^- Donnerstag, 14. April 1904. 123. Jahrgang. ^^'Ibiädri/,. ^ ^"^"''''^"bunss: l>a."zMirig ^^ lialbjüliriss ll> lv, I,n Kontor: aaiiz. ^" '"a,e bi« „, . „^^ 'N>n>nt"5^ ^n Koerbcr! Ich finde Mich .^^äj,'^"' ^eichsrat zur Wiederaufnahme ?.l,^ ',?^'^"uf den w. April d. I. einznbern^ "' derallinss!'^"^^' Tie, hienach das Erforderliche '^'"' ">" N. April 190^. 3rauz Joseph ni. p. Koerber m. p. ^d^hl/m^^H^ Anordnung wird für lvci-^ ^'li. ,^I>.^tät I s abella N., Königin von «? 'lpril d ^' H^straner von Mittwoch, den l'V^'lblvl'M,^' angefangen durch zwölf Tage, '"w>. '"'Utinq, bis einschließlich 24. April ge- ^"ei d^'Hck 1904 wurde in der k. l. Hof- »nb Staats-^tllch.^ .' ^üct des Neichsgesctzblattes in deutscher Ans-und versendet. ^n.?^ «3 ^"tsblatle zur «Wiener Zeitunss» vom 12. April . "'° deil>u..!^°° die Weitervcrbreitung folgender Preß- /^"nen^tt/^"^' vom 2. April 1804. .l!' ^l '/I ^^"n. Druck und Verlag von Hans Dürr. '°lW, steillos, NV"U'».,u> vo,n 2. April 1904. ?"siii Ullage. z„r 3ir. 6«M der Zeilschrist: <-Äi i./?b"nfnng des Ncichsrates für den ^^^ zahlreiche Blätter zur Erörterung der Lage in unserer Volksvertretung und des von den Polen eingeleiteten Vermittlnngsversuches zwischen Teutschen und (Pechen an. Die „Neue Freie Presse" bezweifelt, daß Herr vou Iaworski seiue Anstrenglingen aus Sentimentalität mache; aber es liegt nichts daran, wenn er sich die Mühe nicht um Gotteslohn allein nimmt, sondern weil Galizien ein bewillignnMahiges Parlament dringend nötig hat. Darum bleibt sein Versuch doch das interessanteste uud wichtigste Ereignis der inneren Politik. Wer immer es unternimmt, Haß und Leidenschaft zu überwinden, dein wird man allseitig „dounc l:!muc<>" zurufeu. Das „Deutsche Volksdlatt" hält ebenfalls die Torge der Polen uicht für selbstlos, sondern für einen Ausfluß ihrer Erkenntnis, daß fie den Neichsrat noch dringender benötigen als andere. Insoferne sind ihre Bemühungen, das Parlament zu sanieren, jedenfalls ernst zu nehmen; daß dabei anch andere Parteien auf die Kosten kommen werden, bezweifelt das Vlatt, welches der Meinung ist, daß die Iungczechen am Nande angelangt sind und vor einem Wendepunkte stehen. Der „Zeit" fällt die Nuhe der beiderseitigen Radikalen während der Ostcrpanse auf. Das lasse vielleicht doch darauf schließen, daß selbst bei den hitzigsten Kämpfern schon eine gewisse Kampf-müdigleit eingetreten ist uud daß sie, wenn auch nichts zur Herbeiführung, so doch auch nichts znr gewaltsamen Verhindernng des Friedens unter nehmen wollen. Das Vlatt ist überzeugt, daß die Teutschen den Absoluik'MUö auch national zn fürchten, somit den Hteichsrat nicht nur Politisch, sondern auch national zn schätzen haben. Die Deutschen wollen das Parlament erhalten sehen, für sich und für da5 Neich, und um seiner Erhaltung willen sind sie zu jedemAusgleiche bereit, jetzt mehr als je. Wenn die czechischen Politiker gnt beraten sind, werden sie dieser Friedensstimmuug entgegenkommen, so lange sie vorhält. Das „Neue Wieuer Journal" betont, daß Teutsche, Ezechen nnd Polen gleichen (^riind ha- ben, den Absolutismus zn scheuen. Aber die Dinge stehen so, daß die Alternative lautet: Parlamentarischer frieden oder Absolutismus. Wenn aber verhandelt werden soll. darf es keine Präzipuums-forderuug geben. Die „Reichswehr" macht für etwaige aus der Verzögerung der Delegationswahlen sich ergebende folgen die Polen verantwortlich. Dem polnischen Verständignngvversnche stehen die Parteien, wie das Vlatt glaubt, uicht nur reserviert, sondern prinzipiell abgeneigt, trotz der moralischen Anerkennung der gnten Absicht, gegenüber. Auch die „Österr. Volkszeitung" halt es für angezeigt, daran zu erinnern, daß im Punkte der Delegationen die Polen dic Verantwortung übernommen haben. Das „Deutsche Tagblait" hält nichts von der Verständignngsaktion der Polen und überhaupt von jeder, die unternommen wird, bevor die Cze^ chen dnrch „wirtschaftliches Aushuugern" friedfertig geinacht werden. Türkisch'bulgarisches Uebereinkommen. Die Befriedigung der politischen Kreise Bulgariens über den Abschluß des Übereinkommens mit der Türkei wird, wie man aus Sofia meldet, durch die Aufnahme, welche dem Vertrage in der europäischen.Presse znteil wird, stark erhöht. Mal» fühlte sich in bulgarischen Kreisen der Zustimmung aller Kabinette sowohl zur Tatsache der türkischbulgarischen Verständigung an sich, als zu deren konkreten Bestimmungen wohl sicher, da ja den Friedenszwecken der Mächte durch die Entfernung eines ernsten Spanmingselementcs ans der Kette der am Balkan in Betracht kommenden Kräfte ein sehr wesentlicher Dienst geleistet wird und da einige derselben in Würdigung dieses Ilmstandes dem Verständigungswerkc ihre dankenswerte Un-terstütznng hatten zuteil werdeu lasseu; nichtsdestoweniger begrüßt man in Bulgarien die Allgemeinheit, Wärme und Intensität des sich in Europa Feuilleton. ^ Frühling. W von I. Meber-HNainka. H VZ jsj . (Nachdruck verboten.) die ^ür i^ deiche Luft, die durch die offene ^ ^ 9ltn „, " /leinen Salon strömt, eine ^uft, ^litt Zeit ^! "!^w"vu köuute, weun uicht vou bti '"vind >! '^.l)"' ^ind die Schwüle zerteilte. Vt Und' ?"' ""en köstlichen Duft mit sich 'll!w " d^ ,.^ em schmeichelndes Kind in den ^? ^,,,.^'n Menschen spielt. Sie sitzen sich Ü/, ^ cs ist eine Panse eingetreten, ^. "'id dm """""d" Schwere in jeden Winkel x'^n nnn> n'"" heimlich wartet anf das, was ^ ^ de. ^,ln den Mund der Frau zittert es ^^V^'in^^^tten cmes Lächelns oder verhalle ^>dc k,.'" Ichwer zu sageu — und ihre wei-^ "ls wom'^" sich in die Polster ihres Ses-^N. llicn st? etwas gewaltsam nieder- Hl'>r u ^"""' "'ane?" fragt der Mann ihr V ^n>H l^ Nl sich hastig vor, so daß eine cyn' "sollte "'luen Haares ihm in die Stirne ^VTie ni'^'"' 2ö"te ^'' ^"^^ haben? ^"3,^ ^ so». ^ ^"^uißt haben, daß ich eines ^ro,^' rich; "'""")tig es mich gu Ihnen zieht?" tlun' " "li "n wenig auf und heftet ihre i^'Ha. ^ ^ugen ^^.ü ^f ih„ "^, ^ hrni ''/'"'' ^""' "Iles uu'ßte ich — auch, "rhr. ^7.)precheu würden. Aber ich weiß ^ 'N nicht das Weib, das Sie lieben, denn das ist mit seinen 35 Jahren viel zu alt für Sie; es ist die Dichterin, die Sie in Fesseln geschlagen, die Sie verehren, die Sie lieben, wie man das Schöne, wie man die Kuust liebt!" Er springt anf, sein Antlitz ist wie in Fener getaucht; mit einem ungestümen, jungenhaften Nnck schüttelt er die Locken aus der Stirn. „Und diese Künstlerin wird mich trotz ihrer Jahre immer fesseln, denn ewige Iugendkraft ist in ihr! Ihr Geist wird mich hoch über mich selbst crhebcu!" „Und Sie selbst würden znerst begehren, wieder hinabzusteigen, Waldemar! Zn lange war ich einsam, zu lange hab' ich ein weltfremdes Innenleben geführt, als daß ich Sie auf die Datler an mich halten könnte! Es würde eine Verirrung sein, die wir beide schwer büßeu müßten." Seine Brust hebt und senkt sich in leiden schaftlicher Erregung; dicht stellt er sich vor sie hin uud schaut mit heißcu, dunklen Augen auf sie nieder. „So wenig wissen Sie von Ihrem eigenen Werte?! — Das mag in alten Büchern stehen, was Sie da eben gesagt, aber es ist anders geworden, Liane! Gottlob ist jetzt eine Ieit gekommen, in der es Menschen gibt. die sich kühn über das Alte, das Herkömmliche hinwegsetzen, wenn sie erkannt, daß es ihren Schritt hemmt. Ich liebe Sie, Ihren, Geist, Ihre Seele, Ihre Angen, alles an Ihnen und tue mir ein Leid an, wenn Sie nicht die Meine werden! Oder — die Sterne, die begehrt man nicht, uicht