^K VV. Mittwoch am 8. April R855 Di,- „Vaidachcr Zeitung" erscheint, mit Ausnahme der im Comptoir ganzjährig <2 fl., halb,ahrig 6 ff. Fiir die Zuteilung in'« Haus sini> halbja hrig 3N kr. mehr zu entrichten. Mit der Post portofrei ganziähria, nntei Krcnzl'and und gedruckter Adresse lo ft., ha l b, ä h ri g 7 ff, Zy kr. — Inse r t i o n ag cbü hr jiir eine Spaltenzeile oder den Raum derselbe, ist für einmalige Einschaltung 3 kr., für zweimalige 4 kr., fur dreimalige n lr. ^. M. ü. s. w. Zu diese,, Gel'ühreu ist n°ch der Inscrtl°n«stämpcl pr. l0 kr. für eine jedesmalige Einschaltung hin»» ,u rechnen. Inserate bis^^Zeilen kosten 1 «. 3«^ kr. fur 3 Mal, l ff. 10 kr. für 2 Mal nnd 5N kl für ! Mal (mit Inbegriff be« I»scrti°nMmpcl«). <^e. k. k. Apostolische Majestät haben mlt Aller-höchster Entschließung vom 26. März d. I. den Pfarrer an der Kirche 6c1 8«. Kontore in Udine, Johann Cautoni, zum Pönitenziar'Domherrn an dem dor> tigcn Mctropolitankapitel allergnädigst zu ernenncn geruht. Der Minister für Kultus und Unterricht hat zum Präparandeulehrer an der katholischen Lehrer-Bildungs» Anstalt in Werschctz, den provisorischen Lehrer der dortigen Untenealschule, Johann Chudy, ernannt. Der Minister für Kultus und Unterricht hat den Supplentcn am Gymnasium zu Trieut, Weltpricstcr Franz Dalla Rosa. zum wirklichen Lehrer an derselben Lehranstalt ernannt. Am 27. Juni 1886 fiel die fünfjährige Tochter des Johann ZhcIeßnik, Hausbesitzers in der Kra° kau > Vorstadt, ober der Raandrückc i» den Laibach, fwß, uno gerielb dadurch in augenscheinliche Lebens' gefahr, aus welcher sie jedoch durch die mulbuolle Uuerschrockcnheit dcs Lnibachcr Auflegers Franz Stibi! gerettet wurde. Die k.!. Landesregierung hat dem Franz Stibil fur diese mit eigener Lebensgefahr vollbrachte Ret> tnug die Taglia mit 2.^ fl. bewilliget, unt> sieht sich veranlaßt, dirse lobcnswnrdige Handlung hiemit an> erkennend zur öffentlichen Kenntniß zu bringen. K. k. Landesregierung in Laibach am 2t). März i8ü7.______________________________________^ Oesterreich. V Wten, Ä. April. Aus Anlaß eines Rekurses gegen die von einer Untcrbchördc verfügte Ekpropria» tion eines Grundes zum Behufe eines beabsichtigten Schuldaues fand das k. k. Ministerium des Innern mittelst einer Partikular Entscheidung vom 14. Februar 18ö? den Grundsatz ausznspiccheu. daß „da die Er> richtnng einer Schule zunächst nur daS Interesse der dazu verpflichteten Gemeinde, uno nur i» letzlcr Auf< lösung das allgemeine Vcstc berührt, zu welch' letzte« rcm Zwecke allcn nach §. 3Ull des bürgerl. G. N. eine Ekpropriatiou gesetzlich zulässig ist, und da folg-lich ein, wenn gleich größeres Opfer von Seile der Gememde zur Erlangung dcs fraglichen Zweckes an lind fur sich ciue Elpropriation nicht begründen kann, — diese zu Schulzweckcn nur i» so weit als zulässig erscheine, wenn abgesehen vom Kostmpunkte die an, gemessene Unterbringung der Schule gar nicht an. ders, als im Wege des Vaues eines neuen Schul» gebäudes möglich und wenn hiezu durchaus kein Van. platz im Wege dcs freien Uebereinkommcns zu cr> werben ist. — Aus Wien schreibt man der «Mg. Ztg.«: Das Ministerium dcs Innern hat im Einverständniß mit der Obersten Polizeibehörde ten politischen und Polizeibehörden Erläuterungen und Ergänzungen zu der kaiserliche» Verordnung vom 9. Februar d. I. zugehen lassen, welche den erfreulichen Vcweis liefern, wNcw, "^ "" Entferntesten in der Absicht des Mi- schränkcn '^^' "'^ gewährte Freiheit indirekt zu be> lhürcu ossf» ^°" "dministraüvcn Belieben Hinlcr» kaiftrlicheVVn'^?"' ^° ^lA es zn §. 1 der niationsf.rtcn ,?.. '"^' "^le Ausstellung der Lcgiti. si"d Pässe, Na d rl!!!^"^^"' ""r ausnahmsweise die Erlangung «^3"'.u"d dgl. erforderlich, Um «'s Ausland möglichst """'"'"'"arten und Pässen gung derseldei, au d c «^^ ^ '' ^ "'' ^'^^"" »'ich. a» ene dereig tl3nT.^'?")nHcs und worden. §, 2 bestimmt Wea ä>'^5 " w""""' Vidirung und amtlichen Hin.erlem !" ?'"'!'"" tionspapiere. Hierzu bemcttt die ?. ?. . ^^"mm. Verdacht, so kann auch nur dieses Individuum zur Vorweisung seiner Legitimalionsurkuudc!! verhalten werden. Derlei Verdachtsgründe gegen einzelne Per< !sonen dürfen aber unter keinerlei Bedingung zum Vorwand genommen werden, die Vorweisung der Le> gitimationsurkundcn von andern, »icht in ähnlichem Verdacht stehenden Individuen zu verlangen, oder gar bei ganzen Reisegesellschaften odcr Reisezügen eine Revision der Legitimations' oder Nciseurknnden cintre. !en zu lassen." Auf das Recht, die Ausstellung eiucr Legitimationskarte zu verlangen, haben mir diejenigen Inländer keine» Anspruch, welche nicht im Vollgcnuß der bürgerlichen Rechte stehen, also Minderjährige und Kurauden, in sofern sic die erforderliche Zustimmung der hiezu berechtigten Personen (Pater, Vormünder oder Kuratoren) nicht beibringen; Personen. welche unter polizeilicher Aufsicht stehen, odcr in strafrecht!i> chcr Untersuchung befangen sind; Handwerker, Arbei> ter, Hausirer, Stratzensammkr, für welche die frühc< , en Nciseuorschriften Kraft behalten; Personen, welche im müilärpstichtlgen Alter stehen oder binnen einem Jahr in dasselbe treten werden, Urlauber und Nc> seruemänncr, erstere clhalteu jedoch Legitimationskar-ten, falls sie ihrer Dienstpflicht entweder direkt oder durch Loskauf genügt haben, für dicnstuntauglicli erklärt sind, odcr die vierte Altcrötlnsse bereits über-schritten haben. „Allen Personen, wclchc unter die ! mifgefühttcu Kategorien nicht einglreiht werden kön> > uen, müssen auf ihr Verlangen unweigerlich Legitim«, lionskartcn ausgefolgt warden. Nicht die höhere oder :,iedcre soziale Stellung dcs Individuums, noch Stand und Vermögen begründen dießfalls einen Unlcrschied. Obnc den Zweck der Legitimationskartcn zu vernich» len, können auch bloße Veveükcii gegen die Person nicht für genügen» erkannt werden, „m Iemanoen eine Legitimatioiiskarte z» verweigern.