Mittwlh, 14. Nownbtt 1900. Jahrgang 119. Macher Mum. ^«»»li ?.A^»' Mit Pollversendung: ganMhr«« 80 ll, halbjilbrig 15 l(. Im Lomptoir: ganz. 9nl,f»7."?^^l« ,l l(. Für b!e «ustellung ln« Hau« «nnzjähri« » K, — Inlertionsglbiirl Für lleine ».^ °" °i« zu 4 Zrllen z« k. «rlhtle per Z,»le I» bi bt< «" ^agebuchfoim gehaltene Bericht des Ge-l»iz l»w ch^" ^ber die Ereignisse vom 19. Juni »><"^5. August d. I. bildet die piöco ä« rü-hiili ein//? sollen veröffentlichten Gelbbuches. Er ent-^. v »"Mste Schilderung der aus den Berichten üieulen,^sl Horns und deS t. u. l. Linienschiffs-deiche! Wlnterhalder bekannten Vorgänge im ^M, auswärtigen Gesandtschaften bis zu deren ^H? ^he. Pichon fchrelbt die Rettung der lallen !!"^ belagerten neben der über alles Lob bklltl, n /^^"leit der cernierten Truppen, unter ^llolen v. österreichisch'ungarischen Officieren und ^t '," neben den Japanern den ersten Platz an-"ll,.« "" Summe von glücklichen Umständen zu. fo ^e an N" Better, dem relativ genügenden Vor. ftei ^!j "t,on ""^ Lebensmitteln, der Entsendung fttl.^"kftscher Artilleriekörper von Peling nach ^ die lil. ""^ "^ zum mindesten dem Umstände, hielte« ??esen "^t ben Muth hatten, einen con-Mhren ^""'angriff auf die Gesandtschaften aus-^truw '" s^ bie Ankunft der internationalen Mgm??'' l°9t Pichon, «nur um 24 Stunden hl lebend t' "ürden sie uns wahrscheinlich nicht o ^Neral ' Hauptschuldige», dem Prinzen Tuan, ?>i. h», - Tungjuhsiang und dem Staatssecretär 3 ^lnde,! - "^ ^^°" °ls bie bedeutendsten Förderer !'"flllsz "M'dlichen Bewegung, wenn auch deren ?'°n P^r groß war. L.pingheng, den über ? abbe."'^^"bs "°ch der Einnahme von Kiau-tl?^ van "'^ Gouverneur von Schantung, den Mllllng ^ "nen Bruder Tuans, und den Prinzen !^ "ker b°V "lt der Aushebung und der Leitung ^3 unk ^ "ar. Das Triumvirat Tuan, Tung-"Mh "o Kangyi habe eine dictalorijche Macht Ü^n ^""' die Haltung der Kaiserin ent-!t!>e..^ ein <.c?^"ächen i" wollen, müsse er sie l Ü^ illian ,'^"lzeug dieser wüsten Fanal.ler an-<^lli hiz "e sagen, dass Peking in der Zeit vom ^ ^!!^°zum 15. August officiell von den Boxern regiert wurde, welche die grässlichsten Morde, Plün-derungen und sonstige Greuelthaten verübten. Pichon schildert den terrorisierenden Einfluss der Voxerführer auf die gemäßigteren Elemente, die im Prinzen King und General Junglu personificiert erscheinen; sie wurden namentlich eingeschüchtert durch die Hinrichtung von vier Mitgliedern des Tsung - li - Iamen und eines Ministers des kaiserlichen Hauses. Die ehemaligen Gesandten in Petersburg und Paris, Hukingtschenc, und Siuyongyi, fielen der Rache der Dictatoren zum Opfer, weil sie einen Sarg für den auf besonderen Befehl Tungfuhsiangs ermordeten Gesandten Ketteler laufen ließen. Drei andere Mandarine. Mantschang, Lienyuan und Sischan, wurden der Lässigkeit bei den gegen die Fremden verübten Metzeleien beschuldigt. Die militärischen Schilderungen Pichons enthalten keinerlei neue Details, bis auf den Entsatz Peitangs, der sofort nach dem Einrücken der internationalen Truppen bewerkstelligt wurde. Pichon widmet diefer Angelegenheit einen besonderen, vom 1. September datierten Bericht, dem zu entnehmen ist, dass die Belagerten den Verlust von 400 Personen, davon 120 Kindern, zu beklagen hatten. Dass dem Tntsatze des Peitang und der Einnahme des Kaiserpalastes heftige Kämpfe vorangiengen. ist bereits aus früheren Telegrammen bekannt. Interessant charakterisiert der Bericht Pichons das hinterlistige Doppelspiel der chinesischen Machthaber mit den Gesandten, deren Abreise sie desto dringender durch heuchlerische Versprechungen zu erwirken suchten, je näher die Entsatztruppen heranrückten. Durch die Uebersendung von Geschenken und Lebensmitteln sowie kurze Unterbrechungen des Bombardements suchten sie die Gesandten ihrem Wunsche geneigt zu machen, und als die Klugheit der letzteren allen Ränken widerstand, wagten sie den Versuch, ihr Ziel durch die Unter-stellung zu erreichen, dass die Fremden immer wieder die Angriffe erneuert hätten. . ^. «, Von aufrichtiger Bewunderung und hoher An« erlennung zeugen die sympathischen Worte, welche Pichon dem heldenmüthig gefallenen Fregattencapitän Thomann, dem österreichisch-ungarischen Geschäfts-träger Dr. von Rost Horn und dessen muthiger (uoni-kgouso) Gemahlin widmet. Vom Fregattencapitän von Thomann sagt er wörtlich: «Er war ein Officier von wundervoller Tapferkeit und ein Mann von vortrefflicher Erziehung.» Herr Pichon schließt mit dem Wunsche, dass die während der ganzen Belagerung zutage getretene, «fruchtbare» internationale Solidarität sich auch weiterhin von Dauer erweisen möge. Sudan. Man beginnt bereits, wie aus Kairo geschrieben wird, im egyptischen Sudan den Anfang einer Handelsbewegung zu constalieren. Seit der Einnahme von Omdurman, namentlich aber mit dem Augenblicke, in welchem von Seite der Militärbehörden Handelsvollmächten ertheilt worden waren, wandte sich die Aufmerksamkeit der Handelskreise von Kairo und ganz Ober-Egypten diesen Gegenden zu. Sie zögerten nicht, Waren und Agenten dahin zu entsenden, welch letztere nicht nur mit dem Verlaufe der ersteren, sondern auch damit betraut waren, sich über die Bedürfnisse und die Finanzquellen dieser Landstriche zu informieren. Die ersten, vornehmlich aus billigen Baumwollerzeugnissen bestehenden Warensendungen waren bald vergriffen; nicht so günstig gestaltete sich der Absah der in der Folge nach dem Sudan gesandten Waren, weil einerseits die Kaufkraft des Landes vorerst noch eine sehr beschränkte war und sich anderseits in Omdurman bedeutende Warenlager ausgestapelt hatten, deren Verlauf sich fchwierig gestaltete. Nichtsdestoweniger erwartet man, fobald der bereits begonnene wirtschaftliche Aufschwung größere Fortschritte gemacht haben wird, eine rasche mercantile Entwickelung des Sudan. Visher haben sich dortselbst einige bedeutende Gesellschaften, so «The Victoria Investment Corporation», «The London Sudan-Developement Syndicate», «The Sudan-Developement Exploration Company Limited», hauptsächlich zu dem Zwecke constituiert, die Mineralreichthümer des Landes (Erze, Kohlen, Edelsteine) zu exploitieren. Ueberdies hat die Bank of Egypt in Kairo beschlossen, in Chartum eine Filiale zu gründen. In der letztgenannten Stadt geht man eben auch daran. ein Hotel für jene Fremden zu errichten, die den Winter dortselbst zu verbringen gedenken. Aller Voraussicht nach dürfte Ehartum sich zum Handelscentrum der ganzen Gegend entwickeln. Nach der statistischen Zollverwaltung wurden im Jahre 1899 aus dem Sudan ausgeführt: 628.124 Kilogramm Gummi arabicum im Werte von 30.607 egyptischen Pfunden, 5185 Kilogramm Strauß- Feuilleton. !.y^ Mharmomsche Gesellschaft. ^ ^e ^"""""ltt-Nbend am 10. November 1900. K!? ^hliA^ edler Musik - und sie sind in ^Z. Aer >, ""Handen — freuen sich im innersten ^li>"8- n- 5 ^stehen unserer Kammermusik-V« "s u,! Me"' dass von ihr ein gutes Stück V^be lli^ «unstreligion ausgeht und ihr Ein« ^ N"? sürden^c "e Verhältnisse die Geschmacks- wirkt. ^ l>«??"Mus/, l.^"ung der intimen Kundgebungen 'l tzUerlen^ suhlen "ir erst so recht die Wahrheit Hh de"K"e von Jean Paul!" mit denen er ^ w>barez Ml preist: «Musik ist die Sprache, !X? süßem. O bie da lebendig wird und unser .'^s."