wahr? Das wollten Sie nur sagen?" ^.. Sie legt ihre beiden Hände auf seiue Rechte. „Nicht'so. mein Freund; Ihre Heftigkeit tut mir weh, und Ihre Bitterkeit noch weher." Dann lehnt sie sich in den Sessel zurück und schaut träumerisch hinaus auf die mit weißen und rosa Blüten überfäteu Krouen der Bäume, hinter denen der Abendhimmel glutrot steht; die beiden feinen Linien um die Winkel ihres Mundes werden schärfer. „Unter tausend Schmerzen träumt' ich jahrelang von Liebe — mich mit einem geliebten Manne zu berauscheu im Zauberlande der Poesie! Die Jahre vergingen — für dieses Glück war ich nicht geschaffen. Ich habe mich abgefunden damit, ich bin stark geworden, habe den Weg gu mir selber und über mich hinaus gcfundeu. Wohl wird der Frühling meines Herzens noch lange nicht vergehen, aber er allein kann mit der Jugend nicht Schritt halten! — Was mich traurig macht, war-um nur gebangt vor dieser Stuude, das war der Gedaute, daß ich Ihre Frcuudschaft nuu verlieren köunte, Waldemar — und es waren schöne, anregende stunden, die ich mit Ihnen genossen, denen ich manches verdanke —" Wie ein trotziger Junge wirft er sich in seinen Sessel und vergräbt das Gesicht in den Händen, während sie leise weiterspricht: „Da wußt' ich uur ein einziges Mmcl — Sie wissen, ich fasse die Dinge gern nut fester ,^and und hänge dann keinen Mantel um mem Tun ^-: mir ein jnnges, blondes Dmg herzu-rufen, das kaum seinesgleichen hat an Lu'blichkelt, nnd es neben mich zu stellen dam.t ^e mem Frennd, gerade an meiner ^eite die blühende <5u-gend sähen, damit Sie Ihre Augeu dem ^ruhlmg nicht länger verschließen! Es braucht ja detzhalb der Spät'sommer nichts van seinen Reizen zu ver-lieren!" (Schluß solgt.) Laibacher Zeitung Nr. 84. 716 14. April1^> kundgebenden Beifalles als erfreulichen Beweis, daß der Einklang zwischen den spezifisch-bulgari^ schen und den allgemein-europäischen Interessen nun hergestellt ist. Die bulgarische Regierung ist zu konsequenter und ernster Durchführung der ihrerseits übernommenen Verpflichtungen fest entschlossen und hofft auf eine loyale und rasche Verwirklichung der ihr türkischerseits gemachten Einräumungen. Obwohl sie den Wegfall der Bestimmung, daß die mazedonischen Reformen auch dem Vilajet Adrianopel zugute kommen sollen, sehr bedauert, findet sie Beruhigung in dem bedanken, daß das eigene, wohlverstandene Interesse der Türkei diese unweigerlich dahin führen wird, das in Makedonien sich Bewährende auch auf das gau,'> gleiche Verhältnisse geigende Adriauopler Vilajet III erstrecken, um leineil Herd der llu^ufriedeuheit und eventuellen Nnfriedens ill der Nachbarschaft Htonstantinopels zu schaffen. Unter der Voraussetzung, daß die Türkei loyal ihre Mitwirkung ,')Ur Verwirklichung deo Mürzsteger Programmes leiht und daß die Bestimmungen des türkisch-bulgarischen Übereinkommens: die Amnestie, die Repatriierung, der Entfall von Zull- und Paßplacke-reien und die ^leichberechtigiing der Bulgaren nicht bloß auf dem Papiere bleiben, glaubt man in Sofia die Gefahr gewaltsamen Eingreifens sei tens der ma,zeoonischen kt'omitees als im wesentlichen geschwunden ansehen zu dürfen, weil ja in diesem Falle der Beweis erbracht wäre, daß nicht bloß die Fürsorge Europas, soudern auch die mm mehr anerkannte Bulgariens mehr als platonischen Wert habe und einen lebendigen Einfluß auf das Schicksal der nichtmohammedanischen Bevöl-kerungokreise in der enropäischen Türkei übe. Politische Uebersicht. Laibach, 13. April. Dem „Czas" wird aus Wien telegraphiert: Zufolge der für deu Monat Mai in Budapest iu Aussicht genommenen Delegationssessioil ist die dem R e i ch srat e in seiner bevorstehenden Session zur Verfüguug stehende ^eit auf ein bestimmtes Maß beschränkt. Die Reichsratssession wird daher in der Signatur der Delegatiouswahleu stehen. Dein Poleuklub ist es gelungen, von dein IulMzechenklub die Zusichernng zu erhalten, daß die Ezechen den Delegationswahlen keine Hinder-uisse in den Weg stellen werden. Der Polentlub betrachtet die Zusicherung für eine unbedingte; er wird daher nicht zugeben, daß diese Angelegen heit mit anderen verquickt werde, auch wenn es sich um eine für die Zukunft des Parlamentes hochwichtige Reform handeln sollte. Aus Prag, li^. April, wird gemeldet: Das Exekutivkomitee der j u n g c z e ch i s ch cn Partei hielt heute cine Beratung ab, in welcher der Obmann Abg. Pacak über die lehte Session des Abgeordnetenhauses berichtete. Nach längerer De- batte wurde folgender Beschluß gefaßt: „Das, Exekutivkomitee uimmt den Bericht des Obmannes über das Vorgehen des ztlubs in der bor-österlichen Session sowie über die Disvositiouen für das fernere Vorgehen mit Tank zur >ienntilis, indem es besonderes Gewicht darauf legt, daß bei allen Schritten das Einvernehmen mit allen jeneil Parteien eingeholt werde, welche an dem technischen Vorgehen der czechischen .^ilubs vor Ostern beteiligt waren." Im „Neuen Wiener Tagblatt" erörtert ein Balkanpolitiker das albanische Pro-b l c m, welches kein politisches Petrefakt ist, sondern ein lebendiges Produkt der Geschichte und der Wechselbeziehung von Menschen und Boden in Albanien: ein Produkt, das laugsamer als andere Balkaufragen reift und dabei eine gewisse Ähnlichkeit mit dem Gesamtkomplex des orientalischen Problems aufzeigt, indem es eine etappenweise Lösung ermöglicht. So wird dereinst die epirotische oder siidalbanische Frage getrennt von der nord albanischen zn lösen sein, weil ja bereits die Be-freiuug des Hellas im Grunde genommen die erste Etappe in der ^ösuug der albanischen Frage war. Der >iern des Problems besteht in der Zivilisation der wilden Aergstämme des Nordens, in der Mi! dernng ihrer Sitten, in der Einschränkung der Gewalttaten der aruautischen Migration, die weni ger der Allsbruch religiösen Fanatismus, als die feudale Auflehnnng eines um die Mehruug seines Besitzes besorgten Grundadels ist. Lord Kitchener, der gegenwärtig Oberbefehlshaber der englisch-indischen Armee ist, hat, wie das Bureau Reuter aus Simla meldet, eiuen Tagesbefehl erlassen, worin er seine Anschauungen über die allgemeine Bereitschaft des Heeres in Indien zusammenfaßt. Kitchener warnt darin die Armee ernstlich vor falschen Schätzungen, nach denen sie fähig ware, es mit jedem Feinde, mit dein sie zu tun haben könnte, aufzu nehmeil. Das Heer müsse ein System der Ausbil dliilg für den Krieg, das den heutigen Umständen angepaßt sei, befolgen nnd veraltete Überlieferungen falleil lassen. Der Befehl führt sodann ver sch'edene Änderungen an, d>> Lord 5t!tch?:'">- z'.: 0!'üi gedachten Zwecke einzuführen l".'absich!igt, be tont die Notwendigkeit, einen grii^dlich ausgebil-deten Generalstab zn besitzen, uud kündigt an, daß o^mnächst eine Anstalt zur Ausbilom'g von Ge-u'-c!stabsoffiziereil in Indi..'n werde crrihlei werden. Tagesueuigteiten. — (Acht Gebote für den Na u ch e r.) Ueber die Rehabilitierung des Tabaks schreibt Dr. Eaze in der «Revue»: «Man wird nngestraft rauchen tonnen, wenn man folgende acht Gebote beachtet: 1.) Man nehme nnr milde Zigarren. 2.) Man rauche nur gute Zigarren. 3.) Man ranche niemals die letzte Hälfte einer ------------------------------------------------------- "^ Oehl Zigarre oder das Ende einer Zigarette. ^ ^^ Zigarre oder Zigarette ans, so stecke man >'^ ^ der an. 5.) Mau sehe sich nicht in Wolken von .., ranch. «.) Man taue nicht das Ende ">t" H^ 7.) Man krauche eine mit Baumwolle gest'tt" ^ 5 ren< oder Zigarettenspitze. Das Nikotin '"" ^ das Futter sehen nud 'nur in kleinen M"?