit der Schattierung des Fells stimmt auch der kleine, mit einer bunten Feder gezierte Filzhut überein. Zu den apartesten Neuheiten der Saison zählen unstreitig die kleinen Jäckchen, die man schon zur Zeit unserer Mütter als sogenannte „Spencer" kannte. Neuer erscheinen sie unter dem Sammelnamen „Vestons" und haben die Eigenart, immer in einem von dem Materiale des darunter zu tragenden Kleides abstrechenden Stoff gearbeitet zu sein, wobei nicht nur Farbe, sondern auch Dessinierungskontraste beliebt sind, was derart zu verstehen ist, daß man etwa zu einem einfarbig-hellbraunen sportlichen Kleide ein genopptes tiefbraunes Jäckchen trägt, oder aber zu einem dunklen sportlichen Rocke (mit Bluse) ein „Veston" aus Hellem Karomateriale wählt, wie wir es im letzten Bilde zeigen. Ein schöner Pelzkragen stellt immer eine reizvolle Umrahmung des Kopfes dar. Die sportlichen Stulpenhandschuhe und der in der Farbe mit ihnen harmonierende kleine Hut, der die allerneueste Modetype für den Herbst vor Augen führt, sind die geschmackvollen Attribute der modernen Trot teuraufmachung. Willy Ungar. (Sämtliche Skizzen nach Original-Entwürfen von Willy Ungar.) Zwei mm-ante Linien % sind in der herbstlichen Abendmode zu verzeichnen und zwar seltsamerweise zwei Silhouetten, die sich von einander ganz auffällig unterscheiden. Während sich nämlich die eine Linie durch aus an „Alt-Wiener" Vorbilder anlehnt, also eine stilisierte Note in den Vordegrund rückt, ist die andere ganz auf „klassische Linienführung" gestellt und betont die statuenhafte Schlankheit der Erscheinung. Diesen beiden Typen sind natürlich auch die zur Verwendung gelangenden Materialien angepaßt, denn einerseits kommt hauptsächlich Gaze-Chiffon, Tüll und Taft in Frage, während man für die „Linien-Kleider" schwere Seiden heranzieht und zwar in erster Linie Satin in all' seinen Varianten, ferner Marokko-Krepp und Mongol, schließlich auch — schöne georgette — ähnliche Materialien, vor allen Dingen den in seinem Fall sehr wirkungsvollen „Krepp-Roumain", dessen Name schon eine Eignung für „klassisch-stilisierte" Modelle verrät. Die beiden kontrastierenden Richtungen der herbstlichen Abendmode stellen wir einander in unserer kleinen Skizze gegenüber. Willy Ungar. HauöwirWaMWeS Wie erhöht man die Lebensdauer des Kochgeschirrs? Es ist uns wieder und wieder gesagt worden, welche außerordentlich wichtige Rolle die Hausfrau als Verbraucherin in der Volkswirtschaft spielt und wie der überwiegende Teil des Volksvermögens durch ihre Hände geht. Von diesem Standpunkte zugunsten der Allgemeinheit aus wie auch im Interesse der Einzelwirtschaft ist es wichtig und notwendig, daß die Hausfrau nicht nur verbraucht, sondern auch gebraucht, nicht nur anschafft, sondern auch erhält. Nicht nur wohlfeiles Einkäufen gehört zum guten Wirtschaften, sondern auch die Kunst, das Eingekauste, lange zu lassen, wobei die Behandlung und Pflege der Gebrauch-gegenstände eilte große Rolle spielt. Billig, aber schlecht einzukaufen, ist falsche Sparsamkeit, aber gute, solide Sachen so zu vernachlässigen oder falsch zu behandeln, daß eine Neuanschaffung notwendig wird, noch ehe das betreffende Stück normalerweise abgenutzt wäre, ist eine glatte Verschwendung. Zu den Gebrauchsgegenständen, die der Hausfrau unentbehrlich sind und die sie täglich benutzt, gehört auch ihr Kochgeschirr, und so gut wie sie überflüssige Anschaffungen in Kleidung, Möbeln, Wäsche etc. nach Möglichkeit vermeidet, so gut tut sie es auch hier, denn Kochgeschirr, wenigstens gutes u. dauerhaftes, ist relativ teuer. Sachgemäße Behandlung und Pflege können die Lebensdauer des Kochgeschirrs aber bedeutend erhöhen und der Hausfrau manche unliebsame Ausgabe ersparen. Man darf nicht alle nigen, sondern muß sich ihrer Eigenart an-passen. Die Kochgeschirre, die man heute vorwiegend in den Küchen der Privathaushaltungen sieht, sind aus Eisen mit Stahl- oder Emailleeinlage, aus Nickel, Aluminium, aus feuerfestem Steingut oder Porzellan, neuerdings auch aus Glas, seltener aus Kupfer oder Messing. Kupfer- und Messinggeschirre findet man eigentlich nur noch in Hotelküchen, für