Nr. 297. Mittwoch, 30. December 1891. litt. Jahrgang. Leitung. ^^»V-NMN^^^^^ Die «Lalbacher g«s Abg. Dr. Lueger wegen Ehrcnbeleidigung wurde bewilligt. (Oesterreichische Vereinsthaler.) Nach einem zwischen Deutschland und Oesterreich getroffenen U hereinkommen werden von den österreichischen'Vereins« thalern deutscherseits 50, österreichischerseits 25 Mil« lionen eingelöst, was für Deutschland einen Verlust von 8'/, Millionen, für Oesterreich von 4'/. Millionen Mark bedeutet. (Die letzte Rede Gr 6 gr' s) hat ein gericht-liches Nachspiel. Die Sie will rasch davon, er eilt ihr nach, er will sie zurückhalten — sie war verschwunden. Er nimmt den Hut und geht. Erst abends kehrt er zurück. Die Thüre ihres Zimmer« war offen, Leute giengen aus und ein. Ein Unglück ist geschehen. Er tritt ein, wie ohne Bewusstsein. Sie lag todt vor ihm, blutbefleckt. .. . Er erschauert und steht von dem alten Clavier auf. «Gott. mein Gott! Auch dieser Tag ist im Welt-all, auch ihm werde ich begegnen.» .... Ihr Kleid war auf der Brust aufgerissen — auf den Knall des Schusses war man herbeigeeilt und hatte nach der Wunde gesucht — zwischen den schneeigen Hügeln gähnt eine schwarze Wunde mit bluterstarrten Rändern, und ihre offenen schwarzen Augen sehen ihn an — gläsern, gebrochen. . . . Auf dem Thurme der Dorftirche schlug es zwölf Uhr; er hörte es nicht. «Gott. mein Gott, auch dies ist im Weltall aufgehoben — und ich muss es abermals sehen?» Ja. schauen in der Ewigkeit! Die Sünder, die Sünder w ttawllchn Feltung Nr. 297. 2b2b 30. December 189!. (Spanien uud Frankreich.) Spaniens ablehnende Haltung gegen Frankreich beruht auf dem Fortschritte in den Vorverhandlungen wegen eines Zollbundes Spaniens mit den verbündeten mitteleuropäischen Mächten. (Das japanische Parlament) wmde am 25. d. M. aufgelöst. Die Ursache bildete der Zusammen» Muss zweier großer Parteien zu gemeinsamer Oppo» fuion gegen die Regierung. Man sieht, Japan europäisiert sich. Tagesneuigleiten. Se. Majestät der Kaiser haben, wie das «Präger Abendblatt» meldet, dem Veteranenvereine in Rudolphs» that zur Anschaffung einer Vereinsfahne 50 st., der Gemeindevertretung Kunnersdorf zur Errichtung einer Feuerwehr 40 fl. und dem Militär Veteranenvereine in Liebenau zur Renovierung des auf dem dortigen Fried-Hofe befindlichen Denkmales für die im Jahre 1866 gefallenen Krieger 50 fl. zu spenden geruht. ^ (Herzog Christian von Schleswig» Holstein.) Ueber den au« London gemeldeten Unglücks» !all, her dem Herzog Christian von Schleswig'holstein» Tonberburg.Uuguslenburg zustieß, wird weiters gemeldet, bass der Prinz bei einer Hofjagd in Osborne durch eine Schrotladung aus dem sich zufällig entladenden Gewehre seines Schwagers, des Herzogs von Lonnaught, ver» letzt worden sei, wobei ein Schrotlorn in sein linles Auge brang. Prinz Christian von Schleswig'Holstein-Sonder. burg.Uugustenburg ist ein Schwiegersohn der Königin Vic» toria, inöem er seit 1666 mit der zweiten Tochter derselben, der Prinzessin Helene, vermählt ist. Er steht im 61. Lebensjahre. Per Herzog von Vonnaught ist der dritte Sohn der Königin Victoria, ist somil sein Schwager. — (Der Winter in Körnten.) Aus Klagen» surt wird geschrieben: Das schöne Wetter hat seit Beginn des Monates October bis heute keine Unterbrechung erlitten. Von Schnee gibt es weder in der Landeshauptstadt noch im Ober» ober Unterland« eine Spur. In den Verge« jammern die Leute über den Mangel an Schnee, denn fie können das Holz au« den hochgelegenen Wäldern und da« Heu von den Alpenwiesen nicht zu Thale schaffen. Man kann sich eines so milden Winters nicht erinnern. Selbstverständlich ist bei einem solchen Tem» peraturftande an da« Zufrieren des Wörthersees nicht zu denken, welcher Umstand dem Wörlhersre Vislausverein sehr unangenehm ist. Nur im Lenbcanal finden die Schlittschuhläufer ihr Vergnügen. Der Reinankensischfang im See ist heuer sehr günstig. Seit langer Zeit wurden nicht so viel dieser edlen Fische auf den