^ Raucher zugeführt werden. 8.) Man rauche 3"'°^' Pfeifen mit langem Nohv nnd besonders den -> H>. — Das ist der Kodex nach den letzten ^"'"^ ^ ten der Wissenschaft, die den Tabak rcl)"l>mt" ^ ^ es nicht nützlich, diese weisen Vorschüttn ^ Tabatsläden, in allen Eafts nnd selbst auf "" anschlagen zn lassen? .delt""^ — (Eine sensationelle Ent°' ^: Man meldet ans London. 11. d. M.: P""» IP les Vaskcrville von der Universität Karoluia ) ^ rinm in zwei neue Elemente zerlegt. Die , ^ ü^ geschah schon vor vier Jahren, Baskeruille 1 ^ die Selbstüberwindung, seither die Nachprm" « ^' nehmen. Das eine Element wurde MroliiMi!^ ^5 deve Berzclium genannt. Aom Oxyd des erp ^. er fünf, vom Oxyd des zweiten Zweie'")"" A' Karoliniumoxyd ist rosarot, Berzclinmoxyd 9 , ^ „5 neue Errungenschaften der Belenchtung "" '^ Entdecker gewärtigt. Baskervillc wies bei c" ^F trage die neuen Elemente in mit ^''^"'!u^ ^ Röhren ans Kupfer, Messing, Eisen und "F aber durch diese Hüllen drangen deutliche ^^^"' VaMrvillc ist erst 34 Jahre alt. Ein I^' .,c,F in Berlin. Sir William Erootes sandte lh'" graphischen Glückwunsch. > hesi^ — (Eigenartige A nt 0 gra m'" ,^ gF". sich, nach einer Mitteilung der 'Köln. M', ^ Anzahl in dem Iustizpalaste zn Brüssel, ö" ^ ^ keine bedeutenden Männer der Zeitgesch'^ ^ hier verewigt haben; sie ziehen höchstens . ^j^ und Frellnde der Kriminalgeschichte an. ^.„iB^ der in französischer Sprache verfaßten ^'^Oe>O itämlich 'Angeklagte, die znr Abnrteilnng in '"^ j,, ^ gebände überführt nnd dort vorübergehe! .,^^ gellen des Erdgeschosses untergebracht wo^' ^ ^ Schreibmaterial dienen ihnen Bleistift 0!" ^ Nadel, als Tafel die weißgetünchten Zclle'""^^^ dieser häufig vou Zeichnungen begleiteten < ,-^ ^ sind anstößig, andere wieder bekunden soz^ ^' anarchistische Tendenzen, viele sind in ihre ^ ^ schen Ausdrucksweise durchaus linverständn^ ^t^ aber anch eine ganze Anzahl Äiiederschrifle" ^c>!^ den worden, die selbst im Gefängnis den ^ H^ ja, ilicht selten sogar den Philosophen verra ^ ^ in einer oft sehr eigenartigen Rechtschw""'U^ "' lesen: ,^ Geld macht nns unabhängig.. Der Sch"" sichH bcwährteil Sprilchcs hat es stetv vorgczoss^^<^ Wilde Wogen. Roman von Gwalld August Aönig. (28. Fortsetzung.) (Nllchdrucl verboten.) Hatte er in glücklichen Zeiten allein gestanden, wieviel mehr mußte dies im Unglücke der Fall sein; aber Gottlob, das Unglück war wieber in weite Feme gerückt, die bösen Zungen sahen sich um ihr Opfer betrogen. Er trat in den Gasthof «Zum Adler» und ging, ohne ein Wort mit dem Portier zu wechseln, ins Bureau, wo der Oberkellner ihn empfing. «Ich will die Rechnung für Herrn Martin Grimm aus Newyorl berichtigen,» sagte er nach kur zem Gruße. Der Oberkellner sah ihn befremdet an. «Der Herr hat uns verlassen?» fragte er. «Er wollte ja einige Wochen hier bleiben.» «Er ist gestern abend abgereist.» «Ohne sein Gepäck mitzunehmen?» «Hatte er viel Gepäck?» «Ich weiß es nicht, der Hausknecht —» «Bemühen Sie sich nicht,» sagte Roder, «Herr Grimm ist mein Neffe; er sagte mir, er führte nur einen kleinen Koffer bei sich, der nichts Wesentliches enthalte, ich möge dafür sorgen, daß der Koffer verschlossen und hier aufbewahrt werde, bis er darüber weiter bestimme. Der Entschluß der Abreise kam plötzlich, die Grunde sind mir selbst nicht klar geworden, er wollte den Kurierzug nach Bremen benutzen, und ihm blieb teine Zeit mehr, seine Angelegenheiten in diesem Hotel vorher in Ordnung zu bringeil.» Der Oberkellner blätterte in seinem Bnche uud fertigte die Rechuung aus. «Ein seltsamer Entschluß!» erwiderte er. «Keineswegs,» sagte Noder mit schärferer Betonung, als ub er ihn dadurch anfmertsam machen wolle, daß er diese Bemerkung sehr unpassend finde, «das Wafser steigt von Tag zu Tag, die Bahnverbindungen können heute schon unterbrochen sein, und mein Neffe wäre in diesem Falle genötigt gewesen, hier zu warteu, bis die Flut sich verlaufen hatte.» «Je nun, für den reichen Herrn wäre das auch keiu Uuglück gewesen,» scherzte der Oberkellner achscl-zuckeud, «er fühlte sich wohl in unserem Hanse. Es sind gestern freilich viele Gäste abgereist, die wahrscheinlich länger geblieben wären, wenn die Wasser-staudsnachrichten sie nicht beunruhigt hätten.» Rödcr hatte die Rechnung geprüft, er legte das Geld auf deu Zahltisch nnd knöpfte den Paletot wieder zu. , «Sie treffen wohl Anordnung, daß der Koffer aufbewahrt wird?» fragte er. «Wir tuu das nur dann, wenn der Gast zn uus zurückkehrt,» erwiderte der Oberlelluer. «Deshalb müssen wir Sie bitten, die Aufbewahrung des Koffers selbst zu übernehmen.» «Gut, schicken Sie ihn mir, Sie kennen mich ja?» «Gewiß, Herr Nöder, Ihr Wuusch soll erfüllt werden.» Der Oberkellner gab dem alten Herrn das Geleit bis zur Haustür und blieb beim Portier stehen. «Mr. Grimm, der reiche Amerikaner, ist auch abgereist,» sagte er, «wußten Sie, daß er ein Neffe des Herrn Roder ist?. «Nein,» entgegnete der Portier, «ich weiß nur, daß Herr Röder gestern abend bei ihm war uud daß sie zusammen ansgegangen sind.» Der Oberkellner wollte eine Erwiderung geben, als sein Blick auf den Rechtskonsulenten Geier fiel, der rasch auf ihn zutrat. «Was wünschen Sie?» fragte er in geringschätzendem Tone, als der schäbig gekleidete Mann vor ihm stehen blieb. «Sie kennen mich wohl nicht?» f^ ^l tor in scharfem Tone. . Aa^ «Bah, es ist wohl lein Kind in d" , deu Rechtskousulcuten Geier ilicht kennt.' ^ «Dann dürfte ich wohl etwas MW ,^. erwarten; Sie werden überzeugt sew, ^ O Almosen von Ihnen fordern will. ^I^ ^ aus Newyort noch im Hotel?» ,,l «Abgereist.» ,,„,. iü ^ «Unmöglich!, erwiderte der Dolt^^ell^ hageren Zügen Plötzlich Bestürzung ^ h^,,ge! «Das muß ein Irrtum sein, cs "^ , zwei Herren aus Newyort hier.» . ^A' '^ «Und die beiden Herren sind aW, f,^» der Oberkellner achselzuckeud. «WeslM" ^ das unmöglich?» ^ .„M ^ «Weil Herr Grimm mich heute bc "^yi^. um mir einen Prozeß zu übertragen; l") „ill ^i um ihm den Weg zu ersparen. I") ^ , soll .^ denken, daß er tne Stadt verlassen hav ' ^ b"^ mich vorher von seiner Sinnesändern>». ^. l richtigen, denn es handelte sich um ew ^ Angelegenheit.» ?,ich^ ^ «Gegen wen war der Prozeh s. ^icr, ^ ich fragen darf?» erwiderte der ^"^ ..fmlv»^ Aufmerksamkeit geweckt wurde. .DerKM'^ssB ist sciu Oukel, er war vorhin hier, "'". wilci^/ zu berichtigeil uud das Gepäck zu ''wcu ^hl^ ^ «Auch das halte ich für unmöglich,' ,^ c»-^' Doktor ihn erregt, «Herr Grimm haM,/' ^bc» fl?: ist undenkbar, daß er sich mit ihm vcrs")'" ' d^,/ Der Oberkellner sah ihn forsch"!" z,i ' / dcrtc er ihn durch eiuen Wink auf, '"^Ml ^,p Sie traten in das Bureau, der " ^ , deu Stuhl, der ihm angeboteu wurde, " Pl>, seine Dose aus der Tasche uud nahm (F«ri^ ^oße Nolle. So klagt der eine: .Die - "ber k^ '""ö 'ch Unglücklicher hier leiden». Er !? lveiter « ^"^ uoch nicht verloren, denn er ^'fiiw '. ^r Mut, nichts ist verloren. Ich habe ^lnen. ?^ ""d hoffe mit neuu Monaten davon^ !^ "lcht s.'si '^ ^^ Pegasus wird von den Angeklagt " er sjl " bestiegen. Doch in dem engen Raum Ü "«eist fl ?"" ü' die Lüfte schwingen, und so sinkt liess,,! i )'" hernieder. Es sei schließlich noch ^> tvi^ ^^rachtüttg eiltes Dichtern in Kerker-M: «Lieb "^^^'"' ^"' s"u H"'z also überströmen ^ ^rhre" ?'