den Privathaushalt sind sie zu kostspielig und auch nicht empfehlenswert, weil sie, wenn sie nicht regelmäßig gebraucht und sehr sorgfältig durch Putzen etc. gereinigt werden, leicht Grünspan ansetzen. Auch darf man in Messinggeschirren keine sauren Speisen aufbewahren, wodurch leicht Vergiftungen entstehen können. Die Eisen- und Emaillegeschirre sind die billigsten; sie sind leicht mit heißem Wasser, Soda und Scheuersand zu reinigen. Zu beachten ist dabei nur, daß namentlich die Emaille Verhältnis-mäßig leicht abspringt; nicht nur wird also die Gebrauchsdauer eines Emailletopfes durch falsche Behandlung sehr verkürzt, es können auch leicht solche abgesprungenen Emailleteilchen ins Essen geraten und z. B. die Ursache zu Mundverletzungen, ja selbst Blinddarmentzündungen werden. Wenn in einem Emailletöpfe der Inhalt angebrannt ist, so soll man den Ansatz nicht durch Kratzen und Abstoßen zu entfernen suchen, sondern den Topf mit heißem Sodawasser solange einweichen, bis die festgebrannte Maße sich aufgelöst hat. Dann erst geht man ihr mit dem Scheuerrohr, dem Topfbesen etc. und feinem Sehersand zuleibe. Auch darf man Emaillegeschirre, die soeben vom Feuer kommen, nie sofort mit kaltem Wasser fül-len. Die durch die Hitze ausgedehnte Emaille zieht sich dann zu schnell zusammen. Sie platzt. Das Gleiche gilt vom feuerfesten Por zellangeschirr, das sich mit Recht bei den Hausfrauen besonderer Beliebtheit erfreut, weil erstens jede Speise ohne Bedenken darin ausbewahrt werden kann und zweitens die Gerichte gleich im Kochtopf auf den Tisch gebracht werden können und doch nett unt appetitlich aussehen. Aber auch diese Ge-fasse darf man nicht plötzlich erhitzen oder abkühlen; ferner soll man sie nicht mit scharfen Mitteln, wie Scheuersand, Soda u. dergl. reinigen, um die feuerfeste Glasur nicht zu beschädigen. Daß man feuerfeste Porzellangeschirre (wie auch Glasgeschirre, für die auch in Bezug auf die Reinigung die gleichen Vorsichtsmaßregeln gelten) nicht auf eine offene Flamme und nicht ungefüllt aufs Feuer setzt und auch darauf achtet, daß die ihnen enthaltenen Speisen nicht trocken kochen, ist eigentlich selbstver-stündlich; es wird aber trotzdem in dieser Beziehung noch viel gesündigt. Wenn Porzellan- und Glasgeschirr richtig behandelt wird, ist es unverwüstlich, falls man es nicht gerade auf den Steinfußboden wirft. Das ideale Kochgeschirr ist u. bleibt frei- Itd) der Nickelkochtopf, der zwar teuer in der Anschaffung, aber dafür auch schlechterdings unverwüstlich ist und immer seinen schönen Glanz behält. Man muß aber bei seiner Anschaffung die richtige Sparsamkeit üben und nur die allerbeste Qualität, also Reinnickel, nehmen, dann hat man an einem Nickelkochtopf etwas „fürs Leben". Man muß nur etwas liebevoll mit ihm umgehen z B. heftiges Herumstoßen vermeiden, denn ein Nickelkochtopf bekommt leicht Beulen und das Gericht brennt bamt leicht in ihm an. Ein großer Konkurrent des Nickeltopfes ist der Aluminiumtopf, der sich heute, im Zeitalter des Gasherdes, wohl überall eingebürgert hat. Unstreitig hat er auch viele Vorzüge, ist in seinen besseren Qualitäten lange haltbar, hygienisch einwandfret, kommt schnell ins Kochen usw. Sein Näch- test ist, daß er ziemlich rasch unansehnlich wird, der herrliche Snoerglanz verschwindet trotz sorgfältigster Reinigung nur zu schnell, und bis jetzt ist trotz aller Versuche doch noch kein Mittel gefunden worden, das diesen Glanz völlig wiederherzustellen vermöchte. Vor allen Dingen darf Aluminium niemals mit S o d a in Berührung kommen, dann wird es sofort blind. Gewisse Speisen, wie z. B. Kartoffeln in der > Schale lassen ihn imum schwarz J aber der Schaden ist leicht zu lstsci wenn man den Topf mit Apfelschawu L Rhabarberschalen auskocht. , Wenn die Hausfrau ihren KochtöpM ihrer Eigenart Gerechtigkeit widerst) läßt, werden sie ihr lange dienen, un wird ihre Freude an ihnen haben. GRAZ Seidenstoffe: W lisple 4.30 Dtp Satin g*> ÄfEtel beste Kleiderware, 96 br. jede Farbe 95 breit [lipe čeoiplfe g-» Seite-Flaitp g-so Wistel# herrl. Farben, doppeltbreit K. 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