Weihnachtsmarlt gebracht wie heuer. — (Hund und Katze.) Wie die «Neue Züricher Zeitung» erzählt, wurde kürzlich in einem Pfarrhause des bernischen Miltellandes die Hauskatze, deren Dasein über» flüssig geworden, zum Tode verurtheilt. Die mit der Voll» streckung betrauten Knaben hüllten das Thier in einen Vack und warfen es in die Aare. Der Haushund sah der Execution mil betrübtem Herzen zu. Bald darauf stellten sich Hund und Katze in trautem Verein, beide pudelnass, wieder im Pfarrhause ein. Der erstere, ein «Spitz», hatte ^- ob aus Freundschaft für den andern Vierbeiner ober aus Apportiereifer, bleibe dahingestellt — den schwim» »enden E«ck au« dem Wasser geholt und aufgebissen und der Katze so Freiheit und Leben zugleich geschenkt. Es versteht sich von selbst, dass die Katze hierauf begnadigt wurde. — (Influenza.) Die Influenza in Wien hat mit dem letzten Sonntag abermals erhebliche Dimensionen angenommen. Im allgemeinen Krankenhause gelangten an dem bezeichneten Tage über zwanzig Influenzalranke, die Vrlranlungsfälle auf den Kliniken und Abtheilungen mit eingerechnet, zur Aufnahme. Einer der Patienten des allgemeinen Krankenhauses ist bereits der Influenza er« legen. — Wie aus Pressburg berichtet wird, tritt bort die Influenza stärker aus. als die letzte Cholera. Die Todesfälle sind zahlreicher, als bei der genannten Epidemie. — (Sonntage.Briefmarken) sollen versuchsweise in Belgien eingeführt werden. Mit derartigen Vtarlen versehene, am Samstag bei der Post eingelieferte Vliese sollen dem Empfänger erst am Montag (statt am Sonntag) zugestellt werden. Sollte nach einer bestimmten Versuchszeit die Zahl der mit Sonntags'Vriefmarlen auf» Segebenen Briefe den Beweis liesern, dass der größere Theil des schreibenden Publicums sich für die Sonntags» mer der Briefträger aussprichl, so wird letztere zur Einführung kommen. — (Von Wölfen gefressen.) In Bjelina 'N Vosnien wurden die Üeichenrcste eines Mannes ge»! funden, der, wie die Erhebungen ergaben, von Wölfen überfallen und zerrissen worden war. Der Unglückliche "ar der schwachsinnige Hafiz Sehii aus Vjelina. Derselbe war auf dem Heimwege aus dem Kaffeehause den um die Ortschaft auflauernden Wölfen zum Opfer gefallen und stsressen worden. — (Groher Dlebst aHl.) Ein Passagier dritter Klasse hat aus dem Lloyddampfer «Medusa» während der "llhtt besselben von Vrinbifi nach Patras einer mit- reisenden Dame Geld und Pretiosen im Werte von 15.000 gestohlen. Der Dieb wurde in Patras verhaftet, das ge» stohlene Gut wurde vorgefunden. — (Aus dem Hafen von Aquileja.) Wie der «Indipendente» meldet, beabsichtigt die Lagunen» Schiffahrtsgesellschaft, welche bisher mittels kleiner Dampfboote durch den alten römischen Canal die Verbindung mit Grado vermittelte, ihre Schiffahrtslinien nach Mon» falcone, Duino und Trieft auszudehnen. — (Künstlicher Regen.) «Time« of India» zufolge gelangen die Verfuche zur Erzeugung von Regen bei Madras in regenärmster Gegend vorzüglich. Schon sechs Stunden nach Entladung von hundert Pfund Dynamit in 2400 Fuß Höhe stellte sich ein ausgiebiger Regen ein. — (Valerie-Stiftung.) Das eben veröffentlichte neunte Verzeichnis der Beiträge für die Valerie» Stiftung zur Erhaltung von Stiftungsplähen in Officiers-töchter» Erziehungsinstituten weist 11.181 fl. 7» lr.au«. Im ganzen sind bisher eingegangen an Wertpapieren und bar 184.416 fl. 91 kr. — (Hohes Alter.) Im Krankenhause zu Mi-trovic starb diesertage ein Mann Namens Iovan Vo» boviü im hohen Alter von 10b Jahren. Vi« zu seinem 6b. Lebensjahre war VobovK Hirte und lebte seitdem in Mitiovic von Almosen. Pflege der Iimmerpfianzen im Winter. Außerordentlich wichtig für die Pflanzen ist richtige Wärme. Wo 12 bis 14 Grad Riaumur. höchstens 16 Grad Riaumur im Zimmer sino. und wo dabei der Ofen ziemlich weit vom Fenster entfernt ist, da werden die Pflanzen am Fenster 8, 10 bis 12 Grad Wärme haben, und das ist hinreichend. Mehr Wärme schadet, weil fie die Pflanzen zu allzu starkem