^l'st n^!!!"K"on umplaudert, wo der e G5" sV horten hascht, wo das Herz. ? dtt^hen. l^M' " «ner Zunge redet, die wir ^ie^'ligen^" allein fühlen müssen, wenn ^ d'e>che Utes "°ll werden wollen. Dii Musik U^sp pl°che « Herzens, die Sprache der Liebe Xl" "ns ss.,. "es, weil alle drei im höchsten ^ ^ ?"d jedes <>^"um 'st auch jede Melodie ein UÜV»> be« m?.«, s-"r? ""t"en Beweise, um die V k" "u2Men Gefühle« und die Cnt. ^ An ^VH? Schönheitssinne« durch die ! <'n V« ". "5°'"en. Sie schlingt > l«M Vand um die AMKnoen. sondern auch um die Zuhörer, und bringt letztere in viel näheren Contact mit ersteren, als es die Auf« führung von Orchester-Concerten zu bewirken vermag. Die Kammermusik schärft außerdem in hohem Grade die musikalische Aufmerksamkeit, denn das Gehör wird nicht durch die Reizungen raffinierter Klangeffecte von dem eigentlichen Kerne abgelenkt. Man kann freilich nicht in Abrede stellen, dass nur wirklich feinfühlige Musikfreunde echten, wahren Genuss und innere Befriedigung an Kammermusik-Aufführungen finden werden, und wir sehen daher bei solchen Productionen das weibliche Geschlecht, als Wahrerm des Schönen und Edlen, in überwiegender Mehrzahl vertreten. Wir vertrauen jedoch fest auf die Macht der Musik und hoffen, dass auch das «starke» Geschlecht allmählich sanfteren musikalischen Regungen zugänglich werden wird, denn die Programme der Kammermusik. Abende sind so anziehend gestaltet, dass es den Musikfreunden beinahe unmöglich gemacht wird. der Versuchung zu widerstehen. Der sinnigen Zusammenstellung der Vortrags« ordnung des ersten Kammermusik. Übendes haben wir bereits rühmend gedacht. Dem großen Meister, zu dem wir in scheuer Verehrung blicken, ward das erste Wort mit dem anmuthsvollen Elaviertrio in 6-äur aus onus 1 gcgönnt Echt künstlerische Auffassung zeichnete die Aus. führung aus; ein poetischer Dust lag über dem Ganzen ausgebreitet, inibesondere entzückten die reizenden Ab. stufungen der Klangfarbe. Den Elavierpart spielte Fräulein Dora von Gasteiger aus Görz mit zarter, feinfühliger Auffassung' Die Pianistin hat einen echt weiblichen, weichen Anschlag, der auch ihrer zarten weiblichen Auffassung entspricht, und eine schön ausgebildete Technik; sie arbeitet die kleinsten Einzelheiten mit gewissenhafter Sorgfalt und Sauberkeit aus. Ihr Clavierspiel ist feiner Cifelierarbeit zu vergleichen, die am bestechendsten dort hervortritt, wo der Vortrag Zierlichkeit, Innigkeit und Anmuth erfordert. Zur Leidenschast Schumann'scher Musik reicht die physische Kraft der jungen Künstlerin freilich nicht immer aus; deswegen kamen die Contrast« im O-moll-Trio zwischen dem geheimnisvollen Anklingen und dem leidenschaftlichen Auswallen nicht mit der erforderlichen Schärfe und Eindringlichkeit zum Ausdrucke; daS lebensprühende Scherzo erschien in allzu weichlichem Lichte, der Schluss-sah ließ den leidenschaftlichen Aufschwung vermissen. Hiebei muss jedoch berücksichtigt werden, dass ein künstlerisch vollendetes Zusammenspiel, eine volle Uebereinstimmung in den Impulsen des Vortrages erst nach vielen, vielen Proben erzielt werden kann. Ein weiteres Hindernis für das Sichgehenlasfen der vortragenden Künstler scheint in der Akustik des für intime Productionen allzu großen Saales zu liegen. Die Vortragenden hören einander zu wenig, was besonders für fremde Gäste von großem Nachtheile ist, da sich ihrer naturgemäß ein Gefühl der Unsicherheit bemächtigt. Es wurde seinerzeit eine Art spanischer Wand bei Quartettproductionen mit Vortheil verwendet — mag immerhin das Auge zu kurz kommen, wenn nur das Ohr gewinnt! Die Herren Ger st ner und Syrinel erfreuten uns in Helden Trios durch die Innerlichkeit des Au«« druckes, echt künstlerische Wärme des Vortrage« und Laibacber öeituna Nr. 261. 2152 14. November 1900- federn, die einen Wert von 11.488 egyptischen Pfunden repräsentieren, und 4861 Kilogramm Elfenbein im Werte von 3899 egyptischen Pfunden. Politische Ueberficht. Laibach. 13. November. Ueber die am 12. d. M. abgehaltene Sitzung des ungarischenAbgeordnetenhauses wird berichtet: Abgeordneter Szilagyi betont, dem Mi» Nisterpräsidenten gebüre volles Lob für die Einbringung der bekannten Abänderung, wodurch die infolge einer unbeabsichtigten mangelhaften Fassung der Erklärung entstandenen Missverständnisse voll und ganz beseitigt werden. Diese Missverständnisse ließen sich dahin zusammenfassen, dass nach den Ausführungen von oppositioneller Seite die Erklärung der Auffassung Raum gab, als ob das Familienstatut eine Rechts-quelle für Ungarn und als ob die ungarische pragma, tische Sanction ein Nusfluss der üsterreich'schen sei. Redner spricht hierauf gegen den Abgeordneten Ra-kowötü und weist auf die wahre Auffassung Deaks über die pragmatische Sanction, beziehungsweise auf jene ihrer Theile hin, die sich auf die Untheilbarkeit und die Untrennbarkeit der Kronen Oesterreichs und Ungarns beziehen. Abgeordneter Szilagyi befasst sich im weiteren Verlaufe seiner Rede mit den vom Abgeord« neten Ralowsly vorgebrachten Fällen, in denen von der Ebenbürtigkeit der Ehe abgesehen worden, und weist an der Hand der vom genannten Redner angeführten juristischen Werte nach, dass das Gewohnheitsrecht auch die Ebenbürtigkeit gefordert habe und dass aus morga-natischen Ehen entsprossene Nachkommen ausnahmsweise nur dann thronfolgeberechtigt geworden sind, wenn der Ehe später mit Zustimmung der berufenen Kreise der Charakter der Ebenbürtigkeit verliehen wurde. Redner schließt mit der an das ganze Haus gerichteten Aufforderung, die von dem Ministerpräsidenten beantragte Abänderung anzunehmen und die Vorlage auch in den Einzelheiten zu genehmigen. (EljeN'Rufe und Händellatschen rechts und linls. Redner wird von dem Ministerpräsidenten und zahlreichen Abgeordneten beglückwünscht.) Der französische Minister desInnern hat an die Präfecten der Grenzdepartements gegen Spanien eine Instruction gerichtet, welche sie anruft, die Ueberwachung car list ischer Auswanderer und Flüchtlinge zu verschärfen und über Zusammen« lünfte sowie verdächtige Bewegungen derselben sofort der französischen Regierung zu berichten. Auch bei den in Frankreich weilenden Carlisten sei die Erregung, die sich früher unter ihnen bemerkbar machte, plötzlich einer unverkennbaren Ernüchterung gewichen, so dass eine Nahrungszufuhr aus Frankreich für die in Spanien augenscheinlich vor gänzlichem Erlöschen stehende Emeute nicht mehr zu besorgen stehe. Die Vertreter der irländischen politischen Clubs sandten dem Präsidenten Krüger eine Glückwunschadresse folgenden Inhaltes: «Ein Voll, das, wie das Ihrige, seit Jahren ein Opfer der Tyrannei ist, unter die England auch Ihr Voll bringen will, begrüßt sie. Wir und unsere Rassen sind darauf angewiesen, unsere Freiheit durch einen Krieg zurückzugewinnen. Wir sympathisieren mit unseren ganzen Kräften mit Ihnen und Ihrem Volke. Unser innigster Wunsch ist, es möge Ihnen gelingen, die fremden Völker oder deren Regierungen zu veranlassen, eine Wiederholung der Räubereien seitens Englands Ihrem Lande gegenüber zu verhindern. Die englische Plutokralle ist schuld an dem Kriege, denn der Rassenlrieg beider Völker ist aufgezwungen worden. In den Vereinigten Staaten Amerikas taucht jetzt, nachdem die Wahlen