^ F^iheit sind die beiden Schätze, die " für di l!"' die Liebe würde ich gern das Leben, ^ e,6recheit würde ich die Liebe geben», '^ezener 3 " glückliche Aer li ererin!) Im ^erba,,^""aMättchcn. stand diescrtagc die fol< , ^gen „n ^uzeige: «Mein Mann ist mir in die-lf immer aus ihu — nicht mehr "a Enar, Bäckermeistersfrau.» 'ben f ^"rueste nnd Nobelste, was man ^^non^.' ' ^ Das Iauersche Stadtblatt enthält ? ^ derl^ ! ^"" '^nulmer vom 18. März fol- ^'uas , Eingesendet: «Das Neueste nnd No« ? ^v ^"° " bei Begräbnissen haben kann, ist unstrei-^ drei zl?.?"^" der Tischlerinnung; derselbe wird ,?>"z n^ !o^""")cu: I. Klasse ein Engel, II. Klasse b'. 'U die ' ^'fflustörper, III. Klasse ein Kreuz, und '^e vtt Leichenwagen dem geehrten Publiknm ^l- und Promnzial-Nachrichten. , ^^ ^ndskonzcrt am 16. April l904. Z°Ncs s^I^""'ue des philharmouischcu Fonds- "' die a«H " '"ü' die Namen dreier Männer vcr- gegens^."" ^'ben uiiteillander durch Freundschaft ^ ^lnty, "6/ hohe Wertschätzuug verbunden waren. t.,Mh^, Druckn er genoß neben Nichard Wagner b> ^ aus >, ^"g Hug" Wolfs und war der 2° H°l> " kreise der schaffenden Zeitgenossen ho beugte "^?"' ^" lich dieser selbstbewußte Ton- ^"'ustei, I> -^ ^ide gehören zu deu bedeutendsten l^' fiir ."'"'^Oesterreichs in der nachwagnerischen M ^^ ^lche die Wagncrgemeinde so siegreich ge- ^7"nd^!""''d Locwe, der Altersgenosse ^"^oerk, ? l ^"'ckncrs, ist es, der nns die ll° i >var b"ser Meister bekannt machen wird. >/^tori»,n . "" Jahrzehnt Professor am Wiener W "'Hen , ?""" dirigierte er das Kaim-Orchester ^'°per ^^ ""we 18<)8 Kapellmeister an der Wiener dee Arches.' .'"l ^W0 Dirigent des Wiener Konzert tzi '^ltet !"' "it dem er musterhafte Anfführnngen ^H > geinach s ^ ^ dem populärsten Musikinstitute ^>loi,it ^'. """' Nuvitätcnprobe bei den Wiener ^ " schein "^^ ^ richtige Verständnis gefunden t^ ' "ndrre,. 5>""b ^°" ^ulf danach aus Ingrimm ^" ^hnbreck^?^!" ""^ ""'6'lcgt wurde - ge^ ^n ^'eses ^"d. Bei ihrer Wiener Aufführung im ^'^riHt "s errang sich «Penthesilca. nach X^den^a "nen .nugeheuereu Beifall'. Jetzt X^ ^ am 31. Oktober V^'l Eck?."s ^"^ ^"'^ ^"^" Abschluß siuden, ^ l ^irist? " "" ^)weres Leiden danieder warf. M'en .'"" eigenein Ausspruche bedeutet dieser ^z "5o Hch'ed aus der Welt». ^ ^°re>, ,' '""d am 13. März I860 zu Wiudisch. ^ ^u, ^/lloa. entflammte ihn Kleists gleich- '" i> drr «,?'"' ^' schN'ärmte für dieses Kleistfche ^'!°", 'ch'uena '^'' ^'g"sterung nnd hier konnte sich " ^>ü <> ?^ Teinperament recht vom Herzen ''"b,te 1^8'j begonnen, wnlde 'Penthe- silea» im darauffolgenden Jahre vollendet. Diese sinfonische Dichtung ist ein Seelengemälde der Heldin Penthesilea, nach Ovid einer Tochter des Ares nnd der Otrera, Königin der Amazonen, die im trojanischen Kriege den Trojern zu Hilfe kam, nach der Sage von Achilles besiegt und getötet wurde, nach Kleists Trauer« spiel aber über Achilles siegte uud diesem durch einen Pfeilschnß das Leben nahm. Der Komponist versinnlicht uns im ersten Haupt« abschnitt den kriegerischen Anszng der Amazonen nach Troja; das Allegro ist eine Art Waltürenritt, in dem schmetternde Tronipeten die Ankunft der Königin beglei« ten. Der zweite Teil verkündet nns im lyrischen Adagio in wuuderbarcn Melodien den süßen Lieblingstraum der Köuigin vom Noscnfeste, an dem sie den besiegten Krieger heimführen darf. Im dritten Teile schildert er ihren Kampf um den hohen Preis, ihr verzweifeltes leidenschaftliches Ringen, die Enttäufchung der Siegeriu, die auf den erhofften Sicgespreis verzichten muß, und schließlich ihren furchtbaren Wahnsinn, der alles nnd zuletzt sie selbst vernichtet. Wer Kleists «Penthesilea» gelesen, wird es be. greifen, daß die grauenvolle Tragik diefer Dichtung gerade Hngo Wolf, den geborenen Tragiker, bis in die tiefste Seele aufrühren tonnte, daß gerade er die Mnfik zn dieser Dichtnng in seinein seelenverwandten Gefühle so wahr zn empfinden vermochte. Wo die > nnd Anton Ivec zu Schwarzdorf, hatten ihre Er-gebnisse der Fcldkultur anf nnbedecktn Dämmen, der erste prächtige Maispflanzen, sehr schönen Pet-tnser Winterroggen, Fntterrüben nnd Kartoffeln, oer zweite ebenfalls über zwei Meter hohen Petkufer Winterroggen, 5lleil)afer, Fisolen nnd Kartoffeln ausgestellt. Die Lai bacher T o r fi n du stri e -Aktiengesellschaft, deren Fabrik sich zu Babna Gorica im Laibacher Moore befindet, hatte nebst drei Bildern ihre Erzengnisse vorgeführt. Das Heft 2 der eingangs genannten Zeitschrift enthält anch zwei sehr interessante photographische Anfnahmen der vom k. k. Ackerbauminifterimn veranstalteten, die Österreichische Abteilung betreffend« Ansstellung. —o. - (Ti tc lve rl e i h n n g.) Seine Exzellenz der Herr Minister für Kultns nnd Unterricht hat dem Turnlehrer an der Staatsoberrealschule in Lai» bach, Herrn Franz Vruuet, deu Titel eines Pro-fessors verliehen, ^ (Sitzung des f. t. Landeöschul» rates f ii r K r a i n v o m 7. A p r i I 1 9 0 4.) Zur Oberlelirerin an der städtischen slovenischen Mädchenschule wurde die bisherige Lehrerin an dieser Schule Marie Mar out ernannt. Versetzt wur dem der Oberlehrer Josef Bregar in Kronau als Lehrer an die Voltsschnle in «ikka nnd die Lehrerin Gisela Ekel von Obersnschitz au die Mädchenvolks-schule in Nudolfswcrt. - Auf ihren dermaligeu Dienstposten wnrden definitiv ernannt: der provi--sorische Lehrer Franz Fabinc in Aßling nnd die provisorischen Lehrerinnen Amalie Prcvc in Kar nervellach nnd Marie 5 g n r in Telöje. — Die provisorische Lehrerin Mathilde Gorjanc in Presto wnrde Zur definitiveil Lehrerin in Nesseltal ernannt. - In den Ruhestand wnrde versetzt der Oberlehrer Bartholomäns <' Staatsgymnasinm und an der k. k. Lehrerbildung?» aiistalt in Laibach: weifers über die Frage einer An dernng des Lehrplanes für Gl)mnasien uud Real schulen und wegen Gewährung von Dispensen bei der Maturitätsprüfung; wegen Änderung des Lehr planes für die Mädchenvoltsschule iu Idria; Wege«: Handhabung der Instruktion für den Schulleiter im ,.5lolleginni Marianum" in Laibach, uud in betreff der Schnlgeldbefreiungen an den hierläudifchen Mit' telfchnlen. ^ Schließlich wurden zwei. Volksschulen betreffeude Iuspettiousbcrichte zur Keuntuis geuolN< inen Ulid Diszipliimrangelegenheiiten der Erlxdi» gung zugeführt. (Vom Postdieustc in Kraiu.) Er° nennnugeu: die Postexpedieutiu Iulianna Paulii": iu Lusttal zur Postmeisterin II. Klasse in Lukowitz, die Posthilfsbeamtiu I. Klasse Viuzcnzia Tebevec iii Krainburg zur Postmeisterin II.Klasse in Eisnern, die Kandidatin Emma kega zur provi sorischen Post und Telegraphen Manipnlantin iu Laibach: der Postanitsdiener Andreas Gril iu Lm< bach und der Postamtsdiener Matthias Zele in St Peter zu Postunterbeamten. Verleihungen: die Posterpedientenstelle in Schwarzenberg bei Idria an die Postadministratorin Franziska Jäger dortselbst- die Posterpedientenstelle lii BrltofVreu« an die Postadministratorin Panla Nubni5 dort selbst - Vorrückungen: In die 1. Stufe der I Klasse Postunterbeainter Martiu Muru in Laibach' i" die l. Stufe der II. 5tlasse PostanitseM'-dient Eriist A l j a u <"-i 5 iu Unterloitsch'. in dio 2. Stufe der ll. Klasse die Postamtsexpedionteu Matthias Schau bach in Adelsberg, Joses Krcv Laibacher Zeitung Nr. 84. 