Wachsthum anregt. Ist richtige Temperatur auch ein tüchtiger Damm gegen Ungeziefer, so dürfen wir doch nicht vergessen, dafs es immer Ungeziefer gibt und wir den ganzen Winter hindurch dem Umsichgreisen besselben durch sorgfältige« Waschen Einhalt gebieten müssen, und deshalb empfehlen wir, alle Blätter, welche verdächtige Flecke, zumeist an der Uxterseite oder in den Vlattrippen, zeigen, alsbald mit lauem Seisenwasser und weichem Schwamm tüchtig zu reinigen und, wo die Flecke sich nicht fortwaschen lassen, mit dem Fingernagel ober einem stumpfen Hölzchen sie vorsichtig abzukratzen; bei Palmen muss man dies sehr häufig thun. Dem Waschen mit Seife folge stet« ein tüchtiges Abspritzen, doch ist dabei die Pflanze hinzulegen, damit das Wasser vom Vallen abläuft. Unzeitgemäße Wafsermengen können im Winter oft mehr Unheil anrichten, ul« zu hohe Wärme und Ungeziefer vereint. Als beachtenswertesten Punkt der Winterpflege müssen wir richtiges Gießen hinstellen. Beim Gießen müssen wir uns einleben in die Gewohnheit der Pflanze. Man kann nicht sagen, heute ist zu gießen oder morgen ober üb?r» morgen. Im Sommer braucht die Pflanze viel mehr Wasser, als im Winter. Wir müssen darum im Winter den Erdbällen auf seine Trockenheit viel ängstlicher untersuchen. Die Trockenheit darf auch bei allen Pflanzen nicht gleich groß sein. Bei Palmen, Curculigo, Farnen zwingt mähige Feuchtigkeit schon zum Gießen, während dieselbe bei Blattbegonien. Kaffeebaum noch leine Wasseraahe ver» Ursachen soll. Sobald der Pfleger die Bedürfnisse seiner Pflanze kennt, wird er solche Unterschiede ganz von selbst beachten; er wird bald erfahren, dass diese Pflanze in seiner Stube jeden zweiten Tag, jene alle drei oder vier Tage u. s. w. Wasser bedarf. Für sich kann er so etwas herausfinden, für einen anderen, dessen Pflanzen er nicht längere Zeit behandelt hat. dessen Zimmer und seine Wärme nicht beurtheilen kann, jedoch nicht. Und deshalb müssen wir, wenn wir noch nicht gießen können, wissen, woran wir einen trockenen Topf erkennen. Ein Topf ist nicht immer schon trocken, wenn die obere Erde trocken aussieht. Am besten wühlen wir mit dem Finger ein wenig in dem Erdballen hinein, da wissen wir sofort, ob sie trocken oder feucht ist. Ist dies zu umständlich, fo können wir einen Schlüssel nehmen und an die Topfwand klopfen, hohler Klang bedeutet Trockenheit, dumpser Feuchtigkeit. Die Behandlung der Pflanzen, welche im kalten Zimmer stehen, ist viel leichter zu handhaben. Bei 2 bis 4 Grad R. Wärme machen die Pflanzen leine Triebe, solch geringe Wärme trocknet den Erdballen nicht aus, nimmt auch von drn Pflanzen leine Feuchtigkeit und macht deshalb das Gießen nur sehr selten __ in acht» bis vierzehnlägigen, dreiwöchentlichen Pausen und noch seltener — erforderlich. Viele Pflanzen können auch noch viel trockener stehen. Manche Pelargonien, Lobelien, Fuchsien, Abutilon, brauchen fast gar lein Wasser. Die Hauptarbeit besteht im Weg» nehmen und Fortschneiden fauler Blätter und Triebe. Wenn aber diese Gewächse, was ja manchmal geschieht und was einige — Pelargonien. Abulilon lc, — ziemlich gut vertragen, ins warme Zimmer kommen, wo sie den lälteften Matz am Fenstcr erhalten, dann wollen sie auch stärker gegossen werden. Wir müssen daran denken, die Pflanzen immer hell aufzustellen, «mr im Nothfalle ein wrnig vom Fci,ster entfernt, damit sie alles Licht, da« durch unsere Fenster kommt, auch voll und ganz erhalten und damit wir nicht durch diese eine Unterlassungssünde alle Arbeit oer» geblich machen. Wenn etwa« vom Fenster zurückgestellt werden muss. weil der Platz nicht reicht, so können e« die großen Pflanzen mit dicken Blättern, we Dracaenen, Plektogynen. am ehesten sein; doch darf man darin nie zu weit gehen. Local- und Provinzial-Nachnchten. — (Der Laibacher Gem ein berath) hüll heute abend« 6 Uhr eine öffentliche Sitzung ab. Die Tage», ordnung weist nur drei Punlte auf. und zwar: Mitthei. lungen des Vorsitzenden. Bericht der