abgeschlossen sind, wieder die Frage der Durchstechung des Isthmus von Panama auf. Letztertage sind mehrere Vertreter der Panama - Canalgesellschaft von Paris in Washington angelangt, um die Regierung zu bewegen, die Nicaragua - Canalroute aufzugeben und zu dem Panama - Canal als dem leichter zu construierenden zurückzukehren. Die Franzosen setzten ihre ganze Hoffnung auf den Commissionsbericht des Admirals Waller, der demnächst dem Congresse vorgelegt werden soll. So viel in der amerikanischen Bundeshauptstadt ver« lautet, spricht sich jedoch dieser Commissionsbericht ebenfalls für den Nicaragua«Canal aus, und es wird dort daher als höchst wahrscheinlich angesehen, dass der Congress ein durchführbares Canalgesetz in der kommenden Session annehmen wird. Tagesneuigleiten. — (Die Hunde derKaiserin vonEhina.) Obwohl die Flucht des chinesischen Hofes aus Peking über Hals und Kopf erfolgte, fand die Kaiserin doch noch Zeit, ihre zwölf Lieblingshunde, die von ganz eigenartiger Rasse sind, in einem großen Korbe mitzusühren. Ein be-rühmter Thierarzt aus San Francisco war vor Jahren einmal von der Kaiserin an den Hof berufen worden, um mehrere von den Hündchen, welche krank waren, zu heilen. Diese Thierchen ähneln nach der Beschreibung des Thierarztes den japanischen Möpsen, nur sind sie noch Neiner, auch haben sie viel Aehnlichkeit mit den langhaarigen Pudeln, die einzelne reiche Einwohner Pekings halten. Zwei Eunuchen ist die Sorge um die Hunde anvertraut worden. Sie ernähren die Thiere mit größter Sorgfalt. Sie haben auch dafür zu sorgen, dass kein Mensch sich den Hunden nähert, außer den Mitgliedern der kaiserlichen Familie. Die Thiere haben außerordentlich lange Haare, die auf dem Boden nachschleifen und sie am Laufen verhindern. Durchschnittlich ist jedes Hündchen nur 12 em hock», 23 cm lang und wiegt anderthalb bis zwei Pfund. Die Hunde find sehr klug und besitzen ein sehr feines Gehör, haben aber nur ein kurzes Leben. — Bemerkt sei noch, dass im ganzen großen Himmlischen Reiche nur die Kaiserin diese Art von Hunden halten darf. — (Eine entsetzliche Familien tragödle.) Aus Felegyhaza wird berichtet: Eine entsetzliche Tragödie ereignete sich auf der benachbarten Puszta Sanoor. Die drei Kinder des dortigen Herrschaftsvcrwalters Adolf Nagel haben in furchtbarer Weise ihren Tod gefunden. Das Unglück ereignete sich in folgender Welse: Bei Adolf Nagel, Verwalter der Puszta Sandor, ftand ein Vauern-mädchen im Dienste, welches allabendlich das jüngste, achtmonatliche Kind der Familie zu sich ins Bett nahm. Ost hatte man sie ermahnt, das Kind ja nicht in ihrem Bette einzuschläfern; schließlich hatte jedoch das Kind sich so sehr an seine Amme gewöhnt, dass es anders gar nicht einschlafen wollte. Am 10. d. früh fand man nun das Kind leblos im Bette liegen: die Amme hatte es im Schlafe erdrückt. Die Eltern des Kleinen waren schier untröstlich über den Verlust ihr»S Kindes. Trotzdem entliehen sie die Magd, welche in ihrer Verzweiflung einen Selbstmord verüben wollte, nicht, da sie ihr" Sch losigkeit gewiss waren und man sie aus Varncher U nicht vor die Thür setzen wollte. Die Gutmüthigle" Eltern sollte eine entsetzliche Tragödie zur 3olge ^° Vorgestern morgens war die Magd mit dem v"! « des Frühstücks beschäftigt. Der Spiritus deS^ fieders war bereits aufgebraucht, und das Madchen '^ aus einer vollen Flasche nachfüllen. Die «och v«n ^ Flamme entzündete jedoch den Inhalt der Fla^r, ^ mit einer starken Detonation explodierte. 2« me" ^ am Tische spielenden fünfjährigen Knaben „g gut orientieren, hatte bisher leine genügende ^^^ gefunden. Man glaubte eine Zeitlang, ihr ^ ^ pt orientiere sie, aber einerseits haben die Vogel u ^^ keinen so sehr scharfen Geruchssinn, anderseus ' ^„ anzunehmen, dass Gerüche sich bis in M » -^, Höhen ausdehnen, zu denen sich Wandervogel ^. Man schrieb diesen Thieren also schließlich em ^s deren Orientierungsiustlnct zu, d. h. man verz'ly hgl eine eingehende Begründung der Erscheinung. g^h der Director der Berliner Sternwarte, Geye, ^^ Förster, darauf hingewiesen, dass es eine "bera ^ und ausreichende Erklärung gibt. Die Wanoerv u^ ^ nämlich den ganzen Weg, den sie 3""»"' . Hass einer Landkarte vor sich liegen. Es ist «achS««" ' Kilo-Wandervögel bei ihrem Fluge in Höhen von a ^ ^ ^ö metern steigen, und unter diesen Umständen i^^ ^« 500 Kilometer weit vor sich — weit «""8, ^ eine sehr lange Reise völlig sicher und ortt"« ^A zulegen. Dass Vögel so weit sehen können, eri°,^^lte aus nicht auffällig, da der auheroidenm«? Gesichtssinn der Vögel bekannt ist. .,-Ia«^ -(Eine Tragödie In «Nlcazar., dem Lebewelt, vollzog sich diefertage ein M" ^lt «"? An einem Schiehstande bediente anderen jungen Mädchen auch eine MM zeiche länderin. Namens Anna Maurln. 6"" "brew "« Gäste dieses Variitts, der Kaufmann Senil ^ ^l. plötzlich an den Schießstand heran und ergrm ^Ml^ um es auf eine der verschiedenen Mst«" ^ 1"H Da überlegte er sich die Sache, sr bMe^^u-Mädchen einen Moment scharf an, ander« , ^ ^ schoss Anna Maurin direct in das v^ ^ ^„. ^ Aufschrei sank das junge Mädchen todt zu ^ d» Mörder betrachtete es einen Moment, "" „M^ gleichgiltig ab und versuchte das "" ^so"" » woran er freilich von den ihn umgebenden H g„ M hindert wurde. Er verweigerte MA" "^n lo""^ so dass nicht in Erfahrung gebracht "e^ ^ol° er in irgend welchen Beziehungen «"^hchelis ^, gestanden war. Die Leiche des mnaen ^^^-^ von innigem Verständnisse getragene Vertiefung, bei technisch vollendeter Ausführung. Ueber den hohen Wert des N-moIl-Quartettes von Smetana, dessen erste Bekanntschaft uns seinerzeit das böhmische Quartett in so überzeugender Art vermittelte, ist das Urtheil der ganzen musikalischen Welt einig. Es nimmt durch originelle Schönheit und künstlerische Form einen hohen Rang in der Kammer-musilliteratur ein. Die Herren: Gerstner. Doctor Sajovic, Christoph und Syiinek zeichneten sich in vortrefflichem Zusammenspiele durch Tonglanz, plastische Deutlichkeit und gründliches Eingehen auf die Gedankentiefe, die in dem Werke wohnt. aus. Hiebei sei der trefflichen Leistung des Herrn Militärkapellmeisters Theodor Christoph besonders gedacht, der in liebenswürdiger Vereitwilligkeit den Violapart anstelle des erkrankten Herrn Wettach übernommen hatte. Die in ansehnlicher Zahl vertretene Zuhörerschaft, unter der — wie bereits angedeutet — die kunst« sinnigen Damen dominierten, gab ihre hohe Befriedigung durch stürmischen Beifall nach jedem einzelnen Satze land und ehrte den im Dienste der Kunst unermüdlichen Quartettprimarius Herrn Gerstner sowie die anderen mitwirkenden Künstler durch wiederholte Hervorrufe. Durch den großen Erfolg des ersten Abendes hat die Kammermusik wieder ihre Existenzfähigleit und Berechtigung überzeugend besiegelt, und das Publicum sieht mit froher Erwartung den weiteren Aufführungen «mgegen. / 3>ie Aeitnal. sloman von L. Ideler. (67. Fortsetzung.) Abschied nehmen! Wohl alle, die jetzt dem Feinde entgegeneilten, hatten jemand, von dem ihnen das Scheiden schwer wurde, Weib und Kind, Eltern und Geschwister. Graf Roderich Hochkamp hatte niemand. An seinen getreuen Stein hatte er geschrieben und ihn zum letzten Tage nach Berlin bestellt; er hielt den rechtlichen Mann sehr wert und wäre nicht ins