« Ucdrigcns können allen von dem A>,recht auf Legitimallonslar' ten ausgeschlossenen Personen, unter Beobachtung der durch deu Grund ihrer Ausschließung gebotenen Vor. sichten, Nciscurkundeil in der bisher üblichen Art cr> lhcilt werden. Zu §.17 endlich ist die Bemerkung gemacht, daß auch das Signalement wegbleiben könne, wenn die soziale Stellung dcs Reisenden dieß räch. iich erscheinen lasse. Aus alledcm ergibt sich, daß das bisher von allen Reisenden und in der Hanpt> sache mit Recht gcfnrchtctc Oesterreich in der That nicht, wie dic «Neue Preuß. Ztg." kürzlich meinte, jetzt endlich einen Weg beschritlen hat, welchen Prell' Üen bereits vor dreißig oder vierzig Jahren cinge> schlagen, sondern, daß ein liberales Paßsystem, al« oas jsht hier gilüge, in Deutschland nirgends und überhaupt in wenigen Staaten zu finden sein möchte. In Preußen hängt dic Ertheiliiog einer Paßkalte bc. kannt.ich von der »Unbescholtenbeit" der Person ab, uno dieses Wort ist einer bedenklichen Ausdehnung und Deutung fähig. A'.s l""^'° l'°bk k. k. Statthalterci in Graz hat in ^"n" ° / daß im heurige» Iah« zu Mariazcll das s, " ° !^ °"^" wiro und mithin ein ganz a»ßer° .?,' v> l"'l«lcher Besuch desse,beu zu erwarten «eht, die domgcn Oastwinhe von der Führung des Z""' '" "'es für da« gedachte Ialn enthoben und ., ^<3^'^ ^'^^.^ ''""u icder Reisende die Ncifc M ?n '."^ ^'"' ""unterbrochen in demselben Waggon macheu, da auf der ganzen Strecke die Wag, gons nicht gewechselt werden Z„ diesem Behufe werden jcht nur Personen. WaqqonV der neuen K°". s!rukt,o» verwendet; im Pra^r Pahxhof muß der ganze von Dresden ankommende Zng gewendet wer, den. Die neuen Pcrsonei,.Waggons sind »ach Art dcr auf den sächsischen Bahnen und der Nordbahn gcbränchlichen eingerichtet, nämlich in kleine Conpc's getheilt, i» die ma» von der Seite, wie i:> gewöhn» iiche Kutschen, einsteigt. D,e Wagaons dritlcr Klasse babcn, wie bisher, hölzerne ungcpolstertc Sitze; die Sitze der zweiten Klasse si»d mit llrünledernen, die der ersten mit grautuchcnen Polster »Ueberzügen ver» scheu. Die neuen Waggons sind nicht so lang als dic bisherigen, und laufen, statt auf acht, bloß auf vier Rädern, wodurch, wie dnrch die neuen hochkan« tigeu Schicnengeleise, das Stoßen der Wägen uer. vermieden werden soll. Die Wägen 1. Klasse sind in 3, die der 2. Klasse in 4, die der 3. Klasse in 3 Coupe's eingetheilt; auf jeder Sitzreihe 1. Klasse wer» den 3. 2. Klasse 4, 3. Klasse 6 Personen untergebracht, so daß also die einzelnen Coupe's der l. Klasse für 6, die der 2. Klasse für 8 und dic der 3. Klasse für t0 Personen bestimmt sind. Die Konduk. leure haben bei den neuen Waggons ihren Platz auf dem Wagendache. Zu dem Ende ist auf dem Dache oer einzelnen Vremswagaons ein bogenartiger, ringe» dachter und mit Glasfensteru versehener Sitz ange» bracht. Am seiden Tage trat auf den Bahnen auch ein neues Signalsystem ins Leben. Jeder Kondukteur ist zu diesem Behufe mit den nöthigen Signal» fäbnchen und eigenen Signallaternen versorgt, die dreierlei verschiedenfarbige und verschiebbare Gläser führen. Eine weitere neue Einrichtung (bisber bloß auf der Nordbahn gebräuchlich) ist die Andringung der sogenannten Zugleine, welche, vom hintersten Waggon des Zuges ausgehend, über die Dachei sämmtlicher Waggons bis zur Lokomotive hinführt, wo sie mit einem Hebel in Verbindung gebracht, der, sobald er aufgezogen wild, die Dampf »Signalpfeife cnöncu läßt. Wien, ii. April. Um den zur land» und forst» wirthschaftlichen Ausstellung vom 11. biS Ili. Mai o. I. nach Wien kommenden Fremden das Auffinden passender Wohnungen möglichst zu erleichtern, >st die Veranstaltung getroffen worden, daß in den hiesigen Bahnhöfen °er k. t. südlichen Staals» und der Kaiser Fcrci!!anos'Nc>rdbah!i, oann auf dem Landungsplatze oer Donau.Dampfschiffe Gesellschaft in Wien (Stadt, Herrngasse, Nr. 3l), im nieocr.österrll. ch'schen Landhausc) Verzeichnisse von risponiblc» Wob> nungeu zur Einsicht bereit liegen werocn, aus denen die näheren Verhältnisse, so wie auch die Preise der. sclbcn ersehen weroeu können. Deutschland. Veil in. 3. April. (Herrenhaus.) Die Hencil Stahl und v. Below überreichten heute folgenden Antrag: DaS Herrenhaus wolle beschließen: die Staaisregieiuug zu ersuchen, daß sie in Gemeinschaft mit den deutschen Verbündeten dic Bemühungen lräf» tigst forisetzen möge, um die im deutschen Bundes' recht begründeten Garantien für die Gerechtsame des Landes und der Uinerthanen in jedem Vinidesstaate zu Gunsten der unter der Krone Dänemarks steliei,' den, zum deutschen Bunde gehörigen Lande — Hol> stein und Lauenburg — zur Wirksamkeit zu bringen. Der Antrag wird der Verfassung«. Kommission über» wiesen. Italienische Staaten. Ancoua, 1. April. Vorgestern Abends war eine unserer belebtesten Hauptstraße» der Schauplatz cmcs meuchelmöroerischen Mentales, welches durch die un» geheuere Frechheit, mit der es in Ausführung ge. bracht wurde, wieder einmal deutlich zeigte, daß die i,, der unheilvollcu Revolutionöcpochc von den damaligen Wortführern so rückhaltlos gepredigten Te»> dcuzcn trotz aller späier dagegen in Anwendung ge> brachten Strenge noch immer nicht gänzlich ausge» > rottet find. Der hier stationirte papstliche Gendarmericwacht. mcistcr Valdoni wurde in einem Caf«, in welchem er sich mit mehreren Bekannten unterhielt, durch einen von der Straße auf ihn abgefeuerten Schuß demit au Brust und Schulter verwundet, daß kaum Hoff» nung für seine Wiederherstellung