Personal» und «echt«, section über die Aenderung des ß 23 der Statuten der städtischen Sparcasse und schließlich Bericht der Finanz-section Über den städtischen Voranschlag pro I8VL. — (Wählerversammlung in «udols«. wert.) Abgeordneter Professor Oullje besprach in einer zahlreich besuchten Wühlerversammlung in «ubolfswert die Handelsverträge und legte bar. das« dieselben trotz der Clausel, betreffend den Weinzoll, anzunehmen seien Die Versammlung votierte brm Abgeordneten Dank und Zustimmung, gleichzeitig die Erwartung aussprechend die Regierung werde der bedrohten unterlrainischen Wein» production durch tarifarische Maßnahmen Hilfe gewähren. — (Personalnachrichten.) Der Prüfibenl dcr General'Direction der l. l. Staatsbahnen, Sections« chef Freiherr v. Ezedil. beabsichtigt, seinen schon vor einiger Zeit gefassten Entschlus«, sich in den Ruhestand zurückzuziehen, nunmehr zur Ausführung zu bringen Freiherr v. Czebil hat vor kurzem da« Penfionsgesuch überreicht. Dasselbe ist wohl noch nicht erledigt, doch unterliegt es keinem Zweifel, das« demselben willfahrt werben wird. Freiherr v. Hzebil dürfte demnach in den ersten Tagen des Jänner aus seinem Amte scheiden, in welchem er durch ein Decennium gewirkt hat. «l« sein Nachfolger ist der Reich«ralh«.Abgeordnele Dr. v. V i. linsli in »ussicht genommen, und dürfte die formelle Ernennung desselben zum Präsidenten der Staatsbahnen in wenigen Tagen eine vollzogene Thatsache sein. * (Seltene Exportartikel.) Wer hätte früher einmal gedacht, dass gewisse Heublumen zum lrai. Nischen Expoitgegenstande werden könnten? Das find nämlich die Wucher, oder Iohannesblumen geworden, die man auch große Oralrlblumen zu nennen pflegt (o'bl?. 8«Moiuum Iyuc«mtdvmuw). Gewiss erinnern sich noch viele daran, im Verlaufe de« Sommer« vor den Räum» lichleiten einzelner Händler mit Landesprobucten Massen von Vlütenlöpfen dieser Wiesenpflanze zum Trocknen au«, einandergsstreut gesehen zu haben. Auch in Säcken lonnte man solche Blumen erblicken und näherte man fich den-selben, bann verspürte man ohne Zweifel auch den bei» nahe scharfen Duft. den folche getrocknete Blätter ausströmten. Was soll's nun damit? Weil außerhalb Krams erzeugt man aus den gelben Scheibenblüten dieser Pflanze Insectenpuloer, und eben darum wurden und werben die Wucherblumen von den darauf ausmerlsam gewordenen Landleuten gesammelt und unseren Productenhündlern in» Haus gestellt. Und noch etwas anderes nimmt von hier .°" '^7 ^"l "" "' """ie: da« giftige Mutter» lorn. Während der zehlgen langen Winterabende wird da, Vetrelde auf den großen Tischen der Bauernstuben sora-fältig «ausgellaubt. und das Mutterkorn sür die besagen Händler in eigene Eäckchen gegeben. Dasselbe aeht den Herren Franzosen zu, die es in ihrer Art zu «verwerten, wissen. ->(Iur Führung der Vchulm atriken) Bekanntl.ch sind die schulpflichtigen Kinder bort in die Schulmatrll einzutragen, wo sie wohnen. Nun wurde der Ausdruck «wohnen, verschieden interpretiert Die eine Meinung gieng dahin, dass der Ausdruck «wohnen, nur den ständigen Wohnsitz bezeichne. Nach der anderen Mei» nung sei unter «wohnen» auch der vorübergehende Aul. enthalt zu verstehen, wohin die Kinder behuf« des Schu. besuche« auf Kost und Quartier gegeben werden Die« bs'dersettigen Meinungen werben auch hierzulande in ve. sch.edenen Kre.sen vertreten. In dieser Frage hat sich nun der Verwallungsgerichtshof in mehrere Erkenntnissen des Jahre« 1891 g. 5672. 5849. 5850. 585 l ebenso ,n den Vrlenntnissen des Jahres 1889. h 4264 «n^ ^ 5°b«° ^'.s 5506. dahin ausgesprochen' da, für dle Iugehür.gleit der Kinder zum Schulsprenael d r ordentliche Wohnsitz derselben entscheidend s^Die^ler. Pretat.on des ordentlichen Wohnsitzes wird im ErlenntmN ^^" '891. g- 5849. in solider Weise au gH' Orden l.cher Wohnsitz der Kinder ... ist in der Reael d,r Wohnsitz der Eltern oder deren Vertreter. . Dochten" d^er^ betrachten und in die Schule diese« Schulsprenael. «^ ' i. Laibacher Zeitung Vk. 297. 