718 ___________ 14. Aftril^^ ker in Rudolfswcrt und Franz Kuamar in Vi-schoflack: in dk' 1. Stufe der IN. Klasse die Post^ mntsdicnor Joses Vlejec und Michael M n « i <-in Laibach: in die ^'. Stufe der 111. Masse die Post-aintsdwner Franz ^iinnovic, Anton Nauni» t a r, Karl Gorjanc und Jakob Bezlaj iu Laibach. ^ Versevu n neu: Postoffizial Hn^o Milliner von Laibach nach Trieft, Postoffizial Theodor >^eil 0on Trieft nach Laibach, Postoffizial Andreas « u ni i von St. Peter nach Laibach, die provisorischen Posthilfstieamtinnen Mario Trat-nik von Laibach nach Stein, Adelheid Kontur) von Laibach nach Gnrkfeld und Antonie Arko von Laibach nach Bischoflack. Zur Vesetznnsi sind ans geschriebell i die Postmeisterstelle in Veldes nnd die Posterpl-'dientenstelleu in Nesseltal und St. Martin in Tnchcin. Am 1. d. M. sselana,te ini, Vestcllbe-zirke des Post- und Telegraphenanites il^ Munlen' dorf der Landbriesträgerdienst zur Einführung. —<>. (Schwer ertrankt) ist Herr Dr. Vladimir Levce, Professor au der Universität Frei-vura, in der Schweiz, Sein Vater, Herr Landesschnl' inspeltor Fr. Levee, ist gestern abends nacl, Freiburg abgereist. (Pen tbesi l ea - V ortra g.) Zum besseren Verständnisse der im samstägigen philharmonischen Konzerte stattfiildendeil Auffiihrnng des Hngo Wolffchell Tongeluäldes „Pentliesilea" wird Herr Professor Dr. I. I. Binder nwrgen uni 7 Uhr abends im kleinen Saale der Tonhalle einen erläuternden Vortrag halten, bezüglich dessen wir anf die i>n Anzeigenteile nnferer hentigen Nummer eingeschaltete Einladnng verweisen. - (Vüsten slovcnischer Dichter.) Herr Irrnei Nahovec, Pctcrsstraß»' hat w der jiing steli Zeit die Büsten der slovenischen Dichter Vodnil ulid Pre.^ren in Gips ausführen lassen. Beide sind ie 'j2 cm hoch nlld tonnen um 5<'n Preis von :e 7 K bezogen werdel,. Die Büsten sind tadellos mo delliert, uild der Gesichtsausdruck dcr beiden Dichter weist scharf ansgeprägte, charakteristische Züge auf, so das; die Büsten als Pendants einen willtomme ne>l Zimmerschmucl abgeben. Zil bemerken wäre noch, daß der Gips mit einer Emailmasse überzogen ist, die den Büsten einen schönen, danerhaften Glanz verleiht. - (A sse n t er g e bn i s.) Bei der gestrigen Assentierung wnrden von 175, stellnngspflichtl'gen Burschen l>5 als zuni Militärdienste tauglich be fllnden. ^ (Blutvergiftung.) Der i-ljährige An ton Mlakar ans Dobrnnje trat vorgestern llachmit-tag-) beim Aufladen von Dünger auf einen Dorn zweig und stach sich in den Fuß. Die kleine Wunde verursachte eine so starke Schwellung des Fnßes, daß MIalar ins älranlenhans gebracht werden mnßte. Des Nachts verschied er infolge Mutvcrgif» tnng. " (Cham pag n cr di ebsta h l.) Dcr Kell ncrin Iofefa Schmidt, bedienstet im Gnsthause „Zur Nose", wurden ans einer versperrteil Knnliner drei Flaschen Champagner entwendet. Des Diebstahles verdächtig erscheint eine dienstlose Magd. - (Industrielles.) Anläßlich cincr vom Besitzer Johann Nuß in Laserbach beabsichtigten Miihl und Sägeanlage wird am ^7. d. M. eiile lommissionelle Lokalverhandlung stattfiildeu. —n. - (Von der Wo ch e iner Ba H n.) Wie uns mitgeteilt wird, hat die Vauunternehmung Chieriei ck Picha in Wocheiner Feistritz ei,^ Haus gemietet, das zn Spitalszweckeil adaptiert nnd hiezu behörd-lich zur Venühnng znlässig erklärt wurdc. Als In fektionsspital kani kürzlich eine von der österreichi schen Gesellschaft vom Noten Kreuze zur Verfügung gestellte Baracke ix der Nähe der Ortschaft Nennung znr Ansstellung, —n. -^ (S ch u l h a il s bau.) Am 7. Mai wird bc Hufs Hintaugabe des Neubaues einer dreiklassigen Volksschule in Tschermoschnitz in der dortigen Kc uieiildekailzlei eine Minnendo Lizitatiotisverhand« lnng abgehalten luerdeil. Nähere Details enthält die Bauausschreibung im Amtsblatte. —n. - (Verunglückt.) Vci Skopo auf t»em Karste stieß vorgestern früh ein Materialwagen der (5isenbahnbaunnternehmllng mit einem ans Wippach kommenden Gefährte, wie es heißt, infolge Unvor sichtigleit seitens des Wageulenkers, des .15jährigen Alldreas Bisjak ans Loze. z,lsa,nmen, wobei zwei anf dem Gefährte sibende Franen, die .^»jährige V^aria Iam^el ans Loze nnd die Wjährige Maria Volk ans Gottschee, abgelvorsen wurden. Die greise Jam 6ek schlng auf die Felsen anf und blieb auf der Stelle tot, während die Volk mehrfache schwere Verlohnn-gen am Körper davontrug. Die Tote winde auf den Ortsfriedhof vou Skopo gebracht und die Volk in das provisorische Spital der Vannnterm'hlnnng iu Dutovljc überführt. " (Ein Sparkassebüchel verloren.) Das Ttnbenmädchen Nntonia Tom^ic-, wohnhaft Domplatz Nr. -gemeinen Deutschen Sprachvereine s.) Uliter dein Vorsitze seines Obmannes, Herrn Leo Suppau > tschitsch, hielt a,n 12. d. M. der Zwcigvercin Laibach des Allgelucinen Deutschen Sprachuereiues seine satzuugs^ uiäßigc Iahreshauptuersamullung, die einen sehr cu^ regeildeu Verlauf nahm. Der Vorsitzende berichtete zunächst über die Durchführung der Beschlüsse dcr letzteil Jahreshauptversammlung und besprach dann die Lage des Zweigvereiues, die güustig gcuamit werden kamt, da der Mitglicderstaud sich vermehrte und lebhafte Anteilnahme dem Vereine eutgegeugebracht wurde. Er entwarf nun einen ebenso fefselndeu wie lehrreichen Rückblick in längerer Auseinaudersetzung über die Tätig-leit und die Erfolge des Haupwereines im verflossenen Vcreinsjahrc. Der Verein erfrente sich eines großen Aufschwunges, zählte 23.000 Mitglieder in 242 Zwcig° vereinen, von denen 24 mit 2500 Mitgliedern auf Oesterreich entfallen. 11 ncne Zweigvcreine find zugewachsen, andere iu Bildung begriffen. Redner schilderte ferner den glänzenden Verlauf der XIII. Hanptver" sammlung des Allgemeinen Deutschell Sprachvereine» zn Pfingsten v. I. in Areölau und besprach die wichtigsten Beschlüsse dcrselbeu, wie den Plan zur Errichtung eiucs deutschen Reichsamtcs behufs wisseuschaftlicher Erforschung dcr deutschen Sprache, die Inangriffnahme der Reinigung der kaufmännischen Verkehrssprache, die Bildung eiues Ausschusses, der sich in volkstümlicher Weise mit gewissen Frageu dcr Sprachreinignng befassen soll, u. dgl. mehr. Er widmete schließlich der Zeitschrift, dem Hauptrüst' zeug des Vereines, eine nähere Betrachtung nnd führte das Wertvollste ihres Inhaltes ans den letzten zwölf Nnmmeru an, wobei besonders dcr Einfluß des Vereines anf die deutsch-amerikanischen Verhältnisse hervortrat. — Hinsichtlich der alten deutsche»! Siedlungen in Kram einigte sich die Versammlung nach längerer Wechselrede iu dem Beschlusse, die alte» deutscheu Namen derselben zu erheben nnd ill einem Fachblatte zu ver-öffentlichen. Die Versammlung brachte hieranf dem Obmanue ihren Dank für seine aufopfernde Mühe^ waltnng dnrch Erheben von den Sitzen zum Ausdrucke. Im Verlaufe der Verhandlnng gelaugten noch verschiedene die Lehrbücher nnd Atlanten der Mittelschulen bc° treffende Fragen zur Erörterung uud es wurdcu entsprechende Beschlüsse gefaßt. Der vom Zahlmeister Herrn Johannes S o m n i tz vorgetragene Nechnnngsabschlnß wurde geuehmigt und der bisherige Vorstand, bestehend aus den Herreu: Leo Sup pantschits ch (Obmann). Dr. Franz Nie dl (Stellvertreter), Dr. Karl G a l l e (Schriftführer), Johannes Somuitz (Zahlmeister) uud Julius Schmidt (Aeißher), einhellig wiedergewählt. — (Erster Laibacher Beam ten - Konsu m-Verein.) Am 16. d. M., um 8 Uhr abends, 5our Nx, — (Fackclzug iu Sa gor.) Ans Sagor wird uns geschrieben: Am 1. d. M. wurde der bisherige Direktorstellvertreter, Herr Ingcnienr Schuller, znm Direktor in Sagor ernannt, nachdem der bisherige Direktor, Herr Ludwig Wrießuig, j„ den Ruhestand getretcu war. Dem Scheidcudeu zu Ehren fand Souutag, den 10. d. M., nachdem ihm schon vormittags dcr Lehr« körper der beiden Volksschulen in Töplitz und Sagor durch Herrn Oberlehrer Mally den Dauk der Lehrer-schaft für das der Schule stets erwiesene