vorhanden ist. Dem Meuchelmörder gelang es, in der Dunkelheit iincr» lannt zu entfliehen. Da sich der miglncklichc Verwundete durch di» eiserne Strenge, mit der er seinen bei den hiesigen - 33 H Verhältnissen gewiß sehr schwierigen Dieiistesodliegen-hciten nachkam, beim größere,, Theile der Bevölkc-rung sehr verhaßt gemacht hatte, so dürfte die wahrscheinliche Ursache dieser Schandthat wohl eher in ei-ncr elenden Privatrachc, als in cincr politischen De> monstration zu suche» sein. (Tricstcr Ztg.) Rom, 24. Mär;. Se. Eminenz der bochw, Herr Kardinal und Erzbischof v. Haulik uon Agram, ertheilte auf die glückwüuschende Ansprache dcs Prälaten, welcher ihm bei dem letzten fcierlichcn „Nicevi» mciüo" den Kardiualöhut überbrachte, folgende Antwort: „Unsterblich sind die Verdienste des heiligen Vaters, unseres Papstes, um die ganze auf dem wci> ten Erdkreise verbreitete Kirche, besonders aber um die Kirche des österreichischen Kaiserreiches. Diese sind durch die unlängst überaus glücklich geschlossene Uebereiukuuft mit dem erhabenen Kaiser uon Ocstcr-reich gekrönt worden. Noch spezieller zcigtc sich die Güte Sr, Heiligkeit im Hinblicke auf die kroatischslavonische Kirche sowohl dadurch, daß Er das Bis-thum Agrmn zum Erzbisthumc und zur Metropolitan, würde erhob, als auch dadurch, daß Er meine We> nigkcit. für welche leine oder doch nur sehr geringe eigene Verdienste sprachen, in das hohe Kollegium der Kardinäle der heiligen römischen Kirche, auf Vorschlag der geheiligten' k. k. Apostol. Majestät des Kaisers Franz Joseph I. aufzunehmen Sich gewürdigt hat. Die Vollendung dieses apostolischen Hnlübcwcises cm-pfange ich heute dnrch die feierliche Uebergabe des Karlinalhutcs. Die Völker von Kroatien und Sia> uonicn haben von dem ersten Augenblicke an, da das Licht der evangelischen Wahrheit i» ihren Bändern aufging, sich stets mit aufrichtiger Ergebenheit au deu evangelischen Stuhl, den Mittelpunkt dcr katholischen Einheit und den festesten Grundfels des Glaubens und der Kirche gebalten. Diese ihre Gesinnung kann, da sie jüngst durch so viele Zeichen der apostolischen Gute beglück! wurde», in ihrem Herzen nur auf's Höchste gesteigert u»d entflammt werde», gleichwie jene überaus große Huld Sr, Heiligkeit insbesondere i» meiner Brust die zartesten Gefühle der Ergeben» heit. dcr Dankbarkeit und Verehrung erwecken muß. Was das mir von Ew. Hochw. gespendete Lob betrifft, so bin ich, meines geringen Werthes mir wohl bewußt, in der Nothwendigkeit, eassellic Ihrer Freundlichkeit und Ihrem Wohlwollen zuzuschreiben. Eines allein ist, was ich uicht läugneu will, nämlich, daß mir der aufrichtige Wille, Gottes Ehre und das Heil der meiner Obsorge anvertrauten Seelen zn fördern, bisher nie gefeblt habe. Indessen fühle ich,ebe» diesen guten Wille» i» meiner Vrust durch die schätzbare Gabe des Kardinalhutes noch mehr erhöht, bc> sonders nachdem ich au« Sr. Heiligkeit eigenem Munde die hohe Vedeulnng dieses Zeichens ucrnomlne» haue: nämlich mit aller Kraftansttengnna, und selbst auf Kosten des eigenen Blutes dahin zu trachten, daß die heilvollen Zwecke dcr Religion und dcr Sittlichkeit gefördert werden. Obwohl nun alles dieses so ehrenvoll für mich ist, daß es keine Steigerung mehr zn< lassen zn können scheint, so sind doch noch zwei Umstände, welche mcinc Freude nicht wenig vermehren. Fnr's Erste, daß die Ucbergn^c des Hutes in diesem hochansehnlichen Kreise der ausgezeichnetsten Männer jedes Standes und Ranges und in dem Paläste je< nes hochgestellten Mannes siattsindet, dcr Lurch seine vorzüglichen Geistes» und Hcrzcnscigenschaftcn schon längst die allgemeine Verehrung uuo Liebe sich zu verdienen wußte und gegenwärtig mit so großcr Würde Oesterreich dei dem h. apostolischen Stuhle vertritt. Das Zweite aber, was meine Freude nicht wenig cr> höhs, ist der Umstand, daß die Uebcrreichung dieser schätzbaren Gabe durch die Hände Ew. Hochwüroe» geschiebt, eines Prälaten, dcr durch eine lange Ncihe uon Jahren sich um die Kirche uno ihr Oberhaupt gewiß hochverdient gemacht hat. Ich sage daher Ew. Hochwürden für diese Ihre Bemühung besonderen Dank und bitte Sie vertrauensvoll, daß Sie auch dieses Mal wieder die Gefühle meiner umwauoclba. reu Ergebenheit, meiner tiefsten Ehrfurcht nnd meines innigst.'!, Dankes gegen Se. Heiligkeit zur hoh?n Keimlnitz des heiligsten Vaters bringen wollen.« (Ocsterr. Volksfrnmd.) Frankreich. Paris, 30. März. Aus der Budgetvorlage, welche im Druck 737 Quartseitcn füllt, hebt dcr „Nord" folgende Details heraus. Es sind darin veranschlagt i die Zivilliste dcs Kaisers mit 26,000.000 Fr., die Dotation der Prinzen uud Prinzessinnen dcs kaiserliche» Hauses mit 1.800.000 Fr., die des Senats mit 4.980.000 Fr., dic. Verwaltungskosten desselben mit 1,1/1.000 Fr,, die Entschädigung der Deputir-ten und MMZer Aufwand für den gesetzgebenden Kör-per mit 2,7Ü0.000 Fr., dcr Zuschuß der Dotation dcr Ehrenlegion (welche 13.000 Müglicdcr zahlt) mit 4,196.010 Fr. Dic Verthciluug von 20 U00 "ililä-rischen Medaillen hat 2,000.000 Fr. gekostet. Von den Ministerien erfordert dasStaatsmmisterimn !2,127,600, das Justizministerium 27,376.270, das Auswärtige 10,286.600. das Innere 143.746.080, das der Fi-nanzei, 878.693.430. das des Kriegs 346.729.607. das der Marine 132,939,117, das dcs Knltus und öffentlichen Unterrichts 63,.'>81.136. das des Ackerbaues. Handels nnd der öffentlichen Arbeiten 97.