2526 30. December 18U!. Schulgemrinde angewiesen wird, weil dann von einer Niederlassung in der Absicht des bleibenden Aufenthaltes, welche das Merkmal des Wohnsitzes bildet, nicht die Rede sein kann.» Mit dieser Interpretation und Ausführung ist sürdeihin jeder Zweifel in der besprochenen Frage be» hoben, und es werden hiemit jene Kreise, denen die Führung der Schulmatriken obliegt, auf die angeführten Erkenntnisse aufmellsam gemacht. * (Section r Zchlossberge litho» graphisch reproducieren lassen und an die Mitglieder und Sectionen vertheilt. Der Beifall und der ziemlich reiche Absah im Buchhandel zeigt,',,, dass diese Rundschau einem lebendigen Bedürfnisse entsprach. Endlich hat der Aus-schuss über Antrag des Obmannes beschlossen, Photographie» Tableaux zusammenzustellen, welche, die schönste» Gegenden Overtrains oelsinnlichend, nun hinter Glas und Rahmen zahlreiche Nahiihoshallen, Clublocale und dergleichen im In» und Auslande zieren. Einen innigen geselligen Kitt bildeten die Vortragsabende der Section. Es wurden im abgelaufenen Iahr< 9 solch? Abende abgehalten, die nach Thema und Persönlichkeit der Vortragenden reiche Abwechslung boten. Den Bemühungen des Ausschusses gelang es, Studen^nherbergen in Radmannsdorf, Vigaun, Neumarltl, Asslmg, Mojstra:,a. WeißenfslS und Adels, berg zu errichten. Gleichzeitig wurde die Deschmann-Hütte als Studcntenherberge erklärt. Zur Linderung der durch das furchtbare Unwetter am 23. August in Ober» lrain verursachten Noch hat die Section infolge des vom Obmann veröffentlichten Aufrufes den namhaften Netrag von 2371 st. aufgebracht; die klainische Sparcnsse kam auch hier mit dem bedeutenden Betrage von 1bl)t) st. zu« Hilfe. Die Pertheillmg der eingelaufenen Unterstützung«» gelder wurde rasch ausgcführt und so den hart Vetrof« fenen nach Kräften Hilfe gebracht. (Schluss folgt.) — (Süd bahr.) Die Verwaltung der Südbahn hat, wie verlautet, einen für ihr- Bediensteten wichtigen Beschluss gefasst, der mit 1. Jänner 1692 zur Durchführung gclalia/n wird. Die V«r.-altung der Süd' bahn hat nämlich bezüglich ihre,- Bediensteten das Gchalts-schema i)er üsierreichisch?» Staatsbahnen nngei>ommen. Bisher s.hten sich die Bezug? der Beamten und Diener bei der Südbahn aus dem Gehalte und der Localzulage zusammen, während dir Bedienstetrn der Staat'bah^n ihre Vizüne in Form von Gehalten und Quarti^rgeld^n beziehn. Die Gehalte waren bei der Südbahi, bisher im Durchs >.>„itte etwas niedriger als jene der Anglstcllten der Slaatsbahnen. dagegen stellen sich die Localziilagcn del der Südbahn durchschnittlich höher als die Quartier-gelder bei den Staalsvahnen. Die durch di/, I,. Ilouca 28, Masern. - Mbina Grablonic. Arbeiters Tochter. 11 Monate. Truberliasse I. Masern, D c n 29. December. Maria Grapar. Arbeiters-Tochter, A'/o Monate. Tciesterstraße 19. Migeu^ und Darmlatarrh, -Fiancisca Klcc, Inwohnerin. 5« I., ssärberstcia. 6, Wasserecht, Im Spital e: ^. ^, « Den 2 7. Decemder. Francisca Pavlin, Dachdeckers' Gattin, 25 I.. Tuberculose. ^«——> Meteorologische Beobachtungen in Laibach^__ i ^ ^'H!^!__ !__,^, 7U.Mss 740« i'.g ' wmbstill''" Neßes"! ^ ^ ^), 2.N. 739-7 2-2 NO. schwach bewölkt ! "'^ ' 9 . M. 7378 0-6 NO. schwach 5 bewvllt ^ Morgens Nebel, tagsüber trübe. — Das Taaesm'ul t" Tt iweralur 15', um 4 4° über dem Normale. Danksagung. ! Se. ExMenz der hochwürbigste Herr ssürstliischof Dr. I«U0> Miftill h»n mir den Vclrug uon zweihundert Gulden zur Vertheilung an Arme' anlüsslich der hohen Festtage u»0 d,'s bevorstclMdeil Jahreswechsels übergeben lassen. ! Ich beehre mich hieinit, im Namen der urtheilten Älinen öffentlich d,>n innigsten, ergebensten Danl für die hoäihecMt' Tpende auszudrücken. ^3?3o) > Laibach am 24. December 1891. i Der Bürgermeister Wrasselli. Die i>. t ^H^t>o«,,oiKt^« der «Daibacher Zeitung», bei welchen das Abonnement mit diesem Monate endet, werden höflichst ersucht, die weitere Pra» numeration ^>»It1»«>^e zu erneuern, um die Expedition