Wohlwollen zum Allsdrucke gebracht hatte, abends ein Fackelzug statt, woran uebst den Beamten des Werkes, der Glasfabrik uud der Zinkhütte auch die Aufsicht uud alle Arbeiter teiluahmcn. Es war ein farbenprächtiges Bild, als sich der Zng von etwa 100 Lampions und ebenso vielen Pech° fackeln, 600 Grubenlichtern und über 100 buntfarbigen Ampeln der Glasmacher uuter den Klängen der Werks« musik zum Direktl'onsgcbäude bewegte, wo bereits ein tauscndküpfiges Publikum fewer harrte. Als Herr Direktor Wrießnigg heraustrat, richtete Herr Iugemeur Hans S i r. t an ihn eiue überaus herzliche Ausprache. Er betonte darin, wie Herr Direktor Wricßnig vor fünfzig Jahren seine bergmännische Laufdahu iu Käru-ten begonnen, sich nach Absplvieruug der Aergschule iu Ps-ibram der Kohle zngcweüdet, im Jahre 1874 „ach längcreu Prarisjahrcu in Liescha, beim Werke Brczuo-Hlldajama uud im Köflacher Reviere ueuu Jahre hiu durch in der verdieustvollsteu Weise als Nergverwalter sowie als Werksleiter iu Trifail gewirkt nnd znm ersten-mal die Leitung der Gewerkschaft Sagor überuommeu hatte: wie er dauu volle sieben Jahre bei dcr Zentrale iu Wien in Verwendung gestanden, hieranf au die Spitze des Werkes zurückberufen worden war uuo sich ill dirfer ganzen Zeit die Sympathien aller voll und ganz zu gewinnen verstanden hatte. Herr Ingenieur Six.t überreichte dem Schcideudeu eine kunstvoll ausgo stattete, von sämtlichen Beamten unterschriebene Adresse und schloß mit dem Wunsche, daß sich Herr Direktor Wrießnig uoch lange der wohlverdienten Ruhe erfreuen möge. — Der Gefeierte dankte, nachdem das ^ ^, stimmige «Glückauf» vcrlluugcn war, in war" ^., ten, uud hieranf sprachen uoch Herr ^teig" ^ b enk im Namen der Aufsicht und Herr ^ ^, Strajuer im Namen der Arbeiterschaft- ^^ schierte dcr schier endlose Zng in derselben ^ ^., znm Sammelpunkte zurück, wo er sich mifU'!^ ^ ?ü ders lobend muß das einmütige Vorgehen ^, musterhafte Haltung der gesamten ArdcitcrW .,^ gehobcu werden. — An die gesellige Zusammenkunft in der Werlsrcstaula ^,^ es an zündenden Trinksprüchen nicht felM ^ Keller des Herrn Orovies waren vorzüglich- ^,,< — (Männliche Leiche i>n OlN'i ^ Am 12. d. M. stieß der Fischer Jakob Stop" '^ flusse iu Nudolfswert a,.l rechten Ufer auf "^ ^ lichcn Leichnam, welcher bereits längere "" ^l^ legeu sciu mußte. Die Identität des Ertnlimn ,.^: bisher uoch nicht festgestellt werden, Die "'^F eiucs 45 bis 50 Jahre alteu, dem Arbeiters ^ hörenden Mannes, weist schwarzes Kopfh""' fF braliuen Schlllirrbart, breites Gesicht und ''" ^ auf. Bekleidet war dieselbe mit cm^m g^ ^/, Rocke und Hose, einer graueu, karierten M'.^. weißen, blaugestrciften Hemde, guten ^^'^^ dereu Sohlen in drei Reihen mit geriffelten .^ nageln, die Absätze hingegen mit Zwicknägcln ^^^ ^ waren. In deu Taschen des Ertrunkenen w ^ «^ gesunden: ein Rosenkranz mit eiuem ^' ^ .,,^r s? einem Muttcrgottcsmedaillou, ein leerer lede , ^ belltet, 7 Heller, drei Taschentücher (davon ^ ^ eins blau) und in einer Rocktasche ima/fahr ^ ^ voll Rauchtabak. Äil^^'' — < Zufolge ciues epileptische" ^ ertrunken.) Dcr elfjährige VesitzersM'^^ Porebcr aus Pöllandl bei Töplih, der cp'^^,^ fällen llnterworfcn war, luurde am "- >,^iB^' verniißt. Deffen Mutter uud mehrere ^'B' faildeu ihu erst am folgeudcu Tage oberhalv ^ ^ des Karl Stritzl bei Pöllaudl im Wildba^ ^, L derselbeu Stelle llnqefähr einen Meter tief W> ^ p Der Verlmglückte dürfte im Bache ""«) ^I^ Befitzerssuhnc Iohauu Petschauer ins M^l »^ Viundharmouika gesucht, uud, wie nu dc ^ ^ krampfhaft eillgetlemmteil Fiuger bewiese", "^^' tischen Anfall erlitten haben. Die M"'^ wurde neben dcr Leiche vorgefunden. ^, 6 ^ — (Verunglückt.) 'Am 10. d. ^. Mi>^ nachmittags fllhr eine große Anzahl ^) , ^ ^ raschesten Tempo vom Waschhause "l H^l^ das uiedriger gelegene l. k. Forsthaus. Vei ^"^^^,1,^^, ciuer von den Radfahrern den entgeg^.^F, 01jährigen pensionierten Bergarbeiter Alo'^ ^j,^, llilglückl'ich zu Falle, daß er mehrere sclM'^Ml', !/ den erlitt uud biunen luelligen Minute" ' Z^ herbeigerufene k. t. Bezirksarzt, Herr I")"' ^ lolinte uur den Tod konstatieren. , . ^>" ^ * (Nach Amerika.) Vorgestern '''^F.., bahnhofe aus 58 Persoueu uach A'uerika ° ^ßt * (A u s A m erik a,) Am 12. d. M- >' . sonen aus Amerika in Laibach angekonnnen^^^ GeschiiftszeitllNg. .^ f — (Z u r A lisfu h r von B 0 r st e" ^. d> Die k. k. Statthaltcrci Graz hat lallt Note v° ^ ,, Zahl 15.048, das Verbot der Ausfuhr "° ^ ^, ticren alls dem ganzen politischen Äezirle ^pe^ Gemeinden: Brückl, Gaberje, Großod"^ ^,h^ Lotsch, Mihalovec, Riegelsdorf, Satte do'^.^, >lnd die Ortschaften Deckmannsdorf der M" OF „ Peter am Königsberg und Gregersdorf ° dtt ^. Wisell eingeschränkt' aus allen übrigen ^^l'tel^ nannten politischen Bezirkes ist bis aüs ^» Ausfuhr von Schweinen wieder gestattet^^^ Telegramme ,F des k. k. Telegraphen-Korrespondenz^ Dcr ruMi-japlNnsche Br^ ^ Pt>tl,'rsbnr^, l:i. April. .Uuro;" ^c<,.> phi^rt: Einc Ia^erabtmlnlui pass'"^ ^-, c»''^ Wioschn nn, 8. d, M. iibrr den ^"»^F ^l Inft'l Sonicilino? und iib^'rmschtt' l><> ^ B^ ^ oer Lnnonna Uniro^n fcist alle Iapci"" i ^, > si^ crtrank^l-. ihrr Barton wurden ^ . Ao»^^ ncichstcll TcM> iibcrst'tztcn vier Iägcr >" ' ^>> .,! nnd verbliobeil dasolbst zwölf Stun^'^ Z^, ^iorocinl'rll verrat«.'!,, nlnßk'li sie siä) ^ . (l''' ^ >»^!l row':,, da ihre Barke ^c>sch0!tc'l't n ^,^ ,ii> dat c'itrant. Tie Japaner v^rsolgn'i^,,^ ,,, abor voll nns cinticariffon und cille ^^^,h >'' ^ TöniUscho. <8. April. H^5^>,f ^/ von Port Artur hm- Schüsse cohort, "^ ^>" ,,?' tt'3 ^ii^r schli^'ßrn lasß'il. Es Mi'" s ^ crlvartttc» ^l.'('aef<.'ltitc b^'i den M""!" koinnii'ü zn sciil. ^!^che^ Zeitung Nr. 84. 719 14. April 1904. ch^"N s u. 12. Upnl. Gestern wurde das japani-tvch^^'uschiff „Asahi". anf der Höhe von Tschifn 3tveif^ fahrend, gesichtet. Man hegt hier keinen ^wn's/'- ^"^ GeschN'ader nicht weit von dem °"gtto!, ^ s"" wird. Der von Ä^intschwang hier >n ^ ''','">e Tanipser „Lockschan" berichtet, er habe halten ^ung auf Port Artur zwei 2tnnd>en an- . ^ Icuer gehört. ^t aus^ '> ^' Ap"l- Das Nenter-Aureau niel ^lol^ ^!M'n vonl 7. d.: Einein Privattelegramm t>ie rlM?^^' ^^' Japaner heilte bei Tagesanbruch "»ter I, ^ iapanischen Al,griff znriickwies. Die ^ ?io^ ^^"^ uichts darüber, ob die Flotte und V/t ^"^'" Glitten. ^ von m^ ^ " ^' ^- ^"^ ^"' Hafcntomman-llais^. ^^ Artur telegraphiert voni i:^ d. an den l>nc qn. "^ ^ ^' opavlovsl geriet auf ^'er O.s^' erplod'ierte und kenterte. ^ j^'^wadcr liegt unter dem Goldenen Verge, 'st ons?^ ""bert sich. Admiral Makarov ^rill ^ ^^"end u ni gekommen. Großfürst ^er^s. ^"'^^'t wlirde, ist leicht verwundet. (Das H Meter Tiefgang, N34 Ton-^Imi. """lt, "'^ Mafchine von 12.213 2?, TtÜct U)!. " Panzergiirtel nnd ist bestückt mit vier ^Tti'ick . ^utiineter^ ^ ^tück 15 Zentiineter-, "^er^ ^ ^"ttimeter- und 2^ Stück !'>-? Zenti-I'l nn ^''^lfenergeschützen System Krupp, dasselbe ^,) ""^^ 1^4 von Stapel gelaufen. Ann,, der "°>> ch^,^,^ l'^. April. Das Wolsf-Vnrenu erfährt >cr ly; f ^nvatkorrespondenten aus Petcrsblirg, !? sei ^.^.Gerlicht um, daß Admiral Makarov ^ ^nws^ ^ ^"' lnorgen ein Trauergottesdienst ^lrova»' ""^ "^ Offiziere des Pnnzerfchiffes Ly,'^^^' augeordnet worden sei. ^5^. "on, 1!'.. April. Neuters Office meldet s^r d. ^^' Admiral Makarov ist beim Untcr-'> GrM>. - äM'ämfes „Petropavlovsk" ertrun-^ Uurst Cyrill ist schwer verwundet worden, "'eldete d, ^" a,' ^- April. Aus Port Artur °" Kais.s ^.Hafentonnnandant General Grigorovii-.