^34,300 Fr. — Die öffentliche Schuld ist mit 862,881.126 Fr. aufgeführt, die Bauten znr Vereinigung des Louurc mit den Tnilcrie» beanspruchen nächstes Jahr 3,000.000 Fr. Al'd-el'Kadcr erhält eine Subvention von 120.000 Fr. nnd 326.600 Fr. werden zur Unterstützung aus> wärtiger Flüchtlinge verausgabt. Dcr gut unterrichtete Korrespondent dcs «Genfer Journals" sagt über die Verhandlungen der Neucnburgcr Konferenz - In dcr ersten Sitznng wurde die Verzichtleistung Preußens auf Neuenburg, wie Kaiser Napoleon sie dcr Schweiz gnranlirt hatte, als Ausgangspunkt an-genommen. In dcr zweiten Sitzung erhielt Graf Hatzfel?! Mitlhciluüg von diesem Beschluß und erklärte, an seine Regierung berichten zn müssen. Er eröffnete dann in dcr dritten Sitzung srinc Zustimmung und legte dcr Konfcreu; zugleich folgende Bc-diügungcn Preußens oor: 1) Beibehaltung dcs Ti-tcls: 2) gesicherten Fortbcstand der frommen Stiftungen; 3) die Schweiz anerkennt, daß die durch die letzten Ereignisse geschädigten Royalistcn Ansprnch auf Entschädigung habe»; die Bestimmung des Betrags dieser Entschädigung bleibt vorbehalten; 4) General' amncstie. Diese Bedingungen wurden in dcr vierten Sitzung Herr» Dr. Kern mitgetheilt, welcher sofort seine Einwendungen dagegen erheben wollte. Man bemerkte ihm jedoch, die Kommission habe die Bedingungen angcnommen. Er möge Ich nun erklären, ob cr si? akzcptire, oder weitere Weisungen uo» sci° »er Regierung cinholcn wolle. Herr Dr. Kern er> klärte, an den Bnndcsrath berichte zn wollen. Großbritannien. London, 21. Mär«,. Lord Palmeiston hielt am Abende seiner Erwählung in Tivcrton anf einem ihm zn Ehre» daselbst vcranstaltctcu Bankette eine Ncdc, aus dcr wir dic bedeutendsten Stellen hier fol< gen lasse». Nachdem cr den Wählern seinen Danl für das ihm nun seit 20 Jahre» geschenkte Vertrauen ausgesprochen hatte, äußerte cr sich ungefähr folgen-dermaßen: Der Charakter der britische» Nation wird uon einigen Wenigen im Lande, uon sehr Viele» .im Auslande mißverstanden. Letztere namentlich glauben, daß Diejenigen, nie sich in inneren Fragen anfeinden, ihre Parteipolilik auch dann noch bis auf's Aeußerste treiben, WM» es sich um Sliei!frc>gen zwischen Eügland und irgend einem fremden Staate handelt. Das >s> ein Irrthum, den die Ereignisse dcr beioeu letzten Jahre gründlich widerlegt haben sollten. Der russische Krieg bat all? Parteien — mit Ausnahme einci winzig kleinen, gegen deren Ehrenhaftigkeit ich nichts sagen will, deren Ansichten gewissermaßen jedoch nur auf ihre Familicnki'eise beschränkt blcibcn — mit einander vereinigt gefunden. Selbst die Industrielle» des Landes, deren Interesse in dcr Erhaltung dcs Frickens licgt, wave» enthusiastisch, wo es sich um die energische Führung dcs Krieges handelte; Partei-lcidcnschaftcn schwiegen; wir hatte?! ein Recht, stolz auf uuser Vaterland zu sein. Dasselbe zeigt sich gc> genwänig; Viele mögc» über die Veranlassung dcs chinesischen Streites ihre besonderen Ansichten habc»; aber das Lano als Ganzes denkt darüber sehr ein. mülhig. Der Redner vertheidigt sich uu» gege» Vor-wurf, der «Fcuerbrand Europa's" zu seiu. Er habe nur jene Natioucu, die ihre Institutionen verändern wollten, so weit es sich gezicmcnd thu» ließ, zur Einführung einer parlamentarische» Regierung aufgemun-ten. Der gegenwärtig«- Streit mit China betriff: ein uiel wichtigeres Prinzip als Viele glauben dürften. Vor der Hand ist der Kampf noch rcin örtlich nnd ocm Kaiser von Cvina steht es frei, seinen Statthalter zu desarouire», obgleich ich nicht erwarte, daß dieß vor Lord Elgin's Ankunft in China dcr Fall sein dürfte. Der Kaiser von China befindet sich eben jetzt i» einer eigenthümlich kmische» Lage der Rebellion i» seinem Staate gegenüber, so daß sich seine Ent> schlicßnng nicht leicht crrnthcn läßt. Doch hoffe ich, ?aß Loro Elgi». dessen Mission durchaus keine Er» uiedrigung Sir I. Vowring'6 iu sich schließt, unter» stützt von einer namhafte» Lolidmacht uno einer Flotte, ?ic doppelt so stark sein wiro. als jene, die Sir William Parker im ersten chinesische» Kriege befeh» ligte, die gewünschte» Zwecke erreichen wiro. In dc» Auge» rcs Auslandes wird unsere Politik als ei»c ehrenvolle gcltc» müssen, den» das ist jede Politik, welche über die Rechte ihres Staates sorgfällig wacht u»0 bei Zeitcu cmzuschrciten versteht. Minister, die eine solche Politik befolgen, sind lcmgc nicht die Kriegs» lustigsten, wie man ihnc» vorzuwerfc» pflegt, sie si»d vielmehr die Wächter dcs Friedens. Gar oft hat man u»s auf das Beispiel der Amerikaner verwiesen, oamit wir sie uns zum Muster »ehmc». Nu» sehe man doch, wie ihr Admiral gege» die Chinesen anf° trat, als ein Schuß a»f ein amerikanisches Kriegs' boot abgefeuert wnrdc. Er bomliardirtc ohne Zeit» verlust, nnd dann bat er sich binnen 24 Stunden Genugthuung aus. während unsere Beamten Schritt vor Schritt vorwärts gingen und jedes Mal den chi> ncsischen Behörden geraume Zeit gaben. sich cincs Bessern zu bcsiuneu. Man wirft nnscrn Beamten fcrner vor, sic hätte» alle Instruktionen überschritten. Ei» cdler Freund uon mir, mit dem ich vor dcr Ab» 'stimnnmg im Obcrhanse darüber sprach, sagte mir, er werde gege» oie Regierung stimme», nnd zwar wegen cincr Depesche, die ich im I. 1847 geschrieben hatte. Ich aber sagte ihm: kehren Sie sich »icht a» eine Depesche, die von wem immer vor 10 Jahren geschrieben worden is!, sondern uriheilcu Sie nach den Verhältnissen, wie sie heute sind. Die Bewohner uon Canton wurden uon ihren Behörden scit lange auf» gestachelt, die Europäer zu iüsultiren, damit sie sich nicht in die Stadt hinein wagen, Eincn freien Zutritt hat abcr auch jctzt weder Vowring noch Seymour gefordert, unr die Möglichkeit, mit den Behörden zn kommmiiziren, um Streitigkeiten, wie dies? Lorcha^ Affaire, vernünftig beilegen zu könncu. Sir I. Vow» ring ist kci» Aristokrat, hat seine» Posten keiner Pro» tektio», sondern seinen eigene» Verdienste» zu danken, ist der friedfertigste