Feld gezogen, ohne ihn noch einmal zu sehen, aber er war ihm schließlich doch ein Fremder, sein Beamter, weiter nichts. Ein bitteres Lächeln umspielte seine Lippen, als er planlos durch die Straßen von Berlin streifte. Wie sollte er diese drei Tage verbringen? Denn um seine geschäftlichen Angelegenheiten kümmerte er sich überhaupt sehr wenig, die besorgte Stein. Da dachte er plötzlich an das einsame Waldschloss in Dornhagen, und ein Gefühl wie Heimweh überkam ihn. Als er von Russland zurückgekehrt war, hatte er kein Verlangen gefühlt, es wiederzusehen; seit Jahren war er nicht mehr dort gewesen, und jetzt er. fasste ihn plötzlich die Sehnsucht nach dem Hause, in dem er seine Knabenzeit verlebt hatte, und nach des Onlels Grab. Sofort eilte er nach der Vahn und reiste nach Pommern. Es gieng ihm nicht schnell genug, er hätte sich Flügel wünschen mögen, und je näher er der wohlbekannten Gegend kam, desto größer wurde seine Hast. EH war ihm, als würde seine Sehnsucht dort gestillt werden — seine ewig Mge ^ der Heimat. ^ » ««i in dunlle^B Und wie er fern am die Wälder auftauchen sah, d.e das e. , ^n^ verbargen, da überschlich ih" '" wunderliches Gefühl, die Thränen tra . Augen und seine Lippen bebten. „ Ozi ^ Auf der letzten Bah'.statw« H^eine s"> Wiesenthal vermeidend. D,e MUcye ^^ebt y der Margareta Winkler und Lore n ^g' wollte er nicht wiedersehen. ^ ^7«''/ Durch sandige FichtenschonUNS ^M^^ A die Pferde waren müde und l.eßen ° bü""Ies-s nur manchmal fchlugen sie aus u ^ver wenn ein Hase unerwartet °u- . '< mageren Postgäule noch knüpften: Dornhagen! ^den« NdelW Ein Bild Ol"^rnseld" Waldsitz vor Rodenchs B "ken ^n " ^ äste am Waldsaume und ln M M-. ^6^' trieben Hasen und Rebhühner ^ ^ das ^ Nur eine kurze Iah", da"" ^ ^ erreicht. , ^ öia"^ .icheN, s Der Wagen suhr «M ^ ^M """ rausch der Räder erstickte '" ^cherZeitung Nr. 261. 2153 14. Member 1900. 3.W. Coulissen des «Vrett'l. geschafft und dort in "N dunleln Winkel niedergelegt. Fünf Artisten, die sich ,^ l>« zum Schlüsse der Vorstellung producieren mussten, Lei^ ^^"^ anderen Weg nehmen, als an der »W ^^^"' ^e bebten und zitterten vor Mitleid und und s- "^ ^^erten sich, angesichts der Leiche tanzend »in 3^ ^ Publicum zn amüsieren. Da kamen sie iek,'^echt an. Der geschäftseifrige Besitzer bestand auf «lM ^' Mit Thränen in den Augen trugen einige A°ck?"? H" zweideutigen Couplets vor. In später hol??« ' ""chbln, sich die lustigen Besucher alle entfernt t^'Mete sich vorsichtig die Hinterthür, und hinaus illiV?". b"s unglückliche Opfer, um es in einer Droschke >^M°l zu schaffen. Vocal- und Provinzial-Nachrichten. Laibacher Gemeinderath. lint o^ ^aibacher Gemeinderath hielt gestern abends Vl>r^"llche Sitzung ab. an welcher unter Vorsitz des N^ bribar 24 Gemeinderäthe theilnahmen. ein Ech i^^^"""8 der Sitzung verlas der Vorsitzende "ttlva^ der l. l. Landesregierung, wonach die Justiz« Allies 6 '^ "^ bestimmt gefunden hat, inbetreff der luna. .""^ sür das hiesige Gefangenhaus eine Aenoe- " "«treten zu lassen. anlt^mderath Subic brachte den Drlnglichkeits-"Ml,! b" Gemeinderath wolle für die übliche Weih« ltag v« . '^ l- und II. städtischen Kindergarten den Be-^l ^/ ^^ ^ bewilligen und diesen Beitrag auch OH,,. Alge alljährlich in das städtische Budget ein- ^tl Hntrag wurde ohne Widerrede genehmigt, ^"llaa ? c "ath ^' Stare stellte den dringlichen tailih /° s die projectierte Herstellung einer Zufahrts-^lle n ^ ^"" Stiege bei der neuen Franz Josef-^ulall. ^W abgeändert werde, dass gegen die »üb ^.^ ^" von ber Errichtung einer Stiege abgefehen ^lpleck, /"Agende Terrain bis zum Seminargebäude Helly?° planiert werde. Nachdem noch Gemelnderath ^tnonw.^ ^" ^"^°s unterstützt halte, wurde derselbe wichen A. ""b ^^ Stadtbauamt beauftragt, die be-'^ens h ü"e auszuarbeiten und dem Gemeinderath "ei^H Uebergang zur Tagesordnung berichtete Ge-^la '" "^ Stare über den Recurs des Hausbesitzers ^ellun^? ^" Auftrag des Stadlmagistrates inbetreff 'll df^u «nes Porphyrplatten. Trottoirs längs seines "tllle t>az ^"^^^ gelegenen Vorgartens. Der Recurrent then z^f, Ersuchen, der Vemeinberath möge den bezüg-^ bersten ^ ""fheben ober doch wenigstens zwei Drittel Zeiten ^losten ^r das Trottoir aus Gemeindemitteln ^ unb«'.1v Recurs wurde im Sinne der Bauordnung . N?^" abgewiesen. ,. Pho n ^^k""t berichtete welters über das Gesuch t""g de« ^" Landau um Genehmigung ber Parcel-Hen H * von ihm läuflich erworbenen ehemals Kosler-" drri U ^" ber Knafflgasse. Der Garten wurde ^ zweit?"o!' °be abgetheilt, von denen der erste 527, ^ Clad^ ""b der dritte 157 Quadratllafter misst. Metier,, aistrat beantragte die Genehmigung dieser .Manien ^ ^°usection ist jedoch der Ansicht, dass ^lechenk ^""parcellen zu klein seien und daher eine Al aber ^.. l"ll""s l"^ b^e") "Ht gestatten. ^^^V^ren gegen die Abtheilung des Gartens in zwei Vauparcellen leine Bedenken zu erheben. Bei der Abstimmung wurde der bezügliche Antrag der Bausection angenommen. GN. Dr. Pojar berichtete namens der Bausection über den Antrag des Stadtmagistrates auf Errichtung einer Centralheizung im neuen städtischen Armenhause. Es war ursprünglich die Aufstellung von Oesen in Aussicht genommen; mit Rücksicht auf die großen Säle erscheint jedoch die Errichtung einer Centralheizung zweckmäßiger und auch in ökonomischer Beziehung empfehlenswerter. Die Herstellung einer solchen Anlage würbe nach dem Kostenvoranschlage der Firma Brückn« / 'hn'koi ^"e sich nicht verändert, und das wun. M die m?r?^' er wusste selbst nicht, warum. Nur Sauf ?"'!" Fensterläden geschlossen waren, fiel U>ch '.^ d,e Menge Schwalbennester in den ,? Vichy ^? ""cken des zierlich gebauten Schlüsschens. 4 I"hen N??"lben hatten sich erst später angesiedelt; laugen m '""'llenweise auf dem Dache und blickten ^' basz ,/V"" auf Roderich nieder; sie wussten ^Nller )« "Hl verjagen würde. UWlhür .-''"^ diensteifrig die schwere eichene dlil^at d?r l« ^ '" ihren Angeln eingerostet war; llli^tschaew,:?"! " die große Eingangshalle, die «>, lvied^W und Iagdbildern ausgeschmückt war, d°^n, b?n 5 ""e ihm der eigenthümliche Duft tz2 do« " c° ?eiden schönen, uralten Potpourri-V?"l' dar«« ?k" großen Schranke verbreiteten, ^n ""t ihrem m"' ". ?'"""« gedacht, und diese V UNiertr.« ,.