ununterbrochen veranlajsen ?u können._________________________ ^R Tiesbetrülitcn Herzens qeben die Gt'fertia.ten » ^W Nachricht von dem Hinschridcu ihrer innigstgclicbteu, ^ unvergesslichen Gattin, beziehungsweise Mutter, W « Tochter, Schwester und Schwägerin, der Frau ^ H Maria von Altvatter U ^ geb. Pauschin » >^ welche Samstaa.. den 26. December, um 7 Uhr früh ^ ^> in ihrem 26, Lebensjahre in Tattendorf bei Wien ^ DI au Hcrzschlaa. seliss i» dem Herrn entschlafen ist. W ! ^> Die irdische Hülle der theuren Verblichenen Wl wurde uach^aiftach übelführt und i« der ssriedhofs- l^ lapflle zu St. Christoph aufgebahrt, von wo aus sie W mora.cn Donnerstag den 31. December auf d?M >>, ^W Friedhofe daselbst um 3 Uhr nachmittags im Familien« W >> grabe zur ewigen Ruhe bestattet wird. W D> Die heiligen Seelenmessen werden in mehreren ^ Wl Kirchen gelesen. W W Um stilles Veileid wirb gebeten! » ^ llaibach am 30. December 1891. M W Karl von Nltvatter, Ttationsvoistanb. Gatte. ^ M M ssrida von «llvatter, Tocht r « Commissär, Schwager. V» M Für die vielen Beweise herzlicher IheilualM W « während der Krankheit und anläßlich de der wohlgebornen Frau W W Therefta Dauer > »^ Fiuanzralhv'Wiiiv ^ Wl für die lhrendc Vegleitun« der theuren Vcrl'iich"" W M zu ihn-r lchte» Ruhestätte und den Spendern ^ ^ >» schiiueu Glänze spreche.« wir alle» unseren hcszliclM >M WD »nd wärmsten Danl aus. >M W Die trauernden Angehörigen. M ! W Für die Bewl-ise herzlichster Theilnah'»'' lN'l^'^ W M des Hinscheide 0er iunigstgeliebten, unvergrsSllsyru « W Gattin u»d Mutter, de^ Frau W > Katharina Wachnitsch > W sowie sür die fchiwe» .ftranzspeube" »nd das Geleite « W zur letzten R.lh.stäite spricht nllc» Freunveu u»" ^ Vlta»n W Laibach am 2!). December I8!1l. ^ Lalbacher Zeitung «r. 297. 2527 30. December l891. Course an der Wiener Börse vom 29. December 1891. « ^m 0^«^ 2°«^°».. Slaalll'Hnlthen. b«/,, e R-nte ln Notrn 9L 5» »2 V5 Alberienle....... 9» «l. «3'40 l»54.. l»«>nü°^ . aan« boon, l»8 l»», l.0 ll»aoer . » Mnfttl loo si. »4» - 14« 80 l»k4er Ntllatsluse . . 1W fi. !7!» 7" l»<> .in » . . . 5(»fi. 17» Lb 150 - b'/» Nom.^jsbl),, b 120 ft, . . 14Ü Ä« 1«.-. ' "/,, 0tst, Vuld!l>n>f, steuerfrei Il>« «5 los st N, «. W. »«» - Ls? - >>t«, Salzb'Iisol i!!«> ft, >>, W, 213 - »1ü — Wsabethbahn sill »lX> Marl . lNU »0 lio- dt«, sür ««rlbei<,er Vnhn Vmiss, «»»4 ,,5— 9!>l.'^ Un» Vol renle 4°/» ... 10« ?u ,oe 4.» bt°, Papisl,n<<> 5°/«, . . . lN!7b«'l»6 dt°, 8» 4^ °t°, ONbll^i-Prlurililtr,! , — - ^ "' dt«. Staats Ol,Ill,a«,v, 1.187« l12 5? «14^ bt«, Weinz^cnl.Nbl, Ob.lNofl. 9^40 97 4,' dl«. Prüm.Nnl. ^ 100 fl. 5.W. 1»« l!l» l" detto 5 Ü0 fi. 0. 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(für IW fl.). sserblnanb«'«orbbllI,nEm.l8«« »8'l«> !»9»0 «allzischc Karl^Uubwig-Ncchn 1»2 - - — Süddahn i» il«/,......> 145,-85 146 Lü . b 5°/„.....11» 75. 119 L5 Ung.'gali,. Vcchn.....101 »5 10« - Divers« ßos» (per Lrück). Crebltlose 1N0 ss...... l85 b0 1»«'50 «llarv'Lose 40 fl...... 5»" 5»^i, 4«/„ VonllU'Dampfich. 10« st. . le«'— 1L4 — Laibachrr Prilm..«nl»h. 20 fi. 2»' - 24 - vfener Lose 40 fl. . . ^ . b3 bu --— Palffn-Lose 40 fl...... b»üs, o» ü.- MollM lrrenz, 0st.«es.!,.,i0fl. lb v0 17'1" Rudolph «ose 10 fl..... »b" Li'- LlllmLosc 4y fl...... S« 50 6L'ü0 Vt..Ven°l«»Lost 40 fi. . . . «'— 04 - waldsteinlioso 80 fl..... 35'75 86 Ü0 Wlndisch-Vräy Lose L0 ft. . , 5«'— «,'-«cw.'Sch. d. 3°/„ Pram.-Ichillb' verschr.dtrVobtncitdttanftalt »4^ «e- z«tnk«AcN0fi.«0°/„T, , 15^lL:. Ib4itü Olmlvcreln, Wiener, 100 fl, . 10? no ,o« ü',< Äbcr. Anst. 0st„ WO fl, V. 40"/« U7b—! 377 - Lrbl.'Nnst, s, Hand. u. G, Ikofi. ««7 75 »88 «5 llreditbaiii. Mg, linz,, LW ft. . »ii» 5<» 330 — Deposltenbanl, Nllg,, 200 st, . »»>-- - «l,s-— Eslomple-O«!, Ndrost,, üoa fi. «05— S>5 — V0 fl. . . lOt^ »015 Unlonbllnl »00 fi...... «»»,- . >»7 —. «erlehl»b,«—i«»- - Altien von Grannvort« Unternehmungen (per Stück). Albrecht'Vahn 200 fl. Dllber . 