Mci.sch uon der Welt und der Letzte, der Händel sticht. Es wäre die größte Gemeinheit gewesen, hätte ihn die Regierung, um cin Paar Stimmc» im Unterhausc zu gewinnen, über Bord geworfen. Wir waren übcrzcugt. daß jcdcr Engländer, der das Herz auf dem rechten Fleck hat, — d'e Friedensfreunde um jeden Preis mit cinge» rechnet — ganz wie wir gehandelt hätten. Und so-mit danke ich Ihnen nochmals für Ihr Zutraue», Ihre Freundlichkeit, Ihre Freundschaft. Die hauptstädtische» Wahlen wurden gestern Nachmittags um 4 Uhr geschlossen. I» Southwark ist wieder Sir Charles Napier und mit ihm Mr. Locke, ei» warmer Anhänger Lord Palmcrston's. gewählt. Spanien. Mad rid, 29. März. Dic spanische Flotten» Abtheilung, welche gegen Meliko opcrircn soll, ist am 20. d, M, uon Cadik nach dcr Hauana abgegangen, wo die Rüstungen gleichfalls schon so weit gediehen sind, daß 13.000 Mann a» der Expedition Theil nehmen können. Nnßland. Aus Sevastopol wird berichtet, daß, nach-dem es dort lange traurig gcnng ausgesehen, endlich ein regeres Leben wieder eingekehrt und sogar schon ein provisorisches Theater aufgeführt sei, das sich des lebhaftesten Besuchs erfreue. Der Uuternchwer ist ocr Inhaber dcs uor der Belagerung U Uh^c Vormittag znrückgezo-gen. In Neni wurde auf öffentlichem Platze ein ls !) den also die letzten österreichischen Soldaten wieder iu Oesterreich eingerückt sein. In Iassy blcibcn nur ei» uige Pcrwaltnngsbcamtc zurück, um das Rechnungswesen in Ordnung zu bringen, und außerdem eine gcwissc Anzahl Kranker; die Orlsrcgienmg hat ft^ sie 40 Betten im Spiridions - Hospital vorbehalten. Die Infanterie, welche ihren Marsch am 1.März"N< getreten hatte, ist zum Theil in Ibraila nud Galacz angekommen, wo Alles zu ihrer Einschiffung in Ve- 325 reitschaft gehalte,! wird. Die übrigen Truppen werden um mm, Tagmarsch später einrücken. Ueber die Situation in Montenegro wird der ,,A. A. Z.« aus Wien vom 29. März berichtet: «Ein innerer «Parteikrieg in Montenegro gehölt nicht zu den Unwahischeinlichkeitcu. Der Scnatsvräsident Georg Petrouic befindet sich nicht in Mission seiner Regie-rung hicr. Er hat mit seiner Familie, mit Einschluß seines Bruders und dessen Angehörige», die schwarzen Verge verlassen, weil er mit den Negicrungsmastre-gelu seines Neffen Daiu'lo und dcsscn Stcllvertrctcrs und Bruders Mirko nicht einverstanden ist. Mit ci> nem Wort: er befindet sich anfdcr Flucht hicr. Schon nach dem Tooe des letzten Vladika dcr Czcruagora bil-beten sich dort Parteien; nicht allc Häuptlinge waren lmt der Erhebung des Danilo auf den weltlichen Fur^ stcnstnhl von Montenegro zufricdcn; sie warteten auf die Anerkemuiüg der neuen Dinge uon Seite NuL> >ands, welche jedoch bis zur Stunde nicht erfolgt ist, obgleich dem Senat »och im vorigen Jahre die sei! dem Jahre 1721 bewilligte Subucnüon ausgezahlt wurde. Als im Jahre 1862^3 der Fürst Danilo von der Armee unter Omer Pascha bedroht wurde, rief er den Schuh Oestcrrreichs an; es war dieß aber-mals ein Akt, der von den Russen nicht gut aufgenommen wurde, um so weniger als Dauilo seine Rettung mir der kais. österreichischen Intervention zu verdankn, hat. Während des russisch-türkischen Kric. ges bemühte sich der kais. russische Oberst Kowalcwski, dcn verlorenen Einfluß wieder zu erhalten; cr konnte aber den in Cettinjc gleichfalls weilenden kaiserliche» österreichischen Oberst Stratimirooic nicht aus dem Felde schlagen. Inzwischen gruppirtc sich doch eine mächtige Par» tci um das russische Vanncr, an der Spitze befand sich der Onkel des Fürsten, Peter Pctrouic, der ans dem Lande dann verbannt wurde und in Oesterreich sammt seine» Angehörigen eine Znsinchtsstattl.- fand, wo cr auch starb. Er war der älteste Bruder des hicr weilende» Georg Pctrovic. Durch diese Verbau» nung wurde der in den Vcrgcu herrschende dumpfe Unfrieden mit der »enc« Ordnung der Dinge uicht ausgerottet. Der Kodc-e, oie Sttucrausschreibuug und andere Neuerungen wurden von den Uskokcn und Czernagorzcn nüt Unwillen aufgenommen. Die Ei»> zichuug dcr Klostcraütcr und Doiirung des Klcrns von Seite der Regierung gab sogar dem russischen Konsul aus Nagusa Veranlassung, gegen dicse Maß> rege! zu protcstircn. Er wurde in Ccttinje k>i!t cm> pfangcn; der französische Konsul hatte sein Absteige-, quartier in dcm fürstlichen Palast; der russische Di plomat mnßtt im Wirthichause bleiben. Nach seiner Rückkunft nach Ragusa rapportirtc cc über aUc diese Zustände an seine Regierung, Der Archinland^it von Ostrog folgte ihm, befand sich einige Zcit in Wien und reiste nach St. Petersburg ab. wo er sich jetzt in einem Klost.r befindet. Seit dieser Zeit krystalli-sirten sich die Czernagorzcu ln eine inssischc Partei, die cs aber mit Oesterreich nicht verderben will, und twje und nicht auf österreichischem Grund uub Boden vcihafttt worden, auch Habe mau bet ihm russische ivorrcjpondenzen lompromitilrcüdcr Ar: gefunden. Ra> douie, t'er sich !.„ Vcüß d.ö österreichischen Staais' l'urgerrcchtö befindet, wurde aber auf dem kaiserlichen Gebiet vcrrathcrischcr Weife zur Hast gciiracht. Gc-gen dicse Verletzung dcs Völkerrechts protcstirr dl,s kaiserlich österreichische Gouvernement von Dalmatic» peremtorisch. Es wird dessen alsbaloigc Auslieferung gefordert; dagegen verspricht Oesterreich, den Raconic einer strengen gerichtlichen Untersuchung zn nntcrzichcn. Die Einwendung des Mirko Petrouic, Radonk habe auf das österreichische Staatsbürgerrccht Verzicht geleistet, wird nicht berücksichtigt. Radonic wurde mit gezücktem Natagnu gezwungen, diese Verzichlleistung lm Kcrlcr zu schreiben. Dcr hier anwesende, in sei> wttc ^ ""^zeichnete Scnatspräsiocnt anerkennt das Gesandtsi"^^°""^^' ""d die kaiserlich russische "nncintione, '""'"' ^"^ die oben erwähnten Dc-lm'gt uon de>"St?n'^""g, widerfahren ist, mr-hafte Aufklänm,,. '""""t'r Mirko ans sscttmjc stand-Augenblick in Mm,^' ''^"' ^^ Diugc i» oicscm Parteien entgegen we?