^"codu t waren doch von Dorn< ^'H?lch. Er gieng durch alle Zimmer, i ^" war verändert, und auch cr war un-.' verändert geblieben, denn auch hier blieb die Sehn-sucht des Einsamen ungestillt, und in seinem Herzen klang daS alte Wort: «Da, wo du nicht bist, ist das Glück!» Er befahl dem Postillon, ihn nach einer Stunde zurückzufahren. Was follte er hier? Noch kurze Zeit stand er betend an dem Grabe seines Onkels. Er hatte das Haupt entblößt und die laue Abendluft strich lieb« losend über seine Stirn. Die schönen alten Waldbäume rauschten über dem einsamen Grabe. Dann wandte Roderich sich zum Scheiden. Noch ein letzter Blick auf das stille Thal und das kleine weltferne Schlösschen, die Pferde zogen an, und bald verschwamm der Wald wieder im Dunkel der Sommernacht, einfam wie zuvor. Das Dampfross trug den jungen Grafen durch die Nacht der Hauptstadt zu. In Berlin empfteng ihn Stein, der sofort gekommen war. Er hatte guten Muth, wenn er sich auch nicht verhehlte, dass sein junger Herr großen Gefahren entgegengieng. ! «Sie werden wiederkommen, Herr Gras!» sagte er zuversichtlich. «Unser Herrgott hat den letzten Hoch. lamp nicht damals von den Wölfen errettet, um ihn nachher von den Franzosen todtschiehen zu lassen!» Roderich schüttelte ihm lächelnd die Hand. «Mag sein, Alter», sagte er, «fast glaube ich es auch, obgleich um manchen, den das Schwert dahin-rafft, viel mehr getrauert werden wird, als wenn ich siele. Wie Gott will l» Herzlich nahm er Abfchied von dem Einzigen, der sich um ihn sorgte, und versprach dem alten Manne, zu schreiben. Dann reiste er von Berlin ab und zog an der Spitze des vierten Ia'gerbataillons in Frankreich ein. (Fnrsttzung lM.) Exemplare des kürzlich erschienenen Globus mit sloveni-schem Texte anzuschaffen. Der k. l. Tabalhauptfabril wurde die Hälfte der in Vorschreibung gebrachten Gebür für den infolge eines Nohr-bruches entstandenen Wafsermehrverbrauch abgeschrieben. (Referent Gemeinberath Groielj.) Die übrigen Punkte wurden von der Tagesordnung abgefetzt und fodann die Sitzung um 7 Uhr abends geschlossen. ___________ — (Militärisches.) Ernannt wirb zum pro-visorischen Corvettcnarzt der Einjährig-Freiwillige Mediciner, Titulargefreiter, Dr. Franz Prandstetter des Infanterieregimentes Nr. 7. Vom Reichs'striegsministerium wird mittelst Decretes belobt ber Militärcurat erster Classe Anton Iaklit des Oarnisonsspltalrs Nr. 9 in Trieft, anlässlich ber Enthebung von der Verwendung als Lehrer und Seelsorger an der Infanterie-Cadettenschule in Trieft. Ernannt wird zum Assistenzarzt-Stellvertreter ber Einjährig-Freiwillige Mebiciner Dr. Victor Pilecla des Infanterieregimentes Nr. 7 beim Garnisonsspitale Nr. 2 in Wien, an-lässlich der Ableistung der zweiten Hälfte des Präsenzdienstes. Ferner werden ernannt zu Militär-Medicamentenaccessiften in der Reserve nach Ableistung des Präsenzbienstes Johann Sllenar der Sanilätsabtheiluxg Nr. 6 in Laibach bei der Apotheke des Garnisonsspitales Nr. 6 in Olmüh lAuf-enthaltsort Siering in Oberösterreich) und Josef Twrdik der Sanitätsabcheilung Nr. tt in Laibach bei der Apotheke des Garnisonsspitales Nr. 3 in Przemysl (Auf-enthaltsort Ezaslau). Transferiert werben der Ober-lieutenant-Rechnungsführer Anton Reiß vom Feldjager-batvillon Nr. 7 zum Infanterieregimente Nr. 57 und der Lieutenant'Rechnungsführer Adolf Äernert vom Infanterieregimente Nr. 86 zum Feldjägerbataillon Nr. 7. — (Ernennungen.) Das Präsidium der lrainischen Finanz-Direction hat die Rechnungspraltilanten Josef Jak und Josef Gircelj zu Rechnungsasslstenten in ber XI. Rangeclasse ernannt. — (Auszahlung der Vezüge für Lehr-perfonen auf dem Lande.) Diesbezüglich wurde angeordnet, dass in Hinkunft jenen Lehrpersonen, welche außerhalb des Amtssitzes eines Steueramtes angestellt sind, ihre bei den l. f. Steuerämtern zur Auszahlung gelangenden Bezüge im Falle eines diesfall« gestellten ausdrücklichen Verlangens von den genannten Aemtern mittelst Poftanweifung zugesendet werben. Wie wir vernehmen, wurde seitens des h. o. l. l. Landcsschulrathes diesbezüglich der lrainische Landesausschuss um die Veranlassung ersucht, auch jenen Lehrpersonen im Schul-bezirte Umgebung Laibach, die an allgemeinen Volksschulen im Bereiche dieses Steuerbezirles angestellt sind und deren Vezüge dermalen von der krainischen Landes-casfe unmittelbar ausgezahlt werden, die Möglichkeit zu bieten, ihre Bezüge im Wege der Post zu beheben, -o. — (Verein der Aerzte in Krain.) Samstag, den 24. d. M., um 6 Uhr abends findet im landwirtschaftlichen chemischen Versuchsinstitute (Salender-gaffe, Lanowirtschafts-Gesellschaft) II. Stock, eine Vereins-Versammlung statt. — Tagesordnung: Director Doctor E. Kramer: «Ueber die chemifche und bacteriologische Untersuchung des Wassers.» Nach dem Vortrage unter Führung des Directors der Anstalt Dr. E. Kramer Besichtigung der Vnstaltseinrlchtungen. Nach der Sitzung gesellige Zusammenkunft in ber Restauration «Fantini». — Am 26. d. M. hält der Verein der Aerzte in Agram eine Versammlung ab. Die Vereinsmitglieder, welche daran theilnehmen wollen, wollen dies dem Obmanne, Herrn Dr. E. <ölajmer, anzeigen. — (Lieferungs-Ausfchreibung) Bei der l. l. Staatsbahn-Direction Villach gelangen in den Materialmagazinen Knittelfeld und Amftetten lagernde Altmetalle und Altmaterialien zur Ausschreibung. Vorlagetermin der Offerten ist der 30. November l. I., 12 Uhr mittags, bei ber l. l. Staatsbahndirection Villach. Nähere Bcdlngnisse find in der «Wiener Zeitung», im Ne» ordnungsblatte des l. l. Handelsministeriums für Eisenbahnen und Schiffahrt und in der «Klagenfurter Zeitung» ersichtlich, sowie bei der l. l. Staatsbahndirection Villach erhältlich. — (Am Thurme der Pfarrkirche in Kopanje), Bezirk Laibach Umgebung, sind Vaugebrechen zutage getreten, infolge welcher am 1». b. M. die erfor, derliche technifche Erhebung derselben vorgenommen werden wird. —o. — (Ueber denMartinimarll lnKraln-bürg), welcher des Sonntags wegen auf den Montag angefeht worden war, führten Verkäufer und Käufer in gleicher Weise Klage. Das denkbar schlechteste Wetter am Vortage und am Markttage bewirkte, dass dieser, sonst unter den Krainburger Märkten als der beftbesuchte bekannt, hinter seinen Vorgängern unverhältnismäßig zurückblieb. Wäre ber Jahrmarkt nicht mit dem gewöhnlichen Wochenmarkte zusammengefallen, so würbe auf dem Platze schier eine traurige Oede geherrscht haben. Während man sonst gewohnt war, mit den letzten Iahresproducten, insbesondere mit Krautfuhren, alle Veitengassen verstaut zu sehen, war diesmal die Ausfuhr eine viel geringere. — Auf dem Bichplahe. wo fich daß hauptlnt-«sse aus dk Laibacher Keituna Nr. 261. 2154 14. November 19M der Jahreszeit entsprechend am zahlreichsten aufgeführten Schweine concentrierte, gieng es zwar laut zu, aber eine rechte Kauflust war auch hier nicht zu bemerken. — Nach alledem dürften nur die Gastwirte auf ihre Rech» nung gekommen seiu, indem bei denfelben die Markt-befucher vor dem strömenden Regen und aus dem Kothmeere dauernde Zuflucht fuchten. —in— — (Krainische Industriegesellfchaft.) Unter dem Vorfitze des Gesellschaftspräsidenten Herrn Hugo v. Noot fand gestern in Assling die 31. ordentliche Generalversammlung der Krainischen Industriegesellschast statt. Nach Conftatierung der Neschlussfähigkeit der Ver-sammlung, in welcher 911? Prioritäts- und 12 Stamm« actien durch 10 Nclionäre vertreten waren, gelangte der Geschäfts« und Vetriebsbericht der Direction zur Vorlage; über Antrag des Revifionscomitts wurde dem Verwaltung«« rathe einstimmig das Absolutorium ertheilt. Der Antrag des Verwaltungsrathes, aus dem Reingewinne des ab» gelaufenen Geschäftsjahres im Betrage von 778 858 X 41 k vorerst zur Verzinsung des Actien« und Prioritäten« capitales 499.600 k auszuscheiden, von dem verbleibenden Reste von 279.258 X 41 b nach Rückbehalt der satzungs« mäßigen Dotierung des Reservefondes und der Tantiemen des Verwaltungsrathes eine zweiprocentige Superdividend« zur Vertheilung zu bringen und den Ueberschuss von 21.032 k 63 k am Gewinn« und Verluftconto auf neue Rechnung vorzutragen, fand einstimmig Annahme. Diesem Beschlusse zufolge wird der am 2. Jänner 1901 fällige Coupon der im Umlaufe befindlichen 9980 Stück Priorität«« actien mit je ?0 