9,— 9180 Nlfolo-FIumon. Bahn »00 st, L. 2<»i ^ 20Ü- Vöhnl, Norbbat)» 150 fl. . . 1>»4 5» i>»b - » Westbahn i!0l) fi, . , »40 — 348'- Vuschtlehrader Vif, 500 fl. «W. t»1<» ,L15. blo. 'Iit,,U.) LOO fi. . 477 479 — Donau' DllUlpIlchisfsayrt' Ges., Oeslerr. ü00 fi. llM. . . . 811-—»15 - Drau'Eis, sV,-Db.'Z.)»00fi, T. »»0 - eo<<'^ Dui'Vobenb, 1 l) «815 »al, llarl'Lubw, «. »00 fl, «Vl. »07 75 «08 75 Ünnb.' Czerno». - Iosiy. «fen« bahN'Vesellsch. »00 ft. V. . . «4» »5 «4» »5 LloybM,'ung,TrieftücmfilW. 4l» ^ 414 - Otsterr, 3U)rbweslb, '^»0 fl. Sllb, »07 »5 z?o? 7ü dto. (lit, L,) »00 ft. E, . .««, ?ö »»4 «ü Prag.Duzer «kisenb. 150 fl. Gilb. «- 86 l.o <3tllllt«eis,nbahn 2«n fl. Silber »»9 — »»? i« Sübbahn »00 fi. Silber . . .! »l bn »^ bl» Süb'»iorbb.Verb.'V.»O0ft.)—»«» — » neue Nr., Prioritü«» «lctien 100 fi...... 9« . 9» — Un«..«»llz. Visenb. »00 fi. Vllberi 19» 50 ^»n 40 ^ »elv «are Un«. Norboftbahn »00 fi. VUber 19» 3l> 19» Ui,,.weftb,(i«aab'<»r»z)«00ft,V, l»9 — 8«0b0 Znoustrie'Alilen (per Stück). »auges., All«. Orst., 1lX» fi. - l,i HO li» «, Vgydler Visen» und Ttahl'Inb. - b,^> «Vtenrermllhl»,Papiers.u.V,-<» 1« 5>< 137 ^0 Irisaller »ohlen»,'»es, 70 st, . i/»»5 l?7 «> lVaffenf.'V.0est. nchen Besuchen am Neujahrittage losqelauft haben. Pie mit einem Steine Umzeichneten haben sich auch von Namens» und Geburtstags- Gratulationen losgekauft, ' Familie Nrhn. Peter Lasinil,nit Familie. Karoline «hi>. ProjessolöWitwe. " Dr. Pjcfferer s. Familie. ^ Johann Perban s. Familir. ' Stefan stagy s. Fmu. * Heinrich Ludwig. * öucas Tavcar f. Familie. * Familie Tiwnies. * Anton Ritter u. Gaiiboldi. * Pauline v. Gariboldi. * Dr. Adolf Schaffer. " K. u. t. Major Joses Schaffer. Marianne Chiossino, ital. Sprachmeisterin. ^ Ernest hammrrschmibt s. Familie. ' Baronin Mac-Nrvcn, geb. Eodelli. ^ Dr. Josef Nejcdli. * Finanzrath Martin Golf s. Familie. ^ Familie Josef Vernarb. " Ol'rrstlicutenant Tormin s. Gemahlin, ' Verwalter Kremzar s, Familie. * Bandes - Oberingenieur Franz Xav. Witschl sammt Familie. * Josef Perhauz. * Karl Plz zemljiske knjige se morejo v na-vadnih uradnih urah pri tem sodiäci üpogledati. G. kr. okrajno sodisèe v Kranji dne 30. novembra 1891. Zwei «ohön möblierte Z i m mer oder ein Zimmer mit Vorzimmer werden für einen höheren Slahsosficier gleich benöthigt, Näheres hei Herrn Ober lieutenant Babl, Hilsohergasie Nr. 5. (5737) 3-1 \ Eröffnung eines neuen Curses im Anfertigen von i naturgetreuen Pairliei. Lehrzeit 14 Stunden, Honorar 3 11. — Feldgasae Nr. 14, I. 8t. reohti. Musterblumen sind stets bei Herrn Till ausgestellt. (5741) Ein Marqueur und eine Restaarationsköchln dringend getuoht. (5743) Wo ? sagt die Dienstvermittlung der Frau Egy, Oongresiplatz Nr. 17. lii-lšii mit Einriohtung alter, sehr guter Posten, wird sofort auf mehrere Jahre in Pacht gegeben, j ' Wo? sagt aus Gefälligkeit die Administration dieser Zeitung. (5742) Pariser (6680)3 Glas - PüotoflraBüien Kunst Ausstelluno in Laibach, Congreasplatz in der „Tonhalle" geöffnet täglich von 2 Uhr nachmittag« bis 9 Uhr abends. Heute Mittwooh und morgen , Donnentag: Reise durch Deutschland. ! Entree per Person 20 kr., leoha Entrie- karten 90 kr., Kinderentrie 10 kr. ! Programme an der Casse gratis. (5596) 3-3 Nr. 6771. Zweite ezecutiue Feilbietung. Am 13. Jänner 1892, vormittags 10 Uhr, wird hiergerichts zur »weiten executwen Fellb,elul,g der Realitäten der Mathias und Agnes Sterbenc von Kletsch Nr. 1. Einl. Z. 54 aä Kletsch. und Einlage Z. 662 u6 Kälbersberg, im Schätzwerte von 937 fl. geschritten. K. k. Bezirksgericht Tjchernembl. am 12. December 1891. (5459)3—1 St. 9024. Razglas. Mariji in Rajmundu Rozmanu, Jožefu Kotniku in Janezu Zakoväeku, oziroma njih pravnim naslednikom, se je gospod Karol Puppis iz C6r-kovske Vasi imenoval skrbnikom za èin na tožbo de praes. 30. septembra 1891, St. 8048, zaradi zastaranja ter-jalev, na kojo se je narök za skraj-šano razpravo doloèil na dan 11. januvarja 1892. 