^ dort zwei wenn man will dcr n m^, ^"' "p<^ der russische!,, ist nicht schwer zu sch-agcnen nnd verfolgten Pam ^,?^ /"'^ . ^ nach Njegusch zurlktkehren; das^ . ' ."^ l°"" Amerika. Aus San Domingo wird vom 7. Februar gcmclret, daß die Wohnung dcs amcrikanifchcn Kon> sular'Agcutcn, Herrn Elliot, in dessen Abwesenheit von einem Pöbelhaufcn überfallen nnd die amerikanische Flagge durch den Koch geschleift wordcn ist. Dcr Pöbel zeigt so große Erbitterung gegen die Amerika, »er. daß man für den 27. Februar, an welchem Tage San Domingo das Fest seiner Unabhängigkeit feiert, die ärgsten Exzesse befürchtet. Dcr Pöbel suchlc auch cas amerikanische Wappen abzureißen nnd dcn Flag-genstock zu zcrtrümmcrn, wuroe aber daran durch Mannschaften dcs britische» Kriegsschiffes „Tartar" gchinücrt. Dcr El > Präsident Sanlana lag »och im Gefängniß, Mit dcm Dampfer „Kangaroo", dcr New>Iork am 19. März verließ, sind folgende Nachrichten cin-getroffen: Durch de» neuen Vertrag mit Mcfiko erwirb! die Union die Staaicn Souora und Cinaloa, welche de» Golf von Californicn beherrschen, für eine Summe Geldes. Nach Nachrichttu aus dcm Golf von (über Ca> dir) vom 28. Fc^uiac hattc die spanische Fregatte »Fcrrolana" am 22. Februar eine sehr lebhafte Ka< liouadc mit einem dcr Forts von Vera Cruz begonnen. Dieses Fort hatte znm drillen Male onf die Fahr< zeuge der Fregaüe geschossen, als dieselben sich »ach rcm Lau''? begaben, um Wasser zu holen. Die Lage von Melito war fortwährend schr crust. Die De> monstralioncn gegen spanischc Unterthanen warcn trotz dcr strengeren Befehle der Negieruug erneuert wordcn, Tagsneuigkeiten. j Es wuroc in diese» Tagen ein höchst merkwürdiger Fund in Mainz bei Grabung eincs Kellers auf dcui Thlcrmarkte zu Tage gefördert. I» dcr Tiefe von 12' kam man auf cincn Torfgrund, bestehend aus cincm Conglomcrat vo» Gräsern, Binse», Rin-den, Schilf :c., i» welchen: Schuhsohlen, Schuhe, große Leocrstücke, Wollen» uud Leiuenzeuge, römische 2!lcsser, Lanzenspitzcu, Mel» :c. sich vorfände». Bti näherer Untersuchung ergab sich iu dcr That, daß das Lcdcrwcrk, vollkommen gut erhalten, römischen! Ursprunges war. indem die Schuhe als echte San> dale» sich herausstellten, vollkommen ähnlich dcnen, welche Smith iu ocm Bette dcr Themse gefunden und in seinen Alterthümern abgebildet hat. Die ersten Funde acquirine de>- Altcrchnmsvcreiu zn Wics> !'adcn, hierauf ließ der Verein in Mainz die Nach-grabuugen bis auf cinc Tiefc von 30' verfolgen, so i,cf crstrceitc sich dcr Torfgrund, und dic Ausbeute war cinc sehr «ichhaltM. Aus deu Ledcrfcllcn, mit sehr schöucr feiner Nayt versehen, lassen sich vollstän-digc Anzüge zusammenstelle». Dic Schuhe odcr San» dalc» sind schön und mit uic! Verstand gcarbcitet. Die So»ilc ist mit konischen Nägclköpfcn beschlagen, das Oberleder, unter dcr Brandsohle durchlaufend, ist riemcnarlig ausgeschnitten, Der Konservator des Mainzer Museums, Herr Pros, Lindenschmidt, wiro wohl nicht lange diesen höchst seltene» Fnnd dem Pn> blikum uorcnthaltcn nnd die nähccn Details veröffentlichen. Wnnderdar ist dic Konscrvation aller in die» scm Moorgruudc gefundenen Gegenstände, der Metalle, des Holzes uno dcs Lcdcrs, und sclbst der Zcugc von grobem bis zu feinem Gewebe. Holztä» sclchcn, Perlrnstäbchcn uon Holz sind nilP im Gc< ringstcn angegriffen. Auch fa»d sich ein ^tück von cincr Brünne, oder Panzerhemd vor, desscn eisernes Drahtgeflecht, von anderer Konstruktion als die dcs Mitlelalters, vollkommen gut erhalten ist. Es wäre wol,), cinc würdige Anfgabc für die Chemiker, der Urmche dieser konscrvircudeu Wirkung nachzuspüren "/', "s"""it eiue Nutzanwendung für das praktische ^edc» daraus zu zichen. wäbutn, N^ ^"k Unternehmen des früher schon cr-nk' n r^""ur. Gowau, dic in Sebastopol ver-ö °m m!''^"^M wicocr ans Tageslicht zu w e N l'? ''^ewyork-Journal of (wn.n.erce" Dmn'^ Arbeit 8 werden die ^ ? !> ^ " Ps.rdeliast vcrwcndct n d n m ^,'! ""^" ^'^"' p'Nirt werden, und dm a s c^?^." "^"'"' Nammklötzcu in Vcr- »nd^t"T^N^'I'"«!)'^'"^^ Kette verbindet dcn P.^:k"dcr^^^ dte cm nur aus Cy.indcr uud Ko b. tcht) mit 0.-m aus de T.ese herauf z„ y,,„,^. Sch'fc, d,e urch w.edelholtc Z„ge gchooe» weroen solle». Vier M,chmc», lu Verb.ndnng mit de» Nammklößcn, wer-dcn ,0l»lt eine Hebekraft von 400» Tonnen liefern, mcbr alö genügend, nm das ^ößtc im Hafen uer< senkte Fahrzeug zu hebcu. Vo» den 1U7 i» der Tilfe liegenden russischen Fahrzeugen si»d bloß 16 uon ocr Große der amerikanischs,, Fregatte «Penn. sylvania", die im Wasser an 3!i«tt Tonnen wiegt, während dic andern in, Durchschnitte 2000 T. ime- gen dürften. Die Ketten, die eben fadrizirt werden, sollen jcdt 30N Fuß lang und im Staude sein, 500 T. zn tragen, und von deu EisenplaNen, dnrch welche diese Ketten zu laufen haben, wird jede 26 T, wie> gen, Mr. Gowan, der sich zu den Operationen seiner ncuerfunoentn Taucherapparatc bedienen will, hofft, mindestens 40 der Schiffe unversehrt cmporbeben zu können. Die übrigen beabsichtigt cr nnlcr Wasser zu sprengen, und t>ie russische NtglVnma. hat das Pul. ucr zu liefern. Da die größte Ticfc im Hafenbecken bloß 60 Fuß beträgt, und die Ruhe des Wasserspie« gcls durch Stürme kaum getrübt wird, hofft cr die Arbeit in zwei I'.ihren vollenden zu lönnen. Als Vergütung empfängt er dic Hälfte vom Werthe der hcraufbefördcrtcn Schiffe, die er in Verbindung mit ciucm Negicrungsbeamtcn abzuschätzen haben wird. Die größer» Schiffe kostetcn einzeln gegen 1.000.000 Dcllarö und waren erst tiu Jahr alt, als sie versenkt wurden, so daß der Amerikaner mit clwas Glück schon ein gutcö Geschäft machen kann. Seine Maschinen und sonstigen Vorbtrcituugcn dürften auf 230.000 Dollars zu stehen kommen, und 3 Schiffe müssen gcmictbct werben, um sie nach der Krim zu schaffen. Vis Ende Juni solle» sie alle vo» New-York unter Segel sein. Dcr Unternehmer nimmt 90 sachvcrstän> digc Arbeiter aus Amerika mit, und nebstbci, auf Verlangen rer russischen Regierung, Werkzeuge und Modelle neuester Erfindungen. ! Die ,,Allg. Ztg.