k. jener der 20 Stück noch Giltigleit habenden Stammactien mit 50 l( eingelöst werden. Da die Besitzer der noch circulierenden 20 Stück Stamm« actien sich bereit erklärten, ihre Actien gegen Aufzahlung von 300 k für jedes Stück gegen Prioritäts.Actien um« zutauschen, wurde der einstimmige Beschluss gefasst, in diesen Umtausch einzugehen, so dass das Gesellschafts« capital, in Hinkunft aus 10 Millionen Kronen bestehend, aus nur einer Gattung von Nctien im Nominalwerte von je 1000 15 sich zusammensetzen wird. Die infolge dieses Ve« schlusses nothwendig gewordene Statutenänderung wurde in der vom Verwaltungsrathe vorgefchlagenen Fassung geneh» millt, auch wurde dieser von der Generalversammlung bevollmächtigt, darüber die Genehmigung der Staatöbehülde einzuholen. — Die statutengemäß aus dem Verwaltung«« rathe scheidenden Herren Mitglieder: Sigismund Vorn. Hugo v. Noot und Adolf Philipslhal wurden ebenso wie der aus den Herren Fritz Baron Vorn. Fritz Gerhardus und Albert Samassa bestehende Reviftonsausschuss wieder« und als Ersahmänner in letz« teren die Herren Karl Baron Born und Egon Baron Zois neugewählt. — (Zum Fremdenverkehre, in Krain.) Im Laufe der heurigen Frühjahrs« und Sommerszeit find in Nssling 60 männliche und 15 weibliche Fremde angekommen, von denen 65 als Touristen nur bis drei Tage, 4 bis sieben Tage. 3 bis 14 Tage und 3 bis drei Wochen dortselbst verblieben. Von diesen Fremden waren 33 aus Krain, 18 aus anderen österreichischen Provinzen, je 4 aus Ungarn und Bosnien, 10 aus Deutschland, 2 aus Frankreich und 2 aus Italien. —o. — (Per zurückgelassene Stiefel.) In Nudolftwert wollte Sonntag nachts eine Beamtensaattin aus ihrer Küche ein Glas Wasser holen. Da bemellte sie bei dem durch« Küchenthürfenfter dringenden Lichtscheine in der Küche ein männliches Individuum von mittlerer Größe, ohne Hut, mit langen, schwarzen Haaren. Rasch entschlossen, drehte die Frau den ttüchenthürschlüssel um und eilte in die Wohnung, um ihren Gatten herbei« zurufen. Allein der ungebetene Besucher hakte mittler« weile mit unglaublicher Geschwindigkeit das Thür-fenster lo«, schwang sich durch dasselbe und suchte über die Treppe hinunter das Weite, einen der beiden Stiefel, die er sich vorher ausgezogen hatte, in toller Flucht zurück« lassend. Der Stiesel wurde am nächsten Morgen der Gendarmerie präsentiert, und derselben gelang es alsbald, den Einschleich« zu eruieren. Nun beruhigten sich aber auch die aufgeregten Gemüther, denn der Eindringling entpuppte sich als ein harmloser Liebhaber des in der betreffenden Familie bediensteten Küchenmädchens. Diese« freilich hatte denselben schmählich verleugnet und ihn selbst als Dieb oder Einbrecher hingestellt... —y__ — (Unfälle.) Vor einigen Wochen hat sich der in der Glasfabrik in Vagor beschäftigte Glasmachermeister Josef Ranzinger senior durch einen Glassplitter am Fuße verletzt. Er beachtete anfangs die Schnittwunde nicht und konnte noch geraume Zeit seinem Verufe nach« kommen. In letzterer Zeit schwoll ihm jedoch der verletzte Fuß derart an, dafs er ärztliche Hilfe in Anspruch nehmen musste. Seine Verletzung dürfte nach ärztlichem Ausspruch eine Erwerbsunfähigkeit von mehreren Wochen zur Folge haben. — Am 9. d. M. nachmittag« zog sich der Magazinsarbeiter und Bremser Otto Rieger aus Laibach in der Station Littal beim Ausladen eines Fasses Nein an der rechten Hand mehrere Verletzungen zu und musste der ärztlichen Vehanblung des Bahnarztes in Laibach zugeführt werben. —ill. * (Im Arreste erhängt) Am 9 d. M. hat sich der b3 Jahre alte Vagant Franz Frisch au« Unter»Vogau (Steiermark), welcher beim Bezirksgerichte in Laas wegen Diebstahles und Lanbstreicherel eine breimonatliche Arreststrafe abbüßte und am 21. d. M. ins gwangsarbeitshaus in Messendorf hätte transportiert werden sollen, erhängt. —r. — (Gelddiebstahl.) Dem Iiegelbrenner Glam« bata Casasola aus St. Daniele bei Udlne, welcher in letzterer Zeit bei der Ziegelei der ipaufirma Tönnies in Koseze bei Laibach beschäftigt war, wurden am Nachmittage des 11. d. 40 X und in der Nacht zum 12. d. 90 K aus dessen in einer Rocktasche verwahrtem Notizbuche entwendet. Als der That verdächtig wurden vom Gendarmerieftosten in Oberschischla die Ziegelarbelter Anton Gregorii und Franz Salsida aus dem Küstenlande verhaftet. —l. — (Gefährliche Drohung.) Der etwa 35 Jahre alte Franz Repinec, wclcher in Lees als Ortshirte bedienstet war, wurde im vorigen Monate seiner Nachlässigkeit wegen aus dem Dienste entlassen. Hierüber erbost, that er am 27. v. M. seiner Schwester Francisca Debeljak, Kalschlerin in Vormarlt, gegenüber den Nusspruch, er werde die Häuser in Vormarlt und Lees «leuchtend machen», worauf ihn die Schwester aus ihrem Hause verwies. Durch die Drohung des Replnec wurden die Ortsinsassen von Vormarlt derart in Furcht versetzt, dass fie am 27.V. M. die ganze Nacht hindurch wachten. — Repinec wurde in Ulttergörjach ausfindig gemacht und vom Gendarmerieposten Vetoes verhaftet. -I. — (Viehmärkte.) Der am verflossenen Samstag in der Stadt Weichselburg abgehaltene Viehmarkt war mittelgut beschickt, weshalb die fremden Viehhändler nur eine kleine Partie Ochsen auslauften, während sich der sonstige Handel auf helmische Käufer und Zwischenhändler beschränken musste. — Auf den Martinimarlt, welcher am 12. d. M. in St. Martin bei Littai stattfand, wurden trotz des mindergünstigen Wetters gegen 600 Stück Vieh aufgetrieben. E« herrschte allgemein ein lebhafter Handel, wozu namentlich außer den Laibacher Fleischhauern die Viehläufer aus Steiermarl recht viel beitrugen, die größere Partien von Ochsen auslauften. Seitens unserer Landleute fand auch ein sehr lebhafter Handel in dem zahlreich aufgetriebenen kroatischen Kleinvieh (du3u) statt. -ill. .*. (Verhaftung eines Diebes.) Am 31. October brachten zwei unbekannte Männer zum Schlossermeister August Zablar in der Wienerstrahe altes Eisen zum Verkaufe. Es waren Modelle, wie sie bei der Strohhulfabrication verwendet werben. Zablar laufte das alte Eisen den beiden Männern ab. Einige Tage danach erschien bei Habkar der Strohhutfabrilant Andreas Ianigar aus Domjale und erkundigte sich, ob nicht bei ihm jemand aus Domzale altes Eisen verlauft habe. Habkar zeigte dem Iankgar das gekaufte alte Clsen, und Iancgar constatlerte, dass dasselbe ihm gestohlen worden sei. Gestern brachten abermals zwei Männer zum Zablar altes Eisen und boten es zum Verlaufe an. Zablar er-lannte in einem den Verläufe« vom 31. v. M. und verständigte die Polizei, welche die beiden Männer ver« haftete. Der eine Verhaftete wurde auf freien Fuß geseht, weil er nur zufällig auf der Straße geholfen hatte, das Eisen zum Zablar zu bringen. Der zweite, Florian Cehun, wurde in Hast behalten. Derselbe gestand, den Diebstahl beim Ianögar in Gesellschaft von zwei Diebsgenossen ausgeführt zu haben. Cehun wurde dem l. l. Landesgerichte eingeliefert. .*» (Unfall.) Gestern abends fcheute in der Vohoritgasse das Pferd des Anton «Tlrjanec, «N» Xkvrteli» Nr. 1, und rannte davon. Der Wagen stürzte um, und es geriethen unter denselben der Lenler des Ge« fährtes selbst und der Gastwirt Franz Poljöal. Martins-straße Nr. 38. Slrjanec wurde schwer, Poljöal leicht ver-letzt. Ersterer wurde ins Landesspital überführt. — (Corrigendum.) Die gestrige Notiz über die neue Pfarrkirche in St. Martin bei Littai ist dahin richtigzustellen, dass am Sonntag nicht die Einweihung der Kirche, sondern die Benediction derselben erfolgen wird. Die Einweihung wird erst später durch den Herrn Fürst-blschof vollzogen werden. .