1. dopoldne ob 9. uri pri tem sodiäci. C. kr. okrajno sodiäöe v Logatci dne 4. novembra 1891. "(5474) 3—1 St. 4143. Oklic. C. kr. okrajno sodišèe v Trebnjem naznanja, da se v eksekutivni zadevi Naceta Gerdena iz Martinje Vasi proti Jožefu Vavtarju iz Muhabrana na dan 24. novembra 1891 doloèena ekseku-tivna prodaja na 1420 cenjenega posestva pod vložno St. 57 katastralne obèine Mali Videm na dan 30. januvarja 1892. 1. ob 11. uri dopoldne s poprejänjim pristavkom preloži. C. kr. okrajno sodiSèe v Trebnjem dne 24. novembra 1891. 75469)~3=4 St 6360. Oklic. C. kr. okrajno sodiäce v Mokro-nogu naznanja, da so vložili tožbe: 1.) Raj mund Kordan iz Podkota (po c. kr. notarji Ivanu Fischerji iz Mokronoga) proti Janezu Hlebcu, ne-znanega bivališèa; 2) Reza Kermel iz Križevega Pota St. 15 proti Jožefu Grièarju iz Brinja, neznanega bivališèa; 3.) Jože Globevnik iz Stare Vasi proti Jožefu Mojstrovièu iz Gotne Vasi, neznanega bivališèa; 4.) Miha Kopina iz Radule it. 10 proti Janezu Ivanèièu iz Radule, uže davno umrlemu; 5.) Marija Mogoliö iz Brezovca ät. 33 proti Janezu Setini iz Mokronoga, neznanega bivaliäca, oziroma njihovim neznanim dedièem in pravnim naslednikom, in sicer ad 1, 3, 4 in 5 zaradi priznanja priposesto-vane pravice, namreè: ad 1 do zemljiäca vložna št. 112 katastralne obèine Novo Zabukovje; ad 2 za odpis parcel št. 13 in 40 katastralne obèine Bistrica; ad 3 do zemljišèa vložna št. 242 katastralne obèine Stara Vas; ad 4 do zemljišèa vložna sf. 602 kalastralne obèine Gorenja Vai in ad ö do zemljisèa vložna št. 454 katastralne obèine Laknice. Vuem tem neznano kje bivajoèim tožencem in njihovim neznanim de-dièem in pravnim naslednikom po-slavili so se ad 1 in 3 Jožef Weibl iz Mokronoga: ad 2 Jožef Uhan iz Ravnika; ad 4 Jarnej Ivanèiè iz Radule in ad 5 Franc Tratar iz Bislrice St. 32 skrbnikom na èin, da jih za-stopajo pri o tožbah na dan 12. januvarja 1892. 1. ob 8. uri dopoldne tusodno doloèeriem naröku. V Mokronogu dne 16. nov. 1891. (5556) 3—1 Nr. 10.570. Executive Realitäten-Versteigerung. Vom l. k. Landesgerichte in Laibach wird bekannt gemacht: Ts sei über Ansuchen des Ernst Hammerschmidt in Laibach (durch Hrrrn Dr. A. Pfefferer) die executive Versteigerung der der Wargareth Mekinda von Martins-bach Nr. 1 bei Zirlnih gehörigen, gerichl« lich auf 1000 fl. geschätzten Wiesenrealität in der Eatastralgemeinde Zirlnitz Ginlage Zahl 1134 der krainischen Landtafel be. willigt und hiezu zwei Feilbietungs' Tagsatzungen, und zwar die erste auf den 25. Jänner und die zweite auf den 29. Februar 1892. jedesmal vormittags von 10 bis 12 Uhr. Hiergerichts im Nmtsgebäude am Allen Markt Nr. 36 mit dem Anhange an-geordnet worden, dass die Wiesrnrealität bei der ersten Feilbietung nur um oder über dem Schätzungswerte, bei der zweiten aber auch unter demselben hintangegeben werden wirb. Die Licitationsbebingmsse, wornach insbesondere jeder Licitant vor gemachtem Anbote ein 10proc. Vadium zu Handen der Licitations' Commission zu erlegen hat, sowie das Schätzungsprotololl und der Grundbuchs' Extract können in der diesgerichtlichen Registratur eingesehen werden. Laibach am 15. December 1691. (5655) 3—1 Nr'78563. Euratorsbeftellung. Den Tabulargläubigern Ioh. Svetic in Laibach. Eduard Fister in Radmanns-dorf, Maria Fabian von Kcopp, Andreas, Valentin. Martin. Agnes und Maria Smerekar und Mathias Prttnar, alle von Ober-Dobrava. wurde Herr Mathias Klinar von Radmannsdorf als Curator »ä »etum bestellt und ihm der Realfeil« bietungsbescheid ddto. 31. October 1891. Z. 7792. behändigt. K. k. Bezirksgericht Rabmannsdorf, "?_ M.^ooinlber 1891. (5605)"3-^ NrTT^iTT' Uebertragunst zweiter executiver Feübietung. Die laut Bescheides vom 3. August 1891. Zahl 5171, bewilligte zweite exe< cutive Frilbietung der Realität Einlagen Nrn. 470. 118 und 628 acl Neu Ober. laibach des Jakob Kosir von Oberlaibach im Schätzwerte per 1550 fl., 1270 fl. und 20 ft. wird auf den 22. Jänner 1892. vormittag« 11 Uhr, hiergerichts über-tragen. K. l. Bezirksgericht Oberlaibach. am 2. November 1891.