^'Nast ^°laus: „Ich m^lde Eurer Majestät un-!^°vst.'sk ^'sher vom Panzerfchiffe ^Petro-? schw^"?lürst Cyrill, sechs Offiziere, darunter ^Nanto ^ ^ Commandant Iakoblev, zwei >^'il w I'" Kadetten nnd 32 Matrosen gerettet ^zierc,, "'6 wurden bisher die Leichen von vier ,/ ^.,'"3""" ^^^' "'^ ^ Matrosen geborgen. !>>n^n 3k flotte ist aus dem Gesichtskreise ge-?^n Ul-si '^^^'" loerden vom Kontreadniiral ^ die ^l l?"^'' ^"' provisorisch das Kommando 5 ^et^> ^ übernommen hat, gemeldet werden." ^tei^.lsburg. ^-; ^^ No„, Statthalter ^"2 ^n.'s 'säendes Telegramm an Kaiser Niko-s" b°n ^"lU- .Laut Berichtes des Kommandan-?^'r unV ^''^^' U"d unsere Panzerschiffe uud ? ^'. 3l.^ ^^bl des Obcrkommandanten der I,?"^s nn ^."^ Makarov, beim Erscheinen des ü, Ttrcw "" b"l'cn ausgelaufen. Die feind-t^ ^lztelcn !^^' befanden fich anf hoher See. Als ti^ unw/s« " "if 3l» Schiffe angewachsen waren, ei. ^as ^.^^wader nach der inneren Needc zu-n'° Nnt^s,, ^"'schiss „Petropavlovst" fuhr auf '«^^oü j''/"' auf, wodurch das Schiff verloren ^chwn^N Cyrill wnrde gerettet. Das japani-l^^ct,, " ^findet sich bei Liaotschang. ^is, ^/'urg, l3. April. Hier verlautet ge-^ «tnst^ ,"'^ "ontrcadmiral Fürst Uchtomski, wel-lll s lch^ "/ t)eu Befehl über die Flotte von Port ^>tc il,^ i'"., lich hente nachmittags in einem ^l^ris ic)^^'auischen Schiffen befunden habe. s°I. bura '^ "^"l. Dein „Tenips" wird aus llkn ^'v Vr^'^^"' ^"l; der „Petropavlovsk" in- ?^n s^i '^'^ ^ues ruhenden Torpedos unter- ^am^^U'N, 13. April. (Offiziell.) Ein ^ "" den c. ^b"komn,andanten General Kuro- '^al zias/'"^"' ^iikolaus vom hentigen meldet: ^ ^«rvo? "^' berichtet unter den, 12. d. M.: ^ "n Ofsi '^^'^^' a'u «. d. sind anf unserer Nttutrl /",' "" Unteroffizier und zwei Sol ' 5wei Soldaten verlvllndet worden. yü ^c^, Deutsch-Südwcstafrika. ^b^?han^ ^''' ^^'^- Oberst Leutweiu meldet >'^'^!'. der -> >^"' ^- d. M.i Die Verfolgung er- ^, ^pla ""? "1 die Verge von Otjosasu Enndo ^ ^ ^fl„,^''^aing. Es lvnrden ^l» Leichen von ^-t n<,."! und frische Gräber bemerkt. Etwa "uswieh wnrde erbeutet. Gin Attentat anf den spanischen Ministerpräsidenten., Barcelona, 1.!. April. Die Vernarbnng der Wnnde Mauras dürfte rafch erfolgeu, die Fort-sevung seiner Reise ist wahrscheinlich. Das Gerücht, daß der Attentäter tot sei. wird dementiert. Das Attentat war seit acht Tagen vorbereitet. Artal hatte einen Komplizen, der nachts verhaftet wurde. Vcide gehören dein Vereine anarchistischer Jugend an. A aIesn n d, 13. April. Die Kirche in Vorgund,. in welcher seinerzeit die dnrch das Vrandnnglück betroffenen Bewohner Aalefunds Obdach gefunden hatten, wnrde heute nacht von diesen geplündert, woranf sie in der Sakristei Feuer legten. Die Kirche ist gänzlich niedergebrannt. Von den zahlreichen Altertümern, welche die aus dem 12. Jahrhunderte stammende Kirche enthielt, konnte nichts mehr gerettet werden. Einzelne Wertgegenstände, wie der Altnrlelch und der Altarlenchter, wurden auf einem Felde gefunden. L i in a, 12. April. (Nenter-Meldung.) Die Pest nimmt langsam zu. Im Durchschnitt kommen täglich 1 l Erkrankungen vor. Angekommene Fremde. Hotel Stadt Wien. Am 13. April. Woschnagg. Fabrikant, MariaRast. — ^ Hamack, Obeibaurat; Allgaycr, Beamte; Thcimer, Fuchs, Hammer, Pircher, Müller, Schubert, (Aas, Klein, Hock, Hanseli, Politzer, Miller, Brauner, Hammeischlag, Zifer, Nflte., Wien. — Mautner, Winter, Sobolta, Reisende, Prag. — Schmiedt, Mcisner, Hilscher, Ingenieure; Dr. Eiscl, k. l. Ministerialselretär, Wien. — Supf, Fabrikant, Temesuar. — Malesch, Reisender, Cilli. — Heller, Nsm.: Perz, Privatier, Trieft, — Neider, Fischer, Me., Pilsen. - v. Luschan, Privatier, Millstatt. — Vaidar, itfm,, Kitzbiichl. — Köper. Kluge, Reisende, Köln. — Vaner, Kfm., Innsbruck. — Mheim, Beamte, Znrich, — Vlüml, Wirt, Bindar, Private, Linz. — I"hn, Ocrschiz, Pordes. Wu-hrisek, Schwarz, Stättner, Reisende, Graz. — Kräftner, Kaufmann, Villach, — Nily, Kfm., Czernowitz. — Vellani, Ingenieur, Wablonz. — Franlmann, Kfm., Sisset. — Francesci, Fabrikant, Mailand. Verstorbene. Am 12. April. Maria Briski, Vesihersgattin, «1 I., Iloriansgasse 4, — Josef Orehek, Tischlerssohn, 21 T., Nosen-gafse 13, ^lLnin^Itl» l)ll«i!«i>«. Am 13. April. Demeter Breslvar, Kanzlcigehilfesnsohn, 6 T., Rosengasse 2l), Lebe!l8schwäche. Im Siechcnhause: Am 12. April. Franzisla Sesek, Nlbeiterm, 26 I., ^»eito». Am 13. April. Helena Pauser, Postexpedientin, 39 I., Seundärer Blödsinn, ^p<»pluxill csrvdri. Lottoziehung vom 13. April 1904. Brunn: 17 1 61 66 25 Meteorologische Beobachtungen in Laibach. Seehöhe 306 2 m. Mittl. Lnftdruck 736 0 mm. ... 2 U. N. 737 0 ig^SW.zieml.start halb bewölkt " 9 . Ab. 738 0 13 0 SW. mähig teilw. heiter 14.> 7 U.F. ! 738-0 j 13 1^ SW. mäßia. teilw. heiter 00 Das Tagesmittel der gestrigen Temperatur 13-1", Nor-male: 9 3". Verantwortlicher Redakteur: Anton Funtel. UJLLtihMH MEHL rürSÄU6HN6UEC0MVAlESCEMrEN,MA6EHKRAWKE. Zu Versuchszwecke halbe Dosen ä 1 Krone.EÜ Den P.T. 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Ttock) einen erläuternden Dortrag über die der tVolf'schen Tondichtung zugrunde liegende gleichnamige dramatische Dichtung von Heinrich von Aleist zu halten. An den Vortrag wird sich sodann eine kurze musikalische Erläuterung anschließen. — Den Mitgliedern der gefertigten drei Vereine sowie überhaupt allen, die daran Anteil nehmen, steht der freie Zutritt zum Vortrage offen. Deutscher Sprachverein. ^495) Krainischer Lehrerverein. f)hilharmc>nische Gesellschaft. Rohe oder gekochte Milch? • Große Verwirrung lierrscht in den Kreisen der sorgenden Mütter darüber, wie sie ihren Lieblingen die Milch geben \ sollen. Sterilisiort die Milch im Soxhlot-Apparat, ho hieß es i bis vor kurzem ganz allgemein. Da tritt plötzlich der gefeierte : Erfinder des Diphtherio-Serums, Professor von Behring, auf und erklärt gekochte Milch für schädlich und ihre Verabreichung an Säuglinge als eine der wesentlichsten Ursachen der krassen Kinderstorblichkeit in Deutschland. (1473) Was tun? Kobe Milch verbieton die einen, gekochte Milch dio anderen. Milch müssen die Kinder aber haben. Ein einfacher Ausweg aus diesem Zwiespalt wurde gelegentlich einer Diskussion in der Berliner medizinischen Gesellschaft vorgeschlagen. Man gebe den Kindern sterilisierte oder gekochte Milch unter Zugabe von Sauatogen, welches der Milch die Bestandteile wieder zuführt, die durch das Erhitzen zum Teil zerstört wurden und deien Mangel als Ursache der weniger guten Bukömmlichkeit sterilisierter Milch betrachtet wird. Der Vorschlag hat sich glänzend bewährt. Aus siechen, welkon Geschöpfen wurden fröhliche und gesundheitstrotzendo Menschenkinder durch Sanatogon. Tužnim sreem javljamo vsem sorodnikom, I prijateljem in znancem prežalostno vest, da je naš I iskreno ljubljeni soprog, oziroma brat in stric, I gospod I dr. Karol Gestrin c kr. dezelno sodnije svetnik v p. I po dolgi, muèni bolozni, providen s sv. zakramenti I za limirajoèe, v 67. letu svoje dobe danes ob I 6. uri zjutraj mirno v Gospodu zaspal. I Zemeljski ostanki predragoga pokojnika se I bodo pre))()ljali v ietrlek, due 14. aprila, I ob 5. uri popoldnc iz hise žalosti na Kimski I cesti fit. 7 na pokopališèo pri sv. Kristofu k veö- I nuniu pocitku. I Öv. maše zaduönico se bodo brale v raznih I cerkvah. I Nepozabnega pokojnika priporoßamo v blag I Bpomin in molitev. (1485) V Ljubljani, dne 13. aprila 1904. Ivana Gestrin, soproga. — Franja Cientrin, sestra. — Neèaki in neèakinje. Ein möbliertes Monatzimmer ist sofort zu vermieten. Anzufragen in der Administration dieser Zeitung._____ (U97) 3-1_ MT» Jeder lese und bestelle! -WH G-änsefedern nur 60 kr. Zum Einfüllen in Oborbetten, Polster und Unterbetten versonde ganz neue, grauo Gänsefedern, mit der Hand fertig geschlissen, V, Kilo für nur 60 kr. und dieselben in besserer Qualität nur 70 kr., in Probe-Postkolli mit 5 Kilo gegen Nachnahme. «jr. Krasa Bettfedernhandlung in Smichow bei Prag (770)4 (1492) Umtausch gestattet. Laibacher Zeitung Nr. 34. '720 14. Apnl l^, Kurse an der Wiener Börse vom 13. April 1904. ^, ^n. ^Me.. m^ Die notierten iinrsc verstehen sich in Kronenwährung. Nie H^otierung sämtlicher Allien mid der »Diuerseu Luse» «ersteht sich per Stück. ^^--^^^ Allgemeine Ztaatüschuld. G"d Ware Einlieil! diente in Stuten Mai» Novcmlirr p, K. 4^/n- - - 99 75 99 95 inSilu.Iäu.