*. (Dieb stahl.) Der Krämerin Anna Utekar, Alter Markt Nr. 8, wurde eine goldene Brosche mit einem dunkelgrünen Steine von einem unbekannten Thäter gestohlen. Theater, Kunst und Literatur. — (Au« der deutschen Theaterkanzle l.) Heute gelangt das mit so gutem Erfolge gegebene Sittenbild «Iaza. mit Fräulein Thea Vellau in der Titel, rolle zur Wiederholung. — Morgen Donnerstag wird, neu einstudiert, zum erstenmale w der diesjährigen Spielzeit Millöckers Operette «Der Viceadmiral» aufgeführt. Die Hauptrollen sind mit den Damen Julia Kittel-Sitta (Serafine). Adele Schulz (Tybilline), Ioszl Cckert (Gilda), Ernestine Burg (Donna Candida) und den Herren M. 0. Schiller (Mirabolante), Friedrich Pistol (Punto) und Hugo Rochell (Herzog) beseht. — Für Samstag wird die Aufsehen erregende Burg« theaterneuheit «Jugend von heute» vorbereitet. -(«Iaza. von Leoncavallo.) Dienste Oper Leoncavallos erzielte bei ihrer an, vorigen Gam am Teatro Llrico in Mailand stattgefundenen Plw einen ziemlich guten Erfolg, bei welchem aber au^ etwas zu hoch gespannten Erwartungen in Vetra^ ^ ziehen sind. Von den vier Acten gefielen am «,«' dritte und letzte, während die Musil der beiden «, zwar immer der Situation entsprechend, aber elM banal und monoton gefunden ft'lrk«» ^^^? Telegramme des k. k. Telegraphen.Torresp.-Zureaus. Process Oiisner. . „ Pifel. 13. November. Zu Beginn der Yw «^ Sitzung ertheilt derPräsident dem Pr""^^, Dr. Baxa eine Rüge. wegen Beleidigung der cze^i ^ medicinischen Facultät in Prag, begangen v"'"^. Bezeichnung des Gutachtens dieser Facultat "» ?^ tastische Schrift, die alles Mögliche «". M Präsident bemerlt. er habe in der «estrlgen Neoe .^ Worte überhört. Nach den stenographischen FeM"' aber hat der Gerichtshof obigen Beschluss aesa,ol. ^ Vertheidiger Dr. A uredni z ^M", nach heftigem Kampfe von den Buren gefange'u ^„ch e jedoch wieder freigelassen, nachdem '^„^„M ^ und sonstige wertvolle Gegenstände avgelw, den waren. ^. ^., NUN^ Capstadt. 12. Novs.nber. G"""^ <" ^ hatte in den letzten Tagen mehrere Ms ^ ^li" > Districten von Harrysmith, Vrede ""d "/'I)perati^ Douglas besetzte Ventersdorp, wo "e ^M'' basis und die Vorratbslager der Buren 1'^ ^zayl 21 Buren wurden hiebei gefangen uno Rinder und Schafe erbeutet. Die Vo^aT^OHina. ^M London, 13. November. D.e "^ M'' melden aus Tien.Tsin vom 10. d. ^'' Tsi'' «> haben das Arsenal nordwestlich "?", ^" erlitte" 3>, nommen, wobei sie unbedeutende Verluste er^ ^fseN bedeutende Geldsummen und eine A"M' ^ erbeuteten. 200 Chinesen wurden gewo ". ^leg"" , Newyorl, 12. November. E" 6. die vom Ministerpräsidenten von A Ant^iel' Modification, an und Petersburg, 13. ^1' liche Eröffnung des auf Staat»' ' Eanal» im Donau«Delta statt. klbacher Zeitung Nr, 261.___________________________________^155________________ ^, ^^ 1800, Foulard Seiden Robe fi. 840 und höher! — 14 Meter — Porto- und zollfrei zugesandt: Muster zur Auswahl, ebenso von schwarzer, Weiher und farbiger «Henneberg«Seide» für Vlousen und Roben, von 4b Kreuzer bis fl. 14 6b per Meter. (58) li—H Dur echi. wenn direct von mir bezogen! G. Henneöero, Seiden-Fabrikant, Zurich lönigl. und laiserl. Hoflieferant. kleue Geschenksliteratur. <«»«,,>. ?"nunzio. Gabriele, Feuer, gebunden, X 7 20. — h,°1>> ° V... Ehriftel und andere Novellen, geb., X 5 04. — ^l°'ne,« ... " der Uiebe, geb.. X 4 «0. — NrandenfelS, ^ttle «,? ^"' »ed., X 6 60. — Brandes, Menschen und ^lnN»^' ^^20. — Vuch der Erfindungen, NuSgabe in «°b.. ??^' »eb.. 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Iugenberinnerungen » n. gtb ?'^ «eb., X 6-40. - Heyse P., Meraner No- 2^"» '^ ^- ^ Holländer, Erlösung, X 4 20. - 3'Vcht ttl^" Dschungelbuch, geb., X 6. - Kipling, ^6-36 >ch. «ed., X 4 «0. — Das lleine ttneippbuch, il.^blZ. '^ "and H., Und wem sie just passieret, X 3-60. tz"!t>d K ^"nbriss der Kunstgeschichte, geb., X 14 40. - ^M.^" Ketten des Khal,fen, geb., X 12. - vhnet l !°l. eb i" Umwelt, geb, X 4 80. - Perfall, Der l'^^''?l. 5 ^ ^btzl VV.. Moderner Gfchnas, geb.. ^"'"«tlicht «^^t ^' Flirt. K 420. - Prevoft Vl., ^.?°b>. ll « ^ l^ 7 20. - «osegger P., Mein Himmel. iI,'X U ^ ^ Saar. Camera objcura, geb., X 8 84. — ^? tobii«.'' ^ebenlbuch über stattgehabte Einlagerung auf «ü^n. .^ K«., X 3 «u. — Scheiberl. Freiheitslampf » dss»^"e, geb., k X 72(ü - Schiller H., Nett- l«i l.»°b.. !l>"!5 »ed.. i^ li 12. - Echnihler «., Anatol, lll'^ U40 "b0. - Schubin r>., Im gewohnten GeleiS, ^e^^o' ^^eldel, Reinhold Flemmings Abenteuer, "«». "".'ai^^ls Postwertzeichenlatalog lUlX). li 3. — Melden« ^!'" ^uch der Kunst, geb., X 7-20. - Spe- V^^Uch."^."ch der Mufil, geb., X 7-20. - Spemaun, ^!«, ^ieim. ^"e, geb., K7-20. -Spemann. Goldenes ^ ?/'^ ^ li 7 20. - Spielhagen, Die , ^ ^"he'im ^V^"lha«en, Freigeboren, geb., X6. ^!"dc .. '" I,, Wlppchens Berichte, Band XlV,, ii 1 80. ".^^dir^^°"stauze. geb., X 4 80. - Suchier ^,^35^^leld, Geschichle der französischen Literalur, ^ "klanl «i ^^"""N. Iohannisfeuer. geb.. X360. ^w.. k'i^°" der Wasser, bis zur Feuertaufe, zwei ^z«' -^ »l,l. ' — To vote. Die rothe Laterne, geb., «tkHie. Ter 1 ^" ssahrten und Abenteuer, «and Vll., ^V^lilV"«^!, geb.. X4-80. - Werner «.. '^bt«N!N 4w- ^ Wilbrandt, Erila, geb., X b 40. X»^" edk «.""blumen, geb.. X480. - Wilden- ten »Mut. «it.. l? 180. - Wilden bruch. ^^2^". cart, l^i.go ^ Wildcnbruch. Neid, ^°i." N°I». "^ I"l-, Der fahrende Schüler, geb.. 8»I°?°°nn U" 6.. liin königliches Weib. geb.. X 3. 5 ^> 3ru^'^ ber Kunst, I. Band. geb.. li 80 40. '^thig in^°"eit, sseb.. X ll-60. V^>"b«r" der Buchhandlung Jg. v. Kleinmayr 4 >^>^" ^'bach. Congressplah 2. Verstorbene. Am 12. November. Johanna Grandesso. Private, 68 I., Karlstäbterftrahe 2, Marasmus. Am 13. November. Anton Planlo, Arbeiter. 53 I., Triesterstrahe 24, Tuberculose. bewöüt ! ^' 9 » Ab. 7342 71 E. schwach dewöllt________ 1 i?!'? Ul7Mg7M2 81 6 4 j NO. mäßig < bewvM j 0 0 Das Illgesmittel der gestrigen Temperatur 7 1°, Normale : 4 1__________________________________ Verantwortlicher Redacteur- Anton Funtel. Schwarze Seidenstoffe Brooate, Damaste und glatte Waren in reicher Auswahl. Verkauf direct ab Fabrik an Private meterund robenweise zu Original-Fabrikspreisen. Muster franco. Seidenwaren-Fabrik Gebrüder Schiel, ^^ Wien, Marlahllserstr. 76. (4228) 52—l Vine österreichische Specialität. 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(848) 11-8 Bewälirte Meloasine-ßesiclitssalbe wirkt sicher gegen alle Gesichts- und Haulunreinigkeiten Vollkommen unschädlich. Ein Tiegel 36 kr. Medio, hyglen. Melouelne-Seife dazu ein Stück 36 kr. — AUein-Depöt: (2668) 19 „Maria Hilf-Apotheke" des H. Leustek In Lalbacb. Taglich zweimaliger Poitrenacdt. Vdmnnd Vottlö, l. l. Steueramlsosficial. und Julie SolliÜ geben im Namen ihrer Kinder Vida, Voris und Vrnest allen Verwandten, Freunden und Bekannten die traurige Nachricht, dass ihr innigstgeliebtes, ältestes Töchterchen Anica <«5«, nach lurzem schweren Leiben heute, den 18. November, um 2 Uhr früh, im Alter von sechs Jahren und vier Monaten zu Gott abberufen worden ist. Die irdische Hülle unserer unvergeßlichen Anica wird Mittwoch, den 14. November, um 2 Uhr nachmittags, in der Todtenlammer zu St. Christoph eingesegnet und sodann zur letzten Ruhe beigesetzt. Laibach am 13. November 1900. M1« eingekochte ''teelbeeren Ut eir>pfehlen «5 & Murnik 1 fce>l<*n ix'ln gewölbtes Cabinet k'**i fern"16 K(iche). s^r «i»e 1 ,^ Seifensiederei Vhl*4?