« vernimmt, daß der Prinz von Wales noch in dicsem Sommer die Hochschule Boun beziehen werde, um zwei Jahre dort dc» Studien obznlicgen. Es wird bercits cinc passende Woh> nnng für ihn gcsncht. j Dcr „Pos. Ztg.« acht ans Goleein folgende Mittheilung zn: Schon lange ging unter dcn kluge» Leuten unseres Ortes die Sage, daß an einer Stelle unserer Feldmark cm Schatz brenne, Vei dcr dießiährigen Frühjahrsbestellung nun sticken unsere Pflüge an einigen Stellen auf Steinpflaster; wir stcll' ten Nachforschungen an und fanden, daß wir eine uralte Vcgräbnißstellc entdeckt. Vis jetzt sind erst drei, roh aus Feldsteinen gearbeitete Grüfte untersucht, ln dcnen sich viele, zum Theil wohlerhaltene Urnen mit Knochen, Asche und mich etwas Reelleres, nämlich goldener Schmuck, befand. Die goldenen, gewiß nr> alten Schmncksachcn, deren Verwendung uns zum Theil unbekannt ist, dcstehen in Ringen, Spangen. Knöpfcn u. a. m. und sind von ziemlichem Werth, so daß wic unsere Schatzgräbcreien fortsetze» wollen. Der Glaube, daß ein vergrabener Schatz zn gewissen Zeiten brenne, ist »un bei unserem Landvolk znr Gc> wißhcit geworden, ja cs sind sogar einige gebildete (?) Leute davon angesteckt worden, und stellten wirklich die naive Frage: «Warum soll denn ein Schatz nicht brcnncn?!" j Der im Februar d. I. verstorbene Pfarrer von Zcitta. Ladislaxs Kollouit«, hat sein ganzes Vermö-ae», l>c!tchc»o lu 8000 fi„ c>,m Zentatl Spitale hin« terlassrn, > Aus Jude» burg wird der «Grazer Zta,« geschrieben: Am 27. Mä>z d. I, nelgnete sich in der Oe. meinde Flatschach bei K„ittelfeld »achstchcud.-r Ver. giftungsiall. Dic Mutter eines Grundbesitzers batte in dcr cinc Viertelstunde vom Wobngcbände entfern, ten Hnbe eine,, Strudelteig zubereitet, und sich mit demselben bcbnfs dcs Ausbackens in das Wolinhaus begeben. Von diesem Strudel aßen nun die « Kin. der des Hauses. 2 Mägde, die Bäuerin und die alte Mnticr sllbst. In einer balbcn Snmde klagten die Kinder über Unwohlsein und knrze Zcit später em' pfände» anch die Erwachsenen Vauchsclimcrztn, wor> auf sich bei sämmtlichen 8 Personen beftiaes Erbic-chen cinstclltc. Als der wäbrcno dcs Males häuZlich bcschästigte Bauer dieß Unglück vernahm, schickte er augenl'llcklich um ärztliche Hilfe nach Kuittelftld, die auch Dr. Müller, welcher sich eiligst an Ort u»d Stelle begab, sogleich spendete. Der genannte Doktor nahm die'Ucberbleibscl des Strudcls mit sich, und cs zcigtc sich bei dcr vorgenommene» chemischen Un> tersuchnng dcrsclbc», daß gelb.r Arsenik in dc» Teig gemengt worde» sci. Da cin schwerer Verdacht auf eine» Diciistknecht des Hauses ^fällt, der uutcr ande» ren verdächtigen Reden sich öfters geäußert baden soll: Man solle doch die Alte. die so strenge auf die Dienstboten sci. einmal «vcrfütlcni"; — ft wurde dcrselbe als mntbmaßlicher Thäter in Vcrhafl al> bracht. Auch wurden bei der vom k. k. Vczirksamle ;n Kniüelfclo vorgenommenen gerichtlichen Hansbnrch. snchung am 29. v. M. Krähaugcn (Kronnnacl,,) ,is< funden, die dem erwähulcn Knechte angehören sollen — Zum Glucke ist von den acht schwer erkrankte» Individuen, vo» dcnen einige, besonders die Kinder, zwnchcn Lebcn und Tod schwebten, doch Niemand s,c> storben, was namentlich a.ich der Geistesssegnnuart des Baucrs zuzuschreiben ist. dcr im erlie» Augenblick dcr Gefahr bis zur Ankunft dcs Arztes de» eikraiik-tc» Pcrsoec» frischgemolkene Milch in gehöriger Quai,» >ltä< zn trinken gab.______ , Druck und Verlag uon Ig,,«; «, ^lcinmayr «Zc F. Vanlbe'rg^i,, Läibach. — VcmutwortlichciRcdaktcur? F. V . ' ,, ,,-v. ,^^^ ' ^«' :«>^'1?^««-MGW« '/ , Vurseudericht ans dem Abciidblatte der östcrr. kais. Wiener Zeitung. Wien 6. April, Mittags 1 Uhr. Die auf den auswärtige!: Plätzen herrschende Geldklemme wirkt auch ncichtheilig nuf die hiesige Börse, In Staats- und Industrie-Effekten wenig Leben und mattt Kurse, Devisen mehr begehrt und höher im Preist, National-Nnlelien zn 5°/p 84'/,^»5 Anlchcn v, I. <85l 8. L. zu 5'/« !'2 -»» Lomb, Venct. Anlihcn zu 5 V» 96—9« 7, Gtaatsschuldverschreimmgtil z» 5"/, 83 V. —83 V, det:° „ 4 V.'/. 73 V.—7-^,, >etto „ 4°/« U5'/2^-65°/. ietto „ 3'/. 50'/,-5«°/. detto „ 2 V."'. "V.-^2 detto „ l°/, t«7,^i«V. Gloggniher Obllg. >!,. Rückz. „ 5°/, U»'------ Ocdcnburgcr ditto betto „ b°/<> ^------ Pessher dctto »cito „ 4°/» ^------ Mailänder detto dctto „ ^V, ^^------ Orund.„tl,-Oblig, N, Oest. „ 5°/„ »8-88 7. detto v. Gaüzieu, Ungarn ,c, z» 5"/» 79 /.—^0 /. detto der iibrigcn Kronl. zn 3 V» ^ /, -8«! /. Banko - Obligationen zu 2 7. V. 63 /,—<>4 Lotterie-Nnlchen v. I. »83^ 330-332 d.tto » ls^ «3!> 7.-^30 7, ietto „ ,854 zu i°/, l N!» 7, - l 09'/. Soniu Nentschcine «4 7, — !4 '/. Galizische Pfandbriefe zu 4 7, ^^,< Norbbahn - Prior. - Oblig. z» 5 V» 8<' ^ °<> /, Moggnikcr detto „5°/» 82^82/, Dona» D.nnpfsch.-Oblig. „5"/° 8Z—8>i «loyd detw (in Ellber) „ 5"/» 91—91',, 3'/. Priorität« Obüg, der Staalö-,. „ N, llest, Äskomp!e-Gcs. !23—^23 7. , „ Vndwcis'Linz-Gnuindner- Niscnbahn 268—270 „ Ncrkbohn 227 7,-228 ., „ Staat«e>sc>,b,-G«stllschafl zu 5NN Frank« 308—30.-! 7. „ „ Kaisenn' Elisabeih-Vah» zu 200 ft. nut 30 Mr, czi»z0l'/, ->U! V. Süd-Norddeutsche Verbindung«», !U8 7.