-Iuli pr. K.4-2"/, 99-,0 99 80 „Not, Fcbr.-«»ss,pr,K.4-2"/<, ,0040 100 60 ,, „ Vlpril, Olt,p,,N, ! 2'u 100-40 100L0 1854er Staatslosr 250 fl, 3'2'V« 190 — 194- 18N0cr „ 5U0 st, 4«/» 152 75 158 75 1860er ,, 100 fl' 4"/„ 182- 184 50 18!«cr ,, lU0 sl. . . 259 50 2Ü150 dto, ,, 50 st. . . 26N - 283 — Dom-Psandbr, i> 12« fl. 5«/« . 298 15 289 15 Slaatüschuld der im Keichn- rnle vellrelruen ßünigrriche und Länder. OeNeir. Gulbreiitc, stfr,, 100 st., per Kasse.....4"/« 119 50 119 70 btu.slente inKronenwähr,, stfr., per Nasse.....4"/„ 9N-5N !)g «n dtu. bto, dtu. per Ultimo . 4"/<> 99 60 9980 0estcrr,Investitioi!« Rente,stsr,, per Kasse . . . , »V2"/» 9145 9165 Eistnl!a>,»'3 uerschrribunge». Ellsabaihbahn i» G,, steuerfrei, zn 20.000 Krone» . . 4"/„ 118 2N 119'— Franz Josef-Äah» in Silber ldiu, St,) .... 5>/^/„ 12920 13N20 Mudulisoahn in Krouenwnhr, steuerfrei (diu, St.). . 4«/» 10U'10 101-Vorarlbergbahn in Kruuenwahr. stcuevfr.. 40» Kronen . 4«/<, 1UU 30 101 30 Zu Staacrschrcil»lN' gcnnuacsicmp.Ciscul». Altlrn. EIi!nl»-!hl'ahii 200 st. llM. ö'/^/o tiun 200 sl.......biN'ü!) 512 — dto. Linz-Aüdw, 200 fl. ö, W, S. 5'/.«/,,........471'-474'— dto. Tlllzb.-Tir. 200 fl. ö. W. S. b°/n.........443 5U 44b 50 5.ilarl'L»dw.-V. 200fl. KM. b/« von 200 fl......—-— —'— Geld Ware Vom ?taatr zur Zaliluug üliernummcnc (kiscuu.'Prior. Obligationen. ltlnabetlibali» «wo ,1, ü',>0N M. 4"/„ al> 10"/,,...... 11?'— 1I8-— Elisaliethbahn, ^00 >l, 20NU M, 4"/»......... 119— l20'-- gränz Josef,-Ä., Em, 1884 (diu, St.> Silb,. 4"/«..... 100 .15 101-35 Oaüzische Karl Ludwig-Bah» (div, 2t.) Cilb. 4"/» . . . 10U-35 101-35 Porarlderssrr Äayn, Em. 1«84 <,dw, St.) Silb. 4"/» . , . 10Ü-50 —'— Staatsschuld der Länder der ungarischen Krune. 4"/„ una, Goldrentc per Kasse . n« 55 N8 ?5 dto. dlo, per Ultimo .... ii8'5l» li« 70 4"/„ dtu, Nrnle in Krunenwähr., steuerfrei, per Kasse . . , 98 — 98'20 4"/„ bto. dto, oiu, per Ultimo , 97 95 !)c! 15 U»ss, 2t. Eis. '.'lnl, Gold 10« fl. — — -^'— dlo. dto. Lttber 100 sl. . . . —-— — — dto. Staats Obliu, (Uüg. Ostl>) V, I. 187«,....... —-- —-— dto, Scha»iregllI-?ll,ll'l.>Ol>lin. —-— — .- dto, Prcim.M. u 100 fl. — 200 K 209 — 2lien dto. dto. », 50fl. —lUUK 209'—2il'— TlicinRen.-Losc 4"/., .... --— —-— 4"/„ unssar. Grundentl.-Oblia,. 98 25 ^>9 25 4"/„ lroat, und slavou, detto 9»— 98 75 Andere üssentl. Anlehen. 5"/„Dc»a>i Ren, Anleilic 1878. 107 — 108'— Anlelie» der ^tadt Würz . . —-— —-— Anlelirn der Stadt Wien . . . 10390 104 i»» dtu. dtu, (SUber ud, Gold) 1^8 — i24- dlo, dto. (1894! . . . . W'75 !»!! 75 bto. dto. (»898). . . . U9-7N100 7O Vürseblln-Nnlclien, verloLli. 5"/^ 99- — 99 75 4"/,. Krniucr Laitdes-Anlehen . —-— —-— Velo Ware Pfandbriefe etc. Äodlr, alls,, öst, in.^0 I. ucrl. 4"/« 99 50 ION'50 N.'uslerr Lnndes Hyp.'Anst.4"/o ,<>0'— 101'— Orst. uiiß. Vanl 40>,^jahr. ucrl. 4"/„......... 100<><> UU'üO dto, diu, 50jähr. uerl. 4"/„ i»,van n>^.ljst,,'iUI,,vcr!4°/u 101 — 109-— Wfenlmlin-PriurlMll» GblignUuneu. sserdi!!a»dt'Nurdl,a!ii'. ll.n, 18»!> m»-«» 10, <;<, Ocsterr, ^iurdwestdal,» . . . 10810 >U910 Staatsbayn....... 42u— 482 - Sndbahu u, 3"/« uerz. Iann.'Iuli ^39 !>0 301 9« dtu. kü'V<,...... 124 75 — — U!,l,,-ün>iz, Bahn..... 110-75 111 75 4"/„ Untrrlraiuer Vahuen . . — — —-. Diverse Lose (per Stnck). Ljerzillsliche ose. 3"/n Vodeulredit-Luse Em. 1«LN 8<,L — 3UU — 3"/„ ,, ,, l^m. 1889 292— 2!»7 — 4"/u Dona» Lampfsch 100 fl. . —-— —-— 5°/u Duuau-Ncgul, Lujc . . . s?« — 280'50 Nnuerzinöliche Lose. Äudap.'Vasiliw (Dombau) 5 fl. 21-— 22' - Kreditlose K'U jl...... 4Ü3'— 474-5U Llari, Lose 40 sl, llM. . . . ll>2^— 17350 Ofeucr Lose 40 fl..... l— ^-- Nuduis-Lose 10 si...... N7-— 75-— Salm-Lose 4" sl...... 227 — 237 — St "Geilui? Lose 40 sl. . . . — - —'— Wiener Comm.-Lose v. I. 1874 504-— 515'— Gewinstich. d. 3"/« Pr.-Schuldu. d. Vudenliedilailst,, Em. 188» 91'— 93 — Laibacher Lose...... —- — — — Geld Ware «ktien. Transpurt-Zlnter-nelMungen. Anssiss-Tepl. Cisenb. 5"0 fl. . . 2290' 2310' Va» u. Vclriebs-Ges. für stäbt. Lirasicnb, in Wien lit, H, . —'— —'— d!o. dtu. dlo. lit. Ij , -'— —-— Böhm, ?iordl>ahn 150 fl, . . 355-— .W-- Vnschtichrader Eis, 500 fl, KM, 2525' 254:»' dtu. dto, (lit, l5)200fl, 1029' 10,'!3' Donau Nampsschisfahrts. Gesell, ^esterr., 5>U0 fl, KM. . . . 851'— 555'— Dur Vudenbacher E. Ä. 400 li»>49!i — 501-sserdiülliids Nordü. !0<>U s!. KM, 5475' 549«' Lemd. (5zrrnow,«IassI1^Eile»h,-Ve>ellschast ^10 fl, 2. . , , 5»^'— 584'50 Lwyd, Oest,, Trieft, 500 fl. KM. <;75'- «77 — Oesterr, Nordwestoahn 200 fl. S, 4!U — 418 — dlo, dto. (lit. U) 200 fl. S. 414'— !1<> — Praa DuxerEiirnb, 100 sl. äugst. 20» 75 202'25 Etaatseisenbal!» 200 fl, 2. . . Ui3 50 ii44'50 SiidUllt»! 200 il, S..... 8 >'50 8t'5l, Süd!,urdd, Verl'-V. 200 fl, KM. 407-50 409-50 Tramwau («es,, NeneWr,, Prio- ritäts-Aitie» 100 sl, . . . 17— i!> — Uug.'naliz. Eisenb. 20UfI, Silber 4<'4 — 406 — Ung.Westb (Üiaad GraM00sI,S. 40450 —-— Wiener Llllalblllinen^lrt.Ocs. . 95— —-— Zanken. wlll'o Oest, Vanl 1L0 fl. . . 27!!-— 280- Vaniuerein. Wencr, 200 fl. . 51« 25 51725 Budlr,'?lnst,, !>st,, 20!» sl. S. . 958 — 9«0'— Krbl, Anst, f. Hand. u. G. 100 fl. —-— —-— dto, dto, per Ultimo . . l!44-— 845 — Kredilbanl, Allss. una,,2NNfl. . 7«0- 7-- 4öl»-^> Eslumpte («es., Ndröst.. 4»« lv 509 75 5H75 Oiru-». Kas,r»u,, Wiener 200 fl. 460 — 440 — Hupothell!.. Oest.. 200fl.30"/„C'. 255'— —'- LHubrrbanl. Ocst.. 200 sl. - ' ^«! !!^. Oesterr,imaar, Vanl. «"<> ''' ^ i>i«''l3' Uniunlianl 200 fl. . - - ' 'M^ VcrkelMbank, Nlla, 140 fl. ' Induslne-^nter- nehmungen. ^., Bannes-, '.'Mg. üst„ K><» I - - , Eglidicr Eisei" und Stahl 3»°' ^^^,. in Wien 10« fl. - . ' «' :?«'" <" Eise»l>al„n°.-Leil,>i,.Erste. 1M>' z,?"-^. ,,E!uei!!!!l)I". Papiers. !!, «-°"' ,,^^,,^ Liesincier Vrai,<'rei 100 fl, - ' ^3?'^ Montan Gesellsch., Oest,alpm^ ^,,^ >- Vrmn'r Einü ^nb.Ges, 200 - ^^>. Talgo-Tarj Sleiulolile» 1'»" - ^z"^ ,.2ct!löal!!l!!hl". Pap'"^ ^^' 3^"!!^ ..Steyrerm,", Papiers, »> ^-^,' zU'"! ^ Trisailer Kohlcnw, ^csell-?' ' ^»-' Waffelif, V,.Oest,inWic'"'lM!' Wan,,u»-Lcihanst,, ANg, in k^' ^^ ^ 400 l<....../ ' ,ü^ ^ .j^ Wiener Ballgesellschaft lON'l. - ^z^ -Uienerbcrgcr Zicgel-Nltie» wc,. Devisen. Kurze Sichten, ^„A Älnsterdam ,..--'' l!?i'!^ Dentjche Platze , . , - ' ' L^','/??-'! London.....- ' ' sb'' ^^ Paris...... . > ' ^-^ Et, Petersburg . . - ' ' Valuten. ,,,^ ''^ Dulaten.....- ' ' ?'? ^ Dentsche Neichobanlnole» - ' 3?^, ^.^ Italienische Äanlnoteu - - ' i'5> ^ »iuoel-Nuten . . . - ' '^^'^ lEia-3.- und "Verlca.-a.f von Kt'iilcti, l'l:m