üLT8bislüUhrvor- v '««ne,, ü«ichmutag8 der gefer- i ^Ce^4en Rr?e,rlich sind-I **•*, »roloh, Kuhr. Garantiert echten SliVOWitZ und f4042*6-3 OTjstljrantwein empfehlen Kham & Murnik Spezerei-, Dellcatessen-Handlung und Weinstube, Tüchtiger Buchhalter der deutschen und si oven ischen Sprach8 mächtig, mit schöner Handschrift, fandet auf hiesigem Platze Aufnahme. Offerten unter Chiffre ^J**0*-lagernd X.»lbaoh. (±258) 4-1 "(4227) F'rrrLi2i/9O— ElSl-152/1. Oklie. Podpisana kot trgovska sodnija naznanja, da se je v trgovaki register za posamne tvrdke vpisala tvrdka Alojzij Vehovec krßma, mlin in žaga v Zužemberku fit. 63. C. kr. okrožna sodnija v Rudol-fovem, odd. HI, dne 6. novembra 1900. (42Y9) 8.8/00 52. Edict. Die in die Loncursmasse de« Sieg. fried I'.kel gehöligen noch rückständigen Forderungen im Gesammtbetrage von 549 l( 2 d werden ohne Haftung der Masse für die Richtigkeit und Einbring« lichleit dieser Forderungen im Wege der öffentlichen Versteigerung gegen sofortige Bezahlung des Meistbotes an den Massa. Verwalter realisiert werden, und wird zur Vornahme der Versteigerung die lag. sahung Hiergerichts, im Amtszimmer Nr.17, auf den 28. November 1900, vormittags 9 Uhr, mit dem Beisätze an-geordnet, das« bei dieser Tagsahung die Forderungen an den Meistbietenden auch unter dem Nennwerte hintangegeben werden. K. k. Landesgericht Laibach, Abth. lll. am b. November 1900. (4230) ^ "^8^9/00" b. Kundmachung. Nachdem die allgemeine Liquidierung«. Tagfahrt im Concurse des Verlassen-schaftsvermbaens deS Stefan Ribarik als offenen Gesellschafter« der Firma «8r»t» Nikllliil, tsyoviua , rnvilmim bl»zom v l5»80>iu, u"6ui okraj ll. Ni»trio«» Wr^ nicht vor sich gegangen ist, so wird °uf den 10. December 1900, vormittags 9 Uhr, von dem Concur«, "mmlsw bei dem l. l. Landesgerichte A. F' A?°? Nl- 17, angeordnet ""dem dass dle zu derselben erschei-nenden Gläubiger berechtigt sind, durch We Wahl an Stelle des Massaverwal. ters dessen Stellvertreters und der Mit-gl'eder des Gläubigerausschusses, die bis A'" 'w «wie waren, andere Personen b O ^rtrauens endgiltig zu berufen. am 8. November 1900. (4226) Firm. 126/00 Gen. I. — 47/9. Oklic. Podpisana trgovska godnija na-znaoja, da se je pri obstojeèi tvrdki Hranilnica in posojilnica, registrovana zadrnga z ne-oinejeno zavezo v Skocjana izvrdil v tusodnem zadružoem regi.stru : 1.) izbrig umrdega èlana naèelstVR Matije Povseta; 2.) vpis novoizvoljenega èlana na- öelslva g. Antona Bojanca, kapelana v Skocjanu. G. kr. okrožna sodnija v Rudol- fovem, odd. HI, dne 6. novembra 1900. Laiback« Neituna Nr. 2S1. 2156 14. November 190^ Course an der Wiener Börse vom 13. November 1900. Na« ^ officienen 5°«^« Die notierten «ourf« v«rNeb«n N«b in »ronenwHbruna. Di« Notlerun» sämmtlicher «ctlen und de, «Diverfen Lose» versteht stch P«r «ttlll. ^> All,»m,l« ztaalsschuld. "'" """ «inhettl. «ent« in NottN Vlai« «ovember p. «. 4 »»/,. . . 9«— 9« 20 W«»t.y«0r..»n».pr.«.4»°^ 97 75 97 95 „«il».3Hn.'3ullpr.«.4>«/, 97-70 97 90 ,. „ «pril-t)ct. pi«.4»°/, 9? 7z »7.95 l»K4«r Vt»at«los, »5« ft. »'»«/, I?»- - I?» — »«so«, ., «a l. 4°/« 15,-50 1,4.50 »«so« „ iOU ».»»/» l«,-lSli — »««4« ., »00 l. . . »04 —»0« — dt,. „ 50 l. . . «04 —«0«- Vom.^fandbr. k I«, ft. 5°,. . »9b l0»9? - zt»at»schnl> d«r i« Aelch«« rath» «»rtl»l- dt,. 2in»<«zud». »00 ft. «. ».^. »'///,........440 — 44,^ dt,. Salzb..l«r. «0 ft. «. «.«. »>/,.........4»7 —4«» — »«». R«il»ti««t». »l«l»bethb0 bto, bto, b. 50sl.-»00»l. 183-50 1«4-zo lheiß.«e«..u«s« 4«/» .... 140 50 l41 50 4°/» unzai. GrundenU.<0blla. 9t 10 »» - 4»/, lr«lt. nub slavon. bett« 9« 50 9» 5o And«« llffenll. Anl»h»n. «i«/, T<»au.«ea..»lnltih« »8?» . 10S — »07 — «lnleien bei Stabt «or, . . —------------ «nleyen b. Vtllbt Men . . . »<»-?5 »0» 75 bto. dt«. (Vllber od. »old) »n 50 l«3 50 bt«. dt«. <»«94) .... 93 »5 »»«5 bt». bt». l»8»«1 .... 9530 9« 30 Vorfebau-«nlthen, oerlo«. ö°/, »00 50 »01-50 4»/. »rawer LandeA-Nnlehen . 97 i» — — »eld «are Pfandbrief» ,tl. »obcr. »ll«,»st.ln50I.verl.4»/, 93 75 9475 «..»ster».Lanbe».Hhp..«lnst.4«/» 9««« 9710 0eft..un«, «anl 40>/^»hr verl, 4«/»......... 9? 75 98 75 bto. bt«. 50j«hl. veil. 4»/» , 9775 98 75 Sp»«llff«,l.0ft.,«U3,V«rl,4» . 98 »5 99 »5 «lftubahn^risrilät». GbUgnlion»«. »erblnanbl'Noibbahn »», »888 98— 9880 Oesterr. Norbweftbahn . . . l07 ?5 »08 ?l> Etaatsbahn....... 4lU — — — Eüdbahn ^ 8«/« verz. Iünn..Iull 32« 50 3»4 — bt«. ^ 5°/,...... 1»9 7!>l«0»z U»«. . . 99 50 «00 - M»«ft «oft (per Stück). »»vzl»»l»<»« »«»«. »»/, Vod»N«tdlt.Lof« »«. 1»8U »4» »5 »44 »t» »»/, „ ,, »m. »889 »34 —»35 50 4»/»Donau'Dampffch. »ou fl.. . 350 — 370- 5»/» D°nau.«eaul.«Lole . . . »55 — »57- Nn»er»i»»liche Lose. Vubap.'«»IUica (Dombau) 5 fl. l» 50 »3 50 »«dittos« »00 el!l>ül>!t »0 sl..... —-- — - Vtwinslsch. d. 3«/, Pr.Hchuldv. b. Vobencredltanfi., «». »889 50— U — «aibacher Lofe...... 50 — 5»-- »eld ««« «etie«. Zr»n»porl»Vnt»l» n»hmunz»n. «ulfi««««»!. «ifenb. 500 fl. . »»45- 3l«5' «au« u. Uttrjeb«-«tf. l. ftüd». Gtrahenb. in Men Ut. X . »54 50 »5« 50 »to. bt°. bt°. lit, N . . »43 —»51 - Wbm. Norbuahn 150 fl. . . 43» — 435'— Vulchtlthrabtr «U. 500 fl. «Vt. 3»»5- 3170 bt«. dto. Mt, U) »00 fl. . 113« »140 Donau > Illmpsschiffllhrt» » »es. 0tsterr.. 500 fl. «Vt. . . 755 — 757 - Dul«obt»bllchtr «..«. 400 pr. «»< — N»8 — Ftrb!nllnb«.Holbb. 1000fl.«Vl. «»40- »»50-2«»b.»«zern«w.'Iaffy. »lsenb.« »esellfchaft »00 fl. S. . . . 53» — 5»5 — Lloyd, Oeft,. Trieft, 500 sl,«Vl. U05-— 80? - vesterr. Norbwtftb. 200 sl, 3. 4N3-— 4«? — dto. bto. sUt. ll) »00 fl. B. 474 — 4?« - Pl»g>Duler «is«nb. 100fl. »bzst. 178— l»a — sta»t»««stnbahu »on fl. T. . . ««1 5« «S2 b« Tübbahn »00 fl. H..... »13 «5 1»4 »ü Tlldnordd. Verb.»». »00 fl. «Vl. »?? — 383 — Tramway»»«!., «eueWr., Prlo- riUlt»»«lctien »oo fl. . . . 1995a »u» Ung'aallz. «lend. »00 fl. Silber 4I0-4»» — Unz»»H«ftb.<«»»b«»razM0fl.T. 415 — 4»8 - «iener U«c»lb°tl>tlb.. vest., »00fl.»0«/, « »9? 50 »9» - ------------------------->---------------^st »^ 2Hnb«bant, vest.. »00 fl. - > '^ list Oefterr.-ungllr. «°nl. »00 fl- - "z,. ««" Unlonbanl »00 sl. - - - ' «,.. «>'" »er»ehr,banl. «lll«., «" <>- - " zndnstri».Ant»r< »»hmnngtn. «auzes.. «ll«. »ft.. ^00 fl- ' "^ in Men 10« ,l. - ,^' M-Z"^ Lieslnger «roue«« »<«!«.-- z,,-o0^., Praa« «ilen.>d..Vts. «All' z,z^"" Zalao-lar^. Lteinloh en »0« ^ ^«»,^ ''I»'"PaVl"u'» A5Ü!'" ^rllailer »oilenN.'Hel. '° U' z«>.»"" WaKtns.^.,O«ft.wM«.H '" ^, «as«°n.«elh«nß..«ll»..«'"''' ^iu- lA^. Vienerber««« git«el^lcti«"»», Dnlft«. «msterbam..... ' ,t'"!lg^ Deutsch« Plä»e...... ,<0»^üi London........ S'»' ÜÜ- Pari»......... -"' Vl. PeterNul« . - ' ' Ducaten......' . l»^,,,«' Deutsche «t* \>\* laufende Rechnung und auf üiroco» ^ g,nlflg« prorentlve Verzinsung vom 1»KB tarn KUutcx&hlungatage. «eohselesoompte coui»ntei» Barsenordres. ^im>mf»>~s0>*!^'