—108 7, '' " Thciß-Vahn lN2°/.-iN2'. Loml'.'Äenct. Eisenbahn 2!>,l-2«3 7, '^ ." Kaiser Franz Josef Oiicntbahu 203 72-2U4 „ „ Triester Lose >l)3 -l04 „ „ Donau < Dampfschifffabrt«- GeseÜschait '^' detw' <3. «mission 578-380 '' >.« Lloyd 425-428 „ >cr Pesther Kettenb,'Oeßb. Tyrn, «iseub. l. E>niff, 29-30 , . detto 2, «miff, m, Priorit, 39-40 Efterhiz, 40 ss. «ose 7« 7, ' 77 Windischgrätz ^ 2ä V. - 2« Waldftein ., 28 7,-2» KeZlcvich , '3'/. ^ 7, «aim „ 4,»-40 7. Gt. Genoii , 38 7,-38'/. Vallfy .. 38-38 7. Clan, , „ ___________ 39-39 7. Telegraphischer Knrs-Bericht del Staatöpapicre vom 7. April 1837. Wtaal«schuld«tlschreibungen . zn 5pCt, fl. in 8M. 83 /i Vank-Akticn pr/Stück...... 1010 l/2 fl. in EM. O«co!!iptc-«ftie» von Niedcr-Ocsterrcich für 500 ff......... ,^ st- in CM. Aktien der üsterr. Kredit - Anstalt für Handel und Gnuerl'c zu 20!» fl. Pr. ^t, 266 sl. in <0U fi. mit 30'7, Einzahlung Pr. St. 2l. st. in 6M. Aktien der österr. Donau-Dampfschissfahrt zu 500 ff. W't......... 580 ss. CM. Aktien dc« österr. Lloyd in Trieft zu 500 fl.......... 427 !/2 fl. in CM. Theißbah».......... 2N5 Orlentbah» . ........ 2031/4 Wechsel-Kurs uom 7. April 1887. Amsterdam, für 100 Holland. Rthl. Guld., 87 1/2 2 Monat, Augsburg, für !00 fl. Enrr., Gnld. . 105 1/4 Uso. Frankfurt a. M., für 120 fl. südd. Ver- cinswähr. im 241/2 fl. Fuß, Guld, . 104 5,8 3Monat. Wenna, für 300 neue vicmoul. Lire, Guld. 12> !/! 2 Monat. Hamburg, für 100 Vl«k Äanko, Guld. 77 1/2 2 Monat. London, für I Pfnnd Sterling, Guld. . 10.!3 Vf, 3 Monat. Mailand, für 30« österr, Lire, Guld, . 104 5/8 Vf. 2 Monat. Marseille, fur 300 Francs, Guld. . . 122 2 Monat. Paris, für 300 Francs, Änld. ... 12! l/ü Bf. 2 Monat. K. k. vollw. Münz-Dnkatcn, Agio . . 7 3/4 Gold. ll!!d Silber-Kurse vom 6. April 1867. Geld. Ware. Knis. Mü»z-Dnfat>n Agio.....7 3/4 8 dto. Rand- dto. ,......7 l/2 7 3/4 Gold »I in,^l«o ^, .....—- — Napolconsd'or „ .....8.! 07, 8.!«72 Souocrainsd^or „ .....14.!l^ 14,10 Friedrichso'or „ .....8.4N 8.40 Vngl. Souercignes „ .....10.1« 10.16 Russische Impcriale „ .....8,24 8.24 Nüber-Agio .....4 3/4 5 Thaler Prcußisch-Currant .....».327, l.3ij ! Anzeige der hier angekommene« Fremden. De» 6. ?lpril !857. Hi'. Baron Ledere!', k. k. Feldmasschall'Lieutenanl, Ul,d — Hr. Ritter v. Ncqrelli, k. t. Ministericll.Rath, van Wie». — Hr. Dyhi'eufm'l, Gutsbesitzer, — Hr. Laüdoderger, Banquier, und — Hr. Pfender, Kauf«-mann, von Triist. — Fr. Maas, preuß. Hofraths-Gcttiahlin, von Wien, — Fr. v. Rainer, Gütibesitze» rin, vo» Klac>e„furl, Z. 574. (,) M u z e i g e. Im Gewölbe Nr. 22, Kapuziner-Vorstadt, ist alle darin befindli^e Einrichtung, 2 Drehbänke, wovon eine ganz neu, mit Doppeltritt versehen, nebst Drehstühlcn, 2 große Glaskästen, I^iFmlm sancluM' Kugeln nebst Kegeln und noch verschiedenen Drechslcrwaren, täglich Nachmittag von 2 bis 5 Uhr zu verkaufen, Auch kann Bormittag bei der Eigenthümerm, Ro-scngasse Nr. IU6, bis 20. April Näheres eingeholt werden. Z. 556. (2) Der ganz neu asssVtirte Damen-PuKwaren-Salon « z u m ^ D „Florentmerhut" in Laib ach, Theatergasse Nr. 43 n. 44, ^ empfiehlt den verehrten l'. 'l'. Kunden bei der herannahenden Frühüngs-Saison das ganz neue, i selbst in Wien ausgesuchte Lager von allen Gattungen Damen-, Kinder- und Herren-Stroh- z hüten, Putz- und Neglige-Häubchen, das Neueste von Chemisetts, Unterärmeln und französi- ! scher Schlingarbcit, schön sortirte Damen- und Herren-Hemden, das Neueste und Modernste z in Damen-ZNautills, nebst vielen andern Mode-Artikeln zu den Allerbilligften Preisen. «rZ- Kenners empfehle ich noch: ^z daß bei mir alle Gattungen Strohhlite nach den neuesten Models modcrnisirt und gewaschen werden, daher ich mir schmeichle, meine verehrten p. ^IV Kunden auf das schnellste und billigste zu bedienen. j Auch spreche ich öffentlich meinen Dank für das mir bisher geschenkte Zutrauen aus und bitte, noch fernerhin Ihren werthen Bedarf aus meinem Geschäft zu wählen, da ich alles aufbieten werde, um meine hochverehrten Kunden auf das solideste zu bedienen. M. €. Ruprecht9» Witwe« ^^ Anzeige. ' Gefertigter dankt seinen geehrten Abnehmnn für das ihm dis jetzt geschenkte Zutrauen und beehrt sich zugleich, hicmit eracbcnst anzuzeigen, daß er ein grußeL Sortiment von den in neuester )lrt und Faoon verfertign A«ühlinHsfcichc>ru, .Wandschirmen (Knikerl, Nistory, Pnriser- und Doftpeiftäufter), nevst allen andern Oattunc,en oon Sonnenschirmen auf Wiener und französische Art, sowie verschicoene Seiden^ u„d Bnumwoll-steftenschirme, als: Reise,-, Tasckcn-, Stock- und Sprung-Schirme, am Lager hade, womit er sich dem !' 'l. vereyrlen PuKlikllM bestens empfiehlt' Auch übelnimmt er das Ueberziehe,'. mit den bei ihm in großer Auswahl besindli« chcn verschiedenartigen Stoffe« und neuestem Plltz u. f. w., mit NeparireN und Giutau-sehe», und verspricht prompte und billige Bedienung. Laldach im März »857. Ja. Mtikusclfi. Sonne», und Regenschirm ' Fabrikant »m Hauptplah Nr. 225. Lager von Sonnen und Negeilsehirme« im ersten Stock, gaffenseits. Z '93, (10) H Herrn I. G. Popp, tz 3 ^rakt. Zahnarzt > Erfinder und Muileniumz - Inhaber dez Änatherill - Mundmasserz in IIIie n. I W Ich bestätige Ihnen hiermit gerne, daß ich Ihr Mundwasser streng geprüft und ^ H sehr empfehlenswert!) befunden habe. U M Wien, im Jänner 1857. «^. OM^^^e^ ni. p H ^ K. f. Professor c»i dcr Hochsch,,lc zu Wie», sönigl. ftchf. Hosrath :c. M H In Laidach vorräthig dei Autou Krisper und Matthäus Kraschowitz; in Görz bei I. Anelli; ^ U in Trieft bei Xicovich, Apotheker; in Fiume bei Nigotti, Apotheker, in Neustadtl in Kram bei Domi- D Z nik Rizzoli, Apotheker. ' ^^ U